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		<title>Ich verstehe Nintendo nicht mehr…</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 18:44:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PhanZero</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, ich weiss: Das habe ich schon öfter gesagt. Und es stimmt wieder und wieder und wieder. Schauen wir uns mal die letzten beiden Fälle an, wo ich am Verstand von Nintendo Zweifel anmelden musste: Fall #1: Nintendo gab für jene, die zwei Spiele &#8211; aus einer Reihe an vorausgewählten Spielen &#8211; registrierten, kostenlos den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich weiss: Das habe ich schon öfter gesagt. Und es stimmt wieder und wieder und wieder. Schauen wir uns mal die letzten beiden Fälle an, wo ich am Verstand von Nintendo Zweifel anmelden musste:</p>
<p>Fall #1: Nintendo gab für jene, die zwei Spiele &#8211; aus einer Reihe an vorausgewählten Spielen &#8211; registrierten, kostenlos den NES-Klassiker <strong>Kid Icarus</strong> heraus. Ich hab sogar vier der Spiele, die an dieser Aktion teilnehmen, registriert. Mein Fehler: Ich habe sie VOR diesem Aktionszeitraum registriert. Damit zählen diese nicht für die Aktion und ich bekomme mein <strong>Kid Icarus</strong> nicht. Faktisch bestraft Nintendo also Erstkäufer, um die zu belohnen, die JETZT die Games kaufen und registrieren. Danke für garnichts, Nintendo.</p>
<p><em>Die Konsequenz daraus kann nur lauten: Spiele nicht sofort registrieren, sondern abwarten, ob nicht irgendwann eine Aktion kommt, bei der man etwas für die Registrierung bekommt.</em></p>
<p>Fall #2: Endlich zieht Nintendo mit der Konkurrenz gleich und bietet für den 3DS ebenfalls Demoversionen aktueller Spiele an. Den Anfang machten am 19.01.2012 die Demos zu <strong>Resident Evil: Revelations</strong> und <strong>Cooking Mama 4</strong>. Okay, letzteres brauch&#8217; ich nicht, aber ersteres&#8230; doch ja, wurde sofort geladen. Und was muss ich da sehen? Die Demo kann nur 30x gestartet werden, dann&#8230; ja, was dann? Läuft sie dann nicht mehr, zerstört sie sich selbst oder den 3DS? Sorry, aber solch&#8217; eine Beschränkung für eine DEMO-Version, das ist doch arg lächerlich! Und dann auch noch den gleichen Part des Games, den ich schon auf der gamescom im August vergangenen Jahres gezockt habe&#8230;</p>
<p><em>Fazit: Schön, dass es jetzt auch Demos gibt &#8211; ohne solche Beschränkung wäre es aber definitiv sinnvoller.</em></p>
<p>Ja, auch Sony und Microsoft leisten sich mithin Dinge, wo ich nur noch mit dem Kopf schütteln kann. Bei Nintendo fühlt es sich aber eben immer befremdlicher an. Was ist aus der Firma geworden, die mich durch einen Großteil meiner Kindheit und Jugend begleitet hat?</p>
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		<title>Nachtrag zum Spiel des Jahres 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 09:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PhanZero</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So, mittlerweile habe ich auch The Elder Scrolls V: Skyrim nachgeholt (zumindest weit genug gespielt, um es beurteilen zu können). Und nein, es findet seinen Weg NICHT in meine Liste der Spiele des Jahres 2011. Ja, Skyrim macht Laune und hält mich mit zig Quests gut auf Trab. Aber wenn man bedenkt, wieviele Rollenspiele Bethesda [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, mittlerweile habe ich auch <strong>The Elder Scrolls V: Skyrim</strong> nachgeholt (zumindest weit genug gespielt, um es beurteilen zu können). Und nein, es findet seinen Weg NICHT in meine Liste der Spiele des Jahres 2011.</p>
<p>Ja, <strong>Skyrim</strong> macht Laune und hält mich mit zig Quests gut auf Trab. Aber wenn man bedenkt, wieviele Rollenspiele Bethesda schon gemacht hat, dann muten manche Dinge doch etwas komisch an. Nehmen wir die sogenannten Questobjekte, welche man nicht aus dem Inventar werfen kann. Das mag prinzipiell sinnvoll sein, da man sie so nicht verkaufen oder einfach irgendwo ablegen kann. Wenn man aber oft einfach nur die Gegend erkundet, findet man zig Gegenstände, von denen man nicht weiss, wem sie gehören. Durch diese erhöht sich das Gewicht des Inventars dann mehr und mehr. Eine Lösung wäre es gewesen, diese Sachen zumindest im eigenen Haus abstellbar zu machen &#8211; aber nein, doch nicht bei Bethesda, da muss man alles mit sich rumschleppen! Gemein: Manche wichtige Gegenstände sind nicht als Questobjekte definiert &#8211; man denke nur an die Masken. Andere &#8220;Nettigkeit&#8221; ist die Begrenzung der Händler-Vermögen. Das führt nämlich dazu, dass man mitunter nicht ansatzweise verkauft kriegt, was man so mit sich rumträgt. Bei einem Händler mit 250 Goldstücken wird man kaum die Hinterlassenschaften eines Drachens verkauft kriegen. Also im eigenen Heim auf ewig sammeln oder per Schnellreise allerlei Händler abklappern.</p>
<p>Dazu kommt ein sehr gewaltiges Problem: Die Welt ist grandios. Sie ist riesig, belebt und es macht Spaß, sie zu erforschen. Dummerweise können die Charaktere und die Storyline da nicht mithalten, hier hat Bethesda großen Nachholbedarf, um an Bioware anzuknüpfen. Selten waren mir die Charaktere in einem Rollenspiel so egal, das darf einfach nicht sein! Und die Story, oh bitte! Und bei all dem habe ich noch nichtmal die unzähligen Bugs und Ungereimtheiten (schön, dass die Leute mich durch Wände und geschlossene Türen beim Diebstahl erwischen können!) erwähnt&#8230;</p>
<p>Nein, <strong>Skyrim</strong> wird nicht mein Spiel des Jahres. Es ist zweifelsfrei ein super Spiel, mit dem ich auch noch einige Zeit verbringen werde, aber es hat zuviele Makel an den Stellen, wo ein Rollenspiel für mich einfach mehr bieten muss. Trotzdem kann man wohl keinem, der es zu seinem <em>Game of the Year</em> gekürt hat, einen Vorwurf machen: Sie sehen über die Makel nur eher hinweg als ich es bereit zu tun bin. Soll vorkommen &#8211; ich sehe dafür sicherlich bei anderen Spielen über manche Makel hinweg, die andere Leute kritisieren. Passt also.</p>
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		<title>Spiel des Jahres 2011</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 10:41:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PhanZero</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Selten zuvor habe ich mich so schwer getan, mein Spiel des Jahres zu küren. Saints Row 2 (2008), Uncharted: Among Thieves (2009) und Bayonetta (2010) &#8211; das waren klare Kandidaten. Doch dieses Jahr ist alles anders. Und da kommt mir diese Aktion von Polyneux sehr gelegen: Videospiel-Blogger stellen ihre Top-Liste mit bis zu 10 Spielen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selten zuvor habe ich mich so schwer getan, mein <strong>Spiel des Jahres</strong> zu küren. <strong>Saints Row 2</strong> (2008), <strong>Uncharted: Among Thieves</strong> (2009) und <strong>Bayonetta</strong> (2010) &#8211; das waren klare Kandidaten. Doch dieses Jahr ist alles anders. Und da kommt mir <a target="_blank" href="http://www.polyneux.de/archiv/562-polygon-die-lieblingsspiele-der-deutschen-spieleblogs-2011.html" >diese Aktion von Polyneux</a> sehr gelegen: Videospiel-Blogger stellen ihre Top-Liste mit bis zu 10 Spielen zusammen, die für sie 2011 relevant waren. Ich bin nun zwar kein wirklicher Spiele-Blogger, aber nutze das dann doch mal als Aufhänger, um die für mich wichtigsten Spiele 2011 zu nennen.<span id="more-879"></span></p>
<p><a href="http://www.phanzero.org/wp-content/uploads/polygon_black.jpg" ><img src="http://www.phanzero.org/wp-content/uploads/polygon_black.jpg" alt="Polygon 2011" title="polygon_black" width="538" height="200" class="aligncenter size-full wp-image-883" /></a></p>
<p><strong>Super Mario 3D Land</strong> -> <a target="_blank" href="http://www.gameradio.de/test-review/3ds/2236/super_mario_3d_land.html" >Test</a><br />
Hier werden die Stärken der Serie um den pummeligen Klempner zu einem grandios spielbaren Mix verbunden. Erscheint es anfangs noch leicht, sorgen Spezialwelten und die Jagd nach Sternmedaillen für einige Stunden ordentlichen Jump&#8217;n'Run-Spielspaß!</p>
<p><strong>Uncharted: Drake&#8217;s Deception</strong> -> <a target="_blank" href="http://www.gameradio.de/test-review/ps3/2210/uncharted_3_drakes_deception.html" >Test</a><br />
Zum alleinigen Spiel des Jahres taugt es mir nicht &#8211; zu sehr ist die Singleplayer-Kampagne von den Stärken des Vorgängers entfernt. Der hat jedoch auch sehr hohe Erwartungen hinterlassen und es war abzusehen, dass diese nicht ganz erfüllt werden können. Das ist aber alles Gejammer auf ultrahohem Niveau, auch im dritten Teil überzeugen die Technik und das ausgefeilte Gameplay.</p>
<p><strong>Batman: Arkham City</strong><br />
Ein Teil von Gotham City als Gefängnis-Stadtteil Arkham City, mittendrin Batman, Catwoman, der Joker, Two-Face und allerlei andere Helden und Schurken &#8211; das verspricht Action pur. Dank zig Riddler-Rätseln und -Herausforderungen kommt so schnell keine Langeweile auf, auch wenn der Spielverlauf logischerweise abseits der offenen Spielwelt eher geradlinig bleibt. Dennoch vermisse ich die bedrohliche Nähe, die Arkham Island im Vorgänger bot.</p>
<p><strong>Deus Ex: Human Revolution</strong><br />
Der erste Teil gehört für mich zu den All-Time Greatest; Setting und die spielerische Nähe zu <strong>System Shock 2</strong> taten einiges dazu bei. <strong>Deus Ex: Human Revolution</strong> übernimmt die Stärken des Erstlings, ohne dessen Genialität zu erreichen, mit dem miesen zweiten Teil wischt es aber allemal den Boden auf.</p>
<p><strong>Ghost Recon: Shadow Wars</strong> -> <a target="_blank" href="http://www.gameradio.de/test-review/3ds/2037/ghost_recon_shadow_wars.html" >Test</a><br />
Überraschungskracher! Das rundenbasierte Strategie-Spiel überzeugt mit seinem taktischen Gameplay, die Technik kann da &#8211; trotz netter 3D-Effekte &#8211; nicht ganz mithalten. Neben der Kampagne gibt es noch ein paar Herausforderungen, ansonsten bleibt nur der &#8220;Hotseat&#8221;-Multiplayer.</p>
<p><em>Ich stelle gerade fest: &#8220;Kann mit dem Vorgänger nicht ganz mithalten&#8221; ist irgendwie bezeichnend für die Games 2011. Hoffen wir mal, dass mir die Spiele, die ich noch nachzuholen habe, da andere Eindrücke hinterlassen. <strong>Skyrim</strong> habe ich etwa noch nicht weit genug gespielt, um mir ein Urteil erlauben zu wollen, <strong>Portal 2</strong> steht noch aus und vieles andere, was von anderen Schreiberlingen als Spiel des Jahres abgefeiert wird. Man kann eben nicht alles auf einmal spielen&#8230;</em></p>
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		<title>Super Mario 3D Land ist etwas kurz geraten</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 18:36:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PhanZero</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Super Mario 3D Land ist &#8220;etwas kurz&#8221; geraten, sagt zumindest die GamePro in ihrem Test (so auch im Heft zu finden, nur falls es online &#8220;korrigiert&#8221; wird). 10 Stunden gibt das &#8220;Fachmagazin für Videospiele&#8221; als Spielzeit an, damit begründet sich dann der Kritikpunkt &#8220;etwas kurz&#8221;. Alle Achtung, da scheint Jörg Moldenhauer (ehemals Praktikant, jetzt als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Super Mario 3D Land</strong> ist &#8220;etwas kurz&#8221; geraten, <a target="_blank" href="http://www.gamepro.de/nintendo/spiele/3ds/super-mario-3d-land-/test/super_mario_3d_land,47084,2562192.html" >sagt zumindest die GamePro in ihrem Test</a> (so auch im Heft zu finden, nur falls es online &#8220;korrigiert&#8221; wird). 10 Stunden gibt das &#8220;Fachmagazin für Videospiele&#8221; als Spielzeit an, damit begründet sich dann der Kritikpunkt &#8220;etwas kurz&#8221;. Alle Achtung, da scheint Jörg Moldenhauer (ehemals Praktikant, jetzt als freier Redakteur für GamePro tätig) aber direkt mal einen Speedrun hingelegt zu haben. Acht Welten mit jeweils mindestens vier Leveln und nochmal genausoviele, allerdings forderndere, Level in den Spezialwelten in etwa 10 Stunden &#8211; das soll ich glauben?</p>
<p>Viel wahrscheinlicher: Der gute Mann hat garnicht soweit gespielt. Man muss nämlich, um die Spezialwelten betreten zu können, erstmal die acht Welten hinter sich gebracht haben, sprich: Das Spiel durchspielen. Ich hab dafür irgendwas um sechs bis sieben Stunden gebraucht. Verdoppeln wir das, da die Spezialwelten etwa gleiche Länge aufweisen, sind wir bei mindestens 12 bis etwa 14 Stunden. Da die Level in den Spezialwelten etwas schwieriger sind, schlagen wir noch ein paar Bildschirmtode mit drauf und kommen auf grobe 20 Stunden, plus oder minus einige Stunden, je nach Können.</p>
<p>Die Konkurrenz ist da etwas weiter als die GamePro: <a target="_blank" href="http://www.4players.de/4players.php/dispbericht/3DS/Test/26324/73607/0/Super_Mario_3D_Land.html" >4Players etwa erwähnt die Spezialwelten und mäkelt nicht an der Spielzeit rum.</a> <a target="_blank" href="http://www.maniac.de/content/super-mario-3d-land" >M!Games kritisiert zwar die Spielzeit, relativiert diesen Kritikpunkt jedoch mit der Erwähnung der Spezialwelten.</a> Und bei der GamePro? Hier werden gerade mal 50% des Spieles bewertet, statt darauf einzugehen, dass die Spezialwelten fordernder sind und damit der Kritikpunkt der kurzen Spielzeit einer Relativierung bedarf.</p>
<p>Mir stellt sich einfach die Frage, woran es mangelt. Fehlt die Zeit zur Beschäftigung mit einem Spiel? Der Wille und die Motivation, einen qualitativen Bericht abzuliefern, der die Leser informiert? Mangelt es an Geld, an entspannendem Sex? Was läuft da genau schief? Wie kann es sein, dass ein Spiel mit Spitzenwertung nur derart oberflächlich betrachtet wird?</p>
<p>Bezeichnend ist hierbei die Überschrift, die man für den Test gewählt hat: &#8220;<em>Gern in die Röhre geguckt</em>&#8221; &#8211; stimmt: Als Leser schaut man bei diesem Artikel in die Röhre&#8230; ob man das allerdings wirklich so gern tut?</p>
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		<title>Tankbetrug im Dienste der Mitmenschen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 01:33:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PhanZero</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich hasse Montag Morgen. Es fühlt sich nach dem Wochenende einfach total widernatürlich an, morgens früh aufzustehen und das Haus zu verlassen. Mit diesem Problem bin ich sicherlich nicht alleine, nur dass manche Mitmenschen ihren Unmut über den montag Morgen auf kuriose Weise zeigen. Ich war also letzten Montag eben schnell tanken. Als ich dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hasse Montag Morgen. Es fühlt sich nach dem Wochenende einfach total widernatürlich an, morgens früh aufzustehen und das Haus zu verlassen. Mit diesem Problem bin ich sicherlich nicht alleine, nur dass manche Mitmenschen ihren Unmut über den montag Morgen auf kuriose Weise zeigen.</p>
<p>Ich war also letzten Montag eben schnell tanken. Als ich dann zum Auto zurückgekehrt war, werde ich von der guten Frau, die sich mit ihrem Wagen hinter mich gestellt hatte, angemosert. Ich hätte doch den Wagen erst wegfahren sollen, bevor ich zum Bezahlen gehe, damit auch andere tanken können.</p>
<p>Dabei vergisst die gute Frau nur zwei Dinge:<br />
1. Solange ich nicht bezahlt habe, steht dort der Wert offen, für den ich getankt habe. Ihre Tankfüllung würde dazugerechnet werden oder&#8230; tja, keine Ahnung, wie die Technik darauf reagiert.<br />
2. Fahre ich von der Zapfsäule weg, könnte der Tankstellenbetreiber einen Zechpreller dahinter vermuten.</p>
<p>Nein, weder zahle ich für ihre Tankfüllung noch möchte ich als Zechpreller dastehen, da ist mir die Pediküre der guten Dame, oder zu welch wichtigem Termin sie sonst unterwegs war, so ziemlich scheißegal. Aber was will man erwarten &#8211; es war ja Montag Morgen, da funktioniert das Hirn noch nicht so gut&#8230;</p>
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		<title>Schall und Rauch</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Oct 2011 17:35:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PhanZero</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Namen sind Schall und Rauch. Das sagt zumindest der Volksmund. Ich erinnere mich noch, als mich vor einigen Jahren Henry Ernst von der GamePro auf einen &#8211; für mich äusserst peinlichen &#8211; Fehler in einem Angespielt-Artikel zu Assassin&#8217;s Creed 2 hinwies: Ich hatte mehrfach &#8220;Ezio Auditore de Firenze&#8221; geschrieben statt &#8220;da Firenze&#8221;. Ich weiss nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Namen sind Schall und Rauch. Das sagt zumindest der Volksmund. Ich erinnere mich noch, als mich vor einigen Jahren Henry Ernst von der GamePro auf einen &#8211; für mich äusserst peinlichen &#8211; Fehler in einem Angespielt-Artikel zu <strong>Assassin&#8217;s Creed 2</strong> hinwies: Ich hatte mehrfach &#8220;Ezio Auditore de Firenze&#8221; geschrieben statt &#8220;da Firenze&#8221;. Ich weiss nicht mehr, aus welcher Quelle ich damals diese Fehlinformation hatte, aber es ist etwas, was ich als Schreiber, selbst im Hobby-Bereich, absolut ärgerlich finde. Ich habe einen gewissen Anspruch an meine Recherchen &#8211; und Quellen, die einem solche Fehler einflüstern, möchte ich in Zukunft doch gerne meiden. Sowas kann allerdings &#8211; gerade im Vorfeld einer Veröffentlichung, wo die Informationen noch recht vage sind &#8211; mitunter passieren, weil die Seiten selbst noch nicht die korrekte Schreibweise kennen. Anders sieht es bei Namen aus, die durch eine Reihe eigentlich etabliert sein sollten.</p>
<p>Wer noch in einem Review zur <strong>Assassin&#8217;s Creed</strong>-Reihe &#8220;Altair&#8221; schreibt, statt sich der korrekten Schreibweise &#8220;Altaïr&#8221; zu bedienen, dem muss mindestens Faulheit unterstellt werden. Der Name ist samt seiner Schreibweise mittlerweile hinlänglich bekannt. Man muss jedoch jedem deutschen Schreiber zugutehalten, dass das nicht so einfach ist, da das entsprechende Zeichen nicht ohne weiteres auf der Tastatur erreichbar ist. Kann man also durchgehen lassen.</p>
<p>Und mit diesem Grundgedanken muss man sich nur das Review der GamePro zu <strong>Uncharted 3: Drake&#8217;s Deception</strong> durchlesen. Nicht online, da wird es gefixt sein, es genügt der Blick in die aktuelle Print-Ausgabe, GamePro 12/11. Dort schreibt Maxi Gräff nämlich konsequent viele der Charaktere falsch. Der schlimmste (Doppel-)Fehler ist ihr sicherlich bei Elena Fisher passiert, die sie zu Helena Fischer umgetauft hat. Aber auch aus Sullivan macht sie mal eben Sullyvan, aus Chloe wird Cloe, &#8230; das ist nicht mehr nur peinlich, sondern &#8211; wenn man für ein Fachmagazin schreibt &#8211; ein absolutes Unding. Erschwerend kommt hinzu, dass alle Namen leicht zu recherchieren sind und keine problematischen Zeichen enthalten. Ja, es sind nur Namen &#8211; aber es sind Details, die mangelnde Recherche offenbaren. Und wenn sich Fachmagazine über das Niveau von Hobby-Schreiberlingen hinwegsetzen wollen, dann muss eine saubere Recherche einfach drin sein.</p>
<p>Einen anderen, inhaltlichen, Knackpunkt hat ihr Review in meinen Augen allerdings auch. So heisst es bei ihr:<br />
<div class="zitat_kopf">Zitat:</div><div class="zitat_body">Vor allem Helena scheint es dem Alleingänger angetan zu haben, zynische Kommentare und bangende Blicke seitens der blonden Journalistin bringen die Funken zum Sprühen und sorgen für knisternde Atmosphäre.</div><br />
Um es mit den Worten meiner Freundin zu sagen: Geknistert hat es zwischen den beiden in den beiden ersten Teilen, hier kriselknistert es. Und Recht hat sie! Wer das Ende von <strong>Uncharted 2</strong> im Hinterkopf hat und dann die Bemerkungen bezüglich Elenas Ring hört, der versteht sofort, wieso Elena &#8220;es dem Alleingänger angetan zu haben&#8221; scheint und was der Ursprung der bangenden Blicke ist (abgesehen davon, dass sie es ja recht eindeutig zu verstehen gibt).</p>
<p>Was ich nicht nachvollziehen kann, ist die aus diesen Fehlern erwachsene Diskussion um Geschlechter im Videospieljournalismus. Nein, Maxi macht diese Fehler nicht, weil sie eine Frau ist&#8230; sie macht diese Fehler, weil sie schlampig gearbeitet hat. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal weiblicher Schreiberlinge, das können auch die männlichen Kollegen. So, wie ich es damals bei Ezio Auditore da Firenze gemacht habe&#8230; was mir eine Lehre war. Hoffen wir, dass dieser fehlerbehaftete Artikel der guten Maxi ebenso eine Lehre sein wird. Genug Fehler, aus denen sie etwas lernen kann, sind ja drin&#8230;</p>
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		<item>
		<title>Gegenentwurf einer modernen Spieleberichterstattung</title>
		<link>http://www.phanzero.org/gegenentwurf-einer-modernen-spieleberichterstattung/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 12:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PhanZero</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Da stolpere ich zufällig bei Spiegel Online im Ressort &#8220;Netzwelt&#8221; über einen Beitrag des Ex-GameStar Christian Schmidt (Mehr Geist bitte, liebe Games-Tester) und ertappe mich immer wieder beim zustimmenden Nicken. Und doch: Es gibt so einige Punkte, wo ich mich dann doch dran störe. Herr Schmidt führt die Anfänge der Berichterstattung über Computer- und Videospiele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da stolpere ich zufällig bei Spiegel Online im Ressort &#8220;Netzwelt&#8221; über einen Beitrag des Ex-GameStar Christian Schmidt (<a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/games/0,1518,784531,00.html" >Mehr Geist bitte, liebe Games-Tester</a>) und ertappe mich immer wieder beim zustimmenden Nicken. Und doch: Es gibt so einige Punkte, wo ich mich dann doch dran störe.</p>
<p>Herr Schmidt führt die Anfänge der Berichterstattung über Computer- und Videospiele an und wie wenig sich die Branche von der Feature-Auflisterei seither entfernt hat. Dabei geht es dann auch darum, wie sich Redaktionen heute oftmals der Arbeit von Praktikanten bedienen und wie wenig man als freier Autor mitunter verdient. Das macht deutlich, wie schnell da Qualitätsjournalismus auf der Strecke bleibt. Aber Herr Schmidt bietet auch Lösungsansätze an. Einer davon lautet:<br />
<div class="zitat_kopf">Zitat:</div><div class="zitat_body">Sie [die Games-Kritik] muss intelligenter werden, sie muss die Funktionsbeschreibung zurückschrauben zugunsten der Interpretation. Sie muss ihre funktionalen Urteile über Spiele ergänzen durch ökonomische, politische, ethische, künstlerische und gesellschaftliche Urteile.</div><br />
Was Christian Schmidt dabei übersieht: Nicht jedes Gepinsel ist ein Kunstwerk, nicht jedes Spiel bietet diesen Raum für Interpretation und &#8220;ökonomischer, politischer, ethischer, künstlerischer und gesellschaftlicher&#8221; Urteile. Wollen sie auch garnicht. Manchmal ist ein Spiel eben einfach nur ein Spiel und soll unterhalten, wie ein Gekritzel eben Gekritzel ist und nicht in einer Liga mit einem Picasso anzusiedeln ist.</p>
<p>Es kommt also nicht darauf an, auf Biegen und Brechen irgendwelche Gesellschaftskritik zu konstruieren und Zusammenhänge mit Gewalt zu suchen. Es kommt vielmehr darauf an, zu erkennen, was ein Spiel sein will und das auch in einer Kritik anzuführen und aufzuzeigen, wie gut es sich dabei schlägt. Ein <strong>Onechanbara</strong> kann nicht bewertet werden wie ein <strong>Deus Ex: Human Revolution</strong>, dem man eindeutig mehr Raum für Interpretationen zugestehen kann und wohl auch muss.</p>
<p>Wo ich mich auch nicht unbedingt anschließen kann ist die immer wiederkehrende &#8211; wenn auch nicht direkt so ausgesprochene &#8211; Kritik an Amateur-Kritiken. Als Hobby-Redakteur mag ich da ein wenig befangen sein, kann schon sein. Der Punkt ist aber, dass diese Amateur-Redaktionen mitunter der Branche den Rang ablaufen, weil sie genau das liefern, was die Leser (zu denen sie ja zum größten Teil selbst gehören) lesen wollen. Weil sie oft genug eben genau das tun, was Herr Schmidt fordert: Weg von Feature-Auflistung, hin zu subjektiven Eindrücken, Glaubwürdigkeit der Spielwelt und der Charaktere. Eben WEIL es Fans sind, WEIL es Enthusiasten sind. Die interessiert nicht, welche 15 Waffen es in dem neuesten Shooter gibt &#8211; die wollen lieber wissen, wie sich die Gegner verhalten, ob sie eine Herausforderung darstellen oder nicht! Die wollen lesen, wie sich die Spielwelt &#8220;anfühlt&#8221;. Und genau das macht diese Plattformen so erfolgreich &#8211; und drängt die professionellen Redaktionen mehr dazu, ihre Methoden zu adaptieren.</p>
<p>Ich denke, es braucht einen Mittelweg. Die Branche sollte anfangen, ihre Arbeiten wieder &#8220;in-house&#8221; zu erledigen, mit professionell arbeitenden Leuten. Verwurstungen, wie sie etwa im IDG-Netzwerk Usus geworden sind (von mir etwa <a href="http://www.phanzero.org/richtigstellung/" >hier</a> oder <a href="http://www.phanzero.org/synergie-in-der-heimatfront-krise/" >hier</a> schonmal thematisiert), müssen aufhören! Inhaltlich sollte man durchaus schauen, was ein Spiel sein will und die Kritik auch entsprechend ansetzen lassen. Herr Schmidt führt in seinem Kommentar ja auch aus, wie sich die Branche durch ihre &#8220;Berichte&#8221; mehr zu Handlangern der Publisher machen lässt. Dem könnte man auf einfache Weise entgegenwirken, falls ein anderes Herangehen nicht möglich ist: Eine herkömmliche Kritik und eine spätere, kritischere Auseinandersetzung mit der Spielwelt und den entsprechenden Interpretations-Möglichkeiten, sofern das Spiel dieses erlaubt. Somit wäre allen Seiten gedient. Das setzt allerdings auch eine längere Auseinandersetzung mit einem Spiel voraus &#8211; und dazu fehlt in den professionellen Redaktionen oft die Zeit. Zeit, die sich Fans eher nehmen. Dabei übertreiben sie aber auch oft und lassen sich zu viel zu weitschweifenden Interpretationen und subjektiven Eindrücken verleiten.</p>
<p>Ich denke, hier können alle Seiten noch einiges voneinander lernen. Wenn sie denn wollen würden. Die Hobby-Redaktionen dürfen gerne ein wenig professioneller werden und die professionellen Redaktionen sollten ein wenig von ihren Feature-Auflistungen abkommen. DAS ist die Lehre, die ich aus den aktuellen Problemen der Branche ziehen&#8230;</p>
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		<title>Ich will wütend sein</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 17:52:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PhanZero</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gaming]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wäre gerne wütend. Wirklich. Ich versuche es jetzt schon den ganzen Tag, eigentlich schon etwas länger&#8230; aber es will mir nicht so recht gelingen. Dabei müsste ich es doch sein, oder? Da bringt RTL in der Sendung &#8220;Explosiv&#8221; einen Bericht über die gamescom, in dem Gamer nicht unbedingt gut wegkommen. Die Empörung in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wäre gerne wütend. Wirklich. Ich versuche es jetzt schon den ganzen Tag, eigentlich schon etwas länger&#8230; aber es will mir nicht so recht gelingen. Dabei müsste ich es doch sein, oder? Da bringt RTL in der Sendung &#8220;Explosiv&#8221; einen Bericht über die gamescom, in dem Gamer nicht unbedingt gut wegkommen. Die Empörung in der Gamerschaft &#8211; groß. Und ich wäre es doch auch so gerne, so richtig empört&#8230; schließlich bin ich Gamer, war vor Ort und ja, ich hab am Ende des Tages sicherlich auch nicht unbedingt appetitlich gerochen (hat eigentlich mal wer an dem Kamerateam von RTL geschnüffelt am Ende des Tages?).</p>
<p>Dann frage ich mich aber wieder: Was ist dieses &#8220;Explosiv&#8221; eigentlich? Habe ich das je gesehen? Ja doch&#8230; irgendwann Anfang/Mitte der 1990er Jahre, wir hatten ja damals nichts. In der letzten Zeit allerdings eher nicht. Und überhaupt: Es gibt RTL immer noch? Erschreckend. Wobei ich mal beim Zappen, glaube ich, den Sender gesehen habe. Kurz: Ich habe weder RTL noch &#8220;Explosiv&#8221; noch die entsprechende Sendung mit diesem Beitrag gesehen. Und ich behaupte mal, dass das die meisten, die sich aktuell echauffieren, auch nicht getan haben. Sie haben den Schnippsel bei Youtube gesehen und sind daraufhin empört. Empört wegen etwas, was sie nicht schauen, weil es sie nicht interessiert. O~kay&#8230;</p>
<p>Man schaut also BEWUSST etwas an. BEWUSST, um sich darüber aufzuregen und wütend zu sein. Denn man weiss ja schon, dass es zum Aufregen ist. Das geht ja aus den Kommentaren, die einen dorthin (zu Youtube und dem entsprechenden Beitragsschnippsel) verweisen, klar hervor. Es ist aber keine Wut, die danach in einem kocht &#8211; es ist künstliche Wut, angestachelt dadurch, dass man wütend sein muss über solche Berichterstattung. Man ist ja Gamer und da wird schlecht über einen geredet! Ich bin Gamer, ich habe den Schnippsel gesehen. Und ich bin immer noch nicht wirklich wütend. Was mache ich falsch?</p>
<p>Vielleicht ist es mein Selbstverständnis. Ich bin in erster Linie Mensch. Es gibt viele Gruppen, in die man mich stecken könnte: Mann, Ü30, Gamer, Musikhörer, Serienschauer, Luftatmer, Autofahrer, Schnitzel-Fan, Hundebesitzer, &#8230; warum sollte ich mich angepisst fühlen, wenn &#8220;Explosiv&#8221; einen dümmlichen Bericht über &#8220;Gamer&#8221; bringt? Warum sollte ich mir diesen Schuh anziehen und mich im Grunde selbst einzig darauf reduziere, Videospiele zu spielen? Was interessiert mich, wenn eine Sendung, die ich nicht schaue, auf einem Sender, den ich nur selten angeschaltet habe, ein falsches Bild über Gamer verbreitet an eine Zielgruppe, die ich nichtmal kenne?</p>
<p>Wie schaffe ich es nun, wütend zu werden? Ich will es doch auch sein&#8230;</p>
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		<title>Europa forever!</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 11:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PhanZero</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss das direkt zum Einstieg in diesen Artikel einmal klarstellen: Ich bin ein großer Freund der europäischen Idee. Warum sollten nicht ein paar Nationalstaaten auf einer übergeordneten Ebene sich beraten und gemeinsam organisieren? Europa hat uns eine friedliche Zeit geschenkt, wie sie für unseren Kontinent beispiellos ist. Die Rufe nach einer gemeinsamen Wirtschaftsregierung auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss das direkt zum Einstieg in diesen Artikel einmal klarstellen: Ich bin ein großer Freund der europäischen Idee. Warum sollten nicht ein paar Nationalstaaten auf einer übergeordneten Ebene sich beraten und gemeinsam organisieren? Europa hat uns eine friedliche Zeit geschenkt, wie sie für unseren Kontinent beispiellos ist.</p>
<p>Die Rufe nach einer gemeinsamen Wirtschaftsregierung auf EU-Basis allerdings, das kann nicht der Weisheit letzter Schluß sein. Die EU hat heute schon ein gewaltiges Legitimationsproblem &#8211; es ist ein Sammelbecken &#8220;weggelobter&#8221; Politiker der einzelnen Länder, welches dem Bürger eher als schwarzes Loch erscheint. Brüssel folgt weitestgehend undemokratischen Regularien, weil der Souverän des Gebietes &#8211; die Bürger der einzelnen Nationalstaaten &#8211; keinerlei Einfluss haben, etwa durch Wahlen.</p>
<p>Würden nun von dort Anweisungen für eine gemeinsame Finanzstruktur gegeben werden, würden die meisten Bürger der einzelnen Staaten auf die Barrikaden gehen &#8211; und das meines Erachtens nach zu Recht. Der Souverän gibt den gewählten Volksvertretern die Macht in die Hände &#8211; diese ist nicht übertragbar auf eine übergeordnete Ebene! Sie ist vom Souverän geliehen, um seine Interessen zu vertreten &#8211; und gehört danach in dessen Hände zurückgegeben. Gäbe es eine solche Finanz- und Wirtschaftsregierung auf EU-Ebene, wäre das für die Bürger fatal: Die Macht ginge nicht mehr vom Volke und dessen gewählten Vertretern aus, sondern von dem undemokratischen, intransparenten Gebilde namens EU. Es entzöge sich einer demokratischen Wahl, dem eigentlichen Korrektiv: Ist der Bürger mit einer politischen Richtung nicht einverstanden, wählt er diese ab. Das lässt die EU nicht zu &#8211; sie wäre also unantastbar. Und unsere Nationalpolitiker könnten sich dann auch hinter den Beschlüssen aus Brüssel verstecken: &#8220;Das ist so beschlossen und wir müssen das so nun umsetzen.&#8221;.</p>
<p>Letztlich verweist so jeder dann nur noch auf einen anderen und die Spur endet in der EU-Blackbox. Niemand ist schuld &#8211; und jeder vergisst, dass er selbst Teil dieses Konstruktes und somit seine ganz eigene Schuld trägt.</p>
<p>Die EU muss, bevor ein solcher Schritt auch nur ansatzweise diskutierbar wäre, demokratischer und transparenter werden. Sie muss sich auf ein Fundament stellen lassen, wo der Souverän Einfluss nehmen kann. Nur auf diese Weise kann sich die EU dem Souverän als Interessenvertretung empfehlen. Denn genau darum geht es: Sich für diese Aufgabe durch Kompetenz und Vertrauen zu empfehlen. Davon ist aktuell nichts zu sehen&#8230;</p>
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		<title>Überlebenstipps, Teil 1: Himmelsrichtung bestimmen</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jul 2011 00:56:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PhanZero</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man sich in der Wildnis verlaufen hat, ist es wichtig, nicht die Orientierung zu verlieren. Leichter gesagt als getan. Gut hat es, wer sich zu Weihnachten verläuft. Hängt einfach eine Socke über euer Lagerfeuer und legt euch schlafen. Natürlich schlaft ihr nicht wirklich, sondern wartet, bis der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten landet. Böswillige Zeitgenossen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man sich in der Wildnis verlaufen hat, ist es wichtig, nicht die Orientierung zu verlieren. Leichter gesagt als getan. Gut hat es, wer sich zu Weihnachten verläuft. Hängt einfach eine Socke über euer Lagerfeuer und legt euch schlafen. Natürlich schlaft ihr nicht wirklich, sondern wartet, bis der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten landet. Böswillige Zeitgenossen würden dem Mann in Rot nun den Schlitten klauen, darauf verzichten wir allerdings. Stattdessen binden wir einen Faden an den Schlitten, dessen Rolle wir an einen Ast hängen, wo sich dieses abrollen lässt. Nun könnt ihr euch wirklich schlafen legen und am nächsten Morgen zeigt die gespannte Schnur geradewegs zum Landeplatz des Schlittens: Dem Nordpol.</p>
<p>Es ist übrigens hoffnungslos, dem Osterhasen einen Faden an den Schwanz zu binden. Dieser hoppelt nämlich nicht nach Osten. Dafür lässt er sich gut einfangen und braten. Im nächsten Teil der Überlebenstipps verrate ich euch daher, wie ihr ein Feuer mit einem Feuersalamander macht.</p>
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