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	<title>Orga dich</title>
	
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	<description>Selbstmanagement, Zeitmanagement &amp; Methodik</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Jan 2012 06:00:03 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Simplify your phone – John’s Phone</title>
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		<comments>http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/simplify-your-phone-johns-phone/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 06:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Tricks]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin vor ein paar Tagen darüber gestolpert. Und war so geplättet, dass ich es sofort bestellt habe und natürlich seitdem teste. Das John’s Phone. Ein Mobiltelefon, dass ausschließlich eines kann: Telefonieren. Smartphone-Mania Wer die letzten Jahre nicht gerade im tiefen Urwald Kanadas verbracht hat, wird mitbekommen haben, dass Mensch von Welt heutzutage einen Minicomputer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin vor ein paar Tagen darüber gestolpert. Und war so geplättet, dass ich es sofort bestellt habe und natürlich seitdem teste.</p>
<p>Das <a target="_blank" href="https://www.johnsphones.com/" target="_blank">John’s Phone</a>. Ein Mobiltelefon, dass ausschließlich eines kann: Telefonieren.</p>
<p><span id="more-2166"></span></p>
<h2>Smartphone-Mania</h2>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img title="Del 2 von @boetter bei Flickr" src="http://farm1.staticflickr.com/149/419257766_2d699a41ca_m.jpg" alt="419257766 2d699a41ca m Simplify your phone – John’s Phone" width="240" height="180" /><p class="wp-caption-text">Del 2 von @boetter bei Flickr</p></div></p>
<p>Wer die letzten Jahre nicht gerade im tiefen Urwald Kanadas verbracht hat, wird mitbekommen haben, dass Mensch von Welt heutzutage einen Minicomputer in der Hosentasche spazieren trägt. Dieser Minicomputer kann einfach alles:</p>
<ul>
<li>Alle paar Minuten E-Mails abrufen,</li>
<li>nonstop die neuesten Tweets anzeigen,</li>
<li>für Preisvergleiche unterwegs genutzt werden,</li>
<li>hunderte Musikstücke abspielen,</li>
<li>den neuesten Kinofilm wiedergeben…</li>
<li>und so ganz nebenher auch noch telefonieren.</li>
</ul>
<p>Deshalb heißt dieses Teil auch Smart<em>phone</em> und nicht PockeptPC.</p>
<h2>Informationsüberflutung</h2>
<p>Aber sind wir mal ehrlich, viele der Funktionen führt eigentlich nicht zu einer verbesserten Organisation oder zu einem besseren leben. Sondern öffnet Störfaktoren Tür und Tor:</p>
<ul>
<li>Menschen, die uns eine Mail schreiben, haben sich daran gewöhnt, dass wir die Mails auch im Urlaub abrufen und beantworten.</li>
<li>Wenn wir 30 Minuten lang nicht nach aktuellen Tweets geschaut haben, werden wir schon von 50 neuen Nachrichten erschlagen.</li>
<li>Der Preisvergleich ergibt, dass wir umsonst 2 Liter Benzin verfahren haben, wir hätten doch in die andere Stadt fahren sollen. Wir sind unzufrieden.</li>
</ul>
<p>Für gut organisierte Menschen kann das alles super funktionieren. Aber für alle anderen unter uns oder für Menschen, die solchen Störungen schnell nachgeben, wäre es manchmal einfach gesünder, wir würden darauf verzichten. Wir überleben es, versprochen, wenn wir nur einmal am Tag E-Mails abrufen (oder von mir aus 2 oder 3 Mal). Auch kommen wir damit klar, wenn wir mal 5 Minuten keine akustische Beschallung in die Ohren drücken. Auch ohne Wettervorhersage von heute Nachmittag kommen wir klar – zumal diese Vorhersagen eh ein Glückspiel sind.</p>
<p>Wir leiden unter Informationsüberflutung, denn diese gewaltige Informationsmenge können wir nicht mehr verarbeiten. Wir müssen ständig Entscheidungen treffen, wohin wir unsere Aufmerksamkeit richten. Selbst wenn wir glauben wir würden uns gerade auf eine Sache konzentrieren (bspw. diesen Artikel hier lesen), sind wir vermutlich zu 10% schon darauf vorbereitet gleich einem Tonsignal des Telefons nachzugeben („es könnte eine wichtige Nachricht sein“).</p>
<h2>Symptome</h2>
<p>Kennen Sie auch die Menschen, die, während man mit ihnen persönlich spricht, einfach ans Telefon gehen, wenn es klingelt? Ganz so als ob das Telefonklingeln immer höhere Priorität hat? Menschen, die es nicht aushalten, wenn sie einfach mal <em>nicht</em> rangehen sollen?</p>
<p>Oder haben Sie bei sich selbst schon große Unruhe festgestellt, wenn Sie in den Urlaub fliegen und dort vor Ort wegen der teuren Roaming-Preise keine Netzverbindung mehr haben (geben Sie es zu, Sie schauen heimlich nach Internetcafes als Alternative, oder haben bereits die Preise der Web-Tickets Ihres Mobilfunkanbieters auswendig gelernt)? Wie geht es Ihnen, wenn Sie ein paar Stunden mit Freunden zusammensitzen? Schauen Sie auch immer wieder reflexartig auf das Display des Smartphones – oder stellen das bei anderen fest?</p>
<p>Ich habe schon sehr häufig merkwürdige Dinge bei anderen beobachtet, die mir Sorge bereiten:</p>
<ul>
<li>Das Smartphone liegt vor Ihnen auf dem Tisch und alle 2min wird kurz nachgesehen, ob eine SMS gekommen ist.</li>
<li>In einer Gruppe von Geschäftsleuten piepst es. Alle packen sich reflexartig an die Brusttache und nehmen Ihre Telefone aus. Alle außer einem schauen dann enttäuscht.</li>
<li>Genau dasselbe Spiel passiert in der Freizeit.</li>
<li>Im Flugzeug werden noch bevor die Gurte gelöst werden die Telefone angeschaltet. Manche beginnen sogar unverschämterweise sofort mit dem Telefonieren – bevor überhaupt die Maschine verlassen werden kann.</li>
<li>Panikattacken treten auf, wenn der Ladestand des Smartphones unter 20% sinkt und die nächste Ladegelegenheit noch stundenlang auf sich warten lassen wird. Manche packen nach einer solchen Attacke ein Ladegerät in die Tasche…</li>
</ul>
<h2>Therapie</h2>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 140px"><img title="John's Phone" src="https://www.johnsphones.com/upload/afbeeldingen/press/PRESS_TECH_PHONE.jpg" alt="PRESS TECH PHONE Simplify your phone – John’s Phone" width="130" height="130" /><p class="wp-caption-text">John’s Phone</p></div></p>
<p>Das <a target="_blank" href="https://www.johnsphones.com/" target="_blank">John’s Phone</a> ist im Prinzip wirklich nichts anderes als ein Telefon. Es hat noch nicht mal ein Adressbuch – oder jedenfalls keines im Telefon selbst. Sondern ein gebundenes Papierbüchlein, das auf der Telefonrückseite eingelegt werden kann. Ja ein Stift ist auch dabei.</p>
<p>SMS-Schreiben, im Internet surfen, Wettervorhersage prüfen – das alles kann das John’s Phone nicht. Und wird es auch nie können, weil es bewusst so angelegt wurde, dass es keinerlei Smartphone-Funktionen bietet.</p>
<p>Das Telefon hat ein kleines Display am oberen Rand, wo eingehende Nummern gezeigt werden. Sie können also immer noch eine bewusste Anrufer-Selektion vornehmen, wenn Sie das überhaupt je getan haben. Auch kann der (einzige!) Klingelton lautlos gestellt werden. Vibrationsalarm ist an Bord – und kann <em>nicht</em> abgeschaltet werden.</p>
<p>John’s Phone hat eine Standby-Zeit von 3 Wochen und mehr, selbst mit langen Gesprächen zwischendurch reden wir hier von Standby-Zeiten im Bereich mehrerer Tage. Erinnern Sie sich noch daran, als das für alle Telefone galt? Ich kaum noch… mein aktuelles Smartphone kam <em>gerade so</em> über einen Arbeitstag.</p>
<p>Riesige Nummerntasten, eindeutige Symbole und ein Design aus dem Kindergarten – das John’s Phone ist in keiner Weise irgendwie „hip“ oder „cool“. Es ist understatement pur – echte Bescheidenheit, wirkliches Reduzieren auf das absolut Wesentliche.</p>
<p>In den ersten Stunden mit dem John’s Phone werden Sie feststellen, dass etwas Merkwürdiges passiert. Aus der anfänglichen Unruhe wird langsam aber sicher ein zenähnlicher Zustand. Sie genießen quasi, dass Sie absolut gar nichts mit dem Kasten anfangen können – außer zu telefonieren. Sie hören auf, alle 10min aufs Telefon zu schauen, Sie konzentrieren sich auf die anliegende Arbeit.</p>
<p>Es tritt eine große innere Entspannung auf.</p>
<p>Sie meinen ich übertreibe und in Ihrem Fall wäre das ja etwas anderes, Sie können mit der Informationsflut umgehen? Ja das mag schon so sein, aber probieren Sie es doch einfach mal aus. Das John’s Phone kostet knapp 70 EUR und ist damit durchaus erschwinglich.</p>
<p>Ich jedenfalls nehme das Telefon jetzt immer wieder mal als Ersatz für mein normales Smartphone. Und es tut richtig gut.</p>
<img src="http://www.orga-dich.de/?ak_action=api_record_view&id=2166&type=feed" alt=" Simplify your phone – John’s Phone"  title="Simplify your phone – John’s Phone" /><h3  class="related_post_title">Könnte Sie auch interessieren…</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/entscheidungen-hinterfragen-lassen/" title="Entscheidungen hinterfragen lassen">Entscheidungen hinterfragen lassen</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/allgemein/alles-aufschreiben-oder/" title="Alles aufschreiben&#8230; oder?">Alles aufschreiben… oder?</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/todo-listen-sind-nicht-ihr-ding/" title="Todo-Listen sind nicht Ihr Ding">Todo-Listen sind nicht Ihr Ding</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/zeitplanung/ultimativer-zeitspartrick/" title="Ultimativer Zeitspartrick">Ultimativer Zeitspartrick</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/die-anti-aufgaben-liste/" title="Die Anti-Aufgaben-Liste">Die Anti-Aufgaben-Liste</a></li></ul><div class="feedflare">
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		<title>Tagespläne Februar 2012</title>
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		<comments>http://www.orga-dich.de/artikel/planer/tagesplaene-februar-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 18:45:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Planungshilfen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitplanung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Sie das mittlerweile vermutlich gewöhnt sind, stelle ich jeden Monat die Tagespläne für den kommenden Monat kostenlos zur Verfügung. Falls Sie sofort alle Einlagen für 2012 haben wollen, können Sie diese komplett erwerben! Weiter geht es heute mit dem Download für Februar 2012. Tagespläne Februar 2012 Wie versprochen können Sie sich hier die  Tagespläne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Sie das mittlerweile vermutlich gewöhnt sind, stelle ich jeden Monat die Tagespläne für den kommenden Monat kostenlos zur Verfügung.<br />
<em>Falls Sie sofort alle Einlagen für 2012 haben wollen</em>, können Sie diese komplett erwerben! Weiter geht es heute mit dem Download für Februar 2012.</p>
<p><span id="more-2217"></span></p>
<h2>Tagespläne Februar 2012</h2>
<p>Wie versprochen können Sie sich hier die  Tagespläne für Februar 2012 herunterladen:</p>
<p><a href="http://www.orga-dich.de/download/A5_Tagesplan_2012_Februar.pdf" title="13 mal heruntergeladen">Tagespläne Februar 2012 (282,56 kB)</a><br/>Tagespläne Februar 2012<br/></p>
<p>Eine ausführliche Erklärung zur Nutzung der Pläne finden Sie unter anderem in <a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/tagesplaene-dezember-2011/" target="_blank">diesem Posting</a>.</p>
<h2>Tagespläne für das gesamte Jahr 2012</h2>
<p>Für einen kleinen Betrag können Sie auch sofort alle Tagespläne für 2012 herunterladen — dann brauchen Sie nicht jeden Monat auf die kommenden Einlagen warten. Dafür brauchen Sie nur auf den folgenden PayPal-Button klicken und den Kauf tätigen. Sofort im Anschluss werden Sie auf den Download (eine ZIP-Datei mit ca. 1 MB Größe) für die Tageseinlagen 2012 weitergeleitet.</p>
<p><center><br />
Alle Tageseinlagen für 2012 zum sofortigen Download für nur 9,99 EUR kaufen:</center><br />
<center>
<p style="text-align: center;">
        <div style="margin:0 auto;margin-top: 10px;margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><form name="buynow" action="https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr" method="post">
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		<input type="hidden" name="item_name" value="Tagesplaene 2012">
		<input type="hidden" name="amount" value="9.99"><input type="hidden" name="quantity" value="1"><input type="hidden" name="shipping" value="0.00"><input type="hidden" name="shipping2" value="0.00"><input type="image" src="https://www.paypalobjects.com/de_DE/DE/i/btn/btn_buynowCC_LG.gif" border="0" name="submit" alt="Add to cart (Paypal)" class="ppalbtn">
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<p></center></p>
<p><center><small>Die Tageseinlagen sind — wie immer — nur für den privaten Gebrauch bestimmt. Wenn Sie Schwierigkeiten beim Download der Datei haben, senden Sie mir bitte die Zahlungsbestätigung von PayPal <a target="_blank" title="Tagespläne 2012" href="mailto:mirko@orga-dich.de?subject=Tagespläne%202012">per Mail</a> und ich schicke Ihnen die Datei umgehend zu.</small></center></p>
<h2>Wochen– und Monatspläne 2012</h2>
<p>Auch diese Einlagen gibt es natürlich wieder kostenlos zum Herunterladen:</p>
<p><a href="http://www.orga-dich.de/download/wochenplan.pdf" title="2408 mal heruntergeladen">Wochenplan (142.41 kB)</a><br/>Undatierter Wochenplan für die Vorausplanung der Woche.<br/></p>
<p><a href="http://www.orga-dich.de/download/monatsplan_2012.pdf" title="326 mal heruntergeladen">Monatspläne 2012 (389,94 kB)</a><br/>Alle Monatspläne für 2012<br/></p>
<h2>Notizen</h2>
<p>Und zum Schluss die Einlagen für die immer wieder wichtigen Notizen:</p>
<p><a href="http://www.orga-dich.de/download/A5_Notizen_Vorderseite.pdf" title="1131 mal heruntergeladen">Notizen Vorderseite (102.76 kB)</a><br/>Druckvorlage für Notizen auf der Vorderseite.<br/></p>
<p><a href="http://www.orga-dich.de/download/A5_Notizen_R%C3%BCckseite.pdf" title="753 mal heruntergeladen">Notizen Rückseite (99.77 kB)</a><br/>Druckvorlage für Notizen auf der Rückseite.<br/></p>
<img src="http://www.orga-dich.de/?ak_action=api_record_view&id=2217&type=feed" alt=" Tagespläne Februar 2012"  title="Tagespläne Februar 2012" /><h3  class="related_post_title">Könnte Sie auch interessieren…</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/kalender-am-ohr/" title="Kalender am Ohr">Kalender am Ohr</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/tagesplaene-januar-2012/" title="Tagespläne Januar 2012">Tagespläne Januar 2012</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/praxiseinsatz-organisation/" title="Praxiseinsatz Organisation">Praxiseinsatz Organisation</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/tagesplaene-dezember-2011/" title="Tagespläne Dezember 2011">Tagespläne Dezember 2011</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/tagesplaene-november-2011/" title="Tagespläne November 2011">Tagespläne November 2011</a></li></ul> <p><a href="http://www.orga-dich.de/?flattrss_redirect&amp;id=2217&amp;md5=ed15281ef12561aac74a5e7265c94bab" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.orga-dich.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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		<title>Lärm</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 06:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie wohnen in der Stadt. Hören die Autobahn schon gar nicht mehr. Landende Flugzeuge sorgen dafür, dass Ihr Fernseher immer lauter wird. Langsam aber sicher merken Sie, wie Sie immer unruhiger werden und manchmal sogar richtige Wutanfälle entwickeln. Aber so wirklich zuordnen können Sie das nicht. Krankheit Lärmbelastung ist schon seit vielen Jahren als Krankheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie wohnen in der Stadt. Hören die Autobahn schon gar nicht mehr. Landende Flugzeuge sorgen dafür, dass Ihr Fernseher immer lauter wird.</p>
<p>Langsam aber sicher merken Sie, wie Sie immer unruhiger werden und manchmal sogar richtige Wutanfälle entwickeln. Aber so wirklich zuordnen können Sie das nicht.</p>
<p><span id="more-2161"></span></p>
<h2>Krankheit</h2>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img title="Olgierd Pstrykotwórca bei Flickr" src="http://farm6.staticflickr.com/5067/5628952942_10b79d63fe_m.jpg" alt="5628952942 10b79d63fe m Lärm" width="240" height="221" /><p class="wp-caption-text">Olgierd Pstrykotwórca bei Flickr</p></div></p>
<p>Lärmbelastung ist schon seit vielen Jahren als Krankheit anerkannt. Dauerhafte Belastung mit hohen Lautstärken macht uns krank. Die Symptome sind dieselben wie bei anderen Stresserkrankungen: Herz– &amp; Kreislaufprobleme, Depressionen, Burnout.</p>
<p>Aber auch bevor es zu ernsthaften Gesundheitsschäden kommt, werden erste Symptome sichtbar:</p>
<ul>
<li>Dauerhafter Kopfschmerz</li>
<li>Herzrasen</li>
<li>Ständiges Sodbrennen und generell Magenprobleme</li>
<li>Extreme Überempfindlichkeit gegenüber Geräuschen</li>
</ul>
<p>Vor ein paar Jahren habe ich bei mir selbst beobachtet, dass ich gegenüber Ess-Geräuschen in der Mittagspause extrem empfindlich geworden war. Ein ungewollter Schmatzer meines Gegenübers oder ein Biss auf eine Gabel und ich hätte ausrasten können – es hat mich immer viel Kraft gekostet mich im Griff zu halten. Es ging so weit, dass ich irgendwann nicht mehr in die Mittagspause gegangen bin.</p>
<p>Und ich bin damit nicht alleine. Wenn ich dieses Thema offen anspreche höre ich mehr als nur gelegentlich volle Zustimmung. Wir haben ein Problem. Viele von uns.</p>
<h2>Wieso sind wir Menschen eigentlich so empfindlich?</h2>
<p>Ich versuche es mal ohne medizinische Erklärung.</p>
<p>Der Mensch hat sich vor ein paar zehntausend Jahren entwickelt und hat sich seitdem kaum verändert. Wir sind heute zwar ein bisschen größer und haben weniger Haare – aber im Großen und Ganzen hat sich nicht viel zwischen damals und heute getan.</p>
<p>Und in dieser Zeit haben sich unsere Sinne entwickelt und die dazu gehörenden Verschaltungen im Gehirn. Wir haben tausende Jahre in einer Umwelt mit bestimmten Anforderungen gelebt und haben uns daran angepasst.</p>
<p>In den letzten 150 bis 200 Jahren aber hat sich die Welt um uns herum derart schnell verändert, dass wir als Menschen keine Chance hatten uns an die veränderten Bedingungen anzupassen. Wir hätten gerade einmal 3–4 Generationen Zeit gehabt.</p>
<p>Unsere Sinne und unser Gehirn sind auf die aktuelle Gegenwart nicht eingerichtet. Wir überfordern uns täglich. Eine gewisse Zeit lang halten wir das aus, gerade wenn wir noch jünger sind. Aber irgendwann kommt es zu Symptomen wie Unausgeglichenheit, Kopfschmerzen, Schwindel, Erschöpfungszustände und Nervosität. Und dann ist es nicht mehr weit bis zum Zusammenbruch oder dauerhaften Schäden.</p>
<h2>Hintergrundrauschen</h2>
<p>Unser Alltag ist durchzogen von Lärmquellen. Jeder von uns wird diesen Beschallungen täglich ausgesetzt:</p>
<ul>
<li>Elektrogeräte wie Spülmaschine, Waschmaschine, Kaffeemaschine</li>
<li>Störquellen wie Ladegeräte (hören Sie mal hin wie viele davon pfeifen!)</li>
<li>Haushaltsgegenstände wie Kühlschrank (Umwälzpumpe), Gefriertruhe, Heizung</li>
<li>Handwerker, Baulärm, Rasenmähen, Hobbyschreiner</li>
<li>Installationen wie Wasserspülungen, Abwassergeräusche</li>
<li>Klackern der Tastatur(!), Klicken der Maus</li>
<li>Autos, Verkehr, selbst Ampeln produzieren mittlerweile Töne</li>
<li>Gespräche, Diskussionen, Werbebotschaften</li>
<li>Fahrtwind, Tiere, Natur</li>
</ul>
<h2>Störquellen, die man so nicht nennen darf</h2>
<p>Es gibt aber auch viele Störquellen, die man selbstverständlich so nicht nennen darf. Dazu gehören die lieben Kollegen, die eigenen Kinder (oder die der Nachbarschaft) und unerzogene Haustiere.</p>
<p><strong>Kollegen</strong>: Ich habe jahrelang in einem Büro gearbeitet, wo zwei Kollegen saßen, bei denen beinahe jedes Gespräch akustisch eskaliert ist. Weil die beiden sich nicht zugehört haben, hat jeder immer ein Stückchen lauter gesprochen. Bei längeren „Gesprächen“ führte das dann fast zu Brüll-Orgien.</p>
<p>Die beiden anderen Kollegen, die außerdem noch in diesem Büro gearbeitet haben, waren für diese Zeit quasi zum Nichtstun verdammt („Gedanken weggeblasen“).</p>
<p>Auch ständige (private) Gespräche können in einem größeren Büro zu einem Problem werden. Viele Menschen machen sich keine Gedanken darüber, dass es verschiedene Arbeitseinteilungen und Arbeitsrhythmen gibt („ich mache Pause, dann können doch alle Pause machen“). Großraumbüros haben hier ihren ganz besonderen „Charme“.</p>
<p><strong>Wohnumfeld</strong>: Andere Lärmquellen sind spielende Kinder und Haustiere. Es geht mir nicht darum, ein „Feindbild“ aufzubauen. Aber es dürfte wohl unbestritten sein, dass bellende Hunde oder intensiv spielende Kinder durchaus einen gewissen „Lärm“-Pegel verursachen.</p>
<p>Nehmen wir an, jemand arbeitet von zu Hause aus. Ein Szenario, dass heute durchaus verbreitet ist und in den nächsten Jahr erheblich an Bedeutung gewinnen wird: Die Lärmbelastung durch den kläffenden Hund oder die Hobby-Fußballspieler kann denjenigen derart belasten, dass er keine sinnvolle Arbeit mehr getan kriegt. Dadurch steigt die Stressbelastung auch noch weiter: Termindruck, unzufriedener Auftraggeber/Chef und so weiter.</p>
<h2>Schutz</h2>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 246px"><img title="noise cancelling headphone von CLF bei Flickr" src="http://farm4.staticflickr.com/3507/3701331298_3f06d9923e_m.jpg" alt="3701331298 3f06d9923e m Lärm" width="236" height="240" /><p class="wp-caption-text">noise cancelling headphone von CLF bei Flickr</p></div></p>
<p>Natürlich haben die „Opfer“ der Lärmattacken auch Möglichkeiten, sich gegen die Belastung zu wehren: Sie können Ohrenschützer tragen und in seltenen Fällen mit einem Gespräch Abhilfe schaffen.</p>
<p>Viel mehr Möglichkeiten haben wir in der Regel nicht.</p>
<p>Der „einfachste“ Weg für Heimarbeiter sind Schallschutzkopfhörer („Mickeymäuse“). Auch wenn Sie dann albern aussehen ist das manchmal der einzige Weg noch produktive Arbeit erledigen zu können.</p>
<p>Im Prinzip ist es so, dass Sie dem Lärm nicht ausweichen können. Sie können nur versuchen in den Bereichen, wo Sie selbst großen Einfluss nehmen können, entsprechende Maßnahmen zu treffen: Leise Spülmaschinen, wenig Elektrogeräte und so weiter.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Vergessen wir nicht: Lärmbelastung macht Menschen <em>krank</em>! Es ist keine willkürlicher Marotte oder gar übertrieben egoistisches Verhalten wenn wir ein bisschen Ruhe fordern.</p>
<p>Unter Kollegen und in Büros sollten wir daran denken welchen wirtschaftlichen Schaden wir verursachen, wenn wir ohne Rücksicht auf Verluste unsere Befindlichkeiten herausbrüllen.</p>
<p>Im Privatleben sollten wir aufpassen, dass wir auch unseren Nachbarn ein möglichst ungestörtes Leben erlauben.</p>
<p>In den nächsten Jahren werden die vielen Lärmquellen um uns herum immer weiter zunehmen und immer mehr Menschen werden deshalb krank werden. Wir alle haben es in der Hand hier ein bisschen vorzusorgen. Wir alle sind angehalten Rücksicht zu nehmen.</p>
<img src="http://www.orga-dich.de/?ak_action=api_record_view&id=2161&type=feed" alt=" Lärm"  title="Lärm" /><h3  class="related_post_title">Könnte Sie auch interessieren…</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/ich-stehe-unter-druck/" title="Ich stehe unter Druck">Ich stehe unter Druck</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/allgemein/alltagssuechte-reduzieren/" title="Alltagssüchte reduzieren">Alltagssüchte reduzieren</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/allgemein/bewusst-keine-karriere-machen/" title="Bewusst keine Karriere machen">Bewusst keine Karriere machen</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/verantwortung-uebernehmen/" title="Verantwortung übernehmen">Verantwortung übernehmen</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/unerfreuliche-diskussionen-beenden/" title="Unerfreuliche Diskussionen beenden">Unerfreuliche Diskussionen beenden</a></li></ul><div class="feedflare">
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		<title>Existiert das Ordnungs-Problem wirklich?</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 06:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Orga]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Selbstmanagement-Literatur und beinahe jedem Artikel zum Thema Büroarbeit finden wir Hinweise darauf, wie wir endlich Ordnung in unsere Müllhaufen bringen, den wir Schreibtisch, Büro oder Wohnung nennen. Ganze Beraterteams kümmern sich angeblich ausschließlich um das Ordnen und Entrümpeln. Wenn wir mal krankhafte Messies außen vor lassen: Ist dieses Problem wirklich so verbreitet? Erfahrungswerte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Selbstmanagement-Literatur und beinahe jedem Artikel zum Thema Büroarbeit finden wir Hinweise darauf, wie wir endlich Ordnung in unsere Müllhaufen bringen, den wir Schreibtisch, Büro oder Wohnung nennen. Ganze Beraterteams kümmern sich angeblich ausschließlich um das Ordnen und Entrümpeln.</p>
<p><span id="more-2158"></span></p>
<p>Wenn wir mal krankhafte Messies außen vor lassen: Ist dieses Problem wirklich so verbreitet?</p>
<h2>Erfahrungswerte</h2>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img title="Tom Barrett von katerha bei Flickr" src="http://farm5.staticflickr.com/4084/5013886721_e35e6854da_m.jpg" alt="5013886721 e35e6854da m Existiert das Ordnungs Problem wirklich?" width="240" height="162" /><p class="wp-caption-text">Tom Barrett von katerha bei Flickr</p></div></p>
<p>Ich arbeite seit über einem Jahrzehnt bei verschiedenen Firmen als Berater. Dort erlebe ich entsprechend viele Kollegen, Büros und Schreibtische. Auch Schränke, Ablagen und Ordnersysteme. Und ich kann eines sagen: Chaos oder Unordnung herrscht dort praktisch nie.</p>
<p>Es gibt natürlich die Kollegin, die Ihre Tätigkeiten in mehrere Stapel aufteilt (und trotzdem alles findet und nur die unwesentlichen Dinge liegen lässt). Auch der Kollege, der stundenlang Ordner beschriftet und Unterlagen abheftet (auch eine Methode so auszusehen als ob man etwas produktiv tun würde) ist dabei. Und auch Simulantia mit schon bei Arbeitsbeginn völlig gestresstem Gesicht und hektischem Verhalten (und aufgeräumtem Schreibtisch) ist bekannt.</p>
<p>Praktisch niemand hat aber <em>ernsthaft</em> Probleme mit Unordnung, Unzuverlässigkeit oder Chaos.</p>
<h2>Verbesserungspotential</h2>
<p>Natürlich lassen sich die Arbeitsmethoden der meisten Menschen verbessern. Aber ich glaube nicht, dass das primär im Bereich Ordnung erfolgen muss.</p>
<p>Ich habe mich in den letzten Jahren auch mit vielen Bekannten über dieses Thema unterhalten und auch von dort keine Bestätigung bekommen, dass die Unordnung ein großes Problem wäre. Ich höre dann eher „extreme Arbeitsbelastung“, „fehlende Informationen“ und solche Dinge.</p>
<p>Oft wird kritisiert, dass die Zeitplanung völlig unrealistisch ist oder der Vorgesetzte Druck von Seiten seiner Vorgesetzten oder Kunden an die Mannschaft weiterreicht. Ein paar behaupten auch von sich, dass sie nicht wissen, was sie den ganzen Tag überhaupt tun sollen und sich schon jahrelang richtig schuldig fühlen. Das sind alles richtige Probleme, die unbedingt gelöst werden müssen (gerne auch mit professioneller Hilfe) – aber ich höre eigentlich nie „ich finde nix“, „der Kollege hat heftige Unordnung verbreitet“ oder „da sind mir letztens meine Stapel auf den Boden gekracht“.</p>
<h2>Und sonst?</h2>
<p>Ist das bei Ihnen völlig anders? Erleben Sie das tägliche Chaos wirklich? Oder fragen Sie sich auch manchmal, wieso das Thema in der Literatur so gepusht wird?</p>
<p>Oder ist es vielleicht so, dass wir das Problem komplett verharmlosen?</p>
<h2>Was sagen andere?</h2>
<p>Am 16. Januar 2012 hat der Business Insider den Artikel „<a target="_blank" href="http://www.businessinsider.com/you-are-wasting-your-time-if-you-organize-2012-1?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+businessinsider%2Fwarroom+%28War+Room%29" target="_blank">Guess What? You’re Wasting Your Time If You Organize</a>” veröffentlicht. Darin wird unter anderem behauptet, dass das Suchen effizienter sei als das vorheriger Ordnen. Der Artikel ist einen Leseausflug wert.</p>
<img src="http://www.orga-dich.de/?ak_action=api_record_view&id=2158&type=feed" alt=" Existiert das Ordnungs Problem wirklich?"  title="Existiert das Ordnungs Problem wirklich?" /><h3  class="related_post_title">Könnte Sie auch interessieren…</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/allgemein/laerm/" title="Lärm">Lärm</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/allgemein/ueberkritisch-sein/" title="Überkritisch sein">Überkritisch sein</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/ordnung/effektive-ablage/" title="Effektive Ablage">Effektive Ablage</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/allgemein/tuetensuppe/" title="Tütensuppe">Tütensuppe</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/ihr-leben/" title="Ihr Leben!">Ihr Leben!</a></li></ul> <p><a href="http://www.orga-dich.de/?flattrss_redirect&amp;id=2158&amp;md5=9f5d56bc638dd1c2c5d48a75ddc402d8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.orga-dich.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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		<title>Entscheidungen hinterfragen lassen</title>
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		<comments>http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/entscheidungen-hinterfragen-lassen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 06:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Agieren]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Tricks]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennen Sie das von sich auch, dass Sie manchmal Entscheidungen treffen möchten oder müssen und sich über die richtige Wahl doch recht unsicher sind? Natürlich gehört es zur Natur von Verantwortung, wenn Fehler gemacht werden. Wie meinte mal ein Charakter in einem Film „Führen zu können, heißt auch mit falschen Entscheidungen leben zu können“. Führen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennen Sie das von sich auch, dass Sie manchmal Entscheidungen treffen möchten oder müssen und sich über die richtige Wahl doch recht unsicher sind?</p>
<p><span id="more-2155"></span></p>
<p>Natürlich gehört es zur Natur von Verantwortung, wenn Fehler gemacht werden. Wie meinte mal ein Charakter in einem Film „Führen zu können, heißt auch mit falschen Entscheidungen leben zu können“. <em>Führen</em> muss nicht unbedingt Personalführung sein. Auch für sich selbst sind Sie schließlich verantwortlich.</p>
<h2>Schwierige Entscheidungen</h2>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img title="unsure about o'keeffe - fruit salad - unsure about oddsock" src="http://farm1.staticflickr.com/24/91539905_a65ee64415_m.jpg" alt="91539905 a65ee64415 m Entscheidungen hinterfragen lassen" width="240" height="180" /><p class="wp-caption-text">unsure about o’keeffe — fruit salad — unsure about oddsock</p></div></p>
<p>Manchmal müssen wir Entscheidungen treffen, die wir aus irgendeinem Grund nicht spontan treffen wollen. Zwar ist die schnelle Entscheidung häufig genau die richtige – aber eben nicht immer. Gelegentlich haben Entscheidungen so große (zeitliche, persönliche, finanzielle) Auswirkungen, dass wir die Entscheidung lieber auf ihre Fallstricke und Gegenargumente abklopfen wollen.</p>
<p>Das ist aber alleine gar nicht so einfach. Natürlich können Sie Hilfsmittel wie Entscheidungstabellen oder bestimmte Brainstorming-Techniken wie Mindmaps einsetzen, um die Entscheidung ein wenig zu erden und auf Aspekte zu stoßen, die Sie beim ersten Gedanken nicht berücksichtigen konnten.</p>
<p>Besser ist es, wenn Sie die Entscheidungen diskutieren. Naja – eigentlich diskutieren Sie nicht die Entscheidung, sondern die Gründe, die für Sie für eine Entscheidung sprechen würden. Sie legen also Ihren Entscheidungsweg offen und erhoffen sich von Anderen Feedback dazu.</p>
<h2>Der Widersprecher</h2>
<p>Wenn Ihr Umfeld kein Interesse an Ihrem Thema hat oder generell jeden Konflikt vermeiden will, wird es Ihnen in diesem Fall (und auch sonst vermutlich) nicht nutzen.</p>
<p>Sie brauchen jemanden, der den Mut hat Ihre Gedanken zu hinterfragen, Ihnen zu widersprechen und der die undankbare Aufgabe übernimmt als Querulant vorverurteilt zu werden.</p>
<p>Dabei wäre es natürlich ideal, wenn dieser Widersprecher mit objektiv vernünftigen Gegenargumenten aufwarten kann. Er oder sie also konstruktiv kritisiert.</p>
<p>Aber selbst wenn das nicht der Fall ist, kann jemand, der um jeden Preis widersprechen möchte, hilfreich sein: Wenn wir es schaffen unser Ego aus der Gleichung zurückzunehmen und nicht aufgrund von Widerstand „erst Recht“ unsere Entscheidungen durchziehen wollen, werden wir hoffentlich dazu gebracht die Entscheidungsgrundlagen erneut zu hinterfragen.</p>
<p>Wenn Sie dann immer noch überzeugt von Ihrer Entscheidung sind, haben Sie eine Sicherheit hinzugewonnen.</p>
<h2>Der Anwalt des Teufels</h2>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img title="World Religions Summit 2010 discussion in Montreal" src="http://farm5.staticflickr.com/4017/4474260138_f6bb1e3de4_m.jpg" alt="4474260138 f6bb1e3de4 m Entscheidungen hinterfragen lassen" width="240" height="160" /><p class="wp-caption-text">World Religions Summit 2010 discussion in Montreal</p></div></p>
<p>Eine Variante des Widersprechers ist der „advocatus diaboli“: Der Anwalt des Teufels.</p>
<p>Damit ist eine Person gemeint, die in einer Diskussion eine diametral gegensätzliche Position vertritt. Und das völlig unabhängig davon, ob es wirklich seine eigene Überzeugung ist. Er „spielt“ diese Rolle nur. An den Advocatus Diaboli werden hohe Anforderungen gestellt:</p>
<ul>
<li>Er/Sie muss den gegensätzlichen Standpunkt so vertreten, als ob es sein/ihr eigener Standpunkt wäre.</li>
<li>Der Anwalt muss flexibel darauf reagieren, wie der Gesprächspartner seine Argumentation anpasst oder seinen Standpunkt verschiebt.</li>
<li>Der Sinn des Gegenanwalts ist es, dass einem anderen Teilnehmer der Runde <em>geholfen</em> wird. Es geht also <em>nicht</em> darum den Hilfesuchenden zu „besiegen“ oder um ähnlichen Käse.</li>
</ul>
<p>Der letzte Punkt ist wesentlich und genau deshalb sind viele Menschen mit dieser Rolle hoffnungslos überfordert: Aus der Kommunikationsübung wird unbedacht schnell Streit und völlig unkonstruktives Vorwürfemachen, wenn sich die Beteiligten der Rollenverteilung nicht ständig bewusst sind.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Auf der ersten Blick klingt es paradox: Wenn Sie eine schwierige Entscheidung zu treffen haben, sollen Sie sich auch noch mit schwierigen Menschen umgeben. Aber genau das funktioniert eben viel besser als wenn Sie versuchen solche komplexen Prozesse nur in Ihrem Kopf oder auf einem Blatt Papier aufzulösen.</p>
<img src="http://www.orga-dich.de/?ak_action=api_record_view&id=2155&type=feed" alt=" Entscheidungen hinterfragen lassen"  title="Entscheidungen hinterfragen lassen" /><h3  class="related_post_title">Könnte Sie auch interessieren…</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/kausalitaet-ursache-und-wirkung/" title="Kausalität (&#8220;Ursache und Wirkung&#8221;)">Kausalität (“Ursache und Wirkung”)</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/allgemein/alles-aufschreiben-oder/" title="Alles aufschreiben&#8230; oder?">Alles aufschreiben… oder?</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/praxiseinsatz-organisation/" title="Praxiseinsatz Organisation">Praxiseinsatz Organisation</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/todo-listen-sind-nicht-ihr-ding/" title="Todo-Listen sind nicht Ihr Ding">Todo-Listen sind nicht Ihr Ding</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/ich-stehe-unter-druck/" title="Ich stehe unter Druck">Ich stehe unter Druck</a></li></ul><div class="feedflare">
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		<title>Kalender am Ohr</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 06:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Planungshilfen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitplanung]]></category>

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		<description><![CDATA[Smartphones sind, abseits von Spielekonsole, Musikplayer und Video„leinwand“, eine geschickte Kombination aus Adressbuch, Aufgabenliste, Telefon und Terminkalender. Ein Office-Multitalent eben. Im Alltag aber führt das schon mal zu skurrilen Situationen. Termin vereinbaren Vielleicht kommt Ihnen folgende Situation bekannt vor. Das Smartphone klingelt, ein Geschäftspartner will mit Ihnen einen Termin abstimmen. Ihr hochentwickelter Terminkalender würde hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Smartphones sind, abseits von Spielekonsole, Musikplayer und Video„leinwand“, eine geschickte Kombination aus Adressbuch, Aufgabenliste, Telefon und Terminkalender. Ein Office-Multitalent eben.</p>
<p>Im Alltag aber führt das schon mal zu skurrilen Situationen.</p>
<p><span id="more-2101"></span></p>
<h2>Termin vereinbaren</h2>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img title="My Schedule von Mild Mannered Photographer bei Flickr" src="http://farm4.staticflickr.com/3224/2857112397_d3e0c6a014_m.jpg" alt="2857112397 d3e0c6a014 m Kalender am Ohr" width="240" height="216" /><p class="wp-caption-text">My Schedule von Mild Mannered Photographer bei Flickr</p></div></p>
<p>Vielleicht kommt Ihnen folgende Situation bekannt vor. Das Smartphone klingelt, ein Geschäftspartner will mit Ihnen einen Termin abstimmen. Ihr hochentwickelter Terminkalender würde hier zum Einsatz kommen – wenn Sie den nicht gerade am Ohr halten würden. Sie notieren sich also die Terminvorschläge und sagen einen Rückruf zur Bestätigung zu. Jedenfalls dann, wenn Sie geschickt sind. Im schlimmsten Falle haben Sie einfach einen Termin zugesagt zu einem Zeitpunkt, der in Ihrer Erinnerung noch frei sein müsste.</p>
<p>Was läuft da schief?</p>
<ul>
<li>Wieso führen Sie einen Terminkalender, den Sie sowieso nicht zuverlässig konsultieren können? Nehmen Sie auch den Hörer vom Ohr mit Hinweis auf „ich muss mal eben nachsehen“ – und rauben damit Ihrem Gesprächspartner unnötigerweise wertvolle Zeit (und Nerven)? Finden Sie das Handling nicht doch eigentlich ziemlich unpraktisch?</li>
<li>Wenn Sie alle Termine im Kopf behalten können, wieso führen Sie überhaupt einen Kalender? Sie sollten Ihren Kopf nicht als Notizbuch missbrauchen, er ist viel besser im kreativen Denken.</li>
<li>Wieso telefonieren Sie mit Ihrem Kalender? <img src='http://www.orga-dich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="icon wink Kalender am Ohr" class='wp-smiley' title="Kalender am Ohr" /> </li>
</ul>
<h2>Voll integriert kann zu Rückschritt führen</h2>
<p>So (technisch) interessant eine Integration von verschiedenen Informationsdatenbanken und Möglichkeiten auch ist, die Kombination hat den Nachteil, dass sich die gleichzeitige Anwendung manchmal ausschließt.</p>
<p>Sie können eben nicht gleichzeitig das Smartphone am Ohr halten und in Ihrem Smartphone-Kalender nachschlagen.</p>
<p>Ich habe schon mehrfach die Erfahrung gemacht, dass das Führen eines Kalenders im selben Medium wie das, was ich zur Vereinbarung von Terminen nutze, mich im Alltag behindert statt entlastet.</p>
<p>Wie geht es Ihnen damit? Alles kein Problem? Wie machen Sie das? Freisprechen?</p>
<p> </p>
<img src="http://www.orga-dich.de/?ak_action=api_record_view&id=2101&type=feed" alt=" Kalender am Ohr"  title="Kalender am Ohr" /><h3  class="related_post_title">Könnte Sie auch interessieren…</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/tagesplaene-februar-2012/" title="Tagespläne Februar 2012">Tagespläne Februar 2012</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/tagesplaene-januar-2012/" title="Tagespläne Januar 2012">Tagespläne Januar 2012</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/praxiseinsatz-organisation/" title="Praxiseinsatz Organisation">Praxiseinsatz Organisation</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/tagesplaene-dezember-2011/" title="Tagespläne Dezember 2011">Tagespläne Dezember 2011</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/tagesplaene-november-2011/" title="Tagespläne November 2011">Tagespläne November 2011</a></li></ul> <p><a href="http://www.orga-dich.de/?flattrss_redirect&amp;id=2101&amp;md5=3d8d3330822d19ce144e8eb5a1ed9cc7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.orga-dich.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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		<title>Tagespläne Januar 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 17:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Planungshilfen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitplanung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie auch im jetzt auslaufenden Jahr stelle ich Ihnen für das kommende Jahr 2012 jeden Monat die Tagespläne für den folgenden Monat kostenlos zur Verfügung. Neu: Falls Sie sofort alle Einlagen für 2012 haben wollen, können Sie diese erstmalig komplett erwerben! Los geht es mit Download für Januar 2012. Tagespläne Januar 2012 Wie versprochen können [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie auch im jetzt auslaufenden Jahr stelle ich Ihnen für das kommende Jahr 2012 jeden Monat die Tagespläne für den folgenden Monat kostenlos zur Verfügung.</p>
<p><em>Neu: </em>Falls Sie sofort alle Einlagen für 2012 haben wollen, können Sie diese erstmalig komplett erwerben! Los geht es mit Download für Januar 2012.</p>
<p><span id="more-2129"></span></p>
<h2>Tagespläne Januar 2012</h2>
<p>Wie versprochen können Sie sich hier die  Tagespläne für Januar 2012 herunterladen:</p>
<p><a href="http://www.orga-dich.de/download/A5_Tagesplan_2012_Januar.pdf" title="584 mal heruntergeladen">Tagespläne Januar 2012 (328,96 kB)</a><br/>Tagespläne Januar 2012<br/></p>
<p>Eine ausführliche Erklärung zur Nutzung der Pläne finden Sie unter anderem in <a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/tagesplaene-dezember-2011/" target="_blank">diesem Posting</a>.</p>
<h2>Tagespläne für das gesamte Jahr 2012</h2>
<p>Für einen kleinen Betrag können Sie auch sofort alle Tagespläne für 2012 herunterladen — dann brauchen Sie nicht jeden Monat auf die kommenden Einlagen warten. Dafür brauchen Sie nur auf den folgenden PayPal-Button klicken und den Kauf tätigen. Sofort im Anschluss werden Sie auf den Download (eine ZIP-Datei mit ca. 1 MB Größe) für die Tageseinlagen 2012 weitergeleitet.</p>
<p><center><br />
Alle Tageseinlagen für 2012 zum sofortigen Download für nur 9,99 EUR kaufen:</center><br />
<center>
<p style="text-align: center;">
        <div style="margin:0 auto;margin-top: 10px;margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><form name="buynow" action="https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr" method="post">
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		<input type="hidden" name="item_number" value="1">
		<input type="hidden" name="item_name" value="Tagesplaene 2012">
		<input type="hidden" name="amount" value="9.99"><input type="hidden" name="quantity" value="1"><input type="hidden" name="shipping" value="0.00"><input type="hidden" name="shipping2" value="0.00"><input type="image" src="https://www.paypalobjects.com/de_DE/DE/i/btn/btn_buynowCC_LG.gif" border="0" name="submit" alt="Add to cart (Paypal)" class="ppalbtn">
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			<input type="hidden" name="rm" value="2"><input type="hidden" name="return" value="http://www.orga-dich.de/downloads/kmtuAx77.zip"></form></div></p>
<p></center></p>
<p><center><small>Die Tageseinlagen sind — wie immer — nur für den privaten Gebrauch bestimmt. Wenn Sie Schwierigkeiten beim Download der Datei haben, senden Sie mir bitte die Zahlungsbestätigung von PayPal <a target="_blank" title="Tagespläne 2012" href="mailto:mirko@orga-dich.de?subject=Tagespläne%202012">per Mail</a> und ich schicke Ihnen die Datei umgehend zu.</small></center></p>
<h2>Wochen– und Monatspläne 2012</h2>
<p>Auch diese Einlagen gibt es natürlich wieder kostenlos zum Herunterladen:</p>
<p><a href="http://www.orga-dich.de/download/wochenplan.pdf" title="2408 mal heruntergeladen">Wochenplan (142.41 kB)</a><br/>Undatierter Wochenplan für die Vorausplanung der Woche.<br/></p>
<p><a href="http://www.orga-dich.de/download/monatsplan_2012.pdf" title="326 mal heruntergeladen">Monatspläne 2012 (389,94 kB)</a><br/>Alle Monatspläne für 2012<br/></p>
<h2>Notizen</h2>
<p>Und zum Schluss die Einlagen für die immer wieder wichtigen Notizen:</p>
<p><a href="http://www.orga-dich.de/download/A5_Notizen_Vorderseite.pdf" title="1131 mal heruntergeladen">Notizen Vorderseite (102.76 kB)</a><br/>Druckvorlage für Notizen auf der Vorderseite.<br/></p>
<p><a href="http://www.orga-dich.de/download/A5_Notizen_R%C3%BCckseite.pdf" title="753 mal heruntergeladen">Notizen Rückseite (99.77 kB)</a><br/>Druckvorlage für Notizen auf der Rückseite.<br/></p>
<img src="http://www.orga-dich.de/?ak_action=api_record_view&id=2129&type=feed" alt=" Tagespläne Januar 2012"  title="Tagespläne Januar 2012" /><h3  class="related_post_title">Könnte Sie auch interessieren…</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/tagesplaene-februar-2012/" title="Tagespläne Februar 2012">Tagespläne Februar 2012</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/kalender-am-ohr/" title="Kalender am Ohr">Kalender am Ohr</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/praxiseinsatz-organisation/" title="Praxiseinsatz Organisation">Praxiseinsatz Organisation</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/tagesplaene-dezember-2011/" title="Tagespläne Dezember 2011">Tagespläne Dezember 2011</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/tagesplaene-november-2011/" title="Tagespläne November 2011">Tagespläne November 2011</a></li></ul> <p><a href="http://www.orga-dich.de/?flattrss_redirect&amp;id=2129&amp;md5=a49c5afef4fe94c9897f9fd3c4aa7ffb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.orga-dich.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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		<title>Überkritisch sein</title>
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		<comments>http://www.orga-dich.de/artikel/allgemein/ueberkritisch-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 06:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen neigen dazu Situationen danach zu beurteilen, was Positive und was Negativ ist. Was also so bleiben kann und was besser gemacht werden könnte. Aber manche konzentrieren sich fast ausschließlich auf das, was besser gemacht werden könnte. Und im Laufe der Zeit entwickeln diese Menschen dann eine große Einseitigkeit. Konstruktiv kritisch sein Natürlich gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen neigen dazu Situationen danach zu beurteilen, was Positive und was Negativ ist. Was also so bleiben kann und was besser gemacht werden könnte.</p>
<p>Aber manche konzentrieren sich fast ausschließlich auf das, was besser gemacht werden könnte. Und im Laufe der Zeit entwickeln diese Menschen dann eine große Einseitigkeit.</p>
<p><span id="more-2079"></span></p>
<h2>Konstruktiv kritisch sein</h2>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img title="Art Critic II von Allan Henderson bei Flickr" src="http://farm6.static.flickr.com/5169/5226982608_088b63458b_m.jpg" alt="5226982608 088b63458b m Überkritisch sein" width="240" height="170" /><p class="wp-caption-text">Art Critic II von Allan Henderson bei Flickr</p></div></p>
<p>Natürlich gibt es Menschen, die beinahe alles kritiklos hinnehmen oder sich sogar ihre eigenen Entscheidungen schönreden. Das kann so weit gehen, dass beispielsweise wegen einer besonders ausgeprägten Marken-Treue beinahe schon gefährliche Mängel an einem Produkt nicht als Problem gesehen werden.</p>
<p>Die meisten Menschen aber tendieren dazu Dinge von mehreren Seiten zu beleuchten. Wir sehen etwas, was uns ausgesprochen gut gefällt und sehen das, was wir eher schlecht finden. Das alleine macht uns erst einmal wenigstens zu kritischen Menschen.</p>
<p>Wenn wir uns dann zusätzlich noch darüber Gedanken machen, wie das, was wir schlecht finden, besser gemacht werden könnte, wachsen wir über das Kritischsein hinaus und werden konstruktiv-kritisch. Wir nutzen also unsere Fähigkeit Dinge (mehr oder weniger) objektiv zu sehen, um „das Ding“ zu verbessern (oder es zumindest zu versuchen).</p>
<p>Aus meiner Sicht kostet jede Kritik Zeit und Energie (oder bspw. „Freude“). Eine konstruktive Kritik gibt diesem Aufwand aber wenigstens einen Nutzen.</p>
<h2>Konzentration auf das Negative</h2>
<p>Manchmal kommt es aber vor, dass wir uns sehr stark überwiegend auf das konzentrieren, was wir schlecht finden:</p>
<ul>
<li>wir kritisieren das Hotelzimmer, weil es Gebrauchsspuren aufweist – und übersehen dabei bspw. das perfekt sauberer Bad</li>
<li>wir finden es unmöglich, dass der Nachbarshund ab und an bellt – und verdrängen völlig, dass er sonst aber ein liebenswertes und friedliches Tier ist</li>
<li>wir stören uns am lauten Spiellärm unserer Kinder – und vergessen dabei, dass sie durch das Spiel müde werden und wir dann abends vielleicht ein paar Stunden für uns haben</li>
<li>wir jammern darüber, dass die anderen Autofahrer alle so schrecklich fahren – aber beachten nicht die Verkehrsteilnehmer, die rücksichtsvoll und geruhsam sind</li>
<li>wir poltern gegen die Politik oder unsere Führungskraft – aber ahnen noch nicht einmal, welche Verantwortung diese Menschen tragen und wie viele richtige Entscheidungen bereits getroffen wurden</li>
</ul>
<p>Diese Einseitigkeit ist uns oft noch nicht mal bewusst. Gelegentlich wissen wir es, es kümmert uns aber nicht weiter, dass wir einseitig sind. Denn wir dürfen uns selbstverständlich die Freiheit nehmen <em>nicht</em> objektiv zu sein und es noch nicht einmal zu versuchen. So lange wir wissen, dass uns das passiert und wir daraus kein generelles Verhaltensmuster machen, ist auch alles in Ordnung. Wir entscheiden uns eben bewusst gegen den Zeit– und Energieaufwand.</p>
<p>Anders ausgedrückt: So lange wir ab und zu mal nur Dampf ablassen wollen, geht das völlig in Ordnung – so lange wir uns dessen bewusst sind.</p>
<h2>Ausblenden des Positiven</h2>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img title="Guilt von Megyarsh bei Flickr" src="http://farm4.static.flickr.com/3105/2580891664_424a52f66a_m.jpg" alt="2580891664 424a52f66a m Überkritisch sein" width="240" height="180" /><p class="wp-caption-text">Guilt von Megyarsh bei Flickr</p></div></p>
<p>Ein wirkliches Problem wird diese Einseitigkeit dann, wenn aus einem gelegentlichen Dampfablassen oder einem schlechten Tag ein allgemeines/chronisches Verhaltensmuster wird. Von chronisch spricht man üblicherweise dann, wenn eine Sache in der Mehrheit so gemacht/erlebt wird (an mehr als 180 Tagen im Jahr Kopfschmerzen wird als chronisch bezeichnet, an weniger Tagen aber als periodisch/gelegentlich).</p>
<p>Ich glaube, dass der Übergang von kritischer zu einseitiger Denkweise und dann zu chronischem Verhalten normalerweise nicht absichtlich und bewusst erfolgt. Auch möchte ich nicht die Ursachen verharmlosen, die dazu führen können (beispielsweise erheblich schlechte Erfahrungen mit anderen oder Situationen). Ich bin auch fest davon überzeugt, dass sich Menschen ändern können, wenn sie das möchten und wir ihnen gegebenenfalls bei Bedarf auf dem Weg ein wenig zur Seite stehen.</p>
<h2>Die Folgen</h2>
<p>Die Folgen einer chronisch-negativen Einseitigkeit können ggf. gravierend sein.</p>
<h3>Freude verlieren</h3>
<p>Das chronische Konzentrieren auf das Negative führt dazu, dass die positiven Seiten komplett ausgeblendet werden. Man könnte auch sagen, dass wir uns selbst damit den Spaß an den Sachen verderben. Wir handeln also selbstzerstörerisch.</p>
<h3>Freunde verlieren</h3>
<p>So ganz nebenbei gehen wir damit aber auch unserem Umfeld zunächst einmal nur auf die Nerven. Dann aber entwickeln wir uns zu echten Problemen, weil wir auch anderen damit die Freude verderben; wir ziehen andere „runter“.</p>
<p>Wer möchte schon ständig nur auf die negativen Seiten hingewiesen werden, selbst dann, wenn wir selbst auch (ausgeglichener) kritisch sind?</p>
<h3>Denkfähigkeiten verlieren</h3>
<p>Das chronische Fokussieren auf das, was nicht so ist, wie wir es für gut halten, kann auch im Laufe der Zeit dazu führen, dass wir auch unsere Fähigkeit zu differenziertem Denken einbüßen.</p>
<p>Zum Differenzieren gehört die Fähigkeit die Dinge von verschiedenen Seiten betrachten zu können. Das kann auch mal heißen die negativen Dinge auszublenden oder gegenüber den positiven Dingen anders zu gewichten. Das können wir kaum noch, wenn wir dauerhaft nur das Negative sehen können/wollen.</p>
<h3>Uns selbst verlieren</h3>
<p>Nach einiger Zeit werden wir aber das größte Opfer bringen. Wir werden unsere eigene Persönlichkeit verlieren. Zumindest den Teil unserer Persönlichkeit, der sich für neue Dinge begeistern konnte, der neugierig war. Der dazu geführt hat, dass wir überhaupt erst da sind, wo wir heute sind. Der uns in unseren Beruf geführt hat, der uns unsere Familie gegeben hat.</p>
<p>Denn das Konzentrieren auf die negativen Seiten nimmt uns jede Motivation und Freude an den Dingen.</p>
<p>Ich denke es geht bisweilen so weit, dass wir unser eigenes Glück gegen das ständige Herummeckern an allem eintauschen.</p>
<h2>Beobachtungen</h2>
<p>Verstehen Sie diesen Text bitte so, dass ich den Weg von einem normalen, kritischen Denken hin zu einer beinahe krankhaften Konzentration auf das Negative zeichne.</p>
<p>Nicht alle kritischen Menschen werden diesen Weg gehen, ich glaube sogar, dass es die wenigstens tun. Weil wir meisten von uns erkennen, wenn wir zu weit gehen.</p>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><img title="reconstructionist bei Flickr" src="http://farm4.static.flickr.com/3243/3141529069_3180d84d8a_m.jpg" alt="3141529069 3180d84d8a m Überkritisch sein" width="180" height="240" /><p class="wp-caption-text">reconstructionist bei Flickr</p></div></p>
<p>Aber schauen Sie mal in ihrem Umfeld, ob Sie dort Menschen erleben, die immer wieder dadurch auffallen, dass sie an allem etwas auszusetzen haben und praktisch nichts Gutes finden. Haben Sie den Eindruck, dass diese Menschen</p>
<ul>
<li>beliebt</li>
<li>ausgeglichen</li>
<li>glücklich</li>
<li>zufrieden</li>
<li>motiviert</li>
<li>motivierend</li>
<li>angenehm</li>
<li>gesellig</li>
</ul>
<p>sind?</p>
<p>Oder erleben Sie eher, dass man Kontakt mit diesen Menschen – völlig unabhängig davon wie erfolgreich diese Menschen sind! – versucht zu vermeiden?</p>
<p> </p>
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		<title>Fröhliche Festtage</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 06:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wünschen Ihnen allen ein paar besinnliche Feiertage im Kreise Ihrer Liebsten. Lassen Sie sich nicht all zu sehr stressen und nehmen Sie nicht alles so ernst, wie es manchmal in Phasen hoher Anspannung wirken könnte. Könnte Sie auch interessieren…Keine verwandten Artikel gefunden]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wünschen Ihnen allen ein paar besinnliche Feiertage im Kreise Ihrer Liebsten.</p>
<p>Lassen Sie sich nicht all zu sehr stressen und nehmen Sie nicht alles so ernst, wie es manchmal in Phasen hoher Anspannung wirken könnte.</p>
<img src="http://www.orga-dich.de/?ak_action=api_record_view&id=2120&type=feed" alt=" Fröhliche Festtage"  title="Fröhliche Festtage" /><h3  class="related_post_title">Könnte Sie auch interessieren…</h3><ul class="related_post"><li>Keine verwandten Artikel gefunden</li></ul><div class="feedflare">
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		<title>Kausalität („Ursache und Wirkung”)</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 06:30:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Agieren]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Reagieren]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Arthur Schopenhauers „Kausalitätsprinzip” folgt aus einer Ursache immer eine Wirkung und dieser Prozess kann bewusst gesteuert werden. Einige der älteren Selbstmanagement-Methoden bauen auf diesen Grundlagen auf und leiten daraus einige Prinzipien ab. Großmann Gustav Großmann gilt als der Pionier der Arbeitsmethodik überhaupt. Er hat eine komplette Methode entwickelt, die er viele Jahre lang geschult [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Schopenhauer" target="_blank">Arthur Schopenhauers</a> „Kausalitätsprinzip” folgt aus einer Ursache immer eine Wirkung und dieser Prozess kann bewusst gesteuert werden.</p>
<p>Einige der älteren Selbstmanagement-Methoden bauen auf diesen Grundlagen auf und leiten daraus einige Prinzipien ab.</p>
<p><span id="more-2115"></span></p>
<h2>Großmann</h2>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 230px"><a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Gro%C3%9Fmann" target="_blank"><img title="Gustav Großmann" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/2d/Gustav_Gro%C3%9Fmann.jpg/220px-Gustav_Gro%C3%9Fmann.jpg" alt="220px Gustav Gro%C3%9Fmann Kausalität (Ursache und Wirkung)" width="220" height="296" /></a><p class="wp-caption-text">Gustav Großmann</p></div></p>
<p><a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Gro%C3%9Fmann" target="_blank">Gustav Großmann</a> gilt als der Pionier der Arbeitsmethodik überhaupt. Er hat eine komplette Methode entwickelt, die er viele Jahre lang geschult hat. Heute finden wir seine Grundlagen beispielsweise bei HelfRecht, Hirt und anderen Methoden.</p>
<p>Aber Großmann hat sich natürlich inspirieren lassen. Unter anderem eben auch von Schopenhauer. Denn schon Schopenhauer hat postuliert, dass wir den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung beeinflussen können.</p>
<h2>Ziele als Ursache und Wirkung</h2>
<p>Sehr populär ist der Ansatz, dass wir zur Weiterentwicklung persönliche Ziele setzen sollen. Diese Ziele sind nach Schopenhauer die Wirkung, denn sie sind das Ergebnisse einer Ursache: Diesen Zusammenhang nennen wir Kausalität.</p>
<p>Die Ursache ist der Ist-Zustand. Dieser Ist-Zustand ist in diesem Sinne ein Mangel oder ein Wunsch nach Veränderung — oder schlicht eine Motivation.</p>
<p>Das Ursache-Wirkungs-Prinzip ist uns auch sehr geläufig:</p>
<ul>
<li>Wenn wir mit dem Fuß vor die Wand treten (Ursache) wird uns der Fuß weh tun (Wirkung).</li>
<li>Wenn wir freundlich und hilfsbereit sind (Ursache) werden Menschen uns in der Regel akzeptieren, mögen und fördern (Wirkung).</li>
</ul>
<div>Allgemein können wir sagen, dass alles, was passiert, auch eine Ursache hat.</div>
<h2>Aktiver Einfluss</h2>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 230px"><img title="Arthur Schopenhauer" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/8a/Schopenhauer.jpg/220px-Schopenhauer.jpg" alt="220px Schopenhauer Kausalität (Ursache und Wirkung)" width="220" height="263" /><p class="wp-caption-text">Arthur Schopenhauer</p></div></p>
<p>Schopenhauers Leistung bestand unter anderem darin zu erkennen, dass der Weg zwischen Ursache und Wirkung aktiv und bewusst beeinflusst werden kann. Wir uns also in den Prozess einmischen können. Das gilt übrigens nicht nur im kleinen — es gilt auch bei großen Zusammenhängen, die auf den ersten Blick für uns unbeeinflussbar scheinen:</p>
<ul>
<li>Auch eine Stimme kann eine Regierung abwählen,</li>
<li>auch das Spenden von einem Euro kann den Hunger der Welt stillen.</li>
</ul>
<p>Philosophisch betrachtet gibt es keinen Unterschied zwischen unserer unmittelbaren Umgebung und dem großen Ganzen.</p>
<p>Glücklicherweise können wir uns beim Selbstmanagement auf die weniger globalen Wirkungen beschränken.</p>
<h2>Planbarer Erfolg</h2>
<p>Großmann und andere haben daraus dann abgeleitet, dass eine <em>aktive</em> Beeinflussung eine <em>planbare</em> Vorgehensweise bedeutet.</p>
<p>Ganz konkret heißt das:</p>
<ul>
<li>Wenn wir Fußschmerzen (Wirkung) haben möchten, brauchen wir nur nach möglichen Ursachen suchen und dann diese Ursache schaffen: Eine mögliche Ursache ist das Treten gegen die Wand (Ursache).</li>
<li>Wenn wir einen Kiosk eröffnen wollen (Wirkung), müssen wir „nur” herausarbeiten, welche notwendigen Schritte wir dafür gehen müssen (Ursache).</li>
<li>Wenn unsere Partnerschaft glücklich und erfüllt sein soll (Wirkung), ist es auch an uns die Grundlagen zu schaffen (Ursache).</li>
<li>Wenn wir eine langfristige Beziehung zu einem Kunden aufbauen möchten (Wirkung), müssen wir herausfinden, was wir dafür aufbringen müssen (Ursache).</li>
</ul>
<p>Zwar sagen Großmann, Schopenhauer und andere, dass wir aktiv die Wirkung planen können — aber niemand sagt, dass das leicht sein muss. Wichtig ist eigentlich nur, dass aus dem Kausalitätsprinzip folgt, dass wir keineswegs Spielball der Wellen sein müssen:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wir haben die Wahl, wir haben den notwendigen Einfluss.</strong></p>
<h2>Und weiter?</h2>
<p>Ich halte es für wichtig, dass wir zuerst akzeptieren, dass wir viele Dinge selbst in der Hand haben und aktiv in unserem Leben mitmischen können und sollten. Wenn wir das, was uns wichtig ist, wirklich erreichen wollen, haben wir die Möglichkeit die notwendigen Schritte zu finden und zu gehen.</p>
<p> </p>
<img src="http://www.orga-dich.de/?ak_action=api_record_view&id=2115&type=feed" alt=" Kausalität (Ursache und Wirkung)"  title="Kausalität (Ursache und Wirkung)" /><h3  class="related_post_title">Könnte Sie auch interessieren…</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/entscheidungen-hinterfragen-lassen/" title="Entscheidungen hinterfragen lassen">Entscheidungen hinterfragen lassen</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/praxiseinsatz-organisation/" title="Praxiseinsatz Organisation">Praxiseinsatz Organisation</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/ich-stehe-unter-druck/" title="Ich stehe unter Druck">Ich stehe unter Druck</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/allgemein/bewusst-keine-karriere-machen/" title="Bewusst keine Karriere machen">Bewusst keine Karriere machen</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/das-ist-unmoeglich/" title="Das ist unmöglich">Das ist unmöglich</a></li></ul><div class="feedflare">
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