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	<title>Orga dich</title>
	
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	<description>Selbstmanagement, Zeitmanagement &amp; Methodik</description>
	<lastBuildDate>Mon, 14 May 2012 07:00:55 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Veränderungen</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 07:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Agieren]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>

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		<description><![CDATA[David Allen ist ziemlich bekannt dafür: Wenn er mit dem Auto unterwegs ist, hört er Hörbücher und bildet sich auf diese Weise während Zeiten weiter, die er ansonsten recht sinnlos verbrennen würde. Können das eigentlich nur Autofahrer? Gedankenspiel Lassen wir uns mal auf einen provokanten Gedanken ein: Nutzen wir Verkehrsmittel, wo wir selbst keine aktive [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>David Allen ist ziemlich bekannt dafür: Wenn er mit dem Auto unterwegs ist, hört er Hörbücher und bildet sich auf diese Weise während Zeiten weiter, die er ansonsten recht sinnlos verbrennen würde. Können das eigentlich nur Autofahrer?</p>
<p><span id="more-2252"></span></p>
<h2>Gedankenspiel</h2>
<p><img class="alignright" title="16/52 Change von kate.52words bei Flickr" src="http://farm5.staticflickr.com/4033/4549979947_9e03c86ec8.jpg" alt="4549979947 9e03c86ec8 Veränderungen" width="400" height="300" />Lassen wir uns mal auf einen provokanten Gedanken ein: Nutzen wir Verkehrsmittel, wo wir selbst keine aktive Kontrolle übernehmen müssen und unsere Aufmerksamkeit auf etwas anderes lenken können als auf die anderen Verkehrsteilnehmer. Ignorieren wir einfach die handvoll Forscher, die behaupten, man wäre als Mensch ungewöhnlich hoher Stressbelastung ausgesetzt, wenn man nicht selbst am Lenkrad säße (ich glaube ja, dass diese Forscher nie im Berufsverkehr im Ruhrgebiet gefahren sind).</p>
<p>Fahren wir mit der Bahn.</p>
<p>Ich kenne natürlich die Vorurteile. Man würde ständig Termine verpassen, bekäme ja nie einen notwendigen Anschlusszug und überhaupt fräße die Bahn unendlich viel Zeit.</p>
<p>Aber ich behaupte, dass das in den allermeisten Fällen nicht stimmt. Wenn allerdings Fahrten so gebucht werden, dass maximal 2 Minuten Umsteigezeit verbleiben, kann niemand mehr helfen. Aus Zeitmanagement-Sicht ist es sowieso grober Unfug so knapp zu planen. Stichwort Pufferzeiten. Niemand „muss“ so knapp planen, vor allem dann nicht, wenn das angeblich sowieso mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht aufgeht.</p>
<h2>Experiment</h2>
<p>Um meine These etwas zu unterfüttern, habe ich wieder mal einen Selbstversuch gewagt. Und zwar in der Extremvariante. Ich pendle gute 2 ½ Stunden täglich pro Strecke mit der Bahn.</p>
<p>Diese Zeit teilt sich etwa wie folgt auf:</p>
<ol start="1">
<li>S-Bahn 25 Minuten</li>
<li>Aufenthalt und Gleiswechsel auf einem großen Bahnhof 20 Minuten</li>
<li>ICE für knapp 90 Minuten</li>
<li>Fußweg auf einem noch größeren Bahnhof von etwa 10 Minuten</li>
<li>S-Bahn 2 Minuten</li>
</ol>
<p>Insgesamt also 2 Stunden und 27 Minuten.</p>
<p>Jeder Teilabschnitt ist durch bestimmte Eckdaten bestimmt:</p>
<ol start="1">
<li>S-Bahn: Meistens recht laut, viele Jugendliche mit potentiellen Hörschäden, ständiges Ein– und Aussteigen.</li>
<li>Bahnhofsaufenthalt: Herumstehen, keine große Beeinträchtigung</li>
<li>ICE: Im passenden Bereich („Ruhebereich“) große Ruhe und sehr leises und ruhiges Reisen</li>
<li>Fußweg… Sportersatz, hoher Stresspegel durch meistens sehr regen Betrieb</li>
<li>S-Bahn: Wiederum sehr laut aber auch nur sehr kurz</li>
</ol>
<p>Die beiden S-Bahn-Strecken fallen aus Sicht des Selbstmanagements für irgendwelche sinnvollen Tätigkeiten aus. Einmal sind die Störungen durch die anderen Fahrgäste einfach zu groß und eine Konzentration auf irgendetwas ist meistens ausgeschlossen. Zum anderen sind diese Strecken recht kurz.</p>
<p>Interessanter sind der Bahnhofsaufenthalt und die Fahrt mit dem ICE. Bei meinem Experiment habe ich das so eingeteilt, dass ich auf der Hinfahrt auf dem Bahnhof stehend lese. Im ICE erledige ich dann morgens offen gebliebene Mails vom Vortag oder kleinere Recherchen. Den Rest der Zeit lese ich dann wiederum.</p>
<p>Auf der Rückfahrt läuft es im Prinzip ähnlich ab, nur nimmt hier der „Arbeits“-Teil im ICE deutlich zu.</p>
<h2>Gewonnene Erkenntnisse</h2>
<p>Als überzeugter und passionierter Autofahrer war dieses Experiment für mich eine echte Herausforderung. Mein Fazit stand eigentlich von Beginn an fest: Bahnfahren wird mir nicht gefallen, ich bin einfach ein Typ, der gerne in seinen eigenen 4 Wänden reist.</p>
<p>Aber ich muss eingestehen, dass ich falscher nicht hätte liegen können. Gerade die Fahrten im ICE haben sich als sehr wertvoll erwiesen. In dieser Zeit erledige ich einen Großteil der Arbeiten, die mich üblicherweise nicht gerade überfordern: Mails beantworten und kleinere Recherchetätigkeiten oder auch mal das Verfassen von Notizen zu irgendwelchen Ideen sind keine Tätigkeiten, bei denen ich 100% leistungsfähig sein muss. Meine Hauptleistung erbringe ich zwischen den Pendelstrecken, wie das meine Kunden auch verdienen.</p>
<p>Ich gewinne aber erheblich Freizeit. Denn statt etwa 2 Stunden (pro Strecke) im Auto zu sitzen und den Vordermann zu verfluchen (kommen Sie, seien Sie ehrlich, so ungewöhnlich ist das nicht) kann ich die Dinge erledigen, die sonst zu Hause von der Zeit abgehen würden, die ich viel lieber mit meiner Partnerin verbringen möchte.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Manchmal können wir durch erhebliche Veränderungen im eigenen Leben Möglichkeiten entdecken, die wir sonst nie wahrgenommen hätten. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass ich insgesamt 5 Stunden pro Tag mit Pendeln verbringen und das noch nicht mal als Stressbelastung empfinden würde. Sondern als Entlastung! Bei mir ging das so weit, dass das Experiment dazu geführt hat, dass ich jetzt eine BC100 habe und mich jeden Tag auf die lange Heimfahrt freue und endlich wieder einmal richtig große Fortschritte beim Lesen vom Herrn der Ringe mache.</p>
<p>Vielleicht suchen Sie in Ihrem Alltag auch mal nach völlig abwegigen Möglichkeiten. Ausprobieren können Sie das doch einfach mal, wenn es für Sie nicht funktioniert, haben Sie nichts verloren – aber Sie können potentiell sehr viel gewinnen.</p>
<p>Wir müssen uns das nur trauen und keine Angst vor Veränderungen haben.</p>
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		<title>Rücksichtslose Menschen</title>
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		<comments>http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/ruecksichtslose-menschen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 May 2012 09:37:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Agieren]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Tricks]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder erleben wir Menschen, deren Verhalten uns äußerst ärgerlich stimmt. Beispiele Wir alle kennen solche Menschen und Situationen: Gestern in der Bahn. Mir gegenüber sitzen zwei Herren. Einer der Herren – mein unmittelbares Gegenüber – leidet unter Bewegungsnotstand. Jedenfalls klopft er auf dem Fensterbrett herum, dreht sich hin, dreht sich her, stützt sich auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder erleben wir Menschen, deren Verhalten uns äußerst ärgerlich stimmt.</p>
<p><span id="more-2247"></span></p>
<h2>Beispiele</h2>
<p><img class="alignright" src="http://farm4.staticflickr.com/3120/2479478433_aef448e219.jpg" alt="2479478433 aef448e219 Rücksichtslose Menschen" width="350" height="263" title="Rücksichtslose Menschen" />Wir alle kennen solche Menschen und Situationen:</p>
<ul>
<li>Gestern in der Bahn. Mir gegenüber sitzen zwei Herren. Einer der Herren – mein unmittelbares Gegenüber – leidet unter Bewegungsnotstand. Jedenfalls klopft er auf dem Fensterbrett herum, dreht sich hin, dreht sich her, stützt sich auf dem Tisch auf, schlägt die Zeitung lautstark auseinander und zehn Sekunden später wieder zusammen, haut dabei seinem Nebensitzer mehr als nur einmal den Ellebogen ins Gesicht (der das wiederum mit einem „Hallo? Ich sitze auch noch hier“ quittiert und jedes Mal ein „Schulligung“ bekommt) und so weiter.</li>
<li>Oder vor einigen Jahren. Ein Bekannter von mir, der praktisch immer mit offenem Mund voller Hochgenuss Äpfel zermahlen hat. Damit meine ich nicht „gegessen“ sondern wirklich Scheibe für Scheibe mit den Zähnen abgeschält hat. So laut, dass ich manchmal sogar den Raum verlassen musste, um ihn nicht ziemlich schroff anzufahren.</li>
<li>Ein weiteres Beispiel, welches sicher nicht alle lesen möchten. Kinder völlig überforderter oder unfähiger Eltern. Hüpfen den ganzen Tag schreiend auf dem Trampolin – von 10 Uhr Morgens bis 10 Uhr Abends. Ohne wahrnehmbare Pause und in einer Lautstärke, wo praktisch alle unmittelbaren Nachbarn kein eigenes Wort mehr verstehen. Auch mehrfaches Ansprechen führt zu keiner Besserung.</li>
<li>Eigentlich wollte ich das Paradebeispiel Autobahn beiseite lassen, aber daran führt offenbar einfach kein Weg vorbei. Den täglichen Kampf der Hormone, Rechthabergene, Hobbypädagogen und Soziopathen kennen alle Autofahrer. Selbst wenn man dieses Spiel nicht mitspielt, nach wenigen Kilometern spätestens ist man in irgendeiner Weise Opfer geworden. Und sei es nur, weil man nach Ansicht eines selbsternannten Regelpfostens gefühlte 5 Sekunden zu lang auf der mittleren Überholspur verweilt ist und selbstredend mit gut gemeinter erzieherischer Absicht mit 50cm Abstand geschnitten wird.<br />
Übrigens ist mir gerade vor ein paar Wochen ein Rentner im besten Alter so massiv aufgefahren, dass ich die weißen Knöchel der Hände am Lenkrad sehen konnte. Inklusive der Marke seiner Sonnenbrille. Leider schlafen unsere offiziellen Ordnungswächter immer genau dann den Schlaf des Gerechten… aber sei es drum <img src='http://www.orga-dich.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt="icon smile Rücksichtslose Menschen" class='wp-smiley' title="Rücksichtslose Menschen" /> </li>
</ul>
<p>Allen diesen Menschen gemeinsam ist, dass sie nur sich selbst im Auge haben. Alle anderen sind egal oder werden zumindest nicht weiter berücksichtigt. Selbst wenn die anderen sich in Erinnerung rufen ändert sich die Sichtweise nicht.</p>
<h2>Ursachenforschung?</h2>
<p>Ich will keine umfangreiche Studie anstellen warum diese Menschen so sind. Es ist mir unterm Strich aus zwei Gründen ziemlich egal:</p>
<ol start="1">
<li>Andere Menschen sind außerhalb meines Einflussbereiches und ich habe keine sinnvolle Möglichkeit deren Verhalten zu ändern oder zu erklären.</li>
<li>Mich interessiert primär wie ich damit umgehen kann und wie ich weniger unter diesen Menschen leide.</li>
</ol>
<h2>Ausweg bzw. Trick 17</h2>
<p>Das einzige, was wir in jeder Situation immer kontrollieren können, ist, wie wir selbst eine Situation sehen, beurteilen und erleben. Und das ist auch sehr erfreulich so, denn mit diesem Wissen können wir viele Situationen für uns sehr verbessern.</p>
<ul>
<li>Der Herr mit dem Ellebogen im Gesicht hätte beispielsweise einfach seinen Platz wechseln können (was in diesem Fall sogar möglich gewesen wäre). Beim Lesen denken Sie vielleicht „aber wieso denn, er hat doch auch Rechte“. Natürlich hat er sie – aber welchen Preis zahlt er, wenn er seine Rechte durchsetzen will? 20min Diskussion mit einem uneinsichtigen Menschen? Beschwerdebriefe an die Bahn? Zitieren des Schaffners, der ebenfalls nichts tun kann? Rufen der Polizei? Stundenlanges Meckern über diese Situation und womöglich sogar Frust im Verlauf des Feierabends?</li>
<li>Meinem Bekannten bin ich in der Tat aus dem Weg gegangen, wenn dieser Gegessen hat. Wenn es mal zu bunt wurde und ich nicht ausweichen konnte, habe ich ihn nett gebeten ein wenig leiser zu essen (was er mit nicht krumm genommen hat, er selbst hat es überhaupt nicht gemerkt).</li>
<li>Wir könnten das rücksichtslose Herumlärmen einfach in lebhaftes Kinderspielen umdeuten und uns darüber freuen, dass die Kleinen so viel Spaß an Ihrem Spiel haben. Oder wir könnten uns in die Situation der Eltern versetzen, die zwar tagsüber das Gebrüll ertragen (und zulassen) aber dafür vielleicht einen ruhigen Abend verbringen können, weil die Kleinen total erschöpft sind (würden wir selbst vielleicht ähnlich handeln?).</li>
<li>Vielleicht wechseln wir das Verkehrsmittel. Oder weniger radikal: Wir versuchen das Verhalten der anderen zu ignorieren oder mit Gedanken wie „der hatte bestimmt einen stressigen Tag“, „sie möchte bestimmt nur schnell zu ihrer Verabredung“ oder „das war bestimmt keine Absicht“ zu erklären. Unterstellen wir doch erst einmal positive Motive: Er/sie macht uns auf einen Fahrfehler aufmerksam und wir sollten dankbar sein. Oder er erkennt nicht, dass er so eng auffährt, vielleicht hat er seine Brille vergessen (ok, ok, das war ein Scherz).</li>
</ul>
<p>Das Prinzip dahinter ist, dass wir potentiell stressigen, negativen und extrem nervenden Situationen Erklärungen, Gedanken– und Verhaltensmuster abrufen, die eine Situation entspannen. Und der Trick ist: Ohne, dass dafür der andere mitspielen muss.</p>
<img src="http://www.orga-dich.de/?ak_action=api_record_view&id=2247&type=feed" alt=" Rücksichtslose Menschen"  title="Rücksichtslose Menschen" /><h3  class="related_post_title">Könnte Sie auch interessieren…</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/planungslose-zeit/" title="Planungslose Zeit">Planungslose Zeit</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/alte-loesungen-stillstand/" title="Alte Lösungen = Stillstand?">Alte Lösungen = Stillstand?</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/entscheidungen-hinterfragen-lassen/" title="Entscheidungen hinterfragen lassen">Entscheidungen hinterfragen lassen</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/ihr-leben/" title="Ihr Leben!">Ihr Leben!</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/ich-stehe-unter-druck/" title="Ich stehe unter Druck">Ich stehe unter Druck</a></li></ul> <p><a href="http://www.orga-dich.de/?flattrss_redirect&amp;id=2247&amp;md5=ff2989f148625b0a18ac63f0d6f24689" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.orga-dich.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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		<title>Tagespläne Mai 2012</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 12:52:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Planungshilfen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitplanung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Sie das mittlerweile vermutlich gewöhnt sind, stelle ich jeden Monat die Tagespläne für den kommenden Monat kostenlos zur Verfügung. Falls Sie sofort alle Einlagen für 2012 haben wollen, können Sie diese komplett erwerben! Weiter geht es heute mit dem Download für April 2012. Tagespläne Mai 2012 Wie versprochen können Sie sich hier die  Tagespläne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Sie das mittlerweile vermutlich gewöhnt sind, stelle ich jeden Monat die Tagespläne für den kommenden Monat kostenlos zur Verfügung.<br />
<em>Falls Sie sofort alle Einlagen für 2012 haben wollen</em>, können Sie diese komplett erwerben! Weiter geht es heute mit dem Download für April 2012.</p>
<p><span id="more-2233"></span></p>
<h2>Tagespläne Mai 2012</h2>
<p>Wie versprochen können Sie sich hier die  Tagespläne für Mai 2012 herunterladen:</p>
<p><a href="http://www.orga-dich.de/download/A5_Tagesplan_2012_Mai.pdf" title="187 mal heruntergeladen">Tagespläne Mai 2012 (309,59 kB)</a><br/>Tagespläne Mai 2012<br/></p>
<p>Eine ausführliche Erklärung zur Nutzung der Pläne finden Sie unter anderem in <a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/tagesplaene-dezember-2011/" target="_blank">diesem Posting</a>.</p>
<h2>Tagespläne für das gesamte Jahr 2012</h2>
<p>Für einen kleinen Betrag können Sie auch sofort alle Tagespläne für 2012 herunterladen — dann brauchen Sie nicht jeden Monat auf die kommenden Einlagen warten. Dafür brauchen Sie nur auf den folgenden PayPal-Button klicken und den Kauf tätigen. Sofort im Anschluss werden Sie auf den Download (eine ZIP-Datei mit ca. 1 MB Größe) für die Tageseinlagen 2012 weitergeleitet.</p>
<p><center><br />
Alle Tageseinlagen für 2012 zum sofortigen Download für nur 9,99 EUR kaufen:</center> </p>
<p><center></p>
<p style="text-align: center;">
        <div style="margin:0 auto;margin-top: 10px;margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><form name="buynow" action="https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr" method="post">
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<p> </p>
<p></center><center><small>Die Tageseinlagen sind — wie immer — nur für den privaten Gebrauch bestimmt. Wenn Sie Schwierigkeiten beim Download der Datei haben, senden Sie mir bitte die Zahlungsbestätigung von PayPal <a target="_blank" title="Tagespläne 2012" href="mailto:mirko@orga-dich.de?subject=Tagespläne%202012">per Mail</a> und ich schicke Ihnen die Datei umgehend zu.</small></center></p>
<h2>Wochen– und Monatspläne 2012</h2>
<p>Auch diese Einlagen gibt es natürlich wieder kostenlos zum Herunterladen:</p>
<p><a href="http://www.orga-dich.de/download/wochenplan.pdf" title="3154 mal heruntergeladen">Wochenplan (142.41 kB)</a><br/>Undatierter Wochenplan für die Vorausplanung der Woche.<br/></p>
<p><a href="http://www.orga-dich.de/download/monatsplan_2012.pdf" title="897 mal heruntergeladen">Monatspläne 2012 (389,94 kB)</a><br/>Alle Monatspläne für 2012<br/></p>
<h2>Notizen</h2>
<p>Und zum Schluss die Einlagen für die immer wieder wichtigen Notizen:</p>
<p><a href="http://www.orga-dich.de/download/A5_Notizen_Vorderseite.pdf" title="1640 mal heruntergeladen">Notizen Vorderseite (102.76 kB)</a><br/>Druckvorlage für Notizen auf der Vorderseite.<br/></p>
<p><a href="http://www.orga-dich.de/download/A5_Notizen_R%C3%BCckseite.pdf" title="1060 mal heruntergeladen">Notizen Rückseite (99.77 kB)</a><br/>Druckvorlage für Notizen auf der Rückseite.<br/></p>
<img src="http://www.orga-dich.de/?ak_action=api_record_view&id=2233&type=feed" alt=" Tagespläne Mai 2012"  title="Tagespläne Mai 2012" /><h3  class="related_post_title">Könnte Sie auch interessieren…</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/tagesplaene_april_2012/" title="Tagespläne April 2012">Tagespläne April 2012</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/tagesplaene-maerz-2012/" title="Tagespläne März 2012">Tagespläne März 2012</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/tagesplaene-februar-2012/" title="Tagespläne Februar 2012">Tagespläne Februar 2012</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/kalender-am-ohr/" title="Kalender am Ohr">Kalender am Ohr</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/tagesplaene-januar-2012/" title="Tagespläne Januar 2012">Tagespläne Januar 2012</a></li></ul> <p><a href="http://www.orga-dich.de/?flattrss_redirect&amp;id=2233&amp;md5=1a7423dc514efca521232c17a4152c21" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.orga-dich.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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		<title>Planungslose Zeit</title>
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		<comments>http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/planungslose-zeit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 07:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Agieren]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen habe ich mehr oder weniger freiwillig die Gelegenheit gehabt einen Selbstversuch durchzuführen. Und zwar einen Versuch wie mein Leben laufen würde, wenn ich keinerlei Aufgabenlisten oder Terminkalender führen würde. Situation Wie das Leben so spielt. Ab und an gibt es Zeiten für jeden von uns, zu denen aktuell keine passende Tätigkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Wochen habe ich mehr oder weniger freiwillig die Gelegenheit gehabt einen Selbstversuch durchzuführen.</p>
<p>Und zwar einen Versuch wie mein Leben laufen würde, wenn ich keinerlei Aufgabenlisten oder Terminkalender führen würde.</p>
<p><span id="more-2225"></span></p>
<h2>Situation</h2>
<p><img class="alignright" title="Planless Journey von !anaughty!" src="http://farm1.staticflickr.com/190/459881336_e8735b21d0_m.jpg" alt="459881336 e8735b21d0 m Planungslose Zeit" width="169" height="240" />Wie das Leben so spielt. Ab und an gibt es Zeiten für jeden von uns, zu denen aktuell keine passende Tätigkeit verfügbar ist.</p>
<p>Mal abgesehen davon, dass man plötzlich viel Zeit für die Dinge hat, die man schon lange vor sich hergeschoben hat, fallen auch viele termingebundene Aufgaben weg. Niemand setzt Deadlines, kaum jemand möchte überhaupt eine Antwort auf die Frage nach dem „Wann?” bekommen. Schlussendlich bleiben fast nur noch private oder selbst verschriebene Aufgaben in der Aufgabenliste.</p>
<p>In dieser Lage könnte man in Versuchung geraten und alle Planungsinstrumente einfach längere Zeit nicht mehr anzusehen.</p>
<p>Und genau das habe ich getan.</p>
<h2>Die Welt ist untergegangen</h2>
<p>Natürlich ist sie das <em>nicht</em>.</p>
<p>Aber es ist etwas passiert, was ich nicht so ohne weiteres gedacht hätte. Ich habe alle meine Vorhaben zeitnah umgesetzt, habe privat viele Projekte durchgeführt, die ich schon längere Zeit vorhatte — oder die uns einfach spontan eingefallen sind:</p>
<ul>
<li>Meine Küche hat jetzt passenden Stauraum für jedes Gewürz mit einem schönen selbstgebauten Regal und vielen lustigen Glas-Gefäßen.</li>
<li>Die Tapetenschäden, die unsere Hunde veranstaltet haben, also sie noch sehr jung waren, haben wir endlich beseitigt.</li>
<li>Wir haben ein neues kleines Business ins Leben gerufen und verkaufen selbstgegossene Kerzen.</li>
<li>Ich habe erneut mit dem Lesen von „The Lord of the Rings” begonnen und habe das gute Gefühl, dass ich es diesmal wirklich noch mal schaffe.</li>
<li>Wir haben unsere wirtschaftlichen Prioritäten neu geordnet und wissen jetzt, wo wir in 2 Jahren stehen wollen bzw. wie wir unser Leben entwickeln möchten.</li>
<li>Mir ist klar geworden, dass mir in meinem Leben ein Ausgleich zur analytischen Haupttätigkeit fehlt und ich habe herausgefunden, dass mir gemeinsame Spaziergänge in der Kälte mit meiner Lebensgefährtin unheimlich viel geben können (auch wenn ich die Gegend selbst auswendig kenne).</li>
</ul>
<p>Diese nicht vollständige kleine Liste mag auf den ersten Blick nicht groß besonders wirken. Aber wirklich kurios daran ist, dass <strong>keiner</strong> dieser Punkte auf meine Aufgabenliste stand — nicht einmal eine Notiz dazu.</p>
<p>Zusätzlich zu diesen wichtigen Dingen ist natürlich auch bei uns der Alltag weitergegangen. Ich investiere viel Zeit in die Auftragsakquise und nutze die freie Zeit für umfangreiche Weiterbildungen und für den Feinschliff meiner Skills. Meine Koch-Fähigkeiten werden immer routinierter und ich genieße es, wenn ich stundenlang Nudeln machen kann (meine aktuellste Errungenschaft sind selbstgemacht Tortellini).</p>
<h2>…und was hat das jetzt mit Planung zu tun?</h2>
<p>Die eigentlich wichtige Erkenntnis für mich ist, dass ich all diese Dinge, die mir selbst sehr wichtig sind, völlig ohne Zielvorgaben und Aufgabenlisten erreicht habe. Selbstverständlich habe ich mir viele Dinge notiert und auch ich muss immer noch einige Termine einhalten. Aber hinter all dem steckt kein großer Plan — jedenfalls keiner, den ich vorher schriftlich mit hochentwickelten Methoden ausgefeilt hätte.</p>
<p>Ohne Planung und ohne Ziele zu sein hat offensichtlich keine so gravierend negativen Auswirkungen, wie gerne glauben gemacht wird. Auch ich selbst habe früher angenommen, dass ich nur mit einer sehr genauen Zielplanung wirklich auf „meine” Ziele zusteuern könnte.</p>
<p>Es hat sich herausgestellt, dass zumindest kleine und wertvolle Entwicklungen keiner großen Planung bedürfen, <em>wenn genug Zeit und wenig Ablenkung vorhanden ist.</em></p>
<p>Man könnte durchaus mal provozierend in den Raum werfen, dass eine vollgepackte und perfekt durchgestylte Planung eigentlich nur eines tut: Vom wichtigen ablenken <img src='http://www.orga-dich.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="icon wink Planungslose Zeit" class='wp-smiley' title="Planungslose Zeit" /> </p>
<img src="http://www.orga-dich.de/?ak_action=api_record_view&id=2225&type=feed" alt=" Planungslose Zeit"  title="Planungslose Zeit" /><h3  class="related_post_title">Könnte Sie auch interessieren…</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/allgemein/bewusst-keine-karriere-machen/" title="Bewusst keine Karriere machen">Bewusst keine Karriere machen</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/das-ist-unmoeglich/" title="Das ist unmöglich">Das ist unmöglich</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/ruecksichtslose-menschen/" title="Rücksichtslose Menschen">Rücksichtslose Menschen</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/alte-loesungen-stillstand/" title="Alte Lösungen = Stillstand?">Alte Lösungen = Stillstand?</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/kausalitaet-ursache-und-wirkung/" title="Kausalität (&#8220;Ursache und Wirkung&#8221;)">Kausalität (“Ursache und Wirkung”)</a></li></ul> <p><a href="http://www.orga-dich.de/?flattrss_redirect&amp;id=2225&amp;md5=b38b8608e3620d3af06e3ce2285404e8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.orga-dich.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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		<item>
		<title>Tagespläne April 2012</title>
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		<comments>http://www.orga-dich.de/artikel/planer/tagesplaene_april_2012/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 10:55:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Planungshilfen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitplanung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Sie das mittlerweile vermutlich gewöhnt sind, stelle ich jeden Monat die Tagespläne für den kommenden (in diesem Fall schon laufenden) Monat kostenlos zur Verfügung. Falls Sie sofort alle Einlagen für 2012 haben wollen, können Sie diese komplett erwerben! Weiter geht es heute mit dem Download für April 2012. Tagespläne April 2012 Wie versprochen können [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie Sie das mittlerweile vermutlich gewöhnt sind, stelle ich jeden Monat die Tagespläne für den kommenden (in diesem Fall schon laufenden) Monat kostenlos zur Verfügung.<br />
<em>Falls Sie sofort alle Einlagen für 2012 haben wollen</em>, können Sie diese komplett erwerben! Weiter geht es heute mit dem Download für April 2012.</p>
<p><span id="more-2229"></span></p>
<h2>Tagespläne April 2012</h2>
<p>Wie versprochen können Sie sich hier die  Tagespläne für April 2012 herunterladen:</p>
<p><a href="http://www.orga-dich.de/download/A5_Tagesplan_2012_April.pdf" title="264 mal heruntergeladen">Tagespläne April 2012 (304,07 kB)</a><br/>Tagespläne April 2012<br/></p>
<p>Eine ausführliche Erklärung zur Nutzung der Pläne finden Sie unter anderem in <a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/tagesplaene-dezember-2011/" target="_blank">diesem Posting</a>.</p>
<h2>Tagespläne für das gesamte Jahr 2012</h2>
<p>Für einen kleinen Betrag können Sie auch sofort alle Tagespläne für 2012 herunterladen — dann brauchen Sie nicht jeden Monat auf die kommenden Einlagen warten. Dafür brauchen Sie nur auf den folgenden PayPal-Button klicken und den Kauf tätigen. Sofort im Anschluss werden Sie auf den Download (eine ZIP-Datei mit ca. 1 MB Größe) für die Tageseinlagen 2012 weitergeleitet.</p>
<p><center><br />
Alle Tageseinlagen für 2012 zum sofortigen Download für nur 9,99 EUR kaufen:</center> </p>
<p><center></p>
<p style="text-align: center;">
        <div style="margin:0 auto;margin-top: 10px;margin-top: 10px;margin-bottom: 10px;"><form name="buynow" action="https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr" method="post">
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		<input type="hidden" name="item_name" value="Tagesplaene 2012">
		<input type="hidden" name="amount" value="9.99"><input type="hidden" name="quantity" value="1"><input type="hidden" name="shipping" value="0.00"><input type="hidden" name="shipping2" value="0.00"><input type="image" src="https://www.paypalobjects.com/de_DE/DE/i/btn/btn_buynowCC_LG.gif" border="0" name="submit" alt="Add to cart (Paypal)" class="ppalbtn">
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			<input type="hidden" name="rm" value="2"><input type="hidden" name="return" value="http://www.orga-dich.de/downloads/kmtuAx77.zip"></form></div></p>
<p> </p>
<p></center><center><small>Die Tageseinlagen sind — wie immer — nur für den privaten Gebrauch bestimmt. Wenn Sie Schwierigkeiten beim Download der Datei haben, senden Sie mir bitte die Zahlungsbestätigung von PayPal <a target="_blank" title="Tagespläne 2012" href="mailto:mirko@orga-dich.de?subject=Tagespläne%202012">per Mail</a> und ich schicke Ihnen die Datei umgehend zu.</small></center></p>
<h2>Wochen– und Monatspläne 2012</h2>
<p>Auch diese Einlagen gibt es natürlich wieder kostenlos zum Herunterladen:</p>
<p><a href="http://www.orga-dich.de/download/wochenplan.pdf" title="3154 mal heruntergeladen">Wochenplan (142.41 kB)</a><br/>Undatierter Wochenplan für die Vorausplanung der Woche.<br/></p>
<p><a href="http://www.orga-dich.de/download/monatsplan_2012.pdf" title="897 mal heruntergeladen">Monatspläne 2012 (389,94 kB)</a><br/>Alle Monatspläne für 2012<br/></p>
<h2>Notizen</h2>
<p>Und zum Schluss die Einlagen für die immer wieder wichtigen Notizen:</p>
<p><a href="http://www.orga-dich.de/download/A5_Notizen_Vorderseite.pdf" title="1640 mal heruntergeladen">Notizen Vorderseite (102.76 kB)</a><br/>Druckvorlage für Notizen auf der Vorderseite.<br/></p>
<p><a href="http://www.orga-dich.de/download/A5_Notizen_R%C3%BCckseite.pdf" title="1060 mal heruntergeladen">Notizen Rückseite (99.77 kB)</a><br/>Druckvorlage für Notizen auf der Rückseite.<br/></p>
<img src="http://www.orga-dich.de/?ak_action=api_record_view&id=2229&type=feed" alt=" Tagespläne April 2012"  title="Tagespläne April 2012" /><h3  class="related_post_title">Könnte Sie auch interessieren…</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/tagesplaene-mai-2012/" title="Tagespläne Mai 2012">Tagespläne Mai 2012</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/tagesplaene-maerz-2012/" title="Tagespläne März 2012">Tagespläne März 2012</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/tagesplaene-februar-2012/" title="Tagespläne Februar 2012">Tagespläne Februar 2012</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/kalender-am-ohr/" title="Kalender am Ohr">Kalender am Ohr</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/tagesplaene-januar-2012/" title="Tagespläne Januar 2012">Tagespläne Januar 2012</a></li></ul> <p><a href="http://www.orga-dich.de/?flattrss_redirect&amp;id=2229&amp;md5=9dce3977e946b2b916c23786d8801b28" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.orga-dich.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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		<item>
		<title>Ist planen überhaupt sinnvoll?</title>
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		<comments>http://www.orga-dich.de/artikel/zeitplanung/ist-planen-ueberhaupt-sinnvoll/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 06:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Agieren]]></category>
		<category><![CDATA[Methode]]></category>

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		<description><![CDATA[Das kennen Sie bestimmt schon. Mit viel Schweiß und Mühe wird ein großer Plan aufgezogen. Jeder Schritt ist bedacht und wenn Sie alles so machen wie geplant, werden Sie das Ziel auch erreichen. Und dann kommt die Realität und der Plan funktioniert nicht. Woran scheitert der Plan? Die meisten Pläne scheitern an folgenden Hindernissen: Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das kennen Sie bestimmt schon. Mit viel Schweiß und Mühe wird ein großer Plan aufgezogen. Jeder Schritt ist bedacht und wenn Sie alles so machen wie geplant, werden Sie das Ziel auch erreichen.</p>
<p>Und dann kommt die Realität und der Plan funktioniert nicht.</p>
<p><span id="more-2201"></span></p>
<h2>Woran scheitert der Plan?</h2>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img title="MyProjectTracker bei Flickr" src="http://farm5.staticflickr.com/4081/4820881979_6e5cb9f36e_m.jpg" alt="4820881979 6e5cb9f36e m Ist planen überhaupt sinnvoll?" width="240" height="80" /><p class="wp-caption-text">MyProjectTracker bei Flickr</p></div></p>
<p>Die meisten Pläne scheitern an folgenden Hindernissen:</p>
<ul>
<li>Es wurden unrealistische und überzogene Annahmen über die planbare Zeit gemacht.</li>
<li>Notwendige Ressourcen (Geld, Hilfsmittel, Mitarbeiter) wurden nicht (vollständig) bedacht.</li>
<li>Dringende Notfälle kamen dazwischen, die die Ausführung von Teilschritten stark verzögert haben.</li>
<li>Die anfängliche Motivation sank erheblich und damit die Effizienz.</li>
<li>Perfektionismus führte dazu, dass der Zeitbedarf einzelner Aufgaben erheblich überschritten wurde.</li>
<li>Der zu behebende Mangel hat sich erledigt und damit die Begründung, wieso das Ziel überhaupt erreicht werden sollte.</li>
</ul>
<h2>Also lieber gar nicht planen</h2>
<p>Das Fazit nach etlichen gescheiterten Projektplänen müsste eigentlich lauten, dass die Planung damit allgemein eigentlich Zeitverschwendung ist. Wir halten die Planung sowieso nicht ein, also wieso sollten wir (teilweise erheblich) Zeit investieren?</p>
<p>Dieser Schluss wäre etwas zu kurz gedacht.</p>
<p>Die meisten Pläne scheitern nicht deshalb, weil der Plan an sich schlecht gewesen wäre. Sie scheitern vielmehr daran, dass wir glauben, dass ein einmal gefasster Plan nicht geändert werden sollte.</p>
<p>Wir glauben, dass der Sinn einer Planung darin liegt, dass wir im Vorfeld von Aktivitäten all das Notwendige zusammentragen und eine genaue Vorstellung davon haben müssen, welche einzelnen Schritte nötig sind. Aber die Realität zeigt uns, dass das überzogene Anforderungen sind.</p>
<h2>Natürlich planen — aber richtig</h2>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 170px"><img title="Pinakothek_010 von Rob124 bei Flickr" src="http://farm3.staticflickr.com/2107/4510909480_9eea928f37_m.jpg" alt="4510909480 9eea928f37 m Ist planen überhaupt sinnvoll?" width="160" height="240" /><p class="wp-caption-text">Pinakothek_010 von Rob124 bei Flickr</p></div></p>
<p>Die Lösung von fehlgeschlagener Planung liegt vielmehr darin, dass wir lernen auch während der „Umsetzungsphase“ die Planung anzupassen. Wir müssen flexibel reagieren.</p>
<p>Einfacher ist das, wenn Sie die folgenden drei Punkte beachten:</p>
<ol start="1">
<li>Planen Sie erneute <strong>Planungszeiten</strong> ein. Wenn Sie merken, dass Ihre Planung mit der Realität nicht mehr übereinstimmt, müssen Sie Zeit für das Anpassen der Planung haben.</li>
<li>Schätzen Sie den <strong>Zeitbedarf</strong> der einzelnen Aktivitäten realistischer. Oft unterschätzen wir den Zeitbedarf von Aktivitäten, die wir gerne tun und überschätzen den Zeitbedarf von eher ungeliebten Aufgaben.</li>
<li>Verplanen Sie nicht den gesamten theoretisch verfügbaren Zeitraum. Lassen Sie mehr als genug <strong>Puffer</strong> für Ungeplantes. Bewährt haben sich Pufferzeiten bis zu 50%. Das bedeutet für jede verplante Stunde eine Stunde nicht verplante Zeit!</li>
</ol>
<p>Während der Umsetzung einzelner Aktivitäten sollten Sie noch folgende Punkte beachten:</p>
<ol start="1">
<li>Gehen Sie nach dem Mantra „<em>so viel wie nötig und so wenig wie möglich</em>“ vor. Eine perfekte Lösung kostet sehr viel Zeit, bringt aber nur vergleichsweise wenig (oder gar keinen) Zusatznutzen. Ihre Planung ging von einer realistisch einzuhaltenden Schätzung aus, also sollten Sie bei der Umsetzung darauf achten, dass Sie realistisch bleiben.</li>
<li>Wenn sich der Grund für das Projekt komplett erledigt hat, schauen Sie nicht zurück auf den bereits erbrachten Aufwand oder das investierte Geld: Beenden Sie die Tätigkeit und konzentrieren Sie sich auf etwas Neues. Noch mehr Zeit und Geld in etwas zu investieren, was sowieso unnötig geworden ist, ist sinnlos!</li>
<li>Bei Motivationsschwierigkeiten schauen Sie sich immer wieder Ihre Zielbeschreibung an und überlegen Sie, was für ein Gefühl es sein wird, wenn Sie das Ziel erreichen. Die ursprüngliche Motivation mit dem Projekt überhaupt zu beginnen sollten Sie sich immer wieder ins Gedächtnis rufen.</li>
</ol>
<img src="http://www.orga-dich.de/?ak_action=api_record_view&id=2201&type=feed" alt=" Ist planen überhaupt sinnvoll?"  title="Ist planen überhaupt sinnvoll?" /><h3  class="related_post_title">Könnte Sie auch interessieren…</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/planer/praxiseinsatz-organisation/" title="Praxiseinsatz Organisation">Praxiseinsatz Organisation</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/entscheidungen-hinterfragen-lassen/" title="Entscheidungen hinterfragen lassen">Entscheidungen hinterfragen lassen</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/kausalitaet-ursache-und-wirkung/" title="Kausalität (&#8220;Ursache und Wirkung&#8221;)">Kausalität (“Ursache und Wirkung”)</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/todo-listen-sind-nicht-ihr-ding/" title="Todo-Listen sind nicht Ihr Ding">Todo-Listen sind nicht Ihr Ding</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/ich-stehe-unter-druck/" title="Ich stehe unter Druck">Ich stehe unter Druck</a></li></ul> <p><a href="http://www.orga-dich.de/?flattrss_redirect&amp;id=2201&amp;md5=12bf9d3bcd3118041dc7c4eae88b0d82" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.orga-dich.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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		<title>Siegt Digital?</title>
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		<comments>http://www.orga-dich.de/artikel/allgemein/siegt-digital/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 06:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[NAP]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitsparen]]></category>

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		<description><![CDATA[Christian stellt in einem Posting auf Notizbuchblog.de die Frage, ob das Digital siegen könnte. Diese Frage finde ich sehr interessant. Vor allem weil dieses Thema auch für Planungsinstrumente von Bedeutung ist. Analog vs. digital Angeblich wird beobachtet, dass die Geduld der Menschen immer weiter abnimmt. Kaum jemand möchte sich die Zeit nehmen ein Fachbuch wirklich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Christian stellt in einem <a target="_blank" href="http://www.notizbuchblog.de/2011/12/05/siegt-das-digitale/">Posting auf Notizbuchblog.de</a> die Frage, ob das Digital siegen könnte.</p>
<p>Diese Frage finde ich sehr interessant. Vor allem weil dieses Thema auch für Planungsinstrumente von Bedeutung ist.</p>
<p><span id="more-2197"></span></p>
<h2>Analog vs. digital</h2>
<p>Angeblich wird beobachtet, dass die Geduld der Menschen immer weiter abnimmt. Kaum jemand möchte sich die Zeit nehmen ein Fachbuch wirklich durchzuarbeiten, man erwartet heute mundgerecht zurechtgeschnittene Informationshäppchen.</p>
<p>Das kann man im Alltag durchaus beobachten. Wer nimmt sich denn wirklich noch die Zeit ein Thema gründlich zu verstehen? Tendieren wir nicht alle dazu im Internet nach einer schnelle Lösung zu suchen, ohne die Ursachen überhaupt zu verstehen?</p>
<h2>Kurz und knackig</h2>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img title="misocrazy bei Flickr" src="http://farm1.staticflickr.com/133/385909382_4e89c5fbe1_m.jpg" alt="385909382 4e89c5fbe1 m Siegt Digital?" width="240" height="180" /><p class="wp-caption-text">misocrazy bei Flickr</p></div></p>
<p>Ich glaube deshalb, dass dieser Trend leider wahr ist. „Leider“ weil ich kein großer Freund von Symptombehandlung bin.</p>
<p>Und das hat ganz praktische Gründe: Nur wer auch die Ursache verstehen kann, kann neue Behandlungen entwickeln. Jemand, der nur die Behandlungen auswendig lernt, kann diese schwer oder gar nicht auf neue Situationen übertragen. Ich bin faul und möchte nicht ständig neue Lösungen suchen – also bemühe ich mich um die Grundlagen.</p>
<h2>Klassischer Roman</h2>
<p>Nicht nur bei Sachthemen stellt man diesen Trend fest. Auch bei Romanen, die klassischerweise nicht zweckgebunden gelesen werden (außer vielleicht noch in der Schule). In den Rezensionen beim größten Onlinebuchhändler ließt man immer wieder, dass sich Leser über die Länge eines Romans beschweren oder die gedankliche Ebene als unwichtig für die Handlung kritisieren. Also im Grunde genau das gestrichen haben wollen, was ein gutes Buch ausmacht: Die Eben der Dinge, die nicht gesagt werden.</p>
<p>Das ist eine traurige und entmutigende Entwicklung. Als Autor muss man heute scheinbar möglichst fokussiert arbeiten – selbst in der Prosa. Weil der liebe Konsument keine Zeit mehr aufwenden möchte (ja ich weiß, dass der Konsument stattdessen lieber „keine Zeit mehr hat“ sagt – was aber unwahr ist).</p>
<h2>Handschriftliches</h2>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img title="kevinzim bei Flickr" src="http://farm1.staticflickr.com/7/10187684_78f140f0e2_m.jpg" alt="10187684 78f140f0e2 m Siegt Digital?" width="240" height="160" /><p class="wp-caption-text">kevinzim bei Flickr</p></div></p>
<p>Und damit wieder zurück zum Aufhänger dieses Artikels, das Posting im Notizbuchblog. Christian wirft dort die Frage auf, ob wir uns überhaupt noch die Zeit nehmen, um bewusst langsam unsere Gedanken mit der Hand zu notieren. Ob wir uns trauen den Gedankengang festzuhalten – und nicht nur die „perfekte“ Lösung. Wir also den Weg zum Ziel begleiten statt uns nur noch auf das Ziel zu fokussieren.</p>
<p>Ich finde diese Fragen berechtigt. Driften wir doch nach und nach in die Fastfood-Welt – sogar im Kopf.</p>
<img src="http://www.orga-dich.de/?ak_action=api_record_view&id=2197&type=feed" alt=" Siegt Digital?"  title="Siegt Digital?" /><h3  class="related_post_title">Könnte Sie auch interessieren…</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/allgemein/die-leere-ohne-stress/" title="Die Leere ohne Stress">Die Leere ohne Stress</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/allgemein/anti-kurz-e-mail/" title="Anti Kurz-E-Mail">Anti Kurz-E-Mail</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/allgemein/tuetensuppe/" title="Tütensuppe">Tütensuppe</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/allgemein/bewusst-keine-karriere-machen/" title="Bewusst keine Karriere machen">Bewusst keine Karriere machen</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/kleine-anti-stress-tipps/" title="Kleine Anti-Stress-Tipps">Kleine Anti-Stress-Tipps</a></li></ul> <p><a href="http://www.orga-dich.de/?flattrss_redirect&amp;id=2197&amp;md5=91b7846edd2d44b9858795bf847ad63f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.orga-dich.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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		<item>
		<title>Die Leere ohne Stress</title>
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		<comments>http://www.orga-dich.de/artikel/allgemein/die-leere-ohne-stress/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 06:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Selbst]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitsparen]]></category>

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		<description><![CDATA[Man hört immer wieder, dass Leute ständig Stress haben. Die Kinder verursachen Stress, die Arbeitsbelastung verursacht Stress, man findet keine 5 Minuten Ruhe, um mal was zu lesen und so weiter. Was würde eigentlich passieren, wenn plötzlich diese Stressfaktoren wegfielen? Ohne Stress nicht wichtig Diesmal soll es nicht darum gehen, dass das Stressempfinden überwiegend davon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man hört immer wieder, dass Leute ständig Stress haben. Die Kinder verursachen Stress, die Arbeitsbelastung verursacht Stress, man findet keine 5 Minuten Ruhe, um mal was zu lesen und so weiter.</p>
<p>Was würde eigentlich passieren, wenn plötzlich diese Stressfaktoren wegfielen?</p>
<p><span id="more-2193"></span></p>
<h2>Ohne Stress nicht wichtig</h2>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><img title="fabya9 bei Flickr" src="http://farm1.staticflickr.com/139/347696564_0b9ca875f8_m.jpg" alt="347696564 0b9ca875f8 m Die Leere ohne Stress" width="180" height="240" /><p class="wp-caption-text">fabya9 bei Flickr</p></div></p>
<p>Diesmal soll es nicht darum gehen, dass das Stressempfinden überwiegend davon abhängt, wie wir selbst eine Situation einschätzen. Vielmehr möchte ich mal provozierend die Frage in den Raum werfen, ob wir nicht irgendwie den Stress brauchen, um uns wichtig zu fühlen.</p>
<p>Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich behaupte ja gar nicht, dass Sie keinen Stress haben. Aber ich habe die Theorie, dass sich einige Menschen über den Stress mehr oder weniger definieren.</p>
<p>Mal ehrlich. Hören Sie nicht auch ständig von allen möglichen Menschen, wie extrem stressig deren Leben sein soll – und Sie fragen sich insgeheim, wieso das denn stressig sein soll? Wieso glauben viele Menschen eine Herausforderung, ein Hindernis oder etwas, was man sich erarbeiten muss, sei automatisch Stress?</p>
<h2>Wochenende</h2>
<p>Man stelle sich mal folgende Situation vor: Smalltalk im Büro über das vergangene Wochenende. Auf die Frage, wie denn das Wochenende gewesen wäre, kommen doch häufig Antworten wie:</p>
<ul>
<li>„Besuch der Schwiegereltern gehabt, den ganzen Tag in der Küche gestanden, völlig fertig.“</li>
<li>„Eigentlich wollte ich weiter das Buch lesen, aber man kommt ja zu nichts.“</li>
<li>„Wie das halt so ist, bleibt ja alles bis zum Wochenende liegen.“</li>
</ul>
<p>Das klingt doch schwer nach jemandem, der unentbehrlich ist. Wir tendieren dazu Mitleid zu empfinden – aber die Botschaft lautet eigentlich „bewundere mich, ich bin der Macher“.</p>
<p>Wie würden wir reagieren, wenn stattdessen folgende Antworten kommen würden:</p>
<ul>
<li>„War Klasse, ich habe ein spannendes Buch für mich entdeckt.“</li>
<li>„Wir haben gemeinsam einen Spieleabend genossen, das hat richtig Spaß gemacht, ich freue mich schon auf das nächste Mal.“</li>
<li>„Super! Ich hab unendlich lange geschlafen und einfach die Zeit vergehen lassen.“</li>
</ul>
<p>Das hat schnell den Beigeschmack, dass hier jemand nicht verantwortungsbewusst ist oder seine Arbeiten liegen lässt.</p>
<h2>…und sonst</h2>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img title="ashleigh290 bei Flickr" src="http://farm3.staticflickr.com/2250/2164522450_454208f47e_m.jpg" alt="2164522450 454208f47e m Die Leere ohne Stress" width="240" height="195" /><p class="wp-caption-text">ashleigh290 bei Flickr</p></div></p>
<p>Aber auch sonst tendieren viele Menschen dazu sich ständig und dauerhaft darüber zu beschweren, dass das Leben ja nur Druck ausübt und diese Menschen überhaupt keine Zeit mehr für die Dinge haben, die eigentlich für Sie wichtig sind.</p>
<p>Ich glaube, dass einige dieser Menschen im Grunde genommen nur so tun, damit sie sich nicht damit beschäftigen müssen, wie leer das Leben sein würde, wenn plötzlich kein Druck mehr da ist.</p>
<p>Das meine ich gar nicht abwertend. Es ist doch eigentlich völlig akzeptabel, wenn wir in unserem Leben Leerräume schaffen. Leere ist nicht dasselbe wie bedeutungslos oder gelangweilt. Leere bedeutet einfach nur Zeit für die Dinge, die nicht dringend sind. Also für die wichtigen Dinge und für die Dinge, die weder wichtig noch dringend sind: Spaß und Vergnügen.</p>
<h2>Selbstversuch</h2>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><img title="eamoncurry123 bei Flickr" src="http://farm7.staticflickr.com/6074/6072966411_0510d162c9_m.jpg" alt="6072966411 0510d162c9 m Die Leere ohne Stress" width="180" height="240" /><p class="wp-caption-text">eamoncurry123 bei Flickr</p></div></p>
<p>Denken Sie doch mal darüber nach: Was wäre, wenn Sie all das, was im Grunde genommen nicht so wichtig ist, weglassen würden:</p>
<ul>
<li>Kein übertriebenes 5-Gänge-Menü für die Familie (sondern die Regel „jeder bringt was Essbares mit, ich stelle die Getränke“)</li>
<li>Kein Aufschieben der Hausarbeiten aufs Wochenende</li>
<li>Grundsätzlich keine Termine am Sonntag</li>
<li>Die Kinder sollen mit dem Bus zu ihren Verabredungen fahren</li>
<li>Ablehnen sich in der Schulpflegschaft zu organisieren</li>
<li>Kein Fernsehen schauen, PC abschalten</li>
</ul>
<p>Dann haben Sie im Prinzip wieder Zeit für sich, könnten endlich das tun, was Sie angeblich so lange nicht tun konnten.</p>
<p>Probieren Sie das mal aus… oder überlegen Sie nur mal in der Theorie, was Sie dann tun würden. Würden Sie endlich XYZ tun? Wenn ja – wieso machen Sie nicht zuerst XYZ und schauen dann, welche zusätzlichen Dinge Sie noch in Ihren Tag hineinquetschen wollen? Wieso ziehen Sie nicht grundsätzlich das vor, an dem Ihnen angeblich so viel liegt?</p>
<h2>Probieren Sie es doch einfach mal aus</h2>
<p>Versuchen Sie mal Folgendes:</p>
<ol start="1">
<li>Nehmen Sie 7 Blatt Papier und beschriften Sie diese mit den nächsten 7 Tagen.</li>
<li>Dann notieren Sie dort als ersten Punkt jeden Tag eine Tätigkeit, die Sie angeblich schon so lange endlich mal tun wollen.</li>
<li>Blockieren Sie dafür einen konkreten Zeitbereich (beispielsweise 19 bis 22 Uhr oder 15 bis 16 Uhr). Nehmen Sie Zeiträume, die realistisch sind, aber seien Sie ruhig ein bisschen großzügig. Es geht schließlich um die wichtigste Person überhaupt: Um <em>Sie</em>.</li>
<li>Danach notieren Sie die Dinge, die notwendigerweise noch dazu kommen, aber streichen Sie radikal alles, was nicht unbedingt erforderlich. Dazu gehören auch die Dinge, bei denen Sie im Versprechen stehen. Entschuldigen Sie sich für ein paar Tage und nehmen Sie sich eine Auszeit von Ihren Pflichten – soweit das möglich ist (und das ist oft mehr als Sie im ersten Moment glauben).</li>
<li>Halten Sie sich (nur) die nächsten 7 Tage genau an Ihren Plan, lassen Sie nicht zu, dass andere Ihren Plan überstimmen. Auch Kinder können für ein paar Tage mit einem „Nein“ leben – und Kollegen, Kunden und Partner sowieso.</li>
</ol>
<p>Und nach diesen 7 Tagen ziehen Sie Bilanz:</p>
<ul>
<li>Wie viel Chaos ist entstanden, weil Sie zuerst an sich gedacht haben?</li>
<li>Wo müssen Sie nachbessern, was war zu viel des Guten?</li>
<li>Wie hat das Umfeld reagiert?</li>
<li>Wie war das Gefühl endlich die Dinge zu tun, die Sie (angeblich?) immer tun wollten?</li>
</ul>
<p>Es würde mich sehr interessieren, welche Erfahrungen Sie damit gemacht haben.</p>
<img src="http://www.orga-dich.de/?ak_action=api_record_view&id=2193&type=feed" alt=" Die Leere ohne Stress"  title="Die Leere ohne Stress" /><h3  class="related_post_title">Könnte Sie auch interessieren…</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/allgemein/bewusst-keine-karriere-machen/" title="Bewusst keine Karriere machen">Bewusst keine Karriere machen</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/techniken/aktiv-an-etwas-anderes-denken/" title="Aktiv an etwas anderes denken">Aktiv an etwas anderes denken</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/allgemein/siegt-digital/" title="Siegt Digital?">Siegt Digital?</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/allgemein/anti-kurz-e-mail/" title="Anti Kurz-E-Mail">Anti Kurz-E-Mail</a></li><li><a href="http://www.orga-dich.de/artikel/allgemein/laerm/" title="Lärm">Lärm</a></li></ul> <p><a href="http://www.orga-dich.de/?flattrss_redirect&amp;id=2193&amp;md5=96005d79b7556ebbfe62d1cf4a156d64" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.orga-dich.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><div class="feedflare">
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		<title>Die Falschherum-Anstellerin</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 06:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Reagieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute morgen in der Kantine am Kaffeeautomaten. Ich stelle mich auf der linken Seite an, da wo die Tassen für die Benutzung stehen. Vor mir ist jemand, der gerade Heißwasser abfüllt. Und dann stellt sich von der falschen Seite eine Kollegin an. In diesem Moment merke ich, wie mein Stresspegel steigt. Was passiert denn da? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute morgen in der Kantine am Kaffeeautomaten. Ich stelle mich auf der linken Seite an, da wo die Tassen für die Benutzung stehen. Vor mir ist jemand, der gerade Heißwasser abfüllt.</p>
<p>Und dann stellt sich von der falschen Seite eine Kollegin an. In diesem Moment merke ich, wie mein Stresspegel steigt.</p>
<p><span id="more-2187"></span></p>
<h2>Was passiert denn da?</h2>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img title="New coffee machine von adactio bei Flickr" src="http://farm6.staticflickr.com/5009/5225780945_e4fb5378fe_m.jpg" alt="5225780945 e4fb5378fe m Die Falschherum Anstellerin" width="240" height="180" /><p class="wp-caption-text">New coffee machine von adactio bei Flickr</p></div></p>
<p>Als mir das vorhin passiert, habe ich zufällig gerade einen ruhigen Moment gehabt und habe in mich hineingehört. Was war eigentlich gerade passiert?</p>
<ul>
<li>Die Kollegin hält sich nicht an die (Anstell-)Regeln, also gehe ich davon aus, dass sie sich eventuell vor mich drängeln wird.</li>
<li>Der Kollege mit dem Heißwasser vor mir braucht ziemlich lange, mit jedem Moment der vergeht steigt mein Stressempfinden.</li>
</ul>
<p>Zusammengefasst kann ich wohl behaupten, dass ich Stress empfunden habe in einer Situation, die noch völlig unklar geblieben ist:</p>
<ul>
<li>Es ist nur eines von vielen Szenarien, dass sich die Kollegin vordrängt. Vielleicht steht sie einfach nur da, weil es sich für sie gerade so ergeben hat. Vielleicht weiß sie genau, dass sie nach mir an der Reihe ist.</li>
<li>Noch dazu wäre der „Zeitverlust“ überhaupt kein großes Problem, immerhin stand ich weder kurz vor einem Termin noch käme es auf 2min mehr oder weniger an.</li>
</ul>
<h2>Stressreaktion verhindern</h2>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 190px"><img title="solylunafamilia bei Flickr" src="http://farm4.staticflickr.com/3256/3131739698_623b5e24b5_m.jpg" alt="3131739698 623b5e24b5 m Die Falschherum Anstellerin" width="180" height="240" /><p class="wp-caption-text">solylunafamilia bei Flickr</p></div></p>
<p>Für mich war es vorhin zu spät, um eine Gegenstrategie zu entwickeln. Ich empfand den Stress und er steigerte sich. Ich habe sogar gemerkt, wie ich innerlich unfreundlich wurde und vermutlich auch sehr angestrengt aussah. Mich hat die Situation zugegebenermaßen völlig irrational total genervt. Und die Kollegin gleich mit (die ich übrigens nicht mal gekannt habe).</p>
<p>Ich hätte vorhin sofort reagieren sollen. Als ich gemerkt habe, dass mich das Verhalten der Kollegin stört, hätte ich sie doch beispielsweise nett begrüßen und vielleicht etwas Smalltalk führen können. Auf diese Weise hätte ich mich von meinem Stressempfinden abgelenkt und womöglich sogar Sympathien entwickeln. Aus einem Stressfaktor wird ein Sympathieträger – das wäre doch wirklich Klasse.</p>
<p>Oder aber ich hätte sie einfach vorlassen können. Das mag beim ersten Lesen sehr merkwürdig klingen: Wieso sollte ich auf mein „Recht“ verzichten?</p>
<p>Das hat einen ganz einfachen Hintergrund: Ich könnte durch die Investition weniger Minuten (viel länger hätte sie nicht gebraucht einen Kaffee zu ziehen) erhebliches Stressempfinden einsparen können. Das gilt in vergleichbaren Situationen genau so:</p>
<ul>
<li>Es kann vorkommen, dass ich beim Autofahren jemanden die Vorfahrt gebe, die er/sie sich sowieso gerade (verbotenerweise) nehmen wollte. Wieso hier ein unnötiges Risiko eingehen, Erziehungsversuchen gehören nicht auf die Straße.</li>
<li>Oder ich lasse an der Kasse die Mutter/den Vater mit nervendem Kind vor, damit ich den für mich negativ empfundenen Lärmpegel nicht länger als nötig erleben muss.</li>
<li>Ich übernehme Arbeiten, die eigentlich jemand anderes tun sollte, nur, damit diese Sachen endlich erledigt sind. Spart mir das Aufregen bzw. den Missmut.</li>
</ul>
<p>Sie möchten vielleicht einwenden, dass ich damit ja immer auf der Verliererseite stehen würde. Aber dem ist ganz und gar nicht so. Zum einen spare ich mir mit gelegentlich defensivem Verhalten erheblichen Ärger und Stress, der mich dann wiederum von meinen eigenen Tätigkeiten ablenken würde. Zum anderen stehe ich nicht grundsätzlich zurück, sondern nur in Situationen, die objektiv betrachtet sowieso praktisch nicht relevant sind: 2 Minuten länger am Kaffeeautomaten stehen ist objektiv betrachtet eine winzige Investition im Vergleich zu 10 Minuten oder mehr empfundenen Ärgers.</p>
<p>Ich gehe sogar noch ein Stück weiter. Nicht nur spart man sich Stress und Ärger womöglich über viele Stunden hinweg. Je nach gewählter Vorgehensweise bekommt man für seine besonnene Reaktion sogar noch positives Feedback (von anderen und/oder von sich selbst). Und dieses positive Feedback hebt die eigene Stimmung, feuert die eigene Produktivität an und generiert allgemein einfach mehr Kraft für das eigene Leben.</p>
<h2>Wie erkennt man Situationen, in denen man anders reagieren sollte/kann?</h2>
<p>Ich denke diese Situationen kann man nur dann anders angehen und eine alternative Vorgehensweise wählen, wenn man die Erfahrung bereits gemacht hat, wie es im nicht idealen Fall laufen kann.</p>
<p>Das bedeutet, dass Sie sich nicht darüber ärgern müssen, dass Sie wegen einer Lappalie großen Ärger oder Stress empfunden haben. Versuchen Sie mit ein wenig zeitlichem Abstand die Situation anders zu beurteilen und eine alternative Strategie zu entwickeln. Bei der nächsten vergleichbaren Situation wenden Sie dann diese Alternative an und erleben Sie, wie es auch mit weniger negativer Reaktion gut funktioniert.</p>
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		<title>Anti Kurz-E-Mail</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 06:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirko</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitsparen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir verbringen zwischenzeitlich viel Zeit mit dem Beantworten bzw. Bearbeiten von Mails. Daher wird häufig der Tipp gegeben, man solle sich bei Antworten zumindest bei gut bekannten Empfängern auf wenige Sätze beschränken und beispielsweise die Anrede und den Gruß weglassen. Ich bin im Grunde dagegen. Höflichkeit Es gibt nämlich so eine Sache, die landläufig als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir verbringen zwischenzeitlich viel Zeit mit dem Beantworten bzw. Bearbeiten von Mails. Daher wird häufig der Tipp gegeben, man solle sich bei Antworten zumindest bei gut bekannten Empfängern auf wenige Sätze beschränken und beispielsweise die Anrede und den Gruß weglassen.</p>
<p>Ich bin im Grunde dagegen.</p>
<p><span id="more-2184"></span></p>
<h2>Höflichkeit</h2>
<p><div class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><img title="Jesslee Cuizon bei Flickr" src="http://farm1.staticflickr.com/145/430902088_2ee4b42290_m.jpg" alt="430902088 2ee4b42290 m Anti Kurz E Mail" width="240" height="157" /><p class="wp-caption-text">Jesslee Cuizon bei Flickr</p></div></p>
<p>Es gibt nämlich so eine Sache, die landläufig als Höflichkeit bezeichnet wird. Dazu gehört ein respektvoller Umgang miteinander und mit den Interessen und Anliegen anderer Menschen. Für mich gehören zur Höflichkeit auch eine vernünftige Ansprache und ein passender Gruß.</p>
<p>Wenn mir jemand auf dem Flur begegnet, den ich mit Namen kenne, spreche ich ihn mit dem Namen an. Und wenn mir der Name nicht geläufig ist zumindest mit der Tageszeit. Immer.</p>
<p>Wieso also sollte ich bei E-Mails darauf verzichten?</p>
<ul>
<li>Weil es Zeit spart. Ich bitte Sie. Wenn Sie so schlecht/langsam Tippen, dass ein „Hallo XYZ“ schon zu viel Zeit kostet, sollten Sie dringend an Ihren Tipp-Fähigkeiten arbeiten.</li>
<li>Wenn Sie die 2 Sekunden einsparen wollen, die es dauert, um den Gruß zu tippen, damit Sie mehr Zeit in die Tätigkeit investieren können, die Sie wegen der E-Mail gerade unterbrochen haben…merken Sie es selbst? Wieso unterbrechen Sie Ihre Tätigkeiten überhaupt wegen einer E-Mail?</li>
<li>Weil der Gruß überflüssig ist, der Empfänger kennt mich doch. Na und? Müssen gerade Bekannte auf Höflichkeit verzichten, weil sie uns kennen?</li>
<li>Weil der Empfänger auch Zeit und Mühe spart. Das habe ich wirklich irgendwo gelesen. So schlecht kann man gar nicht lesen, dass drei oder vier Worte so viel Zeit kosten.</li>
</ul>
<p>Man möchte meinen Höflichkeit sei unbezahlbar. Und trotzdem steht sie heute bei vielen zur Disposition. Wer sich nicht die Mühe machen möchte und mich wenigstens vernünftig anspricht, der kann kein Anliegen haben, dass für mich in irgendeiner Weise wichtig ist. Anders ausgedrückt: Ohne Anrede ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass die Mail ungelesen im Papierkorb landet.</p>
<p>Effizienzsteigerung und Zeiteinsparungen sind oft sinnvoll und notwendig. Aber es gibt Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen.</p>
<h2>Ausnahmen</h2>
<p>Selbstverständlich gibt es von jeder „absoluten“ Regel auch Ausnahmen.</p>
<p>Es gibt nur wenige Situationen, in denen ich das Weglassen von diesen Standard-Floskeln akzeptieren kann:</p>
<ul>
<li>Beispielsweise dann, wenn die E-Mail-Korrespondenz als Telefonat-Ersatz herhalten muss und im Chat-Stil geschrieben wird.</li>
<li>Auch akzeptabel finde ich ein kurzes „Ja“ oder „Nein“, wenn lediglich die eigene Zustimmung (oder Ablehnung) signalisiert werden muss.</li>
</ul>
<p>Das war es aber so ziemlich schon.</p>
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