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	<title>MutterKutter</title>
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	<description>Das Magazin mit Horizont</description>
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	<title>MutterKutter</title>
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		<title>Trennung bewältigen: Wie entlasten Eltern ihre Kinder?</title>
		<link>https://mutterkutter.de/trennung-bewaeltigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dorothee Dahinden]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 13:34:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trennungskinder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie können Kinder und Jugendliche eigentlich eine Trennung bewältigen? Geht das überhaupt? Antworten gibt Trennungskinder-Expertin Ute Steffens. Trennung bewältigen: &#8222;Offener Streit ist nicht schlimmer als eine angespannte Atmosphäre, in der &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mutterkutter.de/trennung-bewaeltigen/">Trennung bewältigen: Wie entlasten Eltern ihre Kinder?</a> erschien zuerst auf <a href="https://mutterkutter.de">MutterKutter</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg01.met.vgwort.de/na/830ea997b0914b35976ba3e5fabe7d07" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <p>Wie können Kinder und Jugendliche eigentlich eine Trennung bewältigen? Geht das überhaupt? <span id="more-26696"></span>Antworten gibt Trennungskinder-Expertin Ute Steffens.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Trennung bewältigen: </strong></h2>
<h2 style="text-align: center;"><strong>&#8222;Offener Streit ist nicht schlimmer als eine angespannte Atmosphäre, in der es unterschwellig brodelt.&#8220;</strong></h2>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Erziehungswissenschaftlerin Ute Steffens</strong></h4>
<blockquote><p><strong>Liebe Ute, wie &#8222;überraschend &#8222;kommt für Kinder und Jugendliche in der Regel eine Trennung? </strong></p></blockquote>
<figure id="attachment_26420" aria-describedby="caption-attachment-26420" style="width: 350px" class="wp-caption alignright"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Bildschirmfoto-2025-12-11-um-09.10.10.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-26420" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Bildschirmfoto-2025-12-11-um-09.10.10-472x491.jpg" alt="Trennung bewältigen TrennungsKinder Weihnachten gelungene Trennung" width="350" height="364" srcset="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Bildschirmfoto-2025-12-11-um-09.10.10-472x491.jpg 472w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Bildschirmfoto-2025-12-11-um-09.10.10-480x500.jpg 480w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Bildschirmfoto-2025-12-11-um-09.10.10.jpg 882w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption id="caption-attachment-26420" class="wp-caption-text">Ute Steffens, Erziehungswissenschaftlerin &amp; Expertin für Trennungskinder</figcaption></figure>
<p>Das kommt ganz darauf an, wie offen Eltern im Vorfeld mit ihren Konflikten umgegangen sind. Wenn Kinder wissen, dass es ihren Eltern nicht gut miteinander geht und ihre Eltern es ihnen glaubhaft versichern konnten, dass die Kinder damit überhaupt nichts zu tun haben, weil solche Dinge nur die beteiligten Erwachsenen betrifft, dann kommt eine Trennung nicht überraschend.</p>
<p>Kinder können sich mit dieser Möglichkeit auseinandersetzen. Sie können beobachten, wie es anderen Kindern geht, deren Eltern sich getrennt haben und Fragen stellen, die sie bewegen. Das schafft und festigt das Vertrauen in ihre Eltern, und das ist letztlich das, was entscheidend ist.</p>
<blockquote><p><strong>Wie einschneidend verändert sich denn das Familien-Leben für die Kinder in der Regel?</strong></p></blockquote>
<p>Auch das hängt davon ab, wie stark das Vertrauen in die Beziehung zu ihren beiden Eltern ist. Wenn es gut läuft, müssen sie sich letztlich „nur“ darauf einstellen, dass die selbstverständliche räumliche Nähe beider Eltern nicht mehr 24/7<span class="Apple-converted-space">  </span>möglich ist.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Wie die Trennung bewältigen?</strong></h3>
<h3 style="text-align: center;"><strong>&#8222;Es ist klar, dass Kinder eine Trennung um so besser verarbeiten, wenn ihre Beziehung zu den Eltern bis dahin vertrauensvoll war.&#8220;</strong></h3>
<blockquote><p><strong>Was hat eine Trennung eigentlich mit dem Urvertrauen zu tun? Inwiefern kann es ins Wanken geraten?</strong></p></blockquote>
<p>Urvertrauen im entwicklungspsychologischen, fachlichen Sinne bezeichnet das grundsätzliche Vertrauen in sich selbst und die Welt, das sich während des ersten Lebensjahres entwickelt. Je nachdem, wie regelmäßig und zuverlässig Babys ihre Versorgung während dieser Zeit erleben, entwickeln sie mehr oder weniger Vertrauen in die Welt und in sich selbst. Diese erste Erfahrung brennt sich in die Körpererinnerung ein wie eine Zelle, die sich im Laufe unseres Lebens<span class="Apple-converted-space">  </span>immer wieder teilt und nie ganz verloren geht.</p>
<p>Auch die Erfahrungen, die Kinder und Jugendliche mit der Trennung ihrer Eltern machen, fallen auf den Boden dieser ersten Information über sich selbst. Je nachdem, wie zuverlässig und vertrauenswürdig sie ihre Eltern bis dahin erlebt haben, erleichtert das die Integration dieser neuen Erfahrung.</p>
<p>Einfacher ausgedrückt: Es ist klar, dass Kinder eine Trennung um so besser verarbeiten, wenn ihre Beziehung zu den Eltern bis dahin vertrauensvoll war. Darüber hinaus gilt: Je authentischer ihre Eltern ihnen begegnen und die Verantwortung für die Konflikte auf der Paarebene übernehmen, desto besser gelingt die Verarbeitung. Doch Achtung: Authentizität bedeutet nicht „auf Augenhöhe“, sie bezieht sich vielmehr auf die Gefühle der Erwachsenen. Wenn sie ihre Unsicherheit angesichts der Situation, ihren Ärger auf den anderen benennen, dann bestätigen sie die Wahrnehmung ihrer Kinder, die das alles ohnehin spüren.</p>
<p>Sie entlasten ihre Kinder gleichzeitig, indem sie sagen: „Ja, das ist schwierig im Moment, doch mit dir hat das überhaupt nichts zu tun. So etwas passiert Erwachsenen, und wir werden eine Lösung finden.“</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>&#8222;Die Probleme sind da und werden von den Kindern registriert.&#8220;</strong></h3>
<blockquote><p><strong>Was macht ständiger offener Streit der Eltern mit den Kindern?</strong></p></blockquote>
<p>Offener Streit ist nicht schlimmer als eine angespannte Atmosphäre, in der es unterschwellig brodelt. Es besteht die Gefahr, dass Kinder diese Konflikte auf sich beziehen. Deshalb gilt auch hier: Klarstellen, dass die Atmosphäre einzig und allein etwas mit den Eltern zu tun hat &#8211; und dass die sich um eine Lösung bemühen.</p>
<blockquote><p><strong>Und wie wichtig ist es, Probleme von den Kindern fernzuhalten? </strong></p></blockquote>
<p>Gar nicht. Die Probleme sind da und werden von den Kindern registriert. In dem Maße, wie es Eltern gelingt, dazu zu stehen und deutlich zu machen, dass sie sich um eine Lösung bemühen, entlastet das die Kinder und stärkt ihr Vertrauen in ihre Eltern – und das ist es, worauf es ankommt.</p>
<blockquote><p><strong>Inwiefern spüren die Kinder, dass etwas nicht stimmt, wenn sich die Eltern nicht offen streiten? </strong></p></blockquote>
<p>Kinder sind von ihren Eltern auch psychisch und emotional abhängig. Deshalb ist ihre Wahrnehmung mit allen Antennen auf sie gerichtet. Das gilt um so mehr, je jünger Kinder sind, doch selbst bei uns Erwachsenen ist es noch so, dass wir, es sofort spüren, wenn wir einen Raum betreten, in dem dicke Luft zwischen den Anwesenden herrscht.</p>
<blockquote><p><strong>Wann sollten wir die Trennungsproblematik mit den Kindern besprechen? Und wie am besten?</strong></p></blockquote>
<p>Möglichst von Anfang an. Trennung ist ein Prozess, der sich in Phasen vollzieht. Während der ersten Phase haben Eltern noch keine Entscheidung für eine Trennung getroffen. Schon da ist es gut, die Konflikte nicht zu leugnen, sondern dazu zu stehen, es ihnen leid tut, weil es mit Mama und Papa gerade nicht rundläuft. Wenn Kinder erleben, dass Eltern zu den Konflikten stehen und die Verantwortung dafür übernehmen, ohne Kinder mit Details aus der Erwachsenenbeziehung zu überfordern, dann ist das für Kinder eine unglaubliche Entlastung.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Diese Tools können Eltern Kindern an die Hand geben, damit sie die Trennung bewältigen.</strong></h3>
<blockquote><p><strong>Inwiefern sollten wir vielleicht sogar in den Prozess einbeziehen?</strong></p></blockquote>
<p>Das hängt vom Alter der Kinder ab. 16Jährige wollen mit Sicherheit Einfluss auf das Betreuungsmodell, den Wohnsitz nehmen.</p>
<blockquote><p><strong>Wie sorgen wir dafür, dass unsere Kinder gut durch die Trennung kommen und die Trennung bewältigen?</strong></p></blockquote>
<p>Um es noch einmal zusammenzufassen: Authentizität aus der Verantwortung der Elternrolle heraus und kindgerechte/altersgerechte Kommunikation. Nicht auf Augenhöhe, sondern „gleichwürdig“, wie J. Juul es nennt.</p>
<blockquote><p><strong>Welche Tools sollten wir unseren Kindern an die Hand geben?</strong></p></blockquote>
<p>Da gibt es ein paar sinnvolle Regeln, die innerhalb der Familie abgestimmt und respektiert werden sollten. Eine sehr wichtige lautet: „Kinder sind keine Boten!“ Eltern müssen direkt miteinander kommunizieren. Das entlastet Kinder genauso wie ein „STOPP“ angesichts von Streit am Familientisch.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Und, ganz wichtig am Ende &#8211; Ute Steffens sagt:</strong></h3>
<p>Nur, weil sich Eltern trennen, heißt das noch lange nicht, dass dies Kinder in ihrer gesunden Entwicklung beeinträchtigt! Wenn es gut läuft, dann ist eine Trennung für die Kinder eine Veränderung, und die kann auch als  Erleichterung und als eine Chance auf eine vertiefte Beziehung zu beiden Eltern erlebt werden.</p>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Mehr über die Arbeit von Ute Steffens erfahrt ihr hier: </strong></h4>
<p>♥<a href="//ute-steffens.de/" target="_blank" rel="noopener"> Website</a></p>
<p>♦ <a href="//ute-steffens.de/wissenswertes/" target="_blank" rel="noopener">Blog</a></p>
<p>♥ <a href="//www.instagram.com/trennungskinder/" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a></p>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Utes Bücher kannst du hier bestellen (Affiliate Links/ Amazon*):</strong></h4>
<p>♥ <a href="//amzn.to/4qkdbLN" target="_blank" rel="noopener">Mit Kindern durch die Trennung – ein therapeutisches Lesebuch</a></p>
<p>♦ <a href="//amzn.to/44DpwlT" target="_blank" rel="noopener">Jakob kann zaubern – ein Bilderbuch für Kinder, die bei der Trennung oder Scheidung ihrer Eltern die Schuld bei sich suchen</a></p>
<p>♥ <a href="//amzn.to/4qoRH0h" target="_blank" rel="noopener">Trennungskinder begleiten in den ersten zehn Jahren</a></p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2025/12/Unknown-1.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-26467 lazyloaded" src="/wp-content/uploads/2025/12/Unknown-1-371x491.jpg" sizes="(max-width: 285px) 100vw, 285px" srcset="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unknown-1-371x491.jpg 371w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unknown-1-378x500.jpg 378w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unknown-1-774x1024.jpg 774w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unknown-1.jpg 904w, https:&#x2f;&#47;&#x6d;&#x75;t&#x74;&#101;r&#x6b;&#117;t&#x74;&#101;&#x72;&#x2e;d&#x65;&#47;w&#x70;&#45;c&#x6f;&#110;&#x74;&#x65;&#110;&#x74;&#x2f;u&#x70;&#108;o&#x61;&#100;s&#x2f;&#50;&#x30;&#x32;5&#x2f;&#49;2&#x2f;&#85;n&#x6b;&#110;&#x6f;&#x77;&#110;&#x2d;&#x31;-&#x33;&#55;1&#x78;&#52;9&#x31;&#64;&#x32;&#x78;&#46;&#x6a;&#112;g 742w, https://&#109;&#117;&#116;&#116;&#x65;&#x72;&#x6b;&#x75;&#x74;te&#114;&#46;&#100;&#101;&#x2f;&#x77;&#x70;&#x2d;&#x63;on&#116;&#101;&#110;&#116;&#x2f;&#x75;&#x70;&#x6c;&#x6f;ads&#47;&#50;&#48;&#x32;&#x35;&#x2f;&#x31;&#x32;/Un&#107;&#110;&#111;&#x77;&#x6e;&#x2d;&#x31;&#x2d;378&#120;&#53;&#48;&#x30;&#x40;&#x32;&#x78;&#x2e;jpg 756w" alt="" width="285" height="377" data-src="/wp-content/uploads/2025/12/Unknown-1-371x491.jpg" data-srcset="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unknown-1-371x491.jpg 371w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unknown-1-378x500.jpg 378w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unknown-1-774x1024.jpg 774w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unknown-1.jpg 904w, https:/&#47;&#109;&#x75;&#x74;&#x74;e&#114;&#107;&#x75;&#x74;&#x74;er&#46;&#x64;&#x65;&#x2f;wp&#45;&#99;&#x6f;&#x6e;&#x74;e&#110;&#116;&#x2f;&#x75;&#x70;l&#111;&#97;&#x64;&#x73;&#x2f;20&#50;&#x35;&#x2f;&#x31;2/&#85;&#110;&#x6b;&#x6e;&#x6f;w&#110;&#45;&#x31;&#x2d;&#x33;7&#49;&#120;&#x34;&#x39;&#x31;&#64;2&#120;&#x2e;&#x6a;&#x70;g 742w, https:&#x2f;&#x2f;&#109;&#117;&#116;t&#x65;&#x72;&#x6b;&#117;&#116;te&#x72;&#x2e;&#x64;&#101;&#47;w&#x70;&#x2d;&#x63;&#111;&#110;&#116;e&#x6e;&#x74;&#x2f;&#117;&#112;lo&#x61;&#x64;&#x73;&#47;&#50;0&#x32;&#x35;&#x2f;&#49;&#50;&#47;U&#x6e;&#x6b;&#x6e;&#111;&#119;n-&#x31;&#x2d;&#x33;&#55;&#56;x&#x35;&#x30;&#x30;&#64;&#50;&#120;&#46;&#x6a;&#x70;&#x67; 756w" data-sizes="(max-width: 285px) 100vw, 285px" /></a></p>
<hr />
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			</item>
		<item>
		<title>Ausgegrenzt von der Clique: Was hilft, wenn unser Kind allein ist?</title>
		<link>https://mutterkutter.de/ausgegrenzt-clique/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dorothee Dahinden &#38; Dr. med. Judith Bildau]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 09:54:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[True Familie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Plötzlich ausgegrenzt, einfach ignoriert. Und genau das schmerzt: Wie können wir unseren Töchtern in dieser Situation helfen? Ausgegrenzt und allein gelassen: Was hilft unseren Töchtern, wenn ihre Freundinnen sie im &#8230;</p>
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<p><span id="more-26592"></span></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Ausgegrenzt und allein gelassen: </strong></h2>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Was hilft unseren Töchtern, wenn ihre Freundinnen sie im Stich lassen?</strong></h2>
<p>Und zwar dann, wenn die eigenen &#8211; gestern noch &#8222;besten&#8220; Freundinnen &#8211; plötzlich nichts mehr von unserer Tochter wissen wollen. Wenn sie heute stehen gelassen werden, wobei doch gestern scheinbar noch alles super war. Gestern gemeinsam gelacht, heute einsame Tränen. Das tut unseren Kindern verdammt weh. Und passiert unserer Erfahrung nach oft schon in der <a href="https://mutterkutter.de/schulmobbing/" target="_blank" rel="noopener">Grundschulzeit</a>. Auf dem Schulhof &#8211; dort, wo Freundschaften beginnen und auch ganz plötzlich enden. Auf einmal allein in der Pause. Tränen, Ängste und Traurigkeit statt Unbeschwertheit, Fröhlichkeit und Lachen.</p>


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<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/09/Unbenannt-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/09/Unbenannt-1-1024x1024.png" alt="Körperhygiene ausgegrenzt" class="wp-image-26165" style="width:197px;height:auto" srcset="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/09/Unbenannt-1-1024x1024.png 1024w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/09/Unbenannt-1-500x500.png 500w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/09/Unbenannt-1-491x491.png 491w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/09/Unbenannt-1.png 1080w, https:&#47;&#x2f;m&#x75;&#x74;&#116;&#x65;r&#107;&#x75;&#116;&#x74;e&#114;&#x2e;d&#x65;/&#119;&#x70;-&#x63;&#x6f;&#110;&#x74;e&#110;&#x74;&#47;&#x75;p&#108;&#x6f;&#97;&#x64;s&#47;&#x32;0&#x32;&#x35;&#47;&#x30;9&#47;&#x55;&#110;&#x62;e&#110;&#x61;&#110;&#x6e;t&#45;&#x31;-&#x35;0&#48;&#x78;5&#x30;&#x30;&#64;&#x32;x&#46;&#x70;&#110;&#x67; 1000w, https:&#x2f;&#x2f;&#x6d;&#x75;&#116;&#116;&#101;rk&#x75;&#x74;&#x74;&#x65;&#x72;&#46;&#100;&#101;/w&#x70;&#x2d;&#x63;&#x6f;&#x6e;&#116;&#101;&#110;t/&#x75;&#x70;&#x6c;&#x6f;&#x61;&#100;&#115;&#47;20&#x32;&#x35;&#x2f;&#x30;&#x39;&#47;&#85;&#110;be&#x6e;&#x61;&#x6e;&#x6e;&#x74;&#45;&#49;&#45;49&#x31;&#x78;&#x34;&#x39;&#x31;&#64;&#50;&#120;&#46;p&#x6e;&#x67; 982w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
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<p class="has-text-align-center"><em><strong>Anzeige* </strong>Dieser Artikel ist in Kooperation mit dem Schweizer Magazin für Mädchen (und dem Rest der Welt) <a href="https://kaleiomag.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">KALEIO </a>entstanden. Wir lieben das KALEIOMag &#8211; denn es widmet sich allen wichtigen Themen, mit denen sich Mädchen zwischen 8-13 Jahren beschäftigen: dem Leben, der Gesellschaft, Mobbing, Social Media, Schule,&nbsp;Berufe, Zukunft, Chancen u.v.m. </em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC09037-e1774517586773.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC09037-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-26644" style="aspect-ratio:1.4992888417882142;width:569px;height:auto"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Credit: MutterKutter</figcaption></figure>
</div>


<p class="has-text-align-center"><em>KALEIO empowert, versteht, erklärt &#8211; und ist eine Art liebevolle und empathische Freundin, die unseren Kindern auf Augenhöhe begegnet. Und jetzt haben die Macherinnen von KALEIO ein Buch zum Thema Freundschaft herausgebracht. Mehr dazu und einen exklusiven Code bekommt ihr am Ende dieses Artikels. </em> </p>



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<figure id="attachment_25517" aria-describedby="caption-attachment-25517" style="width: 250px" class="wp-caption alignright"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2023/03/Doro_1876.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-25517" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2023/03/Doro_1876-307x491.jpg" alt="FamilienBrandmauer ausgegrenzt" width="250" height="400" srcset="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2023/03/Doro_1876-307x491.jpg 307w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2023/03/Doro_1876-312x500.jpg 312w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2023/03/Doro_1876-639x1024.jpg 639w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2023/03/Doro_1876-959x1536.jpg 959w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2023/03/Doro_1876.jpg 999w, https:&#47;&#x2f;&#109;&#x75;&#116;&#x74;&#101;&#x72;&#107;&#x75;&#116;&#x74;&#101;&#x72;&#46;&#x64;&#101;&#x2f;&#119;&#x70;&#45;&#x63;&#111;&#x6e;&#116;&#x65;&#110;&#x74;&#47;&#x75;&#112;&#x6c;&#111;&#x61;&#100;&#x73;&#47;&#x32;&#48;&#x32;&#51;&#x2f;&#48;&#x33;&#47;&#x44;&#111;&#x72;&#111;&#x5f;&#49;&#x38;&#55;&#x36;&#45;&#x33;&#48;&#x37;&#120;&#x34;&#57;&#x31;&#64;&#x32;&#120;&#x2e;&#106;&#x70;&#103; 614w, https:&#x2f;&#47;m&#x75;&#x74;&#116;e&#x72;&#x6b;&#117;t&#x74;&#101;r&#x2e;&#x64;&#101;/&#x77;&#x70;&#45;c&#x6f;&#110;&#116;&#x65;&#x6e;&#116;/&#x75;&#x70;&#108;o&#x61;&#100;&#115;/&#x32;&#48;2&#x33;&#x2f;&#48;3&#x2f;&#x44;&#111;r&#x6f;&#95;1&#x38;&#x37;&#54;-&#x33;&#x31;&#50;x&#x35;&#48;&#48;&#x40;&#x32;&#120;&#46;&#x6a;&#x70;&#103; 624w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a><figcaption id="caption-attachment-25517" class="wp-caption-text">Dorothee Dahinden, Herausgeberin MutterKutter// Credit: Jan Müller, film 17 Kiel</figcaption></figure>
<p>Die Gründe? Für uns Erwachsene manchmal schier unergründlich. Oder anders: oft erstmal so gar nicht klar, total fies oder oberflächlich. An falscher Stelle gelacht, die falschen Klamotten getragen, das falsche Hobby, ein falsches Wort, der falsche Wohnort, zu selbstbewusst, zu schüchtern, zu &#8222;gut&#8220; oder &#8222;schlecht&#8220; in der Schule, zu schnell traurig, beleidigt oder &#8222;eingeschnappt&#8220; &#8211; manchmal ist es Neid, manchmal Unsicherheit(en), manchmal zu unterschiedliche Lebenswelten, oft auch Oberflächlichkeiten, wie Kleidung oder Körper. Oder eine familiäre Lebenssituation, mit der die anderen so gar nichts anfangen können. Anstatt &#8222;aufzufangen&#8220; wird ausgegrenzt.</p>
<p>Und das trifft nicht nur unsere Töchter, sondern meistens auch uns Eltern knallhart.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Als Eltern leiden wir oft extrem mit!</strong></h3>
<p>Ich, <a href="https://mutterkutter.de/crew/" target="_blank" rel="noopener">Doro</a>, weiß von Eltern, die plötzlich selbst wieder Kind oder <a href="https://mutterkutter.de/beauty-druck/" target="_blank" rel="noopener">Teenie</a> sind. Die diese Situation extrem belastet, weil sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Wenn das eigene Kind ausgegrenzt oder ignoriert wird &#8211; ja, dann fühlt sich das auch schon mal so an, als ob wir diese Erfahrungen selbst (noch einmal) machen würden.</p>
<p>Wir leiden also mit und wissen nicht so recht, wie wir helfen können. Und nun? Was können wir machen? Fakt ist: Wir können ja schlecht die Freundschaft(en) für unser Kind übernehmen, sie auf den Schulhof, den Sport oder den allgemeinen nachmittäglichen Meetingort begleiten, um das Ding mal eben selbst mit den anderen Kids zu klären. Auch wenn wir das vielleicht noch so gerne tun würden. Und auch, wenn es Eltern gibt, die genau das machen: andere Kinder direkt ansprechen. Nur: Meistens ist das, unsere Meinung, kontraproduktiv. Die AdressatInnen sollten nicht die anderen Kids oder Teenies sein, sondern andere Erwachsene. Auch, um nicht noch mehr Druck auf die Situation zu geben. Aber dazu gleich mehr. </p>
<p><a href="https://mutterkutter.de/crew/" target="_blank" rel="noopener">Dr. med. Judith Bildau</a> ist Gynäkologin, Medfluencerin und hat fünf Töchter (3 eigene, 2 geschenkte). Sie hat schon erfolgreich Bücher rund um das Thema &#8222;Mädchen-Pubertät&#8220; geschrieben. Mit euch teilt Judith nun ihre Erfahrungen und erzählt euch, warum es nun so wichtig ist, dass wir unsere Kinder in ihrem Schmerz &#8222;sehen&#8220; und sie liebevoll begleiten.</p>
<p>Kurzer Disclaimer: Dieser Artikel beinhaltet weder psychologischen noch pädagogischen Rat.</p>
<p></p>
<h3 style="text-align: center;">Ausgegrenzt &#8211; und jetzt?</h3>
<h3 style="text-align: center;">&#8222;Gespräche mit anderen Eltern können sinnvoll sein, aber immer mit Fingerspitzengefühl, um die Situation für das eigene Kind nicht zu verschärfen.&#8220;</h3>
<blockquote>
<p><b>Liebe Judith, habe ich nur den Eindruck oder teilst du den auch… Beim Thema Freundschaft geht es früher zur Sache als bei uns in der Jugend. Bei den Mädchen gibt es oft eine Anführerin, manchmal schon in der Grundschule. Und die anderen spielen nach deren Regeln oder eben nicht. Wenn nicht, dann wird in manchen Fällen geredet, aber es entwickelt sich oft auch eine ungesunde Dynamik, bei der ein Kind ausgeschlossen wird…</b></p>
</blockquote>
<figure id="attachment_22665" aria-describedby="caption-attachment-22665" style="width: 250px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-22665" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346-327x491.jpg" alt="ausgegrenzt Essstörung in den Wechseljahren entspannte Feiertage Abtreibung Impfen Sternenkind Angststörung Ultraschall drittes Kind Elternsex Eizellspende Endometriose unerfüllter Kinderwunsch Patchworkfamilie verdrängte Schwangerschaft Kinderfotos im Netz Pubertas Praecox" width="250" height="375" srcset="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346-327x491.jpg 327w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346-333x500.jpg 333w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346-683x1024.jpg 683w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346-768x1152.jpg 768w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346.jpg 900w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a><figcaption id="caption-attachment-22665" class="wp-caption-text">Dr. med. Judith Bildau, Gynäkologin, Medfluencerin &amp; Autorin// Credit: Sabina Radtke</figcaption></figure>
<p>Nein, du täuschst dich nicht – ich beobachte das ganz ähnlich. Dynamiken wie Macht, Zugehörigkeit und auch Ausgrenzung entstehen heute oft sehr früh. Gerade in Mädchengruppen gibt es nicht selten klare Hierarchien, und Kinder spüren sehr schnell, wo ihr Platz ist – oder eben auch, wenn sie anfangen, diesen zu verlieren bzw. ausgeschlossen werden. Das kann für ein Kind unglaublich belastend sein.</p>
<blockquote>
<p><b>Was können wir als Eltern tun, wenn das Kind leidet?</b></p>
</blockquote>
<p>Zuerst einmal: Da sein und ernst nehmen. Nicht vorschnell relativieren und gut gemeinte Sätze raushauen wie „Das ist doch nicht so schlimm!“, sondern wirklich zuhören und die Gefühle spiegeln. Kinder brauchen das Gefühl „Ich werde gesehen, ich bin nicht allein.“ Gleichzeitig können wir helfen, die Situation einzuordnen: Was genau ist passiert? Welche Rolle hat mein Kind? Welche Handlungsspielräume gibt es?</p>
<p>Wichtig ist auch, das Kind zu stärken. Natürlich nicht nur in dieser konkreten Situation, sondern grundsätzlich. Also: Selbstwert, soziale Kompetenzen, auch das Gefühl, Grenzen setzen zu dürfen.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>&#8222;Je älter die Kinder werden, desto zurückhaltender wäre ich.&#8220;</strong></h3>
<blockquote>
<p><b>In welchen Fällen hältst du Gespräche mit anderen Eltern für sinnvoll, um von außen die Wogen zu glätten? Und wenn: in welchem Alter und in welchem Maße?</b></p>
</blockquote>
<p>Gespräche mit anderen Eltern können sinnvoll sein, aber immer mit Fingerspitzengefühl, um die Situation für das eigene Kind nicht zu verschärfen.</p>
<p>Ich würde das vor allem im Grundschulalter in Betracht ziehen, wenn die Kinder noch stärker begleitet werden und Konflikte oft noch nicht alleine lösen können. Wichtig ist dabei die Haltung: Nicht anklagend, sondern unterstützend. Wie können die anderen Eltern zum Beispiel fragen „Wie können wir gemeinsam schauen, dass es für die Kinder wieder gut wird?“</p>
<p>Je älter die Kinder werden, desto zurückhaltender wäre ich. Ab einem gewissen Alter (spätestens ab der weiterführenden Schule) sollten wir eher im Hintergrund bleiben und unsere Kinder darin unterstützen, ihre Konflikte selbst zu klären – es sei denn, es geht wirklich um anhaltende Ausgrenzung oder Mobbing. Dann braucht es nicht nur elterliche Unterstützung, sondern professionelle. Mobbing ist niemals nur „das Problem“ eines einzelnen Kindes, sondern ein strukturelles.</p>
<h3 style="text-align: center;">Ausgegrenzt in der Freundschaft. Judith sagt:</h3>
<h3 style="text-align: center;">&#8222;Freundschaft ist kein Ort, an dem man sich ständig beweisen oder anpassen muss.&#8220;</h3>
<figure id="attachment_26626" aria-describedby="caption-attachment-26626" style="width: 500px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2026/03/Unbenannt-17-1-e1774511621578.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-26626" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2026/03/Unbenannt-17-1-500x281.jpeg" alt="" width="500" height="281" /></a><figcaption id="caption-attachment-26626" class="wp-caption-text">Symbolbild// Quelle: Adobe Stock</figcaption></figure>
<blockquote>
<p><b>Wann würdest du deinen Kindern dazu raten, sich neue FreundInnen zu suchen? Bis wann sagst du: Bitte kläre es und ab wann ist für dich „Schluss“?</b></p>
</blockquote>
<p>Ich finde, es ist wichtig, Kindern bis zu einem gewissen Punkt zuzutrauen, dass sie Konflikte klären können. Eltern sollten sicherlich nicht bei jeder Meinungsverschiedenheit, bei jedem Streit eingreifen. Denn Freundschaft bedeutet auch, Reibung auszuhalten, Missverständnisse anzusprechen und Lösungen zu finden.</p>
<p>Aber: Wenn ein Kind dauerhaft leidet, sich klein macht, immer wieder ausgeschlossen wird oder Angst vor der Gruppe entwickelt, dann ist für mich ein Punkt erreicht, an dem ich klar sage: „Du darfst dir auch andere Menschen suchen, die dir guttun!“</p>
<p>Freundschaft ist kein Ort, an dem man sich ständig beweisen oder anpassen muss.</p>
<blockquote>
<p><b>Was macht für dich eine echte und „gute“ Freundschaft aus, bei der alle glücklich sind?</b></p>
</blockquote>
<p>Für mich ist es eine Verbindung, in der ein Kind so sein darf, wie es ist ohne Angst vor Ablehnung.</p>
<p>Wo es gegenseitigen Respekt gibt, ein echtes Interesse am anderen, und auch die Fähigkeit, Konflikte zu überstehen, ohne dass gleich alles infrage steht.</p>
<p>Kurz gesagt: Eine gute Freundschaft fühlt sich nicht wie ein Kampf um Zugehörigkeit an, sondern wie ein sicherer Ort.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong> Freundschaft darf sich gut anfühlen!</strong></h3>
<p>Vielen Dank, liebe Judith! Genau, Freundschaft darf sich gut anfühlen. Freundschaft sollte Streit aushalten. Genauso unterschiedliche Positionen, Meinungen, Sichtweisen, Lebensrealitäten, unterschiedliche Geschmäcker. Im Zweifel supportet eure Kinder dabei, neue FreundInnen zu finden. In der Grundschule auch mal andere Kids zu fragen, ob sie &#8222;mitspielen&#8220; dürfen. Oft helfen auch neue Hobbys, um neue Gleichaltrige kennenzulernen &#8211; auch im Teenie-Alter.</p>
<p>Wir empfinden es auch als wichtig, das Verhalten des eigenen Kindes &#8211; am besten gemeinsam mit dem Kind &#8211; zu reflektieren. Um auch Antworten auf folgende Fragen zu finden: An welchen Stellen könnten vielleicht Missverständnisse entstanden sein? Hat mein Kind sich eventuell auch der Clique aus verschiedenen Gründen &#8222;entzogen&#8220;? Und besteht die Möglichkeit, dass mein Kind der Freundin bzw. den Freundinnen sagt, wie es ihm geht? Manchmal lassen sich Situationen lösen, indem das eigene Kind einen Weg sucht. Sich vielleicht mal allein mit der &#8222;Anführerin&#8220; verabredet, Dinge direkt benennt. Natürlich gehört dazu viel, vor allem viel Mut. Manchmal finden wir den selbst als Erwachsene nicht &#8211; und das ist auch total verständlich.</p>
<p>Falls eure Tochter das schaffen sollte &#8211; folgender Gedanke für so eine Verabredung: Manchmal entsteht eine Gesamtsituation aus einer Zweierkonstellation heraus. Und im 1:1 lassen sich unserer Erfahrung nach öfter Probleme lösen als in einer Gruppe, in der eben diese ungesunde Dynamik entstehen kann oder das strukturelle Problem vorhanden ist, von dem Judith gesprochen. </p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Sprecht die Dinge direkt für eure Töchter an.</strong></h3>
<p>Wir raten euch, wenn eure Kinder leiden und <a href="https://mutterkutter.de/schulmobbing/" target="_blank" rel="noopener">gemobbt</a> werden: Sprecht die Dinge direkt für eure Töchter an. Mit den jeweiligen Eltern &#8211; und hier geht es, wie Judith auch betont, nicht darum, ihnen zu erzählen, wie &#8222;böse&#8220; ihr Kind ist. Nein, es geht darum, einen gemeinsamen Weg zu finden, um die Freundschaft eventuell gemeinsam zu stärken. Ein nächster Schritt wäre aus unserer Sicht ein Gespräch mit den Lehrkräften. Denn die können dann ein Auge in der Schulzeit auf die Situation haben. Oft ist das auch ein Thema für den Klassenrat oder für die SchulsozialarbeiterInnen. Falls euer Kind dadurch Ängste oder andere Symptome entwickelt: scheut nicht den Gang zur Kinderärztin, um darüber zu sprechen, oder sucht euch therapeutische Unterstützung. Bei Bedrohung, Erpressung oder psychischer &amp; körperlicher Gewalt: geht zur Polizei und erstattet Anzeige.</p>
<p>Denn Mobbing kann einen Menschen für ein Leben prägen. Hier findet ihr u.a. Hilfe: </p>
<p>♥ <span class="T286Pc" data-sfc-cp="" data-sfc-root="c" data-sfc-cb="" data-processed="true"><a href="https://www.nummergegenkummer.de" target="_blank" rel="noopener">Nummer gegen Kummer</a>: (Kinder- &amp; Jugendtelefon), Online-Beratung &amp; Elterntelefon </span></p>
<p>♦<a href="https://www.juuuport.de" target="_blank" rel="noopener"> Juuuport</a>: Hilfe bei Cybermobbing und anderen Problemen im Netz</p>
<p>♥ Die<a href="https://www.bke-beratung.de" target="_blank" rel="noopener"> Bundeskonferenz für Erziehungsberatung</a> berät Kinder &amp; Jugendliche, sowie Eltern online</p>


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<h3 class="product-title product_title entry-title" style="text-align: center;">Gut befreundet. Ein Ratgeber über Freundschaft, Streit und Einsamkeit</h3>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Der KALEIO-Ratgeber, der Mädchen entlastet, stärkt und begleitet.</strong></h4>
<p>Als Eltern wissen wir: Freundschaften unter Mädchen sind wunderbar – und manchmal ganz schön schwierig. Wir haben darüber gesprochen. Vor allem dann, wenn das Kind ausgegrenzt oder sogar gemobbt wird. Dieser wunderbare KALEIO-Ratgeber hilft euren Töchtern (und allen anderen auch), Freundinnen und Freunde zu finden, respektvoll miteinander umzugehen und zu erkennen, was in Freundschaften wirklich guttut.</p>
<p>Ein Buch über die schönsten Seiten des Zusammenseins, aber auch über Einsamkeit, Streit und Ausgrenzung, offline und online.</p>


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<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2026/03/Two-girls1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="935" height="883" data-id="26661" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2026/03/Two-girls1.png" alt="" class="wp-image-26661" srcset="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2026/03/Two-girls1.png 935w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2026/03/Two-girls1-500x472.png 500w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2026/03/Two-girls1-520x491.png 520w" sizes="(max-width: 935px) 100vw, 935px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Credit: KALEIO</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC09041-e1774518018405.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-id="26649" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2026/03/DSC09041-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-26649"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Credit: MutterKutter</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2026/03/Photo2.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="798" height="627" data-id="26664" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2026/03/Photo2.png" alt="" class="wp-image-26664" srcset="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2026/03/Photo2.png 798w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2026/03/Photo2-500x393.png 500w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2026/03/Photo2-625x491.png 625w" sizes="(max-width: 798px) 100vw, 798px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Credit: KALEIO</figcaption></figure>
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<a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2026/03/KALEIO_GUT-BEFREUNDET_Ansicht-6.pdf" class="pdfemb-viewer" style="" data-width="max" data-height="max" data-toolbar="both" data-toolbar-fixed="on">KALEIO_GUT-BEFREUNDET_Ansicht-6</a>


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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Smiling Depression&#8220;: über die hochfunktionale Depression!</title>
		<link>https://mutterkutter.de/hochfunktionale-depression/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dorothee Dahinden]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2026 09:01:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mutterkutter.de/?p=26564</guid>

					<description><![CDATA[<p>Du hast dich schonmal gefragt, was eine &#8222;hochfunktionale Depression&#8220; genau ist? Hier bekommst du Antworten. Hochfunktionale Depression: &#8222;Betroffene beschreiben häufig das Gefühl „nur noch zu funktionieren“. Diplom-Psychologin Annika Rötters Liebe &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mutterkutter.de/hochfunktionale-depression/">&#8222;Smiling Depression&#8220;: über die hochfunktionale Depression!</a> erschien zuerst auf <a href="https://mutterkutter.de">MutterKutter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://vg01.met.vgwort.de/na/b18a355bd7564f7581daf910b234c7ff" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> Du hast dich schonmal gefragt, was eine &#8222;hochfunktionale Depression&#8220; genau ist? Hier bekommst du Antworten.<span id="more-26564"></span></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Hochfunktionale Depression:</strong></h2>
<h2 style="text-align: center;"><strong>&#8222;Betroffene beschreiben häufig das Gefühl „nur noch zu funktionieren“.</strong></h2>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Diplom-Psychologin Annika Rötters</strong></h4>
<blockquote><p><strong>Liebe Annika, mir ist der Begriff „Hochfunktionale Depression“ nun öfter über den Weg gelaufen. Was ist das genau? Welche Symptome bringt sie mit sich?</strong></p></blockquote>
<p>Liebe Doro, danke dass du diesem Thema Raum gibst! In der ICD (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems) 11 ist die „hochfunktionale Depression“ kein eigenständiger Begriff. Betroffene wirken nach außen „atypisch“ funktional: während für die meisten depressiven Störungen Interessenverlust und Rückzug zu den typischen Symptomen gehören, „funktionieren“ Betroffene hier im Beruf und nicht selten auch im sozialen Umfeld „scheinbar weiter“.</p>
<p>Zu den Symptomen zählen auch hier Freudlosigkeit, innere Leere, Schlaf- und Konzentrationsbeschwerden, die Fassade des Funktionierens führt gleichzeitig dazu, dass die Erkrankung von außen nicht oder nur sehr schwer wahrnehmbar ist, so wird sie im englischen Sprachraum auch als „smiling depression“ (lächelnde Depression) bezeichnet. Der maskierte emotionale Schmerz wird hinter einem Lächeln versteckt.</p>
<p><figure id="attachment_21196" aria-describedby="caption-attachment-21196" style="width: 230px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2021/12/AnnikaRoetters-e1640188233738.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-21196" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2021/12/AnnikaRoetters-327x491.jpg" alt="Hochfunktionale Depression Krieg Rotzlöffel" width="230" height="345" /></a><figcaption id="caption-attachment-21196" class="wp-caption-text">Annika Rötters, Diplom-Psychologin// Credit: Michelle Rötters</figcaption></figure></p>
<p>Expert*innen nennen als weitere charakteristische Symptome ein übermäßiges Schlafbedürfnis, gesteigerten Appetit, körperliche Beschwerden (Kopfschmerzen und Verdauungsprobleme) sowie ein anhaltendes Schweregefühl in Armen und / oder Beinen.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Die Hochfunktionale Depression passt nicht zum „typischen“ Bild einer Depression</strong></h3>
<blockquote><p><strong>Warum kann man denn gleichzeitig „leisten“ und „furchtbare emotionale Täler“ durchlaufen?</strong></p></blockquote>
<p>Der Leistungsdruck, der hinter einer Fassade der Hochfunktionalität liegt, passt vielleicht auf den ersten Blick nicht zum „typischen“ Bild einer Depression &#8211; einer schweren Depressiven Episode mit tiefer Antriebslosigkeit, Verlust der Freude an alltäglichen Aktivitäten und extremem sozialen Rückzug &#8211; und: wenn Menschen schon früh gelernt haben, dass ihr Selbstwert an Leistung geknüpft ist und ihre eigenen Bedürfnisse nachrangig sind, kann es ein bewährter Weg geworden sein, negativen Gefühlen mit einem „mehr“ an Leistung, Terminen und Verpflichtungen zu begegnen.</p>
<p>Diese können die Stimmung auch kurzfristig positiv beeinflussen – gleichzeitig sind auch sehr volle Kalender bei einer hochfunktionalen Depression oft begleitet von Gefühlen der Leere, Sinnlosigkeit und manchmal sogar dem Gefühl, eine Art „Doppelleben“ zu führen.</p>
<blockquote><p><strong>Wie sehr leiden die Menschen, die es betrifft? Und wie äußern sich diese Leiden?</strong></p></blockquote>
<p>Jede Form einer Depression ist eine ernstzunehmende Erkrankung und bedarf fachkundiger professioneller Hilfe und Unterstützung.  Auch eine hochfunktionelle Depression kann im Zusammenbruch enden. Besonders tückisch ist hier, dass über die Fassade der Funktionalität das (Selbst)Bild der inneren Stärke lange aufrecht erhalten werden kann und der Punkt, an dem Hilfe gesucht wird, weiter nach hinten geschoben wird. Dabei wissen wir heute längst: Depression ist keine Schwäche, sondern eine Erkrankung.</p>
<p>Das Leiden äußert sich meist auf der inneren Gefühlsebene der Betroffenen, nach außen manchmal in Reizbarkeit: Betroffene wirken gestresst oder überlastet. Wichtig ist hier eine genaue und professionelle differenzialdiagnostische Analyse.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>&#8222;Die Gedankenwelt kann schwanken zwischen „das schaff ich auch noch“ und „ich schaffe gar nichts mehr“.</strong></h3>
<blockquote><p><strong>Welche Gefühls- und Gedankenwelten durchschreiten Betroffene? Und inwiefern schlägt die „hochfunktionale Depression“ auf den Körper?</strong></p></blockquote>
<p>Betroffene beschreiben häufig das Gefühl „nur noch zu funktionieren“. Körperlich werden die psychischen Symptome manchmal von Schweregefühlen in Armen und Beinen begleitet – in extremen Fällen kann es sogar zum Ausfall der Motorik in Armen oder Beinen kommen: Betroffene können dann scheinbar plötzlich einen oder beide Arme nicht mehr bewegen oder auch nicht mehr laufen. Da derartige Symptome jedoch viele Ursachen haben können, ist eine professionelle Abklärung hier sehr wichtig. Also: auch wenn gerade das Stresslevel hoch ist: wenn plötzlich ein Arm ausfällt, bitte nicht abwarten, sondern lieber früher als später einmal ärztlich abklären lassen.</p>
<p>Die Gedankenwelt kann schwanken zwischen „das schaff ich auch noch“ und „ich schaffe gar nichts mehr“ – der hohe Druck, keine Schwäche nach außen zu zeigen kann sich in einem stark schwankenden gefühlten Energielevel zeigen: wenn Leistung erbracht wird, dann geben Betroffene &#8222;200 %&#8220;, fallen anschließend jedoch in zunehmend länger andauernde Phasen der Erschöpfung oder fühlen sich permanent ausgebrannt und leer. Die Abgrenzung zu einer Erschöpfungsdepression oder einem Burnout benötigt fachkundige Diagnostik.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Hochfunktionale Depression: Kopf- und Magenschmerzen, sowie Verdauungsprobleme</strong></h3>
<p>Körperlich kann sich eine hochfunktionale Depression außerdem durch Kopfschmerzen oder Magenschmerzen und Verdauungsprobleme ohne erkennbare körperliche Ursachen zeigen – auch hier ist eine Diagnostik wichtig und sinnvoll, denn Schmerzen können verschiedene Ursachen haben und auf verschiedene Erkrankungen hindeuten.</p>
<p>Alle diese Symptome sollten bei Auftreten zeitnah ärztlich untersucht werden.</p>
<blockquote><p><strong>Welche Charaktere neigen dazu?</strong></p></blockquote>
<p>In der aktuellen klinischen Psychologie wird davon ausgegangen, dass die Entstehung einer Depression durch verschiedene Faktoren begünstigt wird. Sowohl genetische Faktoren als auch früh erlernte Verhaltensmuster und belastende Lebensereignisse zählen zu den Risikofaktoren, genauso wie chronischer Stress, traumatische Erfahrungen und belastende, ungelöste innere Konflikte. Grundsätzlich zählen depressive Erkrankungen zu den häufigsten Erkrankungen der Psyche. Laut der deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. sowie Zahlen der Deutschen Depressionshilfe erkranken jedes Jahr rund 8 % der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland an einer Depression und im Lebenslauf ist jeder 5. Bis 6. Erwachsene einmal betroffen. Frauen sind laut Statistik doppelt so häufig betroffen wie Männer – zumindest erhalten sie häufiger die Diagnose.</p>
<p>Depressionen (auch hoch funktionale) können jeden treffen &#8211; deswegen richtet sich gerade Prävention im Bereich mentale Gesundheit auch an alle gesunden Menschen. Es gibt sowohl Programme für Kinder (oft in Schulen und Kindergärten) als auch für Erwachsene (Informationen finden Versicherte auf den Seiten ihrer Krankenversicherung).</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>&#8222;Manchmal liegt der erkennbare Grundstein in der Kindheit, dies ist gleichzeitig nicht immer der Fall.&#8220;</strong></h3>
<blockquote><p><strong>Woher kommt deiner Erfahrung nach dieser Perfektionismus-Anspruch und diese massive Selbstkritik?</strong></p></blockquote>
<p>Ich würde jetzt gerne schreiben, dass es eine klar erkennbare Ursache gibt – in der Praxis sind es jedoch oft verschiedene Faktoren, die das Entstehen eines hohen Leistungsanspruchs an sich selbst und eine starke innere kritische Stimme fördern. Manchmal liegt der erkennbare Grundstein in der Kindheit, dies ist gleichzeitig nicht immer der Fall.</p>
<p>Ich möchte Menschen, die unter starken selbstkritischen Gedanken und einem überhöhten Anspruch an sich selbst leiden gleichzeitig auf den Weg geben, dass bei Leidensdruck immer professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden darf und sollte.</p>
<blockquote><p><strong>Woran merke ich, ob ich darunter leide?</strong></p></blockquote>
<p>Wenn du dich in mehreren Punkten wiedererkannt hast, vielleicht schon Symptome bei dir beobachtest oder sogar im Alltag in letzter Zeit zunehmend häufig das Gefühl hast „nur noch zu funktionieren“ ist jetzt der richtige Zeitpunkt, dir Hilfe zu suchen. Grundsätzlich kann man sagen: je früher sich ein Mensch, der leidet, Hilfe sucht, um so niedrigschwelliger kann die Hilfe aussehen.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Hochfunktionale Depression: Hier bekommt ihr Hilfe!</strong></h3>
<blockquote><p><strong>Und wie bekomme ich jetzt Hilfe?</strong></p></blockquote>
<p>♥ Der erste Schritt ist oft der Schwerste – bei Leidensdruck ist gleichzeitig eine zeitnahe professionelle und umfassende Diagnostik wichtig. Viele der Symptome können auch andere Ursachen haben – ein erster Schritt könnte also der Gesundheitscheck bei Hausärzt*innen sein.</p>
<p>♦ Weitere erste Ansprechpersonen können Fach-Ärzt*innen des Vertrauens sein.</p>
<p>♥ Viele Krankenversicherungen bieten auf ihren Portalen niedrigschwellige Präventions-Angebote, die sich an gesunde Versicherte richten, und den Erhalt auch von mentaler Gesundheit fördern. (Hier bin ich als Kursanbieterin auch im Katalog mit einem 10-Wochen-Programm zum multimodalen Stress- und Ressourcenmanagement.)</p>
<p>♦ Wenn bereits eine Diagnose vorliegt kann die 116117 bei der Therapieplatzsuche unterstützen.</p>
<p>♥ In akuten Krisen-Situationen unterstützt die Telefonseelsorge (auch im Chat), anonym und kostenfrei.</p>
<h4 style="text-align: center;" data-canvas-width="261.53600000000006"><strong>Mehr von unserer Diplom-Psychologin Annika Rötters:</strong></h4>
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<hr />
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		<title>Essstörung in den Wechseljahren: über das körperliche Selbstbild!</title>
		<link>https://mutterkutter.de/essstoerung-in-den-wechseljahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dorothee Dahinden]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2026 14:18:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Frauenheilkunde]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mutterkutter.de/?p=26516</guid>

					<description><![CDATA[<p>Plötzlich verändert sich der Körper &#8211; und das Gewicht. Viele Frauen leiden und entwickeln sogar eine Essstörung in den Wechseljahren. Und wir möchten über dieses sensible Thema sprechen. Essstörung in &#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg01.met.vgwort.de/na/820ec74a8099482290cc2f24a140b3f3" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <p>Plötzlich verändert sich der Körper &#8211; und das Gewicht. Viele Frauen leiden und entwickeln sogar eine Essstörung in den Wechseljahren.<span id="more-26516"></span></p>
<hr />
<p>Und wir möchten über dieses sensible Thema sprechen.</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Essstörung in den Wechseljahren:</strong></h2>
<h2 style="text-align: center;"><strong>&#8222;Nicht das Gewicht ist der entscheidende Faktor, sondern die innere Beziehung zu Essen und Körper.&#8220;</strong></h2>
<h3 style="text-align: center;">Dr. med. Judith Bildau</h3>
<p>Unsere <a href="https://mutterkutter.de/crew/" target="_blank" rel="noopener">Gynäkologin &amp; Hormonexpertin Judith</a> erklärt euch in diesem Artikel, wie sich der Körper in der Lebensmitte verändert, warum viele Frauen unter dem Selbstbild leiden und wieviele von einer Essstörung in den Wechseljahren betroffen sind.</p>
<blockquote>
<p class=""><b class="">Liebe Judith, kurz und knapp: Was passiert bei der hormonellen Umstellung zu den Wechseljahren mit dem Stoffwechsel und dem Fett in unserem Körper?</b></p>
</blockquote>
<p class="">Mit Beginn der hormonellen Umstellung, insbesondere durch den sinkenden Östrogenspiegel, verändert sich der Stoffwechsel spürbar. Ohne gezieltes Krafttraining wird Muskelmasse nun schneller abgebaut – und genau diese Muskelmasse ist entscheidend für einen aktiven Stoffwechsel. In der Folge sinkt der Grundumsatz, der Körper verbrennt also in Ruhe weniger Energie als früher.</p>
<p class="">Gleichzeitig verschlechtert sich die Insulinwirkung, wodurch der Blutzuckerspiegel leichter ansteigt. Auch die Fettverteilung verändert sich: Fett lagert sich zunehmend im Bauchraum an, während Hüften und Oberschenkel weniger betroffen sind.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>&#8222;Der Körper wird hormonell gesehen „sparsam“.&#8220;</strong></h3>
<blockquote>
<p class=""><b class="">Wir ernähren uns gesund, machen Sport, verzichten auf Süßigkeiten – und die Waage zeigt dauerhaft dasselbe oder sogar mehr an. Das war früher anders. Kannst du erklären, was die beginnenden Wechseljahre mit dem Gewicht machen? Und wie ist die Tendenz: Stagnation oder Zunahme?</b></p>
</blockquote>
<figure id="attachment_22665" aria-describedby="caption-attachment-22665" style="width: 200px" class="wp-caption alignright"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-22665" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346-327x491.jpg" alt="Essstörung in den Wechseljahren entspannte Feiertage Abtreibung Impfen Sternenkind Angststörung Ultraschall drittes Kind Elternsex Eizellspende Endometriose unerfüllter Kinderwunsch Patchworkfamilie verdrängte Schwangerschaft Kinderfotos im Netz Pubertas Praecox" width="200" height="300" srcset="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346-327x491.jpg 327w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346-333x500.jpg 333w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346-683x1024.jpg 683w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346-768x1152.jpg 768w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346.jpg 900w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><figcaption id="caption-attachment-22665" class="wp-caption-text">Dr. med. Judith Bildau, Gynäkologin, Medfluencerin &amp; Autorin// Credit: Sabina Radtke</figcaption></figure>
<p class="">Die häufigste Entwicklung in der <a href="https://mutterkutter.de/inkontinenz-wechseljahre-werbung/" target="_blank" rel="noopener">Perimenopause</a> ist tatsächlich eine Gewichtsstagnation oder eine schleichende Zunahme. Der Körper wird hormonell gesehen „sparsam“. Er braucht weniger Energie, verteidigt sein Gewicht stärker und reagiert empfindlicher auf Stress.</p>
<p class="">Viele Frauen machen objektiv sehr viel richtig, aber die Strategien aus früheren Lebensphasen greifen nicht mehr. Das ist auch das, was ich immer wieder von meinen Patientinnen höre: <em>„Ich mache doch nichts anders!“</em> oder<em> „Das hat doch immer funktioniert!“</em> Eines ist mir hier ganz wichtig: Das ist keine persönliche Fehlleistung, sondern eine normale Anpassung des Körpers an die veränderte hormonelle Situation.</p>
<blockquote>
<p class=""><b class="">Welches Selbstbild haben deiner Erfahrung nach viele Frauen in den Wechseljahren?</b></p>
</blockquote>
<p class="">Viele Frauen erleben ihr Selbstbild in dieser Phase als stark verunsichert, erkennen sich selbst nicht mehr. Der eigene Körper fühlt sich fremd an, vertraute Kontrollmechanismen funktionieren nicht mehr. Das kann zu Frust, Scham und Selbstabwertung führen. Statt sich selbst mit Mitgefühl zu begegnen, werden viele Frauen sehr streng mit sich; gerade weil sie das Gefühl haben, sie müssten „es doch besser wissen“.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>So viele Frauen sind von einer Essstörung in den Wechseljahren betroffen!</strong></h3>
<blockquote>
<p class=""><b class="">Du hast mir erzählt, dass Essstörungen in den Wechseljahren ein Thema sind, das noch kaum bekannt ist. Bitte hole uns da mal rein: Wie viele Frauen betrifft das? Und wie äußert sich das – auch im Vergleich zur Pubertät?</b></p>
</blockquote>
<p class="">Man geht davon aus, dass etwa fünf bis zehn Prozent der Frauen in der Lebensmitte klinisch relevante Essstörungen entwickeln. Deutlich mehr zeigen ein dauerhaft <a href="https://mutterkutter.de/essstoerung-nach-trennung/" target="_blank" rel="noopener">gestörtes Essverhalten</a>. Sie haben häufig ein stark kontrolliertes „gesundes Essverhalten“, folgen  rigiden Regeln, ständigen Diäten oder zwanghaftem Sport.</p>
<p class="">Das Verhalten wirkt nach außen hin funktional, wird sogar oft bewundert (<em>„Toll, wie sie sich in Form hält!“</em>), ist innerlich aber häufig sehr belastend.</p>
<blockquote>
<p class=""><b class="">Ab wann spricht man denn von einem ungesunden Essverhalten?</b></p>
</blockquote>
<p class="">Nicht das Gewicht ist der entscheidende Faktor, sondern die innere Beziehung zu Essen und Körper. Ungesund wird es, wenn Essen Angst oder Schuldgefühle auslöst, Hunger regelmäßig ignoriert wird, Gedanken ständig um Kalorien oder den eigenen Körper kreisen oder Sport eher als Pflicht denn als Freude erlebt wird. Kurz gesagt: Wenn Essen und Bewegung nicht mehr dem Wohlbefinden dienen, sondern der Kontrolle.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Ab dann wird es problematisch&#8230;</strong></h3>
<blockquote>
<p class=""><b class="">Doofe Frage, aber: Ist der Wunsch, fünf Kilo abzunehmen, &#8222;schon&#8220; ungesund?</b></p>
</blockquote>
<p class="">Nein, dieser Wunsch ist nicht automatisch ungesund. Und natürlich empfehle auch ich als Ärztin meinen Patientinnen, Übergewicht zu vermeiden. Entscheidende der Gewichtsabnahme ist aber die Motivation dahinter und der Umgang damit.</p>
<p class="">Wenn es um Gesundheit, Wohlbefinden, Beweglichkeit oder das Körpergefühl beim Sport geht und der eigene Wert nicht davon abhängt, ob dieses Ziel erreicht wird, ist das völlig legitim. Problematisch wird es erst, wenn Abnehmen zur Voraussetzung für Selbstakzeptanz wird.</p>
<blockquote>
<p class=""><b class="">Wozu rätst du, wenn unsere Followerinnen jetzt merken: Ich fühle mich angesprochen. Wie kann ich mir selbst helfen oder wo bekomme ich Hilfe?</b></p>
</blockquote>
<p class="">Zunächst ist es wichtig zu verstehen: Dein Körper ist nicht kaputt, du hast nicht die Kontrolle verloren, er befindet sich in einer natürlichen Umstellungsphase &#8211; du darfst ihn nun neu kennenlernen. Sinnvoll sind ein Fokus auf Krafttraining, ausreichende Proteinzufuhr sowie Stress- und Schlafmanagement.</p>
<p class="">Gleichzeitig ist es wichtig, die Beziehung zu Essen und Körper im Blick zu behalten. Wenn Essen oder Gewicht gedanklich sehr viel Raum einnehmen oder Leidensdruck entsteht, ist es absolut sinnvoll, sich Unterstützung zu holen – bei Ärztinnen, qualifizierten Ernährungsfachkräften mit Menopause- und Essstörungskompetenz oder auch psychotherapeutisch. Je früher Unterstützung erfolgt, desto leichter lässt sich ein gesunder Umgang wiederfinden.</p>
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<figure class="aligncenter size-full is-resized"><a href="https://amzn.to/4amsxZM" target="_blank" rel=" noreferrer noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="520" height="734" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2026/02/U1_978-3-426-56547-6.png" alt="" class="wp-image-26529" style="width:225px;height:auto" srcset="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2026/02/U1_978-3-426-56547-6.png 520w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2026/02/U1_978-3-426-56547-6-354x500.png 354w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2026/02/U1_978-3-426-56547-6-348x491.png 348w" sizes="(max-width: 520px) 100vw, 520px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Hormone verstehen und unerklärliche Beschwerden loswerden | Der Standard-Ratgeber zum Thema Hormone, den jede Frau zu Hause haben sollte</figcaption></figure>
</div>

<h4 style="text-align: center;"><strong>Mehr über Judith findet ihr hier:</strong></h4>
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<hr />
<h4 style="text-align: center;"><b>Und hier bleibst du bei uns auf dem Laufenden!</b></h4>
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		<item>
		<title>Wie sieht eigentlich eine gelungene Trennung aus?</title>
		<link>https://mutterkutter.de/gelungene-trennung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ute Steffens]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jan 2026 11:09:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trennungskinder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mutterkutter.de/?p=26476</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine gelungene Trennung ist keine Frage der Moral, sondern eine der Beziehung. Und zwar zwischen Eltern und Kind. Eine gelungene Trennung? 1. Schritt: bitte keine moralischen Beurteilungen! Wann immer über &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mutterkutter.de/gelungene-trennung/">Wie sieht eigentlich eine gelungene Trennung aus?</a> erschien zuerst auf <a href="https://mutterkutter.de">MutterKutter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg01.met.vgwort.de/na/618d2846151246f09c5f021965ab87a6" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <p>Eine gelungene Trennung ist keine Frage der Moral<span style="font-size: revert;">, sondern eine der Beziehung. </span><span id="more-26476"></span></p>
<p><span style="font-size: revert;">Und zwar zwischen Eltern und Kind.</span></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong style="font-size: revert;">Eine gelungene Trennung?</strong></h2>
<h2 style="text-align: center;"><strong>1. Schritt: bitte keine moralischen Beurteilungen!</strong></h2>
<p>Wann immer über Elterntrennungen diskutiert wird, werden diese moralisch beurteilt.</p>
<p style="text-align: center;">„<em>Wer hat Schuld?“</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>„Die armen Kinder!“</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>„Nun reißt euch doch mal zusammen!“</em></p>
<p style="text-align: center;"><em>„Ihr müsst euch bemühen, <a href="https://mutterkutter.de/trennung-oder-nicht/" target="_blank" rel="noopener">trotzdem Eltern zu bleiben</a>.“</em></p>
<p>sind typische Aussagen, die in diesem Zusammenhang fallen. Für die Betroffenen sind das Schläge in die Magengrube. Sie verstärken die ohnehin quälenden Schuldgefühle, weil sie es nicht „geschafft“ haben, ihren Kindern die beständige Familie zu bieten, die sie sich so sehr gewünscht haben. Das Selbstvertrauen ist angeschlagen und die Hilflosigkeit angesichts dieser Herausforderung tut ihr Übriges.</p>
<p>Fragt man 17jährige (wie in den Shell-Studien) nach ihren Lebenszielen, so findet sich der Wunsch, einmal eine Familie fürs Leben zu gründen im Ranking Jahr für Jahr ganz weit oben. Das Verrückte daran: Fachleute gehen inzwischen davon aus, dass beinahe die Hälfte aller Familien – mithin die Hälfte der befragten <a href="https://mutterkutter.de/inke-hummel-pubertaet/" target="_blank" rel="noopener">Jugendlichen</a> – mindestens einmal eine Trennung erlebt. Der Wunsch, der so viele eint, ist also zu einem erheblichen Teil eher einer Sehnsucht als einer Erfahrung geschuldet. Vielleicht wiegt das Platzen dieses Traums deshalb so schwer. Vielleicht erleben sich die Betroffenen in meiner Praxis deshalb unisono zu Beginn als defizitär?</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Verabschiedet euch von der rosaroten Wolke!</strong></h3>
<figure id="attachment_26420" aria-describedby="caption-attachment-26420" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Bildschirmfoto-2025-12-11-um-09.10.10.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-26420" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Bildschirmfoto-2025-12-11-um-09.10.10-472x491.jpg" alt="TrennungsKinder Weihnachten gelungene Trennung" width="300" height="312" srcset="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Bildschirmfoto-2025-12-11-um-09.10.10-472x491.jpg 472w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Bildschirmfoto-2025-12-11-um-09.10.10-480x500.jpg 480w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Bildschirmfoto-2025-12-11-um-09.10.10.jpg 882w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-26420" class="wp-caption-text">Ute Steffens, Erziehungswissenschaftlerin &amp; Expertin für Trennungskinder</figcaption></figure>
<p>Vor allem die erwachsenen Trennungskinder wollten doch so vieles besser machen als das, was sie selbst erlebt haben. Ihre Familie sollte halten, komme, was da wolle, in guten wie in schlechten Zeiten. Und alle stellen sie fest, dass sie keine Erfahrung im konstruktiven Umgang mit Konflikten, keine Vorbilder für eine gelungene Trennung haben. Sie haben sich an ihrem Wunschbild einer rosaroten Wolke aus Harmonie und dem Bild einer Rama-Familie* (danke Heike!) orientiert, einer oft geradezu kitschigen Vorstellung von Glückseligkeit, in der es gar keine Konflikte gibt.</p>
<p>Wenn ich mich selbst (2022) zitieren darf: Bei einer Elterntrennung haben wir es mit der gesellschaftlichen Normalität eines individuellen Ausnahmezustandes zu tun. Für die Erwachsenen erfüllt sie nämlich, psychologisch betrachtet, alle Kriterien einer massiven Lebenskrise. Alle Bereiche ihrer Identität kommen ins Wanken. Die Betroffenen geraten in einen Strudel, der sie vorübergehend die Orientierung verlieren lässt. Vorübergehend. Denn eine Trennung folgt Gesetzmäßigkeiten, vollzieht sich in Phasen. Damit hat eine Elterntrennung einen Anfang und ein Ende. Das ist eine der guten Nachrichten, für viele das erste Licht am Ende des Tunnels.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>&#8222;Für Kinder ist diese Trennung, wenn es gut läuft, „nur“ eine Veränderung.&#8220;</strong></h3>
<p>Die zweite gute Nachricht: Für Kinder ist diese Trennung, wenn es gut läuft, „nur“ eine Veränderung. Ihre Beziehung zu ihren wichtigsten Bindungspersonen, zu jedem einzelnen Elternteil, verändert und – ja – vertieft sich. Wenn Eltern sich auf diese Herausforderung einlassen, dann berichten viele rückblickend, dass die „<a href="https://mutterkutter.de/hoffnung-bewahren/" target="_blank" rel="noopener">scheiß Krise</a>“ (da sind sich alle einig) sie in ihrer persönlichen Entwicklung enorm vorangebracht hat. Nämlich dann, wenn sie die Herausforderung angenommen und ihr persönliches Verhalten im Umgang mit den Kindern schonungslos reflektiert haben.</p>
<p>Kinder fordern uns zur Aufrichtigkeit, zu Wahrhaftigkeit heraus. Sie fordern uns dazu heraus, wir selbst und authentisch zu sein, weil sie wissen wollen, mit wem sie es nun, unter den veränderten Bedingungen, zu haben. Wir können uns vor ihnen nicht verstecken. Kinder verlangen Antworten für all die Veränderungen, die Kinder so feinfühlig wahrnehmen, auch wenn wir sie zu vertuschen versuchen, lavieren und herumeiern.</p>
<p>Immer wieder fragen mich Eltern, wann und wie sie ihren Kindern sagen sollen, dass sie sich trennen. Sie sind erstaunt, wenn ich ihnen dann entgegne, was sie selbst dann nur wenig später erleben: „Ihre Kinder wissen doch längst, dass es zwischen Ihnen nicht mehr rund läuft.“</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>&#8222;Kinder, je jünger sie sind, beobachten ihre Eltern ganz genau.&#8220;</strong></h3>
<p>Entsprechend ihrer Entwicklungsaufgaben und der damit verbundenen inneren Konflikte und Glaubenssätze sortieren und bewerten Kinder ihre Beobachtungen mit ihren alters- und entwicklungsbedingten Möglichkeiten. Wenn Eltern da nicht korrigierend eingreifen, dann führt das zu fatalen Missverständnissen, wie dem, schuld an der Trennung der Eltern zu sein – und dies wiederum begünstigt möglicherweise ein vermeidbares Entwicklungstrauma.</p>
<p>Kinder, je jünger sie sind, beobachten ihre Eltern ganz genau. Sie entnehmen deren Handeln Informationen darüber, ob sie der Welt und sich selbst vertrauen können. Ein Satz wie: <em>“Ich ärgere mich gerade unglaublich über Papa/ Mama – aber das hat ü-b-e-r-h-a-u-p-t nichts mit dir zu tun!“</em> wirkt dann wahre Wunder. Denn natürlich gehören auch negative Gefühle zum Menschsein dazu. Das klappt, wenn Eltern sich ihre persönlichen Motive, Ängste und ihren Umgang mit den Kindern sowie mit dem Ex-Partner bewusst machen. Nur dann können sie authentisch sein und aus der Verantwortung ihrer Elternrolle heraus und mit Blick auf das Alter ihrer Kinder entscheiden, was und wie sie mit ihrem Kind kommunizieren müssen, damit sie einerseits das kindliche Vertrauen in die eigene Wahrnehmung nicht erschüttern und Kinder andererseits nicht überfordern.  </p>
<p>Wenn sich Eltern auf diesen Prozess einlassen, dann erreicht ihre Reflexion eine Qualität, die wir sonst nur aus dem geschützten therapeutischen Raum kennen. Das erklärt auch die kathartische Wirkung auf die persönliche Entwicklung der Erwachsenen als auch auf eine gestärkte Beziehung zum Kind.</p>
<p><strong>*<em>Anm. der Redaktion:</em></strong><em> Mit Rama-Familie ist das Bild einer &#8222;idyllischen&#8220; Familie am Frühstückstisch gemeint, bei der alles ach so perfekt wirkt. Zumindest hat das ein Werbespot der 70er vermitteln wollen. Aus heutiger Sicht präsentiert der Spot weder die Vielfalt an Familienkonstellationen noch die Diversität von uns Menschen. Ein Bild, das völlig alltagsfremd ist und die Probleme von Familien wegwischt.</em></p>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Mehr über die Arbeit von Ute Steffens erfahrt ihr hier: </strong></h4>
<p>♥<a href="//ute-steffens.de/" target="_blank" rel="noopener"> Website</a></p>
<p>♦ <a href="//ute-steffens.de/wissenswertes/" target="_blank" rel="noopener">Blog</a></p>
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<h4 style="text-align: center;"><strong>Utes Bücher kannst du hier bestellen (Affiliate Links/ Amazon*):</strong></h4>
<p>♥ <a href="//amzn.to/4qkdbLN" target="_blank" rel="noopener">Mit Kindern durch die Trennung – ein therapeutisches Lesebuch</a></p>
<p>♦ <a href="//amzn.to/44DpwlT" target="_blank" rel="noopener">Jakob kann zaubern – ein Bilderbuch für Kinder, die bei der Trennung oder Scheidung ihrer Eltern die Schuld bei sich suchen</a></p>
<p>♥ <a href="//amzn.to/4qoRH0h" target="_blank" rel="noopener">Trennungskinder begleiten in den ersten zehn Jahren</a></p>
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		<title>2 Bäume, 2 Haushalte, 1 Fest: Was brauchen Trennungskinder an Weihnachten?</title>
		<link>https://mutterkutter.de/trennungskinder-weihnachten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dorothee Dahinden]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2025 12:46:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Trennungskinder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mutterkutter.de/?p=26444</guid>

					<description><![CDATA[<p>Für Trennungskinder ist Weihnachten oft nicht einfach. Für uns Eltern natürlich auch nicht. Nur: Wie können wir &#8222;da sein&#8220;, ohne uns über den Schmerz zu verlieren? Antworten auf diese und &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mutterkutter.de/trennungskinder-weihnachten/">2 Bäume, 2 Haushalte, 1 Fest: Was brauchen Trennungskinder an Weihnachten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://mutterkutter.de">MutterKutter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://vg01.met.vgwort.de/na/f1dfd643bea3440f89a9cfe2ebe841f4" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> Für Trennungskinder ist Weihnachten oft nicht einfach. <span id="more-26444"></span>Für uns Eltern natürlich auch nicht. <span style="font-size: revert;">Nur: Wie können wir &#8222;da sein&#8220;, ohne uns über den Schmerz zu verlieren?</span></p>
<p>Antworten auf diese und weitere Fragen gibt euch jetzt unsere Expertin <a href="https://mutterkutter.de/crew/" target="_blank" rel="noopener">Ute Steffens</a>. U<span style="font-size: revert;">nsere Erziehungswissenschaftlerin &amp; Expertin für Trennungskinder hat mir, <a href="https://mutterkutter.de/crew/" target="_blank" rel="noopener">Doro</a>, einige Fragen zum Thema beantwortet. Ich kenne inzwischen einige frisch getrennte Eltern, die mit der Situation hadern &#8211; daher ist mir dieses Thema sehr wichtig. </span></p>
<p><span style="font-size: revert;">Wir hoffen, dass wir euch mit diesem Gespräch ein Stück Hilfe für die Feiertage an die Hand geben können. Vielleicht feiert ihr ja auch kein <a href="https://mutterkutter.de/entspannte-feiertage/" target="_blank" rel="noopener">Weihnachten</a> und lest diesen Text zu anderen Festlichkeiten. Egal, wie: An dieser Stelle euch allen alles Liebe! ♥</span></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>&#8222;Gerade Trennungskinder brauchen Eltern, die klar sind.&#8220;</strong></h2>
<h4 style="text-align: center;">Erziehungswissenschaftlerin Ute Steffens über Trennungskinder an Weihnachten</h4>
<blockquote><p><strong>Liebe Ute, wie haben viele deiner Familien, die du in den letzten Jahrzehnten beraten hast, Weihnachten verbracht? Kannst du uns reinholen, wie die Stimmung unter anderem so war?</strong></p></blockquote>
<p><figure id="attachment_26420" aria-describedby="caption-attachment-26420" style="width: 280px" class="wp-caption alignright"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Bildschirmfoto-2025-12-11-um-09.10.10.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-26420" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Bildschirmfoto-2025-12-11-um-09.10.10-472x491.jpg" alt="TrennungsKinder Weihnachten" width="280" height="291" srcset="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Bildschirmfoto-2025-12-11-um-09.10.10-472x491.jpg 472w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Bildschirmfoto-2025-12-11-um-09.10.10-480x500.jpg 480w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Bildschirmfoto-2025-12-11-um-09.10.10.jpg 882w" sizes="(max-width: 280px) 100vw, 280px" /></a><figcaption id="caption-attachment-26420" class="wp-caption-text">Ute Steffens, Erziehungswissenschaftlerin &amp; Expertin für Trennungskinder</figcaption></figure></p>
<p>Das ist ganz unterschiedlich, je nachdem, wo die Eltern in ihrem Trennungsprozess stehen. Am Anfang denken gerade frisch getrennte Eltern oft, sie dürften ihren eigenen Gefühlen keine Beachtung schenken, gerade an Weihnachten dürfte sich für die Kinder gar nichts ändern – ganz so, als sei ein Weihnachten, so wie es immer war, der Garant dafür, dass sich die Kinder behütet fühlen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die ungeliebten eigenen Gefühle beherrschen die Szenerie, graben sich Gänge, führen zu einer Anspannung, die Kinder sehr genau wahrnehmen, die sie verunsichert und überfordert.</p>
<p>Kinder beschäftigt eine Frage: „Wer bist du, Mama, nun für mich, nachdem du dich von Papa getrennt hast?“ – und umgekehrt.</p>
<p>Bei jüngeren Kindern, die überwiegend im Residenzmodell betreut werden und bei der Mutter ihren Lebensmittelpunkt haben, machen Eltern gute Erfahrungen damit, sich Heiligabend zu teilen. Dann ist das Kind tagesüber beim Vater und mit Einbruch der Dunkelheit bei der Mutter. So können sie die entspannte Aufmerksamkeit von beiden genießen.</p>
<p>Manche Eltern machen die Bescherung gemeinsam und vereinbaren VORHER eine Uhrzeit, wann sich derjenige, der zu Besuch ist, wieder verabschiedet. Auch das löst die Anspannung.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Eltern sollten sich im Fall einer Trennung von sentimentalen Klischees verabschieden.</strong></h3>
<blockquote><p><strong>Besinnlich zu sein, wenn da eigentlich ein Streit oder Differenzen zwischen den Eltern im Haus sind &#8211; wie geht das eigentlich? Ist das nicht doch irgendwie utopisch?</strong></p></blockquote>
<div></div>
<div>Ja. Das ist sehr anstrengend für alle Beteiligten.</div>
<div></div>
<blockquote><p><strong style="font-size: revert;">Wie sehen wir denn als Eltern die Bedürfnisse unserer Kinder, wenn wir selbst voller Kummer sind, weil die Beziehung zerbrochen ist?</strong></p></blockquote>
<p>Indem wir uns von den sentimentalen Klischees gerade im Zusammenhang mit Weihnachten verabschieden. Es gibt keine „falsche“ oder „richtige“ Entscheidung. Es gibt nur Entscheidungen, mit denen ich besser und solche, mit denen ich schlechter leben kann.</p>
<p>Wir können das thematisieren, indem wir sagen: „Ist schon ein bisschen ungewohnt, jetzt wo wir gentrennt sind, anders als früher. Aber ich finde unsere Lösung gut: Du verbringst einen Teil von Weihnachten mit mir und einen Teil mit Papa (bzw. Mama) und wenn wir Eltern uns übereinander ärgern, dann vermiest das nicht allen die Stimmung. Mit DIR hat das ja alles sowieso gar nichts zu tun!“</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>&#8222;Kinder brauchen das Gefühl, dass ihre Gefühle für beide Eltern respektiert werden.&#8220;</strong></h3>
<blockquote><p><strong>Was sind die klassischen Bedürfnisse von (Klein-)Kindern &amp; Jugendlichen, deren Eltern getrennt sind oder in Trennung leben? Nicht nur an Weihnachten, sondern immer. </strong></p></blockquote>
<p>Gerade Trennungskinder brauchen Eltern, die klar sind. Es entlastet Kinder unglaublich, wenn Eltern glaubhaft deutlich machen, dass die Trennung eine Sache zwischen den Erwachsenen ist, und die Erwachsenen sich auch um die Organisation der Folgen kümmern. Kinder müssen immer wieder spüren, dass sie NICHTS mit der Trennung zu tun haben und dass die Eltern es sind, die sich um die Folgen kümmern. Die Eltern treffen die Entscheidungen, das Kind muss sich nicht entscheiden – und schon gar nicht für einen Elternteil.</p>
<p>Kinder brauchen das Gefühl, dass ihre Gefühle für beide Eltern respektiert werden, und dass Wut und Enttäuschung zwischen den Erwachsenen nichts mit ihnen zu tun haben. Kinder dürfen keine Boten zwischen den Eltern sein, und sie dürfen auch nicht als Kummerkasten für die Erwachsenen missbraucht werden oder gar das Gefühl haben, sie müssten sich jetzt um die Erwachsenen kümmern. Das leistet dem Phänomen der sogenannten „Parentifizierung“ Vorschub und macht Kinder krank.</p>
<p><figure id="attachment_26455" aria-describedby="caption-attachment-26455" style="width: 768px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unbenannt-2-4.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-26455" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unbenannt-2-4-768x432.jpeg" alt="" width="768" height="432" srcset="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unbenannt-2-4-768x432.jpeg 768w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unbenannt-2-4-500x281.jpeg 500w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unbenannt-2-4-1024x576.jpeg 1024w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unbenannt-2-4-1536x864.jpeg 1536w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unbenannt-2-4-390x220.jpeg 390w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unbenannt-2-4.jpeg 1600w, https:&#47;&#47;&#x6d;&#x75;&#116;&#116;&#x65;&#x72;&#107;&#117;&#x74;&#x74;&#101;&#114;&#x2e;&#x64;&#101;&#47;&#x77;&#x70;&#45;&#99;&#x6f;&#x6e;&#116;&#101;&#x6e;&#x74;&#47;&#117;&#x70;&#x6c;&#111;&#97;&#x64;&#x73;&#47;&#50;&#x30;&#x32;&#53;&#47;&#x31;&#x32;&#47;&#85;&#x6e;&#x62;&#101;&#110;&#x61;&#x6e;&#110;&#116;&#x2d;&#x32;&#45;&#52;&#x2d;&#x35;&#48;&#48;&#x78;&#x32;&#56;&#49;&#x40;&#x32;&#120;&#46;&#x6a;&#x70;&#101;&#103; 1000w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption id="caption-attachment-26455" class="wp-caption-text">Quelle: Adobe Stock</figcaption></figure></p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Je älter die Trennungskinder werden, desto mehr treffen sie ihre Entscheidungen für Weihnachten. </strong></h3>
<blockquote><p><strong>Wie können wir denn damit umgehen „lernen“, wenn der Teenie sagt „Ich möchte lieber länger an Weihnachten bei Mama (oder der Co-Mama) feiern, da sind coole Menschen“ &#8211; oder wenn das Kind Heiligabend bei Papa sein will, weil es da vielleicht &#8211; platt gesagt &#8211; die besseren Geschenke bekommt? Das tut ja sicherlich weh, wenn das andere Elternteil da nun mehr gesehen wird…</strong></p></blockquote>
<p>Je älter Kinder werden, desto mehr treffen sie ihre Entscheidungen selbst. Das ist manchmal hart. Doch gleichzeitig ist es ein unglaublicher Beweis für die gelungene Beziehung, denn es gehört gerade bei Trennungskindern viel Vertrauen dazu, Wünsche zu äußern, von denen sie natürlich wissen, dass sie ein Elternteil traurig machen. Hier können Eltern ihre innere Zwickmühle deutlich machen, dass sie natürlich den Wunsch des Kindes respektieren und gleichzeitig auch bedauern, den heiligen Abend nicht mit ihm verbringen zu können. – Und zwar genauso „nicht mit ihm“ und nicht „alleine“. Das ist für Kinder ein riesiger Unterschied.</p>
<p>Im Idealfall kann ein Kind ja gar nicht sicher wissen, was es von den Eltern zu Weihnachten bekommt, so dass dies eigentlich kein Entscheidungskriterium sein kann. Und wenn ein Elternteil im Vorfeld schon lautstark mit grandiosen Geschenken um die Anwesenheit des Kindes zu Weihnachten wirbt, dann läuft da in der Beziehung etwas gewaltig schief.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Eltern können ihren Kindern vertrauen!</strong></h3>
<p>Offensichtlich stimmt da was nicht mit dem Vertrauen des Erwachsenen in sich selbst als Elternteil und in die Beziehung zu Kind. Das wiederum ist es aber, was Kinder suchen. Darüber hinaus wissen sie, dass es bei beiden Eltern eine Bescherung geben wird. Ich bin mir sicher, dass das das Kopfkino der Erwachsenen ist. Sie können ihren Kindern ruhig vertrauen.</p>
<blockquote><p><strong>Welche Gefühle durchleben getrennte Eltern an Weihnachten (und natürlich allen anderen Feiertagen)?</strong></p></blockquote>
<p>Das hängt, wie bei allen anderen auch, von ihrer jeweiligen Lebenssituation ab. Sind sie glücklich in einer neuen Partnerschaft? Gesund? Haben sie ein stabiles soziales Umfeld, das sie an Weihnachten aufnimmt, wenn sie allein sind?</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Trennungskinder an Weihnachten: </strong></h3>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Wenn der Traum einer &#8222;heilen&#8220; Familie gescheitert ist &#8230;</strong></h3>
<blockquote><p><strong>Wie können wir auch als „verlassenes“ Elternteil unseren Gefühlen Raum geben, ohne sie auf das Kind bzw. die Kinder &#8222;abzuwälzen&#8220;? Gerade dann, wenn der Partner oder die Partnerin vielleicht mit der Neuen/ dem Neuen gemütlich feiert, wir selbst aber alleine, still und heimlich leiden?</strong></p></blockquote>
<p>Gilt die Traurigkeit denn wirklich dem Ex-Partner oder ist sie nicht vielmehr Ausdruck des Gefühls, nun vermeintlich (denn es betrifft ja beinahe die Hälfte aller Familien) zu einer „Minderheit“ zu gehören, die mit dem Traum einer heilen Familie „gescheitert“ ist.</p>
<p>Wenn ich in meiner Arbeit mit Trennungseltern genauer nachfrage, dann sind sich alle einig: Es geht nicht um DEN Partner, von dem wir schon so lange enttäuscht sind. Es geht um die Vorstellung davon, wie wir es so gerne gehabt hätten, wofür unsere Partnerschaft jedoch letztlich nicht gereicht hat.</p>
<blockquote><p><strong>Wie sagen wir unseren Kindern, wenn Weihnachten schmerzt? Und ab welchem Alter sollten wir ehrlich sein?</strong></p></blockquote>
<p>Das müssen wir unseren Kindern nicht sagen, das wissen sie ohnehin. Und um Ehrlichkeit im Sinne von authentisch aus der Verantwortung der Elternrolle heraus zu handeln sollten wir uns mit kleinen Kindern genauso bemühen wie mit großen.</p>
<blockquote><p><strong>Was ist dein Rat für Eltern, bei denen die Trennung im Raum steht, aber noch nicht vollzogen ist. Was sollten sie ihren Kindern sagen?</strong></p></blockquote>
<p>Wir können dazu stehen und sagen/ausdrücken: <em>„Ihr wisst ja, dass Papa und Mama (bzw. Mama &amp; Mama oder Papa &amp; Papa) sich in der letzten Zeit nicht mehr so gut verstehen. Das hat überhaupt nichts mit euch zu tun und wir werden Weihnachten so schön wie möglich machen.“</em></p>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Mehr über die Arbeit von Ute Steffens erfahrt ihr hier: </strong></h4>
<p>♥<a href="https://ute-steffens.de" target="_blank" rel="noopener"> Website</a></p>
<p>♦ <a href="https://ute-steffens.de/wissenswertes/" target="_blank" rel="noopener">Blog</a></p>
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<h4 style="text-align: center;"><strong>Utes Bücher kannst du hier bestellen (Affiliate Links/ Amazon*):</strong></h4>
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		<title>Generation Rotzlöffel? &#8222;Bitte&#8220;, &#8222;danke&#8220;, &#8222;hallo&#8220; &#8211; muss das sein?</title>
		<link>https://mutterkutter.de/generation-rotzloeffel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dorothee Dahinden]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2025 12:08:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mutterkutter.de/?p=26390</guid>

					<description><![CDATA[<p>&#8222;Was für Rotzlöffel, das Benehmen der Kinder geht ja gar nicht!&#8220;, sagten die am Nachbartisch. Atmen, Leute! &#8211; und unseren Artikel lesen. Generation Rotzlöffel?! Zwischen Anspruch (anderer) und der Realität &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mutterkutter.de/generation-rotzloeffel/">Generation Rotzlöffel? &#8222;Bitte&#8220;, &#8222;danke&#8220;, &#8222;hallo&#8220; &#8211; muss das sein?</a> erschien zuerst auf <a href="https://mutterkutter.de">MutterKutter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/190751fe7c0f4d8bbd19645f5af1f7d9" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> </p>
<div>
<p>&#8222;Was für Rotzlöffel, das Benehmen der Kinder geht ja gar nicht!&#8220;,</p>
</div>
<p><span id="more-26390"></span></p>
<div>
<p>sagten die am Nachbartisch. Atmen, Leute! &#8211; und unseren Artikel lesen.</p>
<hr />
</div>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Generation Rotzlöffel?! Zwischen Anspruch (anderer) und der Realität der kindlichen Entwicklung!</strong></h2>
<p>Ihr kennt diese oder ähnliche Situationen vielleicht auch. Euer Kind hat dem Nachbarn nicht laut UND FREUNDLICH &#8222;HALLO!&#8220; gesagt, obwohl es ja gar keine 3 Jahre alt mehr, sondern schon ein Grundschulkind ist &#8211; und das ja eigentlich können müsste. <em>&#8222;Frechheit, Rotzlöffel!&#8220;</em>, lästert euer Nachbar auf seinem Balkon am Telefon über dein Kind. Und, ja: es trifft dich. Aber, du denkst dir auch: <em>&#8222;Digga, du schaffst ja selbst höchstens ein Begrüßungsgrunzen.&#8220;</em> Trotzdem: Du bist sauer, verletzt &#8211; und fragst dich insgeheim doch: Müsste mein Kind nun offen sein und alle grüßen?</p>
<p>Vielleicht hat euer Kind auch einfach nur laut seine Meinung kundgetan. Ist für sich eingestanden. Hat sein <a href="https://mutterkutter.de/streit-unter-kleinkindern/" target="_blank" rel="noopener">Spielzeug verteidigt</a>. Oder eben (mal wieder) bestimmt, wie das Spiel zu laufen hat. Du hörst, wie eine andere Familie urteilt: <em>&#8222;Dieses Kind ist so dermaßen egoistisch!&#8220;</em> &#8211; und du denkst dir: Danke auch! Wenigstens weiß mein Kind, was es gerne möchte und kann sich durchsetzen. Und doch zweifelst du und fragst dich: Habe ich einen krassen Egoisten erzogen?</p>
<p><figure id="attachment_26415" aria-describedby="caption-attachment-26415" style="width: 363px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unbenannt-12-2-1.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-26415" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unbenannt-12-2-1-491x491.jpeg" alt="" width="363" height="363" srcset="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unbenannt-12-2-1-491x491.jpeg 491w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unbenannt-12-2-1-500x500.jpeg 500w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unbenannt-12-2-1.jpeg 800w" sizes="(max-width: 363px) 100vw, 363px" /></a><figcaption id="caption-attachment-26415" class="wp-caption-text">Quelle: Adobe Stock</figcaption></figure></p>
<p>Vielleicht wurde dein Kind auch als &#8222;strange&#8220; bezeichnet, weil es beim letzten Kindergeburtstag nicht artig und fröhlich &#8222;DANKE!&#8220; gesagt hat, als es ein Geschenk bekommen hat. Einfach, weil es überfordert war. Ganz normale Situationen für uns Eltern. Und doch bekommt wohl jede Generation zu hören, dass sie eine Generation Rotzlöffel heranziehen würde. Autsch! Als Eltern könnten wir den Eindruck gewinnen: Wir machen alles falsch. Der Egoismus regiert die Kitas und Schulen. Oder aber &#8230;</p>
<p>&#8230; wir lesen die Worte zum Thema von <a href="https://mutterkutter.de/epat_testimonials/danielle-graf/" target="_blank" rel="noopener">Erfolgsautorin, Bloggerin &amp; Podcasterin Danielle Graf</a> &amp; <a href="https://mutterkutter.de/crew/" target="_blank" rel="noopener">Diplom-Psychologin, Gesprächstherapeutin &amp; Führungskräftetrainerin Annika Rötters</a>, entspannen uns und lernen, was Kinder grundsätzlich so können und wieso der kindliche Egoismus nicht nur natürlich, sondern auch (im bestimmten Rahmen) &#8211; evolutionär gesehen &#8211; nützlich ist.</p>
<h3 style="text-align: center;">&#8222;An Kindern rumzumeckern ist für viele Menschen ein Ventil (&#8230;) Dass dieses Rummeckern ja eigentlich auch schlechtes und übergriffiges Benehmen ist, wird gar nicht realisiert.&#8220;</h3>
<h4 style="text-align: center;">Danielle Graf @gewuenschtestes.wunschkind über das Bild der &#8222;Rotzlöffel&#8220;</h4>
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<blockquote><p><strong>Liebe Danielle, ich habe immer wieder den Satz gehört: „Kinder sind kleine EgoistInnen.“ Ich empfinde ihn erstmal als total hart und kinderfeindlich, denn, ganz ehrlich: Kinder sind doch auch ein Spiegelbild von uns Eltern. Unseren Umgang miteinander &#8211; dem, was wir ihnen zeigen. Also, lange Rede kurzer Sinn: Wieviel Wahrheit steckt denn nun in diesem Satz?</strong></p></blockquote>
<p><figure id="attachment_12204" aria-describedby="caption-attachment-12204" style="width: 450px" class="wp-caption alignright"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2019/11/danielle1nahklein-e1573635796728.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-12204" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2019/11/danielle1nahklein-736x491.jpg" alt="Rotzlöffel gesundes Umfeld Geschwisterchen Geburtsvorbereitung Einschlafbegleitung Streit unter Kleinkindern" width="450" height="300" /></a><figcaption id="caption-attachment-12204" class="wp-caption-text">Bestsellerautorin, Bloggerin &amp; Podcasterin Danielle Graf @gewuenschtestes.wunschkind</figcaption></figure></p>
<p>Tatsächlich sind kleine Kinder von Natur aus erst einmal kleine Egoisten. Dabei handelt es sich um einen ausgeklügelten Mechanismus der Natur. Evolutionsbiologisch ist der kleinkindliche Egoismus sinnvoll für das eigene Überleben. Werfen wir einen Blick zurück in die Menschheitsgeschichte, dann sehen wir, dass vor 500 bis 1500 Jahren nicht mal 50 % aller Kinder das 14. Lebensjahr erreichten.</p>
<p>Über die Hälfte aller zu dieser Zeit Geborenen starb! Selbst vor 150 Jahren lag die Kindersterblichkeit noch bei 25%. Zwar ist die Sterblichkeit in den letzten Jahrzehnten deutlich gesunken und liegt heute in Deutschland bei nur noch etwa 0,4%, doch in den 99,99% der übrigen Menschheitsgeschichte waren Kinder quasi dauerhaft gezwungen, um ihr Überleben zu kämpfen.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Verhaltensbiologisch sind unsere Kinder auf dem Niveau von kleinen Steinzeitmenschen!</strong></h3>
<p><figure id="attachment_26409" aria-describedby="caption-attachment-26409" style="width: 768px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unbenannt-12-2.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-26409" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unbenannt-12-2-768x432.jpeg" alt="" width="768" height="432" srcset="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unbenannt-12-2-768x432.jpeg 768w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unbenannt-12-2-500x281.jpeg 500w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unbenannt-12-2-1024x576.jpeg 1024w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unbenannt-12-2-1536x864.jpeg 1536w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unbenannt-12-2-390x220.jpeg 390w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unbenannt-12-2.jpeg 1600w, https:&#x2f;&#x2f;&#109;&#117;tt&#x65;&#x72;&#x6b;&#117;tt&#x65;&#x72;&#x2e;&#100;&#101;/&#x77;&#x70;&#x2d;&#99;&#111;n&#x74;&#x65;&#x6e;&#116;&#47;up&#x6c;&#x6f;&#x61;&#100;s/&#x32;&#x30;&#x32;&#53;&#47;1&#x32;&#x2f;&#x55;&#110;&#98;e&#x6e;&#x61;&#x6e;&#110;&#116;-1&#x32;&#x2d;&#x32;&#45;50&#x30;&#x78;&#x32;&#56;&#49;&#64;&#x32;&#x78;&#x2e;&#106;&#112;e&#x67; 1000w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption id="caption-attachment-26409" class="wp-caption-text">Quelle: Adobe Stock</figcaption></figure></p>
<p>Daher sind sie von Natur aus darauf bedacht, sich möglichst viele Ressourcen zu sichern. Wer Vorräte anlegen konnte, wer am lautesten Dinge einforderte und wer seinen Besitz am besten verteidigte, hatte die besten Chancen, ein Alter zu erreichen, in dem die eigenen Gene weitergegeben werden können. Unsere Kinder sind also (rein verhaltensbiologisch) noch auf dem Niveau von kleinen Steinzeitmenschen.</p>
<div>
<p>Aber natürlich lernen sie im Laufe der Zeit, die Perspektive anderer einzunehmen und dass es sinnvoll ist, kooperativ zusammenzuarbeiten, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Das ist jedoch ein sehr langwieriger Prozess im Rahmen der Moralentwicklung. Grundsätzlich kann man sagen: Je älter ein Kind ist, desto mehr Rücksichtnahme können wir erwarten.</p>
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<blockquote><p><strong>Was hat es für Gründe, wenn Kinder sich „egoistisch“ verhalten, zum Beispiel nicht bereit sind, mal den Tisch abzuräumen, ihre Unterhosen in den Wäschecontainer zu werfen, nur spielen wollen und dabei alles um sich vergessen? Doofe Annahme: Sind sie eventuell einfach nur „Kind“?</strong></p></blockquote>
<p>Wir Erwachsenen überschätzen ganz häufig den Entwicklungsstand unseres Kindes. Um alles im Blick zu behalten, müssen Kinder ihre Aufmerksamkeit steuern und mehrere wichtige Aspekte im Arbeitsgedächtnis behalten. Im Arbeitsgedächtnis werden sekündlich Umweltreize aufgenommen und verarbeitet. Aufgrund der Menge der Reize muss das Gehirn (scheinbar) irrelevante Informationen ausblenden. Die Kapazität des Arbeitsspeichers ist begrenzt, er wird erst im Laufe des Lebens durch Übung ausgebaut. Je jünger Kinder sind, desto weniger können sie sich merken und desto mehr Fehlertoleranz sollten wir haben. Sie vergessen bestimmte Dinge tatsächlich immer wieder, um die wir sie bitten &#8211; das ist keine böse Absicht!</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Bedürfnis nach Autonomie statt Rotzlöffel!</strong></h3>
<p>Nicht zu unterschätzen ist auch das Bedürfnis nach <a href="https://mutterkutter.de/beduerfnisorientierte-elternschaft/" target="_blank" rel="noopener">Autonomie</a> &#8211; jede Bitte, zu helfen oder zu unterstützen, erzeugt dann innere Abwehr, wenn Kinder das Gefühl haben, dass sie mehr kooperiert haben, als dass auf ihre Wünsche und Bedürfnisse eingegangen wurde. Hier ist es immer wichtig, hinter die Abwehr zu schauen. Jedes Verhalten hat einen Grund und wenn ein Kind sich permanent verweigert, Dinge zu tun, ist das für uns ein Signal, das wir entschlüsseln sollten.</p>
<p>Und manchmal haben Kinder verständlicherweise auch einfach keine Lust. So, wie wir ja auch häufig. Wir sind meist vernünftig genug, Dinge trotzdem zu tun. Eine solche Vernunft dürfen wir von Kindern noch nicht erwarten.</p>
<div>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Oder, nochmal weiter an die Feiertage und sonstige „Geschenke-Tage“ gedacht. Unser Kind schleudert uns entgegen: „Habe ich schon!“, „Nur … das?!“ oder bedankt sich nicht artig bei der Verwandtschaft. Was hat das zu bedeuten? Und wie können wir gelassen als Eltern damit umgehen?</strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">An solchen Tagen sind Kinder meist schon von Grund auf überfordert, so dass es ihnen schwer fällt, die Emotionen zu bändigen. Das ist schön, wenn sie sich wahnsinnig freuen, aber Enttäuschung ist dann eben auch besonders heftig. Wir Erwachsenen haben gelernt, dieses Gefühl zu unterdrücken und nicht darüber zu sprechen, aber Kinder tragen ihr Herz häufig noch ganz unbeherzt auf der Zunge.  Das fühlt sich für uns dann befremdlich an, insbesondere, wenn andere Menschen involviert sind.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Wir sollten Enttäuschung einordnen lernen.</strong></h3>
<p style="text-align: left;">Hier spielt Scham eine große Rolle &#8211; ein extrem unangenehmes Gefühl. Wichtig ist, dass wir das nicht als unverschämtes Verhalten verurteilen, sondern als das sehen, was es ist: Enttäuschung. Und wir sagen ja immer: Jedes Gefühl darf sein und seinen Platz haben. Dieses eben auch. Natürlich können wir sagen: &#8222;Oh, ich dachte, du freust dich darüber. Ich habe mir wirklich lange Gedanken gemacht, was ich dir schenken könnte&#8220; oder auch ganz ehrlich &#8222;Leider können wir gerade nicht mehr Geschenke kaufen&#8220;.</p>
<p style="text-align: left;">Unsere schlechten Gefühle in solchen Situationen kommen vor allem daher, dass wir uns abgelehnt fühlen und unser Kind als undankbar empfinden. Dabei haben Kinder bis zum Teenageralter noch gar keinen richtigen Begriff von Werten. Sie wissen nicht, wie lange man für bestimmte Dinge arbeiten muss. Das sollten wir immer im Hinterkopf behalten.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>&#8222;Es ist definitiv Typsache, wie gerne Menschen mit anderen sprechen.&#8220;</strong></h3>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Bitte, danke, die Nachbarn, FreundInnen oder KlassenkameradInnen grüßen &#8211; zugegeben: Auch im empfinde einige Dinge als grundsätzlich wichtig. Nur, wenn es mal nicht klappt: Was haben auch der Charakter,  die allgemeine Stimmungslage oder das Verhalten des Gegenübers damit zu tun, dass unsere Kinder anders reagieren, als wir uns das vielleicht manchmal wünschen würden?</strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Es ist definitiv Typsache, wie gerne Menschen mit anderen sprechen. Und den extrem introvertierten Kindern ist es super unangenehm, überhaupt mit anderen in Kontakt zu treten. Und das ist leider auch nur bedingt beeinflussbar.</p>
<p style="text-align: left;">Wir können mit gutem Beispiel vorangehen, damit unsere Kinder sehen, welches Verhalten gesellschaftlich akzeptiert ist. Viele Kinder übernehmen das und grüßen gerne. Für andere bleibt das eine riesige Herausforderung, die sie nur selten bewältigen können. Und das ist okay. Auch viele Erwachsene senken den Blick, wenn sie anderen begegnen und grüßen nicht. Das ist eine Entscheidung, die jede/r für sich selbst treffen muss. Letztlich ist es uns vor allem unangenehm, weil wir denken, die anderen würden denken, dass wir unser Kind <a href="https://mutterkutter.de/kindererziehung/" target="_blank" rel="noopener">nicht richtig erziehen</a>. Das kann und sollte uns aber egal sein.</p>
<blockquote><p><strong>Hast du auch Beispiele für „das sollte aber schon laufen“, da sollten Familien dran arbeiten. Ich denke zum Beispiel an wilde Kinder im Restaurant. Das kann auch mich nerven. </strong></p></blockquote>
<p style="text-align: left;">Ich sage immer: <em>&#8222;Die Freiheit des einen endet da, wo die Freiheit des anderen beginnt.&#8220;</em> Solange Kinder Dinge (nicht) tun, die andere nicht negativ beeinflussen, wie bspw. das Grüßen oder Dankesagen (das wir ja auch als Eltern übernehmen können), sollten wir Kinder nicht nötigen.</p>
<p style="text-align: left;">Wenn allerdings dutzende Menschen in Ruhe essen wollen, dann ist es unsere Verantwortung, dass sich unsere Kinder gesellschaftskonform verhalten. Dann muss ich als Elternteil ganz klar Position beziehen und ein angemessenes Verhalten fordern und im Zweifel das Restaurant zeitweise verlassen, um dem Bewegungsdrang woanders Raum zu geben.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Rotzlöffel jeglichen Alters? Nur das Vorleben hilft!</strong></h3>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Weißt du, was ich lustig finde: Von Kindern wird immer erwartet, dass sie dies oder das machen, XY können, sich „benehmen“ &#8211; woher kommt eigentlich diese Anspruchshaltung? Denn, wenn ich so manche Erwachsene anschaue &#8211; da ist es auch nicht weit her mit Benimm oder Mitmenschlichkeit ….</strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Das ist ein wirklich guter Punkt! Wenn ich mir das Verhalten der Mitmenschen so anschaue, dann ist das teilweise wirklich unterirdisch! Da wird gedrängelt, genörgelt, sich egoistisch verhalten&#8230; Und wahrscheinlich nervt das viele Menschen ebenso sehr, wie mich.</p>
<p style="text-align: left;">Natürlich wünschen wir uns, dass unsere Kinder genau nicht so werden! Daher bemühen wir uns, ihnen &#8222;Benehmen&#8220; beizubringen. Letztlich ist es aber tatsächlich so, dass hier nur Vorleben wirklich hilft. Und in einer Gesellschaft, in der schlechtes Verhalten häufig an der Tagesordnung ist, ist das umso schwieriger. An Kindern rumzumeckern ist für viele Menschen ein Ventil &#8211; denn das ist gesellschaftlich irgendwie noch immer akzeptiert. Dass dieses Rummeckern ja eigentlich auch schlechtes und übergriffiges Benehmen ist, wird gar nicht realisiert.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Was antwortest du, wenn &#8211; vermutlich eher älteren Menschen &#8211;  sagen: Ihr zieht da eine Generation von Rotzlöffeln heran…</strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Ich antworte: Ja &#8211; diese Generation ist lebhafter und tritt selbstbewusst für ihre Bedürfnisse ein. Anders als wir, werden diese Kinder glücklicherweise nicht mehr so erzogen, dass sie sich wertlos und hilflos fühlen und ihr natürlich kindliches Verhalten vollkommen unterdrücken, aus Angst, die Liebe ihrer Eltern zu verlieren. Wir sind eine traumatisierte Generation, das ist viel schlimmer, als etwa psychisch gesunde Kinder, die für sich einstehen.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>&#8222;Richtig&#8220; ist es, Kinder bedingungslos zu lieben!</strong></h3>
<blockquote>
<p style="text-align: left;"><strong>Und wann machen wir es als Eltern „richtig“ &#8211; und was ist überhaupt „richtig“?  Was hat der eigene Weg damit zu tun?</strong></p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Darauf kann es eigentlich keine allgemeingültige Antwort geben, da jedes Kind und jeder Elternteil anders ist. Wobei &#8211; &#8222;richtig&#8220; machen wir es eigentlich immer, indem wir uns damit beschäftigen, wie Kinder sich entwickeln. Was sie können und was ihnen schwer fällt, damit wir sie nicht überfordern. &#8222;Richtig&#8220; ist es, Kinder bedingungslos zu lieben und darauf zu vertrauen, dass sie mit unserer Begleitung auch schwierige Abschnitte des gemeinsamen Weges bewältigen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Mehr von Danielle erfährst du hier:</strong><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2020/12/9783407865045.jpg"><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter  wp-image-17101" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2020/12/9783407865045-308x491.jpg" alt="Rotzlöffel" width="167" height="266" srcset="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2020/12/9783407865045-308x491.jpg 308w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2020/12/9783407865045-314x500.jpg 314w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2020/12/9783407865045-643x1024.jpg 643w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2020/12/9783407865045.jpg 945w, https:&#47;&#x2f;&#109;&#x75;t&#116;&#x65;&#114;&#x6b;u&#x74;t&#101;&#x72;&#46;&#x64;e&#x2f;&#x77;&#112;&#x2d;c&#x6f;n&#116;&#x65;&#110;&#x74;/&#x75;p&#108;&#x6f;&#97;&#x64;s&#47;&#x32;&#48;&#x32;0&#x2f;1&#50;&#x2f;&#57;&#x37;8&#x33;&#x34;&#48;&#x37;&#56;&#x36;5&#48;&#x34;&#53;&#x2d;3&#x30;8&#120;&#x34;&#57;&#x31;&#64;&#x32;&#x78;&#46;&#x6a;p&#x67; 616w, https:/&#47;&#x6d;&#x75;t&#116;&#x65;&#x72;k&#117;&#116;&#x74;&#x65;r&#46;&#x64;&#x65;/&#119;&#x70;&#x2d;c&#111;&#110;&#x74;&#x65;n&#116;&#x2f;&#x75;p&#108;&#x6f;&#x61;d&#115;&#47;&#x32;&#x30;2&#48;&#x2f;&#x31;2&#47;&#x39;&#x37;8&#51;&#52;&#x30;&#x37;8&#54;&#x35;&#x30;4&#53;&#x2d;&#x33;1&#52;&#120;&#x35;&#x30;0&#64;&#x32;&#x78;&#46;&#106;&#x70;&#x67; 628w" sizes="(max-width: 167px) 100vw, 167px" /></a></p>
<p>♦ Passend zum Artikel könnt ihr dieses Buch der beiden Bestsellerautorinnen Danielle Graf &amp; Katja Seide lesen (Affiliate Link*): <span id="productTitle" class="a-size-large celwidget" data-csa-c-id="14hjya-64xt1v-laed2l-w6dqq" data-cel-widget="productTitle"><a href="https://amzn.to/4rYA8FM" target="_blank" rel="noopener">Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn: Gelassen durch die Jahre 5 bis 10</a></span></p>
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<p>♥ <a href="//www.gewuenschtestes-wunschkind.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn</a></p>
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<hr />
<h3 style="text-align: center;"><strong>Wer ist nun der Rotzlöffel? Lass mal den Blickwinkel wechseln: </strong></h3>
<h3 style="text-align: center;"><strong>&#8222;Das hätte ich mir als Kind nicht erlauben dürfen&#8220; ist im Grunde auch die Aussage eines Schmerzes &#8220; </strong></h3>
<h4 style="text-align: center;"><strong>von Diplom-Psychologin Annika Rötters</strong></h4>
</div>
<p><figure id="attachment_21196" aria-describedby="caption-attachment-21196" style="width: 250px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2021/12/AnnikaRoetters-e1640188233738.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-21196" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2021/12/AnnikaRoetters-327x491.jpg" alt="Krieg Rotzlöffel" width="250" height="375" /></a><figcaption id="caption-attachment-21196" class="wp-caption-text">Annika Rötters, Diplom-Psychologin// Credit: Michelle Rötters</figcaption></figure></p>
<p>Du weißt das alles &#8211; aber so ein doofer Kommentar hängt dir manchmal noch tagelang nach und Du wünschst Dir, fremde Bewertungen schneller auch für Dich einfach &#8222;abhaken zu können&#8220; und Dich von der schlechten Laune fremder Erwachsener nicht so anstecken zu lassen?</p>
<p>Dann kann ein kleiner Perspektivwechsel hier hilfreich sein:</p>
<p>Erwachsene, die sich verletzt fühlen, weil ein Kind nicht &#8222;laut und höflich&#8220; grüßt (obwohl sie selbst vielleicht an den meisten Tagen gerade mal ein gegrunztes &#8222;moin&#8220; rausbekommen) &#8211; oder mit Kommentaren zu &#8222;schlechten Erziehung von heute&#8220; auf Momentaufnahmen reagieren, wenn ein dreijähriges Kind im Supermarkt von schweren Gefühlen überrollt wird, sind in dieser Situation auch Menschen, die sich in ihrem Bedürfnis nicht gesehen fühlen. &#8222;Das hätte ich mir als Kind nicht erlauben dürfen&#8220; ist im Grunde auch die Aussage eines Schmerzes &#8211; eines Kindes, das (früh) lernen musste, dass eigene Gefühle nicht wichtig sind.</p>
<p>Im Gegensatz zu eigenen Kindern ist es nicht Dein Job als Mama oder Papa, fremde Erwachsene in der Regulation ihrer Gefühle zu begleiten &#8211; das liegt in ihrer Verantwortung. UND: In dem Moment, in dem Dir der Gedanken-Switch gelingt, dass Du anstatt einer Bewertung Deiner Person einen Ausdruck von Schmerz siehst &#8211; der im Kern vielleicht gar nicht so viel mit Dir zu tun hat, kannst Du für Dich (leichter) Deine Grenze ziehen.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Die Aussage einer einzelnen Person vs. Gesamtsituation:</strong></h3>
<p>Das heißt nicht, dass Eltern niemals reflektieren sollten, wie wir mit unseren Kindern umgehen &#8211; aber gerade dann, wenn Du für Dich als Elternteil schon länger das Gefühl hast, dass Du im Herzen ein*e People-Pleaser*in bist (und vielleicht genau deswegen innerlich so stolz bist, wann immer Dein Kind klar für sich selbst einsteht), kann es hilfreich sein Dir bewusst zu machen, dass umfassende Bewertungen auf Basis einer kleinen Situationen, einer Momentaufnahme, meist mehr über die Person aussagen, die die Bewertung ausspricht, als über die &#8222;wahre Gesamtsituation&#8220;&#8230;. und vielleicht sogar der nörgelnden Person im Supermarkt mit echter Herzlichkeit in Gedanken wünschen, dass sie &#8211; egal in welchem Alter &#8211; für sich einzustehen lernt, denn dass eigene Bedürfnisse gesehen, geachtet und respektiert werden ist in jedem Alter eine wichtige Grundlage für das psychische Wohlbefinden.</p>
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<p style="text-align: center;"><strong>Mehr von Danielle erfährst du hier:</strong></p>
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<hr />
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<p>Der Beitrag <a href="https://mutterkutter.de/generation-rotzloeffel/">Generation Rotzlöffel? &#8222;Bitte&#8220;, &#8222;danke&#8220;, &#8222;hallo&#8220; &#8211; muss das sein?</a> erschien zuerst auf <a href="https://mutterkutter.de">MutterKutter</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Beauty-Druck durch KI &#038; Social Media: Wie stärken wir Teenies?</title>
		<link>https://mutterkutter.de/beauty-druck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dorothee Dahinden]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2025 14:52:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mutterkutter.de/?p=26353</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hi Beauty-Druck! Grrr&#8230; Die KI spuckt uns ein Foto aus. Eine Teenagerin soll das sein. Schier makellos. Wir finden das bedenklich. Was für ein Beauty-Druck!? Credit: Silvia Janzen Für unsere &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mutterkutter.de/beauty-druck/">Beauty-Druck durch KI &amp; Social Media: Wie stärken wir Teenies?</a> erschien zuerst auf <a href="https://mutterkutter.de">MutterKutter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/52ba3fa1c7d9472e9730eddf8e5322ff" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> 
<p>Hi Beauty-Druck! Grrr&#8230; Die KI spuckt uns ein Foto aus. Eine Teenagerin soll das sein. Schier makellos. Wir finden das bedenklich.</p>



<span id="more-26353"></span>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center"><strong>Was für ein Beauty-Druck!?</strong></h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2023/03/Doroportraitklein-e1733231208112.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="351" height="491" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2023/03/Doroportraitklein-351x491.jpg" alt="Hoffnung, Beauty-Druck" class="wp-image-25499"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Credit: Silvia Janzen</figcaption></figure>
</div>


<p>Für unsere letzte Kooperation mit dem Magazin KALEIO wollte ich, <a href="https://mutterkutter.de/crew/" target="_blank" rel="noopener">Doro</a>, eigentlich nur ein stinknormales Foto mit meiner AI kreieren. Heraus kam dieses Bild. Ein Foto, das mir den Atem verschlagen hat. Ich dachte nur: Die KI spuckt dieses Bild aus? Das soll eine normale <a href="https://mutterkutter.de/schmerzen-menstruation/" target="_blank" rel="noopener">Teenagerin</a> sein? What?! Makellos, glatt, irgendwie &#8222;porno&#8220;. Das künstliche Mädchen wirkt fast schon operiert. Das gibt es doch nicht. Abgesehen davon, dass es total krass ist, dass automatisch ein weißes Mädchen generiert wird. Einfach nur heftig!</p>



<p>Ich habe mich gefragt:&nbsp;Was macht dieser Beauty-Druck durch KI-erzeugte Bilder in Social Media mit unseren Mädchen? Wie schützen wir unsere Kinder in der Vorpubertät und auch in der Pubertät vor solchen Bildern, vor Werbung für <a href="https://mutterkutter.de/anti-aging-kids/" target="_blank" rel="noopener">Anti Aging-Produkte</a>, vor Körper- und Abnehmtrends, vor optischer Selbstinszenierung oder Ernährungstipps? Wie gefährlich ist dieser Körperkult? Und wie schaffen sie es, dem Stand zu halten?</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unknown.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="274" height="491" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unknown-274x491.jpg" alt="" class="wp-image-26370" srcset="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unknown-274x491.jpg 274w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unknown-279x500.jpg 279w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unknown-572x1024.jpg 572w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unknown-857x1536.jpg 857w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/12/Unknown.jpg 893w, https://&#109;&#117;&#116;&#x74;&#x65;&#x72;&#x6b;&#x75;tt&#101;&#114;&#46;&#x64;&#x65;&#x2f;&#x77;&#x70;-c&#111;&#110;&#116;&#x65;&#x6e;&#x74;&#x2f;&#x75;pl&#111;&#97;&#100;&#x73;&#x2f;&#x32;&#x30;&#x32;5/&#49;&#50;&#47;&#x55;&#x6e;&#x6b;&#x6e;&#x6f;wn&#45;&#50;&#55;&#x34;&#x78;&#x34;&#x39;&#x31;&#64;2&#120;&#46;&#106;&#x70;&#x67; 548w, https:&#x2f;&#47;m&#x75;&#x74;&#116;e&#x72;&#x6b;&#117;t&#x74;&#101;r&#x2e;&#x64;&#101;/&#x77;&#x70;&#45;c&#x6f;&#110;&#116;&#x65;&#x6e;&#116;/&#x75;&#x70;&#108;o&#x61;&#100;&#115;/&#x32;&#48;2&#x35;&#x2f;&#49;2&#x2f;&#x55;&#110;k&#x6e;&#111;w&#x6e;&#x2d;&#50;7&#x39;&#x78;&#53;0&#x30;&#64;&#50;&#x78;&#x2e;&#106;p&#x67; 558w" sizes="(max-width: 274px) 100vw, 274px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Fake &#8211; dieses &#8222;Teenie&#8220;-Foto ist mit KI generiert (Quelle: &#8222;Artlist&#8220;)</figcaption></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center"><strong>Antworten auf wichtige Fragen gibt unsere Gynäkologin Dr. med. Judith Bildau</strong></h3>


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<figure class="alignleft"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="327" height="491" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346-327x491.jpg" alt="entspannte Feiertage Abtreibung Impfen Sternenkind Angststörung Ultraschall drittes Kind Elternsex Eizellspende Endometriose unerfüllter Kinderwunsch Patchworkfamilie verdrängte Schwangerschaft Kinderfotos im Netz Pubertas Praecox" class="wp-image-22665" srcset="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346-327x491.jpg 327w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346-333x500.jpg 333w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346-683x1024.jpg 683w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346-768x1152.jpg 768w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346.jpg 900w" sizes="(max-width: 327px) 100vw, 327px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Dr. med. Judith Bildau, Gynäkologin, Medfluencerin &amp; Autorin// Credit: Sabina Radtke</figcaption></figure>
</div>


<p>Unsere Gynäkologin <a href="https://mutterkutter.de/crew/" target="_blank" rel="noopener">Dr. med. Judith Bildau </a>hat bestärkende Worte für euch Eltern. Dazu erklärt sie euch, was körperlich rund um die Pubertät passiert, warum es normal ist, dass unsere Kinder in der Pubertät auch mal struggeln &#8211; und wie ihr euren Töchtern dabei helft, selbstbewusst und stark durch die Welt zu gehen.&nbsp;</p>



<p>Judith ist Medfluencerin und erreicht auf Instagram inzwischen mehr als 100 000 Menschen. Sie hat selbst fünf Töchter (3 eigene und 2 geschenkte) und ist mehrfache Buchautorin. Als Frauenärztin und Mutter &nbsp;hat sie Antworten, die euch Eltern Wissen vermitteln und euch, falls ihr euch Sorgen macht, auch beruhigen. Judiths Blick ist immer ganzheitlich. Das heißt: Nicht nur die körperliche, sondern auch die psychische Gesundheit spielt für Judith mit Blick auf ihre Patientinnen eine große Rolle.</p>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center"><strong>Unser Reel:&nbsp;</strong></h3>



<p>Mehr über unseren Kooperationspartner <strong>KALEIO</strong> erfahrt ihr unter dem Video – dort bekommt ihr auch einen Rabattcode auf alle KALEIO-Abos.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-9-16 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
https://youtube.com/shorts/7LDG4ShRvqs
</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center"><b>Beauty-Druck – unser 3. Thema mit KALEIO. Aber: Was ist KALEIO eigentlich?</b></h3>



<p>Das KALEIOMag zeigt euren Mädchen (und allen, die sich dazugehörig fühlen) die Welt, wie sie wirklich ist – vielfältig, komplex und gestaltbar. Die Macherinnen von KALEIO nehmen Mädchen ernst: mit Fragen zum Körper, zur Gesellschaft, zu Gerechtigkeit, Freundschaft und Zukunft. Und sie bestärken Mädchen, ihren eigenen Weg zu gehen – jenseits von Rollenbildern und Erwartungen –, denn sie wollen, dass sie groß werden, ohne sich klein zu machen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Was kostet ein KALEIO-Abo?</strong></p>
</blockquote>



<p><span style="font-size: revert;">Ein Abo kostet 69.90 EUR für ein Jahr und kann im </span><a href="https://kaleiomag.de/abo" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Online-Shop</a><span style="font-size: revert;"> von Kaleio bestellt werden. Alle zwei Monate gibt es damit 64 Seiten geballte Girlpower. Ihr könnt aber auch Schnupperabos (19.90 EUR) oder Einzelausgaben (13.90 EUR) zum Testen bestellen. Da KALEIO ohne Werbung produziert wird und den Macherinnen Nachhaltigkeit und Qualität sehr am Herzen liegen, haben sie sich von Anfang an entschieden, lokal und nachhaltig nach Cradle-to-cradle-Standards drucken zu lassen. Das ist der Grund dafür, dass der Preis etwas höher liegt als bei herkömmlichen Magazinen.</span></p>



<p>Weitere Informationen über KALEIO und das Engagement für eine vielfältige Welt ohne Rollenklischees finden Interessierte <a href="https://kaleiomag.de/" target="_blank" rel="noopener">hier (kaleiomag.de)</a>.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><b>Ihr möchtet KALEIO abonnieren?</b></p>
</blockquote>



<p>Mit dem Code <strong>GUTGENUG</strong><b>15</b>* bekommt ihr einen Discount von 15 % auf alle KALEIO-Abos.<b></b></p>



<p>*gültig bis zum 20. Dezember 2025</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-image">
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			</item>
		<item>
		<title>Sexualisierte Gewalt: Wie können wir unsere Kinder schützen?</title>
		<link>https://mutterkutter.de/sexualisierte-gewalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dorothee Dahinden]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2025 10:20:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Elternsein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://mutterkutter.de/?p=26248</guid>

					<description><![CDATA[<p>Warum sollten wir uns als Eltern mit dem Thema &#8222;sexualisierte Gewalt&#8220; beschäftigen? Fundierte Antworten darauf gibt euch unser Artikel. Unser Sexualpädagoge Carsten Müller hat gemeinsam mit seiner Kollegin Steffi Bohle &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mutterkutter.de/sexualisierte-gewalt/">Sexualisierte Gewalt: Wie können wir unsere Kinder schützen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://mutterkutter.de">MutterKutter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg02.met.vgwort.de/na/221a3a5abb3140f6805f8691627adeea" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> <p>Warum sollten wir uns als Eltern mit dem Thema &#8222;sexualisierte Gewalt&#8220; beschäftigen?<span id="more-26248"></span></p>
<p>Fundierte Antworten darauf gibt euch unser Artikel. <a style="font-size: revert;" href="https://mutterkutter.de/crew/" target="_blank" rel="noopener">Unser Sexualpädagoge Carsten Müller</a><span style="font-size: revert;"> hat gemeinsam mit seiner Kollegin Steffi Bohle ein irre wichtiges Buch für Kinder geschrieben. Anlass genug, dass wir uns auf MutterKutter mit diesem Thema beschäftigen. Klar, das ist eines der ganz schweren für uns Eltern &#8211; aber weggucken hilft nicht. Auch wenn das Hingucken sehr weh tun kann. Aber diese Zahlen können wir nicht &#8222;übersehen&#8220;:</span></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Sexueller Missbrauch von Kindern: Das sind die Fallzahlen 2024 </strong></h2>
<p>Laut des Bundesministeriums des Inneren wurden im Jahr 2024 &#8211; Zitat &#8211; &#8222;in den <strong>16.354 Fällen des Verdachts des sexuellen Kindesmissbrauchs</strong> <strong>18.085 Opfer (&#8230;) und 12.368 Tatverdächtige</strong> registriert, was einem <strong>Zuwachs von 3,9 Prozent</strong> gegenüber dem Vorjahr entspricht&#8220; Darüber hinaus stellte die Polizei <strong>sexuellen Missbrauch von Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren</strong> in 1.191 Fällen fest (&#8230;). <strong>1.259 Opfer</strong> wurden registriert (&#8230;). Die <strong>Zahl der Tatverdächtigen stieg</strong> um 6,8 Prozent auf 1.018.* </p>
<p>*Quelle: <a href="https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/pressemitteilungen/DE/2025/08/SexualdeliktezNvKindernuJugendlichen2024.html" target="_blank" rel="noopener">Pressemitteilung 21.08.2025// BMI</a></p>
<p>Wir sollten also unbedingt darüber sprechen. Vor allem mit unseren Kindern, sagen die Sexualpädagogen Steffi &amp; Carsten. Denn: Wissen ist Macht &#8211; für unsere Kinder und auch für uns Eltern. Am Ende geht es hierbei um eins: um den Schutz unserer Kinder. </p>
<p>Weitere Expertinnen in diesem Artikel sind:</p>
<p>♦ Opferschutz-Anwältin <a href="https://mutterkutter.de/crew/" target="_blank" rel="noopener">Kerstin Bartsch</a>, Psychologin &amp; Pädagogin<a href="https://mutterkutter.de/crew/" target="_blank" rel="noopener"> Caroline Bechmann</a> und Gynäkologin <a href="https://mutterkutter.de/crew/" target="_blank" rel="noopener">Dr. med. Judith Bildau</a>. Sie geben euch einen fundierten rechtlichen, medizinischen und pädagogischen Blick auf dieses Thema. </p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Sexualisierte Gewalt: &#8222;Schweigen schützt nicht die Kinder, sondern die Täter*innen.&#8220;</strong></h3>
<blockquote>
<p><strong>Warum braucht es ein Buch wie eures für Kinder? Was kann es, was klassische Familien-Gespräche vielleicht nicht können? </strong></p>
</blockquote>
<p>Wir erleben immer wieder Erwachsene, die bei den Themen Sexualität und sexualisierte Gewalt keine Sprache finden und stattdessen eine Menge eigener große Gefühle. Das macht es unglaublich schwer, die „richtigen Worte“ für Kinder zu finden &#8211; insbesondere dann, wenn wir Kinder empowern wollen statt ihnen <a href="https://mutterkutter.de/kinderaengste/" target="_blank" rel="noopener">Angst</a> mit auf den Weg zu geben.</p>
<p><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/11/BohleMuellerklein-e1763372461481.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-26254" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/11/BohleMuellerklein-500x332.jpg" alt="Unser Sexualpädagoge Carsten Müller &amp; seine Kollegin Steffi Bohle" width="500" height="332" /></a></p>
<p>Das Buch ermöglicht, was viele klassische Familiengespräche manchmal nicht schaffen (können): Es nimmt Druck raus. Es gibt Orientierung. Es gibt Kindern als auch Erwachsenen Worte, damit sie gemeinsam ins Gespräch kommen. Ehrlich, offen und kindgerecht.</p>
<blockquote>
<p><strong>Sexualisierte Gewalt, sexueller Missbrauch &#8211; das ist ein Themenbereich, den die meisten von uns Eltern am liebsten aussparen würden. Denn alleine Gedanke, dass unsere Kinder solche Erfahrungen machen könnten, ist schon irre brutal und schmerzhaft. Warum ist es dennoch wichtig, dass wir über genau dieses Thema sprechen und nicht schweigen? Und wie sollten wir das Ganze altersgerecht machen &#8211; ein Kita-Kind braucht ja eine andere Ansprache als ein Kind auf der weiterführenden Schule? </strong></p>
</blockquote>
<p>Schweigen schützt nicht die Kinder, sondern die Täter*innen. Wenn es zu Hause keine <a href="https://mutterkutter.de/sexuelle-aufklaerung/" target="_blank" rel="noopener">Worte für Körper und Gefühle</a> gibt, wenn bestimmte Themen tabu sind und Erwachsenen nie in Frage gestellt werden dürfen, dann fehlt Kindern die Vorstellung und auch die Worte um Grenzverletzungen und Übergriffe überhaupt erkennen und besprechen zu können.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>&#8222;Es müssen auch Beispiele dabei sein, in denen Kinder verstehen, dass auch Erwachsene, die wir gern haben, sich manchmal falsch verhalten.&#8220;</strong></h3>
<p>Es ist die Verantwortung von uns Erwachsenen, es Kindern so viel leichter zu machen, indem wir Brücken bauen.</p>
<p>Das heißt ganz konkret: über Genitalien zu sprechen wie über alle anderen Körperteile auch. Die sind nicht besonders, wir Erwachsenen machen sie dazu (<a href="https://mutterkutter.de/sexuelle-aufklaerung/" target="_blank" rel="noopener">hier findet ihr das Interview mit Carsten zum Thema &#8222;sexuelle Aufklärung&#8220; auf MutterKutter</a>). Es bedeutet Gefühle ernst zu nehmen und sie zu besprechen. Es muss nicht immer sofort alles wieder in Ordnung sein. Es darf sich auch mal richtig doof anfühlen. Wir müssen über Situationen sprechen, die die Kinder aus ihrem Kinder-Alltag kennen &#8211; aus der Kita, der <a href="https://mutterkutter.de/schulverweigerung/" target="_blank" rel="noopener">Grund- oder weiterführenden Schule</a>, aus dem Sportverein oder auch innerhalb der Familie. Und es müssen auch Beispiele dabei sein, in denen Kinder verstehen, dass auch Erwachsene, die wir gern haben, sich manchmal falsch verhalten.</p>
<p>Das ist ehrliche, alltägliche und gelebte Prävention.</p>
<blockquote>
<p><strong>Warum sprecht ihr eher von sexualisierter Gewalt anstatt von sexuellem Missbrauch? </strong></p>
</blockquote>
<p>Die Antwort ist leicht. Da halten wir uns ganz nah an der Erklärung vom Buch. Sexualisierte Gewalt ist eine Form von GEWALT. Nämlich die, in der sexuelles Verhalten benutzt wird, um Gewalt auszuüben. Genauso wie bei körperlicher Gewalt, bei der der Körper benutzt wird, um Gewalt auszuüben. In beiden Fällen sind nicht Sexualität und Körper das eigentliche Problem, sondern die Gewalt. Und Gewalt ist etwas ganz anderes als etwas nur falsch zu GEbrauchen also zu MISSbrauchen.</p>
<p>Im Buch gibt es dazu eine Szene, in der ein Kind auf den kopfgestellt als Wischmopp herhalten muss. Ein Bild, das den Kindern im Kopf bleibt, weil es irritiert und witzig ist. Und mit dem Bild bleibt auch die Erklärung.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Sexualisierte Gewalt: &#8222;Übergriffe können überall passieren – im familiären Umfeld, im Sportverein, in der Schule.&#8220;</strong></h3>
<blockquote>
<p><strong>Was ist sexualisierte Gewalt genau? Wo beginnt sie? Und wo kann sie unseren Kindern überall begegnen, heißt: welche „Tatorte“ gibt es?</strong></p>
</blockquote>
<p>Wir sprechen von sexualisierter Gewalt, wenn gegen die sexuelle Selbstbestimmung eines Menschen verstoßen wird. Das sind nicht nur die „großen“ und eindeutigen Fälle, an die viele zuerst denken. Auch kleine, alltägliche Grenzverletzungen gehören dazu – zum Beispiel, wenn einem Kind in der Sammelumkleide gesagt wird: „Stell dich nicht so an. Dir schaut schon keiner was weg!“ und ihm dann einfach die Hose runtergezogen wird. Oder wenn wir einem Kind einen Kuss geben, obwohl es das gar nicht möchte.</p>
<p>Solche Situationen zeigen: Übergriffe können überall passieren – im familiären Umfeld, im Sportverein, in der Schule. Die Vorstellung, dass Gefahr nur von Fremden ausgeht, ist falsch. Viel häufiger geschieht sexualisierte Gewalt im nahen Umfeld. Also dort, wo Kinder in engeren Beziehungen sind und sich sicher fühlen.</p>
<figure id="attachment_26294" aria-describedby="caption-attachment-26294" style="width: 768px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/11/Unbenannt-2-e1763539600449.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-26294" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/11/Unbenannt-2-768x432.jpeg" alt="sexualisierte Gewalt" width="768" height="432" /></a><figcaption id="caption-attachment-26294" class="wp-caption-text">Quelle: Adobe Stock</figcaption></figure>
<blockquote>
<p><strong>Als Eltern sprechen wir ja oft von dem „weißen Bus“, der durch die Gegend fährt und aus dem heraus Kinder angesprochen werden. Dabei gibt es den ja quasi auch virtuell &#8211; in Form von Grooming im Netz. Viele Taten passieren im Netz. Welche Gefahren birgt die Netzwelt für Kinder und Jugendliche? Und wie müssen wir sie sensibilisieren?</strong></p>
</blockquote>
<p>Wenn Erwachsenen gezielt Kontakt zu Kindern aufnehmen, um später an ihnen sexualisierte Gewalt auszuüben nennen wir <a href="https://mutterkutter.de/cybergrooming/" target="_blank" rel="noopener">Grooming</a>. Im echten Leben dauert dieser Prozess oft Monate oder sogar Jahre. Täter*innen gewinnen nach und nach das Vertrauen, sowohl das der Kinder, als auch das des Umfeldes.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Kinder sollten immer zu uns kommen können, wenn sich etwas komisch anfühlt!</strong></h3>
<p>Im digitalen Raum geht das sehr viel schneller. Da entstehen manchmal innerhalb weniger Tage oder auch nur Stunden intensive Kontakte. Und das ohne, dass Erwachsene irgendetwas davon mitbekommen. Grooming findet über Chats, Spiele und auch in sozialen Medien statt.</p>
<p>Deswegen müssen wir mit Kindern auch darüber ehrlich sprechen. Ihnen erklären, dass ganz viele Menschen unglaublich toll sind, aber dass es auch Menschen gibt, die gezielt Kinder ansprechen und ihr Vertrauen ausnutzen. Wir können ihnen konkrete Tipps geben, sowas wie nicht den echten Namen zu nennen und dass sie jedes Gespräch jederzeit beenden dürfen, auch wenn der andere dann sauer ist. Aber am allerwichtigsten ist, sie können immer zu uns kommen, wenn sich etwas komisch anfühlt.</p>
<blockquote>
<p><strong>Familie, Schule, Sportverein, Chat &#8211; wie oft kennen Kinder ihre TäterInnen? Und welche Mechanismen sind es, mit denen sie zum Schweigen gebracht werden sollen?</strong></p>
</blockquote>
<p>In den allermeisten Fällen kennen die Kinder die Menschen. Täter*innen bauen Vertrauen auf, machen Komplimente, Geschenke, kennen Wünsche und Ängste der Kinder. Sie schaffen Geheimnisse über die „man nicht spricht“. So nutzen sie Sprachlosigkeit und Scham massiv aus.</p>
<p>Viele Kinder haben das Gefühl, selbst Schuld an der Situation zu sein. Schließlich fühlten sich die Komplimente gut an und die Geschenke haben sie auch gerne genommen. Das ist die Erklärung, die sie von Täter*innen hören. Genauso wie: <em>„Dir wird niemand glauben.“</em></p>
<p>Prävention funktioniert auch, indem wir diesen Strategien von Täter*innen entgegenwirken und Kindern versichern: <em>&#8222;Du darfst über alles sprechen &#8211; ich höre dir zu und glaube dir. Du bist nicht Schuld.&#8220;</em></p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>&#8222;Das Kind darf in der Situation alles genauso fühlen, wie es das fühlt.&#8220;</strong></h3>
<blockquote>
<p><strong>Woran erkennen wir, dass sich jemand unserem Kind nähert oder auch, dass es Opfer wurde? Und wie sollten wir in diesem Fall vorgehen &#8211; sowohl emotional als auch juristisch?</strong></p>
</blockquote>
<p>Es gibt keine eindeutigen Signale, die zuverlässig auf sexualisierte Gewalt hinweisen oder eine Checkliste, die wir abhaken können. Aber bei akuten Veränderungen, können wir aufmerksam werden. Ein Kind, das sich plötzlich stark zurückzieht, sehr anhänglich ist, Schlafprobleme hat, extrem aggressiv reagiert oder auch sehr ängstlich ist und bestimmte Situationen meidet. Wichtig ist, dass wir Erwachsenen auch bei solchen Veränderungen nicht sofort urteilen, denn auch andere Themen können Ursache solcher veränderten Verhaltensweisen sein.</p>
<p>Egal, was die Ursache ist: Wir sollten ruhig bleiben, zuhören, glauben, nicht bedrängen oder urteilen. Oft brauchen Kinder, die sexualisierte Gewalt erleben, Zeit um Vertrauen und eigenen Mut aufzubauen, bis sie es schaffen einem anderen Menschen davon zu erzählen. Denn schließlich handeln sie damit entgegen der Aufforderungen und Drohungen der Täter*innen.</p>
<p>Wenn Kinder von Erlebnissen erzählen oder konkrete Fragen haben, sollten wir das immer wertschätzen. Und egal wie paradox es auf uns wirkt: Das Kind darf in der Situation alles genauso fühlen, wie es das fühlt.</p>
<p>Nächster Schritt für die Erwachsenen: Sich selbst Unterstützung holen. In einer Beratungsstelle sind die Expert*innen auch für Angehörige da. Die unterstützen  auch bei der Frage, wann und ob eine Anzeige bei der Polizei sinnvoll ist.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>&#8222;Niemand muss perfekt sein oder die richtigen Antworten parat haben.&#8220;</strong></h3>
<blockquote>
<p><strong>Habt ihr einen Mutmacher für alle Eltern, die dieses Thema betrifft? </strong></p>
</blockquote>
<p>Unbedingt und ja. Die beste Information haben wir nämlich bis zum Schluss aufbewahrt: Wir Erwachsenen haben die Möglichkeit, etwas zu tun. Nicht nur Eltern oder Fachkräfte, sondern alle Erwachsenen &#8211; denn wir alle leben in einer Gesellschaft, in der wir Kindern in verschiedensten Situationen begegnen. Prävention ist Teamarbeit und wir alle tragen die Verantwortung dafür.</p>
<p>Kinder sind unfassbar kompetent, neugierig und ehrlich. Sie wollen verstehen wie die Welt funktioniert. Sie wollen über Körper, Gefühle und Grenzen sprechen &#8211; wir können Ihnen Worte und Raum dafür geben.</p>
<p>Niemand muss perfekt sein oder die richtigen Antworten parat haben. Es ist wichtig, im Gespräch zu bleiben, nachzufragen und zu zeigen: <em>„Du bist wertvoll und darfst mit allem zu mir kommen.“</em> Das sind die Brücken, die Kinder brauchen.</p>
<p>Das Folgende gilt nicht nur für Kinder, sondern genauso für die Erwachsenen: Wer sich Unterstützung holt &#8211; durch ein Buch, eine Beratungsstelle, den Austausch mit anderen Menschen &#8211; zeigt Stärke, keine Schwäche. Auch wenn es sich unsicher anfühlt, wir alle können das lernen. Schaut mal im Buch auf Seite 40 nach!</p>
<hr />
<p style="text-align: left;">♥ <a href="https://amzn.to/4r2Ki7Z" target="_blank" rel="noopener">HIER könnt ihr das Buch von Steffi &amp; Carsten über Amazon bestellen (Affiliate Link*)</a></p>
<figure id="attachment_26255" aria-describedby="caption-attachment-26255" style="width: 270px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/11/CoverJetztmalehrlich-e1763372571513.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-26255" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/11/CoverJetztmalehrlich-393x491.jpg" alt="sexualisierte Gewalt" width="270" height="338" /></a><figcaption id="caption-attachment-26255" class="wp-caption-text">Das Buch ist überall erhältlich!</figcaption></figure>
<p>♥ <a href="https://carstenmueller.de" target="_blank" rel="noopener">Website Carsten Müller</a></p>
<p>♦ <a href="https://praxis-sexualitaet.de" target="_blank" rel="noopener">Website Praxis für Sexualität</a> (Carsten Müller)</p>
<p>♥ <a href="https://www.instagram.com/car.mueller/" target="_blank" rel="noopener">Instagram @car.mueller</a></p>
<p>♦ <a href="https://steffibohle.de" target="_blank" rel="noopener">Website Steffi Bohle</a></p>
<p>♥ <a href="https://www.instagram.com/stef.bohle/" target="_blank" rel="noopener">Instagram @stef.bohle</a></p>
<p>♦ <a href="https://www.youtube.com/watch?v=mW7nNN15hZw">Auf YouTube sprechen Steffi &amp; Carsten über ihr neues Buch</a></p>
<hr />
<h3 style="text-align: center;"><strong>Wie erlebst du den Umgang mit diesem Thema von uns Eltern, liebe Caro?</strong></h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Antworten von der Psychologin &amp; Pädagogin Caroline Bechmann</strong></p>
<p>Aus meiner Sicht als Psychologin und Pädagogin ist das ein Thema, das viele Eltern am liebsten ganz weit wegschieben würden. Und ich verstehe das: Allein der Gedanke tut weh, aber genau deshalb dürfen wir es nicht ausklammern oder wegschauen.</p>
<p>Kinder können nur das schützen, wofür sie Worte und Orientierung haben. Wenn wir Körperteile nicht richtig benennen, Gefühle absprechen und Grenzen tabu sind, lassen wir sie sprachlos und überfordert zurück und Sprachlosigkeit, sowie Hilflosigkeit sind genau das, worauf Täter*innen setzen.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Es gehört auch dazu, dass wir Erwachsenen uns trauen hinzuschauen.</strong></h3>
<figure id="attachment_23528" aria-describedby="caption-attachment-23528" style="width: 251px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2023/04/CarolineBechmann.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-23528" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2023/04/CarolineBechmann-414x491.jpg" alt="Kind will nicht einschlafen Crew entspannte Feiertage sexualisierte Gewalt" width="251" height="298" srcset="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2023/04/CarolineBechmann-414x491.jpg 414w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2023/04/CarolineBechmann-422x500.jpg 422w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2023/04/CarolineBechmann.jpg 511w" sizes="(max-width: 251px) 100vw, 251px" /></a><figcaption id="caption-attachment-23528" class="wp-caption-text">Caroline Bechmann, Psychologin (M.Sc.), Erzieherin, Familien- &amp; Schlafberaterin für Kinder/Erwachsene &amp; Buchautorin</figcaption></figure>
<p>Auch für mich geht es bei Prävention nicht darum, Kindern oder Eltern Angst zu machen. Es geht darum, ihnen Sicherheit zu geben: Durch Klarheit, Wissen und Aufklärung. Das Wissen, dass sie ernst genommen werden und jederzeit zu uns kommen dürfen, egal womit. Das Wissen um Körperteile und Gefühle.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Und dazu gehört auch, dass wir Erwachsenen uns trauen hinzuschauen, selbst dann, wenn es unangenehm ist. Schweigen schützt nie die Kinder, sondern immer die Täter*innen.</p>
<p>Wenn wir mit Kindern offen über Körper, Gefühle und Grenzen sprechen, so wie Steffi &amp; Carsten es schon wunderbar erklärt haben, dann bauen wir eine Brücke. Und genau diese Brücke brauchen Kinder, wenn sich etwas komisch anfühlt oder wenn ihnen jemand zu nah kommt.</p>
<blockquote>
<p><strong>Gibt es deiner Erfahrung nach Anzeichen dafür, dass ein Kind sexualisierte Gewalt erfahren hat?</strong></p>
</blockquote>
<p>Aus meiner Erfahrung gibt es keine eindeutigen „Zeichen“, aber es gibt Verhaltensänderungen, bei denen ich als Psychologin hellhörig werde, also: Kinder senden schon Signale und aus fachlicher Sicht schaue ich weniger auf ein einzelnes Signal, sondern mehr auf plötzliche, deutliche Veränderungen. Zum Beispiel: Rückzug, starke Anhänglichkeit oder auffällige Stimmungsschwankungen, Schlafprobleme, neue Ängste oder Vermeidungsverhalten (z. B. bestimmte Personen, Orte, Situationen), ungewöhnliche Sexualisierung im Verhalten oder in der Sprache, aggressive Ausbrüche, Übererregung oder auffallende Schreckhaftigkeit, Vermeidung von z.B. duschen, einkoten usw.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Wenn ein Kind plötzlich anders ist als sonst, dann lohnt es sich hinzuschauen &#8211; grundsätzlich immer. Nicht, weil das automatisch sexualisierte Gewalt bedeutet, sondern weil Kinder bei Stress, Überforderung oder Grenzverletzungen oft über ihr Verhalten sprechen, bevor sie Worte finden.</p>
<p>Wichtig bleibt für mich immer: ruhig sein, zuhören, ernst nehmen. Kinder erzählen erst, wenn sie spüren, dass sie sicher sind und niemand sie bedrängt und natürlich hängt das auch stark vom Alter ab.</p>
<p>♥ <a href="https://liebevollaufwachsen.de" target="_blank" rel="noopener">Website Caroline Bechmann</a></p>
<p>♦ <a href="https://www.instagram.com/liebevoll.aufwachsen" target="_blank" rel="noopener">Instagram-Kanal @liebevoll.aufwachsen</a></p>
<hr />
<h3 style="text-align: center;"><strong>Wie schützt der Gesetzgeber unsere Kinder?</strong></h3>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Antworten von Rechtsanwältin Kerstin Bartsch</strong></h4>
<blockquote>
<p><b>Liebe Kerstin, bitte hole uns mal juristisch rein. Sexualisierte Gewalt an Kindern &#8211; was sagt die Rechtsprechung: Welche Handlungen sind als sexueller Missbrauch strafbar?</b></p>
</blockquote>
<p>Die Liste an möglichen Straftatbeständen ist lang. Ich konzentriere mich auf die aus meiner Sicht relevantesten. </p>
<p>⋅Der <strong>sexuelle Missbrauch von Kindern</strong>. Das ist zum Beispiel, wenn man sexuelle Handlungen an einer Person unter 14 Jahren, also an einem Kind, vornimmt oder an sich von dem Kind vornehmen lässt. Es gibt aber auch den <strong>sexuellen Missbrauch von Kindern ohne Körperkontakt</strong>. Das wäre dann strafbar, wenn sexuelle Handlungen vor einem Kind vorgenommen werden oder man das Kind dazu bringt, dass es sexuelle Handlungen vornimmt.</p>
<p>⋅ Es gibt auch den <strong>schweren sexuellen Missbrauch von Kindern</strong>. Dieser schließt Beischlaf oder Beischlaf-ähnliche Handlungen ein. </p>
<p>⋅ Darüber hinaus gibt es noch als sehr wichtige Norm <strong>sexuelle Übergriffe</strong>, die <strong>sexuelle Nötigung</strong> und die <strong>Vergewaltigung</strong>. </p>
<p>Hier ist es wichtig zu wissen, dass es kein bestimmtes Alter bei der/ dem Geschädigten braucht. Hier werden sexuelle Handlungen gegen den erkennbaren Willen der Betroffenen vollzogen. Hier iwrd im schlimmsten Fall genötigt und/ oder Gewalt angewandt.</p>
<figure id="attachment_25852" aria-describedby="caption-attachment-25852" style="width: 250px" class="wp-caption alignright"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/02/Bild-e1739872716345.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-25852" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/02/Bild-327x491.jpg" alt="" width="250" height="375" /></a><figcaption id="caption-attachment-25852" class="wp-caption-text">Anwältin Kerstin Bartsch berät und vertritt Frauen* und Kinder, die von häuslicher und sexueller Gewalt betroffen sind.</figcaption></figure>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Weitere Strafnormen sind: </strong></h3>
<p>⋅Außerdem gibt es als wichtige Strafnorm die <strong>Verbreitung, den Erwerb und den Besitz kinderpornographischer Inhalte</strong>. Da gibt es sehr viele Tatmöglichkeiten, z.B. das <strong>Versenden von Dickpics an Minderjährige</strong>.</p>
<p>⋅ Die <strong>sexuelle Belästigung</strong> ist auch ein Straftatbestand. Das heißt: Wer eine andere Person in sexuell bestimmter Weise sexuell berührt und dadurch eben belästigt. Hier gibt es auch keine Alterseinstufung &#8211; aber es kann passieren, dass Kinder durch Erwachsene sexuell belästigt werden. </p>
<p>⋅ Und es gibt den <strong>sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlenen</strong>. Hierbei spielt sehr oft ein Über-Unterordnungs-Verhältnis eine Rolle, sprich: Ausbildung, Dienst, ein Arbeitsverhältnis, ein Lebenspartner eines Elternteils, ein Erziehungsberechtiger oder eine Erziehungs- bzw. Betreuungsperson, die sexuelle Handlungen vollzieht. Hier gibt es unterschiedliche Altersschutz-Bereiche, nämlich unter 18 und unter 16. Besonders schutzbedürftig sind natürlich die Kinder, also Menschen unter 14 Jahren. Die stehen unter einem ganz besonderen Schutz. Dann gibt es noch bestimmte Abstufungen für Kinder bzw. Jugendliche unter 16 und unter 18 Jahren. </p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Kinder sind besonders schutzbedürftig!</strong></h3>
<blockquote>
<p><b>Wie schützt das Gesetz unsere Kinder? Und bis zu welchem Alter stehen sie unter besonderem Schutz?</b></p>
</blockquote>
<p>Bis 14 Jahre stehen unsere Kinder unter einem besonderen Schutz. Wichtig zu wissen ist, dass bei dem sexuellen Missbrauch an Kindern kein Zwang ausgeübt werden muss. Das heißt: Das Kind kann auch freiwillig mitmachen.</p>
<figure id="attachment_26293" aria-describedby="caption-attachment-26293" style="width: 768px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/11/Unbenannt-e1763539434971.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-26293" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/11/Unbenannt-768x432.jpeg" alt="" width="768" height="432" /></a><figcaption id="caption-attachment-26293" class="wp-caption-text">Quelle: Adobe Stock</figcaption></figure>
<p>Kinder haben keine Möglichkeit, über ihre sexuelle Selbstbestimmung selbst zu entscheiden. Es spielt also keine Rolle, wenn der Täter oder die Täterin eine Handlung als Konsens interpretiert oder das Kind etwas in diese Richtung geäußert hat. Kinder können sexuellen Handlungen nicht zustimmen. Das bedeutet: Auch ein Kind, das ohne Zwang, Druck und ohne Gewalt dazu gebracht oder überredet wird, eine sexuelle Handlung zu begehen oder über sich ergehen zu lassen, wird in einem besonderen Maße geschützt. Kurz und knapp: Jede sexuelle Handlung an einem Kind ist strafbar. </p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Wie schützt der Gesetzgeber Jugendliche vor sexualisierter Gewalt?</strong></h3>
<blockquote>
<p><strong>Wovon geht der Gesetzgeber bei Jugendlichen (ab 14 Jahren) aus? Und wovon hängt hier die Strafbarkeit ab?</strong></p>
</blockquote>
<p>Bei Jugendlichen (über 14 Jahre) ist das wiederum ein bisschen anders. Es gibt den sexuellen Missbrauch von Jugendlichen. Das heißt: Strafbar ist es nur dann, wenn jemand eine Person unter 18 Jahren dadurch missbraucht, dass er unter Ausnutzung einer Zwangslage sexuelle Handlungen vornimmt oder an sich vornehmen lässt. </p>
<p>Manchmal sind Täter und Geschädigte altersmäßig nicht weit auseinander. Wenn eine Person über 21 ist und sexuelle Handlungen mit einer Person unter 16 macht, dann braucht es die Voraussetzung für eine Strafbarkeit, dass der Täter beim Opfer die fehlende Fähigkeit zur sexuellen Selbstbestimmung ausnutzt. Nur dann sind solche Handlungen strafbar.</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>&#8222;Sehr wichtig ist, Kindern zu vermitteln, dass man ihnen glaubt.&#8220; </strong></h3>
<blockquote>
<p><b>Wie sollten wir als Eltern vorgehen, wenn wir den Eindruck haben, dass unser Kind Übergriffe erlebt? Welche Anlaufstellen helfen uns nun konkret weiter?</b></p>
</blockquote>
<p>Ich rate dazu, vorsichtig und behutsam vorzugehen. Das Kind entscheidet, was es wem und wie erzählt. Wichtig ist, dass Eltern keinen Druck ausüben, nicht stressen, nichts in das Kind &#8222;hinein fragen&#8220; und keine geschlossene Fragen stellen. Wenn Eltern fragen, dann sollten sie unbedingt offene Fragen stellen.</p>
<p>Sobald sich der Verdacht erhärtet, würde ich mit dem Kind die Möglichkeit, eine Ermittlungsbehörde aufzusuchen, besprechen. Und dann schnellstmöglich zur Kriminalpolizei gehen. Denn damit gibt man die Angelegenheit in professionelle Hände. Das Kind wird von geschultem Personal kindgerecht gefragt. Das ist in der Regel die beste Variante. Es gibt natürlich auch Kinder, die aus unterschiedlichen Gründen nicht aussagebereit sind. Dann gilt es: abzuwarten. Auszuhalten. Denn ein Kind, das nicht aussagebereit ist, wird auch nicht dazu beitragen können, dass der Täter überführt wird. Wichtig ist, das Kind aus dem Einflussbereich des möglichen Täters herauszuholen und ihm dadurch Schutz zu gewähren. Sehr wichtig ist, Kindern zu vermitteln, dass man ihnen glaubt. </p>
<h4><strong>Ich empfehle folgende Beratungsstellen:</strong></h4>
<ul>
<li>Es gibt das bundesweite <a href="https://www.hilfe-portal-missbrauch.de/hilfe-telefon" target="_blank" rel="noopener">Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch</a>, spezifisch für sexuelle Gewalt gegen Kinder &amp; Jugendliche. Hier gibt es eine Online-Beratung, aber eben auch eine bundesweite Hotline: <strong>0800 22 55 530 </strong>(bitte hier die Telefonzeiten beachten)</li>
<li>In Kiel gibt es das <a href="https://www.kinderschutz-zentrum-kiel.de" target="_blank" rel="noopener">Kinderschutz-Zentrum</a> und in Flensburg <a href="https://www.profamilia.de/angebote-vor-ort/schleswig-holstein/beratungsstelle-flensburg-wagemut" target="_blank" rel="noopener">Wagemut</a> </li>
<li>Bei <a href="https://www.wildwasser.de" target="_blank" rel="noopener">wildwasser.de</a> gibt es die Möglichkeit, bei einer 1. Beratung herauszufinden, welche Stellen vor Ort geeignet sein können</li>
<li>Außerdem besteht die Möglichkeit, die jeweiligen <strong>Fauennotrufe</strong> zu kontaktieren, wie zum Beispiel den<a href="https://www.frauennotruf-kiel.de" target="_blank" rel="noopener"> Frauennotruf Kiel e.V</a>. &#8211; hier werden oft eher Jugendliche beraten, aber Eltern können sich hier Nummern von entsprechenden Beratungsstellen geben lassen</li>
</ul>
<p>♥ <a href="https://www.kiel-anwaltskanzlei.de/Bartsch.html" target="_blank" rel="noopener">Website Kerstin Bartsch</a></p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Welche Rolle spielt die Prävention von sexualisierter Gewalt in deinem Praxisalltag, liebe Judith? </strong></h3>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Dr. med. Judith Bildau, Gynäkologin</strong></h4>
<p class="p1"><span class="s1">Sexualisierte Gewalt – ein Thema, dem ich als Frauenärztin immer wieder begegne und das alle Altersstufen meiner Patientinnen betrifft. Sexualisierte Gewalt kann viele, sehr unterschiedliche, Formen haben, und wir müssen uns dringend von dem Irrglauben befreien, dass „nur“ körperliche sexuelle Gewalt furchtbar ist – und das auch genau so an unsere Töchter, Nichten und Enkelkinder weitergeben. Sexualisierte Gewalt betrifft Sprache, findet mittlerweile immer häufiger digital und in den sozialen Medien statt und kann sich natürlich auch in Form von körperlichen Übergriffen zeigen. Und diese müssen nicht einmal besonders offensiv sein, sondern können geschickt und gar zufällig wirkend platziert sein.</span></p>
<figure id="attachment_22665" aria-describedby="caption-attachment-22665" style="width: 250px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-22665" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346-327x491.jpg" alt="entspannte Feiertage Abtreibung Impfen Sternenkind Angststörung Ultraschall drittes Kind Elternsex Eizellspende Endometriose unerfüllter Kinderwunsch Patchworkfamilie verdrängte Schwangerschaft Kinderfotos im Netz Pubertas Praecox" width="250" height="375" srcset="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346-327x491.jpg 327w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346-333x500.jpg 333w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346-683x1024.jpg 683w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346-768x1152.jpg 768w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2022/11/DrJudithBildau-e1669636359346.jpg 900w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a><figcaption id="caption-attachment-22665" class="wp-caption-text">Dr. med. Judith Bildau, Gynäkologin, Medfluencerin &amp; Autorin// Credit: Sabina Radtke</figcaption></figure>
<p class="p1"><span class="s1">Die wichtigste Aufgabe, die ich in meiner Arbeit als Frauenärztin diesbezüglich sehe, ist, den Mädchen und Frauen gerade in den scheinbar „kleinen“ Momenten zuzuhören, ihre Erfahrungen ernst zu nehmen und ihnen Räume zu bieten, in denen sie sich sicher fühlen. Es geht darum, sensibel für Signale zu sein, die auf Grenzüberschreitungen hinweisen, auch wenn sie nicht ausdrücklich benannt werden. Mädchen und Frauen sollen spüren, dass ihre Wahrnehmung von Unbehagen oder Angst legitim ist und dass es in Ordnung ist, Grenzen zu setzen – sowohl physisch als auch emotional.</span></p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>Durch &#8222;Sichtbarkeit&#8220; schaffen wir selbstbestimmte Räume!</strong></h3>
<p class="p1"><span class="s1">Ebenso wichtig ist es, Prävention zu fördern: über Aufklärung, Selbstbewusstsein und den Mut, über unangenehme Erfahrungen zu sprechen. Sexualisierte Gewalt darf nicht tabuisiert werden. Als Ärztin sehe ich es als meine Verantwortung, nicht nur medizinisch zu behandeln, sondern auch emotional zu begleiten, Hilfsangebote aufzuzeigen und gegebenenfalls weitere Schritte einzuleiten – sei es therapeutische Unterstützung, rechtliche Beratung oder soziale Hilfsnetzwerke.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Denn nur wenn wir das Thema sichtbar machen, schon mit Kindern darüber sprechen, die Betroffenen stärken und als Gesellschaft klar Grenzen ziehen, können wir langfristig dazu beitragen, dass Gewalt ihren Raum verliert und Mädchen und Frauen sicher und selbstbestimmt leben können.</span></p>
<p>♦ <a href="https://www.dr-med-judith-bildau.com" target="_blank" rel="noopener">Website Dr. med. Judith Bildau</a></p>
<p>♥<a href="https://www.instagram.com/dr.med.judith_bildau/" target="_blank" rel="noopener"> Instagram @dr.med.judith_bildau</a></p>
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<p><a href="https://www.emf-verlag.de/media/c8/a6/3a/1762878614/Jetzt_mal_ehrlich_weiterfuehrende_Informationen_zum_Buch_135084.pdf?ts=1763614983">Noch mehr über Steffis &amp; Carstens Buch erfahrt ihr hier direkt beim EMF Verlag.</a></p>
</div><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="640" src="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/11/1.-Vorschauseite-sexualisierte-Gewalt-1024x640.jpg" alt="" class="wp-image-26321 size-full" srcset="https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/11/1.-Vorschauseite-sexualisierte-Gewalt-1024x640.jpg 1024w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/11/1.-Vorschauseite-sexualisierte-Gewalt-500x313.jpg 500w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/11/1.-Vorschauseite-sexualisierte-Gewalt-768x480.jpg 768w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/11/1.-Vorschauseite-sexualisierte-Gewalt-1536x960.jpg 1536w, https://mutterkutter.de/wp-content/uploads/2025/11/1.-Vorschauseite-sexualisierte-Gewalt-2048x1280.jpg 2048w, https:&#x2f;&#47;&#x6d;&#x75;&#116;&#x74;&#x65;&#114;&#x6b;&#x75;&#116;&#x74;&#x65;r&#x2e;&#x64;e&#x2f;&#119;p&#x2d;&#99;o&#x6e;&#116;e&#x6e;&#116;/&#x75;&#112;l&#x6f;&#97;d&#x73;&#47;2&#x30;&#50;5&#x2f;&#49;1&#x2f;&#49;&#46;&#x2d;&#86;&#x6f;&#x72;&#115;&#x63;&#x68;&#97;&#x75;&#x73;&#101;&#x69;&#x74;&#101;&#x2d;&#x73;e&#x78;&#x75;a&#x6c;&#105;s&#x69;&#101;r&#x74;&#101;-&#x47;&#101;w&#x61;&#108;t&#x2d;&#53;0&#x30;&#120;3&#x31;&#51;&#64;&#x32;&#120;&#46;&#x6a;&#112;g 1000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure></div>


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			</item>
		<item>
		<title>Wie geht Körperhygiene in der (Vor-)              Pubertät?</title>
		<link>https://mutterkutter.de/koerperhygiene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dorothee Dahinden]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2025 07:53:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Filme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die (richtige) Körperhygiene &#8211; ein Thema, das in vielen Familien spätestens mit der Pubertät auf den Tisch kommt. Aber: Wie geht Körperhygiene? In diesem kurzen Reel, das wir in Kooperation &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://mutterkutter.de/koerperhygiene/">Wie geht Körperhygiene in der (Vor-)              Pubertät?</a> erschien zuerst auf <a href="https://mutterkutter.de">MutterKutter</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img decoding="async" src="https://vg09.met.vgwort.de/na/213f0dd5d2af47f69e8f3862c54de0b1" width="1" height="1" alt="" class="wpvgw-marker-image" loading="eager" data-no-lazy="1" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" style="display:none;" /> 
<p>Die (richtige) Körperhygiene &#8211; ein Thema, das in vielen Familien spätestens mit der Pubertät auf den Tisch kommt. Aber: Wie geht Körperhygiene?</p>



<span id="more-26173"></span>



<p>In diesem kurzen Reel, das wir in Kooperation (<em>Werbung</em>) mit dem wunderbaren Magazin <strong>KALEIO</strong> produziert haben, beantwortet euch unsere <a href="https://mutterkutter.de/crew/" target="_blank" rel="noopener">Gynäkologin und Medfluencerin Dr. med. Judith Bildau</a> folgende Fragen: Wie sagen wir es unseren Kindern behutsam, wenn sich ihr Körpergeruch verändert? Wie bringen wir Körperhygiene bei und wie sollte diese Aussehen?</p>



<p>Mehr über <strong>KALEIO</strong> erfahrt ihr unter dem Video &#8211; dort bekommt ihr auch einen Rabattcode auf alle KALEIO-Abos.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-align-center"><strong>How to Körperhygiene? Antworten in unserem kurzen Film:</strong></h2>



<figure class="wp-block-embed aligncenter is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-9-16 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">

</div></figure>



<h3 class="wp-block-heading has-text-align-center"><b>Körpergygiene &#8211; unser 2. Thema mit KALEIO. Aber: Was ist KALEIO eigentlich?</b></h3>



<p>Das KALEIOMag zeigt euren Kindern die Welt, wie sie wirklich ist – vielfältig, komplex und gestaltbar. Die Macherinnen von KALEIO nehmen Mädchen ernst: mit Fragen zum Körper, zur Gesellschaft, zu Gerechtigkeit, Freundschaft und Zukunft. Und sie bestärken Mädchen, ihren eigenen Weg zu gehen – jenseits von Rollenbildern und Erwartungen –, denn sie wollen, dass sie groß werden, ohne sich klein zu machen.</p>



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</blockquote>



<p><span style="font-size: revert;">Ein Abo kostet 69.90 EUR für ein Jahr und kann im </span><a href="https://kaleiomag.de/abo" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Online-Shop</a> <span style="font-size: revert;">von Kaleio bestellt werden. Alle zwei Monate gibt es damit 64 Seiten geballte Girlpower. Ihr könnt aber auch Schnupperabos (19.90 EUR) oder Einzelausgaben (13.90 EUR) zum Testen bestellen. Da KALEIO ohne Werbung produziert wird und den Macherinnen Nachhaltigkeit und Qualität sehr am Herzen liegen, haben sie sich von Anfang an entschieden, lokal und nachhaltig nach Cradle-to-cradle-Standards drucken zu lassen. Das ist der Grund dafür, dass der Preis etwas höher liegt als bei herkömmlichen Magazinen.</span></p>



<p>Weitere Informationen über KALEIO und das Engagement für eine vielfältige Welt ohne Rollenklischees finden Interessierte <a href="http://www.kaleiomag.ch/" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">hier (kaleiomag.de)</a>.</p>



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<p>*gültig bis zum 31. Oktober 2025</p>


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