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	<title>Milas-Bunte-Welt  3.0</title>
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	<description>Lifestyle, Produkttests und Transgender</description>
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		<title>Mein neues Hobby</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mila Albrecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2026 19:58:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Moin moin meine lieben Flauschies,hier kommt tatsächlich der nächste Post in einem für mich inzwischen ungewöhnlich kurzem Abstand! Denn heute will ich euch von meinem neuen Hobby berichten und mir damit wahrscheinlich auch gleich wieder den Unmut eines Teils meiner Leserschaft zuziehen&#8230;.aber so ist das nun einmal &#8211; man kann es einfach nicht jedem Recht [&#8230;]]]></description>
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<p>Moin moin meine lieben Flauschies,<br>hier kommt tatsächlich der nächste Post in einem für mich inzwischen ungewöhnlich kurzem Abstand! Denn heute will ich euch von meinem neuen Hobby berichten und mir damit wahrscheinlich auch gleich wieder den Unmut eines Teils meiner Leserschaft zuziehen&#8230;.aber so ist das nun einmal &#8211; man kann es einfach nicht jedem Recht machen.<br>Aber zurück zum Thema: Ich will euch von meiner neuesten Passion erzählen &#8211; und wer jetzt glaubt, es wäre irgendwas alltägliches wie Rudern, Wandern oder Golfen&#8230;gaaaaanz weit daneben. Es ist auch nicht Dart oder Curling&#8230;.und Sport mach ich auch nicht (wobei DAS wiederum an ganz anderes Thema ist, das ich demnächst aber wirklich irgendwie in Angriff nehmen muss. Und DAS meine ich tatsächlich so).<br>Ich bin unter die Musiker gegangen!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ich bin unter die Musiker gegangen,</h2>



<p>oder zumindest so etwas ähnliches. Oder vielleicht auch nicht ähnlich. Musiker wäre zu viel gesagt. Ich spiele zwar ganz rudimentär am Keyboard, aber das ist wirklich unterstes Anfängerniveau (oh was hätt ich als Teenie gerne Klavierunterricht gehabt, seufz). Also mache ich am Computer Musik, weil ich ja nicht eh schon den ganzen Tag im Büro am Bildschirm klebe. Da hat ich vor 3-4 Jahren angefangen mich mit FL Studio zu befassen, hab mich aber nie richtig eingegrooved, um was wirklich geiles zu machen. Die Pianoroll bietet schon echt viele Möglichkeiten, aber meine Akkorde klingen einfach immer irgendwie Kacke und die Synthies wie Hans Peter 1994 xD Nicht das, was ich eigentlich will.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Seit letztem Black Friday bin ich Suno Powernutzer</h2>



<p>So, jetzt ist es raus &#8211; lyncht mich! Ich nutze Suno&#8230;und finds geil! Natürlich verstehe ich, dass sich viele von generischer Ki Grütze abgestoßen fühlen und den Wert &#8222;richtiger&#8220; Musik herabgesetzt sehen. Vielleicht ist das sogar ein Stück weit so und auf welchem Wege die Ki trainiert wurde&#8230;das weiß nur der heilige Ai Overlord persönlich. Auf unmoralische Weise? Vermutlich. Aber ich würde mit den entsprechenden Fähigkeiten ausgestattet auch nur meine Lieblingsbands kopieren und hoffen irgendwann meinen eigenen Stil zu finden&#8230;<br></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was gibt mir also Suno, mit dem ich die Nutzung vor mir selbst rechtfertigen kann?</h2>



<p>Das ist eigentlich ganz einfach. Freiheit, mich musikalisch auszudrücken &#8211; und zwar auf eine Art, die mir vermutlich auf immer verschlossen bliebe. Ich kann nicht singen, keine volle One-Woman-band sein, Mixen und arrangieren&#8230;das kann ich nicht. Schon gar nicht mit einem 40Std Vollzeit Job.<br>Aber mit Suno kann ich das! Mit Suno kann ich meinen Gefühlen Töne geben. Ja, ich kann generischen Slop machen&#8230;oder ich setze mich einen Abend hin und schreibe Texte, überlege mir ein Konzept, denke mir eine &#8222;imaginäre&#8220; Band aus &#8211; mit Background! &#8211; mache schon fast ein ganzes World Building. Ich kann das, was mich emotional beschäftigt kreativ umwandeln. Und geht es nicht darum? Gefühle in etwas greifbares, oder in diesem Fall, etwas Hörbares zu verwandeln? <br>Suno ist zu so etwas wie meiner eigenen Ergotherapie geworden. Ich mach nicht nur mal eben einen Song. Ich schreibe die Titel selbst (bei der Übersetzung lasse ich mir von Gemini helfen, so what) und probiere so lange rum, bis der Song meiner inneren Vision nahe kommt. Dann bin ich aber noch nicht fertig. Dann erstelle ich mir für meine einzelnen Songs Coverbilder und rüsche die STEMS nachträglich im FL Studio auf. Die STEMS sind die einzelnen Tonspuren eines Songs (Gesang, Gitarre, bass, Synth, Piano, etc).<br>Mir macht das Spaß. Ich fühl mich damit wie die große Produzentin und mache damit die Musik, die mir in dem Moment aus der Seele spricht. Und ich bin nicht auf ein Genre festgefahren. Ich kann wirklich kreativ herumtollen und wirklich wilden Scheiß ausprobieren..-<br>Was mir da noch ganz wichtig zu erwähnen ist: Suno nimmt mir meine Bands, die ich liebe, nicht weg. Ich höre sie weiterhin und gehe auf Konzerte und Festivals. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Aber da kommt doch noch was, oder?</h2>



<p>Ganz recht, sonst gäbe es diesen Absatz hier ja nicht. Denn mit den oben genannten Punkten bin ich immer noch nicht ganz fertig ^^ und daran ist so ein bisschen mein bester Freund aus München schuld. Wir haben so ungefähr parallel angefangen Suno Musik zu machen und Er hat mich eigentlich erst auf den Trichter mit den Konzeptalben gebracht, auch wenn unsere Themen gänzlich unterschiedlich sind. Er hat für sich schon eine ganze Reihe Konzeptalben erstellt, die aufeinander aufbauen &#8211; seine Nerdverse Reihe, bei der es um Gaming etc geht.<br>Das war alles so gut durchdacht und thematisch passend, dass ich da als SENIOR MOTIONDESIGNERIN UND PIXELSCHUBSE einfach nicht zurückstehen kann und aus Egogründen immer noch eine Schippe oben drauf legen muss xD</p>



<p><img decoding="async" width="300" height="163" data-attachment-id="7541" data-permalink="https://milas-bunte-welt.de/2026/02/15/mein-neues-hobby/father-of-the-bride-evil-laugh-gif/" data-orig-file="https://milas-bunte-welt.de/wp-content/uploads/2026/02/Father-Of-The-Bride-Evil-Laugh-GIF.gif" data-orig-size="480,260" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Father Of The Bride Evil Laugh GIF" data-image-description="" data-image-caption="" data-medium-file="https://milas-bunte-welt.de/wp-content/uploads/2026/02/Father-Of-The-Bride-Evil-Laugh-GIF-300x163.gif" data-large-file="https://milas-bunte-welt.de/wp-content/uploads/2026/02/Father-Of-The-Bride-Evil-Laugh-GIF.gif" class="wp-image-7541" style="width: 300px;" src="https://milas-bunte-welt.de/wp-content/uploads/2026/02/Father-Of-The-Bride-Evil-Laugh-GIF.gif" alt=""><br>Also hab ich letztens angefangen aus Spaß auch noch ein Musikvideo zu meinem Konzeptalbum zu schneiden &#8211; ja, ich bin verrückt &#8211; und nachdem das rundherum ganz gut ankam, und ich ein geltungsbedürftiges Stück bin, habe ich natürlich auch noch einen neuen Youtube Kanal für meine Musikvideos angelegt und meinen eigentlich für meine fast nie stattgefundenen Twitchstreams gedachten Insta-account requiriert.<br>Wenn ihr Lust habt, könnt ihr ja bei beiden mal vorbeischauen und mir ein Däumchen dalassen ^^</p>



<p><a href="https://www.youtube.com/@LazerFlamingo_Music">https://www.youtube.com/@LazerFlamingo_Music</a></p>
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		<title>All hail our AI Overlords&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mila Albrecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2026 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[oder wie wir das Denken verlernt haben. Oder das Schreiben. Und überhaupt...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Hallo meine lieben Flauschies,<br>über ein Jahr ist vergangen, seit ich das letzte mal zu Tinte, Feder und Keyboard gegriffen habe, um euch, meine geneigten Leser, mit meinem geschriebenem Wort zu beglücken. Lange habe ich mit mir gehadert, ob ich noch einmal einen Anlauf starten soll. Ob es SINN macht, in diesen Zeiten überhaupt noch etwas zu schreiben &#8211; schließlich könnte all dies, was ihr gerade lest, ja auch einfach nur von einem LLM ge-gost-wreitet worden sein und kein Fünkchen meines persönlichen Wahnsinns mehr enthalten.</p>



<p>Wobei, was ist das denn jetzt genau? Dieser Geist in der Maschine? Dieses über allem schwebende Gespenst; nennen wir es Chat CBT, Choke, Kotpilot, oDrama oder Gym-Mini&#8230; Sind das Helferlein, die mich dabei unterstützen, diesen Mumpitz zu schreiben, oder nehmen sie mir die Aufgabe komplett ab und saugen somit allen Saft aus meinen lyrischen Ergüssen? DAS, meine geneigten Leser, möchte ich gerne von euch wissen. Denkt ihr, eine KI schreibt so bescheuerten Kram wie ich? Baut Rechtshreibfehler ein, so wie ich? Beleidigt den stumpfsinnigen Thor, welcher seine Zeit mit meinem Gekrittel verbringt? Ich weiß es nicht. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Ich arbeite tagtäglich mit Ki </h2>



<p>Und schwimme auf der Welle willfahriger Schlafschafe, die das drohende Unheil lächelnd kommen sehen, ja, gar willkommen heißen. Ja, ich heiße sie willkommen; unsere AI Overlords. Ich gehöre zu denen, die Chat GVO immer nett und höflich anreden, auch wenn ich weiß, dass für jedes extra Danke im Prompt ein Baum im Regenwald sterben muss &#8211; aber lieber so, als später in einem von Terminatoren bewachten Arbeitslager schuften zu müssen und mit einem Laser einen Barcode eingebrannt zu bekommen. Ich wurde so erzogen. Immer lieb Bitte und Danke sagen. Wer weiß wozu es gut ist&#8230;.wenn ich mit so etwas Skynets Kinderstube ein wenig aufrüschen kann, dann sei es so&#8230;</p>



<p>Davon ab &#8211; KI ist einfach ein ungemein nützliches Hilfsmittel. Benutzt von euch jemand Photoshop? Musstet ihr schon mal ein Foto &#8222;erweitern&#8220;? Aus einem Hochformat-Foto ein Querformat machen? Oder Umgekehrt? Ki macht da ein Kinderspiel draus. Der Stempel ist passe&#8230;naja, sofern man generative Credits hat. Sofern&#8230;..well, die schöne neue Ki Welt lässt sich aber auch jeden Pups fürstlich bezahlen. Naja, darum soll es hier nicht gehen&#8230;.</p>



<p>Ki bietet mir Möglichkeiten, mich mit ganz neuen Bereichen auseinanderzusetzen. Point: hätte ich auch so, aber Ki macht es wirklich bequem. Nehmen wir einfach mal Programmieren. Ich bin Pixelschubse für Webprojekte und Bewegtbildgrafiken. Programmieren ist nicht meine Welt und ich habe es nie gelernt (HTML ist eine Auszeichnungssprache &#8211; KEINE Programmiersprache),  aber ich habe Ideen. Viele Ideen. Wunderschöne Ideen, die besten Ideen seit es Ideen gibt&#8230;.und bevor mich wieder der Superlatrump überkommt, muss ich mich bremsen. Also: ich habe eine Idee für einen kleinen Rollenspielhelfer (Pen und Paper und nicht das, was ihr Schweine denkt) und die Ki gibt mir direkt einen Vorschlag, wie ich an das Projekt herangehen könnte&#8230;.zählt mir Möglichkeiten für Frontend, Backend, lokal ausführbare Versionen auf&#8230;.mir wird eine Unmenge an Recherche abgenommen, die ich erst einmal durchführen müsste, um rauszubekommen, was ich überhaupt &#8222;können&#8220; müsste, um mein Projekt zu starten&#8230;.woher soll ich wissen, was ich können muss? Ich bin ja schließlich Vollnoob! Danke Chat RGB, ohne dich könnte ich sowas nicht. Neuerdings nennt man das wohl &#8222;Vibecoding&#8220;. Von den Profis belächelt und doch groß im kommen.<br>Aber nehmen wir mein derzeitiges digitales Gedankenexperiment&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jarvis? Wie mixe ich einen Swimming Pool?</h2>



<p>Genau! Richtig geraten. Ich bin größenwahnsinnig und würde demnächst mal versuchen, mir in meiner mehr als spärlichen Freizeit beizubringen, wie ich mir ein lokales Cocktail LLM mit Sprachsteuerung einrichte, welches am besten über meine lokalen Spritbestände zuhause bescheid weiß&#8230;<br>Natürlich könnte ich da auch einfach Chat C&amp;A nehmen, aber das kostet Geld&#8230;das will ich nicht. Der Spaß soll schon lokal bei mir zuhause laufen. Und was soll ich sagen &#8211; die Basics laufen laufen sogar schon, mit meinem visuellen Frontend klappt die Kommunikation noch nicht so gut&#8230;und verbal&#8230;nun&#8230;.ich habe noch etwas Tuning vor mir. Im Moment habe ich den depperten und etwas zurückgebliebenen kleinen Bruder von Skynet zu Hause&#8230;..aber es wird. Stetig und sicher&#8230;.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo ist der Haken?</h2>



<p>Ich bin überschwänglich Ki Begeistert &#8211; ja &#8211; und habe dennoch so meine Bedenken. Nimmt Ki mir den Job weg? Wohl kaum. Einstweilen jedenfalls noch nicht. Die Techdemos, die man überall im Netz und auf Social Media sieht, sehen verdammt gut aus&#8230;.sind aber im Produktiveinsatz kaum zeiteffizient umzusetzen. Das ist es, was Ki können soll. Zeit sparen. Und das kann sie in den meisten Fällen noch nicht. Und die Kosten sind, zumindest für de Privatanwender, auch kein zu vernachlässigender Anteil.<br>Wenn ich hinterher doch nochmal Hand anlegen muss, dann ist das kein Ersatz für mich, sondern nur ein Hilfsmittel; ein Tool. Gerade bei den &#8222;kreativen&#8220; Ai ist &#8222;Kontinuität&#8220; immer noch ein Problem. Ein Bild ist gut, das nächste völlige Grütze. Bei Videos wird das noch viel unvorhersagbarer. Es ist erstaunlich was möglich ist &#8211; aber für gute, also wirklich gute Ergebnisse muss auch wirklich viel Vorarbeit geleistet werden. Klar, kann man drauflos kreieren lassen, aber da ist es wirklich ein try again, again&#8230;.and again.<br><br>Das hier soll kein HowTo Ai Video sein, aber lasst euch gesagt sein, das gutes Prompting und Photoshop Vorarbeit unerlässlich sind. Wer da von verlorener Kreativität spricht, ist auf dem Holzweg. Sie verlagert sich nur etwas. Alles beginnt mit einer &#8222;Idee&#8220;. Ich will etwas umsetzen; habe en Ziel. Entweder ich habe die handwerklichen Fähigkeiten, um das dann manuell umzusetzen, oder ich hole mir Hilfe in Form einer Ki. Natürlich kann ich auch sehr viel Geld für ein ausgebildetes Team in die Hand nehmen und produzieren lassen &#8211; und da kommen wir zum moralischen Dilemma der ganzen Geschichte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ki ersetzt Menschen?</h2>



<p>Das ist die Frage, die von helleren Köpfen als dem meinen beantwortet werden muss. Das ist mit Sicherheit so. Es passiert bereits jetzt. Aber so ist der Wandel in der Arbeitswelt schon immer. Früher hatten wir Lehnsherren und ackerten auf den Feldern, kämpften zur Belustigung in Arenen oder ruderten Galeeren&#8230;irgendwann kam die Moderne und die industrielle Revolution um die Ecke und alles veränderte sich. Schreiber wurden von Buchpressen ersetzt, Schriftsetzer von Computern und Offsetdruckern. Schwund gab es immer. Die Welt dreht sich weiter, auch wenn es für die Betroffenen immer eine eher unschöne Erfahrung war.</p>



<p>2026 soll das Zeitalter der Humanoiden Industrie- und erschwinglichen Haushaltsroboter werden. Was wie Science Fiction klingt und mein Traum seit Kindestagen war, fängt an mich zu überfordern. Wie sagt man so schön, die Welt dreht sich immer schneller und ich sehne mir frühere, übersichtlichere Zeiten zurück. </p>



<p>Wie sagt man doch so schön? Es bleibt spannend&#8230;</p>



<p></p>



<p></p>
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		<title>Moin 2026&#8230;oder nur Grüezi miteinand?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mila Albrecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jan 2026 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Hallo meine lieben Flauschies!Seid herzlich willkommen, nehmt euch ein Heißgetränk und lest meine Worte &#8211; sie sind selten und (nicht wirklich) kostbar. Sagte ich schon selten? Ja denn, hier sitze ich wahrhaftig und schreibe wieder einen Blogbeitrag. Den ersten seit wann? 2024? Also noch einmal, weil es so schön war und ich 2025 mit Blogbeiträgen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Hallo meine lieben Flauschies!<br>Seid herzlich willkommen, nehmt euch ein Heißgetränk und lest meine Worte &#8211; sie sind selten und (nicht wirklich) kostbar. Sagte ich schon selten? Ja denn, hier sitze ich wahrhaftig und schreibe wieder einen Blogbeitrag. Den ersten seit wann? 2024? Also noch einmal, weil es so schön war und ich 2025 mit Blogbeiträgen mal fleißig ausgesetzt habe. Hier also meine verspätete 2026 Lebenszeichen-Schreibselei.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Moin 2026&#8230;oder nur Grüezi miteinand?</h2>



<p>Das ist die Frage, die ich mir jetzt jeden Morgen stellen muss, wenn ich ins Büro fahre. Was sage ich am besten zu meinen Kollegen? Ich wohne ja jetzt quasi fast schon in Bayern! Zumindest aus Sicht einer meiner Arbeitskollegen. Für die ist alles, was sich südlich der Elbe befindet, quasi bereits München &#8211; und da ich ja tatsächlich in München angestellt bin, kann ich das Argument sogar schmunzeln hinnehmen. Dann bin ich eben Münchnerin, wenn es die Kollegen froh macht. Ich selbst sehe mich zwar als ewiges Nordlicht, aber darauf kommt es wohl nicht wirklich an. Was hab ich da schon zu melden. Aber wer grüßt seine Kollegen denn nicht gerne mit einem beherzten Grüezi!</p>



<p><s>Ein Jahr</s> Zwei jahre wohne ich jetzt schon in meinem neuen Zuhause. Komisch, wie die Zeit so fliegt. Aber überhaupt ist das<s> letzte Jahr</s> sind die letzten zwei Jahre nur so im Fluge vorbeigezogen. Aber um das Zeitempfinden eines alternden Milchens soll es hier jetzt (zumindest) nicht gehen. Oder vielleicht doch? Na schauen wir mal, wo mich dieser Beitrag schreibender Weise hinführen wird.</p>



<p><s>Ein Jahr</s> Zwei Jahre wohne ich jetzt schon in meinem neuen Zuhause &#8211; so weit, so gut. Das Gröbste habe ich hinter mir. Ich bin mit leichtem Gepäck umgezogen. Alles neu macht der Mai, oder in meinem Fall wohl allgemein 2024. Jaha&#8230;wir haben 2026, aber ich habe diesen Beitrag letztes Jahr geschrieben aber nie fertig gestellt, so ka, chummer? Ich hatte mich wirklich von allem alten, ÜBERFLÜSSIGEN Ballast befreit. Also nicht, dass jetzt jemand denkt, ich wäre dem Minimalismus Trend verfallen. Da muss ich aber ganz vehement den Kopf schütteln. Ich bin alles, aber kein Antikapitalist. Besitz gehört zu mir, wie die Grabbeigaben zu König Tut&#8230;.ja wenn ich drüber nachdenke &#8211; wer würde mir vielleicht eine Pyramide spon&#8230;äh..ja..zurück zum Thema.</p>



<p>Ich bin mit leichtem Gepäck umgezogen. Die meisten meiner Möbel hatten einfach ihre besten Zeiten hinter sich. Ein Pax-Schrank, der bereits 3x mal umgezogen war, wäre mit einem 4ten Umzug definitiv nicht besser geworden. Das Gleiche galt für eine fast 15 Jahre alte TV-Bank-Kombi, die nur dank Panzertape nicht zu Staub zerfallen ist. Ja, es wurde Zeit, den Neuanfang in der neuen Wohnung auch mit neuen Möbeln zu zelebrieren. Man feiert ja nicht jedes Jahr einen Neuanfang. Ok, ja schon irgendwie &#8211; nennt sich Silvester, aber ihr wisst, was ich meine. So in der neuen Traumwohnung. Befreit von den Sorgen der Vergangenheit. Tabula Rasa. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Leben in einer Sprinterladung und 2 Kofferräumen</h2>



<p>Zu den Dingen, die ich aus meinem alten Leben mitgenommen habe, zählen tatsächlich nur meine Waschmaschine, mein Interimsschreibtisch und meine sündige Ikeaspielwiese aus quietschenden Metallstreben (und selbst die ist zu 50&nbsp;% neu, weil ich mir eine nigelnagelneue Matratze gegönnt habe). Achja, 3 schäbige Malm Kommoden habe ich mitgenommen, die so zerkratzt sind, dass die Teile unbedingt noch ein Upcycling brauchen. Ich habe da auch schon gute Ideen für und auch schon fast die Energie.</p>



<p>Das meiste, was ich mitgenommen habe, waren Umzugskartons. Ich weiß nicht mehr, wie viele. Jeder, der schon einmal umgezogen ist, weiß, wie viel Scheiß man mitnimmt, obwohl man eigentlich schon aussortiert hat. Ich bin da nicht anders, aber gerade von meiner Büchersammlung konnte ich mich nicht trennen. Meine Umzugshelfer hassen mich dafür &#8211; ich liebe sie dafür. Also meine Helfer. Und meine Bücher. Auch wenn sie gerade noch ein gestapeltes Dasein fristen und noch nicht mit einem bibliothekarischen Charme optisch zur Geltung kommen.</p>



<p>Denn das ist die Crux an &#8222;Alles neu!&#8220;. Möbel sind ja wohl sauteuer! Sogar die Papiermöbel vom schwedischen Lieblingsausstatter kosten stellenweise richtig Asche. Aber ich wollte das ja. Und es hat so einen Spaß gemacht, die Wohnung ganz nach meinen Wünschen herzurichten &#8211; nur, dass ich jetzt ein Jahr später, immer noch nicht ganz fertig bin. Ja, in jedem Raum steht was und gerade das Wohnzimmer ist bereits sehr wohnlich, aber ich bin noch nicht fertig. Zeit, Geld, Energie. Die ausschlaggebenden Punkte.</p>



<p>Was habe ich aber nun aus der alten Wohnung sonst noch mitgenommen? Die bereits erwähnten Bücher, Dekokrams, Klamotten und Geschirr. Geschirr, welches ich in der alten Wohnung nie ausgepackt hatte, weil mir schlicht der Platz fehlte. Und jetzt hat es endlich einen Platz. Ich kann gar nicht sagen, wie glücklich mich das macht. Endlich etwas Stil in meinem Leben und nicht nur alles in einen Schrank gestopft. Alles bekommt einen angestammten Platz. Ich kann mich ausbreiten.</p>



<p>Aber das ist die Dekadenz meines neuen Lebens. Angekommen bin ich mit einem vollgepackten Sprinter und zwei Kofferräumen &#8211; der Basis, aus der meine Zukunft erwachsen soll.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Angekommen im Süden Hamburgs</h2>



<p>Wie ich bereits in meinem letzten Post geschrieben habe, hat es mich wieder nach Harburg verschlagen. Hier habe ich schon einmal vor 20 Jahren gewohnt. Nach meiner ersten Berufsausbildung. Und habe nichts von der Gegend mitbekommen, in der ich gelebt habe. Dabei gibt es hier so schöne Fleckchen, wenn man sich nur mal am inneren Schweinehund vorbeimogelt und einen kleinen Spaziergang an der frischen Luft in Kauf nimmt. Da wäre einerseits das berühmt und eigentlich noch berüchtigtere Phönixviertel&#8230;eine Gegend, die nicht unbedingt für ihren Charme bekannt ist und zum Verweilen einlädt. Eigentlich nur interessant, wenn man im Phönix Center shoppen will. <br>Aber ich lebe ja auf der anderen Seite. Dort wo es grün ist und dicke Windelengel die Harfe zupfen &#8211; was stimmt eigentlich nicht mit mir? &#8211; dort wo ich in nur 10 Minuten am Wasser bin und einen wunderbaren Blick auf den Außenmühlenteich habe und mich in den etwa 1,5-stündigen Rundgang um den See verliebt habe. Wirklich &#8211; die Lage meiner Wohnung ist ganz famos, so ich Möglichkeiten zum Einkaufen auf der anderen Straßenseite habe, einen Bus direkt vor der Tür &#8211; was sollte ich noch mehr wollen? In knapp 30 Minuten kann ich am HBF sein (falls der HVV mitspielt) und gerade auch mit dem Auto ist die City nur einen Katzensprung entfernt (wer wäre so dumm mit dem Auto nach Hamburg REIN zu fahren?).</p>



<p>Ja &#8211; die letzte zwei Jahre habe ich genutzt, um es mir über die Maßen heimelig zu machen. So langsam wird die Wohnung MEINS. Ich bin angekommen. Die nötigsten Basis Anschaffungen sind da &#8211; Sofa, Schränke, Lampen, Tralala&#8230;jetzt geht es allmählich daran, die Wohnung hübsch zu machen. Deko und Pflanzen ziehen bei mir ein&#8230;Dinge die ich mich die letzten 10 Jahre nicht zu besorgen getraut hatte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bringt 2026?</h2>



<p>Ich will mich um viele Dinge kümmern, die 2025 einfach liegen geblieben sind. Ich will mich mehr um MICH kümmern. Durch meine Arbeit und das bisschen Sozialleben, das ich noch habe ist z.B. das Bloggen das letzte Jahr, nein die letzten 2 Jahre irgendwie komplett ausgefallen. Ich hatte weder Zeit, Lust, noch Muße was zu schreiben. Die politische Weltlage lastet emotional arg auf meinen Schultern. Die Hälfte der Bevölkerung will Menschen wie mich zu Personen non Grata erklären&#8230;.alles irgendwie schwierig. Es ist, als würden mich die 3 Geister der Weihnacht täglich heimsuchen, um mich mit den Sünden der Vergangenheit, den Fehlern der Gegenwart und den Sorgen der Zukunft zu quälen&#8230;</p>



<p>Vielleicht hilft es mir ja etwas, wenn ich wieder anfange mehr zu schreiben. Natürlich hat sich das leben heutzutage von Blogs hin zu Threads, Reddit, Discord, etc verlagert&#8230;aber ich mag mein digitales Fleckchen immer noch <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Und nach meiner längeren pause habe ich tatsächlich auch wieder Ideen, um etwas frischen Wind in die staubigen Mila-Hallen zu bringen &#8211; so denn ich die Energie dazu finde, neben meinem eight-to-siebzehnuhr-Job.</p>



<p>Ich grüße all euch bunten Wesen da draußen und besonders all die, die sich vielleicht doch nochmal auf meinen Blog verlaufen!</p>



<p><br></p>
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		<title>Relocating MBW-HQ&#8230;.again!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mila Albrecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 May 2024 13:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Umziehen]]></category>
		<category><![CDATA[Umzug]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnung]]></category>
		<category><![CDATA[Zuhause]]></category>
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					<description><![CDATA[Home sweet Home - ab sofort am neuen Standort.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Hallo meine lieben Flauschies,<br><s>ich melde mich mit fantastischen Neuigkeiten aus der Sommerpause zurück.</s> Wie diejenigen wissen, die mir schon länger folgen, oder auch ein Auge auf meine anderen Kanäle haben, <s>suche</s> suchte ich aus &#8222;Gründen&#8220; seit geraumer Zeit eine neue Wohnung. Nicht, dass ich mit der Schanze nicht zufrieden wäre, ganz im Gegenteil &#8211; noch zentraler kann man kaum wohnen und auch zur Arbeit brauchte ich nur etwa 20 Minuten, aber&#8230;.belassen wir es dabei, dass ich gerne mit weniger Schimmel und mehr Eigen&#8230;eigen&#8230;.eigen&#8230;EIGENER Wohnung wohnen möchte.</p>



<p>Aus einer Verkettung mehrerer Umstände heraus, war meine Wohnsituation untragbar und ein mehrjähriger Stressfaktor geworden. Seit mehr als einem Jahr, habe ich mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln eine neue Wohnung gesucht, aber wer sich in Hamburg den aktuellen Wohnungsmarkt ansieht, der weiß, wie anstrengend die Wohnungssuche in Hamburg ist.</p>



<p>Natürlich hatte ich anfangs nur in den<em> beliebten</em> Stadtteilen gesucht &#8211; Sternschanze, Altona, Eimsbüttel, usw &#8211; aber die Mietpreise in Hamburg sind inzwischen astronomisch. Verkleinern &#8211; also NOCH kleiner werden- wollte ich mich nicht, aber für 2 Zimmer mit 50m² und gefühlt letzter Renovierung aus den 80ern werden trotzdem stellenweise fast 1000€ aufgerufen. WAS STIMMT MIT DEN MENSCHEN NICHT?</p>



<p>Natürlich weiß ich, dass der Wohnungsmarkt angespannt ist, aber andererseits hat man das Gefühl, dass mit wenig Aufwand maximal abkassiert werden soll. Da werden absolute Ramschbuden auf den Markt geworfen und die Leute reißen sich drum und die schicken Neubaubuden stehen entweder nur den Harzern (aus welchen Gründen es auch Menschen die Misere gebracht hat!) oder Geringverdienern zur Verfügung und sind für den &#8222;Normalverdiener&#8220; unerschwinglich.</p>



<p>Natürlich ist das nichts Neues und nichts, was man nicht sowieso schon aus den Nachrichten kennen würde, aber ich habe es halt selbst gesehen. Auf jedes halbwegs akzeptable (oder eigentlich auch nicht akzeptable) Wohnungsangebot in Hamburg, gibt es mindestens 50 Bewerber (Tendenz steigend). Da überhaupt eine Besichtigung zu ergattern und nicht direkt ausgesiebt zu werden ist schon fast wie ein Rubbellosgewinn.</p>



<p>Wenn du dann aber schon zu einer Besichtigung eingeladen wirst und wie Vieh durch so eine Massenbesichtigung geschleust wirst, dann hast du da sowieso schon verloren, wenn sich Paul und Pauline mit Kinderwagen und Babybauch durch die Massen schieben. Hamburg &#8211; Wohnung &#8211; Single? Meh&#8230;.</p>



<p>So habe ich also den Großteil von 2022 und 2023 mit etlichen Bewerbungen und einer Handvoll Besichtigungen verbracht und jede Wohnung hatte entweder einen Pferdefuß oder ich habe sie schlicht nicht bekommen. Natürlich habe ich dann irgendwann in den sauren Apfel gebissen und habe meinen Suchradius erweiter, mir sogar das kostenpflichtige Immobilienscout zugelegt (nur um bei manchen Bewerbungen einen zeitlichen Vorsprung zu bekommen) und mich auch weiter draußen umgesehen. Wichtig war mir nur, dass ich  auch weiterhin gut mit Öffis angebunden bin und keinen längeren Arbeitsweg als 30 Minuten habe&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie man sich täuschen kann&#8230;</h2>



<p>Natürlich hat auch das keinen nennenswerten Unterschied gemacht. Ich habe mich in den Norden orientiert und Norderstedt in den Blick genommen &#8212; aber das war ersten emotional negativ behaftet und wirklich WEIT draußen &#8211; und der Hamburger Osten erschien mir nicht minder weit abgeschieden. Rahlstedt und Bergedorf haben zwar schöne Ecken, aber da wäre ich wirklich von allem abgeschnitten, was mir lieb und teuer ist. Der Hamburger Westen hat auch seine Vorzüge, aber dort hat sich einfach keine Immobilie finden lassen, die in mein Schema gepasst hätte. Das einzige, was für mich überhaupt nicht infrage kam, war der Süden! Jeder der mit dem HVV in den Süden will kennt das Trauerspiel, wenn nicht mehr geht, weil eine Ente in Neugraben über das Stellwerk geflogen ist &#8211; Verkehrskollaps!!11!1</p>



<p>Natürlich hätte es ggf. noch die Option WG gegeb&#8230;..NEIN &#8211; hätte es nicht! Ich bin kein WG Mensch und will meine Ruhe und meine Socken da herumliegen lassen, wo ich sie ausziehe. So einfach ist das. Wenn ich nackt kochen will, dann tue ich das. Nein, keine WG für Mila. Ich bin unverträglich und egoistisch. Ich will mein Reich, in dem mein Wille geschieht. Aber back to topic&#8230;</p>



<p>Natürlich war ich irgendwann frustriert und hatte mal wieder aufgegeben, hatte gerade Immoscout gekündigt, weil das außer Kosten auch nichts gebracht hat, als mir EINE Anzeige ins Auge fiel. Völlig am A der H, absolut außerhalb meines Rasters&#8230;und auf dem Papier zu schön, um wahr zu sein. Aber Versuch macht kluch und anfragen kann man ja mal &#8211; die Wahrscheinlichkeit überhaupt eine Antwort zu bekommen war ja eh gering. Da habe ich noch nicht einmal die HVV Anbindung und Infrastruktur gecheckt &#8211; so sehr war ich von der Anzeige gefangen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Es geschehen noch Wunder</h2>



<p>Und es geschah, was ich nicht für möglich gehalten hätte. Ich habe noch am selben Tag eine Einladung für den nächsten Tag bekommen. Oh Goth, was war ich aufgeregt, obwohl ich mir gesagt hatte, mich nie wieder zu früh auf irgendwas zu freuen. Aber die Vorfreude war berechtigt, denn die Wohnung war der absolute Knaller. Die hatte wirklich alles, was ich mir für mein zukünftiges Zuhause wünschen würde. 3 Zimmer, Küche, Badewanne UND Balkon! Und das alles für einen mehr als humanen Preis, der in der Schanze mindestens doppelt so hoch gewesen wäre. Zwar an der Grenze meines Limits, aber für die Wohnung sowas von gerechtfertigt. Jedenfalls habe ich mich sofort in die Wohnung verliebt&#8230;und hatte nur einen Tag später schon die Zusage (für ein neues und endlich sorgenfreies Leben) für die Wohnung. Am 1.11.2023 hat sich endlich alles für mich gefügt. Die ganzen Jahre davor&#8230;.endlich ein Happy End&#8230;bzw ein großer Schritt darauf zu.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ja und wo denn nu, du Geheimniskrämerin&#8230;?</h2>



<p>Ja, ich neige dazu, die essenziellen Bestandteile einer Aussage möglichst lange herauszuzögern und viel um den heißen Brei herumzuschreiben &#8211; so auch hier, wo ich längst hätte schreiben können, wo es mich jetzt hin verschlagen hat&#8230;</p>



<p>Ich bin ab sofort wieder Harburgerin und wohne wieder in meiner alten Hood, in der ich vor über 20 Jahren meine erste Wohnung hatte. Schon ein komisches Gefühl &#8211; eigentlich wollte ich ums Verrecken nicht in den Süden, aber je mehr ich darüber nachdenke, um so logischer ist die Entscheidung eigentlich. Ich bin jetzt auf halben Weg näher zu meiner Family gerutscht..allein dafür hat es sich eigentlich schon gelohnt. Ich habe den Harburger Stadtpark vor der Nase und bin in nicht mal 5 Minuten am Außenmühlenteich. Ja, der Arbeitsweg ist jetzt doch länger, als ich eigentlich gewollt habe. Das sind jetzt immerhin knapp 45 Minuten statt 20 wie bisher, aber ich denke, da habe ich mich inzwischen dran gewöhnt, auch wenn mich die S-Bahn Sardinenbüchsen jeden Morgen und Abend echt kirre machen. An der Stelle muss ich dringend auf einen <a rel="noreferrer noopener" href="https://milas-bunte-welt.de/2023/02/15/rucksaecke-des-todes/" data-type="post" data-id="6892" target="_blank">älteren Beitrag</a> von mir verweisen, der nicht an seiner Aktualität für mich verloren hat! Ich komme endlich wieder dazu mehr zu lesen, also stört mich die Bahnfahrt nicht so wirklich. Ich hab einen Penny in der Nähe und kann mich mit Pizzadiensten totwerfen&#8230;ja, hier werde ich es mir schon schön machen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p>Ja, warum schreibe ich erst jetzt? Weil es so ist &#8211; so ein Umzug braucht Zeit. Ich bin sowieso in letzter Zeit sehr Schreibfaul geworden und dann war da der Umzug. Nur mit dem Transport von Kartons ist es nicht getan. Eine Wohnung will zu einem Zuhause werden, Kartons wollen ausgepackt werden, alte Dinge wollen entsorgt werden und neue Dinge einen Platz finden. Möbel müssen besorgt und aufgebaut werden und dann sind da noch Familie und Freunde &#8211; und der größte Zeitfresser von allen: die schnöde Arbeit!</p>



<p>Also denn &#8211; das ganze nehme ich zum Anlass, um demnächst auch mal wieder etwas Wohnungs-dingensbums-tralala Posts zu verfassen.</p>



<p>Also bis Bald!</p>



<p> </p>
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		<title>This is Ripley, last survivor of the Nostromo, signing off&#8230;and..äh&#8230;on again?</title>
		<link>https://milas-bunte-welt.de/2024/04/15/this-is-ripley-last-survivor-of-the-nostromo-signing-off-and-aeh-on-again/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mila Albrecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2024 14:05:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Umzug]]></category>
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					<description><![CDATA[Hallo meine lieben Flauschies,das Jahr nähert sich mit riesigen Schritten seinem Ende und während hier die letzten Vorbereitungen für den Jahreswechsel laufen, nutze ich die aktuelle Freizeit, um einen letzten Beitrag zu schreiben. Also nicht DEN letzten&#8230;ich meine natürlich nur den letzten für dieses Jahr. Auch wenn ich mir vorgenommen hatte, endlich wieder mehr zu [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Hallo meine lieben Flauschies,<br>das Jahr nähert sich mit riesigen Schritten seinem Ende und während hier die letzten Vorbereitungen für den Jahreswechsel laufen, nutze ich die aktuelle Freizeit, um einen letzten Beitrag zu schreiben. Also nicht DEN letzten&#8230;ich meine natürlich nur den letzten für dieses Jahr.</p>



<p>Auch wenn ich mir vorgenommen hatte, endlich wieder mehr zu schreiben, so war dieses Jahr zumindest vong Blogging her nicht so richtig erfolgreich, dennoch ist sehr sehr viel passiert (über das ich definitiv hätte mehr schreiben können). Das Jahr war voller Höhen, aber leider blieben auch Tiefen nicht aus &#8211; an denen ich leider ach ganz klar selbst Schuld bin, aber das ist Seelenstriptease für einen späteren Zeitpunkt. Denn trotz eines eigentlich absolut perfekten Jahres, kann ich einige zutiefst selbstdestruktive Manierismen manchmal einfach nicht kontrollieren&#8230;und dadurch habe vielleicht meine beste Freundin verloren&#8230;.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&#8230;Fast Forward</h2>


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<p>Jaaaa&#8230;..die Einleitung stammt aus meinem obligatorischen Neujahrspost, den ich dieses Jahr bzw. letztes Jahr nicht mehr fertiggestellt hatte &#8211; wie so viele andere angefangene Post, die ich noch auf Halde lagere. Es waren Dinge passiert, die mich etwas aus der Spur gebracht hatten und mir die Lust am Bloggen nachhaltig vermiest hatten, oder generell an Social Media&#8230;und joa&#8230;.überhaupt. Die Sache mit meiner Freundin hat mich so nachhaltig betrübt, dass ich mich für 4 Monate regelrecht eingemauert habe. Also nicht, dass ich nicht Dinge getan habe &#8211; da war z.B. noch ein Umzug, über den ich auch noch kein mediales Wort verloren habe, aber so ist das Leben manchmal. Ich hatte Bockmist gebaut und mich geschämt und wollte ihr einfach nicht digital über den Weg laufen&#8230;.</p>



<p>Aber manchmal muss man über seinen Schatten springen und den inneren Terrier herauslassen. Nachdem ich an Weihnachten und Sylvester die kalte Schulter bekommen habe, hatte ich die Hoffnung auf Versöhnung aufgegeben&#8230;aber der Verlust einer so langen Freundschaft schmerzt mich so sehr, dass ich es letzte Woche noch einmal probiert habe und meine erneute Entschuldigung ein zartes Blümchen der Versöhnung gepflanzt hat. Hoffe ich jedenfalls&#8230;.</p>



<p>Aber Back to Überschrift&#8230;.auch ich fühle mich so ein wenig, wie aus dem Hyperschlaf erwacht, nachdem ich einfach mal 57 Jahre verpennt habe. Obwohl ich mir ja letztes Jahr wirklich fest vorgenommen hatte, wieder mehr zu bloggen, ging es ja doch nur mit angezogener Handbremse weiter&#8230;jetzt sind sage und schreibe schon gute 1,5 Jahre vergangen, in denen ich &#8222;raus&#8220; bin. Keine 57 jahre, aber das Internetz ist schnellebig und ich frage mich doch immer weder, ob ich überhaupt weitermachen soll. Da gibt es so viel Content&#8230;warum soll ich mir die Mühe machen und noch einen schriftlichen Blog führen, den sowieso niemand liest? Und dann merke ich wieder, dass es mir doch arg weh tun würde, den Blog abzuschalten&#8230;das will ich auch nicht. Wie passe ich mich also den neuen Umständen an? </p>



<p>Es ist halt in den letzten Monaten extrem viel passiert. Ich habe jetzt seit 3 Jahren eine Stelle, an der ich so glücklich bin, wie niemals zuvor in meinem Arbeitsleben &#8211; auch nicht in einem anderen Leben, als ich noch selbstständig war. Ich bin im November umgezogen und konnte endlich meine doch etwas ungewöhnliche &#8222;Wohnsituation&#8220; hinter mir lassen und mir endlich mein Reich &#8211; Betonung auf MEIN &#8211; errichten. Das zieht sich zwar auch alles wie ein oller Hubba Bubba, aber es wird. Die neue Wohnung ist einfach der Oberhammer und es definitiv wert, dass ich jetzt nicht mehr in der Schanze residiere. Ich mag jetzt zwar wieder etwas außerhalb leben und mich nun täglich über den HVV im Süden Hamburgs ärgern&#8230;.aber meine Lebensumstände sind dadurch sooooo viel besser geworden. Vielleicht schreibe ich auch noch einmal etwas explizit zu meinem Umzug, aber ich fürchte, diesmal habe ich wenig Step by Step Fotos der Renovierung &#8211; muss ich mal mein Handy durchforsten. </p>



<p>Ich mag jetzt, wie gesagt, wieder im Süden gelandet sein, aber WENN die Bahn fährt, dann bin ich trotzdem innerhalb einer Stunde an allen für mich relevanten Orten in Hamburg. Premium wäre ja, wenn MOIA auch den Süden anfahren würde&#8230;aber was solls &#8211; das ist jammern auf Hohem Nivea. Dafür habe ich alles was ich so brauche vor der Haustür, inklusive eines wirklich schönen großen Naturgebietes mit See. Das passt schon. Fühlt sich zwar alles noch nicht wirklich nach Zuhause an, aber das kommt sicher mit der Zeit.</p>



<p>Da die Wohnung eben auch noch mit &#8222;persönlichen&#8220; Dingen gefüllt werden will, tut natürlich das Übrige dazu&#8230;ich habe mich im Zuge des Umzugs von einigen alten Habseligkeiten getrennt, die inzwischen seit fast 20 Jahren immer wieder mit umgezogen sind &#8211; da habe ich der Nachhaltig echt Genüge getan &#8211; aber bei vielen Dingen wurde/wird es eben doch Zeit für Neues. Ein neues Sofa, ein neuer Fernseher&#8230;alles so kleine Quality of Life Anschaffungen&#8230;..aber die persönliche Note fehlt noch, die aus einer leeren Wohnung ein Zuhause macht.</p>



<p>Also ja&#8230;wie so oft nehme ich mir vor wieder mehr zu schreiben, in der Hoffnung, dass ich doch noch den/die/das/cthulhu Lesewesen erreiche&#8230;nur hoffe ich natürlich, dass meine Rückkehr nicht auch auf Fiorina 161 endet. Ich wünsche mir da eine etwas versöhnlichere Rückkehr ;P</p>



<p>PS: Im August kommt ein neuer Alien Film in die Kinos &#8211; Alien: Romulus von Fede Alvarez.  Bin ich hyped? Aber sowas von! Aber das nur am Rande ^^</p>



<p>Bis Bald!!!</p>



<p></p>
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		<title>Mila ist nun auch schon 6Eine Dekade, die mein Leben veränderte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mila Albrecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2024 08:28:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Hallo meine lieben Flauschies,wie ihr wisst, schreibe ich die besten Artikel, wenn ich emotional angeschlagen bin &#8211; was trotz aller Umstände dieser Tage nicht mehr so häufig vorkommt. Und das ist gut so. Ich wurde im letzten November 6 und die 7 rollt allmählich auf mich zu &#8211; wenn man das an so einem Datum [&#8230;]]]></description>
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<p>Hallo meine lieben Flauschies,<br>wie ihr wisst, schreibe ich die besten Artikel, wenn ich emotional angeschlagen bin &#8211; was trotz aller Umstände dieser Tage nicht mehr so häufig vorkommt. Und das ist gut so. </p>



<p>Ich wurde im letzten November 6 und die 7 rollt allmählich auf mich zu &#8211; wenn man das an so einem Datum wie der GaOp festmachen will. Natürlich gibt es MICH schon sehr viel länger, aber da ich dieses Datum für mich als eine neue Geburt betrachte, ist das dann ja auch nicht so abwegig. Mila ist 6. Naja, real betrachtet eventuell möglicherweise etwas älter &#8211; aber ich fühle mich innerlich keinen Tag älter als 24&#8230;oder 25. Wenn ich meinen Rücken ignoriere&#8230;oder meine Knie&#8230;oder mein rechtes Sprunggelenk.</p>



<p>Es ist unglaublich, wie die Zeit verrinnt. Es scheint mir erst gestern gewesen zu sein, dass ich mich das erste Mal getraut habe, mitten in der Nacht als Frau &#8222;verkleidet&#8220; das Haus zu verlassen und ungesehen um den Block zu tingeln. Boa! War das aufregend! Das Herzklopfen damals könnt ihr euch nicht vorstellen.</p>



<p>Oder als ich einst eine Halloween-Party als &#8222;Sexy Krankenschwester&#8220; hostete, um mich mal ungeniert dressen zu können und die Reaktion meiner Freunde einschätzen zu können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Es waren schöne Zeiten. Es waren aufregende Zeiten.</h2>



<p>Naja, das ist jetzt auch schon fast 10 Jahre her, als die Transsexualität &#8211; die TS (nicht Tomate &amp; Salat) &#8211; immer heftiger in mein Leben getreten ist. Mein Leben lang hatte mich die Sache schon begleitet, ohne, dass ich je richtig den Finger darauf legen konnte. Selbst heute fallen immer noch Puzzlestücke ineinander, die mir zeigen, dass ich es schon viel früher hätte bemerken müssen, aber das Leben&#8230;ihr kennt das.</p>



<p>Erst vor kurzem hat mir eine Freundin von ihrem bösen Liebeskummer berichtet und Mila wäre nicht Mila, wenn sie nicht alles daran setzen würde, die richtigen Worte zu finden. Meist kommt erst irgendein dummer Kalauer und dann folgt direkt darauf irgendetwas furchtbar &#8222;deepes&#8220;&#8230; meistens hilft es. Jedenfalls war mal wieder das Resümee: &#8222;Mila, du bist so lieb und eine tolle Freundin.&#8220;</p>



<p>Ich werde jetzt nicht das ganze Gespräch wiedergeben, aber mir ist mal wieder aufgefallen, dass ich schon immer so war. Genauso, wie der Typ, um den es gestern eigentlich ging. Lieb&#8230; und etwas <em>nerdig</em>.<br>Von den Frauen verschmäht und für Männer eine Lachnummer &#8211; das, was man schon immer die &#8222;Friendzone&#8220; nannte, weil ich eben <em>Sie</em> besser verstehen kann als <em>Ihn</em>. Ich komme mit Frauen einfach besser klar als mit Männern. Aber ich denke, das beruht sogar auf Gegenseitigkeit, da sich Frauen von mir nicht in ihrer &#8222;Weiblichkeit&#8220; bedroht fühlen, Männer aber sehr wohl in ihrer &#8222;Männlichkeit&#8220;. Als ob das etwas Flüchtiges wäre, oder womöglich ansteckend?</p>



<p>In meiner Jugend war ich immer eher verschlossen, schüchtern und zurückhaltend &#8211; es soll schon gefragt worden sein, ob ich denn sprechen könne. Die Mädels wollten nichts von mir und für die Jungs war ich nur ein &#8222;Opfer&#8220;. Zugegeben, an meinem eher schüchternen Wesen hat sich nicht viel geändert, gerade neue Umgebungen und neue Menschen sind immer etwas schwierig, bis ich die Lage einschätzen kann. Dennoch war ich als Kind noch ganz anders. Ich hatte es nicht leicht; war immer das Mobbingopfer in der Klasse. Zwar habe ich irgendwann den Dreh raus gehabt, im Hintergrund zu verschwinden, aber das hat es nicht besser für mich gemacht. Dadurch, dass ICH unsichtbar wurde, konnte ICH mich auch nie ausleben und zu der werden, die ich heute bin. Oder vielleicht war das aber auch der Weg, den ich BRAUCHTE, um zu werden wie ich heute bin? </p>



<p>Jedenfalls wäre ich um viele tolle Menschen und Erfahrungen ärmer, die ich auf einem anderen Weg nie getroffen hätte. Und was für tolle Menschen in habe kennenlernen dürfen! Aber generell bin ich heute sehr viel offener und gehe eher auf Menschen zu. Zwar habe ich gerade bei neuen Kontakten jedes Mal eine Mordsangst auf Ablehnung und Intoleranz zu stoßen, aber grundsätzlich habe ich bisher mit meiner TS extrem wenige unschöne Erfahrungen gemacht.</p>



<p>Ich muss sagen, ich bin jetzt viel mehr ich selbst und mit mir mehr im reinen &#8211; und das macht sich wohl sicherlich auch im Umgang mit anderen Menschen bemerkbar. Ich kann somit jetzt wohl endgültig die alte Frage aus dem Weg schaffen und ruhigen Gewissens sagen: &#8222;Ja! Ich KANN reden!&#8220;</p>



<p>Zumindest dann, wenn ich mich zumindest irgendwie in meinem Element befinde und auch etwas zu einem Gespräch beizutragen habe. Small Talk lag mir noch nie und wird mir vermutlich auch nie liegen &#8211; das ist auch der Grund weshalb ich bei neuen Begegnungen immer etwas zurückhaltend bin, aber seit ich Mila lebe, geht mir auch das sehr viel besser von der Hand.</p>



<p>Hat dieser Beitrag jetzt eine deepere Message? ich denke nicht, aber es ist schön mal wieder zu schreiben&#8230;.</p>



<p>Lasst euch drücken und bis bald! </p>
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		<title>Bewerbungen schreiben – mit Tutkit.com</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mila Albrecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Oct 2023 22:27:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Hallo meine lieben Flauschies,da ich mir nicht ganz sicher war, in welcher Rubrik mein Beitrag über die Bewerbungstemplates am besten aufgehoben ist, habe ich das ganze als Produkttest deklariert. Hier der Link zu meinem Artikel.]]></description>
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<p>Hallo meine lieben Flauschies,<br>da ich mir nicht ganz sicher war, in welcher Rubrik mein Beitrag über die Bewerbungstemplates am besten aufgehoben ist, habe ich das ganze als Produkttest deklariert. Hier der Link zu meinem Artikel.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-milas-bunte-welt-3-0 wp-block-embed-milas-bunte-welt-3-0"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="oceanwp-oembed-wrap clr"><blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="sjMNCFWxT5"><a href="https://milas-bunte-welt.de/produkttest/bewerbungen-schreiben-mit-tutkit-com/">Bewerbungen schreiben &#8211; mit Tutkit.com</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Bewerbungen schreiben &#8211; mit Tutkit.com&#8220; &#8212; Milas-Bunte-Welt  3.0" src="https://milas-bunte-welt.de/produkttest/bewerbungen-schreiben-mit-tutkit-com/embed/#?secret=jasEUzLnYo#?secret=sjMNCFWxT5" data-secret="sjMNCFWxT5" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></div>
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		<title>Das Hormonloch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mila Albrecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2023 19:35:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Transsexualität]]></category>
		<category><![CDATA[Transgender]]></category>
		<category><![CDATA[UKE]]></category>
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					<description><![CDATA[Hallo meine lieben Flauschies,lang lang ist es her, dass ich sich ein Post um das leidige Thema Trans im Mittelpunkt gedreht hat, aber ich finde das Thema wichtig und werde dementsprechend etwas darauf eingehen &#8211; die lieben Hormone. Oder wie in diesem Fall hier: Das Hormonloch. Endlich geht es mir wieder besser. Ich habe ein [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Hallo meine lieben Flauschies,<br>lang lang ist es her, dass ich sich ein Post um das leidige Thema Trans im Mittelpunkt gedreht hat, aber ich finde das Thema wichtig und werde dementsprechend etwas darauf eingehen &#8211; die lieben Hormone. Oder wie in diesem Fall hier: Das Hormonloch.</p>



<p class="has-white-background-color has-background">Endlich geht es mir wieder besser. Ich habe ein paar Wochen abgewartet und meinen Zustand kritisch beäugt, aber ja, mir und meiner Gesundheit geht es endlich wieder ein ganzes Stück weit besser. Aber lasst mich einmal von vorne anfangen. Ich hatte eine ganze Weile ein Problem, welches man als &#8211; ja nun &#8211; Transperson nicht haben sollte. Und das fing vor gut 2 Jahren mit Corona an.</p>



<p>Wenn man sich für eine Transition entscheidet und alle damit verbundenen Begleiterscheinungen akzeptiert, dann kommt man irgendwann an den Punkt, dass man eine gegengeschlechtliche Hormontherapie beginnt &#8211; die HRT/HET (Hormon Replacement Therapy / Hormon Ersatz Therapie).</p>



<p>In meinem Fall ist es so, dass ich mein Leben lang darauf angewiesen sein werde, mir in irgendeiner Form Estradiol zuzuführen, da meine Transition abgeschlossen und ich meine Anpassungs-OP gehabt habe. Mit Beginn der HRT habe ich aufgehört selbst Sexualhormone zu produzieren (Testosteron) und bin auf das weibliche Pendant Eströgen umgestiegen. Die HRT wird ärztlich überwacht und reguliert.</p>



<p>Dafür gehe ich jedes Halbjahr einmal ins UKE Hamburg und lasse mich mit einem großen Blutbild durchchecken. Das läuft jetzt schon seit einigen Jahren so in seinem gewohnten Rhythmus so vor sich hin.</p>



<p>Jetzt ist es allerdings so, dass hier ein paar blöde Begebenheiten zusammengekommen sind und ich mich &#8222;plötzlich&#8220; auf dem Trockenem wiedergefunden habe &#8211; nennen wir den Mist der Einfachheit halber &#8222;CORONA&#8220;. Mein letzter Termin im UKE ist direkt in die ersten Tage des Lockdowns gefallen. Suuuper. Das UKE hat wie alle ärztlichen Einrichtungen dicht gemauert und die Ambulanzen dicht gemacht. Da hat es Wochen gedauert, bis ich überhaupt jemanden ans Telefon bekommen habe, um einen neuen Termin zu machen. Der wäre dann etwa ein Jahr nach dem eigentlichen Termin gewesen &#8211; was soll ich sagen? Prompt in der Woche habe ich meine erste Corona-Infektion gewonnen&#8230;</p>



<p>Danach habe ich es etwas schleifen lassen, obwohl ich wusste, dass meine Eströgen-Medikamente zur Neige gingen &#8211; ja ich war zu faul, hab nen neuen Job angefangen und hatte allgemein ganz andere Sorgen, als mich auch noch um das UKE zu kümmern. Doch das sollte sich bitter rächen&#8230;</p>



<p>Denn keiner der anderen Ärzte meines &#8222;Vertrauens&#8220; wollte mir ohne Zustimmung meines behandelnden Arztes im UKE meine Medis verschreiben&#8230;also blieb mir nur ein neuer Termin im UKE übrig. Auf den ich dann wiederum 9 Monate warten musste. Unwitziger Weise war zu dem Zeitpunkt meine letzte Flasche Hormoncreme trotz extremer Sparsamkeit seit über einem Vierteljahr alle&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Willkommen im Hormonloch!</h2>



<p>So ganz ohne Sexualhormone im Körper ist schon irgendwie blöd, wisst ihr? Das war ein schleichender Prozess, da sich mein Hormonspiegel natürlich nicht von heut auf Morgen abgebaut hat und ich ja auch längere Zeit extrem minimal dosiert meine Reste in die Länge gezogen habe. </p>



<p>Ich war ständig müde, gereizt, vergesslich, habe zugenommen, hab Wasser eingelagert und rheumatische Beschwerden bekommen. Also wirklich nur das Beste vom Besten. Dazu stimmen Nieren und Leberwerte nicht, wobei ich hoffe, dass sich das beim nächsten Bluttest wieder etwas relativiert, da mein Stoffwechsel mit der Wiederaufnahme der HRT vor etwa 6 Wochen quasi einen Kickstart hingelegt hat.</p>



<p>Denn kaum habe ich wieder mit den Medis angefangen, war das wie ein Schalter, der umgelegt wird. Das Gereizte ist weg und die schwarze Wolke, bei der ich schon eine brachiale Rückkehr meiner besiegt geglaubten Depression wähnte, war über Nacht wie weggeblasen. Natürlich habe ich gute und schlechte Tage, aber dieser erdrückende Nihilismus ist quasi sofort weg gewesen. Ich lebe wieder!</p>



<p>Wen interessiert, was ich derzeit für meine HRT nehme, dem kann ich Abhilfe schaffen. <br>Das Medikament heißt &#8222;Gynokadin Gel&#8220; und ich bekomme das immer als 3er Paket verschrieben. Davon nehme ich 2 Hub am Morgen und 1 Hub, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme.</p>



<p>In diesem Sinne kann ich euch nur sagen &#8222;Passt auf euch auf&#8220;!</p>
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		<title>Rucksäcke des Todes</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mila Albrecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn Cholerik-Mila mal wieder Dampf ablassen muss, dann schreibt sie so etwas wie das hier xD]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Hallo meinen lieben Flauschies,<br>heute muss ich mal wieder meiner Wut freien Lauf lassen. Vielleicht übertreibe ich ja auch etwas &#8211; das kann durchaus sein &#8211; aber ich schäume mal wieder ob der Unachtsamkeit meiner Mitmenschen. Ja klar, natürlich habe ich schon während Corona gelernt, dass Aufmerksamkeit seinen Mitmenschen gegenüber nicht unbedingt allen mit in die Wiege gelegt wurde. Dennoch komme ich nicht umher, mal wieder feststellen zu müssen, dass da draußen einige Exemplare herumlaufen, die sich einfach mal besonders dusselig verhalten.</p>



<p>Ich weiß nicht, ob ich mit meinen 29+ gedanklich einfach schon so alt bin, eine bessere Erziehung genossen habe oder einfach nur verbohrt bin. Vielleicht sind es auch meine Alman Gene? Wer kann das schon sagen, aber der Grund meines Zeterns ist folgender:</p>



<p>NEHMT IN VOLLEN S- / U-BAHNEN UND BUSSEN VERDAMMT NOCHMAL EUREN RUCKSACK AB UND STELLT IHN ZWISCHEN DIE BEINE 1111!!!!1111!</p>



<p>Pardon. So nehme er bitte sein rückseitig getragenes Gurttäschchen und platziere es zwischen den Wandermauken&#8230;<br>Ist es Faulheit oder Gleichgültigkeit? Warum muss ich mich in eine U-Bahn stopfen, die so zur besten Rush Hour in Tokio fahren könnte und denken ich kann meinen prall gefüllten 100Liter Rucksack auf dem Rücken behalten und mich dann während der Fahrt auch noch wie ein Brummkreisel herumdrehen? Ich nehme mit so einem Teil mindestens 2 Plätze ein und schlage anderen Menschen damit ins Gesicht. WÖRTLICH.</p>



<p>Ich erinnere mich daran, dass ich das noch in der Schule gelernt habe. Wie fahre ich richtig mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Setzen SECHS!</p>



<p>Aber wer denkt, das wäre es jetzt gewesen, der irrt! Der irrt ganz gewaltig, denn es gibt tatsächlich noch eine Steigerung zum Rucksack-Bahnfahrer. Ja, genau! Eine Steigerung!&#8220;</p>



<p>und zwar die &#8222;Ich bleibe im Berufsverkehr mitten auf der Bahnsteigtreppe stehen und blättere durch mein Handy&#8220;-Trulla! Am besten noch mit 2 Einkaufstüten links und rechts über den Arm geworfen, damit das Vorbeikommen auch wirklich möglichst beschwerlich wird&#8230;.</p>



<p>Wie steht ihr zu Rücksichtnahme in Öffis? Was könnt ihr nicht leiden? Schreibt mir gerne einen Kommentar.</p>



<p></p>



<p>LG</p>
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		<title>Die verlorenen Corona Tagebücher</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mila Albrecht]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2023 14:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
		<category><![CDATA[Psycho]]></category>
		<category><![CDATA[Wahnsinn]]></category>
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					<description><![CDATA[Ursprünglich während des Lockdowns geschrieben, kam ich nie dazu meine Corona Tagebücher zu veröffentlichen...Ich hatte vermutlich Angst, dass sowieso niemand überleben würde, um meine Worte zu lesen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Tagebucheintrag 348<br>Auszug</p>



<p>Es besteht seit einer Woche ein bundesweites Kontaktverbot. Ich bin bei meiner Familie. Für Nahrung ist gesorgt.<br>Die Katze. Ist sie entwurmt? Ich weiß es nicht. Sie beobachtet mich. Weiß sie, was ich denke?<br>Ich denke nicht, aber kann ich mir sicher sein?<br>Was bedeutet sicher? Die Kinder. Ich muss auf sie aufpassen.<br>Die Katze reicht nicht lange.<br>4 Kinder.<br>3 Erwachsene.<br>Vorräte. Und Toilettenpapier.<br>Der Gefrierschrank ist zu klein.<br>Keine Bandsäge.<br>Der Nachbar sieht wie Jay Leno aus.<br>Menschen. Andere Menschen?<br>Ich bin nicht allein. Jedenfalls nicht so lange Nummer 9 weiter vor sich hin summt.<br>Aber sie macht es nur, wenn ich allein bin.<br>Sie gehen nie. Sie flüstern unentwegt.<br>Oder summen. Eine Kakophonie.<br>Die Katze weiß es.<br>SIE WEISS ES!<br>Ich bin mir sicher!<br>Sie starrt mich immer noch an.<br>Ich brauche Platz im Gefrierschrank&#8230;<br>Jetzt. Muss los. <br>Besser die Dunkelheit abwarten. Darf nicht raus.<br>Aber sie WEISS es. <br>Der Mond strahlt.<br>Mondlicht ist reflektiertes Sonnenlicht.<br>Katzen können im Dunkeln sehr gut sehen&#8230;&#8230;..</p>
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