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  <title>Nils Löwe</title>
  <subtitle>Meine Gedanken zu Software, dem Leben und dem ganzen Rest</subtitle>
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  <updated>2015-07-31T02:00:00+02:00</updated>
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    <name>Nils Löwe</name>
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    <title>Sollte ich meinen Blog auf Englisch schreiben?</title>
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    <published>2015-07-31T02:00:00+02:00</published>
    <updated>2015-07-31T02:00:00+02:00</updated>
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      <name>Article Author</name>
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    <summary type="html">&lt;p&gt;Genau diese Frage stelle ich mir seit Wochen und ich bin endlich zu einer Antwort gekommen. Wenn du dich gerade mit der gleichen Frage herumschlägst, kann ich die mit meiner Entscheidung vielleicht ein wenig weiterhelfen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn man sich die Landschaft...&lt;/p&gt;</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Genau diese Frage stelle ich mir seit Wochen und ich bin endlich zu einer Antwort gekommen. Wenn du dich gerade mit der gleichen Frage herumschlägst, kann ich die mit meiner Entscheidung vielleicht ein wenig weiterhelfen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn man sich die Landschaft der Blogs über Startups und Software anschaut, dann gibt es viel mehr englische Blogs. Das impliziert ja schon mal, dass es für einen deutschen Blog zu dem Thema vielleicht gar keine interessierten Leser gäbe. Wikipedia trägt dazu die Zahlen bei: 105 Millionen Menschen sprechen Deutsch als Muttersprache, 185 Millionen beherrschen die deutsche Sprache. Dem stehen 375 Millionen englische Muttersprachler entgegen. Viel beeindruckender ist allerdings die Zahl von 1,5 Milliarden Menschen, die die englische Sprache sprechen. &lt;strong&gt;Die reine Größe der potentiellen Leserschaft spricht hier also deutlich für Englisch.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich habe mich lange mit den praktischen Vor- und Nachteilen der jeweiligen Sprachen befasst. Deutsch ist meine Muttersprache und das Schreiben fällt mir wesentlich leichter. Für einen englischen Artikel brauche ich einfach länger. Das wird sich mit der Zeit natürlich legen, trotzdem ist die Zeit ein Faktor. Die Qualität meiner Texte wird in meiner Muttersprache auch erst mal höher sein, ich habe hier mehr Erfahrung und Übung. Ich lese zwar seit Jahren meine Fachbücher auf Englisch, trotzdem gibt es einen Unterschied zwischen dem Lesen und dem Schreiben eines Fachtextes. &lt;strong&gt;Die praktischen Gründe sprechen daher eher für Deutsch.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zu einem echten Fortschritt bei meiner Entscheidung bin ich aber erst gekommen, als ich eine ganz andere Frage gestellt habe: &lt;strong&gt;Warum schreibe ich diesen Blog eigentlich?&lt;/strong&gt; Ausgehend von dieser Frage habe ich ein viel besseres Verständnis meiner potentiellen Leser bekommen. Ich habe diese Webseite, weil ich als selbstständiger Softwareentwickler meine eigene Marketingabteilung bin. Ich möchte mein Wissen über Startups, moderne Softwareentwicklung und Innovation weitergeben und meinen Kollegen und Kunden damit helfen. Ich möchte aber auch, dass über diesen Blog meine idealen Kunden auf mich aufmerksam werden und wir möglicherweise in Zukunft ein gemeinsames Projekt starten können.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Von diesem Punkt aus war der nächste Schritt relativ leicht. &lt;strong&gt;Wo wohnen und leben denn meine Kollegen und Kunden?&lt;/strong&gt; Ich arbeite zwar überwiegend remote, trotzdem ist mir der regelmäßige persönliche Kontakt mit meinen Kunden wichtig. Da ich ein kleines Kind habe, reise ich nicht mehr wochenlang für Projekte. Internationale Kunden sind für mich also gerade gar nicht relevant. Meine idealen Kunden sitzen demnach alle in Deutschland, optimalerweise in Norddeutschland.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das ist meiner Meinung nach der einzig relevante Grund für oder gegen die Sprache meines Blogs. Meine Kunden sprechen alle Deutsch, warum sollte ich dann also eine künstliche Sprachbarriere schaffen? Aus praktischen Gründen ist das sogar gut für mich, da ich meine Muttersprache verwenden werde. &lt;strong&gt;Ergebnis: Ich werden meinen Blog und meine Webseite auf Deutsch schreiben.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Stehst Du auch gerade vor einer ähnlichen Entscheidung? Wie hast Du Dich entschieden?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Foto: &lt;a href="https://www.flickr.com/photos/photography-andreas/5732454527/"&gt;Flickr&lt;/a&gt; / &lt;a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/"&gt;CC-ND-2.0&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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    <title>Wieviel Software ist genug?</title>
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    <published>2015-07-23T02:00:00+02:00</published>
    <updated>2015-07-23T02:00:00+02:00</updated>
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      <name>Article Author</name>
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    <summary type="html">&lt;p&gt;Warum neigen wir Softwareentwickler immer zu unnötig komplexen Lösungen, wenn es eigentlich darum geht eine Idee auszuprobieren? Warum müssen wir das vollständige Produkt bauen, bevor wir wissen ob der Ansatz das Problem wirklich löst? Warum bauen...&lt;/p&gt;</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Warum neigen wir Softwareentwickler immer zu unnötig komplexen Lösungen, wenn es eigentlich darum geht eine Idee auszuprobieren? Warum müssen wir das vollständige Produkt bauen, bevor wir wissen ob der Ansatz das Problem wirklich löst? Warum bauen wir Prototypen, wenn wir das Konzept auch mit einem Mock-up ausprobieren können? Und wann würde sogar die sprichwörtliche Serviette ausreichen?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bei der Gründung eines Startups gibt es schon genug Aufgaben zu erledigen, da muss kein unnötiger Aufwand an der falschen Stelle erzeugt werden. Wenn es noch darum geht die Relevanz des Problems herauszufinden, braucht man üblicherweise keine Software. Und solange unklar ist ob die Lösung vom Kunden akzeptiert werden würde, reicht für die ersten Tests oft ein Papier-Prototyp oder ein einfaches Mock-up.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Für jedes Problem gibt es ein angemessenes Werkzeug, das ist bei der Softwareentwicklung im Startup nicht anders. Wann reicht eine Serviette, wann ein Mock-up, wann ein Prototyp und wann die minimale Version des geplanten Produktes?&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Papier-Prototypen&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Du hast herausgefunden dass deine späteren Kunden tatsächlich das erwartete Problem haben und möchtest jetzt anfangen über deine Lösungsidee zu reden? Oft reicht dafür eine einfache Skizze auf dem Papier. Für die Erklärung von Ideen gibt das Buch &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/3868810161/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=3868810161&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;tag=wwwnilsloewed-21&amp;amp;linkId=25K3KHOFOR2GVHWS"&gt;„Auf der Serviette erklärt“&lt;/a&gt; viele Anregungen, aber auch das User-Interface der nächsten Webanwendung lässt sich ganz einfach mit einem Bleistift und ein paar Zetteln darstellen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Papier-Prototypen haben ein paar wirklich unschlagbare Vorteile:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Es gibt nur wenig Methoden, die noch schneller zu einem diskussionsfähigen Prototypen führen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Änderungen sind denkbar einfach.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Zettel lassen sich ganz einfach an beliebigen Orten präsentieren, auch wenn gerade kein WLAN verfügbar ist oder der Akku des Laptops leer ist.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Mit der Kamera im Smartphone lässt sich der Prototyp ohne nennenswerten Aufwand archivieren oder verschicken.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;h3&gt;Mock-Ups&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Die Idee ist verstanden, der Papier-Prototyp erklärt und die Fragen rund um das Interface werden konkreter? An dieser Stelle lassen sich viele offene Fragen mit einem Mock-up lösen. Um Mock-ups zu erstellen gibt es viele kostenlose, günstige und ein paar sündhaft teure Tools. Manchmal reicht aber auch einfach eine simple HTML-Seite.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit einem Mock-up lässt sich der Seitenaufbau gut testen und es können bereits grundlegende Details ausgearbeitet werden. Je nach Komplexität des Tools, lassen sich auch schon Prozesse und Abläufe darstellen, so dass erste rudimentäre Tests der User-Experience möglich sind.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Für erste Mock-ups nutze ich gerne &lt;a href="http://pencil.evolus.vn/"&gt;pencil&lt;/a&gt;. Das Tool ist kostenlos und für viele Plattformen verfügbar. Für komplexere Mock-ups bei größeren Projekten habe ich gelegentlich &lt;a href="https://www.mybalsamiq.com/"&gt;myBalsamiq&lt;/a&gt; genutzt. Die Webanwendung ist nicht kostenlos, hat aber einige wirklich gute Features und die Mock-ups sehen echt gut aus.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Prototypen vs. MVPs&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Wenn anhand von Mock-ups das grundlegende Konzept geklärt ist, kann im nächsten Schritt „endlich“ echte Software entstehen. Ob jetzt ein Prototyp die richtige Wahl ist oder ob schon eine erste Version des eigentlichen Produktes gebaut wird, hängt von der Komplexität und der verbliebenen Rest-Unsicherheit ab.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Prototypen können unterschiedliche Ziele verfolgen. Ist eine Technologie noch neu und unerprobt? Ist das Bedienkonzept so neu, dass hier ein erster Test mit den realen Nutzern sinnvoll wäre? Für diese Fälle wäre ein Prototyp sinnvoll, der relativ schnell und ohne besonders hohe Qualitätsanforderungen entwickelt werden kann.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein „minimum viable product (MVP)“ ist die kleinste Version des Produktes, die einen echten Kundennutzen erbringen kann. Ein MVP wird üblicherweise mit den hohen Qualitätsansprüchen gebaut, die später auch das finale Produkt gestellt werden. Da im ersten Schritt nur die kleinstmögliche Menge an Funktionen implementiert wird, kann auch hier sehr schnell ein Feedback der späteren Anwender erreicht werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Was sind Deine Erfahrungen mit „zu viel“ Software? Hast Du auch schon Code geschrieben, der am Ende gar nicht das Problem gelöst hat? Berichte in den Kommentaren davon!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
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    <title>So findest du Zeit für Dein Startup</title>
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    <published>2015-07-15T02:00:00+02:00</published>
    <updated>2015-07-15T02:00:00+02:00</updated>
    <author>
      <name>Article Author</name>
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    <summary type="html">&lt;p&gt;Hast Du auch ständig Ideen für die Gründung, kommst aber einfach nicht dazu, eine dieser Ideen auch mal in die Tat umzusetzen? Dann geht es Dir wie vielen anderen. Ich habe selber lange Zeit in dieser Phase festgesteckt. Ich habe aber ein paar Wege...&lt;/p&gt;</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Hast Du auch ständig Ideen für die Gründung, kommst aber einfach nicht dazu, eine dieser Ideen auch mal in die Tat umzusetzen? Dann geht es Dir wie vielen anderen. Ich habe selber lange Zeit in dieser Phase festgesteckt. Ich habe aber ein paar Wege gefunden wie ich meine Ideen doch einfach starten konnte.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;1. Fernseher abschaffen&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Fernsehen und Serien haben lange Zeit meine Feierabende bestimmt. Im Rückblick waren nur sehr wenige dieser Filme und Serien die Zeit wert, die ich passiv vor dem Fernseher verbracht habe. Ich habe meinen Fernseher nicht völlig abgeschafft, ich sehe aber nur noch sehr selten einen Film oder eine Serie. Anstatt alles zu konsumieren was „die anderen“ so sehen, suche ich jetzt einige wenige Perlen ganz gezielt aus.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ohne die obligatorische Stunde vor dem Fernseher ist auf einmal eine Stunde frei, in der ich an meinen Ideen arbeiten kann. Das hat schon ganz gut funktioniert, ich habe aber noch eine bessere Lösung gefunden: Früher schlafen gehen und früher aufstehen.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;2. Eine Stunde früher aufstehen&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Nach einem langen Arbeitstag hatte ich abends selten die volle Konzentration, um meine Ideen wirklich gut umzusetzen. In der ersten Stunde des Tages bin ich aber absolut konzentriert. Wenn ich abends eher ins Bett gehe, baue ich mir mit dem frühen Aufstehen auch kein Schlafdefizit auf. Hal Elrod hat dieses Konzept sehr schön in seinem Buch &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/0979019710/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=0979019710&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;tag=wwwnilsloewed-21&amp;amp;linkId=AUY6U4WEKKPMFI5S"&gt;„The Miracle Morning“&lt;/a&gt; beschrieben.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;3. Arbeitszeit reduzieren&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Als ich mit meinen Tests und Planungen für mein erstes Startup weit genug war um der Idee zu vertrauen, habe ich meine Arbeitszeit um 20% reduziert und einen ganzen Tag pro Woche an dem Produkt und der Firma gearbeitet. Ich war zu dem Zeitpunkt schon als Freelancer selbstständig, daher war das für mich relativ leicht zu organisieren. Ich kenne aber mehrere Freunde, die noch als angestellte Softwareentwickler arbeiten und auch auf Viertagewochen reduziert haben.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;4. Sabbatical&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Ich habe mein letztes Sabbatical mit mir selber vereinbart, da ich gerade keinem Arbeitgeber verpflichtet bin. Ich habe Rücklagen für einige Monate gebildet, die ich allein für die Arbeit an meinem Startup eingeplant habe und habe für diese Zeit keine anderen Projekte gesucht oder angenommen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das ist als Freelancer sicher einfacher zu realisieren als in einer Anstellung, unmöglich ist das dort aber auch nicht. Einige meiner Freunde machen regelmäßig Sabbaticals um längere Reisen zu untenehmen, warum nicht auch für die Arbeit an einem Projekt das mir wichtig ist?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie organisierst Du Deine Zeit für Dein Startup? Nutzt Du auch eine der beschriebenen Ideen? Oder kennst Du weitere?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Foto: &lt;a href="https://www.flickr.com/photos/kwl/4454516580/"&gt;Flickr&lt;/a&gt; / &lt;a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/"&gt;CC-2.0&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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    <title>Buchempfehlung: Design for Hackers</title>
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    <published>2015-07-09T02:00:00+02:00</published>
    <updated>2015-07-09T02:00:00+02:00</updated>
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      <name>Article Author</name>
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    <summary type="html">&lt;p&gt;Kein Startup hat heute nennenswerte Chancen ohne ein vernünftiges Design. Als Softwareentwickler war Design allerdings immer ein rotes Tuch für mich. Ich habe viele meiner Ideen in der Vergangenheit nicht umgesetzt, weil mit der passende Partner mit...&lt;/p&gt;</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Kein Startup hat heute nennenswerte Chancen ohne ein vernünftiges Design. Als Softwareentwickler war Design allerdings immer ein rotes Tuch für mich. Ich habe viele meiner Ideen in der Vergangenheit nicht umgesetzt, weil mit der passende Partner mit Design-Erfahrung oder das Geld für einen Designer fehlte. Durch einen glücklichen Zufall hat sich das gerade auf eine unerwartete Weise geändert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vor einigen Wochen bin ich über einen Tweet von David Kadavy gestolpert, der einen E-Mail Kurs mit dem Titel „Design for Hackers“ angeboten hat. Ich habe aus Interesse diesen Kurs belegt und war von den Mails so begeistert, dass ich im Anschluss das Buch &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/1119998956/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=1119998956&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;tag=wwwnilsloewed-21&amp;amp;linkId=WNHOI5VDDWNAQOKA"&gt;Design for Hackers&lt;/a&gt; gekauft habe. Ich habe das Buch jetzt durch und bin von dem Inhalt so überzeugt, dass ich diesen Tipp hier unbedingt weitergeben will.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Buch dreht sich um die Annahme, dass Design eine erlernbare Fähigkeit ist. Es gibt einige wenige Menschen die mit einer natürlichen Begabung für Design geboren werden. Diese Menschen treffen wir alle in der Grundschule und von da an denken wir, dass wir selbst halt nicht zum Designer bestimmt sind. Das Buch beschreibt eine Reihe von Grundkenntnissen die jeder direkt anwenden kann und mit der jeder von uns gute Designs schaffen kann. Man wird natürlich nicht sofort in Konkurrenz zu Steve Jobs treten, für die ersten Schritte im eigenen Startup reicht es aber definitiv aus.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/1119998956/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=1119998956&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;tag=wwwnilsloewed-21&amp;amp;linkId=WNHOI5VDDWNAQOKA"&gt;Design for Hackers&lt;/a&gt; besteht aus vier Teilen:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Sinn und Zweck von Design&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Medium und Form&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Komposition&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Farbe&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Im ersten Teil geht es um Aufgabe von Design, bzw. darum was Design genau nicht ist. Design ist ein Werkzeug um eine Botschaft zu transportieren. Das bedeutet, dass ein gutes Design immer viel mehr umfasst als lediglich das hübsche Aussehen einer Webseite. Damit ein Design diese Aufgabe erfüllen kann, muss es sich an dem Inhalt und am Medium des Inhalts ausrichten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der zweite Teil beschreibt genau diese Abhängigkeit vom verwendeten Medium. Eng verbunden mit dem Medium ist vor allem die Typographie, d.h. die Auswahl der Schriftarten. Das Kapitel beschreibt die Kriterien für die Auswahl der passenden Schriftarten und erklärt die Entstehung der unterschiedlichen Stile. Mit ein paar wirklich einfachen Grundregeln lassen sind gute Schriften und gute Größenverhältnisse finden, ohne viel Aufwand und Spezialeffekte zu investieren. Einen Vorgeschmack auf diesen Teil kann man auch im &lt;a href="http://tedxtalks.ted.com/video/The-New-Literacy-of-Design-Davi"&gt;TED-Talk&lt;/a&gt; von David Kadavy bekommen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im dritten Teil werden Proportionen, Kompositionen und Hierarchien beschrieben. Neben dem recht bekannten goldenen Schnitt werden weitere typische Proportionen wie die Fibonacci-Reihe gezeigt. Die Wirkungen und die Unterschiede werden anhand von einfachen Beispielen und realen Designs erklärt. Auch hier enthält jedes Kapitel neben der Erklärung ein paar einfache aber wirksame Regeln, mit denen sich gute Designs einfach erstellen lassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der vierte Teil beschreibt das Thema Farbe. Als Grundlage wird die Farblehre aus wissenschaftlicher Sicht erklärt. Wie nehmen wir Farbe biologisch wahr und wie entstehen z.B. Sehschwächen? Wie funktionieren additive und subtraktive Farbmodelle? Der theoretische Teil geht wieder sehr verständlich auf die Abhängigkeiten der Farbmodelle vom verwendeten Medium ein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Anschließend wird erklärt, wie man die passenden Farben für ein Design findet. Einige Farben haben messbare psychologische Wirkungen auf uns Menschen, andere haben kontextabhängige Wirkungen die wir berücksichtigen müssen. Abschließend gibt es gute und weniger gute Kombinationen von Farben. Auch dieser Teil endet mit einer Reihe konkret anwendbarer Grundregeln um die passenden Farben zu wählen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mir hat &lt;a href="http://www.amazon.de/gp/product/1119998956/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=19454&amp;amp;creativeASIN=1119998956&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;tag=wwwnilsloewed-21&amp;amp;linkId=WNHOI5VDDWNAQOKA"&gt;Design for Hackers&lt;/a&gt; an diversen Stellen die Augen geöffnet. An vielen Stellen kann ich jetzt grundlegende Designs für Konzepte und Produkte entwerfen ohne mich hilflos dabei zu fühlen. Im späteren Verlauf eines Projekts kann ich natürlich nicht mit einem erfahrenen Designer mithalten, für die ersten Schritte reicht es aber definitiv aus!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hast Du auch schon mal eine Idee aufgegeben, nur weil es am Design gescheitert ist? Dann solltest Du unbedingt einen Blick ins Buch werfen!&lt;/p&gt;
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    <title>Long-Tail Geschäftsmodelle als Chance für Dein Tech-Startup!</title>
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    <published>2015-07-03T02:00:00+02:00</published>
    <updated>2015-07-03T02:00:00+02:00</updated>
    <author>
      <name>Article Author</name>
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    <summary type="html">&lt;p&gt;Geschäftsmodelle gibt es wie Sand am Meer. Will ich für ein Startup ein Modell wählen, fällt die Auswahl erstmal schwer. Viele Geschäftsmodelle sind aus Kostengründen für Startups nicht gut geeignet. Doch durch die heutigen technischen Möglichkeiten...&lt;/p&gt;</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Geschäftsmodelle gibt es wie Sand am Meer. Will ich für ein Startup ein Modell wählen, fällt die Auswahl erstmal schwer. Viele Geschäftsmodelle sind aus Kostengründen für Startups nicht gut geeignet. Doch durch die heutigen technischen Möglichkeiten haben sich auch ein paar neue spannende Möglichkeiten ergeben. Ein Ansatz ist das Long-Tail-Modell, das ich hier näher vorstellen werde.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein Long-Tail-Geschäftsmodell ändert den Fokus eines Angebots weg von wenigen Bestseller-Produkten hin zu einer großen Zahl von Nischenprodukten. Wird jeweils eine kleine Menge der Nischenprodukte verkauft, ergibt das in der Summe trotzdem attraktive Umsätze. Ermöglicht wird das durch gute Plattformen und Logistik, sowie neue Marketingkanäle. Der Anbieter stellt typischerweise die Plattform zur Verfügung und stellt den Vertriebskanal.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein sehr gutes Beispiel für Firmen mit Long-Tail Geschäftsmodellen sind die unterschiedlichen Print-on-demand Plattformen wie Lulu oder BooksOnDemand, die das alte Verlagswesen grundlegend verändert haben. Das klassische Verlagskonzept sah folgendermaßen aus:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Viele Autoren schreiben Bücher und senden die Manuskripte an die Verlage&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Verleger sichten viele Manuskripte und wählen die wenigen aus, die wahrscheinlich die minimalen Umsatzziele erreichen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die ausgewählten Manuskripte werden redigiert, gestaltet und produziert&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Bücher werden in hohen Auflagen gedruckt, gelagert und in Buchhandlungen geliefert&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Das Konzept war der klassischen Technik der Druckereien unterworfen, kleine Auflagen oder Einzelexemplare waren nicht zu sinnvollen Kosten zu produzieren. Ohne das Internet als Vertriebskanal war zudem der Marketingaufwand für ein einzelnes Buch sehr groß. Die Verleger mussten Bücher im Prinzip nach den gleichen Kriterien selektieren wie Investoren heute Startups auf Risiko und Gewinnwahrscheinlichkeit  untersuchen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die neuen Plattformen arbeiten hingegen nach einem ganz anderen Ansatz. Dabei spielen die veränderten technischen Möglichkeiten und die neuen Vertriebswege eine zentrale Rolle:&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Autoren schreiben ihre Bücher mit den Werkzeugen der Web-Plattform&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Lektoren-Dienste und Gestaltung lassen sich günstig als Option kaufen&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Die Bücher werden über die Plattform im Shop angeboten&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kunden kaufen die Bücher über die Plattform und das Buch wird für jede einzelne Bestellung gedruckt&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;Die Plattform verfolgt dabei auch ein Multi-sided Modell, denn das Angebot für die Autoren ist kostenlos. Der Long-Tail-Aspekt besteht darin, dass über den Shop tausende Bücher verfügbar sind, die alle in kleinen Stückzahlen verkauft werden. Wird ein Buch wenig oder gar nicht bestellt, erzeugt das für die Plattform keine nennenswerten Kosten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Weitere Firmen die das Long-Tail Geschäftsmodell nutzen sind zum Beispiel Ebay oder Netflix. Bei Ebay können Artikel in kleinen Stückzahlen verkauft werden. ohne dass Ebay dadurch Produktions- oder Lagerkosten entstehen. Durch das große Angebot an Produkten ist die Plattform für Käufer und Verkäufer interessant.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hast Du Anmerkungen zum Artikel? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Foto: &lt;a href="https://www.flickr.com/photos/stavos52093/12074455374/"&gt;Flickr&lt;/a&gt; / &lt;a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/"&gt;CC-2.0&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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    <title>Kostenlos und doch profitabel – Drei Wege wie das geht!</title>
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    <published>2015-06-24T02:00:00+02:00</published>
    <updated>2015-06-24T02:00:00+02:00</updated>
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      <name>Article Author</name>
    </author>
    <summary type="html">&lt;p&gt;Im Internet finden sich unzählige Dienste mit kostenlosen Angeboten. Für die Nutzer ist das sehr angenehm, &lt;strong&gt;doch wie kann man als Startup davon leben?&lt;/strong&gt; Die meisten Firmen verwenden heute eins der folgenden drei Modelle.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Multi-sided Plattform&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Eine Multi...&lt;/p&gt;</summary>
    <content type="html">&lt;p&gt;Im Internet finden sich unzählige Dienste mit kostenlosen Angeboten. Für die Nutzer ist das sehr angenehm, &lt;strong&gt;doch wie kann man als Startup davon leben?&lt;/strong&gt; Die meisten Firmen verwenden heute eins der folgenden drei Modelle.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Multi-sided Plattform&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Eine Multi-sided Plattform bietet einer Zielgruppe ein kostenloses Angebot, während einer anderen Zielgruppe z.B. Werbeplätze auf der Plattform verkauft werden. Dieses Modell wird z.B. von großen Firmen wie Google, Twitter oder Facebook angewendet. Außerhalb des Internets leben viele private Radio- und Fernsehsender davon, ebenso wie die ganzen kostenlosen Zeitungen, die man so in seinem Briefkasten findet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Werbung zu verkaufen ist ein gängiges (und von den Anwendern meistens akzeptiertes) Modell. Gerade online werden aber häufig statt der Werbung große Datenmengen erhoben und dann weiterverkauft. Auch dieses Vorgehen ist eine Multi-sided Plattform, auch wenn das &lt;a href="http://manifesto.responsiblesoftware.org/"&gt;weder moralisch in Ordnung ist&lt;/a&gt;, noch nach &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datenschutz"&gt;deutschem Datenschutz&lt;/a&gt; einfach so legal ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Multi-sided Plattform Modell kann sehr gut funktionieren, muss es aber nicht. Google streicht durch die sehr personalisierten Ads gute Gewinne mit dem Modell ein, während Facebook und Twitter jahrelang unglaubliche Verluste gemacht haben, obwohl beide Millionen Nutzer am Tag haben. Ich habe viele positive Erfahrungsberichte von Firmen gehört, die über ihr kostenloses Angebot eine sehr gut definierte Zielgruppe erreichen, so dass hier die Werbung gut angepasst werden kann.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Freemium &amp;amp; Open Source&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Freemium-Dienste haben ein kostenloses Angebot, das durch die bezahlte Pro-Version ergänzt werden kann. Das kostenlose Angebot wird von einer sehr großen Anzahl von Kunden genutzt, von denen nur einige (typischerweise weniger als 10%) die Pro-Version kaufen. Die Kosten für die nicht zahlenden Nutzer müssen durch die 10% der Pro-Kunden mit gedeckt werden. Freemium Modelle sind in den letzten Jahren immer attraktiver geworden, da die Kosten für den Betrieb und das Hosting einer Plattform stetig sinken.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Beispiele für das Freemium-Modell finden sich heute auf jeder zweiten Webseite. Flickr bietet einen kostenlosen Account mit eingeschränktem Speicherplatz und einer maximalen Zahl Uploads pro Monat. Die Limitierung lässt sich durch eine Jahresgebühr aufheben. Dropbox ist kostenlos mit begrenztem Speicherplatz, der für Geld erweitert werden kann. XING bietet ein kostenloses Profil an, als zahlendes Mitglied bekommt man bessere Suchfunktionen und Zugang zu Premium-Angeboten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch hinter vielen Produkte aus der Open Source Welt steht ein Freemium Modell. Die Software ist kostenlos verfügbar, Support und spezielle Anpassungen werden als Dienstleistung angeboten.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;Lockvogel-Modell&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Beim Lockvogel- oder auch Rasierklingen-Modell bekommt der Kunde ein Angebot kostenlos oder zumindest sehr günstig, für das er aber später hohe Folgekosten hat. Erfunden wurde das Modell mit den ersten Einwegrasierern von Gillette, seitdem wird es z.B. für Tintenstrahldrucker oder Handy-Verträge genutzt. Der Drucker oder das Handy ist sehr günstig, die Folgekosten durch den Vertrag oder teure Tintenpatronen übersteigen aber die Kosten für das Einstiegsangebot deutlich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Abgewandelt davon gibt es manchmal Angebote, die erstmal kostenlos aussehen, während man später im Prozess für Funktionen zahlen soll. Ein Beispiel war lebenslauf.com, eine Webanwendung, die einen sehr schön gestalteten Lebenslauf aus einem XING-Profil generieren kann. Sämtliche Daten konnten importiert und eingegeben werden und alle Designfunktionen waren nutzbar. Der finale Export sollte dann aber Geld kosten. Das hat wohl funktioniert, weil die Nutzer zu diesem Zeitpunkt schon viel Zeit investiert hatten und dann der &lt;a href="https://portal.hogrefe.com/dorsch/sunk-cost-effect/"&gt;„sunk cost effect“&lt;/a&gt; zuschlug, d.h. die gefühlten Kosten des „aufgebens“ waren höher als die Kosten für den Export.  Glückliche Kunden gewinnt man auf diese Weise aber nicht. lebenslauf.com ist mittlerweile ein Teil der XING-Plattform.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;tl;dr&lt;/h3&gt;

&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Eine Multi-sided Plattform bietet einer Gruppe von Kunden ein kostenloses Angebot, während sie einer anderen Zielgruppe z.B. Werbeplatz auf dieser Plattform verkauft.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Im Freemium-Modell gibt es ein kostenloses Angebot, welches durch eine Pro-Version oder durch bezahlten Support finanziert wird.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Das Lockvogel-Modell ködert Kunden mit einem kostenlosen oder sehr günstigen Angebot (Rasierer, Drucker), aus dem teure Folgekosten (Rasierklingen, Tintenpatronen) entstehen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gibt es für die beschriebenen Modelle noch bessere Beispiele? Gibt es vielleicht ein viertes Free-Modell? Mit welchem Weg hast Du schon Erfolg oder Misserfolg gehabt?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Foto via &lt;a href="https://www.flickr.com/photos/stavos52093/13329885355/"&gt;Flickr&lt;/a&gt; / &lt;a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/"&gt;CC 2.0&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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