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	<title>METAPLOT</title>
	
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	<description>Amien, Tom und Christoph sind drei Mitdreißiger aus Aachen. Sie kennen sich seit der Schule, sind in Würde miteinander älter geworden und haben sich schon lange alles gesagt. Darum seid Ihr jetzt dran.</description>
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		<title>Einer von den wirklich Guten #2</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 08:14:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was habe ich sie verachtet, all diese Online-Kondolenzler, die nach dem Tod von Michael Jackson und Whitney Houston R.I.P.-Meldungen in die Welt zwitscherten. Nicht nur, dass ich die Hysterie wegen des Todes eines Menschen &#8211; mag er auch in den Augen vieler Menschen tolle Musik gemacht haben &#8211; nicht nachvollziehen konnte, auch das Mitteilungsbedürfnis war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5315" class="wp-caption alignright" style="width: 312px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/05/392508_10150889667668945_18279403944_9528676_1003934883_n.jpg"><br />
<img class="size-full wp-image-5315  " title="Nicks vs. Heat" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/05/392508_10150889667668945_18279403944_9528676_1003934883_n.jpg" alt="Beastie Boys" width="302" height="226" /></a><p class="wp-caption-text">© Beastie Boys</p></div>
<p>Was habe ich sie verachtet, all diese Online-Kondolenzler, die nach dem Tod von Michael Jackson und Whitney Houston R.I.P.-Meldungen in die Welt zwitscherten. Nicht nur, dass ich die Hysterie wegen des Todes eines Menschen &#8211; mag er auch in den Augen vieler Menschen tolle Musik gemacht haben &#8211; nicht nachvollziehen konnte, auch das Mitteilungsbedürfnis war mir fremd. Was bringt jemanden dazu, nachdem er auf Facebook schon 500 Mal R.I.P. MJ gelesen hat, ein weiteres Mal friedliche Ruhe zu wünschen?</p>
<p>Von diesem hohen Ross hat mich der Tod von Beastie Boy Adam Yauch gestoßen, der in mir Redebedürfnis ausgelöst hat. Nicht, dass nicht genug kondoliert würde, oder ich irgendetwas zu sagen hätte, was nicht andere <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/pop/nachruf-auf-adam-yauch-sachen-machen-11740569.html" target="_blank">besser oder fundierter</a> vortragen könnten. Nein, ich will einfach pathetisch schreiben.</p>
<p>Davon, dass dieses Bedürfnis vielleicht etwas mit meinem Alter zu tun hat. Ich, der Enddreißiger, dessen musikalische Sozialisation nun mindestens 20 Jahre zurückliegt und der die Helden seiner Jugend bislang »nur« durch Suizid oder Mord verloren hat. Der langsam akzeptieren muss, dass der natürliche Tod Lücken in die Phalanx seiner Heroen schlägt. Es begann mit dem Krebstod von <a href="http://www.metaplot.de/unter-den-naegeln/mostly-tha-voice" target="_blank">Guru</a> vor zwei Jahren und setzt sich nun mit MCA fort.</p>
<p>Das zu akzeptieren, fällt vermutlich deshalb so schwer, weil diese Helden mit der Aura des Unsterblichen in mein Leben traten, als ich mich selber für unsterblich hielt. Dieses Alter zwischen 15 und 25, in dem man an alles denkt, nur nicht an die eigene Endlichkeit. In dem das Leben zumindest im Rückblick leicht war und die Beastie Boys stellvertretend für uns die Party stürmten und »Fight for your right« skandierten.</p>
<p>Dabei gibt es wohl kaum eine Band, die uns so gut aufs Erwachsenwerden vorbereitet hat. Denn wären sie bei »Licensed to Ill« stehengeblieben, hätten wir sie vergessen. So wie wir Ugly Kid Joe vergessen haben, oder Mucky Pup. Die Beasties verlangten ernsthafte Auseinandersetzung und stellten uns mit jedem neuen Album eine neue Aufgabe. So präsentierten sie drei Jahre nach der Sloganmaschine »Licensed to Ill« das Konzeptalbum »Paul‘s Boutique«, das uns Heranwachsende fragenden Blickes zurückließ. Wir wollten»Girls« und »No Sleep Till Brooklyn« und bekamen ein Sampling-Ungetüm, bei dem einzig die Textstelle »Rapunzel, Rapunzel let down your hair. So I can climb up and get into your underwear« unsere pubertären Gelüste befriedigen konnte.</p>
<div id="attachment_5312" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/05/7153374497_067514b78a_o.jpg"><img class="size-medium wp-image-5312" title="MCA" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/05/7153374497_067514b78a_o-300x142.jpg" alt="Flood" width="300" height="142" /></a><p class="wp-caption-text">© Flood</p></div>
<p>Dann »Check your head«, dass ich ebenfalls zunächst nicht verstand und nach dem Erwerb gar gegen das aus heutiger Sicht unsägliche Ice-T-Album »Home Invasion« tauschte. Auf instrumentalen handgemachten Hip-Hop war ich damals nicht vorbereitet. Aber irgendwann war ich drin. Vermutlich, weil niemand diesem Album entkommt. Alles dabei und deshalb auch wöchentlich wechselnde Lieblingslieder (Im Moment ist es mal wieder »Mark on the Bus«). Schließlich »Ill Communication« mit dem Monster »Sabotage«, das jahrelang auf jeder Party, in jeder Disko, einfach überall lief, aber mir dennoch nie auf die Nerven gegangen ist.</p>
<p>»Hello Nasty« unterschlage ich frech und steige bei »To The 5 Boroughs« wieder ein. Geringe Erwartungen gehabt. Gehört&#8230; Ja ok, gedacht. Wieder gehört und dann nochmal. Und dann festgestellt, dass mich das Ding so was von am Schlafittchen hat. Unmöglich nur ein Beastie-Boys-Album mit auf die einsame Insel zu nehmen. Aber wenn ich müsste, wäre es vermutlich »To The 5 Boroughs« (Stand 5/12). Beastie Boys Essentials.</p>
<p>»Ok, das war also so ein Typ, der zusammen mit zwei anderen ziemlich gute Musik gemacht hat«, mag jetzt der Beastie-Boys-Unkundige denken. »Nein«, sage ich, »der war viel mehr.« Er hat zusammen mit Ad-Rock und Mike D das Gerücht des White-man-can&#8217;t-rap widerlegt (das war nämlich nicht Vanilla Ice) und die Grenzen nicht nur des Hip-Hop immer wieder neu ausgelotet. Er hat geholfen, den Rap wieder zu politisieren und Homophobie und Frauenfeindlichkeit im Business die Stirn geboten (den Riesenpenis während der Licensed-to-ill-Tour verbuchen wir unter Jugendsünden). Er hat Filme gedreht und bei vielen wegweisenden Videos der Beastie Boys Regie geführt. Und er war Teil einer Band, die mehr als 30 Jahre lang mehrere musikalisches Genre und die Popkultur im Allgemeinen maßgeblich beeinflusst, und sich dabei nie allzu ernst genommen hat. Und &#8230;</p>
<p>Ich werde diese heisere Stimme, die immer auf dem letzten Loch zu pfeifen schien und dabei smart und verletzlich klang, vermissen. <sub><small>(Bildquelle: <a href="https://www.facebook.com/beastieboys" target="_blank">Facebook</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/_flood_/7153374497/" target="_blank">Flickr</a>)</small></sub></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="81" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F45360047" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F45360047" allowscriptaccess="always"></embed></object> <span><a href="http://soundcloud.com/akiratti/tribute-to-adam">Akira Mizumoto / A Tribute to Adam &#8216;MCA&#8217; Yauch of the Beastie Boys</a> by <a href="http://soundcloud.com/akiratti">MIZUMOTO akira</a></span></p>
<p><a href="mailto:amien@metaplot.de"><img class="alignright" title="Amien Idries" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2008/11/bar_amien.png" alt="" width="167" height="52" /></a></p>
<hr />
<p style="text-align: right;"><small>Amien unter den nägeln | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2012</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Einer von den wirklich Guten</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 12:03:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich könnte jetzt erzählen, dass »Licensed to Ill« eines meiner ersten Vinyl-Alben war, dass »Check your head« meine Beziehung zum Hip Hop nachhaltig verändert hat, dass ich die Videos zu »Sabotage« und »Intergalactic« immer noch von ganzem Herzen liebe, dass ich auch mit Ende 30 noch bescheuerte Breakdance-Versuche unternehme, wenn ich »To the 5 Boroughs« (alleine) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich könnte jetzt erzählen, dass »Licensed to Ill« eines meiner ersten Vinyl-Alben war, dass »Check your head« meine Beziehung zum Hip Hop nachhaltig verändert hat, dass ich die Videos zu »Sabotage« und »Intergalactic« immer noch von ganzem Herzen liebe, dass ich auch mit Ende 30 noch bescheuerte Breakdance-Versuche unternehme, wenn ich »To the 5 Boroughs« (alleine) höre, oder dass ich mich unheimlich gefreut habe, als vor ziemlich genau einem Jahr »Hot Sauce Committee Part Two« erschienen ist.</p>
<p>Vielleicht erzähle ich das eines Tages einmal in aller Ausführlichkeit. Jetzt möchte ich einfach nur loswerden, dass mich der <a href="http://beastieboys.com/">Tod</a> von Adam Yauch so traurig macht, wie ich es nicht erwartet hätte. Wahrscheinlich liegt das daran, dass er auf <a href="http://www.crackajack.de/2012/05/04/adam-mca-yauch-r-i-p/">viele verschiedene Arten</a> einer von den wirklich Guten war, mit denen ich groß geworden bin. Und nicht nur ich&#8230;</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="490" height="279" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/LVr4UP9ntLs?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="490" height="279" src="http://www.youtube.com/v/LVr4UP9ntLs?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<hr />
<p style="text-align: right;"><small>Christoph unter den nägeln | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2012</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Neulich in Moskau</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 07:15:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sollte mich jemals jemand fragen, warum ich so gerne Konzerte besuche, werde ich ihm höchstwahrscheinlich Videos wie dieses zeigen. Die Band heißt »And so I watch you from afar«, das Lied »The Voiceless« und nein, auf diesem Konzert bin ich nicht gewesen. Schade, eigentlich.


Christoph unter haltsam &#124; © METAPLOT, 2012]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sollte mich jemals jemand fragen, warum ich so gerne Konzerte besuche, werde ich ihm höchstwahrscheinlich Videos wie dieses zeigen. Die Band heißt »And so I watch you from afar«, das Lied »The Voiceless« und nein, auf diesem Konzert bin ich nicht gewesen. Schade, eigentlich.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="490" height="279" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/FRY1JvnjK_Q?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="490" height="279" src="http://www.youtube.com/v/FRY1JvnjK_Q?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<hr />
<p style="text-align: right;"><small>Christoph unter haltsam | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2012</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Doppelpack X</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 12:18:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neulich ist »Onwards to the Wall«, die neue EP von »A Place to bury Strangers« erschienen. Und jedesmal wenn ich ein bestimmtes Lied auf dieser Platte höre, geht mit mir der Assoziationsgaul durch. Weil ich gerade zwischen Tür und Angel ein paar Minütchen Zeit habe, möchte ich Euch an meinen »Hey, Moment mal, das ist doch&#8230;«-Gedanken teilhaben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich ist »Onwards to the Wall«, die neue EP von »A Place to bury Strangers« erschienen. Und jedesmal wenn ich ein bestimmtes Lied auf dieser Platte höre, geht mit mir der Assoziationsgaul durch. Weil ich gerade zwischen Tür und Angel ein paar Minütchen Zeit habe, möchte ich Euch an meinen »Hey, Moment mal, das ist doch&#8230;«-Gedanken teilhaben lassen. Darum kommt jetzt zuerst »So far away« und dann das andere Lied. Frappierend, die Ähnlichkeit, oder?</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="490" height="490" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=34674807&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="490" height="490" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=34674807&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=0&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><em>A Place to bury Strangers &#8211; So far away</em></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="490" height="362" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/-C0ZmRUudZ0?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="490" height="362" src="http://www.youtube.com/v/-C0ZmRUudZ0?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><em>Sniff &#8216;n the Tears &#8211; Driver&#8217;s Seat</em></p>
<hr />
<p style="text-align: right;"><small>Christoph unter haltsam | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2012</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wenden in zwei Zügen</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 11:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das hier ist etwas für Leute mit Erinnerungsvermögen &#8211; in mehrerlei Hinsicht. Also, wer erinnert sich noch an Kerstens Karren, die wir hier vor ewig und drei Tagen gezeigt haben? Seinerzeit hatte ich mir, mehr so im Spaß, von Kersten ein Memoryspiel mit seinen Abgestellte-Autos-Fotos gewünscht. Inzwischen hat er mir diesen Wunsch aber tatsächlich erfüllt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5290" class="wp-caption aligncenter" style="width: 500px"><a rel="lightbox" href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/04/karrenmemory.jpg"><img class="size-large wp-image-5290 " title="Wat na wo?" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/04/karrenmemory-1024x768.jpg" alt="" width="490" height="368" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Christoph</p></div>
<p>Das hier ist etwas für Leute mit Erinnerungsvermögen &#8211; in mehrerlei Hinsicht. Also, wer erinnert sich noch an Kerstens Karren, die wir <a href="http://www.metaplot.de/unter-wandert/kerstens-karren">hier</a> vor ewig und drei Tagen gezeigt haben? Seinerzeit hatte ich mir, mehr so im Spaß, von Kersten ein Memoryspiel mit seinen Abgestellte-Autos-Fotos gewünscht. Inzwischen hat er mir diesen Wunsch aber tatsächlich erfüllt. Seitdem vor Kurzem der Paketbote bei mir klingelte, bin ich daher stolzer Besitzer eines ganz besonderen, weil einzigartigen Memory-Spiels. Und wie es nunmal Kerstens Art ist, hat er das Ganze nicht einfach so »vor die Fott geklatscht«. Einen richtigen Leckerbissen hat er mir da kredenzt, mit schick gestalteter Verpackung, passenden Kartenrückseiten und allem Pi-Pa-Po. Vielen herzlichen Dank, Kersten. Ich bin Fan. Das wollte ich jetzt auch mal in aller Öffentlichkeit sagen. <sub><small>(Foto veröffentlicht unter: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/">CC 3.0 BY-NC-SA</a>)</small></sub></p>
<hr />
<p style="text-align: right;"><small>Christoph unter haltsam | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2012</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>»Herr, gib mir Kraft!«</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 07:48:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Politischer Journalismus der Lanzschen Art
»Was mache ich, wenn ich keine Ahnung von Politik habe, in meiner Talkshow aber trotzdem hin und wieder Politiker auftauchen?« Diese Frage dürfte sich der italienische ZDF-Kasper Markus Lanz ziemlich häufig stellen. Zuletzt am vergangenen Donnerstag als NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ihre Aufwartung im Studio machte.
In einer Situation übrigens, in der sich jeder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Politischer Journalismus der Lanzschen Art</strong></p>
<div id="attachment_5281" class="wp-caption alignleft" style="width: 211px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/03/lanz.jpg"><img class="size-medium wp-image-5281" title="Smile though your heart is aching." src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/03/lanz-201x300.jpg" alt="" width="201" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Schröder+Schömbs PR </p></div>
<p>»Was mache ich, wenn ich keine Ahnung von Politik habe, in meiner Talkshow aber trotzdem hin und wieder Politiker auftauchen?« Diese Frage dürfte sich der italienische ZDF-Kasper Markus Lanz ziemlich häufig stellen. Zuletzt am vergangenen Donnerstag als NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ihre Aufwartung im Studio machte.</p>
<p>In einer Situation übrigens, in der sich jeder politische Journalist die Finger danach lecken würde, Kraft zu interviewen. Nach 20 Monaten ist die rot-grüne Minderheitsregierung gescheitert. Und zwar in Folge einer dramatischen Entwicklung, an deren Ende die Ablehnung des Haushalts sowie die Auflösung des Parlaments stand. Am 13. Mai stehen nun Neuwahlen an, die wohl zu den spannendsten politischen Entscheidungen des Jahres gehören werden. Alles interessante Themen, über die man differenziert hätte sprechen können. Dass dies keine gangbare Option für den Fernsehkoch Lanz ist, war im Prinzip vorher klar. Dennoch ist das was er dann vor laufenden Kameras abzog erschreckend. Vor allem weil das als investigativer Polit-Talk maskierte Schwätzchen mit Frau Kraft dumpfesten Politikervorurteilen Vorschub leistet und zur Politikverdrossenheit beiträgt.</p>
<p>Im folgenden das Lanzsche Patentrezept zum Gespräch mit Politikern, ohne Ahnung von Politik zu haben:</p>
<p><strong>Alibifragen:</strong></p>
<p>Wenn man Frau Kraft im Studio hat, gibt es ein paar Themen, die man nicht komplett unter den Tisch fallen lassen kann (siehe oben). Das hat dann wohl auch Herr Lanz oder wohl eher jemand aus seiner Redaktion gemerkt. Also fragt der Südtiroler artig danach, wie das denn kam, das mit den Neuwahlen in NRW. Frau Kraft erklärt, dass die Situation sich vor der zweiten Lesung durch eine neues Rechtsgutachten zugespitzt habe. Die Landtagsverwaltung vertrat die Auffassung, dass eine Ablehnung der Einzelhaushalte einer Ablehnung des gesamten Haushaltes gleichkäme und somit eine dritte Lesung hinfällig wäre. Auf diese hätten sich aber sowohl Rot-Grün als auch FDP und Linke konzentriert, um noch zueinander zu kommen. Sowohl Liberale als auch Linkspartei hätten in der Annahme, dass es in der zweiten Lesung um nichts ginge, vollmundig erklärt, dem Haushalt nicht zuzustimmen und seien dann aus der selbstgestellten Falle nicht mehr heraus gekommen. Also kein Haushalt, Auflösung des Parlaments und Neuwahlen.</p>
<p>Ein zugegeben nicht ganz einfacher politischer Vorgang, den Kraft aber so deutlich wie möglich erklärt hat.</p>
<p>Und was macht Lanz?</p>
<p><strong>Sich mit dem dümmsten anzunehmenden Zuschauer verbrüdern:</strong></p>
<p>Lanz hört sich den ganzen Kladderadatsch an und sagt dann: »Was ich sensationell finde ist, ich höre ihnen sehr interessiert zu und habe bis jetzt nicht ein Wort verstanden.«</p>
<p>»Natürlich hat er das verstanden«, denkt sich der routinierte Zuseher. »Er ist ja Moderator, hat sich vorbereitet und nutzt diese Anmerkung nur, um zu zeigen, dass er der Anwalt des dümmsten anzunehmenden Zuschauers (DAZ) ist.«</p>
<p>Man sitzt also vor dem Fernseher und wartet darauf, dass Lanz nachfragt, damit DAZ die Vorgänge versteht. Im Sinne des öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrags.</p>
<p>Und was macht Lanz?</p>
<p>»Geht Ihnen das auch so im Saal?«, fragt er das Studiopublikum und erntet Applaus.</p>
<p>Keine Nachfrage, die das Verstehen ermöglicht, sondern Populismus. Jetzt wendet Lanz sich einem anderen Talkgast zu.</p>
<p><strong>Schützenhilfe von einem politischen Journalisten einholen:</strong></p>
<p>Der heißt Claus Strunz und war früher mal Chefredakteur bei der Bild am Sonntag.</p>
<p>Lanz: »Es zeigt, wie kompliziert Politik ist, oder Herr Strunz? Können Sie noch mal zusammenfassen, was die Künstlerin gerade sagen wollte?«</p>
<p>Da sind wir aber gespannt.</p>
<p>Strunz: »Eine Stimme zu wenig reicht halt nicht. Wenn man ein politisches Projekt durchbringen will, dann braucht man eine Mehrheit.«</p>
<p>Mensch, so einfach kann man das rüberbringen.</p>
<p>Strunz wäre aber nicht Strunz, wenn er nicht auch noch eine grundsätzliche Diagnose nachschieben würde: »Das ist schon ein Grund, warum viele Menschen sich von Politik nicht mehr angesprochen fühlen, oder sich vielleicht sogar von ihr abwenden.«</p>
<p>Damit ist für Lanz und Strunz das Thema erledigt.</p>
<p>In ähnlicher Manier werden weitere Themen abgehandelt: Alibifrage, populistische Zuspitzung, weiter im Text.</p>
<p>All das ist allerdings nur das Aufwärmprogramm für die Lanzsche Königsdisziplin.</p>
<p><strong>Personality:</strong></p>
<p>Die einfachste Möglichkeit, um von mangelnden politischen Sachverstand abzulenken, ist, auf Personaldebatten abzuzielen. Und mit Menschen kann der Lanz ja. Was Kraft denn von Norbert Röttgen halte und seiner Berlin-Düsseldorf-Zauderei. Und wie sie Christian Lindner finde.</p>
<p>Und dann bearbeitet Lanz im Zusammenspiel mit Strunz die Ministerpräsidentin Kraft zehn Minuten lang, um ihr bundespolitische Ambitionen oder zumindest etwas zur Kanzler-Frage zu entlocken.</p>
<p>Im folgenden eine chronologische Auflistung der Fragen, deren Beantwortung so gut wie keinen Erkenntnisgewinn brachte:</p>
<p>»Wann gehen Sie denn in die Bundespolitik?«</p>
<p>»Werden Sie 2013 dennoch möglicherweise als Kanzlerkandidatin zur Verfügung stehen?«</p>
<p>»Was ist wenn doch, wie erklären Sie das dann?«</p>
<p>»Sie sagen, Sie würden keine Kanzlerkandidatin, aber Sie habe nie gesagt, dass Sie nicht Bundesministerin werden.«</p>
<p>»Was ist denn 2017?«</p>
<p>»Wir erhöhen auf 2021.«</p>
<p>»Warum denn nicht?«</p>
<p>»Unter wem wären Sie gerne Ministerin?«</p>
<p>Kraft: »Ich kann mit allen dreien gut.«</p>
<p>»Ihre Körpersprache sagt gerade etwas anderes.«</p>
<p>Strunz: »Was ist, wenn der Parteichef Gabriel nach einem grandiosen Wahlerfolg in NRW auf Sie zukommt und sagt: Hannelore, mach es!«</p>
<p>Strunz: »Wenn Sie nicht auf die Bundespolitik schielen würden, dann wären Sie ja gar nicht hier im ZDF, sondern in einer Regional-Talk-Show beim WDR.«</p>
<p>Lanz: »Sie machen sicherlich die Merkel. Sie werden mit Sigmar Gabriel frühstücken, ihn 2013 ins offenen Messer laufen lassen und 2017 selber antreten.«</p>
<p>Kraft antwortet immer mit Nein und bekennt sich zu NRW. Nur für den Fall einer Wahlniederlage räumt Sie ein, dass für selbige wohl die Verantwortung übernehmen müsse und nicht als Oppositionsführerin in Düsseldorf bleiben könne. »Dann muss ich schauen was ich mit meinem Leben mache.«</p>
<p>Das nimmt Lanz zum Anlass, ihr vorzuwerfen, Sie mache den Röttgen.</p>
<p>Und am nächsten Tag waren die Medien voll mit dem von Kraft vergeigten Wahlkampfauftakt. (Der wird dann wohl neuerdings bei Lanz gegeben.)</p>
<p>Die arme Frau Kraft, mag man jetzt denken.</p>
<p>»Nein, das geschieht Ihr recht«, sage ich. Denn ihr Auftritt war Kalkül. Sie hatte gehofft, bei Lanz genau so gepampert zu werden, wie zuvor die FDP-Männer Rösler und Kubicki und deshalb die Lanz-Show einem Auftritt bei einer einigermaßen seriösen Sendung vorgezogen.</p>
<p>Ach so, wer sich das Elend noch einmal in Echtzeit antun will, findet <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/1600566/Markus-Lanz-vom-22-März-2012" target="_blank">hier</a> den Link zur ZDF-Mediathek. <sub><small>(Bildquelle: <a href="http://www.flickr.com/photos/schroederschoembs/1050539034/">Flickr</a>, veröffentlicht unter CC BY-ND 2.0)</small></sub></p>
<p><a href="mailto:amien@metaplot.de"><img class="alignright" title="Amien Idries" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2008/11/bar_amien.png" alt="" width="167" height="52" /></a></p>
<hr />
<p style="text-align: right;"><small>Amien unter den nägeln | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2012</small></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Alles Gute am Ende der Drei</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 10:46:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>METAPLOT</dc:creator>
				<category><![CDATA[den nägeln]]></category>
		<category><![CDATA[geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[in eigener sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist es also: 2012, das Jahr, in dem alle drei hier Aktiven zum letzten Mal einen Geburtstag mit einer 3 vorne feiern. (Beizeiten werden wir wohl diesen Beschreibungstext, der hier irgendwo steht, ändern müssen. Der Begriff »Mittdreißiger« ist schlicht und ergreifend falsch.) Wie in jedem Jahr geht Amien auch in diesem beim Älterwerden voran [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist es also: 2012, das Jahr, in dem alle drei hier Aktiven zum letzten Mal einen Geburtstag mit einer 3 vorne feiern. (Beizeiten werden wir wohl diesen Beschreibungstext, der hier irgendwo steht, ändern müssen. Der Begriff »Mittdreißiger« ist schlicht und ergreifend falsch.) Wie in jedem Jahr geht Amien auch in diesem beim Älterwerden voran &#8211; und zwar ganz genau heute. Wir anderen beiden METAPLOT-Drittel sind ihm für diese selbstlose Tat zutiefst dankbar, weswegen wir zur Feier des Tages im <a href="http://blog.wfmu.org/freeform/2011/11/hear-10-seconds-from-every-hit-song-of-the-70s.html">Blog von WMFU</a> ein ganz besonderes (und ganz besonders langes) Ständchen herausgekramt haben. 10 Sekunden aus jedem Lied, das in unserem Geburtsjahr ein Hit war. 1973, das könnt Ihr Jungspunde da draußen Euch mal auf der Zunge zergehen lassen. Happy Birthday, Amien.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="81" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F27691701" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F27691701" allowscriptaccess="always"></embed></object> <span><small><a href="http://soundcloud.com/bighugespearsfan/natroe-1973">Natroe &#8211; 1973</a> by <a href="http://soundcloud.com/bighugespearsfan">bighugespearsfan</a></small></span></p>
<hr />
<p style="text-align: right;"><small>METAPLOT unter den nägeln | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2012</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Liebe ist…</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 11:31:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[haltsam]]></category>

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		<description><![CDATA[Was ist überhaupt diese Liebe? Wir haben uns auf die Suche gemacht und jede Menge Antworten gefunden - bei Musikern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist dieser Valentinstag. Alle Welt spricht von Liebe und auch wir wollen da nicht aus der Reihe tanzen. Aber was ist überhaupt diese Liebe? Das hat sich vor einigen Jahren auch schon Haddaway gefragt und »What is love?« eingesungen. Wir haben uns stellvertretend für ihn auf die Suche gemacht und jede Menge Antworten gefunden &#8211; bei Kollegen von Haddaway. Here we go:</p>
<p><strong>Love is&#8230; (according to&#8230;)</strong></p>
<ul>
<li>&#8230;a Battlefield (Pat Benatar)</li>
<li>&#8230;a Shield (Camouflage)</li>
<li>&#8230;a killing thing (Erland &amp; the Carnival)</li>
<li>&#8230;all we got (Fireside)</li>
<li>&#8230;Noise (The Verve)</li>
<li>&#8230;like a Heatwave (Martha Reeves &amp; the Vandellas)</li>
<li>&#8230;a losing game (Amy Winehouse)</li>
<li>&#8230;the key (The Charlatans)</li>
<li>&#8230;getting stronger (Jason Knight)</li>
<li>&#8230;not a Competition (Kaiser Chiefs)</li>
<li>&#8230;a Bull Market (The Nation of Ulysses)</li>
<li>&#8230;the Drug (Roxy Music)</li>
<li>&#8230;all you need (The Beatles)</li>
</ul>
<p><small>(Ergänzungen sind herzlich willkommen.)</small></p>
<hr />
<p style="text-align: right;"><small>Christoph unter haltsam | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2012</small></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wulffs Revier</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 08:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amien</dc:creator>
				<category><![CDATA[wandert]]></category>
		<category><![CDATA[burgwedel]]></category>
		<category><![CDATA[merkel]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[seltsames (er-)leben]]></category>
		<category><![CDATA[wulff]]></category>

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		<description><![CDATA[Innenansichten aus Burgwedel
METAPLOT ist empört. Seit Wochen steht unser aller Bundespräsident im Kreuzfeuer der medialen und oppositionellen Kritik. Da werden Gefälligkeiten, die von tief empfundener Freundschaft zeugen, zu Korruptions-Verschwörungstheorien zusammengepuzzelt, Antworten auf Parlamentsanfragen, die man mit ein wenig positiver Grundstimmung als schlawinert bezeichnen könnte, als unehrlich verdammt und ein hartes und ehrliches Wort an Herrn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Innenansichten aus Burgwedel</strong></p>
<div id="attachment_5231" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-07-um-10.46.23.jpg"><img class="size-medium wp-image-5231" title="Klinker" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-07-um-10.46.23-300x165.jpg" alt="Screenshot" width="300" height="165" /></a><p class="wp-caption-text">© Screenshot</p></div>
<p>METAPLOT ist empört. Seit Wochen steht unser aller Bundespräsident im Kreuzfeuer der medialen und oppositionellen Kritik. Da werden Gefälligkeiten, die von tief empfundener Freundschaft zeugen, zu Korruptions-Verschwörungstheorien zusammengepuzzelt, Antworten auf Parlamentsanfragen, die man mit ein wenig positiver Grundstimmung als schlawinert bezeichnen könnte, als unehrlich verdammt und ein hartes und ehrliches Wort an Herrn Diekmann als Angriff auf die Pressefreiheit dramatisiert.<span id="more-5230"></span></p>
<p>All das war METAPLOT bereit zu verzeihen. Was die Taz aber unter dem Titel <a href="http://www.taz.de/!84025/" target="_blank">„Die Gaube des Grauens“</a> gemacht hat, geht entschieden zu weit. Zwar gibt sich der Text als nüchterne Anaylse aus – Was sagt uns das Haus über Herrn Wulff? – in Wirklichkeit aber baden die Autoren in hauptstädtischer Altbau-Belle-Etage-Arroganz und versuchen zu belegen, dass der „Klinkeralbtraum“ von Herrn Wulffs schlechtem Geschmack zeugt.</p>
<p>Hier ist es nun an METAPLOT, entschieden zu widersprechen. Uns sind Innenaufnahmen des Hauses in Burgwedel zugespielt worden, die belegen, dass Herr Wulff sehr wohl über Geschmack verfügt. Die Bilder zeugen von der Liebe und innenarchitektonischen Finesse, mit der die Wulffs ihr Eigenheim eingerichtet haben.</p>
<div id="attachment_5233" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/01/wohnzimmer.jpg"><img class="size-medium wp-image-5233" title="Die gute Stube" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/01/wohnzimmer-300x225.jpg" alt="Horst Schulte" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">© Horst Schulte</p></div>
<p>Beginnen wir mit dem im Erdgeschoss gelegenen Wohnzimmer, dass von warmen Erdtönen bestimmt wird. Hier findet der Bundespräsident die Ruhe und Geborgenheit, die ihm im weitläufigen Schloss Bellevue mitunter fehlen. An den gemütlichen Wohnzimmertisch, der mit Naschwerk lockt, zieht Christian sich gerne zurück, um in dem Gesprächsband „Besser die Wahrheit“ (liegt neben dem Naschwerk) zu schmökern.</p>
<div id="attachment_5234" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/01/gästebad.jpg"><img class="size-medium wp-image-5234 " title="Für die Gäste nur das beste" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/01/gästebad-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">© nayrb7</p></div>
<p>Ebenfalls im Erdgeschoss befindet sich das einladende Gästebad mit Merkel-Torso. Wie METAPLOT aus gut unterrichteten Kreisen zugetragen wurde, haben die Wulffs das Radio inzwischen entfernt, um nicht ständig den infamen Lügen des Hörfunks ausgesetzt zu sein.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<div id="attachment_5235" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/01/partykeller.jpg"><img class="size-medium wp-image-5235" title="hyper, hyper" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/01/partykeller-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">© schmetterlinh</p></div>
<p>Treppab, neben der Waschküche, lädt der urige Partykeller der Wulffs zum Verweilen ein. Gerne geht Christian hier mit seinen Freunden Carsten, Egon und David zum informellen Teil über und spendiert noch ein Jim-Beam- (4.v.r) oder Campari-Upgrade (10.v.r.). Auch hier findet man keine Spur steifer, staatsmännischer Grandezza, sondern liebenswürdige, bürgerliche Bescheidenheit.</p>
<div id="attachment_5236" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/01/kinderzimmer.jpg"><img class="size-medium wp-image-5236" title="Kinderglück" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/01/kinderzimmer-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">© Adolf Hildebrand</p></div>
<p>Auch das Kinderzimmer im Obergeschoss strahlt dieses Bescheidene aus, das die Bild-Zeitung vermutlich als Lieblosigkeit interpretieren würden. Das Gegenteil ist der Fall. Wulff weiß, dass einem Präsidentensprößling vor allem eines droht: der Mangel an Demut. Hier beugen Christian und Bettina vor und zeigen ihrem Sohn, dass es nicht viel braucht, um glücklich zu sein: eine Lampe, ein Kleiderschrank, ein Etagenbett. Um der Einsamkeit des Kindes entgegenzuwirken, werden in diesem Zimmer übrigens alle Wulff-Freunde einquartiert, die als Urlaubs-Gegenleistung in Burgwedel weilen.</p>
<div id="attachment_5237" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/01/schlafzimmer.jpg"><img class="size-medium wp-image-5237" title="Das macht den Raum gleich viel größer" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/01/schlafzimmer-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">© Adolf Hildebrand</p></div>
<p>Das Schlafzimmer ist eine Spur weltläufiger, ja eleganter, ohne dabei abgehoben zu wirken. Die bronzefarbene Plastik an der Rückwand, die Bettina Wulff als Inspiration für ihre Oberarmtätowierung gedient haben soll, harmoniert vorbildlich mit dem Blumenarrangement am rechten Bildrand. Fensterseitig fungiert dieser entzückende <a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/01/couchtisch.jpg" target="_blank">Couchtisch</a> als Blickfang, dessen maritimer Fuß ursprünglich auf Bettinas Haut hätte verewigt werden sollen.</p>
<div id="attachment_5239" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/01/badezimmer.jpg"><img class="size-medium wp-image-5239" title="Pack die Badehose ein . . ." src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/01/badezimmer-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© weisserstier</p></div>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p>Wer bislang gedacht hat, Urigkeit mache zwangsläufig vor dem Wellnessbereich Halt, sieht sich durch die Wulffs eines Besseren belehrt. Die schweren Eichenbalken der Nasszelle vervollkommnen die Gemütlichkeit im Wulff´schen Eigenheim und belegen die Erd- und Naturverbundenheit des Bundespräsidenten.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;">.</span></p>
<div id="attachment_5240" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/01/gartenhaus.jpg"><img class="size-medium wp-image-5240" title="Das alles wird irgendwann dir gehören" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2012/01/gartenhaus-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© digitalholgi</p></div>
<p>Und dass er der Präsident aller Deutschen ist; bereits als Ministerpräsident des Nordens in den lohnenden Dialog mit dem Süden eingetreten ist, zeigt die Fototapete „Almhütte“ im Lesezimmer. Wo andernorts karibische Strände tapeziert werden, steht Wulff bewusst zu seiner Heimat. Gerne zieht er sich hierhin zurück, um die zahlreichen Briefe der ihm wohlgesonnenen Bürger zu lesen oder im Internet zu seinen Lieblingsblogs zu surfen, zu denen nun hoffentlich auch METAPLOT zählt. (Bildquellen: <a href="http://www.flickr.com/photos/apollon/3525458930/" target="_blank">Bild 1</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/nayrb7/465820921/" target="_blank">2</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/schmetterlinh/2328796027/" target="_blank">3</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/top-ferienhaus/91788362/" target="_blank">4</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/top-ferienhaus/137601146/" target="_blank">5</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/alfreddiem/194244216/" target="_blank">6</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/pk210/3593039016/" target="_blank">7</a>)<br />
<a href="mailto:amien@metaplot.de"><img title="Amien Idries" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2008/11/bar_amien.png" alt="" width="167" height="52" /></a></p>
<hr />
<p style="text-align: right;"><small>Amien unter wandert | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2012</small></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rainer Calmund</title>
		<link>http://www.metaplot.de/unter-haltsam/rainer-calmund</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 07:48:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amien</dc:creator>
				<category><![CDATA[haltsam]]></category>

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		<description><![CDATA[The Voice of Germany
Von Rainer Calmund ist man ja einiges gewöhnt. Der ehemalige Bayer-04-Leverkusen-Geschäftsführer lässt kaum eine Möglichkeit aus, sich im Fernsehen zu präsentieren. Dabei gibt er in der Regel den liebenswürdigen Tanzbären, der mit rheinischem Zungenschlag Fußballweisheiten vorträgt und wunderbar selbstironisch Witze über seine Korpulenz macht oder machen lässt. In der glattgebügelten TV-Welt stellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>The Voice of Germany</strong></p>
<p>Von Rainer Calmund ist man ja einiges gewöhnt. Der ehemalige Bayer-04-Leverkusen-Geschäftsführer lässt kaum eine Möglichkeit aus, sich im Fernsehen zu präsentieren. Dabei gibt er in der Regel den liebenswürdigen Tanzbären, der mit rheinischem Zungenschlag Fußballweisheiten vorträgt und wunderbar selbstironisch Witze über seine Korpulenz macht oder machen lässt. In der glattgebügelten TV-Welt stellt er gewissermaßen das gute Gewissen aller Adipösen dar, die vor dem Fernseher sitzen und sich sagen können: „Furchtbar dieser Schlankheitswahn. Der Calli zeigt doch, dass man auch mit ein paar Pfunden mehr glücklich sein kann.“ Und dabei vermutlich insgeheim denken: „Also, so schlimm wie bei dem is´ es bei mir zum Glück noch nicht.“</p>
<p>So war es nur eine Frage der Zeit, dass Calli die Volksmusikbranche als Marktlücke entdecken würde. Beim „Adventsfest der 100000 Lichter“ hatte er am vergangenen Wochenende seine Premiere als „Sänger“. So zumindest kündigte Moderator Florian Silbereisen den ehemaligen Fußballfunktionär an. In der Abmoderation, die auf dem unten zu sehenden Mitschnitt leider nicht enthalten ist, gab es neben den üblichen Dickie-Witzen das Bekenntnis, dass Calli ganz schön aufgeregt gewesen sei, er aber kräftig geübt habe, um sich auf dem für ihn neuen Feld nicht zu blamieren. Außerdem habe er fünf Kinder und drei Enkelkinder, weswegen er bei Kinderliedern besonders textsicher sei.</p>
<p>Die Begriffe „textsicher“ und „Sänger“ sollte man beim Anschauen der Silbereisen/Calmund-Version von „In der Weichnachtsbäckerei“ im Hinterkopf behalten.</p>
<p><p><a href="http://www.metaplot.de/unter-haltsam/rainer-calmund">Zum Anschauen des Videos klicken</a></p> <a href="mailto:amien@metaplot.de"><img class="alignright" title="Amien Idries" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2008/11/bar_amien.png" alt="" width="167" height="52" /></a></p>
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<p style="text-align: right;"><small>Amien unter haltsam | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2011</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Faggesai!</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 16:53:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[»Morgen, Kinder, wird&#8217;s was geben!« Selten hat ein Weihnachtslied besser gepasst, als am heutigen Tag. Denn morgen, am 1. Dezember, öffnet ein eigentlich unglaubliches Musik-Archiv seine Pforten. Alles, was es da zu hören gibt, stammt nur von einer einzigen Band: Fugazi. (Oder eben Faggesai, wie sich ein Gast dereinst bei einem Aachener DJ wünschte.) Über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Morgen, Kinder, wird&#8217;s was geben!« Selten hat ein Weihnachtslied besser gepasst, als am heutigen Tag. Denn morgen, am 1. Dezember, öffnet ein eigentlich unglaubliches Musik-Archiv seine Pforten. Alles, was es da zu hören gibt, stammt nur von einer einzigen Band: Fugazi. (Oder eben Faggesai, wie sich ein Gast dereinst bei einem Aachener DJ wünschte.) Über 1000 Shows haben die Jungens zwischen 1987 und 2003 gespielt. Etwa 800 davon sind durch den Toningenieur der Band aufgezeichnet worden. Und dieses Material wird jetzt peu a peu unter das Fanvolk gebracht. »<a href="http://www.dischord.com/fugazi_live_series">Fugazi Live Series</a>« nennt sich das Ganze, das mit erst einmal 130 Konzerten anfängt, im Laufe der nächsten Monate ergänzt wird und auf der Seite ihres Plattenlabels Dischord stattfindet. Womit wir dann beim schlechten Teil der Nachricht wären: Umsonst gibt es da nichts. 5$ sind der empfohlene Preis pro Auftritt. Wer es gerade nicht passend hat, kann scheinbar auch weniger bezahlen &#8211; oder mehr. Und so war das mit Fugazi live zum Beispiel im Jahr 1991. (Das entsprechende <a href="http://www.dischord.com/fugazi_live_series/washington-dc-usa-11291">Konzert</a> steht derzeit noch nicht zur Verfügung. Ich habe schon nachgeschaut.)</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="490" height="362" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/gzC0RNkBXM0?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="490" height="362" src="http://www.youtube.com/v/gzC0RNkBXM0?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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<p style="text-align: right;"><small>Christoph unter haltsam | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2011</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sonic Feierabend?</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 14:31:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor ein paar Wochen haben Kim Gordon und Thurston Moore bekanntgegeben, dass sie sich trennen werden. Die Zukunft von Sonic Youth sei somit erst einmal ungewiss. Zumindest die aktuelle Tournee werde man noch zu Ende spielen. Am Montag hat eben diese Tournee ihren Abschluss in Sao Paulo gefunden. Es kann also gut sein, dass diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Wochen haben Kim Gordon und Thurston Moore <a href="http://www.beatpunk.org/notizen/kim-gordon-und-thurston-moore-getrennt/">bekanntgegeben</a>, dass sie sich trennen werden. Die Zukunft von Sonic Youth sei somit erst einmal ungewiss. Zumindest die aktuelle Tournee werde man noch zu Ende spielen. Am Montag hat eben diese Tournee ihren Abschluss in Sao Paulo gefunden. Es kann also gut sein, dass diese Aufnahmen das letzte Konzert in der langen Geschichte einer (in meinen Augen) sehr wichtigen Band zeigen. Das aber immerhin in voller Länge. (Und als Playlist gibt es das Ganze dann <a href="http://www.youtube.com/playlist?list=PL785D8F38F58B7574">hier</a>.)</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="490" height="362" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ZBTk9fu_fN0?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="490" height="362" src="http://www.youtube.com/v/ZBTk9fu_fN0?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="490" height="362" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/qd50ZSORf_8?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="490" height="362" src="http://www.youtube.com/v/qd50ZSORf_8?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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<p style="text-align: right;"><small>Christoph unter haltsam | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2011</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Occupy Platanen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 08:35:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn Bürger „Wood&#8221; haben
 
„Yes we can“ schmetterte es uns vor drei Jahren von allen demokratischen US-Wahlkampfbühnen entgegen. Der Slogan des heutigen Präsidenten Barack Obama elektrisierte zunächst seine Anhänger und nervte dann aber zusehends, weil jeder, aber auch wirklich jeder ihn okkupierte. Negativer Höhepunkt dürfte wohl die Schmacht-Schnulze „Yes we can“ von Howard Carpendale gewesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn Bürger „Wood&#8221; haben</strong></p>
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<div id="attachment_5194" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2011/11/platane.jpg"><img class="size-medium wp-image-5194" title="Bitte nicht fällen." src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2011/11/platane-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></strong><p class="wp-caption-text">© Roberto Verzo</p></div>
<p>„Yes we can“ schmetterte es uns vor drei Jahren von allen demokratischen US-Wahlkampfbühnen entgegen. Der Slogan des heutigen Präsidenten Barack Obama elektrisierte zunächst seine Anhänger und <a href="http://www.metaplot.de/unter-irdisch/obamania" target="_blank">nervte</a> dann aber zusehends, weil jeder, aber auch wirklich jeder ihn okkupierte. Negativer Höhepunkt dürfte wohl die Schmacht-Schnulze <a title="Wer's durchhält" href="http://www.youtube.com/watch?v=cPvTzeM-rCU" target="_blank">„Yes we can“</a> von Howard Carpendale gewesen sein.</p>
<p>Apropos okkupieren. Das scheint wohl der nächste Kandidat für ein globalisiertes Schlagwort zu sein. <span id="more-5192"></span>Ausgangspunkt sind die Protestler gegen den Finanzkapitalismus in den USA, die ihrer Bewegung den Namen „Occupy Wall Street“ gaben. Inzwischen existieren Ableger in fast jeder westlichen Finanz-Kapitale und auch andere Bewegungen leihen sich den Claim aus. Besonders einfallsreich zeigen sich dabei <a href="http://www.an-online.de/artikel/1857836" target="_blank">Baumschützer</a> aus unserer Heimatstadt Aachen. Die kämpfen gegen die Fällung von 33 Bäumen (überwiegend Platanen), die am Templergraben einem sogenannten Shared Place weichen sollen. Dabei greifen die selbsternannten „Woodbürger“ tief in die Pathos- und Slogan-Kisten. Da werden für die Bäume Gebete gesprochen und Grablichter aufgestellt, und alles was auch nur im entferntesten mit Protest gegen irgendwas zu tun hat wird eingemeindet. In Anlehnung an Stuttgart 21 bezeichnen sie ihren Protest als Aachen 33. Um nicht nur das Bildungsbürgertum, sondern auch die Kapitalismuskritiker zu erreichen, werden die Mahnwachen unter die Überschrift „Occupy Templergraben“ gestellt.</p>
<p>METAPLOT ist von diesem Einfallsreichtum begeistert, meint aber, dass man, um noch mehr internationale Aufmerksamkeit auf das Schicksal der Platanen zu ziehen, eine Spur weiter gehen muss. Wie wäre es beispielsweise, zu den bereits bestehenden 33 Bäumen 66 weitere zu pflanzen, um die Bewegung um den Slogan „We are 99 Platanen“ zu bereichern? Besonders ergiebig ist die Suche in der Geschichte des Ost-West-Konfliktes. Warum nicht einfach mal Ronald Reagan zitieren und mit bebender Stimme „Mister Oberbürgermeister, don´t tear down these Platanen“ skandieren. Oder, ebenfalls mit amerikanischem Akzent, „Isch bin eine Platane.“</p>
<p>Und wenn das alles nichts hilft, gibt es immer noch das gute alte Anketten. Entweder mit einem Protestsong auf den Lippen (Sag‘ mir wo die Platanen sind) oder  mit gesenktem Haupt und tränenverhangenem Blick „I have a dream“ murmelnd. (Bildquelle: <a href="http://www.flickr.com/photos/verzo/3007909434/" target="_blank">Flickr</a>)</p>
<p><a href="mailto:amien@metaplot.de"><img class="alignright" title="Amien Idries" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2008/11/bar_amien.png" alt="" width="167" height="52" /></a></p>
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<p style="text-align: right;"><small>Amien unter irdisch | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2011</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Up in the Air</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 19:46:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Amien</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ 
Von Drachen und Menschen
Katzen, Mainzelmännchen und Blumentöpfe. So ziemlich alles lässt sich mit viel Strömungswiderstand und ein wenig Wind in die Luft bringen und dann als Drache bezeichnen. Das ist die eine Erkenntnis des Treffens der Drachenfreunde Euregio, das am vergangenen Wochenende zahlreiche Drachen und Zuschauer nach Orsbach gelockt hat. Die andere Erkenntnis ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_5052" class="wp-caption aligncenter" style="width: 508px"><strong><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2011/11/P1040672.jpg"><img class="size-large wp-image-5052   " title="Up in the Air" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2011/11/P1040672-1024x682.jpg" alt="" width="498" height="331" /></a></strong><p class="wp-caption-text">© Metaplot</p></div>
<p><strong>Von Drachen und Menschen</strong></p>
<p>Katzen, Mainzelmännchen und Blumentöpfe. So ziemlich alles lässt sich mit viel Strömungswiderstand und ein wenig Wind in die Luft bringen und dann als Drache bezeichnen. Das ist die eine Erkenntnis des Treffens der Drachenfreunde Euregio, das am vergangenen Wochenende zahlreiche Drachen und Zuschauer nach Orsbach gelockt hat. Die andere Erkenntnis ist die, dass Kinder durchaus wettbewerbswillig sind, wenn man ein geeignetes Ambiente schafft.</p>
<div id="attachment_5038" class="wp-caption aligncenter" style="width: 209px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2011/11/P1040667.jpg"><img class="size-medium wp-image-5038 " title="Alternativentwurf für das WM-Logo 2006" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2011/11/P1040667-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">© Metaplot</p></div>
<p>Zum Beleg für die erste Erkenntnis müssen die angefügten Bilder reichen. Die zweite bedarf der Erläuterung. Unter dem Motto „Öcher Printen lernen fliegen“ hielten die Drachenfreunde eine Kinderbelustigung bereit, die auch passivsportbegeisterten Erwachsenen Freude bereitet. An einem mit Sparkassen-Emblem versehenen Drachen wurden Printen, Schlüsselanhänger und anderer Tinnef in die Luft gebracht. Ein Mechanismus sorgte dafür, dass sich die Leckereien schließlich vom Transportgefährt lösten und an kleinen Fallschirmen Richtung Erde segelten. Unten warteten zahlreiche Heranwachsende, die abhängig von ihrer Fähigkeit, Windrichtung und -geschwindigkeit korrekt einzuschätzen und ihrem Durchsetzungsvermögen, mehr oder weniger von den Gaben aus der Luft profitierten.</p>
<div id="attachment_5041" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2011/11/vom-himmel-hoch.jpg"><img class="size-medium wp-image-5041" title="Fallschirmspringendes Gebäck" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2011/11/vom-himmel-hoch-300x230.jpg" alt="" width="300" height="230" /></a><p class="wp-caption-text">© Metaplot</p></div>
<p>Aufgrund wechselnder Winde schob sich der Kinderpulk auf der gesamten Wiese hin und her – immer in Richtung erwarteter Landezone. Während die jüngeren Fänger Printen und Schokolade favorisierten, spezialisierten sich die Ü-Zehnjährigen auf die Schlüsselanhänger, die mangels Fallschirm eine deutlich kürzere Flugbahn nahmen. Hier versammelten sich auch die meisten erwachsenen Zuschauer, die großen Spaß daran hatten, Latoya und Torben-Lasse dabei zu beobachten, wie sie sich in die Enden desselben Schlüsselanhängers verbissen und darüber den nächsten Start des Sparkassen-Drachen verpassten. Noch interessanter war es, die Eltern der Gladiatoren zu beobachten. Hin- und hergerissen zwischen den beiden Erziehungsmaximen, „Gewalt ist keine Lösung“ und „Kinder müssen Streiten lernen“, waren sie stets auf dem Sprung, um blutige Eskalationen zu vermeiden oder gegebenenfalls den Schlüsselanhänger der eigenen Brut zu verteidigen.</p>
<p>Insgesamt also sowohl aus soziologischer als auch aus aeronautischer Sicht ein rundum gelungener Sonntagsausflug.</p>
<div id="attachment_5045" class="wp-caption alignleft" style="width: 240px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2011/11/P1040615.jpg"><img class="size-medium wp-image-5045   " title="What´s new pussycat?" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2011/11/P1040615-300x204.jpg" alt="" width="230" height="147" /></a><p class="wp-caption-text">© Metaplot</p></div>
<div id="attachment_5046" class="wp-caption alignright" style="width: 240px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2011/11/P1040630.jpg"><img class="size-medium wp-image-5046    " title="Zwei Drachen" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2011/11/P1040630-300x199.jpg" alt="" width="230" height="143" /></a><p class="wp-caption-text">© Metaplot</p></div>
<div id="attachment_5051" class="wp-caption alignright" style="width: 240px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2011/11/P1040681.jpg"><img class="size-medium wp-image-5051   " title="Mit dem Zweiten und so..." src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2011/11/P1040681-221x300.jpg" alt="" width="230" height="310" /></a><p class="wp-caption-text">© Metaplot</p></div>
<div id="attachment_5050" class="wp-caption alignleft" style="width: 240px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2011/11/P1040685.jpg"><img class="size-medium wp-image-5050   " title="Norwegischer Blauling" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2011/11/P1040685-199x300.jpg" alt="" width="230" height="310" /></a><p class="wp-caption-text">© Metaplot</p></div>
<div id="attachment_5132" class="wp-caption alignright" style="width: 240px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2011/11/P1040662.jpg"><img class="size-medium wp-image-5132   " title="Kermit" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2011/11/P1040662-200x300.jpg" alt="" width="230" height="310" /></a><p class="wp-caption-text">© Metaplot</p></div>
<div id="attachment_5134" class="wp-caption alignleft" style="width: 240px"><a href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2011/11/P1040603.jpg"><img class="size-medium wp-image-5134   " title="irgendwie schwarz-rot-gelb" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2011/11/P1040603-191x300.jpg" alt="" width="230" height="310" /></a><p class="wp-caption-text">© Metaplot</p></div>
<p><a href="mailto:amien@metaplot.de"><img class="alignright" title="Amien Idries" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2008/11/bar_amien.png" alt="" width="167" height="52" /></a></p>
<hr />
<p style="text-align: right;"><small>Amien unter haltsam | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2011</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vinylmania</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 11:29:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Knistern und Knacken, der warme Klang, das Anfassen des Covers: Fragt man Liebhaber der Schallplatte, warum sie in Zeiten digitaler Wiedergabemöglichkeiten immer noch auf ihre analogen Schätzchen setzen, bekommt man verschiedenste Antworten, die aber alle in die selbe Richtung gehen. LP, 10&#8243; oder Single vermitteln Gefühle, die weit über das hinausgehen, was CD oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5063" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="lightbox" href="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2011/11/33-Ein-Drittel.jpg"><img class="size-medium wp-image-5063  " title="33 Ein Drittel" src="http://www.metaplot.de/wp-content/uploads/2011/11/33-Ein-Drittel-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">(CC-BY-NC-SA) metaplot</p></div>
<p>Das Knistern und Knacken, der warme Klang, das Anfassen des Covers: Fragt man Liebhaber der Schallplatte, warum sie in Zeiten digitaler Wiedergabemöglichkeiten immer noch auf ihre analogen Schätzchen setzen, bekommt man verschiedenste Antworten, die aber alle in die selbe Richtung gehen. LP, 10&#8243; oder Single vermitteln Gefühle, die weit über das hinausgehen, was CD oder gar MP3-Player auslösen. Und ja, ich bin der selben Meinung. Darum wundert es mich auch nicht wirklich, dass die schwarzen Scheiben wieder im Kommen sind. Mehr und mehr Künstler lassen ihre Werke auch auf Vinyl (oder in Vinyl?) pressen.</p>
<p>Paolo Campana ist DJ, Plattensammler und seit neuestem auch Filmemacher. In seiner Doku »Vinylmania« geht er der Renaissance der Schallplatte auf die Spur. Und hat dafür die halbe Welt bereist. Paris, Prag, Tokio, San Francisco, New York: Überall hat er Vinylenthusiasten gefunden und mit ihnen gesprochen. Das Ergebnis gab es gestern auf »arte« zu sehen. Die nächsten paar Tage kann man es also noch in deren <a href="http://videos.arte.tv/de/videos/vinylmania-4234866.html">Mediathek</a> anschauen. Wem der Weg bis dahin zu weit ist, der kann sich auch hier bedienen lassen. Viel Spaß.</p>
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<p style="text-align: right;"><small>Christoph unter haltsam | © <a href="http://www.metaplot.de">METAPLOT</a>, 2011</small></p>]]></content:encoded>
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