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	<title>Michael Eisenriegler’s Repository</title>
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		<title>Das Ende der Vranitzky-Doktrin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Eisenriegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Sep 2024 19:17:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Einige Gedanken zum Wahlabend der Nationalratswahl 2024 und den Konsequenzen aus dem Wahlergebnis. Könnten wir uns jetzt endlich darauf einigen, dass nach 38 Jahren die Vranitzky-Doktrin endgültig gescheitert ist? Eine Strategie, die nachweislich über Jahrzehnte nicht funktioniert, hat ausgedient. Das gilt auch für ihre Derivate, die sich &#8222;Brandmauer&#8220; oder so ähnlich nennen. Ist das ein...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Einige Gedanken zum Wahlabend der Nationalratswahl 2024 und den Konsequenzen aus dem Wahlergebnis.</em></p>
<p>Könnten wir uns jetzt endlich darauf einigen, dass nach 38 Jahren die Vranitzky-Doktrin endgültig gescheitert ist?</p>
<p>Eine Strategie, die nachweislich über Jahrzehnte nicht funktioniert, hat ausgedient. Das gilt auch für ihre Derivate, die sich &#8222;Brandmauer&#8220; oder so ähnlich nennen.</p>
<p>Ist das ein Plädoyer für eine Koalition mit der FPÖ? Nein, ganz sicher nicht.</p>
<p>Aber es ist ein Plädoyer dafür, die freiheitlichen WählerInnen und ihre Wahlmotive endlich ernst zu nehmen und nicht weiterhin in die Proteststimmen-Schublade zu stecken &#8211; so, wie das Andi Babler in seiner ersten Reaktion wieder getan hat.</p>
<p>Für 45 % der FPÖ-WählerInnen waren die Inhalte der Partei ausschlaggebend für ihre Stimmabgabe. Die Leute überlegen sich tatsächlich, was sie tun.</p>
<p>Das heißt aber auch nicht, dass man sich diese Wahlmotive zu eigen machen sollte. Natürlich nicht! Einfache Lösungen für komplexe Probleme haben noch nie gute Ergebnisse gebracht.</p>
<p>Aber: Die dahinterliegenden Probleme müssen endlich ehrlich analysiert werden!</p>
<p>Da geht es nicht so sehr um ökonomische Sorgen: Nein, die Leute wählen nicht den, der sie am besten füttert; Sie wählen den, dessen Werte sie teilen, auch, wenn das bisweilen gegen ihre eigenen ökonomischen Interessen geht.</p>
<p>Es geht vielmehr um das, was SoziologInnen &#8222;Veränderungserschöpfung&#8220; nennen: Die Welt und das eigene Leben ändern sich rasant, ohne, dass sich die Leute diese Veränderungen gewünscht hätten oder sie auch nur beeinflussen könnten.</p>
<p>Diejenigen, denen das zu viel ist, wählen dann jene, die ihnen einen Rückkehr zur &#8222;guten alten Zeit&#8220; versprechen &#8211; die es freilich so nie gegeben hat.</p>
<p>DAS sind die Sorgen und Ängste, die man ernst nehmen sollte.</p>
<p>Dafür ist es nötig, dass die SPÖ endlich eine gründliche Analyse dieser Motive vornimmt und ihre Strategie entsprechend anpasst. Wissenschaftliche Daten und Forschungsergebnisse dazu gibt es ohne Zahl &#8211; man sollte sie endlich rezipieren.</p>
<p>Sonst wird es leider nie mehr besser werden, denn das Tempo der gesellschaftlichen Änderungen wird sich nicht mehr verlangsamen &#8211; ganz im Gegenteil.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wie problematisch ist „problematisch“?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Eisenriegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Dec 2023 12:40:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Moment Magazin veröffentlichte heute einen Beitrag auf Facebook zur Kritik des 20 Jahre alten Films &#8222;Tatsächlich… Liebe&#8220; (im Original: &#8222;Love Actually&#8220;). Ich habe ein paar prinzipielle Gedanken dazu verfasst: Ich glaube, was Linke meiner Generation in erster Linie stört ist, wenn uns jemand mit Absolutheitsanspruch erklären will, was &#8222;problematisch&#8220; sei. Mir stellt es bei dieser...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das <a href="https://www.moment.at/" target="_blank" rel="noopener">Moment Magazin</a> veröffentlichte heute einen <a href="https://www.facebook.com/momentat/posts/pfbid0WLYkV36eCGEpsTJyHpDzQCynnwKYxcPJAbSXoa7xKUozKzxziYhBTP816E2KQXztl" target="_blank" rel="noopener">Beitrag auf Facebook</a> zur Kritik des 20 Jahre alten Films <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tats%C3%A4chlich%E2%80%A6_Liebe" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Tatsächlich… Liebe&#8220;</a> (im Original: &#8222;Love Actually&#8220;). Ich habe ein paar prinzipielle Gedanken dazu verfasst:</em></p>
<p>Ich glaube, was Linke meiner Generation in erster Linie stört ist, wenn uns jemand mit Absolutheitsanspruch erklären will, was &#8222;problematisch&#8220; sei. Mir stellt es bei dieser Sprache sämtliche Nackenhaare auf, die war früher allenfalls bei maoistischen und trotzkistischen Gruppen in Gebrauch.</p>
<p>Ich finde das auch umso origineller, denn genau die Leute, die anderen erklären wollen, was problematisch ist, sind auch die, die sonst sehr hellhörig gegenüber &#8222;Mikroaggressionen&#8220; und Gewalt in der Sprache sind. Aber wie gewalttätig kann Sprache noch werden, wenn man anderen Leuten den eigenen Absolutheitsanspruch überstülpen will? Wenn ich die Prinzipien gewaltfreier Kommunikation richtig verstanden habe, dann sollte man zumindest immer klarstellen, dass es sich um eine persönliche Meinung (&#8222;Ich finde das problematisch&#8220;) und nicht um die absolute Wahrheit handelt.</p>
<p>Abgesehen davon: Was will man mit so einem Text erreichen, außer, dass man älteren Semestern ihre Kindheit ruiniert? Dass Jüngere nicht von den darin enthalteten Botschaften vergiftet und vom wahren Weg abgebracht werden? Auch dieser Aspekt erscheint mir etwas totalitär. Und die Inhalte, die für jüngere Leute wirklich &#8222;problematisch&#8220; sind, finden sich wohl eher im heutigen TikTok und Insta als in 20 Jahre alten Schmachtfetzen.</p>
<p>Und, auch wenn es heutige junge Linke überraschen mag: Wir waren in unserer Jugend umzingelt von &#8222;problematischem&#8220; Kulturgut, so, wie sämtliche Generationen der Menschheit vor uns. Wir haben sogar den Struwwelpeter in unseren Krabbelstuben überlebt, ohne davon traumatisiert zu werden und wir haben &#8222;Hatschi Bratschis Luftballon&#8220; gelesen, ohne zu furchtbaren Rassisten zu werden. Wenn es die implizierte 1:1-Beziehung zwischen dem Konsum &#8222;problematischer&#8220; Inhalte und der Vergiftung des Denkens geben würde, dann hätte es noch nie einen gesellschaftlichen Fortschritt gegeben &#8211; denn &#8222;früher&#8220; waren praktisch alle Kulturgüter aus Eurer heutigen Sicht problematisch.</p>
<p>Zur Klarstellung: Das bedeutet nicht, dass ich alles, was &#8222;früher&#8220; war gut und verteidigenswert finde (ich kenne auch den Film nicht, er ist mir völlig egal). Ich plädiere nur für etwas mehr Gelassenheit und etwas weniger Arroganz und Absolutheitsanspruch. Das würde auch dabei helfen, Allianzen über Generationen hinweg zu schmieden &#8211; denn keine Generation lässt sich von einer nachfolgenden die Heldinnen und Helden ihrer Kindheit madig machen &#8211; auch, wenn sie noch so &#8222;problematisch&#8220; sind.</p>
<p><em><span style="font-size: 10pt;">Bildnachweis: <a href="https://www.verbformen.de/deklination/adjektive/problematisch.htm" target="_blank" rel="noopener">&#8222;problematisch&#8220;</a> by <a href="https://www.verbformen.de/" target="_blank" rel="noopener">verbformen.de</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener">CC BY-SA 4.0</a></span></em></p>
<p>https://www.facebook.com/momentat/posts/pfbid0WLYkV36eCGEpsTJyHpDzQCynnwKYxcPJAbSXoa7xKUozKzxziYhBTP816E2KQXztl</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ahnenforschung in Österreich von MediaClan</title>
		<link>https://michael.eisenriegler.at/2022/09/19/ahnenforschung-in-oesterreich-von-mediaclan/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Eisenriegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2022 08:47:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genealogie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich bin in der privilegierten Situation, zum wiederholten Mal mein Hobby zum Beruf machen zu dürfen: Nach 25 Jahren Erfahrung mit online-Recherche, Datenbanken und Biographien, und nach 15 Jahren Erforschung unserer eigenen Familiengeschichten eröffnet MediaClan nun einen neuen Geschäftszweig: Wir bieten professionelle genealogische Dienstleistungen, Ahnenforschung und Stammbaum-Erstellung &#8211; mit und ohne DNA-Genealogie. Wir freuen uns...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin in der privilegierten Situation, zum wiederholten Mal mein Hobby zum Beruf machen zu dürfen:</p>
<p>Nach 25 Jahren Erfahrung mit online-<strong>Recherche</strong>, <strong>Datenbanken</strong> und <strong>Biographien</strong>, und nach 15 Jahren Erforschung unserer eigenen <strong>Familiengeschichten</strong> eröffnet MediaClan nun einen neuen Geschäftszweig: Wir bieten professionelle <strong>genealogische Dienstleistungen</strong>, <strong>Ahnenforschung</strong> und <strong>Stammbaum</strong>-Erstellung &#8211; mit und ohne <strong>DNA-Genealogie</strong>.</p>
<p>Wir freuen uns auf <strong>interessante Projekte</strong> und <strong>spannende Familienrätsel</strong>!</p>
<p><a href="https://genealogie.mediaclan.at/"><strong>https://genealogie.mediaclan.at/</strong></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
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		<title>DNA-Genealogie in der Praxis – eine Schnitzeljagd über 200 Jahre</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Eisenriegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2022 21:48:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genealogie]]></category>
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					<description><![CDATA[Herr A. absolvierte einen genealogischen (sogenannten &#8222;autosomalen&#8220;) DNA-Test auf FamilyTreeDNA um mehr über seine Herkunft zu erfahren und eventuell auch neue Verwandte zu finden. Die Ergebnisse wurden unter anderem auch auf MyHeritage raufgeladen, um den Suchradius noch weiter zu vergrößern. Nach kurzer Zeit stellt sich heraus, dass er auf MyHeritage recht hohe Übereinstimmungen (&#8222;Matches&#8220;)  mit...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Herr A. absolvierte einen genealogischen (sogenannten &#8222;autosomalen&#8220;) DNA-Test auf FamilyTreeDNA um mehr über seine Herkunft zu erfahren und eventuell auch neue Verwandte zu finden. Die Ergebnisse wurden unter anderem auch auf MyHeritage raufgeladen, um den Suchradius noch weiter zu vergrößern.</p>
<p>Nach kurzer Zeit stellt sich heraus, dass er auf MyHeritage recht hohe Übereinstimmungen (&#8222;Matches&#8220;)  mit einer Reihe von Personen hat, die untereinander Geschwister, Cousins und Halbcousins sind, nennen wir sie &#8222;Familie M.&#8220; Die Mitglieder der Familie M. haben einen gemeinsamen Großvater und zwei unterschiedliche Großmütter (deshalb der Halbcousin). Das höchste Match mit einem der Mitglieder der Familie M. beträgt knapp 200 cM, das entspricht etwa 3 % gemeinsamer DNA.</p>
<p><em>Es ist nicht möglich, aus der geteilten DNA direkt auf ein Verwandtschaftsverhältnis zu schließen, aber es ergeben sich doch gewisse Wahrscheinlichkeiten. Die Verwandtschaft sollte im Bereich von Cousins 2. Grades, eventuell auch 3. Grades zu finden sein. Es geht also um die Suche nach Geschwistern der Großeltern oder Urgroßeltern.</em></p>
<p>Die beiden Stammbäume, sowohl von Herrn A. als auch von Familie M., sind recht gut erforscht, was eigentlich ein Vorteil sein sollte. Allein: Es gibt keine gemeinsamen Vorfahren in diesem Bereich. Bleibt also nur die Suche nach Kuckuckskindern, oder?</p>
<p>Ein erster Hinweis: Die Großmutter väterlicherseits von Herrn A. stammt aus der Steiermark, ebenso, wie die Familie M. Ist sie vielleicht eine Halbschwester eines Großelternteiles von Familie M.? Die Großmutter von Familie M. kommt schon nicht in Frage, denn es handelt sich ja um zwei Großmütter, jene der Geschwister und Cousins und jene des Halbcousins. Mit beiden Seiten der Familie M. gibt es ja DNA-Matches.</p>
<p>Bleibt noch der Großvater, er könnte das Verbindungsglied sein. Das Problem: Herr A. hat noch ein weiteres hohes DNA-Match mit einem Cousin 2. Grades aus einer anderen Familie, und das kommt nachweislich vom Vater der Großmutter. Die Familie M. hat dieses Match aber nicht, daher scheidet diese Hypothese auch aus. Die Großmutter von Herrn A. und der Großvater von Familie M. können keine Halbgeschwister sein.</p>
<p>Der nächste Schritt ist logisch: Man muss mit der Suche eine Generation weiter zurück gehen.</p>
<p>Der Vater der Großmutter scheidet aus obigen Gründen aus, aber was ist mit ihrer Mutter? Sie kommt auch aus der Steiermark. Könnte also die Urgroßmutter von Herrn A. die Halbschwester eines Urgroßelternteils von Familie M. sein?</p>
<p>Damit dieses Szenario zutrifft, gibt es im Prinzip drei Möglichkeiten:</p>
<ol>
<li>Der Vater des Urgroßvaters von Familie M. ist auch der Vater der Urgroßmutter von Herrn A. Beide Väter sind bekannt, die Urgroßmutter von Herrn A. wäre also ein echtes Kuckuckskind.</li>
<li>Der Vater der Urgroßmutter von Herrn A. ist auch der Vater des Urgroßvaters von Familie M. Auch diese Väter sind aber bekannt.</li>
<li>Der Vater der Urgroßmutter von Herrn A. (nennen wir ihn Herrn N.) ist auch der Vater der Urgroßmutter von Familie M. Und dieser Vater ist tatsächlich unbekannt. Die Urgroßmutter von Familie M. war ein uneheliches Kind.</li>
</ol>
<p>Alle drei Varianten sind &#8211; technisch gesehen &#8211; möglich. Aber praktisch kommen Kuckuckskinder tatsächlich sehr selten vor.</p>
<p>Noch aussagekräftiger wird die Geschichte, wenn man sich die Lebensdaten von Herrn N. ansieht: Seine erste Tochter, die Urgroßmutter von Herrn A., kam als uneheliches Kind zur Welt. Erst sieben Jahre später bekannte er sich zu ihr und heiratete ihre Mutter. &#8222;Legitimatio per matrimonio subsequens&#8220; nannte man das damals, also Legitimation durch nachfolgende Ehe.</p>
<p>In den Jahren zwischen der Geburt der Tochter und der Heirat von Herrn N. kam die Urgroßmutter von Familie M. zur Welt. Zu ihr bekannte sich niemand, das Feld &#8222;Vater&#8220; im Geburtenbuch blieb leer. Unter den obigen drei Varianten ist also die dritte die deutlich wahrscheinlichste, denn ein fehlender Vater kommt viel häufiger vor als ein falsch eingetragener.</p>
<p>Ob Herr N. aber wirklich der Ururgroßvater der Familie M. ist wird sich wahrscheinlich nicht mehr endgültig klären lassen. Die einzige Möglichkeit (die mir jetzt einfällt), um den &#8222;Kreis der Verdächtigen&#8220; noch weiter einzugrenzen, wären weitere DNA-Tests von Nachkommen der Geschwister von Herrn N. Wenn diese sowohl mit Herrn A. als auch mit Familie M. matchen würden, dann wäre das ein starkes Indiz, dass tatsächlich Herr N. der gemeinsame Vorfahr der beiden Familien ist.</p>
<p>Selbst wenn man diese Verwandten finden würde und selbst wenn sie in einen Test einwilligen, wäre allerdings hier schon die Möglichkeit gegeben, dass &#8222;die Suppe zu dünn&#8220; wird: Ein Nachweis gemeinsamer DNA zwischen Halbcousins 4. Grades ist nicht mehr zuverlässig möglich. Es kann sein, dass der Test auf beiden Seiten positiv ist, aber es muss nicht sein &#8211; selbst, wenn die Verwandtschaft &#8222;echt&#8220; ist. In diesen Bereichen (wir reden hier über Vorfahren, die vor über 200 Jahren geboren wurden) stößt auch die DNA-Genealogie an ihre Grenzen.</p>
<p>Herr N. wird also künftig als &#8222;wahrscheinlicher Vater&#8220; der Urgroßmutter von Familie M. im Stammbaum aufscheinen. Ein spannendes genealogisches Rätsel wurde gelöst. Wahrscheinlich. :-)</p>
<p><span style="font-size: 10pt;"><em>Titelbild: <a href="https://thegeneticgenealogist.com/wp-content/uploads/2017/08/Relationship_Chart_FINAL_August_2017.jpg" target="_blank" rel="noopener" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="">&#8222;The Shared cM Project&#8220;</a> by Blaine T. Bettinger, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener">CC BY 4.0</a></em></span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Woher kommen meine Gene?</title>
		<link>https://michael.eisenriegler.at/2022/02/05/woher-kommen-meine-gene/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Eisenriegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Feb 2022 18:03:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genealogie]]></category>
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					<description><![CDATA[Im letzten Artikel auf diesem Blog verglich ich die Herkunftsschätzungen der Anbieter von DNA-Analysen. Die waren sich nur einig, dass ich von meiner Abstammung her Europäer bin, die Details sind umstritten. Der Fairness halber muss ich anmerken, dass sich die DNA-Herkunftsschätzungen auf Jahrhunderte (wenn nicht Jahrtausende) zurückliegende Wanderungsbewegungen beziehen, und nur in den seltensten Fällen...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://michael.eisenriegler.at/2021/09/27/dna-herkunftsschaetzungen-im-vergleich/">Im letzten Artikel</a> auf diesem Blog verglich ich die Herkunftsschätzungen der Anbieter von DNA-Analysen. Die waren sich nur einig, dass ich von meiner Abstammung her Europäer bin, die Details sind umstritten. Der Fairness halber muss ich anmerken, dass sich die DNA-Herkunftsschätzungen auf Jahrhunderte (wenn nicht Jahrtausende) zurückliegende Wanderungsbewegungen beziehen, und nur in den seltensten Fällen auf die letzten paar Generationen.</p>
<p>Was aber sagt mein Stammbaum zu dieser Frage? Auch diese Antwort ist nicht eindeutig, denn sie hängt davon ab, wie weit man in die Vergangenheit schaut. Ich versuche diese Analyse sowohl auf regionaler Ebene, als auch, zusammenfassend, nach heutigen Staatsangehörigkeiten. Basis sind die Geburtsorte meiner Vorfahren.</p>
<h2>0. Generation: Ich</h2>
<p>Diese Frage ist leicht zu beantworten, denn ich wurde in Wien geboren.</p>
<p>100 % Wien</p>
<hr />
<p>100 % Österreich</p>
<h2>1. Generation: Meine Eltern</h2>
<p>Meine Mutter wurde (eher durch einen historischen Zufall) in Steyr in Oberösterreich geboren, mein Vater in Wien.</p>
<p>50 % Oberösterreich<br />
50 % Wien</p>
<hr />
<p>100 % Österreich</p>
<h2>2. Generation: Meine Großeltern</h2>
<p>Meine väterlichen Großeltern kommen aus Osttirol respektive Sarajevo, meine mütterlichen aus Wien.</p>
<p>25 % Osttirol<br />
25 % Sarajevo<br />
50 % Wien</p>
<hr />
<p>75 % Österreich<br />
25 % Bosnien</p>
<h2>3. Generation: Meine Urgroßeltern</h2>
<p>Ab jetzt wird&#8217;s langsam unübersichtlich:</p>
<p>25,0 % Osttirol<br />
12,5 % Mähren<br />
37,5 % Wien<br />
12,5 % Sachsen-Anhalt<br />
12,5 % Niederösterreich</p>
<hr />
<p>75,0 % Österreich<br />
12,5 % Tschechien<br />
12,5 % Deutschland</p>
<h2>4. Generation: Meine Ururgroßeltern</h2>
<p>37,5 % Wien<br />
25,0 % Osttirol<br />
12.5 % Niederösterreich<br />
6,3 % Mähren<br />
6,3 % Böhmen<br />
6,3 % Aargau<br />
6,3 % Westslowakei (damals bei Ungarn)</p>
<hr />
<p>75,0 % Österreich<br />
12,5 % Tschechien<br />
6,3 % Schweiz<br />
6,3 % Slowakei</p>
<h2>5. Generation: Meine Urururgroßeltern</h2>
<p>25,0 % Osttirol<br />
34,4 % Böhmen<br />
6,3 % Mähren<br />
6,3 % Mährisch Schlesien<br />
6,3 % Westslowakei (damals bei Ungarn)<br />
6,3 % Aargau<br />
3,1 % Wien<br />
3,1 % Niederösterreich<br />
3,1 % Oberösterreich<br />
3,1 % Württemberg<br />
3,1 % unbekannt</p>
<hr />
<p>47,0 % Tschechien<br />
34,3 % Österreich<br />
6,3 % Slowakei<br />
6,3 % Schweiz<br />
3,1 % Deutschland<br />
3,1 % unbekannt</p>
<p>Ab der 5. Generation ändert sich nicht mehr viel, denn  in den vorangegangenen Jahrhunderten lebten die Menschen weitgehend unverändert in ihren Dörfern. Aber wie ich schon eingangs bemerkte: Die Herkunftsschätzungen der Anbieter von DNA-Genealogie gehen ja noch viel weiter zurück, zum Teil Jahrtausende. Oft kann man in den einschlägigen Foren lesen: &#8222;Ich kenne meine Vorfahren, die kommen alle aus XY! Wieso behauptet MyHeritage, dass ich zu 25 % aus YZ stamme?&#8220;. Das ist die Antwort. Und sie ist eben auch nicht eindeutig, sondern hängt davon ab, <em>wie weit</em> man in die Vergangenheit blickt &#8211; mit traditioneller Stammbaumforschung oder DNA, am besten mit beiden.</p>
<p><em><span style="font-size: 10pt;">Bildquelle: Geographicus Rare Antique Maps</span></em></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>DNA-Herkunftsschätzungen im Vergleich</title>
		<link>https://michael.eisenriegler.at/2021/09/27/dna-herkunftsschaetzungen-im-vergleich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Eisenriegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Sep 2021 16:03:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Genealogie]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich werde oft gefragt, ob die Herkunftsschätzungen aufgrund von DNA-Tests sinnvoll sind, und, wenn ja, welchen Anbieter ich empfehlen würde. Anstelle einer kurzen Antwort, hier ein kleiner Vergleich meiner eigenen Testergebnisse. Kurzfassung für Eilige: Die Anbieter sind sich weitgehend einig, dass meine Vorfahren fast zur Gänze aus Europa kommen. Woher in Europa, darin scheiden sich...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werde oft gefragt, ob die Herkunftsschätzungen aufgrund von DNA-Tests sinnvoll sind, und, wenn ja, welchen Anbieter ich empfehlen würde. Anstelle einer kurzen Antwort, hier ein kleiner Vergleich meiner eigenen Testergebnisse.</p>
<h2>Kurzfassung für Eilige:</h2>
<p>Die Anbieter sind sich weitgehend einig, dass meine Vorfahren fast zur Gänze aus Europa kommen. Woher in Europa, darin scheiden sich die Geister. Die unterschiedlichen Definitionen der Herkunftsgebiete erschweren die Vergleichbarkeit, das ist ein Teil der Erklärung.</p>
<p>23andMe sieht mich zum Beispiel zu 45,8 % als deutsch/französisch, Ancestry zu 48 % als deutsch. FamilyTreeDNA gesteht mir aber nur 12 % Zentraleuropa zu und MyHeritage hat mich zu 17,7 % in Nord- und Westeuropa.</p>
<p>Auch meine angeblichen italienischen Vorfahren schwanken zwischen 12,6 % bei 23andMe und 2 % bei Ancestry. Bei MyHeritage und FamilyTreeDNA kommt Italien dagegen überhaupt nicht vor.</p>
<p>Große Abweichungen gibt es auch bei der Herkunft vom Balkan: 50 % bei MyHeritage, 10 % bei Ancestry, max. 22 % bei FamilyTreeDNA und nur max. 0,2 % bei 23andMe. Offenbar besteht keine Einigkeit darin, wo der Balkan eigentlich beginnt &#8230; :-)</p>
<p>Einigermaßen einig sind sich die Anbieter hingegen bei meinen (bislang immer noch unbekannten) jüdischen Vorfahren: Die Schätzung meiner ashkenazi-Gene schwankt zwischen 2 und 4 %, nur FamilyTreeDNA hat die nicht identifizert. Nachdem ich allerdings bei allen Services tausende jüdische Matches habe kann ich davon ausgehen, dass sich FamilyTreeDNA hier irrt.</p>
<h3>Conclusio:</h3>
<p>Die Qualität der DNA-Herkunftsschätzungen ist enden wollend. Sie haben einen gewissen Unterhaltungswert und sie erlauben eine sehr grobe Einschätzung, woher man stammt. Will man also wissen, ob man in den letzten paar Generationen asiatische oder afrikanische Vorfahren hatte, und das Ergebnis ist 100 % Europa, dann kann man davon ausgehen, dass das nicht der Fall ist. Was ebenfalls gut funktioniert, ist die Identifikation von kleinen, genetisch gut abgrenzbaren Gruppen, wie etwa den Ashkenazi. Aber die Frage, woher in Europa die eigenen Vorfahren kommen, wird man so nicht zuverlässig klären können.</p>
<h2><a href="https://www.23andme.com/" target="_blank" rel="noopener">23andMe</a></h2>
<p><a href="https://michael.eisenriegler.at/files/2021/03/michael-eisenriegler-ancestry-composition-23andme-10dec2020.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-1886" src="https://michael.eisenriegler.at/files/2021/03/michael-eisenriegler-ancestry-composition-23andme-10dec2020-700x601.jpg" alt="Michael Eisenriegler ancestry composition accoring to 23andme.com as of Dec. 10, 2020" width="700" height="601" srcset="https://michael.eisenriegler.at/files/2021/03/michael-eisenriegler-ancestry-composition-23andme-10dec2020-700x601.jpg 700w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/03/michael-eisenriegler-ancestry-composition-23andme-10dec2020-300x258.jpg 300w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/03/michael-eisenriegler-ancestry-composition-23andme-10dec2020-768x660.jpg 768w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/03/michael-eisenriegler-ancestry-composition-23andme-10dec2020-1536x1319.jpg 1536w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/03/michael-eisenriegler-ancestry-composition-23andme-10dec2020-2048x1759.jpg 2048w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/03/michael-eisenriegler-ancestry-composition-23andme-10dec2020-800x687.jpg 800w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a></p>
<p>23andMe ist einer der ältesten Anbieter von DNA-Tests für Genealogie und Gesundheit. Laut deren &#8222;Ancestry Composition&#8220; Report sind meine Gene zu</p>
<p>45,8 % deutsch/französisch<br />
25,9 % osteuropäisch<br />
15,1 % südeuropäisch<br />
(davon zu 12,6 % italienisch, 0,2 % griechisch/Balkan und 2,3 % allgemein südeuropäisch)<br />
2,1 % jüdisch (ashkenazi)<br />
10,8 % unspezifisch europäisch<br />
0,3 % levantinisch</p>
<h2><a href="https://www.ancestry.com/" target="_blank" rel="noopener">Ancestry</a></h2>
<p><a href="https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/Ancestry-2021.png" data-rel="lightbox-image-1" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-1923" src="https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/Ancestry-2021-700x309.png" alt="Herkunftsschätzung für Michael Eisenriegler von Ancestry, 2021" width="700" height="309" srcset="https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/Ancestry-2021-700x309.png 700w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/Ancestry-2021-300x132.png 300w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/Ancestry-2021-768x339.png 768w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/Ancestry-2021-1536x678.png 1536w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/Ancestry-2021-2048x904.png 2048w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/Ancestry-2021-800x353.png 800w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a></p>
<p>Ancestry ist der mit Abstand größte Anbieter von Online-Genealogie-Dienstleistungen weltweit, allerdings hauptsächlich auf den US-Markt ausgerichtet. Deren &#8222;Ethnicity Estimate&#8220; lautet:</p>
<p>48 % deutsch<br />
30 % osteuropäisch und russisch<br />
10 % Balkan<br />
5 % dänisch und schwedisch<br />
3 % europäisch jüdisch (=ashkenazi)<br />
2 % norditalienisch<br />
2 % schottisch</p>
<h2><a href="https://www.myheritage.at/" target="_blank" rel="noopener">MyHeritage</a></h2>
<p><a href="https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/MyHeritage-2021.png" data-rel="lightbox-image-2" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-1927" src="https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/MyHeritage-2021-700x426.png" alt="Herkunftsschätzung Michael Eisenriegler MyHeritage 2021" width="700" height="426" srcset="https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/MyHeritage-2021-700x426.png 700w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/MyHeritage-2021-300x183.png 300w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/MyHeritage-2021-768x468.png 768w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/MyHeritage-2021-1536x935.png 1536w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/MyHeritage-2021-800x487.png 800w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/MyHeritage-2021.png 1948w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a></p>
<p>MyHeritage ist der Platzhirsch für Online-Genealogie in Europa, stieg allerdings erst relativ spät in die DNA-Genealogie ein. Deren &#8222;Ethnizitätsschätzung&#8220; ist wie folgt:</p>
<p>50 % Balkan<br />
20,8 % irisch, schottisch und walisisch<br />
17,7 % nord- und westeuropäisch<br />
6,3 % iberisch<br />
4,0 % jüdisch (ashkenazi)<br />
1,2 % nordafrikanisch</p>
<h2><a href="https://www.familytreedna.com/" target="_blank" rel="noopener">FamilyTreeDNA</a></h2>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/FTDNA-202021.png" data-rel="lightbox-image-3" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-1928" src="https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/FTDNA-202021-700x543.png" alt="Herkunftsschätzung Michael Eisenriegler FTDNA 2020/21" width="700" height="543" srcset="https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/FTDNA-202021-700x543.png 700w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/FTDNA-202021-300x233.png 300w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/FTDNA-202021-768x596.png 768w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/FTDNA-202021-1536x1191.png 1536w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/FTDNA-202021-2048x1588.png 2048w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/FTDNA-202021-800x620.png 800w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a></p>
<p>FTDNA ist ein sehr spezialisierter Anbieter mit hohen wissenschaftlichen Ansprüchen. Insbesondere bieten sie auch eigene Tests, um die Herkunft der väterlichen Linie (yDNA) und der mütterlichen Linie (mtDNA) erforschen zu können. Unter &#8222;MyOrigins&#8220; sehen sie meine Herkunft wie folgt:</p>
<p>24 % westslawisch<br />
12 % ungarisch<br />
22 % Griechenland und Balkan<br />
10 % baskisch<br />
2 % maltesisch<br />
13 % irisch<br />
12 % zentraleuropäisch<br />
5 % skandinavisch<br />
&lt; 1 % beduinisch<br />
&lt; 1 % sephardisch jüdisch</p>
<p>Zwei kleinere Anbieter liste ich zusätzlich noch auf meiner <a href="https://michael.eisenriegler.at/michael-eisenrieglers-personal-relatives-finder/">Personal Relatives Finder</a>-Seite.</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Bilder auf Facebook posten (Version Herbst 2021)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Eisenriegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Sep 2021 18:01:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer gerne schöne Fotos auf Facebook postet, hat es vielleicht schon gesehen: Plötzlich erhalten viele Fotos einen hässlichen Rand im Facebook-Feed (nicht auf der eigenen Wall). Der Grund dafür scheint zu sein, dass Facebook die mögliche Höhe von Bildern nun drastisch beschränkt: Man will einfach nicht, dass einzelne Fotos zu viel &#8222;real estate&#8220; in der...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer gerne schöne <strong>Fotos auf Facebook</strong> postet, hat es vielleicht schon gesehen: Plötzlich erhalten viele Fotos einen hässlichen Rand im Facebook-Feed (<em>nicht</em> auf der eigenen Wall). Der Grund dafür scheint zu sein, dass Facebook die mögliche Höhe von Bildern nun drastisch beschränkt: Man will einfach nicht, dass einzelne Fotos zu viel &#8222;real estate&#8220; in der Anzeige der anderen User bekommen. Das ist verständlich, aber trotzdem schade.</p>
<figure id="attachment_1916" aria-describedby="caption-attachment-1916" style="width: 700px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/Facebook-Bild-mit-Rand.png" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1916 size-large" src="https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/Facebook-Bild-mit-Rand-700x515.png" alt="Bild mit Rand aus dem Facebook-Newsfeed (importiert von Instagram)" width="700" height="515" srcset="https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/Facebook-Bild-mit-Rand-700x515.png 700w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/Facebook-Bild-mit-Rand-300x221.png 300w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/Facebook-Bild-mit-Rand-768x565.png 768w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/Facebook-Bild-mit-Rand-800x588.png 800w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/Facebook-Bild-mit-Rand-80x60.png 80w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/Facebook-Bild-mit-Rand.png 1360w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1916" class="wp-caption-text">Bild mit Rand aus dem Facebook-Newsfeed (importiert von Instagram)</figcaption></figure>
<p>Diese Einschränkung gilt anscheinend nur für Bilder, die direkt auf Facebook oder auf Instagram gepostet werden &#8211; nicht aber für Bilder externer Artikel (die sind immer noch stark querformatig, wenn sie als og:image definiert werden &#8211; idealerweise werden sie mit 1.200 x 630 px angelegt).</p>
<p>Auch für Facebook Ads gelten weiterhin eigene Regeln, die sind davon offenbar nicht betroffen.</p>
<p>Wer den Rand vermeiden will, dem bleibt nichts anderes über, als sich an das neue Format zu gewöhnen. <strong>Die maximale Größe im Feed beträgt nun 680 x 470 px</strong> (quer). Ein Foto mit 680 x 480 px erhält bereits einen Rand. Das maximale Seitenverhältnis beträgt also <strong>1:1,45</strong> (das Foto könnte zum Beispiel auch 1.000 x 1.450 px groß sein und wird dann zwar proportional verkleinert, aber ohne Rand dargestellt).</p>
<figure id="attachment_1912" aria-describedby="caption-attachment-1912" style="width: 680px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/680470.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1912 size-full" src="https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/680470.jpg" alt="Testbild, 680 x 470 Pixel" width="680" height="470" srcset="https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/680470.jpg 680w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/680470-300x207.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1912" class="wp-caption-text">Testbild, 680 x 470 Pixel</figcaption></figure>
<p>Wer trotzdem lieber hochformatige Bilder postet, der sollte noch eine weitere Regel beachten: Hochformate mit einem größeren Seitenverhältnis als 1:1,5 werden nicht nur mit Rand dargestellt, sondern auch nach unten hin abgeschnitten. Es empfiehlt sich also, keine Hochformate zu posten, die über dieses Verhälntnis hinausgehen, da sie sonst nicht komplett dargestellt werden. Dies gilt übrigens für den Feed <em>und</em> für die Wall.</p>
<figure id="attachment_1913" aria-describedby="caption-attachment-1913" style="width: 700px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/10001500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1913 size-large" src="https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/10001500-700x1050.jpg" alt="Testbild, 1.000 x 1.500 Pixel" width="700" height="1050" srcset="https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/10001500-700x1050.jpg 700w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/10001500-200x300.jpg 200w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/10001500-768x1152.jpg 768w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/10001500-800x1200.jpg 800w, https://michael.eisenriegler.at/files/2021/09/10001500.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption id="caption-attachment-1913" class="wp-caption-text">Testbild, 1.000 x 1.500 Pixel</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>10 Jahre Mongol Rally mit dem Team OTSCHIR</title>
		<link>https://michael.eisenriegler.at/2021/08/23/10-jahre-mongol-rally-mit-dem-team-otschir/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Eisenriegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2021 21:08:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mongolei]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute vor 10 Jahren fand unser großes Abenteuer seinen würdigen Abschluss: Der Gobi-Bär, unser UNIMOG-Krankenwagen aus Reservebeständen der Deutschen Bundeswehr, ritt in Ulan Bator ein. Ich schrieb damals ein Reiseblog für derstandard.at, das immer noch online ist. Das Fernweh vergeht nicht mehr, wenn es einmal geweckt ist. Ich rekapituliere zum Jubiläum. Die Vorgeschichte stand hier...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute vor 10 Jahren fand unser großes Abenteuer seinen würdigen Abschluss: Der Gobi-Bär, unser UNIMOG-Krankenwagen aus Reservebeständen der Deutschen Bundeswehr, ritt in Ulan Bator ein. Ich schrieb damals ein Reiseblog für derstandard.at, das immer noch online ist. Das Fernweh vergeht nicht mehr, wenn es einmal geweckt ist. Ich rekapituliere zum Jubiläum.</p>
<p>Die Vorgeschichte stand hier im Blog:</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="PpzPJpl6Xt"><p><a href="https://michael.eisenriegler.at/2010/09/15/mongol-rally/">Mongol Rally 2011: Ich fahre!</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Mongol Rally 2011: Ich fahre!&#8220; &#8212; Michael Eisenriegler’s Repository" src="https://michael.eisenriegler.at/2010/09/15/mongol-rally/embed/#?secret=PpzPJpl6Xt" data-secret="PpzPJpl6Xt" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="CBjyAerWiM"><p><a href="https://michael.eisenriegler.at/2011/03/22/mongol-rally-update/">Mongol Rally Update</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Mongol Rally Update&#8220; &#8212; Michael Eisenriegler’s Repository" src="https://michael.eisenriegler.at/2011/03/22/mongol-rally-update/embed/#?secret=CBjyAerWiM" data-secret="CBjyAerWiM" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>Und hier geht es zum eigentlichen Reiseblog:</p>
<p><a href="https://www.derstandard.at/story/1311802149178/mongolrally-das-abenteuer-hat-begonnen" target="_blank" rel="noopener">Das Abenteuer hat begonnen</a><br />
<a href="https://www.derstandard.at/story/1311803014830/blog-mongol-rally-grenzerfahrungen" target="_blank" rel="noopener">Grenzerfahrungen</a><br />
<a href="https://www.derstandard.at/story/1313024341886/blog-mongol-rally-das-rennen-gegen-die-zeit" target="_blank" rel="noopener">Das Rennen gegen die Zeit</a><br />
<a href="https://www.derstandard.at/story/1313024980191/blog-mongol-rally-von-der-steppe-in-die-steppe" target="_blank" rel="noopener">Von der Steppe in die Steppe</a> (mit<br />
Ansichtssache: <a href="https://www.derstandard.at/story/1313024982956/ansichtssache-ein-vogelei-und-eine-tankstelle-im-nichts" target="_blank" rel="noopener">Ein Vogelei und eine Tankstelle im Nichts</a><br />
Ansichtssache: <a href="https://www.derstandard.at/story/1313025395506/ansichtssache-auf-dem-weg-nach-ulan-bator" target="_blank" rel="noopener">Auf dem Weg nach Ulan Bator</a><br />
<a href="https://www.derstandard.at/story/1313025392598/blog-mongol-rally-das-ziel-ist-das-ziel" target="_blank" rel="noopener">Das Ziel ist das Ziel</a><br />
<a href="https://www.derstandard.at/story/1315006407469/blog-mongol-rally-10000-kilometer-spaeter" target="_blank" rel="noopener">10.000 Kilometer später</a></p>
<p>Unser Fotoalbum auf Flickr:</p>
<p><a data-flickr-embed='true' href='https://www.flickr.com/photos/mikeemesser/albums/72157627601302212' title='Mongol Rally 2011 by mikeemesser, on Flickr'><img src='https://live.staticflickr.com/6065/6116950631_fdb374e686_z.jpg' width='800' height='600' alt='Erster Grenzübertritt'></a><script async src='https://embedr.flickr.com/assets/client-code.js' charset='utf-8'></script></p>
<p>Unser Road Movie auf Facebook:</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/video.php?height=448&amp;href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FTeamOTSCHIR%2Fvideos%2F10150355083216771%2F&amp;show_text=false&amp;width=560&amp;t=0" width="560" height="448" frameborder="0" scrolling="no" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Auch die <a href="https://www.facebook.com/TeamOTSCHIR" target="_blank" rel="noopener">Facebook-Seite</a> und der <a href="https://twitter.com/teamotschir" target="_blank" rel="noopener">Twitter-Kanal</a> sind immer noch online, das Originalblog auf der Seite der Veranstalter ist es leider nicht mehr.</p>
<p><em>Titelbild: Sergelen Bayasgalan</em></p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Nachruf auf Heinz Vettermann</title>
		<link>https://michael.eisenriegler.at/2021/08/20/nachruf-auf-heinz-vettermann/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Eisenriegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Aug 2021 21:51:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Als ich das erste mal von Heinz Vettermann hörte war ich ein kleiner Schülervertreter in Linz und er Sekretär in der SJ Wien. Die &#8222;Faymann/Vettermann-Partie&#8220; war, von Oberösterreich aus gesehen, der Hort des Bösen, ich war gewarnt. Ein paar Jahre später absolvierte ich ein mehrteiliges Rhetorik-Seminar am Renner-Institut und Heinz war einer meiner Trainer. Nach...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich das erste mal von Heinz Vettermann hörte war ich ein kleiner Schülervertreter in Linz und er Sekretär in der SJ Wien. Die &#8222;Faymann/Vettermann-Partie&#8220; war, von Oberösterreich aus gesehen, der Hort des Bösen, ich war gewarnt.</p>
<p>Ein paar Jahre später absolvierte ich ein mehrteiliges Rhetorik-Seminar am Renner-Institut und Heinz war einer meiner Trainer. Nach einigen langen Gesprächen in den Mittagspausen im Park des Schlosses Altmannsdorf war mir klar, dass er nicht zu den Bösen gehört, ganz im Gegenteil: Wir wurden Freunde für&#8217;s Leben.</p>
<p>Wieder ein paar Jahre später stellten wir unabhängig voneinander fest, dass wir uns beide für Buddhismus interessierten und fragten uns, was das eigentlich für unser politisches Engagement bedeutete. Wir gründeten gemeinsam die Gruppe Red Buddha, um diese Frage für uns beantworten zu können: Wie gehen spirituelle Entwicklung und Politik eigentlich zusammen? Wir fanden gar nicht so wenige MitstreiterInnen auf diesem Weg und lernten von spannenden Menschen, die zu dem Thema einiges zu sagen hatten, wie etwa Karl-Heinz Brodbeck, David Loy oder Kai Romhardt.</p>
<p>Was wir dort lernten, und was Heinz aus seiner eigenen Praxis in verschiedenen Zen-Schulen mitnahm, floss in seine vielfältigen Aktivitäten ein: Bis zuletzt als Generalsekretär der Österreichischen Buddhistischen Religionsgesellschaft und lange Jahre als Wiener Gemeinderat, als Vorsitzender der SPÖ Josefstadt und in vielen anderen Funktionen. Überall, wo er sich engagierte, hinterließ er tiefe Spuren.</p>
<p>Heinz, ich werde Dich vermissen: Dein Engagement, Deine ruhige, überlegte Art, Deinen Humor, Deine spirituelle Tiefe, die Du nicht plakativ vor Dir her tragen musstest. In Deiner Gegenwart fühlten sich die Leute wohl und Du hattest immer einen guten Rat parat.</p>
<p>Du bist viel zu früh gegangen. Mach&#8217;s gut!</p>
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		<title>Keine Angst! – Eine Replik auf Robert Misik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Eisenriegler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2020 14:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buddhismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rest]]></category>
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					<description><![CDATA[In seinem Blog schreibt mein Freund Robert Misik am 21. März 2020 unter dem Titel &#8222;Ich will, dass Ihr Angst habt&#8220; unter anderem: Viele Menschen sagen, man soll den Leuten keine Angst machen. Aber ehrlich gesagt: Ich will, dass ihr Angst habt. (Fahr-)Lässigkeit kann jetzt tausende Menschenleben kosten. Hier meine kleine Replik darauf: Die Leute...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div data-offset-key="b1onq-0-0"><em>In seinem Blog schreibt mein Freund <strong>Robert Misik</strong> am 21. März 2020 unter dem Titel <a href="https://misik.at/2020/03/ich-will-dass-ihr-angst-habt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&#8222;Ich will, dass Ihr Angst habt&#8220;</a> unter anderem:</em></div>
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<blockquote>
<div data-offset-key="b1onq-0-0">Viele Menschen sagen, man soll den Leuten keine Angst machen. Aber ehrlich gesagt: Ich will, dass ihr Angst habt. (Fahr-)Lässigkeit kann jetzt tausende Menschenleben kosten.</div>
</blockquote>
<div class="" data-block="true" data-editor="ev3ng" data-offset-key="6vmt6-0-0">
<div class="_1mf _1mj" data-offset-key="6vmt6-0-0">
<p><em>Hier meine kleine Replik darauf:</em></p>
<p>Die Leute haben sowieso Angst, Angst vor dem Unbekannten, Angst vor Veränderungen, die sie nicht beeinflussen können, Angst vor Leid und Tod. Diese Ängste kann man niemandem nehmen, man muss sie aber auch nicht verstärken oder herbeiwünschen. Was vielleicht manchen hilft, ist, sich der eigenen Spiritualität oder Religion zu besinnen und sich entsprechend zu verhalten. Das mag nicht viel sein, ist aber besser als nichts und hilft den Leuten zumindest ein wenig weiter.</p>
<p>Angst um einen selbst ist aber ein zutiefst unproduktives Gefühl, weil es die Menschen lähmt und nicht zu adäquatem Handeln anleitet. Deshalb finde ich die Kommunikationslinie der Regierung gut, die die Angst um die &#8211; wirklich gefährdeten &#8211; Großeltern in den Mittelpunkt stellt. Dadurch wird aus Angst das, was die Tibeter &#8222;tätiges Mitgefühl&#8220; nennen, und dieses kann tatsächlich Verhaltensänderungen bewirken.</p>
<p>Also, liebe Leute: Meditiert, betet, schickt Wünsche ans Universum, alles gut: Aber kümmert Euch vor allem um Eure Liebsten und um die Älteren unter uns!</p>
<p>Noch ein Satz an meine buddhistischen Freunde, frei nach dem gestrigen <a href="https://www.facebook.com/theKarmapa/videos/1609706125852520/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Teaching von Karmapa</a>: Stellt auch nicht zu hohe Ansprüche an Euch selbst, die Ihr dann nicht erfüllen könnt. Jetzt ist auch nicht die Zeit, um zum Bodhisattva zu werden, es reicht und ist gut, wenn Ihr Euch um Euer eigenes Karma kümmert. Damit ist schon viel erreicht.</p>
<p><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f596.png" alt="🖖" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
</div>
</div>
<div class="" data-block="true" data-editor="ev3ng" data-offset-key="ec80r-0-0">
<div data-offset-key="ec80r-0-0"><span style="font-size: 10pt;"><em>Bildnachweis: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Robert_Misik.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-rel="lightbox-image-0" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="">Robert Misik</a> by <a class="external text" href="http://www.stephan-roehl.de/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Stephan Röhl</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC BY-SA 2.0</a></em></span></div>
</div>
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			</item>
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