<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:blogger='http://schemas.google.com/blogger/2008' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-9144680</id><updated>2024-09-06T06:56:51.499+02:00</updated><title type='text'>Naturtagebuch</title><subtitle type='html'>Gedanken zur Jahreszeit, zur Natur, zu Pflanzen und Tieren</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default?alt=atom'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default?alt=atom&amp;start-index=26&amp;max-results=25'/><author><name>Gernot H.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12223427348430014168</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>166</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9144680.post-657806719353661640</id><published>2007-08-08T22:45:00.000+02:00</published><updated>2008-11-14T02:28:02.080+01:00</updated><title type='text'>Sommer in der Stadt</title><content type='html'>Wären da nicht die munteren und überaus zutraulichen Meisen, mein kleiner Garten wäre nicht mehr als eine dreidimensionale Fototapete. Es blühen mittlerweile einige Blumen, selbst zwei Rosenstöcke sind angewachsen und gedeihen, Blumentöpfe sind befüllt, nicht nur mit Blumen sondern auch mit Kräutern und an der Hauswand versuche ich es mit Tomaten.&lt;br /&gt;Einen richtigen Plan zur Umgestaltung der paar Quadratmeter Grün hatte ich nie&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiH1hgQ0e9_1xFs0f0JipN7ApPnOJAODM6K65r2QVCSAA0P099aWthRybNMpLntM0IBNfphyphenhyphenTA3TkWxleJiCZLXCjP1t8fPoSUoOyiWTMiUj-9VL9auMowIaaS7LA035bGUQEHO/s1600-h/wei%C3%9Fe+Rosen.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0pt 0pt 0px 10px; float: right; cursor: pointer;&quot; src=&quot;https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiH1hgQ0e9_1xFs0f0JipN7ApPnOJAODM6K65r2QVCSAA0P099aWthRybNMpLntM0IBNfphyphenhyphenTA3TkWxleJiCZLXCjP1t8fPoSUoOyiWTMiUj-9VL9auMowIaaS7LA035bGUQEHO/s200/wei%C3%9Fe+Rosen.jpg&quot; alt=&quot;&quot; id=&quot;BLOGGER_PHOTO_ID_5096437937696237106&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;, vertrete ich doch die Meinung, daß sich auch ein Garten entwickeln muß und dafür braucht es Zeit.&lt;br /&gt;Doch daß sich unter meinem Garten die Tiefgarage befindet, die Erdauflage daher weniger als einen Meter stark ist, verändert die Ausgangslage erheblich.&lt;br /&gt;Der Vorteil ist, ich muß nicht all zu oft rasenmähen. Das war&#39;s dann aber schon wieder. Die Nachteile sind grundsätzlicher und, wie ein Wortwitz, tiefgehender. Der Nährstoff- und vor allem der Wasserhaushalt entsprechen einem Extremstandort, was eigentlich fundamentale Auswirkungen auf die Auswahl der Bepflanzung haben hätte sollen. Meinen Vorgängern war es egal und ich wußte es zuerst nicht. Nun versuche ich natürlich zu kompensieren, zum Beispiel durch kurzes, dafür aber häufigeres Gießen. Aber viel entscheidender, wenn auch zur Zeit noch kaum bemerkbar, ist das Verwerfen bisheriger Gestaltungsvorstellungen.&lt;br /&gt;Jetzt ist einmal beobachten angesagt. Was entwickelt sich wo und wie, was soll und was muß verändert werden. Ich habe nicht vor, gegen die Natur zu arbeiten und schön langsam entsteht ein neues Bild wie mein Garten einmal aussehen soll.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/feeds/657806719353661640/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/9144680/657806719353661640?isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/657806719353661640'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/657806719353661640'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/2007/08/sommer-in-der-stadt.html' title='Sommer in der Stadt'/><author><name>Gernot H.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12223427348430014168</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEiH1hgQ0e9_1xFs0f0JipN7ApPnOJAODM6K65r2QVCSAA0P099aWthRybNMpLntM0IBNfphyphenhyphenTA3TkWxleJiCZLXCjP1t8fPoSUoOyiWTMiUj-9VL9auMowIaaS7LA035bGUQEHO/s72-c/wei%C3%9Fe+Rosen.jpg" height="72" width="72"/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9144680.post-4501428289364127621</id><published>2007-01-03T12:03:00.000+01:00</published><updated>2007-01-03T12:13:37.453+01:00</updated><title type='text'>In der Stadt</title><content type='html'>Nach persönlich turbulenten Zeiten, bin ich nun in der Stadt gelandet. Zwar verfüge ich über einen eigenen kleinen Garten und auch rundherum prägen Gartenanlagen das Bild, doch werden sich nun meine Naturbeobachtungen wohl drastisch verändern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich habe ich in meinem kleinen Garten wieder ein Futterhäuschen für die hier gebliebenen Vögel aufgestellt - auch wenn die für die Jahreszeit viel zu hohen Temperaturen ein Füttern nicht unbedingt notwendig machen. Trotzdem hängt es nun auf einem Ast, schaukelt im Wind, ist mit Sonnenblumenkernen befüllt und manchmal sogar von der Sonnen beschienen.&lt;br /&gt;Wie es ja zu erwarten war, haben sich bis jetzt nicht die vielen unterschiedlichen Vogelarten eingestellt, die ich an meiner letzten Adresse im Wienerwald beobachten konnte. Immer wieder zu sehen sind Kohl- und Blaumeisen und gelegentlich erscheinen einige Spatzen. Doch in der Umgebung konnte ich, neben den überall anzufindenden Saatkrähen, auch schon einen kleinen Kleiber (Spechtmeise) und einen Buntspecht beobachten.&lt;br /&gt;Es gibt sie also auch hier, meine gefiederten Freunde!</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/feeds/4501428289364127621/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/9144680/4501428289364127621?isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/4501428289364127621'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/4501428289364127621'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/2007/01/in-der-stadt.html' title='In der Stadt'/><author><name>Gernot H.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12223427348430014168</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9144680.post-115916892180803330</id><published>2006-09-25T08:32:00.000+02:00</published><updated>2006-09-25T20:19:42.556+02:00</updated><title type='text'>Vom Sterben</title><content type='html'>Der Kreis hat sich geschlossen.&lt;br /&gt;Vor elf-einhalb Jahren hat es in der Form eines kleinen, hilflosen, noch blinden Welpen begonnen und nun ist es für eine schöne, intelligente, doch seit ein paar Monaten kranke Hundepersönlichkeit zu Ende gegangen. Elf-einhalb Jahre, doch noch immer viel zu früh und der Wunsch nach noch einigen gemeinsamen Jahren hat sich somit nicht erfüllt.&lt;br /&gt;Carhu, meine Malamut-Hündin, hat ihren Kampf gegen den Krebs verloren, wir haben ihr Leiden beendet und nun ist sie tot, liegt begraben in der Erde und zurück bleibt nur mehr die Erinnerung.&lt;br /&gt;Ich hätte sie gerne von alleine sterben lassen, doch nach Absprache mit meiner Tierärztin haben wir sie letztendlich getötet. Die Aussicht auf ein noch tagelanges, immer schlimmer werdendes Leiden hat mich überzeugt. Eine Betäubungsspritze, damit verbunden ein tiefes Einschlafen und nach wenigen Minuten die Todesspritze. Ein paar Mal noch tiefes Luftholen, das schon fast mehr wie Seufzer klang und dann - Ruhe, nichts mehr. Nichts, was wir wieder rückgängig machen hätten können.&lt;br /&gt;Nicht, daß ich glaube falsch gehandelt zu haben, doch frage ich mich ob gewisse Prozesse des Lebens, das beste Beispiel ist wohl die Geburt, nicht einfach zwangsläufig mit Schmerzen verbunden sind, ja verbunden sein müssen?&lt;br /&gt;Übergänge, Transformationsprozesse, die, warum auch immer, so große Veränderungen mit sich bringen, daß sich vielleicht nur durch starke, schmerzhafte Prozesse diese Transformation bewerkstelligen läßt.&lt;br /&gt;In unserer Spaß und Freude-Gesellschaft wird Schmerz unter allen Umständen vermieden und ausgeschaltet. Ob wir uns damit selbst etwas Gutes tun? Und in diesem Bestreben Leiden zu vermeiden, ja zu verunmöglichen, frage ich mich allen Ernstes, ob ich als Mensch nicht willkürlich in einen Prozeß eingegriffen habe, der einfach noch nicht zu Ende gewesen war. Habe ich Carhu den Übergang wirklich erleichtert, habe ich ihr wirklich geholfen, oder war es mehr ein Beruhigen der eigenen Befindlichkeit?&lt;br /&gt;Die Augen eingefallen, die Zunge schlaff aus dem Maul hängend, der Körper noch warm und weich, Urin tritt unkontrolliert aus - mehr ist danach nicht. Noch wirkt alles so lebendig und ist doch so, wie es nie zuvor gewesen ist. Man meint sogar noch den Brustkorb sich heben und senken zu sehen. Erst langsam wird der Körper kalt und dann auch starr - das hat dann nichts mehr mit Leben zu tun, da wird es klar, daß Leben ein so selbstverständliches und doch so unbegreifliches Mysterium ist.&lt;br /&gt;Was der Tod bringt, außer Kummer für die, die zurückgelassen werden, weiß ich nicht, doch wünsche ich mir einen besseren, weil vertrauteren Umgang mit dem Sterben. Ich war schon auf vielen Begräbnissen, doch dies war das erste Sterben, das ich begleiten durfte.&lt;br /&gt;Es läßt mich tief beeindruckt und mit vielen Fragen zurück.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/feeds/115916892180803330/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/9144680/115916892180803330?isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/115916892180803330'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/115916892180803330'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/2006/09/vom-sterben.html' title='Vom Sterben'/><author><name>Gernot H.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12223427348430014168</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9144680.post-115916915429215069</id><published>2006-09-21T09:22:00.000+02:00</published><updated>2006-09-25T09:34:57.610+02:00</updated><title type='text'>Carhu</title><content type='html'>&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/1600/Carhu%20im%20Gr%3F%3Fnzeug%20sw.0.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0px auto; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 453px; height: 293px;&quot; src=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/400/Carhu%20im%20Gr%3F%3Fnzeug%20sw.jpg&quot; alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;25.01. 1995 - 21. 09. 2006&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/feeds/115916915429215069/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/9144680/115916915429215069?isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/115916915429215069'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/115916915429215069'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/2006/09/carhu.html' title='Carhu'/><author><name>Gernot H.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12223427348430014168</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9144680.post-115684800732856659</id><published>2006-08-29T12:22:00.000+02:00</published><updated>2006-08-29T12:41:29.753+02:00</updated><title type='text'>Ein kurzer Sommer</title><content type='html'>&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/1600/Schwalben.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0pt 0pt 0px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 169px; height: 113px;&quot; src=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/200/Schwalben.jpg&quot; alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Durch eine hartnäckige Virusinfektion war ich nun über einen Monat krank und von der zu Beginn meiner Erkrankung herrschenden Hitzewelle, ist nichts mehr übrig geblieben. Aus dem schwül-heißen Hochsommer ist ein bereits merklich kühler und regennasser Frühherbst geworden. Erste Pilze wachsen, schon werden manche Blätter braun und fallen ab, die Samen reifen an den Bäumen und als wichtigster Hinweis darauf, daß etwas vorübergegangen ist, die Schwalben fehlen. Sie haben sich schon wieder auf ihren langen Weg in den Süden gemacht. Abgesehen von den nun wieder häufigen Regenwolken, ist der Himmel still und leer geworden. Kein munteres Zwitschern ist mehr zu hören, keine kunstvollen Flugmanöver sind zu beobachten. Nun ziehen wieder Wolken und der Wind fährt wieder unsanft in die Zweige.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/feeds/115684800732856659/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/9144680/115684800732856659?isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/115684800732856659'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/115684800732856659'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/2006/08/ein-kurzer-sommer.html' title='Ein kurzer Sommer'/><author><name>Gernot H.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12223427348430014168</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9144680.post-115684381946505779</id><published>2006-08-22T11:06:00.000+02:00</published><updated>2006-08-29T12:21:38.816+02:00</updated><title type='text'>Iktomi - die Spinne</title><content type='html'>&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/1600/spider%20gr.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0pt 10px 0px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 224px; height: 151px;&quot; src=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/200/spider%20gr.jpg&quot; alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;August ist für mich der Kreuzspinnenmonat.&lt;br /&gt;Und der Kreuzspinnenmonat verweist auf das Zuendegehen des Sommers und den nahenden Beginn des Herbstes.&lt;br /&gt;Im August hängen die großen, zarten Spinnennetze zwischen den Ästen oder gar Bäumen und gehe ich querfeldein, passe ich auf, keines dieser wunderbaren Gebilde durch meine Bewegungen zu zerstören. Viele sind eher klein und in Bodennähe, doch manche spannen sich von Stamm zu Stamm und man fragt sich, wie diese kleinen Tiere das wohl bewerkstelligt haben. Ihre Kunstfertigkeit ist einfach beeindruckend.&lt;br /&gt;Früher waren mir Spinnen nicht ganz geheuer und über Kreuzspinnen sind sowieso diverse Gerüchte im Umlauf. Es ist für unsere Gesellschaft bezeichnend, daß wir nichts Positives über diese Wesen zu berichten haben.&lt;br /&gt;Darum war es für mich zuerst verwunderlich in indianischen Geschichten von einem schlauen Wesen zu hören, genannt Iktomi, die Spinne, das mit Späßen und Streichen den Menschen und andere Lebewesen an der Nase herumführt. Dieser ganz andere Zugang war aber auch befreiend. Befreiend von der Last all des Negativen, das diesem Wesen anhaftet.&lt;br /&gt;Es öffnet sich dann für mich immer eine andere, schönere Welt, in der Lebewesen mit Respekt begegnet wird. In der auch die vielen Fähigkeiten und Besonderheiten der Tiere gewürdigt werden.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/feeds/115684381946505779/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/9144680/115684381946505779?isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/115684381946505779'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/115684381946505779'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/2006/08/iktomi-die-spinne.html' title='Iktomi - die Spinne'/><author><name>Gernot H.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12223427348430014168</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9144680.post-115006186444215590</id><published>2006-08-18T11:37:00.000+02:00</published><updated>2006-08-29T12:09:12.320+02:00</updated><title type='text'>Der große Baum</title><content type='html'>In den heutigen fortstwirtschaftlich intensiv genutzten Wäldern werden möglichst einheitliche, dichtgedrängte Baumbestände herangezogen und es bleibt wenig Raum für einzelne Bäume sich ihrer Art gemäß zu entfalten. Eine Buche im waldbaulich vorgegebenen dichten Verband ist schmal und hoch, kleinkronig und hat mit dem, wie Buchen sein könnten nur mehr wenig gemein.&lt;br /&gt;&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/1600/die%20buche.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;&quot; src=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/200/die%20buche.jpg&quot; alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Umso beeindruckender ist es, wenn sich plötzlich der Raum weitet und eine stattliche Rotbuche, an die dreißig Meter hoch, Platz für sich beansprucht - 30 Schritte im Durchmesser - 30 Schritte ohne auf einen anderen Baum zu treffen, 30 Schritte freie, behütete Fläche, 30 Schritte pastorale, beschirmte Baumherrlichkeit, 30 Schritte in deren Mitte ein Lebewesen steht, das mehrere hundert Jahre alt werden kann, 30 Schritte gedämpften, gebrochenen Lichts, 30 Schritte unter einer weit ausladenden Baumkrone, die sich elegant, ja fast zart ausbreitet, 30 Schritte die einen einladen sich zu lagern, hinzulegen und zu essen oder zu spielen, unter einem mächtigen grünschimmernden Laubdach.&lt;br /&gt;Es ist einfach ein besonderer Ort. Ein Ort der zu so Vielem einlädt, den man aber auch demütig wieder verläßt, um seine Stille, um seine Erhabenheit nicht zu stören.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/feeds/115006186444215590/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/9144680/115006186444215590?isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/115006186444215590'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/115006186444215590'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/2006/08/der-groe-baum.html' title='Der große Baum'/><author><name>Gernot H.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12223427348430014168</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9144680.post-115460900594237991</id><published>2006-08-03T14:23:00.000+02:00</published><updated>2006-08-05T13:22:00.763+02:00</updated><title type='text'>Paradies Garten?</title><content type='html'>Eine Krankheit zwingt mich das Bett zu hüten und in den vergangenen Tagen blieben die Fenster aufgrund der herrschenden Hitze tagsüber geschlossen. Nun sind Wolken und Regen gekommen und es ist angenehm kühl geworden.&lt;br /&gt;So lag ich gestern im Bett, das Fenster war weit geöffnet und von draußen drangen vertraute, mich merkwürdig beruhigende und gleichzeitig erheiternde Geräusche ins Innere des Zimmers. Krächzende, schnarrende Eichelhäher, die sich in den nahen Bäumen herumtrieben.&lt;br /&gt;&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/1600/Bl%3F%3Ftter.3.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0pt 10pt 0px 0px; float: left; cursor: pointer; width: 158px; height: 110px;&quot; src=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/200/Bl%3F%3Ftter.3.jpg&quot; alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Etwas ungewöhnlich für die Jahreszeit, stellen sie sich doch meist erst im Herbst in den Gärten ein, wenn es schon ruhiger geworden ist und sich nicht mehr so viele Menschen in ihnen aufhalten, andererseits aber die Sämereien schon reif an den Zweigen hängen.&lt;br /&gt;Nach den drückenden Tagen ist nun mit dem kühleren Wetter und dem Besuch der Eichelhäher eine Ahnung eines schönen Herbstes in mir aufgestiegen, eines Herbstes in einer großen Parkanlage, naturnah und doch nicht unberührt, ohne Menschen und doch nicht völlig menschenleer, gestaltet von einer Hand, die um ihre Beschränktheit weiß, die die Grenzen der Einflußnahme kennt und sich dennoch in einem Netz von gegenseitigen Abhängigkeiten geborgen fühlt.&lt;br /&gt;Vielleicht war das Paradies kein Garten, sondern ein weitläufiger Park.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/feeds/115460900594237991/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/9144680/115460900594237991?isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/115460900594237991'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/115460900594237991'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/2006/08/paradies-garten.html' title='Paradies Garten?'/><author><name>Gernot H.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12223427348430014168</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9144680.post-115461167839744295</id><published>2006-07-11T14:44:00.001+02:00</published><updated>2017-06-24T10:12:12.604+02:00</updated><title type='text'>Ein Blick nach oben</title><content type='html'>Ich bin nicht geschult und doch versuche ich aufmerksam zu sein, versuche zu bemerken, versuche aufzumerken wenn... - ja, wenn etwas anders ist als gewöhnlich und doch wieder nicht so außergewöhnlich ist, daß es ungewöhnlich wäre.&lt;br /&gt;
Das zarte, muntere Zwitschern der Schwalben erfüllt die Luft und nun, da die Jungen flügge geworden sind, wenn auch noch ohne Ausdauer, aber schon mit beachtlicher Kunstfertigkeit, ist das heitere Geplauder allgegenwärtig. Ob sie sich elegant durch die Luft bewegen oder aufgereiht auf Leitungen sitzen, sie haben sich immer etwas mitzuteilen.&lt;br /&gt;
Diese munteren Schwalben sind die Hüter des Sommers. Kein anderer Vogel genießt derart die wohltuende Sonne und wird anscheinend, je wärmer, ja heißer es wird, umso aufgeweckter.&lt;br /&gt;
Und doch erregte in all dem fröhlichen Gezwitscher ein anderer Laut meine Aufmerksamkeit. Ein scharfer, aber trotzdem wohlklingender, hoher Laut. Über dem bunten Treiben war ein Falke aufgetaucht, nur kurz, schon flog er weiter, doch mit seinem markanten Ruf hatte er mich aufsehen lassen. Ich sah noch eine Weile in die Richtung, in die er verschwunden war, in der Hoffnung, ihn noch einmal zu Gesicht zu bekommen, doch er tauchte nicht wieder auf.&lt;br /&gt;
Schön, ich hatte ihn gesehen, ich hatte ihn bemerkt, er war meiner Aufmerksamkeit nicht entgangen, und doch stellte sich mir die Frage, wieviel unbemerkt an mir vorüberzieht, wieviel sich unbemerkt in meinem Umfeld ereignet, ohne daß ich davon Kenntnis nehme, ohne daß ich davon Kenntnis nehmen konnte, da es sich meinen ungeschärften Sinnen nicht entdeckte?</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/feeds/115461167839744295/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/9144680/115461167839744295?isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/115461167839744295'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/115461167839744295'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/2006/07/ein-blick-nach-oben.html' title='Ein Blick nach oben'/><author><name>Gernot H.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12223427348430014168</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9144680.post-114996352562800896</id><published>2006-06-10T19:47:00.001+02:00</published><updated>2009-09-22T21:45:27.553+02:00</updated><title type='text'>Für einen Moment am Nachmittag</title><content type='html'>&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/1600/Schatten.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0pt 10px 0px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 170px; height: 113px;&quot; src=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/200/Schatten.jpg&quot; alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Müde vom Leben, müde des vielen Regens, lag ich in der Veranda und las in einem Buch. Die Sonne schien, das Fenster war weit geöffnet und die milden Strahlen wärmten mich wohlig. Die Sinne wollten sich nicht so recht mit den Worten des Buches verbinden, die Augenlider wurden schwer, das Buch sank auf meine Brust und indem ich ruhig wurde, begannen meine Gedanken zu wandern.&lt;br /&gt;Die Luft war erfüllt alleine vom Vogelgezwitscher, kein störender Autolärm, keine nervenden Rasenmäher, auch keine landenden Flugzeuge, keine menschlichen Stimmen. Nur die munteren Laute der Vögel und der Wind. Gelegentlich blähte sich das Sonnensegel im Garten und sank wieder in sich zusammen, mit vertrauten Lauten eines aufgezogenen Segels auf einem Schiff.&lt;br /&gt;Aufgehoben in der Zeit, aufgehoben in den Elementen, in Wärme und Wind, fand ich Zeit zum Träumen, Zeit die Gedanken ziehen zu lassen, Zeit sich mit dem Leben zu treffen.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/feeds/114996352562800896/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/9144680/114996352562800896?isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/114996352562800896'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/114996352562800896'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/2006/06/fr-einen-moment-am-nachmittag.html' title='Für einen Moment am Nachmittag'/><author><name>Gernot H.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12223427348430014168</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9144680.post-114942047096677894</id><published>2006-06-04T12:45:00.000+02:00</published><updated>2006-06-04T15:49:52.336+02:00</updated><title type='text'>Zu viel</title><content type='html'>Nun bin ich noch mehr zum gelegentlichen Besucher verkommen, denn nach Tagen andauernden Regens, zieht es mich nicht mehr in die Natur hinaus. Ich bleibe lieber im Haus, im Trockenen und Warmen. Die Kluft, die mich vom Leben im Freien trennt, ist breiter und tiefer geworden.&lt;br /&gt;Das andauernde kalte und nasse Wetter ist eine harte Zeit für die Tiere und ich befürchte, daß dieses Frühjahr für einige Jungtiere das erste und gleich auch das letzte gewesen sein wird. Sie müssen draußen ausharren und nach den heftigen Regenfällen gibt es sicher keinen Platz mehr, der noch trocken ist, der schützt und wärmt. Im Wald tropft es beständig von den Blättern, auch wenn es gerade Mal nicht regnet, der Boden ist aufgeweicht und tief und überall finden sich Bäche und Rinnsale, als ob gerade erst die Schneeschmelze eingesetzt hätte.&lt;br /&gt;Ich kann mich zurückziehen, kann den Ofen einheizen, kann mir Licht machen, brauche mir keine Nahrung zu suchen, muß nicht überleben. Für mich ist das Wetter nur lästig, nicht mehr.&lt;br /&gt;Ich weiß zwar, was es heißt durchnäßt in der Kälte zu sein, aber das sind nur gelegentliche, unangenehme Erlebnisse. Ich kann zurückkehren, ich kann einkehren, auch wenn es manchmal etwas dauern mag, in eine Welt des Komforts, der Annehmlichkeiten und unbesorgt das Wetter an meinem Leben vorüberziehen lassen.&lt;br /&gt;Außerdem sind da Tex-Schuhe und Jacken, warten Stiefel und Schirm und wenn mir danach ist auch Pullover oder Sweater. Ich kann es mir richten, muß mich nur etwas anpassen, kann auf diverse Hilfen zurückgreifen und muß nicht mit dem was ich habe, was ich bin, zu Rande kommen.&lt;br /&gt;Wie leicht ist doch unser &quot;zivilisiertes&quot; Leben und wie wenig beachten und würdigen wir die großartigen Fähigkeiten und Talente der Tiere, die mit diesen Wetterkapriolen umgehen können müssen, in einem Umfeld, daß durch unser Tun ohnehin schon viel an Wert für sie eingebüßt hat.&lt;br /&gt;Ich denke an euch!</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/feeds/114942047096677894/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/9144680/114942047096677894?isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/114942047096677894'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/114942047096677894'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/2006/06/zu-viel.html' title='Zu viel'/><author><name>Gernot H.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12223427348430014168</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9144680.post-114876977093025269</id><published>2006-05-27T23:21:00.000+02:00</published><updated>2006-06-10T20:36:24.796+02:00</updated><title type='text'>Es regnet</title><content type='html'>Es regnet und regnet und regnet.&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/1600/Kiefernnadeln.jpg%3F%3F%3F.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0pt 0pt 0px 10px; float: right; cursor: pointer;&quot; src=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/200/Kiefernnadeln.jpg%3F%3F%3F.jpg&quot; alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mir kommt es endlos vor, dabei sind es erst zwei Tage.&lt;br /&gt;Es regnet - nicht ohne Unterlaß. Kein dauernder, kein andauernder, kein beständiger Regen der die Welt im grauen Naß ertrinken läßt. Immer wieder hört es auf zu regnen, lockern die Wolken auf, wird blauer Himmel sichtbar und manchmal strahlt sogar die wohlig wärmende Sonne. Doch nur kurz sind diese Pausen, dann wird es wieder dunkel, trüb und düster und erneut setzt Regen ein.&lt;br /&gt;Beständig kommt er wieder, setzt wieder ein, setzt unter Wasser, wässert und durchnäßt, er tränkt, weicht auf, nicht nur die Landschaft sondern auch Gefühle.&lt;br /&gt;Es regnet, und ich weiß nicht mehr warum es regnet, weiß nicht mehr warum, weiß nicht warum sich regen, weiß es regnet und warum nicht mehr, es regnet mehr und weiß, nur ich nicht mehr, im Regen weiß ich mehr, warum es regnet, weiß mehr und mehr - es weiß, es regnet - und nicht mehr.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Does a rose lose its color in the rain?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Do the years take the edges off the rock?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Did my lips leave a shadow on your back?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;(Arto Lindsay)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;So regnet es und Tropfen trommeln, tanzen, feiern ihre Unbeständigkeit. Greif Regen, greif ins Leere und versuch es immer wieder, bis dir die Nässe an die Knochen dringt, mach weiter, gib nicht auf und such den einen Tropfen der ihr aus dem Auge quillt.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/feeds/114876977093025269/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/9144680/114876977093025269?isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/114876977093025269'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/114876977093025269'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/2006/05/es-regnet.html' title='Es regnet'/><author><name>Gernot H.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12223427348430014168</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9144680.post-114621840753994552</id><published>2006-04-28T11:33:00.000+02:00</published><updated>2006-04-28T12:02:05.746+02:00</updated><title type='text'>Eine neue Bekanntschaft</title><content type='html'>&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/1600/Schlingnatter.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0pt 10px 0px 0pt; float: left; cursor: pointer;&quot; src=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/200/Schlingnatter.jpg&quot; alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Quer über den Weg lag sie, ganz ruhig und genoß die Wärme.&lt;br /&gt;Groß war sie und schön.&lt;br /&gt;Und unbekannt.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&quot;Eine auffallende Rückenzeichnung - das wird doch nicht...  nein, die Körperform ist eindeutig die einer Natter, aber welcher?&quot;&lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;Darf ich vorstellen: &lt;span style=&quot;font-weight: bold;&quot;&gt;Coronella austriaca&lt;/span&gt; (Schlingnatter oder Glattnatter)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auszug aus dem Buch &quot;Die Kriechtiere Kärntens&quot;:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Die Schlingnatternbestände leiden einerseits zunehmend unter dem Verlust geeigneter Lebensräume [...] sowie darunter, daß gerade diese ungiftige Natter wegen ihrer deutlichen Rückenzeichnung häufig mit Giftschlangen verwechselt und von Menschen getötet wird [...] weshalb diese Art als gefährdet bis stark gefährdet eingestuft werden muß.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Schön, daß ich diese Bekanntschaft machen durfte.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/feeds/114621840753994552/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/9144680/114621840753994552?isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/114621840753994552'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/114621840753994552'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/2006/04/eine-neue-bekanntschaft.html' title='Eine neue Bekanntschaft'/><author><name>Gernot H.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12223427348430014168</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9144680.post-114581925104711072</id><published>2006-04-23T21:06:00.000+02:00</published><updated>2006-04-23T22:34:23.243+02:00</updated><title type='text'>Nur kurz</title><content type='html'>Es ist so viel schöner draußen im Freien zu sein, als drinnen vor einem Computer zu sitzen - selbst wenn man die Erlebnisse von draußen niederschriebe - und zu schreiben gäbe es so viel:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;die rasche Schneeschmelze, erste verwegene Schneeglöckchen, das Stäuben der Hasel, die Hochzeit der Käuze, ein letzter Schneefall, die Wiederkehr der Schwalben, Rotschwänze, Störche... das Aufspringen der Knospen, die Blüte der Magnolie, der zarte Frühlingsregen, das Wiedererscheinen der Kröten und Frösche (mit ihrem Balzkonzert), die ersten gelben Huflattichblüten am Wegesrand, ein wärmendes Sonnenbad, das Verschwinden der Wintersternbilder, die längeren Tage, die unterschiedlichen, frischen Grüntöne des Laubes der austreibenden Bäume, das Glück des Frühlings, die Marillenblüte und das Summen der, von Blüte zu Blüte fliegenden Bienen, offene Fenster, wieder im Freien essen, munteres Vogelgezwitscher, der frische Bärlauch, das erste Gewitter, und, und, und.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Ich weiß, manche Menschen meinen, sie kennen das alles schon und es wiederhole sich ohnehin, aber für mich gibt es jedes Jahr, zu jeder Jahreszeit, in jedem Monat, ja an jedem Tag so viele schöne Dinge zu entdecken und zu bestaunen, daß meine Liebe zur und meine Ehrfurcht vor der Natur wächst und wächst und wächst...</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/feeds/114581925104711072/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/9144680/114581925104711072?isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/114581925104711072'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/114581925104711072'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/2006/04/nur-kurz.html' title='Nur kurz'/><author><name>Gernot H.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12223427348430014168</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9144680.post-114160032641733225</id><published>2006-03-09T00:11:00.000+01:00</published><updated>2006-03-13T19:10:46.800+01:00</updated><title type='text'>Schnee-Derwische</title><content type='html'>Noch liegt Schnee und fast täglich kommen ein paar Flocken dazu. Leichte, luftige Gebilde, die der Wind so leicht aufwirbeln kann, denn sie liegen auf einer kompakten, verfestigten Schicht alten Schnees, mit der sie sich nicht so schnell verbinden werden.&lt;br /&gt;Und aus dem Nordwesten kommt ein kalter, eisiger Wind, der den jungen Schneeflocken keine Ruhe läßt. So werden sie verweht und angehäuft, doch manchmal, wenn der Wind in spielerischer Laune ist, wirbelt er sie einfach auf, läßt sie im Kreis, in einer aufsteigenden Spirale über den alten Schnee tanzen. Und da drehen sie sich dann für kurze Momente, wie Derwische in ihren weiten Gewändern. Plötzlich erweckt sie eine feine Bö, läßt sie im Kreis herum wirbelnd erstehen, um gleich darauf wieder zu verlöschen, als hätte es sie nie gegeben.&lt;br /&gt;Kleine, filigrane Schauspiele nur, aber ich bin gerne in ihrer Gegenwart und lasse mir freudig vortanzen.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/feeds/114160032641733225/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/9144680/114160032641733225?isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/114160032641733225'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/114160032641733225'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/2006/03/schnee-derwische.html' title='Schnee-Derwische'/><author><name>Gernot H.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12223427348430014168</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9144680.post-114141562632429006</id><published>2006-03-06T20:53:00.001+01:00</published><updated>2009-09-22T21:55:11.624+02:00</updated><title type='text'>Von Staren und Saatkrähen</title><content type='html'>Schwarze Vögel, die einen groß, die anderen wesentlich kleiner und bei genauem Hinsehen keinesfalls einheitlich schwarz, haben sich abgelöst. Die großen, das waren Saatkrähen, verbrachten den Winter bei uns und nach Tagen merkbarer Unruhe waren sie von einen auf den anderen Tag verschwunden, haben sich wieder auf die Reise in ihre osteuropäische Heimat gemacht. Alle gleichzeitig und nicht in kleine Gruppen aufgeteilt bis eben keine mehr hier waren, sondern plötzlich und schlagartig zog es sie fort. Und wer das Kommando gegeben hat?  Wer weiß es, wer weiß schon welches Wissen die Tiere haben.&lt;br /&gt;Die kleinen, das sind Stare und die sind aus dem Süden zurückgekommen um hier zu brüten. Sie sind in Liebeslaune, zwitschern laut und fliegen munter herum. Noch bleiben sie in Gruppen zusammen, denn der viele Schnee und die tiefen Temperaturen kommen ihren Gefühlen nicht entgegen. Wäre es schon frühlingshaft warm, hätten sie schon Paare gebildet und wären vollkommen mit dem Ausgestalten ihrer Nesthöhlen beschäftigt. Jetzt müssen sie erstmal selbst überleben, denn neben den unwirtlichen Wetterverhältnissen zeigt sich auch die Futtersuche schwierig und so kommen sie, was außergewöhnlich ist, zum Futterhäuschen und picken Sonnenblumenkerne. Mehr kann ich ihnen leider nicht bieten.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/feeds/114141562632429006/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/9144680/114141562632429006?isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/114141562632429006'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/114141562632429006'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/2006/03/von-staren-und-saatkrhen.html' title='Von Staren und Saatkrähen'/><author><name>Gernot H.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12223427348430014168</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9144680.post-114141556699998357</id><published>2006-03-03T20:24:00.000+01:00</published><updated>2006-03-03T20:52:47.093+01:00</updated><title type='text'>Noch ein Blick nach oben</title><content type='html'>&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/1600/Mondsichel%20gr%20copy.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0pt 10px 0px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 193px; height: 151px;&quot; src=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/200/Mondsichel%20gr%20copy.jpg&quot; alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Wie grell das Licht doch ist, das von der Sonne auf den Mond fällt und doch ist es das gleiche Licht, das uns den Tag erhellt und unsere Herzen wärmt.&lt;br /&gt;Doch in der Nacht, wenn nun der Mond nur als strahlende Sichel am Himmel sichtbar ist, was ja nicht stimmt, denn im Streulicht kann mensch noch ganz gut die gesamte Kreisfläche erkennen, also in der gegebenen Finsternis verblüffte mich der große Kontrast zwischen Licht und Schatten.&lt;br /&gt;Es muß ja auf der Erde genau so sein und nun verwundert es mich wie unangenehm blendend, ja fast stechend das Licht erscheint, das wir für unser alltägliches Leben benötigen. Andererseits sieht mensch doch auch ganz schön, daß unsere Finsternis zwar dunkel, aber noch längst nicht lichtlos ist.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/feeds/114141556699998357/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/9144680/114141556699998357?isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/114141556699998357'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/114141556699998357'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/2006/03/noch-ein-blick-nach-oben.html' title='Noch ein Blick nach oben'/><author><name>Gernot H.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12223427348430014168</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9144680.post-114141378557481648</id><published>2006-02-27T19:58:00.000+01:00</published><updated>2006-03-03T20:23:05.823+01:00</updated><title type='text'>Wissen Sie, was Sie verpassen?</title><content type='html'>Nachdem durch das Tauwetter der letzten Tage der Schnee alt geworden ist, muß bei seinem Anblick auch meine Freude am Winter müde geworden sein. Schwer und naß lag er da, ruhte auf einem eisigen Laken und seine Zeit schien schon vorüber zu sein.&lt;br /&gt;Doch gestern hat es noch einmal etwas geschneit. Es war kalt und so bildeten sich leichte, watteartige Schneeflocken, die nun wieder Alles und Jedes mit einer strahlend heiteren, klaren weißen Luftigkeit bedecken und eine frische, reine Winterlichkeit verströmen, die mein Herz berührt und meine Vorliebe für diese Jahreszeit wiedererweckt hat.&lt;br /&gt;Nun draußen zu sein ist ein Vergnügen und ich empfinde eine große Dankbarkeit es erleben und genießen zu dürfen.&lt;br /&gt;In der Stadt ist aus dem weißen reinen Schnee schon längst ein dreckig grauer Matsch geworden, der die Menschen nur nervt und über diesen Winter, diese Unzeit schimpfen läßt.&lt;br /&gt;Wissen sie, was sie verpassen, was sie auch erleben könnten, wenn sie nur...&lt;br /&gt;Was nur?&lt;br /&gt;Wahrscheinlich müßten sie andere Prioritäten haben, aber sie sind daran gar nicht interessiert, ihre Vorlieben sind andere, ihre Freuden, ihre Werte manifestieren sich im Besitz, im Haben und nicht im Sein.&lt;br /&gt;Ich &lt;em&gt;bin&lt;/em&gt; nur draußen, ich besitze weder diesen Wald, noch seine Tiere und schon gar nicht diesen im Sonnenlicht funkelnden Schnee, aber er bringt ein Glänzen in meine Augen und ein wenig Glück in meine Seele.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/feeds/114141378557481648/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/9144680/114141378557481648?isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/114141378557481648'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/114141378557481648'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/2006/02/wissen-sie-was-sie-verpassen.html' title='Wissen Sie, was Sie verpassen?'/><author><name>Gernot H.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12223427348430014168</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9144680.post-113865711135226234</id><published>2006-02-22T20:36:00.000+01:00</published><updated>2006-03-03T21:07:17.800+01:00</updated><title type='text'>Seewinkel</title><content type='html'>&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/1600/See%20Schilf.jpg&quot;&gt;  &lt;img style=&quot;margin: 0pt 0px 0px 10pt; float: right; cursor: pointer;&quot; src=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/200/See%20Schilf.jpg&quot; alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Jedes Jahr ziehen tausende Vögel durch den Seewinkel, den sie als Rastplatz nutzen, Richtung Norden. Damit ist diese Gebiet nicht nur für ausgewiesene Ornithologen zumindest zweimal im Jahr ein besonderer Anziehungspunkt.&lt;br /&gt;Nun breitet sich die Vogelgrippe aber immer weiter und leider auch immer drastischer aus.&lt;br /&gt;Noch ist es ruhig im Seewinkel, die Zugvögel sind weiter im warmen Winterquartier, aber wenn sie kommen werden und lange wird es nicht mehr dauern, werden wir Menschen uns noch unschuldig am plötzlichen Auftauchen der großen Schwärme erfreuen können, oder werden wir dieses Gebiet aus Vorsicht lieber meiden, oder gar meiden müssen?</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/feeds/113865711135226234/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/9144680/113865711135226234?isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/113865711135226234'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/113865711135226234'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/2006/02/seewinkel.html' title='Seewinkel'/><author><name>Gernot H.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12223427348430014168</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9144680.post-113810765919277861</id><published>2006-02-05T14:00:00.000+01:00</published><updated>2006-02-06T00:36:25.143+01:00</updated><title type='text'>Winterhimmel</title><content type='html'>Es ist Winter!&lt;br /&gt;Keine überraschende Aussage, erkennt mensch es doch an den tiefen Temperaturen, am Schnee und an den kurzen Tagen.&lt;br /&gt;Doch für mich zeigt sich der Winter auch am nächtlichen Himmel.&lt;br /&gt;Es zeigt sich natürlich viel mehr, aber ich bin einfach immer noch fasziniert von der Welt, die sich für mich seit etwas über einem Jahr da oben erschließt.&lt;br /&gt;&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/1600/Sternenhimmel.3.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0pt 10px 0px 0pt; float: left; cursor: pointer;&quot; src=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/200/Sternenhimmel.2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Orion kannte ich schon sehr lange, nur wann dieses Sternbild zu sehen war, war mir immer verborgen geblieben. Manchmal sah ich ihn und manchmal eben nicht. Doch Orion ist das klassische Wintersternbild. Zusammen mit Sternen aus dem Stier (Taurus), dem Fuhrmann (Auriga), den Zwillingen (Gemini), dem Kleinen Hund (Canis minor) und dem Großen Hund (Canis major) bilden sie das &quot;Wintersechseck&quot;.&lt;br /&gt;Durch das frühe dunkel werden und die klare Winterluft kann mensch einfach so viel mehr sehen, als das restliche Jahr über. Und besonders in den Tagen um Neumond, wenn es so schön dunkel ist, bin ich am liebsten draußen und strecke meine Nase in den Nachthimmel - es ist einfach schön hinaufzuschauen und mehr als nur &quot;viele Sterne&quot; zu sehen.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/feeds/113810765919277861/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/9144680/113810765919277861?isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/113810765919277861'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/113810765919277861'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/2006/02/winterhimmel.html' title='Winterhimmel'/><author><name>Gernot H.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12223427348430014168</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9144680.post-113879380633798286</id><published>2006-02-02T12:36:00.000+01:00</published><updated>2006-02-02T11:22:42.426+01:00</updated><title type='text'>Manchmal...</title><content type='html'>In diesem Beitrag überschneiden sich zwei Gedanken -&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einerseits habe ich für mich erkennen können, daß die eigene Grundhaltung, der Zustand des eigenen Geistes für das richtige Erleben der Natur, oder im weiteren Sinn der Umwelt, entscheidend ist. Viel zu sehr sind wir Menschen heutzutage mit unseren menschlichen Problemen beschäftigt und vielfach engt sich diese Wahrnehmung noch auf die eigenen Probleme ein. Wie soll da Raum für das Erfahren der Umwelt gegeben sein, wenn unsere Sensoren alle belegt sind? (Da kommt für mich das buddhistische &quot;offen werden&quot; und &quot;loslassen&quot; herein).&lt;br /&gt;Andererseits gibt es Tage, wo mensch sich nichts vorgenommen hat und auch nach nichts strebt und trotzdem, oder gerade deswegen wird der Tag so wunderschön!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/1600/%3F%3Ftscher%20sunset.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0pt 10pt 0px 0px; float: right; cursor: pointer;&quot; src=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/200/%3F%3Ftscher%20sunset.jpg&quot; alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Gestern war so ein Tag und er hat mich überreich beschenkt!&lt;br /&gt;Ich war nur &quot;unterwegs&quot;, war nur draußen um meinem Hund Auslauf und damit Bewegung zu verschaffen.&lt;br /&gt;Ich hatte kein Ziel aber meine Füße haben den richtigen Weg eingeschlagen und somit war ich dann zu den richtigen Zeiten an den richtigen Orten, um eine sich in herrlichen Farben zeigende Natur erleben zu können.&lt;br /&gt;Aber auch, daß ich niemandem begegnet bin, daß ich wieder vor Einbruch der Dunkelheit auf der Forststraße war, daß, ja daß eben auch die vielen Kleinigkeiten gepaßt haben, die so einen Tag erst abrunden, sind für mich keine Zufälle, sondern zeigen mir, daß man sich selbst im Einklang befindet. Im Einklang womit immer man es bezeichnen will.&lt;br /&gt;Für mich stellt es sich so dar, daß der eigene Geist mit dem Geist der Natur (oder mit den Geistern der Natur) kommuniziert, unterbewußt nur, aber dennoch um nichts weniger real.&lt;br /&gt;Und wenn diese Kommunikation stimmt, dann enthüllt sich die Natur, dann können Begegnungen stattfinden, die sonst eher unwahrscheinlich sind. So wie meine abschließende Begegnung mit einm Fuchs, die nichts mit einem Aufschrecken durch mein plötzliches Erscheinen zu tun hatte, sondern wie ich es eben bewußt geschrieben habe, eine Begegnung war, nach der jeder ruhig seines Weges gezogen ist.&lt;br /&gt;&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/1600/Fuchs.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;margin: 10px auto; display: block; text-align: center; cursor: pointer;&quot; src=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/200/Fuchs.jpg&quot; alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/feeds/113879380633798286/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/9144680/113879380633798286?isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/113879380633798286'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/113879380633798286'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/2006/02/manchmal.html' title='Manchmal...'/><author><name>Gernot H.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12223427348430014168</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9144680.post-113879365393531083</id><published>2006-01-29T12:19:00.000+01:00</published><updated>2006-02-02T11:29:45.950+01:00</updated><title type='text'>Der Osten Österreichs</title><content type='html'>&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/1600/G%3F%3Fnse%20II.0.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0pt 10px 0px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 303px; height: 156px;&quot; src=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/320/G%3F%3Fnse%20II.0.jpg&quot; alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Graugänse ziehen am Himmel in ihrer markanten keilförmigen Flugformation, untermalt von ihren lauten Rufen - ich bin wieder im Gebiet des Neusiedler Sees und damit in einer völlig anderen klimatisch beeinflußten Zone. Das Pannonische Klima bedingt andere Pflanzen- und andere Tierarten.&lt;br /&gt;Nur wenige Kilometer von dem Ort entfernt in dem ich lebe, eröffnet sich eine andere Welt, mit anderen Vertretern aus Flora und Fauna. Das macht es interessant, aber auch schwierig, denn ich bin mit den einzelnen Arten doch nicht so vertraut, um sie leicht wiedererkennen zu können.&lt;br /&gt;Die Graugänse übrigens, ziehen nicht mehr nur im Herbst und Frühjahr durch, sondern bleiben häufiger den ganzen Winter über in der Region.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/feeds/113879365393531083/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/9144680/113879365393531083?isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/113879365393531083'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/113879365393531083'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/2006/01/der-osten-sterreichs.html' title='Der Osten Österreichs'/><author><name>Gernot H.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12223427348430014168</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9144680.post-113810746067517826</id><published>2006-01-24T13:42:00.000+01:00</published><updated>2006-01-24T13:59:40.566+01:00</updated><title type='text'>Entdeckungen</title><content type='html'>&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/1600/Hasenspur.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0pt 0pt 0px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 133px; height: 195px;&quot; src=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/200/Hasenspur.jpg&quot; alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Es ist bitter kalt geworden und selbst zu Mittag bleiben die Temperaturen weit unter der Null-Grad Grenze. Der Schnee ist gut gefroren und trägt und darüber liegt eine dünne pulvrige Schicht, in der sich die Spuren so gut abzeichnen.&lt;br /&gt;Dadurch gibt es nun so viel zu entdecken - welche Tiere, auch wenn mensch sie nun kaum zu Gesicht bekommt, sich wo herumtreiben, vorallem Hasen und Rehe, mehrfach begangene Wechsel, die meist von Dickungen zu Futterplätzen führen, durchziehen nun leicht erkennbar den Wald, dazwischen einsame Spuren, einzelne Tiere auf der Suche nach Futter, frische Spuren, alte Spuren, ruhige Gangarten und aufgeschreckte Sprünge - so viel ist nun erkennbar und enthüllt etwas über das meist unbeachtete Leben in unseren Wäldern.&lt;br /&gt;Ich liebe dieses Wetter, auch wenn ich weiß, daß es für Tiere und Pflanzen eine sehr harte Jahreszeit ist und sie um ihr Überleben kämpfen müssen (darum halte ich mich auch von Dickungen, wo die Tiere Schutz finden und ihre Einstände haben fern).</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/feeds/113810746067517826/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/9144680/113810746067517826?isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/113810746067517826'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/113810746067517826'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/2006/01/entdeckungen.html' title='Entdeckungen'/><author><name>Gernot H.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12223427348430014168</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9144680.post-113751846931406820</id><published>2006-01-17T17:40:00.000+01:00</published><updated>2006-01-17T18:23:43.616+01:00</updated><title type='text'>Winterzeit</title><content type='html'>&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/1600/the%20riddle.0.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0pt 10px 0px 0pt; float: left; cursor: pointer;&quot; src=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/320/the%20riddle.jpg&quot; alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Ganz klein, in der Bildmitte, ist ein Reh zu sehen.&lt;br /&gt;Dort im verschneiten Wald ist es daheim und doch ist sein &quot;Heim&quot; zur Zeit sehr unwirtlich.&lt;br /&gt;Nach tagelangen Schneefällen, die große Mengen tiefen lockeren Schnees hinterließen, wurde es warm, der Schnee begann zu tauen, wurde naß und schwer und verbog oder brach Äste und dünne Stämme. Nun ist es wieder bitter kalt geworden. Die Schneeoberfläche ist gefroren und falls man einbricht sind die Ränder unangenehm scharf.&lt;br /&gt;Ich bin ja immer nur für Stunden draußen, meist so lange es mich freut und wenn ich Hunger verspüre oder es mir zu kalt wird, gehe ich wieder nach Hause.&lt;br /&gt;Diese Möglichkeit hat das Wild nicht und braucht sie auch gar nicht, denn es verfügt über Fähigkeiten und Kenntnisse die mich, wenn ich es mir so recht überlege, in Staunen versetzen und mich bewundernd zurücklassen.&lt;br /&gt;Wir nehmen es als so selbstverständlich, daß die Tiere draußen überleben, doch überlege ich mir wenn ich selbst draußen überleben müßte, vom Land leben und dort Schutz finden, wären meine Tage sehr schnell gezählt. Dabei bietet ihnen die Landschaft durch unsere/menschliche intensive Nutzung schon lange nicht mehr den gedeckten Tisch, auf den sie Anrecht hätte!</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/feeds/113751846931406820/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/9144680/113751846931406820?isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/113751846931406820'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/113751846931406820'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/2006/01/winterzeit.html' title='Winterzeit'/><author><name>Gernot H.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12223427348430014168</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9144680.post-113666820689841276</id><published>2005-12-30T15:29:00.000+01:00</published><updated>2006-01-08T23:02:29.996+01:00</updated><title type='text'>Treibjagd</title><content type='html'>&lt;a onblur=&quot;try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}&quot; href=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/1600/Feldrehe.jpg&quot;&gt;&lt;img style=&quot;margin: 0pt 0pt 10px 0px; float: right; cursor: pointer;&quot; src=&quot;http://photos1.blogger.com/blogger/6204/653/200/Feldrehe.jpg&quot; alt=&quot;&quot; border=&quot;0&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Ich war unterwegs, im Auto unterwegs auf einer Schnellstraße und rechts davon erstreckten sich weite, offene Felder die nur durch Hecken und Baumreihen unterbrochen waren.&lt;br /&gt;Da fielen mir die vielen Geländewagen auf, die auf einem Feldweg geparkt waren. Kurz darauf sah ich die Männer in Grün mit ihren Gewehren. Sie hatten sich offensichtlich zu einer Treibjagd versammelt.&lt;br /&gt;Das war für micht nicht außergewöhnlich, denn versammelte Jäger für eine Treibjagd kann mensch leider öfter sehen, aber kurz darauf auf einem Feld die bereits beunruhigten Rehe stehen zu sehen, zu sehen wie sie versuchten sich darüber klar zu werden, was am besten zu tun sei und zu wissen, daß einige von ihnen bald sterben würden, hat mir die &quot;Freizeitbeschäftigung&quot; oder den &quot;Sport&quot; Jagd nur weiter unsympathisch gemacht. Töten als Zeitvertreib ist für mich einfach ethisch nicht mehr vertretbar.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/feeds/113666820689841276/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment/fullpage/post/9144680/113666820689841276?isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/113666820689841276'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9144680/posts/default/113666820689841276'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://naturtagebuch.blogspot.com/2005/12/treibjagd.html' title='Treibjagd'/><author><name>Gernot H.</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12223427348430014168</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>