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	<title>MyHeritage deutschsprachiger Blog</title>
	
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		<title>Wem gehört dieser Teddy?</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 11:38:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit über einem Jahr versucht das Bodenpersonal des Flughafen Bristols zwei Mädchen zu finden. Oder besser gesagt, sie suchen nach den Nachfahren zweier Mädchen.
Denn letztes Jahr wurde in dem oben genannten Flughafen eine Plastiktüte mit einem Teddybär und einem alten Foto gefunden. Auf dem Bild kann man zwei süße kleine Mädchen zusammen mit ihrem Teddy [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8887" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/06/Glynn.jpg"><img class="size-medium wp-image-8887" title="Glynn" src="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/06/Glynn-375x500.jpg" alt="" width="200" height="266" /></a><p class="wp-caption-text">Glyn (Bild: Bristol Airport)</p></div>
<p>Seit über einem Jahr versucht das Bodenpersonal des Flughafen Bristols zwei Mädchen zu finden. Oder besser gesagt, sie suchen nach den Nachfahren zweier Mädchen.</p>
<p>Denn letztes Jahr wurde in dem oben genannten Flughafen eine Plastiktüte mit einem Teddybär und einem alten Foto gefunden. Auf dem Bild kann man zwei süße kleine Mädchen zusammen mit ihrem Teddy sehen. Auf der Rückseite des schwarzweißen Foto steht nur eine Notiz an "unseren Schatz Daddie" von Dora, Sonia und Glyn.</p>
<p>So etwas passiert natürlich vielen Kindern. Ich weiß noch genau, wie mein Vater einmal über 600 km zurückfahren musste, weil mein Bruder seinen Teddy in einem Hotelzimmer vergessen hatte.</p>
<p>Das Besondere aber an dieser Geschichte ist, dass das Foto 1918 gemacht worden ist. Somit sind Dora und Sonia, wenn sie noch leben, um die 100 Jahre alt.</p>
<div id="attachment_8888" class="wp-caption aligncenter" style="width: 414px"><a href="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/06/Dora-sonia_and_Glyn.png"><img class="size-full wp-image-8888" title="Dora-sonia_and_Glyn" src="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/06/Dora-sonia_and_Glyn.png" alt="" width="404" height="539" /></a><p class="wp-caption-text">Dora, Sonia und Glyn (Bild: Bristol Airport)</p></div>
<p>Glyn - selber ein respektabler 100-jähriger Teddy - ist nicht mehr topfit, aber das liegt wahrscheinlich daran, dass er seit mehreren Jahrzehnten sehr geliebt wird und schon unzählige Küsschen und Umarmungen von vielen Generationen der Familie bekommen hat.</p>
<p>Kennt ihr vielleicht Sonia und Dora? Oder gar Glyn? Dann bitte den Flughafen Bristol kontaktieren! Hier ist die Facebook-Seite des Flughafens, wo die Suchaktion gestartet wurde: <a href="https://www.facebook.com/photo.php?fbid=461905637229853&amp;set=pb.190636497690103.-2207520000.1370696777.&amp;type=3&amp;theater" target="_blank">Link</a>.</p>
<p>Habt ihr auch ein Kuscheltier, das eure Familie schon so lange begleitet? Wir würden uns sehr freuen, mehr über solche Geschichten zu erfahren! Teilt sie mit uns unten in unseren Kommentaren oder gleich eine E-Mail schreiben an: <a href="mailto:stories@myheritage.com" target="_blank">stories@myheritage.com</a>.</p>
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		<title>Geschichte: Deutsche Siedlung auf dem Balkan</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 17:10:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach einer Pause zur Aktualisierung des eigenen Familienstammbaums ist heute Herr Hans-Peter Geis wieder in unserem Blog, um mehr über die deutsche Siedlung auf dem Balkan zu erzählen.
Viel Spaß beim Lesen!
"Wartet ihr schon auf den nächsten Blog über die wanderfreudigen Deutschen (und Österreicher und Schweizer usw.)?
In der letzten Zeit war ich mit meinem Familienstammbaum beschäftigt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer Pause zur Aktualisierung des eigenen Familienstammbaums ist heute Herr Hans-Peter Geis wieder in unserem Blog, um mehr über die deutsche Siedlung auf dem Balkan zu erzählen.</p>
<p>Viel Spaß beim Lesen!</p>
<p>"Wartet ihr schon auf den nächsten Blog über die wanderfreudigen Deutschen (und Österreicher und Schweizer usw.)?</p>
<p>In der letzten Zeit war ich mit meinem Familienstammbaum beschäftigt, deshalb musste der nächste Blog warten. Ich hatte Besuch von holländischen Verwandten gehabt und dabei festgestellt, dass einige von ihnen den Stammbaum noch nicht hatten. Diese Gelegenheit habe ich dann benutzt, ihn auf den neuesten Stand zu bringen. In den 23 Jahren seit der ersten Auflage waren ja eine ganze Reihe von Familiengliedern dazu gekommen, einige hatten uns leider auch verlassen. Dann habe ich gleichzeitig ein paar Bilder ausgetauscht und zugefügt. Na, und schließlich musste ich einen Kopierladen finden, der das Ungetüm von Stammbaum auf ein erträgliches Maß verkleinern konnte. Das hat eine Weile gedauert.</p>
<p>Aber jetzt bin ich wieder da. Denn die Wanderfreude unserer Stammesgenossen war mit den Mennoniten (über die ich in meinem letzten Blogpost geschrieben hatte) noch lange nicht zu Ende.</p>
<p>Doch lasst uns etwas zurück gehen in die Zeit vor den Täufern. Wir hatten gehört, dass die Lücken, die der „Schwarze Tod“ – die Pest – unter den Menschen gerissen hatte, wieder gefüllt worden waren, aber bald wütet eine neue Geißel unter den Menschen: der Dreißigjährige Krieg. Ein Krieg, der als eine Auseinandersetzung zwischen Protestanten und Katholiken beginnt, der aber immer mehr in einen Machtkampf zwischen dem katholischen Kaiserhaus der Habsburger mit den Großmächten Frankreich  und Schweden ausartet. Als der Krieg schließlich im Jahr 1648 mit dem Westfälischen Frieden endet, sind 1629 Städte, 18310 Dörfer zerstört, von den ursprünglich 18 Millionen Menschen sind noch 12 Millionen übrig. Da ist die Wanderlust zunächst nicht groß.</p>
<p>Sie erwacht wieder, als kaiserliche Truppen die Osmanen - populär „Türken“ genannt - nach und nach vom Balkan vertreiben. Mit 200000 Mann waren diese 1683 zum Angriff auf Wien angetreten. Die Wiener Garnison, Wiener Bürger und Truppen aus vielen Teilen des Reiches, ja aus Polen, schlagen die Türken zurück und lassen sie nicht zum Halten kommen. 1687 ist ganz Ungarn nach über 140-jähriger Türkenherrschaft befreit. 30 Jahre später erobert  Prinz Eugen dann noch Belgrad und das Banat.</p>
<div id="attachment_8875" class="wp-caption aligncenter" style="width: 435px"><a href="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/06/rückzug-der-osmanen.jpg"><img class="size-medium wp-image-8875" title="rückzug der osmanen" src="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/06/rückzug-der-osmanen-425x301.jpg" alt="" width="425" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Der Rückzug der Osmanen vom Balkan und aus dem nördlichen Schwarzmeergebiet bis 1881. Braun fällt an die Habsburger, grün an Russland, gelb sind selbständige Staaten. (Aus F.W.Putzgers Historischer Schulatlas, Bielefeld und Leipzig 1909)</p></div>
<p><span id="more-8873"></span>Nachdem die Türken vertrieben sind, nimmt der Kaiser in Wien die Gebiete in seinen Besitz und lädt Siedler ein, das verwahrloste Land wieder zu kultivieren. Es sind die Tolna und Baranya in West-Ungarn, die Batschka im heutigen Nord-Serbien, das Banat und Sathmar im heutigen westlichen Rumänien. Auf der Donau kommen sie gefahren aus Franken, Schwaben, der Pfalz, aus Hessen, aus Lothringen, aus Niederösterreich, Deutsche aus Böhmen - Donauschwaben nennt man sie später. Zu ihnen gesellen sich Ungarn, Serben, Rumänen, Bulgaren, Albaner, Italiener. Die Ansiedlung dauert bis 1800 und bringt um die 100000 Deutschsprachige nach Ungarn. Auch in die Städte zieht es sie in großer Zahl.</p>
<div id="attachment_8876" class="wp-caption aligncenter" style="width: 434px"><a href="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/06/deutsche-Siedlung.jpg"><img class="size-medium wp-image-8876" title="deutsche Siedlung" src="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/06/deutsche-Siedlung-424x248.jpg" alt="" width="424" height="248" /></a><p class="wp-caption-text">Deutsche Siedlung auf dem Balkan nach 1683: horizontale Schraffierung. Das bräunliche Band am unteren Rand ist eine Waffenstillstandslinie zwischen Habsburg und den Osmanen. Die übrige Schraffierung zeigt ältere deutsche Siedlungen (Österreich, Tschechien, Slowakei, Siebenbürgen). Die Donau mit dem Städten Wien, Preßburg (heute Bratislava), Ofen/Pest (heute Budapest), Belgrad, Turm Severin (heute Turnu Severin) bietet eine Orientierung.   (Aus H.Schreiber: Unvergessener Deutscher Osten, München 1980)</p></div>
<p>Um die gleiche Zeit gibt es Menschen, die bei uns friedlich Einlass begehren: um 1685 kommen 50000 Hugenotten in verschiedene Teile des Reichs, vor allem nach Hessen-Kassel und nach Berlin und Brandenburg. Es sind protestantische Franzosen (der reformierten Richtung), die zu Hause blutig verfolgt werden. Sie sind nicht so sehr auf Ackerland aus, denn viele von ihnen sind hoch gebildet, Pfarrer, Gelehrte, Schriftsteller, Verleger. Ihre tüchtigen Handwerker und Gärtner haben es zunächst nicht überall leicht in dem neuen Land, mit anderem Klima, anderer Sprache, mit Zünften, die voller Neid auf sie blicken, mit Grundherren, die ihnen die schlechtesten Böden zum Siedeln anbieten. Doch sie haben einen wesentlichen Anteil daran, dass aus der von Bauern geprägten Kleinstadt Berlin  eine Hauptstadt von europäischer Bedeutung wird. In Hessen-Kassel gründen sie eine Reihe von neuen Dörfern und Städten. Noch heute gibt es ja in Berlin den französischen Dom.  Außerdem leben ihre Nachkommen noch unter uns, wofür die Familie de Maizière das bekannteste Beispiel ist.</p>
<p>Doch auch im Reich kann nicht jeder seinen Glauben leben wie er will. Der Augsburger Religionsfriede von 1555 hatte bestimmt, dass die Landesherren die Konfession wählen können und dass die Untertanen sich dem unterordnen müssen. Wer das nicht will, muss auswandern.  So verjagt der Salzburger Landesherr, der Erzbischof, 1731-32 auch seine  letzten 20000 Protestanten. Die meisten lassen sich vom Preußenkönig in Ostpreußen ansiedeln, wo 1709-10 die Pest gewütet hatte. An ihren Namen konnte man sie bis zum großen Exodus im Jahr 1945 erkennen. Auch Schweizer und Litauer gesellen sich ihnen zu.</p>
<p>Und auf Geheiß der Kaiserin Maria Theresia wandern dann 90000 katholische Schwaben (sie mag keine Protestanten) seit 1749 in neu gewonnene habsburgische Länder in Südungarn, nach Galizien und in die Bukowina aus. Protestanten will sie nur möglichst weit weg haben: ausgewiesene Oberösterreicher,  dazu Hanauer und Badenser, ziehen nach Siebenbürgen.</p>
<p>Dann entdecken einige Reichsfürsten, dass es auch im Inland noch Möglichkeiten für Neusiedler gibt. Den Anfang macht der Preußenkönig Friedrich II. (genannt „der Große“),  der ab 1747 im Oderbruch 270000 Morgen zwischen Küstrin (heute Kostrzyn) und Eberswalde trocken legen lässt, später, als Polen zwischen Preußen, Österreich und Russland geteilt wird, kommen das Bruch an der unteren Warthe und die Sümpfe an der Netze hinzu. Auch sonst gibt es noch Land für Neusiedler. So kommt es, dass zu seiner Zeit 300000 Menschen nach Preußen einwandern, von denen sich drei Viertel in 900 neuen Dörfern niederlassen.</p>
<p>Andere Herrscher tun es ihm nach. so lassen sich seit 1751 im Hannöverschen Neubauern in den Moorgebieten zwischen Weser und Elbe eine Parzelle zuteilen.</p>
<p>Bis 1867 sind die Donauschwaben unmittelbare Untertanen der habsburgischen Kaiser in Wien. Als Österreich mit dem verlorenen „Bruderkrieg“ gegen Preußen von 1866 endgültig aus dem Reichsverband ausscheidet, nutzen die Herrscher in Wien die Gelegenheit, um das Problem mit den ewig aufmüpfigen Ungarn durch einen „Ausgleich“ zu lösen: 1867 ziehen sie eine innere Grenze, die ein Stückchen der Leitha folgt, einem Fluss zwischen Wien und dem Neusiedler See. Die Länder auf beiden Seiten nennen sie nicht Österreich und Ungarn sondern Zis- und Transleithanien. Zu Transleithanien – im wesentlichen dem Königreich Ungarn, gehören auch Kroatien, die Slowakei und Siebenbürgen, 54 % der Einwohner sind Ungarn, immerhin 11 % Deutsche, darunter auch die Donauschwaben.</p>
<p>Nach dem Ausgleich bleiben die Habsburger Könige von Ungarn, aber die Ungarn haben einen eigenen Reichstag und eine eigene Regierung. Schon bald erwacht dort ein starker ungarischer Nationalismus. Die Habsburger haben die Ungarn endlich zu dem gemacht, was sie schon lange sein wollten: zum Herrenvolk im Südosten Europas. Alle die verschiedenen Völker müssen Ungarisch lernen, Ungarisch ist nun Amts- und Geschäftssprache. Das gilt auch für die 2 Millionen Deutschen. Ein Teil von ihnen wird schon bald zu Ungarn.</p>
<p>So wie in Deutschland der Versailler Vertrag, entfacht auch der Vertrag von Trianon, der Ungarn nach dem ersten Weltkrieg weit stärker beschnitten hatte als der Versailler Vertrag Deutschland, noch einmal einen starken ungarischen Nationalismus. Zwar verpflichtet Ungarn sich, die Rechte der Minderheiten zu achten. Aber sie achten sehr auf „Treue zur ungarischern Nation“, indem man überall nur Ungarisch spricht, einen ungarischen Namen annimmt – das muss man auf jeden Fall, wenn man Beamter oder Offizier werden will. Deutschsprachige Schulen werden immer weiter zurück gedrängt. Doch da Deutsche und Ungarn nebeneinander wohnen als Bauern, als Arbeiter, sich im allgemeinen nicht einmal durch die Religion unterscheiden, führt das zu keinen nationalen Gegensätzen, die Deutschen sind staatstreu und viele bereit im Ungarntum aufzugehen.</p>
<p>Nach dem zweiten Weltkrieg dürfen die Ungarn diejenigen Ungarndeutschen ausweisen, die der ungarischen Nation untreu geworden waren. Die neuen kommunistischen Politiker legen das recht willkürlich aus. Viele Ungarn empfinden die Ausweisung ihrer deutschen Nachbarn als ungerecht, vergießen Tränen zum Abschied, reisen ihnen nach, um ihnen zu essen zu bringen. 213000  kommen nach Deutschland, 15000 nach Österreich. 1949 erlässt Ungarn eine Generalamnestie für sie, einige können zurückkehren. In den fünfziger Jahren dürften noch 250000 Volksdeutsche dort gelebt haben.</p>
<p>Mit der Zerstückelung Ungarns durch den Vertrag von Trianon werden eine halbe Million der Donauschwaben nun Bürger des neugegründeten Jugoslawien. Der größte Teil von ihnen lebt in der Ausbuchtung des Landes nördlich von Belgrad nach Ungarn und Rumänien hinein. In Richtung Agram (heute Zagreb) wohnen sie zerstreut, lediglich in der Gottschee im südlichen Slowenien und an der Grenze zur Steiermark siedeln sie wieder geschlossen. Auch dieser Staat garantiert seinen Minderheiten den Erhalt der eigenen Kultur, aber bis sie deutschen Schulunterricht bekommen, vergehen zehn Jahre.</p>
<p>Als der zweite Weltkrieg zu Ende geht, beginnt Anfang 1944 der Auszug der Jugoslawien-Deutschen aus Kroatien in Trecks durch Ungarn. Einige landen in Schlesien, von  wo sie erneut fliehen. Im Oktober 1944 stoßen die Sowjets auf Belgrad vor, 300000 Deutschen gelingt die Flucht aus dieser Gegend, 200000 bleiben zurück und sind der Gnade der Partisanen ausgeliefert. Einige werden gleich erschossen, 30000 müssen für fünf Jahre zur Zwangsarbeit in die Sowjet-Union. Den Rest sperren die Machthaber als billige Arbeitskräfte in Lager. 1946 und 1947 gelingt es 30-40000 von ihnen zu fliehen. Seit 1950 dürfen sie langsam ausreisen. 69000 sind im Nachkriegsjugoslawien umgekommen,  72000 haben das Land schließlich verlassen.</p>
<p>In meinem Buch „Bauer, Bürger, Arbeitsmann“ findet ihr mehr zum Thema. Unter www.bauer-buerger-arbeitsmann.de könnt ihr euch schon mal das Inhaltsverzeichnis ansehen."</p>
<p>Vielen Dank, Herr Geis, für einen weiteren sehr spannenden Blogpost. Habt ihr auch ungarisch-deutsche Familienmitglieder? Erzählt uns mehr in den Kommentaren unten!</p>
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		<title>Familiengeschichte: Mayflower und vieles mehr!</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jun 2013 06:54:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt verschiedene Wege, sich mit dem Virus der Ahnenforschung anzustecken. Die Nutzerin von MyHeritage Melva Jo Wright aus Florida (USA), übernahm die Forschung ihrer Tante mütterlicherseits (Geraldine Martinez), als sie im Jahre 2004 verstarb.
Die vier Schwestern ihrer Tante halfen mit der Forschung und sie bekamen jeweils eine Mappe der Familiengeschichte von ihrer Schwester.
"Die meisten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt verschiedene Wege, sich mit dem Virus der Ahnenforschung anzustecken. Die Nutzerin von MyHeritage Melva Jo Wright aus Florida (USA), übernahm die Forschung ihrer Tante mütterlicherseits (Geraldine Martinez), als sie im Jahre 2004 verstarb.</p>
<p>Die vier Schwestern ihrer Tante halfen mit der Forschung und sie bekamen jeweils eine Mappe der Familiengeschichte von ihrer Schwester.</p>
<div id="attachment_8862" class="wp-caption aligncenter" style="width: 399px"><a href="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/06/channing-family.jpg"><img class="size-full wp-image-8862" title="channing-family" src="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/06/channing-family.jpg" alt="" width="389" height="563" /></a><p class="wp-caption-text">Die mütterlichen Urgroßeltern von Melva Jo und ihre Familie: Norval Smith Channing (1878-1955) und Amanda Catherine (Pyle) Channing. Ihre Großmutter Rebecca (Channing) Lytle (ganz links).</p></div>
<p><span id="more-8848"></span>"Die meisten haben schon ihre Fotos mit mir geteilt, aber ich warte immer noch darauf, von den anderen zu hören, um ihre Daten in unserem Stammbaum zu vervollständigen.  Ich hoffe, sie teilen mit mir einige Original-Bilder, da die meisten von denen, die ich besitze, Kopien sind."</p>
<p>Die 60-jährige Melva Jo hat drei Kinder und drei Stieftöchter. Ihre Mutter arbeitete im Pentagon und ihr Vater war ein Stockcar-Rennfahrer, der während eines Rennens 1951 getötet wurde. Ihre Mutter heiratete daraufhin einen Major der US-Armee und die Familie lebte in Deutschland und Frankreich.</p>
<p>Zu ihren spannenden Entdeckungen zählen: Zwei Personen, die an Bord der Mayflower waren, sind ihre direkten Urururururururururgroßeltern (9. Grad) John und Priscilla Alden. Sie ist auch mit folgenden Berühmtheiten verwandt: Dem Schrifsteller Henry Wadsworth, Longfellow, Präsident Abraham Lincoln, Clement Clark Moore (er schrieb "Die Nacht vor Weihnachten"), Orson Wells, Marilyn Monroe, Dick und Jerry van Dyke und Ricky Nelson.</p>
<p>MyHeritage lernte Melva Jo im November 2010 kennen. Die Seite gefällt ihr, weil die Bedienung so leicht ist.</p>
<p>"Ich erreiche alles mit nur einem Klick."</p>
<p>Obwohl sie auf Ihre engste Familienangehörige für die Forschung zählen kann, erhielt sie vor allem Hilfe von entfernten Verwandten, die sie nur wegen ihres Projekts kennengelernt hat.</p>
<p>"Wenn ich mit irgendjemanden verwandt bin, dann ist er auf meiner Familienseite als Familienmitglied herzlich willkommen."</p>
<p>Ihr Stammbaum erhält bereits stolze 22.600 Personen. Die noch lebenden Verwandten sind überall in den USA verteilt: New York, Ohio, Pennsylvania, Minnesota, Washington State, Texas, Virginia, Georgia und Florida.</p>
<p>Sehr oft erhält sie <a href="http://www.myheritage.de/FP/smart-matching.php" target="_blank">Smart Matches</a> und falls sie Abweichungen in den Daten findet, forscht sie weiter. Sie gibt zu: "Ich habe nicht immer recht."</p>
<p>Wegen ihrer Forschung hat sie Familienmitglieder getroffen, die schon lange verschollen oder gar unbekannt waren. Zusätzlich zu Google nutzt sie gerne die Internetseiten von Find-A-Grave und FamilySearch.org, um Daten zu recherchieren.</p>
<div id="attachment_8863" class="wp-caption aligncenter" style="width: 358px"><a href="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/06/annie_rhodes_viars.jpg"><img class="size-full wp-image-8863" title="annie_rhodes_viars-348x500" src="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/06/annie_rhodes_viars-348x500.jpg" alt="" width="348" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Annie Lou (Rhodes) Walters/Viars - geb. 1882 - 1960 - die Urgroßmutter von Melva Jo väterlicherseits. Mit freundlicher Genehmigung.</p></div>
<p>"Wir haben uns kennengelernt und unterstützen uns gegenseitig mit unseren Stammbäumen und teilen sogar Fotos miteinander. Ich hoffe, wir werden uns bald persönlich treffen."</p>
<p>Eins von den Geheimnissen ihrer Familiengeschichte betrifft den 200-jährigen Friedhof "Brockman" in Orange County, Virginia, wo ihre Ahnen gelebt haben.</p>
<p>"Irgendjemand hat die Grabsteine gestohlen, um sie auf einen verlassenen Kirchenhof aufzustellen, wo keine Grabsteine vorhanden waren. Die Gebeine wurden aber zurückgelassen. Wer macht so was?"</p>
<p>Um noch mehr Informationen zu erhalten, schrieb Melva Jo an <a href="http://www.findagrave.com/" target="_blank">Find-A-Grave</a> und forderte einige Grabsteinfotos an. Ein Mann schrieb zurück und teilte mit ihr mit, dass die Grabsteine nicht mehr vorhanden seien und dass er nicht wüsste, wo sie sich jetzt befänden.</p>
<p>Danach besuchte Virginia Blosson (ebenfalls von <a href="http://www.findagrave.com/" target="_blank">Find-A-Grave</a>) den Friedhof und entdeckte dabei die Ellisville Kirche (wohin die Grabstein gebracht worden waren) und fotografierte die Grabsteinbilder und die Kirche. Virginia recherchierte weiter und fand ein Familienmitglied, das in der Nähe lebte und das die gleiche Geschichte gehört hat.</p>
<p>"Ich war im Kontakt mit einem gerade gefundenen Cousin - Paul Brockman, der mittlerweile verstorben ist, und Virginia erzählte, dass er versucht hat, die Grabsteine zurück zu ihren ursprünglichen Platz zu bringen." <a href="http://www.findagrave.com/cgi-bin/fg.cgi?page=cr&amp;GRid=85979889&amp;CRid=2439533" target="_blank">Fotos von Find-A-Grave ansehen.</a></p>
<p>Wir haben Melva Jo nach Tipps für Anfänger in der Forschung der Familiengeschichte gefragt:</p>
<ul>
<li>Teil alles, was du hast, mit anderen, um die Forschung voranzutreiben: Fotos, Forschungsergebnisse, usw.</li>
</ul>
<ul>
<li>Vergiss niemals, dass es ältere Familienmitglieder gibt, die die neuen Technologien gar nicht kennen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Stell sicher, dass du für alles, was du verwenden möchtest, Erlaubnis erhältst und dass du das demjenigen hoch anrechnest, wie es sich gehört.</li>
</ul>
<ul>
<li>Sei geduldig. Mehr und mehr Leute interessieren sich für die Ahnenforschung. Viele fangen gerade erst an. Vielleicht haben sie die Informationen, auf die du wartest.</li>
</ul>
<p>Wir bedanken uns sehr herzlich bei Melva Jo dafür, dass sie ihre Geschichte mit uns geteilt hat.</p>
<p>Habt ihr Verwandte, die an Bord der Mayflower waren? Seid ihr auch mit Präsidenten, Kanzlern, Komikern, Schriftstellern, Schauspielern oder Musikern verwandt? Wir würden uns über eure Geschichten freuen, unten in den Kommentare, oder auf <a href="https://www.facebook.com/MyHeritageDEU?ref=tn_tnmn" target="_blank">Facebook</a>, <a href="https://twitter.com/MyHeritageDE" target="_blank">Twitter</a> oder <a href="https://plus.google.com/u/0/b/109129642429291170468/109129642429291170468/posts" target="_blank">Google+</a>.</p>
<p>Teilt eure Geschichten mit uns: <a href="mailto:stories@myheritage.com" target="_blank">stories@myheritage.com</a>!</p>
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		<title>10 Tipps für die Befragung von Familienangehörigen</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Jun 2013 19:22:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ahnenforschung]]></category>
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		<description><![CDATA[Erinnerungen, Fotos und Dokumente bieten eine Fülle von wertvollen Informationen über die Familiengeschichte. Familienmitglieder zu interviewen ist ein sehr guter Weg, um über die früheren Generationen und mehr über die Ereignisse in der Familie zu erfahren.
Fangt mit den älteren Verwandten an. Sie sind eventuell die einzigen Menschen, die noch Bescheid wissen, aus welchem Land oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/06/quote_Robert-McAfee-Brown.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8853" title="quote_Robert-McAfee-Brown" src="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/06/quote_Robert-McAfee-Brown-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Erinnerungen, Fotos und Dokumente bieten eine Fülle von wertvollen Informationen über die Familiengeschichte. Familienmitglieder zu interviewen ist ein sehr guter Weg, um über die früheren Generationen und mehr über die Ereignisse in der Familie zu erfahren.</p>
<p>Fangt mit den älteren Verwandten an. Sie sind eventuell die einzigen Menschen, die noch Bescheid wissen, aus welchem Land oder aus welcher Stadt eure Vorfahren stammen, wie die ursprünglichen Nachnamen tatsächlich geschrieben wurden oder wie sich die Namen im Laufe der Generationen verändert wurde (mehr dazu <a href="http://blog.myheritage.de/2013/03/angela-merkels-polnische-wurzeln/" target="_blank">hier</a>). Wenn diese Informationen nicht dokumentiert werden, bevor sie sterben, wird ihr Wissen für immer verloren sein.</p>
<p>Der Zweck von Geschichtenerzählen in der Genealogie ist der, dass man weitere Einzelheiten zu dem Stammbaum hinzufügen kann. Damit eure Ahnenforschung noch besser gelingt, sind hier einige Tipps für die Befragung von Verwandten.</p>
<p><strong>Nützliche Tipps, um die Familienangehörigen zu befragen:</strong></p>
<p><strong>1. Planen</strong>. Seid euch über eure Ziele klar. Welche Art von Informationen sucht ihr? Über wen möchtet ihr mehr erfahren, aus welcher Familienlinie? Bitte immer eine Kamera dabei haben, um die Familienangehörigen zu fotografieren. Ebenfalls fotografiert werden sollten Artefakte und ältere Fotos, die die Verwandten euch zeigen. Diese sind großartige Erinnerungen.</p>
<p><strong>2- Erstellt eine Liste von Fragen oder Themen, die ihr abdecken möchtet. </strong>Die Fragen hängen davon ab, wie gut ihr die Familienmitglieder und diese Seite der Familie schon kennt. Versucht mal, die Fragen so zu stellen, dass die Verwandten zunächst über die engere Familienmitglieder und dann über die entfernte Verwandtschaft reden. Beispielsweise könnt ihr als erstes nach den Kindern, Geschwistern und Eltern fragen. Danach fragt nach ihren Großeltern und Urgroßeltern. Letztlich fragt nach anderen Verwandten wie Tanten, Onkel, Cousins und Cousinen und nach der entfernten Verwandtschaft.</p>
<p><span id="more-8845"></span><strong>3. Das Gespräch aufzeichnen.</strong> Auf jeden Fall ein Blatt Papier und Stifte mitbringen, um sich Notizen machen zu können. Fragt die Verwandten, ob sie etwas dagegen hätten, wenn ihr das Interview mit einem Diktiergerät oder einer Videokamera aufnehmt.</p>
<p><strong>4. Vorher anrufen</strong>. Genügend Zeit einplanen - es dauert immer etwas länger, als man denkt. Sucht euch eine Zeit und Ort aus, die bequem für eure Verwandten ist. Schon am Telefon erzählen, dass es schön wäre, wenn sie Familienfotos, Urkunden oder andere Papiere der Familie dabei hätten, wenn ihr euch trefft.</p>
<p><strong>5. Mit einem Familienfoto anfangen. </strong>Falls die Familienangehörigen Familienfotos dabei haben, fangt das Gespräch mit diesen Fotos an. Sprecht darüber. Ihr könnt selber Familienfotos zum Gespräch mitbringen, und sie benutzen, um das Gespräch anzufangen. Stellt sicher, dass in diesen Fotos eine oder zwei Personen dabei sind, die eure Verwandten erkennen werden und fragt, ob sie über diese Personen sprechen möchten. Hochzeitfotos oder Familienporträts eignen sich sehr gut dafür.</p>
<p><strong>6. Offene Fragen stellen.</strong> Damit die Befragten mehr sprechen, stellt "offene" Fragen, wie z. B.: "Woran kannst du dich bei deinen Großeltern erinnern?" oder "Wie war es, in Berlin aufzuwachsen?" Fragt sie, ob sie irgendwelche interessante Familiengeschichten haben. Am Ende des Interviews "geschlossene" Fragen stellen, um mehr spezifische Details zu erhalten, wie z. B.: "Wo wurde deine Großmutter begraben?".</p>
<p><strong>7. Ein Teil des Familienstammbaums zusammen erstellen</strong>. Wenn möglich, den Stammbaum dabei haben (z.B. mit der <a href="http://www.myheritage.de/mobile" target="_blank">MyHeritage App</a>). Werden neue Individuen während des Gesprächs erwähnt, könnt ihr die Namen und Daten sofort zu dem Stammbaum hinzufügen. Das Schöne daran ist, dass eure Verwandten sehen können, wie der Stammbaum wächst und es ist einfacher herauszufinden, wer mit wem verwandt ist. Anbieten, ob die Verwandten eine aktualisierte Kopie des Stammbaums erhalten möchten, nachdem ihr die neuen Informationen eingefügt habt. Stammbaum-Software wie der <a href="http://www.myheritage.de/family-tree-builder" target="_blank">Family Tree Builder </a>ermöglichen es euch, den Stammbaum zu bearbeiten und auszudrucken. Noch einfacher ist es natürlich, den Stammbaum direkt vor Ort mit der<a href="http://www.myheritage.de/mobile" target="_blank"> App</a> zu bearbeiten und zu ergänzen und Fotos direkt hochzuladen.</p>
<p><strong>8. Das Gespräch gezielt führen.</strong> Ihr solltet die Richtung des Interviews geben, damit es beim Thema bleibt, aber nicht zu strikt werden. Ihr riskiert dadurch, wirklich interessante Geschichten zu verpassen. Wenn die Verwandten z.B. erzählen, dass der Vater in der Armee war, ist es interessant, Fragen zu stellen, die einen Bezug dazu haben, selbst, wenn diese nicht auf eurer ursprünglichen Liste von Fragen standen. Wenn ihr spürt, dass die Verwandten nicht unbedingt über ein bestimmtes Thema oder eine bestimmte Person sprechen möchten, einfach zu dem nächsten Thema bewegen. Ihr könnt immer wieder zu dem ursprünglichen Thema zurückkommen, sei es zu einem späteren Zeitpunkt des Gespräches oder an einem anderen Datum, oder ihr fragt einen anderen Verwandten, der bereit ist, darüber zu sprechen. Es ist wichtig, dass das Interview eine angenehme Erfahrung für euch und für die Familienangehörigen ist.</p>
<p><strong>9. Irgendwas mitbringen und da lassen.</strong> Bringt eine Kopie eines Familienfotos oder ein Teil des Stammbaums, der ihr bei den Verwandten hinterlassen könnt. Dran denken, dass Kontaktdaten ausgetauscht werden sollten, damit die Verwandten euch kontaktieren können, falls sie sich an etwas anderes erinnern, oder etwas hinzufügen möchten.</p>
<p><strong>10. Weiterverfolgung</strong> - Originalnotizen und Audio- oder Videodateien mit Namen und Kontakdaten der befragten Personen inkl. Datum, Uhrzeit und Ort beschriften. Falls ihr das Gespräch aufgenommen habt, ein Wort-für-Wort-Transkript vorbereiten. Falls ihr handschriftliche Notizen gemacht habt, am besten abtippen. Nachdem die Notizen zusammengestellt wurden, genealogische Angaben sortieren und zu dem Stammbaum oder Ahnenblatt hinzufügen. Achtet ihr darauf, entsprechende Angaben über die Quelle der einzelnen Daten hinzufügen. Es passiert oft, dass dieser Prozess im Nachhinein neue Ideen für die Forschung bringt. Stellt fest, welche Punkte noch geklärt werden müssen, schreibt sie auf und verfolgt das Thema weiter, indem ihr die Familienangehörigen nochmal anruft. Vergesst nicht, euch für das Gespräch zu bedanken, das könnte zu einer Einladung für ein weiteres Gespräch führen. Dann habt ihr die Chance, all das zu fragen, was ihr im ersten Interview nicht gefragt habt!</p>
<p>Wir wünschen euch viel Erfolg bei euren Familieninterviews und wir hoffen, sie bringen euch interessante Familiengeschichten und -Informationen.</p>
<p>Habt ihr weitere Tipps für ein Interview von Familienmitgliedern? Oder habt ihr etwas entdeckt, als ihr eure Familienangehörige interviewt habt? Teilt eure Geschichte mit uns unten in den Kommentaren, oder auf<a href="https://www.facebook.com/MyHeritageDEU?ref=tn_tnmn" target="_blank"> Facebook</a>, <a href="https://twitter.com/MyHeritageDE" target="_blank">Twitter</a> und <a href="https://plus.google.com/u/0/b/109129642429291170468/109129642429291170468/posts" target="_blank">Google+</a>.</p>
<p>Laurence Harris, UK-Genealoge von MyHeritage</p>
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		<title>Meine Familiengeschichte: David Krüger – Ein Jahr später</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jun 2013 10:17:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meine Familiengeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ahnenforschung]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor knapp einem Jahr haben wir in dem Bereich "Meine Familiengeschichte" des deutschsprachigen Blogs von MyHeritage den jungen Genealogen David Krüger vorgestellt, der als 13-Jähriger anfing, seine Wurzeln zu erforschen. Damals erzählte David, wie er sein Hobby angefangen hat und welche Freude seine Forschung ihm gebracht hat.
Wir freuen uns sehr, dass er weiterhin mit uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/06/David.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8835" title="David" src="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/06/David-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Vor knapp einem Jahr haben wir in dem Bereich "Meine Familiengeschichte" des deutschsprachigen Blogs von MyHeritage den jungen <a href="http://blog.myheritage.de/2012/07/meine-familiengeschichte-david-kruger/" target="_blank">Genealogen David Krüger </a>vorgestellt, der als 13-Jähriger anfing, seine Wurzeln zu erforschen. Damals erzählte David, wie er sein Hobby angefangen hat und welche Freude seine Forschung ihm gebracht hat.</p>
<p>Wir freuen uns sehr, dass er weiterhin mit uns im Kontakt bleibt und heute seine Geschichte weiter erzählt! Wir hoffen, dass durch sein Beispiel viele junge Leute zur Ahnenforschung motiviert werden und dass wir nächstes Jahr noch mehr tolle Neuigkeiten von ihm erzählen können!</p>
<p>"Als ich damals den Artikel „Meine Familiengeschichte“ schrieb, dachte ich noch nicht, dass ich innerhalb kürzester Zeit solch große Erfolge erzielen konnte. Nachdem ich den Artikel veröffentlicht hatte, habe ich Kontakt zu weiteren Familienforschern aufgenommen, wobei viele dann auch sofort geantwortet haben und mir geholfen haben. So konnte ich innerhalb kurzer Zeit einen Großteil der Linien bis ca. 1830 zurückverfolgen.</p>
<p>Am 17.08. forderte ich dann die Sterbeurkunde meines unbekannten Großvaters an. Mein Vater erzählte mir damals, dass der Ehemann meiner Großmutter mein Großvater ist. Ich hatte, nachdem meine Großmutter verstorben ist, ein Fotoalbum gefunden, wo ein Foto eines Mannes eingeklebt war. Als ich meinen Vater auf dieses Foto ansprach, wer dies sei, antwortete er:<br />
„..Ach, das ist… Pospiech.. mein Vater.“</p>
<p><span id="more-8834"></span>So fing ich dann auch langsam an, die Linie meines Großvaters zu erforschen. Ich habe darüber auch einen Artikel geschrieben, welchen man <a href="http://www.blog.pommerscher-greif.de/die-suche-nach-meinem-grossvater/ " target="_blank">hier</a> nachlesen kann. Durch die Erforschung meines Großvaters habe ich Kontakt zu einer Halbtante und 4 Halbcousins aufgebaut, was mich natürlich sehr freut.</p>
<p>Nachdem ich die Geburtsurkunde meines Großvaters und die Heiratsurkunde der Eltern angefordert hatte, habe ich einen kleinen Schreck bekommen: Die Pospiechlinie führt mich nach Oberschlesien! Genauer gesagt in die Orte: Knispel und Bauerwitz.</p>
<p>Ich habe dann durch einen befreundeten Forscher den Tipp erhalten, mich mal nach den Katholischen Kirchenbüchern von Knispel, Kreis Leobschütz ( Oberschlesien ) zu erkunden, dies tat ich auch. Ich ging also am 29.10.12 auf die Webseite der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage ( Mormonen ) und gab in der Suchfunktion des Kataloges den Ortsnamen „Knispel“ ein und klickte auf Suchen. Mir wurde angezeigt, dass es verfilmte Kirchenbücher von Knispel der Jahrgänge 1661-1948 gibt.</p>
<p>10 Tage später war der Film dann im Center angekommen und ich machte gleich einen Termin am nächsten Tag aus. Nachdem ich mit dem Film fertig war, habe ich alle Daten in meinem Stammbaum auf MyHeritage eingegeben... und konnte Verbindungen herstellen! Ein Mann hatte bereits eine dieser Linien erforscht, bis 1718! Im Nachhinein stellt sich heraus, dass er mein 6. Cousin 2. Grades ist.</p>
<p>Als ich alle Pospiech Einträge im Kirchenbuch abschrieb, habe ich einen Geburtseintrag einer Brigitta Pospiech am 09.01.1940 gefunden. Ihre Eltern hießen Emanuel Pospiech und Marie Pospiech, geb. Galetzka. Emanuel war der Sohn von Franz Pospiech, meinem Ururgroßvater.</p>
<p>Emanuel Pospiech wurde am 18.03.1942 in Schabelkowka, Ukraine, als vermisst gemeldet. Somit hatte Brigitta nur 2 Jahre lang ihren Vater kennengelernt. Ich fragte mich und hoffte, ob Brigitta es geschafft hatte, mit ihrer Mutter zu Fliehen, also forschte ich nach.</p>
<p>Ich stellte eine Anfrage beim Suchdienst und hoffte, dass diese positiv wäre. Am 08.01.2013 erhielt ich per Brief eine Antwort: Brigitta wurde gefunden! Mir wurde mitgeteilt, dass die Forschungen erfolgreich waren und Brigitta aufgespürt wurde.<br />
Leider verstarb sie am 18.02.1985, jedoch ist jetzt endlich klar, dass Sie die Flucht (mit ihrer Mutter) geschafft hatte! Zudem gibt es anscheinend noch Familienangehörige, die vielleicht noch Informationen für mich haben! Momentan versucht der Kirchliche Suchdienst, Kontakt mit den Familienangehörigen aufzubauen und ich hoffe, dass dieser gelingt.</p>
<p>Im Februar besuchte ich das Seminar meines „lieblings-“ Vereines, den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pommerscher_Greif_(Verein)" target="_blank">Pommerscher-Greif</a>, und stellte ein Konzept von mir vor: Junge Genealogen.</p>
<p><a href="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/06/pom_greif_seminar.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-8836" title="pom_greif_seminar" src="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/06/pom_greif_seminar-327x500.jpg" alt="" width="327" height="500" /></a></p>
<p>Mein Ziel ist es, das Interesse der Jugendlichen an der Familienforschung zu erwecken, indem man dies z.B. mit gleichaltrigen Ansprechpartnern, Videos oder kleinen Werbefilmen vermittelt. Dieses Konzept wurde dann angenommen, von mehreren Personen überarbeitet und der Deutschen Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände (DAGV) vorgelegt. Aktuell wird dieses von mehreren Vereinen besprochen, wie es umgesetzt werden könnte.</p>
<p>In der Zwischenzeit lud ich weitere Verwandte zu der Familienseite auf MyHeritage ein, bekam viele neue Smart-Matches und konnte Verbindungen zu anderen Stammbäumen herstellen. Momentan habe ich 578 Smart-Matches zu 178 übereinstimmenden Stammbäumen, habe 146 Record Matches in 13 Sammlungen und über 1578 Personen in meinem Stammbaum!</p>
<p>Das älteste Ereignis ist die Geburt von einem Herr Rinow um 1590, meinem direkten Vorfahren der 13. Generation.</p>
<p>Über 19 Familienmitglieder helfen aktuell mit, den Stammbaum weiter zu vervollständigen, einige auch aus den USA. Aktuell forsche ich an den beruflichen Werdegang meiner verstorbenen Großmutter, welche damals Lehramt studiert hatte und für einige Jahre als Lehrerin tätig war.</p>
<p>In einem Monat werde ich dann in meine Geburtsstadt Anklam fahren und dort werde ich in Kirchenarchiven an einigen Linien weiterforschen. Ich hoffe, viele Erfolge erzielen zu können.</p>
<p>Achja! Meine Wünsche von damals haben sich erfüllt: Ich habe viele neue Personen in meinen Stammbaum, die schöne Darstellung von MyHeritage ist geblieben und es gibt sogar noch viele neue Funktionen wie die Record Matches, welche mir auch sehr helfen! Macht weiter so MyHeritage, bei euch fühl ich mich als Familienforscher wohl."</p>
<p>Vielen Dank David für die Fortsetzung deiner Geschichte! Wir freuen uns schon auf deine weiteren Ergebnisse und wünschen dir weiterhin viel Erfolg. Gerne würden wir dich bei deinem tollen Projekt "Junge Genealogen" unterstützen, ich werde mich bei dir melden.</p>
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		<title>Familienforschung: Genogramm</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Jun 2013 14:45:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ahnenforschung]]></category>
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		<description><![CDATA[Neulich machte Angelina Jolies  Entscheidung, ihre Brüste zu amputieren, weltweit Schlagzeilen. In einem  Beitrag in der New York Times erklärte sie, dass sie damit versucht, ihr  Brustkrebsrisiko zu minimieren.
Jolies Mutter starb 2007 mit nur  56 Jahren an Eierstockkrebs. Vor kurzem starb auch ihre Tante im Alter  von 61 Jahren an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8824" class="wp-caption alignleft" style="width: 213px"><a href="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/06/Angelina_Jolie_Cannes_2011.jpg"><img class="size-full wp-image-8824" title="Angelina_Jolie_Cannes_2011" src="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/06/Angelina_Jolie_Cannes_2011.jpg" alt="" width="203" height="298" /></a><p class="wp-caption-text">Angelina Jolie - Wikipedia.de</p></div>
<p>Neulich machte Angelina Jolies  Entscheidung, ihre Brüste zu amputieren, weltweit Schlagzeilen. In einem  Beitrag in der New York Times erklärte sie, dass sie damit versucht, ihr  Brustkrebsrisiko zu minimieren.</p>
<p>Jolies Mutter starb 2007 mit nur  56 Jahren an Eierstockkrebs. Vor kurzem starb auch ihre Tante im Alter  von 61 Jahren an Brustkrebs. Die Schauspielerin trägt das BRCA1-Gen in  sich. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch sie Krebs bekommt, lag bei 87%.  Mit der Operation ist das Risiko scheinbar auf 5% gesunken.</p>
<p>Und was hat all  das mit der Genealogie zu tun? Ganz viel. Denn dank der Ahnenforschung  ist es möglich, ein Genogramm zu erstellen - eine graphische Darstellung  des Stammbaums von der eigenen Familie. Die Herstellung solcher  Stammbäume wird verwendet, um Familienbeziehungen, wiederkehrende  Konstellationen und medizinische Vorgeschichten darzustellen. Damit ist  die Vererbung von Erbkrankheiten oder die Veranlagung zu verschiedenen  Krankheiten, unter anderem Krebs, graphisch darstellbar.</p>
<p>Ursprünglich  wurde das Genogramm als System verwendet, um die Verbindung zwischen  der Gegenwart und der vergangenen Generationen zu zeigen. Es organisiert  das Wissen der Familien und repliziert Verhaltensmuster, psychologische  Faktoren oder wiederholende Verhaltensweisen, die vererbt werden  können. Ein Therapeut arbeitet eng mit der Familie zusammen und notiert  Informationen wie Namen, Geburts- und Karrieredaten, Krankheiten und  Gewohnheiten der Familienmitglieder.</p>
<p><span id="more-8822"></span>Ein Genogramm sollte  mindestens drei Generationen enthalten. Die Frauen werden durch einen  Kreis, Männer durch ein Viereck repräsentiert. Linien zwischen zwei  Personen deuten auf eine Beziehung hin; es gibt auch Symbole für  Krankheiten, Schwangerschaften, Fehlgeburten, Suchterkrankungen usw.</p>
<div id="attachment_8829" class="wp-caption aligncenter" style="width: 435px"><a href="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/06/Genogramm.png"><img class="size-medium wp-image-8829" title="Genogramm" src="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/06/Genogramm-425x113.png" alt="" width="425" height="113" /></a><p class="wp-caption-text">Symbole in Genogrammen - Wikipedia.de</p></div>
<p>Die  wichtigsten Ereignisse der Familie sind auch Teil des Genogramms: Ehe,  Geburt, Scheidung oder auch Tod. In einem Genogramm werden auch die  Kinder eines Paares in der Reihenfolge ihrer Geburt aufgezeichnet.  Manchmal werden sogar die Haustiere, Nachbarn oder Mitarbeiter ins  Genogramm eingebaut.</p>
<p>Mit der graphischen Darstellung ist es  einfach festzustellen, wann die meisten Personen der Familie geheiratet  haben, z.B. wenn in der Familie zahlreiche Scheidungen oder  Alkoholprobleme vertreten sind, ist das auch deutlich zu erkennen.</p>
<p>MyHeritage  ermöglicht eine einfache Erstellung eines Familienstammbaums. Das kann  als Basis für ein Genogramm benutzt werden, so dass man, je nach Ziel,  mehr über seine Familie erfährt: Erbkrankheiten, Namenshäufungen,  Migration usw. Probiert es mal aus!</p>
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		<title>Mutterlinie und Seitenlinie bei der Ahnenforschung</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 14:25:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor knapp 3 Wochen war ich in Bremen beim 7. Tag der Familiengeschichte. Die Veranstaltung wurde von dem Bund der Familienverbände e. V. (BdF) in Kooperation mit der Deutschen Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e. V. (DAGV) und der Maus unter dem Motto Auswanderer in die Neue Welt und ihre Verwandten organisiert.

Es war eine sehr schöne Veranstaltung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor knapp 3 Wochen war ich in Bremen beim 7. Tag der Familiengeschichte. Die Veranstaltung wurde von dem Bund der Familienverbände e. V. (BdF) in Kooperation mit der Deutschen Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e. V. (DAGV) und der Maus unter dem Motto <em>Auswanderer in die Neue Welt und ihre Verwandten</em> organisiert.</p>
<p><a href="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/06/bremen.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-8811" title="bremen" src="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/06/bremen-425x318.jpg" alt="" width="425" height="318" /></a></p>
<p>Es war eine sehr schöne Veranstaltung, die den Interessenten die Möglichkeit gab, sich über die Arbeit der Genealogen zu informieren und zu eigenen Aktivitäten zu motivieren. Außerdem fand ich sehr spannend, mehr über die Zukunft der Auswandererforschung zu erfahren, was in einer Gesprächsrunde diskutiert wurde.</p>
<p>Besonders interessant fand ich die Diskussion um die "Seitenlinie" und wie sich das Konzept von Ahnenforschung je nach Land unterscheidet. Wir Deutschen tendieren stark dazu, nur die Männerlinie, also die namensgebende Linie der Familie zu erforschen. Die weibliche Linie wird also unterschätzt. Ebenso die Seitenlinie.</p>
<p>Eine mögliche Erklärung dafür ist, dass die meisten weiblichen Linien vor mehr als 200 Jahren irgendwann enden, da man oftmals nur noch liest: "Hans Meyer und seine Frau Emma", denn sehr oft steht der Mädchenname der Mutter nicht in den Urkunden.</p>
<p><span id="more-8809"></span>Zudem suchen viele Ahnenforscher als erstes nach den Ahnen des Vaters und nicht nach denen der Mutter.</p>
<p>Und wie ist es mit der Seitenlinie? Obwohl für die US-Amerikaner, z.B. alle Personen mit den gleichen Nachnamen irgendwie Familie sind, ist es bei uns ganz anderes. Im Gegensatz zu den Amerikanern suchen wir selten nach den Nachfahren unseres Urgroßvaters, der in die USA ausgewandert ist.</p>
<p>Regelmäßig lese ich in der Zeitung über Amerikaner, die nach Deutschland kommen und die beispielsweise die Cousins 5. Grades mal besuchen.</p>
<p>Wie sieht das bei euch aus? Was gehört zu euren Zielen? Werden beiden Linien erforscht oder eher die männliche Linie?</p>
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		<title>Arbeitsmigration – Anwerbung von Arbeitskräften im 19. Jahrhundert</title>
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		<pubDate>Fri, 31 May 2013 15:28:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[19. Jahrhundert]]></category>
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		<category><![CDATA[deutsche Familiengeschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Migration]]></category>

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		<description><![CDATA[In dem heutigen Gastbeitrag erzählt uns Christina Rajkovic über die aktive Anwerbung von Arbeitskräften im 19. Jahrhundert. Viel Spaß beim Lesen!
"Der letzte Beitrag „Arbeitsmigration“ im vergangenen Monat, beschäftigte sich mit der Migration, die vor allem durch die Arbeitssuche ausgelöst wurde. Zu solchen Prozessen gehören immer zwei Seiten – die eine sucht Arbeit, die andere wiederum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In dem heutigen Gastbeitrag erzählt uns Christina Rajkovic über die aktive Anwerbung von Arbeitskräften im 19. Jahrhundert. Viel Spaß beim Lesen!</p>
<p>"Der letzte Beitrag „<a href="http://blog.myheritage.de/2013/04/geschichte-arbeitsmigration/" target="_blank">Arbeitsmigration</a>“ im vergangenen Monat, beschäftigte sich mit der Migration, die vor allem durch die Arbeitssuche ausgelöst wurde. Zu solchen Prozessen gehören immer zwei Seiten – die eine sucht Arbeit, die andere wiederum hält nach Beschäftigten Ausschau.</p>
<div id="attachment_8799" class="wp-caption aligncenter" style="width: 435px"><a href="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/05/480px-Bundesarchiv_B_145_Bild-F013070-0005_Walsum_Unterricht_Gastarbeiter.jpg"><img class="size-medium wp-image-8799" title="480px-Bundesarchiv_B_145_Bild-F013070-0005,_Walsum,_Unterricht_Gastarbeiter" src="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/05/480px-Bundesarchiv_B_145_Bild-F013070-0005_Walsum_Unterricht_Gastarbeiter-425x425.jpg" alt="" width="425" height="425" /></a><p class="wp-caption-text">Schulung italienischer Gastarbeiter, die im Bergbau eingesetzt werden sollen, Duisburg 1962 - Wikipedia.de</p></div>
<p>„Anwerbung von Arbeitskräften“, sehr schnell fallen einem bei diesen Stichworten die Zuwanderungen der späten 1950er, 1960er und 1970er Jahre ein. Durch das Wirtschaftswunder der 50er Jahre in Deutschland und auch in Österreich, wuchs ebenso der Bedarf an Arbeitnehmern. Erste Einwanderer kamen etwa 1950 aus Italien, 1960 aus Griechenland und Spanien, ab 1961 kamen auch Arbeitskräfte aus der Türkei, Marokko , Portugal und Tunesien. Der letzte größere Schub an Arbeitern und Arbeiterinnen kam 1968 aus dem ehemalige Jugoslawien. Dies machte etwa bei der Bevölkerung in Deutschland einen Arbeiteranteil an ausländischen Arbeitnehmern von 11,9 % im Jahr 1973 aus[1].</p>
<p><span id="more-8797"></span>Insbesondere alleinstehende Männer zwischen 20 und 40 Jahren war die Hauptzielgruppe für die Anwerbung von Arbeitskräften. Aber es stieg auch die Anzahl der ledigen Frauen, die aufgrund von Arbeitssuche etwa nach Deutschland kamen. Besonders die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern und Hessen wiesen in den Jahren zwischen 1950 und 1970 einen starken Zuwachs von ausländischen Beschäftigten auf [2].</p>
<p>Dieser Artikel soll sich mit der Anwerbung von Arbeitskräften beschäftigen, denn auch dies ist kein Phänomen der heutigen Zeit bzw. der nahen Vergangenheit und bietet eine Möglichkeit, um an den letzten Artikel anzuknüpfen.</p>
<p>Das sehr mobile 19. Jahrhundert weist vor allem durch die Zunahme der Binnenmigration auf eine Zeit der Anwerbungen von Arbeitskräften aus dem Ausland hin. Aber auch die Urbanisierung und der Aufschwung des Produktions- und Handelssektors lassen eine starke Nachfrage nach zusätzlichen Arbeitskräften vermuten[3].</p>
<p>Die Stichworte sind auch hier technische Erfindungen, die Textilerzeugung und die Schwerindustrie, und vor allem auch durch die Massenproduktion wurden zahlreiche Arbeitskräfte benötigt. Und auch in diesem Falle ist der bereits im letzten Artikel vorgestellte „Protoauswanderer“ wieder männlich und ledig oder holt seine Familie in das fremde Land nach[4].</p>
<p><strong>Anwerbung von Arbeitskräften im Ruhrgebiet</strong></p>
<p>Die bereits aus dem vergangen Beitrag bekannten „Ruhrpolen“, meist männliche Zuwanderer, wurden ebenfalls aufgrund der ansteigenden Kohleförderung des Ruhrgebiets angeworben.</p>
<p>In den 1870ern setzte bereits eine Anwerbung der „Ruhrpolen“ ein. Dadurch setzte eine Zuwanderung von oberschlesischen Bergarbeitern z.B. nach Bottrop ein. Aber auch aus ferner liegenden Reichsgebieten wurden Fachkräfte für das Ruhrgebiet angeworben, welche insbesondere aus Oberschlesien stammten. Es folgte eine Rekrutierung von eher „unqualifizierten“ Arbeitskräften aus „landwirtschaftlichen Regionen“ Ost- und Westpreußens sowie aus Posen. Dies löste eine „Kettenwanderung“ aus, wie Jochen Oltmer schreibt[5].</p>
<p><strong>Anwerbung und Arbeiterhandel im landwirtschaftlichen Sektor</strong><br />
Nach Klaus J. Bade bestanden in Preußen vor dem Ersten Weltkrieg vier Formen der Arbeiteranwerbung, welche für die Anwerbung und Vermittlung von Arbeitskräften ausschlaggebend waren:</p>
<ul>
<li> eine private Anwerbung für den „Eigenbedarf“, jedoch nicht für das eigene Gewerbe;</li>
<li> eine private Anwerbung und Vermittlung für das eigene Gewerbe;</li>
<li> die Rekrutierung durch die Landwirtschaftskammern mit Arbeitsnachweisen</li>
<li> und als vierte Form die „Anwerbung, Vermittlung und Legitimierung“ von ausländischen Arbeitskräften durch eine Zentrale des preußischen Staates mit dem Namen „Deutsche Feldarbeitzentrale“ oder später „Deutsche Arbeiterzentrale“.</li>
</ul>
<p>Nach dem Ersten Weltkrieg setzte sich hauptsächlich die letzte Form durch. Für die Anwerbung waren besonders Arbeitnehmer aus dem landwirtschaftlichen Osten interessant[6].</p>
<p>Eine erste Form der Rekrutierung von ausländischen Arbeitskräften in Preußen beschränkte sich nicht nur auf den landwirtschaftlichen Arbeitsmarkt im Osten des Reichsgebietes. Hinzu kam auch die Anwerbung von Arbeitnehmern durch „großbäuerliche Betriebe“. Diese kooperierten zudem auch mit teilweise „illegalen Schleppern“ aus dem Ausland, welche Arbeiter aus dem Osten über die Grenzen führten[7].</p>
<p><strong>Anwerbung von Arbeitskräften in „textilen“ Gebieten Europas</strong><br />
Auch in Großbritannien stieg das Interesse an ausländischen Arbeitskräften. Etwa in Manchester, welches von Liverpool mit Baumwolle vor allem aus den westindischen Kolonien beliefert wurde. Der rasante Anstieg der Nachfrage an Textilprodukten führte somit auch zu Anwerbungen von übertausenden Beschäftigten aus Irland, Nord- und Mittelengland. Ebenso entstanden Textilzentren in Lille, Rouen und Mulhouse in Frankreich. Dort stieg der Anteil an ausländischen Arbeitskräften von 1831 von 13.300 auf 29.085 im Jahr 1846 (Steigerung von 118 %). Darunter befanden sich auch 265 Zuwanderer aus Österreich[8].</p>
<p>[1] Bundesministerium des Inneren, online unter: http://www.zuwanderung.de/ZUW/DE/Zuwanderung_hat_Geschichte/Anwerbung/Anwerbung_node.html (16.05.2013).<br />
[2] Ebd. (16.05.2013).<br />
[3] Sylvia Hahn, Arbeitsmigrationen, In: Markus Cerman/ Franz X. Eder/ Peter Eigner/ Andrea Komlosy/ Erich Landsteiner (Hgg.), Wirtschaft und Gesellschaft. Europa 1000-2000, (Innsbruck/Wien/Bozen 2011), S.271f.<br />
[4] Hahn, Arbeitsmigrationen, S.272.<br />
[5] Jochen Oltmer, Migration im 19. und 20. Jahrhundert (München/2010), S.27.<br />
[6] Klaus J. Bade, Arbeiterhandel und “Agentenunwesen”, Jochen Oltmer (Hg.) Migration Steuern und Verwalten, IMIS Schriften 12 (Göttingen/2003), S.64.<br />
[7] Bade, Arbeiterhandel und “Agentenunwesen”, S.65f.<br />
[8] Bade, Arbeiterhandel und “Agentenunwesen”, S.65f.</p>
<p><strong>Literaturvorschlag:</strong><br />
J. Oltmer, Migration im 19. und 20. Jahrhundert (München/2010).<br />
J. Oltmer, Migration Steuern und Verwalten, IMIS Schriften 12 (Göttingen/2003).<br />
C. Klessmann, Polnische Bergarbeiter im Ruhrgebiet 1870-1945"</p>
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		<title>Geister des Krieges</title>
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		<pubDate>Wed, 29 May 2013 12:57:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karen</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Linktipps]]></category>
		<category><![CDATA[2. Weltkrieg]]></category>
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		<description><![CDATA[Was ist die Verbindung zwischen unserer Geschichte und der täglichen Realität?
Jeden Tag laufen wir durch die Gegend, zum Beispiel an den vertrauten Geschäften vorbei, oder wir gehen in einen Park oder eine Kirche, ohne richtig zu überlegen, dass all diese Orte möglicherweise eine Geschichte zu erzählen haben. Viele von diesen Orten sind ja älter als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist die Verbindung zwischen unserer Geschichte und der täglichen Realität?</p>
<p>Jeden Tag laufen wir durch die Gegend, zum Beispiel an den vertrauten Geschäften vorbei, oder wir gehen in einen Park oder eine Kirche, ohne richtig zu überlegen, dass all diese Orte möglicherweise eine Geschichte zu erzählen haben. Viele von diesen Orten sind ja älter als wir und haben schon vieles erlebt.</p>
<p>Manchmal denken wir an die Geschichte als etwas extrem altes, vielleicht sogar als etwas irrelevantes, da es so weit weg in der Vergangenheit liegt. Aber sie kann genauso gut mit unserem Alltag verflochten werden.</p>
<p>Stellt euch vor, es gäbe echte Geister und wir könnten die Geister des Zweiten Weltkrieges auf unseren heutigen Straßen sehen. Genau das zeigt uns die niederländische Historikerin Jo Hedwig Teeuwisse mit ihrer Fotoserie "Ghosts of War".</p>
<div id="attachment_8786" class="wp-caption aligncenter" style="width: 435px"><a href="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/05/Ghosts-of-war-France-taken-prisoner-425x272.png"><img class="size-full wp-image-8786" title="Ghosts-of-war-France-taken-prisoner-425x272" src="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/05/Ghosts-of-war-France-taken-prisoner-425x272.png" alt="" width="425" height="272" /></a><p class="wp-caption-text">Geister des Krieges - Frankreich - Gefangengenommene Soldaten (mit freundlicher Genehmigung von Jo Hedwig Teeuwise)</p></div>
<p><span id="more-8784"></span>Die Fotos zeigen historische Bilder von Soldaten, aber auf die Straßen platziert, wie wir sie heute sehen. Mit einer Mischung aus alten und modernen Szenen, dokumentiert sie die Vergangenheit und Gegenwart durch Bilder, die auf die Bilder der 30er und 40er überlagert werden.</p>
<div id="attachment_8787" class="wp-caption aligncenter" style="width: 435px"><a href="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/05/Ghosts-of-war-Germany-out-of-action-425x273.png"><img class="size-full wp-image-8787" title="Ghosts-of-war-Germany-out-of-action-425x273" src="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/05/Ghosts-of-war-Germany-out-of-action-425x273.png" alt="" width="425" height="273" /></a><p class="wp-caption-text">Geister des Krieges - Deutschland - außer Gefecht (mit freundlicher Genehmigung von Jo Hedwig Teeuwise)</p></div>
<p>Teeuwise begann ihr Projekt, nachdem sie 300 alte Negative in einem örtlichen Flohmarkt in Amsterdam gefunden hatte. Während ihrer Forschung, um mehr über die Fotos zu erfahren, beschloss sie, die Fotos in einem anderen Kontext darzustellen.</p>
<p>Um genaue Fotos zu bekommen, reiste sie zu den Standorten, die auf den Fotos zu sehen waren und wiederholte das Bild. Mit Photoshop überlagerte sie die geisterhaft wirkenden Bildern der Soldaten auf die Bilder, die sie am gleichen Ort gemacht hatte.</p>
<div id="attachment_8788" class="wp-caption aligncenter" style="width: 435px"><a href="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/05/Ghosts-of-war-Italy-425x371.png"><img class="size-full wp-image-8788" title="Ghosts-of-war-Italy-425x371" src="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/05/Ghosts-of-war-Italy-425x371.png" alt="" width="425" height="371" /></a><p class="wp-caption-text">Geister des Krieges - Italien - Straßenecke abgesichert (mit freundlicher Genehmigung von Jo Hedwig Teeuwisse)</p></div>
<p>Seit ihrer Kindheit ist Teeuwisse von Geschichte und alten Fotos fasziniert. Nach dem Studium der Filmwissenschaften gründete sie ein Unternehmen: "Historical Consultancy 30-45", um Museen, Schulen und Filmunternehmer zu helfen, ihre Produktionen realistischer und authentischer zu gestalten.</p>
<div id="attachment_8789" class="wp-caption aligncenter" style="width: 435px"><a href="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/05/Ghost-of-Wars-France-the-other-side-425x279.png"><img class="size-full wp-image-8789" title="Ghost-of-Wars-France-the-other-side-425x279" src="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/05/Ghost-of-Wars-France-the-other-side-425x279.png" alt="" width="425" height="279" /></a><p class="wp-caption-text">Geister des Krieges - Frankreich - Die andere Seite (mit freundlicher Genehmigung von Jo Hedwig Teeuwisse)</p></div>
<p>Die Autorin erzählt: "Durch die Kombination von historischen Bildern und Fotos, die an der exakt gleichen Stelle gemacht worden sind, versuche ich, dass die Menschen begreifen, dass Geschichte sich um uns herum befindet. Dass sie erkennen, dass dort, wo sie leben, arbeiten oder zur Schule gehen, die gleichen Orten sind, wo Menschen gekämpft und gestorben sind, oder schlicht und einfach eine andere Erfahrung erlebt haben. Wir sind Geschichte und die Geschichte sind wir. Ursprünglich waren diese Bilder Teil meiner Forschung, jetzt erstelle ich diese Bilder, weil ich mich für das Thema interessiere und weil ich dadurch erziele, die Menschen zum Nachdenken zu bewegen und dass sie sich an die Opfer der Generationen vor uns erinnern und respektieren".</p>
<p>Was macht ihr, um das Erbe der Vergangenheit in der Gegenwart zu erhalten? Was haltet ihr von Teeuwisses Mischung aus Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg und der Gegenwart?</p>
<p>Um weitere Fotos zu sehen und mehr über ihre anderen Projekte zu erfahren, besucht ihre <a href="http://www.flickr.com/photos/hab3045/collections/72157629378669812/" target="_blank">Flickr</a>- und <a href="https://www.facebook.com/thenandnowghostsofhistory" target="_blank">Facebookseite</a>.</p>
<p>Wir freuen uns auf eure Kommentare in <a href="https://www.facebook.com/MyHeritageDEU" target="_blank">Facebook</a>, <a href="https://plus.google.com/u/0/b/109129642429291170468/109129642429291170468/posts" target="_blank">Google+</a> und <a href="https://twitter.com/MyHeritageDE" target="_blank">Twitter</a>.</p>
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		<title>Meine Familiengeschichte: Axel Bohl</title>
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		<pubDate>Fri, 24 May 2013 17:59:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meine Familiengeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Familienforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Familienfotos]]></category>
		<category><![CDATA[Familiengeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Familientreffen]]></category>
		<category><![CDATA[MyHeritage]]></category>
		<category><![CDATA[Smart Matches]]></category>
		<category><![CDATA[Stammbaum]]></category>
		<category><![CDATA[Stammbaum erstellen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir freuen uns, heute eine schöne Familiengeschichte von einem unseren Nutzer präsentieren zu dürfen: Heute erzählt uns Herr Axel Bohl, wie er durch einen Zeitungsartikel zu der Ahnenforschung gekommen ist!
Wenn ihr ebenfalls eurer Familiengeschichte oder ein Teil davon mit uns teilen möchtet, dann schreibt bitte eine E-Mail an: stories@myheritage.com.
Viel Spaß beim Lesen!
"Mein Name ist Axel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8770" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/05/Axel-21.04.12.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-8770" title="Axel 21.04.12" src="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/05/Axel-21.04.12-200x200.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Axel Bohl</p></div>
<p>Wir freuen uns, heute eine schöne Familiengeschichte von einem unseren Nutzer präsentieren zu dürfen: Heute erzählt uns Herr Axel Bohl, wie er durch einen Zeitungsartikel zu der Ahnenforschung gekommen ist!</p>
<p>Wenn ihr ebenfalls eurer Familiengeschichte oder ein Teil davon mit uns teilen möchtet, dann schreibt bitte eine E-Mail an: <a href="mailto:stories@myheritage.com" target="_blank">stories@myheritage.com</a>.</p>
<p>Viel Spaß beim Lesen!</p>
<p>"Mein Name ist Axel Bohl, ich wurde im Jahr 1944 im damaligen Wesermünde geboren, dem heutigen Bremerhaven. Aufgewachsen und zur Schule gegangen bin ich in Witten/Ruhr, Düsseldorf und Stuttgart. Bedingt durch diverse Arbeitsstellen-Wechsel meines Vaters.</p>
<p>Seit 1958 lebe ich im Südwesten, bin aber nach wie vor sehr mit meiner eigentlichen Heimat dem Rheinland verbunden. Ich bin Einzelkind, im Gegensatz zu meinen Eltern und weiteren Vorfahren. Nach der Schule habe ich eine Lehre zum Baustoff-Kaufmann begonnen, und insgesamt nach 50 Jahren Tätigkeit in dieser Branche, meinen ‚wohlverdienten Ruhestand’ begonnen. Im Frühjahr 1975 lernte ich in Stuttgart meine aus Kärnten stammende Frau kennen, die ich im Oktober desgleichen Jahres dann geheiratet habe.</p>
<p>Zur Ahnenforschung kam ich im Jahr 1978 durch einen Artikel in der Stuttgarter Zeitung, in dem über ein Wappenarchiv berichtet wurde. Bei einem Besuch in deren Räumlichkeiten, lernte ich den Geschäftsführer kennen, der sich als ein Kunde meines Arbeitgebers entpuppte. Nach einem ausführlichen Gespräch, bekam ich Hinweise, wie ich am einfachsten eine Ahnenliste erstellen konnte. Da mein Vater immerhin 94 Jahre alt geworden ist, habe ich durch ihn schon einiges erfahren können.</p>
<p>Mein Vater hatte in den 30er Jahren mit einem seiner Brüder eine Ahnentafel erstellt, die wohl bis ca. 1550 reichte, jedoch leider im Krieg verloren ging, nachdem meine Eltern zweimal total ausgebombt worden sind, und nichts, aber auch gar nichts haben retten können.</p>
<p><span id="more-8767"></span>Mit der Ahnenforschung bekam ich nach und nach natürlich immer mehr Interesse, weitere Daten zu bekommen, was leider nicht einfach war, da ein Teil meiner Vorfahren in Sachsen-Anhalt gelebt hatten, und ich von dort auf Anfragen überhaupt keine Antworten bekam.</p>
<p>Per Zufall bekam ich Hinweise auf einen Verlag, der Schriften bzw. kleine Bücher zu dem Thema heraus gibt. Darin fand ich u.a. einen Hinweis auf die Mormonen Kirche, die von allen ehemaligen Deutschen Siedlungsgebieten, wieso auch immer, die Kirchenbücher auf Mikrofilm vorrätig hat. Bei einem Besuch in deren Stuttgarter Niederlassung, bekam ich weitere, sehr hilfreiche Informationen. Dabei erfuhr ich auch, das man entsprechende Kirchenbücher auf Mikrofilm gegen eine geringe Gebühr bestellen kann, die dann in den Räumlichkeiten für 4 Wochen angesehen werden können. Aufgeschlüsselt nach jeweiliger Religion, Ortsangabe, Jahrgang, Geburten, Taufen, Heiraten und Todesfällen. Da ich zu dem Zeitpunkt Daten aus Magdeburg und Burg bei Magdeburg suchte, habe ich mir dem Jahrgang nach etwas bestellt. Bereits nach kurzer Zeit bekam ich die Nachricht, dass die bestellten Filme angenommen seien. Um es kurz zu machen, es hat mich einfach umgehauen, was ich da zu sehen bekam. Bei einem späteren Besuch habe ich mal meinen Vater mit genommen, der fing an zu heulen, als er das sah.</p>
<p>Damals habe ich alle Daten auf sog. Personenstamm-Blättern notiert, deren Vorlage ich in einem der vorgenannten Bücher fand und mir raus kopiert hatte. Auf diese Art und Weise bin sehr schnell ‚voran’ gekommen, und habe inzwischen bald 3 Ordner voll mit Daten. Durch den einzigen, noch lebenden, Cousin habe ich auch alte Fotos erhalten, auch von meinen Großeltern, die ich leider nie kennengelernt habe.</p>
<div id="attachment_8771" class="wp-caption aligncenter" style="width: 435px"><a href="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/05/Schulz.jpg"><img class="size-medium wp-image-8771" title="Schulz" src="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/05/Schulz-425x318.jpg" alt="" width="425" height="318" /></a><p class="wp-caption-text">Meine Großeltern mütterlicherseits, mit ihren Kindern. Meine Mutter ist die Kleinste, Jahrgang 1911</p></div>
<p>Im Jahr 2008 bekam ich den Hinweis auf verwandt.de (das von MyHeritage übernommen wurde), dem ich sofort gefolgt’ bin, zumal mir mein Sohn einmal einen Teil meiner Daten auf dem PC ‚geschrottet’ hatte.</p>
<p>Dann habe ich meine gesammelten Unterlagen bei verwandt.de archiviert, nach und nach mit Fotos, soweit ich sie noch bekommen hatte, versehen. Inzwischen habe ich, wie ich finde, stolze 13 Generationen beieinander, mit knapp 400 Personen. Darauf bin ich, salopp gesagt, auch recht stolz.</p>
<p>Vor 6 Jahren fand ich eine Cousine mit Familie in Berlin, von deren Existenz ich bis dahin überhaupt nichts ahnte.</p>
<p>Kurz darauf fand ich weitere 3 Cousinen mit Familie in Halle / Saale. Das gab einen tollen ‚Zuwachs’ im Stammbaum.<br />
Diese habe teilweise auch schon persönlich kennenlernen können, und auch für den Stammbaum begeistern können. Hier hat es Ende April bereits einen ‚Neuzugang’ gegeben, ein weiterer folgt noch in Kürze.</p>
<p>Über die Smart Matches habe ich Kontakt zu 2 weiteren Forschern bekommen, die mir auch noch einige ‚ältere Daten’ zukommen lassen konnten. Leider hat es sich noch nicht ergeben, sich persönlich kennenzulernen.</p>
<div id="attachment_8777" class="wp-caption aligncenter" style="width: 308px"><a href="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/05/weidlich-moritz-christian-1.jpg"><img class="size-medium wp-image-8777" title="weidlich, moritz-christian-1" src="http://blog.myheritage.de/wp-content/uploads/2013/05/weidlich-moritz-christian-1-298x500.jpg" alt="" width="298" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Meine Urgroßeltern</p></div>
<p>Was mir bei MyHeritage wohl mit am besten gefällt, ist die Tatsache, dass alles sozusagen unter Verschluss ist, und mir dadurch nichts mehr verloren gehen kann.  Dass man sich das alles auch bündeln lassen kann (Stammbaum Diagramm und das Buch), ist für die Nachwelt sicher auch sehr gut.</p>
<p>Ein fernes Ziel habe ich noch, laut Aussagen meines Vaters ist ein Vorfahr nach Brasilien, und zwar nach Sao Paulo ausgewandert. Das muss so in den Jahren 1910/1911 gewesen sein. Vielleicht kann ich da ja noch weitere Verwandte finden. Mal sehen.</p>
<p>Allen bisher noch Suchenden kann ich aus eigener Erfahrung nur den Rat geben, nicht aufzuhören mit der Suche. Sich auch von möglichen Enttäuschungen nicht davon abbringen lassen. Umso mehr freut man sich, wenn man wieder etwas neues ‚altes’ dazu bekommt. Was dann einen weiteren Ansporn für die weitere Suche bringt.</p>
<p>Bin auch gerne bereit mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, falls jemand erst gerade begonnen hat, oder vielleicht irgendwo nicht weiter kommt."</p>
<p>Vielen herzlichen Dank für Ihren Beitrag, Herr Bohl! Und weiterhin viel Erfolg bei Ihrer Forschung und viel Spaß mit MyHeritage!</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/MyHeritageGermanBlog/~4/hWdhIhRdwAI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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