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        <title>Nachrichten</title>
        <description><![CDATA[Die Nachrichten auf Phimose-Info Deutschland]]></description>
        <link>http://www.phimose-info.de/</link>
        <lastBuildDate>Mon, 28 May 2012 14:14:01 GMT</lastBuildDate>
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            <title>Falsche Tipps in Zeitungen und Broschüren</title>
            <link>http://www.phimose-info.de/meldungen-aus-deutschland/falsche-tipps-in-zeitungen-und-broschueren.php</link>
            <description><![CDATA[<p>
<p>Dort ist etwa zu lesen, dass einige Jungen „Wenn der Penis wächst [...]&nbsp;&nbsp; zum ersten Mal bewusst eine Vorhautverengung“ bemerken. Ob dem wirklich so ist, darüber kann man streiten.</p>
<p>@ttention“ rät daher unter Berufung auf die BZgA und ihr Aufklärungsportal „loveline.de“ „…mit einem Arzt (zu) klären, ob die Vorhaut entfernt werden muss oder ob sie beispielsweise gedehnt werden kann.“</p>
<p>Die bloße Unterschreidung zwischen abschneiden oder dehnen erscheint recht mager für eine im doppelten Sinne einschneidende Entscheidung. Operationsmethoden, bei denen nichts entfernt wird, bleiben unerwähnt, auch ist keine Rede davon, dass in über 80 % der überhaupt behandlungsbedürftigen Phimosen schlicht eine Tube Salbe aus der Apotheke hilft.&nbsp; Vielleicht verbirgt sich die erfolgreichste, wichtigste und für die jungen Patienten am wenigsten belastende Therapiemethode verschämt hinter dem Wörtchen „beispielsweise“.</p>
<p>Der Leser erfährt auch, wo das Problem vieler Jungen liegt, die vor eine solche Entscheidung gestellt werden. „Viele Jungen befürchten, dass ihre Eichel ohne die Vorhaut nicht mehr so gefühlsempfindlich ist – das hat sich aber nicht bewahrheitet“, heißt es ganz knapp.</p>
<p>Hier nehmen es die Autoren des Artikels mit der Wahrheit alles anderes als genau. Die meisten Ärzte informieren ihre Patienten zutreffend darüber, dass die Entfernung der Vorhaut unter Umständen eine vorübergehende oder bleibende Über- oder Unterempfindlichkeit der Eichel zur Folge haben kann.</p>
<p>Zum Schluss wird der Leser noch auf eine Broschüre des Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit dem Namen "SEX´n Tipps" hingewiesen. Schon das Deutsch des Titels lässt aufhorchen – der Inhalt ist nicht wesentlich besser.
<p>Da erfährt der 13jährige Max etwa, dass eine Phimose meistens angeboren und nicht weiter schlimm ist. Ausnahmsweise richtig. Aber gleichzeitig wird gewarnt, „es können sich aber Entzündungen an der Eichel bilden.“ Und was dann folgt, kann sich zu einem handfesten Problem für Max auswachsen: „In einem solchen Fall würde man die Vorhaut mit einem kleinen Eingriff entfernen.“</p>
<p>Kein Wort mehr über Salbe, Dehnung oder plastische,&nbsp; vorhauterhaltende Operationsverfahren, denen selbst die Deutsche Gesellschaft für Urologie, sofern eine Salbenbehandlung scheitert, den Vorzug gibt.</p>
<p>Im Prinzip verschweigt die BZgA - sogar mit dem Verweis auf muslimische, jüdische und amerikanische Beschneidungen - reinweg ALLES, was für Max und andere Jungen wirklich wichtig wäre. Welchen Sinn der Hinweis auf Muslime, Juden und die amerikanische Routinebeschneidung im Zusammenhang mit einer medizinischen Fragestellung macht, bleibt im Dunkeln, zumal derartige Eingriffe mitunter regelrecht grausam verlaufen.</p>
<p>Max erwartet eine umfassende Beratung über ALLE zur Verfügung stehenden Behandlungsmethoden. Er hat sogar ein verbrieftes Recht darauf. Zwar nicht durch die Bundeszentrale, jedoch durch seinen behandelnden Arzt.</p>
<p>Was er hier geboten bekommt, ist ein Gemenge aus medizinischen Halbwahrheiten und religiöser Verkleisterung eines ethisch und mittlerweile auch juristisch höchst umstrittenen Eingriffs in die körperliche Unversehrtheit und damit in ein Grundrecht des Jungen.</p>
<p>Kein Wort darüber, dass viele beschnittene Männer, sogar wissenschaftlich belegt, genau das erleben, was „@ttention“ bestreitet. Warum, etwa weil man Jungen wie Max natürlich nicht verschrecken möchte, dürfte zu denken geben.</p>
<p>Der Kommentar, wonach ein beschnittener Penis ist nicht empfindlicher sei ein unbeschnittener, ist ebenso falsch.</p>
<p>Kein Arzt kann es sich heute leisten, in der Patientenaufklärung mögliche Alternativen, Komplikationen und unerwünschte Folgen einer OP zu verschweigen. Immense Schadenersatz- oder Schmerzensgeldforderungen wären vorprogrammiert. Genau deshalb warnen Patienteninformationen, die von Ärzten beim Aufklärungsgespräch eingesetzt werden, vor eben diesen Folgen.</p>
<p>Warum aber werden dann die Leser von „@ttention“ und der 13jährigen Max aus der BZgA-Broschüre derart in Unkenntnis gelassen bzw. sogar falsch beraten?</p>
<p>Im 21. Jahrhundert allen Ernstes ein blutiges Steinzeitritual als „Begründung“ oder „Trost“ für sinnlose Operationen an den Genitalien von Jungen heranzuziehen, ist zweifelsohne ein Wahnsinn an sich. Offen bleibt jedoch, ob dieser Wahnsinn möglicherweise Methode hat.</p>]]></description>
            <pubDate>Sun, 22 Aug 2010 19:06:44 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Wunsch nach rituellen Beschneidungen verärgert Kinderärzte</title>
            <link>http://www.phimose-info.de/medizin-forschung/wunsch-nach-rituellen-beschneidungen-veraergert-kinderaerzte.php</link>
            <description><![CDATA[<p>Dass rituelle Beschneidungen keine Leistung der gesetzlichen Sozialversicherung, also der Solidargemeinschaft,&nbsp;ist, dürfte eigentlich klar sein. Dennoch berichten Ärzte davon, dass Eltern vermehrt von Ärzten fordern, eine kulturell motivierte Beschneidung auf Kassenkosten vorzunehmen bzw. eine Überweisung zu einem Operateur auszustellen</p>
<p>Die kassenärztliche Vereinigung Bremen will dieser Unsitte entgegenwirken und stellt Ärzten mehrsprachige Flyer, mit denen Eltern auf die Strafbarkeit hingewiesen werden sollen, zur Verfügung.</p>
<p>Der stellvertretende Vorsitzende der KVHB hofft, "dass der enorme Erwartungsdruck, dem die Ärzte ausgesetzt sind, dadurch gemindert wird und Eltern mehr Verständnis für eine ablehnende Entscheidung aufbringen". Gleichzeitig haben sich Ärzteverbände in der Hansestadt eine gemweinsame „Bremer Richtlinie“ zur konsequenten Absage von Wunsch-Zirkumzisionen verständigt.</p>
<p>In der Richtlinie wird klargestellt, wann überhaupt eine Zirkumzision bei Jungen medizinisch gerechtfertigt ist, nämlich bei Vorliegen einer manifesten Phimose, wobei in der Regel der Operation ein Behandlungsversuch mit Steroid- oder Östrogencreme vorangegangen sein soll. Zirkumzisionen in den ersten drei Lebensjahren sind nach der geminsamen Richtlinie nur in Ausnahmefällen indiziert.</p>]]></description>
            <pubDate>Wed, 19 May 2010 14:11:09 GMT</pubDate>
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            <title>Bremer Kassenärzte warnen vor medizinisch unsinnigen Zirkumzisionen</title>
            <link>http://www.phimose-info.de/medizin-forschung/bremer-kassenarzte-warnen-vor-medizinisch-unsinnigen-zirkumzisionen.php</link>
            <description><![CDATA[<p>"Immer mehr Eltern in Bremen und Bremerhaven drängen Kinderärzte oder Urologen aus religiösen Gründen dazu, ihre Kinder zu beschneiden. „Ein solcher Eingriff ist allerdings in der Regel medizinisch nicht indiziert und darf nicht zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung ausgeführt werden. Der Arzt muss ihn ablehnen“, schildert Dr. Till Spiro, Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen (KVHB).</p>
<p>Die Ärzte stoßen bei ihrer Aufklärung häufig auf Unverständnis bei den Eltern.</p>
<p>Die Kassenärztliche Vereinigung Bremen weist eindeutig darauf hin, dass bei Kindern die so genannte Zirkumzision (Beschneidung) nur dann vorgenommen werden darf, wenn sie medizinisch notwendig sei. In jedem Falle sei eine medizinisch nicht indizierte Beschneidung "glasklar" nicht vom elterlichen Erziehungsrecht gedeckt. Zugleich warnt die KV Bremen Ärzte vor erheblichen juristischen Folgen, sollten medizinisch nicht indizierte Beschneidungen als Kassenleistungen abgerechnet werden. Es ginge nicht um eine Bewertung der Motivationslage von Eltern, sondern um die schlichte Feststellung, dass die Solidargemeinschaft der Krankenversicherten nur für medizinisch indizierte Behandlungen einstehen könne und dürfe.</p>]]></description>
            <pubDate>Mon, 07 Sep 2009 01:47:34 GMT</pubDate>
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            <title>2.000 Euro Geldauflage: &amp;quot;Beschneidungsarzt&amp;quot; soll 8jährigen Jungen gequält haben</title>
            <link>http://www.phimose-info.de/meldungen-aus-deutschland/2-000-euro-geldauflage-beschneidungsarzt-soll-8jahrigen-jungen-gequalt-haben.php</link>
            <description><![CDATA[<p>Ein in Hamburg praktizierender 35jähriger Arzt afghanischer Herkunft musste sich am 18. Juni 2008 wegen Körperverletzung vor dem Amtsgericht Hamburg-St. Georg verantworten. Ihm wurde vorgeworfen, einem 8jährigen ohne wirksame Einwilligung der Eltern und ohne ausreichende Betäubung die Vorhaut abgeschnitten zu haben.<br /><br />Die Eltern des 8jährigen sollen den Eingriff zunächst gewollt haben und haben dazu den 35jährigen Arzt in am Hamburger Steindamm in einem selbsternannten "Beschneidungszentrum" aufgesucht. Die Einrichtung wirbt damit, rituelle Beschneidungen an männlichen Kindern durchzuführen, wobei dort lt. deren Internetseite "Service auf höchstem Niveau" geboten wird und Jungen "professionell auf den anstehenden Eingriff" vorzubereiten.<br /><br />Als der Eingriff dann beginnen sollte, ging allerdings einiges schief. Zwischen dem Arzt und den Eltern soll es zum Streit über die Operationsmethode gekommen sein, die Eltern sollen letztlich den Abbruch des Eingriffes gefordert haben. Obwohl die Betäubung offenbar nicht wirkte, machte der Mann, so die Anklage der Staatsanwaltschaft in ihrer Anklage. einfach weiter. In der mündlichen Verhandlung wurde das Verfahren gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt. Die Anwältin der Eltern will nun prüfen, ob sie zivilrechtliche Ansprüche gegen den Arzt geltend machen wird.</p>]]></description>
            <pubDate>Wed, 17 Jun 2009 16:03:39 GMT</pubDate>
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            <title>Ahnungslose Ärztin darf weiter Kinder behandeln - Zivilverfahren steht noch aus</title>
            <link>http://www.phimose-info.de/meldungen-aus-deutschland/ahnungslose-arztin-darf-weiter-kinder-behandeln-zivilverfahren-steht-noch-aus.php</link>
            <description><![CDATA[<p>Hamburg (pid). Das Urteil gegen die für den Tod des damals 4jährigen Franjo W. verantwortliche Ärztin Petra O. wurde am 15. Mai 2009 durch das Hamburger Landgericht aufgehoben und in eine Bewährungsstrafe von 18 Monaten bei einer Bewährungszeit von 2 Jahren umgewandelt. Außerdem wurde das gegen die Angeklagte verhängte Berufsverbot aufgehoben.<br /><br />Das Amtsgericht Wandsbek hatte die Ärztin im Mai vergangenen Jahres in erster Instanz wegen fahrlässiger Tötung zu 22 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt und ihr ein fünfjähriges Berufsverbot auferlegt.<br /><br />{mosimage}Nachdem sie ihre Schuld bis zuletzt leugnete bzw. auf andere Ärzte abzuschieben versuchte, hat Petra O. nunmehr die volle Verantwortung für den Tod des kleinen Jungen übernommen, was vom Gericht strafmildernd berücksichtigt wurde. Zu einer Entschuldigung der Angeklagten bei der Mutter von Franjo kam es allerdings auch nach fast 3 Jahren nicht.<br /><br />Franjo war im August 2006 nach der Infusion einer viel zu hohen Dosis Glukose ins Koma gefallen und vier Tage später gestorben.<br /><br />Im Berufungsverfahren äußerte Petra O., sie habe nicht gewusst, dass eine so hohe Dosis Glukose (500 ml intravenös bei 18 kg Körpergewicht) tödlich sein könne. Auch war ihr offenbar nicht bekannt, dass es einen erheblichen Unterschied macht, ob Glukose intravenös oder über das Verdauungssystem aufgenommen wird. Unter diesen Umständen erscheint die Entscheidung des Gerichtes, das Berufsverbot gegen die offensichtlich mangelhaft qualifizierte Ärztin aufzuheben, völlig unverständlich. Offen ist allerdings, wie die Ärztekammer dieses Verhalten wertet. Das Disziplinarverfahren steht nämlich noch aus.<br /><br />Offenbar kam es schon im Vorfeld wie auch nach der tragischen Glukoseinfusion zu einer desaströsen Verkettung mehrere ärztlicher Fehlleistungen, die jedoch nicht Gegenstand des Verfahrens waren. So soll u. a. die Phimose-Operation, wegen der Franjo ursprünglich im Wilhelmstift behandelt worden war, medizinisch nicht indiziert und die vorgeschriebene Patientenaufklärung zu möglichen Alternativbehandlungen nicht umfassend genug gewesen sein.<br /><br />Obwohl die Ärztin ankündigte, gegen das Urteil keine Rechtsmittel einlegen zu wollen, ist der Fall damit noch nicht abgeschlossen.<br /><br />Im bevorstehenden Zivilprozess gegen das Kinderkrankenhaus und das beteiligte medizinische Personal wird es neben Fragen der Entschädigung der Hinterbliebenen und Schmerzensgeld auch um die Phimose-Operation gehen, deren Notwendigkeit nach den Worten eines vorbehandelnden Arztes mehr als zweifelhaft erscheint.</p>]]></description>
            <pubDate>Sat, 13 Jun 2009 16:04:42 GMT</pubDate>
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            <title>Tag der &amp;quot;Null-Toleranz gegen Genitalverstümmelung&amp;quot;</title>
            <link>http://www.phimose-info.de/intaktivismus/tag-der-null-toleranz-gegen-genitalverstummelung.php</link>
            <description><![CDATA[<p>Der Einfluss von Beschneidungspraktiken auf die physische und  psychische Gesundheit männlicher und weiblicher Betroffener war ein  Schwerpunkt der Diskussion eines Symposiums zur "gemitalen  Selbstbestimmung", Phimose-Info Deutschland berichtete darüber. Nicht  zuletzt stand die Frage im Raum, ob Regierungen, Organisationen und  regierungsübergreifenden Institutionen angemessene Schritte vorsehen, um  vor allem Kinder vor traditionellen, nichttherapeutischen Eingriffen an  ihren Genitalien zu schützen.</p>
<p>„Genital Autonomy“ steht für  genitale Selbstbestimmung und damit eigentlich für eine  Selbstverständlichkeit. Verankert ist dieses Recht in zahlreichen  internationalen Abkommen. In Deutschland sind die Grundrechte auf  Achtung der Menschenwürde und der körperlichen Unversehrtheit durch das  Grundgesetz garantiert.</p>
<p>Die Realität in großen Teilen der Welt,  aber auch in Mitteleuropa und sogar in Deutschland, sieht jedoch anders  aus.</p>
<p>Rituelle, religiöse, aber auch kommerzielle Interessen  rangieren nicht selten höher als das Recht auf körperliche  Unversehrtheit. Betroffen von derartigen massiven Verstößen gegen  elementare Grundrechte sind in der Mehrzahl die Schwächsten der  Gesellschaft, die Kinder, Jungen ebenso wie Mädchen, denen ohne  medizinischen Grund ein Teil ihres völlig gesunden Körpers genommen  wird.</p>
<p>Anlässlich des Tags der "Null-Toleranz gegen  Genitalverstümmelung" wird Phimose-Info Deutschland ein neues Projekt  starten und über die verschiedensten Arten der Genitalverstümmelung  informieren.</p>
<p>Mehr dazu auf unserem neuen Themen-Portal <a href="http://www.intaktiv-online.de" target="_blank">Intaktiv-Online</a>.</p>]]></description>
            <pubDate>Thu, 05 Feb 2009 03:10:05 GMT</pubDate>
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        </item>
        <item>
            <title>Geschlechterübergreifende Initiative gegen Beschneidung in England gegründet</title>
            <link>http://www.phimose-info.de/internationale-meldungen/geschlechterubergreifende-initiative-gegen-beschneidung-in-england-gegrundet.php</link>
            <description><![CDATA[<p>Die britische Organisation NORM-UK, eine Organisation, die über negative Folgen männliche Beschneidung aufklärt, und FORWARD, eine Organisation, die sich seit 1983 gegen weibliche Genitalverstümmelung engagiert, werden sich am 4. September im Rahmen des Symposiums "Genital Integrity 2008" zusammenschließen, um den Startschuss für eine neue Initiative zu geben, die für das Recht aller Männer und Frauen wirbt, "Nein" zu unnötigen Eingriffen an ihren Genitalien zu sagen.</p>
<p>Phimose-Info Deutschland wird diese Initiative unterstützen.</p>
<p>Angesichts der Befürwortung von männlicher Beschneidung als eine Maßnahme zur Reduktion des HIV-Infektionsrisikos in Afrika durch die bedeutende World Health Organisation (WHO) will die Initiative das Gleichgewicht wieder herstellen. Die Öffentlichkeit soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass die Beweislage für die Auswirkungen der Beschneidung sehr widersprüchlich ist und dass die Beweislage für ihren Wert in der HIV-Prävention verwirrend ist.</p>
<p>Die Initiative will zudem Werbung für das grundlegende Konzept der freien Entscheidung nach umfassender Information in der medizinischen Behandlung (informed consent) machen.</p>
<p>"Kleine Kinder einer schmerzhaften, nachteiligen und entwürdigenden Beschneidung zu unterziehen in der Bemühung, HIV-Infektionen durch<br />sexuelle Kontakte zu verhindern, ist nicht nur durch und durch unethisch, sondern auch eine irrsinnige Geldverschwendung. Diese Jungen werden noch viele Jahre lang nicht sexuell aktiv sein, und bis dahin könnten profund bewiesene und zuverlässigere Präventionsstrategien verfügbar sein," sagt John Warren, Vorsitzender von NORM-UK. Weiter sagte er, Jungen müsse es selbst überlassen bleiben, eine Wahl zu treffen wenn sie alt genug seien um die Zusammenhänge und Folgen vollständig zu verstehen.</p>
<p>"Als das Thema weibliche Genitalverstümmelung noch heikel und stark politisiert war, spielte FORWARD eine führende Rolle dabei, das Thema auf die internationale Agenda zu bringen und die Mauern des Schweigens niederzureißen," sagt Naana Otoo-Oyortey, Trägerin des britischen Ritterordens und geschäftsführende Direktorin von FORWARD. Es sei Zeit, anzuerkennen, dass das Recht auf genitale Selbstbestimmung allen Kindern zustehe, unabhängig von ihrer Rasse, ihrer Kultur und ihrem Geschlecht. Ein weiterer Referent des Symposiums, der Kinderbeauftragte von Tasmanien (Australien) Paul Mason äußerte, unnötige Eingriffe an den Genitalien seien bei Säuglingen billiger und einfacher durchzuführen, jeder Mißbrauch sei bei Säuglingen einfacher als bei Erwachsenen, man müsse die Kinder selbst entscheiden lassen, wenn sie alt genug sind, selbst eine Entscheidung zu treffen.</p>]]></description>
            <pubDate>Wed, 03 Sep 2008 10:37:00 GMT</pubDate>
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        </item>
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            <title>Angst vorm Clown - Bilder von bunten Spaßmachern sind bei jungen Krankenhaus-Patienten unbeliebt</title>
            <link>http://www.phimose-info.de/vermischtes/angst-vorm-clown-bilder-von-bunten-spassmachern-sind-bei-jungen-krankenhaus-patienten-unbeliebt.php</link>
            <description><![CDATA[<p>Baierbrunn (ots) - Nur wenige Kinder und Jugendliche empfinden Bilder  von bunten, fröhlichen Clowns überm Krankenhausbett als aufmunternd.  Die meisten mögen sie nicht, einige fürchten sich sogar davor, berichtet  die "Apotheken Umschau". Die überraschenden Aussagen erhielten  englische Forscher der Universität Sheffield, die 250 Patienten zwischen  vier und 16 Jahren befragten.</p>
<p>Mit Clowns aus Fleisch und Blut  haben Kliniken in Deutschland jedoch gute Erfahrungen gemacht, so die "Apotheken Umschau".</p>]]></description>
            <pubDate>Thu, 28 Aug 2008 22:50:13 GMT</pubDate>
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            <title>Todesfälle nach Säuglingsbeschneidungen: Barbarisch, primitiv und nutzlos</title>
            <link>http://www.phimose-info.de/internationale-meldungen/todesfalle-nach-sauglingsbeschneidungen-barbarisch-primitiv-und-nutzlos.php</link>
            <description><![CDATA[<p>Einem Bericht der römischen Tageszeitung "La Republica" zufolge haben zwei Fälle von Säuglingsbeschneidungen mit tödlichem Ausgang zum Streit über den Umgang mit religiös motivierten chirurgischen Eingriffen geführt.</p>
<p>Ein zwei Monate alter Sohn einer Nigerianerin war - nach dem seiner Vorhaut in einer Privatwohnung abgeschnitten wurde - in einem Krankenhaus verblutet. Mohammed Nour Dachan hat darauf dioe kühne Forderung erhoben, derartige Eingriffe in die staatlich garantierte Grundversorgung aufzunehmen.</p>
<p>Hier hat er die Rechnung ohne die resolute Staatssekretärin im Gesundheitsministerium Francesca Martini gemacht, sie verurteilte Beschneidungen als "barbarisch, primitiv und nutzlos", als "rückständige Praktiken ohne Grundlage". Parlamentarier der Regierungskoalition gingen sogar so weit, ein generelles Verbot aller Beschneidungen zu fordern, zogen jedoch den Zorn der italienischen Rabbinervereinigung auf sich.</p>]]></description>
            <pubDate>Mon, 25 Aug 2008 11:29:13 GMT</pubDate>
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            <title>Anklage im &amp;quot;Fall Franjo&amp;quot; erhoben</title>
            <link>http://www.phimose-info.de/meldungen-aus-deutschland/anklage-im-fall-franjo-erhoben.php</link>
            <description><![CDATA[<p>Anderthalb Jahre nach dem tragischen Tod des kleinen Franjo aus Hamburg wurde jetzt Anklage gegen die behandelnde Ärztin erhoben und ein erster Termin für den 21. April 2008 anberaumt.</p>
<p>Die seit vielen Jahren am Katholischen Kinderkrankenhaus Wilhelmstift in Hamburg tätige Medizinerin hatte dem Jungen nach einer Vorhaut-OP im August 2006 per Infusion eine Glukoselösung verabreicht. Dabei hat sie</p>
<p style="padding-left: 30px;">„den fatalen Fehler gemacht, dass sie sich vertan hat und eine falsche Infusionslösung, eine hoch konzentrierte Glukoselösung benutzt hat. Daraufhin kam es zu einer absoluten Überzuckerung des Körpers des Kindes mit der Folge eines daraus entstehenden Hirnödems und auf Grund dieses Hirnödems ist es leider zu einem Hirntod gekommen, der dazu geführt hat, dass das Kind verstorben ist …“</p>
<p>So Dr. Axel Hennenberger, Facharzt für pädiatrische IIntensivmedizin am KKH Wilhelmstift gegenüber dem ZDF.</p>
<p>Ob man Franjo unmittelbar nach der Infusion noch hätte retten können und warum dies nicht geschehen ist, wird dem Vernehmen nach Gegenstand eines späteren Verfahrens sein, in dem zu klären sein wird, warum die Anzeichen der massiven Überzuckerung des Kindes nicht rechtzeitig erkannt worden waren. Auch nachdem Franjo bereits das Bewusstsein verloren hatte, blieb zunächst unklar, weshalb der Junge kollabiert war.</p>
<p>Im Prozess nicht zur Debatte steht die Phimose-Operation, wegen der Franjo eigentlich ins Krankenhaus gekommen war. Die Tatsache, dass nur wenige Wochen zuvor ein erfahrener Kinderarzt diesen Eingriff für nicht notwendig hielt, verleiht dem Tod des kleinen Jungen einen zusätzlichen bitteren Beigeschmack. Vor allem für Franjos Mama sind die Zweifel, die OP könne womöglich unnötig gewesen sein, eine große seelische Belastung.</p>
<p>Derweil hat sich das Leben der jungen Familie in den letzten Monaten erheblich verändert. Jessica W. und ihr Lebensgefährte Marco haben im September 2007 geheiratet. Obwohl Marco nicht der leibliche Vater von Franjo ist, war er für den kleinen Jungen immer der „allerliebste“ Papa. Fast ununterbrochen war Marco in jenen letzten Tagen und Stunden bei dem Jungen, den er wie seinen eigenen Sohn liebte. Die Katastrophe hat das junge Paar zusammengeschweißt.</p>
<p>Anfang Januar bekam die Familie erneut Nachwuchs. Ein kleiner Junge, der irgendwann erfahren wird, dass er einen großen Bruder hatte. Dann werden ihm seine Eltern und seine große Schwester Sophie erzählen, was geschehen ist, ihm Fotos zeigen und vielleicht jenen kleinen Film, den man auf Franjos Gedenkseite anschauen kann. Der kleine Tim-Luca wird sehen, dass Franjo ein glückliches Kind war und irgendwann wird er seiner Mama Jessica vielleicht die gleichen Worte sagen, mit der auch Franjo sie immer begrüßt hat: "Mami, ich hab´ dich so lieb!"</p>]]></description>
            <pubDate>Fri, 22 Feb 2008 13:22:09 GMT</pubDate>
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