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	<title>Bob Geldof &#8211; ONE</title>
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	<description>Gemeinsam mit Anderen extreme Armut besiegen</description>
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		<title>Diskussionen um Geldofs Band Aid 30 Projekt. Die Top-Themen des Tages.</title>
		<link>https://www.one.org/de/blog/2014/11/26/diskussionen-um-geldofs-band-aid-30-projekt-die-top-themen-des-tages/</link>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2014 14:59:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>1. Diskussionen um Geldofs Band Aid 30 Projekt</p>
<p>2. Kongolesischer Arzt erhält Sacharow-Preis</p>
<p>3. Aids-Prävention bleibt Herausforderung</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_24710" style="width: 603px" class="wp-caption aligncenter"><a href="http://one_org_international.s3.amazonaws.com/de/wp-content/uploads/2014/11/Denis-Mukwege.jpg"><img class="wp-image-24710 size-large" src="http://one_org_international.s3.amazonaws.com/de/wp-content/uploads/2014/11/Denis-Mukwege-1024x681.jpg" alt="Denis Mukwege" width="593" height="394" srcset="https://s3.amazonaws.com/one_org_international/de/wp-content/uploads/2014/11/Denis-Mukwege-1024x681.jpg 1024w, https://s3.amazonaws.com/one_org_international/de/wp-content/uploads/2014/11/Denis-Mukwege-300x199.jpg 300w, https://s3.amazonaws.com/one_org_international/de/wp-content/uploads/2014/11/Denis-Mukwege-280x186.jpg 280w, https://s3.amazonaws.com/one_org_international/de/wp-content/uploads/2014/11/Denis-Mukwege-600x399.jpg 600w, https://s3.amazonaws.com/one_org_international/de/wp-content/uploads/2014/11/Denis-Mukwege-360x239.jpg 360w, https://s3.amazonaws.com/one_org_international/de/wp-content/uploads/2014/11/Denis-Mukwege.jpg 1500w" sizes="(max-width: 593px) 100vw, 593px" /></a><p class="wp-caption-text">© panzifoundation.org</p></div>
<ol>
<li><strong>Diskussionen um Geldofs Band Aid 30 Projekt</strong></li>
<li><strong>Kongolesischer Arzt erhält Sacharow-Preis</strong></li>
<li><strong>Aids-Prävention bleibt Herausforderung</strong></li>
</ol>
<p><strong>1. Diskussionen um Geldofs Band Aid 30 Projekt<br />
</strong>Mehrere Medien, u.a. der <a href="http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/bob-geldof-und-band-aid-30-hilfe-fuer-afrika-ist-das-kolonialistisch/11026306.html" target="_blank"><em>Tagesspiegel</em></a>, <em>Die Welt</em> und das <em>Hamburger Abendblatt</em> schreiben, dass Bob Geldofs „Band Aid 30“-Kampagne immer stärker in der Kritik stehe. Die Vorwürfe konzentrieren sich vor allem auf den Text des Liedes „Do they know it’s Christmas“. Der Text beschreibe Afrika als Ort der Dunkelheit und des ewigen Leidens, sagt der in Großbritannien als Einwanderersohn geborene Journalist Ekow Eshun. Geldof entgegnete: „Es spielt keine Rolle, ob ihr den Song mögt oder nicht. Ihr müsst ihn nur kaufen.“ Emily Sandé, Tochter eines Einwanderers aus Sambia, nahm Geldof jedoch in Schutz. Seine Arbeit sei von „reiner und respektvoller Absicht“ geprägt. Außerdem müsste sich jede internationale Hilfe dem Vorwurf aussetzen, politisch unkorrekt zu sein, wenn sie dort ansetze, wo tatsächlich Leiden herrsche, und Menschen sich nicht alleine zu helfen wissen. Die <em><a href="http://www.dw.de/africa-stop-ebola-hoffnung-statt-trostlosigkeit/a-18088429" target="_blank">Deutsche Welle (DW)</a></em> berichtet zudem über den Song „Africa Stop Ebola“. Stars der westafrikanischen Musikszene haben gemeinsam ein Lied gegen Ebola aufgenommen, dass erklärt, wie man sich vor Ebola schützen kann. Die Einnahmen des Liedes, welches ein anderes Afrika-Bild zeichne, gehen direkt an die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“.</p>
<p>2. Kongolesischer Arzt erhält Sacharow-Preis<br />
Die <a href="http://www.dw.de/sacharow-preis-f%C3%BCr-kongolesischen-arzt/a-18010940" target="_blank"><em>Deutsche Welle (DW)</em></a> meldet, dass der kongolesische Arzt Denis Mukwege heute den Sacharow-Preis des Europaparlamentes erhält. Der seit 1988 verliehene Preis ehrt außergewöhnliche Persönlichkeiten, die gegen Intoleranz, Fanatismus und Unterdrückung kämpfen. Geprägt durch sein Leben in einem Land mit sehr hoher Müttersterblichkeit und den zunehmenden Einsatz von Vergewaltigung als Mittel der Kriegsführung im Kongokrieg, spezialisierte sich Mukwege auf gynäkologische Eingriffe und setzt sich für Frauen ein, die in der Demokratischen Republik Kongo Opfer von sexueller Gewalt wurden. Mukwege begründet sein Engagement damit, dass es die Frauen seien, welche die kongolesische Gesellschaft am Leben erhalten und die meiste Arbeit leisten. Längst sei er ein energischer Verfechter der Frauenrechte im Kongo und habe Bedrohungen zum Trotz, Programme für die psychologische und juristische Betreuung von Vergewaltigungsopfern ins Leben gerufen.</p>
<p><strong>3. Aids-Prävention bleibt Herausforderung<br />
</strong>Die <em>Frankfurter Rundschau</em> berichtet über die neuesten HIV/Aids-Kennzahlen für Deutschland, welche die Aids-Hilfe gestern präsentierte. Basierend auf den Schätzungen des Robert-Koch-Instituts in Berlin gebe es bundesweit 80.000 HIV-Infektionen, die zum größten Teil bei Drogenabhängigen und homosexuellen Männern auftreten würden. Als Erfolg verbucht die Aids-Hilfe, dass sich über 80 Prozent der Betroffenen in Therapie befänden. Dennoch liege die Zahl der Neuinfektionen seit Jahren relativ stabil bei 2.900. Die Aids-Hilfe kritisiert zudem die wieder zunehmende Stigmatisierung, Benachteiligung und Ausgrenzung von HIV-Infizierten durch die Gesellschaft. Die Präventionsarbeit bleibe deshalb auch weiterhin wichtig und unerlässlich. Ferner beschäftigt sich die <em>Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)</em> mit den Behandlungsmöglichkeiten gegen das HI-Virus. Obwohl es Fortschritte gebe, lasse der Durchbruch bei der Impfstoffentwicklung auf sich warten. So bleibe HIV ein globales Gesundheitsproblem.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Deutschland ist Gastgeber der Geberkonferenz der Impfallianz Gavi. Die Top-Themen des Tages.</title>
		<link>https://www.one.org/de/blog/2014/11/11/deutschland-ist-gastgeber-der-geberkonferenz-der-impfallianz-gavi-die-top-themen-des-tages/</link>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2014 17:15:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[ONE Deutschland]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>1. Deutschland ist Gastgeber der Geberkonferenz der Impfallianz Gavi</p>
<p>2. Nigeria: 47 Tote nach Anschlag</p>
<p>3. Neuauflage von Band Aid im Kampf gegen Ebola</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<a href="http://one_org_international.s3.amazonaws.com/de/wp-content/uploads/2014/07/Angela-Merkel_edit.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-23268" src="http://one_org_international.s3.amazonaws.com/de/wp-content/uploads/2014/07/Angela-Merkel_edit-797x1024.jpg" alt="Angela Merkel_edit" width="267" height="343" srcset="https://s3.amazonaws.com/one_org_international/de/wp-content/uploads/2014/07/Angela-Merkel_edit-797x1024.jpg 797w, https://s3.amazonaws.com/one_org_international/de/wp-content/uploads/2014/07/Angela-Merkel_edit-233x300.jpg 233w, https://s3.amazonaws.com/one_org_international/de/wp-content/uploads/2014/07/Angela-Merkel_edit-280x359.jpg 280w, https://s3.amazonaws.com/one_org_international/de/wp-content/uploads/2014/07/Angela-Merkel_edit-600x770.jpg 600w, https://s3.amazonaws.com/one_org_international/de/wp-content/uploads/2014/07/Angela-Merkel_edit-360x462.jpg 360w, https://s3.amazonaws.com/one_org_international/de/wp-content/uploads/2014/07/Angela-Merkel_edit.jpg 1826w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" /></a>
<ol>
<li><strong>Deutschland ist Gastgeber der Geberkonferenz der Impfallianz Gavi</strong></li>
<li><strong>Nigeria: 47 Tote nach Anschlag</strong></li>
<li><strong>Neuauflage von Band Aid im Kampf gegen Ebola</strong></li>
</ol>
<p><strong>1. Deutschland ist Gastgeber der Geberkonferenz der Impfallianz Gavi<br />
</strong>Die <a href="http://www.fr-online.de/wirtschaft/hilfsorganisationen-impfallianz-braucht-milliarden,1472780,29004138.html" target="_blank"><em>Frankfurter Rundschau</em></a> und die <em>Berliner Zeitung</em> berichten über die Impfallianz Gavi und die Rolle Deutschlands als Gastgeber der „Wiederaufüllungskonferenz“ im Januar 2015. Nach Informationen von Gavi konnten bisher 440 Millionen Kinder geimpft und somit 6 Millionen Kinderleben gerettet werden. Der Gavi-Vorstandschef Dagfinn Høybråten betont, dass Gavi große Fortschritte dabei erzielt habe, die Preise für Impfstoffe zu senken. Er halte weitere Preissenkungen für möglich. Für den Zeitraum 2016 bis 2020 brauche die Allianz 6 Milliarden Euro, um alle Programme fortsetzen und so weitere 300 Millionen Kinder impfen zu können. Die Geberkonferenz werde unter der Schirmherrschaft von Kanzlerin Angela Merkel in Berlin stattfinden. Mehrere Hilfsorganisationen hätten die Bundesregierung bereits aufgefordert, den deutschen Anteil von 38 Millionen jährlich auf 100 Millionen Euro anzuheben. Dieser Beitrag sei angesichts der Wirtschaftsleistung Deutschlands ein fairer Anteil, wie Høybråten sagt. „Ich würde es sehr begrüßen, wenn Deutschland als Gastgeber mit gutem Beispiel vorangeht.“ Ferner schreibt die <em>Rhein-Zeitung</em> über das heutige Treffen der Kanzlerin Merkel mit dem Microsoft-Gründer Bill Gates. In dem Gespräch soll es um die Frage gehen, wie die Bundesregierung und die Gates-Stiftung bei der Ebola-Bekämpfung und bei der nachhaltigen Stärkung von Gesundheitssystemen in Entwicklungsländern zusammenarbeiten könnten.<strong></p>
<p>2. Nigeria: 47 Tote nach Anschlag<br />
</strong>Die <em>Süddeutsche Zeitung</em> meldet, dass im Norden Nigerias bei einer Bombenexplosion in einer Schule 47 Schüler getötet und 79 weitere Kinder und Jugendliche bei einem Selbstmordanschlag verletzt worden seien. Obwohl sich noch niemand zu den Anschlägen bekannt hätte, machen Sicherheitskräfte die Terrormiliz Boko Haram für die Taten verantwortlich. Seit der Ende Oktober ausgehandelten Waffenruhe habe die Gewalt im Nordosten eher zu- als abgenommen. Der Armee sei es zudem bislang nur vereinzelt gelungen, die gut ausgerüsteten Milizen zu stoppen. Beobachter führen dies auf die zersplitterte Struktur der Miliz zurück und halten Verhandlungen für zwecklos. Vielmehr solle die nigerianische Regierung eine neue militärische Offensive starten.</p>
<p><strong>3. Neuauflage von Band Aid im Kampf gegen Ebola<br />
</strong>Viele Medien, u.a. <em>Die Welt</em>, <a href="http://www.bild.de/unterhaltung/tv/bob-geldof/organisiert-neuauflage-von-band-aid-gegen-ebola-38511688.bild.html" target="_blank"><em>bild.de</em></a> und <a href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/band-aid-30-do-they-know-it-s-christmas-gegen-ebola-mit-bob-geldof-a-1002078.html" target="_blank"><em>spiegel.de</em></a> berichten über die Neuauflage von Band Aid. Anlässlich des 30-Jahr-Jubiläums des Projekts nehmen die beiden Initiatoren Bob Geldof und Midge Ure mit vielen Stars den Weihnachtshit „Do They Know It’s Christmas“ neu auf. Bereits am kommenden Montag soll der Song mit an die Ebola-Epidemie angepassten Text zum Download bereit stehen. Die Einnahmen sollen dem Kampf gegen Ebola zugutekommen. Es gehe darum, möglichst viel Geld zu sammeln, um gegen die Epidemie anzukämpfen, sagte Geldof.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sir Bob Geldof fordert deutsche Führungsrolle in der Welt. Die Top-Themen des Tages.</title>
		<link>https://www.one.org/de/blog/2014/09/09/sir-bob-geldof-fordert-deutsche-fuehrungsrolle-in-der-welt-die-top-themen-des-tages/</link>
		<pubDate>Tue, 09 Sep 2014 12:15:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[ONE Deutschland]]></dc:creator>
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		<category><![CDATA[Afrikanische Union]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltgesundheitsorganisation (WHO)]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>1. Sir Bob Geldof fordert deutsche Führungsrolle in der Welt</p>
<p>2. Mutmaßliche deutsche al-Shabaab-Terroristen festgenommen</p>
<p>3. WHO-Bericht: Ebola breitet sich dramatisch aus</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<a href="http://one_org_international.s3.amazonaws.com/de/wp-content/uploads/2014/09/Flag_of_the_WHO_World_Health_Organization.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-23635" src="http://one_org_international.s3.amazonaws.com/de/wp-content/uploads/2014/09/Flag_of_the_WHO_World_Health_Organization.png" alt="Flag_of_the_WHO_(World_Health_Organization)" width="300" height="210" srcset="https://s3.amazonaws.com/one_org_international/de/wp-content/uploads/2014/09/Flag_of_the_WHO_World_Health_Organization.png 300w, https://s3.amazonaws.com/one_org_international/de/wp-content/uploads/2014/09/Flag_of_the_WHO_World_Health_Organization-280x196.png 280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<ol>
<li><strong>Sir Bob Geldof fordert deutsche Führungsrolle in der Welt</strong></li>
<li><strong>Mutmaßliche deutsche al-Shabaab-Terroristen festgenommen</strong></li>
<li><strong>WHO-Bericht: Ebola breitet sich dramatisch aus</strong></li>
</ol>
<p><strong>1. Sir Bob Geldof fordert deutsche Führungsrolle in der Welt<br />
</strong>Die <em>Bild</em> veröffentlicht ein Interview mit Sir Bob Geldof, der letzte Woche auf dem „Campus Symposium“ in Iserlohn zu Gast war. Der Begründer von Live Aid und Afrika-Aktivist prangert darin den Mangel an Führungsstärke in der westlichen Welt an. Weder Obama noch andere Politiker scheinen ihm geeignet, diese Rolle auszufüllen. In dieser Tatsache sehe er auch den Grund für die aktuellen Krisen in Syrien und der Ukraine. Ferner fordere Geldof eine stärke Führungsrolle Deutschlands bei der Beilegung des Konfliktes im Irak. Deshalb könne er die Debatte um die Lieferung von Kriegsmaterial an die Kurden im Nord-Irak nicht verstehen. Vielmehr sehe er dies als notwendigen Schritt Deutschlands an, mehr Verantwortung zu übernehmen.</p>
<p><strong>2. Mutmaßliche deutsche al-Shabaab-Terroristen festgenommen<br />
</strong>Mehrere Medien, u.a. die Nachrichtenagentur <em>dpa</em>, <em>Süddeutsche Zeitung</em>, <em>Frankfurter Rundschau</em> und die <em><a href="http://www.dw.de/drei-deutsche-wegen-terrorverdacht-festgenommen/a-17907779" target="_blank">Deutsche Welle</a></em> (DW), berichten über die Festnahme dreier mutmaßlicher deutscher al-Shabaab-Terroristen bei ihrer Rückkehr nach Deutschland. Nach Informationen der Bundesanwaltschaft befinden sich die drei deutschen Staatsbürger seit Sonntag in Untersuchungshaft. Ihnen wird vorgeworfen, in einem Trainingslager von al-Shabaab ausgebildet worden zu sein und sich anschließend an Kämpfen in Somalia beteiligt zu haben. Es gebe aber keine Hinweise darauf, dass die Beschuldigten Anschläge in Deutschland geplant hätten. Deutsche Sicherheitsbehörden warnen seit Monaten vor zurückkehrenden islamistischen Terroristen, weil mehrere Deutsche versucht hätten, sich islamistischen Terrororganisationen anzuschließen. Einige seien bereits auf dem Weg abgefangen worden.<br />
Darüber hinaus schreibt die <em>Süddeutsche Zeitung</em>, dass sich al-Shabaab nach der Tötung ihres Anführers Ahmed Abdi Godane durch US-Streitkräfte neu sortiere. Das sei ein gefährlicher Wendepunkt, die eine weitere Radikalisierung der Gruppe zur Folge haben könnte, alarmieren Experten. Dementsprechend warnen die Behörden vor Angriffen der islamistischen Terroristen auf Krankenhäuser, Schulen und Regierungsstellen in Ostafrika.</p>
<p><strong>3. WHO-Bericht: Ebola breitet sich dramatisch aus<br />
</strong><em><a href="http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/weltgesundheitsorganisation-ebola-weitet-sich-in-liberia-dramatisch-aus-1.2121633" target="_blank">Süddeutsche Online</a></em> greift den neuesten Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf. Darin warne die WHO vor einer außergewöhnlich starken Ausbreitung der Ebola-Epidemie in Liberia. So werden Tausend neue Fälle in den nächsten drei Wochen in dem westafrikanischen Land erwartet. Nach Schätzungen der Experten werden derzeit 1.000 Klinikbetten zur Behandlung der Ebola-Patienten benötigt. Verfügbar seien allerdings nur 240. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen kritisiere den Mangel an erfahrenen Helfern sowie das Fehlen von Ebola-Zentren im Land. Der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamtes René Gottschalk fordert deshalb, nach Informationen der Nachrichtenagentur <em><a href="http://www.afp.com/de/node/2810248" target="_blank">AFP</a>, </em>es müssen ganze Hospitäler dorthin geschafft werden oder ein Hospitalschiff vor der Küste vor Anker gehen. Die Afrikanische Union (AU) entsende deswegen ein medizinisches Expertenteam in die betroffenen Gebiete. Die geplante Mission soll Beobachtern zufolge bis zu 200 Mann stark sein und rund 19 Millionen Euro kosten. Auch das britische Militär will gemeinsam mit Fachleuten ein Ebola-Behandlungszentrum mit 62 Betten in Sierra Leone einrichten. Selbst der amerikanische Präsident Barack Obama stelle einen Militäreinsatz zur Eindämmung der Ebola-Epidemie in Aussicht, wie die <em>Tageszeitung</em> (taz) schreibt.</p>
]]></content:encoded>
			</item>
		<item>
		<title>Deutsches Institut für Entwicklungspolitik feiert 50-jähriges Bestehen. Die Top-Themen des Tages.</title>
		<link>https://www.one.org/de/blog/2014/09/05/deutsches-institut-fuer-entwicklungspolitik-feiert-50-jaehriges-bestehen-die-top-themen-des-tages/</link>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2014 13:01:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[ONE Deutschland]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ)]]></category>
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		<category><![CDATA[Entwicklungszusammenarbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Was wir lesen]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>1. Deutsches Institut für Entwicklungspolitik feiert 50-jähriges Bestehen</p>
<p>2. Mali: Zähe Verhandlungen mit Tuareg-Rebellen</p>
<p>3. Bob Geldof fordert mehr wirtschaftliches Engagement in Afrika</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<a href="http://one_org_international.s3.amazonaws.com/de/wp-content/uploads/2014/09/Deutsches-Institut-fuer-Entwicklungspolitik_mittel.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-23619" src="http://one_org_international.s3.amazonaws.com/de/wp-content/uploads/2014/09/Deutsches-Institut-fuer-Entwicklungspolitik_mittel.jpg" alt="Deutsches-Institut-fuer-Entwicklungspolitik_mittel" width="540" height="277" srcset="https://s3.amazonaws.com/one_org_international/de/wp-content/uploads/2014/09/Deutsches-Institut-fuer-Entwicklungspolitik_mittel.jpg 540w, https://s3.amazonaws.com/one_org_international/de/wp-content/uploads/2014/09/Deutsches-Institut-fuer-Entwicklungspolitik_mittel-300x153.jpg 300w, https://s3.amazonaws.com/one_org_international/de/wp-content/uploads/2014/09/Deutsches-Institut-fuer-Entwicklungspolitik_mittel-280x143.jpg 280w, https://s3.amazonaws.com/one_org_international/de/wp-content/uploads/2014/09/Deutsches-Institut-fuer-Entwicklungspolitik_mittel-360x184.jpg 360w" sizes="(max-width: 540px) 100vw, 540px" /></a>
<ol>
<li><strong>Deutsches Institut für Entwicklungspolitik feiert 50-jähriges Bestehen</strong></li>
<li><strong>Mali: Zähe Verhandlungen mit Tuareg-Rebellen</strong></li>
<li><strong>Bob Geldof fordert mehr wirtschaftliches Engagement in Afrika</strong></li>
</ol>
<p><strong>1. Deutsches Institut für Entwicklungspolitik feiert 50-jähriges Bestehen<br />
</strong>Der <a href="http://www.epd.de/landesdienst/landesdienst-west/schwerpunktartikel/experte-entwicklungspolitik-vor-neuen-herausforder" target="_blank"><em>evangelische Pressedienst</em></a> (epd) und der <a href="http://www.deutschlandfunk.de/jubilaeum-experten-fuer-entwicklungspolitik.680.de.html?dram:article_id=296540" target="_blank"><em>Deutschlandfunk</em></a> würdigen heute das 50-jährige Bestehen des Deutschen Institutes für Entwicklungspolitik (DIE). Als Ausbildungsinstitution für entwicklungspolitische Experten gegründet, haben bereits über 1.000 Akademiker das Post-Graduierten-Kolleg am DIE durchlaufen. Sie alle engagieren sich an wichtigen Schnittstellen für eine effektive Entwicklungspolitik. Auf dem Festakt in Bonn bescheinigte der Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel vom Bundesentwicklungsministerium (BMZ) dem DIE eine „weltweit renommierte Denkfabrik“ zu sein, die als Berater der Politik in Fragen der weltweiten Zusammenarbeit eine wichtige Rolle einnehme. Der Direktor des DIEs Dirk Messner forderte in seiner Rede einen grundlegenden Wandel der Politik gegenüber den Entwicklungs- und Schwellenländern. So brauche es eine Abkehr vom wohlmeinenden Paternalismus hin zu einer Kooperationskultur auf Augenhöhe. Das beinhalte eine stärkere Zusammenarbeit auf Gebieten wie der Umwelt-, Wissenschafts- und Sicherheitspolitik. Der Grund dafür liege in einer wachsenden Bedeutung von Entwicklungs- und Schwellenländern für den Westen. Nach Messner gelte Deutschland als einer der Motoren in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit und das DIE möchte dazu beitragen, dass die Bundesrepublik diese Rolle auch weiterhin ausfüllen kann.</p>
<p><strong>2. Mali: Zähe Verhandlungen mit Tuareg-Rebellen<br />
</strong>Die <em>Süddeutsche Zeitung</em> und die <a href="http://www.dw.de/mali-z%C3%A4he-verhandlungen-mit-den-aufst%C3%A4ndischen/a-17902786" target="_blank"><em>Deutsche Welle</em></a> (DW) beschäftigen sich mit der Lage in Mali. Anderthalb Jahre nach dem militärischen Eingreifen der Franzosen und der Präsenz von UN-Truppen sei die Situation im Norden des Landes völlig verfahren. Auch das Engagement der Bundeswehr habe die Kontrolle der malischen Regierung über den Norden nicht wiederherstellen können. Seit Anfang September finden in Algerien Friedensverhandlungen statt, die allerdings sehr zäh verliefen, weil sich die malische Regierung und die Tuareg-Rebellen in ihren Positionen weitgehend kompromisslos gegenüber stünden. So forderten die Rebellen eine weitreichende Autonomie des von ihnen kontrollierten Nordens, die von der Regierung zurückgewiesen wird. Darüber hinaus sei unklar, welche der fünf großen Rebellen-Gruppen legitimiert sei, an den Verhandlungen teilzunehmen. Einigen dieser Gruppen gehe es im Grunde nicht um die Selbstbestimmung, sagt Moussa Ould Hemed Amar vom Zentrum für strategische Studien in Burkino Faso. Ferner fügt er an, dass die wirtschaftliche Schwäche dieser Region das eigentliche Problem sei. Die Bewohner der malischen Hauptstadt Bamako befürworten die Position der Zentralregierung hinsichtlich der Unteilbarkeit des malischen Staates. Zugleich hofften sie, dass die Verhandlungen zu einer dauerhaften politischen Lösung führen und goutieren die Verhandlungsbereitschaft der Tuareg-Rebellen.</p>
<p><strong>3. Bob Geldof fordert mehr wirtschaftliches Engagement in Afrika<br />
</strong>Mehrere Medien, u.a. <a href="http://www.bild.de/unterhaltung/leute/bob-geldof/beim-campus-symposium-in-iserlohn-37541738.bild.html" target="_blank"><em>Bild.de</em></a>, <a href="http://www.derwesten.de/staedte/iserlohn/21-jahrhundert-hat-noch-nicht-begonnen-id9783233.html" target="_blank"><em>Der Westen.de</em></a> und die Iserlohner Zeitung, berichten über den Vortrag Bob Geldofs auf dem Campus-Symposium in Iserlohn. Der Begründer von Live Aid und Afrika-Aktivist habe die Tatenlosigkeit Europas gegenüber dem afrikanischen Kontinent angeprangert. Nach seiner Meinung werde zu wenig positiv über Afrika geschrieben, obwohl es zahlreiche Erfolgsgeschichten zu verkünden gäbe. So verfüge Afrika aktuell über die am schnellsten wachsende Mittelschicht und zudem befänden sich sieben afrikanische Staaten unter den zehn am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften weltweit. Außerdem ermögliche die technologische Revolution der letzten 25 Jahre die Erhöhung des Informationsflusses in infrastrukturschwachen Ländern. Er forderte deshalb mehr wirtschaftliches Engagement der westlichen Industriestaaten in Afrika. Besonders sehe er Deutschland in der Pflicht, endlich seine Unterstützungszusagen vom G8-Gipfel 2005 umzusetzen. Die Unterstützung Afrikas sei obendrein ein wichtiger Beitrag zur Verhinderung der Entstehung von Terrorgruppen, wie Al-Qaida und ISIS. Schließlich könne ISIS nur den Tod anbieten, die westliche Welt dagegen das Leben.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>UNDP: Über eine Milliarde Menschen leben in extremer Armut. Die Top-Themen des Tages.</title>
		<link>https://www.one.org/de/blog/2014/07/25/undp-ueber-eine-milliarde-menschen-leben-in-extremer-armut-die-top-themen-des-tages/</link>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2014 11:17:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>1. UNDP: Über eine Milliarde Menschen leben in extremer Armut</p>
<p>2. GAVI-Geberkonferenz findet Anfang 2015 in Deutschland statt</p>
<p>3. Geldof: Mehr Mittel für Entwicklungszusammenarbeit</p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<a href="http://one_org_international.s3.amazonaws.com/de/wp-content/uploads/2014/04/Afrika-Fotos-13.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-22480" src="http://one_org_international.s3.amazonaws.com/de/wp-content/uploads/2014/04/Afrika-Fotos-13.jpg" alt="Afrika Fotos (13)" width="3872" height="2592" srcset="https://s3.amazonaws.com/one_org_international/de/wp-content/uploads/2014/04/Afrika-Fotos-13.jpg 3872w, https://s3.amazonaws.com/one_org_international/de/wp-content/uploads/2014/04/Afrika-Fotos-13-300x200.jpg 300w, https://s3.amazonaws.com/one_org_international/de/wp-content/uploads/2014/04/Afrika-Fotos-13-1024x685.jpg 1024w, https://s3.amazonaws.com/one_org_international/de/wp-content/uploads/2014/04/Afrika-Fotos-13-600x401.jpg 600w" sizes="(max-width: 3872px) 100vw, 3872px" /></a>
<ol>
<li><strong>UNDP: Über eine Milliarde Menschen leben in extremer Armut</strong></li>
<li><strong>GAVI-Geberkonferenz findet Anfang 2015 in Deutschland statt</strong></li>
<li><strong>Geldof: Mehr Mittel für Entwicklungszusammenarbeit</strong></li>
</ol>
<p><strong>1. UNDP: Über eine Milliarde Menschen leben in extremer Armut</strong><br />
Mehrere Medien, darunter die <em>Welt</em> und die <em>Frankfurter Rundschau</em>, thematisieren den am Donnerstag vorgestellten Jahresbericht des UN-Entwicklungsprogramms UNDP. Darin wird die Weltgemeinschaft aufgefordert, sich verstärkt um die Einrichtung bzw. den Ausbau sozialer Absicherungssysteme wie Renten oder Arbeitslosenversicherungen zu bemühen. Soziale Ungleichheit sei ein großes Hemmnis für die Entwicklung eines Landes. Zwischen 1990 und 2012 seien mehr als 70 Prozent der Weltbevölkerung von sozialer Ungleichheit betroffen gewesen. Das UNDP habe weiter den Human Development Index (HDI) vorgestellt, in der Länder nach Indikatoren, die die Lebensqualität abbilden sollen, gelistet werden. Während Länder wie Norwegen, Australien und die Schweiz die Liste anführten, seien die afrikanischen Länder Sierra Leone, Tschad, Zentralafrika, die Demokratische Republik Kongo und Niger am Ende der Liste aufgeführt. Weltweit lebten 1,2 Milliarden Menschen in extremer Armut. Die Zahl der Menschen, die ohne eine ausreichende Gesundheitsversorgung oder Bildung auskommen müssen, betrage 1,5 Milliarden. Weltweit sei die Zahl der in Armut lebenden Menschen zwar rückläufig, allerdings drohe 800 Millionen Menschen bei Rückschlägen wie Arbeitslosigkeit oder Naturkatastrophen ein Absenken unter die Armutsschwelle. Nach Meinung der Autoren des Berichtes muss ein Ziel der 2015 zu beschließenden Nachfolgezielvereinbarungen der UN-Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) sein, ebendiese Rückschläge abzufedern.</p>
<p><strong>2. GAVI-Geberkonferenz findet Anfang 2015 in Deutschland statt</strong><br />
Anlässlich der am 27. Januar 2015 stattfindenden GAVI-Geberkonferenz porträtiert die <em>Rheinische Post</em> die 2000 gegründete globale Impfallianz. GAVI sei ein Zusammenschluss aus Entwicklungs- und Geberländern, der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dem Kinderhilfswerk Unicef, der Weltbank, Impfstoffherstellern, Forschungsinstituten sowie privaten Gebern. Laut eigenen Angaben habe GAVI in den ersten zehn Jahren ihres Bestehens 2,9 Milliarden Euro investiert, um die Impfungen für 288 Millionen Kinder in 72 Ländern zu finanzieren. Wie der <em>Evangelische Pressedienst</em> (epd) weiter meldet, sollen zwischen 2016 und 2020 5,6 Milliarden Euro für die globale Impfallianz akquiriert werden, um Programme in Entwicklungsländern zu bezahlen, welche die Impfung von 300 Millionen Kindern gewährleistet. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) betonte, dass Impfprogramme eine der wirksamsten und kostengünstigsten Investitionen seien, die zur Verbesserung der Gesundheit von Kindern in den ärmsten Ländern der Welt getätigt werden können. Schirmherrin der in Deutschland stattfindenden Geberkonferenz sei Bundeskanzlerin Angela Merkel.</p>
<p><strong>3. Geldof: Mehr Mittel für Entwicklungszusammenarbeit<br />
</strong>Nach Angaben mehrerer Medien, darunter <em><a href="http://www.fr-online.de/leute/geldof-kritisiert-einsparung-bei-entwicklungshilfe,9548600,27934386.html" target="_blank">Frankfurter Rundschau Online</a></em> und die <em><a href="http://www.berliner-zeitung.de/leute/geldof-kritisiert-einsparung-bei-entwicklungshilfe,10808336,27934386.html" target="_blank">Berliner Zeitung</a></em>, hat der Sänger und Aktivist Bob Geldof auf der Welt-Aids-Konferenz in Melbourne Einsparungen von Mitteln für Entwicklungszusammenarbeit kritisiert. Der Kampf gegen HIV/Aids gehe einher mit dem Kampf gegen Armut. Der Live-Aid-Initiator habe an die wohlhabenden Staaten appelliert, vor allem in Afrika stärker zu investieren. Das Ende der Immunschwächekrankheit sei möglich und es sei „schändlich“, wenn dies „auf den letzten Metern“ nicht finanziert werde.</p>
]]></content:encoded>
			</item>
		<item>
		<title>Bob Geldof über ONE Call. Die Zeitungsschau</title>
		<link>https://www.one.org/de/blog/2012/03/20/bob-geldof-uber-one-call-die-zeitungsschau/</link>
		<comments>https://www.one.org/de/blog/2012/03/20/bob-geldof-uber-one-call-die-zeitungsschau/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 15:51:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[ONE Deutschland]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Themen des Tages: Bob Geldof über ONE Call Schulz fordert weiter Finanztransaktionssteuer Enorme Nachernteverluste in Subsahara-Afrika Vorwürfe gegen GIZ wegen Wasserprojekt in Burundi 1. Bob Geldof über ONE Call In einem Gespräch mit bild.de spricht der Musiker und Aktivist Bob Geldof über die neue Kampagne von ONE, in der er zusammen mit anderen Prominenten,&#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Themen des Tages:</strong></p>
<ol>
<li><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Bob Geldof über ONE Call</strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></li>
<li><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Schulz fordert weiter Finanztransaktionssteuer</strong></strong></strong></strong></strong></strong></strong></li>
<li><span style="font-weight: 900;"><strong>Enorme Nachernteverluste in Subsahara-Afrika</strong><br />
</span></li>
<li><span style="font-weight: 900;"><strong><strong>Vorwürfe gegen GIZ wegen Wasserprojekt in Burundi<span id="more-13221"></span></strong><br />
</strong></span></li>
</ol>
<hr size="2" />
<p><strong>1. Bob Geldof über ONE Call<em> </em></strong></p>
<p>In einem Gespräch mit <a href="http://www.bild.de/unterhaltung/leute/bob-geldof/neues-projekt-one-call-23217528.bild.html" target="”_blank”">bild.de</a> spricht der Musiker und Aktivist Bob Geldof über die neue Kampagne von ONE, in der er zusammen mit anderen Prominenten, wie Katja Riemann und Benno Fürmann, an die Bundesregierung appelliert, mehr für Entwicklungszusammenarbeit auszugeben. Die Kampagne, die sich ONE Call nennt, ist eine interaktive Aktion, bei der Teilnehmer von den oben genannten Prominenten angerufen und dazu aufgefordert werden, Druck auf Regierung auszuüben, damit diese ihre Versprechen an die ärmsten Länder der Welt einhält.</p>
<p><strong>2. Schulz fordert weiter Finanztransaktionssteuer</strong></p>
<p>Das <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/international/boersensteuer-praesident-des-eu-parlaments-attackiert-merkel/6347280.html" target="”_blank”">Handelsblatt</a> berichtet, dass der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz (SPD), den Willen der Kanzlerin, eine Finanztransaktionssteuer einzuführen, anzweifelt. Er werfe ihr vor, immer wieder bei der gerechten Verteilung der Lasten und bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit zu scheitern. Daher stelle sich die Frage: „Ist die Frau Merkel so ohnmächtig wie es scheint, oder will sie im Schulterschluss mit anderen konservativen Regierungschefs die Finanztransaktionssteuer verhindern?“ Schulz halte es für nicht akzeptabel, dass Merkel privat die Steuer befürworte, aber in ihrer Position als Kanzlerin nichts unternehme.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>3. Enorme Nachernteverluste in Subsahara-Afrika<em> </em></strong></p>
<p>Wie die <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/die_massenhafte_vergeudung_auf_afrikas_aeckern_1.15955338.html" target="”_blank”">Neue Züricher Zeitung</a> berichtet, geht nach Angaben der UNO-Welternährungsorganisation (FAO) und der Weltbank in Subsahara-Afrika rund ein Drittel der Getreidernte auf dem Weg vom Produzenten zum Konsumenten verloren. Das Problem sei bereits seit den 70er Jahren bekannt, sei aber erst seitdem die weltweiten Lebensmittelpreise 2008 angefangen haben, zu explodieren, wieder ein großes Thema. Laut dem &#8220;African Postharvest Losses Information System&#8221; könnten Verluste von bis zu 20 Prozent vermieden werden. Vor allem Mais, eines der Hauptnahrungsmittel in Afrika, gilt als besonders anfällig. Grund für die Verluste seien die fehlende oder mangelhafte Einlagerung des Getreides, Wetterschäden, die Verschüttung des Korns beim Dreschen und beim Transports und Schädlingsbefall.</p>
<p><strong>4. Vorwürfe gegen GIZ wegen Wasserprojekt in Burundi</strong></p>
<p>Die Tageszeitung <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/221773.voll-an-den-beduerfnissen-vorbei.html" target="”_blank”">Neues Deutschland</a> berichtet über das Fehlschlagen eines Wasserprojekts der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Burundi. Ziel des Projektes sei es, den Zugang zu Trinkwasser zu verbessern und die Bevölkerung für einen bewussten Umgang mit Wasser zu sensibilisieren. Der GIZ werde jedoch fehlende Koordination und Partnerorientierung vorgeworfen. Dem Mitarbeiter T. Pritzl, der auf die Missstände hingewiesen habe, soll darauhin gekündigt worden sein. Später sei Pritzl angeblich aufgrund falscher Vorwürfe verhaftet, jedoch nach einer Woche wieder freigelassen worden. Mit der Kündigung beschäftige sich jetzt auch das Bonner Arbeitsgericht.</p>
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		</item>
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		<title>50.000 Stimmen appellieren an Europas Entscheidungsträger</title>
		<link>https://www.one.org/de/blog/2012/02/29/50-000-stimmen-appellieren-an-europas-entscheidungstrager/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 10:14:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hier eine Übersicht über unsere europaweiten Aktivitäten im Rahmen unserer Kampagne für mehr Transparenz im Rohstoffsektor. Wir haben Petitionen übergeben, mit Politikern gesprochen und sogar Grüße zum Valentinstag überbracht &#8211; alles nur, damit die EU dafür sorgt, dass die Rohstoff-Multis ihre Geschäfte in Entwicklungsländern transparenter machen müssen. Wer sich für die Kampagne interessiert und auch&#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>Hier eine Übersicht über unsere europaweiten Aktivitäten im Rahmen unserer Kampagne für mehr Transparenz im Rohstoffsektor. Wir haben Petitionen übergeben, mit Politikern gesprochen und sogar Grüße zum Valentinstag überbracht &#8211; alles nur, damit die EU dafür sorgt, dass die Rohstoff-Multis ihre Geschäfte in Entwicklungsländern transparenter machen müssen. Wer sich für die Kampagne interessiert und auch was gegen schmutzige Geschäfte im Rohstoffsektor machen will, kann hier unsere <a href="http://act.one.org/sign/der_billionen_euro_skandal/" target="_blank">Petition</a> unterschreiben.</em></p>
<p>Als sich die europäischen Entscheidungsträger vergangene Woche trafen, um über das neue Antikorruptionsgesetz zu diskutieren, wurden sie von fast 50.000 Stimmen dazu aufgefordert, sich den Industrielobbyisten entgegenzustellen – dank eures Einsatzes!</p>
<p>Öl-, Gas- und Bergbauunternehmen versuchen, einen EU-Gesetzesvorschlag zu verwässern, der afrikanischen Bürgern helfen soll, Korruption aufzudecken. Bereits in nur einer Woche unterzeichneten 46.500 ONE-Unterstützer unsere Petition gegen die Lobby-Versuche der Ölmultis. Ein tolles Ergebnis!</p>
<p>Eure Stimmen hallten in London, Paris, Berlin und Kopenhagen wider.</p>
<p><strong>Kopenhagen:</strong> Tania, eine ONE-Unterstützerin in Kopenhagen, wurde mit begeisteter Unterstützung von der dänischen Regierung begrüßt – als Inhaber der EU-Ratspräsidentschaft ist die dänische Position bei dem Thema besonders einflussreich.</p>
<a title="denmark delivery 1 von ONE.org bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/theonecampaign/6917285107/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7061/6917285107_21956b7224.jpg" alt="denmark delivery 1" width="500" height="374" /></a>
<p><strong>Paris: </strong>In Frankreich wurden die Namen der 46.500 Unterstützer, die innerhalb einer Woche gesammelt wurden, an den Elysée-Palast geschickt, während eine Gruppe von ONE-Aktivisten vor dem Sitz des Präsident Präsidenten ihre Unterstützung für die Petition öffentlich zeigte.</p>
<a title="French delivery von ONE.org bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/theonecampaign/6917286665/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7193/6917286665_964f3fb8a4.jpg" alt="French delivery" width="500" height="271" /></a>
<p><strong>London: </strong>In Großbritannien nutzten unsere Unterstützer den Valentinstag, um die Petition an den britischen Wirtschaftsminister zu übergeben – zusammen mit einem riesigen Herz als Valentinstagsgeschenk!</p>
<a title="UK petition delivery von ONE.org bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/theonecampaign/6917284893/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7182/6917284893_21a226137d.jpg" alt="UK petition delivery" width="500" height="341" /></a>
<p><strong>Berlin: </strong>Unterdessen traf Bob Geldof bei der Cinema for Peace Gala in Berlin u.a. die Justizminsiterin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und den Berater der Kanzlerin Herrn Heussgen, um mit ihnen über unsere Petition zu sprechen und um ihre Unterstützung für die EU-Gesetzesinitiative zu werben.</p>
<p>All diese Anstrengungen trugen dazu bei, eine klare Botschaft an die europäischen Entscheidungsträger zu senden: dass wir von ihnen erwarten, dass sie sich im Interesse der Armen dieser Welt den Industrielobbyisten entgegenstellen. Das erste Feedback ist ermutigend – die Minister waren im Allgemeinen für das Transparenzgesetz, obwohl sich manche Länder für dringend benötigte Details noch nicht entschieden haben.</p>
<p>Als Antwort auf das Treffen in der vergangenen Woche sagte unser Europa-Direktor Adrian Lovett: „Die Minister haben einen wichtigen Schritt gemacht, um den geheimen Zahlungen von Öl-, Gas- und Bergbauunternehmen an Regierungen auf der ganzen Welt ein Ende zu bereiten. Aber es ist entscheidend, dass die Richtlinie auch in den Details stimmt. Andernfalls vergeben wir eine unglaubliche Chance, Millionen von Menschen aus der Armut zu befreien.“</p>
<p>Jetzt geht es also darum, diese Details richtig hinzubekommen. Da manche Firmen alles daran setzen, ihre Zahlungen geheim zu halten, müssen wir euch nochmal um eure Unterstützung bitten. Das Treffen in der vergangenen Woche war das erste in einer Reihe von vielen, die in den nächsten Monaten stattfinden werden. Damit das Gesetz durchkommt, müssen sich die EU-Mitgliedsländer und das Europäische Parlament, das zur Zeit seine eigene Position erarbeitet, einigen.</p>
<p>ONE wird weiterhin mutige afrikanische Bürger unterstützen, die gegen Korruption kämpfen. Regierungen erhalten Billionenzahlungen durch Rohstoffexporte. Diese sollten nicht von korrupten Regierungsbeamten verschwendet, sondern für sinnvolle Zwecke genutzt werden &#8211; wie dem Bau von Krankenhäusern, Straßen und Schulen. Bitte ladet eure Freunde ein, mitzumachen und uns dabei zu helfen, dem Industrielobbyismus entgegenzutreten, indem sie unsere <a href="http://act.one.org/sign/der_billionen_euro_skandal/">Petition</a> an europäische Entscheidungsträger unterzeichnen.</p>
<p>Dank euch haben wir einen fantastischen Start in die Kampagne gemacht, um den Billionen Euro Skandal zu stoppen. Vielen Dank und weiter so!</p>
<p style="text-align: right;"><em>&#8211; James Fisher &#8211;</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mindestens 65 Tote bei Anschlag in Somalia. Die Zeitungsschau</title>
		<link>https://www.one.org/de/blog/2011/10/05/mindestens-65-tote-bei-anschlag-in-somalia-die-zeitungsschau/</link>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 14:52:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[ONE Deutschland]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Themen des Tages: Mindestens 65 Tote bei Anschlag in Somalia Bob Geldof feiert 60. Geburtstag UNICEF fürchtet Massensterben von Kindern am Horn von Afrika Humanitäre Hilfe sucht Nähe zu Privatwirtschaft Verhütungsmittel begünstigt HIV-Infektion C&#38;A bezieht Baumwolle von afrikanischen Kleinbauern Klassisches Nord-Süd-Konzept der Entwicklungszusammenarbeit weicht Süd-Süd-Kooperationen 1. Mindestens 65 Tote bei Anschlag in Somalia Bei&#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em> </em></strong><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Die Themen des Tages:</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<ol>
<li><strong>Mindestens 65 Tote bei Anschlag in Somalia</strong></li>
<li><strong>Bob Geldof feiert 60. Geburtstag</strong></li>
<li><strong>UNICEF fürchtet Massensterben von Kindern am Horn von Afrika</strong></li>
<li><strong>Humanitäre Hilfe sucht Nähe zu Privatwirtschaft</strong></li>
<li><strong>Verhütungsmittel begünstigt HIV-Infektion</strong></li>
<li><strong>C&amp;A bezieht Baumwolle von afrikanischen Kleinbauern</strong></li>
<li><strong>Klassisches Nord-Süd-Konzept der Entwicklungszusammenarbeit weicht Süd-Süd-Kooperationen<span id="more-11010"></span></strong></li>
</ol>
<div>
<hr size="2" />
</div>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>1. Mindestens 65 Tote bei Anschlag in Somalia</strong></p>
<p><strong>Bei einem Selbstmordanschlag in Somalias Hauptstadt Mogadischu kamen nach Angaben der <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/somalia-mehr-als-tote-bei-bombenanschlag-in-mogadischu-1.1154853" target="_blank">Süddeutschen Zeitung</a> mindestens 50 Menschen ums Leben. </strong><a href="http://www.bild.de/politik/ausland/mogadischu/70-tote-bei-anschlag-in-mogadischu-20291520.bild.html" target="_blank">Bild-Zeitung</a> und <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/mehr-als-70-tote-bei-selbstmordanschlag-in-mogadischu/4684326.html" target="_blank">Tagesspiegel</a> sprechen sogar von mindestens 70 Opfern. Wie <a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-10/anschlag-somalia-mogadischu" target="_blank">Die Zeit</a> meldet waren <strong>darunter viele Studierende</strong>, die in den Räumlichkeiten des Regierungsgebäudes, vor dem der Attentäter die Autobombe platziert habe, Prüfungen für ein Türkei-Stipendium absolvieren wollten. <strong>Für die Tat verantwortlich erklärt habe sich die islamistische Miliz Al-Shabaab</strong>. Auch nach dem Anschlag <strong>setze die somalische Übergangsregierung darauf,</strong> so die <em>Süddeutsche Zeitung</em> weiter,<strong> dass die Radikalislamisten nur durch eine militärische Intervention besiegt werden könnten. Welthungerhilfe-Präsidentin Bärbel Dieckmann pocht</strong> in einem Interview mit dem <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/somalia-braucht-eine-politische-loesung/4525114.html" target="_blank">Tagesspiegel</a> <strong>auf eine politische Lösung</strong> im vom Bürgerkrieg gezeichneten Land am Horn von Afrika.</p>
<p><strong>2. Bob Geldof feiert 60. Geburtstag</strong></p>
<p><strong>Popmusiker und Polit-Aktivist Bob Geldof wird heute 60 Jahre alt und feiert diesen im Wiener Burgtheater</strong>, wie unter anderem die <em>Stuttgarter</em> <em>Zeitung</em> und <em>Die</em> <em>Rheinpfalz</em> berichten.  Er werde selbst auf der Bühne stehen und sein neues Album „How to compose popular songs that will sell“ vorstellen. <strong>Das breite mediale Interesse an dem Ehrentag des irischen ONE-Unterstützers findet sich auch in einem Beitrag von <a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/208175.bob-geldof-60.html?sstr=bob%7Cgeldof" target="_blank">Neues Deutschland</a> </strong>wieder, in welchem Bob Geldof und dessen politischer <strong>Aktivismus als ehrenwerte Romantik dargestellt</strong> wird.</p>
<p><strong>3. UNICEF fürchtet Massensterben von Kindern am Horn von Afrika</strong></p>
<p>Laut Berichten der <a href="http://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/gesundheitspolitik_international/article/672815/unicef-chef-warnt-massensterben-kindern-ostafrika.html?sh=1&amp;h=98894304" target="_blank">Ärztezeitung</a>, des <em>Hamburger Abendblatt</em> und <a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,789706,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a> <strong>warnt das UN-Kinderhilfswerk UNICEF vor dem Tod von zehntausenden Kindern in Ostafrika. </strong>Hunderttausende Kinder, so UNICEF-Chef Anthony Lake, litten an akuter Mangelernährung. Wenn ihnen nicht geholfen werde, könnten sie innerhalb der nächsten Wochen sterben. <strong>„Wir stehen unter einem enormen Zeitdruck, die Kinder mit Nahrungsmitteln zu versorgen“</strong>, habe Lake der <em>dpa</em> erklärt. „Vor allem in Regenzeiten wie jetzt breiten sich Infektionskrankheiten wie Masern und Cholera aus.“ <strong>Masern entwickelten sich in solchen Krisen zu einem der „schlimmsten Killer“ für Kinder.</strong></p>
<p><strong>4. Humanitäre Hilfe sucht Nähe zu Privatwirtschaft</strong></p>
<p>Einem Artikel der <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15426459,00.html" target="_blank">Deutschen Welle</a> zufolge<strong> suchen Entwicklungsorganisationen wegen der oftmals angespannten finanziellen Lage der Regierungen den Kontakt zur Privatwirtschaft.</strong> So fördere beispielsweise der schwedische Möbelhersteller Ikea das Flüchtlingslager Dadaab im Nordosten Kenias mit 2 Millionen US-Dollar, <strong>und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) habe 2010/11 von der  Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung insgesamt 220 Millionen US-Dollar erhalten.</strong> Damit sei die Gates-Stiftung nach der amerikanischen Regierung der zweitgrößte Finanzierer der WHO.</p>
<p><strong>5. Verhütungsmittel begünstigt HIV-Infektion</strong></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,789747,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a> und <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/aids-in-afrika-verhuetungsspritze-erhoeht-hiv-infektionsrisiko-1.1154728" target="_blank">Süddeutsche Zeitung</a> nach zu urteilen, <strong>verdoppelt eine Schwangerschaftsverhütung durch Hormonspritze das Risiko einer Ansteckung mit dem HI-Virus. </strong>Sechs Prozent der 15- bis 49-jährigen Afrikanerinnen schützten sich auf diese Weise vor einer Schwangerschaft. <strong>Sollte sich herausstellen, dass dieses Verhütungsmittel dabei helfe, die Aids-Epidemie weiterzuverbreiten, sage Isobel Coleman vom Think Thank Council on Foreign Relations zu <em>New York Times</em>, „haben wir es mit einer echten Gesundheitskrise zu tun.“ </strong> Der US-Wissenschaftler Charles Morrison von Clinical Sciences betone, dass eine Einschränkung einer der häufigsten Verhütungsmittel in Subsahara-Afrika zu einer Zunahme von Todesfällen und Krankheiten unter werdenden Müttern führen würde. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wolle nun prüfen, welche Verhütungsempfehlungen man herausgeben könne. <strong>„Wir wollen kein voreiliges Urteil abgeben, das weitreichende, schwere Konsequenzen für die Gesundheit der Frauen haben wird“, habe WHO-Expertin Mary Lyn Gaffield der <em>New York Times</em> gesagt. </strong></p>
<p><strong>6. C&amp;A bezieht Baumwolle von afrikanischen Kleinbauern</strong></p>
<p>Wie <em>epd</em> berichtet, <strong>sei C&amp;A der jüngste Partner der Initiative „Cotton made in Afrika“ unter dem Dach der „Aid by Trade“-Stiftung, welcher mittlerweile mehr als 20 Unternehmen</strong> (unter anderem Puma, Tchibo und der Otto-Konzern) <strong>angehören.</strong> So plane C&amp;A im kommenden Jahr rund 1.000 Tonnen der <strong>nach sozialen und ökologischen Standards produzierten Baumwolle zu kaufen</strong>. Der Kauf liegt unter Marktpreisen. Zusätzlich fällt jedoch eine Lizenzgebühr an, wovon die Stiftung <strong>Schulungen zu umweltschonenden und ertragssteigernden Anbaumethoden</strong> für die Bauern finanziert.<strong> Dabei seien es ungefähr 24.000 Kleinbauern aus Benin, Burkina Faso, Sambia, Malawi und der Elfenbeinküste</strong>, welche die Handelspartner der Stiftung beliefern.</p>
<p><strong>7. Klassisches Nord-Süd-Konzept der Entwicklungszusammenarbeit weicht Süd-Süd-Kooperationen</strong></p>
<p><strong>Das klassische Nord-Süd-Konzept der Entwicklungszusammenarbeit mache Investitionen, Kooperationen und Süd-Süd-Hilfen Platz</strong>, so die <em>Neue Züricher Zeitung</em>. Grund hierfür seien sich verändernde Ansprüche sowohl auf Seiten der Geber wie auch Empfänger.<strong> So beläuft sich der Beitrag, den Schwellenländer und damit eine Vielzahl ehemaliger Empfängerländer an der global geleisteten Entwicklungshilfe haben, mit 15 Milliarden US-Dollar auf knapp 12%.</strong> Die <em>epd</em> berichtet weiter, dass laut einem am Dienstag von der OECD in Paris vorgestellten Bericht<strong> die Zahl sogenannter „konvergierender Länder“</strong>, also jener, die sich hinsichtlich ihrer Wirtschaftskraft den Industrieländern angeglichen und entsprechend mehr globalen Einfluss errungen haben, <strong>seit 1990 von zwölf auf 65 gestiegen sei. In diesem Kontext seien vor allem asiatische Staaten wie China und Indien, aber auch kleinere Länder wie etwa Südkorea zu nennen.</strong></p>
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		<title>50 Jahre Entwicklungszusammenarbeit – Niebel in der Kritik. Die Zeitungsschau</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 14:51:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Themen des Tages: 50 Jahre Entwicklungszusammenarbeit – Niebel in der Kritik SPD fordert schnelle Einführung der Finanztransaktionssteuer Bob Geldof sammelt für „8Miles“-Fonds Niebel: Situation am Horn von Afrika verschlimmert sich Millenniumsziele zum Schutz von Mütter- und Kinderleben noch nicht erreicht Minister Niebel rettet Serengeti Angolas Öl und der wirtschaftliche Aufstieg Nashornpulver mittlerweile teurer als&#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em> </em></strong><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong><strong>Die Themen des Tages:</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<ol>
<li><strong>50 Jahre Entwicklungszusammenarbeit – Niebel in der Kritik</strong></li>
<li><strong>SPD fordert schnelle Einführung der Finanztransaktionssteuer</strong><strong> </strong></li>
<li><strong>Bob Geldof sammelt für „8Miles“-Fonds</strong></li>
<li><strong>Niebel: Situation am Horn von Afrika verschlimmert sich</strong></li>
<li><strong>Millenniumsziele zum Schutz von Mütter- und Kinderleben noch nicht erreicht</strong></li>
<li><strong>Minister Niebel rettet Serengeti</strong></li>
<li><strong>Angolas Öl und der wirtschaftliche Aufstieg</strong><strong> </strong></li>
<li><strong>Nashornpulver mittlerweile teurer als Gold</strong><strong> </strong></li>
<li><strong>Kampf gegen Piraterie in der Kritik</strong><strong> </strong></li>
<li><strong>Afrikanischer Kabelnetzbetreiber und schließt Kontinent ans Internet an<span id="more-10999"></span></strong></li>
</ol>
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<hr size="2" />
</div>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>1. 50 Jahre Entwicklungszusammenarbeit – Niebel in der Kritik</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Am Freitag fand <strong>im Bundestag eine Debatte zu 50 Jahren deutscher Entwicklungszusammenarbeit</strong> statt, bei der die <strong>Opposition Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) stark für seinen wirtschaftslastigen Kurs kritisierte</strong>, berichten <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15429127,00.html" target="_blank">Deutsche Welle</a> und <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/50-jahre-entwicklungsministerium-kritik-an-wirtschaftlicher-orientierung-niebels-11411388.html" target="_blank">Frankfurter Allgemeine Zeitung</a>. Grünen-Abgeordneter <strong>Thilo Hoppe habe zwar die Zusammenführung der Durchführungsorganisationen gelobt. </strong>Er <strong>vermerkte aber, dass der in den Vordergrund gestellte wirtschaftliche Aspekt </strong>der Entwicklungszusammenarbeit <strong>zwar bei der FDP Anklang fände, nicht aber bei der breiten Bevölkerung.</strong> Laut einer <em>dapd</em>-Meldung stehe <strong>Niebel </strong>zu seiner politischen Linie: Er <strong>wolle keine „Tanztherapeuten zur Trauerbewältigung irgendwo hinfliegen lassen“</strong>, sondern bevorzuge es, wenn „Privatunternehmen mit ihrem eigenen Geld einen Betrieb eröffnen, wo Menschen einen Arbeitsplatz bekommen.“ Wie <em>die Berliner Morgenpost</em> berichtet, <strong>habe Die Linke Niebel „knallharte Interessenspolitik“ vorgeworfen.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>2. SPD fordert schnelle Einführung der Finanztransaktionssteuer</strong><strong> </strong></p>
<p>Dem <a href="http://www.weser-kurier.de/Artikel/News/456490/Was-ist-der-richtige-Weg-zur-Rettung-des-Euro%3F.html" target="_blank">Weser Kurier</a> zufolge <strong>pocht SPD-Chef Sigmar Gabriel auf eine schnelle Einführung der Finanztransaktionssteuer, auch Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) begrüße den Vorschlag der EU-Kommission. </strong>Dem Vorsitzenden der CSU-Mittelstandsunion, Hans Michelbach, gehe das nicht weit genug, er fordere ein europaweites Verbot auf „hochriskante ungedeckte Leerkäufe“. <strong>Laut <a href="http://www.welt.de/print/die_welt/finanzen/article13634374/Transaktionssteuer-belastet-Boersenaktien.html" target="_blank">Welt Online</a> würde eine Finanztransaktionssteuer die Börsenaktien stark belasten. </strong>So schreibe Analystin Carla Antunes-Silva von der Investmentbank Credit Suisse: <strong>„Eine Besteuerung wäre sehr negativ für die Handlungsvolumina damit auch für die Markt-Liquidität.“</strong> Der Hochfrequenzteil, erkläre Antunes-Silva, mache beispielsweise 40 Prozent des Volumens der Londoner Börse aus.</p>
<p><strong>3.<em> </em> Bob Geldof sammelt für „8Miles“-Fonds</strong></p>
<p>Als <strong>„Frontmann“ des Private-Equity-Fonds 8miles sammelt Bob Geldof</strong> bei europäischen Investoren Kapital für afrikanische Firmen (<a href="http://www.one.org/de/blog/2011/09/28/bob-geldof-sammelt-fur-private-equity-fonds-die-zeitungsschau/" target="_blank">ONE berichtete</a>). Nun berichtet auch die <em>Berliner Morgenpost</em> über das Engagement Geldofs, für den <strong>Afrika eine Region im Aufbruch ist: Der Kontinent sei kein rückständiger, von Hunger und Kriegen zerfurchter Kontinent mehr. </strong>Afrika sei zunehmend besser regiert und über weite Teile herrsche mehr Rechtssicherheit als in China. Geldof liebe den Vergleich mit dem von Investoren bevorzugten Ziel, China: <strong>„Alle investieren in China, aber haben sie sich mal gefragt, warum China praktisch ausschließlich in Afrika investiert?“ </strong>Spenden allein würden Afrika nicht helfen, dafür brauche es Handel, so Geldof.</p>
<p><strong>4. Niebel: Situation am Horn von Afrika verschlimmert sich</strong></p>
<p>Entwicklungsminister <strong>Dirk Niebel (FDP) sieht kein Ende der Dürre am Horn von Afrika</strong>, schreibt der <a href="http://www.gea.de/nachrichten/schlagzeilen/niebel+duerre+am+horn+von+afrika+schlimmer+geworden.2223949.htm" target="_blank">Reutlinger General-Anzeiger</a>. Seit seinem Besuch Mitte August habe sich die Situation für die Menschen noch verschlimmert. <strong>Niebel verweise auf Zahlen des UNHCR, nach denen sich 900 000 Somali außerhalb ihres Landes auf der Flucht seien.</strong> Die <em>Süddeutsche Zeitung</em> veröffentlichte am Wochenende die <strong>Sonntagsfrage zur „großen Flucht“</strong>. Der Artikel beschäftigt sich mit den Gründen, die Menschen weltweit zwingen, ihre Heimat zu verlassen. Die <strong><em>Frankfurter Allgemeine Zeitung</em> blickt in „Zu Hilfe“ auf die Hungerkrise im Äthiopien der achtziger Jahre zurück </strong>und diskutiert die Nachhaltigkeit von Spendengeldern.</p>
<p><strong>5. Millenniumsziele zum Schutz von Mütter- und Kinderleben noch nicht erreicht</strong></p>
<p>Wie die <a href="http://www.fnp.de/fnp/nachrichten/wissenschaft/millenniumsziele-verfehlt_rmn01.c.9250569.de.html" target="_blank">Frankfurter Neue Presse</a> schreibt, <strong>wurden die Millenniumsziele zum Schutz von Mütter- und Kinderleben noch immer nicht erreicht. </strong>Zwar seien seit 1990 vier Millionen Kinder weniger gestorben und die Müttersterblichkeit von 409 000 auf 274 000 gesunken. Dennoch werde die Mehrheit der Entwicklungsländer die Millenniumsziele vier und fünf nicht erfüllen. <strong>Als Vorzeigeland präsentiere sich China. Das Riesenreich, so Unicef-Sprecherin Alexandra Rosetti, habe seine Neugeborenensterblichkeit seit 1996 um rund zwei Drittel gesenkt,</strong> indem es konsequent für die Geburt im Krankenhaus geworben habe und entsprechende Gesundheitsdienste anbiete.</p>
<p><strong>6. Minister Niebel rettet Serengeti</strong></p>
<p>Wie die <em>Frankfurter</em> <em>Rundschau</em> berichtet, <strong>verzichte Tansania endgültig auf den Bau einer Straße durch den Serengeti-Nationalpark.</strong> Entwicklungsminister <strong>Dirk Niebel (FDP) habe sich</strong> auch laut <em>Bild-Zeitung</em> <strong>persönlich für den Erhalt der Serengeti eingesetzt</strong>, um so nicht die traditionellen Wanderwege einer Millionen von Tieren, insbesondere Gnus, Zebras und Antilopen, zu unterbrechen.</p>
<p><strong>7. Angolas Öl und der wirtschaftliche Aufstieg</strong></p>
<p>Laut <em>Handelsblatt</em> <strong>kehren sich die Beziehungen afrikanischer Staaten zu ihren früheren Kolonialherren immer häufiger um</strong>, was im Falle Angolas dazu führe, dass immer mehr Fachkräfte des krisengebeutelten  Portugals in die 1975 unabhängig gewordene Kolonie zögen. <strong>2009 seien bereits rund 100.000 Portugiesen als angolanische Staatsbürger registriert worden</strong>. Angola stelle mittlerweile den zweitgrößten Ölförderer Schwarzafrikas dar und deckt mit einem Anteil von 25 Prozent den Großteil der Ölimporte Chinas ab. <strong>Nicht zuletzt wegen der im Gegenzug gewährten Kredite über 15 Milliarden Dollar solle Angolas Wirtschaft in diesem Jahr um fast acht Prozent wachsen</strong>; für 2012 würden mehr als zehn Prozent erwartet werden.</p>
<p><strong>8. Nashornpulver mittlerweile teurer als Gold</strong></p>
<p>Wie die <a href="http://www.ftd.de/lifestyle/outofoffice/:out-of-office-kampf-ums-horn-von-afrika/60111446.html" target="_blank">Financial Times Deutschland</a> berichtet, <strong>sei Nashornpulver mittlerweile wertvoller als Gold, was dazu führe, dass alle 21 Stunden ein Dickhäuter Wilderern zum Opfer fiele.</strong> Demnach koste ein ausgewachsenes Horn in Asien rund 1 Millionen Dollar, was ungefähr einem Wert von 120.000 Dollar pro Kilo entspräche. <strong>„Der wachsende Wohlstand der Chinesen und die vitalisierende Wirkung von Nashornpulver setzen den bedrohten Tieren mehr zu denn je.“ </strong>Zwar gäbe es eine Vielzahl von Vorschlägen zur Prävention weiterer Wildmorde, wie zum Beispiel den regulierten Verkauf von Nashornpulver um Preise zu senken und damit Wilderei einzudämmen, diese seien jedoch allesamt umstritten.</p>
<p><strong>9. Kampf gegen Piraterie in der Kritik</strong></p>
<p>In einem Interview mit dem <em>Spiegel</em> <strong>kritisiert Hamburgs Innensenator Michael Neumann (SPD) die zurückhaltende Position der Bundesregierung im Kampf gegen Piraten am Horn von Afrika. </strong>Die schwarz-rote-goldene Flagge sei für somalische Piraten zum Erkennungszeichen leichter Beute geworden. <strong>Er fordere deshalb eine angemessenere Ausrüstung der Bundespolizei mit notwendigen Mitteln</strong>, oder die Übertragung der Angelegenheit per Gesetzesänderung auf die Marine.</p>
<p><strong>10. Afrikanischer Kabelnetzbetreiber schließt Kontinent ans Internet an</strong></p>
<p><strong>Brian Herlihy, Initiator des afrikanischen Kabelnetzbetreibers Seacom, sei </strong>laut <em>Frankfurter Allgemeine</em><strong> dafür verantwortlich, dass vor allem in Ostafrika Nutzer </strong>aufgrund einer Glasfaserleitung von Afrika nach Europa und Asien auf dem Grund des Ozeans<strong> viel schneller zu niedrigeren Preisen im Internet surfen können.</strong> Er wolle dadurch die Entwicklung von Ländern vorantreiben, die immer noch zu den ärmsten der Welt gehören. <strong>„Letztlich katapultieren wir Afrika ins IT-Zeitalter.“ Die positiven Wirkungen seien in diesem Zusammenhang neben einer Vielzahl an Arbeitsplätzen für gut ausgebildete Afrikaner, fortschrittlichen Lernmethoden in Schulen und Universitäten sowie einer effizienteren staatlichen Verwaltung auch eine bessere Gesundheitsversorgung. </strong>Erfolge wie in Kenia, wo sich die Internetnutzung seit 2009 um mehr als 5.000 Prozent erhöht hat, seien dabei jedoch nicht alleine dem Seacom-Kabel zuzuschreiben. Hierdurch käme es zu einer Welle neuer Kabelprojekte, die in der Folge Wettbewerb schaffen und damit monopolartige Marktstrukturen verhindern.</p>
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		<title>Bob Geldof sammelt für Private-Equity-Fonds. Die Zeitungsschau</title>
		<link>https://www.one.org/de/blog/2011/09/28/bob-geldof-sammelt-fur-private-equity-fonds-die-zeitungsschau/</link>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 12:00:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Themen des Tages: Bob Geldof sammelt für Private-Equity-Fonds Machtwechsel  in Sambia: Oppositionsführer Sata übertrumpft Banda EU-Kommission will Einführung der Finanztransaktionssteuer für 2014 Die GAVI-Allianz plant Ausweitung von Impfschutz in mehr als 30 Entwicklungsländern Hungerkrise in Somalia bleibt angespannt Namibische Opferverbänder fordern Entschuldigung für Völkermord UN-Experte: „Alle haben versagt“ Fünf afrikanische Länder planen zusammen größten&#8230;]]></description>
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<p><strong> </strong><strong>Die Themen des Tages:</strong><strong><em> </em></strong></p>
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<li><strong> Bob Geldof sammelt für Private-Equity-Fonds</strong><strong> </strong></li>
<li><strong>Machtwechsel  in Sambia: Oppositionsführer Sata übertrumpft Banda</strong></li>
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<li><strong>Fünf afrikanische Länder planen zusammen größten Nationalpark des Kontinents</strong></li>
</ol>
<div>
<p><span id="more-10923"></span></p>
<hr size="2" />
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<p><strong> </strong></p>
<p><strong>1. Bob Geldof sammelt für Private-Equity-Fonds</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Als „Frontmann“ des Private-Equity-Fonds 8miles sammelt Bob Geldof bei europäischen Investoren Kapital für afrikanische Firmen,</strong> berichtet <em>Süddeutsche Zeitung</em>: <strong>„Wir brauchen Afrika, wer sonst soll unsere Waren künftig kaufen?“</strong> Afrika sei unsere  Zukunft. Dort lebe eine Milliarde Menschen, die Hälfte von ihnen sei jünger als 15 Jahre, so Geldof. Das Wachstum betrage 5,4 Prozent. Geldof verweise zudem auf das <strong>Wirtschaftsinstitut McKinsey, das für Afrika bis 2040 den Platz als eine der großen Wirtschaftsmächte der Welt voraussagt</strong>, schreibt die <a href="http://www.fnp.de/fnp/region/hessen/geldof-sieht-grosse-zukunft-fuer-afrika_rmn01.c.9240976.de.html" target="_blank">Frankfurter Neue Presse</a>.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>2. Machtwechsel  in Sambia: Oppositionsführer Sata übertrumpft Banda</strong></p>
<p>B<strong>ei den Wahlen in Sambia konnte sich Michael Sata gegen Rupiah Banda durchsetzen,</strong> meldet <a href="http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13629875/Koenig-Kobra-uebernimmt-friedlich.html" target="_blank">Welt Online</a>. <strong>Der Oppositionsführer habe von der Wut über steigende Lebensmittel- und Benzinpreise profitiert</strong> (<a href="http://www.one.org/de/blog/2011/09/20/globaler-aids-fonds-zu-reformen-gedrangt-die-zeitungsschau/" target="_blank">ONE berichtete</a>). Sata habe Korruption und wachsende soziale Unterschiede kritisiert und wolle dafür sorgen, dass sambische Arbeitnehmer nicht weiter „wie Sklaven“ behandelt würden. Dennoch wolle er das von Banda initiierte Rohstoffgeschäft mit China weiter ausbauen. <strong>Die von der EU als „frei, fair und transparent“ beurteilte Wahl sei ein wichtiges politisches Signal für die anstehenden Wahlen</strong> in der Demokratischen Republik Kongo und Simbabwe, zwei schwach entwickelte Demokratien.</p>
<p><strong>3. EU-Kommission will Einführung der Finanztransaktionssteuer für 2014</strong></p>
<p><strong>Die EU-Kommission plant für den heutigen Tag die Vorlage eines Gesetzesvorschlags zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer  ab 2014 in allen 27 europäischen Ländern</strong>, berichten <a href="http://www.faz.net/artikel/C31147/vorschlag-der-eu-kommission-finanztransaktionssteuer-schon-von-2014-an-30724813.html" target="_blank">Frankfurter Allgemeine Zeitung</a>, <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/international/eu-will-finanztransaktionen-weltweit-besteuern/4666574.html" target="_blank">Handelsblatt</a>, <a href="http://www.sueddeutsche.de/geld/schuldenkrise-in-europa-barroso-pocht-auf-finanztransaktionssteuer-1.1151118" target="_blank">Süddeutsche Zeitung</a> und <a href="http://taz.de/Eine-Steuer-fuer-Finanzgeschaefte-/%2178957/" target="_blank">taz</a>. Die Steuer könne zusätzliche Einnahmen von bis zu 55 Milliarden Euro einbringen, so EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso. Die Steuer solle den öffentlichen Haushalt entlasten. <strong>Haushaltsexperte der Grünen und Attac-Mitbegründer, Sven Giegold, fordere, Europa müsse das Geld für eine „geopolitische Diplomatie-Offensive“ verwenden, das heißt Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit</strong> unterstützen.  Dieses Bekenntnis suche man jedoch vergebens. Peter Wahl, Initiator der Kampagne „Steuer gegen Armut“ spreche trotzdem von einem „Durchbruch“.</p>
<p><strong>4. Die GAVI-Allianz plant Ausweitung von Impfschutz in mehr als 30 Entwicklungsländern</strong></p>
<p><em>Epd</em> zufolge <strong>will die Globale Impfallianz GAVI den Impfschutz für Kinder in über 30 Entwicklungsländern verstärken.</strong> So habe der Zusammenschluss von Unternehmen, Regierungen und Hilfswerken gestern in Genf mitgeteilt, <strong>Impfkampagnen gegen Rotaviren und Pneumokokken</strong> zu finanzieren, Auslöser für Krankheiten, die jährlich zusammen rund den Tod von einer Million Kindern unter fünf Jahren zur Folge haben.</p>
<p><strong>5. Hungerkrise in Somalia bleibt angespannt</strong></p>
<p>Wie <a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=47490&amp;src=suche&amp;p=Hungerkrise+in+Somalia+trotz+Luftbr%FCcke+angespannt" target="_blank">Ärzteblatt</a> und <em>Westdeutsche Allgemeine Zeitung</em> berichten, <strong>bleibt die Lage der Hungernden in Somalia trotz Luftbrücke weiter angespannt.</strong> Der Vorstandsvorsitzende der deutschen Sektion von Ärzte ohne Grenzen, <strong>Tankred Stöbe, spreche sogar von einer Verschlimmerung der Situation. </strong>Zehn bis zwanzig Prozent der Kleinkinder in Mogadischu seien unterernährt, das Durchschnittsalter auf der Intensivstation liege bei elf Monaten. Eine Verbesserung der Lage sei nicht in Sicht: <strong>„Solange der politische Konflikt nicht überwunden wird, ist das Elend in Somalia auch nicht abzuwenden.“</strong></p>
<p><strong>6. Namibische Opferverbänder fordern Entschuldigung für Völkermord</strong></p>
<p><strong>Vertreter namibischer Opferverbände fordern von der Bundesregierung eine Entschuldigung und Reparationszahlungen für den deutschen Völkermord im damaligen Deutsch-Südwestafrika,</strong> meldet <em>epd</em>. In der deutschen Kolonie seien schätzungsweise 75.000 Angehörige der Herero, Nama und anderer Ethnien unter anderem in den ersten offiziellen Konzentrationslagern des 20. Jahrhunderts gestorben. Laut <em>dapd</em><strong> habe sich die Bundesregierung zu ihrer „moralischen und historischen Verantwortung“ bekannt. </strong>Die Regierung<strong> komme dieser Schuld durch verstärkte bilaterale Kooperation nach</strong>, besonders auf dem Gebiet der Entwicklungszusammenarbeit.</p>
<p><strong>7. UN-Experte: „Alle haben versagt“</strong></p>
<p><strong>Nach Angaben von Ifad-Chef und UN-Experte Kanayo F. Nwanze könnten Hungersnöte verhindert werden</strong>, schreibt die <em>Süddeutsche Zeitung</em>. <strong>Für die Not am Horn von Afrika </strong>mache er<strong> das Versagen der Länder in der betroffenen Region ebenso verantwortlich wie </strong>das der <strong>internationale</strong>n<strong> Gemeinschaft.</strong> Die Regierungen hätten ihre Bevölkerung im Stich gelassen, die Welt zu lange gewartet: <strong>„Man hätte damals anfangen können, Vorräte anzulegen und Viehbestände zu sichern. Doch das ist nicht passiert.“</strong> Aus Sicht des Nigerianers hänge die Zukunft der Welt von Kleinbauern ab, die 80 Prozent der globalen Landwirtschaft betrieben. <strong>Landwirtschaft schaffe Arbeitsplätze und politische Stabilität</strong>. Daher müsse der Sektor zu einem profitablen Geschäft werden.</p>
<p><strong>8. Fünf afrikanische Länder planen zusammen größten Nationalpark des Kontinents</strong></p>
<p>E<strong>nde August haben fünf afrikanische Staatsoberhäupter den Vertrag zur Realisierung der Kavango Zambezi Transfrontier Conservation Area </strong>(KAZATFCA) unterzeichnet, eines der größten Naturschutzgebiete  der Welt. Die <a href="http://www.bild.de/reise/traumreisen/sehenswuerdigkeiten/fuenf-laender-planen-den-groessten-nationalpark-afrikas-20099286.bild.html" target="_blank">Bild-Zeitung</a> stellt auf einer halben Seite in Form einer Safari-Tour den Nationalpark vor, der <strong>bestehende Schutzgebiete in Angola, Namibia, Sambia, Botswana und Simbabwe verbindet, </strong>damit Tiere „grenzenlos“ ziehen können und wieder mehr Touristen nach Afrika gelockt werden.</p>
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