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	<title type="text">Mellcolm</title>
	<subtitle type="text">Als würde das nicht reichen.</subtitle>

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		<title type="html"><![CDATA[Vorsätzlich]]></title>
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		<published>2023-01-04T22:07:25Z</published>
		<category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Allgemein" />
		<summary type="html"><![CDATA[Vielleicht weiß ich, dass die Sache mit den Vorsätzen, die ich jedes Jahr aufs Neue am Silvestertag auf ein Blatt Papier kritzele in irgendeine dafür geeignete App klöppele ein immergrüner Rohrkrepierer ist, aber weil ich mich dennoch mit einer Liste von guten Vorsätzen ein kleines bisschen besser fühle, als ohne eine ebensolche (weil, Gefahr erkannt,&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2023/01/04/vorsaetzlich/"><span class="screen-reader-text">Vorsätzlich</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2023/01/04/vorsaetzlich/"><![CDATA[
<p>Vielleicht weiß ich, dass  die Sache mit den Vorsätzen, die ich jedes Jahr aufs Neue am Silvestertag <s>auf ein Blatt Papier kritzele</s> in irgendeine dafür geeignete App klöppele ein immergrüner Rohrkrepierer ist, aber weil ich mich dennoch mit einer Liste von guten Vorsätzen ein kleines bisschen besser fühle, als ohne eine ebensolche (weil, Gefahr erkannt, Gefahr gebannt), ließ ich mir dieses kleine mentale Wellnessprogramm auch beim jüngsten Jahreswechsel nicht nehmen. </p>



<p>Und weil sich die Vorsätze, die man mit anderen teilt, ein My wahrscheinlicher in Realität verwandeln (las ich), habe ich beschlossen, die geneigte Weltöffentlichkeit in diesem Jahr an den meinen teilhaben zu lassen. Damit meine ich natürlich Euch. Das ist nun also der Moment, an dem Ihr Euch vor Aufregung nicht mehr auf den Stühlen halten können solltet. Oder aus grenzenloser Geneigtheit wenigstens so tut, als ob. </p>



<h2>Was ich mir für 2023 vorgenommen habe</h2>



<p>Ich möchte wieder in Form kommen und damit meine ich nicht nur (aber natürlich auch) die offensichtliche, äußerliche Form und sportliche Verfasstheit, sondern auch die behutsame Wiederbewirtschaftung meines geistigen Brachlands. </p>



<p>Klarer zwischen Arbeits- und Nichtarbeitszeitgestaltung unterscheiden. Und den fließenden Übergängen zwischen Beidem mit Inbrunst zu trotzen, statt sie wie bisher als modernen Lifestyle abzufeiern. Denn ich bekenne mich schuldig, mir aus Faulheit, mir irgendwas anderes zu überlegen, einfach Stück für Stück mehr Arbeitszeit genommen zu haben und zwar ohne, dass dabei unterm Strich so wahnsinnig viel mehr rauskam.  Das ist weder gesund noch sinnvoll und darum muss das weg.</p>



<p>Ich nehme mir vor, mehr von dem zu tun, was mir mittel- und langfristig guttut und weniger von dem, was allenfalls kurzfristige Freude verspricht &#8211; wie zum Beispiel der Konsum von Alkohol, Zucker und Handtaschen. </p>



<p>Gerne würde ich mich besser, oder sagen wir tiefgehender, in finanziellen Fragen auskennen und mit dem Erkenntnisgewinn bestenfalls klüger und umsichtiger handeln. Auch aus Wertschätzung dessen, was ich habe. </p>



<p>Mich nachhaltiger mit der Nachhaltigkeit meines Handelns zu beschäftigen, ist mir ein weiteres Anliegen. Was kann ich zusätzlich oder besser tun, um der Umwelt, dem Klima, dem Weltfrieden und nicht zuletzt anderen, denen es nicht so gut geht wie mir, zu helfen? Und was lasse ich besser sein, mit demselben Ziel?</p>



<p>Weg müssen auch diese Grundangespanntheit und Defaulthektik und diese ständige Ungeduld, die mich sogar beim Zähneputzen heimsucht. </p>



<p>Im Jahr 2023 will statt FOMO JOMO spüren und ich weniger versuchen, reinzupassen und dazuzugehören.</p>



<p>Und definitiv mehr tanzen. </p>



<p></p>
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		<title type="html"><![CDATA[Aufregend]]></title>
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		<updated>2022-09-10T16:39:22Z</updated>
		<published>2022-09-10T16:39:22Z</published>
		<category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Das Leben und ich" />
		<summary type="html"><![CDATA[Ich muss mich aufregen. Ich weiß, ich sollte das nicht tun, denn erstens ist es schlecht für die Gesundheit und zweitens ist es nicht konstruktiv, aber wenn ich es nicht tue, werde ich vor Ärger platzen und das ist für die Gesundheit mindestens ebenso schlecht. Und weil geteiltes Leid bekanntlich halbes Leid ist und ich&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2022/09/10/aufregend/"><span class="screen-reader-text">Aufregend</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2022/09/10/aufregend/"><![CDATA[
<p>Ich muss mich aufregen. Ich weiß, ich sollte das nicht tun, denn erstens ist es schlecht für die Gesundheit und zweitens ist es nicht konstruktiv, aber wenn ich es nicht tue, werde ich vor Ärger platzen und das ist für die Gesundheit mindestens ebenso schlecht.</p>



<p>Und weil geteiltes Leid bekanntlich halbes Leid ist und ich annehme, dass das auch für Ärger gilt, bin ich so frei meinen Ärger mit Euch zu teilen. Die Herausforderung ist nun, dass ich in der Beschreibung des Ärgers aus Gründen, die im realen Leben wohnen, nicht besonders spezifisch werde sein können, ich aber gleichwohl sicherstellen muss, Euch so weitgehend über die Natur meines Ärgers in Kenntnis zu setzen, dass es ausreicht, auch Euch in Rage zu bringen, denn nur so macht das Konzept mit dem geteilten Ärger natürlich für mich Sinn.</p>



<p>Hinzu kommt, dass ich mich im Wesentlichen über andere Leute aufrege und eine liebe Weggefährtin mir natürlich stets völlig zu Recht sagt, dass womöglich auch diese Leute für ihr Handeln einen total guten und für sie schlüssigen Grund haben. Und möglicherweise steht es mir vielleicht auch gar nicht zu, sie nur aufgrund ihres Handels und in Unkenntnis dieses Grundes für ebenjenes Handelns zu bewerten. Und obwohl ich auch das alles weiß und durchaus schon diverse Male durchreflektiert habe, plane ich, meine Verteidigung auf meinem Menschsein und meiner damit einhergehenden Fehlbarkeit aufzubauen, sollte ich mich dazu gezwungen sehen.</p>



<p>Ich rege mich gerade über andere Eltern auf. Und mehr kann ich leider dazu nicht sagen, aber ich bin sicher, Ihr versteht. </p>
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		<title type="html"><![CDATA[Mitbringsel]]></title>
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		<updated>2022-09-06T21:41:12Z</updated>
		<published>2022-09-06T21:41:12Z</published>
		<category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Von unterwegs" /><category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Fiorentina" /><category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Florenz" /><category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Reise" /><category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Tattoo" />
		<summary type="html"><![CDATA[Aus und vorbei Das war es also schon wieder mit dem so sehr herbeigesehnten und so dringend benötigten Sommerurlaub. Und dabei sind wir doch erst vor ein paar Tagen gen Süden aufgebrochen! Ich hätte das in der Form locker noch ein paar Wochen so weiter machen können, denn inzwischen beherrsche ich das dolce far niente&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2022/09/06/mitbringsel/"><span class="screen-reader-text">Mitbringsel</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2022/09/06/mitbringsel/"><![CDATA[
<h2>Aus und vorbei</h2>



<p>Das war es also schon wieder mit dem so sehr herbeigesehnten und so dringend benötigten Sommerurlaub. Und dabei sind wir doch erst vor ein paar Tagen gen Süden aufgebrochen! Ich hätte das in der Form locker noch ein paar Wochen so weiter machen können, denn inzwischen beherrsche ich das<em> dolce far niente</em> und das <em>dolce vita</em> sogar im Schlaf. Sehr zu meinem Erstaunen hat mir die Arbeit nicht gefehlt. Und sehr entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, habe ich als Manifestation meines unbedingten Erholungswillens sogar nur ein, zwei Mal in die Arbeits-Emails gespingst. Das ist wohl diese langsam einsetzende Altersweisheit, nehme ich an. </p>



<p>Doch so sehr ich mich auch an diesem schönen Lotterleben festgekrallt habe, am Sonntag musste ich es endgültig wieder freigeben. Jetzt habe ich sogar schon wieder zwei &#8222;ich-muss-in-die-Fußballschule-und-Du-DARFST-den-ganzen-Tag-vorm-Bildschirm-sitzen-das-ist-unfair&#8220;-Tage hinter mir und die Erholung ist am&#8230;  </p>



<h2>Ein Kessel Buntes</h2>



<p>Unser letztes Wochenende verbrachten wir in Florenz. Es war natürlich <s>k</s>ein total glücklicher Zufall, dass genau zeitgleich ein von mir gefangirlter florentiner Tattookünstler soeben sein Gastspiel  in Deutschland beendet hatte und nun einen Termin auf seinem Tanzkärtchen für mich übrig hatte. Und während sich die Herren des Hauses in diversen Bars, Eisdielen und Museen die Zeit vertrieben, erforschte ich rund vier Stunden lang anhand von empirischen Erhebungen, welche verschieden Arten von Schmerz wiederholte Nadelstiche in meinem Körper hervorzurufen vermochten. Ich zählte rund 20 Arten von Nadelstichschmerzen, die auf einer Skala von 1-10 immer mindestens rund 7 unangenehm waren. (Ich freue mich von Herzen für Euch, dass Euch Eure zahllosen Tattoos null weh getan haben, echt ey&#8230;)</p>



<p>Es half mir erstaunlicherweise kaum bei der inneren Deeskalation, dass ich zuvor gelesen hatte, dass Oberarmtätowierungen zu den am wenigsten schmerzvollen Tätowierungen gehören. Es half mir auch nicht, dass ich mich nicht traute, die vorher besorgte Betäubungscreme einzusetzen, weil ich mich vor dem Spott der Pros fürchtete. Immerhin aber kann ich mich nach vollendeter Tat jetzt nicht nur mit meiner erwiesenen Gartenhärte, sondern auch mit neuem bunten Zierrat brüsten. </p>



<h2>Freudiges Quietschen</h2>



<p>Florenz sei als Stadt überbewertet, sagte man mir auf Twitter. Und während die Familie und ich unsere insgesamt drei Tage dort sehr genossen, fragte ich mich die ganze Zeit, was ich denn bloß übersah, dass ICH die Stadt nach dem Wochenende noch viel höhere bewertete, als ich es vorher ohnehin schon getan hatte. Florenz ist kein pittoreskes Siena und kein monumentales Rom, aber es hat Ecken und Kanten, die sind so wunderbar, dass ich vor Freude darüber hätte quietschen wollen. </p>



<p>Wir haben in spektakulärer Lage auf der &#8222;Scheel Sick&#8220; gewohnt, in tollen und sehr florentinischen Restaurants authentisch und teilweise sehr günstig gegessen, viele chillige Bars entdeckt und in kleinen, aber feinen Läden gestöbert. Sogar die Kinder mochten die Stadt, was aber vielleicht vor allem an dem zaubertricksenden Barkeeper in ihrem ersten Hard Rock Café lag. </p>



<h2>Fiorentina! </h2>



<p>Bei einer etwas widerwilligen Verkäuferin erstanden wir für die Jungs Fiorentina-Trikots, weil wir fanden, dass das ein nettes Souvernir für zwei echte Fußballfans ist. Nach Konsultation von Einheimischen und Zugereisten entschieden wir uns für Luka-Jovíc-Beflockung, denn der sei, so hieß es überwiegend, der beste Spieler in der Mannschaft. In ihren lila Trikots waren die Jungs in der Stadt augenscheinlich eine echte Attraktion. So viele Menschen lächelten bei der Sichtung der Jovíc-Twins, sprachen die Beiden an oder riefen ihnen aus der Ferne etwas Freundliches zu. Und so sind die Jungs sind offiziell Fiorentina Fans und der von mir gehassliebte FCB kann sich (bis auf Weiteres) gehackt legen. </p>
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		<title type="html"><![CDATA[Soundtrack meines Urlaubs]]></title>
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		<updated>2022-09-01T20:46:52Z</updated>
		<published>2022-09-01T20:44:36Z</published>
		<category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Von unterwegs" />
		<summary type="html"><![CDATA[&#60;/Lama&#62; Auch wenn das nicht gefeierte Bergfest in meiner Wahrnehmung erst gestern waren, heißt es morgen schon: Abschied nehmen von unserem Ferienzuhause (&#8222;Otello&#8220;), das uns in den letzten 12 Tagen außerordentlich gut beherbergt hat. Heute Abend gab es noch einmal die von unseren Gastgebern Elettra und Pierpaolo selbst gemachte Pizza aus dem hauseigenen Steinofen. Neben&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2022/09/01/soundtrack-meines-urlaubs/"><span class="screen-reader-text">Soundtrack meines Urlaubs</span> weiterlesen</a>]]></summary>

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<h2>&lt;/Lama&gt;</h2>



<p>Auch wenn das nicht gefeierte Bergfest in meiner Wahrnehmung erst gestern waren, heißt es morgen schon: Abschied nehmen von unserem Ferienzuhause (&#8222;Otello&#8220;), das uns in den letzten 12 Tagen außerordentlich gut beherbergt hat. Heute Abend gab es noch einmal die von unseren Gastgebern Elettra und Pierpaolo selbst gemachte Pizza aus dem hauseigenen Steinofen.  Neben der absoluten Gechilltheit der Anlage und seiner Bewohner*innen, würde ich von hier gerne das unglaublich bequeme Bett, sämtliche Katzen und Hunde sowie den riesigen Pool mitnehmen, da dieser sich als ein hervorragender Alleinunterhalter für die Jungs von der Rückbank erwiesen hat. Mitnehmen werde ich vor allem die schönen Erinnerungen an die Zeit hier, die vielen Ausflüge, die vor Freude jauchzenden Kinder, das außergewöhnliche gute Essen und die Abende bei Wein und Tastatur. </p>



<p>Immer wenn ich einen liebgewonnenen Ort hinter mir und loslassen muss, dann tröste ich mich damit, mir einzureden, dass ich sicher noch mal dorthin wiederkommen werde. Ich weiß natürlich, dass das gelogen ist, denn es gibt so viele schöne Orte, die auch noch von uns entdeckt werden wollen. Aber für den Moment hilft es. Morgen früh geht es dann weiter nach Florenz, wo wir die letzten beiden Ferientage verbringen werden. Auch ein schöner Ort, an den ich aber tatsächlich immer wieder zurückkehre. </p>



<h2>Musica è</h2>



<p>Ja, nachdem wir hier in der Toskana viel mit dem Auto unterwegs waren und dabei meistens Radio Kiss Kiss gehört haben, sind wir natürlich um die ein oder andere Eros-Ramazotti-Schnulze nicht herumgekommen. In der Osteria Il Fiasco setzte man hingegen auf Musikvideos von Vasco Rossi und Ricchi e Poveri. Auch sehr eingängig, aber weder Eros noch das Gegenangebot haben es zum Soundtrack unseres Urlaubs geschafft. Denn der kam weder aus dem Radio noch aus dem TV, sondern aus dem Kofferraum und wurde von den wechselnden Bünden folierter Wasserflaschen komponiert, die beim Ruckeln über die engen und nicht immer gut gepflegten Sträßchen stets ein bisschen quietschten und ächzten. </p>



<h2>Der Reiseleiter</h2>



<p>Übrigens möchte ich der Vollständigkeit halber nicht unerwähnt lassen, dass uns auf unserer Reise ein weiterer Passagier begleitet hat: Lorcan, die Alraune. Lorcan war aber nicht zum Spaß hier &#8211; oder gar zum Kuscheln, Lorcan hatte eine Mission. Er musste in diesem Urlaub möglichst viel erleben und sich dabei ständig ablichten lassen, damit sein Kumpel, der nebenbei unser Sohn ist, nach den Ferien 1-a-Storytelling-Material für seine Klassenkamerad*innen hat. So wie die 20 anderen Kinder in der Klasse, die ebenfalls mit Alraunen zu Hause oder in der Ferne urlaubten. </p>



<p>Die Idee der Lehrerin und die Umsetzung sind wirklich zauberhaft und Lorcan war ein durchweg pflegeleichter Reisebegleiter, da gibt es nichts zu meckern. Aber finde nur ich es abgefahren, was sich Lehrer*innen schon in der 1. Klasse heute so alles einfallen lassen (müssen) nur &#8211; und das ist jetzt meine rein subjektive Unterstellung &#8211; um den oft übersteigerten Ansprüchen von vielen Eltern zu genügen, die auch Grundschullehrer besser können als Menschen, die den Job erlernt haben? Ja, vielleicht hat diese eine Lehrerin wirklich Spaß daran 20+ Alraunen zu häkeln und sie in handbemalte Blumentöpfe zu stopfen. Aber in meiner Zeit im Elternbeirat habe ich schon zu oft gehört, wie Eltern die Lehrer ihrer Kinder ständig bewerten und auch danach, was sie an &#8222;Drumherum&#8220; so zu bieten haben und ich finde diese Entwicklung höchst schwierig. Wieder einmal habe ich vor diesem Berufsstand den allerhöchsten Respekt. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/09/Lorcan.png"><img width="768" height="1024" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/09/Lorcan-768x1024.png" alt="" class="wp-image-2914" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/09/Lorcan-768x1024.png 768w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/09/Lorcan-225x300.png 225w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/09/Lorcan-1152x1536.png 1152w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/09/Lorcan-1536x2048.png 1536w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/09/Lorcan-1568x2091.png 1568w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a></figure>



<h2>Vokabel des Tages</h2>



<p>fruttivendolo = Obstverkäufer </p>
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		<title type="html"><![CDATA[Zu Gast bei fremden Freunden]]></title>
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		<updated>2022-08-31T21:18:28Z</updated>
		<published>2022-08-31T21:10:11Z</published>
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		<summary type="html"><![CDATA[In unserem letzten Toskana-Urlaub 2019 haben wir unsere Vorliebe für Home Restaurants entdeckt. Das sind Restaurants, die eigentlich keine sind. Man sitzt in Wohnstuben, Esszimmern, Garagen oder auf Balkonen von Leuten, mitten in deren Leben und isst, was immer sie einem auf den Tisch stellen. Manchmal gibt es eine kleine handgeschriebene Karte, manchmal gibt es&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2022/08/31/zu-gast-bei-fremden-freunden/"><span class="screen-reader-text">Zu Gast bei fremden Freunden</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2022/08/31/zu-gast-bei-fremden-freunden/"><![CDATA[
<p>In unserem letzten Toskana-Urlaub 2019 haben wir unsere Vorliebe für Home Restaurants entdeckt. Das sind Restaurants, die eigentlich keine sind. Man sitzt in Wohnstuben, Esszimmern, Garagen oder auf Balkonen von Leuten, mitten in deren Leben und isst, was immer sie einem auf den Tisch stellen. Manchmal gibt es eine kleine handgeschriebene Karte, manchmal gibt es eben einfach das, was der Kühlschrank oder die Speisekammer so hergibt. Oft stammt der überwiegende Teil dessen, was kredenzt wird, aus eigener Produktion. Selten gibt es zu wenig, oft das genaue Gegenteil. </p>



<p>Auch ihn diesem Urlaub haben wir an einem sonst eher gammeligen Tag ebenso hungrig wie spontan nach einem Restaurant (ungleich Pizzeria) gesucht. Dem Mann ist das Finden von kulinarischen (und anderen) Kleinoden durch all unsere Urlaube in Fleisch und Blut übergegangen und so hat er uns kurz vor einem innerfamiliären Handgemenge zielstrebig zu <em><a href="https://fabri-homerestaurant.business.site/?utm_source=gmb&amp;utm_medium=referral">Fabri&#8217;s Home Restaurant</a></em> navigiert, das laut der Aussage einer nicht immer glaubwürdigen digitalen Quelle quasi rund um die Uhr geöffnet sein sollte, was &#8211; wie wir alle wissen &#8211; eigentlich gänzlich unitalienisch ist.</p>



<p>Aber wenn eine Familie am späten Nachmittag völlig überraschend einen beinahe lebensbedrohenden Hunger verspürt, ist sie natürlich geneigt, lieber dem Wunsch als dem Verstand zu glauben. Punkt viertel nach fünf standen also vier hungrige Touristen vor dem Home von besagtem Fabri und trafen diesen, noch völlig unbeschürzt,  vorm Haus beim Plausch mit seiner Mama. Um sechs öffne er, eröffnete er uns. Wir könnten aber gerne reservieren. Wer (unsere oder ähnliche) Kinder hat, der weiß, dass es keine Option ist, deren Hunger zu sagen, dass er sich gefälligst eine Dreiviertelstunde gedulden solle, und so zogen wir immer noch hungrig und ohne weiterführende geschäftliche Vereinbarung wieder ab und überließen Fabri und seine Mutter wieder ihrem Plausch. Wäre doch gelacht, wenn wir nichts anderes finden würden!</p>



<p>Wir fuhren also eine Viertelstunde, um den nächsten Stop anzufahren,  ein Pizzaladen zwar, aber immerhin offen und mit annehmbaren Bewertungen. Dort angekommen mussten wir einsehen, dass sich der Laden vielleicht durch okaye Pizza, sicher aber nicht durch ein einladendes Ambiente auszeichnete und da wir ohnehin ja eigentlich keine Pizza wollten, fuhr unsere kleine Reisegruppe mit zunehmend schlechterer Laune gleich weiter.</p>



<p>Nächster Stopp, wieder zehn Minuten weiter: eine schnuckelige toskanische Osteria, die wohl als Geheimtipp gehandelt wurde. Wieder insistierte Google &#8222;jetzt geöffnet&#8220;, die verschlossene Tür und das daran angebrachte Schild (&#8222;chiuso la domenica pomeriggio&#8220;) bewiesen jedoch das Gegenteil. Wieder zehn Minuten weiter der nächste Versuch, der zumindest als Teilerfolg durchging, denn das Etablissement war geöffnet. Das Publikum erinnerte aber sehr stark an eine geschlossene Gesellschaft mit Fokus auf ältere Mitbürger*innen &#8211; wir waren auch hier nicht überzeugt. </p>



<p>Der sonst sehr geduldige Mann hatte die Nase voll und verkündete, dass wir dann halt wieder nach Hause führen und dort selbst kochten, was zu unschönen Szenen auf der Rückbank führte, die damit endeten, dass der Mann entnervt bei Fabri anrief, um ihm zu sagen, dass wir uns die Sache mit der Reservierung noch mal durch den Kopf gehen lassen hatten. </p>



<p>Es war inzwischen kurz nach sechs und Fabri ging nicht ans Telefon, was die Rückbank vollends eskalieren ließ. Die Kinder waren ganz kurz davor, sich selbst zu Adoption freizugeben, als das Telefon des Mannes uns klingelnd Rettung brachte. Es war Fabri, der netterweise zurückgerufen hatte und SELBSTVERSTÄNDLICH einen Tisch für uns hatte. Gegen halb sieben (also mit seit mehr als einer Stunde knurrenden Mägen) kamen wir also wieder dort an. Wir hatten kurz überlegt, wie Kaspar und Seppel beim Räuber Hotzenplotz die Kopfbedeckungen zu tauschen, damit wir nicht erkannt werden, verwarfen den Gedanken aber dann doch wieder und wurden erkannt. &#8222;Ah!&#8220;, sagte Fabri, aber er sagte es nicht siegesgewiss, sondern vielmehr erfreut. Und so freuten wir uns alle aus unterschiedlichen Gründen ein wenig in diesem Moment. </p>



<p>Das Wetter an diesem Abend zeigte sich etwas unstet und so verschmähten wir zunächst die bereits für uns eingedeckte Terrasse und ließen uns in die Garagenabstellkammer führen, wo Fabri in Windeseile eine Art Gastraum erschuf. Wir bekamen eine hübsche Tischdecke, Geschirr und Besteck und wurden der ganzen Familie vorgestellt &#8211; er sei Fabri, eigentlich Fabrizio und dann sei da noch Sandro, sein neunjähriger Sohn und die Nonna (seine Mama), die in der Küche stehe und koche. </p>



<p>Während Fabri den Tisch deckte, plauderte er unentwegt freundlich auf uns ein. Wir verstanden wenig, nickten aber stets ebenso freundlich und gaben &#8211; wenn es sich anbot &#8211; ein paar Brocken unserer neu erworbenen Italienischkenntnisse zum Besten. Fabri lobte den Mann für sein hervorragendes Italienisch und als dieser dann offenbarte, dass er aus der Schweiz komme, war für Fabri glasklar, warum dieser Fremde seine Sprache so gut beherrschte. Geschenkt, dass der Mann in der Schweiz kein Wort Italienisch gelernt hatte und jetzt einzig und allein auf Mafiafilmen aufbaute &#8211; für die spontane Verbrüderung mit dem emsigen Hobbywirt spielte das keine Rolle. </p>



<p>Fabri und die Seinen verwöhnten uns an diesem Abend, als gäbe es kein morgen. Wir bekamen zum Einschwingen einen etikettlosen, aber sehr wohlschmeckenden Prosecco, der dann von <a href="https://www.ilmolinaccio.com/de/produkt/la-spinosa-vino-nobile-di-montepulciano-d-o-c-g-2015/">einem fantastischen Rotwein</a> &#8211; mit hübschem Etikett &#8211; abgelöst wurde. Was das Essen betraf, so waren wir für Fabri und seine Mama natürlich als Vegetarier eine echte Herausforderung, denn im Zentrum seines inneren Speiseplanes steht Fleisch aus eigener Zucht, allem voran das berühmt, berüchtigte &#8222;Bistecca fiorentina&#8220;. </p>



<p>Aber Fabri ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und wir bekamen ein vegetarisches und &#8211; für die Kinder &#8211; nicht-vegetarisches Feuerwerk: Bruschetta mit Tomaten aus eigenem Anbau, Fleischbällchen, drei Sorten Pecorino mit Trauben, einen ganz besonderen Parmesan mit Zwiebelkonfitüre, Prosciutto crudo, Pasta mit frischer Tomatensauce, Pasta mit Ragout, Salat, einen weiteren besonderen Käse mit irgendwas &#8211; diesmal warm -, gegrillte Auberginen und als Krönung dann für die Kinder tatsächlich noch das Bistecca, das er vorher stolz in Rohform seinen insgesamt sechs Gästen präsentierte. Den Abschluss machten dann spektakuläre Cantuccini, ein erlesenes Likörchen sowie ein Brandy mit frischer Orangenschale. Am Ende waren Vier sitt, satt und voller Glück über diesen einzigartigen Abend, der sich gar nicht so abgezeichnet hatte und an dem wir ein paar Stunden in das Leben von Fabri und seiner Familie eintauchen durften. </p>



<h2>Nachschlag</h2>



<p>Auch wenn ich aus naheliegenden Gründen der Nutztierhaltung nichts abgewinnen kann, muss ich doch anerkennen, mit wie viel Freude es mich erfüllt hat zu sehen, wie stolz Fabri auf die Produkte ist, die er auf seinem eigenen Hof herstellt. Mir schien es fast, als betreibe er sein Home Restaurant nicht, um damit viel Geld zu verdienen, sondern um seinen Stolz auf das, was er produziert, mit anderen Menschen zu teilen. So hatte das ein bisschen was Richtiges in allem, was daran natürlich weiterhin falsch ist.</p>
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		<title type="html"><![CDATA[La dolce vita &#8211; reloaded]]></title>
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		<category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Von unterwegs" />
		<summary type="html"><![CDATA[Quartalsitaliener*innen Nachdem wir in diesem Jahr viermal in Italien gewesen sein werden, hielten der Mann und ich es für angebracht und einen Akt tiefer Verbundenheit mit diesem schönen Land, uns ein zumindest rudimentäres Italienisch anzueignen. Mit viermal Italien in nur einem Jahr ist eins schließlich schon längst mehr als nur Tourist*in und will die kulturelle&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2022/08/29/la-dolce-vita-reloaded/"><span class="screen-reader-text">La dolce vita &#8211; reloaded</span> weiterlesen</a>]]></summary>

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<h2>Quartalsitaliener*innen</h2>



<p>Nachdem wir in diesem Jahr viermal in Italien gewesen sein werden, hielten der Mann und ich es für angebracht und einen Akt tiefer Verbundenheit mit diesem schönen Land, uns ein zumindest rudimentäres Italienisch anzueignen. Mit viermal Italien in nur einem Jahr ist eins schließlich schon längst mehr als nur Tourist*in und will die kulturelle Vertrautheit entsprechend auch ein bisschen raushängen lassen. </p>



<p>Der Mann, der Instrumente und Sportgeräte spontan nach Gehör oder Gefühl bedienen kann, hatte die -in seinen Augen- geniale sowie praktische Idee, sich das Italienische mittels binge-gewatchten Netflix-Mafiaserien zu erschließen, während ich, im tiefen Vertrauen auf meine Twitter-Timeline, zu Duolingo gegriffen habe und Abend für Abend fleißig übe. Und was soll ich sagen: Mit dieser grotesken Mischung aus Gangster- und Schmalsprech schlagen wir uns bisher nicht nur hervorragend durch, wir können mit dem freiwillig an uns bezahlten Schutzgeld auch unseren Urlaub gut quersubventionieren. </p>



<h2>Gucci ist öde</h2>



<p>Ich gebe zu, dass ich in Italien nicht nur unglaublich gerne viel Eis (und anderes) esse und Caffè (und anderes) trinke, sondern auch gelegentlich, so hie und da, völlig dezent und selten übertrieben, mal den ein oder anderen Zierrat (wie etwa Gläser, Schuhe, Handtaschen, Kleidung, Parfum, Kosmetik, dies und das) kaufe. Und da ich mich vor ein paar Tagen aufopferungsvoll drei Stunden lang in einem als Kletterwald getarnten Schlaraffenpark für Mosquitos sehr deutlich rumgelangweilt habe, während die Herren fröhlich von Liane zu Liane schwangen, wurde mir vom Familienrat im Gegenzug ein für den Rest der Familie mindestens ebenso langweiliger Besuch in einer &#8222;Designer Mall&#8220; zugestanden. Leider klingt es besser als es war. Zwar reihte sich dort Gucci an Prada, Celine an Chloé und Valentino an Jil Sander (und ich habe  in dieser kleinen Reihe mindestens drölf weitere, voll supere Labels vergessen), aber gerade weil so viel von allem da war, war es in Summe wirklich total faaaaaad. Und dann gab es dort so viele Menschen, die mit glänzenden Augen von Designerbunker zu Designerbunker liefen und die nicht eher ruhten, bis ihnen an beiden Armen je zehn Tüten dieser superen Labels baumelten und ich konnte deren Kaufverlangen an diesem uninspirierten Ort schlicht nicht nachvollziehen. </p>



<p>Mir geht es mitnichten um Luxus-Label-Bashing. Ich mag einige dieses Labels auch und freue mich darüber, mit einzelnen Stücken meine Garderobe hier und da ein bisschen zu vervollständigen. Die Idee jedoch, mir massenhaft irgendwas zu kaufen, nur weil jeder weiß, dass das, was ich dann im Überfluss habe, total teuer war und ich mir insgeheim ins Fäustchen lachen kann, weil ich es hier zu einem (hahaha) &#8222;Schnäppchen&#8220;-Preis bekommen habe, diese Idee überzeugt mich nicht. </p>



<p>[Off topic: Wie wunderschön sind bitte Chie-Mihara-Schuhe?]</p>
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		<title type="html"><![CDATA[Berg- und andere Feste]]></title>
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		<updated>2022-08-29T19:58:51Z</updated>
		<published>2022-08-28T10:02:00Z</published>
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		<summary type="html"><![CDATA[Berge nicht feiern. Ich liebe die Berge. Freilich nicht so wie die Seen oder das Meer. Aber es ist ein gerüttelt&#8216; Maß an Liebe. Und ginge es darum, etwa den Aiger, das Matterhorn oder die Zugspitze abzufeiern, ich wäre WIRKLICH die Letzte, die sich dem verweigern würde. Alle anderen Arten von Bergfesten lehne ich aber&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2022/08/28/berg-und-andere-feste/"><span class="screen-reader-text">Berg- und andere Feste</span> weiterlesen</a>]]></summary>

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<h2>Berge nicht feiern.</h2>



<p>Ich liebe die Berge. Freilich nicht so wie die Seen oder das Meer. Aber es ist ein gerüttelt&#8216; Maß an Liebe. Und ginge es darum, etwa den Aiger, das Matterhorn oder die Zugspitze abzufeiern, ich wäre WIRKLICH die Letzte, die sich dem verweigern würde. Alle anderen Arten von Bergfesten lehne ich aber ab. Denn, wenn ich ehrlich bin, frage ich mich, warum es ein Grund zum Feiern sein soll, wenn die Hälfte von etwas rum ist. Also bei Gefängnisbußen, Hochsommerschwangerschaften und sogar Erwerbsleben kann ich das vielleicht noch nachvollziehen, aber dass der schöne Urlaub heute in einer Woche schon schön gewesen sein wird, das macht mich wahrlich traurig. Der Mann, dessen Gläser bekanntlich immer schon voller waren als die meinen, jauchzte heute Morgen: &#8222;Wir haben noch eine Woche!&#8220; Und ich dachte nur bei mir: Das ist viel zu wenig, gemessen an dem, was ich bräuchte, um all meine Passwörter zu vergessen! Denn das ist vielleicht nicht das Maß aller Dinge, wohl aber das Erholungs-KPI schlechthin. </p>



<h2>Große Kleine Herren feiern.</h2>



<p>Echten Grund zum Feiern hatten wir am Wochenende dann aber doch noch, denn das Baby, das mich dereinst sowohl stürmisch als auch ein bisschen zögerlich zur Mama gemacht hat, feierte seinen zehnten Geburtstag und wir mit ihm. Mangels adäquatem Backgerät in der Ferienwohnung hat der Mann bereits zu nachtschlafender Zeit in der <em>Pasticceria</em> <em>La Dolce Via Di Sorelli Saverio</em> (öffnet morgens jeweils um 1:15Uhr und ja, so habe ich auch geguckt) eine mit Crema della Nonna gefüllte, äußerst schmackhafte Geburtstagstorte organisiert. Nach ein paar Verständigungsproblemen, die der Tortenverkäufer und der Mann mittels Einsatz von Grimassen, Händen und Füßen jedoch ausräumen konnten, bekam die Torte sogar noch eine persönliche Note, sie war also quasi wie selbstgebacken. </p>



<p>Während also der Mann den Kuchen herbei gestikulierte, übernahm ich die Dekoration der Ferienwohnung mit Luftballons und Lichterketten, die wir in einem groß angelegten Ablenkungsmanöver unter den Augen der Kinder, aber von ihnen unbemerkt, in Verona noch schnell gekauft hatten. Denn das Undenkbare war passiert: im Jahr zehn nach Einführung des Geburtstagskerzenzugs hatte ich vergessen, selbigen zu Hause einzupacken und mitzunehmen. Ein unentschuldbarer Lapsus, an dem sich wohl noch ein paar Tage zu knabbern haben werde. Glücklicherweise konnten die dargereichten Geschenke den Gefeierten von dem nicht vorhandenen Zug ablenken.</p>



<p>Denn: Bei einem Waldspaziergang waren wir im letzten Jahr einer Familie begegnet, die den Waldboden mit einem Metalldetektor absuchte und uns stolz die so gefundenen Schätze präsentierte. Die Kinder waren mächtig beeindruckt von der Ausbeute und im Kopf des Großen pflanzte sich der Wunsch ein, selbst mit einem solchen Detektor auf Schatzfindung zu gehen. Und so lag ein ebensolcher Detektor nun also als Gabe auf dem Geburtstagstisch, was den Beschenkten sehr freute.</p>



<p>Mit Kuchen in den Bäuchen und einem Metalldetektor im Kofferraum fuhren wir nach der kleinen Sause dann ans Meer, denn auch das hatte sich das Geburtstagskind (nachdem die Erstwünsche Aquapark und Kartbahn aus Gründen ausfallen mussten) gewünscht. Unsere Ferienwohnung liegt im Landesinneren, die Fahrt ans Meer war daher eher ein Tagesausflug als ein Kurztrip; für die Strecke bis zum Spiaggia Marina Di Vecchiano in der Nähe von Pisa brauchten wir gute zwei Stunden. Wir hatten ein wenig Sorge, der Strand könnte bei schönstem Wetter und an einem Samstag überlaufen sein, aber trotz voller Parkplätze konnte man Corona- und Wohlfühlabstände sehr gut einhalten und es kam an keiner Stelle zu wahrnehmbarer Knubbelbildung. </p>



<p>Kaum am Strand angekommen, kam der Metalldetektor zum Einsatz. Nachdem aber binnen einer Minute noch immer kein Goldbarren oder wenigstens irgendetwas Metallenes gefunden worden war, drohte die Expedition aufgrund von akutem Missmut zu scheitern. Denn es ging weniger darum, mit dem Detektor Schätze zu suchen, als darum, gefälligst ruckzuck welche zu finden. Mithilfe von ein paar Einstellungsänderungen (beim Detektor und beim Kind), wurde der Schatzsuchertraum schließlich doch noch wahr und die Ausbeute des Tages konnte sich durchaus sehen lassen. (Mal was anderes: Gibt es einen Markt für alte Patronenhülsen?)</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/Schätze.png"><img loading="lazy" width="1024" height="687" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/Schätze-1024x687.png" alt="3 rostige Patronenhülsen, zwei Patronenspitzen, 1 Kronkorken, 1 Sektkorken mit Metall, eine Batterie, Münzen im Wert von 1,75 €." class="wp-image-2906" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/Schätze-1024x687.png 1024w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/Schätze-300x201.png 300w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/Schätze-768x515.png 768w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/Schätze-1536x1030.png 1536w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/Schätze-2048x1373.png 2048w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/Schätze-1568x1051.png 1568w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Reichtümer</figcaption></figure>



<h2>Um Vergebung feiern.</h2>



<p>Nach der Rückkehr vom Strand und einem (zu) üppigen Abendessen unterwegs, wollten die Kinder unbedingt noch das Festa del Pardono in Castelfranco di Sopra, gleich bei uns um die Ecke, besuchen. Dabei ging ihnen weniger um Vergebung etwaiger Sündchen, sondern vor allem um exzessive Karussellfahrten. Während ich früher auf unserer Dorfkirmes selbst jedes noch so abwegige Karussell vorwärts und rückwärts befahren konnte, bekam ich beim Zusehen, wie meine Kinder in meine Fußstapfen traten, schnell weiche Knie und Empathieschwindel und musste mir umgehend die schlotternden Beine vertreten, bis die Fahrten vorbei waren. Glücklicherweise war das irgendwann der Fall und wir konnten uns auf harmlosere Rummelvergnügen stürzen, wie zum Beispiel einen Besuch des Süßigkeitenstandes, der in die Jahre gekommene Gummisüßwaren verkaufte und der Wohltätigkeitstombola, bei der die Kinder für den Einsatz von 2€ ein Handdesinfektionsmittel und anderthalb Liter Blutorangensaft gewannen. Unser Glückstag!</p>
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		<title type="html"><![CDATA[Antipast misti]]></title>
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		<updated>2022-08-25T20:30:38Z</updated>
		<published>2022-08-25T20:26:15Z</published>
		<category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Von unterwegs" /><category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Italien" /><category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Reise" /><category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Tiere" />
		<summary type="html"><![CDATA[Vielhahnerei (Polygallusie?) Der Mittagshahn ist übrigens nicht, wie ich zunächst annahm, ein reiner Mittagshahn, sondern vielmehr ein Rundumdieuhrhahn. Und noch genauer genommen ist er mindestens drei Hähne, die aus verschiedenen Himmelsrichtungen krähend, im steten Wettbewerb miteinander stehen. Die Leute hier kümmert das nicht. So gelassen möchte ich sein können! Von wegen haute couture Eine Kleinigkeit,&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2022/08/25/antipast-misti/"><span class="screen-reader-text">Antipast misti</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2022/08/25/antipast-misti/"><![CDATA[
<h2>Vielhahnerei (Polygallusie?)</h2>



<p>Der Mittagshahn ist übrigens nicht, wie ich zunächst annahm, ein reiner Mittagshahn, sondern vielmehr ein Rundumdieuhrhahn. Und noch genauer genommen ist er mindestens drei Hähne, die aus verschiedenen Himmelsrichtungen krähend, im steten Wettbewerb miteinander stehen. Die Leute hier kümmert das nicht. So gelassen möchte ich sein können! </p>



<h2>Von wegen haute couture</h2>



<p>Eine Kleinigkeit, vor der einen auch niemand warnt, bevor es an die Vermehrung geht, ist der bei Familien Jahr für Jahr zunehmende &#8222;Bedarf&#8220; an jedwedem Sport- und Outdoorequipment. Und während die Antwort auf die ultimative Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest selbstverständlich weiterhin &#8222;42&#8220; lautet, so ist die Antwort auf alle anderen, für Familien relevanten und vor allem die Wo-bekomme-ich-das-Fragen inzwischen ebenso selbstverständlich &#8222;Decathlon&#8220;. Denn hier gibt es neben Ausstattung für nahezu jede Indoor- und Outdoorsportarten auch alles, was Menschen und Tiere zum Überleben in der Wildnis, während der Gaspreiskrise und nach einem Atomkrieg brauchen oder zu brauchen glauben. Und so ist es kein Wunder, dass ich schon Menschen erlebt habe, die vor Glück glasige Augen bekamen, wenn sie mal wieder in eine der in Deutschland noch rar gesäten Filialen konnten. In Italien ist das freilich anders. Hier gibt es mehr Decathlons als schmackhafte Brotsorten und so ist es kein Wunder, dass wir als echte Familie in diesem Urlaub schon die Filialen in Verona, Arezzo und Figline Valdarno beehrt haben. Und was da Ganze noch viel schlimmer macht: Drei Viertel der Familie glauben, damit dem Thema &#8222;Shopping in Italien&#8220; hinreichend Rechnung getragen zu haben. Das verbleibende Viertel weint leise in ihr nigelnagelneues Badecape mit Hawaiimotiv.</p>



<h2>Wieder Tiere</h2>



<p>Diesmal geht es nicht um Hähne, sondern um Hunde. Genauer genommen, um große, weiße Hunde. Einer von ihnen, Carla, gehört zum Anwesen, auf dem sich unsere Ferienwohnung befindet. Carla ist eine sehr große, theoretisch sehr weiße und absolut gutmütige Hundedame, die sich tagein und tagaus gemütlich über die Wege trollt, hie und da ihre Nase in einem Blumenbeet vergräbt oder den ebenfalls hier beheimateten Katzenjungs (Hugo, Rocco &amp; Toto) beim Spielen zuschaut. Carla hat auch einen Bruder, ebenfalls sehr groß und nicht mehr ganz reinweiß, der zwar nicht hier wohnt, aber regelmäßig in unserem Garten abhängt, weil es könnte ja was vom Frühstückstisch fallen. Zufällig! Der Dritte im Bunde ist der Vater von Carla und ihrem Bruder &#8211; Tosco. Tosco wohnt in einem Agriturismo ein paar hundert Meter die Straße rauf, findet es dort aber wohl eher langweilig. Deswegen schlendert er jeden Abend hundemutterseelenallein die Straße hinunter, besucht Carla und bleibt über Nacht. Jeden Morgen kommt dann sein Besitzer ebenfalls die Straße heruntergeschlendert, sammelt seinen Hund wieder ein und geht zusammen mit ihm nach Hause. Und wieder sind die Leute total gelassen und lassen die  und überlassen das Bestimmen den Hunden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/Carla-ihr-Bruder-1.png"><img loading="lazy" width="1024" height="768" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/Carla-ihr-Bruder-1-1024x768.png" alt="" class="wp-image-2893" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/Carla-ihr-Bruder-1-1024x768.png 1024w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/Carla-ihr-Bruder-1-300x225.png 300w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/Carla-ihr-Bruder-1-768x576.png 768w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/Carla-ihr-Bruder-1-1536x1152.png 1536w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/Carla-ihr-Bruder-1-2048x1536.png 2048w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/Carla-ihr-Bruder-1-1568x1176.png 1568w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Symbolbild für alle großen, weißen Hunde hier</figcaption></figure>



<h2>Menschen und Pferde wohlauf</h2>



<p>Vielleicht liegt es an mir und meinem Hang zu halbvollen Gläsern (neudeutsch: &#8222;doomscrolling&#8220;), aber ich habe in diesem Jahr schon mehr Hornissen erspäht, als in meinem gesamten bisherigen Leben. Zu Hause traf ich sie bisher nur vereinzelt, doch hier in der Toskana vergeht kaum ein Tag ohne Hornissenbegegnung und auch wenn keine dieser Faltenwespen bisher Anstalten gemacht hätte, mich oder die Meinen mit drei Stichen ins Jenseits zu befördern, stimmt es mich durchaus nachdenklich, dass ich im gesamten Italienurlaub bisher nicht ein einziges Pferd gesehen habe. Ich kann nur hoffen, dass das ein Zufall ist und frage mich gerade, ob Decathlon eigentlich auch Ganzköperschutzanzüge für Familien führt.</p>



<h2>Flip</h2>



<p>Neben den besagten Hornissen und dem Bruder von Carla tummelte sich in unserem Garten übrigens heute auch Flip, der deutlich größer ist als erwartet und das sogar ohne Zylinder. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/33C8DB0D-FB11-45FE-8242-6E2AB8871E0A.jpeg"><img loading="lazy" width="768" height="1024" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/33C8DB0D-FB11-45FE-8242-6E2AB8871E0A-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-2892" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/33C8DB0D-FB11-45FE-8242-6E2AB8871E0A-768x1024.jpeg 768w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/33C8DB0D-FB11-45FE-8242-6E2AB8871E0A-225x300.jpeg 225w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/33C8DB0D-FB11-45FE-8242-6E2AB8871E0A-1152x1536.jpeg 1152w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/33C8DB0D-FB11-45FE-8242-6E2AB8871E0A.jpeg 1536w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption>Flipzilla</figcaption></figure>



<h2>Vokabel des Tages</h2>



<p>Pertine per pidocchi = Läusekamm</p>
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		<author>
			<name>Mellcolm</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Ciao ragazzi, sono qui]]></title>
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		<updated>2022-08-23T21:34:27Z</updated>
		<published>2022-08-23T21:33:29Z</published>
		<category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Von unterwegs" /><category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Reise" />
		<summary type="html"><![CDATA[Tag viereinhalb dieses wunderbaren Urlaubs nähert sich dem Ende und nachdem ich überwältigt von der wiedergewonnen Bloggerei zunächst nur Versatzstücke geteilte habe, hier noch mal etwas ausführlicher das &#8222;Was bisher geschah&#8220;, denn das will ich Euch mitnichten vorenthalten. Ein Riss im Urlaub Am Freitagnachmittag gegen halb fünf sollte es heißen: Tastatur fallen lassen und ab&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2022/08/23/ciao-ragazzi-sono-qui/"><span class="screen-reader-text">Ciao ragazzi, sono qui</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2022/08/23/ciao-ragazzi-sono-qui/"><![CDATA[
<p>Tag viereinhalb dieses wunderbaren Urlaubs nähert sich dem Ende und nachdem ich überwältigt von der wiedergewonnen Bloggerei zunächst nur Versatzstücke geteilte habe, hier noch mal etwas ausführlicher das &#8222;Was bisher geschah&#8220;, denn das will ich Euch mitnichten vorenthalten. </p>



<h2>Ein Riss im Urlaub</h2>



<p>Am Freitagnachmittag gegen halb fünf sollte es heißen: Tastatur fallen lassen und ab in den Süden (Ey jo, was geht?). Würde ich versuchen in Worte zu fassen, wie sehr ich diesen Urlaub herbeigesehnt habe, ein Blog allein reichte dafür nicht aus.</p>



<p>Ich befand mich also auf dem Zenith der Urlaubsreifheit und dann entdecken die Kinder dummer- aber glücklicherweise kurz vor der Abreise einen nicht unwesentlichen Riss in der Windschutzscheibe unseres Mietwagens, mit dem wir uns nicht wirklich gen Italien (<em>pun intended</em>) trauen wollten. Ein Telefonat mit dem Mietwagenanbieter offenbarte dessen sonniges Gemüt: zunächst versuchte er kurz, uns die Verursachung dieses Schadens unterzujubeln (auf knapp sieben Kilometern Landstraße bei Thema 50), als er merkte, dass das nicht so richtig gelingen wollte, schlug er einen Servicehaken und vor, dass wir ruhig mit dem Riss losfahren könnten (&#8222;man muss ja nicht gleich vom Schlimmsten ausgehen&#8220;) und wenn dann doch was passieren sollte, könnten wir ja vor Ort &#8222;einfach&#8220; kostenlos den Wagen tauschen. Ein Wortgemenge, mehrere Telefonate und zwei Stunden später hatten wir einen einsatzfähigen Ersatzwagen und es konnte endlich losgehen zu unserem Etappenziel Verona. </p>



<h2>Glück in kleinen Tassen</h2>



<p>Die erste Regel unseres kleinen Italienreise-Clubs lautet: Kaffee, oder besser gesagt Caffè. [Die Regeln zwei bis fünf orientieren sich an Regel eins, alle folgenden Regeln beinhalten entweder eiscremehaltige Speisen oder weinhaltige Getränke.] Und da sich ohne Caffè kein Italiengefühl einstellen kann, muss dieser unbedingt an der ersten Raststätte hinter dem Brenner eingenommen werden &#8211; egal zu welcher Uhrzeit. Von außen ist dieser Hort des schnellen Kicks nicht unbedingt einladend, aber sowohl der Caffè als auch die Süßwaren sind HERVORRAGEND. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized is-style-default"><a href="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/IMG_3266.png"><img loading="lazy" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/IMG_3266-768x1024.png" alt="" class="wp-image-2888" width="384" height="512" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/IMG_3266-768x1024.png 768w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/IMG_3266-225x300.png 225w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/IMG_3266-1152x1536.png 1152w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/IMG_3266-1536x2048.png 1536w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/IMG_3266-1568x2091.png 1568w" sizes="(max-width: 384px) 100vw, 384px" /></a><figcaption>Must stop für Kaffeefreund*innen: Der Plose-Grill</figcaption></figure>



<h2>Einschunkeln bei Romeo und Julia</h2>



<p>Wegen des überbordenden Medienkonsums der Kinder und unserer Nerven haben uns für einen längeren Zwischenstopp auf halber Strecke entschieden. Die Wahl fiel auf Verona, das sich zum Einschunkeln wirklich hervorragend eignet. Über AirBnB hatten wir eine schnuckelige Bleibe in der Nähe der Innenstadt gefunden und haben den sonnigen Tag mit vielen Schritten, der Nichtbesichtigung von Julias Balkon, <a rel="noreferrer noopener" href="https://goo.gl/maps/Gr6XpwQxMizZttNw6" data-type="URL" data-id="https://goo.gl/maps/Gr6XpwQxMizZttNw6" target="_blank">besonderen Eiscreme(s)orten</a>, <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.agriturismosanmattia.it/" target="_blank">phänomenaler Aussicht</a> und <a rel="noreferrer noopener" href="https://g.page/LaBottegadellaGinaVerona?share" data-type="URL" data-id="https://g.page/LaBottegadellaGinaVerona?share" target="_blank">wirklich fantastischer Pasta</a> verbracht. Das alles hat uns am Ende auch darüber hinwegzutrösten vermocht, dass es in der Stadt wirklich viel zu voll war. </p>



<h2>Othello und wir</h2>



<p>Rund 300 km von Verona entfernt liegt irgendwo im Nichts zwischen Arezzo und Florenz die Gemeinde Castelfranco Piandiscò und hier verbringen wir nun also den Hauptteil unserer Ferien. Die kurzen Poolpausen der Kinder nutzen wir für Sternfahrten in die Umgebung und so haben wir uns am ersten Tag bereits auf das uns bisher unbekannte Arezzo gestürzt und haben heute Siena heimgesucht, das wir von unserer letzten Toskanareise in bester Erinnerung behalten hatten. Arezzo konnte mich mit leckerer Piadina und tätowierten Statuen für sich gewinnen, Siena hat uns heute in den siebten Weinhimmel befördert. Beide Städte also ein voller Erfolg und unbedingt zu empfehlen. Leider mangelt es den Städten hier an echtem Kurzweil für Kinder, sodass wir beider Orts zur Ultima Ratio Spielwarenladen greifen musste. (Grüße gehen raus* an Lego!) </p>



<p>Übrigens habe ich meinen Kindern heute einen 1a-Köpper gezeigt und ich glaube, sie sahen mich deshalb heute kurzzeitig in einem ganz neuen Licht. Ich erwäge den massiven Einsatz von Süßwaren, um diesen Fünf-Minuten-Ruhm möglichst lange aufrechtzuerhalten. </p>



<p class="has-small-font-size">*ich hassliebe diese Formulierung, mit eindeutigem Ausschlag in Richtung hassen</p>
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			<name>Mellcolm</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Der Mittagshahn, der unerwähnt bleiben wird]]></title>
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		<updated>2022-08-22T21:04:05Z</updated>
		<published>2022-08-22T21:04:05Z</published>
		<category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Verallgemeinert" />
		<summary type="html"><![CDATA[Es ist nicht zu verheimlichen, dass mir die Sprache über die Jahre ein wenig eingerostet ist. Gleichwohl werde ich mich bemühen, sie durch gelegentliches und maßvolles Ölen wieder instand zu setzen, denn ich habe &#8211; so hoffe ich doch! &#8211; einen Ruf zu verlieren. Ich hatte natürlich kurz erwägt, mich und meine Nachlässigkeit in Sachen&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2022/08/22/der-mittagshahn-der-unerwaehnt-bleiben-wird/"><span class="screen-reader-text">Der Mittagshahn, der unerwähnt bleiben wird</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2022/08/22/der-mittagshahn-der-unerwaehnt-bleiben-wird/"><![CDATA[
<p>Es ist nicht zu verheimlichen, dass mir die Sprache über die Jahre ein wenig eingerostet ist. Gleichwohl werde ich mich bemühen, sie durch gelegentliches und maßvolles Ölen wieder instand zu setzen, denn ich habe &#8211; so hoffe ich doch! &#8211; einen Ruf zu verlieren. </p>



<p>Ich hatte natürlich kurz erwägt, mich und meine Nachlässigkeit in Sachen Bloggen wortreich zu erklären, aber ehrlicherweise habe ich nur die Wahrheit und die ist leider wenig glorreich: Weder hatte ich Ideen, noch Lust, mir mühevoll Inspiration zu suchen. Ich war so leer wie antriebslos. Und vielleicht genoss ich es auch ein wenig, mich in meinem Kreativitätsloch zu suhlen. Hätte mich freilich jemand gebeten, verdammtnochmalgefälligstendlich weiterzumachen, weil das Leben ohne mein gesammeltes Gestammel völlig sinnlos sei, hätte ich mich durchaus erweichen lassen, aber so&#8230;. nein, so wollte und konnte ich dereinst nicht weitermachen. </p>



<p>Es brauchte erst eine Mischung aus Kurz-vor-50-Trübsinn, nostalgieschwangeren Randbemerkungen des Mannes (&#8222;damals, als Du noch geschrieben hast&#8220; &#8211; tief seufzend ab), dem italienischen dolce far niente und einem saftigen WordPress-Update, damit ich mich für einen Neuanfang bereit fühlte. </p>



<p>Und nun sitze ich hier, irgendwo auf einem Hügel in der zentraltoskanischen Pampa bei nach Etikett gekauftem Wein und feiere (noch ein bisschen verhalten, wohlgemerkt) meinen Wiedereintritt in die Blogosphäre. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/Wein_nach_Etikett-scaled.jpg"><img loading="lazy" width="1024" height="768" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/Wein_nach_Etikett-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-2865" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/Wein_nach_Etikett-1024x768.jpg 1024w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/Wein_nach_Etikett-300x225.jpg 300w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/Wein_nach_Etikett-768x576.jpg 768w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/Wein_nach_Etikett-1536x1152.jpg 1536w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/Wein_nach_Etikett-2048x1536.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Nach Etikett gekaufter Wein vor toskanischer Kachel</figcaption></figure>



<p>Übrigens beobachte ich bei mir, dass die nach Etikett gekauften Weine über die Jahre die nach Titel gekauften Bücher ersetzt haben und deswegen bin ich gerade ein wenig beschämt. Insbesondere, da ich seit ein paar Tagen über einen Tweet nachdenke, der mich eiskalt erwischt hat. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-twitter wp-block-embed-twitter"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="twitter-tweet" data-width="550" data-dnt="true"><p lang="en" dir="ltr">Parents try to teach values in conversation, but children learn more by observation.<br><br>No matter what we say, kids discover what matters to us by watching what we do. Where we focus tells them what we prize.<br><br>A key to being a good role model is paying attention to your attention. <a href="https://t.co/pdsaazHFQo">pic.twitter.com/pdsaazHFQo</a></p>&mdash; Adam Grant (@AdamMGrant) <a href="https://twitter.com/AdamMGrant/status/1561371232506978304?ref_src=twsrc%5Etfw">August 21, 2022</a></blockquote><script async src="https://platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
</div></figure>



<p>Als Sofortmaßnahme habe ich drei Romane gut sichtbar auf meinem Nachttisch drapiert. Gelesen habe ich hier noch keine Seite, aber es ist ein Anfang!</p>



<p>In diesem Sinne: Peace für heute. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/PACE-scaled.jpg"><img loading="lazy" width="768" height="1024" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/PACE-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2866" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/PACE-768x1024.jpg 768w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/PACE-225x300.jpg 225w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/PACE-1152x1536.jpg 1152w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/PACE-1536x2048.jpg 1536w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2022/08/PACE-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption>Friedlicher Supermarkt in Italien</figcaption></figure>
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			<name>Mellcolm</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Über Ebstorf zurück nach Hause]]></title>
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		<updated>2016-07-24T13:17:55Z</updated>
		<published>2016-07-23T21:43:58Z</published>
		<category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Sverige" />
		<summary type="html"><![CDATA[Immer noch voll mit Kopenhagen treten wir am nächsten Morgen nun die Heimreise an. Auch wenn wir nicht direkt nach München fahren werden, fühlt sich das Ganze doch wie die letzte Etappe der Reise an. Diesmal setzen wir von Rødby nach Puttgarden über. Diesmal sind wir viel zu früh an der Fähre und stehen eine&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2016/07/23/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-ueber-ebstorf-zurueck-nach-hause/"><span class="screen-reader-text">Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Über Ebstorf zurück nach Hause</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2016/07/23/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-ueber-ebstorf-zurueck-nach-hause/"><![CDATA[<p>Immer noch voll mit Kopenhagen treten wir am nächsten Morgen nun die Heimreise an. Auch wenn wir nicht direkt nach München fahren werden, fühlt sich das Ganze doch wie die letzte Etappe der Reise an. Diesmal setzen wir von Rødby nach Puttgarden über. Diesmal sind wir viel zu früh an der Fähre und stehen eine ganze Weile dumm in der Warteschlange rum. Dafür ist die Überfahrt etwas kürzer, sie dauert nur etwa 45 Minuten. Während der Fahrt ist eine Notfallübung fürs Personal angesetzt, weswegen mehrmals die Sirenen ertönen. Auch wenn das ebenso häufig durchgesagt wird und das Personal völlig entspannt zum Sirenenklang lächelt, bin ich unentspannt, weil ich zu den Leuten gehöre, die bei Sirenen IMMER unentspannt sind. Und auf einem Boot oder gar in einem Flugzeug gleich dreimal. Irgendwann wird das Ende der Übung durchgesagt und ich kann endlich entspannt die letzten dänischen Kronen sinnvoll in Lego und Süßigkeiten investieren.</p>
<p>Unseren ursprünglichen Plan, gleich nach der Überfahrt auf Fehmarn einzukehren, haben wir in guter alter Tradition natürlich längst über den Haufen geworfen. Da wir am nächsten Tag bis Leipzig wollen, erscheint es uns sinnvoller, uns noch ein paar Kilometer mehr in diese Richtung zu bewegen. Wir entscheiden uns für den <a href="http://www.campingplatz-ebstorf.de/">Campingplatz am Waldbad in Ebstorf</a>, weil der auf dem Weg liegt und gut bewertet wird. Insgesamt liegt unser Tagespensum damit bei rund 400 km, wobei die Fährstrecke natürlich ein bisschen Entspannung rein bringt. Gegen 17 Uhr treffen wir in Ebstorf ein. Der Platz ist wirklich sehr schön im Grünen gelegen und überhaupt nicht überfüllt. Der Servicebereich ist nicht mehr ganz taufrisch und leider auch nicht so gepflegt, wie wir es andernorts erlebt haben, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt hier absolut und die Gastgeber sind sehr hilfsbereit. Im Preis enthalten ist der Eintritt ins Freibad, das an den Campingplatz grenzt. Da wir zur Abwechslung mal einen wirklichen Sommertag erwischt haben und das Freibad wirklich direkt nebenan ist, entschließen wir uns, eine schnelle Baderunde einzulegen. Ein wirklich schönes Schwimmbad ist das <a href="https://www.facebook.com/waldemar.ebstorf">Waldemar</a>, wir fühlen uns gleich wohl und bedauern fast ein bisschen, dass wir es nur so kurz werden genießen können. Während die beiden größeren Herren sich sofort ins kühle Nass stürzen, assistiere ich dem kleinen Kleinen Herrn mit Anfeuerungsrufen und Szenenapplaus dabei, sich zum ersten Mal ganz alleine hinzusetzen. Er ist stolz wie Bolle, als er es endlich geschafft hat und ich gleich mit.</p>
<p><figure id="attachment_2852" aria-describedby="caption-attachment-2852" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2852" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/erstes-mal-sitzen.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="887" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/erstes-mal-sitzen.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/erstes-mal-sitzen-300x266.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2852" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Nach dem kurzweiligen Rumgeplantsche suchen wir den örtlichen Griechen auf, der in der Google-Bewertungsskala ganz weit vorne liegt. Der Weg dahin führt uns durch eine schöne Grünanlage und durch den reizenden Ortskern von Ebstorf, der zwar wunderhübsch anzusehen aber absolut menschenleer ist. Fast ein skurriles Bild, denn man möchte meinen, dass sich Mensch an einem so hübschen Fleckchen Erde nur so tummeln möchte.</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-large wp-image-2853" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5630-1024x768.jpg" alt="Ebstorf-Idyll" width="840" height="630" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5630-1024x768.jpg 1024w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5630-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone wp-image-2854 size-large" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5628-e1469310195395-768x1024.jpg" alt="Ebstorf-Kloster" width="768" height="1024" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5628-e1469310195395-768x1024.jpg 768w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5628-e1469310195395-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></p>
<p>Der Grieche hat ein schönes Restaurant und man kann sehr gut draußen sitzen. Da wir nicht gerade sonnen- und wärmeverwöhnt wurden in den letzten Wochen, kosten wir das natürlich aus. Vielleicht liegt es daran, dass wir zuhause einen <a href="http://www.taverna-anemos.de/">Superdupergriechen</a> haben, den wir sehr regelmäßig aufsuchen und der unsere Gaumen stets bis aufs Äußerste verwöhnt, aber jedenfalls sind wir vom <a href="http://xenios-ebstorf.de/">Ebstorfer Szenegriechen</a> leider nicht so überzeugt. Der Service ist langsam und ein bisschen vergesslich und man lässt uns bei der Essensbestellung sehenden Auges ins Verderben rennen. Wir bestellen zwar nur Vorspeisen, aber derer viel zu viele, denn sie sind groß wie Hauptgerichte. Und da sitzen wir auf einmal vor Unmengen von Essen, bei denen gleich klar ist, dass wir sie niemals werden aufessen können. Und wir haben explizit gefragt, ob wir uns da wohl zu viel aufbürden, als wir bestellten. Nunja. Am Ende werden wir das Essen (selbst!) einpacken und es anderthalb Tage später ungenutzt wegwerfen, weil wir es schlicht im Kühlschrank vergessen haben werden. Frustrierend.</p>
<p>Am nächsten Morgen versuchen wir mal wieder, ganz früh aufzubrechen. Denn irgendwann beim Abendessen am Vorabend hat sich der wahnwitzige Gedanke eingeschlichen, vielleicht den Zwischenstopp in Leipzig einfach auszulassen und gleich bis Bayreuth, oder gar noch besser – gleich bis nach Hause weiterzufahren. Wir reden über üppige 700 km und wir kennen uns so gut, dass wir gleich wissen, dass die fixe Idee, große Chancen hat, in die Tat umgesetzt zu werden. Vorausgesetzt natürlich, dass der große und der kleine Kleine Herr hierbei mitspielen, denn so eine lange Strecke ist für so kleine Knöpfe ja durchaus nicht unanstrengend. Die Beiden meistern das ganz hervorragend, der Große, in dem er sich tief in die Geschichten von Feuerwehrmann Sam und seiner Bande einarbeitet, der Kleine, indem er sich öfter als sonst tief in den Schlaf einarbeitet. In den längeren Pausen testet der Große dann ausgiebigst Spielplätze, während der Kleine auf seiner Decke rumrobben kann. Etwas erschöpft aber doch guter Dinge erreichen wir abends gegen halb zehn den Heimathafen, suchen uns das Nötigste für die Nacht im Wohnmobil zusammen und freuen uns doch ein bisschen auf Annehmlichkeiten wie große Betten in Bodennähe, hygienisch unbedenkliche Duschen und Toiletten, selbstgebrühten Cappuccino und WLAN soweit das Auge reicht.</p>
<p style="text-align: center;">*****</p>
<p>Hinter uns liegen knapp vier Wochen und knapp 4500 km. Es war eine tolle Reise und das Wohnmobil für uns der richtige Weg und Schweden das richtige Ziel. Im Großen und Ganzen würden wir alles noch mal genau so machen wie auf dieser Reise, wahrscheinlich würden wir aber beim nächsten Mal mit einem Wohnanhänger statt mit einem Wohnmobil reisen. Das ist genau so komfortabel, aber man ist vor Ort mit dem Auto doch etwas flexibler und unabhängiger. Für potenzielle Nachahmer, werde ich in den nächsten Tagen noch mal die genaue Route mit Campingplätzen posten und ein paar Tipps zur Ausstattung.</p>
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			<name>Mellcolm</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Adjö Sverige, hej København]]></title>
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		<updated>2016-07-23T12:49:24Z</updated>
		<published>2016-07-20T23:37:33Z</published>
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		<summary type="html"><![CDATA[Nach gut drei Wochen in Schweden ist heute der Zeitpunkt gekommen, Abschied zu nehmen. Wie immer, wenn Reisetag ist, planen wir früh loszukommen. Wie immer, ist früh bei uns ein durchaus dehnbarer Begriff und so sind wir kurz nach elf endlich auf der Piste. Das erste Mal in den gut drei Wochen, die wir nun hier&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2016/07/21/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-adjoe-sverige-hej-kobenhavn/"><span class="screen-reader-text">Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Adjö Sverige, hej København</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2016/07/21/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-adjoe-sverige-hej-kobenhavn/"><![CDATA[<p>Nach gut drei Wochen in Schweden ist heute der Zeitpunkt gekommen, Abschied zu nehmen. Wie immer, wenn Reisetag ist, planen wir früh loszukommen. Wie immer, ist früh bei uns ein durchaus dehnbarer Begriff und so sind wir kurz nach elf endlich auf der Piste. Das erste Mal in den gut drei Wochen, die wir nun hier sind, warnt uns Google Maps vor diversen Staus auf unserer Strecke nach Kopenhagen und wir kommen anfangs wirklich nur äußerst mühsam voran. Für geraume Zeit stehen 2 Stunden und 55 Minuten auf dem Display, obwohl wir fahren, fahren und fahren. Der erste Stau wird durch ein brennendes Auto verursacht, das offensichtlich einfach so Feuer gefangen hat. Dem war kein Unfall vorausgegangen und niemand wurde verletzt. Nur das Auto, das hat den Zwischenfall nicht überlebt.</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone wp-image-2845 size-large" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5601-1024x1024.jpg" alt="auto brennt" width="840" height="840" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5601-1024x1024.jpg 1024w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5601-150x150.jpg 150w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5601-300x300.jpg 300w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5601.jpg 1280w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Da wir kurz davor sind, das Land für eine Weile zu verlassen, müssen wir dringend noch diverse Lebensmittel einkaufen, die uns in der Zeit in Schweden lieb und teuer geworden sind. Um die Mittagspausenzeit steuern wir also einen Supermarkt an, und zwar nicht irgendeinen, sondern einen Maxi ICA, die Königin der schwedischen Supermärkte – soweit wir das beurteilen können. Der Laden ist riesig und hat alles, und zwar gleich in mehreren Varianten. Wir brauchen im Wesentlichen Butter („Bregott, normal gesalzen“) und Dammsugare, füllen unseren Wagen aber sicherheitshalber auch noch mit allerlei unwesentlichen Dingen. Das üppige Angebot macht uns das sehr leicht. Unser Mittagessen nehmen wir ganz stilecht auf dem Supermarkt-Parkplatz ein. Als wir wieder auf der Piste sind, haben sich sämtliche Staus in Wohlgefallen aufgelöst, was uns wohl sehr gefällt.</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-large wp-image-2846" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/oeresundbrücke-1024x683.jpg" alt="oeresundbrücke" width="840" height="560" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/oeresundbrücke-1024x683.jpg 1024w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/oeresundbrücke-300x200.jpg 300w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/oeresundbrücke.jpg 2048w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>In Kopenhagen haben wir einen Stellplatz auf dem <a href="http://campingcopenhagen.dk/de/">Fort Charlottenlund-Campingplatz</a>, den wir in sprichwörtlich letzter Minute ergattern. Seit der Planung der Reiseroute Anfang Juni hatte ich immer wieder erfolglos versucht, dort einen Platz zu reservieren – nichts zu machen, ausgebucht. Am letzten Tag in Schweden versuche ich es spaßeshalber nochmals und siehe da – ein freier Platz! Wer braucht da schon einen Sechser im Lotto. Auch wenn Fort Charlottenlund-Camping nirgends Spitzenbewertungen erzielt, bekommt er unter den städtischen Campingplätzen noch die besten Bewertungen und ist wegen seiner besonderen Lage schon einen Besuch wert. Der Platz ist mitten in ein altes Fort gebaut, mit Kanonen, Bunkern und allem Schnickschnack. Von der Anlage selbst ist er wirklich besuchenswert, die sanitären Einrichtungen sind leider eher ein bisschen angeschmuddelt. Dafür gibt es an der Rezeption frisches Gebäck zum Frühstück, eine Eisbude direkt vor dem Eingang und ein Restaurant, das sogar richtig gut sein soll. Das alles, die direkte Lage am Meer und die gute Anbindung an die Innenstadt machen den Platz zu einer klaren Empfehlung.</p>
<p><figure id="attachment_2837" aria-describedby="caption-attachment-2837" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2837" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/charlottenlund-fort-kopenhagen.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/charlottenlund-fort-kopenhagen.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/charlottenlund-fort-kopenhagen-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2837" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Auch wenn wir am Ankunftsabend nur noch eine Runde durch das Hood drehen, um dies und das einzukaufen, bin ich von dem was ich sehe, doch gleich angetan. Es ist alles so adrett, so gut dekoriert, so geschmackvoll und so ganz ramschfrei. Ich mag das.</p>
<p>Für den nächsten Tag haben wir ein ausgeklügeltes Stadterschließungsprogramm ausgeklügelt. Wir haben schließlich nur den einen Tag und es gibt so viel Spannendes zu entdecken. Zunächst führt uns unsere kleine Stadttour mit Bus und Bahn nach Nørrebro, wo wir mit dem Superkilen Park beginnen – einer urbanen Parkanlage, die sich als echte Spielwiese für den großen Kleinen Herrn entpuppt. Weiter geht es durch die Jægersborggade, in der sich Café an Café (wir besuchen das <a href="http://www.retro-norrebro.dk/">Café Retro</a> und kaufen Kaffee bei der <a href="http://coffeecollective.dk/the-coffee-collective-bars/jaegersborggade/">Coffee Collective</a>), Kunstgewerbeladen an Kunstgewerbeladen, <a href="http://karamelleriet.com/">Bonbon</a>&#8211; an Keksmanufaktur und Hipster an Hipster reihen. Weiter geht es über den wunderschönen Assistens Kirkegård (Assistenzfriedhof), wo sich wiederum alles aneinanderreiht, was in Dänemark und darüber hinaus zu Lebzeiten Rang und Namen hatte. Hier liegen neben Schriftstellern, Opernsängern und Physikern auch Hans Christian Andersen und Søren Kierkegaard. Würden nicht hier und da beschriftete Steine herumstehen, man würde nicht merken, dass man über einen Friedhof lustwandelt. Als nächstes geht es über den Peblinge-See in Richtung Innenstadt.</p>
<p><figure id="attachment_2838" aria-describedby="caption-attachment-2838" style="width: 667px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2838" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/karamel-kopenhagen.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="667" height="1000" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/karamel-kopenhagen.jpg 667w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/karamel-kopenhagen-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 667px) 100vw, 667px" /><figcaption id="caption-attachment-2838" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-large wp-image-2844" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5604-1024x768.jpg" alt="Kaffeepause" width="840" height="630" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5604-1024x768.jpg 1024w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5604-300x225.jpg 300w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5604.jpg 1632w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><figure id="attachment_2839" aria-describedby="caption-attachment-2839" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="wp-image-2839 size-full" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/schwan-in-kopenhagen.jpg" alt="schwan-in-kopenhagen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/schwan-in-kopenhagen.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/schwan-in-kopenhagen-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2839" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>In der Fahrradhauptstadt Europas gibt es Fahrradläden wie anderswo Apotheken und einer hat schönere Fahrräder als der andere. Die schönsten, so heißt es, gibt es jedoch bei <a href="http://sogrenibikes.com/">Sögreni</a>, weswegen wir gleich dort hinlaufen und aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Ein Fahrrad lassen wir uns dort dennoch (erstmal) nicht bauen, dafür sind der Mann und ich nun stolze Besitzer der <a href="http://sogrenibikes.com/index.php?main_page=product_info&amp;cPath=1&amp;products_id=2">coolsten Fahrradklingeln der Welt</a>.</p>
<p><figure id="attachment_2840" aria-describedby="caption-attachment-2840" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2840" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/sogerni-fahrradklingel.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/sogerni-fahrradklingel.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/sogerni-fahrradklingel-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2840" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Nachdem der Shopping-Modus erstmal aktiviert ist, geht es gleich weiter zur Strædet, der hübschen kleinen Schwester von Kopenhagens Shopping-Meile Strøget. Hier gibt es Trödelläden und Kunsthandwerk, Restaurants, Cafés und Schmuckläden – alles klein und schnuckelig und man möchte überall hinein. Weil ich mich nun schon länger mit einer Vorliebe für skandinavisches Design herumschlage, die durch Pinterest noch ungleich fanatischer geworden ist, komme ich nicht umhin, als nächstes DEN Kopenhagener Einrichtungstempel, <a href="https://www.illumsbolighus.dk/">Illums Bolighus</a>, aufzusuchen. Das ist der krasseste Einrichtungsladen, den ich überhaupt je gesehen habe. Nahezu alles, was ich auf Pinterest je gepinnt habe, steht hier plötzlich wie selbstverständlich vor mir und strahlt mich an. Mein erster Impuls ist „ich muss das alles kaufen“, der zweite ist jedoch nur wenig später „ich kann das nicht alles kaufen und entscheiden kann und will (!) ich mich auch nicht, also kaufe ich einfach gar nichts“. Und so stehe ich also mitten in meinem persönlichen Paradies und bin so dermaßen reizüberflutet, dass ich unverrichteter Dinge und völlig überfordert vom schieren Angebot wieder abziehen muss. So etwas ist mir wirklich noch nie passiert.</p>
<p>Noch immer unter Schock stehend, sammle ich den großartigen Rest der Familie wieder ein, der sich während meiner kleinen Shoppingrunde netterweise zum Essen zurückgezogen hat. Als nächstes führt uns unser kleiner Marsch an die Havnegade, weil es sich dort – sehr zur Freude des großen Kleinen Herrn, vortrefflich Trampolin springen lässt. Und auch sonst sind die Promenade und das Drum und Dran sehr hübsch anzusehen. Wir wechseln die Hafenseite und gerade zufällig aber glücklich mitten in den totalen Hipster-Hot-Spot der Stadt: <a href="copenhagenstreetfood.dk">Copenhagen StreetFood</a>, eine große Halle mit Außenareal direkt am Hafen, wo es sich von diversen Foodtrucks trefflich futtern lässt. Hier ist die Hölle los, was sicher auch an den Bombenwetter liegt.</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone wp-image-2843 size-large" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5613-1024x1024.jpg" alt="streetfood" width="840" height="840" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5613-1024x1024.jpg 1024w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5613-150x150.jpg 150w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5613-300x300.jpg 300w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5613.jpg 1280w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><figure id="attachment_2841" aria-describedby="caption-attachment-2841" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2841" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/foodmarket-kopenhagen.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="679" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/foodmarket-kopenhagen.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/foodmarket-kopenhagen-300x204.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2841" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Eigentlich wollen wir nun doch die Fähre zur anderen Hafenseite nehmen, um der Kleinen Meerjungfrau unsere Aufwartung zu machen, aber wir verpassen die eine um zwei Sekunden und entscheiden uns, nicht auf die nächste zu warten – es ist schon spät, mindestens einer hat Hunger, mindestens zwei sind müde. Mit Bussen sind wir recht schnell wieder in unserem Hood, auch wenn wir uns um ein Haar verfahren, weil das Bussystem nicht so intuitiv ist, wie wir irrtümlich annahmen. Beim Pizzamann unseres Vertrauens holen wir uns noch schnell die erste gute Pizza der Reise und lassen uns dann nach insgesamt rund 25.000 Schritten vom prallen Vollmond noch schnell den Weg ins Bett scheinen. Godnat København, Du bist (m)ein Traum einer Stadt und hast mich damit schlichtweg aus den Schuhen gehauen. Tak.</p>
<p><figure id="attachment_2842" aria-describedby="caption-attachment-2842" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/mond-in-kopenhagen.jpg"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2842" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/mond-in-kopenhagen.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/mond-in-kopenhagen.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/mond-in-kopenhagen-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2842" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
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		<title type="html"><![CDATA[Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Das Ende von Schweden rund um Varberg]]></title>
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		<updated>2016-07-23T12:38:31Z</updated>
		<published>2016-07-18T22:50:56Z</published>
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		<summary type="html"><![CDATA[Hatten wir gestern noch gedacht, dass wir heute noch mal in Göteborg vorbeischauen würden, weil es dort so schön schön ist, entscheiden wir uns heute spontan um. Das Wetter trägt daran nur eine Teilschuld. Wir haben die Stadt gesehen und für gut befunden, nun darf es gerne wieder auf einen schöneren Campingplatz und aufs Land&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2016/07/18/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-das-ende-von-schweden-rund-um-varberg/"><span class="screen-reader-text">Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Das Ende von Schweden rund um Varberg</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2016/07/18/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-das-ende-von-schweden-rund-um-varberg/"><![CDATA[<p>Hatten wir gestern noch gedacht, dass wir heute noch mal in Göteborg vorbeischauen würden, weil es dort so schön schön ist, entscheiden wir uns heute spontan um. Das Wetter trägt daran nur eine Teilschuld. Wir haben die Stadt gesehen und für gut befunden, nun darf es gerne wieder auf einen schöneren Campingplatz und aufs Land gehen. Entschleunigung ist es schließlich, wofür wir hier sind. Erfolgsverwöhnt wie wir von unseren bisherigen Spontanbuchungen sind, rufen wir gleich mal bei einem besonders ansprechenden Campingplatz an, um uns ein Plätzchen für die nächsten beiden Nächte zu sichern. Aber was ist das? Ausgebucht. Nummer zwei ebenfalls. Nummer drei auch. Nummer vier hätte eventuell etwas für die zweite Nacht. Hallo??? Beim fünften Platz haben wir schließlich Erfolg. Die Reise geht also ca. 90 km weit nach Tvååker, in der Nähe von Varberg, das wir uns ohnehin dringend anschauen wollen.</p>
<p>Nach etwas mehr als einer Stunde Fahrzeit kommen wir beim <a href="http://rodlixvandrarhem.se/">Rödlix Vandrarhem &amp; Camping</a> an und fühlen uns vom ersten Moment an pudelwohl. Der Platz ist eher klein aber absolut bezaubernd. Es gibt lustige Hühner, die dort zwischen den Wohnwagen rumrennen und Ziegen gibt es auch. Die sanitären Einrichtungen sind die mit Abstand besten, die wir auf unserer Reise angetroffen haben und der große Kleine Herr ist vom Spielplatz kaum wegzubewegen, auch wenn der auf den ersten Blick viel weniger „Pling“ erscheint als so manch anderer. Dafür gibt es dort aber neben den Spielgeräten total viele Spielsachen und glücklicherweise noch passende Kinder dazu.</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-large wp-image-2827" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5580-1024x768.jpg" alt="großes klo trifft kleines klo" width="840" height="630" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5580-1024x768.jpg 1024w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5580-300x225.jpg 300w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5580.jpg 1632w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-large wp-image-2833" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5587-1024x1024.jpg" alt="IMG_5587" width="840" height="840" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5587-1024x1024.jpg 1024w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5587-150x150.jpg 150w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5587-300x300.jpg 300w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5587.jpg 1280w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p><figure id="attachment_2834" aria-describedby="caption-attachment-2834" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2834" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/ziege-kopf.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/ziege-kopf.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/ziege-kopf-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2834" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Ein absolutes Highlight sind aber die vielen alten US Cars, die dieses Wochenende auf dem Platz zu Gast sind. Im benachbarten Falkenberg ist ein <a href="http://www.wheelsandwings.se/">Oldtimertreffen</a> und einige der Teilnehmer sind in Rödlix abgestiegen. Sehr zu unserer Freude, denn das ist ein wirklich toller Anblick. Auch das Brummgeräusch der alten Motoren ist irgendwie ganz besonders. Auch noch nachts um zwei.</p>
<p><figure id="attachment_2828" aria-describedby="caption-attachment-2828" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2828" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/oldsmobile-car.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/oldsmobile-car.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/oldsmobile-car-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2828" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_2829" aria-describedby="caption-attachment-2829" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="wp-image-2829 size-full" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/us-oldtimer-roedlix.jpg" alt="us-oldtimer-roedlix" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/us-oldtimer-roedlix.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/us-oldtimer-roedlix-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2829" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Nach den Check-In halten wir uns gar nicht lange auf dem Campingplatz auf, sondern brechen gleich ins benachbarte Varberg auf. Leider sind wir spät dran (also nach Ladenschluss) und das Wetter ist zunächst miserabel. Wir schwingen uns also wieder in die Regenkluft und wie immer, wenn wir die Gummistiefel anhaben, besinnt sich das Wetter gleich eines Besseren. Wir kehren im <a href="http://www.fastningsterrassen.se/">Café Fästningsterrassen</a> ein und gleich wieder aus, weil man dem großen Kleinen Herrn dort die Pommes nicht aus dem Menü heraus lösen möchte und es auch sonst gegen frühen Abend nichts Sinnvolles mehr für uns zu essen gibt. Also ziehen wir weiter ins Café im <a href="http://www.kallbadhuset.se/">Kaltbadehaus</a>, das uns gegen Bargeld wenigstens noch ein paar Tassen Kaffee und süßes Gebäck anbietet. Anschließend spazieren wir noch so lange durchs Städtchen bis der kleine Teil der Mannschaft zum Abflug bläst.</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-large wp-image-2832" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5594-1024x1024.jpg" alt="IMG_5594" width="840" height="840" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5594-1024x1024.jpg 1024w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5594-150x150.jpg 150w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5594-300x300.jpg 300w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5594.jpg 1280w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Nachdem der Wettergott uns am nächsten Morgen wenigstens ein bisschen Sonne beschert, verbringen wir den Morgen mit allen möglichen Dingen vor und neben dem Wohnmobil. Der große Kleine Herr dekoriert mit einem deutschen Geschwisterpärchen den Spielplatz um, der kleine Kleine Herr übt sich darin, von der Krabbeldecke runter ins Gras zu robben, ich lese ENDLICH mein Buch zu Ende und der Mann fotografiert Autos. Nachmittags schauen wir Menschen beim leidenschaftlichen Boule-Spiel zu und entschließen uns dann doch noch zu einem Spaziergang ans Meer, das irgendwie nah und dann auch wieder fern ist. Ein schöner Ausstieg aus Schweden, denn es ist unser letzter Tag hier.</p>
<p><figure id="attachment_2831" aria-describedby="caption-attachment-2831" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="wp-image-2831 size-full" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/boule.jpg" alt="boule" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/boule.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/boule-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2831" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_2830" aria-describedby="caption-attachment-2830" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="wp-image-2830 size-full" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/sonnenuntergang-roedlix.jpg" alt="" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/sonnenuntergang-roedlix.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/sonnenuntergang-roedlix-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2830" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
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		<title type="html"><![CDATA[Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Weiter nach Göteborg]]></title>
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		<published>2016-07-17T21:20:40Z</published>
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		<summary type="html"><![CDATA[Auf dem Campingplatz in Skärhamn, aber vor allem auf der Insel Tjörn, könnte ich noch ewig bleiben. Da wir aber noch ein bisschen Wegstrecke vor uns haben und auch auf das ein oder andere weitere Etappenziel nur ungern verzichten möchten, packen wir vormittags unsere sieben Sachen zusammen und machen den obligatorischen Startcheck (Fenster zu? Gas abgedreht?&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2016/07/17/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-weiter-nach-goeteborg/"><span class="screen-reader-text">Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Weiter nach Göteborg</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2016/07/17/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-weiter-nach-goeteborg/"><![CDATA[<p>Auf dem Campingplatz in Skärhamn, aber vor allem auf der Insel Tjörn, könnte ich noch ewig bleiben. Da wir aber noch ein bisschen Wegstrecke vor uns haben und auch auf das ein oder andere weitere Etappenziel nur ungern verzichten möchten, packen wir vormittags unsere sieben Sachen zusammen und machen den obligatorischen Startcheck (Fenster zu? Gas abgedreht? alle Schränke verschlossen? schwere Sachen gesichert?&#8230;). Dann geht es ohne Zwischenstopp Richtung Göteborg, das nur rund 70 km entfernt liegt.</p>
<p>In unserer ursprünglichen Planung hat die Stadt übrigens nie eine Rolle gespielt. Irgendwer hatte mal was von „Industriestadt“ in den Raum geworfen, als es um Göteborg ging und schon war bei uns jeder Funke von Interesse erloschen. Als wir aber bereits unterwegs sind, mehren sich von allen Seiten die Stimmen, nach denen Göteborg ein nicht zu verpassender Geheimtipp ist und so ändern wir, wie so viele Male auf dieser Reise, einfach kurzerhand die Route.</p>
<p>Aus praktischen Erwägungen entscheiden wir uns auch in Göteborg für einen stadtnahen Platz mit Tram-Anschluss an die Innenstadt, auch wenn wir damit in Stockholm nicht die besten Erfahrungen gemacht haben. Der Campingplatz <a href="http://liseberg.com/en/home/Accommodation/Camping/Lisebergsbyn-Karralund/">Lisebergsbyn</a> befindet sich in der Nähe des größten schwedischen Vergnügungsparks <a href="http://liseberg.se/sv/hem/">Liseberg</a>. Während der Platz online bereits als ausgebucht erscheint, ergattern wir telefonisch glücklicherweise spontan noch einen Restplatz. In Göteborg angekommen, werfen wir schnell das Wohnmobil dort ab und begeben uns gleich mit der Tram in die Stadt.</p>
<p>Das Wetter ist verhältnismäßig bombig und wir sind schon bei der Anfahrt in der Tram Feuer und Flamme für die Stadt. Da wir ohne to-do- oder to-see-Liste angereist sind, lassen wir uns einfach ein bisschen treiben und geraten dabei immer mehr in Verzückung. Die Straßenzüge sind großzügig und begrünt, die historischen Trambahnen und ihre adrett gekleideten Fahrer machen lächeln, es gibt viel Wasser und reizende Parks und die Auswahl an Geschäften, Restaurants und Cafés schafft außerdem ein lupenreines Glücksgefühl.</p>
<p><figure id="attachment_2824" aria-describedby="caption-attachment-2824" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2824" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/goeteborg-schiff.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/goeteborg-schiff.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/goeteborg-schiff-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2824" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_2820" aria-describedby="caption-attachment-2820" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2820" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/strassenbahn-göteborg.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/strassenbahn-göteborg.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/strassenbahn-göteborg-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2820" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_2821" aria-describedby="caption-attachment-2821" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="wp-image-2821 size-full" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/strassenbahnfahrer-goeteborg.jpg" alt="strassenbahnfahrer-goeteborg" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/strassenbahnfahrer-goeteborg.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/strassenbahnfahrer-goeteborg-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2821" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Unser Mittagessen nehmen wir in der <a href="http://storasaluhallen.se/en/">Saluhallen</a> zu uns, danach geht es mit kurzen Abstechern zu den Einkaufsmeilen Kungsgatan und Vallgatan zum Kaffeetrinken und bummeln nach Haga. Ich habe die höchstreiseleiterliche Erlaubnis in jeden Laden zu schlendern, der mich interessiert und derer gibt es dort doch recht viele. Der große Kleine Herr findet großen Gefallen daran, mich zu begleiten. Für mein Portemonnaie ist das gut, denn ich kann so nicht shoppen.</p>
<p>Haga ist vor allem für seine zahlreichen schnuckeligen Cafés bekannt. In den Empfehlungen, die man so hier und dort liest, wird gemeinhin das <a href="http://www.cafehusaren.se/">Café Husaren</a> gehypt. Uns ist es dort aber – wohl wegen dieses Hypes – viel zu wenig authentisch, als dass wir uns wohl fühlen könnten. Stattdessen begeben wir uns ins <a href="http://www.damatteo.se/">Da Matteo</a> in der Magasinsgatan, gleich in der Nähe von Haga. Der Kaffee dort ist hervorragend, der Service auch und an Süßgebäck herrscht auch kein Mangel.</p>
<p><figure id="attachment_2822" aria-describedby="caption-attachment-2822" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2822" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/mellcolm-haga-goeteborg.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/mellcolm-haga-goeteborg.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/mellcolm-haga-goeteborg-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2822" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Nachdem unsere <a href="http://www.sowdenathome.com/coffee/">Sowden Softbrew</a> den Campingurlaub nicht heil überstanden hat, machen wir uns anschließend auf die Suche nach Ersatz. Im außerordentlich gut sortierten <a href="http://www.kaffelabbet.se/">Kaffe Labbet</a> findet man nahezu alles, was man für die Zubereitung von köstlichem Kaffee benötigt – nur keine Sowden Softbrew. Da diese sich aber ohnehin nicht als besonders reisetauglich hervor getan hat und wir ursprünglich bereits mit der <a href="http://www.aerobie.com/product/aeropress/">Aeropress</a> geliebäugelt hatten, ist nun der Zeitpunkt gekommen, wo aus dieser unverbindlichen Liebelei Ernst wird. Wir können es kaum erwarten, den ersten Kaffee damit zuzubereiten und machen uns daher zügig auf den Heimweg. Die müde Rasselbande begrüßt diese Entscheidung.</p>
<p><figure id="attachment_2823" aria-describedby="caption-attachment-2823" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2823" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/aeropress-travel.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/aeropress-travel.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/aeropress-travel-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2823" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Unser Platz auf dem Lisebergsbyn-Camping wird als der abschüssigste Platz EVER in unsere Reisehistorie eingehen. Auch maximal aufgebockt stehen wir noch völlig schief, sehen aber keine Möglichkeit, daran an diesem Abend noch was zu ändern. Da wir nur eine Nacht bleiben werden, beschließen wir, es stoisch zu ertragen. Der kleine Kleine Herr wird mittels Handtüchern und Decken in die Waagerechte gehieft, wir Großen schlafen mit dem Kopf am höchsten Punkt. Für einen Stadtcampingplatz geht Lisebergsbyn übrigens völlig in Ordnung. Die Sanitäranlagen sind modern und für einen Platz dieser Größe verhältnismäßig ordentlich. Mit der Tram, zu der man nur etwa 500 m läuft, braucht man knappe 20 Minuten in die Innenstadt.</p>
<p>Wir beschließen den Tag froh darüber, dass wir den Stopp in Göteborg eingelegt haben, denn in unserer geheimen Rangliste der Städte liegt sie auf jeden Fall an erster Stelle, dicht gefolgt von Malmö. Stockholm schafft es nur auf den dritten Platz.</p>
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		<title type="html"><![CDATA[Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Tjörn ]]></title>
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		<updated>2016-07-17T05:44:12Z</updated>
		<published>2016-07-16T22:24:10Z</published>
		<category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Sverige" />
		<summary type="html"><![CDATA[Ein Schwede unseres Vertrauens hat uns für die Westküste ein paar Tipps mit auf die Reise gegeben, denn er kennt diese aus Kindheitstagen wie seine Westentasche. So ausgerüstet führt uns der Weg ins rund 100 km entfernte Skärhamn, wo wir spontan einen sympathisch klingenden Campingplatz ausmachen. Vor der schwedischen Westküste wimmelt es nur so vor&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2016/07/16/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-tjoern/"><span class="screen-reader-text">Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Tjörn <3</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2016/07/16/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-tjoern/"><![CDATA[<p>Ein Schwede unseres Vertrauens hat uns für die Westküste ein paar Tipps mit auf die Reise gegeben, denn er kennt diese aus Kindheitstagen wie seine Westentasche. So ausgerüstet führt uns der Weg ins rund 100 km entfernte Skärhamn, wo wir spontan einen sympathisch klingenden Campingplatz ausmachen. Vor der schwedischen Westküste wimmelt es nur so vor Inseln und da vor allem die größeren von ihnen über Brücken mit dem Festland verbunden sind, weiß man nicht immer sofort, ob man sich gerade auf einer Insel oder auf dem Festland befindet. Skärhamn liegt zum Beispiel auf der Insel Tjörn, an die ich im Laufe unseres Aufenthaltes mein Herz verlieren werde.</p>
<p>Da unsere heutige Fahrzeit nur knapp anderthalb Stunden beträgt, sind wir früh dran und entscheiden uns für einen mittäglichen Zwischenstopp im <a href="http://www.sundsbygardscafe.se/">Sundsby Gårdscafé</a>, das sich dem vollen Parkplatz nach zu urteilen bei den Schweden großer Beliebtheit erfreut. Wie so oft mit unserem Riesenschiff ist die Parkplatzsuche allein schon ein Abenteuer, aber eines, dass wir am Ende aber immer erstaunlich gut meistern.</p>
<p>Eigentlich wollen wir im <i>Restaurang</i> etwas Ordentliches zu Mittag essen, aber das ist einigermaßen überfüllt und man sagt uns, dass wir mindestens 40 Minuten aufs Essen werden warten müssen. Eine Wartezeit, die mit zwei kleinen Kindern in einem Restaurant schier unüberwindbar scheint. Aus der Not heraus entscheiden wir uns also mal wieder für Kuchen, denn den kann man gleich aus der Kuchentheke heraus mitnehmen. Wie immer schmeckt er ganz hervorragend. Und es war halt ein Notfall, wir hatten gar keine andere Wahl.</p>
<p><figure id="attachment_2810" aria-describedby="caption-attachment-2810" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2810" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/sundsby-cafe.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/sundsby-cafe.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/sundsby-cafe-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2810" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Vollgestopft mit Kuchen geht es weiter zum Campingplatz. Kurz vor den Toren bricht bei mir eine leichte Panik aus: Was wenn mir auch dieser Platz nicht zusagt und ich wieder die Spaßbremse geben muss? Glücklicherweise überrascht uns der Campingplatz <a href="Hav%20&amp;%20Logi">Hav &amp; Logi</a> auf Anhieb positiv. Der Platz ist sehr neu, modern und sauber, nicht besonders groß und schmiegt sich wie sein Vorgänger in die umliegende Felslandschaft. Da er aber HINTER den Felsen und nicht AUF ihnen liegt, ist er gut windgeschützt und insgesamt einfach etwas weniger Hell&#8217;s Angels. Kurz: Hier gefällt’s mir.</p>
<p>Weil das Servicehaus des Campingplatzes nur einen Steinwurf von unserem Platz entfernt ist und uns der Küchen- und Aufenthaltsraum so außerordentlich freundlich anlacht, entscheiden wir uns, heute unser opulentes Abendessen dorthin zu verlagern. Der große Kleine Herr wird später sagen, dass es sich dort auch vortrefflich beim Memoryspiel gewinnen lässt.</p>
<p>Am nächsten Morgen tun wir etwas für uns wirklich ungewöhnliches und nie zuvor da gewesenes: Wir machen einen Tagesausflug mit dem Wohnmobil von dem aus wir am Abend auf denselben Campingplatz zurückkehren werden. Wegen der Umstände, die das macht und die viel größer aussehen, als sie eigentlich sind, sind wir vorher irgendwie nicht auf die Idee gekommen. Zunächst fahren wir zur antiken Grabstätte „Pilane“ die in den Sommermonaten internationalen Bildhauern als Ausstellungsfläche für ihre Skulpturen dient. Ich habe es ja mehr mit Malerei als mit Bildhauerei, aber ich muss gestehen, dass mich „Anna“ von Jaume Plensa dann doch umgehauen hat. Wie dieser große, weiße Frauenkopf aus dem Pilane-Hügel ragt und über den Bäumen schwebt beeindruckt mich so sehr, dass ich das Bild jetzt für den Rest meines Lebens im Kopf haben werde. Ohne jeden Zweifel.</p>
<p>Vergessen werde ich wohl auch niemals, wie der Mann sich abmüht, den kleinen Kleinen Herrn im Fahrradanhänger den Berg hoch und wieder runter zu bugsieren. &lt;3</p>
<p><figure id="attachment_2811" aria-describedby="caption-attachment-2811" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2811" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/skulptur-i-pilane.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/skulptur-i-pilane.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/skulptur-i-pilane-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2811" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-large wp-image-2812" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5555-1024x768.jpg" alt="IMG_5555" width="840" height="630" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5555-1024x768.jpg 1024w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5555-300x225.jpg 300w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5555.jpg 1632w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Es braucht eine ordentliche Tasse Kaffee und ein paar köstliche Leckereien im <a href="http://www.vastsverige.com/sodrabohuslan/b/98663/Pilane-Gardskaf">Pilane Gårdscafé</a>, um die soeben gewonnen Eindrücke zu verarbeiten und um den Teamfrieden aufrecht zu erhalten.</p>
<p><figure id="attachment_2813" aria-describedby="caption-attachment-2813" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2813" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/cafe-skulptur-i-pilane.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/cafe-skulptur-i-pilane.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/cafe-skulptur-i-pilane-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2813" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_2814" aria-describedby="caption-attachment-2814" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="wp-image-2814 size-full" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/morotskaka.jpg" alt="morotskaka" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/morotskaka.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/morotskaka-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2814" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Nächstes Ziel unseres Tagesausflugs ist ein Aussichtspunkt in der Nähe von Rönnäng, den wir dann aus kinderlogistischen Gründen doch nicht erklimmen. Stattdessen entdecken wir zufällig den kleinen Ortsstrand und sind sofort von dessen Niedlichkeit angetan.</p>
<p><figure id="attachment_2815" aria-describedby="caption-attachment-2815" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2815" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/roennaeng.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/roennaeng.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/roennaeng-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2815" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Weiter geht die Fahrt in den Ort Skärhamn, der sich über seinen wundervollen Hafen und sein hervorragendes Eis gleich für immer in meinem Herzen einnistet. An diesem Tag ist es endgültig um mich geschehen: Ich möchte ein Holzhaus mit Meerblick auf Tjörn, komme was da wolle. Dieser Wunsch gilt ab sofort und ist alternativlos.</p>
<p><figure id="attachment_2816" aria-describedby="caption-attachment-2816" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2816" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/skaerhamn-hafen.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/skaerhamn-hafen.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/skaerhamn-hafen-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2816" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Abends erklimmen der Mann und der große Kleine Herr die Felsen, um den Sonnenuntergang anzusehen. In den Erzählungen des Mannes klingt es wie ein gemütlicher Abendspaziergang. Da mir sowohl Spaziergänge als auch Sonnenuntergänge gut in den Kram passen, beschließe ich, es ihnen gleich zu tun und begebe mich auf eigene Faust auf die Felsen. Klar, dass ich mich auf meinen nicht vorhandenen Orientierungssinn wieder voll verlassen kann und einigermaßen planlos dort oben umherirre, während die Sonne immer weiter untergeht. Die Aussicht ist unglaublich schön, kann mich aber nicht von meiner Orientierungslosigkeit ablenken. Nach einigen missglückten Ansätzen, finde ich schließlich einen Weg nach unten. Der erfordert allerdings eine einigermaßen waghalsige Kletterei, die mir durchaus den Angstschweiß auf die Stirn treibt. Alles nichts gegen das „Lost“-Remake, das dort oben auf den Felsen in meinem Kopfkino ablief.</p>
<p><figure id="attachment_2817" aria-describedby="caption-attachment-2817" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2817" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/skaerhamn-sonnenuntergang.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/skaerhamn-sonnenuntergang.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/skaerhamn-sonnenuntergang-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2817" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
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		<title type="html"><![CDATA[Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Auf an die Westküste]]></title>
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		<summary type="html"><![CDATA[Am Morgen fackeln wir nicht lange und kehren Kinnekulle den Rücken. Schon schade, dass der Platz eine solche Enttäuschung war, denn wegen des niedlichen Namens und der schönen Lage hatten wir auf ihn besonders hingefiebert. Um sicherzustellen, dass diesem Dämpfer wieder ein Highlight folgt, überdenken wir die Strecken- und Campingplatzplanung. Wir stoßen bei unseren Recherchen&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2016/07/15/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-auf-an-die-westkueste/"><span class="screen-reader-text">Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Auf an die Westküste</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2016/07/15/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-auf-an-die-westkueste/"><![CDATA[<p>Am Morgen fackeln wir nicht lange und kehren Kinnekulle den Rücken. Schon schade, dass der Platz eine solche Enttäuschung war, denn wegen des niedlichen Namens und der schönen Lage hatten wir auf ihn besonders hingefiebert. Um sicherzustellen, dass diesem Dämpfer wieder ein Highlight folgt, überdenken wir die Strecken- und Campingplatzplanung. Wir stoßen bei unseren Recherchen spontan auf einen Platz, der alle bisherigen Plätze Google-Ranking-technisch in den Schatten stellt: <a href="http://www.sotenascamping.se/">Sotenäs Camping in Kungshamn</a>. Rund 180 km Fahrstrecke liegen vor uns. Den ersten nennenswerten Zwischenstopp (die TOTAL DRINGENDEN Pipistopps zählen wir mal nicht) machen wir in <strong>Trollhättan</strong> mit dem Ziel, uns die alten Schleusen anzusehen. Diese scheinen durchaus beliebt zu sein und wir tun uns schwer mit unserem kleinen Flitzer einen Parkplatz zu finden. Als wir dann schließlich etwas abgelegen doch etwas finden und uns noch schnell ein kleines Mittagessen zubereiten, fängt es draußen an zu schütten. Der Regen und die Tatsache, dass es bereits Nachmittag ist und noch eine gewisse Fahrzeit vor uns liegt überzeugen uns (die eine mehr, den anderen weniger) davon, dass wir die Schleusen Schleusen sein lassen und weiterfahren sollten.</p>
<p>Hinzu kommt, dass unsere Kaffeevorräte einen bedrohlichen Tiefstand erreicht haben und wir unbedingt noch irgendwo Nachschub organisieren müssen. Wir dürfen also wirklich keine Zeit verlieren! Die „zehn Minuten“, die ich dann unterwegs spontan in einem Möbelladen verbringen muss sind natürlich gut angelegt und keinesfalls verloren. Weiter geht’s nach <strong>Uddevalla</strong> ins <a href="https://www.facebook.com/cafeyerba/">Café Yerba</a>, wo wir uns mit neuen Vorräten eindecken und natürlich auch einen Kaffee trinken, der ohne passendes Gebäck natürlich viel zu feucht wäre. Das Café ist plüschig und von oben bis unten mit Büchern vollgestopft. Die Böden und Wände sind zudem alles andere als gerade, was dem Café zusätzlichen Charme verleiht.</p>
<p><figure id="attachment_2803" aria-describedby="caption-attachment-2803" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2803" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/cafe-yerba-uddavella.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="680" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/cafe-yerba-uddavella.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/cafe-yerba-uddavella-300x204.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2803" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_2804" aria-describedby="caption-attachment-2804" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/schiefes-glas.jpg"><img loading="lazy" class="wp-image-2804 size-full" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/schiefes-glas.jpg" alt="schiefes-glas" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/schiefes-glas.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/schiefes-glas-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2804" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Nach der kleinen Stärkung geht es dann ohne weitere Verzögerung gleich nach <strong>Kungshamn</strong>. Wir haben zu diesem Zeitpunkt schon elf Campingplätze hinter uns und das Gefühl, eigentlich schon alles an Eigenheiten gesehen zu haben. Aber Sotenäs vermag es tatsächlich noch einmal eins drauf zu setzen, denn einen Platz wie diesen haben wir bisher noch nicht im Programm gehabt. Der Platz wurde in die rauhe Felslandschaft der Westküste hinein geklebt und findet so auf mehreren Etagen statt. Ganz unten, am Wasser, stehen die Wohnwagen und Zelte. Auf der ersten und zweiten Etage kommen dann die Stugas. Die bel étage ist den Wohnmobilen vorbehalten.</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-large wp-image-2807" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5531-1024x1024.jpg" alt="IMG_5531" width="840" height="840" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5531-1024x1024.jpg 1024w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5531-150x150.jpg 150w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5531-300x300.jpg 300w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5531.jpg 1280w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Nachdem wir also einen Platz &#8211; mit eigenem Balkon &#8211; ganz oben zwischen den Felsen im Geröll ergattert haben, stellen wir fest, dass es draußen oben doch ganz gehörig luftet. Wir stehen dabei quer zum Wind, weil unser Platz es so vorschreibt und ragen mit 3,30 m Höhe zwischen den Felsen und anderen Wagen auch ordentlich heraus. Die Karre wackelt wie ein Schiff bei heftigem Seegang und mein Magen hat ähnliche Assoziationen. Ein Versuch, in meinem Alkoven-Bett in den Schlaf zu finden, scheitert kläglich, denn es ist mir nicht nur ein wenig weich in den Knien, ich rechne auch damit, dass wir jeden Moment umkippen. Das Bett des kleinen Kleinen Herrn soll mir in dieser Nacht Zuflucht gewähren. Tapfer hält er mir (schlafend) das Händchen.</p>
<p><figure id="attachment_2805" aria-describedby="caption-attachment-2805" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2805" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/sotenaes-camping-mond.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/sotenaes-camping-mond.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/sotenaes-camping-mond-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2805" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_2806" aria-describedby="caption-attachment-2806" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="wp-image-2806 size-full" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/sotenaes-camping-sonnenuntergang.jpg" alt="sotenaes-camping-sonnenuntergang" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/sotenaes-camping-sonnenuntergang.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/sotenaes-camping-sonnenuntergang-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2806" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Am nächsten Morgen ist es nur unwesentlich windstiller und das Wetter lässt auch nicht auf baldige Änderung hoffen. Auch wenn der Platz landschaftlich wirklich wunderschön ist und der Mann hin und weg ist, merke ich, dass ich genervt bin und keinerlei Lust verspüre, eine weitere Nacht hierzubleiben: Der Wind macht es nahezu unmöglich, sich mit beiden Kindern draußen aufzuhalten, zumal der kleine Kleine Herr lautstark äußert, wie sehr er dieses Gewehe nicht mag. Auch den großen Kleinen Herrn können wir draußen nicht einfach so spielen lassen, da er es liebt, ausgelassen auf den Felsen rumzuspringen und wir besorgt sind, dass er sich dabei in einem unbedachten Moment auf die Nase legt. Hinzu kommt, dass das Servicehaus, in dem man alle nützlichen Verrichtungen verrichten kann, bei Wind und Kälte fast einen Tagesmarsch entfernt zu liegen scheint. Landschaft hin, Aussicht her – die Gesamtsituation passt mir nicht und ich gehe in schlechter Laune auf. Der Mann wäre nicht mein Mann, wenn ihm die kleine Schieflage entgehen würde. Und er wäre auch nicht mein Mann, wenn er nicht die besten Ideen hätte, alles wieder ins Lot zu bringen: Wir reisen ab.</p>
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			<name>Mellcolm</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Tiveden und weiter nach Kinnekulle]]></title>
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		<id>http://www.mellcolm.de/?p=2794</id>
		<updated>2016-07-13T21:31:00Z</updated>
		<published>2016-07-13T21:31:00Z</published>
		<category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Verallgemeinert" />
		<summary type="html"><![CDATA[Nach dem spontanen Grillhappening des Vorabends ist heute zunächst mal vor allem Waschen angesagt. Klingt spannend, ist es aber nicht. Wie alle Gemeinschaftseinrichtungen auf diesem Campingplatz ist auch der Waschraum sauber und gut ausgestattet. Highlight: Ich begegne einem Gecko. Beim morgendlichen Wickeln finde ich im Bett des kleinen Kleinen Herrn eine quietschfidele Zecke – bereits&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2016/07/13/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-tiveden-und-weiter-nach-kinnekulle/"><span class="screen-reader-text">Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Tiveden und weiter nach Kinnekulle</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2016/07/13/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-tiveden-und-weiter-nach-kinnekulle/"><![CDATA[<p>Nach dem spontanen Grillhappening des Vorabends ist heute zunächst mal vor allem Waschen angesagt. Klingt spannend, ist es aber nicht. Wie alle Gemeinschaftseinrichtungen auf diesem Campingplatz ist auch der Waschraum sauber und gut ausgestattet. Highlight: Ich begegne einem Gecko.</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-2795" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5480.jpg" alt="IMG_5480" width="946" height="946" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5480.jpg 946w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5480-150x150.jpg 150w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5480-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 946px) 100vw, 946px" /></p>
<p>Beim morgendlichen Wickeln finde ich im Bett des kleinen Kleinen Herrn eine quietschfidele Zecke – bereits die Zweite auf dieser Reise, die andere steckte leider ebenso quietschfidel vor ein paar Tagen im Rücken des großen Kleinen Herrn. Ich muss nicht betonen, dass wir im FSME-Risikogebiet sind und auch nicht, dass wir alle ungeimpft sind. Wir verfallen zwar nicht gleich in Panik, treffen aber ein paar einfache Sicherheitsvorkehrungen (lange Hosen, Hosen in die Socken, Einreiben mit Insektenschutz etc.) und sind im Umgang mit der Natur auf diesem sehr unterholzigen Naturcampingplatz nicht mehr ganz so entspannt wie vor ein paar Tagen noch.</p>
<p>Der Tag plätschert vor sich hin, alle Pläne, die Kinder einmal kreuz und quer durch die Gegend zu schieben, werden durch irgendwas zunichte gemacht, dafür gibt es stundenlange Spiel- und Fußballplatzeinheiten mit dem Papa.</p>
<p><figure id="attachment_2796" aria-describedby="caption-attachment-2796" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2796" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/junge-auf-spielplatz.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/junge-auf-spielplatz.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/junge-auf-spielplatz-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2796" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Für den Abend haben sich die holländischen Campingplatzbetreiber dann gleich mehrere besondere Schmankerl ausgedacht: Es gibt Live-Musik mit <a href="http://www.stefanvandesande.nl/">Stefan van de Sande</a>, hausgemachte Pizza und Getränke und später sogar noch ein Public Viewing zum EM-Finale. Obwohl wir es inzwischen besser wissen könnten, machen wir spontan beim Pizzaplausch mit und sind – das erste Mal auf der Reise – wirklich positiv überrascht. Das, was dort gezaubert wird, erinnert zwar mehr an Flammkuchen als an Pizza, aber es ist frisch, wirklich hausgemacht und sehr sehr lecker. Der anwesende Barde singt hauptsächlich Coversongs mit Gitarre und Mundharmonika, was unaufdringlich ist und uns daher weder stört noch enthusiasmiert.</p>
<p><figure id="attachment_2797" aria-describedby="caption-attachment-2797" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2797" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/mundharmonika.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/mundharmonika.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/mundharmonika-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2797" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Es ist gemütlich bei der kleinen Feierlichkeit, aus den üblichen Gründen müssen wir auf das Public Viewing dann aber verzichten und stattdessen mal wieder den Livestream ausbeuten – für einen doch eher lahmen Kick. Irgendwie schön, dass der EM-Drops nun fertig gelutscht ist.</p>
<p><figure id="attachment_2798" aria-describedby="caption-attachment-2798" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2798" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/apple-logo-nacht.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/apple-logo-nacht.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/apple-logo-nacht-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2798" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Da am nächsten Tag eine erneute Waschsession fällig ist, kommen wir – wie so oft – nicht so früh wie geplant vom Platz. Zum Glück ist unser Tagesziel auch nicht in allzu weiter Ferne, rund 100 km fahren wir bis zum Campingplatz Kinnekulle bei Hällekis. Ein verspätetes Mittagspäuschen legen wir in einem wunderschön am Göta-Kanal gelegenen <a href="http://www.norrqvarn.se/de/">Hotel und Restaurant</a> ein, wo wir für wenig Geld gut essen. Anschließend schauen wir uns bei der nahegelegenen Schleuse an, wie ein Boot den Kanal hoch und ein anderes den Kanal runter geklettert wird. Der große Kleine Herr ist fasziniert und ich schwelge in Erinnerungen, denn vor vielen vielen Jahren bin ich mit dem Boot den kanadischen Rideau-Kanal hochgefahren, auf dem es 50 Schleusen zu bewältigen gab. Ein Jammer, dass das so lange her ist, dass ich das nicht mehr retrospektiv verbloggen kann. 50 Schleusen-Posts, die der Welt also verloren gingen!</p>
<p><figure id="attachment_2799" aria-describedby="caption-attachment-2799" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2799" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/junge-an-schleuse.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/junge-an-schleuse.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/junge-an-schleuse-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2799" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Mit gut gefüllten Bäuchen und schönen Erinnerungen geht es weiter in Richtung Campingplatz. Das Wetter eiert weiter rum, so dass wir bei dichter Bewölkung und gelegentlichen Regenschauern auf dem <a href="http://www.kinnekullecamping.se/">Kinnekulle Campingplatz</a> ankommen.</p>
<p><figure id="attachment_2800" aria-describedby="caption-attachment-2800" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2800" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/regentropfen-auf-windschutzscheibe.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/regentropfen-auf-windschutzscheibe.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/regentropfen-auf-windschutzscheibe-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2800" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Der Platz hat eigentlich alle Voraussetzungen, wirklich schön sein zu können, scheitert aber bei dem Versuch am Ende doch kläglich. Das schlechte Wetter hilft ihm natürlich auch nicht wirklich. So ein schönes Fleckchen Erde – solche unterirdischen Sanitäreinrichtungen! Uns stinkt’s (leider wirklich) und wir sind froh, dass wir nur eine Nacht auf dem Platz verbringen werden.</p>
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			<name>Mellcolm</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Von Mariefred nach Tiveden]]></title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.mellcolm.de/2016/07/12/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-von-mariefred-nach-tiveden/" />

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		<updated>2016-07-12T22:12:26Z</updated>
		<published>2016-07-12T21:49:27Z</published>
		<category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Sverige" />
		<summary type="html"><![CDATA[Mariefred und ich – das ist Liebe. Da ist die überschaubar gemütliche Größe des Platzes und seine wunderschöne Lage am See mit Ausblick auf das Schloss Grispholm. Dann sind da die auf eine seltsame Weise tiefenentspannten Camper und all diese Kinder, die fröhlich (und nur halblegal) zwischen den Zelten, Wohnwagen und Campern spielen, ohne dass&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2016/07/12/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-von-mariefred-nach-tiveden/"><span class="screen-reader-text">Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Von Mariefred nach Tiveden</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2016/07/12/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-von-mariefred-nach-tiveden/"><![CDATA[<p>Mariefred und ich – das ist Liebe. Da ist die überschaubar gemütliche Größe des Platzes und seine wunderschöne Lage am See mit Ausblick auf das Schloss Grispholm. Dann sind da die auf eine seltsame Weise tiefenentspannten Camper und all diese Kinder, die fröhlich (und nur halblegal) zwischen den Zelten, Wohnwagen und Campern spielen, ohne dass man fürchten müsse, dass sie im nächsten Moment von einer Batterie Dreiachser überrollt würden. Da sind die niedlichen sanitären Einrichtungen, die zwar in die Jahre gekommen sind, ob ihrer Reinlichkeit aber doch Vertrauen stiften. Und dann ist da diese schöne Sonne, die den Platz ein ein wunderbarer warmes Licht taucht. Ich bin beseelt, „hach!“, wie man jetzt so sagt.</p>
<p><figure id="attachment_2790" aria-describedby="caption-attachment-2790" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/DSCF9419-2.jpg"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2790" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/DSCF9419-2.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/DSCF9419-2.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/DSCF9419-2-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2790" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Wie das in der Liebe so ist, gibt es neben den himmelhochjauchzend machenden Momenten auch solche, wo man gemeinsam eben durch muss und so beginne ich den Morgen in Mariefred mit einem ausgiebigen Waschmarathon. Denn selbst wenn man in Sachen Schmutz beim Camping neben Fünfe sogar noch Siebene und Neune gerade sein lässt, so sind die Wäschesäcke bei einer vierköpfigen Familie doch spätestens nach ein paar Tagen prall gefüllt. Aber Waschen hat ja durchaus auch etwas Kontemplatives und glücklicherweise macht mir niemand diese meditativen Momente streitbar. Fast bin ich sicher, dass der Mann in etwa dasselbe Glücksgefühl beim regelmäßigen Reinigen der Chemietoilette empfindet.</p>
<p>Verrichteter Dinge und mit einer gehörigen Portion Idyll betankt, fassen wir gegen Mittag das nächste Etappenziel ins Auge, den <a href="http://www.campingtiveden.se/">Campingplatz Tiveden</a> in der Nähe des Tiveden Nationalparks, etwa 215 km von Mariefred entfernt. Da wir es gemütlich haben angehen lassen und entsprechend spät unterwegs sind, verzichten wir unterwegs auf ausgiebige Pausen und begnügen uns mit selbstgeschmierten Sandwiches im Schatten des gelben Ms und <a href="https://sv.wikipedia.org/wiki/Dammsugare_(bakverk)">Dammsugare</a>, die beim großen Kleinen Herrn auch „Das Ekelhafte“ heißen, die sich bei beiden Elternteilen aber großer Beliebtheit erfreuen.</p>
<p><figure id="attachment_2791" aria-describedby="caption-attachment-2791" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2791" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/DSCF9696.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/DSCF9696.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/DSCF9696-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2791" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Unterwegs stellt der Mann fest, dass in Schweden viel mehr Oldtimer gefahren werden als in Deutschland oder der Schweiz und – in der Tat – es begegnen uns auffällig viele alte Amischlitten während der Fahrt. Man ist schon geneigt, das irgendwie ins Schweden-Stereotyp hineinzuweben, googelt aber noch mal kurz und findet dann heraus, dass diese Häufung in kausalem Zusammenhang mit <span style="text-decoration: line-through;">einem</span> DEM <a href="http://bigmeet.com/">US-Car-Festival</a> in Västerås stehen dürfte. Ob nun typisch schwedisch oder nicht – cool sind die vielen alten Schiffe allemal und auf einigen Campingplätzen begegnen sie uns sogar mit passenden Wohnwagen.</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-2792" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/DSCF9436-3.jpg" alt="DSCF9436-3" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/DSCF9436-3.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/DSCF9436-3-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p>Gegen frühen Abend erreichen wir den Campingplatz Tiveden, der uns sehr freundlich empfängt und uns ein hübsches Plätzchen direkt am See zuteilwerden lässt. Zwischen dem See und unserem Stellplatz liegt eine Grillstuga, die man stundenweise mieten kann. Beim Gedanken an Feuer ist der Mann gleich Flamme und so dauert es nur knapp ein, zwei oder drei Stunden, bis sich drei Viertel der Familie etwas verräuchert aber glücklich fleischfreies Grillgut einverleiben, während ein Viertel bereits in süßen Träumen schwelgt. Der Geruch von verbranntem Holz ist am Lagerfeuer zweifelsohne schön, in Haaren und Klamotten aber besonders für mein feines Näschen eher störend. Ich ordne daher eine Massenduschung an, was eine besondere Herausforderung ist, da wir nur genau ein 5-Kronen-Stück (aka fünf Minuten duschen) zur Hand haben. Das überlassen die Gentlemänner galant das Dame des Hauses, während sie selbst mit Kaltwasser und am Waschbecken geschöpften Warmwasser experimentieren. Die gesamte Kleidung wird noch schnell in den Kofferraum verbannt, bevor wir gemeinsam das kleine Viertel in seinen süßen Träumen besuchen.</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-large wp-image-2793" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5478-1024x1024.jpg" alt="IMG_5478" width="840" height="840" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5478-1024x1024.jpg 1024w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5478-150x150.jpg 150w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5478-300x300.jpg 300w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5478.jpg 1280w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
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		<title type="html"><![CDATA[Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Stockholm, der zweite Tag und Mariefred]]></title>
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		<updated>2016-07-11T22:31:55Z</updated>
		<published>2016-07-11T20:33:12Z</published>
		<category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Sverige" /><category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Verallgemeinert" />
		<summary type="html"><![CDATA[Der Tag beginnt mit meinem Ausflug in die Värdcentral, wo ich pünktlich um 9:30 Uhr erscheine. Ich komme recht schnell dran, werde von einer netten Ärztin behandelt, muss einen Rachenabstrich und Blut abgeben und weiß nach nur 15 Minuten, was mein Problem ist: Streptokokken. Nicht etwas, das man unbedingt im Urlaub (oder überhaupt) braucht, aber&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2016/07/11/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-stockholm-der-zweite-tag-und-mariefred/"><span class="screen-reader-text">Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Stockholm, der zweite Tag und Mariefred</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2016/07/11/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-stockholm-der-zweite-tag-und-mariefred/"><![CDATA[<p>Der Tag beginnt mit meinem Ausflug in die Värdcentral, wo ich pünktlich um 9:30 Uhr erscheine. Ich komme recht schnell dran, werde von einer netten Ärztin behandelt, muss einen Rachenabstrich und Blut abgeben und weiß nach nur 15 Minuten, was mein Problem ist: Streptokokken. Nicht etwas, das man unbedingt im Urlaub (oder überhaupt) braucht, aber wenigstens etwas, das man mit Penicillin recht schnell in den Griff bekommt. Obwohl ich mir zunächst etwas unsicher war, ob so ein Arztbesuch im Urlaub wegen ein paar Halsschmerzen wirklich not tut, bin ich nun froh, dass ich mich dafür entschieden habe. Gleichzeitig hoffe ich, dass ich in den letzten fünf Tagen niemand anderen angesteckt habe, denn das wäre auf so einer Reise mehr als blöd.</p>
<p><figure id="attachment_2786" aria-describedby="caption-attachment-2786" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2786" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/stockholm-fahnen.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/stockholm-fahnen.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/stockholm-fahnen-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2786" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Ursprünglich hatten wir geplant, in Stockholm drei Nächte zu bleiben, aber der Campingplatz ist so wenig inspirierend, dass wir uns entscheiden, heute schon abzureisen. Da wir nochmal in die Stadt wollen, verhandeln wir aus, dass wir das Wohnmobil bis etwa 18 Uhr auf dem Gelände des Platzes parken können. Unter der ersten Penicillingabe und Schmerztabletten geht es mir deutlich besser und wir fahren erneut mit der U-Bahn in die Innenstadt, diesmal mit den Zielen Norrmalm und Shopping. Norrmalm gefällt mir außerordentlich gut. In der Drottninggatan und den umliegenden Straßen gibt es zahlreiche Geschäfte mit allem, was das Herz so begehrt. Hier ist es vielleicht ein bisschen mainstreamiger als in Södermalm, aber damit kann ich ganz gut leben. Ich bin wohl einfach nicht mehr so Prenzlauer Berg im Alter. Wir beginnen den Stadttrip mit einem typisch schwedischen Essen im Vapiano – keine Pointe.</p>
<p>Heute bin ich vor allem auf der Jagd nach schönen Dingen für meine tollen Kinder. Darum führt mich mein Weg zum Spielwarenparadies <a href="http://www.krabat.se/">Krabat</a> und zum schwedischen Kindermodelabel <a href="https://www.polarnopyret.se/">Polar O. Pyret</a>, wo ich für die beiden Kleinen Herrn irgendwas mit Traktor erwerbe. Den Abschluss des Tages bildet ein Capuccino im <a href="http://bianchicafecycles.com/stockholm/">Bianchi –Café &amp; Cycles</a>, wo es neben echt italienischem Ambiente auch den dazu gehörigen leckeren Kuchen gibt.</p>
<p>Auch wenn uns Stockholm in zwei Tagen nun doch noch von sich überzeugen konnten, sind wir heilfroh, als wir abends wieder auf dem Bock sitzen und die Stadt hinter uns lassen können. Es ist alles andere als leicht vom Campingmodus in den Stadtmodus umzuschalten, habe ich gelernt.</p>
<p>Unser Ziel für die Nacht ist der <a href="http://www.mariefredscamping.se/">Campingplatz Mariefred</a>, über den wir nur Gutes gehört und gelesen haben. Der Platz liegt nur rund 80 km westlich von Stockholm direkt am riesigen Mälarsee. Ich bin von diesem kleinen Plätzchen und seiner Lage sofort hin und weg. Hier ist alles so friedlich und entschleunigt – genau richtig, um ganz schnell wieder von der städtischen Campingerfahrung weg zu kommen. Einmal Nudeln mit Tomatensauce in der Abendsonne vor dem Wohnmobil und alles ist wieder gut.</p>
<p><figure id="attachment_2787" aria-describedby="caption-attachment-2787" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2787" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/nachts-auf-camping-platz.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/nachts-auf-camping-platz.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/nachts-auf-camping-platz-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2787" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
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		<title type="html"><![CDATA[Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Stockholm, der erste Tag]]></title>
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		<updated>2016-07-11T20:44:31Z</updated>
		<published>2016-07-10T20:03:04Z</published>
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		<summary type="html"><![CDATA[Wie bereits mehrfach und auf allen möglichen Plattformen erwähnt, habe ich seit ein paar Tagen diffuse Probleme mit dem Hals. In Ankarsrum gab man mir Schmerzmittel, in Trosa Lutschtabletten, aber beides hilft nicht anhaltend. Da der Verdacht nahe liegt, dass sich das auch in den nächsten fünf Tagen nicht maßgeblich ändern wird und da ich&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2016/07/10/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-stockholm-der-erste-tag/"><span class="screen-reader-text">Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Stockholm, der erste Tag</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2016/07/10/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-stockholm-der-erste-tag/"><![CDATA[<p>Wie bereits mehrfach und auf allen möglichen Plattformen erwähnt, habe ich seit ein paar Tagen diffuse Probleme mit dem Hals. In Ankarsrum gab man mir Schmerzmittel, in Trosa Lutschtabletten, aber beides hilft nicht anhaltend. Da der Verdacht nahe liegt, dass sich das auch in den nächsten fünf Tagen nicht maßgeblich ändern wird und da ich mich insgesamt gar nicht mehr so knorke fühle, frage ich das Internet, wie man denn hier in Schweden so zum Arzt geht. Ich lerne erstens, dass man das gar nicht einfach so direkt tut, sondern über eine so genannte Värdcentral gehen muss, die sowas wie ein Gesundheitscenter ist. Und zweitens erzählt mir das Internet, dass das System total beknackt ist und dass man sich auf maximale Wartezeiten einrichten muss, wenn man nicht gerade mit abgetrenntem Arm erscheint.</p>
<p>Da inzwischen irgendwie klar ist, dass das Wasauchimmer nicht von selbst weggehen wird, entscheide ich mich, die Värdcentral aufzusuchen. Glücklicherweise ist eine in der Nähe des Campingplatzes, direkt an der U-Bahn-Haltestelle gelegen, so dass wir nicht durch die Stadt irren müssen. Ich werde sehr freundlich und zuvorkommend behandelt und bekomme einen Termin für den nächsten Morgen angeboten, was schneller ist, als ich erwartet hätte. Auf dem Weg nach draußen bleiben wir noch kurz im Aufzug stecken, dann geht es mit dem Termin in der Tasche auf in die Stadt, auf die ich mich schon seit Wochen freue. Neben San Francisco gehört Stockholm auch schon länger zu den Städten, in die ich dringend auswandern will und da bietet es sich in, sie vorher schon mal gesehen zu haben.</p>
<p>Die Bahn bringt uns quasi vom Campingplatz aus direkt nach Gamla Stan, die Altstadt von Stockholm, die sich nicht nur wegen des benachbarten Königsschlosses großer touristischer Beliebtheit erfreut. Viel Trubel, viele Kaschemmen und Restaurants, Souvenirläden, Straßenkünstler und Japaner. Am Schloss laufen wir unabsichtlich mitten in die tägliche Wachablösung hinein, der außer uns unzählige weitere Touristen beiwohnen. Für so einen schnöden Schichtwechsel machen die echt ein Riesenfass auf.  Aber die Meute mag es.</p>
<p><figure id="attachment_2782" aria-describedby="caption-attachment-2782" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2782" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/chaning-of-the-guard-stockholm.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/chaning-of-the-guard-stockholm.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/chaning-of-the-guard-stockholm-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2782" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Wir lassen Gamla Stan mit gemischten Gefühlen hinter uns und marschieren nach Södermalm, denn da sind die hipsten Hipster Schwedens zu finden und es gibt herausragenden Café, heißt es. Da unsere in Åhus erworbenen Kaffee-Vorräte langsam zur Neige gehen und das für uns quasi lebensbedrohlich ist, steuern wir zuerst <a href="http://johanochnystrom.se/">johan &amp; nyström</a> an, um einerseits hervorragend Kaffee zu trinken und andererseits unsere Vorräte an erlesenem Kaffee wieder aufzustocken. Beides gelingt und wir sind durchaus angetan.</p>
<p><figure id="attachment_2781" aria-describedby="caption-attachment-2781" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2781" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/johan-nystroem-stockholm-kaffeekarte.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="359" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/johan-nystroem-stockholm-kaffeekarte.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/johan-nystroem-stockholm-kaffeekarte-300x108.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2781" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Da uns ein Hüngerchen plagt folgen wir als nächstes einer <a href="https://www.theguardian.com/travel/2016/jul/03/scandinavian-cities-guide-copenhagen-stockholm-oslo-reykjavik">Empfehlung des Guardian</a> und suchen das <a href="http://ringencentrum.se/teatern/">Ringen Teatern</a> auf, ein Foodcourt bei dem es Sterne-Fastfood verschiedener Geschmacksrichtungen geben soll. Der erste Eindruck liegt irgendwo zwischen cool und düster und dafür, dass es hier Sterne-Futter geben soll, ist es auffallend leer im Teatern. Mir ist dank meiner Halsschmerzen nicht so richtig nach Essen, aber der Reiseleiter entscheidet sich für ein Ramen-Gericht, das ihm allerdings gar nicht so richtig munden will. Der große Kleine Herr ist mit seinen Pommes hingegen außerordentlich zufrieden. Im Fazit würden wir hier wohl keine Empfehlung aussprechen.</p>
<p>Da ich erst dann so richtig in einer Stadt ankomme, wenn ich sie beshoppt habe, machen wir uns als nächstes in Richtung Einkaufsstraßen auf. Die Götgatan in Södermalm steht als Erstes auf dem Programm, aber entweder bin ich nicht in Stimmung oder der Zauber dieser Straße bleibt mir aus anderen Gründen verschlossen, aber wir finden leider gar nicht zusammen. Ich beginne, mir Sorgen zu machen, denn momentan ist mir noch unklar, was die Leute an Stockholm so toll finden. Auch der Reiseleiter ist verunsichert.</p>
<p>Wir beschließen einen rasanten Ortswechsel und steigen in die U-Bahn nach Östermalmstorg. Hier angekommen haben wir unser zweites traumatisches Aufzugerlebnis an diesem Tag. Um vom Gleis an die Oberfläche zu kommen besteigen wir einen dunklen, engen Fahrstuhl (die Fahrstühle in Stockholm erscheinen mir alle außergewöhnlich eng), der auf dem langen Weg nach oben ruckelt und rattert als habe sein letztes Stündchen geschlagen. Oben angekommen bin ich fertig mit den Nerven. Dafür stimmt mich die Gegend um den Östermalmstorg etwas milder. Zuerst besuchen wir die <a href="http://www.ostermalmshallen.se/">Saluhall</a>, eine Markthalle, die gleich viel heller und freundlicher daher kommt als das Teatren. Dann entdecke recht schnell einen <a href="http://www.designtorget.se/">Designtorget</a>, in den ich einkehren und mich austoben kann. Anschließend kehren wir noch schnell im Kaffeehaus <a href="http://www.sturekatten.se/">Sturekatten</a> ein, wo ich eine vorzügliche Linsensuppe zu mir nehme. Wir sitzen im kleinen Innenhof, aber das Kaffeehaus ist auch in den gemütlichen und plüschigen Innenräumen absolut sehenswert. Hier versöhne ich mich nun endlich doch mit der Stadt.</p>
<p><figure id="attachment_2783" aria-describedby="caption-attachment-2783" style="width: 683px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-large wp-image-2783" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/sture-katten-mellcolm-683x1024.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="683" height="1024" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/sture-katten-mellcolm-683x1024.jpg 683w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/sture-katten-mellcolm-200x300.jpg 200w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/sture-katten-mellcolm.jpg 1000w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption id="caption-attachment-2783" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Da ich mich weiterhin alles andere als wohl fühle und ich mich vor dem EM-Halbfinale noch etwas ausruhen muss, treten wir langsam den Heimweg an. Das Fahrstuhltrauma ist noch nicht vergessen und so entscheiden wir, am Hauptbahnhof in die Bahn nach Hause zu steigen.</p>
<p>Während die WLAN-Verbindung und somit auch der Livestream den Abend über stehen wie eine Eins und ich dank Voltaren mal wieder ein paar Stündchen schmerzfrei bin, muss das deutsche Team leider im Spiel gegen Frankreich Federn lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content>
		
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		<title type="html"><![CDATA[Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Trosa und die Ankunft in Stockholm]]></title>
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		<updated>2016-07-09T21:53:49Z</updated>
		<published>2016-07-09T21:52:31Z</published>
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		<summary type="html"><![CDATA[Wie immer, wenn wir abends beschließen am nächsten Morgen schon früh aufzubrechen, um mehr Pausen machen zu können, kommt auch diesmal alles Mögliche dazwischen, das uns daran hindert. Es ist fast schon zwölf als wir endlich aufbrechen. Das Wetter zeigt sich von seiner unfreundlichen Seite, was den Tag zum Reisen besonders geeignet macht. Heute wollen&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2016/07/09/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-trosa-und-die-ankunft-in-stockholm/"><span class="screen-reader-text">Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Trosa und die Ankunft in Stockholm</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2016/07/09/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-trosa-und-die-ankunft-in-stockholm/"><![CDATA[<p>Wie immer, wenn wir abends beschließen am nächsten Morgen schon früh aufzubrechen, um mehr Pausen machen zu können, kommt auch diesmal alles Mögliche dazwischen, das uns daran hindert. Es ist fast schon zwölf als wir endlich aufbrechen. Das Wetter zeigt sich von seiner unfreundlichen Seite, was den Tag zum Reisen besonders geeignet macht. Heute wollen wir Stockholm erreichen, das rund 300 km entfernt liegt. Um den beiden Kleinen Herren eine Verschnaufpause zu verschaffen und um noch ein bisschen mehr von Schweden zu sehen, planen wir einen Zwischenstopp auf halber Strecke ein, in Söderköping ein. Da der eine der beiden Nachwuchscamper aber zu dieser Zeit gerade in süßen Träumen schlummert und wir diese raren Momente immer gerne nutzen, um Strecke zu machen, verschlägt uns der Zwischenstopp diesmal ins kleine Städtchen Trosa, das nur knapp 60 km vor Stockholm gelegen ist.</p>
<p>Trosa ist wunderbar. Da ist zum einen die klitzekleine Innenstadt mit dem Kanal, der sich wie eine Gracht durch sie hindurch schlängelt. Zum anderen ist da aber vor allem der <a href="http://kutterkonfekt.se/marsipangarden-marsipan-choklad-marsipankonfekt-handgjorda-marsipanfigurer-praliner-cafe-butik-trosa.shtml">Marsipangården</a>, der vom Boden bis unter die Decke mit leckersten Leckereien vollgestopft ist. In Sachen süße Back- und Konditoreiwaren haben die Schweden ein echtes Händchen – sehr zum Leidwesen der deutschen Hüfte. Wir stopfen diverse süße Schmankerl in uns hinein und trinken Filterkaffee aus Omatassen. So muss Urlaub sein! Gut durchgezuckert treten wir nun die Weiterreise an.</p>
<p><figure id="attachment_2777" aria-describedby="caption-attachment-2777" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="wp-image-2777 size-full" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/marsipangarden-trosa.jpg" alt="marsipangarden-trosa" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/marsipangarden-trosa.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/marsipangarden-trosa-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2777" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_2778" aria-describedby="caption-attachment-2778" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="wp-image-2778 size-full" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/marsipangarden.jpg" alt="marsipangarden" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/marsipangarden.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/marsipangarden-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2778" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p><figure id="attachment_2779" aria-describedby="caption-attachment-2779" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="wp-image-2779 size-full" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/suessigkeiten-trosa.jpg" alt="suessigkeiten-trosa" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/suessigkeiten-trosa.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/suessigkeiten-trosa-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2779" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Je näher wir Stockholm kommen desto besser wird das Wetter. Wir betrachten das als Omen und freuen uns über den schwedisch-blauen Himmel. Für die Tage in Stockholm haben wir uns auf einem der beiden städtischen Campingplätze eingemietet, <a href="http://www.bredangcamping.se/de/">Bredäng Camping</a>. Der Platz ist nun wirklich kein Highlight, das haben wir aber auch nicht erwartet. Er ist bis auf den letzten Platz ausgebucht, landschaftlich belanglos (wobei er wohl an einer Seite am Meer liegen soll) und auf den vergleichsweise kleinen Parzellen stehen die Wohnmobile und Wohnwagen dicht an dicht. Was dieser Campingplatz aber auf der Habenseite verbuchen kann, ist eine ziemlich gute ÖV-Anbindung nach Stockholm, die wohl auch der Grund ist, warum es so viele Camper hierhin zieht. Man kommt von der Station Bredäng mit der Linie 13 ohne Umsteigen in 15 bis 20 Minuten zu den zentralen Haltstellen der Stadt. Vom Campingplatz zur Haltstelle läuft man nur knapp 10 Minuten.</p>
<p>Da wir relativ spät ankommen, sammeln wir unser Abendessen beim Thai unseres <span style="text-decoration: line-through;">Vertrauens</span> Campingplatzes ein und bekneten das freie WLAN, uns einen Livestream zu schenken, damit wir das erste Halbfinale der EM schauen können. Weder das Essen noch das WLAN erfüllen unsere gar nicht so hohen Erwartungen und die blöden Halsschmerzen, die ich nun schon seit Öland mit mir rumschleppe runden das Bild ab. Klar, dass zu allem Überfluss dann auch noch Portugal Wales aus dem Turnier schießt.</p>
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		<title type="html"><![CDATA[Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Über Oskarshamn nach Ankarsrum]]></title>
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		<updated>2016-07-08T20:21:33Z</updated>
		<published>2016-07-05T21:35:38Z</published>
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		<summary type="html"><![CDATA[Als wir am Morgen unsere sieben Sachen auf Öland zusammenpacken, ist ein bisschen so, als sei nun der Urlaub vorbei. Dabei liegen noch knapp drei Wochen vor uns! Wir haben uns auf Öland wirklich wohl gefühlt und mal für ein paar Tage am selben Ort zu bleiben, hat gut getan. Weil wir dem großen Kleinen&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2016/07/05/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-ueber-oskarshamn-nach-ankarsrum/"><span class="screen-reader-text">Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Über Oskarshamn nach Ankarsrum</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2016/07/05/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-ueber-oskarshamn-nach-ankarsrum/"><![CDATA[<p>Als wir am Morgen unsere sieben Sachen auf Öland zusammenpacken, ist ein bisschen so, als sei nun der Urlaub vorbei. Dabei liegen noch knapp drei Wochen vor uns! Wir haben uns auf Öland wirklich wohl gefühlt und mal für ein paar Tage am selben Ort zu bleiben, hat gut getan. Weil wir dem großen Kleinen Herrn versprochen haben, dass wir Öland nicht verlassen werden, ohne dass er im Pool war, starten die beiden großen Jungs mit einem wirklich erfrischenden Vollbad in den Tag. Ich schleppe unterdessen den kleinen Kleinen Herrn in der Manduca durch die zum Campingplatz gehörige Brennnesselplantage. Gegen elf  Uhr sind wir dann schließlich startklar, entledigen uns noch schnell unserer Altlasten (altes Frischwasser, Abwasser, Gruß aus der Chemietoilette) und düsen los.</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-large wp-image-2774" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5383-1024x768.jpg" alt="IMG_5383" width="840" height="630" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5383-1024x768.jpg 1024w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5383-300x225.jpg 300w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5383.jpg 1632w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Planmäßiges Ziel wäre heute eigentlich die Astrid Lindgrens Geburtsstadt Vimmerby gewesen, die aber außer der <a href="http://www.alv.se/">Astrid Lindgren Värld</a> nicht viel zu bieten haben soll und von der wurde uns von Deutschen sowie Schweden abgeraten: zu teuer, alles nur auf schwedisch und eigentlich nichts für so kleine Kinder wie wir sie stolz unser Eigen nennen. Also haben wir –inzwischen routiniert- den nächsten Plan über den Haufen geworden und uns für einen kleinen Campingplatz in Ankarsrum entschieden, der vor allem für seine herausragenden Sanitäranlagen zu Bekanntheit gelangt ist. Rund 220 km Strecke stehen für heute auf dem Plan.</p>
<p>Da wir uns bisher dem Sightseeing nahezu völlig entzogen haben und mehr oder weniger zielgerichtet von Campingplatz zu Campingplatz getingelt sind, beschließen wir diesmal unterwegs einen Zwischenhalt zu machen und uns das Städtchen Oskarshamn anzusehen, das uns von einer erfahrenen Schwedentouristin als „niedlich“ ans Herz gelegt wurde. Die Stimmung im Fond ist während der rund zweistündigen Fahrt diesmal sehr starken Schwankungen unterlegen, so dass wir mehrere kurze Zwischenstopps einlegen und uns zahlreicher unerlaubter Bewegungen im fahrenden Gefährt schuldig machen müssen. Besonders die Schwerkraft, die Schnuller wie Stofftiere immer wieder zu Boden ringt, macht uns schwer zu schaffen.</p>
<p>Endlich in Oskarshamn angekommen, machen wir uns gleich auf die Suche nach der Attraktion des Ortes: denkmalgeschützte, bunte Holzhäuser, die über schmale Gässchen miteinander verbunden und hübsch anzusehen sein sollen. Spontan finden wir: Nichts, außer einem vielversprechenden Supermarkt (ICA Maxi), den wir uns für die Rückfahrt aus der Stadt auf Wiedervorlage legen. Weil wir die bunten Häuschen nicht so auf Anhieb finden, wie wir das von einem Reiseführer-Geheimtipp wohl erwartet haben und weil das Wetter sich mal wieder von seiner „Ach-ich-weiß-doch-auch-nicht-was-ich-will-Seite“ zeigt, sind wir schon kurz davor, unverrichteter Dinge weiterzuziehen, da entschließen wir uns doch noch, einfach mal anzuhalten, auszusteigen und irgendwen nach diesen dusseligen Häusern zu fragen. Eine Kioskbetreiberin gibt uns den entscheidenden Tipp: Sie wisse zwar nichts von Denkmalschutz und Highlight und so, aber, „da hinten“ stehen ein paar alte Häuser, vielleicht meinen wir ja die.</p>
<p>Wir entscheiden uns, „da hinten“ zu erkunden, nicht ohne aber vorher im Schaufenster einen schwedischen Bekleidungsherstellers wunderbare Kinderkleidung zu erspähen, die natürlich gleich beäugt, betastet, begehrt und bezahlt werden will. Gerade als wir in die Straße mit den alten Häusern einbiegen, entscheidet sich das Wetter für „spontaner Regenguss“ und wir flüchten in ein zunächst unscheinbar erscheinendes Eckcafé. Tatsächlich haben wir mit dem <a href="https://www.facebook.com/Caf%C3%A9-Shalom-555349421148982/">Café Shalom</a> ein echtes Kleinod gefunden, in das wir uns spontan reinverlieben. Hier treffen Kinderfreundlichkeit, Omamöbel, (viel) (sehr) leckeres Gebäck, Porzellantässchen und reizende Verkäuferinnen aufeinander und man fühlt sich gleich mehr als herzlich willkommen.</p>
<p><figure id="attachment_2771" aria-describedby="caption-attachment-2771" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="wp-image-2771 size-full" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/cafe-shalom-oskarshamn.jpg" alt="cafe-shalom-oskarshamn" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/cafe-shalom-oskarshamn.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/cafe-shalom-oskarshamn-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2771" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Nachdem die Bäuche verklebt sind und der Regen vorbei ist, schauen wir uns dann aber doch noch die hübschen Häuschen an. Das Prädikat „niedlich“ trifft es wirklich und wir sind doch sehr froh, dass wir die Flinte nicht gleich ins Korn geworfen haben.</p>
<p><figure id="attachment_2772" aria-describedby="caption-attachment-2772" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2772" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/oskarshamn-alter-haeuser.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/oskarshamn-alter-haeuser.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/oskarshamn-alter-haeuser-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2772" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Als wir auf der Rückfahrt aus dem Ort noch schnell in den vorher erspähten ICA Maxi reinhüpfen wollen, macht uns die shopping-rush-hour einen Strich durch die Rechnung. Vor dem übervollen Parkplatz steht bereits eine lange Autoschlange und für ein 6,60 m Gefährt ist das alles andere als eine Einladung. Wir seufzen kurz und fahren mit leeren Schränken zurück auf die Autobahn.</p>
<p>Einmal in Ankarsrum angekommen finden wir zum Glück noch einen Supermarkt, in den wir einfallen können, bevor wir auf dem Campingplatz einchecken. <a href="http://langsjon.se/">Långsjön Stugor &amp; Camping</a> ist seit etwa fünf Jahren fest in Schweizer Hand und der Platz ist wirklich wunderbar. Mit nur 42 Parzellen mit Strom, ein paar Zeltplätzen, acht Stugas und einem Tipi-Zelt gehört er zu den kleinsten Plätzen auf denen wir bisher untergekommen sind. Die vielgelobten sanitären Einrichtungen sind wirklich sensationell für einen Campingplatz. Der Platz selbst ist quasi direkt am Långsjön-See gelegen, „quasi“ deshalb, weil eine doch nicht so ganz wenig befahrene Straße und die Gleise der Schmalspurbahn Hultsfred-Västervik den Platz vom See trennt. Die Bahn stört kaum, da sie nur zweimal am Tag vorbeifährt, die Straße ist tatsächlich ein kleiner Wermutstropfen, den man aber wegen allem anderen doch wieder billigend in Kauf nimmt.</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-large wp-image-2775" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5400-1024x768.jpg" alt="IMG_5400" width="840" height="630" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5400-1024x768.jpg 1024w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5400-300x225.jpg 300w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5400.jpg 1632w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Wir schlagen unser Quartier neben dem großen Tipi-Zelt auf und fühlen uns gleich wohl. Nicht zuletzt wegen der schweizerischen Betreiber sind viele Gäste aus Deutschland und der Schweiz da, was uns aber anders als in Karlskrona, hier überhaupt nicht stört. Neben uns steht ein älteres Paar aus Hamburg, mit denen wir gleich ins Gespräch kommen und die der große Kleine Herr dann auch umgehend mit Beschlag belegt. Fritz wird in sekundenschnelle zum Urlaubsopa, der nun aber gefälligst auch Fußball spielen soll.</p>
<p>Ursprünglich nur für eine Nacht gedacht, entscheiden wir spontan, auf zwei Nächte zu verlängern, weil es hier eben so nett ist. Am zweiten Tag erkunden wir das etwas merkwürdige Städtchen und heben den ein oder anderen Cache. Abends haben wir keine Lust zu kochen und informieren uns über die Optionen in der Nähe. Die Pizzeria „Mikonos“ schließen wir aus naheliegenden Gründen sofort aus. Bleibt noch die gefrorene Restaurantpizza vom Campingplatz oder das schnuckelige schwedische Restaurang gegenüber. Wir entscheiden uns spontan für letzteres. Da wir die Karte nicht lesen können, kommen wir gleich zur Sache und fragen nach den angebotenen vegetarischen Speisen. Der Koch überlegt kurz und sagt dann etwas kleinlaut „I’m afraid, but we don’t have any options.“ Eine Käsestulle würde er uns schmieren können, das war es dann aber auch. Es läuft also auf die Campingplatz-Pizza hinaus, die der Pizza auf Öland in nichts nachsteht. Wir beschließen erneut, nur noch selbst zu kochen.</p>
<p><figure id="attachment_2773" aria-describedby="caption-attachment-2773" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2773" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/anskarsrum-bruecke.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/anskarsrum-bruecke.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/anskarsrum-bruecke-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2773" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
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		<title type="html"><![CDATA[Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Öland und der Weg dorthin]]></title>
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		<summary type="html"><![CDATA[Nachdem wir seit Beginn unserer Reise die Campingplätze eher häufiger gewechselt haben, ist für das nächste Etappenziel – Öland – zur Abwechslung mal ein etwas längerer Aufenthalt geplant. Wir verlassen Karlskrona nach einem wenig spektakulären Frühstück und mit zwei lachenden Augen. Gestehen muss ich an dieser Stelle natürlich, dass ich der Stadt von der ich&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2016/07/04/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-oeland-und-der-weg-dorthin/"><span class="screen-reader-text">Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Öland und der Weg dorthin</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2016/07/04/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-oeland-und-der-weg-dorthin/"><![CDATA[<p><figure id="attachment_2764" aria-describedby="caption-attachment-2764" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2764" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/klatschmohn.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/klatschmohn.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/klatschmohn-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2764" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Nachdem wir seit Beginn unserer Reise die Campingplätze eher häufiger gewechselt haben, ist für das nächste Etappenziel – Öland – zur Abwechslung mal ein etwas längerer Aufenthalt geplant. Wir verlassen Karlskrona nach einem wenig spektakulären Frühstück und mit zwei lachenden Augen. Gestehen muss ich an dieser Stelle natürlich, dass ich der Stadt von der ich nicht mehr gesehen habe als einen Campingplatz, der sogar ein bisschen außerhalb liegt, vielleicht Unrecht tue. Aber so ist das eben auf so einer Reise: Es gibt Orte die treffen einen mitten ins Herz und dann gibt es noch die anderen, an die man sich schon am nächsten Tag kaum noch erinnern kann.</p>
<p>Die Weiterfahrt ins rund 170 km entfernte Löttarp auf Öland führt uns durch viel Ackerbau und Viehzucht und wir fragen uns, wie man sich das halt so fragt, ob dieser Teil von Schweden irgendwie aus der Zeit gefallen ist. In den wenigen Momenten, in denen wir uns nicht mit Sinnfragen beschäftigen, grüßen wir entgegenkommende Wohnmobiler, weil man das nämlich so macht. Wir lernen: Wohnwagen- und Wohnmobilbenutzer verbindet nur, dass sie sich gelegentlich Campingplätze teilen. Wie lernen auch, dass von Wegschauen über Finger kurz vom Lenkrad heben bis hin zu wild mit den Armen rudern beim Winken alles erlaubt ist.</p>
<p>Spektakulär ist die Fahrt über die Ölandsbron, die Brücke, die das Festland mit der Insel verbindet. Sie hat an einer Stelle einen hohen Buckel, wohl, damit die Schiffe bequem unter ihr durchfahren können. Sehr zu unserem Erstaunen ist die Überfahrt kostenlos. Auf Öland angekommen beschließen wir aus Gründen und guter alter Tradition, einen anderen Campingplatz anzusteuern als ursprünglich gebucht. Der Platz liegt im Norden der Insel, nahe Löttorp. Mittags machen wir Rast an einem der wunderschönen Rastplätze, die überall in Schweden zu finden sind. Leider macht uns der Wind einen Strich durch die Rechnung, denn das Essen ist kalt, bevor wir es in den Mund schieben können. Dafür stimmt das Ambiente.</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-large wp-image-2759" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5325-1024x768.jpg" alt="IMG_5325" width="840" height="630" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5325-1024x768.jpg 1024w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5325-300x225.jpg 300w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5325.jpg 1632w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" /></p>
<p>Am Nachmittag checken wir schließlich bei <a href="http://www.sonjascamping.se/">Sonjas Camping</a> ein und sind uns schnell sicher, die absolut richtige Wahl getroffen zu haben. Der Platz ist zwar nicht allzu klein, aber mitnichten ausgebucht. Die sanitären Einrichtungen sind sehr gut in Schuss und wirklich sehr sauber, es gibt – neben dem obligatorischen Minigolf –zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder, einen schönen kleinen Pool nebst Babypool und eine wirklich vergleichbar gut ausgestattete „Butik“. Dass es im Sanitärbereich sogar eine Sauna gibt, ist in Schweden vermutlich Standard. Mich beeindruckt das dennoch. Wenn wir etwas zu bekritteln hätten, dann wohl nur die mit wenig liebe zusammengebastelte vegetarische Pizza im Campingplatzschnellrestaurant. Wer aber an einem solchen Ort mit kulinarischen Highlights rechnet, ist vermutlich ohnehin selbst schuld.</p>
<p>Nur einen kleinen Fußmarsch entfernt liegt ein wunderschöner und wenig frequentierter Sandstrand (was auch am nicht allzu prallen Sommerwetter liegen kann). Der große Kleine Herr ist auf Anhieb in den riesigen Sandkasten verliebt und würde sich am liebsten gleich in die Wellen stürzen. Dem kleinen Kleinen Herrn ist hingegen der viele Wind nicht so ganz geheuer.</p>
<p><figure id="attachment_2762" aria-describedby="caption-attachment-2762" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="wp-image-2762 size-full" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/kind-am-strand.jpg" alt="kind-am-strand" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/kind-am-strand.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/kind-am-strand-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2762" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Den zweiten Tag starten die beiden älteren Herren in der Runde dann tatsächlich auch mit einem Bad im Meer. Ansonsten stehen nur ein paar Tonnen Wäsche, ein ziemlich putzbedürftiges Wohnmobil und zwei Geocaches, die gehoben werden wollen, auf dem Tagesprogramm. Wir wollen uns schließlich nicht unnötig stressen. Der große Kleine Herr ist inzwischen ein Cacher-Profi und findet die Dosen in Windeseile. Nach der Pizzapleite des ersten Abends setzen wir heute auf Risotto à la Chef und ein funktionierendes WLAN, um fern der Heimat doch bei der Mannschaft sein zu können. Ich kann behaupten, dass unser Führungstor nicht rein zufällig in dem Moment fällt, als ich der Campingplatztoilette einen Besuch abstatte. Dass der Spaß dann drei Stunden dauert und mit einem undankbaren Elfmeterschießen endet, wissen wir glücklicherweise erst nach dem Spiel. Ich bin am Ende in etwa so erschöpft wie der Rest der Mannschaft.</p>
<p>Tag drei bringt die Aussicht auf konstant schönes, wenngleich etwas kühleres Wetter. Wir machen uns auf den Weg, noch ein paar weitere Caches zu suchen und laufen vom Campingplatz aus in nordöstliche Richtung über Kuhweiden und –fladen, vorbei an Windmühlen und abgelegenen Stränden, ein bisschen länger und lassen uns einfach von der Schönheit und der Menge der Gegend tragen – vielleicht ein bisschen weiter als ursprünglich geplant. Natürlich haben wir für uns Große weder zu trinken noch zu essen dabei und für die Kleinen gerade genug, damit es nicht ungemütlich wird. Unser großes Glück ist unser Fahrradanhänger, den wir statt Kinderwagen mit auf die Reise genommen haben. Er ist geländegängig (auch wenn wir ihn hie und da über Mauern heben und unter Elektrozäunen durchmogeln müssen), gut gefedert und lässt sich windsicher verschließen – so dass sowohl kleiner als auch großer Kleiner Herr, den Rückweg zum Campingplatz friedlich verschlummern.</p>
<p><figure id="attachment_2763" aria-describedby="caption-attachment-2763" style="width: 1000px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="wp-image-2763 size-full" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/kind-findet-geocache.jpg" alt="kind-findet-geocache" width="1000" height="667" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/kind-findet-geocache.jpg 1000w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/kind-findet-geocache-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2763" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-large wp-image-2761" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5373-1024x1024.jpg" alt="IMG_5373" width="840" height="840" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5373-1024x1024.jpg 1024w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5373-150x150.jpg 150w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5373-300x300.jpg 300w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5373.jpg 1280w" sizes="(max-width: 840px) 100vw, 840px" />Nach einem verspäteten Mittagessen während eines kurzen aber heftigen Regenschauers, beschließen Teile von uns den Tag zunächst mit aktivem, dann mit passivem Fußball. Als frisch gebackene Gesinnungsisländerin bin ich vom Spielverlauf gleichermaßen enttäuscht und gelangweilt und dann irgendwie auch froh, als es rum ist und ich in die letzte Nacht auf Öland hineinschlafen kann.</p>
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		<title type="html"><![CDATA[Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Über Åhus nach Karlskrona]]></title>
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		<published>2016-07-03T20:00:09Z</published>
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		<summary type="html"><![CDATA[Trotz der tiefen Freundschaft die der große Kleine Herr mit den beiden (natürlich strohblonden!) schwedischen Mädchen innerhalb kürzester Zeit schloss &#8211; es ist so beeindruckend wie sich Kinder verständigen, ohne miteinander reden zu können &#8211; entschließen wir uns nach nur einer Nacht in Kivik zur Weiterfahrt. Die Eltern der Mädchen erzählen uns, dass sie selbst einen Ausflug&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2016/07/03/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-ueber-ahus-nach-karlskrona/"><span class="screen-reader-text">Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Über Åhus nach Karlskrona</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2016/07/03/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-ueber-ahus-nach-karlskrona/"><![CDATA[<p>Trotz der tiefen Freundschaft die der große Kleine Herr mit den beiden (natürlich strohblonden!) schwedischen Mädchen innerhalb kürzester Zeit schloss &#8211; es ist so beeindruckend wie sich Kinder verständigen, ohne miteinander reden zu können &#8211; entschließen wir uns nach nur einer Nacht in Kivik zur Weiterfahrt. Die Eltern der Mädchen erzählen uns, dass sie selbst einen Ausflug nach Åhus planen, da es dort hervorragendes Eis geben solle. Da das Städtchen ohnehin auf unserem Weg liegt und wir eine gewisse Affinität zu Speiseeis haben, entschließen wir uns, es ihnen gleich zu tun.</p>
<p>Der erste Eindruck von Åhus ist sehr gut. Gleich neben unserem Parkplatz ist ein Design-Geschäft, dem ich wie von Zauberhand geführt einen Besuch abstatten muss. Skandinavisches Design ist ja so bezaubernd. Umso erstaunlicher, dass ich ohne Neuzugang den Laden wieder verlasse. Schließlich sind wir in einer anderen Mission in der Stadt: Eiscreme.</p>
<p><figure id="attachment_2755" aria-describedby="caption-attachment-2755" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="wp-image-2755 size-full" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/kind-auf-designer-stuhl.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="800" height="1200" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/kind-auf-designer-stuhl.jpg 800w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/kind-auf-designer-stuhl-200x300.jpg 200w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/kind-auf-designer-stuhl-683x1024.jpg 683w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption id="caption-attachment-2755" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Statt aber wie erwartet, DIE eine Eisdiele zu finden, reiht sich am kleinen Hafen der Stadt Eisgeschäft an Eisgeschäft. Ohne Insiderwissen lässt sich kaum entscheiden, wo es nun das ultimativ beste Eis geben könnte. Wir entscheiden nach dem ersten Eindruck und landen bei <a href="http://www.glassbaten.com/">Glassbåten</a>, einem zum Eisladen umgebauten Boot. Die Herren der Familie entscheiden sich einvernehmlich für ein Eis der Sorte „Kladdkaka“, das mich schon vom Klang her nicht so anspricht, ich wähle „Danish Nougat.“ Während das Eis mit dem abtörnenden Namen (Kladdkaka ist übrigens ein schwedischer Schokoladenkuchen, sagt Google) bei den Jungs nicht so dufte ankommt, habe ich mit meiner Wahl alles richtig gemacht: Das Eis schmeckt original wie „Brauner Bär“ – ich frohlocke und fühle mich gleich gute 35 Jahre jünger. Nach dem großen Schlecken treffen wir am Hafen dann tatsächlich auch auf unsere Campingplatznachbarn, die uns stecken, dass das &#8222;<a href="http://www.ottoglass.se/">Otto Glass</a>&#8220; wohl das erste Glass am Platz sei. Leider ist es uns aus gewichtigen Gründen unmöglich, uns davon selbst zu überzeugen.</p>
<p>Auf dem Rückweg zum Wohnmobil laufen wir in ein sehr einladendes Kaffee, von dem wir uns einen guten Cappuccino versprechen. Den bekommen wir auch. Dass wir dort allerdings außerdem einen Haarschnitt, Kosmetik, Handtaschen und Bettwaren bekämen, finden wir etwas befremdlich. Irgendwas werden sich die Besitzer sicher bei diesem außergewöhnlichen Konzept gedacht haben, was genau das sein könnte, will uns einfach nicht einfallen.</p>
<p>Den Abschluss unseres Åhus-Besuchs bildet ein dringend benötigter Einkauf, denn die „Butiken“ der meisten Campingplätze sind kulinarisch leider eher ganz weit hinten als ganz weit vorn. Wir finden einen Coop und decken uns mit dem Nötigsten ein. Und mit Bier. Leider wussten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass die Stadt die Heimat von Absolut Vodka ist, eine Info, die den Tag eines frisch liierten jungen Paares sicher nachhaltiger verändert hätte als den einer Familie mit zwei kleinen Kindern, aber wer weiß?</p>
<p>Mit vollen Einkaufstüten verlassen wir Åhus und steuern unser nächstes Etappenziel, Karlskrona an. Das jedoch nicht, ohne den vorher gebuchten Campingplatz noch schnell abzusagen und einen anderen, mit besseren Bewertungen anzusteuern. Irgendwie sind wir da durch Rostock traumatisiert.</p>
<p>Der <a href="http://www.dragso.se/">Campingplatz</a> in Karlskrona hält leider auf den ersten Blick auch nicht, was wir uns von ihm versprochen haben. Er ist zwar wirklich wunderschön auf der Insel Dragsö vis-a-vis von Karlskrona gelegen, ist aber bei unserer Ankunft zumindest in einigen Ecken so voll, dass wir uns wie in einer Legebatterie vorkommen. Die einzelnen Stellplätze sind leider auch nicht besonders groß, man kommt zwangsläufig mit den Nachbarn ins Gespräch. Und in unserem Fall war diese ausnahmslos aus Deutschland.</p>
<p>Wir entscheiden uns für einen Rundgang und tatsächlich &#8211; der zweite Blick ist etwas versöhnlicher. Die Insel ist wirklich sehr nett und der Platz gut angelegt. Die sanitären Einrichtungen sind gut in Schuss und sauber. Es gibt große Areale, wo kaum ein Camper zu finden ist und wir fragen uns, warum man uns diese nicht angeboten hat. Im Wald sind überall kleine Gnomfiguren versteckt und die Kinder haben einen Riesenspaß, diese zu entdecken. Auf Dragsö sehe ich zudem meinen ersten echten Schnullerbaum, der mich, anders als den großen Kleinen Herrn, wirklich nachhaltig beeindruckt. Ich versuche zwar noch, ihm die Vorteile dieser Art von Schnullerentsorgung nahezubringen, aber ich beiße auf Granit.Trotz des Schnullerbaums beschließen wir noch vor dem Abendbrot, hier nur eine Nacht zu bleiben. Als Zeichen unseres Widerwillens lassen wir die Markise eingerollt. Am späten Abend (die Kinder sind in Schweden leider viel zu lang viel zu wach) werden wir noch Zeugen eines atemberaubenden Sonnenuntergangsszenarios, das uns ein wenig milder stimmt. Es war schon ganz dufte in Karlskrona.</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-2756" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/karlskrona-nacht.jpg" alt="karlskrona-nacht" width="1500" height="1000" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/karlskrona-nacht.jpg 1500w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/karlskrona-nacht-300x200.jpg 300w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/karlskrona-nacht-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1500px) 100vw, 1500px" /></p>
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		<title type="html"><![CDATA[Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Von Malmö nach Kivik]]></title>
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		<published>2016-07-01T22:05:40Z</published>
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		<summary type="html"><![CDATA[Nachdem wir den ersten Tag in Malmö mehr oder weniger intensiv auf Spielplätzen, in Supermärkten und in Waschküchen herumgelungert haben, steht für den zweiten Tag der Besuch der Innenstadt (aka Shopping) auf dem Plan. Klar, dass sich unter diesen Voraussetzungen das schöne Wetter vom Vortag schnell verzieht und einer lästigen Schlechtwetterwolke über der Stadt Platz&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2016/07/01/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-von-malmoe-nach-kivik/"><span class="screen-reader-text">Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Von Malmö nach Kivik</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2016/07/01/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-von-malmoe-nach-kivik/"><![CDATA[<p>Nachdem wir den ersten Tag in Malmö mehr oder weniger intensiv auf Spielplätzen, in Supermärkten und in Waschküchen herumgelungert haben, steht für den zweiten Tag der Besuch der Innenstadt (aka Shopping) auf dem Plan. Klar, dass sich unter diesen Voraussetzungen das schöne Wetter vom Vortag schnell verzieht und einer lästigen Schlechtwetterwolke über der Stadt Platz macht. Es regnet Bindfäden und die durchschnittliche Familienlaune ist im Keller. Entscheidungen müssen her!</p>
<p>Der Familienrat beschließt, dass wir genügend Gummistiefel und Regenjacken an Bord haben, um den fiesen Wetter die Stirn zu bieten. Lediglich beim Schiebeequipment für den Kleinsten müssen wir kurzfristig den Fachhandel aufsuchen, um eine passende Regenabdeckung zu erwerben. Da wir immer nur so grob von Kronen in Euro umrechnen, kommt uns der Einkauf glücklicherweise gar nicht so teuer vor.</p>
<p>Nachdem wir uns nun alle maximal in Plastik und Gummi hüllen können, ist die nächste Herausforderung die Parkplatzsuche für unser 6,60 m Prachtmobil in der Innenstadt. Erstaunlicherweise suchen wir nur etwa fünf Minuten nach einem Parkplatz, jedoch dann etwa eine halbe Stunde bis wir jemanden finden, der bereit ist, uns Geld für die Parkuhr zu wechseln. Ich greife zu einer List und kaufe mit großen Scheinen kleine Brötchen und lasse mir das Wechselgeld in Münzen geben. Für den Rest des Tages trage ich drei Brötchen mit mir herum.</p>
<p>Kaum ist das Wohnmobil geparkt und die Kinder sind in den nun wasserdichten Fahrradanhänger gepackt, verspürt der kleine Kleine Herr ein Hungergefühl, dem er lautstark Ausdruck verleihen muss. Da wir das Schema kleines Hüngerchen = großes Wehklagen bereits sehr gut kennen, verlieren wir bei der Suche nach einem Fütterungsort keine Zeit und kehren beim erstschlechtesten Inder ein, der uns vor die Füße läuft. Das Essen ist so mittelmäßig, dass wir den kleinen Kleinen Herrn ein bisschen um seinen lauwarmen Gemüsereis mit Biohühnchen beneiden. Der große Kleine Herr findet indes alles ekelhaft, was aber nicht unbedingt am Essen sondern auch an einer Phase liegen kann.</p>
<p>Während des Essens (der Regen ist vorüber und wir sitzen draußen auf der Terrasse) werden wir von immer mehr zufällig eintrudelnden Vögeln eingekreist, die offensichtlich nur darauf warten, unsere Speisereste zu vertilgen. Die Crew warnt uns zwar vor den Vögeln, hat aber keine Eile, das Essen abzuräumen, nachdem wir fertig sind.</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-2749" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5283.jpg" alt="IMG_5283" width="1904" height="1904" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5283.jpg 1904w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5283-150x150.jpg 150w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5283-300x300.jpg 300w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/IMG_5283-1024x1024.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1904px) 100vw, 1904px" /></p>
<p>Während die Sonne sich endgültig gegen die Wolken durchsetzt, versuchen wir uns nicht anmerken zu lassen, dass wir bei der Wahl von Gummistiefeln und Regenjacken doch etwas danebengegriffen haben. Die Leute gucken schon, bald zeigen sie mit den Fingern auf uns und nehmen ihre Kinder fest an die Hand!</p>
<p>Wir beschließen nach dem Essen noch eine kleine Runde durch die Stadt zu drehen – für mehr als eine kleine Runde reicht das Geld in der Parkuhr nicht. Da wir zudem spontan beschlossen haben, statt der geplanten zwei Nächte nur eine Nacht in Malmö zu bleiben, ist Nachlegen auch keine wirkliche Option.</p>
<p>Auf unserem Rundgang verirren wir uns zuerst ins <strong><a href="http://www.formdesigncenter.com/">Form/Design Center</a></strong>, wo wir ein bisschen skandinavisches Design, zwei Cappuccini und etwas Kuchen einatmen. Kurz danach laufen wir zufällig an einem Einrichtungsladen (<strong><a href="https://www.olssongerthel.se/">Olsson &amp; Grethel</a></strong>) vorbei und übersetzen das vorher im Kurzstudium über schwedisches Design Erlernte in den spontanen Kauf einer Lampe. Schwitzenden Fußes machen wir uns anschließend auf den Weg zurück zum Parkplatz. Ursprünglich hatten wir uns in Malmö noch den <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Turning_Torso">Turning Torso</a></strong> ansehen wollen, aber der war während unserer Besuchs in der Stadt zum Scherzen aufgelegt und verschwand immer dann aus unserem Blickfeld, wenn wir ganz kurz davor waren, ihn anzusteuern. Wir sind inzwischen der Meinung, dass es dieses Gebäude gar nicht in Echt gibt, sondern es sich ausschließlich um eine Projektion handelt.</p>
<p><figure id="attachment_2750" aria-describedby="caption-attachment-2750" style="width: 1058px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2750" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/Design-Museum.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1058" height="705" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/Design-Museum.jpg 1058w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/Design-Museum-300x200.jpg 300w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/Design-Museum-1024x682.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1058px) 100vw, 1058px" /><figcaption id="caption-attachment-2750" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Nachdem wir das Thema Malmö nun also abgehakt haben, geht die Reise weiter nach Kivik, rund 100 km östlich von Malmö. Dort haben wir uns auf eine Empfehlung hin <strong><a href="http://www.kivikscamping.se/">Kiviks Familjecamping</a></strong> als nächsten Halt auserkoren. Der Platz ist klein und gemütlich, sehr familiär, aber auch sehr einfach ausgestattet. Wir lassen uns sehr zur Freude des großen Kleinen Herrn gleich neben dem Spielplatz nieder; dieser und die beiden netten schwedischen Mädchen gleich neben uns sorgen dafür, dass wir unseren Großen für den Rest des Tages nur noch im Vorbeilaufen sehen. Da der Platz so klein und ruhig ist, können wir ihn guten Gewissens herumtollen lassen, ohne ständig auf der Hut sein zu müssen. Äußerst angenehm! Lediglich das Loseisen und ins Bett stopfen gestaltet sich etwas langwieriger als sonst.</p>
<p><figure id="attachment_2751" aria-describedby="caption-attachment-2751" style="width: 1374px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2751" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/Kiviks.jpg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1374" height="917" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/Kiviks.jpg 1374w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/Kiviks-300x200.jpg 300w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/07/Kiviks-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1374px) 100vw, 1374px" /><figcaption id="caption-attachment-2751" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
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		<title type="html"><![CDATA[Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Von Rostock über Gedser nach Malmö]]></title>
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		<updated>2016-07-01T07:25:41Z</updated>
		<published>2016-06-30T21:53:55Z</published>
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		<summary type="html"><![CDATA[So gut es uns in Kleinröhrsdorf auch gefallen hatte, es gab Dinge, die uns davon abhielten, noch ein paar Tage dort zu verweilen. Dinge, die etwas mit einem bereits gebuchten, bezahlten und nicht umbuchbaren Fährticket zu tun hatten. Hinzu kam natürlich auch, dass wir nach einem so traumhaften Einstieg nun neugierig waren, wie es uns&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2016/06/30/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-von-rostock-ueber-gedser-nach-malmoe/"><span class="screen-reader-text">Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Von Rostock über Gedser nach Malmö</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2016/06/30/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-von-rostock-ueber-gedser-nach-malmoe/"><![CDATA[<p>So gut es uns in <a href="https://www.mellcolm.de/2016/06/28/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-von-pasing-nach-kleinroehrsdorf/">Kleinröhrsdorf</a> auch gefallen hatte, es gab Dinge, die uns davon abhielten, noch ein paar Tage dort zu verweilen. Dinge, die etwas mit einem bereits gebuchten, bezahlten und nicht umbuchbaren Fährticket zu tun hatten. Hinzu kam natürlich auch, dass wir nach einem so traumhaften Einstieg nun neugierig waren, wie es uns wohl auf dem weiteren Weg ergehen würde.</p>
<p>Das jähe Erwachen sollte bereits auf der nächsten Station unserer Reise folgen, im 447 km entfernten Graal-Müritz an der Ostsee, unweit von Rostock. Waren wir nur wenige Stunden zuvor noch auf rosa Wolken durch den Campingplatzhimmel spaziert, trafen wir nun gegen halb acht auf dem Vorhof zur Hölle ein. Der Campingplatz <a href="http://www.ostseecamp-ferienpark.de/campingplatz-an-der-ostsee.html">Ostseecamp Rostocker Heide</a> ist zwar wirklich sehr schön und idyllisch unmittelbar an der Ostsee gelegen, aber auch wenn man ein Atomkraftwerk in einen von Elfen bewohnten Zauberwald baut, bleibt es ein Atomkraftwerk. Der Platz war zu voll, die sanitären Einrichtungen verdreckt und das Publikum bestand zum Großteil aus Partyvolk. Kurz: Wir waren nicht unglücklich, dass wir wegen unserer frühen Abreise am nächsten Tag die Nacht auf dem Parkplatz vor dem Höllentor verbringen durften. Den Abstecher zum wirklich schönen Strand haben wir uns natürlich dennoch nicht nehmen lassen.</p>
<p><figure id="attachment_2745" aria-describedby="caption-attachment-2745" style="width: 1600px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/gkh-strand.jpeg"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2745" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/gkh-strand.jpeg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1600" height="1066" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/gkh-strand.jpeg 1600w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/gkh-strand-300x200.jpeg 300w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/gkh-strand-1024x682.jpeg 1024w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2745" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Pünktlich um 4:15 Uhr befreite uns der Wecker aus der misslichen Wohnsituation. Wir packten eilig alles zusammen, stopften die gleichsam irritierten und missmutigen Kinder in ihre respektiven Kindersitze und düsten zum Rostocker Fährhafen, den wir kurz vor knapp erreichten. Brav stellten wir uns in die lange Schlange der wartenden Fahrzeuge. Hätte der Mann sich nicht auf die Suche nach dem Check-In begeben, hätten wir vermutlich auch erst nach Abfahrt der Fähre erfahren, dass diese Schlange gar nicht aus wartenden, sondern aus parkenden Fahrzeugen bestand, die vielleicht auch auf etwas warteten, nicht aber auf die <a href="http://www.scandlines.de/tickets-und-tarife/tickets-und-preise/rostock-gedser.aspx">Fähre nach Gedser</a>, die wir für sechs Uhr gebucht hatten. In letzter Minute erreichten wir die Fähre, der Platzanweiser schüttelte schon den Kopf, wie man ihn haltso schüttelt, wenn man sich über die Dummheit anderer Leute ärgert. Ihr kennt das!</p>
<p>Die Fährfahrt war ruhig und entspannt, wenn man mal von den üblichen Unentspannungen absieht, die bei einer Reise mit kleinen Kindern immer inklusive sind: Eine volle Windel, Hunger, nein doch nicht, zu kalt, zu langweilig, der andere Hunger, nein müde, auf den Arm, runter vom Arm, in die Spielecke&#8230;Schwups waren die zwei Stunden um und wir in Gedser auf dänischem Boden. Hej Danmark!</p>
<p><figure id="attachment_2746" aria-describedby="caption-attachment-2746" style="width: 1600px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/MElanie-Fähre.jpeg"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2746" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/MElanie-Fähre.jpeg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1600" height="1066" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/MElanie-Fähre.jpeg 1600w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/MElanie-Fähre-300x200.jpeg 300w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/MElanie-Fähre-1024x682.jpeg 1024w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2746" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>In Dänemark wollten wir uns auf der Hinfahrt gar nicht lange aufhalten. Ein kurzes Stöppchen zum tanken, Flasche und Kaffee trinken und entdecken, dass Katjes in Dänemark vegetarische Salzheringe vertickt, auf die ich in Deutschland schon ewig warte – mehr nicht.</p>
<p>Nach dem traumatischen Camping-Platz-Erlebnis in Rostock sind wir hinsichtlich unserer Platzwahl für Malmö – unserem nächsten Ziel – vollkommen verunsichert. Beide Plätze haben auf Google dieselbe Bewertung und Google sagt ja bekanntlich immer die Wahrheit. Statt die schöne dänische Landschaft zu genießen verbringe ich daher die Fahrt damit, Alternativen zu eruieren. Da wir aber den Platz schon bezahlt haben und ich keine wirklich tolle Alternative in Stadtnähe finde, entschließen wir uns, den Platz wenigstens mal anzusehen (und reiß aus zu nehmen, sollte es Not tun). Vorher aber fahren wir erst noch atemberaubt über die Öresundbrücke und das nicht nur wegen der tollen Architektur, sondern auch wegen des horrenden Preises. Kurz glauben wir, die Brücke oder doch mindestens den ein oder anderen Pfeiler gleich käuflich erworben zu haben.</p>
<p>Von dem Schock erholt machen wir uns auf in Richtung Campingplatz und sind diesmal durchaus positiv überrascht. Mit dem Rostocker Platz hat der <a href="http://firstcamp.se/malmo/">First Camp Malmö Sibbarp</a> außer der Google-Bewertungen gar nichts gemein und wir verstehen nicht wirklich, wie dieses schlechte Urteil zustande kommt. Der Platz ist großzügig angelegt, die einzelnen Plätze sehr groß. Die sanitären Einrichtungen sind recht neu und ordentlich gepflegt -,dass man in einer Campingplatztoilette im Normalfall nicht vom Boden essen kann, liegt auf der Hand. Es gibt einen tollen Spielplatz, das Personal ist super und die Lage phantastisch für den Stadtbesuch. Wir sind wirklich froh, dass wir von unserem Plan B abgekommen sind und waschen zur Feier des Tages erstmal die vier Tonnen Wäsche, die sich nach nur vier Tagen schon angesammelt haben.</p>
<p>Den Tag beschließen wir mit einem zur Schnullerkettenbeschaffung (diese sollte man NIEMALS, wirklich NIEMALS vergessen einzupacken) gedachten Spaziergang am Oeresund entlang. Zwar bringt uns dieser keine Schnullerkette (Schwedisch: napp band), aber dafür beschert er uns einen wunderbaren Abend.</p>
<p><figure id="attachment_2747" aria-describedby="caption-attachment-2747" style="width: 1600px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/öresund.jpeg"><img loading="lazy" class="size-full wp-image-2747" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/öresund.jpeg" alt="Foto: Philippe Wyssen" width="1600" height="1066" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/öresund.jpeg 1600w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/öresund-300x200.jpeg 300w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/öresund-1024x682.jpeg 1024w" sizes="(max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2747" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
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		<title type="html"><![CDATA[Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Von Pasing nach Kleinröhrsdorf]]></title>
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		<updated>2016-06-30T21:55:49Z</updated>
		<published>2016-06-28T21:18:26Z</published>
		<category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Sverige" />
		<summary type="html"><![CDATA[Nachdem nun also der Entschluss gereift war, dass die Elternzeitreise unweigerlich würde nach Schweden führen müssen, musste nur noch der „Reisemodus“ festgelegt werden: Vier Wochen im Wohnmobil, penetranter hätte es kaum nach Abenteuer riechen können! Beschlossen und bestellt. Nach mehreren höchst anstrengende Wochen des Camping-Artikel-Online-Shoppings und Katzen-Versorgungs-Planens war letzten Samstag der große Tag gekommen und&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2016/06/28/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-von-pasing-nach-kleinroehrsdorf/"><span class="screen-reader-text">Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen – Von Pasing nach Kleinröhrsdorf</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2016/06/28/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-von-pasing-nach-kleinroehrsdorf/"><![CDATA[<p>Nachdem nun also der Entschluss gereift war, dass die Elternzeitreise unweigerlich würde nach Schweden führen müssen, musste nur noch der „Reisemodus“ festgelegt werden: Vier Wochen im Wohnmobil, penetranter hätte es kaum nach Abenteuer riechen können!</p>
<p><img loading="lazy" class="alignnone wp-image-2741 size-full" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_5213-e1467148446216.jpg" alt="IMG_5213" width="1224" height="1632" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_5213-e1467148446216.jpg 1224w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_5213-e1467148446216-225x300.jpg 225w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/IMG_5213-e1467148446216-768x1024.jpg 768w" sizes="(max-width: 1224px) 100vw, 1224px" /></p>
<p>Beschlossen und bestellt. Nach mehreren höchst anstrengende Wochen des <a href="https://www.obelink.de/" target="_blank">Camping-Artikel-Online-Shoppings</a> und Katzen-Versorgungs-Planens war letzten Samstag der große Tag gekommen und wir konnten am späten <span style="text-decoration: line-through;">Vormittag</span> Nachmittag endlich in See stechen. Erstes Etappenziel war ein Campingplatz in der Nähe von Dresden, 498 km lagen zwischen Start und Ziel. Google schlug uns vor, die Strecke in etwa fünf Stunden zu bewältigen, wir entschieden uns aber für die sieben Stunden Variante, was angesichts unserer sehr moderaten Cruise-Geschwindigkeit von rund 100 km/h und unserer sehr moderat erfreuten Kinder (eine explosive Mischung aus Hitze und Müdigkeit) immer noch sehr sportlich war. Gegen halb elf erreichten wir unser Ziel und parkten unser <a href="http://www.sunlight.de/de/motorhomes" target="_blank">rolling home</a> vor der Schranke, weil die pünktlich um 22:00 Uhr dichtgemacht hatte. (Learning 1: Google ist ein hoffnungsloser Optimist, hat eine Engelsgeduld und muss nie pinkeln.)</p>
<p>Da wir unser Kommen angekündigt hatten, hatte man uns sogar noch etwas Strom für die Nacht dagelassen. Hätten wir nicht gebraucht, denn Minuten nach unserem Eintreffen entluden sich gleich mehrere Gewitter lautstark um uns herum. Uns störte das nicht mehr weiter. Müde aber glücklich schliefen wir im leicht geneigten Wohnmobil in unseren jeweiligen Betten nach vorne rollend ein. (Learning 2: Es gibt einen Verwendungszweck für Wasserwaagen.)</p>
<p><figure id="attachment_2740" aria-describedby="caption-attachment-2740" style="width: 2048px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/Lux-Oase.jpg"><img loading="lazy" class="wp-image-2740 size-full" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/Lux-Oase.jpg" alt="Lux Oase" width="2048" height="1365" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/Lux-Oase.jpg 2048w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/Lux-Oase-300x200.jpg 300w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/Lux-Oase-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 2048px) 100vw, 2048px" /></a><figcaption id="caption-attachment-2740" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Der Morgen begrüßte uns früh und mit der Stimme des großen Kleinen Herrn. (Learning 3: Im Wohnmobil gibt es ausschließlich kollektives Aufwachen.) Etwas später gab es dann einen „richtigen“ Platz auf dem Gelände und frisches sächsisches Backwerk. Schnell wurde uns klar, dass die Namensgebung der Anlage „<a href="http://www.luxoase.de/index.php?lang=de" target="_blank">Lux Oase</a>“ zwar durchaus merkwürdig, aber auch absolut treffend war.</p>
<p>Was für eine Ausstattung: Großzügige Standplätze, tolle und gepflegte Anlage, In- und Outdoorspielmöglichkeiten für die Kinder, luxuriöse und super-saubere Sanitärbereiche und als Bonbon haben sie für das Spiel Deutschland gegen die Slovakei noch einen Veranstaltungsraum mit Beamerbild aus dem Ärmel geschüttelt und Bierbank und Biertisch hingestellt. Es ist übrigens eher wahrscheinlich, dass das anwesende Campervolk (sie funktionaler Kurzhaarschnitt, er Seitenschläfer-Plautze) die während des Spiels wild auf ihrem Rechner rumtippende Frau und ihren Mann, der WÄHREND DES SPIELS (sic!) mit beiden Kindern den Spielplatz unsicher machte, äußerst merkwürdig fand.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content>
		
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		<title type="html"><![CDATA[Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen &#8211; Das Vorspiel]]></title>
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		<updated>2016-06-26T21:03:34Z</updated>
		<published>2016-06-26T21:03:34Z</published>
		<category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Sverige" />
		<summary type="html"><![CDATA[Elternzeit. Für Außenstehende klingt das erstmal voll toll. Und dass es in Deutschland die Möglichkeit gibt, eine kleine Weile nicht zu arbeiten und dennoch ein Ein- oder Auskommen zu haben, ist absolut der richtige volltolle, superdupere Weg. Dennoch (&#60;&#8211; Jammern auf hohem Niveau) bedeutet Elternzeit für Muttern meistens vor allem auch das: Morgens Baby. Am&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2016/06/26/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-das-vorspiel/"><span class="screen-reader-text">Die wunderbare Reise der kleinen Mellcolm mit den Wildfängen &#8211; Das Vorspiel</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2016/06/26/die-wunderbare-reise-der-kleinen-mellcolm-mit-den-wildfaengen-das-vorspiel/"><![CDATA[<p><figure id="attachment_2738" aria-describedby="caption-attachment-2738" style="width: 4492px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" class="wp-image-2738 size-full" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/DSCF8610.jpg" alt="" width="4492" height="2995" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/DSCF8610.jpg 4492w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/DSCF8610-300x200.jpg 300w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/06/DSCF8610-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 4492px) 100vw, 4492px" /><figcaption id="caption-attachment-2738" class="wp-caption-text">Foto: Philippe Wyssen</figcaption></figure></p>
<p>Elternzeit. Für Außenstehende klingt das erstmal voll toll. Und dass es in Deutschland die Möglichkeit gibt, eine kleine Weile nicht zu arbeiten und dennoch ein Ein- oder Auskommen zu haben, ist absolut der richtige volltolle, superdupere Weg. Dennoch (&lt;&#8211; Jammern auf hohem Niveau) bedeutet Elternzeit für Muttern meistens vor allem auch das: Morgens Baby. Am späten Vormittag andere Mütter mit (gerne nackten) Babys. Mittags Baby. Nachmittags Baby (und beliebig viele weitere eigene oder flankierende Kinder). Abends am Arsch. Nachts Baby. Repeat.</p>
<p>Das ist schon auch gut und richtig so, weil wegen Bindung und Nähe und Beziehung und kommt nie wieder und die Zeit vergeht so schnell und all dem, aber es ist – Hand aufs Herz &#8211; mitunter auch ein bisschen STINKLANGWEILIG, so tagein tagaus, Monat für Monat. Und weil ich zu meiner Schande gestehen muss, dass ich stinklangweilig so auf die Dauer nicht abkann, war ich sehr froh, dass beim kleinen Kleinen Herrn nichts dagegen sprach, dass auch der Vater von dat Janze noch ein bisschen Elternzeit nimmt, in der dann endlich mal der berühmte jungelterliche Bär steppen konnte. Denn, wie gefühlte 99,87% der Jungeltern entschieden auch wir uns die Vätermonate weltentdeckend zu verbringen.</p>
<p>Ein Kassen-, Zeit- und Interessensturz ergab eine stark ausgeprägte Skandinavienaffinität auf allen (relevanten) Seiten und so kreißte der Berg und gebar eine Schwedenreise über die ich fürderhin zu berichten gedenke. Also habt Acht.</p>
]]></content>
		
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		<title type="html"><![CDATA[Berlin, Du nervst.]]></title>
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		<updated>2016-05-04T20:47:06Z</updated>
		<published>2016-05-04T19:58:04Z</published>
		<category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Von unterwegs" />
		<summary type="html"><![CDATA[Es ist nicht Deine Schuld, Berlin, dass wir beide miteinander nicht klarkommen. Du wirst sagen, dass es viel mehr über mich aussagt, als über Dich. Vermutlich hast Du recht – so? Ich gebe mir jedenfalls wirklich jedes Mal redlich Mühe, Dich zu mögen. Das vielfältige Angebot an Speisen aus der ganzen Welt, die freundlichen Preise&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2016/05/04/berlin-du-nervst/"><span class="screen-reader-text">Berlin, Du nervst.</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2016/05/04/berlin-du-nervst/"><![CDATA[<p><a href="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/05/berlin.jpeg"><img loading="lazy" class="alignnone size-full wp-image-2734" src="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/05/berlin.jpeg" alt="Berlin" width="612" height="612" srcset="https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/05/berlin.jpeg 612w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/05/berlin-150x150.jpeg 150w, https://www.mellcolm.de/wp-content/uploads/2016/05/berlin-300x300.jpeg 300w" sizes="(max-width: 612px) 100vw, 612px" /></a></p>
<p>Es ist nicht Deine Schuld, Berlin, dass wir beide miteinander nicht klarkommen. Du wirst sagen, dass es viel mehr über mich aussagt, als über Dich. Vermutlich hast Du recht – <em>so</em>? Ich gebe mir jedenfalls wirklich jedes Mal redlich Mühe, Dich zu mögen. Das vielfältige Angebot an Speisen aus der ganzen Welt, die freundlichen Preise für ebendiese, die Spätis, Cafés und außergewöhnlichen Clubs. Ich ermahne mich all das und mehr auf Deinem Haben-Konto zu verbuchen. Akribisch, denn man will ja nicht ungerecht sein. Eine Weile geht das gut, insbesondere dann, wenn die Sonne scheint. Aber so sehr ich mich auch abmühe, großzügig mit Dir zu sein, es kommt irgendwann immer dieser Punkt, da kippt die Stimmung und Du nervst und zwar volles Programm. Dann bist Du mir nur noch zu groß, zu laut, zu versifft, zu verhuscht, zu Hipster, zu gechillt und einfach zu überall. Und dann bekomme ich die schlechteste Laune, die zu bekommen ich in der Lage bin und muss heim, am liebsten sofort. Keine andere Stadt hat es je geschafft, mich so an meine Grenzen zu führen wie Du, Berlin. Und trotzdem, nein &#8211; gerade deshalb, komme ich jedes Mal gerne wieder.</p>
]]></content>
		
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			<name>Mellcolm</name>
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		<title type="html"><![CDATA[14 Elf-Fragen]]></title>
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		<id>http://www.mellcolm.de/?p=2731</id>
		<updated>2016-01-20T22:06:14Z</updated>
		<published>2016-01-20T22:06:14Z</published>
		<category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Allgemein" /><category scheme="https://www.mellcolm.de" term="Das Leben und ich" /><category scheme="https://www.mellcolm.de" term="stoeckchen" />
		<summary type="html"><![CDATA[Ich habe zwar noch nie nicht ein Stöckchen apportiert und hier abgeworfen, aber wenn die Frau Sero es wirft, dann wälze ich mich dazu auch noch kurz im Dreck und wedle mit dem Schwanz. [Keine Ahnung, wie Ihr jetzt aus dem Gedankengefängnis wieder herauskommt, aber ihr schafft das schon.] Los geht&#8217;s also: Sero frug: 1. Wie&#8230; <a class="more-link" href="https://www.mellcolm.de/2016/01/20/14-elf-fragen/"><span class="screen-reader-text">14 Elf-Fragen</span> weiterlesen</a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.mellcolm.de/2016/01/20/14-elf-fragen/"><![CDATA[<p>Ich habe zwar noch nie nicht ein Stöckchen apportiert und hier abgeworfen, aber wenn die <a href="http://serotonic.de/Elf-Fragen-Jawl-Edition-397.html">Frau Sero</a> es wirft, dann wälze ich mich dazu auch noch kurz im Dreck und wedle mit dem Schwanz. [Keine Ahnung, wie Ihr jetzt aus dem Gedankengefängnis wieder herauskommt, aber ihr schafft das schon.] Los geht&#8217;s also:</p>
<p>Sero frug:</p>
<p><em><strong>1. Wie hast Du Deinen ersten <del>Kuss</del> Korb erlebt? (receiving)</strong></em></p>
<p>Ich habe ihn offensichtlich erfolgreich verdrängt.</p>
<p><em><strong>2. Wie hast Du Deinen ersten <del>Kuss</del> Korb erlebt? (giving)</strong></em></p>
<p>Ich war sehr minderjährig und mit einem Jungen, der meinen Willstdumitmirgehenjaneinvielleicht-Zettel mit &#8222;ja&#8220; beantwortet hatte im Kino. Ich trug eine zitronengelbe Satinbluse und dazu passende Schuhe und wir saßen &#8222;Loge&#8220;. Irgendwann im Film (&#8222;Gib Gas &#8211; ich will Spaß&#8220;?) kniff er mir neckisch in den Po. Ich war entrüstet und machte umgehend Schluss.</p>
<p><em><strong>3. Wenn Du nochmal zurück könntest, worum würdest Du Deine erste Grundschullehrerin (m/w) bitten?</strong></em></p>
<p>Dass sie öfter ihr schönes Lächeln lächelt.</p>
<p><em><strong>4. Zahnseide oder Munddusche?</strong></em></p>
<p>Zahnseide</p>
<p><em><strong>5. Notlüge oder bittere Wahrheit</strong></em></p>
<p>Notlüge (giving), bittere Wahrheit (receiving)</p>
<p><em><strong>6. Hütchenspiel oder Skat</strong></em></p>
<p>Ich werde Skat niemals kapieren. Hütchen kann ich.</p>
<p><em><strong>7. Musical oder Oper?</strong></em></p>
<p>Oper. Wegen meines Hangs zum Dramatischen.</p>
<p><em><strong>8. Nachschlag oder Nachtisch?</strong></em></p>
<p>Nachschlag beim Nachtisch.</p>
<p><em><strong>9. Wenn Du eine Sache an Deinem Körper ändern könntest, welche wäre das?</strong></em></p>
<p>Ich würde trotz 8. gerne weniger zum Bauchen neigen. Ich könnte den überflüssigen Pfunden aber anbieten, sich alternativ am Brustkorb anzusiedeln.</p>
<p><em><strong>1</strong><strong>0. Wenn Du eine Sache an Deinem Charakter ändern könntest, welche wäre das?</strong></em></p>
<p>Ich wäre gerne mutiger. In allem.</p>
<p><em><strong>11. Wenn Dir ein bedingungsloses Grundeinkommen ermöglichen würde, Dich – anstatt zu arbeiten – einer Aufgabe zu widmen – welche wäre das?</strong></em></p>
<p>Meine Dissertation. Wyssen-Voß kann man eigentlich nur mit akademischen Titel heißen.</p>
<p><em><strong>12. Deine größte irrationale Angst ist …?</strong></em></p>
<p>Ich habe ausschließlich rationale Ängste, z.B. dass ich vom Blitz erschlagen werde oder mit dem Flugzeug abstürze.</p>
<p><strong><em>13. Gibt es einen Film, den Du immer wieder gucken kannst?</em></strong></p>
<p>Seven. Er hat genau die richtige Dosis Brad Pitt und Splatter.</p>
<p><strong><em>14. Wie stehst Du zu Deinen Füßen?</em></strong></p>
<p>Wir tragen uns gegenseitig mit Fassung.</p>
<p>Allen, die wollen, oder nicht anders können, kredenze ich nun auch noch elf Fragen, die mir schon immer auf den Nägeln brannten. Nominieren will ich ganz frech <a href="http://www.karenliller.de/">Frau Liller</a> und <a href="http://dasnuf.de/">Das Nuf</a>.</p>
<p>1. Die beste schlagfertige Antwort, die Dir leider zu spät in den Sinn kam, war &#8230;. auf &#8230;.?</p>
<p>2. Bist Du schon mal im Kino eingeschlafen und wenn ja, bei welchem Film?</p>
<p>3. Taube oder Spatz?</p>
<p>4. Familie bedeutet für mich&#8230;</p>
<p>5. Wirst Du heute noch rot, wenn Du an Dein peinlichstes Erlebnis denkst?</p>
<p>6. Conny oder Biggi?</p>
<p>7. Fernreise oder Naherholung?</p>
<p>8. Wenn ich nicht bloggen würde, würde ich die Zeit für &#8230;. nutzen.</p>
<p>9. Rühr- oder Spiegelei?</p>
<p>10. Wofür oder -gegen hast Du bei Deiner ersten Demo protestiert?</p>
<p>11. Wie stehst Du zu Sting?</p>
]]></content>
		
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