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ich am Ende des Jahres in der dunklen Kirche sitze und wie aus dem Nichts 
heraus die Klänge von „Auld Lang Syne“ den Raum erfüllen. Freunde sind das 
Fundament des Lebens.]]></description><content:encoded><![CDATA[<p class="">Dass man sich an alte Freundschaften erinnern sollte, wird mir bewusst, als ich am Ende des Jahres in der dunklen Kirche sitze und wie aus dem Nichts heraus die Klänge von „Auld Lang Syne“ den Raum erfüllen. Freunde sind das Fundament des Lebens. Ist man schon lange mit einem Menschen befreundet, weiß man, dass man sich auf ihn verlassen kann. Kann man es nicht, so ist er kein Freund. Fundament zu sein, gehört somit zu den Wesenseigenschaften eines Freundes. Während ich dem Lied zuhöre, denke ich an meine Freunde. Auch wenn sie gerade nicht neben mir sitzen, sind sie da. Sie sind in mir und tragen mich. Sie sind mein anderes Selbst, das immer mit mir verbunden ist. Ich halte mich an dieser Verbindung fest und gehe auf diese Weise gesichert durch mein Leben.</p><p class="">Mir kommt der Gedanke, dass es trotz dieser steten Verbundenheit sinnvoll ist, sich am Ende des Jahres an die eigenen Freunde zu erinnern. Auch lang bestehende Fundamente müssen in der Gegenwart stabilisiert werden. Sonst drohen sie, verloren zu gehen. Die Klänge von „Auld Lang Syne“ sind wehmütig und scheinen diesen Verlust in sich zu tragen. Umso wichtiger der Vers: „And there’s a hand, my trusty fiere, and gie’s a hand o’ thine“, also „Und hier ist meine Hand, mein treuer Freund, und schlag mit der Deinen ein“. Es braucht einen Anlass, an dem man sich bewusst wieder für diese Freundschaft entscheidet, an dem man sich den Wert der Verbindung ins Gedächtnis ruft, an dem man das Liebenswerte des anderen erneut in das eigene Herz lässt und ihm die Hand reicht. Das ist ein Augenblick der Tiefe, durch den das Fundamentale der Verbindung vor Augen tritt.</p><p class="">Das menschliche Leben läuft nicht auf sein Ende, sondern auf ein Ziel zu. Die Erinnerung soll daher nicht nur die Stabilisierung der Freundschaft in der Gegenwart anstoßen, sondern sie auf die Zukunft hin öffnen. Zur Erfüllung des eigenen Lebens kann kein Mensch allein gehen. Freunde sind Weggefährten, gehen Hand in Hand. Ein Freund ist aber auch jemand, mit dem man nicht nur sein Leben, sondern seine Ewigkeit teilen möchte. Diese ewige Relevanz der Freundschaft trifft mich existentiell, als die Melodie ausklingt. Während die letzten Schwingungen in die Höhe des Raumes ziehen, tritt der Kirchraum in den Vordergrund meines Bewusstseins. Ich sitze an einem Ort, der mich meine Verbindung zu Gott, der mich mein Unterwegssein hin zu seiner Ewigkeit besonders deutlich spüren lässt. Dadurch wird das Hören von „Auld Lang Syne“ fast zu einem mystischen Erlebnis. Jeder Ton trägt eine Sehnsucht in sich, die in den Himmel weist. Ich fahre still durch die Dunkelheit nach Hause, um das Erlebte noch etwas länger in mir zu tragen. Als ich Zuhause ankomme, schicke ich jedem meiner Freunde diese Melodie und meine zugeneigten Gedanken. Ich hoffe, dass sie weiterhin mit mir verbunden durch das Leben gehen und dessen unendliche Tiefe zusammen mit mir spüren werden.</p>]]></content:encoded></item><item><title>Adventserlebnisse</title><category>Empfohlen</category><dc:creator>Regina Segschneider</dc:creator><pubDate>Mon, 18 Dec 2023 12:04:11 +0000</pubDate><link>https://www.nichtmituns.online/blog-1/adventserlebnisse</link><guid isPermaLink="false">5fc4c62916f6d44b07d76526:5fc4f1c69d79364840294145:65802eae8301ee4971bb80c7</guid><description><![CDATA[Münsters gut besuchte Innenstadt. Ich bin auf der Salzstraße unterwegs. Da 
sitzt er wieder: im Rollstuhl, ärmlich gekleidet und zitternd. Man läuft 
lieber daran vorbei; ich auch. Aber eines Tages stutze ich: Heißt es nicht, 
dass Jesus in den Armen…]]></description><content:encoded><![CDATA[<p class="">Münsters gut besuchte Innenstadt. Ich bin auf der Salzstraße unterwegs. Da sitzt er wieder: im Rollstuhl, ärmlich gekleidet und zitternd. Man läuft lieber daran vorbei; ich auch. Aber eines Tages stutze ich: Heißt es nicht, dass <em>Jesus</em> in den Armen… Und werfe eine Münze in den Hut. "Danke, alles Gute", kommt es warm und freundlich zurück. Ich bin überrascht. Die Stimme passt so gar nicht zum Anblick. Beim nächsten Mal halte ich sekundenkurz inne und lächele ihm zu. Das kostet Überwindung bei seinem Anblick. Doch wieder erreicht mich ein warmer, freundlicher Dank. Kurz halte ich inne, stutze. Mir wird bewusst, wie sehr ich nach dem Äußeren urteile. Und beschließe, ich spende jetzt weiter etwas Geld und ein Lächeln. Warum denn nicht? So gedacht und getan.</p><p class="">Eines Tages ruft er mich: "Haben Sie einen kurzen Moment Zeit?" "Ähh, jaha…" Er wünscht, einen Hotdog zu essen. Aha, denke ich, nicht begeistert, und Wie teuer ist das denn? und Ausnutzen lass ich mich jetzt aber nicht. Inmitten meiner Gedanken kommt mir wieder <em>Jesus</em> in den Sinn, seltsam… Er bekommt seinen HotDog, bedankt sich und ruft mir noch zu: "Nächstes Mal bin ich dran". Ich lache verlegen und rufe: "Nein, nein, das brauchen Sie nicht". Dann stutze ich und begreife, vielleicht geht es gar nicht um den HotDog. Hmmh, denke ich. Ja, <em>will</em> ich denn angesprochen werden? <em>Und wenn es wirklich Jesus...?</em> Ich nehme mir vor, beim nächsten Mal vorsichtig ein paar Worte mit ihm zu wechseln. Gesagt, getan. Ein paar Worte. Es ist etwas mühsam. Er zittert und hält den Kopf gesenkt. Wohl aus gesundheitlichen Gründen. Ich fühle mich etwas unsicher. Hoffentlich sieht mich keiner, der mich kennt, denke ich. Und schäme mich sogleich für meine Gedanken.&nbsp;Ob er einen Kakao möchte, frage ich schließlich. Ja, möchte er.</p><p class="">Als ich zurückkomme, hat er Besuch. Etwas in mir freut sich still darüber. Der Kakao wird begeistert kommentiert und ich verabschiede mich. Merke im Weggehen noch, dass mich irgendetwas berührt, ohne dass ich es deuten kann. Mit der Zeit erfahre ich, er heißt Heinz*. "Am 10.12. habe ich Geburtstag", verrät er mir. Aha. Ich merke mir das. Zum Geburtstag gratuliert man schließlich. Am Nachmittag des Tages sitzt er wieder da. Ich geselle mich zu ihm, gratuliere. Wir sprechen kurz und ich spendiere ihm erneut einen Kakao. Den genießt er, wenn auch mit zitternden Händen. Viele Menschen hasten vorbei, einige mustern uns kurz. Mir ist etwas flau in meiner Rolle, aber ich bleibe. Schließlich hat er Geburtstag. Und kneifen will ich auch nicht. In der Zwischenzeit fängt es an zu nieseln.</p><p class="">Da kommen drei Frauen vorbei, werfen Geld in seinen Hut. Offensichtlich kennen sie ihn. "Wo ist denn dein Schirm, den ich dir geschenkt habe?”, fragt eine davon. "Zuhause", grinst er verlegen. "Heinz hat heute Geburtstag", sage ich, einer Eingebung folgend. "Aaahhh", tönt es begeistert zurück. Und drei temperamentvolle Frauen gratulieren ihm. Ich beobachte ihn verstohlen von der Seite. Seine Augen leuchten und für einen Moment strahlt er über das ganze Gesicht. In mir wird es plötzlich ganz still und friedlich und ein Gefühl der tiefen Dankbarkeit steigt in mir auf. Mehr brauche ich nicht. Situationen mitten im Alltag, die das Herz berühren.</p><p class="">Oder war es etwa tatsächlich…? … Ihr könnt Heinz treffen. Wo er zu finden ist, das wisst Ihr ja jetzt. In diesem Sinne noch einen schönen Advent und eine friedvolle, gesegnete Weihnachtszeit!</p><ul data-rte-list="default"><li><p class="sqsrte-small">Name von der Redaktion geändert.</p></li></ul>]]></content:encoded></item><item><title>Hallelujah</title><category>Empfohlen</category><dc:creator>Melanie Bender</dc:creator><pubDate>Sun, 15 Oct 2023 12:48:41 +0000</pubDate><link>https://www.nichtmituns.online/blog-1/hallelujah</link><guid isPermaLink="false">5fc4c62916f6d44b07d76526:5fc4f1c69d79364840294145:652bdda30429223118a3ea34</guid><description><![CDATA[Wenn ich an meine einzige Begegnung mit Bischof Felix Genn auf dem 
Kirchplatz von St. Stephanus denke, bei der er sich wie stets geweigert 
hat, auf unsere Fragen einzugehen…, wenn ich mich stattdessen daran 
erinnere, wie er uns schließlich angeschrien hat…, dann fehlt mir die 
zärtliche Antwort.]]></description><content:encoded><![CDATA[<p class="">Ich war beim letzten öffentlichen Gottesdienst von Thomas Laufmöller in St. Agatha etwas überrascht, als plötzlich das „Hallelujah“ von Leonard Cohen von der Orgelempore erklang. Ich erinnerte mich sofort an seinen Abschiedsgottesdienst zweieinhalb Jahre zuvor in St. Stephanus. Auch damals lief das Lied. Seltsamerweise waren es in beiden Fällen Augenblicke, in denen Liebe verschenkt wurde. Das erste Mal hatten alle Gottesdienstbesucher eine Blume in der Hand und gingen nach und nach zu Thomas Laufmöller nach vorn, um sich mit diesem Zeichen bei ihm für die gemeinsamen Jahre zu bedanken. Dazu sang Cohen seine Worte. Beim zweiten Mal war es nur die Melodie seines Liedes, die die Austeilung der Kommunion, des Gegenwärtigwerdens von Gottes Liebe, begleitete. Trotzdem hat mich dieser Zusammenfall berührt.</p><p class="">Dieses Lied und die Liebe – was will mir der Zusammenfall sagen? Ich schaue auf den ursprünglichen Text von Cohen und merke recht schnell, dass es um Entmachtung geht. In der zweiten Strophe ist es vor allem eine Frau, die einen Mann entmachtet. Cohen baut biblische Verweise ein: auf Batseba und David, auf Delilah und Samson. „Her beauty and the moonlight overthrew you“, heißt es. Batseba wirft David mit ihrer Schönheit um und bricht seine Macht. „She broke your throne“, singt Cohen und lässt den Verweis auf Delilah und Samson folgen. Jene schneidet ihm das Haar, in dem all seine Kraft stecken soll. „And from your lips she drew the Hallelujah“, heißt es danach. Delilah nimmt Samson seine Kraft und entlockt seinen Lippen gleichzeitig das „Hallelujah“. Liebe ist kein Siegeszug, wie es später im Lied heißt. Liebe bedeutet, dass etwas mit einem geschieht, dass einem die Kontrolle genommen wird, dass man machtlos wird und sich hingibt. Und gerade das lässt ein „Hallelujah“ entstehen – ein Lobgesang auf Gott. Selbst er lässt sich in diesem Lied gewissermaßen entmachten. In der ersten Strophe singt Cohen: „Now I‘ve heard there was a secret chord that David played, and it pleased the Lord“. König David komponiert eine Melodie, die Melodie dieses Liedes, spielt sie und erfreut damit Gott. Auch er lässt sich bewegen.</p><p class="">Liebe, egal, in welcher Erscheinungsweise, ist das Geschenk der eigenen Wirklichkeit in all ihrer Nichtallmacht und Zerbrechlichkeit, lerne ich von Isabella Guanzini. Es gehört viel Mut für einen Menschen dazu, sich preiszugeben, sich verletzlich zu zeigen und in der Begegnung darauf zu vertrauen, dass der andere diese Verletzlichkeit nicht ausnutzt. Es gehört Mut dazu, darauf zu vertrauen, dass der andere die ihm eigene Zerbrechlichkeit erkennt und davon ausgehend mit Zärtlichkeit antwortet. Jeder Mensch ist verletzlich und zerbrechlich, wird von Musik, Schönheit, Tiefe berührt, hat Angst vor hässlichen Worten und Taten. Die Zärtlichkeit nimmt die Verletzlichkeit des anderen wahr, erkennt das allen gemeinsame Bedürfnis nach Liebe und antwortet darauf mit zärtlichen Gesten, die Schutz und liebevolle Fürsorge verstärken.  </p><p class="">Liebe setzt also nicht auf Macht, sondern zeigt dem Menschen, wie er wirklich ist. Durch diesen Vorgang wird er authentisch, weil er zu seiner Verletzlichkeit steht. Liebe ist in ihrer Hingabefähigkeit gewissermaßen eine Selbstentmachtung oder Selbstentblößung durch die Begegnung mit dem anderen und geht in eins mit der Bitte nach Zärtlichkeit als Antwort. Jede Form von Gewalt ist fatal für die Verletzlichkeit des Menschen und für die Liebe im Allgemeinen. Erlebt der Mensch Gewalt, so verschließt sich sein Herz; die Offenheit für die Begegnung mit dem anderen wird zerstört. Nahbar ist der verletzliche Mensch nur, wenn ihm keine Gewalt geschieht. Die Allmacht Gottes besteht in der Unendlichkeit seiner Liebe, in ihrer unendlichen Macht, sich allen Menschen zu schenken und ihren verletzbaren Wesenskernen mit Zärtlichkeit zu begegnen. Sie kommt ohne Gewalt aus, liefert sich ihr im Extremfall sogar aus. Wenn ein Mensch dieses Geschenk erlebt, wenn er dabei zu seinem eigenen wahrhaftigen Wesen findet, so kann schon mal ein „Hallelujah“ aus seinem Munde kommen.</p><p class="">Ich frage mich vor diesem Hintergrund, warum ich in der Kirche, im Bistum und seit dem Rausschmiss von Thomas Laufmöller auch in der Gemeinde St. Stephanus so viel Machtausübung und Gewalt, statt diese Liebe erlebt habe oder erlebe. Wenn ich sehe, wie viele Kinder von Priestern missbraucht worden sind, denen man vertraut hat, wie diese Fälle zum großen Teil vertuscht wurden, um der Kirche, statt den Missbrauchten zu helfen, dann kommt nur Gewalt bei mir an. Wenn ich darüber nachdenke, mit welcher Härte verschiedene Verantwortliche des Bistums mit der Gemeinde St. Stephanus umgegangen sind, wie sie mit Druck ihre Macht haben spielen lassen, wie sie mit irreführenden Schlagzeilen die Leserschaft ihrer Nachrichten manipuliert haben, dann erkenne ich keinen Funken Liebe. Wenn ich an meine einzige Begegnung mit Bischof Felix Genn auf dem Kirchplatz von St. Stephanus denke, bei der er sich wie stets geweigert hat, auf unsere Fragen einzugehen, mit uns zu argumentieren, wenn ich mich stattdessen daran erinnere, wie er uns schließlich angeschrien hat, statt sich auf uns einzulassen und uns zu verstehen zu versuchen, dann fehlt mir die zärtliche Antwort.</p><p class="">Wenn ich mir die folgende Spaltung der Gemeinde ins Gedächtnis rufe, dann muss ich zugeben, dass ich hier zur unverständlichsten Stelle von allen gekommen bin. Wie kann es sein, dass einige wenige in der Gemeinde St. Stephanus, die das Geschehene verdrängen wollen, die diktatorischen Züge des Bistums übernommen haben, kritische Anmerkungen gegen Kirche, Bistum und Bischof zu unterbinden versuchen, die Freiheitsräume immer enger schnüren und damit jedem ehrenamtlichen Engagement die Freude, die Kreativität und die Zukunft nehmen? Wo sind der Zusammenhalt, die Freundschaft geblieben? Korrumpiert die Diktatur, wie Daniel Kehlmann sagt, tatsächlich fast jeden? Und hat Joachim Gauck recht, wenn er erklärt, dass Menschen selbst die absurdesten und lebenswidrigsten Zustände als Normalität rationalisieren, um in ihnen überleben zu können? Lassen sie deshalb all diese Gewalt zu, statt sich für die Liebe einzusetzen?</p><p class="">Wenn ich schließlich noch den aktuellsten Vorfall aufnehme, bei dem Thomas Laufmöller von seinem Arbeitgeber nicht nach seiner leidenschaftlichen Arbeit in der Friedensschule beurteilt, sondern an seiner fehlenden Bereitschaft zu Kadavergehorsam gemessen wurde, wenn dabei ohne mit der Wimper zu zucken das durch das deutsche Grundgesetz zugestandene Recht auf Freizügigkeit ignoriert wird, dann zerbricht mein Vertrauen in einen menschenwürdigen und liebevollen Umgang seitens des Bistums schon beim bloßen Zuschauen.</p><p class="">Gottesdienste bedeuten für mein Leben sehr viel. Ich bin keine von denen, die sich nicht mehr für den Glauben und die Kirche interessieren. Momente wie jene, als ich zum zweiten Mal das „Hallelujah“ gehört habe, beschäftigen mich über Tage oder Wochen. Ich möchte das alles nicht verlieren. Ich möchte Menschen, mit denen ich das zusammen erlebe oder die mir diese Erlebnisse schenken, nicht verlieren. Das ist alles zu wichtig für mein Leben, für das menschliche Leben im Allgemeinen, so denke ich. Aber ich möchte mich auch nicht von der kirchlichen Diktatur korrumpieren lassen. Mir sind meine persönliche Freiheit und Integrität zu entscheidend. Nach dem aktuellen Vorfall bin ich zu der Einsicht gekommen, dass sich gewisse Personen dieser Kirche durch ihr menschenverachtendes Verhalten, durch ihren Einsatz von Macht und Gewalt selbst aus derselben herausbewegt haben. Sie haben sich selbst disqualifiziert. Das ist eine befreiende Erkenntnis. Ich habe genug Menschen in den letzten Jahren getroffen, denen ich meine Wirklichkeit in all ihrer Nichtallmacht und Zerbrechlichkeit schenken kann, auf deren zärtliche Antwort ich vertrauen darf, mit denen ich zusammen Gemeinde und Kirche sein kann – völlig abseits von jeder korrumpierten und korrumpierenden Struktur. Ich habe fest vor, weiter auf die Liebe zu setzen und für Ungehorsam gegenüber allen Versuchen der Machtausübung einzutreten. Vielleicht ist dies der verborgene Akkord, der Gottes Herz zum Klingen bringt…?</p>]]></content:encoded></item><item><title>".... und gehe aufrecht und gerade Deinen Weg"</title><category>Empfohlen</category><dc:creator>Regina Segschneider</dc:creator><pubDate>Mon, 18 Sep 2023 13:29:11 +0000</pubDate><link>https://www.nichtmituns.online/blog-1/aufrecht</link><guid isPermaLink="false">5fc4c62916f6d44b07d76526:5fc4f1c69d79364840294145:65081316c433df0545b31aa4</guid><description><![CDATA[Die emotionale Gewalt, die das Bistum uns Gläubigen antut. Die Zerstörung 
des Vertrauens in solch eine christliche Institution. Die Auswirkungen 
dieser traumatischen Erfahrungen auf jeden Einzelnen von uns. Mit ansehen 
zu müssen, wieviel Applaus das Bistum bekommt für öffentliche religiöse 
Aktivitäten.]]></description><content:encoded><![CDATA[<p class="">Auch ich möchte mein Mitempfinden mit allen Betroffenen über die aktuelle Situation ausdrücken. Und teilen, wie ich es erlebe / erlebt habe.</p><p class="">Als frühere Gottesdienst-Besucherin (ich gehöre zu St. Joseph Münster-Süd) von Thomas Laufmöller verfolge auch ich das Geschehen in unserem Bistum. Über die Härte des Bischofs bin ich immer wieder neu erschüttert.</p><p class="">Als ich vom Rücktritt Th. Laufmöllers und den Hintergründen erfuhr, war ich so aufgewühlt, dass ich beschlossen habe, Kontakt mit dem Bistum aufzunehmen. Mir ging es dabei um ein seelsorgerliches Gespräch und die Möglichkeit, dem Bistum deutlich zu machen, welche verstörenden Auswirkungen das Verhalten des Bischofs auf uns Gläubige  hat.</p><p class="">Von der Abteilung "Seelsorge", die ich angewählt hatte, wurde ich trotzdem zur Abteilung "Beschwerde" weiterverbunden. Auch dort machte ich mein Anliegen nach einem Seelsorge-Gespräch deutlich. Nach einer kurzen, sehr unfreundlichen Reaktion der hauptverantwortlichen Person wollte mich diese schließlich zur "Presseabteilung" weiterverbinden. Aus Selbstschutzgründen habe ich mich nicht darauf eingelassen und einen letzten Versuch zur Vermittlung durch die Telefonzentrale unternommen. Diese war - verständlicherweise - überfordert mit der Situation.</p><p class="">Mühsam nur konnte ich mich dem Einfluss wieder entziehen, der mir entgegenschlug: Mir klarmachen, dass ich nicht die Unruhestifterin bin, als die ich behandelt wurde. Sondern eine verwundete Christin, die um ein Gespräch gebeten hat.</p><p class="">Die emotionale Gewalt, die das Bistum uns Gläubigen antut. Die Zerstörung des Vertrauens in solch eine christliche Institution. Die  Auswirkungen dieser traumatischen Erfahrungen auf jeden Einzelnen von uns. Mit ansehen zu müssen, wieviel Applaus das Bistum bekommt für öffentliche religiöse Aktivitäten. Und doch zu wissen, wie viele Menschen durch dieselbe Institution in Münster verwundet worden sind.</p><p class="">Und Nein, mit den Auswirkungen dieser Verwundungen möchte niemand im Bistum etwas zu tun haben.</p><p class="">Ich bin nur eine Gläubige. Und sicherlich; es gibt Vorschriften, die ein Priester gegenüber seinem Dienstherren einhalten muss, deren Inhalt ich nicht beurteilen kann. Aber was ist mit den Schülern, denen ein toller Seelsorger gnadenlos entrissen wird, nur weil  der Bischof nicht gefragt wurde? Verstehen diese jungen Menschen das oder werden hier junge Christen nicht eher erschüttert in ihrem noch wachsenden Glauben?</p><p class="">Was ist die Motivation unseres Bischofs?</p><p class="">Was ist mit einer weiteren Gemeinde, in deren Gesichtern die Verzweifelung und das Unverständnis mehr als deutlich zu lesen ist? Die jetzt auf die gleichen leidvollen Erfahrungen zurückblickt, wie die Stephanus-Gemeinde sie schon intensiv durchleben muss(te).</p><p class="">Wieviel Leid hat der Bischof ausgelöst !!?? Und wie wenig berührt es ihn, dass er als Bischof damit auch Wunden im Glaubensleben vieler Menschen schlägt? Dass er Verantwortung trägt für unzählige  Kirchenaustritte? Was dabei ist seine Motivation?</p><p class="">Macht das aktuelle Friedenstreffen, machen andere öffentlichkeitswirksame religiöse Veranstaltungen das alles ungeschehen?</p><p class="">Was ist wahrer Friede??</p><p class="">Außerhalb des Bistums versuche ich nun, die gemachten Erfahrungen seelsorgerlich zu verarbeiten.</p><p class="">Ich bleibe in der Kirche. Wegem IHM und seiner Sakramente.</p><p class="">Auf der Plattform "Friedensbotschaften" habe ich mir die Stellungnahme von Thomas Laufmöller noch einmal angehört. Im direkten Anschluss stimmt er ein Lobpreislied an. Das hat mich sehr beeindruckt. Denn damit, so finde ich, gibt er uns ein gutes Beispiel dafür, wie wir mit emotionaler Gewalt umgehen können.<br> Uns noch enger an den personalen Glauben an Christus binden.</p><p class="">Wieviel mehr wert ist solch ein gelebtes Beispiel für uns!</p><p class="">Mir macht es bewusst, dass dies eine Prüfung ist, auch für uns Gläubige. Dass wir, trotz allem, am Glauben festhalten sollen.</p><p class="">Ich habe einen Zettel mit einem Zitat von Thomas Laufmöller. Das hat er vor einigen Jahren mal in einem Gottesdienst gesagt, und damals traf es mich mitten ins Herz.</p><p class="">Es lautet: "Halte Dich fest an der Liebe JESU CHRISTI und gehe aufrecht und gerade Deinen Weg".</p><p class="">Tatsächlich glaube ich, dass wir nur so damit umgehen können.</p>]]></content:encoded><media:content type="image/jpeg" url="https://images.squarespace-cdn.com/content/v1/5fc4c62916f6d44b07d76526/1695028975211-PKCNMFOVG1S52ERSYD5Q/woman-2827304_1280.jpg?format=1500w" medium="image" isDefault="true" width="1280" height="719"><media:title type="plain">".... und gehe aufrecht und gerade Deinen Weg"</media:title></media:content></item><item><title>Stellungnahme Thomas Laufmöller</title><category>Empfohlen</category><dc:creator>Redaktion St. Stephanus 2.0</dc:creator><pubDate>Fri, 08 Sep 2023 13:21:10 +0000</pubDate><link>https://www.nichtmituns.online/blog-1/b012n0fe2crfbkcajw0qcvxayzpwsf</link><guid isPermaLink="false">5fc4c62916f6d44b07d76526:5fc4f1c69d79364840294145:64fb1dcaec79996e405357a6</guid><description><![CDATA[Thomas Laufmöller gibt sein Priesteramt auf - entgegen Behauptungen des 
Bistums wurde priesterliche Tätigkeit in St. Stephanus „auf Anordnung von 
Bischof Dr. Felix Genn beendet“. ]]></description><content:encoded><![CDATA[<p class="">In tiefer Dankbarkeit blicke ich auf 31 Jahre diakonischer und priesterlicher Tätigkeit zurück. <br>In dieser Zeit konnte ich mit Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedener Herkunft in vielfältiger Weise den großen Reichtum des Evangeliums Jesu von Nazareth entdecken. Dies geschah sowohl im Kontext der Pfarrgemeinden, in denen ich tätig war - insbesondere der Gemeinde St. Stephanus - als auch in dem lebendigen Miteinander in der Friedensschule.</p><p class="">Vor zwei Jahren wurde meine Tätigkeit in der Pfarrei St. Liudger und damit in der Gemeinde St. Stephanus auf Anordnung von Bischof Dr. Felix Genn beendet. Die Tätigkeit an der Friedensschule blieb bestehen. </p><p class="">Am 16.08.2023 teilte mir Herr Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp im Auftrag des Bischofs in einem Gespräch mit, dass zum 30.09.2023 auch meine Tätigkeit als Schulseelsorger an der Friedensschule beendet wird, weil ich ohne Wissen und Einverständnis des Bischofs umgezogen bin.</p><p class="">Nach reiflicher Überlegung und Reflexion, auch unter fachlicher Begleitung, habe ich nun meinerseits mein priesterliches Amt bewusst und entschieden am 30.08.23 zurückgegeben, da ich in den Strukturen dieser Kirche meine Berufung in dieser Form nicht mehr leben und umsetzen kann.</p><p class="">Vor dem Hintergrund der großen Herausforderungen, vor denen die Katholische Kirche auch insgesamt gestellt ist - vor allem der Umgang mit den Missbrauchsfällen, aber auch mit den drängenden Fragen und Forderungen des m. E. gescheiterten Synodalen Weges - ist dieser Entschluss für mich zu einer Gewissensentscheidung geworden.</p><p class="">Ich bleibe meiner Berufung treu und möchte Menschen auch weiterhin seelsorglich begleiten. Ich werde mich deshalb in der Zukunft beruflich neu ausrichten - außerhalb der kirchlichen Institution. Auf die sich daraus entstehenden Begegnungen und Anliegen, die sich in den verschiedensten Kontexten ergeben werden, freue ich mich sehr.</p>]]></content:encoded><media:content type="image/jpeg" url="https://images.squarespace-cdn.com/content/v1/5fc4c62916f6d44b07d76526/1694344381704-TM28L5T0IK4TLVYSXG9R/Thomas.jpg?format=1500w" medium="image" isDefault="true" width="576" height="752"><media:title type="plain">Stellungnahme Thomas Laufmöller</media:title></media:content></item><item><title>Korn, das in die Erde</title><category>Empfohlen</category><dc:creator>Melanie Bender</dc:creator><pubDate>Wed, 05 Apr 2023 18:41:45 +0000</pubDate><link>https://www.nichtmituns.online/blog-1/korn</link><guid isPermaLink="false">5fc4c62916f6d44b07d76526:5fc4f1c69d79364840294145:642d0fb9300abe2033bef61f</guid><description><![CDATA[Wenn wir jedes Jahr aufs Neue Ostern feiern, so ist das eine Erinnerung 
daran, dass wir in den existentiellen Zeiten unseres Lebens, in denen wir 
von Leid umgeben sind, in denen das Böse uns klein macht, in denen wir 
geliebte Menschen verlieren oder mit dem eigenen Tod konfrontiert werden, 
nicht verzweifeln müssen.]]></description><content:encoded><![CDATA[<iframe scrolling="no" allowfullscreen src="//www.youtube.com/embed/PY6Ivt_1HSk?wmode=opaque" width="854" frameborder="0" height="480"></iframe>


  
  <p class="">Leid, Sterben, Tod und das Böse sind Tatsachen, um die unsere Gedanken ein Leben lang kreisen, ohne sie jemals vollständig fassen zu können. Sie gehen an unsere Existenz, betreffen uns existentiell. Das Leben sollte eigentlich ganz anders sein, frei von Leid, Sterben, Tod und dem Bösen – so meinen wir. Wir können uns nicht damit abfinden. Zu tief scheint der Widerspruch zu dem, was unsere Existenz ersehnt.</p><p class="">In mein eigenes Kreisen hinein fällt das Lied „Korn, das in die Erde“. Dort heißt es: „Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt. Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt. Liebe lebt auf, die längst erstorben schien. Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.“ Der Text verweist auf ein Gleichnis im Johannesevangelium, in dem Jesus sagt: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht“ (Joh, 12,24). Das Sterben ist hier die unverzichtbare Voraussetzung für die Entstehung neuen Lebens, ja, für die Vermehrung des Lebens. Ein Blick zurück auf den Liedtext zeigt mir, dass dies durch die Liebe vollbracht wird. Auch wenn sie tot scheint, ist sie nicht ausgelöscht. Sie lebt wieder auf und schenkt neues Leben.</p><p class="">Das lässt mich sofort an das Leben von Stefania Podgórska denken, über das ich vor einiger Zeit gelesen habe. Sie begann im Alter von 13 Jahren kurz vor der Invasion Polens durch die Deutschen im Jahre 1939, im Geschäft der jüdischen Familie Diamant zu arbeiten, und wurde herzlich in die Familie aufgenommen. Sie verliebte sich in einen der Söhne und war voller Gewissheit auf eine gemeinsame Zukunft. Als die Diamants Geschäft und Haus verlassen mussten, weil sie ins jüdische Ghetto verbannt wurden, sorgte Stefania weiter für sie, schmuggelte Essen und Kleidung ins Ghetto und riskierte dabei jedes Mal ihr Leben. Teile der Diamants wurden zu Zwangsarbeit verpflichtet, andere Teile in Vernichtungslager deportiert, ihr Verlobter wurde ermordet. 1942 stand plötzlich einer der anderen Söhne der Diamants vor Stefanias Tür und bat sie, ihn zu verstecken. Bis zur Befreiung der Stadt durch die sowjetische Armee im Sommer 1944 versteckte Stefania nicht nur diesen Sohn, sondern zwölf weitere Juden in einem engen Verschlag auf dem Dachboden. Selbst als über einen Zeitraum von acht Monaten zwei deutsche Krankenschwestern und ihre Nazi-Freunde in derselben Wohnung lebten, schaffte Stefania es, ihre Gruppe an versteckten Juden zu beschützen und zu versorgen. Sie leistete an sich Übermenschliches und hat trotz der ständigen Gefahr, das eigene Leben zu verlieren, niemals gehadert oder mit dem Gedanken des Aufgebens gespielt.</p><p class="">Für mich ist Stefania Podgórska ein Beispiel dafür, dass Liebe durch das Böse, durch Leiden, Sterben und Tod hindurchführen kann. Wir kennen alle die Verhältnisse in Europa, die während des Nationalsozialismus geherrscht haben. Ich muss nicht im Detail wiedergeben, wie sehr das Böse den Kontinent erobert hatte, wie viele Millionen Menschen dabei ihr Leben verloren, wie groß Angst und Leid waren. Und doch scheint gerade dies der Boden gewesen zu sein, auf dem Stefanias Liebe gekeimt hat und gewachsen ist. Hier ist wahre Menschlichkeit entstanden, die zum Tode Geweihte zu neuem Leben verholfen hat. Wenn mich jemand in Zukunft nach dem Wesen von Freundschaft fragen sollte, werde ich diese Geschichte erzählen.</p><p class="">Erscheint Ihnen das Leben von Stefania Podgórska zu weit weg? Ist der Nationalsozialismus zu lange her? Was hat er mit unserem heutigen Leben noch zu tun? Vor kurzem las ich einen Artikel über Sadako Sasaki, die 1955 an den Folgen der Verstrahlung Hiroshimas durch die Atombombe, die die Stadt im Sommer 1945 getroffen hatte, im Alter von zwölf Jahren starb. Sie war dabei, tausend Papierkraniche zu falten. Einer japanischen Legende zufolge wäre ihr dann ihr Wunsch nach Langlebigkeit erfüllt worden. Leider schaffte sie nur 644 Kraniche. Ihre Mitschüler falteten die restlichen an ihrer Stelle. 1958 wurde ein Denkmal für sie im Friedenspark von Hiroshima errichtet. Auch das ist lange her, aber noch heute reisen Menschen dorthin, um Zeichen für den Frieden zu setzen. Beispielsweise hat einer meiner Studenten über ein Jahr lang tausend bunte Kraniche gefaltet und die so entstandenen Regenbogengirlanden im Friedenspark aufgehängt. Unzählige Kraniche findet man dort, unzählige Keime der Liebe, die aus dem verstrahlten Boden dringen und uns in ihrer unübersehbaren Buntheit daran erinnern, dass weder das Böse noch der Tod jemals das letzte Wort haben werden.</p><p class="">Wenn wir jedes Jahr aufs Neue Ostern feiern, so ist das eine Erinnerung daran, dass wir in den existentiellen Zeiten unseres Lebens, in denen wir von Leid umgeben sind, in denen das Böse uns klein macht, in denen wir geliebte Menschen verlieren oder mit dem eigenen Tod konfrontiert werden, nicht verzweifeln müssen. Auch über Gottes Liebe hat die Welt den Stab gebrochen. Sie hat Jesus, der diese Liebe gelebt und verkündet hat, gekreuzigt und einen schweren Felsen vor sein Grab gewälzt. Alles schien zu Ende zu sein, die Liebe für immer vernichtet. Aber die Liebe lässt sich nicht auslöschen, weil sie das Wesen Gottes ist. Sie trägt das Leben in seine Ewigkeit. Angesichts der Geschichte von Stefania Podgórska scheint es mir selbst etwas wenig zu sein, die Auferstehung des Lebens lediglich jährlich zu feiern. Warum Stefania nicht als Vorbild nehmen und selbst dazu beitragen, die Liebe durch den Tod zu tragen? Ich lerne gerade, bunte Papierkraniche zu falten. Das ist ein erster Schritt, die Macht des Bösen, des Leidens und Sterbens nicht anzuerkennen, sondern sie zu entmachten. Ich kann an jedem Tag ein Zeichen für den Frieden und für das Leben setzen. Dadurch gebe ich meiner Sehnsucht nach Liebe Raum und schaffe selbst Auferstehung.</p><p class="">Frohe Ostern!</p>


  


  














































  

    
  
    

      

      
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            <p class="">Noch etwas struppig, aber auf jeden Fall schon mit Herz!</p>
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gewollt, bejaht, geliebt und darum in der Wirklichkeit gehalten zu werden. 
Gott schenkt dem Menschen dessen Würde also schon durch die Tatsache, dass 
dieser lebt und somit eine geliebte Wirklichkeit ist.]]></description><content:encoded><![CDATA[<iframe scrolling="no" allowfullscreen src="//www.youtube.com/embed/3aZB-6zGID0?wmode=opaque" width="854" frameborder="0" height="480"></iframe>


  
  <p class="">Gerade habe ich sie endlich gefunden – meine einzige Aufnahme unseres Gesanges von „Herr, Du schenkst mir Würde“ – und sofort hat sich mein Herz geöffnet. Die einfache Melodie wirkt jedes Mal erhebend auf mich. „Herr, Du schenkst mir Würde, wenn Du eingehst unter mein Dach, und so sprich nur ein Wort und meine Seele wird gesund, meine Seele wird gesund“, heißt es. Wenn das Wort „Seele“ zum zweiten Mal gesungen wird, erreicht die Melodie ihren höchsten Ton und zieht meine Seele mit sich. Eigentlich wird schon „Wort“ auf derselben Höhe gesungen, aber „Seele“ hat die doppelte Länge und daher mehr Kraft. Es ist natürlich kein Zufall, dass „Wort“ und „Seele“ miteinander korrespondieren. Meine Seele wird dadurch gesund, dass das Wort Gottes sich an mich wendet, sich mir zuwendet. Von ihm geht alle Kraft aus. Ich empfange das Heil von ihm.</p><p class="">Ich bin sehr glücklich, dass ich eine Aufnahme unseres Gesanges besitze. Die Stephanusgemeinde hat dieses Lied früher bei jeder Eucharistiefeier gesungen, bevor die Kommunion ausgeteilt wurde. Schon bei meinem ersten Besuch eines Gottesdienstes dort haben mir die Worte ein völlig neues Lebens- und Glaubensgefühl mitgegeben. Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich immer nur „Herr, ich bin nicht würdig, dass Du eingehst unter mein Dach…“ gebetet. Seit meiner Geburt wurde mir vor dem Höhepunkt jeder Eucharistiefeier vermittelt, dass ich eigentlich unwürdig bin, an ihr teilzunehmen. So wurde aus der Feier gewissermaßen ein Trauerspiel. Ich war nicht würdig, kein Mensch im Raum war würdig und wir alle haben dies mit gesenktem Haupt bezeugt. Was kann das Geschenk der Eucharistie dann noch bei einem Menschen bewirken?</p><p class="">Die Kommunion ist ein gemeinschaftliches Empfangen der Liebe Gottes und damit des Lebens. Sie ist ein In-Gemeinschaft-Treten mit ihm, das durch seine Liebe ermöglicht wird. Sie ist eine Feier, die dem Menschen Göttliches schenkt, die ihn in die göttliche Liebe mit hineinnimmt und somit Erfüllung eröffnet. Das gemurmelte Zeugnis der eigenen Unwürdigkeit lässt Herzen hingegen schrumpfen, legt den Fokus auf die Sündhaftigkeit des Menschen, darauf, dass er grundsätzlich hinter dem Erwarteten und Möglichen zurückbleibt. Zum Leben findet er danach kaum.</p><p class="">Die Worte „Herr, ich bin nicht würdig“ gehen u.a. zurück auf eine Geschichte im Lukasevangelium. Jesus kommt nach Kafarnaum, wo ein Hauptmann lebt, dessen geliebter Diener schwer erkrankt ist. Als der Hauptmann von Jesus hört, schickt er einige jüdische Ortsvorsteher zu ihm, um um seine heilende Hilfe zu bitten. Weil der Hauptmann kein Jude ist, lässt er Jesus ausrichten, dass er es als Nicht-Jude nicht wert ist, dass Jesus als Jude sein Haus betritt. Gleichzeitig drückt er sein Vertrauen in Jesus und in dessen heilende Kräfte aus: „Sprich nur ein Wort, dann muss mein Diener gesund werden“. Das Zeugnis des eigenen Nichtwertseins geht also auf gesellschaftliche Konventionen der damaligen Zeit zurück. Es ist aber nicht die entscheidende Haltung. Die entscheidende Haltung des Hauptmanns ist das Vertrauen in die heilenden Worte Jesu. Für mich ist noch entscheidender, dass der Diener in dem Moment auch schon geheilt ist. Jesus erkennt das Vertrauen des Hauptmanns und schenkt ihm die Würde, die er sich selbst genommen hat, sofort zurück.</p><p class="">Wenn ich etwas in die theologische Tiefe hineindenke, so kommen folgende Gedanken an die Oberfläche: Jeder Mensch besitzt eine Würde, weil er lebt. Zu leben, bedeutet, von Gott gewollt, bejaht, geliebt und darum in der Wirklichkeit gehalten zu werden. Gott schenkt dem Menschen dessen Würde also schon durch die Tatsache, dass dieser lebt und somit eine geliebte Wirklichkeit ist. Diese Würde kann sich der Mensch nur selbst nehmen, indem er sich aus der Liebe herauslebt, indem er gegen die Liebe lebt. Der Hauptmann ist aber die ganze Zeit in der Liebe. Er liebt seinen Diener, um den er sich nun, da dieser todkrank ist, sorgt. Er bittet jemanden um Hilfe, auch wenn er meint, er sei dieser Hilfe nicht wert. Er macht dies für seinen Diener; er zeigt seine eigene Hilflosigkeit und Bedürftigkeit. Kein Stolz hält ihn davon ab, Hilfe für seinen Diener zu finden. Er liebt das jüdische Volk und hat ihm eine Synagoge gebaut. Und schließlich schenkt er Jesus sein Herz, indem er auf dessen Hilfe vertraut. Wenn Jesus ihm nun entgegenkommt, weist er eigentlich nur darauf hin, dass der Hauptmann bereits in der Liebe ist und damit niemals würdelos sein kann. Jesus zeigt ihm, dass er der Würde, die ihm von Gott in jedem Moment des Lebens, d.h. des Im-Leben-Haltens, geschenkt wird, würdig geworden ist. Das ist schon das, was Heil letztlich bedeutet: in der ewigen Liebe Gottes zu sein und zu bleiben. Und darum wird der Diener gesund.</p><p class="">Für mich ist die Eucharistie die wöchentliche Erinnerung daran, dass Gott mir seine Liebe und sein Leben schenkt, dass er mir also meine Würde schenkt, weil er mich als etwas Liebenswertes betrachtet und mich darum für ewig in der Wirklichkeit halten möchte. Das ist eine wahrhaft frohe Botschaft, der ich gern singend mit den Worten „Herr, Du schenkst mir Würde“ entgegentrete. Dadurch gehe ich mit offenem Herzen auf das Geschenk zu, das mir zuteil werden möchte. Dies mit allen anderen Menschen in St. Stephanus zusammen zu machen, hat mir früher immer deutlich gemacht, dass wir eine Gemeinde sind. Dies war für mich unser Wesensmerkmal. So haben wir zusammen unsere Gottesbeziehung gelebt und dadurch eine neue Sicht auf uns selbst und auf das eucharistische Geschenk gewonnen.</p><p class="">Heute erlebe ich diesen Gesang nur noch selten in Gottesdiensten. Meist muss ich meine eigenen Worte gegen die traditionellen Worte der Gemeinde sprechen. Ich bin außerstande, die Worte „Herr, ich bin nicht würdig“ mitzureden, sondern konzentriere mich darauf, bei meinem Dagegensprechen nicht aus dem Konzept zu geraten. Mein Innerstes zieht sich bereits beim Hören der traditionellen Worte zusammen. Der Verlust ist groß. „Wie wenig braucht‘s, um Herzen zu verrenken“, stellt Jupiter Jones in „Auf das Leben!“ fest. Ich fühle mich nirgendwo mehr als Teil einer Gemeinde, ja, sogar im Grunde nicht mehr als Teil der Kirche. Ich frage mich, warum die Kirche an diesen Worten festhält, warum sie sich dagegen wehrt, die Menschen aufzurichten. Warum bin ich in den Augen der Kirche unwürdig?</p><p class="">Aber es gibt sie noch vereinzelt, diese Gottesdienste — hier und da. Wann immer ich sie erlebe, wirkt die Melodie, wirken die Worte wie eine Befreiung auf mich. Man muss sie einfach singen. Dadurch verstärkt sich ihre frohe Botschaft, dadurch öffnet sich mein Herz noch weiter, dadurch werden die Gottesdienste zu wirklichen Feiern. Ich gehe mit einer ganz anderen Haltung zur Kommunion und spüre, was Gottes Liebe wirklich bedeutet. Weil diese Gottesdienste so rar in meinem Leben geworden sind, sind sie nun kostbarer denn je für mich. Ganz verlieren kann ich das alles natürlich nicht mehr. Aber es tut auch gut, es hin und wieder neu zu erleben. Danke dafür.</p><p class="">Dieser Artikel nimmt Bezug auf das Lied:</p><p class="">Herr, ich bin nicht würdig <br>aus der Messe „Tausend Jahre wie ein Tag“ <br>T: nach Lk 7,1-10<br>M: Gregor Linßen <br>Alle Rechte <a href="http://www.edition-gl.de" target="_blank">www.edition-gl.de</a></p><p class="">Für den Komponisten Gregor Linßen beschreibt das Lied die Haltung, die nötig ist, um alles Wissen und Wollen wegzulassen. Wenn dies gelingt, kann gegebenenfalls im Brot etwas “Nur-Gott-Mögliches” erfahren werden. Dies setzt eine gesunde Form von Demut voraus, die der Selbstüberschätzung des Menschen entgegenwirkt. Darum betont das Lied die Worte “unter mein Dach”.</p>]]></content:encoded></item><item><title>Kinder-Gottesdienst in St. Stephanus</title><category>Empfohlen</category><dc:creator>Redaktion St. Stephanus 2.0</dc:creator><pubDate>Wed, 17 Aug 2022 16:19:45 +0000</pubDate><link>https://www.nichtmituns.online/blog-1/kinder-gottesdienst-in-st-stephanus</link><guid isPermaLink="false">5fc4c62916f6d44b07d76526:5fc4f1c69d79364840294145:62fd15218ef9e249f303a5b2</guid><description><![CDATA[Über 60 Kinder und Erwachsene feierten gemeinsam einen Gottesdienst über 
die Bewahrung der Schöpfung.]]></description><content:encoded><![CDATA[<p class="">Unter den Bäumen blieb es angenehm kühl auf der Wiese vor der St.-Stephanus-Kirche. Dort feierten über 60 Kinder und Eltern bzw. Großeltern einen wunderschönen gemeinsamen Gottesdienst zum Thema Schöpfung, während die restliche Gemeinde den Gottesdienst in der Kirche besuchte.</p>


  


  














































  

    
  
    

      

      
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  <p class="">Draußen wurde unterdessen über das Schöpfungslied aus dem ersten Buch Mose nachgedacht. Nach kritischer Nachfrage durch das „Eichhörnchen“ überlegten die Kinder, wo die uns anvertraute Schöpfung derzeit nicht „so gut“ aussieht und wie man Verantwortung für die Schöpfung übernehmen kann.</p>


  


  














































  

    
  
    

      

      
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  <p class="">Da kamen einige Ideen zusammen. Am Schluss bastelten alle Kinder und deren Eltern aus einer Dose ein kleines Insekten-Hotel, welches mit heimischem Heu, Zapfen und Stöcken befüllt wurde, nachdem es von außen gestaltet worden war.</p>


  


  














































  

    
  
    

      

      
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  <p class="">Nach dem Gottesdienst vermischten sich die beiden „Gottesdienst-Hälften“ auf dem Kirchplatz und natürlich auf der Wiese unter den Bäumen. Kaffee, Schorle, Wasser und Kekse waren eine willkommene Stärkung und so verweilten viele noch ein gutes Stündchen an unserer schönen Stephanus-Kirche.</p>


  


  














































  

    
  
    

      

      
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  <p class="">Ganz besonderen Dank an Lucia und Christoph und David für die Organisation und Durchführung…</p><p class="">Wir freuen uns schon auf den nächsten Kinder-Gottesdienst am 2. Sonntag im September. Gerne weitersagen!</p>]]></content:encoded><media:content type="image/jpeg" url="https://images.squarespace-cdn.com/content/v1/5fc4c62916f6d44b07d76526/1660753505264-41PX628BB6EG0ROOD9IL/kigo2.jpg?format=1500w" medium="image" isDefault="true" width="962" height="641"><media:title type="plain">Kinder-Gottesdienst in St. Stephanus</media:title></media:content></item><item><title>Wem gehört die Kirche: Inside out</title><category>Empfohlen</category><dc:creator>Redaktion St. Stephanus 2.0</dc:creator><pubDate>Fri, 01 Jul 2022 09:41:40 +0000</pubDate><link>https://www.nichtmituns.online/blog-1/insideout</link><guid isPermaLink="false">5fc4c62916f6d44b07d76526:5fc4f1c69d79364840294145:62bebd925b39a7522aafa116</guid><description><![CDATA[Unter dem Titel „Inside Out“ wurde mit Fragen und Impulsen zum Nachdenken 
angeregt: Wem gehört die Kirche? Wer ist drinnen? Wer ist draußen?]]></description><content:encoded><![CDATA[<p class="">Viele engagierte Menschen aller Altersstufen kamen am Samstagabend, 21.05.2022, in St. Stephanus zusammen, um die Maria-2.0-Aktion der Pfarrei St. Liudger zu feiern. Unter dem Titel „Inside Out“ wurde mit Fragen und Impulsen zum Nachdenken angeregt: Wem gehört die Kirche? Wer ist drinnen? Wer ist draußen?</p><p class="">Passend zu diesen Gedanken haben zwei Taizé-Ensembles den Gottesdienst gestaltet: Eines sang von draußen vor der Kirche nach drinnen, eines von drinnen nach draußen. Die Besucher*innen bewegten sich derweil frei zwischen Kirchhof und Kirchenraum hin und her. „Es war ein total spannendes Erlebnis, die Taizé-Lieder in der Kirche und vor der Kirche zu hören. Besonders beim Wechsel von draußen nach drinnen entstanden ganz besondere Klänge", sagt Claudia Dorsel von der KSHG Münster, die die gesamte Maria-2.0-Aktionswoche in Münster mit einer eigenen Kunstaktion begleitete.</p><p class="">Im Regenbogenscherbenkreuz konnten die Besucher*innen eigene Gebete, Gedanken und Wünsche formulieren. Mit einem feierlichen Segen endete das Gebet. Im Anschluss gestalteten die Jugendlichen unserer Pfarrei ein Banner mit dem Motto der Aktionswoche.</p><p class="">Bei Brot und Wein verbrachten die Teilnehmer*innen noch einige Stunden bis in die frühe Nacht auf dem Kirchplatz und spürten den Gedanken und Impulsen nach.</p>


  


  














































  

    
  
    

      

      
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          <figcaption class="image-caption-wrapper">
            <p class="">Ein Teil der Teilnehmer*innen sang draußen vor der Kirche Taizé-Lieder…</p>
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          <figcaption class="image-caption-wrapper">
            <p class="">…die andere Hälfte der Teilnehmer*innen antwortete von innen aus der Kirche heraus.</p>
          </figcaption>
        
      
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          <figcaption class="image-caption-wrapper">
            <p class="">Auch viele Kinder waren gekommen und schrieben ihre Wünsche auf Scherben…</p>
          </figcaption>
        
      
        </figure>
      

    
  


  













































  

    
  
    

      

      
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          <figcaption class="image-caption-wrapper">
            <p class="">…und fügten sie im Regenbogenscherbenkreuz zusammen.</p>
          </figcaption>
        
      
        </figure>
      

    
  


  













































  

    
  
    

      

      
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          <figcaption class="image-caption-wrapper">
            <p class="">Es gab reichlich Gelegenheit zum gemeinsamen Erleben und Singen…</p>
          </figcaption>
        
      
        </figure>
      

    
  


  













































  

    
  
    

      

      
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          <figcaption class="image-caption-wrapper">
            <p class="">…und zur persönlichen Begegnung und zum intensiven Gespräch.</p>
          </figcaption>
        
      
        </figure>
      

    
  


  













































  

    
  
    

      

      
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          <figcaption class="image-caption-wrapper">
            <p class="">Kinder und Jugendliche gestalteten ein Transparent und Stofftaschen in einer Spray-Aktion…</p>
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          <figcaption class="image-caption-wrapper">
            <p class="">und stellten die Frage: “Wem gehört die Kirche?”</p>
          </figcaption>
        
      
        </figure>
      

    
  


  













































  

    
  
    

      

      
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          <figcaption class="image-caption-wrapper">
            <p class="">Eine rundum gelungene Veranstaltung.</p>
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nur in der Liebe gehen kann und der zu den größten Gütern führt.]]></description><content:encoded><![CDATA[<p class="">Wenn ich an den Heiligen Geist denke, kommt mir sofort ein Bild aus Dantes „Göttlicher Komödie“ in den Sinn. Dante geht von der Hölle über das Fegefeuer zum Paradies. Dort schaut er die Trinität und beschreibt sie mit folgenden Worten: „Im tiefen und klaren Wesen des hohen Lichtes erschienen mir drei Ringe in verschiedenen Farben und von derselben Größe. Der eine schien die Widerspiegelung des anderen zu sein wie Regenbogen von Regenbogen, der dritte schien Feuer, gleichermaßen ausgehaucht von den anderen.“</p><p class="">Dante sieht drei Ringe, die den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist symbolisieren. Jeder dieser Ringe ist ein Bild für Vollkommenheit und Unendlichkeit. Die Ringe sind gleich groß, d.h., keine der Personen der Trinität steht höher als die andere, ist irgendwie mächtiger als die andere. Jeder Ring hat eine eigene Farbe, trägt also trotz der wesenhaften Gleichheit etwas Spezifisches in sich. Der dritte Ring steht für den Heiligen Geist. Er scheint Feuer zu sein. Was bedeutet das?</p><p class="">Aus der Beziehung zwischen Vater und Sohn wird brennende Energie ausgehaucht. Sie ist brennende Liebe voller Kraft. Diese Liebe muss so stark sein, dass aus ihr alles hervorbrechen kann – z.B. so etwas Gewaltiges wie die Schöpfung. An solch eine Kraft muss man immer denken, wenn man sich den Heiligen Geist vorstellt. Gott ist die Liebe selbst und die Liebe selbst ist feurig. Sie ist keine gutherzige Großvater-Liebe, die es gern hat, wenn die Menschen sich amüsieren. Das wäre zu wenig. C.S. Lewis beschreibt diese Liebe als „das verzehrende Feuer selbst, die Liebe, welche die Welten schuf“. Es ist eine Liebe, die alles schafft, alles lebendig macht, gleichzeitig sicherlich auch alles herausfordert und eine geheimnisvolle Verbindung des Ewigen zu uns Menschen bildet.</p><p class="">Dante schreibt, dieser Feuerring scheine wie ausgehaucht von den beiden anderen. Die Liebe selbst ist neben aller Kraft auch ganz sanft. Die Liebe zwischen Vater und Sohn bringt im Heiligen Geist zugleich feurige Kraft und Sanftheit hervor.</p><p class="">Mich fasziniert das Bild des Atems, das hier und an vielen Stellen mit dem Heiligen Geist in Verbindung gebracht wird. So spricht Jesus in Joh 20,21f zu seinen Jüngern: „‚Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.‘ Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: ‚Empfangt den Heiligen Geist!‘“ Hier findet durch den Heiligen Geist eine Beseelung des Menschen statt. Jesus sendet seine Jünger mit dieser Beseelung zu den Menschen aus, damit sie seine Botschaft verkünden und verwirklichen. Sein Atem entfacht eine feurige Be-geist-erung, die weitergetragen werden soll. Der Heilige Geist schenkt Leben, Erkenntnis, Kraft und Glauben. Er ist die lebendigmachende Liebe, die Gott unter den Menschen verbreiten möchte.</p>


  


  














































  

    
  
    

      

      
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  <p class="">Die Zusammenhänge zwischen dem Atem und der Liebe finden sich auch im Roman „Große Liebe“ von Navid Kermani. In eine Liebesgeschichte bindet er hier immer wieder Auszüge aus der islamischen Mystik ein. An einer Stelle beschreibt er den Atem, der in einer Weise ausströmt, dass er im Liebenden das Bild des Geliebten formt. Der Atem des einen verbreitet sich beim Küssen oder Umarmen im anderen und was so ausgeatmet wird, geht jedem der beiden Liebenden durch und durch. Dieser tiefe Atem entweicht der Quelle der göttlichen Liebe und geht durch die Geschöpfe hindurch. Damit will der Ewige sich offenbaren, auf dass die Liebenden ihn erkennen. Die Liebe stellt also im Atem die Verbindung zwischen dem Göttlichen und den Menschen her und zielt auf das Offenbarwerden Gottes.</p><p class="">Ist Liebe nicht wie Atmen? Wenn man einen Menschen liebt, läuft diese Liebe wie das Atmen automatisch immer mit. Sie hält einen am Leben. Auch denkt man an den Geliebten bewusst oder unbewusst in jedem Moment. Das Denken an ihn läuft wie das Atmen mit. Dadurch ist man nie allein, sondern wie beseelt durch die geistige Gegenwart des Geliebten im Herzen. Man wird von einer sehr starken Kraft getragen. Sie ist nicht konkret und fassbar, sondern geistig. Das macht sie umso stärker.</p><p class="">Atem und Geist, Liebe und Erkenntnis sind mystisch miteinander verbunden. Der durch den Heiligen Geist beseelte Weg ist ein lebendiger Weg, den man nur in der Liebe gehen kann und der zu den größten Gütern führt. Letztlich führt er zur Erkenntnis des Wesens der Wirklichkeit. Das erst ist für den Menschen waches Leben, erst so lebt er im Ganzen und im Wesen, weil seine Sehnsucht zutiefst dahin strebt.</p><p class="">Wenn der Mensch die Wirklichkeit erlebt, ist sein Erleben gebrochen. Wir erleben erst darum bewusst, weil wir über unser Erleben reflektieren können. Reflexion ist also absolut notwendig für uns. Gleichzeitig trennt uns diese Reflexion aber auch vom Erlebten. Wir sind nicht mehr eins mit dem, was wir erleben, sondern beobachten uns selbst beim Erleben. Navid Kermani beschreibt eine Szene, in der zwei Verliebte dieses Gebrochensein beim Eisessen gerade durch die Liebe verlieren: „So wie für Kinder, die sich in einem Spiel verlieren oder sich weh getan haben, nichts anderes existiert als das Spiel oder der Schmerz, kosteten die beiden jede Pore des Eises aus. Aber anders als Kinder hatten sie zugleich ein Bewusstsein dessen, was ist, vergaßen sie sich nicht, sondern nahmen… alle Erscheinungen wahr, ohne ihnen Bedeutung schenken zu müssen. Dem Sinn nach heißt es in der Mystik ebenfalls…, dass wir vom Baum der Erkenntnis essen müssen, um in den Stand der Unschuld zurückzufallen. REINES ERLEBEN und ABSOLUTES BEWUSSTSEIN verbinden sich jedoch nicht erst in den Erleuchteten oder den kurzen Momenten profaner Erleuchtung. In der ersten, der jugendlichen Verliebtheit werden wir nicht zu Kindern, sondern sind es noch halb, und schmecken doch schon zwei Sorten der Erkenntnis.“</p><p class="">Durch die Liebe kann eine reife Art von Erkenntnis entstehen, eine reine, absolute Erkenntnis, in der die Wirklichkeit ohne Trennung in unser Erleben mithineingenommen ist. Kinder sind ganz eins in ihrem Erleben. Man könnte aber sagen, dass sie dabei nichts von ihrem Erleben und dem Glück des Erlebens merken, weil sie sich verlieren. Auch wenn uns die reifere Stufe der Reflexion das Glück unseres Erlebens bewusst erleben lässt, so scheitern normalerweise alle Versuche der Vereinigung, Auslöschung, des Ertrinkens gerade durch die Reflexion. Trotzdem eröffnet die Liebe ansatzweise oder erahnbar eine Art von erkennendem Erleben, bei der keine Trennung mehr geschieht, sondern Einheit erreicht wird. Das sind die glücklichsten Augenblicke überhaupt im menschlichen Leben, weil sich unsere Sehnsucht erfüllt.</p><p class="">So eine Art von Erkenntnis wird für die glückseligmachende Schau versprochen, die der Mensch in der Ewigkeit erleben wird. Als Vollendung unserer jetzigen Erkenntnisweise ist sie dann nicht mehr Beseelung, sondern Seligkeit. In der Liebe wird also jetzt schon etwas vorweggenommen, eine besondere Beseelung, die zum Wesen der Wirklichkeit vordringen möchte, in ihre göttliche Tiefe. Aus Liebe erwächst tiefere Erkenntnis. Gott schenkt uns den Heiligen Geist, damit wir durch die Liebe zum Erkennen seiner Wirklichkeit streben.</p><p class="">Pfingsten ermuntert uns, unserer Sehnsucht zu vertrauen, den Weg der Liebe zu gehen und an ihm festzuhalten, sich vom Geist tragen zu lassen, den Geist weiterzugeben und dadurch zu entdecken, was uns sonst verborgen geblieben wäre. Ist es nicht wunderbar, dass wir die Erfüllung jetzt schon kosten können?</p><p class="">Vergesst darum die Liebe nicht!</p>]]></content:encoded></item><item><title>† Domguia Tchoumo Guy Blaise</title><category>Empfohlen</category><dc:creator>Ellalie Feuyang</dc:creator><pubDate>Wed, 20 Apr 2022 20:29:12 +0000</pubDate><link>https://www.nichtmituns.online/blog-1/-domguia-tchoumo-guy-blaise</link><guid isPermaLink="false">5fc4c62916f6d44b07d76526:5fc4f1c69d79364840294145:626064bbe20d704fecfeebdd</guid><description><![CDATA[Wir sind sehr traurig, dass Du gingst, aber dankbar, dass es Dich gab. 
Unsere Gedanken kehren in Liebe immer zu Dir zurück.]]></description><content:encoded><![CDATA[<p class=""><em>Wir sind sehr traurig, dass Du gingst, aber dankbar, dass es Dich gab. Unsere Gedanken kehren in Liebe immer zu Dir zurück.</em></p><p class=""><em>Gute Menschen gleichen Sternen. Sie leuchten noch lange nach ihrem Erlöschen.</em></p><p class="">Mit unendlich großer Trauer geben wir den Tod meines geliebten Ehemanns, unseres guten Freundes bekannt.</p><p class="sqsrte-large"><strong>Domguia Tchoumo Guy Blaise</strong></p><p class="sqsrte-small">* 20. Juli 1977            † 8. April 2022</p><p class="">In tiefer Dankbarkeit nehmen Abschied:</p><p class="">Die Ehefrau Ellalie Feuyang Tatchi und viele Freunde.</p><p class="">Wir laden freundlich zum Trauergottesdienst ein, der <strong>Samstag, den 23. April 2022 um 17:00 Uhr in St-Stephanus-Kirche</strong> am Stephanus-Kirchplatz 4, 48151 Münster abgehalten wird und zum afrikanischen Trauerabend am selben Tag ab 20 Uhr an der Wienburgstraße 260, 48159 Münster (Kleingärtnerverein Münsterblick e. V.)</p><p class="">Die Beerdigung findet am 6. Mai in Kamerun statt.</p><p class="">Wer seiner Trauer und Anteilnahme in besonderer Weise Ausdruck verleihen möchte, mag dies gerne tun durch eine Geldspende für den Unterhalt bedürftiger Kinder in Yaoundé auf das Konto des Eine-Welt-Kreises St. Stephanus Münster, Nr.:</p><p class="">DE52 4006 0265 0003 3700 05 unter dem Stichwort: Sozialprojekt Kamerun.</p>]]></content:encoded></item><item><title>Lichterkette 06.04.2022 21:00</title><category>Empfohlen</category><dc:creator>Redaktion St. Stephanus 2.0</dc:creator><pubDate>Mon, 04 Apr 2022 18:59:07 +0000</pubDate><link>https://www.nichtmituns.online/blog-1/lichterkette-06042022-2100</link><guid isPermaLink="false">5fc4c62916f6d44b07d76526:5fc4f1c69d79364840294145:624b3ffc68f5cf62bf6209e9</guid><description><![CDATA[Lichterkette für die Betroffenen von sexualisierter Gewalt von der Kirche 
St. Stephanus zur Jakobuskirche.]]></description><content:encoded><![CDATA[<p class="">Als Redaktionsteam dieser Homepage unterstützen wir die Lichterketten-Aktion für Betroffene von sexualisierter Gewalt und weisen auf diese Veranstaltung hin:<br>Bewohnerinnen und Bewohner der Aaseestadt stehen an der Seite der Betroffenen von sexualisierter Gewalt. Dies wollen wir zum Ausdruck bringen, indem wir eine Lichterkette von St. Stephanus zur Jakobuskirche bilden. Wir laden alle ein, sich mit einer Kerze im Glas oder einer Laterne an der Aktion zu beteiligen. Wir starten am 6. April, 21.00 Uhr, an der Kirche St. Stephanus und ziehen dann zur Jakobuskirche.</p>


  


  



<iframe data-image-dimensions="600x780" src="https://drive.google.com/viewerng/viewer?url=https%3A//www.kirche-mswest.de/wp-content/uploads/2022/04/Plakat-Lichterkette.pdf&amp;embedded=true&amp;wmode=opaque" width="600" data-embed="true" height="780"></iframe>]]></content:encoded></item><item><title>Kindergottesdienst in St. Stephanus</title><category>Empfohlen</category><dc:creator>Redaktion St. Stephanus 2.0</dc:creator><pubDate>Thu, 17 Mar 2022 14:20:04 +0000</pubDate><link>https://www.nichtmituns.online/blog-1/8rdarkdeqe1nkgnrdxv9xm8citk4zo</link><guid isPermaLink="false">5fc4c62916f6d44b07d76526:5fc4f1c69d79364840294145:62334205f86c144110de3b10</guid><description><![CDATA[Die Kinder gestalteten mit Steinen, Bergen, Räubern und wilden Tieren einen 
beschwerlichen Weg und hörten dann die Geschichte des barmherzigen 
Samariters, der einem schwer Verletzten selbstlos Hilfe leistete.]]></description><content:encoded><![CDATA[<figure class="
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  <p class="">Am 2. Sonntag im März trafen sich wieder viele Familien bei schönstem Wetter zum Kindergottesdienst auf der Wiese vor St. Stephanus. Zum Thema „der barmherzige Samariter“ gestalteten die Kinder zunächst mit Steinen, Bergen, Räubern und wilden Tieren einen beschwerlichen Weg und hörten dann die Geschichte des barmherzigen Samariters, der einem schwer Verletzten selbstlos Hilfe leistete.</p>


  


  














































  

    
  
    

      

      
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  <p class="">Diese Geschichte konnten die Kinder mit kleinen Figuren szenisch umsetzen. Anschließend erstellten sie eine Collage zu „modernen Samaritern“, die aktuell noch in der alten Bücherei zu sehen ist. Abgerundet wurde der Gottesdienst durch musikalische Untermalung und anschließende Heißgetränke und Kekse. Ein rundum schöner Vormittag.</p>


  


  














































  

    
  
    

      

      
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  <h4>Interaktives Projekt "Dona nobis pacem" ("Schenke uns Frieden")</h4><p class="">Fassungslos und bis ins Mark erschüttert stehen wir vor den schrecklichen Ereignissen in der Ukraine. <a href="https://www.nichtmituns.online/events/schritt-fr-schritt-gebet-am-donnerstag-3-n3eaf-2z7lf-ab78h">Zahlreiche Gebete</a> widmen sich in diesen Tagen dem Krieg in Europa.</p><p class="">Wir vom <a href="https://www.youtube.com/watch?v=c65QlT1BTmw">Stephanus 2.0 Projektchor</a> haben uns gefragt: Was können wir noch tun?<br>Mit dem Projekt "Dona nobis pacem" möchten wir unserem Beten und Bitten noch größeren Ausdruck verleihen und unsere friedliche Gemeinschaft und Gesellschaft stärken und zugleich ein Signal nach außen setzen.<br>Wir möchten in digitaler Form den Kanon "Dona nobis pacem" zusammenstellen.<br>Dazu brauchen wir Eure Hilfe:</p><p class="">Hört Euch über Kopfhörer (ganz wichtig!) dieses Sample an:</p>


  


  










  
  <p class="">Das Sample hat vier Takte Vorspiel und dann setzt der Gesang ein. Diesen Gesang singt Ihr mit und nehmt Euren Gesang über die Sprachmemo-Funktion Eures Handys auf. Manche Handys können nicht gleichzeitig aufnehmen und abspielen. In dem Fall benötigt Ihr ein zweites Gerät: Auf dem einen über Kopfhörer zuhören und mitsingen, auf dem anderen ein Sprachmemo aufnehmen. Das fertige Sprachmemo schickt Ihr dann per Mail an <a href="mailto:kontakt@nichtmituns.online">kontakt@nichtmituns.online</a>. <a href="https://www.ilcorodelfaro.it/files/452.pdf">Hier</a> gibt es die Noten (wir singen allerdings in Es-Dur, nicht in F-Dur).<br>Seid nicht irritiert: Wenn Ihr Eure Memodatei anhört, klingt das sehr ungewohnt. Aber zum Chor zusammengestellt klingt das "Gesamtwerk" deutlich besser, die kleinen Fehler fallen dann kaum auf.<br>Eure Stimmen schneiden wir dann zu einem Chor zusammen und veröffentlichen das Werk als Video auf Youtube. Am Ende des Videos wird ein Spendenaufruf für die Menschen in der Ukraine stehen (siehe Link unten).<br>Wir freuen uns auf Eure Zusendungen!</p><p class=""><a href="https://www.spendenkonto-nothilfe.de"><strong>Hier könnt Ihr Geld für die Menschen in der Ukraine spenden.</strong></a></p>]]></content:encoded><enclosure url="https://static1.squarespace.com/static/5fc4c62916f6d44b07d76526/t/621bd14e57a104147e85d973/1645990226480/DonaNobisPacemSampleInEs.mp3" length="1681785" type="audio/mpeg"/><media:content url="https://static1.squarespace.com/static/5fc4c62916f6d44b07d76526/t/621bd14e57a104147e85d973/1645990226480/DonaNobisPacemSampleInEs.mp3" length="1681785" type="audio/mpeg" isDefault="true" medium="audio"/></item><item><title>Warum ich in der Kirche bleibe</title><category>Empfohlen</category><dc:creator>Franz-Josef Lütke Schelhowe</dc:creator><pubDate>Sun, 27 Feb 2022 17:35:09 +0000</pubDate><link>https://www.nichtmituns.online/blog-1/warum-ich-in-der-kirche-bleibe</link><guid isPermaLink="false">5fc4c62916f6d44b07d76526:5fc4f1c69d79364840294145:621bb64e1f61485008117039</guid><description><![CDATA[Mit der Teilnahme am Gottesdienst setzen wir ein Zeichen, dass es wichtig 
ist, einen Teil der Wochenzeit für die Grundfragen des Daseins zu 
erübrigen.]]></description><content:encoded><![CDATA[<p class=""><em>Angeregt durch die Beiträge von Melanie Bender und Annette Averesch habe ich mir auch Gedanken zu meiner Kirchenbindung gemacht und die Gesichtspunkte aufgelistet.</em></p><p class="">- weil die Kirche für mich ein Stück „Heimat“ bedeutet. Seit meiner Kindheit und Jugend bin ich der Kirche eng verbunden. Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der die meisten Menschen auf dem Lande sonntags noch zur Kirche gingen. Der Dienst als Ministrant führte in die Liturgie der Kirche ein, die katholische Jugendgruppe bot Abwechslung und Unterhaltung, die Pfarrbücherei interessanten Lesestoff. Und vom 14.-20. Lebensjahr forderte die leitende Tätigkeit in der Ministrantenschar bzw. in der katholischen Pfarrjugend mein volles Engagement;</p><p class="">- weil die Kirche viele Jahre in meinem Religionsunterricht ein Thema war. Dabei ging es darum, bei den Jugendlichen ein Verständnis für den Ursprung, die Geschichte, die Lebensvielfalt und die (notwendige) Wandelbarkeit der Kirchen zu wecken;</p><p class="">- weil die Kirche schon für meine Vorfahren eine große Bedeutung hatte und ich auf diese Weise mit ihnen verbunden bin. Die Kirche versteht sich als Gemeinschaft der Lebenden und der Verstorbenen. Letzteren gedenkt sie vor allem an Allerheiligen und Allerseelen. Friedhöfe, auf denen Menschen christlich bestattet worden sind, sind auch Orte der Kirche und ihrer Verkündigung, was nicht zuletzt an der Gestaltung vieler Grabdenkmäler zu erkennen ist;</p><p class="">- weil mir in der Kirche immer wieder Menschen (Laien und Priester) begegnen, für die der Glaube an Gott bedeutungsvoll ist und die ihr Christsein überzeugend leben. In einer zunehmend atheistischer werdenden Gesellschaft ist es hilfreich, sich in Kontakten mit Menschen gleicher Gesinnung zu stärken;</p><p class="">- weil die Kirche das Erlebnis der zweckfreien Gemeinschaft nicht nur im Gottesdienst, sondern auch in mancherlei pfarrlichen Veranstaltungen und Gruppierungen anbietet;</p><p class="">- weil die Kirche vielfältige kulturelle, spirituelle Erlebnisse ermöglicht im Wort (Lesungen, Predigt …) und im Gesang, der Orgelmusik, in der bildenden Kunst (Gemälde und Skulpturen), im Raum (Außen- und Innengestaltung der Kirchenräume);</p><p class="">- weil die Kirche zur fundamentalen „Auszeit“ einlädt: Mit der Teilnahme am Gottesdienst setzen wir ein Zeichen, dass es wichtig ist, einen Teil der Wochenzeit für die Grundfragen des Daseins zu erübrigen: Gottesdienste geben u. a. Anstöße, über den letzten Sinn des Lebens und der Welt nachzudenken. In den Kirchen können wir den Dank für das nicht selbstverständliche Leben bekunden;</p><p class="">- weil die Kirche die Erinnerung an Jesus Christus wachhält – in ihrer Liturgie, ihren Schriftlesungen und Predigten und so zu seiner Nachfolge einlädt;</p><p class="">- weil die Kirche mystisches Erleben ermöglicht, vor allem in der Vorstellung, dass der Gläubige sich im Empfang der hl. Kommunion mit Jesus Christus vereinigt;</p><p class="">- weil die Kirche in ihren Sakramenten das Leben strukturiert: Taufe (Geburt), Firmung (Mündigkeit), Eheschließung/Priesterweihe Krankheit und Tod (Krankensalbung, christliche Bestattung), und die Christusnähe (Erstkommunion/Eucharistie) und -ferne (Schuld/Buße) rituell begleitet;</p><p class="">- weil die Kirche den Wert eines jeden Menschen betont, auch wenn er ungeboren, behindert, krank, alt oder arm ist, und weil die Kirche Menschen aus allen Völkern und Erdteilen zusammenführt;</p><p class="">- weil die Kirche immer wieder dazu auffordert, den Nächsten zu lieben und sich für die Schöpfung einzusetzen. Das ist heilsam und besonders wichtig in einer Welt, in der oft Geldgier, Genusssucht und Egoismus herrschen und viele Umweltprobleme durch Gleichgültigkeit ignoriert werden.</p>]]></content:encoded><media:content type="image/jpeg" url="https://images.squarespace-cdn.com/content/v1/5fc4c62916f6d44b07d76526/1640021399808-EWK87LSBA3KMA14V4X6Y/IMG_20211216_185437.jpg?format=1500w" medium="image" isDefault="true" width="1500" height="1126"><media:title type="plain">Warum ich in der Kirche bleibe</media:title></media:content></item><item><title>Kinder-Gottesdienst in St. Stephanus</title><category>Empfohlen</category><dc:creator>Lucia und Christoph</dc:creator><pubDate>Tue, 15 Feb 2022 19:13:02 +0000</pubDate><link>https://www.nichtmituns.online/blog-1/3ndioqgwfw63o53g01dzx1n8uq6oy9</link><guid isPermaLink="false">5fc4c62916f6d44b07d76526:5fc4f1c69d79364840294145:620bf862a6a7065a0df11803</guid><description><![CDATA[Ein Sonntag mit wunderbaren Farben und viel Sonnenschein]]></description><content:encoded><![CDATA[<p class="">Ein Sonntag mit wunderbaren Farben und viel Sonnenschein…</p><p class="">Wieder einmal trafen sich Kinder und ihre Familien draußen auf der Wiese vor der St.-Stephanus-Kirche zum Gottesdienst.</p>


  


  














































  

    
  
    

      

      
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  <p class="">Diese Mal ging es darum, dass Gott uns alle verschieden geschaffen hat, dass wir&nbsp;alle&nbsp;in unserer Vielfalt und Buntheit&nbsp;von Gott geliebt und gewollt sind. Und wir in unserer Verschiedenheit und Vielfalt einander beistehen und gemeinsam die Welt friedlicher und besser gestalten können.&nbsp;</p>


  


  














































  

    
  
    

      

      
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  <p class="">Gemeinsam wurde&nbsp;mit Davids Unterstützung&nbsp;gesungen und gebetet und der „Regenbogen“ geschwungen.&nbsp;Die Kinder hatten Spaß am Basteln der bunten Fische, die auch alle verschieden sind&nbsp;– wie wir Menschen.</p>


  


  














































  

    
  
    

      

      
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  <p class="">Im Anschluss gab es&nbsp;mit Abstand und an der frischen Luft&nbsp;noch&nbsp;heißen&nbsp;Kakao und Kekse für die Kinder und Kaffee für die Erwachsenen.&nbsp;</p><p class="">Ein gelungener Start in die neue Woche…</p>]]></content:encoded><media:content type="image/jpeg" url="https://images.squarespace-cdn.com/content/v1/5fc4c62916f6d44b07d76526/1644952157739-CVANIXRJ47J3R9WU0LOI/IMG_5030.jpeg?format=1500w" medium="image" isDefault="true" width="1500" height="1000"><media:title type="plain">Kinder-Gottesdienst in St. Stephanus</media:title></media:content></item><item><title>Ein Backofen voll Liebe</title><category>Empfohlen</category><dc:creator>Melanie Bender</dc:creator><pubDate>Tue, 08 Feb 2022 12:04:15 +0000</pubDate><link>https://www.nichtmituns.online/blog-1/backofen-voll-liebe</link><guid isPermaLink="false">5fc4c62916f6d44b07d76526:5fc4f1c69d79364840294145:62021d1c7d73715912660b22</guid><description><![CDATA[Bei unserem letzten Gebet am Donnerstag wurde ein Text von Dorothee Sölle 
vorgelesen. Sie zitiert Luther, der Gott einen Backofen voll Liebe nennt. 
Von allen Seiten strahlt Liebe von ihm aus, wärmende Liebe, Liebe, die uns 
umfängt – so als würde Gott uns in seine Arme schließen.]]></description><content:encoded><![CDATA[<p class="">„Den Sinn erhält das Leben einzig durch die Liebe. Das heißt: Je mehr wir zu lieben und uns hinzugeben fähig sind, desto sinnvoller wird unser Leben“, lese ich heute Morgen in meinem Kalender. Die Worte stammen von Hermann Hesse und leuchten mir sofort ein. Vielleicht stoße ich mich etwas an der Ausschließlichkeit – „einzig durch die Liebe“ –, aber dass das Leben dank der Liebe Sinn erhält, bezweifle ich nicht. Wenn wir lieben, bejahen wir das Erlebte und das Leben insgesamt. Wir leben nicht nur einfach, sondern wir erleben. Wir nehmen die Wirklichkeit mit voller Aufmerksamkeit und in ihrer Tiefe wahr. Wir spüren, wenn wir lieben, dass wir zum Kern von allem vordringen, dass wir so leben, wie es zum Kern dieser Wirklichkeit passt. Ich weiß schon, dass die Welt komplex und ihre Wirklichkeit nicht immer von Liebe ausgefüllt ist, aber in der Tiefe ist das anders. Das Wesentliche der Wirklichkeit ist nicht gebrochen – ist nicht teilweise Liebe, teilweise Hass, teilweise Gleichgültigkeit. In der Tiefe ist einzig Liebe. Wenn wir lieben, erleben wir das Wesentliche des Lebens, erleben wir, dass es genau darum geht: zu lieben – weil die Liebe das Wesentliche ist. In diesem Erleben des Wesentlichen wissen wir, ohne darüber reflektieren zu müssen, wo es mit uns hingehen soll, wie wir unser Leben gestalten sollten. Wir spüren Sinn.</p><p class="">Bei unserem letzten Gebet am Donnerstag wurde ein Text von Dorothee Sölle vorgelesen. Sie zitiert Luther, der Gott einen Backofen voll Liebe nennt. Das ist ein schönes Bild. Von allen Seiten strahlt Liebe von ihm aus, wärmende Liebe, Liebe, die uns umfängt – so als würde Gott uns in seine Arme schließen. Als kleines Kind habe ich oft viele Stunden vor unserer Heizung gelegen oder gespielt. Menschen brauchen diese Wärme – ob sie jung sind oder alt. Sie fühlen sich im Innersten warm, wenn sie die Wärme der Liebe spüren – und strahlen selbst Wärme aus. Sie spiegeln damit die Liebe Gottes und werden auf diese Weise selbst zu einem kleinen Backofen. Wenn ich mir überlege, an welche Menschen ich mich gern anschmiege, dann sind es immer Menschen, die entweder mich lieben oder die generell etwas lieben – sei es die Kunst, sei es Literatur, sei es ihren Beruf, was auch immer. Ein Mensch, der für etwas brennt, strahlt dieses innere Feuer nach außen aus und wirkt anziehend auf mich. Ich möchte in seiner Nähe sein und an seiner Liebe teilhaben. Ich möchte mich an diesem Backofen wärmen.</p><p class="">Dorothee Sölle schreibt, dass sie selbst oft nicht wusste, wo dieser Ofen steht, dieser Backofen voll Liebe. Ich finde ihn hingegen überall. Wenn wir uns dieses Backofens erst einmal bewusst sind, treten die Brüche der Wirklichkeit etwas in den Hintergrund. Sie werden nicht unsichtbar; sie bleiben relevant und dürfen nicht ignoriert werden. Aber sie verlieren ihre existentielle Schwere, weil die Wärme des göttlichen Backofens die Welt niemals so kalt werden lassen kann, dass diese Brüche absolut werden könnten. Die Gewissheit, dass die Wirklichkeit im Kern nicht gebrochen ist, sondern dass Liebe uns umarmt und wärmt, ist mir eine große Stütze in schweren Zeiten. Ich vermag daher auch dann, dieses Leben zu bejahen, wenn es an allen Ecken und Kanten bricht.</p><p class=""> „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen“ (Joh 6,37) lautete das Thema dieses Gebetes. Auch dies verspricht der göttliche Backofen. Wir dürfen Brüche haben. Und jeder Mensch hat Brüche, denn sonst würden wir dieser Wärme nicht bedürfen. Wir sehnen uns aber nach Gottes Liebe. Das zeigt sich in jeder Form von Liebe, die wir auf dieser Welt suchen und leben. Gottes Liebe scheint geradezu wegen unserer Brüche da zu sein. Das bedeutet nun nicht, dass Gott dem Menschen eine Art Freifahrtschein schenkt: ‚Du kannst sein, wie du willst. Mein Ofen ist auf jeden Fall da. Aus meiner Liebe wirst du nie herausfallen. Also brauchst du dich nicht groß anzustrengen.‘ So ist die Liebe nicht. Ein Backofen wärmt durch Feuer. In ihm steckt viel Energie und Ernst. In ihm steckt der höchste Anspruch, den man sich denken kann. Das erlebt jeder Mensch, der liebt. Der Geliebte ist ihm gerade nicht gleichgültig in dessen Sein und Tun. Aber wenn er bricht, dann legt die Liebe sich um diesen Bruch und versucht, ihn anzunehmen und zu verzeihen. Das schafft überhaupt nur die Liebe, weil sie das Göttlichste ist, was wir kennen.</p><p class="">Als wir am letzten Donnerstag das ‚Schritt für Schritt‘-Gebet zusammen gesprochen haben, hat sich für mich aus diesem Gedanken das Wesen einer glaubwürdigen Kirche angeschlossen: Sie ist offen für alle Menschen und nimmt sie mit ihren Brüchen an. Als Kirche Jesu Christi kann man sie nur so denken. Dann könnte auch sie ein Backofen werden. Ich weiß nicht, ob das noch möglich sein wird. Irgendetwas läuft schief, wenn ich das Wort ‚Priester‘ zuallererst mit ‚Missbrauch‘ assoziiere. Und doch – ich weiß, dass es anders gehen kann. Natürlich kann die Kirche insgesamt niemals ohne Brüche sein, aber ich habe eine Kirche erlebt, die offen ist und Menschen mit Brüchen annimmt. Ich habe einen Pastor erlebt, bei dem aus jedem Knopfloch Liebe für die Menschen seiner Gemeinde gestrahlt hat. Vielleicht sollten wir nicht immer in den allergrößten Kategorien denken. Eine einzelne Gemeinde, in der die Botschaft Jesu Christi glaubwürdig gelebt wird, ist auch Kirche. Warum also nicht auf dieser Ebene beginnen? Warum nicht selbst den liebevollen Umgang mit Brüchen leben?</p><p class="">Wenn das Gebet schließlich um Zuversicht bittet, während die Zukunft der Kirche düster erscheint, werde ich mir darüber bewusst, dass wir einen vertrauensvollen Blick in die Zukunft brauchen, um in dieser kranken Kirche zu bleiben. Ich spüre den wärmenden Backofen voll Liebe – sonst säße ich schon lange nicht mehr dort, in dieser Kirche. Diesem Backofen zu vertrauen, fällt mir nicht schwer. Ich kenne die Liebe; ich weiß vom Kern der Wirklichkeit. Mir ist die Liebe ganz vertraut. Ich erlebe die Tiefe, in die sie uns zieht – dahin, wo die Liebe selbst ist: das Wesentliche. Gott. Vertrautem können wir vertrauen.</p><p class="">Wir haben sehr viel in unserer Hand. Wir können uns wirklich bemühen, zu lieben, das Leben dadurch zu bejahen, an unseren eigenen Brüchen zu arbeiten und zu einem Backofen für andere zu werden. Hesse sagt aber, das Leben erfährt seinen Sinn durch die Liebe. Die Liebe zu leben, bedeutet auch immer, sich hinzugeben, sich an die Liebe auszuliefern. Darum dürfen wir Gottes Backofen niemals aus unserem Herzen verschwinden lassen. Es ist wichtig, dass wir lieben, aber es ist noch wesentlicher, dass wir geliebt werden. Denn ohne Gottes Liebe gäbe es unsere Liebesfähigkeit gar nicht. Wir sind ein Funke, der dem göttlichen Feuer entsprungen ist. Wir erhalten unsere ganze Energie aus dieser Quelle. Unser Lebenssinn ist letztlich ein Geschenk. Wenn wir Gott als das Wesentliche erkennen, uns zu ihm ziehen lassen, seine Liebe erleben, dann legen wir den wahren Grundstein für unsere eigene Liebe und für eine liebevolle Kirche.</p>]]></content:encoded></item><item><title>Out of Church: Warum ich aus der katholischen Kirche ausgetreten bin</title><category>Empfohlen</category><dc:creator>Annette Averesch</dc:creator><pubDate>Sun, 06 Feb 2022 17:08:17 +0000</pubDate><link>https://www.nichtmituns.online/blog-1/warum-ausgetreten</link><guid isPermaLink="false">5fc4c62916f6d44b07d76526:5fc4f1c69d79364840294145:61fffdc67a1f9c42e16d1689</guid><description><![CDATA[Durch die Vorkommnisse in der Gemeinde St. Stephanus und die unglaublich 
herzlose Vorgehensweise des Bistums in diesem Zusammenhang hat sich meine 
Sichtweise auf den institutionellen Kirchenapparat verändert und mich 
erkennen lassen: Das ist nicht mehr meine Kirche!]]></description><content:encoded><![CDATA[<p class="">Ich gehöre zu den rund 4.000 Menschen, die im letzten Jahr allein in Münster aus der Kirche ausgetreten sind. Durch die Vorkommnisse in der Gemeinde St. Stephanus und die unglaublich herzlose Vorgehensweise des Bistums in diesem Zusammenhang hat sich meine Sichtweise auf den institutionellen Kirchenapparat verändert und mich erkennen lassen: Das ist nicht mehr meine Kirche!</p><p class="">Meine Wahrnehmung: Alte, mächtige, im Grunde oft ängstliche Männer in hohen Ämtern sind umgeben von Beratern auf der zweiten Führungsebene, die mit hohem Eigeninteresse handeln. Es sind oft Amtsträger, die sich selbst gefallen in dem, was sie tun oder auch nicht tun.  </p><p class="">Regional wie überregional: Dieser Club der alten Männer tut alles dafür, das System Kirche, das sie nährt, möglichst intakt und geschlossen zu halten: Ja keine Veränderungen! Bloß keine Transparenz! Erst recht keine Kritik! Es ist ausgerechnet das Kirchenrecht, das dieses System in ihrem Bestreben nach Selbsterhalt stützt - keine öffentliche Rechtfertigung und vor allem keine staatliche Rechtsverfolgung.  </p><p class=""> Der Dreck der Vergangenheit (und wohlmöglich auch der Gegenwart) wird immer wieder schön unter den klerikalen Teppich gekehrt. Es wird schon keiner merken. Es darf nur keiner stolpern. Und wenn doch, hoppla, dann kann man sich immer noch dafür entschuldigen. Manchmal glaube ich, dass Entschuldigungen bereits ein fester Bestandteil des Systems sind.</p><p class=""> Für mich sind die meisten kirchlichen Amtsträger weit weg von dem, was Kirche und Glauben wirklich ausmacht. So wie für mich ein Freund nur dann ein Freund ist, wenn er handelt wie ein Freund, ist auch ein Bischof nur dann ein Bischof, wenn er handelt wie ein Bischof. Die Konfliktsituation in St. Stephanus hat mir gezeigt, dass weder der Bischof noch der zuständige Weihbischof diesem Anspruch gerecht geworden sind. Solange Amtsträger wie diese die Kirche anführen, kann und wird sie sich nicht ändern. Weil sie es nicht will. Die Kirche wird sich erst ändern, wenn sie es muss, wenn es keinen anderen Ausweg mehr gibt, also, wenn keiner mehr mitmacht.</p><p class="">Vielleicht bin ich ein Mensch, der, wenn er an seine absolute Schmerzgrenze gelangt, eine Richtungsänderung ansteuert und diese dann konsequent umsetzt. Vielleicht ist es mir leichter gefallen, aus der Kirche auszutreten, weil ich keine Kinder habe, denen ich eine echte Seelsorge in einer intakten Kirchengemeinde wünsche. Vielleicht bin ich dadurch unabhängiger und kann meinen Glauben von der Institution Kirche besser getrennt betrachten. Wohlmöglich bin ich ausgetreten, weil ich Christin bin und im Grunde meines Herzens die Kirche verändern möchte, indem ich sie verlasse.</p><p class="">Ich spüre seit meinem Kirchenaustritt einen tiefen Seelenfrieden in mir: Gott ja, Amtskirche nein! Diese Entscheidung hat mich in meinem Glauben jedoch nicht verändert. Wer mich zu Hause besucht, wird nach wie vor ein Kruzifix über dem Türbogen sehen. Ich gehe immer noch gerne in eine Kirche oder Kapelle, um still für mich zu beten. Und für ehrenamtliches Engagement gibt es zum Glück weltliche Einrichtungen ohne diese perfide Doppelmoral.  </p><p class="">Letztendlich habe ich etwas Wichtiges für mich erkannt: Es ist nicht (mehr) die Institution Kirche, die ich brauche - es sind die Menschen!</p>


  


  














































  

    
  
    

      

      
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        </figure>]]></content:encoded></item><item><title>Warum ich noch in der katholischen Kirche bin</title><category>Empfohlen</category><dc:creator>Melanie Bender</dc:creator><pubDate>Mon, 31 Jan 2022 10:31:00 +0000</pubDate><link>https://www.nichtmituns.online/blog-1/warum-katholische-kirche</link><guid isPermaLink="false">5fc4c62916f6d44b07d76526:5fc4f1c69d79364840294145:61f6d6668eeddb0a6be422e8</guid><description><![CDATA[Stelle ich mir vor, dass ich aus der Kirche austrete, dann spüre ich 
bereits jetzt, dass dadurch ein Teil meiner Identität verloren ginge. Ich 
bin katholisch – schon immer gewesen. Es ist ähnlich wie bei meiner 
Muttersprache. Ich kann meine Muttersprache nicht wegdefinieren und auch 
nicht aufgeben.]]></description><content:encoded><![CDATA[<p class="">Als ich in der neunten Klasse war, habe ich entschieden, mich vom Religionsunterricht abzumelden. Das lag vor allem an meiner Religionslehrerin und ihrer Art, die Inhalte anzusprechen. Mir hat die Teilnahme einfach nicht mehr gutgetan. Sehr überrascht war ich, als mir der Schulrektor mitteilte, dass er meine Abmeldung unter diesen Umständen nicht annehmen könne. Den Religionsunterricht könne ich nur aus Gewissensgründen abwählen – mit anderen Worten: wenn ich nicht mehr glaube.</p><p class="">30 Jahre später stehe ich vor einem ähnlichen Problem. Ich gehöre zu einer Kirche, deren Personal mir mehr und mehr zu schaffen macht. Ständig wird ein neuer Missbrauchsskandal aufgedeckt – Vertuschung, fehlende Bereitschaft, Verantwortung zu tragen, und Lügen ziehen sich bis hoch zum Papst. Queere Menschen, die für die Kirche arbeiten, bangen um ihre Arbeitsstelle, vor allem, wenn sie in einer Partnerschaft leben, die dem Ideal der katholischen Kirche nicht entspricht. Von den persönlichen Erfahrungen unserer Gemeinde mit der Bistumsleitung will ich gar nicht anfangen. Gleichzeitig musste ich es über lange Zeit aushalten, dass Priester der Gemeinschaft Emmanuel mit ihrer konservativen Theologie und Liturgie die Gottesdienste in unserer Pfarrei überschwemmt haben. Jeden Tag drängt sich daher bei mir von Neuem der Gedanke auf, dass es so nicht mehr weitergehen kann. Ich kann solch eine Kirche nicht mehr mittragen. Aber ich glaube noch. Austreten dürfte ich nur, wenn ich nicht mehr glauben kann. Oder?</p><p class="">In meiner Kindheit bin ich fast jeden Samstagabend mit meinen Großeltern in den Gottesdienst gegangen. Ich saß zwischen den beiden, war still und aufmerksam, mochte am liebsten den Moment der Wandlung, weil dort die Glöckchen erklangen. Ich habe mich sehr wohl und aufgehoben gefühlt. Der Mantel meiner Oma roch nach Tosca. Mein Opa roch nach Eukalyptus. Das sind Heimatgerüche. Ich sitze noch heute gern still in Kirchen, wo immer ich auch eine finde auf der Welt. Ich sauge die Atmosphäre in mich auf, die nur bei Stille erfahrbar ist. Ich habe es gern, wenn ein Hauch von Weihrauch in der Luft hängt oder wenn ich rieche, dass Kerzen gebrannt haben und ausgeblasen wurden. Ich muss nicht beim Gottesdienst dabei gewesen sein. Allein diese beiden Gerüche verweisen auf Riten, die mit Gott verbunden sind. Mit geschlossenen Augen spüre ich die Energie. Der Raum ist gestimmt. Ich nehme in Stein gemeißelten Glauben wahr. Der Glaube, der hier über viele Jahrzehnte oder Jahrhunderte gelebt wurde, hat den Kirchraum zu einem sakralen Ort gemacht. Ich tauche ein und fühle mich als Teil dieser Tradition. Ein Gefühl von Heimat durchströmt mich.</p><p class="">Unwillkürlich muss ich an unseren Kirchraum St. Stephanus denken, wo mir immer noch negative Energie entgegenkommt. Ich fürchte, sie wird diesen Ort auch nie mehr verlassen. Wenn ich ihn betrete, dann weil ich eine Aufgabe habe, aber nicht so sehr, weil ich mich aufgehoben fühlen möchte in der Gemeinschaft der Gläubigen der katholischen Kirche. Es drängt sich natürlich sofort die Frage bei mir auf, ob ein Heimatempfinden ein kindliches Phänomen und eine rein nostalgische Sehnsucht ist. Bleibe ich in der Kirche, um weiterhin zu empfinden, was in der Kindheit zentral war? Muss ich mich aber damit abfinden, dass ich längst erwachsen bin und die Kirche kein paradiesischer Ort ist, sondern eine Struktur, die auch zerstörerisch und verbrecherisch ist?</p><p class="">Kaum habe ich mir diese Fragen gestellt, fallen mir zwei Gedanken der Schriftstellerin Astrid Lindgren in die Hand. Der erste lautet: „Die Kirche aber – darüber lächelt Gott jeden Tag“. Das ist noch sehr freundlich ausgedrückt oder? Der zweite Gedanke ist mir umso wichtiger. Er stammt aus dem Gesprächsbuch „Das Paradies der Kinder“: Wer solch ein Paradies in seiner Kindheit erlebt hat, also wirklich Kind sein durfte, erwirbt einen unerschöpflichen Schatz an stärkenden Erinnerungen, Vertrauen und Hoffnung. Bin ich daher noch in der Kirche – weil mich immer noch die Kraft trägt, die ich in der Kindheit geschöpft habe und die stärker ist als die Wucht, mit der jeden Tag die Missstände dieser Kirche auf mich einschlagen?</p><p class="">Stelle ich mir vor, dass ich aus der Kirche austrete, dann spüre ich bereits jetzt, dass dadurch ein Teil meiner Identität verloren ginge. Ich bin katholisch – schon immer gewesen. Es ist ähnlich wie bei meiner Muttersprache. Ich kann meine Muttersprache nicht wegdefinieren und auch nicht aufgeben. Selbst wenn ich sie nicht mehr sprechen würde, bliebe sie meine Muttersprache. Sie gehört zu mir und meinem Wesen. So auch bei meinem Katholischsein. Ich nehme die Wirklichkeit immer mit religiösen Augen wahr, kann gar nicht anders. Für mich hat alles einen transzendenten Bezug und eine eschatologische Ausrichtung. Nun könnte man einwenden, dass ich diese Art, die Wirklichkeit zu erleben, durch einen Kirchenaustritt nicht verlieren würde. Das mag sein. Aber ich hätte diese Muttersprache, mit der ich alles erlebe, ohne mein Katholischsein wahrscheinlich nie gelernt, wäre nie in eine Tradition eingebunden gewesen, die mir das vorgelebt und vermittelt hätte. Ich habe daher kein gutes Gefühl, wenn ich diese Tradition nun bewusst verlasse, weil mir das Personal in den oberen Etagen unerträglich und die Struktur dieser Kirche unhaltbar ist.</p><p class="">Was soll ich mit dieser Kirche machen? Vielleicht ist diese Frage bereits der richtige Ansatz. Wenn ich mit dieser Kirche derart unzufrieden bin, dass ich sie kaum mehr aushalten kann, dann bleibt mir immer noch die Möglichkeit, sie umzugestalten. Ich kann versuchen, mich möglichst weitgehend außerhalb der kirchlichen Strukturen zu bewegen und dann die Dinge umzusetzen, die mir wichtig sind. In St. Stephanus haben wir nicht erst seit der Abberufung von Thomas Laufmöller viel selbst auf die Beine gestellt und möchten dies weiterhin tun. Wenn ich hingegen darauf warte, dass sich die Kirche so ändert, dass sie mir zum Paradies wird, werde ich umsonst warten und jeden Tag unzufriedener werden. Das bedeutet nicht, dass ich diejenigen in der Kirchenleitung, die sich in den letzten Jahrzehnten schuldig gemacht haben, aus der Verantwortung lassen möchte. Das ganz sicher nicht. Ich erwarte von einem Papst, der sich der Wahrheit verpflichtet hat, dass er sich zu seinen Lügen bekennt. Ich erwarte von jedem, der in die Vertuschung eines Missbrauchsfalles verwickelt ist, dies zuzugeben und alles dafür zu tun, dass den Opfern Gerechtigkeit zukommt. Ich erwarte, dass das kirchliche Arbeitsrecht verändert wird. Menschen, die für die katholische Kirche arbeiten, dürfen nicht mehr länger aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder ihres Lebensstandes unter Druck gesetzt werden. Einen Satz wie: „Man hat mit Ihrer Angst gespielt.“ (Thomas Schüller) möchte ich nicht mehr hören. All dies kann die Kirche umsetzen – so es ihre Oberen wollen.</p><p class="">Und wenn das alles nicht passiert, überlege ich jeden Tag wieder, ob ich noch in dieser Kirche bleiben kann. Aus einer Predigt von Pastor Hubertus Krampe vom letzten Sonntag ist mir vor allem ein Satz im Gedächtnis geblieben: „Ich möchte diese Kirche nicht den Tätern und den Radikalen überlassen“. Man mag gerade den Eindruck bekommen, als wären alle Priester Missbrauchstäter, Lügner, Vertuscher, Systemuntergebene. Aber das ist nicht der Fall. Egal, in welcher Gemeinde ich in letzter Zeit Gottesdienste besucht habe, die Pastöre haben mir immer aus dem Herzen gesprochen und waren genau wie ich an großen Veränderungen interessiert. Wer einen gesunden Menschenverstand und das Herz auf dem rechten Fleck hat, spürt, dass dieses System krank ist, dass es voller Doppelmoral steckt, dass es sich weit von der Kirche Jesu Christi entfernt hat. Fehler begeht jeder Mensch. Wenn er sie zugibt, eröffnet dies Verzeihung und einen Neuanfang.</p><p class="">Wenn ich ganz ehrlich bin, so muss ich zugeben, dass ich mich außerdem ein bisschen an die Krawallschachteln aus meiner Gemeinde St. Stephanus 2.0 gewöhnt habe. Wir haben ziemlich viel zusammen durchgemacht. Wäre schade, wenn wir nicht mehr gemeinsam durch unser Glaubensleben gehen würden. ♥</p><p class="">Ich bin also noch in der Kirche und morgen wahrscheinlich auch. Wenn ich mir vorstelle, dass im Taufregister meiner Heimatgemeinde der Vermerk hinzugefügt würde, dass ich an dem und dem Datum ausgetreten bin, so macht mich diese Vorstellung traurig. Sollte in hundert Jahren ein Nachfahre von mir zwecks Ahnenforschung in diesem Taufregister den Vermerk finden, würde er wahrscheinlich denken, dass ich zur Atheistin geworden bin. Ich sehe ein, dass dies ein vollkommen sentimentaler Grund ist, in der Kirche zu bleiben. Aber es ist ein Grund. Ich gehöre zur katholischen Kirche, weil Gott mir meine Wirklichkeit schenkt und ich dies ohne die Tradition vielleicht nicht so deutlich erfahren und verstanden hätte. Das lässt sich nicht aus mir herausoperieren. Nun möchte ich dies in Liebe und Wahrhaftigkeit an die Menschen weitergeben.</p>


  


  














































  

    
  
    

      

      
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