„Ich kenne nur männliche Diven. Alain Delon ist ein Kotzbrocken“ sagte Regisseur Volker Schlöndorff am Montag bei der Veranstaltung „Ein Abend für Kultur.Forscher“.
Im English Theatre befragten junge Kulturforscher und Kulturforscherinnen der Anna-Schmidt-Schule den Ehrengast Schlöndorff über „Licht und Schatten“ – Seiten seiner „Lebensliebe Film“. [Weiterlesen →]
Volker Schlöndorff im English Theatre
von Redaktion, 10. 3. 2010
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Lesung Jan Seghers „Die Akte Rosenherz“
von Redaktion, 9. 3. 2010
Es gibt Bücher, die würden trotz einer Lesung kein Interesse beim geneigten Leser finden. Und es gibt Bücher, die verkaufen sich auch ohne Lesung wie geschnitten Brot.olch ein Buch ist „Die Akte Rosenherz“, der neue und mittlerweile vierte Kriminalroman von Jan Seghers, und wie üblich ist die Buchpremiere in der Deutschen Nationalbibliothek hoffnungslos ausverkauft. Jan Seghers alias Matthias Altenburg lässt lesen, und das von keinem geringeren als dem Münchener „Tatort“-Kommissar Miroslav Nemec. Warum man hier nicht auf die Kollegen vom Frankfurter „Tatort“ zurückgegriffen hat, bleibt mir auch nach der dritten Lesung dieser Art immer noch ein Rätsel, aber vermutlich sind es persönliche Gründe Altenburgs. [Weiterlesen →]
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Hinterrücks erleuchtet
von Esther Boldt, 9. 3. 2010
Tocotronic punkrocken Offenbach. Zwischen zwei Liedern hält Dirk von Lowtzow inne und lächelt versonnen: „Es macht irgendwie Spaß, euch zu zusehen.“ Wenn dies ein Kompliment ist, dann kann man es nur erwidern: Danke! Ebenso! Beim Konzert im Offenbacher Capitol sind Tocotronic sichtlich gut aufgelegt, von Lowtzow, der doch sonst Ansagen und Zwischentexten meidet, nahezu geschwätzig und barrierefrei, als sei Coolness gestern gewesen. [Weiterlesen →]
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„Wir brauchen Aktionen mit Symbolcharakter“
von Christoph Schröder, 6. 3. 2010
Die 1962 in Theheran geborene Künstlerin Parastou Forouhar lebt seit 1991 in Offenbach. Ihre Eltern, die zur oppositionellen Bewegung im Iran gehörten, wurden im Jahr 1998 vom iranischen Geheimdienst ermordet. Mit dem Journal spricht Parastou Forouhar über die Grüne Revolution und die Hoffnung für ihr Heimatland.
Journal Frankfurt: Die grüne Revolution im Iran hat im vergangenen Jahr eine große Aufmerksamkeit gefunden. Nun habe ich den Eindruck, dass das Thema aus den Medien wieder ein wenig verschwunden ist. Täuscht der Eindruck?
Parastou Forouhar: Nein, das stimmt wohl und ich bedauere es sehr. Ich hoffe aber sehr, dass die Menschen dauerhaft begreifen, dass eine solche Bewegung, die so massiv und mit großer Brutalität niedergeschlagen wurde, permanente Aufmerksamkeit und Unterstützung braucht, um den Menschen im Iran, die in Haft sitzen oder Repressalien ausgesetzt sind, zu zeigen, dass sie nicht alleine gelassen werden. Man muss mit Aktionen für die Präsenz dieses Themas sorgen. [Weiterlesen →]
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„Frieren wie ein Schlosshund“ für „Ink not Mink“
von Ewelina Feil, 5. 3. 2010
„Ich friere wie ein Schlosshund“, das glaube ich Simone auf’s Wort. Die Witterung ist zumindest ein Schuldiger für die wahrlich kurze Protestaktion Petas auf der Zeil heute Mittag. Geschätzte 20 Minuten dauerte das freizügige Spektakel. Für die Kampagne „Ink not Mink“, übersetzt etwas weniger klangvoll „Tattoos statt Pelze“, posierte die tätowierte Tierfreundin knapp bekleidet in Hotpants und Netzstrumpfhose. Passend zur Tattoo Convention 2010 (hier kann man Simone erneut in Aktion erleben) wollten die Aktivisten mit ihrer Aktion Aufsehen erregen. Und Simone befindet sich in guter Gesellschaft. [Weiterlesen →]
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Herzblut, Schweiß und Freudentränen
von Detlef Kinsler, 5. 3. 2010
Im aktuellen Journal Frankfurt habe ich in meinen Erinnerungen gekramt anlässlich Fritz Raus 80. Geburtstags. Hier nun, als Ergänzung, der Artikel zum 50-jährigen Bühnenjubiläum des Konzert-Impresarios, erschienen Ende 2005:

Im März feierte Fritz Rau seinen 75. Geburtstag. Für den legendären Konzertveranstalter kein Grund für eine Würdigung in den Medien. „75 werden viele. Das ist kein großes Verdienst“, wünschte sich der „Kartenverkäufer“, wie sich Rau jahrelang mit echtem Understatement selber nannte, lieber ein Porträt zu seinem Bühnenjubiläum Ende 2005 – eine Bitte, der wir gerne entsprechen. JOURNAL FRANKFURT-Musikredakteur Detlef Kinsler traf ihn zu Hause in Bad Homburg.
50 Jahre Konzerte veranstalten, ohne jemals Insolvenz angemeldet zu haben, das ist für Fritz Rau die echte Leistung. „Wenn ich gefragt werde: ‚Was soll mal auf deinem Grabstein stehen‘ sage ich: ‚He paid his dues‘. Er hat seine Schulden bezahlt. Mehr nicht.“ [Weiterlesen →]
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Frankfurts Pinguine wollen „schöner Wohnen“
von Ewelina Feil, 4. 3. 2010
„Schöner Wohnen – Ein neues Haus für unsere Pinguine“. Unter diesem Motto steht die Spendenaktion für eine neue und vor allem zeitgemäße Bleibe der Frackträger im Frankfurter Zoo. Und mal ehrlich, schön und einladend ist das aktuelle zu Hause der Vögel nicht! Eine Finanzspritze per Überweisung oder in der Pinguin-Spendenbox hinter dem Haupteingang hilft in Zukunft weiter. Helfen wollen wohl auch die Tierpfleger und warfen sich heute ganz besonders in Schale. [Weiterlesen →]
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Viel Neues zu entdecken
von Detlef Kinsler, 4. 3. 2010
Zum zweiten Mal veranstaltet die Brotfabrik in Frankfurt-Hausen ein Festival, diesmal sogar fünf Tage lang vom 11. bis 15. März 2010 und erstmals mit dem Bonus einer Filmvorführung und einer Matinee, präsentiert vom JOURNAL FRANKFURT. Wir sprachen mit Markus Gardian, der für das Programm verantwortlich zeichnet und die Bands nach Frankfurt eingeladen hat. [Weiterlesen →]
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Editorial: Alles fließt
von Nils Bremer, 3. 3. 2010
Neben unserer Redaktion wächst seit einigen Monaten ein Koloss heran, der Tag für Tag bedrohlicher erscheint. Ein Hochhausneubau ist etwas, das eine Stadt nicht eben so leicht wegsteckt. Als das Fundament ausgehoben wurde, da tanzten bei uns auf den Schreibtischen die Flachbildschirme. Und seit sich das Gebäude Tag für Tag ein Stückchen mehr seiner einmal 185 Metern nähert, um so deutlicher verändert sich unser Sichtfeld. [Weiterlesen →]
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“Ich werde sicher auflegen, bis ich ins Gras beiße.”
von Jens Prewo, 3. 3. 2010
Große Ehre für den Erfinder des Technos: DJ Talla 2XLC bekommt von Oberbürgermeisterin Petra Roth am 4. April die Ehrenplakette der Stadt überreicht (unsere Exklusiv-News hier). Im Dezember hatte ich Talla fürs Heft interviewt anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Technoclubs. Wir dokumentieren hier das Gespräch.

JOURNAL FRANKFURT: Ist es nicht seltsam, quasi die Silberhochzeit eines Clubs zu feiern?
Talla 2XLC: Naja, das kommt ja nicht überraschend. Wir haben vor, es auf allen Ebenen im U60311 krachen zu lassen, und es sind ja auch jede Menge DJs dabei. Wir werden nicht nur oldschool-mäßig feiern, sondern auch neue Sounds präsentieren. So zeigen wir, wie der Technoclub heute klingt.
Was ist der musikalische Unterschied zu früher? [Weiterlesen →]
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Leute-Reporter Jens Prewo
Dany Cohn-Bendit
Michi Herl ist der Stadtgucker
Christoph Schröder war vor Gericht
Petra Spahn ist der Hausdrache
Herr P. fährt Bahn