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	<title>Mental Savage</title>
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	<description>Willkommen im Mediendschungel</description>
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	<title>Historisches Datum</title>
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	 <dc:date>2009-11-09T12:12:46Z</dc:date>
	<dc:creator>Enk</dc:creator>
	
	<dc:subject>Internet</dc:subject>	<description>	 
	Der 9. November ist nicht nur für uns Deutsche ein historisches Datum. Den weltweit bedeutenden Jahrestag nimmt daher auch Google zum Anlass, das historische Ereignis, das ganze Generationen geprägt hat, in vielen Ländern mit einem eigenen Google Doodle zu würdigen: Vor 40 Jahren erblickte die Sesamstraße das Licht der ...</description>
	<content:encoded><![CDATA[	<div class="enkimage"> <img src="http://www.google.co.uk/logos/count_von_count-hp.gif" alt="" /></div>
	<p>Der 9. November ist nicht nur für uns Deutsche ein historisches Datum. Den weltweit bedeutenden Jahrestag nimmt daher auch Google zum Anlass, das historische Ereignis, das ganze Generationen geprägt hat, in vielen Ländern mit einem eigenen <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.google.com%2Flogos%2F&amp;i=0&amp;c=a9a1dd5801df4170d897b6aa7e550dbf017ac844">Google Doodle</a> zu würdigen: Vor 40 Jahren erblickte die <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.sesamestreet.org%2Fhome&amp;i=0&amp;c=d8786e4609cdfcdc47e965f15b2cf1601ebf672b">Sesamstraße</a> das Licht der Welt.</p>
	<p>(bei Google.de wird hingegen unverständlicherweise an ein in diesem Vergleich doch eher unwichtiges <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.google.de%2Flogos%2Fberlinwall09-hp.gif&amp;i=0&amp;c=e3ef6d1947193b3bdf92b8accb7557c1b457e78c">Ereignis</a> vor zwanzig Jahren erinnert.)
</p>
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</item>
<item rdf:about="http://mentalsavage.blogsome.com/2009/11/02/filmkritik-the-departed-departed-unter-feinden/">
	<title>Filmkritik: The Departed (Departed - Unter Feinden)</title>
	<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2009/11/02/filmkritik-the-departed-departed-unter-feinden/</link>
	 <dc:date>2009-11-02T19:26:11Z</dc:date>
	<dc:creator>Enk</dc:creator>
	
	<dc:subject>Film</dc:subject>	<description>	

	
	“When I was growing up, they would say you could become cops or criminals. But what I’m saying is this. When you’re facing a loaded gun, what’s the difference? “
	
	Ich nehme mir eigentlich nach jedem neuen Scorsese Film vor, nie wieder etwas von diesem Regisseurs anzuschauen. Zu sehr habe ich ...</description>
	<content:encoded><![CDATA[	<div class="enkimage">
<a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fgp%2Fproduct%2FB000UWT92S%3Fie%3DUTF8%26%23038%3Btag%3Dmentsava-21%26%23038%3BlinkCode%3Das2%26%23038%3Bcamp%3D1638%26%23038%3Bcreative%3D6742%26%23038%3BcreativeASIN%3DB000UWT92S&amp;i=0&amp;c=0b394ff64d4768e7ec162c49a4ee5b933ec388ae"><img border="0" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51oKVoQnIPL._SL160_.jpg"/></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=mentsava-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B000UWT92S" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></div>
	<p></p>
	<div class="enkquote">&#8220;When I was growing up, they would say you could become cops or criminals. But what I&#8217;m saying is this. When you&#8217;re facing a loaded gun, what&#8217;s the difference? &#8220;</div>
	<p></p>
	<p>Ich nehme mir eigentlich nach jedem neuen Scorsese Film vor, nie wieder etwas von diesem Regisseurs anzuschauen. Zu sehr habe ich mich schon bei GoodFellas, Casino, Aviator oder Gangs of New York über langatmige Erzählweise, wirre Story und unfokussierte Dramaturgie aufgeregt - und schlicht gelangweilt. Aber irgendwie schafft es Scorsese dann doch immer wieder, mein Interesse zu wecken. Diesmal vor allem durch einen überragenden Cast: Für <em>The Departed</em> hat Scorsese neben den Hauptdarstellern Matt Damon und Leonardo DiCaprio gleich noch die Haudegen Jack Nicholson, Martin Sheen und Alec Baldwin verpflichtet (unter &#8220;ferner liefen&#8221; dann auch noch &#8220;Marky&#8221; Mark Wahlberg, der für seine Nebenrolle sogar eine Oscar-Nominierung erhielt). Und diesmal ist das Ergebnis sogar ganz passabel, auch wenn Scorsese sich mal wieder nicht bremsen konnte und zweieinhalb Stunden Spielzeit verbraten hat.</p>
	<p>Die Story (übrigens ein Remake des asiatischen Thrillers &#8220;Internal Affairs&#8221;) ist in ihrer Konstruiertheit erstaunlich effektiv: Sie erzählt die parallele Geschichte zweier Polizisten, der eine als Undercover-Agent in der Mafia eingeschleust, der andere als Mafia-Spitzel bei der Polizei. Es entwickelt sich ein Katz und Maus Spiel zwischen Loyalität, Mißtrauen und Verrat, in dem jeder dem anderen auf die Schliche kommen will. Zum Schluß gibts ein paar Ungereimtheiten  (warum etwa muss der Mafiaboss persönlich eine Drogenlieferung abholen, wo er weiß, dass die Polizei ihm dicht auf den Fersen ist), aber das ganze bleibt spannend und wird packend erzählt, nicht zuletzt durch einen sehr kompromisslosen Showdown, bei dem die meisten Protagonisten das Zeitliche segnen.</p>
	<p>Überragend spielt Leonardo DiCaprio den verbissenen Undercover-Cop, dagegen fällt Matt Damon erstaunlicherweise ein wenig ab, vor allem wenn er zur Mitte des Films die innere Zerrissenheit des Charakters darstellen soll. Gewohnt souverän agieren Baldwin und Sheen, während Nicholson mal wieder eine sehr typische Jack Nicholson Rolle spielt, mit einer perfekten Gratwanderung zwischen Exaltiertheit, komödienhafter Überzeichnung und Glaubwürdigkeit. So lässig kann das außer ihm wohl niemand.</p>
	<p>Aber es wäre kein Scorsese-Film, wenn es nicht auch etwas zu meckern gäbe: Der Schnitt ist katastrophal. Das ganze wirkt, als habe jemand blind die Filmrolle zerschnitten und die Teile dann hastig wieder zusammengeklebt. Das Stilmittel parallel zusammengeschnittener Szenen der Gegenspieler DiCaprio und Damon ist zwar nicht einfallsreich, aber dramaturgisch zumindest noch ganz passend. Die vielen harte Übergänge hingegen, die uninspiriert eingestreute Szenen und Mätzchen wie beschleunigte Wiedergabe wirken extrem beliebig und stören den Erzählfluss. Unglaublich, dass es dafür den Oscar gegeben hat, hier galt vermutlich die Maxime &#8220;Hauptsache unkonventionell&#8221;. Zum Ausgleich hat Michael Ballhaus für das Mafiaepos extrem stylische Bilder eingefangen, auch wenn sich die Szenen manchmal ein wenig zu sehr in der Inszenierung von Gegenlicht oder im Wasser spiegelnden Neonreklamen gefallen. Alles in allem auf jeden Fall sehenswert, zweieinhalb Stunden Unterhaltung auf hohem Niveau.</p>
	<blockquote><p>The Departed (Departed - Unter Feinden), USA 2006 - deutscher Kinostart: 07.12.2006<br />
<img src="/images/07.png" alt="7 Punkte" style=margin-top:5px"/></p></blockquote>
]]></content:encoded>
	
</item>
<item rdf:about="http://mentalsavage.blogsome.com/2009/10/29/filmkritik-terminator-salvation-terminator-die-erlosung/">
	<title>Filmkritik: Terminator Salvation (Terminator: Die Erlösung)</title>
	<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2009/10/29/filmkritik-terminator-salvation-terminator-die-erlosung/</link>
	 <dc:date>2009-10-29T09:17:43Z</dc:date>
	<dc:creator>Enk</dc:creator>
	
	<dc:subject>Film</dc:subject>	<description>	

	
	“Win or lose, this war ends tonight!” - was natürlich nicht stimmt, weil Terminator 5 und 6 schon in Planung sind.
	
	Die Terminator-Serie widerlegt die oft zutreffende Regel, dass ein Sequel immer schlechter sein muss als der Vorgänger. War Teil 1 noch ein leicht trashiger B-Movie hat James Cameron mit Teil ...</description>
	<content:encoded><![CDATA[	<div class="enkimage">
<a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fgp%2Fproduct%2FB0027JCWIA%3Fie%3DUTF8%26%23038%3Btag%3Dmentsava-21%26%23038%3BlinkCode%3Das2%26%23038%3Bcamp%3D1638%26%23038%3Bcreative%3D6742%26%23038%3BcreativeASIN%3DB0027JCWIA&amp;i=0&amp;c=a86d6d88d2f2387dc2f7f490796648363c8c9e92"><img border="0" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51eS1uewjNL._SL500_AA240_.jpg"/></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=mentsava-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B0027JCWIA" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></div>
	<p></p>
	<div class="enkquote">&#8220;Win or lose, this war ends tonight!&#8221; - was natürlich nicht stimmt, weil Terminator 5 und 6 schon in Planung sind.</div>
	<p></p>
	<p>Die Terminator-Serie widerlegt die oft zutreffende Regel, dass ein Sequel immer schlechter sein muss als der Vorgänger. War Teil 1 noch ein leicht trashiger B-Movie hat James Cameron mit Teil 2 Anfang der Neunziger neue Maßstäbe für intelligentes Action-Kino gesetzt. Der meist unterschätzte dritte Teil der Terminator-Saga schließlich hatte den Mut, die fröhliche &#8220;Jeder ist seines Glückes Schmied&#8221;-Botschaft der Vorgänger in ein für Hollywood-Verhältnisse mutiges &#8220;Akzeptiere dein Schicksal&#8221; Katastrophen-Ende zu wenden und die Zuschauer mit einem düsteren Ausblick in die Zukunft zu entlassen.</p>
	<p>Umso gespannter durfte man auf Teil 4 sein, diesmal ohne Arnold Schwarzenegger, der allerdings auch schon im dritten Teil nur mit viel Makeup noch in die Rolle des drahtigen nie alternden Roboters schlüpfen konnte. Nun also Christian Bale, der schon im Vorfeld deutlich gemacht hat, dass er zumindest genug <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.fuenf-filmfreunde.de%2F2009%2F02%2F03%2Fchristian-bale-dreht-auf-dem-set-zu-terminator-salvation-durch%2F&amp;i=0&amp;c=8025bdc245abc34983bb9329b76ffd9d07680c5d">negative Energie</a> mitbringt, um die düstere Story weiterzuspinnen. Wobei der eigentliche Nachfolger von Schwarzenegger als Mensch-Maschine Sam Worthington ist, der seine Sache auch ganz gut macht. Allerdings wird schauspielerisch außer &#8220;grimmig&#8221; und &#8220;entschlossen&#8221; gucken auch nicht viel vom Cast verlangt, aber das zumindest bekommen Bale und Worthington überzeugend hin. Als Sidekick gibt es in Anlehnung an Teil 2 ein erstaunlich unnerviges Filmkind, das nicht an den falschen Stellen dem Lieblingskuscheltier hinterherläuft und auch keine altklugen Sprüche bringt, da es passenderweise stumm ist. </p>
	<p>Die Vorgänger hatten allesamt eine sehr ähnliche Dramaturgie: Das Duell zweier ungleicher Roboter (bzw. in Teil 1 Roboter und Mensch), die aus der Zukunft in die Gegenwart teleportiert worden sind. Terminator Salvation hat damit nur noch sehr wenig gemeinsam. Kein &#8220;Sci-Fi trifft Gegenwart&#8221; mehr, sondern ein echter Endzeit-Thriller, ohne coole One-Liner, kein <em>comic relief</em>. Nachdem in den ersten Teilen nur vage vom großen Kampf gegen die Maschinen in der Zukunft die Rede war, und dieser Krieg nur in kurzen Intro- oder Traumsequenzen angedeutet wurde, zeigt Terminator Salvation nun genau diesen Krieg, der bislang immer nur als Drohung am Horizont erschienen war.</p>
	<p>In seiner düsteren Endzeitstimmung inmitten einer weitgehend zerstörten Zivilisation ist Terminator Salvation die konsequente Fortsetzung des dritten Teils, es ist aber nicht verwunderlich, dass Teil 4 bei vielen Zuschauern nur auf wenig Begeisterung gestoßen ist: zu stark ist die Abkehr vom zwar düster-brutalen aber immer wieder auch launigen Gegenwarts-Actionkino der Vorgänger. Terminator Salvation ist eher Mad Max oder Matrix 2 oder Blade Runner. Von letzterem hat man auch die Androiden-Thematik übernommen: von Mensch-Maschine Hybriden, die sich ihrer eigenen Identität nicht sicher sind. </p>
	<p>Regisseur McG taucht das düstere Spektakel in blass-graue Farben, mit  viel Steadycam-Einsatz. Über weite Strecken ist der Film eine einzige Special Effects Orgie, technisch absolut beeindruckend, dramaturgisch aber hart an der Grenze zum überzeichneten Superhelden-Comic. Alles ein wenig zu fantastisch, überall klaffen riesige Logiklöcher, und dennoch, das Timing ist gut und das rasante Actionspektakel läßt nicht viel Zeit, die Zusammenhänge zu hinterfragen. Ein wenig ähnelt Terminator 4 damit dem letzten <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2009%2F10%2F14%2Ffilmkritik-star-trek%2F&amp;i=0&amp;c=7fc21f3088a64cce5e88a2a44e5c14cc3bf484e2">Star Trek</a>, der auch trotz fragwürdig-dünner Story erstaunlich gut funktioniert hat und vor allem durch seine Schauwerte geglänzt hat. Und diese Schauwerte sind bei Terminator 4 auf allerhöchstem Stand, gerade weil man sich nicht nur auf CGI-Zauber verlassen hat, sondern viele Actionszenen mit realen Sets und echten Explosionen gedreht hat. </p>
	<p>Im Showdown wird dann nochmal viel aus den Vorgängern zitiert, die Skynet-Zentrale sieht passenderweise so aus wie das Stahlwerk aus Teil 2, und sogar Arnie hat noch einen kurzen Gastauftritt - gedoubled von Roland Kickinger, der ihn auch schon in einer TV-Biographie dargestellt hat, und demnächst wohl auch für das Conan-Remake den Schwarzenegger gibt.</p>
	<blockquote><p>Terminator Salvation (Terminator: Die Erlösung), USA 2009 - deutscher Kinostart: 4.6.2009<br />
<img src="/images/07.png" alt="7 Punkte" style=margin-top:5px"/></p></blockquote>
]]></content:encoded>
	
</item>
<item rdf:about="http://mentalsavage.blogsome.com/2009/10/21/also-doch-sonneborn-bei-zimmer-frei/">
	<title>Also doch: Sonneborn bei Zimmer Frei</title>
	<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2009/10/21/also-doch-sonneborn-bei-zimmer-frei/</link>
	 <dc:date>2009-10-21T21:11:18Z</dc:date>
	<dc:creator>Enk</dc:creator>
	
	<dc:subject>TV</dc:subject>	<description>	
	Na, war doch eine Spitzensendung. Martin Sonneborn, Ex-Titanic-Chefredakteur und Vorsitzender der Spaßpartei “Die PARTEI” war zu Gast beim WDR-Klassiker “Zimmer Frei” mit Götz Alsmann und Christine Westermann. Aber kurz vor der Ausstrahlung entschloss sich der WDR, die Sendung nicht auszustrahlen, weil sie angeblich nicht lustig genug sei. Die Sendung zunächst ...</description>
	<content:encoded><![CDATA[	<div class="enkimage"><a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.wdr.de%2Ftv%2Fzimmerfrei%2Fvideos%2Fflashplayer.jsp%3Fmid%3D99430&amp;i=0&amp;c=5d4743724b4b9c7c7eee9c19e42b361ad711d4a0"><img src="/images/sonneborn.jpg" alt="" /></a></div>
	<p>Na, war doch eine Spitzensendung. Martin Sonneborn, Ex-Titanic-Chefredakteur und Vorsitzender der Spaßpartei &#8220;Die PARTEI&#8221; war zu Gast beim WDR-Klassiker &#8220;Zimmer Frei&#8221; mit Götz Alsmann und Christine Westermann. Aber kurz vor der Ausstrahlung entschloss sich der WDR, die Sendung nicht auszustrahlen, weil sie angeblich <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.tagesspiegel.de%2Fmedien-news%2FWDR-Zimmer-frei-Martin-Sonneborn%253Bart15532%2C2918888&amp;i=0&amp;c=0d2282282b6c0a4e542a950ad13cea39e8863936">nicht lustig genug</a> sei. Die Sendung zunächst in den Giftschrank zu packen, und erst nach massivem Zuschauerprozess wieder ins (Nacht-)programm zu nehmen ist erstaunlich unsouverän für die eigentlich immer sehr subversiv-selbstbewusste Zimmer-Frei Redaktion. Und wenn man sich die Folge anschaut, versteht man die Entscheidung umso weniger. </p>
	<p>Dass Christine Westermann von Beginn an mit Sonneborn und seinem trockenen Humor nichts anfangen konnte, ist sehr deutlich zu sehen, und sie wird von Minute zu Minute genervter (&#8221;das war wieder Ironie, und ich habs nicht verstanden&#8221;). Götz Alsmann lässt sich natürlich kaum aus der Ruhe bringen und hält gut mit, Sonneborn und Alsmann schenken sich nichts. Die krampfhaften Versuche von Westermann aber, den Menschen Sonneborn hinter der Comedy-Figur des PARTEI-Vorsitzenden hervorzukramen, wirken immer verzweifelter, weil Sonneborn sich über die penetrant menschelnden Fragen natürlich souverän hinwegsetzt. Der Offenbarungseid von Westermann ist schließlich die resignierend-beleidigende Ausruf &#8220;Wenn ich Sie im Fernsehen sehen würde, würde ich Sie ausschalten&#8221;, mit dem sie dann das Interview vorerst abbricht. Warum sie immer wieder versucht, Sonneborn aus seiner Rolle zu bringen, bleibt ein Rätsel, das Publikum zumindest war von Sonneborns Performance keineswegs genervt. Das ganze war zwar nicht unbedingt eine Sternstunde des Fernsehens, aber deutlich amüsanter als viele Durchschnitts-Gäste bei Zimmer Frei, gerade weil diesmal das sonst vorherrschende Harmoniebedürfnis zwischen Gast und Moderatoren sichtbar gestört war. </p>
	<p>Auf jeden Fall ist das Argument, die Sendung könne nicht ausgestrahlt werden, weil sie nicht den Qualitätsansprüchen genüge, ganz eindeutig vorgeschoben gewesen, was man nicht zuletzt an den gut gelaunten Reaktionen des Studiopublikums sehen kann. Das lag dann wohl doch eher an den GEZ-feindlichen Äußerungen von Sonneborn (die alte Titanic-<a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.titanic-magazin.de%2F40.html%3F%26%23038%3Btx_ttnews%5Btt_news%5D%3D1720%26%23038%3Btx_ttnews%5BbackPid%5D%3D3%26%23038%3BcHash%3Dea795841e9&amp;i=0&amp;c=e525315355db3a172329f59cbc6100072b4a8348">Aktion</a>: 50 EUR für jede GEZ-Abmeldung mit der Begründung &#8220;Johannes B. Kerner ist überbezahlt&#8221;). </p>
	<p>Wer&#8217;s verpasst hat, der WDR hat die Sendung komplett ins <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.wdr.de%2Ftv%2Fzimmerfrei%2Fvideos%2Fflashplayer.jsp%3Fmid%3D99430&amp;i=0&amp;c=5d4743724b4b9c7c7eee9c19e42b361ad711d4a0">Internet</a> gestellt. Und wer die Gelegenheit hat, Martin Sonneborn auf seiner <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.gig-guide.de%2Fartist%2Fmartin_sonneborn&amp;i=0&amp;c=7e09e863d668a29fc28103a9602466ab04f87336">aktuellen Lesetour</a> einmal live zu sehen, sollte das unbedingt tun: der Mann ist live noch deutlich besser als im Fernsehen. </p>
	<blockquote><p>Zimmer Frei! WDR, 20. Oktober 2009. Die Folge ist auch im <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.wdr.de%2Ftv%2Fzimmerfrei%2Fvideos%2Fflashplayer.jsp%3Fmid%3D99430&amp;i=0&amp;c=5d4743724b4b9c7c7eee9c19e42b361ad711d4a0">Internet</a> abrufbar</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	
</item>
<item rdf:about="http://mentalsavage.blogsome.com/2009/10/18/p373/">
	<title>Filmkritik: Das weiße Band</title>
	<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2009/10/18/p373/</link>
	 <dc:date>2009-10-18T17:41:15Z</dc:date>
	<dc:creator>Enk</dc:creator>
	
	<dc:subject>Film</dc:subject>	<description>	

	
	“Mein Gott, warum stirbst du nicht einfach?”
	
Nachdem der Österreicher Michael Haneke zuletzt eine große US-Produktion mit Naomie Watts inszenieren durfte, hat er sich mit seinem neuen Film “Das weiße Band” wieder dem Arthaus zugewandt. Und das sehr erfolgreich, der Film erhielt die Goldene Palme und ist für den Oscar als ...</description>
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<a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fgp%2Fproduct%2F3827009138%3Fie%3DUTF8%26%23038%3Btag%3Dmentsava-21%26%23038%3BlinkCode%3Das2%26%23038%3Bcamp%3D1638%26%23038%3Bcreative%3D6742%26%23038%3BcreativeASIN%3D3827009138&amp;i=0&amp;c=ef86b284fa8ff048690d38fa26c82cf5e31f1a87"><img border="0" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51hJ1tsY9qL._SL160_.jpg"/></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=mentsava-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3827009138" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></div>
	<p></p>
	<div class="enkquote">&#8220;Mein Gott, warum stirbst du nicht einfach?&#8221;</div>
	<p>
Nachdem der Österreicher Michael Haneke zuletzt eine große <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2008%2F06%2F09%2Ffilmkritik-funny-games-us%2F&amp;i=0&amp;c=4a678fcc49d52d835ae13645ce5cd83eb335ec93">US-Produktion</a> mit Naomie Watts inszenieren durfte, hat er sich mit seinem neuen Film &#8220;Das weiße Band&#8221; wieder dem Arthaus zugewandt. Und das sehr erfolgreich, der Film erhielt die Goldene Palme und ist für den Oscar als als bester ausländischer Film nominiert. </p>
	<p>Hanekes neues Werk erzählt von einer bedrückend repressiven Dorfgemeinschaft in der deutschen Provinz am Vorabend des Ersten Weltkriegs. Das Dorf ist geprägt von strenger Hierarchie: Der Gutsherr und sein Statthalter bestimmen über die Bauern, der sittenstrenge Pastor ist die unangefochtene moralische Autorität, und in den Familien führt der Mann ein strenges Regime über Frau und Kinder und erzieht mit dem Rohrstock. Wer die Klassenunterschiede und Hierarchien kritisch hinterfragt, wird erbarmungslos bestraft. Aber hinter der puritanisch strengen Fassade verbirgt sich natürlich - Überraschung, Überraschung - eine dunkle Seite, von Gewalt und Demütigung bis hin zu Inzest. </p>
	<p>Im Dorf passieren mysteriöse Vorfälle: Der Arzt hat einen schweren Unfall durch ein heimlich aufgespanntes Drahtseil. Eine Bäuerin stirbt bei einem gefährlichen Arbeitseinsatz im Sägewerk. Kinder werden von Unbekannten misshandelt, und die Scheune des Barons wird in Brand gesteckt. Hinter all diesen Vorfällen versucht der Dorflehrer (Christian Friedel), Licht ins Dunkel zu bringen, und im Laufe seiner Nachforschungen wächst der Verdacht, dass die Dorfkinder an dem Geschehen nicht unbeteiligt sind. </p>
	<p>Der Film ist anstrengend artifiziell in schwarz-weiss gedreht, düster ausgeleuchtet und kammerspielartig inszeniert. Die schauspielerische Leistung ist überzeugend, gerade die jüngeren Ensemblemitglieder spielen erfrischend ungekünstelt, vor allem Leonie Benesch als schüchternes Kindermädchen Eva. Die Nachwuchsriege wird unterstützt von bekannten Gesichter wie Burghart Klaußner als gestrenger Dorfpastor oder Ulrich Tukur als Gutsherr. Sehr eigenartig besetzt ist allerdings Detlev Buck als hemdsärmliger Vater von Eva. Buck passt mit seiner lakonisch-norddeutschen Art, komödiantisch überspitzt gespielt, überhaupt nicht in die trist-strenge Atmosphäre des Films.</p>
	<p>Die Geschichte beginnt sehr zäh und langatmig, gewinnt aber zur Mitte hin an Fahrt und ist zwischenzeitlich in den Verflechtungen der mysteriösen Dorfunfälle durchaus spannend. Leider verspielt Haneke zum Schluß die Gelegenheit, das ganze zu einem stimmigen Ende zu führen und lässt die Fäden im Unbestimmten enden: mit Kriegsausbruch endet die Geschichte abrupt, die Konflikte bleiben ungelöst und die Auflösung verliert sich in vagen Andeutungen. Das unausgegorene Ende ist umso ärgerlicher, da die triviale Botschaft Hanekes dadurch keinewegs subtiler vermittelt wird: Schon gleich zu Beginn macht der Off-Sprecher klar, dass wir es hier nicht mit einer kleinen Erzählung aus der Provinz zu tun haben, sondern eine Parabel erzählt bekommen, die &#8220;auf manche Vorgänge in diesem Land ein erhellendes Licht werfen könnte&#8221;. Die gesellschaftliche Repression durch Gutsherr, Kirche und Väter, die gestrenge aber verlogene Moral läßt die Menschen verbittert, hasserfüllt und gewalttätig werden. Und wenn man kurz nachrechnet, wächst mit den Kindern dieser finsteren Dorfgemeinschaft die Generation heran, aus der sich zwei Jahrzehnte später die Nazis rekrutieren. </p>
	<p>Hanekes schlichte Weltsicht bietet einfache Erklärungsmuster: der Obrigkeitsstaat - hier in der kleinen Dorfgemeinschaft bildhaft gemacht - läßt die Menschen zwangsläufig zu Bösen werden, kein Wunder dass aus dieser Brut Erster und Zweiter Weltkrieg hervorgegangen sind. Wer als Kind vom Vater geschlagen wurde, kann schließlich nur zum Nazi werden.</p>
	<p>Haneke ist bekannt dafür, dem Zuschauer nicht allzu viel Mühe bei der Entschlüsselung seiner trivialen Botschaften zu machen, so zuletzt in seinem brachial-medienkritischen Thriller <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2008%2F06%2F09%2Ffilmkritik-funny-games-us%2F&amp;i=0&amp;c=4a678fcc49d52d835ae13645ce5cd83eb335ec93">Funny Games</a>. Während Funny Games aber wenigstens handwerklich beeindruckend gemacht war, verliert sich <em>Das weiße Band</em> in bemühter Kammerspiel-Ästhetik, die nur durch die guten Schauspieler halbwegs sehenswert bleibt.</p>
	<blockquote><p>Das weiße Band, Österreich, Deutschland, Frankreich, Italien 2009 - deutscher Kinostart: 15.10.2009<br />
<img src="/images/04.png" alt="4 Punkte" style=margin-top:5px"/></p></blockquote>
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</item>
<item rdf:about="http://mentalsavage.blogsome.com/2009/10/14/filmkritik-star-trek/">
	<title>Filmkritik: Star Trek</title>
	<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2009/10/14/filmkritik-star-trek/</link>
	 <dc:date>2009-10-14T08:31:44Z</dc:date>
	<dc:creator>Enk</dc:creator>
	
	<dc:subject>Film</dc:subject>	<description>	
(C) Paramount Pictures
	
	“You know, traveling through time, changing history… that’s cheating.” …führt aber manchmal zu beeindruckenden Resultaten
	
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<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/2/29/Startrekposter.jpg" alt="" /><br />(C) Paramount Pictures</div>
	<p></p>
	<div class="enkquote">&#8220;You know, traveling through time, changing history&#8230; that&#8217;s cheating.&#8221; &#8230;führt aber manchmal zu beeindruckenden Resultaten</div>
	<p></p>
	<p>Nachdem das Star Trek Franchise mit immer schlechteren Kinofilmen fast zu Tode geritten wurde, der grottige letzte Teil &#8220;Nemesis&#8221; dann auch an der Kasse kein großer Erfolg mehr war, und auch die letzte Fernsehserie &#8220;Enterprise&#8221; nach gutem Start schnell im Sande verlief, war die einzig logische Konsequenz, mit dem nächsten Kinofilm einen kompletten Restart der Serie zu versuchen, mit neuen Schauspielern und neuem Setting. Dabei hätte man so viel falsch machen können, aber Star Trek macht erstaunlicherweise vieles richtig. </p>
	<p>Die Geschichte ist zeitlich vor der ersten TV-Serie angesiedelt und erzählt die Anfänge von James T. Kirk und Spock in Iowa bzw. auf Vulcan und ihr erstes gemeinsames Abenteuer bei der Sternenflotte. Gleich zu Beginn wird schweres Geschütz aufgefahren und wir befinden uns inmitten einer Weltraumschlacht mit blitzenden Phasern und explodierenden Raumschiffen. Regisseur und Produzent J.J. Abrams weiss, was die Fans sehen wollen: die fantastischen Hochglanzbilder im Weltraum sind fein orchestrierte Szenen mit perfekter CGI und bombastischem Soundtrack, so muss Science Fiction aussehen.  Die Visualität, geprägt von unruhig heranzoomenden Einstellungen, ist klar inspiriert vom stilbildenen Battlestar Galactica (und sicher auch ein wenig von Abrams Vorgänger <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2008%2F02%2F11%2Ffilmkritik-cloverfield%2F&amp;i=0&amp;c=cd23ea42c5eccb343b0b926689710f333f4fd5b0">Cloverfield</a>). </p>
	<p>Aber der Film verläßt sich nicht nur auf seine Schauwerte, sondern nimmt seine Figuren ernst: Die bekannten Protagonisten Spock, McCoy, Uhura oder Scotty werden behutsam eingeführt und die eher comichaften Charaktere der Originalserie um ganz neue, aber sehr passende Facetten erweitert. Vor allem die Rolle des Kirk als arrogantem Frauenheld und Draufgänger ist ein stimmige Weiterentwicklung des klischeehaften Kirk aus der Originalserie, sehr passend gespielt von Chris Pine. Natürlich dürfen auch bei diesem James T. Kirk ein paar deftige Schlägereien, chauvinistische Sprüche und Anzüglichkeiten nicht fehlen. Die Schauspieler sind ausnahmslos <em>on spot</em> besetzt, vor allem Zachary Quinto als Spock nimmt man seine Rolle als Vorgänger/Nachfolger von Leonard Nimoy ohne zu Zögern ab. Ein wenig <em>over the top</em> ist Simon Pegg als Ur-Schotte Scotty, aber er sorgt so zumindest für einige Lacher. Und auch wenn sie nur einige wenige Szenen hat, hat Winona Ryder als Spocks Mutter eine sehenswerte Nebenrolle.</p>
	<p>Die Story&#8230; naja, die Story&#8230; sicher nicht das Highlight des Films. Die Ausgangssituation ist mit Hilfe von Zeitlinien und -reisen bequem herbeikonstruiert, vieles wirkt wie an den Haaren herbeigezogen, um die eine oder andere Figur mit in die Story quetschen zu können, die man unbedingt auch noch dabei haben wollte, und gegen Ende wird der Brei zusehends unverdaulicher. Aber erstaunlicherweise ist das gar nicht so wichtig: das was an Story vorhanden ist, wird durchaus packend erzählt, und man ist sowieso viel zu sehr mit den Entdecken neuer Facetten an den bekannten Star Trek Charakteren und dem Bestaunen der aufwändig inszenierten SciFi-Sets beschäftigt, um sich an den vielen Logiklöchern all zu sehr zu stören.</p>
	<p>Auch für <s>Trekkies</s> Trekker gibts eine Menge zu sehen: Die fantastisch visualisierte Welt von Vulcan zum Beispiel. Oder In-Jokes über Chekovs russischen Akzent oder Uhuras Vornamen, Kirks Betrug beim <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fen.wikipedia.org%2Fwiki%2FKobayashi_Maru&amp;i=0&amp;c=36d3f44c2c2e904250eba148e754617894ede8cc">Kobayashi Maru Test</a> oder Spock, der mal wieder Sherlock Holmes zitiert (&#8221;if you eliminate the impossible, whatever remains – however improbable – must be the truth&#8221;). Mag sein, dass Hardcore-Fans sich über die eine oder andere Ungereimtheit  aufregen, aber der Film findet eine gute Balance zwischen Respekt vor dem Star Trek Erbe und der Herausforderung, eine neue und packende Story zu erzählen, ohne sich zu sehr in den Details des alten Trek-Universums zu verstricken.</p>
	<p>Ob man sich mit der Idee, eine neue Zeitlinie zu erfinden, wirklich einen Gefallen getan hat, wird sich zeigen. Natürlich hat man sich damit alle Freiheiten geschaffen und das enge Korsett des bekannten Star Trek Universums gesprengt. Aber ein wenig unbefriedigend ist es schon, wenn die (unzweifelhaft folgenden) Sequels allesamt die komplette Geschichte der TV-Serien und bisherigen Kinofilme ignorieren. Das hinterläßt für den Zuschauer den faden Geschmack, das er ein paarhundert Fernsehstunden &#8220;umsonst&#8221; geschaut hat.</p>
	<blockquote><p>Star Trek, USA 2009 - deutscher Kinostart: 07.05.2009<br />
<img src="/images/09.png" alt="9 Punkte" style=margin-top:5px"/></p></blockquote>
]]></content:encoded>
	
</item>
<item rdf:about="http://mentalsavage.blogsome.com/2009/10/08/filmkritik-the-proposal-selbst-ist-die-braut/">
	<title>Filmkritik: The Proposal (Selbst ist die Braut)</title>
	<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2009/10/08/filmkritik-the-proposal-selbst-ist-die-braut/</link>
	 <dc:date>2009-10-08T18:10:48Z</dc:date>
	<dc:creator>Enk</dc:creator>
	
	<dc:subject>Film</dc:subject>	<description>	

(C) Touchstone Pictures
	
	“So you drink unsweetened cinammon light soy lattes.” - “I do. It’s like Christmas in a cup.”
	
Die Kanadierin Margaret Tate (Sandra Bullock) ist eine knallharte New Yorker Verlagsmanagerin, die von ihren Mitarbeitern und Kollegen gefürchtet wird. Ihrer Karriere droht jedoch ein abruptes Ende, als ihre Aufenthaltserlaubnis für die ...</description>
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<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/0/02/The_Proposal.jpg/200px-The_Proposal.jpg" alt="" /><br />
(C) Touchstone Pictures</div>
	<p></p>
	<div class="enkquote">&#8220;So you drink unsweetened cinammon light soy lattes.&#8221; - &#8220;I do. It&#8217;s like Christmas in a cup.&#8221;</div>
	<p>
Die Kanadierin Margaret Tate (Sandra Bullock) ist eine knallharte New Yorker Verlagsmanagerin, die von ihren Mitarbeitern und Kollegen gefürchtet wird. Ihrer Karriere droht jedoch ein abruptes Ende, als ihre Aufenthaltserlaubnis für die USA abläuft. Kurzerhand entschließt sich sich, ihren devoten Assistenten Andrew (Ryan Reynolds) zu heiraten, um die erforderliche Green Card zu bekommen. Die Ausgangsidee einer Zweckheirat zweier gegensätzlicher Typen zwecks Aufenthaltserlaubnis ist nicht gerade neu, schon vor zwanzig Jahren haben Gerard Depardieu und Andy McDowell das Thema in &#8220;Green Card&#8221; erfolgreich abgefrühstückt. </p>
	<p>Auch der zweite Teil der Story, der bei Andrews Familie in Alaska spielt, wo Margaret als zukünftige Ehefrau eingeführt wird, ist bekanntes Terrain: Das Setting einer zickigen Großstadtfrau, die sich bei einer charmante Großfamilie in der Provinz bewähren muss, hat man ganz ähnlich z.B. in <em>The Family Stone</em> mit Sarah Jessica Parker gesehen. Dennoch macht Regisseurin Anne Fletcher aus diesen bekannten Versatzstücken (und noch ein paar weiteren Anleihen z.b. bei <em>The Devil wears Prada</em>) ein ganz unterhaltsames Filmchen. Dass der Film deutlich besser funktioniert als ihr letzter Baukastenstreifen <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2008%2F02%2F18%2Ffilmkritik-27-dresses%2F&amp;i=0&amp;c=3255ff1fc42457c0fa03777f209450e9b7ae8b87">27 Dresses</a> liegt nicht zuletzt an den beiden Hauptdarstellern: Sandra Bullock spielt die biestige Chefin anfangs zwar ein wenig zu überspitzt, harmoniert aber im weiteren Verlauf immer besser mit ihrem zwölf Jahre jüngeren Partner Ryan Reynolds, der die Figur des eifrigen aber durchaus selbstbewussten Assistenten gut rüberbringt. </p>
	<p>Zusammen mit solidem Dialogwitz, einigen Albernheiten und hübschen Szenen im malerisches Alaska (das in Wirklichkeit Cape Ann in Massachusetts ist) hat das ganze in den USA zu sensationellen 160 Millionen Dollar Einspielergebnis gereicht, mehr als Blockbuster wie Illuminati oder Terminator 4 eingespielt haben, und das bei überschaubaren 40 Millionen Dollar Produktionskosten. Wer auf überraschungsarme rom-com Kost steht, wird nicht gelangweilt, mehr erwarten darf man aber nicht.</p>
	<blockquote><p>The Proposal (Selbst ist die Braut), USA 2009 - deutscher Kinostart: 30.07.2009<br />
<img src="/images/05.png" alt="5 Punkte" style=margin-top:5px"/></p></blockquote>
]]></content:encoded>
	
</item>
<item rdf:about="http://mentalsavage.blogsome.com/2009/10/05/filmkritik-the-ugly-truth-die-nackte-wahrheit/">
	<title>Filmkritik: The Ugly Truth (Die Nackte Wahrheit)</title>
	<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2009/10/05/filmkritik-the-ugly-truth-die-nackte-wahrheit/</link>
	 <dc:date>2009-10-05T09:42:31Z</dc:date>
	<dc:creator>Enk</dc:creator>
	
	<dc:subject>Film</dc:subject>	<description>	
(C) Columbia Pictures
	
	“Was ist falsch an praktisch und effizient?” - “Nichts, außer dass es niemand vögeln will”.
	
	Katherine Heigl spielt eine Karrierefrau, die ihren Mr. Right sucht, aber stattdessen auf einen rüpelhaften Proll triff. Moment, hatten wir das nicht schon mal? Ja genau, hier. Aber weil Knocked Up so ein großer ...</description>
	<content:encoded><![CDATA[	<div class="enkimage">
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/a/ad/Ugly_truth.jpg/200px-Ugly_truth.jpg" alt="ugly truth" /><br />(C) Columbia Pictures</div>
	<p></p>
	<div class="enkquote">&#8220;Was ist falsch an praktisch und effizient?&#8221; - &#8220;Nichts, außer dass es niemand vögeln will&#8221;.</div>
	<p></p>
	<p>Katherine Heigl spielt eine Karrierefrau, die ihren Mr. Right sucht, aber stattdessen auf einen rüpelhaften Proll triff. Moment, hatten wir das nicht schon mal? Ja genau, <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2007%2F08%2F21%2Fknocked-up-beim-ersten-mal%2F&amp;i=0&amp;c=98333f61b8e76fec975b2a1308410a9b32ddf21f">hier</a>. Aber weil <em>Knocked Up</em> so ein großer Erfolg war, hat man das ganze gleich noch einmal verfilmt. Und um auf Nummer sicher zu gehen, hat man nochmal kräftig bei der Erfolgskomödie <em>Hitch - der Date Doctor</em> geklaut und als Sahnehäubchen auch noch die Orgasmusszene aus <em>Harry &#038; Sally</em> kopiert (was bei Meg Ryan aber um Längen überzeugender war als bei Katherine Heigl).</p>
	<p>Aber eins nach dem anderen: Abby (Katherine Heigl) ist eine karrierebewusste TV-Produzentin, die ihr Leben und ihre Arbeit minutiös plant, und auch auf der Suche nach Mr. Right nichts dem Zufall überlassen will. Mike (Gerard Butler) ist das genaue Gegenteil. Er hat eine erfolgreiche TV-Show als chauvinistischer Beziehungsratgeber, in der er die Dinge explizit beim Namen nennt: Männer wollen nur Sex, besser ein vorgespielter Orgasmus als gar keiner, und die Qualität, die Männer an Frauen am meisten schätzen, sei ein guter Blow Job. Das entspricht so rein gar nicht Abbys Vorstellung von romantischen Beziehungen. Als Abbys Sender Mike als neuen Moderator verpflichtet, geraten die beiden ob ihrer unterschiedlichen Auffassung schnell aneinander. Aber Mike weiss wie die Männer ticken, und so verläßt sich Abby auf ihrer Suche nach dem Traummann notgedrungen doch auf Mikes Ratschläge, um bei ihrem attraktiven Nachbarn Colin (Eric Winter) zu landen, der ihrem Bild von einem Traummann scheinbar perfekt entspricht. Und siehe da: Mikes Hilfe als Date-Doktor wirkt Wunder,  gecoacht von Mike gelingt es Abby, mit Traummann Colin zusammenzukommen. Aber da passiert das total überraschende und von keinem Zuschauer vorhergesehene: Mike entdeckt plötzlich, dass er sich selbst zu Abby hingezogen fühlt, und Abby stellt fest, dass ihr Traummann Colin doch nicht der richtige ist, obwohl er alle Kriterien ihrer Checkliste erfüllt. Wer hätte das gedacht.</p>
	<p>Die ganze Geschichte ist von vorne bis hinten vorhersehbar. Um das ganze nicht allzu glatt aussehen zu lassen, sind die Dialoge angereichert mit einer Menge anzüglichem Humor über vibrierende Slips, sexuelle Vorlieben und Masturbation.</p>
	<p>Wenn man die erste Viertelstunde ertragen hat, in der die schablonenhaften Figuren schmerzhaft klischeegetränkt und vorhersehbar eingeführt werden (&#8221;perfekt organisierte aber verklemmte Karrierefrau&#8221; trifft &#8220;machohaften Proll, der weiß, wie die Frauen ticken aber tief in seinem Herzen doch ein guter Kerl ist&#8221;)  und einem klar wird, dass hier nichts, aber auch gar nichts aus dem engen rom-com Korsett ausbrechen will, wird der Film mit der Zeit sogar ganz amüsant. Ein paar lustige Einfälle, ein paar ganz spritzige Dialoge und eine Menge anzüglicher Humor, das reicht zumindest, um den Blick nicht dauernd auf die Uhr wandern zu lassen. Aber wer hier erwartet, dass das Skript zum Ende hin auch nur einen Millimeter vom Standard-Drehbuchbaukasten für romantische Komödien abweicht, wird schwer enttäuscht, das unvermeidliche Happy End kommt haargenau so, wie man es sich nach den ersten fünf Minuten zusammenreimen konnte (selbstverständlich mit der &#8220;großen Krise&#8221; kurz vor Schluß, um nochmal &#8220;Spannung&#8221; und &#8220;Dramatik&#8221; aufkommen zu lassen).</p>
	<p>Gerard Butler und Katherine Heigl machen ihre Sache im Rahmen des konventionellen Plots sogar ganz charmant. Für Butler ist es nicht der erste <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2008%2F04%2F11%2Ffilmkritik-ps-i-love-you-ps-ich-liebe-dich%2F&amp;i=0&amp;c=bc91a35c29c37d0629a002af9af1337dea100a66">Ausflug</a> ins rom-com Genre, er hat aber auch schon unter Beweis gestellt, ganz andere <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2007%2F06%2F14%2F300%2F&amp;i=0&amp;c=c7b2cabd6de1a8bf98305dc26f498d1b829cf2fc">Rollen</a> spielen zu können. Katherine Heigl hingegen tut sich keinen Gefallen, nach <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2007%2F08%2F21%2Fknocked-up-beim-ersten-mal%2F&amp;i=0&amp;c=98333f61b8e76fec975b2a1308410a9b32ddf21f">Knocked-Up</a> und <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2008%2F02%2F18%2Ffilmkritik-27-dresses%2F&amp;i=0&amp;c=3255ff1fc42457c0fa03777f209450e9b7ae8b87">27 Dresses</a> nun schon das dritte Mal dasselbe seichte Genre runterzuspulen. Man muss nicht gleich als Kontrastprogramm einen zentnerschweren Problemfilm besetzen (obwohl Anne Hathaway damit sehr viel <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2009%2F06%2F04%2Ffilmkritik-rachel-getting-married-rachels-hochzeit%2F&amp;i=0&amp;c=d2f054afdbeb5f0ced678630e17e4851319c8cba">Erfolg</a> hatte), um aus dem engen Rollenkorsett auszubrechen, aber ein wenig mehr Vielfalt wäre Katherine Heigl dringend anzuraten, sonst ist eine Karriere als ernstzunehmende Schauspielerin arg gefährdet.</p>
	<blockquote><p>The Ugly Truth (Die Nackte Wahrheit), USA 2009 - deutscher Kinostart: 01.10.2009<br />
<img src="/images/04.png" alt="4 Punkte" style=margin-top:5px"/></p></blockquote>
]]></content:encoded>
	
</item>
<item rdf:about="http://mentalsavage.blogsome.com/2009/09/26/vote-like-a-pirate-day/">
	<title>Friendly Reminder</title>
	<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2009/09/26/vote-like-a-pirate-day/</link>
	 <dc:date>2009-09-26T13:44:29Z</dc:date>
	<dc:creator>Enk</dc:creator>
	
	<dc:subject>und sonst...</dc:subject>	<description>	Am Sonntag das Wählen nicht vergessen. Für die Unentschlossenen hier nochmal eine kleine Entscheidungshilfe:





 </description>
	<content:encoded><![CDATA[	<p>Am Sonntag das Wählen nicht vergessen. Für die Unentschlossenen hier nochmal eine kleine Entscheidungshilfe:<br />
<object width="640" height="385"><br />
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/f4peJ1Sq5xg&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param>
<param name="allowFullScreen" value="true"></param>
<param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/f4peJ1Sq5xg&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object>
</p>
]]></content:encoded>
	
</item>
<item rdf:about="http://mentalsavage.blogsome.com/2009/09/23/steck-bratwurst-in-my-sauerkraut/">
	<title>Steck Bratwurst in my Sauerkraut</title>
	<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2009/09/23/steck-bratwurst-in-my-sauerkraut/</link>
	 <dc:date>2009-09-23T21:08:40Z</dc:date>
	<dc:creator>Enk</dc:creator>
	
	<dc:subject>Musik</dc:subject>	<description>	

	
	“Mercedes-Benz und Autobahn, alleine in das Ausland fahren
Reise, Reise, Fahrvergnügen, ich will nur Spaß, mich nicht verlieben”
	
	Man mag von der neuen Rammstein Single “Pussy” ja halten was man will, aber clever sind die Jungs auf jeden Fall. Und damit meine ich weniger die Provokation mit Hardcore-Porneaux und Deutschlandfahnen im Video, ...</description>
	<content:encoded><![CDATA[	<div class="enkimage">
<a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fgp%2Fproduct%2FB002PLIJ0K%3Fie%3DUTF8%26%23038%3Btag%3Dmentsava-21%26%23038%3BlinkCode%3Das2%26%23038%3Bcamp%3D1638%26%23038%3Bcreative%3D6742%26%23038%3BcreativeASIN%3DB002PLIJ0K&amp;i=0&amp;c=18e7d91e4fd84f2584c127adf278473a098aed43"><img border="0" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/41eMVR1swRL._SL160_.jpg"/></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=mentsava-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002PLIJ0K" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></div>
	<p></p>
	<div class="enkquote">&#8220;Mercedes-Benz und Autobahn, alleine in das Ausland fahren<br />
Reise, Reise, Fahrvergnügen, ich will nur Spaß, mich nicht verlieben&#8221;</div>
	<p></p>
	<p>Man mag von der neuen Rammstein Single &#8220;Pussy&#8221; ja halten was man will, aber clever sind die Jungs auf jeden Fall. Und damit meine ich weniger die Provokation mit Hardcore-Porneaux und Deutschlandfahnen im Video, sondern den für den internationalen Markt perfekten Text. Selten sind wohl mehr Germanismen und international bekannte deutsche Floskeln in einen Songtext gepackt worden wie in der neuen Single der deutschen Vorzeigerocker. Bratwurst, Schnapps und Fahrvergnügen, Fräulein, Lust und Autobahn, und natürlich die schöne Zeile &#8220;Blitzkrieg mit dem Fleischgewehr&#8221;, das dürfte im wesentlichen alle Deutschvokabeln umfassen, die der gemeine Amerikaner oder Brite versteht.</p>
	<p>Musikalisch ist der Song zwar keine Offenbarung, aber für Dancefloor und Charts perfekt arrangiert, mit schönem Mitgröhl-Refrain und eingängigen Gitarren-Riffs. Kein Wunder dass der Mix aus Provokation, Deutschland-Klischees und gefälligem Brachial-Rock nicht nur in Deutschland auf Platz 1 der iTunes Charts gegangen ist, sondern auch bei Amazon in Großbritannien unter den Top 3 der meistverkauften Singles ist.</p>
	<blockquote><p>Rammstein - Pussy, Veröffentlichungsdatum: 18.9.2009</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	
</item>
<item rdf:about="http://mentalsavage.blogsome.com/2009/09/21/filmkritik-horst-schlammer-isch-kandidiere/">
	<title>Filmkritik: Horst Schlämmer - Isch kandidiere!</title>
	<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2009/09/21/filmkritik-horst-schlammer-isch-kandidiere/</link>
	 <dc:date>2009-09-21T17:02:29Z</dc:date>
	<dc:creator>Enk</dc:creator>
	
	<dc:subject>Film</dc:subject>	<description>	

	
	“Yes Weekend!”
	
	Man merkt Kerkelings Schlämmer-Film an, dass er unbedingt noch vor der Wahl ins Kino sollte und auf Teufel komm raus ohne großes Budget zusammengedreht werden musste. Herausgekommen ist eine Mischung aus klassischer deutscher Komödie und Kerkelings bekannten Überfallnummern, in denen er als Horst Schlämmer echte Politiker interviewt oder unbedarften ...</description>
	<content:encoded><![CDATA[	<div class="enkimage">
<a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fgp%2Fproduct%2FB002M78LB4%3Fie%3DUTF8%26%23038%3Btag%3Dmentsava-21%26%23038%3BlinkCode%3Das2%26%23038%3Bcamp%3D1638%26%23038%3Bcreative%3D6742%26%23038%3BcreativeASIN%3DB002M78LB4&amp;i=0&amp;c=a80f2a27e5e8cdc4842e4e6e1b1a69be6f6e5705"><img border="0" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51MMTzMAaHL._SL160_.jpg"/></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=mentsava-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002M78LB4" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></div>
	<p></p>
	<div class="enkquote">&#8220;Yes Weekend!&#8221;</div>
	<p></p>
	<p>Man merkt Kerkelings Schlämmer-Film an, dass er unbedingt noch vor der Wahl ins Kino sollte und auf Teufel komm raus ohne großes Budget zusammengedreht werden musste. Herausgekommen ist eine Mischung aus klassischer deutscher Komödie und Kerkelings bekannten Überfallnummern, in denen er als Horst Schlämmer echte Politiker interviewt oder unbedarften Passanten auf der Straße auflauert. Gerade bei diesen Nummern ist wie üblich viel Fremdschämen angesagt, vor allem für Politiker wie Cem Özdemir, die krampfhaft versuchen, mit Schlämmer mitzuwitzeln, um ja nicht humorlos zu wirken, damit aber natürlich eine umso armseligere Figur abgeben. Deutlich souveräner zieht sich Jürgen Rüttgers aus der Affäre, dem man zwar die Angst ansieht, bloss in kein Fettnäpfchen zu tappen, der aber das Kalauern zum Glück Schlämmer überlässt. </p>
	<p>Wie bei deutschen Komödien üblich, wimmelt es von Gaststars und Cameos, von Frauke Ludowig über Jürgen Drews bis zu Bernhard Brink, der auch gleich einen (unlustigen) Song zum Soundtrack beisteuern durfte. Deutlich witziger ist der Wahlsong, den Bushido mit Schlämmer einspielt (&#8221;HSP holt die Gangsta ans Mike&#8221;), und sehr geil auch das <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DnYwE1Ffi_8Q&amp;i=0&amp;c=b41c4d1a743692163be15807e1748a8ec312d8b4">Musikvideo</a> dazu, in dem die beiden in klischeehaftester Hip-Hip-Optik durch Berlin cruisen. </p>
	<p>Ein Totalausfall ist Kerkelings Sidekick Simon Gosejohann, der in seinen Fernsehsendungen eigentlich sehr witzig und symphatisch rüberkommt, hier aber noch peinlicher agiert als Starlet Alexandra Kamp. Simon hat genau eine gute Pointe (&#8221;Ich bin Kay One&#8221; - &#8220;Und ich bin hetero&#8221;) und wirkt ansonsten wie ein krampfhaft bemühter Laiendarsteller.  Schauspielerisch überzeugen kann eigentlich nur Kerkeling in seinen verschiedenen Rollen und Parodien (brillant vor allem als Ronald Pofalla oder Angela Merkel), und vielleicht noch Maren Kroymann als rheinische Dauerschützenkönigin. </p>
	<p>Das Problem bei der Figur Horst Schlämmer ist, dass sich der Witz auf wenige immergleiche Sprüche konzentriert (&#8221;Isch hab Rücken&#8221;, &#8220;weisste bescheid&#8221;), die sich sehr schnell verbrauchen und langweilig werden. Die dünne Story dient genre-üblich nur da zu, die verschiedenen Comedy-Nummern lose miteinander zu verbinden, von denen viele nur mäßig lustiges bis albernes Füllmaterial sind. Auf eine Dreiviertelstunde zusammengedampft als Wahlspecial im Fernsehen wäre das ganze durchaus großes Kino. Mit fast 100 Minuten Spielzeit auf Kinoformat aufgeblasen ist der Film nur unteres Mittelmaß: Die vielen Längen und Peinlichkeiten zeigen sich leider überdeutlich, und nur durch eine handvoll wirklich guter Pointen, die sich über die Spielzeit verteilen, bleibt das ganze halbwegs erträglich.</p>
	<blockquote><p>Horst Schlämmer - Isch kandidiere!, Deutschland 2009 - deutscher Kinostart: 20.08.2008<br />
<img src="/images/04.png" alt="4 Punkte" style=margin-top:5px"/></p></blockquote>
]]></content:encoded>
	
</item>
<item rdf:about="http://mentalsavage.blogsome.com/2009/09/16/monopoly-city-streets-die-strategie-fur-den-neustart/">
	<title>Monopoly City Streets: Die Strategie für den Neustart</title>
	<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2009/09/16/monopoly-city-streets-die-strategie-fur-den-neustart/</link>
	 <dc:date>2009-09-16T19:03:47Z</dc:date>
	<dc:creator>Enk</dc:creator>
	
	<dc:subject>Spiele</dc:subject>	<description>	
	Wie angekündigt wird beim Online-Spiel Monopoly City Streets diese Woche der Resetknopf gedrückt. Nach dem ersten Start in der letzten Woche gab es so einige Probleme mit langsamen Servern, Login-Verwechslungen und fehlerhaften Funktionen, so dass sich die Macher für einen Neustart entschieden haben. Ab Freitag beginnt jeder wieder bei Null, ...</description>
	<content:encoded><![CDATA[	<div class="enkimage_links"><a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.monopolycitystreets.com&amp;i=0&amp;c=6fe29c1506474848e2ff85eb1f3155e96e209eee"><img src="http://a3.twimg.com/profile_images/404648059/mrmo_bigger.jpg" alt="monopoly" /></a></div>
	<p>Wie angekündigt wird beim Online-Spiel <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.monopolycitystreets.com&amp;i=0&amp;c=6fe29c1506474848e2ff85eb1f3155e96e209eee">Monopoly City Streets</a> diese Woche der <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fblog.monopolycitystreets.com%2F2009%2F09%2Frestart-date-set.html&amp;i=0&amp;c=864487e045f3d7fe13db3a16146b9c501635df07">Resetknopf gedrückt</a>. Nach dem ersten Start in der letzten Woche gab es so einige Probleme mit langsamen Servern, Login-Verwechslungen und fehlerhaften Funktionen, so dass sich die Macher für einen Neustart entschieden haben. Ab Freitag beginnt jeder wieder bei Null, alle Straßen stehen erneut zum Verkauf und der Run auf die besten Gebiete beginnt von neuem.</p>
	<p>Grund genug, nochmal die besten Strategien für den Start zu überdenken. <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2009%2F09%2F11%2Ftips-fur-monopoly-city-streets%2F&amp;i=0&amp;c=ebc618aa43d026321a3dcfeb52e3fb21dabc6e76">Hier</a> hatte ich schon ein paar grundlegende Tipps und Tricks zum Spiel genannt. Nach ein paar Tagen weiteren Ausprobierens ist die einfache Formel &#8220;teure Straßen kaufen und darauf die teuersten Gebäude bauen&#8221; nicht mehr ganz haltbar. Eine effektive Startstrategie sieht so aus:</p>
	<p>1) Entscheidend sind nach wie vor teure Straßen: Je teurer die Straße, desto lukrativer sind die Gebäude, die man dort baut. Der Preis der Straße richtet sich dabei ausschließlich nach der Länge: eine lange Straße in der Provinz kann damit viel teurer (und für das Spiel wichtiger) sein als eine bekannte kurze Straße in einer Großstadt. Bei einer Straße die 1 Mio kostet, erhält man schon nach einem Tag die Baukosten für kleinere Gebäude als Miete wieder zurück, bei kürzeren Straßen ist die Miete deutlich geringer. Auf Straßen, die weniger als 500.000 kosten, lohnt es sich daher zumindest zu Anfang nicht, zu bauen, das Geld sollte man lieber in den Ausbau seiner 1 Mio teuren Straßen stecken.</p>
	<p>2) Anders als die FAQ es beschreibt, spielt es keine Rolle, ob man nur weit auseinander liegende Straßen kauft oder ein zusammenhängendes Gebiet. Man kann sich also durchaus eine Sammlung von 1-Mio-Straßen in unterschiedlichsten Städten auf der ganzen Welt zulegen. Die erste Straße, die man kauft, bestimmt übrigens den &#8220;Heimatort&#8221;, von hier aus startet man dann bei jedem Login.</p>
	<div class="enkimage"><img src="/images/mcs4.jpg" alt="mcs" /></div>
3) Da der Bauplatz auf einer (teuren) Straße begrenzt ist, sollte man prinzipiell möglichst teure Gebäude bauen, um pro Bauplatz die meiste Miete zu generieren. ABER: nicht alle Gebäude benötigen dieselbe Fläche, so benötigt z.B. der 900.000 teure <em>Bienenwabe Komplex </em>deutlich mehr Platz als der mehr als fünfmal so teure <em>Spear End Summit</em>. Wie viel Fläche ein Gebäude benötigt, kann man an der Anzahl der Verkehrshütchen sehen, die erscheinen, wenn man das Gebäude bauen will: Je weniger Hütchen, desto mehr Platz braucht das Gebäude. Ein weiterer Faktor ist, dass mit zunehmendem Gebäudepreis die Relation Baupreis/Miete von 1:1 (<em>City Centre Haus</em>) auf 1:0,5 (<em>Cubic quarters</em>) und schlechter sinkt. Ein relativ guter Kompromiss aus Platzbedarf, Mietpreis und Baukosten sind der <em>High Reach Place</em> oder das <em>Polyhedron Plaza</em>.</p>
	<p>4) Je mehr Miete man für eine Straße bekommt, desto wahrscheinlicher ist es, dass ein Konkurrent versucht, durch Störgebäude die Mieteinnahmen zunichte zu machen. Daher ist es wichtig, teure und gut bebaute Straßen frühzeitig durch Bonusgebäude gegen die Konkurrenz abzusichern. Bei wichtigen Straßen mit hohen Mieteinnahmen kann ein Bonusgebäude alleine dauerhaft zuwenig sein, um die Straße gegen Angriffe effektiv zu schützen, da Bonusgebäude durch entsprechende Ereigniskarten vom Gegner auch wieder abgerissen werden können.</p>
	<p>5) Bonusgebäude kann man nur bauen, wenn man die entsprechende Ereigniskarte bekommt. Ereigniskarten bekommt man nur, wenn man viel kauft und/oder baut, denn nach jeder Aktion wird zufällig bestimmt, ob es eine Karte gibt oder nicht: Daher ist es anfangs durchaus ratsam, statt eines teuren Gebäudes viele kleine zu bauen, um möglichst viele Chancen auf Ereigniskarten zu bekommen. Wer eine sehr lange 1-Mio Straße hat, kann durchaus sein Geld zunächst in billige <em>Green Houses</em> oder <em>City Centre Houses</em> investieren und damit seine Bauplätze zupflastern, um so an die passenden Ereigniskarten zu kommen. </p>
	<p>6)  Wenn eine Straße erst mal durch ein bis zwei Bonusgebäude abgesichert ist, kann man die billigeren Gebäude abreissen (das bringt zumindest die Hälfte der ursprünglichen Baukosten zurück) und dafür dann teure Wolkenkratzer bauen, um die Miete zu maximieren.</p>
	<p>7) Es macht wenig Sinn, am Ende des Tages noch viel Cash auf dem Konto zu haben. Nur in Straßen und Gebäude investiertes Geld bringt neue Einnahmen, daher sollte man jeden Tag möglichst das gesamte Geld investieren. </p>
	<p>Mit dieser Strategie sollte man die ersten Tage überstehen und eine gute Grundlage für sein Immobilienimperium gelegt haben. Der genaue Zeitpunkt des Reset wird übrigens nicht bekanntgegeben, wohl damit die Server nicht gleich zu Beginn wieder komplett überlastet werden. Ab Donnerstag nachmittag (17. 9.09) wird das laufende Spiel abgeschaltet, und irgendwann in den folgenden 24 Stunden neu gestartet. Wer keine Sekunde verpassen will, um sich seine persönliche Schlossallee zu sichern, verfolgt das Geschehen am besten über <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fsearch.twitter.com%2Fsearch%3Fq%3Dmonopoly%2Bcity%2Bstreets&amp;i=0&amp;c=ab141bd1cec662862a220633a906edaabe015371">Twitter</a>.
</p>
]]></content:encoded>
	
</item>
<item rdf:about="http://mentalsavage.blogsome.com/2009/09/11/tips-fur-monopoly-city-streets/">
	<title>Tipps für Monopoly City Streets</title>
	<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2009/09/11/tips-fur-monopoly-city-streets/</link>
	 <dc:date>2009-09-11T11:59:16Z</dc:date>
	<dc:creator>Enk</dc:creator>
	
	<dc:subject>Spiele</dc:subject>	<description>	
	Mit Monopoly City Streets haben Hasbro (Inhaber der Monopoly-Rechte) und Google einen echten Coup gelandet. Wer immer schon mal nicht nur Parkstraße oder Schloßallee besitzen wollte, sondern auch in seiner Heimatstadt Großgrundbesitzer werden wollte, kann das mit der Verknüpfung aus Google Maps und Monopoly jetzt machen - und gleichzeitig gegen ...</description>
	<content:encoded><![CDATA[	<div class="enkimage"><img src="/images/mcs.jpg" alt="mcc" /></div>
	<p>Mit <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.monopolycitystreets.com%2F&amp;i=0&amp;c=6a2749df211ea39877e3273d18e86454f2113436">Monopoly City Streets</a> haben Hasbro (Inhaber der Monopoly-Rechte) und Google einen echten Coup gelandet. Wer immer schon mal nicht nur Parkstraße oder Schloßallee besitzen wollte, sondern auch in seiner Heimatstadt Großgrundbesitzer werden wollte, kann das mit der Verknüpfung aus Google Maps und Monopoly jetzt machen - und gleichzeitig gegen Spieler aus aller Welt online antreten. Wenn auch zunächst die Server regelmäßig zusammengebrochen sind und das Spiel nach zwei Tagen immer noch extrem langsam ist, ist die Umsetzung durchaus gelungen.</p>
	<p>Das Spielprinzip ist im Vergleich zum normalen Monopoly etwas entschlackt: Man kauft Straßen, baut darauf Häuser und kassiert Miete. Eine eigene Spielfigur, die sich auf der Karte bewegt hat man aber nicht.</p>
	<p>Spielregeln und FAQ auf der Seite sind recht dürftig, man merkt, dass das ganze noch in der Entwicklung ist und ständig nachgebessert wird (aktuelle Infos über <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Ftwitter.com%2Fmonopolycitysts&amp;i=0&amp;c=a0a4a5b7fa707363ca001a354b1ab28e02c5239b">Twitter</a>). Ein paar erste Tipps die sich nach den ersten Spieltagen herauskristallisiert haben, um erfolgreicher Monopolist zu werden:</p>
	<p>Beliebt sind natürlich vor allem die großen Städte und bekannten Plätze: Die Berliner oder Frankfurter Innenstadt waren nach zwei Tagen weitgehend leergekauft. Auch wenn es mehr Spaß macht, die Hamburger Reeperbahn zu besitzen als - sagen wir - die Bahnhofstraße in Gütersloh, ist es spieltechnisch durchaus ratsam, sich auf die Provinz zu konzentrieren. Denn Hamburg ist in Monopoly City Streets keineswegs lukrativer als Gütersloh, auch in der Provinz gibt es teure Straßen mit sehr hohen Mieteinnahmen. Und hier gibt es vermutlich deutlich weniger Konkurrenz durch andere Spieler, die einem die besten Straßen bereits weggekauft haben. Wer jetzt noch neu ins Spiel einsteigt, dem wird vermutlich eh kaum etwas andere übrig bleiben, als sich ein unberührtes Fleckchen in MeckPomm oder Niederbayern zu suchen, wo es überhaupt noch freie Straßen gibt. Allerdings ist für nächste Woche ein Restart <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fblog.monopolycitystreets.com%2F2009%2F09%2Fbig-question.html&amp;i=0&amp;c=bbc53713cdc88e7b178c2e43bedba1e114dd5b39">angekündigt</a>, bei dem nochmal alles auf Null gesetzt wird und die digitale Landnahme von neuem beginnt.</p>
	<p>Entscheidend ist, wieviel Einnahmen das in Straßen und Häuser investierte Geld zurückspielt, um dann mit den Einnahmen weiter zu investieren und immer größer zu werden. Man investiert also möglichst vollständig sein Bargeld in Straßen und Häuser, wartet bis zum nächsten Tag, um dann die einmal täglich ausgezahlten Mieteinnahmen plus einem bedingungslosen Grundeinkommen von 1 Mio pro Tag weiterzuinvestieren. </p>
	<p>Straßen alleine bringen pro Tag 10% der Kaufsumme, eine 200.000 Taler teure Straße füllt nach dem Kauf also jeden Tag das Konto mit 20.000 Talern. Hier macht es zunächst keinen Unterschied, ob man viele billige (=kurze), oder eine teure (=lange) Straße hat. Aber, und das ist der Schlüssel zum Erfolg: Gebäude kosten immer das gleiche, bringen aber auf teuren Straßen ganz erheblich mehr Miete als auf billigen. Ein City Centre Haus kostet z.B. immer 75.000. Beim Bau auf einer teuren Straße (Kaufpreis z.B. 1 Mio) amortisiert sich das Gebäude schon nach einem Tag (Mieteinnahmen: 75.000), während das gleich teure Haus auf einer billigen Straße fast zehn Tage benötigt, um die Investition wieder einzuspielen (Mieteinnahmen: 8.000). Schlüssel zum Erfolg ist also, sich auf wenige teure Straßen zu konzentrieren, und diese dann möglichst komplett zuzubauen.</p>
	<p>Dabei gilt: es gibt nur eine begrenzte Anzahl von Bauplätzen, daher lieber gleich eine Nummer größer bauen als die Plätze mit wenig lukrativen Wohnhäusern zu besetzen, die man dann nachher nicht mehr gegen Wolkenkratzer tauschen kann. Im Prinzip sollte man zumindest am Anfang immer das größtmögliche Gebäude nehmen, das Budget und Spielerlevel zulassen. Erst die sehr teuren Gebäude ab 1 Mio Baukosten, die mit höherem Spielerstatus hinzukommen, sind nicht mehr ganz so lukrativ.</p>
	<p>Aber Vorsicht: Wenn die eigenen Mieteinnahmen auf wenige lukrative Straßen konzentriert sind, können Gegner durch das Setzen von Störgebäuden die eigenen Einnahmen empfindlich treffen: die kompletten Mieteinnahmen einer Straße sind blockiert, wenn ein Gegner z.B. ein Industriegebäude auf diese Straße baut. Dagegen schützen kann man sich mit Bonusgebäuden (z.B. Schulen), die man immer mal wieder per Ereigniskarte bekommt. Diese sollte man natürlich auf seine einnahmeträchtigsten Straßen setzen, um damit das Setzen von Störgebäuden zu verhindern.</p>
	<p>Laut FAQ steigen die Mieten u.a. auch, wenn man nicht nur einzelne Straßen, sondern gleich zusammenhängende Straßenzüge besitzt. Dieser Effekt scheint aber eher begrenzt zu sein. Es schadet sicher nicht, nach und nach sein Gebiet zu erweitern, konzentrieren sollte man sich aber auf den Gebäudeausbau der  teuren Straßen und nicht auf das Zusammensammeln vieler Billigstraßen.</p>
	<p>Wenn die Straßenzüge weitgehend leergekauft sind, beginnt das Verhandeln und Bieten um bereits vergebene Gebiete. Im Prinzip ist es eine gute Idee, möglichst vielen Nachbarn in der Umgebung Angebote zum Mindestpreis für ihre Straßen zu machen - wenn der Nachbar nicht auf das Angebot reagiert, weil er z.B. nur mal testweise City Streets ausprobieren wollte, erhält man dann nämlich automatisch nach einer Woche den Zuschlag. Das Problem: Das Geld für jedes Gebot ist erstmal geblockt und kann nicht für anderes investiert werden. Mache ich also für vier Straßen à 250.000 Taler ein Angebot, und der potentielle Verkäufer reagiert nicht, sind erstmal für eine Woche eine Million Taler geblockt, die sich in derselben Zeit - in Gebäude investiert - schon vervielfacht haben könnten.</p>
	<p>Wie bei allen <em>Massively Multiplayer Online Games</em> (MMOG) gibt es natürlich auch bei City Streets Hardcore-Gamer, die durch ultra-optimierte Spielweise, Cheats oder Multi-Accounts schnell alle normalen Spieler mit gewöhnlichem Zeitbudget hinter sich lassen. So gibt es nach knapp drei Tagen in der Rangliste bereits drei Spieler mit einem Spielstand von über 100 Mio - das ist mit regelkonformem Spiel in dieser Zeit nicht zu erreichen. Stören muss das nicht unbedingt. Anders als beim echten Monopoly ist man als schlechter(er) Spieler nicht gleich bankrott, es gibt es bei City Streets nur Mieteinnahmen, man muss selber keine Mieten bezahlen. Die einzigen Kosten entstehen durch Ereigniskarten, die zufallsgesteuern nach einer Aktion auftauchen können. Hier empfiehlt es sich, am Ende der Runde noch ein wenig Cash übrigzubehalten, um bei unvorhergesehenen Karten nicht gleich pleite zu sein. Hier liegt allerdings für die weitere Entwicklung des Spiels das große Fragezeichen: Wenn alle Spieler in der Regel nur MietEINNAHMEN haben aber keine Ausgaben, läuft sich das Spiel schnell selbst fest, weil alle Straßen vergeben sind, und niemand seine Straßen mehr verkauft, weil er es nicht nötig hat.  Wir werden sehen, was die Macher hier noch an Mechanismen, z.B. über die Ereigniskarten, eingebaut haben, um so eine Pattsituation zu vermeiden. Laut FAQ wird man zumindest bei vermehrter Inaktivität durch schlechtere Ereigniskarten abgestraft (&#8221;je seltener Sie spielen, desto weniger Glück werden Sie haben&#8221;). Im Übrigen ist laut Ankündigung eh spätestens Ende Januar 2010 mit der Partie Schluss. Mal sehen ob es dann eine Reset gibt, oder das ganze womöglich kostenpflichtig weitergeführt werden soll.</p>
	<p><em>update: noch mehr Tipps gibts <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2009%2F09%2F16%2Fmonopoly-city-streets-die-strategie-fur-den-neustart%2F&amp;i=0&amp;c=e8f892e176b825fee031a71fa6a0d03f17c8320e">hier</a><br />
Dieser Artikel erscheint gleichzeitig bei <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.polyneux.de%2F&amp;i=0&amp;c=163c82d973277b7017c3018af23bae68d32923c9">Polyneux</a><br />
</em></p>
	<blockquote><p> Monopoly City Streets - kostenlos online spielen unter <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.monopolycitystreets.com%2F&amp;i=0&amp;c=6a2749df211ea39877e3273d18e86454f2113436">www.monopolycitystreets.com</a></p></blockquote>
]]></content:encoded>
	
</item>
<item rdf:about="http://mentalsavage.blogsome.com/2009/09/09/im-konzert-apoptygma-berzerk-ii/">
	<title>Im Konzert: Apoptygma Berzerk (II)</title>
	<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2009/09/09/im-konzert-apoptygma-berzerk-ii/</link>
	 <dc:date>2009-09-09T14:30:18Z</dc:date>
	<dc:creator>Enk</dc:creator>
	
	<dc:subject>Musik</dc:subject>	<description>	


	Der Vorteil bei elektrolastigen Bands ist, dass man als Bandleader mal eben die gesamten Musiker rausschmeissen kann, ohne dass das dem Livesound deutlich schadet, weil eh fast alles vom Sequencer kommt. So hat Apoptygma-Kopf Stephan Groth für die US-Tour kurzerhand den Rest der Truppe ausgetauscht, mit dem er seit Jahren ...</description>
	<content:encoded><![CDATA[	<div class="enkimage">
<a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fgp%2Fproduct%2FB000IOMXNU%3Fie%3DUTF8%26%23038%3Btag%3Dmentsava-21%26%23038%3BlinkCode%3Das2%26%23038%3Bcamp%3D1638%26%23038%3Bcreative%3D6742%26%23038%3BcreativeASIN%3DB000IOMXNU&amp;i=0&amp;c=5b963437e8f219fcf350c4aec572aff979f72229"><img border="0" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51pa6plrAIL._SL160_.jpg"/></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=mentsava-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B000IOMXNU" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />
</div>
	<p>Der Vorteil bei elektrolastigen Bands ist, dass man als Bandleader mal eben die gesamten Musiker rausschmeissen kann, ohne dass das dem Livesound deutlich schadet, weil eh fast alles vom Sequencer kommt. So hat Apoptygma-Kopf Stephan Groth für die US-Tour kurzerhand den Rest der Truppe ausgetauscht, mit dem er seit Jahren auf Tour war. An den Keyboards steht jetzt sein Bruder Jonas, und als Gitarrist werkelt Brandon Smith, der bei der <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2009%2F02%2F19%2Fim-konzert-apoptygma-berzerk%2F&amp;i=0&amp;c=379132d5107cbdd456ee6bd6fe1be6f3a655a23b">Rocket Science Tour</a> Anfang 2009 noch als Sänger der Vorband &#8220;The Anix&#8221; dabei war. Letzterer machte seine Sache auch ganz gut aber zeigte, dass das Auswechseln von Bandmitgliedern doch nicht so ganz spurenlos bleibt. Hatte Ex-Gitarrist &#8220;Angel&#8221; auch aus ruhigen Elektroballaden wie <em>Lost in Translation</em> live eine rockige Gitarrennummer gemacht, spulte Ersatzgitarrist Smith das Programm eher unauffällig und wie von der CD gewohnt ab. Auch wirkte das neue Quartett noch nicht perfekt aufeinander abgestimmt, die eine oder andere live gespielte Synthie-Spur hatte Ex-Keyboarder Geir deutlich besser im Griff als Neubesetzung Jonas. </p>
	<p>Gut aufgelegt wie immer war Stephan Groth. Das Blender Theatre war vielleicht zu zwei Dritteln gefüllt, was Groth aber nicht davon abhielt, wie immer eine rasante Show zu liefern. Er animierte das alters- und stilmäßig sehr gemischte Publikum gut zum Mitmachen, und überbrückte eine technische Panne spontan mit dem nur vom Piano begleiteten New-Order-Cover <em>Bizarre Love Triangle</em>.</p>
	<p>Die US-Tour war im Gegensatz zu den europäischen Konzerten nicht als &#8220;Rocket Science&#8221; Tour für das neue Album gelabelt, sondern eher als Greatest Hits Tournee angekündigt, und so war auf der Setlist auch so ziemlich alles vertreten, was Apop in den letzten Jahren bekannt gemacht hat, vom trancigen <em>Kathy&#8217;s Song</em> über Kirmestechno-Nummern wie <em>Until the End of the World</em> bis zum Club-Hit <em>Nonstop Violence</em>. Das das auf Kosten des eher durchschnittlichen aktuellen Rocket Science Materials ging, war durchaus zu verschmerzen. </p>
	<p>Von den Vorbands war <em>The Surrender</em> noch ganz gefällig mit eingängigem Elektrosound, die zweite Band <em>Into The Presence</em> war dann schon eher recht anstrengender langatmiger Artrock, der so gar nicht zum Hauptact des Abends passte und eher einschläferte. </p>
	<p>Wer Apop im Frühjahr in Deutschland verpasst hat und nicht gerade zufällig in den USA unterwegs ist: Für November sind ein paar Zusatzkonzerte in Deutschland angekündigt, unter anderem bei der eher bizarren Veranstaltung &#8220;<a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.plagenoire.de%2F&amp;i=0&amp;c=23106ed45a3a75a5ac1d19314f1b0d3503e439a8">Plage Noir</a>&#8221; an der Ostsee, die auf deutsch wohl passend mit &#8220;Gruftis am Strand&#8221; bezeichnet werden könnte. </p>
	<blockquote><p>Apoptygma Berzerk, Blender Theater at Gramercy, New York, 3.9.2009</p></blockquote>
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</item>
<item rdf:about="http://mentalsavage.blogsome.com/2009/09/01/mashup-charts/">
	<title>Mashup Charts</title>
	<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2009/09/01/mashup-charts/</link>
	 <dc:date>2009-09-01T01:38:45Z</dc:date>
	<dc:creator>Enk</dc:creator>
	
	<dc:subject>Musik</dc:subject>	<description>	Mashups sind ja nicht gerade eine neue Geschichte, aber die Idee, aus zwei (oder mehr) Songs etwas ganz neues zu mischen, hält sich erstaunlich gut. Unter mashup-charts.com kann man sich über die aktuellen Trends informieren und dank eines Bewertungssytems aus dem Meer von Schrott die wenigen Perlen herausfischen, die es ...</description>
	<content:encoded><![CDATA[	<p>Mashups sind ja nicht gerade eine <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2009%2F04%2F23%2Ffalco-vs-jennifer-lopez-jeanny-from-the-blcok%2F&amp;i=0&amp;c=2cce98b2fa10216533c73d3cc5d88144131eff3e">neue</a> Geschichte, aber die Idee, aus zwei (oder mehr) Songs etwas ganz neues zu mischen, hält sich erstaunlich gut. Unter <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.mashup-charts.com%2Fd&amp;i=0&amp;c=0afca9ce17920ba8d4c9f034eaacb21459e4fcd5">mashup-charts.com</a> kann man sich über die aktuellen Trends informieren und dank eines Bewertungssytems aus dem Meer von Schrott die wenigen Perlen herausfischen, die es in diesem Genre immer wieder gibt. </p>
	<p>Z.B. <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.mashup-charts.com%2Fduran-duran-vs-chic-girls-on-film-freak-out%2F&amp;i=0&amp;c=30df93b33d708d8239cd15ec3f708a81bd3aafce">Duran Duran v.s. Chic</a>, oder für die Freunde zeitgenössischer Musik: <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.mashup-charts.com%2Frihanna-vs-britney-spears-unfaithful-you-unfaithfulunusual-you%2F&amp;i=0&amp;c=2e918e189a23a0204eeb67bac4e94d2aa5d697a9">Rihanna vs. Britney Spears - Unfaithful You</a>, oder <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.mashup-charts.com%2Fthe-police-vs-snow-patrol-every-car-you-chase&amp;i=0&amp;c=9f068386b09a6d5ca38f1ed141b3fa9af73e62c8">The Police vs. Snow Patrol - Every Car You Chase</a>, oder <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.mashup-charts.com%2Fbritney-spears-vs-linkin-parkfaint-toxic&amp;i=0&amp;c=f4033065488857f7e76ec22365b9129579c74c7a">Britney Spears vs. Linkin Park - Faint Toxic</a>, oder <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.mashup-charts.com%2Flinkin-park-vs-nelly-furtado-what-ive-done-just-say-it-right%2F&amp;i=0&amp;c=a7f6cd403ccdae06dde33b79a163d6f3167c7bc8">Linkin Park vs. Nelly Furtado - What I’ve Done (Just Say it Right)</a>.</p>
]]></content:encoded>
	
</item>
<item rdf:about="http://mentalsavage.blogsome.com/2009/08/18/filmkritik-fanboys/">
	<title>Filmkritik: Fanboys</title>
	<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2009/08/18/filmkritik-fanboys/</link>
	 <dc:date>2009-08-18T08:11:47Z</dc:date>
	<dc:creator>Enk</dc:creator>
	
	<dc:subject>Film</dc:subject>	<description>	

	
	“Nein, Captain Picard ist nicht schwul, er ist ein Brite”
	
	Wir schreiben das Jahr 1998 - alle Science Fiction Fans fiebern dem ersten Star Wars Film der Neuzeit (Episode I) entgegen. Auch die Kumpels Eric, Linus, Hutch und Windows, die seit der Grundschule von Lichtschwertern, Wookies und Prinzessin Leia träumen. Weil ...</description>
	<content:encoded><![CDATA[	<div class="enkimage">
<a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fgp%2Fproduct%2FB002KPGFBQ%3Fie%3DUTF8%26%23038%3Btag%3Dmentsava-21%26%23038%3BlinkCode%3Das2%26%23038%3Bcamp%3D1638%26%23038%3Bcreative%3D6742%26%23038%3BcreativeASIN%3DB002KPGFBQ&amp;i=0&amp;c=6efed6ebc77242d090e1cae8e4a18a23db99d7b2"><img border="0" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/51ZuHkuCkGL._SL160_.jpg"/></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=mentsava-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002KPGFBQ" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></div>
	<p></p>
	<div class="enkquote">&#8220;Nein, Captain Picard ist nicht schwul, er ist ein Brite&#8221;</div>
	<p></p>
	<p>Wir schreiben das Jahr 1998 - alle Science Fiction Fans fiebern dem ersten Star Wars Film der Neuzeit (Episode I) entgegen. Auch die Kumpels Eric, Linus, Hutch und Windows, die seit der Grundschule von Lichtschwertern, Wookies und Prinzessin Leia träumen. Weil sie nicht mehr sechs Monate auf die Premiere warten wollen (und weil Linus schwer krank ist und nur noch drei Monate zu leben hat), machen sie sich auf den Weg zur 1000 Kilometer entfernten Skywalker Ranch von George Lucas, um eine Vorabkopie des Streifens zu klauen. Aus diesem Setting entwickelt sich ein Road Movie irgendwo zwischen Teenager-Humor a la <em>American Pie</em> oder <em>Ferris macht Blau</em> und subversiver Independent-Komödie im Stil von <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2007%2F07%2F25%2Ffilmkritik-clerks-ii%2F&amp;i=0&amp;c=1a433818378bce32a274aade5608a1fa36a58e62">Clerks</a>. </p>
	<p>Der Film ist natürlich gespickt mit Anspielungen und Zitaten aus dem gesamten Popkultur-Kosmos. Ich vermute mal, dass für echte Star-Wars-Geeks noch ein ganzer Sack nicht-so-versteckter Anspielungen und In-Jokes in die Szenen gepackt worden ist, die sich mir mangels tiefergehendem Interesses an Star Wars nicht erschlossen haben. Denn wie sagt der weise <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.polyneux.de%2Fteam%2F25-spielerzwei.html&amp;i=0&amp;c=8c75c5d648f59bac3a7d35c206c620615f14a258">SpielerZwei</a> doch immer: &#8220;Star Wars ist Gebrüder Grimm im Weltraum&#8221;, und Märchen sind nicht so meine Baustelle. Glücklicherweise gibt es auch genug Gags, die sich ohne Detailkenntnisse des Lucas-Universums erschließen. Die Skywalker-Ranch ist genau so, wie es sich das Nerd-Herz vorstellt - mit den heiligsten Filmdevotionalien von Star Wars, Indiana Jones &#038; Co, Science-Fiction-gerechten Sicherheitsvorkehrungen und Yoda als Fahrstuhl-Stimme.</p>
	<p>Natürlich dürfen auch Jokes über die Erzfeindschaft zwischen Star Trek und Star Wars Fans nicht fehlen, was ganz amüsant ist, aber sich ein wenig zu sehr im Nerd Humor verliert. So richtig gut kommen auf jeden Fall beide Fraktionen nicht weg beim &#8220;wer ist der größere Freak&#8221;-Wettbewerb. </p>
	<p>Speaking of Popkultur: Es gibt eine ganze Reihe sehenswerter Cameos, von Carry &#8220;Leia&#8221; Fisher bis William &#8220;Kirk&#8221; Shatner (der sich ja auch schon an <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2008%2F08%2F16%2Fshatner-sings%2F&amp;i=0&amp;c=64dd4cda11734d354042b7c0f9563648e17b254c">anderer Stelle</a> über George Lucas lustig gemacht hat). Und natürlich darf auch Kevin Smith in diesem Szenario nicht fehlen (als Silent Bob, der selbstverständlich seinen Kumpel Jay dabei hat). Harry <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.aintitcool.com%2F&amp;i=0&amp;c=ae5804158cd6a8262d13b28e929dd147265fafef">&#8220;Aint it cool News&#8221;</a> Knowles hingegen hat sich einen echten Cameo Auftritt nicht zugetraut und wird von einem Schauspieler gedoubled.</p>
	<p>Fanboys erzählt eine sehr konventionelle Story mit recht schablonenhaft zusammengestellten Figuren, angereichert mit viel Nerd-Philosophie (&#8221;du must deinen Todesstern finden&#8221;), Filmzitaten und pubertärem Humor, und immer mal wieder einem zündenden Witz. Dazu die üblichen Coming-of-Age Zutaten wie ein Vater-Sohn-Konflikt und dem Zwispalt zwischen Erwachsenwerden und Festhalten an den Idealen der Jugend. </p>
	<p>Der Film trifft dabei den richtigen Ton zwischen sich lustigmachen über die grotesken Fanboy-Auswüchse von Science-Fiction Jüngern, ehrlicher Würdigung des Star Wars Kults und augenzwinkernder Selbstironie, die nicht aus den Augen verliert, dass das alles nur ein Film ist. Kurzweilig inszeniert, mit der einen oder anderen wirklich netten Idee, wenn auch der letzte Biss fehlt.</p>
	<p>Ach ja, by the way: Han Solo ist eine Schlampe.</p>
	<blockquote><p>Fanboys, USA 2008 - deutscher Kinostart: 30.07.2009<br />
<img src="/images/07.png" alt="7 Punkte" style=margin-top:5px"/></p></blockquote>
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</item>
<item rdf:about="http://mentalsavage.blogsome.com/2009/08/11/ashbury-heights-morning-star-in-a-black-car/">
	<title>Ashbury Heights - Morning Star in a Black Car</title>
	<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2009/08/11/ashbury-heights-morning-star-in-a-black-car/</link>
	 <dc:date>2009-08-10T22:34:11Z</dc:date>
	<dc:creator>Enk</dc:creator>
	
	<dc:subject>Musik</dc:subject>	<description>	



	Die Entdeckung auf dem diesjährigen M’era Luna Festival: Ashbury Heights. Ein Synthie-Pop Duo aus Schweden in bester New Wave Tradition von Human League oder New Order. Hört sich nach Retro an, klingt aber erstaunlich frisch, schließlich ist man auch keine “80’s nostalgia group”, sondern will zeigen, wie sich der Synthie-Pop ...</description>
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	<p>Die Entdeckung auf dem diesjährigen M&#8217;era Luna Festival: Ashbury Heights. Ein Synthie-Pop Duo aus Schweden in bester New Wave Tradition von Human League oder New Order. Hört sich nach Retro an, klingt aber erstaunlich frisch, schließlich ist man auch keine &#8220;80&#8217;s nostalgia group&#8221;, sondern will zeigen, wie sich der Synthie-Pop der 80er anhört, wenn man ihn mit heutigen Mitteln weiterentwickelt. Und das gelingt erstaunlich gut.</p>
	<p>Die eingängigen Pop-Nummern werden bestimmt vom perfekt harmonierenden Duett-Gesang des Band-Gründers Anders H und Sängerin (und <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.kariberg.com%2F&amp;i=0&amp;c=6fe35addd34867fbd31cd8551c7e60d77888996f">Teilzeit-Model</a>) Kari Berg. Und selten hat man in den letzten Jahren eine Band so beherzt und ungeniert den in den 80ern schwer angesagten <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fen.wikipedia.org%2Fwiki%2FOrchestra_hit&amp;i=0&amp;c=5ca003ef04046a926e4b5b74d38afc025b5dd1e7">Orch Hit</a> Sample verwenden hören.</p>
	<p>Das Video ist von der aktuellen EP <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fgp%2Fproduct%2FB001W7EC7M%3Fie%3DUTF8%26%23038%3Btag%3Dmentsava-21%26%23038%3BlinkCode%3Das2%26%23038%3Bcamp%3D1638%26%23038%3Bcreative%3D6742%26%23038%3BcreativeASIN%3DB001W7EC7M&amp;i=0&amp;c=e70227889eac9541705de4f4b8e7031febe93378">Morningstar in a Black Car</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=mentsava-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B001W7EC7M" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />. Weiterer Anspieltipp: <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fgp%2Fproduct%2FB001W7GGSU%3Fie%3DUTF8%26%23038%3Btag%3Dmentsava-21%26%23038%3BlinkCode%3Das2%26%23038%3Bcamp%3D1638%26%23038%3Bcreative%3D6742%26%23038%3BcreativeASIN%3DB001W7GGSU&amp;i=0&amp;c=2be3ec6b5aef92e592c54d24505e2a8136e57f76">Die By Numbers</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=mentsava-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B001W7GGSU" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />.</p>
	<blockquote><p>Ashbury Heights - Morning Star in a Black Car. Veröffentlichungsdatum: 18.7.2008</p></blockquote>
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</item>
<item rdf:about="http://mentalsavage.blogsome.com/2009/08/04/filmkritik-killshot/">
	<title>Filmkritik: Killshot</title>
	<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2009/08/04/filmkritik-killshot/</link>
	 <dc:date>2009-08-04T21:11:28Z</dc:date>
	<dc:creator>Enk</dc:creator>
	
	<dc:subject>Film</dc:subject>	<description>	
 © Metro Goldwyn Mayer.
	
	“There’ll be a slight delay in the divorce proceedings while the couple hides out from the killers”
	
	Und wieder ein Film über einen alternden Profikiller. Diesmal aber nicht so ruhig und harmlos wie You Kill Me oder In Bruges, sondern eher lakonisch-brutal wie Léon. Armand Degas (Mickey ...</description>
	<content:encoded><![CDATA[	<div class="enkimage">
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/7/72/Killshotposter.jpg/200px-Killshotposter.jpg" alt="killshot" /><br /> © Metro Goldwyn Mayer.</div>
	<p></p>
	<div class="enkquote">&#8220;There&#8217;ll be a slight delay in the divorce proceedings while the couple hides out from the killers&#8221;</div>
	<p></p>
	<p>Und wieder ein Film über einen alternden Profikiller. Diesmal aber nicht so ruhig und harmlos wie <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2008%2F06%2F04%2Ffilmkritik-you-kill-me%2F&amp;i=0&amp;c=0b9bc57a3dc137bc9cbf0a837ae7f057643acbc1">You Kill Me</a> oder <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2008%2F07%2F21%2Ffilmkritik-in-bruges-brugge-sehen-und-sterben%2F&amp;i=0&amp;c=013ea73ad4cf79186ef92590f1c998e447750eb4">In Bruges</a>, sondern eher lakonisch-brutal wie <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.imdb.com%2Ftitle%2Ftt0110413%2F&amp;i=0&amp;c=4391f1932c277ea353f96efc25bb448e93070f4d">Léon</a>. Armand Degas (Mickey Rourke), genannt Blackbird, hat beim letzten Auftrag aus Versehen seinen kleinen Bruder erschossen. Widerwillig nimmt der stoische Hitman einen letzten Auftrag an. Auch dieser verläuft nicht ganz nach Plan, und so begibt sich Blackbird in einem türkisblauen Cadillac auf die Flucht.</p>
	<p>Der Film fängt episodenhaft an, neben Blackbirds Geschichte verfolgen wird parallel den Weg des psychopatischen und leicht aufbrausenden Kleinkriminellen Richie (Joseph Gordon-Levitt), der sich plan- und erfolglos durchs Leben schlägt und seine Freundin Donna (Rosario Dawson) schikaniert. Schließlich sind da noch der erfolglose Bauarbeiter Wayne (Thomas Jane) und die Immobilienmaklerin Carmen (Diane Lane), die sich mit Job- und Eheproblemen herumschlagen und kurz vor der Scheidung stehen.</p>
	<p>Die scheinbar voneinander losgelösten Geschichten beginnen miteinander zu verschmelzen, als Richie in einer Raststätte auf Blackbird triff und versucht, ihn auszurauben. Blackbird sieht in dem jungen Richie einen Ersatz für seinen getöteten kleinen Bruder und nimmt sich ihm an - der alte Profi versucht dem fahrigen Richie die Regeln des Killerhandwerks beizubringen. Aber das ist keine launige Buddy-Komödie, Blackbird und Richie sind eine explosive Mischung, die weniger coole One-Liner austauschen, sondern vielmehr einen Weg voller Leichen pflastern. Bei einem Überfall der beiden werden Wayne und Carmen zufällig hineingezogen, was die beiden Gangster dazu veranlasst, die beiden Augenzeugen für den Rest des Films zu jagen und ausschalten zu wollen.</p>
	<p>Wenn man den aufgedunsenen und vernarbten Mickey Rourke in seinen jüngsten Rollen sieht, ist es kaum zu glauben, dass dieser Mann in den 80ern einmal als Sexsymbol galt. Aber spätestens seit Sin City ist er wieder groß im Geschäft. Die lakonische Art von Rourke passt hervorragend zu der Rolle des einsamen Killers. Sein murmelndes Raunen erinnert dabei frappierend an Edward James Olmos aus Battlestar Galactica. Sein Kompagnon Josh Gordon-Lewitt, der zuletzt in <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2008%2F08%2F15%2Ffilmkritik-stop-loss%2F&amp;i=0&amp;c=57b2427e1edadfa97f045387084ba7f4d8a87f34">Stop-Loss</a> und vor allem <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2007%2F09%2F13%2Ffilmkritik-the-lookout-die-regeln-der-gewalt%2F&amp;i=0&amp;c=c89d0e269d0bb5a355f945a7b6b1e0096d459100">The Lookout</a> überzeugt hat, erinnert wiederum streckenweise an den jungen Keanu Reeves, nur mit mehr Format (wobei viele Gordon-Lewitt ja für die <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.sacurrent.com%2Ffilm%2Fstory.asp%3Fid%3D69180&amp;i=0&amp;c=3143f0094683d331ccdd9da3d96776336f1bc032">Reinkarnation </a> von Heath Ledger halten, der seine Joker-Rolle im nächsten Batman übernehmen sollte). Etwas blass ist diesmal Rosario Dawson, die von der Story allerdings auch nur mit einer facettenarmen Nebenrolle bedacht wurde.</p>
	<p>So ganz hundertprozentig wasserdicht ist die Geschichte nicht. Warum die beiden Killer so viel Einsatz entwickeln, um eine Zeugin zu eliminieren, und dabei weitaus größere Gefahren eingehen, ist nicht ganz so nachvollziehbar. Aber wenn man die Prämisse akzeptiert, bleibt das ganze halbwegs schlüssig; die ungewöhnliche Story ist gut erzählt und lebt von den hervorragenden Schauspielern. </p>
	<blockquote><p>Killshot, USA 2008 - deutscher Kinostart: 16.07.2009<br />
<img src="/images/07.png" alt="7 Punkte" style=margin-top:5px"/></p></blockquote>
]]></content:encoded>
	
</item>
<item rdf:about="http://mentalsavage.blogsome.com/2009/07/29/filmkritik-enchanted-verwunscht/">
	<title>Filmkritik: Enchanted (Verwünscht)</title>
	<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2009/07/29/filmkritik-enchanted-verwunscht/</link>
	 <dc:date>2009-07-29T11:24:56Z</dc:date>
	<dc:creator>Enk</dc:creator>
	
	<dc:subject>Film</dc:subject>	<description>	

	
	“Forget about happily ever after, it doesn’t exist.”
	
	Enchanted ist die gefühlt 1000ste Version des alten fish-out-of-water Prinzips, bei dem eine Person durch Zeitreise, Magie oder ähnliche story devices einer für sie ungewohnten Umgebung ausgesetzt wird, um aus den den daraus resultierenden Mißverständnissen komisches Potential zu schöpfen. Diesmal sind es märchenhafte ...</description>
	<content:encoded><![CDATA[	<div class="enkimage">
<a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fgp%2Fproduct%2FB00109761Q%3Fie%3DUTF8%26%23038%3Btag%3Dmentsava-21%26%23038%3BlinkCode%3Das2%26%23038%3Bcamp%3D1638%26%23038%3Bcreative%3D6742%26%23038%3BcreativeASIN%3DB00109761Q&amp;i=0&amp;c=02f63de7e798e13bec19e131d917a43dacde56b4"><img border="0" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/419jwzZpMmL._SL500_AA240_.jpg"/></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=mentsava-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B00109761Q" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></div>
	<p></p>
	<div class="enkquote">&#8220;Forget about happily ever after, it doesn&#8217;t exist.&#8221;</div>
	<p></p>
	<p>Enchanted ist die gefühlt 1000ste Version des alten <em>fish-out-of-water</em> Prinzips, bei dem eine Person durch Zeitreise, Magie oder ähnliche <em>story devices</em> einer für sie ungewohnten Umgebung ausgesetzt wird, um aus den den daraus resultierenden Mißverständnissen komisches Potential zu schöpfen. Diesmal sind es märchenhafte Disney-Zeichentrickfiguren, die plötzlich in die reale Welt gelangen (also ungefähr die gegenteilige Variante von A-has <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fwww.mtv.com%2Fvideos%2Fa-ha%2F7846%2Ftake-on-me.jhtml&amp;i=0&amp;c=7efc9d3b8d61d6df3ae7e8e109e67afc7001da36">Take on Me</a> Video).</p>
	<p>Der Film beginnt mit einem selbst für Disney-Verhältnisse völlig überzogen kitschigem Zeichentrick-Intro über eine schöne Jungfrau und ihren Prinzen. Die Jungfrau Giselle ist eine übersteigerte Mischung aus Schneewittchen, Cinderella, Arielle und Pocahontas, die naturverbunden mit den Tieren des Waldes Lieder singt und auf die Begegnung mit ihrer großen Liebe wartet. Die kommt in Gestalt von Prinz Edward, und schon steht eine märchenhafte Hochzeit an. Doch natürlich gibt es auch eine böse Gegenspielerin in Form der Königin Narissa, die Giselle aus dem Weg räumen will, damit ihr Stiefsohn Edward ihr nicht den Thron streitig machen kann. Giselle wird in ein magisches Portal gestoßen und taucht plötzlich auf dem New Yorker Time Square in der Realwelt auf. Der Rest des Films dreht sich darum, wie Giselle und die ihr in die Realwelt folgenden Figuren im echten New York zurechtkommen, wo es ja bekanntlich kein &#8220;happily ever after&#8221; gibt und das Leben ein wenig komplizierter ist als in Disneys Zeichentrickwelt. </p>
	<p>Ganz lustig ist das Eichhörnchen, das in der Realwelt nicht mehr die Sprache der Menschen spricht, und sich daher mit ergreifenden pantomimischen Darbietungen verständlich machen muss. Oder die Tiere, die der holden Giselle auch in der Realwelt auf Zuruf zur Hilfe kommen, um etwa in der Wohnung Ordnung zu schaffen. Nur dass dies in New York keine niedlichen Rehe sind, sondern eine Horde Kakerlaken, Ratten und Mäuse. Ansonsten mäandert die Story vor sich hin. Giselle darf in New York natürlich auf einen attraktiven Mann treffen (Patrick Dempsey), dem sie nach anfänglichen Schwierigkeiten näherkommt. Hat man sich an den unspektakulären <em>romantic comedy</em> plot gegen Ende so halbwegs gewöhnt, gehts dann zum Schluß allerdings nochmal völlig mit den Drehbuchautoren durch - die böse Königin erscheint als groteskes CGI-Monster und sorgt für einen völlig überdrehten und unpassenden show down. </p>
	<p>Bei der schauspielerischen Leistung kann man Amy Adams (Giselle) und James Marsden (Prinz Edward) zumindest zu Gute halten, dass das hölzern-übersteigerte Spiel zu den scherenschnittartigen Zeichentrick-Figuren passt, die sie verkörpern sollen. Einzig Susan Sarandon als böse Königin zeigt etwas mehr schauspielerische Tiefe. Patrick Dempsey sollte sich allerdings dringend mal auf andere Rollen verlegen als auf den immer gleichen <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2008%2F07%2F30%2Ffilmkritik-made-of-honor-verliebt-in-die-braut%2F&amp;i=0&amp;c=e1b867cb0f4d4e124de85dca92a9a2da3a1515f4">charming sunny boy</a> - verglichen mit seinem engen Charakter-Korsett ist ja selbst Hugh Grant ein chamäleon-gleicher Mime mit erstaunlicher Bandbreite.</p>
	<p>Der Film hat seine Momente, wenn etwa Giselle in New York in eine ihrer aus der Zeichentrickwelt bekannten Musical-Nummern verfällt und schließlich der ganze Central Park mit einsteigt.  Das Setting hätte auch durchaus Potential zu einer netten Geschichte gehabt, aber letztlich fehlte Disney hier schlicht der Mut zu subversivem Witz a la <em>Shrek </em> oder von Pixar-Produktionen, um der antiseptischen Story wirklich Leben und Humor einzuhauchen. Und was immer an Potential doch noch ausgeschöpft wurde, wird letztlich durch das groteske Ende wieder zunichte gemacht.</p>
	<blockquote><p>Enchanted (Verwünscht), USA 2007 - deutscher Kinostart: 20.12.2007<br />
<img src="/images/02.png" alt="2 Punkte" style=margin-top:5px"/></p></blockquote>
]]></content:encoded>
	
</item>
<item rdf:about="http://mentalsavage.blogsome.com/2009/07/23/filmkritik-the-hangover/">
	<title>Filmkritik: The Hangover</title>
	<link>http://mentalsavage.blogsome.com/2009/07/23/filmkritik-the-hangover/</link>
	 <dc:date>2009-07-23T12:05:50Z</dc:date>
	<dc:creator>Enk</dc:creator>
	
	<dc:subject>Film</dc:subject>	<description>	
(C) Warner Bros.
	
	“What happens in Vegas stays in Vegas”
	
	Kurz vor seiner Hochzeit fährt Doug (Justin Bartha) mit seinen Kumpels zum Junggesellenabschied nach Las Vegas. In Vegas angekommen, mietet man sich im feudalen Caesars Palace ein und die Party kann beginnen. Am nächsten Morgen wachen alle mit einem riesigen Kater auf, ...</description>
	<content:encoded><![CDATA[	<div class="enkimage">
<img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/b/b9/Hangoverposter09.jpg/200px-Hangoverposter09.jpg" alt="hangover" /><br />(C) Warner Bros.</div>
	<p></p>
	<div class="enkquote">&#8220;What happens in Vegas stays in Vegas&#8221;</div>
	<p></p>
	<p>Kurz vor seiner Hochzeit fährt Doug (Justin Bartha) mit seinen Kumpels zum Junggesellenabschied nach Las Vegas. In Vegas angekommen, mietet man sich im feudalen Caesars Palace ein und die Party kann beginnen. Am nächsten Morgen wachen alle mit einem riesigen Kater auf, die Hotelsuite ist zerstört, im Bad ist ein Tiger und im Kleiderschrank ein Baby. Und der Bräutigam in spe ist verschwunden. Den Rest des Films macht sich das verbliebene Trio auf die Suche nach Doug, und rekonstruiert nach und nach die ausgelassene zurückliegende Nacht. </p>
	<p>Regisseur Todd Phillips (u.a. <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2007%2F08%2F02%2Ffilmkritik-school-for-scoundrels-der-date-profi%2F&amp;i=0&amp;c=2a851bf258693d7a95059c8701cff091c7b1e9d6">School for Scoundrels</a>) hat aus diesem Setting eine temporeiche Buddy-Komödie mit skurrilem aber nicht zu albernen Humor inszeniert. Die Gags schrammen ab und zu hart an der Geschmacklosigkeit vorbei (&#8221;I didn&#8217;t know they gave out rings at the Holocaust&#8221;), ohne aber in allzu pubertäre <em>bathroom jokes</em> abzugleiten. Phillips hat das Timing gut im Griff, es gibt keine Längen und immer wieder überraschende Wendungen. Als Krönung schließlich ein furioses Finale, mit einem der amüsantesten Abspänne der Filmgeschichte. </p>
	<p>Die Figuren wirken zunächst arg schablonenhaft: Dougs Kumpel Stu (Ed Helms) ist ein übervorsichtiger Spießer, der forsche Phil (Bradley Cooper) das genaue Gegenteil, und Dougs Schwager Alan (Zach Galifianakis) schließlich der nerdige Freak. Das Setup funktioniert im Verlauf der Geschichte aber erstaunlich gut, und die Figuren gewinnen - im Rahmen des Komödien-Genres - durchaus ein wenig Tiefe, dank sehr passend besetzter Schauspieler. Vor allem Bradley Cooper als partyhungriger Draufgänger macht seine Sache sehr gut, kennt man ihn doch ansonsten aus eher <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2009%2F07%2F05%2Ffilmkritik-hes-just-not-that-into-you-er-steht-einfach-nicht-auf-dich%2F&amp;i=0&amp;c=03f5e7f7a8e7c2663a58fff01113f03fb43d9449">bedächtigen</a> <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2009%2F07%2F13%2Ffilmkritik-yes-man-der-ja-sager%2F&amp;i=0&amp;c=131e5633396f8570a791494082db0068321d0b1f">(Neben-)Rollen</a>. Für die genre-typischen Cameo-Auftritte darf diesmal Mike Tyson sich selbst spielen, was ihm im Rahmen seiner Möglichkeiten sogar halbwegs gelingt. </p>
	<p>Gut besetzt, rasant inszeniert, mit der richtigen Mischung aus schrägem Humor und gerade noch glaubwürdiger Story. Kein Wunder, dass Hangover der Überraschungserfolg dieses Jahres war, und bei bescheidenen 35 Mio Dollar Produktionskosten bereits über 200 Mio Dollar eingespielt hat, mehr als der über dreimal so teure <a href="http://mentalsavage.blogsome.com/go.php?u=http%3A%2F%2Fmentalsavage.blogsome.com%2F2009%2F07%2F02%2Ffilmkritik-night-at-the-museum-battle-of-the-smithsonian-nachts-im-museum-2%2F&amp;i=0&amp;c=a9398835a13b54ac5801f193498a403675b0641f">Nachts im Museum 2</a>.</p>
	<blockquote><p>The Hangover, USA 2009 - deutscher Kinostart: 23.07.2009<br />
<img src="/images/08.png" alt="8 Punkte" style=margin-top:5px"/></p></blockquote>
]]></content:encoded>
	
</item>
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