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	<title>OR Blog</title>
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		<title>Endlich echtes Programmatic Job Advertising aus Deutschland</title>
		<link>https://www.online-recruiting.net/programmatic-job-advertising-aus-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eva Zils]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 11:01:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jobbörsen]]></category>
		<category><![CDATA[jobboerse deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[online personalwerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Stellenanzeigen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ihr wisst, wie sehr mich Programmatic Job Advertising interessiert. Ich schreibe seit zehn Jahren darüber. Und jetzt gibt es endlich eine deutsche Jobbörse, die sich des Themas annimmt und eine eigene Lösung baut. Kurzer Disclaimer vorweg: Seit Mitte Juni 2026 und bis Ende des Jahres mache ich freiberuflich PR für stellenanzeigen.de. Dieser Blog ist meiner....</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ihr wisst, wie sehr mich <a href="https://www.online-recruiting.net/programmatic-job-advertising-fuer-arbeitgeber/">Programmatic Job Advertising</a> interessiert. Ich schreibe seit zehn Jahren darüber. Und jetzt gibt es endlich eine deutsche <a href="https://www.online-recruiting.net/was-ist-eine-online-jobboerse/">Jobbörse</a>, die sich des Themas annimmt und eine eigene Lösung baut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurzer Disclaimer vorweg: Seit Mitte Juni 2026 und bis Ende des Jahres mache ich freiberuflich PR für stellenanzeigen.de. Dieser Blog ist meiner. Ich poste hier nur, was ich selbst für erwähnenswert halte. Dieser Beitrag ist also nicht gekauft, sondern meine ehrliche Begeisterung für ein Thema, das mich seit 2016 fasziniert und dessen Relevanz für die Online-Recruiting-Branche ich seitdem betone. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und auch offen kritisiere, wenn es schlecht oder eben nicht „echt“ programmatic umgesetzt wurde, was am Markt häufig der Fall war und größtenteils immer noch ist.</p>



<div class="wp-block-group has-background" style="background-color:#f3f5f7;padding-top:1.5rem;padding-right:1.75rem;padding-bottom:1.5rem;padding-left:1.75rem"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-c7e9c742 wp-block-group-is-layout-constrained">
<h3 class="wp-block-heading">Das Wichtigste in Kürze</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Worum es geht:</strong> stellenanzeigen.de bringt mit SmartReach 3.0 (entwickelt bei der Muttergesellschaft Tenhil GmbH &amp; Co. KG) die erste echte Programmatic-Job-Advertising-Lösung einer deutschen Jobbörse.</li>



<li><strong>Ausgezeichnet &amp; in Deutschland entwickelt:</strong> Die zugrunde liegende TENHIL-Technologie wurde vom BMBF gefördert und nach dem Forschungszulagengesetz (Bescheinigungsstelle Forschungszulage beim VDI-Technologiezentrum) als den Stand der Technik übertreffend eingestuft.</li>



<li><strong>Optimierungsziel:</strong> besser passende Bewerbungen, nicht nur mehr oder &#8222;bessere&#8220; Klicks. Ein auf TENHIL-eigenen Daten trainiertes Machine-Learning-Modell steuert die Ausspielung in Echtzeit.</li>



<li><strong>Was sie anders macht:</strong> Ausgespielt wird nicht nur auf weiteren Jobportalen, Meta und Google, sondern auch über die Online-Partner des Mediennetzwerks (darunter Verlagshäuser) und per Real-Time-Bidding über Ad-Tech-Netzwerke auf News- und Special-Interest-Seiten.</li>



<li><strong>Wo die KI sitzt:</strong> Sie optimiert den Medieneinkauf anhand des historischen Bewerberverhaltens auf der Jobbörse, nicht die Auswahl von Kandidat:innen oder die Ausspielung von Jobs an bestimmte Zielgruppen.</li>



<li><strong>Abrechnung:</strong> kein separates Programmatic-Budget. Alles steckt im Festpreis der Anzeige, inklusive Jobbörsen-Platzierung und programmatischer Verbreitung.</li>



<li><strong>Marktkontext:</strong> Nordamerika steht 2025 für rund 38,5 % des weltweiten Programmatic-Umsatzes. Die Adoption liegt bei 16 % der Organisationen bzw. 34 % der Enterprise-Unternehmen, alles US-Zahlen. Für den DACH-Raum gibt es keine belastbare Quote.</li>



<li><strong>EU AI Act:</strong> Die Hochrisiko-Frist ist vom 2. August 2026 auf den 2. Dezember 2027 verschoben. SmartReach 3.0 steuert den Medieneinkauf, nicht die Personalauswahl.</li>
</ul>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading">Was in Deutschland bisher „Programmatic“ hieß</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Anbieter, die sich „Programmatic“ auf die Fahnen schreiben, kommen aus den USA, ein paar aus Frankreich oder Großbritannien. Oder sie verteilen Stellenanzeigen „programmatisch“ auf kostenlosen <a href="https://www.online-recruiting.net/was-ist-eine-online-jobsuchmaschine/">Jobsuchmaschinen</a> und schalten vielleicht noch etwas Display bei Meta und Google, dies ist der Fall bei den meisten Anbietern aus der DACH-Region. Das habe ich <a href="https://www.online-recruiting.net/was-ist-programmatic-job-advertising-nutzen-anwendung-bedeutung-fuer-arbeitgeber-hr-tech-dienstleister/">im Blog über Jahre bemängelt</a>: Echtes Programmatic ist das nämlich nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass das Thema aus den USA kommt, erklärt ein Blick auf die Zahlen. Nordamerika steht 2025 für rund 38,5 % des weltweiten Umsatzes mit Programmatic-Job-Advertising-Plattformen (<a href="https://www.researchandmarkets.com/reports/6254232/programmatic-job-advertising-platform-market" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ResearchAndMarkets</a>, 2026). Der Gesamtmarkt wird für 2025 auf etwa 2,34 Mrd. USD geschätzt, mit zweistelligen jährlichen Wachstumsraten. Und laut <a href="https://www.appcast.io/what-is-programmatic-recruitment/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Appcast</a> kehren neun von zehn Arbeitgebern, die einmal programmatisch ausspielen, nicht mehr zum manuellen Schalten zurück (Appcast; anbieternah, also mit dem üblichen Vorbehalt zu lesen).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie weit der DACH-Raum hinterherhängt, zeigt schon die andere Seite derselben Zahlen: 16 % der Organisationen setzen Programmatic im Recruiting ein, unter Enterprise-Unternehmen sind es 34 %. Beides US-Werte (<a href="https://www.hr.com/en/resources/free_research_white_papers/hrcoms-future-of-recruitment-technologies-2025-26_mgdxak1f.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">HR.com</a> bzw. <a href="https://www.veritone.com/blog/the-evolution-of-programmatic-job-advertising-3-game-changing-stats-for-2025/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aptitude/Veritone</a>, 2025). Eine belastbare Zahl speziell für Deutschland gibt es nicht. Das sagt eigentlich schon genug.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was SmartReach 3.0 anders macht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Genau hier geht SmartReach 3.0, die neu entwickelte, KI-gestützte Lösung aus dem Hause der stellenanzeigen.de-Muttergesellschaft Tenhil GmbH &amp; Co. KG, einen entscheidenden Schritt weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Verlängerung von Jobanzeigen auf weiteren Jobportalen und bei Meta und Google werden Anzeigen auch auf den passenden Online-Partnern des Mediennetzwerks ausgespielt. Und, wir erinnern uns, da sind einige Verlagshäuser dabei. Dazu kommt der Anzeigenplatz-Einkauf per Real-Time-Bidding über Ad-Tech-Netzwerke, die auf vielen weiteren angeschlossenen Seiten ausliefern, etwa News- oder Special-Interest-Seiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wo hier die KI steckt? Sie wertet aus, von welcher Seite ein passendes Talent kam, und lässt diese Information in den weiteren Traffic-Einkauf für dieselbe Anzeige fließen. So werden Einkauf und Bewerbungsrücklauf laufend optimiert. Ein Talent klickt irgendwo im angeschlossenen Partnernetzwerk auf eine Anzeige, interagiert auf eine bestimmte Weise mit der Anzeige auf stellenanzeigen.de, die KI nimmt diese Information auf und setzt weiter auf die Kanäle, die gut liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig dabei: Optimiert wird auf besser passende Bewerbungen, nicht auf Klicks. Denn Anzeigenklicks besetzen keine Stellen. Das Machine-Learning-Modell dahinter ist auf den eigenen Daten der TENHIL-Gruppe trainiert und steuert die Ausspielung in Echtzeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau so muss das sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In Deutschland entwickelt, vom BMBF gefördert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Und noch etwas macht die Sache besonders, gerade aus deutscher Sicht: Die Technologie kommt aus Deutschland. Die TENHIL-Gruppe hat das zugrunde liegende Verfahren selbst entwickelt, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ), angesiedelt beim VDI-Technologiezentrum, hat es nach dem Forschungszulagengesetz geprüft und als den Stand der Technik übertreffend eingestuft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was das konkret heißt: Es ist eine Bescheinigung aus der Forschungsförderung, mit der bestätigt wird, dass hier tatsächlich neue Technik entstanden ist. Für ein Thema, bei dem sonst fast alles aus den USA kommt, finde ich das bemerkenswert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Abgerechnet wird über den Anzeigenpreis, nicht über ein Media-Budget</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Klassisches Programmatic, wie es Anbieter aus dem Online-Marketing betreiben, läuft meist über ein eigenes Media-Budget, das nach Klicks oder, im Recruiting-Kontext, nach Bewerbungen abgerechnet wird. Appcast etwa ist genau für dieses „pay per applicant“ bekannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">stellenanzeigen.de macht das anders. Hier gibt es kein separates Programmatic-Budget, das man festlegen und steuern müsste. Es gibt einen Anzeigenpreis, einen Festpreis, und in dem stecken die verschiedenen Produkte: die Platzierung auf der Jobbörse selbst und die programmatische Verbreitung über die weiteren Kanäle. Der Arbeitgeber bucht also eine Anzeige und bekommt die Ausspielung im Paket, statt ein Media-Budget zu managen oder managen zu lassen. Laut Anbieter ist SmartReach 3.0 ab sofort fester Bestandteil der Anzeigenschaltung, ohne Zusatzkosten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Modelle nebeneinander:</p>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th></th><th>Klassisches Programmatic (z.&nbsp;B. Appcast, US-Modell)</th><th>SmartReach 3.0</th></tr></thead><tbody><tr><td>Abrechnung</td><td>performance-basiert, meist pro Klick (CPC) oder pro Bewerbung (CPA)</td><td>Festpreis über das Anzeigenprodukt</td></tr><tr><td>Budget</td><td>separates Media-Budget, vom Arbeitgeber festgelegt und gesteuert</td><td>kein separates Programmatic-Budget, im Anzeigenpreis enthalten</td></tr><tr><td>Was enthalten ist</td><td>die reine Ausspielung; Portal-Platzierung und Media oft getrennt</td><td>Platzierung auf der Jobbörse selbst plus programmatische Verbreitung über weitere Kanäle</td></tr><tr><td>Optimierung</td><td>Algorithmus verschiebt das Media-Budget zu den Kanälen mit der besten Performance</td><td>KI optimiert den Medieneinkauf anhand des Bewerberverhaltens auf der Jobbörse</td></tr><tr><td>Für den Arbeitgeber</td><td>mehr Kontrolle und Granularität, setzt aber eigenes Budget und eigene Kennzahlen voraus</td><td>ein Preis, planbar, ohne eigenes Media-Management</td></tr></tbody></table></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Beide Wege haben ihre Berechtigung. Wer ein hohes Volumen selbst steuern will und die eigenen Kennzahlen kennt, ist mit dem performance-basierten Modell gut bedient. Wer eine Anzeige schalten und eine optimierte Reichweite mitnehmen will, für den ist der Festpreis der einfachere Weg.</p>



<div class="wp-block-group has-background" style="background-color:#f3f5f7;padding-top:1.5rem;padding-right:1.75rem;padding-bottom:1.5rem;padding-left:1.75rem"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-container-core-group-is-layout-c7e9c742 wp-block-group-is-layout-constrained">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Du überlegst, deine Stellen programmatisch oder einfach cleverer auszuspielen?</strong> Beim Job Posting berate ich dich unabhängig und finde das Paket, das zu dir passt.</p>



<div class="wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex">
<div class="wp-block-button"><a class="wp-block-button__link wp-element-button" href="https://www.online-recruiting.net/leistungen/#job-posting">Stellenanzeige schalten? Sprich mich an</a></div>
</div>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading">Und der EU AI Act?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der steht natürlich mitten im Raum. Seine Frist für Hochrisiko-Systeme ist übrigens vom 2. August 2026 auf den 2. Dezember 2027 verschoben worden, seit dem 27. Juli 2026 in Kraft als <a href="https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2026/1744/oj" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Verordnung (EU) 2026/1744</a>. Kein Grund, sich entspannt zurückzulehnen, aber dazu ein andermal mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Sache: Die KI, die hier im Hintergrund das Verhalten auf der Jobbörse auswertet und den Traffic-Einkauf steuert, optimiert den Medieneinkauf. Sie sichtet keine Bewerbungen, filtert niemanden aus und bewertet keine Kandidatinnen und Kandidaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum das für Dich als Arbeitgeber wichtig ist: Anhang III Nr. 4 des AI Act nennt ausdrücklich KI, die „für die Einstellung oder Auswahl natürlicher Personen … insbesondere um gezielte Stellenanzeigen zu schalten“ eingesetzt wird. Der entscheidende Halbsatz ist „Auswahl natürlicher Personen“. Und genau das passiert hier nicht. Optimiert wird, wo eine Anzeige läuft, nicht, wer eingestellt wird.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Alle Produkte der TENHIL-Gruppe, auch unsere Jobportale, sind auf die Einhaltung der EU-KI-Verordnung ausgerichtet. Bei SmartReach 3.0, unserem Programmatic Job Advertising, optimiert die KI den Traffic-Einkauf: Sie wertet aus, wie Menschen mit einer Anzeige interagieren, etwa über einen Klick auf den Bewerben-Button, und lenkt den weiteren Anzeigen-Einkauf auf die Kanäle mit solchen Signalen. Nutzer- oder Bewerberprofile entstehen dabei nicht. Über einzelne Menschen entscheidet die KI nicht. Dafür achtet ein eigener AI-Officer laufend auf neue Vorgaben und prüft jedes Produkt regelmäßig.</p>
<cite>Konstantin Janusch, Geschäftsführer der TENHIL GmbH &amp; Co. KG</cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Ob ein System am Ende unter die Hochrisiko-Regeln fällt, ist eine juristische Einordnung. Die treffen Fachleute, nicht ich in einem Blogbeitrag. Aber die Richtung finde ich richtig: eine Lösung, die das tatsächliche Verhalten und Interagieren von Bewerber:innen mit einer Jobanzeige auswertet und dementsprechend den Medien-Einkauf optimiert. So sollte KI im Recruiting gebaut sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob andere deutsche Portale oder Jobbörsen in der DACH-Region jetzt nachziehen? Wir werden sehen, und ich werde darüber berichten, sobald sich etwas Nennenswertes tut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Häufige Fragen (FAQ)</h2>



<div class="schema-faq wp-block-yoast-faq-block"><div class="schema-faq-section" id="faq-question-17210000000"><strong class="schema-faq-question">Was ist SmartReach 3.0?</strong> <p class="schema-faq-answer">SmartReach 3.0 ist die KI-gestützte Programmatic-Job-Advertising-Technologie von stellenanzeigen.de. Sie spielt eine Stellenanzeige automatisiert über Jobportale, Social Media, Suchmaschinen und ein Ad-Tech-Mediennetzwerk aus und optimiert den Medieneinkauf laufend auf passende Bewerbungen. Die zugrunde liegende Technologie hat die Muttergesellschaft TENHIL entwickelt.</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-17210000001"><strong class="schema-faq-question">Was kostet SmartReach 3.0?</strong> <p class="schema-faq-answer">Es gibt kein separates Programmatic-Budget. Die programmatische Verbreitung ist im Festpreis der Anzeige enthalten, zusammen mit der Platzierung auf der Jobbörse selbst. Damit unterscheidet sich das Modell vom klassischen Programmatic aus dem Online-Marketing, das meist pro Klick (CPC) oder pro Bewerbung (CPA) über ein eigenes Media-Budget abgerechnet wird.</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-17210000002"><strong class="schema-faq-question">Fällt SmartReach 3.0 unter den EU AI Act?</strong> <p class="schema-faq-answer">Anhang III Nr. 4 des EU AI Act betrifft KI, die für die Auswahl von Personen eingesetzt wird. SmartReach 3.0 steuert den Medieneinkauf, nicht die Auswahl von Bewerberinnen und Bewerbern. Ob ein konkretes System unter die Hochrisiko-Regeln fällt, ist eine juristische Einordnung. Die Pflichten für Hochrisiko-Systeme gelten ohnehin erst ab dem 2. Dezember 2027, verschoben vom ursprünglich geplanten 2. August 2026. Die Änderung ist seit dem 27. Juli 2026 als Verordnung (EU) 2026/1744 in Kraft.</p> </div> <div class="schema-faq-section" id="faq-question-17210000003"><strong class="schema-faq-question">Was unterscheidet SmartReach 3.0 von Anbietern wie Appcast?</strong> <p class="schema-faq-answer">Anbieter wie Appcast rechnen performance-basiert ab, meist pro Klick oder pro Bewerbung, über ein eigenes Media-Budget des Arbeitgebers. SmartReach 3.0 läuft über den Anzeigen-Festpreis, ohne separates Budget, und optimiert auf passende Bewerbungen statt auf reine Klicks.</p> </div> </div>
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			</item>
		<item>
		<title>Adzuna übernimmt Joblift: die totgesagte Marke bekommt ein zweites Leben</title>
		<link>https://www.online-recruiting.net/adzuna-uebernimmt-joblift-die-totgesagte-marke-bekommt-ein-zweites-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eva Zils]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 09:56:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jobbörsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Totgeglaubte leben länger. Im April 2026 sah es so aus, als wäre die Geschichte von Joblift zu Ende erzählt: Insolvenzantrag, bis zu 100 Mitarbeitende betroffen, noch ein Name weniger am deutschen Jobbörsenmarkt. Seit gestern, dem 16. Juli 2026, bahnt sich eine Wendung an. Was Adzuna übernimmt Der britische Job-Aggregator Adzuna hat am 16. Juli 2026...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Totgeglaubte leben länger. Im April 2026 sah es so aus, als wäre die Geschichte von Joblift zu Ende erzählt: Insolvenzantrag, bis zu 100 Mitarbeitende betroffen, noch ein Name weniger am <a href="https://www.online-recruiting.net/online-jobboersen-in-deutschland/">deutschen Jobbörsenmarkt</a>. Seit gestern, dem 16. Juli 2026, bahnt sich eine Wendung an.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Wichtigste in Kürze</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Was passiert ist:</strong> Der britische Job-Aggregator Adzuna übernimmt am 16. Juli 2026 die Assets von Joblift, als Asset-Deal ohne die Schulden; der Kaufpreis wird nicht genannt.</li>



<li><strong>Joblift.de:</strong> bleibt als eigene Marke in Deutschland aktiv; die übrigen Märkte (Großbritannien, USA, Belgien, Italien, Niederlande, Frankreich) wandern auf die Adzuna-Plattform.</li>



<li><strong>Wer Joblift war:</strong> 2015 als „Everyjob&#8220; gegründet, Job-Metasuchmaschine, über 26 Millionen Euro Investorenkapital, Insolvenzantrag am 7. April 2026.</li>



<li><strong>Warum die Insolvenz kam:</strong> der missglückte Umbau von der Metasuchmaschine zur eigenen Jobbörse, dazu ein kühlerer Recruiting-Markt; 2023 stand ein Verlust von 6,4 Millionen Euro in den Büchern.</li>



<li><strong>Was es für den DACH-Markt heißt:</strong> Adzuna, in Deutschland bislang klein, kauft sich mit einem bekannten Namen Reichweite und Arbeitgeberkontakte in den deutschsprachigen Markt.</li>
</ul>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Was Adzuna übernimmt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der britische Job-Aggregator Adzuna hat am 16. Juli 2026 die <a href="https://www.adzuna.co.uk/blog/adzuna-acquires-joblift/">Übernahme der Joblift-Assets bekanntgegeben</a>. Übernommen wurden die Vermögenswerte, nicht die Gesellschaft. Ein Asset-Deal also: Adzuna kauft die wertvollen Teile (Marke, Plattform, Kundenkontakte) und lässt die Schulden bei der insolventen Gesellschaft zurück. Zum Kaufpreis: keine Angaben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Joblift.de läuft in Deutschland als eigene Marke weiter. Wer die Seite heute aufruft, findet sie aktiv, mit JobCoach, Matching-Score und One-Click-Bewerbung, als wäre nichts gewesen. In allen anderen Märkten (Großbritannien, USA, Belgien, Italien, Niederlande, Frankreich) <a href="https://www.staffingindustry.com/news/global-daily-news/adzuna-acquires-assets-of-germanys-joblift">wandert der Betrieb auf die Adzuna-Plattform</a>. Ein kleiner Teil des früheren Joblift-Teams aus Vertrieb und Customer Success wechselt mit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Von Everyjob zur Jobbörse für Fachkräfte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kurzer Rückblick, für alle, die Joblift nicht täglich auf dem Schirm hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Joblift startete 2015, gegründet von Lukas Erlebach und Malte Widenka, zunächst unter dem Namen Everyjob, als klassische <a href="https://www.online-recruiting.net/was-ist-eine-online-jobsuchmaschine/">Job-Metasuchmaschine</a>. Sie bündelte Anzeigen aus tausenden Karriereseiten zu einem zentralen Anlaufpunkt, für Bewerber:innen kostenlos. Das Geld kam über den Traffic: Joblift leitete die Bewerber:innen an angeschlossene Stellenbörsen weiter, und diese Partner zahlten für die vermittelten Klicks. Andere Jobportale kauften also Reichweite bei Joblift ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Jahren dann die strategische Kehrtwende. Joblift baute sich zur eigenen Jobbörse für Fach- und Arbeitskräfte um, mit Fokus auf Blue und Grey Collar: Handwerk, Pflege, Logistik. Über KI-Matching (JobCoach) sollte Joblift die Hoheit über die Bewerberdaten bekommen und selbst zum Marktplatz werden, der Traffic sollte im eigenen Haus bleiben. Neu war das Direktgeschäft mit Arbeitgebern: eigene Anzeigenprodukte, abgerechnet über Cost-per-Click, Pay-per-Application und Fixpakete (zuletzt ab rund 999 Euro im Monat). Damit konkurrierte Joblift plötzlich um dieselben Budgets wie seine bisherigen Partner. Über die Jahre flossen mehr als 26 Millionen Euro in das Unternehmen, von Investoren wie DN Capital, Cherry Ventures, Picus, btov, TruVenturo und Redline (Quelle: deutsche-startups.de).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Joblift gescheitert ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am 7. April 2026 stellte die Joblift GmbH den Antrag auf ein vorläufiges Insolvenzverfahren, zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Arno Doebert bestellt. Der Blick in die Bücher erklärt einen Teil: Der Umsatz stieg zwar, von rund 9,4 Millionen Euro (2021) auf rund 10,5 Millionen Euro (2023), doch die Verluste wuchsen schneller mit, von rund 3,2 Millionen (2020) über 3,5 Millionen (2021) auf 6,4 Millionen Euro (2023). Die letzte große Finanzierungsrunde lag 2019; danach hielt sich das Unternehmen vor allem mit Übergangskrediten seiner Bestandsinvestoren über Wasser. Die Gewinnschwelle war für 2026 geplant (Zahlen: deutsche-startups.de).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den eigentlichen Grund benennt Matthias Schröder in seinem <a href="https://de.linkedin.com/posts/matthias-schroeder_neuer-marktschock-joblift-meldet-insolvenz-activity-7453058651654643712-Wlw-">LinkedIn-Kommentar zur Insolvenz</a> deutlich: „Joblift hat sich verzettelt.&#8220; Einst die Jobsuchmaschine, bei der jeder gern einkaufte, dann der Schwenk zur eigenen Jobbörse, der nicht glückte. Joblift musste weiter über Partner, sprich Stellenbörsen, Geld verdienen und wollte gleichzeitig ins Endkundengeschäft. Dieser Spagat ging nicht auf. Gleichzeitig konkurrierte Joblift um denselben, teurer werdenden Traffic, jetzt gegen Indeed, StepStone, LinkedIn und weitere zugleich, in einem Markt mit sinkenden Stellenanzeigenzahlen und vorsichtigeren Kundenbudgets. Seine Frage am Ende: „Erleben wir gerade das Ende der Jobbörsen-Ära?&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nein, tun wir nicht und ganz so weit würde ich nicht gehen. Aber die aktuellen Insolvenzen im Jobportal Markt zeigen immer wieder auf, dass selbst die scheinbar guten Entscheidungen besser durchdacht werden müssen &#8211; gerade in heutigen Zeiten, in denen es immer schwieriger ist, Budgets von den &#8222;Großen&#8220; abzuschöpfen. Einfach ein neues Sales-Team in Richtung Arbeitgeberkunden aufzusetzen, reicht heure nicht mehr aus. Auch die restlichen Hausaufgaben müssen gemacht werden: KI, eine eindeutige und starke Positionierung und eine Kommunikationsstrategie, die Sichtbarkeit bei den Kundengruppen sichert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum der Deal für Adzuna interessant ist</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für Adzuna ist die Übernahme der vierte Zukauf in vier Jahren, nach Getwork (USA), Seiza (Frankreich) sowie den Job-Verticals von Trovit und Mitula. Distressed-Deals sind am Jobbörsenmarkt gerade keine Ausnahme: Vor gut einem Jahr gingen <a href="https://www.online-recruiting.net/wie-vermeiden-jobboersen-monster-careerbuilder-debakel-interview-mit-job-board-doctor-julie-sowash/">Monster und CareerBuilder</a> nach der Insolvenz an den US-Anbieter Bold. Und hier wird es aus deutscher Sicht interessant: Adzuna hat im deutschsprachigen Markt bislang kaum Gewicht. Mit Joblift kauft das Unternehmen auf einen Schlag einen bekannten deutschen Markennamen, Reichweite und bestehende Arbeitgeberkontakte, günstig, aus der Insolvenzmasse.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was das für den deutschsprachigen Markt bedeutet</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kurzfristig wenig Sichtbares. Joblift.de bleibt als Marke bestehen, im Hintergrund wechselt die Technik. Mittelfristig verschafft sich Adzuna damit einen Zugang zum DACH-Markt, den das Unternehmen aus eigener Kraft jahrelang nicht erreicht hat. Für die übrigen Aggregatoren im deutschsprachigen Raum bleibt die alte Grundfrage: Wer bezahlt am Ende die Reichweite? Der Endkunde? Oder die Traffic-Einkäufer?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob die Jobportal-Konsolidierung damit weiter ihren unerbittlichen Weg geht, bleibt abzuwarten. Das hängt davon ab, was Adzuna aus der zugekauften Reichweite und ihrer Strategie für Deutschland macht. Die Übernahme ist ein Hoffnungszeichen, dass es für manche Player weitergehen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Monster &amp; Careerbuilder ist dieser Zug allerdings längst abgefahren &#8211; zumindest in Europa.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mein Kommentar</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich verfolge Joblift seit dem Everyjob-Start. Die Insolvenz kam für mich nicht überraschend, der Spagat zwischen Suchmaschine und eigener Jobbörse war schwer aufzulösen. Interessanter finde ich, wer jetzt zugreift. Adzuna ist in Deutschland nie ein großer Name gewesen und kauft sich mit einer bekannten Marke aus der Insolvenzmasse in den deutschsprachigen Markt ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und noch etwas fällt mir auf: Gut ein Jahr ist es her, dass Monster und CareerBuilder Insolvenz anmeldeten und bei Bold landeten. Mein Eindruck bisher: Adzuna geht die Sache mit Joblift geschickter an, als Bold es mit <a href="https://www.online-recruiting.net/jobboerse-monster/">Monster</a> getan hat. Ob das so bleibt, behalte ich im Blick. Entscheiden wird es sich daran, was Adzuna aus dem Namen Joblift macht, und ob hier tatsächlich Marktanteile gewonnen werden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.adzuna.co.uk/blog/adzuna-acquires-joblift/">Adzuna-Blog, Ankündigung der Übernahme</a></li>



<li><a href="https://www.staffingindustry.com/news/global-daily-news/adzuna-acquires-assets-of-germanys-joblift">Staffing Industry Analysts, „Adzuna acquires assets of Germany&#8217;s Joblift&#8220;</a></li>



<li><a href="https://de.linkedin.com/posts/matthias-schroeder_neuer-marktschock-joblift-meldet-insolvenz-activity-7453058651654643712-Wlw-">Matthias Schröder, LinkedIn-Kommentar zur Joblift-Insolvenz</a></li>



<li><a href="https://www.staffingindustry.com/news/global-daily-news/bold-has-winning-bid-for-careerbuilder-monster-in-bankruptcy-proceeding">Staffing Industry Analysts, „Bold has winning bid for CareerBuilder + Monster&#8220; (2025)</a></li>



<li><a href="https://www.deutsche-startups.de/2023/11/22/joblift-zahlencheck-2021/">deutsche-startups.de, Joblift-Zahlencheck (Gründer, Finanzierung, Umsätze, Verluste)</a></li>



<li><a href="https://pleiteticker.info/2026/04/17/joblift-gmbh-hamburger-jobplattform-stellt-insolvenzantrag-100-mitarbeiter/">Pleiteticker (Insolvenzantrag, Insolvenzverwalter), 17.4.2026</a></li>
</ul>
<p>The post <a href="https://www.online-recruiting.net/adzuna-uebernimmt-joblift-die-totgesagte-marke-bekommt-ein-zweites-leben/">Adzuna übernimmt Joblift: die totgesagte Marke bekommt ein zweites Leben</a> appeared first on <a href="https://www.online-recruiting.net">Online-Recruiting.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Recruiting Realities Deutschland 2026 Umfrage gestartet</title>
		<link>https://www.online-recruiting.net/recruiting-realities-deutschland-2026-umfrage-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eva Zils]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 10:04:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HR Tech]]></category>
		<category><![CDATA[KI im Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[jobboerse deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Multiposting]]></category>
		<category><![CDATA[Talent Acquisition]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neu: Online-Recruiting.net Studie Recruiting Realities Deutschland &#8211; unabhängige Studie über Recruiting-Praxis bei Arbeitgebern &#160; Noch mehr Recruiting-Studien? Ja, noch eine Umfrage zum Online Recruiting &#8211; dauert nur 5 Minuten. Allerdings handelt es sich bei meiner Erhebung Recruiting Realities um eine unabhängige Studie. Sprich: Mir sitzt kein Auftraggeber bzw. HR Tech Anbieter im Rücken, der oder die...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Neu: Online-Recruiting.net Studie Recruiting Realities Deutschland &#8211; unabhängige Studie über Recruiting-Praxis bei Arbeitgebern</h2>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Noch mehr Recruiting-Studien?</h3>
<p>Ja, noch eine <strong>Umfrage</strong> zum Online Recruiting &#8211; dauert nur 5 Minuten.</p>
<p>Allerdings handelt es sich bei meiner Erhebung <strong>Recruiting Realities</strong> um eine <strong>unabhängige</strong> Studie. Sprich: Mir sitzt kein Auftraggeber bzw. HR Tech Anbieter im Rücken, der oder die das Geschehen oder die Fragen diktiert.</p>
<p>Mein Anlass ist <strong>echtes Interesse</strong> daran, wie Unternehmen <strong>heute</strong> online rekrutieren:</p>
<ul>
<li>welche <strong>Tools</strong> sie dafür einsetzen</li>
<li>mit wem sie <strong>zusammenarbeiten</strong>: Agenturen, Jobportale, ATS</li>
<li>mit welchen <strong>Stellenprofilen</strong> sie kämpfen</li>
<li>was ihnen <strong>generell</strong> im Recruiting Bauch- oder Kopfschmerzen bereitet (z.B. interne Prozesse, Kosten, Arbeitsmarkt, &#8230;)</li>
<li>und wie das Thema <strong>Künstliche Intelligenz</strong> (KI) sowohl im Gesamt-Unternehmen als auch in der Recruiting-/Personalabteilung gelebt wird (oder nicht)</li>
</ul>
<p>Das Ausfüllen des Fragebogens dauert nur <strong>maximal 5 Minuten</strong> und bietet Raum, anonym Gedanken und ggf. auch Frust freien Lauf zu lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Warum die Studie Recruiting Realities Deutschland?</h3>
<p><figure id="attachment_21849" aria-describedby="caption-attachment-21849" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.online-recruiting.net/wp-content/uploads/2026/06/20260609-Recruiting-Realities-Deutschland-2026-Beitragsbild.png" rel="attachment wp-att-21849"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-21849 size-medium" src="https://www.online-recruiting.net/wp-content/uploads/2026/06/20260609-Recruiting-Realities-Deutschland-2026-Beitragsbild-300x202.png" alt="Recruiting Realities - neue Studie von Eva Zils" width="300" height="202" /></a><figcaption id="caption-attachment-21849" class="wp-caption-text">Die neue Umfrage Recruiting Realities Deutschland startet heute</figcaption></figure></p>
<p>Ich sehe <strong>jeden Tag</strong> viele Umfrage- und Studienergebnisse, die aus Arbeitgeber-Befragungen stammen. Häufig sind es <strong>Auftragsumfragen</strong> von HR Tech Anbietern, wenn sie z.B. ein neues (KI-) Produkt <strong>lancieren</strong> und dank der Umfrage den Sinn ihres Produkts <strong>rechtfertigen</strong>.</p>
<p>Das ist an sich eine gute Herangehensweise, wobei ich vielen jetzt einfach mal frech unterstelle, dass die Umfragen erst dann aktiv betrieben werden, wenn das Produkt schon bereitsteht &#8211; und PR und Marketing noch ein wenig <strong>Zahlenfutter</strong> brauchen.</p>
<p>Mit meiner Umfrage agiere ich <strong>völlig frei</strong> von Produkt-Roadmaps oder reißerischen Markttrends (KI zum Beispiel).</p>
<p>Der Markt braucht solche unabhängige Betrachtungen, um ein <strong>objektives Lagebild</strong> zu zeichnen.</p>
<p>Mit Recruiting Realities Deutschland möchte ich <strong>gelebte Recruiter:innen-Realität</strong> aufzeigen:</p>
<ul>
<li>Wo brennt es, wo hakt es,</li>
<li>wie gehen HR-Abteilungen diverse Themen an,</li>
<li>und welche Mittel setzen sie ein?</li>
</ul>
<h3>Das Umfrage- und Studien Setup</h3>
<p>Die Umfrage ist absichtlich so aufgebaut, dass Teilnehmende z.B. <strong>freiwillig</strong> angeben können, ob sie den Unternehmensnamen nennen oder nicht.</p>
<p>Wer keinen Kurz-Report im Anschluss der Umfrage erhalten möchte, muss auch <strong>keine E-Mailadresse</strong> angeben.</p>
<p>Viele der Freitext Fragen sind ebenfalls <strong>optional</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Was Online-Recruiting.net davon hat?</h3>
<p>Besser gesagt: Was der deutschsprachige <strong>Markt</strong> davon hat:</p>
<ul>
<li>frisches, <strong>eigenes Datenmaterial</strong> für aussagekräftige, unabhängige Auswertungen, die dem gesamten Markt dienen</li>
<li>jede Menge Input für <strong>Vorträge</strong>, Webinare und sonstige <strong>Content Formate</strong></li>
<li>belastbare Datengrundlagen für die <strong>Beratung</strong> von HR Tech Anbietern UND Arbeitgebern</li>
<li>und Teilnehmende erhalten einen kostenfreien <strong>Kurz-Report</strong> mit den wichtigsten Erkenntnissen</li>
</ul>
<p>Und um völlig <strong>transparent</strong> zu sein (Disclaimer):</p>
<p>Ich biete Marktteilnehmer:innen (ATS-Anbieter, Jobportale, HR Startups, Personalberatungen, &#8230;) die Möglichkeit, <strong>Teilbereiche</strong> der Studie zu sponsern bzw. <strong>Werbung</strong> im Report zu veröffentlichen. Dabei erhalten die Sponsoren allerdings <strong>KEIN</strong> Mitspracherecht am Studien-Setup oder Zugang zu den erhobenen Daten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Und jetzt: Mitmachen &amp; Teilen!</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für <strong>Arbeitgeber</strong> (Recruiter:innen, Personalverantwortliche, TA Professionals, Hiring Manager, HR-Mitarbeitende oder auch Geschäftsführer:innen, die das Recruiting verantworten) geht es hier zur Umfrage &#8211; Weiterleitung zum Airtable Formular:</p>
<p><a onclick="if(typeof gtag==='function'){gtag('event','survey_start',{method:'blog_cta',campaign:'recruiting-realities-2026'});}" href="https://airtable.com/appeOrcYKLTyjKtHI/pagkYWZ7wCHSw3SfI/form?prefill_Erfassung=formular&#038;hide_Erfassung=true&#038;prefill_Event=recwz9PRgSM2SuIap&#038;hide_Event=true" style="display:inline-block;background-color:#2c6792;color:#ffffff;padding:12px 24px;border-radius:6px;text-decoration:none;font-weight:600;margin:8px 0">Jetzt Mitmachen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für <strong>HR Tech Anbieter</strong>, die meine Umfrage als Partner begleiten möchten, bitte das <a href="https://airtable.com/appWXne72SIsNKwYk/shrdiWFK7p28LmBMJ" target="_blank"><strong>Kontaktformular</strong></a> ausfüllen:</p>
<p><a href="https://airtable.com/appWXne72SIsNKwYk/shrdiWFK7p28LmBMJ" style="display:inline-block;background-color:#2c6792;color:#ffffff;padding:12px 24px;border-radius:6px;text-decoration:none;font-weight:600;margin:8px 0">Sponsoring Anfrage</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Und zum Schluss:</h3>
<p>Bitte <strong>leite diesen Post an Personen weiter</strong>, die an der Umfrage oder an den Ergebnissen Interesse haben könnten.</p>
<p>Danke!</p>
<div style="border: 2px solid #2c6792; padding: 18px; margin: 24px 0; background: #f7f9fb;">
<h3 style="margin-top: 0;">Kurzüberblick: Recruiting Realities Deutschland</h3>
<ul>
<li><strong>Studie:</strong> Recruiting Realities Deutschland 2026</li>
<li><strong>Herausgeberin:</strong> Online-Recruiting.net / Eva Zils</li>
<li><strong>Zielgruppe:</strong> Arbeitgeber, Recruiter:innen, Personalverantwortliche, TA Professionals, Hiring Manager und HR-Verantwortliche</li>
<li><strong>Dauer:</strong> maximal 5 Minuten</li>
<li><strong>Themen:</strong> Recruiting-Kanäle, Jobportale, ATS, Agenturen, schwierige Stellenprofile, interne Prozesse und KI im Recruiting</li>
<li><strong>Teilnahme:</strong> Unternehmensname, E-Mail-Adresse und Freitextangaben sind freiwillig</li>
<li><strong>Ergebnis:</strong> Teilnehmende können einen kostenfreien Kurz-Report mit den wichtigsten Erkenntnissen erhalten</li>
<li><strong>Unabhängigkeit:</strong> Sponsoren erhalten kein Mitspracherecht am Studien-Setup und keinen Zugang zu den erhobenen Daten</li>
</ul>
</div>
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		<item>
		<title>ATS, Funnels und Jobbörsen: Was KINI im Recruiting-Markt lösen will</title>
		<link>https://www.online-recruiting.net/ats-funnels-jobboersen-was-kini-im-recruiting-markt-loesen-will/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eva Zils]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 07:36:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HR Tech]]></category>
		<category><![CDATA[ATS]]></category>
		<category><![CDATA[jobboerse deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Multiposting]]></category>
		<category><![CDATA[online personalwerbung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Interview mit Fabian Scheib &#8211; Co-Founder der Managed Recruiting Infrastructure KINI. Vor kurzem habe ich (unter anderem in Vorbereitung des ATS-Report DACH) in einem Gespräch mit Fabian Scheib, Co-Founder von KINI, über die Entstehung von KINI, den Anspruch hinter dem Produkt sowie über technische und regulatorische Fragen gesprochen. Im Fokus steht dabei weniger eine klassische...</p>
<p>The post <a href="https://www.online-recruiting.net/ats-funnels-jobboersen-was-kini-im-recruiting-markt-loesen-will/">ATS, Funnels und Jobbörsen: Was KINI im Recruiting-Markt lösen will</a> appeared first on <a href="https://www.online-recruiting.net">Online-Recruiting.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Interview mit Fabian Scheib &#8211; Co-Founder der <a href="http://getkini.com/de" target="_blank">Managed Recruiting Infrastructure KINI</a>.</h2>
<p>Vor kurzem habe ich (unter anderem in Vorbereitung des <a href="https://www.online-recruiting.net/ats-anbindungen-jobportale-was-arbeitgeber-wirklich-wollen/" target="_blank">ATS-Report DACH</a>) in einem Gespräch mit Fabian Scheib, Co-Founder von <strong>KINI</strong>, über die Entstehung von KINI, den Anspruch hinter dem Produkt sowie über technische und regulatorische Fragen gesprochen. Im Fokus steht dabei weniger eine klassische &#8222;Unified API“, sondern die Frage, wie sich der Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Recruiting-Lösungen &#8211; von ATS über Jobbörsen bis hin zu Agenturen und Social-Recruiting-Kanälen &#8211; zuverlässig und ohne manuellen Aufwand organisieren lässt.</p>
<p>Daraus haben sich weitere Fragen ergeben, die ich Fabian gestellt habe, um Euch das Thema <strong>Schnittstellen im Recruitingmarkt</strong> von sowohl Anbieter- als auch Anwenderseite näherzubringen. Und was das für Arbeitgeber im Umkehrschluss bedeutet.</p>
<h3>Fragen und Antworten gibt es jetzt:</h3>
<p><figure id="attachment_21828" aria-describedby="caption-attachment-21828" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.online-recruiting.net/wp-content/uploads/2026/06/Kini_Gr%C3%BCnder.jpeg" rel="attachment wp-att-21828"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-21828" src="https://www.online-recruiting.net/wp-content/uploads/2026/06/Kini_Gr%C3%BCnder-300x225.jpeg" alt="Die beiden Gründer der Unified API Plattform Kini" width="300" height="225" /></a><figcaption id="caption-attachment-21828" class="wp-caption-text">KINI-Gründer:in Julia Komkowski &amp; Fabian Scheib</figcaption></figure></p>
<p><em><strong>Eva Zils: Wie ist KINI eigentlich entstanden – und welches konkrete Problem im Recruiting-Markt wolltet ihr von Anfang an lösen?</strong></em></p>
<p><strong><em>Fabian Scheib:</em></strong> Julia, meine Co-Founderin, und ich haben vor der Gründung von KINI bei <strong>JOIN.com</strong> gearbeitet &#8211; in ganz unterschiedlichen Rollen.<br />
Julia war für die Entwicklung von Recruiting-Schnittstellen, insbesondere zu ATS, verantwortlich. Ich habe den Partner-Sales mit Jobbörsen und Agenturen aufgebaut. So haben wir das Thema Integrationen sowohl aus technischer als auch aus kommerzieller Sicht erlebt.</p>
<p>Der eigentliche Schmerzpunkt war dabei alles, was nach der initialen Entwicklung einer Schnittstelle kam: <strong>Monitoring, Fehlerbehandlung, Anpassungen</strong> bei API-Änderungen und das <strong>individuelle Onboarding</strong> von Kunden. Dafür braucht es eigene Teams und sehr spezielles Know-how, das wenig mit dem eigentlichen Kerngeschäft zu tun hat.</p>
<p>Gleichzeitig sind genau diese Schnittstellen die Grundlage vieler Geschäftsmodelle im Recruiting. Wenn der <strong>Datenaustausch</strong> zwischen Systemen nicht zuverlässig funktioniert, entsteht manueller Aufwand, Daten gehen verloren oder Prozesse brechen.</p>
<p>Uns wurde schnell klar: Integrationen sind kein kurzfristiges Projekt, sondern müssen <strong>dauerhaft</strong> betrieben, überwacht und gepflegt werden. Und genau deshalb braucht es ein eigenes Produkt, das neben der Anbindung auch den laufenden Betrieb übernimmt.</p>
<p><em><strong>Eva Zils: Wenn du KINI heute in einem Satz erklären müsstest: Was löst ihr konkret, und was wollt ihr in zwei bis drei Jahren zusätzlich lösen?</strong></em></p>
<p><strong><em>Fabian Scheib: </em></strong>KINI automatisiert den Datenaustausch zwischen Recruiting-Systemen und übernimmt dabei auch Betrieb, Monitoring und Wartung.<br />
Unser Fokus liegt aktuell auf Recruiting-Lösungsanbietern (z.B. ATS). Perspektivisch ermöglichen wir aber auch Recruitern, all ihre Systeme nahtlos miteinander zu verbinden.</p>
<p>Langfristig wollen wir die <strong>Standard-Infrastruktur</strong> werden, über die Recruiting-Systeme vernetzt sind. Und darauf aufbauend Daten nicht nur übertragen, sondern auch analysieren, anreichern und für <strong>bessere Entscheidungen</strong> nutzbar machen.</p>
<p><strong><em>Eva Zils: &#8222;95 Prozent DACH-Abdeckung&#8220; steht auf Eurer Website. Oder ist das eine gute Marketingfolie? Was ist heute die tatsächliche Zahl, und was heißt Abdeckung konkret?</em></strong></p>
<p><strong><em>Fabian Scheib: </em></strong>Aktuell haben wir rund <strong>60 ATS-Anbieter</strong> in unserer App verfügbar. Ein kleiner Teil davon befindet sich noch in der Beta-Phase. Das heißt, wir sind dort mit weniger als drei Kunden live. Bei allen anderen Systemen haben wir bereits eine relevante Anzahl produktiver Anbindungen im Einsatz.</p>
<p>Wenn wir von &#8222;<strong>Abdeckung</strong>&#8220; sprechen, meinen wir also primär: Systeme, die <strong>technisch integriert</strong> sind und im <strong>Kundenalltag tatsächlich genutzt</strong> werden; nicht nur theoretisch möglich.<br />
Vor diesem Hintergrund würden wir sagen, dass wir <strong>etwa 95 %</strong> der relevanten <strong>ATS im DACH-Markt</strong> abdecken.</p>
<p>Ergänzend dazu bieten wir auch <strong>Anbindungen an Jobbörsen</strong>: Hier umfasst unser Portfolio aktuell rund <strong>1.500 Plattformen</strong>, sowohl national als auch international. In diesem Bereich arbeiten wir teilweise bewusst mit <strong>Partnern wie Agenturen oder Multiposting-Anbietern</strong> zusammen, um ein möglichst breites Angebot und wettbewerbsfähige Konditionen sicherzustellen.</p>
<p><em><strong>Eva Zils: Schnittstellen klingen oft nach einem rein technischen Thema. Warum sind sie im Recruiting aus deiner Sicht zentral, und was ermöglichen sie konkret für Anbieter, Arbeitgeber und Talente?</strong></em></p>
<p><strong><em>Fabian Scheib: </em></strong>Schnittstellen sind die Grundlage dafür, dass <strong>Recruiting-Prozesse skalierbar</strong> funktionieren. Sie sorgen dafür, dass Daten reibungslos zwischen Recruiting-Anbietern wie Jobbörsen, Agenturen, Multipostern und ATS-Systemen fließen. Ohne manuelle Zwischenschritte.</p>
<p>Ein gutes Beispiel ist <strong>Quick Apply</strong>: Kandidat:innen können sich direkt auf der Jobbörse bewerben, <strong>ohne</strong> zu einem komplizierten <strong>Bewerbungsformular</strong> weitergeleitet zu werden. Das verbessert die Candidate Experience deutlich und erhöht in der Regel auch die <strong>Zahl abgeschlossener Bewerbungen</strong>.</p>
<p>Gleichzeitig entstehen dadurch <strong>bessere Daten</strong>. Arbeitgeber sehen genauer, über welche <strong>Kanäle</strong> Bewerbungen kommen und welche Quellen funktionieren. <strong>Jobbörsen</strong> verstehen besser, welcher Traffic konvertiert, und können Kandidat:innen passender ansprechen. <strong>Agenturen</strong> können diese Informationen nutzen, um gemeinsam mit Arbeitgebern bessere <strong>Kampagnenstrategien</strong> zu entwickeln.</p>
<p>Die Schnittstelle ist dafür die <strong>technische Basis</strong>. Ohne sie bleiben Kandidatendaten in einzelnen Systemen hängen, Prozesse werden manuell, fehleranfällig und schwer auswertbar.</p>
<p><em><strong>Eva Zils: Fabian, wir sprachen auch von Social Recruiting, Lead Ads und Funnels: Wie wird aus einem Social Lead eine vollwertige Bewerbung statt nur ein weiterer Datensatz?</strong></em></p>
<p><strong><em>Fabian Scheib: </em></strong>Der entscheidende Punkt ist die <strong>durchgängige Verbindung</strong> der Systeme. Ein Social Lead wird erst dann zu einem echten Recruiting-Case, wenn er <strong>strukturiert im richtigen System</strong> ankommt und dort direkt weiterverarbeitet werden kann.</p>
<p>In der <strong>Praxis fehlt oft</strong> genau diese Verbindung zwischen Funnel und ATS. Leads bleiben in Tools hängen, werden manuell übertragen oder gehen im Prozess verloren.<br />
Wir sorgen dafür, dass <strong>Leads in Echtzeit</strong> aus Funnels oder Lead Ads ins ATS überführt, <strong>korrekt zugeordnet</strong> und direkt in bestehende Prozesse übergeben werden.<br />
Optional können Kandidat:innen vorher über angebundene <strong>Screening-Partner</strong> qualifiziert werden, die in den Prozess eingebunden werden können, sodass im ATS eine strukturierte Bewerbung landet.</p>
<p><em><strong>Eva Zils: Wo beginnt bei euch das eigentliche technische Screening, und was passiert dann mit diesen Daten im System?</strong></em></p>
<p><strong><em>Fabian Scheib: </em></strong>Wir selbst übernehmen <strong>kein</strong> Screening oder Filtering von Kandidat:innen, sondern konzentrieren uns auf den Datentransfer und die strukturierte Aufbereitung der Informationen für das Zielsystem.</p>
<p>Wenn Screening gewünscht ist, können entsprechende Partner-Tools oder bereits bestehende Lösungen in den Prozess integriert und vorgelagert werden. Die Ergebnisse werden dann zusammen mit den Kandidatendaten ins ATS übertragen.</p>
<p>Wichtig ist: Die Daten liegen am Ende im Zielsystem, z. B. im ATS, und sind dort vollständig nachvollziehbar. Wir agieren dabei rein als Infrastruktur-Layer.</p>
<p><em><strong>Eva Zils: Wer trägt am Ende die Verantwortung, wenn automatisierte Filter Logiken Kandidat:innen benachteiligen oder vorschnell aussortieren?</strong></em></p>
<p><strong><em>Fabian Scheib: </em></strong>Die Verantwortung liegt grundsätzlich bei dem System oder Anbieter, der die Filterlogik tatsächlich anwendet.</p>
<p>Das kann zum Beispiel eine Jobbörse, ein vorgeschaltetes Screening-Tool oder das ATS selbst sein. Je nachdem, wo eine Vorauswahl, Bewertung oder Entscheidung stattfindet. Genau dort müssen auch Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Fairness sichergestellt werden.</p>
<p>Wir selbst <strong>greifen nicht</strong> in diese Bewertung ein. Unsere Rolle ist es, Daten eindeutig, strukturiert und unverändert zwischen den Systemen zu übertragen, ohne Kandidat:innen zu bewerten oder auszusortieren.</p>
<p>Gerade bei <strong>sensiblen Themen</strong> wie <strong>automatisierten Entscheidungen</strong> ist diese Trennung wichtig, auch im Hinblick auf regulatorische Anforderungen wie die DSGVO und den EU AI Act.</p>
<p><strong><em>Eva Zils: Vielen Dank, Fabian, für den Blick hinter die Kulissen!</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Willst Du mehr über KINI wissen?</h3>
<p>Dann schau auf der <a href="https://www.getkini.com/de" target="_blank">Website</a> vorbei oder vernetze Dich mit <a href="https://www.linkedin.com/in/fabian-scheib/" target="_blank">Fabian auf LinkedIn</a>.</p>
<p>Bildnachweis: @realtoughcandy on Pexels</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ATS-Anbindungen &amp; Jobportale – was Arbeitgeber wirklich wollen?</title>
		<link>https://www.online-recruiting.net/ats-anbindungen-jobportale-was-arbeitgeber-wirklich-wollen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eva Zils]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2026 09:54:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jobbörsen]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[jobboerse deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[jobsuchmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[Multiposting]]></category>
		<category><![CDATA[Stellenanzeigen]]></category>
		<category><![CDATA[Talent Acquisition]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.online-recruiting.net/?p=21801</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Report DACH zu ATS-Anbindungen an Jobportale ist da! Jetzt gratis anfordern Wer hat eigentlich die ATS-Anbindungen an Jobportale erfunden? Wahrscheinlich nicht die Schweizer 😉 Und mit Sicherheit NICHT die ATS- (Bewerbermanagementsysteme) Anbieter selbst, wenn man sich die Ergebnisse des aktuellen ATS-Report DACH genauer ansieht. Die Online Umfrage zu ATS-Anbindungen an Jobportale habe ich von...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Der Report DACH zu ATS-Anbindungen an Jobportale ist da! Jetzt gratis anfordern</h2>
<p>Wer hat eigentlich die <strong>ATS-Anbindungen</strong> an Jobportale erfunden? Wahrscheinlich nicht die Schweizer <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Und mit <strong>Sicherheit NICHT</strong> die ATS- (Bewerbermanagementsysteme) Anbieter selbst, wenn man sich die Ergebnisse des aktuellen <a href="https://www.online-recruiting.net/ressource/ats-report-dach-jobportal-anbindungen-partnermanagement/" target="_blank">ATS-Report DACH</a> genauer ansieht.</p>
<p>Die <strong>Online Umfrage</strong> zu ATS-Anbindungen an Jobportale habe ich von <strong>Oktober bis Dezember 2025</strong> durchgeführt.</p>
<p><strong>30 Jobportale</strong> aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben ihre Karten auf den Tisch gelegt, und das Ergebnis ist ziemlich eindeutig:</p>
<ul>
<li>Jobportal Betreiber:innen beklagen fehlende bzw. nur schwer zu etablierende <strong>Kontakte</strong> zu ATS-Anbietern</li>
<li>Viele ATS-Anbieter scheinen überhaupt <strong>kein Interesse</strong> an ATS-Anbindungen zu Jobportalen zu haben, auch wenn sie damit Geschäfte machen könnten, zum Beispiel über einen <strong>Revenue Share</strong></li>
<li>Andere ATS-Anbieter wiederum verlangen <strong>horrende Summen</strong>, um eine Schnittstelle einzurichten und am Leben zu halten</li>
<li><strong>Kleinere Jobportale</strong> kämpfen mit dem Relevanz- und <strong>Volumenproblem</strong>: Viele ATS-Anbieter sperren erst dann die Ohren (und APIs) auf, wenn ein hohes Jobvolumen vorliegt und das Jobportal als relevant angesehen wird -&gt; also dann, wenn ATS-Kunden (Arbeitgeber) <strong>gezielt</strong> nach der ATS-Anbindung des jeweiligen Jobportals fragen
<ul>
<li><strong>Spoiler</strong>: Ein einziger Kunde reicht selten, außer dieser Endkunde ist ein Enterprise-Kunde</li>
</ul>
</li>
<li>Zuständigkeiten sind oftmals <strong>unklar</strong>, und gerade kleinere Jobportale haben keine dedizierten Ansprechpartner:innen, die das Thema Full-Time betreuen. Denn Partnermanagement ist ein Job, der Zeit und Ressourcen braucht.</li>
</ul>
<h2>Und was wollen Arbeitgeber?</h2>
<p>Keine Ausreden, keine halbgaren Workarounds und keine unnötigen Medienbrüche. Sie wollen, dass Bewerbungen dort ankommen, wo sie ankommen sollen &#8211; sauber, messbar und ohne Prozess-Zirkus.</p>
<h2>Was also tun?</h2>
<p><a href="https://www.online-recruiting.net/wp-content/uploads/2026/03/ATS-Report-DACH-Cover_1600w.png" rel="attachment wp-att-21789"><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-21789" src="https://www.online-recruiting.net/wp-content/uploads/2026/03/ATS-Report-DACH-Cover_1600w-212x300.png" alt="ATS-Anbindungen Jobportale DACH 2026" width="212" height="300" /></a>Ich würde ja gerne sagen: Eine <strong>Petition</strong> unterschreiben, um die ATS-Anbieter dazu aufzufordern, sich Recruiting Anbietern wie Jobportalen stärker zu öffnen. Aber das ist unrealistisch.</p>
<p>Dennoch können sowohl <strong>Arbeitgeber</strong> als auch <strong>Jobportal Betreibende</strong> einiges tun, um das Thema im Markt weiter voranzutreiben.</p>
<p>Wie Ihr das genau tun könnt, und worauf Ihr dabei achten solltet, findet sich in meinem <a href="https://www.online-recruiting.net/ressource/ats-report-dach-jobportal-anbindungen-partnermanagement/" target="_blank">aktuellen Report</a>.</p>
<p>Zum <strong>Download</strong> anfordern bitte einfach das <strong>Formular ausfüllen</strong> &#8211; dann landet der Report <strong>gratis</strong> in Deinem Postfach.</p>
<p>Also: jetzt ausfüllen, Report anfordern und schlauer werden.</p>
<h2>Studien Download (Formular):</h2>
<p><a href="https://airtable.com/appyKzi1HmqImrvyI/paguWJJUrFm2jpldj/form?utm_source=ORnet&#038;utm_medium=Blogpost&#038;utm_campaign=ATS25" style="display:inline-block;background-color:#2c6792;color:#ffffff;padding:12px 24px;border-radius:6px;text-decoration:none;font-weight:600;margin:8px 0">Report kostenfrei anfordern</a></p>
<p>The post <a href="https://www.online-recruiting.net/ats-anbindungen-jobportale-was-arbeitgeber-wirklich-wollen/">ATS-Anbindungen &#038; Jobportale &#8211; was Arbeitgeber wirklich wollen?</a> appeared first on <a href="https://www.online-recruiting.net">Online-Recruiting.net</a>.</p>
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		<title>Flexible Arbeitszeiten: Welche Vor- und Nachteile bringen sie mit sich?</title>
		<link>https://www.online-recruiting.net/flexible-arbeitszeiten-welche-vor-und-nachteile-bringen-sie-mit-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eva Zils]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jan 2026 13:56:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Employer Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[personalmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[TA Tech]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Fachkräftemangel macht sich branchenübergreifend in Deutschland bemerkbar. Immer mehr Unternehmen fällt es schwer, freie Stellen zu besetzen. Um neue Talente zu gewinnen und langfristig zu halten, sind faire und arbeitnehmerfreundliche Arbeitsbedingungen das A und O. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Möglichkeit, sich als Arbeitnehmer die Arbeitszeiten flexibel einzuteilen. Doch wie vorteilhaft sind...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Fachkräftemangel macht sich branchenübergreifend in Deutschland bemerkbar. Immer mehr Unternehmen fällt es schwer, <a href="https://www.online-recruiting.net/online-jobboersen-in-deutschland/" target="_blank">freie Stellen</a> zu besetzen. Um neue Talente zu gewinnen und langfristig zu halten, sind faire und arbeitnehmerfreundliche Arbeitsbedingungen das A und O. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Möglichkeit, sich als Arbeitnehmer die Arbeitszeiten flexibel einzuteilen. Doch wie vorteilhaft sind flexible Arbeitszeiten wirklich? Und können sie sich auch nachteilig auf ein Unternehmen auswirken?</p>
<h2>Eine flexible Arbeitszeit – was ist das überhaupt?</h2>
<p>Grundsätzlich bedeuten flexible Arbeitszeiten nichts anderes, als dass Mitarbeiter ein Mitspracherecht über den Beginn, das Ende und die Verteilung ihrer Arbeitszeit erhalten.</p>
<p>Statt starre Vorgaben zu befolgen, können sie sich ihre Arbeit in einem gewissen Rahmen nach individuellen Bedürfnissen und Ansprüchen einteilen. Ausschlaggebend ist dabei, dass sie die Kernzeiten des Unternehmens sowie die vereinbarte Gesamtarbeitszeit einhalten.</p>
<p>Ein großer Vorteil flexibler Arbeitszeiten ist dadurch eine leichtere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Zudem können Arbeitszeitmodelle wie Teilzeit oder Gleitzeit zu einer besseren Work-Life-Balance beitragen.</p>
<p>Allerdings ist diese Flexibilität nicht nur für Arbeitnehmer vorteilhaft. Unternehmen, die flexible Arbeitszeiten anbieten, können die Belegschaft vor Ort abhängig vom zu erwartenden Arbeitspensum anpassen.</p>
<p>So ermöglicht etwa die <a href="https://www.isgus.de/zeiterfassung/">Zeiterfassung mit Isgus</a> einen Überblick darüber, wann welche Auslastung im Unternehmen herrscht. Dadurch lassen sich Arbeitsprozesse leichter mit den Bedürfnissen der Mitarbeiter vereinen. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, den Personalbestand vor Ort im Auge zu behalten und ihn in Stoßzeiten zu erhöhen.</p>
<h2>Die Vorteile flexibler Arbeitszeiten für Arbeitnehmer und Arbeitgeber</h2>
<p>Flexible Arbeitszeiten kommen für so gut wie jede Unternehmensart und -form infrage. Die Vorzüge, die sich für Arbeitnehmer bringen, liegen dabei auf der Hand:</p>
<ul>
<li>mehr Flexibilität im Alltag</li>
<li>individuell anpassbares Zeitmanagement im Job</li>
<li>weniger Stress</li>
<li>verbesserte Work-Life-Balance</li>
</ul>
<p>Arbeitgeber profitieren weniger direkt von der Einführung flexibler Arbeitszeiten. Die meisten Vorteile zeigen sich erst im Laufe der Zeit. So können Arbeitszeitmodelle mit mehr Flexibilität die Ressourcen- und Kapazitätsplanung vereinfachen.</p>
<p>Wichtiger ist jedoch, dass flexible Arbeitszeiten einen Vertrauensbeweis bedeuten. Unternehmen können ihren Mitarbeitern dadurch ihre Wertschätzung ausdrücken. Das wiederum kann folgende Effekte nach sich ziehen:</p>
<ul>
<li>eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit</li>
<li>eine höhere Motivation der Arbeitskräfte</li>
<li>weniger Fluktuation</li>
</ul>
<p>Sind Arbeitnehmer motiviert und <a href="https://www.geo.de/wissen/gesundheit/wie-sich-stress-auf-der-arbeit-reduzieren-laesst-30178276.html">weniger gestresst</a>, erbringen sie zudem bessere Leistungen für das Unternehmen. So können flexible Arbeitszeiten dazu beitragen, die Produktivität und dementsprechend den Umsatz zu erhöhen.</p>
<p>Ein weiterer Pluspunkt: Mehr Eigenverantwortung der Mitarbeiter bei der Arbeitszeitgestaltung trägt zu einem positiven Außenbild als Arbeitgeber bei. Diese Außenwirkung ist ein wichtiger Bestandteil des Corporate Image.</p>
<h2>Können sich flexible Arbeitszeiten nachteilig auswirken?</h2>
<p>Flexible Arbeitszeiten sind mit einer Reihe positiver Aspekte verbunden. Sie können die Zufriedenheit der Bestandsbelegschaft erhöhen und gleichzeitig neue Mitarbeiter ins Unternehmen locken.</p>
<p>Allerdings können sie auch mit Nachteilen einhergehen. So bedeutet mehr Mitbestimmungsrecht der Arbeitnehmer über die Arbeitszeit im Umkehrschluss einen Kontrollverlust für den Arbeitgeber.</p>
<p>Ebenso können flexible Arbeitszeiten ohne die <a href="https://www.online-recruiting.net/brave-new-world-embrace-festival-2025-mutig-mit-den-aktuellen-hr-herausforderungen-umgehen/" target="_blank">richtigen Tools</a> mit einem erheblichen Mehraufwand verbunden sein. Ohne eine zuverlässige Zeiterfassung erschwert sich etwa die Prozess- und Zeitplanung. Dadurch wiederum können dem Unternehmen Mehrkosten entstehen.</p>
<p>Ein weiterer Nachteil, den mancher Arbeitgeber fürchten könnte: Flexible Arbeitszeiten könnten Mitarbeiter dazu verleiten, ihr Privileg auszunutzen.</p>
<p>Wer täglich später zur Arbeit erscheint und früher nach Hause geht, schafft meist nicht die geforderte Gesamtarbeitszeit. Das kann sich negativ auf die Produktivität eines Unternehmens und indirekt auf die Mitarbeiterzufriedenheit auswirken. Schließlich bedeutet der zeitliche Ausfall bestimmter Arbeitnehmer eine potenzielle Mehrarbeit für die restliche Belegschaft.</p>
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		<title>5 Red Flags im Bewerbungsgespräch – wodurch sich Bewerber bei Unternehmen unbeliebt machen</title>
		<link>https://www.online-recruiting.net/5-red-flags-im-bewerbungsgespraech-wodurch-sich-bewerber-bei-unternehmen-unbeliebt-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eva Zils]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2026 13:29:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Employer Branding]]></category>
		<category><![CDATA[KI im Recruiting]]></category>
		<category><![CDATA[Active Sourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[jobsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. So ist es auch in der Unternehmenswelt. Insbesondere für Bewerber ist es daher entscheidend, sich gleich zu Beginn eines Bewerbungsgesprächs von ihrer besten Seite zu präsentieren. Schließlich achten Personaler genau auf mögliche Red Flags ihres Gegenübers. Welche das sein können, zeigen die folgenden Zeilen auf. 1....</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. So ist es auch in der Unternehmenswelt. Insbesondere für Bewerber ist es daher entscheidend, sich gleich zu Beginn eines <a href="https://www.online-recruiting.net/digitale-bewerbungsprozesse-trends-und-best-practices-fuer-unternehmen/" target="_blank">Bewerbungsgesprächs</a> von ihrer besten Seite zu präsentieren. Schließlich achten Personaler genau auf mögliche Red Flags ihres Gegenübers. Welche das sein können, zeigen die folgenden Zeilen auf.</p>
<h2>1. Verspätungen ohne gute Begründung</h2>
<p>Sicherlich kam jeder von uns schon einmal in seinem Leben in die Verlegenheit, zu spät zu einem Termin erschienen zu sein. Das ist zwar ärgerlich, kann jedoch vorkommen. Selbst wenn Profis wie die <a href="https://mitarbeiter.com/" target="_blank">mitarbeiter.com Digital Recruiting GmbH</a> die Personalsuche übernehmen, lässt sich nicht auszuschließen, dass neue Talente versehentlich zu spät zum Vorstellungsgespräch erscheinen. Mögliche Ursachen sind etwa ein Unfall auf der Autobahn oder eine verspätete Bahn.</p>
<p>Kritisch wird es jedoch, wenn dem Zuspätkommen keine gute Entschuldigung folgt. Wer nicht pünktlich ist, weil er verschlafen hat oder sich bei der Wahl des Outfits nicht entscheiden konnte, hinterlässt schnell einen unzuverlässigen Eindruck.</p>
<h2>2. KI-generierte Bewerbungsunterlagen</h2>
<p>Ein Anschreiben liegt einer Bewerbung nicht ohne Grund bei. Wortwahl und Formulierungen können Personalern einen ersten Eindruck des potenziellen Jobkandidaten geben. So sagen sie nicht nur etwas über dessen Rechtschreib- und Grammatikkenntnisse, sondern auch etwas über seine Kommunikationsfähigkeit aus. Allerdings funktioniert das nur, wenn Bewerber ihre Unterlagen auch selbstständig verfassen.</p>
<p>Übernimmt dagegen <a href="https://www.tagesschau.de/wirtschaft/arbeitsmarkt/ki-bewerbung-100.html" target="_blank">eine KI</a> diese Aufgabe, klingen die Anschreiben nicht länger individuell, sondern so gut wie identisch. Die Chance, bereits vor dem ersten Kennenlernen aus der Masse herauszustechen, ist somit vertan.</p>
<h2>3. Ein fehlendes Anschreiben</h2>
<p>Bewerber, die keine Lust dazu haben, ihr Anschreiben selbst zu verfassen und es weglassen, erweisen sich ebenfalls keinen guten Dienst.</p>
<p>Die meisten <a href="https://www.online-recruiting.net/ressource/recruiter-setzen-auf-das-web-2-0/" target="_blank">Personaler</a> fordern zu den Bewerbungsunterlagen zwar keinen mehrseitigen Aufsatz. Allerdings achten sie darauf, ob sich ein potenzieller Mitarbeiter in einer E-Mail die Mühe macht, ein paar Zeilen zur Begrüßung zu schreiben.</p>
<p>Dabei sollte das Anschreiben nicht nur eine Grußformel enthalten. Vielmehr sollte es kurz und knapp erklären, warum sich der Verfasser auf die freie Stelle bewirbt und warum er die beste Wahl wäre.</p>
<p>Wer sein Anschreiben ansprechend und kreativ formuliert, sticht zudem aus der Masse anderer Bewerber heraus. Dadurch erhöht sich die Chance, dass Personalverantwortliche die Bewerbungsunterlagen aufmerksam lesen und den jeweiligen Kandidaten anschließend im Gedächtnis behalten.</p>
<h2>4. Verunglimpfung früherer Arbeitgeber</h2>
<p>Schlechte Erfahrungen mit einem vorherigen Arbeitgeber sind keine Seltenheit. Mit Familie und Freunden kann man diese nach Herzenslust diskutieren. Bei einem Bewerbungsgespräch haben despektierliche Äußerungen hinsichtlich früherer Chefs oder Kollegen jedoch nichts zu suchen.</p>
<p>Wer vor einem Personaler schlecht über andere redet, erhöht sich damit nicht selbst. Stattdessen offenbart derjenige einen Mangel an Einfühlungsvermögen und Social Skills. Insbesondere in Unternehmen, in denen auf Teamarbeit und ein friedliches Miteinander Wert gelegt wird, kann ein solches Verhalten den Erfolg des Bewerbungsgesprächs stark gefährden.</p>
<h2>5. Fehlende Vorbereitung</h2>
<p>Laden Personaler jemanden zu einem Bewerbungsgespräch ein, erwarten sie ein gewisses Maß an Respekt. Dieser äußert sich nicht nur in einer höflichen Begrüßung. Viel wichtiger ist es, dass sich Bewerber auf ihre potenzielle Rolle im Unternehmen vorbereiten. Tun sie das nicht, zeigen sie indirekt, dass sie die Zeit ihres Gegenübers nicht respektieren.</p>
<p>So sollte man sich vor dem Bewerbungsgespräch gründlich darüber informieren, was das Unternehmen tut und wie es sich nach außen darstellt. Ebenso ist es essenziell, die <a href="https://www.online-recruiting.net/online-jobboersen-in-deutschland/" target="_blank">Position</a>, auf die man sich bewirbt, zu verstehen. Erst dadurch lassen sich die individuellen Fähigkeiten, die einen für den Job qualifizieren, richtig in Szene setzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bildnachweis</strong>: <a href="https://de.freepik.com/fotos-kostenlos/ich-stelle-eine-kellnerin-ein_5399307.htm#fromView=search&amp;page=1&amp;position=5&amp;uuid=b1dee7e2-09a0-44e6-9395-46e808a535c4&amp;query=bewerbungsgespr%C3%A4ch" target="_blank">Pressfoto</a></p>
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		<title>Als Jobbörse das Monster-Debakel vermeiden – Interview mit Job Board Doctor Julie Sowash</title>
		<link>https://www.online-recruiting.net/wie-vermeiden-jobboersen-monster-careerbuilder-debakel-interview-mit-job-board-doctor-julie-sowash/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eva Zils]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Aug 2025 19:49:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jobbörsen]]></category>
		<category><![CDATA[careerbuilder]]></category>
		<category><![CDATA[jobboerse deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[monster]]></category>
		<category><![CDATA[Multiposting]]></category>
		<category><![CDATA[online personalwerbung]]></category>
		<category><![CDATA[programmatic]]></category>
		<category><![CDATA[Stellenanzeigen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jobbörsen im Aufbruch, Umbruch oder Zusammenbruch? &#160; Der Fall Monster Worldwide Es dürfte wirklich niemandem entgangen sein, was sich in den letzten Wochen am globalen Jobbörsenmarkt abgespielt hat: Die Jobbörse Monster, nachdem sie vor knapp zehn Jahren von Randstad übernommen worden ist, um vor circa einem Jahr mit Careerbuilder unter dem neuen Mehrheitseigner Apollo Global Management...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Jobbörsen im Aufbruch, Umbruch oder Zusammenbruch?</h2>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Der Fall Monster Worldwide</h3>
<p>Es dürfte wirklich niemandem entgangen sein, was sich <strong>in den letzten Wochen</strong> am <a href="https://www.online-recruiting.net/was-ist-eine-online-jobboerse/" target="_blank">globalen Jobbörsenmarkt</a> abgespielt hat: Die <a href="https://www.online-recruiting.net/jobboerse-monster/" target="_blank">Jobbörse Monster</a>, nachdem sie vor <a href="https://www.online-recruiting.net/verkauft-randstad-uebernimmt-monster-worldwide/" target="_blank">knapp zehn Jahren</a> von Randstad übernommen worden ist, um <a href="https://www.staffingindustry.com/editorial/it-staffing-report/careerbuilder-and-monster-announce-completion-of-merger" target="_blank">vor circa einem Jahr</a> mit Careerbuilder unter dem neuen Mehrheitseigner Apollo Global Management zu fusionieren, hat <a href="https://www.heise.de/news/Portale-fuer-die-Stellensuche-CareerBuilder-Monster-meldet-Insolvenz-an-10458523.html" target="_blank">Ende Juni 2025 Insolvenz </a>angemeldket und wurde <a href="https://www.jobboarddoctor.com/2025/07/20/confirmed-careerbuilder-monster-auction-sale-updates/" target="_blank">im Juli in Häppchen verkauft</a>.</p>
<p>Zum <strong>31. Juli</strong> wurden alle nicht-US <a href="https://www.jobboarddoctor.com/2025/08/01/monster-smartrecruiters/" target="_blank">Monster Domains abgeschaltet</a>, und seit <strong>Anfang August</strong> werden Benutzer:innen auf eine Übergangsseite geleitet, die vom neuen Monster-Inhaber in den USA, <strong>BOLD</strong>, betrieben wird. Dazu in einem nächsten Beitrag mehr.</p>
<p><strong>Wie es weitergeht</strong>, weiß im Moment keiner so richtig, und wir fühlen uns den vielen Mitarbeitenden verbunden, die so plötzlich auf der Straße stehen, und von der <strong>Abschaltung der Website Domains</strong> erst dann erfahren haben, als <strong>alle</strong> Monster Kunden informiert worden sind.</p>
<p>In <strong>Frankreich</strong> kommt zudem der ursprünglich von <strong>Randstad zugesicherte Sozialplan</strong> nicht zustande. Randstad begründet dies nach Aussagen der Monster Frankreich Mitarbeitenden damit, dass sie seit der <strong>mehrheitlichen Übernahme</strong> des Monster Businesses durch <strong>Apollo</strong> Management (51 Prozent) für diesen Anspruch nicht mehr zuständig wären bzw. hierauf keinen Einfluss hätten.</p>
<p>Nun ja.</p>
<p>Aus der Branche werden seitdem Stimmen laut, Randstad als <strong>Personaldienstleister</strong> zu boykottieren und jedwede <strong>Zusammenarbeit einzustellen</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Das Monster Aus: ein Warnsignal für die gesamte Jobportal-Branche?</h3>
<p>Natürlich kommen jetzt wieder die üblichen <strong>Prediger:innen</strong> aus ihren Löchern gekrochen und prophezeien das <strong>allgemeine Ende ALLER <a href="https://www.online-recruiting.net/jobboersen-stellenangebote-jobsuche-weltweit/" target="_blank">Jobportale</a></strong> in allernächster Zukunft &#8211; so, wie das Jobbörsen Kritiker bereits seit <strong>mehr als zehn Jahren</strong> tun&#8230; Aber Jobbörsen sind immer noch da!</p>
<p>Dennoch ist das <strong>Monster Debakel</strong> ein Zeichen für die gesamte Branche: <strong>Es ist Zeit, etwas zu tun</strong>.</p>
<p>Alle sprechen von <strong>KI</strong>, aber die bisherigen Ansätze erscheinen mehr als <strong>dürftig</strong>. Andere muten wiederum sehr <strong>fragwürdig</strong> an &#8211; aber dazu ein anderes Mal mehr.</p>
<p>Für mich waren die Nachrichten zu Monster Worldwide Anlass, mich mit der <strong>neuen Job Board Doktorin Julie Sowash</strong>, der Nachfolgerin von <strong>Jeff Chasey-Dickins</strong>, zu unterhalten und ihr die Fragen zu stellen, deren Antworten Jobbörsen Betreiber:innen eventuell <strong>gar nicht hören möchten</strong>.</p>
<p>Aber diese Antworten sind wichtig, genauso wie die Fragen, die Du Dir als Jobbörsen Eigentümer:in stellen <strong>musst</strong>.</p>
<p>Los geht&#8217;s:</p>
<h2>Interview mit Julie Sowash, der neuen Job Board Doktorin</h2>
<p>Eva:</p>
<p><strong>Hey Julie, wir erleben gerade wirklich wilde Zeiten in der Job-Board-Welt. Bevor wir darauf eingehen, lass uns mit DIR anfangen: Wer bist du, was hast du bisher gemacht und welche Karriereziele hattest du bis jetzt?</strong></p>
<p>Julie:</p>
<p><figure id="attachment_21729" aria-describedby="caption-attachment-21729" style="width: 200px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.online-recruiting.net/wp-content/uploads/2025/08/jobboarddoctor-Julie-Sowash.jpeg" rel="attachment wp-att-21729"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-21729" src="https://www.online-recruiting.net/wp-content/uploads/2025/08/jobboarddoctor-Julie-Sowash.jpeg" alt="Julie Sowash - die neue Job Board Doktorin" width="200" height="200" /></a><figcaption id="caption-attachment-21729" class="wp-caption-text">Julie Sowash &#8211; die neue Job Board Doktorin</figcaption></figure></p>
<p>Vor ungefähr 15–16 Jahren bekam ich vom Bundesstaat Indiana &#8211; Chad (HR Podcaster bei Chad &amp; Cheese; Anm. d. Red.) und ich kommen beide von dort &#8211; den Auftrag, ein <strong>Förderprogramm</strong> zu leiten, das Beschäftigungshürden für <strong>Menschen mit Behinderungen</strong> abbauen sollte. Mir wurde schnell klar, dass wir direkt mit Unternehmen arbeiten müssen, um ihnen klar zu machen, welchen <strong>Talentwert dieser Zielgruppe</strong> wir hier liefern. Wir wollten weg von den in der Community üblichen philanthropischen und karitativen Gesprächen, hin zu echtem Business Value.</p>
<p>So entstand meine Leidenschaft dafür, <strong>Barrieren für Menschen abzubauen</strong>, die arbeiten wollen.</p>
<p>In den <strong>USA</strong> waren Unternehmen bis vor wenigen Monaten sogar <strong>gesetzlich verpflichtet</strong>, Menschen aus unterrepräsentierten Gruppen einzustellen: People of Color, Frauen, Kriegsveteranen, Menschen mit Behinderungen, LGBTQ-Personen.</p>
<p>Ein paar Jahre später kam ein <strong>Non-Profit</strong> auf mich zu, die eine Tochterfirma gründen wollte, um Unternehmen direkt dabei zu unterstützen &#8211; und ihnen dafür ein Honorar zu berechnen -, Menschen mit Behinderungen in ihre Belegschaften zu integrieren. Daraus haben wir in den folgenden 13 Jahren die Beratungsfirma &#8222;<strong>Disability Solutions</strong>&#8220; aufgebaut.</p>
<p>Im Rahmen dieses Business brauchten wir etwas, das <strong>Talent Acquisition Verantwortliche</strong> sofort und grundlegend verstehen: Wenn du in einer Community rekrutierst, der du selbst nicht angehörst und die du nicht wirklich kennst, brauchst du ein <strong>leicht verständliches Produkt</strong>. Dieses Produkt war eine <strong>Jobbörse,</strong> und das hat unser Beratungs- und Serviceangebot ergänzt.</p>
<p>Heute ist <a href="https://www.disabilitytalent.org/" target="_blank">Disability Solutions</a> die <strong>größte Jobbörse für Menschen mit Behinderungen</strong> weltweit. Wir listen jederzeit <strong>zwei bis drei Millionen</strong> Unique Jobs.</p>
<p>So bin ich in die <strong>TA-Tech- und Jobboard-Branche</strong> hineingewachsen. Ich liebe es, Recruiting-Funnels zu bauen, die <strong>fair sind und echten Impact</strong> haben. Anbieter, die solche TA-Technologie liefern, sind entscheidend, um unterrepräsentierte Communities <strong>in Arbeit zu bringen</strong>.</p>
<p>Eva:</p>
<p><strong>Vor einem Jahr hast du zusammen mit deinem Mann Chad das Unternehmen Job Board Doctor von Jeff Dickey-Chasins übernommen und die Catch22 Group gegründet. In diesem Jahr bist du als CEO von Disability Solutions zurückgetreten. Was hat dich zu diesem Schritt von der DE&amp;I-Kreuzritterin zur Job-Board-Beraterin motiviert – und was willst du am bisherigen Geschäfts- und Beratungsansatz des Job Board Doctor verändern?</strong></p>
<p>Julie:</p>
<p>Jeff hatte angekündigt, in den Ruhestand zu gehen. Da ich bereits ein erfolgreiches Unternehmen aufgebaut habe und weiß, wie man eine Jobbörse betreibt, war ich definitiv daran interessiert, meine Arbeit in diesem Bereich auszuweiten. Viele hielten mich vor allem für die &#8222;<strong>Disability Lady</strong>&#8222;. Durch die Übernahme von Jeffs Consulting-Geschäft konnte ich mich über dieses Etikett hinaus entwickeln.</p>
<p>Wir haben das Job Board Doctor-Business <strong>im Juli 2024 gekauft</strong>, und ich habe Disability Solutions im Januar dieses Jahres verlassen. Meine Nachfolge hatte ich bereits ausgewählt, und das Unternehmen stand finanziell gut da.</p>
<p>Natürlich bleibe ich als Mitgründerin mit Disability Solutions verbunden: Ich erstelle weiterhin Inhalte, berate nach wie vor und halte den Kontakt zu meiner Community. So kann ich beobachten, wie das Unternehmen weiterwächst, während ich mich jetzt voll auf unser gemeinsames Business &#8211; die <strong>Catch22 Group</strong> &#8211; konzentriere, zu der auch die Job Board Doctor-Beratung gehört.</p>
<p>Was den Beratungsansatz angeht, setzen wir stärker auf <strong>langfristige Engagements</strong>. Jeff bot vor allem <strong>Ad-hoc-Beratungen</strong> an; das werden wir natürlich auch weiterhin tun, aber mir macht es mehr Spaß, Jobörsen Eigentümer:innen <strong>über längere Zeit</strong> zu begleiten, ihr Team zu schulen, ihr Wachstum mitzuerleben und zuzusehen, wie sie echten <strong>Impact in ihrer Branche</strong> erzielen.</p>
<p>Außerdem habe ich die <strong>Content-Strategie</strong> etwas verändert: Ich möchte mehr anecken, <strong>Staub aufwirbeln</strong> und offen aussprechen, was in unserer Branche <strong>wirklich passiert</strong>.</p>
<p>Eva:</p>
<p><strong>Was sind die drei größten Probleme, mit denen Jobbörsen heute kämpfen &#8211; und die sie eigentlich schon gestern hätten angehen müssen?</strong></p>
<p>Julie:</p>
<ul>
<li><em>1. Künstliche Intelligenz</em></li>
</ul>
<p>Du wirst es wahrscheinlich ungern hören, aber es ist definitiv <strong>KI</strong>. Sie ist da, und sie rollt unaufhaltsam auf uns zu. Wir müssen herausfinden, wie wir damit <strong>wirklich innovativ</strong> umgehen. Gleichzeitig gilt es, <strong>im Meer der KI-generierten Inhalte</strong> überhaupt noch aufzufallen. Klar, KI kann deine Texte pimpen und dich unterstützen, aber am Ende muss Dein Content trotzdem <strong>authentisch und substanziell</strong> sein.</p>
<ul>
<li><em>2. Die weltweite Wirtschaftslage</em></li>
</ul>
<p>Rezessionen, Flauten, geopolitische Unsicherheiten&#8230; Als Jobbörse brauchst du die <strong>richtigen Partner</strong>, um jede Art von Krise heil zu überstehen.</p>
<ul>
<li>3. Nicht diversifizierte Einnahmequellen</li>
</ul>
<p>Wenn du von nur <strong>ein oder zwei großen</strong> Kunden, Partnern oder Kanälen abhängst, musst du JETZT umsteuern. Eigentlich hättest du schon vor einem Jahr &#8211; besser noch vor zwei &#8211; damit anfangen sollen. Hast du’s immer noch nicht gemacht, ist es<strong> jetzt oder nie</strong>!</p>
<p>Eva:</p>
<p><strong>CPC, CPA, CPH, &#8222;Cost per Qualified Candidate&#8220;. Lass uns Klartext sprechen: In der Praxis, wie stärkt jedes Modell die Marge eines Jobboards, und wo frisst es sie fast unbemerkt auf?</strong></p>
<p>Julie:</p>
<p>Starten wir direkt beim &#8222;<strong>Qualified Candidate</strong>&#8222;-Modell: Was bedeutet &#8222;qualifiziert&#8220; überhaupt? Dieses ganze Produkt &#8222;Pay per Qualified Candidate&#8220; <strong>frustriert</strong> mich. Als jemand, der selbst ein Jobboard besitzt, beratend tätig ist und genau weiß, <strong>was es wirklich braucht</strong>, um als Bewerber:in qualifiziert zu sein oder eingestellt zu werden, sehe ich, wie schwer es ist, <strong>diese Kennzahl sauber zu definieren</strong>.</p>
<p>Wie kann man von einem Top-of-Funnel-Jobboard erwarten, für so eine <strong>Metrik verantwortlich</strong> zu sein? Das ist <strong>unrealistisch</strong>. Und am Rande: Ich erkenne beim &#8222;Cost per Qualified Applicant&#8220; <strong>keine besseren Margen</strong> als bei einem standardisierten &#8222;Cost per Applicant&#8220;.</p>
<p>Ganz ehrlich: CPA, CPH, &#8222;Qualified Candidate&#8220;: All <strong>diese Umsatzmodelle sind hausgemachte Probleme</strong>. Irgendwann hat sich jemand in der Jobbörsen-Welt gefragt: &#8222;Wie machen wir das komplizierter und teurer?&#8220; Zack, da waren die &#8222;qualifizierten Bewerber&#8220;. Wir sind aus gutem Grund <strong>nur der oberste Teil</strong> des Funnels. Wie ein Kandidat durch den Rest des Funnels läuft, ist eine völlig andere Geschichte und liegt <strong>weit außerhalb unseres Einflussbereichs</strong>.</p>
<p>Bei all diesen Modellen musst du wirklich kunden­individuell entscheiden. Ein reines Abo-Modell? Begrenzt deine Kundschaft. Ein reines Programmatic-Modell? Ebenfalls einschränkend. Sich <strong>potenziellen Kunden zu versperren,</strong> ist unlogisch. Du musst verstehen, was jede Lösung bedeutet, und <strong>wie sie dir Geld</strong> einbringt.</p>
<p>Außerdem glauben noch immer zu viele Jobbörsen-Besitzer:innen, dass Kandidat:innen &#8222;von ganz alleine&#8220; kommen, sobald man eine Stelle postet. Du musst in Traffic investieren, in Marketing, in Social Media. <strong>Wir sind nicht mehr in den 1990ern</strong>, auch wenn das aus Umsatzsicht manchmal schön wäre.</p>
<p>Und wenn den Betreiber:innen die <strong>Leidenschaft</strong> für ihr Produkt abhandenkommt, verkümmert das Business. Ständige <strong>Weiterentwicklung ist Pflicht</strong>. Ob dies durch KI, besseren Content oder mehr Investment geschieht, spielt keine Rolle.</p>
<p>Eva:</p>
<p><strong>Schauen wir uns an, was in der Branche gerade schiefläuft: Monster und CareerBuilder melden Insolvenz an und wurden verkauft (und wie das vor allem außerhalb der USA abläuft), Job.com steht zum Verkauf, Indeed &amp; Glassdoor entlassen Leute und &#8222;fusionieren&#8220; irgendwie. Nenn die zwei Warn­signale, die du auf dem Dashboard jedes etablierten Jobboards überwachen würdest, um nicht dasselbe Schicksal zu erleiden &#8211; und erklär uns, warum.</strong></p>
<p>Julie:</p>
<ul>
<li><em>1. Erstes Warnsignal: Leadership</em></li>
</ul>
<p>Das taucht zwar nicht im Business Dashboard auf, ist aber entscheidend: Wie viel <strong>Aufmerksamkeit, Fürsorge und Zielsetzung</strong> bekommt euer Produkt von ganz oben?</p>
<p>Ich habe mit Mitarbeitenden von CareerBuilder und Monster gesprochen. <strong>Sie können den Tag benennen</strong>, an dem alles kippte: Es war der Moment, als das Leadership &#8211; sprich Randstad &#8211; das Interesse am Produkt verlor. Ab da begann die Plattform zu verfallen. Und wenn Apollo dazu stößt und genau das macht, was Apollo eben macht, dann&#8230; aber gut, lassen wir das.</p>
<p>Mein Rat an Jobbörsen Betreiber:innen: <strong>Verlierst du die Leidenschaft</strong> für dein Board und seinen Content, dann mach den Laden dicht. Dann werde ich nicht mit dir arbeiten. Ich werde dir nicht dabei helfen, noch schlimmer zu scheitern. Nein, ich werde dir sagen, <strong>dass es Zeit ist</strong>, aufzuhören.</p>
<ul>
<li>2. <em>Zweites Warnsignal: Business Reife</em></li>
</ul>
<p>Das zweite Warnsignal ist die <strong>geschäftliche Reife</strong>. Ich meine, rein strategisch gefragt: Begreifen Eigentümer:innen und Führungskräfte <strong>wirklich</strong>, was ihr <strong>ROI</strong> ist, wie ihre <strong>Margen</strong> im Detail aussehen und woran sie erkennen, wie man diese Margen<strong> diversifiziert, hält und dann ausbaut</strong>?</p>
<p>Natürlich müssen wir Kennzahlen wie Umsatz und Traffic betrachten. Sie sind wichtig. Aber sie sind auch zyklisch und stark von <strong>Marktmechanismen abhängig</strong>, die wir nicht in der Hand haben. Es gibt dazu unzählige technische Stellschrauben in jeder Umsatz-und-Traffic-Diskussion, und all diese sind immens wichtig. Aber die entscheidende Frage lautet:</p>
<blockquote><p>Wie führen wir diesen Teil unseres Geschäfts? Tun wir das proaktiv? Pflegen wir dauerhafte Partnerschaften und Innovation? Ist Leadership noch voll dabei?</p></blockquote>
<p>Wenn nicht , oder wenn Du als Eigentümer:in selbst nicht mehr wirklich <strong>am Ausbau interessiert</strong> bist, wird es auf Dauer nicht funktionieren.</p>
<p>Eva:</p>
<p><strong>Danke, Julie!</strong></p>
<p>Wenn Du mehr zu Julie und ihrem Business erfahren möchtest, vernetz Dich <a href="https://www.linkedin.com/in/juliesowash/" target="_blank">mit ihr auf LinkedIn</a>!</p>
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		<item>
		<title>Berufliche Weiterbildung: Beispiele und Fördermöglichkeiten</title>
		<link>https://www.online-recruiting.net/berufliche-weiterbildung-beispiele-und-foerdermoeglichkeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eva Zils]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jul 2025 10:58:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Employer Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Talent Acquisition]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein gezielter Karriereschritt gelingt oft durch eine passende Qualifikation. Berufliche Weiterbildung bringt klare Vorteile für Arbeitnehmer, die ihre Stellung am Arbeitsmarkt verbessern möchten. Auch Unternehmen investieren zunehmend in gezielte Weiterbildungsmaßnahmen, um vorhandenes Wissen auszubauen und Fachkräfte zu binden. Angesichts technologischer Entwicklungen, zunehmender Digitalisierung und demografischer Veränderungen wird kontinuierliches Lernen zu einer strategischen Notwendigkeit. Wer sich...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein gezielter Karriereschritt gelingt oft durch eine passende Qualifikation. Berufliche Weiterbildung bringt klare Vorteile für Arbeitnehmer, die ihre Stellung am Arbeitsmarkt verbessern möchten. Auch Unternehmen investieren zunehmend in gezielte Weiterbildungsmaßnahmen, um vorhandenes Wissen auszubauen und <a href="https://www.online-recruiting.net/fachkraeftemangel-kann-die-vier-tage-woche-wirklich-die-loesung-sein/" target="_blank">Fachkräfte</a> zu binden.</p>
<p>Angesichts technologischer Entwicklungen, zunehmender Digitalisierung und demografischer Veränderungen wird kontinuierliches Lernen zu einer strategischen Notwendigkeit. Wer sich etwa als <a href="https://www.superprof.de/unterrichtsangebot/personal-trainer/deutschland/" target="_blank">Fitnesstrainer</a> weiterbildet, erhält nicht nur ein anerkanntes Zertifikat, sondern kann auch seine beruflichen Perspektiven deutlich verbessern. Qualifizierte Mitarbeiter sichern nicht nur den wirtschaftlichen Erfolg, sondern sorgen auch für Innovationsfähigkeit und Zukunftsfestigkeit im Unternehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1>Der Prozess beruflicher Weiterbildung</h1>
<h2>Bedarfsanalyse als Ausgangspunkt</h2>
<p>Vor jeder Weiterbildung steht die Auseinandersetzung mit der eigenen beruflichen Situation. Zielgerichtete Maßnahmen setzen eine ehrliche Bestandsaufnahme voraus. Wer die eigenen Stärken und Schwächen analysiert und konkrete Karriereziele definiert, schafft eine solide Basis für die Auswahl geeigneter Angebote. Dabei lohnt es sich, nicht nur fachliche Kenntnisse, sondern auch überfachliche Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Selbstorganisation oder digitale Affinität zu betrachten. In vielen Fällen hilft ein Gespräch mit der Personalabteilung oder ein Coaching zur individuellen Zielklärung.</p>
<h2>Recherchemöglichkeiten nutzen</h2>
<p>Die Vielfalt an Weiterbildungsformaten macht eine systematische Recherche notwendig. Plattformen wie <a href="https://mein-now.de/privatpersonen/weiterbildungen" target="_blank">mein NOW</a> oder die Weiterbildungssuche der Bundesagentur für Arbeit bieten strukturierte Übersichten über anerkannte Angebote. Dort lassen sich Filter nach Themengebiet, Abschlussart, Dauer oder Förderfähigkeit einsetzen. Zusätzlich lohnt sich der Blick auf regionale Anbieter, Fachverbände oder Industrie- und Handelskammern. Neben Präsenzformaten haben sich hybride und digitale Lernkonzepte etabliert, die zeitliche und örtliche Flexibilität ermöglichen. Wer gezielt recherchiert, findet Angebote, die sich mit dem Berufsalltag vereinbaren lassen.</p>
<h2>Staatliche Fördermittel gezielt einsetzen</h2>
<p>Ein wesentlicher Vorteil beruflicher Weiterbildung liegt in der Verfügbarkeit von Fördermitteln. Der Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit übernimmt unter bestimmten Voraussetzungen die vollen Kurskosten, teilweise auch Fahrtkosten oder Kinderbetreuung. Das Aufstiegs-BAföG richtet sich an Fachkräfte, die sich beispielsweise zum Meister oder Fachwirt weiterbilden möchten. Programme wie WeGebAU entlasten Arbeitgeber, die geringqualifizierte oder ältere Mitarbeiter schulen lassen. In vielen Bundesländern existiert zusätzlich ein gesetzlicher Anspruch auf Bildungsurlaub, der fünf Tage pro Jahr umfasst. Diese Förderungen reduzieren die finanzielle Belastung erheblich und machen selbst hochwertige Qualifikationen zugänglich.</p>
<h2>Durchführung mit System</h2>
<p>Nach der Auswahl beginnt die eigentliche Qualifizierungsphase. Unabhängig vom Format ist eine strukturierte Lernorganisation entscheidend. Teilnehmer sollten sich feste Lernzeiten einplanen, realistische Etappenziele setzen und den Lernfortschritt regelmäßig überprüfen. Bei berufsbegleitenden Maßnahmen ist zudem ein offenes Gespräch mit dem Arbeitgeber empfehlenswert, um Freiräume und Unterstützung zu klären. Der Austausch mit anderen Teilnehmern, etwa in Lerngruppen oder Online-Foren, kann zusätzlich motivieren und den Transfer in den Arbeitsalltag erleichtern. Je nach Thema empfiehlt sich eine Kombination aus theoretischem Input und praxisorientierten Übungen.</p>
<h2>Nachbereitung und Integration</h2>
<p>Nach Abschluss einer Maßnahme endet der Prozess nicht. Entscheidend ist, ob sich das Gelernte im Berufsalltag anwenden lässt. Dazu gehört eine Reflexion über Inhalte, Methoden und eigene Lernfortschritte. Wer konkrete Veränderungen im Arbeitsverhalten plant, festigt das neue Wissen nachhaltig. Unternehmen können diesen Transfer durch interne Workshops, Projektaufgaben oder gezielte Einsatzmöglichkeiten unterstützen. Besonders wirksam ist eine Evaluation nach mehreren Monaten, um den langfristigen Nutzen messbar zu machen. Weiterbildung wird so zur echten Entwicklungschance, nicht zur isolierten Maßnahme.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1>Beispiele für berufliche Weiterbildung</h1>
<h2>Fachliche Weiterbildung</h2>
<p>Spezialisierte Qualifikationen in bestimmten Fachbereichen sind besonders dann sinnvoll, wenn neue Verantwortungsbereiche übernommen oder aktuelle Kenntnisse vertieft werden sollen. Ein typisches Beispiel ist die Fortbildung im Projektmanagement, etwa nach den Standards PRINCE2 oder PMP. Diese Formate vermitteln nicht nur Methodenkompetenz, sondern auch betriebswirtschaftliches Wissen und Führungstechniken für die Projektleitung. Wer sich fachlich weiterbildet, qualifiziert sich für komplexere Aufgaben, erhält Zugriff auf neue Positionen und verbessert die eigene Anschlussfähigkeit in einem dynamischen Arbeitsumfeld.</p>
<h2>Soft Skills gezielt ausbauen</h2>
<p>Soziale Kompetenzen sind in nahezu allen Berufsfeldern entscheidend – unabhängig von Branche oder Hierarchiestufe. Das wird auch in den <a href="https://www.online-recruiting.net/jobboersen-als-unique-kandidaten-quelle-oder-besser-smarter-recruiting-mix/" target="_blank">Jobbörsen</a> und Stellenanzeigen immer wieder deutlich. Kommunikationstrainings, Konfliktmanagement oder Führungskräfteseminare helfen, das eigene Verhalten zu reflektieren und zielgerichtet weiterzuentwickeln. Gerade in Teams mit interkulturellem Hintergrund oder hoher Arbeitsverdichtung sorgen geschulte Soft Skills für mehr Effizienz und bessere Zusammenarbeit. Unternehmen setzen diese Weiterbildungen gezielt ein, um Führungspotenzial aufzubauen und interne Aufstiegschancen zu fördern.</p>
<h2>Zertifikate mit Relevanz</h2>
<p>Der Erwerb eines anerkannten Zertifikats dient nicht nur der persönlichen Weiterentwicklung, sondern verbessert auch die Sichtbarkeit im Bewerbungsprozess. Sprachzertifikate wie TOEFL oder DELE belegen internationale Kommunikationsfähigkeit. Branchenspezifische Nachweise wie Six Sigma oder eine Lizenz als Fitnesstrainer erhöhen die Fachautorität und ermöglichen den Zugang zu spezialisierten Tätigkeitsfeldern. Diese Zertifizierungen sind standardisiert, überprüfbar und geben Arbeitgebern eine verlässliche Orientierung zur Qualifikation.</p>
<h2>Berufsbegleitende Studiengänge</h2>
<p>Ein <a href="https://www.arbeitsagentur.de/karriere-und-weiterbildung/beruflich-weiterbilden/weiterbildungsweg-finden" target="_blank">berufsbegleitender Masterstudiengang</a> bietet die Möglichkeit, fundiertes akademisches Wissen parallel zur praktischen Tätigkeit zu erwerben. Besonders gefragt sind Studienrichtungen wie Wirtschaftsinformatik, Gesundheitsmanagement oder Personalentwicklung. Durch die modulare Struktur und digitale Lehrformate lassen sich Beruf, Studium und Privatleben koordinieren. Viele Programme sind praxisnah konzipiert und beinhalten Projektarbeiten, die direkt im Unternehmen umgesetzt werden können. Ein weiterbildendes Studium signalisiert langfristige Ambitionen und verbessert die Perspektive auf leitende Funktionen.</p>
<h2>Umschulungen bei Berufswechsel</h2>
<p>Strukturelle Veränderungen am Arbeitsmarkt oder persönliche Umbrüche führen häufig zu einem vollständigen Berufswechsel. Umschulungen bieten in solchen Fällen einen fundierten Einstieg in neue Branchen. Typische Beispiele sind Umschulungen zum IT-Systemkaufmann oder zur Pflegefachkraft. Beide Berufsbilder zeichnen sich durch stabile Nachfrage und langfristige Perspektiven aus. Die Programme dauern in der Regel 18 bis 24 Monate und schließen mit einem anerkannten Abschluss ab. Staatliche Stellen übernehmen häufig die Kosten, was ein erheblicher Vorteil bei einer beruflichen Neuorientierung ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h1>Fördermöglichkeiten im Überblick</h1>
<p>Es gibt mehrere Fördermöglichkeiten, die im Falle einer Weiterbildung unterstützen können.</p>
<ul>
<li><strong>Bildungsgutschein:</strong> Die Agentur für Arbeit übernimmt unter bestimmten Voraussetzungen die vollständigen Weiterbildungskosten – einschließlich Prüfungsgebühren und Lernmaterial.</li>
<li><strong>Aufstiegs-BAföG:</strong> Das sogenannte Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz richtet sich an Personen mit Berufsausbildung und Berufserfahrung, die sich auf einen höheren beruflichen Abschluss vorbereiten.</li>
<li><strong>WeGebAU:</strong> Dieses Programm unterstützt Arbeitgeber, die geringqualifizierte oder ältere Arbeitnehmer gezielt weiterbilden. Förderfähig sind auch Teilqualifikationen oder Schulungen im Betrieb.</li>
<li><strong>Bildungsurlaub:</strong> In zahlreichen Bundesländern existiert ein gesetzlicher Anspruch auf bezahlte Freistellung für anerkannte Bildungsmaßnahmen. Die Regelungen variieren je nach Landesrecht.</li>
<li><strong>Stipendien und Zuschüsse:</strong> Viele Kammern, Stiftungen oder europäische Förderinstrumente bieten Stipendien und Sonderzuschüsse – auch für nicht-akademische Weiterbildungen. Die Antragsverfahren erfordern Sorgfalt, lohnen sich aber durch teils hohe Fördersummen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h1>Eigeninitiative entscheidet</h1>
<p>Berufliche Weiterbildung entwickelt sich zunehmend zur Voraussetzung für langfristige Beschäftigungsfähigkeit. Die Vielfalt an Maßnahmen ermöglicht individuelle Karrierepfade und neue fachliche Schwerpunkte. Wer die eigenen Ziele kennt, passende Angebote recherchiert und Fördermittel nutzt, kann unabhängig von Branche, Alter oder Ausgangssituation die Weichen für nachhaltigen beruflichen Erfolg stellen.</p>
<p>Bildnachweis: unsplash.com/Campaign Creators</p>
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		<title>Wie strategisches Onboarding den Recruiting-Erfolg maximiert und Frühfluktuation vermeidet</title>
		<link>https://www.online-recruiting.net/wie-strategisches-onboarding-den-recruiting-erfolg-maximiert-und-fruehfluktuation-vermeidet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eva Zils]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jun 2025 06:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Employer Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Talent Acquisition]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr als nur der erste Tag: Wie strategisches Onboarding den Recruiting-Erfolg maximiert und Frühfluktuation vermeidet Die Unterzeichnung des Arbeitsvertrags ist für Recruiter und Unternehmen ein wichtiger Meilenstein – doch der eigentliche Recruiting-Erfolg entscheidet sich oft erst danach. Denn was nützt die aufwendigste Personalsuche und das beste Talent, wenn neue Mitarbeiter das Unternehmen bereits nach kurzer...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Mehr als nur der erste Tag: Wie strategisches Onboarding den Recruiting-Erfolg maximiert und Frühfluktuation vermeidet</h2>
<p>Die Unterzeichnung des Arbeitsvertrags ist für Recruiter und Unternehmen ein wichtiger Meilenstein – doch der eigentliche Recruiting-Erfolg entscheidet sich oft erst danach. Denn was nützt die aufwendigste Personalsuche und das beste Talent, wenn neue Mitarbeiter das Unternehmen bereits nach kurzer Zeit wieder verlassen? Eine professionelle und wertschätzende Begleitung in der Anfangsphase ist der Schlüssel, um aus vielversprechenden Kandidaten engagierte und produktive Teammitglieder zu machen. Hier setzt ein durchdachter Integrationsprozess an.</p>
<h2><strong>Onboarding als Brücke: Die kritische Phase nach der Einstellung verstehen</strong></h2>
<p>Die Phase nach der Vertragsunterzeichnung bis zum Ende der Probezeit ist für neue Mitarbeiter von entscheidender Bedeutung. Sie sind voller Erwartungen, aber auch Unsicherheiten. Es geht darum, sich fachlich einzuarbeiten, die Unternehmenskultur zu verstehen, soziale Kontakte zu knüpfen und sich im neuen Arbeitsumfeld zurechtzufinden. Ein strukturiertes und mitarbeiterzentriertes <a href="https://360learning.com/de/blog/erfolgreiches-onboarding/" target="_blank"><strong>Onboarding</strong></a> ist hierbei unerlässlich, um neuen Talenten einen optimalen Start zu ermöglichen und sie von Beginn an emotional an das Unternehmen zu binden. Es fungiert als Brücke zwischen dem erfolgreichen Recruiting und der langfristigen Mitarbeiterbindung und -entwicklung.</p>
<h2><strong>Warum exzellentes Onboarding für Recruiter unverzichtbar ist</strong></h2>
<p>Ein professioneller Onboarding-Prozess ist nicht nur eine Aufgabe der Personalentwicklung oder der direkten Führungskraft, sondern liegt auch im ureigenen Interesse des Recruitings. Die positiven Effekte sind vielfältig:</p>
<h3><strong>Reduzierung der Frühfluktuation und der damit verbundenen Kosten</strong></h3>
<p>Mitarbeiter, die sich in den ersten Wochen und Monaten gut aufgenommen und betreut fühlen, entwickeln schneller eine Bindung zum Unternehmen und kündigen seltener während oder kurz nach der Probezeit. Jeder frühzeitige Abgang verursacht erhebliche Kosten durch erneute Personalsuche, Einarbeitungsaufwand und Produktivitätsverluste. Ein effektives Onboarding ist somit ein direkter Hebel zur Senkung dieser Kosten.</p>
<h3><strong>Schnellere Produktivität und Performance neuer Mitarbeiter</strong></h3>
<p>Durch eine strukturierte Einarbeitung, klare Zielvorgaben und die Vermittlung notwendigen Wissens erreichen neue Mitarbeiter schneller ihre volle Leistungsfähigkeit. Sie verstehen ihre Aufgaben, die Erwartungen und die internen Prozesse besser und können so zügiger einen wertvollen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten.</p>
<h3><strong>Stärkung des Employer Brands durch positive Mitarbeitererfahrungen</strong></h3>
<p>Ein positives Onboarding-Erlebnis spricht sich herum. Mitarbeiter, die einen gelungenen Start hatten, werden zu authentischen Markenbotschaftern und können das Employer Branding positiv beeinflussen – sowohl intern als auch extern auf Plattformen wie Kununu oder Glassdoor. Dies erleichtert zukünftige Recruiting-Prozesse.</p>
<h3><strong>Validierung der getroffenen Einstellungsentscheidung</strong></h3>
<p>Ein gut konzipiertes Onboarding hilft dabei, die im Auswahlprozess getroffene Entscheidung zu bestätigen. Es zeigt, dass das Unternehmen nicht nur im Recruiting professionell agiert, sondern auch Wert auf die nachhaltige Integration und Entwicklung seiner Mitarbeiter legt.</p>
<h2><strong>Schlüsselelemente eines wirksamen Onboarding-Prozesses</strong></h2>
<p>Ein erfolgreiches Onboarding ist mehr als eine Checkliste zum Abhaken. Es ist ein Prozess, der sorgfältig geplant und individuell angepasst werden sollte.</p>
<h3><strong>Preboarding: Die Zeit zwischen Vertragsunterschrift und erstem Arbeitstag nutzen</strong></h3>
<p>Die Phase des Preboardings beginnt direkt nach der Vertragsunterzeichnung. Nutzen Sie diese Zeit, um mit dem neuen Mitarbeiter in Kontakt zu bleiben, ihm wichtige Informationen zukommen zu lassen (z.B. zum ersten Arbeitstag, Teamvorstellung, Unterlagen) und ihm das Gefühl zu geben, bereits Teil des Teams zu sein. Das reduziert Nervosität und steigert die Vorfreude.</p>
<h3><strong>Strukturierte Einarbeitung in den ersten Wochen: Fachlich und sozial</strong></h3>
<p>Der erste Arbeitstag sollte perfekt vorbereitet sein: ein eingerichteter Arbeitsplatz, ein Willkommenspaket, ein klarer Plan für die ersten Tage. Die fachliche Einarbeitung sollte strukturiert erfolgen, idealerweise mit einem detaillierten Einarbeitungsplan. Ebenso wichtig ist die soziale Integration: Stellen Sie das neue Teammitglied den Kollegen vor, organisieren Sie gemeinsame Mittagessen oder informelle Kennenlernrunden.</p>
<h3><strong>Die Rolle von Mentoren und Buddies</strong></h3>
<p>Ein fester Ansprechpartner in Form eines Mentors (für fachliche und karrierespezifische Fragen) oder eines Buddies (für alltägliche Fragen und die soziale Integration) kann den Einstieg erheblich erleichtern. Diese Personen helfen, Unsicherheiten abzubauen und die Unternehmenskultur schneller zu verstehen.</p>
<h3><strong>Regelmäßiges Feedback und klare Zielsetzungen</strong></h3>
<p>Definieren Sie von Beginn an klare Erwartungen und Ziele für die Einarbeitungszeit. Regelmäßige Feedbackgespräche (sowohl vom Vorgesetzten als auch vom neuen Mitarbeiter) helfen, den Fortschritt zu bewerten, mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen und den Onboarding-Prozess bei Bedarf anzupassen.</p>
<h3><strong>Digitale Tools zur Unterstützung des Onboarding-Prozesses</strong></h3>
<p>Moderne HR-Software und spezielle Onboarding-Tools können den Prozess erheblich vereinfachen und professionalisieren. Sie ermöglichen die digitale Bereitstellung von Informationen, die Verfolgung von Einarbeitungsplänen, die Automatisierung von administrativen Aufgaben und die Durchführung von Online-Schulungen.</p>
<h2><strong>Onboarding-KPIs: Den Erfolg der Integrationsmaßnahmen messen und optimieren</strong></h2>
<p>Um die Wirksamkeit Ihres Onboarding-Prozesses zu bewerten und kontinuierlich zu verbessern, sollten Sie relevante Kennzahlen (KPIs) erheben.</p>
<h3><strong>Wichtige Kennzahlen</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Fluktuationsrate in der Probezeit (First-Year Attrition):</strong> Einer der wichtigsten Indikatoren für den Onboarding-Erfolg.</li>
<li><strong>Time-to-Productivity:</strong> Wie schnell erreichen neue Mitarbeiter ihre volle Leistungsfähigkeit?</li>
<li><strong>Mitarbeiterzufriedenheit (New Hire Satisfaction):</strong> Regelmäßige Befragungen zur Zufriedenheit mit dem Onboarding-Prozess.</li>
<li><strong>Erfüllungsgrad des Einarbeitungsplans:</strong> Werden alle geplanten Schritte termingerecht umgesetzt?</li>
</ul>
<h3><strong>Nutzung von Feedback-Umfragen zur kontinuierlichen Verbesserung</strong></h3>
<p>Holen Sie strukturiertes Feedback von neuen Mitarbeitern, deren Führungskräften und Mentoren ein. Nutzen Sie diese Erkenntnisse, um Schwachstellen im Onboarding-Prozess zu identifizieren und diesen stetig weiterzuentwickeln.</p>
<h2><strong>Fazit: Onboarding als strategische Investition in den nachhaltigen Recruiting-Erfolg</strong></h2>
<p>Ein professionelles Onboarding ist weit mehr als eine administrative Notwendigkeit – es ist ein entscheidender strategischer Prozess, der den Erfolg Ihrer Recruiting-Bemühungen nachhaltig sichert und optimiert. Indem Sie neuen Mitarbeitern einen strukturierten, wertschätzenden und fördernden Einstieg ermöglichen, reduzieren Sie nicht nur die kostspielige Frühfluktuation, sondern legen auch den Grundstein für langfristiges Engagement, hohe Produktivität und eine positive Unternehmenskultur. Für Recruiter bedeutet dies, den Onboarding-Prozess als integralen Bestandteil ihrer Verantwortung zu begreifen und aktiv mitzugestalten.</p>
<p>Bildnachweis: <a href="https://unsplash.com/de/fotos/mann-steht-hinter-flachbildschirm-bzqU01v-G54" target="_blank">@Jason Goodman_Youxvantures on Unsplash</a></p>
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