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	<title>PR-Doktor. Das Kommunikationsblog</title>
	
	<link>http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor</link>
	<description>Erfolgreich mit Public Relations und guten Texten</description>
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		<title>Wie sage ich es dem Gegenüber? Lohnende Kontakte versus Zeitfresser</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 06:30:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog-Workshop PR]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung und PR]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Verlag BusinessVillage  hat vor wenigen Tagen meine &#8220;Sieben Tipps für erfolgreiches Netzwerken&#8221; aufgegriffen. Eine gute Gelegenheit, das Thema um einige Aspekte zu  ergänzen. Austausch und Treffen mit Menschen machen Spaß und sind im  Idealfall für alle Beteiligten hilfreich und nutzbringend. Die meisten  erfolgreichen Geschäftsleute, die ich kenne, haben eine hohe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verlag BusinessVillage  hat vor wenigen Tagen meine<a title="BusinessVillage" href="http://www.businessvillage.de/Sieben-Tipps-fuer-erfolgreiches-Netzwerken/mag-784.html" target="_blank"> &#8220;Sieben Tipps für erfolgreiches Netzwerken&#8221;</a> aufgegriffen. Eine gute Gelegenheit, das Thema um einige Aspekte zu  ergänzen. Austausch und Treffen mit Menschen machen Spaß und sind im  Idealfall für alle Beteiligten hilfreich und nutzbringend. Die meisten  erfolgreichen Geschäftsleute, die ich kenne, haben eine hohe Begabung  dafür, Kontakt zu anderen zu halten,  Menschen zu treffen und  zusammenzubringen. Aber solcher Austausch braucht auch viel Zeit.  Andererseits macht es ebenso wenig Sinn, tausende virtueller Kontakte  anzuhäufen, ohne je ein reales Gespräch zustande zu bringen.</p>
<p>Doch  wie finde ich heraus, welche Begegnungen für mich &#8211; und natürlich für  das Gegenüber &#8211; interessant sein werden? Mit wem der intensivere  Austausch vielversprechend sein könnte? Oder ob das gemeinsame  Kaffeetrinken in belangloses Geplauder ausarten wird, dem ich am  liebsten möglichst schnell entfliehen würde? Und: Wie lehne ich auf  höfliche Weise ab, wenn ich (vorerst) kein Treffen wünsche?</p>
<p><strong>Beispielsweise könnte für ein potenziell erfolgreiches Treffen  einer der folgenden Punkte zutreffen:</strong></p>
<ul>
<li>In einem vorigen Mailkontakt haben sich berufliche Gemeinsamkeiten  oder starke Übereinstimmungen ergeben, und es ist spannend, das weiter  zu vertiefen, weil es beide Seiten weiterbringen könnte.</li>
</ul>
<ul>
<li>Es gibt mögliche Synergien oder Kooperations-Aussichten.</li>
</ul>
<ul>
<li>Das Gegenüber hat eine ähnliche Zielgruppe, aber ein anderes  Portfolio, so dass sich &#8211; wenn alles anderes stimmt (und das  herauszufinden ist der Sinn des Treffens) &#8211; sowohl Kooperationen als  auch gegenseitige Empfehlungen ergeben können.</li>
</ul>
<ul>
<li>Das Gegenüber macht das Gleiche oder etwas Ähnliches wie ich, hat  aber die gleiche Einstellung wie ich zum Netzwerken &#8211; so dass sich statt  Konkurrenz ein fruchtbarer Austausch ergeben kann.</li>
</ul>
<ul>
<li>Es deuten sich andere Möglichkeiten für Synergien an.</li>
</ul>
<ul>
<li>Das Gegenüber sucht, was ich biete oder bietet, was ich suche.</li>
</ul>
<ul>
<li>Der oder die andere ist Berufseinsteiger und ich kann sie/ihn mit  ein paar Tipps unterstützen &#8211; so wie mich zu Beginn meiner  Berufstätigkeit auch Erfahrenere unterstützt haben.</li>
</ul>
<ul>
<li>Der andere ist für mich als möglicher Empfehler sehr interessant  (dann ist es seine Entscheidung, ob er die Zeit in das Treffen  investieren möchte und selbst das Gefühl hat, dass es ihm auch etwas  bringt).</li>
</ul>
<ul>
<li>Es gibt andere Gründe, die eine stärkere Vernetzung sinnvoll machen.</li>
</ul>
<p><strong>Folgende Punkte würden mich davon abhalten, Zeit in ein Treffen zu  investieren: </strong>(Ich bin mir bewusst, dass dies &#8211; wie oben &#8211; eher vage  und Intuitions-gesteuerte Kriterien sind, aber mit einiger Übung  entwickelt man ein sehr sicheres Gespür.)</p>
<ul>
<li>Meine Intuition sagt mir, dass wir nicht auf einer Wellenlänge sind.</li>
</ul>
<ul>
<li>Ich habe den Eindruck, dass das Gegenüber etwas anderes will, als es  sagt: beispielsweise nicht wirklich netzwerken, sondern Aufträge. Oder  es will einfach von meinen Kontakten profitieren. Oder eine kostenlose  Beratung.</li>
</ul>
<ul>
<li>Wir haben keine beruflichen Berührungspunkte, keine ähnlichen  Zielgruppen, keine gemeinsamen Interessen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Der oder die andere will &#8220;sich einfach nur mal austauschen&#8221;, ohne  klare Aussage oder Absicht.</li>
</ul>
<ul>
<li>Es besteht ein deutliches Kompetenzgefälle: Ich habe den Eindruck,  der andere hat nicht den gleichen Qualitätsanspruch an seine Arbeit wie  ich.</li>
</ul>
<ul>
<li>Ich habe den Eindruck, der andere ist eher an einem privaten Treffen  interessiert und &#8220;tarnt&#8221; das als Netzwerken. (In diesem Falle sollte  man sich gleich für ein privates Treffen entscheiden &#8211; oder die Finger  davon lassen.)</li>
</ul>
<ul>
<li>Es gibt andere Gründe, die eine Vernetzung sehr unwahrscheinlich  machen.</li>
</ul>
<p><strong>Aber wie sage ich es nun dem Gegenüber? </strong>Eine einfache  Ablehnung (&#8221;Tut mir leid, aber nach meiner Checkliste bringt mir ein  Treffen mit Ihnen nichts.&#8221;) wäre sehr unhöflich. Netzwerken verlangt  Wertschätzung, und auch Nicht-Netzwerken kann man wertschätzend  begründen.</p>
<ul>
<li>Fragen Sie Ihr Gegenüber ganz klar, was er oder sie sich von dem  Treffen verspricht.</li>
</ul>
<ul>
<li>Fragen Sie, was derjenige in ein mögliches gemeinsames Netzwerken  einbringen will und was er von Ihnen erwartet.</li>
</ul>
<ul>
<li>Klären Sie vorher, ob sich mögliche Synergien ergeben.</li>
</ul>
<ul>
<li>Sagen Sie deutlich, wenn Sie das Gefühl haben, dass ein Treffen im  Moment keinen Sinn ergibt &#8211; oder zu wenig zielgerichtet ist, um in Ihren  derzeitigen engen Zeitplan zu passen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Bieten Sie weiteren Austausch, beispielsweise per Mail, oder in  kurzes Telefonat an &#8211; damit beide Seiten entscheiden können, ob sich  Weiteres lohnt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Lehnen Sie freundlich aber bestimmt ab, wenn Sie kein Treffen  möchten. Das ist besser, als jemand anderem die Zeit zu stehlen &#8211; weil  man sich eigentlich gar nicht mit ihm unterhalten möchte.</li>
</ul>
<ul>
<li>Bedanken Sie sich für das Interesse, das positive Feedback, den  netten Kontakt und wünschen Sie Ihrem Gegenüber weiterhin Erfolg.</li>
</ul>
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		<title>Noch ein kostenloses eBook: “Das Marketing-Gewürzregal”</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 08:31:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werbung und PR]]></category>
		<category><![CDATA[Download]]></category>
		<category><![CDATA[eBook]]></category>
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		<category><![CDATA[PR]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wie bringt man &#8220;Mehr Würze ins Marketing&#8221;? Das fragte meine Kollegin Heide Liebmann im Dezember. Genau 24 Themen vergab sie für ihr virtuelles Gewürzregal. Mein Beitrag ist natürlich auch dabei. Er heißt &#8220;Das Gold der Erde: Wertvolles und Werte in Marketing und PR&#8220;. Jetzt ist das eBook zu der Blogparade erschienen, und zwar hier &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-3598" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2010/02/03/noch-ein-kostenloses-ebook-mehr-wurze-ins-marketing/gewuerzregal/"><img class="alignleft size-medium wp-image-3598" title="gewuerzregal" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2010/02/gewuerzregal-219x300.png" alt="gewuerzregal" width="153" height="210" /></a></p>
<p>Wie bringt man &#8220;Mehr Würze ins Marketing&#8221;? Das fragte meine Kollegin Heide Liebmann im Dezember. Genau 24 Themen vergab sie für ihr virtuelles Gewürzregal. Mein Beitrag ist natürlich auch dabei. Er heißt &#8220;<a title="gold der erde" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2009/12/18/das-gold-der-erde-wertvolles-und-werte-in-marketing-und-pr/" target="_blank">Das Gold der Erde: Wertvolles und Werte in Marketing und PR</a>&#8220;. Jetzt ist das eBook zu der Blogparade erschienen, und zwar<a title="marketing-gewuerzregal" href="http://www.heide-liebmann.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/marketing-gewuerzregal.pdf" target="_blank"> hier &#8211; zum kostenlosen Download</a> (ca. 2,6 MB). Ein schönes Gemeinschaftswerk, das Heide und ihre Grafikerin liebevoll aufbereitet haben.Viel Spaß beim Lesen!</p>
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		<item>
		<title>eBrief Februar erschienen: “Das Jahr der Social Media”</title>
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		<comments>http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2010/02/01/ebrief-februar-erschienen-das-jahr-der-social-media/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 07:30:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Abo]]></category>
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		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass 2010 das Jahr der Social Media wird. Warum? Das steht im neuen eBrief, dem kostenlosen monatlichen Newsletter, der heute erschienen ist. Weiter geht es darin um ein neues eBook aus dem Bereich Marketing. Er verlinkt zu den brandneuen Workshops 2010.
Und was machen Kieselsteine am Strand in einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-3591" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2010/02/01/ebrief-februar-erschienen-das-jahr-der-social-media/steine-2/"><img class="alignleft size-full wp-image-3591" title="Steine" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2010/02/Steine.jpg" alt="Steine" width="250" height="177" /></a>Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass 2010 das Jahr der Social Media wird. Warum? Das steht im neuen eBrief, dem kostenlosen monatlichen Newsletter, der heute erschienen ist. Weiter geht es darin um ein neues eBook aus dem Bereich Marketing. Er verlinkt zu den brandneuen Workshops 2010.</p>
<p>Und was machen Kieselsteine am Strand in einem Newsletter zum Thema Werbung und PR? Nun, das hat mit der perfekten Life-Work-Balance zu tun&#8230;</p>
<p>Zum Abo geht es gleich rechts oben auf dieser Blog-Seite oder <a title="eBrief" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/e-brief.htm" target="_blank">über das Website-Formular</a>.</p>
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		<item>
		<title>“Hoffentlich sieht mich hier keiner!”</title>
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		<comments>http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2010/01/28/hoffentlich-sieht-mich-hier-keiner/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 13:05:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Image und Selbstmarketing]]></category>
		<category><![CDATA[Image]]></category>
		<category><![CDATA[präsenz]]></category>
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		<category><![CDATA[social media]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht ist es Ihnen aufgefallen: Hier im Blog war es in letzter Zeit ziemlich ruhig. Das liegt daran, dass ich eine Kreativpause eingelegt und in dieser Zeit nur wenig veröffentlicht habe &#8211; statt dessen an meinen eigenen Themen gearbeitet, an meiner Ausrichtung und an der Planung meiner Aktivitäten für 2010. Meinen Newsletter-Abonnenten und natürlich meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-3579" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2010/01/28/hoffentlich-sieht-mich-hier-keiner/kerstin_kamera/"><img class="alignleft size-full wp-image-3579" title="kerstin_kamera" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2010/01/kerstin_kamera.jpg" alt="kerstin_kamera" width="231" height="240" /></a>Vielleicht ist es Ihnen aufgefallen: Hier im Blog war es in letzter Zeit ziemlich ruhig. Das liegt daran, dass ich eine Kreativpause eingelegt und in dieser Zeit nur wenig veröffentlicht habe &#8211; statt dessen an meinen eigenen Themen gearbeitet, an meiner Ausrichtung und an der Planung meiner Aktivitäten für 2010. Meinen Newsletter-Abonnenten und natürlich meinen Kunden hatte ich diese Pause angekündigt. Ich habe darüber nachgedacht, das auch ins Blog zu schreiben. Ich habe es nicht getan. Manchmal, nein: oft ist es mir unangenehm, jeden meiner Schritte und meine Lebensrhythmen im Netz nachvollziehbar zu sehen, mittelbar oder unmittelbar.</p>
<p>Einmal ganz abgesehen davon, dass ich peinliche persönliche Nabelschauen in allen Medien sowieso mit allen Mitteln zu vermeiden suche: Ich kann nicht umhin, als Firma, als Beraterin öffentlich aufzutreten. Das bezieht persönliche Aussagen und persönliche Kontakte zu einem gewissen Grad mit ein. Aber ich versuche, mein Privatleben so weit wie irgend möglich aus allen Medien herauszuhalten. Das funktioniert nicht immer. Das funktioniert vor allem dann nicht, wenn andere in Social Media sich auf die Privatperson beziehen und Dinge schreiben oder fragen, die mir zu privat sind, um sie zu veröffentlichen.</p>
<p>Präsenz im Netz oder völlige Anonymität? Die Spanne dazwischen ist groß,  aber die wenigsten Unternehmer können es sich leisten, nicht öffentlich  aufzutreten. Wer etwas anbietet, muss sich zeigen. Firmen ohne Website  sind kaum noch denkbar. Aber was ist mit persönlichen Daten im Internet?  Mit den Menschen hinter den Produkten? Mit den Gesichtern, Adressen,  Vorlieben, Werdegängen? Diese Fragen stellen sich ja nicht nur mir, sondern vielen anderen auch. Mich interessiert: Wie gehen Sie denn damit um?</p>
<p>Ich habe mich irgendwie daran gewöhnt, mit meinem Gesicht in den Medien  präsent zu sein, überall im Internet findbar &#8211; und auch ziemlich einfach  für jeden kontaktierbar. Fast daran gewöhnt jedenfalls. Aber tatsächlich ist es mir  auch nicht immer wirklich klar, was das bedeutet, weil es so abstrakt ist. Da sitzt man in  Freizeitkleidung am Computer, behaglich im eigenen Büro &#8211; ist aber  zugleich überall mit der Welt draußen vernetzt und für jeden absolut  sichtbar. Eine Alternative gibt es nicht, wie für die meisten anderen  Menschen, die professionell in Sachen Kommunikation unterwegs sind. Der  Output korreliert unmittelbar mit dem Interesse, das von außen kommt,  mit der Resonanz und letztlich mit den Umsätzen.</p>
<p>Das ist eben immer die Sache mit dem Kuchen, den man nicht aufessen und zugleich behalten kann. Man kann nicht sichtbar, findbar und kontaktierbar sein &#8211; und zugleich anonym bleiben. Ich kann nur für mich sprechen, aber diese Problematik haben wohl all jene Menschen, die praktisch identisch mit ihrem eigenen Unternehmen sind:  Freiberufler, Berater, Trainer, Sprecher&#8230; Und natürlich für solche,  die in Unternehmen ganz vorne stehen und es nach außen hin  repräsentieren. Mehr als je zuvor ist Erfolg heute mit Bekanntheit &#8211;  zumindest relativer Bekanntheit, also innerhalb bestimmter Gruppen oder  Branchen &#8211; unmittelbar gekoppelt. Das gilt ganz besonders für die neuen  Medien: Im Social Web agieren vornehmlich Personen, erst in zweiter  Linie Unternehmen.</p>
<p>Die Sache hat ja auch noch einen anderen Aspekt, den ich oben schon ansprach: Ich bestimme nicht allein, was über mich im Internet steht. Selbst wer gar nichts online stellt, muss damit rechnen, dass ÜBER ihn berichtet wird. Wie wichtig regelmäßiges Monitoring ist, habe ich neulich schon einmal ausgeführt. Meine Erfahrung &#8211; nicht allein und nicht vor allem mit meinem eigenen Image, sondern mit dem vieler Kunden, die ich betreue &#8211; ist jedoch: Je überlegter und gezielter ein Unternehmen selbst veröffentlicht, desto mehr Einfluss hat es auf das Bild, das andere anhand der Medien von ihm gewinnen. Dazu muss man sich aber zunächst einmal ausführliche Gedanken machen und ein Konzept entwickeln, das ständig überprüft und nachjustiert wird. Kleine Schnitzer können sich lawinenartig zu großen Imageschäden auswachsen. Davor ist niemand gefeit, aber man kann das Risiko minimieren.</p>
<p>Dennoch erinnere ich mich häufig an meinen Kollegen M.,  Fernsehjournalist, der mir einmal erzählte: &#8220;Da stehst du vor der Kamera,  faselst irgendetwas ins Mikro und denkst dabei: &#8216;Meine Güte,  hoffentlich sieht mich hier keiner!&#8217;&#8221;</p>
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		<title>Grammatik? Ja bitte!</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/PR-Doktor/~3/k8bauRTvg_M/</link>
		<comments>http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2010/01/21/grammatik-ja-bitte-warum-korrekte-sprache-uber-den-erfolg-von-werbung-und-pr-entscheidet/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 06:30:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprache und Sprechen]]></category>
		<category><![CDATA[grammatik]]></category>
		<category><![CDATA[Image]]></category>
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		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum korrekte Sprache über den Erfolg von Werbung und PR entscheidet
Gastbeitrag von Ines Balcik
Sprache ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Kommunikation, darüber bestehen kaum Zweifel. Wenn es um Sprache geht, ist auch die Sprachlehre nicht weit. Besser bekannt ist sie unter dem Begriff Grammatik – eines der Wörter, die bei den meisten Menschen weniger angenehme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warum korrekte Sprache über den Erfolg von Werbung und PR entscheidet</strong></p>
<p><strong>Gastbeitrag von Ines Balcik</strong></p>
<p>Sprache ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Kommunikation, darüber bestehen kaum Zweifel. Wenn es um Sprache geht, ist auch die Sprachlehre nicht weit. Besser bekannt ist sie unter dem Begriff Grammatik – eines der Wörter, die bei den meisten Menschen weniger angenehme Empfindungen hervorrufen. Allzu oft weckt Grammatik unschöne Erinnerungen an die Schulzeit und das Pauken von Regeln, die Schülern überflüssig scheinen. Dabei galt Grammatik in der Antike als Kunst, und zwar bezeichnete sie allgemein die Kunst des Lesens und Schreibens.</p>
<p>Auch wenn wir heute bei Grammatik fast ausschließlich an die Lehre vom regelhaften Bau einer Sprache denken, sollten wir die Kunst darüber nicht vergessen. Für die Kunst der sprachlichen Kommunikation ist Grammatik nur ein Baustein, aber einer, der Gewicht hat. Denn Grammatik ist mehr als die Lehre von Wörtern und Wortarten mit Deklination und Konjugation.</p>
<p>Grammatik ist vor allem die Lehre von den Regeln, nach denen aus Wörtern Sätze gebildet werden und aus Sätzen Texte. Diese Sätze und Texte müssen sinnvoll sein und zwar insofern, dass unsere Kommunikationspartner verstehen, was wir ihnen mitteilen wollen. Unter diesem Aspekt ist Grammatik ein sehr nützliches Hilfsmittel, das mehr Aufmerksamkeit verdient. Mit ihrer Hilfe wird sogar das Setzen von Kommas ganz leicht!</p>
<p>Ein guter Text lebt nicht allein von seiner genialen Botschaft. Zum Inhalt passen muss die sprachliche Form. Grammatik- oder Rechtschreibfehler in Pressemitteilungen oder Werbetexten mögen bewusst als ironische Stilmittel eingesetzt werden – das setzt aber voraus, dass jeder die Regeln kennt und den bewussten Bruch erkennt. Unfreiwillige Fehler dagegen sorgen nicht nur für Schadenfreude, sondern führen schlimmstenfalls zu einem Imageverlust für ein Unternehmen und in seiner Folge zu wirtschaftlichen Schäden.</p>
<p>Sprache ändert sich im Lauf der Zeit und auch die Grammatik bleibt nicht vom Wandel verschont. Wie konservativ oder progressiv Sie bei Ihrem Sprachgebrauch sein wollen, entscheiden Sie selbst. Ich vergleiche das gerne mit dem Kleidungsstil: Die Kleidung sollte der Situation angemessen sein und sowohl zu Ihnen als auch zu Ihren Ansprechpartnern passen. Auch wenn die Regeln heute längst nicht mehr so streng sind wie vor Jahrzehnten, werden Sie zum Bewerbungsgespräch nicht in abgerissener Kleidung gehen, zu einem wichtigen Treffen nicht in Badeshorts.</p>
<p>Ein ungepflegter Text mag einen guten Kern haben, aber wer sieht schon gerne hinter die Fassade, wenn der erste Eindruck abschreckend ist? Pflegen Sie Ihre Sprache ebenso wie Ihr eigenes Erscheinungsbild und das Ihres Unternehmens.</p>
<p><em><a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2010/01/07/grammatik-ja-bitte-warum-korrekte-sprache-uber-den-erfolg-von-werbung-und-pr-entscheidet/"><img class="alignleft size-full wp-image-3490" title="Ines Balcik" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2010/01/ib_0909.jpg" alt="Ines Balcik" width="120" height="180" /></a>Ines Balcik ist Werbelektorin, Redakteurin und Sprachexpertin. Gemeinsam mit zwei weiteren Autoren hat sie gerade <a title="amazon grammatik deutsch" href="http://www.amazon.de/gp/product/3125615615/ref=kandil" target="_blank">Die große Grammatik DEUTSCH</a> im renommierten Pons-Verlag herausgebracht.</em></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/PR-Doktor/~4/k8bauRTvg_M" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Sieben Tipps für erfolgreiches Netzwerken</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 06:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Empfehlungsmanagement]]></category>
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		<description><![CDATA[Netzwerken ist kein schneller Weg zu irgendwelchen Zielen. Netzwerken ist so etwas wie eine grundlegende Lebenseinstellung. Die Ausprägungen sind sehr individuell. Aber: Wer im realen Leben nicht netzwerkt und den Austausch mit anderen pflegt, der wird höchstwahrscheinlich auch mit Networking-Plattformen im Internet nicht glücklich werden.  Im Social Web sind Personen und Köpfe oft wichtiger als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2010/01/14/sieben-tipps-fur-erfolgreiches-netzwerken/"><img class="alignleft size-medium wp-image-3548" title="426505_R_K_by_Sonja-Schreiber_pixelio.de" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2010/01/426505_R_K_by_Sonja-Schreiber_pixelio.de_-300x199.jpg" alt="426505_R_K_by_Sonja-Schreiber_pixelio.de" width="300" height="199" /></a>Netzwerken ist kein schneller Weg zu irgendwelchen Zielen. Netzwerken ist so etwas wie eine grundlegende Lebenseinstellung. Die Ausprägungen sind sehr individuell. Aber: Wer im realen Leben nicht netzwerkt und den Austausch mit anderen pflegt, der wird höchstwahrscheinlich auch mit Networking-Plattformen im Internet nicht glücklich werden.  Im Social Web sind Personen und Köpfe oft wichtiger als Marken oder Firmen. Deswegen sind die klassischen Tugenden erfolgreichen Netzwerkens wichtiger denn je &#8211; egal, ob Sie nur für sich alleine unterwegs sind oder für ein großes Unternehmen.</p>
<p><strong>Erst einzahlen, dann abheben</strong></p>
<p>Um einen alten Spruch abzuwandeln: &#8220;Frage nicht, was dein Netzwerk für dich tun kann. Frage dich, was du für dein Netzwerk tun kannst.&#8221; Das klingt platt, ist aber extrem zutreffend. Netzwerken bringt denjenigen am meisten, die zunächst einmal einzahlen. Die ihr Netzwerk nutzen, um andere zu unterstützen. Die Kontakte und Austausch nicht direkt in Umsatzzahlen umrechnen. Der Erfolg stellt sich mit wachsender Vernetzung und zunehmender Bekanntheit ganz von selbst ein.</p>
<p>Denn: Wen würden Sie selbst eher weiterempfehlen? Jemanden, der Ihnen mit einem hilfreichen Tipp, einer Vermittlung zu jemand anderem oder mit einer Empfehlung weitergeholfen hat? Oder jemandem, der den Kontakt zu Ihnen nutzt, um Ihnen seine Produkte oder Dienstleistungen anzupreisen?</p>
<p><strong>Bringen Sie Menschen zusammen</strong></p>
<p>Egal ob jemand eine internationale Personalberatung sucht oder einen Dachdecker, einen Maßschneider oder eine Unternehmensberaterin, einen Zahnarzt oder einen Webdesigner: Wenn Sie Menschen zusammenbringen, profitieren Sie selbst auch davon. Halten Sie in Ihrem Netzwerk nach Personen Ausschau, die Sie guten Gewissens weiterempfehlen können.</p>
<p>Ich nutze mein Netzwerk, um Menschen einander vorzustellen, die für einander nützlich und hilfreich sein könnten. Ich nutze es aber auch, wenn ich selbst Aufträge zu vergeben habe oder einen Dienstleister suche. Ich gebe Rat und suche Rat. Ich denke dabei in erster Linie darüber nach, was dem Betreffenden am meisten hilft und nicht darüber, was es mir bringt.</p>
<p><strong>Keine direkte Akquise</strong></p>
<p>Allerdings ist das ein Balanceakt. Wer sein Licht zu sehr unter den Scheffel stellt und sich nicht zeigt, wird auch vergeblich auf Resonanz hoffen. Denn die anderen sollen ja schon erfahren, was Sie anbieten und wie sie davon profitieren können. Versuchen Sie daher, eine gesunde Mischung zu finden. Stellen Sie selbstbewusst dar, was Sie können und sind, aber ich insistieren Sie  nicht. Stellen Sie den persönlichen Austausch und das Interesse an den anderen in den Vordergrund. Nicht weil Sie es für zielführend halten, natürlich, sondern aus echter Wertschätzung heraus.</p>
<p>Interessieren Sie sich für andere Menschen. Noch einmal: Netzwerken als zielgerichtetes, direktes Mittel zum Zweck funktioniert nicht. Auf die eine oder andere Weise netzwerken wir natürlich alle. Aber ausgiebiger Austausch, Empfehlungsmanagement und geteiltes Wissen funktionieren nur, wenn es Ihnen auch Spaß macht. Wenn Ihnen das XING-Treffen oder das Telefonat mit einem Netzwerkpartner eine lästige Pflicht ist, dann sollten Sie in der Zeit lieber Kaltakquise machen &#8211; oder sich gleich Ihren Hobbys widmen.</p>
<p><strong>Fragen Sie um Rat</strong></p>
<p><strong> </strong> Fast jeder empfiehlt gerne andere, und wenn er Ihnen nicht weiterhelfen kann, weiß er vielleicht jemanden, der das kann. Den können Sie dann mit der Referenz ansprechen. Aber: Unterscheiden Sie fein zwischen Rat im Netzwerk und Beratungsangeboten. Kostenlosen Expertenrat von jemandem einfordern, der das beruflich macht, ist nicht die feine Art &#8211; und wird auch eher auf Widerstand als auf Unterstützung treffen.</p>
<p><strong>Keine verdeckten Vorhaben</strong></p>
<p>Es ist beispielsweise absolut legitim, jemanden anzusprechen und um Rat zu fragen. (&#8221;Ich bin gerade in einer Neuorientierungsphase und würde mich über Ihren Standpunkt freuen.&#8221; &#8211; &#8220;Ich suche einen neuen Job und hätte gerne einige Tipps dazu.&#8221; &#8211; &#8220;Ich habe ein neues Angebot und bitte Sie um Ihr Feedback.&#8221;) Aber bitten Sie nicht jemanden um Feedback, dem Sie in Wirklichkeit etwas verkaufen wollen. Fragen Sie nicht nach Unterstützung bei der Bewerbung, wenn Sie in Wirklichkeit hoffen, dass derjenige Ihnen einen Job gibt.</p>
<p><strong>Niemals nerven</strong></p>
<p>Beispiel: Sie haben jemanden um Rat gebeten, um einen Gesprächstermin. Nehmen Sie nicht mehr Zeit in Anspruch, als Sie erbeten haben. Wenn Sie einen Termin für ein halbstündiges Gespräch haben, gehen Sie spätestens nach 35 Minuten. Genau das Gleiche gilt für Veröffentlichungen über Social Media: Überlegen Sie, was andere interessiert, bevor Sie irgendwo etwas schreiben. Die alte Regel lautet &#8220;KISS&#8221;: Keep it short an simple.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Nicht aufopfern</strong></p>
<p>Das zentrale Paradoxon des Netzwerkens: Je selbstloser es geschieht, desto mehr nützt es einem selbst. Wie genau das für Sie aussieht, sich anfühlt und wie Sie es realisieren: Das können Sie nur selbst herausfinden. Beobachten Sie andere. Registrieren Sie, was Sie anspricht und was Sie abstößt. Seien Sie aufmerksam für Reaktionen auf Ihr Verhalten. Ermutigen Sie andere zu Feedback. Ziehen Sie Ihre Schlüsse. Vor allem, wie gesagt: Richten Sie Ihren Fokus darauf, was Sie in Ihr Netzwerk einbringen können.</p>
<p>Aber Netzwerken hat nichts mit Helfersyndrom, kostenlosen Dienstleistungen und ständiger Unterstützung anderer zu tun. Es ist ein gesundes Geben und Nehmen. Wenn die eine oder die andere Seite überhand nimmt, ist es Zeit zu reflektieren, den eigenen Standpunkt zu überprüfen und nachzubessern.</p>
<p><a title="pixelio fräulein smilla 13" href="http://www.pixelio.de/member.php?action=showprofile&amp;user_id=259493" target="_blank"><em>Foto: Fräulein Smilla 13/pixelio.de</em></a></p>
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		<item>
		<title>Klassische PR in Zeiten von Social Media</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 06:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werbung und PR]]></category>
		<category><![CDATA[klassik]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Pressearbeit]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bedeuten Social Media das Ende der klassischen PR? Machen sie Kampagnen billiger? Kann man sich jetzt Pressearbeit sparen? Oder alles selbst machen? Funktioniert der große Durchbruch jetzt in Tagen statt in Monaten oder Jahren? Wie verändert sich die Arbeit der Agenturen, Presseabteilungen, Marketingexperten?
Kürzlich habe ich wieder irgendeinen Beitrag gelesen, in dem Social Media als Königsweg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3543" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2010/01/11/klassische-pr-in-zeiten-von-social-media/"><img class="size-medium wp-image-3543" title="Klassisch_oder_modern" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2010/01/Klassisch_oder_modern-300x191.jpg" alt="Klassisch - oder modern?" width="300" height="191" /></a><p class="wp-caption-text">Klassisch - oder modern?</p></div>
<p>Bedeuten Social Media das Ende der klassischen PR? Machen sie Kampagnen billiger? Kann man sich jetzt Pressearbeit sparen? Oder alles selbst machen? Funktioniert der große Durchbruch jetzt in Tagen statt in Monaten oder Jahren? Wie verändert sich die Arbeit der Agenturen, Presseabteilungen, Marketingexperten?</p>
<p>Kürzlich habe ich wieder irgendeinen Beitrag gelesen, in dem Social Media als Königsweg eben genau der Verlautbarungs-PR beschrieben wurde. So jedenfalls kam es herüber. Ich will den Text erst gar nicht zitieren &#8211; aber ich will dringend auf dieses weit verbreitete Missverständnis eingehen: Dass nämlich das Social Web die klassische Werbung und PR bloß einfacher macht, ihnen schlicht neue Tools hinzufügt &#8211; und dass damit alles vor allem billiger und schneller geht. Das ist nicht so.</p>
<p>Social Media sind keine Werbekanäle. Sie sind ungeschlagen darin, sehr schnell sehr viel Aufmerksamkeit zu erzeugen. Aber sie folgen dabei eigenen Gesetzen. Nur wer diese beachtet, wird auch erfolgreich sein. Wer sie nicht beachtet, erzeugt günstigstenfalls keine Resonanz. Im ungünstigsten Fall geht die Sache gründlich daneben &#8211; und das auch noch vor großem Publikum. Daher muss jeder, der Medien nutzt, deren spezifische Regeln kennen. Das gilt für klassische PR schließlich auch. Wer früher schon Pressearbeit mit Vertrieb verwechselt hat oder Redaktionen als Werbekanäle einsetzen wollte, hatte auch vor Jahrzehnten schon schlechte Karten.</p>
<p><strong>Das gilt nach wie vor:</strong></p>
<ul>
<li>Pressearbeit ist Pressearbeit &#8211; und da gibt es keine Abkürzungen. Es gibt Programme, Techniken und Plattformen, die die Arbeit erleichtern und die die Kommunikationswege scheinbar verkürzen. Die Relation zwischen Aufwand und Ertrag bleibt jedoch bestehen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Konzeptionelle und strategische Arbeit ist so wichtig wie eh und je. Niemand kauft sich eine Fahrkarte, ohne das Reiseziel zu kennen. Wer PR macht, sollte sich zuerst über die Ziele und die Wege dorthin im Klaren sein. Dazu gehören auch Budgets, Personalplanung, Zeitkontingente, Meilensteine&#8230;</li>
</ul>
<ul>
<li>Heiße Luft bleibt heiße Luft. Alles, was schnell aufgeblasen wird, kann auch schnell wieder zusammenfallen. Fundierte PR-Konzepte brauchen ihre Zeit. Manches mag schneller gehen, aber der ganz schnelle Erfolg, der große Coup ist heute wie vor Jahrzehnten zwar möglich, jedoch die Ausnahme.</li>
</ul>
<ul>
<li>&#8220;Content is King.&#8221; Wie schon zu Zeiten des guten alten Henry Ford gilt die Regel: Je wichtiger das Inhalt für deine Leser ist, desto mehr kannst du schreiben. Inzwischen spiegelt sich das sogar im Verhalten der Suchmaschinen: Je mehr hochwertige Inhalte jemand produziert, desto häufiger wird er gelesen, desto wahrscheinlicher ist es, dass andere ihn verlinken &#8211; desto höher ist beispielsweise sein Google-Rank.</li>
</ul>
<p><strong>Das hat sich vor allem verändert: </strong></p>
<ul>
<li>Nachrichten verbreiten sich schneller. Aber auch Fehler haben eine größere Reichweite. Wer früher sein Image gründlich schädigen wollte, musste schon einiges anstellen. Heute reicht es häufig schon, sich den Unmut einer relativ kleinen aber virtuell gut vernetzten Gruppe zuzuziehen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Reaktionsgeschwindigkeiten haben sich erhöht. Wer veröffentlicht, muss auch nahezu ständig präsent sein, um zu reagieren, zu antworten und gegebenenfalls Kurskorrekturen vorzunehmen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Marktforschung ist einfacher geworden. Viel leichter und schneller als früher sind heute Tendenzen erkennbar, Meinungen einzuholen, Marktforschung zu betreiben. Dabei ist mit der steigenden Datenflut auch die Gewichtung schwieriger. Wer wissen will, was wirklich von Bedeutung ist und was nur eine zufällig Randerscheinung, muss sich schon gut auskennen. Daher:</li>
</ul>
<ul>
<li>PR-Fachleute werden immer mehr zu Lotsen. Welche Medien sind relevant? Welche &#8220;Stimmungsmacher&#8221; sind wirklich einflussreiche Meinungsbildner? Welche Kanäle sind sinnvoll, welche überflüssig? Fachwissen ist nach wie vor gefragt, aber es muss auf dem aktuellen Stand sein.</li>
</ul>
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		<title>Social Media sind anders – Public Relations aber auch</title>
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		<comments>http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2010/01/07/social-media-sind-anders-wie-public-relations-heute-funktionieren/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 06:30:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werbung und PR]]></category>
		<category><![CDATA[kernkompetenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nie zuvor haben sich die Medien und Tools im Internet so schnell gewandelt wie jetzt. Wer wirklich den Durchblick behalten will, braucht einen großen Überblick. Ich entdecke täglich neue Angebote, obwohl ich schon sehr viele kenne und nutze. Meine Arbeit hat sich sehr verändert. Noch vor einem Jahr habe ich für die meisten meiner Kunden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3555" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-3555" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2010/01/07/social-media-sind-anders-wie-public-relations-heute-funktionieren/455565446_78ed0b8421/"><img class="size-medium wp-image-3555 " title="455565446_78ed0b8421" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2010/01/455565446_78ed0b8421-300x236.jpg" alt="Irgendwie anders..." width="300" height="236" /></a><p class="wp-caption-text">Irgendwie anders...</p></div>
<p>Nie zuvor haben sich die Medien und Tools im Internet so schnell gewandelt wie jetzt. Wer wirklich den Durchblick behalten will, braucht einen großen Überblick. Ich entdecke täglich neue Angebote, obwohl ich schon sehr viele kenne und nutze. Meine Arbeit hat sich sehr verändert. Noch vor einem Jahr habe ich für die meisten meiner Kunden vor allem mit klassischen Kommunikationsmedien gearbeitet. Dabei läuft meine eigene Kommunikation schon viel länger über die neuen Kanäle. Inzwischen habe ich sogar einige fast reine Social-Media-Kunden.</p>
<p>Um mit Social Media erfolgreich zu sein, braucht man fundiertes Handwerkszeug; das Wissen, wie Kommunikation funktioniert;  eine Reihe von Kernkompetenzen. Klassische Werbung und PR funktionieren anders als Social Media. Einige wichtige Punkte, die Sie beachten sollten, bevor Sie eine Kampagne &#8211; oder überhaupt Aktivitäten &#8211; im Social Web starten:</p>
<ul>
<li>Social Media heißt: Netzwerken im virtuellen Raum. Folglich gelten die Gesetze des Netzwerkens.</li>
</ul>
<ul>
<li>Social Media sind keine Einbahnstraße. Ihre große Stärke liegt im Dialog. Sie machen Marktforschung und den direkten Dialog mit Zielgruppen viel einfacher. Aber wer diesen Dialog verweigert und nur sendet, ohne zu empfangen, wird kaum Erfolg haben.</li>
</ul>
<ul>
<li>Das Social Web ist persönlich. In den meisten Netzwerken und Plattformen stehen Personen im Vordergrund, nicht Firmen. Insofern werden Köpfe oft wichtiger als Marken, und Marken werden über Köpfe definiert und wahrgenommen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Kommunikation funktioniert wie eh und je. Neue Tools bedeuten nicht, dass alle alten Regeln über Bord gehen dürfen. Gefragt sind Höflichkeit, inhaltliche Stärke und formale Brillanz. Wer keine drei Sätze geradeaus schreiben kann oder nur sinnlos blubbert, hält besser den Mund (oder die Tasten).</li>
</ul>
<ul>
<li>Social Media machen die klassische Werbung und PR nicht überflüssig. Sie stehen nicht einmal im Gegensatz dazu. Es handelt sich einfach um verschiedene Ebenen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Gute Kommunikation braucht Ziele und Konzepte. Ohne diese funktionieren weder klassische Kommunikation noch neue Medien.</li>
</ul>
<p>Daher werde ich mich in zwei weiteren Beiträgen noch einmal ausführlich mit folgenden Themen befassen:</p>
<p><strong>Klassische PR in Zeiten von Social Media </strong>(11. Januar 2010)</p>
<p><strong>Sieben Tipps für erfolgreiches Netzwerken</strong> (14. Januar 2010)</p>
<p>Foto: <a title="jonmatthew flickr" href="http://www.flickr.com/photos/paperbydesign/" target="_blank">jonmatthew photography/flickr.com</a></p>
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		<item>
		<title>Jetzt kostenlos downloaden: HANDBUCH KUNDENNUTZEN</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/PR-Doktor/~3/GBe3MOtRtHU/</link>
		<comments>http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2010/01/04/jetzt-kostenlos-downloaden-das-handbuch-kundennutzen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 06:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werbung und PR]]></category>
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		<category><![CDATA[verkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[vermarktung]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Hier ist es, gerade richtig für den Start in ein erfolgreiches Geschäftsjahr: Das “HANDBUCH KUNDENNUTZEN. Erfolgreich verkaufen und vermarkten”. Expertise und Best Practice in 39 Beiträgen von Kommunikationsfachleuten, Trainern und Unternehmern. Darunter einige bekannte deutsche Blogger. Das eBook enthält Beispiele, Checklisten und spannende Erfahrungsberichte.
Das Projekt ist zugleich ein großartiges Beispiel, wie Kooperation und Netzwerken im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/Downloads/handbuch_kundennutzen.pdf"><img class="alignleft size-medium wp-image-3506" title="download ebook kundennutzen" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2010/01/titel_ebook_kundennutzen_kl-212x300.jpg" alt="download ebook kundennutzen" width="212" height="300" /></a>Hier ist es, gerade richtig für den Start in ein erfolgreiches Geschäftsjahr: Das “HANDBUCH KUNDENNUTZEN. Erfolgreich verkaufen und vermarkten”. Expertise und Best Practice in 39 Beiträgen von Kommunikationsfachleuten, Trainern und Unternehmern. Darunter einige bekannte deutsche Blogger. Das eBook enthält Beispiele, Checklisten und spannende Erfahrungsberichte.</p>
<p>Das Projekt ist zugleich ein großartiges Beispiel, wie Kooperation und Netzwerken im Web funktionieren. Ich bedanke mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen meinen Co-Autoren. Viel interessanter Austausch hat sich in der Arbeit am gemeinsamen Werk ergeben. Neue Kontakte sind entstanden, bestehende haben sich gefestigt oder erneuert. Für mich war also schon das “Making of” eine wirkliche Bereicherung.</p>
<p>Ich hoffe, dass das Handbuch Sie beim Lesen mindestens ebenso bereichert. <a title="eBook Kundennutzen Download" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/Downloads/handbuch_kundennutzen.pdf" target="_blank">Hier können Sie das eBook kostenlos herunterladen</a> (ca. 1 MB; keine Anmeldung erforderlich). Bitte geben Sie den Link weiter. Die Autoren freuen sich auf Ihr Feedback: Hier im Blog – und natürlich auch direkt. Jeder Beitrag im PDF enthält einen direkten Link zum jeweiligen Autor.</p>
<p><strong>Viel Spaß beim Lesen – und beim Profitieren!</strong></p>
<p>Übrigens: Die Abonnenten meines Newsletters, des eBriefs, haben den Link zum Handbuch bereits per Mail erhalten. Wenn Sie ihn ebenfalls abonnieren wollen: Rechts oben auf dieser Seite finden Sie ein Anmeldeformular.</p></div>
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		<item>
		<title>Aus dem geheimen PR-Labor: Workflow eines Blogbeitrags</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 07:30:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs und Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[social_media]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sieht so einfach aus: Blogbeitrag schreiben, veröffentlichen &#8211; und darauf hoffen, dass möglichst viele ihn lesen. Wirklich? Tatsächlich ist es weit komplexer, wenn ein Blog bekannt werden, wenn möglichst viele von dem neuen Beitrag erfahren, wenn der Text und insgesamt das Blog einen möglichst hohen Google-Rank erreichen sollen.
Dass es also sinnvoll ist, ein Blog [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3425" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2009/12/workflow_blogpost.pdf"><img class="size-medium wp-image-3425    " title="workflow_blogpost" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2009/12/workflow_blogpost-300x212.jpg" alt="Klick auf das Bild öffnet das Schaubild als PDF." width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Klick auf das Bild öffnet die Grafik als PDF.</p></div>
<p>Es sieht so einfach aus: Blogbeitrag schreiben, veröffentlichen &#8211; und darauf hoffen, dass möglichst viele ihn lesen. Wirklich? Tatsächlich ist es weit komplexer, wenn ein Blog bekannt werden, wenn möglichst viele von dem neuen Beitrag erfahren, wenn der Text und insgesamt das Blog einen möglichst hohen Google-Rank erreichen sollen.</p>
<p>Dass es also sinnvoll ist, ein Blog in ein Kommunikations- und Social-Media-Konzept einzubinden, ist sicherlich allgemein unstrittig. Aber wie sieht das tatsächlich aus? Jeder hat seine eigene Methode und seine eigenen Vorlieben. Keiner meiner Kunden, für die ich Social Media in die Werbung und PR einbeziehe, hat die gleichen Kommunikationsstrukturen und virtuellen Vernetzungen. Das hängt von sehr vielen Faktoren und Parametern ab. Aber ich habe bisher noch nirgends einen kompletten Workflow gesehen, den ein solcher Blogbeitrag erzeugt.</p>
<p><strong>Workflow: über mehrere Jahre entwickelt </strong></p>
<p>Daher habe ich einmal meinen eigenen Workflow aufgezeichnet, wie ich ihn über mehrere Jahre organisch entwickelt habe. Das Folgende ist ausführlich und nur für diejenigen im Detail spannend, die sich wirklich in der Tiefe mit den Zusammenhängen befassen oder so etwas selbst aufbauen wollen. Für alle anderen ist es sicherlich zumindest interessant, einmal hinter die Kulissen zu schauen.</p>
<p>Die Grafik, die eigentlich dreidimensional sein müsste, ist schon so komplex und auf den ersten Blick verwirrend genug. Dabei handelt es sich hier um einen Versuch, eine Skizze. Sie ist nicht vollständig, beschreibt nur eine von vielen Möglichkeiten, und eine solche Darstellung kann vielen Details nur näherungsweise oder gar nicht richtig gerecht werden. Zum Beispiel enthält es etliche weitere virtuelle Ebenen noch nicht einmal &#8211; beispielsweise die der Suchmaschinen. Den Sprung in die reale, menschliche Kommunikationsrealität und die Auswirkungen auf den direkten Austausch mit anderen Menschen &#8211; Kunden, Kollegen, Netzwerkpartner &#8211; beschreibt es ebenfalls nicht.</p>
<p><strong>Der Prozess ist noch nicht das Ziel</strong></p>
<p>Dabei ist natürlich genau das dann das Ziel des Ganzen. Was würde es nützen, wenn der gesamte Prozess für sich auf der virtuellen Ebene bliebe und keine Konsequenzen für meine Arbeit und meine reales Netzwerken hätte? Nichts. L&#8217;art pour l&#8217;art. Er wäre nutzlos und überflüssig. Daher ist es hier, wie bei allen Kommunikationsprozessen, das Ziel entscheidend. Erst danach kann man den Prozess entwickeln.</p>
<p>Ebenfalls nicht in die Darstellung mit einbezogen ist die Relevanz des Blogs  beispielsweise für potenzielle Kunden, die sich auf diese Weise einen umfassenderen Eindruck von meiner Arbeit verschaffen. Dabei ist genau das auch eine der wesentlichen Aufgaben meiner eigenen Online-Kommunikation.</p>
<p>Falls Sie selbst Web-2.0-Experte sind, kann ich Ihnen vermutlich nicht viel Neues erzählen, aber Sie können mit Ihrem Kommentar zu diesem Beitrag sicherlich Wichtiges ergänzen. Falls Ihnen dagegen im Folgenden einige oder sogar die meisten Begriffe böhmische Dörfer sind: Das ist normal. Das Social Web hat seine Fachausdrücke. Nicht alle sind übersetzbar. Es dauert eine Weile, sich einzuarbeiten. Das alles in ein größere und vor allem wirkungsvolles Konzept einzubinden, und das noch möglichst effizient: Das ist selbst für Kommunikationsprofis immer wieder eine Herausforderung.</p>
<p><strong>Workflow eines Blogbeitrags &#8211; Versuch einer Beschreibung</strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-3423" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2009/12/28/aus-dem-geheimen-pr-labor-workflow-eines-blogbeitrags/wp_schreiben/"><img class="alignleft size-full wp-image-3423" title="Beitrag schreiben" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2009/12/WP_schreiben.jpg" alt="Beitrag schreiben" width="283" height="177" /></a><a rel="attachment wp-att-3430" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2009/12/28/aus-dem-geheimen-pr-labor-workflow-eines-blogbeitrags/hootsuite_pending/"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3430" title="hootsuite_pending" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2009/12/hootsuite_pending-150x150.jpg" alt="hootsuite_pending" width="150" height="150" /></a>Eigentlich kann man es nicht chronologisch beschreiben, weil vieles gleichzeitig geschieht. Es beginnt jedoch immer mit einer Handlung: dem Verfassen eines <a title="blogbeitrag workflow" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2009/12/28/aus-dem-geheimen-pr-labor-workflow-eines-blogbeitrags/" target="_blank">Blogposts</a>. Sobald der Termin und die Uhrzeit feststehen, an dem es erscheint, programmiere ich einen Tweet (also ein Twitter-Posting) mit Titel und Link bei <a title="Hootsuite" href="http://hootsuite.com/" target="_blank">Hootsuite</a>. Der wird dann zum Termin über <a title="Twitter PR_Doktor" href="http://twitter.com/PR_Doktor" target="_blank">Twitter</a> gesendet &#8211; und erzeugt hoffentlich viele Klicks auf den Blogbeitrag. Je interessanter der Inhalt des Beitrags &#8211; und das beginnt schon beim Titel -, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass viele meiner Follower ihn retweeten, also mein Twitter-Posting zitieren und an ihre Follower senden. <a href="http://twitter.com/PR_Doktor"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-3431" title="twitter_RT" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2009/12/twitter_RT-150x150.jpg" alt="twitter_RT" width="150" height="150" /></a><a rel="attachment wp-att-3433" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2009/12/28/aus-dem-geheimen-pr-labor-workflow-eines-blogbeitrags/fb-profil/" target="_blank"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3433" title="FB-Profil" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2009/12/FB-Profil-150x150.jpg" alt="FB-Profil" width="150" height="150" /></a>Manche twittern ihn auch direkt, weil sie ihn woanders gefunden haben: direkt im Blog, in ihrem Feedreader, auf einer der folgenden Seiten&#8230; Das Twitter-Posting erscheint zugleich automatisch in meinem <a title="Facebook Kerstin Hoffmann" href="http://www.facebook.com/people/Kerstin-Hoffmann/1099506859" target="_blank">Facebook-Profil</a>.</p>
<p>Zugleich wird das Blogpost in den <a title="RSS-Feed" href="http://feeds.feedburner.com/PR-Doktor" target="_blank">RSS-Feed</a> <a href="http://feeds.feedburner.com/PR-Doktor"><img class="alignleft size-full wp-image-3432" title="rss_icon" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2009/12/rss_icon.gif" alt="rss_icon" width="12" height="12" /></a>eingebunden, den viele Leser wiederum abonniert haben. Diesen Feed habe ich auc</p>
<p>h in mehrere andere Social Networks eingebunden. Beispielsweise zieht die Facebook-App <a title="NetworkedBlogs PR_Doktor" href="http://apps.facebook.com/blognetworks/blog/pr_doktor/" target="_blank">NetworkedBlogs</a> automatisch den Feed und bindet den Beitrag auf meiner dortigen Seite ein. Zudem schiebt diese App <a href="http://apps.facebook.com/blognetworks/blog/pr_doktor/"><img class="alignright" title="NetworkedBlogs" src="http://web1.networkedblogs.com/blognetworks/fbapp/images/logo_homepage.png" alt="" width="147" height="21" /></a>den Beitrag automatisch weiter auf meine Facebook-Page, also meine dortige Unternehmens-Seite, wo er ebenfalls erscheint. Hier wird eine der wenigen &#8211; und nicht vermeidbaren &#8211; unmittelbaren Doppelungen in dem gesamten System erzeugt. <a rel="attachment wp-att-3434" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2009/12/28/aus-dem-geheimen-pr-labor-workflow-eines-blogbeitrags/fb-page/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3434" title="FB-Page" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2009/12/FB-Page-150x150.jpg" alt="FB-Page" width="150" height="150" /></a>Denn die Facebook-Page postet, wie Twitter, ebenfalls auf meine persönliche Pinnwand bei Facebook. Das ist aber zu verschmerzen.</p>
<p>Ein anderer Mechanismus dagegen wäre fatal: Die Page bietet auch jedes Mal beim Öffnen an, alle Neuigkeiten direkt zu Twitter zu senden. Das darf ich auf keinen Fall aktivieren, denn in diesem Workflow würde das eine sich endlos wiederholende und potenzierende Schleife öffnen. An solchen Stellen muss man also besonders aufpassen.</p>
<p>Bis jetzt ist seit dem Klick &#8220;Veröffentlichen&#8221; im Blog alles automatisch gelaufen. Einige Vorgänge dagegen kann ich nur zum Erscheinungstermin händisch starten. Dazu gehört der Eintrag in Bookmarking-Dienst wie <a title="mister wong prdoktor" href="http://www.mister-wong.de/user/Prdoktor/" target="_blank">MISTER WONG</a> oder <a title="Delicious Kerstin Hoffmann" href="http://delicious.com/Kerstin_Hoffmann" target="_blank">delicious</a>. <a rel="attachment wp-att-3436" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2009/12/28/aus-dem-geheimen-pr-labor-workflow-eines-blogbeitrags/mister-wong/"><img class="alignleft size-full wp-image-3436" title="Mister Wong" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2009/12/Mister-Wong.gif" alt="Mister Wong" width="175" height="27" /></a>Ebenfalls von Hand trage ich den Titel und den Link in <a title="XING Kerstin Hoffmann" href="https://www.xing.com/profile/Kerstin_Hoffmann" target="_blank">XING</a> in meine Statuszeile ein, wo er dann allen meinen Kontakten unter &#8220;Neues aus Ihrem Netzwerk&#8221; angezeigt wird.</p>
<p><a href="http://www.xing.com/profile/Kerstin_Hoffmann"><img class="alignright size-full wp-image-3435" title="xing-logo" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2009/12/xing-logo.jpg" alt="xing-logo" width="233" height="181" /></a></p>
<p><a rel="attachment wp-att-3437" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2009/12/28/aus-dem-geheimen-pr-labor-workflow-eines-blogbeitrags/netvibes/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3437" title="netvibes" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2009/12/netvibes-150x150.jpg" alt="netvibes" width="150" height="150" /></a>Zusätzlich ziehen eine Reihe weitere Social Networks die Feeds aus allen diesen Seiten: etwa mein <a title="Google Kerstin Hoffmann" href="http://www.google.com/profiles/kerstin.hoffmann" target="_blank">Google-Profil</a>, <a href="http://kerstin-hoffmann.myonid.de/"><img class="size-full wp-image-3439 alignright" title="MyON-ID" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2009/12/MyON-ID1.png" alt="MyON-ID" width="93" height="40" /></a><a title="http://kerstin-hoffmann.myonid.de/" href="http://kerstin-hoffmann.myonid.de/" target="_blank">MyON-ID</a> oder Friendfeed. Und alle zusammen sind noch einmal auf meiner <a title="netvibes pr-doktor" href="http://www.netvibes.com/pr-doktor#News%2BSocial_Networks" target="_blank">netvibes-Seite</a> eingebunden.</p>
<p>Zusätzlich kommuniziere ich die wichtigsten Blogposts über meinen <a title="KH ebrief" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/e-brief.htm" target="_blank">Newsletter</a>. Der</p>
<p>Newsletter wiederum erzeugt einen Blogbeitrag. Und  so weiter, und so fort&#8230;</p>
<p>Von allen diesen Stationen gehen nahezu unendlich viele Verbindungen und Verknüpfungen in andere Netzwerke und zu den Seiten und Streams anderer Menschen, was sich in der Grafik nur näherungsweise darstellen lässt.</p>
<p>Dabei ist solch ein Workflow nur ein einziges Beispiel für einen einzigen und dabei schon für sich allein sehr komplexen Prozess, der an jeder anderen Stelle im virtuellen oder im realen Raum beginnen kann. Eine Momentaufnahme von irgendeiner Stelle eines Netzes von Strömen und Daten, das keinen Anfang und kein Ende hat.</p>
<p>Wenn Sie das nächste Mal einen Blogbeitrag, einen Artikel in einer Online-Zeitung oder eine Neuigkeit aus Ihrem Netzwerk sehen: Werden Sie sie mit anderen Augen betrachten? Oder war Ihnen das alles von vornherein klar? Ich freue mich auf Feedback!</p>
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		<title>“Das Gold der Erde”: Wertvolles und Werte in Marketing und PR</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 05:30:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs und Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung und PR]]></category>
		<category><![CDATA[blogparade]]></category>
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		<category><![CDATA[werte]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Mehr Würze ins Marketing&#8221;, fordert meine liebe Kollegin Heide Liebmann in ihrer Blogparade. Als sie sie ausschrieb, war es für mich keine Frage, dass ich dabei bin. Aus den vorgegebenen Titeln habe ich spontan den ausgewählt, der mich besonders ansprach: &#8220;Das Gold der Erde&#8221;.
Was mir zum Thema Gold sofort einfiel: Fülle, Reichtum, Werte, wertvoll, kostbar. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/"><img class="alignleft size-full wp-image-3396" title="Gold" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2009/12/401773_R_K_by_Michaela-Weber_pixelio_kl.de_.jpg" alt="Gold" width="200" height="133" /></a><a title="liebmann blog würze" href="http://www.heide-liebmann.de/blog/2009/11/26/weihnachtsaktion-2009-mehr-wuerze-ins-marketing/" target="_blank">&#8220;Mehr Würze ins Marketing&#8221;</a>, fordert meine liebe Kollegin Heide Liebmann in ihrer Blogparade. Als sie sie ausschrieb, war es für mich keine Frage, dass ich dabei bin. Aus den vorgegebenen Titeln habe ich spontan den ausgewählt, der mich besonders ansprach: &#8220;Das Gold der Erde&#8221;.</p>
<p>Was mir zum Thema Gold sofort einfiel: Fülle, Reichtum, Werte, wertvoll, kostbar. Aber auch: Gold schürfen, Goldmine, Goldfieber. Und: Es ist nicht alles Gold, was glänzt.</p>
<p>Erst danach habe ich mich gefragt, ob Gold eigentlich wirklich ein Gewürz ist &#8211; auch wenn ich weiß, dass es beispielsweise in der orientalischen Küche als Zutat eingesetzt wird. Die zweite und schwierigere Frage war die: Wie kriege ich den Bogen zum Marketing und generell zur Kommunikation?</p>
<p>Als nächstes fiel mir ein, dass ich sowieso vorhatte, mit den Lesern dieses Blogs meine ganz persönlichen Erfahrungen aus einem Jahr Social Media in Verbindung mit klassischen Kommunikationskonzepten zu teilen. Und da passen alle diese Assoziationen hervorragend hinein. Weil sich daran sehr gut beschreiben lässt, was hilfreich ist und wo die Gefahren liegen.</p>
<p><strong>Goldsucher und Glücksritter</strong></p>
<p><a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/"><img class="alignright size-full wp-image-3398" title="Goldwaschanlage" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2009/12/429613_R_K_B_by_Richard-Scharpenberg_pixelio.de_kl.jpg" alt="Goldwaschanlage" width="200" height="267" /></a>Das Web ist voll von Leuten, Websites und Angeboten, die schnellen Reichtum versprechen. Beispielsweise mittels einzigartiger Geschäftsideen oder auch einfach in Form von Twitter-Followern. Nun ist ja nicht ganz einzusehen, warum eine große Follower-Zahl unmittelbaren Reichtum verspricht. Genauso gut kann mir jemand ein Auditorium von 10.000 Menschen für einen Vortrag über mein Unternehmen versprechen. Wenn keiner davon ein potenzieller Kunde ist, lohnt es sich gar nicht. Wahrscheinlich gehen sogar die echten Interessenten im Gedränge unter.</p>
<p>Mein Eindruck (korrigieren Sie mich bitte, wenn ich Unrecht habe): Reichtum versprechen solche Angebote vor allem den Anbietern. Neulich hätte ich einmal fast für 99 Euro einen &#8220;Top-Secret-Report&#8221; für schnellen Anstieg der Follower-Zahlen gekauft. Einfach um mal zu sehen, ob da wirklich etwas anderes drinsteht als in den vielen hundert (oder tausend?) Links zu Twittertipps und Followerzahlen, die ständig durch meinen Twitterstrom rauschen.</p>
<p>Ich habe den geheimen Ratgeber dann doch nicht bestellt. Allein schon deswegen, weil ich weiß, wie das funktioniert mit Social Media und Followern. Da ist nämlich einfach gar kein Geheimnis dabei. Weil es ganz schlichten  menschlichen Gesetzmäßigkeiten und solchen des Marketings und des Netzwerkens folgt. Eine dieser Gesetzmäßigkeiten ist, und das weiß ich aus der Erfahrung mit Social-Media-Konzepten für meine Kunden: Je schneller man so etwas aufbläst, desto unspezifischer und weniger wirkungsvoll ist es auch.</p>
<p><strong>Social Media: Gold wert, wenn richtig eingesetzt</strong></p>
<p>Ich habe das schon so oft und so lange herauf- und heruntergebetet, dass ich mich kaum noch traue, es erneut zu schreiben: Netzwerken ist keine Akquisition, und es funktioniert nur mit echtem Interesse und den nötigen Kenntnissen und Einsichten.</p>
<p>Richtig aber ist, dass wir heutzutage mit den Mitteln der Social Media (bis vor etlichen Internet-Zeitaltern &#8211; also vor einigen Monaten &#8211; durfte man dazu noch Web 2.0 sagen) vieles viel schneller erreichen können als allein mit klassischer Werbung und PR. Falsch ist, dass wir deswegen auf letztere verzichten könnten.</p>
<p>Aber niemand setzt eben mal Twitter ein (oder Facebook oder XING oder einen bunten Strauß von sozialen Netzwerken) und ist damit dann einfach so erfolgreich. Das wäre so, als ob Sie sich eine Zug-Fahrkarte zu kaufen und hoffen, dass Sie am Ziel ankommen &#8211; ohne zu definieren, ob Sie nach Flensburg oder nach München wollen oder vielleicht sogar nach Übersee.</p>
<p>Deswegen helfen auch die neuesten Kommunikationsmittel nur innerhalb fundierter Konzepte. Wenn Ihnen jemand etwas anderes verspricht, können Sie fast sicher davon ausgehen, dass er Ihnen Katzengold anbietet. Und dass der Katzenjammer wahrscheinlich nicht lange auf sich warten lässt.</p>
<p>Was nicht bedeutet, dass man ein- und dasselbe Ziel nicht auf verschiedenen Kommunikationswegen erreichen kann. Sie können nach München mit dem Zug fahren, fliegen, das Auto nehmen oder radeln. Wie schnell Sie dann dort ankommen, hängt zudem entscheidend davon ab, wo Sie gestartet sind. Wenn Sie vom Chiemsee zu Fuß nach München losgehen, sind die Chancen weit größer, in absehbarer Zeit anzukommen, als wenn Sie sich in Hamburg auf die Wanderschaft nach Süden machen. In beiden Fällen müssen Sie aber planen, Ausrüstung zusammenstellen und dergleichen mehr.</p>
<p><strong>Aus Fülle und Reichtum in die Welt hinaus</strong></p>
<p>Der Ausgangspunkt, die Ausgangssituation ist auch in anderer Hinsicht wichtig. Bevor man für etwas wirbt und etwas verkauft, muss ja auch etwas da sein, muss Substanz vorhanden sein. Auch wenn es immer wieder versucht und immer wieder anders behauptet wird: Werbung und PR können auf Dauer nicht lügen, jedenfalls nicht zum Zweck geschäftlichen Erfolgs. Sie können nicht besser sein als das Unternehmen und dessen Produkt(e). Allerdings sollten sie auch nicht schlechter sein, was wiederum dafür spricht, sie in professionelle Hände zu geben.</p>
<p>Erfolgreiches Marketing schöpft aus der Fülle eines gut aufgestellten  Unternehmens mit funktionierenden Abläufen, in denen jeder die gemeinsamen Ziele kennt und mit darauf hin arbeitet.  Ein guter Kommunikationsberater &#8211; also jemand, der Werbung, PR, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit entwirft und begleitet &#8211; wird bereits in den ersten Gesprächen und Workshops erkennen, ob und wo es in den internen Abläufen hakt. Vieles lässt sich mit den Mitteln der Kommunikation klären, indem man sortiert, beschreibt, konzipiert. Ein guter Werber/PR-Experte kennt aber auch die eigenen Grenzen und wird an bestimmten Stellen dazu raten, einen Coach oder Teamtrainer hinzuzuziehen.</p>
<p><strong>Mit den richtigen Werten erfolgreich sein</strong></p>
<p>An anderer Stelle habe ich es schon einmal geschrieben: Im Grunde braucht man für geschäftlichen Erfolg ebenso wie für erfolgreiche PR nur drei Werte &#8211; Authentizität, Wertschätzung und Integrität. Geld dagegen ist kein richtiger, wirklicher Antrieb, schon gar nicht wenn es der einzige ist.</p>
<p>Ich sehe es immer wieder bei meinen Kunden: Diejenigen sind mit Leichtigkeit am erfolgreichsten, denen Werte und ein größeres Bild wichtig sind. Die etwas bewegen wollen, in ihrer Branche und in der Welt. Die etwas besser machen wollen zum Wohle anderer. Die aber zugleich erkennen, dass eigener materieller Erfolg dazu kein Widerspruch ist. Im Gegenteil: Zu viel Altruismus ist eher hinderlich, ein Helfersyndrom schon sowieso. Wer sich zu schnell verausgabt, zu billig verkauft oder zu bescheiden darstellt, hilft niemandem. Er begrenzt lediglich den eigenen Wirkungskreis.</p>
<p>Deswegen ist es die Aufgabe von gutem Marketing, guter Werbung, guter PR, aus der Fülle zu schöpfen und zur Fülle zu verhelfen.</p>
<p>Fotos: <a title="elaweb pixelio" href="http://www.pixelio.de/member.php?action=showprofile&amp;user_id=325547" target="_blank">elaweb/pixelio</a>, <a title="Richi51 pixelio" href="http://www.pixelio.de/member.php?action=showprofile&amp;user_id=18332" target="_blank">Richi51/pixelio</a></p>
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		<title>“Kristallkugel oder Extrapolation?” – ein persönlicher Jahresrückblick</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 17:18:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs und Blogger]]></category>
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		<description><![CDATA[Vielleicht wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, einen persönlichen Jahresrückblick zu bloggen &#8211; wenn mich nicht meine geschätzte Kollegin Christiane Schulzki-Haddouti für ihr Blog KoopTech darum gebeten hätte. Da sie das aber getan hat, habe ich mir ein paar Gedanken gemacht.
Darüber, warum ich eigentlich Rückblicke nicht mag. Warum Prognosen schwierig sind, wenn sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, einen persönlichen Jahresrückblick zu bloggen &#8211; wenn mich nicht meine geschätzte Kollegin Christiane Schulzki-Haddouti für ihr Blog KoopTech darum gebeten hätte. Da sie das aber getan hat, habe ich mir ein paar Gedanken gemacht.</p>
<p>Darüber, warum ich eigentlich Rückblicke nicht mag. Warum Prognosen schwierig sind, wenn sie die Zukunft betreffen. Was uns die Vergangenheit für das noch Unbekannte sagt. Warum 2009 für mich ein so glückliches und erfolgreiches Jahr war. Und was ich für 2010 erwarte. Unversehens sind meine Gedanken dabei bis zu den 80er Jahren und zu Herta Müller geschweift&#8230; &#8211; <a title="Kooptech Kristallkugel" href="http://blog.kooptech.de/2009/12/kristallkugel-oder-extrapolation-was-rueckblicke-fuer-die-zukunft-bringen/" target="_blank">Hier geht es zum Beitrag &#8220;Kristallkugel oder Extrapolation? Was Rückblicke für die Zukunft bringen&#8221;</a>.</p>
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		<title>Ganz konkret: Ihr Kommunikations-Fahrplan für das kommende Jahr</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Dec 2009 09:32:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werbung und PR]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[maßnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
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		<category><![CDATA[zeitplanung]]></category>

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		<description><![CDATA[Planen Sie jetzt Ihr PR-Jahr 2010, hatte ich im vorigen Beitrag angeregt. &#8211; &#8220;Sagen Sie doch mal: Wie sieht denn ganz konkret so ein Jahresplan aus?&#8221;, bin ich gefragt worden.&#8221;Wie machen Sie das mit Ihren Kunden?&#8221; Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich stelle hier beispielhaft und allgemein eine davon vor &#8211; wie Sie sie konkret [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Planen Sie jetzt Ihr PR-Jahr 2010, hatte ich <a title="pr-jahr 2010" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2009/12/04/planen-sie-jetzt-ihr-pr-jahr-2010/" target="_blank">im vorigen Beitrag</a> angeregt. &#8211; &#8220;Sagen Sie doch mal: Wie sieht denn ganz konkret so ein Jahresplan aus?&#8221;, bin ich gefragt worden.&#8221;Wie machen Sie das mit Ihren Kunden?&#8221; Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich stelle hier beispielhaft und allgemein eine davon vor &#8211; wie Sie sie konkret umsetzen, hängt sehr von Ihrem Unternehmen und der Art des Arbeitens ab.</p>
<p>Ich arbeite gerne haptisch, auf Papier oder auf einem abwischbaren Plakatkalender &#8211; in der Weise, in der in vielen Unternehmen beispielsweise die Urlaubspläne festgehalten werden. Sie können das aber auch elektronisch, am Computer, planen, wenn Ihnen das mehr liegt. Am besten nehmen Sie fünf verschiedene Farben, wenn Sie meiner vorgeschlagenen Unterteilung folgen. Sie können aber auch eine andere wählen, wenn es sich für Ihr Unternehmen eher anbietet.</p>
<ol>
<li>für Unternehmens-Termine</li>
<li>für öffentliche Termine</li>
<li>für Branchentermine</li>
<li>für störende Termine</li>
<li>für interne Termine</li>
</ol>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Unternehmens-Termine</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8230; sind alle Ereignisse, Veranstaltungen oder Projekte, die direkt Ihr Unternehmen betreffen &#8211; sofern sie Berichtenswertes für Pressearbeit liefern und Werbung verlangen, also etwa Mailings, eine Broschüre oder Anzeigen. Es geht aber um solche Ereignisse, die nur an die Öffentlichkeit gelangen, wenn Sie sie aktiv bekannt machen. Dazu kann ein Produktlaunch gehören, Kundenveranstaltungen oder Neuerungen im Betrieb. Auch Ihr regelmäßiger Newsletter gehört dazu oder das alljährliche Weihnachtsmailing.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Öffentliche Termine</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8230; sind Messen, alle Veranstaltungen, Tage der Offenen Tür, Vorträge Ihres Geschäftsführers &#8211; also alle Ereignisse, bei denen Ihr Unternehmen öffentlich in Erscheinung tritt. Auch hier geht es dann im nächsten Schritt sowohl um Pressearbeit als auch um Werbemedien.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Branchentermine</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8230; kann man sehr weit fassen. Im Grunde handelt es sich um Gelegenheiten, zu denen Sie Berichtenswertes produzieren können. In meinem eBook &#8220;Workshop PR&#8221; habe ich das so definiert: Ein Branchentermin ist ein Termin oder eine Zeit im Jahr, in der Sie beispielsweise gut Servicethemen unterbringen können. Für einen Steuerberater wäre es beispielsweise ein bestimmter Abgabetermin. Für einen Rechtsanwalt ein Stichtag, an dem sich gesetzlich etwas ändert. Für einen Arzt oder Heilpraktiker kann es sogar der Beginn einer Jahreszeit sein, der Anlass zu einem Ratgeber-Artikel gibt: “Wie komme ich gesund durch den Winter?” oder “Fit in den Frühling”. Ein Reiseveranstalter wird rechtzeitig vor den Ferien etwas zu Reisezielen sagen, ein Automobilclub etwas zur Gewässerqualität oder der Sicherheit von Autobahntunneln, ein Jurist etwas zum Reiserecht.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Störende Termine</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8230; sind Zeiten oder Zeitpunkte, zu denen Sie sich PR-mäßig eher zurückhalten sollten: ein Produktlaunch kurz vor Weihnachten geht vielleicht unter. Ein Tag der Offenen Tür, wenn am Ort gerade eine Großveranstaltung stattfindet, wird vermutlich wenig Besucher anziehen. Eine Vortragsveranstaltung, wenn die gesamte Zielgruppe gerade woanders auf einem Kongress weilt, wird wahrscheinlich ein Flop.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Interne Termine</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8230; oder Zeiträume sind solche, die in Ihrem Unternehmen berücksichtigt werden müssen: Wenn der Marketingchef auf einer Messe ist, kann er schlecht eine Pressekonferenz im Haus begleiten. In den Betriebsferien besondere Nachfrage nach Ihren Produkten zu erzeugen, könnte unklug sein. Zu einer Zeit im Jahr, in der alle im Unternehmen bis zum Anschlag arbeiten (Beispiel: Steuerberater in der Zeit der Jahresabschlüsse) ist es unklug, eine hohe Nachfrage zu erzeugen. Werbung und PR macht man ja auch, um Rückfrage in weniger ausgelasteten Zeiten zu erzeugen.</p>
<p><strong>Einzelplanung: Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit</strong></p>
<p>Zunächst sollten Sie sich alle jene Ereignisse und Anlässe vornehmen, die ohnehin schon Werbung und PR verlangen. Entwerfen Sie für jeden einzelnen Termin eine Zeitlinie. Das macht man am besten rückwärts: Was muss bis wann vorliegen, versendet sein, nachtelefoniert werden? So wissen Sie, wann Sie beginnen müssen und was zu tun ist.</p>
<p>Im Detail machen Sie das natürlich für jeden Anlass einzeln und führen es aus, aber den Zeitstrahl markieren Sie am besten ebenfalls auf dem großen Kalender. Sie sehen dann auch, welche Zeitlinien sich überschneiden, weil Dinge parallel geplant und realisiert werden.</p>
<p>Wenn Sie beispielsweise eine Messe planen, fangen Sie schon Monate vorher mit der Vorbereitung an. Haben Sie zwischendurch noch einen Produktlaunch, den Sie kommunizieren wollen, dann müssen Sie das zusätzlich leisten können &#8211; oder mit beidem früher anfangen.</p>
<p>Vielleicht fehlt Ihnen dann die Zeit, den monatlichen Newsletter zu schreiben? Mit der Jahresplanung können Sie das frühzeitig absehen und dafür vorsorgen.</p>
<p><strong>Zusätzliche Anlässe schaffen</strong></p>
<p>Wenn alle Planungen für die &#8220;Muss-Termine&#8221; stehen, können Sie gezielt weitere Anlässe schaffen und planen: Ratgeber-Artikel zu einem bestimmten Thema, ein Kundenmailing, eine Akquisitions-Aktion, erhöhte Präsenz auf Netzwerktreffen &#8211; um nur einige Beispiele zu nennen.</p>
<p>Mit einer guten Planung verteilen Sie das einigermaßen gleichmäßig über Ihr Geschäftsjahr. So vermeiden Sie die klassischen &#8220;Parabelflüge&#8221;, die in den Kommunikationsabteilungen vieler Unternehmen gang und gäbe sind, und leider auch oft in Bezug auf die Auftragslage: Zur einen Zeit arbeiten alle bis zum Anschlag, was eine hohe Fehlerquote erzeugen kann. Zu anderen Zeiten weiß keiner so richtig, was er machen soll. Das führt oft zu kurzfristig aus dem Boden gestampften Aktionen, die wenig effektiv sind oder sogar das nächste Arbeitshoch noch verschärfen.</p>
<p><strong>Bleiben Sie offen für Unvorhersehbares</strong></p>
<p>Sie brauchen Luft für zusätzliche, nicht vorhersehbare Ereignisse und Arbeiten. Auch während der Vorbereitungen für eine Messe müssen Sie in der Lage sein, eine Presseanfrage zu beantworten. Termine können sich spontan ergeben. Günstige Gelegenheiten für Fachbeitrage kommen vielleicht spontan. Auch die Unternehmensentwicklung ist planbar, aber nicht immer genau vorhersehbar. Packen Sie Ihren Kommunikations-Fahrplan also nicht bis zur Oberkante voll.</p>
<p><strong>Erfolgskontrolle &#8211; optional, aber sinnvoll</strong></p>
<p>Wenn Sie sich wirklich einmal ein Jahr lang die Mühe machen wollen: Hängen Sie einen zweiten Kalender daneben, auf dem Sie markieren, was tatsächlich wann geschehen ist. Halten Sie hier auch fest, welche Resonanz gekommen ist, wann Sie Presseveröffentlichungen erreicht haben und andere messbare Erfolge Ihrer Kommunikation. Für die realistische Planung im Folgejahr ist das von unschätzbarem Wert.</p>
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		<title>Planen Sie jetzt Ihr PR-Jahr 2010!</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 10:47:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werbung und PR]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist hier in meinem Büro wie jedes Jahr zum Jahresende (ich vergesse das nur in den Monaten dazwischen immer): Im Oktober zeichnet sich langsam ab, dass Ende November alle wichtigen Projekte abgeschlossen sein werden. Ich stelle mich darauf ein, im Dezember mal sämtliche liegengebliebenen Büroarbeiten zu erledigen. Ein Buch zu schreiben. In Ruhe Weihnachtseinkäufe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/"><img class="alignleft size-medium wp-image-3378" title="kalender" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2009/12/kalender-300x199.jpg" alt="kalender" width="300" height="199" /></a>Es ist hier in meinem Büro wie jedes Jahr zum Jahresende (ich vergesse das nur in den Monaten dazwischen immer): Im Oktober zeichnet sich langsam ab, dass Ende November alle wichtigen Projekte abgeschlossen sein werden. Ich stelle mich darauf ein, im Dezember mal sämtliche liegengebliebenen Büroarbeiten zu erledigen. Ein Buch zu schreiben. In Ruhe Weihnachtseinkäufe zu machen. Vielleicht ein paar Tage in die Sonne zu fliegen.</p>
<p>Und dann plötzlich, ab dem 30. November oder 2. Dezember, steht das Telefon nicht mehr still. Allen fällt ein, dass sie jetzt noch schnell ihre komplette PR für das kommende Jahr ganz neu aufstellen wollen. (Kein Wunder auch, dass es ihnen jetzt einfällt. Bis Ende November waren ja noch alle in den Projekten, die dringend fertig werden mussten.)</p>
<p>Mich freuen diese Anrufe natürlich. Erstens, weil ich die strategische Arbeit in Workshops mit Kunden besonders liebe. Zweitens, weil ich auf liegengebliebene Büroarbeiten sowieso keine Lust habe. Drittens, weil ich das Buch auch noch im&#8230; ja, wann eigentlich&#8230; also, irgendwann fertigschreiben kann. Viertens, weil ein wenig Hektik ja zum Weihnachtseinkauf sowieso dazugehört.</p>
<p>Wenn Sie jetzt ebenfalls Ihre Kommunikation und PR für 2010 planen, dann sollten Sie dabei an einige Dinge denken.</p>
<p><strong>Einzelaktionen sind selten wirkungsvoll</strong></p>
<p>Natürlich kann man zu einer Messe schnell einen Flyer entwickeln. Vor einem größeren Event flugs die Website überarbeiten. Für einen Produktlaunch eine Pressemitteilung in alle Online-Portale stellen. Die Frage ist aber immer: Was bringt&#8217;s? Eine Einzelaktion kann einmal erstaunlich guten Rücklauf bringen. Das ist aber nicht die Regel &#8211; und so vielen Zufällen unterworfen, dass Sie Ihren Geschäftserfolg lieber nicht darauf aufbauen sollten. Stückwerk und Aktionismus erzeugen selten Qualität &#8211; warum sollte das also in der Werbung und PR anders sein?</p>
<p>Wesentlich wirkungsvoller ist es, wenn Sie Ihre gesamte Kommunikation in einen größeren Zusammenhang stellen und miteinander vernetzen. Gute PR funktioniert mittel- bis langfristig und entfaltet ihre volle Wirkung erst über einen längeren Zeitraum.</p>
<p><strong>So passieren Ihnen nicht solche kleinen Katastrophen wie die folgenden: </strong></p>
<ul>
<li>Zwei Tage vor dem Event eine Pressemitteilung herausgeschickt, aber dann festgestellt, dass die Website, auf die darin hingewiesen wird (und hingewiesen werden muss), längst hätte überarbeitet werden sollen.</li>
<li>Webtexte in Auftrag gegeben und dabei realisiert, dass der gerade zuvor in 10.000er Auflage gedruckte Flyer eigentlich nochmal textlich überarbeitet werden müsste.</li>
<li>Fünf Tage nach einem wichtigen Datum bemerkt, dass Sie dazu wunderbar einen Expertenbeitrag in wichtigen Publikationen hätten schreiben können.</li>
<li>Im Juni eine große Presseaktion geplant &#8211; aber leider schon im März mit einer kurzen und wenig aussagekräftigen Vorabmeldung den Neuigkeitswert vorweggenommen, so dass jetzt keine Redaktion mehr druckt.</li>
<li>Im Januar einen monatlichen Newsletter angekündigt, aber im Mai aufgegeben, weil einfach nicht genügend Kapazitäten vorhanden sind.</li>
<li>Mitten in der Vorbereitung der wichtigsten Messe im Jahr die Nächte mit dem Grafiker vor dem Computer verbracht und bis zur letzten Minute gebangt, ob die Banner rechtzeitig produziert sind.</li>
<li>&#8230; (Bitte nach Belieben und eigener Erfahrung ergänzen.)</li>
</ul>
<p>Ich kann Ihnen hier keine Vorlage für Ihre gesamte Kommunikationsplanung liefern, aber zumindest einige wichtige Hinweise geben, worauf Sie dabei achten sollten.</p>
<p><strong>Ziele definieren</strong></p>
<p>Selbst wenn Sie bereits ein funktionierendes Kommunikationskonzept haben: Legen Sie fest, wo Sie in diesem Jahr genau hinwollen und wie Sie das erreichen werden. Niemand würde sich eine Fahrkarte kaufen, bevor er weiß, ob er nach München oder nach Flensburg will. Aber viele Unternehmen planen einfach mal &#8220;mehr Marketing&#8221;, &#8220;stärkere Akquise&#8221; oder &#8220;mehr in den Medien erscheinen&#8221; &#8211; ohne definiert zu haben, wen sie damit erreichen wollen und wo das hinführen soll.</p>
<p><strong>Aufwand planen</strong></p>
<p>Entscheiden Sie, wieviel Arbeit Sie in Ihre Werbung und PR investieren wollen, welches Budget dafür zur Verfügung steht und wer das ausführen soll &#8211; im Unternehmen oder eingekauft. Dazu müssen Sie Angebote einholen, Personalkapazitäten kennen und auch entscheiden, wer für Sie arbeiten soll. All das ist eine komplexe Angelegenheit, der Sie genügend Zeit und Aufmerksamkeit widmen sollten &#8211; erst recht, wenn Sie Ihre Kommunikation ganz neu planen oder erheblich ausbauen.</p>
<p><strong>Termine recherchieren</strong></p>
<p>Erheben Sie sorgfältig alle Daten, die für Ihre Branche und speziell für Ihr Unternehmen relevant sind. Dazu gehören Messen, Events, saisonale Anlässe, Branchentermine aber ebenso themenarme Zeiten, in denen Sie in den Medien mit Fachwissen punkten können.</p>
<p>Ebenso sollten Sie darauf achten, dass Sie Ihre Werbung und PR kontinuierlich über das Jahr verteilen und nicht beispielsweise drei große Aktionen in Folge starten, um dann für die restlichen Monate zu verstummen.</p>
<p>Wichtig ist es ebenfalls zu bedenken, wann Sie den Rücklauf aus solchen Aktionen überhaupt verarbeiten können. Wenn Sie zu einer bestimmten Jahreszeit ein Kunde bereits fast bis an die Grenzen auslastet, sollten Sie nicht kurz davor eine groß angelegte Akquisitionsoffensive planen. Das Gleiche gilt beispielsweise für die Zeit vor den Betriebsferien.</p>
<p><strong>Eigene Termine und Maßnahmen festlegen</strong></p>
<p>Definieren Sie, wann welche Maßnahmen realisiert werden müssen. Bis wann die neue Website stehen soll. An welchem Datum Sie die Presse monatlich mit aktuellen Terminen versorgen. Wie lange vor der Messe alle Druckwerke fertig sein müssen. Wann Sie PR-Aktionen vorsehen. Wer bis wann welche Inhalte für den Newsletter liefern muss damit er jeweils zu einem festgelegten Termin erscheinen kann.</p>
<p>Berücksichtigen Sie auch Unwägbares und Unvorhersehbares und lassen Sie sich Luft im Etat und in der kalkulierten Stundenzahl für kurzfristige Maßnahmen. Gerade weil nicht alles minutiös vorhersagbar ist, ist es so entscheidend, dass die Voraussetzungen stimmen.</p>
<p><strong>Das große Bild und die entscheidenden Details</strong></p>
<p>Für die gesamte Planung ebenso wie für jede einzelne Maßnahme brauchen Sie Zeitpläne, Workflows und die genaue Definition der Zuständigkeiten. Fangen Sie beim großen Bild und im Strategischen an. Planen Sie dann im Detail. Fügen Sie schließlich alles wieder zu einem großen Plan zusammen.</p>
<p>Vieles ist zu bedenken und zu bearbeiten. Versichern Sie sich daher rechtzeitig professioneller Unterstützung, wo Sie sich brauchen. Geben Sie sich genügend Zeit, Ihre Dienstleister in Ruhe auszuwählen. Stellen Sie Ihre Teams sorgfältig zusammen. Beziehen Sie alle Beteiligten in die Planung mit ein und verteilen Sie die Aufgaben so, dass jeder genau weiß, was er zu tun hat.</p>
<p>&#8230; und dann, verlassen Sie sich darauf, kommt doch vieles ganz anders als geplant! Aber wenn der Rahmen stimmt, sind Sie auch darauf gut vorbereitet.</p>
<p><em>(c) Foto:<a title="foto: skagman" href="http://www.flickr.com/photos/16822508@N05/" target="_blank"> skagman/flickr.com</a></em></p>
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		<title>eBrief Dezember erschienen: Weihnachtsverlosung – Individueller Kurz-Workshop PR zu gewinnen</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 08:15:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung und PR]]></category>
		<category><![CDATA[eBrief]]></category>
		<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[verlosung]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschafft! Wieder ein erfolgreiches Geschäftsjahr absolviert!
Geschafft? Noch nicht ganz&#8230; Zuerst gibt es noch den Jahres-Endspurt, und dann ist Weihnachten.
Der kostenlose eBrief im Dezember liefert Ausblicke und Weihnachtswünsche, vor allem aber eine Verlosung: Die Leser können einen dreistündigen Workshop Kommunikation/PR gewinnen.
Der Newsletter kommt nur auf ausdrückliche Bestellung. Ganz einfach mit dem Formular rechts oben auf dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/"><img class="alignleft size-medium wp-image-3367" title="Weihnachten" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2009/11/Weihn09_Claudia-Hautumm_pixelio.de_-300x204.jpg" alt="Weihnachten" width="300" height="204" /></a>Geschafft! Wieder ein erfolgreiches Geschäftsjahr absolviert!</p>
<p>Geschafft? Noch nicht ganz&#8230; Zuerst gibt es noch den Jahres-Endspurt, und dann ist Weihnachten.</p>
<p>Der kostenlose eBrief im Dezember liefert Ausblicke und Weihnachtswünsche, vor allem aber eine Verlosung: Die Leser können einen dreistündigen Workshop Kommunikation/PR gewinnen.</p>
<p>Der Newsletter kommt nur auf ausdrückliche Bestellung. Ganz einfach mit dem Formular rechts oben auf dieser Seite. Oder <a href="http://kerstin-hoffmann.de/e-brief.htm">auf meiner Website</a>.</p>
<p><em>(c) Foto: <a title="hautumm pixelio" href="http://www.pixelio.de/member.php?action=showprofile&amp;user_id=15688">Claudia Hautumm/pixelio</a></em></p>
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		<title>Aus dem geheimen PR-Labor: Googlen Sie mal nach Kundennutzen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 12:47:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien und Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung und PR]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; da führt gleich auf der ersten Seite ein Suchergebnis zu diesem Blog. Das finde ich mit so einem allgemeinen Begriff ziemlich sensationell. Gelungen ist mir das mit meiner kleinen Blogparade Kundennutzen, innerhalb von knapp vier Wochen und zwar ohne, dass ich es explizit gerade darauf angelegt hätte.
Viele Beiträge, die auf das Blog verlinken und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2009/11/27/aus-dem-geheimen-pr-labor-geben-sie-mal-bei-google-kundennutzen-ein/"><img class="alignright size-medium wp-image-3361" title="labor" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2009/11/labor3-300x199.jpg" alt="labor" width="300" height="199" /></a>&#8230; da führt gleich auf der ersten Seite ein Suchergebnis zu diesem Blog. Das finde ich mit so einem allgemeinen Begriff ziemlich sensationell. Gelungen ist mir das mit meiner kleinen Blogparade Kundennutzen, innerhalb von knapp vier Wochen und zwar ohne, dass ich es explizit gerade darauf angelegt hätte.</p>
<p>Viele Beiträge, die auf das Blog verlinken und mein eigener Workflow*, der jeden Blogeintrag umgibt, haben dann sehr schnell Früchte getragen. Erfreuliche Sache, zumal eher ein Nebeneffekt. Man macht ja keine Blogparade wegen eines Google-Ranks. Mit anderen Begriffen, etwa &#8220;Workshop PR&#8221; habe ich, wie letztens schon einmal beschrieben, noch deutlich bessere Suchergebnisse, weil sie schon länger auf meiner Website und im Blog zu finden sind.</p>
<p>Dabei sind eben meine Aktivitäten im Netz auf hohen Verlinkungsgrad und gute Findbarkeit (= Bekanntheit) mit ausgelegt. Aber der Fokus liegt nie primär auf der Suchmaschinenoptimierung, sondern auf der Sache und auf dem hochwertigen Content. Technische Suchmaschinenoptimierung betreibe ich darüber hinaus fast gar nicht.</p>
<p>Was einmal mehr beweist: Viel und häufig wechselnder Content bringt dann Erfolg, wenn er wirklich andere so interessiert, dass sie ihn auch verlinken. Gerade Blogs von Unternehmen sollten daher auch nicht nur potenzielle Kunden im Blick haben, sondern ebenso Multiplikatoren. Zugleich ist ein hoher Google-Rank, jenseits von Findbarkeit, ein gutes Messinstrument für den Wert des publizierten Contents.</p>
<p>*Dazu demnächst hier mehr.</p>
<p><em>Foto: <a title="flickr vissago" href="http://www.flickr.com/photos/vissago/" target="_blank">vissago</a> auf flickr.com</em></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/PR-Doktor/~4/FFziys9W2bc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Erstes Fazit zur Blogparade: großartig, hochwertig, vielfältig</title>
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		<comments>http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2009/11/26/erstes-fazit-zur-blogparade-grosartig-hochwertig-vielfaltig/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 11:48:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs und Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung und PR]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[blogparade]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Kundennutzen]]></category>

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		<description><![CDATA[(Nachtrag: Inzwischen sind alle Beiträge der Blogparade als HANDBUCH KUNDENNUTZEN erschienen: Hier können Sie das eBook kostenlos downloaden.)
Erste Anfragen, warum sich hier im Blog seit einigen Tagen nichts tut, treffen schon bei mir ein. Schließlich war ein Fazit zur Blogparade seit Tagen auf verschiedenen Kanälen angekündigt. Die gute Nachricht ist: Man muss sich keine Sorgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="eBook Kundennutzen erschienen" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2010/01/04/jetzt-kostenlos-downloaden-das-handbuch-kundennutzen/" target="_blank">(Nachtrag: Inzwischen sind alle Beiträge der Blogparade als HANDBUCH KUNDENNUTZEN erschienen: Hier können Sie das eBook kostenlos downloaden.)</a></p>
<p>Erste Anfragen, warum sich hier im Blog seit einigen Tagen nichts tut, treffen schon bei mir ein. Schließlich war ein Fazit zur Blogparade seit Tagen auf verschiedenen Kanälen angekündigt. Die gute Nachricht ist: Man muss sich keine Sorgen machen. Der Aufruf, einen Beitrag zum Thema &#8220;Kundennutzen&#8221; zu schreiben, war über alle Erwartungen hinaus erfolgreich. In den letzten Tagen bis zum 20. November kamen nochmals etliche Beiträge. Zwei Nachzügler habe ich ebenfalls noch mit hineingenommen. Ergebnis: 39 Beiträge, die das Thema von allen Seiten beleuchten. Interessante Erfahrungen aus Unternehmen und wirklich hochwertiger Rat von Fachleuten. Daher hat die Parade auch in letzter Zeit das Blog hier bestimmt &#8211; in Kürze gibt es hier aber auch wieder andere Themen!</p>
<p>Was mir an den Beiträgen persönlich besonders gut gefallen hat: Einige haben das Thema aus ethischer und philosophischer Sicht beleuchtet. Einer hat einen regelrechten Gegen-Appell gegen Werbung und PR geschrieben. Ein Bäckermeister war ebenso dabei wie PR-Berater, Marketingexperten und Texterinnen. Entstanden ist also ein regelrechtes Handbuch Kundennutzen. Oder, vielmehr: Es entsteht erst noch. Seit Tagen kopiere ich für das angekündigte eBook die Beiträge aus den Blogs, lese nochmals, stelle zusammen und formatiere.</p>
<p>Eine weitere Erfahrung: Wer ein Buch mit so vielen Autoren koordiniert, der hat einiges an Kontaktaufwand. Der Austausch mit den einzelnen Autoren war und ist sehr inspirierend. Von ihnen kam sehr viel Zuspruch und Dank für die Aktion und so viel herzliche Kooperationsbereitschaft. Positive Rückmeldungen habe ich auch per Mail, Telefon, Twitter, Skype (&#8230;) von begeisterten Lesern bekommen.</p>
<p>Wie geht es nun weiter mit den Ergebnissen? Über 90 Seiten wird das eBook umfassen, das aus dieser Blogparade entsteht. Keine kleine Aufgabe &#8211; auch nicht für die Grafikerin, die in einem nächsten Schritt das Buchcover und das Seitenlayout gestalten wird. Voraussichtlicher Erscheinungstermin: Anfang Januar 2010. Die Abonnenten meines kostenlosen eBriefs bekommen es automatisch (siehe Bestellfunktion rechts oben auf dieser Seite). Alle anderen erfahren hier im Blog davon &#8211; oder von den einzelnen Autoren, die natürlich als erste den Download-Link erhalten.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/PR-Doktor/~4/DdL22QULFd4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2009/11/26/erstes-fazit-zur-blogparade-grosartig-hochwertig-vielfaltig/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>Gastbeitrag zur Blogparade: Der digitale Schuster</title>
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		<comments>http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2009/11/19/gastbeitrag-zur-blogparade-der-digitale-schuster/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 06:30:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs und Blogger]]></category>
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		<category><![CDATA[social media]]></category>

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		<description><![CDATA[
zur Blogparade Kundennutzen von Christoph Räthke
Gestatten. Ich mache seit Mitte der Neunziger in Digitalen Medien und Inhalten, zuerst in Internetagenturen, dann für Unternehmen aus der „Mobiles Internet“-Branche, und seit dreieinhalb Jahren als selbständiger Berater beides. Seitdem ich derart meinen Lebensunterhalt verdiene, begleitet mich die Aufgabe, zu erklären, was ich da eigentlich tue und warum mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-right: 2.03cm; margin-bottom: 0cm;"><strong>zur <a title="blogparade kundennutzen" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2009/10/26/aufruf-zur-blogparade-wie-verkaufen-sie-kundennutzen/" target="_blank">Blogparade Kundennutzen</a> von Christoph Räthke</strong></p>
<p style="margin-right: 2.03cm; margin-bottom: 0cm;"><a rel="attachment wp-att-3309" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2009/11/19/gastbeitrag-zur-blogparade-der-digitale-schuster/cr/"><img class="alignright size-full wp-image-3309" title="cr" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2009/11/cr.jpg" alt="cr" width="140" height="185" /></a>Gestatten. Ich mache seit Mitte der Neunziger in Digitalen Medien und Inhalten, zuerst in Internetagenturen, dann für Unternehmen aus der „Mobiles Internet“-Branche, und seit dreieinhalb Jahren als selbständiger Berater beides. Seitdem ich derart meinen Lebensunterhalt verdiene, begleitet mich die Aufgabe, zu erklären, was ich da eigentlich tue und warum mir irgendjemand dafür Geld geben sollte. Diese Frage wird dadurch nicht einfacher, dass sich die Antwort ständig verändert. Denn die digitalen Medien sind ja in permanenter Werdung, und meistens sind meine Aufgaben Teil dieses Entstehungsprozesses. Was eine Erklärung meines Kundennutzens in einem einfachen Konstrukt wie „Du weißt doch, was (…) ist? Gut – da mache ich (…), und davon hast du (…)“ sehr erschwert.</p>
<p style="margin-right: 2.03cm; margin-bottom: 0cm;">Also bleibt mir nichts anderes übrig, als meinen Pitch – denn natürlich ist diese Erklärung fast immer mit einem zumindest mittelbaren Interesse an einem Job verbunden &#8211;  an den jeweiligen Gesprächspartner und seine Nähe zur Sache anzupassen. Oft starte ich <em>ex negativo</em> und sage zunächst, was ich nicht mache. Dazu zwingt mich das miese Image des „Beraters“, das bekanntlich in der Nachbarschaft des Immobilienmaklers in den Untiefen der öffentlichen Meinung dümpelt.</p>
<p style="margin-right: 2.03cm; margin-bottom: 0cm;">Also stelle ich klar, dass ich nicht für fremde Leute und eine Märchengage Powerpoints aus dem Elfenbeinturm verfasse, sondern normalerweise für eine definierte Zeit in einem Unternehmen mitarbeite, um eine bestimmte wichtige Sache zu erledigen. Und dass sich daraus ein erster klarer Nutzen ableitet: Ich bin da, identifiziere mich, arbeite mit und höre zu und helfe aus und gebe konkreten Input und bringe gelegentlich Kuchen mit. Denn ich habe festgestellt, dass es auch unabhängig von konkreten Inhalten eine gute Idee sein kann, ohne Umwege jemanden mit großer Berufserfahrung in eine Firma zu holen. Jemanden, der außerhalb der etablierten Hierarchie steht und dessen Zeit begrenzt ist, sodaß er nicht mitspielen muß bei Firmen-Innenpolitik und Karriereplanung. Nutzen durch Abstand und Fokus also.</p>
<p style="margin-right: 2.03cm; margin-bottom: 0cm;">Meistens aber definiere ich meinen Kundennutzen im diffusen Begriffsfeld der „Neuen Medien“, „Sozialen Netzwerke“ und „Handy-Spielereien“ darüber, dass ich versuche, mein „Handwerk“ so klar zu beschreiben, als wäre ich ein Schuster. Viele Leute denken ja, für einen Job in den Neuen Medien reiche es, sein Studium abzubrechen, Tag und Nacht computerzuspielen, und eine Frisur zu tragen, als wäre morgens der Fön explodiert.</p>
<p style="margin-right: 2.03cm; margin-bottom: 0cm;">Um dieser manchmal richtigen und bei mir natürlich falschen Sicht der Dinge entgegenzutreten, sage ich möglichst genau, welche Art „Schuh“ man von mir erwarten darf. Man darf von mir handwerklich angemessene Schriften, Präsentationen, Agenden, Texte erwarten sowie ein von null auf hundert funktionierendes Produktmanagement. Man darf von mir perfektes Englisch und die Contenance erwarten, mich damit auch vor Steve Jobs oder Rupert Murdoch korrekt zu schlagen, wenn es sein muß. Ebenso darf man von mir nicht nur genaue Marktkenntnis verlangen, sondern auch konkrete Vorteile daraus, seien es exklusive Inhalte, Personalkontakte oder schnellere Prozesse. Man darf von mir in einem Meeting, in dem etwas neues definiert oder etwas altes verbessert werden soll, den ersten Vorschlag erwarten, und zwar einen fundierten. Nicht: „Also – meiner Meinung nach könnten wir doch mal versuchen…“, sondern: „Dies wollen wir erreichen, das sind die Optionen, diese hier gefällt mir darum am besten, und wenn niemand einen besseren Vorschlag hat, dann machst du bitte dieses, ich mache jenes, und nächste Woche sind wir fertig.“ Das hört sich zwar autoritär an, aber gehört zum Unternehmertum, das Auftraggeber von mir ebenfalls erwarten dürfen.</p>
<p style="margin-right: 2.03cm; margin-bottom: 0cm;">All diese Handreichungen bestehen genauso aus konzentrierter, fachkundiger Arbeit mit Materialien und Prozessen wie die eines Schusters. <em>In summa </em>bekommen die Leute von mir also solide, maßgefertigte, moderne, allerdings digitale Schuhe.</p>
<p style="margin-right: 2.03cm; margin-bottom: 0cm;">Und den Nutzen von digitalen Schuhen – den muß ich wirklich niemandem mehr erklären. <img src='http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="margin-right: 2.03cm; margin-bottom: 0cm;"><a title="xing christoph raethke" href="https://www.xing.com/profile/christoph_raethke" target="_blank">&gt;Zum XING-Profil von Christoph Räthke</a></p>
<p style="margin-right: 2.03cm; margin-bottom: 0cm;"><a title="eBook Kundennutzen erschienen" href="../2010/01/04/jetzt-kostenlos-downloaden-das-handbuch-kundennutzen/?PHPSESSID=4d53ea4c7cc5b9b4ae71c56e40131e69" target="_blank">(Nachtrag: Inzwischen sind alle Beiträge der Blogparade als HANDBUCH KUNDENNUTZEN erschienen. Hier können Sie das eBook kostenlos downloaden.)</a></p>
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		<title>Blogparade Kundennutzen: Endspurt</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 16:42:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Noch bis zum Freitag, 20. November, läuft der Aufruf zur Blogparade Kundennutzen. Sie richtet sich an bloggende Berater und Agenturen sowie an Unternehmen, die aus ihrer Praxis berichten.  24 Beiträge gibt es bereits, aus denen dann bald ein eBook entstehen wird. Mitgemacht haben beispielsweise ein Bäckermeister, ein Kulturmanager, ein Second-Life-Experte, Künstler, Trainer, Texter, Berater&#8230;
Großartige, neue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-3319" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2009/11/17/blogparade-kundennutzen-endspurt/3d-human-plays-with-his-trumpet-2/"><img class="size-thumbnail wp-image-3319 alignleft" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2009/11/Fotolia_10056620_S-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Noch bis zum Freitag, 20. November, läuft der Aufruf zur Blogparade Kundennutzen. Sie richtet sich an bloggende Berater und Agenturen sowie an Unternehmen, die aus ihrer Praxis berichten.  24 Beiträge gibt es bereits, aus denen dann bald ein eBook entstehen wird. Mitgemacht haben beispielsweise ein Bäckermeister, ein Kulturmanager, ein Second-Life-Experte, Künstler, Trainer, Texter, Berater&#8230;</p>
<p>Großartige, neue Sichtweisen, gute Zusammenfassungen, interessante Erfahrungen und viele sehr wertvolle Anregungen beleuchten das Thema von vielen Seiten.  <a title="Liste Blogparade" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2009/11/04/blogparade-kundennutzen-liste-der-beitrage/" target="_blank">Hier ist die komplette, ständig aktualisierte Liste</a>. Natürlich sind sie weiterhin auch in den teilnehmenden Blogs zu lesen.Kurz vor Schluss gibt es am Donnerstag hier im Blog noch einen Gastbeitrag mit dem Titel &#8220;Der digitale Schuster&#8221;.</p>
<p>Sie wollen noch mitmachen? Großartig, dann aber an die Tasten. Bitte den fertigen Beitrag per Mail mit Link melden oder per Kommentar unter dem Aufruf verlinken. In beiden Fällen nehme ich ihn dann gleich in die Liste auf. <a title="Aufruf zur Blogparade Kundennutzen" href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2009/10/26/aufruf-zur-blogparade-wie-verkaufen-sie-kundennutzen/" target="_blank">Hier stehen alle Fragen, Anregungen und Rahmenbedingungen</a>.</p>
<p><a title="eBook Kundennutzen erschienen" href="../2010/01/04/jetzt-kostenlos-downloaden-das-handbuch-kundennutzen/?PHPSESSID=4d53ea4c7cc5b9b4ae71c56e40131e69" target="_blank">(Nachtrag: Inzwischen sind alle Beiträge der Blogparade als HANDBUCH KUNDENNUTZEN erschienen: Hier können Sie das eBook kostenlos downloaden.)</a></p>
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		<title>Warum Sie mindestens einen Google Alert haben sollten</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 06:30:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kerstin Hoffmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nein, natürlich brauchen Sie nicht unbedingt einen Google Alert. Sie können auch alle paar Tage Ihren eigenen Namen und den Ihres Unternehmens selbst in Suchmaschinen eingeben. Aber es gibt eben Tools, die das Monitoring einfacher machen. Und ein gutes Monitoring brauchen Sie, zumindest dann, wenn Sie freiberuflich arbeiten, ein Unternehmen führen oder eine Leitungsfunktion haben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2009/11/16/warum-sie-mindestens-einen-google-alert-haben-sollten/"><img class="alignleft size-full wp-image-3294" title="twtpoll_googlealert" src="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/wp-content/uploads/2009/11/twtpoll_googlealert.jpg" alt="twtpoll_googlealert" width="264" height="252" /></a>Nein, natürlich brauchen Sie nicht unbedingt einen <a title="Google Alerts" href="http://www.google.de/alerts" target="_blank">Google Alert</a>. Sie können auch alle paar Tage Ihren eigenen Namen und den Ihres Unternehmens selbst in Suchmaschinen eingeben. Aber es gibt eben Tools, die das Monitoring einfacher machen. Und ein gutes Monitoring brauchen Sie, zumindest dann, wenn Sie freiberuflich arbeiten, ein Unternehmen führen oder eine Leitungsfunktion haben. Ich will Ihnen hier nicht erklären, wie Google Alerts genau funktionieren. Das <a title="FAQ Alerts" href="http://www.google.de/support/alerts/" target="_blank">steht alles bei Google</a>. Ganz kurz, was es ist: Sie installieren eine Suche für bestimmte Stichworte oder eine Web-Adresse, und Google schickt Ihnen per Mail Fundstellen dazu.</p>
<p><strong>Worauf kommt es an?</strong></p>
<p>In letzter Zeit habe ich sehr viele Freiberufler und Manager gefragt, ob sie einen Google-Alert gesetzt haben. Der Anteil derjenigen, die das bejaht haben, ist verschwindend gering. Die häufigste Begründung: &#8220;Ich bin nicht so Web-Zweinullig.&#8221; oder: &#8220;Ich mache wenig mit den neuen Medien.&#8221; Nun ja, darauf kommt es ja auch nicht primär an. Oder nicht nur.</p>
<p>Klar: Google Alerts sind eine sehr gute Methode, um die eigenen aktiven Veröffentlichungen im Netz zu beobachten. Wenn ich einen Blog-Artikel herausgebe, dann finde ich den sehr schnell in den Fundstellen wieder. Das bedeutet: Hier habe ich etwas richtig gemacht, die Sachen sind auch für andere findbar. Dass Twitter-Beiträge ebenfalls sehr häufig gefunden werden, ist ein Indiz, dass es sich lohnt, hier etwas einzustellen. Und dass man aufpassen sollte, was man schreibt, weil viele andere es sehen können.</p>
<p>Aber auch wenn Sie allenfalls eine statische Website haben und  niemals bloggen, twittern oder sich sonstwie in virtuellen Netzwerken tummeln: Das heißt ja nicht, dass andere es nicht tun. Je bekannter und erfolgreicher Sie oder Ihr Unternehmen sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass jemand über Sie schreibt. Oder dass Mitarbeiter diese Medien nutzen und sich auch über ihren Arbeitgeber äußern. Zudem findet Google auch Texte in den Online-Ausgaben von Print-Medien.</p>
<p>Regelmäßiges Googlen &#8211; ob von Hand oder automatisiert &#8211; sollte daher für jedes Unternehmen zum Pflichtteil des Monitoring, der Beobachtung der Medien und der öffentlichen Meinung, gehören. Natürlich müssen Sie das nicht unbedingt selbst machen. Jedoch sollte einer im Unternehmen dafür zuständig sein.</p>
<p>Darüber hinaus sollte zumindest jeder, der in leitender Funktion tätig ist oder sonstwie öffentlich wahrgenommen wird, sich Gedanken über sein Reputationsmanagement machen, ganz unabhängig vom Gesamtbild des Unternehmens. Auch dafür kann man jemanden beauftragen und sollte sich möglichst auch beraten lassen. Derweil schon einmal selbst zu beobachten, was zu eigenen Person im Netz kursiert, kann aber auf keinen Fall schaden.</p>
<p><strong>Meine Alerts &#8211; und weitere Such-Tools</strong></p>
<p>Ich habe einen Google Alert auf meinen Namen gesetzt, einen auf meinen kompletten Unternehmensnamen, einen auf meinen Blog-Titel, einen weiteren auf meine Domain und noch ein paar andere. Ich lasse mich regelmäßig über Themen und Sitchworte informieren, die mich interessieren, und verfolge Veranstaltungen und Kongresse aus meinen Fachgebieten. Darüber hinaus nutze ich weitere Tools, etwa die komfortable Suche nach Stichworten in <a title="Twitter" href="http://twitter.com/PR_Doktor" target="_blank">Twitter</a>, die beispielsweise <a title="Tweetdeck" href="http://support.tweetdeck.com/home" target="_blank">Tweetdeck</a> bietet. Auch <a title="MyOn-ID" href="http://kerstin-hoffmann.myonid.de/" target="_blank">myOn-ID</a> liefert viele gute Fundstellen.<br />
<strong><br />
Von Bienen und Akrobatik</strong></p>
<p>Keine dieser Suchen ist unfehlbar. Zunächst einmal dauert es eine Weile, bis die Suchworte richtig eingestellt und kombiniert sind. Sonst kommt entweder das Richtige nie. Oder es kommt so eine Flut von nicht zutreffenden Fundstellen, dass es bald ermüdend wird, das alles zu lesen. Zum Beispiel hatte ich eine Weile einen Alert mit den Stichworten &#8220;Kongress Medizin&#8221; und bekam jedes Mal eine Nachricht, wenn sie das Parlament der U.S.A. mit Gesundheitsthemen befasste.</p>
<p>Ganz durchschaut habe ich auch nicht, warum mir Google Alerts immer mal uralte Blogposts oder vor Wochen Getwittertes schickt. Auch lese ich, dass <a title="posterous biene maja" href="http://pr-doktor.posterous.com/ja-diese-biene-die-ich-meine" target="_blank">jemand meines Namens</a> (aber mit einem &#8216;f&#8217;) in einem Kinderstück als Biene Maja aufgetreten ist. Oder ich erfahre zu meiner Freude, dass Kerstin Hoffmann &#8220;den Sprung ins Komitee für Technische Akrobatik&#8221; geschafft hat. Tolle Sache &#8211; aber definitiv nicht meine. Je häufiger ein Name, desto wahrscheinlicher sind natürlich solche Fehlfunde &#8211; das liegt in der Natur der Sache.</p>
<p>Wie bei allen Medien und Tools müssen Aufwand und Nutzen gegeneinander abgewogen werden. Es zeigt zudem, dass automatisierte Methoden kein intelligentes Monitoring durch einen Menschen ersetzen. Aber sie ergänzen es sinnvoll &#8211; und sind es auf jeden Fall wert ausprobiert zu werden.</p>
<p><strong>Hätte ich nur einen einzigen Google Alert&#8230;<br />
</strong></p>
<p>Übrigens habe ich in meinem virtuellen Netzwerk mal herumgefragt, wer Google Alerts nutzt und wer nicht &#8211; und wozu. Das Ergebnis ist sicherlich nicht repräsentativ &#8211; und natürlich ganz anders als meine reale (wenn auch ebenfalls nicht repräsentative Umfrage) bei Kunden und Geschäftspartnern. Zum einen sind die Gefragten schon sowieso Social-Media-affin, weil ich in Social Media gefragt habe. Zum anderen werden vor allem solche geantwortet haben, die das Thema interessiert. Der Anteil derjenigen, die noch nie von Google Alerts gehört hatten, ist daher auch gering. Interessant ist aber, wozu es genutzt wird. (Sehen Sie unten selbst.) Einer meiner Facebook-Kontakte schrieb: &#8220;&#8221;mein name&#8221; hätte ich als am unwahrscheinlichsten angekreuzt, aber . . .&#8221; Ich dagegen würde, wenn ich nur einen Google-Alert hätte, diesen auf meinen Namen setzen, um zu wissen, was Leute über mich schreiben.</p>
<p>Hier die Umfrage (Sie können sich gerne noch beteiligen; Mehrfachnennungen sind möglich):<br />
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<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/PR-Doktor/~4/k1NpVRoC0k8" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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