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	<title>MT Portal Blog</title>
	
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		<title>Für Autoren und Vielschreiber: Der neue Papyrus Autor 5</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 00:17:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maurice Thomás</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlungen für den Wunschzettel]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews & Kritik]]></category>
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		<description><![CDATA[Pünktlich zum Fest hat »R.O.M.logicware« die fünfte Version von »Papyrus Autor« veröffentlicht. Die Softwareanwendung richtet sich primär an Autoren und Vielschreiber und konnte schon mit ihren Vorgängern Schriftsteller und Fachzeitschriften überzeugen. Der Bestseller-Autor Andreas Eschbach (»Das Jesus Video«) widmete ihr gleich mehrere Artikel auf seiner Webseite. Er kommt dabei zu dem Fazit, dass »Papyrus ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2011/12/Papyrus5.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-1146" style="margin: 5px;" title="Papyrus5" src="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2011/12/Papyrus5-300x273.png" alt="" width="300" height="273" /></a>Pünktlich zum Fest hat »R.O.M.logicware« die fünfte Version von »Papyrus Autor« veröffentlicht. Die Softwareanwendung richtet sich primär an Autoren und Vielschreiber und konnte schon mit ihren Vorgängern Schriftsteller und Fachzeitschriften überzeugen. Der Bestseller-Autor Andreas Eschbach (»Das Jesus Video«) widmete ihr gleich <a href="http://www.andreaseschbach.de/files/papyrus-autor.html" target="_blank">mehrere Artikel</a> auf <a href="http://www.andreaseschbach.de/schreiben/papyrus/papyrus.html" target="_blank">seiner Webseite</a>. Er kommt dabei zu dem Fazit, dass »Papyrus Autor« die Software für Autoren schlechthin ist.<br />
Im vorigen Jahr habe ich Ihnen die Vorgängerversion <a href="http://www.mtmediaportal.de/fur-autoren-und-vielschreiber-%c2%bbpapyrus-autor-4%c2%ab-veroffentlicht-review/" target="_blank">ausführlich vorgestellt</a>. Natürlich lasse ich es mir jetzt nicht nehmen, auch die neue Version auf Herz und Nieren zu prüfen.<span id="more-1145"></span></p>
<p><strong>Was unterscheidet Papyrus von anderen Office-Paketen?</strong><br />
Was an »Papyrus Autor« auch in der aktuellen Version überzeugt, sind, neben den mächtigen Werkzeugen für Autoren, vor allem seine Schnelligkeit und die ressourcensparende Stabilität, mit der das Programm läuft. Ich habe mit Version 4 intensiv über ein Jahr gearbeitet und nicht einen einzigen Hänger oder Absturz der Software zu verzeichnen. Ein Schelm würde jetzt vielleicht sagen: »Versuchen Sie das mal mit MS Word &#8230;«<br />
»Papyrus Autor« kann von Hause aus die auf einem USB-Stick portabel eingesetzt werden. Dieses Feature ist gemeinsam mit der in »Papyrus Autor 5« hinzugefügten Cloud-Unterstützung ein klarer Pluspunkt für die Anwendung.<br />
Wie schon bei den Vorgängern üblich, kommt »Papyrus Autor 5« mit der aktuellsten Ausgabe des »Duden Korrektors« daher. Müßig zu betonen, dass der »Duden Korrektor« den implementierten Rechtschreibprüfungen anderer Programme haushoch überlegen ist. Für die Version 8 hat der Brockhaus Dudenverlag unter anderem die internen Algorithmen verbessert und der modernen deutschen Sprache angepasst. Mit über 5000 neuhinzugefügten Wörtern, einem eigenen Thesaurus und 7 neuen Fehleranalysen für die Grammatik dürfte der »Duden Korrektor 8« den ersten Platz der Grammatik- und Rechtschreibprüfungs-Programme einnehmen.</p>
<p><strong>Papyrus Autor vs. Papyrus Office</strong><br />
Während »Papyrus Autor 5« alle Funktionen der Suite beinhaltet, steht mit »Papyrus Office« eine abgespeckte Version der Software zur Verfügung, die sich eher an normale Büroanwender richtet. »Papyrus Office« verfügt zum Beispiel nicht über die autorenspezifischen Werkzeuge wie Stilanalyse und Lesbarkeitseinschätzung. Eine detaillierte Beschreibung der Unterschiede finden Sie hier.</p>
<p><strong>Die Stärken von Papyrus Autor 5</strong><br />
»Papyrus Autor 5« ist auf die Bedürfnisse von Autoren und Vielschreibern ausgerichtet. Hierzu bietet die Software eine Fülle von zum Teil einmaligen Werkzeugen an. Die eingebaute Stil-Analyse, die im Kern auf Andreas Eschbachs »10-Punkte-Text-ÜV« basiert, warnt den Schreiber durch farbliche Hervorhebungen zum Beispiel vor Füllwörtern und Wortwiederholungen. Die konfigurierbare Lesbarkeitseinschätzung und die Notiz- und Gliederungswerkzeuge helfen aktiv beim Verfassen besserer Texte. Da ich diese Werkzeuge bereits in meiner <a href="http://www.mtmediaportal.de/fur-autoren-und-vielschreiber-%c2%bbpapyrus-autor-4%c2%ab-veroffentlicht-review/" target="_blank">Review von »Papyrus Autor 4«</a> beschrieben habe, möchte ich Ihnen sofort die Neuerungen in »Papyrus Autor 5« ausführlich vorstellen.</p>
<p><strong>Die wichtigsten Neuerungen in Version 5</strong><br />
Optisch ist sich »Papyrus Autor« treu geblieben. Die Benutzeroberfläche wurde nur dezent modernisiert, so dass jedem alteingesessenen Anwender der Umstieg auf die brandneue Version durch Beständigkeit leicht gemacht wird. Neue Benutzer finden sich aufgrund der übersichtlichen Struktur rasch zurecht. Das gesamte Look &amp; Feel ist beeindruckend klar, aufgeräumt und zweckmäßig. Auch in Version 5 wird der Benutzer nicht mit überflüssigem Schnickschnack abgelenkt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Der Navigator</em></span><br />
Mit dem neuen Navigator wurde »Papyrus Autor 5« ein leistungsstarkes Feature hinzugefügt. Er erleichtert Autoren den Überblick über die Struktur eines Werkes und kann außerdem mit Statusicons und farblichen Hervorhebungen weitere Hilfestellungen bei der Gliederung leisten. Optional können zusätzliche Informationen, wie zum Beispiel Kommentare und agierende Personen automatisch im Navigator angezeigt werden. Unter dem Navigator-Fenster, welches links vom Text eingeblendet wird, befindet sich die Info-Rubriken, die Informationen zu einem Kapitel oder einer Szene enthalten können. Notizen können entweder explizit für ein Kapitel oder global für das ganze Dokument angelegt werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Die Figuren-Datenbank</em></span><br />
Besonders Autoren von längeren Geschichten oder Romanen werden dieses neue Feature zu schätzen wissen. Die Figurendatenbank ist direkt mit dem Dokument verknüpft. In ihr können alle Details zu den Charakteren einer Geschichte detailliert erfasst werden. Über die sogenannten »(automatischen) HyperOffice-Links«, die es so nur in Papyrus gibt, können die Charaktere im Text automatisch mit den entsprechenden Einträgen der Datenbank verkettet werden. »Papyrus Autor 5« kann hierbei selbständig anhand der Namen und der Synonyme für eine Person die Akteure im Text identifizieren und markieren. Im Navigator können so alle Figuren angezeigt werden, die in einer Szene oder einem Kapitel vorkommen.<br />
Hier mal ein kleines Beispiel, welches zeigen soll, wie sinnvoll und zeitsparend diese Funktion sein kann:<br />
Nehmen wir an, Sie verfassten einen Thriller, indem ein wahnsinniger Deutschlehrer barbarisch jene meuchelt, die mit falsch gesetzten Apostrophen werben. Im letzten Drittel Ihres Romans angelangt stellen Sie fest, dass Sie noch Änderungen an der Figur des Mörders vornehmen wollen. Sämtliche Passagen, in denen der Mörder in Erscheinung tritt, von Hand herauszusuchen dürfte eine Sisyphusarbeit sein. Da »Papyrus Autor 5« nicht nur den Namen der Figur, sondern eben auch die weiteren Namen für den Akteur gespeichert und mit automatischen HyperOffice-Links verknüpft hat, können Sie spielend leicht im Navigator sehen, in welchen Kapiteln und Szenen die Figur auftritt.<br />
Ähnliche HyperOffice-Links können zum Beispiel für »Dinge« und »Orte« angelegt werden. Somit stellen diese Links zusammen mit den verknüpften Datenbanken eine enorme Arbeitserleichterung für Autoren dar.</p>
<p><em><span style="text-decoration: underline;">Dialoge optimieren</span></em><br />
Kommen wir nun zu einem Feature, welches auf eine Anregung <a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas Eschbach' target='_blank'>Andreas Eschbachs</a> zurückgeht. Eschbach sagt, dass ein guter Dialog für sich alleine bestehen kann, also ohne eine Kennzeichnung, wer die Zeilen spricht. Um die eigenen Dialoge auf diese Qualität zu prüfen, bietet »Papyrus Autor 5« mit der Option »nur wörtliche Rede anzeigen« eine Möglichkeit, die Dialoge hervorzuheben. Wird sie aktiviert, werden alle Passagen in Anführungszeichen hervorgehoben und der übrige Text farblich ausgeblendet. Ein geniales Tool, welches vor allem Romanautoren zu schätzen wissen dürften.</p>
<p><em><span style="text-decoration: underline;">Arbeitsmodi und Sets</span></em><br />
Photoshop kann es schon lange und »Papyrus Autor 5« kann es jetzt auch: Den Arbeitsbereich der Aufgabe oder den persönlichen Vorlieben anpassen und speichern. Somit hat der Benutzer die Kontrolle über das Layout des Arbeitsbereiches, die Symbolleiste und ein- bzw. abgeschaltete Funktionen der Software. Verschiedene Sets können definiert, gespeichert und jederzeit aufgerufen werden.<br />
Eine weitere Neuerung sind die »Dokumenten-Sets«, die den schnellen Wechsel zwischen zusammengehörigen Dateien eines Projektes ermöglichen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><em>Cloud</em></span><br />
Mit »Papyrus Autor 5« besteht jetzt auch die Möglichkeit, die eigenen Dokumente mit einem Cloud-Dienst, wie zum Beispiel <a href="http://www.dropbox.com" target="_blank">DropBox</a>, zu synchronisieren. Als zusätzliche Sicherheit bietet »Papyrus Autor 5« die Option an, für in der Cloud gespeicherte Dokumente ein Passwort zu vergeben und diese verschlüsselt zu speichern. Selbst wenn also jemand das in der Cloud gespeicherte Manuskript des neuen Romans ergattern kann, so ist es ohne Kenntnis des Passwortes nutzlos.</p>
<p><strong>Weitere Verbesserungen und Neuerungen</strong><br />
In »Papyrus Autor 5« wurde die eingebaute Autokorrektur erneut massiv verbessert. Satzzeichen werden jetzt nach der Umstellung von Teilsätzen optimiert und die Teile »gesäubert«. Doppelte Satzzeichen oder Leerstellen gehören damit der Vergangenheit an.<br />
Eine neue Funktion erlaubt das schnelle vertauschen von Wörtern rechts und links von einem anderen Wort. So wird im Handumdrehen aus »Mit Liebe und Lust« das wohlklingende »Mit Lust und Liebe«.<br />
Eine <a href="http://papyrus.de/Autor%205%20Neuerungen.pdf" target="_blank">detaillierte Liste mit allen Neuerungen</a> und Verbesserung findet man auf der <a href="http://www.papyrus.de" target="_blank">Produkthomepage</a>. Angemerkt sei noch, dass »Papyrus Autor 5« selbstverständlich diverse Formate importieren und in alle gängigen Formate, inklusive dem ePub-Format, exportieren kann.</p>
<p><strong>Preis und Leistung</strong><br />
Mit 169.- € hat »Papyrus Autor 5« einen stolzen Preis, für den man jedoch einiges geboten bekommt. Die reine Office-Suite, ohne die Autorenwerkzeuge, schlägt mit 129.- € zu Buche. Wer bereit ist, sich für Papyrus von seiner alten Textverarbeitung zu trennen und die CD an R.O.M.Logicware schickt, verschafft sich damit einen Preisnachlass von 20.- €. Schüler und Studenten erhalten ebenfalls eine Ermäßigung. Die Upgrades von früheren Versionen auf »Papyrus Autor 5« sind allesamt für unter 100.- € zu haben bzw. sogar kostenlos, wenn Sie »Papyrus Autor 4« in den letzten zwei Monaten erstanden haben.<br />
Auch wenn die Software auf den ersten Blick etwas kostspielig erscheinen mag, so muss man sagen, dass sie jeden Cent wert ist und dem ambitionierten Benutzer Möglichkeiten bietet, mit der kein anderes Programm aktuell aufwarten kann.</p>
<p><strong>Für wen eignet sich Papyrus Autor?</strong><br />
Kurz und bündig formuliert ist »Papyrus Autor 5« für jeden gedacht, der bessere Texte verfassen will. Für jeden, der Wert auf eine schnelle und zuverlässige Anwendung legt und Computerprogramme bevorzugt, die ressourcensparend arbeiten. Für Schüler, Studenten und natürlich Autoren, egal ob sie nun Sachbücher oder Belletristik schreiben, ob sie nun Blogger sind oder einfach Hobbyisten. Für jeden, der gerne und viel schreibt, ist »Papyrus Autor 5« das Mittel der Wahl.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
»Papyrus Autor 5« überzeugt durch Stabilität, Schnelligkeit und innovative Werkzeuge für Autoren. Sämtliche Neuerungen sind eine Bereicherung. Kein überflüssiger Ballast oder exotische Features, die kein Mensch braucht. Für deutschsprachige Autoren ist und bleibt Papyrus die Software schlechthin und ich kann sie jedem, der gerne schreibt, nur ans Herz legen.<br />
Besuchen Sie am besten heute noch die <a href="http://www.papyrus.de" target="_blank">Website des Herstellers</a> und laden Sie sich die <a href="http://papyrus.de/demo.htm" target="_blank">kostenlose Demoversion</a> herunter. Sie werden von »Papyrus Autor 5« begeistert sein.<br />
<span style="color: #ff0000;"><strong>Wenn Sie »Papyrus Autor 5« bis zum 22.12 um 14.00 Uhr bestellen, garantiert R.O.M.logicware eine pünktliche Lieferung bis zum 24.12.<br />
<a href="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2011/12/PapAut5_Rating.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1149" title="PapAut5_Rating" src="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2011/12/PapAut5_Rating-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><br />
</strong></span></p>
<p>(-th-)</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.mtmediaportal.de/?flattrss_redirect&amp;id=1145&amp;md5=cb349dcb9499a908e760b25578fee458" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MtPortalBlog/~4/FbZXL1nddQg" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>DVD-Tipp für Mentalisten und solche, die es werden wollen</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MtPortalBlog/~3/ZzZUs0gmN5c/</link>
		<comments>http://www.mtmediaportal.de/dvd-tipp-fur-mentalisten-und-solche-die-es-werden-wollen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 13:32:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maurice Thomás</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute möchte ich mich erneut der Zauberei, genauergesagt der Mentalmagie, widmen. Bereits vor zwei veröffentlichte der bedeutende US-Mentalist {en:Richard Osterlind} die DVD-Box "13 Steps To Mentalism" basierend auf dem Buch des im letzten Jahr verstorbenen {en:Tony Corinda}. Die 13 Stufen zählen heute zu den Grundlagenwerken für Mentalmagier und auch Richards DVDs haben das Zeug ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2010/11/Osterlind13Steps-DVD.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-829" style="margin: 5px;" title="Osterlind13Steps-DVD" src="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2010/11/Osterlind13Steps-DVD-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Heute möchte ich mich erneut der Zauberei, genauergesagt der Mentalmagie, widmen. Bereits vor zwei veröffentlichte der bedeutende US-Mentalist <a href='http://en.wikipedia.org/wiki/Richard Osterlind' target='_blank'>Richard Osterlind</a> die DVD-Box &#8220;13 Steps To Mentalism&#8221; basierend auf dem Buch des im letzten Jahr verstorbenen <a href='http://en.wikipedia.org/wiki/Tony Corinda' target='_blank'>Tony Corinda.</a> Die 13 Stufen zählen heute zu den Grundlagenwerken für Mentalmagier und auch Richards DVDs haben das Zeug dazu, ein Klassiker zu werden, wie schon das Buch. Aus diesem Grunde möchte ich Ihnen dieses Werk erneut ans Herz legen.<br />
<span id="more-1138"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Inhalt und Umfang</strong></span></p>
<p>Die DVD-Box enthält sechs DVDs mit insgesamt 12 Stunden Laufzeit, auf denen die »13 Steps« einzeln erläutert werden. Jede Stufe befasst sich, gemäß der Buchvorlage, mit einem Aspekt der modernen Mentalmagie. Natürlich enthält die DVD nicht alle Tricks der Buchkapitel &#8211; sonst wären es wohl deutlich mehr DVDs geworden. Osterlind hat für jede Stufe einige Routinen exemplarisch ausgewählt und erklärt diese im Detail. Da das Buch schon vor über 40 Jahren geschrieben wurde, sind natürlich einige der im Buch erklärten Techniken nicht mehr ganz up-to-date, aber auch diesem Aspekt hat Richard Osterlind rechnung getragen und sie entsprechend für die DVDs modernisiert.</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.mtmediaportal.de/dvd-tipp-fur-mentalisten-und-solche-die-es-werden-wollen/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a><br />
<div class="hide-this-part-wrap"><div class="hide-this-part-more" id="hide-this-part-0" morelink-text="Inhaltsverzeichnis der DVDs">Inhaltsverzeichnis der DVDs »</div><div class="hide-this-part" status="invisible"><br />
<span style="text-decoration: underline;"><strong>DISC 1 </strong></span></p>
<ul>
<li><strong>Introduction to Corinda’s 13 Steps to Mentalism</strong></li>
<li><strong>Step One – Swami Gimmick </strong></li>
<li>Introduction</li>
<li>Discussion of the Book</li>
<li>Swami Gimmick – Discussion</li>
<li>An Opening Effect</li>
<li>A Stage Effect</li>
<li>Dartboard Prediction</li>
<li>A First Class Newspaper Effect</li>
<li>Matches or Cigarettes</li>
<li>A Close-Up Quickie</li>
<li>Living and Dead</li>
<li><strong>Step Two – Pencil, Lip, Sound and Muscle Reading </strong></li>
<li>Introduction</li>
<li>The Spectator as the Telepathist</li>
<li>Just Chance (Impromptu)</li>
<li>Ghost Deck</li>
<li>Sujan Location</li>
<li>Muscle Reading – Discussion</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>DISC 2 </strong></span></p>
<ul>
<li><strong>Step Three – Mnemonics and Mental Systems </strong></li>
<li>Introduction</li>
<li>The Amazing Memory Test</li>
<li>A Day For Any Date</li>
<li>Extraction of Cube Roots</li>
<li>Magic Square</li>
<li>Knight’s Tour</li>
<li>Simple Card Systems</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>DISC 3 </strong></span></p>
<ul>
<li><strong>Step Four – Predictions </strong></li>
<li>Introduction</li>
<li>What is a Prediction? – Discussion</li>
<li>Predictions, Billet Knives, Pencils, and Indexes – Discussion</li>
<li>A Million to One</li>
<li>The £75,000 Test</li>
<li>Astronomical</li>
<li>The Third Choice</li>
<li>The Prophesy</li>
<li>Hanging Prediction</li>
<li><strong>Step Five – Blindfold and X-Ray Eyes </strong></li>
<li>Introduction</li>
<li>S ightless Vision Act</li>
<li>Impromptu Test (performance only)</li>
<li>Mental Masterpiece (Fogel’s Newspaper Prediction)</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>DISC 4 </strong></span></p>
<ul>
<li><strong>Step Six – Billets Introduction </strong></li>
<li>Billets – Discussion</li>
<li>Center Tear</li>
<li>Jaks’ Crystal Locket</li>
<li>Three Little Questions</li>
<li>Great Minds Think Alike</li>
<li><strong>Step Seven – Book Tests </strong></li>
<li>Introduction</li>
<li>A Classic Swindle</li>
<li>My Word</li>
<li>A Lesson in Mentalism</li>
<li>The Missing Link</li>
<li>The Crossword Puzzle</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>DISC 5 </strong></span></p>
<ul>
<li><strong>Step Eight – Two-Person Telepathy </strong></li>
<li>Introduction</li>
<li>Two-Person Telepathy</li>
<li><strong>Step Nine – Mediumistic Stunts</strong></li>
<li>Introduction Mediumistic Stunts</li>
<li>Cold Hand</li>
<li>Zarkamorta II</li>
<li>Spirit Slates</li>
<li><strong>Step Ten – Card Tricks </strong></li>
<li>Introduction</li>
<li>Photo Memory</li>
<li>Incredible Slate Test</li>
<li>Teleprognos</li>
<li>Birds of a Feather</li>
<li>Blind Coincidence</li>
<li>Two Minds</li>
<li>Before Your Very Eyes</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>DISC 6 </strong></span></p>
<ul>
<li><strong>Step Eleven – The Question and Answer Act </strong></li>
<li>Introduction</li>
<li>The Question and Answer Act</li>
<li><strong>Step Twelve – Publicity Stunts </strong></li>
<li>Introduction</li>
<li>Publicity Stunts – Discussion</li>
<li><strong>Step Thirteen – Patter and Presentation</strong></li>
<li>Introduction</li>
<li>Patter and Presentation – Discussion</li>
</ul>
<p></div><!-- .hide-this-part --></div><!-- hide-this-part-wrap --><br />
Für mich als jemanden, der sich seit mehr als zwei Jahrzehnten mit der Zauberei und seit fast einem davon mit der Mentalmagie befasst, sind vor allem die Gespräche zwischen Osterlind und Jim Sisti von besonderem Interesse. In diesen Gesprächen werden die Feinheiten herausgearbeitet und wirkliche jede Technik umfassend besprochen. Hier treffen die Inhalte des Buches auf Osterlinds 40jährige Berufserfahrung als Mentalzauberer. Gerade auch die »alten Hasen« werden diese Gespräche als die wahren Perlen dieser DVDs zu schätzen wissen.</p>
<p>[Im Feed kann dieses Video nicht angezeigt werden.<a href="http://www.mtmediaportal.de/dvd-tipp-fur-mentalisten-und-solche-die-es-werden-wollen/">Klicke zum Blogeintrag um das Video anzusehen.]</a></p>
<div id="attachment_847" class="wp-caption alignright" style="width: 228px"><a href="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2010/12/osterlind.jpg"><img class="size-medium wp-image-847 " style="margin: 5px;" title="osterlind" src="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2010/12/osterlind-218x300.jpg" alt="" width="218" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Richard Osterlind</p></div>
<p>Für besonders gelungen halte ich den Aspekt, dass Richard Osterlind deutlich herausstellt, wie die einzelnen Stufen ineinander greifen und sich ergänzen. Er hat die Routinen aus den einzelnen Stufen zu einem beeindruckenden Mentalakt zusammengefügt. Im Gegensatz zu anderen DVDs dieser Art, wo Tricks und Erklärungen in Blöcken aufeinander folgen, wurde hier ein etwas anderes Konzept verwendet. Zuerst wurde der ganze Mentalakt vor Publikum aufgezeichnet und Ausschnitte aus diesem Akt bilden dann immer die Einleitung zur jeweiligen Stufe. Man sieht also erst die betreffenden Routinen zu einer Stufe und danach folgt die ausführliche Erklärung.</p>
<p>Erwähnenswert ist auch, dass Richard deutlich macht, wie wichtig es ist, mehrere Methoden zu beherrschen, um einen bestimmten Effekt zu erzielen. Konkret geht es hierbei um eine besonders skeptische Zuschauerin, die einen Verdacht hat, wie etwas gemacht wurde und dadurch, dass er den selben Effekt nocheinmal mit einer anderen Methode zur Vorführung bringt, kann er ihr den Wind aus den Segeln nehmen und sie vollends verblüffen.</p>
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<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Buch vs. DVD-Set</strong></span></p>
<p>Natürlich fehlen auf der DVD viele der im Buch vorgestellten Routinen, was dem Medium DVD zugunsten der Laufzeit geschuldetet ist. Das DVD-Set konzentriert sich primär auf die Vermittlung der Techniken und nutzt die Routinen mehr oder weniger zur verdeutlichung der praktischen Anwendung im Mentalakt. In meinen Augen ergänzen sich beide Werke perfekt und Osterlind gelingt es hier, viele wichtige Aspekte, die im Buch nur kurz angesprochen werden, in den Gesprächen mit Jim Sisti deutlich herauszuarbeiten und eigene Erfahrungen einfließen zu lassen.<br />
Auch bei der Auswahl der Routinen ist es Richard gelungen, mich zu überraschen. Er hat einige Effekte ausgewählt, die einem beim Lesen vielleicht etwas zu &#8220;schwach&#8221; vorkommen, die aber &#8211; wenn man sie dann in der Vorführung sieht &#8211; absolut überzeugen.</p>
<div id="attachment_831" class="wp-caption alignleft" style="width: 197px"><a href="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2010/12/corinda.jpg"><img class="size-full wp-image-831 " style="margin: 5px;" title="Tony Corinda" src="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2010/12/corinda.jpg" alt="" width="187" height="282" /></a><p class="wp-caption-text">Tony Corinda</p></div>
<p>Corindas Buchist mittlerweile zur &#8220;Bibel der Mentalisten&#8221; avanciert und hat den Status eines Grundlagenwerkes, das jeder Mentalmagier gelesen haben sollte. Richards DVD-Set ist hierzu die ideale Ergänzung und hat ebenfalls das Zeug dazu, ein Klassiker für kommende Generationen von Mentalisten zu werden. Jedes Werk ist für sich alleine schon brilliant, gemeinsam aber stellen sie einen reichhaltigen Fundus an Wissen und Routinen dar, der seinesgleichen sucht. Als Grundlagenwerke unentbehrlich für jeden, der sich mit der Thematik ernsthaft befassen möchte. Beide stehen in einer Reihe mit Werken wie dem &#8220;Handbuch der Magie&#8221; von Zmeck (in Deutschland) oder dem &#8220;Tarbell Course&#8221; von Harlan Tarbell.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fazit</strong></span></p>
<p>Ich kann dieses DVD-Set nur voll und ganz jedem empfehlen, der sich ernsthaft mit Mentalmagie befassen und sein Publikum verzaubern möchte. Allerdings sei angemerkt, dass das DVD-Set ausschließlich in englischer Sprache erhältlich ist und die DVDs über keine deutschen Untertitel verfügen. Gute Englischkenntnisse sind also Voraussetzung, um dieses Werk genießen zu können.</p>
<p>Ich besitze diese DVDs seit ihrem Erscheinen vor einem Jahr. Ich habe sie mir seitdem etliche Male angesehen und bei jedem Ansehen neue Aspekte entdeckt. Wie auch das Buch sollte dieses DVD-Set aus dem Hause L&amp;L Publishing in keinem Mentalisten-Haushalt fehlen. Zudem sind die DVDs ob ihrer Visualität für viele Einsteiger in die Materie vielleicht besser geeignet, als das Buch. Das ändert aber nichts daran, dass man beides immer griffbereit haben sollte.</p>
<p>Das abschließende Fazit jedoch möchte ich dem Meister selbst, Tony Corinda, überlassen, der Richard Osterlind die folgenden Zeilen schrieb, nachdem er die DVDs gesehen hatte:</p>
<blockquote><p><em>Dear Richard,</em></p>
<p><em>I have now had the opportunity (through the kindness of Martin MacMillan) to watch the complete set of DVD’s you and your colleagues have produced and I am writing to compliment you all for an excellent job. I am most impressed with your endeavours to give a visual interpretation of my original work.</em></p>
<p><em>In my view, your work will enable many more people to venture into Mentalism. More than those who simply had to learn from reading matter. Something I could not have done with the aid of a battered old typewriter as my only means of conveying information. I think this presentation is a vast improvement on teaching the subject. I wonder what they will say, in fifty years time (about you and me), when they are communicating by telepathy?</em></p>
<p><em>I am pleased that you stuck to the idea of building blocks on techniques to construct a complete mental act. Your selection of effects and principles has worked very well indeed.<br />
It must have been a formidable task — but you got it right.</em></p>
<p><em>For this, and much more, you deserve and now get — my congratulations!</em></p>
<p><em>Tony Corinda. England, 2009</em></p></blockquote>
<p>Das DVD-Set ist bei <a href="http://www.llpub.com/zenshop/index.php?main_page=product_info&amp;cPath=27&amp;products_id=2646" target="_blank">L&amp;L Publishing</a> und in jedem gut sortierten Zaubershop (z.B. im <a href="http://www.magicshop.ch/dvds/13-steps-to-mentalism-6-dvds-richard-osterlind.php" target="_blank">Magicshop</a>) erhältlich und kostet ca 110.- Euro. Allderdings betone ich noch einmal, dass dieser Preis absolut gerechtfertigt ist.</p>
<p><a href="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2010/12/13Steps_Rating.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-849" title="13Steps_Rating" src="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2010/12/13Steps_Rating-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<p>(-th-)</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.mtmediaportal.de/?flattrss_redirect&amp;id=1138&amp;md5=b0548d09fcf880b52a169f1a7e28a4c8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MtPortalBlog/~4/ZzZUs0gmN5c" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wichtige Grundlagen-Literatur für Mentalisten (Teil 1)</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MtPortalBlog/~3/-6ojKUESWA4/</link>
		<comments>http://www.mtmediaportal.de/wichtige-grundlagen-literatur-teil-1/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 15:24:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maurice Thomás</dc:creator>
				<category><![CDATA[Magic]]></category>
		<category><![CDATA[annemann]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[bücher]]></category>
		<category><![CDATA[corinda]]></category>
		<category><![CDATA[grundlagen]]></category>
		<category><![CDATA[literatur]]></category>
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		<category><![CDATA[mentalism]]></category>
		<category><![CDATA[Mentalmagie]]></category>
		<category><![CDATA[zauberkunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich mit der Mentalmagie als Sparte der Zauberkunst beschäftigen möchte, dem sei empfohlen, das ein oder andere Werk der Standardliteratur zu kennen.
Einige dieser Standard-Werke möchte ich im Folgenden kurz vorstellen.



Als wohl umfassenstes Werk möchte ich hier an erster Stelle Tony Corindas '13 Stufen zur Mentalmagie' vorstellen.

In diesem Werk werden wirklich alle Bereiche und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich mit der Mentalmagie als Sparte der Zauberkunst beschäftigen möchte, dem sei empfohlen, das ein oder andere Werk der Standardliteratur zu kennen.<br />
Einige dieser Standard-Werke möchte ich im Folgenden kurz vorstellen.</p>
<p><span id="more-181"></span></p>
<p><img src="http://mentalmagie.files.wordpress.com/2009/03/13steps.jpg" alt="13Steps" width="280" height="280" align="left" />Als wohl umfassenstes Werk möchte ich hier an erster Stelle Tony Corindas &#8217;13 Stufen zur Mentalmagie&#8217; vorstellen.</p>
<p>In diesem Werk werden wirklich alle Bereiche und grundlegenden Techniken besprochen und erklärt. Jede Stufe deckt hierbei ein bestimmtes Gebiet ab, z.B. das Swami-Gimmick oder Buchtests, so dass man hier wirklich &#8211; wie der Titel verspricht &#8211; Stufe für Stufe in die hohe Kunst der Mentalmagie eingeweiht wird.</p>
<p>Im Buchhandel ist das Werk, wenn überhaupt, nur in englischer Sprache erhältlich. Im Zauberfachhandel allerdings findet man auch eine ins Deutsche übersetze Fassung, die allerdings wesentlich teurer ist, als ihr englisches Pendant.</p>
<p>Wer sich witklich ernsthaft mit Mentalmagie befassen möchte, der wird nicht umhinkommen, dieses Buch früher oder später zu erstehen.</p>
<p><a href="http://www.amazon.com/13-Steps-Mentalism-Corinda/dp/B00168B6QM/ref=pd_bbs_sr_1?ie=UTF8&amp;s=toys-and-games&amp;qid=1238256078&amp;sr=8-1">&#8220;13 Steps to Mentalism&#8221; bei Amazon.com</a> (engl.)<br />
<a href="http://www.stolina.de/cgi-bin/shop.pl?f=NR&amp;c=2331&amp;t=item_2002">&#8220;13 Stufen zur Mentalmagie&#8221; bei Stolina.de</a> (deutsch)</p>
<div class="page-links"><strong>Pages:</strong> <span class="page-num">1</span> <a href="http://www.mtmediaportal.de/wichtige-grundlagen-literatur-teil-1/2/"><span class="page-num">2</span></a></div>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.mtmediaportal.de/?flattrss_redirect&amp;id=181&amp;md5=384dc74969cd92d03340c30061ca73cd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MtPortalBlog/~4/-6ojKUESWA4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Hörbuch-Empfehlung: Der Herr der Ringe</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MtPortalBlog/~3/BYi_dS8Nbfs/</link>
		<comments>http://www.mtmediaportal.de/die-horbuch-empfehlung-der-herr-der-ringe/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 03:33:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maurice Thomás</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlungen/Hörbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Audio]]></category>
		<category><![CDATA[CD]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlung Herr der Ring]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Hörverlag]]></category>
		<category><![CDATA[MP3]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mtmediaportal.de/2008/09/25/hoerbuchempfehlung/die-horbuch-empfehlung-der-herr-der-ringe/</guid>
		<description><![CDATA[Viele Tolkien-Fans haben lange darauf gewartet:
Eine vollständige Lesung des Herrn der Ringe.

Nachdem es lange Zeit nur ein exzellentes Hörspiel von Tolkiens "Der Herr der Ringe" gab, ist seit geraumer Zeit auch endlich eine vollständige Lesung des Buches* als Hörbuch erhältlich.
Alle Informationen und Hörproben (mit freundlicher Genehmigung des Hörverlags ) zu dieser Hörbuch-Empfehlung finden Sie ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2008/09/hdrtease.jpg" alt="HDRtease" width="381" height="341" align="left" /><strong>Viele Tolkien-Fans haben lange darauf gewartet:<br />
Eine vollständige Lesung des Herrn der Ringe.</strong></p>
<p>Nachdem es lange Zeit nur ein exzellentes Hörspiel von Tolkiens &#8220;Der Herr der Ringe&#8221; gab, ist seit geraumer Zeit auch endlich eine <strong>vollständige Lesung</strong> des Buches* als Hörbuch erhältlich.<br />
Alle Informationen und Hörproben (<em>mit freundlicher Genehmigung des Hörverlags</em> ) zu dieser Hörbuch-Empfehlung finden Sie im folgenden Artikel&#8230;</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><em>*Tolkien selbst hat stets darauf bestanden, dass er keine Trilogie, sondern einen Roman verfasst hat. Die Aufteilung des Werkes in drei Bände wurde vom Verleger aufgrund der hohen Papierpreise im Nachkriegsengland vorgegeben.</em></p>
<p><span id="more-184"></span></p>
<p>Nach dem ungeheuren und verdienten Erfolg von Peter Jacksons Filmtrilogie konnte Tolkiens Meisterwerk viele neue Leser und Fans verzeichnen. Und wahrscheinlich verdanken wir es nicht zuletzt diesem Boom, dass der Hörverlag beschloss, den kompletten &#8220;Herrn der Ringe&#8221; in einer vollständigen und ungekürzten Lesung auf CD zu bannen. 3482 Minuten auf 45 CDs entführen den geneigten Hörer nach Mittelerde.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Der Herr der Ringe, Die Gefährten</span></strong></p>
<p><a title="Ersten Teil bei Amazon kaufen ..." href="https://www.amazon.de/dp/B000I0SH1Q?tag=maurithomaoff-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=B000I0SH1Q&amp;adid=198TF1P0EF8A62PHJ0EX&amp;" target="_blank"><img src="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2008/09/hdr11.jpg" alt="hdr1" width="250" height="179" align="left" hspace="5" vspace="5" /></a>Alles nimmt seinen Anfang im idyllischen Auenland, wo Herr Bilbo Beutlin von Beutelsend, ein Hobbit, seinen 111 Geburtstag feiert. Er vermacht seinem Neffen Bilbo einen Ring, den er vor langer Zeit auf seinen Reisen der Kreatur Gollum entrissen hat. Es handelt sich um einen Zauberring, der seinen Träger unsichtbar machen kann.<br />
17 Jahre später enthüllt der Zauberer Gandalf Bilbo die schreckliche Wahrheit über den Ring: es ist einer der 20 Ringe der Macht. Es ist der lange verschollene eine Ring, der alle anderen zu beherrschen vermag, der Ring Saurons, des Herrschers des Bösen von Mittelerde.<br />
Jetzt beginnt für Bilbo und seine Gefährten das Abenteuer. Das Schicksal aller freien Völker von Mittelerde wurde in Ihre Hände gelegt&#8230;.</p>
<p>Im ersten Teil der Lesung, die der Aufteilung der Bücher folgt, liest Achim Höppner, der in den Filmen den Zauberer Gandalf (gespielt von Ian McKellen) synchronisierte, aus Tolkiens Mittelerde-Saga.<br />
Die Bücher selber zu lesen ist eine wundervolle Sache, sie aber von einer so markanten und angenehmen Stimme vorgelesen zu bekommen, gibt dem Fantasy-Erlebnis eine neue Dimension.<br />
Eine Hörprobe aus dieser Produktion haben Sie schon in der Einleitung hören können.<br />
17 CDs umfasst dieses Hörbuch aus dem Jahre 2006. 1374 Minuten erstklassige Hörbuchunterhaltung. Wollte man dieses Hörbuch &#8220;am Stück&#8221; genießen, so müsste man einen ganzen Tag dafür einplanen (ca. 23 Stunden).</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Der Herr der Ringe, Die zwei Türme</span></strong></p>
<p><a title="Zweiten Teil bei Amazon kaufen" href="https://www.amazon.de/dp/B000R57T1G?tag=maurithomaoff-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=B000R57T1G&amp;adid=1Y7E0WJM4XQ4F74M5BFN&amp;" target="_blank"><img src="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2008/09/hdr2.jpg" alt="hdr2" width="250" height="188" align="left" hspace="5" vspace="5" /></a>Die Gefährten haben sich getrennt. Bilbo und Sam sind nun alleine auf ihrem Weg zum Schicksalsberg, wo der eine Ring venichtet werden muss&#8230;</p>
<p>(Hörprobe aus &#8220;Der Herr der Ringe, Die zwei Türme&#8221; gelesen von Gert Heidenreich)</p>
<p>Eigentlich sollte Achim Höppner auch die beiden anderen Teile des Hrbuchs lesen. Leider verstarb Höppner und so musste ein neuer Sprecher gefunden werden. Die Wahl fiel auf Gert Heidenreich, dessen Stimme vielen aus zahlreichen TV-Dokumentationen vertraut sein dürfte.<br />
Da Höppner und Heidenreich befreundet waren, ist diese Entscheidung des Hörverlags in jeder Hinsicht eine gute gewesen.</p>
<p>Diese Produktion hat eine Spieldauer von 1128 Minunten, verteilt auf 15 CDs.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Der Herr der Ringe, Die Wiederkehr des Königs</span></strong></p>
<p><a title="Dritten Teil bei Amazon kaufen ..." href="https://www.amazon.de/dp/B000TX6FGG?tag=maurithomaoff-21&amp;camp=1410&amp;creative=6378&amp;linkCode=as1&amp;creativeASIN=B000TX6FGG&amp;adid=08B6GEY7RMC1FYERHPFJ&amp;" target="_blank"><img src="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2008/09/hdr3.jpg" alt="hdr3" width="250" height="177" align="right" hspace="5" vspace="5" /></a></p>
<p>Tolkien war mit diesem Titel nie wirklich glücklich, da er in seinen Augen zu viel über den Ausgang der Geschichte verriet. Er wollte, dass dieser Teil unter dem Titel &#8220;Der Ringkrieg&#8221; veröffentlicht wird.</p>
<p>Auch im letzten Teil der Hörbuch-Trilogie hören wir wieder die markante Stimme von Gert Heidenreich. Jetzt wird sich alles entscheiden. Frodo und Sam erreichen den Schicksalsberg, während sich die übrigen Gefährten einer Übermacht Saurons gegenübersehen.</p>
<p>(Hörprobe aus &#8220;Der Herr der Ringe, Die Wiederkehr des Königs&#8221; gelesen von Gert Heidenreich)</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Fazit und Alternativen</span></strong></p>
<p>Was sicher einige Fans stören wird ist die Tatsache, dass die Krege-Übersetzung anstatt der bei vielen noch immer höher im Kurs stehenden Übersetzung von Margaret Carroux und Ebba-Margareta von Freymann vorgelesen wird. Krege war zwar bemüht, Tolkiens zwischen den verschiedenen Charakteren stark wechselnden Sprachstil abzubilden, was aber vielen &#8211; wie auch mir &#8211; an diversen Stellen überzogen oder unzutreffend erscheint.<br />
Das war aber auch schon der einzige Minuspunkt meinerseits an dieser Produktion, welcher durch die Qualität der Lesung mehr als wett gemacht wird.</p>
<p>Natürlich muss man sich für dieses Hörbuch Zeit nehmen und diejenigen, die bisher nur die wundervolle Verfilmung von Peter Jackson kannten, werden zweifellos hier und dort Passagen entdecken, die Jackson aus dramaturgischen Gründen verändert oder weggelassen hat.<br />
Insgesammt bietet diese Komplettlesung etwa 2,5 Tage Hörgenuss am Stück und wenn man es schafft, jeden Tag nur eine CD zu hören, so benötigt man über einen Monat, um sich den vollständigen Herrn der Ringe vorlesen zu lassen.<br />
Ich kann dieses Hörbuch nur jedem wärmstens und uneingeschränkt empfehlen. Dieses Hörbuch werden Sie, wie auch schon den Roman, immer wieder hervorholen und aufs Neue entdecken.</p>
<p>Und rechtzeitig zur Vorweihnachtszeit macht der Hörverlag den Tolkien-Fans ein passendes Geschenk:<br />
alle drei Teile der Lesung in einer Komplettausgabe zum Sonderpreis &#8211; während jeder Teil einzeln mit 49,95.-€ zu Buche schlägt, erhält man alle drei Teile im Bundle für nur 99.-€ (aktuelle Amazon-Preise zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Blogartikels).</p>
<p>Wer die Masse an CDs scheut, der kann auch auf die MP3-CDs zurückgreifen, die pro Teil aktuell ab 23,79.-€ bei Amazon erhältlich sind.</p>
<p>Und wer es lieber als Hörspiel und etwas kürzer mag, dem sei die SWR/WDR-Produktion vom Herrn der Ringe (ebenfalls Hörverlag) ans Herz gelegt. Die Prouktion umfasst 10 CDs und ist sehr nah am Buch. Als Sprecher hört man u.a. Rufus Beck und Edgar Hoppe (Großstadtrevier).</p>
<p>Hier einmal alle Empfehlungen mit Links im Überblick:</p>
<p><object id="Player_9ab27def-ff34-4e93-b135-3333db425ba8" width="600" height="200" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="Movie" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fmaurithomaoff-21%2F8010%2F9ab27def-ff34-4e93-b135-3333db425ba8&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="Src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fmaurithomaoff-21%2F8010%2F9ab27def-ff34-4e93-b135-3333db425ba8&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="WMode" value="Window" /><param name="Play" value="0" /><param name="Loop" value="-1" /><param name="Quality" value="High" /><param name="SAlign" value="LT" /><param name="Menu" value="-1" /><param name="AllowScriptAccess" value="always" /><param name="Scale" value="NoScale" /><param name="DeviceFont" value="0" /><param name="EmbedMovie" value="0" /><param name="BGColor" value="FFFFFF" /><param name="SeamlessTabbing" value="1" /><param name="Profile" value="0" /><param name="ProfilePort" value="0" /><param name="AllowNetworking" value="all" /><param name="AllowFullScreen" value="false" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fmaurithomaoff-21%2F8010%2F9ab27def-ff34-4e93-b135-3333db425ba8&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="wmode" value="Window" /><param name="allowfullscreen" value="false" /><param name="quality" value="High" /><param name="allownetworking" value="all" /><param name="profileport" value="0" /><param name="profile" value="0" /><param name="seamlesstabbing" value="1" /><param name="embedmovie" value="0" /><param name="devicefont" value="0" /><param name="scale" value="NoScale" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="menu" value="-1" /><param name="salign" value="LT" /><param name="loop" value="loop" /><param name="play" value="0" /><embed id="Player_9ab27def-ff34-4e93-b135-3333db425ba8" width="600" height="200" type="application/x-shockwave-flash" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fmaurithomaoff-21%2F8010%2F9ab27def-ff34-4e93-b135-3333db425ba8&amp;Operation=GetDisplayTemplate" Movie="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fmaurithomaoff-21%2F8010%2F9ab27def-ff34-4e93-b135-3333db425ba8&amp;Operation=GetDisplayTemplate" Src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fmaurithomaoff-21%2F8010%2F9ab27def-ff34-4e93-b135-3333db425ba8&amp;Operation=GetDisplayTemplate" WMode="Window" Play="0" Loop="-1" Quality="High" SAlign="LT" Menu="-1" AllowScriptAccess="always" Scale="NoScale" DeviceFont="0" EmbedMovie="0" BGColor="FFFFFF" SeamlessTabbing="1" Profile="0" ProfilePort="0" AllowNetworking="all" AllowFullScreen="false" wmode="Window" allowfullscreen="false" quality="High" allownetworking="all" profileport="0" profile="0" seamlesstabbing="1" embedmovie="0" devicefont="0" scale="NoScale" allowscriptaccess="always" menu="-1" salign="LT" loop="loop" play="0" /></object></p>
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<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.mtmediaportal.de/?flattrss_redirect&amp;id=184&amp;md5=cc327a3e0d930e2ab86f2f3168d10463" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MtPortalBlog/~4/BYi_dS8Nbfs" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Lenshoods.Co.Uk: Kostenlose Streulichtblenden für Fotografen</title>
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		<comments>http://www.mtmediaportal.de/lenshoods-co-uk-kostenlose-streulichtblenden-fur-fotografen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 13:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maurice Thomás</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit sogenannten Streu- oder Gegenlichtblenden verhindert man in der Fotografie, dass seitlich einfallendes Licht an Linsen oder Fassungsteilen des Objektivs reflektiert, was zu Bildstörungen wie Farbsäumen oder den sogenannten Lens Flares führen kann.

Die Preise für solche Streulichtblenden liegen zwischen 20.- und über 400.- Euro. Eine kostengünstige und sehr flexible Alternative bieten da simple Lens ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2010/06/lenshoods_front.jpg"><img src="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2010/06/lenshoods_front-small.jpg" alt="lenshoods front" width="225" height="117" align="left" hspace="5" vspace="5" /></a>Mit sogenannten Streu- oder Gegenlichtblenden verhindert man in der Fotografie, dass seitlich einfallendes Licht an Linsen oder Fassungsteilen des Objektivs reflektiert, was zu Bildstörungen wie Farbsäumen oder den sogenannten Lens Flares führen kann.</p>
<p>Die Preise für solche Streulichtblenden liegen zwischen 20.- und über 400.- Euro. Eine kostengünstige und sehr flexible Alternative bieten da simple Lens Hoods Marke Eigenbau, wie man sie auf der Webseite &#8220;<a href="http://www.lenshoods.co.uk/" target="_blank">Free Lens Hoods</a>&#8221; findet.</p>
<p><span id="more-211"></span></p>
<p>Das Prinzip von &#8220;<a href="http://www.lenshoods.co.uk/" target="_blank">Free Lens Hoods</a>&#8220;, die es mittlerweile in den Wikipedia-Artikel zum Thema &#8220;Streulichtblenden&#8221; geschafft haben, ist ebenso simpel wie überzeugend: individuell ausdruckbare Schablonen für Streu-/Gegenlichtblenden.</p>
<p>Auf der Webseite findet der geneigte Fotograf Schablonen für Streulichtblenden gängiger Objektive bekannter Hersteller von Canon über Nikon und Olympus bis hin zu Sigma oder Tamron, um nur einige zu nennen. Zudem gibt es ein kleines Online-Tool, um sich eine Streulichtblende mit eigenen Vorgaben zu erstellen.</p>
<p>[ad]</p>
<p><a href="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2010/06/lenshoods.jpg"><img src="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2010/06/lenshoods-small.jpg" alt="lenshoods" width="90" height="226" align="left" hspace="5" vspace="5" /></a>Man lädt sich einfach die gewünschte Schablone im PDF-Format herunter und druckt diese aus. Jetzt muss man die ausgedruckte Schablone nur noch ausschneiden und verkleben. Schon ist die Streulichtblende Marke Eigenbau einsatzbereit. Natürlich empfiehlt es sich, die Schablonen aus schwarzem kartoniertem Papier oder etwa dünnem Plastik anzufertigen, um so eine höhere Stabilität und Wirksamkeit zu gewährleisten.<br />
Je nach verwendetem Material kann man diese Streulichtblenden dann sogar einfach zusammenfalten, wodurch sie platzsparend in jeder Fototasche untergebracht werden können.</p>
<p>Der Vorteil dieser Streulichtblenden, ganz abgesehen vom Preis, liegt auf der Hand: da man diese Blenden platzsparend zusammenfalten kann, ist es ein Leichtes, unterschiedliche Ausführungen für verschiedene Situationen immer parat zu haben und auch individuelle Streulichtblenden anzufertigen, welche exakt auf die Bedürfnisse des Fotografen angestimmt sind.</p>
<p>Auch die Besitzer einfacher Kompaktkameras können mit dem &#8220;Custom Hoods&#8221;-Tool auf der Seite passende Streulichtblenden für ihre Kamera erstellen.</p>
<p>Alles in Allem eine innovative Idee und dringend zur Nachahmung empfohlen.</p>
<p>(-th-)</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.mtmediaportal.de/?flattrss_redirect&amp;id=211&amp;md5=9abb25487720758360b68f00e6948029" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MtPortalBlog/~4/Lcl-73ao4CY" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Smart Vergleich</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MtPortalBlog/~3/9IBn4mLl1lQ/</link>
		<comments>http://www.mtmediaportal.de/smart-vergleich/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 08:42:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maurice Thomás</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photoshop Tutorials]]></category>
		<category><![CDATA[Photoshop]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Objects]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Workflow]]></category>

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		<description><![CDATA[Photoshop kennt viele Möglichkeiten, um z.B. SW-Umsetzungen eines Bildes zu gestalten  (Kanalmixer etc.). Wäre es nicht schön, eine bequeme Möglichkeit zu haben, verschiedene Einstellungen zu einem Bild im Vergleich zu sehen ohne großen Aufwand?

In diesem Tutorial zeige ich, wie man mit Smartobjects effektiv Bilder vergleichen kann, auf die man unterschiedliche Filter und/oder Einstellungen angewendet ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2008/08/titelscreeneffbilver.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-135" title="Smart Vergleich Tutorial" src="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2008/08/titelscreeneffbilver-300x219.jpg" alt="" width="300" height="219" /></a>Photoshop kennt viele Möglichkeiten, um z.B. SW-Umsetzungen eines Bildes zu gestalten  (Kanalmixer etc.). Wäre es nicht schön, eine bequeme Möglichkeit zu haben, verschiedene Einstellungen zu einem Bild im Vergleich zu sehen ohne großen Aufwand?</p>
<p>In diesem Tutorial zeige ich, wie man mit Smartobjects effektiv Bilder vergleichen kann, auf die man unterschiedliche Filter und/oder Einstellungen angewendet hat.<br />
Es entsteht so eine Vorlage, die man mit jedem beliebigen Ausgangsbild verwenden kann.</p>
<p>Diese Idee stammt vom sympathischen &#8220;<em>man from a foreign land</em>&#8221; <a href="http://davecross.blogspot.com/" target="_blank">Dave Cross</a>.</p>
<p><span id="more-134"></span></p>
<p><object width="580" height="454" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://blip.tv/play/ga5EyaREAA" /><embed width="580" height="454" type="application/x-shockwave-flash" src="http://blip.tv/play/ga5EyaREAA" /></object></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.mtmediaportal.de/?flattrss_redirect&amp;id=134&amp;md5=c14665daf3bb141af2e6f6c3e312aeee" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MtPortalBlog/~4/9IBn4mLl1lQ" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Sound Libraries und virtuelle Instrumente</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MtPortalBlog/~3/wuFxMgzExwA/</link>
		<comments>http://www.mtmediaportal.de/sound-libraries-und-virtuelle-instrumente/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 10:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maurice Thomás</dc:creator>
				<category><![CDATA[Audio Tutorials]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.mtmediaportal.de/2008/08/29/musikaudio-tutorials/sound-libraries-und-virtuelle-instrumente/</guid>
		<description><![CDATA[Sound Libraries , also Klangbibliotheken, und virtuelle virtuelle Instrumente (VST-Instrumente) können ein realistisches Orchester in den heimischen PC zaubern.

Aus einer einfachen Midi-File kann man mit ihrer Hilfe im Handumdrehen einen realistisch klingenden Audio-Track abmischen um z.B. die eigenen Kompositionen präsentieren oder aber um sich ein professionell klingendes Playback für den Lieblings-Titel zu erstellen.



Um den ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="width: 300px; height: 219px;" src="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2008/08/soundlibrariesundvirtuelleinstrumente.jpg" alt="Soundlibraries und virtuelle Instrumente" width="300" height="219" align="left" border="0" hspace="5" /><a title="Wikipedia-Artiklel: Klangbibliotheken" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sound_library" target="_blank">Sound Libraries</a> , also Klangbibliotheken, und virtuelle virtuelle Instrumente (VST-Instrumente) können ein realistisches Orchester in den heimischen PC zaubern.</p>
<p>Aus einer einfachen Midi-File kann man mit ihrer Hilfe im Handumdrehen einen realistisch klingenden Audio-Track abmischen um z.B. die eigenen Kompositionen präsentieren oder aber um sich ein professionell klingendes Playback für den Lieblings-Titel zu erstellen.</p>
<p><span id="more-157"></span></p>
<p>Um den Klangunterschied zu verdeutlichen, habe ich hier einmal zwei Klangbeispiele. Im ersten hören Sie die reine Midi-Datei und im zweiten dann dieselbe Datei mit kostenlosen VST-Instrumenten aus der <a title="Zur Produktseite von Independence Free" href="http://www.yellowtools.us/cp21/cms/index.php?id=892" target="_blank">Independence Free 2.0</a> Bibliothek und von <a title="Kostenlose virtuelle Instrumente von DSK" href="http://www.dskmusic.com" target="_blank">DSK Music</a> .</p>
<p>Die reine Midi-Datei wie sie mit dem WMPlayer klingt</p>
<p>Hier nun ein Beispiel, indem die Miditracks wie in den folgenden Videos beschrieben, durch virtuelle Instrumente der <a title="Zur Produktseite von Independence Free" href="http://www.yellowtools.us/cp21/cms/index.php?id=892" target="_blank">Independence Free 2.0</a> und <a title="Kostenlose virtuelle Instrumente von DSK" href="http://www.dskmusic.com" target="_blank">DSK Music</a> ersetzt wurden, wobei keinerlei weitere Bearbeitung der Spuren oder des <a title="Wikipedia-Artikel: Mixdown" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mixdown" target="_blank">Mixdowns</a> erfolge.</p>
<div class="page-links"><strong>Pages:</strong> <span class="page-num">1</span> <a href="http://www.mtmediaportal.de/sound-libraries-und-virtuelle-instrumente/2/"><span class="page-num">2</span></a> <a href="http://www.mtmediaportal.de/sound-libraries-und-virtuelle-instrumente/3/"><span class="page-num">3</span></a> <a href="http://www.mtmediaportal.de/sound-libraries-und-virtuelle-instrumente/4/"><span class="page-num">4</span></a></div>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.mtmediaportal.de/?flattrss_redirect&amp;id=157&amp;md5=fd30affdcc99d3f4f66b65179a2812cb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MtPortalBlog/~4/wuFxMgzExwA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Tatort “Wunschdenken” – Bräsige Langeweile zur Prime-Time</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/MtPortalBlog/~3/iY11xlymxaw/</link>
		<comments>http://www.mtmediaportal.de/tatort-wunschdenken-brasige-langeweile-zur-prime-time/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 21:36:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maurice Thomás</dc:creator>
				<category><![CDATA[News & Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Tatort]]></category>
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		<description><![CDATA[

Sonntagabend, 20.15 Uhr, »Tatort«-Zeit. Normalerweise ein Garant für solide Krimiunterhaltung, ein Flaggschiff der ARD. Heute gab es eine Premiere: den ersten Schweizer »Tatort« seit 10 Jahren. Ursprünglich hätte »Wunschdenken«, so der Titel, schon 2010 ausgestrahlt werden sollen, wegen qualitativer Mängel zog man die Ausstrahlung jedoch zurück.
Man konnte also wahrlich gespannt sein, wie sich der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1121" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2011/08/tatort-wunschdenken.jpg"><img class="size-medium wp-image-1121" title="tatort-wunschdenken" src="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2011/08/tatort-wunschdenken-300x168.jpg" alt="Szene aus dem Tatort &quot;Wunschdenken&quot;" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Szene aus dem Tatort &quot;Wunschdenken&quot; Quelle: ARD.de</p></div>
<p>Sonntagabend, 20.15 Uhr, »Tatort«-Zeit. Normalerweise ein Garant für solide Krimiunterhaltung, ein Flaggschiff der ARD. Heute gab es eine Premiere: den ersten Schweizer »Tatort« seit 10 Jahren. Ursprünglich hätte »Wunschdenken«, so der Titel, schon 2010 ausgestrahlt werden sollen, wegen qualitativer Mängel zog man die Ausstrahlung jedoch zurück.<br />
Man konnte also wahrlich gespannt sein, wie sich der Wiedereinstieg der Eidgenossen in die »Tatort«-Familie gestalten würde.</p>
<p>Beginnen möchte ich mit den positiven Aspekten: Es gab einige herrliche Landschaftsaufnahmen, die diesem Krimi einen Hauch von Rosamunde Pilcher gaben. Das muss der denkende Mensch zwar nicht haben, ist allerdings immerhin was fürs Auge. Damit erschöpft sich schließlich das Gute, was man über diese 90 Minuten einfallsloser Langeweile anführen kann.<span id="more-1120"></span></p>
<p><strong><cite title="FAZ.net">»Und von Markus Imboden ist zu sagen, dass er aus dem Drehbuch von Nils-Morten Osburg einen durchgängig evidenten Fernsehfall entwickelt hat, dass er die Handlungsfäden plausibel spinnt und verknüpft, also am Ende einen sehr ansehnlichen „»Tatort«“ liefert, der in Sachen suspense sicher nicht zu den Höhepunkten der Dauerreihe zählt, wohl aber auf der besseren Seite des Durchschnitts anzusiedeln ist.« (Jochen Hieber, FAZ)</cite></strong></p>
<p>Schon auf der Hälfte des »Tatorts« musste ich mich fragen, ob der FAZ-Rezensent wohl einen anderen »Tatort« gesehen hatte. Wenn das ein »durchgängig evidenter Fernsehfall« auf der »besseren Seite des Durchschnitts« sein soll, möchte ich keinen durchschnittlichen »Tatort« bewältigen müssen. Dramaturgie und Dialoge bewegten sich auf einem Niveau, das nur sediert erträglich ist, die »Hochdeutsche« Nachsynchronisation ist mit »unterirdisch schlecht« durchaus wohlwollend umschrieben.<br />
Die Schauspieler spielten gegen ein bräsiges Drehbuch an, ihre Synchronisation wirkte hölzern und laienspielerhaft. Jedoch sie sprachen nicht wie Laiendarsteller, sondern wie Laiendarsteller, die gerade erst sprechen gelernt haben.<br />
Man war sich auch nicht zu schäbig, den farblosen Kommissar mit seiner silikon- und botoxoptimierten Austauschkollegin aus den USA in die Heia zu schicken. Sinnigerweise durfte Kommissar Flückiger vor dem Vögeln einige Vögel &#8211; namentlich Tauben &#8211; aus dem Zimmer seiner Kollegin scheuchen. Die Dialoge dieser Szenen bewegten sich auf den Niveau billiger Porno-Filme (»Warum liegt da Stroh und warum hast du eine Maske auf«). Es ist mir schleierhaft, wie ein Schauspieler diese feuchten Träume des Drehbuchschreibers rezitieren kann, ohne erbrechen zu müssen.</p>
<h2>Miserable Synchronisation</h2>
<p>Neben der desolaten Dramaturgie ist die technisch als auch schauspielerisch indiskutable Nachsynchronisation das größte Manko dieser Produktion. Solche Nachsynchronisationen sind auch bei deutschen »Tatort«-Produktionen durchaus üblich, besonders bei Außendrehs. Aber dies geschieht dann so professionell, dass es der Zuschauer nicht merkt. Bei diesem »Tatort« aus der Schweiz musste man schon mit Blindheit geschlagen sein, um die Asynchronität zwischen Lippenbewegungen und Gesprochenem nicht zu bemerken. Zudem lagen die Stimmen derart präsent über dem übrigen Ton, dass es einfach nicht zu überhören war, dass hier synchronisiert wurde.<br />
Durch die Bank alle Schauspieler waren nicht in der Lage, den nachsynchronisierten Text schauspielerisch überzeugend zu sprechen. Eine Zumutung, dies mit ansehen und anhören zu müssen. Da fragt man sich doch, warum die ARD nicht Nägel mit Köpfen gemacht hatte und das ganze Machwerk nochmal hat von Leuten synchronisieren lassen, die etwas davon verstehen. Das, was die Schweizer abgeliefert haben, war technisch allenfalls Youtube-Niveau.</p>
<h2>Zuschauerfeedback</h2>
<p>Wesentlich unterhaltsamer als der »Tatort« gestaltete sich da die parallele Diskussion darüber auf Facebook. Die überwältigende Mehrheit der Disputanten war sich einig, dass dieser »Tatort« keinesfalls das übliche Niveau erreichen konnte und schlicht langweilig war. Auch hier gaben vor allem anderen die einfallslosen, langatmigen Dialoge und die dilettantische Synchronisation Anlass zur Kritik. Eine Reihe von Usern aus der Schweiz witterten gar »Schweizerhass«. Da der »Tatort« im Schweizer Fernsehen mit einer anderen Tonspur zu sehen war (in Schweizerdeutsch), kann man nicht ausschließen, dass der Film im O-Ton besser war. Allerdings konnten die Anfeindungen schnell relativiert werden, da auch deutsche Tatortproduktionen durchaus sehr hart auf Facebook kritisiert werden.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Abschließend kann man sagen, dass dieser »Tatort« sich in jedem Fall einen Platz unter den Top 20 der miserabelsten »Tatort«-Produktionen aller Zeiten gesichert haben dürfte. Ein dröger Ermittler, eine flache, trist inszenierte Story und eine indiskutable Nachsynchronisation sind keinesfalls die Basis für einen soliden »Tatort«. Das will keiner sehen. Hier sollte die ARD schleunigst reagieren und entweder die Eidgenossen zu höherer dramaturgischer und technischer Qualität verpflichten oder aber diese Tatorte ganz aus dem Programm nehmen. Jede Wiederholung eines Münsteraner »Tatorts« dürfte wohl höhere Einschalt- und niedrigere Abschaltquoten garantieren.</p>
<p>(-th-)</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.mtmediaportal.de/?flattrss_redirect&amp;id=1120&amp;md5=b7107a3aa1fbd13815e8504294ba70e3" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MtPortalBlog/~4/iY11xlymxaw" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Die Herren Diktatoren lassen bitten</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 10:09:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maurice Thomás</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Stellen Sie sich mal für einen Moment vor, Ihr Nachbar wäre ein ganz übler Halunke. So eine Art Fritzl, der - lassen Sie es mich diplomatisch formulieren - ziemlich eigenwillige Vorstellungen davon hat, wie er seine Rolle als Familienoberhaupt umsetzt. Im Hauptberuf wäre dieser Mann Auftragsmörder, Kredithai oder Spekulant. Also jemand, dem Sie allerhöchstens ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stellen Sie sich mal für einen Moment vor, Ihr Nachbar wäre ein ganz übler Halunke. So eine Art Fritzl, der &#8211; lassen Sie es mich diplomatisch formulieren &#8211; ziemlich eigenwillige Vorstellungen davon hat, wie er seine Rolle als Familienoberhaupt umsetzt. Im Hauptberuf wäre dieser Mann Auftragsmörder, Kredithai oder Spekulant. Also jemand, dem Sie allerhöchstens gegenübertreten würden, um ihm Handschellen anzulegen.<br />
Ließen Sie sich von dieser Gestalt zu einer Gartenparty einladen oder gar zu einer geschäftlichen Zusammenarbeit überreden? Wären Sie um dessen Wohlergehen besorgt? Wohl kaum! Selbst der durchschnittlich-unterbelichtete BILD-Leser besitzt doch meist ausreichend hohe Moralvorstellungen, um sich mit derartigem Gesindel eben nicht einzulassen.</p>
<p>Das wirft die Frage auf, wie es um das ethische und geistige Rüstzeug der Personen bestellt ist, die uns regieren dürfen. Käme jener Verbrecher als folternder Diktator eines rohstoffreichen afrikanischen Landes daher und wären Sie Angehöriger der politischen &#8211; nicht geistig-moralischen &#8211; Führungsriege unseres Landes, stellte es für Sie mitnichten ein Problem dar, sich bei diesem Kackstiefel anzubiedern, um den Boden für Kooperationen mit deutschen Firmen in dessen Land zu bereiten.<br />
Sollten Sie zu den Menschen gehören, die schon seinerzeit Magenschmerzen plagten, als der Dicke und seine Komplizen aus Politik und Wirtschaft den Verantwortlichen für das Tian‘anmen-Massaker in alle zur Verfügung stehenden Körperöffnungen gekrochen sind, dann sollten Sie an dieser Stelle nicht weiterlesen. Ich kann nämlich nicht dafür garantieren, dass Ihnen dabei nicht das eine oder andere Magengeschwür aufplatzt.<span id="more-1108"></span></p>
<p>Ich darf zuerst einmal daran erinnern, dass es dereinst eine Zeit gab, in der es als unschicklich galt, Kampfgerät an Kriegstreiber, Diktatoren und deren Unrechtsregime zu liefern. Mit solchem Gewänz verhandelte, handelte und tafelte man schon gar nicht. Aus zwei angezettelten &#8211; und grandios verlorenen &#8211; Weltkriegen hatte man gelernt. So wollte es scheinen. Doch schon bald lieferte man, getreu dem Motto »Deutsche Waffen, deutsches Geld, morden mit in aller Welt«, eifrig Kriegswerkzeug und Knowhow an jeden, der willens war, es angemessen zu vergüten. Man sprach vollmundig von einem »neuen Selbstbewusstsein« Deutschlands in der Welt.</p>
<p>Wenn es um die Interessen der Unternehmerschaft geht, sieht auch <a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Angela Merkel' target='_blank'>Angela Merkel,</a> die Laien-Kanzlerinnendarstellerin aus der Uckermark, es mit Menschenrechten und Korruption nicht so eng. Im Dienste ihrer Auftraggeber war sie ja jetzt wieder auf dem schwarzen Kontinent unterwegs, um der darben darniederliegenden deutschen Wirtschaft, besser gesagt der Rüstungsindustrie, ihre Hilfe angedeihen zu lassen.<br />
Nicht, dass Sie mich falsch verstehen. Mit »Auftraggeber« meine ich natürlich nicht das deutsche Volk, das hat gerade andere Sorgen, sondern die Spitzen aus Hochfinanz und Wirtschaft. Das sind jene Leute, die im Zentrum der Macht zu dinieren pflegen. Oder haben Sie schon mal erlebt, dass unsere Kanzlerin einem tattrigen Rentner, der sein Leben lang für dieses Land den Rücken krumm gemacht hat, den Geburtstag im Kanzleramt ausgerichtet hätte? Wohl kaum. Bei dem Rentner ist die gute Frau ja auch nicht weisungsgebunden.</p>
<p>Immerhin ist Kohls Mädchen gewieft genug, sich bei ausgewiesenen »Menschenrechtskennern« wie zum Beispiel <a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Äquatorialguinea' target='_blank'>Äquatorialguineas</a> Präsident <a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Teodoro Obiang Nguema Mbasogo' target='_blank'>Teodoro Obiang Nguema Mbasogo</a> nicht persönlich in die Nesseln zu setzen. Da lässt sie lieber sitzen und schickt FDP-Kollateralschaden <a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Cornelia Pieper' target='_blank'>Cornelia Pieper</a> samt Wirtschaftsdelegation vor, um Gutwetter für deutsche Unternehmen zu machen.</p>
<p>Falls Sie das possierliche Familienunternehmen Äquatorialguinea in <a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Subsahara-Afrika' target='_blank'>Subsahara-Afrika</a> noch nicht kennen, habe ich hier mal ein paar Fakten für Sie:</p>
<p>Äquatorialguinea erhielt 1968 seine Unabhängigkeit von Spanien und ein gewisser <a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Francisco Macías Nguema' target='_blank'>Francisco Macías Nguema</a> wurde Präsident des Landes. Bereits ein Jahr später kam es zu Unruhen, die der aufstrebende Diktator nutze, um ein Terrorregime zu installieren, gegen das der Iran ein Kindergeburtstag ist. Mit Bockwurstspringen und Sackhüpfen.<br />
Nguema gilt neben <a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Bokassa' target='_blank'>Bokassa</a> und <a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Idi Amin' target='_blank'>Idi Amin</a> als einer grausamsten Diktatoren, unter denen die afrikanische Bevölkerung je zu leiden hatte. So ließ der alte Herr zum Beispiel einmal 150 Gefangene öffentlichkeitswirksam zu den Klängen von »Those were the days, my friend« exekutieren. Immerhin kann man ihm seinen schwarzen Humor nicht absprechen, nicht wahr?<br />
Ich sprach vom Familienbetrieb Äquatorialguinea. Familienbetrieb deshalb, weil 1979 sein Neffe das Amt des Präsidenten übernahm. Stilecht, wie bei Diktators üblich, wurde der unliebsame Oheim erst gestürzt und dann postwendend zu seinen Ahnen geschickt. Seitdem hält sich der karrierebewusste Neffe Teodoro hartnäckig durch Folter und Terror, verübt an der Zivilbevölkerung seines Landes, an der Macht.<br />
Sie hören richtig, Folter, Hinrichtungen und andere Menschenrechtsverletzungen sind in diesem Staat an der Tagesordnung. Das sage nicht ich, das sagt der Menschenrechtsbeauftrage der UN, der die Region ausgiebig bereist hat. Wortwörtlich sagt Professor Nowak:</p>
<p><strong><em>»Äquatorialguinea ist von den 18 Ländern die ich besucht habe sicher das schlimmste.</em></strong><br />
<strong><em>Systematische Folter; und ich würde sagen, eine der schlimmsten Diktaturen der Welt.«</em></strong></p>
<p>Dem ist nichts hinzuzufügen.</p>
<p>Der UN-Bericht lag dem Auswärtigen Amt vor und Frau Staatsministerin Pieper sagte öffentlich, dass sie diesen Bericht »zur Kenntnis genommen« habe. Anscheinend sind aber für die Frau Staatsministerin ein paar gefolterte Neger, denen man mit Elektroschocks die Genitalien röstet und die Fingernägel mit der Zange komplett-manikürt, sowie regelmäßige Exekutionen im Hauruck-Verfahren kein Grund, mit den Strippenziehern dieser Abscheulichkeiten nicht wirtschaftlich zu fraternisieren.<br />
Ungeachtet dieses Berichts ließ es sich Frau Pieper nicht nehmen, mit einem Tross aus Angehörigen namhafter deutscher Großunternehmen (darunter Vertreter von Lufthansa, E.ON und EnBW, um nur einige zu nennen), dieses gebeutelte Land heimzusuchen und sich zugunsten des Kapitals mit dem folternden Geschmeiß gemeinzumachen. Und das mit Erfolg! Zum Beispiel baut die Münchner DYWIDAG GmbH da unten jetzt den neuen internationalen Großflughafen.</p>
<p>Wer noch daran zweifelte, dass in FDP- und Regierungskreisen wirtschaftliche Interessen über den Menschenrechten stehen, der wird hier eines Besseren belehrt. Das sagt man natürlich nicht so deutlich. Frau Pieper argumentiert mit dem Dialog, den man führen müsse, um die Verhältnisse dort vor Ort zu verbessern.<br />
Das Einzige, was sich dadurch verbessert, ist das Vermögen des Familienclans des Präsidenten. Das Vermögen, welches diese Bande schon außer Landes geschafft hat, soll sich auf ein paar Hundert Millionen Dollar belaufen. Während diese Herrschaften in Saus und Braus leben, vegetiert der durchschnittliche Einwohner Äquatorialguineas mit umgerechnet etwa einem Dollar pro Tag dahin.</p>
<p>Aber was will uns denn nun das Gefasel vom »Dialog« der Frau Staatsministerin sagen? Es kann nur zwei Dinge bedeuten. Entweder, die Frau ist derartig simpel gestrickt und realitätsfremd, dass sie wirklich glaubt, man könne die Verhältnisse dort unten ändern, indem man der Regierungsclique noch mehr Geld in den gierigen Rachen wirft oder aber, sie weiß ganz genau, dass das so niemals funktionieren wird, lügt den Urnenpöbel rotzfrech an und dient nur den Interessen einer kleinen Rotte, die sich aus FDP-Nahen Unternehmern rekrutiert. In beiden Fällen gehört sie umgehend aus dem Amt entfernt und im zweiten Fall zuerst vor einen Untersuchungsausschuss und danach vor ein Gericht. So sieht es aus.</p>
<p>Übrigens hat Frau Pieper der Regierung von Äquatorialguinea Hilfe bei der Verbesserung des Strafvollzuges angeboten. Das ist wahrscheinlich FDP-Sprech dafür, dass die zu Folterwerkzeugen umfunktionierten Autobatterien demnächst aus deutscher Produktion stammen werden. Ebenso wie die Patrouillenboote für das nicht minder korrupte Regime in Angola. Den Deal hat jedoch die »Perle der Uckermark« höchstselbst eingestielt.</p>
<p>[Aufgrund unklarer Informationslage wurde diese Passage bis auf Weiteres gestrichen... (siehe Kommentar)]</p>
<p>Gestalten wie unsere Bundeskanzlerin und Cornelia Pieper sorgen mit ihrem Tun dafür, dass ein Satz so schnell nicht an Aktualität verlieren wird:</p>
<p><em><strong><em><strong>»</strong></em>Der Tod ist ein Meister aus Deutschland.</strong></em><em><strong>«</strong></em></p>
<p>Er mag die Masken wechseln und mit sauber manikürten Fingernägeln im Designeranzug daherkommen; er mag nicht mehr selber den Abzug betätigen und nur die Hand stützen, die das Gewehr hält; aber er ist noch immer allgegenwärtig. Widerwärtig, gnadenlos, kaltblütig und gewissenlos.</p>
<p>(-th-)</p>
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		<title>ESC 2011 – Peinliches Trauerspiel in 2 Akten</title>
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		<pubDate>Sun, 15 May 2011 02:34:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maurice Thomás</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Der »Eurovision Song Contest« ist seit jeher für jene Momente bekannt, in welchen der denke Mensch mit halbwegs intaktem musikalischem Gespür und Geschmack das Bedürfnis verspürt, sich fremdschämend in eine Ecke zu verkriechen. Auch der diesjährige Contest konnte in dieser Hinsicht erwartungsgemäß überzeugen. Doch wirft dieser Wettbewerb noch wesentlich weitreichendere Fragen auf.
221 Punkte für ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2011/05/2011Eurovision_Song_Contest.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-1096" title="2011Eurovision_Song_Contest" src="http://www.mtmediaportal.de/wp-content/uploads/2011/05/2011Eurovision_Song_Contest-300x300.png" alt="" width="300" height="300" /></a>Der »<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eurovision_Song_Contest_2011" target="_blank">Eurovision Song Contest</a>« ist seit jeher für jene Momente bekannt, in welchen der denke Mensch mit halbwegs intaktem musikalischem Gespür und Geschmack das Bedürfnis verspürt, sich fremdschämend in eine Ecke zu verkriechen. Auch der diesjährige Contest konnte in dieser Hinsicht erwartungsgemäß überzeugen. Doch wirft dieser Wettbewerb noch wesentlich weitreichendere Fragen auf.<span id="more-1105"></span></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>221 Punkte für Aserbaidschan</strong></span><br />
Viele werden vielleicht gar nicht wissen, wo dieses sympathische Land, in dem es seit 1992 keine als demokratisch zu bezeichnenden Wahlen gegeben hat, überhaupt auf der Landkarte zu finden ist. Es liegt zwischen Kaspischem Meer und dem Kaukasus und grenzt im Norden an Russland.<br />
Bekannt ist dieser Staat vor allem für seinen eher restriktiven Umgang mit Pressefreiheit sowie den fortdauernden Konflikt mit <a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Armenien' target='_blank'>Armenien.</a> Studiert man den aktuellen Report des »<a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Freedom House' target='_blank'>Freedom House«</a> zu <a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Aserbaidschan' target='_blank'>Aserbaidschan,</a> so verspürt man nicht den Wunsch, dortselbst seinen Urlaub zu verleben.  Als Journalist oder Blogger, welche die dortige Regierung ganz gerne mal inhaftieren lässt, sofern sie kritisch informieren, ist man gut beraten, diese Region weiträumig zu umfahren. Die Berichte von »<a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Amnesty International' target='_blank'>Amnesty International«</a> und »Freedom House« über Aserbaidschan sprechen Bände.<sup class='footnote'><a href='#fn-1105-1' id='fnref-1105-1'>1</a></sup></p>
<p>Auch wenn der »Eurovision Song Contest« nicht jedermanns Sache ist, so dürfte wohl außer Frage stehen, dass er prestigeträchtig ist für das Land, das ihn ausrichten darf. Wir sollten uns angesichts des Sieges von Aserbaidschan doch mal fragen, ob wir wirklich wollen, dass ein repressives Regime sich mit diesem Event schmücken dürfen sollte. Während man im nächsten Jahr dort den Contest zelebriert, sitzen zur gleichen Zeit Journalisten, die es wagten unangenehme Themen zu behandeln, im Gefängnis.<br />
Übrigens steht Aserbaidschan hier nicht alleine. Mit Weißrussland und Russland finden wir zwei weitere ESC-Teilnehmerländer auf der Liste der »nicht freien« Staaten. Dazu kommen noch Albanien, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina, Moldau, Georgien, Armenien und die Türkei, welche als nur »teilweise frei« gelten.<sup class='footnote'><a href='#fn-1105-2' id='fnref-1105-2'>2</a></sup></p>
<p>Man darf sich wohl fragen, ob es dem Geist eines friedlichen, demokratischen Musikwettbewerbs gerecht wird, wenn Nationen daran teilnehmen dürfen, die sich selbst mit Demokratie und Meinungsfreiheit schwertun bzw. diese schlicht mit Füßen treten.<br />
Wer erinnert sich nicht an die Aufschreie in der westlichen Welt aus Anlass der Olympischen Spiele in China. Es bleibt abzuwarten, ob sich im Rahmen des bevorstehenden »Eurovision Song Contest« in Aserbaidschan ebenfalls skeptische Stimmen zu Wort melden werden.<br />
Zwar versteht sich der »Eurovision Song Contest« als unpolitische Veranstaltung, was auch prinzipiell zu begrüßen ist, dennoch sollte diese Einstellung da ihre Grenzen finden, wo Menschenrechte verletzt und Meinungs- und Pressefreiheit massiv eingeschränkt und unterdrückt werden. Aber ich sehe schon kommen, dass die ESC-Offiziellen die totalitären Machthaber in Baku brav hofieren und kein kritisches Wort verlieren werden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Austauschbare Meterware</strong></span><br />
Werfen wir einen Blick darauf, was der »Eurovision Song Contest 2011« musikalisch zu bieten hatte. Wer minder originelle Beiträge und seichte Stimmchen erwartete, der wurde am gestrigen Abend nicht enttäuscht. Von wenigen erfrischenden Ausnahmen abgesehen &#8211; hier sei Italien mit Raphael Gualazzi‘s »Madness Of Love« genannt, der einen verdienten zweiten Platz erreichen konnte &#8211; kredenzte man dem Zuschauer banalen Einweg-Pop aus der Retorte, austauschbar und beliebig.<br />
Das erklärt ohne Frage nicht zuletzt die etwas suspekte Punktevergabe. Wie soll man sich auch entscheiden, wenn das meiste doch irgendwie gleich klingt und die Interpreten wie Klone nach »Schema F« daherkommen.<br />
Herausragendes oder gar Songs mit wirklichem Hit-Potential suchte man hier vergeblich. Zumindest hatte Deutschland mit Lena und »Taken By A Stranger« einen Titel am Start, für welches man sich nicht fremdschämen musste wie seinerzeit bei »Alex Swings Oscar Sings!«.<br />
Selbst der Siegertitel ist musikalisch nur Meterware. Eine gefällige Melodie und ein sich verzückt ansingendes Pärchen. Nett, aber das war‘s dann auch schon. Sofern das die Zukunft des »Eurovision Song Contest« ist, so dürfte das Interesse daran berechtigterweise zunehmend schwinden.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Das Publikum</strong></span><br />
Während der Gesangsdarbietungen war es ein wahres Vergnügen, dem Publikum beim Abfeiern zuzusehen. Doch schließlich kam die Punktevergabe, bei der man sich nur angewidert abwenden konnte. Natürlich erwartet man nicht, dass das mehrheitlich deutsche Publikum jubiliert, wenn Deutschland keine Punkte bekommt, aber die frenetischen Buhrufe, die sich die deutsche Zuhörerschaft leistete, waren peinlich, unsportlich und beschämend. Hier schafften es die deutschen Zuschauerinnen und Zuschauer in der Halle, sich durch seine »faires Betragen« besonders beliebt zu machen.<br />
Ich habe mir auf Youtube noch einmal die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=l1YnxnqAF4E&amp;feature=related" target="_blank">Punktevergabe aus Oslo</a> im letzten Jahr angesehen und was musste ich feststellen? Keinerlei Unmutsbekundungen seitens des Publikums, wenn Norwegen mal keine Punkte bekam. Zwar nur zaghafter und höflicher Applaus, was jedoch nachvollziehbar ist. Vom Osloer Publikum hätte sich das deutsche Saalpublikum in Düsseldorf zwei oder mehr Scheiben abschneiden können.<br />
Hätte ich bis dahin Lena einen zweiten ESC-Sieg von Herzen gegönnt, so bereitete mir der Gedanke, dass dieses miese Verhalten des deutschen Pöbel-Publikums auch belohnt werden könnte, doch arge Magenschmerzen.</p>
<p>Ich würde mich freuen, wenn Teilnehmer und Veranstalter in Zukunft mehr Mut bewiesen. Die Teilnehmer, indem sie sich nicht auf banalen, massenkompatiblen Trash-Euro-Pop verlassen und uns stattdessen mit originellen, ungewöhnlichen Liedern beglücken. Die Veranstalter, indem sie solche Länder vom Wettbewerb ausschließen, in denen wesentliche Werte der aufgeklärten Welt wie Presse- und Meinungsfreiheit nichts gelten oder massiv eingeschränkt werden.<br />
Aber eines sei noch gesagt: Ein Gastgeberland, welches Punktevergaben für andere Teilnehmer mit lautstarken Unmutsbekundungen kommentiert, verdient es schlicht nicht, diesen Wettstreit zu gewinnen.</p>
<p>(-th-)</p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-1105-1'>Hier finden Sie den aktuellen <a href="http://www.freedomhouse.org/template.cfm?page=22&amp;year=2011&amp;country=7990" target="_blank">Report von &#8220;Freedom House&#8221;</a> und einige <a href="http://www.amnesty-meinungsfreiheit.de/aktuell/aserbaidschan.html" target="_blank">Berichte von &#8220;Amnesty International&#8221;</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1105-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-1105-2'><a href="http://www.freedomhouse.org/uploads/fiw09/MOF09.pdf" target="_blank">Karte</a> der &#8220;nicht freien&#8221; und &#8220;teilweise freien&#8221; Länder im PDF-Format, Stand 2010 (2011 ist noch nicht komplett) <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1105-2'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
<p class="wp-flattr-button"></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MtPortalBlog/~4/0Vqlce7pNLI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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