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	<title>Neulich im Garten</title>
	
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	<description>oder wenn Sie immer schon wissen wollten was in Ihrem Leben fehlt</description>
	<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 07:49:04 +0000</pubDate>
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		<title>Warum keimen unsere Lagerkartoffeln, oder viel Raum fuer weitere Forschungsarbeiten meinerseits.</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 06:08:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Es ist jedes Jahr dasselbe leidige Problem. Zuerst freuen wir uns ueber unsere mehr oder weniger gute Kartoffelernte. Dann suchen wir fuer unsere Kartoffeln aus dem eigenen Garten den dunkelsten, kuehlsten, aber frostfreien Raum den wir finden koennen, kleben zusaetzlich noch die paar Ritzen ab, durch die Licht hineindringen koennte und trotzdem, mal frueher, mal [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist jedes Jahr dasselbe leidige Problem. Zuerst freuen wir uns ueber unsere mehr oder weniger gute <a href="http://neulichimgarten.de/blog/dies-und-das/kartoffeln-ganz-einfach-unter-stoh-anbauen/" target="_self">Kartoffelernte</a>. Dann suchen wir fuer unsere Kartoffeln aus dem eigenen Garten den dunkelsten, kuehlsten, aber frostfreien Raum den wir finden koennen, kleben zusaetzlich noch die paar Ritzen ab, durch die Licht hineindringen koennte und trotzdem, mal frueher, mal spaeter fangen unsere Kartoffeln an zu keimen. Es ist naemlich wieder so weit. Und das schon Ende Januar. Die ersten Keimlinge haben schon Laengen von mehreren Zentimetern erreicht. Und wieder stellen wir uns die Frage: Was tun?</p>
<h2>Wie werden Kartoffeln richtig gelagert?</h2>
<p>Vielleicht erst einmal klaeren, welches die optimalen Lagerbedingungen fuer Kartoffeln sind.<br />
<span id="more-13263"></span></p>
<li>frostfrei</li>
<li>dunkel</li>
<li>trocken</li>
<li>kuehl </li>
<li>moeglichst nicht zusammen mit Obst und Gemuese</li>
<p><h2>Und wie liegen sie bei uns?</h2>
<p>Frostfreiheit duerfte in unserem Keller gegeben sein. Eiszapfen habe ich jedenfalls noch keine von der Decke haengen sehen.</p>
<p>Dunkel ist es dort auch. Nur durch das Kellerfenster faellt ein kleiner Lichtschein hinein. Ich habe zwar schon mehrfach eine schwarze Pappe davor geklebt, faellt aber regelmaessig weder ab. Da muss ich mir was ueberlegen. </p>
<p>Trocken? Kann ich nicht viel zu sagen. Sie lagern in alten Plastikgitterkisten, in denen Baecker vor Jahren noch ihre Broetchen transportiert haben. Die Luft im Keller ist so trocken wie sie eben im Keller eines Hauses von 1928 ist.</p>
<p>Kuehl? Die ideale Lagertemperatur fuer Kartoffeln soll zwischen <a href="http://www.kartoffel.leitfaden.net/kartoffel-lagerung.html" target="_blank"> 5 und 8 Grad Celsius liegen, je nach Sorte</a>. Ich war gerade noch mal unten und habe das Thermometer abgelesen. 3,2 Grad, das selbst bei Aussentemperaturen von minus 10 Grad.</p>
<p><a href="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/kartoffeln-keimen-vorzeitig.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13272" title="kartoffeln-keimen-vorzeitig" src="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/kartoffeln-keimen-vorzeitig-300x200.jpg" alt="kartoffeln-keimen-vorzeitig" width="300" height="200" /></a><em>Wenn ich nichts unternehme, wird sich hier bald ein Dschungel aus Keimen gebildet haben. Abbrechen mag helfen.</em></p>
<p>Eigentlich haben wir damit doch alles richtig gemacht. Warum keimen dann unsere Kartoffeln schon wieder, und was koennen wir in Zukunft dagegen unternehmen?</p>
<h2>Was kann man sonst noch machen</h2>
<p>Ich glaube, die wichtigste Voraussetzung ist, schon bei der Gartenplanung zu beruecksichtigen, welche Kartoffeln gelagert werden sollen und welche nicht. Danach erst entsprechende Sorten auswaehlen. Fruehkartoffeln werden eher keimen als spaete Sorten. Sie sind ja auch, wie der Name schon sagt, fuer den Verzehr direkt nach der Ernte gedacht. Spaete Sorten duerften eine wesentlich geringere Neigung zur vorzeitigen Keimung haben. Deren Sinn ist es, ueber den Winter bis ins Fruehjahr, wenn schon wieder neue Kartoffeln zu ernten sind, lagerfaehig zu sein. Das leuchtet ein.</p>
<p>Bisher haben wir unsere Kartoffeln leider immer alle bunt gemischt eingelagert, was dann regelmaessig zu einem Dschungel von Keimen gefuehrt hat. Auch haben wir nie sonderlich grossen Wert auf die Lagerfaehigkeit gelegt. Entweder wir haben Sorten angebaut, die exotisch waren und nicht oder nur selten im Handel zu finden sind, oder wir haben Fruehkartoffeln gewaehlt, weil bisher in jedem Jahr die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Phytophthora_infestans" target="_blank">Krautfäule</a> zugeschlagen hat. Das war so sicher wie das Amen in der Kirche. Selbst die Sorte &#8220;<a href="http://biogartenversand.de/product_info.php?products_id=930" target="_blank">Sarpo Mira</a>&#8220;, die als besonders widerstandsfaehig beschrieben wird, hat es irgendwann im Jahr erwischt. Spaete Kartoffelsorten haben wir kaum gepflanzt. Das muessen wir aendern.</p>
<p><a href="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/kartoffeln-richtig-lagern.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13271" title="kartoffeln-richtig-lagern" src="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/kartoffeln-richtig-lagern-300x200.jpg" alt="kartoffeln-richtig-lagern" width="300" height="200" /></a><em>Kartoffeln sollten luftig gelagert werden, damit sie nicht faulen. So eine Baeckerkiste sollte eine gute Wahl sein.</em></p>
<h2>In diesem Jahr wird alles anders (hoffentlich)</h2>
<p>In diesem Jahr werden wir unsere Kartoffeln nach anderen Kriterien aussuchen. Ein Teil werden fruehe bis sehr fruehe Kartoffeln sein, ein weiterer Teil Kartoffeln mit mittlerer Reifezeit, und ein letzter Teil werden spaete Kartoffelsorten sein. Auch auf die Gefahr hin, dass sie alle von der <a href="http://neulichimgarten.de/blog/gemueseanbau/krautfaeule-phytophthora-im-schrebergarten-was-tun/" target="_self">Krautfaeule</a> hinweggerafft werden. Ich werde mich bemuehen, sie sortenrein zu lagern, und dann werden wir feststellen, ob ich mit dieser Vermutung Recht behalte. Jetzt aber werde ich erst einmal alle Keime abbrechen und hoffen, dass die Kartoffeln auch in zwei Monaten noch geniessbar sind.</p>
<h2>Und wie machen es die Profis?</h2>
<p>Als ich noch ein Kind war, kann ich mich daran erinnern, dass meine Eltern so ein weisses Pulver ueber die Kartoffeln gestreut haben. Dabei duerfte es sich um  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chlorpropham" target="_blank">Chlorpropham</a> gehandelt haben. Dieser Wirkstoff ist allerdings fuer den Privatmenschen nicht mehr zugelassen (welch ein Glueck). Ich mag gar nicht drueber nachdenken, was ich so alles in mich aufgenommen habe.</p>
<p>Interessant ist aber, dass auch vollkommen natuerliche Mittel eine gewisse Keimhemmung hervorrufen koennen. So z.B. die aetherischen Oele von <a href="http://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/pflanzenschutz/ackerbau/kartoffeln/keimhemmung-pdf.pdf" target="_blank">Pfefferminz und Kuemmel</a>. Dazu muss man nur einen duennen geschlossenen Film auf seine Lagerkartoffeln ausbringen, und schon hat man die Keimung um 6 bis 12 Wochen nach hinten geschoben. So wird es z.B. laut <a href="http://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/pflanzenschutz/ackerbau/kartoffeln/keimhemmung-pdf.pdf" target="_blank">dieser Quelle der Landwirtschaftskammer NRW mit Biokartoffeln gemacht</a>.</p>
<h2>Da habe ich ja noch viel zu forschen <img src='http://neulichimgarten.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </h2>
<p>Ich sehe schon, es bleibt mir noch<a href="http://neulichimgarten.de/blog/dies-und-das/salat-kaltkeimer-ja-oder-nein/" target="_self"> genug zu forschen</a> in den naechsten Jahren. Projekt also fuer den Herbst. Kartoffeln in Pfefferminzoel baden. Mal sehen, was der Badezimmerschrank so hergibt <img src='http://neulichimgarten.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Amazon zu diesem Thema</p>
<p><center><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=neulimgart-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3936896550&#038;ref=tf_til&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=EEEEEE&#038;bg1=EEEEEE&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=neulimgart-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B0002ZO5EK&#038;ref=tf_til&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=EEEEEE&#038;bg1=EEEEEE&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=neulimgart-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=B005FJWJ4Q&#038;ref=tf_til&#038;fc1=000000&#038;IS2=1&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=EEEEEE&#038;bg1=EEEEEE&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><center/></p>


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		<title>Nistkaesten selber bauen, oder was macht ein Hobbygaertner im Winter? (Video)</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 12:45:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was macht ein Hobbygaertner im Winter, wenn es draussen stuermt, wenn es in Stroemen regnet, der Schnee einem den letzten Spass am Leben verdirbt und wirklich, aber auch rein gar nichts draussen im Garten zu tun ist? Ich meine diese Zeit, zu der man am liebsten auf der warmen Ofenbank sitzen bleibt und darauf wartet, [...]


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<p><strong>Natuerlich nicht dumm auf der Ofenbank sitzen!!!</strong></p>
<p>Ist doch klar. Auch im Winter gibt es zahlreiche Aufgaben fuer den Hobbygaertner. Man sollte das Gartenjahr planen, man sollte Saatgut bestellen und man sollte sich um all die Dinge kuemmern, fuer die im Sommer, wenn im Garten genug zu tun ist, keine Zeit bleibt.</p>
<h2>Ein Garten ist keine Insel</h2>
<p>Klar, dass jeder Hobbygaertner nicht nur das Geschehen im eigenen Garten im Sinn hat, sondern natuerlich auch ein Auge auf die Natur und die Tierwelt im naeheren Umfeld werfen sollte. Was kann noch verbessert werden, wo kann ich noch Unterschlupfmoeglichkeiten fuer Nuetzlinge schaffen, wo vielleicht eine Behausung fuer Igel aufstellen oder aber einen <a href="http://www.hobby-garten-blog.de/duengung/8876-totholzhaufen.php" target="_blank">Totholzhaufen</a> als Versteck fuer Blindschleichen aufschichten? Oder aber er kuemmert sich um die Vogelwelt, die ja eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Viele Voegel ernaehren sich von Raupen und sonstigen ungebetenen Gartengaesten (alle Voegel sind mir willkommen, solange sie mir nicht meine muehsam erkaempften <a href="http://neulichimgarten.de/blog/dies-und-das/weizen-dreschen-oder-wie-hat-sich-meine-selbstgebaute-dreschmaschine-im-harten-alltag-bewaehrt-video/" target="_self">Getreidekoerner aus den Aehren</a> holen <img src='http://neulichimgarten.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ), kann also nicht schaden, diese anzulocken und ihnen eine Moeglichkeit zu bieten, heimisch zu werden und sich im Garten wohl zu fuehlen.</p>
<p><a href="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/nistkasten-selber-bauen.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13207" title="nistkasten-selber-bauen" src="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/nistkasten-selber-bauen-300x200.jpg" alt="nistkasten-selber-bauen" width="300" height="200" /></a><em>Ich muss ja nicht drin wohnen. Nur den Voegeln soll es recht sein.</em></p>
<h2>Nistkaesten selber bauen</h2>
<p>Eine dieser Aufgaben waere zum Beispiel Nistkaesten bauen.<span id="more-13196"></span></p>
<p>Genau das habe ich gemacht. Fuer solche &#8220;Kleinigkeiten&#8221; bleibt waehrend der Saison einfach keine Zeit. Man kann Nistkaesten natuerlich kaufen, keine Frage. So um die 20 bis 30 Euro muss man dabei allerdings schon anlegen, moechte man einen halbwegs vernueftigen Nistkasten bekommen. Ich wollte aber nicht kaufen, denn im Winter laesst sich prima basteln.</p>
<p>Ich habe nun nicht wirklich Ahnung von Piepmaetzen. War nie so mein Spezialgebiet. Hauptsache sie singen bald wieder. Darum habe ich mich nach einer passenden Bauanleitung im Internet umgesehen und bin auf eine Anleitung der <a href="http://www.umweltwerkstatt-wetterau.de/nisthilfe.pdf" target="_blank">Umweltwerkstatt Wetterau</a> gestossen, die mir zugesagt hat. Darin werden Fragen wie:</p>
<li>Wann sind Nisthilfen sinnvoll</li>
<li>Wichtige Kriterien für artgerechte Nisthilfen</li>
<li>Anbringung und Kontrolle der Kästen</li>
<p>behandelt, aber auch eine ganze Reihe von moeglichen Nistkaesten als Bauanleitung beschrieben. Selbst der technisch Unbedarfteste duerfte mit diesen Anleitungen zurecht kommen. Darin enthalten ist z.B. eine Bauanleitung fuer Hoehlenbrueter, eine Steinkauzroehre ist darin enthalten ebenso wie ein Fledermauskasten.</p>
<p>Als ornithologischer Stuemper habe ich mich dann mal an die Bauanleitung fuer einen stinknormalen rechteckigen Nistkasten fuer allerlei Voegel gemacht, nur unterschiedlich in der Groesse des Fluglochs.</p>
<h2>Was wird benoetigt?</h2>
<p>Als Material dienten Leimholzplatten aus dem Baumarkt, 1,8 cm stark mit den Ausmassen 800 mal 500 Millimeter, aus der wir, bei guter Aufteilung fast zwei Kaesten gebaut haben. Kostenpunkt 9,90 Euro, also erheblich preiswerter als gekaufte Nistkaesten. Die Wandstaerke sollte eigentlich 2 cm betragen, ich denke aber mal, diese zwei Millimeter Unterschied werden die Kleinen wohl wegstecken. Desweiteren Holzleim und Schrauben. Wir haben selbstbohrende Schrauben benutzt, die vom Verlegen der Holzdielen im Wohnzimmer uebrig waren. Diese haben den Vorteil, das Holz spleisst nicht und man kann sich das Vorbohren sparen.</p>
<p>Sind die Teile erst einmal zurechtgesaegt, ist der Zusammenbau in wenigen Minuten gemacht. Schwieriger ist es da schon, die passenden Flugloecher zu bohren. Die Groesse richtet sich danach, welche Vogelart darin nisten soll. 28 mm z.B. fuer Blau-, Hauben-, Sumpf- und Tannenmeise, 32 bis 34 fuer Kohlmeise, Trauer- und Halsbandschnäpper, Wendehals (was sind das fuer Tiere? Ich kenne nur Spatzen und Meisen. Von den anderen habe ich noch nie was gehoert. <img src='http://neulichimgarten.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ). Ob die Voegel sich aber daran halten, wage ich zu bezweifeln. Wir haben die Flugloecher in einer <a href="http://www.tischlerei-loibl.de/" target="_blank">Schreinerei</a> fuer ein Trinkgeld hineinbohren lassen. Preiswerter als fuer jede Lochgroesse den passenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Forstnerbohrer" target=_blank>Forstnerbohrer</a> zu besorgen.</p>
<h2>Holzschutz ja oder nein?</h2>
<p>Als Holzschutz haben wir ein oekologisch unbedenkliches Oel benutzt. Die Daecher haben wir verschieden gestaltet. In der Anleitung stand zwar geschrieben, es waere nicht noetig die Daecher der Nistkaesten mit Teerpappe oder aehnlichem abzudecken. Als kleiner <a href="http://neulichimgarten.de/blog/dies-und-das/salat-kaltkeimer-ja-oder-nein/" target="_self">Hobbyforscher</a> probiere ich aber verschiedene Varianten aus. Ein Deckel wurde mit Bitumenfolie verkleidet, ein weiterer mit einem alten Stueck Teichfolie und zwei weitere wurden ohne alles aufgehaengt. Wir werden sehen, welche sich als die bessere Variante herausstellt.  </p>
<p>Ganz nebenbei, ich nehme nicht an, die Nistkaesten werden lange halten. Vor allem deswegen nicht, weil empfohlen wird, die Kaesten auch im Winter an ihrem Platz zu belassen. Sie dienen den Voegeln auch als Schlafplatz.</p>
<p><a href="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/nistkaesten-richtig-aufhaengen.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13206" title="nistkaesten-richtig-aufhaengen" src="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/nistkaesten-richtig-aufhaengen-300x200.jpg" alt="nistkaesten-richtig-aufhaengen" width="300" height="200" /></a><em>Ob dieser an der richtigen Stelle haengt, wage ich zu bezweifeln. Aber was machen, wenn man keine Baeume hat.</em></p>
<h2>Nistkaesten der Extraklasse, ein Projekt fuer den naechsten Winter</h2>
<p>Wenn ich mal ganz viel Zeit habe, dann werde ich mich an den Bau von Betonnistkaesten machen. Das soll naemlich gar nicht so schwer sein. Man bastelt sich eine Form in die der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Holzbeton" target="_blank">Holzbeton</a> gegossen wird und fertig. Kann immer wieder aufs neue benutzt werden. Eine prima Anleitung, wie das gemacht wird, ist auf &#8220;<a href="http://www.pirol.de/Ausg_0302/nistkasten.htm" target="_blank">Pirol, das Magazin vom Vogelnetzwerk</a>&#8221; zu finden. Diese sind mit Sicherheit wetterfest und damit langlebiger. Ein &#8220;Projekt&#8221; fuer den naechsten Winter.</p>
<h2>Ein winziges Problemchen bleibt aber doch</h2>
<p>Bei uns wachsen ueberhaupt keine Baeume, an denen ich meine Nistkaesten aufhaengen koennte. Die Buschbaeume meiner kleinen <a href="http://neulichimgarten.de/blog/dies-und-das/kleine-obstplantage-im-garten/" target="_self">Plantage</a> sind noch zu klein (und werden auch nie so gross werden, als dass ich einen Nistkasten daran haengen koennte). Wandflaechen in Richtung Suedosten besitzen wir auch nicht nennenswert. Jetzt haengen sie dort, wo Platz war. Am Huehnerstall, am Kaninchenstall und einen haben wir an einen der Baumpfaehle der Apfelbaeume befestigt. Ob das aber die richtigen Stellen sind? Ich denke mal, den Voegeln ist das ziemlich schnuppe. Besser hier, als gar nicht brueten.</p>
<p><center><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/MVkUTegTs3Y" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></center></p>
<p>Buecher zum Thema</p>
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		<title>Noch summen sie, die Bienen in der Bienenkiste.</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 17:40:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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<p>Da mir aber der Vergleich fehlt, wie viele Bienen denn so um diese Zeit noch in der Kiste leben muessten, mag ich da keine Prognose anstellen. Ich fand auch viele tote Bienen. Aber es waren noch welche da. Lange habe ich mich nicht damit aufgehalten. Einen kurzen Blick, die toten Bienen entfernt und die Kiste wieder zugemacht. So wenig Stoerungen wie moeglich war mein Denken.</p>
<p><a href="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/bienenkiste-9.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-11375" title="bienenkiste-9" src="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2011/12/bienenkiste-9-300x225.jpg" alt="bienenkiste-9" width="300" height="225" /></a><em>So hat es im Sommer in der Bienenkiste ausgesehen. Kein Vergleich mit dem, was ich heute vorgefunden habe.</em></p>
<p>Ob es nun richtig oder falsch war, ich habe noch eine Schale mit Zuckerwasser hineingestellt. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwaehren, die Bienen haetten zu wenig zu futtern gehabt. Die toten Bienen habe ich wieder untersucht. Diesesmal aber nicht <a href="http://neulichimgarten.de/blog/dies-und-das/bienensterben-woran-sind-die-bienen-verstorben/" target="_self">gewaschen</a>, sondern nur ganz genau angesehen. Auch auf diesen Bienen konnte ich keine Milben erkennen. Mag aber auch sein, die Milben haben es sich laengst auf den noch lebenden gemuetlich gemacht. </p>
<p>Jetzt gilt es, die Daumen zu druecken.</p>


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		<title>Kritik gehoert zum Bloggerleben, oder ueber Fehler in unserer Tierhaltung.</title>
		<link>http://neulichimgarten.de/blog/dies-und-das/fehler-in-der-tierhaltung/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 19:27:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Dieser Tage erhielt ich einen Kommentar von maxgreen mit recht kritischem Unterton. Dieser sicherlich auch mit Recht (ich weiss es nicht  . So ganz unkommentiert moechte ich ihn aber doch nicht im Raum stehen lassen und diesen Artikel zum Anlass nehmen, um einmal einige Worte ueber die Misserfolge bei unseren Tieren zu sagen. Ist ja [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Tage erhielt ich einen Kommentar von <a href="http://maxgreen.de/" target="_blank">maxgreen</a> mit recht kritischem Unterton. Dieser sicherlich auch mit Recht (ich weiss es nicht <img src='http://neulichimgarten.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> . So ganz unkommentiert moechte ich ihn aber doch nicht im Raum stehen lassen und diesen Artikel zum Anlass nehmen, um einmal einige Worte ueber die Misserfolge bei unseren Tieren zu sagen. Ist ja nicht das erste Mal, dass daran Kritik geuebt wird. Besonders auf meinem <a href="http://www.youtube.com/user/rrhase?feature=mhee" target="_blank">youtubekanal</a> werden immer wieder Stimmen laut, die uns vorwerfen, vieles falsch zu machen.</p>
<p>Ich bin immer fuer Kritik offen. Kritik gehoert dazu, wenn man seine Erfahrungen und Erlebnisse oeffentlich macht. Ich lerne aus jeder Kritik, ich nehme meine Anregungen aus jeder Kritik und ich versuche mich zu bessern. Was auch logisch ist. Mit zunehmender Erfahrung passieren auch weniger Fehler.</p>
<p>Hier der Kommentar</p>
<p><em>Das tut mir auch sehr leid, Ralf! Ich komme nun schon sehr lange zu &#8220;Besuch&#8221; und nehme an euren Erfolgen und Mißerfolgen teil. Dabei finde ich deine Videos echt klasse. Nur heute habe ich mich gefragt: muss das wirklich sein? Musst du wirklich mit ALLEM, besonders mit den Tieren so experimentieren? Meterbohnen, wunderbar! Wenn die wachsen oder auch nicht, es spielt keine große Rolle für einen&#8221;Möchtegern-Selbstversorger&#8221;, Tomaten mit Grünkragen (meist Stickstoffüberdüngung), macht ja nix. Kaninchen-Mama tot, weil - keine Ahnung, wie die sich vermehren&#8230; hm? Kücken entschwunden, weil keine Ahnung, wie die es geschafft haben durch den grobmaschigen Zaun zu verschwinden&#8230; hm? Was frißt eigentlich ein Huhn, eine Ente, ein Kaninchen? Es sind NUTZtiere, stimmt - artgerechte Haltung? - learning by doing? Was ist bloß mit den Bienen los? Alle tot, naja, traurig, ich habe mich ja nun zu einem Kurs angemeldet&#8230; Du merkst den Punkt auf den ich hinaus will? Weinreben pflanzen, Pilze züchten, Kartoffeln auf der Wiese anbauen und keine Ahnung zu haben, das ist wirklich nicht schlimm sondern lustig. Ich bin sehr für Experimente, doch bei den Tieren hört bei mir persönlich der Spaß dann doch irgendwann auf. Das mein kritischer Kommentar nun beim Bienen-Video steht ist eher ein Zufall, denn das ein Bienenvolk eingehen kann, kann ja auch den erfahrensten Imkern passieren. Viele Grüße und experimentiere weiter (mit Pflanzen und Maschinen). Liebe Grüße maxigreena</em></p>
<h2>Wir waren Stadtmenschen</h2>
<p>Wie sollten wir auch ohne Fehler bleiben. Wir sind Stadtmenschen gewesen, haben unser Leben wie die meisten anderen auch im alltaeglichen Trott verbracht, haben geschuftet, haben gespart, haben konsumiert und haben oft kritik und gedankenlos das akzeptiert, was man uns vorgesetzt hat. <span id="more-13222"></span></p>
<p>Wir haben in unserem Leben niemals mit Huehnern, niemals mit Kaninchen und schon gar nicht mit Bienen zu tun gehabt. Warum auch, das Leben gestaltet sich viel einfacher, besorgt man sich das, was man meint zu brauchen, im Laden. Folglich fehlt uns jeglicher fachliche Hintergrund fuer das, was wir hier anstellen.</p>
<h2>Keine Seite vom Fachmann fuer den Laien</h2>
<p>Auf der anderen Seite habe ich aber auch nie einen Hehl daraus gemacht, dass meine Seite nicht die eines Fachmannes ist, geschrieben fuer Laien, die nach meinem Vorbild handeln koennen. Meine Seite ist nicht dazu gedacht, anderen zu zeigen wie man es &#8220;RICHTIG&#8221; macht. Ich habe weder eine gartenbauliche Ausbildung, ich habe vor unserem Umzug aufs Land noch niemals in meinem Leben ein Huhn in der Hand gehabt, Kaninchen kannte ich nur vom Patenkind, der seines in einem winzigen Plastikstall ganz alleine in der Wohnung haelt (das ist uebrigens Tierquaelerei), und Bienen haben mich eigentlich nur immer aufgeregt, wenn ich auf der Terrasse gesessen habe und sie um meine Cola schwirrten.</p>
<p>Meine Seite soll dazu dienen, anderen Menschen Mut zu machen, selbst Schritte zu unternehmen, selbst was zu &#8220;TUN&#8221;. Die Betonung liegt dabei auf dem Wort &#8220;TUN&#8221;. Auch auf die Gefahr hin, dass Fehler passieren. Ganz wichtig. Nur weil ich nicht damit aufgewachsen bin, nur weil ich nicht die Zeit habe, im Kaninchenzuchtverein, im Bienenzuchtverein und im Gefluegelzuechterverein dabei sein zu koennen, schliesst mich nicht automatisch davon aus. Das waere ja das genaue Gegenteil von dem, was meine Seite bewirken soll (und waere meiner Ansicht auch nicht der richtige Ansatz).</p>
<h2>Gluecklich die, die damit gross geworden sind</h2>
<p>Alle Eventualitaeten in Betracht gezogen, alle moeglichen Fehler und Misserfolge mit einberechnet, waere es besser gewesen, unser Leben so weiter zu leben, wie wir es in der Vergangenheit gemacht haben? Als Stadtmenschen koennen wir uns nicht das Wissen, was noetig ist, ein solches Vorhaben, wir wir es gestartet haben, im Schnelldurchgang aneignen. Wir koennen noch so viele Buecher gelesen haben (und wir lesen Buecher), wir koennen noch so viele Internetseiten durchstoebert haben (auch das tun wir zu genuege) und so viel Information zusammengetragen haben (das sind eine ganze Menge), es wird nie ohne Misserfolge einhergehen. Es ist ein Unterschied, mit einer Materie, sei es nun die Huehnerhaltung, seien es die Bienen oder sei es nun der Garten, gross geworden zu sein, oder sich alles selbst aneignen zu muessen.</p>
<p>Wer schon von seinen Eltern oder berufsbedingt Einblick in die Tierhaltung bekommen hat, fuer den ist leicht reden. Fuer all jene, die nicht dieses Glueck hatten, ist der Weg steinig. Jetzt koennte man natuerlich sagen, wir sollten die Finger von Dingen lassen, von denen wir keine Ahnung haben. Aber genau das ist es, was wir eben nicht wollen. Wenn ich dieses Argument gelten lassen wuerde, dann bliebe als Schluss nur uebrig, so weiter zu machen wie vorher. Es gibt doch das Sprichwort:</p>
<p><strong>Wer nichts macht, der macht auch keine Fehler.</strong></p>
<p>Oder aber, das noetige Wissen in Kursen und Vereinen zu finden. Geht das aber?  Das bezweifele ich. Erstens denke ich, Erfahrung kann durch keinen Kurs ersetzt werden. Es handelt sich ja nicht um das Erlernen einer Sprache, es handelt sich nicht um Computerkenntnisse, die eingemeisselt in Duden, Woerterbuecher und Fachbuecher eine unabaenderliche und unzweideutige Wahrheit wiedergeben. Tritt ein Problem auf, so braucht man nur im Woerterbuch nachzusehen und weiss umgehend, wo der Fehler liegt und kann die noetigen Schritte einleiten.</p>
<h2>Tierhaltung ist keine Mathematik</h2>
<p>Bei vielen Dingen, und erst recht bei der Tierhaltung, ist das eben nicht so. Es gibt keine wahre Wahrheit, keine Handlungsanleitung der man nur folgen braucht, und schon klappt alles wie von selbst.</p>
<p>Nehmen wir doch als Beispiel die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=iaavtUgDj9M" target="_blank">Youtubekommentare auf meinen letzten Bienenartikel</a>, in dem ich die klaeglichen Ueberreste meiner Bienen zeige. Ich bedanke mich wirklich fuer jeden einzelnen Kommentar. Jeder Kommentar hilft uns weiter. Sehe ich mir die Kommentar aber mal im einzelnen an, dann stelle ich fest, dass so gut wie jede moegliche Todesursache dort in Betracht gezogen wird. Von Varroamilben ueber Pestizide, von Verhungern bis zu Amerikanischer Faulbrut war alles vertreten. Ich habe sogar einen Anruf aus Rumaenien bekommen, in dem mir ein passionierter Imker seine Version der Todesursache mitgeteilt hat. Gut, sind alles nur Ferndiagnosen. Es zeigt aber, dass es keinen allgemeingueltigen, fuer jeden nachvollziehbaren Grund gibt. Und wie maxgreen ja auch schreibt, selbst erfahrenen Imkern passieren solche Missgeschicke. Wie soll dann ein Stadtmensch, der sich daran wagt, fehlerlos bleiben? </p>
<p>Natuerlich machen wir nicht alles richtig. Keine Frage. Trotzdem denke ich, dass es die Tiere bei uns immer noch bedeutend besser haben, als viele andere. Dass eine Kaninchenmama stirbt kommt vor. Ich muss sie aber nicht obduzieren lassen, um die Todesursache herauszufinden. Auf dem letzten Traktortreffen hier im Dorf stand auch ein Aussteller von Kaninchen. Ich habe ihn gefragt und selbst er meinte, 30 Prozent sterbender Jungkaninchen waere nicht aussergewoehnlich. Zumal es sich bei den Kaninchen um &#8220;Nutztiere&#8221; handelt. Es wuerde keinen Sinn machen, diese z.B. gegen Krankheiten impfen zu lassen. Die Kosten stehen in keinem Verhaeltnis zum Nutzen. Ganz abgesehen davon, frueher gab es auch keine Impfungen, und die Menschen haben trotzdem Kaninchen gehalten. Dass Kueken verschwinden kommt vor. Selbst dem oertlichen Gaensezuchter kommen Gaense abhanden. Es gehoert dazu. So traurig das auch klingen mag.</p>
<p>Was ich auf meiner Seite zeige sind die Erfahrungen und Erlebnisse, die jemand macht, der sich aus dem Trott loest und etwas unternimmt. Wir haben schon genuegend Menschen, die nichts tun, die in der Tretmuehle weiterlaufen ohne den Blick nach rechts oder links zu wenden. Es gibt schon genuegend Menschen, die nicht den Mut (ist vielleicht nicht ganz das passende Wort, mir fiel aber kein besseres ein) aufbringen, etwas anzufangen. </p>
<h2>Was waere denn noch vertretbar?</h2>
<p>Ein kleines Beispiel moechte ich noch anfuehren, mit dem ich in diesen Tagen ziemlich zu kaempfen habe. Die Temperaturen. Beide Ententeiche sind durchgefroren. Sowohl der der <a href="http://neulichimgarten.de/blog/dies-und-das/richtiger-einstieg-in-die-entenhaltung/" target="_self">Barbarieenten</a> bei den Huehnern, als auch der bei den <a href="http://neulichimgarten.de/blog/dies-und-das/mit-laufenten-schneckenplage-bekaempfen/" target="_self">Laufenten</a>. Das ist tragisch fuer die Enten. Kann ich verstehen. Ich laufe drei mal am Tag nach hinten mit Kannen voller warmem Wasser. Das haelt eine halbe Stunde an, dann ist es wieder zugefroren. Ist mit Sicherheit nicht artgerecht, und mir tut es auch sehr leid. Man koennte natuerlich sagen, ich solle auf die Enten verzichten, wenn ich nicht sicherstellen kann, sie im Winter auch mit ausreichend frischem Wasser und einer Bademoeglichkeit versorgen zu koennen. Wuerde ich darueber einen Film machen, wie die Tiere schmachtend vor dem zugefrorenen Wasser sitzen, die Fluegel haengen lassen und den Glauben an die Welt verlieren, dann wuerde der Film den Eindruck machen, die Tiere waeren nicht gut bei uns aufgehoben. Was waere aber die Folge davon? Enten duerfte folglich nur der halten, der einen grossen natuerlichen Teich oder einen Fluss an der Grundstuecksgrenze fliessen hat. Das wuerde die allermeisten Menschen von vorneherein davon ausschliessen, Enten zu halten. Das faende ich sehr schade.</p>
<p>Auf der anderen Seite tun wir aber auch was fuer die Tiere. Ich bringe z.B. jeden Tag die Gemuese- und Obstabfaelle aus der Ogata der Schule mit, suche die Zitrusschalen heraus und fuettere den Rest an die Tiere.</p>
<p>&#8220;Experimentieren&#8221; ist, so glaube ich, nicht der richtige Begriff fuer das was wir tun. Es sind die Erfahrungen von Menschen, die etwas &#8220;TUN&#8221;.</p>
<p>Uebrigens, die Probleme liessen sich fortsetzten. Bei 11 Grad minus sind auch die Huehner bestimmt nicht begeistert. Unter den Sitzstangen konnte ich schon seit Tagen den Kot nicht beseitigen. Mir ist das selbst unangenehm. Aber, steht in irgendeinem Buch etwas darueber, dass Huehnerkacke im Winter steinhart gefriert? <img src='http://neulichimgarten.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>


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		<title>Von Radhacken, von ebay und von zwei uralten Gartengeraeten, die wieder zum Einsatz kommen.</title>
		<link>http://neulichimgarten.de/blog/dies-und-das/radhacke-im-garten/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 01:01:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Beikraut]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer Sache bin ich mir vollkommen sicher. In Zukunft muss ich die Zeit, die ich mit Arbeit im Garten verbringe, erheblich reduzieren. Viel zu viel Handarbeit, viel zu viel rueckenschaedigende Beschaeftigung, viel zu viel Arbeit, die sich mit entsprechender Technik, mit entsprechenden Hilfsmitteln viel leichter und viel schneller erledigen liesse, als ich das in den [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer Sache bin ich mir vollkommen sicher. In Zukunft muss ich die Zeit, die ich mit Arbeit im Garten verbringe, erheblich reduzieren. Viel zu viel Handarbeit, viel zu viel rueckenschaedigende Beschaeftigung, viel zu viel Arbeit, die sich mit entsprechender Technik, mit entsprechenden Hilfsmitteln viel leichter und viel schneller erledigen liesse, als ich das in den vergangenen Jahren gemacht habe. Angefangen vom Umgraben (sofern es noetig ist) ueber Schubkarren von Kompost, die zu verteilen sind, bis hin zur <a href="http://neulichimgarten.de/blog/dies-und-das/getreideanbau-im-hobygarten-weizen-und-roggen/" target="_self">Getreideaussaat</a> und der <a href="http://neulichimgarten.de/blog/dies-und-das/weizenanbau-im-garten-10000-jahre-geschichte/" target="_self">Getreideernte</a> mit der Schere. Es war lustig, das alles mal gemacht zu haben, aber auf Dauer kann und moechte ich so nicht weitermachen. Alleine schon deswegen, weil unser Garten mittlerweile eine Groesse angenommen hat, die ohne Einsatz von Hilfsmitteln, ohne den Einsatz von Maschinen nicht mehr zu bewaeltigen ist.</p>
<h2>Ohne Unkrautbekaempfung geht es nicht</h2>
<p>Das gilt auch fuer die Unkrautbekaempfung. Bisher bin ich dem Unkraut, wenn ueberhaupt, mit der Hand oder aber mit einer Hacke zu Laibe gerueckt. Das geht auch, keine Frage. Ist nur alles eine Frage des Zeitaufwandes. Es gibt aber eine Schwelle, an der man sich eingestehen muss, so nicht weitermachen zu koennen. <span id="more-13173"></span></p>
<p>Bei geplanten rund 600 m2 Gartenflaeche kann ich mir jetzt schon ausmalen, dass ich die gesamte Saison mehr oder weniger ausschliesslich damit beschaeftigt sein werde, Unkraut zu beseitigen. Das dann stundenlang jeden Tag. Fuer viel mehr, vor allem dafuer, unseren Garten auch zu geniessen, wird keine Zeit bleiben. Nach jedem Regenguss werden Millionen kleiner ungewollter Pflaenzchen wie die sprichwoertlichen Pilze aus dem Boden schiessen und mir den allerletzten Nerv rauben.</p>
<p><a href="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/alte-radhacke.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13186" title="alte-radhacke" src="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/alte-radhacke-300x200.jpg" alt="alte-radhacke" width="300" height="200" /></a><em>Mit solchen Geraetschaften haben unsere Vorvaeter ihre Felder bestellt. Jetzt soll daraus wieder ein funktionierendes Geraet werden?</em></p>
<p>Ich wuerde es eine Zeit lang durchhalten bis dann, wie bisher in jedem Jahr, der Moment kommt, an dem ich mir eingestehen muss, den &#8220;Kampf&#8221; verloren zu haben. Da muss es doch andere Methoden geben, dem Unkraut Herr werden zu koennen und sich trotzdem manchmal in den Liegestuhl zu setzen, die Beine hoch zu legen und trotzdem kein schlechtes Gewissen bekommen zu muessen.</p>
<p>Jetzt soll hier niemand denken, ich waere einer jener Hobbygaertner, deren hoechste Freude ein nach geometrischen Formeln berechneter, pikobello sauberer, ohne auch nur ein einziges Wildkraut zeigender Garten die hoechste Freude waere. Keineswegs. Eher ist genau das Gegenteil der Fall. Im allgemeinen hat bei mir jedes Pflaenzchen eine reale Chance. Wird es nicht hinderlich, stoert es nicht, dann bleibt es stehen. Ohne Unkrautbekaempfung geht es aber nun doch nicht. Allein schon deswegen, weil unser Garten ja auf einer <a href="http://neulichimgarten.de/blog/dies-und-das/garten-neu-anlegen/" target="_self">ehemaligen Wiese</a> angelegt ist und in der Erde noch Samen im Ueberfluss schlummern.</p>
<p><a href="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/unbekannte-radhacke.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13187" title="unbekannte-radhacke" src="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/unbekannte-radhacke-300x200.jpg" alt="unbekannte-radhacke" width="300" height="200" /></a><em>Die Konstruktion ist zu breit, um zwischen den Reihen zu arbeiten, wenn die Pflanzen erst einmal handhoch sind.</em></p>
<h2>Aus alt mach neu</h2>
<p>Ich verfolge schon seit Monaten die Angebote bei ebay auf der Suche nach einer preiswerten Radhacke. Die, die neu zum Kauf angeboten werden, liegen preislich auf einem Niveau, das in mir im Moment nicht unbedingt den &#8220;Kaufreiz&#8221; ausloest. Selbst die <a href="http://biogartenversand.de/product_info.php?cPath=120_217&amp;products_id=2021&amp;osCsid=a75198fdf8c3e563212464954086fdd8" target="_blank">einfachste Variante einer vernuenftigen Radhacke</a> schlaegt immer noch mit knapp 200 Euro zu Buche. Natuerlich, wenn ich das richtig verstanden habe, ohne <a href="http://biogartenversand.de/product_info.php?cPath=120_217&amp;products_id=2067" target="_blank">Pendelmesser</a>, ohne <a href="http://biogartenversand.de/product_info.php?cPath=120_217&amp;products_id=2068" target="_blank">Gaensefussmesser</a> und ohne <a href="http://biogartenversand.de/product_info.php?cPath=120_217&amp;products_id=2030" target="_blank">Drehgelenk</a>. Alles Erfindungen, die sicher nuetzlich sind und die Arbeit erleichtern. Aber ehrlich, das ist dann doch ein wenig zu teuer. Auch andere Hersteller machen da keinen grossen Unterschied.</p>
<p><a href="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/handgrubber.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13188" title="handgrubber" src="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/handgrubber-200x300.jpg" alt="handgrubber" width="200" height="300" /></a><em>Dieses Geraet ist noch urtuemlicher. Schade nur, dass die Gaensefuesse schon sehr verschlissen sind. Neue duerfte man dafuer wohl nicht mehr bekommen. <img src='http://neulichimgarten.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </em></p>
<p>Radhacken werden aber bei ebay so gut wie nie angeboten, und wenn, dann handelt es sich dabei um Geraete, die jahrelang als Dekoration im Garten herumstanden, vollkommen verrostet sind und kaum mehr fuer die Arbeit im Garten taugen. Dann fand ich eine Auktion, in der zwei Geraete angeboten wurden, die mir noch recht passabel aussahen. Und selbst wenn sie nicht mehr in ganz so gutem Zustand sein sollten habe ich mir ausgerechnet, ich koenne sie mit kleinen Umbauten wieder &#8216;&#8221;flott machen&#8221;.</p>
<h2>Wie hiessen diese Gerate?</h2>
<p>Wie man diese beiden Geraete nun richtig benennt, kann ich nicht sagen. Bei dem einen handelt es sich um eine Hacke mit zwei fluegelaehnlichen Blaettern. Wozu diese nun wirklich einmal gedient hat, kann ich nicht genau sagen. Vor allem deswegen nicht, weil das Rad genau an der Stelle laeuft (in der Mitte der beiden Blaetter), an der nicht gehackt wird. Macht ja wenig Sinn, mit dem Rad ueber die Reihe frisch gekeimtem Spinat zu sausen, nur um das Unkraut daneben zu entfernen. Sie hat auch noch einen weiteren Nachteil. Das Gestell ist sehr breit. Selbst wenn ich nur ein Messer angebaut liesse, wird der Rahmen ueber die Kulturpflanzen scheuern, wenn sie zu gross sind.</p>
<p><a href="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/gaensefuesse-handgrubber.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13189" title="gaensefuesse-handgrubber" src="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/gaensefuesse-handgrubber-300x200.jpg" alt="gaensefuesse-handgrubber" width="300" height="200" /></a><em>Keine schlechte Sache. Die Fuesse sind in der Breite und im Abstand einstellbar. </em></p>
<p>Das andere Geraet haelt drei Gaensefussmesser, die in der Breite verstellbar sind. Allerdings sind die Gaensefuesse nicht mehr in gutem Zustand. Mir scheint, sie sind entweder spaeter aus Aluminium nachgefertigt worden oder aber so durch den Gebrauch abgeschliffen, das sie nicht mehr lange halten werden. Und, dadurch dass das Rad ziemlich weit vorne steht, ist dieses Geraet beim Fahren recht schwer. Duerfte also ziemlich in die Arme gehen, damit zu arbeiten.</p>
<h2>Ersatzteile? Fehlanzeige</h2>
<p>Ersatzmesser und Ersatzgaensefuesse sind dafuer wohl nicht mehr zu bekommen. Mal sehen, ob ich sie doch in irgendeiner Form im Garten nutzen kann.</p>
<p>Beklagen darf ich mich allerdings nicht. Fuer 9 Euro! Einem &#8220;fast&#8221; geschenkten Gaul, schaut man nicht ins Maul.</p>
<p>Buchempfehlungen</p>
<p><center><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=EEEEEE&#038;IS1=1&#038;bg1=EEEEEE&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=neulimgart-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;ref=tf_til&#038;asins=3835408259" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=neulimgart-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3421035881&#038;IS1=1&#038;ref=tf_til&#038;fc1=000000&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=EEEEEE&#038;bg1=EEEEEE&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=neulimgart-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3404606655&#038;IS1=1&#038;ref=tf_til&#038;fc1=000000&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=EEEEEE&#038;bg1=EEEEEE&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></center></p>


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		<title>Vom Tod eines Bienenvolkes, oder von einem, der tote Bienen waescht. (Video)</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 20:50:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bienen]]></category>

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		<description><![CDATA[So ganz unverhofft kommt das Ende meines Bienenexperimentes nun nicht. Schon bei meinem letzten Blick, der Behandlung mit Oxalsaeure im De-zember war abzusehen, dass mindestens ein Volk den Winter nicht uebersteht. Das Volk in der Segeberger Beute, also die klassische Bienenhaltung. Damals fand ich ja nur noch eine Hand voll Bienen in der Kiste, mit Sicherheit [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>So ganz unverhofft kommt das Ende meines Bienenexperimentes nun nicht. Schon bei meinem letzten Blick, der <a href="http://neulichimgarten.de/blog/dies-und-das/bienen-mit-oxalsaeure-behandeln/" target="_self">Behandlung mit Oxalsaeure</a> im De-zember war abzusehen, dass mindestens ein Volk den Winter nicht uebersteht. Das Volk in der Segeberger Beute, also die klassische Bienenhaltung. Damals fand ich ja nur noch eine Hand voll Bienen in der Kiste, mit Sicherheit nicht genug, um ueber den Winter zu kommen.</p>
<p>Dieser Tage habe ich mir die Sache nochmal angesehen. Mein Imkerlotse hat mir naemlich erzaehlt, ich solle, sofern das Volk nicht mehr existiert, die restlichen toten Bienen waschen, um herauszufinden, ob sie nun an der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Varroamilbe" target="_blank">Varroamilbe</a> eingegangen sind oder nicht. Es hat wochenlang geregnet. Da hat mich nichts hinaus zu den Bienen getrieben. Dann aber ein paar Tage trockenes Wetter, und ich habe mir die Beute einmal genauer angesehen. <span id="more-13137"></span></p>
<h2>Das war mal ein Bienenvolk</h2>
<p><a href="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/bienen-sind-alle-tot.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13146" title="bienen-sind-alle-tot" src="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/bienen-sind-alle-tot-300x200.jpg" alt="bienen-sind-alle-tot" width="300" height="200" /></a><em>Die Ueberreste meines ersten Imkereiversuches.</em></p>
<p>Wie zu erwarten, in der Beute herrschte Totenstille. Nichts mehr uebrig von all den Tausenden von Bienen, die da im Sommer noch lebten. Ein kleines Haeufchen toter Bienen, hockte, wie festgefroren dort, wo sich die Bienen vor Monaten zur Ueberwinterung gesammelt hatten. Manche verschimmelt, manche zerfallen, ein wirklich trauriger Anblick. Auf dem Bodengitter lag auch noch einmal eine Hand voll toter Bienen, mehr nicht.</p>
<h2>Was sind Weiselzellen?</h2>
<p>An verschiedenen Stellen der Raehmchen konnte ich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weiselzelle" target="_blank">Weiselzellen</a> finden. Jedenfalls habe ich es so gedeutet. Das sind die Zellen, in denen Bienen neue Koeniginnen heranziehen. Derer soll es zwei unterschiedliche Arten geben. Einmal die, die sich auf den Raehmchen, inmitten der ganz normalen Zellen befinden und welche, die an Stellen gebaut werden, an denen normalerweise keine Brutwaben haengen. Die letzteren soll man oft am unteren Rand der Raehmchen finden. Diese werden von den Bienen nur zu diesem Zweck gebaut, und es ist schon vorher klar, dass darin eine Koenigin schluepfen soll. Bei denen, die sich zwischen den anderen Zellen befinden, handelt es sich um Waben, in denen eigentlich eine Arbeiterin heranwachsen sollte. Stirbt die Koenigin aber, aus welchen Gruenden auch immer, muss das Volk kurzerhand eine Arbeiterinnenzelle in eine Koeniginnenzelle umwandeln. Es kann ja nicht mehr anders. Die alte Koenigin ist ja tot. Der Unterschied liegt nur im Futter. Zukuenftige Koeniginnen bekommen  <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gel%C3%A9e_Royale" target="_blank">Gelée Royale</a> waehrend ihrer gesamten Zeit in der Wabe, bis zur Verdeckelung derselben, waehrend die Arbeiterinnen diesen nur in den ersten drei Larvenstadien vorgesetzt bekommen. So ist es jedenfalls bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gel%C3%A9e_Royale" target="_blank">Wikipedia</a> nachzulesen und mir vor einigen Tagen auch auf dem Einfuehrungstag des Imkerlehrgangs mit Frau Aumeier und Herrn Liebig erzaehlt worden. Das laesst darauf schliessen, dass mein Volk seine Koenigin verloren hat. Wann das war und warum, konnte ich nicht feststellen.</p>
<p><a href="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/das-war-einmal-ein-bienenvolk.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13148" title="das-war-einmal-ein-bienenvolk" src="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/das-war-einmal-ein-bienenvolk-300x200.jpg" alt="das-war-einmal-ein-bienenvolk" width="300" height="200" /></a><em>Wie festgefroren hingen die letzten Reste des Volkes an einer Stelle zusammen. Manche verschimmelt, manche halb aufgeloest, ein trauriger Anblick.</em></p>
<h2>Tote Bienen waschen, oder die Suche nach der Milbe.</h2>
<p><em>Hier lebten einmal tausende von Bienen.</em><br />
Ich kam mir ja doch ein wenig komisch vor, als ich all die toten Bienen in eine Kuechenschuessel befoerdert habe (im Film zu sehen). Einen Liter mit einem Tropfen Spuelmittel versetztes Wasser dazugoss, und diesen ganzen Modder durch den Kaffeefilter gegossen habe. Aber nun gut, wenn ich dabei herausfinden koennte, ob das Volk nun doch an der Varroamilbe eingegangen ist, dann ist es mir das wert. Die Milben sollten sich durch diese Behandlung von den Bienen loesen und spaeter im Filter, nachdem die Bienen herausgefischt wurden, zu erkennen sein. Aber ehrlich gesagt, ich habe mir das Ergebnis ganz genau angesehen. Ich konnte da keine Milbe erkennen. Normalerweise sind die recht gut zu sehen. Stecknadelkopfgross und braeunlich. Aber da war nichts. Jedenfalls nicht, dass ich sie haette entdecken koennen. Was man bei Voelkerverlusten tun sollte, ist uebrigens <a href="http://www.deutscherimkerbund.de/phpwcms_ftp/Suchen_nach_Ursachen_wichtig.pdf" target="_blank">hier</a> nachzulesen.</p>
<p><a href="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/verschimmelte-waben.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13151" title="verschimmelte-waben" src="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/verschimmelte-waben-300x200.jpg" alt="verschimmelte-waben" width="300" height="200" /></a><em>An manchen Stellen war viel, ich deute es mal als Schimmel, zu erkennen. Was nun mit den Raehmchen machen?</em></p>
<h2>Oder doch eine ganz andere Todesursache?</h2>
<p>Was mir aber auffiel war, dass so gut wie keine verdeckelten Waben mehr in der Beute zu finden waren. Fast alle Raehmchen waren leer. Entweder vollkommen leer oder aber nur noch zu einem ganz geringen Teil gefuellt. War auch sehr leicht am Gewicht zu erkennen. Ich haette angenommen, so ein Raehmchen mit Futter, Honig oder Zuckerloesung muesse ein gewisses Gewicht auf die Waage bringen. War aber nicht so. Die Raehmchen waren leer. Fast ausnahmslos. Auf nur zwei Raehmchen konnte ich noch einige wenige, und ich spreche wirklich nur von einigen Dutzend, verdeckelte Waben finden. Die meisten Raehmchen waren ziemlich dunkel verfaerbt, teilweise durch die anhaftenden toten Bienen schon mit Schimmel ueberzogen. Andere Raehmchen waren zwar ausgebaut, aber nie genutzt worden. Sie waren hell und ohne jeglichen Inhalt.</p>
<p><a href="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/fast-alle-waben-leer.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13149" title="fast-alle-waben-leer" src="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/fast-alle-waben-leer-300x200.jpg" alt="fast-alle-waben-leer" width="300" height="200" /></a><em>Gaehnende Leere in fast allen Waben.</em></p>
<p>Somit konnte ich nicht genau herausfinden, woran meine Bienen nun verendet sind. War es die Varroamilbe, war es Futtermangel? Ich weiss es nicht. Ich stehe nur ziemlich traurig vor den Truemmern meines ersten Imkerversuches. Das hatte ich mir anders vorgestellt. Umso trauriger ist es, weil ich genau das gemacht habe, was mir im Verein gesagt worden ist. Scheint also in den heutigen Zeiten gar nicht so einfach zu sein, Bienen zu halten.</p>
<h2>Haette ein Imkerlehrgang dieses Desaster verhindert?</h2>
<p>Eine Frage stellt sich mir aber noch. Haette ich mehr Erfolg gehabt, wenn ich vorher einen Imkerlehrgang besucht haette? Meine persoenliche Meinung ist NEIN. Die Theorie ist die eine Seite der Medaille. Man kann die Bienenkunde im Seminarraum meines Erachtens nach nicht erlernen. Da helfen auch nicht die Besuche bei den Bienen und die praktischen Vorfuehrungen, die ja dazu gehoeren. Was mir fehlte, war die Erfahrung. Ein erfahrener Imker haette vielleicht schon lange vorher Anzeichen fuer den drohenden Voelkerverlust gesehen und haette gegensteuern koennen. Dieses Wissen ist aber nicht in einem Kurs zu erwerben, sondern nur durch &#8220;leraning by doing&#8221;. Ein Imkerlehrgang haette das Risiko vielleicht verkleinert, ausgeschlossen haette er es nicht.  </p>
<p><a href="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/verdeckelte-bienenwaben.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13150" title="verdeckelte-bienenwaben" src="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/verdeckelte-bienenwaben-300x200.jpg" alt="verdeckelte-bienenwaben" width="300" height="200" /></a><em>Nur noch ganz wenige verdeckelte Waben konnte ich finden.</em></p>
<h2>Ein kleiner Ratschlag fuer Bieneninteressierte</h2>
<p>Ich kann wirklich nur jedem raten, im ersten Jahr der Bienenhaltung jemanden zu finden, der sich die Zeit nimmt, ab und zu mal einen Blick in den Bienenstock zu werfen. Mindestens zu den Zeiten, zu denen es an den Bienen wichtige Arbeiten zu verrichten gibt. Es ist ein himmelweiter Unterschied, jemand anderem zuzusehen, als es bei den eigenen Bienen zu machen. Alleiniges Lesen, Zuschauen oder aber &#8220;neulichimgarten.de&#8221; lesen <img src='http://neulichimgarten.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  helfen da nicht.</p>
<p><a href="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/bienenwaben.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13147" title="bienenwaben" src="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/bienenwaben-300x200.jpg" alt="bienenwaben" width="300" height="200" /></a><em>An wenigen Stellen war noch so etwas wie Inhalt zu finden. Um was es sich dabei aber handelte, kann ich nicht sagen.</em></p>
<h2>Wie geht es weiter?</h2>
<p>Erst einmal muss ich klaeren, was ich mit den alten Raehmchen zu tun habe. Schneide ich alles heraus, saeubere sie, muss ich sie eventuell desinfizieren? Wuerde mich nicht wundern, bei dem Schimmel an manchen Stellen. Dann wird in einigen Wochen der Imkerlehrgang beginnen. Mir als Anfaenger wird immer klarer, dass ich, wenn ueberhaupt, nur dann eine Chance auf Erfolg habe, wenn ich mich haargenau an das halte, was im Lehrgang gesagt wird. Angefangen von der empfohlenen Beute bis hin zu den vorgeschriebenen Zeiten, zu denen die einzelnen Handlungen an den Bienen auszufuehren sind. Das faengt schon damit an, dass die Bienenhaltung mit nur einer Beute ein ziemliches Risikospiel ist. Die Wahrscheinlichkeit, ein Volk zu verlieren ist so gross, mit einem Volk faengt man, ist es erst einmal verloren, immer wieder von Neuem an. Haelt man aber mehrere Voelker, dann ist es einfacher, ein Ersatzvolk zu bekommen. Man macht es selber. Ich stehe jetzt wieder vor der Frage, woher ich fuer die kommende Saison Bienen bekommen soll. Ich habe mir sagen lassen, die Imker werden sich im Fruehjahr die Finger danach lecken. Mir sind schon Informationen zu Ohren gekommen, die davon sprachen, dass man mit 30 Prozent Voelkerverlusten rechnen muss.</p>
<h2>Und die Bienenkiste?</h2>
<p>Uebrigens, die Bienenkiste habe ich bei der Gelegenheit nicht geoeffnet. Ich habe von hinten hineingesehen, aber kein Summen oder irgendein anderes Anzeichen von lebenden Bienen entdecken koennen. Kann also gut sein, dass mir auch mit dieser Beute das gleiche Desaster wiederfaehrt.</p>
<p><center><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/iaavtUgDj9M" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></center></p>
<p>Zum Schluss noch drei Youtubefilme, die Sie sich ansehen sollten, wenn Sie an Bienen und deren Haltung interessiert sind. Danach gibt es dann meinen traurigen Film. (Dank an 0815419)</p>
<p><a href="http://aristo.excusado.net/comments.php?y=11&amp;m=12&amp;entry=entry111221-230013" target="_blank">Ueber das Bienensterben</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=0-N5tCRugCw&amp;amp;feature=youtu.be" target="_blank">Das Schweigen der Bienen</a></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=JkpFlR0FEmo" target="_blank">Wachsmotten</a></p>
<p>Buchempfehlungen</p>
<p><center><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&#038;bc1=EEEEEE&#038;IS1=1&#038;bg1=EEEEEE&#038;fc1=000000&#038;lc1=0000FF&#038;t=neulimgart-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;m=amazon&#038;f=ifr&#038;ref=tf_til&#038;asins=3440095460" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=neulimgart-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3440097323&#038;IS1=1&#038;ref=tf_til&#038;fc1=000000&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=EEEEEE&#038;bg1=EEEEEE&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=neulimgart-21&#038;o=3&#038;p=8&#038;l=as1&#038;asins=3440120422&#038;IS1=1&#038;ref=tf_til&#038;fc1=000000&#038;lt1=_blank&#038;m=amazon&#038;lc1=0000FF&#038;bc1=EEEEEE&#038;bg1=EEEEEE&#038;f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe><br />
</center></p>


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		<title>Von Pastinaken oder von einem, der versucht, den Kindern was Leckeres zu kochen.</title>
		<link>http://neulichimgarten.de/blog/dies-und-das/pastinakenchips-pastinakenrezept/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 01:13:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Niemand soll hier annehmen, im Winter gaebe es im Garten nichts zu ernten. Keineswegs. Neben Moehren, die noch zu Hunderten in der Erde auf ihr Ende warten, gibt es auch noch Wurzelpetersilie (mit der hier aber niemand wirklich etwas anzufangen weiss). Es beschraenkt sich auch nicht nur auf von weissen Fliegen bewohnten Gruenkohl oder von [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Niemand soll hier annehmen, im Winter gaebe es im Garten nichts zu ernten. Keineswegs. Neben Moehren, die noch zu Hunderten in der Erde auf ihr Ende warten, gibt es auch noch Wurzelpetersilie (mit der hier aber niemand wirklich etwas anzufangen weiss). Es beschraenkt sich auch nicht nur auf von <a href="http://neulichimgarten.de/blog/dies-und-das/gruenkohl-weisse-fliege/" target="_self">weissen Fliegen bewohnten Gruenkohl</a> oder von <a href="http://neulichimgarten.de/blog/gemueseanbau/rosenkohl-anbau-mit-probleme/" target="_self">Laufenten zerschnabbelten Rosenkohl</a>. Ich haette noch Lauch und Rote Bete anzubieten. Rettich und Ulmer Ochsenhoerner habe ich auch noch im Angebot. Obwohl, bei letzteren bin ich mir nicht mehr sicher, ob sie noch geniessbar sind. Die letzten, die wir von ihnen verarbeiten wollten, waren holzig.</p>
<p>Eine Gemueseart habe ich aber noch, auf die ich besonders stolz bin. Das sind <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pastinaken" target="_blank">Pastinaken</a>. Hatten wir im letzten Jahr zum ersten Mal versucht. Ehrlich, ich hatte mir nicht sonderlich viel Erfolg versprochen. Bei Moehren haben wir uns schon damit abgefunden, dass ohne ein Gemueseschutznetz nichts geht. Diese haesslichen kleinen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6hrenfliege" target="_blank">Moehrenfliegen</a> machen uns sonst einen Strich durch die Rechnung. Pastinaken gehoeren, wie Moehren, zu den Doldenbluetlern, warum sollten die Fliegen also, nachdem sie bei den Moehren, die durch ein <a href="http://neulichimgarten.de/blog/gemueseanbau/moehren-gemueseschutznetz-moehrenfliege/" target="_self">Netz geschuetzt</a> waren, nicht unverrichteter Dinge weiter zu den Pastinaken wandern? Aber einen Versuch war es ja wert. <span id="more-13122"></span></p>
<p><a href="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/pastinaken-ernte.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13125" title="pastinaken-ernte" src="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/pastinaken-ernte-300x200.jpg" alt="pastinaken-ernte" width="300" height="200" /></a><em>Es gibt immer was zu ernten: packen wir&#8217;s an.</em></p>
<p>Aber siehe da, es hat tatsaechlich funktioniert. Ziemlich versteckt, fuer den Laien kaum zu erkennen, schlummern im Garten noch diverse Pastinaken. Jetzt, wo es mal einige Tage nicht geregnet, hat und ich mich wieder ohne bis zu den Knoecheln im Schlamm zu versinken, in den Garten wagen kann, habe ich mal nachgesehen. Erstaunlich, was ich da aus der Erde hole. Gut, sie sehen nicht so aus, als wuerden sie einen Preis gewinnen koennen. Dafuer sind sie aber frei jeglicher Fliegenmaden. Gross sind sie dabei auch noch. Was will ein Hobbygaertner mehr? Mitten im Winter frisch aus dem Garten direkt in die tja, was macht man nun damit?</p>
<p><a href="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/pastinakenchips.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13129" title="pastinakenchips" src="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/pastinakenchips-300x200.jpg" alt="pastinakenchips" width="300" height="200" /></a><em>Eine Fritteuse hatte die Sache bestimmt vereinfacht.</em></p>
<p>Was macht man mit Pastinaken, wenn man vor Urzeiten in der Koch AG der Schule nicht sonderlich gut aufgepasst, dafuer aber ein Herz fuer Kinder hat. Klar, das Internet muss her. Was essen Kinder denn gerne? Klar, Chips. Also werden <a href="http://www.chefkoch.de/rezepte/203921085931547/Pastinaken-Chips.html" target="_blank">Pastinakenchips</a> gemacht.</p>
<p><a href="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/pastinakenchips-wuerzen.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13130" title="pastinakenchips-wuerzen" src="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/pastinakenchips-wuerzen-300x200.jpg" alt="pastinakenchips-wuerzen" width="300" height="200" /></a><em>Salz, Paprika und was einem sonst noch so einfaellt, geben erst den richtigen Geschmack.</em></p>
<p>Dazu werden die Pastinaken gut geschaelt und mit einer Reibe in feine Scheiben zerteilt und diese dann in Oel, ich habe Rapsoel verwendet, goldbraun frittiert. Salz und Paprika als Wuerze hinzugegeben, fertig sind die selbstgemachten Chips (duennere Scheiben schmecken besser).</p>
<p>Den Kindern haben sie uebrigens nicht geschmeckt. Ich aber fand sie koestlich. Vielleicht aber auch nur, weil ich sie selbst gemacht habe.</p>


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		<title>Kaninchenfelle gerben, oder von warmen Pantoffeln fuer die ewig kalten Fuesse meiner Frau. (Video)</title>
		<link>http://neulichimgarten.de/blog/dies-und-das/kaninchenfelle-einsalzen-und-gerben/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 06:47:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dies und Das]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich doch nur nicht alles ausprobieren muesste! Was wuerde mein Leben ruhig und friedlich ablaufen, wenn mir nicht immer wieder neue Projekte in den Sinn kaemen, ohne die es sich, ganz nuechtern betrachtet, viel einfacher leben liesse.
Wir haben doch vor einigen Tagen sieben Kaninchen schlachten lassen. Jetzt bestehen die natuerlich nicht nur aus Fleisch [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich doch nur nicht alles ausprobieren muesste! Was wuerde mein Leben ruhig und friedlich ablaufen, wenn mir nicht immer wieder neue Projekte in den Sinn kaemen, ohne die es sich, ganz nuechtern betrachtet, viel einfacher leben liesse.</p>
<p>Wir haben doch vor einigen Tagen sieben <a href="http://neulichimgarten.de/blog/dies-und-das/kaninchen-fachgerecht-schlachten/" target="_self">Kaninchen schlachten lassen</a>. Jetzt bestehen die natuerlich nicht nur aus Fleisch und Knochen, sondern besitzen ja auch noch ein Fell. Und wer so ein richtiger &#8220;Moechtegern-Selbstversorger&#8221; werden will, der kann solche Felle natuerlich nicht einfach entsorgen. Dafuer sind sie doch viel zu schade. Tierfelle kann man doch gerben oder gerben lassen. Waere doch viel zu schade, diese Moeglichkeit ungenutzt zu lassen. Als &#8220;Moechtegern-Selbstversorger&#8221; traegt man natuerlich heutzutage auch selbst hergestellte Kleidung. Das ist jawohl das Mindeste, was von einem erwartet wird <img src='http://neulichimgarten.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> .</p>
<h2>Ein richtiger &#8220;Moechtegern-Selbstversorger&#8221; stellt natuerlich auch seine Kleidung selbst her. <img src='http://neulichimgarten.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </h2>
<p>Jetzt habe ich immer noch keine Wiese gefunden, um mir eigene Schafe zu halten, meine Versuche, Baumwolle im Garten anzubauen sind auch nicht allzuweit gediehen, und zum Hanfanbau im Garten moechte ich mich, aus verstaendlichen Gruenden, nicht aeussern. Dann muss ich wohl auf meine Kaninchenfelle ausweichen. Selbst wenn es sich nur um sieben Felle handelt, fuer eine neue Muetze oder ein paar warme Schluppen fuer meine Frau sollte es aber reichen.</p>
<p>Dazu habe ich mir vom Schlachter die Felle aufheben lassen. So stand ich also hier, eine Tuete mit ziemlich blutverschmierten Kaninchenfellen in der Hand und wusste nicht so recht, was ich damit anfangen sollte. <span id="more-13093"></span></p>
<p>Das mit dem Gerben von Kaninchenfellen hatte ich ja schon mal im letzten Sommer auf dem Programm stehen, hatte mir auch damals die Felle mitgeben lassen, musste dann aber, nach einem Anruf in einer Gerberei erfahren, dass Sommerfelle zum Gerben nicht sonderlich geeignet sind. Sommerfelle werden ziemlich sicher die Haare verlieren und waeren allerhoechstens noch dazu geeignet, sich zu Karneval als Neandertaler zu verkleiden. Kaninchenfelle zu Leder gerben mache auch wenig Sinn. Die Haut waere viel zu duenn. So musste ich das Projekt &#8220;Neue Muetze&#8221; erst einmal verschieben.</p>
<p><a href="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/eingesalzene-kaninchenfelle.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13102" title="eingesalzene-kaninchenfelle" src="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/eingesalzene-kaninchenfelle-300x200.jpg" alt="eingesalzene-kaninchenfelle" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Winterfelle sollen sich aber problemlos gerben lassen. Was macht man aber mit sieben Kaninchenfellen an einem Freitagnachmittag? In der Gerberei wurde mir erklaert, ich solle sie nach Moeglichkeit trocknen. Das ginge am besten an einem luftigen warmen Ort. Ich solle sie auf eine Art Drahtbuegel aufziehen und aufhaengen. Hat man das aber noch nie gesehen, geschweige denn selbst gemacht, dann steht man da, wie Ochs vorm Berg.</p>
<h2>Was nun machen mit der kalten Kaninchenhaut?</h2>
<p>Was haben wir also gemacht? Erst einmal einige Pakete Salz besorgt. Sind die Felle eingesalzen, entzieht das Salz der Haut und dem noch anhaftenden Fleisch das Wasser und verhindert Faeulnis. Dazu haben wir zwei verschiedene Methoden angewendet. Zum einen haben wir einen Teil der Felle, die ja als, ich sag mal Schlauch, in der Tuete lagen, auf der Bauchseite aufgeschnitten und sie dann mit einem Tacker auf ein grosses Brett festgetackert. Sah schon ziemlich makaber aus. Haette ich den Kopf dran gelassen, sie haetten Aehnlichkeit mit dem Tiger in &#8220;Dinner for One&#8221; gehabt.</p>
<p>Das war die eine Variante. Wir hatten aber auch gehoert, wie man es frueher gemacht hat, als ueber die Doerfer noch Fellhaendler zogen und die Felle der Tiere aufkauften, die bei Hausschlachtungen anfielen. Schon ziemlich lange her. Kann man sich heute kaum noch vorstellen. Damals soll man die Felle nicht aufgeschnitten haben, sondern einfach die Innenseite nach aussen gestuelpt, mit Stroh oder Heu ausgestopft und dann zum Trocknen aufgehaengt haben. Wobei mir die zweite Variante nicht sonderlich praktikabel erschien. Das lag daran, dass, wenn keine Moeglichkeit besteht, die Felle zu trocken, zum Beispiel in einem warmen Heizungskeller, sie durch Einreiben mit einer ordentlichen Portion Salz vor dem Verrotten geschuetzt werden muessen.</p>
<h2>Einsalzen soll Faeulnis verhindern</h2>
<p>Die Felle auf dem Brett liessen sich noch recht gut einsalzen. Bei denen, die mit Heu ausgestopft waren, hielt das Salz nicht sonderlich gut auf dem Fell. Mir fehlte ja auch die Moeglichkeit, die Felle von anhaftendem Fleisch zu saeubern. Ich habe es mit einem Kuechenmesser versucht, ohne nennenswerten Erfolg. Da braucht man bestimmt ein spezielles Schabemesser fuer. Selbst wenn ich dieses gehabt haette, wie haette ich wissen koennen, was nun Fleisch und Fett ist, und wo die eigentliche Haut anfaengt.</p>
<p><a href="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/kaninchenfelle-zum-gerben-trocknen.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13103" title="kaninchenfelle-zum-gerben-trocknen" src="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/kaninchenfelle-zum-gerben-trocknen-300x200.jpg" alt="kaninchenfelle-zum-gerben-trocknen" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Ich habe sie so gut es eben ging mit Salz eingerieben und dann draussen unterm Dach aufgestellt. Es regnete tagelang, und ich hatte schon Angst, die Felle wuerden verderben. Ein Glueck, dass wir zu dieser Zeit keinen Besuch bekamen. Was haette der Besuch wohl gedacht, wenn er die Felle gesehen haette. Voellig uebergeschnappt, diese Leute waere wohl der erste Gedanke gewesen.</p>
<p>Nach einigen Tagen ist mir das Spiel zu bunt geworden, und ich habe mir eine kleine Gerberei nicht weit entfernt gesucht und die Felle dort abgegeben. Nicht zu viele Projekte gleichzeitig beginnen. Jetzt auch noch loslaufen und Baumrinden zum Gerben zu suchen, ganz zu schweigen von der Zeit, ne, lass mal lieber.</p>
<h2>Wie funktioniert eine Naehmaschine?</h2>
<p>In der Gerberei werden die Felle zuerst gesammelt und dann in einem Rutsch, das koennen 500 Stueck sein, verarbeitet. Voraussichtlich im Maerz bekomme ich sie dann zurueck.</p>
<p>Da faellt mir ein, ich habe auch keinen Schimmer von der Naeherei. Vielleicht sollte ich mich jetzt schon mal mit der Funktionsweise einer Naehmaschine vertraut machen und nach entsprechenden Schnittmustern im Internet suchen.</p>
<p>Wenn ich doch nur nicht alles ausprobieren muesste!</p>
<p><center><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/vbmDhqXWgfI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></center></p>
<p>Buchtipps</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3833478942/ref=as_li_tf_il?ie=UTF8&amp;tag=neulimgart-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3833478942"><img src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;Format=_SL160_&amp;ASIN=3833478942&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=AsinImage&amp;WS=1&amp;tag=neulimgart-21&amp;ServiceVersion=20070822" border="0" alt="" /></a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=neulimgart-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3833478942" border="0" alt="" width="1" height="1" /><a href="http://www.amazon.de/gp/product/281061184X/ref=as_li_tf_il?ie=UTF8&amp;tag=neulimgart-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=281061184X"><img src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;Format=_SL160_&amp;ASIN=281061184X&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=AsinImage&amp;WS=1&amp;tag=neulimgart-21&amp;ServiceVersion=20070822" border="0" alt="" /></a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=neulimgart-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=281061184X" border="0" alt="" width="1" height="1" /><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3800146517/ref=as_li_tf_il?ie=UTF8&amp;tag=neulimgart-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3800146517"><img src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;Format=_SL160_&amp;ASIN=3800146517&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=AsinImage&amp;WS=1&amp;tag=neulimgart-21&amp;ServiceVersion=20070822" border="0" alt="" /></a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=neulimgart-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3800146517" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>


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		<title>Dann kommen eben die Mettwuerstchen ohne Gruenkohl auf den Tisch.</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 13:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Ernte]]></category>

		<category><![CDATA[Gemüseanbau]]></category>

		<category><![CDATA[Schaedlinge]]></category>

		<category><![CDATA[Ungeklaerte Fragen]]></category>

		<category><![CDATA[Verarbeitung und Zubereitung]]></category>

		<category><![CDATA[Gruenkohl]]></category>

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		<description><![CDATA[So ist das eben beim Hobbygaertnern. Manchmal hat man Erfolg, manchmal auch nicht. Wobei sich das auch von Jahr zu Jahr aendern kann. Was in einem Jahr gut geht, entwickelt sich im naechsten zum Desaster. Damit muss man leben. So ist es uns in der vergangenen Saison mit Gruenkohl ergangen. Ich hatte zur Abwechslung eine [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>So ist das eben beim Hobbygaertnern. Manchmal hat man Erfolg, manchmal auch nicht. Wobei sich das auch von Jahr zu Jahr aendern kann. Was in einem Jahr gut geht, entwickelt sich im naechsten zum Desaster. Damit muss man leben. So ist es uns in der vergangenen Saison mit Gruenkohl ergangen. Ich hatte zur Abwechslung eine Sorte ausgesucht, die vielleicht nicht ganz alltaeglich ist. Gruenkohl der Sorte &#8220;<a href="http://www.dreschflegel-saatgut.de/info-sorten/kohl/ostfriesische-palme.php" target="_blank">Friesische Palme</a>&#8221;</p>
<h2>So ist das nun mal. In einem Jahr laeuft alles glatt, im naechsten eben nicht.</h2>
<p>Das Saatgut stammt von <a href="http://www.dreschflegel-shop.de/product_info.php/gruenkohl-ostfriesische-palme-p-1418" target="_blank">Dreschflegel</a>. Die Anzucht problemlos, und auch ohne grosses Zutun meinerseits haben sich daraus im Garten recht stattliche Gewaechse gemacht. Das sah alles recht positiv aus. Bis ich eines Herbsttages im letzten Jahr mal wieder meinen Gruenkohl inspiziert habe. Mit ziemlichem Schrecken musste ich feststellen, dass auf fast allen Blaettern auf der Unterseite kleine weisse Fliegen ihr Unwesen trieben. Ich brauchte die Pflanzen nur kurz anzustupsen, schon stieg eine Wolke winzig kleiner weisser Insekten auf, die sich nach kurzer Zeit wieder auf den Blaettern niederliessen. Baeh, das sah eklig aus. <span id="more-13064"></span></p>
<p><a href="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/weisse-fliege-am-gruenkohl.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13067" title="weisse-fliege-am-gruenkohl" src="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/weisse-fliege-am-gruenkohl-300x200.jpg" alt="weisse-fliege-am-gruenkohl" width="300" height="200" /></a><em>Das mag ich nun nicht essen, auch nicht gut abgewaschen. Wir hatten allerdings auch schon Gruenkohljahre, in denen wir keine einzige weisse Fliege gefunden haben. Fairerweise muss ich sagen, dass es dann oft andere unliebsame Gesellen waren, die uns den Appetit verdorben haben. Meist grau-schwarze Laeuse, die in dichten Kolonien auf den Blattunterseiten lebten, allerdings, so weit ich mich erinnere, nicht fliegen konnten.</em></p>
<p>Ich habe nichts weiter unternommen. Insgeheim habe ich mir gedacht, Gruenkohl wird ja erst im tiefsten Winter geerntet, bis dahin haben sich diese Tierchen laengst verzogen, sich in irgendwelche Winkel im Garten verkrochen und wuerden den Gruenkohl in Frieden lassen.</p>
<h2>War wohl nichts.</h2>
<p>Wunschdenken. Dieser Tage hatten wir Hunger auf Gruenkohl. Der Speck, die Mettwuerstchen, alles lag bereit. Ich bin raus in den Garten, bewaffnet mit Messer, Schuessel und einem dicken Schal um den Hals und wollte Gruenkohl ernten.</p>
<p><a href="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/frisische-palme-mannshoch.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13065" title="frisische-palme-mannshoch" src="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/frisische-palme-mannshoch-300x200.jpg" alt="frisische-palme-mannshoch" width="300" height="200" /></a><em>Ueber eines kann ich mich wirklich nicht beklagen: Dem Namen macht die &#8220;Friesische Palme&#8221; alle Ehre. Fast zwei Meter, im unteren Bereich so gut wie kahl, aber oben viele Blaetter.</em></p>
<p>Ich habe auch stattliche Gruenkoehle vorgefunden. Sie lagen zwar mehr auf der Erde, als dass sie aufrecht wuchsen, sahen aber gut aus. Den groessten habe ich aufgerichtet und mich daneben gestellt. Sie hat mich glatt um gute zehn Zentimeter ueberragt, war damit also knapp an die zwei Meter gross.</p>
<p>Beim naeheren Hinsehen musste ich allerdings feststellen, dass die weissen Fliegen sich eben doch nicht vom Winter haben erschrecken lassen, und dass sie weiterhin die Unterseiten der Blaetter bevoelkerten. Genau so viele, wie im Herbst. Das war wohl nichts. Zwei Pflanzen habe ich geerntet, woraus gerade mal ein kleiner Topf Gruenkohl geworden ist. Ueber all die anderen Blaetter durften sich die Huehner freuen.</p>
<p><a href="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/gruenkohl-frisische-palme.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13066" title="gruenkohl-frisische-palme" src="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/01/gruenkohl-frisische-palme-200x300.jpg" alt="gruenkohl-frisische-palme" width="200" height="300" /></a><em>Diese &#8216;&#8221;friesische Palme&#8221; besitzt am Strunk wenigstens noch einige kleine Blaettchen. Die anderen Pflanzen sind kahl. Muessen wir wohl den <a href="http://neulichimgarten.de/blog/dies-und-das/mit-laufenten-schneckenplage-bekaempfen/" target="_self">Laufenten</a> zu verdanken haben. Genau wie beim <a href="http://neulichimgarten.de/blog/gemueseanbau/rosenkohl-anbau-mit-probleme/" target="_self">Rosenkohl</a> sehe ich sie auch oft am Gruenkohl &#8220;nagen&#8221;.</em></p>
<h2>Was denn nun dagegen tun?</h2>
<p>Was also tun, um in den naechsten Jahren doch mal mehr als einen Appetithappen Gruenkohl ernten zu koennen? Gift kommt nicht in Frage, mit <a href="http://neulichimgarten.de/blog/dies-und-das/dicke-bohnen-laeuse-mit-neembekaempfen/" target="_self">Seifenlauge</a> hatten wir im vergangenen Jahr auch keine grossen Erfolge gegen Laeuse. Oder aber, eine sehr spaete Pflanzung. Ein Dorf weiter komme ich oft an einem grossen Garten vorbei, in dem auch Gruenkohl steht. Bestimmt 25 Quadratmeter. Verglichen mit unseren Palmen nehmen sie sich geradezu winzig aus. Hoch wie eine Bierflasche mit einigen wenigen Blaettern dran. Entweder der gute Gaertner hat vergessen, sie mit Nahrung zu versorgen, oder aber er hat sie so spaet gepflanzt, dass einfach nicht mehr draus werden konnte. Vielleicht ist das ja eine Methode, den weissen Fliegen ein Schnippchen zu schlagen. Oder aber, ich mache es wie vor einigen Jahren, als wir feinen, sauberen, von Schaedlingen unbefallenen Gruenkohl geerntet haben. In diesem besagten Jahr wuchs der Gruenkohl naemlich unter einem Gemueseschutznetz. Ob es nun am Netz lag oder aber am Witterungsverlauf, mag ich nicht beurteilen. An irgendetwas muss man sich aber doch festhalten, um den Spass nicht zu verlieren.</p>


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		<item>
		<title>Haben haben haben, oder von Reben im Garten. (Video)</title>
		<link>http://neulichimgarten.de/blog/dies-und-das/reben-im-garten/</link>
		<comments>http://neulichimgarten.de/blog/dies-und-das/reben-im-garten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 01:25:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Dies und Das]]></category>

		<category><![CDATA[Im Internet gefunden]]></category>

		<category><![CDATA[Kräuteranbau]]></category>

		<category><![CDATA[Obstanbau]]></category>

		<category><![CDATA[Schaedlinge]]></category>

		<category><![CDATA[Selbst gemacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Haben haben haben, erst einmal alles haben, auch wenn ich keine Ahnung davon habe, was ich damit machen soll. Grauenhaftes Verhalten von mir. Ich kann aber nichts dagegen tun. Wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe, dann halte ich dran fest.
So einige Baeume sind ja schon im Garten gepflanzt, auch schon allerhand Beerenstraeucher, [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Haben haben haben, erst einmal alles haben, auch wenn ich keine Ahnung davon habe, was ich damit machen soll. Grauenhaftes Verhalten von mir. Ich kann aber nichts dagegen tun. Wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe, dann halte ich dran fest.</p>
<p>So einige <a href="http://neulichimgarten.de/blog/dies-und-das/noch-mehr-obstbaeume-im-garten-oder-wer-soll-das-alles-essen/" target="_self">Baeume sind ja schon im Garten gepflanzt</a>, auch schon allerhand Beerenstraeucher, ich haette eigentlich zufrieden sein sollen. Trotzdem, mir fehlten noch Reben. So richtig leckere Trauben aus dem eigenen Garten waeren schon ein Genuss. Und vor allem gesund.</p>
<h2>Trauben und Kraeuter sind sehr stark mit Chemie belastet</h2>
<p>Ich meine, mal gelesen zu haben, dass Trauben, neben frischen Kraeutern die am meisten mit Chemie belasteten Dinge sind, die so im Supermarkt-Frischeregal angeboten werden. Kann ich mir auch vorstellen. Tafeltrauben muessen perfekt aussehen, sonst kommen sie in die Presse. Kraeuter muessen in kleinen Toepfchen moeglichst schnell heranwachsen, dann noch den Transport und die Tage im Supermarkt klaglos ueberstehen, da ist es schon gut moeglich, dass chemische Mittelchen eine Rolle spielen.</p>
<p>Gute Gruende also, eigene Trauben im Garten zu haben. <span id="more-13052"></span></p>
<p>So landeten in der Baumschule nicht nur diverse Obstbaeume, sondern auch zwei (mittlerweile drei) Reben im Kofferraum. Eine gruene und eine blaue Rebsorte. So wie ich das verstanden habe, sind beide resistent gegen die Reblaus. Bisher habe ich immer angenommen, die Reblaus waere eine Laus wie jede andere, die auf den Blaettern hockt und sich vollsaugt. Muss aber wohl nicht so sein. Der Verkaeufer meinte, die Reblaus wuerde an den Wurzeln sitzen, und dort ihr Unwesen treiben. Gut, wenn der das so sagt, dann will ich das mal glauben.</p>
<p>Um dieses Problem zu umgehen, waeren meine Sorten auf eine resistente Unterlage veredelt. Diese, aus Nordamerika stammende Unterlage, waere aber frostempfindlich. Da muesse ich aufpassen. Im Winter solle ich die Reben bis ueber die Veredelungsstelle mit Erde anhaeufeln. Gut, das laesst sich machen.</p>
<p><a href="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/reben-im-garten.jpg"  rel="lightbox[roadtrip]"><img class="aligncenter size-medium wp-image-13057" title="reben-im-garten" src="http://neulichimgarten.de/blog/wp-content/uploads/2012/02/reben-im-garten-300x200.jpg" alt="reben-im-garten" width="300" height="200" /></a><em>Warum auch nicht. Das Klima wird &#8220;freundlicher&#8221;. Demnaechst gibt es echten Wein vom Niederrhein.</em></p>
<p>Ist aber nicht so, als dass ich nicht nur keine Ahnung vom Traubenanbau haette. Das ist nicht verwunderlich, hier in unserer Gegend gibt es keine Weinberge, hier wird nicht einmal nennenswert Wein getrunken. So habe ich auch keine Ahnung, wie ich die Reben spaeter schneiden soll. Dass ich sie beschneiden muss, scheint mir klar. Die sollen bis ueber 5 Meter hoch werden koennen, stand jedenfalls drauf. Nein, das ist mir dann doch ein wenig zu hoch. Grossartige Gerueste moechte ich auch keine bauen. Ich wollte das eigentlich so einfach wie moeglich gestalten.</p>
<h2>Was ist eine Stickelrebe?</h2>
<p>Mir scheint, die einzig vernuenftige Art und Weise, Reben im Garten anzubauen ist die, sie als <a href="http://www.rebschule-meier.ch/PDF/Reben_Haus_Garten.pdf" target="_blank">Stickelreben</a> zu erziehen. Vereinfacht gesagt braucht man dazu nur einen hohen Pfahl (daher der Name), an dem die Rebe hoch waechst.  Dazu gibt es ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=vdDp2VAiOzo" target="_blank">schoenes Video</a> von &#8220;<a href="http://www.youtube.com/user/gartenvideos?feature=watch" target="_blank">Gartenvideos.com</a>&#8221; auf youtube. Uebrigens ein Kanal, der durchaus sehenswert ist. Aber so richtig schlau bin ich nicht draus geworden. Ich glaube, ich muss sie erst einmal ein Jahr wachsen lassen und mir ansehen, wie so eine Rebe ueberhaupt aussieht. Ist schon viele Jahre her, dass ich mal eine aus der Naehe gesehen habe. Dann, im naechsten Winter, werde ich mir das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=rqCy_5Qln5o&amp;feature=results_video&amp;playnext=1&amp;list=PL7E78086B989E4F73" target="_blank">zweite Video</a> von Gartenvideos.com noch mal genauer vornehmen. In diesem Video geht es naemlich um den richtigen Schnitt.</p>
<h2>Mir graut schon vor dem Schnitt</h2>
<p>Ich mag diese Schnittarbeiten nicht. Da kann man so viel falsch machen. Vor ein paar Wochen war ich wieder mit der Rosenschere im Garten unterwegs. Alles was mir erschien, als gehoere es nicht dorthin, habe ich abgeschnitten. Zu spaet aber ist mir klar geworden, dass die einzigen nenneswerten Triebe einer unserer <a href="http://neulichimgarten.de/blog/dies-und-das/saurer-gehts-nicht-oder-eine-einfache-methode-heidelbeeren-zu-pflanzen/" target="_self">Heidelbeeren</a> dabei dran glauben musste. Ist mir einfach nicht aufgefallen.</p>
<p><center><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/3F4oPS6NZ2A" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></center></p>


<p>No related posts.</p>]]></content:encoded>
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