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		<title>Computerliebe</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 09:08:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonzo Mitgerissen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die seltsame emotionale Beziehung zwischen Menschen und Maschine bzw. zwischen dem PC-Abh&#228;ngigen und seiner geliebten Hardware ist eine Betrachtung wert. Kann man f&#252;r einen Computer Liebe empfinden?

Kein Seelenleben von Recheneinheiten
Eigentlich muss man sich bei der Frage an den Kopf fassen. Schlie&#223;lich ist ein Computer ja eine Kombination aus Metallen und Kunststoffen, der Daten verarbeitet. Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die seltsame emotionale Beziehung zwischen Menschen und Maschine bzw. zwischen dem PC-Abh&#228;ngigen und seiner geliebten Hardware ist eine Betrachtung wert. Kann man f&#252;r einen Computer Liebe empfinden?</strong><span id="more-1713"></span><br />
<br/></p>
<h3>Kein Seelenleben von Recheneinheiten</h3>
<p>Eigentlich muss man sich bei der Frage an den Kopf fassen. Schlie&#223;lich ist ein Computer ja eine Kombination aus Metallen und Kunststoffen, der Daten verarbeitet. Da gibt es aus spiritueller Sicht keinen Platz f&#252;r eine Seele oder &#196;hnliches. Es sei denn, sie wird simuliert.</p>
<a href="http://www.mitgerissen.de/wp-content/uploads/2010/02/computerliebegrafik.png"><img src="http://www.mitgerissen.de/wp-content/uploads/2010/02/computerliebegrafik.png" alt="herz mit dem wort &quot;liebe&quot; als bin&#228;rcode" title="computerliebe" width="400" height="300" class="size-full wp-image-1715" /></a>
<h3>Auf der anderen Seite &#8230;</h3>
<p>Wer erinnert sich nicht mit Tr&#228;nen in den Augen daran, als der eigene Sim zum ersten Mal seinen Computer schrottete. Und gleich darauf zum M&#252;lleimer rannte, um sich zu &#252;bergeben. Das kam nur das erste Mal vor. Das &#220;bergebenm&#252;ssen ist vergleichbar mit dem Gef&#252;hl, das man hat, wenn der Rechner nicht funktioniert. Das ist ein wenig so, als ob ein Teil von einem fehlt. Als ob Schluss w&#228;re.<br />
<br/></p>
<h2>Liebe zu einem Phantom?</h2>
<p>Die Frage entsteht schon, ob man sich wirklich in den Computer verliebt hat, oder nicht etwa in eine ideale Vorstellung davon. Etwas, das man neben der Manik&#252;re oder dem Telefonieren auf Wechseldatentr&#228;ger speichert. Das nach dem Festplattenformatieren wieder schrittweise aufgespielt wird, eventuell in abge&#228;nderter Form, ganz den eigenen W&#252;nschen entsprechend.</p>
<p>Das Betriebssystem wird sich meist nur in Ausnahmef&#228;llen &#228;ndern. Aber das eine oder andere Game, an dem man sich trotz Durchgespielt noch ein paar Mal erfreut hat, vielleicht f&#252;r ein kleines Geballer dazwischen, wird das Plattmachen nicht &#252;berleben. Andere Softwareschmieden haben schlie&#223;lich auch tolle Abenteuer zu bieten. Das Gleiche gilt f&#252;r die eingeschr&#228;nkte Demoversion des Grafikprogramms, das man sich vielleicht noch kaufen wird.</p>
<p>Sobald das System wieder zu sich kommt, wird es nicht mehr ganz dasselbe sein wie vorhin. Mit Friedhof der Kuscheltiere ist die R&#252;ckkehr zum Gl&#252;ck nicht vergleichbar, die Macken verschwinden nach der OS-Neuinstallation eher, als dass sie auftauchen w&#252;rden. Trotzdem wird etwas anders sein. Es kommt nicht von ungef&#228;hr, dass sich Droiden &#252;ber Neuinstallationen ungef&#228;hr genau so sehr freuen wie ein Hund &#252;ber eine Kastration.</p>
<h3>Mensch und Maschine</h3>
<p>Es mag stimmen, dass die Liebe zu einem Computer eine Liebe zu einem Phantom oder einem selbst gebastelten Traumbild ist. Aber dann muss man auch die Frage zulassen, ob es auf der zwischenmenschlichen Ebene stets anders aussieht. Ist man nicht auch da einer Idealvorstellung verfangen, die dem chaotisch verzerrten Bild der Realit&#228;t nicht immer entspricht.<br />
<br/></p>
<h3>Die Liebe kennt keine Schranken</h3>
<p>Wie auch immer der Befund aussieht. Amors Pfeil findet sein Ziel sowieso. Egal was man jetzt vielleicht gut findet oder nicht. Und wenn es nun weder ein Supermodel, noch &#252;berdurchschnittliche Gef&#252;hle f&#252;r einen Computer sein sollen, sondern eine Bene-Gesserit-Hexe, die versehentlich auf dem Planeten Erde notlanden musste, dann sei es so. Immerhin bekommen die Ehrw&#252;rdigen M&#252;tter und selbst ihre Sch&#252;lerinnen so unwiderstehliche Stimmen, wenn sie etwas von einem wollen.<br />
<br/></p>
<hr /><small>Copyright &copy;<a href="http://www.mitgerissen.de/" > www.mitgerissen.de</a> 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> 7472081506)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Entitäten aus der Tiefe</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 10:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonzo Mitgerissen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Erkundung des eigenen Bewusstseins kann spannender werden als jede Expedition. Wie im Dschungel oder unter Wasser sind erstaunliche Lebewesen zu entdecken. Sie haben vielleicht keinen K&#246;rper, aber real sind sie trotzdem.

Unterbewusste Entit&#228;ten
Die Psychologie entdeckte vor vielen Jahrzehnten die Existenz von Archetypen, die in jenem Teil des Unterbewusstseins anzutreffen sind, auf den die gesamte Menschheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Erkundung des eigenen Bewusstseins kann spannender werden als jede Expedition. Wie im Dschungel oder unter Wasser sind erstaunliche Lebewesen zu entdecken. Sie haben vielleicht keinen K&#246;rper, aber real sind sie trotzdem.</strong><span id="more-1696"></span></p>
<p><a href="http://www.mitgerissen.de/wp-content/uploads/2010/01/eckwesen.jpg"><img src="http://www.mitgerissen.de/wp-content/uploads/2010/01/eckwesen.jpg" alt="Eckwesen" title="eckwesen" width="422" height="340" class="size-full wp-image-1704" /></a><br />
<br/></p>
<h2>Unterbewusste Entit&#228;ten</h2>
<p>Die Psychologie entdeckte vor vielen Jahrzehnten die Existenz von Archetypen, die in jenem Teil des Unterbewusstseins anzutreffen sind, auf den die gesamte Menschheit Zugriff hat. Auch Huxley hat einst von Wesen berichtet, denen er w&#228;hrend der Erforschung seines Bewusstseins begegnet ist. Er erkannte, dass diese ebenso real sind wie Tiere, die man beispielsweise auf einer Dschungelexpedition ausmachen w&#252;rde.</p>
<h3>Lebewesen von der anderen Seite</h3>
<p>Sie haben viele Gesichter. Sie k&#246;nnen als Sinnert&#228;uschung auftreten. Oder als Bild, das bei geschlossenen Augen pl&#246;tzlich in das Bewusstsein tritt. Ebenso lassen sie sich mathematisch berechnen. Letzteres hat den Vorteil, dass ihre Existenz sozusagen fotografiert werden kann. Schlie&#223;lich ist jede Formel auch grafisch darstellbar.</p>
<p>Ein weiterer Weg, die <strong>Entit&#228;ten aus den Tiefen des Bewusstseins</strong> darzustellen, liegt im K&#252;nstlerischen. Abstrakt oder als exaktes Abbild dessen, was mit dem inneren Auge wahrgenommen wurde.</p>
<p><a href="http://www.mitgerissen.de/wp-content/uploads/2010/01/mutation.jpg"><img src="http://www.mitgerissen.de/wp-content/uploads/2010/01/mutation.jpg" alt="Mutation" title="mutation" width="400" height="323" class="size-full wp-image-1699" /></a><br />
<br/></p>
<h3>G&#246;tter und d&#228;monische Entit&#228;ten</h3>
<p>Im kollektiven Unterbewusstsein kann sich Vieles wie auch Vielf&#228;ltiges umhertummeln. Unter Umst&#228;nden sind Entit&#228;ten anzutreffen, die unter den Begriff <strong>D&#228;monen</strong> fallen, die ein eigenes, mehr als nur animalisches Bewusstsein haben und eigene Ziele auf strategische Weise verfolgen.<br />
Und vielleicht zeigt sich auch mal eine Art polytheistische Gottheit, die m&#246;glicherweise einst nur ein D&#228;mon oder weniger war und Jahrhunderte von einem Volk oder einem Stamm verehrt wurde.</p>
<h2>Kommunikation durch Archetypen</h2>
<p>Bei den <strong>Archetypen</strong> stellt sich die Frage, ob man wirklich das Original wahrnimmt, oder einfach nur ein gesendetes Bild &#8211; von wem oder was auch immer &#8211; mit dem etwas ausgedr&#252;ckt wird. Wie durch eine Rune oder ein astrologisches Sternbild. In diesem Fall k&#246;nnten archetypische Bilder f&#252;r die Kommunikation mit allen m&#246;glichen Wesen verwendet werden, die im Unterbewusstsein leben und unserer Sprache nicht m&#228;chtig sind.</p>
<h3>Reisende durch das Bewusstsein</h3>
<p>Wie es da aber ganz genau aussieht, wird wohl in Zukunft noch erforscht werden m&#252;ssen. Neben der Erkundung unseres Heimatplaneten wie auch des Sonnensystems oder dem Kartografieren des Weltalls ist das <strong>Erforschen des Unterbewusstseins</strong> eine der vielen Kollektiven Aufgaben der Menschheit. Auf jeden Fall gibt es hier noch jede Menge zu tun.<br />
<br/></p>
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		<title>Konsum statt Kommunismus</title>
		<link>http://www.mitgerissen.de/konsum-statt-kommunismus/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 13:38:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonzo Mitgerissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Unsere abendl&#228;ndische Gesellschaft hat ein Problem. Es ist zum Teil ein Kulturelles, vor allem aber ein &#214;konomisches. Wir verwandeln uns schleichend in Kommunisten.
Es fehlt an einem breiten Wachstum, der alle Bev&#246;lkerungsschichten erreicht. Und es fehlt an einer &#252;ppigen Konsumkultur.
Ein satirischer Kommentar mit ernsthaftem Ausblick in eine positivere Zukunft.

Linksmittige Kommunistenpolitik f&#252;r Nichtlebende
Um 2005 herum galt radikales [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unsere abendl&#228;ndische Gesellschaft hat ein Problem. Es ist zum Teil ein Kulturelles, vor allem aber ein &#214;konomisches. Wir verwandeln uns schleichend in Kommunisten.<br />
Es fehlt an einem breiten Wachstum, der alle Bev&#246;lkerungsschichten erreicht. Und es fehlt an einer &#252;ppigen Konsumkultur.</strong><span id="more-1687"></span></p>
<p><em>Ein satirischer Kommentar mit ernsthaftem Ausblick in eine positivere Zukunft.</em><br />
<br/></p>
<h2>Linksmittige Kommunistenpolitik f&#252;r Nichtlebende</h2>
<p>Um 2005 herum galt radikales Linkssein noch als progressiv. In Deutschland und anderen Teilen Europas entt&#228;uschte New Labour wegen seiner neoliberalen Tendenzen. Viele Leute sahen ihre Felle davonschwimmen.<br />
Bei den regierenden <strong>linken Mitten</strong> schienen die Priorit&#228;ten nicht auf allgemeinem Wohlstand zu liegen. </p>
<p><strong>Wachstum</strong> wurde in einem Atemzug mit &#214;kosteuer, Atomausstieg und Schuldenwarnungen genannt.<br />
Man wollte eine Politik f&#252;r unsere Kinder und Kindeskinder fahren. Mit gleichem Enthusiasmus w&#252;hlte man die Gr&#228;ber der Vergangenheit auf, bedauerte dies, prangerte jenes an, das l&#228;ngst geschehen ist.<br />
Da ist nat&#252;rlich nichts Verwerfliches dabei. Nur w&#228;re es sch&#246;n gewesen, wenn auch die jetzt Lebenden im Zentrum der politischen Aufmerksamkeit gestanden h&#228;tten.</p>
<h3>&#8220;&#8230; und Schuld daran ist nur die SPD &#8230;&#8221;</h3>
<p>Ein nachhaltiges Wirtschaften ist mittel- bis langfristig unverzichtbar. Trotzdem kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es all den heimlichen wie bekennenden <strong>Wachstumsbremsen</strong>, wie sie beispielsweise in der Schr&#246;der-M&#252;ntefering-Steinmeier-SPD vermutet werden, gar nicht so sehr um den <strong>Umweltschutz</strong> ging und immer noch geht. Im Zentrum ihrer Vernichtungsziele schien vielmehr unsere geliebte westliche Konsumkultur zu stehen. </p>
<p>Egal ob mit oder ohne rot-kommunistischem Arbeiter-Parteibuch schoss man sich mechanisch auf eine Begrenzung des Wirtschaftswachstums ein. F&#252;r manch braven Parteifunktion&#228;r schien Wirtschaft wohl in erster Linie Konsumption zu sein. Gigantische M&#252;llberge, Wegwerfgesellschaft, private Energieverschwendung. So sahen wohl so manche Rotgardisten unsere liberal bourgeoise Gesellschaft.</p>
<h3>Gegen die dauerjugendlichen Zeugungsverweigerer</h3>
<p>Vor allem gegen diese Killerspiele, Botox und Cannabis konsumierenden, filesharenden dauerjugendlichen Flatrates&#228;ufer und Brustvergr&#246;&#223;erinnen schien man sich auf <strong>konservativ-gro&#223;koalition&#228;rer Ebene</strong> verschworen zu haben. W&#228;hrend die christlichen Unionstheokraten sie am liebsten zu potenziellen Amokl&#228;ufern und P&#228;derasten abstempeln wollten, hatte die kommunistische Arbeiterbewegung einst andere Pl&#228;ne.</p>
<p>Wer trotz Arbeitsmarktprobleme aufgrund eines beschr&#228;nkten Wirtschaftswachstums nicht bei drei einen Job hatte, sollte durch Spargelstechen den Arbeiter- und Bauernstatus erlangen. Und das alles bei zunehmender staatlicher <strong>&#220;berwachung</strong> und immer weniger Privatsph&#228;re f&#252;r den B&#252;rger.<br />
<br/></p>
<h2>Konsumkultur &#8211; Vision f&#252;r die Zukunft</h2>
<p>So interessant es w&#228;re, die vergangenen Jahre politischer Wachstumsbeschr&#228;nkung zu analysieren und zu verarbeiten, sollte man lieber optimistisch in die Zukunft blicken. Wir stehen mit einem Fu&#223; im <strong>Kommunismus</strong>. Momentan braucht man jeden Funken positives Denken, den es gibt.</p>
<p>Die Menschheit ben&#246;tigt Konsum. F&#252;r ihre berufliche Existenz, ihre Kultur und nat&#252;rlich zum Vergn&#252;gen. Anstatt den Konsum und das Wachstum zu beschr&#228;nken, k&#246;nnte man die Produktion deutlich umweltfreundlicher gestalten. Das gilt f&#252;r die Energieerzeugung wie auch f&#252;r die Produktion. Vor allem aber f&#252;r die <strong>Haltbarkeit</strong>.<br />
Durch eine nachhaltigere Herstellung und Verwendung der Produkte w&#252;rde Wohlstand geschaffen werden. Die Nachfrage nach weiteren G&#252;tern w&#252;rde steigen, nur w&#228;ren diese l&#228;nger haltbar und zunehmend umweltfreundlicher in der Herstellung.</p>
<h3>Markenkultur und intensive Dienstleistung</h3>
<p>Wenn <strong>Produkte</strong> l&#228;nger haltbar sind, werden sie mehr wert. Dadurch rentiert es sich gleich doppelt und dreifach, ihnen durch Werbung und andere Marketingma&#223;nahmen einen zus&#228;tzlichen Wert zu verpassen. Man w&#252;rde seltener das blanke No-Name Produkt kaufen, sondern stets ein zus&#228;tzliches Image. Das schafft sowohl f&#252;r Angestellte wie f&#252;r Selbstst&#228;ndige jede Menge attraktive Jobs, im Internet, der Werbebranche oder in Konzernzentralen.</p>
<p><strong>Konsum</strong> f&#246;rdert den Wohlstand und dieser die Dekadenz. Im positiven Sinne. Exzessive Nobeldiscos, Gourmetlokale und Luxusboutiquen warten darauf, ihren Teil von den neu verdienten Talern abzubekommen.<br />
Und somit entsteht wieder jede Menge neue Nachfrage.</p>
<p>Nur diesmal wird es anders gemacht. Man l&#228;sst nicht die konsumptive Verschlei&#223;spirale Wertverlust erzeugen, sondern baut <strong>H&#228;user f&#252;r die Ewigkeit</strong>.<br />
<br/><br />
Mehr zum Thema Konsum ist <a href="http://textundblog.de/?p=3016">hier </a>zu finden. Den letzten <a href="http://saschalobo.com/2009/09/27/ich-habe-spd-gewahlt/">SPD W&#228;hler</a> soll nicht vorenthalten werden.</p>
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		<title>Zurück in die Zukunft</title>
		<link>http://www.mitgerissen.de/zurueck-in-die-zukunft/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 09:13:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonzo Mitgerissen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[80er]]></category>
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		<category><![CDATA[politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Durch die Bundestagswahl 2009 tritt Deutschland eine Reise zur&#252;ck in die Zukunft an. Im positiven Sinne. Denn zeitpolitische Synergien deuten auf eine neue &#196;ra hin. Hier ein kleiner Ausblick.
Ein ironischer Kommentar

Im Hier und Jetzt
Im September 2009 hat eine schwarz-gelbe Mehrheit die Bundestagswahlen gewonnen. Die Kanzlerin Angela Merkel d&#252;rfte aller Voraussicht nach dem Pfad ihres Mentors [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Durch die Bundestagswahl 2009 tritt Deutschland eine Reise zur&#252;ck in die Zukunft an. Im positiven Sinne. Denn zeitpolitische Synergien deuten auf eine neue &#196;ra hin. Hier ein kleiner Ausblick.</strong><span id="more-1677"></span><br />
<em>Ein ironischer Kommentar</em><br />
<br/></p>
<h2>Im Hier und Jetzt</h2>
<p>Im <strong>September 2009</strong> hat eine schwarz-gelbe Mehrheit die Bundestagswahlen gewonnen. Die Kanzlerin Angela Merkel d&#252;rfte aller Voraussicht nach dem Pfad ihres Mentors Helmut Kohl folgen und dieses Land mindestens durch die n&#228;chsten zehn Jahre f&#252;hren. Das wenige Monate vor dem neuen Jahrzehnt. Zum ersten Mal wird die Jahreszahl keine zwei Nullen mehr enthalten. Vielleicht ist das ein Vorzeichen f&#252;r eine neue, bessere gesellschaftliche &#196;ra.</p>
<p>Der Handlungsrahmen der <strong>Politik</strong> ist begrenzt. Trotzdem kann Politik sogar kulturelle Impulse setzen, wenngleich diese nicht immer nach dem Gusto des Establishments ausfallen. Zu gro&#223;e Hoffnung braucht man in die Politik aber nicht zu setzen. Es gibt zum Gl&#252;ck Anderes, das Hoffnung macht auf eine neue und positive Dekade, voller kultureller wie individueller Freiheit und materiellem Wachstum.</p>
<h3>Zur&#252;ck ind ie 80er &#8211; Geschichte wiederholt sich</h3>
<p>Als Helmut Kohl (Synergien! Merkels Mentor!) zum Regieren begann, spielten sie die fr&#252;heren <strong>80er Hits</strong> im Radio. Die Neue Deutsche Welle t&#246;nte in diesen Jahren DaDaDa! Der aktuelle James Bond hie&#223; noch Roger Moore. Michele Pfeifer ging in Grease als Collegegirl durch. Unter High-End-Gaming verstand man Arcadegames wie Pac Man, Donkey Kong oder Phoenix. Und nat&#252;rlich gab es da noch den VC-20 wie auch den neueren Commodore 64, der damals gerade im Kommen war. Und f&#252;r den das erste halbwegs massentaugliche Modem auf den Markt kam.<br />
<br/></p>
<h2>Wir sind zur&#252;ck in die Zukunft!</h2>
<p>Wir stehen am Anfang der neuen Dekade. Synergetisch betrachtet w&#228;re das Anfang der 80er. Vieles liegt noch vor uns. Falco, Madonna, Samantha Fox und nat&#252;rlich Michael J. Fox. Der Amiga wird kommen und die ersten massentauglichen PCs. Man wird die Vektorgrafik entdecken, den Katalysator einf&#252;hren und irgendwann d&#252;rfte sogar die Mauer fallen.</p>
<h2>Und dann sind wir Helden!</h2>
<p>An diesem Tag. Wieder und immer wieder, bis die <strong>90er Jahre</strong> da sind. Und wir uns als Helden selbst revivalen. Anschnallen, es wird freakig!</p>
<p>W&#228;hrend die einen <strong>Love-Parade</strong> und Mayday erschaffen, spielen die anderen <strong>GenerationX</strong>. Viele sind t&#228;towiert, haben bunt gef&#228;rbte Haare oder tragen Ringe an den unm&#246;glichsten Stellen ihres K&#246;rpers. M&#228;nner tragen R&#246;cke. Frauen k&#252;ssen Frauen. Alle sehen aus wie Adalbert Hoffmann beim Radfahren oder Stanislav Grof auf Reisen.<br />
Die Spa&#223;gesellschaft ist im Kommen! St&#228;rker denn ever!<br />
<br/></p>
<h3>Disco Revival zur&#252;ck in die 80er</h3>
<p>Schlie&#223;lich werden wir uns selbst revivalen. Ilja Richter wird auf <strong>Disco Partys</strong> wieder den Moderator geben und alle wollen sie pl&#246;tzlich vor dem Studio 54 Schlange stehen.<br />
Da das aus massentauglicher Sicht nicht gut gehen kann, einigt man sich schlie&#223;lich darauf, Dieter Bohlen und Thomas Anders zu revivalen und sie in den Himmel der <strong>ewigen Superstars</strong> zu heben. Denn jeder kann gewinnen, wenn er nur will.<br />
<br/></p>
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		<title>Reisefieber oder Reisewarnung?</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 11:56:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonzo Mitgerissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben und Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[reisefieber]]></category>
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		<category><![CDATA[reisewarnung]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Reisen hat seine Reize und Gefahren. Gedankeng&#228;nge zu den Urspr&#252;ngen des Reisens, was es zu bieten hat und welche Kosten es verursacht.

Reisefieber in der Literatur
Das Reisen wird schon seit Ewigkeiten von einem Mythos umgeben. Daran ist wohl vorwiegend die Literatur schuld. Das beginnt bei den gro&#223;en Heldenreisen l&#228;ngst vergangener Tage. Das klassischste Beispiel ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Reisen hat seine Reize und Gefahren. Gedankeng&#228;nge zu den Urspr&#252;ngen des Reisens, was es zu bieten hat und welche Kosten es verursacht.</strong><span id="more-1669"></span><br />
<br/></p>
<h2>Reisefieber in der Literatur</h2>
<p>Das Reisen wird schon seit Ewigkeiten von einem Mythos umgeben. Daran ist wohl vorwiegend die Literatur schuld. Das beginnt bei den gro&#223;en Heldenreisen l&#228;ngst vergangener Tage. Das klassischste Beispiel ist wohl Homers <strong>Odyssee</strong>.</p>
<p>Die romantische Dichtung sollte unbedingt erw&#228;hnt werden, wenn es um Reisen geht. Der <strong>Italienurlaub</strong> wurde von den Deutschen nicht erst in den Zeiten des Wirtschaftswunders entdeckt. Die Eichendorfs und wahrscheinlich auch die Reinkarnationen der jungen Werthers, sie alle hat es nach Italien gezogen. Als ob dort so etwas wie Samadhi oder die chymische Hochzeit auf sie gewartet h&#228;tte. Aber vielleicht war es genau das, was sie insgeheim suchten.</p>
<p>Man staple deutlich tiefer, und schon hat man Gottfried Benns Botschaft, die er durch eines seiner Gedichte verk&#252;ndet. Alle wichtigen Erkenntnisse, die man auf <strong>Reisen</strong> sammeln k&#246;nnte, gibt es bereits in einem Selbst. Das d&#252;rfte in etwa der Kern von Benns Gedicht gewesen sein.</p>
<p><br/></p>
<h2>Warum eigentlich reisen?</h2>
<p>Vom Pauschaltouristen bis zum Selbstfinder, sie alle suchen beim Reisen etwas, das es nicht daheim gibt. Egal ob es das Wetter, die exzessive Party, die Sehensw&#252;rdigkeiten, kulturellen Eindr&#252;cke oder ein innerer <strong>Entwicklungsprozess</strong> ist, der aus Sicht des Reisenden nur in der Fremde vollzogen werden kann.</p>
<h3>Urlaubsrisiken</h3>
<p>Der Reisende ist normalerweise bereit, seinen Konsum in H&#246;he des Reisepreises zu reduzieren. Zudem d&#252;rfte ihm klar sein, dass er gewisse Risiken eingeht. Er ist bereit, seine Gesundheit und sein Leben aufs Spiel zu setzen. Das Risiko kann verschwindend gering sein, nicht viel h&#246;her als die durchschnittliche Unfallgefahr, der man in typischen Alltagssituationen ausgesetzt ist.</p>
<h3>Reisewarnung</h3>
<p>In manchen Gegenden dieser Erde kann das Risiko etwas h&#246;her liegen. Das kommt von der problematischen Sicherheitslage. Nicht umsonst gibt das Ausw&#228;rtige Amt <a title="Reisewarnungen im Netz" href="http://www.reisewarnung.info/"><strong>Reisewarnungen</strong></a> aus. Wer wissen m&#246;chte, wie es in seinem ausgew&#228;hlten Urlaubsland zugeht und wie sicher es da vor allem ist, sollte sich die Reisewarnungen durchlesen. Nebenbei lernt man auch noch Wissenswertes f&#252;r den Besuch in dem jeweiligen Land.<br />
<br/><br />
Ob man trotz der Kosten und m&#246;glichen Risiken sein Urlaubsziel erreicht, bleibt wohl von der Erwartungshaltung ab. Sch&#246;nes Wetter l&#228;sst sich leichter finden als Weisheit und Erleuchtung. Zu niedrig braucht man die <strong>Anspr&#252;che an den Urlaub</strong> aber auch nicht halten. Denn Reiseeindr&#252;cke bringen einem immer irgendwie weiter. Doch wie bei vielen Dingen im Leben entstehen eben Abw&#228;gungen des Verh&#228;ltnisses von Kosten und Nutzen. Und die entstehen sowohl im Allgemeinen, wie auch bei der Entscheidung f&#252;r ein Urlaubsziel.<br />
<br/></p>
<hr /><small>Copyright &copy;<a href="http://www.mitgerissen.de/" > www.mitgerissen.de</a> 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> 7472081506)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Die fiktive Highschool</title>
		<link>http://www.mitgerissen.de/die-fiktive-highschool/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 13:37:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonzo Mitgerissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[high]]></category>
		<category><![CDATA[highschool]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Idealbild der amerikanischen Highschool ist voller Popkultur, Glamour, Romantik und Leidenschaft. Es gibt jugendkulturelle Gruppen, Au&#223;enseiter und Hierarchien. Doch in erster Linie geht es um den Spa&#223; und die Selbstverwirklichung der Charaktere. Und auf dieser Highschool steht zudem noch die empirische Sozialforschung im Blickpunkt.

Neu auf der Highschool
Es ist Herbst. Tom hasst diese Jahreszeit. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Idealbild der amerikanischen Highschool ist voller Popkultur, Glamour, Romantik und Leidenschaft. Es gibt jugendkulturelle Gruppen, Au&#223;enseiter und Hierarchien. Doch in erster Linie geht es um den Spa&#223; und die Selbstverwirklichung der Charaktere. Und auf dieser Highschool steht zudem noch die empirische Sozialforschung im Blickpunkt.</strong><span id="more-1658"></span><br />
<br/></p>
<h2>Neu auf der Highschool</h2>
<p>Es ist Herbst. Tom hasst diese Jahreszeit. Sie bedeutet Schulanfang. Und da seine Eltern st&#228;ndig wegen der Firma umziehen m&#252;ssen, ist der September stets jener schmerzvolle Monat, in dem er der &#8220;Neue&#8221; ist. Jedes Jahr von vorne. Wie in einem ewigen Albtraum.</p>
<p>Die <strong>High Highschool</strong> ist so etwas wie ein Vorzeigeprojekt. Die idealtypische Schule. Teams von Statistikern untersuchen das Verhalten der Sch&#252;ler und Lehrer. Und da der Lehrbetrieb bis in den Nachmittag reicht, wird bewusst und in voller Absicht auch das Privatleben der &#8220;Insassen&#8221; untersucht.</p>
<p>Die Sch&#252;ler tragen Uniformen, au&#223;er am Casual Friday. Da verwandelt sich die High High in eine regelrechte Modenshow, egal ob man an der Brandingparade mitmacht, oder unbeteiligter Passant in willk&#252;rlichen Klamotten ist. Die glamour&#246;sen Akteure haben zum Teil Laufstegerfahrung und setzen sich f&#252;r ein ganzes Dutzend Stylingmuffel in Szene.</p>
<h3>Probleme warten an jeder Ecke</h3>
<p>Tom sucht sein Klassenzimmer. Verwirrt dreht er sich nach links und rechts, hat aber keine Ahnung wohin. Ein unglaublich h&#252;bsches M&#228;dchen steht vor ihm. Sie tr&#228;gt eine Footballjacke.<br />
Nat&#252;rlich muss Tom, angezogen von der Sch&#246;nheit dieser Beautyqueen, ausgerechnet diese Schickse fragen, wo er denn hin soll. Nicht die beiden freundlichen Nerds, die anscheinend so etwas wie Comics tauschten. Nein. Es war Tracy Spencer, das erste Cheerleader.<br />
Die eigentlich harmlose Frage wurde vom zweiten und dritten Cheerleader prompt als Anmache ausgelegt. Hinzu kommt, dass Tracy die Jacke von Jock Rancher tr&#228;gt, dem Quarterback der Footballmannschaft.</p>
<h2>Noob in der Klasse</h2>
<p>Dass Toms Anmache des ersten Cheerleaders schneller seine Klasse erreicht, als er selbst, ist eigentlich klar. Bevor er von der Lehrerin &#252;berhaupt vorgestellt werden konnte, drohte ihm ein Typ in Footballjacke bereits Pr&#252;gel an.<br />
Tom erntete Gekicher und ein paar obsz&#246;ne Gesten. In einer normalen Highschool h&#228;tte er sich jetzt hingesetzt und erst einmal mit dem Problem auseinandergesetzt, dass er als Noob das beliebteste M&#228;dchen der Schule angemacht hat.<br />
In der High High hatte Tom erst einmal in einen Nebenraum zu gehen. Dort wartete bereits eine Gruppe von Befragern, die etwas zum Untersuchen gewittert haben.</p>
<h2>High Noon auf der High</h2>
<p>Vielleicht ist diese Highschool doch nicht so idealtypisch. Was Tom auf einer normalen Schule zu erwarten gehabt h&#228;tte, w&#228;re das vorl&#228;ufige soziale Abseits und eine dicke Lippe.<br />
Wie Tom allerdings vermutet hat, hindert die Anwesenheit des Teams aus Sozialwissenschaftlern Jock Rancher daran, ihn zu verpr&#252;geln oder &#246;ffentlich l&#228;cherlich zu machen. Sie haben eben dringendere Fragen.<br />
&#8220;F&#252;rchten Sie sich, dass diese negativen Erfahrungen am ersten Tag ihre gesamte Highschoollaufbahn und somit ihr sp&#228;teres Leben negativ beeinflussen?&#8221;<br />
Er darf seinen Eindr&#252;cken und Gef&#252;hlen auf einer Skala von eins bis zehn Ausdruck verleihen. Eine klassische dicke Lippe h&#228;tte stattdessen auch etwas.</p>
<p>Nach der Befragung f&#228;hrt Tom nach Hause und freut sich schon auf die Privatsph&#228;re im Haus seiner Eltern. Auf der R&#252;ckfahrt f&#228;llt ihm ein, dass er sich diese zumindest f&#252;r die n&#228;chsten Monate verreiben kann. Um ihre neue Eventagentur zu promoten, haben seine beiden V&#228;ter beschlossen, ihr Leben im Internet darzustellen. Nur im Bad und auf dem Dachboden gibt es keine Webcams.</p>
<p>Tom versucht sich vorzumachen, dass auf der Highschool schon niemand etwas davon mitbekommen wird. Kurz darauf bricht er in Verzweiflung aus, f&#228;ngt sich aber schnell wieder. Irgendwie wird die Schulzeit schon vorbeigehen.</p>
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		<title>Trockene Schäfchen im DSL-Netz</title>
		<link>http://www.mitgerissen.de/trockene-schaefchen-im-dsl-netz/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 18:06:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonzo Mitgerissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[dsl]]></category>
		<category><![CDATA[dsl-netz]]></category>
		<category><![CDATA[geld]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[offshore]]></category>
		<category><![CDATA[reich-werden]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeitler besitzt eine &#252;bersinnliche F&#228;higkeit. Er wachte eines Morgens auf und schaltete wie gewohnt seinen Rechner an, um ins Internet zu gehen. Pl&#246;tzlich tauchte er regelrecht ein, in die digitale Welt der Datenstr&#246;me, Kabelverbindungen und Tiefseeleitungen. Zeitler kann im DSL-Netz existieren und dort unglaubliche Dinge bewirken.
Kurzgeschichte
Die finanziellen Leiden des jungen Zeitler
Zeitler war nicht besonders reich. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zeitler besitzt eine &#252;bersinnliche F&#228;higkeit. Er wachte eines Morgens auf und schaltete wie gewohnt seinen Rechner an, um ins Internet zu gehen. Pl&#246;tzlich tauchte er regelrecht ein, in die digitale Welt der Datenstr&#246;me, Kabelverbindungen und Tiefseeleitungen. Zeitler kann im DSL-Netz existieren und dort unglaubliche Dinge bewirken.</strong><span id="more-1654"></span></p>
<p><em>Kurzgeschichte</em></p>
<h3>Die finanziellen Leiden des jungen Zeitler</h3>
<p>Zeitler war nicht besonders reich. Genau genommen hatte er gewaltige finanzielle Probleme. Die freiberufliche T&#228;tigkeit ging vor einem Monat zu Ende. Vertrag wurde nicht verl&#228;ngert.</p>
<p>Seine R&#252;cklagen reichen noch f&#252;r drei oder vier Monate, wenn er sparsam lebt. Und einen neuen Job hat er auch noch nicht bekommen. Mitten in der Rezession, w&#228;hrend Millionen ihre Felle davonschwimmen sehen und auf freie Stellen oft Hunderte Bewerber kommen, ist das nicht ganz einfach.</p>
<p>Selbst sp&#228;ter, als Zeitler seine neue F&#228;higkeit entdeckt hatte, schmerzt ihn noch die Erfahrung, ohne Schutznetz und Absicherung dem Arbeitsmarkt ausgesetzt gewesen zu sein. Er hatte alles mitgemacht. Lehrling, Festangestellter, Zeitarbeiter, Praktikant, Scheinselbstst&#228;ndiger.</p>
<p>Jede Minute, die er mit diesen unseligen, unterbezahlten Aufgaben verbracht hatte, war die reinste Zeitverschwendung. <strong>Lebenszeit gegen Geld.</strong> So sah das Gesch&#228;ft mit den grauen M&#228;nnern aus.</p>
<h3>Licht am Ende des Kabelnetzes</h3>
<p>Die neue F&#228;higkeit hat Zeitler an jenem sonnigen Morgen entdeckt, der ihm eine bessere Welt vor Augen f&#252;hrte. Und auch so etwas wie Selbstverwirklichung und Erf&#252;llung.</p>
<p>Ohne Vorwarnung befand sich sein Bewusstsein auf einmal im Internet. Doch er war diesem Gef&#252;hl nicht schutzlos ausgeliefert. Die Hand des realen K&#246;rpers befand sich immer noch an der Maus. Von dort lenkte diese Zeitlers Bahnen und Wege durch das <strong>DSL-Netz</strong>, durch das er in seinem digitalen Feinstoffk&#246;rper nahezu ohne zeitliche Verluste reisen konnte.</p>
<p>Es war, als ob Zeitler das schon immer konnte, dazu geboren worden war, sich auf diese Art durch das Internet zu bewegen. Das Wort &#8220;surfen&#8221; gewann f&#252;r Zeitler in diesen sch&#246;nsten Augenblicken seines bisherigen Lebens eine v&#246;llig neue Bedeutung. Er surfte, wie nie zuvor in seinem virtuellen Sein, auf das Licht am Ende des Tunnels zu.</p>
<h2>Dem Verm&#246;gen entgegensurfen</h2>
<p>Es dauerte nicht lange, bis Zeitler das Potenzial seiner neuen F&#228;higkeiten entdeckte. Es gab keine virtuelle Schranke, keine Sicherheitsbarriere, keine Firewall, die ihn aufhalten konnte. Zeitler blickte durch &#220;berwachungskameras und private Webcams, er hatte Einsicht in Daten von Rechtsanwaltskanzleien, Aktiengesellschaften, Beh&#246;rden, Banken und Geheimdienste.</p>
<p>Zeitler konnte sich in Banken ein uns aus bewegen, als ob er durch sein Wohnzimmer <strong>surfen</strong> w&#252;rde. Es gab kein Passwort, das sich ihm in den Weg stellte.</p>
<p>W&#228;hrend dieser Surftrips nahm Zeitler das <strong>Internet</strong> nicht mehr &#252;ber seinen Bildschirm war. Er steckte mittendrin und hatte es mit plastischen DSL-Strukturen zu tun, die er f&#252;hlen konnte, durch die er rutschte, sich entlangleiten lie&#223; oder die er auch blockieren konnte. Doch die produktivste Erfahrung machte Zeitler in der Bank. Er konnte das Geld einpacken und mitnehmen &#8211; zumindest theoretisch.</p>
<h3>Wundersch&#246;nes Geld</h3>
<p>Das Geld sah einfach zauberhaft aus. Es waren Banknoten, doch sie schimmerten golden. Und sie hinterlie&#223;en so etwas wie einen Feenstaub aus Platin als Spur. Dieser t&#228;nzelte um sie herum und hinterlie&#223; einen d&#252;nnen glitzernden Streifen, der sich durch das Kabelgewirr zog. Die Eigent&#252;mer, das war Zeitler klar, konnten so den <strong>Spuren des Geldes</strong> folgen. Aber Zeitler wusste, was zu tun war.<br />
<br/></p>
<h2>Reich werden strikt nach Plan </h2>
<p>Zeitler war nicht gierig. Er konnte warten. Er besorgte sich ein ganzes Jahr lang Know-how. &#220;ber Datenbanken, Firewalls, <strong>Offshore-Konten</strong> und &#252;ber das Vorgehen der Beh&#246;rden, der seine Taten mit Sicherheit ein Dorn im Auge waren, f&#252;r den Fall, dass sie entdecken sollten, was er trieb. S&#228;mtliche Sicherheitsvorkehrungen wurden deshalb getroffen.</p>
<p>Die Ausf&#252;hrung begann gezielt und emotionslos. Er hatte sein Vorgehen gedanklich durchgearbeitet. Der Plan stand nicht nur, er wurde bereits mehrfach durchlebt.</p>
<p>Zeitler lie&#223; sich in das Netz hineingleiten. Sofort wurde er von seinem <strong>DSL 16000</strong> gepackt. Er konzentrierte sich auf die Louis Sodom international Bank, einem der geheimsten und gr&#246;&#223;ten Offshore-Finanzunternehmen dieses Planeten. Dort befanden sich Unsummen an Schwarzgelder unterschiedlicher Illegalit&#228;t. Und genau dort wollte Zeitler abr&#228;umen.</p>
<p>Ganz nach Plan begab er sich in das von ihm wahrgenommene informationstechnologische Zentrum der <strong>Offshore-Bank</strong> und schickte seine Helfer aus. Das waren kleine <strong>Robots</strong>, die von allen m&#246;glichen Konten Kleinstbetr&#228;ge abbuchen sollten, sodass niemand zu sehr gesch&#228;digt wurde. Die Betr&#228;ge sollten als eine Bankgeb&#252;hr getarnt sein. Und die Bankgeb&#252;hr selbst war offiziell die Tat eines inzwischen verungl&#252;ckten Managers. Ein explodierendes Schnellboot, beladen mit C4, rammte vor ein paar Wochen versehentlich seine Jacht. Irgendjemand wollte hier wohl auf Nummer sicher gehen.</p>
<p>Die Robots kamen zur&#252;ck und luden die glitzernden Banknoten in seine Reisetasche. Es war das virtuelle Pendant zu der Tasche, mit der Zeitler sich nachher in das Flugzeug begeben und in das anvisierte Offshore-Paradies auswandern wollte. Es lag auf einer anderen Insel als jene Bank, die er gerade virtuell ausraubte.</p>
<p>Zeitler war nicht gierig. Er wollte einfach nur ein gewisses Ma&#223; an Freiheit. Als die Summe von <strong>4.800.000 Euro</strong> erreicht war, befahl er den Bots, sich selbst zu zerst&#246;ren. Eigentlich h&#228;tte viel weniger gereicht, doch man wusste nie, wen man zu schmieren hatte oder wer einem pl&#246;tzlich wegen seines Reichtums zu erpressen gedachte. Nachdem die Bots ihre Spuren verwischt und sich dann selbst ausgel&#246;scht hatten, nahm er die Reisetasche mit all ihren schimmernden Banknoten und lie&#223; sich mit High-Speed durch das Netz treiben. Die Reisetasche sorgte daf&#252;r, dass keine Spuren hinterlassen wurden. Ansonsten h&#228;tte ein d&#252;nner Platinstreifen den Weg markiert, den das Geld durch das Netz zur&#252;cklegte. Eine solche Spur zu hinterlassen lag wirklich nicht in Zeitlers Interesse.</p>
<p>Daheim angelangt &#252;berpr&#252;fte er seine Kontobewegungen. &#220;ber den Umweg einiger ausl&#228;ndischer Stiftungen landeten die <strong>4.800.000 Euro</strong> tats&#228;chlich auf dem Zwischenkonto. Die Gutschrift konnte am Telefon best&#228;tigt werden.</p>
<p>Keine halbe Stunde sp&#228;ter stieg Zeitler in ein Taxi, das ihn und sein Gep&#228;ck zum Flughafen brachte. Dem Fahrer erz&#228;hlte er etwas von einer Pauschalreise nach Teneriffa. </p>
<p>Im Flugzeug entspannte sich Zeitler ein wenig. Die Maschine w&#252;rde in einigen Stunden in der Freiheit landen. Erst einmal war ein Leben unter Palmen angesagt, voller Diner Partys und tropischen Sch&#246;nheiten, viele von ihnen reich und aus steuerlichen Gr&#252;nden eingewandert. Fast wie Zeitler selbst.</p>
<p>Nach der Landung checkte Zeitler im Hotel ein. Unter seinen echten Namen. Er wollte sich eine Flasche RosÃƒÂ©champagner aufs Zimmer kommen lassen, um schon mal f&#252;r sich etwas vorzufeiern, lie&#223; es aber bleiben. Noch waren die Sch&#228;fchen nicht hundertprozentig im Trockenen, obwohl die Zahl an 99,9 % herankam.</p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen ging Zeitler zur Bank. Das Geld kam gut an und konnte es konnte auch problemlos dar&#252;ber verf&#252;gt werden. Er nahm sein Bargeld, lie&#223; sich Karten geben, gab Unterschriften, erhielt Kopien und Dokumente. Bis sich am Ende seines Plans alle <strong>Sch&#228;fchen im Trockenen</strong> befanden.<br />
<br/></p>
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		<item>
		<title>Ist die Erde überbevölkert?</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 10:08:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonzo Mitgerissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[überbevölkerung]]></category>
		<category><![CDATA[energiekanppheit]]></category>
		<category><![CDATA[milliarden_menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohlstand]]></category>

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		<description><![CDATA[Bald wird die Erdbev&#246;lkerung die 7-Milliarden-Marke &#252;berschreiten. Wie kann man mit all der &#220;berbev&#246;lkerung umgehen? Und noch wichtiger: Welche Auswirkungen hat das auf den Wohlstand?

7 Milliarden Menschen!
Bald sieben Milliarden Menschen auf der Erde!
Das wurde am 10.7.2009 das Statistische Bundesamt vom Statistischen Bundesamt gemeldet. Im Augenblick leben rund 6,8 Milliarden Menschen auf der Erde und bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bald wird die Erdbev&#246;lkerung die 7-Milliarden-Marke &#252;berschreiten. Wie kann man mit all der &#220;berbev&#246;lkerung umgehen? Und noch wichtiger: Welche Auswirkungen hat das auf den Wohlstand?</strong><span id="more-1638"></span><br />
<br/></p>
<h2>7 Milliarden Menschen!</h2>
<p><strong>Bald sieben Milliarden Menschen auf der Erde!</strong><br />
Das wurde am 10.7.2009 das Statistische Bundesamt vom Statistischen Bundesamt gemeldet. Im Augenblick leben rund 6,8 Milliarden Menschen auf der Erde und bis 2012 w&#252;rden es sieben Milliarden sein.</p>
<p><strong>2012!</strong><br />
Ungef&#228;hr so lange k&#246;nnte der von den Bayern zur&#252;ckkehrende Tim Borowski bei Werder Bremen bleiben. Und Borowski ist ein Handtuchwurf davon entfernt, drei&#223;ig zu werden! Sehr viel Wasser wird weder die Isar, noch die Weser herunter flie&#223;en, bis schlie&#223;lich 7 Milliarden Menschen mit Nahrung und Energie versorgt werden wollen.</p>
<h3>9 Milliarden Menschen!</h3>
<p>Im Jahr 2050 k&#246;nnte die <strong>Weltbev&#246;lkerung</strong> laut Statistischem Bundesamt die Marke von <strong>9 Milliarden</strong> erreichen. Um auf diese Zahl zu kommen, muss man noch nicht einmal vom extremsten Szenario ausgehen.</p>
<p>Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes verraten auch etwas &#252;ber die regionalen Unterschiede der Bev&#246;lkerungsentwicklung. W&#228;hrend sich die Bev&#246;lkerung Afrikas bis 2050 voraussichtlich verdoppeln und Indien den zweifelhaften Titel des bev&#246;lkerungsreichsten Landes der Erde erhalten wird, ist Europa wohl der einzige Kontinent, dessen Bev&#246;lkerungszahl bis 2050 auf unter 700 Millionen schrumpfen d&#252;rfte.<br />
<br/></p>
<h3>Drohen Hungern&#246;te und Energieknappheit?</h3>
<p>Ja. Genau das wird unter Umst&#228;nden geschehen. Wie jeder wei&#223;, kann das aktuelle Wohlstands- und <strong>Ern&#228;hrungsniveau</strong> nur gehalten werden, weil die Erde &#252;ber Roh&#246;l und andere, nicht-regenerative Energiereserven verf&#252;gt.</p>
<p>Das &#214;l wird einerseits verwendet, um all die hergestellte Nahrung zu ihren Empf&#228;ngern zu transportieren. Ebenso wird es f&#252;r die Petrochemie ben&#246;tigt, um D&#252;nger herzustellen, die sozusagen der Sprit f&#252;r eine umfangreiche Ern&#228;hrungsversorgung sind.<br />
Und wir brauchen Erd&#246;l wahrlich nicht nur f&#252;r unsere Nahrungsproduktion.</p>
<h3>Rettung Solarenergie</h3>
<p>Zum Gl&#252;ck zeichnet sich eine Entwicklung ab, die immerhin die <strong>Energieknappheit dieses Planeten</strong> l&#246;sen d&#252;rfte. Die Solarenergie.<br />
Diese ist f&#252;r mehr als nur die Heizung oder ein wenig Stromsparen interessant. Sp&#228;testens seitdem klar ist, dass es mit den Elektroautos ernst werden k&#246;nnte, ist in der Sonne durchaus die wahrscheinlichste Energiequelle f&#252;r den Transport der Zukunft zu sehen.</p>
<p>Ein gro&#223;er Teil der Weltbev&#246;lkerung w&#252;rde gerne Auto fahren, davon kann man einfach ausgehen. Nicht wenige werden danach streben &#8211; und es auch immer wieder schaffen. Da ist es gut zu wissen, dass uns im Jahr 2050 wohl kaum ein gigantisches Heer von Spritschluckern erwarten d&#252;rfte, sondern vielmehr Kleinw&#228;gen mit Elektromotor. Und keinem unmittelbaren Schadstoffaussto&#223;.<br />
<br/></p>
<h2>&#220;berbev&#246;lkerung als Chance</h2>
<p>Mehr Menschen k&#246;nnen theoretisch auch mehr <strong>Wohlstand</strong> bedeuten. Schlie&#223;lich werden noch mehr Individuen versuchen, ihren pers&#246;nlichen (oder kollektiven) Besitz zu mehren und ihr Leben angenehmer zu gestalten. Von diesen Bem&#252;hungen bleibt prinzipiell auch etwas f&#252;r die Allgemeinheit zur&#252;ck &#8211; und somit auch f&#252;r den Einzelnen. Je mehr dieser Anstrengungen stattfinden, desto st&#228;rker m&#252;sste auch der Wohlstand ansteigen.<br />
 So viel zur Grundannahme.</p>
<p>Diesem Gedanken steht allerdings das Problem mit den begrenzten Ressourcen im Weg. Wenn die Anstrengungen dieser vielen Milliarden Menschen aufgrund fehlender Energie, guter B&#246;den oder Rohmaterialien nicht fruchten, gibt es auch keinen zus&#228;tzlichen Mehrwert.</p>
<h3> Suche nach neuen Energiequellen</h3>
<p>Aus diesem Grund ist es unvermeidlich, nach <strong>neuen Energiequellen</strong> zu suchen, die unsere wirtschaftlichen Anstrengungen nicht aufgrund von Energieknappheit ins Leere laufen lassen. Doch auch mit den Materialien ist mithilfe einer nahhaltigen Strategie umzugehen. Recycling und eine l&#228;ngere Lebensdauer von technologischen Produkten k&#246;nnte der drohenden Materialknappheit entgegenwirken.</p>
<p>Auch auf der Seite der Rohstoffgewinnung ist man mit der Weisheit nicht am Ende. Neben den Tiefen der Meere k&#246;nnten auch Himmelsk&#246;rper eine reiche Quelle von Rohstoffen sein, sodass diese vielen Milliarden Menschen auch mit Autos, Laptops, Cyberspacemasken und anderen Produkten beliefert werden k&#246;nnen.</p>
<p>Doch die Ressourcen der Ozeane und Himmelsk&#246;rper sind bestimmt nicht das Ende der Entwicklung. Eines Tages wird hoffentlich der ganz gro&#223;e Traum wahr werden, n&#228;mlich die gezielte Kolonialisierung des Weltalls. Ab dann k&#246;nnte der <strong>Begriff &#8220;&#220;berbev&#246;lkerung&#8221;</strong> aus unserem Sprachgebrauch gestrichen werden und von Schlagw&#246;rtern wie &#8220;Personalmangel&#8221;, &#8220;Weltraumkolonisten&#8221; oder sogar &#8220;Unterbev&#246;lkerung&#8221; ersetzt werden.<br />
<br/></p>
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		<title>Auswandern nach Utopia</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 05:49:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonzo Mitgerissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[auswanderer]]></category>
		<category><![CDATA[auswanderland]]></category>
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		<category><![CDATA[utopia]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie sieht das optimale Land zum Auswandern aus. Mitgerissen z&#228;hlt hier einige Voraussetzungen auf, die von der neuen Heimat erf&#252;llt werden sollten, bevor man sich da wirklich niederl&#228;sst.
Ein Kommentar

Die Auswanderer
Wenn man sich die Berichterstattung in den Medien und speziell im Internet ansieht, scheint Auswandern f&#252;r viele j&#252;ngere Leute ebenso ein wichtiges Thema zu sein wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie sieht das optimale Land zum Auswandern aus. Mitgerissen z&#228;hlt hier einige Voraussetzungen auf, die von der neuen Heimat erf&#252;llt werden sollten, bevor man sich da wirklich niederl&#228;sst.</strong><span id="more-1631"></span></p>
<p><em>Ein Kommentar</em><br />
<br/></p>
<h2>Die Auswanderer</h2>
<p>Wenn man sich die Berichterstattung in den Medien und speziell im Internet ansieht, scheint <strong>Auswandern</strong> f&#252;r viele j&#252;ngere Leute ebenso ein wichtiges Thema zu sein wie f&#252;r einige &#196;ltere. Man denke alleine an die Fernsehberichte und so manchem Blog, in dem Auswandererfahrungen mit den Lesern geteilt werden.<br />
Wer mit seinem Heimatland unzufrieden ist, &#252;berlegt nat&#252;rlich, wo es f&#252;r einen mehr Wohlstand und Freiheit geben k&#246;nnte. Aber vielleicht geht es auch nur darum, neue Erfahrungen zu machen.</p>
<h2>Ein Utopia zum Auswandern</h2>
<p>Mitgerissen m&#246;chte nun die Voraussetzungen aufz&#228;hlen, wie ein <strong>optimales Auswanderland</strong> zu auszusehen hat. Schlie&#223;lich will man nicht vom Regen in der Traufe landen. Oder auch vom harmlosen Nieselregen in einen fetten Orkan geraten.</p>
<h3>Innere Sicherheit</h3>
<p>Wohin auch immer man auswandert, die <strong>Sicherheitslage</strong> sollte sich nicht verschlechtern. Damit ist in erster Linie eine Sicherheit vor &#220;berf&#228;llen, Mord, Entf&#252;hrung etc. gemeint. Doch auch die Rechtssicherheit ist sehr wichtig. Es muss garantiert sein, dass die eigenen Interessen, die Gesch&#228;fte oder das Verm&#246;gen nicht &#252;ber dubiose, m&#246;glicherweise korrupte Wege angegriffen werden k&#246;nnen.<br />
Was die Sicherheit angeht, sollte das neue Auswanderziel schon die anspruchsvollen Kriterien der Bundesrepublik (bzw. &#214;sterreich, Schweiz, etc.) erf&#252;llen.</p>
<h3>Soziales Netz</h3>
<p>Wer hoch hinaus will, m&#246;chte trotzdem nicht tief und hart fallen. Ganz im Gegenteil. Ein <strong>weiches materielles Sicherheitsnetz</strong> ist unverzichtbar. Falls es beruflich oder gesch&#228;ftlich bergab gehen sollte, ist materieller Druck das Letzte, was man in diesem Augenblick gebrauchen kann.<br />
Da hei&#223;t es erst einmal nachdenken und genau &#252;berlegen, welche Taktik einem wieder in eine akzeptable Position bringt. Ein Vorgehen nach dem Schema &#8220;Hauptsache Arbeit&#8221; ist der Selbstverwirklichung wohl kaum dienlich.<br />
Falls man als Arbeitskraft &#252;berdurchschnittlich stark umworben wird oder &#252;ber gen&#252;gend Verm&#246;gen verf&#252;gt, ist die Wichtigkeit eines sozialen Netzes allerdings h&#246;chstens von sicherheitstechnischem Belang.</p>
<h3>B&#252;rokratie</h3>
<p><strong>Auswanderer</strong> haben oftmals die Nase voll von der <strong>B&#252;rokratie</strong>. Auch wenn dieses Thema nur von begrenzter Wichtigkeit ist, m&#246;chte man in seinem zuk&#252;nftigen Exil m&#246;glichst wenig Papierkram erledigen m&#252;ssen. Selbst wenn das Einwandern in das jeweilige Wunschland mit Sicherheit einen bestimmten Verwaltungsaufwand verursacht, w&#228;re es toll, wenn z.B. Steuererkl&#228;rungen oder Firmengr&#252;ndungen so wenig Arbeit wie m&#246;glich verursachen.<br />
Aber schlie&#223;lich gibt es auch im Ausland Leute wie z.B. Steuerberater, auf die man den unliebsamen Papierkram gegen Entgelt abw&#228;lzen kann. Solange die Einnahmen stimmen, ist B&#252;rokratie also nur bedingt ein Thema, kann aber f&#252;r kleine wie auch gr&#246;&#223;ere Unternehmer dennoch sehr wichtig sein. Vor allem dann, wenn weniger B&#252;rokratie auch weniger Steuern und zeitkostende Vorschriften bedeutet.</p>
<h3>Wohlstand und Arbeit</h3>
<p>Wer noch nicht ausgesorgt hat, braucht in der neuen Heimat eine Erwerbst&#228;tigkeit. Egal ob man Selbstst&#228;ndiger, Freiberufler oder Arbeitnehmer ist, die wirtschaftlichen Voraussetzungen m&#252;ssen f&#252;r einen pers&#246;nlich besser sein als an jenem Ort, von dem man weg m&#246;chte. Der Rubel muss also rollen, egal wohin man geht. Au&#223;er: Man wird von den Eltern oder bestehendem Verm&#246;gen versorgt.<br />
Alle Auswanderer, die auch materiell ihr Gl&#252;ck suchen, sollten den <strong>Arbeitsmarkt</strong> bzw. die <strong>Gesch&#228;ftschancen</strong> ihres Ziellandes ganz genau unter die Lupe nehmen.</p>
<h3>B&#252;rgerfreiheit</h3>
<p>Das <strong>Auswanderland</strong> hat nat&#252;rlich eine <strong>lupenreine Demokratie</strong> zu sein. Wenn man aber bedenkt, welche reaktion&#228;ren Gesellschaften sich als &#8220;Demokratie&#8221; bezeichnen, dann sollte klar sein, dass der Demokratiestatus nur der kleinste Nenner sein kann.<br />
Wer die B&#252;rgerfreiheiten in der Bundesrepublik mit denen in liberaleren L&#228;ndern wie den Niederlanden oder der Schweiz vergleicht, erkennt sofort den Unterschied.<br />
Das Gef&#228;lle zu Staaten wie Burma oder dem Iran ist nat&#252;rlich um ein Vielfaches gr&#246;&#223;er, doch die Messlatte sollte sich in Richtung Freiheit bewegen, und nicht in die entgegengesetzte.<br />
Dass man bei der Befriedigung seiner individuellen Bed&#252;rfnisse wie auch bei der Verwirklichung der eignen Pers&#246;nlichkeit keine Lust auf moralisierende und reglementierende Vorschriften hat, versteht sich von selbst.</p>
<h2>Wohin auswandern?</h2>
<p>Wie man sieht, w&#228;re es hilfreich, wenn ein <strong>potenzielles Auswanderland</strong> erst einmal eine Reihe von Bedingungen erf&#252;llt, bevor man seinen Lebensmittelpunkt dorthin verlagert. Wer aber schon mal einen Blick auf den Zustand dieses Planeten geworfen hat, wird erkennen, dass sich wohl nur eine verschwindend geringe Anzahl L&#228;nder zum Auswandern eignet. Man k&#246;nnte sogar meinen, dass es zum Teil weniger Aufwand erfordert, die Zust&#228;nde in der Heimat seinen Vorstellungen anzugleichen, als woanders nach diesen Optimalbedingungen zu suchen.</p>
<p>Und trotzdem: Das Monopol auf Wohlstand, Sicherheit und Freiheit h&#228;lt weder Deutschland, noch &#214;sterreich &#8211; und nicht einmal die Schweiz. Die Frage ist nur, ob es woanders so viel besser ist, dass es sich rentiert, gleich dorthin auszuwandern.</p>
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		<title>Brauchen wir Starkultisten?</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 10:09:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonzo Mitgerissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Popkultur]]></category>
		<category><![CDATA[starkult]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Geschichte der Popkultur dokumentiert auch die Verg&#246;tterung der Stars. Sp&#228;testens seit der zweiten H&#228;lfte des 20.Jahrhunderts werden Musik- und Filmstars regelrecht auf Emporen gestellt. Aber langsam reicht es.
Ein satirischer Kommentar.

Cooler Starkult
Es gab eine Zeit, da flippten die Leute aus, wenn sie die Gesichter von Rock n&#8217; Roll Stars zu sehen bekamen. Die Beatles und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Geschichte der Popkultur dokumentiert auch die Verg&#246;tterung der Stars. Sp&#228;testens seit der zweiten H&#228;lfte des 20.Jahrhunderts werden Musik- und Filmstars regelrecht auf Emporen gestellt. Aber langsam reicht es.</strong><span id="more-1621"></span></p>
<p><em>Ein satirischer Kommentar.</em><br />
<br/></p>
<h2>Cooler Starkult</h2>
<p>Es gab eine Zeit, da flippten die Leute aus, wenn sie die Gesichter von <strong>Rock n&#8217; Roll Stars</strong> zu sehen bekamen. Die Beatles und die Rolling Stones l&#246;sten regelrechte Massenhysterie aus. Ganze Konzerthallen dr&#246;hnten von hingebungsvollem Gekreische, ohne dass &#252;berhaupt nur ein Ton angespielt wurde.</p>
<p>Nun k&#246;nnte man sagen, diese auf Emporen gestellten Leute haben Einzigartiges geleistet. Die haben Tabus gebrochen und so etwas wie die Kulturrevolution der 68er mit unterst&#252;tzt. Leute wie Jim Morrison oder Elvis Presley wurden eigentlich zu Recht so sehr verehrt.</p>
<p>Doch wehre den Anf&#228;ngen! Was sich hier abzeichnete, war nicht nur Anerkennung einer durchaus respektablen kulturellen Leistung, sondern die <strong>kulturell legitimierte Selbstaufgabe</strong>.</p>
<h2>Starkultisten trotzen Individualisierung</h2>
<p>Du bist der Star! Diese Aufforderung scheinen trotz Superstars-Shows und TV-Supermodels nicht besonders viele Leute ernst zu nehmen. Zumal sie anscheinend sofort ihre Unterw&#228;sche zu ben&#228;ssen beginnen, sobald sie ein &#252;berdurchschnittliches pr&#228;sentes Boulevard-Gesicht sehen, das irgendwann einmal eine CD oder ein Filmplakat zierte.</p>
<p><br/></p>
<h3>Was wir brauchen, ist gegenseitige Toleranz &#8230;</h3>
<p>Man muss nicht alles nachvollziehen k&#246;nnen. So wie Einige es nicht verstehen, warum Menschen Tausende Kilometer reisen, nur um f&#252;r wenige Stunden ein paar Musikdinosauriern oder Retortenbands zu lauschen, wollen Andere nur schwer begreifen, warum man stundenlang virtuelle Kampfpanzer befehligt oder wie man monatelang einen schwer bewaffneten Raubritter Onlinewelten erkunden lassen kann. Letztendlich hat man sich in gegenseitiger Toleranz zu &#252;ben.<br />
Und dennoch. Diese Starkult -Geschichte ist irgendwie unheimlich, zumal sie Menschenmassen kurzfristig in ferngesteuerte Zombies zu verwandeln scheint. Und &#228;hnlich einer Untotenarmee wiederholen sie den Namen ihrer Gottheit bzw. ihres Meisters im Chor, wie ein Mantra. <strong>&#8220;Imothep!&#8221;, &#8220;Imothep!&#8221; , &#8220;Imothep!&#8221;.</strong></p>
<h3>&#8230; oder sind die Starkultisten wirklich nicht ganz sauber?</h3>
<p>Vielleicht haben die <strong>Starkultisten</strong> tats&#228;chlich einen Knall. Wenn dem wirklich so sein sollte, kann nur noch der gro&#223;e Meister der Psychologie helfen, Sigmund Freund. Der soll sich einst mit Massenph&#228;nomenen auseinandergesetzt haben. Interessierte k&#246;nnten vielleicht da ansetzen. Oder besser: Sie erforschen das Ph&#228;nomen im wirklichen Leben.<br />
<br/><br />
Den Autor braucht man jedenfalls nicht mehr auf das Thema anzusprechen. Im Rahmen seiner Recherche kam er mit dem Starkult wohl zu intensiv in Ber&#252;hrung und versucht nun nachts als <strong>Michael Jackson Double</strong> Friedh&#246;fe in einen Thriller zu verwandeln. Wahrscheinlich h&#228;tte er doch lieber bei Sigmund Freud ansetzen sollen.<br />
<br/></p>
<hr /><h2>Related posts:</h2><ul><li><a href="http://www.mitgerissen.de/ist-die-erde-ueberbevoelkert/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Ist die Erde &#252;berbev&#246;lkert?">Ist die Erde &#252;berbev&#246;lkert?</a></li></ul><hr /><small>Copyright &copy;<a href="http://www.mitgerissen.de/" > www.mitgerissen.de</a> 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> 7472081506)</small>]]></content:encoded>
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