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	<title>Der Persönlichkeits-Blog</title>
	
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	<description>Intelligenter arbeiten. Bewusster leben.</description>
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		<title>Kann man ohne Arme und und Beine glücklich sein?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Persoenlichkeits-Blog/~3/G1WY9zK_q-o/kann-man-ohne-arme-und-und-beine-gluecklich-sein</link>
		<comments>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/3308/kann-man-ohne-arme-und-und-beine-gluecklich-sein#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 14:28:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Berufung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensdrehbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensträume]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=3308</guid>
		<description><![CDATA[Stellen Sie sich für einen Moment vor, Sie wären auf die Welt ohne Arme gekommen. Keine Arme, um sie um Ihre Eltern zu legen. Keine Arme, um einen Freund oder einen Partner zu umarmen. Keine Hände, um eine Tasse zu halten oder ein Auto zu fahren.  Keine Finger, um etwas  zu berühren oder zu schreiben.
Wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>S<a href="http://www.lifewithoutlimbs.org/about-nick" target="_self"><img class="alignright size-full wp-image-3313" title="nick-vujicic-skateboard" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/nick-vujicic-skateboard.jpg" alt="nick vujicic skateboard Kann man ohne Arme und und Beine glücklich sein?" width="300" height="188" /></a>tellen Sie sich für einen Moment vor, Sie wären auf die Welt ohne Arme gekommen. Keine Arme, um sie um Ihre Eltern zu legen. Keine Arme, um einen Freund oder einen Partner zu umarmen. Keine Hände, um eine Tasse zu halten oder ein Auto zu fahren.  Keine Finger, um etwas  zu berühren oder zu schreiben.</p>
<p>Wie schwierig wäre wohl Ihr Leben ohne Arme und Hände?</p>
<p>Stellen Sie sich außerdem vor, Sie hätten außerdem keine Beine. Keine Möglichkeit, zu gehen, zu rennen, zu tanzen.  Was würden Sie tun? Glauben Sie, dass es Ihnen möglich wäre, in diesem Leben glücklich zu sein?<span id="more-3308"></span></p>
<p>Auf die Idee zu diesem Artikel kam ich durch eine <a id="aptureLink_eE01O2D6Nz" href="http://www.handelsblatt.com/politik/wissenswert/studie-vergleichen-macht-ungluecklich;2608922;0">Studie</a>.  Viele Menschen &#8211; und wir Deutschen besonders &#8211; neigen dazu, uns mit unseren  Mitmenschen zu vergleichen. Je mehr wir uns aber Nachbarn, Kollegen und  Freunde zum Maßstab nehmen, desto unglücklicher machen wir uns damit.</p>
<p>Untersucht wurde, wie sich der Lotteriegewinn eines Menschen auf das Leben der Nachbarn auswirkt. Das erstaunliche Ergebnis: In den Familien, wo der Gewinn u.a. für die Anschaffung eines neuen Autos verwendet wurde, kaufen sich auch die Nachbarn innerhalb von sechs Monaten einen neuen Wagen. Wohlgemerkt, ohne Lotteriegewinn.</p>
<p>Das Ergebnis  stützt die These, dass für Menschen vor allem der soziale Status im Vergleich zu anderen wichtig ist. Und dass wir oft nur schwer das schätzen können, was wir absolut haben.</p>
<ul>
<li> Dies erklärt auch, warum reiche Menschen zwar zufriedener mit ihrem Leben sind  als arme, aber steigender Wohlstand eine Gesellschaft nicht  glücklicher macht. So ist das Durchschnittseinkommen in Deutschland seit den 50er Jahren massiv gestiegen. Die allgemeine Zufriedenheit jedoch nicht.</li>
<li>Wer eine Gehaltserhöhung von 300 Euro bekommen hat, freut sich meist. Aber nur so lange, bis er erfährt, dass sein Kollege in vergleichbarer Position eine Erhöhung über 500 Euro kassiert hat.</li>
</ul>
<p>Zurück zur Eingangsfrage. Denn anders als beim Verdienst, den man ja anderen Menschen nicht  ansieht, ist das Fehlen von Gliedmaßen sehr selten. Fast alle Menschen  verfügen über Arme und Beine. Also: Kann man ohne Arme und Beine glücklich sein?</p>
<p>Die Antwort lautet: es geht.</p>
<p>Sie können das schwer glauben? Dann schauen Sie sich dieses Video an.</p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/3308/kann-man-ohne-arme-und-und-beine-gluecklich-sein"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Der Mann heißt Nick Vujicic und wurde 1982 ohne medizinische Warnzeichen ohne Arme und Beine geboren. Auf seiner <a id="aptureLink_a91DDxjpYD" href="http://www.lifewithoutlimbs.org/about-nick">Homepage</a> können Sie mehr über sein erstaunliches Leben lesen. Er ist auch einer der Hauptdarsteller des 20minütigen Kurzfilms “The Butterfly  Circus”, den Sie auf “<a href="http://www.thedoorpost.com/hope/The%20Butterfly%20Circus/" target="_blank">The Doorpost Film Project</a>” anschauen können.</p>
<h2>Die Frage lautet: Was braucht es, um mit seinem Leben zufrieden zu sein?</h2>
<p>Genug Geld? Eine Beziehung? Kinder? Einen spannenden Beruf? Nun, aus meiner Erfahrung als Therapeut und Coach weiß ich, dass viele Menschen das haben &#8211; und überhaupt nicht zufrieden sind. Und sich das Glück von etwas anderem erhoffen. Mehr Geld, eine andere Beziehung, einen anderen Beruf.</p>
<p>Was mich bei Nick Vujicic am meisten überzeugt hat, war, dass er in seinem Leben &#8211; trotz der offensichtlichen Einschränkungen &#8211; einen Sinn gefunden hat. Das erinnert mich an einen Satz von Buddha:</p>
<blockquote><p><strong>Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg.</strong></p></blockquote>
<p>Das kann man auch so übersetzen:<br />
<em>Es gibt keine Zeit, kein Gestern oder Morgen, der jetzige Moment ist das einzig Reale, was existiert.<br />
Warten Sie nicht mit dem Glücklichsein, bis Sie das Studium beendet oder die neue Stelle haben, ein neues Auto oder endlich das neue iPhone.<br />
Bis Sie fünf Kilo abgenommen haben oder Kinder haben oder die Kinder ausgezogen sind.<br />
Bis Sie endlich eigenes Geld verdienen oder endlich in Rente gehen.<br />
Bis zum nächsten Wochenende oder Urlaub. Bis das Wetter sich ändert.<br />
Bis Sie gestorben sind. Warten Sie nicht auf das nächste Leben.</em></p>
<p><span class="pullquote">Ich glaube, zufrieden zu sein, mit dem was ist, ist kein Zustand, der von außen kommt. Es ist eine Entscheidung. Und kein Moment ist besser als  &#8211; jetzt. </span></p>
<h2>Wie kommt man zu dieser Entscheidung?</h2>
<p>Auch das kann man von Nick Vujicic lernen. Man kann sich vorstellen, welche Selbstwertprobleme er als Kind und Jugendlicher mit seiner Behinderung hatte. Er kämpfte mit Einsamkeit und Depressionen und fand schließlich seinen Weg über die Religion.</p>
<p>Entscheidend scheint mir dabei zu sein, dass er etwas suchte und fand, was meiner Ansicht für jeden Menschen zutrifft: er fand einen Sinn in seinem Leben. Oder wie es Friedrich Nietzsche ausdrückte:</p>
<blockquote><p><strong>„Wer ein WARUM zum Leben hat, erträgt fast  jedes WIE.“</strong></p></blockquote>
<p>Dieser Sinn muss nichts Großes sein. Kein großes Werk, keine guten Taten für die Menschheit, keine bahnbrechende Erfindung. Der Sinn ist ja nicht für die anderen. Für einen selbst muss etwas Sinn haben und Sinn machen.</p>
<p>Vor ein paar Jahren fragte ich die Inhaberin eines Tante-Emma-Ladens, warum sie sich jeden Tag in ihrem Alter noch so abmühte. Sie war 83 Jahre alt. Ob es wegen des Geldes sei? Sie lachte nur und antwortete: &#8220;Es ist das, was ich am besten kann. Und es macht mir Freude, meine Kunden zu bedienen.&#8221;</p>
<p>Nichts Großes. Es kann ein Handwerk sein oder irgendein Beruf. Es kann eine Familie sein oder eine künstlerische Tätigkeit. Es können mehrere Dinge sein. <strong>Das Entscheidende ist: es muss etwas sein, was Sie besonders gut können, was Sie gern tun &#8211; und was Sie für sinnvoll erachten.</strong></p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/ueber-mich" target="_self">Mein eigener Berufsweg</a> spiegelt das auch wider. Ich war und bin zu vielem geeignet und habe deshalb etliche Berufe ausprobiert. Es brachte mir Geld, ein bisschen Anerkennung &#8211; aber ich konnte keinen Sinn für mich darin erkennen. Bis ich heraus fand, was mich wirklich interessierte:  die Grundfragen des Lebens. Deshalb auch die spirituelle Suche und das Studium der Psychologie. Und wie Sie in diesem Beitrag lesen können, fesseln mich diese Fragen immer noch.</p>
<p>Wie sieht das bei Ihnen aus? Was ist Ihr WARUM im Leben?</p>
<p>Wenn Sie es noch nicht gefunden haben, helfen Ihnen vielleicht diese Fragen. Vielleicht wollen Sie ja Ihre Antworten hier als Kommentar notieren.</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="kommentar" width="32" height="32" /> Was können Sie besonders gut?</a><a href="#respond"><br />
Was würden Sie am liebsten tun, wenn für Ihr Einkommen gesorgt wäre?</a><a href="#respond"><br />
Was wäre in Ihrer letzten Stunde Ihre Antwort auf die Frage, warum Sie  dieses Leben geführt haben?</a></h2>
<p>PS: Ich freue mich, wenn Sie diesen Artikel weiterempfehlen, hierzu auf das Mail-Icon unten klicken.<br />
<a href="#respond">… oder schreiben Sie einen Kommentar;</a><br />
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © <a href="http://www.lifewithoutlimbs.org/" target="_blank">www.lifewithoutlimbs.org</a><br />
Die Anregung zu diesem Beitrag verdanke ich <a href="http://www.andersdenken.at/motivation-video-no-arms-no-legs-no-worries/#comments" target="_blank">Hannes Treichel</a><br />
</small></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>
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		<title>10 Tipps, wie man trotz viel Arbeit Workaholism und Burnout vermeidet.</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Persoenlichkeits-Blog/~3/f_8bw_ydEVI/zehn-tipps-wie-man-trotz-viel-arbeit-workaholism-und-burnout-vermeidet</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 06:53:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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		<category><![CDATA[Workaholism]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wie schafft man die berühmte &#8220;Work &#8211; Life &#8211; Balance&#8221;?
Ich bin kein Workaholic, obwohl ich  keinen großen Unterschied zwischen Beruf- und Privatleben kenne . Deshalb kann ich auch schlecht sagen, wie viele Arbeitsstunden ich pro Woche habe. Sicher mehr als fünfzig oder sechzig.
Jetzt zum Beispiel ist Sonntagmorgen um halb acht. Ich sitze im Garten mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/mann-wasser-laptop-xs-©-bilderbox-Fotolia.com_.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3128" title="Manager im Wasser" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/mann-wasser-laptop-xs-©-bilderbox-Fotolia.com_.jpg" alt="mann wasser laptop xs © bilderbox Fotolia.com  10 Tipps, wie man trotz viel Arbeit Workaholism und Burnout vermeidet." width="244" height="187" /></a></p>
<h2><span style="color: #ff6600;">Wie schafft man die berühmte &#8220;Work &#8211; Life &#8211; Balance&#8221;?</span></h2>
<p>Ich bin kein Workaholic, obwohl ich  keinen großen Unterschied zwischen Beruf- und Privatleben kenne . Deshalb kann ich auch schlecht sagen, wie viele Arbeitsstunden ich pro Woche habe. Sicher mehr als fünfzig oder sechzig.</p>
<p>Jetzt zum Beispiel ist Sonntagmorgen um halb acht. Ich sitze im Garten mit meinem Netbook. Die Sonne scheint, der Bach plätschert. Es ist friedlich &#8211; und ich schreibe diesen Artikel. Für mich ist das keine Arbeit, sondern das pure Vergnügen &#8211; indirekt dient es natürlich meinem Blog, weil viele das lesen werden, darüber füllen sich meine Seminare &#8230;aber für mich ist das Schreiben trotzdem das reine Vergnügen.</p>
<p>Natürlich gibt es auch für mich andere Arbeit, die ich weniger gern mache oder die mich mehr anstrengt. Da mich auf dem Seminar letzte Woche jemand fragte, wie ich bei der all den vielen Projekten nicht &#8220;ausbrenne&#8221;, habe ich darüber nachgedacht. <span class="pullquote">Und kam darauf, dass ich im Lauf der Jahre mir einige Prinzipien und Verhaltensweisen angeeignet habe, die mich trotz meines hohen Arbeitspensums vor einem Burnout bisher verschont haben.</span></p>
<ol>
<li><strong>Telefonate vermeiden.</strong><br />
Ich habe herausgefunden, dass jemanden per Telefon zu erreichen oder zurückzurufen, sehr zeitraubend sein kann. Der Angerufene ist nicht da,<span id="more-3123"></span> wenn er zurückruft, bin ich in einer Sitzung. Rufe ich zurück, ist er gerade nicht erreichbar.<br />
Deshalb telefoniere ich ungern und korrespondiere überwiegend per E-Mail. Das kann ich zu jeder Tages- und Nachtzeit tun und der Empfänger liest und antwortet mir ebenfalls, wann er Zeit hat.<br />
Wie vermeide ich es, angerufen zu werden? Ich achte sehr darauf, wem ich meine Handy-Nummer gebe. Keinesfalls veröffentliche ich sie auf meinen Websites oder Blogs. Auf dem Anrufbeantworter bitte ich Anrufer, mir eine E-Mail zu schreiben.<br />
Wenn es doch wichtig ist, mit jemand zu telefonieren, mache ich einen festen Zeitpunkt per E-Mail aus, wann wir beide erreichbar sind.</li>
<li><strong>Wenig Fernsehen.</strong><br />
Ich habe festgestellt, dass mir Fernsehen kaum etwas bringt. Die Tagesschau, ab und zu einen Krimi und wenn Deutschland bei einer Fußballweltmeisterschaft spielt, dann gucke ich. Manchmal eine Comedy-Sendung oder etwas bei Arte. Aber den ganzen Rest vermeide ich.<br />
Der Grund ist einfach. Weder trägt es zu meiner Entspannung bei noch zu meiner besseren Information. Bei dem Politiker-Gesülze rege ich mich nur auf und nutze die Zeit lieber, mich umfassend zu informieren. Wenn ich DIE ZEIT, den SPIEGEL, brandeins, FRANKFURTER ALLGEMEINE SONNTAGSZEITUNG, das Handelsblatt lese, erfahre ich deutlich mehr und vor allem kann ich bei einem unergiebigen Interview mit einem Politiker einfach weiterblättern.</li>
<li><strong>Fahrzeiten nutzen.</strong><br />
In meine Praxis ist es zwar nur eine Viertelstunde mit dem Auto, aber da ich mittags nach Haus fahre, kommen doch vier Fahrten, also eine ganze Stunde zusammen. Manchmal fahre ich zu einem Vortrag oder Seminar auch länger mit Bahn oder Auto. In dieser Zeit höre ich meist etwas, was ich auf meinem Handy, vorher aufgenommen habe. Entweder Zusammenfassungen von aktuellen Büchern von <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=425416&amp;site=5474&amp;type=text&amp;tnb=2&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;" target="_blank">getabstract.com</a> oder ganze Bücher über <a href="http://ad.zanox.com/ppc/?15806917C36067666T " target="_blank">Audible.de</a>. Außerdem deutsche und englische Podcasts, die ich abonniert habe und mit einem Klick auf mein Handy übertrage.</li>
<li><strong>Regelmäßig Sport.</strong><br />
Mit dem Joggen habe ich als Student vor über dreißig Jahren angefangen, als meine Mitbewohner damals zweimal die Woche  auf der Neckarwiese &#8220;Dauerlauf&#8221; machten. Das habe ich den letzten zehn Jahren wieder aufgegriffen und mache mittlerweile jeden Tag eine halbe Stunde Sport. Seit drei Jahren zweimal die Woche Kraftsport im Kieser-Studio. Den Anstoß dazu gab ein Interview mit meinem alten Professor Helm Stierlin. Als ich las, dass er mit über siebzig Jahren jede Woche intensiv Kraftsport macht und ansonsten viel Fahrrad fährt, sprang der Funke über. Ansonsten jogge ich jeden Tag eine halbe Stunde früh morgens.<br />
Natürlich gibt es jede Menge Studien über den Nutzen regelmäßiger Bewegung. Aber entscheidend finde ich immer die persönliche Erfahrung und ich spüre einfach, dass mir mäßige anstrengende Bewegung gut tut. <em>Danach</em> merke ich das. Nicht davor oder währenddessen.</li>
<li><strong>Leichter essen.</strong><br />
Wie fast alle Menschen merkte ich, dass mit fortschreitenden Alter mein Gewicht zunahm. Verringerter Stoffwechsel, andere Essgewohnheiten &#8211; was immer der Grund dafür sein mag. Um die Jahreswende stellte ich meine Ernährung komplett um und verlor neun Kilo. Statt meiner bis dahin geliebten Brot-Käse-Rotwein-Diät abends richte ich mich seitdem nach den Empfehlungen der Brigitte-Diät.<br />
Die Konsequenzen sind erfreulich. Das Joggen fällt leichter, ich bin weniger müde und brauche weniger Schlaf.</li>
<li><strong>Nach innen hören.</strong><br />
Durch meine längere meditative Praxis und das Arbeiten mit &#8220;innerer Achtsamkeit&#8221; in den Seminaren oder Therapien bin ich es  gewöhnt, bei fast allem, was ich tue,wahrzunehmen, wie das, was ich gerade tue, auf mich wirkt. Auf diese Weise kann ich schnell spüren, wenn mir etwas nicht gut tut. Eine Diskussion auf einer Veranstaltung, die mich runterzieht. Ein zu starker Kaffee, der mich aufregt anstatt belebt. Eine Lektüre, die mir nichts gibt. Ein Auftrag, der zwar Geld bringen würde, mich aber persönlich nicht weiter bringt.<br />
Hierbei bin ich ziemlich konsequent und versuche, derlei Erfahrungen zu vermeiden oder wenn das nicht möglich ist, abzuschwächen.</li>
<li><strong>Den Sinn reflektieren.</strong><br />
Obwohl ich viel tue, prüfe ich häufig, was das, was ich gerade tue, mir bringt. Hilfreich sind dabei drei Fragen an mich:<br />
- Warum tue ich das?<br />
- Was wird das Ergebnis sein?<br />
- Was kostet mich das?<br />
Beim Geldausgeben beispielsweise bin ich ziemlich sparsam und überlege mir, ob ich das Produkt auch noch in einem halben Jahr wohl brauche. Bei größeren Anschaffungen rechne ich aus, wie lange ich bei meinem Stundensatz dafür arbeiten muss, um es zu erwerben. Das schafft Klarheit, wie wichtig etwas für mich ist.</li>
<li><strong>Delegieren lernen.</strong><br />
Früher hatte ich den Ehrgeiz, das was ich selber konnte, auch selbst zu machen. Da ich handwerklich geschickt bin, habe ich dann schon mal einen halben Tag dafür aufgewandt, die Bewässerungsanlage in unserem Garten zu reparieren. Es kostete mich einige Überwindung, dies an einen Allround-Handwerker zu delegieren, der dies schneller und für einen geringeren Stundensatz bewerkstelligt.<br />
Eine tolle Möglichkeit, sich die Arbeit zu erleichtern, sind <strong>“virtuelle   Assistenten”</strong>. Delegieren Sie einfach unangenehme und zeitraubende Arbeiten, um sich  auf die wichtigen Dinge Ihres neuen  Geschäfts zu konzentrieren.  <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/mann-laptop-park-iStock-xs_000006532552XSmall.jpg"><img class="size-medium wp-image-3129 alignright" title="mann laptop park  iStock  xs_000006532552XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/mann-laptop-park-iStock-xs_000006532552XSmall-300x198.jpg" alt="In frischer Luft kommen oft auch frische Ideen. " width="269" height="177" /></a>Internetrecherchen, eine Präsentation  zusammenzufügen oder die  günstigste Reiseverbindung heraussuchen. All  das können Sie delegieren  oder outsourcen. Es gibt drei Internetdienste, die  preiswert (ab 9,50 €/Stunde und  weniger) für Sie arbeiten:<a href="http://www.strandschicht.de/">www.strandschicht.de</a> oder <a href="https://getfriday.com/" target="_blank">https://getfriday.com/</a> oder <a href="http://www.free-days.com/" target="_blank">http://www.free-days.com/ </a><br />
In dem Moment, wo der eigene Stundenlohn höher liegt als der des virtuellen   Dienstleisters, lohnt es sich, solche Aufgabe zu delegieren.</li>
<li><strong>Öfters Urlaub.</strong><br />
Ich mache viermal im Jahr Urlaub, meistens zwei Wochen lang. Das  Erholsamste dabei ist das Aussteigen aus einer zeitlichen Routine. Schon  nach der Ankunft lege ich die Armbanduhr ab und genieße so den Tag und  lasse mich von meinen Bedürfnissen leiten.</li>
<li><strong>Draussen sein.</strong><br />
So oft es geht, bin ich gern draußen in der Natur. Im Garten, in einem Park. Auf einer Wiese. Meist kommen mir da gute Ideen aber vor allem fühle ich mich freier als in geschlossenen Räumen. Und mit einem UMTS-Stick kann ich mich jederzeit mit dem Internet verbinden. Ein Großteil meiner Bücher habe ich in Strassencafés verfasst.</li>
</ol>
<p>Mir ist bewusst, dass diese Erfahrungen nicht für jeden passen oder realisierbar sind. Vielleicht regen sie Sie jedoch an, über Ihre eigene Work-Life-Balance nachzudenken. Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele Leser und Leserinnen ihre Erfahrungen und Tipps hier veröffentlichen würden.</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="kommentar" width="32" height="32" /> Was tun Sie für Ihre Work-Life-Balance?<br />
</a></h2>
<p>PS: Wenn Ihnen dieser Beitrag gefiel, dann sagen Sie es doch  bitte weiter: auf Facebook, Twitter oder per Email.<br />
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © Bilderbox &#8211; Fotolia.com, istock.com<br />
</small></p>
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		<title>Positives Denken – hilft das wirklich?</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 04:11:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
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		<category><![CDATA[Neurobiologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Rezension des Buches von Konstanze  Quirmbach &#8220;Ich bin da&#8221;
Emile  Coué war ein französischer Apotheker, der früh davon ausging, dass  das Unterbewusstsein einen großen Anteil an allen Gesundungsprozessen  hat und jeder Mensch sich selbst positiv beeinflussen kann. Er gilt als  Begründer der Autosuggestion und gab seinen Patienten positive Sätze  (&#8220;Affirmationen&#8221;), [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<h2><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/alles-wird-gut-xs-photocase-dioxin.jpg"><img class="alignright" title="alles wird gut xs   photocase dioxin" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/alles-wird-gut-xs-photocase-dioxin-300x225.jpg" alt="alles wird gut xs photocase dioxin 300x225 Positives Denken   hilft das wirklich?" width="300" height="225" /></a><span style="color: #ff6600;"><em>Rezension des Buches von Konstanze  Quirmbach &#8220;Ich bin da&#8221;</em></span></h2>
<p><a id="aptureLink_Z5c9pqEzN0" href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89mile%20Cou%C3%A9">Emile  Coué</a> war ein französischer Apotheker, der früh davon ausging, dass  das Unterbewusstsein einen großen Anteil an allen Gesundungsprozessen  hat und jeder Mensch sich selbst positiv beeinflussen kann. Er gilt als  Begründer der Autosuggestion und gab seinen Patienten positive Sätze  (&#8220;Affirmationen&#8221;), die sie jeden Tag mindestens zwanzig Mal morgens beim  Aufwachen und abends beim Einschlafen sich sagen sollten.  Sein  bekanntester Satz war:</p>
<blockquote><p><em><strong>&#8220;Es geht mir von Tag zu Tag in jeglicher Hinsicht  immer besser und besser.&#8221;</strong></em></p></blockquote>
<p>Coué hatte mit seiner Methode großen Erfolg. Im Nachgang hat sich das  &#8220;positive Denken&#8221; weltweit verbreitet. Vor allem Josph Murphy  propagierte die Methode, dass man durch konstante positive Beeinflussung  seines bewussten  Denkens mit Hilfe von <a title="Affirmation" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Affirmation">Affirmationen</a> oder <a title="Visualisierung (Meditation)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Visualisierung_%28Meditation%29">Visualisierungen</a>)  in seinen  Gedanken eine optimistische Grundhaltung  erreichen könne.</p>
<p>Unter dem Titel &#8220;Ich bin da&#8221;. Sich SELBST BEWUSST wahrnehmen. Dem  Leben POSITIV begegnen, legt die Gestalttherapeutin Konstanze Quirmbach  ihr erstes Buch vor.</p>
<p>Gleich vorweg: es ist ein wunderschönes Buch geworden. Nicht nur vom  Inhalt her, sondern auch von der Aufmachung.<span id="more-3089"></span> 255 Seiten hochwertiges,  gestrichenes Papier mit angenehmer, aufgelockerter Typographie, vielen  begleitenden Fotografien. Es macht Spaß, darin zu blättern und sich in  die einzelnen Themen zu vertiefen.</p>
<p>Nach einer Einführung über die Arbeit mit bewusster Wahrnehmung geht  es im 2. Teil los mit <strong>&#8220;Affirmationen machen stark&#8221;</strong>. Die folgenden  Kapitel beinhalten unter einer Überschrift wie zum Beispiel &#8220;Ich bin  da&#8221; verschiedene Affirmationen wie beispielsweise: &#8220;Ich darf sein, wie  ich bin.&#8221; Zu jeder Affirmation gibt es einen einführenden Text, eine  Meditation über Fragen oder eine Fotografie und psychologische Hinweise.</p>
<p><strong>Gedanken,  Gefühle und Körperhaltung hängen eng zusammen und  beeinflussen sich gegenseitig. </strong>Wer auf der Fahrt ins Büro im  Autoradio seinen schmissigen Lieblingssong hört, bekommt vermutlich gute  Laune und betritt beschwingt das Gebäude. Wer zehn Minuten absichtlich  mit hängenden Schultern und schleppendem Schritt herumläuft, wird ebenso  eine Änderung seiner Gemütslage feststellen. Genauso wie es unmöglich  ist, mit aufgerichtetem Oberkörper und einem absichtlichen Lächeln  depressive Gedanken zu entwickeln.</p>
<hr />
<p>Das Buch gliedert sich in folgende Kapitel mit entsprechenden  Affirmationen:</p>
<h3>Ich stehe für mich ein.</h3>
<ul>
<li>&#8220;Ich bin gut genug.&#8221;</li>
<li>&#8220;Meine Gefühle machen mich menschlich.&#8221;</li>
<li>&#8220;Ich wage es, mich zu zeigen, wie ich bin.&#8221;</li>
</ul>
<h3>Ich gebe nach.</h3>
<ul>
<li>&#8220;Ich kann anderen ihre Wahrheit lassen.&#8221;</li>
<li>&#8220;Ich kann zulassen, was ist.&#8221;</li>
<li>&#8220;Es finden sich Lösungen für all meine Probleme.&#8221;</li>
</ul>
<h3>Ich bin in meiner Kraft.</h3>
<ul>
<li>&#8220;Ich vertraue auf meine innere Stärke.&#8221;</li>
<li>&#8220;Ich gebe zu jedem Zeitpunkt mein Bestes.&#8221;</li>
<li>&#8220;Herausforderungen des Lebens nehme ich als neue Chancen.&#8221;</li>
</ul>
<p>Die restlichen Kapitel gehen um die Themen: <strong>&#8220;Ich sehe die Welt.&#8221;  &#8220;Ich ziehe mich zurück.&#8221; &#8220;Ich sehe die Welt neu.&#8221;</strong> und<strong> &#8220;Die Reise  fortsetzen.&#8221;</strong></p>
<p>Besonders gelungen finde ich die Einbeziehung des Körpers in diese  Art der Bewusstwerdung. In einem Extrabeitrag zeigt Martha M. Fritsch,  wie man mit ausgesuchten Yoga-Positionen und Affirmationen die eigenen  Ressourcen erweitern kann. So wird der bekannte Sonnengruß mit  entsprechenden Affirmationen begleitet.</p>
<hr />
<h2>Aber helfen positives Denken und Affirmationen wirklich?</h2>
<p>Eine breite Phalanx von Psychologen und Psychiater warnen davor, dass  die  Methoden labile und depressive Patienten sogar schädigen können.   Besonders bei unkritischen Menschen können sie auch zu einem  Realitätsverlust führen. Psychologieprofessor Neuberger sieht in der   Methode des Positiven Denkens eine zirkuläre Falle: „<em>Wenn du keinen   Erfolg hast, dann bist du eben selber schuld, weil du es offensichtlich   nicht richtig probiert hast.</em>“ Vor allem werde das Problem des  Versagens individualisiert, Misserfolge  personalisiert, das  Wirtschafts- und Gesellschaftssystem aber von Schuld  freigesprochen.</p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/mann-schachtel-kopf-xs-iStock_000012859568X.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3107" title="mann schachtel kopf xs iStock_000012859568X" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/mann-schachtel-kopf-xs-iStock_000012859568X.jpg" alt="mann schachtel kopf xs iStock 000012859568X Positives Denken   hilft das wirklich?" width="203" height="250" /></a>Colin Goldner diagnostiziert „<em>Denk- und  Wahrnehmungsdefizite</em>“  zunehmend bei Leuten, die den „<em>trivialisierten  Hypnosuggestionen</em>“  und „<em>pseudodialektischen Heilsversprechen</em>“  tingelnder „<em>Drittklassgurus</em>“  auf den Leim gingen, und kritisiert  den „<em>psycho- und  sozialdarwinistischen Machbarkeitswahn</em>“ der  Motivationstrainer.</p>
<p>Ein Dr. Scheich versucht sogar auf seinem <strong><a href="http://www.infosekta.ch/infos-zu-gruppen-und-themen/psychomarkt/positiv-denken-macht-krank-vom-schwindel-mit-gefahrlichen-erfolgsversprechen-scheich-1999/" target="_blank">Blog </a></strong>nachzuweisen, dass positives Denken krank  mache.</p>
<p>Das ist natürlich Unsinn. Genau genommen, beeinflussen wir uns ja  alle täglich mit Affirmationen, nur eben unbewusst. Wem etwas mißlingt,  quittiert das &#8211; je nach innerer Einstellung &#8211; mit Gedanken wie<em> &#8220;Das  schaffe ich nie&#8221;</em> oder<em> &#8220;Das wird schon klappen.</em>&#8221; Depressive  Menschen machen den ganzen Tag Selbstsuggestionen, nur eben der  negativen Art: <em>&#8220;Typisch, dass das mir wieder passiert.&#8221; &#8220;Alles ist  sinnlos.&#8221; &#8220;Warum muss ich immer Pech haben?&#8221; </em>Nur &#8220;passieren&#8221; diese  Gedankenmuster unwillkürlich. Doch weil der Betreffende keinen inneren  Abstand dazu hat, empfindet er solche negativen Grübeleien meist als die  Wahrheit und die einzig logische Schlussfolgerung aus einer Situation.</p>
<p>In der Neurobiologie ist bekannt, dass gewohnheitsmäßige Denkmuster  mittel- und  langfristig Auswirkungen auf unsere Gehirnaktivität haben.  Auch sind Suggestion und Autosuggestion zum Beispiel in der  Schmerztherapie therapeutisch  nutzbar. Jeder <a href="http://www.dr-ramadani.de/" target="_blank">Hypnotherapeut</a> arbeitet mit positiven Suggestionen.</p>
<h2>Aber Affirmationen wirken nicht immer positiv.</h2>
<p>Ein  Experiment von Joanne Wood mit Kollegen von der University of   Waterloo zeigte, dass  Teilnehmer mit gering ausgeprägtem   Selbstbewusstsein alleine durch das  Aufsagen allgemein positiver Sätze  ihre Stimmung, ihren  Optimismus und ihre  Bereitschaft, an Aktivitäten  teilzunehmen, messbar  verschlechterten.  Leute mit gutem  Selbstbewusstsein profitierten wenig von der  Autosuggestion. Auf ihrem <a href="http://www.mutzumleben-blog.de/affirmationen/liebenswert/#more-385" target="_blank"><strong>Blog </strong></a>erläutert die Buch-Autorin die  Ergebnisse dieser Studie.</p>
<p>&#8220;<em>Jeder, der mit Affirmationen arbeitet, wird immer wieder einmal  an  einen Punkt kommen, an dem er inneren Widerstand gegen einen Satz  spürt.  Das Gefühl zu dem Satz stimmt einfach nicht. Die eigene   Wunschvorstellung verursacht mehr inneren Stress, als dass die gewollte   Entwicklung voraus genommen werden könnte. Das bedeutet für uns aber   nicht, dass wir uns nicht selbst durch positive Sätze unterstützen   könnten. Es heißt nichts anderes, als dass uns eine Grenze offenbar   wird, über die wir nicht achtlos hinweg gehen sollten.  Der Versuch   beweist für mich vor allem eines, nämlich  dass Affirmationen  eine  Wirkung haben, nur eben nicht immer direkt die erwünschte – und das  ist  für sich gesehen auch wieder positiv, eröffnet es doch eine Chance   hinzuzulernen. (&#8230;)</em></p>
<p><em>Der Versuch zeigt meiner Meinung daher deutlich, dass   Affirmationen nicht gegen die eigenen inneren Überzeugungen oder gegen   unbewusste Glaubenssätze gewählt werden dürfen. Jeder muss auf sich   selbst achten, damit er sich nicht schadet und muss auf seine inneren   Widerspruch gegen eine Formulierung achten. Es ist danach eine Frage der   Umformulierung, die richtige Affirmation zu finden, die tatsächlich   unterstützend wirkt. Fühlt sie sich unstimmig an, sollte genau hier der    innere Dialog fortgesetzt werden.</em></p>
<h2>Hier unterscheiden sich Affirmationen von meiner Arbeit.</h2>
<p>In meinen Persönlichkeitsseminaren, im Coaching wie auch in der  Psychotherapie arbeite ich auch oft mit positiven Sätzen. Allerdings mit  einer anderen Absicht. Der positive Satz soll nicht eine  Wunschvorstellung verstärken, sondern den zugrunde liegenden inneren  Konflikt erlebbar machen.</p>
<p>Ein Beispiel: Im Buch steht die Affirmation <em>&#8220;Ich akzeptiere mich  in meiner vollkommenen Unvollkommenheit.&#8221;</em></p>
<p>Dieser Satz passt für alle Perfektionisten. Konstanze Quirmbach  schreibt richtig: &#8220;Diese Affirmation ist ein Wortspiel. Sie greift einen  unlösbaren Konflikt auf: den Wunsch Idealen zu entsprechen &#8212; also  &#8216;vollkommen&#8217; zu sein &#8211; und die Gewissheit, diesen Wunsch nicht  verwirklichen zu können.&#8221; (S. 72)</p>
<p>Aus einer tiefenpsychologischen Perspektive würde man jetzt annehmen,  dass dahinter die Beziehungserfahrung in Kindheit und Jugend steht,  oftmals nicht gut genug gewesen zu sein. Diesen Schritt geht das  positive Denken nicht, was ich nicht als Kritik meine, sondern als  Unterscheidung. Die Autorin schreibt: &#8220;Der Satz wirkt versöhnlich,  annehmend, ermutigend.&#8221;</p>
<p>Dem stimme ich zu &#8211; wenn der Perfektionist diesen Satz für sich  annehmen könnte. Die Autorin rät hier: <em>&#8220;Es ist danach eine Frage der   Umformulierung, die richtige  Affirmation zu finden, die tatsächlich   unterstützend wirkt.&#8221; </em>Sich hier dem inneren Konflikt zuzuwenden und  ihn zu bearbeiten, wäre eher mein Ansatz.</p>
<p><strong>Fazit: </strong>Das Buch ist wertvoll für alle, die dem positiven  Denken nahe stehen oder sich dafür interessieren. Es bietet eine Fülle  von menschlichen Themen, bei denen man beim Lesen oder Ausprobieren der  Affirmation entdecken kann, welche Gefühle und Einstellungen man dazu  hat. Es ist <strong>erfahrungsorientiert</strong>, das heißt, die Sätze und die  begleitenden Fragen oder Meditationen können einen anregen, tiefer zu  gehen. Es ist <strong>ganzheitlich</strong>, weil es Gedanken, Gefühle und den  Körper gleichermaßen berücksichtigt und einbezieht. Es ist <strong>akzeptierend</strong>,  das heißt, es vermittelt nicht den &#8220;einzig richtigen&#8221; Weg, sondern lädt  ein zu einer Reise in die eigene Innenwelt. Und es ist <strong>hilfreich</strong>,  das heißt, wenn man mal in einem seelischen Tief steckt, kann allein  das Lesen in diesem wunderschön gestalteten Buch einem gut tun und  Hoffnung vermitteln.</p>
<p>Hier möchte ich die Affirmationen noch nennen, die mir persönlich am  besten gefallen:</p>
<ul>
<li>&#8220;Am Ende wird alles gut.&#8221;</li>
<li>&#8220;Ich habe alle Zeit, die ich brauche.&#8221;</li>
<li>&#8220;Mein Ziel findet mich.&#8221;</li>
<li>&#8220;Es ist in Ordnung nicht zu wissen, wie es weiter geht.&#8221;</li>
<li>&#8220;Ich vertraue mich dem Fluss des Lebens an.&#8221;</li>
</ul>
<p>Wie meistens im Leben muss man es ausprobieren und schauen, ob  es für  einen selbst taugt.</p>
<p>Auf der <a href="http://www.konstanze-quirmbach.de" target="_blank">Website der Autorin</a> finden Sie neben dem Buch auch eine E-Book-Ausgabe sowie  Affirmationskarten, Videos und vieles mehr, um Ihre eigenen Erfahrungen  mit Affirmationen zu machen oder zu vertiefen.</p>
<hr />
<h3><a href="#respond">Was halten Sie vom positiven  Denken? Welche Affirmation wäre für Sie gut?</a></h3>
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</small></p>
<p><object id="Player_977d0ee1-6681-4003-be87-97b95c3e5e05" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600px" height="200px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F977d0ee1-6681-4003-be87-97b95c3e5e05&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_977d0ee1-6681-4003-be87-97b95c3e5e05" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_977d0ee1-6681-4003-be87-97b95c3e5e05" type="application/x-shockwave-flash" width="600px" height="200px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F977d0ee1-6681-4003-be87-97b95c3e5e05&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_977d0ee1-6681-4003-be87-97b95c3e5e05" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F977d0ee1-6681-4003-be87-97b95c3e5e05&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F977d0ee1-6681-4003-be87-97b95c3e5e05&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>
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		<title>“Spuren statt Staub.” Oder: Warum Ihre Arbeit Sinn machen muss.</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Persoenlichkeits-Blog/~3/S5IyMiggxPw/spuren-statt-staub-oder-warum-ihre-arbeit-sinn-machen-muss</link>
		<comments>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/3067/spuren-statt-staub-oder-warum-ihre-arbeit-sinn-machen-muss#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 05:10:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchbesprechungen]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Sinn]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=3067</guid>
		<description><![CDATA[Rezension des Buches von Anja Förster und Peter Kreuz.
Ob ich ein Fachbuch gut finde, merke ich daran, wie gelb es am Ende  ist. Denn ich lese immer mit einem gelben Marker in der Hand. Meine letzte  Lektüre &#8220;Spuren statt Staub&#8221; ist ziemlich gelb geworden.
Der Buchtitel stammt von einem Zitat von Saint-Exupéry (&#8220;Der kleine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<div id="attachment_3072" class="wp-caption alignright" style="width: 213px"><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/hamsterrad-xs-diez-artwork-Fotolia.jpg"><img class="size-full wp-image-3072" title="hamsterrad xs diez-artwork - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/hamsterrad-xs-diez-artwork-Fotolia.jpg" alt="Als ich das Ziel verloren hatte, verdoppelte ich das Tempo. (frei nach Mark Twain)" width="203" height="251" /></a><p class="wp-caption-text">Als ich das Ziel verloren hatte, verdoppelte ich das Tempo (frei nach Mark Twain)</p></div>
<h2><span style="color: #ff6600;">Rezension des Buches von Anja Förster und Peter Kreuz.</span></h2>
<p>Ob ich ein Fachbuch gut finde, merke ich daran, wie gelb es am Ende  ist. Denn ich lese immer mit einem gelben Marker in der Hand. Meine letzte  Lektüre &#8220;Spuren statt Staub&#8221; ist ziemlich gelb geworden.</p>
<p>Der Buchtitel stammt von einem Zitat von Saint-Exupéry (&#8220;Der kleine  Prinz&#8221;):</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Geh nicht nur die glatten Straßen.<br />
Geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt<br />
und nicht nur Staub.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Das Buch handelt also von Veränderung und weil das auch mein Thema  ist, hat mich das Buch interessiert. Schon beim Durchblättern merkt  man: das Buch plädiert nicht nur für das &#8220;Anderssein&#8221;, es ist auch anders.  Eine sehr aufgelockerte Typographie, auf  jeder Seite ein kleiner  Infokasten oder ein Bild (u.a. die Autoren beim Hausputz und beim  &#8220;Kärchern&#8221;). Der Schreibstil ist direkt, frech und oft ironisch.</p>
<p>Das Buch ist unbequem &#8211; und gut.</p>
<p>Unbequem, weil es einem die Ausreden aufzeigt, mit denen man die eigene Unzufriedenheit sich immer wieder wegerklärt. Dies aber nicht belehrend, sondern mit vielen tollen Beispielen, <span id="more-3067"></span>wie Menschen, denen es auch so erging, anders gemacht haben. Individuell oder als Unternehmen. Und gut, weil es viele Beispiele und Denkanstöße gibt.</p>
<p>Ein Beispiel: Meinen Sie, dass es Sinn macht, für ein Unternehmen, das  Putzmittel herstellt, besondere Unternehmenswerte aufzustellen? Wie zum Beispiel:<strong><em> &#8220;Wir glauben, dass Dreck in all seinen schleimigen, stinkenden, giftigen Inkarnationen der öffentliche Feind Nummer Eins ist.&#8221; </em></strong>Und diese vielleicht auch auf der Website als &#8220;<a href="http://www.methodproducts.co.uk/what.html" target="_blank">Manifest</a>&#8221; zu  veröffentlichen?</p>
<p>Es gibt viele Unternehmen &#8211; weltweit und in Deutschland &#8211; die es &#8220;anders&#8221; machen. Und Erfolg damit haben. Und Geld verdienen. In dem Buch finden Sie als Unternehmer, Führungskraft, Selbständiger Anregungen und Argumente, warum es wichtig, sich neu zu erfinden und seinen eigenen Weg zu gehen. Warum ist das wichtig?</p>
<p>Die betriebswirtschaftliche Begründung lautet, weil Übergang zur Wissensgesellschaft, Globalisierung, demografischer Wandel, Facharbeitermangel etc. für genügend Veränderung sorgen werden. Eine andere Perspektive wäre: weil der wichtigste Wettbewerbsvorteil leidenschaftliche und engagierte Mitarbeiter sind, die ihr volles Potenzial ausschöpfen wollen. Und weil engagierte Mitarbeiter von sich aus motiviert sind und mehr Spaß bei der Arbeit haben.</p>
<p>Die zentrale These von Förster und Kreuz steht auf Seite 13:</p>
<h2><strong>Einzig  Unternehmen, denen es gelingt,<br />
Mitarbeitern und Kunden einen echten Beweggrund anzubieten<br />
- nicht nur eine Geschäftsbeziehung -,<br />
haben künftig eine Chance gegen die globale Konkurrenz.</strong></h2>
<p>Rumms.</p>
<p>Dieser Beweggrund lässt sich mit einem kurzen Wort beschreiben: Sinn.</p>
<p>Menschen, die mehr Erfolg und Befriedigung in ihrem Beruf suchen,  gibt es viele. Doch was ihnen zumeist fehlt, ist Inspiration, also  Sinnstiftung.  „Spirit“ (engl. für Sinn, Geist etc.) In 24 Kapiteln  zeigt das Autorenduo, warum es sich  lohnt, ausgetretene Pfade zu  verlassen, und wie sich Sinn im Management und im eigenen Leben  manifestieren kann.</p>
<p>Denn Deutschlands Arbeitnehmer finden immer weniger Sinn in ihrer  Arbeit. Das zeigt der <a id="aptureLink_AqT7FHuRfE" href="http://karrierebibel.de/dienst-nach-vorschrift-%E2%80%93-neuer-gallup-engagement-index-2008/">Engagement-Index</a> des Gallup-Instituts Jahr für Jahr: 67 Prozent der Arbeitnehmer in  Deutschland fühlen sich kaum noch an ihr  Unternehmen gebunden und  machen Dienst nach Vorschrift, 20 Prozent  haben innerlich bereits  gekündigt. Lediglich 13 Prozent der  Beschäftigten verspüren eine echte  Verpflichtung gegenüber ihrem  Unternehmen und arbeiten hoch engagiert.</p>
<p>Doch wie erzeugt man Sinn?</p>
<p>Ein Experte auf diesem Gebiet ist der österreichische Psychiater <a id="aptureLink_erjIWx8wsW" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Viktor%20Frankl">Viktor Frankl</a>, den seine Erfahrungen im Konzentrationslager der Nazis  dazu brachten, auf diese Frage Antworten zu finden. Nach dem Krieg  entwickelte er daraus die Logotherapie. Er fand heraus:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Sinn kann nicht gegeben werden, sondern muss gefunden  werden.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Sinn ist notwendig. Denn<em> &#8220;durch die Realisation eigener Stärken im Rahmen eines Dienstes an  einer höheren an einer höheren Sache erhalten Menschen die Chance auf ein erfülltes,  sinnvolles Leben und Arbeiten.&#8221;</em> (S. 183) Und die Autoren fanden bei ihren Recherchen: <em>&#8220;Menschen, die für ihre Sache brennen und weit über ihren  Gesichtskreis  hinaus Anziehungskraft entwickeln, sind immer auch  Sinnstifter.&#8221;</em> (S.  191)</p>
<p>Sinn ist jetzt keine Selbstzweck und auch kein Plädoyer für Gutmenschentum. Sinn hat auch knallharte ökonomische Gründe. Einige der Kapitelüberschriften weisen darauf hin:</p>
<ul>
<li>Wie Chefs beides schaffen: Sinn und Profit</li>
<li>Warum Bilanzen keinen Sinn stiften</li>
<li>Wie man es schafft, Talentmagnet zu werden statt Mitarbeiter zu rekrutieren</li>
<li>Wie man es schafft, Kundenmagnet zu werden statt Kunden zu werben</li>
<li>Wer Spuren hinterlassen will, muss vorausgehen</li>
<li>Warum laue Ziele keinen Spirit erzeugen</li>
<li>Wo Spirit herrscht, sind Menschen motiviert</li>
<li>Kontrolle ist gut &#8211; Vertrauen ist besser</li>
</ul>
<p>Doch wie bekommt man solche leidenschaftlichen Mitarbeiter? Wo verstecken die sich?</p>
<p>Die gute Nachricht: wahrscheinlich in Ihrem Unternehmen.</p>
<h2>Wer erwachsene Mitarbeiter haben will, darf diese nicht wie Kinder  behandeln.</h2>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/chef-mitarbeiter-xs-iStock_000001624654XSmall.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3079" title="chef mitarbeiter xs iStock_000001624654XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/07/chef-mitarbeiter-xs-iStock_000001624654XSmall.jpg" alt="chef mitarbeiter xs iStock 000001624654XSmall Spuren statt Staub. Oder: Warum Ihre Arbeit Sinn machen muss." width="277" height="183" /></a>Zwei Gründe, warum ich nie mehr als Angestellter in bestimmten Firmen  arbeiten könnte, lauten Stechuhr und Urlaubsantrag.Es ist  grotesk,  dass erwachsene Menschen, die außerhalb der Firma Familien gründen,  Regierungen wählen, gemeinnützige Projekte leiten, Häuser bauen oder  Kinder erziehen, in vielen Unternehmen wie kleine Kinder behandelt  werden.</p>
<p>Und penibel nachweisen müssen, wie viel Geld sie für Reisespesen  ausgegeben haben. Wo schief geguckt wird, wenn sie morgen zehn Minuten  &#8220;zu spät&#8221; kommen oder abends eine Stunde &#8220;zu früh&#8221; gehen. Die für einen  Arztbesuch einen Antrag ausfüllen oder einen halben Tag frei nehmen  müssen. Die eine betrieblich notwendige Ausgabe über 72 Euro vom  Vorgesetzten abzeichnen lassen müssen usw. Da bleibt der Sinn schnell  auf der Strecke, was auch immer wohl tönend in  der Imagebroschüre des  Unternehmens stehen mag.</p>
<p>Dass es auch anders geht, zeigen zum Beispiel die Prinzipien, nach  denen die brasilianische Firma <a id="aptureLink_jd6LdH7OW9" href="http://www.semco.com.br/en/content.asp?content=3&amp;contentID=567">Semco</a> arbeitet oder das Projekt <a id="aptureLink_SadAXecCjC" href="http://www.brandeins.de/archiv/magazin/schwerpunkt-ideenwirtschaft/artikel/grosse-freiheit.html">ROWE-Prinzip</a>,  nach dem die US-Kette Best Buy viele innerbetrieblichen Kontrollen  einfach abschaffte und Mitarbeiter und Geschäftsführung zufriedener als  vorher wurden.</p>
<p>Doch das Buch wendet sich nicht nur an Unternehmer, Vorstände und Geschäftsführer. Es ist auch ein Buch für jeden, der hin und wieder über sein Leben reflektiert und sich fragt, warum er eigentlich arbeitet. Und den die üblichen Gründe &#8220;Von irgendwas muss man ja leben&#8221; nicht genügend überzeugen. Darum geht es im Kapitel 23: <em>&#8220;Sein Leben entwerfen und umsetzen&#8221;.</em></p>
<h2>Die wichtigste Frage: &#8220;Was wollen Sie eigentlich vom Leben?&#8221;</h2>
<p>Der Teil gefällt mir mit am besten. Denn Menschen, die zu mir in  Seminare und Coachings kommen, wollen auch etwas verändern. Und haben  oft dieselben Erklärungen wie sie Förster und Kreuz zitieren:</p>
<p><em>&#8220;Ich würde ja so gern xy machen, aber es geht halt nicht.&#8221;<br />
&#8220;Ich kann ja nicht.&#8221;<br />
&#8220;Das Risiko kann ich nicht eingehen.&#8221;</em></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 303px"><a href="http://www.carniola.org/2007/03/austrias-five-star-prison.htm" target="_blank"><img class=" " title="Ein 5-Sterne-Gefängnis in Australien" src="http://www.carniola.org/wordpress/wp-content/uploads/austrian-prison.jpg" alt="Ein 5-Sterne-Gefängnis in Australien" width="293" height="165" /></a><p class="wp-caption-text">Wer wollte aus diesem 5-Sterne-Gefängnis in Australien noch ausbrechen?</p></div>
<p>Und sie zitieren Dostojewski (S. 238):</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Die beste Methode, einen Gefangenen davon abzuhalten,  aus dem Gefängnis auszubrechen, besteht darin, ihm das Gefühl zu vermitteln, dass er sich gar nicht in einem Gefängnis  befindet.&#8221; </em></p></blockquote>
<p>Und wer an die scheinbare Sicherheit seines Jobs glaubt (<em>lesen Sie meinen <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2761/wer-sich-heute-im-job-sicher-fuehlt-hat-vergessen-wie-man-einen-frosch-kocht" target="_blank">Blogartikel</a> zu dem Thema</em>)  und sich an  die Annehmlichkeiten von Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Firmenwagen  plus Anrecht auf einen Parkplatz,  Urlaubsgeld etc. gewöhnt hat, tut  sich oft schwer mit der Idee, noch mal etwas ganz anderes zu tun &#8211; und  dafür erst einmal auf all das verzichten zu müssen.</p>
<p>Oft ist diese Suche nach einer sinnerfüllenden Tätigkeit nicht  leicht. Die wenigsten Karrieren beginnen mit einer großen Entscheidung,  die dann für das ganze Leben gültig ist. Meist ist es ein laufender  Suchprozess:</p>
<p>&#8220;Einfach mal anfangen. Lernen, Entscheidungen treffen. Zuhören.  Fragen stellen.<br />
Auf seinen Bauch bzw. sein Herz hören.<br />
Die Initiative ergreifen. Wieder Entscheidungen treffen. Ziele  definieren.<br />
Die weitere Zukunft planen. Neue Ziele definieren. Wieder Entscheidungen  treffen. Und so weiter.</p>
<p>Die schlechte Nachricht: Das hört nie auf. Die gute: Zum Glück hört  das nie auf!&#8221; (S. 242)</p>
<p>Arbeit ist dann für uns attraktiv und macht Spaß, wenn sie auf der  Ebene  des individuellen Erlebens als sinnvoll empfunden wird, die   individuellen Stärken eingebracht werden können und man sich entfalten kann.</p>
<p>Für diesen Suchprozess schlagen die Autoren drei Fragen vor:</p>
<ul>
<li>&#8220;Was sind meine individuellen Stärken?&#8221;</li>
<li>&#8220;Wofür brenne ich?&#8221;</li>
<li>&#8220;Was kann oder will ich überhaupt nicht?&#8221;</li>
</ul>
<p>Als Führungskraft im Unternehmen gelten ähnliche Fragen: (S. 54)</p>
<ul>
<li>Wozu sind wir hier?</li>
<li>Wozu tun wir das?</li>
<li>Wozu sollten wir das Projekt anpacken, jenes Ziel verfolgen oder die  Veränderung mitmachen?</li>
<li>Wozu arbeiten wir so zusammen, wie wir es tun?</li>
<li>Wozu wollen wir besser sein als die Konkurrenz?Oder noch etwas visionärer:</li>
<li>Welcher Zweck würden den größten Einsatz aller unserer Mitarbeiter  verdienen?</li>
<li>Welche lohnende Sache würde die Menschen dazu bewegen, ihr Talent  großzügig in den Dienst unseres Unternehmens zu stellen?</li>
</ul>
<p>Klar ist, drei Prozent mehr Umsatz im Quartal erzeugt bei den meisten Mitarbeitern keinen Sinn. Auch hehre Unternehmensleitbilder sind oft  austauschbar, nichtssagend und kaum motivierend.</p>
<p>Eine Ausnahme sind zum Beispiel die Werte von netflix:</p>
<div id="__ss_1798664" style="width: 425px;"><strong style="display: block; margin: 12px 0 4px;"><a title="Culture" href="http://www.slideshare.net/reed2001/culture-1798664">Culture</a></strong><object id="__sse1798664" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=culture9-090801103430-phpapp02&amp;stripped_title=culture-1798664" /><param name="name" value="__sse1798664" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse1798664" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=culture9-090801103430-phpapp02&amp;stripped_title=culture-1798664" name="__sse1798664" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="padding: 5px 0 12px;">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/reed2001">Reed Hastings</a>.</div>
</div>
<p>In ihrem Buch &#8220;Spuren  statt Staub&#8221; zeigen die Autoren an vielen Beispielen, wie Wirtschaft  Sinn macht. Dabei werden nicht nur große Firmen wie Apple, Microsoft,  Gore zitiert, sondern auch die deutsche Kammerphilharmonie in Bremen,  die dm-Drogeriemarktkette, Weleda, der Babynahrungshersteller Hipp oder  eine <a id="aptureLink_UpO8M5AMSS" href="http://www.umdiewurst.de/wir_philos.php">Metzgerei.</a></p>
<p>Das  Buch macht Mut.</p>
<p>Den Menschen, die spüren, dass die  Gehaltszahlung am Monatsende eine Gegenleistung für die gegebene  Arbeitskraft darstellt. Aber dass Geld allein keinen Sinn erzeugt. <iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=praxisfurps05-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3430200520&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr&nou=1" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe></p>
<p>Den Menschen, die manchmal männchenmalend im Meeting sich die  Frage stellen: &#8220;Was mache ich eigentlich hier?&#8221;</p>
<p>Den  Menschen, die nach der Lektüre begreifen, dass sie nicht allein mit  ihrer Suche sind. Und dass es viele Menschen gibt, die etwas  Entscheidendes in ihrem Berufsleben geändert haben.</p>
<p>Meine Empfehlung: Lesen Sie das Buch. Und beschäftigen Sie sich mit der Frage: &#8220;<em>Welche Spuren will ich hinterlassen?&#8221;</em></p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="kommentar" width="32" height="32" /> Wie sinnvoll empfinden Sie Ihre Arbeit?<br />
Oder welche Aufgabe wäre für Sie sinnvoller als Ihre jetzige?</a></h2>
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © dietz artwork, Fotolia.com u. istockphoto.com<br />
</small></p>
<p style="text-align: right;"><small></small></p>
<p><object id="Player_98f56e25-83a8-4ace-b918-c12f090b0ebf" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600px" height="200px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F98f56e25-83a8-4ace-b918-c12f090b0ebf&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_98f56e25-83a8-4ace-b918-c12f090b0ebf" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_98f56e25-83a8-4ace-b918-c12f090b0ebf" type="application/x-shockwave-flash" width="600px" height="200px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F98f56e25-83a8-4ace-b918-c12f090b0ebf&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_98f56e25-83a8-4ace-b918-c12f090b0ebf" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F98f56e25-83a8-4ace-b918-c12f090b0ebf&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F98f56e25-83a8-4ace-b918-c12f090b0ebf&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></p>
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		<item>
		<title>Was langjährige Paare anders machen.</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 11:16:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[apokalytische Reiter]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Paarbeziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Paartherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Streit]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum Rettungsversuche in einer Beziehung wichtig sind.
Schlechte Nachrichten für Rechthaber: Die wichtigste Erkenntnis des US-Paarforschers John Gottman: Nur wer die grundsätzlichen Wünsche  seines Partner akzeptiert &#8211; und seien sie auch von den eigenen  Lebensvorstellungen noch so verschieden, kann mit einer längerfristigen  Beziehung rechnen.
Deswegen genügten dem Paarforscher nach jahrelangen Studien bereits drei Minuten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<h3><strong><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/versöhnung-entschuldigung-xs-Liv-Friis-larsen-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3059" title="versöhnung entschuldigung xs Liv Friis-larsen - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/versöhnung-entschuldigung-xs-Liv-Friis-larsen-Fotolia.jpg" alt="versöhnung entschuldigung xs Liv Friis larsen Fotolia Was langjährige Paare anders machen." width="268" height="190" /></a><span style="color: #ff6600;">Warum Rettungsversuche in einer Beziehung wichtig sind.</span></strong></h3>
<p>Schlechte Nachrichten für Rechthaber: Die wichtigste Erkenntnis des US-Paarforschers <a href="http://www.evbg.ch/fileadmin/downloads/buchzusammenfassungen/ehe.pdf" target="_blank">John Gottman</a>: Nur wer die grundsätzlichen Wünsche  seines Partner akzeptiert &#8211; und seien sie auch von den eigenen  Lebensvorstellungen noch so verschieden, kann mit einer längerfristigen  Beziehung rechnen.</p>
<p>Deswegen genügten dem Paarforscher nach jahrelangen Studien bereits drei Minuten Beobachtung eines Streits bei einem Paar, um voraussagen zu können, ob dieses Paar in drei bis fünf Jahren noch zusammen ist oder sich hat scheiden lassen. Seine Trefferquote lag bei 90 Prozent.</p>
<p><strong>Was muss man also tun, um seine Partnerschaft in den Sand zu setzen? </strong></p>
<p>Das ist gar nicht so schwierig. Es gibt drei wichtige Regeln:</p>
<ol>
<li>Beginnen Sie ein Gespräch mit einem groben Auftakt.<br />
Am besten eine kräftige Schuldzuweisung oder eine Unterstellung.</li>
<li>Lassen Sie den Standpunkt Ihres Partners nicht gelten.<br />
Reagieren Sie stattdessen mit Rechtfertigungen, Ignorieren, Gegenkritik oder Verachtung.</li>
<li>Spielen Sie Psychologe und diagnostizieren Sie Ihren Partner.</li>
</ol>
<p>Nach Studien von <a href="http://www.chs.fsu.edu/~ffincham/papers/jfp-violence-97.pdf" target="_blank">Frank Fincham </a>und Mitarbeitern gibt es einen   Zusammenhang zwischen dem Gelingen einer Partnerschaft und der Art wie  Mann und Frau die Verhaltensweisen des anderen für sich erklären:<span id="more-3046"></span></p>
<ul>
<li>In glücklichen Ehen schreiben werden angenehme Verhaltensweisen des   Partners dessen Persönlichkeit zugeschrieben, während negative  Verhaltensweisen des Partners eher situativ,  also auf externe Umständen  zurück geführt wurden.</li>
<li>In unglücklichen  Ehen ist es genau umgekehrt.</li>
</ul>
<p>Also angenommen, Ihr Partner hat vergessen, einen Kasten Sprudel aus dem Supermarkt mitzubringen. Wenn Sie bald wieder Single sein wollen, dann erkundigen Sie sich:<em> &#8220;Hast Du eigentlich nur Stroh im Kopf?&#8221;</em> Oder liefern Sie ihm eine kostenlose Persönlichkeitsdiagnose: <em>&#8220;Dein Problem ist, dass Du Dich immer verzettelst und Dich nicht auf die wesentlichen Dinge im Leben konzentrieren kannst. Werd&#8217; doch mal erwachsen!&#8221;</em></p>
<p>Und angenommen, Ihr Partner bringt Ihnen überraschend Kinokarten für den Film, über den Sie sich gestern begeistert geäußert haben. In einer guten Partnerschaft freuen Sie sich darüber und denken: <em>&#8220;Was habe ich doch für einen aufmerksamen Partner.&#8221;</em> In einer unglücklichen Partnerschaft werden Sie misstrauisch: <em>&#8220;Was ist los? Wollte jemand im Büro die Karten loswerden?&#8221;</em></p>
<p><strong>Konflikte sind nicht so schlimm. Wenn Sie sie früh wieder reparieren.</strong></p>
<p>Lange Zeit dachte man in der Paarforschung, dass negatives Konfliktverhalten eine der Hauptursachen für scheiternde Paarbeziehungen sei. Tausende von Büchern und Seminaren versuchten, Menschen das &#8220;richtige&#8221; Streiten beizubringen.</p>
<p>Doch seit der Metastudie von Karney und Bradbury wusste man: ob sich Paare streiten und auf welche Weise hat überraschend wenig damit zu tun, wie zufrieden Sie mit ihrer Beziehung sind. Es kommt vielmehr darauf an, was beide tun, damit der Streit eskaliert oder zwischendurch das Konfliktklima wieder abkühlt.</p>
<p>John Gottman fand in seinen Studien <strong>ein günstiges Verhältnis von 5 : 1 heraus.</strong></p>
<p>Das heißt, um eine kritische oder verletzende Bemerkung oder entsprechendes Verhalten wieder auszugleichen, braucht es nicht nur eine positive Handlung &#8211; sondern fünf. Interessanterweise gilt das vor allem für Frauen. Männer sind auch mit einem Verhältnis von 1 : 1 zufrieden.</p>
<h3>Was können solche Rettungsversuche in einem Streit sein?</h3>
<p>Aus meiner eigenen Eheerfahrung und was ich von Paaren gelernt habe, sind es vor allem diese:</p>
<ul>
<li><strong>Eine kurze Auszeit beantragen</strong><br />
Dies ist vor allem für Männer wichtig, denn sie werden oft schneller von Gefühlen überschwemmt. Sie greifen dann an, werden tätlich oder laut oder ziehen sich vollkommen zurück, mauern sich ein oder machen wortlos den Fernseher an.<br />
Besser ist es, eine kurze Auszeit zu machen. Auf&#8217;s Klo gehen, Gesicht waschen, durchatmen &#8211; Ihre Gefühle sortieren.Das empfiehlt sich oft für beide.Generell kann man sagen, dass Beziehungsgespräche, die nach 22 Uhr beginnen, garantiert schief gehen. Ein ungünstiger Zeitpunkt ist aber auch, wenn beide kaputt von der Arbeit nach Hause und in die unaufgeräumte Küche kommen. Jetzt über die Verteilungsgerechtigkeit bezüglich der Hausarbeit zu diskutieren, ist wenig erfolgversprechend.<br />
Besser: <em>&#8220;Lass uns schnell zusammen aufräumen und nach dem Essen nehmen wir uns Zeit und reden mal über das Hausarbeitsthema, einverstanden?<br />
</em>Wichtig: das Verschieben darf nicht zu lange dauern. Am besten eine Zeit dafür vereinbaren und sich daran halten.</li>
<li><strong>Die Verschiedenheit benennen</strong><br />
Ein Paar mag sich in vielen Bereichen ergänzen oder gleiche Ansichten haben, es gibt immer ein paar Themen, in denen beide einen unterschiedlichen Standpunkt vertreten. Manchmal geht es darum, wie beide den Film im Fernsehen fanden. Auf welche Schule die jüngste Tochter gehen soll. Wie man das gemeinsame Wochenende verbringen möchte. Unterschiedliche Wünsche, Bedürfnisse oder Einschätzungen an sich sind noch nicht problematisch. Sie führen aber schnell zum Streit, wenn einer beginnt, das was vom anderen kommt, zu ignorieren oder abzuwerten. Meist lassen sich für beide unterschiedlichen Meinungen oder Gefühle gute Gründe finden.Für manche Menschen ist das schwer auszuhalten. Sie fühlen sich nur dadurch, dass der andere nicht der gleichen Meinung ist, kritisiert oder abgewertet. Eskalieren wird eine solche Situation meist dann, wenn einer anfängt, den anderen nicht nur zu überzeugen, sondern zu attackieren. Für eine Weile kann das eine notwendige Auseinandersetzung sein. Wenn man aber merkt, dass man sich in der Sache nicht annähert und als Paar immer feindseliger wird, hilft es, die Verschiedenheit anzuerkennen.<br />
&#8220;Da sind wir offensichtlich anderer Meinung&#8221; oder &#8220;Da finden wir jetzt keinen gemeinsamen Nenner&#8221; sind mögliche Formulierungen. So ein einfacher Satz setzt keinen ins Unrecht, beide können erst mal bei ihren unterschiedlichen Positionen bleiben und es wird anerkannt, dass es jetzt keinen Konsens gibt, sondern Verschiedenheit.<br />Dieser Schritt ist wichtig, weil er deutlich macht, dass etwas nicht zusammenpasst. Meinungen, Gefühle oder Wünsche jetzt nicht kompatibel sind. Inkompatibilität ist aber nicht die &#8220;Schuld&#8221; eines Partners, auch nicht von beiden. Es betont nur die Unterschiedlichkeit.</li>
<li><strong>Verantwortung für eigene Kränkungen übernehmen</strong><br />
Ein Paar im Morgenstress. Frühstück zubereiten, Kinder fertig machen etc. Er stolpert über die Schultasche des Jungen. Sie erschrickt und fährt ihn an: <em>&#8220;Guck doch, wo Du hintrittst!&#8221;</em> Dann müssen alle aus dem Haus.Noch auf der Fahrt ins Büro ärgert ihn ihre Bemerkung. Nimmt er die Bemerkung persönlicher als sie vermutlich gemeint war, kann er den ganzen Tag darauf sitzen und abends den Coolen spielen, weil er meint, dass Sie ihn schließlich angefahren hat.Besser ist es, die Verantwortung für die eigenen Gefühle zu übernehmen und vielleicht in einer Pause anrufen und kurz über seinen Ärger berichten. Wichtig sind solche Mini-Reparaturversuche, wenn die emotionale Ladung bei einem selbst noch nicht zu groß ist. Dann kann man einigermaßen ruhig sagen:<em> &#8220;Übrigens, Deine Bemerkung heute morgen hat mich geärgert.&#8221;</em> Wenn man schon den ganzen Tag den Ärger gehegt hat, kommt er vermutlich irgendwann später geballt raus.<br />Darauf zu warten, dass der andere die Situation gefälligst ansprechen und klären solle, mag Ihrem Gerechtigkeitsempfinden entsprechen, ist aber für ein Zusammenleben oft nicht zuträglich. Denn der Partner hat vielleicht die Situation längst vergessen, weil er ihr nicht soviel Bedeutung zugemessen hat wie Sie.<br />
<strong><br />
</strong></li>
<li><strong>Zurücktreten, sich entschuldigen und Mitgefühl äußern.</strong><br />
<a href="http://icanhascheezburger.com/2009/11/07/funny-pictures-apologize-for-any-inconvenience/"><img class="alignright" title="funny-pictures-cat-wants-his-dinner" src="http://icanhascheezburger.wordpress.com/files/2009/10/funny-pictures-cat-wants-his-dinner.jpg" alt="funny pictures of cats with captions" width="374" height="280" /></a>Obige Szene kann natürlich auch die Partnerin auflösen. Wenn ihr auf der Fahrt zur Arbeit auffällt, dass ihr Ton etwas heftig war, ist es ein guter Rettungsversuch, den Partner anzurufen und ihm das mitzuteilen:<em> &#8220;Übrigens, ich hab dich vorher so angefahren, das tut mir leid. Ich war einfach in Eile, war nicht so gemeint.&#8221;</em><em> </em><em> </em>Mit &#8220;Zurücktreten&#8221; ist gemeint, wenn Sie in einer Auseinandersetzung merken, dass Ihr Partner speziell auf einem Punkt herumreitet, dies als Alarmzeichen für Ihr Gespräch zu werten. Und nicht als Zeichen für die Empfindlichkeit Ihres Partners. Auch wenn da vielleicht da was dran ist, dies ist nicht der Moment, ihrem Partner seine Empfindlichkeit unter die Nase zu reiben.<br />Besser: <em>&#8220;Du sagst jetzt schon dreimal, dass es dich stört, wenn ich x mache. Das scheint Dir wichtig zu sein. Ich würde gern verstehen, was Dich daran stört.&#8221;</em><br />Sich im Vorhinein für etwas zu entschuldigen anstatt es zu verschweigen und zu hoffen, dass es der andere nicht anspricht, ist auch oft ein Rettungsversuch, der nicht so viel kostet. <em>&#8220;Ich weiß, ich bin zu spät. Hast Du arg gewartet? Tut mir leid.&#8221;</em><br />Mitgefühl äußern ist ein starker Rettungsversuch.<em> &#8220;Es tut mir leid, dass Du durch meinen gebrochenen Arm jetzt so viel Extraarbeit hast. Das ist bestimmt nicht leicht für Dich.&#8221;</em> Mitgefühl äußern kann man auch dann, wenn man nichts dafür kann, was den anderen belastet.</li>
<li><strong>Körperliche Berührung</strong><br />
Wenn man mit Worten den anderen nicht mehr erreicht, ist manchmal eine Berührung ein erster Schritt. Natürlich nicht, wenn der Partner schon auf hundertachtzig ist. Sondern lange davor, wenn Sie merken, dass sich der Streit aufschaukelt. Dann ist manchmal eine sanfte Berührung am Arm eine andere Art zu sagen: <em>&#8220;Ich hab&#8217;s nicht so gemeint. &#8230; Lass uns in Ruhe darüberreden &#8230; Ich habe Dich trotzdem gern &#8230;&#8221;</em><em> </em></li>
<li><strong>Noch mal von vorn anfangen</strong><br />
Er kommt nach Hause und freut sich auf einen geruhsamen Feierabend. Sie erwartet ihn sehnlichst, weil sie mit zwei Kindern am Ende ihrer Kräfte ist. Ihr erster Satz <em>&#8220;Kannst Du gleich mal die Wäsche aufhängen und das Abendessen vorbereiten?&#8221; </em>beantwortet er mit einem demonstrativen<em> &#8220;Guten Abend wünsch ich Dir!&#8221;</em> Ein Wort gibt das andere &#8211; bis beide merken, dass die jeweiligen Erwartungen an den anderen gerade gar nicht zusammen passten.Statt eines längeren Beziehungsgesprächs kann er jetzt auch sagen: <em>&#8220;Wir machen das jetzt wie im Film. Die letzte Szene schneiden wir raus. Ich komme jetzt noch mal rein und dann sagt jeder was anderes.&#8221;</em> Und dann kommt er noch einmal zur Haustür rein und sagt: <em>&#8220;Kann ich Dir irgendwie helfen, Schatz?&#8221;</em><br />Überhaupt ist Humor einer der besten Rettungsversuche.</li>
<li><strong>Zuhören, von sich sprechen &#8211; und zu verstehen suchen</strong><br />
Viele Konflikte eskalieren, weil beide mehr vom selben tun. Entweder beide reden aufeinander ein. Oder einer redet und der andere zieht sich immer mehr zurück. Oder beide sitzen dumpf brütend einander gegenüber.<br />
Wenn einer das Gegenteil probiert, unterbricht das schon mal das Muster. Angenommen beide sind im Muster &#8220;Rede-Gegenrede&#8221; drin, hilft es, wenn einer sich entschließt, mal eine Weile den Mund zu halten, dem Partner zuzuhören, um besser zu verstehen. Oder eine Frage zu stellen und damit dem anderen signalisieren, dass man etwas noch nicht genug verstanden hat.</li>
</ul>
<h3>Für Rettungsversuche muss man die Macht teilen.</h3>
<p>Über die meisten Themen in einer Beziehung kann man völlig verschiedener Ansicht sein. Und für jeden Standpunkt gibt es gute Argumente. Anders gesagt: keiner ist &#8220;richtig&#8221;, keiner ist &#8220;falsch&#8221;. Sondern eben subjektiv und fast nie objektiv.</p>
<p>Für manche Menschen, die Andersartigkeit nicht als Bereicherung, sondern schnell als Bedrohung erleben, ist das schwer zu verkraften. Sie müssen dann um ihre Meinung kämpfen. Das kann im Einzelfall richtig und notwendig sein. Aber in vielen Partnerschaftskonflikten geht es gar nicht um die Sache.</p>
<p>In einem <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,532689,00.html" target="_blank">Interview </a>erzählt Gottman ein Beispiel:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Die meisten Konflikte drehen sich darum, wie Partner  in einer Beziehung streiten. In einem Fall ging es um eine  Fernbedienung. Das Paar saß vor dem Fernseher. &#8220;Okay, mal sehen, was  läuft&#8221;, sagte der Mann und begann, durch die Kanäle zu zappen. An einer  Stelle sagte die Frau: &#8220;Warte, lass das mal laufen. Das sieht  interessant aus.&#8221; Er antwortete: &#8220;Okay, aber lass mich zuerst schauen,  was sonst noch läuft.&#8221; Sie hat so lange Nein gesagt, bis er ihr  schließlich die Fernbedienung mit den Worten in die Hand drückte: &#8220;Von  mir aus. Bitte schön!&#8221;<br />
Sie wurde wütend und sagte: &#8220;Wie du wieder &#8216;von mir aus&#8217; gesagt hast,  das hat mich verletzt.&#8221; Er schimpfte zurück: &#8220;Du musst doch auch immer  deinen Kopf durchsetzen.&#8221; Es mag banal klingen, aber das sind die Dinge,  über die sich die Leute streiten. Leider werden die meisten dieser  Probleme nie gelöst.</em></p></blockquote>
<p>Jeder muss in einer Partnerschaft immer mal wieder die Frage klären, die ich bisweilen auch Paaren stelle:</p>
<blockquote><p>&#8220;<em><strong>Was ist Ihnen wichtiger? Dass Sie immer recht behalten oder dass Sie zusammenleben?&#8221;</strong></em></p></blockquote>
<p>Wer immer Recht behalten muss, stellt damit seine Ansichten über den anderen &#8211; und über die Beziehung. Mit so jemand kann man schlecht in der Firma zusammenarbeiten. Man kann sich demjenigen unterordnen &#8211; und sich seinen Teil denken. Im Beruf geht das, weil da hierarchische Beziehungen die Regel sind. In der Partnerschaft funktioniert es nicht. Keiner ist dem anderen übergeordnet. Beide sind gleichberechtigt. Übersieht man das oder lässt es zu, rächt es sich früher oder später.</p>
<p>Gottman hat dazu in seinen Studien festgestellt: Wenn ein Mann nicht bereit ist, die Macht mit seiner Frau zu teilen,  wird die Ehe mit 80-prozentiger Wahrscheinlichkeit nicht halten. Oder positiv ausgedrückt: <strong>Je mehr ein Mann zulassen kann, dass seine Frau öfters Recht hat bzw. er sich von ihr kritisieren lassen kann, umso günstiger ist die Beziehungsprognose.</strong></p>
<p><em><br />
</em></p>
<h3>Für einen Rettungsversuch braucht es zwei.</h3>
<p>Das heißt, einer muss damit anfangen &#8211; aber es kommt darauf an, ob der andere den Rettungsversuch auch als solchen wahrnimmt und ihn beantwortet. Wenn der Streit schon heftig ist, kann es passieren, dass ein Rettungsversuch nicht als solcher erkannt wird. Das kann man sagen:<em> &#8220;Ich habe gerade einen Rettungsversuch gemacht, indem ich x &#8230; gesagt habe aber Du hast gar nicht darauf reagiert.&#8221;</em></p>
<p>Wenn beide auf Rettungsversuche kaum reagieren, kann das ein Zeichen sein, dass das jeweilige Reservoir an Verletzungen bereits größer ist als der Wille zur Versöhnung. Das ist ein äußerst ernstes Alarmsignal für die Beziehung &#8211; und sollte besprochen werden. Entweder in einem Zwiegespräch, vielleicht auch im Rahmen einer Paartherapie.</p>
<p>Eine lange Beziehung wünschen sich die meisten Menschen. Angesichts steigender Scheidungszahlen ist das Ziel des gemeinsamen Altwerdens jedoch keine leichte Sache. Jacques Brel wusste darüber ein schönes Lied zu singen:</p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/3046/was-langjaehrige-paare-anders-machen"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h3><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="kommentar" width="32" height="32" /> Welche Rettungsversuche kennen Sie in Streits?<br />
Welche Tipps haben Sie für eine lange Beziehung?</a></h3>
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: ©  Liv Friis-larsen &#8211; Fotolia.com<br />
</small></p>
<p style="text-align: right;"><small></small></p>
<p><object id="Player_3321edae-457c-45d0-94ff-f90f9564d81e" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600px" height="200px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F3321edae-457c-45d0-94ff-f90f9564d81e&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_3321edae-457c-45d0-94ff-f90f9564d81e" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_3321edae-457c-45d0-94ff-f90f9564d81e" type="application/x-shockwave-flash" width="600px" height="200px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F3321edae-457c-45d0-94ff-f90f9564d81e&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_3321edae-457c-45d0-94ff-f90f9564d81e" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F3321edae-457c-45d0-94ff-f90f9564d81e&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F3321edae-457c-45d0-94ff-f90f9564d81e&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></p>
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		<title>Führungskraft fand raus, was hinter der Redeangst steckt.</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 11:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionale Intelligenz]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
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		<description><![CDATA[Warum Tipps und Ratschläge manchmal nicht helfen.
Dies ist Originalbericht einer Führungskraft, die vor ein paar Monaten ein Persönlichkeitsseminar bei mir besuchte. Er zeigt deutlich, dass man für die Lösung von Problemen manchmal ganz woanders suchen muss.
(Im Mitarbeitergespräch )
Hallo Chef, ich hab da Probleme mit Präsentationen vor Mitarbeitern und hohem Arbeitsaufkommen, weil ich dann immer sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<div id="attachment_3006" class="wp-caption alignright" style="width: 185px"><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/my-nightmare-vortrag-xs-iStock_000007067719XSmall.jpg"><img class="size-medium wp-image-3006 " title="my nightmare vortrag xs iStock_000007067719XSmall" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/my-nightmare-vortrag-xs-iStock_000007067719XSmall-175x300.jpg" alt="Ängste mögen irrational sein, haben aber meist einen tieferen  Grund." width="175" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Ängste mögen irrational sein, haben aber oft eine tiefere Ursache.</p></div>
<h2><span style="color: #ff6600;"><em>Warum Tipps und Ratschläge manchmal nicht helfen.</em></span></h2>
<p><em>Dies ist Originalbericht einer Führungskraft, die vor ein paar Monaten ein Persönlichkeitsseminar bei mir besuchte. Er zeigt deutlich, dass man für die Lösung von Problemen manchmal ganz woanders suchen muss.</em></p>
<p>(Im Mitarbeitergespräch )<br />
Hallo Chef, ich hab da Probleme mit Präsentationen vor Mitarbeitern und hohem Arbeitsaufkommen, weil ich dann immer sehr schnell in eine Stressfalle hineingerate.</p>
<p>Chef: Mach doch mal so ein Seminar.<br />
Ich: Oh, klingt ganz gut!</p>
<p>(Grübelei im Büro)<br />
Ist ja schon komisch, für so ein Seminar anzufragen. Die denken doch alle der hat nicht alle Tassen im Schrank. Mit mir ist doch eigentlich alles in bester Ordnung. Ja ok, ich hatte Privaten Stress und ist doch klar das man dies mit auf die Arbeit schleppt. Ja ok, ich habe auch auf der Arbeit hier und da einige Probleme, aber die habe ich doch wieder voll im Griff, oder?</p>
<p>Ein paar Sachen habe ich schon rausgesucht. Work-Life-Balance hier und da, ach sieh mal da, die bieten ja noch viel mehr an was in diese Richtung geht.</p>
<p>Persönlichkeitstraining? Hört sich aber gut an! Was machen die denn da? Ah ja, die zeigen dir wie du dich vor anderen z.B. Kollegen in einem Meeting besser präsentieren kannst. Lass doch erst mal sacken!</p>
<p>(Grübelei im Büro)<br />
Ich weiß nicht, ob dass das Richtige für mich sein soll!? Aber irgendwas muss ich doch machen!</p>
<p>(Grübelei im Büro)<br />
Jetzt rege ich mich schon wieder über die Kollegen auf, das grenzt ja schon an Mobbing. Hinzu kommt noch, dass ich mich jedes Mal vor einer Präsentation wie ein elendes Stück Scheiße fühle, wenn ich da vorne stehe. Diese Stimmungsschwankungen hauen mich einfach um.<br />
Ich werde mir jetzt was raussuchen! So, der gefundene Kram sagt mir immer noch nicht wirklich zu. Ich suche doch noch ein bisschen weiter.<br />
Wow, was  habe ich denn da gefunden? Seminare4you?<span id="more-3000"></span></p>
<p>Hier steht etwas über <a href="http://www.seminare4you.de/selbstbewusstsein" target="_self">&#8220;Selbstbewusster im Job&#8221;</a>. Ein Bild, auf dem jemand mit der Faust auf den Tisch haut und die Beschreibung des Seminars sagt mir auch zu. Ich fühle mich verstanden. So was würde mir ja schon eher zusagen!<br />
Aber die werden mich alle für bescheuert halten, wenn ich mich dort anmelde, ich bin doch eigentlich schon sehr selbstbewusst.<br />
Ganz abgesehen von diesen Stimmungsschwankungen, die mich jedes Mal wieder aus der Bahn werfen. Ach was soll’s! Ich meld mich jetzt an.</p>
<p>Auf zum Chef!<br />
War gar nicht so einfach für mich, vor den Kollegen und auch dem Chef zu sagen, dass ich an einem Persönlichkeitsseminar teilnehmen möchte. Den anderen Kollegen habe ich einfach erzählt, dies sei ein normales Persönlichkeitsseminar, in dem man Präsentationstechniken lernen kann.</p>
<p>So, der Weiterbildungsantrag ist durch und die Anmeldung zum Seminar ist erledigt.<br />
Ach du Scheisse! Was geht denn jetzt in mir vor? Ich bin nervös, mache mir Gedanken wo die Probleme stecken könnten. Schreibe alles nieder und fühle mich schon wieder in einem Tief. Irgendwie geht es mir immer schlecht, wenn ich über meine Probleme nachdenke. Egal, der Termin ist bald. Jetzt zieh ich das durch!</p>
<h2><strong>(1. Tag)</strong></h2>
<p>Ich stehe um 6 Uhr auf und kann alles noch in Ruhe erledigen. Bevor ich losfahre, kann ich mich noch von meinen Sohn und meiner Frau verabschieden. Oh Mann, der Kleine hat Scharlach und die ganze Arbeit bleibt wieder an meiner Frau hängen.</p>
<p>Auf dem Weg nach Heidelberg gehen mir viele Dinge durch den Kopf.<br />
Gutes Timing! Nach Parkplatzsuche und verlaufen in Heidelberg finde ich doch noch die Seminarräume. Ich glaube eine Minute vor Beginn bin ich dort angekommen. Auf der Klingel stand „Psych.Praxis“, wo bist du denn hier gelandet?</p>
<p>Der Trainer macht mir die Türe auf,  bittet mich, die Schuhe auszuziehen und im Seminarraum Platz zu nehmen. Ich bin anscheinend wie immer der Letzte, vier Teilnehmer sitzen bereits auf  ihren Stühlen und gucken gespannt in die Runde.<br />
Gleich geht´s los.</p>
<p>Ist ja klar, wir beginnen mit einer Vorstellrunde. Ich hasse Vorstellrunden, dabei komme ich mir immer so minderwertig vor. Na ja, lass laufen!<br />
Nachdem sich der Erste vorgestellt hatte, wollte ich der nächste sein, um nicht noch nervöser zu werden, als ich bereits war. Krampfhaft wie immer stellte ich mich vor. Das Beste bei solchen Vorstellrunden ist, dass ich das Vorstellen der Anderen meist gar nicht richtig mitbekomme. Ich bin dann meistens so mit meinen Komplexen beschäftigt, dass ich da kaum eine Chance habe, etwas mitzubekommen.</p>
<p>Ja da haben wir wieder die typische Situation, ich habe anfangs nicht alles mitbekommen und muss dann hinterher die Namen und Sonstiges rausbekommen. Ja, ich könnte doch einfach noch mal fragen? Nee, die Blöße werde ich mir bestimmt nicht geben. Hat doch bisher immer so geklappt!</p>
<p>Der Trainer (Roland) bietet uns das „Du“ an und beginnt mit dem Ablauf des Seminars. Er erklärt uns die Funktionsweisen der &#8220;Landkarten&#8221; in unserem Kopf. <strong>Die Landkarte ist nicht die Landschaft! </strong>Wir erlernen die innere Achtsamkeit und versuchen über Gruppengespräche unser Anliegen zu finden. Hier fällt es mir sehr schwer, mich für ein Anliegen zu entscheiden. Ich habe doch jede Menge dieser Anliegen. Ich habe mich für eines entschieden. Ich möchte mich nicht mehr von anderen als Trottel darstellen lassen! Mit Hilfe von Roland finden wir folgenden Satz:</p>
<blockquote><p><strong>Ich verschaffe mir Respekt!</strong><br />
Interessant! Der Satz gefällt mir.</p></blockquote>
<h2>(2. Tag)</h2>
<p>Am nächsten Morgen machen wir eine Phantasiereise in die Vergangenheit. Mit geschlossenen Augen stellen wir uns unser Elternhaus vor, als wir ungefähr 7 Jahre alt waren. Ich kann das Haus mit allen Details erkennen, ich sehe die große Glastür mit dem großen Türgriff. Kann diese öffnen und fliege so durch die Zimmer des Hauses.</p>
<p>Ich sehe mich als Siebenjährigen und meine Mutter in der Küche sitzen. Das ist sehr komisch, denn ich hatte eigentlich noch kaum Erinnerungen von meiner Kindheit. Wir sollen eine Position außerhalb des Hauses von schräg oben einnehmen und beobachten was geschieht. Wir sollen uns alle Familienmitglieder aus diesem Haus vorstellen wie sie an einem Tisch sitzen.<br />
Geht nicht! Geht nicht! Ich bekomme nicht alle zusammen. Vielleicht an einem Feiertag? Ja, jetzt sehe ich mich bei meiner Kinderkommunion und tatsächlich, alle sitzen an einem Tisch. Mir kommen Erinnerungen, wie mein Vater oft betrunken meiner Mutter und meinem großen Bruder das Leben zur Hölle macht. Erinnerungen wie ich sie von meinem Bruder Peter drüber kriege.</p>
<p>Die Gefühle in mir brechen zusammen, ich fange fast zu weinen an! Doch irgendwie schaffe ich es nicht, vor der Gruppe in Tränen auszubrechen. Das geht doch nicht vor Leuten, wie stehst du dann da, wie ein Weichei.</p>
<p>Nach der Pause habe ich mich wieder gefangen. Nun sollen wir unser Anliegen ein weiteres Mal klären. Hat sich vielleicht etwas verändert?</p>
<p><em><strong>Ich verschaffe mir Respekt!</strong></em><br />
Der Satz passt immer noch! Ich bin zwar noch heftig mit meiner Zeitreise beschäftigt, schaffe es aber mit Hilfe einer Teilnehmerin darüber zu reden.</p>
<p>Als nächstes analysieren wir unsere Antreiber. Durch einen Fragebogen mit Punktezahlen wird schnell klar, welche bei mir am stärksten ausgeprägt sind.</p>
<blockquote><p>1.    Mach es allen recht!<br />
2.    Sei Perfekt!<br />
3.    Streng dich an!<br />
Mit diesen Ergebnissen fühle ich mich bestätigt!</p></blockquote>
<p>Nun sollen wir ein Bild malen: unsere Herkunftsfamilie, die heutige Berufssituation und das derzeitige Privatleben.</p>
<p>Nach dem Mittagessen beginnt das Einzelcoaching. Ich melde mich als Erster. Man bin ich aufgeregt! Ich erkläre mein Bild sowie die Zusammenhänge in den jeweiligen Gruppen.</p>
<p>Ich spreche darüber, dass ich ein Pflegekind bin und mit 1,5 Jahren mit meinen beiden Geschwistern von meinen leiblichen Eltern übers Jugendamt in eine Pflegefamilie gegeben wurde. Bin also ohne meine Geschwister aufgewachsen.</p>
<p>Ich soll mir meine Mutter vorstellen, was mir sehr schwer fällt, denn ich weiß nicht, wie sie aussieht oder wie alt sie ist. Mit Anstrengung fühle ich aber doch Wärme und Zugehörigkeit zu meiner Mutter. Weiterhin soll ich mir noch vorstellen, dass meine Eltern beide hinter mir sitzen. Hier kann ich mich gar nicht mehr wirklich konzentrieren und meine Gefühle wahrnehmen. Wahnsinn, in Gedanken spuken in mir eher Hass,  Liebe  und Nähe. Ich kann die Gefühle nicht wirklich fassen!</p>
<p>Roland fragt mich, ob ich mich für meine Herkunft schäme.</p>
<p>Hierbei kann ich nicht wirklich zustimmen. Eigentlich ging es mir in der Pflegefamilie doch immer gut. Ich habe doch viel Spielzeug bekommen und konnte auch immer mit meinen Freunden losziehen. Wir sind oft im Wintersport gewesen, wo meine „Eltern“ die eigenen Bedürfnisse auch zurückgestellt haben. Ich hatte wunderbare Zeiten mit Oma und Opa. Dann war die Sitzung beendet und die nächste Teilnehmerin mit ihrem Einzelcoaching ist dran.</p>
<p>Sacken lassen! Feierabend. Nach einem anstrengenden Tag sind wir noch mit der Gruppe auf das Heidelberger Schloß gestiegen. Viele Treppen. Belohnt wurden wir dann mit einer wunderschönen Aussicht und klasse Wetter.</p>
<h2>(3. Tag)</h2>
<p>6:40 werde ich wach. Natürlich wieder 10 Min. vor dem Wecker. Ich habe eigentlich sehr gut geschlafen, mein Kopf hat zwar kräftig gearbeitet, aber der Alkohol von gestern hat meinen Körper vielleicht doch ein wenig lahmgelegt.</p>
<p>Beim Zähneputzen fällt mir auf, heute ist etwas anders. Ich verstehe nicht was, aber ich fühle mich saumäßig wohl. Ich packe meine Sachen zusammen und gehe zum Frühstück.</p>
<div id="attachment_3010" class="wp-caption alignright" style="width: 217px"><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/vortrag-uni-xs-John-Johnson-Fotolia.jpg"><img class="size-full wp-image-3010" title="vortrag uni xs John Johnson - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/vortrag-uni-xs-John-Johnson-Fotolia.jpg" alt="Einen Vortrag wie ein entspanntes Gespräch führen." width="207" height="291" /></a><p class="wp-caption-text">Einen Vortrag wie ein entspanntes Gespräch führen.</p></div>
<p>Aber hallo! Da ist es wieder! Ich spüre eine sehr große Energie, die ich bei jeder Handlung im Frühstücksraum erfahre. Klingt komisch, ist aber so! Ich denke an den Satz von gestern:<em><strong> Ich schäme mich für meine Herkunft!</strong></em></p>
<p>Wow, diesmal bewege ich mich durch den Raum, erledige Sachen wie Brot und Aufschnitt holen ohne mich dafür zu schämen!  Oops, was habe ich denn da gedacht! Ich habe mich sonst dafür geschämt? Wie? Häh?</p>
<p>Ich genieße die kraftvolle Energie und mein Frühstück. Ich könnte durch den ganzen Frühstücksraum tanzen → ohne mich zu schämen!<br />
Ich beobachte alle andern Hotelgäste bei ihrem Frühstück → ohne mich zu schämen!<br />
Mein Frühstück dauerte fast eine Stunde lang. War da jetzt noch was anderes drin im Weizen? Normalerweise habe ich nach ein paar Bier schon ein bisschen Kopf und fühle mich dann immer schlecht!<br />
Wahnsinniges Gefühl, aber erklären kann ich es immer noch nicht richtig.</p>
<p>Wir sind wieder im Seminarraum und beginnen die Morgenrunde. Ich kann es kaum erwarten und erzähle der Gruppe gleich, was ich beim Frühstück erlebt habe.</p>
<p>Jetzt werden noch die letzten beiden Einzelcoachings durchgeführt..<br />
In jedem Einzelcoaching wurden die Anliegen der Teilnehmer genauer untersucht, um die zuständigen „Landkarten“ und inneren Konflikte zu finden, die für die heutigen Probleme mitverantwortlich sein könnten. Jetzt liegt es nur noch an uns, diese Hinweise auch zu nutzen und einzusetzen. Wir haben alle sehr viel voneinander gelernt. Noch viel mehr, wir waren wie Verbündete, die auf einem Level offenherzig ohne jemanden zu verletzten, kommunizieren konnten. Noch mal ein Dank an die tolle Gruppe.</p>
<p>Wir haben noch zusammen zu Mittag gegessen und uns dann herzlich voneinander verabschiedet.<br />
Auf der Rückfahrt schossen mir die Gedanken nur so durch den Kopf. Beim Autofahren kann ich anscheinend sehr gut nachdenken. Ich fragte mich wie lange es bei mir dauern würde, bis ich einen Durchblick erhalten würde. Ich dachte über die Situation vom Frühstück nach. Ja warte mal, wenn ich mich da durch den Raum bewege ohne mich zu schämen? Was kann das bedeuten?</p>
<p>Jetzt fällt es mir wieder ein, ich habe mich sonst dafür geschämt, wenn ich nach ein paar Bierchen beim Frühstück saß, weil mit Restalkohol in der Birne&#8230;, nein anders, jeder konnte erkennen,  dass ich gesoffen hatte! Krass!</p>
<p>In diesem Moment werde ich von einer Flut wunderbarer Gefühle überflutet. Das war so was von befreiend. Dann kamen mir die Gedanken nur noch Schlag auf Schlag:</p>
<ul>
<li>Ich musste einen Bericht 20mal lesen bevor ich mich überwinden konnte in mit schlechtem Gewissen zu versenden → weil ich mich schämte</li>
<li>Beim Bäcker hatte ich Probleme, mein Kleingeld zu zählen → weil ich mich schämte</li>
<li>In der Schule konnte ich meist einfachste Aufgaben nicht erledigen → weil ich mich schämte</li>
<li>Ich konnte vor Leuten nicht weinen → weil ich mich schämte</li>
<li> Ich konnte nicht an der Tafel/ Flipchart schreiben → weil ich mich schämte</li>
<li> Ich konnte nicht vor Leuten reden → weil ich mich schämte</li>
<li> Ich habe nie gerne gesungen → weil ich mich schämte</li>
<li> Ich fühlte mich schlecht, weil ich keine Markenklamotten trug → weil ich mich schämte</li>
<li>Ich konnte meiner Frau selten von meinen Gefühlen erzählen → weil ich mich schämte</li>
<li>Bei einer üblichen Verkehrskontrolle konnte ich nie den Polizisten ins Gesicht schauen → weil ich mich schämte</li>
<li> Ich konnte nur schwer im Beisein anderer Leute telefonieren, selbst im Büro wartete ich immer, dass der Kollege das Büro verließ → weil ich mich schämte</li>
<li> Beim Gang durch die Stadt fühlte ich mich oft beobachtet und unwohl → weil ich mich schämte</li>
<li>usw.</li>
</ul>
<p>Die Gefühle, die mich dabei überkamen, waren schon hammermäßig, und je weiter ich darüber nachdachte, desto mehr Situationen kamen mir in den Sinn.<br />
Komisch, dass mir das bei diesen alltäglichen Situationen nie wirklich bewusst geworden war. Es war halt so! Ich dachte dieser Zustand ist normal.<br />
Ein Gedanke ließ mich jedoch nicht los. Ich saß also wieder bewusst im Auto auf dem Weg nach Hause. Dann passierte es…………, es war mit einem Plopp zu vergleichen!  → <em><strong>Jetzt bin ich frei!</strong></em></p>
<p>Diese Erkenntnis zwang mich wieder zu einem Stopp. Diesmal stand ich an einer Autobahnraststätte. Ich nutzte den Stopp für einen Espresso, ging also mit total verheulten Augen ins Segafredo, setzte mich an die Bar und bestellte mir einen.<br />
Das Beste daran: Ich schämte mich kein bisschen dafür! Ich war glücklich!</p>
<p>Auf dem weiteren Weg nach Hause habe ich immer wieder  ganz laut geschrien:<br />
<strong>HIER BIN ICH,  HIER BIN ICH,  HIER BIN ICH,  HIER BIN ICH,  HIER BIN ICH,</strong></p>
<p>Ein klasse Gefühl!<br />
Zu Hause wurde mir klar, dass sich ohne irgendwelche Ängste und Schuldgefühle auch die Beziehung zu meinem Sohn und zu meiner Frau noch vertiefen wird. Ich erzählte meiner Frau die komplette Geschichte und fühlte mich sehr gut dabei. Wir redeten bis mitten in die Nacht hinein. <strong>Hier bin ICH!</strong></p>
<h2>Mein Kommentar:</h2>
<p>Ein häufiger Einwand, den ich von Menschen höre, wenn ich von meinem Ansatz erzähle, lautet: <em>&#8220;Wie soll denn etwas, das dreißig oder vierzig Jahre her ist, mich heute noch beeinflussen?&#8221;</em></p>
<p>Der Teilnehmerbericht zeigt, wie frühe Konflikte, die einem unbewusst sind, das eigene Verhalten ungünstig beeinflussen können. Und warum Tipps und Ratschläge zum besseren Präsentieren in diesem Fall wohl wenig geändert hätten. (Was nicht heißt, dass diese nicht nützlich sein können.) Ist der innere Konflikt identifiziert und ein Stück bearbeitet, merkt der Teilnehmer an seinen starken Gefühlen, dass er auf dem richtigen Weg ist.</p>
<p>In meinen Persönlichkeitsseminaren versuchen wir in drei Tagen, jenen zentralen Konflikt zu identifizieren, der hinter dem problematischen Erleben steckt. Das ist ziemlich anstrengend und bewegend für alle Beteiligten &#8211; und sehr effektiv.</p>
<p>Viele Methodenseminare vermitteln Tipps und Werkzeuge. Wenn damit kein persönlicher Konflikt verbunden ist, sind solche methodischen Informationen hilfreich und können geübt und umgesetzt werden. Doch viele Softskills berühren innere Themen.</p>
<p><strong>Ein Beispiel:</strong><br />
&#8220;Zuhören&#8221; ist eine prima Methode. Auch für Führungskräfte. Dass manche das nicht gut beherrschen, ist kein Informationsmangel. (&#8220;Mund halten, Ohren und Geist öffnen&#8221;) Sondern hat mit den persönlichen Themen zu tun, die Zuhören berührt.</p>
<p>Zum Zuhören darf man beispielsweise nicht immer Recht haben müssen. Man muss den inneren Freiraum haben, dass andere Menschen andere Ansichten und Wünsche haben &#8211; und dass das in Ordnung ist. Zum Zuhören gehört auch, dass man eine andere Meinung nicht gleich als Kritik oder Kränkung erlebt, sondern als eine mögliche Bereicherung zum Thema. Und dass man sich bei all dem auch noch gut fühlt, also in einem gleichberechtigten Austausch.<a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/burnout-xxs-MS-Fotodesign-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-3016" title="burnout xxs M&amp;S Fotodesign - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/burnout-xxs-MS-Fotodesign-Fotolia.jpg" alt="burnout xxs MS Fotodesign Fotolia Führungskraft fand raus, was hinter der Redeangst steckt." width="258" height="80" /></a></p>
<p>Da aber viele Menschen mit den skizzierten Themen einen Konflikt haben, ist wirkliches Zuhören nicht allzu häufig. Das löst man aber nicht, indem man noch ein Buch über <em>&#8220;Richtiges Zuhören&#8221;</em> liest. Sondern der Einzelne muss sich mit dem beschäftigen, was Zuhören in ihm auslöst.</p>
<p>Deshalb</p>
<ul>
<li>haben auch Zeitprobleme nichts mit der Zeit, sondern mit dem Thema &#8220;Grenzen&#8221; zu tun;</li>
<li>kann man Selbstbewusstsein oder Authentizität nicht trainieren &#8211; sondern nur &#8220;sein&#8221;;</li>
<li>haben Machtkämpfe weniger mit dem Chef und mehr mit dem eigenen Vater zu tun;</li>
<li>hat Stress und Burnout weniger mit dem Arbeitsanfall sondern mit Ihrem fehlenden &#8220;Neinsagen&#8221; zu tun;</li>
<li>hat Konfliktscheu etwas mit den Beziehungserfahrungen dazu aus der eigenen Biografie zu tun.</li>
</ul>
<p><strong>Mehr Infos über meine Seminare finden Sie hier: <a id="aptureLink_sEvXljgdr3" href="http://www.seminare4you.de/">www.seminare4you.de </a></strong></p>
<p>PS: Der Teilnehmer hat übrigens zwei Wochen nach dem Seminar seine leibliche Mutter besucht, die all die Jahre zwanzig Kilometer von ihm entfernt wohnte.</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="kommentar" width="32" height="32" /> Welche Erfahrung haben Sie in Persönlichkeitsseminaren gemacht?<br />
Was hat Ihnen geholfen?</a></h2>
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © John Johnson, M&amp;S Fotodesign &#8211; Fotolia.com u. istock.com<br />
</small></p>
<p style="text-align: right;"><small></small></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>
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			<wfw:commentRss>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/3000/wie-eine-fuehrungskraft-in-meinem-persoenlichkeitsseminar-entdeckte-was-wirklich-hinter-ihrer-redeangst-steckte/feed</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>Frauen müssen wissen: Männer brauchen klare Anweisungen.</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Persoenlichkeits-Blog/~3/FWZBSb0UBKc/frauen-muessen-wissen-maenner-brauchen-klare-anweisungen</link>
		<comments>http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2987/frauen-muessen-wissen-maenner-brauchen-klare-anweisungen#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 16:56:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Partnerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Ehe]]></category>
		<category><![CDATA[Paarbeziehung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.persoenlichkeits-blog.de/?p=2987</guid>
		<description><![CDATA[Wenn Sie wollen, dass ihr Mann etwas tut, kommt es darauf an, wie Sie das zu ihm sagen. 
Die meisten Frauen machen dabei die gröbsten Fehler.
Sie sagen zum Beispiel: „Könntest Du später mal den Mülleimer runterbringen?“
Der Mann macht „Mhm“.
Die Frau denkt jetzt, er hat „Mhm“ gesagt, also hat er zugestimmt und macht das jetzt gleich.
Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<h2><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/schlagbaum-witzig.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2990" title="schlagbaum witzig" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/schlagbaum-witzig.jpg" alt="schlagbaum witzig Frauen müssen wissen: Männer brauchen klare Anweisungen." width="272" height="165" /></a><span style="color: #ff6600;"><em>Wenn Sie wollen, dass ihr Mann etwas tut, kommt es darauf an, wie Sie das zu ihm sagen. </em></span></h2>
<p>Die meisten Frauen machen dabei die gröbsten Fehler.</p>
<p>Sie sagen zum Beispiel: <em>„Könntest Du s<span style="color: #000000;">päter mal den Mülleimer runterbringen?“</span></em><span style="color: #000000;"><br />
Der Mann macht „<em>Mhm“</em>.</span></p>
<p>Die Frau denkt jetzt, er hat „<em>Mhm“</em> gesagt, also hat er zugestimmt und macht das jetzt gleich.<br />
Der Mann macht aber <em>„Mhm“</em> und denkt: „<em>Könnt‘ ich. &#8211; - &#8211; - später.</em>“</p>
<p>Oder die Frau sagt: <em>„Siehst Du denn nicht, dass der Mülleimer voll ist?“</em><br />
Das ist ganz schlecht.</p>
<p>Denn der Mann denkt jetzt: <em>„Welcher Mülleimer? Ich seh keinen?“</em><br />
Da wo der Mann gerade ist, also im Wohnzimmer beim Fernsehen, ist auch kein Mülleimer.<br />
Der Mann antwortet also wahrheitsgemäß. Leider können Sie als Frau diese aufrichtige Ehrlichkeit Ihres Partners in diesem Moment nicht gut finden. Sondern kriegen einen Schreianfall.</p>
<p>Oder Sie sagen: <em>„Denkst Du bitte dran, wenn Du runter gehst, den Mülleimer mitzunehmen?“</em><br />
Das ist auch ganz schlecht.</p>
<p>Warum? Weil das drei Sachen auf einmal sind.<br />
Erstens: Runtergehen. Zweitens: Mülleimer. Und drittens: Mitnehmen.<br />
Liebe Frauen, das geht nicht. Drei Sachen auf einmal.<br />
Für wen oder was haltet Ihr uns?<br />
Was glaubt Ihr, wer wir sind?<br />
Einstein?</p>
<h2>Männer hassen es außerdem, von Frauen Aufträge zu bekommen.</h2>
<p>Deshalb funktioniert  die Sache mit dem Mülleimer schon gleich gar nicht.<br />
Von einem Mann einen Auftrag zu bekommen, ist okay.<span id="more-2987"></span></p>
<p><strong>„STIIIIILLLLLLGESTAAAANDEEEEEN!!!!!!!“ </strong><br />
Das ist okay.</p>
<p>Da denkt kein Rekrut:<br />
„<em>Wer?<br />
„Ich auch?“<br />
„Waruuum?“<br />
„Jetzt gleich?“<br />
„Muss das sein?“</em><br />
Oder: <em>„Wie heißt das Zauberwort?“</em></p>
<p>Nein, von einem Mann eine Anweisung oder einen Befehl zu bekommen, ist für die meisten Männer okay. Weil der Mann, der da rumbrüllt, sie ja nicht erziehen will. Das ist ne reine Sachaussage.</p>
<p>Statt: <em>„Liebe Männer, würdet Ihr Euch bitte mal in einer Reihe aufstellen?<br />
Möglichst jetzt gleich?<br />
Und alle zusammen?“</em><br />
So was geht ja nicht im Krieg. Also sagt er stattdessen: „„STIIIIILLLLLLGESTAAAANDEEEEEN!!!!!!!“<br />
Eine reine Sachaussage. Von einem anderen Mann.<br />
Und deswegen verstehen das Männer auch sofort – und machen das.</p>
<p>Außer Wehrdienstverweigerern.</p>
<p>Die würden jetzt anfangen, Fragen zu stellen:<br />
<em>„Wozu soll das gut sein?“<br />
„Können Sie das auch ein bisschen freundlicher sagen?“<br />
„Können wir darüber noch mal diskutieren? – Oder noch besser: abstimmen?“</em></p>
<p>Deswegen verweigern die ja den Wehrdienst.<br />
Und hören dann im Altenheim: <em>„Hier das Essen für Zimmer 17 – aber dalli!“ </em><br />
Das geht auch.<br />
Weil Zivildienst ist ja freiwillig. Und dann ist das auch wieder eine reine Sachaussage. Und der Mann gehorcht – und macht das.</p>
<p>Jetzt fragen Sie sich vermutlich, meine Damen, warum das bei Ihnen zu Hause anders ist.<br />
Ganz einfach:<strong> in einer Ehe oder Partnerschaft gibt es keine Sachaussagen. </strong>Theoretisch natürlich schon. Aber in einer Beziehung, also zwischen Mann und Frau ist alles total persönlich. Also zumindest erleben die beiden das so.</p>
<h2>Aber Frauen sind auch kompliziert.</h2>
<p>Nochmal zurück zum Mülleimer.<br />
Angenommen, Sie sagen: <em>„Bringste später mal den Mülleimer runter?“ </em>Und zwei Minuten später steht der immer noch voll da.<br />
Ja, was denken Frauen jetzt?</p>
<p>Frauen denken jetzt nicht:<br />
<em>„Vielleicht hat er mich nicht gehört?“<br />
„Vielleicht habe ich mich unverständlich ausgedrückt?“<br />
„Er hat einfach zu viel Stress.“<br />
„Ich hab ihn voll gemacht – also kann ich ihn auch leeren.“</em></p>
<p>Nein, Frauen denken jetzt:<br />
<em>„Typisch, ich bin ihm doch wieder völlig egal.“<br />
„Der glaubt wohl, ich würde den ganzen Tag auf dem Sofa rumliegen.“<br />
„Ich hab’s schon bei der Hochzeit gespürt – er liebt mich einfach nicht.“</em></p>
<p>Dabei ist es im Grunde ganz einfach.</p>
<h2>Den entscheidenden Tipp habe ich von einer Hundetrainerin erfahren.</h2>
<p>Sie lachen jetzt. Natürlich sind wir Männer keine Hunde. Man kann uns nicht dressieren. <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/hundetraining.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2991" title="www.jmdog.com/wp-content/uploads/2009/11/dog-training-expert.jpg" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/hundetraining.jpg" alt="hundetraining Frauen müssen wissen: Männer brauchen klare Anweisungen." width="186" height="248" /></a></p>
<p>Aber die Hundetrainerin sagte etwas ganz Wichtiges..</p>
<p><em>„Der Hund weiß nicht, was ich von ihm will. Wie sollte er auch? Er ist ein Hund, also kann er nicht Gedanken lesen. Also muss ich ihm sagen, was ich von ihm will.</em></p>
<p><em>Ich frage also nicht ihn, was er möchte, sondern ich sage ihm, was ich will.<br />
Dabei jammere ich nicht, flehe auch den Hund nicht an – sondern sage in einem ruhigen klaren Ton: „Hol mir den Stock!“</em> Oder: <em>„Sitz!“</em><br />
Und wenn er das gemacht hat, dann lobe ich ihn. Gebe ihm Anerkennung.“</p>
<p>Die Hundetrainerin fuhr fort: „Wenn er gemacht hat, was ich von ihm wollte, sage ich nicht:<br />
<em>&#8220;Das wurde aber auch Zeit!‘ </em>oder<br />
<em>‚Ja heute holst Du den Stock &#8211; aber gestern hast Du’s nicht gemacht!‘</em></p>
<p>Nein, die Hundetrainerin lobt ihn, lächelt ihn an.</p>
<p>Dann fuhr sie fort: <em>&#8220;Ich sage auch nicht zu dem Hund: ‚Das machst Du jetzt nur, weil ich es Dir gesagt habe.<br />
Ich will, dass Du dich von alleine hinsetzt. Ohne dass ich es ausdrücklich sagen muss.<br />
Ich will, dass Du von dir aus dich hinsetzen willst.“</em></p>
<p>All das sagt die Hundetrainerin nicht.</p>
<h2>Was heißt das jetzt für Sie, meine Damen?<br />
Und für uns Männer?</h2>
<p>Wir Männer brauchen klare Anweisungen. Und ein bisschen Anerkennung, wenn wir es richtig machen. Dann kann das wunderbar klappen mit der Kommunikation zwischen uns.</p>
<p>Also nicht:<br />
<em>„Ist dir schon aufgefallen, dass der Mülleimer seit zwei Tagen übervoll ist?“</em><br />
Sondern:<br />
<em>„Bitte bring den Mülleimer runter.“ </em><br />
Oder wenn Sie noch in der Verliebtheitsphase sind: „<em>Bringst Du bitte mal den Mülleimer runter?“</em></p>
<p>Das gilt natürlich auch im Schlafzimmer. Also bitte nicht beim Liebesspiel sagen:<br />
<em>„Sachma, weißt Du eigentlich immer noch nicht, wo meine&#8230;“</em></p>
<p>Sondern auch dabei dran denken: Männer brauchen klare Anweisungen.<br />
Also besser: &#8230;<br />
Na, das müssen Sie jetzt selber formulieren.</p>
<p>PS: Auf mehrfachen Wunsch gibt es diesen Beitrag auch hier als Video:</p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2987/frauen-muessen-wissen-maenner-brauchen-klare-anweisungen"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="kommentar" width="32" height="32" /> Was meinen Sie als Frau dazu?<br />
Und Sie als Mann?</a></h2>
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<p><object id="Player_6cdf26bc-bf1e-49b3-87f8-1c9bde97fa39" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600px" height="200px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F6cdf26bc-bf1e-49b3-87f8-1c9bde97fa39&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_6cdf26bc-bf1e-49b3-87f8-1c9bde97fa39" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_6cdf26bc-bf1e-49b3-87f8-1c9bde97fa39" type="application/x-shockwave-flash" width="600px" height="200px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F6cdf26bc-bf1e-49b3-87f8-1c9bde97fa39&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_6cdf26bc-bf1e-49b3-87f8-1c9bde97fa39" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F6cdf26bc-bf1e-49b3-87f8-1c9bde97fa39&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F6cdf26bc-bf1e-49b3-87f8-1c9bde97fa39&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></p>
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		<title>Aufruf zur Aktion “Für mehr Männergesundheit”: „Jetzt pack ich’s an!“</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 08:20:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Mein Körper ist mein Kapital&#8221;, gilt nicht nur für Leistungssportler.
Eine aktuelle Umfrage in sechs europäischen Ländern und in den USA untersuchte, wie Männer zwischen 40 und 80 Jahren ihren Gesundheitszustand einschätzen. Das Ergebnis ist erstaunlich.
Bevor ich Ihnen das Ergebnis sage, dürfen Sie jetzt mal raten. Was glauben Sie, wie 85 Prozent der befragten Männer ihren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<div id="attachment_2970" class="wp-caption alignright" style="width: 286px"><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/maennerbäuche-xs-Edward-Shtern-Fotolia.jpg"><img class="size-full wp-image-2970" title="maennerbäuche xs Edward Shtern - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/maennerbäuche-xs-Edward-Shtern-Fotolia.jpg" alt="maennerbäuche xs Edward Shtern Fotolia Aufruf zur Aktion Für mehr Männergesundheit: „Jetzt pack ich’s an!“" width="276" height="184" /></a><p class="wp-caption-text">Dass das Bauchgehirn proportional mit dem Bauchumfang wächst, ist ein Gerücht.</p></div>
<h2><span style="color: #ff6600;"><em>&#8220;Mein Körper ist mein Kapital&#8221;, gilt nicht nur für Leistungssportler.</em></span></h2>
<p>Eine aktuelle Umfrage in sechs europäischen Ländern und in den USA untersuchte, wie Männer zwischen 40 und 80 Jahren ihren Gesundheitszustand einschätzen. Das Ergebnis ist erstaunlich.</p>
<p>Bevor ich Ihnen das Ergebnis sage, dürfen Sie jetzt mal raten. Was glauben Sie, wie 85 Prozent der befragten Männer ihren gesundheitlichen Ist-Zustand einschätzen? Gut, Mittel oder Schlecht?</p>
<p>Klar ist: „Mein Gesundheitszustand ist schlecht“ scheidet als Möglichkeit aus. So was würde kein Mann von sich sagen. Sie glauben, „mittel“ wäre die überwiegende Antwort? Sie täuschen sich, leider.</p>
<p>85 Prozent der Männer zwischen 40 und 80 (!) Jahren gaben an, dass sie gesundheitlich auf der Höhe sind.</p>
<p>Über dieses Ergebnis können Hausärzte, Internisten, Kardiologen oder Urologen – je nach Temperament – nur den Kopf schütteln, sich die Lachtränen aus den Augen wischen oder einfach verzweifeln. Denn ihre Erfahrungen und die entsprechenden Krankenakten zeigen ganz andere Ergebnisse.</p>
<p>Unter Medizinern kursiert ja das Bonmot: <strong>„Wer sich gesund fühlt, ist nur schlecht untersucht.“</strong> Im Fall der meisten Männer stimmt das leider.<span id="more-2967"></span> Denn natürlich haben fast alle Männer, wenn sie in die Jahre kommen, gesundheitliche Beeinträchtigungen. Das Schlimme daran ist: die ärgsten Gefahren merkt man lange nicht:</p>
<ul>
<li>Diabetes tut nicht weh.</li>
<li>Bluthochdruck spürt man      nicht.</li>
<li>Ein hoher Cholesterinspiegel      meldet sich nicht.</li>
</ul>
<p>Dass schleichende Gefahren einem System gefährlich werden können, wissen wir Männer ja nur zu gut. Deshalb lassen wir ja den neuesten Virenscanner über den PC laufen. Bringen unser Auto pünktlich zur Inspektion und spendieren dem Motto das teuerste Öl. Schließen alle möglichen Versicherungen ab, weil wir wissen, dass immer was passieren kann.</p>
<ul>
<li>Kein Mann würde beim      Anzeigen der Öldrucklampe auf’s Gas drücken:<em> „Zu wenig Öl? Das bedeutet      sicher nichts.“</em></li>
<li>Kein Mann würde den      kostenlosen Virenscanner ablehnen mit der Begründung: <em>„Ich will gar nicht      so genau wissen, ob da ein Virus sich eingenistet hat und was das genau      für einer ist.“</em> Die ebenfalls kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen verweigern      aber die Mehrzahl der Männer mit dieser Antwort. Oder noch intelligenter: <em>„Dafür      habe ich keine Zeit.“</em></li>
<li>Kein Mann lehnt eine      Versicherung ab mit der Erkenntnis: <em>„Die wollen nur Geld an mir verdienen.“</em> Ein Checkup oder eine ärztliche Untersuchung, die bedauerlicherweise mal      nicht von der Krankenkasse übernommen wird, wird oft mit diesem Argument      abgelehnt.</li>
</ul>
<p>Bei der eigenen Gesundheit sind die meisten Männer also Verdrängungskünstler. Sie ignorieren Warnsignale, leben riskanter, trinken und rauchen mehr als Frauen, gehen seltener zu Vorsorgeuntersuchungen und achten insgesamt weniger auf ihren Körper.</p>
<h2>Was sind die Gründe dafür?</h2>
<p>Ich sehe vor allem diese Punkte:</p>
<ul>
<li><strong>Ein einseitiges      Männerideal</strong><br />
Zwar ändert es sich ganz langsam, aber der innere Antreiber „Sei stark!“      ist doch immer Teil der männlichen Sozialisation. Wobei dies ja im      wesentliche meint, „schwache“ Gefühle zu meiden, da sie als unmännlich      gelten.<br />
„Wer bremst, hat Angst“ oder „Den-Anderen-unter-den-Tisch-Trinken“ sind      Ausdruck solcher als männlich geltende Werte.</li>
<li><strong>Ein falscher Umgang mit      Ängsten</strong><br />
Angst ist eine natürliche Schutzreaktion auf eine reale oder vermeintliche      Gefahr. Eine reale Angst zu verleugnen, ist kein Zeichen von Stärke, sondern von      Dummheit und oft lebensgefährlich. Die Unfallstatistiken von männlichen      Führerschein-Neulingen zeigen das deutlich.<br />
Ein erhöhter Blutdruck oder ein zu hoher Cholesterinspiegel verschwinden      nicht, indem man ihn diese Werte nicht kennt. Ein zu niedriger Ölstand im Motor      verändert sich nicht, indem man ihn nicht überprüft.</li>
<li><strong>Verkehrte Prioritäten</strong><br />
Der Männerarzt <a id="aptureLink_9IWvLSekVf" href="http://www.maennergesundheit.info/person.html">Frank Sommer</a> sieht die Einstellung vieler Männer zu ihrem      Körper als einen wesentlichen Grund: <em>„Männer sind es gewohnt, ihren Körper      zum Erreichen ihrer Ziele zu nutzen, man kann auch sagen: Sie beuten ihn rücksichtslos aus. Und das Perfide daran, sie spüren es nicht.“</em><br />
Hier drängt sich mir die Parallele zur derzeitigen Ölkastastrophe „Deep      Horizon“ auf. Da reichte ja auch der Horizont aller Verantwortlichen nicht      sehr weit. Man wusste, wie man die Ölquelle anbohrt. Als es schief ging,      hörte man die Erklärung von <a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/liegestütz-xs-Doris-Heinrichs-Fotolia.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2973" title="liegestütz xs Doris Heinrichs - Fotolia" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/liegestütz-xs-Doris-Heinrichs-Fotolia.jpg" alt="liegestütz xs Doris Heinrichs Fotolia Aufruf zur Aktion Für mehr Männergesundheit: „Jetzt pack ich’s an!“" width="249" height="164" /></a>BP, dass man zu wenig Erfahrung in dieser      Meerestiefe hätte.<br />
Burnout-Gefährdete und Herzinfarkt-Patienten haben gemeinsam, dass sie      deutliche Warnsignale des Körpers und der Psyche als bedeutungslos      interpretieren und hinterher behaupten, die Krankheit wäre aus heiterem      Himmel gekommen.</li>
<li><strong>Mangelnde Entschlossenheit</strong><br />
Wer etwas Größeres in seinem Leben realisieren, weiß genau, wie das  geht.      Es sind drei Dinge, die man dazu braucht. Egal ob Sie ein  Haus bauen      wollen, endlich die Garage aufräumen oder mit dem  Wohnmobil Kalifornien      erkunden wollen.<br />
- Sie brauchen ein Ziel,<br />
- Sie brauchen Infos über den Weg dorthin<br />
– und den inneren Entschluss, es jetzt anzupacken.</li>
</ul>
<h2>Diese Aktion soll Männer motivieren, besser für Ihre Gesundheit zu achten.</h2>
<p>Bei den meisten wird es dabei um drei Schritte gehen:</p>
<ol>
<li><strong>Ein ärztlicher und      sportlicher Checkup</strong><br />
Sie brauchen klare Informationen über Ihren körperlichen Ist-Zustand. Ihr      Gefühl reicht nicht aus. Zumal Sie einen schlechten Leberwert auch in der      tiefsten meditativen Versenkung nicht spüren werden. Sie brauchen klare      Fakten.<br />
Da reichen als erstes schon dieser <a href="http://de.fitness.com/fitometer/" target="_blank">Online-Fitness-Test</a>, dieser <a href="http://www.clever-radfahren.de/ernaehrung/bmi-rechner.php" target="_blank">BMI-Rechner</a> und ein Maßband. Denn ab einem <a href="http://www.fitforfun.de/workout/bauchweg/straffer-bauch/bauchfett-so-gefaehrlich-sind-polster-am-bauch_aid_9519.html" target="_blank">Bauchumfang</a> ab 102 cm wird es riskant.</li>
<li><strong>E</strong><strong>ine Ernährungsumstellung</strong><br />
Gerade kam eine Studie heraus, nach der jeder zweite Deutsche zu dick sei. Doch ist dies differenziert zu betrachten, wie dieser <a id="aptureLink_W0cn153QK3" href="http://www.n-tv.de/wissen/dossier/Nicht-fuer-jeden-ein-Nachteil-article906362.html">Wissenschaftler</a> betont. Vor allem ein hoher BMI und ein zu großer Bauchumfang ist für Männer riskant. Die Gründe sind auch      längst bekannt. Männer essen zu viel, zu fett, zu kalorienreich, zu  ungesund.<br />
Dass Männer bei der eigenen Gesundheit so wenig auf vorhandenes Wissen      achten und statt dessen bekannte Gefahren in Kauf nehmen, ist erstaunlich. Wo sie doch in anderen Bereichen sehr verantwortungsbewusst      und sorgsam handeln.<br />
Angenommen, Sie würden…<br />
- in der Autowerkstatt Winterreifen angeboten bekommen, die schon      siebenmal runderneuert wurden;<br />
- im Supermarkt auf dem Futterdose für Ihren Liebling den Hinweis lesen <em>„Vorsicht,      dieses Futter kann das Leben Ihrer Katze verkürzen.</em>“;<br />
- an der Tankstelle eine neue Zapfsäule entdecken mit einem um die Hälfte      verbilligten Preis, allerdings auch mit einer Oktanzahl von 42 …<br />
Wie würden Sie reagieren?</li>
<li>
<div id="attachment_2969" class="wp-caption alignright" style="width: 248px"><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/grabstein-itoldyou.jpg"><img class="size-full wp-image-2969" title="http://www.picdumps.com/picdumps-besondere-grabsteine-teil-2-1578.htm#" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/06/grabstein-itoldyou.jpg" alt="grabstein itoldyou Aufruf zur Aktion Für mehr Männergesundheit: „Jetzt pack ich’s an!“" width="238" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Hier liegt ein Mann, für den unsere Aktion zu spät  kommt.</p></div>
<p><strong>Ein für Sie passendes      Bewegungsprogramm</strong><br />
Ich will Ihnen hier nicht erzählen, wie wichtig und positiv regelmäßig      Bewegung für das körperliche und seelische Wohlbefinden ist. Falls Sie das      tatsächlich zum ersten Mal hören, hier einige Infos…<br />
Aber fast alle Männer, die nicht körperlich arbeiten, bewegen sich zu      wenig. Schieben Sie es nicht auf die moderne Lebensweise oder dass Ihre Frau so gut kocht. So ein Spruch      auf Ihrem Grabstein wirkt doch allzu nachtragend.</li>
</ol>
<p>Welchen Ansatz Sie wählen, spielt meiner Meinung nach keine große  Rolle.Denn die Bereiche Gesundheit. Ernährung und Bewegung hängen eng  miteinander zusammen. Wer mit zehn Minuten Joggen anfängt, merkt  vielleicht, wie er nach fünf Minuten schon schwer atmet und entschließt  sich dann, sein Gewicht zu reduzieren. Das Wichtigste dabei ist es  anzufangen.</p>
<h2>Warum ist das Anfangen oft so schwer?</h2>
<p>Der Grund ist, dass Sie dabei Ihrer Angst begegnen werden. Und  entscheidend wird sein, wie Sie dieser Angst begegnen. Meiner Erfahrung  nach geht es dabei um diese Ängste:</p>
<ul>
<li><strong>Angst vor Veränderung</strong><br />
Von dem Neuen träumen ist ungefährlicher als es zu erleben. Dicksein zum  Beispiel kann manchmal auch ein Schutz sein. Man fühlt sich nicht so  attraktiv &#8211; und das ist auch gut so. Wer weiß, auf welche Gedanken man  käme, wenn man plötzlich seinen Körper anziehender und lustvoller  erlebte. Und mitkriegte, dass auch einigen Frauen auffällt.</li>
<li><strong>Angst vor Grenzen<br />
</strong>In Ihrer<strong> </strong>Phantasie denken Sie vielleicht, dass Sie  jederzeit Ihr Leben ändern könnten. Noch mal ganz neu anfangen könnten.  Jederzeit mit Rauchen, zu viel Essen oder dem Alkohol aufhören könnten.<strong><br />
</strong>In der Phantasie könnten Sie Ihren Job hinschmeißen, einfach  losfahren und alles hinter sich lassen. Oder morgen kündigen und sich  selbständig machen. Was einen daran oft hindert, ist die dunkle Ahnung,  dass man an eine Grenze stoßen könnte. Eine Grenze, die einem zeigt,  dass man doch nicht frei, unabhängig, mutig ist. Also, dass man ein ganz  normaler Mann ist. Nichts Besonderes eben.</li>
<li><strong>Angst vor der Abhängigkeit<br />
</strong>Wer mal mit dem Rauchen aufgehört hat, kennt das Gefühl davor.  Man kann sich nicht vorstellen, ohne Zigaretten zu leben. Theoretisch  weiß man, dass das geht. Aber unbestimmte, unangenehme Gefühle warnen  einen davor, dass man etwas ganz Schwieriges vorhat.<br />
Man kann von allem abhängig werden. Von Arbeit, Sex, Zuneigung, Diäten,  Sport, Fernsehen &#8230;<br />
Auch von der eigenen Bequemlichkeit. Hier der Bericht eines Mannes, der  ein Jahr lang nichts <a href="http://www.welt.de/vermischtes/article5799347/Mark-Boyle-der-Mann-der-ein-Jahr-nichts-kaufte.html" target="_blank">kaufte  &#8230;</a></li>
<li><strong>Angst vor Gefühlen</strong><br />
Erinnern Sie sich noch, als Sie verliebt waren? Oder mit einer Sache  total leidenschaftlich beschäftigt waren? Vermutlich haben Sie da  weniger gegessen. Weil Sie so erfüllt von anderen angenehmen Gefühlen  waren.<br />
Für manche Menschen ist Essen die einzige Quelle sinnlicher Genüsse. Und  der Platz vor dem Fernseher, wo sie etwas Spannendes erleben. Beides  zusammen verhindert, die innere Leere nicht zu spüren.</li>
</ul>
<p>Ängste zu haben ist zwar unangenehm, aber meist nicht weiter schlimm.  Entscheidend ist, wie Sie damit umgehen.</p>
<h2>Ein starker Mann beherrscht seine Ängste. Nicht umgekehrt.</h2>
<p>Wer seine Ängste nicht kennt, lebt gefährlich. Denn meist verdrängt  er sie dann und kann mit ihnen nicht umgehen. Und macht weite Umwege, um  seiner Angst nicht zu begegnen. Natürlich haben Männer Ängste. Angst  davor, den Job zu verlieren. Angst vor Impotenz und Haarausfall. Angst  vor zu viel Nähe &#8211; und vor dem Verlust davon.</p>
<p>Doch geht es hier nicht primär um Ihre Angst, sondern um mehr Männergesundheit.<br />
Am besten: Sie fassen einen Entschluß?: <strong>&#8220;Jetzt pack&#8217; ich&#8217;s an!</strong></p>
<p>Hier ein paar bewährte oder auch originelle Vorschläge, um anzufangen:</p>
<p><strong>Starten Sie einen virtuellen Gehwettbewerb.</strong><br />
um sich mit „10.000  Schritten täglich“  mehr im Alltag zu bewegen. Die Teilnehmer/-innen  können an dem TappaLauf oder mit gemeinsam mit Ihren Kolleg/-innen an  einem Firmen-Gehwettbewerb teilnehmen. <a href="http://www.tappa.de/public/info/?a=aboutus" target="_blank">Mehr Infos &#8230; </a></p>
<p><strong>Haben Sie ein iPhone?</strong><br />
Dann sind diese Apps für Ihr neues Fitnesstraining genau richtig. Ob im Wald oder im Fitnessstudio: Das iPhone hilft Ihnen, aus jedem Training das Beste zu machen. <a href="http://www.apple.com/de/iphone/apps-for-everything/working-out.html" target="_blank">Mehr Infos &#8230;</a></p>
<p><strong>Schließen Sie eine Wette mit sich selbst ab.</strong><br />
Mit dem Onlineportal <strong>StickK</strong> können Sie einen  Vertrag                            mit sich selbst abschließen. Über Ihre Fortschritte bzw.                             Rückschläge legen Sie dort regelmäßig Rechenschaft                            ab. Auch ein Schiedsrichter kann  festgelegt                            werden, der Ihre Fortschritte beurteilt. Beim Nichterreichen Ihres Ziels  muss eine vorher vereinbarte Strafe gezahlt werden. Die Höhe der Vertragsstrafe wählen Sie selbst, ebenso den Empfänger des Geldes. <a href="https://www.stickk.com/" target="_blank">Mehr Infos &#8230;</a></p>
<p><strong>Abonnieren Sie den Abnehm-Coach von Men&#8217;s Health.</strong><br />
Dieses speziell für Männer konzipierte Programm hilft Ihnen, Ihre Fitnessziele zu erreichen. Durch effektive Trainingspläne und ständige Leistungsanalysen. <a href="http://www.menshealth-abnehmcoach.de/abnehmen/landingpage.jsp" target="_blank">Mehr Infos &#8230;</a></p>
<p><strong>Laufen Sie mit anderen.</strong><br />
Gemeinsam mit anderen sich zu bewegen macht mehr Spaß. Denken Sie an Ihre Kindheit.<br />
<strong>Dieser </strong><strong><a href="http://www.lauftreff.de/laeufe/laufkalender.html"><strong>Laufkalender  2010</strong></a> </strong>wird täglich aktualisiert. Mehr als 4400  Termine für das Jahr 2010 sind bereits erfasst.<br />
Die <a href="http://www.lauftreff.de/lauflauflauf/"><strong>Volkslauf-Suchmaschine  &#8220;LaufLaufLauf&#8221;</strong></a> kann Ihnen helfen, eine geeignete  Laufveranstaltung zu einer bestimmten Zeit in Ihrer Gegend zu finden.  Der <a href="http://www.lauftreff.de/lauflauflauf/regiolauf.asp"><strong>regionale  Laufkalender</strong></a> liefert Ihnen eine Übersicht über Lauf-Veranstaltungen in der Nähe Ihres Wohnortes. Probieren Sie es doch einfach mal aus!</p>
<p><strong>Machen Sie das deutsche Sportabzeichen.</strong><br />
Trainingstermine, Ansprechpartner und Treffpunkte zu  über 3.000 Angeboten von Sportvereinen zur Vorbereitung auf das Deutsche  Sportabzeichen finden Sie <a id="aptureLink_Ats20JMrTi" href="http://www.deutsches-sportabzeichen.de/de/das-sportabzeichen/vereine-treffs/">hier</a>. Welche Leistungen Sie als Mann Ihres Alters dafür bringen müssen, können Sie sich hier anzeigen <a href="http://www.deutsches-sportabzeichen.de/de/das-sportabzeichen/service/sportabzeichen-profil/" target="_blank">lassen &#8230;</a></p>
<p><strong>Lesen Sie, was 9 prominente Männer über Krebsvorsorge sagen.</strong><br />
Alle betonen, dass Männer Verdrängungskünstler sind und dieses Thema besser als David Copperfield zum Verschwinden bringen können. <em>„Es ist schade, dass Männer sich nicht zeitig aufraffen und erst zum Arzt gehen, wenn was weh tut oder wenn sie merken, dass der Harnstrahl nur noch auf die Schuhspitzen tropft.&#8221; (</em>Sepp Maier). Hier lesen Sie das <a href="http://www.medizin.uni-halle.de/kur/media/pdf/promisgegenprostatakrebs.pdf" target="_blank">13-Seiten-PDF &#8230;</a></p>
<p><strong>Planen Sie einen regelmäßigen Fett-Weg-Tag.</strong><br />
Sie finden langwierige und aufwändige Diäten eher abschreckend – Sie wissen aber auch,  dass man mit Crash-Diäten auf Dauer auch keinen Erfolg verbuchen kann,  sondern letztlich sogar meist zunimmt. Dann probieren Sie diese neue  Fett-weg-Formel: An einem Tag pro Woche essen Sie sehr wenig  und ergänzen diese Diät durch drei Sporteinheiten. Für den Rest der  Woche dürfen Sie wieder ganz normal essen und absolvieren Ihr normales  Sportpensum. <a href="http://www.fitforfun.de/abnehmen/schlankmacher/fettkiller-tag/fett-weg-formel-schlank-in-einem-tag_aid_6890.html" target="_blank">Mehr Infos &#8230;</a><br />
<a href="http://www.tkqlhce.com/click-3963417-10496138" target="_blank"><br />
</a><br />
<strong>Sie haben keine Zeit für Bewegung und außerdem wenig Geld? </strong><br />
Bei diesem Fitnessstudio gelten diese Ausreden nicht mehr. Morgens, mittags, abends, nachts: Bei McFit trainieren Sie, wann Sie  möchten. Jedes Studio ist 24 Stunden am Tag für Sie geöffnet. Trainingsmöglichkeiten in 127 Fitness-Studios in Deutschland, Österreich und Mallorca. Und das für 16,90 Euro. <a href="http://www.mcfit.com/" target="_blank">Mehr Infos &#8230;</a></p>
<p><strong>Leiten Sie diesen Artikel an einen Freund weiter.</strong><br />
Ein Projekt gemeinsam durchzuziehen hilft oft, eigene Widerstände und Motivationsprobleme zu überwinden. Wer Ihrer Bekannten oder Freunde könnte für diese Idee aufgeschlossen sein? Oder andersherum: Wer von denen müsste dringend etwas tun?<br />
Am Ende des Beitrags finden Sie einen Link, mit dem Sie den Beitrag als Email leicht versenden können.</p>
<p><strong>Sie sind mehr an besserem Sex als an Sport interessiert?</strong><br />
Das lässt sich gut verbinden. Dann lassen Sie vor allem Ihr Fahrrad stehen und machen Sie stattdessen diese <a href="http://www.maennergesundheit.info/pdf/Intervalltraining.pdf" target="_blank">Übungen</a>.Ihr Bizeps ist Ihnen egal? Aber vielleicht nicht Ihr <a id="aptureLink_2gZBrUsZce" href="http://www.maennergesundheit.info/pdf/IC-Training.pdf">Potenzmuskel</a>.</p>
<p>PS: Sich als Mann für seine Gesundheit zu engagieren, ist keine Frage des Alters. Mit körperlicher Bewegung ist es  nie zu spät, wie diese <a href="http://www.bleibfit.at/fitness/fitness_tipps/fuer_koerperliche_bewegung_ist_es_nie_zu_spaet.phtml" target="_blank"><strong>Studie</strong></a> der Universität Heidelberg  eindrucksvoll zeigt.</p>
<p>Nicht umsonst lautet die Erfahrung aller Oldtimer Liebhaber: <em>&#8220;Wenn ein Auto neu ist, fahren alle gut. Mit zunehmendem Alter zählt vor allem eins: Pflege und Instandhaltung.&#8221;</em></p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="kommentar" width="32" height="32" /> Was tun Sie als Mann für Ihre Gesundheit?<br />
Welche Tipps haben Sie, um anzufangen und dranzubleiben?</a></h2>
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<p style="text-align: right;"><small>Foto: © </small><small> Edward Shtern, Doris Heinrichs &#8211; Fotolia.com</small></p>
<p><small><br />
</small></p>
<p><object id="Player_4aebe111-6bb5-4209-9b7d-9c8adc01c65c" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600px" height="200px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F4aebe111-6bb5-4209-9b7d-9c8adc01c65c&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_4aebe111-6bb5-4209-9b7d-9c8adc01c65c" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_4aebe111-6bb5-4209-9b7d-9c8adc01c65c" type="application/x-shockwave-flash" width="600px" height="200px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F4aebe111-6bb5-4209-9b7d-9c8adc01c65c&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_4aebe111-6bb5-4209-9b7d-9c8adc01c65c" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F4aebe111-6bb5-4209-9b7d-9c8adc01c65c&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2F4aebe111-6bb5-4209-9b7d-9c8adc01c65c&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>
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		<item>
		<title>Der Rücktritt Köhlers und das Mißverständnis “Respekt”.</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 07:08:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
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		<category><![CDATA[Rücktritt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Amt braucht keinen Respekt.
Menschen brauchen Respekt.
Zum ersten Mal in Deutschland ist ein Bundespräsident zurückgetreten. Doch anders als im Fall des hessischen Ministerpräsidenten Koch findet der überwiegenden Teil der Presse diesen Schritt nicht nachvollziehbar, sondern überzogen.
Wie kann man den Rücktritt Köhlers verstehen?
Ich denke, dass der Ex-Präsident einem häufigen Mißverständnis erlegen ist, was den Begriff &#8220;Respekt&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-caption alignright" style="width: 187px"><a href="http://olyly.files.wordpress.com/2009/02/papst_207393.jpg?w=240&amp;h=300"><img style="margin: 3px;" title="&quot;Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand. Nur  werden die Ämter leider nicht von Gott vergeben.&quot;" src="http://olyly.files.wordpress.com/2009/02/papst_207393.jpg?w=240&amp;h=300" alt="&quot;Wem Gott ein  Amt gibt, dem gibt er auch Verstand. Nur werden die Ämter leider nicht  von Gott vergeben.&quot;" width="177" height="223" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand. Nur  werden die Ämter leider nicht von Gott vergeben.&quot; (Gerhard Uhlenbruck)</p></div>
<h2><span style="color: #ff6600;"><em>Ein Amt braucht keinen Respekt.<br />
Menschen brauchen Respekt.</em></span></h2>
<p>Zum ersten Mal in Deutschland ist ein Bundespräsident zurückgetreten. Doch anders als im Fall des hessischen Ministerpräsidenten Koch findet der überwiegenden Teil der Presse diesen Schritt nicht nachvollziehbar, sondern überzogen.</p>
<p><strong>Wie kann man den Rücktritt Köhlers verstehen?</strong></p>
<p>Ich denke, dass der Ex-Präsident einem häufigen Mißverständnis erlegen ist, was den Begriff &#8220;Respekt&#8221; angeht. Kurz gesagt: er verwechselte Rolle und Person. Oder psychologisch ausgedrückt: er kannte zu wenig seine narzisstische Bedürftigkeit.</p>
<p>Aus seinem Rücktrittstext, der, gemessen an der Bedeutung des Ereignisses, seltsam kurz und dürftig ausfiel, kann man das herauslesen:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Meine Äußerungen zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr am 22. Mai dieses Jahres sind auf heftige Kritik gestoßen. Ich bedauere, dass meine Äußerungen in einer für unsere Nation wichtigen und schwierigen Frage zu Missverständnissen führen konnten. Die Kritik geht aber so weit, mir zu unterstellen, ich befürwortete Einsätze der Bundeswehr, die vom Grundgesetz nicht gedeckt wären. Diese Kritik entbehrt jeder Rechtfertigung. Sie lässt den notwendigen Respekt für mein Amt vermissen.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Im NLP gibt es den Grundsatz:<strong> &#8220;Der Sender ist verantwortlich für den korrekten Empfang der Botschaft.&#8221;</strong></p>
<p>Das ist natürlich keine &#8220;Wahrheit&#8221; über Kommunikation, sondern einfach eine praktische Einstellung, die im Leben besser funktioniert als die Überzeugung &#8220;Der Empfänger trägt die Verantwortung für den korrekten Empfang der Botschaft.&#8221;</p>
<p>Die zweite Einstellung ist viel verbreiteter, weil bequemer. Deswegen hört man oft den Satz:<em> &#8220;Das haben Sie falsch verstanden&#8221;</em> und beschuldigt damit den Empfänger, dass er die eigenen klugen Worte nicht kapiert hat. Konstruktiver wäre es zu sagen: <em>&#8220;Da habe ich mich falsch ausgedrückt. Was ich sagen will, ist dies &#8230;&#8221;</em> Damit übernehme ich die Verantwortung für das von mir Gesagte.</p>
<p>Gleichzeitig gebe ich durch diese zweite Formulierung auch zu erkennen, dass ich weiß, <strong>dass Kommunikation eben niemals eindeutig ist,</strong> sondern wie Schultz von Thun in seinem 4-Ohren-Modell schön gezeigt hat, auf mindestens vier verschiedene Arten interpretiert werden kann. Hier ein <a href="http://home.arcor.de/krpfl-schule2/Pdf-dateien/Grundlagen_der_Kommunikationspsychologie.pdf" target="_blank"><strong>PDF</strong></a> dazu.</p>
<h2>Respekt ist kein Geschenk auf Dauer.</h2>
<p>Was viele Menschen in Bezug auf Respekt missverstehen, ist, dass eine Rolle oder ein Amt nicht automatisch Respekt verleiht. Jedenfalls nicht auf Dauer. Dazu drei Beispiele:<span id="more-2945"></span></p>
<ul>
<li>Der neue Vertriebsleiter beschwert sich bei seiner Mannschaft, dass seine Vorschläge zur Umorganisation des Außendiensts von den Mitarbeitern nicht konsequent umgesetzt werden. Er fordert mehr Respekt für seine Ideen.</li>
<li>Ein Vater regt sich über den patzigen Ton seiner 14jährigen Tochter auf. Mit Taschengeldkürzung und scharfen Zurechtweisungen will er ihr Respekt beibringen.</li>
<li>Der älteste Sohn einer Einwandererfamilie tötet in einem Ehrenmord seine Schwester, die mit ihrem &#8220;leichtlebigen&#8221; Lebenswandel keinen Respekt gegenüber der Familie zeigte. Er habe durch seine Tat die Ehre der Familie wiederhergestellt.</li>
</ul>
<p>Das Missverständnis in allen drei Beispielen besteht meiner Ansicht in der <strong>Verwechslung von Rolle und Person</strong>. Die meisten Menschen zollen jemandem, der in ein Amt gewählt oder eine neue Rolle übertragen bekommen, erst mal einen gewissen Respekt. Derjenige bekommt einen Vertrauensvorschuß, weil man annimmt, wenn jemand für diese Position ausgesucht wurde, wird er wohl Fähigkeiten mitbringen, diese auch gut auszufüllen.</p>
<p><strong>Doch das ist nur ein Vorschuß an Vertrauen und Respekt.</strong></p>
<table border="0" cellspacing="10" align="right">
<tbody>
<tr>
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</tr>
</tbody>
</table>
<p>Spätestens bei den ersten Meinungsverschiedenheiten und Konflikten, wird dieses Vertrauen geprüft. Die Vorschläge des Vertriebsleiters ernten Kritik, die Anordnungen des Vaters stoßen auf Widerstand, die Schwester unterwirft sich nicht den familiären Sitten.</p>
<p>Wer in solchen Situationen beleidigt reagiert, hat meist verloren. Denn die anderen verlieren schnell den Respekt. Sie spüren, dass sich jemand hinter seiner Rolle verschanzen will. Dass jemand nicht den Mut hat, evtl. einen Fehler zuzugeben. Dass jemand nicht bereit ist, andere Meinungen anzuhören und auch gelten zu lassen. Dass jemand an einer Kommunikation im Sinne eines Austauschs nicht interessiert ist, sondern seine Meinung als Dekret verstanden wissen will, die diskussionslos zu befolgen ist.</p>
<p><strong>Und hier kommt die narzisstische Bedürftigkeit in Spiel</strong>. Menschen, die viel Aufmerksamkeit brauchen, erleben Kritik nicht als Beitrag zu einer spannenden Diskussion, sondern als Kränkung ihrer Person. Sie interpretieren es unbewusst als Kritik an sich &#8211; nicht an dem Thema &#8211; und reagieren beleidigt. Meistens indem Sie verbal scharf zurückschlagen, sich rächen oder eben gekränkt zurückziehen.</p>
<p>An der Reaktion der anderen merkt man schnell, ob Narzissmus mit im Spiel ist. Waren nämlich die Reaktionen der anderen tatsächlich überzogen, stellt sich bei ihnen Betroffenheit ein:<em> &#8220;Das haben wir nicht gewollt!&#8221;</em> Man entschuldigt sich, spricht nochmal drüber und versöhnt sich. Spielt Narzissmus eine Rolle, sind die anderen verwundert, ratlos auch ein Stück verärgert: <em>&#8220;Was hat er jetzt wieder bloß?&#8221;</em></p>
<p>Die Reaktionen der meisten Presseorgane gehen in diese Richtung, dass man die Reaktion Köhlers nicht nachvollziehen kann, sondern für überzogen hält. Hier zum <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/die-presse-zum-ruecktritt-von-koehler-der-bundespraesident-ist-kein-luxusposten-1.952688" target="_blank">Nachlesen</a>.</p>
<p>Nochmal Köhler mit seiner Begründung:<br />
<em>&#8220;Die Kritik geht aber so weit, mir zu unterstellen, ich befürwortete Einsätze der Bundeswehr, die vom Grundgesetz nicht gedeckt wären. Diese Kritik entbehrt jeder Rechtfertigung. Sie lässt den notwendigen Respekt für mein Amt vermissen.&#8221;</em></p>
<p>Natürlich waren die Worte von Trittin und anderen Kritikern überzogen. Aber das ist die Rolle der Opposition, sich mit scharfen Worten Gehör zu verschaffen. Die darf das. Die Rede eines Bundespräsidenten ist keine Papst-Enzyklika, vor der man erfurchtsvoll erstarren muss. Es bleibt die Meinung eines Einzelnen, die man respektieren &#8220;kann&#8221;.</p>
<h2>Respekt muss man sich bei vielen Menschen erst verdienen.</h2>
<p>Das ist unbequem und bringt einen vielleicht auch oft an eigene Grenzen. Der beleidigte Rückzug nach dem Motto:<em> &#8220;Jetzt könnt Ihr mal sehen, wie falsch Ihr lagt und was Ihr mir angetan habt.&#8221;</em> zerstört oft den letzten Rest Respekt, den man für jemanden hatte. Das passiert jetzt wohl auch mit dem Ansehen Horst Köhlers, der ja einige bemerkenswerte Ansichten in seinen Reden vertreten hatte.</p>
<p>Aber er hatte auch immer diese etwas überzogene Bedeutungsschwere in seiner Sprechweise, wie Sie der Kabarettist Matthias Richling hier gnadenlos parodiert:</p>
<p><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2945/der-rucktritt-horst-kohlers-und-warum-manche-menschen-respekt-misverstehen"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p><strong>Warum hat Köhler so reagiert?</strong></p>
<p>Hatte er keine Berater? Haben die ihm auch zum Rücktritt geraten? Ich kann mir das schlecht vorstellen. Ich glaube vielmehr Folgendes. Wer viel moralisch argumentiert und Köhler tat das, ist mit  der Zeit oft überzeugt, er hätte die wahre, die einzig richtige Meinung. Doch auch Werte verändern sich und sind letztlich immer auch verhandelbar. Dies zu wissen und trotzdem klug seine Positionen zu vertreten &#8211; und bei Widerstand &#8211; zu diskutieren, neu zu erklären, führt erst bei vielen Menschen zu dem Respekt, den man in seiner Rolle auch braucht.</p>
<p><strong>Wie macht man es besser?</strong></p>
<p>US-Präsident Obama hatte bei seinem Projekt der Krankenversicherung auch sehr viel Gegenwind, mit zum Teil hanebüchenen und sehr durchsichtigen Motiven. Schwer vorstellbar, dass er zurückgetreten wäre mit dem Argument, die Angriffe ließen den Respekt für das höchste Amt der USA vermissen. Nein, er hat es durchgefochten &#8211; und sich damit jenen Respekt erarbeitet, den er nach der kritisierten Verleihung des Friedensnobelpreises bei manchen verloren hatte.</p>
<p>Schade, dass Horst Köhler dieses Stehvermögen nicht hatte, sondern durch seine Flucht sein Amt beschädigte &#8211; und das Bild der derzeit Regierenden zusätzlich.</p>
<h2><a href="#respond"><img class="alignleft size-full wp-image-1026" title="kommentar" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2009/02/article-32.png" alt="kommentar" width="32" height="32" /> Was meinen Sie zum Rücktritt Köhlers?<br />
Wie geht es Ihnen mit dem Thema &#8220;Respekt&#8221;?</a></h2>
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		<item>
		<title>Wie findet man eine gute Coaching-Ausbildung?</title>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 16:52:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rkwichmann@web.de (Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann)</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>

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		<description><![CDATA[Coaching-Ausbildungen gibt es mittlerweile sehr viele. Und  auch die Nachfrage danach ist groß. 
Denn der Bedarf für Coaching besteht im Grunde auf allen Management-Ebenen. Auch die Branche oder Position spielt keine Rolle.  Am meisten brauchen Manager Coaching für kritische Führungssituationen. Auch über die eigene Wirkung bei Präsentationen, in Verhandlungen oder bei Vorträgen sind sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<div id="attachment_2917" class="wp-caption alignright" style="width: 261px"><a href="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/05/business_meeting_small_iStock_000004615817XSmall1.jpg"><img class="size-full wp-image-2917 " style="margin: 3px;" title="fotolia.com" src="http://www.persoenlichkeits-blog.de/wp-content/uploading/2010/05/business_meeting_small_iStock_000004615817XSmall1.jpg" alt="In einer Gruppe gemeinsam voneinander lernen." width="251" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">In einer Gruppe gemeinsam voneinander lernen können.</p></div>
<h2><span style="color: #ff6600;"><em><em>Coaching-Ausbildungen gibt es mittlerweile sehr viele. Und  auch die Nachfrage danach ist groß. </em></em></span></h2>
<p>Denn der Bedarf für Coaching besteht im Grunde auf allen Management-Ebenen. Auch die Branche oder Position spielt keine Rolle.  Am meisten brauchen Manager Coaching für kritische Führungssituationen. Auch über die eigene Wirkung bei Präsentationen, in Verhandlungen oder bei Vorträgen sind sich viele unsicher. Doch spielen all diese Situationen für den Erfolg des Unternehmens wie für die eigene Karriere eine entscheidende Rolle. Eine fundierte Coaching-Ausbildung kann hier durch die Inhalte, das Lernen mit und in der Gruppe und durch die verschiedenen Rückmeldungen  der Führungskraft mehr Orientierung, Handwerkszeug und dadurch Souveränität vermitteln.</p>
<p><strong>Woran erkennt man einen seriöse Coachausbildung?</strong></p>
<p>Im Coaching-Magazin des Coaching-Gurus Christopher Rauen findet sich dieser<a href="http://www.brittwrede.de/pdf/eine_gute_coachausbildung.pdf" target="_self"> PDF-Artikel.</a></p>
<p>Aus meiner Erfahrung halte ich folgende Punkte für wichtig.</p>
<ol>
<li><strong>Genaue Bestimmung der Inhalte auf die Zielgruppe</strong><br />
Der Begriff Coaching wird ja wie viele nicht geschützte Begriffe sehr inflationär gebraucht. Insofern gibt es für alles und jedes Feld bald eine Coaching-Ausbildung. Will man hier nicht enttäuscht werden, hilft es, genau die Inhalte anzuschauen, die vermittelt werden und zu prüfen, ob man als Interessent das braucht.</li>
<li><strong>Welches Institut steht dahinter?</strong><br />
Immer wieder sehe ich, dass Leute, die nach einem halben Jahr, nachdem sie ihre eigene Ausbildung abgeschlossen haben, eine eigene Coaching-Training anbieten. Meist unter einem eigenen Namen und mit einem wohlklingenden Begriff.<br />
Deswegen muss die Ausbildung nicht schlecht sein, doch persönlich würde ich mich bei einem Anbieter, der schon mehrere Jahre Ausbildungen mit hunderten oder Tausenden von Teilnehmern anbietet, sicherer fühlen.</li>
<li><strong>Wie viel Selbsterfahrung enthält die Ausbildung?</strong><br />
Die meisten Ausbildungskandidaten sind zwar vor allem an Werkzeugen und Methoden interessiert <span id="more-2909"></span>und halten dies für nicht so wichtig. Doch als alter Coaching-Hase weiß ich zwei Dinge: Erstens, eine vertiefte Kenntnis der eigenen blinden Flecken ist das beste Werkzeug. Denn, was man selbst nicht bearbeitet und ein Stück gelöst hat, kann man auch dem Coachee nicht vermitteln und solche Themen unbewusst vermeiden.<br />
Zweitens: Fast alle Methoden kann man mittlerweile in Büchern lesen und „lernen“. Doch beherrschen ist etwas ganz anderes. Dazu sollte man die verschiedenen Fallstricke und Sackgassen, die mit der Methode verbunden sein können, selbst erlebt haben.</li>
<li><strong>Welche Erfahrung haben die Trainer und sind es gute Lehrer?</strong><br />
Wer ein guter Tennisspieler werden will, sucht sich jemanden, der diesen Sport von allen Seiten und vor allem aus eigener Erfahrung kennt. Noch nicht jeder gute Fußballspieler ist auch ein guter Fußballtrainer. Denn dazu gehören noch mal ganz andere Qualifikationen.</p>
<p>Dabei ist auch wichtig, ob die Chemie stimmt. Wenn möglich, sollte man die Lehrer der Ausbildung vorher kennenlernen. Denn wenn einen etwas an der Person stört, hilft dessen ganze Expertise nichts. Man wird schwer oder wenig von ihm lernen können.</li>
<li><strong>Ist das Preis/Leistungsverhältnis überzeugend?</strong><br />
Das große Angebot der vielen Coaching-Ausbildungen hat auch zuweilen die Preise gedrückt. Oder bei einigen anderen Anbietern den Preis in absurde Höhen getrieben.<br />
Gute Trainer haben ihren Preis, denn meist leben sie nicht von den Ausbildungen (jedenfalls sollten sie das nicht) und eine gute Ausbildung sollte auch nicht zu viele Teilnehmer haben, damit die individuelle Betreuung gewährleistet ist.</li>
</ol>
<p>Ich schreibe diesen Beitrag auch als Werbung für eine Coaching-Ausbildung, an der ich selbst beteiligt bin. Aber es ist lange her, dass ich mich mit einem Unternehmen und den Inhalten der Angebote so identifizieren konnte, das es eine gute Zusammenarbeit wurde. So war das mit ComTeam, JANUS und natürlich dem HAKOMI-Institut.</p>
<p>Immer mal wieder bekam ich in den letzten Jahren Anfragen von Instituten, die mich für ihr Team gewinnen wollten. Aber mal konnten wir uns über die Wichtigkeit verschiedener Inhalte nicht einigen, mal stimmten die organisatorischen Dinge nicht.</p>
<p>Umso mehr freue ich mich, dass nun ab Herbst 2010 eine Coaching-Ausbildung mit der GRUNDIG-Akademie stattfinden wird, bei der ich einer der drei Trainer sein werde.</p>
<p>Sie heißt: <strong>Business-Coach &#8211; </strong>Systemisches Coaching von Veränderungsprozessen für Führungskräfte und Berater</p>
<p><strong>Zielgruppe sind: </strong>Führungskräfte, Berater, Trainer, Personalentwickler und alle Personen, die sich Coachingkompetenzen aneignen wollen.</p>
<p>Sie umfasst 21 Tage und ist in sieben Seminare aufgeteilt:</p>
<ol>
<li>Systemische Grundlagen und das Haus der Veränderung I (4  Tage)</li>
<li>Persönliche Kompetenz und Wirksamkeit I (4 Tage)</li>
<li>Systemisches Coaching im Unternehmenskontext (4 Tage)</li>
<li>Veränderungsprozesse im Unternehmenskontext II (3 Tage)</li>
<li>Persönliche Kompetenz und Wirksamkeit II (3 Tage)</li>
<li>Systemische Grundlagen und das Haus der Veränderung II (3 Tage)</li>
<li>Optimierung der Coaching Kompetenz (kann zusätzlich gebucht werden)</li>
</ol>
<p>Die gesamte Ausbildung dauert 21 Tage und startet ab Herbst 2010 in Nürnberg, Berlin und Hamburg.</p>
<p>Mehr Informationen und Anmeldemöglichkeit finden Sie auf der Website der<a href="http://www.grundig-akademie.de/management/ausbildungen/business_coach.htm" target="_self"><strong> GRUNDIG-AKADEMIE &#8230;</strong></a></p>
<p><object id="Player_c3c09994-02bc-4fa2-b288-5d3945cf6f50" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600px" height="200px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2Fc3c09994-02bc-4fa2-b288-5d3945cf6f50&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_c3c09994-02bc-4fa2-b288-5d3945cf6f50" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_c3c09994-02bc-4fa2-b288-5d3945cf6f50" type="application/x-shockwave-flash" width="600px" height="200px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2Fc3c09994-02bc-4fa2-b288-5d3945cf6f50&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_c3c09994-02bc-4fa2-b288-5d3945cf6f50" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2Fc3c09994-02bc-4fa2-b288-5d3945cf6f50&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fpraxisfurps05-21%2F8010%2Fc3c09994-02bc-4fa2-b288-5d3945cf6f50&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<hr /><small>Copyright &copy; 2008<br /> Dieser Feed ist nur für den persönlichen, nicht-kommerziellen Gebrauch bestimmt.<br /> Das Nutzen dieses Feed auf anderen Websites oder Blogs verletzt das Urheberrecht. Wenn dieser Inhalt nicht in Ihrem Newsreader enthalten ist, verletzt das Ansehen des Inhalts Urheberrechte. (Digital Fingerprint:<br /> )</small>
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	<copyright>Alle Rechte bei Roland Kopp-Wichmann</copyright><media:credit role="author">Dipl.Psych. Roland Kopp-Wichmann</media:credit><media:rating>nonadult</media:rating></channel>
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