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	<title>Mittelstand in Bayern</title>
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	<description>Magazin für Wirtschaft &#38; Politik in Bayern, Deutschland und der Welt seit 2012 - Google / Bing  NEWS &#38; KI Search gelistet</description>
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	<title>Mittelstand in Bayern</title>
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		<title>Starke Bilanz für Innovation: Milliarden-Spritze durch das ZIM</title>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2026 18:30:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
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		<category><![CDATA[NEWS DEUTSCHLAND]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag legt die umfassenden Förderzahlen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) offen. Mit rund 3,78 Milliarden Euro Gesamtvolumen im Zeitraum von 2019 bis 2025 bleibt das Programm das Rückgrat der technologiegetriebenen KMU-Förderung. Neue Richtlinien ab 2025 stärken vor allem junge Betriebe und Kooperationen, um den...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><span class="penci-highlighted-red">Eine Kleine Anfrage der Grünen im Bundestag legt die umfassenden Förderzahlen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) offen.</span></li>
</ul>
<ul>
<li><span class="penci-highlighted-red">Mit rund 3,78 Milliarden Euro Gesamtvolumen im Zeitraum von 2019 bis 2025 bleibt das Programm das Rückgrat der technologiegetriebenen KMU-Förderung.</span></li>
</ul>
<ul>
<li><span class="penci-highlighted-red">Neue Richtlinien ab 2025 stärken vor allem junge Betriebe und Kooperationen, um den Markttransfer marktfähiger Entwicklungen zu beschleunigen.</span></li>
</ul>
<p>Eine aktuelle Antwort der Bundesregierung auf eine <a href="https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1182112" target="_blank" rel="noopener">Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen</a> liefert beeindruckende Zahlen zum Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM). Zwischen 2019 und 2025 flossen rund 3,78 Milliarden Euro an Fördermitteln in insgesamt 22.631 Projekte. Während das Jahr 2021 mit 755,84 Millionen Euro für 4.458 Vorhaben den historischen Höchststand markierte, sank das Volumen im Krisenjahr 2023 auf den niedrigsten Wert. Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie koordinierte Programm unterstützt gezielt Handwerk, freie Berufe sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU).</p>
<h3>Die 600-Millionen-Euro-Frage: Viel oder wenig?</h3>
<p>Rechnet man die Gesamtsumme auf einen Durchschnitt herunter, stehen jährlich etwa 540 bis 600 Millionen Euro zur Verfügung. Doch wie ist dieser Betrag im Vergleich zu anderen <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/finanzbooster-fuer-innovationen-welche-upgrades-2026-bringt/">Förderlandschaften</a> einzuordnen? Die Antwort lautet: Es ist viel, denn das ZIM ist das größte technologie- und branchenoffene Innovationsförderprogramm für den Mittelstand in ganz Deutschland.</p>
<p>Zum Vergleich: Das beliebte Programm <a href="https://www.bmftr.bund.de/DE/Forschung/Gesellschaft/ZukunftDerArbeit/KmuInnovativ/kmuinnovativ_node.html" target="_blank" rel="noopener">KMU-innovativ</a> des Bundesforschungsministeriums konzentriert sich nur auf ausgewählte, stark eingegrenzte Spitzen-Technologiefelder. Die 2020 eingeführte steuerliche Forschungszulage deckt zwar mittlerweile breitere Personalkosten ab, fordert im Vergleich zum ZIM aber einen langwierigeren bürokratischen Nachweis im Nachgang ein. Mit einer Förderquote von bis zu 50 oder sogar 60 Prozent bei Kooperationsprojekten bietet das ZIM Unternehmen Planungssicherheit durch direkte, nicht rückzahlbare Zuschüsse direkt zum Projektstart.</p>
<h3>
<p>Aktuell im Fokus: Effizienz und Kooperation</h3>
<p>Die seit Januar 2025 geltende neue <a href="https://www.zim.de/ZIM/Redaktion/DE/Publikationen/Richtlinien/zim-richtlinie-ab-2025.html" target="_blank" rel="noopener">ZIM-Richtlinie</a> legt den Fokus noch deutlicher auf junge Unternehmen, Erstinnovatoren und den realen Markttransfer. Es geht nicht mehr nur um reine Grundlagenforschung, sondern um die zügige wirtschaftliche Verwertung der Ergebnisse. Die gestiegenen Kosten fängt das Programm durch erhöhte Budgets auf: ZIM-Einzelprojekte werden nun bis zu maximal 690.000 Euro gefördert.</p>
<p>Die wichtigsten aktuellen Aufgaben und Projekte konzentrieren sich auf anwendbare Technologien in den Bereichen Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Medizintechnik. In der Praxis äußert sich dies durch die gezielte Förderung von Durchführbarkeitsstudien sowie die Organisation von Innovationsnetzwerken, die technologische Synergien bündeln. Das offizielle ZIM-Präsidium betont in seinen jüngsten Mitteilungen die Relevanz dieser Ausrichtung: Das Programm agiert demnach als</p>
<blockquote><p>„Innovationsmotor und ein Fundament für Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit, Wohlstand und Beschäftigung“.</p></blockquote>
<p>Ein starker Fokus liegt auf der internationalen Zusammenarbeit: Das BMWK initiiert fortlaufend bilaterale Ausschreibungen – etwa für gemeinschaftliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte bayerischer KMU mit Partnern aus Südkorea, Kanada oder Israel. Wer als mittelständischer Betrieb ein anspruchsvolles Innovationsprojekt plant, findet im ZIM somit weiterhin das kraftvollste finanzielle Sprungbrett.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Einkommensteuerreform: Warum es den großen Wurf braucht</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/einkommensteuerreform-warum-es-den-grossen-wurf-braucht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 May 2026 09:31:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern & Recht]]></category>
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					<description><![CDATA[Über 70 Prozent der mittelständischen Unternehmen unterliegen als Personengesellschaften direkt der Einkommensteuer. Wirtschaft und Verbände fordern eine spürbare Anhebung der Schwelle für den Spitzensteuersatz.&#160; Die bayerische Politik sperrt sich strikt gegen steuerliche Mehrbelastungen für Leistungsträger. Die wirtschaftlichen Vorzeichen für den deutschen Mittelstand sind seit Monaten von einer spürbaren Lähmung geprägt....]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBBAA" data-complete="true" data-processed="true">
<ul>
<li><span class="penci-highlighted-red">Über 70 Prozent der mittelständischen Unternehmen unterliegen als Personengesellschaften direkt der Einkommensteuer.<br />
</span></li>
</ul>
<ul>
<li><span class="penci-highlighted-red">Wirtschaft und Verbände fordern eine spürbare Anhebung der Schwelle für den Spitzensteuersatz.</span>&nbsp;</li>
</ul>
<ul>
<li><span class="penci-highlighted-red">Die bayerische Politik sperrt sich strikt gegen steuerliche Mehrbelastungen für Leistungsträger.</span></li>
</ul>
</li>
</ul>
</div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBBAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBRAA" data-complete="true" data-processed="true">Die wirtschaftlichen Vorzeichen für den deutschen Mittelstand sind seit Monaten von einer spürbaren Lähmung geprägt. Steigende Energiekosten, bürokratische Überlastung und eine anhaltende Flaute belasten das Rückgrat der heimischen Wirtschaft. Mitten in dieser kritischen Phase rückt das Steuerrecht ins Zentrum der politischen Debatte. Aus Sicht von Millionen inhabergeführten Betrieben ist klar: Ohne eine tiefgreifende <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/bayerische-politik-und-wirtschaft-fordern-komplette-abschaffung-des-solis/">Einkommensteuerreform</a> verliert das Land dauerhaft an Boden.</div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBRAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBRAA" data-complete="true" data-processed="true">Besonders in Bayern, wo das Wirtschaftsmodell stark durch Familienunternehmen und handwerkliche Betriebe geprägt ist, brennt das Thema auf den Nägeln. Weit über 70 Prozent der mittelständischen Betriebe in Deutschland sind als Personengesellschaften oder Einzelunternehmen organisiert. Für sie gibt es keine separate Körperschaftsteuer – ihre betrieblichen Gewinne unterliegen direkt der privaten Einkommensteuer der Inhaber. Jede Stellschraube im Tarifgefüge schlägt somit eins zu eins auf die finanzielle Leistungs- und Investitionsfähigkeit der Firmen durch.</p>
</div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBhAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<h3 data-sfc-root="c" data-hveid="CAAIBhAA" data-complete="true" data-processed="true">Der Mittelstandsbauch muss endlich weg</h3>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBxAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBxAA" data-complete="true" data-processed="true">Der Kern des Problems liegt im Tarifverlauf, dem berüchtigten „Mittelstandsbauch“. Der Spitzensteuersatz von 42 Prozent greift aktuell bereits bei einem zu versteuernden Einkommen von rund 70.000 Euro. Was einst als Reichensteuer gedacht war, trifft heute den klassischen Meister, die erfolgreiche Ingenieurin oder den mittelständischen Geschäftsführer mit voller Wucht. Der <span class="" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"><a class="H23r4e" href="https://www.mittelstandsbund.de/alle-nachrichten/vor-koalitionsgipfel-mittelstand-fordert-reform-der-einkommensteuer" target="_blank" rel="noopener" data-hveid="CAAICRAB" data-processed="true">Deutsche Mittelstands-Bund (DMB)</a></span> drängt die Politik daher unmissverständlich zum Handeln. Angesichts der anstehenden Weichenstellungen im Koalitionsausschuss fordert der Verband tiefgreifende Korrekturen. Marc S. Tenbieg, geschäftsführender Vorstand des DMB, stellt unmissverständlich klar:</div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBxAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<blockquote>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBxAA" data-complete="true" data-processed="true"><em class="eujQNb" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true">„Die Debatte zur Einkommensteuerreform erfolgt in einer ökonomisch angespannten Lage. Umso wichtiger sind Impulse, die Investitionen erleichtern, Beschäftigung sichern und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts stärken.“</em></div>
</blockquote>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBxAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBxAA" data-complete="true" data-processed="true">
<p>Zudem warnt die Verbandsspitze eindringlich vor politischem Taktieren: <em class="eujQNb" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true">„Die Koalition muss jetzt zusammenrücken, ein Scheitern wäre fatal. Der Mittelstand braucht mutige und nachhaltige Reformen statt symbolische Maßnahmen ohne wirtschaftliche Wirkung.“</em>  Konkret fordert die Wirtschaft, den Schwellenwert des Spitzensteuersatzes spürbar nach oben zu verschieben. <em class="eujQNb" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true">„Wir fordern deshalb, den Schwellenwert des Spitzensteuersatzes anzuheben und den Tarif darunter entsprechend anzupassen“</em>, so die offizielle Positionierung des Verbandes.</p>
</div>
<h3 data-sfc-root="c" data-hveid="CAAIBxAA" data-complete="true" data-processed="true">Einkommensteuerreform: Wachstumsimpuls für das ganze Land</h3>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBxAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAICxAA" data-complete="true" data-processed="true">Rückenwind erhält die Debatte vor allem aus dem Freistaat. Die bayerische Politik stellt sich dezidiert gegen eine zusätzliche Belastung der heimischen Betriebe. <span class="" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"><a class="H23r4e" href="https://x.com/CSU/status/2053796904702451958" target="_blank" rel="noopener" data-hveid="CAAICxAB" data-processed="true" aria-label="CSU-Chef und Ministerpräsident Markus Söder. Linkvorschau. Website: . Titel: Markus_Soeder: Für uns ist klar: Spitzensteuersatz und die .... URL: https://x.com/CSU/status/2053796904702451958.">CSU-Chef und Ministerpräsident Markus Söder</a></span> fand dazu deutliche Worte via Social Media:</div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAICxAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<blockquote>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAICxAA" data-complete="true" data-processed="true"><em class="eujQNb" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true">„Für uns ist klar: Spitzensteuersatz und die Erbschaftsteuer können nicht erhöht werden. Ein höherer Spitzensteuersatz würde die Mitte treffen: Handwerk, Mittelstand, Leistungsträger und auch viele Facharbeiter.“</em></div>
</blockquote>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAICxAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAICxAA" data-complete="true" data-processed="true">Zwar zeigt sich die bayerische Landesgruppe in den Berliner Koalitionsverhandlungen im Gegenzug für Entlastungen gesprächsbereit bei der sehr hohen „Reichensteuer“, blockiert aber jegliche Verschärfungen des regulären Steuertarifs für KMU.</div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAICxAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIDRAA" data-complete="true" data-processed="true">Flankiert wird dieser Appell von weiteren Akteuren der Wirtschaft. In einer aktuellen Presseerklärung mahnt auch der Bund der Steuerzahler (BdSt) rasche Ergebnisse an und drängt auf spürbare Entlastungen der Mitte. <span class="" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"><a class="H23r4e" href="https://www.steuerzahler.de/presse/detail/wir-brauchen-jetzt-die-reform-der-einkommensteuer/" target="_blank" rel="noopener" data-hveid="CAAIDRAB" data-processed="true">BdSt-Präsident Reiner Holznagel</a></span> erklärt dazu:</div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIDRAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<blockquote>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIDRAA" data-complete="true" data-processed="true"><em class="eujQNb" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true">„Der heutige Einkommensteuertarif belastet Arbeit und Leistung übermäßig und trifft mit voller Kraft die Mitte unserer Gesellschaft. Deutschland braucht endlich ein modernes Steuersystem, das Leistungsanreize schafft, statt Leistung zu bestrafen.“</em></div>
</blockquote>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIDhAA" data-complete="true" data-processed="true" aria-owns="action-menu-parent-container"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIDhAA" data-complete="true" data-processed="true" aria-owns="action-menu-parent-container">Für die Betriebe zwischen Aschaffenburg und Berchtesgaden geht es dabei um existenzielle Spielräume. Wenn der Staat den Unternehmen im Zuge des progressiven Tarifs die Liquidität entzieht, fehlt das Geld für die Transformation: für Digitalisierung, moderne Maschinen und energetische Sanierungen. Eine echte Reform der Einkommensteuer wäre deshalb kein staatliches Geschenk an die Wirtschaft, sondern ein dringend notwendiger Wachstumsimpuls für das gesamte Land.</div>
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			</item>
		<item>
		<title>EU-USA-Zollabkommen: Durchbruch im transatlantischen Handel</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/eu-usa-zollabkommen-durchbruch-im-transatlantischen-handel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2026 11:46:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS INTERNATIONAL]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach einem langjährigen Zollstreit bringt die erfolgreiche Trilog-Einigung dem exportorientierten bayerischen Mittelstand endlich Planungssicherheit. Die DIHK begrüßt den Kompromiss als wichtiges handelspolitisches Signal, fordert jedoch eine echte Gegenseitigkeit bei der Lockerung amerikanischer Handelsbarrieren. Bayerische Betriebe profitieren von geringeren Verwaltungskosten durch den Wegfall doppelter Zertifizierungen.  Die Erleichterung in der bayerischen Wirtschaft...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="otQkpb" role="heading" aria-level="3" data-animation-nesting="" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sae="">
<ul>
<li><span class="penci-highlighted-red">Nach einem langjährigen Zollstreit bringt die erfolgreiche Trilog-Einigung dem exportorientierten bayerischen Mittelstand endlich Planungssicherheit.
<p></span></li>
<li><span class="penci-highlighted-red">Die DIHK begrüßt den Kompromiss als wichtiges handelspolitisches Signal, fordert jedoch eine echte Gegenseitigkeit bei der Lockerung amerikanischer Handelsbarrieren.
<p></span></li>
<li><span class="penci-highlighted-red">Bayerische Betriebe profitieren von geringeren Verwaltungskosten durch den Wegfall doppelter Zertifizierungen. </span></li>
</ul>
</div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBhAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBhAA" data-complete="true" data-processed="true">
<p>Die Erleichterung in der bayerischen Wirtschaft ist jetzt spürbar, doch der Weg dorthin war lang und steinig. Nach intensiven Verhandlungen haben sich das Europäische Parlament, der Rat und die EU-Kommission im sogenannten Trilogverfahren auf die finale Umsetzung des EU-USA-Zollabkommens geeinigt. Für den exportorientierten Mittelstand im Freistaat endet damit eine jahrelange Hängepartie, die von Zöllen, Bürokratie und <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/der-deutsche-mittelstand-unter-globalem-stress/">geopolitischen Unsicherheiten</a> geprägt war.</p>
</div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<h3 class="otQkpb" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true">Ein Blick zurück: Vom Zollstreit zum Trilog-Kompromiss</h3>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBxAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBxAA" data-complete="true" data-processed="true">
<p>Die Wurzeln dieses Abkommens reichen zurück in eine Phase tiefen transatlantischen Misstrauens. Spätestens seit den im Jahr 2018 verhängten US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium und den darauffolgenden europäischen Vergeltungsmaßnahmen befanden sich die EU und die USA im handelspolitischen Dauerclinch. Der Mittelstand geriet dabei oft unverschuldet zwischen die Fronten: Lieferketten rissen ab, und die Planungssicherheit tendierte gegen null. Das nun abgeschlossene Trilogverfahren – die informelle Dreierrunde aus EU-Kommission, Parlament und Rat – sollte das Abkommen endlich rechtssicher ausgestalten. Im Kern ging es darum, technische Handelshemmnisse abzubauen, Konformitätsbewertungen gegenseitig anzuerkennen und Zollverfahren zu digitalisieren. Das Verfahren zog sich monatelang hin, da das EU-Parlament strikte Vorgaben zur Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards forderte, während die Mitgliedstaaten im Rat vor allem auf eine schnelle Entlastung der Industrie drängten. Der Kompromiss steht nun.</p>
</div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<h3 class="otQkpb" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true">Die Position der DIHK: Ein wichtiges Signal mit Bedingungen</h3>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAICRAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAICRAA" data-complete="true" data-processed="true">Die <a href="https://www.dihk.de/de/newsroom/wichtiges-signal-in-der-handelspolitik-178336" target="_blank" rel="noopener">Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK)</a> bewertet den Ausgang des Trilogverfahrens als wegweisend. In einer offiziellen Stellungnahme betont der Verband, dass die Einigung ein „wichtiges Signal in der Handelspolitik“ zu Zeiten globaler Krisen sendet. Außenwirtschaftschef Volker Treier erklärte hierzu:</div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAICRAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<blockquote>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAICRAA" data-complete="true" data-processed="true"><em class="eujQNb" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true">„Der gefundene Kompromiss bringt dem Mittelstand dringend benötigte Planungssicherheit auf dem wichtigsten außereuropäischen Markt zurück.“</em></div>
</blockquote>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIChAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIChAA" data-complete="true" data-processed="true">
<p>Gleichzeitig mahnt die DIHK jedoch zur Wachsamkeit. Die Erleichterungen dürften keine Einbahnstraße werden; die USA müssten im Gegenzug ihre verbliebenen protektionistischen Hürden – wie etwa die strengen Regelungen des <em class="eujQNb" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true">Buy American Act</em> – spürbar lockern.</p>
</div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<h3 class="otQkpb" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true">Chancen und Risiken für den bayerischen Mittelstand</h3>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAICxAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAICxAA" data-complete="true" data-processed="true">Für die bayerischen Betriebe bringt der Deal handfeste <strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true">Chancen</strong>. Durch den Wegfall doppelter Zertifizierungen im Maschinenbau und der Elektrotechnik sparen mittelständische Betriebe Zeit und erhebliche Verwaltungskosten. Der transatlantische Markt wird wieder zugänglicher und attraktiver.</div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIDBAA" data-complete="true" data-processed="true">Demgegenüber stehen jedoch auch <strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true">Risiken</strong>. Kritiker bemängeln, dass das Abkommen die tieferliegenden, strukturellen Differenzen im Subventionswettlauf zwischen den USA und der EU nicht löst. Sollte sich das politische Klima in Washington nach kommenden Wahlen erneut verschärfen, droht das Abkommen schnell zur Makulatur zu werden. Zudem müssen bayerische Firmen investieren, um die neuen digitalen Zollstandards zügig in ihren IT-Systemen zu implementieren.</div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIDRAA" data-complete="true" data-processed="true">Das erfolgreich beendete Trilogverfahren ist aber zumindest ein Etappensieg für den Freistaat. Es nimmt Druck von den Lieferketten, verlangt den Unternehmen bei der Umsetzung aber auch Flexibilität ab.</div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<hr class="j3tEEe" data-sfc-root="c" data-sfc-pl="|[]" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true" data-sae="" />
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		<item>
		<title>Bayerische Wirtschaft im Dauertief: Erholung bleibt aus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 08:57:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[News Bayern]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Irankrieg hat die Hoffnung auf eine Erholung in der bayerischen Wirtschaft zerschlagen. Die Geschäftslage bleibt im Tief gefangen. Alle Branchen rechnen mit schlechteren Geschäften. Die Zurückhaltung der Unternehmen bei Inlandsinvestitionen verfestigt sich. Der Stellenabbau nimmt weiter zu.  Keine Erholung für die Konjunktur  &#8211; die erhoffte Wende für die bayerische...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAIIAAgDEAA" data-complete="true" data-processed="true">
<ul class="list-style-disc text-body text-ul ">
<li><span class="penci-highlighted-red">Der Irankrieg hat die Hoffnung auf eine Erholung in der bayerischen Wirtschaft zerschlagen.<br />
</span></li>
</ul>
<ul class="list-style-disc text-body text-ul ">
<li><span class="penci-highlighted-red">Die Geschäftslage bleibt im Tief gefangen. Alle Branchen rechnen mit schlechteren Geschäften.</span></li>
</ul>
<ul class="list-style-disc text-body text-ul">
<li><span class="penci-highlighted-red">Die Zurückhaltung der Unternehmen bei Inlandsinvestitionen verfestigt sich.</span></li>
</ul>
<ul class="list-style-disc text-body text-ul ">
<li><span class="penci-highlighted-red">Der Stellenabbau nimmt weiter zu<b><b>. </b></b></span></li>
</ul>
</div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAIIAAgDEAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAIIAAgDEAA" data-complete="true" data-processed="true">Keine Erholung für die Konjunktur  &#8211; die erhoffte Wende für die bayerische Wirtschaft bleibt vorerst aus. Das zeigt die aktuelle <a href="https://www.ihk-muenchen.de/ihk/documents/Konjunktur/260520_BIHK-Konjunkturbericht-Fr%C3%BChjahr-2026.pdf" target="_blank" rel="noopener">Konjunkturumfrage</a> des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK), für die rund 3.400 Unternehmen befragt wurden. Statt eines Aufschwungs droht im Sommer eine Fortsetzung der Flaute: Der BIHK-Konjunkturindex sank um sechs Zähler auf 101 Punkte und liegt damit seit mittlerweile drei Jahren unter seinem langjährigen Durchschnitt von 111 Punkten.</div>
<div data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAIIAAgDEAA" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAIIAAgEEAA" data-complete="true" data-processed="true">
<p>BIHK-Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl sieht die Ursachen vor allem in der Politik und den Rahmenbedingungen: „Ausbleibende Reformen und ein neuerlicher <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/hohe-energiepreise-belasten-den-mittelstand/">Energiepreisschock</a> würgen das Wachstum ab.“ Demnach sind die Geschäftserwartungen über alle Branchen hinweg eingebrochen. Der entsprechende Saldo rutschte damit erstmals seit Beginn des vergangenen Jahres wieder in den negativen Bereich.</p>
</div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<h3 class="otQkpb" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true">Energiepreise und Arbeitskosten belasten Betriebe</h3>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAIIAAgFEAA" data-complete="true" data-processed="true">
<p>Als Hauptrisiko nennen 65 Prozent der Firmen die sprunghaft gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise. Dicht dahinter folgen unattraktive wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen (64 Prozent), eine schwache Inlandsnachfrage (62 Prozent) und rekordhohe Arbeitskosten (58 Prozent). Diese Belastungen bremsen die Betriebe massiv aus. Die aktuelle Lage variiert je nach Sektor: Während Dienstleister und Teile des Baugewerbes noch verhalten positive Meldungen liefern und die Industrie stabil läuft, kämpfen Handel und Tourismus spürbar mit der Konsumzurückhaltung der Verbraucher.</p>
</div>
<div class="Fsg96" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true"></div>
<h3 class="otQkpb" role="heading" aria-level="3" data-sfc-root="c" data-complete="true" data-processed="true">Investitionsstopp und drohender Stellenabbau</h3>
<div class="n6owBd awi2gc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAIIAAgHEAA" data-complete="true" data-processed="true" aria-owns="action-menu-parent-container">Die tiefgreifende Verunsicherung spiegelt sich nun auch konkret im Handeln der Unternehmen wider. Investitionen im Inland werden weiterhin stark ausgebremst. Besonders alarmierend ist die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt: Der Beschäftigungssaldo ist deutlich negativ. Über alle Branchen hinweg planen bayerische Betriebe derzeit einen Stellenabbau, wobei der Druck auf die Arbeitsplätze in der Industrie am größten ist.</div>
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		<title>Olympia-Bewerbung: Münchens Wirtschaft zündet den Turbo</title>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 13:42:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[Tourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[Wirtschaftlicher Schulterschluss: Bayerische Wirtschaft fordert mit einem Memorandum die Austragung der Olympischen Spiele in München Tourismus-Katalysator: Das sportliche Großereignis wird als historische Jahrhundertchance für die Hotellerie und Gastronomie gesehen Nachhaltiges Konzept: München punktet mit kurzen Wegen und bereits existierenden Sportstätten München will die Olympischen und Paralympischen Spiele – und die...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<ul class="KsbFXc U6u95" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true" data-processed="true">
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBhAA" data-complete="true" data-sae=""><span class="penci-highlighted-red"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true">Wirtschaftlicher Schulterschluss:</strong> Bayerische Wirtschaft fordert mit einem Memorandum die Austragung der Olympischen Spiele in München
<p></span></li>
<li data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBhAA" data-complete="true" data-sae=""><span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true"><span class="penci-highlighted-red"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true">Tourismus-Katalysator:</strong> Das sportliche Großereignis wird als historische Jahrhundertchance für die Hotellerie und Gastronomie gesehen<br />
</span><br />
</span></li>
<li class="Z1qcYe" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-hveid="CAAIBhAE" data-complete="true" data-sae=""><span class="penci-highlighted-red"><strong class="Yjhzub" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-complete="true">Nachhaltiges Konzept:</strong> München punktet mit kurzen Wegen und bereits existierenden Sportstätten</span></li>
</ul>
<p>München will die Olympischen und Paralympischen Spiele – und die bayerische Wirtschaft steht geschlossen hinter diesem Großprojekt. Mit der feierlichen Übergabe eines <a href="https://www.ihk-muenchen.de/politik/infrastruktur/verkehr/luftverkehr/schienenanbindung-flughafen-munchen-muc/" target="_blank" rel="noopener">Memorandums</a> an Ministerpräsident Markus Söder, Oberbürgermeister Dominik Krause und Innenstaatssekretär Sandro Kirchner haben die Spitzenverbände der Wirtschaft ein starkes Signal gesetzt. Das Konzept der Landeshauptstadt verspricht Spiele der kurzen Wege und setzt auf bereits existierende, zentral gelegene Wettkampfstätten. Neben dem sportlichen Prestige geht es dabei vor allem um eine fundamentale Weichenstellung für die wirtschaftliche Zukunft: Olympia als globaler Katalysator für den heimischen Tourismus.</p>
</div>
<div></div>
<div></div>
<h3>München kann Olympia</h3>
<div></div>
<div>Die Initiatoren des Memorandums, darunter Christian Schottenhamel als Sprecher des Bündnisses „Pro Olympia“ sowie die Spitzen von BIHK, Handwerkskammern und der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw), betonen die enorme Strahlkraft des sportlichen Großereignisses. München und die gesamte Region haben bereits mehrfach bewiesen, dass sie internationale Großveranstaltungen routiniert, sicher und erfolgreich organisieren können. Doch die Spiele im eigenen Land würden die Messlatte für den Tourismus noch einmal völlig neu definieren. Ministerpräsident Markus Söder betonte schon im Vorfeld des Bürgerentscheids zur Münchner Olympiabewerbung, der im Herbst 2025 bekanntlich zugunsten eines Engagements ausging:</div>
<div></div>
<blockquote>
<div>&#8222;Wir sind eine hübsche Braut für Olympia!&#8220;</div>
</blockquote>
<div></div>
<div>
<p>Für die Hotellerie, die <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/mehrwertsteuer-erhoehung-bedeutet-das-aus-fuer-tausende-gastronomiebetriebe-in-bayern/">Gastronomie</a> und den gesamten Dienstleistungssektor der Region bedeutet die Bewerbung eine historische Chance. Die weltweite mediale Aufmerksamkeit während der Spiele rückt München monatelang in den Fokus von Milliarden Menschen. Dieser unbezahlbare Marketingeffekt zieht erfahrungsgemäß nicht nur während des Events kaufkräftige Gäste an, sondern sorgt für einen nachhaltigen Imagegewinn, der den Tourismus über Jahrzehnte hinweg prägen kann. München würde sich als moderne, weltoffene und barrierefreie Destination auf der Weltkarte neu positionieren.</p>
</div>
<div></div>
<h3>Mit Nachhaltigkeit bei der Bewerbung punkten</h3>
<div></div>
<div>Ein entscheidender Pluspunkt des Münchner Konzepts ist die Nachhaltigkeit. Da die Stadt bereits über eine hervorragende touristische Infrastruktur sowie bewährte Sportstätten verfügt, sind keine ökologisch fragwürdigen Megaprojekte auf der grünen Wiese notwendig. Stattdessen profitiert der Tourismus von gezielten Modernisierungen im Nahverkehr und im urbanen Raum. Die bayerische Wirtschaft ist sich sicher: Die Investitionen fließen direkt in die Zukunftsfähigkeit der Region.</div>
<div></div>
<div>Das überreichte Memorandum macht deutlich, dass die breite Unterstützung der Bevölkerung und die Professionalität der Gastgeberstadt die perfekte Basis bieten. Wenn die Politik den Ball aufgreift, könnte Olympia für den bayerischen Tourismus zu einem wichtigen Impulsgeber des kommenden Jahrzehnts werden.</div>
<div></div>
<div></div>
<div></div>
]]></content:encoded>
					
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		<title>1000-Euro-Prämie: Politisch gefährlicher Rohrkrepierer</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/100-euro-praemie-politisch-gefaehrlicher-rohrkrepierer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 12:50:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[Editorial/Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Es sollte der ganz große Wurf werden, um die massiven Belastungen der energieintensiven Iran-Krise abzufedern. Übrig geblieben ist ein Trümmerfeld aus enttäuschten Erwartungen und politischem Vertrauensverlust. Dass der Bundesrat die vom Bundestag beschlossene, steuerfreie 1000-Euro-Entlastungsprämie vor wenigen Tagen endgültig zu Grabe getragen hat, ist für den bayerischen Mittelstand kein Grund...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Es sollte der ganz große Wurf werden, um die massiven Belastungen der <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/neue-baukrise-im-schatten-des-iran-kriegs/">energieintensiven Iran-Krise</a> abzufedern. Übrig geblieben ist ein Trümmerfeld aus enttäuschten Erwartungen und politischem Vertrauensverlust. Dass der Bundesrat die vom Bundestag beschlossene, steuerfreie 1000-Euro-Entlastungsprämie vor wenigen Tagen endgültig zu Grabe getragen hat, ist für den bayerischen Mittelstand kein Grund zur Trauer – im Gegenteil. Es legt jedoch die tiefe Kluft zwischen politischem Wunschdenken in Berlin und der wirtschaftlichen Realität in unserem Land offen.</p>
</div>
<div></div>
<div>
<p>Die Idee, welche die <a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/entlastungspraemie-2422438">Bundesregierung</a> im April präsentierte, klang gewohnt großspurig: Der Staat entlastet die Bürger. Bei genauerem Hinsehen entpuppte sich der Vorstoß jedoch rasch als handfester Affront gegen das Rückgrat unserer Wirtschaft. Nicht der Staat hätte diese Entlastung bezahlt, sondern die Betriebe. In Zeiten von Rekord-Insolvenzen, Auftragsmangel und einem erlahmenden Kreditmarkt sollten kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Milliarden Euro an zusätzlichem Liquiditätsverlust schultern.</p>
</div>
<div></div>
<div>
<p>Für den inhabergeführten Mittelstand war diese vermeintlich freiwillige Prämie von Anfang an eine Mogelpackung. Sie erzeugte enormen moralischen Druck in den Belegschaften, den viele Handwerksbetriebe, Gastronomen und Dienstleister schlicht nicht hätten bedienen können. Wer die Prämie nicht gezahlt hätte, der hätte im Zweifelsfall im ohnehin grassierenden Fachkräftemangel wertvolle Mitarbeiter an Großkonzerne verloren. Das Scheitern im Bundesrat, nicht zuletzt auch maßgeblich <a href="https://www.br.de/nachrichten/bayern/entlastungspraemie-scheitert-im-bundesrat-auch-an-bayern,VJ1iDWR" target="_blank" rel="noopener">forciert durch den Freistaat Bayern</a> aufgrund drohender Steuerausfälle, wendet diesen unfairen Wettbewerbsnachteil im letzten Moment ab.</p>
</div>
<h3>Ein weiterer Kommunikations-SuperGAU</h3>
<div></div>
<div>
<p>Die Auswirkungen dieses Debakels auf die deutsche Politik sind jedoch verheerend. Wir erleben erneut ein  Kommunikationsdesaster, das die ohnehin tief sitzende Politikverdrossenheit weiter anheizt. Erst werden bei Millionen Beschäftigten Begehrlichkeiten geweckt, um das Projekt anschließend krachend an der mangelnden Absprache mit den Ländern scheitern zu lassen. Für die Berliner Koalition aus Union und SPD bedeutet das kollektive Nein der Länder einen massiven Autoritätsverlust. Die schwarz-rote Bundesregierung steht innenpolitisch blockiert da. Da CSU-Chef Markus Söder und führende SPD-Ministerpräsidenten einen Reparaturversuch im Vermittlungsausschuss bereits kategorisch ausschließen, ist die Prämie wohl endgültig Geschichte.</p>
</div>
<div></div>
<div>
<p>Die nun hektisch debattierten Alternativen – von einer Erhöhung der Pendlerpauschale über Stromsteuersenkungen bis hin zu Klingbeils Steuerreformplänen – zeigen, dass die Regierung massiv getrieben ist. Für die deutsche Politik bedeutet dieses Scheitern einen Wendepunkt: Reine Ankündigungspolitik verfängt nicht mehr. Wenn Berlin die Wirtschaft stabilisieren will, darf es Entlastungen nicht länger auf die Betriebe auslagern. Der Mittelstand fordert echte Reformen: strukturellen Bürokratieabbau, verlässliche Energiepreise und echte steuerliche Entlastungen der Leistungsträger, anstatt untauglicher Krisenboni.</p>
</div>
<div></div>
<div>
<p>Ihr</p>
</div>
<div></div>
<div>Achim von Michel</div>
<div>Herausgeber, mittelstandinbayern.de</div>
<div></div>
<div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie Künstliche Intelligenz die deutsche Wirtschaft spaltet</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/wie-kuenstliche-intelligenz-die-deutsche-wirtschaft-spaltet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 12:25:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand Digital]]></category>
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					<description><![CDATA[In der deutschen Unternehmenslandschaft tut sich ein neuer, tiefer Graben auf. Während ein Teil der Wirtschaft die Chancen der Digitalisierung bereits gewinnbringend nutzt, droht der andere den Anschluss zu verlieren. Im Zentrum dieser Entwicklung steht der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Laut der aktuellen „TÜV Weiterbildungsstudie 2026“ öffnet sich die...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div></div>
<div>In der deutschen Unternehmenslandschaft tut sich ein neuer, tiefer Graben auf. Während ein Teil der Wirtschaft die Chancen der Digitalisierung bereits gewinnbringend nutzt, droht der andere den Anschluss zu verlieren. Im Zentrum dieser Entwicklung steht der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Laut der aktuellen „<a href="https://www.tuev-verband.de/pressemitteilungen/der-ki-graben-zwischen-unternehmen-waechst-wer-ki-nutzt-arbeitet-produktiver" target="_blank" rel="noopener">TÜV Weiterbildungsstudie 2026</a>“ öffnet sich die Schere zwischen technologischen Vorreitern und Nachzüglern rasant.</p>
</div>
<div></div>
<h3>Mehr Effizienz mit Künstlicher Intelligenz</h3>
<div>Die repräsentative Forsa-Umfrage unter 500 Unternehmen ab 20 Mitarbeitenden zeigt deutliche Produktivitätsunterschiede. Mehr als jedes zweite Unternehmen (54 Prozent), das KI bereits aktiv im Alltag nutzt, berichtet von <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/mittelstand-im-wandel-16-wirtschaft-der-zukunft-was-leistet-kuenstliche-intelligenz-wirklich/">stark gestiegener Effizienz</a>. Bei den Betrieben, die noch auf generative Tools wie ChatGPT oder Copilot verzichten, spüren hingegen nur magere 14 Prozent solche Effekte. Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands, warnt daher: „Beim Einsatz von KI öffnet sich die Schere zwischen Unternehmen, die die Technologie strategisch nutzen, und denen, die noch am Anfang stehen.“</div>
<div></div>
<div>Aktuell nutzen bereits 56 Prozent der befragten Firmen generative KI im Arbeitsalltag. Die Auswirkungen gehen dabei weit über einfache Texteingaben hinaus. Bei fast jedem dritten KI-Anwender werden bereits ganze Tätigkeiten automatisiert und fast die Hälfte der Nutzer gestaltet ihre internen Arbeitsabläufe komplett neu. Dadurch verändern sich die Wettbewerbsbedingungen in den Branchen massiv.</p>
</div>
<div></div>
<h3>Fehlendes Wissen bremst den Mittelstand aus</h3>
<div>Die größte Hürde für eine flächendeckende Nutzung ist jedoch nicht die Technik, sondern das fehlende Wissen. Jedes zweite deutsche Unternehmen sieht derzeit einen hohen oder sehr hohen Bedarf an Weiterbildung im Bereich KI. Besonders eklatant ist dieser Ruf nach Qualifizierung bei den Betrieben, die KI bereits implementiert haben (71 Prozent), sowie bei Großunternehmen (70-Prozent). Ganz oben auf der Wunschliste stehen anwendungsorientiertes Wissen und ein technologisches Grundverständnis.</div>
<div></div>
<div>Der TÜV-Verband fordert angesichts dieser Daten eine unbürokratische Qualifizierungsoffensive, die sich speziell an den Mittelstand richtet. Denn der entscheidende Engpass der Zukunft liegt laut Bühler nicht an mangelnder Rechenleistung, sondern an der Fähigkeit der Beschäftigten, KI-Systeme sicher und wertschöpfend in bestehende Prozesse zu integrieren.</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie wird „Made in Germany“ wieder zum Gütesiegel?</title>
		<link>https://www.mittelstandinbayern.de/wie-wird-made-in-germany-wieder-zum-guetesiegel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[webmaster MIB]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 May 2026 11:51:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alle News]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[NEWS DEUTSCHLAND]]></category>
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					<description><![CDATA[Fachkräftemangel, erdrückende Bürokratie und geopolitische Verwerfungen: Der deutsche Mittelstand kämpft an vielen Fronten gleichzeitig. Beim „Round Table Mittelstand“ in Berlin diskutierten Anfang Mai rund 30 hochkarätige Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaftsverbänden und Politik, wie der Wirtschaftsstandort Deutschland aus der Krise geführt werden kann. Die zentrale Erkenntnis: Der Mittelstand besitzt die nötige...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>Fachkräftemangel, erdrückende Bürokratie und geopolitische Verwerfungen: Der deutsche Mittelstand kämpft an vielen Fronten gleichzeitig. Beim „Round Table Mittelstand“ in Berlin diskutierten Anfang Mai rund 30 hochkarätige Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaftsverbänden und Politik, wie der Wirtschaftsstandort Deutschland aus der Krise geführt werden kann. Die zentrale Erkenntnis: Der Mittelstand besitzt die nötige Anpassungskraft – doch die Politik muss endlich die Fesseln lösen.</div>
<div></div>
<div>„Der Mittelstand ist anpassungsfähig und findet immer wieder innovative Lösungen“, betonte Prof. Dr. Dr. h.c. Friederike Welter <a href="https://www.ifm-bonn.org/ueber-uns/team/profil/friederike-welter" target="_blank" rel="noopener">(IfM Bonn/Universität Siegen)</a> zur Eröffnung der Konferenz. Entscheidend seien jedoch Rahmenbedingungen, die eine schnelle Reaktion auf neue Anforderungen überhaupt erst zulassen.</p>
</div>
<div></div>
<h2 role="heading">Zwei-Klassen-Mittelstand: Innovation als Überlebensversicherung</h2>
<div>Die Realität in den Betrieben driftet laut <a href="https://www.kfw.de/kfw.de.html" target="_blank" rel="noopener">KfW-Expertin</a> Dr. Jennifer Abel-Koch zunehmend auseinander. Während geopolitische Krisen, die protektionistische US-Zollpolitik und der massive Druck aus China das Vertrauen vieler Unternehmer erodieren lassen, gibt es eine Gruppe, die optimistisch bleibt. Betriebe, die kontinuierlich in Forschung, Entwicklung und <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/finanzbooster-fuer-innovationen-welche-upgrades-2026-bringt/">Prozessinnovationen</a> investieren, blicken deutlich positiver in die Zukunft. Der Grund: Sie federn die explodierenden Lohn- und Energiekosten durch immense Effizienzvorteile ab. Dennoch bleiben Steuern, Energiepreise und Bürokratie für alle die größten Standortrisiken.</div>
<div></div>
<div>Wie tief die Wunden der Energiekrise sitzen, verdeutlichte Dr. Mathias Mainz (IHK NRW): „Gut 41 Prozent der Unternehmen sehen ihre Wettbewerbsfähigkeit massiv gefährdet.“ Die Folge ist fatal für die Zukunft des Standorts: Wichtige Investitionen in Kernprozesse und Innovationen werden auf Eis gelegt. Die Wirtschaftsverbände BDI und ZDH fordern daher ein schnelles Nachbessern der Bundesregierung. Ganz oben auf der Wunschliste: Eine dauerhafte Entfristung der Stromsteuersenkung für das produzierende Gewerbe.</p>
</div>
<div></div>
<h2 role="heading">Ruf nach einem Gesamtkonzept</h2>
<div>Scharfe Kritik an der aktuellen Wirtschaftspolitik gab es von Dr. Constantin Terton (Zentralverband des Deutschen Handwerks). Ständig neue, unkoordinierte Einzelvorschläge würden Betriebe und Beschäftigte massiv verunsichern. „Der Mittelstand braucht endlich ein abgestimmtes Gesamtkonzept für Reformen“, forderte Terton. Dazu gehören spürbare Entlastungen, der konsequente Einsatz von Sonderschulden für Infrastruktur-Investitionen, eine Reform der Sozialsysteme sowie eine ehrliche Schrumpfkur für die aufgeblähte öffentliche Verwaltung.</div>
<div>Dass Regulierung nicht nur blockieren, sondern im Falle der Kreislaufwirtschaft auch neue Märkte schaffen kann, zeigten Dr. Michael Rothgang und Dr. Jochen Dehio (RWI Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung Essen). Ihr Plädoyer: Jedes Gesetz braucht eine konsequente Kosten-Nutzen-Abwägung und muss vor der Einführung in der Praxis erprobt werden.</p>
</div>
<div></div>
<h2 role="heading">Baustelle Selbstständigkeit: Gründer häufig ausbremst</h2>
<div>Ein weiteres Alarmsignal lieferte das <a href="https://www.rkw-kompetenzzentrum.de/" target="_blank" rel="noopener">RKW Kompetenzzentrum</a>. Zwar ist das gesellschaftliche Ansehen von Gründern laut Dr. Natalia Gorynia-Pfeffer weiterhin hoch, doch die realen Rahmenbedingungen für die Selbstständigkeit haben sich dramatisch verschlechtert.</div>
<div>Wie konkret diese Hürden sind, zeigt eine Untersuchung von Dr. Vinzenz Peters (IfM Bonn) zum Mutterschutz im Handwerk: Sagenhafte 89 Prozent der selbstständigen Handwerkerinnen arbeiten trotz Schwangerschaft unter Bedingungen weiter, die im Angestelltenverhältnis verboten wären. Die Angst vor Umsatzverlusten zwingt sie dazu. Ein neues, modulares Fördermodell des IfM Bonn und des Westdeutschen Handwerkskammertags soll diese finanzielle Lücke künftig schließen – ein kleiner, aber wichtiger Baustein, um die Selbstständigkeit in Deutschland wieder sicherer und attraktiver zu machen.</div>
<div></div>
<div></div>
<div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Freistaat im Gründerfieber: Bayerische Gründungstage 2026</title>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2026 10:08:44 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[News Bayern]]></category>
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					<description><![CDATA[Vom 19. bis 21. Mai 2026 verwandelt sich ganz Bayern in eine pulsierende Denkfabrik für die Wirtschaft von morgen. Bei den diesjährigen Bayerischen Gründungstagen steht das Unternehmertum drei Tage lang im Rampenlicht, um dem wirtschaftlichen Nachwuchs eine reichweitenstarke Bühne zu bieten. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie setzt...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 19. bis 21. Mai 2026 verwandelt sich ganz Bayern in eine pulsierende Denkfabrik für die Wirtschaft von morgen. Bei den diesjährigen <a href="https://www.gruenderland.bayern/gruender-community/bayerische-gruendungstage-2026/" target="_blank" rel="noopener">Bayerischen Gründungstagen</a> steht das Unternehmertum drei Tage lang im Rampenlicht, um dem wirtschaftlichen Nachwuchs eine reichweitenstarke Bühne zu bieten. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie setzt gemeinsam mit seiner zentralen Initiative <a href="https://www.gruenderland.bayern/" target="_blank" rel="noopener">Gründerland Bayern</a> ein unübersehbares Zeichen für Aufbruchstimmung. In enger Zusammenarbeit mit einem landesweiten, schlagkräftigen Partnernetzwerk lädt das Ministerium zu rund 60 komplett kostenfreien Veranstaltungen ein. Die Initiative richtet sich an alle, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen wollen, bereits mitten in der Aufbauphase stecken oder eine etablierte Firma im Zuge einer Nachfolge übernehmen möchten. Das übergeordnete Ziel der Aktionstage ist es, den <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/start-up-gruenden-die-wichtigsten-schritte-fuer-den-erfolgreichen-start/">Gründergeist</a> von der Oberpfalz bis ins Allgäu sichtbar zu machen, Barrieren abzubauen und wichtige Innovationsimpulse für den gesamten Wirtschaftsstandort zu setzen.</p>
<h3>Breites Programmangebot vom Workshop bis zur Großmesse</h3>
<p>Das Veranstaltungsprogramm zeichnet sich durch eine enorme thematische Bandbreite aus, die exakt auf die unterschiedlichen Phasen einer Unternehmensphase zugeschnitten ist. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet ein dichter Mix aus interaktiven Praxis-Workshops, inspirierenden Podiumsdiskussionen und kreativen Hackathons, bei denen innovative Lösungsansätze für die Herausforderungen von morgen erarbeitet werden. Darüber hinaus bieten Gründermessen und informelle Netzwerktreffen die perfekte Plattform, um sich auf Augenhöhe auszutauschen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und das eigene Vorhaben vor potenziellen Partnern oder Investoren zu präsentieren.</p>
<p>Das Programm erstreckt sich über den gesamten Freistaat und setzt starke regionale Akzente. Zu den besonderen Publikumsmagneten gehört in diesem Jahr die traditionsreiche <a href="https://www.baystartup.de/startups/startup-demo-nights" target="_blank" rel="noopener">Startup Demo Night in München</a>, auf der junge Unternehmen ihre Prototypen einem breiten Publikum vorstellen. In Augsburg lädt das Open Community Meetup zum branchenübergreifenden Networking ein, während die Gründungsmesse Aschaffenburg als regionaler Knotenpunkt fungiert. Wer sich gezielt für das Thema Unternehmensübernahme interessiert, findet in Neu-Ulm mit dem Format &#8222;Dein Shortcut ins Unternehmertum&#8220; maßgeschneiderte Beratung zur Existenzgründung und Betriebsnachfolge. Das Spektrum deckt somit den gesamten Lebenszyklus eines Unternehmens ab – von der allerersten Ausarbeitung des Businessplans bis hin zum erfolgreichen Exit.</p>
<h3>Bayern festigt Spitzenposition im Start-up-Ranking</h3>
<p>Die Aktionstage unterstreichen die starke Position, die sich der Freistaat im nationalen Vergleich erarbeitet hat. Bayern agiert als deutscher Spitzenreiter bei den Start-up-Gründungen und konnte diese Führungsposition im vergangenen Jahr weiter festigen. Beeindruckende Zahlen untermauern diesen Erfolg: Allein im Vorjahr wurden im Freistaat 785 Start-up-Neugründungen registriert. Insgesamt verzeichnet das Land 4.406 aktive Start-ups, die durch ein massives Finanzierungsvolumen von rund 3,3 Milliarden Euro gestützt werden. Damit positioniert sich Bayern im bundesweiten Vergleich auf dem ersten Platz.<br />
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger betont, dass diese Spitzenwerte das direkte Resultat einer langfristig angelegten, verlässlichen Wirtschaftspolitik sind. Das Gründungsökosystem im Freistaat zeichne sich durch eine lückenlose Unterstützungskette aus. Die bayerische Landespolitik greift jungen Unternehmen gezielt mit passgenauen Förderprogrammen unter die Arme. Moderne digitale Gründerzentren im ländlichen Raum wie in den Ballungszentren, professionelles Coaching sowie eine umfassende strategische Beratung bieten Gründern von Beginn an die notwendige Infrastruktur.</p>
<h3>Starkes Netzwerk sichert langfristigen Erfolg</h3>
<p>Hinter diesem Erfolg steht das dichte Netzwerk der Initiative Gründerland Bayern. Als zentrale Anlaufstelle des Wirtschaftsministeriums bündelt die Initiative die Kompetenzen von über 350 Partnern aus dem gesamten Freistaat. Hier arbeiten Hochschulen, forschungsnahe Einrichtungen, Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Finanzierungsinstitutionen sowie kommunale Wirtschaftsförderungen Hand in Hand. Dieses Ökosystem stellt sicher, dass wertvolles Know-how und frisches Kapital genau dort ankommen, wo neue Arbeitsplätze entstehen und die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Wirtschaft nachhaltig gesichert wird.</p>
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		<title>Stillstand am Kreditmarkt: Mittelstand geht die Puste aus</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 06:00:53 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[NEWS DEUTSCHLAND]]></category>
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					<description><![CDATA[In der deutschen Wirtschaft macht sich eine gefährliche Starre breit. Die aktuelle Studie KfW-ifo-Kredithürde Q1 2026 offenbart eine besorgniserregende Entwicklung: Während die Hürden für Bankkredite auf extrem hohem Niveau verharren, bricht das Interesse der Unternehmen an frischem Kapital historisch ein. Was als vorübergehende Vorsicht begann, entwickelt sich zunehmend zu einer...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>In der deutschen Wirtschaft macht sich eine gefährliche Starre breit. Die aktuelle Studie <a href="https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/News-Details_891968.html">KfW-ifo-Kredithürde Q1 2026</a> offenbart eine besorgniserregende Entwicklung: Während die Hürden für Bankkredite auf extrem hohem Niveau verharren, bricht das Interesse der Unternehmen an frischem Kapital historisch ein. Was als vorübergehende Vorsicht begann, entwickelt sich zunehmend zu einer strukturellen Investitionsblockade für das Rückgrat der deutschen Wirtschaft.</p>
<h3>Rekordwerte bei den Kreditbeschränkungen</h3>
<div>Nachdem die Kredithürde für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Ende 2025 mit 37,8 % einen absoluten Höchststand erreicht hatte, entspannte sich die Lage zum Start in das Jahr 2026 nur minimal. Laut der KfW-Studie berichten weiterhin 34 % der Mittelständler von einem <a href="https://www.mittelstandinbayern.de/unternehmenskredite-in-deutschland-schwerer-zu-bekommen/">restriktiven Verhalten der Banken</a>. Besonders brisant: Innovative und digitalisierungsaktive Firmen haben es noch schwerer. Laut KfW-Analyse scheitern innovative Mittelständler mit einer um 7 Prozentpunkte höheren Wahrscheinlichkeit in Kreditverhandlungen als andere Unternehmen. Die Banken agieren angesichts der schwachen Konjunktur und geopolitischer Unsicherheiten – wie den Auswirkungen des Iran-Kriegs – demnach äußerst vorsichtig, so die KfW:</div>
<blockquote>
<div>„Banken scheinen wegen der vielfältigen wirtschaftlichen Herausforderungen von einer Verschlechterung der Fundamentaldaten der Unternehmen auszugehen.“</div>
</blockquote>
<h3 role="heading">Investitionsunlust erreicht Zehn-Jahres-Tief</h3>
<div>Doch die eigentliche Gefahr für den Standort Deutschland liegt auf der Nachfrageseite. Der deutsche Mittelstand scheint den Glauben an eine schnelle Besserung verloren zu haben. Laut aktueller Sonderbefragung ziehen nur noch 27 % der Mittelständler einen Bankkredit für Investitionen überhaupt in Betracht – das ist der tiefste Stand seit zehn Jahren. Im Dienstleistungssektor ist der Einbruch besonders dramatisch: Wollten dort 2017 noch 73 % der Betriebe Kredite nutzen, sind es aktuell nur noch 21 %. Die Unternehmen meiden Schulden, wo sie nur können, was die <a href="https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/Pressemitteilungen-Details_890048.html">KfW Research</a> zu einer klaren Einordnung zwingt:</div>
<blockquote>
<div>„Bislang sehen wir am Kreditmarkt keine Signale für eine signifikante Belebung der Kreditnachfrage“.</div>
</blockquote>
<h3 role="heading">Bedeutung für die Gesamtwirtschaft</h3>
<div>Für die deutsche Wirtschaft ist dieser Befund ein Alarmsignal. Der Mittelstand trägt fast die Hälfte der jährlichen Unternehmensinvestitionen in Deutschland. Wenn dieser Motor aufgrund von Unsicherheit über Energiepreise, bürokratische Vorgaben und eine fragile Weltlage ins Stocken gerät, droht Deutschland den Anschluss bei der Transformation zu verlieren.</div>
<div></div>
<div>Das Paradoxon der aktuellen Lage: Während die Eigenkapitalquoten der Unternehmen 2024 sogar leicht auf 30,7 % gestiegen sind und damit eigentlich eine solide Basis für Investitionen bieten würden, sorgt der „bekannte Dreiklang aus Hemmnissen“ – Konjunkturschwäche, Preisniveau und Regulierung – für einen Stillstand.</div>
<p><h3 role="heading">Warten auf die Trendwende</h3>
<div>Eine echte Erholung am Kreditmarkt ist also vorerst nicht in Sicht. Zwar könnten die für den weiteren Jahresverlauf erwarteten wirtschaftlichen Aufhellungen Impulse liefern, doch bleibt die Risikolage angespannt. Ohne ein deutliches Signal für stabile Rahmenbedingungen und sinkende bürokratische Lasten wird das Kreditinteresse des Mittelstands wohl auf dem aktuellen Tiefpunkt verharren – mit fatalen Folgen für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.</div>
<div></div>
</div>
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