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	<title>Der Persönlichkeits-Blog</title>
	
	<link>http://www.persoenlichkeits-blog.de</link>
	<description>Intelligenter arbeiten. Bewusster leben.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Sep 2010 09:36:42 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Blockieren diese “Big Five” Ihre persönliche Veränderung?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Persoenlichkeits-Blog/~3/7WHASKNE60A/blockieren-diese-big-five-ihre-persoenliche-veraenderung</link>
		<comments>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/3888/blockieren-diese-big-five-ihre-persoenliche-veraenderung#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 19:48:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Abwehrstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Big Five]]></category>
		<category><![CDATA[Blockierung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=3888</guid>
		<description><![CDATA[In meiner Arbeit in der Praxis, in Coachings oder meinen  Persönlichkeitsseminaren erlebe ich immer wieder, dass es an einem bestimmten Punkt nicht weiter geht. Der Klient ist motiviert, wir haben am Thema gearbeitet &#8211; und plötzlich unterlässt derjenige die notwendigen Schritte. Manchmal stecken dahinter die &#8220;Big Five&#8221;-Saboteure. Unter &#8220;Big Five&#8221; versteht man in der Psychologie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>In <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/09/mann-an-der-wand-xs-froodmat-photocase.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3901" title="mann an der wand xs froodmat  photocase" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/09/mann-an-der-wand-xs-froodmat-photocase.jpg" alt="mann an der wand xs froodmat photocase Blockieren diese Big Five Ihre persönliche Veränderung?" width="182" height="276" /></a>meiner Arbeit in der Praxis, in Coachings oder meinen  Persönlichkeitsseminaren erlebe ich immer wieder, dass es an einem bestimmten Punkt nicht weiter geht. Der Klient ist motiviert, wir haben am Thema gearbeitet &#8211; und plötzlich unterlässt derjenige die notwendigen Schritte. Manchmal stecken dahinter die &#8220;Big Five&#8221;-Saboteure.</strong></p>
<p>Unter &#8220;Big Five&#8221; versteht man in der Psychologie vor allem einen bewährten Test, der fünf wesentliche Faktoren der Persönlichkeit misst: Neurotizismus, Extraversion, Offenheit für Erfahrungen, Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit. Wenn Sie mehr über sich erfahren wollen, hier gibt es eine <a href="http://de.outofservice.com/bigfive/" target="_blank"><strong>Online-Version des Tests &#8230;</strong></a></p>
<p>Doch in diesem Beitrag meine ich etwas anderes. Bei der Arbeit mit sich selbst gibt es immer mal fünf Saboteure, die ein Weiterkommen verhindern können. Der Autor Michael Bohne nennt sie &#8220;The big five&#8221;:<span id="more-3888"></span></p>
<ol>
<li><strong>Die Erwartungshaltung: Du musst es für mich tun.<br />
<em>&#8220;</em></strong><em>Du hättest ruhig mal abwaschen können.&#8221;<br />
&#8220;Wir erwarten von der Regierung, dass sie endlich &#8230;&#8221;<br />
&#8220;Ich weiß. dass Du es nicht tun magst. Tu&#8217;s mir zuliebe.&#8221;</em><br />
Die Erwartung mag begründet oder unbegründet sein. Das Blockierende daran ist, dass man sich damit von anderen abhängig macht, um etwas zu erreichen. Denn der andere Mensch muss etwas tun, das man sich sehr wünscht oder erwartet.Die Erwartung mag sich sanft anhören, meist mit einem etwas enttäuschten, resignierenden Unterton, das Aggressive daran wird selten bemerkt. Denn eine Erwartung ist etwas anderes als ein Wunsch.<br />
Der Wunsch beinhaltet, dass man ihn ablehnen kann. Eine Erwartung übt deutlich mehr Druck aus. Deshalb ist eine Erwartung auch eine Art Übergriff, eine Grenzverletzung. Man versucht, den anderen &#8211; meist mit Schuldgefühlen &#8211; sich gefügig zu machen.</li>
<li><strong>Der Vorwurf: Du bist schuld, du musst das ändern, du musst den ersten Schritt machen.<br />
</strong><em>&#8220;Du hast mir den Abend verdorben/ mein Leben verpfuscht.&#8221;<br />
&#8220;Sie tragen die Schuld, dass wir jetzt diese Situation haben.&#8221;<br />
&#8220;Wenn meine Kindheit anders verlaufen wäre, was hätte ich &#8230;?&#8221;<br />
</em>Das Blockierende an Vorwürfen ist, dass man sich damit automatisch zum Opfer macht. Man klagt einen vermeintlichen Täter an und wird dadurch zum Opfer.<br />
Doch das Täter-Opfer-Spiel ist eine Betrachtungsweise, eine Einstellung, kein objektiver Tatbestand. Denn ganz schnell kann auch der vermeintliche Täter sich zum Opfer (von anderen oder den Umständen) erklären.<br />
Das &#8220;Positive&#8221; am Vorwürfe-Machen ist: man fühlt sich moralisch im Recht, also deutlich besser und über dem bösen Täter stehend.</li>
<li><strong>Selbstvorwurf: Ich mach alles falsch, ich hab’s nicht besser verdient.<br />
<em>&#8220;</em></strong><em>Wie kann man nur zu doof zum Einparken sein?&#8221;<br />
&#8220;Das ist mal wieder typisch. So was passiert immer nur mir.&#8221;</em><strong><br />
</strong><br />
<span class="pullquote">Selbstvorwürfe werden meist in einem klagenden Ton geäußert. Die aggressive Komponente darin erkennt man nicht gleich.</span></p>
<p>Doch stellt man sich vor, dass der Selbstvorwurf von einer anderen Person käme, wird das schnell deutlich.<br />
Selbstvorwürfe sind eine Art Selbstbestrafung und wirken deshalb fast immer blockierend für eine Veränderung.</li>
<li><strong>Jünger werden/Altersregression: Ich bin ganz klein und hilflos.<br />
</strong>Bestimmte Personen oder Situationen können bewirken, dass wir uns plötzlich als Kind oder Jugendliche fühlen. Das kann schon passieren, wenn man die Eltern besucht und sich nach einer halben Stunde ähnlich klein oder trotzig fühlt wie damals.<br />
Auch im Berufsleben passiert das oft. Der Vorgesetzte kann beispielsweise einen alten Autoritätskonflikt wiederbeleben. Und dann fühlt man sich klein, hilflos und abhängig wie damals. Oder kämpft, rebelliert oder sabotiert gegen den vermeintlich Mächtigen.<br />
Das Entscheidende daran: man kriegt kaum mit, dass man den anderen &#8220;groß&#8221; macht und dadurch erst alters- und kräftemäßig schrumpft.</li>
<li> <strong><em>Dysfunktionale Loyalitäten: XY hat es auch nicht besser, also darf es mir auch nicht besser gehen.<br />
</em></strong>Das ist eine der tragischsten Blockierungen, die gleichzeitig auch am schwersten zu entdecken ist. Sie lässt sich verstehen als eine Entscheidung des Kindes angesichts einer Notlage eines Erwachsenen: <em>&#8220;Lieber ich als Du.&#8221;</em> Das Kind versucht, das wahrgenommene schwere Schicksal des Erwachsenen auf sich zu nehmen bzw. durch eigenes Leid auszugleichen. Es ist der Versuch, dem geliebten Elternteil die Treue zu halten. Und wenn dieser Pech hatte im Leben, dann folgt man ihm aus Loyalität dorthin.<br />
Beispiele aus meinen Seminaren:<br />
<em>- Jemand vermasselt durch übergroße Aufregung sämtliche Klausuren, weil sein Vater auch studieren wollte aber nicht konnte.<br />
- Eine Frau entwickelt psychosomatische Ängste vor einer Krebserkrankung und ist überzeugt, nicht älter als 44 zu werden. (Ihre Mutter starb mit 43 Jahren.)<br />
- Ein Selbständiger trifft immer wieder waghalsige finanzielle Entscheidungen. Bei der Analyse kommt heraus, dass der Vater mit seinem Geschäft bankrott ging.</em></li>
</ol>
<p>Alle diese Blockierungen sind fast immer unbewusst. Und gerade dadurch enorm machtvoll. Das Wirkungsvollste ist daher, diese Blockierungen aus dem Dunkeln des Unbewussten ans Licht des Bewusstseins zu holen. Das gelingt meist nicht ohne Hilfe von außen. Denn für unsere eigenen Muster und Denkgewohnheiten haben wir oft einen blinden Fleck, der uns erkennen lässt, was los ist.</p>
<h3><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="kommentar" width="32" height="32" /> <strong>Kennen Sie diese Blockierungen?<br />
Wie haben Sie sie überwunden?</strong></a></h3>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch  bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.<br />
<a href="#respond">… oder schreiben Sie einen Kommentar.</a><br />
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © &#8211; froodmat.photocase.com<br />
</small></p>
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		<item>
		<title>40 Fragen, um Ihre Beziehung zu verbessern.</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Persoenlichkeits-Blog/~3/H3RP9639EVI/40-fragen-um-ihre-beziehung-zu-verbessern</link>
		<comments>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/3865/40-fragen-um-ihre-beziehung-zu-verbessern#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 18:21:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Ehekrise]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Zwiegespräch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=3865</guid>
		<description><![CDATA[Jeder Garten verwildert mit der Zeit, wenn man sich lange Zeit nicht um ihn kümmert. Das gilt für den Garten der Beziehung genauso. Doch was ist der Dünger für Wachstum und eine Fülle von Blüten in der Partnerschaft? &#8220;Die Ehe ist der Versuch, die Probleme zu zweit zu lösen, die man alleine nicht hat&#8221; meinte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Jeder <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/flickr-136059659_4f9df0886b.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3869" title="privat" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/flickr-136059659_4f9df0886b.jpg" alt="flickr 136059659 4f9df0886b 40 Fragen, um Ihre Beziehung zu verbessern." width="177" height="237" /></a>Garten verwildert mit der Zeit, wenn man sich lange Zeit nicht um ihn kümmert. Das gilt für den Garten der Beziehung genauso. Doch was ist der Dünger für Wachstum und eine Fülle von Blüten in der Partnerschaft?</strong></p>
<p><em>&#8220;Die Ehe ist der Versuch, die Probleme zu zweit zu lösen, die man alleine nicht hat&#8221; </em>meinte Woody Allen. So ironisch der Satz zuerst klingen mag, liegt darin viel Wahres. Denn in keiner anderen Beziehungsform als der partnerschaftlichen Bindung ist man so aufeinander angewiesen.</p>
<p>Nicht nur die Liebe, sondern auch finanzielle Arrangements, Kinder und gemeinsam getroffene Lebensentscheidungen bezüglich Wohnort, Lebensstil u.a. schaffen eine enge Bindung.<span id="more-3865"></span> Soll diese als befriedigende Verbundenheit und nicht als einengende Fessel erlebt werden, muss man vieles miteinander besprechen und verhandeln.</p>
<p><span class="pullquote">Dummerweise haben Mann und Frau meist völlig konträre Ansichten zu Gesprächen über das Thema &#8220;Beziehung&#8221;.<br />
</span></p>
<p>Frauen denken: <em>&#8220;Solange wir über alles reden können, auch die schwierigen Themen, solange ist unsere Beziehung in Ordnung.&#8221;</em> Männer dagegen finden: <em>&#8220;Wenn wir über alles und jedes reden müssen, dann stimmt doch in der Beziehung was grundsätzlich nicht!&#8221;</em></p>
<p>In patriarchalischen oder matriarchalischen Beziehungen war das einfacher. Der Mann oder die Frau bestimmte, (Basta!) wie&#8217;s gemacht wird. Fragte man nach dem Grund, musste ein <em>&#8220;Weil ich es sage&#8221;</em> oder <em>&#8220;Weil ich das Geld nach Hause bringe&#8221;</em> genügen.</p>
<p>In partnerschaftlichen Beziehungen hat keiner automatisch mehr Rechte als der andere. Beide sind gleich &#8211; und müssen deshalb über vieles verhandeln und eine Lösung finden, mit der beide leben können. Wie viel Ordnung notwendig ist oder wann das Chaos anfängt. Wofür man Geld ausgibt und wie viel. Ob das Kind Nutella essen darf und ob Tofu besser ist als ein Schnitzel.</p>
<p>Doch auch wenn man all diese organisatorischen Fragen einigermaßen zufriedenstellend geklärt hat, bleibt ein wichtiges Thema offen: die Paarbeziehung selbst. In der Verliebtheitsphase entstehen Nähe und Intimität von ganz allein, wenn beide sich sehen. Nach einigen Jahren ist das anders. Dann kann die räumliche Nähe und die gegenseitige Abhängigkeit schnell zu Konflikten und Distanz führen.</p>
<h3><strong>Nähe entsteht durch gute Kommunikation.</strong></h3>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/paar_am_see_xs-bIO-54o-photocase.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3875" title="paar_am_see_xs bIO-54o  photocase" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/paar_am_see_xs-bIO-54o-photocase.jpg" alt="paar am see xs bIO 54o photocase 40 Fragen, um Ihre Beziehung zu verbessern." width="248" height="186" /></a>Das sagen alle Beziehungsexperten und Paar-Ratgeber. Doch wie gelingt solch eine gute Kommunikation?</p>
<p>In einem Blogbeitrag von <strong><a href="http://liveboldandbloom.com/08/relationships/want-an-amazing-intimate-relationship-ask-these-questions?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=Feed%3A+liveboldandbloom%2FcnPm+%28Live+Bold+and+Bloom%29" target="_blank">Barrie Davenport </a></strong>las ich diese vierzig Fragen dazu. Ich finde sie so gut, dass ich sie einfach für Sie übersetzt habe:</p>
<p>1.  Was sollte ich nie zu Dir sagen? Auch wenn ich  total frustriert oder wütend bin.</p>
<p>2.  Wie viel Raum braucht jeder von uns, um allein zu sein?</p>
<p>3.  Welche Aktivitäten und Interessen können wir entwickeln, die uns einander näher bringen?</p>
<p>4.  Was regt Dich am meisten auf?</p>
<p>5.  Was ist, wenn wir uns über eine wichtige Sache, die uns beide betrifft, nicht einigen können?</p>
<p>6.  Welche Art Berührung sagt Dir am besten: &#8220;Ich liebe Dich&#8221;?</p>
<p>7.  Was könnte ich tun, dass Dich dazu bringt, Dich von mir abzuwenden?</p>
<p>8.  Wie viele Tage ohne Sex wären zu viel?</p>
<p>9.  Wenn Du von der Arbeit nach Hause kommst, was wünscht Du Dir, was ich in den ersten Minuten sage oder tue?</p>
<p>10. Welches Paar kennen wir, dass die Art von Nähe und Intimität hat, die wir wollen?</p>
<p>11. Was müsste ich verändern, um Dich wirklich glücklich zu machen?</p>
<p>12. Wo werden wir in fünf Jahren mit unserer Beziehung sein?</p>
<p>13. Was ist das Wichtigste, das ich von Dir lernen könnte?</p>
<p>14. Was tust Du, wenn Du Dich von mir verletzt fühlst?</p>
<p>15. Was würde unsere Beziehung zerstören?</p>
<p>16. Welche Gewohnheiten von mir regen Dich auf?</p>
<p>17. Wie können wir für unsere Bedürfnisse sorgen, wenn wir an einem Tag unterschiedliche Dinge wollen?</p>
<p>18. Was ist, wenn einer von uns mehr Raum für sich braucht als der andere?</p>
<p>19. Was tun wir, wenn wir beide einen schlechten Tag haben?</p>
<p>20. Wie leidenschaftlich willst Du mit mir sein?</p>
<p>21. Was können wir tun, um nicht ewig zu streiten?</p>
<p>22. Was ist, wenn unsere Finanzen ein wiederkehrendes Problem werden würde?</p>
<p>23. Was ist, wenn unsere Arbeit ein wiederkehrendes Problem werden würde?</p>
<p>24. Wie erfahren wir, was wir sexuell voneinander wollen?</p>
<p>25. Was kann ich sagen, um Deine Aufmerksamkeit zu bekommen, wenn ich sie brauche?</p>
<p>26. Welches Bedürfnis von Dir konnte ich bisher nicht erfüllen?</p>
<p>27. Welche Art von Erinnerungen wollen wir gemeinsam schaffen?</p>
<p>28. Was wird uns in den nächsten Jahren glücklich machen?</p>
<p>29. Was sind die ersten Warnzeichen, dass unsere Beziehung in Gefahr ist?</p>
<p>30. Wie kannst Du mir vergeben, wenn ich etwas getan habe, dass Dich wirklich verletzt hat?</p>
<p>31. Was wirst Du tun, wenn Du Dich durch einen anderen Menschen  sehr angezogen fühlst?</p>
<p>32. Welche unterschiedliche Persönlichkeitseigenschaften haben wir, die  Probleme zwischen uns bringen können?</p>
<p>33. Wenn wir streiten, wie willst Du Verantwortung für Deinen Teil des Problems übernehmen?<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/küssendes-paar-photocase512686373.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3880" title="küssendes paar -photocase512686373" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/küssendes-paar-photocase512686373-300x187.jpg" alt="küssendes paar photocase512686373 300x187 40 Fragen, um Ihre Beziehung zu verbessern." width="244" height="159" /></a></p>
<p>34. Wie können wir unser Sexleben noch verbessern?</p>
<p>35. Was sind Deine verletzlichsten Punkte und wie kann ich Dich dort unterstützen?</p>
<p>36. Auf welchem Gebiet willst Du keine Kompromisse machen?</p>
<p>37. Was an meiner Stimme oder meinem Kommunikationsstil bringt Dich dazu, weniger Zeit mit mir zu verbringen?</p>
<p>38. Was erwartest Du von mir, das Du besser von Dir selbst erwarten solltest?</p>
<p>39. Was bist Du bereit mit mir oder für mich zu tun, wozu Du in früheren  Beziehungen nicht in der Lage warst?</p>
<p>40. Was sind Deine tiefsten Wünsche und größten Träume für Dich selbst und für uns?</p>
<h3><strong>Die Fragen haben es in sich, </strong></h3>
<p>das merken Sie vermutlich schon beim Lesen. Interessant ist ja, bevor Sie sich mit Ihrem Liebsten darüber unterhalten, zu überlegen, ob Sie ahnen, was Ihre Partnerin oder Ihr Partner darauf antworten würde.</p>
<p>Es sind keine Fragen, die man so zwischen Tür und Angel besprechen kann. Und auch nicht, wenn Ihr Partner gerade müde und gestresst von der Arbeit kommt. Besser ist es, sich dafür Zeit zu nehmen. Vielleicht im Rahmen eines <strong>Zwiegesprächs</strong>, wie ich es Paaren, die ihre Beziehung klären oder vertiefen wollen, gern empfehle. <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/191/zwiegespraeche-besser-als-wohngemeinschaft-viagra-oder-scheidungsanwalt" target="_self">Hier das genaue Vorgehen &#8230;</a></p>
<p>PS: Wenn Sie mehr von Barrie Davenport lesen wollen und englisch können: hier gibt es ihr <a href="http://liveboldandbloom.com/resources/ebooks" target="_blank"><strong>FREE e-book, How to Live a Meaningful Life</strong>.</a></p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="kommentar" width="32" height="32" /> Wie finden Sie diese Fragen?<br />
Wie halten Sie ihre Partnerschaft lebendig?<br />
</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch  bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.<br />
<a href="#respond">… oder schreiben Sie einen Kommentar.</a><br />
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © &#8211; bIO-54o-photocase.com<br />
</small></p>
<p><small> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F19497dbf-f8f8-4ae7-ae07-aeff6f1cd6f3&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F19497dbf-f8f8-4ae7-ae07-aeff6f1cd6f3&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></small></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>
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		<title>Bleiben oder auswandern? Was tun, wenn Deutschland vergreist?</title>
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		<comments>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/3832/bleiben-oder-auswandern-was-tun-wenn-deutschland-vergreist#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 13:57:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Ausland]]></category>
		<category><![CDATA[Auswandern]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Einwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der demografische Wandel ist schon da. Aber wir halten fest an einer verfehlten Politik der Einwanderung. Langfristige Entwicklungen haben einen großen Nachteil. Sie geben kein schnelles Feedback über mein Handeln in der Gegenwart. Und bieten deshalb wenig Anreiz, etwas zu verändern. Wer beim Nageleinschlagen den Daumen getroffen hat, setzt die folgenden Schläge genauer, treffsicherer oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/haus-umzug2.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3846" title="haus umzug privat" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/haus-umzug2.jpg" alt="haus umzug2 Bleiben oder auswandern? Was tun, wenn Deutschland vergreist?" width="246" height="162" /></a><strong>D</strong><strong>er demografische Wandel ist schon da. Aber wir halten fest an einer verfehlten Politik der Einwanderung.</strong></p>
<p>Langfristige Entwicklungen haben einen großen Nachteil. Sie geben kein schnelles Feedback über mein Handeln in der Gegenwart. Und bieten deshalb wenig Anreiz, etwas zu verändern.</p>
<p>Wer beim Nageleinschlagen den Daumen getroffen hat, setzt die folgenden Schläge genauer, treffsicherer oder lässt ganz davon ab. Andere schädliche Verhaltensweisen bieten leider keine so schnelle Rückkopplung. Wenn man bei Bluthochdruck, Rauchen, zu wenig Bewegung oder zu viel Fernsehen sich gleich danach schmerzverzerrt am Boden krümmen würde, wären unsere Krankenkassenbeiträge längst niedriger.</p>
<p>So ist es auch mit bestimmten globalen Entwicklungen. Egal ob Hunger in der Welt, <strong>Klimaveränderung </strong>oder der <strong>demografische Wandel</strong><span id="more-3832"></span> in Deutschland. Da unser heutiges Verhalten keine unmittelbare negative Reaktion zeigt, glauben wir, dass die Effekte erst sehr viel später eintreffen werden. Insgeheim hoffen wir: vielleicht nie. Oder zumindest nicht zu unseren Lebzeiten.</p>
<p>Was den demografischen Wandel angeht, ist dieser Irrtum gefährlich nah:</p>
<ul>
<li>Der Hightech-Verband Bitkom beklagt den <a href="http://owl.business-on.de/bitkom-thomas-de-maiziere-software-august-scheer-_id10191.html" target="_blank">Mangel an 20.000 IT-Experten.</a></li>
<li>Schon in fünf Jahren  würden Unternehmen mehr Jobs anbieten, als sie  dann noch besetzen  könnten, sagt eine aktuelle<a href="http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur-nachrichten/studie-mckinsey-warnt-vor-arbeitskraeftemangel-ab-2015;2549208" target="_blank"> Studie der Unternehmensberatung McKinsey</a> voraus.</li>
<li>Bis 2050 wird es elf Millionen Bundesbürger weniger geben (<a href="http://www.berlin-institut.org/newsletter/newsletter_22apr04.html#lang3" target="_blank">Berlin-Institut für Bevölkerung u. Entwicklung)</a></li>
<li>Die Geburtenrate liegt hierzulande seit Jahren bei 1,4. Um die Bevölkerungszahl in Deutschland stabil zu halten, wäre eine Rate von 2,08 nötig. <a href="http://www.thomasschirrmacher.info/blog/deutschland-einer-der-armsten-staaten-der-erde-%E2%80%93-geburtenzahl-sinkt-dramatisch/" target="_blank">Lesen Sie hier über die Hintergründe &#8230;</a></li>
</ul>
<h3><strong>dieser schwund liesse sich nur durch zuwanderung ausgleichen.</strong></h3>
<p><span class="pullquote">Um den Verlust der Bevölkerung um mehr als zwölf Millionen<strong> </strong>zu verhindern, müssten jährlich 200.000 Zuwanderer jährlich nach Deutschland kommen. Und zwar ab sofort. Aber auch nicht irgendwelche, sondern möglichst hochqualifizierte.</span></p>
<p><strong>Jetzt dürfen Sie zweimal raten:</strong></p>
<ol>
<li><em>Wie viele Ausländer haben 2009 die Niederlassungserlaubnis für High Potentials genutzt?</em></li>
<li><em>Wie viele meist gut ausgebildete Deutsche haben 2009 unser Land verlassen?</em></li>
</ol>
<p>Na, was schätzen Sie? Ich vermute, bei der ersten Frage liegen Sie zu hoch, Bei der zweiten zu niedrig. So ging es mir auch, als ich die Zahlen las:<br />
nur 689 Ausländer kamen nach Deutschland während 160.000 Deutsche die Heimat verließen.</p>
<p>Das hat für uns alle gravierende Folgen, jetzt und noch mehr in Zukunft.  Und wird enorme, unbequeme Anpassungsleistungen von uns fordern. U.a. werden immer weniger Arbeitskräfte immer mehr Kosten für Krankenkassen und Rentenversicherung für immer mehr Ältere finanzieren müssen.  Zudem hinterlassen die 160.000 deutschen Emigranten statistisch betrachtet rund 40 Milliarden Euro Staatsschulden.</p>
<h3><strong>Wir Deutsche tun uns schwer mit der Zuwanderung.</strong></h3>
<p>Die weit verbreitete Angst vor Überfremdung wischt alle rationalen Argumente hinweg, was man an den Initiativen gegen die Errichtung von Moscheen sehen kann. Aber auch viele Politiker handeln wenig klug:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.wdr.de/themen/politik/personen/ruettgers_juergen/_img/wahlslogan_cdu_160h.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-3839" title="rüttgers kinder" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/rüttgers-kinder.jpg" alt="rüttgers kinder Bleiben oder auswandern? Was tun, wenn Deutschland vergreist?" width="120" height="160" /></a><strong>&#8220;Kinder statt Inder!&#8221;</strong> war im Jahr 2000 der populistische Ausrutscher von Ex-Ministerpräsident <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,68369,00.html" target="_blank">Jürgen Rüttgers</a>.</li>
<li>Auch die <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,66619,00.html" target="_blank"><strong>&#8220;Greencard-Initiative&#8221; </strong></a>von Ex-Kanzler Schröder wurde von fast allen Seiten heftig angefeindet.</li>
<li>Eine Zuwanderungsaktion der EU 2008 blockierte <a href="http://www.faz.net/s/RubC43EEA6BF57E4A09925C1D802785495A/Doc~EF829F4D63A544735BB67DCFBA446D6B9~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Wolfgang Schäuble</a> damals mit dem populären aber blödsinnigen Argument, <em>&#8220;die deutsche Wirtschaft solle erst einmal unter den drei Millionen Arbeitslosen jene Arbeitskräfte finden, die sie braucht.&#8221;</em></li>
</ul>
<p>Kein Wunder, dass <strong>die Mehrheit heute im Land überwiegend gegen den Zuzug von Ausländern ist</strong>, sogar von hochqualifizierten Bewerbern, wie eine Umfrage der letzten Woche zeigt:</p>
<div id="attachment_3841" class="wp-caption alignright" style="width: 267px"><a href="http://de.statista.com/statistik/daten/studie/162894/umfrage/meinung-zur-diskutierten-foerderung-der-einwanderung-von-auslaendischen-fachkraeften/#info" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-3841" title="sek163451" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/sek1634512-300x215.jpg" alt="Hier Link zur Originalgrafik" width="257" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Hier Link zur Originalgrafik</p></div>
<p>68 % der Befragten sind gegen eine Förderung des Zuzug von Spezialisten aus dem Ausland.  Nur 30 % sind dafür.</p>
<p>Ein Teil dieser Ablehnung ist wohl auch der gut gemeinten aber letztlich problematischen Politik der Einwanderung und Integration von Ausländern zuzuschreiben.</p>
<p>Ursprünglich wurden mit den &#8220;Gastarbeiter&#8221; für die schlechtesten Jobs  vor allem gering Qualifizierte ins Land geholt. &#8220;Ein solcher familiärer Hintergrund ist auch für die zweite und dritte Generation aufstiegshemmend&#8221; (Berlin-Institut). Davon kann jeder Lehrer in bestimmten Wohngebieten von Großstädten ein trauriges Lied singen. Und auch <a href="http://www.merkur-online.de/nachrichten/politik/sarrazin-deutschland-schafft-sich-880210.html" target="_blank"><strong>Thilo Sarrazin</strong></a> streut ja mit seinen Provokationen immer wieder Salz in die Wunde der Deutschen, die so gerne gut sind. Wer sich für sachliche Argumente interessiert, <a href="http://www.berlin-institut.org/fileadmin/user_upload/Zuwanderung/Integration_RZ_online.pdf" target="_blank">hier eine 95-Seiten-Studie.</a></p>
<h3><strong>Andere Länder regeln die Zuwanderung klüger.</strong></h3>
<p>Leider wurde bei der obigen Umfrage nicht erhoben, wie die Deutschen zum Zuzug unqualifizierter Ausländer stehen. Diese Frage wäre wohl politisch nicht korrekt gewesen. Andere Länder sind bei ihren Zuzugsregeln erfolgreicher.</p>
<p>In <strong>Kanada </strong>zählen 99 % der Einwanderer zu den Hochqualifizierten. In <strong>Dänemark </strong>erhalten Einwanderer bis zu 75 Prozent Nachlass auf die Einkommenssteuer. In den <strong>USA </strong>gibt es Überlegungen, künftig jedem Ausländer, der ein Studium abschließt, eine Greencard anzubieten.</p>
<p>Zum Glück kehrt ein Teil der deutschen Emigranten nach ein paar Jahren zurück. Jedenfalls gilt das für Wissenschaftler <em>(FAS, S. 47, Nr. 33) </em>Diese nutzen den Auslandsaufenthalt als Zwischenstation, um ihren Horizont zu erweitern und Erfahrungen zu sammeln. Nur rund ein Fünftel bleibt länger als fünf Jahre im Ausland.</p>
<p><strong>Wie müsste eine entsprechende deutsche Politik aussehen?</strong></p>
<p>In der neuesten <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-73107856.html" target="_blank">SPIEGEL-Ausgabe 32/2010</a> steht dazu:</p>
<p>‣ Politik und Gesellschaft müssen sich klar dazu bekennen, dass Einwanderung erwünscht und auf Dauer angelegt ist;</p>
<p>‣ die Anforderungen an die künftigen Einwanderer müssen klar definiert, Kontingente festlegt werden;</p>
<p>‣ Bildungs- und Berufsabschlüsse anderer Länder müssen leichter anerkannt werden;</p>
<p>‣ Deutschland benötigt ein einheitliches Einwanderungsrecht;</p>
<p>‣  mit Erleichterungen im Aufenthaltsrecht und bei der Einbürgerung muss  auch Familienangehörigen eine dauerhafte Perspektive gegeben werden;</p>
<p>‣ bereits hier lebende Migranten und ihre Kinder müssen besser gefördert und qualifiziert werden;</p>
<p>‣ der Staat und die Unternehmen müssen aktiv im Ausland für das Einwanderungsland Deutschland werben.</p>
<h3><strong>Und wie steht es mit Ihnen?</strong></h3>
<p>Ich selbst hatte in verschiedenen Phasen meines Lebens die Idee, auszuwandern. New York war einer meiner Träume, aber auch  das Leben in einem Häuschen in Griechenland oder Spanien konnte ich mir vorstellen. Letzteres ist ja mittlerweile auch finanziell durch die gesunkenen Häuserpreise durchaus realistisch.</p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/passagier-küsst-den-Boden-privat.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3847" title="passagier küsst den Boden - privat" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/passagier-küsst-den-Boden-privat.jpg" alt="passagier küsst den Boden privat Bleiben oder auswandern? Was tun, wenn Deutschland vergreist?" width="247" height="170" /></a>Doch was mich hält, ist das, womit auch zurückgekommene Auswanderer ihren Rückweg erklären: <strong>die Heimat. </strong>Bei mir eine seltsame Mischung aus Vollkornbrot, Liebe der deutschen Sprache und Kultur, die Nähe zu Freunden und das schwer zu beschreibende Gefühl, wenn ich wieder im Flughafen oder auf der Autobahn deutschen Boden unter mir spüre.</p>
<h3><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="kommentar" width="32" height="32" /> <strong>hier meine Frage an sie:</strong></a></h3>
<p><strong>Angenommen, Sie könnten ohne Probleme Ihren Beruf im Ausland ausüben oder dort sonstwie ihren Lebensunterhalt verdienen:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Was würde Sie dazu veranlassen, Deutschland zu verlassen?<br />
Was wäre Ihr Wunschland? Und warum?</strong></li>
<li><strong>Warum würden Sie Deutschland trotzdem nicht verlassen?</strong></li>
</ul>
<p>Ich bin gespannt auf Ihre Antworten.</p>
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		<title>7 populäre Irrtümer und Ausreden über persönliche Veränderung.</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 17:39:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neurobiologie]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Gewohnheit]]></category>
		<category><![CDATA[SMART-Formel]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ich habe einfach nicht genug Leidensdruck!&#8221; sagte vor einiger Zeit ein Teilnehmer im Seminar. Er wollte damit erklären, warum seine bisherigen Versuche, nicht so oft unpünktlich zu sein, nichts gefruchtet hatten. Diese Äußerung brachte mich darauf, mal die sieben häufigsten Erklärungen aufzuschreiben, die Menschen immer wieder sich und anderen sagen, wenn es nicht gelang, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><strong><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/nicht-zuständig.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3646" title="nicht zuständig" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/nicht-zuständig-218x300.jpg" alt="nicht zuständig 218x300 7 populäre Irrtümer und Ausreden über persönliche Veränderung." width="199" height="270" /></a></strong><em>&#8220;Ich habe einfach nicht genug Leidensdruck!&#8221; </em>sagte vor einiger Zeit ein Teilnehmer im Seminar. Er wollte damit erklären, warum seine bisherigen Versuche, nicht so oft unpünktlich zu sein, nichts gefruchtet hatten.</p>
<p>Diese Äußerung brachte mich darauf, mal die sieben häufigsten Erklärungen aufzuschreiben, die Menschen immer wieder sich und anderen sagen, wenn es nicht gelang, das eigene Verhalten zu verändern.</p>
<h3><strong>1. &#8220;Nicht genügend Leidensdruck.&#8221;</strong></h3>
<p>Die Vorstellung, dass genügend Druck Menschen zu einer Veränderung bringen könne, ist ja weit verbreitet. Bei der Hartz 4-Gesetzgebung spielt ja auch die Überlegung mit, dass man durch immer weniger Unterstützung mehr Menschen dazu motivieren könne, zu arbeiten.</p>
<p>Oder das größte Argument gegen das &#8220;<a id="aptureLink_6nwstpxPXV" href="http://www.unternimm-die-zukunft.de/"><strong>bedingungslose Grundeinkommen</strong></a> <strong> </strong>&#8221; ist, dass dann doch die meisten Leute auf der faulen Haut lägen. Anders gesagt: der Druck der Existenzsicherung allein treibt uns alle morgens ins Büro.</p>
<p>Doch meine Erfahrung ist anders.<span id="more-3642"></span> Die meisten Menschen sind enorm leidensfähig und ziehen das einer Veränderung auch vor. In einem Klinikpraktikum während meines Psychologiestudiums betreute ich  mal Raucher, denen gerade das Bein abgenommen worden war. Und als ich sah, was das erste war, was diese Menschen taten, als sie gerade aus der Narkose erwacht waren, wusste ich, dass das Konzept des Leidensdrucks nichts taugt.</p>
<h3><strong>2. &#8220;Man kann einen anderen Menschen ändern.&#8221;</strong></h3>
<p>Dieser Glaubenssatz ist ja den meisten Frauen und allen Verkaufsleitern zu eigen. Wenn etwas nicht so läuft, wie man sich das vorstellt, muss man eben auf den Menschen einwirken und ihn ändern.</p>
<p>Viele Frauen starten dann Nacherziehungsprogramme und der Vertriebsleiter das nächste Incentive. Aber wie wir spätestens nach Reinhard Sprengers &#8220;Mythos Motivation&#8221; wissen: es geht nicht.</p>
<p>Sicher, Sie können Menschen bedrohen, bestechen, bestrafen. Und aus Angst tun Menschen vieles, was sie freiwillig nicht tun würden. Aber deswegen haben sie doch nicht ihr Verhalten geändert. Sondern Sie gehorchen oder unterwerfen sich jemandem, den sie als mächtig erleben.</p>
<p>Wenn jemand unter der Folter etwas gesteht, was er zuvor weigerte preiszugeben, kann nur der Zyniker von einer Verhaltensänderung sprechen. Das merkt man spätestens dann, wenn der Druck nachlässt oder der Incentivewettbewerb mal ausfällt.</p>
<p>Nein, Menschen lassen sich nicht ändern. Sie nicht, ich nicht. Jeder Mensch ändert sich, wenn überhaupt, nur aus freien Stücken.</p>
<h3><strong>3. &#8220;Das ist bei mir vererbt.&#8221;</strong></h3>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/dicker-mann-mit-bier-xs-©-PeJo-Fotolia.com_.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3659" title="PeJo-Fotolia.com_" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/dicker-mann-mit-bier-xs-©-PeJo-Fotolia.com_.jpg" alt="dicker mann mit bier xs © PeJo Fotolia.com  7 populäre Irrtümer und Ausreden über persönliche Veränderung." width="232" height="153" /></a>Wofür muss die Vererbungslehre alles herhalten. Schlechte Manieren, Liebe zum Alkohol oder fettem Essen, Faulheit oder Perfektionismus. Alles vererbt. <em>&#8220;Das liegt bei uns in der Familie. Schon mein Vater war jemand, der alle tyrannisierte.&#8221;</em></p>
<p>Der Vorteil dieser Argumentation liegt in der Schuldabwehr. Ja, wenn es die Gene sind, dann kann ich ja nichts für mein Verhalten. Sicher, es gibt offenbar eine gewisse genetische Disposition zum Beispiel für Depression, Fettzellen und Alkoholismus. Doch eine Disposition ist keine Determination. Vererbt wird eine gewisse Veranlagung, doch was man daraus macht oder wie man damit umgeht, ist persönliche Entscheidung.</p>
<p>Das sieht man ja in der eigenen Familie, wenn man auf seine Geschwister schaut. Sie haben mit Sicherheit eine ähnliche genetische Ausstattung, verhalten sich aber gemeinhin ganz unterschiedlich.</p>
<h3><strong>4. &#8220;Männer/Frauen sind ebenso.&#8221;</strong></h3>
<p>Eine Variation des vorherigen Punktes. Da wird dann evolutionsmäßig begründet, warum Frauen nicht einparken und Männer schlecht zuhören können sollen.</p>
<p>Leider verwechseln hier die meisten Menschen Wahrscheinlichkeit und Wirklichkeit. Und unterschätzen die Macht von selbst erfüllenden Prophezeiungen. So galt lange Zeit das Diktum, dass Mädchen schlechter in Mathematik seien als Jungen. Breit angelegte Schulversuche zeigen jedoch, dass in reinen Mädchenklassen diese &#8220;natürlichen&#8221; Defizite in der  mathematischen Begabung fast vollständig verschwinden.</p>
<p>Das Fatale daran ist, dass Vorurteile eben auch auf die Betroffenen wirken können.</p>
<h3><strong>5. &#8220;Ich habe zu wenig Disziplin.&#8221;</strong></h3>
<p>Disziplin ist etwas anderes Motivation. Wer motiviert ist, nicht durch andere, sondern durch ein Ziel, das er sich selbst gesetzt hat,verfügt fast immer über die notwendige Ausdauer, auch Durststrecken zu überwinden.</p>
<p>Andersherum, wer zu wenig motiviert ist, weil der das Ziel oder den Sinn nicht kennt, erlahmt schneller in seinen Bemühungen und schimpft sich dann der fehlenden Disziplin.</p>
<p>Über diesen wichtigen Unterschied habe ich einen eigenen Artikel verfasst, den Sie <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2292/aufschieberitis" target="_self">hier lesen können &#8230;</a></p>
<h3><strong>6. &#8220;Die Umstände haben mich dazu gezwungen.&#8221;</strong></h3>
<p>Das ist der beliebte Sachzwang. Oder der dominante Chef. Oder der manipulierende Partner. Auch hier geht es im Kern um das Zuschreiben von Schuld &#8211; anstatt um das Übernehmen von Verantwortung.</p>
<p>Von einigen existenziellen Situationen abgesehen, kann niemand Sie zu irgend etwas zwingen. Jemand kann versuchen, Sie zu bestechen, bedrohen oder bestrafen. Aber es gehören trotzdem zwei dazu.</p>
<p><em>&#8220;Geld oder Leben!&#8221;</em> Selbst diese Drohung zeitigt unterschiedliche Reaktionen. Wer gerade mit Suizidabsichten auf dem Weg zur Brücke ist, hört diese Frage anders als jemand, der gerne lebt.</p>
<h3><strong>7. Mein Aszendent, (</strong><strong>Biorhythmus, der </strong><strong>Mond, der Fön usw.) ist gerade schlecht.&#8221;</strong></h3>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/Wahrsager-xs-iStock_000012567806XSmall.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3658" title="Wahrsager xs iStock_000012567806XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/Wahrsager-xs-iStock_000012567806XSmall.jpg" alt="Wahrsager xs iStock 000012567806XSmall 7 populäre Irrtümer und Ausreden über persönliche Veränderung." width="247" height="207" /></a>Auch eine Variation von Nummer sechs. Ich will nicht verhehlen, dass es für manches einen richtigen Zeitpunkt gibt. Doch ob der von außen kommt, ist fraglich. Meist sind es doch nicht fremde Mächte, schlechte Schwingungen oder das Schicksal, das uns hindert, das zu vollbringen, was wir wollen.</p>
<p>Jemand, der fest entschlossen ist, etwas zu erreichen und &#8211; ganz wichtig &#8211; von seiner angeblichen schlechten Sternenkonstellation nichts weiß, wird auftauchende Hindernisse zum Anlass nehmen, diese zu umgehen oder sich mehr anzustrengen.</p>
<p>Weil er unbedingt sein Ziel verfolgt, kann er keine Ausreden gebrauchen.</p>
<h3><strong>Was braucht es dann zu einer Veränderung?</strong></h3>
<p>Bei sich selbst sind es vor allem drei Dinge. Erstens  Ihren Entschluss, dass Sie etwas ändern wollen. Ein Entschluss ist mehr als eine Absicht. Es ist eine Entscheidung, die Sie für sich selbst treffen.</p>
<p>Zweitens ein klar formuliertes Ziel, was Sie ändern wollen. Dazu eignet sich die<strong> SMART-Formel</strong>. Ihr Ziel sollte also so definiert sein:</p>
<ul>
<li>S-pezifisch,<br />
also möglichst genau beschrieben sein.</li>
<li>M-essbar<br />
also in irgendeiner Weise quantifizierbar. Nicht nur besser oder mehr, sondern um wie viel.</li>
<li>A-ktionsauslösend<br />
also etwas beschreiben, was Sie tun können, nicht etwas, worauf Sie warten müssen, dass es ein anderer tut.</li>
<li>R-ealistisch<br />
Überschätzen Sie sich nicht. Lieber ein realistisches, kleineres Ziel nehmen, das Sie auch tatsächlich zeitlich und kräftemäßig bewältigen können als ein zu ambitioniertes Ziel, das Sie überfordert.</li>
<li>T-erminiert<br />
Ganz wichtig ist ein Starttermin oder eine Frist, bis zu der Sie das Ziel erreicht haben.</li>
</ul>
<p>Ein schlecht definiertes Ziel lautet also: <em>&#8220;Ich müsste mal wieder was für meine Fitness tun.&#8221; </em>Ein gut formuliertes dagegen: <em>&#8220;Ab übermorgen jogge ich jeden zweiten Abend für 5 Minuten.&#8221;</em></p>
<p>Als drittes brauchen Sie Ausdauer. Durchhaltevermögen. Das hängt mit unserem Gehirn zusammen. Alle Gewohnheiten sind dort über neuronale Verschaltungen tief eingegraben. Wenn Sie jetzt etwas verändern wollen, müssen Sie das neue Verhalten eine Weile durchhalten, bis es sich neuronal in Ihrem Gehirn eingenistet hat.</p>
<p>Manche Untersuchungen sagen, es braucht 21 Tage. Sicher ist, mit jedem  Tag stärken Sie das Neue und machen daraus eine neue, &#8220;alte&#8221; Gewohnheit.</p>
<h3><strong>Und wie ändert man das Verhalten eines anderen?</strong></h3>
<p>Die schlechte Nachricht &#8211; oder die gute, wie man&#8217;s nimmt: GAR NICHT.  Wie oben beschrieben, kann man andere nicht ändern.</p>
<p>Die gute Nachricht: auch Sie kann man nicht ändern. Da scheitert jeder an der Autonomie des anderen. Entweder man ändert selbst etwas oder es bleibt eben so, wie es ist.</p>
<p>Eine Hoffnung gibt es. <strong>Man kann andere zur Veränderung einladen. </strong>Durch das eigene Vorbild oder indem man es attraktiv für den anderen macht, sich anders zu verhalten.</p>
<p>Ein Beispiel: Angenommen, Sie wollten dafür sorgen, dass mehr Leute ihr Altglas zum Container bringen anstatt es so zu entsorgen. Wie macht man das am besten? Durch Androhungen von Strafen? Durch moralische Appelle an das ökologische Gewissen? Durch mehr Anzeigen und Plakate?</p>
<p>Oder man lädt die Leute ein, sich in die gewünschte Richtung zu verhalten. Zum Beispiel so:</p>
<p>[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=zSiHjMU-MUo[/youtube]</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="kommentar" width="32" height="32" /> Was sind ihre Erfahrungen mit persönlicher veränderung?<br />
</a></h2>
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © &#8211; Fotolia.com, istock.com<br />
</small></p>
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		<item>
		<title>Drei Voraussetzungen für Treue in der Partnerschaft.</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Persoenlichkeits-Blog/~3/aratSP8Fspw/drei-voraussetzungen-fuer-treue-in-der-partnerschaft</link>
		<comments>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/3613/drei-voraussetzungen-fuer-treue-in-der-partnerschaft#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 15:16:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Affäre]]></category>
		<category><![CDATA[Ehekrise]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdgehen]]></category>
		<category><![CDATA[Grenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Paartherapie]]></category>

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		<description><![CDATA[„Du willst Monogamie? Heirate einen Schwan!“ bekommt die Hauptdarstellerin in dem Film &#8220;Sodbrennen&#8221; als Trost zu hören. Doch seitdem Wissenschaftler selbst die lebenslange Treue der Schwäne und Kaiserpinguine als Mythos entlarvt haben, wird klar: Monogamie ist nicht natürlich in uns Menschen angelegt. Aber die Diskussion über das Vorhandensein oder Fehlen des sogenannten &#8220;Treue-Gen&#8221; Vasopressin führt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<h3><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/Schwäne-mit-Jungen-xs-©-arokas-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3624" title="Schwäne mit Jungen xs © arokas - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/Schwäne-mit-Jungen-xs-©-arokas-Fotolia.jpg" alt="Schwäne mit Jungen xs © arokas Fotolia Drei Voraussetzungen für Treue in der Partnerschaft." width="249" height="210" /></a><strong>„<em>Du willst Monogamie? Heirate einen Schwan!“</em></strong></h3>
<p>bekommt die Hauptdarstellerin in dem Film <em>&#8220;Sodbrennen&#8221;</em> als Trost zu hören.</p>
<p>Doch seitdem Wissenschaftler selbst die lebenslange Treue der Schwäne und Kaiserpinguine als Mythos entlarvt haben, wird klar: Monogamie ist nicht natürlich in uns Menschen angelegt.</p>
<p>Aber die Diskussion über das Vorhandensein oder Fehlen des sogenannten <a href="http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-1038-2004-06-18.html" target="_self">&#8220;Treue-Gen&#8221; Vasopressin </a>führt in eine falsche Richtung. Der polnische Aphoristiker Jerzy Lec hat die Grenzen der biologischen Argumentation  für menschliche Verhaltensweisen mit zwei Fragen geistreich beantwortet:</p>
<ul>
<li><ins><ins id="google_ads_frame1_anchor"></ins></ins><em>&#8220;Ist es ein Fortschritt, wenn ein Kannibale Messer und Gabel benutzt?&#8221;</em></li>
<li><em>&#8220;Wie kann man einen Menschen für eine unmenschliche Tat verurteilen?&#8221;</em></li>
</ul>
<p>Aber zurück zur Treue. Nachdem ich in meinem letzten <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/3568/drei-gruende-fuer-affaeren-und-fremdgehen#more-3568" target="_self">Beitrag</a> die drei wichtigsten Gründe, warum Menschen fremdgehen oder Affären haben, beschrieben habe, geht es diesmal darum, warum Menschen treu sind.</p>
<h3><strong>1. Treusein ist kein Gefühl, sondern eine Entscheidung.</strong></h3>
<p>Diese Entscheidung hat damit zu tun, <span id="more-3613"></span>dass der andere für uns einzigartig ist und nicht austauschbar. Und ich hoffentlich für ihn auch.</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3548373364&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Diese Treue ist dann eine freiwillige Verpflichtung, ein Commitment. Keine moralische Zwangsjacke oder ein kirchliches Treuegebot, dem ich mich unterwerfe. Sondern eine freiwillige Entscheidung, obwohl ich ahne, dass das Zusammensein mit dem einen oder anderen Menschen irgendwo auf der Welt vermutlich auch nett wäre.</p>
<p><strong>Es ist die Entscheidung, in die Tiefe zu gehen &#8211; statt in die Breite.</strong></p>
<p>So wie ja auch die Liebe in einer längeren Partnerschaft immer wieder eine Entscheidung braucht. Vor allem dann, wenn es in der Beziehung kriselt oder man am anderen etwas auszusetzen hat.</p>
<p>Zu dieser Entscheidung gehört die schmerzliche Einsicht, dass der andere uns nicht dauernd glücklich oder zufrieden machen kann. Wir können uns das wünschen und hoffentlich passiert es auch immer wieder. Aber wir haben keinen Anspruch darauf.</p>
<p><strong>Menschen, die untreu sind, verweigern diese Entscheidung oder scheuen die Tragweite. Sie warten noch auf etwas Besseres.</strong></p>
<p>Dagegen ist nichts einzuwenden, doch der Preis ist zumeist eine innere Unruhe und Anspannung. Man ist noch auf der Suche. Wer sich für einen Menschen und die Treue zu ihm entschieden hat, kann dies wie ein Zuhause-Sein erleben.</p>
<p>So wie es ja an einem bestimmten Punkt im Leben wichtig ist, sich örtlich niederzulassen anstatt alle paar Jahre umzusiedeln oder dauern davon zu träumen, woanders zu leben oder ganz auszuwandern.</p>
<h3><strong>2. Treusein braucht ein starkes Ich.</strong></h3>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/blinde-liebe-xs-iStock_000011716233XSmall.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3628" title="blinde liebe xs iStock_000011716233XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/blinde-liebe-xs-iStock_000011716233XSmall.jpg" alt="blinde liebe xs iStock 000011716233XSmall Drei Voraussetzungen für Treue in der Partnerschaft." width="248" height="178" /></a>In der Verliebtheit idealisieren wir den Partner, sind wir blind für seine Eigenheiten und Schwächen. Dadurch fühlen wir uns in unseren guten Seiten wahrgenommen, bestätigt und aufgewertet.</p>
<p>Auch am anderen sehen wir nur das Beste, fühlen uns von ihm angezogen, bereichert und belebt. Diese gegenseitige Idealisierung bewirkt die Verzauberung und das Rauschhafte, das uns dazu bringt, nächtelang mit dem anderen zu reden, alles von ihm wissen zu wollen.</p>
<p>Mit der Zeit tauchen die ersten Konflikte auf, Unverträglichkeiten werden sichtbar. Viele Paare schaffen es nicht, nach dieser Idealisierungsphase miteinander eine stabile Alltagsbeziehung zu gestalten. Denn dazu braucht es ein starkes Ich.</p>
<p><strong>Denn Menschen mit einem starken Ich können sich gut binden.</strong></p>
<p><strong> </strong> Weder brauchen Sie den anderen dauernd zur Bestätigung noch sind sie für Ihr inneres Wohlgefühl dauernd vom &#8220;richtigen&#8221; Verhalten des Partners abhängig. Müssen diesen deshalb nicht ständig kritisieren oder nacherziehen, sondern können sich angemessen abgrenzen oder notwendige Verhandlungen oder Auseinandersetzungen führen.</p>
<h3><strong>3. Treusein braucht die Versöhnung mit Grenzen.<br />
</strong></h3>
<p><span class="pullquote">Menschen, die fremdgehen und vor allem jene mit längeren heimlichen Beziehungen, wollen das Leben aufspalten. Das Sichere und Bewährte behalten und gleichzeitig das Aufregende und Neue erleben. So verständlich der Wunsch ist, er scheitert, solange man ihn nicht nur heimlich lebt, an der Wirklichkeit.</span></p>
<p><span class="pullquote"><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/nicht-so-wichtig-photocase323532893.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3627" title="nicht so wichtig -photocase323532893" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/nicht-so-wichtig-photocase323532893-300x225.jpg" alt="nicht so wichtig photocase323532893 300x225 Drei Voraussetzungen für Treue in der Partnerschaft." width="223" height="169" /></a></span>So kommen in meine Paartherapiepraxis immer wieder Menschen, die sich nach einer bestimmten Zeit, die oft auf Monate vorhersehbar ist, von ihrem Partner oder dem Geliebten trennen &#8220;müssen.&#8221;</p>
<p><strong>Sie wollen, dass das Gute, das Aufregende, das Besondere niemals aufhört.</strong> Und übersehen dabei, dass das Kostbare des Anfangs nur möglich wird durch die Begrenzung, das Ende.</p>
<p><em>Ich schreibe dies hier in einem Strandcafé im Nordosten Mallorcas. Genieße die Sonne, das glitzernde Meer, die laue Luft. Und stelle mir immer mal vor, ganz hier zu leben und zu arbeiten. Doch weiß ich auch, dass ich das Meer und das Wetter hier vor allem deshalb so schön finde, weil es für mich in Deutschland nicht alltäglich ist. Die Bedienung, die mir den Kaffee bringt,  schaut nicht so oft aufs Meer hinaus wie ich. Für sie es nichts Besonderes mehr.</em></p>
<p>Bezogen auf die Partnerschaft heißt das, dass uns der andere niemals alles bieten oder sein kann, was man sich vielleicht wünscht. Also die eierlegende Wollmilchsau der Beziehung: gut  aussehend aber treu, humorvoll für sich und unsere Schwächen, verlässlich aber nicht langweilig, leidenschaftlich aber nicht eifersüchtig, gut verdienend aber nicht kleinlich usw.</p>
<p><strong>Die gute Nachricht: wir müssen auch nicht alles für den anderen sein. </strong>Dürfen Schwächen haben und Macken. Doch dazu braucht es eine wichtige Eigenschaft: sich mit den Grenzen des Lebens zu versöhnen.</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3100629442&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Sich vorzustellen, dass auch George Clooney vielleicht nicht immer charmant lächelt oder gern den Müll rausbringt. Oder Angelina Jolie manchmal brutal schlechte Laune hat.</p>
<p>Konkret auf den Partner oder die Partnerin bezogen, heißt das: Schauen Sie mehr auf das, was da ist &#8211; anstatt vor allem auf das zu schielen, was fehlt oder ein anderer haben könnte.</p>
<p>Die von mir beschriebenen Voraussetzungen für Treue sind nicht einfach herzustellen, sondern  erfordern meist eine längere innere Auseinandersetzung mit sich selbst.</p>
<ul>
<li>Den zuweilen schmerzlichen Abschied von Illusionen über sich selbst.</li>
<li>Die Arbeit an den gemachten Beziehungserfahrungen in Kindheit und Jugend, die das heutige Leben unnötig belasten und begrenzen.</li>
<li>Und das  liebevolle Annehmen all jener Anteile in uns, die sich einer Veränderung  beharrlich widersetzen.</li>
</ul>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="kommentar" width="32" height="32" /> Wie schaffen sie es, treu zu sein?<br />
</a></h2>
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		<title>Drei Gründe für Affären und Fremdgehen.</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 05:49:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Affäre]]></category>
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		<category><![CDATA[Fremdgehen]]></category>
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		<description><![CDATA[Kaum etwas verschafft Menschen so intensive Befriedigung und Lustgefühle wie eine Liebesbeziehung. Doch auch kaum etwas anderes vermag in Menschen auch so schlimme Schmerzen oder unbändige Hass- und Rachegefühle auszulösen wie eine Liebesbeziehung. Der häufigste Grund für das zweite Gefühlschaos sind die Untreue des Partners, eine gebeichtete oder aufgeflogene Affäre oder ein Seitensprung. Dass dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p style="text-align: left;"><strong><em>K<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/lippenstift-hemdkragen-xs-Inger-Anne-Hulbækdal-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3570" title="lippenstift hemdkragen xs Inger Anne Hulbækdal - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/lippenstift-hemdkragen-xs-Inger-Anne-Hulbækdal-Fotolia.jpg" alt="lippenstift hemdkragen xs Inger Anne Hulbækdal Fotolia Drei Gründe für Affären und Fremdgehen." width="176" height="234" /></a>aum etwas verschafft Menschen so intensive Befriedigung und Lustgefühle wie eine Liebesbeziehung. Doch auch kaum etwas anderes vermag in Menschen auch so schlimme Schmerzen oder unbändige Hass- und Rachegefühle auszulösen wie eine Liebesbeziehung.</em></strong></p>
<p style="text-align: left;">Der häufigste Grund für das zweite Gefühlschaos sind die Untreue des Partners, eine gebeichtete oder aufgeflogene Affäre oder ein Seitensprung.</p>
<p style="text-align: left;">Dass dabei zwischen Wunsch und Wirklichkeit große Lücken klaffen, zeigt eine <a id="aptureLink_FSxMFHHX6l" href="http://www.news.de/medien/855044042/karneval-als-urlaub-von-der-treue/1/">Studie</a>. Danach wünschen sich 90 Prozent aller Bundesbürger Treue. Doch jeder zweite ist schon einmal fremd gegangen. Und 38 Prozent der Deutschen bezweifeln, dass man überhaupt treu sein kann.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Doch was sind die Gründe dafür?<span id="more-3568"></span></strong></p>
<ul>
<li>Manche argumentieren gerne evolutionsbiologisch, nachdem nur drei Prozent der Säugetiere monogam lebten.</li>
<li>Eine <a id="aptureLink_zrWVaIJGCm" href="http://www.elitepartner.de/km/magazin/psychologie/artikel/gruende-fuers-fremdgehen.html">Datingagentur</a> hat 7.400 Leser befragt. 43 Prozent von ihnen erklären: &#8220;Es ist einfach passiert.&#8221;</li>
<li>Eine <a id="aptureLink_SEpTkRA9Jo" href="http://www.detektei-aplus.de/privat-detektei/55-gruende-fuer-fremdgehen.htm">Detektei</a> benennt aus ihrer langjährigen Erfahrung sogar 55 Gründe &#8211; ohne Anspruch auf Vollständigkeit.</li>
</ul>
<p>Die meisten der angeführten Gründe haben den Vorteil, dass sie die Verantwortung nach außen verlagern. Die Gene, die Situation, der Partner, die Medien usw. Doch wessen Menschenbild über das Reiz-Reaktions-Modell hinausgeht, wird nicht umhin kommen, etwas tiefer nach den Gründen der weit verbreiteten Untreue zu forschen.</p>
<p>Nach meinen langjährigen Erfahrungen als Therapeut mit Einzelnen und Paaren sind es vor allem drei Ursachen.</p>
<h3><strong>1. Untreue zur Aufwertung des Selbstwertgefühls</strong></h3>
<p>Eine große Anzahl von Männern geht im ersten Jahr nach der Geburt eines Kindes fremd. Die Begründungen klingen ähnlich. Frau ganz mit dem Kind absorbiert. Hat wenig oder gar keine Lust mehr auf Sex. Mann auf dem Betriebsausflug. Und dann ist es passiert.</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3898115410&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Die Beteuerung &#8220;Es hat nichts mit unserer Beziehung zu tun&#8221; stimmt in diesem Fall auch ziemlich, vermag aber die betrogene Partnerin selten besänftigen. Dass Männer oft während des ersten Babyjahres fremdgehen, auch wenn sie sich das Kind sehr gewünscht haben, hat mehr mit der narzisstischen Bedürftigkeit des Untreuen zu tun.</p>
<p>Eine Partnerbeziehung zwischen Erwachsenen ist ja im guten Fall immer eine Mischung aus erwachsenem Einvernehmen und dem angemessenen, gegenseitigem Erfüllen von kindlichen, emotionalen Bedürfnissen.: beachtet werden, bestätigt werden, körperlich berührt werden usw.</p>
<p>Nun fordert all dies der Säugling. Tag und Nacht. Und wenn seine Bedürfnisse nicht sofort erfüllt werden, erfolgt ohrenbetäubendes, ausdauerndes Gebrüll. Da braucht es einen enormen Vorrat an Selbstbeherrschung und eine gut regulierte Kränkungsverarbeitung, um solche &#8220;Zurücksetzung&#8221; nicht persönlich zu nehmen und sich das Ersehnte nicht andernorts zu holen.</p>
<p>Doch Fremdgehen zur Aufwertung des eigenen Selbstgefühls ist nicht auf diese bestimmte Zeiten oder auf Männer beschränkt. Wer aus welchen Gründen auch immer an seiner Attraktivität zweifelt, kann auf die Idee, kommen, seinen &#8220;Marktwert zu testen.&#8221; Zuweilen ist es auch eine Mischung aus Rache und dem Wunsch nach Bestätigung, wenn betrogene Partner ihrerseits fremdgehen. Bisweilen in der merkantilen Logik, dass man jetzt auch eine &#8220;Sünde&#8221; gut habe.</p>
<h3><strong>2. Untreue als Angst vor Nähe</strong></h3>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/paar-seitensprung-xs-detailblick-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3575" title="paar seitensprung xs detailblick - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/paar-seitensprung-xs-detailblick-Fotolia.jpg" alt="paar seitensprung xs detailblick Fotolia Drei Gründe für Affären und Fremdgehen." width="243" height="170" /></a>Ein häufiges Muster, dem ich in meiner Praxis bei Männern und Frauen begegne. Die Beziehung ist gut aber nach einer bestimmten Zeit geht der Betreffende fremd. Manche sind darüber verunsichert, ja sogar bestürzt, weil sie andererseits ihren Partner lieben und keine Trennungsabsichten hegen.</p>
<p>Die meisten Menschen wünschen sich eine harmonische Beziehung. Doch da eine erwachsene Partnerbeziehung auch immer von den kindlichen Beziehungserfahrungen geprägt ist, kann die Erfüllung dieses Wunsches auch Ausbruchsversuche begünstigen. Denn die ersehnte Harmonie kommt auch einher mit einer erlebten Abhängigkeit vom anderen.</p>
<p>Wer befreit aufatmet, wenn der Partner mal einen Abend alleine weggeht, hat vielleicht im Zusammensein schon zu viele Kompromisse gemacht oder unterwirft sich dem als größer und machtvoll erlebten Partner. Die Zweisamkeit wird zur erdrückenden Nähe.</p>
<p><em>&#8220;Mit wem ich mich so gut fühle, der hat Macht über mich,&#8221;</em> ist die unbewusst auftauchende Angst des kindlichen Teils des Erwachsenen. Kann diese Angst nicht erkannt oder kommuniziert werden, drängt es den Betreffenden dazu, diese Angst vor zu viel Nähe anderweitig zu regulieren.</p>
<p>Und ein Seitensprung, für dessen Aufdeckung oft derjenige auch noch durch &#8220;vergessene&#8221; Hotelrechnungen im Jackett oder schlechte Alibis sorgt, sorgt vorhersagbar für großen Abstand in der Partnerschaft.</p>
<h3><strong>3. Untreue als Flucht aus einer unglücklichen Partnerschaft</strong></h3>
<p><span class="pullquote">Nach dem 2. Satz der Thermodynamik wird alles von alleine schlechter. Der Keller füllt sich von allein mit Kram. Der Garten verwildert. Und auch gute Ehen werden von alleine schlechter.</span></p>
<p>Der normale Alltag, Kinder, Sorgen und ungelöste Konflikte machen aus der Verliebtheit der ersten Zeit schneller als man wollte eine Beziehung, in der beide mehr nebeneinander leben als miteinander.</p>
<p>Dauert dieser Prozess über Jahre und wird nicht &#8220;<em>sortiert und aufgeräumt</em>&#8221; (wie im Keller) wird die Beziehung irgendwann zu einer Wohngemeinschaft zum Zwecke der Kinderaufzucht und Hypothekenbildung. Die erlebte Bindung wird eher als Gefängnis oder Gebundensein erlebt denn als lebendiges Verbundensein.</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3783134137&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe><em>&#8220;Wir haben uns auseinander gelebt&#8221;,</em> ist dann die Standarderklärung, die etwas Wahres beschreibt. Das Auseinanderdriften wurde zu spät realisiert oder nicht entschlossen genug kommuniziert. Eine Affäre ist dann wie ein Eintauchen in das erfrischende Bad der verloren geglaubten Lebendigkeit.</p>
<p>Schafft es ein Paar nicht, jenseits des Alltags sich immer wieder Zeiten zu organisieren, sich als Mann und Frau, zu erleben und bleiben viele Konflikte ungelöst, legt sich mit der Zeit unweigerlich der Mehltau einer erstarrenden Liebe über die beiden.</p>
<p>So ist es auch zu verstehen, dass immer mehr Frauen jenseits der vierzig sich einen Geliebten suchen und den Partner nach einiger Zeit auch verlassen. Die aktive Elternzeit neigt sich dem Ende zu und beim Blick auf den Zustand der Partnerschaft wenden sich viele Frauen ab mit Grausen  hin zu jemand Erfreulicherem. Wohingegen Männer eher dazu tendieren, Dreiecksbeziehungen über lange Zeit geheim und aufrechtzuerhalten. Sie wollen sich nicht entscheiden, suchen, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden.</p>
<h2>Wie geht man mit Untreue um?</h2>
<p>Die gängigste Form ist das Verheimlichen gepaart mit dem Herunterspielen der Bedeutung. <em>&#8220;Es war ja nur Sex.&#8221; &#8220;Das hat mit unserer Beziehung überhaupt nichts zu tun.&#8221; </em>Wer dies versucht, braucht ein gutes Gedächtnis und eine gehörige Unempfindlichkeit für Schuldgefühle.</p>
<p>Doch den inneren Zwiespalt kann einem keiner abnehmen. Denn meist geht es ja bei einem heimlichen Dreiecksverhältnis um den Versuch, die Polaritäten <strong>Bindung und Freisein</strong> zu leben. Wem das in der Paarbeziehung nicht gelingt, weil er sich zu wenig abgrenzt, versucht es eben mit zwei Menschen.</p>
<p>Im <strong>Modell der &#8220;offenen Ehe&#8221;</strong>, wo Außenbeziehungen generell akzeptiert werden, ist der Versuch, die Bedürfnisse von Sicherheit und Aufregung gleichermaßen zu erfüllen, sichtbar. Mag dies anfangs noch gut gehen, überfordern sich jedoch manche Menschen selbst mit dem Anspruch, eifersuchtslos und wohlwollend auf die neue Flamme des Partners zu schauen.</p>
<h3><strong>Es gibt kein Patentrezept für die Liebe</strong>.</h3>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3783126142&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Jedes Paar muss nach der Verliebtheitsphase seinen eigenen Weg finden, im Zusammensein eine alltagstaugliche und trotzdem lebendige Partnerschaft zu gestalten.</p>
<p>Dazu gehört sicher eine gute Kommunikation und die Bereitschaft, über viele Entscheidungen konstruktiv zu verhandeln. Die Fähigkeit, auch kleine Konflikte möglichst nicht anzuhäufen, sondern zufriedenstellend zu lösen, ist wichtig.</p>
<p>Doch halte ich wenig von Idealen und Beziehungsbauplänen. Das menschliche Zusammenleben ist viel zu komplex, dass man es mit einfachen Tipps in den Griff bekommen könne. Auch der gegenseitige Schwur auf absolute Treue garantiert nicht die innere Lebendigkeit als Paar.  Fremdgehen ist nicht per se &#8220;böse&#8221;, sondern bringt auch oft die vergrabenen Konflikte eines Paares ans Licht.</p>
<p>Partner, die dann von sofortigen Bestrafungs- oder Trennungsreaktionen Abstand halten können und sich mit den eigentlichen Problemen befassen, haben eine ganz gute Prognose als Paar. Doch Untreue wirkt auch deshalb auf den &#8220;Betrogenen&#8221; so stark, weil es unbewusst die ungeheure Angst vor Verlassenwerden wachruft. Weniger das Verlassenwerden als Erwachsenen. Das weiß jeder nach einer Weile, dass er das handhaben kann. Sondern es ist das kindliche Entsetzen des frühen Verlassenwerdens durch die Mutter.</p>
<p>Und diese Reaktionen kann man nicht abstellen, sondern nur liebevoll betrachten und in sich bewegen und bearbeiten.</p>
<p>Doch das sind meine Ansichten zu diesem Thema. Vielleicht haben Sie ganz andere Einstellungen oder Erfahrungen. Die würden mich &#8211; und die Leser dieses Blogs &#8211; sehr interessieren. Schreiben Sie sie hier als Kommentar, gerne auch anonym.</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="kommentar" width="32" height="32" /> Warum Sind sie treu?<br />
Oder: warum gehen sie fremd?<br />
</a></h2>
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<p style="text-align: right;">
<p style="text-align: right;"><small>Foto: © </small><small>Inger Anne Hulbaekdal, detailblick,  Fotolia.com<br />
Angeregt zu diesem Artikel wurde ich<br />
durch das Buch von Wolfgang Krüger.<br />
</small></p>
<p><small> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F19497dbf-f8f8-4ae7-ae07-aeff6f1cd6f3&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F19497dbf-f8f8-4ae7-ae07-aeff6f1cd6f3&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></small></p>
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<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="box_count" share_url="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/3568/drei-gruende-fuer-affaeren-und-fremdgehen"></a></div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Persoenlichkeits-Blog/~4/Ui2GwlV93Vc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Warum Aufschreiben helfen kann, Ihr Problem zu lösen.</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 11:40:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Biographie]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensabend]]></category>
		<category><![CDATA[lebenstagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensträume]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Emotionale Probleme lassen sich selten durch Nachdenken oder Reflektieren allein lösen. Denn diese Tätigkeiten behandeln nur die sachlichen  Aspekte des Problems. Übrig bleiben die Gefühle. Deswegen ist es meistens hilfreich, seinen Kummer jemand zu erzählen, der darauf verständnisvoll reagiert. Dann ergibt sich oft die paradoxe Erfahrung, dass sich an der konkreten Situation nichts geändert hat, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/tagebuch-schreiben-xs-iStock_000010986284XSmall.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3554" title="tagebuch schreiben xs iStock_000010986284XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/08/tagebuch-schreiben-xs-iStock_000010986284XSmall.jpg" alt="tagebuch schreiben xs iStock 000010986284XSmall Warum Aufschreiben helfen kann, Ihr Problem zu lösen." width="277" height="183" /></a>Emotionale Probleme lassen sich selten durch Nachdenken oder Reflektieren allein lösen. Denn diese Tätigkeiten behandeln nur die sachlichen  Aspekte des Problems. Übrig bleiben die Gefühle.</p>
<p>Deswegen ist es meistens hilfreich, seinen Kummer jemand zu erzählen, der darauf verständnisvoll reagiert. Dann ergibt sich oft die paradoxe Erfahrung, dass sich an der konkreten Situation nichts geändert hat, man sich aber deutlich besser fühlt. Weil man sich vom anderen angenommen oder bestätigt fühlt. Weil man das Problem etwas besser verstanden hat oder es emotional ein Stück &#8220;verdaut&#8221; hat.</p>
<p>Doch was kann man tun, wenn gerade niemand da ist, dem man seinen Kummer erzählen könnte? Oder einem gerade nicht nach Reden ist?<span id="more-3550"></span></p>
<p><strong>Die Antwort lautet: Schreiben Sie es auf.</strong></p>
<p>Fast jeder, der dies mal ausprobiert hat, spürt die heilsame Wirkung. Aufschreiben klärt. Aufschreiben hilft sortieren. Aufschreiben entlastet.</p>
<p>Das ist auch einer der Gründe, warum ich Teilnehmern meiner Persönlichkeitsseminare manchmal empfehle, einen Brief zu schreiben. Zum Beispiel an den Partner, an den Vater oder die Mutter. Eben jemandem, mit dem man etwas klären möchte aber eine direkte Aussprache nicht möglich ist oder man sich dazu nicht traut.</p>
<p>Doch Gefühle verschwinden nicht, indem man sie herunterspielt oder sich wegerklärt. Gefühle bleiben in einem drin. Finden ihren Weg über beunruhigende Träume, zwanghafte Grübeleien,  in bedrängenden Phantasien oder auch in psychosomatischen Symptomen.</p>
<p>Warum ist das Aufschreiben von Problemen oder Konflikten so hilfreich. Ich sehe vier Gründe:</p>
<ol>
<li><strong>Aufschreiben hilft, es genau zu beschreiben.</strong><br />
Wenn man ein Problem &#8220;nur&#8221; durchdenkt&#8221;, kommt man oft in dieselben Gedankenschleifen. Schreiben zwingt einen dazu, es genau zu benennen.</li>
<li><strong>Beim Aufschreiben &#8220;fliesst&#8221; das Problem aus Ihnen heraus.</strong><br />
Beim Durchdenken bleibt es in einem drin. Deshalb ist ja auch das Darübersprechen mit einem anderen Menschen so befreiend. Man teilt es mit dem anderen. Beim Aufschreiben fliesst es aus einem heraus. Auf&#8217;s Papier, in den Computer &#8211; Hauptsache, nach außen.</li>
<li><strong>Aufschreiben hilft, sich davon zu distanzieren.</strong><br />
Wenn Sie einen Konflikt aufschreiben, steht er außerhalb von Ihnen. Sie können das Tagebuch oder das Notebook zuklappen und wissen, das Geschriebene geht nicht verloren. Aber es ist getrennt von Ihnen. Wenn Sie es nach zwei Stunden oder einer Woche noch einmal lesen, merken Sie vermutlich, dass Sie anders lesen. Distanzierter, gelassener, weniger verstrickt.</li>
</ol>
<p>Es gibt sogar zwei besondere Schreib-Anwendungen und zwei gute Bücher, die Sie dazu hinführen können.</p>
<h3>Das biographische schreiben</h3>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3406592104&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Hier geht es darum, mit dem eigenen Leben sich bewusster  zu befassen und auseinanderzusetzen. Ich hatte mal einen achtzigjährigen Klienten, dem ich nach einigen Gesprächen diesen Weg empfahl. Er war sofort hellauf begeistert, wälzte alte Fotoalben, befragte die Verwandschaft und machte sich daran, sein Leben aufzuschreiben.</p>
<p>Aber auch wenn man nicht sein ganzes Leben aufschreiben will, hilft biographisches Schreiben, die eigene Vergangenheit &#8220;aufzuarbeiten&#8221;. Das müssen nicht immer schwierige Situationen sein. Herrad Schenk empfiehlt in ihrem Buch, die Einfälle und Erlebnisse zum eigenen Vornamen aufzuschreiben. Wie kam es zu diesem Namen? Was bedeutet er? Was hat man damit erlebt?</p>
<h3>das therapeutische schreiben</h3>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3456847424&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>ist mittlerweile als eine bewährte Methode zur Überwindung und Verarbeitung von Traumata und Konflikten anerkannt. In einer Studie konnte der Psychologieprofessor James W. Pennebaker zeigen, dass Studenten, die vier Tage hintereinander nur 15 Minuten über ein sehr belastendes Ereignis schrieben, in den folgenden Monaten weniger krank wurden, seltener zum Arzt gingen und sich emotional stabiler fühlten als eine Kontrollgrupe.</p>
<p>Hier einige Anregungen von mir, wenn Sie das biographische oder therapeutische Schreiben einmal ausprobieren möchten:</p>
<ul>
<li>Als ich als Kind einmal glücklich war.</li>
<li>Mein Lieblingsbuch als Kind und was ich daraus für mein Leben lernte.</li>
<li>Brief an die Lieblingsfigur meiner Kindheit oder Jugend.</li>
<li>Brief an Ihr &#8220;inneres Kind&#8221;.<br />
(Was Sie heute wissen und was dem kleinen Jungen, dem kleinen Mädchen damals niemand sagte oder erklärte.)</li>
<li>Brief an das &#8220;Leben&#8221;.</li>
<p>(Wofür möchten Sie sich beim Leben bedanken, beschweren &#8230;?)</p>
<p><span class="pullquote">Beim therapeutischen Schreiben ist der Kunstgriff des Perspektivenwechsels oft erhellend. Dabei schreibt man einen Brief aus Sicht des Problemträgers oder der Sache, die einem Sorgen macht. </span></p>
<li>Was mir meine Migräne (Herzinfarkt, Erektionsschwäche, etc.) mitteilen will.</li>
<li>Brief Ihrer Weinflasche, Zigarettenpackung, Fernseher an Sie, warum Sie soviel Zeit damit verbringen.</li>
<li>Brief Ihres Partners an Sie, wie er/sie das Leben mit Ihnen findet.</li>
</ul>
<p>Bestimmt finden Sie noch andere Themen, die Sie interessieren. Wichtig ist, dass Sie es wirklich aufschreiben, nicht nur gedanklich durchspielen.</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="kommentar" width="32" height="32" /> Haben Sie Erfahrungen mit dem Aufschreiben?<br />
Wollen Sie es mal ausprobieren?<br />
</a></h2>
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<a href="#respond">… oder schreiben Sie einen Kommentar.</a><br />
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<p style="text-align: right;">
<p style="text-align: right;"><small>Foto: ©  istock.com<br />
Die Anregung zu diesem Beitrag entnahm ich einer<br />
Rezension aus PSYCHOLOGIE HEUTE vom Juli 2010<br />
</small></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>
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		<item>
		<title>7 Tipps für Schüchterne, um eine Präsentation oder Rede zu halten.</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 16:20:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Rede]]></category>
		<category><![CDATA[Rhetorik]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagfertigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Schüchternheit]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbewusstsein]]></category>

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		<description><![CDATA[In immer mehr Berufen gehört es heute dazu, vor Mitarbeitern, Kollegen oder Kunden etwas zu präsentieren. Für viele Menschen ist das ein bisschen aufregend aber gut zu schaffen. Für Schüchterne ist es ein Alptraum. Sie haben alle möglichen Katastrophenideen, befürchten einen Blackout oder Gedächtnisverlust. Haben Angst vor sarkastischen Bemerkungen oder dass Teilnehmer nacheinander den Raum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/redeangst-mann-xs-iStock_000009524422XSmall.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3518" title="redeangst mann xs iStock_000009524422XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/redeangst-mann-xs-iStock_000009524422XSmall.jpg" alt="redeangst mann xs iStock 000009524422XSmall 7 Tipps für Schüchterne, um eine Präsentation oder Rede zu halten." width="276" height="184" /></a>In immer mehr Berufen gehört es heute dazu, vor Mitarbeitern, Kollegen oder Kunden etwas zu präsentieren. Für viele Menschen ist das ein bisschen aufregend aber gut zu schaffen.</p>
<p>Für Schüchterne ist es ein Alptraum. Sie haben alle möglichen Katastrophenideen, befürchten einen Blackout oder Gedächtnisverlust. Haben Angst vor sarkastischen Bemerkungen oder dass Teilnehmer nacheinander den Raum verlassen. Eine Woche vor der Präsentation schlafen sie schlecht, haben wenig Appetit. Die Nacht vor der Präsentation erleben sie in nackter Panik.</p>
<p>Wer introvertiert, schüchtern ist oder sich als wenig selbstbewusst erlebt, hat mit einer Präsentation oder Rede größte Mühe. Auch ein Seminar über Rhetorik ändert da zuweilen wenig. Auch ich war, als ich vor vielen Jahren mit Vorträgen anfing, sehr aufgeregt. Und auch heute signalisiert mir mein Pulsschlag in den  letzten dreißig Minuten vor dem Beginn, dass für mich das Sprechen vor großen Gruppen keine blanke Routine ist.</p>
<p>Doch habe ich im Lauf der Zeit mir einige Techniken angeeignet, mit der ich meine Aufregung im Zaum halte.<span id="more-3512"></span></p>
<p><strong>1. Riskieren Sie, ehrlich zu sein. </strong></p>
<p>Früher versuchte ich bei Vorträgen, meine Aufregung zu überspielen. Und war mir auch sicher, das gut zu können. Bis ich eines Tages einen Mitschnitt eines Vortrags hörte. Seitdem weiss ich, dass man zwar seine Mimik einigermaßen kontrollieren kann &#8211; aber nicht seine Stimme. Deswegen funktionieren ja auch Stimmenanalysierer.</p>
<p>Wenn Sie ehrlich sind, brauchen Sie sich nicht zu verstellen.<br />
Sie können so sein, wie Sie sind. Sie brauchen Ihre Gefühle nicht zu verstecken oder zu maskieren. Wenn Sie aufgeregt sind am Anfang, sagen Sie es einfach. Das hat einen wichtigen Effekt. Sie haben sofort die Aufmerksamkeit der Zuhörer.</p>
<p><strong>2. Beginnen Sie mit etwas Unerwartetem.</strong></p>
<p>Die Zuhörer bei einem Vortrag erwarten meist eine Begrüßung, einen Themenüberblick usw. Wie berechenbar. Wie höflich. Wie langweilig.</p>
<p>Ich habe es mir abgewöhnt, mit einer normalen Begrüßung zu beginnen. Einmal fing ich so an: <em>&#8220;Guten Tag, meine sehr verehrten Damen und Herren. Ich freue mich, heute hier vor Ihnen sprechen zu können und &#8230; verdammt, das stimmt doch überhaupt nicht. Im Moment freue ich mich kein bisschen. Mein Herz schlägt bis zum Hals. Meine Hände sind nass. Ich glaube, Freude fühlt sich anders an. Ich bin verdammt aufgeregt, hier zu stehen.&#8221; </em>Dann machte ich eine lange Pause und schaute ins Publikum.</p>
<p>Alle schauten sehr erwartungsvoll mich an. Ich hatte ihre Aufmerksamkeit. Und ich wurde plötzlich ganz ruhig. Denn ich hatte das gesagt, was mir im Wege stand, meinen Vortrag zu halten. Meine Angst. Aber es passierte nichts. Sondern alle waren gespannt.</p>
<p>Dann leitete ich über zum Thema mit den Worten: &#8220;Aber jetzt geht es ja nicht meine Gefühle, sondern um das Thema &#8220;Stress im Alltag&#8221;. Und Stress hat viel mit Gefühlen zu tun, denn &#8230;&#8221;</p>
<p><strong>3. Machen Sie vor dem Vortrag Kontakt.</strong></p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/frau-flipchart-xs-iStock_000011815697XSmall.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3535" title="frau flipchart xs iStock_000011815697XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/frau-flipchart-xs-iStock_000011815697XSmall.jpg" alt="frau flipchart xs iStock 000011815697XSmall 7 Tipps für Schüchterne, um eine Präsentation oder Rede zu halten." width="203" height="202" /></a>Damit ich mich beim Vortrag nicht so isoliert vom Publikum fühle, mache ich davor mit einigen Leuten etwas Smalltalk. Meist kommen die Leute ja nacheinander rein. Ich bin dann schon da und fange ein zwangloses Gespräch an. Über das Wetter, über die Stadt oder auch darüber, was Sie an dem Thema besonders interessiert. Das hat zwei Vorteile.</p>
<p>Zum einen wärme ich mich damit an. Ich spreche schon ein bisschen, verliere etwas Nervosität. Zum anderen nutze ich diese Menschen während des Vortrags als Anker. Ich schaue immer mal wieder zu ihnen hin und meist gucken die ganz freundlich, nicken dazu &#8211; und ich hole mir Bestätigung.</p>
<p><strong>4. Verzichten Sie auf ein Rednerpult.</strong></p>
<p>Zuhörer wollen meiner Meinung nach nicht in erster Linie einen tollen, perfekten Vortrag hören. Dann könnten Sie ja auch ein Buch dazu lesen. Sondern Zuhörer wollen vor allem einem realen Menschen zuhören. Und keiner Sprechattrappe.</p>
<p>Und wenn Sie den Großteil von sich hinter einem hohen Rednerpult verbergen, kriegen die Leute wenig von Ihnen mit. Vor allem, wenn Sie noch von Ihrem Manuskript ablesen und nur ab und zu aufschauen, ob noch alle da sind.</p>
<p>Mein Tipp ist radikal: zeigen Sie sich als Mensch. Am besten in voller Größe. Wenn Ihnen das zu angstbesetzt ist, setzen Sie sich anfangs auf einen Stuhl &#8211; und enttäuschen Sie die Erwartung, dass ein Vortragender stehen muss. Wenn Sie dazu eine gute Überleitung finden, umso besser. <em>&#8220;Dieser Vortrag geht über Innovation. Deshalb sitze ich hier vor Ihnen. Denn ein Vortragender, der sitzt, ist ungewöhnlich. Und Innovation hat viel damit zu tun, das Gewöhnliche zu vermeiden.&#8221;</em></p>
<p><strong>5. Machen Sie Ihre Hausaufgaben &#8211; und vergessen Sie sie.</strong></p>
<p>Natürlich sollten Sie auf Ihr Thema gut vorbereitet sein. Aber wenn Sie zu sehr an Ihrem vorher ausgearbeitetem Manuskript kleben, wird Ihr Vortrag weniger lebendig. Lebendigkeit ist aber wichtig. Ihr Vortrag soll nicht klingen, wie eine Aufnahme vom Band, bei der alle Fehler rausgeschnitten sind.</p>
<p>Machen Sie sich Stichpunkte. Und reden Sie dann drauf los. Sie kennen doch Ihr Thema. Mit Sicherheit besser als jeder im Publikum. Reden Sie drauflos. Und wenn Sie mal den Faden verlieren, siehe Punkt 2.</p>
<p>Seien Sie ehrlich und sagen Sie es einfach: <em>&#8220;Jetzt habe ich den Faden verloren. Kennen Sie bestimmt. Man weiß genau, was man sagen wollte &#8211; und schwupps, ist es weg. Was machen wir jetzt? Hat jemand eine Idee?&#8221;</em></p>
<p>Das letzte Beispiel bringt mich zum nächsten Punkt, der wichtig ist. Für das Publikum und für Sie.</p>
<p><strong>6. Sorgen Sie für Gespräche.</strong></p>
<p>Kaum jemand kann länger als zwanzig Minuten konzentriert zuhören. Ihr Publikum auch nicht. Es braucht eine Abwechslung. Deshalb gibt es Pausen, wo Menschen auf&#8217;s Klo gehen können, etwas trinken oder essen &#8211; aber vor allem sich mit anderen unterhalten können.</p>
<p>Nehmen Sie also dieses Bedürfnis nach Abwechslung ernst und geben Sie dazu Gelegenheit während Ihrer Präsentation.</p>
<p><strong>- Stellen Sie Fragen.</strong><br />
Die Frage sollte zu dem gerade behandelten Thema passen. Sie sollte möglichst einfach sein, so dass fast jeder etwas dazu sagen kann. Und warten Sie auf Antworten. Falls sich niemand traut, trauen Sie sich und gehen direkt zu jemand in der ersten Reihe und sagen Sie freundlich zu ihm: <em>&#8220;Und was wäre Ihre Antwort.&#8221;</em></p>
<p><strong>- Machen Sie eine &#8220;Übung&#8221;.</strong><br />
Wenn Sie Ihr Publikum etwas erleben und mittun lassen, das zu Ihrem Thema passt, wird sich das besser einprägen. Ein Klassiker ist die Aufforderung, die Hände zu verschränken und dann die Position der beiden Daumen zu verändern.</p>
<p>Ich bevorzuge Aufgaben oder Fragen, die jeder für sich still alleine behandeln soll. Dadurch erreichen Sie jeden. Beispiele:<br />
- Wenn Sie einen Geschäftsbericht vorstellen: <em>&#8220;Was schätzen Sie, wie das Ergebnis bei x aussehen wird? Und bei Y?&#8221;</em><br />
- Wenn Sie über Kreativität sprechen: <em>&#8220;Was ist nach Ihrer Meinung nach die kreativste Idee der Menschheit gewesen?&#8221;</em><br />
- Wenn Sie über ein Projekt berichten: <em>&#8220;Woran scheitern Ihrer Meinung nach die meisten Projekte?&#8221;</em><br />
- Wenn Sie über eine neue Verkaufsstrategie vorstellen: <em>&#8220;Irgendwo las ich mal &#8220;Verkaufen ist wie Liebe.&#8221; Was wäre Ihr Vergleich: &#8216;Verkaufen ist wie &#8230;&#8217; Und wie begründen Sie das.? Denken Sie bitte eine halbe Minute darüber nach.&#8221;</em></p>
<p><strong>- Sorgen Sie für Austausch untereinander.</strong><br />
Meist würde es zu lange dauern, wenn Sie die Antworten des Publikums jetzt einzeln abfragen. Und wenn mehr antworten wollen als Sie Zeit dafür verwenden wollen, gibt es leicht Verdruss.<br />
Besser: Fordern Sie Ihre Zuhörer auf, die Antworten, Meinungen oder Erlebnisse mit ihren Nachbarn auszutauschen.<br />
Seien Sie hier freundlich direktiv: <em>&#8220;Ich möchte gern, dass Sie sich jetzt Ihrem Nachbarn zuwenden, ihn freundlich anlächeln und zwei Minuten miteinander austauschen, was Ihnen gerade eingefallen ist.&#8221;</em><br />
Noch besser ist es manchmal, dies in Kleingruppen zu tun: <em>&#8220;Bitte bilden Sie Dreier- oder Vierergruppen, gern auch mit den Zuhören in der Reihe vor oder hinter Ihnen. Und machen Sie das jetzt.&#8221;</em></p>
<p>Danach ist die ganze Atmosphäre meist wie verwandelt. Es ist nicht mehr ein Vortragender, der Zuhörern etwas erklärt. Plötzlich ist es einfach ein Raum mit Menschen, die sich engagiert mit einem Thema befassen. Es ist der Facebook-Effekt.</p>
<p><strong>7. Arbeiten Sie mit Schock, Überraschung und Humor.</strong></p>
<div id="attachment_3522" class="wp-caption alignright" style="width: 204px"><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/klare-anweisung.jpg"><img class="size-full wp-image-3522" title="klare anweisung" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/klare-anweisung.jpg" alt="Wie unsere Mitarbeiter bisher unsere Strategie verstehen." width="194" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Wie unsere Mitarbeiter bisher unsere Strategie verstehen.</p></div>
<p>Ihre Zuhörer sind nicht in erster Linie an Ihren Informationen interessiert. Wenn dem so wäre, könnten Sie Ihren Vortrag auch als Email verschicken oder als Handout verteilen und jeder liest es sich durch.</p>
<p>Nein, es muss einen Sinn machen, warum diese Menschen körperlich anwesend sind. Und der Sinn sind die Emotionen, die Ihre Zuhörer erleben während Ihres Vortrags. Und diese Gefühle müssen Sie hervorrufen.</p>
<div id="attachment_3521" class="wp-caption alignleft" style="width: 205px"><a title="Wer Stress hat, muss nein sagen lernen." href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/esel-burnout-ueberlastung.jpg"><img class="size-full wp-image-3521 " title="esel burnout ueberlastung" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/esel-burnout-ueberlastung.jpg" alt="Wer Stress hat, muss nein sagen lernen." width="195" height="149" /></a><p class="wp-caption-text">Wer Stress hat, muss nein sagen lernen.</p></div>
<p>Emotionen wecken Sie aber nicht durch endlose Zahlenkolonnen, trockene Sprache und nüchterne Fakten. Die lassen sich natürlich nicht vermeiden aber Sie sollten Sie so verpacken, dass bei Ihren Zuhörern Gefühle entstehen. Wenn Sie das nicht schaffen, wäre es einfacher, Sie schicken Ihren Vortrag jedem als Powerpoint oder per Rund-Mail auf seinen Rechner.</p>
<div id="attachment_3525" class="wp-caption alignright" style="width: 133px"><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/Chefin-MEgaphon-small-©-Ken-Hurst-Fotolia.com_..jpg"><img class="size-full wp-image-3525" title="Business Woman Using Megaphone 3 Forward" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/Chefin-MEgaphon-small-©-Ken-Hurst-Fotolia.com_..jpg" alt="Chefin MEgaphon small © Ken Hurst Fotolia.com . 7 Tipps für Schüchterne, um eine Präsentation oder Rede zu halten." width="123" height="185" /></a><p class="wp-caption-text">Unser Thema: &quot;Wie kommuniziert man mit Mitarbeitern?&quot;</p></div>
<p>Um Gefühle hervorzurufen, brauchen Sie kein begnadeter Redner oder Comedian zu sein. Besser geeignet sind Bilder. Und zwar Bilder, die überraschen, schockieren oder belustigen. Hier sehen Sie einige Vorschläge.</p>
<p><strong>Fazit: Verstecken Sie nicht Ihre Schüchternheit. Machen Sie eine Stärke daraus.</strong></p>
<p>Tun Sie erst gar nicht so, als wäre eine Präsentation oder ein Vortrag vor fünfzig Leuten für Sie ein Kinderspiel. Erstens wird man es Ihnen nicht glauben. Und zweitens haben Sie in diesem Moment achtzig Prozent des Publikums auf Ihrer Seite, dem es in Ihrer Rolle genauso gehen würde.</p>
<p>Tolle Redner gibt es genug. Okay, Sie gehören  vielleicht nicht dazu. So what? Hauptsache, Sie bekommen die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer. Und eine Reaktion, die vielleicht in der Pause so klingt: <em>&#8220;Es war ungewöhnlich. Und ich habe von Anfang bis Ende zugehört.&#8221;</em></p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="kommentar" width="32" height="32" /> Haben Sie auch einen Tipp für Präsentationen und Vorträge?<br />
</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch  bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.<br />
<a href="#respond">… oder schreiben Sie einen Kommentar.</a><br />
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</small></p>
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<div align="right" style="float:right;padding:5px 0xp 0px 5px;"><a name="fb_share" type="box_count" share_url="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/3512/7-tipps-fur-schuechterne-um-eine-praesentation-oder-rede-zu-halten"></a></div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Persoenlichkeits-Blog/~4/q0jS7fTvnrY" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Kann man ohne Arme und und Beine glücklich sein?</title>
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		<comments>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/3308/kann-man-ohne-arme-und-und-beine-gluecklich-sein#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 14:28:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Berufung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensdrehbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensträume]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=3308</guid>
		<description><![CDATA[Stellen Sie sich für einen Moment vor, Sie wären auf die Welt ohne Arme gekommen. Keine Arme, um sie um Ihre Eltern zu legen. Keine Arme, um einen Freund oder einen Partner zu umarmen. Keine Hände, um eine Tasse zu halten oder ein Auto zu fahren.  Keine Finger, um etwas  zu berühren oder zu schreiben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>S<a href="http://www.lifewithoutlimbs.org/about-nick" target="_self"><img class="alignright size-full wp-image-3313" title="nick-vujicic-skateboard" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/nick-vujicic-skateboard.jpg" alt="nick vujicic skateboard Kann man ohne Arme und und Beine glücklich sein?" width="300" height="188" /></a>tellen Sie sich für einen Moment vor, Sie wären auf die Welt ohne Arme gekommen. Keine Arme, um sie um Ihre Eltern zu legen. Keine Arme, um einen Freund oder einen Partner zu umarmen. Keine Hände, um eine Tasse zu halten oder ein Auto zu fahren.  Keine Finger, um etwas  zu berühren oder zu schreiben.</p>
<p>Wie schwierig wäre wohl Ihr Leben ohne Arme und Hände?</p>
<p>Stellen Sie sich außerdem vor, Sie hätten außerdem keine Beine. Keine Möglichkeit, zu gehen, zu rennen, zu tanzen.  Was würden Sie tun? Glauben Sie, dass es Ihnen möglich wäre, in diesem Leben glücklich zu sein?<span id="more-3308"></span></p>
<p>Auf die Idee zu diesem Artikel kam ich durch eine <a id="aptureLink_eE01O2D6Nz" href="http://www.handelsblatt.com/politik/wissenswert/studie-vergleichen-macht-ungluecklich;2608922;0">Studie</a>.  Viele Menschen &#8211; und wir Deutschen besonders &#8211; neigen dazu, uns mit unseren  Mitmenschen zu vergleichen. Je mehr wir uns aber Nachbarn, Kollegen und  Freunde zum Maßstab nehmen, desto unglücklicher machen wir uns damit.</p>
<p>Untersucht wurde, wie sich der Lotteriegewinn eines Menschen auf das Leben der Nachbarn auswirkt. Das erstaunliche Ergebnis: In den Familien, wo der Gewinn u.a. für die Anschaffung eines neuen Autos verwendet wurde, kaufen sich auch die Nachbarn innerhalb von sechs Monaten einen neuen Wagen. Wohlgemerkt, ohne Lotteriegewinn.</p>
<p>Das Ergebnis  stützt die These, dass für Menschen vor allem der soziale Status im Vergleich zu anderen wichtig ist. Und dass wir oft nur schwer das schätzen können, was wir absolut haben.</p>
<ul>
<li> Dies erklärt auch, warum reiche Menschen zwar zufriedener mit ihrem Leben sind  als arme, aber steigender Wohlstand eine Gesellschaft nicht  glücklicher macht. So ist das Durchschnittseinkommen in Deutschland seit den 50er Jahren massiv gestiegen. Die allgemeine Zufriedenheit jedoch nicht.</li>
<li>Wer eine Gehaltserhöhung von 300 Euro bekommen hat, freut sich meist. Aber nur so lange, bis er erfährt, dass sein Kollege in vergleichbarer Position eine Erhöhung über 500 Euro kassiert hat.</li>
</ul>
<p>Zurück zur Eingangsfrage. Denn anders als beim Verdienst, den man ja anderen Menschen nicht  ansieht, ist das Fehlen von Gliedmaßen sehr selten. Fast alle Menschen  verfügen über Arme und Beine. Also: Kann man ohne Arme und Beine glücklich sein?</p>
<p>Die Antwort lautet: es geht.</p>
<p>Sie können das schwer glauben? Dann schauen Sie sich dieses Video an.</p>
<p>[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Gc4HGQHgeFE&amp;feature=player_embedded[/youtube]</p>
<p>Der Mann heißt Nick Vujicic und wurde 1982 ohne medizinische Warnzeichen ohne Arme und Beine geboren. Auf seiner <a id="aptureLink_a91DDxjpYD" href="http://www.lifewithoutlimbs.org/about-nick">Homepage</a> können Sie mehr über sein erstaunliches Leben lesen. Er ist auch einer der Hauptdarsteller des 20minütigen Kurzfilms “The Butterfly  Circus”, den Sie auf “<a href="http://www.thedoorpost.com/hope/The%20Butterfly%20Circus/" target="_blank">The Doorpost Film Project</a>” anschauen können.</p>
<h2>Die Frage lautet: Was braucht es, um mit seinem Leben zufrieden zu sein?</h2>
<p>Genug Geld? Eine Beziehung? Kinder? Einen spannenden Beruf? Nun, aus meiner Erfahrung als Therapeut und Coach weiß ich, dass viele Menschen das haben &#8211; und überhaupt nicht zufrieden sind. Und sich das Glück von etwas anderem erhoffen. Mehr Geld, eine andere Beziehung, einen anderen Beruf.</p>
<p>Was mich bei Nick Vujicic am meisten überzeugt hat, war, dass er in seinem Leben &#8211; trotz der offensichtlichen Einschränkungen &#8211; einen Sinn gefunden hat. Das erinnert mich an einen Satz von Buddha:</p>
<blockquote><p><strong>Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg.</strong></p></blockquote>
<p>Das kann man auch so übersetzen:<br />
<em>Es gibt keine Zeit, kein Gestern oder Morgen, der jetzige Moment ist das einzig Reale, was existiert.<br />
Warten Sie nicht mit dem Glücklichsein, bis Sie das Studium beendet oder die neue Stelle haben, ein neues Auto oder endlich das neue iPhone.<br />
Bis Sie fünf Kilo abgenommen haben oder Kinder haben oder die Kinder ausgezogen sind.<br />
Bis Sie endlich eigenes Geld verdienen oder endlich in Rente gehen.<br />
Bis zum nächsten Wochenende oder Urlaub. Bis das Wetter sich ändert.<br />
Bis Sie gestorben sind. Warten Sie nicht auf das nächste Leben.</em></p>
<p><span class="pullquote">Ich glaube, zufrieden zu sein, mit dem was ist, ist kein Zustand, der von außen kommt. Es ist eine Entscheidung. Und kein Moment ist besser als  &#8211; jetzt. </span></p>
<h2>Wie kommt man zu dieser Entscheidung?</h2>
<p>Auch das kann man von Nick Vujicic lernen. Man kann sich vorstellen, welche Selbstwertprobleme er als Kind und Jugendlicher mit seiner Behinderung hatte. Er kämpfte mit Einsamkeit und Depressionen und fand schließlich seinen Weg über die Religion.</p>
<p>Entscheidend scheint mir dabei zu sein, dass er etwas suchte und fand, was meiner Ansicht für jeden Menschen zutrifft: er fand einen Sinn in seinem Leben. Oder wie es Friedrich Nietzsche ausdrückte:</p>
<blockquote><p><strong>„Wer ein WARUM zum Leben hat, erträgt fast  jedes WIE.“</strong></p></blockquote>
<p>Dieser Sinn muss nichts Großes sein. Kein großes Werk, keine guten Taten für die Menschheit, keine bahnbrechende Erfindung. Der Sinn ist ja nicht für die anderen. Für einen selbst muss etwas Sinn haben und Sinn machen.</p>
<p>Vor ein paar Jahren fragte ich die Inhaberin eines Tante-Emma-Ladens, warum sie sich jeden Tag in ihrem Alter noch so abmühte. Sie war 83 Jahre alt. Ob es wegen des Geldes sei? Sie lachte nur und antwortete: &#8220;Es ist das, was ich am besten kann. Und es macht mir Freude, meine Kunden zu bedienen.&#8221;</p>
<p>Nichts Großes. Es kann ein Handwerk sein oder irgendein Beruf. Es kann eine Familie sein oder eine künstlerische Tätigkeit. Es können mehrere Dinge sein. <strong>Das Entscheidende ist: es muss etwas sein, was Sie besonders gut können, was Sie gern tun &#8211; und was Sie für sinnvoll erachten.</strong></p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/ueber-mich" target="_self">Mein eigener Berufsweg</a> spiegelt das auch wider. Ich war und bin zu vielem geeignet und habe deshalb etliche Berufe ausprobiert. Es brachte mir Geld, ein bisschen Anerkennung &#8211; aber ich konnte keinen Sinn für mich darin erkennen. Bis ich heraus fand, was mich wirklich interessierte:  die Grundfragen des Lebens. Deshalb auch die spirituelle Suche und das Studium der Psychologie. Und wie Sie in diesem Beitrag lesen können, fesseln mich diese Fragen immer noch.</p>
<p>Wie sieht das bei Ihnen aus? Was ist Ihr WARUM im Leben?</p>
<p>Wenn Sie es noch nicht gefunden haben, helfen Ihnen vielleicht diese Fragen. Vielleicht wollen Sie ja Ihre Antworten hier als Kommentar notieren.</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="kommentar" width="32" height="32" /> Was können Sie besonders gut?</a><a href="#respond"><br />
Was würden Sie am liebsten tun, wenn für Ihr Einkommen gesorgt wäre?</a><a href="#respond"><br />
Was wäre in Ihrer letzten Stunde Ihre Antwort auf die Frage, warum Sie  dieses Leben geführt haben?</a></h2>
<p>PS: Ich freue mich, wenn Sie diesen Artikel weiterempfehlen, hierzu auf das Mail-Icon unten klicken.<br />
<a href="#respond">… oder schreiben Sie einen Kommentar;</a><br />
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © <a href="http://www.lifewithoutlimbs.org/" target="_blank">www.lifewithoutlimbs.org</a><br />
Die Anregung zu diesem Beitrag verdanke ich <a href="http://www.andersdenken.at/motivation-video-no-arms-no-legs-no-worries/#comments" target="_blank">Hannes Treichel</a><br />
</small></p>
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		<item>
		<title>10 Tipps, wie man trotz viel Arbeit Workaholism und Burnout vermeidet.</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 06:53:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Workaholism]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie schafft man die berühmte &#8220;Work &#8211; Life &#8211; Balance&#8221;? Ich bin kein Workaholic, obwohl ich  keinen großen Unterschied zwischen Beruf- und Privatleben kenne . Deshalb kann ich auch schlecht sagen, wie viele Arbeitsstunden ich pro Woche habe. Sicher mehr als fünfzig oder sechzig. Jetzt zum Beispiel ist Sonntagmorgen um halb acht. Ich sitze im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/mann-wasser-laptop-xs-©-bilderbox-Fotolia.com_.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3128" title="Manager im Wasser" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/mann-wasser-laptop-xs-©-bilderbox-Fotolia.com_.jpg" alt="mann wasser laptop xs © bilderbox Fotolia.com  10 Tipps, wie man trotz viel Arbeit Workaholism und Burnout vermeidet." width="244" height="187" /></a></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Wie schafft man die berühmte &#8220;Work &#8211; Life &#8211; Balance&#8221;?</span></h2>
<p>Ich bin kein Workaholic, obwohl ich  keinen großen Unterschied zwischen Beruf- und Privatleben kenne . Deshalb kann ich auch schlecht sagen, wie viele Arbeitsstunden ich pro Woche habe. Sicher mehr als fünfzig oder sechzig.</p>
<p>Jetzt zum Beispiel ist Sonntagmorgen um halb acht. Ich sitze im Garten mit meinem Netbook. Die Sonne scheint, der Bach plätschert. Es ist friedlich &#8211; und ich schreibe diesen Artikel. Für mich ist das keine Arbeit, sondern das pure Vergnügen &#8211; indirekt dient es natürlich meinem Blog, weil viele das lesen werden, darüber füllen sich meine Seminare &#8230;aber für mich ist das Schreiben trotzdem das reine Vergnügen.</p>
<p>Natürlich gibt es auch für mich andere Arbeit, die ich weniger gern mache oder die mich mehr anstrengt. Da mich auf dem Seminar letzte Woche jemand fragte, wie ich bei der all den vielen Projekten nicht &#8220;ausbrenne&#8221;, habe ich darüber nachgedacht. <span class="pullquote">Und kam darauf, dass ich im Lauf der Jahre mir einige Prinzipien und Verhaltensweisen angeeignet habe, die mich trotz meines hohen Arbeitspensums vor einem Burnout bisher verschont haben.</span></p>
<ol>
<li><strong>Telefonate vermeiden.</strong><br />
Ich habe herausgefunden, dass jemanden per Telefon zu erreichen oder zurückzurufen, sehr zeitraubend sein kann. Der Angerufene ist nicht da,<span id="more-3123"></span> wenn er zurückruft, bin ich in einer Sitzung. Rufe ich zurück, ist er gerade nicht erreichbar.<br />
Deshalb telefoniere ich ungern und korrespondiere überwiegend per E-Mail. Das kann ich zu jeder Tages- und Nachtzeit tun und der Empfänger liest und antwortet mir ebenfalls, wann er Zeit hat.<br />
Wie vermeide ich es, angerufen zu werden? Ich achte sehr darauf, wem ich meine Handy-Nummer gebe. Keinesfalls veröffentliche ich sie auf meinen Websites oder Blogs. Auf dem Anrufbeantworter bitte ich Anrufer, mir eine E-Mail zu schreiben.<br />
Wenn es doch wichtig ist, mit jemand zu telefonieren, mache ich einen festen Zeitpunkt per E-Mail aus, wann wir beide erreichbar sind.</li>
<li><strong>Wenig Fernsehen.</strong><br />
Ich habe festgestellt, dass mir Fernsehen kaum etwas bringt. Die Tagesschau, ab und zu einen Krimi und wenn Deutschland bei einer Fußballweltmeisterschaft spielt, dann gucke ich. Manchmal eine Comedy-Sendung oder etwas bei Arte. Aber den ganzen Rest vermeide ich.<br />
Der Grund ist einfach. Weder trägt es zu meiner Entspannung bei noch zu meiner besseren Information. Bei dem Politiker-Gesülze rege ich mich nur auf und nutze die Zeit lieber, mich umfassend zu informieren. Wenn ich DIE ZEIT, den SPIEGEL, brandeins, FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG, das Handelsblatt lese, erfahre ich deutlich mehr und vor allem kann ich bei einem unergiebigen Interview mit einem Politiker einfach weiterblättern.</li>
<li><strong>Fahrzeiten nutzen.</strong><br />
In meine Praxis ist es zwar nur eine Viertelstunde mit dem Auto, aber da ich mittags nach Haus fahre, kommen doch vier Fahrten, also eine ganze Stunde zusammen. Manchmal fahre ich zu einem Vortrag oder Seminar auch länger mit Bahn oder Auto. In dieser Zeit höre ich meist etwas, was ich auf meinem Handy, vorher aufgenommen habe. Entweder Zusammenfassungen von aktuellen Büchern von <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=425416&amp;site=5474&amp;type=text&amp;tnb=2&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;" target="_blank">getabstract.com</a> oder ganze Bücher über <a href="http://ad.zanox.com/ppc/?15806917C36067666T " target="_blank">Audible.de</a>. Außerdem deutsche und englische Podcasts, die ich abonniert habe und mit einem Klick auf mein Handy übertrage.</li>
<li><strong>Regelmäßig Sport.</strong><br />
Mit dem Joggen habe ich als Student vor über dreißig Jahren angefangen, als meine Mitbewohner damals zweimal die Woche  auf der Neckarwiese &#8220;Dauerlauf&#8221; machten. Das habe ich den letzten zehn Jahren wieder aufgegriffen und mache mittlerweile jeden Tag eine halbe Stunde Sport. Seit drei Jahren zweimal die Woche Kraftsport im Kieser-Studio. Den Anstoß dazu gab ein Interview mit meinem alten Professor Helm Stierlin. Als ich las, dass er mit über siebzig Jahren jede Woche intensiv Kraftsport macht und ansonsten viel Fahrrad fährt, sprang der Funke über. Ansonsten jogge ich jeden Tag eine halbe Stunde früh morgens.<br />
Natürlich gibt es jede Menge Studien über den Nutzen regelmäßiger Bewegung. Aber entscheidend finde ich immer die persönliche Erfahrung und ich spüre einfach, dass mir mäßige anstrengende Bewegung gut tut. <em>Danach</em> merke ich das. Nicht davor oder währenddessen.</li>
<li><strong>Leichter essen.</strong><br />
Wie fast alle Menschen merkte ich, dass mit fortschreitenden Alter mein Gewicht zunahm. Verringerter Stoffwechsel, andere Essgewohnheiten &#8211; was immer der Grund dafür sein mag. Um die Jahreswende stellte ich meine Ernährung komplett um und verlor neun Kilo. Statt meiner bis dahin geliebten Brot-Käse-Rotwein-Diät abends richte ich mich seitdem nach den Empfehlungen der Brigitte-Diät.<br />
Die Konsequenzen sind erfreulich. Das Joggen fällt leichter, ich bin weniger müde und brauche weniger Schlaf.</li>
<li><strong>Nach innen hören.</strong><br />
Durch meine längere meditative Praxis und das Arbeiten mit &#8220;innerer Achtsamkeit&#8221; in den Seminaren oder Therapien bin ich es  gewöhnt, bei fast allem, was ich tue,wahrzunehmen, wie das, was ich gerade tue, auf mich wirkt. Auf diese Weise kann ich schnell spüren, wenn mir etwas nicht gut tut. Eine Diskussion auf einer Veranstaltung, die mich runterzieht. Ein zu starker Kaffee, der mich aufregt anstatt belebt. Eine Lektüre, die mir nichts gibt. Ein Auftrag, der zwar Geld bringen würde, mich aber persönlich nicht weiter bringt.<br />
Hierbei bin ich ziemlich konsequent und versuche, derlei Erfahrungen zu vermeiden oder wenn das nicht möglich ist, abzuschwächen.</li>
<li><strong>Den Sinn reflektieren.</strong><br />
Obwohl ich viel tue, prüfe ich häufig, was das, was ich gerade tue, mir bringt. Hilfreich sind dabei drei Fragen an mich:<br />
- Warum tue ich das?<br />
- Was wird das Ergebnis sein?<br />
- Was kostet mich das?<br />
Beim Geldausgeben beispielsweise bin ich ziemlich sparsam und überlege mir, ob ich das Produkt auch noch in einem halben Jahr wohl brauche. Bei größeren Anschaffungen rechne ich aus, wie lange ich bei meinem Stundensatz dafür arbeiten muss, um es zu erwerben. Das schafft Klarheit, wie wichtig etwas für mich ist.</li>
<li><strong>Delegieren lernen.</strong><br />
Früher hatte ich den Ehrgeiz, das was ich selber konnte, auch selbst zu machen. Da ich handwerklich geschickt bin, habe ich dann schon mal einen halben Tag dafür aufgewandt, die Bewässerungsanlage in unserem Garten zu reparieren. Es kostete mich einige Überwindung, dies an einen Allround-Handwerker zu delegieren, der dies schneller und für einen geringeren Stundensatz bewerkstelligt.<br />
Eine tolle Möglichkeit, sich die Arbeit zu erleichtern, sind <strong>“virtuelle   Assistenten”</strong>. Delegieren Sie einfach unangenehme und zeitraubende Arbeiten, um sich  auf die wichtigen Dinge Ihres neuen  Geschäfts zu konzentrieren.  <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/mann-laptop-park-iStock-xs_000006532552XSmall.jpg"><img class="size-medium wp-image-3129 alignright" title="mann laptop park  iStock  xs_000006532552XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/mann-laptop-park-iStock-xs_000006532552XSmall-300x198.jpg" alt="In frischer Luft kommen oft auch frische Ideen. " width="269" height="177" /></a>Internetrecherchen, eine Präsentation  zusammenzufügen oder die  günstigste Reiseverbindung heraussuchen. All  das können Sie delegieren  oder outsourcen. Es gibt drei Internetdienste, die  preiswert (ab 9,50 €/Stunde und  weniger) für Sie arbeiten:<a href="http://www.strandschicht.de/">www.strandschicht.de</a> oder <a href="https://getfriday.com/" target="_blank">https://getfriday.com/</a> oder <a href="http://www.free-days.com/" target="_blank">http://www.free-days.com/ </a><br />
In dem Moment, wo der eigene Stundenlohn höher liegt als der des virtuellen   Dienstleisters, lohnt es sich, solche Aufgabe zu delegieren.</li>
<li><strong>Öfters Urlaub.</strong><br />
Ich mache viermal im Jahr Urlaub, meistens zwei Wochen lang. Das  Erholsamste dabei ist das Aussteigen aus einer zeitlichen Routine. Schon  nach der Ankunft lege ich die Armbanduhr ab und genieße so den Tag und  lasse mich von meinen Bedürfnissen leiten.</li>
<li><strong>Draussen sein.</strong><br />
So oft es geht, bin ich gern draußen in der Natur. Im Garten, in einem Park. Auf einer Wiese. Meist kommen mir da gute Ideen aber vor allem fühle ich mich freier als in geschlossenen Räumen. Und mit einem UMTS-Stick kann ich mich jederzeit mit dem Internet verbinden. Ein Großteil meiner Bücher habe ich in Strassencafés verfasst.</li>
</ol>
<p>Mir ist bewusst, dass diese Erfahrungen nicht für jeden passen oder realisierbar sind. Vielleicht regen sie Sie jedoch an, über Ihre eigene Work-Life-Balance nachzudenken. Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Leser und Leserinnen ihre Erfahrungen und Tipps hier veröffentlichen würden.</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="kommentar" width="32" height="32" /> Was tun Sie für Ihre Work-Life-Balance?<br />
</a></h2>
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