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	<title>Papierkugel Blog</title>
	
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		<title>Interview bei den Clubfans United</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 20:23:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abseits des Platzes]]></category>
		<category><![CDATA[1. FC Nürnberg]]></category>
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		<description><![CDATA[Alexander Endl von den Clubfans United hat mir per Mail ein paar Fragen zugeschickt. Wenn Ihr wissen wollt, was ich zum Bloggen, zur Lage des SVW und anderen Dingen zu sagen habe, dann schaut euch einfach das Interview mit dem reißerischen Titel &#8220;Nürnberg ganz oben? Warum denn nicht?&#8221; an. Danke an Alexander für die Fragen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alexander Endl von den <a title="Clubfans United" href="http://www.clubfans-united.de">Clubfans United</a> hat mir per Mail ein paar Fragen zugeschickt. Wenn Ihr wissen wollt, was ich zum Bloggen, zur Lage des SVW und anderen Dingen zu sagen habe, dann schaut euch einfach das Interview mit dem reißerischen Titel &#8220;<a href="http://www.clubfans-united.de/2012/02/23/nuernberg-ganz-oben-warum-denn-nicht/">Nürnberg ganz oben? Warum denn nicht</a>?&#8221; an.</p>
<p>Danke an Alexander für die Fragen und auf ein schönes Spiel am Samstag. Aber die Punkte bleiben an der Weser <img src='http://www.papierkugel.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Nordderbysieger</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 07:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[HSV]]></category>
		<category><![CDATA[Marko Arnautovic]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Sieg im Nordderby ist immer Balsam auf die geschundene Fanseele. Doch diesmal ist die Freude nach bisher vier sieglosen Spielen in der Rückrunde besonders groß. Endlich mal ein Spiel gewonnen und dann noch gegen die angeblich wieder erstarkten Hamburger, die nach jedem Erfolg wieder vom Erreichen des Europapokals schwadronieren. Nach dem 1:3 gegen Werder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Sieg im Nordderby ist immer Balsam auf die geschundene Fanseele. Doch diesmal ist die Freude nach bisher vier sieglosen Spielen in der Rückrunde besonders groß. Endlich mal ein Spiel gewonnen und dann noch gegen die angeblich wieder erstarkten Hamburger, die nach jedem Erfolg wieder vom Erreichen des Europapokals schwadronieren. Nach dem 1:3 gegen Werder scheint aber selbst Trainer-Guru Fink eher demütig zu erkennen, dass man erst mal nicht mehr von Europa reden sollte.</p>
<p>Über weite Strecken des Spiels war Hamburg die engagiertere Mannschaft, hatte mehr Ballbeseitz, gewann mehr Zweikämpfe und schoss häufiger aufs Tor. Doch in der Kategorie Chancenverwertung waren die Bremer eine Klasse besser und ließen damit die statistische Überlegenheit der Hamburger ins Leere laufen. Schaaf hatte seine Mannschaft mit einer Kontertaktik ins Spiel geschickt und auch wenn sich in den letzten Spielen schon abzeichnete, dass es nun eher das Ziel ist, hinten sicher zu stehen und sich dann um die Offensive zu kümmern, funktionierte das taktische Konzept gegen Hamburg hervorragend. Der Druck des HSV konnte meist absorbiert werden und wenn der HSV doch einmal durchkam, war Tim Wiese zur Stelle.</p>
<p>Tim Wiese war völlig im Derby-Modus und nagelte eigenhändig den Kasten zu. Beim 1:2 durch einen abgefälschten Freistoß war Tim chancenlos. Wäre jede Woche Nordderby, wäre Wiese wohl Welttorhüter oder endgültig wahnsinnig. Er rennt über den Platz, brüllt Kommandos, legt sich mit allen an: Gegner, Fans des Gegners, Schiris und die eigenen Spieler. Würde mich nicht wundern, wenn er zu Hause im Vorfeld des Derbys auch nur noch alle anbrüllt. Gerade auch im direkten Vergleich mit Drobny, der beim 1:0 der Bremer mindestens unglücklich aussieht und beim 2:0 die Luft fangen will, fällt Wieses starke Leistung umso mehr auf. Beim 1:3 durch Arnautovic stehen sich Edel-Verteidiger Westermann und Resterampen-Rajkovic gegenseitig im Weg und Marko sagt nur noch danke.</p>
<p>Ich bin gespannt, wie es gegen Nürnberg weitergeht, denn im eigenen Stadion wird man gegen den 1. FCN sicherlich selbst das Spiel machen wollen. Ich hoffe, dass die Mannschaft durch den Sieg das nötige Selbstvertrauen bekommt und sich nicht so zerfahren wie gegen Hoffenheim präsentiert. Wo wir beim Thema Selbstvertrauen sind: ich gönne Rosenberg endlich mal sein Tor. Am Samstag war er deutlich aktiver als Pizarro und bereitete das 1:0 durch Marin vor. Leider verpasste er es Anfang der zweiten Halbzeit den Sack mit dem möglichen 3:0 zuzumachen.  Es wird mal wieder Zeit, Rosi.</p>
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		<title>Stillstand</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 17:28:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Marko Arnautovic]]></category>
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		<description><![CDATA[Viertes Spiel in der Rückrunde, viertes Unentschieden und das dritte Gegentor nach einer Ecke (von insgesamt vier Gegentreffern). Es geht derzeit nicht wirklich voran, vor allem wenn man sich anschaut, dass alle bisherigen Spiele der Rückrunde gegen mehr als machbare Gegner waren. Die erste Halbzeit gestern war mit das Schlechteste, was ich bisher diese Saison [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viertes Spiel in der Rückrunde, viertes Unentschieden und das dritte Gegentor nach einer Ecke (von insgesamt vier Gegentreffern). Es geht derzeit nicht wirklich voran, vor allem wenn man sich anschaut, dass alle bisherigen Spiele der Rückrunde gegen mehr als machbare Gegner waren. Die erste Halbzeit gestern war mit das Schlechteste, was ich bisher diese Saison gesehen habe. Gegen einen allenfalls mittelmäßig kompakten und durchschnittlich pressenden Gegner lag das Aufbauspiel vollkommen brach. Das fing schon in der Abwehr an, wo sich bspw. Affolter viele Fehlpässe leistete und zog sich bis hin zu Ekici auf der zehn durch. Gerade Ekici wirkte gestern mit seiner Rolle völlig überfordert und bis auf einen gefährlichen Freistoß waren seine Frustfouls die einzig auffälligen Szenen von Memo.</p>
<p>Ignjovski erwischte &#8211; wie schon gegen Freiburg &#8211; einen äußerst schwachen Tag. Er war bemüht, lief viel, verlor aber häufig den Ball und war häufiger nicht dort, wo er gebraucht wurde. Bargfrede war schon bemühter, aber insgesamt war das Mittelfeld bis auf Junuzovic weitestgehend offensiv impotent. Dadurch hingen dann auch Arnautovic und Rosenberg häufig in der Luft. In Halbzeit zwei dann kam Marin für den gelb-rot-gefährdeten Ekici und brachte für 10-15 Minuten frischen Wind ins Spiel nach vorne. Doch obwohl Bremen in Halbzeit zwei engagierter war und auch deutlich mehr Ballbesitz hatte, wurde es selten gefährlich vor dem Tor der Hoffenheimer. Zu selten wurde wirklich schnell und direkt gespielt, um die tiefstehenden SAP-Kicker auszuhebeln. Am Ende war es ein langer Ball von Affolter, den Rosenberg für Arnautovic verlängert, der das Ding zum Ausgleich einnetzt.</p>
<p>Natürlich stehen da im Moment viele junge Spieler auf dem Platz, die sicherlich nicht von vorneherein sofort alle Laufwege und Zuordnungen aus dem Effeff kennen. Und das ist ein Punkt, dem man dem Team zugute halten sollte. Auf der anderen Seite sind es gerade die erfahreneren Spieler, die nicht in der Lage sind, den jungen Spielern einen Rahmen zu geben. Rosenberg, Ekici, Bargfrede, Fritz, Wiese sind eben nicht in der Lage, den Neuen eine Stütze zu sein. Einzig Sokratis zeigte gestern eine gute und solide Leistung. Und langsam muss man auch mal vermehr kritische Fragen in Richtung Schaaf stellen. Mir ist klar, dass ein solcher Umbruch nicht einfach ist und gerade die Raute braucht Zeit, um verinnerlicht zu werden, doch hier kommen wir wieder zurück zur Frage, ob die Raute unter diesen Bedingungen überhaupt das Mittel der Wahl ist. Wäre ein anderes System vielleicht geeigneter, der Mannschaft zu mehr Stabilität zu verhelfen? Haben wir überhaupt die Spieler für eine Raute? Haben die hohen Auswärtsklatschen zum Ende der Hinrunde die sichtbaren Verbesserungen in der Hinrunde wieder zunichte gemacht und das zarte Pflänzchen Selbstvertrauen wieder zertreten?</p>
<p>Vor allem mit Hinblick auf das zunehmend schwerere Programm in der Rückrunde müssen langsam Antworten auf die Fragen gefunden werden. Alleine auf das Trio Pizarro, Naldo und Hunt zu vertrauen, reicht nicht. Vor allem, um sich nicht nur von einzelnen Spielern abhängig zu machen. Gegen das Hoffenheimer Team von gestern hätte es auch ohne das Trio zu einem Dreier reichen müssen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Einen vor, einen zurück</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 21:52:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Claudio Pizarro]]></category>
		<category><![CDATA[Florian Hartherz]]></category>
		<category><![CDATA[SC Freiburg]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Spiel gegen Freiburg schien rein statistisch schon vor Anpfiff zugunsten Bremens entschieden, ob der guten Serie gegen die Breisgauer. Dabei wird gerne übersehen, dass schon das 5:3 in der Hinrunde alles andere als ein Galaauftritt der Grün-Weißen war. Und es wurde alles andere als ein gemütlicher Ausflug. Freiburg dachte gar nicht daran, sich einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Spiel gegen Freiburg schien rein statistisch schon vor Anpfiff zugunsten Bremens entschieden, ob der guten Serie gegen die Breisgauer. Dabei wird gerne übersehen, dass schon das 5:3 in der Hinrunde alles andere als ein Galaauftritt der Grün-Weißen war. Und es wurde alles andere als ein gemütlicher Ausflug. Freiburg dachte gar nicht daran, sich einfach nur hinten reinzustellen und das Beste zu hoffen, sondern spielte ein aggressives Pressing und suchte seine Chance im Spiel nach vorne.</p>
<p>Bremen war über weite Strecken des Spiels nicht in der Lage sich spielerisch dem Pressing zu entziehen, was sich in vielen Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung zeigte. Nur selten konnte man sein Kombinationsspiel durchziehen und zweimal resultierte das in Treffern unserer peruanischen Lebensversicherung der Marke Pizarro. Doch leider sollte das nicht reichen, um drei Punkte einzufahren. Beim 1:1 kam Makiadi kurz vor dem Bremer Tor per Kopf an den Ball. Hier offenbarten sich (wieder einmal) starke Probleme bei gegnerischen Standards, die vor allem an der mangelnden Zuordnung zu liegen scheinen. Beim 2:2 schlagen die Freiburger einen langen Ball in die Bremer Hälfte, können diesen kontrollieren und schnell auf die rechte Angriffsseite bringen, wo Hartherz den heraneilenden Schmid nicht mehr stellen bzw. entscheidend stören kann.</p>
<p>Damit bleibt Bremen in der Rückrunde ungeschlagen, hat andererseits aber auch noch keinen Sieg eingefahren. Auch wenn die Tore zeigen, dass die Mannschaft zu flüssigem Kombinationsspiel fähig ist, bleiben erstmal nicht mehr als positive Ansätze. Um den Platz in der EL zu sichern, sind in Zukunft auch Siege fällig, zumal Hannover von hinten langsam aber sicher Druck macht. Man sollte nicht darauf vertrauen, dass die Leverkusener uns dauerhaft den Gefallen tun, ebenfalls Punkte liegen zu lassen.</p>
<p>Am Ende möchte ich noch ein paar Worte zu den Dingen auf den Tribünen in Freiburg loswerden. Ich habe immer eine gewisse Sympathie für den SC und seine Fans gehegt. Leider scheinen auch dort die Hirntoten zunehmend in den Vordergrund zu rücken. Es ist einfach zum Kotzen, wenn Teile der SC-Fans einfach unkommentiert mehrfach &#8220;Wiese an die Wand!&#8221; skandieren dürfen. Mir ist klar, dass Wiese kein Sympathieträger ist und er auch keinen Friedensnobelpreis mehr bekommt. Aber ist das ein Grund, sich derart zu entblöden? Ich finde es auch erbärmlich, dass man dazu weder während des Spiels einen Kommentar gehört hat, noch etwas darüber in den Medien zu lesen ist. Aber gut, es ist auch nur Wiese und nicht ein gewisser Mäzen und Duz-Freund von Theo Z., bei dem nach einem Banner mit Zielscheibe gleich das ganz große Rad gedreht wird. Es tut mir leid, aber alleine für die Spacken vom Sonntag wünsche ich dem SC einen Gang in Liga 2.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Jugendwahn</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 14:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Bayer 04 Leverkusen]]></category>
		<category><![CDATA[Florian Hartherz]]></category>
		<category><![CDATA[Francois Affolter]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schaaf]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Trybull]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war sicherlich nicht alleine Schaafs eigener Antrieb, der dazu führte, dass gleich sechs Spieler am Samstag 22 Jahre und jünger waren. Verletzungen, Sperren und anhaltende Formschwächen waren hier sicherlich die zunächst ausschlaggebenden Gründe. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war sicherlich nicht alleine Schaafs eigener Antrieb, der dazu führte, dass gleich sechs Spieler am Samstag 22 Jahre und jünger waren. Verletzungen, Sperren und anhaltende Formschwächen waren hier sicherlich die zunächst ausschlaggebenden Gründe. Das Spiel hat zwei Dinge gezeigt: die Jungen haben Potential und selbst die beiden Frischlinge Hartherz und Affolter machten ihre Sache sehr gut. Zudem machte das Unentschieden gegen Leverkusen und die Ergebnisse der vier erstplatzierten Teams deutlich, dass es für Bremen in den verbleibenden 15 Spielen „nur“ darum gehen wird, Platz 5/6 und den damit verbundenen Einzug in die Europa League zu sichern. Das ist sicherlich auch keine Selbstläufer, aber nimmt auch den Druck durch überzogene Erwartungen von der Mannschaft.</p>
<p>Dadurch kann man den Umbruch im Team auch weiter vorantreiben. Die Wintertransfers von Affolter und Junuzovic sind da neben dem Einbau von Hartherz und Trybull wichtige Bestandteile. Mit Wesley wird nicht mehr geplant und ich wäre erstaunt, wenn Marin auch spätestens nach dem Sommer noch für Bremen aufläuft. Dazu laufen Verträge wie bspw. von Wiese oder Fritz aus und von Naldo werden wir sicherlich auch noch was Neues im Hinblick auf Brasilien hören. In diesem Zusammenhang ist das Spiel vom Samstag ein Fingerzeig in eine mögliche Zukunft, doch sollte man auch vielleicht nicht gleich Wunderdinge erwarten. Die Medien machen aus Hartherz, Trybull und Co. schon wieder neue Stars der Liga. Nun ist es natürlich einfach, die Marktschreiereien des Presserummels zu verurteilen, doch ist es mir dennoch zuwider, wie man aus einigen vielversprechenden Ansätzen gleich wieder den Weg zum Superstar pflastern möchte. Es waren Ansätze, nicht mehr und nicht weniger. Die Zeit wird zeigen, ob aus den Ansätzen dauerhaft gute Leistungen werden.</p>
<p>Nach einem verhaltenen Start in das Spiel, konnte Bremen sich zunehmend leichte Vorteile erarbeiten. Das Tor von Pizarro wurde von Trybull schön vorbereitet. Mit dem 1:0 ging es auch in die Pause. Leverkusen stellte um und brachte Derdiyok für Da Costa, während Castro nach hinten links beordert wurde. Mit dem Anpfiff der zweiten Halbzeit machte Leverkusen deutlich mehr Druck und begann Bremen immer mehr hinten reinzudrängen. Es war offensichtlich, dass man Leverkusen erstmal kommen lassen wollte, doch leider ergaben sich im Gegenzug kaum Gelegenheiten, mal gefährlich vor das Tor der Werkself zu kommen. Da fehlte dann die Schnelligkeit und auch die Paßsicherheit, um sich entscheidend befreien zu können. Am Ende gab es auf Bremer Seite zwei tragische Figuren: Tim Wiese, der in der 57. Minute eine Flanke nicht klären konnte, die Reinartz per Kopf verwerten konnte sowie Rosenberg, der zwei Großchancen vergab, als er einmal am Pfosten und einmal an Schwaabs Latte scheiterte (Flachwitz!).</p>
<p>Am Ende überwiegt für mich ein hoffnungsvoller Blick in die Zukunft und ich bin gespannt, wie sich die Mannschaft weiter präsentiert. Ich hoffe, dass die jungen Wilden sich weiter entwickeln, sich etablieren und immer besser werden. Der Umbruch wird noch weiter Zeit in Anspruch nehmen, und auch auf der Trainerbank wird deutlich, dass Schaaf nicht mehr versucht, ein dauerndes Offensivfeuerwerk abzubrennen, sondern Spiele auch verhaltener zu führen und aus einer guten Defensive heraus zu schauen, das man Sicherheit gewinnt. Schauen wir mal, wie sich das dann im weiteren Verlauf der Saison darstellt.</p>
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		<title>Grünweiß – Der Werder-Stammtisch</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 10:48:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Bericht zum Spiel vom Wochenende ist in der Mache und kommt noch. Bis dahin möchte ich noch auf den Werder-Stammtisch bei den Kollegen gruenweiss.org aufmerksam machen und Euch ans Herz legen. Die Fantastischen Vier haben dort schon über das Spiel gegen Leverkusen gesprochen. Ja, jetzt nicht trödeln, husch, husch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Bericht zum Spiel vom Wochenende ist in der Mache und kommt noch. Bis dahin möchte ich noch auf den Werder-Stammtisch bei den Kollegen <a title="Grünweiß - Der Werder-Stammtisch" href="http://www.gruenweiss.org/">gruenweiss.org</a> aufmerksam machen und Euch ans Herz legen. Die Fantastischen Vier haben dort schon über das Spiel gegen Leverkusen gesprochen. Ja, jetzt nicht trödeln, husch, husch. <img src='http://www.papierkugel.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.gruenweiss.org/stammtisch-werder-bremen-bayer-leverkusen/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-388" title="ScreenShot199" src="http://www.papierkugel.org/wp-content/uploads/2012/01/ScreenShot199-300x190.jpg" alt="" width="300" height="190" /></a></p>
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		<title>The Blizzard</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 18:44:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[An dieser Stelle noch ein Frohes Neues, werte Leser. Im Moment ist die Liga im Schlummermodus, aber immerhin gibt es einen überraschenden Erfolg zu vermelden: Bremen gewinnt doch tatsächlich in Belek ein Testspiel. Welch ein Omen. Um Euch die Zeit bis zum Ende der Winterpause zu vertreiben, hier noch ein kleiner Lesetipp. Vor einiger Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An dieser Stelle noch ein Frohes Neues, werte Leser. Im Moment ist die Liga im Schlummermodus, aber immerhin gibt es einen überraschenden Erfolg zu vermelden: Bremen gewinnt doch tatsächlich in Belek ein Testspiel. Welch ein Omen. Um Euch die Zeit bis zum Ende der Winterpause zu vertreiben, hier noch ein kleiner Lesetipp.</p>
<p>Vor einiger Zeit bin ich über Twitter auf das englische Magazin „<a href="http://www.theblizzard.co.uk">The Blizzard</a>“ gestoßen. Hinter The Blizzard steckt vor allem Jonathan Wilson, dem Autor des brillanten wie anekdotenreichen Buchs „Inverting the pyramid“ (auf deutsch: „Revolutionen auf dem Rasen“), welches sich mit der Geschichte und Entwicklung von Taktik im Fußball beschäftigt.</p>
<p>In The Blizzard versucht Wilson zusammen mit vielen anderen Autoren Geschichten aus dem Fußball zu erzählen, die so in den Medien normalerweise nicht erscheinen. Einen Weg, den auch die „11 Freunde“ mal beschritten hatte, aber in meinen Augen mittlerweile wieder verlassen hat. Einige Mitstreiter wie James Horncastle, Philippe Auclair und andere kennt man bspw. auf dem Football Weekly-Podcast oder aus dem Guardian.</p>
<p>Was an The Blizzard besonders ist, ist vor allem, dass er auch in einer digitalen Version erscheint , so habe ich mir ein Kindle-Abo des quartalsweise erscheinenden Magazins gegönnt, welches gerade einmal 12 Pfund im Jahr kostet (ca. 14€). Da kann man aus meiner Warte nicht meckern. Die Themen der aktuellen dritten Ausgabe (wenn man die Nullnummer einrechnet, die vierte) decken Spartak Moskau, Angelo di Livio, Interviews mit Mario Zagallo und Tostao und noch vieles mehr.  Ich kann das Magazin wirklich empfehlen!</p>
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		<title>Ein versuchtes Fazit</title>
		<link>http://www.papierkugel.org/2011/12/28/ein-versuchtes-fazit/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 14:03:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Allofs]]></category>
		<category><![CDATA[SV Werder Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schaaf]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hoffe, die werten Leser haben die Weihnachtsfeiertage gut überstanden und freuen sich schon auf das neue Jahr. Hier der Versuch eines Rückblicks auf die Hinrunde. Engelchen links 29 Punkte, Platz 5 und der sehr inoffizielle Titel des Heimherbstmeisters steht nach der Hinrunde für die Grün-Weißen zu Buche. Gemessen an den Erwartungen und Befürchtungen nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hoffe, die werten Leser haben die Weihnachtsfeiertage gut überstanden und freuen sich schon auf das neue Jahr. Hier der Versuch eines Rückblicks auf die Hinrunde.</p>
<p><strong>Engelchen links</strong></p>
<p>29 Punkte, Platz 5 und der sehr inoffizielle Titel des Heimherbstmeisters steht nach der Hinrunde für die Grün-Weißen zu Buche. Gemessen an den Erwartungen und Befürchtungen nach der letzten, äußerst katastrophalen, Saison ein gewaltiger Schritt nach vorne. Ich gebe zu, dass ich damit nicht unbedingt gerechnet hatte. Naldo feierte ein viel umjubeltes Comeback und war sofort wieder ein Fels in der Brandung. Pizarro ist in überragender Form und mit 12 Toren und 7 Assists ein nicht unerheblicher Grund für den Bremer Höhenflug. Darüber hinaus wurde gestern verkündet, dass die Verträge mit Klaus Allofs und Thomas Schaaf verlängert wurden. Es könnte also richtig gute Stimmung und Optimismus unterm Bremer Weihnachtsbaum herrschen, doch dies ist nur die eine Seite der Hinrundenmedaille.</p>
<p><strong>Teufelchen rechts</strong></p>
<p>Dem gegenüber steht ein negatives Torverhältnis (30:31 Tore), kein einiziger Sieg, nicht einmal ein einziger Punkt gegen die Mannschaften von Platz eins bis sieben. Dazu die Tatsache, dass man sich von Gladbach, Schalke, den Bayern und Hannover insgesamt 17 Buden einschenken ließ und man sich in diesen Spielen defensiv zum Teil wie ein desolater Absteiger präsentierte, trotz Naldos Rückkehr und der Verpflichtung von Schmitz, Sokratis und Wolf. Zudem ist man in der Offensive zu sehr von den Heldentaten Pizarros abhängig. Zu Hause hatte man bis auf Dortmund vor allem Gegner aus der zweiten Tabellenhälfte vor der Brust, was die tolle Heimbilanz ein wenig relativiert. Trotz der offensichtlichen Probleme in der Kaderzusammenstellung und der ständig wiederkehrenden Defensivschwächen der Mannschaft wurden die Verträge mit Schaaf und Allofs verlängert.</p>
<p>Ein Fazit der Hinrunde ist wahrlich kein einfaches Unterfangen, da sich ein und derselbe Sachverhalt immer in zwei Richtungen deuten lässt. Die Hinrunde weist deutliche Parallelen zu einem Januskopf auf. Das hat sicherlich zu einem nicht unerheblichen Teil damit zu tun, dass der Eindruck der letzten drei Auswärtsspiele (Gladbach 0:5, Bayern 1:4 sowie Schalke 0:5) vorhält und damit die positiven Eindrücke nachhaltig trübt.</p>
<p><strong>Mannschaft</strong></p>
<p>Was in der Hinrunde vor allem positiv auffällt, ist der Einsatzwille der Mannschaft, die sich oftmals trotz Rückstands nicht aufgibt und so immer wieder in der Lage ist, einen verpennten Start in das Spiel wieder wettzumachen. Zudem ist die Laufbereitschaft (anders als in der vergangenen Saison) viel höher. Doch man fragt sich auch immer wieder, warum die Mannschaft so oft nicht von Beginn an voll da ist und immer erst einen Rückstand als Weckruf benötigt. Gerade in den oben beschriebenen Auswärtsspielen ist von diesen positiven Eigenschaften jedoch nicht viel bis gar nichts auszumachen. Oftmals konnte man die jeweiligen Anfangsminuten einer Halbzeit noch ausgeglichen gestalten, um sich danach dann ohne großen Widerstand auf die Schlachtbank führen zu lassen. Dieser mangelnde Wille, sich mit Kampf und Einsatz gegen die Klatsche zu stemmen, lässt mich immer wieder sprachlos zurück.</p>
<p>Dazu kommt, dass gerade die großen Namen den Anforderungen und Erwartungen hinterher hinken. Marin hat stark begonnen, viel aber nach seiner Verletzung stark ab, Wesley werden wir (meiner Meinung nach) in der Rückrunde nicht wiedersehen. Arni zeigt immer wieder gute Ansätze und hat sich definitiv gesteigert, doch manchmal steht er sich noch selbst im Weg, bspw. im Torabschluss oder bei seiner roten Karte in Hannover. Ekici war immer wieder verletzt und konnte sich noch nicht in dem Maße einbringen, wie es von ihm erwartet wurde.</p>
<p><strong>Trainer</strong></p>
<p>Thomas Schaaf ist mittlerweile seit zwölfeinhalb Jahren Trainer in Bremen und damit in dieser Hinsicht eine Ausnahmeerscheinung in der Bundesliga. Doch auch Schaaf muss sich Fragen gefallen lassen nach der Hinrunde. Trotz einiger positiver Trends im Spielaufbau sowie einer einigermaßen soliden Abwehr zu Beginn der Saison, bleiben nach den Spielen gegen die Top-Mannschaften einige Fragezeichen stehen. Gerade bei den Auswärtspartien habe ich die taktische Flexibilität vermisst, die Bereitschaft, sich auf das Spiel des Gegners einzustellen. Bei den Bayern klappte das bis zur Implosion nach dem 1:2 einigermaßen, doch in Gladbach und Gelsenkirchen war die Aufstellung der Mannschaft doch mindestens naiv.</p>
<p>Hier gilt es, weiter dran zu arbeiten. Und ich traue Schaaf durchaus zu, das hinzubekommen und der Mannschaft die nötigen Impulse zu geben. Doch sein unbedingtes Festhalten an der Raute hat manchmal etwas irrational Störrisches. Nicht alle Positionen sind in der Raute optimal besetzt. Hier ergibt sich dann die Henne-Ei-Frage: Sollte Schaaf das System am vorhandenen Spielermaterial ausrichten oder auf der Raute beharren, wofür noch einige Veränderungen im Kader nötig wären? Im Moment scheint es auf letzteres hinauszulaufen, wobei wir uns dann in einem Umbruch befinden, wo noch die nötigen Puzzleteile hinzugefügt werden müssen.</p>
<p><strong>Management</strong></p>
<p>In den letzten Jahren scheint die Allofsche Spürnase ein wenig verstopft zu sein. Von den großen Verpflichtungen der letzten Jahre (Carlos Alberto, Marin, Arnautovic, Wesley, Ekici und Pizarro) konnte nur Pizarro restlos überzeugen. Die anderen kamen mit großen Erwartungen und konnten diese &#8211; aus welchen Gründen auch immer &#8211; nicht einlösen. In diesem Sommer dann ging es wieder ein bißchen back to the roots, als das Transferbudget ein bißchen kleiner ausfiel und man mit Wolf, Sokratis, Ignjovski und Schmitz gute Leute für einen schmalen Taler holen konnte (und Ekici ist ja auch gerade einmal ein halbes Jahr hier, daher würde ich ihn noch nicht als Flop kategorisieren wollen).</p>
<p>Dabei hat Bremen unter Allofs eigentlich darauf gebaut, anderswo verkannte oder gescheiterte Spieler für eine geringe Ablöse zu verpflichten, diese dann zu Stars zu machen und gewinnbringend abzugeben. So hatte Bremen zum einen natürlich einen finanziellen Gewinn, aber auch sportlich von diesen Spielern extrem profitiert. Nun ist dieses Modell in den letzten Jahren ein bisschen ins Stocken gekommen. Hier muss Allofs wieder zu seinen alten Tugenden zurückkehren: gute Spieler, die dem Team weiterhelfen für relativ wenig Geld nach Bremen lotsen.</p>
<p>Hoffen wir, dass die positiven Punkte ausgebaut werden und das Team es schafft, die negativen in den Griff zu bekommen.</p>
<p>Lebenslang grün-weiß!</p>
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		<title>Der Geist der Weihnacht</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 21:22:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Aaron Hunt]]></category>
		<category><![CDATA[Arjen Robben]]></category>
		<category><![CDATA[Claudio Pizarro]]></category>
		<category><![CDATA[FC Bayern München]]></category>
		<category><![CDATA[Franck Ribéry]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das nominelle Spitzenspiel zwischen Werder Bremen und dem FC Bayern wurde dem Ganzen Hype im Vorweg nicht gerecht. Weder war die Leistung beider Mannschaften besonders spitze, noch das Benehmen der Spieler des SVW. Dabei hatten die Bremer ganz den Geist der Weihnacht in sich aufgenommen und den kriselnden Bayern gleich vier Geschenke gemacht. Ganz im Sinne von &#8220;Liebe Deinen Nächsten&#8221; half man den Bayern wieder auf die Straße des Erfolgs. Das erst Gegentor war ein Bremer Klassiker: Konter nach eigener Ecke. Ich glaube nicht, dass es viele Mannschaften in der Bundesliga gibt, die das so perfektioniert haben. Da half es dann auch relativ wenig, dass man in den ersten zwanzig Minuten den Bayern zwar das Feld überließ, aber dabei hinten solide genug war, keine zwingenden Chancen zuzulassen.</p>
<p><strong>Strohfeuer</strong></p>
<p>Das 1:1 durch Rosenberg war nicht mehr als ein kurzes Aufbäumen. Dabei zeigte sich im Anschluss an den Ausgleich, dass die Bayern noch weit von ihrer Form vom Anfang der Saison entfernt sind. Sicher sieht anders aus, aber wie gesagt, die Bremer waren im Samariter-Modus und verteilten munter Gaben an die darbenden Bajuwaren. Der neue &#8220;Ego-Robben&#8221; machte den Strafstoß rein und ab dem Zeitpunkt schenkten die Bremer das Spiel ab. Die Einwechslung von Wagner für Marin war das Todesurteil für die Bremer Mannschaft, weil man im 4-3-3 den Bayern komplett das Mittelfeld zum Austoben überließ. Beim 3:1 verlieren die Bremer den Ball im Mittelfeld und zum Abschluss schubst Sokratis Ribéry im Strafraum, welches der Franzose mit der Cleverness eines Weltklassespielers zu nutzen weiß. Ist eigentlich bekannt, ob Franck wieder aus der Umlaufbahn heil zurück ist oder noch im Orbit kreist? Es war eine völlig unnötige Aktion, hier Ribéry überhaupt zum Freiflug einzuladen, denn Mielitz war da.</p>
<p><strong>Disziplin</strong></p>
<p>Unrühmlicher Höhepunkt des Spiels war die eingesprungene Doppelfuß-Grätsche von Aaron Hunt knappe zehn Minuten vor Abpfiff. Toni Kroos blieb als Empfänger dieser Aufmerksamkeit durch Hunt glücklicherweise unverletzt und Hunt wurde für drei Spiele gesperrt. Das ist besonders bitter, da Hunt bisher eine gute Hinrunde gespielt hatte und noch die größte Konstanz der offensiven Spieler im Mittelfeld mitbrachte. Was ihn da geritten haben mag, wird er wohl selber nicht wissen und es ist ihm zumindest anzurechnen, dass er einfach gleich das Spielfeld verließ, ohne noch diskutieren zu wollen. Natürlich darf hier auch Pizarros Ellenbogenschlag gegen Badstuber nicht fehlen. Ebenfalls völlig unnötig und derzeit ist noch nicht klar, ob Schiri Meyer es gesehen und nur als Foul gewertet hat oder ob er die Szene gar nicht gesehen und gewertet hat, was dem DFB die Möglichkeit gibt, nachträglich eine Sperre zu verhängen. Sollte auch Pizarro gesperrt werden, wäre es die vierte Rotsperre der Hinrunde (Arnautovic, Wiese und natürlich Hunt). Das dürfte doch auch ein neuer Negativrekord sein, oder?</p>
<p><strong>Not quite there</strong></p>
<p>Das Ergebnis ist meiner Meinung nach zu hoch ausgefallen. Nach dem 1:2 sind die Grün-Weißen einfach implodiert, davor war es aber keineswegs eine Demonstration der Stärke der Bayern. Aus Bremer Sicht scheint die Erkenntnis zu bleiben, dass man keine Spitzenmannschaft stellt. Das hätte man trotz der guten Tabellenposition auch vorher schon wissen können. Und angesichts der letzten Saison hat doch hoffentlich keiner ernsthaft erwartet, dass man ein Jahr später einfach so um den Titel mitkickt. Die Ansätze sind da und es läuft auch schon vieles besser als letztes Jahr, doch es ist in vielen Bereichen auch noch Luft nach oben. Auch wenn das Gejaule bei Teilen der Fans in den letzten Wochen wieder lauter geworden ist, bin ich bisher schon relativ zufrieden. In der Rückrunde gilt es, an den Schwachpunkten weiter zu arbeiten. Vor allem sollten im Wintertrainingslager so essentielle Themen wie &#8220;Benehmen auf dem Platz&#8221; auf dem Stundenplan stehen.</p>
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		<title>Aktion Libero</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 10:24:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aktion Libero]]></category>
		<category><![CDATA[Homophobie]]></category>

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		<description><![CDATA[  Ein Spiel dauert neunzig Minuten. Zumindest im besten Fall, für schwule Profifußballer dauert das Versteckspiel ein Leben lang: Keiner wagt es, seine Homosexualität offen zu leben. So schön Fußball auch ist – Ressentiments halten sich in seinem Umfeld hartnäckig. Ein unerträglicher Zustand! Ob jemand schwul  ist, oder rund, oder grün, das darf keine Rolle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre> <a href="http://www.papierkugel.org/wp-content/uploads/2011/11/aktion_libero_motiv_foto.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-371" title="aktion_libero_motiv_foto" src="http://www.papierkugel.org/wp-content/uploads/2011/11/aktion_libero_motiv_foto.jpg" alt="" width="470" height="257" /></a><a href="http://www.papierkugel.org/wp-content/uploads/2011/11/aktion_libero_motiv_foto1.jpg">
</a></pre>
<p>Ein Spiel dauert neunzig Minuten. Zumindest im besten Fall, für schwule Profifußballer dauert das Versteckspiel ein Leben lang: Keiner wagt es, seine Homosexualität offen zu leben. So schön Fußball auch ist – Ressentiments halten sich in seinem Umfeld hartnäckig.</p>
<p><strong>Ein unerträglicher Zustand!</strong> Ob jemand <em>schwul</em>  ist, oder <em>rund,</em> oder <em>grün,</em> das darf keine Rolle spielen. Wir alle sollten ein bisschen besser aufpassen – auf unsere Worte, unser Denken, unsere Taten: Die Freiheit jedes Einzelnen ist immer auch die eigene Freiheit.</p>
<p>Wir schreiben in unseren Blogs über Sport, und unsere Haltung ist eindeutig: <strong>Wir sind gegen Homophobie. Auch im Fußball.</strong></p>
<p><a href="http://www.aktion-libero.de"><img class="size-full wp-image-363 alignleft" title="aktion_libero_logo" src="http://www.papierkugel.org/wp-content/uploads/2011/11/aktion_libero_logo.png" alt="" width="150" height="86" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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