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    <description>Multimedialer Unterrichtsbegleiter</description>
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      <pubDate>Tue, 06 Sep 2011 11:03:31 -0700</pubDate>
      <title>Protokoll der Religionsdoppelstunde vom 30. August 2011</title>
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      <description>
        <![CDATA[<p>
	<p>
<p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><strong>Protokoll der Religionsdoppelstunde vom 30. August 2011</strong></p>
<p style="text-align: left;">Zu Beginn wiederholten wir ausf&uuml;hrlich die Erkenntnisse der letzten Sitzung, in der wir &uuml;ber die Religionskritik von Ludwig Feuerbach und Karl Marx gesprochen haben.</p>
<p style="text-align: left;">Nach Feuerbachs Kritik entstehe ein Abh&auml;ngigkeitsverh&auml;ltnis zwischen dem Menschen und Gott, da der Mensch in Gott den Erf&uuml;ller aller Ideale sieht. Folglich entstehe eine Verherrlichung Gottes, die auf einen Irrweg f&uuml;hren werde. Feuerbach empfiehlt, den Glauben in Ma&szlig;en zu betreiben.</p>
<p style="text-align: left;">F&uuml;r Marx ist Gott ein Seelsorger, der nur in Krisenzeiten f&uuml;r die Menschen von N&ouml;ten sei. Da aber die Zeiten des Elends &uuml;berwunden seien, ist die Religion nicht mehr notwendig. Er appelliert an die Menschen, sich aus den Gl&uuml;cksillusionen selbst zu befreien.</p>
<p style="text-align: left;">Im weiteren Verlauf der Sitzung befassten wir uns mit weiteren Religionskritiken. Der Arbeitsauftrag bestand darin, Contra-Argumente diesen entgegen zu stellen.</p>
<p style="text-align: left;">Der Materialismus st&uuml;tzt sich darauf, dass der Mensch sich selbst organisierende Materie sei. Die Welt habe sich aus sich selbst entwickelt und ein existierender Gott m&uuml;sse materiell - also auch sichtbar - sein. Der Kurs entgegnete, dass selbst die erste Materie einen Ursprung brauche und dass eine so hohe Komplexit&auml;t, wie sie in der Natur zu finden sei, keinesfalls sich rein zuf&auml;llig entwickeln k&ouml;nne.</p>
<p style="text-align: left;">Sigmund Freuds Psychoanalyse bezeichnet Gott als die Illusion eines sch&uuml;tzenden &bdquo;&Uuml;ber-Vaters&ldquo;, sodass sich die Menschen in einer Pseudosicherheit wiegen k&ouml;nnen. Wir stellten dahingegen fest, dass die meisten Menschen Mut statt Sicherheit bei Gott suchen w&uuml;rden.</p>
<p style="text-align: left;">Jean-Paul Sartre argumentiert, dass der freie Mensch durch den Glauben an eine Religion unfrei werde und dass ein Selbstverantwortlicher seinen Glauben ablegen m&uuml;sse. Uns fiel auf, dass man nicht zur Religion gezwungen werde und dass der Mensch sich freiwillig entscheiden k&ouml;nne.</p>
<p style="text-align: left;">Der Agnostizismus nach Hans Albert stellt Gott als nicht beweisbar dar. So gebe es also weder einen Beweis f&uuml;r seine Existenz noch f&uuml;r seine Nichtexistenz. Im Kurs ist uns relativ wenig eingefallen, um diese These zu widerlegen, allerdings bleibe Albert mit seinen Ausf&uuml;hrungen stark an der Oberfl&auml;che.</p>
<p style="text-align: left;">Der Pragmatismus besagt letztendlich, dass die Suche nach der Existenz Gottes absolut unwichtig und irrelevant sei, da so oder so jeder Mensch sterben m&uuml;sse.</p>
<p style="text-align: left;">Abschlie&szlig;end stellten wir fest, dass die vorliegenden Religionskritiken durchaus schl&uuml;ssig seien. Letztendlich sei es aber jedem selbst &uuml;berlassen, eine individuelle Entscheidung zu treffen.</p>
<p style="text-align: left;">Kurz vor Ende der Doppelstunde lasen wir den Text &bdquo;Ein Patt zwischen Beweisen und Gegenbeweisen?&ldquo;, abgedruckt in Werner Trutwins Theologiearbeitsbuch &bdquo;Gott&ldquo; aus dem Jahr 2008. Weitere Informationen findet ihr in Maries Stundenprotokoll vom 6.9.2011.</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Anmerkung:</strong> Formal missf&auml;llt der Wechsel zwischen Indikativ und Konjunktiv, inhaltlich fehlen einige der reflektierten Erkenntnisse, auch vermisse ich die umfangreichen Gedanken, die wir uns zu den berechtigten Anliegen der unterschiedlichen Ans&auml;tze gemacht haben und zu der Frage, wie eine zeitgem&auml;&szlig;e Verk&uuml;ndigung diese Anliegen aufgreifen kann.&nbsp;</p>
<p />
</p>
</p>
</p>
	
</p>

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    </item>
    <item>
      <pubDate>Fri, 26 Aug 2011 02:30:12 -0700</pubDate>
      <title>Gotteslehre: Religionskritik</title>
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        <![CDATA[<p>
	<p>
<p>Stundenprotokoll zur Doppelstunde der 13 vom 23.8.2011</p>
<p>Zun&auml;chst wurde die Hausaufgabe der letzten Doppelstunde verglich, in der noch einmal die letzten Stunde reflektiert werden sollte. In den verschiedenen Hausaufgaben kamen verschiedene Gedanken zum Thema der Gottesbeweise zum Vorschein. &nbsp;Zun&auml;chst wurde die Frage aufgeworfen, was man &uuml;berhaupt als Existent betrachten kann, welche Dinge es noch gibt die man nicht sehen kann und die man auch nicht als existent beweisen kann die aber doch jeder kennt. So kamen mehrere Beispiele zustande wie Gef&uuml;hle, Liebe, Gl&uuml;ck oder die Existenz der Seele. Von diesen Dingen wird von manchen Menschen behauptet, dass sie sie haben jedoch k&ouml;nnen sie ihre Existenz gegen&uuml;ber anderen nicht beweisen. Des Weiteren wurde die Frage aufgeworfen, ob Glaube &uuml;berhaupt auf Wissen und Gewissheit angewiesen ist? Und ob somit Gottesbeweise &uuml;berhaupt notwendig sind. Da Gott ja schlie&szlig;lich eine Sache des Glaubens sein und Glaube braucht keinen Beweis.</p>
<p>Im weiteren Verlauf wurden zwei Religions- und Gotteskritische Texte arbeitsteilig bearbeitet. Der erste Text &bdquo;Gott &ndash; eine Projektion des Menschen&ldquo; ist von Ludwig Feuerbach. Ihm nach ist Gott eine Projektion des Menschen. Der Mensch sucht sich ein Ideal, das er sich selber ausdenkt und versucht danach zu streben, wird davon abh&auml;ngig (Gott positiv &lt;-&gt; Mensch negativ). Die Vorstellung beruht auf dem Gl&uuml;ckseligkeitstrieb des Menschen, der sich sein eigenes Vorbild schafft, was er erreichen will. Somit folgert Feuerbach aus seiner Erkenntnis, dass es keinen Gott gibt, da er von Menschen in ihrer Fantasie erschaffen worden ist. Hierzu ist jedoch einzuwenden, das dies ebenfalls nicht bewiesen werden kann und auch nicht die nicht Existenz Gottes beweisen kann, wie auch E. von Hartmann gesagt hat.</p>
<p>Der zweite Text stammt von Karl Marx und hei&szlig;t &bdquo;Opium des Volkes&ldquo;, er basiert auf dem Text von Feuerbach und geht auch von einem Wunschdenken aus. Er sagt, dass Gott und damit Religion eine Illusion der Menschen sei, die er sich selber ausgedacht hat, die aber nicht wirklich existiert und auch nie existieren wird, und nach der er s&uuml;chtig geworden ist, die auch von anderen Institutionen unterst&uuml;tzt wird. Daher stammt auch der Titel des Textes &bdquo;Opium des Volkes&ldquo;. &nbsp;Allerdings kann man auch zu dieser Theorie Einw&auml;nde einbringen, neben den bereits zum ersten Text genannten kann noch angef&uuml;hrt werden, zum Thema der Abh&auml;ngigkeit, dass niemand zu einer Religion oder einem Glauben gezwungen wird und das f&uuml;r Menschen eine Religion auch befreiend sein kann.</p>
<p>Somit ist als Fazit der Doppelstunde festzuhalten, dass man nicht nur die Existenz Gottes beweisen kann sondern auch keine nicht Existenz. Religion ist nun einmal eine Sache des Glaubens und der Ansicht des Einzelnen. Es ist offensichtlich nicht m&ouml;glich eine eindeutige, richtige L&ouml;sung auf die Frage zur Existenz Gottes zu geben und wie bei den Hausaufgaben bereits erw&auml;hnt wurde, ob dies auch &uuml;berhaupt notwendig ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Anmerkungen:</p>
<ul>
<li>&nbsp;- keine &Uuml;berschrift</li>
<li>&nbsp;- viele Fehler (Grammatik, Syntax, Punktuation)</li>
<li>&nbsp;- Hausaufgabenbesprechung oberfl&auml;chlich</li>
<li>&nbsp;- Sinnhaftigkeit der Theologie nicht zutreffend repr&auml;sentiert</li>
<li>&nbsp;- Feuerbach zu knapp (Zusammenhang)</li>
<li>&nbsp;- Marx-Text hat keinen direkten Titel</li>
<li>&nbsp;- befreiender Charakter des christlichen Gottesglaubens nicht erl&auml;utert</li>
</ul>
<p />
</p>
	
</p>

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    </item>
    <item>
      <pubDate>Mon, 15 Aug 2011 09:22:00 -0700</pubDate>
      <title>Gotteslehre - Einstieg: Von der Sagbarkeit und Unsagbarkeit Gottes</title>
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      <description>
        <![CDATA[<p>
	<p>
<p><strong>Stundenprotokoll - Dienstag, 09. August 2011</strong></p>
<p>Zu Beginn der Sitzung besch&auml;ftigten wir uns mit einem Zitat von Leo Tolstoi, welches uns verdeutlicht, dass man Gott hinterfragen sollte, &nbsp;und dass diese Auseinandersetzung jedoch nicht eine Abwendung hervorruft.</p>
<p>Im Folgenden setzten wir uns mit dem Thema auseinander, was &bdquo;Gott ist&hellip;&ldquo; und trugen unsere Ergebnisse in einer Mindmap zusammen. Wir stellten fest, dass es zahlreiche Meinungen gibt und dass diese sich nicht pauschal kategorisieren lassen, da die Begriffe untereinander verwoben sind und die Einteilung der Begriffe oft &nbsp;Ansichtssache ist.</p>
<p>Warum uns diese Einteilung so schwer f&auml;llt, haben wir mit der Parabel &bdquo;Der unsichtbare G&auml;rtner&ldquo; versucht zu kl&auml;ren. Darin versuchen zwei Personen die Existenz eines vermeintlichen G&auml;rtners durch einen empirischen Ansatz zu beweisen. Dies gelingt ihnen jedoch nicht und es kommt zu verschiedenen Aussagen &uuml;ber Gott. Der eine behauptet, es gebe gar keinen Gott, w&auml;hrend der andere trotz mangelnder Beweise von der Existenz Gottes &uuml;berzeugt ist.</p>
<p>Auff&auml;llig dabei ist, dass von Gott meist via negationis geredet wird (unsichtbar, unergr&uuml;ndlich,...), was verschiedene Schl&uuml;sse zul&auml;sst. Man kann &nbsp;auf einen unbeweisbaren Gott und/oder auf einen imagin&auml;ren, nicht existierenden Gott schlie&szlig;en.</p>
<p>Diese Art von Gott zu reden weist Parallelen zu unseren Erkl&auml;rungsversuchen auf. Allerdings gibt es noch zahlreiche andere Wege, Gott zu beschreiben und von ihm zu reden:&nbsp;Weg der Bejahung (g&uuml;tig),&nbsp;Weg der Steigerung (allgegenw&auml;rtig, allumfassend),&nbsp;Weg der &Auml;hnlichkeit (Gott ist wie Energie),&nbsp;Weg des Agnostikers (schwer begreifbar),&nbsp;Weg des Atheismus (es gibt keinen Gott),&nbsp;Weg der Abstraktion</p>
<p>Diese verschiedenen Wege stellen Hilfsmittel dar, Gott besser zu verstehen und einzuordnen. Die Problematik der Gotteserkenntnis und der Rede von Gott bezeichnet man auch unter dem Wort &nbsp;&bdquo;Analogie&ldquo; (griech. ana logon=nach Verh&auml;ltnis).</p>
<p>Grundlage hierf&uuml;r ist das IV. Lateran-Konzil (1215), das besagt, dass man Vergleiche zwischen Sch&ouml;pfer und Gesch&ouml;pf ziehen kann, diese jedoch nicht absolut setzen darf. Man unterscheidet dabei einerseits die Proportions-Analogie, gemeint ist dabei der Vergleich von Verh&auml;ltnissen (z.B. Kind-Vater entspricht Mensch-Gott), und die Attributions-Analogie, in der man Begriffe Gott zuordnet und diese dann auf das menschliche Leben &uuml;bertr&auml;gt (z.B. Gott ist vollkommener und reiner als ein Vater).</p>
<p>Als Hausaufgabe sollen die wesentlichen Einsichten des IV. Lateran-Konzils &uuml;ber die Rede von Gott mit Hilfe der Fachterminologie erl&auml;utert werden.</p>
<p>Hausaufgabe:</p>
<p>Als Basis f&uuml;r jegliche Rede von Gott und insbesondere als Fundament der Theologie dient die Analogie-Lehre des IV. Lateran-Konzils von 1215, welche die Univozit&auml;t (Gleichheit des Ist-Sagens) und die &Auml;quivozit&auml;t (Mehrdeutigkeit der Begriffe) verhindert.</p>
<p>Man kann eine Erkenntnis als analog bezeichnen, wenn sie uns nicht direkt bekannt ist, sondern durch die Einbeziehung eines &nbsp;anderen, uns bekannten Sachverhalts, erkannt wird. Anders ausgedr&uuml;ckt ist ein Begriff analog, wenn es keine direkte Definition gibt, sondern sich der Begriff nur durch die Relation zu bekannten Dingen erkl&auml;rt.</p>
<p>(kh)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Anmerkungen mh:</strong></p>
<ul>
<li>keine &Uuml;berschrift</li>
<li>Tolstoi-Zitat inhaltlich zu knapp</li>
<li>Ergebnis des Brainstorms zu pauschal</li>
<li>Missverst&auml;ndnis: Die Kategorisierung erfolgt im weiteren Sitzungsverlauf (durch die verschiedenen viae)</li>
<li>Parabel: besser "die ersten Ma&szlig;nahmen der beiden Suchenden entsprechen dem empirischen Ansatz, da sie die k&ouml;rperliche Existenz des G&auml;rtners zu beweisen trachten"</li>
<li>Parabel: Kritik am empirischen Ansatz im religi&ouml;sen Kontext nicht versprachlicht</li>
<li>Parabel: "es kommt" zu ungenau, Zusammenhang nicht hergestellt</li>
<li>"via negationis" hei&szlig;t "Weg der Verneinung" &gt; Ausdrucksfehler</li>
<li>Schl&uuml;sse...: auch hier h&auml;tte der Zusammenhang hergestellt werden m&uuml;ssen</li>
<li>Parallelen... h&auml;tten klarer benannt werden m&uuml;ssen</li>
<li>die weiteren viae h&auml;tten anhand der Brainstorm-Beitr&auml;ge weiter illustriert werden k&ouml;nnen</li>
<li>"Diese verschiedenen Wege..." - Absatz v&ouml;llig misslungen, es geht bei en viae um M&ouml;glichkeiten, angesichts der Unerkl&auml;rlichkeit Gottes nicht in Sprachlosigkeit zu verfallen, die Analogielehre rettet diese Sprechversuche jedoch vor der Beliebigkeit!</li>
<li>Rest: gut gelungen!</li>
</ul>
</p>
	
</p>

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    </item>
    <item>
      <pubDate>Sat, 06 Aug 2011 07:40:00 -0700</pubDate>
      <title>Organspende (2 von 2)</title>
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        <![CDATA[<p>
	<p><strong>Transplantationsmedizin zwischen Fortschritt und Organknappheit. Geschichte und aktuelle Fragen der Organspende</strong></p>
<p>Sp&auml;testens seit Frank-Walter Steinmeiers Entscheidung, sich vor&uuml;bergehend aus der Politik zur&uuml;ckzuziehen, um seiner schwer kranken Frau eine Niere zu spenden, hat sich vor allem auf politischer Ebene ein neuer Themenschwerpunkt gebildet: intensivere &Uuml;berlegungen zur Aufkl&auml;rung und Notwendigkeit der &bdquo;Organspende&ldquo;.</p>
<p>Die Dringlichkeit von Organen scheint der Bev&ouml;lkerung nicht klar zu sein. Zwar bef&uuml;rwortet eine gro&szlig;e Mehrheit die Spende von Organen, jedoch besitzt nur ein geringer Teil einen Spenderausweis und ist unzureichend &uuml;ber das Thema informiert. Im Bereich des Bundestages wird die Thematik kontrovers diskutiert. Auf der einen Seite f&uuml;hren Politiker einer Widerspruchsl&ouml;sung an, welche besagt, dass jeder Mensch, der sein 18. Lebensjahr vollendet hat, als potenzieller Organspender im&nbsp;Falle des Hirntodes in Frage komme. Auf der anderen Seite wird eine Zustimmungsregelung diskutiert, bei der sich ein jeder aufgekl&auml;rter Erwachsener einmalig in seinem Leben f&uuml;r oder gegen eine Organspende aussprechen solle. Obwohl laut Statistik hervorgeht, dass pro Tag in Deutschland drei Empf&auml;nger auf der Warteliste sterben, blickt der Ethikrat den Entscheidungen des Bundestages kritisch entgegen, denn sei es &uuml;berhaupt vertretbar, dass der Staat privilegiert ist, seinen B&uuml;rgern solche Meinungs&auml;u&szlig;erungen abzuverlangen?</p>
<p>Doch auf welchen Erfahrungen und medizinischen Vorkenntnissen fu&szlig;t eigentlich die Transplantationsmedizin? Bereits am Ende des 19. Jahrhunderts konnten Gewebe sowie Hautpartikel von Mensch zu Mensch &uuml;bertragen und eingepflanzt werden. Nach einigen Jahren intensiver Forschung und technischer Errungenschaften ist es dem ukrainischen Chirurgen Yu Yu Voronoy im Jahre 1936 gelungen , eine menschliche Leichenniere zu transplantieren. Aufgrund des vorangegangenen Organtodes (Nekrose) konnte das Leben der Patientin nicht mehr gerettet werden.</p>
<p>Doch bereits 18 Jahre sp&auml;ter f&uuml;hrte ein &Auml;rzteteam unter der Leitung des Chirurgen Joseph Murray&nbsp;in Boston/ USA eine erfolgreiche Nierentransplantation zweier eineiiger Zwillinge durch. Verbl&uuml;ffend&nbsp;stellten Mediziner und Forscher fest, dass es zu keiner Absto&szlig;reaktion gekommen sei, was an der&nbsp;genetischen Kompatibilit&auml;t, der identischen &Uuml;bereinstimmung zentraler K&ouml;rpereigenschaften der&nbsp;Zwillinge, gelegen haben m&uuml;sse. Auch die deutsche Medizin feierte im Jahre 1963 einen ersten Erfolg&nbsp;mit einer Lebendspende zwischen Mutter und Tochter. Die Folgejahre brachten weitere Erkenntnisse&nbsp;im Bereich der Transplantationsmedizin, sodass es neben gelungenen Nierentransplantationen auch&nbsp;erfolgreiche Lungen-, Bauchspeicheldr&uuml;sen- und Lebertransplantationen gab. 1967 gelang es&nbsp;Christiaan Barnard im s&uuml;dafrikanischen Groote Schuur-Krankenhaus in Kapstadt, eines der wohl&nbsp;kompliziertesten Organe, das Herz, zu transplantieren. Doch auch nach jahrelanger Forschung und&nbsp;zahlreichen Erfolgen scheint ein zentrales Problem noch nicht zufriedenstellend gel&ouml;st. Bei einigen&nbsp;Patienten kam es zu Absto&szlig;reaktionen aufgrund fehlender Immunsuppressiva. 1981 f&uuml;hrte man&nbsp;einen Stoff mit Namen &bdquo;Cyclosporin A&ldquo; ein, der Absto&szlig;reaktionen deutlich reduzierte und&nbsp;die Lebenserwartung der Transplantate erh&ouml;hte. In Anbetracht der Tatsache, dass durch&nbsp;medizinische Standards der Eingriff in der heutigen Zeit unkomplizierter ist als in den 1960er, f&uuml;hrte&nbsp;dazu, dass von 1963 bis 2010 in Deutschland allgemein 103 125 Organe transplantiert wurden.&nbsp;</p>
<p>Allerdings herrscht-neben Deutschland-auch in einigen weiteren Nationen ein Mangel an Organspendern. So starben alleine in Deutschland im Jahr 2009 rund 1000 Menschen, die nicht zur rechten&nbsp;Zeit mit einem Organ versorgt werden konnten. Laut Statistik bel&auml;uft sich die Zahl der Patienten auf&nbsp;den Wartelisten auf das Zweieinhalbfache in Bezug zu denjenigen, die ein Organ erhalten.</p>
<p>Seit dem 01. Dezember 1997 ist das Gesetz &uuml;ber die &bdquo;Spende, Entnahme und &Uuml;bertragung von&nbsp;Organen und Geweben&ldquo;, das sogenannte &bdquo;Transplantationsgesetz&ldquo; (TPG), erlassen worden. Mit&nbsp;Beginn des Jahres 1970 herrschte Uneinigkeit in Fragen der spezifischen Regelungen und&nbsp;Handlungsgrunds&auml;tzen. 1979 veranlasste man eine Bund-L&auml;nder-Arbeitsgruppe dazu, einen &bdquo;Entwurf&nbsp;eines Gesetzes &uuml;ber Eingriffe an Verstorbenen zu Transplantationszwecken&ldquo; zu erarbeiten. Dieser&nbsp;scheiterte jedoch unverz&uuml;glich im parlamentarischen Prozess. Das heutige Transplantationsgesetzt&nbsp;sieht unter Abschnitt vier der &bdquo;Vermittlung und &Uuml;bertragung bestimmter Organe,&nbsp;Transplantationszentren, Zusammenarbeit bei der Entnahme von Organen und Geweben&ldquo; eine&nbsp;dreigliedrige Vorgehensweise in Bezug auf Transplantationen: Organisation der Organspende,&nbsp;Vermittlung von Organen und der Durchf&uuml;hrung, Vor- und Nachbereitung einer&nbsp;Organtransplantation. Laut Paragraf elf TPG unterliegt die Organisation der&nbsp;Organspende und &ndash;transplantation einer finanziell und organisatorisch eigenst&auml;ndigen&nbsp;Koordinierungsstelle (Spitzenverb&auml;nde der Krankenkassen, der Bundes&auml;rztekammer und&nbsp;der Deutschen Krankenhausgesellschaft oder der Bundesverb&auml;nde der Krankenhaustr&auml;ger).</p>
<p>F&uuml;r s&auml;mtliche Koordinierungsaufgaben in Deutschland ist die &bdquo;Deutsche Stiftung&nbsp;Organtransplantation&ldquo; (DSO) zust&auml;ndig. Sie sorgt insbesondere f&uuml;r fachgerechte und angemessene&nbsp;Aufkl&auml;rung &uuml;ber Organspende auf Seiten der Spender sowie f&uuml;r Betreuung eines Patienten und&nbsp;dessen Angeh&ouml;rige. Vor allem aber ist ihr h&ouml;chstes Ziel die Aufkl&auml;rung der Bev&ouml;lkerung &uuml;ber&nbsp;Spendenbereitschaft und Akzeptanz. Des Weiteren steht die DSO in regem nationalem&nbsp;sowie internationalem fachlichem Austausch.</p>
<p>Paragraf zw&ouml;lf TPG richtet sich an die Vermittlung von Organen, welche ebenfalls von den&nbsp;Spitzenverb&auml;nden getragen wird. Paragraf zehn bezieht sich auf die Durchf&uuml;hrung, Vor- und&nbsp;Nachbereitung einer Organtransplantation, welche in Transplantationszentren (Krankenh&auml;usern)&nbsp;stattfindet. Diese sind dazu verpflichtet, Wartelisten sowie l&uuml;ckenlose Dokumentationen zu f&uuml;hren,&nbsp;Qualit&auml;tssicherungen und psychologische Betreuung der Transplantationspatienten zu gewehrleiten.</p>
<p>In Bezug auf Deutschland wird die Vermittlung von Spenderorganen durch &bdquo;Eurotransplant&nbsp;International Foundation&ldquo; durchgef&uuml;hrt, welche offiziell nach Paragraf zw&ouml;lf Absatz eins und zwei&nbsp;TPG ihre Berechtigung zur Allokation einger&auml;umt bekommen. Zun&auml;chst spezialisierte sich&nbsp;Eurotransplant nach seiner Gr&uuml;ndung auf Spendernieren, erweiterte dann jedoch ihr Spektrum auch&nbsp;auf Leber-, Herz-, Bauchspeicheldr&uuml;sen-, Lungen- sowie Zw&ouml;lffingerdarmtransplantationen.</p>
<p>In der Zwischenzeit beteiligen sich auch Transplantationszentren aus Belgien, den Niederlanden,&nbsp;Luxemburg, Slowenien, &Ouml;sterreich und Kroatien am Eurotransplant-Programm . Die Organisation&nbsp;Eurotransplant setzte sich zum Ziel, nach einem &bdquo;Schl&uuml;ssel-Schloss-Prinzip&ldquo; zu agieren, um einen&nbsp;Organempf&auml;nger-Pool mit einer angemessenen Organallokation zu decken. Oberste Gebote nach diesem Prinzip sind positive Erfolgsaussichten sowie Dringlichkeit unter Wahrung der&nbsp;Chancengleichheit.</p>
<p>Aus medizinischer Sicht kommt nur dann ein Mensch als potenzieller Organspender in Betracht,&nbsp;wenn bei ihm kein Zweifel am Hirntod besteht. Jedoch spielen bei der Frage des Todes nicht nur&nbsp;rein medizinisch-technische Aspekte eine Rolle, sondern in wesentlichem Ma&szlig;e auch kulturelle,&nbsp;religi&ouml;se und soziale Faktoren.</p>
<p>Auf deutschem Grund gilt das Hirntodkriterium. Seit medizinischen Errungenschaften und&nbsp;neuesten Erkenntnissen im Jahre 1968 an der Harvard Medical School in den USA hat sich das&nbsp;Hirntodkriterium nahezu weltweit als eindeutiges Todesmerkmal durchgesetzt. So wird der Hirntod&nbsp;als &bdquo;Zustand der irreversibel erloschenen Gesamtfunktion des Gro&szlig;hirns, des Kleinhirns und des&nbsp;Hirnstamms&ldquo; definiert (wissenschaftlicher Beirat der Bundes&auml;rztekammer 1991). Mit dem Hirntod&nbsp;sei naturwissenschaftlich-medizinisch der Tod des Menschen festgestellt (1997).</p>
<p>Da sich das Hirntodkriterium eben-wie bereits erw&auml;hnt-nur &bdquo;nahezu&ldquo; weltweit etabliert hat,&nbsp;ist es gestattet, in &Ouml;sterreich, Belgien und den Niederlanden Organe von non heart-beating donnors&nbsp;(Herztoddiagnose) zu entnehmen. Diese Methode gilt als veraltet, da durch technische&nbsp;Standards, wie einer Herz-Lungen-Maschine, das Herz-Kreislauf-System aufrechterhalten werden&nbsp;kann. F&uuml;r Deutschland hat dies zu Folge, dass Eurotransplant aus solchen L&auml;ndern&nbsp;keine Spenderorgane einf&uuml;hren darf.</p>
<p>Obwohl Eurotransplant &uuml;ber einen Zeitraum hinweg f&uuml;r eine gute Verteilung/Umverteilung&nbsp;(Distribution) von Organen sorgt, kommt es doch zu Engp&auml;ssen und Diskussionen &nbsp;f&uuml;hren zu&nbsp;&Uuml;berlegungen des &bdquo;Zukaufs&ldquo; von Organen. Diese Ideen weisen jedoch starke Tendenzen in&nbsp;Richtung Kommerzialisierung auf, was jeglichen ethisch-moralischen Grunds&auml;tzen widerspr&auml;che.&nbsp;Dem Kommerzialisierungsprozess entgegen steht das Gebot der Nichtkommerzialisierung des&nbsp;K&ouml;rpers, die Charta der Grundrechte der Europ&auml;ischen Union sowie das deutsche&nbsp;Transplantationsgesetz von 1997, welches ebenfalls unter Paragraf 17 den Handel mit Organen&nbsp;verbietet. Unteranderem verstie&szlig;e eine Kommerzialisierung gegen Artikel eins GG, welcher jedes&nbsp;Menschen W&uuml;rde sichert und somit verhindert, den menschlichen K&ouml;rper zu instrumentalisieren.</p>
<p>Kritiker sehen eine Verweigerung der Organspende als &bdquo;unterlassene Hilfeleistung&ldquo; an, welcher&nbsp;jedoch in diesem speziellen Fall der Wert der Selbstbestimmung entgegensteht. Vielmehr muss&nbsp;man beachten, dass die Organspende auch ein Zeichen der Opferbereitschaft und N&auml;chstenliebe&nbsp;sein kann, was einige altruistische Spender wom&ouml;glich durch eine Kommerzialisierung vom Spenden</p>
<p>abhalten k&ouml;nnte. Verhindern m&uuml;sse man jedoch einen Organmarkt sowie eine &bdquo;Zwei-Klassen-&nbsp;Medizin&ldquo;, die einen Menschen blo&szlig; als Objekt, als &bdquo;Ersatzteil&ldquo; und dessen Kaufkraft betrachtet.&nbsp;Vor allem aber k&ouml;nnte es geschehen, dass sich insbesondere Menschen unterhalb der Armutsgrenze&nbsp;bereit erkl&auml;ren, ihren K&ouml;rper zur finanziellen Aufbesserung ihrer Lebensumst&auml;nde einer&nbsp;Lebendspende zu unterziehen.</p>
<p>Umfragen der Bundeszentrale f&uuml;r gesundheitliche Aufkl&auml;rung (BzgA) ergaben f&uuml;r Deutschland, dass&nbsp;74 Prozent der Befragten einer Organspende im Falle ihres Todes zustimmen w&uuml;rden, der traurige&nbsp;Befund hingegen war, dass blo&szlig; 25 Prozent der potenziellen Spender einen Organspenderausweis&nbsp;besitzen. Ein Gro&szlig;teil der Befragten schien schlecht informiert und aufgekl&auml;rt zu sein. Momentan&nbsp;gilt in Deutschland die Regelung, dass im Falle des Ablebens entweder die betroffene Person&nbsp;eigenst&auml;ndig durch einen Organspenderausweis der Entnahme zustimmt beziehungsweise im Falle&nbsp;des Todes auch nahestehende Angeh&ouml;rige der Organspende zustimmen k&ouml;nnen. Ein entscheidendes&nbsp;Kriterium des Mangels an Spendern liege wohl auch an der erweiterten Zustimmungsregelung. In&nbsp;anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern gebe es aufgrund der Widerspruchsl&ouml;sung deutlich mehr Spender.</p>
<p>Dabei m&uuml;ssen potenzielle Spender zu Lebzeiten eine Organentnahme ablehnen, um dann in einem&nbsp;Widerspruchsregister registriert zu werden, sonst k&ouml;nnen im Falle des Todes ohne Beeinflussung der&nbsp;Angeh&ouml;rigen Organe entnommen werden. In diesem Zuge hat der Ethikrat ein Stufenmodell&nbsp;entwickelt, welches Erkl&auml;rungsregelung und Widerspruchsregelung kombiniert (&bdquo;Die Zahl der&nbsp;Organspendenden erh&ouml;hen-Zu einem dr&auml;ngenden Problem der Transplantationsmedizin in&nbsp;Deutschland&ldquo;). Hierbei werden B&uuml;rger in bestimmten Verfahren aufgefordert, eine Erkl&auml;rung&nbsp;abzugeben, ob sie bereit sind, zu spenden oder nicht (Erkl&auml;rungsregelung). Bleibt es jedoch bei einer&nbsp;unterlassenen Erkl&auml;rung, so k&ouml;nnen im Falle des Todes Organe entnommen werden&nbsp;(Widerspruchsregelung). Im Januar 2011 hat sich auch der Bundestag intensiv mit dem Thema der&nbsp;Organspende befasst und tendiert vielmehr zu einer Volksbefragung. Grundvoraussetzung hierf&uuml;r&nbsp;m&uuml;sse eine ausf&uuml;hrliche Aufkl&auml;rung der B&uuml;rger sein, die von den Krankenkassen getragen werden&nbsp;muss, da sie gesetzlich dazu verpflichtet sind.</p>
<p>Aus heutiger Sicht hat sich die Transplantationsmedizin intensiv weiterentwickelt und durch&nbsp;technische Ma&szlig;nahmen auch zum Entstehen langer Wartelisten beigetragen. Vor allem muss aber&nbsp;auch die inner&auml;rztliche Kooperationsbereitschaft ausgebaut werden und man m&uuml;sse ein Dialogfeld er&ouml;ffnen, das sich medizinischen, ethischen und rechtlichen Fragen stellt.&nbsp;</p>
<p>(Protokoll: sh)</p>
<p>&nbsp;</p>
	
</p>

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    </item>
    <item>
      <pubDate>Sun, 05 Jun 2011 20:47:38 -0700</pubDate>
      <title>Organspende (1 von 2)</title>
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        <![CDATA[<p>
	<p>
<p>Am Anfang der Stunde wurde ein Ausblick auf die verbleibenden zwei Sitzungen gegeben: Thema der n&auml;chsten Doppelstunde (9.6.) wird die Position der Kirche zum Thema "Organspende" sein, in der letzten Sitzung vor den Sommerferien (16.6.) wird ein passender Film das Halbjahr abrunden.</p>
<p>Das Thema dieser Stunde sollte die Organspende sein. Hierzu wurde der Kurs in zwei Gruppen eingeteilt, die sich jeweils in eine vorgegebene Situation versetzen sollten. Beim Beleuchten der verschiedenen Perspektiven sollten die Grundprobleme der Organspende deutlich werden. Nach 30 Minuten Gespr&auml;chszeit sollten die Ergebnisse pr&auml;sentiert werden.</p>
<p>Das erste Szenario beschreibt Familienangeh&ouml;rige eines nach einem Motorradunfall verstorbenen Jugendlichen namens Klaus, die nun &uuml;ber das Verfahren mit seinem K&ouml;rper entscheiden m&uuml;ssen, denn der verunfallte Klaus hatte keinen Organspenderausweis und hatte auch nie Stellung zu diesem Thema bezogen. Die Familie steht unter Zeitdruck und sie wei&szlig;, dass er Ersatzdienst im Krankenhaus leisten wollte. Die Gruppe soll sich in die Perspektive eines Freundes des Verstorbenen versetzen. - Die Gruppe erarbeitete mit diesen Vorgaben zwei m&ouml;gliche Positionen, die der Verstorbene gehabt haben k&ouml;nnte. Einmal nahm sie an, Klaus habe sich bewusst gegen eine Organspende entschieden, da er keinen solchen Ausweis besa&szlig;. - Demgegen&uuml;ber steht seine offensichtliche Bereitschaft anderen Menschen zu helfen, was er durch seinen geplanten Ersatzdienst zeigte. M&ouml;glicherweise war er deshalb der Organspende gegen&uuml;ber nicht abgeneigt, hatte dar&uuml;ber allerdings nie nachgedacht. Vielleicht erreichte ihn auch nie entsprechende Werbung oder er verdr&auml;ngte das Thema bewusst und schob es zusammen mit seinem Lebensende in weite Ferne. - Letztendlich kann man nicht sicher sagen, wie Klaus sich entschieden h&auml;tte, aber die Gruppe stimmt der Organspende im Allgemeinen zu. Folglich w&uuml;rden sie im Namen von Klaus einer Organspende zustimmen. F&uuml;r einige Gruppenmitglieder besteht allerdings noch Reflexionsbedarf, da sie sich &uuml;ber ihre pers&ouml;nliche Bereitschaft zur Organspende unsicher sind.</p>
<p>Im zweiten Fall ist ein Freund nierenkrank und sein Leben von Maschinen abh&auml;ngig. Eine Spenderniere ist seine einzige Hoffnung auf ein gew&ouml;hnliches Leben. Allerdings sind Nieren knapp, was eine lange Wartezeit bedeutet. Als Freund muss man sich die Frage stellen, ob man selbst eine Niere spenden m&ouml;chte. Au&szlig;erdem g&auml;be es noch die M&ouml;glichkeit in der 3. Welt eine zu kaufen. - Letztere Alternative sei laut Gruppe &bdquo;indiskutabel&ldquo;, da man sich durch ein solches Gesch&auml;ft &uuml;ber jene Menschen erheben w&uuml;rde, was man keinesfalls beabsichtige. Zum Thema Selbstspende kommt die Frage auf, ob man seine zweite Niere wirklich br&auml;uchte. Sie w&auml;re jedenfalls eine Absicherung f&uuml;r den Fall der eigenen Krankheit. Aber selbst wenn man sich daf&uuml;r entscheidet zu spenden, bestehen immer noch mehrere Risiken: Die Blutgruppen des Bed&uuml;rftigen und des Spenders k&ouml;nnen inkompatibel sein, das Organ k&ouml;nnte vom Empf&auml;nger sp&auml;ter trotz theoretischer Kompatibilit&auml;t abgesto&szlig;en werden oder es k&ouml;nnten Komplikationen bei den Operationen auftreten. - Die Gruppe entschied sich dazu ihre Ergebnisse via inszeniertem Dialog zu pr&auml;sentieren, in welchem die drei Charaktere Empf&auml;nger, Spender, der gleichzeitig ein Freund des Empf&auml;ngers ist, und eine neutrale Person ihre Perspektiven schildern. Der Empf&auml;nger betonte, dass er dem Spender keinesfalls ein Risiko durch die Spende zumuten m&ouml;chte und eine anonyme Spende bevorzuge, da er die Folgen f&uuml;r die Beziehung zu seinem befreundeten Spender nicht absch&auml;tzen kann. Der Spender erinnert an die zahlreichen Risiken einer Spende (s.o.), sieht aber auch die Chance einer st&auml;rkeren Bindung zum Empf&auml;nger. Die neutrale Person erkl&auml;rt, dass des vor jeder Organspende eine psychologische Hilfe f&uuml;r den designierten Spender gebe.</p>
<p>Nachdem die Ergebnisse der ersten Gruppe (Fall 1) pr&auml;sentiert wurden, entwickelte sich ein Unterrichtsgespr&auml;ch &uuml;ber verschiedenste Aspekte der Organspende. Es wurde unter anderem erw&auml;hnt, dass es wichtig sei, sich mit der Organspende auseinanderzusetzen, u.a. um es den Angeh&ouml;rigen im Todesfall einfacher zu machen, die richtige Entscheidung &uuml;ber die Organe zu treffen. Das ist deswegen wichtig, weil der Todeszeitpunkt in manchen F&auml;llen &uuml;berraschend ist. Die Entscheidung kann auch noch differenziert werden und zwar in dem Punkt, welche Organe entnommen werden d&uuml;rfen. - Das Gespr&auml;ch wird weitergef&uuml;hrt, indem Argumente f&uuml;r beide Seiten und Entscheidungshilfen diskutiert werden. Eine Frage, die helfen k&ouml;nnte, w&auml;re: &bdquo;W&uuml;rde ich ein Organ nehmen?&ldquo; Denn aus dieser resultiert die Frage, ob man selbst auch bereit w&auml;re ein Organ zu geben. Gegen eine Spende k&ouml;nnte eine subjektive Verletzung der Menschenw&uuml;rde sprechen, da der Mensch durch die Entnahme von Organen als Objekt erscheint. Au&szlig;erdem k&ouml;nnte er Organe verlieren, die in der Gesellschaft Symbolkraft besitzen, wie z.B. das Herz oder die Augen. Dem gegen&uuml;ber steht die Feststellung, dass zumindest die Pers&ouml;nlichkeit eines Menschen unabh&auml;ngig von seinem Material ist. - Ein h&auml;ufig gebrauchtes Argument gegen die Organspende wird durch die Frage &bdquo;Wann ist der Mensch tot?&ldquo; verdeutlicht. Bei einigen Menschen besteht n&auml;mlich die Angst, &bdquo;zu fr&uuml;h&ldquo; f&uuml;r tot erkl&auml;rt zu werden, weil ihre Organe ben&ouml;tigt werden und wollen dieser &bdquo;Gefahr&ldquo; entgehen, indem sie die Spende ablehnen. Momentan gilt der Hirntod als Zeitpunkt, ab dem der Mensch f&uuml;r tot erkl&auml;rt wird. - Am Ende dieses Gespr&auml;ches verwies der Kursleiter noch auf den Film &bdquo;Jesus von Montreal&ldquo; (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_von_Montreal" target="_blank">Wikipedia</a> - <a href="http://www.google.de/webhp?sourceid=chrome-instant&amp;ie=UTF-8&amp;ion=1&amp;nord=1#q=jesus+von+montreal&amp;hl=de&amp;nord=1&amp;qscrl=1&amp;site=webhp&amp;prmd=ivns&amp;source=univ&amp;tbm=vid&amp;tbo=u&amp;sa=X&amp;ei=Uk3sTauyHcyhOqyX-bAB&amp;sqi=2&amp;ved=0CGoQqwQ&amp;bav=on.2,or.r_gc.r_pw.&amp;fp=17af2cf1a75c464&amp;biw=1440&amp;bih=775&amp;ion=1" target="_blank">Ausschnitte</a>), in dem eine Analogie zwischen Organspende und der Kreuzigung dargestellt wird. Danach folgte die Pr&auml;sentation von Gruppe 2 (Inhalt s.o.)</p>
<p><strong>Hausaufgabe:</strong> Durcharbeiten der erhaltenen Kopien des Artikels <a href="http://www.bpb.de/publikationen/H0DLAM,0,Transplantationsmedizin_zwischen_Fortschritt_und_Organknappheit_Geschichte_und_aktuelle_Fragen_der_Organspende.html" target="_blank">&bdquo;Transplantationsmedizin zwischen Fortschritt und Organknappheit. Geschichte und aktuelle Fragen der Organspende&ldquo;</a></p>
<p>Protokoll: bh, minimale Verbesserungen: mh</p>
</p>
	
</p>

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    </item>
    <item>
      <pubDate>Sun, 22 May 2011 00:07:24 -0700</pubDate>
      <title>Einladung zum Patronatstagsgottesdienst</title>
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<strong>Plakat.pdf</strong>
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</p>
	
</p>

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    </item>
    <item>
      <pubDate>Thu, 19 May 2011 11:16:00 -0700</pubDate>
      <title>Feministische Auslegung des Buches Rut - Teil I</title>
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      <description>
        <![CDATA[<p>
	<p><span style="font-size: medium;"><strong>Stundenprotokoll: dienstag 17.05.2011</strong></span></p>
  
<p><span style="font-size: medium;">Zu Beginn der Religionsstunde wird ein Referat &uuml;ber das Buch Judit vorgetragen. Hierbei handelt es sich um ein Buch aus dem Alten Testament. Das Buch Judith handelt von einer Witwe namens Judit, die ihr Volk(Israel) vor dem Herrscher Nebukadnezar und seinem Heerf&uuml;hrer Helofernes rettet, indem sie ihn beim Schlafen mit seinem eigenen Schwert enthauptet. Anschlie&szlig;end erarbeiten wir gemeinsam mit dem Referenten einen Vergleich zwischen der Frau heute mit der Frau damals. Dabei kommen wir zu folgenden Ergebnissen: Fr&uuml;her war die Frau der Besitz des Mannes, hatte kaum Rechte, war finanziell abh&auml;ngig und wurde bei Untreue mit dem Tod bestraft. Au&szlig;erdem spielte sie in der Gesellschaft keine Rolle und war nur f&uuml;r die Erziehung und den Haushalt zust&auml;ndig. Im Kontrast dazu ist die heutige Frau in modernen rechtstaatlichen Staaten rechtlich gleichgestellt, kann sich selbst versorgen und kann nicht mehr zur Ehe gezwungen werden. Zudem besteht heute eine in fast jeglicher Hinsicht Chancengleichheit zwischen Mann und Frau.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"> Schlie&szlig;lich vergleichen wir nach dem Vortrag die Hausaufgabe von der letzten Stunde. Wir haben festgestellt, dass deutlich mehr Textstellen im Buch Rut auf eine Frau als &bdquo;Verfasser&ldquo; hindeuten(1,8;4,11;4,15;1,3-5;1,9;3,1;3,3;3,5...). F&uuml;r den Mann als Verfasser wurden nur wenige Passagen gefunden(4,18-22;4,10;4,13;1,1).</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><em>Protokoll: jd; Kleine Erg&auml;nzungen/ Korrekturen: eckb</em><br /></span></p>
	
</p>

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    </item>
    <item>
      <pubDate>Tue, 17 May 2011 10:47:07 -0700</pubDate>
      <title>Die drei zentralen Aufgaben der Kirche</title>
      <link>http://mh1011.posterous.com/die-drei-zentralen-aufgaben-der-kirche</link>
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      <description>
        <![CDATA[<p>
	<p><div class='p_embed p_file_embed'>
<a href="http://mh1011.posterous.com/die-drei-zentralen-aufgaben-der-kirche"><img alt="" src="http://posterous.com/images/filetypes/pdf.png" /></a>
<div class='p_embed_description'>
<strong>Die_drei_zentralen_Aufgaben_der_Kirche.pdf</strong>
<a href="http://posterous.com/getfile/files.posterous.com/temp-2011-05-17/fFlzdbsuwqEbGoahDAgsjJaDwjsmxcfkChyzfehswJrIyoGiIBkkkkrtceGn/Die_drei_zentralen_Aufgaben_der_Kirche.pdf">Download this file</a>
</div>
</div>
</p>
	
</p>

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      </posterous:author>
    </item>
    <item>
      <pubDate>Sun, 15 May 2011 12:03:00 -0700</pubDate>
      <title>Das Buch Rut als Bindeglied zwischen Richterzeit und Staatsgründung unter König David</title>
      <link>http://mh1011.posterous.com/das-buch-rut-als-scharnierstelle-zwischen-ric</link>
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        <![CDATA[<p>
	<p><span style="font-size: medium;"><strong>Stundenprotokoll: Freitag 13.05.2011</strong></span></p>
<p>  </p>
<p><span style="font-size: small;">Zu Beginn der Stunde haben wir uns &uuml;ber die Textgattung des Buches Rut unterhalten. Wir kommen zu dem Ergebnis, dass es sich um eine novellenartige Erz&auml;hlung handelt. Eine Geschichte, in der keine Fakten vermittelt werden (im historischen Sinne), sondern eine die als Beispiel daf&uuml;r dient, um sie sich als Vorbild nehmen zu k&ouml;nnen. </span><br /><span style="font-size: small;"> Im Anschluss daran, befassten wir uns mit der bereits ausgeteilten Tabelle "Das Buch Rut als literarisches Kunstwerk".</span><br /><span style="font-size: small;"> In der nachfolgenden Diskussion kamen wir zu folgendem Fazit:</span><br /><span style="font-size: small;"> - Es handelt sich um ein durchkomponiertes Buch, dessen Struktur ansprechend ist und eine geschlossene Einheit bildet, die chiastisch aufgebaut ist.</span><br /><span style="font-size: small;"> - Das erste und das vierte Kapitel befasst sich mit der Hauptfigur des Buches --&gt; Noomi</span></p>
<p><span style="font-size: small;">- Das zweite und das dritte Kapitel ist &uuml;berwiegend von Dialogen gepr&auml;gt, in die Rut verwickelt ist.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Damit entsprechen die beiden &auml;u&szlig;eren Kapitel den inneren.</span><p /> <span style="font-size: small;"> Aus Sicht der Gattungs- und Redaktionskritik stellt das Buch Rut eine stringente und geschlossene Erz&auml;hlung dar, die im Laufe der Zeit wohl wenig Ver&auml;nderungen erfahren haben muss, da es so gut wie keine Br&uuml;che in der Geschichte gibt. Unsere Hypothese war, dass Inhalt und Erz&auml;hlung relativ unver&auml;ndert blieben und es ausschlie&szlig;lich einige sprachliche Ausschm&uuml;ckungen gab, um Personen besser zu charakterisieren oder Dinge zu erl&auml;utern.</span><p /> <span style="font-size: small;"> Anschlie&szlig;end haben wir das 19. Kapitel des Buches der Richter gelesen, zu welchem wir daraufhin einen Vergleich zum Buch Rut gezogen haben.</span><br /><span style="font-size: small;"> Es entstand eine weitere Diskussionsrunde &uuml;ber das 19. Kapitel mit dem Ergebnis, dass es sich bei der Richterzeit, welche durch Unruhen und Unordnung bestimmt war, um einen Kontrast zum Buch Rut handelt. Aufgrund der Tatsache, dass zur Zeit Noomis das unter David geschaffene K&ouml;nigtum an Existenz gewinnt, bringt das Buch Rut die Unruhen der Richterzeit weitgehend wieder in Ordnung.</span><p /> <span style="font-size: small;"> Nach der abschlie&szlig;enden Notenbesprechung stand nun zur Hausaufgabe, die beiden Aufgaben des erhaltenen Arbeitsblattes f&uuml;r die n&auml;chste Stunde anzufertigen.</span></p>
<p style="line-height: normal;"><span style="font-size: small;"><em>Protokoll: am; Kleine Korrekturen: eckb</em></span></p>
	
</p>

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    </item>
    <item>
      <pubDate>Thu, 12 May 2011 14:46:00 -0700</pubDate>
      <title>Das Buch Rut als novellenartige Erzählung</title>
      <link>http://mh1011.posterous.com/das-buch-rut-als-novellenartige-erzahlung</link>
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      <description>
        <![CDATA[<p>
	<p><span style="font-size: medium;"><strong>Stundenprotokoll: Dienstag 10.05.2011</strong></span></p>
  
<p style="text-align: justify; line-height: normal;">Die heutige Stunde beginnt damit, dass wir mit Hilfe des letzten Protokolls die Inhalte der letzten Stunde wiederholen, da die meisten Mitsch&uuml;ler(innen) auf Klassenfahrt waren. Zu diesen Inhalten geh&ouml;ren folgende Begriffe:</p>
<ul type="disc" style="margin-top: 0cm;">
<li style="text-align: justify; line-height: normal;"><strong><em>L&ouml;ser:</em></strong> Verwandtschaftlicher Beistand in Notsituationen (Lev 25,23-28)</li>
<li style="text-align: justify; line-height: normal;"><strong><em>Armenrecht:</em></strong> Solidarit&auml;t mit Armen und Bed&uuml;rftigen (Lev 19,9 / Dtn 24,19-22)</li>
<li style="text-align: justify; line-height: normal;"><strong><em>Leviratsehe:</em></strong> &nbsp;von lat. levir = Schwager =&gt;<span style="font-family: Wingdings;"></span> Sicherung der Erbfolge      (Gen 38,1-26, Dtn 25,5-10)</li>
</ul>
<p class="MsoListParagraph" style=""><span style="font-size: 10pt; font-family: Symbol;"><span>&middot;<span style="font: 7pt Times New Roman;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span></span></span>siehe hierzu die Punkte 3.4 und 3.5 des folgenden <a href="http://www.bibelwissenschaft.de/nc/wibilex/das-bibellexikon/details/quelle/WIBI/zeichen/r/referenz/33650/cache/c4c76136a2973a98b50957685de6266b/#h10" target="_blank">Links</a></p>
<p style="text-align: justify; line-height: normal;">Daraufhin haben wir uns die Bedeutung der Namen im Buch Rut angeschaut. Hieraus geht hervor, dass es sich hier um sprechende Namen handelt: Elimelech = &bdquo;Mein Gott erweist sich als K&ouml;nig&ldquo;; Noomi = &bdquo;Liebliche&ldquo; oder &bdquo;liebevoll ist JHWH&ldquo;; Rut = &bdquo;Freundin, N&auml;chste, Gef&auml;hrtin&ldquo;; Orpa = &bdquo;die Sich-Abwendende&ldquo;; Machlon und Kiljon = &bdquo;Kr&auml;nkling und Schw&auml;chling&ldquo;; Boas = &bdquo;in ihm ist Kraft&ldquo;. Dadurch dass die Namen f&uuml;r bestimmte Inhalte der Erz&auml;hlung stehen, wird ersichtlich, dass das Buch Rut keine wahre Begebenheit (historischen Text) schildern m&ouml;chte.</p>
<p style="text-align: justify; line-height: normal;">Daran ankn&uuml;pfend haben wir mit Hilfe des Einleitungstextes zum Buch Rut die Gattung dieser Erz&auml;hlung bestimmt. Es handelt sich dabei um eine novellenartige Erz&auml;hlung, also eine Art Kurzgeschichte, der es um ein neues bzw. bis dato unerh&ouml;rtes Geschehen geht. Auf das Buch Rut bezogen steht dieses Neue f&uuml;r die starke Stellung der beiden Frauen Rut und Noomi, die es aus eigener Kraft schaffen ihre Existenz zu sichern. Auch die Tatsache, dass es nur mit Hilfe der beiden Frauen zur K&ouml;nigsdynastie Davids kommen kann, belegt die besondere Stellung der Frau, die sonst in der patriarchalen Gesellschaft unerw&auml;hnt bleibt.</p>
<p style="text-align: justify; line-height: normal;">Die Hausaufgabe zur n&auml;chsten Stunde lautet: Versuche die Verfasserfrage f&uuml;r dein Geschlecht zu entscheiden, indem du dir alle relevanten Stellen f&uuml;r deine Absicht notierst.</p>
<p style="text-align: justify; line-height: normal;"><em>Protokoll: eckb</em></p>
	
</p>

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      </posterous:author>
    </item>
    <item>
      <pubDate>Wed, 11 May 2011 20:44:53 -0700</pubDate>
      <title>Vergleichsklausur</title>
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      <description>
        <![CDATA[<p>
	<p>
<p><strong>Protokoll: Donnerstag, 5. Mai 2011</strong></p>
<p>Die erste Religionsstunde nach den Osterferien begannen wir mit der Besprechung der drei Wochen zuvor geschrieben dreist&uuml;ndigen <strong>Vergleichsklausur</strong>. -&nbsp;In Nummer 1 war eine Wiedergabe zweier Textausz&uuml;ge (aus Lumen Gentium 8 und aus &bdquo;Die Zeitbombe des Zweiten Vatikanischen Konzils&ldquo;) gefordert. Dabei h&auml;tte bei Lumen Gentium besonders hervorgehoben werden m&uuml;ssen, dass die Kirche eine komplexe Wirklichkeit bilde, welche aus menschlichen und g&ouml;ttlichen Elementen zusammenwachse. Zudem war die Nennung der vier Eigenschaften der Kirche (Einheit, Heiligkeit, Apostolizit&auml;t und Katholizit&auml;t) von Bedeutung, welche sogar w&ouml;rtlich im Text Erw&auml;hnung finden (vgl. Z.8f.) Die Fortf&uuml;hrung und Ausbreitung dieser Kirche habe Jesu nach seiner Auferstehung dann Petrus und seinen &uuml;brigen Aposteln anvertraut. Auch heute w&uuml;rden diese Aufgaben noch von dem Nachfolger Petri, dem Papst, und den Nachfolgern der Apostel, den Bisch&ouml;fen, ausgef&uuml;hrt. Ihr wichtigstes Ziel bestehe darin, die Mitteilung der Heilsfrucht an die Menschheit weiterzugeben. Der Schmidberger-Text (mehrmals &uuml;berarbeitet und erg&auml;nzt, deswegen nicht mehr unbedingt mit dem zu Grunde liegenden Vortrag vergleichbar) sieht das Zweite Vatikanische Konzil als &bdquo;das gr&ouml;&szlig;te Ungl&uuml;ck des vergangenen Jahrhunderts&ldquo; (Z. 1). Kritisiert werden das &bdquo;subsistit in&ldquo; (verwirklicht in) aus Lumen Genitium (als angebliche Abstufung gegen&uuml;ber der Formulierung &bdquo;est&ldquo;, welches die r&ouml;misch-katholische Kirche mit der universalen Kirche Christi identifiziere; &bdquo;H&auml;resie&ldquo;, einer &bdquo;der gef&auml;hrlichsten Ausdr&uuml;cke des gesamten Konzils&ldquo; (Z. 8)) und Formulierungen zur kollegial realisierbaren Regierungsgewalt in der Kirche (p&auml;pstliche Monarchie nicht mehr gew&auml;hrleistet, Laiengremien k&ouml;nnten nun einen gr&ouml;&szlig;eren Einfluss nehmen und die vorher bestehende Autorit&auml;t der Kirche negativ beeinflussen und als ein unerw&uuml;nschtes Machtinstrument gegen sie eingesetzt werden). &nbsp;Zudem herrsche in der Kirche eine gewisse &bdquo;M&uuml;digkeit&ldquo; vor, was dadurch deutlich werde, dass es an Begeisterung, &Uuml;berzeugung, Einsatz und Freude fehle. Vielen scheine die Kirche v&ouml;llig gleichg&uuml;ltig und manche w&uuml;rden sogar &bdquo;mit dem Feind gemeinsame Sache machen&ldquo; (Z. 42f.) Schmidberger wartet auf ein Schuldbekenntnis derjenigen, die durch die Entscheidungen des Zweiten Vatikanischen Konzils der Kirche dies alles angetan h&auml;tten. Des Weiteren w&uuml;rde er sich er sich eine offenere Kirche w&uuml;nschen, welche schlagfertiger als die aktuelle w&auml;re und in der das Problem der Anarchie keine Frage mehr sei. -&nbsp;In Aufgabe 2 wurde, ausgehend von Text 1 (Lumen gentium), die Erl&auml;uterung der Eigenschaften und des Wesens der Kirche gefordert. Dabei boten sich vor allem die drei biblischen Bilder (Volk Gottes, Leib Christi (Z. 4), Tempel Gottes im Heiligen Geist) an und auch die oben genannten vier Eigenschaften der Kirche sollten noch einmal aufgegriffen werden. Zudem war eine Verkn&uuml;pfung zu Lumen Gentium und eine generelle Einordnung in den Zusammenhang des Zweiten Vatikanischen Konzils wichtig. -&nbsp;In Aufgabe 3 sollten wir nun Schmidbergers Ansichten in Bezug auf die Grundanliegen und die Atmosph&auml;re des Zweiten Vatikanischen Konzils &uuml;berpr&uuml;fen. Dort war die Erl&auml;uterung des Begriffs &bdquo;aggiornamento&ldquo; (Verheutigung) von Bedeutung, welcher eine entscheide Rolle f&uuml;r die Entscheidungsfindungen spiele. Generell k&ouml;nne Schmidbergers Ansicht kritisch gesehen werden, da die Hinwendung der Beteiligten zur Welt gewollt war, an vielen kleinen und gro&szlig;en Zeichen bis in die Dokumente des Konzils hinein nachweisbar ist.</p>
<p>Nach diesen Erl&auml;uterungen werden die aktuellen m&uuml;ndlichen <strong>Noten </strong>besprochen und eine Aussicht auf die vorl&auml;ufigen Zeugnisnoten gegeben. Stundenprotokolle werden mit 15% der m&uuml;ndlichen Note gewichtet.&nbsp;</p>
<p>In der zweiten Stunde wurden dann drei Gruppen gebildet, welche jeweils eine Aufgabe der Kirche behandeln sollten. Diese sind <strong>Martyria (Blutszeugnis), Liturgia (Gottesdienst, Kult) und Diakonia (soziales, karitatives Engagement)</strong>. Diese Themen sollten im Folgenden in den Gruppen bearbeitet werden, sodass sie in der n&auml;chsten Stunde pr&auml;sentiert werden k&ouml;nnten.</p>
<div><em>Protokoll: tf, &Uuml;berarbeitung: mh</em></div>
</p>
	
</p>

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      </posterous:author>
    </item>
    <item>
      <pubDate>Mon, 09 May 2011 13:51:00 -0700</pubDate>
      <title>Bedeutung der Gesetze im Buch Rut (Löser, Armenrecht, Levirat)</title>
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      <description>
        <![CDATA[<p>
	<p><span style="font-size: medium;"><strong>Stundenprotokoll: Freitag 06.05.2011</strong></span></p>
  
<p>In der Religionsstunde am 06.05.2011 setzten wir die inhaltliche Analyse des Buches Rut fort.</p>
<p>Um den geschichtlichen Hintergrund zu verstehen informierten wir uns mit den Fu&szlig;noten und Querverweisen in der Bibel &uuml;ber die Gesetze der Richterzeit.</p>
<p>Nachdem wir lesen, dass das L&ouml;serrecht in Israel den n&auml;chsten Verwandten eines Israeliten verpflichtet, in Not verkauften Besitz auszul&ouml;sen, um das Erbe der Vorfahren in der Sippe zu behalten, verstehen wir&nbsp; Noomis Entscheidung, aus Moab nach Bethlehem zur&uuml;ckzukehren besser, da sie durch den Grundbesitz ihrer Familie eine Chance hatte um sich eine neue Existenz aufzubauen.</p>
<p>In der &Uuml;bergangszeit war sie durch das j&uuml;dische Armenrecht versorgt, da die Juden zu Solidarit&auml;t mit den Armen verpflichtet waren und Rut aufgrund dieses Gesetzes auf den Feldern Gerste nachlesen durfte und von den Arbeitern versorgt wurde.</p>
<p>Langfristig sicherte die Leviratsehe Ruts mit Boas Noomis &Uuml;berleben, obwohl Boas eigentlich nicht Ruts Schwager ist. Die Leviratsehe war die Ehe einer Witwe, ohne Sohn, mit dem Bruder ihres Mannes, der so die Linie seines Bruders fortsetzte und der die Witwe sch&uuml;tzte und versorgte. So gesehen hatte Noomi eine aussichtsreiche Zukunftsperspektive, als sie sich entschied nach Bethlehem zur&uuml;ckzukehren, obwohl es auch viele Unsicherheiten gab, da sie als Frau in einer patriarchalen Gesellschaft auf sich allein gestellt war.</p>
<p><em>Protokoll: sf; Geringe Korrekturen: eckb</em></p>
	
</p>

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      </posterous:author>
    </item>
    <item>
      <pubDate>Mon, 09 May 2011 13:47:00 -0700</pubDate>
      <title>Bedeutung der Orte im Buch Rut (Betlehem, Moab)</title>
      <link>http://mh1011.posterous.com/lokalisierung-des-buches-rut</link>
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      <description>
        <![CDATA[<p>
	<p><span style="font-size: medium;"><strong>Stundenprotokoll: Dienstag 03.05.2011</strong></span></p>
  
<p><span style="font-size: small;">Die heutige Stunde beginnt mit einer kleinen Einf&uuml;hrung des vor den Ferien begonnenen Buches Rut. Dazu wird eine Folie aufgelegt. Wir beginnen mit der Beschreibung des Bildes. Dabei stellen wir fest, dass die links abgebildete Frau wohl Noomi sein muss und die neben ihr stehende Frau Rut. Dieser Zeitpunkt beschreibt den Weg Noomis in ihr Heimatdorf, den sie gemeinsam mit Rut auf sich nimmt, welche Noomi nicht von der Seite weichen wollte. Im Anschluss daran h&ouml;ren wir eine Nacherz&auml;hlung des Buches Rut.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Hiernach werden die Hausaufgaben pr&auml;sentiert, die darin bestanden, das Buch Rut eigenst&auml;ndig weiterzuschreiben. Wir besprechen die Arbeiten im Plenum und achten dabei ganz besonders auf den Wirklichkeitsaspekt, hei&szlig;t ob die geschriebenen Enden realistisch sein k&ouml;nnten oder nicht. Wir bewerteten eine Vielzahl von Geschichten f&uuml;r nicht realistisch, da die Fortf&uuml;hrungen der Geschichten meist nicht mit den damals vorherrschenden Normen (Beispiel: Noomi kommt ohne ihren Mann und ohne ihre S&ouml;hne, mit welchen sie aufgrund der damals herrschenden D&uuml;rreperiode aus dem Dorf geflohen ist, zur&uuml;ck in ihr Heimatdorf , dessen Ernte in diesem Jahr zuf&auml;lligerweise fruchtbar ist und hat zu allem &Uuml;berfluss noch eine fremde Frau bei sich) &uuml;bereinstimmte.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Um nun richtig in die Thematik des Buches Rut einzusteigen, lesen wir einzelne Textabschnitte des Buches Rut und bewerten diese anhand der in der Bibel unten stehenden Erkl&auml;rungsbegriffe.</span></p>
<ul type="circle">
<li><span style="font-size: small;">Betlehem:       Geburtsort Davids/Jesus&nbsp; Bet-Lehem       = Haus des Brotes</span></li>
<li><span style="font-size: small;">Moab:       Stadt, die von der Glaubensgemeinschaft / Lebensgemeinschaft ausgegrenzt       ist (Dtn 23,4-6 &agrave;       Gen 19,30-38 / Neh 13, 1-3)</span></li>
</ul>
<p>&nbsp;<span style="font-size: small;">Die Hausaufgabe besteht darin,&nbsp; Aufgabe 1 und 2 des Arbeitsblattes &bdquo;Das Buch Rut als literarisches Kunstwerk &ldquo; zu bearbeiten. </span></p>
<p><span style="font-size: small;"><em>Protokoll: xs; Kleine Erg&auml;nzungen: eckb</em><br /></span></p>
	
</p>

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      </posterous:author>
    </item>
    <item>
      <pubDate>Mon, 02 May 2011 11:30:00 -0700</pubDate>
      <title>Erster Zugang zum Buch Rut 1,1-22</title>
      <link>http://mh1011.posterous.com/erster-zugang-zum-buch-rut-11-22</link>
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      <description>
        <![CDATA[<p>
	<p><span style="font-size: medium;"><strong>Stundenprotokoll: Dienstag 12.04.2011</strong></span></p>
<p>  </p>
<p style="text-align: justify;">Zu Beginn der Stunde vom 11.04.2011 sprechen wir gemeinsam &uuml;ber ein Plakat, welches Informationen &uuml;ber den <strong>100 Jahre internationalen Frauenkampftag </strong>enth&auml;lt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Plakat ist an Frauen gerichtet, die sich vom Patriarchat (Dominanz der M&auml;nner) ausgebeutet und unterdr&uuml;ckt f&uuml;hlen. Durch den gemeinsamen Kampf in Form von Demonstration sollen sich Frauen zur Wehr setzen. Dazu f&uuml;hren wir das vergangene Arbeitsblatt &bdquo;Frauen in einer patriarchalen Gesellschaft. Beispiel: Alter Orient&ldquo; zum Vergleich an. Dieses Arbeitsblatt spiegelt demnach die Situationen mancher Frauen heute noch wieder. Bezieht man dieses Plakat auf die Zeit des Alten Orients, so kommen wir zu dem Ergebnis, dass es eine Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau geben soll, um somit die Unterdr&uuml;ckung der Frau zu vermeiden. Die Klasse spricht auch weitere Beispiele an, um den Sinn des Plakats besser verstehen zu k&ouml;nnen, wie zum Beispiel, dass Frauen gemeinsam durch Demonstrationen mehr erreichen k&ouml;nnen, dass sie dadurch Gerechtigkeit und das Wahlrecht erlangen konnten.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach kurzen &Uuml;berlegungen stellt sich uns die Frage, von welcher politischen Ebene dieses Plakat stammen k&ouml;nnte. Durch den zentralen Begriff &bdquo;zusammen <strong>k&auml;mpfen</strong>&ldquo; finden wir heraus, dass es sich um eine extrem Linke Partei handeln m&uuml;sse, da diese dem Kommunismus sehr nahe steht und sich f&uuml;r starke Gleichberechtigung einsetzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Hiernach besprechen wir <span>&nbsp;</span>ein weiteres Plakat:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>FRAUEN: wie M&auml;nner, nur billiger.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Unten: Wenn dir das nicht passt, k&auml;mpfe mit uns f&uuml;r eine Revolution&auml;re Perspektive.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zu diesem Plakat stellen wir wiederum Vermutungen auf.</p>
<ul type="disc" style="margin-top: 0cm;">
<li style="text-align: justify;"><strong>Gleiche Rechte &ndash; unterschiedliche      Bezahlung</strong></li>
<li style="text-align: justify;"><strong>gleichberechtig, aber nicht      gleichgestellt</strong></li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Businesskleidung</strong></li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Hosenanzug &ndash; &Auml;hnlichkeit zu den      M&auml;nnern</strong></li>
<li style="text-align: justify;"><strong>H&ouml;here Qualifikation</strong></li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Zusammenhalt </strong></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Auch hieraus wird ersichtlich, dass es heutzutage noch Bereiche gibt, in denen die Frauen nicht ganz gleichberechtigt sind.</p>
<p>Kurz darauf bekommen wir ein Arbeitsblatt. Das Arbeitsblatt beinhaltet ein Interview &uuml;ber die Frauenquote in Unternehmen als F&uuml;hrungskr&auml;fte. Frau Vogler, Q-Cells-Aufsichtsr&auml;tin &uuml;ber Frauenquote, ist der Meinung, dass der Gesetzgeber festlegen m&uuml;sse, dass mindestens 25 Prozent Frauen im Vorstand sitzen. Viele M&auml;nner w&uuml;rden den Aufstieg von Frauen in Unternehmen verhindern. Durch das Arbeitsblatt sind wir zum Ergebnis gekommen, dass Frauenbenachteiligung auch heute noch eine gro&szlig;e Rolle spielt und es damit gewisse Parallelen zur Umwelt des Alten Testamentes gibt.</p>
<p>Nun h&ouml;ren wir eine Geschichte aus der Bibel. Wir werden gebeten zuzuh&ouml;ren und die grobe Handelsstruktur schriftlich zu erfassen.</p>
<p style=""><span style="font-family: Symbol;"><span>&middot;<span style="font: 7pt Times New Roman;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span></span></span>Das Volk Israel wird von M&auml;nnern angef&uuml;hrt</p>
<p style=""><span style="font-family: Symbol;"><span>&middot;<span style="font: 7pt Times New Roman;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span></span></span>Hungersnot</p>
<p style=""><span style="font-family: Symbol;"><span>&middot;<span style="font: 7pt Times New Roman;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span></span></span>Mutter Noomi +<span>&nbsp; </span>2 S&ouml;hne (Machlon und Kiljon) + Mann(Elimelech) brachen auf nach Moab</p>
<p style=""><span style="font-family: Symbol;"><span>&middot;<span style="font: 7pt Times New Roman;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span></span></span>Der Mann stirbt</p>
<p style=""><span style="font-family: Symbol;"><span>&middot;<span style="font: 7pt Times New Roman;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span></span></span>Die 2 S&ouml;hne heiraten 2 Frauen (Orpa und Rut)</p>
<p style=""><span style="font-family: Symbol;"><span>&middot;<span style="font: 7pt Times New Roman;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span></span></span>10 Jahre sp&auml;ter sterben die 2 S&ouml;hne</p>
<p style=""><span style="font-family: Symbol;"><span>&middot;<span style="font: 7pt Times New Roman;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span></span></span>Volk Israel bekommt wiedereine gute Ernte -&gt; <span>&nbsp;</span>R&uuml;ckkehr nach Juda, Betlehem</p>
<p style=""><span style="font-family: Symbol;"><span>&middot;<span style="font: 7pt Times New Roman;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span></span></span>Die zwei Schwiegert&ouml;chter wollen Noomi folgen</p>
<p style=""><span style="font-family: Symbol;"><span>&middot;<span style="font: 7pt Times New Roman;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span></span></span>Widerspruch von Noomi</p>
<p style=""><span style="font-family: Symbol;"><span>&middot;<span style="font: 7pt Times New Roman;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span></span></span>Der Herr hat sich gegen sie gebannt</p>
<p style=""><span style="font-family: Symbol;"><span>&middot;<span style="font: 7pt Times New Roman;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span></span></span>Rut folgte Noomi zur&uuml;ck</p>
<p style=""><span style="font-family: Symbol;"><span>&middot;<span style="font: 7pt Times New Roman;">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span></span></span>Ankunft in Betlehem: Beginn der Gerstenernte</p>
<p style="text-align: justify;">Unsere Hausaufgabe ist es, die Geschichte von Noomi zu Ende zu schreiben. Allerdings k&ouml;nnen wir, nachdem wir das Ende geschrieben haben, im Buch <span>&nbsp;</span>Rut das Originalende nachlesen, um somit eventuell &Uuml;bereinstimmungen festzustellen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Protokoll: js; Korrekturen: eckb</em></p>
	
</p>

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</p>]]>
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      </posterous:author>
    </item>
    <item>
      <pubDate>Mon, 18 Apr 2011 07:33:18 -0700</pubDate>
      <title>Präimplantationsdiagnostik (PID) - Vertiefung 2</title>
      <link>http://mh1011.posterous.com/praimplantationsdiagnostik-pid-vertiefung-2</link>
      <guid>http://mh1011.posterous.com/praimplantationsdiagnostik-pid-vertiefung-2</guid>
      <description>
        <![CDATA[<p>
	<p>
<p><strong>Stundenprotokoll: Montag, 11.04.2011</strong></p>
<p>Zu Beginn der Stunde wird die Hausaufgabe besprochen. Es war die Aufgabe sich einen Studienschwerpunkt zum Thema PID auszusuchen und sich dar&uuml;ber zu informieren. Es sollte hierbei u.a. auf die Frage eingegangen werden, ob bzw. unter welchen Bedingungen die PID zul&auml;ssig sein sollte.</p>
<p>Die erste Stellungnahme befasst sich mit dem Schwerpunk Ethik. Es sei schwierig zu definieren, wann die Menschenw&uuml;rde beginnt, jedoch versto&szlig;e die PID gegen das Embryonenschutzgesetzt. Die Kirche vertrete die Position, dass das Leben ein Geschenk Gottes sei und die Menschen nicht dar&uuml;ber entscheiden d&uuml;rften. Behinderte Menschen w&uuml;rden durch PID nicht akzeptiert. Bischof Heinz Josef Algermissen bewerte die PID als moralisch verwerflich, denn sie versto&szlig;e gegen das T&ouml;tungsverbot und &uuml;berschreite die Grenze des Verantwortbaren.</p>
<p>Die zweite Stellungnahme bezieht sich darauf, dass die Abtreibung auch nach der 12. Schwangerschaftswoche noch straffrei sei, wenn der Frau Probleme drohen, die ihr nicht zumutbar seien und der Arzt dies best&auml;tige. Deshalb sei eine Entscheidung &uuml;ber eine PID-Zulassung gar nicht erforderlich.</p>
<p>Im Bundestag haben sich zu dem Thema &uuml;ber die Zulassung der PID drei Gruppen herausgebildet. Die erste Gruppe lehne die PID generell ab. Die zweite Gruppe w&uuml;rde die PID unter sehr strengen Auflagen zulassen, welche die Anwendung bei F&auml;llen zulasse, in denen schwere Krankheiten mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Tod des Kindes innerhalb des ersten Lebensjahres f&uuml;hren k&ouml;nnen. Die dritte Gruppe sei f&uuml;r eine Zulassung der PID unter ebenfalls klar formulierten Umst&auml;nden, wobei diese noch in Form eines Katalogs zusammenzustellen w&auml;ren.</p>
<p>Das Leben beginnt nach katholischem Verst&auml;ndnis mit der befruchteten Eizelle, allerdings sind Embryonen, die f&uuml;r die PID genutzt werden, nach Ansicht einiger Menschen nur ein &bdquo;Zellhaufen&ldquo; und nicht vergleichbar mit einem Menschen. Deshalb ist es f&uuml;r diese Menschen Ansichtssache bzw. es m&uuml;sste mehr oder weniger willk&uuml;rlich festgelegt werden, wann das Menschsein und damit der Anspruch auf Schutz "wirklich" beginnt, eventuell z.B. mit dem Entstehen des Herzens.</p>
<p>Die geltende Rechtssprechung allein legt es nach Ansicht einiger Kursteilnehmenden nicht nahe die PID grunds&auml;tzlich zu verbieten, da dann ein im Reagenzglas erzeugter Embryo einen h&ouml;heren Schutz genie&szlig;en w&uuml;rde als ein im Mutterleib entstandener.</p>
<p>Im Anschluss wird auf das Thema &bdquo;Designerbabys&ldquo; und Selektion eingegangen. Hinterfragt wird, ob Sch&ouml;nheit oder Intelligenz &uuml;berhaupt beeinflussbar seien, h&ouml;chstens das Geschlecht sei bestimmbar. Des Weiteren sei der Selektionsgedanke schon sehr lange vorhanden, z.B. bei Thomas von Aquin oder Aristoteles, welcher sagt, dass das Leben beginne, wenn die Seele in den K&ouml;rper komme, was bei Jungen ab dem 40. und bei M&auml;dchen ab dem 90. Lebenstag der Fall sei. Selektion wird von einigen Kursteilnehmenden als eine Art &bdquo;Schadensbegrenzung&ldquo; gesehen, denn somit werde eine Belastung durch Erbkrankheiten verhindert und das gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Gl&uuml;ck Aller gef&ouml;rdert. Au&szlig;erdem seien PND und Abtreibung auch Varianten von Selektion, nicht nur die PID.</p>
<p>Die PID ist eine logische Weiterf&uuml;hrung der PND. Es ist deshalb unklar, was nach der PID folgt und ob dies dann noch weiter in den Menschen eingreift, Dies k&ouml;nnte wiederum Einfluss auf die Evolution nehmen und die nat&uuml;rliche Selektion der Natur st&ouml;ren. Ein Verbot in Deutschland d&uuml;rfte zu einem Medizintourismus ins Ausland f&uuml;hren, auch wenn die Krankenkassen die teure Behandlung nicht &uuml;bernehmen.&nbsp;</p>
<p>Problematisiert wird daraufhin die Zul&auml;ssigkeit von Selektion. Behinderte Menschen haben nach Ansicht vieler Kursteilnehmenden ein lebenswertes Leben und sind vollwertige Menschen, jedoch sollte der Fall gesondert untersucht werden, wenn bei einer starken Behinderung dauerhaft Schmerzen auftreten. Ein Pilotprojekt zeigt dennoch, dass geistig behinderte Menschen Senioren erfolgreich durch den Alltag helfen, wodurch klar wird, dass auch diese Menschen Wert und "Qualit&auml;ten" haben. Zudem ist unklar, ob geistige Behinderungen &uuml;berhaupt durch die PID erkannt werden k&ouml;nnen.</p>
<p><em>Protokoll: bz, starke Umbau- und Reorganisationseingriffe: mh</em></p>
</p>
	
</p>

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    </item>
    <item>
      <pubDate>Tue, 12 Apr 2011 11:42:12 -0700</pubDate>
      <title>Das Zweite Vatikanische Konzil (4)</title>
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      <description>
        <![CDATA[<p>
	<p>
<p><strong>Stundenprotokoll: Donnerstag, 07.04.2011</strong></p>
<p>Der Einstieg in die Sitzung erfolgt &uuml;ber eine Wiederholung der Grundintention und Atmosph&auml;re des Zweiten Vatikanischen Konzils. Als zentrales Bestreben des Konzils wird gleich zu Beginn das Aggiornamento genannt, welches man mit &bdquo;Verheutigung&ldquo; &uuml;bersetzen kann. Wir sammeln einmal mehr Gr&uuml;nde bzw. Fr&uuml;chte des Konzils, welche das Aggiornamento konkretisieren, z.B. die Hinwendung zur Muttersprache im Gottesdienst, die Zulassung von Frauen zu kirchlichen &Auml;mtern und Aufgaben (Ministrantinnen, Gemeindereferentinnen) und die &Uuml;berzeugung, dass auch Ungetauften der Eintritt ins Himmelreich nicht verwehrt ist. Weiterhin wird besprochen, dass die hierarchische Struktur der Kirche zwar erhalten blieb, sich die Spitze der Institution jedoch nunmehr klarer als dienendes Lehramt versteht denn als absolute Leitung. Neue Einrichtungen wie der Pfarrgemeinderat und synodale Laiengremien, die st&auml;rkere Einbindung von Laien und die neue Form der (regionalen, nationalen oder internationalen) Bischofssynoden gaben vielen Menschen mehr Mitspracherecht an der kirchlichen Organisation, wenn auch z.B. die Entscheidungsgewalt des Gemeindepfarrers (notalls auch gegen die Gemeinde und die Gremien) erhalten blieb. Dar&uuml;ber hinaus nahmen die Konzilsv&auml;ter &Auml;nderungen in der liturgischen Form vor (z.B. war der Pfarrer nun w&auml;hrend der Messe zur Gemeinde hingewandt) und reformierten den Missionsbegriff, der in &bdquo;Ad Gentes&ldquo; festgehalten wurde. Speziell gef&ouml;rdert wurde auch der &Ouml;kumenismus, d.h. der Dialog zwischen den christlichen Konfessionen und gemeinsame Projekte, besonders im sozial-karitativen Bereich.</p>
<p>Zur Atmosph&auml;re ist zu sagen, dass anfangs bei einigen Bisch&ouml;fen und Kardin&auml;len noch eine gewisse Skepsis bestand, da die Einberufung des Konzils durch Papst Johannes XXIII relativ &uuml;berraschend kam. Doch schnell entwickelte sich eine begeisterte und freudige Aufbruchsstimmung und hoffnungsvoll sah man den kommenden Ver&auml;nderungen entgegen. Au&szlig;erdem war die Atmosph&auml;re sehr freundschaftlich und kollegial, da die Bisch&ouml;fe aus L&auml;ndern der ganzen Welt Kontakte zueinander kn&uuml;pften und zu Beginn der Sitzungsperioden der Papst die Messen nicht allein, sondern gemeinsam mit den Bisch&ouml;fen hielt. Das Konzil war auch gepr&auml;gt von einer Weltoffenheit, die sich beispielsweise daran festmachen l&auml;sst, dass die neuen Medien nicht abgelehnt, sondern in die Arbeit des Konzils und die Kommunikation von dessen Ergebnissen integriert wurden.</p>
<p>Bald 50 Jahre nach dem Konzil sehen viele katholische Christinnen und Christen wesentliche Fr&uuml;chte des Konzils gef&auml;hrdet, das Aggiornamento wird von anderen aber auch teilweise als Fehler betrachtet. Illustriert wird dieser Kampf um das Konzil am Vorgang um die Piusbruderschaft, der anhand des Artikels &bdquo;Ist das zweite Vatikanum Verhandlungsmasse?&ldquo; von Andreas R. Batlogg erarbeitet wird. Der Text befasst sich mit der Frage, ob man die Anerkennung der Erkl&auml;rungen des Zweiten Vatikanischen Konzils als zwingend verbindlich ansehen muss. Anfang 2009 wurden vier Bisch&ouml;fe der traditionellen Piusbruderschaft von ihrer bis dahin g&uuml;ltigen Exkommunikation befreit. Dies wird als Rehabilitation der Bisch&ouml;fe missverstanden. Da Bischof Williamson erst wenige Tage vorher den Holocaust relativierte bzw. abstritt, offenbarte die Vers&ouml;hnungs-Geste des Papstes nicht nur ein &uuml;bles Kommunikations- und Informationsproblem des Vatikans, sondern erregte zudem weltweite Proteste. Benedikt XVI. stellte wenig sp&auml;ter fest, dass die vollst&auml;ndige Reintegration in die r&ouml;misch-katholische Kirche nur unter der Bedingung einer vollen Anerkennung des Konzils und der seitdem amtsf&uuml;hrenden P&auml;pste stattfinden k&ouml;nne. Zus&auml;tzlich verurteilte der Vatikan die Leugnung des Holocausts durch Richard Williamson. Der Papst k&uuml;ndigte dennoch Gespr&auml;che &uuml;ber &bdquo;doktrinelle&ldquo;, d. h. die kirchliche Lehre betreffende Fragen an, doch die Piusbruderschaft lie&szlig; sich davon nicht beeindrucken und nahm weiterhin Weihen vor. &bdquo;Modernisten wollen die Bisch&ouml;fe gegen den Papst in Stellung bringen&ldquo; hei&szlig;t es in einem Zitat vom Regensburger Bischof Gerhard Ludwig M&uuml;ller, womit er meint, dass der Papst erwartet, dass die Priester das Zweite Vatikanum als verbindlich ansehen und sich daf&uuml;r einsetzen. &bdquo;[&hellip;] die Traditionalisten den Papst gegen die Bisch&ouml;fe&ldquo; bedeutet, dass es viele kontr&auml;re Ansichten von Bisch&ouml;fen gibt, die die strikte Einhaltung der traditionellen Lehren vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil fordern. So bezeichnen z.B. die Pius-Br&uuml;der den Papst als &bdquo;H&auml;retiker&ldquo; und das Konzil als Irrlehre. Es bestehe nun die Gefahr, dass auch andere das Konzil in Frage stellen. Die deutsche Bischofskonferenz bezieht eindeutig Position f&uuml;r die Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils. Der Papst m&uuml;sse - so Batlogg - nun ein Machtwort sprechen, um die Ergebnisse des Zweiten Vatikanischen Konzils zu sichern. Dabei spielt aber auch die Einheit der Kirche f&uuml;r ihn eine wichtige Rolle. Doch sollte man das Konzil in seinen Erkl&auml;rungen einschr&auml;nken, um die Piusbr&uuml;derschaft, die 1988 entstanden ist, wieder in die Kirche einzubinden? W&auml;re das die Sache wert? Wie kann es sein, dass Beschl&uuml;sse des Konzils hinter verschlossenen T&uuml;ren in Verhandlungen scheinbar als verhandelbare G&uuml;ter behandelt werden?</p>
<p><em>Protokoll: nb, einige Verbesserungen: mh</em></p>
</p>
	
</p>

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    </item>
    <item>
      <pubDate>Mon, 11 Apr 2011 05:40:00 -0700</pubDate>
      <title>Die patriarchale Gesellschaft des AT</title>
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      <description>
        <![CDATA[<p>
	<p><span style="font-size: medium;"><strong>Stundenprotokoll: Freitag 08.04.2011</strong></span></p>
<p>  </p>
<p style="text-align: justify;">Die heutige Stunde beginnt mit der Vervollst&auml;ndigung der Tabelle vom 4.4.2011, in der zu verschiedenen Textsorten, wie Gedichte oder Werbetexte, &bdquo;entsprechende Bibeltexte&ldquo; gesammelt werden. Dazu werden noch Entsprechungen f&uuml;r die Werbetexte und die Heilungsgeschichten in der Bibel gesucht. <span>&nbsp;</span>Die vollst&auml;ndige Tabelle wird anschlie&szlig;end von einer Folie &uuml;bertragen.</p>
<table class="MsoNormalTable" border="1" style="border-collapse: collapse; border: medium none;">

<tr>
<td valign="top" style="padding: 0cm 5.4pt; border: 1pt 1pt 2.25pt solid #4f81bd;" width="256">
<p style="line-height: normal;"><strong><span style="font-family: Cambria,serif;">Sprecher</span></strong></p>
</td>
<td valign="top" style="" width="256">
<p style="line-height: normal;"><strong><span style="font-family: Cambria,serif;">Ziel / Textsorte</span></strong></p>
</td>
<td valign="top" style="" width="256">
<p style="line-height: normal;"><strong><span style="font-family: Cambria,serif;">&bdquo;entsprechender<span>&nbsp; </span>Bibeltext&ldquo;</span></strong></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" style="" width="256">
<p style="line-height: normal;"><span style="font-family: Cambria,serif;">Heiliger / Gl&auml;ubiger</span></p>
</td>
<td valign="top" style="" width="256">
<p style="line-height: normal;">Gebet</p>
</td>
<td valign="top" style="" width="256">
<p style="line-height: normal;">&bdquo;Vater Unser&ldquo;, Psalmen</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" style="" width="256">
<p style="line-height: normal;"><strong><span style="font-family: Cambria,serif;">Wissenschaftler</span></strong></p>
</td>
<td valign="top" style="" width="256">
<p style="line-height: normal;">Naturwissenschaftliche Beschreibung</p>
</td>
<td valign="top" style="" width="256">
<p style="line-height: normal;">(nicht vorhanden)</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" style="" width="256">
<p style="line-height: normal;"><strong><span style="font-family: Cambria,serif;">Dichter</span></strong></p>
</td>
<td valign="top" style="" width="256">
<p style="line-height: normal;">Gedicht</p>
</td>
<td valign="top" style="" width="256">
<p style="line-height: normal;">Hohelied, Psalmen</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" style="" width="256">
<p style="line-height: normal;"><strong><span style="font-family: Cambria,serif;">Blumenverk&auml;ufer</span></strong></p>
</td>
<td valign="top" style="" width="256">
<p style="line-height: normal;">Werbetext</p>
</td>
<td valign="top" style="" width="256">
<p style="line-height: normal;">Apg. 17,22</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" style="" width="256">
<p style="line-height: normal;"><strong><span style="font-family: Cambria,serif;">Alte Frau</span></strong></p>
</td>
<td valign="top" style="" width="256">
<p style="line-height: normal;">Geschichtstext</p>
</td>
<td valign="top" style="" width="256">
<p style="line-height: normal;">Geschichtsb&uuml;cher 1K&ouml;n 1,32</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" style="" width="256">
<p style="line-height: normal;"><strong><span style="font-family: Cambria,serif;">Medizinmann</span></strong></p>
</td>
<td valign="top" style="" width="256">
<p style="line-height: normal;">Heilungsgeschichte</p>
</td>
<td valign="top" style="" width="256">
<p style="line-height: normal;">Heilungsgeschichten Jesu (Mk 2,1-12)</p>
</td>
</tr>

</table>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Anschlie&szlig;end widmen wir uns der Hausaufgabe, in der es einen Cartoon zu betrachten und zu analysieren gilt.</p>
<p><span>&nbsp;</span><span>"image"&nbsp; "image"</span><span>&nbsp;</span></p>
<p style="text-align: justify;">Wir beginnen mit der Beschreibung der beiden Bilder. Dabei stellen wir fest, dass die Frau offenbar verliebt ist (&bdquo;Ich liebe dich&ldquo;/Herztapete/runde Formen) und auf das existentielle konzentriert ist. Der Mann hingegen nimmt ihre Aussage nur steif zur Kenntnis (&bdquo;Ich nehme dies zur Kenntnis&ldquo;), er wirkt dabei unsensibel und durch die sich in seinem Bild befindlichen Formen (eckig/kantig/Streifentapete) sehr verschlossen und auf logisch neutrale Vorgehensweisen bedacht.</p>
<p style="text-align: justify;">Der zweite Schritt besch&auml;ftigt sich dann mit den Gespr&auml;chsabsichten der Beiden. W&auml;hrend die Frau auf der Gef&uuml;hlsebene argumentiert, diese ihrem Gespr&auml;chspartner offenbart und ein Intimes Gespr&auml;ch beabsichtigt, wirkt der Mann so, als ob er ein gesch&auml;ftliches Gespr&auml;ch f&uuml;hrt, n&uuml;chtern und k&uuml;hl reagiert und sich sachlich mit seinem Gespr&auml;chspartner unterh&auml;lt.</p>
<p style="text-align: justify;">Als n&auml;chstes suchen wir eine passende Antwort des Mannes, die die Gef&uuml;hle der Frau<span>&nbsp; </span>erwidert, wie &bdquo;Ich liebe dich auch&ldquo;.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Anschluss besch&auml;ftigten wir uns mit der Frage, was dieses Telefonat mit unserem Thema, der Auslegung und dem Verstehen der Bibel zu tun haben k&ouml;nnte. Dabei stellen wir fest, dass die Worte des Mannes wie ein Grundger&uuml;st, eine objektive Struktur (ohne Gef&uuml;hle) einer Antwort/eines Textes verstanden werden k&ouml;nnen, die zu vielen Fragen und Aussagen passen k&ouml;nnen. Die Worte der Frau lassen viele Deutungen zu, da wir nicht genau wissen, ob sie mit der richtigen Person verbunden ist, ob sie ihre Worte ernst meint (Stalking/ Ex-Freund) und wie genau diese im Gespr&auml;chszusammenhang zu verstehen sind. Ebenso ist es mit dem Wort Gottes/der Bibel, wir k&ouml;nnen uns nur auf das sprachliche Grundger&uuml;st beziehen (Mann), da die Vorgeschichte, die Situation, oft nicht bekannt ist und so verschiedene Deutungsversuche zu verschiedenen, subjektiven Interpretationen des Inhalts f&uuml;hren und diese in den verschiedensten F&auml;llen falsch sind. Zur korrekten Analyse und Interpretation der Bibel fehlt uns eine Art Schl&uuml;ssel, der uns hilft Kontext, Absicht, etc. der einzelnen Erz&auml;hlungen nachzuvollziehen. In diesem Zusammenhang muss noch beachtet werden, dass jede Gattung (siehe Tabelle) auf ihre eigene Art interpretiert werden muss, da Intention (Absicht) von Text zu Text vollkommen unterschiedlich sein k&ouml;nnen.</p>
<p style="text-align: justify;">In den n&auml;chsten Stunden wollen wir uns mit einem konkreten Beispiel aus der Bibel besch&auml;ftigen, an dem wir unsere Erkenntnisse &uuml;berpr&uuml;fen k&ouml;nnen. Dazu wird von Herrn Eckenberger ein der Klasse noch unbekannter Bibeltext ausgew&auml;hlt, in dem allerdings eine Frau eine zentrale Rolle spielt. Um diesen Text verstehen zu k&ouml;nnen, m&uuml;ssen wir uns mit der Rolle der Frau zu dieser Zeit besch&auml;ftigen. Wir stellen verschiedene Vermutungen auf, was diese Rolle sein k&ouml;nnte, Hierbei werden unter anderem Dinge wie die Benachteiligung der Frauen, Polygamie der M&auml;nner,<span>&nbsp; </span>die Aufgaben im Haushalt und in der Kindererziehung sowie der ausschlie&szlig;liche Nutzen der Frau zur Kinderzeugung genannt. Um unsere Vermutungen zu &Uuml;berpr&uuml;fen erhielten wir den Text &ldquo;Frauen in einer patriarchalen Gesellschaft: Alter Orient&ldquo; aus dem Werk &bdquo;Altes Testament unterrichten: neunundzwanzig Unterrichtsvorschl&auml;ge. Handbuch des biblischen Unterrichts (Band 3)&ldquo; von Horst Klaus Berg, erschienen im K&ouml;sel-Verlag, M&uuml;nchen 1999 (Seite 206f.). Die Aufgaben zum Text sind neben ihrer Lekt&uuml;re auch eine kurze Zusammenfassung und die Diskussion mit dem Sitznachbarn, inwieweit &auml;hnliche Probleme noch heute vorliegen. W&auml;hrend der Textlekt&uuml;re wurden unsere Vermutungen best&auml;tigt und durch weitere Formen der Unterdr&uuml;ckung, etwa die harten Strafen ausschlie&szlig;lich f&uuml;r Frauen im Falle eines Ehebruchs, die Behandlung der Frau als Eigentum durch den Mann und die Regelungen im Falle eines Verwitwens (&bdquo;Schwagerehe&ldquo;, gro&szlig;e Probleme). Im Anschluss h&ouml;ren wir noch eine Inhaltszusammenfassung, w&auml;hrend die zweite Aufgabe, bis auf einige Ans&auml;tze (Zwangsheirat in arabischen L&auml;ndern, strenge religi&ouml;se Richtlinien {z.B. Baptisten}, weitgehende Gleichstellung in Europa, Beschneidung von M&auml;dchen in afrikanischen L&auml;ndern), in die n&auml;chste Stunde vertagt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Protokoll: fs; Kleine Korrekturen: eckb</em></p>
	
</p>

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    </item>
    <item>
      <pubDate>Wed, 06 Apr 2011 14:07:00 -0700</pubDate>
      <title>Überlegungen zur Gattungskritik</title>
      <link>http://mh1011.posterous.com/uberlegungen-zur-gattungskritik</link>
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        <![CDATA[<p>
	<p><span style="font-size: medium;"><strong>Stundenprotokoll: Dienstag 05.04.2011</strong></span></p>
<p>  </p>
<p><span style="font-size: medium; font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;">Anhand des Stundenprotokolls von Theresa Schreiner stellt sich f&uuml;r uns heraus, dass jeder Text unterschiedlich gedeutet werden kann, wobei jede Interpretationsversion als &bdquo;<span style="color: red;">wahr</span>&ldquo; oder &bdquo;richtig&ldquo; gilt.</span></p>
<p><span style="font-size: medium; font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;">Abh&auml;ngig von den Fragen und Anspr&uuml;chen, die wir an einen Text stellen, werden somit unterschiedliche, &bdquo;wahre&ldquo; Aspekte beleuchtet. Bei der Deutung des Wahrheitsgehaltes eines Textes gibt es besonders die Unterscheidungsm&ouml;glichkeit des <span style="color: red;">logisch-neutralen</span> (objektiv, ohne (Be)deutung f&uuml;r einen selbst) und des <span style="color: red;">existenziellen</span> (subjektiv-deutend, Interpretation, Einfluss von Gef&uuml;hlen, (ant)wortend) Betrachtens eines Textes. Somit ist f&uuml;r jeden die Wahrheit eines Textes (Gedicht, Werbe-text, Sachtext etc.) individuell, je nach der Betrachtungsweise, den Erwartungen oder den pers&ouml;nlichen Hintergr&uuml;nden bzw. Erfahrungen.</span></p>
<p><span style="font-size: medium; font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;">Als n&auml;chstes besprechen &nbsp;wir erneut das Schaubild mit der &Uuml;berschrift &bdquo;Wo liegt die Wahrheit der Bibel?&ldquo; <em>(s. Anhang)</em>. Wir stellen anhand dieser vereinfachten Darstellung fest, dass man Bibeltexte unter folgenden Aspekten untersuchen sollte: </span></p>
<p><span style="font-size: medium; font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;">Zu Beginn ist es wichtig, auch die Hintergr&uuml;nde des Autors (politische Verh&auml;ltnisse, religi&ouml;se Verh&auml;ltnisse usw.) zu ergr&uuml;nden. Um im Lesevorgang einen Sinn zu finden ist es f&uuml;r den Rezipient weiterhin wichtig, die Textquelle auf sprachliche Gestalt zu untersuchen.</span></p>
<p><span style="font-size: medium; font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;">Im Unterschied zur historisch-kritischen Methode kommt es zudem bei der Texthermeneutik noch auf die Interpretation des Textes durch den Leser an.</span></p>
<p><span style="font-size: medium; font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;">Schlie&szlig;lich beginnen wir mit dem Vergleich der Hausaufgabe der Stunde vom 01.04.2011 (Vervollst&auml;ndigung der Tabelle zur Frage &bdquo;Ist die Bibel wahr?&ldquo;). Die Erarbeitung der Hausaufgabe <em>(s. Anhang) </em>brachte folgendes Ergebnis:</span></p>
<p><span style="font-size: medium; font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;">Mit Ausnahme des Sachtextes bzw. der naturwissenschaftlichen Beschreibung konnten wir zu jeder Textgattung mindestens eine Bibelstelle finden. Dies liegt daran, dass die Bibel nicht den Anspruch erhebt, faktisch(z.B. naturwissenschaftlich analytisch) zu sein, d.h. auf beweisbaren Fakten beruhend, sondern sie will vielmehr existenziell erkannt werden. </span></p>
<p><span style="font-size: medium; font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;">Die Hausaufgabe zur Folgestunde besteht darin, die Aufgaben 1bis 3 zum &bdquo;Telefonat&ldquo; (unterer Teil des Arbeitsblattes) zu bearbeiten.</span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><em><span style="font-size: medium;">Protokoll: sl; Kleine &Auml;nderungen: eckb</span></em></span></p>
<p><span style="font-size: 14pt; font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;"><em><span style="font-size: medium;"><div class='p_embed p_file_embed'>
<a href="http://mh1011.posterous.com/uberlegungen-zur-gattungskritik"><img alt="" src="http://posterous.com/images/filetypes/pdf.png" /></a>
<div class='p_embed_description'>
<strong>Anhang.pdf</strong>
<a href="http://posterous.com/getfile/files.posterous.com/temp-2011-04-06/dpuBGFjjdqddakybnxrGvxGudgzDvrBDqJJDJuhgEkqAJdmHkgIryCrbngaG/Anhang.pdf">Download this file</a>
</div>
</div>
<br /></span></em></span></p>
	
</p>

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    </item>
    <item>
      <pubDate>Tue, 05 Apr 2011 20:50:34 -0700</pubDate>
      <title>No more Minutes...</title>
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      <description>
        <![CDATA[<p>
	<p>Starting 5 April 2011, students are asked to implement their Minutes skills into their individual note taking. Files/Folders will be graded towards the end of term.</p>
<p><em>mh</em></p>
	
</p>

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</p>]]>
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        <posterous:displayName>Matthias Heil</posterous:displayName>
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    <item>
      <pubDate>Tue, 05 Apr 2011 12:26:24 -0700</pubDate>
      <title>Präimplantationsdiagnostik (PID) - Vertiefung</title>
      <link>http://mh1011.posterous.com/praimplantationsdiagnostik-pid-vertiefung</link>
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        <![CDATA[<p>
	<p>
<p><strong>Protokoll: Montag, 04. April 2011</strong></p>
<p>Zu Beginn der Stunde haben wir die Stellungnahme der Bundes&auml;rztekammer, die wir in der vorangegangenen Unterrichtseinheit behandelt haben, noch einmal kurz dargestellt. Darin sprach sich die Kammer grunds&auml;tzlich f&uuml;r einen Einsatz der PID aus, wobei jedoch auch auf m&ouml;gliche Risiken und Probleme verwiesen wurde.</p>
<p>Um nun ein differenzierteres Bild von der PID zu bekommen, wurde uns ein weiterer Text ausgeh&auml;ndigt, in dem sich der Diplomvolkswirt und Journalist mit Schwerpunkt Medizinethik Norbert Jachertz, kritisch mit der PID auseinandersetzt.</p>
<p>Nachdem wir den Text zun&auml;chst in einer Stillarbeitsphase selbst bearbeiteten, fassten wir dann in der zweiten Stunde unsere Gedanken und Ideen zusammen.&nbsp;</p>
<p>Als zentraler Konfliktpunkt lie&szlig; sich sehr schnell das Problem der Differenzierung zwischen "lebenswert" und "lebensunwert" herausstellen. Verwiesen wurde hier auf die NS-Vergangenheit Deutschlands, als die Nationalsozialisten systematisch behinderte Menschen t&ouml;teten. Die PID h&auml;tte damals wohl breite Zustimmung gefunden, da man sich damit wohl einen selektiven Vorteil h&auml;tte verschaffen wollen, und &bdquo;entspannter ans Werk h&auml;tte gehen k&ouml;nnen&ldquo;. Offen blieb die Frage, wie flexibel der heutige Dialog &uuml;ber diese Differenzierung ist.</p>
<p>Der Blick in die Zukunft wurde im Text nur sehr schwammig und vage formuliert. Auff&auml;llig war, dass m&ouml;gliche Horrorszenarien, wie etwa das Z&uuml;chten von Klonen, die ihre Bestimmung als menschliches &bdquo;Ersatzteillager&ldquo; haben, von uns noch in ferne Zukunft (80-100 Jahre) ger&uuml;ckt wurden. Bei Betrachtung der Entwicklung der Debatte in den letzten 10 Jahren mussten wir aber feststellen, dass m&ouml;gliche tiefeinschneidende Folgen f&uuml;r das menschliche Leben wohl schon viel fr&uuml;her zu erwarten sind.</p>
<p>Kritisch durchleuchtet wurde auch der Fakt, dass bei einer PID ein hoher &bdquo;Embryonenverbrauch&ldquo; stattfindet (ca. 7 Embryonen pro Kind). Hier birgt sich die Angst, dass die &bdquo;unverbrauchten&ldquo; Embryonen zur Stammzellenforschung verwendet werden k&ouml;nnen, ein ebenfalls stark umstrittenes medizinisches Verfahren.</p>
<p>Die Bundes&auml;rztekammer rechtfertigte den Einsatz von PID vor allem als das kleinere &Uuml;bel im Vergleich zur Pr&auml;nataldiagnostik. Norbert Jachertz jedoch behauptet, dass die PID keinen Einfluss auf dieses Verfahren habe.</p>
<p>Zudem lie&szlig; sich im Unterricht der ein oder andere Vorteil der Pr&auml;nataldiagnostik feststellen. So wurde z.B. von einem Ereignis aus dem eigenen Umfeld berichtet, wo durch die Pr&auml;nataldiagnostik ein Herzklappenfehler bei einem Embryo festgestellt wurde, und dieser bereits im Mutterleib vorsorglich behandelt werden konnte. Pr&auml;nataldiagnostik f&uuml;hrt also nicht nur zu Abtreibung, sondern kann auch Leben retten und findet positive Verwendung.</p>
<p>Als Hausaufgabe zur n&auml;chsten Stunde bekamen wir den Auftrag, eigenst&auml;ndig Probleme und interessante Fakten zu dem Text zu recherchieren.</p>
<p><em>Prorokoll: lv, Sprachpolitur: mh</em></p>
</p>
	
</p>

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    </item>
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