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	<title>Der Nachrichtenspiegel</title>
	
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	<description>Das Nachdenkmagazin</description>
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		<title>Nachrichten von Vorgestern, Gestern und Heute Morgen</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 08:45:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regenbogenbieger</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute ziemich lang, weil das Wochenende dabei ist und natürlich völlig subjetiv ausgewählt ohne auch nur den geringsten Anspruch auf Vollständigkeit&#8230; Irrelevante Salden: Innerhalb des eigentlich harmlosen Zahlungsystems zwischen den Notenbanken der 17 Euro-Länder haben sich seit Beginn der Finanzkrise 2007 gewaltige Ungleichgewichte aufgebaut: Während die europäischen Krisenstaaten Italien, Spanien, Irland, Portugal und Griechenland Defizite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ziemich lang, weil das Wochenende dabei ist und natürlich völlig subjetiv ausgewählt ohne auch nur den geringsten Anspruch auf Vollständigkeit&#8230;</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,817004,00.html" >Irrelevante Salden</a>:</p>
<blockquote><p>Innerhalb des eigentlich harmlosen Zahlungsystems zwischen den Notenbanken der 17 Euro-Länder haben sich seit Beginn der Finanzkrise 2007 gewaltige Ungleichgewichte aufgebaut: Während die europäischen Krisenstaaten Italien, Spanien, Irland, Portugal und Griechenland Defizite von insgesamt mehr als 600 Milliarden Euro aufweisen, sind die Forderungen der Bundesbank mittlerweile auf 498 Milliarden Euro gestiegen.<br />
Solange die Währungsunion weiter besteht, ist das noch keine Katastrophe. Das Geld ist virtuell, es wird von den Notenbanken geschaffen, ohne dass es an anderer Stelle fehlt. Doch sobald ein Land austritt oder die Euro-Zone sogar ganz zerfällt, wird es brenzlig. &#8220;Wir sitzen in der Falle&#8221;, sagt Sinn. &#8220;Wenn der Euro zerbrechen sollte, haben wir eine Forderung von fast 500 Milliarden Euro an ein System, das es dann nicht mehr gibt.&#8221; 500 Milliarden Euro &#8211; das ist mehr als das anderthalbfache des Bundeshaushalts und deutlich mehr als alle Risiken, die alle Euro-Staaten zusammen bisher bei der Rettung der Währungsunion eingegangen sind.</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/geowissenschaft/beispielloser-fund-riesiger-rosa-diamant-in-australien-entdeckt_aid_716664.html" >Falls ihr euch schon mal gefragt habt, wo eigentlich die ganze Spekulationsknete hin geht, dann schaut mal hier:</a></p>
<blockquote><p>In einer australischen Mine ist ein riesiger rosa Diamant gefunden worden. Der Minenbetreiber spricht von einem beispiellosen Fund und schätzt den Wert des edlen Stücks auf über 10 Millionen Dollar.</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://www.politplatschquatsch.com/2012/02/dicke-luft-nur-in-deutschland.html" >Dicke Luft &#8211; aber nur in Deutschland</a></p>
<blockquote><p>Sie nützen natürlich nichts. Aber die EU hat sie verordnet! Wo immer die &#8220;Feinstaubwerte&#8221; überschritten werden, von denen Oma in Bitterfeld und Opa in seinem Garten direkt unter den Karbidöfen von Buna noch gar nichts wusste, muss eine Umweltzone her.</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/anthony-gucciardi/an-die-oeffentlichkeit-gelangte-dokumente-belegen-us-diplomaten-arbeiten-fuer-monsanto.html" >US-Diplomaten arbeiten (u.a.) für Monsanto. (Ich gehe einfach mal davon aus, daß ihr euch nach dem Besuch dieser Webseite nicht den Schädel rasiert und Ausländer abschlachtet).</a></p>
<blockquote><p><strong>Der Biotech-Riese <em>Monsanto</em> überschwemmt die Welt seit Jahren mit genmanipuliertem Saatgut für Lebensmittel – mit all der daraus resultierenden Umweltzerstörung –, aber erst jetzt beweisen an die Öffentlichkeit gelangte Dokumente, dass <em>Monsanto</em> auch die US-Regierung regelrecht unterwandert hat. Mit diesen Dokumenten, die Aufschluss darüber geben, auf welche Weise US-Diplomaten tatsächlich für <em>Monsanto</em> daran arbeiten, gemeinsam mit anderen Regierungsvertretern die Absichten des Unternehmens in die Tat umzusetzen, zeigt sich klarer denn je, wie weit <em>Monsanto</em> die internationale Politik im Griff hat.</strong></p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://matrixchange.blogspot.com/2012/02/interview-mit-dem-entdecker-des.html" >Noch eine verheerende Umweltverschmutzung &#8211; im globalen Ausmaß(!) und was passiert, wenn man solch einen Skandal aufdeckt:</a></p>
<blockquote><p>Auf dem Weg zwischen Bagdad und Amman fielen mir Geschosse auf, die mir seltsam vorkamen. In Basra, an der Grenze zu Kuwait, habe ich im Oktober 1991 Kinder mit Geschosshülsen spielen sehen. Eines dieser Kinder war an Leukämie, an einer für Kinder völlig untypischen Krankheit, erkrankt und kurze Zeit später gestorben.</p>
<div>Ich habe die Geschosse von der dortigen Polizei einsammeln lassen. Eines dieser Geschosse und Geschossummantelungen nahm ich mit nach Deutschland und ließ sie an 3 Universitäten untersuchen. Laborversuche an dem Luise Meitner –Institut, dem FU-Klinikum in Berlin-Charlottenburg und der Berliner Humboldtuniversität, erbrachten den Beweis, dass die USA von den Genfer Konventionen geächtete Waffen im Irak eingesetzt hat.</div>
</blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://duckhome.de/tb/archives/9886-Die-Schweiz-braucht-Platz-fuer-neue-Tresore.html" >Jochen Hoff über die Schweiz (inklusive ein bisserl FDP und CDU Bashing):</a></p>
<blockquote><p>Selbst nach den Regeln der nationalen Ämter für Lügen, äh Statistik, leben rund ein viertel aller <a href="http://www.dernewsticker.de/news.php?title=Statistik%3A+Jeder+vierte+Europ%E4er+von+Armut+bedroht&amp;id=230798&amp;i=iqimmo" title="Europäer an der Armutsgrenze oder darunter"  target="blank">Europäer an der Armutsgrenze oder darunter</a>. Dabei muss man wissen, dass diese Grenzen willkürlich von den Reichen gesetzt wird, die den Armen nicht einmal ihre Armut gönnen, bzw. große Angst davor haben, dass sich die Armen ihrer Armut bewusst werden und handeln könnten. Ganz anders ist das in Felix Helvetia, der glückseligen Schweiz. Dort haben die Banken keinen Platz mehr in ihren Tresoren um all die vielen Fluchtgelder zu lagern und müssen sogar schon <a href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/729038/Kapitalflucht_Schweizer-Banken-mieten-Hotelsafes?from=rss" title="Hoteltresore anmieten"  target="blank">Hoteltresore anmieten</a> um die aus Italien und anderen Ländern hereinströmenden Gelder zu parken, die vor der Steuer und dem Euro auf der Flucht sind. Während die Armen in Italien, Spanien, Portugal, Irland, Frankreich und auch Deutschland die Banken und das Geld des Großkapitals retten müssen, nehmen die Reichen ihr Geld und parken es praktisch ohne Zinszahlungen in der Schweiz. Das ist gut für die Schweiz, die ja außer das sie eine Fluchtburg für Drogengeld, Blutgeld der Diktaturen und der Steuerhinterzieher ist, kaum etwas zu bieten hat.</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://journal21.ch/ratloser-bundesrat" >Und was ein Schweizer darüber denkt:</a></p>
<blockquote><p>Der Schweizer Finanzplatz hat ein gröberes Problem: Wie kauft er sich von begangenen Sünden frei? Sicher nicht mit einer unsinnigen Weissgeldstrategie, die in die Zukunft gerichtet ist, während es um die Vergangenheit geht.</p>
<p>Die Schweizer Finanzinstitute müssen ein sie existenziell bedrohendes Problem lösen, das in ihrer Vergangenheit liegt. In erster Linie die USA, aber auch die meisten europäischen Staaten, von Asien, Indien und der gesamten Dritten Welt ganz zu schweigen, wollen rückwirkend einen Ablasshandel für die Beherbergung von unversteuerten Vermögen.</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://www.ufo-blogger.com/2012/02/13-feet-tall-alien-makes-big-news-in.html" >In Italien laufen Aliens rum:</a> (<a target="_blank" href="http://www.ufo-blogger.com/2012/02/former-italian-soldier-saw-13-feet-tall.html" >2. Bericht</a>)</p>
<blockquote><p>The news of a approx 13 Feet high ET walking along the road in Italy is making big news in Italy.Eyewitness Leonard D&#8217;Andrea, on February 11 at 22:30 was driving his car when, while visiting the Napoleon of the new roundabout at Mortegliano, was forced to stop.<br />
He said : &#8220;I noticed the cars stopped, I queued &#8211; says D&#8217;Andrea &#8211; I thought at the time of an accident. But when I fell, I noticed that there were three cars in front of a strange creature that walked along the road. It was about 4 meters / 13 Feet high and was silent. &#8220;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,817505,00.html" >Die Menschen, die dafür verantwortlich sind, daß die gesamte nördliche Hemisphäre (ja, da, wo wir wohnen) radioaktiv verseucht wurde, müssen nun ihren Hut nehmen. Schade, daß das mit dem Harakiri (jaa, Seppukku oder so ähnlich heißt das in Wirlichkeit) aus der Mode gekommen ist.</a><br />
<em>Hmm, Tepco ist doch eine Firma die Gewinn erwirtschaftet hat, der dann irgendwohin geflossen ist. Wieso holt man dieses Geld eigentlich nicht zurück(!) um die Schäden, die diese Firma angerichtet hat, zu kompensieren? Wieso kein Scheiterhaufen, Spießrutenlaufen oder öffentliche Auspeitschung?<br />
</em></p>
<blockquote><p> Erst Hilfsgelder in Milliardenhöhe, jetzt der Leitungswechsel: Einem Zeitungsbericht zufolge will die japanische Regierung beim Fukushima-Betreiber Tepco das komplette Direktorium auswechseln. Die Regierung habe beschlossen, dass alle 17 Mitglieder gehen müssten, um die Verantwortlichkeiten im Management nach der <a title="Fukushima" href="/thema/tepco/" target="_self">Fukushima</a>-Katastrophe genau klären zu können, berichtete die Zeitung &#8220;Mainichi&#8221; am Samstag.</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://www.politplatschquatsch.com/2012/02/wer-hat-es-gesagt_25.html" >Wer hat da versehentlich die Wahrheit gesagt?:</a></p>
<blockquote><p>Jeder, der es mit einer größeren Menge Volkes zu tun hat, ist dann und wann gezwungen, seine Zuflucht im Betruge zu nehmen.</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://euro-med.dk/?p=26108" >Bei ihm hier bin ich mir immer noch nicht sicher ob ich ihn in die Faschisten/Nazi-Ecke meines RSS Readers stecken soll oder er in der der Nachrichten-Ecke besser aufgehoben ist, die Artikel sind immer irgendwie toll gemacht. Und da (auf einem Auge) blinde Hühner auch interessante Körner finden und tolle Artikel mit Bildern und Videos zum jeweiligen Thema schreiben können, hier sein Beitrag über Korruption. Entscheidet selber, ihr seid alt genug:</a></p>
<blockquote><p>Die US-Politiker sind von diesen immens reichen Interessen gekauft und steuern jetzt als Marionetten die NWO Politik der Bankiers auf die Eine-Welt-Regierung durch 3 Weltkriege (Albert Pike) zu. Ihre Aufgabe ist jetzt, ausser militärisch stark zu sein, die Freiheit sowie das selbständige Denken der Amerikaner und der Weltbevölkerungen zu eliminieren, damit es keinen Widerstand gegen die NWO-Pläne in der laufenden Schlussphase gibt.</p>
<p>Aus diesem Grund hat die US-Regierung durch den “Krieg gegen Terror” mittels Operationen unter falscher Flagge, wie den 11. Sept., die Verfassung ausser kraft gesetzt. Die EU hat es mit den nationalen Verfassungen durch die durch Volksbefragungenverworfene EU-Verfassung/Vertrag von Lissabon ebenso getan.</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://www.heise.de/tp/blogs/8/151498" >Der beste Schutz vor Datenschnüfflern ist normalerweise die Unfähigkeit derer, die Schnüffeln wollen (ich denke da an einen iMac aufm Tisch). Leider gehts hier nach hinten los. (*Args*, 80k€ für eine Datenbank, die die ganzen SMS speichert? Wer hat denen denn das Pflichtenheft geschrieben. Oder sind das so viele SMS, daß da richtig Aufwand betrieben werden muß?):</a></p>
<blockquote><p>Die genutzte Software ist mangelhaft programmiert, wie die Landesregierung den Abgeordneten jetzt bestätigt. Es sei &#8220;zurzeit&#8221; nicht möglich, Auskunft über die Anzahl versendeter Mitteilungen zu geben. Hierzu sei erst &#8220;eine Veränderung und neue Programmierung der bisher genutzten Software des Leistungsanbieters erforderlich&#8221;. Dies würde aber weitere &#8220;Kosten in Höhe von etwa 80.000 € verursachen&#8221;. Damit die Abgeordneten dennoch ihre Kontrollbefugnis ausüben können, müssten Ermittlungsakten händisch ausgewertet werden. Die Polizei in Niedersachsen lehnt das ab.</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2012/02/02/monitor-und-tastatur/" >Zur schnellen Erheiterung hier der Link zu der Sache mit dem iMac</a></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/acta-exegese-ist-es-nun-das-ende-des-freien-internet-oder-nicht-11660030.html" >Pro und Contra von ACTA. Nicht vergessen, es geht dabei nicht nur ums Internet oder Kopien von Musik bzw. Filmen, wie hier jemand von &#8220;Ärzte ohne Grenzen&#8221; ansprich</a>t:</p>
<blockquote><p>In Artikel 25 wird die behördliche Befugnis geklärt, Waren und Materialien zu beschlagnahmen, wenn sie im Verdacht stehen, gefälscht oder für Fälschungen eingesetzt worden zu sein.</p>
<p>Millionen Patienten in ärmeren Ländern sind existentiell auf günstige Generika-Medikamente angewiesen. Acta enthält einige Regelungen, die die Versorgung mit bezahlbaren Medikamenten bedrohen: In den Abschnitten 2 und 3 von Acta wird nicht zwischen zivilrechtlichen Markenrechtsstreitigkeiten und betrügerischen Markenfälschungen unterschieden. Diese Definition setzt die Hersteller von legalen generischen Medikamenten mit Medikamentenfälschern gleich und setzt sie einer Strafverfolgung aus. Die Zollbehörden verfügen nicht über die notwendige Expertise zur Unterscheidung von Generika und Fälschungen &#8211; können aber laut Acta dringend benötigte Medikamente allein auf Verdacht beschlagnahmen und sogar zerstören.</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://www.karl-weiss-journalismus.de/?p=1456" > Karl Weiss redet das Ende des Dollars herbei (inklusive einer netten Statistik):</a></p>
<blockquote><p>Die Frage, wie Indien in Zukunft Iran-Öl bezahlt , könnte sogar zum Ende des „Gesetzes“ führen, dass Erdöl international immer in US-Dollar gezahlt werden muss. Dieses ungeschriebene, aber treu befolgte internationale Gesetz ist bis heute eine der wesentlichen Stärken des US-Dollars, der ohne weltweite Reservewährung zu sein, bereits deutlich abgewertet worden wäre, denn die Staatsverschuldung der USA ist die höchste weltweit.</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://akademieintegra.wordpress.com/2012/02/26/wir-funken-der-biologie-ins-handwerk/" >Über Handys in Kinderhand:</a></p>
<blockquote><p>Die Europäische Umweltagentur setzt 2007 das Gefahrenpotenzial von Mobilfunkstrahlung auf die gleiche Stufe wie Asbest und PCB.<br />
In Russland warnt die russische Strahlenschutzkommission (RNCNIRP) 2007 in einem eindringlichen Appell vor den Risiken der Mobilfunkstrahlung für Kinder und Jugendliche:<br />
Durch deren zu erwartende längere Nutzung von Mobiltelefonen sind bereits im Alter von 25 bis 30 Jahren Tumorbildungen wahrscheinlich, im Alter von 50 bis 60 Jahren depressive Syndrome, Demenzerkrankungen und andere Degenerationen der Gehirnnerven.<br />
In Frankreich werden 2009 der Gebrauch von Mobiltelefonen an Volksschulen, 2010 der Verkauf von Handys für Kinder unter 6 Jahren sowie Handywerbung, die sich an Kinder unter 14 Jahren richtet, verboten.</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://akademieintegra.wordpress.com/2012/02/26/investmentbanking-verlust-ist-gewinn/" >Und wo wir gerade bei der integren Akademie sind:</a></p>
<blockquote><p>Selbst der Branchenprimus, Goldman Sachs, zahlte an seine Investmentbanker in diesen 6 Jahren 91 Milliarden Dollar, damit die einen grossartigen Gewinn von 72 Milliarden im Schweisse ihres Angesichts erwirtschaften konnten. Kassensturz: 19 Milliarden Verlust. Noch absurder ist das Verhältnis bei der UBS, die auch hier die rote Laterne des Allerletzten trägt. Die Bank schmiss ihren Investmentbankern 46 Milliarden Vergütungen in den Rachen. Die stellten dafür einen Gesamtverlust von 51 Milliarden Dollar her. Nicht viel besser sieht es bei der Credit Suisse aus. Die verzeichnete bis Ende 2010 immerhin einen Gewinn von 4,2 Milliarden Dollar. Allerdings erkaufte sie sich diesen Betrag mit Ausgaben von sagenhaften 37 Milliarden Dollar. Alle diese Zahlen beweisen: Investmentbanking ist die einzige Tätigkeit auf der Welt, bei der aus Verlusten Gewinne geschlagen werden können.</p></blockquote>
<p>Und in bewegten Bildern:</p>
<p>Über die Lage in Syrien (vorsicht, Feindsender):</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=IWo1TVT8ft8&#038;fmt=18" ><img src="http://img.youtube.com/vi/IWo1TVT8ft8/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p>Über Manipulation (ok, ein bisserl polemisch, aber was solls):</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=m0sLatOgMYc&#038;fmt=18" ><img src="http://img.youtube.com/vi/m0sLatOgMYc/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p>Und zum Schluß mal wieder ein Beweis, daß Ausserirdische die Erde besucht haben:</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=eRyZyvcyeGI" ><img src="http://img.youtube.com/vi/eRyZyvcyeGI/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p><span style="color: #c0c0c0;">Fnord</span></p>
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		<title>Frau  Bundeskanzlerin Merkel – Ich hab da mal einige Fragen</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 20:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Ullrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Rest]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundestag stimmt am Montag, 27. Februar 2012, namentlich über einen Antrag des Bundesfinanzministeriums zu den Finanzhilfen zugunsten Griechenlands ab. Der Abstimmung geht ab 15 Uhr eine 20-minütige Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) voraus. Angela Merkel kämpfte bisher im Bundestag leidenschaftlich für den erweiterten Euro-Rettungsschirm. Markige Sätze sind da gefallen. „Deutschlands Zukunft ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundestag stimmt am <strong>Montag, 27. Februar 2012</strong>, namentlich über einen <strong>Antrag des Bundesfinanzministeriums</strong> zu den <strong>Finanzhilfen zugunsten Griechenlands</strong> ab. Der Abstimmung geht ab 15 Uhr eine 20-minütige <strong>Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU)</strong> voraus.</p>
<p>Angela Merkel kämpfte bisher im Bundestag leidenschaftlich für den erweiterten Euro-Rettungsschirm. Markige Sätze sind da gefallen.</p>
<p>„Deutschlands Zukunft ist untrennbar mit der Zukunft Europas verbunden“, sagte Merkel im Bundestag. „Scheitert der Euro, scheitert Europa“, bekräftigte Merkel. „Er darf nicht scheitern, und er wird nicht scheitern.“ „Das wird ein langer, schwieriger, aber ein für die Zukunft richtiger Weg“, betonte die Kanzlerin. Schön Frau Bundeskanzlerin, ich hätte da mal einige Fragen.</p>
<p>Frau Bundeskanzlerin Merkel &#8211; Wo bleiben die Rettungsschirme für&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=3vRwmv1Qqxw" ><img src="http://img.youtube.com/vi/3vRwmv1Qqxw/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
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		<title>Das Böse</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 11:19:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eifelphilosoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslose]]></category>
		<category><![CDATA[das Böse]]></category>
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		<description><![CDATA[Sonntag, 26.2.2012. Eifel. Ich habe das Glück, in einer Gegend zu wohnen, die vom Bösen ziemlich unangetastet blieb. Keine Hexenverbrennungen, 150 Jahre lang keine Morde, keine Nazis &#8211; ein faszinierendes Stück Welt, das die höchste mir bekannte Dichte an Gebetsheilern in Deutschland aufweist. Ob da ein Zusammenhang besteht, kann ich nicht sagen. Hier jedenfalls empfiehlt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sonntag, 26.2.2012. Eifel. Ich habe das Glück, in einer Gegend zu wohnen, die vom Bösen ziemlich unangetastet blieb. Keine Hexenverbrennungen, 150 Jahre lang keine Morde, keine Nazis &#8211; ein faszinierendes Stück Welt, das die höchste mir bekannte Dichte an Gebetsheilern in Deutschland aufweist. Ob da ein Zusammenhang besteht, kann ich nicht sagen. Hier jedenfalls empfiehlt der Arzt noch den Wunderheiler, weil er selbst zwar keine Wunder wirken kann aber bei der Heilung von Krankheiten nicht auf sie verzichten möchte. Nun ist heute Sonntag &#8211; ein Tag, der sich gut zur Besinnung und Besinnlichkeit eignet &#8211; ein guter Tag, um sich einmal mit dem Bösen auseinander zu setzen. Immerhin: wir Menschen als Menschen haben keinen anderen Feind als das Böse, würde es nicht existieren, hätten wir keine Probleme, alle würden satt und geborgen im Wohlstand leben können.</p>
<p>Natürlich kommen wir scheinbar zuerst nicht um eine Begriffsdefinition herum &#8211; erst recht nicht, weil der Autor dieser Zeilen dereinst Philosophie studiert hat. Und doch &#8211; müssen wir hier erstmal auf eine Definition verzichten, denn: das Böse entzieht sich dem Verstand. Es ist kein Element der menschlichen Begriffswelt noch etwas, das sich intellektuell erschließen ließe, sondern etwas, das wir unmittelbar aus der Erfahrung heraus erkennen. Aus eigener Anschauung weiß ich das aus der Arbeit mit Kleinkindern, die unter frühkindlichen Autismus leiden und der menschlichen Sprache kaum mächtig sind &#8230; aber wann ein Tier &#8220;böse&#8221; wird, das können sie schnell formulieren.</p>
<p>Besser als kleine autistische Kinder können das natürlich Erwachsene beschreiben, die dem Bösen leibhaftig begegnet sind &#8211; das kann man in der Tat, wie es der Gerichtspsychiater Hans-Ludwig Kröber in der <a target="_blank" href="http://www.zeit.de/2009/44/Interview-Das-Boese" >Zeit</a> beschreibt:</p>
<p><strong> Für mich ist das Böse eine Wahrnehmungskategorie, eine Form des unmittelbaren Erlebens. So wie wir spontan etwas als schön oder eklig empfinden, so erleben wir auch ein bestimmtes Handeln – ob wir es wollen oder nicht – als böse. Im Angesicht des Bösen sind wir fassungslos, empört, die Welt ist aus den Fugen – weil jemand sie bewusst zerstört. Das gilt selbst dann, wenn man eine solche Tat später als Gutachter nachzuvollziehen versucht; häufig beschleicht einen da ein gewisses Kältegefühl, ein ungutes Kribbeln.</strong></p>
<p>Sendeformate wie das &#8220;Dschungelcamp&#8217;&#8221; zeigen, das wir eine allgemeingültige Kategorie des Ekeligen in uns tragen, ohne das Ekelige zuvor intellektuell definiert zu haben. Für Liebe und Lust gilt das Gleiche &#8211; auch hier bedürfen wir nicht der philosophischen Definition, um zu verstehen, was gemeint ist &#8230; ebenso wenig wie bei dem Thema Gerechtigkeit. Doch lauschen wir weiter dem Gerichtspsychiater:</p>
<p><strong>Aber das Böse ist umso augenfälliger, je eindeutiger es darauf abzielt, ganz bewusst das Schöne, das Heile, das Kindliche, die Zukunft zu zerstören.</strong></p>
<p>Um über das Böse reden zu können, muss man es erst erlebt haben &#8211; so wie Eugen Sorg, der als Mitarbeiter des Roten Kreuzes und als Journalist Gegenden bereiste, <a target="_blank" href="http://zeltmacher-nachrichten.eu/content/%E2%80%9Ch%C3%A4utung-meines-menschenbildes%E2%80%9D" >wo das Böse triumphierte</a>:</p>
<p><strong>Ich arbeitete sieben Jahre lang in einer Kriseninterventionsstelle gegen Kindsmisshandlung. Später war ich als Delegierter des IKRK in Kriegsgebieten tätig. Zuerst im Südsudan, dann im auseinanderbrechenden Jugoslawien.Wir konnten mit Gefangenen reden, unter vier Augen. Dort bin ich zum ersten Mal mit extremer Grausamkeit und Mitleidslosigkeit konfrontiert worden. Mit Menschen, die kein schlechtes Gewissen beim Töten haben. Die ganze Atmosphäre ist erfüllt gewesen mit unvorstellbaren Blutgeschichten, Erzählungen von extremer Grausamkeit.</strong></p>
<p>Leider erfahren wir Normalbürger im Westen nichts von diesen Exzessen.</p>
<p><strong>Die westliche Welt will sich ihr Gärtchen bewahren, ihre Vorstellungen von einer heilen Welt. Journalisten sind nicht anders als die übrigen Leute, vielleicht sogar ein wenig ideologischer.</strong></p>
<p>Wir wollen nichts von dem Bösen wissen &#8230; dabei ist es mitten unter uns:</p>
<p><strong>Das Böse ist eine Versuchung, die umso stärker lockt, je grösser die Chance ist, dass man nicht zur Rechenschaft gezogen wird. Das Böse ist das Extrem der Freiheit. Es geht um das Gefühl der Allmacht, dass man alles tun kann, was man will. «Ich habe Gott gespielt», sagte ein Krankenpfleger, der 24 Patienten ermordet hatte. Der Pfleger oder Arzt, der sich zum Herr über Leben und Tod seiner Pflegebefohlenen macht, der islamistische Selbstmordattentäter, der sich auf einem Markt oder in einem Strassencafé in die Luft sprengt: Es handelt sich um einen Akt der Selbstvergottung, um eine absolute Ego-Ekstase. Oder auch die jungen Leute, die ich in dem Buch erwähne, die in der Schweiz und in Deutschland ohne Not oder Affekt Menschen ermordeten oder zu Tode traten: Sie wähnten sich allmächtig und gehorchten nur dem einen Gesetz der unmittelbaren Erfüllung ihres Begehrens.</strong></p>
<p>In der Tat könnten wir jeden Tag Opfer des Bösen werden &#8230; und werden es sogar. Wir erkennen es nur nicht immer, weil wir verzerrte Bilder des &#8220;Bösen&#8221; im Kopf haben &#8211; ein Blick nach Ruanda konnte da aufklären:</p>
<p><strong>Bei diesen Gesprächen wurde deutlich, dass die Mörder keine sadistischen Psychopathen waren, sondern normale und intelligente Menschen, für deren Handeln es keine andere Erklärung gibt, ausser einer: Sie haben den Pakt mit dem Teufel geschlossen. Weil er ihnen Rausch und Lust und Vergnügungen verschaffte und weil sie glaubten, ungestraft davonzukommen.</strong></p>
<p>&#8220;Rausch&#8221;, &#8220;Lust&#8221;, &#8220;Vergnügen&#8221; &#8230; an der Verstümmelung von Kindern mit Macheten. Macht schon Spaß, ihnen Arme und Beine abzuhacken und zuzuschauen, wie sie von Hunden gefressen werden, oder? Man braucht solche Bilder, um die Dimensionen des Bösen zu begreifen. Dabei ist es wichtig, das unsere Generation die Realität des Bösen begreift, eines Bösen, das sich in der Tat zeigt und nicht in der Person des bösen Psychopathen. Leider sind wir weit entfernt von solchen Erkenntnissen:</p>
<p><strong>Ja, und das hat es noch nie zuvor gegeben, dass eine ganze Kultur das Böse als fehlgeleitetes Gutes, als reaktive Verhaltensweise, als Kinderglauben abgetan hat. Das Böse wurde immer als eigenständige Kraft begriffen. Kierkegaard sprach von der «unbegreiflichen Faktizität des Bösen».</strong></p>
<p>Es hilft, zu erwähnen, das Eugen Sorg kein religiöser Mensch ist, aber gern die religiöse Begrifflichkeit benutzt, um zu verstehen, in welcher Gefahr wir uns als Menschheit befinden:</p>
<p><strong>Ich zitiere in dem Buch katholische Intellektuelle, die ebenso glasklar erkannt haben: Hitler ist das Böse. Die haben viel mehr verstanden als die superintellektuelle, aufgeklärte Intelligenz. Sie haben erkannt, ohne Wenn und Aber: Das ist Antihumanität, das ist Antigott.</strong></p>
<p>Sie hatten haben recht behalten, die katholischen Intellektuellen. Wenn wir heute als &#8220;moderne Menschen&#8221; das Böse als Kinderglauben abtun und gleichzeitig seine Erscheinungsformen aus der Berichterstattung verschwinden lassen &#8230; was folgt daraus? Verschwindet es dann, weil wir uns als Gesellschaft die Augen zuhalten?</p>
<p>Wagen wir doch mal einen aktuellen Blick in die Politik &#8211; und bewaffnen uns mit einer Definition, die die bisher geschilderten Erfahrungen einschließt und nennen jenes Böse, das<em> absichtsvolle Zerstörung und Lüge</em> mit sich bringt &#8211; so Rüdiger Safranski bei 3Sat, hier auf <a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=csgauDLXFTY&amp;noredirect=1" >You Tube</a>, wobei die Lüge hier eine neue Qualität darstellt.</p>
<p>Nehmen wir zum Beispiel die fortdauernde &#8220;Rettung&#8221; Griechenlands, deren Folgen gerade in der <a target="_blank" href="http://www.welt.de/wirtschaft/article13887950/Geplante-Reformen-treiben-die-Griechen-in-den-Ruin.html" >Welt</a> beschrieben werden:</p>
<p><strong>Von 330.000 Familien- und Mittelstandsunternehmen, dem Rückgrat der griechischen Wirtschaft, haben seit Mai 2010 rund 68.000 geschlossen; 135.000 Jobs gingen verloren. 2012 wird noch schlimmer, erwartet Korkidis. „Vier von zehn Mitgliedern machen Verluste. Bisher haben sie die halbwegs mit ihren Ersparnissen ausgeglichen.Aber ihre Reserven gehen zu Ende. Die Rezession vertieft sich.“ Treffen Kordidis’ Prognosen zu, geben in diesem Jahr weitere 60.000 Firmen auf.</strong></p>
<p>Als Information aus der Wirtschaft sind wir solche abstrakten Daten gewohnt &#8211; praktisch heißt das: Hunger, Durst, Obdachlosigkeit &#8230; ein Elend wie in Afrika. Wir importieren Elend, anstatt es zu bekämpfen. Wie üblich, benutzt das Böse Ideologien, um seinen Trieben Raum zum Ausleben zu verschaffen: die Ideologie von den Notwendigkeiten der Marktgesetze &#8211; Gesetze, die niemals jemand formuliert noch jemals jemand beschlossen hat. Dabei geht es Griechenland in Wirklichkeit gar nicht so schlimm &#8230; hier greift aber die Lüge. Gleich der &#8220;Verschwörung des Weltjudentums&#8221; werden wir gefüttert mit Informationen über die Untermenschengriechen &#8211; dabei gibt es viele Länder die schlimmer verschuldet sind: <a target="_blank" href="http://www.weeklystandard.com/blogs/chart-america-s-capita-government-debt-worse-greece_631797.html" >zum Beispiel die USA</a>. Dort jedoch gibt es keine <a target="_blank" href="http://www.welt.de/politik/ausland/article13887364/Deutsche-Beamte-sollen-Griechen-Steuern-eintreiben.html" >Debatten über den Einsatz deutscher Steuerbeamte</a>, die jetzt in Griechenland die Macht übernehmen sollen, stattdessen gibt es von dort <a target="_blank" href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/g20-treffen-in-mexiko-deutschland-bleibt-bei-schuldenhilfen-vorerst-hart/6254286.html" >neuen Druck auf Europa</a> und nahezu perverse Forderungen nach noch mehr <a target="_blank" href="http://www.welt.de/wirtschaft/article13888232/OECD-schlaegt-Billionen-Sicherung-gegen-Krisen-vor.html" >Steuergeldern</a>, diesmal in Billionenhöhe.</p>
<p>Verständlich wird diese ausufernden Irrationalität nur durch den Begriff des Bösen &#8230; und wir haben dank der Literaturwissenschaft ja auch einen Ausblick auf das Personal, siehe <a target="_blank" href="http://www.welt.de/kultur/article10248399/Das-Boese-kommt-aus-unserem-Inneren.html" >Welt</a>:</p>
<p><strong>WELT ONLINE: In den Neunzigern wurden psychopathische Killer zum Inbegriff des Bösen. Sie erwähnen einen Satz von Patrick Bateman in Bret Easton Ellis&#8217; Roman &#8220;American Psycho&#8221;: &#8220;Es gibt keine Schranken mehr, die man überschreiten kann.&#8221; Sagt er das auch stellvertretend für seine ganze Generation?</strong></p>
<p><strong>Alt: Dieser Satz, der eine Figur im Jenseits von Gut und Böse ansiedelt, ist sicherlich auch eine Beschreibung der postmodernen Upper-Class-Jugend der Neunziger.</strong></p>
<p>Diese Upperclass-Jugend sitzt heute flächendeckend in entscheidenden Positionen. Wirklich undenkbar, das die sich &#8220;nine-eleven&#8221; ausgedacht haben, um mal wieder ungestraft fremde Länder überfallen zu können? Undenkbar &#8230; nur in einer Welt, die ihr künstliches Mediengärtchen für die Wirklichkeit hält, einer Welt, in der es kein Waterboarding gibt, keine Koranverbrennungen, keine sinnlosen Angriffskriege durch Demokratien, keine Leuna-Affäre und kein Hartz IV. Ja &#8211; so kam das Böse in die deutsche historische Wirklichkeit: durch Helmut Kohl, der dem Volk klar machte, das seine Spendenfreunde wichtiger waren als das Volk und der durch die &#8220;Bundeslöschtage&#8221; klar machte, das er alle Mittel nutzen würde, um dem Volk die Wahrheit über die Verschleuderung der Sachwerte der DDR zu verschweigen und durch Gerhard Schröder und seine Bande, die vorgaben, die Arbeitslosigkeit durch Druck auf die Arbeitslosen lösen zu wollen: Demütigung, Entwürdigung und Aberkennung der Menschenrechte inklusive.</p>
<p>Ja, erschreckend, oder? Wir verdrängen das Böse inzwischen so gut, das wir es nicht mehr bemerken, selbst wenn es sich vor unserer Haustür entfaltet &#8211; dabei ist es der gleiche Geist, der auch zur Hitlerzeit das Volk in die Bahnen lenkte: im Rahmen der öffentlich verkündeten Lügengespinste sind die Handlungen alternativlos.</p>
<p>Zeit, den Blick auf Hannah Arendt zu legen, sprachlich schwerer zu verarbeiten, aber von unglaublicher Aktualität:</p>
<p><strong>Die Bedingungen für das Auftreten des radikal Bösen verortet sie in <em><a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elemente_und_Urspr%C3%BCnge_totaler_Herrschaft" title="Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft" >Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft</a></em> (1951 auf Englisch) im Anspruch der totalen Herrschaft, auch hinsichtlich ihrer Möglichkeiten (und nicht nur in Hinblick auf die Subsumption der gesamten Gesellschaft unter die Herrschaft) total zu sein: „Aber in ihrem Bestreben, unter Beweis zu stellen, dass alles möglich ist, hat die totale Herrschaft, ohne es eigentlich zu wollen, entdeckt, dass es ein radikal Böses wirklich geben können. Als das Unmögliche möglich wurde, stellte es sich heraus, dass es identisch ist mit dem unbestrafbaren, unverzeihlichen radikal Bösen, das man weder verstehen noch erklären kann durch die Motive von Eigennutz, Habgier, Neid, Machtgier, Ressentiment, Feigheit.“ (Arendt: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft, München 1996, S. 941). </strong></p>
<p>Es ist nicht die Gier, der Eigennutz, die Habgier, der Neid, die Machtgier oder andere menschliche Eigenschaften, die das Böse in die Welt rufen &#8211; und seine Folgen sind noch schlimmer als die bestialischen Quälereien, in der es sich ergießt.</p>
<p><strong>Demnach war durch die Herrschaftsstruktur des Nationalsozialismus das Böse allgegenwärtig, und zielt auf die Abschaffung des Menschen als Menschen. Dabei werden nach und nach alle Menschen im Namen abstrakter Fortschrittsziele industriell vernichtet so dass nur Funktionsträgers der „organisierten Ohnmacht“ des totalitären Systems übrig bleiben. Die Funktionsträger können jederzeit ausgewechselt werden, so dass sie nur als Funktion, nicht aber als Person überleben.</strong></p>
<p>Merkt man nun, wie dicht wir aktuell wieder an den Vernichtungslagern herangerückt sind, wie schnell aus &#8220;Hartz IV&#8221; &#8220;Dachau II&#8221; werden kann? &#8220;Im Namen abstrakter Fortschrittsziele&#8221; vernichtet das Böse die natürliche menschliche Solidargemeinschaft &#8211; bei uns, die wir sein Treiben schon mal erdulden mussten und deshalb sensibler reagieren sollten  - erst national, dann international. Es geht aber um viel mehr: es geht um die Vernichtung des Menschen an sich, des Menschseins, jeglicher Individualität, Kreativität, Liebenswürdigkeit &#8211; geduldet ist der Mensch in der neuen Zukunft nur, wenn und solange er reibungslos in seinem Hamsterrad läuft.</p>
<p>Was hier unter den schön und revolutionär klingenden Begriffen von &#8220;Reformen&#8221; aufgebaut wird, ist nichts weiter als ein noch größeres Reich des Bösen, in dem Menschen ihre Lust am Bösen hemmungslos ausleben können &#8211; solange es nur gegen Arbeitlose, Griechen oder Moslems geht. Kaum einer merkt, das die Zielgruppe der &#8220;Aussortierten&#8221; immer größer wird &#8211; in Deutschland selbst gehören schon Kinder und Jugendliche dazu: einfach mal genau hinschauen, wie &#8220;Hartz IV&#8221; sie bestraft, weil ihre Eltern von US-Beratern aus dem Betrieb wegrationalisiert wurden.</p>
<p>Sicher &#8211; noch bewahrt uns der staatstragende Journalist vor der Wahrheit, erschrickt und nicht mit den Konsequenzen jener Entwicklung, die gezielt alle Sicherungen abbaut, die wir &#8211; als Menschheit &#8211; nach 1945 gezielt aufgebaut haben.</p>
<p>Wovor er uns aber nicht bewahren kann, ist die leibhaftige Erfahrung des Bösen, wenn es wieder Rahmenbedingungen wie in Ruanda,  Auschwitz oder Guantanamo vorfindet und sich endlich wieder hemmungslos ohne Rücksicht auf persönliche Konsequenzen entfalten kann.</p>
<p>Was wir aber für das 22. Jahrhundert aus den kommenden europäischen Gewaltexzessen lernen können, ist mit Sicherheit eins:</p>
<p>das wir niemals wieder die Macht der Wirtschaft als &#8220;Fünfte Macht&#8221; im Staate vernachlässigen und unterschätzen dürfen, sie bedarf der gleichen Kontrolle wie die Gesetzgebung, die Rechtsprechung, die exekutive Macht und darf niemals die Freiheit des Journalismus für sich in Anspruch nehmen. Halten wir sie nicht im Zaum &#8211; wird es halt böse enden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/1c4be9f451f9409d979bea4695690cd1" alt="" width="1" height="1" /></p>
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		<title>farbenfroher Abstieg</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 06:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Chomyn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild des Tages]]></category>

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		<title>verrußt</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 05:39:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Chomyn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild des Tages]]></category>

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		<title>Brief an Vera Lengsfeld</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 21:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Ullrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inland]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr geehrte Frau Lengsfeld ! Vorab möchte ich bemerken, dass ich keiner Partei angehöre, was daran liegt, dass mir die dreisten Verlogenheit von Politiker und der sogenannten demokratischen Parteien einfach zum Hals heraushängt. Bestes Beispiel ist die anstehende Wahl, von Herrn Gauck, zum neuen Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland. Eine weitere Politposse, mit kaum zu überbietender [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrte Frau Lengsfeld !</p>
<p>Vorab möchte ich bemerken, dass ich keiner Partei angehöre, was daran liegt, dass mir die dreisten Verlogenheit von Politiker und der sogenannten demokratischen Parteien einfach zum Hals heraushängt. Bestes Beispiel ist die anstehende Wahl, von Herrn Gauck, zum neuen Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland.</p>
<p>Eine weitere Politposse, mit kaum zu überbietender Heuchelei. Es sei Ihnen unbenommen, dass Sie Herrn Gauck für einen „würdigen, glaubhaften“ Bundespräsidenten halten. Jedenfalls haben Sie das bei jeder Gelegenheit in den Talkshows den Zuschauer versucht zu vermitteln.</p>
<p>Ob die Erwartungen, welche Herrn Gauck gestellt werden, auch so eintreten, warten wir das mal ab. Es ist mir auch egal, ob Herr Gauck nun Bundespräsident wird oder auch nicht. Nicht egal ist mir als politisch interessierter Bürger,ohne Parteibuch,  den Vorschlag Herrn Gauck zum Bundespräsidenten zu wählen, als eine demokratische Entscheidungsfindung verkauft wird.</p>
<p>Vielmehr war der Vorschlag, ein schmutziger parteipolitischer Machtkampf von SPD/GRÜNE und FDP, gegen CDU/CSU, Herr Gauck war nur Mittel zum Zweck und die Person Gauck, hat in Wahrheit keine Rolle gespielt.</p>
<p>SPD und GRÜNE hatten ins geheim gehofft, das der Vorschlag Herrn Gauck zum Bundespräsidenten zu wählen, der schwarz-gelben Regierung den Rest gibt. Die FDP war da nur Trittbrettfahrer, mit dem Ziel, ihre Bedeutungslosigkeit als Partei nicht zu erkennen und zu akzeptieren.</p>
<p>Mich stört ebenfalls, dass nun die Kritiker von Gauck an den Pranger gestellt werden. Kritik an den „Sonnenkönig Gauck“ ist unerwünscht, alles Kommunisten, Nörgler, Störenfriede, wahrlich keine demokratische Auffassung, welche von Ihnen und anderen selbsternannten Demokraten da vertreten wird.</p>
<p>Der früherer DDR-Bürgerrechtler und evangelischer Theologe Friedrich Schorlemmer sieht Herrn Gauck als Bundespräsident ebenfalls kritisch. Wie ordnen Sie nun Herrn Schorlemmer ein, Kommunist, Demokratiefeind, Nörgler, Störenfried, Nestbeschmutzer ?</p>
<p>Manchmal ist es nicht ganz leicht zu erkennen, wer die Feinde von Demokratie und des Grundgesetzes sind. Nun für Sie ist es bis in alle Ewigkeit die Linkspartei und deren fünf Millionen Wähler, welche von Ihnen „Messerscharf“ bekämpft werden.</p>
<p>Auf Ihrer Webseite fordern Sie die Überwachung aller DERER, welche  Ihren Vorstellungen und der Partei, welcher sie angehören, nicht entsprechen.</p>
<p>Der Unterstützung Ihre Freunde von der CSU, können Sie sich da aber sicher sein. Ich möchte Sie mal darauf hinweisen, dass Ihre Freunde von der CSU, gemeinsam mit der KPD, das Grundgesetz als einziger der westdeutschen Landtage 1949 ablehnte. Wenn man heute CSU-Politiker daran erinnert, kommt das nicht gut an.</p>
<p>Ja, Freunde kann man sich eigentlich aussuchen.</p>
<p>Also bevor Sie mit Dreck nach anderen schmeißen, wäre eine ehrliche Geschichtsaufarbeitung angesagt. Sie beschränken Ihre Geschichtsaufarbeitung auf die ehemalige DDR,  nach deren feindlichen Übernahme durch die BRD.</p>
<p>Sie haben der Linkspartei in der Sendung bei M. Illner vorgeworfen, dass ehemalige Nazis in die SED aufgenommen worden sind. Das ist unbestritten, aber&#8230;&#8230;.</p>
<p>Sehr geehrte Frau Lengsfeld !</p>
<p>Ich empfehle Ihnen ein intensives Studium des Internets. Dort können Sie in anschaulicher Weise nachverfolgen, wie viele Nazigrößen Karriere nach Bildung der BRD gemacht haben, ob als Ärzte, Beamte und auch als Politiker. Nazis und deren Rolle auf die ehemaligen DDR nach dem zweiten Weltkrieg zu reduzieren, ist unsachlich und um es mit den Worten von Herrn Gauck zu sagen, GESCHICHTSVERGESSEN !</p>
<p>Ihren Ausführungen, wo auch immer sie diese in die Öffentlichkeit bringen, lassen mich erschaudern, auch deshalb, weil man auf Ihrer Webseite den politische  Slogan lesen kann : „Freiheit und Fairness-Statt Gleichheit und Gerechtigkeit“.</p>
<p>Hier besteht offenbar bei Ihnen ein grundsätzlicher Nachholbedarf im Studium des Grundgesetzes.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
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		<title>A MESSAGE FOR ALL OF HUMANITY</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 17:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regenbogenbieger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Charlie Chaplin]]></category>
		<category><![CDATA[Der große Diktator]]></category>

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		<title>EIN ALPTRAUM VON FREIHEIT – Die Gauck-Maschine walzt alles platt</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 14:03:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fremde Federn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inland]]></category>
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		<description><![CDATA[Autor: U. Gellermann Datum: 22. Februar 2012 Ein Bundespräsident Gauck? Das ist die Ausgeburt des politischen Hinterzimmers. Sie werden damals, in den Juni-Tagen des Jahres 2010 gekichert haben, Trittin und Gabriel, als sie ihn gegen Wulff und die schwarz-gelbe Koalition ins Rennen schickten. Den selben Mann, der 1999 von der CDU als Kandidat gegen Johannes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Autor: <a target="_blank" href="http://www.rationalgalerie.de" >U. Gellermann</a><br />
Datum: 22. Februar 2012</p>
<p><span>Ein Bundespräsident Gauck? Das ist die Ausgeburt des politischen Hinterzimmers. Sie werden damals, in den Juni-Tagen des Jahres 2010 gekichert haben, Trittin und Gabriel, als sie ihn gegen Wulff und die schwarz-gelbe Koalition ins Rennen schickten. Den selben Mann, der 1999 von der CDU als Kandidat gegen Johannes Rau erwogen worden war. Mit Gauck wollten sie der Regierungskoalition ein Beinchen stellen. An Inhalte dieser Kandidatur hatten sie nicht gedacht. Dass der Mann zum Afghanistan-Hartz-IV-Komplex die Positionen vertrat, von denen ROT-GRÜN jetzt, in der Opposition, abgerückt war? Scheißegal. Die schwitzenden Hände der Vorfreude der beiden waren zu riechen. Freude über das dumme Gesicht von Angela Merkel, wenn sie mit einem Kandidaten konfrontiert werden würde, der von ihrem Fleisch war: Ein DDR-Opportunist, der erst als die sozialistische Republik in den letzten Zügen lag, seinen Hang zur Opposition entdeckte. Allerdings ein Mann, der von ihr nicht einfach beherrschbar gewesen wäre. </span></p>
<p><span>Jetzt hat die FDP den &#8220;parteiübergreifenden&#8221; Kandidaten übernommen. Ausgerechnet jene Partei hebt Gauck auf den Schild, die mit ihrer auffälligen Klientelpolitik, mit ihrer Selbstbedienungsmentalität sogar die eigenen, nicht so zimperlichen Wähler abgestossen hat. Eine Micki-Maus-Partei, die aktuell mit nur noch drei Prozent Volksgunst auf dem Tisch tanzt, weil die Katze Angela grade mit anderem beschäftigt ist. Bei der FDP ist Gauck richtig. Sein dröhnendes Freiheitsgerede meint die Freiheit der Besserverdienenden. Die Freiheit, dem Pöbel seine Verachtung zu zeigen. Die Freiheit, die Empörten mit Hohn zu übergiessen. Wo Wulff das Schnäppchen jagte, wird Gauck zur Jagd auf alles blasen was links ist. Überzeugt von einer Mission, die ihn selbst als den einzig Gerechten begreift. Denn Selbstzweifel sind dem Mann, der gern in der dritten Person von sich redet, fremd. &#8220;Der Gauck hat sich noch gar nicht geäußert&#8221;, hatte er jüngst gesagt. Und gemeint: Erst wenn der Gauck sich geäußert hat, kann sein Wille geschehen.</span></p>
<p><span>Wer waren denn die, die den Gauck bei der Präsidenten-Kür 2010 zum Kandidaten der Herzen gebrüllt hatten? Es war eine unheimliche Gang aus SPIEGEL, STERN und BILD, eine übergreifende Meinungsmaschine, deren Besitzer in den Milliardärsrängen sitzen und deren Redakteure um so vieles mehr verdienen als jenes Volk, das sie nach ihrer Pfeife tanzen lassen. Ein Schelm, der Böses dabei denkt, dass es die selbe Maschine war, die das Wülffchen hinweggefegt hat. Ein riesiger Apparat zum Aufspüren von geschenkten Kinderautos war unterwegs gewesen, um seinen Rücktritt zu erreichen. In einem Land, dessen Medien bis heute die korrumpierenden Kohl-Millionen unter dessen Ehrenwort nicht gefunden haben. Der kleine Wulff, er wollte es doch nur gut haben. Und auch ein bisschen gut machen: Der Islam gehöre zu Deutschland, hatte er gesagt. Ja, ist der denn verrückt, fragten die SPRINGERS und SPIEGELS. Die Zeiten werden härter, die Verteilungskämpfe werden brutaler. Haben wir denn nicht den Sarrazin vorabgedruckt, um den Deutschen die türkische Karte zu zeigen? </span></p>
<p><span>Dem Sarrazin, dem beamteten Rassisten, vom Bertelsmann-Konzern gehätschelt, von Talk-Show zu Talk-Show weitergerreicht, bescheinigt der Gauck Mut. Es ist der feige Mut des Heckenschützen, der aus finanziell gepolsterter Deckung Minderheiten beschießt. Es ist der gleiche Mut, den der Herr der Stasi-Akten aufbrachte, als er entschied, welches Leben durch Akten-Veröffentlichungen denn ruiniert werden sollte. Es ist jener Mut, der ihn in den 80ern zu freundlichen Gesprächen mit der Staatssicherheit brachte. Die Stasi hatte aus diesem Dialog immerhin einen so positiven Eindruck von Gauck gewonnen, dass sie zum einen seine Bespitzelung einstellte, zum anderen erwog, ihn zum Informellen Mitarbeiter zu ernennen. Es ist diese Sorte Mut, die den Präsidenten Gauck der großen Medienkoalition so geeignet erscheinen lässt.</span></p>
<p><span>Heldenhaft schwätzt Gauck vom Unrecht der Vertreibung, kühn bestreitet er die Einzigartigkeit des Judenmordes, tapfer fragt er ob soziale Fürsorge nicht zur Erschlaffung führe, unverzagt stellt er sich vor den Verfassungsschutz wenn der die LINKE bespitzelt, forsch wendet er sich gegen Multi-Kulti. An Gauck ist der sprichwörtliche Mut des Radfahrers zu beobachten: Nach oben buckeln, nach unten treten. </span></p>
<p><span>Wer die Kommentare zur Gauck-Kandidatur wahrnimmt, muss um dessen Leben fürchten: Ein Glanz der Demokratie sei er, ein alter Adler, einer, der auf das Land losstürmt, ein Demokratie-Lehrer, ein Herzens-Präsident. Eine solche Lobesfülle kennt man eigentlich nur aus Nachrufen. Doch Gauck selbst ist der Nachruf auf die Gesellschaft wie wir sie bisher kennen. Nicht weil er persönlich über Macht verfügt. Sondern weil die, die ihn über ihre Medien in das Amt hieven, all das wollen was er ausspricht: Ein Land der kulturellen Spaltung, ein Land der sozialen Kälte, eine Relativierung des Verbrechens an den europäischen Juden und ein freundliches Verständnis für den Verfassungsschutz. Gauck, das ist der fleischgewordene Alptraum einer freiheitlichen Fassade, hinter der in aller Ruhe die Freiheit abgebaut werden kann. </span></p>
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<p>&#8211;</p>
<p>Mit Dank an die <a target="_blank" href="http://www.rationalgalerie.de/archiv/index_1_563.html" >Rationalgalerie</a></p>
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		<title>Griechenland, Arbeitslosigkeit, Hartz IV: wie Psychopathen Krisen steuern und Wahrheiten kaufen</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 09:18:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eifelphilosoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Roland Berger]]></category>
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		<description><![CDATA[Freitag, 24.2.2012. Eifel. Wahrheit ist eine Frage der Perspektive - das lernt man in der Philosophie. Wahrheit ist tödlich - das lernt man in der Politik. Wahrheit ist käuflich und manipulierbar - das lernt man in der Wirtschaft. Unterm Strich könnte man sagen: angesichts dieser Umstände ist es ein Grundrecht eines jeden Menschen, sich die Wahrheit zu erwählen, die ihm am meisten nützt - oder aus anderen Gründen am Besten gefällt. In Spanien ist - um ein Beispiel zu nennen - die Leugnung des Holocaust nicht mehr strafbar. Das schafft Entsetzen - zum Beispiel bei meiner Mutter. Sie war damals noch jung - aber konnte mir noch vermitteln, wie sie den Nazi-Alltag erlebt hatte: als Mitglied des "Bundes deutscher Mädels" durfte sie unter den Augen von vierhundert anderen Mädels ihr eigenes Erbrochenes vom Teller aufessen. Alle mussten auf sie warten, bis der Teller leer war.   Das waren die Erlebnisse von Ariern im Paradies der Psychopathen. Die "heiligen" Arier mussten ihre eigene Kotze fressen, die "bösen" Juden wurden vergast - Psychopathenterror trifft halt jedermann, das vergisst man nur leicht, wenn man diese Vereinigung aller kriminellen und geistig schwer kranken Elemente der Gesellschaft durch Leugnung ihrer Verbrechen wieder gesellschaftsfähig machen will. Was man viel leichter vergisst: die gleichen Kräfte, die früher am Werke waren, bauen heute wieder an ihrem Psychopathenparadies. Während aber das Leugnen der Holocaustwahrheit unter Strafe steht, werden die Triebkräfte des Wahnsinns weitgehend ignoriert oder mit einem Tabu belegt: Nationalsozialismus ist die Religion der Konzernwelt, das Herzstück einer materialistisch-naturwissenschaftlich-lebensfeindlichen Existenz, die sich gerade anschickt, wieder einmal die Gesellschaft umzubauen. Ihre Auswirkungen finden wir mittlerweile überall in unserem Alltag - ihre Kotze wird von den Tafeln an die neuen Juden verteilt. Aber - schauen wir mal genauer hin.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freitag, 24.2.2012. Eifel. Wahrheit ist eine Frage der Perspektive &#8211; das lernt man in der Philosophie. Wahrheit ist tödlich &#8211; das lernt man in der Politik. Wahrheit ist käuflich und manipulierbar &#8211; das lernt man in der Wirtschaft. Unterm Strich könnte man sagen: angesichts dieser Umstände ist es ein Grundrecht eines jeden Menschen, sich die Wahrheit zu erwählen, die ihm am meisten nützt &#8211; oder aus anderen Gründen am Besten gefällt. In Spanien ist &#8211; um ein Beispiel zu nennen &#8211; die Leugnung des Holocaust<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,516532,00.html" > nicht mehr strafbar</a>. Das schafft Entsetzen &#8211; zum Beispiel bei meiner Mutter. Sie war damals noch jung &#8211; aber konnte mir noch vermitteln, wie sie den Nazi-Alltag erlebt hatte: als Mitglied des &#8220;Bundes deutscher Mädels&#8221; durfte sie unter den Augen von vierhundert anderen Mädels ihr eigenes Erbrochenes vom Teller aufessen. Alle mussten auf sie warten, bis der Teller leer war.   Das waren die Erlebnisse von Ariern im Paradies der Psychopathen. Die &#8220;heiligen&#8221; Arier mussten ihre eigene Kotze fressen, die &#8220;bösen&#8221; Juden wurden vergast &#8211; Psychopathenterror trifft halt jedermann, das vergisst man nur leicht, wenn man diese Vereinigung aller kriminellen und geistig schwer kranken Elemente der Gesellschaft durch Leugnung ihrer Verbrechen wieder gesellschaftsfähig machen will. Was man viel leichter vergisst: die gleichen Kräfte, die früher am Werke waren, bauen heute wieder an ihrem Psychopathenparadies. Während aber das Leugnen der Holocaustwahrheit unter Strafe steht, werden die Triebkräfte des Wahnsinns weitgehend ignoriert oder mit einem Tabu belegt: Nationalsozialismus ist die Religion der Konzernwelt, das Herzstück einer materialistisch-naturwissenschaftlich-lebensfeindlichen Existenz, die sich gerade anschickt, wieder einmal die Gesellschaft umzubauen. Ihre Auswirkungen finden wir mittlerweile überall in unserem Alltag &#8211; ihre Kotze wird von den Tafeln an die neuen Juden verteilt. Aber &#8211; schauen wir mal genauer hin.</p>
<p>Nehmen wir zum Beispiel mal &#8230; die Arbeitslosen in Deutschland. Ich weiß: die kriegen noch viel mehr als die in Griechenland &#8211; aber Arbeitslosigkeit war in Griechenland auch völlig unbekannt. Wo jeder Arbeit hat, da braucht man keine soziale Absicherung. Wieso auch: selber seinen Lebensunterhalt zu verdienen ist doch sowieso schöner, oder? So jedenfalls denken normale Menschen, unsere Leistungsträger jedoch, deren größter Traum es ist, von einer Eigenkapitalrendite von 25% ein Leben wie Gott in Frankreich (aber völlig ohne Arbeit) leben zu können, die denken anders. Sie denken: alle denken so wie sie und wollen nur auf Kosten anderer leben &#8230; und das würde ihre eigenen Pläne langfristig in Gefahr bringen. Darum haben sie erstmal Hartz IV erfunden. Oberflächlich gesehen, ein Gesetz, das den Staatshaushalt sanieren sollte. 2002 &#8211; in dem Jahr, in dem die Hartz-Kommission ihre Arbeit aufnahm, beliefen sich die Schulden des Staates auf <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsverschuldung_Deutschlands" >61% des BSP</a>. Dann kam dieses enorm erfolgreiche Gesetz und neun Jahre später bewegen wir uns bei <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsverschuldung" >83%</a> &#8211; ein voller Erfolg mit <a target="_blank" href="http://www.steuerzahler.de/wcsite.php/_c-49/_nr-494/i.html" >beständig neuen Rekorden</a>:</p>
<p><strong>Rechnerisch bedeutet eine Verschuldung von 140 Milliarden Euro eine Verschuldungsgeschwindigkeit von rund 4.439 Euro pro Sekunde. Gegenüber dem Jahr 2008 wird sich die Verschuldung pro Sekunde von 474 Euro auf 4.439 Euro in diesem Jahr nahezu verzehnfachen.</strong></p>
<p>Schaut man in die <a target="_blank" href="http://www.jungewelt.de/2012/02-22/120.php" >Junge Welt</a>, dann weiß man auch, warum das so gekommen ist:</p>
<p><strong>Da winkten zahllose Folgeaufträge in Millionenhöhe für McKinsey/Roland Berger und IT-Lieferanten.</strong></p>
<p><strong>Die Besetzung von Führungspositionen mit Seiteneinsteigern aus der Wirtschaft ohne jede sozialstaatliche Orientierung erfolgte mit System. Nach einem kurzen Zwischenspiel des SPD-Politikers Florian Gerster übernahm CDU-Mitglied und Betriebswirt (Abschluß an der Fachhochschule des Heeres 2 in Darmstadt) Dr. Frank-Jürgen Weise den Vorstandvorsitz der Bundesagentur, bis dahin nur erfahren als Logistikmanager und als Kompaniechef. McKinsey schleuste Dr. Sven Schütt in den Vorstand, der später als Geschäftsführer an die Hertie School of Governance wechselte, und auch die Regionaldirektionen wurden entsprechend besetzt. Dafür wurden 100 außertarifliche Stellen mit Gehältern bis zu 10000 Euro monatlich und weiteren Zusatzleistungen geschaffen.</strong></p>
<p>Bei uns in der Gemeinde wurden die Langzeitarbeitslosen von einer einzigen Person (halbtags) beim Sozialamt betreut. Jetzt sind es zwei Dutzend mit eigenem Haus. Natürlich hatte diese Bewegung nicht nur finanzielle Folgen &#8211; auch gesamtgesellschaftlich wurde das Klima wieder psychopathischer, wie der Kölner Armutsforscher Butterwege bei <a target="_blank" href="http://www.n-tv.de/politik/Butterwegge-Bilanz-verheerend-article5559506.html" >N-Tv</a> berichtet:</p>
<p><strong>Daher sei das Risiko, in Armut zu fallen, heute deutlich höher als vor Hartz IV. Und das habe weitreichende Folgen. &#8220;Denn ich glaube, dass Belegschaften unter Druck nicht kreativer und produktiver werden, ganz im Gegenteil. Vielmehr fördert die ständige Angst vor dem sozialen Absturz eher Konformismus und Karrierismus. Unter dauerndem Druck und Stress verlieren die Menschen ihre Neugier, was auf Kosten der intellektuellen Leistungsfähigkeit geht. Die steigende Zahl psychischer Erkrankungen ist meiner Ansicht nach auch ein Resultat von Hartz IV. Wenn sich der Eigenwert des Menschen ökonomischen Erfordernissen unterordnen muss, wird unsere Gesellschaft inhumaner, unsozialer und brutaler.&#8221;</strong></p>
<p>Konformismus und Karrerismus sind nun ein idealer Nährboden für &#8230; genau: den Nationalsozialismus, jene Politikform, wo normale  Deutsche auf einmal nur noch WIR sind &#8211; und alles dafür geben, in dem Gebäude des WIR nur möglichst weit oben zu sein, weil unten die Gaskammer droht. Hat einmal funktioniert &#8211; warum sollte es nicht noch einmal funktionieren. Jetzt kann ich dem geneigten Leser allerdings ein wenig Verschwörungspraxis nicht ersparen &#8211; denn die gleichen Täter wie 2002 kassieren heute wieder, bauen immer noch die ganze Welt um &#8211; nicht nur den deutschen Sozialstaaat: Heute gehört uns Deutschland, morgen die ganze Welt &#8211; ein altbewährter Leitspruch, siehe Albrecht Müller im <a target="_blank" href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/1683148/" >Deutschlandradio</a>:</p>
<p><strong>Am 13. Oktober letzten Jahres wurde in den Tagesthemen der Unternehmensberater Roland Berger interviewt. Es ging darum, wie man die griechische Wirtschaft wieder ins Laufen bringen könne. Das gehe nur, wenn man das große staatliche Vermögen privatisiere, meinte Berger. Seltsam. Würde der Unternehmensberater Berger einem seiner privaten Kunden empfehlen, Vermögen zu verkaufen, wenn wegen der Krise dafür nur ein schlechter Preis erzielt werden kann? Warum empfiehlt er dann den Verkauf von staatlichem Vermögen? Meine Antwort ist einfach: Roland Berger hat mindestens schon einmal von der Privatisierung öffentlichen Eigentums profitiert. Er hat nach dem Ende der DDR staatliche Kliniken aufgekauft und weiterverkauft. &#8211; Krisen sind eben Hoch-Zeiten für Schnäppchenjäger.</strong></p>
<p><strong>Und sie sind Hoch-Zeiten für jene, denen Sozialstaatlichkeit und ein aktiver Staat schon immer ein Dorn im Auge waren. Sie nutzen Krisen wie jetzt in Griechenland, um sogenannte Reformen durchzudrücken. Sie streichen Löhne und Renten zusammen, sie kürzen Sozialleistungen, sie brechen den Kündigungsschutz auf und dehnen den Niedriglohnsektor und die Leiharbeit aus. </strong></p>
<p>Die sind nicht gierig, gemein oder nur einfach dumm: die sind hochgradig psychopathisch veranlagt. Das muss man sich klar vor Augen halten: die haben Spaß daran, wenn kleine Mädchen ihre Kotze fressen müssen &#8230; oder wenn Arbeitslose als wandelnde Mülltonnen die Reste der letzten Konsumschlacht vertilgen müssen und dabei den Konzernen noch die Entsorgungskosten ersparen. Und &#8211; bitte nicht vergessen &#8211; die handeln im Auftrag:</p>
<p><strong>1973, also vor fast 40 Jahren, haben die wirtschaftswissenschaftlichen Vordenker der neoliberalen Strategie, die Monetaristen der Chicago-Schule, zusammen mit chilenischen Kollegen ein drastisches Konzept für Chile erdacht und es dann unter Diktator Pinochet umgesetzt. Naomi Klein hat das in ihrem Buch &#8221;Die Schock-Strategie&#8221; beschrieben. Und was in Chile durchgesetzt worden ist, entspricht in weitem Maße dem, was heute den Griechen zugemutet wird: Abbau von sozialen Leistungen, Privatisierung der Altersvorsorge, Privatisierung öffentlicher Unternehmen, Entlassung Zehntausender von Mitarbeitern des Staates. </strong></p>
<p><strong>Die Erklärung für derartige Krisenpolitik überall auf der Welt ist so einfach wie erschreckend. Sie lautet: Man hat bewusst einen großen Bodensatz an Arbeitslosen geschaffen, um die Löhne niedrig zu halten und Reformen vom Typ der Agenda 2010 durchzusetzen. Aus Sicht der daran Interessierten eine erfolgreiche Krisenstrategie. </strong></p>
<p>Wir sehen: unsere &#8220;Tafeln&#8221; sind das Ergebnis einer in den siebziger Jahren ersonnenen Strategie. &#8220;Die&#8221; denken nämlich strategisch, wenn sie ihr Leben ohne Arbeit auf Halbgottniveau einrichten, während &#8220;wir&#8221; &#8211; schön blöd &#8211; völlig dem &#8220;Gott Lotto&#8221; vertrauen. Ihre Methoden sind öffentlich zugänglich &#8211; aber nicht für jedermann finanzierbar, siehe <a target="_blank" href="http://www.tagesspiegel.de/politik/eu-und-bankenregulierung-die-anti-lobby-der-ex-banker/6209660.html" >Tagesspiegel</a>:</p>
<p><strong>Joost Mulder kennt alle Tricks. Fünf Jahre lang hat der smarte Niederländer für US-Investmentbanken und andere Finanzinstitute die Brüsseler Gesetzgebungsmaschine bearbeitet. Das politische Spiel im Geflecht aus EU-Kommission, Parlament und Ministerräten der 27 Regierungen ist sein Beruf. Viersprachig und mit allen bekannt bewegt sich der 31-Jährige geschmeidig auf dem Brüsseler Politik-Basar – ein Lobbyist aus dem Bilderbuch.</strong></p>
<p><strong>Mal würgten er und seine Kollegen Gesetzesinitiativen ab, indem sie Kommissare verschiedener Nationalität gegeneinander ausspielten.</strong></p>
<p><strong>Mal beschaffte er von Beamten der EU-Zentrale brisante Verordnungen schon im ersten Entwurfsstadium, um rechtzeitig einen Strom von Einsprüchen aus vielen scheinbar unabhängigen Quellen zu organisieren. Und wenn ein unliebsamer Paragraf weder bei der EU-Kommission noch im Parlament zu verhindern war, dann galt es eben eine Blockade-Minderheit im Rat zu organisieren und dafür die persönlichen Assistenten einiger Minister zu gewinnen.</strong></p>
<p>Das berichtet ein Aussteiger &#8230; der Skrupel bekam, aber ein wenig von der Macht erlebte, die hinter der gesellschaftlichen Entwicklung der letzen vierzig Jahre steckt:</p>
<p><strong>Als die Finanz-Lobbyisten vergangenes Jahr so weit gingen, „einzelne Regierungen mit dem angedrohten Abzug von Kapital und Jobs zu erpressen, da hatte ich die Schnauze voll“, erzählt er. </strong></p>
<p>Wie können Lobbyisten wohl Regierungen erpressen &#8230; wenn es nicht konkrete Auftraggeber gibt, die auch die Macht haben, das durchzusetzen? Auftraggeber, deren &#8220;Unternehmensberater&#8221; in jedes Unternehmen, jede Behörde und sogar in die Schulen eines Landes vordringen können um dort ihre Philosophien durchzusetzen?</p>
<p>Sicher ist der abtrünnige Lobbyist sofort ersetzt worden &#8211; und viele seiner Kollegen werden aus Gründen des Konformismus und Karrierismus weiter an der Zerstörung der Volkswirtschaften zugunsten großer Kapitalgesellschaften arbeiten: Geld genug haben die ja. Alleine die vielen Milliarden aus der Vernichtung der deutschen Arbeitslosenversicherung, dann die vielen Milliarden aus der &#8220;Griechenland-Rettung&#8221;, zusätzlich auch noch die vielen Milliarden aus den de-fakto-Lohnkürzungen der letzten Jahre: ja, das Geld muss ja auch irgendwo hin, das löst sich ja nicht in Luft auf!</p>
<p>Die Auftraggeber und Profiteure sind bekannt &#8211; schon lange, siehe<a target="_blank" href="http://www.dw.de/dw/article/0,,4050118,00.html" > Deutsche Welle</a> zum Thema IWF:</p>
<p><strong>Tatsächlich sind die meisten ihrer Kredite an strenge Auflagen gebunden. Besonders kritisiert wurden die sogenannten Strukturanpassungsprogramme. Darin gab man den Schuldnerländern häufig vor, Staatsausgaben wie Sozialleistungen drastisch zu kürzen und staatliche Betriebe schnell zu privatisieren. Außerdem sollten Handelsschranken abgebaut werden.</strong></p>
<p><strong>Das empfanden viele als ungerecht, denn Geberländer wie etwa die Staaten der Europäischen Union subventionierten eigene Agrarprodukte und exportierten sie gerade in Entwicklungsländer, was dort die Entwicklung der Landwirtschaft behinderte. So gingen die Maßnahmen in den ärmeren Staaten häufig zu Lasten der armen Bevölkerungsmehrheit. Profitiert haben meist die nationalen Eliten in den Schuldnerländern und internationale Konzerne.</strong></p>
<p>Die &#8220;nationalen Eliten&#8221; heißen in Deutschland Schröder, Clement, Fischer oder Roland Berger, die Ausplünderungsmaschinerie, die vortrefflich an dem Elend der Entwicklungsländern verdient hat, macht halt vor Europa und Deutschland so wenig halt wie der Nationalsozialismus vor den Ariern. Das merken wir gerade.</p>
<p>Schauen wir mal in die Zentrale dieser internationalen Bewegung, in das Flaggschiff des Finanzkapitalismus &#8211; den USA, siehe <a target="_blank" href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-02/interview-sachs-lobbyismus/komplettansicht" >Zeit</a>:</p>
<p><strong>Unsere politischen Systeme sind fest im Griff mächtiger Interessengruppen. Das Problem des Kapitalismus ist, dass dort, wo mächtige Interessengruppen vorhanden sind, das Geld die Politik bestimmt und sie fast bis zur Unkenntlichkeit verdreht. </strong></p>
<p>Dort liegt auch der Ursprung unserer &#8220;Arbeitsmarktreformen&#8221;. Erst kamen die Unternehmensberater aus den USA und haben mit der Stoppuhr in der Hand soviele Arbeitsplätze wie nur möglich abgebaut, dann haben sie diese künstlich produzierte Massenarbeitslosigkeit zum Anlass genommen, den nicht mehr zu finanzierenden Sozialstaat abzubauen (und nebenbei den &#8220;nationalen Eliten&#8221; lukrative Posten verschafft) um letztlich ein Klima zu schaffen, in dem Konformismus und Karrierismus jeglichen Widerstand gegen den Umbau der Welt erlahmen lassen.</p>
<p>Darum kamen früher hunderttausende zu Demonstrationen &#8211; die heute mangels Teilnehmer abgesagt werden müssen. Strategisches Denken kann schon erstaunlich nützlich sein.</p>
<p>Unsere &#8220;nationalen Eliten&#8221; sind aber auch ganz direkt an der Griechenlandkatastrophe beteiligt &#8211; man ist in diesen Kreisen enorm lernfähig, wenn es um Methoden der Selbstbereicherung geht, siehe <a target="_blank" href="http://www.griechenland-blog.gr/2012/deutschlands-korruptions-exporte-nach-griechenland/6777/" >Griechenlandblog</a>:</p>
<p><strong>In einem aktuellen Artikel der englischen Zeitung “The Independent” wird unverblümt herausgestrichen, dass Deutschland und Frankreich die Griechenland-Krise wenn nicht schon allein, so doch infolge des kontinuierlich auf Athen ausgeübten Drucks, zu völlig unangemessenen Rüstungskäufen zu schreiten, zumindest maßgeblich provoziert und zu verantworten haben. “<em>Fast während des gesamten letzten Jahrzehnts zählte Griechenland – mit einer Bevölkerung von gerade einmal 11 Millionen Menschen – zu den fünf größten Rüstungsimporteuren der Welt. Die meisten der völlig überteuerten und U-Boote, Panzer und Kampfflugzeuge einschließenden Waffensysteme wurden in Deutschland, Frankreich und den USA hergestellt.</em>“</strong></p>
<p><strong>Weniger Beachtung fand dagegen bisher die Tatsache, dass speziell deutsche Unternehmen parallel auch Korruption nach Griechenland “exportierten”, um nicht nur im Rüstungsgeschäft, aber auch auf anderen Bereichen des öffentlichen Sektors die Konkurrenz “auszustechen” und sich lukrative Aufträge zu teilweise geradezu unverschämten Konditionen an Land zu ziehen. </strong></p>
<p>Die gleiche Methode: man schickt Menschen mit viel Geld ins Land, besticht alle nationalen Eliten, die nicht schnell genug auf dem Baum sind &#8211; und schon läuft das Geschäft &#8230; jedenfalls so lange, bis die Rechnung kommt. <a target="_blank" href="http://www.handelsblatt.com/politik/international/griechenland-der-deutsche-feind/6244576.html" >75% der Griechen</a> betrachten Deutschland mitlerweile als Feindesland &#8211; wohl zurecht, wenn man genauer hinschaut und entdeckt, das die griechische Krise durch von der <a target="_blank" href="http://www.handelsblatt.com/politik/international/staatsdefizit-2009-eu-soll-athen-zu-faelschung-gedraengt-haben-/6243244.html" >EU gewünschte Manipulationen ins Leben gerufen wurde</a>.</p>
<p>Das ganze Leid, das Elend, der Hunger, die Obdachlosigkeit &#8211; das Ergebnis einer gezielten Operation, deren Details überall offen nachzulesen sind, einer Operation, die in Deutschland nicht nur die Sozialversicherung vernichtet hat sondern auch <a target="_blank" href="http://wirtschaft.t-online.de/arbeitgeber-strafanstalt-qualitaet-zu-niedrigen-loehnen/id_54206214/index" >ganz andere Produktionsmöglichkeiten</a> eröffnete:</p>
<p><strong>Bayerns Strafanstalten erwirtschaften laut &#8220;impulse&#8221; pro Jahr mit solchen Geschäften rund 45 Millionen Euro Umsatz. Besonders gut im Geschäft sei das Hochsicherheitsgefängnis in Straubing. Dort würden allein rund sieben Millionen Euro umgesetzt. Für den Triebwerkshersteller MTU arbeiteten dort rund 100 Häftlinge. Der MTU-Werksleiter vor Ort, Karl-Heinz Bischoff, sagte: &#8220;Es beeindruckt mich immer wieder, mit welcher Begeisterung hier für einen Niedriglohn gearbeitet wird.&#8221; Im Durchschnitt erhielten die Insassen 1,23 Euro Stundenlohn ausbezahlt.</strong></p>
<p>Dieser Konkurrenz ist kein normaler Arbeitnehmer mehr gewachsen.</p>
<p>Man muss aber langsam der Tatsache ins Auge blicken, das der moralische Aussatz der Gesellschaft, die kriminellen, die egomanen, die triebgesteuerten Psychopathen und sadistischen Soziopathen wieder die Macht im Lande erlangt haben.  Kranke Menschen haben die Macht über das Geld erlangt und missbrauchen sie skrupellos, um beständig mehr für sich zu haben auf Kosten aller anderen. Unkontrollierbare internationale Konzerne sind ihre Werkzeuge, die Erzeugung von Leid, Qualen und Elend ihre Ziele &#8211; oder sollte es etwa Zufall sein, das wir aktuell <a target="_blank" href="http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/geschichte/Seit-dem-Zweiten-Weltkrieg-nicht-mehr-so-viele-Kriege-wie-heute/story/10869120" >so viele Kriege haben wir nie zuvor seit dem zweiten Weltkrieg</a>?</p>
<p>Wir Deutschen wissen sehr gut, wo das wieder enden wird &#8211; vielleicht besser als alle anderen Völker dieser Erde: wie haben es live erlebt und noch leben Menschen, die bezeugen können, das es auch für die Arier &#8211; die damalige &#8220;nationale Elite&#8221; &#8211; nicht gut ausgeht.</p>
<p>Die Argumentation mit dem psychopathischen Element wirkt zu überzogen? Dazu verweise ich nur mal kurz auf die <a target="_blank" href="http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/02/38676/" >Mittelstandsnachrichten</a>:</p>
<p><strong>Der Industriedesigner Dionysius Tsoukalas, der um sein mageres Gehalt aufzubessern, in einem Cafe Überstunden machen muss, sagte der New York Times: „Meiner bescheidenen Meinung nach ist das alles verrückt. Sie haben 100 Milliarden Euro an Schulden weggenommen. Und wir haben einen neuen Kredit von 130 Milliarden bekommen. Warum machen wir das? Das ist verrückt.“</strong></p>
<p>Das wäre dann die heutige Botschaft an alle Konformisten und Karrieristen, eine Wahrheit, die ich als sehr nützlich erachte:</p>
<p>Am Ende werdet auch ihr eure eigene Kotze fressen, bis der Teller leer ist. Letztendlich ist das das Paradies der Psychopathen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/c2f42ef0d3d047da9537e363809f2a5e" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Nachrichten 24.02.2012</title>
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		<comments>http://www.nachrichtenspiegel.de/2012/02/24/nachrichten-24-02-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 08:35:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regenbogenbieger</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Aus meinem RSS-Reader kopiert: Da haben wir Karl Weiss über den Ölpreis, Politik und Peak Oil: „Als Italien im Jahr 1999 den Euro als Währung einführte, lag der Aussenhandelsüberschuss des Landes bei 22 Milliarden Dollar (in US-Zählweise: ‚billion Dollar’). Seitdem hat sich die Aussenhandelsbilanz Italiens dramatisch verschlechtert und liegt heute bei –36 Milliarden Dollar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Aus meinem RSS-Reader kopiert:</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.karl-weiss-journalismus.de/?p=1454" >Da haben wir Karl Weiss über den Ölpreis, Politik und Peak Oil</a>:</p>
<blockquote><p>„Als Italien im Jahr 1999 den Euro als Währung einführte, lag der Aussenhandelsüberschuss des Landes bei 22 Milliarden Dollar (in US-Zählweise: ‚billion Dollar’). Seitdem hat sich die Aussenhandelsbilanz Italiens dramatisch verschlechtert und liegt heute bei –36 Milliarden Dollar (In US-Zählweise ‚billion Dollar’). Obwohl diese Veränderung viele Gründe hat, einschliesslich der ansteigenen Importe aus China, war der Ölpreis-Anstieg der Hauptgrund. Obwohl die eingeführten Mengen um 388 000 Fässer (‚barrel’) täglich geringer sind als 1999, muss Italien heute etwa 55 Milliarden Dollar (billion Dollar) pro Jahr für Ölimporte zahlen, im Vergleich mit 12 Milliarden Dollar (‚billion Dollar’) im Jahr 1999. Das ist ein Wert in der Nähe des aktuellen Handelsbilanz-Defizits. Der Ölpreis ist sehr wahrscheinlich eine der wesentlichen Ursachen für die Euro-Krise im südlichen Europa, wo die Länder völlig von ausländischem Öl abhängen.“</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=17510&amp;css=print" >Die neue Rheinische Zeitung über Korruptionsmöglichkeiten in Deutschland:</a></p>
<blockquote><p>Der Zugang zu Dokumenten der öffentlichen Verwaltung ist gemäß Zivilpakt und der Rechtsprechung der Europäischen Konvention für Menschenrechte ein Menschenrecht, wird international als Voraussetzung für die Demokratie angesehen und ist wichtig im Kampf gegen Korruption. Die Haltung der deutschen Regierungen zu diesen Themen ist im Vergleich mit anderen Ländern äußerst fragwürdig.</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://duckhome.de/tb/archives/9882-Die-Bibel-soll-umgeschrieben-werden.html" >Jochen Hoff im Entenhaus über die Anpassung der Bibel an die heutige Zeit:</a></p>
<blockquote><p>Nachdem die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) des Herrn Kannegiesser von Gesamtmetall schon die Sprachhoheit über Begriffe wie sozial, gerecht und Verantwortung mit millionenschwerer Propaganda und kräftiger Unterstützung der wirtschaftsfaschistischen Medien übernommen hat, fordert nun <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Marlehn_Thieme" title="Marlehn Tieme aus dem Aufsichtsrat der Deutschen Bank"  target="blank">Marlehn Tieme aus dem Aufsichtsrat der Deutschen Bank</a> das die Verkündigung des Evangeliums, also schlußendlich die Bibel selbst <a href="http://www.dernewsticker.de/news.php?title=Statistik%3A+Million%E4re+zahlen+%FCberdurchschnittlich+viel+Kirchensteuer&amp;id=231782&amp;i=gisnbe" title="umgeschrieben wird"  target="blank">umgeschrieben wird</a>, damit sie endlich den Forderungen der &#8220;Funktionseliten&#8221; also den Forderungen der Reichen entspricht:</p>
<p><strong>&#8220;Die Kirche hat oftmals nur mit dem Finger auf Verantwortungsträger gezeigt&#8221;, erklärt EKD-Ratsmitglied Marlehn Thieme, die Direktorin der Deutschen Bank ist. Die Kirche müsse einsehen, dass es &#8220;Funktionseliten in dieser Gesellschaft&#8221; gibt. Es gelte, das Evangelium ihren Bedürfnissen entsprechend zu verkündigen. </strong></p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://grundrechtepartei.de/zweiklassenjustiz-sozialgericht-berlin-verfassungswidrige-ausnahmerichter-proben-den-unrechtsstaat/1682/" >Die Grundrechtepartei (wer auch immer das wieder ist) echauffiert sich über den Versuch, die Hartz4 Klageflut einzudämmen:</a></p>
<blockquote><p><strong>Von exekutiven Weisungen abhängige Richter auf Probe (Hilfsrichter) entscheiden am Sozialgericht Berlin in fast 50 Prozent aller Hartz-IV-Klagen mit dem Ergebnis von Nichturteilen. Die gesetzlichen Bestimmungen verbieten den Einsatz von Richter auf Probe als Einzelrichter oder Vorsitzende einer Kammer aus gutem Grunde, denn das Grundrecht auf den gesetzlichen Richter gemäß <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/101.html" title="Art. 101 GG"  target="_blank">Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG</a> erfordert einen persönlich und sachlich von Weisungen unabhängigen Richter gemäß <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/97.html" title="Art. 97 GG"  target="_blank">Art. 97 GG</a>.</strong></p>
<p>Dieses Grundrecht auf den gesetzlichen Richter ist jedoch am Sozialgericht Berlin unbekannt. Im Jahre 2011 wurden dort nach vorliegenden Informationen 47 Richter auf Probe und 67 Richter auf Lebenszeit für Hartz-IV-Verfahren eingesetzt. Tendenz steigend.</p>
<p>Persönlich und sachlich von Weisungen der Exekutive abhängige, willfährige Richter auf Probe entscheiden also in hoher Zahl ohne grundgesetzliche Grundlage in unzulässigen Ausnahmegerichten, ob einem Hartz-IV-Empfänger Recht gewährt wird. Zweiklassenjustiz und Bedarfsrecht – das Grundgesetz stört da nur.</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://blog.markusgaertner.com/2012/02/24/griechen-checkliste-sklaventum-oder-vertreibung/" >Markus Gaertner berichtet über das &#8220;<strong>Memorandum of Understanding on Specific Economic Policy Conditionality</strong>&#8220;, mit dem Griechenland endgültig ruiniert werden soll</a>:</p>
<blockquote><p>Die Gläubiger der EU haben den Griechen eine <a href="http://www.tovima.gr/files/1/2012/02/10/mnhmonioagglika.pdf"  target="_blank">Checkliste mit Reformaufgaben</a> überreicht, die es in sich hat. Satte 51 Seiten ist das “<strong>Memorandum of Understanding on Specific Economic Policy Conditionality</strong>” lang.</p>
<p>Es ist ein Grusel-Kabinett an Auflagen, die von der Schlankheitskur des Verwaltungsapparates über eine gepfefferte Steuerreform bis hin zu einer Straffung des Regierungsapparates reichen. Die Details sind so erstaunlich präzise ausgearbeitet, dass man sich fragt, warum nicht drinsteht, wie Herr Papademos seine Bleistifte auf den Tisch legt – wenn er ab April überhaupt noch einen hat.</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://principiis-obsta.blogspot.com/2012/02/die-weltoffentlcihekit-die-wahrheit.html" >Dazu passt der offene Brief von Mikis Theodorakis über die Zerstörung von Griechenland, den wir bei Gegenmeinung (wogegen eigentlich?) lesen können: </a></p>
<blockquote><p><em>Es gibt eine internationale Verschwörung mit dem Ziel der Vollendung der Zerstörung meines Landes. Sie begannen 1975 mit Ziel die neugriechische Kultur, sie fuhren mit der Perversion unserer neueren Geschichte und unserer nationalen Identität fort und versuchen jetzt, uns mit Arbeitslosigkeit, Hunger und Verelendung auch biologisch auszulöschen. Wenn sich das griechische Volk nicht vereint erhebt um sie zu aufzuhalten, ist die Gefahr der Auslöschung Griechenlands existent. Ich siedele sie in den nächsten zehn Jahren an. Von uns wird nur das Andenken an unsere Zivilisation und unsere Kämpfe für die Freiheit verbleiben.</em></p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://medien-luegen.blogspot.com/2012/02/die-suddeutsche-schwindelt-uns-dankbare.html" >&#8220;Medien-Lügen&#8221; über Medien-Lügen (inklusive eines Links zu der Liste der griechischen Steuersünder):</a></p>
<blockquote><p>Die Süddeutsche Zeitung nimmt also ein Bild und verkehrt es genau ins Gegenteil vom eigentlichen Geschehen. Damit hat sie einen anderen Beweis erbracht: Wenn man für die Troika Propaganda machen will muss man Bilder verfälschen, denn anscheinend findet man nicht mal eine kleine Gruppe von Leuten, die wirklich hinter den Zwängen der Merkozy-Diktatur stehen.</p>
<p>Warum sollten sie auch? Der Mindestlohn wurde auf 590 Euro Brutto (!) gesenkt, bei fast gleichen Lebenshaltungskosten in den Städten wie in Deutschland und Österreich. Die Griechen können von ihrer Arbeit nicht mehr leben, ganz zu schweigen von Pensionskürzungen und Sozialabbau. Doch während die griechischen Normalos all das über sich ergehen lassen müssen, leben ihre Reichen weiter in Saus und Braus. Sie haben ihr unmoralisch, meist aber sogar ungesetzlich angeeignetes Vermögen längst außer Landes geschafft, insgesamt 200 Milliarden Euro.</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://prekaer.info/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=9254&amp;Itemid=" >Prekaer.info (ne, kannte ich bisher auch nicht) bringt ein paar gute Gurken (Blödsinn, Gründe), NICHT bei Amazon zu kaufen:</a></p>
<blockquote><p>Nach den Kriterien unserer Jury hat sich der Versandhandel von Amazon Deutschland durch die Praxis preiswürdig erwiesen, insbesondere zu Boom-Zeiten wie der Vorweihnachtszeit 14-tägige unbezahlte Praktika vor eine Arbeitsaufnahme vorzuschalten. Dabei hat sich Amazon den eingesparten Lohn der Erwerbslosen über das jeweils zuständige Jobcenter als „Maßnahme zur Aktivierung und Wiedereingliederung“ bezahlen lassen.</p>
<p>Nicht unerwähnt lassen wollen wir auch einige problematische Geschäftspraktiken Ihres Unternehmens: Den Vorwurf, den Sozialstaat auszunutzen, der Erwerbslosen pauschal gemacht wird, reichen wir Amazon aus guten Grund weiter! Fast 1 Million Euro, die Sie durch Ihre Praxis der unbezahlten Praktika für Erwerbslose im Jahre 2010 laut der Regionaldirektion NRW der Arbeitsagentur an Löhnen gespart haben (10), ging zu Lasten des Steuer- und Beitragzahlers.</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/216905.schwarze-listen-im-eu-hinterzimmer.html" >Über die Datensammlungswut der EU, diesmal das &#8220;Frühwarnsystem FWS&#8221; (klingt wie ein Konstrukt aus einem schlechten SF-Film):</a></p>
<blockquote><p>Das Frühwarnsystem FWS ordnet Verdächtige in fünf Gefährlichkeitsstufen ein. W1 ist die unterste Stufe, W5 die höchste. In letztere Kategorie fallen Personen oder Unternehmen, eventuell ganze Staaten, die vom EU-Rat im Rahmen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik sanktioniert werden. Diese werden meist auch von den Vereinten Nationen angeprangert, weshalb sich hier weniger das Problem stellt, das der Europäische Bürgerbeauftragte, der Grieche Nikiforos Diamandouros, nun in Bezug auf das FWS in einem Verfahren verfolgt.</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=Vgyy0fTC3Mo" >Wahre Aussagen, ungefiltert im ORF (&#8230;und viel zu kurz):</a></p>
<blockquote><p>Offensichtlich gibt es seit einigen Wochen beim ORF einen verantwortungsbewussten &#8220;Mutbürger&#8221;, der den üblichen Filter der System-Medien, ein Stück weit geöffnet hat. Sie sehen hier einen Zusammenschnitt, der mit Abstand, ehrlichsten Diskussionsrunde, die im deutschsprachigen Fernsehen jemals zu sehen war. Dank Roland Düringer, der seit der letzten Sendung von &#8220;Dorfers Donnerstalk&#8221; (unfreiwillig) als DIE prominente Gallionsfigur der österreichischen Wahrheitsbewegung betrachtet werden darf, haben viele Zuseher erstmals von der Bandbreite der möglichen Szenarien gehört. Die teils emotionale Ausführung kombiniert mit der augenscheinlichen Ernsthaftigkeit, lassen keinen Zweifel offen und bestätigen dem Zuseher, dass wir hier tatsächlich seine persönliche &#8220;Wahrheit&#8221; vorgetragen bekommen. Unterstütz wird er dabei unter anderem von Konstantin Wecker.</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=Vgyy0fTC3Mo" ><img src="http://img.youtube.com/vi/Vgyy0fTC3Mo/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p><strong>Das Letzte:</strong></p>
<p><a target="_blank" href="http://proll.wordpress.com/" >Das Prollblog (unter den ersten Zehn meiner Lieblingswebseiten)</a> über die Macht der Masse:</p>
<p><a href="http://www.nachrichtenspiegel.de/wp-content/uploads/2012/02/power.gif" ><img class="size-full wp-image-13319 aligncenter" title="power" src="http://www.nachrichtenspiegel.de/wp-content/uploads/2012/02/power.gif" alt="" /></a></p>
<p><strong>Und das Allerletzte (in dieser Liste), der Bundespräsident der Herzen (das wird er wohl nicht mehr los):</strong></p>
<p>Bundespräsident der Herzen war Gauck doch auch mal, oder? Das lässt auf die nächste Amtszeit hoffen.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=urvK7_OCpjQ" ><img src="http://img.youtube.com/vi/urvK7_OCpjQ/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>ausgerutscht</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 04:50:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Chomyn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild des Tages]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<hr />
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		<title>Gauck Bundespräsident-Bisher unveröffentlichte Reaktionen</title>
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		<comments>http://www.nachrichtenspiegel.de/2012/02/23/gauck-bundesprasident-bisher-unveroffentlichte-reaktionen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 19:21:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Ullrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[BP Gauck]]></category>

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		<description><![CDATA[Unmittelbar nach dem Vorschlag Gauck zum Bundespräsidenten zu wählen, soll es wie im Video zu sehen, „zu dramatischen Reaktionen gekommen sein“. „Tausende Bundesbürger sollen nach Bekanntgabe dieses Vorschlages internationale Botschaften besetzt haben“. Zu Ihnen sprach der ehemalige Außenminister Genscher. Ob es sich bei dem Video um eine neue Intrige einer Partei im Bundestag handelt, wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unmittelbar nach dem Vorschlag Gauck zum Bundespräsidenten zu wählen, soll es wie im Video zu sehen, „zu dramatischen Reaktionen gekommen sein“.</p>
<p>„Tausende Bundesbürger sollen nach Bekanntgabe dieses Vorschlages internationale Botschaften besetzt haben“.</p>
<p>Zu Ihnen sprach der ehemalige Außenminister Genscher. Ob es sich bei dem Video um eine neue Intrige einer Partei im Bundestag handelt, wird zur Zeit vom Verfassungsschutz untersucht.</p>
<p>Wie aus Sicherheitskreisen verlautet, gilt die FDP nicht als Verfasser des Videos, da kein Interesse bestünde, das auch noch die letzten Wähler der FDP das Land verlassen könnten.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.youtube.com/watch?v=2bQQwQNwp_g" ><img src="http://img.youtube.com/vi/2bQQwQNwp_g/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
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		<title>am Tag danach</title>
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		<comments>http://www.nachrichtenspiegel.de/2012/02/23/am-tag-danach/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 04:47:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Chomyn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bild des Tages]]></category>

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		<description><![CDATA[Weitere interessante Artikel:23. Mai 2011 -- 14 Uhr 407. August 2010 -- HappyHorse8. April 2011 -- Hätte ich doch nicht so lange Geschwiegen13. Juli 2010 -- Nachrichtenflaute, Gangsterwirtschaft, die Schweiz, Europa und das Reich des Bösen23. August 2010 -- Evolutionsrelikt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<hr />
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<hr />
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		<title>Joachim Gauck und andere Gaukeleien: Deutschlands Seilschaften plündern das Land</title>
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		<comments>http://www.nachrichtenspiegel.de/2012/02/22/joachim-gauck-und-andere-gaukeleien-deutschlands-seilschaften-plundern-das-land/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 11:37:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eifelphilosoph</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantikbrücke]]></category>
		<category><![CDATA[deutsche Nationalstiftung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittwoch, 22.2.2012. Eifel. Wir kriegen einen neuen Präsidenten. Das ist so entschieden worden. Nachdem ein unbekannter Bankbeamter aus bis heute nicht klar ersichtlichen Gründen das Handtuch geschmissen hat, gab es einen bekannten Bankenkritiker, der leider zu wenig Geld für den Job hatte und deshalb gehen musste: "Freunde" hatten dem armen Mann zuviel zugesteckt, andere "Freunde" hatten das dann einfach mal veröffentlicht, während der Rest der "Freunde" ihn politisch fallen gelassen hatte. Jetzt gibt es einen ausgemachten Bankenfan: Joachim Gauck. Der soll ein guter Mann sein, sagt man. So eine Art Johannes Rau aus dem Osten. Manche meinen, er sein kein guter Mann - meistens kommen die aus dem Osten: er soll, laut <a href="http://www.taz.de/!54779/">TAZ</a>, die Gauckbehörde nicht gerade konstruktiv geleitet haben. Die Grünen mögen den Gauck auf einmal auch nicht mehr, siehe <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article13878478/Die-Gruenen-streiten-ploetzlich-ueber-Joachim-Gauck.html">Welt</a>:

<strong>Grummeln nach der Einigung: Grüne, Linke und Zuwanderer ziehen die Eignung Joachim Gaucks für das Amt des Bundespräsidenten in Zweifel. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele verlangte von Gauck am Dienstag Erklärungen zu Äußerungen über Hartz IV, die Occupy-Bewegung und den ehemaligen Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin.</strong>

Der <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,816601,00.html">Spiegel</a> springt sofort in die Bresche und schützt den Präsidenten: alles falsch zitiert, so heißt es dort auf einmal. Ein Blick in die Bloggerwelt zeigt: hier hat ein Qualitätsmedium ausnahmsweise mal recht - die Zitate zu Occupy, Sarrazin und Hartz IV sind übel aus dem Zusammenhang gerissen. So ein Umgang ist nicht fair. Dabei erscheinen die Zitate wieder in einem anderen Licht, wenn man einen weiteren  Zusammenhang sieht - ein Gauklertrick jagt halt den nächsten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittwoch, 22.2.2012. Eifel. Wir kriegen einen neuen Präsidenten. Das ist so entschieden worden. Nachdem ein unbekannter Bankbeamter aus bis heute nicht klar ersichtlichen Gründen das Handtuch geschmissen hat, gab es einen bekannten Bankenkritiker, der leider zu wenig Geld für den Job hatte und deshalb gehen musste: &#8220;Freunde&#8221; hatten dem armen Mann zuviel zugesteckt, andere &#8220;Freunde&#8221; hatten das dann einfach mal veröffentlicht, während der Rest der &#8220;Freunde&#8221; ihn politisch fallen gelassen hatte. Jetzt gibt es einen ausgemachten Bankenfan: Joachim Gauck. Der soll ein guter Mann sein, sagt man. So eine Art Johannes Rau aus dem Osten. Manche meinen, er sein kein guter Mann &#8211; meistens kommen die aus dem Osten: er soll, laut <a target="_blank" href="http://www.taz.de/!54779/" >TAZ</a>, die Gauckbehörde nicht gerade konstruktiv geleitet haben. Die Grünen mögen den Gauck auf einmal auch nicht mehr, siehe <a target="_blank" href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article13878478/Die-Gruenen-streiten-ploetzlich-ueber-Joachim-Gauck.html" >Welt</a>:</p>
<p><strong>Grummeln nach der Einigung: Grüne, Linke und Zuwanderer ziehen die Eignung Joachim Gaucks für das Amt des Bundespräsidenten in Zweifel. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele verlangte von Gauck am Dienstag Erklärungen zu Äußerungen über Hartz IV, die Occupy-Bewegung und den ehemaligen Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin.</strong></p>
<p>Der <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,816601,00.html" >Spiegel</a> springt sofort in die Bresche und schützt den Präsidenten: alles falsch zitiert, so heißt es dort auf einmal. Ein Blick in die Bloggerwelt zeigt: hier hat ein Qualitätsmedium ausnahmsweise mal recht &#8211; die Zitate zu Occupy, Sarrazin und Hartz IV sind übel aus dem Zusammenhang gerissen. So ein Umgang ist nicht fair. Dabei erscheinen die Zitate wieder in einem anderen Licht, wenn man einen weiteren  Zusammenhang sieht &#8211; ein Gauklertrick jagt halt den nächsten.</p>
<p>So ist der Herr Gauck Mitglied in zwei sehr erlauchten Gremien: zum einen der Atlantikbrücke, zum anderen der &#8220;deutschen Nationalstiftung&#8221;. Die Atlantikbrücke dürfte bekannter sein &#8211; zur Erinnerung hier etwas von den sehr empfehlenswerten <a target="_blank" href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=5806#h02" >Nachdenkseiten</a>:</p>
<p><strong>Alle Personen sind zu den Bilderberg-Treffen dabei als Privatpersonen eingeladen. Dagegen spricht nach meiner Kenntnis, dass deutsche Politiker auf Kosten des Steuerzahlers an den Treffen teilnehmen. Dagegen sprechen auch politische Schwenks, die unmittelbar nach Bilderbergtreffen politisch verwirklicht wurden. </strong><br />
<strong>Als Beispiel, auch wegen gewisser Ähnlichkeiten:</strong></p>
<p><strong> 1982 waren Kohl und Lambsdorff auf dem Bilderbergtreffen und nachfolgend wurde mit dem so genannten Lambsdorff-Papier als Auslöser die sozial-liberale Koalition beendet und von einer schwarz-gelben Koalition mit Kohl als Kanzler abgelöst.2005 waren Schröder und Merkel auf dem Bilderberg-Treffen (Schröder war offiziell nicht eingeladen und stand auch nicht auf der Teilnehmerliste). Unmittelbar nach dem Treffen verkündet Schröder, dass er über ein Misstrauensvotum gegen sich den Bundestag auflösen und Neuwahlen einleiten will. In der Folge wurde Merkel Bundeskanzlerin.</strong></p>
<p><strong> Die Bilderberg-Treffen sind nur eine von vielen Aktivitäten, die von Leuten ausgeführt werden, die hierfür nicht gewählt wurden. Dazu gehören die zahlreichen als Think Tanks oder Denkfabriken bezeichneten Organisationen, die in einem direkten oder indirekten Zusammenhang zu den Bilderbergern stehen, wie z. B. das Aspen Institut, die Atlantikbrücke und die Trilaterale Kommission, der Council on Foreign Relations, der Club of Rome und etliche weitere Institutionen und Stiftungen, die mit immensem politischen Einfluss ausgestattet sind. Ein direkter Zusammenhang besteht zu der ebenfalls von Rockefeller gegründeten Trilateralen Kommission, die auch wieder als harmloses Instrument politischen Austausches in der Öffentlichkeit ausgewiesen wird, während lt. Verschwörungstheorien ihr Einfluss größer als der westlicher Regierungen ist, einer Ansicht, der ich mich anschließe.</strong></p>
<p>Bei den Teilnehmern der Trilateralen Kommission finden wir auch den Herrn Köhler wieder, zusammen mit Ackermann, Biedenkopf, Schröder, Leisler-Kiep, Helmut Schmidt, Bill Clinton und George H.W.Bush.</p>
<p>Das ist jetzt mal wichtig, um die Zusammenhänge zu sehen. Der in der Parteispendenaffäre <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Walther_Leisler_Kiep" >sehr auffällig gewordene Walter Leisler-Kiep</a> ist  Ehrenvorsitzender der Atlantikbrücke, die er 16 Jahre lang geleitet hatte, Schmidt und Biedenkopf haben die deutsche Nationalstiftung gegründet. Schön, wie in Deutschland alles so zusammenhängt, oder?</p>
<p>Kommt noch besser: schauen wir uns die Atlantikbrücke einmal genauer an &#8211; zum Beispiel im Rahmen der <a target="_blank" href="http://wiki.bildung-schadet-nicht.de/index.php/Bertelsmann-kritische_Informationen_und_Materialien#Atlantik-Br.C3.BCcke" >Bertelsmannkritik</a>:</p>
<p><strong>&#8220;Dass von den Aktivitäten der Atlantik-Brücke wenig in der Öffentlichkeit bekannt wird, ist Absicht. Es ist kein Verein, der nach außen wirken will. Vielmehr wird in aller Stille agiert, was dem Verein zuweilen das Image eines Geheimbundes verleiht &#8211; und den Ruf eines elitären Clubs. Um eine Mitgliedschaft in der Atlantik-Brücke bewirbt man sich nicht, man wird dazu aufgefordert. So mag die Zahl von 360 Mitgliedern gering erscheinen, ihr Einfluss aber gilt als bedeutend. Die Atlantik-Brücke wird unterstützt von allen großen deutschen Unternehmen. Die Namensliste des Vorstands und Kuratoriums liest sich wie ein Who s who der Politik und Wirtschaft. Und auf der anderen Seite des Atlantiks engagieren sich nicht weniger einflussreiche Gesprächspartner.</strong></p>
<p>Man wird zur Mitgliedschaft aufgefordert &#8211; sieh mal einer an. Jeden will man da nicht drin haben &#8211; aber den Herrn Gauck. Worum es der Atlantik-Brücke geht? Um Lobbyarbeit für die reichsten Familien der USA:</p>
<p><strong>&#8220;Die USA wird von 200 Familien regiert und zu denen wollen wir gute Kontakte haben&#8221;, sagt der Vorstands-Chef der Atlantik-Brücke, Arend Oetker. Um Probleme effizient zu lösen, ist es eben hilfreicher, wenn sich die Entscheidungsträger persönlich kennen. Ein Missverständnis kann schnell mit einem Telefonanruf ausgeräumt werden &#8211; größere transatlantische Probleme, wie die US-Zölle auf Stahl, sorgen zwar auch innerhalb der Atlantik-Brücke für Stirnrunzeln. Die Freundschaft aber können sie nicht trüben.&#8221;</strong></p>
<p>Diese Freundschaften bestehen eben auch dann, wenn es einen aktiven Wirtschaftskrieg der US-Finanzelite gegen Europa gibt.<a target="_blank" href="http://www.lobbypedia.de/index.php/Atlantik-Br%C3%BCcke" > Lobbypedia</a> bringt dies auf den Punkt:</p>
<p><strong>Eingetragener Verein. Die deutsch-amerikanische Organisation ist ein logenähnlicher Interessenverband, dem führende Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Medien angehören, die über das gemeinsame Netzwerk gesellschaftspolitischen Einfluss nehmen und Kontakte pflegen. </strong></p>
<p>Über das gesamte Netzwerk wird gesellschaftspolitischer Einfluss genommen &#8230; und der Umbau der sozialen Bundesrepublik Deutschland zu einer US-Filiale durchgeführt?</p>
<p>Das amtierende Chef der Atlantikbrücke, <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Merz" >Friedrich Merz</a> (bekannt geworden durch seine Superhonorare für den Verkauf der WestLB oder seine viele Nebentätigkeiten, über die er lieber nicht reden wollte), arbeitet deshalb auch passenderweise für eine <a target="_blank" href="http://www.juve.de/nachrichten/namenundnachrichten/2011/08/mayer-brown-startet-in-dusseldorf-aus-fur-buros-in-koln-und-berlin" >US-Kanzlei</a>, die ihren Schwerpunkt dieses Jahr nach Düsseldorf verlegt hat. Was sie tun? Sie helfen Unternehmen, die Gesellschaft klein zu machen, siehe <a target="_blank" href="http://rsw.beck.de/CMS/?toc=JUS_Kanzleiprofile.002" >Beck.de</a>:</p>
<p><strong>Wir beraten Unternehmen vor allem im Gesellschaftsrecht, Bank- und Finanzrecht, Immobilienrecht, Steuerrecht, Kartellrecht sowie im Arbeits-, Prozess- und Wettbewerbsrecht.</strong></p>
<p>Wo die erfolgreich sind, verliert die Gemeinschaft, der deutsche Staat und der Bürger.</p>
<p>Es gibt auch eine schön-brisante Verschwörungstheorie zur Atlantikbrücke, siehe <a target="_blank" href="http://www.heise.de/tp/artikel/8/8114/1.html" >Telepolis</a>:</p>
<p><strong>Auf ihrer <a target="_blank" href="http://www.raf-phantom.de/" >Netzseite</a> verweisen die Autoren dann auf Parallelen zwischen der von der CIA gesteuerten italienischen Geheimloge P 2 und der &#8220;Atlantik-Brücke&#8221;: In ihr sei die gesamte wirtschaftliche, politische und publizistische Führungsschicht der Bundesrepublik versammelt. Und sie diene der USA als politisches Steuerungsinstrument in Deutschland, weil sie direkt an den amerikanischen Außenpolitik- und Geheimdienstapparat angebunden sei, und zwar über die beiden Einflussgruppen Council on Foreign Relations (CFR) und American Council on Germany. &#8211; Und allein das ist ja schon eine kleine Verschwörungstheorie wert &#8230;</strong></p>
<p><strong>Aber es kommt noch dicker: Denn auch die Kohl-Spendenaffäre wurde angeblich von der &#8220;Atlantik-Brücke&#8221; angezettelt und letztlich mit dem vorzeitigen Abgang der CDU-Führung gelöst. Fast alle Schlüsselfiguren des Parteispendenskandals sind nämlich tatsächlich in dem Verein organisiert, neben Walther Leisler Kiep auch der Waffenhändler Karlheinz Schreiber und Casimir Prinz zu Sayn-Wittgenstein.</strong></p>
<p>Ungeheuerlich, oder? Gut, das die &#8220;Qualitätsmedien&#8221; die Verschwörer durch Verhängung eines Verschwörungstabus schützen &#8211; wir könnten ja nicht mehr ruhig schlafen &#8211; so wie jener Autor, der aus der Theorie einen Spielfilm gemacht hatte:</p>
<p><strong>Obwohl auch Gansel zuvor ein wenig an der Verschwörungstheorie mitgestrickt hat. Dem Kölner Express erzählte er: &#8220;Ich wurde während der Recherche massiv bedroht. Ich habe Sätze gehört wie Wenn Sie das verfilmen, können Sie Ihr Leben lang nie wieder ohne Angst ein Auto starten&#8217;&#8221;</strong></p>
<p>Ist jetzt der Moment gekommen, wo man fragen darf, warum die Atlantikbrücke sich gerade den Gauck ausgeguckt  hatte?</p>
<p>Im Balkanforum erfahren wir einiges über die inoffiziellen Geschäftsaktivitäten der <a target="_blank" href="http://balkanblog.org/2008/09/26/kaspar-verein-atlantik-brucke-ev/" >Atlantik-Brücke</a>:</p>
<p><strong>Neben den vorgenannten Zielen dient die Atlantikbrücke einflußreichen Kreisen aus Politik, den Medien und der Wirtschaft zum diskreten Aushandeln von nur noch als kriminell zu bezeichnenden Geschäftsaktivitäten – sowohl alle Beteiligten in der Affäre um den Waffenhändler Schreiber wie auch die Drahtzieher der skandalumwitterten Privatisierung der Leuna-Werke und der ostdeutschen Werften (Vulkan-Affäre) waren Mitglieder des verschwiegenen „old boy network“. Genannt seien nur die Namen Karl-Heinz Schreiber, Holger Pfahls und Dieter Holzer, bzw. Birgit Breuel als Treuhandchefin, Atlantikerin und Nachfolgerin der durch Mord aus dem Weg geräumten Carsten Rohwedder, nur weil dieser „nicht schnell genug“ privatisierte, um die ostdeutschen Werte in den Rachen der westalliierten Investmentgesellschaften zu schaufeln.</strong></p>
<p>Und das mitten in Deutschland? Oh &#8211; es kommt aber noch besser &#8230; wenn wir den Blick auf die deutsche Nationalstiftung wenden. Auch hier ist der Gauck Mitglied &#8211; Netzwerke und Seilschaften brauchen halt Personal, das sich für die Durchführung ihrer Ziele eignet. Während die Atlantik-Brücke hinter verschlossenen Türen arbeitet, legt die <a target="_blank" href="http://www.nationalstiftung.de/pdf/Thesen.pdf" >deutsche Nationalstiftung</a> ihre Interessen offen dar:</p>
<p><strong>Wir brauchen in Deutschland politische Schritte mit einer längeren Perspektive. Folgende wichtige Komponenten sind für die Gesundung Deutschlands nötig: </strong><br />
<strong> Umbau der Sozialversicherung; </strong><br />
<strong> Renovierung der öffentlichen Finanzwirtschaft; </strong><br />
<strong> längeres Anhalten der Realeinkommen; </strong><br />
<strong> Verzicht auf weitere DM-Aufwertungen; </strong><br />
<strong> eine umfassende Deregulierung auf allen Gebieten.</strong></p>
<p>&#8220;Umfassende Deregulierung auf allen Gebieten&#8221; &#8230; das werden die Banken gern hören. &#8220;Anhalten der Realeinkommen&#8221; &#8230; dabei ist man schon sehr erfolgreich. Die DM ist schon weg &#8211; da wird nichts mehr aufgewertet, die Sozialversicherung nimmt nur noch Beiträge ein, zahlt aber kaum noch was aus (was zu &#8220;Gewinnen&#8221; der Bundesanstalt für Arbeit führt, Gewinne, für die man verdiente Parteikämpfer mit Pöstchen versorgen kann).</p>
<p>Auch sonst haben die auffällige Schwerpunkte: neben den Jugendprojekten findet man unter &#8220;weiteren Projekten&#8221; nur ein einziges:  Zusammenarbeit mit der Führungsakademie der Bundeswehr. Das ist natürlich völlig unbedenklich. Immerhin leben wir im Zeitalter der &#8220;<a target="_blank" href="http://www.nationalstiftung.de/projekte.php?PHPSESSID=e8cc53d86ba95db7fa87e1130bfd366d" >zivil-militärischen Zusammenarbeit</a>&#8220;, die unser Leben <a target="_blank" href="http://www.bo-alternativ.de/friedensplenum/2010/04/15/%E2%80%9Ezivil-militarische-zusammenarbeit/" >ganz neu prägen wird</a>:</p>
<p><strong> Der Begriff ist ein klassischer Euphemismus, steht er doch für Militarisierung – für die Präsenz des Militärs in allen Bereichen gesellschaftlichen Lebens. </strong></p>
<p>Fügt man nun die Puzzlestückchen zusammen, so kann einem schnell mulmig werden: alle Anzeichen für einen potentiellen Staatsstreich sind vorhanden &#8211; zumindest sind Absicherungen zu erkennen, das bestehende Umverteilungssystem unter allen denkbaren Umständen schützen zu können.</p>
<p>Wozu man nun noch einen Gauck braucht?</p>
<p>Nun &#8211; die<a target="_blank" href="http://www.fr-online.de/politik/joachim-gauck-differenzen-mit-dem-linken-spektrum,1472596,4470846.html" > Frankfurter Rundschau</a> zitiert ihn hier &#8230; hoffentlich vollständig:</p>
<p><strong>Für ihn sei der Wert der Freiheit von allergrößter Bedeutung. Das sehe man im linken Spektrum zuweilen ganz anders, weil dort Werte wie Solidarität und staatliche Fürsorglichkeit vertreten würden.</strong></p>
<div>
<p><strong>Gauck sagte, Freiheit sei anstrengend und schwierig. Er kritisierte, für viele bestehe Glück darin, dass es ihnen morgen materiell besser gehe als heute. Diese Reduzierung des Lebensglücks auf Wohlfahrt und Wohlstand halte er für kindisch.</strong></p>
</div>
<p>Stimmt. Lebensglück lässt sich nicht auf Wohlfahrt und Wohlstand reduzieren &#8211; aber Armut, Hunger, Kälte und Ausgrenzung aus der menschlichen Gemeinschaft sind für viele nicht-asketisch geprägte Menschen auch nicht gerade glücksfördernd. Lasst uns aber mal weggehen von dem kindischen Gerede der Sozialromantiker &#8211; hin zu den wirklichen Machern der Gesellschaft. Auch hier hat Gauck eine Meinung:</p>
<p><strong>Zur schwierigen Haushaltssituation der Republik und der Staatsverschuldung sagte Gauck, es sei nicht zu erwarten, dass Politiker die Motoren dieser &#8220;dringend notwendigen öffentlichen Debatte sein werden&#8221;. Die Politik müsse lernen, deutlich über den nächsten Wahltermin hinaus zu denken. Es sei Aufgabe der Bürger und Intellektuellen, Schwung in diese Diskussion zu bringen. Die Politik stehe öffentlichen Konflikten ungeheuer furchtsam gegenüber.</strong></p>
<p>Ob er deshalb einfach mal so in die Atlantikbrücke eingeladen worden ist? Die bringen ja auch Schwung ins Land &#8211; Leiharbeit, massive Kürzungen im Sozialbereich, Auslandseinsätze der Bundeswehr als Hilfstruppen der USA, massive Staatsverschuldung zur Rettung der Profite der US-Konzerne oder zur luxuriösen Suventionierung maroder Wirtschaftszweige &#8230; wie langweilig wäre unser deutsches Leben, wenn wir diesen Schwung nicht hätten!</p>
<p>Man sieht &#8211; man braucht die &#8220;bösen&#8221; Zitate über Gauck nicht, um ihn unheimlich zu finden. Erstmal gibt es genug andere &#8211; und außerdem bewegt er sich in seltsamen Kreisen &#8230; in Kreisen, in denen man die Vorstellung einer Welt ohne Diktatur der Märkte  &#8221;kindisch&#8221;, &#8220;albern&#8221; und &#8220;romantisch&#8221; findet.</p>
<p>Mein Hauptkritikpunkt an Gauck wäre jedoch der gleiche wie der an Merkel: Menschen, die ihr Leben lang in einer Diktatur gelebt haben, fehlt jegliche Erfahrung und jegliches Maß dafür, wenn eine Demokratie durch die Feinde der offenen Gesellschaft überrollt wird, wenn Netzwerke und Interessengruppen die Freiheit missbrauchen, um sich durch Absprachen und Kartelle das Volksvermögen anzueignen. Bis die beiden Ossis merken, das der goldene Westen bald nur noch aus Messing ist, ist es zu spät.</p>
<p>Dabei würde es reichen, den <a href="http://www.nachrichtenspiegel.de/wp-admin/post-new.php" >&#8220;Spiegel&#8221;</a> zu lesen und zu verstehen, um zu merken, woher der Wind weht:</p>
<p><strong>Stoppt die 130-Milliarden-Überweisung!</strong></p>
<p><strong>Griechenland ist pleite. Das Land braucht nicht 50 oder 70, sondern 100 Prozent Schuldenerlass, soll es wirtschaftlich wieder auf die Beine kommen. Doch das Hilfspaket, das die Euro-Finanzminister heute Nachmittag absegnen sollen, hilft nicht in erster Linie den Griechen, sondern ihren Gläubigern. </strong></p>
<p>Das ist mal eine Riesenbeute, oder? Alles andere als kindisch, albern und romantisch. Der größte Bankraub der Geschichte auf Kosten der europäischen Union. Da wird auch wieder viel &#8220;Bakschisch&#8221; fließen, viel hinter verschlossenen Türen verhandelt werden &#8211; die Strukturen sind ja da und äußerst erprobt. Und zur Sicherung der Beute <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,816644,00.html" >schafft die Bundeswehr jetzt noch mehr Drohnen an</a>, um die flächendeckende Beobachtung des Landes zu ermöglichen.</p>
<p>Nach <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leuna-Aff%C3%A4re" >Leuna</a> und <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bremer_Vulkan" >Vulkanwerft</a> (wie eigentlich der ganzen Verschleuderung der DDR) ein weiterer Coup jener Menschen, die in aller Munde sind &#8211; über die man aber nicht reden darf.</p>
<p>Und für die wird Gauck augenscheinlich der ideale Präsident zu sein. Der wird alles unterschreiben, was den Interessen von Atlantikbrücke und deutscher Nationalstiftung nützt &#8211; oder?</p>
<p>Vielleicht &#8230; irre ich mich da aber auch. Ich will es hoffen.</p>
<p>PS: und nicht vergessen &#8211; am <a href="http://www.nachrichtenspiegel.de/2012/02/16/erster-nationaler-kaufnix-tag-4-juli-2012/" >4.Juli 2012 ist nationaler Kaufnix-Tag</a>. Wer Atlantikbrücke und deutscher Nationalstiftung mal etwas Handfestes  zum Nachdenken geben möchte, sollte den Tag nicht ungenutzt verstreichen lassen.</p>
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<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/627f1a6c5ad641eb8e2201fafcdd661e" width="1" height="1" alt=""></p>
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		<title>Und dann war da noch Klaus Ernst und der Parteivorstand der Linken</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 09:31:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regenbogenbieger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltagsterror]]></category>
		<category><![CDATA[Die Linke]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerkschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Ernst]]></category>
		<category><![CDATA[Oskar Lafontaine]]></category>
		<category><![CDATA[Unwählbar]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Jochen Hoff &#160; Es ist kein Geheimnis, dass ich und viele Andere Oskar Lafontaine nicht mehr über den Weg trauen, seit er bei den Sozialdemokraten die Brocken hingeschmissen hat, anstatt für seine Position und die Menschen in diesem Land zu kämpfen. Einmal ein Verräter bedeutet für Leute wie mich, immer ein Verräter. Daran kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address>Von <a target="_blank" href="http://www.duckhome.de/tb/authors/1-Jochen-Hoff" >Jochen Hoff</a></address>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>Es ist kein Geheimnis, dass ich und viele Andere Oskar Lafontaine nicht mehr über den Weg trauen, seit er bei den Sozialdemokraten die Brocken hingeschmissen hat, anstatt für seine Position und die Menschen in diesem Land zu kämpfen. Einmal ein Verräter bedeutet für Leute wie mich, immer ein Verräter. Daran kann Lafontaine nichts mehr ändern und will es vermutlich auch gar nicht, weil ihn meine Meinung nicht sonderlich interessieren dürfte. Allerdings muss ich Oskar Lafontaine immer mal wieder loben, weil er kluge Dinge sagt und damit Menschen zum Nachdenken anregt. Ein solcher Beitrag war auch sein Vorschlag Georg Schramm als Kandidaten der Linkspartei für die Wahl des Bundespräsidenten vorzuschlagen. Ein wunderbares Stück Realsatire, das ja vor allem einen tollen Hintergrund durch Schramm selber hat.</p>
<p>Das hätte man schön so stehen lassen können und die intelligenten Menschen in diesem Land, also eigentlich das klassische Wählerpotenzial der Linken hätten begriffen, fein gelächelt und sich gefreut, während der politische Gegner sich darüber mokiert hätte, das Schramm eine Verunglimpfung des ach so tollen Amtes des Bundespräsidenten bedeutet, was natürlich nicht stimmt weil Schramm dieses Land liebt und deshalb so stark leidet. Aber leider hat die Linke keinen intelligenten Parteivorsitzenden sondern Klaus Ernst, eine Gewerkschaftsfunktionär, dessen Innovationsfähigkeit sich auf das Erstellen neuer Antragsformulare beschränkt, die dazu dienen sollen weitere Antragsformulare anzufordern&#8230;</p></blockquote>
<p><a target="_blank" href="http://duckhome.de/tb/archives/9878-Und-dann-war-da-noch-Klaus-Ernst-und-der-Parteivorstand-der-Linken.html" >Hier klicken zum weiterlesen und um ein paar nette Videos zu schauen</a>.</p>
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