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	<title>METAPLOT</title>
	
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	<description>Amien, Tom und Christoph sind drei Mitdreißiger aus Aachen. Sie kennen sich seit der Schule, sind in Würde miteinander älter geworden und haben sich schon lange alles gesagt. Darum seid Ihr jetzt dran.</description>
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		<title>Sommerindikatoren im Aachener Westen</title>
		<link>http://www.metaplot.de/unter-schaetzt/sommerindikatoren-im-aachener-westen</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 05:36:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eisschlange und Westpark
Es gibt da diesen Uralt-Witz, der vermutlich mehr über die Aachener aussagt, als über das Aachener Wetter:
Woran erkennt man in Aachen, dass der Sommer vor der Tür steht?“
„Der Regen wird wärmer.“
Dabei gibt es hier viel deutlichere Zeichen für den Beginn der warmen Jahreszeit.
Die Schlange vor einer der bekanntesten Eisdiele der Stadt etwa, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eisschlange und Westpark</strong></p>
<div id="attachment_5520" class="wp-caption alignleft" style="width: 251px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2013/04/P1060466.jpg"><img class="size-full wp-image-5520   " title="Am Ende der Schlange" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2013/04/P1060466.jpg" alt="" width="241" height="361" /></a><p class="wp-caption-text">© Metaplot</p></div>
<p>Es gibt da diesen Uralt-Witz, der vermutlich mehr über die Aachener aussagt, als über das Aachener Wetter:</p>
<p>Woran erkennt man in Aachen, dass der Sommer vor der Tür steht?“<br />
„Der Regen wird wärmer.“</p>
<p>Dabei gibt es hier viel deutlichere Zeichen für den Beginn der warmen Jahreszeit.</p>
<p>Die Schlange vor einer der bekanntesten Eisdiele der Stadt etwa, die Ausmaße annimmt, die an UN-Hilfslieferungen in Notstandsgebiete erinnert. In direkter Nachbarschaft am Karlsgraben gelegen, reicht die Schlange der Eisdiele vormittags bis an die Jakobskirche. Bei meiner Rückkehr von der Arbeit ist sie nur unverhältnismäßig kürzer. Gestern Abend meine ich sogar zwei Personen ausgemacht zu haben, die am Morgen auch schon auf Eis gewartet hatten. Oder standen die immer noch da?</p>
<p>Warum tun Menschen sich so was an?<span id="more-5519"></span></p>
<p>Als naheliegende Antwort kommt einem natürlich die Qualität des Eises in den Sinn. Leider kann ich diese nicht beurteilen, weil mir die Schlange immer zu lang war. Inzwischen hege ich die Vermutung, dass eben diese das Alleinstellungsmerkmal des Ladens ist. Ähnlich wie in den über die Welt verteilten Hard-Rock-Cafés, an deren Zutritt man gehindert wird, obwohl man von außen deutlich sehen kann, dass innen kein Platzmangel herrscht, scheint die Schlange ein wichtiges Merkmal der Exklusivität zu sein. Wie bei Ärzten, deren Qualität meine Oma einzig vom Füllstand des Wartezimmers ableitete. Eine Verkürzung der Eis-Schlange, beispielsweise durch die Einstellung weiterer Saisonkräfte, kann deshalb nicht im Interesse des Besitzers sein. Und auch nicht im Sinne der Aachener, die eines wichtigen Sommerindikators beraubt würden.</p>
<div id="attachment_5525" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2013/04/P1080948.jpg"><img class="size-medium wp-image-5525 " title="Belegung bei 18,5°C" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2013/04/P1080948-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">© Metaplot</p></div>
<p>Der zweite dieser wichtigen Sommerzeichen ist der Westpark. Ab 15 Grad plus hält es vor allem die studentischen Neu-Aachener nicht mehr in ihren vier Wänden. Geübte Anlieger können allein anhand der Belegungsquote der Liegewiese die Außentemperatur mit einer Genauigkeit von 0,5 Grad bestimmen. Was den Westpark allerdings zu einem herausragenden Sommerindikator macht, ist die Tatsache, dass man ihn nicht sehen muss, um ihn als solchen zu nutzen. Man riecht ihn. Beziehungsweise man riecht den Barbecuegeruch, der von unzähligen kleinen Grillstellen ausgeht und sich zu einem großen, fünf Monate dauernden olfaktorischen Grillfest vereint. Und man hört ihn. Beziehungsweise man hört Bongos, Didgeridoos und Gitarren die sich zu einem großen Westparklied vereinen: „Es ist Sommer.“</p>
<p>Alles in allem verfügen wir damit zumindest im Westviertel über zwei Sommerindikatoren, die in Sachen Genauigkeit wenige Wünsche offen lassen. (Dieser Artikel ist ursprünglich schon 2010 auf der Webseite der Aachener Nachrichten erschienen)</p>
<p><a href="mailto:amien@metaplot.de"><img title="Amien Idries" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2008/11/bar_amien.png" alt="" width="167" height="52" /></a></p>
<hr />
<p style="text-align: right;"><small>Amien unter schätzt | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2013</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kunst aus dem Kinderzimmer</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2013 14:21:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amien</dc:creator>
				<category><![CDATA[haltsam]]></category>

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		<description><![CDATA[Nathan Sawaya zeigt, was alles möglich ist
Im Prinzip waren die Umstände schuld. Vor allem der Mangel an Steinen. Wie oft saß ich in meinem Kinderzimmer, von der Vollendung des maßstabsgetreuen Nachbaus der Hagia Sophia oder des Kölner Doms nur einen Lego-Vierer entfernt. „Was aus mir alles hätte werden können“ &#8211; dieser Klageruf eines jeden mittelmäßigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nathan Sawaya zeigt, was alles möglich ist</strong></p>
<div id="attachment_5493" class="wp-caption alignnone" style="width: 456px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2013/02/yellow.jpg"><img class="size-full wp-image-5493  " title="yellow" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2013/02/yellow.jpg" alt="" width="446" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">© Ivan Lian</p></div>
<p>Im Prinzip waren die Umstände schuld. Vor allem der Mangel an Steinen. Wie oft saß ich in meinem Kinderzimmer, von der Vollendung des maßstabsgetreuen Nachbaus der <a href="http://www.spiegel.de/panorama/tuerkische-kulturgemeinde-in-oesterreich-prueft-klage-gegen-lego-a-879501.html" target="_blank">Hagia Sophia</a> oder des Kölner Doms nur einen Lego-Vierer entfernt. „Was aus mir alles hätte werden können“ &#8211; dieser Klageruf eines jeden mittelmäßigen Menschen begleitet auch mein Leben auf Schritt und Tritt. Er hämmert immer dann besonders stark an die Innenwand meines Schädels, wenn mal jemand zeigt, was alles möglich ist. Wenn, ja wenn die Umstände stimmen. <span id="more-5492"></span></p>
<div id="attachment_5503" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2013/02/alien.jpg"><img class="size-medium wp-image-5503" title="Alien" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2013/02/alien-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© Tony Fischer Photography</p></div>
<p>Nehmen wir beispielsweise <a href="http://brickartist.com/" target="_blank">Nathan Sawaya</a>. Der 38-Jährige hat wie viele von uns in seinem Kinderzimmer gesessen und Legosteine zusammengebaut. Als wir aber irgendwann andere Interessen hatten und unsere Legos zuerst unters Bett, dann auf den Speicher und schließlich zu irgendeinem jüngeren Verwandten umzogen, machte Sawaya einfach weiter. Auf der High-School, während des Jura-Studiums. Sawaya befreite sich von den von Lego durch Sets und Bauanleitungen vorgegebenen Konventionen und baute. Irgendwann war er studierter Jurist und autodidaktischer Lego-Master-Builder.</p>
<p>Inzwischen hat er seine Juristenkarriere an den Nagel gehängt und ist wohl der einzige Künstler, dessen Arbeitsmaterial Lego ist. In seinem mit 1,5 Millionen Steinen ausgestatteten Legozimmer schöpft er aus dem Vollen und über mangelnden Zuspruch von Kindern, den andere bildenden Künstler beklagen, kann er sich wohl nicht beschweren. Uns Hobby-Legoisten bleibt nichts als Staunen. (Bildquelle: <a href="http://www.flickr.com/photos/ivanlian/8500513992/" target="_blank">Flickr</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/tonythemisfit/4040395631/" target="_blank">Flickr</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/25802865@N08/8366483708/" target="_blank">Flickr</a>)</p>
<div id="attachment_5508" class="wp-caption alignnone" style="width: 432px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2013/02/swim.jpg"><img class="size-full wp-image-5508   " title="Swimmer" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2013/02/swim.jpg" alt="" width="422" height="282" /></a><p class="wp-caption-text">© Chooyutshing</p></div>
<p><a href="mailto:amien@metaplot.de"><img title="Amien Idries" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2008/11/bar_amien.png" alt="" width="167" height="52" /></a></p>
<hr />
<p style="text-align: right;"><small>Amien unter haltsam | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2013</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Interstellare Volkszählung</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jan 2013 15:27:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[falscher flagge]]></category>

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		<description><![CDATA[Den schnellsten Weg an unbekannte Orte weisen, alte Schulfreunde aus der Versenkung holen, die richtige Musik zum richtigen Zeitpunkt spielen: Dieses Internet kann schon eine ganze Menge toller Sachen. Eine seiner im Allgemeinen recht unterschätzten Fähigkeiten ist die Beantwortung von Fragen, die man höchstwahrscheinlich nie im Leben gestellt hätte. Etwa die, wie viele Menschen sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2013/01/screenhmpaisrn.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-5485" title="Major Tom, Captain Kirk und vier andere" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2013/01/screenhmpaisrn-1024x640.jpg" alt="" width="450" height="281" /></a>Den schnellsten Weg an unbekannte Orte weisen, alte Schulfreunde aus der Versenkung holen, die richtige Musik zum richtigen Zeitpunkt spielen: Dieses Internet kann schon eine ganze Menge toller Sachen. Eine seiner im Allgemeinen recht unterschätzten Fähigkeiten ist die Beantwortung von Fragen, die man höchstwahrscheinlich nie im Leben gestellt hätte. Etwa die, wie viele Menschen sich jetzt gerade im Weltall befinden, mit der sich die Seite  <a href="http://www.howmanypeopleareinspacerightnow.com/">howmanypeopleareinspacerightnow.com</a> – ja, da weiß man, was man hat – beschäftigt. Für besonders neugierige Gäste bieten deren Betreiber neben der immer aktuellen Zahl auch noch Links zu den Quellen, bei denen sie die entsprechenden Angaben gefunden haben. So kann jeder noch einmal exakt nachrechnen, wie viele Menschen gerade im Weltall unterwegs sind. Ob man sich das ohne diese Seite jemals gefragt hätte, ist an dem Punkt natürlich längst egal.</p>
<hr />
<p style="text-align: right;"><small>Christoph unter falscher flagge | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2013</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Private ist politisch</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jan 2013 11:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amien</dc:creator>
				<category><![CDATA[den nägeln]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[schöne neue welt]]></category>
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		<category><![CDATA[zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Presseschau zu den Wulffs
Ein Paar trennt sich. Eigentlich nichts besonderes, wenn dieses Paar nicht Bettina und Christian Wulff heißen würde. Weil der Ex-Bundespräsident und die Ex-First-Lady sich Lebewohl sagen, dürfte heute wohl jede Zeitung in Deutschland von dem Eheaus berichten. Ist in Ordnung, ebenso, wie man meines Erachtens auch ein paar Zeilen über das Eheende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5472" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2013/01/5693948244_f6d3635032_z.jpg"><img class="size-medium wp-image-5472 " title="Wulffs Neue?" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2013/01/5693948244_f6d3635032_z-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">© Blog do Planalto</p></div>
<p><strong>Presseschau zu den Wulffs</strong></p>
<p>Ein Paar trennt sich. Eigentlich nichts besonderes, wenn dieses Paar nicht Bettina und Christian Wulff heißen würde. Weil der Ex-Bundespräsident und die Ex-First-Lady sich Lebewohl sagen, dürfte heute wohl jede Zeitung in Deutschland von dem Eheaus berichten. Ist in Ordnung, ebenso, wie man meines Erachtens auch ein paar Zeilen über das Eheende von Sylvie und Raphael van der Vaart verlieren konnte. Da bin ich wahrlich kein Verächter von Boulevardkost. Das Problem bei den Wulffs ist aber, dass ein Teil des Paares mal Politiker war, weshalb nicht wenige Journalisten wohl dachten: „Moment, der war mal Politiker? Da könnte ich doch einen Kommentar schreiben.“<span id="more-5471"></span></p>
<p>Halten wir uns deshalb kurz vor Augen, was man unter einem journalistischen Kommentar versteht. Im „ABC des Journalismus“ findet man folgende Definition:<br />
„Der Kommentar nimmt im Regelfall zu einer aktuellen Nachricht Stellung. Er erläutert die Wichtigkeit des Themas, interpretiert die Bedeutung, macht mit Zusammenhängen vertraut, stellt Kombinationen an, wägt unterschiedliche Auffassungen ab, setzt sich mit anderen Standpunkten auseinander und verhilft dem Leser dazu, sich ein abgerundetes Bild über das Ereignis zu machen.“ In einem guten Kommentar sollte der Hintergrund analysiert und erklärt, außerdem die Meinung des Schreibers argumentativ belegt werden. Er soll die Leser dazu anregen, sich eine eigene Meinung zum Thema zu bilden.</p>
<p>Meinung, Hintergründe, Bedeutung, also. Das ist bei einer Trennung freilich ein wenig schwierig. Was ließe sich mehr sagen, als das was man auch bei der Trennung von Uschi und Manni aus dem Bekanntenkreis hört?:<br />
„Traurig, die waren doch so ein tolles Paar.“<br />
„Schlimm für die Kinder.“<br />
„Die hat bestimmt ´nen Neuen. War eh immer ein falsches Biest.“</p>
<p>Dementsprechend lesen sich dann auch die Kommentare in den heutigen Tageszeitungen.</p>
<p>Da gibt es zum einen die Zeigefingererheber, die ihre Leser zurechtweisen:</p>
<p>Die Nordsee-Zeitung etwa schreibt: „Dass auch vermeintlich einflussreiche Menschen vor einer Trennung nicht gefeit sind, macht Bettina und Christian Wulff menschlich. Und jede bösartige Häme, die einem auf der Zunge liegt, doppelt überflüssig.“</p>
<p>Die Westdeutsche Zeitung ist traurig: „Eine Trennung ist fast immer eine traurige Sache. Auch für dieses Paar. Obwohl die beiden vieles falsch gemacht haben, sind hämische Witze, wie sie derzeit kursieren, unangebracht.“</p>
<p>Die Allgemeine Zeitung Mainz sorgt sich derweil um die Kinder: „Wichtiger: Drei Kinder sind betroffen (&#8230;). Es gibt die Theorie, dass manche Trennung auch für die Kinder das Beste sei; aber was gemeinhin überwiegt, sind doch wohl Leid und Schmerz.“</p>
<p><strong>Verhinderte Paartherapeuten</strong></p>
<p>Gähn. Ein wenig unterhaltsamer sind da doch die verhinderten Paartherapeuten, die sich augenscheinlich in deutschen Redaktionen zu tummeln scheinen.</p>
<p>Mein Favorit sind dabei die Nürnberger Nachrichten, die über Bettina Wulff scheinheilig schreiben: „Welche Motive die 39-Jährige antrieben, das geht in der Tat niemanden etwas an.“ Nur, um anschließend wild über eben diese Motive zu spekulieren. „Aber es lässt sich aus ihrem Reden, Schreiben und Handeln schon etwas herauslesen, das zusehends zu beobachten ist: Wie sie da etwa lamentierte über all die Belastungen, die mit ihrer Rolle als Präsidenten-Gattin verbunden gewesen seien, das zeigte doch eine reichlich ausgeprägte Ich-Bezogenheit. Zu diesem offiziell gar nicht existierenden Amt der First Lady gehören eben auch Aufgaben und die Tatsache, im Blickpunkt zu stehen. Aber ein Begriff wie ,Pflichtbewusstsein‘ passt vielleicht nicht in die Weltsicht von Bettina Wulff.“</p>
<p>Die Leipziger Volkszeitung übt sich derweil in Küchen-Psychologie: „Überraschen kann die Trennungsnachricht nicht. Neue Brille, neue Frisur &#8211; jeder Paartherapeut weiß, was das bedeutet.“ <em>Bitte übernehmen, Frau Kallwass.</em></p>
<p>Die Badische Neuste Nachrichten scheint sogar bei den Therapiesitzungen der Wulffs dabei gewesen zu sein: „Mit Paartherapie alleine ist keine Ehe zu retten &#8211; nur wenn auf beiden Seiten der feste Wille besteht, auch in schlechten Zeiten zusammenzuhalten, gibt es eine Zukunftschance. Großburgwedel ist für Bettina Wulff auf Dauer eine Nummer zu klein.“ <em>Dumm nur, dass Bettina Wulff  im Großburgwedelschen „Klinkerstein des Anstoßes“ (Leipziger Volkszeitung) wohnen bleibt.</em></p>
<p>Bleibt der Eindruck, dass manche Journalisten den 70er-Jahre-Leitspruch der Frauenbewegung vom Privaten, das politisch ist, gründlich missverstanden haben. Zum Abschluss noch &#8211; frei nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dragoslav_Stepanović" target="_blank">Dragoslav Stepanovic</a> &#8211; der einzige schlüssige Kommentar den man zur Trennung der Wulffs abgeben kann: „Lebbe geht weida.“ (Bildquelle: <a href="http://www.flickr.com/photos/blogplanalto/5693948244/" target="_blank">Flickr</a>)</p>
<p><a href="mailto:amien@metaplot.de"><img class="alignright" title="Amien Idries" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2008/11/bar_amien.png" alt="" width="167" height="52" /></a></p>
<hr />
<p style="text-align: right;"><small>Amien unter den nägeln | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2013</small></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine Koch verdirbt den Brei</title>
		<link>http://www.metaplot.de/unter-irdisch/eine-koch-verdirbt-den-brei</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jan 2013 08:32:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amien</dc:creator>
				<category><![CDATA[irdisch]]></category>
		<category><![CDATA[doku]]></category>
		<category><![CDATA[tv]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur Teenager in Not
Im Prinzip ist zum Thema Scripted Reality alles gesagt. Messie-Alarm, Mitten im Leben, Die Super-Nanny und, und, und. Gäbe es da nicht dieses neue wundervolle Format „Teenager in Not“, das es versteht, verschiedene Scripted-Reality-Formate virtuos miteinander zu verbinden. Es gibt Messie-Elemente, Parallelen zur Super-Nanny sind durchaus erwünscht, ab und an wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nicht nur Teenager in Not</strong></p>
<p><a href="http://www.metaplot.de/unter-irdisch/eine-koch-verdirbt-den-brei">Zum Anschauen des Videos klicken</a></p>Im Prinzip ist zum Thema Scripted Reality alles gesagt. Messie-Alarm, Mitten im Leben, Die Super-Nanny und, und, und. Gäbe es da nicht dieses neue wundervolle Format „Teenager in Not“, das es versteht, verschiedene Scripted-Reality-Formate virtuos miteinander zu verbinden. Es gibt Messie-Elemente, Parallelen zur Super-Nanny sind durchaus erwünscht, ab und an wird auch mal die Bude renoviert und häufig fühlt man sich an das Model und der Freak erinnert. Das Model ist in diesem Fall die Moderatorin, die man zweifelsohne als blonden Schuss bezeichnen kann. Da sie aber eine Pädagogin <span style="text-decoration: line-through;">spielt</span> ist, bedient sich RTL2 zweier raffinierter Tricks, um beim einfach gestrickten Zuschauer Blondes-Dummchen-Vorurteilen vorzubeugen. Dabei ist von Vorteil, dass das Moderatoren-Blondchen über einen <a href="http://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-19487/Dissertation_Sarah_Koch.pdf" target="_blank">Doktortitel</a> verfügt (doch, ehrlich). So etwas vermittelt ungeachtet der jüngsten Diskussionen um erschlichene Dissertationen Seriosität. Dr. Sarah Sophie Koch kann kein blondes Dummchen mit höchst fragwürdigen pädagogischen Methoden sein. So denkt zumindest RTL2.<span id="more-5444"></span></p>
<p>Als zweites Seriositätssignal dient eine Brille, die die Produktionsfirma offenbar aus den Requisiten alter Vom-hässlichen-Entlein-zum-schönen-Schwan-Filme der 80er-Jahre entwendet hat. Große Brille + Pferdeschwanz = hässlich. Dann Brille abnehmen und Pferdeschwanz öffnen, um mit Gegenlicht und in Zeitlupe das Haar zu schütteln = schön. Da es sich bei „Teenager in Not“ aber wie gesagt um ein seriöses Format handelt, spart sich Frau Dr. Koch das Haareschütteln und trägt das Deckhaar initial offen. Wir haben dennoch verstanden.</p>
<p><strong>Koch stößt in die TV-Pädagogen-Marktlücke</strong></p>
<p>Klar ist, dass die Doktorfrau versucht, die seit dem Aufhören von Katharina Saalfrank entstandene TV-Pädagogen-Marktlücke zu besetzen. Die Super-Nanny hatte nach Kritik an dem Format das Handtuch geschmissen und gesagt, sie habe bei der Sendung Probleme mit ihrem Gewissen (eine Erkenntnis, für die sie immerhin sieben Jahre benötigte). Ähnliche Probleme hat die Doktorfrau Koch offensichtlich nicht. In einem Interview mit der Berliner Zeitung sagte sie, dass sie keine Angst habe, das TV-Format nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren zu können. Nun, Frau Dr. Koch, das kann an der Qualität des Formats liegen, oder aber an der Ihres Gewissens.</p>
<p>Bis auf die Tatsache, dass (bislang) keine Schutzbefohlenen vor laufender Kamera geschlagen werden, unterscheidet sich „Teenager in Not“ nämlich kaum von der „Super-Nanny“. Essstörungen, Borderline, Internet-Mobbing und ähnliches werden in der Sendung „behandelt“. Dabei nimmt sich die hauptberufliche Familientherapeutin pro Fall immerhin vier Tage Zeit, um die Teenager mithilfe eines „Mental-Coachings“ in die Lage zu versetzen, Hilfe annehmen zu können. Außerdem knüpft Sie nach eigenen Angaben ein Netz aus Hilfsangeboten vor Ort. Dabei legt Frau Dr. Koch ihre Hand dafür ins Feuer, dass die gezeigten Probleme auch wirklich die der gezeigten Protagonisten und nicht etwa geschauspielert sind, weiß aber gleichzeitig nicht, ob die <a href="http://top.de/news/45Ov-teenager-not-12-fakten-rtl2-paedagogin-dr-sarah-sophie-koch" target="_blank">Teenager für ihren Auftritt in der Sendung Geld erhalten</a>. Selbst wenn alle Beteiligten &#8211; so wie die Doktorfrau es sich wünscht &#8211; aus der Sendung mit erhobenen Häuptern entlassen werden können, bleibt die Tatsache, dass ernsthafte Probleme von Jugendlichen so dargestellt werden, als ließen sie sich mit viel Spucke, liebevollen Moderatorenumarmungen und ein wenig gutem Willen in Rekordzeit aus der Welt schaffen. Was aus pädagogischer Sicht nur zu einem Saalfrankschen Ratschlag für Frau Dr. Koch führen kann: Ab auf die stille Treppe!</p>
<p><strong>PR-Sprech aus der achten Klasse</strong></p>
<p><div id="attachment_5458" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2013/01/Bildschirmfoto-2013-01-05-um-19.24.48.jpg"><img class="size-medium wp-image-5458" title="PR-Sprech aus der achten Klasse" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2013/01/Bildschirmfoto-2013-01-05-um-19.24.48-300x182.jpg" alt="" width="300" height="182" /></a><p class="wp-caption-text">© LOM</p></div>
<p>P.S. Es bleibt wirklich zu hoffen, dass Frau Dr. Koch deutlich professioneller pädagogisiert, als Ihre Management public-related. Der <a href="http://l-o-m.com/koch.html" target="_blank">Koch-Pressetext </a>auf der Homepage von Lom (das steht für lots of management) liest sich jedenfalls wie der Schreib-Versuch eines Achtklässlers aus der PR-AG. Hier ein paar Auszüge: „Die promovierte Sarah Sophie Koch zeigt in der Sendung nicht nur ihre fachliche Kompetenz als studierte Pädagogin, sondern brilliert auch durch ihr vorteilhaftes Wirken auf dem Bildschirm. Nicht ohne Grund sind die Zuschauer begeistert, da es ihr gelingt, durch Glaubwürdigkeit, Intelligenz und Schönheit zu überzeugen!“ oder „Neben dem Ballettanz, den sie in einer sechsjährigen Ausbildung erlernte, schlägt ihr Herz vor allem für den Showtanz, der zeigt, dass sie wirkliches Feuer im Blut hat.“</p>
<p>Nicht auszuschließen also, dass Frau Doktor auch in Zukunft vorteilhaft auf dem Bildschirm brillieren wird. Wir schlagen „Let´s Dance“ vor. Da kann sie zeigen, wie viel Feuer sie im Blut hat, ihren Pferdeschwanz öffnen und das Haar schütteln. Zumindest blieben dann die Teenager verschont. (Bildquelle: <a href="http://l-o-m.com/koch.html" target="_blank">Screenshot</a>)</p>
<p><a href="mailto:amien@metaplot.de"><img class="alignright" title="Amien Idries" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2008/11/bar_amien.png" alt="" width="167" height="52" /></a></p>
<hr />
<p style="text-align: right;"><small>Amien unter irdisch | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2013</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Keine Eile</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Dec 2012 08:34:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bin ich zu spät? Geht. Die Aufführung des John-Cage-Stücks »Organ²/ASLSP« in Halberstadt läuft schon, wird aber noch ein wenig länger dauern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-5432" title="»Organ²/ASLSP«" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/12/aslsp.jpg" alt="" width="600" height="380" />Wer zu diesem Konzert möchte, muss sich nicht unbedingt beeilen. Die Aufführung des Stücks »Organ²/ASLSP« aus der Feder des US-amerikanischen Komponisten, Klangexperimentalisten und was nicht sonst noch alles <a rel="nofollow" href="http://johncage.org/">John Cage</a> (1912-1992) in der Burchardikirche zu Halberstadt hat zwar schon vor einiger Zeit begonnen. Sie wird aber auch noch eine ganze Weile andauern. Denn »ASLSP« steht für: as slow as possible. Mit der Frage, wie langsam denn »so langsam wie möglich« tatsächlich ist, beschäftigen sich Musikwissenschaftler und Orgelbauer, seit Cage dieses Stück Mitte der 80er Jahre erschaffen hat. Und weil deren Beantwortung weit über Musiktheorie und Spieltechnik hinausgeht, haben sich längst auch Theologen und Philosophen ihrer angenommen. Schließlich tangiert »Organ²/ASLSP« auch Aspekte, die in ihren Zuständigkeitsbereich fallen. Was ist Zeit? Was die Ewigkeit? Im Grunde wäre das Spielen dieses Stücks bis in die Unendlichkeit hinein denkbar. So sagt zumindest die Theorie.</p>
<p>In der Praxis wollen es die Menschen hinter dem <a rel="nofollow" href="http://www.aslsp.org">John-Cage-Orgel-Kunstprojekt</a> in Halberstadt allerdings nicht übertreiben. 639 Jahre, so meinen sie, sollen fürs Erste reichen. Dieses Alter hatte die Domorgel auf dem Buckel, als auf ihr im September 2001 der erste Ton der Cage-Komposition erklang. Ebenso viel Zeit soll nun während dessen Aufführung vergehen. Aufs große Ganze betrachtet, hat das Konzert also gerade erst begonnen. Aktuell wird Impuls 13 gespielt, ein mäandernder Dreiklang aus a, c und fis. Der nächste Klangwechsel ist für den 5. Oktober 2013 vorgesehen. Sollte man es dienstags bis sonntags zwischen 12:00 und 16:00 Uhr nicht in die Burchardikirche schaffen, lässt sich der aktuelle Ton auch im Internet anhören.</p>
<hr />
<p style="text-align: right;"><small>Christoph unter falscher flagge | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2012</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Happy Löhrsday</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Dec 2012 08:38:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>METAPLOT</dc:creator>
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		<category><![CDATA[in eigener sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Countdown tickt
Gleich zwei Mal wird dieser Tage im nächsten METAPLOT-Umfeld Geburtstag gefeiert. Ende November jährte sich der METAPLOT-Startschuss zum vierten Mal. In Zeiten, in denen aufgrund von Finanz- und Staatsschuldenkrise grenzenloses Wachstum zu Recht infrage gestellt wird, verbuchen wir die zähe Entwicklung der Besucherzahlen als Erfolgsgeschichte. Klickgier und Medienhype. Damit kann und will METAPLOT [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Countdown tickt</strong></p>
<div id="attachment_5426" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/12/P1040808.jpg"><img class="size-medium wp-image-5426" title="Happy Birthday" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/12/P1040808-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">© Metaplot</p></div>
<p>Gleich zwei Mal wird dieser Tage im nächsten METAPLOT-Umfeld Geburtstag gefeiert. Ende November jährte sich der METAPLOT-Startschuss zum vierten Mal. In Zeiten, in denen aufgrund von Finanz- und Staatsschuldenkrise grenzenloses Wachstum zu Recht infrage gestellt wird, verbuchen wir die zähe Entwicklung der Besucherzahlen als Erfolgsgeschichte. Klickgier und Medienhype. Damit kann und will METAPLOT nichts zu tun haben.</p>
<p>Viel wichtiger ist auch der zweite Jubeltag. Christoph wird 39. Und zwar genau heute. An Dramatik gewinnt dieses Wiegenfest dadurch, dass es der letzte Geburtstag eines METAPLOTERS mit der inzwischen liebgewonnenen 3 am Anfang ist. Im kommenden Jahr werden wir alle 40. Das Schöne ist, dass unser Nesthäkchen aufgrund der Gnade der späten Geburt noch ein Jahr Zeit hat. Und so lange nicht jeder von uns 40 ist, dürfen auch wir anderen uns ein wenig wie 39 fühlen. Danke dafür.</p>
<hr />
<p style="text-align: right;"><small>METAPLOT unter den nägeln | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2012</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Flaggen-Ökonomie</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Sep 2012 07:35:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wirtschaftliche Perspektiven für den islamischen Raum
Alles, aber auch wirklich alles ist schmähvideo-technisch inzwischen besprochen worden. So scheint es zumindest. Denn ein Aspekt wurde in der öffentlichen Debatte um den Film „Die Unschuld der Muslime“ bislang sträflich vernachlässigt. Nennen wir es die Flaggen-Ökonomie. Denn eines ist klar, neben extremistischen Hetzern dürfte sich vor allem eine Branche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wirtschaftliche Perspektiven für den islamischen Raum</strong></p>
<div id="attachment_5417" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/09/Nicht-dass-die-palästinensische-Fahne-Feuer-fängt.jpg"><img class="size-medium wp-image-5417 " title="Nicht dass die palästinensische Fahne Feuer fängt" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/09/Nicht-dass-die-palästinensische-Fahne-Feuer-fängt-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">© pooyan</p></div>
<p>Alles, aber auch wirklich alles ist schmähvideo-technisch inzwischen besprochen worden. So scheint es zumindest. Denn ein Aspekt wurde in der öffentlichen Debatte um den Film „Die Unschuld der Muslime“ bislang sträflich vernachlässigt. Nennen wir es die Flaggen-Ökonomie. Denn eines ist klar, neben extremistischen Hetzern dürfte sich vor allem eine Branche über den Gewaltausbruch gefreut haben: das flaggenproduzierende und -handelnde Gewerbe.<span id="more-5416"></span></p>
<p>Ganz einfach, weil brennende Sternenbanner zu einer islamistischen Demonstration gehören wie trockener Rotwein zu Wild. Die Ökonomen sind also dazu aufgerufen, die wirtschaftliche Bedeutung des Flaggenverbrennens für den islamischen Raum zu untersuchen. Denn jede brennende Fahne muss vorher produziert (gut, davon dürfte in erster Linie China profitieren) und von einem lokalen Händler verkauft werden. Steckt in der Flaggen-Ökonomie womöglich ein Potenzial, das dabei helfen könnte, den verarmten Massen wirtschaftliche Perspektiven aufzuzeigen? Und wenn ja, in welche Flaggen sollte der potenzielle Flaggenverkäufer investieren? USA und Israel gehen immer; dänische Fahnen erweisen sich nach dem großen Erfolg im Jahr 2006 inzwischen eher als Ladenhüter. Und wieso sieht man keine brennende EU-Fahne? Ist das womöglich ein weiteres Indiz für die schwindende Bedeutung des europäischen Kontinents? Sollte der Einsteiger ins Flaggenbusiness antizyklisch denken und bereits jetzt einen Vorrat an Flaggen bislang wenig beachteter Länder anlegen?</p>
<div id="attachment_5418" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/09/Flaggen-kann-man-auch-essen.jpg"><img class="size-medium wp-image-5418 " title="Eine weiter Alternative: einfach essen" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/09/Flaggen-kann-man-auch-essen-300x258.jpg" alt="" width="300" height="258" /></a><p class="wp-caption-text">© Jocelyn McAuley</p></div>
<p>Neben dem Flaggenverkauf könnte sich außerdem eine Investition im Puppenbaubereich lohnen. Auch Puppen werden gerne verbrannt, ähneln aber bislang eher <a title="Das soll übrigens eine Obamapuppe sein" href="http://www.taz.de/uploads/images/684x342/dpaoba.jpg" target="_blank">handelsüblichen Vogelscheuchen</a> als Regierungschefs verhasster Länder. Der Puppenproduzent, dem es gelänge, die Ähnlichkeiten mit Obama oder Netanjahu besser herauszuarbeiten, dürfte im arabischen Raum Absatzrekorde verbuchen.</p>
<p>Fragen über Fragen, denen sich aus deutscher Sicht eine weitere anschließt. Betrachtet man die Bilder von den Protesten vor der deutschen Botschaft in Khartum fallen besonders die <a title="Klein, aber mein" href="http://www.bz-berlin.de/multimedia/archive/00383/sudan-botschaft5_38327718.jpg" target="_blank">kleinen Fähnchen</a> auf, die vermutlich für Demonstranten mit kleinem Geldbeutel gedacht sind. Flaggenverbrennen to go, sozusagen. Die sehen stark nach EM-Restbeständen aus. Vermisst also irgendwer seine Autofähnchen? Und wie verbrennt man eigentlich diese Dinger, die fußballbegeisterte Autofahrer so gerne über ihre Außenspiegel stülpen? (Bildquelle: <a href="http://www.flickr.com/photos/pooyan/3188579911/" target="_blank">Flickr</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/mcauliflower/307373905/" target="_blank">Flickr</a>)</p>
<p><a href="mailto:amien@metaplot.de"><img class="alignright" title="Amien Idries" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2008/11/bar_amien.png" alt="" width="167" height="52" /></a></p>
<hr />
<p style="text-align: right;"><small>Amien unter schätzt | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2012</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kurze Zwischenfrage</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Aug 2012 07:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
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		<category><![CDATA[seltsames (er-)leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Würdet Ihr Eure belichteten Filme/Speicherkarten diesem Laden zum Entwickeln/Bearbeiten anvertrauen?


Christoph unter haltsam &#124; © METAPLOT, 2012]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Würdet Ihr Eure belichteten Filme/Speicherkarten diesem Laden zum Entwickeln/Bearbeiten anvertrauen?</p>
<p><a rel="lightbox" href="http://www.flickr.com/photos/metapratsch/7822728284/"><img class="alignnone" title="Nomen, Omen, oder was?" src="http://farm9.staticflickr.com/8001/7822728284_6ccbeb630a.jpg" alt="" width="490" height="328" /></a></p>
<hr />
<p style="text-align: right;"><small>Christoph unter haltsam | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2012</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Lieblingslied # 4</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Aug 2012 06:39:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die verbitterte Abrechnung
Die Laufbahn von MC Rene als Karriere zu bezeichnen wäre vermutlich übertrieben. Der Rapper aus der Nicht-Gerade-Hip-Hop-Hochburg Braunschweig ist ein Kind der ersten deutschen Reimgeneration. Er verdiente sich Anfang der 90er Jahre erste Sporen auf Jams und galt ganz kurz als das nächste große Ding &#8211; in einer Zeit wohlgemerkt, in der es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die verbitterte Abrechnung</strong></p>
<div id="attachment_5404" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/08/5768115666_46385ffa6f_b.jpg"><img class="size-medium wp-image-5404" title="Microphone" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/08/5768115666_46385ffa6f_b-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© florianplag</p></div>
<p>Die Laufbahn von MC Rene als Karriere zu bezeichnen wäre vermutlich übertrieben. Der Rapper aus der Nicht-Gerade-Hip-Hop-Hochburg Braunschweig ist ein Kind der ersten deutschen Reimgeneration. Er verdiente sich Anfang der 90er Jahre erste Sporen auf Jams und galt ganz kurz als das nächste große Ding &#8211; in einer Zeit wohlgemerkt, in der es was deutschen Rap angeht viele nächste große Dinger gab. Es folgten fünf Alben, Moderationen mit Oliver Pocher sowie beim Hip-Hop-Magazins Mixery Raw Deluxe und eine Kollaboration mit DJ Tomekk, die ihn wohl das letzte Stück Szenen-Credibilität verlieren ließ. Alles in allem also nicht der Rede wert.</p>
<p>Wenn es da nicht „Die Enthüllung“ aus dem Jahr 2005 gäbe. Ein Stück, das rückblickend als eine Art letztes Aufbäumen verstanden werden kann. Reen, so nannte er sich inzwischen, war Ende Zwanzig und schien den Traum davon, es doch noch einmal mit der Musik zu schaffen, noch nicht aufgegeben zu haben. Er packte seine ganze Wut über dissende Kollegen und die Ungerechtigkeiten der Branche, wenn nicht der ganzen Welt, in den Track und ließ seine „Karriere“ Revue passieren. Unterbrochen wird die Abrechnung lediglich von Zwischenansagen des damals aufstrebenden und äußerst credibilen Sido. Herausgekommen ist „Deutschlands längster Solotrack“, der obwohl oder gerade weil er so selbstgerecht und verbittert ist, zu Herzen geht.</p>
<p>Und was macht MC Rene  jetzt? Vor zwei Jahren kündigte er sowohl seinen Job im Callcenter als auch seine Wohnung, kauft sich eine Bahncard 100 und reiste als Hip-Hop-Comedian durch Deutschland. Darüber hat er jetzt ein Buch geschrieben und &#8211; man glaubt es kaum &#8211; auch wieder einen <a href="http://www.mcrene.de/" target="_blank">Track</a> aufgenommen. Das Leben ist und bleibt eben ein Struggle. (Bildquelle: <a href="http://www.flickr.com/photos/florianplag/5768115666/" target="_blank">Flickr</a>)</p>
<p><a href="http://www.metaplot.de/unter-schaetzt/lieblingslied-4">Zum Anschauen des Videos klicken</a></p>
<p><a href="mailto:amien@metaplot.de"><img class="alignright" title="Amien Idries" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2008/11/bar_amien.png" alt="" width="167" height="52" /></a></p>
<hr />
<p style="text-align: right;"><small>Amien unter schätzt | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2012</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Doppelpack XII</title>
		<link>http://www.metaplot.de/unter-bewusst/doppelpack-xii</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Aug 2012 07:49:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Universal-Biografie
Was unterscheidet den Menschen vom Tier? Nach Ansicht vieler Philosophen ist es vor allem das Bewusstsein der eigenen Endlichkeit, die der homo sapiens seinem tierischen Verwandten voraushat. Wobei unser heutiger Doppelpack zeigt, dass dieses Wissen eher Fluch als Segen ist. Denn wer vom Ende weiß, kann sich bis zu selbigem allerhand Gedanken über Sinn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Universal-Biografie</strong></p>
<div id="attachment_5392" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/08/mustermann.jpg"><img class="size-medium wp-image-5392" title="Dies ist nur ein Muster" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/08/mustermann-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© loop_oh</p></div>
<p>Was unterscheidet den Menschen vom Tier? Nach Ansicht vieler Philosophen ist es vor allem das Bewusstsein der eigenen Endlichkeit, die der homo sapiens seinem tierischen Verwandten voraushat. Wobei unser heutiger Doppelpack zeigt, dass dieses Wissen eher Fluch als Segen ist. Denn wer vom Ende weiß, kann sich bis zu selbigem allerhand Gedanken über Sinn und Unsinn des Lebens machen. Sowohl bei „The Godfathers“ als auch bei „Blumentopf“ schlägt das Pendel eindeutig in Richtung Unsinn aus. Den Paten aus London verdanken wir mit der Textzeile „Birth, School, Work, Death“ die wohl kürzeste und universalste Biografie der Musikgeschichte. Und bei Blumentopfs „Manfred Mustermann“ läuft es im Prinzip aufs Gleich hinaus, wenn die Münchener dafür auch deutlich mehr Worte benötigen. Klar ist auch, dass man auf solche Stücke von Kühen, Ziegen &amp; Co. bislang vergeblich gewartet hat. (Bildquelle: <a href="http://www.flickr.com/photos/loop_oh/4014547403/" target="_blank">Flickr</a>)</p>
<p><a href="http://www.metaplot.de/unter-bewusst/doppelpack-xii">Zum Anschauen des Videos klicken</a></p>
<p><a href="http://www.metaplot.de/unter-bewusst/doppelpack-xii">Zum Anschauen des Videos klicken</a></p>
<p><a href="mailto:amien@metaplot.de"><img class="alignright" title="Amien Idries" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2008/11/bar_amien.png" alt="" width="167" height="52" /></a></p>
<hr />
<p style="text-align: right;"><small>Amien unter bewusst | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2012</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der CHIO-Gefahrensucher</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jul 2012 15:49:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Volker Lang, der Rex Kramer Aachens
Erinnert sich noch jemand an Rex Kramer? Nebenberuf:  Flugzeugmechaniker. Hauptberuf: Gefahrensucher. Im Kentucky Fried Movie beweist der weiße Kramer ziemlich sinnfrei Mut, indem er am denkbar ungünstigsten Ort laut das N-Wort brüllt.
Aachens Rex Kramer heißt Volker Lang. Er produziert und verkauft Taschen und Portemonnaies. Das tut er seit November [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Volker Lang, der Rex Kramer Aachens</strong></p>
<p><a href="http://www.metaplot.de/unter-wandert/der-chio-gefahrensucher">Zum Anschauen des Videos klicken</a></p>Erinnert sich noch jemand an Rex Kramer? Nebenberuf:  Flugzeugmechaniker. Hauptberuf: Gefahrensucher. Im Kentucky Fried Movie beweist der weiße Kramer ziemlich sinnfrei Mut, indem er am denkbar ungünstigsten Ort laut das N-Wort brüllt.</p>
<p>Aachens Rex Kramer heißt <a href="http://volker-lang-accessoires.de/index.php" target="_blank">Volker Lang</a>. Er produziert und verkauft Taschen und Portemonnaies. Das tut er seit November 2011 in einem neuen Geschäft am Aachener Hansemannplatz, das sich dieser Tage mit einem großen Pferdebild schmückt. So weit, so gewöhnlich zu CHIO-Zeiten.<span id="more-5371"></span></p>
<p><strong>Einschub für Nicht-Locals: </strong>Aachen ist die Heimatstadt von METAPLOT und neben dem Karlspreis, der Alemannia und den Printen vor allem für sein CHIO bekannt. Das hat nichts mit Chips zu tun, sondern bedeutet <em>Concours Hippique International Officiel</em> und ist ein bedeutendes Pferdesport-Turnier, das jährlich 360000 Besucher anzieht und so den Eindruck entstehen lässt, dass alle aber auch wirklich alle Aachener Pferdesportfans sind.</p>
<p>Zu Zeiten des CHIO sind also Pferde auf Schaufenstern nichts Ungewöhnliches, weil sie aus Sicht der Geschäftsinhaber die Chance erhöhen, dass ein CHIO-Besucher die Schwelle übertritt. Selbst einen CHIO-Schaufensterwettbewerb gibt es, bei dem Volker Lang wohl wenig Chancen hätte, weil sein Schaufenster ein Affront für jeden Freund springender Pferde sein dürfte.</p>
<p><div id="attachment_5377" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="lightbox" href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/07/2012-07-06-14.44.12.jpg"><img class="size-medium wp-image-5377 " title="Das etwas andere CHIO-Schaufenster" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/07/2012-07-06-14.44.12-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">© METAPLOT</p></div>
<p>Das Pferdebild auf seinem Schaufenster entpuppt sich nämlich als Schaubild, das die besten Fleischstücke des Pferdes featured. Als Metzgerlaie ist man erstaunt, wie viel von diesen Tieren verwertbar ist. Im Fenster daneben bietet Lang als zusätzlichen Service das traditionsreiche Rezept des <a class="fancybox iframe" href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/07/2012-07-06-14.44.23.jpg" target="_blank">Rheinischen Pferdesauerbraten</a> an: „Lassen Sie die Marinade nun abkühlen und gießen sie anschließend über das Pferdefleisch.“</p>
<p>METAPLOT dankt Volker Lang für seinen Mut und dafür, dass er dem CHIO-Publikum zeigt, dass Striegeln und Piaffenbeibringen nicht alles ist, was man mit Pferden machen kann.</p>
<p><a href="mailto:amien@metaplot.de"><img class="alignright" title="Amien Idries" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2008/11/bar_amien.png" alt="" width="167" height="52" /></a></p>
<hr />
<p style="text-align: right;"><small>Amien unter wandert | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2012</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>100 auf die Zwölf</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jul 2012 08:49:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
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		<category><![CDATA[erinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Das ist Alex Chadwick von der Musikalienfachhandlung »Chicago Music Exchange«, oder zumindest sind das einige Teile von ihm: sein Oberkörper, seine Arme und Hände und nicht zuletzt seine 1958er Fender Stratocaster. Mit der spielt der gute Alex innerhalb von 12 Minuten sagenhafte 100 legendäre Riffs &#8211; in einem Take. Weil er das in chronologischer Reihenfolge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/07/100riffs.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5362" title="100 Riffs in 12 Minuten: Alex Chadwick" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/07/100riffs.jpg" alt="" width="957" height="538" /></a>Das ist Alex Chadwick von der Musikalienfachhandlung »<a href="http://www.chicagomusicexchange.com/">Chicago Music Exchange</a>«, oder zumindest sind das einige Teile von ihm: sein Oberkörper, seine Arme und Hände und nicht zuletzt seine 1958er Fender Stratocaster. Mit der spielt der gute Alex innerhalb von 12 Minuten sagenhafte 100 legendäre Riffs &#8211; in einem Take. Weil er das in chronologischer Reihenfolge tut, gibt er mit diesem Video einen ebenso schönen wie knackigen Überblick über die Geschichte des Rock &#8216;n&#8217; Roll. Den Anfang macht er mit Chet Atkins&#8217; »Mr. Sandman« und dann dürfte für so ziemlich jeden etwas dabei sein. Viel Vergnügen. Und bei Interesse findet Ihr weitere Informationen <a href="http://www.chicagomusicexchange.com/100riffs/">auf der Seite</a> des Shops, für den Alex arbeitet.  <sub><small>(Bildquelle: <a href="https://vimeo.com/43426940">Screenshot</a>)</small></sub></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="490" height="275" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=43426940&amp;force_embed=1&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="490" height="275" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=43426940&amp;force_embed=1&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<hr />
<p style="text-align: right;"><small>Christoph unter haltsam | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2012</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hammer, wa?!</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jun 2012 11:18:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
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		<category><![CDATA[fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus dem Südwesten der Republik hat mich gestern ein Foto erreicht, das ich gerne hier mit Euch teilen möchte. Die Einsenderin ist damit einverstanden. Und einen kurzen Kommentar zum Bild hatte sie auch noch: »Klingt gar nicht so chemisch, oder?«
Vielen Dank, liebe Eva. Der eine oder andere Besucher unserer Seite wird bestimmt genauso viel Spaß [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus dem Südwesten der Republik hat mich gestern ein Foto erreicht, das ich gerne hier mit Euch teilen möchte. Die Einsenderin ist damit einverstanden. Und einen kurzen Kommentar zum Bild hatte sie auch noch: »Klingt gar nicht so chemisch, oder?«</p>
<p>Vielen Dank, liebe Eva. Der eine oder andere Besucher unserer Seite wird bestimmt genauso viel Spaß an Deinem Bild haben, wie ich es gestern Abend hatte. Hier ist das gute Stück:</p>
<div id="attachment_5356" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><a rel="lightbox" href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/06/Lausenhammer.jpg"><img class="size-full wp-image-5356   " title="Hammer oder Keule? Hauptsache, chemisch!" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/06/Lausenhammer.jpg" alt="" width="490" height="368" /></a><p class="wp-caption-text">© Eva</p></div>
<hr />
<p style="text-align: right;"><small>Christoph unter haltsam | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2012</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Doppelpack XI</title>
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		<pubDate>Thu, 31 May 2012 10:33:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amien</dc:creator>
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		<category><![CDATA[(sub-)kultur]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[popkultur]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

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		<description><![CDATA[Berlin, Berlin
Ein Doppelpack der Gegensätze? (Hier noch einmal die Spielregeln unserer Doppelpack-Reihe) Nur scheinbar. Denn so diametral entgegengesetzt „Berlin“ von Ideal, als Ode an die Spreemetropole, und „Ich will nicht nach Berlin“ von Kraftklub, als Anti-Hauptstadtlied, auf den ersten Blick wirken, so sehr kommen sie durch den Faktor Zeit wieder zusammen.
Als Ideal 1980 „Wir stehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin, Berlin</strong></p>
<div id="attachment_5333" class="wp-caption alignleft" style="width: 471px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/05/reichstag1.jpg"><img class="size-large wp-image-5333 " title="Reichstag" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/05/reichstag1-1024x286.jpg" alt="" width="461" height="129" /></a><p class="wp-caption-text">© Metaplot</p></div>
<p>Ein Doppelpack der Gegensätze? (Hier noch einmal die <a href="http://www.metaplot.de/unter-haltsam/doppelpack-i" target="_blank">Spielregeln</a> unserer Doppelpack-Reihe) Nur scheinbar. Denn so diametral entgegengesetzt „Berlin“ von Ideal, als Ode an die Spreemetropole, und „Ich will nicht nach Berlin“ von Kraftklub, als Anti-Hauptstadtlied, auf den ersten Blick wirken, so sehr kommen sie durch den Faktor Zeit wieder zusammen.</p>
<p>Als Ideal 1980 „Wir stehen auf Berlin“ sangen, meinten sie nämlich das Berlin der bipolaren Weltordnung. Das Berlin, das als westdeutsche Enklave im roten Ostblock lag und somit der Inbegriff der Peripherie war. Die Peripherie, deren Antithese der Zentralismus ist, für den Berlin seit der Wiedervereinigung steht, und gegen den Kraftklub nicht nur in „Ich will nicht nach Berlin“ ansingen. Es schlägt also das gleiche Herz in den beiden Stücken. Und auch musikalisch lassen sich Parallelen entdecken. Bitte schön:</p>
<p><p><a href="http://www.metaplot.de/unter-haltsam/doppelpack-xi">Zum Anschauen des Videos klicken</a></p> <em>Ideal &#8211; Berlin</em></p>
<p><p><a href="http://www.metaplot.de/unter-haltsam/doppelpack-xi">Zum Anschauen des Videos klicken</a></p> <em>Kraftklub &#8211; Ich will nicht nach Berlin</em></p>
<p><em><a href="mailto:amien@metaplot.de"><img class="alignright" title="Amien Idries" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2008/11/bar_amien.png" alt="" width="167" height="52" /></a></em></p>
<hr />
<p style="text-align: right;"><small>Amien unter haltsam | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2012</small></p>]]></content:encoded>
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