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Es sind nur noch 1200km abzureissen und ist eigentlich in einem Tag zu schaffen. Ich habe aber noch Zeit bis der Altag beginnt und bleibe bei meiner Tante in Zvolen. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Am Samstagfrueh (4.10.) plane ich in Prag zu sein um die Stadt zu besichtigen und Sonntag die letzten 700km nachhause. Hat denn jemand Lust auf ein Tourchen am Sonntag? Oder gar auf eine Stadtbesichting in Prag? Ich will meine Handynummer hier nicht veroeffentlichen, aber der wird aufzutreiben sein und wir koennten kurzfristig was klar machen. In Prag pruefe ich meine Mails zum letzten mal vor Koeln.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Vor gar nicht alzulanger Zeit habe ich mir sehnsuechtig vorgestellt wie ich nachhause komme und die ganz leckeren Sachen abgreife. Doch je naeher ich komme, wird das Essen immer besser. Mittlereweile bin ich wieder gesaettigt mit Wurst und Braten dass das Essen in Deutschland nicht mehr im Vordergrund steht. Waehrend ich diesen Bericht schreibe, sitze ich bei meiner Tante in der Slowakei und werde abgefuettert was das Zeug haellt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Vom letzten Bericht habe ich einige sehr nette Bemerkungen bekommen bzgl. meine philosophischen Ausfuehrungen. Hey, kein Thema, hier kommt noch eine..&lt;br /&gt;In allen Berichten habe ich ueber freundliche Menschen gesprochen und irgendwie draengt sich die Frage auf: Warum faellt mir das so auf? Sind die Leute bei uns nicht so freundlich? Was bedeutet dieses "freundlich" ueberhaupt? Auf keinem Fall moechte ich sagen dass die Leute bei uns nicht freundlich sind. ..nur, was ist das?&lt;br /&gt;An der Grenze hatte ich mit einer Mongolin hierueber ein Gespraech. Als ich sagte dass die Mongolen nicht die freundlichsten Menschen waeren, sagte sie ich woellte nur bedient werden... stimmt das? Ist Freundlichkeit wenn man alles umsonst bekommt? Nein! ich will nicht alles umsonst, ich will auch nichts geschenkt bekommen. Es ist die Art behandelt zu werden. Ein Laecheln, Interesse, Hilfe und Vertrauen. Voellig erstaunlich wird's wenn ich nach Kiew komme. Ein Freund von Sergje (Samara) holt mich vom McDonnalds ab, bringt mich zu seiner Wohnung, haendigt mir seinen Schluessel aus und faehrt ueber's Wochenende weg! Wie krass ist das? gerade 10 minunten gesehen und ich habe seine Wohnung. In diesem Fall kostet es ihm gar nichts ausser Vertrauen und ein bisschen Waschpulver fuer's Bettzeug. Wieviele Leute kennst Du, die einem Wildfremden in 20km Entfernung nur abholen? Vielleicht mache ich ein besonders vertrauenserweckenden Eindruck..? Oder ist es eine eingeschworene Biker-Mentalitaet. Wenn ja, haben wir das auch? Ich werd' mich diesbzgl. in diversen Biker-Klubs kundig machen wenn ich daheim bin.. wie soll ich sonst mit meinem Gewissen klar kommen bei all diesen Erfahrungen?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Vielleicht ein paar Worte noch zu Moskau und Russland.. Moskau hat mit Russland, praktisch nichts zu tun. Wenn einer nur in Moskau war, hat er von Russland nichts gesehen. Es ist wie ein anderes Land. Fraglich wird die Regierung die scheinbar alles fuer die naechste Umgebung tut und extrem wenig fuer was-immer-da-draussen-sein-mag.&lt;br /&gt;Von all den vielen Informationen die ich bekommen habe, ist am tiefsten haengengeblieben: Die Preise fuer Wohnungen und Haeuser. eine 50qm Wohnung mit haesslicher Aussenfassade in einem 50 Familienhaus kostet um die 1 MILLION DOLLAR in Moskau... wir sprechen von 12km Entfernung von der Innenstadt. In Samara kostet die gleiche Wohnung 750.000US$ Kaum zu glauben. Der Hammer kommt wenn man die Zinslage kennt. Hypothekenzinsen betragen hier um die 20%. Da reicht doch ein Leben nicht aus um die Wohnung zu bezahlen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Was gibt's noch? Es faellt auf dass einiges an Alkohol geflossen ist. Was soll ich sagen? so war es!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ich hoffe in den Berichten meine Reise einigermassen nahe gebracht zu haben und freue mich ueber die Mails und Teilnahme von vielen Freunden. Das gute an Reiseberichten ist, dass wenn man gelangweilt ist, man einfach ausschalten kann. Vielleicht schreibe ich doch noch ein Abschlussbericht mit einem Resume ueber alles, inklusive die Tage danach.. mal sehen.&lt;br /&gt;dae leeven Jung&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so geht's weiter....&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;13.09.2008 Camp im Altai (15 47.9420N; 86 0.2897E)&lt;br /&gt;Weiterhin werde ich abgefuettert von der netten Wirtin. Ich hab noch einige Tigris in der Tasche und denke ich werd's wohl beim Tanken los, doch es gibt nur 5 Liter in dieser Ansammlung von Haueser. Die Grenze sollte um 9 Oeffnen aber es wird trotzdem 10:30 bis ich an einem Imigrationsoffizier gerate. Er erzaehlt mir dass ich illigal im Land bin und mueste deshalb 200,000 Tigris Strafe bezahlen. Als Amerikaner gibts nicht nur Nachteile, sondern ich kann 90 Tage in der Mongolei verweilen ohne Visa. Das Kleingedruckte habe ich scheinbar ueberlesen das sagt dass ich mich innerhalb von 7 Tagen registrieren lassen muss. Ob's wahr ist, weis ich nicht, jedenfalls zanke ich mich ziemlich rum und wir einigen uns auf die Haelfte (58EUR). Ich werde meine Tigris eben so los und zusaetzliche 28US$! Auf der russischen seite komme ich puenktlich zum Mittagsessen an und warte weitere 2 Stunden. Die Abwicklung ging fuer russische Verhaeltnisse ziemlich schnell (unter 1 Stunde!) und habe nichts bezahlt! ..noch nicht einmal eine Versicherung.&lt;br /&gt;Ahh.. Asphalt... Ich stelle fest das meine Radlager (vorne) nicht mehr die besten sind und jucke mit 100km/h durch die Altai Region. Es ist wie im Schwarzwald.. nur wilder. Soll heissen dass ueberall Pferde und Kuehe rum laufen und die Baeume wirken nicht so aufgeraeumt. Es wird herbst! Hier ist das Gras hoch und saftig, Es gibt Laubbaeume deren Blaetter gelb und rot werden. Die Strasse fuehrt entlang einem Fluss dass ueberall idyllisch wirkt. Ich bin nicht sonderlich schnell, doch es ist so entspannend im ruhigen Donnern. Fast zu ruhig. Ich glaube ich muss oefters Pausen machen damit ich nicht einschlafe. In den vielen kleinen Ortschaften gibt es keine Hotels und ich schlage mein Zelt auf, irgendwo an einem der vielen idylischen Plaetzen.&lt;br /&gt;Ich weis auch nicht... von Zeit zu Zeit mache ich ziemlich bloede sachen.. An diesem Platz liegen genuegende Aeste und Holz rum, doch es ist alles triefend Nass. Nebenbei erwaent, sind's 3 Grad des Nachts und ich friere wie nie. Anyway, nachdem ich 1 Liter Benzin ueber's Holz gekippt habe, ist noch immer keine Glut zu sehen. Ich stelle also mein Benzinkocher an und lege es unter's Holz... das haette ich nicht tun sollen.. das Ding wird maechtig heis und wird ziemlich laut. Dann mit einem KNALL explodiert es und wie eine Rakete zischt es ab DURCH das Zelt und wurde seitdem nie mehr gesehen. Gar nicht auszudenken was alles haette passieren koennen! Jedenfalls habe ich jetzt genuegend Glut und bereue es erst morgens wo's kein heissen Kaffe gibt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5252565755425303042" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SOTcuauBqgI/AAAAAAAAGYM/NoHZ0GiR6vo/s320/P9140225.jpg" border="0" /&gt;14.09.2008 Nowosibirsk&lt;br /&gt;Es ist schweinekalt! Alle meine Sachen habe ich an, doch es nutzt nichts. Toll ist, dass die Glut noch heis ist und so sitze ich wieder 3 Stunden (6-9) vor dem Feuer. Na gut, ich hab dann eben nur 3 Stunden geschlafen und fuehle mich miserable. Meine AT sieht nach Eisfach aus mit den ganzen Reif und so.. Nach einer Stunde Fahrt halte ich in einem Cafe und treffe auf ein Sued-Afrika Paerchen. Nach einer weiteren Stunde ist die Temperatur schon bei 15 Grad und ich donnere weiter. 600 km und 8 Stunden spaeter bin ich in Nowosibirsk. Ich halte wieder in einem Cafe und die junge Kellnerin weicht mir nicht von der Seite. Sie spricht halt gerne englisch... Aus Vladivostok habe ich eine Telefonnummer vom hiesigen MC und Kate (Kellnerin) ruft da an. Ich werde bald abgeholt heisst es. Jetzt kommt ein junger Russe an und schuettet mir sein Herz aus ueber seine Verflossene und bittet um Rat wie er denn jetzt mit seinen Schmerzen klar kommen soll. Er haellt die Idee, mit einen Fremden in einer anderen Sprache zu reden, fuer gut. Kaum ist er weg steht Kate wieder an meiner Seite und quatscht drauf los was das Zeug haellt. Mir gefaellt dieser laden! Nach 30 min. kommt Artyom mit seinem 1100er Shadow an und nimmt mich mit zu einem Freund der Platz fuer mich hat. Dort hat die Frau eine Geburtstagsparty und 20min spaeter sitzen wir zu 10. in einer Sauna! Wenn das nicht abgefahren ist, dann weis ich's auch nicht! Aus der Sauna und abgefuettert werden meine Augen (ueberhaupt alles) immer schwerer. Das Bier tut das uebrige und ich kann mich kaum wach halten. Mein Schlafplatz ist aber in diesem Raum wo alle sitzen. Es dauert eben.. wie schlimm.. diese Leute sind so herzlich und es gibt viel zu lachen. Die Muedigkeit draengt sich ein bisschen in den Hintergrund und es wird spaet.&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5252565759133838866" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SOTcuoiNbhI/AAAAAAAAGYU/Sk35ciBU5AQ/s320/P9150234.jpg" border="0" /&gt; &lt;div&gt;15.09.2008 Nowosibirsk&lt;br /&gt;Ich bin weitgehends alleine weil heute alle arbeiten und zur Schule gehen muessen. Ich wechsele die Radlager und kuemmere mich ein bisschen um meine geschundene AT. Es gibt eine Warme Dusche und eine Waschmaschine. Herrlich! Des weiteren, nutze ich die Zeit hier ein bisschen zu schreiben. Mir ist ganz komisch.. es wird irgendwie schwierig mit den vielen Eindruecken klar zu kommen die in so kurzer Zeit folgen. Des Abends kommt Sergje und wir gucken und Bilder an und erzaehlen behelfsmaessig ein bisschen bis zum Schlafen gehen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5252565757788267634" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SOTcujhZpHI/AAAAAAAAGYc/CSyKoVDiQiQ/s320/P9160241.jpg" border="0" /&gt;16.09.2008 Omsk&lt;br /&gt;Wieder steht Abschied an. Ich schaeme mich ein bisschen wenn ich sehe wie freundlich und herzlich diese Leute sind. Artyum holt mich ab und lotst mich durch die Stadt zur Fernstrasse (toll, nee?) Es geht jetzt nach Omsk, aber nicht bevor ich eine Kontaktnummer von Artyum bekomme. Es ist kalt und feucht und ich friere ein bisschen waehrend der Fahrt. Irgendwie denke ich an einem LKW oder sonstwie weiterzukommen zumal das Uralgebirge noch bevorsteht wo alle sagen dass es noch viel kaelter waere. Was auch immer an mir vorbeizieht, ich krieg's nicht mit weil meine Augen nur auf dem Tacho und die Uhr kleben. Relativ zuegig komme ich in Omsk an und halte an einem grossen Kinokomplex. Dort versuche ich diese Nummer, doch keiner geht ran. Artyum versucht ebenfalls sein bestes diesen Alexander zu erreichen, doch ohne Erfolg. Dieser Prozess dauert gute 3 Stunden und mittlereweile ist es richtig kalt, nass und dunkel. Ich quatsche einen Taxifahrer an der mich zu einem Hotel lotsen soll. Waehrend ich meine AT hole, steigen irgendwie 2 Typen ein und sagen ich sollte sie folgen, sie wuessten ein gutes Hotel. Mir wird's komisch als wir immer weiter aus der Stadt fahren und so richtig komisch wird's wenn ich eine Nacht in einem Stundenhotel bezahle. Es handelt sich um ein 3 Zimmer Apartment das nur fuer eins ausgelegt ist.. so mit Whirlpool und diversen Einrichtungen. Ich find's ziemlich cool zumal es sauber und einigermassen bezahlbar ist. Schade ist, dass ich alleine bin.. Ach ja, ein weiterer Vorteil ist dass ich keine verdammte Registrierung brauche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;17.09.2008 Omsk&lt;br /&gt;Des Nachts haben sich wohl einige Leute an meine AT zu schaffen gemacht.. sie scheint ein paar mal umgefallen zu sein und alle Schalter und Zuege sind schwergaengig. Vielleicht ist es auch nur die Kaelte.. es heisst ja nicht umsonst "Africa Twin" und nicht "Sibiria Twin". Jedenfalls steht sie auf dem Staender womit bewiesen ist, dass, wer-immer-das-war, soviel Anstand hatte.&lt;br /&gt;Meine Landkarte ist ziemlich grob und zeigt eine fette Strasse nach Westen durch Kasachkstan und eine kleinere Strasse nordwestlich durch so'n paar kleinere Orte. Durch Kasachkstan will ich nicht und verfranse mich voellich in 150km Entfernung an einem Fluss und Faehre und die Strassen hoeren hier ebenfalls auf. Jeder, mit dem ich spreche sagt mir ich muesste zurueck nach Omsk und scheinbar gibt es eine "rote" Strasse entlang der Grenze. Den ganzen Morgen sind's etwa 4Grad und feucht... es macht wieder Spass.. man, wat'n Sch.. Um Omsk finde ich diese Strasse aber ich bin so durchgefrohren und hungrig dass ich in einem der vielen Cafe's halte. Wie ein Hauefchen Elend sitze ich auf meinem Stuhl und werde angesprochen von Akop. Akop besitzt in der Naehe eine Holzbearbeitungs Fima. Er laedt mich ein und ich lande bei den freundlichsten Menschen. "Gott haette mich geschickt", so sein Glauben! Ich bekomme einen Schlafplatz, eine beheizte Garage, Internet.. so ziemlich alles was das Herz begehrt. Zwischen den Geschaeftsmeetings zeige ich Bilder und erzaehle Geschichten. Akop ist auch Biker und trauemt seit langem von einer solchen Reise. Ein LKW macht von sich sprechen der mich und meine AT fuer kleines Geld nach Samara (westlich vom Ural) bringen will. Naja, im Laufe des Nachmittags wird er wieder fluechtig. Akop und seine Leute kuemmern sich um eine Zugfahrt fuer den naechsten Tag. Was mit "kuemmern" gemeint ist erfahre ich erst morgen. Abends gehen wir zu einem Armenischen Restaurant wo es Fisch und Schwein gibt.. mmhh, lecker! Zur Firma fahren wir nach dem Bier nicht mehr und uebernachten in Akop's Wohnung.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5252565757895547682" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SOTcuj6-myI/AAAAAAAAGYk/GR-SHpA6ggg/s320/P9180249.jpg" border="0" /&gt;18.09.2008 Irgendwo im Zug&lt;br /&gt;Akop ist Geschaeftsman und somit sind wir um 6 aus den Federn und machen uns auf dem Weg zu einem Fruehstuecksladen. Die Leute vom Bahnhof sind sich nicht einig ob ich eine Kiste fuer's Moped brauche oder nicht. Jedenfalls, recht bald schlagen wir da auf und entleeren den Tank (den ich natuerlich gestern erst gefuellt habe). Dieser Prozess dauert weil ich nur ein kleines Schlaeuchelchen habe und 40liter drinn habe. Waehrend dieser Zeit kommen verschiedene Leute vorbei und einige habe Vodka dabei das gegen die Kaelte sehr gut sein soll. Meine Speiseroehre brennt wie verueckt, doch waermer wird's mir nicht. Eine geschenkte Flasche kann ich nicht abwehren und so vergeht die Zeit. Dann zum Gepaeckwagon.. Es geht hierbei um einen leeren Wagon mit einer Einstiegshoehe von einem Meter. Irgendwie war's kein Problem 250kg da hoch zu kriegen.. Vodka macht stark! Wir haben noch ein paar Stunden bis zur Abfahrt und wir fahren zurueck zur Firma. Dort kann ich endlich meinen Mongolei-Bericht absetzen. Von Akop hatte ich mich bereits verabschiedet weil er noch einge Meetings vor sich hat. Von der gesamtem Firmen-Crew verabschiedet und ab zur Bahn. Ich werde foermlich an der Hand genommen und kann (darf) nichts alleine machen. BTW (by the way), die Bahnhoefe in Russland sind immer beeindruckend mit grossen Hallen und viel Marmor. Selbst bis zum Abteil und zu meinem Platz werde ich gefuehrt. Wahnsinn! Der Zug faehrt irgendwann los und ich bin in einem 4-Man-Schlafabteil mit einer netten Frau aus Jakustk. Sie spricht nur Russisch, womit unsere Geschpraeche selten sind mit Gebaerdensprache werden. Es wird Abend und waehrend ich so daliege und lese werde ich von zwei Damen vom Speisewagen angestupst. Sie zerren mich zum Speisewagen und wollen Bier und Vodka trinken. Es ist ziemlich deutlich dass hier eine Abzocke im Gange ist, aber ich hab gar nichts fuer den Zug bezahlt! und ueberhaupt.. habe ich seit einigen Tagen kein Geld ausgegeben. ehrlich gesagt ist's mir egal dass ich ein bisschen mehr als 60 Euro fuer den Abend gelatzt hab. Die Versuche an meinem Portmonaie zu kommen habe ich gemerkt und fand's irgendwie lustig es unauffaellig schwierig (unmoeglich) zu machen. Viel trinken und trotzdem aufpassen kann ich immer besser.&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5252567068364015474" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SOTd61zAh3I/AAAAAAAAGY0/XVGpaFKXMBs/s320/P9190255.jpg" border="0" /&gt;19.09.2008 Samara&lt;br /&gt;Die Heizung steht irgendwie auf 500Grad im Zug und ich schwitze wie bloed. So geht es den ganzen Morgen und den ganzen Tag. Es passiert nichts interessantes bis Ufa als meine Zellenkumpanin aussteigt und Oleg einsteigt. Er spricht englisch und ist Getraenkegrosshaendler. Wieder geht's los mit Bilder (er hat auch ein Laptop dabei) und Geschichten. BTW, seit Nowosibirsk wollen alle irgendwie kopien meiner Bilder. Im Zug sende ich die ersten SMSs nach Samara zu Sergje. Sergje habe ich auf der Strecke Khabarovsk-Cita kennengelernt. Seine Freundin spricht prima englisch und wir vereinbaren ein Treffen am Bahnhof. Dort angekommen, gibt's das gleiche Thema mit der (diesmal) Ausstiegshoehe von einem Meter. Hatte ich erwaehnt dass Oleg eine Flasche Jack Daniels dabei hat? Jedenfalls, war auch das kein Problem. Oleg verabschiedet sich und Wir fahren zu der Garage von Sergje. Dort sitzen schon 6 Man die bereits einige Zeit an der Flasche haengen. Wieder wird's lustig und Anton nimmt mich spaeter mit zu seiner Wohnung (es sind schon 2 Uhr morgens).&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5252567072379429938" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SOTd7EwW5DI/AAAAAAAAGY8/Kt7v2VkJRzw/s320/P9200259.jpg" border="0" /&gt;20.09.2008 Samara&lt;br /&gt;Am Morgen holt mich Sergje ab und wir zockeln zu Elena, seiner Freundin. Sie war in der amerianische Botschaft beschaeftigt und spricht besser englsch als ich. Sie ist ausserdem noch Kuenstlerin und zeigt mir ihre beeindruckenden Bilder. Die Zeit vergeht irgendwie rasend schnell. In Samara gibt's das erste McDonnalds seit Japan und mein Wunsch wird entsprochen dorthin zu gehen. Mir wird erzaehlt dass die Russen keine Big Macs moegen, doch die anwesenden 2000 Leute reden eine andere Sprache. Weil's so voll ist, essen wir im nahegelgenen Park am Fluss. Es wird wieder spaet fuer den naechsten Termin: eine Hochzeitsfeier irgendwo ausserhalb der Stadt am Fluss (Wolga). Von hier will ich nur eins sagen; dies ist die beste Party fuer mich seit mehr als 20 Jahren! &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5252566069135460626" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SOTdArYWyRI/AAAAAAAAGYs/e_G3qtseBxU/s320/IMG_7909.jpg" border="0" /&gt;21.09.2008 Samara&lt;br /&gt;Der Morgen ist schwer.. alles tut weh, selbst die Haare.. Zum Glueck habe ich Kaffee dabei und einen Wasserkocher finden wir irgendwo. Danach geht's eigentlich. Die ersten trinken schon wieder Vodka.. man, manche sind eben voellig schmerzfrei. Es wird eine Fischsuppe gekocht und wir verbringen den Morgen ruhig, in sich gekehrt, beim Verzell am Fluss. Am Nachmittag kuemmern wir uns um die Mopeds. Meine Speichen sind noch immer nicht richtig fest.. ueberhaupt scheint mein Vorderrad nicht mehr ganz rund zu sein. Die Zuege und Schalter (seit Omsk) gerichtet und schon ist alles wie es soll. Eine fette Harley will nicht anspringen und wir beschaeftigen uns damit ein wenig. Hinterher gehen wir mit alle Man essen und spaeter werde ich wieder bei Anton abgeladen. Dort wieder Bilder kopieren und entspannt fernsehen, man bin ich fertig!&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5252567073089644914" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SOTd7HZr6XI/AAAAAAAAGZE/zbsAZ7BnyyI/s320/P9210322.jpg" border="0" /&gt;22.09.2008 Moskau&lt;br /&gt;Wieder ein schwerer Abschied... Anton, Sergje, Elena, Sascha.. Vielen Dank!! Man, man, geht das immer so weiter?&lt;br /&gt;Rechtzeitig zum Berufsverkehr zockele ich los und erreiche nach einiger Zeit die Fernstrasse M5. Die Temperaturen sind absolut vertraeglich und mehr oder minder erreignisslos spule ich die 1100km ab. BTW, ich glaube den Titel: "Eisenarsch" bekommt man erst nach 1600km. Den habe ich seit Spanien '84. und zuletzt verteidigt in Aegypten.&lt;br /&gt;Gegen 21:30, BTW, in den letzten Tagen gab's immer eine neue Zeitzone, erreiche ich die BP Tanke in Moskau wo ich Alexander und Dennis treffe. Dies sind Freunde von Sascha aus Samara. Dort werde ich bis zur Wohnung von Alex eskortiert. An der Tanke noch ein paar Bier gekauft und in der Kueche besprechen wir die Plaene fuer die naechste Zeit. Ich mache mich im Wohnzimmer breit und der Tag endet schon nach 23 Uhr. Alexander ist ein toller Typ der schon des oefteren Biker aufgenommen hat und er erzaehlt viele Geschichten. Er selbst faehrt eine LC8 (KTM 990).&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5252567071317718098" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SOTd7AzOdFI/AAAAAAAAGZM/8ZUMLpFxbVI/s320/P9230327.jpg" border="0" /&gt; &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5252567937305505762" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SOTeta2zb-I/AAAAAAAAGZk/wPMmlsC4x0w/s320/P9250386.jpg" border="0" /&gt;23.09.2008 Moskau&lt;br /&gt;Der Tag beginnt als Iona (Alex's 3 jaehrige Tochter) in's Wohnzimmer kommt und unaufhoerlich babelt. Sehr bald springt sie auf mir rum, wir haben Spass. Anna (Alex's Frau) macht uns Fruehstueck und bald geht's zur Innenstadt zum extreme-sigthseeing. Fuer Motorradfahrer gibt's scheinbar keine Verkehrsregeln in Moskau und so haben wir eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 110 in der Stadt (Trotz Verkehr). Es geht zur Kreml und zum roten Platz und ueberhaupt ueberall hin. Wir gehen nirgends rein denn das Wetter ist herrlich. Wir spulen um die 200km ab innerhalb der Stadt! Es gibt eine Bruecke, von der aus man eine tolle Sicht ueber die Innenstadt hat, wo man sich trifft. Es ist nahe der Universitaet und jeden Tag trudeln so um die 150 Motorraeder ein und man haellt ein Verzaehl. Dort fahren wir ebenfalls hin fuer eine Weile. An der Tanke holen wir wieder ein paar Bier und JD. Der Rest des Abends verbringen wir wieder in der Kueche von Anna und Alex und gucken uns Bilder und erzaehlen Geschichten.&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5252567075497243122" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SOTd7QXs8fI/AAAAAAAAGZU/alwGA84mgOY/s320/P9230353.jpg" border="0" /&gt;24.09.2008 Moskau&lt;br /&gt;Der Plan war nach ein paar Reifen Ausschau zu halten und so.. doch ich denke dass ich prima nachhause komme mit den TKCs von der Mongolei. Wir ziehen wieder in die Stadt zu verschiedenen Lokalen. Anna laesst es sich nicht nehmen mitzufahren und wir fahren mal hier, mal dahin.. natuerlich im highspeed. Irgendwann landen wir in einem Laden der "Sexton" hiesst. Es gehoert der groessten MC in Russland, den "Night Wolves". Ein Gelaende wie aus "Mad Max" ausgeschnitten. Vielleicht hat man den Film sogar hier gedreht. Jedenfalls abgefahren! Jetzt wo ich hier bin, weis ich dass ich mir ein paar Leute suchen werde fuer naechstes Jahr um eine 10-Tagestour hierhin zu fahren.. echt der Wahnsinn! Umso komischer wirkt es wenn wir spaeter an dieser Bruecke kommen (wo wieder 200 Mopeds zu sehen sind) und die Leute einfach rumstehen.. wo sie doch viel besser bei den "Night Wolves" waeren, wo es Bier, Musik und diese geile Umgebung gibt. Hinterher suchen wir verschiedene Laeden auf die Sexton nicht toppen koennen. Wir fahren zum Nordosten und zum nordwesten der Stadt.. es geht, glaub' ich darum moeglischt viel Sprit zu verfahren. BTW, der Sprit kostet um 1$.&lt;br /&gt;Der Tag endet wieder in der Kueche.&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5252567937704759618" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SOTetcV_kUI/AAAAAAAAGZc/oi7H8oqPz0E/s320/P9240377.jpg" border="0" /&gt; &lt;div&gt;25.09.2008 ca. 50km hinter der Grenze von Ukraine&lt;br /&gt;und wieder ein Abschied... Aber diesmal bin ich sicher dass wir uns wieder sehen. Jedenfalls komme ich erst spaet los (gegen 12) und donnere der breiten, autobahn aehnliche Strasse gen suedwesten nach Ukraine. Weil es schon so spaet ist, peile ich einen Ort an namens Bryansk. Dort soll es ausserdem noch ein Kloster und ein Glasmuseum geben. Als ich dort ankomme, gibt es keineerlei Schilder.. auch nicht fuer Hotels oder hier: Gastriza genannt. Der Taxifahrer erklaert das es noch nie Schilder gegeben haette und dass sowieso alles geschlossen hat. Ein Hotel waere irgendwo aber genaues weis man nicht. Ich beschliesse weiter zu fahren. Vielleicht schaffe ich es bis Kiew. Die russische Grenze war super entspannt und schnell. Die Ukrainische dagegen, repraesentierte das Land im schlechten Licht. So sagte der Beamte, ich muesste alles auspacken oder einen Beitrag in die Kaffeekasse zahlen. Es ist klar ersichtlich dass der Kollege selbst keine Lust hat sich alles anzugucken und so mache ich Anstalten das Moped abzupacken damit er schnell abwinkt. ..netter Versuch Kumpel! Es wird verdammt dunkel und die Strasse hat keine Markierungen. Zudem wird's kuehler und ein bisschen Niesel faellt auch. Hinzu kommen noch die milliarden von toten Muecken auf meinem Visier, so kommt es dass ich mitten in ein Sandhaufen rausche der mitten auf der Strasse liegt.. hmmm.. Ein Autofahrer haellt an und hilft mir aus dem Schlammasel. Er sagt fuer 1000 Rubel wuerde er mir zeigen wo das naechste Hotel liegt und alleine wuerde ich's nie finden. Kurz gelacht und bedankt, doch auf so ein Angebot kann ich verzichten. Von hier an geht's durch's Gelaende und super bruechige Strassen durch irgendwelche Doerfer. Ich fange an zu bereuen nicht die 28Euro zu bezahlen. Irgendwann komme ich auf die Hauptstrasse zu, der mit grossen Steinen blockiert ist. Meine AT passt aber noch zwischen und ich fahre ein kurzes Stueck auf Asphalt.. siehe da, auf der Seite gibt's ein Hotel zu sehen! Yippieh, ich hab's gefunden! Man kann halt nicht nur Pech haben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5252567942289139826" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SOTetta_qHI/AAAAAAAAGZs/r1--rdiRBsk/s320/P9260394.jpg" border="0" /&gt; &lt;div&gt;26.09.2008 Kiew&lt;br /&gt;Froh und munter ziehe ich weiter der Piste entlang. Piste heisst, Baustelle. Es gibt Arbeiten und wieder keine.. auf einem keine-Arbeiten stueck werde ich von der Polizei angehalten. Vor 5 km gab es einen 50km/h Schild, so heisst es. Wieder will man mir Geld aus der Tasche ziehen ohne Beleg, versteht sich.. Die Drohungen dass ich 50km zurueck fahren muesste, dann zum Gericht, dann zur Bank, dann wieder zum Gericht um die Strafe offiziell zu begleichen, ziehen bei mir nicht und somit gewinne ich dieses Pokerspiel. Was ist das nur fuer ein Land? ein paar Km weiter trinke ich einen Kaffee und von da an wird alles wieder normal: keine Baustelle, richtige Strassen und richtige Schilder. Erreignislos komme ich in Kiew an and halt beim Maeckes. Von da rufe ich Alexander (so heisst er auch) an und werde prombt abgeholt. Nach 10min erreichen wir seine Wohnung. Ich werde eingewiesen mit Parkplatz, Musikanlage und Internet. Dann zieht er sich an und sagt dass er das Wetter nutzen will und ueber's Wochenende weg faehrt.. Aehh... OK!&lt;br /&gt;Er faehrt also weg und ich gucke einen seiner vielen DVDs und der Tag ist rum.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5252567954650404882" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SOTeubeJmBI/AAAAAAAAGZ0/AqibVJHsgx4/s320/P9270410.jpg" border="0" /&gt; &lt;div&gt;27.09.2008 Kiew&lt;br /&gt;Extrem-power-sightseeing ist angesagt. Zu Sophien-Kloster (UNESCO), Andrew-Kloster und so Dinger habe ich nicht viel zu erzaehlen. Es ist irgendwie Feiertag und viele Gemeinden aus dem ganzen Land haben hier Ausstellungen mit Wurst, Kaese, Handarbeiten und Gesaenge. Eine Buehne ist aufgebaut wo so'n paar Kosaken los schmettern. Habe ich erzaehlt dass meine Haende Blasen haben von der Griffheizung (seit Moskau)? Es schmerzt ziemlich und so bin ich froh mit der beeindruckenden Metro zu fahren die hier unheimlich tief sind. Ich haenge bis spaet in der Stadt mit spazieren nach "frei Schnauze". Ich komme in verschieden Galerien und Hinterhoefe was ich ganz interessant finde. Es dauert bis ich den Nachhauseweg finde und dann noch'n Film mit Chips und Bier.. Es ist sooo schoen einen ruhigen Abend zu haben (werde ich etwa alt?).&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5252567954209903890" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SOTeuZ1IFRI/AAAAAAAAGZ8/cDh9xNj8e_k/s320/P9280423.jpg" border="0" /&gt; &lt;div&gt;28.09.2008 Irgendwo, 350km vor der Slowakei&lt;br /&gt;Erst gegen Mittag mache ich mich los und treffe mich mit einer Freundin von Alexander, zwecks Schluesseluebergabe. Sie ist eher reserviert und bald donnere ich los. 400km weiter wird's dunkel und ich kehre ein in einem der vielen Motels. Hier kann ich sogar mit Euros bezahlen. Es gibt leckere Schweinebraten mit Kartoffelbrei und eine Rotkohlsuppe. Was gibt's noch zu erzaehlen? Eine Uebernachtung in der Ukraine ist sauber, nett und kostet um die 20Euro.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5252568875519794210" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SOTfkB-hXCI/AAAAAAAAGaE/epiCvkgJp0U/s320/P9290429.jpg" border="0" /&gt; &lt;div&gt;29.09.2008 Michalova&lt;br /&gt;Ich fahre und fahre...&lt;br /&gt;Vor der Slowakischen Grenze gibt's eine Autoschlange die 5 Kilometer lang ist. Die LKW-Schlange ist 3 mal so lang. Meine AT fuehrt mich magisch an alles vorbei und der Grenzuebergang ist wieder voellig problemlos. Bei der Frage ob ich Drogen mitfuehre gucken mich 5 Man an und grinsen..??? Was gibt's da zu grinsen? Sehe ich aus als haette ich Drogen? (BTW, seit Thailand war ich nicht mehr beim Friseur und rasiert habe ich mich seit ein paar Tagen auch nicht). Es bleibt aber beim grinsen und ich kann passieren.&lt;br /&gt;Ahh, die Slowakei! Hier sind die Strassen breit und unheimlich glatt... ich glaube so glatte Strassen gibt es nicht mal in Japan. Alles ist aufgeraeumt. Ich habe das Gefuehl als waere ich in der Schweiz mit all den Bergen, Seen und Waelder rings um. Die Tatra ist zu sehen aber es ist schon spaet und gefahren bin ich, glaub' ich schon genug. Hier habe ich sogar Karten fuer meine Navigation und so programmiere ich Zvolen ein wo ich Verwandschaft habe.&lt;br /&gt;Wieder eine neue Zeitzone, doch es nutzt nichts. Gegen 19 wird's dunkel und kalt. Ich kehre in eine Pension ein wo man deutsch spricht. Ha, fuer die war's kein Problem, aber fuer mich! Ein paar Hollaender lerne ich noch am Abend kennen und esse so'ne slowakische Spezialitaet der heisst "Geheimnis von Fantasia". Es ging so..&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5252568883533183906" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SOTfkf1D-6I/AAAAAAAAGaM/Gib7wQDQHPU/s320/P9300430.jpg" border="0" /&gt; &lt;div&gt;30.09. bis 3.10.2008 Zvolen&lt;br /&gt;Es gibt nichts zu erzaehlen bzgl. Reisebericht. Ich bin halt bei Verwandten und freue mich hier zu sein.&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2538320410967566657-4265062911209570801?l=halbrum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ProjektHalbrum/~4/va9UaqxNjG4" height="1" width="1"/&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/ProjektHalbrum/~3/va9UaqxNjG4/fast-zuhause.html</link><author>noreply@blogger.com (Mike)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SOTcuauBqgI/AAAAAAAAGYM/NoHZ0GiR6vo/s72-c/P9140225.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>5</thr:total><feedburner:origLink>http://halbrum.blogspot.com/2008/10/fast-zuhause.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-2538320410967566657.post-3580178842753379712</guid><pubDate>Thu, 18 Sep 2008 06:12:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-09-18T21:23:10.366+02:00</atom:updated><title /><description>Sain bai-na uu,&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;seit einiger Zeit zerbreche ich mir den Kopf wie ich diesen Bericht abfasse, denn die Details sind nicht unbedingt erwaehnenswert, wenn man nicht dabei war. Begriffe wie: "sagenhafte Landschaft" und "geile Zeit" sind erstens schwer rueberzubringen, und es versteht eh jeder 'was anderes d'runter. Andere Begriffe wie: "verdammt anstrengend" und "scheiss kalt" ebenso. Die wenigsten Leute aus meinen Bekanntenkreis haben einen Schimmer, wie es ist, voellig alleine "mitten im Nix" zu sein, wo im Umkreis von 100km kein Mensch zu finden ist, und welch ein Gefuehl es ist, sich vollkommen auf die Technik eines Motorrades zu verlassen, und das ueber eine Woche. Im Uebrigen wird dieses Gefuehl gesteigert, wenn nicht einmal Baeume oder Berge zu sehen sind.. Ich meine wirklich "nix" in diesem Fall.. ..alles eben.. die Sicht geht ca. 30km in JEDER Richtung.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img src="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNHyHTFMatI/AAAAAAAAGTQ/WyHLWqe2gTY/s320/P9080094.jpg" /&gt;&lt;img src="http://4.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNHyHTfzPzI/AAAAAAAAGTI/ilvwG3bGtMk/s320/P9070073.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNH-Pf73lGI/AAAAAAAAGU4/vkH5gCrhglQ/s1600-h/P9090121.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNH-Pf73lGI/AAAAAAAAGU4/vkH5gCrhglQ/s320/P9090121.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5247254583087436898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNIHW23HUzI/AAAAAAAAGWg/rShRxzNTf6E/s1600-h/P9110170.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNIHW23HUzI/AAAAAAAAGWg/rShRxzNTf6E/s320/P9110170.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5247264605105247026" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;In Ulaan Baator habe ich drei Wochen verbracht um auf ein russisches Visum zu warten. Dort traf ich wieder auf Robbo, bekannt aus der Djibouti-Jemen-Oman-Dubai-Zeit, und habe auch Dierk kennengelernt.--- Jetzt wird mir deutlich, welche Umstellung ich gerade erfahre, von der englischen Faekaliensprache in vertretbares Deutsch zu steigen --- Der gemeinhin gebildete Freund/Bekannte aus meiner Heimat wuerde vielleicht veraechtlich die Nase ruempfen.. Ich dagegen hatte Wahnsinnsspass (hoffentlich sinkt mein Ansehen nicht weiter hierdurch). Es gab nur eine Uneinigkeit waehrend der Zeit: In der englischsprachigen Welt scheint es ein Naturgesetz zu geben, das da lautet: ein Furz ist immer witzig! Wenn ich an die vielen Glueckwuensche und Gratulationen denke, wenn mir einer entging.. finde ich's auch witzig! ..komisch, oder?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wir verbringen die Tage mit Erholung von der Nacht davor und den wenigen Erledigungen, die zu tun sind. Mit im Gepaeck habe ich ein paar Folgen von "24", wobei "Jack Bauer" unser offizieller Held wurde. Robbo und Dierk haben viel zu tun, denn sie wollen durch China... Doch diese Geschichte erzaehle ich lieber muendlich.. oder: http://hardwayhome.blogspot.com . Nachmittags geht's dann meistens zum "Irisch Pub", und wir enden irgendwann in Lokalen wie "River Sounds" oder "Strings", wo es Live-Musik gibt, und wo wir mittlereweile die Bands kennen und die Abende mit Tischfussball und bloed Rumquatschen verbringen. Es ist ein paar mal vorgekommen, dass ich vor lauter Bauchschmerzen und (Bauch-)Muskelkater nicht mehr lachen konnte, so einen Spass hatten wir. Doch, wie gesagt.. eher Situationskomik und unmoeglich zu beschreiben.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img src="http://2.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNHxyFp-aAI/AAAAAAAAGS4/6GQZOVWPiOo/s320/P9020021.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNIHXovWyYI/AAAAAAAAGWw/wzIzeTEE-CA/s1600-h/P9020011.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNIHXovWyYI/AAAAAAAAGWw/wzIzeTEE-CA/s320/P9020011.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5247264618494478722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Geschichten wie Museums- und Klosterbesuche gehoeren zum Pflichtprogramm und beduerfen hier keiner Erwaehnung.. oder vielleicht eine: Die Kloester sind langweilig, doch die Shamanenhuetten sind cool mit den Leuten, die sich ihre Zukunft murmelnderweise erklaeren lassen. Die Stimmung ist ganz seltsam und es hoert sich fremd (fremder geht's nicht) an.&lt;img src="http://4.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNHxx4TBd-I/AAAAAAAAGSw/VLKdNomUz2I/s320/P8270049.jpg" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNIHXC8SjgI/AAAAAAAAGWo/eY3xde2m3Kc/s1600-h/P8270043.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNIHXC8SjgI/AAAAAAAAGWo/eY3xde2m3Kc/s320/P8270043.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5247264608348179970" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;UB ist gross, haesslich und die Infrastruktur laesst zu wuenschen uebrig: Der Strom faellt oefters aus, die Fernwaermeleitungen gehen so gut wie nie, doch die Wasserversorgung ist gut. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Es gab zwei grosse, langwierige Ereignisse waehrend meiner Zeit: &lt;/div&gt;&lt;div&gt;1. eine Ralley. Hierbei handelte es sich um eine Gruppe von Englaendern, Spaniern und Italienern, die sich irgendwie Autos besorgten, irgendwie (Kazachstan oder Russland oder..) hierher fahren und diese Autos zu Gunsten wohltaetiger Zwecke versteigern lassen. Mit ca. 80 Leuten macht es scho&lt;img src="http://3.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNHxxu5Z3QI/AAAAAAAAGSg/ysCMQAISIV8/s320/P8160016.jpg" /&gt;n Spass durch die Kneipen zu ziehen!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;2. die Olympiade. Ich weis nicht, ob die Mongolei jemals Medaillen gewonnen haben, doch dieses mal gab's gleich 4 (2 Gold, 2 Silber). Die Mongolen sind voellig aus dem Haeuschen und feiern wie verueckt! Einmal geriet sogar ein Bus in Flammen, der die Hauptstrasse fuer den naechsten Tag blockierte. Uebrigens, der Praesident sitzt auch hier und feiert wie jeck! (der wohnt eh' gegenueber vom "Irisch Pub").&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img src="http://2.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNHxxW85vII/AAAAAAAAGSY/eW9eqyEDyOQ/s320/P8090032.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;An dieser Stelle vielleicht doch einige Erklaerungen zur Mongolei..&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Mongolei ist etwa 5 mal groesser als Deutschland. Es leben etwa 2,5 Millionen Leute im Land und etwa 3,5 Millionen ausserlandes. Ich wuerde sagen, dass 90% der Leute in UB leben, womit der Rest vom Land ziemlich leer ist. Draussen auf dem Lande gibt es nichts.. ich meine nichts! Noch nicht einmal Gras. Wie die Mongolen solange ueberlebt haben, ist mir ein Raetsel. Es wird aber erklaerlich warum keiner (noch nicht einmal die Russen) das Land uebernommen hat im Laufe der Geschichte. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNIIUD2NTPI/AAAAAAAAGXA/9jvD9tyyvOw/s1600-h/P9060021.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://2.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNIIUD2NTPI/AAAAAAAAGXA/9jvD9tyyvOw/s320/P9060021.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5247265656563125490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;In den letzten Jahrzehnten hat sich herausgestellt, dass es unterirdisch alles gibt, was das geldgierige Herz begehrt: Gold, Silber, Kupfer, Oel, jede Menge eben. Schneller als die Mongolen sind die auslaendischen Firmen, die sich hier (eigentlich nicht gesetzeskonform) breitmachen und Minen buddeln. Gesetzeskonform wird es, wenn genug Schmiergeld fliesst, und das macht einen kleinen Teil der Mongolen ziemlich reich. Ich habe sogar einen Lambourgini gesehen.. und das bei 200km Asphalt im GANZEN Land. Die Menschen, die Arbeit haben, machen etwa 150US$ im Monat. Die Leute auf dem Lande ueberleben irgendwie, wollen es aber so haben. Es wird mir erklaert, dass die Winter (immerhin 70% vom Jahr) ziemlich hart werden, weil es nichts zu verbrennen gibt.. oder doch? Die Leute verbrennen so ziemlich alles wie Autoreifen, Plastikmuell und Viehscheisse. Das ergibt einen Smog, der nicht auszuhalten ist.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img src="http://2.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNHyHk5Yc7I/AAAAAAAAGTg/5DuLdYSRSbM/s320/P9090120.jpg" /&gt;&lt;img src="http://4.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNHyHnTqiKI/AAAAAAAAGTY/CwgJQ-seJTU/s320/P9090109.jpg" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNIHX_t1tkI/AAAAAAAAGW4/IhTEelhKd80/s1600-h/P9060053.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNIHX_t1tkI/AAAAAAAAGW4/IhTEelhKd80/s320/P9060053.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5247264624662132290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNIIUTxVieI/AAAAAAAAGXI/l04w3gfKiEI/s1600-h/P9090115.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNIIUTxVieI/AAAAAAAAGXI/l04w3gfKiEI/s320/P9090115.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5247265660837661154" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Noch eine Umstellung wird mich erwarten, die mich mit Grauen erfuellt.. Die Natuerlichkeit der Leute! Ausserhalb der westlichen Welt ist man nicht so reserviert und vorsichtig. Wildfremde Leute sprechen miteinander ohne direkt Gedanken zu haben wie: "Was will der von mir?" oder "Wer weiss, was das fuer ein Spinner ist". Man laechelt und lacht viel mehr (zumindest glaube ich das). Mir faellt gerade eine Geschichte ein, als ich aus Afrika zurueckkam.. Im "Plus" stehe ich in der Schlange vor der Kasse und gruesse die Leute um mich herum.. eine aeltere Frau fragt mich darauf, ob wir uns vielleicht kennen. Ich sage "nein, ich wollte nur freundlich sein".. fand sie toll! ...doch dann erzaehlte sie mir 10 Minuten lang ihre Leidensgeschichte mit ihrer Gesundheit und ihren Kindern, die sich einen Scheiss um sie kuemmern.. ueberhaupt haette sie keinen der mit ihr spricht.. Darauf verfiel ich in Depressionen, und seitdem gruesse ich nicht mehr an der Kasse...  Was ist nur mit uns los?  Weiter geht's mit Kneipen und Zappelhallen, Jeder (Single) scheint irgendwie herumzustehen mit der Einstellung "ich bin sooo toll, dass ICH angesprochen werden muss". Wird man dann angesprochen ist die erste Reaktion: " Was will der von mir?". Hat man diese Huerde ueberwunden, muss irgendwie 'was Intelligentes rueber kommen, was meistens in Problemewaelzen ausartet. Was ich eigentlich sagen will, ist, dass wir (eigentlich ich.. du auch?) viel zu wenig Spass haben, zu wenig lachen und dadurch dieses Verhalten foerdern. Ich postuliere, dass keiner Probleme hoeren will (zumindest nicht beim Kennenlernen), aber alle davon reden.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Ein weiteres Beispiel, als ich (aus Afrika) von Frankfurt nach Koeln mit dem Zug fuhr... Innerhalb 2 Stunden habe ich 6 Lebensgeschichten gehoert, ohne dass irgendeiner nach meinem Namen fragte! Heisst das vielleicht, dass wir froh sind, wenn endlich mal einer zuhoert? Oder ist es vielleicht, weil wir uns fuer sooo toll halten, dass wir unsere Geschichten unbedingt weitergeben muessen? ..Und gleichzeitig deutlich machen, wie unwichtig das Gegenueber ist? Ist es ein ewiges "Uebertruempfen muessen"? ..keine Ahnung, jedenfalls beschaeftigen mich diese Gedanken immer mehr, je naeher ich nachhause komme.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNIHWtgUrCI/AAAAAAAAGWY/Egizlqmf8dc/s1600-h/P8160004.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNIHWtgUrCI/AAAAAAAAGWY/Egizlqmf8dc/s320/P8160004.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5247264602593733666" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Anyway, ca. 1500 km offroad habe ich hinter mir mit allem, was die Mongolei zu bieten hat: ein Tag Schlamm... hey, dieser Schlamm ist vielleicht anstrengend! Eigentlich ist es kein Fahren sondern mehr so.. gleiten, wo der Gleichgewichtssinn immens gesteigert wird. Nach 200km davon weis man, was man getan hat! Weiter geht's mit Geroell, seichtem Sand, tiefem Sand, Steinen, riesigen Steinen, Fluessen, Steigungen/Senken oder auch alles gleichzeitig! Meistens handelt es sich um Spuren im Dreck, die von Autos gezogen wurden. Derer gibt es viele, auch nebeneinander, wodurch es sich ergibt, dass sogenannte "Strassen" 5km breit sein koennen. In den tiefsten Spuren macht es am meisten Spass.. Waehrend der "geradeauslauf" hohe Konzentration erfordert (die Spur ist bis zu 1/2 Meter tief und 1/2 Meter breit), sind die Kurven Wahnsinn! Diese Tiefe und Breite kann ich als Steilkurven verwenden! ...ziemlich Geil! Tja, die Konzentration macht sich bei mir nach 4 Stunden bemerkbar, und ich werde muede.. die Fahrt wird dadurch risikoreicher, und ich senke meine Geschwindigkeit drastisch. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNH-Ovq562I/AAAAAAAAGUY/u5-s3dmxNK0/s1600-h/P9090103.jpg"&gt;&lt;img src="http://3.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNH-Ovq562I/AAAAAAAAGUY/u5-s3dmxNK0/s320/P9090103.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5247254570131385186" style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div&gt;Das alles hoert sich fuer den eingefleischten "Biker" vielleicht ziemlich toll an, doch nach 4 Tagen habe ich genug und will nur noch raus hier. Aber es gibt kein "raus hier". Damit wurden die letzten 3 Tage eher zur Qual.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNIIUb2p3HI/AAAAAAAAGXQ/OMvunFh94bk/s1600-h/P9070087.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://3.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNIIUb2p3HI/AAAAAAAAGXQ/OMvunFh94bk/s320/P9070087.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5247265663007448178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;In UB hatte ich Gedanken wie Risikoabschaetzung und beschloss auf Jemanden zu warten, der mit mir zusammen diese Strecke ueberwindet. Ich wurde auch fuendig, doch wie so oft stellt es sich heraus, dass die meisten Leute einiges weniger an Fahrerfahrung aufbieten, und ich verbringe die halbe Zeit mit Warten. Zu einem gewissen Mass bin ich zu Warten bereit, doch wenn ich um 14 Uhr in einem Ger (Juhte) eintrudele und um 18 Uhr kommt dann mein Mitfahrer, wird mir das zu "bunt". Jiri (Tscheche) sieht ein, dass er noch lernen muss und faehrt zurueck. Das war am 2. Tag. Auf meinen Laptop habe ich die Filme "Long way Round" dabei und wenn ich mir die Folgen Mongolei ansehe, kann ich nur grinsen...&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img src="http://4.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNHyHN5Y2QI/AAAAAAAAGTA/pgjTaCpzZPA/s320/P9060028.jpg" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die letzten drei Tage, wie gesagt, werden zur Qual. Keine Dusche gesehen seit UB, und meine Haare sind nur noch fette Straehnen. Ich stinke nicht sonderlich wie in Afrika wegen der Kaelte und schwitze so gut wie gar nicht. Mein Leidensdruck ist aber nicht so schlimm, dass ich mich im Eiswasser bade. Der Wunsch nach einem warmen Hotel wird riesig, doch nach 6 Tagen komme ich in Ulaangom an (die zweitgroesste Stadt der Mongolei), und es gibt nur 2 Hotels. Keins davon hat eine Dusche im Zimmer, und warmes Wasser gibt es in der ganzen Stadt nicht. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNIIUY9ypFI/AAAAAAAAGXY/MwVZeq1WGFY/s1600-h/P9100141.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://4.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNIIUY9ypFI/AAAAAAAAGXY/MwVZeq1WGFY/s320/P9100141.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5247265662232077394" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNIIUpG2CfI/AAAAAAAAGXg/fP6B_gK6zK4/s1600-h/P9110165.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNIIUpG2CfI/AAAAAAAAGXg/fP6B_gK6zK4/s320/P9110165.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5247265666565016050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;In 3 Restaurants versuche ich, was zu Essen zu bekommen, doch die Bediensteten winken nur ab.. es gibt nichts! Mein Zelt ist sauberer und schoener als die Hotelzimmer und ich ziehe weiter durch die Praerie. Die allerletzte Stadt vor der Grenze hat den Namen "Tsagaannuur". Hier gibt es gar nichts ausser einem perfekt ausgestattetem Militaerkomplex mit riesigem Zaun. Also wieder kein Hotel.. weiter frieren und meinen Bart, der unheimlich juckt, kratzen. Es gibt ein Mobilfunknetz, und ich beschliesse zunaechst in der Naehe zu bleiben, um wenigstens ein paar Worte mit jemandem zu wechseln. ..ach ja, Worte wechseln.. ich werde, besonders in den Orten, herangewunken von irgendwelchen Leuten, die aber kein Wort verstehen, was ich sage. Ich verstehe andererseits ebenfalls kein Wort. So geht es die ganze Zeit... was ein Sche.. Seit einer Woche mit Niemandem gesprochen! .. Die Grenze ist aber nur noch 35km weg. Was nutzt mir das, wenn mein Russlandvisum erst uebermorgen Gueltigkeit hat? Egal, schlimmer als dieses Tsag..-Loch kann's nicht sein, und in der Praerie kann ich immer noch zelten. Das Wunder geschieht: an der Grenze gibt es ein Hotel mit Heizung! Die Wirtin ist supernett und es gibt einen Gast, der englisch spricht.. Jippieh! Die Wirtin macht mir einen Eimer Wasser warm und bald darauf stehe ich in eine Buett.. herrlich!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Den heutigen Tag (12.09.08) liege ich nur rum und schreibe diesen Bericht. Das tut vielleicht gut!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Evolution, ein Gott oder das grosse-weisse-Taschentuch.. was auch immer diese Landschaft erschaffen hat, ...oder, wer/was immer mich programmiert hat, damit mir das gefällt, hat einen prima Job geleistet! Ich fahre total ab auf dieses Land und glaube, wer immer sagenhafte, fantastische Landschaften und die Einsamkeit liebt, und dann noch gerne eine Motorradherausforderung moechte, der MUSS hierher!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;maat et juht, bis sehr bald&lt;/div&gt;&lt;div&gt;dae leeven Jung&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;P.S.: Im Moment habe ich keine Ahnung, wann ich diesen Bericht absetze. Ich behalte aber diese Zeitform bei und werde im naechsten Bericht nicht mehr von der Mongolei sprechen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Noch was: Meiner AT habe ich ziemlich viel zugemutet. Es wird besonders deutlich, wenn ich mir die verbeulten Felgen und Schutzbleche ansehe. An dieser Stelle moechte ich mich bedanken fuer den tollen Gepaecktraeger und die Federabstimmung.. Kalla, du bist der Groesste&lt;img src="http://2.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNH4sW5FqWI/AAAAAAAAGTo/waHYvKVYC-I/s320/P9100133.jpg" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2538320410967566657-3580178842753379712?l=halbrum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ProjektHalbrum/~4/8hEmva5X4W0" height="1" width="1"/&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/ProjektHalbrum/~3/8hEmva5X4W0/sain-bai-na-uu-seit-einiger-zeit.html</link><author>noreply@blogger.com (Mike)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SNHyHTFMatI/AAAAAAAAGTQ/WyHLWqe2gTY/s72-c/P9080094.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>2</thr:total><feedburner:origLink>http://halbrum.blogspot.com/2008/09/sain-bai-na-uu-seit-einiger-zeit.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-2538320410967566657.post-1985877242319715879</guid><pubDate>Sun, 10 Aug 2008 12:08:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-08-11T08:20:40.377+02:00</atom:updated><title>Reisebericht 14 Der Nachhauseweg</title><description>&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt; Man man, es ist diesmal ganz schoen was zusammen gekommen und ich hatte mir ueberlegt diesen Bericht in 2 Teile zu legen. Aber ne.. ich schlage vor einfach die Stelle zu merken und spaeter weiterzulesen... jetzt geht's los...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Privet,&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Kuck-Kuck... Kuck-Kuck, so geht es in Japan in so ziemlich jeder Stadt, weil die Ampeln Vogelgeräusche nachahmen als Blindenhilfe. Manche sind so laut, dass das Schlafen zuweilen schwer fällt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Eine Anekdote: Beim Restaurantbesuch in Japan müssen wir mit dem Aufzug in den 5. Stock. Der Aufzug klingelt merkwürdig, obwohl wir nur zu viert drin stehen... Wer weiss, was das heissen mag? Tja, des Rätsels Lösung liegt wieder an meiner (immer noch vorhandenen) Plautze. Einer ging raus, und schon ging die Aufzugstür zu.. Hmmm, die Aufschrift hiess wohl "6 Japanese only".&lt;br /&gt;Am 16. Juli habe ich den offiziellen Nachhauseweg angetreten, auf ihm geht es nur noch nach Westen. Ich muss sagen: es ist schon ein schönes Gefühl, obwohl es noch gute 3 Monate dauern wird bis dahin.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ich war in Russland! Das Land von dem alle sagen, dass es gefaehrlich waere und die Leute unfreundlich waeren. Tatsache ist, dass alle Leute, die ich bisher kennengelernt habe, supernett sind.. Allerdings, stellt sich das erst raus, wenn man sie erstmal kennengelernt hat. Auf der Strasse und besonders in den Laeden wird man zumeist ignoriert. Es gibt Vodka ueberall und zu jeder Zeit. Die verschiedenen "Biker-Klubs" haben hier irgendwie einen besonderen Status. Am 26. bin ich mit ca. 20 anderen Bikern zu so'ner Feier gefahren. Als wir ankamen, brach ein Riesenjubel aus und alle stuermten auf die Mopeds zu. Eine endlose Zeit mit all den Maedels, die sich raekelnd auf den Mopeds fotografieren lassen, und alle wollen eine Runde gefahren werden.. puhh... zusammengenommen bin ich 28 Kilometer gefahren auf einer ca. 1km-Strecke mit wechselnden Sozias.&lt;br /&gt;Biker-Klubs gibt's fast in jeder Stadt, wobei wir bisher nur 2 Staedte weit gekommen sind. Adressen habe ich aber noch viele fuer den weiteren Weg.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Noch eine Anekdote: In Vladivostok wandern wir durch die Strassen und Einer, der uns entgegen kommt, tritt auf einen Kanaldeckel, die in Russland nicht unbedingt überall passen. Tja, der Kerl steckt also mit einem Bein im Kanal, klettert raus und sagt keinen Ton. Nein, er guckt sich nicht mal um! Vielleicht macht er das jeden Tag, nur so zur Übung oder so... Ein Hinweis oder eine Absperrung oder sonst irgendeine Warnung interessierte ihn auch nicht, also stellten wir einen Pappkarton in den Weg.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;08. Juli 2008 Takatshuki&lt;br /&gt;Yippiehh.. heute kommt Barbara! Ich lasse mir Zeit beim Fruehstueck und schlendere Richtung Bahnhof. Irgendwie habe ich einen Bummelzug erwischt beim Umstieg in Osaka und denke, dass ich nicht mehr rechtzeitig am Flughafen ankommen werde. Doch als ich 10min zu spaet an der Empfangstuer ankomme, steht geschrieben: 90 Minuten Verspaetung fuer ihren Flug. Naja, man kann nicht immer Pech haben. Nach dieser Wartezeit kommt sie endlich, und die Freude ist gross. Mein Plan fuer heute ist einfach: Zurueck zum Hotel und irgendwann essen gehen (man muss schliesslich auf den Jet Lag Ruecksicht nehmen. Natuerlich gehen wir zu meinem, mittlerweile, Lieblings-Yakitori.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233130708518363282" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_QpzBs4JI/AAAAAAAAGOg/V2NAG2gRE0U/s320/P7080001.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;09. Juli 2008 Takatshuki&lt;br /&gt;Es faellt mir schwer, fuer den heutigen Tag zu schreiben... im Prinzip machen wir nichts Spektakulaeres.. nur die Ortschaft zeigen, Geschaefte checken... einfach akklimatisieren. Abends gehen wir wieder zum Japaner um die Ecke und essen wieder leckere Sachen, deren Namen ich mir nicht merken kann. Bemerkenswert ist die Art der Begruessung, wo alle Kellner und Koeche irgendwas bruellen, wenn Jemand reinkommt, und wir voellig verwirrt Platz nehmen. Wir haben Spass beim Essen und freuen uns hier zu sein. Wir besprechen die weiteren Plaene fuer die Zeit, die Barbara in Japan verbringen wird.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233130709163913394" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_Qp1bnMLI/AAAAAAAAGOo/eFz8Pnidy7E/s320/P7090003.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;10. Juli 2008 Nara&lt;br /&gt;Es ist schweineheiss, und der Verkehr in Japan bringt uns ganz schoen in's Schwitzen. Es geht langsam voran, aber dies ist fuer mich keine Ueberraschung, und so beschliessen wir zum nahen Nara zu fahren, wo es jede Menge Tempel und so zu sehen gibt. Die 50km schaffen wir in 3 Stunden und, wie immer, geht die Suche nach einer Bleibe los. Schon der 2. Versuch bringt uns in ein Japanese-style Hotel mit Parkplatz, das uns zusagt. Parken ist ein Riesenthema in diesem Land, doch diesmal haben wir Glueck. Eingecheckt, und wir machen uns auf den Weg zum Touristenbuero, und werden dort mit Karten und Infos versorgt. Einen Spaziergang wollen wir unternehmen und stellen fest, dass die ganzen Attraktionen gar nicht weit weg liegen und so besichtigen wir allerlei wie Pagoden und Tempel. Der groesste Tempel hat jedoch schon geschlossen, doch wir wissen wenigstens, wo er ist fuer morgen. Die Nahrungssuche fuehrt uns heute zu einem Laden an einer grossen Kreuzung. Die bruellende Begruessung kam wieder gut, und das Essen war ganz OK. So schoen wie gestern Abend war es aber nicht. Gesaettigt schlendern wir "heim" und sitzen eine Weile an einem Teich gefuellt mit Schildkroeten.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233130701251463650" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_QpX9IyeI/AAAAAAAAGOI/quZXPrWxQn0/s320/CIMG2296.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;11. Juli 2008 Nara&lt;br /&gt;Im Hotel gibt es Kaffee und Kekse zum Fruehstueck, die um 9 Uhr gebracht werden. Ueberhaupt ist es in Japan recht laestig bis um 10 ggfs. auszuchecken. Wir haben jedoch 2 Naechte gebucht und koennen einigermassen beruhigt den Tag beginnen. Trotzdem werden wir gegen 10 rausgebeten zwecks Reinigung. Sightseeing ist angesagt, und wir suchen wieder die verschiedenen Tempel auf, die diesmal geoeffnet sind. Es ist recht beeindruckend, was diese Leute mit Holz so alles machen konnten/koennen. Auf dem Weg zum naechsten Tempel machen wir Rast in einem Park. Ueberall laufen Rehe herum, und ein Hirsch kommt rueber zu uns.. Nichts Boeses ahnend kommt das Tier und reisst mir meine ganzen Infoblaetter und Karten aus der Hand. Die sind jetzt unkenntlich geworden und sauer auf ein Reh ziehen wir weiter. Den Berg hinauf zum naechsten Tempel, hier setze ich diesmal aus mit dem Eintrittsgeld und warte auf der Treppe. Was ein Glueck! Es kommen nacheinander irgendwelche Koreanerinnen, Taiwanesinnen und wer-weis-von-wo noch und finden mich irgendwie toll. So werde ich oefters abgelichtet mit irgendeiner Frau im Arm. Mein Ego freut sich, und als Barbara raus kommt, strahle ich ueber alle Backen. Die Suche nach einem Restaurant bringt uns in einen kleinen Laden, der eher eine Kneipe ist. Die Chefin kocht selbst, waehrend der Chef sich um die Gaeste kuemmert. In dem Laden sitzen an der Theke neben uns 5 andere Leute, womit die Kneipe schon voll ist. Das Essen ist prima, und wir klaeren die wichtigsten Fragen mit den Anwesenden beim Kennenlernen. An den Waenden haengen verschiedene Fernseher, die an eine Musikanlage gekoppelt sind. Es kommt wie es kommen muss: Die Karaoke-Session beginnt... jeder gibt sein bestes ausser uns (zum Glueck). Der Wirt schmettert seinen Spezialsong, und es wird lustig. Die Musikart aehnelt eher Roland Kaiser und sagt uns nicht wirklich zu. Die Freude bei den Duetts ist bemerkenswert.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233130706632368034" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_QpsAC36I/AAAAAAAAGOQ/76NrTt8CBHs/s320/CIMG2312.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;12. Juli 2008 Nara&lt;br /&gt;Um Nara herum gibt es noch einige Anlagen zu besichtigen, und wir fahren mit dem Zug 20min zur naechsten Tempelanlage. Eine riesengrosser Park erwartet uns, und wir machen wieder jede Menge Fotos in unserem Touri-Programm. Es ist heiss wie jeck, doch Leute lernen wir nicht kennen heute. Der sagenumwobene Schatz ist heute nicht verfuegbar, und wir machen uns wieder auf den Weg zurueck. In Japan ist Essen immer eine Sache, die erwaehenswert ist, und so berichte ich jetzt ueber das Mittagsessen in einem Laden, wo an den Seitentischen die japanischen Kniepositionen angenommen werden, und in der Mitte die Touristentische/Stuehle stehen. Keiner versteht den Anderen bei der Bestellung, und wir sind gespannt, welches Essen wir bekommen.&lt;br /&gt;In Nara wieder angekommen schlendern wir zurueck zum Hotel und bereiten uns wieder auf die naechste Nahrungssuche vor. Man kann nicht immer Glueck haben und landen diesmal in einem Laden der zwar Okonomiyaki hat aber nict schmeckt.. ich weis auch nicht.. naja..&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233131017593168386" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_Q7ya4IgI/AAAAAAAAGOw/CddmbfI57GE/s320/P7120060.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;13. Juli 2008 Nara&lt;br /&gt;Wir haben ueberhaupt keine Lust durch die Hitze und den Verkehr zum naechsten Ort zu fahren um wieder noch mehr Tempel zu sehen, so bleiben wir hier und suchen Souveniers fuer die Verwandschaft zuhause. Wir lieben die Art, wie japanische Verkaeufer arbeiten mit ihrer hoeflichen Art. Sie laufen tatsaechlich vom Lager und zurueck um das Gewuenschte zu bringen. Natuerlich gehoert eine Verbeugung zu jeder Handlung. Mittlerweile habe ich mir die Art des Verbeugens angewoehnt, die mir sehr gefaellt. Zwischendurch landen wir in einem japanischen Burgerladen und klimatisiertem Cafe und geniessen den Tag. Die einzige wirkliche Aufgabe fuer heute ist der Umzug von unserer Pension zu einem Hotel in der Stadt, aus irgendeinem Grund, den wir nicht verstanden haben. In einem relativ schicken Laden essen wir irgendwas, das wirklich lecker aussieht, aber nicht ist.. es geht hier um eine Art Kartoffelbrei-Pampe, die wie ein Kloss aussieht mit einer darueber gegossenen Sosse. Billig war's auch nicht.. nicht ganz zufrieden geht der Tag zu Ende.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233131021901669554" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_Q8CeGpLI/AAAAAAAAGO4/7M0mjHFt55c/s320/P7130003.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;14. Juli 2008 Takatsuki&lt;br /&gt;Die Quaelerei auf dem Motorrad ersparen wir Barbara, und sie nimmt einen Zug ueber Kyoto zurueck nach Takatsuki. Laut Plan sollte sie auch schneller dasein und kann dabei die Zeit nutzen einen Blick auf Kyoto zu werfen. Tatasaechlich bin ich in einer Stunde wieder im Ort und verbringe die Zeit in meinem mittlerweile Lieblings-Burgerladen. Ein paar Colas weiter kommt Barbara schon eingetrudelt. Sie hat den weltraumstationaehnlichen Bahnhof von Kyoto bewundert und besichtigt. ...finde ich cool und ist eine willkommene Abwechslung gegenueber all diesen alten Holztempeln und Pagoden. Das Verhalten der Japaner bei alltaeglichen Taetigkeiten, wie z.B. auf den Bus warten oder einkaufen, ist fuer uns immer sehenswert, wie hoeflich und dizipliniert man sein kann. Die restlichen Souveniers und Schuhe muessen unbedingt noch gekauft werden, und ich muss noch, auf jeden Fall, die 1-Dollar-Laeden erwaehnen, die sehr beliebt in Japan sind. Die Idee, dass alles im Laden 1 Dollar kosten soll, ist prima, jedoch ist es nicht so, und ich wundere mich ueber die Rechnung an der Kasse. Abends machen wir keine Experimente und kehren im Yakitori ein, wo's auf jeden Fall immer prima ist. Jede Menge Fleischspiesschen und Bier... mmhh.&lt;br /&gt;Mit Eric gehen wir in eineKneipe zum Abschluss von Barbara's Japanbesuch.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233130707614281634" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_QpvqJr6I/AAAAAAAAGOY/TvEYxwK0Abg/s320/CIMG2359.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;15. Juli 2008 Takatsuki&lt;br /&gt;Wie schnell die Zeit vergeht.. Ich habe das Gefuehl, als waere Barbara gestern erst angekommen, und nu muss sie schon wieder gehen. Diesesmal wissen wir nicht, wann wir uns wiedersehen werden, weil ich viele Kilometer runterrasseln werde und nicht vorher bestimmen kann, wann ich wo sein werde. Der Plan sieht vor, dass ich anfang Oktober die slowakische Grenze queren werde und wir uns irgendwo in Tschechien oder so treffen um gemeinsam nach Hause zu fahren. Nur.. 3 Monate? oh wei..&lt;br /&gt;Abschied am Flughafen....&lt;br /&gt;Nachdenklich und traurig mache ich mich wieder auf den Weg zurueck zum Hotel..&lt;br /&gt;Eric, Paul und ich treffen uns beim Bier des Abends und erzaehlen bis ganz spaet. Wieder Abschied von neuen Freunden, denn morgen geht's weiter Richtung Norden.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233131022546666530" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_Q8E34hCI/AAAAAAAAGPA/_xc78TMWYrQ/s320/P7150001.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;16. Juli 2008 Zelten irgendwo&lt;br /&gt;2 Tage habe ich Zeit bis zum Hafen zu kommen und donnere los auf jeder Menge kleinerer Strassen, die allesamt durch die Berge fuehren. Es macht Spass zu fahren, und weil ich alleine bin, werde ich nirgendwo abgelenkt und bin mit meinen Gedanken gut beschaeftigt. Ausser dem Fahrspass und den vielen Eindruecken, als ich die vielen Seen, Fluesse und Waelder passiere, gibt es nichts zu erzaehlen.. ausser vielleicht.. oh ja! Wie komme ich wieder hierher? Wie teuer mag ein Transport wohl sein? Wie teuer ist ein Motorradverleih? Wann kann ich das ermoeglichen? Ihr merkt schon.. neben Deutschland ist Japan mein Lieblingsland geworden!&lt;br /&gt;Ein Platz zum Zelten ist nicht schwer zu finden und der Tag geht zu Ende - alleine dasitzend an einem See in einem Wald vollgepackt mit Gedanken.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233131026625638962" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_Q8UEYsjI/AAAAAAAAGPI/M3KZ7p_PQiw/s320/P7160009.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;17. Juli 2008 Takaoka&lt;br /&gt;Den kleinen "weissen" Strassen folgend bekomme ich es sogar mit ein wenig Offroad zu tun. Ich verfranse mich des oefteren in verschiedenen Sackgassen, die zu verschiedenen Skigebieten fuehren, wo im Sommer kein Mensch ist. Ich kann gar nicht genug bekommen und halte sehr oft an, rauche und geniesse die Gegend. Irgendwann komme ich wieder in die Stadtgegend und quaele mich durch den Verkehr bis nach Takaoka, wo die Schiffsfahrscheine verkauft werden. Ein Hotel ist direkt neben dem Laden und ich checke ein. Kaufe das Ticket fuer die Faehre und schlendere durch die Stadt. Ich komme nicht weit, denn es ist viel zu heiss um sich zu Fuss zu bewegen. Bis mein Zimmer frei ist, lese ich ein Buch an der Bushaltestelle und spreche mit einigen neugierigen Leuten, die auf den Bussen warten. Es gibt um die Ecke einen McDonalds, dem ich mich nicht verweigere und verbringe den Rest des Abends im Internet, das es kostenfrei im Hotel gibt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233131028662957906" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_Q8bqHt1I/AAAAAAAAGPQ/esUSVqT5HAY/s320/P7170012.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;18. Juli 2008 Auf der Fähre&lt;br /&gt;Die schlappen 15Km bis zum Hafengelaende sind schnell ueberwunden, zumal ich mir die Koordinaten aus Googlemaps gezogen habe. Bei der Verschiffungsfirma lerne ich Simon und Laura kennen, die seit einem Jahr in Japan als Englisch-Lehrer arbeiten. Sie haben sich vorgenommen zu zweit auf einer SR500 nach England zu fahren ..Respekt! Ein Carnet haben sie nicht, und die Behoerden wollen noch einen Schein, den sie nicht haben.. hmm.. Sie denken ueber Alternativen nach... Natascha und Brendon kommen ebenfalls auf dem Weg nach England auf einer 1150GS. Shinoko (Japaner) kommt mit einer 1200GS und gemeinsam maschieren wir zum Zoll. Wir berappen umgerechnet 50 Dollar fuer irgendwas und zum ersten Mal fuehle ich mich betuppt in Japan. Auf der Faehre beziehe ich ein 4-Bett-Zimmer und bin allerdings alleine (fuer eine Weile). Es gibt schon Mittagessen, obwohl die Faehre noch 4 Stunden anliegt. Das Boot auskundschaften und wir finden die Bar, die zwar geschlossen ist, doch ein Bier bekommen wir trotzdem. Irgendwann werden die Mopeds zusammen mit den anderen Hunderschaften an Fahrzeugen verladen und das Boot legt ab. Es gibt Abendessen.. ach ja, das Essen.. es ist russisches Essen mit viel Fett und Fleisch und zum ersten Mal wieder Knoblauch seit langem. Mir hat's geschmeckt. Und die Mengen! Die Bar oeffnet und ich schliesse Kontakt mit einer russischen Tanzgruppe, deren Mitglieder sehr neugierig sind ueber die Tour. Alle sind erpicht darauf englisch zu sprechen. Zum ersten Mal werde ich mit Vodka konfrontiert und schaffe es in Grenzen zu bleiben. Zwischenzeitlich bekomme ich einen Zimmerkumpan, der ebenfalls die Welt mit dem Motorrad bereisen will. Es ist Ike, der mit einer 1500 Harley unterwegs ist. Sein Ziel: bis Suedafrika in 6 Monaten.. Diese Japaner haben wirklich ehrgeizige Ziele!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233131305835287746" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_RMkNJ1MI/AAAAAAAAGPY/3e7dCNWL9lw/s320/P7180004.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;19. Juli 2008 Auf der Fähre&lt;br /&gt;Es hat sich eine Gruppe gebildet von einigen Leuten, die alle irgendwo aus dem Westen kommen und unter sich bleiben. Es braucht seine Zeit, bis man die Lebensgeschichten ausgetauscht hat, und entspannt verbringen wir den Tag im Aufenthaltsraum und hangeln uns von Essen zu Essen. Das Bemerkenswerteste an diesem Tag sind die Blusen der russischen Kellnerinnen, die ziemlich tief blicken lassen. Und ueberhaupt.. wenn man asiatische Koerperformen gewohnt ist, gibt's, sozusagen, viel zu sehen.&lt;br /&gt;Einige haben es mit der Seekrankheit zu tun, doch gluecklicherweise werde ich verschont. Am abend das Gleiche wie gestern.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233131310823439138" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_RM2ya-yI/AAAAAAAAGPg/FQ52_TzNwIE/s320/P7180005-1.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;20. Juli 2008 Vladivostok&lt;br /&gt;Gegen 9 legen wir an, obwohl ich nichts davon merke im Schlaf.. Vladivostok liegt bekanntlich westlicher als Japan, und man sollte meinen, dass die Uhr rueckwaerts gedreht werden soll. Weit gefehlt! Die Uhr wird um 2 Stunden VORgestellt. Der Nachteil liegt in der Verbindung nachhause, aber der Vorteil liegt klar auf der Hand: Waehrend der Japaner es lieber morgens hell hat, mag der Russe es lieber abends.. ich auch! Heute ist Sonntag, und es ist nicht damit zu rechnen, dass irgendeine Behoerde Dienst hat, und so wird es sicher bis morgen dauern, bis wir unsere Mopeds bekommen. Vladivostok liegt auf Huegeln, und wir schleppen unser Gepaeck rauf und runter, bis wir ein Hotel finden. Durch meinen Zimmerkumpan Ike lerne ich Shin naeher kennen, und zu dritt ziehen wir durch die Stadt und kundschaften die Gegend aus. Insbesondere die Zollstelle, damit wir morgen Zeit sparen. Im Hotel Forier gibt's Wi-Fi for free, und so sitze ich da mit meinem Laptop, waehrend Unmengen an Chinesen rein und raus gehen. Sie scheuen sich nicht ziemlich nahe zu kommen und auf meinen Schirm zu starren. Des oefteren werde ich angesprochen, ob ich russische oder chinesische Frauen bevorzuge. Ist ja interessant. Mit der Aussage, dass deutsche Frauen die besten waeren, ernte ich Grinsen..&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233131315208892850" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_RNHH_sbI/AAAAAAAAGPo/I7LYDvTy3Mk/s320/P7200014.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;21. Juli 2008 Vladivostok&lt;br /&gt;Als erstes zur Zollstelle, dort dauert es den ganzen Tag bis wir soweit sind und die Papiere einermassen fertig haben. Auch hier sind die Uniformen der Beamtinnen bemerkenswert mit ihren Miniroecken und offenen Blusen. Alle reden von Hilfe fuer Russland.. ich denke, ich werde ein Paar Knoepfe spenden, damit diese armen Frauen ihre Moepse wieder bedecken koennen.&lt;br /&gt;Mit Hilfe von einem jungen Beamten, der supernett alles erledigt hat mit Versicherung und Polizeibestaetigungen, bin ich bereit fuer das Lager.. Leider macht das Lager in 10 Minuten zu und ist noch 15Km entfernt. Na dann, morgen geht's weiter. Es ist schlechtes Wetter, und da fahre ich eh' nirgends hin.&lt;br /&gt;Am Hotel kommt eine Gruppe Hollaender an mit 7 Motorraedern, die innerhalb von 5 Wochen 15000Km gefahren sind. Sie wollen ihre Mopeds in den Zug verfrachten und nachhause fliegen. Mir ist nicht klar wieso, aber das wird sich aendern!&lt;br /&gt;Wir treffen uns wieder mit allen Mann und suchen ein Restaurant. Mittlerweile ist es so spaet, dass es nicht einfach ist. Wir landen in einem Laden, der sehr gutes, fettiges Essen macht, und ich werde erstmalig wieder mehr als 30 Euro fuer ein Mahl los.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;22. Juli 2008 Vladivostok&lt;br /&gt;Im stroemenden Regen gehe ich morgens zum Lagerhaus und schon nach 3 Stunden bekomme ich meine AT. Zurueck zum Hotel rede ich noch eine Weile mit den Hollaendern, bis Ike und Shin wieder kommen. Der Himmel klaert sich und Ike beschliesst heute noch loszufahren.. klar bei seinem Plan! Mit einer Gruppe von 8 Leuten besichtigen wir die Stadt auf der Suche nach einem Russisch/Englisch Woerterbuch. Lebensmittel fuer die naechsten Tage kaufe ich auch ein. Es gibt eine Art Volksfest am Ufer und irgendwo im Ozean ueben die Militaers mit ihren Bordkanonen. Wie es immer so ist in einer Gruppe, lernen wir keine Einheimischen kennen und irgendwann kehren wir in einem Selbstbedienungsrestaurant ein. Es ist zwar Abschiedszeit fuer alle, doch so richtige Feierstimmung kommt nicht auf. Shin und ich beschliessen zusammen zu fahren, zumal wir den gleichen Weg haben. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233131317023588146" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_RNN4pvzI/AAAAAAAAGPw/xBib9FGZ5x8/s320/P7220023.JPG" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;23. Juli 2008 Zelten&lt;br /&gt;Zeitig kommen wir los bei schoenstem Wetter. Wir donnern entlang der Schnellstrassen und biegen ab zu einem Besuch bei den "Iron tigers", dem hiesigen Motorrad-Klub, von dem ich schon so viel gelesen und gehoert habe. In der Tat, freundlicher kann man nicht sein, so werden wir behandelt und sehen uns im Laden um. Anwesend sind noch ein paar Australier (auf Africa Twins) und ein Brasilianer auf einer kaputten XT600. Vollgepackt mit Adressen und Telefonnummern ziehen wir weiter. Es geht asphaltiert gen Norden. Wir fahren und fahren. Die Landschaft macht den Eindruck, als wenn das gesamte, ehemals chinesische, Gebiet Sumpfgelaende waere. Ich bin mir nicht sicher, denn es hatte ja geregnet die letzten Tage. Als wir einige hundert Kilometer hinter uns gebracht hatten, biege ich in einen Feldweg ein auf der Suche nach einem Platz zum Zelten. Ich beginne mir Sorgen zu machen ob ich mir den richtigen Reisepartner ausgesucht habe, denn Shin faellt auf 300m Gelaende 5 mal um. Natuerlich bekommt er die Maschine nicht alleine hoch, und das 4. und 5. Mal werden laestig. Meine Sorge wird bestaerkt, als er mir klar macht, dass er keinerlei Proviant oder gar Wasser dabei hat. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233130347060605794" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_QUwfdM2I/AAAAAAAAGNg/ZuwdSFCGcmw/s320/CIMG0173.JPG" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;24. Juli 2008 Khabarovsk&lt;br /&gt;Wie gestern geht's heute weiter den Asphalt entlang. Die Landschaft aendert sich kaum, und die Temperaturen liegen bei etwa 30 Grad. Wir kommen eigentlich ganz gut voran, nur 2 Stuerze beim Rasten seitens Shin. Seine nagelneue 1200GS bekommt immer mehr Kratzer und Schrammen. Seine Kofferbefestigung bricht ab, und die erste Improvisation findet statt, waehrend mir immer klarer wird, wie froh ich bin mit meiner AT. In einem kleinen Ort am Weg kaufen wir Wurst, Kaese und Brot ein und machen Picknick an einem Spielplatz im Schatten. Es ist ganz nett. Wir donnern weiter los Richtung Khabarovsk. Dort angekommen suchen wir ein Hotel und werden schnell fuendig. Doch jetzt kommen die russischen Probleme, die keiner mehr versteht: Das Hotel will eine Registrierung sehen, die wir nur von den anderen Hotels bekommen. Beim Campen gibt's natuerlich keine Registrierung. Die Frau im Hotel sieht sich ausserstande uns helfen zu koennen und auf meine Frage, ob wir die Ersten mit diesem Problem waeren, sagt sie "nein, es kaeme oft vor". Doch helfen kann sie trotzdem nicht. Meine ganzen Ueberredungskuenste habe ich aufwenden muessen um sie an die Strippe zu kriegen, damit wir irgendein Hotel finden. Es stellt sich heraus, dass es nur ein Hotel gibt, das in der Lage ist Gaeste aufzunehmen und neue Registrierungen auszustellen. Was ein Krampf.. Das ist natuerlich das teuerste Hotel, und selbst diese Leute konnten mir nicht erklaeren, wofuer diese Registrierung nun gut sei. Im Zuge dessen kommt Ruslan vorbei und erkundigt sich, ob er helfen kann. Er ist ein Einheimischer, der Motorradreisende aus dem Westen interessant findet. Er kann in der Tat helfen und regelt die Angelegenheit im Hotel Khabarovsk. Wir verabreden uns fuer morgen und beziehen unser teures Zimmer. Natuerlich gibt's keinen Aufzug und schleppen uns ab, bis in den 5. Stock. Heute passiert nichts mehr ausser der noetigen Dusche nach 2 Tagen fahren in der Hitze.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233130350522201074" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_QU9Yw8_I/AAAAAAAAGNo/56m7zhWbM94/s320/CIMG0197.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;25. Juli 2008 Khabarovsk&lt;br /&gt;Ruslan holt uns vom Hotel ab und notiert sich, was wir heute tun wollen... also erst zur Bank, dann zum Outdoorladen (Moskito-Creme und Luftpumpe). Shin laden wir in einem Internetcafe ab und wir fahren zu Ruslan's "Box". Dort hat er eine Werkstatt und seine ganzen Mopeds. Sein Opa will unbedingt mit mir Messer und Aexte werfen und ich werde mit Vodka und Buttermilch abgefuellt. Ruslan ist begeistert von meinen Bildern und Geschichten, und die Zeit vergeht schnell. Gegen 17 Uhr holen wir Shin ab und gehen essen. Ruslan hat einen Motorrad-Klub ausfindig gemacht, wo wir kostenlos uebernachten koennen. Dort hin und wir werden einigermassen gleichgueltig empfangen. Ausser Ruslan spricht keiner Englisch, und als er uns verlaesst, wird's ziemlich schweigsam. Es sieht aus, als wenn der Abend ziemlich ruhig wird.. however, bald kommen einige Leute vorbei. Shin holt ein paar Bier an der Tanke und wir erzaehlen viel. Es gibt einige Leute die auf die Nazi-Zeit abfahren, so ist z.B. einer dabei, der sein ganzes Leben darauf einrichtet. Er traegt einen Wehrmachtsuniform und faehrt eine 1945er BMW. Sogar sein Handy-Klingelton ist mit "Schwarz-Braun ist die Haselnuss..." erkennbar. Die Maedels sind irgendwie wild auf's fotografiert werden, und ich werde einige Male abgelichtet. Wir erzaehlen und trinken.. irgendwann ist Shin weg, doch schlimm kann's nicht sein. Viel spaeter gehen die ganzen Leute wieder.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233130352033566146" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_QVDBGjcI/AAAAAAAAGNw/bHaIk107_LM/s320/CIMG0218.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;26. Juli 2008 Khabarovsk&lt;br /&gt;Gegen 7 wache ich auf um den "traditional-WC" zu nutzen und sehe immer noch Leute sitzen und trinken. Oh mann! Mein Kopf ist nicht ganz wohl, also lege ich mich wieder hin. Gegen 10 stehe ich auf und muss mich vorsichtig bewegen, weil ueberall Leute liegen und schlafen. Es dauert eine Weile, und ich finde auch Shin wieder, ich hatte bis dahin ziemliche Sorgen.&lt;br /&gt;Der weitere Morgen verlaeuft ganz ruhig, und Shin macht sich auf den Weg zu einem Internetanschluss. Anatoli (Klubpraesident) zeigt mir seine Werkstatt, wo er noch ein bisschen schrauben muss fuer die heutige Fahrt. Gegen 17 Uhr kommt ein Haufen Leute an mit ihren Mopeds (meistens Riesenteile, Chopper). Ich werde eingeladen zu einer Tour zu einem Festival. 30 Minuten spaeter werden wir jubelnd empfangen. Die Jungs machen irgend'n Spiel, wo es darum geht mit einem Stiefel Wasserflaschen waehrend der Fahrt umzuschmeissen. Alle fahren voll drauf ab, nur ich sehe keinen Sinn...hmm. Ich lerne einen Haufen Leute kennen und fahre noch einen Freund zu einem anderen Freund um Ersatzteile fuer seine 1945er BMW zu besorgen. Dieser Freund hat die ganze Werkstatt und sein Haus voller antiker Fahrzeuge und Gegenstaende. Nach einem Tee und einem uralten Schallplattensong ziehen wir wieder zum Fest. Nach kurzer Zeit wieder zurueck zum Klubhaus. Dort wird der Tisch vollgestellt mit Wurst, Bier und Vodka. Ich werde wieder gebeten meine Bilder zu zeigen, und dieses Mal kann ich mehr erzaehlen, weil Alex gut englisch spricht zum uebersetzen. Einer packt die Klampfe aus, und es wird lauthals gesungen. Es ist ziemlich schoen! Alex ist der Meinung, ich sollte zu einer anderen Feier hinterher mitkommen, das tun wir auch. Irgendwo in einem Garagenhof sitzen wir dann spaeter, und es kommen einige Leute zusammen (wieder einer mit Gitarre, doch diesmal haben wir eine ziemlich gute Saengerin). Mehr Bier und noch mehr Vodka, wogegen diese Leute scheinbar immun sind. Ich bin's jedenfalls nicht und mein Film reisst irgendwann...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233131626199199698" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_RfNp3L9I/AAAAAAAAGQA/416T55nJsyQ/s320/P7260071.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;27. Juli 2008 Khabarovsk&lt;br /&gt;Gegen 11 wache ich auf in einer fremden Wohnung von einem der Gaeste und versuche erstmal zu rekapitulieren, was wann passiert ist. Mein Gewissen plagt mich, weil Shin gar nicht weiss, wo ich bin und wir eigentlich heute Morgen weiterfahren wollten. Alex faehrt mich zum Klub zurueck, wo Shin sagt, dass er auch noch einen Tag hier bleiben moechte. Den heissen Tag verbringe ich ruhig und nutze die Zeit diesen Bericht zu schreiben.&lt;br /&gt;Bemerkenswert ist vielleicht, dass es hier einige Jungs gibt, die scheinbar hier im Klubhaus wohnen. Dauernd fragen sie nach Kippen und Essen.. ist nicht schlimm und haelt sich in Grenzen. Mit Shin fuehre ich ein ernstes Gespraech, dass ich seine 350Kg Maschine fuer ein bisschen schwer halte fuer einen 52Kg Mann. Er sollte vielleicht lieber nachhause und das Fahrzeug wechseln, solange er nicht so weit weg ist von Japan.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233131321332723074" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_RNd8B7YI/AAAAAAAAGP4/zlfsDik2mzQ/s320/P7260024.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;28. Juli 2008 Camp 2008-07-28&lt;br /&gt;Der Abschied verlief ganz entspannt, weil ausser dem Praesus keiner da war. Der Weg aus der Stadt ist schnell gefunden und eine autobahnaehnliche Strasse fuehrt uns Richtung Westen. Es kommt, wie es kommen muss, und der Schotter beginnt. Zunaechst ist es ungewohnt und meine Vorderachse fuehlt sich an, als wenn sie lose waere. Das Gefuehl kenne ich aber zur Genuege aus Namibia und ich gebe solange Gas, bis sich ein stabiles Verhalten zeigt. Shin hat noch Schwierigkeiten, und ich glaube, dass er sie behalten wird fuer eine Weile, bis er es lernt. Mir ist gar nicht nach Mitleid nach meiner Argumentation von gestern.&lt;br /&gt;Zu Mittag finden wir einen Laden mit wieder ganz netten Leuten, wo das Essen auch prima schmeckt. Weiter die Piste entlang bis wir abends einen Platz zum Zelten finden. Kochen-Essen-Schlafen... das war's.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233130355811462834" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_QVRF0rrI/AAAAAAAAGN4/oJ8LoJfoc9E/s320/CIMG0260.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;29. Juli 2008 Camp 2008-07-29&lt;br /&gt;Wieder ein Morgen mit Fliegen, Muecken und Bienen, die einem komplett auf die Nerven fallen beim Packen. Schoen ist immer wieder die Wartezeit, bis das Aussenzelt trocken ist, das vom Kondenswasser innen durchnaesst ist. Die Schotterpiste wird besser und wieder schlechter. Ich mache ein ganz gutes Tempo, doch Shin ist noch unsicher auf seiner schweren Maschine. So vergroessert sich der Abstand zwischen uns beiden und meine Mittagspause wird zum Aufholen genutzt. Bloed ist, dass Shin auch mal was essen muss. Ich habe also 2 Mittagspausen hintereinander.. Es geht weiter und weiter die LKWs ueberholend, die immer wieder riesige Staubwolken erzeugen und die Sicht gegen Null gehen lassen. Abgesehen davon, habe ich Staub und Dreck so ueberall in den Klamotten und im Gesicht. Ein Stueck im Wald (abseits der Strasse) finde ich einen netten Platz zum Zelten. Nach 90 Minuten fange ich Shin ab und leite ihn zum Platz. Es ist schweineheiss im Zelt, doch draussen lauern Milliarden von Insekten, und so heisst es: ganz ruhig liegen bleiben, bis das Schwitzen ein Ende nimmt. Meine Bettwaesche ist voellig durchnaesst aber immernoch besser als Kleinviecher im Gesicht zu haben.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233130362782754482" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_QVrD6JrI/AAAAAAAAGOA/RoxElLt81no/s320/CIMG0293.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;30. Juli 2008 Skovorodino&lt;br /&gt;Das Camp abgebaut und wieder auf die Schotterpisten Russlands. Der Strassenzustand verschlimmert sich und der Abstand zu Shin vergroessert sich ebenfalls. Ich halte zum Mittagessen und denke, dass er wohl irgendwann kommen wird. Er kommt aber nicht. Naja, ich habe nun wirklich keine Lust mehr staending zu warten und donnere wieder los. Nach etwa einer Stunde mache ich wieder meine obligatorische 100km-Raucherpause. Leute halten an und erzaehlen mir von einem Motorradunfall etwa 10 Kilometer zurueck... es geht um eine BMW, die sich scheinbar ueberschlagen hat. Oh wei... Es waren tatsaechlich 30Km zurueck, bis ich Shin gefunden habe, mutterseelenalleine neben seiner Maschine stehend. Auf den ersten und zweiten Blick sieht er ganz Ok aus, bis auf ein paar kleinere Schrammen. Seine Frage: "Did you see what happened?" macht mich stutzig, als er doch gerade sah, wie ich erst ankam..&lt;br /&gt;"When did you come?" war die naechste Frage. Dann: "What about the bike?". Ich zeige ihm den Schaden, in dem ich mit dem Hinterrad herumwedele (Einarmschwinge = nicht gut). Sein "Oh my God" schockte ihn ziemlich. Etwa 30 Sekunden spaeter kam die Frage: "Did you see what happened?" dann, "When did you come?" usw. Da erlebe ich zum ersten Mal, was es heisst, wenn man partiell seine Erinerung verliert. Es ist so, als wenn der interne ROM voellig intakt, doch der RAM ausser Kontrolle ist. Mit einem vorangehenden "I'm getting clear now" werde ich mit diesen 3 Fragen noch ca. 150 mal konfrontiert im Laufe des Tages. Shin's Pass, Kreditkarten und Bargeld sichere ich als erstes und versuche mit Kuehlung den Schock zu mildern. Autos halten und wir lernen Alexander und Dina kennen. Zwei absolut super Typen aus Ulan Ude, die uns zur Seite stehen und alle LKWs anhalten fuer einen "lift". Irgendwann bekommen wir tatsaechlich einen zu fassen, der gegen 300 Rubel das Motorrad bis zur naechsten Stadt (Sovorodino) mitnimmt.&lt;br /&gt;An dem einzigen Hotel im Ort treffen wir wieder Simon &amp;amp; Laura (bekannt von der Faehre nach Vladivostok). Waehrend ich das Hotel klar mache, macht Alexander eine Werkstatt klar und zieht schnell dahin mit dem LKW. Als ich aus dem Hotel komme, sind alle weg, und spaeter sehe ich den LKW-Fahrer freundlich winkend leer vorbeifahren. Alexander und Dina kommen mit Shin und seinen Koffern zurueck. Doch es fehlt seine Rolle! Keiner kann sich erinnern, wo sie geblieben sein kann.. Shin schon gar nicht, er ist noch immer mit seinen 3 Fragen beschaeftigt. Tja, diese Rolle samt Spiegelreflex und Mini-PC sind wohl unterwegs nach ..hmm irgendwo in Russland. Auf die Frage, ob und wer den Fahrer bezahlt hat, kann mir auch keiner eine Antwort geben. Ich bin heil froh, dass ich seine Papiere habe!&lt;br /&gt;Laura's Idee Shin mit irgendwelchen Fragen aus der Vergangenheit von diesen verflixten 3 Fragen abzulenken muendet in einem Restaurantbesuch um die Ecke, wobei der Vodka wieder nur so fliesst..(aber nicht fuer Shin!)&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233131623368890274" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_RfDHEF6I/AAAAAAAAGQI/TO6rTPLIEC4/s320/P7301369.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;31. Juli 2008 Skovorodino&lt;br /&gt;Weil es nur in unserem Zimmer einen Wasserkocher gibt, ist Simon relativ frueh da und schluerft mit mir einen Kaffee. Shin wacht auf und seine erste Frage lautet: "Did you see what happened?" ..oh man, geht das wieder los? Jedenfalls erklaere ich ihm wieder, was passiert ist und das Wunder geschieht.. er reagiert auf die Antwort und stellt zusammenhaengend die naechste Frage. Wir stellen fest, dass sein RAM scheinbar wieder in Gang ist, und wir sind heilfroh, dass das Schlimmste vorbei ist. In der Werkstatt sieht er dann bewusst das Ausmass des Schadens, und der mittlerweile genervte Monteur will wissen, was nun geschehen soll. Shin sieht sich ausserstande irgendeine Entscheidung zu treffen. Als genuegend Zeit verging und uns die Nerven vibrierten, entschied ich ueber die naechsten Schritte. Es gibt eine Werkstatt im Ort, die Guss schweissen kann, und verschiedene Oeldruckbehaelter fuer die Kupplung finden wir auch. Waehrend des Schweissens untersuche ich den Motor, der einen Haarriss im Zylinderkopf zeigt, doch fuer Kurzbelastungen Ok zu sein scheint. Somit koennen wir das Motorrad von alleine bewegen und sind nicht mehr auf LKWs angewiesen... so der Plan.&lt;br /&gt;Hinterher mache ich meine dringend gewordene Waesche und bewache die Waescheleine, bis es trocken ist. Dabei lerne ich die Kellnerinnen vom Restaurant kennen, die aber nicht wirklich prickelnd sind..&lt;br /&gt;Nachmittags kommt die Polizei vorbei in Begleitung einer ehemaligen Englischlehrerin. Shin's Aussagen vom gestrigen Tag sind voellig wertfrei und somit haenge ich wieder fuer einige Stunden mit diesen Leuten zusammen. Bei der Gelegenheit bekomme ich Einblick in die ehemaligen Schulstrukturen von Russland, sozusagen aus erster Hand. Hinzu kommt der Verlust seiner "Tube-bag", wofuer wir eine Anzeige aufgeben, damit die Versicherung den Schaden uebernimmt.&lt;br /&gt;Spaetabends ein Verzaell im Zimmer und der Tag geht zu Ende.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233131627950308290" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_RfULW-8I/AAAAAAAAGQQ/cbMEsMHWPCY/s320/P7310044.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;01. August 2008 Skovorodino&lt;br /&gt;Beim Fruehstueck kann ich mich nicht mehr bremsen und verpasse Shin eine Kopfwaesche! Es ist mir schlichtweg unbegreiflich, wie so ein Mensch solch eine Tour mit solcher Ausruestung unternehmen kann. Ich mache ihm klar, dass er im Prinzip nichts besseres machen kann als nachhause zu fahren und sich die ganze Sache noch mal zu ueberlegen. Meine Argumentation, dass er in Afrika womoeglich gar nicht ueberleben wuerde, hat ihn nicht wirklich ueberzeugt. Dafuer, dass er sein Gesicht wahren koennte, wenn er mit Stolz erklaert, dass er diese Reise wenigstens versucht hat, waehrend der Durchschnittsjapaner nicht einmal das schafft... hat gezogen. Wir fahren zur Werkstatt und finden seine GS einigermassen in Funktion. Die Schwinge ist geschweisst und die Hydraulische Kupplung geht auch russisch-zuverlaessig. Hinterher faehrt Shin zum Bahnhof um die Verbindung nach Vladivostok zu klaeren. Ich verabschiede mich von Simon und Laura, die sich ebenfalls auf den Weg machen. Den Rest vom Tag versuche ich zu lesen und vielleicht zu schreiben.. dies geht aber nicht, weil dauernd irgendwer ins Zimmer kommt mit einer Flasche Bier oder Vodka. Es ist nicht einfach diese Leute abzuschuetteln, bis einer vom Bahnhof kommt und mich fragt, was Shin eigentlich tun soll und will. Jetzt wird's mir zu laestig und ich verpasse diesen Menschen eine Abfuhr mit der Aussage, dass es not my business waere, und ich keinerlei Entscheidungsgewalt haette. In der Hotelkueche koche ich was zum Essen, weil das Restaurant heute voll belegt ist. Dort kommen irgendwelche Leute, die uns wieder abfuellen wollen und uns irgendwelche ekeligen fetten Frauen aufdruecken wollen fuer angeblich wenig Geld.. Ein bisschen komisch sind diese Leute, oder? Relativ schnell habe ich die Faxen dicke und wir verziehen uns auf's Zimmer.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233131632288472242" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_RfkVqHLI/AAAAAAAAGQY/-sQCCPcpx4w/s320/P8010005.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;02. August 2008 Camp 2008-08-02&lt;br /&gt;Shin muss frueh aufstehen um seinen Motorradtransport zu organisieren. Wir verabschieden uns mit vielen Glueckwuenschen, und ich bin sehr froh, dass er sich auf den Nachhauseweg macht. Kaum bin ich alleine unterwegs, schon steigert sich meine Geschwindigkeit erheblich. Ich denke, ich spule viele Kilometer heute, doch irgendwie ist heute Motorradtag. Ich treffe verschiedene Tourer, die allesamt unterwegs nach Vladivostok sind. Bemerkenswert sind Dieter und Reinhard aus Deutschland, die mit selbstgebauten Maschinen (u.a. einer Diesel) unterwegs sind und.. Sergej aus Samara, der mich mit Unmengen von Telefonnummern versorgt aus all den Staedten, die noch vor mir liegen.&lt;br /&gt;Ein Mittagessen auf einem der vielen Rastplaetze und abends suche ich wieder einen geeignten Zeltplatz.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233131631605806114" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_Rfhy5dCI/AAAAAAAAGQg/CeWt5e8Kw_0/s320/P8020011.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;03. August 2008 Cita&lt;br /&gt;Voellig unspektakulaer stehe ich auf und fahre weiter. Der Schotter hoert sogar bald auf und ich komme schneller voran. In Cita verfolge ich meinen Wegpunkt Richtung einem Hotel. Unterwegs werde ich von verschiedenen Motorradfahrern angesprochen und spaeter zu verschiedenen Hotels geleitet. Die meisten haben geschlossen, bis wir an einem Hotel landen, das mir zusagt. Im Restaurant nebenan ist ein Aufkleber mit "Free-Wi-Fi".. OK! Beim Auspacken werde ich von einem Haufen Leute angesprochen, die mich zu einer Geburtstagsparty im Restaurant einladen. Schnell geduscht und schon klopft es an der Tuer: Wo ich denn so lange bliebe? Es war eine merkwuerdige Angelegenheit die irgendwie mit einem neuen Geschaeftsabschluss mit einer Chinesischen Delegation zu tun hat. Wir essen und prosten uns zu, was das Zeug haelt, und bald gehe ich vor die Tuer um zu rauchen. Dort treffe ich auf zwei junge Ingenieure aus Moskau. Einer davon hat ein blaues Auge und verschiedene Blessuren. Er erzaehlt vom gestrigen Abend, an dem er hier auf dem Parkplatz von 5 Maennern ueberfallen wurde und um 4000US$ erleichtert wurde. Das "Geburtstagskind" kommt hinzu und hoert sich die Geschichte an mit 5 seiner Freunde. Irgendwie wird er schlagartig krakelig und schlaegt nur noch um sich, verpasst dem armen Moskauer noch ein paar Tritte, bis sie panikartig das Weite suchen. Es stellt sich raus, dass dieses "Geburtstagskind" irgendwie zur Cita-Mafia gehoert und sich beim Boxen die Hirse dauerhaft geschaedigt hat. Ich jedenfalls habe meine Bedenken, denn Abhauen waere das beste fuer mich.. doch hatte ich gerade von seinem Essen und von seinem Vodka getrunken.. waer' was unhoeflich jetzt zu gehen, oder? Mein Vertrauter (aus diesem Kreis) raet mir ebenfalls zur Flucht, und nachdem ich herzhaft gaehne, erwaehne ich, wie muede ich doch bin und verziehe mich in's Zimmer. Bald klopft es wieder an der Tuer und Andre (Vertrauter) kommt mit seiner Frau und einer Flasche Wein hinein. Wir erzaehlen, bis die Flasche leer ist und gehen dann endlich schlafen.&lt;br /&gt;Man kann nicht nur Glueck haben, und ich beschliesse desen Ort morgen frueh zu verlassen. Uebrigens, es gab kein Wi-Fi!!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233131839872078050" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_RrppckOI/AAAAAAAAGQo/pUFTV2R2rTw/s320/P8030018.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;04. August 2008 Camp 2008-08-04&lt;br /&gt;Die Strasse ist geteert, die Gegend gibt nicht viel zum Erzaehlen her und ich rolle, im Prinzip nur Kilometer ab. Recht frueh komme ich in die Naehe von Ulan Ude und beschliesse weiter Geld zu sparen und lieber vor der Stadt zu zelten. Ich werde fuendig in einem Wald mit Feuerstelle. Dieser Platz ist einfach ideal! Es gibt Tuetensuppe mit Nudeln und Thunfisch, was irgendwie viel zu salzig wird.. Was kann ich noch erzaehlen?&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233131840379782530" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_RrrifhYI/AAAAAAAAGQw/GAit88q-ZAs/s320/P8040008.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;05. August 2008 Ulan Ude&lt;br /&gt;Wieder ein Morgen alleine am Zelt. Kaffee gemacht, Haferflocken gegessen und almaehlich mache ich mich auf zu den restlichen 70Km bis Ulan Ude. Dort angekommen ist der mir beschriebene Internetladen geschlossen. Bankautomaten gibt's zur Genuege. Eine angesprochene Natascha ruft auf mein Bitten hin Alexander an (Unfallhilfe). Eine Stunde mit Natascha geschwatzt und schon kommt Alexander und Dina. Wir erzaehlen wieder was rum, trinken einen Kaffee, und ich werde zu einem Internetcafe gelotst. Dort verabrede ich mich zum Treffen nach einer Stunde. Doch nach dieser Stunde kommt Alex nicht wieder.. wer weiss, was passiert ist. Anyway, als ich so dastehe und warte, werde ich von verschiedenen Leuten angesprochen, u.a. von einer netten Familie aus der Stadt. Die Tochter (Julia) spricht gut englisch, und bald werde ich eingeladen zum Essen und zur Uebernachtung in deren Haus.&lt;br /&gt;Dort angekommen dauert es nicht lange bis Nachbarn und Freunde erscheinen. Die Muetter bereitet das Essen vor (Omul - Fisch aus dem Baikalsee, und Pelmeni - Fleischtaschen mit Sosse), waehrend die Maenner draussen rauchen und ueber Reifen, Autos und Motorraeder erzaehlen.&lt;br /&gt;Nach dem Essen packe ich wieder meine Bilder aus, und alle freuen sich ueber die Geschichten von der Reise. Nee, is dat schoen... nach dem 7. Vodka werden die Augen glasig, und ich erweitere mein Dictionnary um einige Worte.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233131844944033106" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_Rr8isdVI/AAAAAAAAGQ4/bcRhiAo-y7M/s320/P8050017.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;06. August 2008 Camp 2008-08-06&lt;br /&gt;Am Morgen regnet es ein bisschen, doch Julia und ich verbringen die Zeit mit Schwaetzchen beim (langen) Fruehstueck. Gegen 11 wird's trocken und bei einem schweren Abschied geht's auch schon wieder auf die Strasse. Der Himmel ist verhangen und nach allem, was ich bisher gehoert habe, ist der Baikal-See mittlerweile so verdreckt, dass es nicht mehr lohnt hinzufahren. Die weniger verdreckten Stellen sind schwer zugaenglich und beim Regen moechte ich nicht lange fahren. Ich bin ueberzeugt, dass, wenn ich dort ankomme, ich sagen werde: "hmm, noch ein See... toll...". Also beschliesse ich Zeit zu gewinnen und direkt in die Mongolei zu fahren. Die Grenze dauert, organisationsbedingt, wieder ihre Zeit. Doch relativ schmerzfrei komme ich raus aus Russland. Die Mongolische Grenze ist voellig entspannt und erwartungsgemaess brauche ich kein Visum. Nach weiteren 200 Kilometern fahre ich querfeldein zu den Huegeln und finde eine wunderbare Steppenlandschaft vor. Hier gefaellt's mir und ich schlage mein Zelt auf. Der Wind haelt die Fliegen und Muecken ab, und ich sitze eine Weile nur so da und bewundere die Gegend. An der Grenze hatte ich einkaufen koennen, und so waren meine Boxen voller Lebensmittel und Wasser.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233131845397547746" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_Rr-O0iuI/AAAAAAAAGRA/WTF8a4JMGVM/s320/P8060005.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;07. August 2008 Camp 2008-08-07&lt;br /&gt;Ich wache auf, als die Regentropfen auf meinem Zeltdach lauter werden. Der Himmel ist verhangen, und es sieht aus, als wenn es den ganzen tag so bleiben wird. Finde ich irgendwie nicht schlimm... bei den Regenpausen lade ich "Jim" wieder auf und kann den ganzen Tag mit lesen und Filme gucken verbringen (Zum Glueck habe ich einen ganzen Vorrat mitgenommen). Gegen spaeten Nachmittag klaert der Himmel auf, und ich bewundere die Abendbeleuchtung in den Steppen und Bergen. Jede Menge Fotos mache ich, doch so wirklich bringen diese die Wirklichkeit nicht nahe. Mein Kocher leistet wieder gute Dienste mit meinen gewohnten Nudeln, Sosse und eingemachtem Fleisch. Diese Gegend ist einfach traumhaft.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233131848360462034" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_RsJRPBtI/AAAAAAAAGRI/rsuV3-DiFWg/s320/P8070024.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;08. August 2008 Ulan Baatar&lt;br /&gt;Das Wetter ist wie erwartet prima und ich starte den Restweg nach Ulan Baatar gegen Mittag. Die geteerte Strasse wird ziemlich staubig unterbrochen fuer nur 2 Kilometer. Es geht quer durch die Stadt bis zum allseits bekannten "Oasis Gasthaus". Sehr deutlich wird mir klar, dass diese Stadt so ziemlich die haesslichste Stadt ist, die ich je gesehen habe. Der Verkehr ist chaotisch mit unvorhersehbarem Verkehrsverhalten. In Kairo habe wenigstens einen gewissen Fluss erkennen koennen, doch hier? Anyway, das Gasthaus ist wirklich eine Oase in dieser Gegend, wo hauptsaechlich der Staub regiert. Als ich ankomme, sind ausser mir noch 13 andere Motorraeder am Platz, und ich schliesse schnell Kontakt. Sybille und Rene erklaeren schnell die Gegebenheiten und schon habe ich ein Bett in einer der 6 "Gers" zusammen mit 4 anderen deutschen Tourern.&lt;br /&gt;Des Abends ziehen wir in einen Irish Pub mit Grossbildleinwand um die Eroeffnungsfeier von Peking mitzuerleben. Waehrend ich mit zwei netten Koreanerinnen erzaehle, wird die hollaendische Truppe vom Vodkaherstellerinhaber mit Vodka abgefuellt. Der Chauffeur faehrt uns die 5 Kilometer zurueck.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233132026272771330" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_R2gC1bQI/AAAAAAAAGRQ/5sxKCmTsQqw/s320/P8080029.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;09. August 2008 Ulan Baatar&lt;br /&gt;Der Morgen faengt entspannt an mit einem "Continental Breakfast". Die Geschehnisse von gestern Abend werden in der Gruppe besprochen, und es machen sich einige auf den Weg... mein Plan steht fest fuer die naechsten Tage: heute und morgen verbringe ich am Rechner und im Internet. Dabei triggere ich schon mal mein naechstes Einladungsschreiben fuer Russland und am Montag hoffentlich zur russischen Botschaft. Waehrend der Visa-Wartezeit hoffe ich auf einen Mitfahrer fuer ein bisschen hardcore-offroad Richtung Westen. Der Tag bleibt ruhig. Es verabschieden sich wieder einige und einige kommen wieder. In unserem Ger erzaehlen Thomas (Berlin), Jens (Stuttgart) und ich bis zum Heia machen.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233132028223718642" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_R2nT-hPI/AAAAAAAAGRY/59QlpMyHSUc/s320/P8090001.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;10. August 2008 Ulan Baatar&lt;br /&gt;Ein Morgen wie er mir gefaellt.. mit 6 Mann sitzen wir rum und philosophieren. Wir tauschen unsere Erfahrungen aus und driften ab in tiefere Gespraeche. Alle Plaene von Jederman werden vergessen und der Tag vergeht bis zum Mittag. Dann endlich finde ich Zeit hier weiterzumachen. Jetzt bin ich so weit und wandere gleich zum Internet.. doch vorher muss ich Bilder formatieren...&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5233132031049475650" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_R2x1sJkI/AAAAAAAAGRg/J0ygIAaS-DE/s320/P8100002.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;maat et Juht, bis bald&lt;br /&gt;dae leeven Jung&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2538320410967566657-1985877242319715879?l=halbrum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ProjektHalbrum/~4/hpDH56SDy3A" height="1" width="1"/&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/ProjektHalbrum/~3/hpDH56SDy3A/reisebericht-14-der-nachhauseweg.html</link><author>noreply@blogger.com (Mike)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://1.bp.blogspot.com/_m1fb-T2ANoY/SJ_QpzBs4JI/AAAAAAAAGOg/V2NAG2gRE0U/s72-c/P7080001.JPG" height="72" width="72" /><thr:total>6</thr:total><feedburner:origLink>http://halbrum.blogspot.com/2008/08/reisebericht-14-der-nachhauseweg.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-2538320410967566657.post-9008153208177137470</guid><pubDate>Mon, 07 Jul 2008 09:45:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-07-07T13:05:46.001+02:00</atom:updated><title>Reisebericht 13 - Japan !</title><description>Konitshi wa wata tomodachi,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt bin ich in Japan.. yippieh!!&lt;br /&gt;Ich glaube schon mal erwaehnt zu haben dass die Erlebnisse und der Spass am Reisen im wesentlichen davon abhaengt wen man kennenlernt oder trifft. Das laesst sich leicht erkennen wenn man sich in Deutschland aufhaelt. Koeln ist ganz bestimmt nicht die optisch schoenste Stadt Deutschlands, however, es ist einfach nicht moeglich den ganzen Abend in einer Kneipe zu verbringen ohne jemand kennenzulernen fuer ein Verzell. Das macht Koeln so schoen!&lt;br /&gt;Im letzten Bericht war, glaub' ich, gut zu erkennen dass ich nicht alzu sehr Spass in Thailand hatte... tja, wen habe ich kennengelernt? Bis auf wenige, dafuer super nette, Leute in Mae Hong Son und Kampaeng Phet, kaum. Ich werde versuchen ein Video hier hochzuladen das ziemlich deutlich macht wie geil eine Gegend sein kann und wie unwitzig es ist Selbstgespraeche zu fuehren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Zusand aendert sich allmaehlich in Laos und erst recht in Japan. In Vientiane gibt's eine Bar wo man all die Falangs trifft die in Thailand "wohnen" und regelmaessig ihre Visas erneuern muessen. Ein kurz-Trip ueber die Lao-Thailand-Freundschaftsbruecke hilft hier. Der Kontakt ist schnell hergestellt und am Abend fliessen etliche JD/coke und Biere... Eigentlich jeder Abend der ich dort verbracht habe.&lt;br /&gt;Es gibt mehrere japanishe motorradfahrer-Internetforen wo ich mich anmelde und sofort Kontakte knuepfe. Das faengt ja gut an. Und es wird immer besser. Ich mag den Japaner "an sich" und die moegen mich scheinbar auch. Ich komme in Japan super zurecht und Sorgen wie: "Wie kaufe ich mir eine verdammte Zugkarte?", "Wie bestelle ich mir was zu essen?" und "was mag der Hotelbesitzer wohl meinen?" sind fuer mich eher ein Spass und mein gekaufter Dictionary ist mittlereweile ziemlich abgegriffen.&lt;br /&gt;70% von Japan bestehen aus Bergen mit den dazugehoerigen Strassen die sogut wie gar nicht befahren sind, sind fuer das Bikerherz reines Gold. Ich komme hier voll auf meine Kosten... appropos Kosten.. Ja ja, fuer den Reisenden "an sich" ist es ein ungemein teures Pflaster.. Die Preise sind wie in Europa, eher niedriger (aber nicht viel. Bsp: Sprit: 1,20Eur).&lt;br /&gt;Mal ehrlich: ich koennte mir durchaus vorstellen hier zu leben... wenn diese unfassbare Arbeitszeiten nicht waeren: 6 Tage die Woche mal 10 Stunden minimum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Thailand und sonstwo erzaehlen mir die Leute dass das Rauchen in Japan sogut wie unmoeglich sei. Es waere verboten in Kneipen, Restaurants, Oeffentlichen Plaetzen,, eigentlich ueberall. Leider muss ich zugeben dass Nikotinentzug fuer mich fast schmerzlich ist, aber, wenn Japan so ist wie alle sagen (ich denke dabei auch an die neuen deutschen Gesetze), ist das die beste Gelegenheit aufzuhoeren. In Shanghai werfe ich also meine nicht leere Packung in den Muell. Nach vielen Stunden Quaelerei sitze ich so in ein Koryori und merke dass in diesem Land fast alle fast ueberall rauchen... selbst beim Essen. Wo ist der naechst Kiosk (lechz)? Soviel dazu...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine erste Beobachtung in Japan, waehrend der Wartezeiten am Bahnhof, gelten der merkwuerdigen Gangart der Frauen. Irgendwie voellig unaestaetisch.. sie titschen auf und ab, stampfen oder irgendwie alles zusammen. Jedenfalls machen sie unregelmaessige Bewegungen beim gehen. Wenn ich mir die Beine ansehe, faellt auf dass sie irgendwie deformiert scheinen. Spaeter wird mir erklaert dass die Maedchen viel in der Hocke oder auf den Beinen Sitzen was langfristig nicht gut sein kann. ...merkwuerdig!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch zu Japan gibt's zu sagen dass die Preise einem entwickelten Land entsprechen, jedoch nicht ganz so hoch sind wie in Europa. So, z.B. Kostet der Sprit 0,5 Euro weniger als bei uns, Ein Zimmer kostet um die 40euro und ein ausgiebiges Essen in einem guten Restaurant etwa 24euro. Fuer unsere Langzeitreisenden Freunden natuerlich nicht lange durchzuhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine naechsten Plaene sind dass Barbara mich diese Woche wieder besucht und ich anschliessend eine Faehre nach Vladivostok am 18. Juli nehmen will (bisher meldet sich keiner auf meine Buchungsanfrage). In Ulaan Baator sollte ich mitte August sein. Mitte September wieder in Russland Richtung Ukraine.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;sayonara&lt;br /&gt;mike&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;15. Juni 2008 Chiang Mai&lt;br /&gt;Am Morgen treffe ich mich wieder mit Luiselle und wir machen eine Marktbesichtigung was recht einfach ist, denn es gibt hier ueberall Markt! Essen irgendwo, trinken irgendwo, die Zeit vergeht recht schnell. Im Internet nehme ich Kontakt mit einer Firma in Russland auf die mir einen Einladungsschreiben besorgen fuer das russiche Visa. Ueberhaupt.. der Tag vergeht ohne nennenswert irgendwas gemacht zu haben. Was koennte ich noch erzaehlen? Es sind wie immer um die 30 Grad, es ist ungemein schwuel und es gibt ueberall Tempel.. ach ja, ziemlich beeindruckend sind einige Strassenmusikanten die in einer Reihe hintereinander sitzen und einen recht guten Sound machen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHnupZmzwI/AAAAAAAAGKw/BiK_Y-ZEgcA/s1600-h/P6150009.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHnupZmzwI/AAAAAAAAGKw/BiK_Y-ZEgcA/s320/P6150009.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5220208231672368898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;16. Juni 2008 Chiang Mai&lt;br /&gt;So allmaehlich mache ich mich irgendwann auf dem Weg zurueck in die Stadt. Dort buche und bezahle ich die Fluege nach Vientiane und nach Osaka. An einem Western Union Geldtransfer ist man ziemlich geschockt dass einer, statt Geld abholen, Geld verschicken will. Es geht hierbei um mein russichen Einladungsschreiben. Wie immer, ziehe ich irgendwo einen Kao Phat und mein letzter Abend in Thailand verbringe ich wieder bei Took &amp;amp; Friends die wieder mal ziemlich geil spielen. Meine Thailaendische Freunde vom Samstag sind, wie zu erwarten, an einem Montag Abend nicht in den Kneipen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHnuzib69I/AAAAAAAAGK4/dk2UC9G2JnE/s1600-h/P6170011.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHnuzib69I/AAAAAAAAGK4/dk2UC9G2JnE/s320/P6170011.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5220208234393758674" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;17. Juni 2008 Vientiane&lt;br /&gt;Nach ein weitere einsamer Abend lasse ich mir viel Zeit beim Fruehstuecken. Thedda und ich erzaehlen wieder 'was bis der Abschied naht. Ich bin recht froh aus Thailand rauszukommen.. Es ist nicht "mein" Land. Am Flughafen sind die Scanner direkt am Eingang des Gebaeudes, was bedeutet: jedesmal ich eine rauchen will, werde ich und mein Handgepaeck neu gescannt. Dies passiert so 5-6 mal bis ich endlich im Flieger sitze. Der Flug bis Luang Prabang dauert nur eine Stunde, dafuer 3 Stunden Wartezeit bis der Flug nach Vientiane weitergeht. Dort ist uebrigens dasselbe mit dem Scanner am Eingang. Ausser ein Duzend Taxifahrer gibt's hier keinen zu sehen bis eine halbe Stunde vor Abflug als sich noch weiter 10 Leute hinzukommen. Mit einem Propellerflieger zu reisen bin ich ebenfalls nicht gewohnt. In der Hauptstadt Laos angekommen, regenet es. Der Lonely Planet gibt einen Namen und der Taxifahrer den Weg. Schon bin ich eingecheckt. Im Regen macht es nicht viel Spass rumzu rennen. Der Mekong ist gross, ringsherum ist es gruen und am Ufer sind aermlich aussehende Biergaerten wo keiner im Regen sitzen will. Ganz in der Naehe gibt es Essen und Internet. Auf Anhieb finde ich eine Bar wo alle Falangs sich treffen. Ich komme in's Gespraech mit einigen Leuten.. es ist OK!&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHnvF86riI/AAAAAAAAGLA/H_CNf9P9e2Y/s1600-h/P6170014.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHnvF86riI/AAAAAAAAGLA/H_CNf9P9e2Y/s320/P6170014.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5220208239336664610" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;18. Juni 2008 Vientiane&lt;br /&gt;Die Hauptunterschiede zu Thailand sind klar zu erkennen: Es hoert gar nicht mehr auf zu regnen und alles ist aermlicher. Nach einer Ente-Nuddel-Suppe mache ich mich auf dem Weg zur russischen Botschaft. Viel Sinn sehe ich erst mal nicht denn meine Einladung liegt noch nicht vor. In der Botschaft ist es ziemlich ruhig und der Botschafter verspricht mir mein Visa recht schnell weil er sagt: er haette nicht viel zu tun. Netterweise ruft er bei dieser Einladungs-beschaffungs-Firma an. Dort sagt man dass sie kein Geld bekommen haetten weil der Name falsch geschrieben wurde.. oh man! Ich mache mich auf dem Weg zu einem Western-Union. Dort erklaert man mir, einen Namenaenderung sei nur in der Filliale der Bank die ich beaftragt hatte moeglich. Gott sei Dank gibt es einen in Vientiane! Nach stundenlangen suchen sagt man mir dort dass der Name nur dort geaendert werden kann wo ich den Auftrag erstellt hatte. Spinnen die? Wieder mal muss ich sauer werden und der Geschaeftsfuehrer taetigt ein paar Anrufe. Durch Geisterhand scheint es wohl doch moeglich zu sein.&lt;br /&gt;Heute passiert in Sachen Visa nichts mehr. In der Stadt besichtige ich im regen notduerftig die Tempel.. in der Hauptsache verbringe ich die Zeit mit essen und Trinken. Abends wieder in der Bar von Gestern wo ich Bret kennenlerne. Auf Anhieb verstehen wir uns gut, zumal er in Vegas mit Uma Thurman zu tun hatte. Dies machte ihn sofort sympathisch.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHnvtciFpI/AAAAAAAAGLI/P485AXLOTg8/s1600-h/P6200032.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHnvtciFpI/AAAAAAAAGLI/P485AXLOTg8/s320/P6200032.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5220208249938253458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;19. Juni 2008 Vientiane&lt;br /&gt;Gluecklicherweise liegt Vladivostok 3 Stunden vor Laos, wobei ich hoffe dass das Geld bereits abgeholt wurde. In meinem Postfach liegt jedoch noch nichts vor. Gegen 10:30 trudelt meine Einladung endlich ein. Jetzt noch einen Drucker finden und um 11:30 bin ich in der Botschaft. Doch zuvor zankt sich meine Hotelwirtin mit dem Taxifahrer der mir 30% zuviel abzocken wollte...finde ich bemerkenswert. Der Botschafter ist ungemein nett und spricht auch noch perfekt englisch. Alles bezahlt, Pass abgegeben und ein Versprechen bis Montag. Jetzt habe ich drei Tage Zeit und suche einen Tourbuero auf. Das vielversprechendste war eine Fahrt nach Vang Vieng. Uebrigens, es hat seit ich hier bin nicht eine Minute aufgehoert zu regnen. Abends an der Bar treffe ich wieder Bret und ein paar andere Amerikaner und es gibt viel zu lachen.20.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHxdHVppfI/AAAAAAAAGNA/_DY7sD70jWQ/s1600-h/P6200025.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHxdHVppfI/AAAAAAAAGNA/_DY7sD70jWQ/s320/P6200025.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5220218925587473906" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Juni 2008 Vang Vieng&lt;br /&gt;Der Bus geht um 10. um 9:30 hoert es endlich auf zu regnen. Das verheisst gutes, glaub' ich. Es dauert 5 Stunden bis wir da sind bei einem halb besetzten Bus. Waehrend ich mich im LP kundig mache fuer eine Bleibe, haellt der Bus in einem Ressort direkt am Nam Song Fluss. Man merkt sorfort das abgekartete Spiel, doch hier ist es so schoen und preiswert dass ich eine Bungalow fuer 2 Naechte miete fuer umgerechnet 6 Euro/Nacht. Wie diese Leute ihr Geld machen ist bald klar wenn ich die Speisekarte ansehe. Einen, allerdings grossen, Hotdog kostet um die 4 Eu's. Anyway, beim einchecken lerne ich 2 Frauen aus Irland kennen die gerade ihren einjaehrigen Welttour beginnen. Wir beschliessen den Rest des Tages zu nutzen mit einer Hoehlen Tour.&lt;br /&gt;Eine Stunde spaeter sitzen wir im Auto und steigen am Fluss aus. Mit einer Nussschale geht's rueber und von da an nur noch matsch, soweit das Auge reicht. Die Hoehlen selbst waren ganz ok wobei ein Indianer Jones Feeling aufkommt. Der Bringer kommt zum Schluss wo wir auf Autoreifenschlaeuche in einer, halb-unter-Wasser-Hoehle erkunden. Na, das hat Spass gemacht!! Durch vermatschte Reisfelder ging es dann beschwerlich zurueck aber eine Waesche im Fluss bewaehrt das Auto vom schlimmsten, zumal nicht alle von uns immer auf den Beinen bleiben kann. Zurueck im Ressort lerne ich meine Bungalow-Nachbarn kennen: Ein Spanier mit seiner Freundin aus Malaysia sind ebenfalls auf Welttournier. Spaeter erkunde ich die Stadt die, wenn viel los waere, einen Hauch von Kao San Road (Bangkok) hat. Heute ist aber nichts los.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHnv_37uLI/AAAAAAAAGLQ/1MxlbX3btec/s1600-h/P6200065.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHnv_37uLI/AAAAAAAAGLQ/1MxlbX3btec/s320/P6200065.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5220208254885017778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;21. Juni 2008 Vang Vieng&lt;br /&gt;Diesen Tag sitze ich einfach nur da auf meiner Veranda und erzaehle beim Kaffee mit meinen Nachbarn. Es ist wie man es sich wuenscht: Einen Holzbungalow mit Veranda am Fluss, alles ist gruen und gegenueber die Berge. Das alles mit nacktem Oberkoerper bei 35Grad. Ab und zu einen Burger, Hotdog oder gar gebratenen Nudeln beim Lao um die Ecke...&lt;br /&gt;Nochmal gehe ich nicht in die Stadt und trinke einen Bier hier im Ressort. Ausser einige 20jaehrige Touris gibt es hier nicht aber dafuer einen grossen Fernseher... ist auch mal schoen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHqPeCTteI/AAAAAAAAGLg/5NFq_1VCdZk/s1600-h/P6200078.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHqPeCTteI/AAAAAAAAGLg/5NFq_1VCdZk/s320/P6200078.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5220210994580796898" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;22. Juni 2008 Vientiane&lt;br /&gt;Nach dem Fruestueck geht's wieder 5 Stunden im diesmal vollen Bus. Man, ich stelle mir vor wie ich es vermissen werde den ganzen Vormittag rumzuhaengen und wieder am Arbeitsplatz zu Arbeiten. In Vientiane angekommen, in einem Hotel eingecheckt und als ich in die Bar ankomme faengt gerade das F1 Rennen in Frankreich an. Waehrend des Rennens lerne ich einen Haufen Leute kennnen die hier in Laos als Geographen arbeiten. Ca. 5 Bier und 2 JD/coke spaeter gehe ich schlafen.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHqPI5avcI/AAAAAAAAGLY/sGz3hSSCYgY/s1600-h/P6200077.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHqPI5avcI/AAAAAAAAGLY/sGz3hSSCYgY/s320/P6200077.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5220210988906364354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;23. Juni 2008 in Flieger&lt;br /&gt;Des Morgens wache ich auf und gucke zufaellig auf den Kalendar... Oh man! Mein Flug geht heute! Irgendwie dachte ich es waere erst morgen. Meine Verabredungen von gestern Abend kann ich wohl knicken. Naja, auf zur russischen Botschaft. Dort wartet man bereits auf mich mit meinem frischen Visa. die letzten 3 Stunden verbringe ich in irgendein klimatisierten Fruehstueksbar und nehme ein Tuk-Tuk zum Flughafen. Wieder die gleiche Prozedur... scannen, warten, rauchen, scannen,... Bemerkenswert ist hier dass ich nur den ticket bis Bangkok kriege und nicht weis ob alles gut geht. Die Begruendung liegt am Japanischen Visabestimmungen die da sagen dass ich einen Rueckflug vorzeigen muesse. 2 Stunden spaeter lande ich wieder in Bangkok. Die verbleibenden 6 Stunden verbringe ich in einem Coffeehouse mit Wi-Fi und Steckdose. Dort lerne ich ein Italienerpaerchen kennen die ebenfalls auf Welttournee sind. Es gibt wieder viel zu erzaehlen und als deren Flug geht, kaufe ich mir eine 8 Euro deutsche Zeitung von Vorgestern. Beim Einchecken nach China (Zwischenstop Shanghai) bekomme ich wieder nicht den Anschlussticket nach Japan. Als ich meine Fahrzeugpapiere und Visa vorzeige, zeigt mir der Geschaeftsfuehrer gruenes Licht, doch einen Anschlussticket bekomme ich trotzdem nicht. Den gibt's in Shanghai... Der Flieger war zu 2/3 besetzt und ein oder zwei Stunden lag ich wohl sabbernd mit offenem Mund halb im Sitz. Gott sei dank haben das die anderen auch gemacht und so fiel es nicht auf. In China, der Zwischenstop verlief ueberraschenderweise voellig problemlos. Am Transitschalter bekomme ich, zusammen mit einem Japaner (der ebenfalls seit 7 Monaten unterwegs war) meinen Anschlussticket. Im eiskalten Warteraum friere ich bis zum Abflug.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;24. Juni 2008 Takatshuki&lt;br /&gt;Im Anschlussflieger schnarche ich wieder ein bisschen bis wir endlich in Osaka landen. Eric (Amerikaner, Kontakt aus einem Motorradforum) mailt mir Anweisungen wie ich welchen Zug nehmen kann. Es geht ausserhalb Osakas, worum ich im Nachhinein sehr froh bin, nach Takatshuki (wird aber Takatski ausgesprochen). Hier ist ein Ort der Mittelschicht mit keinem gaikoku-jin (Auslaender) weit und breit ausser Eric und ich. Eric fuehrt mich zu einem Buisiness Hotel die i.A. billiger sind als tourihotels. Dort eingecheckt, geduscht und ein paar Stunden geschlafen. Abends besuche ich meinen ersten Koryori. Es ist ein Laden wie man es aus den Filmen kennt. Man sitzt an der Bar mit all den anderen, hinter der Theke werden Fleischspiesschen mit allem moeglichen gegrillt, ueberall sind Staebchen und Sossen. ...mmhhh das schmeckt! Wir lernen ein paar Typen kennen die in einem Gaswerk arbeiten und erfahren erstmals aus erster Hand ueber die hiesigen Arbeitszeiten. Eric's Japanisch reicht allemale aus um eine Konversation zu etablieren. Hinterher gehen wir in eine Bar wo der JD/coke genauso teuer ist wie das Bier nur das es besser schmeckt.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHqPkvVXLI/AAAAAAAAGLo/8jFrgCIEUT4/s1600-h/P6250080.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHqPkvVXLI/AAAAAAAAGLo/8jFrgCIEUT4/s320/P6250080.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5220210996380261554" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;25. Juni 2008 Takatshuki&lt;br /&gt;Nach einem 1,80euro Kaffee mache ich mich auf dem Weg zum Logistiker "Schenker" in Osaka. Der Zugfahrt ist abenteuerlich wenn man die ganzen Kanji Symbole sieht, aber es gibt auch Romanji Buchstaben wenn man an den richtigen stellen sucht. Weiter geht's mit den Automaten die nur Kanji beschrieben sind. Aber die Zahlen kann man erkennen und so geht's weiter. Irgendwann erreiche ich mein Ziel. Hiromi ist eine super nette die mir Auskuenfte gibt und Erkundigungen einholt. WIe es aussieht ist meine AT wohl in Osaka aber noch auf dem Schiff. Dort bleibt es auch bis Freitag. Dafuer gibt's ungeahnte Schwierigkeiten: Scheinbar gibt es verschiedene Zulassungskonventionen wobei die deutsche und die Japanische sich unterscheiden. Es sieht aus als wenn ich meine AT hier registrieren lassen muss mit dazugehoerige Umbauten und TUEV abnahme. Weil die Maschine nicht gefahren werden darf, muss sie ueberall hin transportiert werden. Wir sprechen jetzt von Kosten die 1000Euro uebersteigen. Eine Alternative waere, meine AT direkt nach Toyama verschicken lassen und dort direkt auf der Faehre laden. Hier sind's "nur" 300 Euro. Ob und wie das gehen soll und welche Alternativen es gibt will sich Hiromi drum kuemmern. Oh man!! Na gut, bis Freitag muss eine Entscheidung her. Zu erwaehnen waere dass ich voellig unvorbereiitet in Japan bin, d.H. keine Karten und keinen Reisefuehrer. Abends treffe ich mich wieder mit Eric und er briingt ein paar Freunde mit. Wir landen in ein anderes Restaurant wo das Essen wieder gut ist. Essen: In Japan wuerzt man nicht so sehr (wenn ueberhaupt), oder ich merk es kaum weil ich Thailaendisches Feueressen gewohnt bin. Eric, Tim und Paul erzaehlen wie lange sie schon in Japan leben und von ihren Erfahrungen mit ihren japanischen Ehefrauen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHqQICwB6I/AAAAAAAAGLw/4D2PLc1S9n4/s1600-h/P6250081.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHqQICwB6I/AAAAAAAAGLw/4D2PLc1S9n4/s320/P6250081.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5220211005856941986" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;26. Juni 2008 Takatshuki&lt;br /&gt;Meine Aufgabe fuer heute ist die Beschaffung von Karten und Reisefuehrer. Ich ziehe also wieder in das Abenteuer (ach ja, ich vergass.. Takatshuki liegt ungefaehr 45 Zugminuten von Osaka entfernt) an den Bahnhoefen. Ich komme immer besser zurecht und erreiche Umadi (Bh) wo es einen riesen Buchladen gibt. Dort werde ich aber nicht fuendig. Kartenmaterial, wie wir es kennen gibt es hier nicht sondern eher Kartenbuecher in Wanderkartenmassstab. Die kann ich aber nicht im Tankrucksack gebrauchen. Ich schlender also ein bisschen durch die Stadt und erlebe ganz normale Stadtleben mit gehetzten Berufspendler, mit Pennern, einkaufenden Frauen und Studenten/Schueler ueberall. Die Anzahl der Leute ist, zumindest in Osaka, nicht so drastisch wie ich Szenen aus Tokio aus dem Fernseher kenne. Ich beschliesse heute Abend nicht auszugehen um mein Magen und mein Portmonaie zu schonen. Butterbrotszubehoer gibt's im naechsten Supermarkt. Irgendwann gehe ich trotzdem auf ein Bier los und lerne einige Leute kennen deren Namen ich mir unmoeglich merken kann. Mit Haenden, Fuessen und Dictionary klaeren wir das Wesentliche. Jemand der ein paar Brocken Englisch spricht findet man immer.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHH1I1ZBxlI/AAAAAAAAGNI/7RHzhNWLbiE/s1600-h/P6280109.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHH1I1ZBxlI/AAAAAAAAGNI/7RHzhNWLbiE/s320/P6280109.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5220222975218927186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;27. Juni 2008 Takatshuki&lt;br /&gt;Freitag - Entscheidungstag. Ich mache mich wieder auf dem Weg zum Schenker und komme gerade rechtzeitig zur Mittagspause an. Hiromi fuehrt mich aus zum essen in einem kleinen Resaurant zum Japaner um die Ecke. Man, ich finde dieses Thekenessen prima. Auffaellig ist der Platzmangel, doch alle kommen irgendwie zurecht. Preiswert war es auch fur 500Yen. Ich beschliesse den Zoll als Schiksal fungieren zu lassen. Wenn die Jungs dort meine AT sehen wollen, muessen wir's auspacken, dann geht's weiter den Weg auf die Strasse finden. Falls nicht, dann nach Toyama schicken lassen. Beim Zoll ist man entspannt. Hier beeindruckt der Service (wie im ganzen Land). Unfassbar hoeflich, mit Bueckling und das ganze Programm, werde ich vom Zollbeamten behandelt. 2 Leute beschaeftigen sich mit meinem Fall. Keiner hat je ein Carnet zu Gesicht bekommen, doch Unterlagen sind schnell gefunden. Nach etwa einer Stunde fragt man mich ob ich einen Internationalen Fuehrerschein haette, was ich bejahe. Das war's! Alles Ok! ...???..  Ok, dann zur Lagerhalle nebenan. Hiomi kennt einen der da arbeitet und fuer ein Engelt von 10000 Yen (60 eur), Die Kiste zum Zoll verschafft und mein ganzer Pruell entsorgt.&lt;br /&gt;Gesagt - getan, meine AT steht auf japanische Strassen! So einfach kann es sein. Yippieh!!&lt;br /&gt;Hiomi besorgt noch ein bisschen Sprit waehrend ich auspacke. ..Ich muss sie dringend zum Essen ausfuehren. Gluecklicherweise habe ich noch ein Wegpunkt vom Hotel gesetzt und ab durch den Verkehr von Osaka. Der Verkehr geht zehfliessend.. In Dubai gab es viel mehr Autos auf der Strasse und trotzdem ging's schneller. Der grund liegt an den fehlenden Kreuzungen und Ampeln. Hier gibt es sie und das ist auch gut so.&lt;br /&gt;Im Hotel angekommen, treffe ich mich mit Eric, Tim und Paul wieder zum Bier um die Ecke.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHqQTm_wuI/AAAAAAAAGL4/CrQw6e8nrnI/s1600-h/P6270089.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHqQTm_wuI/AAAAAAAAGL4/CrQw6e8nrnI/s320/P6270089.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5220211008961757922" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;28. Juni 2008 Takatshuki&lt;br /&gt;Auf dem Zugfahrplan sieht Kyoto gar nicht weit aus und ich beschliesse endlich einen Sightseeing day einzulegen. Dort gibt es einen Riesenbahnhof das wie eine Stadt in sich scheint. Nur die Geldautomaten funktionieren nicht mit meiner Karte. Ich suche ziemlich lange rum bis ich eine finde nahe der Post. Im Bahnhof gibt u.A. ein Buchladen der zwar nur japanische LPs hat doch dafuer nehme ich den von Frobbes, der es auch tut.&lt;br /&gt;Hieraus nehme ich was es mit Kyoto auf sich hat und besichtige mehrere Temple und Gaerten. Am Nachmittag regnet's und ich mache mich auf dem Weg zurueck nach Takatshuki.&lt;br /&gt;Eric hat heute Ausgangssperre und ich mache mich alleine auf dem Weg zu den, mir schon bekannten, Kneipen. Zuvor aber verabreden wir uns fuer morgen Frueh, wo er mich ein Stueck auf seiner K1100 begleiten will zu den laendlichen Gegenden.&lt;br /&gt;Bei "JKs" lerne ich einige Japaner und einen Australier kennen. Dies ist sein letzer abend in Japan und will einen drauf machen. Nach einer Weile zerrt er mich in so'n Hip Hop laden wo es nur Heiniken zu geben scheint und ich Kopfschmerzen vom "Musik" bekomme. Nach 10 Min bin ich da raus und trete den Heimweg an. Ich denke gegen 5 Uhr ist es voellig legitim in meinem Alter.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHtQxbcNdI/AAAAAAAAGMA/-x6MJcZLWFY/s1600-h/P6280098.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHtQxbcNdI/AAAAAAAAGMA/-x6MJcZLWFY/s320/P6280098.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5220214315501237714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;29. Juni 2008 Amina&lt;br /&gt;Um 10 ist gewoehnlich Checkout Zeit in den Hotels von Japan (also nur 3 Stunden Schlaf heute). Im leichten Regen machen Eric und ich uns auf dem Weg nach Norden aus den Verkehrsadern raus. Wir kommen gut vorran trotz des Regens und nach dem Abschied hoert es sogar auf. Fuer mich geht's zur anderen Kueste wo es Sandstraende mit Campingplaetze gibt. An sich ein schoener Ort wo ich ankomme, doch 5 min nach Ankunft zieht ein Sturm auf und der Wind blaesst alles weg was nicht angeschweisst ist. Ausser mir ist noch eine japanische Familie am Platz die aber im Abbauen begriffen sind. Waehrend des Sturms warte ich unter einem Dach vom Waschhaeschen. Nach 90min ist das Groebste vorbei und ich baue mein Zelt auf. Jezt noch ein paar Brote schmieren. Ahh.. wieder auf meiner altgewohnten LuMa und ich beim angenehmen Regentropfen auf dem Zeltdach schlafe ich schnell ein.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHtRVXOSUI/AAAAAAAAGMI/S7YBxElmM8I/s1600-h/P6300115.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHtRVXOSUI/AAAAAAAAGMI/S7YBxElmM8I/s320/P6300115.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5220214325147224386" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;30. Juni 2008 Hatto-Ji&lt;br /&gt;Brrrr.. ich friere und schaue auf's Thermometer Man, 17Grad Brrrr... Nach, ich weis nicht nach wie lange Zeit unter 25Grad zu sein. Was soll erst in Russland werden? Es ist weit und breit keine Menschenseele zu finden, doch nachdem ich alles verpackt habe und sozusagen meine letzte Kippe vor der Abfahrt nehme, kommt der Platzwart und nimmt mir 2000 Yen ab. Es regnet zwar nicht doch der Himmel ist behangen und ich mache mich zuegig auf dem Weg, Grobe Richtung: Hiroshima. gegen 11 kehre ich in eine Kaffee und fruehstuecke dort. Als ich wieder raus komme scheint die Sonne und die ganze Fahrt wird fantastisch. Rumzukurven auf diese engen, kaum befahrenen, Bergstrassen macht einfach Laune. Es gibt ueberall Fluesse und Baeche. Toll!&lt;br /&gt;Gegen 14 komme ich in ein Idyllischer Ort mit dem Namen Hatto-Ji. dort gibt es ein Schild wo drauf steht "Hattoji international villa". Es ist ein groesseres Haus unterteilt in mehreren Zimmer durch Papwaende. Es sieht aus wie man es aus alten japanischen Filme kennt: baskgewebe an den Boeden, diese halbdurchsichtigen, eckig geteileten Zwischenwaende. Einerseits ueberall Reisfelder, anderenseits Wald und Berge. Am Waldesrand gibt es eine Treppe die aussieht wie im "Kill Bill 2" zu "Pai Mae". Ich sah mich schon mit Wassereimer diese Treppe rauf und runter fetzen. Unglaublich geil! ...finde ich... nur.. kein Mensch weit und breit. ...hmmm..  Eric hat mir gestern noch eine DVD gebrannt mit der 2. Staffel von "Heroes" die ich den Rest des Tages gucke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOG_video_class" id="BLOG_video-9e06451ed2b23bc0" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/get_player"&gt;
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&lt;br /&gt;1. Juli 2008 Hiroshima&lt;br /&gt;Den ganzen Tag fahren, fahren, fahren. Ganz schoen toll. Zwischendurch ein Picknik hier und ein Picknik da. Gegen 15 habe ich genug und beschliesse die restlichen 100km bis Hiroshima auf der&lt;br /&gt;autobahn zu verbringen. Fruehzeitig geht mir der Sprit aus und ich wundere mich ueber einen Verbrauch von 6,8 Litern. Das muss ich weiter beobachten. Die Autobahnmaut war mit 12 Euro happig. In Hiroshima suche ich eine lange Weile nach den Koordinaten die Eric mir empfohlen hat. Weil Hiroshima eine Hafenstadt ist mit vielen Bruecken ist dies nicht so einfach wie es scheint. Diese Koordinaten zeigen auf einer Insel etwa 40km von hiroshima entfernt.. ..kann nicht sein... und ich mache mich auf dem Weg zum Zentrum. Mein Reisefuehrer empfielht ein "bezahlbares" Hotel fuer nur 80eur. Ich rechnete mit mehrkosten, doch soviel? Nach einer Weile suchen und nach mehreren Gespraechen mit H/F/D (Haende, Fuesse, Dictionary) finde ich ein Hotel das einfach klasse ist. 20 Fussminuten vom Friedenspark entfernt, Parkplatz und fuer ein Viertel des Preises vom Reisefuehrer. Hier checke ich ein und finde einen Haufen Leute die lustig Bier und Wein trinken. Von der Bar aus werde ich zum Tisch rangezerrt. Mit H/F/D geht's lauthals los und wir haben Spass fuer 10. Die Jungs sind voellig beindruckt von meiner AT und meiner Geschichhte. Es ist ein toller Abend!!&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHtR-MCOkI/AAAAAAAAGMQ/8NsGNX97wyw/s1600-h/P7010133.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHtR-MCOkI/AAAAAAAAGMQ/8NsGNX97wyw/s320/P7010133.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5220214336106150466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;2. Juli 2008 Hiroshima&lt;br /&gt;Am Morgen mach ich mich auf dem Weg zum Friedenspark und anschliessend zum Friedensmuseum. Es ist eine deprimierende Geschichte. Besonders wie es dargestellt wird. Zuerst die Fakten und die Ansichten (u.A. von der Bombe selbst). Dann werden Einzelschicksale beschrieben mit den verbrannten Klammotten, Haare, Schuhe, Fingernaegel und alles moegliche. Mir wird's hundeelend. Ein wenig anders denke ich als mir klar wird dass die ganzen weggewehten Haueser aus Holz bestanden und die Wucht nicht sooo drastisch sein konnte wie es mir immer erzaehlt wurde. Ich koennte jetzt einiges dazu sagen, doch es gehoert nicht hierher. Ganz bestimmt will ich es nicht beschoenigen. Nach einem Spaziergang durch die Innenstadt von Hiroshima, komme ich zurueck ins Hotel. Ein paar Stunden Rast und gegen 18 treffe ich mich mit Makoto. Es sind 10 Leute mit denen wir losziehen zu einem, wieder netten japanischen Restaurant. Dort esse ich Sachen wie: Sashimi (Fisch), Okonomiyaki (Nudeln mit Pfannenkuchen, Gemuese und allerlei... sehr lecker!), Tempra nimono ( Gemuese mit Fleisch) und Gyoza (chinesischen Fleischtaschen). Alles in Allem sehr lecker!. Hinterher kehren wir allemann zurueck zum Hotel und ich zeige Bilder von der Tour. Es fliessen wieder einige Biere und das ganze war eine Einladung vom Makoto!&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHtSHCAGJI/AAAAAAAAGMY/Trx6SP6Mg_E/s1600-h/P7020185.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHtSHCAGJI/AAAAAAAAGMY/Trx6SP6Mg_E/s320/P7020185.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5220214338479986834" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;3. Juli 2008 Hiroshima&lt;br /&gt;Am Morgen treffe ich mich mit Makoto, Naoko, Toshimi und Yuko zum Ausflug nach Miyajima, eine Gottesinsel. Mit dem Auto also ca. eine Stunde entfernt und dann mit der Faehre. Auf der Insel laufen ueberall (heilige) Rehe rum das den hiesigen Menschen ziemlich begeistert. Wir besuchen Tempel und essen Suessgebaeck das hier die Speziallitaet ist. Eine Hochzeit kriegen wir zu sehen wo die arme Frau in ihrem traditionskleid staendig umfummelt wird von ihrer Mutter oder so... Das Paar wirkt recht jung. wir besichtigen so allerlei und machen uns spaeter auf dem Weg zurueck. Doch zuvor hat Naoko, wie immer, Hunger und wir essen Anagomesh (gebratener Fisch auf Reis). Das essen schmeckt nicht nur gut, ich koennte die ganze Zeit fotografieren. am Abend Treffen wir uns wieder an der Hotelbar und vertiefen unsere Japanisch- und englisch-kenntnisse beim Bier. Dieser Makoto ist ein lustiger und netter Mensch!&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHtSly_40I/AAAAAAAAGMg/OEqtHoqj-pU/s1600-h/P7030018.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHtSly_40I/AAAAAAAAGMg/OEqtHoqj-pU/s320/P7030018.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5220214346738557762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;4. Juli 2008 Hiroshima&lt;br /&gt;Mein Ursprungsplan: eine Rundfahrt durch Shukoku wird nicht mehr sinn machen weil mir die Zeit allmaehlich knapp wird bis Barbara in Osaka landet. Warum hetzen wenn es hier schoen ist? Ich beschliesse noch ein Tag zu bleiben und endlich diesen Bericht schreiben. Tja, es wird lediglich ein Versuch.. ich bin zwar den ganzen Tag am Tisch mit dem Rechner, doch der Internetanschluss streikt des oefteren und immer kommt jemand vorbei mit dem ich ein Schwaetzchen halte. Fuer mich ist dies der schoenste Ort seit einer langen Zeit. Aio, Tochter der Chefin, kam gestern nach einem 10 monatigen Aufenthalt in Ohio, wieder heim und hatte viel zu erzaehlen. Ihr englisch kam uns zu gute und das arme Maedel musste die ganze Zeit uebersetzen. Wie gestern Abend, erzaehlen und trinken. Wieder schoen! Irgendwann hatte Naoko wieder Hunger und wir kehren in eine Suppenbar ein (ein japanischer Thresen-ess-Bude versteht sich). Mein Sprachschatz erweitert sich mit: Onomishi-Lamen (Nudelsuppe mit Schwein). Bisher dachte ich dass unsere Mitternachts-Currywurst-Buden der Bringer waere... Man, hier gefaellt's mir!&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHxbXMQHRI/AAAAAAAAGMo/uYrJ4aCS5LY/s1600-h/P7040010.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHxbXMQHRI/AAAAAAAAGMo/uYrJ4aCS5LY/s320/P7040010.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5220218895483280658" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;5. Juli 2008 wildcamp near Hatto-Ji (34 53.3439N, 134 16.7610E)&lt;br /&gt;Der Abschied steht an zusammen mit einer Einladung nach Deutschland fuer das naechste Jahr. Schwer, schwer ist der Abschied diesmal..&lt;br /&gt;Die Bergstrassen sind wieder super toll, es wird enger entlang der 1-spurigen Wege. Es ist steil, nass aber geteert. Ab und zu halte ich an fuer ein picknick und lande spaet an diesem Japanischen Villa von vor ein paar Tagen. Doch heute ist Samstag und das Haus ist besetzt mit irgendwelchen Expats die mir keine Ecke frei machen wollen mit der Begruendung dass gleich eine Joga-Stunde anfaengt.. tja, so sind'se.. Eigentlich ist die Aussicht gleich null in dieser Gegend ein Hotel zu finden und ich mache mich auf der Suche nach einem geeigneten Zeltplatz am Waldesrand. Ich finde recht schnell ein ziemlich schoenen Platz. Bevor ich alles auspacke mache ich mir sorgen wegen Trinkwasser das ich nicht habe. Also nochmal 20km bis zu einem Automat (die hier oft zu finden sind). Dort 2 Liter Vittel (sonst gab's nichts) fuer 480Yen gezogen und zurueck. Die Nacht wird ruhig und wie ich jetzt nach der Hitze stinke ohne Waschgelegenheit, bin ich wohl froh alleine zu sein.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHxcFIGkuI/AAAAAAAAGMw/CZU1yZXsODc/s1600-h/P7050016.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHxcFIGkuI/AAAAAAAAGMw/CZU1yZXsODc/s320/P7050016.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5220218907813909218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;6. Juli 2008 Takatsuki&lt;br /&gt;Am Morgen tauchen zwei Angler auf, aber gehen wieder. Nach dem Kaffee zusammenpacken und Richtung Schnellstrasse, Ich habe keine Lust mehr auf langsamen, engen Bergstrassen. Noch weniger auf Stadtstrassen. Nach einer Weile komme ich zu einem Rastplatz wo viele Motorraeder zu sehen sind. Lauter BMWs und Harleys.. Nur ich, als quasi Deutscher fahre einen "Japaner". Schon merkwuerdig. Einige sind neugierig aber alle sind zurueckhaltend.&lt;br /&gt;Weiter die Schnellstrasse auf irgendwelche Autobahnen die schwierig zu navigieren sind weil die Nummern nicht auf meiner Karte sind. Die Himmelsrichtung stimmt aber und irgendwann komme ich wieder in Takatsuki an. Im alten Hotel eingecheckt, geduscht und eine Weile in Geschaeften verbracht auf der Suche nach einem Netzwerkkabel (kein Wi-Fi im Hotel). Noch'n Burger gegessen und das war's fuer heute.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHxcTI6CcI/AAAAAAAAGM4/XIDYZ_2uqT4/s1600-h/P7060017.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHxcTI6CcI/AAAAAAAAGM4/XIDYZ_2uqT4/s320/P7060017.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5220218911575378370" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;7. Juli 2008 Takatsuki&lt;br /&gt;Eric ist den ganzen Tag beschaeftigt und ich scheue mich Geld auszugeben. Also nutze ich den Tag diesen Bericht fertigzustellen. Kaffee und Brote habe ich genug und um meine Waesche muss sich auch jemand kuemmern.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHH1JI_5jOI/AAAAAAAAGNQ/2VzbQ5j58Po/s1600-h/P7070001.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHH1JI_5jOI/AAAAAAAAGNQ/2VzbQ5j58Po/s320/P7070001.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5220222980482239714" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2538320410967566657-9008153208177137470?l=halbrum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ProjektHalbrum/~4/WqOXnQzSAPk" height="1" width="1"/&gt;</description><enclosure type="video/mp4" url="http://www.blogger.com/video-play.mp4?contentId=9e06451ed2b23bc0&amp;type=video%2Fmp4" length="0" /><link>http://feedproxy.google.com/~r/ProjektHalbrum/~3/WqOXnQzSAPk/reisebericht-13-japan.html</link><author>noreply@blogger.com (Mike)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SHHnupZmzwI/AAAAAAAAGKw/BiK_Y-ZEgcA/s72-c/P6150009.JPG" height="72" width="72" /><thr:total>1</thr:total><feedburner:origLink>http://halbrum.blogspot.com/2008/07/reisebericht-13-japan.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-2538320410967566657.post-7032149064072758850</guid><pubDate>Sat, 07 Jun 2008 08:17:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-06-15T13:54:07.645+02:00</atom:updated><title>Fast 2 Monate Thailand</title><description>&lt;span style="font-family: arial;font-family:Tahoma;font-size:100%;color:black;"   &gt;Hallo Heimat,&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 12pt; font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="line-height: 12pt; font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;Neulich werde ich - nach einem Tag im paradiesischen Garten mit Schwimmen im See - zusammen mit einem italienischen Freund &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt;bei strömendem Regen&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;color:black;"  &gt; in einem offenen Pickup, so dass wir so richtig durchnässt wurden, zum Guesthouse zurückgefahren. Während ich langsam friere und mir die Augen weh tun, sobald ich sie aufmache (der Regen war ziemlich heftig), frage ich mich, ob mir ein Tag im Büro lieber wäre... "Needless to say" würde ich hier sagen! &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;So langsam habe ich etwas Zeit in Thailand verbracht und konnte eine Meinung über den Thailänder "an sich" bilden. Insgesamt frage ich mich was "Alle" haben. Diese Leute sind völlig normal! Das bedeutet: nicht so freundlich wie behauptet wird (in Deutschland ist man freundlicher). Man hat seine&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; Vorzüge, die da wären:&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Bescheidenheit, Anstand, Sinn für die Umwelt usw. Die negativen Seiten sind: unglaublicher Rassismus, Kastendenken und keine Kooperationsbereitschaft. Es gibt natürlich eine Menge Falangs die sich ein Thaimädel abgreifen, wobei ich noch immer nicht dahinter gekommen bin&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;, warum? Wenn "Mann" laenger als 15 Sekunden hinsieht, ist klar zu erkennen, dass es hier nur um Bares geht bzw. ein temporaeres "westliches" Leben.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; Wo ist der Sinn? Um ein paar einsame Stunden zu ueberbruecken die ganze Zeit mit jemandem rumrennen, die einen doch nicht mag. ..hmm?&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Das alles gilt nur im Allgemeinen. Natuerlich trifft man richtig nette Leute und die Liebe gibt es hier auch.. wie bei uns.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Es war wieder mal schoen, dass Barbara hier war, wobei dieses Mal irgendwie unter einem schlechten Stern stand. Sie bekam Dengue-Fieber und litt 10 Tage so vor sich hin. Die Geschichte mit dem Dengue-Fieber ist die, dass sich zwei Hoehepunkte zeigen im Abstand von 5 Tagen, also nachdem man gerade glaubt, alles Schlimme hinter sich zu haben. Irgendwelche Heilkraueter oder Medizin gibt es nicht.. es werden "nur" die Symptome behandelt um das&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; Leiden zu mindern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Finanziell ergeben sich Probleme, die ich nicht so hoch eingestuft hatte. Irgendwie schaffe ich es nicht weniger als 15Eur (Tagesschnitt) hinzubiegen.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; Daraus ergibt sich unter Einbeziehung ALLER Kosten bisher ein Tagesschnitt von ca. 40Eur. Geplant hatte ich mit 30, doch wenn ich den Rueckflug&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; mit Moped einkalkuliere (geplant war das Ding in Australien zu verkaufen: minus Ruecktransport und plus Verkaufserloes), muesste ich auf 22 runter&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;kommen. Das ist rechnerisch nur moeglich, wenn ich 3 Monate gar nichts ausgebe! Das alles bedeutet: Mitte September wieder zuhause zu sein!&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Man kann aber nicht nur Pech haben, und so habe ich einen ziemlich netten Ort gefunden mit einem ziemlich netten Guesthouse und einem noch&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; netteren Inhaber. Dort waere es fuer mich &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;moeglich &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; ein paar Monate - sozusagen als Hausmeister - fuer lau zu leben. Problematisch werden hier&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; Visa-Bestimmungen. In Thailand verhaelt es sich seit dem letzten Jahr so, dass man 90 Tage bleiben kann und wieder 90 Tage weg sein muss. Bedeutet: dass ich erst mal Laos, Vietnam und Kambodscha fuer 3 Monate durchreise und dann ein 3-Monats-Visum beantrage. Sollte dieser Plan aufgehen, bleibe ich doch bis zum Jahresende. Warten wir's ab.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Der Sueden Thailands beeindruckt mit seinen Inseln und Djungeln, waehrend der Norden mit Bergen, Bergwaeldern und Dorfstaemmen wie Langhalse und so aufwartet. Ich habe meinen Spass durch die Berge zu fahren und bin am liebsten dort. Die weitlaeufig viel erwaehnten Ortsnamen, die ich bisher&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; immer wieder gehoert habe, entpuppen sich als Touristenorte mit unglaublich wenig Charm. Ich weis wirklich nicht, was so toll an Chiang Mai, Pai, oder Ko Samui ist. So ziemlich ueberall sonst ist es viel schoener. Meine Lieblingsorte bisher sind Pratchuap Kiri Khan, Kampaeng Phet und Mae Hong Son.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Das reicht erst mal als Einleitung, so geht's weiter im Tagebuch:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;10. bis 17. Mai 2008 Nai Plao und Surat Thani&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Barbara gehts nicht gut wegen des erwaehnten Dengue-Fiebers. Wir warten ab, verhalten uns ruhig. Gelegntlich verfallen wir in Panik, rufen&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; Freunde und Aerzte an und gehen taeglich zum Doc um die Blutwerte mit den gestrigen zu vergleichen. An einem der besseren Tagen machen wir uns auf den Weg, Wir erreichen nur Surat Thani, und es wird wieder schlimmer. Ab einem gewissen Punkt merke ich aber, wie ihr "Akku" jeden Tag&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; laenger haellt.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;In Surat Thani gibt's gegenueber vom Hotel ein Einkaufszentrum mit preiswertem, guten Essen und einen Laden mit tollen Uhren. Eine davon hat es mir &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;schon beim letzten Besuch &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;angetan, und nach 11 Tagen Gaerungszeit habe ich das Portemonnaie ausgepackt.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTJOcVzWvI/AAAAAAAAGHI/F5WCh-Xqm8I/s1600-h/P5130001.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTJOcVzWvI/AAAAAAAAGHI/F5WCh-Xqm8I/s320/P5130001.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5212011918737496818" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;18. Mai 2008 Khao Sok (23023Km)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Wir wagen es! Steigen auf's Moped und jucken westwaerts Richtung Khao Sok Nationalpark. Die Strassenfuehrung gibt nichts Nennenswertes her, und wir kommen zuegig durch. Des nachmittags - Hungerzeit - halten wir an einer der unzaehligen kleinen Fressbuden und essen das beste Khao Phad "ever"! Und weil wir nicht nur Pech haben koennen, regnet es genau während der Zeit, die wir zum Essen benoetigen. Auf der linken Seite gibt's etwa 10 km vor dem Parkeingang ein Ressort, das uns zuspricht. Der anfaenglich missverstandene Preis war kaum zu fassen, doch als spaeter die Ernuechterung kam, hat uns die Umgebung so gut gefallen, dass es uns das wert war. Wie beschreibe ich's? Tja, gruen, Fluss, Berg, geile Huette, nette Angestellte und kein Mensch hier! Ich hoffe, die Bilder bringen's besser rueber....&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTKsugwojI/AAAAAAAAGHQ/iH-SMwh7q5c/s1600-h/P5180007.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTKsugwojI/AAAAAAAAGHQ/iH-SMwh7q5c/s320/P5180007.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5212013538522997298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;19. Mai. 2008 Khao Sok (8 54.1914N, 98 36.7683E)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Wir muessen irgendwas tun nach all der Zeit rumliegen und genesen. Fuer eine handfeste Hardcore-Djungle-Power-Trekking-Tour reicht es aber noch nicht mit Barbaras Kondition, so beschließen wir auf einem Elefanten zu reiten. Gesagt, getan. Ruck-Zuck kommt einer an und bringt uns zur Elefantenhaltestelle. Der Sitz ist irgendwie ein Metallgestell mit Kissen, das an dem armen Tier festgebunden wird. Wir zwei sitzen dadrauf und uns wird mulmig. Es geht quer durch den Djungle einen Bach entlang. In diesem Bach sind meterhohe Hindernisse wie Steine und umgestuerzte Baeume, die das Tier&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; ueberklettern muss. Wir werden ganz schoen rumgeschaukelt, und meine Mehrkilos machen sich auch hier bemerkbar, als der Sitz sich immer weiter zu meiner Seite rutscht. Uns wird es nach 30 Minuten zu bunt und wir brechen die Aktion ab. D.h., den bisherigen Weg mussten wir wieder zurueck und weiter rutschen. Mittlerweile sitze ich fast auf Barbaras Schoß. Puh.. geschafft! Der Gedanke den Rest des Tages wieder rumzuhaengen stoert mich, und ich miete mir ein Kajak und paddel den Fluss alleine runter. Na, das hat gelohnt! Ruhig und mit ein paar Stromschnellen verbrachte ich die naechsten 2 Stunden alleine im Fluss und freue mich. Abends gibt's eine Thai Gesellschaft und natuerlich verbringen die Leute den Abend mit Karaoke. Wir verziehen uns, bevor meine verheilten inneren Blutungen vom Gesang beim letzten Mal wieder aufplatzen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTJMjNqYGI/AAAAAAAAGGo/G_pTqcUPosw/s1600-h/CIMG2192.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTJMjNqYGI/AAAAAAAAGGo/G_pTqcUPosw/s320/CIMG2192.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5212011886222663778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;20. Mai 2008 Khao Sok&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Des morgens ist alles gepackt und fertig fuer die Abreise. Beim Fruehsteuck kommt allerdings der Regen und entgegen aller Gewohnheit, regnet es den ganzen Tag. Wir warten 2 Stunden und beschliessen dann noch eine Nacht hier zu bleiben. Tja, da sitzen wir wieder... Meine mitgenommenen Buecher (Pdfs) werden bald zur Neige gehen, wenn's so bleibt. Auf dem Balkon ist's recht nett anzusehen wie der Regen in den Fluss faellt, dort wieder verdampft und als Nebel den Berg (Thermik) wieder hochschleicht um gleich wieder als Regen zu fallen. Abends laesst es mal nach, und wir essen beim Italiener am Parkeingang.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTJNG3it5I/AAAAAAAAGGw/6s1IYhAtXi4/s1600-h/CIMG2196.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTJNG3it5I/AAAAAAAAGGw/6s1IYhAtXi4/s320/CIMG2196.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5212011895793563538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;21. Mai 2008 Ranong (23271Km)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;        &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Durch den verlorenen Tag gestern muessen wir uns einige Ziele aussparen und kuemmern uns um mein Visa, das heute auslaeuft. Das Ziel heisst also Ranong zum Immigrationsoffice.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Dort angekommen, Hotel gecheckt und weil's noch frueh ist, ab zum Immi-Office. Dort erklaert man uns die unverstaendlichen Zusammenhaenge... Eine Visa-Verlaengerung ist nur fuer 7 Tage moeglich und kostet 1800Baht (36Eur). Die einzige Alternative ist das Land zu verlassen und wieder einzureisen. Das waere dann kostenlos. &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;(Meine AT hat uebrigens ein 6-Monatsvisum !?!)&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; Der Lonely Planet erwaehnte sowas bereits, und der freundliche Officer bringt uns zum Pier, wo seine Frau in einem Kiosk arbeitet. Dort finde ich ein "Langschwanz"-Boot, das mich nach Myanmar und zurueck bringt fuer 200Baht. In Myanmar ist man auf diese Aktion vorbereitet. Im dortigen Immigrationsoffice haendigt man lediglich 10 US$ aus, und man bekommt direkt einen Eingangs- und Ausgangsstempel in den Pass. Am Pier werde ich von etlichen jungen&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Typen belaestigt (aehnlich wie in Zambia oder Kenja), die mir als Guide ein paar Bahts abnehmen wollen. Prinzipiell finde ich's gut, wenn sie sich was verdienen koennen in einem so schlecht gefuehrten Land wie Burma.. aber, sie waren aufdringlich, dreist und einfach nervig. Das Immi-Office&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; war direkt am Pier zu finden und hatte nur eine Tuer. Man kann also nichts verkehrt machen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Die ganze Aktion dauert 2 Stunden und ich hab mein neues Thailand-Visum. Derweil bekommt Barbara die "Pimpernellen" waehrend der Wartezeit in der vermutlich schmutzigsten Strasse in der vermutlich schmutzigsten Stadt Thailands.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTKtPofuSI/AAAAAAAAGHY/SH_QNIdzkTg/s1600-h/P5210005.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTKtPofuSI/AAAAAAAAGHY/SH_QNIdzkTg/s320/P5210005.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5212013547413813538" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;22. Mai 2008 Pratchuap Kiri Khan (23566Km)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Schnell weg aus dieser Stadt, auch wenn das Hotel prima war. An der Grenze zu Myanmar&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; juckeln wir weiter mit den dazugehörigen Regenpausen, die wir jeweils unter einer dieser vielen gelben Buswartehaeuschen verbringen. Irgendwann erreichen wir die autobahnaehnliche "4". Wir erinnern uns an die Hinfahrt, wo wir dieses nette kleine Gasthaus nahe PKK fanden, das damals aber ausgebucht war, und wollen dieses wieder erreichen in der Hoffnung, dass dieses Mal Platz ist. In Pretchuap Kiri Khan finden wir den Ort so schoen, dass wir direkt hier bleiben. Wir gehen &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;nach dem Einchecken &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;am Markt spazieren und essen was. Es gibt eine Art Kirmes fuer die Kids am Ufer, und ich leide waehrend Barbara sich ALLE Klamotten anguckt, die es dort zu kaufen gibt. Im Dunkeln kommen wir zurueck zum Hotel, wo man auf der Terrasse einen Beamer auf die Hauswand gerichtet hat, und wo nun Rambo 4 gezeigt wird (in English). Dort sitze ich und staune. Es geht dabei um Myanmar, wozu ich mittlerweile einen echten Bezug habe. Nun denn..&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTJOC72CLI/AAAAAAAAGHA/Oj1Y4LYXVtc/s1600-h/CIMG2211.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTJOC72CLI/AAAAAAAAGHA/Oj1Y4LYXVtc/s320/CIMG2211.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5212011911917734066" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;23. Mai 2008 Bangkok (23873Km)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;die Schlappen 307Km reißen wir sozusagen auf einer Backe ab und kommen freuhzeitig in Bangkok an. Dort organisieren wir unsere dagelassenen Sachen um und trinken erst mal ein gepflegtes Singha-Bier an meinem gewohnten Platz. Waehrend meiner ersten 6 Tagen habe ich dort einige Taxifahrer und Pad Thai-Koechinnen kennengelernt. Diese Leute fangen einen Verzäll an, und es bleibt sogar trocken! Ein weiterer Spaziergang bringt Barbara eine Fußmassage ein und mir eine neue Frisur.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTMvQFOmkI/AAAAAAAAGJA/30iYzAeFYX8/s1600-h/P6050001.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTMvQFOmkI/AAAAAAAAGJA/30iYzAeFYX8/s320/P6050001.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5212015780917320258" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;24. Mai 2008 Bangkok (13 45.6947N, 100 29.7945E)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Heute ist das gewohnte Fruehstueck bei meinen indischen Freunden und Extreme-Power-Sightseeing angesagt am letzten Tag fuer Barbara. Es stellt sich raus, dass irgendein Feiertag ist, und alles scheint umsonst zu sein. Die TukTuk-Fahrer werden gesponsert von irgendwelchen Laede&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;n&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;, denen wir mehrere Pflichtbesuche abstatten muessen, und wir werden durch die Stadt gefahren. Erst zum Liegenden Buddah, dann zum Grossen Buddah. Ein paar kleinere waren auch dabei. Dann zum Goldenen Huegel, noch so'n paar Tempel und dann nach ChinaTown. Die Zeit vergeht recht schnell, und als wir am sagenumwobenen Regierungspalast ankommen, ist er schon geschlossen. Eine Fahrt mit dem Boot im Chao Praya rundet den Tag ab. Natuerlich muessen wir &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;am letzten Abend&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; nett essen gehen (eine mir unerklaerliche Sitte), bekommen aber eher&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; mittelmaessiges Essen und gucken dabei im Restaurant ein Konzert von Celin Dijon an.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTKtbZqNeI/AAAAAAAAGHg/JRbCfjRZ6jU/s1600-h/P5240050.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTKtbZqNeI/AAAAAAAAGHg/JRbCfjRZ6jU/s320/P5240050.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5212013550572811746" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;25. Mai 2008 Ayutthaya (23964Km)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;      &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Oh weia... der Abschied..&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Mitten in der Nacht gegen 5 Uhr stehen wir auf und nehmen einen Shuttle-Bus zum Flughafen. Dort ist Hochbetrieb, aber wir liegen gut in der Zeit und fruehstuecken dort. Druecken, knutschen und Traenen wischen.. schon wieder ist sie weg.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Um 10 bin ich wieder alleine beim Inder mit meinen Gedanken und mit dem Lonely Planet. Ein Plan entwickelt sich und kurze Zeit spaeter mache ich mich auf den Weg nach Ayuttaya. Es wird schweineheiss. Ich dachte, ich haette mich an die Hitze und Schwuele gewoehnt, doch die 38Grad und 80% Luftfeuchte machen mir zu schaffen. Ich steige ab in einem Laden namens "Tony's Place". Es ist ein gemuetlicher Laden mit einem riesigen Fernseher. Ein Blick in die Zeitung und eine Anfrage garantieren mir einen erstklassigen Platz beim heutigen Monte Carlo Rennen. ..Wieviel Zeit bleibt mir? Es reicht fuer eine Besichtigungstour mit einem Longtail. Fuer die Geschichtsinteressierten: Ayatthaya wurde gegruendet im 13. Jahrhundert und bestand seinerzeit aus einer Insel. Auf dieser Insel wurden im Laufe der naechsten Jahrhunderte Koenige gekroent, Tempel gebaut und wieder abgerissen. Es gibt ueberall "alte Steine" zu sehen. Auf dem Trip lerne ich einen Amerikaner und eine&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; Deutsche kennen, die zusammen in Berlin leben. Jede Menge Bilder gemacht und ab zurueck zum Guesthouse. Gerade puenktlich zum Rennen!&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; Philipe verliert seine Pol an Luis, und ich lerne einen jungen Englaender kennen, der seine Begeisterung erst mal mit einem Singha kund tut. Nach dem Rennen verfallen wir in einen Verzäll und in jede Menge Bier. An dieser Stelle faellt mir auf, dass ich so gut wie nie was trinke, wenn&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; Barbara da ist.. komisch, oder?&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTKuGKHm3I/AAAAAAAAGHo/uXvNCQVKTwg/s1600-h/P5250032.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTKuGKHm3I/AAAAAAAAGHo/uXvNCQVKTwg/s320/P5250032.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5212013562050354034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;26. Mai 2008 Kamphaeng Phet (24350Km)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Der naechste Punkt auf meiner Liste heisst Umphang, das ziemlich huegelig und schoen sein soll. Irgendwie sehe ich eine Strasse auf meiner Karte, die durch einen Nationalpark fuehren soll. Ich jucke also los. Irgendwann, als ich von der Hauptstrasse abbiegen muss, sehe ich in meiner Richtung die fettesten, schwaerzesten Wolken "ever" (geradeaus ist heiterer Sonnenschein) und ich denke "egal", soweit wie ich komme, soweit komme ich... Es kommt, wie es kommen muss, und ich verbringe &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;wieder &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;2 Stunden in einem dieser gelben Wartehaeschen. Als der Himmel heller wird, komme ich durch Khlong Lan und biege ab Richtung Nationalpark. Dort erklaert man mir, dass es keine Strasse gibt, und ich muesste ca. 250 km fahren um dort, hinter'm Huegl wieder rauszukommen. Tolle Wurst!&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Nach einer weiteren Stunde Fahrt komme ich an der Hauptstrasse an, fast an der Stelle, wo ich vor 3 1/2 Stunden abgebogen bin, und die Sonne scheint noch immer.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;Kanphaen Phet ist das einzig Erreichbare fuer heute, und als ich da ankomme, finde ich eine Stadt vor, die aehnlich schoen ist wie Pretchuap Kiri Khan. Der Lonely Planet (was waere ich ohne?) empfiehlt ein Guesthouse, das meine Erwartungen bei weitem uebertrifft. Sehr schoen! Der&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; Besitzer ist ein pensionierter Thailaendischer Firmeninhaber der, ausser mir, noch zwei italienische Gaeste hat. Ausser einem Spaziergang durch&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; die Stadt mache ich nichts und gehe früh schlafen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTKubolCGI/AAAAAAAAGHw/QvN5oa3cQP4/s1600-h/P5260037.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTKubolCGI/AAAAAAAAGHw/QvN5oa3cQP4/s320/P5260037.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5212013567815256162" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;27. Mai 2008 Kamphaeng Phet (16 28.7239N, 99 32.1375E)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Die Italiener nehmen mich mit zu einem Lokal zum Fruehstuecken und erzaehlen mir, dass sie heute mit dem Besitzer zu seinem Garten fahren. Ich schliesse mich an, weil es in dieser Stadt sonst wieder nur einen Haufen "alte Steine" gibt. Fabio und ich liegen auf der Ladeflaeche vom Pickup, wir fahren ca. 40 km zum Garten.. was fuer ein Garten! Er hat einen See, Obstplantage, Gaestezimmer und Zeltplatz. Wir verbringen den Tag hier und suchen im 35Grad warmen See nach kuehleren Stroemungen. Des abends auf dem Heimweg regnet es wie aus Eimern, und Fabio und ich liegen auf einem Riesenhaufen Beeren und verstecken uns hinterm Fuehrerhaus um den Wind abzuhalten. Das ganze geht so eine Stunde lang, bis wir im Hotel ankommen und voellig durchnaesst und kalt gehe ich unter die Dusche. Als es aufhoert, gehen wir in eine Bar, wo es Livemusik gibt. Der Knabe an der Klampfe spielt John Denver- und Nat King Cole-Songs. Weil wir alleine sind und weil rauchen verboten ist, kommen wir nicht wirklich in Fahrt, und als der Saenger abgewechselt wird (Thai-Gesaenge), ziehen wir ab.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTLofD9S1I/AAAAAAAAGH4/DTUT1BJTOoY/s1600-h/P5270042.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTLofD9S1I/AAAAAAAAGH4/DTUT1BJTOoY/s320/P5270042.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5212014565167811410" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;28. Mai 2008 Mae Sariang (24746Km)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Verabschiedet und weg.. Die Strasse wird huegeliger und schoener zu fahren. Das einzig Bemerkenswerte ist, als ich wieder eine Regenpause mache, sehe ich einen Riesenkrebs durch den Wald laufen. Die Pause dauert mir zu lange, und ich streife erstmalig meinen Regenkombi ueber. Als es meine Zeit ist (gegen 17 Uhr), suche ich ein Hotel in der naechsten Stadt und quartiere mich ein. Ich versuche Geld zu sparen und nehme "was&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; billiges". Es gibt hier keine Touris weit und breit und keiner will mit mir sprechen oder irgendwas zu tun haben. Gegenueber sitzen eine Menge Leute, doch keiner macht irgendwelche Anstalten der Aufmunterung. So bleibe ich alleine und verziehe mich in mein kleines Zimmer. Es ist viel zu warm, der Ventilator macht Krach fuer zehn und die Muecken fressen mich bei lebendigem Leib. Ich baue also mein Innenzelt auf dem Bett auf und stelle den Luefter auf niedrigste Stufe.. haette ich auch ganz ausmachen koennen, denn davon merken kann ich nichts mehr.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTLpTFAloI/AAAAAAAAGII/aIJOyBcUzJQ/s1600-h/P5290013.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTLpTFAloI/AAAAAAAAGII/aIJOyBcUzJQ/s320/P5290013.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5212014579130865282" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;29. Mai 2008 Mae Hong Son (24919Km)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Diese Nacht habe ich maximal 2 Stunden geschlafen.. Soviel zum Low Budget. Man kann ja nicht immer Glueck haben. Dann sehe ich den Kadaver eines Vogels an meinem Kuehler.. Gestern war kein guter Tag. Mal sehen, was heute kommt. Die Strasse fuehrt durch die Berge,&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; und es macht Spass zu fahren. In einem kleinen Dorf halte ich zum Essen an und nichts passiert, ausser dem Grinsen und Anstrahlen einer ziemlich gut aussehenden Dame. Aha! Geht doch! Man kann nicht immer nur Pech haben. Viel besser gelaunt donnere ich weiter Richtung Mae Hong Son. Natuerlich regnet's wieder fuer eine Stunde, doch bald komme ich in der Stadt an und freue mich.. die dritte Stadt, die mir auf Anhieb gefaellt. Der LP empfiehlt eine Huettenanlage, die aber geschlossen ist. Doch in der Naehe sehe ich ein kleines Schild "Sang Tong Huts" auf einer Geroellpiste. Durch etwa 200m Geroell komme ich in eine noch viel schoenere Anlage und werde begruesst vom deutschen Besitzer Joachim&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; und seiner R100GS, die im Hof steht. Wir werden uns einig, und ich beziehe eine seiner Huetten, die geraeumig und schoen ist.. sozusagen&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; mitten im Wald.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Spaeter stellt Joachim mir seine Frau vor, und wir trinken und erzaehlen für den Rest des Abends. Dabei erklaert er mir, dass er fuer ein paar Tage nach Chiang Mai muss, und ich so ziemlich alleine waere.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTLqmwGcXI/AAAAAAAAGIY/4eim0ozA1dU/s1600-h/P5300026.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTLqmwGcXI/AAAAAAAAGIY/4eim0ozA1dU/s320/P5300026.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5212014601591746930" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;30. Mai 2008 Mae Hong Son (19 18.3810N, 97 57.4645E)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Lange schlafen und die Gegend geniessen. Joachim weist mich ein in die Funktionen der Anlage, wo es was in der Stadt gibt und Tipps fuer so ziemlich alles. Tagsueber in die Stadt zum Essen und Internet. Abends holen wir Kwan (seine Frau) ab und ziehen durch die Kneipen. Anschliessend in den Pool und der Tag ist gelaufen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTLp1nMkcI/AAAAAAAAGIQ/daMf8Ub9bmY/s1600-h/P5300019.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTLp1nMkcI/AAAAAAAAGIQ/daMf8Ub9bmY/s320/P5300019.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5212014588401062338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;31. Mai 2008 Mae Hong Son &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Es gibt hier nichts zu berichten.. ich bin voellig alleine, liege nur rum auf meiner Liege auf meiner Terrasse und ab und zu springe ich in den Pool. Abends in die Stadt 'was essen und wieder zurueck. Das war's.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTMu8Uyp6I/AAAAAAAAGIo/1Ew4tCGE7GQ/s1600-h/P5300028.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTMu8Uyp6I/AAAAAAAAGIo/1Ew4tCGE7GQ/s320/P5300028.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5212015775613888418" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;1. Juni 2008 Mae Hong Son&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Wie gestern... nur dass heute Waschtag ist... Uebrigens, mit meinem Laptop, iPod und PDA habe ich ueberall Musik und komischerweise vergeht die Zeit ohne Selbstgespraeche&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTMuk280WI/AAAAAAAAGIg/L2NFMztMW9U/s1600-h/P5300027.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTMuk280WI/AAAAAAAAGIg/L2NFMztMW9U/s320/P5300027.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5212015769314709858" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;2. Juni 2008 Mae Hong Son&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Joachim und ich machen uns auf mit den Mopeds und fahren eine Runde durch die Gegend. Es geht zum Fish-Cave&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;(eine Merkwuerdigkeit: in einer kleinen Hoehle kommt Wasser rein und raus durch ein kleines Loch zum See, die erwachsenen Fische sind aber zu gross um aus dem Loch wieder rauszuschwimmen und sind gefangen), dann zum Koenigspalast wo Himself einige Leoparden und sonstige Tiere haelt (dabei erzaehlt mir Joachim&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; von der Koenigsfamilie, wobei der Sohn nicht "ohne" ist), zu einer Teeplantage mit Teeprobe im Dorf. Wir versuchen nach Myanmar ueber einen Feldweg zu kommen doch der freundliche Soldat will uns nicht durchlassen, dann zu einer Heißwasserquelle mit Heilschlamm und zu Reisfeldern und so allerlei. Abends versammeln wir uns am Laptop, und ich zeige Bilder und erzaehle Geschichten aus Afrika.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTMvET35eI/AAAAAAAAGIw/dwjYqS5j77g/s1600-h/P6020043.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTMvET35eI/AAAAAAAAGIw/dwjYqS5j77g/s320/P6020043.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5212015777757521378" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;3. Juni 2008 Mae Hong Son&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;ich trinke den ganzen Vormittag Kaffee und lese 'was. Tagsueber in die Stadt, wie immer, essen und Internet. Dieses Mal was laenger und abends wieder am Pool und entspannt da sein.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;4. Juni 2008 Chiang Mai (25286Km)&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Der Abschied war diesmal nicht so einfach, aber die Visa-Situation zwingt mich zu gehen. Es bleiben mir noch 15 Tage und ca. 2000Km in&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; Thailand fuer jetzt.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Die Bergstraßen sind mal wieder klasse. In Pai angekommen zuckele ich durch die Seitenstraßen um mir ein Ueberblick zu verschaffen. Beim besten Willen kann ich nichts sehen, was erwaehnenswert waere. Nun denn, weiter.. es geht zum 2. Mal ueber einen 1400er und bald regnet es wieder. mit durchnittlich 30 km/h zuckele ich bis Chiang Mai, wo der Regen aufhoert. Joachim hat mir eine Adresse gegeben von einem Geusthouse, das von einer deutschen Frau (Thedda) &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;gefuehrt wird, &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt; wo ich nach einigem Suchen eintrudele. Hier bin ich wieder alleine, und der Regen faengt wieder an. Waehrend einer Pause ziehe ich in die Stadt und kaufe mir ein paar Videos - u.a. den neuen Indiana Jones.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTMvfCmePI/AAAAAAAAGI4/L7Am7OUKLkY/s1600-h/P6040005.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTMvfCmePI/AAAAAAAAGI4/L7Am7OUKLkY/s320/P6040005.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5212015784932833522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;5. Juni 2008 Chiang Mai&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Der Morgen faengt bewoelkt an, und ich frage mich, ob ich es trocken bis in die Stadt schaffe. Ja. Ich schaffe es in die Stadt, doch dann wird's wieder nass. Die Zeit ueberbruecke ich im Netz, und als es aufhoert, spaziere ich durch die Stadt. Hier wundere ich mich wieder, was alle an dieser Stadt finden. Es gibt eine Unmenge an Tempeln, die nicht viel anders aussehen wie sonstwo im Land. Im Uebrigen gibt es einen Tag-Markt und einen Nacht-Markt. Alles wirkt wie eine grosse Einkaufsstraße, wo man allerlei Ramsch kaufen kann. Vermutlich geht's hier in den Kneipen richtig ab, doch solange es weiter regnet, werde ich mich nicht auf diesen Weg machen. So bleibe ich alleine und schreibe diesen Bericht..&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;6. Juni 2008 Chiang Mai&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Ich checke die Highlights dieser Stadt und bin eigentlich wenig beeindruckt. Es ist moeglich den ganzen Tag rumzulaufen und mit keinem Menschen zu sprechen.... Es regnet immer wieder fuer eine Stunde, und dann bin ich gefangen, wo ich eben grade bin. Des abends checke ich die "Brasserie" auf Empfehlung Joachims. Dort spielt eine Band mit dem Gitarristen "Took". Er spielt Stuecke von Hendrix, Clapton und Pink Floyd. Es ist so gut, dass mir fast Traenen in die Augen schiessen.. ich behaupte, besser als die Originale! Der Nachteil ist: er faengt erst gegen 23:30 an und ausser mir sind nur noch 5 andere Gaeste in der Bar. Ich komme in's Gespraech mit ein paar Tagestouris, doch richtig interessieren die mich nicht. So langsam bekomme ich die Faxen dicke und beschliesse eine grundlegende Aenderung meines Plans: Psychologisch positiv wäre es fuer mich, wenn ich wüsste, ich befinde mich auf dem Nachhauseweg. Die Mongolei wäre jetzt wettertechnisch befahrbar...&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Die Straßenbedingungen in Laos, Vietnam und Kambodscha sind wesentlich schlechter als in Thailand und es regnet andauernd... das macht keinen Spass!&lt;span style=""&gt;  &lt;/span&gt;Also: raus hier und nach Hause!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;7. Juni 2008 Chiang Mai&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Am Morgen finde ich die Telefonnummern einiger Logistikunternehmen. Doch die Gepraeche laufen aus mit voelligem Unverstaendnis oder mit "ruf Montag wieder an" Den ganzen Tag lungere ich rum und lese. Abends checke ich wieder die Laeden, wo "normale" Leute hingehen. Es passiert wieder nichts... es ist wie verhext! Ob ich stinke? &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Vielleicht ein paar Worte zu den "normalen Leuten": Es widert mich an, wenn ich diese ganzen 70 Jaehrigen sehe, die mit 20 Jaehrigen (oder juengeren) Thai-Maedels rumlaufen. Es sind aber nicht nur die Rentner, sondern jeder maennliche Europäer scheint hier ein solches Maedel abzugreifen. Dies geschieht ruck-zuck, wenn man in der Innenstadt in eine beliebige Kneipe geht. Man ist dort sozusagen darauf ausgerichtet. Ich stelle mir vor, dass die "normalen" Einheimischen mich automatisch genauso einstufen und alleine schon deswegen den Kontakt scheuen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;8. Juni 2008 Chiang Mai&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Nichts... ein Spaziergang am wirklich grossen Markt. Internet (wie immer) und weitere Lokale checken... es muss doch moeglich sein, Jemanden kennenzulernen! Aber, wieder nichts. ein bisschen frustriert kaufe ich die erste Staffel von "Friends" und gucke den Rest des Tages fern. Mein Magen fuehlt sich zudem miserabel an. So richtig Spass macht mir das alles nicht. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;9. Juni 2008 Chiang Mai&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Die Firma Schenker ist ein deutsches Unternehmen mit einer Filliale in Chiang Mai. Die Frau wirkt wirklich kompetent und mir werden Angebote unterbreitet ueber China nach Ulan Bator. Einzelheiten muessen jedoch mit China geklaert werden, und ich denke: OK! Jetzt geht's nach Hause! ...Gott sei Dank! In der Zwischenzeit loten wir andere Moeglichkeiten aus, wie z.B. ueber Korea, ueber Japan und ueber Nepal. Alles scheint entweder unglaublich schwierig oder unglaublich lange zu dauern. Naja, es wird schon gut gehen... Mir wird mitgeteilt, dass mein thailaendischer Fahrzeugführerschein seit 3 Wochen abgelaufen sei, und damit stehen 466000 Baht auf dem Spiel. Mir wird schlecht... und es bleibt so für den Rest des Tages.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Tagsueber sitze ich nur rum und lese. Im Guesthouse ist kein Mensch, und ich habe das Gefuehl, dass ich bald mit Selbstgespraechen anfange. Abends gehe ich zu Took in die Brasserie, doch sein Drummer ist in Bangkok bei einem Wettbewerb, und es gibt keine Musik. Nebenan trinke ich auch ein Bier, doch wieder keine Kontakte. Mein Wunsch nach Hause zu fahren wird immer groeßer.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;10. Juni 2008 Chiang Mai&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Meine heutige Aufgabe lautet: zum Zoll meine Fahrzeugpapiere verlaengern. Thedda und ein weitererdeutscher Gast berichten mir den ganzen Morgen über von Horrorgeschichten bzgl. Korruption, und mein Magen bleibt auf dem Niveau von gestern. Es nutzt nichts.. ich muss los. Ich taste mich vor bis zum Zolloffice und werde sowas von hoeflich und zuvorkommend behandelt, dass ich meinen ersten Glueckstag seit langem ahne. Die Strafe von 1000 Baht zahle ich gerne und komme froh gelaunt beim Logistiker Schenker an. Hier gibt es keine Neuigkeiten, und wir warten auf eine Antwort aus der Filiale in Bejing. Ich wandere dann noch was durch die Stadt... es regnet wieder... ich lerne wieder niemanden kennen.. irgendwie ist doch nichts mit dem Glueckstag. Zumal ich hier gefesselt bin, bis ich neue Informationen habe. An einer Ecke kaufe ich die 2. Staffel von Friends und es wird ein Abend am Rechner.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;11. Juni 2008 Chiang Mai&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Wieder Hiobsbotschaften bzgl. Mopedtransport: Es gibt Fluege und Schiffe, in Verbindung mit Zuegen und LKWs, die meine AT nach Ulan Bator bringen. Doch alles scheint durch China zu gehen. Neu ist, dass die Chinesen jetzt eine Genehmigung seitens des chinesischen Zolls plus einem Visum des Besitzers (trotzdem, dass ich gar nicht einreise) haben wollen. Dies alles zu bekommen scheint jedoch unmoeglich zu sein. Meine Ueberzeugung ist, dass es in der kurzen Zeit unmoeglich ist. Also: No Go!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Koean Air transportiert keine gefaehrlichen Gueter. Boote scheinen ewig lange (mind. 4 Wochen) zu brauchen. Mein Plan scheint zu scheitern. Tagsueber wandere ich wieder durch die Stadt. Lerne wieder niemanden kennen und langweile mich im Grunde. Abends gehe ich erstmalig in einen dieser Laeden, die es ueberall in der Innenstadt gibt. In jeder Bar (Bar heisst: Kneipe mit Billardtisch... nicht das, was ihr denkt!) stehen mindestens 5 Maedels und winken mich rein. Im Moment ist hier Low Season und ich bin voellig verwirrt vom Angebot, das schier unueberblickbar ist. Gesellschaft habe ich schon, bevor ich mich hinsetze... na, das wird ja mal was. Waehrend die Dame sich verbal herantastet um herauszufinden, was ich hoeren will, schmunzele ich amuesiert. Das macht ihr nichts aus, und sie probiert weiter. Ich muss gestehen, dass ich ueberascht bin, wie sehr es mir gefallen hat, als ich tatsaechlich das Richtige zu hoeren bekam.. hmmm... kann man mal sehen. Meine Gedanken wandern nach Deutschland und die Lage beruhigt sich. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;12. Juni 2008 Chiang Mai&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Internet und telefonieren... meine Guete, ich krieg langsam eine Krise, weil die Leute, mit denen ich spreche, mir dauernd erzaehlen, das nix geht. Es kann einfach nicht sein, dass ich meine AT nicht aus diesem Land rauskriege. Es ist wie im "richtigen" Leben: Wenn man den Leuten nicht gegenueber steht, wird man immer gerne abgewimmelt. Nur, dafuer nochmal nach Bangkok? Ich entschliesse mich zu folgendem Vorgehen: wenn morgen keine Loesung fuer die Mongolei gefunden wird, mache ich meine Asientour wie geplant weiter und fliege von Bangkok nach Hause in 3 Monaten. Den Abend verbringe ich wieder in einem dieser Laeden von gestern. Ich lerne wieder niemanden kennen, doch meinem Magen geht es besser, weil ich die Biersorte gewechselt habe. Erwaehnenswert ist, dass ich die spendierten Drinks wieder reinhole beim Billiard spielen... ich werde richtig gut.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;13. Juni 2008 Chiang Mai&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Freitag der 13. heisst es am Morgen und verspricht eigentlich nur Boeses.. doch unbeirrt mache ich mich auf den Weg zum Logistiker um DIE Entscheidung zu faellen. Die Motivation war bisher nicht der Bringer bei diesen Leuten. Doch allmaehlich werde ich sauer und brause ein wenig auf.. Ploetzlich ist es kein Problem ein Boot nach Japan zu finden und zu buchen. In 2 Stunden koennte ich meine AT abliefern um das Boot am Dienstag zu schaffen. Das Ganze noch zum annehmbaren Preis und siehe da: es geht doch! Am 24. Juni bin ich in Japan (So Gott will)!!!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;In der Zwischenzeit kann ich in die Hauptstadt von Laos fliegen und dort ein russisches Visum beantragen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;14. Juni 2008 Chiang Mai&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;Den ganzen Morgen verfallen Thedda (meine Guesthouse-Wirtin) und ich in einen Verzäll bis mittags Luisella (kennengelernt in Kampaeng Phet) anruft. Da bin ich ziemlich froh, weil sie seit ueber einem Jahr in Chiang Mai wohnt und mir die besten Laeden zeigen &lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;kann&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;. Unter anderem zeigt sie mir ein Reisebuero, wo ich einen Flug nach Laos buche und Erkundigungen ueber den Flug nach Osaka einhole. Abends ziehe ich wieder in meine gewohnten Schuppen mit Livebands und ohne "Ladys". Erstmalig komme ich in Kontakt mit "echten" Thais. Weil jeder jeden zu kennen scheint, wirkt es wie eine Lawine, und ploetzlich kenne ich auch alle. Der Abend wird zum besten Abend in Thailand bisher! ...super... jetzt wo ich den Flug schon gebucht habe, wird's endlich schoen.. so'n Mist! &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="font-family: arial;"&gt;&lt;span style=";font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:100%;"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2538320410967566657-7032149064072758850?l=halbrum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ProjektHalbrum/~4/wHLvlg583-I" height="1" width="1"/&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/ProjektHalbrum/~3/wHLvlg583-I/fast-2-monate-thailand.html</link><author>noreply@blogger.com (Mike)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SFTJOcVzWvI/AAAAAAAAGHI/F5WCh-Xqm8I/s72-c/P5130001.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://halbrum.blogspot.com/2008/06/fast-2-monate-thailand.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-2538320410967566657.post-5009328862330937018</guid><pubDate>Fri, 09 May 2008 13:44:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-11-07T10:43:11.119+01:00</atom:updated><title>Thailand, ein schoenes Land</title><description>So wat dii khrap,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind in Thailand!!&lt;br /&gt;Thailand ist ein Land, das mir gefaellt. Die Vegetation ist aehnlich der in Uganda, das Meer und die Straende sind aehnlich Tansania... nur die Leute! Ich mag diese Leute. Sie sind unkompliziert, clever und ziemlich nett. Essen gibt es an jeder Ecke in so kleinen Imbissen, das gut schmeckt. Die Frauen fahren irgendwie total auf das Essen ab. Fuer meinen Teil gibt's hier zuviel Curry und zuwenig Fleisch. Es gibt ueberall Fahrraeder und Mopeds mit angebauten -wie soll ich sagen?- Beiwagen oder einfach Anbau. In diesen Anbauten wird allerhand transportiert und gemacht, wie z.B. fahrbare Essensstaende. Es ist schon merkwuerdig, wenn ich leute ueberhole, die ihren angezuendeten Grill mit Fleischspiesschen drauf rum fahren. Der Nachteil (wenn es einer ist..) ist, dass man hier keine abgefahrenen Abenteuer erlebt mit extrem merkwuerdigen Menschen wie in Afrika.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Insel Ko Samui ist bei weitem nicht das, was wir erwartet hatten. Ueberhaupt, der ganze Hype um diese Insel ist uns verborgen geblieben. Auf der Westkueste gibt es extrem seichtes Wasser, so dass bei jeder Ebbe der Matsch zu sehen ist. Was auch der Grund ist dass, kaum einer hingeht. Auf der Ostseite ist Geschaeftigkeit und die weissen Sandstraende sind nur ein paar Meter breit weil irgendwas hingebaut wurde (entweder ein Ressort oder eine Fressbude). Die Staedte sind nicht unbedingt ansehlich oder praktisch. Alles in Allem kann man mal hin fahren, doch die heiligen 3 Wochen Urlaub hier zu verbringen ist eine Verschwendung.&lt;br /&gt;Weiter noerdlich gibt's eine Insel, die Ko Pha Ngan heisst. Dort soll es schoener sein, doch ist es schwieriger mit dem eigenen Fahrzeug hinzukommen, und es gibt Armeen von 20-25 Jaehrigen, die dort eine Feier nach der anderen halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dagegen ist die Kueste auf dem Festland, weiter suedlich, ein Traum und es gibt hier kaum einen Menschen zu sehen. Touristen schon gar nicht.&lt;br /&gt;Laut LP liegt noch ein Paradies noch vor uns, wenn wir uns auf dem Weg nach Westen machen zum Krabi District. In den 2 Nationalparks werden wir uns auch mal umsehen. Mal sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir werden noch ca. 10 Tage im Sueden Thailands verbringen und dann wieder nach Bangkok fahren. Dort wird sich Barbara wieder verabschieden, und ich mache mich auf dem Weg nach Norden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles Gute bis demnaechst&lt;br /&gt;Mike&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;29.04.2008 Bangkok&lt;br /&gt;Am Fruehstueckstisch treffe ich Linden an, der heute seinen letzten Tag nach 6 Monaten hat und morgen ziemlich frueh nach Hause fliegt. Wir verfransen uns beim Erzaehlen und ploetzlich ist es schon 13:00 und schweine heiss. Im Internet gibt es Jemanden, der alle Motorradhaendler (ich spreche von richtigen Motorraedern) in Bangkok aufgelistet hat, und ich denke, ein Spaziergang waere auch mal ganz nett. Es sind ca. 3km bis dahin und ich oele wie verueckt! Da angekommen werden mir Reifen und der Ersatzbolzen versprochen. Der Weg zurueck bringt nichts Neues, ausser dass ich verschiedene Essstationen ausprobieren kann abseits der Tourimeile.&lt;br /&gt;Wie gesagt, es ist Linden's letzter Abend und wir ziehen los, doch es wird nicht so toll fuer mich, weil sich meine Augen irgendwie entzuendet haben... ich vermute mal von den staendigen Klimaanlagen, die einen schockgefrieren, sobald man wo rein kommt. Ich gehe frueh ins Bett.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SCRZaAHUEhI/AAAAAAAAGGA/L57EYlAis1s/s1600-h/CIMG2056.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SCRZaAHUEhI/AAAAAAAAGGA/L57EYlAis1s/s320/CIMG2056.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5198378173134541330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;30.04.2008 Bangkok&lt;br /&gt;Als ich aufwache sind meine Augen ziemlich verschmiert, doch sie tun nicht mehr weh, und im Laufe der ersten Stunde ist alles wieder gut. Ich mache mich mit meiner AT auf die Suche nach der chinesischen Botschaft. Dank Google-Maps ist es nicht schwierig und nach 90 min Wartezeit erklaert man mir, dass eine Einreise mit dem Motorrad nur von Deutschland aus beantragt werden kann. Natuerlich mit der dazugehoerigen Eskorte und den verbundenen Kosten. Das alles dauert etwa 3 Monate. Irgendsowas hatte ich erwartet. Man, diese Reise wird ganz anders als erwartet!&lt;br /&gt;Hinterher zum "Dynamic Motors", der Mopedladen meines Vertrauens, und dort warten 2 neue Dunlops auf mich und ein neuer Bolzen. By the way, lasse ich das Oel wechseln, Bremsbelaege und so allerlei erledigen. Die Jungs sind supernett und alles ist gut!&lt;br /&gt;Abends lerne ich einen jungen Finnen kennen, mit dem ich 3 Stunden politisiere, und hinterher ist der Tag um, weil: Morgen geht's frueh aus den Federn.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SCRXfQHUEcI/AAAAAAAAGFY/TqYqNxXQDJE/s1600-h/P4300050.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SCRXfQHUEcI/AAAAAAAAGFY/TqYqNxXQDJE/s320/P4300050.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5198376064305598914" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;01.05.2008 Bangkok&lt;br /&gt;Um 7:45 nehme ich einen Bus zum Flughafen um Barbara endlich abzuholen. Der Flug hat natuerlich Verspaetung und ich unterhalte mich mit einem Flughafenpolizisten, der ziemlich freundlich ist. Und da kommt Barbara aus der Gepaeckabfertigung. Dicke Umarmung und ab zum Taxistand... die ganz normale Abzocke wird da versucht, doch ich bin nicht zum ersten Mal hier! Wir ziehen also eine Etage hoeher zum Abflugschalter. Dort warten Taxis mit Taxometer, die uns in die Stadt bringen fuer ein Drittel des Geldes. Nach etwa einer Stunde sind wir am Hotel, und spaeter ziehen wir durch die naehere Umgebung. Barbara ist begeistert von den Leckereien hier in Thailand und denkt ausserdem noch einen preiswerten Schneider zu finden. Ein passender Reissverschluss fuer die kaputt gegangene Jacke ist aber nicht auffindbar. Der "jet lag" und die Hitze machen sich bemerkbar, und es geht Barbara wie mir am ersten Tag.. also nach einem Absacker ab in die Koje.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SCRXewHUEbI/AAAAAAAAGFQ/G1QaP-L0MW0/s1600-h/P5030051.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SCRXewHUEbI/AAAAAAAAGFQ/G1QaP-L0MW0/s320/P5030051.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5198376055715664306" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;02.05.2008 Prachuap Khiri Khara&lt;br /&gt;Unser Plan moeglichst frueh loszukommen hat nicht geklappt, weil wir noch ein Moped suchen wollten und weil ich noch 2 Strassenreifen (mit gut 3000km Belag) zuviel habe. Wir ziehen zu Mr. Yon (Werkstatt von vorgestern) und stellen fest, dass es nicht einfach ist ein Moped groesser als 100ccm zu finden. Yon sagt zwar zu, aber nicht innerhalb von 2 Stunden. Wir wollen aber raus aus Bangkok und ziehen bald los Richtung Sueden. An dieser Stelle moechte ich mich nochmals bedanken bei den cleveren Jungs, die GPS ermoeglichen.. Tolle Sache, Jungs! Die Landstrasse, die aus der Stadt und Richtung Sueden fuehrt, ist dreispurig, und wir kommen zuegig weiter. Gott sei dank wegen der Hitze! An einer Tanke mit Restaurant lernen wir einen Franzosen kennen, der uns die wichtigsten kulinarischen Begriffe beibringt, die man am Strassenrand bestellen kann. Landschaftlich erinnert mich alles ziemlich an Uganda mit all den Palmen und dem Gruen ueberall. Die Strasse wird einspurig und schoener, je weiter wir kommen. Gegen 17 Uhr suchen wir eine Bleibe und haben, wie so oft, ein bisschen Pech, weil es einen Feiertag gibt und die schoensten Hotels ausgebucht sind von den Thailaendern, die sich ein langes Wochenende goennen. In Thailand gibt es viele grosse ueberdachte Flaechen, wo es Essbares gibt, so auch hier. Einige Busse voller Thais sind hier und zu unserem Leidwesen begeistern sie sich fuer Karaoke.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SCRZZgHUEgI/AAAAAAAAGF4/eqnG20IuCMk/s1600-h/CIMG2060.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SCRZZgHUEgI/AAAAAAAAGF4/eqnG20IuCMk/s320/CIMG2060.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5198378164544606722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;03.05.2008 Surat Thani&lt;br /&gt;Langsam machen wir uns auf den Weg weiter nach Sueden, wobei die Landschaft und die Strassen sich von gestern nicht unterscheiden. Mit der Ausnahme, dass wir durch einen Nationalpark fahren auf der Suche nach der Hauptstrasse. Hier haengen die ganzen Thai's ab, die genug von all den Touris haben und nur unter sich sein wollen. Das respektieren wir und ziehen weiter. Zur Mittagszeit Essen wir wieder an einer Garkueche einer Tanke mit haargenauem Timing, denn sobald wir von meiner AT absteigen, plustert es wie verrueckt! Spaeter erfahren wir von einem riesen Wirbelsturm auf der Burmaseite. Hier sitzen wir also, und ich verbringe die Zeit damit nachzusehen, warum meine Bordsteckdose nicht mehr funktioniert. Repariert, und es hoert sogar auf zu regnen und wir ziehen weiter. Nach einiger Zeit fahren wir in Surat Thani ein und suchen die Bootstege und eine Faehrgelegenheit nach Ko Samui. Normalerweise haette ich gesagt, dass wir wieder mal nicht vorbereitet sind, denn die Autofaehre ist 70km weiter..aber dieses Mal liegts am Lonely Planet, denn diese Information ist unter "Air" zu finden... also diesmal nicht meine Schuld.&lt;br /&gt;Dafuer steht da ein ziemlich nobel aussehendes Hotel drin fuer 800Baht/Nacht (16 Euro). Das nehmen wir auch, denn mittlerweile ist es schon dunkel und zu spaet fuer die Faehre.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SCRZZAHUEfI/AAAAAAAAGFw/mLaMBrqxwLE/s1600-h/CIMG2068.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SCRZZAHUEfI/AAAAAAAAGFw/mLaMBrqxwLE/s320/CIMG2068.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5198378155954672114" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;04.05.2008 Taling Ngam (Ko Samui)&lt;br /&gt;Zum Glueck ist hier alles recht gut ausgeschildert und wir finden die Faehre nach 70km. Etwas laenger hat's gedauert bei der Ticketbeschaffung, denn meine AT gilt weder als Mopedchen noch als Auto. Zum Schluss zahle ich den Mopedchenpreis und die Ueberfahrt dauert nur 1 1/2 Stunden. Auf der Insel essen wir erst mal in so'ner kleinen Bude, die ueberall stehen. Ohne Plan fahren wir einfach mal rechts ab und suchen eine Bleibe. Uns ist theoretisch klar, dass die Ostseite RambaZamba heisst und deshalb bleiben wir auf der Westseite. Voreingenommen von gestern, fragen wir bei einem Nobelschuppen mal nach, doch hier sind die Preise anders: 5000B/Nacht!&lt;br /&gt;Einige hundert Meter weiter werden wir aber fuendig bei einem Schweizer Hotel. Etwas enttaeuscht sind wir, als wir den Strand sehen, der ziemlich matschig wirkt. Abends besprechen wir die Lage und machen einen Plan fuer Morgen: Die Insel erkunden und eine Bleibe mit schoenerem Strand suchen. Warum finden wir nie auf Anhieb was Schoenes?&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SCRZYQHUEeI/AAAAAAAAGFo/fp3dV_nHMGc/s1600-h/CIMG2091.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SCRZYQHUEeI/AAAAAAAAGFo/fp3dV_nHMGc/s320/CIMG2091.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5198378143069770210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;05.05.2008 Taling Ngam (Ko Samui) Km:22729&lt;br /&gt;Barbara hat keine Lust die Fahrt als Sozius zu verbringen und mietet sich ein Mopedchen fuer kleines Geld. Die ganze Kueste entlang, durch etliche kleine Pisten und Nebenstrassen checken wir jede Menge Hotels (Bungalows) ab. Im Osten kommen wir durch die Haupt-Tourigebiete, die ziemlich geschaeftig sind. Es gibt tolle Postkartenstraende, doch die sind ziemlich zugebaut und Trubel ist ueberall. Nach stundenlangem Suchen stellt sich heraus, dass wir doch die schoenste Bleibe auf Anhieb gefunden hatten..denn als wir wieder kommen ist Hochwasser, und es sieht aus wie man sich Thailand vorstellt. Hier bleiben wir also doch laenger. Wir lungern rum in unserem Haeusschen und fragen uns, warum es so einen Hype um diese Insel gibt, waehrend der Wind ansteigt und es Barbara sogar ein bisschen kalt wird. Unser Plan, eine Tour in den Marinepark fuer Morgen, wird wegen des Windes erst mal an die Seite geschoben.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SCRXeAHUEaI/AAAAAAAAGFI/sf5W9CXJBS4/s1600-h/P5050077.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SCRXeAHUEaI/AAAAAAAAGFI/sf5W9CXJBS4/s320/P5050077.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5198376042830762402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;06.05.2008 Taling Ngam (Ko Samui)&lt;br /&gt;Ach nee, ist das schoen! Die Sonne scheint, wir haben keine Plaene und fruehstuecken lange. Barbara geht an den Pool, waehrend ich hier sitze und diesen Bericht schreibe. Gerade kommt sie an und sagt, dass jetzt erst Urlaubsgefuehle fuer sie aufkommen... na, Gott sei Dank!&lt;br /&gt;Wir liegen also den ganzen Tag am Pool und abends geht's in die Stadt ein bisschen bummeln. Dort werden wir runter gelotst per Handhupe und Schild "Are you hungry?" von einer Myanmarinesin (?), die in einem chinesischen Restaurant arbeitet. Das Essen ist prima, und es gibt einen Sonnenuntergang, weil wir direkt am Meer sitzen. Spaeter beim Bummeln, nach 2 T-Shirts und einer neuen Tasche, finden wir den Weg zurueck zu unserem Bungalow.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SCRXdAHUEZI/AAAAAAAAGFA/Q1C2k9bbbps/s1600-h/P5060081.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SCRXdAHUEZI/AAAAAAAAGFA/Q1C2k9bbbps/s320/P5060081.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5198376025650893202" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;07.05.2008 Taling Ngam (Ko Samui)&lt;br /&gt;Relativ freuh stehen wir auf und werden zu unserer Tour zum Marinepark abgeholt. Das Boot ist mit 45 Leuten halb besetzt, und es gibt als erstes Fruehstueck. Wir lernen einige Leute kennen, die von ueberall her kommen. Nach eineinhalb Stunden erreichen wir den Park und starten los mit dem Kajak. Es ist eine ziemlich schoene Gegend hier, doch so richtig geniessen kann ich es nicht, weil so schnell gepaddelt wird... also zoegern wir das Programm ein wenig hinaus. Nach dem Kajak geht's zu so'nem See auf der Insel, der unterirdisch vom Meer gespeist wird. Ringsum ist die tollste Vegetation, die ich bisher gesehen habe. Nach dem Mittagessen geht's zum Strand mit Program nach Wunsch: Bergklettern, Kajaken, Hoehlenforschen, Schnorcheln oder einfach braten lassen. Barbara entscheidet sich fuer's braten und ich gehe schnorcheln. Tja, das Schorcheln ist nicht so toll, denn es gibt nicht viel zu sehen. Auf dem Heimweg im Boot liegen alle ziemlich matt herum, und wir werden am Hafen vom Minibus weiter "nach Hause" gefahren. Ein Kaffee, ein Pfannkuchen und schon regnet es wieder. Ab in's Zimmer und der Tag ist zuende.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SCRXbwHUEYI/AAAAAAAAGE4/E0P5gUdNk88/s1600-h/P5070024.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SCRXbwHUEYI/AAAAAAAAGE4/E0P5gUdNk88/s320/P5070024.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5198376004176056706" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;08.05.2008 Nai Plao&lt;br /&gt;Gegen 10h30 machen wir uns auf den Weg zur Faehre. Barbara meint, dass es ihr nicht gut geht und klagt ueber Kopf- und Gliederschmerzen. Sie hat die ganze Nacht nicht schlafen koennen. Wir haben nicht weit zu fahren heute, und sie haelt durch. Nach der Faehre wird's schlimmer und schlimmer. Etwa 30km suedlich fahren wir an einem Ort namens Khanom vorbei, und lassen uns vom Lonely Planet ein Hotel empfehlen. Dort wird nicht viel verhandelt, sondern schnell eine Unterkunft mit Klimaanlage gesucht und hingelegt. Barbara's Temperatur steigt auf 39,6 und wir suchen einen Arzt auf. Er prognostiziert Influenza und verordnet einen Haufen Pillen (hauptsaechlich Vitamine, fiebersenkende Mittel und Schmerztabletten). Das war's erst mal fuer heute.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SCRZXwHUEdI/AAAAAAAAGFg/WAbxIXmLN-Y/s1600-h/CIMG2157.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SCRZXwHUEdI/AAAAAAAAGFg/WAbxIXmLN-Y/s320/CIMG2157.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5198378134479835602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;09.05.2008 Nai Plao&lt;br /&gt;Barbara geht es heute schon besser und vom Fieber ist nicht mehr viel zu merken. Trotzdem ist sie sehr schwach auf den Beinen und ruht sich aus in unserem Bungalow. Ich mache derzeit die Waesche und lese den ganzen Tag. Nachmittags gibts mal wieder ein Riesengewitter. Den Abend verbringen wir ruhig am Meer... herrlich!&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SCRV5gHUEXI/AAAAAAAAGEw/twU283m0n0E/s1600-h/P5090074.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SCRV5gHUEXI/AAAAAAAAGEw/twU283m0n0E/s320/P5090074.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5198374316253909362" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2538320410967566657-5009328862330937018?l=halbrum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ProjektHalbrum/~4/rq_1-cYykFY" height="1" width="1"/&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/ProjektHalbrum/~3/rq_1-cYykFY/thailand-ein-schoenes-land.html</link><author>noreply@blogger.com (Mike)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SCRZaAHUEhI/AAAAAAAAGGA/L57EYlAis1s/s72-c/CIMG2056.JPG" height="72" width="72" /><thr:total>2</thr:total><feedburner:origLink>http://halbrum.blogspot.com/2008/05/thailand-ein-schoenes-land.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-2538320410967566657.post-828694148191715502</guid><pubDate>Sun, 13 Apr 2008 10:33:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-04-28T20:27:29.263+02:00</atom:updated><title>Na, das hat vielleicht gedauert!</title><description>&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;Hallo,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;meine Guete. Dafuer dass Dubai innerhalb von einem Tag geschafft sein kann, scheint hier Jeder mindestens 3 Wochen gefesselt zu sein. Nehmt mir das nicht übel: Dubai ist tatsaechlich sehenswert mit all den Hochhaeusern, Nobelhotels und Einkaufszentren, andererseits, wenn man es gesehen hat, reichts dann auch.&lt;br /&gt;Der Grund fuer die Fesselung sind die Nachbarlaender: Iran will von fast Jedem für den Visaantrag einen Einladungsbrief. Und das Visum an sich muss erst mit Teheran abgesprochen werden, was gut 2 bis 3 Wochen in Anspruch nimmt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;Saudi Arabien laesst Niemanden mit Motorrad rein (jedenfalls wur&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;de mir das in&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt; der Botschaft erklaert), nachdem sie mich auf eine Odysee durch Dubai &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;geschickt&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt; hatten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SBYMlhBTEfI/AAAAAAAAGDA/vyHdaOd_WFQ/s1600-h/P4180001.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SBYMlhBTEfI/AAAAAAAAGDA/vyHdaOd_WFQ/s320/P4180001.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5194353058876953074" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;Bei mir speziell (US) ist es noch schwieriger, denn die Iraner wollen zusaetzlich noch einen Aufpasser mit Auto, Verpflegung und Uebernachtung bezahlt bekommen. Ich hatte Gelegenheit mit einigen Iraner zu sprechen, die sich super nett ins Zeug gelegt hatten ueberall hin zu telefonieren und eMails zu schreiben. Doch nach einiger Zeit waren ihre Bemerkungen eher: "What's wrong with my country?". Und sie konnten selber nicht verstehen, was da abgeht.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;Fuer das Saudische Visum gab man mir eine Aufgabenliste, die (bereinigt) so&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt; aussieht:&lt;br /&gt;1) ein "certificate of tourism" vom RTA (Road &amp;amp; Transport Authority)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;2) ein "NOC" (no objection confirmation) von der US Botschaft&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;3) Kopien und Fotos&lt;br /&gt;Kein Thema, so dachte ich. RTA gliederte sich weiter zu:&lt;br /&gt;1a) "NOC" (no objection confirmation) vom ATC (Automobil &amp;amp; Touring Club)&lt;br /&gt;1b) Stempel und i.O. vom Fuehrerscheinamt&lt;br /&gt;1c) Stempel und i.O. vom C.I.D. (Criminal Investigation Devision) ..oder Polizei&lt;br /&gt;Selbstverstaendlich fuellen die Saudis keinerlei Papiere selbst aus, ich &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;werde zu einem "Typing Center" verwiesen, die hierfuer zustaendig waeren.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;Die Erledigung saemtlicher Punkte erscheint auf den ersten Blick nicht schwierig.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt; ..hmmm.. In Dubai gibt es aber irgendwie keine richtigen Adressen, die Post wird irgendwie nur in P.O.s abgeholt. Daraus resultiert, dass man Alles und Jedes erfragen muss - mit allen dazugehörigen sprachlichen Schwierigkeiten. Mit Uebung und Geschick findet man ein groesseres Gebaeude in der Naehe, das man dann in Google-Maps vielleicht findet. Hieraus einen Wegpunkt zu ziehen ist nicht schwierig. Dann geht's los in den Wahnsinnsverkehr bei ueber 40Grad Celsius. Als Motorradfahrer geht's so:  ich fahre 300m ziemlich schnell, dann 400m &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;durch&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt; eine&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt; Autoschlange bis zur Ampel wurschteln und dort 5min warten. Dann wieder von Neuem. Es dauert immer ewig bis man irgendwo ankommt - egalwo. Waehrend&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt; die Temperaturen in meiner Jacke bedrohliche Werte annehmen. All das bedeutet, dass jede einzelne der Erledigungen 2 Tage dauert.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;Es ist nicht alles schlecht, was hier passiert. Zum Beispiel habe ich hier neue Freunde gefunden, die mir unter die Arme greifen. An dieser Stelle: vielen vielen Dank!!!&lt;br /&gt;Carsten und Sandra z.B., die einen Rennbetrieb besitzen, haben Raeume, die sie vermieten. Sollte ein Raum frei sein, laden sie mich zum Bier (in diesem Land&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt; nicht so einfach!! Ihr koennt euch vorstellen, wie es ist nach einem heissen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt; Such-Tag mit einem kuehlen Blonden die Kehle zu schmieren) und &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;Uebernachtu&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;ng ein. Hinzu kommen die Tipps und die Moeglichkeit an meiner AT &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;z&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;u &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;schrauben in gepflegter Umgebung.&lt;br /&gt;Stephan lehrt Englisch in Dubai seit 14 Jahren und ist leidenschaftlicher Biker. Waehrend seiner frueheren Reisen wurde ihm oft geholfen, und so bietet er mir freie Uebernachtung an in seiner 4-Zimmer Wohnung. Sagenhaft ist es hier im 14.Stockwerk mit Aussicht auf das Meer und die Stadt. Voellig entspannt wohnen wir ganz normal mit Kochen, Aufraeumen und so..&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;Zu einer Sightseeing Tour bin ich bisher nicht gekommen wegen der&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt; organisatorischen Aufgaben, die mich schon ein bisschen stressen. Wenn ich&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt; endlich weiss, wohin und wann, werde ich entspannt ein paar Tage nehmen um in aller Ruhe mein Touri-Programm (Strand inklusive) durchzuziehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;Nur... wohin? Was ich moechte und was moeglich zu sein scheint, ist leider nicht dasselbe, darum habe ich meine Moeglichkeiten priorisiert wie folgt:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;Prio 1) Saudi - Jordanien - Syrien - Turkei - Georgien - Russland - Kasachstan - Mongolei - ....&lt;br /&gt;-&gt; no - go !!!&lt;br /&gt;Prio 2) Iran - Turkmenistan - Usbekistan - Kasachstan - Mongolei - ...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;-&gt; no-go !!!&lt;br /&gt;Jetzt wird's schwierig zu erklaeren.. Mein Kumpel Robbo, seines Zeichens&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt; Australier, bezeugt, dass es nahezu unmoeglich ist mein Motorrad in Oziland zu verkaufen. Damit wird meine Kohle (Zeit) zu knapp um diese Reise wie geplant&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt; zu beeenden. Australien "zuerst" und anders HalbRum zu fahren wuerde bedeuten im November in Russland zu sein. Jetzt bin ich gezwungen auf irgendwas zu verzichten. Nur was? Mongolei und Kasachstan oder Australien und Neuseeland. Das Resultat ergibt&lt;br /&gt;Prio 3) Dubai - Bangkok - und von da andersrum nachhause fahren !&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;Prio 4) und Prio 5) brauche nicht mehr drueber nachzudenken (wat'n Jlueck!)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;Wegen diesem ganzen Schlamassel sehe ich keinen Anlass die Tage einzeln&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt; aufzuzaehlen.&lt;br /&gt;Doch jetzt wird's anders... hier geht's los:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family: verdana;font-size:100%;" &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;20.04.2008 Sharjah&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Heute heisst es frueh aufstehen und ab zum BMW, zu Tobias und Tobias.&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Meine&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; grosse und einzige Sorge gilt der Transport vom BMW zum Flughafen. Bevor ich&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; Fahrzeuglos werde denke ich dass das zuerst erledigt sein sollte. Um die Ecke (zu Fuss) gibt es verschiedenen Firmen..u.A. Ein Moebeltransportfirma mit einem&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; perfekten LKW. Dieser Fahrer kann nicht um eins aber kennt jemand... &lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Na das ging schnell!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Tobias und ich verpacken meine AT recht schnell und ich schlage 3 Stunden tot&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; mit Essen und einem Fussmarsch zum Geldautomat. Der LKW kommt, wir verpacken's und ab geht's. Im "Cargo Village" rufe ich meinen Kontakt an und 4 Stunden Spaeter ist alles erledigt. Der Tag ist gut. Alles klappt&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; merkwuerdigerweise auf anhieb... Wieder beim Stephan lese ich eine Mail&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; von der Buchungsfirma aus Deutschland wo ich mein Flug gebucht hatte. Die erzaehlen mir irgendwas von Sicherheit und Bestaetigungsanfragen das viel zu spaet&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; kommt. Barbara klaert die Situation insofern dass mein Flug gar nicht gebucht&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; ist! Tolle Wurst! Jetzt kann ich auch nichts mehr machen denn der Termin zum&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; Abschiedstrunk steht an.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Der Abend war ganz OK, leider kamen mehr als die Haelfte der Leute nicht wegen Stau, Krankheit oder sonstige Ausreden. Die Beiden Deutschen Tobias und Tobias nehmen mir das Taxiproblem nachhause ab und nach einigen &lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Bieren &lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;u&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;nd&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;schon ist der Tag rum.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SBYNwBBTEgI/AAAAAAAAGDI/f8jjZUiubMI/s1600-h/P4200005.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SBYNwBBTEgI/AAAAAAAAGDI/f8jjZUiubMI/s320/P4200005.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5194354338777207298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;21.04.2008 im Flieger nach Thailand&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Ich dachte mir ich koennte den heutigen Tag entspannt verbringen, doch die Hiobsbotschaft aus Deutschland sagte dass ich gar kein Flugticket habe... oh mann, jetzt wieder die bescheuerten Reisebueros aufsuchen und ganz ohne&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; eigenes Fahrzeug! Die Internet-Buchungsseite von GulfAir funktioniert natuerlich nicht, aber... ich kenne doch die Araber, die wollen lieber telefonieren.&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; Aber dann wieder die Missverstaendnisse..oh oh.. Nein, nein, Die Dame am Telefo&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;n sprach klares Englisch und gebucht hatten wir schnell mit nur einem "mistake". Meine letzten Stunden in Dubai brechen an.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Stephan nimmt sich frueher frei zum Abschied und bringt mich zum Taxi.&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Mach's gut und vielen vielen Dank nochmal!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Ausser die Verspaetung des Anschlussfluges von Bahrain nach BKK gibts nichts zu erzaehlen ab hier..&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SBYOxBBTEhI/AAAAAAAAGDQ/ZvtQtTyVcK0/s1600-h/P4210014.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SBYOxBBTEhI/AAAAAAAAGDQ/ZvtQtTyVcK0/s320/P4210014.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5194355455468704274" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;22.04.2008 Bangkok&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Der Flieger landet schneller als erwartet gegen 9 und eine Stunde spaeter bin ich aus dem Flughafen raus. Ich werde natuerlich von verschiedenen Taxifahrer angehauen die schnell noch ein paar Bahts machen wollen. Doch nach dem 5. Taxi pendelt sich ein Preis ein der mir eine Idee gibt wie teuer es wirklich ist. Eine Taxifahrerin erzaehlt mir dass sie gleichzeitig bei einer Luft-Kargo Firma arbeitet und mir sicher helfen kann mit meiner AT. Gesagt, getan wir landen bei der Firma und diese Leute regelten alles fuer mich. Nebenher gesagt ist es&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; 35Grad bei 100% Luftfeuchtigkeit das viel schlimmer erscheint als die trockenen 40Grad in Dubai. Es dauert 5 Stunden bis ich meine AT aus dem Karton&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; packen kann und alles wieder zusammenbaue. Gleichzeitig kommt ein Sarg irgendw&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;o&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; her... es ist schon merkwuerdig, oder? &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Ich musste nur einmal persoenlich raus zum Zoll und habe gemerkt wieviele Tore und Menschen angesprochen werden muessen bis zum Ziel. Die umgerechneten 100Euro habe ich gerne bezahlt. Ach nee, ist das schoen mit Menschen zu tun haben die gerne lachen und immer freundlich sind. Maenner und Frauen&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; leben/arbeiten zusammen als waere es das normalste von der Welt (man, &lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;bin ich froh hierzusein). Beim zusammenbauen habe ich, dummerweise, ein Bolzen abgreissen und so habe ich wieder was zu tun... Alle erzaehlen mir das es so schwierig in Bangkok sei zu fahren, also lasse ich mich in die Stadt&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; lotzen zu&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; einem mir empholenen (Taxi-Frau) Hotel. Hier gibt es ganze Strassenzuege mit Kneipen, Discos und Nutten soweit das Auge reicht. Ist gar nicht schlimm finde ich, doch die Zimmer waren nicht OK und ich mache mich weiter auf dem Weg zu den vom LP empholenen Hotels. Hier gibt es so gut wie keine Einheimische. Lauter Rucksackreisenden im Alter von 20 bis 30. Beim Abpacken &lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;lerne ich sofort etliche Leute kennen wobei Bernhard (Oesterreicher) und ich beim Bier absacken. Es wird dunkel und es faengt an zu regenen. Meine 2. Flasche Bier&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; laesst mich merken dass ich die Nacht vorher nicht geschlafen habe und ab geht's in die Heia.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SBYPvRBTEiI/AAAAAAAAGDY/uGRfS3bCkGQ/s1600-h/P4220017.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SBYPvRBTEiI/AAAAAAAAGDY/uGRfS3bCkGQ/s320/P4220017.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5194356524915560994" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;23.04.2008 Bangkok&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Nach einer gute Nacht Schlaf, geht's mir prima. Schon morgens um 9 ist es heiss und schwuel und gleich am Hotel gibt's eine Inder der Fruehstueck serviert. Ich weis dass es nicht unbedingt angebracht ist in Thailand einen Amerikanischen Fruehstueck zu bestellen, aber Spiegeleier mit echtem Schweinespeck kann ich nicht widerstehen. Jetzt kundschafte ich die naehere Umgebung aus wo es die verschiedensten Laeden gibt, sogar einen Thaiboxring. Die umliegenden&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; Hotels sind nicht besser als dieser hier und ich kann mein teures Doppelzimmer gegen ein Einzelzimmer tauschen.&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Internet, mal eben die Mails checken und dann einen Happen essen. &lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Meine&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; Strategie, die Mittagshitze klimatisiert zu ueberschlafen, klappt nicht, ich bin nicht muede. Dafuer gibt's ein DVD-Verkaeufer um die Ecke der Filme verkauft fuer'n euroachtzig. Als ich irgendwann aus dem Zimmer komme, &lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;haengt ein Parkzettel an meiner Scheibe fuer 100 Baht (2Euro)..Das man hier nicht parken darf weis kein Mensch, denn ALLE haben jetzt so'n Zettel, nur ich habe zusaetzlich ein Schloss am Vorderrad. Weil ich aber nicht vor habe in den naechsten Tagen zu fahren, bin ich erst mal froh fuer die zusaetzliche Sicherheit. Irgendwelche Leute die ich gestern kennengelernt hatte kommen vorbei und laden so'ne Slowenin bei mir ab waehrend alle anderen in's Kino gehen. Nina sagt sie kennt sich aus und wir ziehen in so'n Laden der "wirklich" abgehen soll. (es&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; regnet wieder) Ich merke nur dass ich langsam zu alt werde fuer dieses "House" Musik. Wenn ich mich zu weit von Nina entferne, werde ich von lauter Thai Maedels beschwatzt die natuerlich nur mein "bestes" wollen. &lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Nina dagegen wird von irgendwelchen Jordanier belagert und der Abend wird zwar teuer aber nicht wirklich toll.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SBYQvBBTEjI/AAAAAAAAGDg/fHEV6sj8GqA/s1600-h/P4220022.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SBYQvBBTEjI/AAAAAAAAGDg/fHEV6sj8GqA/s320/P4220022.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5194357620132221490" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;24.04.2008 Bangkok&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Nach dem Fruehstueck beim Inder um die Ecke, kundschafte ich die Nachbarschaft weiter aus. Lege mich an den Pool auf'm Dach und kuehle mich dann und wann ab. Abends trinke ich Bier vor der Tuer (es regnet wieder) und lerne Alexi kennen die die letzten Monate in Indonesien und Indien verbracht hat. Es gibt Unmengen an Leuten die hier auf und ab gehen und es gibt viel Haut zu sehen. Ausgehen ist fuer mich heute nicht drinn. So sehen hier die Zigarettenschachteln aus:&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SBYRnhBTEkI/AAAAAAAAGDo/6a9Ono1BBpo/s1600-h/P4240029.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SBYRnhBTEkI/AAAAAAAAGDo/6a9Ono1BBpo/s320/P4240029.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5194358590794830402" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;25.04.2008 Bangkok&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Erstmalig faengt es an mich zu stoeren dass ich hier nur noch Zeit totschlage...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Also, wieder Pool, wieder Pan Thai essen, wieder Bier vor der Tuer und heute&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; wieder durch die Laeden bis irgendwann. Ein Neuseelaender Linden lernen wir kennen der sich mir anhaengt weil Alexi nicht ausgeht.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Es gibt Livebands in fast jedem Laden wobei ich bisher nur einen gefunden hatte von dem man keine innere Blutungen erleidet wenn man sie hoert.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SBYUnhBTEmI/AAAAAAAAGD4/TXhACBXDiT8/s1600-h/P4220021.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SBYUnhBTEmI/AAAAAAAAGD4/TXhACBXDiT8/s320/P4220021.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5194361889329713762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SBYT9RBTElI/AAAAAAAAGDw/y8gz62ueayE/s1600-h/P4260044.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SBYT9RBTElI/AAAAAAAAGDw/y8gz62ueayE/s320/P4260044.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5194361163480240722" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;26.04.2008 Bangkok&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Beim Fruehstueck, kommt Alexi vorbei und wir beschliessen nach Chinatown zu gehen. Es geht los in einem Boot den Fluss (wie heisst es nochmal?) entlang der&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; wie eine Strassenbahn gehandelt wird. Es gibt eine Menge Haltestellen und der Speed wie diese Boote anfetzen ist schon beeindruckend. Am Fluss entlang sehe ich erstmals diese Haeuser auf Stelzen und irgendwelche Temple entlang des Weges. Bemerkenswert sind ein paar Jungs die an einem Frachter im Wasser sich lang hangeln ohne direkt dabei zu sterben bei der Wasserqualitaet. Chinatown ist nicht wirklich der Bringer obwohl ich hier zum ersten Mal einen Topf voller&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; Ochsen-(oder Bullen-?) hoden sehe. Alexi hat Spass und uebergibt sich bald. Es wird eng und voll waehrend wir uns durchquetschen ohne irgendwas zu sehen was kaufenswert waere. Heute regnet es frueher als sonst, dafuer heftiger! An einer Bushaltestelle sitzen wir erstmal eine Stunde fest bis es nachlaesst. Im Boot&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt; zurueck werden wir aber trotzdem nass weil es wieder zunimmt. Ein Bar in der Naehe der Haltestelle hilft hier. Abends treffen wir wieder Linden und trinken unser obligatorisches Bier vor der Tuer. Mein Vorhaben "nur" jeden 2. Abend zu trinken kann ich weitgehends einhalten.&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SBYVjRBTEnI/AAAAAAAAGEA/CudgdHYvzhU/s1600-h/P4260042.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SBYVjRBTEnI/AAAAAAAAGEA/CudgdHYvzhU/s320/P4260042.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5194362915826897522" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;27.04.2008 Bangkok&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Am heutigen Sonntag kann ich nicht viel tun. Aber habe ich viel zu tun? Ueberhaupt gar nicht! Ich haenge nur rum und schlage die Zeit tot. Ach ja, ich kann ja zur Polizei gehen und mein Parkzettel bezahlen. Das macheich auch und werde 200Baht los. Es dauert auch nicht lange bis einer vorbei kommt und den Schloss entfernt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Internet ist immer eine schoene Angelegenheit wenn ich nass genug geschwitzt bin von der Hitze und Feuchtigkeit. Allerdings geht das auch nur fuer max. eine halbe Stunde weil ich dann beginne zu frieren. Linden kommt, wie immer vorbei und wir ziehen durch die Strassen und landen in einer Bar namens Gazebo wo wir Billiard spielen bis um 4. Hatte ich erwaehnt dass es wieder regnet?&lt;/span&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SBYWDxBTEoI/AAAAAAAAGEI/Xl8ClJuE6DE/s1600-h/P4270048.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SBYWDxBTEoI/AAAAAAAAGEI/Xl8ClJuE6DE/s320/P4270048.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5194363474172646018" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;28.04.2008 Bangkok&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Ein bisschen brummt mir der Schaedel von gestern...nichts schlimmes, nur nimmt es mir jegliche Motivation irgendwas zu tun. Also: Gelesen, Filme geguckt und Abends an der Strasse (maessig)Bier getrunken.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: verdana;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;Alles was es hier zu sagen gibt ist dass es eine grosse Menge Leute gibt die umherwandern wie ich es heute tue. Besonders gut gelaunt sieht keiner aus....komisch&lt;/span&gt;&lt;span style="line-height: 115%;font-size:100%;" &gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2538320410967566657-828694148191715502?l=halbrum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ProjektHalbrum/~4/Y1z-0VyyHY8" height="1" width="1"/&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/ProjektHalbrum/~3/Y1z-0VyyHY8/na-das-hat-vielleicht-gedauert.html</link><author>noreply@blogger.com (Mike)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/SBYMlhBTEfI/AAAAAAAAGDA/vyHdaOd_WFQ/s72-c/P4180001.JPG" height="72" width="72" /><thr:total>3</thr:total><feedburner:origLink>http://halbrum.blogspot.com/2008/04/na-das-hat-vielleicht-gedauert.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-2538320410967566657.post-712205526397646999</guid><pubDate>Fri, 28 Mar 2008 11:10:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-03-30T20:37:43.893+02:00</atom:updated><title>Wie schnell die Zeit vergeht..</title><description>&lt;div&gt;Es ist wieder soweit, &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;am Montag um 22:40 geht der Flieger zurück nach Dubai für der Rest der Reise.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Wie es letztendlich weitergeht, wird sich in der nächsten Woche rausstellen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Was bisher geschah:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Mich eindeutschen zu lassen ist zwar möglich doch nicht innerhalb von einem Jahr.&lt;/div&gt;Ein neuer US-Pass war nicht nötig, weil die Amerikaner praktischerweise einklebbare Erweiterungsheftchen haben. Das passierte innerhalb von 10min und ich freue mich.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Mit diesem Pass ist es allerdings nicht ohne Weiteres möglich in den Iran einzureisen, denn man verlangt die Begleitung eines Reiseveranstalters für die gesamte Strecke und Dauer des Aufenthaltes. Dies gilt nur für Amerikaner... Es gibt irgendwie Neujahrstag im Iran, woraufhin kein Visa-Anträge zwischen dem 10. März und 5. April angenommen werden. OK, dann eben nicht Iran..&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Ein Riesenglück hatte ich bzgl. Arbeitsuche. Gerade der März bedeutet für einige Firmen wesentliche Probleme, wenn es "unersetzbare" Mitarbeiter gibt, die ihren Resturlaub noch nehmen müssen. Hier bin ich eingesprungen. Der Kollege konnte seinen wohlverdienten Urlaub nehmen, die Firma(n) hatte einen Vertreter aus dem Fach und ich hab etwas Kohle abgreifen können. Besser geht es doch nicht, oder?&lt;br /&gt;&lt;div&gt;An dieser Stelle: Vielen Dank!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Anfänglich war das Wetter ganz schön in Köln und Barbara und ich sind viel mit dem Fahrrad&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R-_dfxXHF3I/AAAAAAAAF_w/97fDDHzxhmY/s1600-h/CIMG2041.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R-_dfxXHF3I/AAAAAAAAF_w/97fDDHzxhmY/s320/CIMG2041.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5183605234022684530" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; unterwegs gewesen. Als der Regen kam (und blieb), machten wir einige Stadtbesichtigungen mit, wobei man einige interessante Dinge über die eigene Stadt erfährt: Wusstet ihr, dass der Stadt-Status Koeln nur verliehen wurde, weil et Agrippina nicht im Dorf geboren sein wollte, als sie den Chef von Rom (Claudius) geheiratet und umgebracht hat? ...ihr Bruder Caligula und ihr Sohn der allseits beliebte Nero war? Wenn die Sippe nicht "jeck" war, wer denn? und die stammen, quasi, aus Köln!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Im Blog habe ich auf der rechten Seite --&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Zugriff auf die Fotos geschaffen die auch als Diaschau dargestellt werden können. Ein paar Fotos aus Kenia sind auch dabei. Für die, die sich ernsthaft mit einer solchen Reise beschäftigen wollen, habe ich Zugriff auf eine Tabelle geschaffen, die ALLE Kosten und Kilometer beinhaltet. Diese Tabelle wird ständig unterwegs upgedatet. Für alle anderen ist es totlangweilig. Es geht auch, glaub' ich, nur als gmail-Mitglied.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Was gibt es noch zu sagen? Ich habe mir ein neues Spielzeug gekauft.. es geht hier um eine wasserdichte Videokamera, die überall angebracht werden kann. In Dubai werde ich voraussichtlich mehr Zeit haben als Zuhause und werde mich damit beschäftigen ein paar bewegte Bilder in diesen Blog einzupflegen.. mal sehen, wie gut das geht.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Vielen, vielen Dank an all die Leute, die sich gemeldet haben. Obwohl... das ganze Bier zeigt seine Wirkung.. von den verlorenen 8 kg habe ich 6 wiedergefunden. Es war schön!&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Bis bald&lt;/div&gt;Mike&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2538320410967566657-712205526397646999?l=halbrum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ProjektHalbrum/~4/n5S29bMxXXI" height="1" width="1"/&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/ProjektHalbrum/~3/n5S29bMxXXI/wie-schnell-die-zeit-vergeht.html</link><author>noreply@blogger.com (Mike)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R-_dfxXHF3I/AAAAAAAAF_w/97fDDHzxhmY/s72-c/CIMG2041.JPG" height="72" width="72" /><thr:total>1</thr:total><feedburner:origLink>http://halbrum.blogspot.com/2008/03/wie-schnell-die-zeit-vergeht.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-2538320410967566657.post-2442227400277181021</guid><pubDate>Thu, 14 Feb 2008 09:44:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-02-15T08:29:29.392+01:00</atom:updated><title>Urlaub in der Heimat</title><description>Seit Samstagnachmittag bin ich wieder in Koeln und nutze die Zeit erstmal die vergangenen Berichte mit Bilder zu fuellen. Die sind jetzt fertig!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum bin ich eigentlich hier?&lt;br /&gt;Hierzu meine Ueberlegungen aus den letzten Tagen und Wochen:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Robo und ich haben ein prima Auskommen wobei seine Tour durch die Mongolei fuehrt&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kazakhstan und Mongolei sind voellig unereichbar fuer mich wenn ich nicht jetzt fahre&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Je mehr Inder ich kennenlerne desto weniger moechte ich dahin (ist nicht divers, ich weis)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ich habe ein Grauen vor indisches Essen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Indien und Nepal kann man jederzeit im Urlaub besuchen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Iran ist momentan schweinekalt..brrrrr&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wenn ich jetzt Zeit in D verbringe kann Barbara mehr Zeit in Thailand verbringen&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Mit einem US-Pass ist es nicht gar so einfach einen Iran-Visa zu bekommen, also koennte ich mich eigentlich eindeutschen lassen, oder?&lt;br /&gt;Tja, im Einwohnermeldeamt sagt man mir dass es noch niemand geschafft hat innerhalb von 6 Monaten einen Deutschen Pass zu bekommen... so'n Mist!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Plaene lauten erst mal so:&lt;br /&gt;In Frankfurt besorge ich einen neuen US-Pass.&lt;br /&gt;Ueber das Internet beantrage ich einen Iran-Visa (mal sehen was passiert).&lt;br /&gt;Gehe mal zum Friseur.&lt;br /&gt;Die Entwicklung bei Robo abwarten (da passieren im Moment merkwuerdige Dinge)&lt;br /&gt;Und weil all das, etwas Zeit in Anspruch nimmt, rechne ich mit 6 Wochen Aufenthalt. In dieser Zeit hoffe ich auf einen Job (vielleicht Urlaubsvertretung) fuer einen Monat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn nichts davon klappt, geht's in 3 Wochen zurueck nach Dubai, von da nach Indien und weiter im Plan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also, das war der letzte Bericht erstmal bis Ende Maerz.&lt;br /&gt;maat et juht.. Und danke fuer die Mails!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mike&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2538320410967566657-2442227400277181021?l=halbrum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ProjektHalbrum/~4/tFfSl_WWDys" height="1" width="1"/&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/ProjektHalbrum/~3/tFfSl_WWDys/urlaub-in-die-heimat.html</link><author>noreply@blogger.com (Mike)</author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://halbrum.blogspot.com/2008/02/urlaub-in-die-heimat.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-2538320410967566657.post-2994613587541068124</guid><pubDate>Wed, 06 Feb 2008 16:41:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-02-14T10:43:45.224+01:00</atom:updated><title>Ein neuer Abschnitt</title><description>Ich bin's wieder..&lt;p&gt;Hallo aus Salalah (Oman),&lt;/p&gt;Werner und ich haben uns entschieden verschiedene Wege zu gehen aus... nee nee, nicht weil wir uns gezankt haben, sondern weil Aethiopien sich als wahnsinnig toll fuer Werner entpuppt hat, und weil mein Zeitplan eigentlich Dubai vorsieht, damit ich irgendwann nach Indien komme. Absolut vernuenftig, wie ich finde, und Werner wird sicherlich eines Tages seine Erlebnisse im Omo-Tal loswerden. Vielleicht sogar hier!&lt;p&gt;Das Abenteuer Jemen begann bald darauf und einige Freunde von unterwegs wollen wissen, ob es sich lohnt... nun ja.. Fuer jeden Einzelnen wird es vermutlich anders sein, doch fuer mich sieht's so aus: nach 4 Monaten in Islamischen Laendern, ich spreche von: kein Alk, keine Frauen auf den Straßen, ueberall liegt der Muell rum und stinkende, siffige Toiletten, sind mir die Landschaften so ziemlich egal, und ich will nur noch raus. Letzte Woche sind einige Belgier erschossen worden und meine Zeit verbrachte ich im Jemen entweder nicht da, wo ich wollte, oder staendig mit einem Babysitter. Also ganz klar fuer mich: Jemen nur, wenn's sein muss!&lt;/p&gt;Wie es aussieht, werde ich mir, diesesmal wieder, einen Heimaturlaub goennen und hoffe, den Einen oder Anderen auf ein Bier zu treffen.&lt;p&gt;bis dahin.. mar es salam (oder so) &lt;/p&gt;Mike&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;10.01.2008 Addis Abbeba (+0km)&lt;br /&gt;Bourbonmäßig habe ich keinen Kater und wir stehen früh auf um den Djibouti-Visa zu beantragen. Völlig problemlos geht's vonstatten. Nur müssen wir 2 mal durch die Stadt dafür fahren. Wenn wir schon mal fahren, können wir auch direkt mal sehen ob ein Yemen-Visa zu bekommen ist. Die hatten aber schon zu. Werner kann nicht aufhören zu erklären wie toll er das land findet und wie knapp die Zeit ist für weitere 4 Länder. Ich gestehe daß der Wiedereintritt in die Islamische Welt, mir ebesowenig gefällt aber die Alternativen sind viel zu teuer oder viel, viel zu langwierig. Abends ziehe ich mit den Jungs durch das Viertel. Wir werden aber die meiste Zeit von Nutten belästigt und wir wollen bald wieder "heim".&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7Pt6iz4_GI/AAAAAAAAFz0/Qpjiuln5yK8/s1600-h/DSC_0468.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7Pt6iz4_GI/AAAAAAAAFz0/Qpjiuln5yK8/s320/DSC_0468.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166734787556736098" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;11.01.2008 Dessie (+390km)&lt;br /&gt;Uns ist klar, dass es nur noch um Strecke reissen geht heute und wir suchen den Weg aus der Stadt. Die Strasse besteht aus geflickten Schlaglöchern, eine Belastungsprobe für unsere Stoßdämpfer. Die Landschaft ist eben Äthiopisch.. Ziemlich geil! In Dessie finden wir ein Hotel, Internet und nach einigen Suchen sogar was zu essen. Beim Essen besprechen wir die Lage und stellen fest daß es viel besser für Werner wäre wenn er in Äthiopien bliebe und ich mich auf dem Weg nach Dubai mache. Nach dieser Entscheidung wurde die Gesamtsituation sofort entspannter und ein Blick auf der Karte zeigt Lalibela in der Nähe woraufhin wir beschliessen dorthin zufahren und uns später hier wieder zu verabschieden. In der Zeit schreiben wir Mails an Tom, Matteo und Robin um Werners Reiseerfahrungsdefizite zu unterstützen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7Pu_yz4_HI/AAAAAAAAFz8/sAM6g8E3f5M/s1600-h/DSC_0538.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7Pu_yz4_HI/AAAAAAAAFz8/sAM6g8E3f5M/s320/DSC_0538.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166735977262677106" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;12.01.2008 Lalibela (+256km)&lt;br /&gt;Auf der Karte sieht die Strecke Dessie-Lalibela ganz kurz aus und wir lassen uns Zeit bis wir abzockeln. Die Strasse ist aber dermaßen schlecht und führt durch die Berge daß wir im Schnitt 40k/h machen und brauchen den ganzen Tag bis Lalibela. Dort angekommen, fragen wir nach Sprit der erst morgen kommen soll. Wir steigen in einem Landesüblichen Hotel ab der sehr einfach aber schön ist. Ein traditioneller Dusche (Eimer Wasser) und Bier an der Theke. Meinen iPod angeschlossen und die Musik stimmt ebenfalls. Uns geht's gut.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7PvWyz4_II/AAAAAAAAF0E/y30xzzPfk7M/s1600-h/068.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7PvWyz4_II/AAAAAAAAF0E/y30xzzPfk7M/s320/068.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166736372399668354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;13.01.2008 Lalibela (+82km)&lt;br /&gt;Bis gegen 11 müssen wir warten um Sprit zu bekommen die wir aus Kannistern beziehen. Die beiden Jungs von gestern sind zur Stelle und führen uns zum 40km entfernten Yemrehanos Christos. Die Berglandschaft ist einmalig hier.. Toll! Na gut, den Kloster kenn' ich schon und wir donnern später wieder zurück. Den horrenden Eintrittspreis für St. George spare ich mir und verbringe den Rest des Tages mit Musik während Werner sich die Sights reinzieht. Am Abend ziehen wir durch die Bars und kommen spät zurück.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7Pvxyz4_JI/AAAAAAAAF0M/mzdMMPn9UPA/s1600-h/069.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7Pvxyz4_JI/AAAAAAAAF0M/mzdMMPn9UPA/s320/069.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166736836256136338" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;14.01.2008 Dessie (+234km)&lt;br /&gt;Als Frühaufsteher hat Werner schon gefrühstückt und gemerkt dass er einen Platten hat als ich aufstehe. Er fährt zur Werkstatt während ich esse und packe. Der Rückweg wollen wir die Abkürzung nehmen, wo man uns sagt dass es gefährlich wäre entlangzufahren. In Wirklichkeit ist die Landschaft umwerfend ! Wir passieren Täler, Berge und Flüsse die wir geniessen können ohne ständig von You-you's belästigt zu werden. Den Fluß müssen wir mehrmals durchqueren über riesige Steine wo der fahrerischer Anspruch steigt.. Es macht tierisch Spaß! In Dessie wieder angekommen, ist unser Hotel belegt und wir finden einen billigeren, jedoch ohne Wasser (erstmal). Die Restaurants haben auch nichts mehr, das Internet dauert 20min pro Bildschirm und der Handyempfang ist null. Was für'n Mist, wo wir doch Nachricht aus Addis brauchen. Im Hotel gibt's ein Steak und irgendwann geht auch das Handynetz wieder.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7PwQiz4_KI/AAAAAAAAF0U/8oJ0MzLEaTM/s1600-h/087.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7PwQiz4_KI/AAAAAAAAF0U/8oJ0MzLEaTM/s320/087.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166737364537113762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;15.01.2008 Grenze Äthiopien/Djibouti (+354km)&lt;br /&gt;Beim Frühstück sprechen Werner und ich uns nochmal aus und bereiten uns mental auf den Abschied vor. An der Bank warte ich bei den vielen Menschen während Werner die noch benötigten Scheine tauscht. 20km weiter stehen wir an der Kreuzung des Abschiedes. Ein Abschnitt geht für mich hier zuende und ich wünsche Werner viel Spaß und Glück für seine verbleibende Zeit in Afirka.&lt;br /&gt;Ab hier beginnt auch Neuland für mich und es geht serpentinenmäßig immer weiter runter bis ich durch die Wüste von Afar donnere. Die Menschen werden zunehmend primitiver dass ich an der Kleidung (es wird immer weniger) und an den Behausungen (Iglu-ähnliche Stockgebilden mit Tuchdächer) sehe. Nach 70km Geröll fängt eine super geteerte Strasse an wo ich schneller fahren kann. Die Hitze ist fast unerträglich und irgendwann halte ich an eine Häuserreihe für eine Kola. Es scheint wohl ein Rastplatz für LKWs zu sein mit den dazugehörigen Prosi's. Egal, es geht bald weiter. Irgendwie sehe ich die Stadt Serdo nicht und komme unverhoft an die Grenze an.. Selbst die hätte ich fast unbemerkt durchfahren, man bin ich schnell. Ich weiß daß Djibouti teuerer ist als Äthiopien und will auch nicht zu spät da ankommen, also frage ich den Zoll-Man wo ich denn übernachten kann. Er sagt: bei mir auf'm Staatsgelände. Gesagt getan, wo er meint daß er auch Klimaanlage hätte. Es ist auf einem bewachten Gelände mit einigen Häuser die aussehen wie bei uns diese Asylantensiedlungen. In jedem Raum schlafen 3 Jungs während die Mädels draussen auf irgendwelche Liegen schlafen. Die Mädels selbst sind nur da um für die Beamten zu kochen und so... Wäsche waschen wird nicht einfach als mir von den Damen alles aus der Hand genommen kriege weil ich natürlich alles falsch mache... Hmmm, es wird doch einfach.. Als ich koche, kommen immer mehr Leute die sich einladen wollen mit dem Spruch: es wäre Tradition zu teilen. Ich sage: sure, show me. Und schon gibt's keine Tradition mehr. Ich mache ihnen klar dass ich nur für meine Mitbewohner genügend habe. Meine Mitbewohner sind aber alle arbeiten und ich verbringe den Abend mit den Mädels die das Bier (ich will ja meine Birrs loswerden) besorgen und überhaupt alles machen wollen. Mir geht's gut.&lt;br /&gt;Gegen 11 kommen die Jungs wieder und wir schlafen zu viert im Zimmer. Gegen 11 wird auch der Strom abgeschaltet... Soviel zum A/C.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7Pwyyz4_LI/AAAAAAAAF0c/WVXASIUbnBI/s1600-h/091.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7Pwyyz4_LI/AAAAAAAAF0c/WVXASIUbnBI/s320/091.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166737952947633330" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;16.01.2008 Djibouti City (+232km)&lt;br /&gt;Dank der hunderte von Moskitos die sich an mir gesättigt haben, habe ich nicht alzusehr geschlafen und bin nach'm Sonnenaufgang aufgestanden. Die Jungs stehen nach und nach auf und zuckeln direkt zur Arbeit. Mit den Mädels trinke ich mein Kaffee und verabschiede mich von diesen netten Menschen. Natürlich treffe ich sie wieder am Zoll wo meine Papiere schnell und problemlos abgestempelt werden. Im Imigrationsbüro sehe ich einen Deutschen Pass und frage, wer damit hier ist. Es ist ein geborener Djibouti der seit einigen Jahren in Stuttgart lebt. Wir sprechen ein wenig und Ibrahim gibt mir eine Telefonnummer von seinem Freund in Djibouti City. 5 Kilometer weiter ist die Grenzstation von Djibouti wo alles problemlos abgeht. Man sagt mir dass ich eine Versicherung brauche, doch als ich sage daß ich das Land nach 2 Tagen wieder verlasse lässt man mich gehen. Problemmatisch ist lediglich die Sprache wo ich doch kein Französisch spreche. Die Landschaft verändert sich kaum und bleibt mit sandigen Ebenen mit steinigen Bergen. Weil die Strasse gut geteert ist, komme ich gut voran bis Djibouti City. Manoman... Hier wird es wieder Muslimisch und schon häufen sich die Müllberge überall. Die Hauptstadt riecht wie eine Müllhalde und wie immer schmeißt jeder sein Müll einfach hin. In der Stadt werde ich nicht von so vielen Menschen belagert wie in Äthiopien, jedoch viel aggressiver und unverschämter. An einem Kiosk bezahle ich Kippen und Kola mit meinen verbleibenden Birrs und werde mächtig abgezockt. Es geht aber um unter 10 Euro und mir ist es einfach wert ein paar von diesen Francs zu bekommen für's Nötigste. Weil ich früh genug hier bin denke ich dass ich erst mal Erkundigungen einholen kann damit ich weiß wieviel Geld ich überhaupt brauche. Bei dem Preis/Leistungsverhältniss falle ich vom Hocker im Restaurant. Viel besser ist die Internetverbindung mit DSL-speed. Die Hotels sind entweder wahnsinig Teuer oder wahnsinnig dreckig. Zum Überfluss bekomme ich meinen ersten Platten in einem Dreckloch. Da rufe ich den Freund von Ibrahim an und nach einer Stunde kommt er auch an und bringt mich zu einem sauberen, erschwinglichen Hotel... Tja, man kann nicht immer Pesch haben, oder? Sa'ad verspricht mir daß er bis Abends alle Infos zusammen hat während ich duschen und relaxen soll mit Aircondition. Ach ja, es sind so 40° Celius und ich schwitze mir ganz schön einen ab.&lt;br /&gt;Den Abend verbringe ich mit schreiben und Fernsehen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7Pxqiz4_MI/AAAAAAAAF0k/eQoQdzbEUb0/s1600-h/096.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7Pxqiz4_MI/AAAAAAAAF0k/eQoQdzbEUb0/s320/096.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166738910725340354" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;17.01.2008 Djibouti City (+0km)&lt;br /&gt;Sa'ad verspricht bis um 10h00 hier zu sein und vorher nutze ich die Zeit um mein Reifen zu flicken. Tja, gefahren bin ich wohl gut, es war ein Messerstich... Ich sag' ja, die Leute hier sind agressiv. Hinterher zur Bank und dann Frühstück. Die Preise sind hier fast europäisch bei afriknischer Standard. Mein Tagesschnitt steigt von 12€ auf 35€.&lt;br /&gt;Jemand ruft mich aus dm Zimmer und beschuldigt mich sein Auto angefahren zu haben. Die komplette Seite ist eingedrückt mit roter Farbe. Offensichtlicher kann man nicht lügen. Nach einem Gezeter droht er die Polizei zu holen. "Kein Thema" sag' ich, aber es kommt keiner. Sa'ad kommt später und meldet daß es kein Schiff nach Yemen gibt. Gut daß ich noch kein Visa bezahlt habe. Es ist irgendwie merkwürdig, ich sitze im klimatisierten Hotelraum während er alles klärt.. Diese Passivität gefällt mir nicht, ich denke daß die Chance nicht größer wird wenn ich mich einmische. Abends kehre ich in eine Bar ein mit europäischen Preisen.. Macht nichts, ich trinke trotzdem zuviel...&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7PyvCz4_NI/AAAAAAAAF0s/daGOjNNDznI/s1600-h/DSC_0685.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7PyvCz4_NI/AAAAAAAAF0s/daGOjNNDznI/s320/DSC_0685.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166740087546379474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;18.01.2008 Djibouti City (+3km)&lt;br /&gt;Heute ist Freitag und damit hat alles geschlossen aber ich fahre trotzdem zum Hafen um es wenigstens gesehen zu haben. Die Leute dort sagen daß es kein Problem wäre nach Jemen zu fahren, einfach morgen Früh wiederkommen und ein Ticket kaufen. Hinterher fahre ich zur Jemenitischer Botschaft um zu erfahren ob die Morgen auf haben. Dort ist auch alles klar. ..hmmm.. Was hat Sa'ad mir da bloß erzählt? Der Rest des Tages verbringe ich vorm Fernseher.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7PzoSz4_OI/AAAAAAAAF00/LzzlKG0dcyc/s1600-h/DSC_0644.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7PzoSz4_OI/AAAAAAAAF00/LzzlKG0dcyc/s320/DSC_0644.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166741071093890274" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;19.01.2008 Djibouti City (+3km)&lt;br /&gt;Als erstes zum Hafen. Dort lerne ich den Agenten Abdul Karim kennen. Er sagt kein Thema, um 11 sag' ich dir Bescheid. Dann zur Botschaft. Die ersten Leute erscheinen gegen 9h30 und ich spaziere entspannt in's büro und witzele 'was mit Ri'ad (ein Angestellter) rum. Dort fülle ich den Antrag aus, gebe die Kopien ab und zahle die Gebühr. Um 11 soll ich wiederkommen um mein Visa abzuholen. ...klingt einfach. Um 10 kommen René (Kanadier, 650GS) und Robo (Australier, Africa Twin) an und erzählen mir daß sie diese Geschichte seit 10 Tagen hören. "Ri'ad, what's the story?" frag' ich, woraufhin er mit Robo zum Konsulat nachhause fährt. Kurze Zeit später sagt er, wir sollen alle Papiere mitnehmen und mitkommen. Ein Spinner im Büro verweigert mir den Antrag und zereißt ihn. Na gut, dann fülle ich eben einen neuen aus und wir zuckeln ab. Der Botschafter kommt scheinbar gerade aus dem Bad, denn er war nur mit einem Handtuch bekleidet. Wir klagen ihm unser Leid worauf ihm irgendwie egal war dass die anderen zwei 10 Tage gewartet haben aber daß mein Antrag zerissen wird, findet er nicht gut. Ich soll einen Beschwerdebrief aufsetzen und er verbindet mich mit dem Aussenminister! ..wow, naja, er ist ganz nett und spricht gut englisch. 10min später haben wir unsere Visas. Der Botschafter sagt daß wir da nicht rauskommen ohne mit ihm zu Mittag gegessen zu haben. So sitzen wir mit 10 man auf dem Boden, im Wohnzimmer des Botschafters und essen. Soweit sogut. Des Nachmittags im Netz, erfahren wir von diesem Attentat in Jemen wo 5 Autos (Militär inklusive) gestern angegriffen wurden mit all den toten Leuten. Was jetzt? Es passierte auch da wo wir hin wollten.... Lange Diskussionen (auch mit Zuhause) folgten. Doch des Nachts beschliessen wir trotzdem zu fahren.. Warum, weshalb, erzähle ich wenn ich zuhause bin.&lt;br /&gt;Ich vergaß zu erwähnen daß der Bruder von Ismail (Botschafter) ein 4 Sterne General ist, dessen Nummer ich jetzt habe.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7P1DSz4_PI/AAAAAAAAF08/u6cgemc0Rb4/s1600-h/DSC_0660.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7P1DSz4_PI/AAAAAAAAF08/u6cgemc0Rb4/s320/DSC_0660.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166742634461986034" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;20.01.2008 Rotes Meer (+3km)&lt;br /&gt;Morgens zum Hafen Die übliche Leier: komm' wieder um 11. Um 10 kommt ein Kapitän vorbei der uns die Fahrt zusichert. Er sagt: komm' wieder um 2. Um halb 3 werden wir nicht auf's Gelände gelassen weil Mittagspause ist von 12-2. Danach müssen alle erst mal Chad kauen und danach ausruhen. Wir lernen ein deutsches Paar kennen mit ihrem Unimog die schon seit 3 Wochen warten. Ich ahne böses. Gegen 4 kommt Mr. Karim tatsächlich an und nimmt unser Geld und Personalien ab.. Es kommen keine weiteren Kosten auf uns zu for sure! Danach zu Imigration um aus Djibouti auszuchecken und ab zum Boot. Das Boot durchmisst eine Länge von 20 Metern und sieht mind. 300 Jahre alt aus. Im Lonely Planet steht daß diese Boot schon mal absaufen. .mir wird mulmiger als ohnehin schon. Es gibt auch keine Rampe oder ähnliches. Die herumstehenden Hafenarbeiter hiefen die Mopeds über die Bretter (Reiling kann ich sie nicht bezeichnen) und wollen natürlich Scheine sehen. Ein Streit mit Abdul mit Drohungen und Geschrei entfacht. Als ich sage sie sollen die Mopeds wieder rausholen und uns unser Geld zurückgeben, streiten sie sich weiter weg von uns. Egal, wir sind jedenfalls auf dem Boot. Ausser uns sind weitere 15 Leute hier und wir legen ab gegen 18h30. Der Wellengang ist nicht ohne und die Mopeds schwingen gut hin und her. An Schlafen kann ich nicht denken. So vergeht die ganze Nacht. Bemerkenswert ist die Toilette die eigentlich eine kiste mit offenen Boden ist aus Schalbrettern das irgendwie über das Boot raushängt. In der Zwischenzeit habe ich zwar ein bisschen Gewicht verloren, doch glaub' ich immernoch zuviel dafür zu haben. Da mach' ich mir lieber in die Hose!&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7P11Cz4_QI/AAAAAAAAF1E/Pc1vogYvM0o/s1600-h/P1200101.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7P11Cz4_QI/AAAAAAAAF1E/Pc1vogYvM0o/s320/P1200101.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166743489160477954" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;21.1.2008 Taiz (+110km)&lt;br /&gt;Es ist aber gut gegangen. Ich habe dicht gehalten. Beim Frühstück (Stück Brot mit Tee) erzählen mir die Leute wie toll Kanadier, Australier und Deutsche sind. Dagen würden sie jeden Amerikaner sofort umbringen... Schluck...Man, mir geht's gar nicht gut! Gegen 11 erreichen wir Al-Makha. Dort herrscht scheinbar Chaos weil sich irgendwie alle anbrüllen wobei die hälfte der Leute mit Ak47 herumlaufen. Die Leute gucken auch ziemlich angespannt und ich denke: ach du scheiße, ob ich hier richtig bin? Die Hafenarbeiter glauben einen Geschäft zu wittern und wollen uns mächtig abzocken. Also hiefen wir zu dritt unsere Mopeds über die Kante und über 2m Wasser (zwischen Boot und Pier)....selten so geschwitzt... Die Pässe wurdeen uns abgenommen und ab zum Zoll. Dort stehen wir 3 Stunden rum bis die Türen schliessen. Unsere Beschwerden lassen einen jungen Angestellten mit den Papieren abzockeln (wahrscheinlich zum Unterschriftsberechtigten zuhause) während wir am Tor wieder eine Stunde warten. In der Zwischenzeit sehen wir wie ca. 100 Kamele abgeladen werden und durch's Tor treiben lassen. Innerhalb von diesen 4 Stunden war es nicht geschafft. Glückwunsch! Witr haben Afrika verlassen und sind in Jemen. Erst mal in die Stadt, 'was essen, trinken, Geld wechseln und Tanken. Für 41Liter zahle ich etwa 9€. Bis nach Tiaz sind's etwa 100km und wir donnern los. Die Hafenstadt ist ein "shithole" und die anschliessende Wüste ist vermüllt. Nach 45km fangen die Berge an, die Temperaturen werden erträglich und die Strecke wird schöner. Durch die meisten Strassensperren werden wir durchgewunken. An einem jedoch stehen wir rum und warten auf telefonischer Freigabe. Dabei bringt man uns kaltes (Flaschen-)Wasser und Red Bull als Erfrischung. Der Polizistenchief empfiehlt uns ein gutes Hotel und gibt uns seine Nummer falls wir hilfe brauchen. In Tiaz werden wir von der Polizei angehalten um zu wissen wo wir hin wollen. Darauf geht's mit Blaulichteskorte zum Hotel wie ein President oder so... Das Hotel ist klasse mit einem Suite (2 Zimmer KDB) für 3000,-Rials (10,70€) zu dritt. Später in der Lobby werden wir vom Abgesandten des Touristenministeriums bekanntgemacht der uns alles erklärt und unsere Hotelrechnung bezahlt. Morgen haben wir einen Termin mit dem Gouvoneur des Landes.&lt;br /&gt;Wir gehen essen, Internet und endlich schlafen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7P24yz4_RI/AAAAAAAAF1M/h3jUK0Keq9Q/s1600-h/DSC_0732.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7P24yz4_RI/AAAAAAAAF1M/h3jUK0Keq9Q/s320/DSC_0732.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166744653096615186" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;22.01.2008 Taiz (+0km)&lt;br /&gt;Gegen 8 werden wir von einem Touristenpolizist abgeholt und gehen erst frühstücken. Hinterher zum Gouvoneur. Die Gespäche drehten sich in der Hauptsache um die Sicherheit und die geplannten Strecken. Dann zum Museum. Dann zur Burg und dann werden wir in einem 200$ Hotel zum Essen eingeladen. Boah, was für ein Essen! Wir rollen dann durch den Soug und zu unserem Hotel zum ausruhen und wo ich gerade diesen Bericht schreibe.&lt;br /&gt;Ein ausgiebiger Besuch im Soug und Internet ist dann angesagt z8umal es nicht mehr so heiß ist. ....das war's für heute.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7P3kCz4_SI/AAAAAAAAF1U/taA6GLwAWug/s1600-h/P1220124.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7P3kCz4_SI/AAAAAAAAF1U/taA6GLwAWug/s320/P1220124.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166745396125957410" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;23.01.2008 Sana´a (+252km)&lt;br /&gt;Beim 'runtertragen der ganzen Taschen werden wir vom Hotelrezeption angehalten und er zeigt uns ein Bild von uns in der Zeitung worauffhin wir jeder eine Zeitung in der Hand gedrückt bekommen. &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7P5Viz4_UI/AAAAAAAAF1k/YKOwwZgJ27A/s1600-h/DSC04731.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7P5Viz4_UI/AAAAAAAAF1k/YKOwwZgJ27A/s320/DSC04731.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166747346041109826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Frühstück und ab geht die Post richtung Norden. Die Strasse ist recht belebt und wir merken daß die Jemeniten nicht so wirklich die besten Autofahrer sind. Alle 50km passieren wir eine Strassensperre aber werden meistens durchgewunken. Es geht bergauf und wir erwischen ziemlich tolle Aussichten. In Sana'a angekommen finden wir ein Hotel Dawood in der Altstadt. Diese Altstadt ist wirklich schön mit all den alten Häuser im Jemenitischer Stil. Es gibt enge Gassen wo jeder sich Schammen holt an den Ecken, aber es stört irgendwie niemand. Mir und Robo ist es nicht nach Sightseeing heute und wir bleiben im Hof, essen und Cola trinken für den Abend.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7P4Ziz4_TI/AAAAAAAAF1c/qkb5X9I039g/s1600-h/P1220140.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7P4Ziz4_TI/AAAAAAAAF1c/qkb5X9I039g/s320/P1220140.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166746315248958770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;24.01.2008 Sana´a (+0km)&lt;br /&gt;Morgens, nach Wäscheabgabe und Früstück, nehmen wir ein Taxi zum Touristenamt um weitere Fahrelaubnisse einzuholen. Geöffnet soll sein um 9 doch als wir gegen 10 eintrudeln liegt der Chef vom Laden noch immer hinter'm Schreibtisch und schläft. Er sagt daß wir auf keinem Fall unsere geplannte Route nehmen können sondern müssen wieder nach Süden und an der Küste nach Oman fahren. Nachdem wir mehrmals zum Kopierladen gelatscht sind hatten wir unser Erlaubniss. Hiervon machen wir ebenfalls 10 kopien. Ein Spaziergang durch die Stadt, Internet und Essen. Den Nachmittag rumgelungert und Abends zum Soug der zwar ziemlich hell erleuchtet aber nicht unbedingt sehenswert ist.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7P6Nyz4_VI/AAAAAAAAF1s/NKYQtPhZZS8/s1600-h/DSC04752.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7P6Nyz4_VI/AAAAAAAAF1s/NKYQtPhZZS8/s320/DSC04752.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166748312408751442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;25.01.2008 bei Shuqra (+390km)&lt;br /&gt;Wir donnern los bis in 50km Entfernung die erste Strassensperre kommt. Dort hält man uns für 2 Stunden auf weil es scheinbar unfreundliche Leute der Strasse entlang gibt. Eine Eskorte erscheint irgendwann und wir ziehen endlich weiter. Bei Dhamar biegen wir nach langer Diskussion ab um einige hunter Kilometer zu sparen. Die Gegend ist leer und es geht schneller vorwärts bis meine Benzinpumpe den Geist aufgibt. Robo hat aber Ersatz und nach 5 min. Geht's auch schon weiter. Unsere Eskorte erspart uns viele weitere Diskusssionen an den vielen Strassensperren die jeder eine Kopie unsere Fahrerlaubniss haben will.... Gut daß wir sie haben! In irgendeine Stadt kommt der Chef von irgendwas raus und spricht zwar kein Englisch dafür aber Deutsch. Er freut sich so sehr daß er uns 60 Liter Benzin spendiert. Es geht weiter durch die Wüste bis wir sozusagen an der Kante des Hochlands kommen. Von hier aus gibt's grandiose Aussichten und Serpentinen die uns 2000m runterbringen. Wir halten an um Fotos zu machen und kurze Zeit später liegt ein Auto auf der Strasse der ca. 100m runter gefallen ist. Hätten wir die Fotos nicht gemacht wäre's vermutlich uns auf den Kopf gefallen. Seitdem gucken wir gerne hin und wieder nach oben während der Fahrt. Zum Unfall: es sah nicht gut aus, der Fahrer war nicht mehr in einem Stück. Weiter der Strasse entlang passieren wir einer Strassensperre wo die Cops in Höhlen wohnen. Die halten uns solange uf b9is es dunkel wird und an der Nächsten will man uns nicht in die Stadt lassen weil wir wahrscheinlich erschossen werden. Also Zelten wir neben diesen freundlichen Schweine die alles voll pissen und müllen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7P7ciz4_WI/AAAAAAAAF10/avV4nXiYFyI/s1600-h/P1250179.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7P7ciz4_WI/AAAAAAAAF10/avV4nXiYFyI/s320/P1250179.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166749665323449698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;26.01.2008 bei Balhaf (+325km)&lt;br /&gt;Wir jucken die Küste entlang und treffen auf die nächste Strassensperre wo Lars (Schwede, Fahrrad) auf uns wartet. Er wird samt fahrrad in ein Auto eingeladen die wir folgen. Das gute daran ist daß ich endlich ein paar Fotos geschossen bekomme die unsere Babysitter bisher nicht zuließen. Es geht zügig voran und das Übliche eben. Früh am Nachmittag fahren wir zu einen Touristenstrand der erste sahne ist. Dort schwimmen und abhängen. Abends kommt eine Truppe deutsche Renter an, deren hochbezahlter Programm ebenfalls durch den Belgiermord geändert wurde.&lt;br /&gt;Nebenher gesagt: Einige Eskorte wollen Geld sehen doch wir zeigen unser Zeitungsausschnitt mit dem Sicherheitsminister und schon verzichten sie drauf... Naja, seine Telefonnummer scheint Eindruck zu machen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7P8bSz4_XI/AAAAAAAAF18/b45k4afpRuI/s1600-h/DSC04836.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7P8bSz4_XI/AAAAAAAAF18/b45k4afpRuI/s320/DSC04836.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166750743360241010" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;27.01.2008 bei Seyhut (+328km)&lt;br /&gt;Es gibt auch wieder Sprit im Dorf so daß es weiter geht. Unsere Begleitung bringt uns die Küste entlang bis zu Al Mukalle. Essen und Internet ist angesagt und nimmt uns 2 Stunden Fahrzeit. Zur Überraschung aller, sagt mn daß wir ab hier keine Eskorte mehr brauchen. Nur Lars darf nicht mit seinem Fahrrad alleine durchs Land. René nimmt seinen Gepäck, ich sein Fahrrad und Lars fährt mit Robo. Wir genießen unsere Freiheit und donnern durch die tolle Landschaft... Rechts der Ozean und links Wüste und Steinberge. Des Abends finden wir eine Düne wo wir unsere Zelte aufschlagen. Die Hitze und die fehlenden Waschgelegenheiten machen sich bemerkbar und ich bin froh alleine im Zelt zu sein..puhh...&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7P9Yyz4_YI/AAAAAAAAF2E/ODkvIh_skgg/s1600-h/DSC04856.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7P9Yyz4_YI/AAAAAAAAF2E/ODkvIh_skgg/s320/DSC04856.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166751799922195842" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;28.01.2008 bei Grenze Jemen/Oman (+390km)&lt;br /&gt;Wir machen uns auf die Socken. Bei jeder Pause witzeln wir rum und freuen uns über die angenehme Strassen und Landschaft. Ich glaube wir sind ein gutes Team und sehen wie Rockstars aus bei jedem Halt. Die Kurven in den Bergen sehen nach Spaß aus doch mit dem Fahrrad hinten drauf kann ich keine Rechtskurven machen und krieche den Weg entlang. Die Küste wird zunehmend steiler und ein geeigneter Zeltplatz wird schwierig zu finden. Durch einen Steinigen Weg (auf der Suche nach'm Zeltplatz) titsche ich gegen einen 50cm Stein und Lars's Hinterrad ist hin.... So'n Mist! Jetzt fährt er mit bis Salalah. Wir werden fündig irgendwo in den Bergen und machen mal wieder einen alkoholfreien Abend... Wann sind wir endlich in Oman? Überhaupt... In Sana'a habe ich eine Omanische Zeitung gesehen mit McDonaldswerbung... Yippieh!!&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7QCqSz4_ZI/AAAAAAAAF2M/k23_9KSVzzM/s1600-h/DSC04902.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7QCqSz4_ZI/AAAAAAAAF2M/k23_9KSVzzM/s320/DSC04902.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166757598128045458" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;29.01.2008 Salalah (+178km)&lt;br /&gt;Die Grenzformalitäten dauerten zwar über eine Stunde auf der Jemen-Seite doch schwierig ist es nicht. Robo fährt seit einem halben Jahr ohne Carnet und kriegt irgendein Kenjaisches Papier dauernd abgestempelt. Hilfreich ist hier sicher die alte Jedi Handbewegung "we can pass". Die Omanische Seite ist schon um einiges professioneller. Man sieht es an der Erscheinung: es gibt Mülleimer, alles ist sauber und die Beamten tragen Uniforme. Hier scheint man auch zu wissen was man tut. Der Jedi-Trick funktioniert hier trotzdem wieder und das Versprechen eine Versicherung in Salalah abzuschliessen reicht ebenso.Der Fahrspass steigt durch die Berge bis ich mir einen Platten einfahre. Den zu flicken klappt nicht weil die Militärfuzzis mir keine Zeit lassen damit der Kleber bindet... Also 5km weiter nochmal.. Ab hier geht's bergab und wir passieren irgendwie Erdlöcher an der Küste die wie Fontänen wirken jedesmal eine Welle reindonnert. In Salalah sehen wir eine saubere Stadt der eher westlich orientiert zu sein scheint. Der Geldautomat funktioniert einwandfrei und ein Hotel ist schnell gefunden. Es wird auch verdammt zeit für eine Komplettwäsche! Internet gibt's hier überall aber es gibt kein McDonnalds. Die Geschichte mit dem Bier scheint nicht wirklich zu stimmen bis auf das Crown Plaza Hotel das ich morgen aufsuchen werde.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7QDnSz4_aI/AAAAAAAAF2U/chxrLnQCDOs/s1600-h/DSC04924.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7QDnSz4_aI/AAAAAAAAF2U/chxrLnQCDOs/s320/DSC04924.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166758646100065698" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;30.01.2008 Salalah (+12km)&lt;br /&gt;Einen Frühstückslokal um die Ecke und hinterher Zeit diesen Bericht weiterzuschreiben. René und Lars ziehen los wegen einer neuen Felge für's Fahrrad. Mal sehen was es im Crown Plaza gibt.... Meine Güte, in Salalah ist wirklich nicht viel los. Wenigstens finde ich einen freien WLAN Anschluß und prüfe meine Mails. Bis es dunkel wird hängen wir im Zimmer rum und gucken fern und hinterher zum Crown Plaza. Da ist auch nicht viel los und das Bier kostet über 5€... Ich verzichte. Im Zimmer ein bisschen rumblödeln und dann schlafen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7QFCyz4_bI/AAAAAAAAF2c/OOSqjERokQc/s1600-h/P1300226.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7QFCyz4_bI/AAAAAAAAF2c/OOSqjERokQc/s320/P1300226.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166760218058096050" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;31.01.2008 Bushcamp (+373km)&lt;br /&gt;René beschliesst noch einen Tag hierzubleiben so beschliessen Robo und ich die Schnelle Route nach Muscat. Es zieht sich bis 12 weil René noch eine CD brnnen will mit unseren Fotos und nach 100km treffen wir auf ein Pärchen aus Australien auf einem BMW und eine Kawa. Wieder schwätzen wir für 1 1/2 Stunden. Weit werden wir nicht kommen heute. So ist es auch in den verbleibenden 3 Stunden machen wir mehr als 300km und schlagen die Zelte irgendwo hinter den Dünen auf. Robo und ich kommen gut parat und es gibt viel zu erzählen.... Schön!&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7QFsiz4_cI/AAAAAAAAF2k/nFJde2uMiks/s1600-h/226.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7QFsiz4_cI/AAAAAAAAF2k/nFJde2uMiks/s320/226.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166760935317634498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;01.02.2008 Buschcamp (+512km)&lt;br /&gt;Wuh... Hier ist es vielleicht feucht und nebelig. Ich frage mich warum es hier eine Wüste gibt. Vielleicht haben die Araber hier alles ausgetrocknet? Es wird heller und die Zelte trocknen auch wieder. Zeit zum losdonnern. Es gibt über 700km zu rollen, doch Wind kommt hoch... Es wird immer windiger. Der Sand weht wie verückt und bald können wir nichts mehr sehen. Nach 200km halten wir für einen Rast. Es gibt wieder Hähnchen mit Reis. Jetzt ist kaum noch was zu sehen aber es stört den Autofahrer nicht die plötzlich erscheinen und uns fast von der Strasse schieben. Inmitten dieser Scheiße kriege ich meinen zweiten Platten (Messerstich ausgenommen) am Hinterrad. Na das ist vielleicht spannend einen Reifen zu flicken mit Sand in den Augen und Windstärke 9. Irgendwie haben wir's gschafft und erreichen einen Ort namens Adam. Der Wind lässt nach. Hinter der Abbiegung nach Iber finde ich eine Baustelle der von einem Mauer umgeben ist. Hier ist ein guter Platz zum Zelten! Die Nacht wird wieder windig doch es gibt genügend Kalksandsteine die das Zelt befestigen können. Es hat schon was zu zweit in meinem Vorzelt zu sitzen und essen wenn die Zeltwände wie verückt wackeln. Wird es halten?&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7QGvSz4_dI/AAAAAAAAF2s/uNJ_V8XykTc/s1600-h/230.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7QGvSz4_dI/AAAAAAAAF2s/uNJ_V8XykTc/s320/230.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166762082073902546" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;02.02.2008 Muscat (+512km)&lt;br /&gt;Am Morgen kommen die erste Bauarbeiter die uns freundlich grüßen. Die Karren sehen irgendwie sauber aus...komisch... Na klar, sind wurden auch frisch gesandstrahlt! Alles ist matt, die Helmvisiere auch. Im Lonely Planet steht daß die Küstenregion ziemlich schön sein soll, so fahren wir nach Sur und essen einen Happen. Hier gibt es nichts bemerkenswertes zu sehen. Die Küste ist auch langweilig und ich frage mich ob die Autoren jemals irgendwo anders mal waren. Ein wunderschön angepriesener Wadi entpuppt sich als 5m Palmen...gähn. Also weiter Richtung Muscat. Eine ziemlich große Stadt der eigentlich 2 Städte sind. Nun denn. Wir finden einen Postkartenstrand zum zelten doch es ist nicht bewacht. Erstmal bepackt lassen und ab zum McDonnalds...Yippieh! Dort suche ich an einem Einkaufszentrum (wie immer) WLAN, finde es und prompt kommt ein Amerikaner, Bob, raus und lädt uns zu sich nachhause ein. Dort gibt es eine Waschmaschine, Bier und Jim Bean. Die halbe Nacht erzählen wir und gucken Basketball. Es ist schön!&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7QHrSz4_eI/AAAAAAAAF20/tmKVvqhw0wY/s1600-h/235.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7QHrSz4_eI/AAAAAAAAF20/tmKVvqhw0wY/s320/235.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166763112866053602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;03.02.2008 Muscat (+27km)&lt;br /&gt;Bob will um 7 zur Arbeit und schmeißt uns aus dem Bett um 6. Nach 5 Stunden Schlaf gibt's Eier mit Bacon das wie ein Gottesbeweis wirkt. Er stellt ein Plan für uns auf den wir natürlich ignorieren und setzen uns an einem Kaffee bis um 3. Die AIDA ist gestern eingelaufen mit 1200 Deutschen an Board die alle nacheinander mit dem Bus hier angekarrt werden. Wieder 200 Leute die meine AT fotografieren. Irgendwann Internet und jetzt fahren wir wieder zum Strand....&lt;br /&gt;Auf dem Weg klappern wir die Sights ab und machen unser Touri-Programm.&lt;br /&gt;Am Strand angekommen, stellen wir das Zelt auf und haengen ein bisschen rum. Abends bestellen wir ein paar Burger am anliegenden Kiosk und anschliessend zuenden wir ein Feuer.&lt;br /&gt;Es ist ganz schoen toll hier!&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7QIjiz4_fI/AAAAAAAAF28/Ho-AW8RlO8E/s1600-h/237.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7QIjiz4_fI/AAAAAAAAF28/Ho-AW8RlO8E/s320/237.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166764079233695218" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;04.02.2008 Al Baraimi (+382km)&lt;br /&gt;Wir ueberlegen durch die Berge zu fahren weil der Lonely Planet es empfiehlt. Die Ozis die wir getroffen haben berichtetetn nichts spektakulaeres und Robo und ich haben beileibe genuegend solche Berge gesehen. Hinzu kommt mein hinterrad der mit Strassenpneus belegt ist und die abgenutzten Bremsbelaege. Also: nix Berge, sondern die Kuestenstrasse. Aus einem Forum haben wir einen Kontakt in Baraimi wohin wir jetzt abzielen. Es wird kalt (hoechstens 18Grad). Merkwuerdigerweise gibt es eine pompoese Grenzstation (nur Oman) wo wir schon mal aus Oman auschecken, so 20km vor Bartaimi. Dort ist eigentlich nichts tolles und das einzige Hotel wo der "Punk" abgeht ist voller Philipinen. Jede Menge Hotels die viel zu teuer sind und wir steigen ab in einem wo nu gar nichts los ist. Unser Kontakt muss bi 22 arbeiten und kommt dann doch nicht. Klasse! Also, wie immer: Internet, Essen und schlafen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7QJiyz4_gI/AAAAAAAAF3E/5L1JH_TLv1Y/s1600-h/241.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7QJiyz4_gI/AAAAAAAAF3E/5L1JH_TLv1Y/s320/241.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166765165860421122" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;05.02.2008 Sharjah (+202km)&lt;br /&gt;Wir donnern 500m bis zur Grenzestation vom VAE. Dort schickt man uns zum 2km entfernten andere Station. Voellig kostenlos kommen wir rueber, nur hat es etwas gedauert weil wir uns die Augen vorher scannen lassen muessen.&lt;br /&gt;die Autobahnaehnliche Strasse geht schnell bis Dubai. Die Landschaft ist absolut langweilig... Sand eben. Dubai vom Weiten ist schon zu erkennen mit all den Hochhaeuser und der Verkehr nimmt zu. Das Buch empfiehlt eigentlich nur eine Unterkunft die hoffnungsvoll belegt ist. Es dauert ewig bis wir irgendwas finden bei der wahnsinnig undurchsichtigen Strassenfuerung und dem Verkehr. Es gibt 12spurige Autobahnen...eigentlich ueberall. Das naechst beste ist ein Ort weiter in Sharjah. Nach wieteren 2 Stunden Suchen, stellen wir fest dass selbst die Taxifahrer keine Ahnung haben wo dieser Hostel liegen soll. Im Dunkeln werden wir dennoch fuendig und ich checke ein, waehrend Robo seine Freunde aufsucht. Das macht aber nichts denn Don (Amerikaner) kommt gleichzeitig an und wir teilen den Zimmerpreis.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7QLXCz4_hI/AAAAAAAAF3M/a7mjpcUUCTc/s1600-h/242.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7QLXCz4_hI/AAAAAAAAF3M/a7mjpcUUCTc/s320/242.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166767163020213778" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;06.02.2008 Sharjah (+112km)&lt;br /&gt;Aus einem Forum habe ich einen Kontakt wo ich meine AT abstellen kann fuer meine bevorstehende Heimaturlaub. Und schon geht's wieder los: Verkehr und Strassenfuehrung. Den Laden habe ich gefunden und man zeigt Herz fuer arme Reisende. Jetzt ist alles organisatorisch geklaert und es geht zum shopping. In Dubai kann man eigentlich nichts anderes machen und ueberhaupt. Die ganze Stadt wirkt wie eine riesige Einkaufszentrum mit einem Burgerrestaurant alle 15m. Im Internet stelle ich Kontakt her mit Paul, einem Englaender auf einer (ich weis gar nicht...) Honda der ebenfalls nach Indien will. Nach 3 Stunden schaffe ich luftlinie 30km und tatsaechlich werdens heute 112 Stadtkilometer. Paul wartet schon seit einiger Zeit aber es gibt viel zu erzaehlen.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7QMNCz4_iI/AAAAAAAAF3U/hZaRovy_Uvo/s1600-h/243.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7QMNCz4_iI/AAAAAAAAF3U/hZaRovy_Uvo/s320/243.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5166768090733149730" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2538320410967566657-2994613587541068124?l=halbrum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ProjektHalbrum/~4/fzuG422isI4" height="1" width="1"/&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/ProjektHalbrum/~3/fzuG422isI4/ein-neuer-abschnitt.html</link><author>noreply@blogger.com (Mike)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7Pt6iz4_GI/AAAAAAAAFz0/Qpjiuln5yK8/s72-c/DSC_0468.JPG" height="72" width="72" /><thr:total>2</thr:total><feedburner:origLink>http://halbrum.blogspot.com/2008/01/ein-neuer-abschnitt.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-2538320410967566657.post-3709246987299722945</guid><pubDate>Tue, 29 Jan 2008 16:35:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-02-11T18:59:30.146+01:00</atom:updated><title>Neue Plaene</title><description>Hallo Leute,&lt;br /&gt;&lt;p&gt;an dieser Stelle moechte ich mich bitter beschweren ueber die fehlenden Mails aus der Heimat. Aus eigener Erfahrung und auch von Mitreisenden weiß ich, dass die Wirklichkeit eben so ist... Ich find's nicht so toll nach einigen Wochen ein I-Net-Cafe aufzusuchen und 4 Mails in 4 Wochen vorzufinden (außer Barbara, mit der ich taeglich in Verbindung stehe). &lt;/p&gt;Seitdem bin ich dazu uebergegangen nur noch auf "Abruf" meine Berichte zu verschicken. So nach und nach sprach es sich rum, und nun erfreue ich mich ueber einige Mails, aus denen ich einiges aus meiner gewohnten Umgebung erfahren konnte.  ...hey, ich will doch, eines nicht soo fernen Tages, wieder einsteigen, oder? Also immer her mit den Mails.. ich freue mich wirklich!!&lt;p&gt;In diesem Bericht bekomme ich schon beim Lesen eine gedaempfte Stimmung, was der Wirklichkeit entsprach. Das Beste daran ist: ich weiß selber nicht warum... es war eben so. Aber, es wird sich aendern...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Bilder werde ich in der nächsten Woche einstellen.&lt;/p&gt;Bis demnaex und: Kölle alaaf, feiert schön&lt;p&gt;mike&lt;/p&gt;&lt;p&gt;hier geht's weiter:&lt;/p&gt;22.12.2007 Kairo (+463km)&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Völlig erreignislos donnern wir die 500km bis Kairo, bis auf das Mittagsessen in einem neureichen Ferienort, der irgendwie noch in Bau ist, aber schon mit 7 Restaurants ausgestattet ist. Es gibt eine Menge Leute, ist aber alles ziemlich gesittet und ruhig.&lt;br /&gt;In der Stadt angekommen ist der Verkehr moderat, dafür gibt es unzählige Fußgänger, die ihren letzten Feiertag genießen. Die Hotels sind weitestgehend ausgebucht, und wir steigen in einer Kaschemme ab für wenig Kohle. Abends essen wir unser gewohntes Koshary zu und gehen schnell zu Bett.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7B_kyz4-2I/AAAAAAAAFx0/tSvSDo33npc/s1600-h/PC220010.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7B_kyz4-2I/AAAAAAAAFx0/tSvSDo33npc/s320/PC220010.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5165769042685393762" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;23.12.2007 auf dem Weg nach Assuan (+1002km)&lt;br /&gt;Des Morgens glaube ich nicht so recht daran, dass ich mein Sudan-Visa bekomme, aber wir checken trotzdem ein, bevor wir zur Jemenitischen Botschaft gehen. In der Botschaft lernen wir Veys, einen Türken auf einer LC4 Adventure, kennen. Das Unglaubliche geshieht, als man mir doch ein Visa ausstellt und unsere Überlegungen waren folgende: Das Boot nach Sudan geht nur montags, heute ist Sonntag. Wenn wir die Nacht durchfahren, könnten wir eine Woche einsparen und wären einigermaßen wieder im Zeitplan. Gesagt, getan. Essen, telefonieren und als Veys eintrudelt ziehen wir los. Es gibt eine goldene Regel in Afrika: niemals bei Nacht fahren... LKWs kommen einem ohne Licht auf der falschen Spur entgegen, und jeder, der mir entgegenkommt, blinkt erstmal zur Begrüßung mit dem Fernlicht auf, so dass ich dann gar nichts mehr sehe. Gegen 2 springt mir die Kette ab, die schon auf maximale Länge eingestellt war, und verbiegt sich, so dass sie nicht mehr zu gebrauchen ist. Kein Thema, eine neue Kette habe ich im Gepäck. Sie ist schnell montiert. 14 Minuten Reparaturzeit ist nicht schlecht, oder? Gegen 3 wird es unglaublich kalt, und ein Tee mit Fuul an einem der vielen Roadblocks hilft nicht wirklich . Um 9h00 morgens erreichen wir unser Ziel.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7B_6Sz4-3I/AAAAAAAAFx8/XED0Mf7yAWM/s1600-h/012.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7B_6Sz4-3I/AAAAAAAAFx8/XED0Mf7yAWM/s320/012.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5165769412052581234" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;24.12.2007 Lake Nasser (+0km)&lt;br /&gt;Eine kleine Auseinandersetzung haben wir, als ich auf einen Einkauf bestehe, weil ich glaube, dass wir keine bessere Möglichkeit haben werden bis Khartoum und Werner nach dieser Nacht auf keinen Fall das Boot verpassen will. Die Müdigkeit macht sich eben bemerkbar. Wir kommen aber nach dem Einkauf rechtzeitig am Hafen an und stellen aber fest, dass die Formalitäten in Assuan gemacht werden müssen...au backe! George kommt an und überhaupt gibt es viele Reisende, die ebenfalls mitfahren wollen und alles schon erledigt haben. Es gibt einen Muhammed, der alles für uns schnellstens erledigen kann gegen Bares, und wir lassen uns drauf ein. Nach 2 Stunden ist alles erledigt und wir können aufs Boot. Wegen dem hohen Andrang wird eine Barke mit den Fahrzeugen beladen. Während der Fahrt teilt man uns mit, dass die Barke wohl einen Tag länger brauchen wird, und ich freue mich, dass meine ganzen Sachen wie Schlafsack, Kulturbeutel usw. noch aufm Moped sind, und ich 2 Tage irgendwie in Fahrkluft verbingen muss (auch nachts). Auf dem Boot wird viel gequatscht, aber ob nun Heiligabend ist oder nicht, ist mir völlig schnuppe, und ich verziehe mich in die Koje.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;25.12.2007 Wadi Halfa (+0km)&lt;br /&gt;Morgens gegen 7  ziehen wir an Abu Simbel vorbei und an der Barke vom Vortag... Es ist ganz schön was los in der Szene. Im Boot können wir Geld tauschen, und nach ein paar Formalitäten ziehen wir zu viert in ein Zimmer im Nile Hotel. Der Ort hat sich kaum verändert seit meinem letzten Besuch vor mehr als 3 Jahren... Oder doch? Es gibt eine fette Asphaltstraße, die am Hafen anfängt und irgendwo hinter Halfa aufhört. Es gibt wie immer Fuul und Brot, das um Längen besser ist als in Ägypten.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7CBPSz4-4I/AAAAAAAAFyE/s3OmfB5vaoA/s1600-h/PC250013.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7CBPSz4-4I/AAAAAAAAFyE/s3OmfB5vaoA/s320/PC250013.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5165770872341461890" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;26.12.2007 Wadi Halfa (+0km)&lt;br /&gt;Man ist das warm hier. Morgens ist es schon an die 30° und meine Mopedsachen habe ich nun seit 66 Stunden ununterbrochen an. Meine Teflonpfanne tut gute Dienste bei gebratenen Eiern mit Zwiebeln zum Frühstück. Danach eine Stunde bei der Polizei für eine Registrierung und schon kommt unsere Barke an. Ein Herr Masr hilft, soweit er kann mit den Zollpapieren, doch als ein Deklarationsmann 20€ pro Person haben will, werden wir rebellisch. Nach langem Hin und Her zahlen wir ca. 6€ und ziehen von dannen. Die Dominator hat Probleme mit der Hinterradbremse, die Werner löst, während ich meinen Michelin Desert aufziehe. Dieses Mal schlagen wir unsere Zelte im Hof vom Hotel auf und meine Bedenken bzgl. Flöhen und Läusen beruhigen sich. Des Abends gönnen wir uns Fleisch, was hier irgendwie seltsam ist: Sie schneiden ein Tier in kleine Stücke und braten es dann, egal ob Fett, Knochen oder Innereien. Die Sudanesen sind alle Male angenehmer als die Ägypter, nur die Toiletten sind schlimm wie immer seit der Türkei...&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7CB2Cz4-5I/AAAAAAAAFyM/Uqpbf7rgmwQ/s1600-h/PC260014.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7CB2Cz4-5I/AAAAAAAAFyM/Uqpbf7rgmwQ/s320/PC260014.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5165771538061392786" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;27.12.2007 irgendwo in der Wüste (+137km)&lt;br /&gt;Endlich geht's los in die Wüste! Denkste.... Die Strasse bleibt geteert bis hinter der Stadt. Ab da gibt es Schotter und Wellblechpiste für ca. 50km, dann wieder autobahnähnliche Straße. Vor Arkasha wieder Piste, und wir halten an und besuchen das Dorf. Eine ziemlich nette Begegnung mit einem angehenden Arzt in seinem Haus mit all den Dorfbewohnern vor der Tür. Gott sei Dank scheinen hier keine Touris hinzukommen, seitdem hier soviel los ist, scheinen mir die Nubier nicht mehr so nett wie seinerzeit. Einige fragen nach Geld... Schade eigentlich. Die Hitze ist fast unerträglich, und wir schlagen die Zelte irgendwo im Sand auf. Der Sternenhimmel ist sagenhaft, während wir zu viert ein Schwätzchen halten.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7CC0Cz4-6I/AAAAAAAAFyU/gn46038tUjQ/s1600-h/PC270034.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7CC0Cz4-6I/AAAAAAAAFyU/gn46038tUjQ/s320/PC270034.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5165772603213282210" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;28.12.2007 irgendwo in der Wüste (+194km)&lt;br /&gt;Nach dem Zusammenpacken donnern wir los auf Wellblechpiste, und sämtliche Schrauben werden auf Festigkeit geprüft. Irgendwann sind die Pole an meiner Batterei lose und Georg verliert seine Hinterradachsenbefestigung. Es wird zunehmend sandiger, aber damit steigt auch der Fahrspaß! Echt Knaller... Das machen wir den ganzen Tag, bis wir irgendwo wieder nächtigen. Wieder ein sauberes Klo und überhaupt, fahre ich auf einsame Wüstennächte ab.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7CDVCz4-7I/AAAAAAAAFyc/vbJuIbO3a6Y/s1600-h/PC280040.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7CDVCz4-7I/AAAAAAAAFyc/vbJuIbO3a6Y/s320/PC280040.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5165773170148965298" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;29.12.2007 Dongola (+149km)&lt;br /&gt;Der Sandanteil steigt, und es wird immer schwieriger zu fahren... Wir haben Spaß, bis ich irgendwo eine falsche Abbiegung nehme und mich nur noch einbuddele. Die Karre abpacken und schieben in der Mittagshitze verpasst mir einen kleinen Hitzeschlag, weshalb ich mich gezwungen sehe Wasser aus diesen Tongefäßen zu trinken, das ziemlich braun ist. Nach einiger Zeit im Schatten geht's mir auch wieder besser und kurz nach Argo fängt die Asphaltstraße wieder an bis zur Fähre. In Dongola wieder im Hotel, wo wir die Zelte im Hof aufstellen. Fuul und Falafel. Wir treffen auf 2 Schweden, die seit 7 Jahren unterwegs sind.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7CD8iz4-8I/AAAAAAAAFyk/ePG0jDURHAU/s1600-h/PC290046.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7CD8iz4-8I/AAAAAAAAFyk/ePG0jDURHAU/s320/PC290046.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5165773848753798082" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;30.12.2007 Khartoum (+520km)&lt;br /&gt;Beim Frühstücken entscheiden George und Veys nach Karima zu fahren, während Werner und ich nach Khartoum donnern wollen. Die komplette Strecke ist mittlerweile geteert, und wir spulen die 520km ohne Zwischenfall ab. Es ist schon 'was schade, dass Werner die kleinen Dörfer nicht mehr mitbekommt, die ich beim letzten Trip so klasse fand. Wir haben es besprochen, doch wenn man sich auf einer Teerstrasse in dieser Hitze befindet und die Alternative auf weichem, pulverartigem Sand zu fahren abwägt... Es ist einfach nicht dasselbe, wenn man sich direkt neben der Bequemlichkeit abquält. Naja, in Khartoum angekommen werden wir erst mal mit Smog konfrontiert, bis wir den Blue Nile Sailing Club finden, der noch immer schön ist bis, natürlich, auf die Toiletten.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7CE1Sz4-9I/AAAAAAAAFys/p3YYqFEPAJk/s1600-h/PC310048.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7CE1Sz4-9I/AAAAAAAAFys/p3YYqFEPAJk/s320/PC310048.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5165774823711374290" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;31.12.2007 Khartoum (+0km)&lt;br /&gt;Die Entscheidung doch nach Kenia zu fahren war eigentlich schon in Ägypten gefallen, hauptsächlich weil wir die Faxen dicke haben von muslimischen Ländern. Ein anderer Grund ist die Zeit. Sollten wir weiter nach Dubai fahren, bekommen wir nichts von Äthiopien mit, und Kenia ist ebenfalls schön, doch es gibt Unruhen seit den Wahlen, und wir warten erst mal ab was passiert.&lt;br /&gt;Ich verbringe die Zeit mit Wäsche und Mopedputzen. Des Abends sind viele Leute auf der Straße, doch Bars, Drinks, Ladies gibt's hier nicht, und wir besuchen einen katholischen Gottesdienst gegenüber. Der Hit des Tages ist, als ich endlich meine Tastatur ans Laufen kriege und diesen Bericht schreiben kann um 3 Uhr morgens.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7CFfCz4--I/AAAAAAAAFy0/tYSH-clnZUE/s1600-h/PC310050.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7CFfCz4--I/AAAAAAAAFy0/tYSH-clnZUE/s320/PC310050.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5165775540970912738" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;01.01.2008 Khartoum (+0km)&lt;br /&gt;Eigentlich nix... Rumgesessen im Schatten. Das Highlight des Tages ist als Jonathan auftaucht. Ein Engländer, der in der Botschaft arbeitet und nach unseren Bechwerden 2 Palletten Bier vorbeibringt. Dazu mache ich Reibekuchen, die bisher immer gut ankamen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;02.01.2008 Khartoum (+0km)&lt;br /&gt;Als erstes los zur Äthiopischen Botschaft. Die Jungs haben von 9 bis 11 auf und haben dazwischen 1 Stunde Frühstückspause. Nach 2 Stunden haben wir es geschafft die Anträge loszuwerden und haben Zeit bis 3 Uhr. Ein paar Burger reingepfiffen und einen Ölwechsel schaffe ich noch, und gegen 4 sind wir fertig zur Abfahrt. Wir bleiben aber noch, weil's so schön ist.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7CHACz4-_I/AAAAAAAAFy8/d_Q-gzqJYxw/s1600-h/051.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7CHACz4-_I/AAAAAAAAFy8/d_Q-gzqJYxw/s320/051.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5165777207418223602" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;03.01.2008 Gedaref (+xxxkm)&lt;br /&gt;Nach'm Tanken geht's auch schon los. Die Temperaturen steigen auf mindestens 40 Grad und der Wind wirkt wie ein Heißluftgebläse. Die Landschaft ist eben Wüste und es zieht sich. Alle paar hundert Kilometer halten wir an für eine kalte Kola oder Limo. Gegen Abend erreihen wir Gedaref und wir übernachten in einem umzäunten Männerclub, wo die Männer Domino und Rommee spielen. Es gibt Tee, und der Hit passiert, als einer der Männer sich an mich errinnert, als ich vor drei Jahren schon mal hier war, und es spricht sich rum. Omar, ein Lehrer, der sehr gut Englisch spricht, fährt mit Werner los um Essen zu besorgen. Wieder eine nette Geste, als sich alle verziehen, während wir essen. Wir sitzen den ganzen Abend rum und erzählen mit den Leuten. Es gibt keine Toillette auf dem Gelände, doch merkwürdigerweise muss auch keiner.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7CHwCz4_AI/AAAAAAAAFzE/G1ScBo264X0/s1600-h/052.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7CHwCz4_AI/AAAAAAAAFzE/G1ScBo264X0/s320/052.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5165778032051944450" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;04.01.2008 Gonder&lt;br /&gt;Relativ früh ziehen wir ohne Früstück ab und finden ein perfekt asphaltierte Straße vor, die uns bis zur Grenze in Galabat bringt. Die Abfertigung verlief schnell, unkompliziert und vor allem kostenlos. Landschaftlich habe ich diese Gegend bei weitem nicht so grün in Erinnerung... Scheinbar gab es hier genügend Regen in den letzten Jahren. In Äthiopien gibt es die gewohnte Stockhütte mit dem Mahagonitisch, doch wir scheinen zeitlich Pech zu haben, denn die komplette Grenz-Crew hat irgendwie Meeting, und wir warten eben, bis die Pässe fertig sind. 30 Kilometer weiter erreichen wir den Zoll mit Mr. John, der super freundlich ist, und wo es wieder nichts kostet. Ab hier wird der Schotter immer staubiger, und es geht immer weiter bergauf. Die dazugehöhrigen Berge und die damit verbundenen Aussichten sind grandios. Auch hier kommt es mir viel grüner vor als letztes Mal. Ich komme schwer in's Grübeln als wir anhalten für ein Rast. Die üblichen Leute kommen vorbei und gehen einfach weiter! Ich kann's nicht glauben. Ein einziger 12-Jähriger blieb für eine Weile stehen und gaffte uns an. Hmmm, was ist passiert in den letzten 3 Jahren? Unser Fahrstil trennte George &amp;amp; Veys von uns beiden, und so erreichen wir Gonder und nehmen die letzten beiden Zimmer. Das Hotel nimmt jetzt den doppelten Preis von damals, ist aber sauberer.. Es gibt Seife, Klopapier und einen großes Handtuch. Ein Restaraunt gibt es ebenfalls hier, und wir schlagen zu mit einem Burger und Thunfischsalat. Die Menge war einfach nicht zu schaffen aber das Bier war kalt und lecker. Es gibt einen Helfer, der meint, dass es irgendwo eine Party gäbe, aber es verbleiben 2 Stunden bis zum Abflug. Die Zeit verbingen wir mit Ausruhen, und als es endlich soweit ist haben wir keine Lust mehr rauszugehen. Ein weiterer Kölner (Achim) ist auch hier, und es fehlt nicht an Gesprächsstoff beim Bier.&lt;br /&gt;Ich traue meine Augen nicht mehr bei all den Veränderungen, die hier stattfanden in den letzten 3 Jahren. Es gibt kaum jemand zu sehen, der krank ist. Auf der Straße, auf der ich letztes Mal Leute habe  sterben sehen, sind freundliche Menschen unterwegs, die von einem ablassen, wenn man es ihnen sagt. Auch die Heerscharen von Menschen, die mich letztes Mal umringten, bleiben aus. Unsere Freunde Matteo &amp;amp; Robin sind auch in der Gegend. Tom ist scheinbar im Hotel nebenan. Und somit sind 8 Motorräder in der Stadt. Werner und ich sind erst mal froh alleine zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;05.01.2008 Gonder (+0km)&lt;br /&gt;Ach nee, was ist das erhohlsam hier zu sein. Ich habe ein eigenes Bett, ein eigenes Bad und zahle moderates Geld. Das Wasser reicht nicht sooo schlecht. Nur finde ich hier kein W-LAN, was nicht unbedingt das Schlechteste ist. Ich kann meine Mails schonmal soweit schreiben und hoffentlich in Addis abschicken. Während Werner sich die Sights des Ortes reinzieht, verbringe ich die Zeit mit Schlauch flicken und erzaehlen mit den zahlreichen Touris, die hier im Ort sind. Es gibt ein interessantes Projekt von einem Holländerpäärchen, die hier unweit in Gorgora ein Backpackers eröffnen wollen. Die haben zwar keinerlei technisches Verständnis doch viele Ideen und Motivation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;06.01.2008 Debre Markos&lt;br /&gt;Mir geht das Herz auf, als wir durch die Äthiopische Landschaft donnern. Es ist dem letzten Mal sehr ähnlich: Wir passieren tausende Leute, die freudestrahlend grüßen und winken. Leider gibt es immer wieder ein paar Kinder, die meinen, Steine nach uns werfen zu müssen. Einmal werde ich getroffen und die Jagd beginnt. Während ich rechts vom Wald das Kind jage, kommt Werner von links und erwischt ihn. Es gibt Watschen, und es dauert nicht lange, bis Erwachsene erscheinen und wissen wollen, was hier passiert. Die Erklärungen Werners reichen aus, und das Kind wird weggezerrt, und wir glauben, dass ER nie mehr Steine werfen wird. Irgendwann haben wir genug vom Fahren heute und machen Halt in Debre Markos. Das Hotel ist OK, und Werner bekommt eine Äthiopische Kneipe in voller Grösse mit: Die Musik verursacht Kopfschmerzen und die Nutten sehen auch als solche aus...puh.. Nach einem Bier ziehen wir schnell zurück zum Hotel.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7CJASz4_CI/AAAAAAAAFzU/rNfrrXqksOI/s1600-h/053.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7CJASz4_CI/AAAAAAAAFzU/rNfrrXqksOI/s320/053.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5165779410736446498" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;07.01.2008 Addis Abbeba&lt;br /&gt;Trotzdem, dass heute Weihnachten ist, sehen wir keinerlei Veränderung auf den Straßen oder in den Läden, abgesehen von den ganzen "Merry Christmas" Schildern, die überall hängen. Die Strecke führt uns heute durch einen Pass mit ziemlich schlechter Strasse. Auf diesem Pass wird aber die Straße neu gebaut, und somit wird die Straße täglich gesperrt für 6 Stunden. Die Zeit reicht für ein üppiges Frühstück, und wir lernen ein junges deutsches Päärchen kennen, die für die GTZ arbeiten. Der Pass ist wirklich sehenswert, aber es geht nur mit max 30km/h auf diesen mit Serpentinen und der mit Geröll ausgelegten Strecke. Nach ca. 50km ist sie wieder asphaltiert, und es fährt sich absolut entspannt. Es gibt nur vereinzelt "You-yous", und so erreichen wir Addis frühzeitig. Im Traum hätte ich nicht gedacht, dass Äthiopien sich so schnell ändert, und so habe ich keinen Reiseführer mitgenommen. In Wirklichkeit gibt es eine Menge neue Schnellstrassen, und ich kann mich nicht orientieren. Im Zentrum werden wir zu einem Hotel "gedrängt", aber es ist gar nicht so schlecht. So beschließen wir hier zu bleiben.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7CKFyz4_DI/AAAAAAAAFzc/Fx0EHkBwUbU/s1600-h/054.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7CKFyz4_DI/AAAAAAAAFzc/Fx0EHkBwUbU/s320/054.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5165780604737354802" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;8.1.2008 Addis Abbeba&lt;br /&gt;Der Gang zur Djibouti-Botschaft zeigt sich mal wieder als unfruchtbar, weil wieder ein Empfehlungsschreiben unserer Botschaften vonnöten ist. Meine kopierte Bescheinigung aus Kairo reicht für mich völlig aus, doch Werner muss zur deutschen Botschaft. Dort erzählt man uns was von Weihnachten und "wir haben geschlossen". Morgen wieder. Die Djibouti-Botschaft hat aber morgen geschlossen wegen Neujahrstag. Diese Feiertage verfolgen uns und zögern unseren Zeitplan in die Länge. Das Hotel ist okay, und wir verbringen die Abende mit 4 Kinderpflegerinnen, die aus Deutschland und Österreich kommen. Tagsüber suche ich eine Internetverbindung mit Headset ohne Erfolg. Also kaufe ich ein Headset für 35Birr (ca 3,50€) und setze mich abends an den hoteleigenen Rechner. Der Betreiber schaut ziemlich panisch, als ich mit Barbara spreche ohne einen Telefon zu nutzen, und meint, dass es verboten wäre. Alle Gspräche müssten über das Fernsprechnetz laufen, so will es der Gesetzgeber. Dieses Gespräch lassen wir aber laufen. Im übrigen lässt Skype sich nirgends installieren. Hier wird scheinbar mächtig abgehöhrt.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7CK7Sz4_EI/AAAAAAAAFzk/tco_cfAcSz8/s1600-h/055.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7CK7Sz4_EI/AAAAAAAAFzk/tco_cfAcSz8/s320/055.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5165781523860356162" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;9.1.2008 Addis Abbeba&lt;br /&gt;Werner zahlt 20€ bei der Botschaft für sein Schreiben und die Voraussetzung für morgen ist geschaffen. Addis liegt in 2500m Höhe und somit sind die Temperaturen wirklich toll. Abends wird's was kühl aber es hält sich in Grenzen. Durch den verlängerten Aufenthalt und die hohen Großstadtpreise heißt das Ziel für heute: Geldbeschaffung.  Und noch ein Ziel: heute beschaffen wir uns 'was trinkbares, zumal Tom im Laufe des Tages eintrifft und die Maedels ebenfalls nichts gegen Alk haben. Beim Trinken erscheint erst Robin und ein paar Minuten spaeter Matteo. Die Wiedersehensfreude ist gross und es gibt mehr zu erzaehlen.  &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7CLayz4_FI/AAAAAAAAFzs/zhmxWUR_wn8/s1600-h/063.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7CLayz4_FI/AAAAAAAAFzs/zhmxWUR_wn8/s320/063.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5165782065026235474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2538320410967566657-3709246987299722945?l=halbrum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ProjektHalbrum/~4/pl8T_XJNEVY" height="1" width="1"/&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/ProjektHalbrum/~3/pl8T_XJNEVY/neue-plaene.html</link><author>noreply@blogger.com (Mike)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R7B_kyz4-2I/AAAAAAAAFx0/tSvSDo33npc/s72-c/PC220010.JPG" height="72" width="72" /><thr:total>1</thr:total><feedburner:origLink>http://halbrum.blogspot.com/2008/01/neue-plaene.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-2538320410967566657.post-7749785750965964526</guid><pubDate>Sun, 02 Dec 2007 15:45:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-12-20T21:52:48.051+01:00</atom:updated><title>Sudan die zweite....</title><description>Hallo mal wieder,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;hoffentlich setzt euch das Wetter in Deutschland nicht zu sehr zu. Uns gehts den Umstaenden entsprechend gut. Wir haben ein kleines Thema bzgl. der Sudanesischen Visas. Als wir vorletzten Montag in der Botschaft unsere Antraege abgaben, sagte man uns, dass es wohl 10 Tage dauern wuerde. Bloed ist aber, dass jetzt das islamische Weihnachten, aeh, Schlachtfest oder so.. ist. Das Ganze bedeutet ein bisschen laenger warten, und zwar so lange, dass wir unsere Plaene aendern muessen. Im Moment sieht es so aus, dass wir die Zeit totschlagen am Strand von Hurghada bis Samstag. Dann fahren wir zum dritten Mal nach Kairo, doch diesmal gehen wir direkt zur Jemenitischen Botschaft. Abhaengig davon, wie lange das dauert (4 Tage ist meine Grenze), fahren wir durch Saudi Arabien oder es geht nach Mombasa. Von dort finde ich sicher ein Boot nach Indien und Werner wird einen Weg nach Hause finden. Unsere Ursprungstour macht keinen Sinn mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freue mich ueber einige Anfragen, wann endlich der naechste Bericht fertig ist, und muss an dieser Stelle ein paar Worte sagen. Am 26.11. bin ich leicht umgekippt mit meinem Moped. So gesehen ist nichts passiert, ausser dass mein PDA ("Jim") dabei kaputt ging. Von da an wechselte ich zum Notizbuch1.0 und muss alles haendisch im Internet-Cafes einfingern. Die I-Net-Cafes werden immer seltener und wenn wir eins finden haben wir meistens wenig Zeit und ganz selten das richtige Kabelzeug um die Fotos hochzuladen. So zieht sich die Zeit... zumal das Hochladen selbst einiges dauert. Ich denke, dass diese Foto-Geschichte zwar nett, doch unpraktisch ist. Na juht... mittlerweile habe ich einen neuen PDA doch mit superneuem Betriebssystem, fuer das es scheinbar keinen Tastaturtreiber gibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein bisschen zu Syrien:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Favorit bisher! Ziemlich nette Leute und Preise, von denen man traeumt. Der Unterschied zur Turkei ist das Preis-Leistungsverhaeltnis. Wenn ich Sprit bekomme fuer ein paar Cent, und ein Hotelzimmer im Türkischen Standard fuer 2 Euro beziehe, geht bei mir das Herz auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damaskus war das erste Mal, dass ich unter Terminstress gelitten habe. In so einer schoenen Stadt koennte ich locker eine Woche bleiben, doch es sollte wohl nicht sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jordanien:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Norden kommend ist es ein teueres Pflaster mit Preisen aehnlich der Turkei, jedoch mit angepasstem Standard. Der Sprit ist mit 30Cent ganz OK. Die Leute sind nett (da muss ich gleich noch eine Theorie los werden). Die Highlights (totes Meer, Petra, Wadi Rum) sind sagenhaft. Was unglaublich scheisse war, war die Tatsache, dass die einzige gruene Stelle am Toten Meer so vollgemuellt war, dass mir schlecht wird. Die Leute scheint es nicht zu stoeren, wenn sie in meterhohen Muellbergen ihre Grills auspacken und Koefte essen.. sind die komisch oder bin ich das?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aegypten bis jetzt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist bei weitem nicht so nervig, wie ich es beim letzten Besuch erlebt habe. Bei 0,13 Euro pro Liter Normalbenzin koennte ich den ganzen Tag nur tanken. Die Zimmer fuer 100 Ägyptische Pfund (ca. 12 Euro) sind sauber und gut. Es gibt eine Muellabfuhr!! Es gibt sogar einige Leute, die sich darueber Gedanken machen, echt cool! Irgendwie hat sich das Land zum Positiven entwickelt in den letzten 3 Jahren. Der Verkehr in Kairo ist noch immer eine Herausforderung, und wenn man nicht staendig an die Gefahr denkt, macht es sogar Spass im Chaos mitzuschwimmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genug gesuelzt... hier geht's weiter im Tagebuch&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;maat et Juht und falls wir nichts mehr voneinander hoeren.. Frohe Weihnachten und guten Rutsch in's 2008!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;dae Mike&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;23.11.2007 (7499km) Ceyhan&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;In dem Hotel flattert ein weisser Wellensittich rum, den wir ganz nett finden und mit dem der Besitzer staendig spricht.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nach dem Bezahlen muss der Besitzer in die Stadt und haut mit dem Bus ab, und wir sind alleine (zu viert) im Hotel. Beim Packen laueft uns eine Katze ins Hotel, die wir gar nicht bemerkt haben. Jedenfalls macht Werner die Tuer auf und raus kommt die Katze mit dem Vogel in der Backe. Eine Verfolgungsjagt beginnt. Bringt aber nur noch die blutueberstroemten Reste des Wellensittichs. Alle stehen ratlos rum...hmmm.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;In der Nacht hat es gefroren, und in der Hoehe bibbern wir uns einen bis in die Naehe von Adana. An einem LKW Rastplatz machen wir Mittag und nutzen die Gelegenheit, die Mopeds etwas zu putzen. Adana gefiel uns nicht allzusehr, so fuhren wir bis Ceyhen durch, wo es nur ein einziges Hotel gibt. Abends in der Stadt essen wir ein Kebab und besorgen uns ein paar Bier.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5146156733923461138" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R2rSSLP-CBI/AAAAAAAAFxI/2368Xg1vHRo/s320/PB230003.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;24.11.2007 (7651km) Hatay &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Voellig ohne Zwischenfall kommen wir nach kurzer Fahrt in Hatay an. Der Lonely Planet empfiehlt ein preiswertes Hotel, wo wir Inge und Joerg wieder treffen. Die Stadt ueberrascht uns angenehm. Das beste ist: Es gibt einen riesen Bazar und keiner suelzt uns voll! Überhaupt ist es schwierig, jemanden zu finden, der Englisch oder Deutsch spricht. Mein Handy wird zusehends unzuverlaessiger, und ich kaufe mir ein neues in einem der vielen Laeden.&lt;br /&gt;Bemerkenswert ist die Freundlichkeit der vielen Menschen ueberall. Z.B. wenn wir nach dem Weg ins Hotel fragen, faehrt oefters jemand vor und zeigt uns den Weg. Internet mit WebCam gab's im ersten Stock, so konnte ich per Bildtelefon mit Zuhause quatschen. &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5142308815940446594" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R10mn3t9aYI/AAAAAAAAFuY/Wp3cDu2UO98/s320/PB240008.JPG" border="0" /&gt;25.11.2007 (7918km) Aleppo &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Wir rechnen mit 6 Stunden an der Grenze nach Syrien und starten frueh los. Die Personalien abgeben und die Warterei geht los... Nach einer Stunde kommt einer raus und sagt, dass 10US$ helfen wuerden. Doch es werden schnell 30 draus. Eine Versicherung und die Steuer sollten ebenfalls bezahlt werden, wobei irgendwie jeder 1US$ fuer sich einbehaelt. Letztendlich haben wir bezahlt:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Visa 16$ (US); 32$ (D)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Schmiergeld 22$ (US); 12$ (D)&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Versicherung 27$, Steuer 9$ (jeder)&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Insgesamt bin ich etwa 52 Euro losgeworden und Werner etwa 56. Unterm Strich weit weniger, als wenn wir alles zuhause gemacht haetten. An der Grenze lernen wir Robin (Suedafrikaner) und Matteo (Italiener) kennen, die auf 2 Ducatis auf dem Weg nach Kapstadt sind.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Aleppo ist gross, doch der Verkehr ist OK. Die Suche nach demHotel entpuppte sich als ziemlich ereignissreich, weil wir mit 1000 Leuten gesprochen und nette Gespraeche gefuehrt haben. Wieder werden wir von der Nettigkeit dieser Menschen ueberwaeltigt. Bemerkenswert ist ein Fahrradfahrer, der neben mir her faehrt und mir erzaehlt, dass er 32 Jahre alt sei und noch nichts mit Frauen zu tun hatte....&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145702541131908802" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R2k1MrP-BsI/AAAAAAAAFug/HkXDC6T4zEA/s320/PB250013.JPG" border="0" /&gt; 26.11.2007 (8135km) Tartus &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Das Ziel fuer Heute heisst: "Crac de Chevalier" und wir tanken das erste Mal in Syrien. Der Preis von ca. 55Cent gegenueber den 1,80 Euro in der Türkei schmeckt natuerlich. Robin und Matteo beschliessen, mit uns zusammen zu fahren, und wir donnern mit 4 Mopeds durchs Land. Ein Mittagessen gab's in Hama mit einem Tisch voller Haehnchen, Pommes, Salat und Getraenken fuer ca. 3Eur jeder. Ich nehme beim Wenden die Kurve zu eng und prompt faellt mir meine AT wieder hin. Dieses Mal falle ich gegen eine Wand und zerstoere dabei Jim (meinen PDA)...so'n Mist!!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Je mehr Leute zusammen kommen, destro laenger dauern die Pausen. Irgendwo nehmen wir eine falsche Abzweigung und sind erst im Dunkeln in Tartus. Hier finden wir eine schoene Bleibe fuer 3Eur pro Person.&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145704740155164370" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R2k3MrP-BtI/AAAAAAAAFuo/-28If9LdFoA/s320/PB260015.JPG" border="0" /&gt; 27.11.2007 (8215km) Hosn &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;mit einem Fruehstueck für 150 SPfund beginnt der Tag. Wir vier setzen die Fahrt zum Crac de Chevalier fort. Es sind nur 70 km zu fahren. Der Temperaturanzeige in der Stadt zeigt 26Grad an, und es wird ziemlich warm. An der Tanke muessen wir durch Oelpfuetzen fahren, wobei das verdampfende Oel an den Motoren ein ungutes Gefuehl gibt. Angekommen checken Werner und ich in einem Hotel direkt gegenueber der Burg ein, die sich wirklich lohnt anzusehen. Es gibt einige Touristen, aber alles ist entspannt. Die Italiener beschliessen weiterzufahren, waehrend wir im Ruhigen an den Mopeds basteln. Ein Ansaugstutzen wurde undicht und mein Stabi endlich wieder montiert.&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145707123862013666" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R2k5XbP-BuI/AAAAAAAAFuw/YWKxq61vMEs/s320/PB270018.JPG" border="0" /&gt;28.11.2007 (8434km) Palmyra &lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Fahren, Fahren, Fahren... an Homs vorbei faengt die Wueste an. Sehr schoen anzusehen und locker zu fahren auf Asphalt bis Palmyra. Die Italiener waren nicht am Treffpunkt, weil sie sich Stuerzbuegel haben bauen lassen. Ist aber egal, weil wir von deren Hotelwirt abgefangen werden.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Wieder ein beeindruckender, historischer Bau, der einfach riesig ist, und es dauert seine Zeit, bis wir alles gesehen haben. Ein Teppichverkaeufer nervt und nervt, bis ich ihm sage, was ich gebrauchen kann. Danach habe ich ein ziemlich schoenes Schafsfell fuer meine Sitzbank fuer ca. 7Eur erstanden. Im Internetcafe gibt's wieder Stromausfall und langsam trudeln Robin, Matteo, Inge und Joerg ein, und unser Tisch wird laut und lustig. Mit Barbara gechattet und schon ist der Tag vorbei.&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145709181151348466" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R2k7PLP-BvI/AAAAAAAAFu4/f7pJsGfhlho/s320/PB280080.JPG" border="0" /&gt;29.11.2007 (8692km) Damaskus &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Sofort nach dem Fruehstueck zischen wir zu viert los um unsere bestellten Studentenausweise zu holen.&lt;br /&gt;Der Weg nach Damaskus ist lang und die zwei Tankstellen unterwegs sind schon lange verlassen. An der dritten verlassenen Tanke ist einer, der Sprit aus einem Kanister verkauft...puhh.. 30km vor der Stadt reissen die Befestigungsschrauben der neuen Sturzbuegel unserer Mitstreiter, und wir suchen eine Loesung in einer LKW Werkstatt. Die Loesung ist: Weg mit den Dingern... viel zu schwer.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Das Chaos im Stadtverkehr ist wie erwartet extrem und wir suchen wie immer eine Bleibe. Wie der Zufalll es will, treffen wir George (600TT), Kevin (650GS) , Tom (V-Strom) und Chris (1200GS) und checken ein nach langem Verhandeln. Dieses Mal koennen wir etwas Druck auf den Preis ausueben (wir sind ja genug Leute). Die Stadt selber ist der absolute Hammer und ich wuerde gerne ein paar Tage dranhaengen. Unser Kalender ist jedoch voll, und wir trinken und erzeahlen bis wir gegen 2Uhr rausgeschmissen werden.&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145717990129272594" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R2lDP7P-BxI/AAAAAAAAFvI/Nek8_3hdGpQ/s320/PB290089.JPG" border="0" /&gt;30.11.2007 (8981km) Totes Meer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der Typ von gestern, mit dem ich den Zimmerpreis verhandelt habe, ist natuerlich nicht da und so bekommen wir erst Fruehstueck, als ich mit der Polizei drohe. Mit 8 Motorraedern zu fahren dauert immer einiges, so beschliessen Werner und ich alleine zu fahren und kommen entspannt und froh an der Grenze zu Jordanien an. Das Auschecken aus Syrien kostet wieder 1$ und so kommen wir schnell &amp;amp; einfach nach Jordanien rein. Bis auf den Sprit kostet alles fast soviel wie bei uns, und ich zahle 15Eur fuer das Visa, 15 fuer die Versicherung und 10 fuer die Steuer. Weil wir Zeit haben, steuern wir Amman an und fahren durch die Innenstadt. Eine Menschenmenge erwartet uns. Am Toten Meer gibt's superteure Hotels oder Muellberge, wohin man sieht. Per Zufall kommen wir an einem Haus vorbei, das frueher bewohnt schien und schlagen das Zelt einfach auf der Terrasse auf. Dies ist die erste Nacht im Zelt!!! Ein freundlicher Pakistani bringt uns Essen und Tee.&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145719678051419938" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R2lEyLP-ByI/AAAAAAAAFvQ/PC5QeMf8Rec/s320/DSCN0378.JPG" border="0" /&gt;01.12.2007 (8981km) Totes Meer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Es waere eigentlich idyllisch, wenn nicht immer diese Milliarden von Fliegen auf einem sitzen würden und einen umschwirren. Fruehstueck im Zelt ist die einzige Moeglichkeit dem Herr zu werden. Abwechselnd fuer 3 Stunden fahre zuerst ich an den See und lasse mich wie ein Korken im Wasser treiben. Es ist schon merkwuerdig, beonders wenn ich die Beine zum Grund strecken will... sie schlagen jedes Mal nach hinten um. Ich versuche moeglichst den Kopf salzfrei zu halten, doch das dauernde Umschlagen macht es nicht leicht. Die naechsten 3 Stunden verbringe ich am Zelt, und eine Familie kommt vorbei um in "unserem" Pool zu schwimmen. Natuerlich lassen sie ihren Muell liegen. Die Fliegen machen mich madig, doch meine Insektencreme aus Finnland schafft ein bisschen Abhilfe. Werner trifft die vier anderen Mopedfahrer. Am Abend gibt's die Grosskueche mit vier Campingkochern und einem schoenen Feuerchen, das Werner noch gemacht hat. In die Flamme zu gucken ersetzt jeden Fernseher.&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145728164906796850" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R2lMgLP-BzI/AAAAAAAAFvY/Utj-x0oRYN0/s320/PC010101.JPG" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;2.12.2007 (9205km) Wadi Musa&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Wahrscheinlich regnet es ein einziges Mal in 2 Jahren am Toten Meer. Genau heute Nacht war es soweit. Am Morgen regnet es immer noch, und wir bleiben noch was liegen, bis es aufhoert. Der Plan heute schnell nach Petra zu fahren, die Gegend zu besichtigen und danach nach Wadi Rum zu fahren scheint nicht zu klappen. Zu zweit fahren wir los, weil es eben wieder dauert, bis alle fertig sind. Der Kings Highway entpuppt sich als Durchschnittstrasse, naja, das was wir sehen koennen.. es geht entweder durch irgendwelche Doerfer oder durch den dicksten Nebel, den ich seit langem sah. Eiskalt und spaet kommen wir in Petra an und muessen hier eine Zwangspause einlegen. Wo die Jungs bleiben, weis ich nicht. Die archäologische Staette hat auch schon geschlossen und so koennen wir die Zeit im Netz nutzen. Mal sehen was der Tag morgen bringt.&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145729638080579394" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R2lN17P-B0I/AAAAAAAAFvg/pcp_FDku07o/s320/DSCN0429.JPG" border="0" /&gt;03.12.2007 (9332km) Wadi Rum&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Als erstes heute Morgen ziehen wir durch die Schluchten von Petra. Eine ziemlich beeindruckende Stelle, die man sehen sollte. Ueberhaupt war bisher alles lohnenswert, was wir gesehen haben. Die Gegend ist weitlauefig und es gibt viele Touris. In den Bergen gibt es unendliche Hoehlen, die irgendwie alle als Toilette benutzt wurden...juck.. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Hinterher zusammenpacken und wir machen uns auf den Weg nach Wadi Rum. Die Strasse ist bestens asphaltiert, nur die Abbiegespur ist nicht eindeutig genug fuer uns.. also, umdrehen und ab gehts. Wadi Rum ist irgendwie abgesperrt zwischen zwei Steinbergen, wo wir 2 Eur jeder bezahlen um reinzukommen. Die Mopeds sind frei. Der Grund dafuer ist, dass das Fahren im Sand verboten ist und das Dorf nur ca. 2 km weg ist.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Am Dorfende beginnt der Sand und verworrenerweise zeigt der Plan einen Zeltplatz weitere 2km sandeinwaerts an. Solange keiner guckt, machen wir uns auf den Weg. Nach etwa 15m liegt Werner auf der Seite... bei mir sind's 120m. ...man, ist das schwierig! Wir kaempfen uns durch bis zur Quelle von Lawrence und finden ein Beduinenzelt vor. Diese Leute lassen uns unser Zelt aufbauen und wir beschliessen die NAcht hier zu bleiben. Als naechstes Abendessen. Nein, selberkochen waere zu einfach und Werner klaert das Abendbrot mit den Beduinen. Es wird ein ziemlich toller Abend beginnend mit den ganzen Kids, die um uns rumspringen und einer Gemuesesuppe im Beduienenzelt am Feuer.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Gegen 23h00 hoeren wir ein Motorrad und George kommt an... puhh. Durch den Sand im Dunkeln...Respekt!&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5146090741750957922" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R2qWQ7P-B2I/AAAAAAAAFvw/OZfFAiMFj9A/s320/PC030187.JPG" border="0" /&gt;4.12.07 (9405km) Aqaba&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ein schoener Sonnenaufgang in der Wueste ist schon 'was... doch der Hickhack geht los als Tom ankommt und sagt, dass die Ducatifahrer ebenfalls im Dorf sind. Werner geht's gar nicht gut und er koennte den Tag auf der, nicht vorhandenen, Schuessel verbringen. Thema ist: Ein Auto (mit Fahrer) mieten, der das Gepaeck uebernimmt, und "leicht" die ersten Sandkilometer ueben. Wer kommt mit? Wie? Wann? Wo? Diese Diskussion dauert 4 Stunden und endlich fahren wir los. Solange Werner die Backen auf der Sitzbank behaelt, bleibt er "dicht". 4 Stunden sagenhafter Sand steht bevor. Nach etwa 150m macht es bei mir "klick" und mir faellt wieder ein wie's geht. Klasse! Werner &amp;amp; ich donnern wie wild und haben Spass fuer 10. Allerdings, verbringen wir 3/4 der Zeit mit Warten und anderer Leuts Karren aufheben. Puenktlich zum Dunkelwerden errichen wir den Asphalt, zanken uns mit einem Tankwart, der 4 Euro pro Mann fuer Druckluft haben will. Bezahlt haben wir nichts. Eine Unterkunft in Aqaba ist schnell gefunden.&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5145731441966843730" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R2lPe7P-B1I/AAAAAAAAFvo/m7o_xwlMfx8/s320/DSCN0478.JPG" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;05.12.2007 (9422km) Nuweiba&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Zu viert juckeln wir entspannt zur Faehre los. Laut Hoerensagen gibt es deren 2: Fastboat (105$) und ein Slowboat, das irgendwie billiger zu sein scheint. Nur, genaue Auskuenfte ueber das langsame will keiner geben und wir stehen unter permanentem Zeitdruck. Widerwillig lege ich die Scheine hin und wir treffen wieder auf Tom &amp;amp; George. Ein weiterer Italienischer BMW-Fahrer ist auch da. Jetzt sind's 7 Motorraeder, die durch die Grenzformalitaeten muessen. Kurzgesagt hat der Eintritt nach Aegypten ca. 230Euronen und 5 Stunden gekostet. Das Visa ist dabei mit nur 15US$ dabei!! Die Hotels in Nuweiba sind erwartungsgemaess unter aller Sau, aber wir haben keine Wahl. Am schoensten wird's, wenn morgens um 3 Uhr die Waende aufgestemmt werden um die Wasserleitung zu reparieren. Werner wird etwas unleidig....&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5146092133320361842" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R2qXh7P-B3I/AAAAAAAAFv4/7N8Y-_lvFKI/s320/DSCN0551.JPG" border="0" /&gt;06.12.2007 (9586km) Sharm el Sheikh&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Gluecklich von diesem Ort wegzukommen donnern wir über die bestens ausgebaute Strasse durch die Bergwueste von Sinai...schon toll!! Unser Plan zu Tauchen und Schnorcheln - entweder in Dahab oder Ras Muhammed - scheint aufzugehen. In Sharm el Sheikh essen wir zu Mittag und denken: "Es wird wohl die letzte Moeglichkeit fuer ein Saufgelage bis Dubai sein". Die Gelegenheit nehmen wir wahr und verbringen die naechsten Stunden mit Hotelsuche. 19Eus ist das beste, was wir finden. Eine Nacht im Hard-Rock-Cafe bringt Droehnung reichlich und gegen 3 sind wir im Bett.&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5146092730320816002" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R2qYErP-B4I/AAAAAAAAFwA/1-ne4cNUDvQ/s320/DSCN0555.JPG" border="0" /&gt;07.12.2007 (9640km) Ras Muhammed&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der Pegel von gestern macht sich bemerkbar, und es wird ein eher passiver Tag. Bis zum Nationalpark ist es nicht weit, aber im Park suchen wir (4) lange nach einem Zeltplatz. Es dauert so lange, dass an Schnorcheln nicht mehr zu denken ist. Zu erwaehnen waere der 150m Spurt, den ich einlegen musste, als mein Zelt vom Wind weggerissen wurde. Aber 2m vor'm Wasser konnte ich durch einen Sprung groessere Probleme vermeiden...puhh. Ach ja, ein Fuchs kommt des Nachts zu Matteo in's Zelt. Am Platz war eine Art Betriebsfeier von irgendwelchen Leuten. Als sie gingen, gaben sie uns Reis mit Fettklumpen...juck.. und jede Menge Wasser. Es geht frueh in die Federn.&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5146093159817545618" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R2qYdrP-B5I/AAAAAAAAFwI/F4yk-6MNZeY/s320/DSCN0560.JPG" border="0" /&gt;08.12.2007 (10328km) Giza&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der Sonnenaufgang ist nahezu atemberaubend und wir machen uns auf denm Weg nach St. Kathrin oder Berg Moses. Unterwegs fahren wir durch ziemlich schoene Wuestenstrecken, wo ich mich hinsetzen muss fuer eine Weile..nur gucken. Das gucken war toll, nur schade dass St. Kathrin zu macht als wir ankommen, wer haette das ahnen koennen? Nun denn, wir reissen Kilometer mit den ueblichen Pausen bis wir nachts in Kairo ankommen. Unser Plan, dass es nachts weniger Verkehr gibt, geht nicht auf und das Abenteuer beginnt. Wir werden schon mal bei 40km/h angeschubst und finden den Weg zu meinem alten Hotel gegenueber der Sphinx. Der Besitzer kann sich noch an mich errinnern.&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5146094482667472802" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R2qZqrP-B6I/AAAAAAAAFwQ/NxTsHe7K5s4/s320/PC080295.JPG" border="0" /&gt;09.12.2007 (10328km) Giza&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Fahrt von gestern war wohl anstrengend, denn wir schliefen bis 9 und dasr Fruehstueck zog sich bis 11. Weil eine Taxifahrt nach Kairo nur 2,50Eur kostet und wir das durch 4 teilen, lassen wir die Mopeds stehen und kommen nach einigem Suchen zur Sudanesischen Botschaft. Dort erklaert man uns, dass wir Empfehlungsschreiben unserer Botschaften beboetigen, und die haben natuerlich seit 11h00 zu. Wenigstens wissen wir, wo sie sind und verbringen ein paar Stunden im Aegyptischen Museum, was immer wieder toll ist. Die Syrischen Studentenausweise funktionieren und wir sparen 9Eus jeder. An der Botschaft treffen wir die ganzen Motorradjungs und noch ein paar mehr.&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5146095723913021362" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R2qay7P-B7I/AAAAAAAAFwY/7UUJkqfSJMw/s320/DSCN0602.JPG" border="0" /&gt;10.12.2007 (10328km) Giza&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Der erste Gang heute Morgen ist zu unseren Botschaften um diese Schreiben zu besorgen. Anschliessend in die Sudanesische dran, wo man uns mitteilt, dass wir keine Visas bekommen fuer die naechsten 10 Tage... da ist sie unsere gefuerchtete Verzoegerung. Ein Anruf nachhause ergibt einen Billigflug nach Hurghada fuer unsere Maedels, und die Laune bessert sich schlagartig. Danach ziehen wir Richtung Khan-el-Khalily, wo uns eine unvorstellbare Menschenmenge erwartet (der Grund wird uns erst einige Tage spaeter klar). Hier kann man viel Zeit verbringen. Die unzaehligen Gewuerze jucken in der Nase und ueberhaupt ist es toll. Naja, solange wir nicht zum Tourimarkt gehen. Dort gibt es den ueblichen Schmu. &lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5146097038173013954" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R2qb_bP-B8I/AAAAAAAAFwg/qRaAAgcXMoE/s320/DSCN0642.JPG" border="0" /&gt;11.12.2007 (10328km) Giza&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Am Morgen wird mir klar, dass ich einen Tag Auszeit nehmen muss. Werner besucht die Pyramiden, waehrend ich mich einfach auf unserer Dachterrasse mich und lese. Zwischendurch fuer 2 Stunden am Moped meinen PDA lade. In dieser Zeit teile ich meine Ohrhoerer mit der 20-jaehrigen Hotelhilfe. Sie erzaehlt mir, dass man so in Aegypten Liebe macht und zeigt mir nebenbei, wo ihre Eltern wohnen. Aus dem Gespraech von gestern weis ich, was das zu bedeuten hat und ziehe mich zurueck auf meine Dachterrasse. Werner und die Italiener kommen zurueck und wir sehen uns bei ein paar Bier die Lightshow der Pyramiden an in 3 Sprachen.&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5146098150569543634" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R2qdALP-B9I/AAAAAAAAFwo/_WwFW1o6qXQ/s320/DSCN0671.JPG" border="0" /&gt;12.12.2007 (10845km) Hurghada&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Das Ziel heute heisst: Hurghada. Schlappe 500km sind zu bewaeltigen und wir verabschieden uns vonm Matteo und Robin. Im Vergleich zu frueher bekommen wir keine Eskorte, so koennen wir entspannt Strecke machen. Zu Mittag holen wir Brotzeug an der Tanke, und wir staunen immer wieder, wie diese Typen mitten im Diesel- und Uringestank uns zu ihrem Tisch einladen, wo sie genuesslich essen. Irgendwie ziehen wir es vor am Strand zu essen. In Hurghada werden wir von Farag abgefangen, der uns ein schoenes Hotel fuer 12Euronen zeigt. Spaeter kommt mein Kumpel Sheriff, bekannt aus Alexandria, und wir ziehen los in eine Strandzappelhalle.&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5146099542138947554" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R2qeRLP-B-I/AAAAAAAAFww/GXNRTTer-WI/s320/DSCN0590.JPG" border="0" /&gt;13.12.2007 (10845km) Hurghada&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Unser polnischer Freund will unbedingt ein paar Fotos von sich, seiner jungen Freundin und den Mopeds haben. Voellig unspektakulaer finden wir mit Hilfe von Farag ein ziemlich nettes Hotel fuer moderates Geld und machen uns auf den Weg zum Flughafen um Barbara und Moni abzuholen.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Riesenfreude bei der Ankunft und uns wird klar: ausser am Hotelstrand liegen und Foto-CDs brennen machen wir erst mal nichts mehr.&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5146100645945542642" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R2qfRbP-B_I/AAAAAAAAFw4/lOS2Bru61w4/s320/PC140335.JPG" border="0" /&gt;14.12.2007 (10845km) Hurghada&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Tagsueber gibt's nichts zu erzaehlen. Es ist ein wundervoller Tag.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Des Abends telefoniert Werner mit einem Freund aus der Eifel, der jetzt in Kairo lebt. Er erzaehlt von den bevorstehenden Feiertagen und uns wird klar, dass wir morgen nach den Visas gucken muessen, sollten wir diesen Monat nach Sudan wollen. Die Alternative mit dem Bus zu fahren fuer 5Euro gefaellt uns gut und erspart uns ein neuerliches Abenteur im Kairoer Innenstadtverkehr. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5146101487759132674" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R2qgCbP-CAI/AAAAAAAAFxA/sVz0VVCfipI/s320/PC130333.JPG" border="0" /&gt; 15.12.2007 (10859km) Kairo&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Traurig stehen wir auf, denn der Abschied steht bevor. Werner und ich muessen eine Bleibe fuer die Mopeds suchen rechtzeitig um den Bus nach Kairo noch zu erreichen. Deshalb beschliessen die Maedels alleine zum Flughafen zu fahren. Die Traenen werden weniger je kuerzer der Abschied... Weg sind sie und es erscheint wie ein Traum, der jetzt zu Ende ist.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ein paar Kilometer weiter arbeitet mein Freund Sheriff bei der Autovermietung, wo wir eine bewachte Garage bekommen. Der Bus faehrt puenktlich ab.. Gegen 20h00, im Dunkeln kommen wir in Kairo an, suchen eine Bleibe und den Rest des Abends beschaeftige ich mich mit dem neuen PDA. Die Tastatur geht noch immer nicht.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;16.12.2007 (10859km) Kairo&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Bezahlt hatten wir gestern Abend schon und so, leicht bepackt, stiefeln wir zur Sudanesischen Botschaft. Ein Aufenthalt von 3 Stunden bringt uns ein "kommt morgen wieder" und ein Wiedersehen mit Inge &amp;amp; Joerg. Man teilt uns mit, dass das Boot in Assuan erst wieder am 30. Dez. geht. Sollten wir morgen kein Visa bekommen, bedeutet das eine Woche Hurghada und zusaetzliche 1000km. Mit dem Freund von Werner, der in Kairo arbeitet, verabreden wir uns fuer 17h00. Andreas und Zilli sind supernette Leute und Freunde aus der Eifel. In deren Haus bleiben wir erst mal bis die Visa-Lage geklaert ist. Andreas kennt vielleicht Jemanden, der helfen kann.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;17.12.2007 (10859km) Kairo&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Die Versprochene Hilfe ist am Morgen zur Stelle, und es stellt sich raus, dass sein Cousin fuer die Botschaft arbeitet. Leider ist er derzeit in Khartoum, doch er regelt einiges vom Telefon aus. Nach etwa 5 Stunden sieht's so aus: Werner hat sein Visum und mein Antrag liegt noch in Khartoum wegen der supertollen Politik der Amerikner... danke George W. Merkwuerdig wird allerdings der Vorgang fuer Werner: Letzte Woche sagten sie ihm "10 Tage", heute sagen sie ihm, dass Deutsche ein Visa direkt haben koennen und sein Antrag noch da waere?! Der Antrag lag jetzt 8 Tage rum und erst durch "Connections" guckt da mal einer drauf. Meiner war wenigstens schon mal in der Post. In der Islamischen Welt passiert bis Montag nichts mehr wegem dem Opferfest, und so haben wir wieder einige Tage Leerlauf. Der Abend mit Zilli und Andreas ist wieder nett.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;18.12.2007 (10859km) Hurghada&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Grosse Verabschiedung von Andreas, Zilli und den Töchtern. Wir werden zum Bus gefahren und steigen ein. Und bekommen einen Platz diesmal ohne kaputten Sitz. Dafuer hat es fast das Doppelte gekostet (70EL=ca 9Eur). In Hurghada angekommen stellt sich raus, dass hier fast jeder Deutsch spricht und dass mein Kumpel Sheriff nach Alexandria (Familie) gefahren ist. Hat er wohl vergessen zu erwaehnen. Wir bekommen aber die Mopeds vom Kollegen und steigen im Hotel vom letzten Mal ab. Werner leidet noch ein wenig vom Wein und Bier gestern Abend und ich ziehe nochmal los in die Stadt, wo eigentlich nichts passiert ist.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;19.12.2007 (10859km) Hurghada&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Ein Tag am Strand ist angesagt und nach einem langen Fruehstueck machen wir das auch. George taucht auf mit seiner TT nach einer Woche Damenbesuch aus der Heimat. Eine ziemlich lange Zeit verbringe ich im I-Net Cafe um diesen Bericht zu schreiben... es kommt ganz schoen was zusammen und ich werde nicht fertig.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;20.12.2007 (10859km) Hurghada&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Werner hat die Faxen dicke mit dem herumsitzen und faehrt zusammen mit George nach Luxor, waehrend ich irgendwie zu gar nichts Lust habe. In der Zwischenzeit haben wir uns eine Aegyptische SIM-Card zugelegt um hier preiswert telefonieren zu koennen. Jetzt koennen wir schneller an Infos kommen. Nach 5 Stunden Sonneliege sitze ich wieder hier und schreibe den Bericht zuende. Dummerweise habe ich kein Kabelzeug dabei fuer die letzten 6 Fotos... die fuege ich nach sobald es geht. Sollte der Plan aufgehen, ist Werner morgen Abend wieder da und Samstag gehts nach Kairo... zum letzten Mal, das schwoere ich!&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2538320410967566657-7749785750965964526?l=halbrum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ProjektHalbrum/~4/7Iq9lw0jzbQ" height="1" width="1"/&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/ProjektHalbrum/~3/7Iq9lw0jzbQ/sudan-die-zweite.html</link><author>noreply@blogger.com (Mike)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R2rSSLP-CBI/AAAAAAAAFxI/2368Xg1vHRo/s72-c/PB230003.JPG" height="72" width="72" /><thr:total>1</thr:total><feedburner:origLink>http://halbrum.blogspot.com/2007/12/sudan-die-zweite.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-2538320410967566657.post-2904664092933116361</guid><pubDate>Thu, 22 Nov 2007 15:30:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-12-17T15:29:13.614+01:00</atom:updated><title>Abschied und Ankunft</title><description>Merhaba, Freunde aus der Heimat,&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;die erste Etappe liegt nun hinter uns. 5 Wochen sind vergangen, mehr als 6000km gefahren, viele Eindrücke gewonnen, Sonnenschein, Regen, Berge, Flüsse, Landesgrenzen überquert und ein wirklich trauriger, schwerer Abschied am Flughafen. Barbara ist wieder zuhause...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fahrt durch die Türkei führte anfangs durch eher ländliche Gebiete und Touri-Zentren. Ersteres vermittelt einen eher schmuddeliger Eindruck während zweiteres eher reinlich wirkt, solange man nicht hinter die Kulissen schaut. Die Leute nutzen die Zeit, die wir zum Putzen/Reparieren brauchen, lieber für soziale Kontakte und zeigen eine auffallende Freundlichkeit, bei der man sich irgendwie heimisch fühlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Istanbul ist ein völlig anderes Land... Es laufen Frauen ohne Kopftücher rum, Männer trinken schon mal Alkohol, die Häuser und Geschäfte sind wie überall sonst in Europa, nur eben viel mehr davon! Bei 16 Millionen Einwohnern und so gut wie keinen Hochhäusern zieht sich die Stadt unendlich weit mit unzähligen Einkaufsstrassen und Bazars. Wir hörten, dass die Partystimmung am Samstagnacht unvergleichbar sein soll und dies womöglich am steigenden Extasykonsum liegen mag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Landetag von Werner, der gut angekommen ist, machten wir sofort Bekanntschaft mit der türkischen Bürokratie, als es darum ging das Motorrad aus Barbara's Pass aus- und in Werner's einzutragen. In der muslimischen Welt scheint man Papier einfach zu lieben. Der Chef hat seinen Stempel immer am Mann in so einem, eigens dafür gemachten, Stempel-Gürtel-Etui und es dauert alles seine Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es kommt schon mal vor, dass ich mich über Sauberkeit auslasse. Das ganze meine ich in Zusammenhang mit dem Preis. Z.B. sollte ich in Zimbabwe ein Zimmer nehmen mit verfilztem Klo, Dusche und Bett, so ist es nicht schlimm, weil ich meinen eigenen Kram ausbreiten kann und bin dann trocken und warm für 2 Dollar untergebracht. Wenn es darum geht, 20 Euro zu bezahlen für die gleichen Umstände, rege ich mich schon ein bisschen auf und denke: so kommt ihr nicht in die EU!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11.11.2007 (5541km) Pamukkale (37 55.1684N, 29 7.2841E)&lt;br /&gt;Die Erholung am gestrigen Tag tat gut und das Wetter ist uns wohl gesonnen, als wir uns auf den Weg Richtung Norden machen. Die Strassen verlaufen wie fast immer durch die Berge und es macht Spass. Völlig ungewohnt sind wir früh losgefahren und kommen entspechend früh am Tag an. Ein deutschsprachiger Hotelwirt bringt uns unter in einem sehr netten Hotel, das direkt an den Kalkterassen liegt. Nach dem Einchecken laufen wir barfüßig den Berg hoch, durch warme Wasserbäche. Es ist schon ziemlich beeindruckend, was sich im Laufe der letzten Jahrtausende hier angesammelt hat, und ich bekomme ein Herz für unsere Waschmaschine, die irgendwann genauso aussehen kann. Oben am Berg finden wir Hierapolis wo et Kleo sich auch schon jebadet hat... Eben wieder eine ziemlich alte Stadt. Abends, beim Essen politisieren wir ein bisschen mit dem Vetter des Wirts der uns die "wahren" Zusammenhänge des Kurdenproblems erklärt. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5135689916716302786" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R0WixOpuQcI/AAAAAAAAFsE/O8OjCa-yRls/s320/CIMG1669.JPG" border="0" /&gt;12.11.2007 (5924km) Balikesir (39 38.9272N, 27 53.2354E)&lt;br /&gt;Die Fahrt heute führt zunächst durch ein breites Tal und bald hoch durch die Berge Richtung Ödemis auf eine neue Talebene zu. Alles in allem macht es richtig Spaß hier zu fahren, und es läuft so gut, daß wir bis Balikesir durch cruisen. Dort angekommen stellen wir nach langem Suchen fest, dass es nur 2 Hotelkategorien gibt: Teuer (&gt;150€) und normal. Nur das "Normale" bezieht sich nur auf den Preis. Die schmutzige Bettwäsche und Dusche (da war schon lange keiner mehr drin, hoff' ich) sind eher unterste Kategorie. Es wird spät, und es fängt wieder an zu regnen. Wir haben wenig Wahl. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5135691059177603538" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R0WjzupuQdI/AAAAAAAAFsM/wbjof80IT0Q/s320/CIMG1685.JPG" border="0" /&gt;13.11.2007 (6085km) Bursa (40 12.1626N 29 1.4374E)&lt;br /&gt;„Bloß raus aus dieser Stadt" sind unsere Gedanken und wir juckeln los Richtung Isnik, weil ein französischer Radfahrer uns das empfahl. Es regnete jedoch den ganzen Tag und unsere Motivation sank auf den Nullpunkt. Völlig durchnässt machen wir Pause an einem rastplatzähnlichen Restaurant. Der Besitzer spricht Deutsch, und wir erzählen beim Aufwärmen ein bisschen, wobei er von einem Hotel mit Türkischem Bad in Bursa spricht. Bursa liegt auf dem Weg und wir beschliessen, nach diesem Leidensweg, uns was Gutes zu gönnen und steigen ab in diesem Laden. Thermalbad, Abseifen, Schrubben und eine Massage in einem osmanischen Gebäude garantiert ohne Nepp, denn wir waren die einzigen Ausländer im Laden. Naja, irgendwie ist es eine verkehrte Welt für uns. Ich war in einem tollen osmanischen Laden mit Keramikmosaiken und Kuppeldach, und kann es eigentlich gar nicht leiden lange im warmen Wasser zu hocken. Während des Einseifens und Schrubbens fühlte ich mich ziemlich blöd, und wenn mir einer Schmerzen zufügt beim Kneten, werde ich sauer. All das während Barbara in einem simplen, schmucklosen Schwimmbad hockt ohne Ruheraum. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5135692562416157154" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R0WlLOpuQeI/AAAAAAAAFsU/a2Rki9EzGqo/s320/PB130055.JPG" border="0" /&gt;14.11.2007 (6173km) Istanbul ()&lt;br /&gt;Gut erholt stehen wir auf und machen uns nach einem üppigen Frühstück auf nach Yalova zur Fähre. Die fährt erst in 2 1/2 Stunden und wir sitzen in einem Café bis dahin. Dıe Faehre selbst ist etwas abenteuerlich, wenn 200 Leute um die Mopeds stehen, fertig zum Aussteıgen und wir im ganzen Gewühl nicht wenden können. Das heisst, dass der Unmut der blockierten Autofahrer vorprogrammiert ist und auch kommt. Angekommen in Istanbul landen wir in Sultanahmed (Stadtteil) und finden ein sehr schönes Hotel mit extrem netten Leuten (= Asmali Konak Hotel). Nach einem Spaziergang war der Tag schon irgendwie zu Ende... Wo war die Zeit geblieben?&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5135694550986015218" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R0Wm--puQfI/AAAAAAAAFsc/XqZr0eWg8vY/s320/PB160069.JPG" border="0" /&gt;15.11.2007 (6232km) Istanbul ()&lt;br /&gt;Es bleibt nicht viel Zeit nach dem Frühstück bis zur Abfahrt zum Flughafen um Werner abzuholen. Während der Wartezeit nutzen wir die Gelegenheit um das Zollamt zu suchen.. Vergeblich, es gibt lediglich einen Beamten im Sabiha Airport.&lt;br /&gt;Ohne Zwischenfall kommt Werner durch's Arrival-Tor und die Freude ist groß! Das Wetter ist heute mal schön und wir fahren nach Werner's Einchecken zum Atatürk Airport um die Domi umzuschreiben. Dort verbringen wir 3 Stunden mit der wunderbaren Bürokratie und verfahren uns bei der Rückfahrt prompt im Großstadtverkehr. Den Rest des Abends verbringen wir mit Spazieren und Essen. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5135695564598297090" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R0Wn5-puQgI/AAAAAAAAFsk/zNjItyI0ajg/s320/PB150059.JPG" border="0" /&gt;16.11.2007 (6260km) Istanbul ()&lt;br /&gt;Der Plan für heute ist die Beschaffung der Syrischen Visas. Nach eineinhalb Stunden im Verkehr Istanbuls stellen wir fest, dass die amerikanische Botschaft umgezogen ist, und auf der Suche danach finden wir die deutsche. Dort erklärt man uns, dass sie keine Empfehlungsschreiben mehr ausstellen, ohne die aber Syrien keine Visas ausstellt. Was tun? Wir suchen nochmal eine Stunde und finden schließlich die Syrische Botschaft. Dort erklärt man uns, dass ich nach Washington und Werner nach Berlin muss um überhaupt ein Visum zu bekommen. Sonst wäre nichts zu machen! Die Stimmung sank drastisch... Gerade für Werner, dessen Zeitvorgabe um einiges kürzer ist meine. Barbara's Idee erst mal in den Foren zu suchen (wir sind sicher nicht die einzigen), hellte den Frust um Einiges auf.&lt;br /&gt;Der türkische Bazar in Istanbul ist ziemlich groß und ideal zum Schlendern bei schlechtem Wetter. Das machten wir bis spät, dann essen, dann schlafen (es regnet die ganze Zeit) &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5135696960462668306" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R0WpLOpuQhI/AAAAAAAAFss/JjnSAOYGBDs/s320/PB160075.JPG" border="0" /&gt;17.11.2007 () Istanbul ()&lt;br /&gt;Am Morgen fahre ich die 30m zum Reifenfritzen und lasse mir den neuen Strassenreifen aufziehen. Jetzt heisst es „extreme power sightseeing“! Wir ziehen uns das ganze Programm rein: Blaue Moschee, Aya Sofya, Topkapi Palast, usw. Hinterher sind wir in einem Stadtteil mit einigen Mopedläden, und wir besorgen uns proforma ein paar Kupplungsbeläge für die Domi. Abends Abschiedsessen in einem Restaurant direkt am Fischmarkt. Mit dem Kellner gehe ich die Fische aussuchen, die dann gegrillt auf'm Tisch liegen bei Wein und diversen Kleinspeisen. Es sprengte zwar unser Budget, aber es war lecker und schön. Im Hotel angekommen fallen wir ohnmächtig ins Bett. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5135698420751548962" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R0WqgOpuQiI/AAAAAAAAFs0/ML1YA9wJSBI/s320/PB170100.JPG" border="0" /&gt;18.11.2007 () Istanbul ()&lt;br /&gt;Abschiedstag... Meine Güte, ist das schlimm..&lt;br /&gt;Abends sitzen Werner, Emre und ich beim Bier auf der Dachterrasse und erzählen uns froh...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;19.11.2007 (6523km) Eskisehir (39 46.8844N 30 30.4109E)&lt;br /&gt;Oh weh! Ich werde erst wach als Werner meine Handynummer anwählt und ich geschockt auf die Uhr sehe... Wir wollten doch um 9h30 die Fähre schaffen. Gut, dass ich gestern Abend gepackt habe, und nach einer Katzenwäsche sitzen wir zusammen am Frühstückstisch. Werner's Packpremiere zieht sich erwartungsgemäß etwas, doch Zeit zum Üben haben wir heute nicht. Die Fähre nach Yalova schaffen wir und entspannen uns bei der einstündigen Überfahrt. Vorbei an Olivenplantagen ist Werner begeistert die Vorbereitungen hinter sich zu haben und endlich zu fahren! Als wir Isnik erreichen, regnet es und die versprochene schöne Innenstadt suchen wir vergebens.&lt;br /&gt;Zum Glück kommt die Sonne nach einem heftigen Regen wieder raus, und wir cruisen durch das Land mit guter Laune. Abends kommen wir in Eskishir an und wundern uns über diese merkwürdige Stadt: Es gibt eine Einkaufsfußgängerzone, es ist aufgeräumt, es gibt Frauen zu sehen, kaum einer spricht englisch oder deutsch und es gibt scheinbar keine Hotels. Am Bahnhof werden wir schliesslich fündig und checken ein. Ein Spaziergang durch die Stadt erweckt den Eindruck als wären wir in Holland. Ein Dönerbudenbesitzer erklärt uns, dass das ihm gar nicht gefällt und er lieber in einer anderen Stadt sei...hmmm... &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5135703012071588402" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R0WurepuQjI/AAAAAAAAFs8/R4lsbBuzCcA/s320/PB190137.JPG" border="0" /&gt;20.11.2007 (6874km) Sereflikochisar (39 4.5516N 33 24.8067E)&lt;br /&gt;Die ganze Nacht hindurch hat's geregnet, das konnten wir wunderbar hören, weil direkt neben dem Fenster ein Platikdach angebracht war. So konnten wir den Wecker ausstellen, bevor er klingelte. Im Regen haben wir auch keine Lust loszufahren und machen erstmal Kaffee, weil Frühstück diesmal nicht inbegriffen war. Gegen 9 nutzen wir die Regenpause und beladen die Karren. Die ersten 150 km donnern wir eine autobahnähnliche Strasse entlang, bis wir denken, dass es trocken bleibt. Dann eine kurvenreiche "grüne" Strasse entlang etlicher landwirtschaftlicher Felder bis zur nächsten Hauptstrasse. Hier kommen wieder die fetten schwarzen Wolken und der Regen lässt nicht lange auf sich warten. Diesmal ein Megaregen, der nicht aufhört, und wir denken frühzeitig an einen Stop für heute. Blöd war, dass das einzige Hotel in dieser Stadt Zimmer vermietet, die riechen und aussehen wie eine Kanalisation. Man erklärt uns, dass das einzig brauchbare Hotel 20 km zurück liegt. In meinen Handschuhen steht mittlerweile das Wasser und die sog. wasserdichte Hose hält nicht Wort. Es ist dunkel, die entgegenkommenden Fahrzeuglampen scheinen mir auf das nasse, beschlagene Visir, somit machen wir einen nahezu Blindflug durch Pfützen, die so groß sind wie die 4-spurige Strasse selbst. Unnötigerweise geht die Dominator von Zeit zu Zeit aus, natürlich wenn uns gerade ein riesen LKW im Nacken sitzt. Das gefundene Hotel macht auf den ersten Blick einen annehmbaren Eindruck und der Preis entspricht der Sauberkeit und warmes Wasser. Mit der Hygiene sind wir erst mal zufrieden, solange keiner duschen geht, aber das machen wir eh' nicht hier, weil das ganze Haus irgendwie Probleme mit den Wasserleitungen hat. Im Zimmer 202 gibt's scheinbar warmes Wasser... &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5135704553964847682" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R0WwFOpuQkI/AAAAAAAAFtE/3rO7OWWbBg4/s320/PB200140.JPG" border="0" /&gt;21.11.2007 (7113km) Göreme (38 38.6946N 34 49.7180E)&lt;/div&gt;Der Tag faengt ohne Frühstück an und wir donnern im Kalten, Nassen los. An der Tanke holen wir uns ein paar Brezeln, und die Strasse steigt auf 1100 Höhenmeter. Beim Tanken allerdings stelle ich fest, dass mein Spritverbrauch um 1 Liter/100 steigt und mache mir Sorgen. Als ich Werner frage, wieviel er getankt hat, sagt er 23Liter, wobei nur 23Liter überhaupt rein passen und der Reservehahn noch zu war....hmmm, ob die Zapfsaeule getürkt ist? Langsam hab ich es satt in diesem Land wahnsinnig viel Geld zu bezahlen für keine Gegenleistung.&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Es wird noch kaelter. Nach 150km erreichen wir Göreme und erleben eine Überaschung. Die Gegend ist einfach unfassbar. Am Aussichtspunkt lernen wir Jörg und Inge kennen, die mit ihrem Land Rover nach Kapstadt wollen. Sie hatten die gleichen Erlebnisse in der syrischen Botschaft und sind kurzerhand nach Berlin gefahren und zurück. Das Yülmaz Hotel ist schön und hat eine eigene Küche, somit wir endlich ein bisschen Kohle fürs Essen sparen können.&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5135706735808234066" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R0WyEOpuQlI/AAAAAAAAFtM/zPIioYRhYq4/s320/PB220177.JPG" border="0" /&gt;22.11.2007 (7154km) Göreme (38 38.6946N 34 49.7180E)&lt;/div&gt;Das Wetter wird endlich wieder schön und unserem extreme-power-sightseeing steht nichts im Wege. Zuerst in eine 8 Stockwerke tiefe, unterirdische Stadt. Von der Strasse aus wirkt es völlig unscheinbar, aber der insgesamt 56m lange Abstieg mit all den Raeumen hat sich absolut gelohnt. Hinterher dann das Freilichtmuseum, wo wir auch mal eine Gelegenheit haben mal in einige der vielen Berghöhlen reinzugehen. Natürlich ist der Eintritt kostenpflichtig, nur in der Türkei wird man für die Highlights innerhalb eines Parks nochmal zur Kasse gebeten... aergerlich!&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5135709789529981538" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R0W01-puQmI/AAAAAAAAFtU/Bv8boHUjVic/s320/PB220162.JPG" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2538320410967566657-2904664092933116361?l=halbrum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ProjektHalbrum/~4/NwCleVYTOYY" height="1" width="1"/&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/ProjektHalbrum/~3/NwCleVYTOYY/abschied-und-ankunft.html</link><author>noreply@blogger.com (Mike)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/R0WixOpuQcI/AAAAAAAAFsE/O8OjCa-yRls/s72-c/CIMG1669.JPG" height="72" width="72" /><thr:total>9</thr:total><feedburner:origLink>http://halbrum.blogspot.com/2007/11/abschied-und-ankunft.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-2538320410967566657.post-1330961938579183713</guid><pubDate>Thu, 08 Nov 2007 21:19:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-11-09T16:09:07.879+01:00</atom:updated><title>Ausserhalb Europas</title><description>&lt;div&gt;Merhaba,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Europa haben wir nun verlassen mit der Fähre nach Canakkale, und ich kann behaupten das erste Mal in Asien zu sein. Ausserdem scheint uns das Glück bzgl. Wetter verlassen zu haben. Es gibt aber viel zu sehen und genug warme Kleidung haben wir ja.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit ein bisschen Sorge und Trauer sehen wir unsere letzten gemeinsamen Tage je näher Istanbul rückt. Unser Plan ist weitgehend aufgegangen und wir werden 6000km gefahren haben bis dahin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bisher hatten wir keine nennenswerte Probleme und die Mopeds schnurren wie Schweizer Uhrwerke. Bisher ist mir meine AT zweimal hingefallen, weil ich das Gewicht nicht halten kann. Ich denke, dass eine "Entschlackung" vor Barbara's Abflug nötig sein wird, sonst werde ich die Wüste in Sudan nicht schaffen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Fahrt bisher war für unseren Geschmack zu stressig, aber ich denke, dass Werner und ich morgens zeitiger auf die Piste kommen und wir eine andere Reisestrategie anwenden werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bad News wurden uns heute mitgeteilt, als man sagte, dass es wohl nicht sehr einfach sein wird, ein Syrisches Visa zu bekommen. Mal sehen was passiert..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch erst mal was bisher geschah:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;29.10.2007 (3362km) Nafplio (37 33.8979N, 22 47.6305E)&lt;br /&gt;Eine Fahrt, die mir gefällt... Wir fahren, bei Sonnenschein, auf der "weißen" Strasse, die durch die Berge (die gibt's hier ja überall) führt, und frühstücken auf einer Bank, die eine super Aussicht bietet über ein schönes Tal. Später kommen wir an Mantinia vorbei, wo man eine Kirche, zusammengesetzt aus allen Baustilen, gebaut hat. Nach 217km erreichen wir Nafplio. Nach langem Suchen finden wir eine versteckte Pension, die erschwinglich und schön ist... Es gibt sogar einen Wasserkocher, womit wir unseren Kaffee kochen können. Nach dem Umziehen gehen wir in die Stadt, die sich als ziemlich schön herausstellt mit der grossen Fussgängerzone und, wie immer in diesen Gegenden, einer Burg auf dem Berg. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5130583763589271074" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RzN-v_8gDiI/AAAAAAAAFqA/oD9Ao-WJidk/s200/PA290001.JPG" border="0" /&gt;30.10.2007 (3579km) Glifada (37 51.0229N, 23 45.1893E)&lt;br /&gt;Als erstes nach dem Auschecken steht die Burgbesichtigung an, die zwar gut zu erreichen ist aber dafür Eintritt kostet, den wir nicht zahlen wollten. Na gut, die Aussicht ist auch toll. Irgendwie schien dass Essen gestern Abend wohl 'was fettig gewesen sein, weil es Barbara nicht wirklich gut geht. Sie hält sich aber und ich besichtige das "besterhaltenste" Amphittheater in Epidaurus. Um die Akkustik zu prüfen müssen irgendwelche armen Tourikinder im Mittelpunkt singen und man staunt... Wirklich gut! Weiter am Weg stellen wir uns die Brücke über den Korinth-Kanal ziemlich hoch vor und beschliessen getrennte Wege wegen Barbara's Höhenangst zu gehen. In Wirklichkeit bin ich völlig dran vorbei gefahren und Barbara fährt drüber ohne es zu merken. Die Brücke ist unscheinbar und vielbefahren. Die Werbefotos sind ganz anders als die Wirklichkeit. Meine Nachfrage am Strassenrand stellt klar, dass ich zurück muss und nach dem Fotoshooting fing die gegenseitige Sucherei an. Zum Glück haben wir Mobiltelefone und verabreden einen neuen Treffpunkt.&lt;br /&gt;Der Grossstadtstress fängt in Piräus an, wo von allen Seiten Autos und LKW's zu kommen scheinen. Alles bewegt sich schnell und man bekommt keine Gelegenheit, die Schilder zu lesen oder gar ein Hotel zu finden. Eigentlich bietet sich das Wetter zum Zelten an, doch einen Zeltplatz scheint es hier nicht zu geben. Laut unserer Karte soll es im Süden von Athen einen geben und da machen wir uns auf die Suche. Im Laufe der Zeit geht es Barbara immer schlechter und wir geben die Suche auf und beziehen wieder ein Hotel. Der Hotelwirt sagt, dass der Campingplatz seit ein paar Jahren zu hat.. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5130585425741614658" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RzOAQv8gDkI/AAAAAAAAFqM/eFImSfsu7SA/s200/PA300037.JPG" border="0" /&gt;31.10.2007 Piräus (37 55.7316N, 23 37.7463E)&lt;br /&gt;Das Hotel ist nicht der Brüller und hat eh nur als "Notstopfen" hergehalten. Also heisst es heute: eine Bleibe suchen um Morgen in aller Ruhe Athen zu besichtigen. Nach 25km landen wir in einer Gegend, in der wir gestern schon lang gefahren sind, und wo die Hotels, trotz Nachsaison, für uns was teuer sind. Weil aber die Lage sehr schön ist und es so gut wie keinen Verkehr gibt, lassen wir uns trotzdem auf die 50€/Nacht ein. Barbara geht's noch immer nicht besser und wir verbringen den Tag mit Gegend sondieren. Unser Plan die Insel Santorini zu besuchen fällt aus wegen Einstellung des Schiffbetriebes seit gestern!! Die Alternative, eine 12 stündige Fahrt (ein Weg), kommt für uns nicht in Frage. Internet, Einkaufen und Fahrpläne lesen... &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5130587465851080274" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RzOCHf8gDlI/AAAAAAAAFqU/12LbNT_JIF0/s200/CIMG1505.JPG" border="0" /&gt;1.11.2007 (3599km) Piräus (37 55.7316N, 23 37.7463E)&lt;br /&gt;Sightseeing ist angesagt! Es sind morgens um 10:30 etwa 30° und wir steigen in den Bus, der quasi vor dem Hotel hält und direkt ins Zentrum Athen fährt. Zu jeder voller Stunde gibt es eine sehenswerte Wachablösung vor dem Denkmal des unbekannten Soldaten..wir kommen um 3min nach an. Na gut, aus dem Busfenster sah's auch gut aus. Wir machen uns auf den Weg zur Akropolis und schlendern durch die Altstadt und folgen keinerlei Schildern. Nach einer Weile gibt es auch gar keine Schilder mehr und wir richten uns nach der Anzahl der Touris und dem Berg, mitten in der Stadt. Wir kommen durch etliche Schleichwege überall hin ausser zum Eingang des gut umzäunten Geländes. Irgendwann erreichen wir es doch und kommen zu einem ziemlich beeindruckenden Bauwerk. Neu, für mich ist die Verwendung von Marmor, wo ich bisher immer nur "normale" Steine gesehen habe. Und wieder kommt ein Haken in meine To-Do-Liste. Der Abstieg verläuft durch die verschiedenen Trümmerfelder, wo einst die Marktplätze und antiken Häuser standen. Sokrates stand mal genau da wo ich jetzt stehe...hmmm...&lt;br /&gt;Natürlich mussten wir in das Nationalmuseum und noch ein paar Tempel ansehen. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5130588071441469026" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RzOCqv8gDmI/AAAAAAAAFqc/LV4UsVQHsJY/s200/CIMG1520.JPG" border="0" /&gt;2.11.2007 (3833km) Lamia (38 52.5489N, 22 25.6184E)&lt;br /&gt;Eins wurde uns in den letzten Tagen klar: Weder Athen, noch Piräus sind Staedte, in denen wir uns wohl fühlen. Es fängt schon an mit dem Verkehr, dann scheinen Fussgänger überhaupt keine Rolle zu spielen, denn die Bürgersteige sind sehr schmal und ständig zugeparkt oder zugestellt mit irgendwas. Es leuchtet ein, warum es keine Kinderwagen in diesen Städten gibt. Wir ziehen also los Richtung Norden und verfransen uns an einer Mautstelle für LKWs. Dort verlieren wir uns wieder, doch diesmal habe ich Barbara's Handy im Tankrucksack zum Akkuladen. Nach etwa einer Stunde hat sie eine Telefonkarte gekauft, eine funktionstüchtige Telefonzelle gefunden und wir verabreden uns in einer Stadt etwa 50km nördlich. Vo da an zieht sich der Himmel zu und es regnet die ganze Fahrt bis Lamia. Leider hat Barbara noch immer mit dem Magen zu tun und wir checken ein in einem Hotel in der Geburtstadt von Achilles. Ich sehe mir die schöne Altstadt (im Regen) beim Einkaufen an. Wieder gibt es eine Burg auf'm Berg. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5130588810175843954" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RzODVv8gDnI/AAAAAAAAFqk/8xb3aoDVYd4/s200/CIMG1555.JPG" border="0" /&gt;3.11.2007  (4230km) Orfani Beach (40 46.0337N, 23 54.0042E)&lt;br /&gt;Zum heutigen Tag gibt es nichts zu berichten ausser der Vorteil des Regens: Wir haben keine Lust uns irgendwas anzusehen und machen jede Menge Strecke, die uns in der Türkei zu Gute kommen soll. Ich glaube, wir sind eh' "hinter'm" Plan, oder? Ach ja, noch was: Zum ersten Mal sehe ich, wie Marmor abgebaut wird. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5130589351341723266" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RzOD1P8gDoI/AAAAAAAAFqs/tCTWnJK4YaY/s200/PB030113.JPG" border="0" /&gt;4.11.2007 (4476km) Ipsala ()&lt;br /&gt;Die Pension, in der wir gestern abgestiegen sind, war nett und der Wirt spricht deutsch. Nach dem Tanken machen wir uns auf den Weg in die Türkei. Der Himmel sah ziemlich nach Regen aus, es blieb aber trocken und es wurde richtig kalt. An der Grenze kommt Barbara ohne Probleme durch, dank der Vollmacht für die auf Werner zugelassene Karre. Nur ich hatte mal wieder Pech. Mein Pass braucht ein VISA für die Türkei und nach 1/2 stündigem Warten, in einer Schlange vor einem unbesetzten Büro, bekomme ich eine VISA-Briefmarke und frage nach einer Versicherung (kein grüner Versicherungsschein dabei). Ich bekomme einen weissen Schein, aber der Grenzman sagt, dass es eine Exportbescheinigung wäre und meine 20 Euronen nun weg sind. Eine echte Versicherung bekam ich an der richtigen Stelle für 4€ und eine weitere Stunde Wartezeit.&lt;br /&gt;Mittlerweile ist es dunkel und wir suchen eine Bleibe in der Grenzstadt Ipsala. Wir lesen "Pension" auf einem Schild und fragen nach. Hier werden wir erst mal auf einen Chai eingeladen, und es stellt sich heraus, dass wir in einer Studentenpension sind und für uns kein Platz wäre. Der Besitzer, seine Frau, ca. 15 Studenten und wir hatten Spass mit dem Dictionnary in der Hand. Sehr nette Leute!! Das von ihnen empfohlene Hotel ist eine Art Autobahnhotel und muss für heute Nacht herhalten. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5130589806608256658" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RzOEPv8gDpI/AAAAAAAAFq0/UldSk6WF-fA/s200/PB040118.JPG" border="0" /&gt;5.11.2007 (4651km) Troia (39 57.3848N, 26 14.9878E)&lt;br /&gt;Es regnet wieder... Meine 2-Batterien-Strategie funktioniert irgendwie nicht, und ich krieg meine AT nicht gestartet. An der Tanke will ich ein Überbrückungskabel kaufen, das es aber nicht gab. Ein Bediensteter zieht los und mir wird mitgeteilt, dass er in der Stadt eins kaufen will. In Wirklichkeit kommt ein Mechaniker vorbei mit einem Kabel und einer LKW Batterie. Meine AT springt erwartungsgemäß an und der Mann erklärt mir, dass er 10€ haben will. Tolle Wurst, meine Kohle bin ich los und hab' noch immer kein Kabel.&lt;br /&gt;Im kalten Regen erreichen wir Troja und werden vor dem Park von einem Pensionsbesitzer abgefangen. Es war zu spät für den Park und wir checken ein. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5130590687076552354" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RzOFC_8gDqI/AAAAAAAAFq8/QrvVgElzTs8/s200/PB060123.JPG" border="0" /&gt;6.11.2007 (4717km) Assos (39 29.2014N, 26 20.4259E)&lt;br /&gt;Nach dem türkischen Frühstück ab zur Besichtigung der Ruinen dieser berühmten Stadt. Es zeigt sich, dass meine Kilos hier ein Vorteil sind. Barbara hat Mühe, sich auf den Beinen zu halten bei diesem unglaublichen Wind. An Fahren ist erst mal nicht zu denken. Die Trümmerstadt ist durchaus interessant und wir staunen zuweilen über unsere Geschichtskenntnisse die nach all den "alten Steinen" nicht ausbleiben. Ein bisschen verwunderlich ist der Stolz, mit dem die Türken ihre Geschichte erzählen, nur dass es hier weder Türken waren, noch haben Türken irgendwas ausgebuddelt. Am Nachmittag lässt der Wind etwas nach und wir beschliessen, wenigstens ein paar (70) Kilometer zu machen bis nach Assos. Die windige Fahrt dauert ihre Zeit. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5130591417220992690" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RzOFtf8gDrI/AAAAAAAAFrE/FlcB0G7RjLc/s200/PB060127.JPG" border="0" /&gt;7.11.2007 (5048km) Selcuk (37 57.1571N, 27 22.2007E)&lt;br /&gt;Am Morgen bringe ich meine Elektrik wieder in Gang, und wir starten den Tag mit der Besichtigung der hiesigen Burg im Vorbeifahren. Immer die "weissen" Strassen entlang fahren wir durch eine Landschaft, die im schönen Wetter sicher ganz toll ist. Irgendwie vertrödeln wir die Zeit und es wird dunkel, bevor wir unser gestecktes Ziel erreichen. Unverhofft stoppen wir in Selcuk und beschliessen morgen Früh Ephesus zu besichtigen. Selcuk hat eine Burg auf'm Berg...gähn... &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5130592344933928642" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RzOGjf8gDsI/AAAAAAAAFrM/eM24EJa_L44/s200/CIMG1564.JPG" border="0" /&gt;8.11.2007 (5332km) Marmaris ()&lt;br /&gt;Zeitig haben wir es geschafft aufzustehen und auf zum 3km entfernten Ephesus. Wir fahren bis zum unteren Eingang und man erklärt uns, dass es einen Shuttel zum oberen Eingang gibt, wovon man nur noch runter gehen braucht. Der kostenlose Shuttel beinhaltet eine unfreiwillige Besichtigung eines Shops (bei uns ein Ledershop). Also wieder in die Stadt und nachher zur Ruinenstätte.&lt;br /&gt;Dieses Ephesus ist nu wirklich sehenswert, weil es einigermaßen erhalten ist und die Österreicher einen guten Job bei der Restaurierung getan haben. Seinerzeit war es die zweitgrößte Stadt am Mittelmeer nach Alexandria. Die ganze Prominenz lief hier rum wie Kleopatra, Marcus Antonius, Nero, Paulus und Konsorten. Nach 3 Stunden hatten wir genug und machten uns fertig für die Weiterfahrt. Auf den "weissen" Strassen die Küste entlang hatten wir uns verfranst und beschlossen ein bisschen Strecke zu machen an der Hauptstrasse entlang. Bemerkenswert war in einem kleinen Dorf, wo wir unseren ersten Döner zu uns nahmen. Sonst hatte ich keine finden können?!? Wie in der letzten Zeit immer wurde es ziemlich kalt (wegen der Höhe) und wir erreichen Marmaris kurz bevor es dunkel wird. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5130593100848172754" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RzOHPf8gDtI/AAAAAAAAFrU/DR2NYxRNk7E/s200/PB080163.JPG" border="0" /&gt;9.11.2007 Marmaris (36 51.0019N, 28 15.7790E)&lt;br /&gt;Ein Tag am Strand... Schön, gemütlich, ruhig, Sonne, ca. 25 Grad. Ich denke, das tut uns ganz gut.. &lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5130854471082970850" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RzR09P8gDuI/AAAAAAAAFrc/TEHvzymMki8/s200/PB090005.JPG" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2538320410967566657-1330961938579183713?l=halbrum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ProjektHalbrum/~4/Den5ulkUao8" height="1" width="1"/&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/ProjektHalbrum/~3/Den5ulkUao8/ausserhalb-europas.html</link><author>noreply@blogger.com (Mike)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RzN-v_8gDiI/AAAAAAAAFqA/oD9Ao-WJidk/s72-c/PA290001.JPG" height="72" width="72" /><thr:total>3</thr:total><feedburner:origLink>http://halbrum.blogspot.com/2007/11/ausserhalb-europas.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-2538320410967566657.post-8086369427244585223</guid><pubDate>Sun, 28 Oct 2007 15:41:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-10-29T19:19:22.938+01:00</atom:updated><title>Die ersten Kilometer</title><description>&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;Kalimera,&lt;br /&gt;Dalmatien haben wir nu hinter uns und erfreuen uns an den Temperaturen in Griechenland. Die Mopeds laufen prima, und wir haben uns an das Gewicht gewöhnt. Das Packen/Entpacken ist zur Routine geworden und überhaupt: uns geht's gut!! In Olympia waren es gestern 30Grad.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Mein Studium scheint jetzt doch noch fuer etwas gut gewesen zu sein, die meisten griechischen Buchstaben kenne ich von der Mathematik oder E-Technik her und so faellt es mir nicht besonders schwer die Strassenbeschilderung zu lesen..&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während ich der Meinung bin, dass ein Bericht die Woche zuviel ist, meint Barbara das Gegenteil. Was meint ihr?&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Bisher gesehen:&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Österreich:&lt;br /&gt;Was soll ich sagen? Unsere Nachbarn, kennen wir ja.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Slowenien:&lt;br /&gt;Ein extrem grünes, schönes Land mit all den Flüssen zwischen den Bergen. Sportarten wie Bergsteigen, Paragliding, Tauchen, Kajak usw. sind am Anfang der Erschliessung und werden eines Tages sehr beliebt sein. Die Menschen sind freundlich und hilfsbereit, besonders die, die ich hier kenne!&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Kroatien:&lt;br /&gt;Wenn man über die Grenze kommt, sieht man sofort die Veränderung der Erdstruktur. Es gibt mehr Steine zu sehen und die Erde wird rötlicher, wie ich es von Mallorca her kenne. Eigentlich sieht alles aus wie auf Malle, nur viel weitläufiger. Dass Winnetou hier gedreht wurde, ist nicht verwunderlich. Die Menschen sind eher landschaftlich geprägt und sind nett und unaufdringlich. Es gibt an den strategischen Punkte (Aussichtsplätzen, Touristeninfos,...) Hotelbesitzer/Angestellte, die einem ein Zimmer anbieten, aber wenn sie merken, dass man nicht interessiert ist, spricht man über alltägliche Dinge wie: "welches Auto soll ich kaufen, meine Frau sagt: nur VW oder Renault".&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Montenegro:&lt;br /&gt;Waren wir nur kurz... Ziemlich geile Strassen entlang der Küste.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Albanien:&lt;br /&gt;Es wird sehr lange dauern, bis ich wieder dahin fahre...&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Griechenland:&lt;br /&gt;So, wie ich es mir vorgestellt habe. Das Land selbst ist nach Kroatien nicht mehr neu für mich, denn mittlereweile sind wir fast 3000km durch Berge und an Küsten gefahren. Gewundert haben wir uns über die Kids, die um Mitternacht noch Fussball spielen, aber dafür ist morgens um 9 keiner zu sehen. Die Menschen sind wie in Spanien oder Italien: europäisch-beschäftigt... Kontakte schliessen ist so einfach/schwierig wie bei uns. In den Tourizentren ist man neutral und zurückhaltend. Ich glaube, dass ich mich in Deutschland mehr mit Hotelwirten unterhalten habe als hier. Und noch was: gefahren wird hier 120km/h... (fast) ueberall.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Nu jeht et wigger:&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;19.10.2007 Zadar (44 7.6698N, 15 13.7328E)&lt;br /&gt;Sightseeing in Zadar... Jede Menge alte Gebäude, Altstadt, Internet, Wasserorgel und Einkaufen. Es war schön, am besten war das Wetter. Bemerkenswert ist, dass es scheinbar überall Hinweisschilder zu "Kaufland" gibt aber irgendwie kein Kaufland... Ach ja, ein Geschenk des Hauses: eine Tüte voll Mandarinen und Passionsfrüchten.&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126424696937734098" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RyS4GdTDX9I/AAAAAAAAFog/GEiHfvxTFDc/s200/CIMG1287.JPG" border="0" /&gt;20.10.2007 Trogir (43 30.8140N, 16 14.9666E)&lt;br /&gt;Die Abfahrt hat sich etwas verzögert, weil ich noch 'was am Moped tun wollte, und so fuhren wir gegen 13 los. Der Wind nahm ziemlich zu, und es wurde schwierig, die Mopeds auf der Strasse zu halten. Während Barbara sich notgedrungen am Strassenrand aufwärmte, kam Josef vorbei und lud uns zu einem Kaffee ein. Er und seine Frau Klara zeigten uns stolz ihren Garten, wo sie Oliven angepflanzt haben, und wie sie sie pflücken um Öl daraus zu gewinnen. Abends in Trogir angekommen, sind wir nach dem Einchecken im Hotel durch die schöne Altstadt spaziert.&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126426389154848738" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RyS5o9TDX-I/AAAAAAAAFoo/ChNNj4CVKQ4/s200/PA200004.JPG" border="0" /&gt;21.10.2007 Trogir (43 31.2554N, 16 15.0466E)&lt;br /&gt;Die Wetterkarte zeigte dieses riesige Tiefdruckgebiet über Dalmatien, woraufhin ziemlich klar war, dass wir bleiben, bis es vorbei ist. In Trogir war für gestern Abend eine Regatta angesagt, wobei die ganzen Boote ebenfalls Zwangspause eingelegt hatten.&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126428433559281650" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RyS7f9TDX_I/AAAAAAAAFow/DjQv1Cgp-3o/s200/PA200025.JPG" border="0" /&gt;22.10.2007 Trogir ()&lt;br /&gt;Die komplette Altstadt scheint irgendwie laut UNESCO Weltkulturerbe zu sein. Im Sommer ist hier bestimmt der "Bär" los. Seit der Wetterfront wirkt sie eher wie eine Geisterstadt. Wir kamen gestern in einer Pension unter, die weitaus billiger und größer ist als die vorgestern. Tja, was macht man bei schlechtem Wetter? Barbara kauft sich einen neuen Helm, weil der alte wohl ein bisschen zieht. Morgen soll's besser werden. Dubrovnik werden wir wohl nur ein Kurzbesuch abstatten.&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126429859488423938" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RyS8y9TDYAI/AAAAAAAAFo4/vbijYVmFFyU/s200/CIMG1309.JPG" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;div&gt;23.10.2007 Gruda (42 31.0135N, 18 22.2532E)&lt;br /&gt;Am Morgen direkt zur Post und den alten Helm nach Hause schicken. Die Küstenstrasse entlangzufahren ist schon ziemlich schön. Die Grenze Kroatien-Bosnien-Kroatien verlief ohne Probleme. Irgendwie ist es mir heute gar nicht gut...&lt;br /&gt;In Ston/Mali Ston gucken wir uns Europa's "chinesische Mauer" an - ganz nett. An Dubrovnik vorbei (der Besuch wird ziemlich kurz) und mein Immunsystem meldet sich mit den typischen Symptomen: Ich werde schwächer und fange an zu frieren. Ich halte aus bis Gruda, und wir checken ein in einem netten Privathaus. Es wurde Zeit. Von da an noch 2 Stunden Klo-Bett-Klo... eins der 15 Cevapcici war wohl schlecht gestern Abend.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126431298302468114" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RyS-GtTDYBI/AAAAAAAAFpA/UmYOGUwi8Yo/s200/CIMG1315.JPG" border="0" /&gt; 24.10.2007 Durrës (41 18.8083N, 19 26.8515E)&lt;br /&gt;Mein Frühstück bestand aus Marmeladenbrot und Aufbaupulver. Dann war alles gut und der Tag konnte beginnen. Erstmal unsere restlichen Kunas loswerden im SB-Laden im Dorf. Bis zur Grenze ist es nicht weit und schon kommt mein erstes Versäumnis zur Geltung, diesen blöden grünen Versicherungsschein habe ich nicht dabei und das kostet mich 10€ für eine Versicherung in Montenegro. Als wir der Küste weiter folgen, denke ich an den Genfer See... Nur schöner. Des öfteren denke ich an ein Ferienhaus in dieser Gegend. Die Karte sagt eine schöne Strecke in den Bergen an, doch die fette schwarze Wolke darin behauptet das Gegenteil. Ueber einen kleinen Grenzübergang kommen wir nach Albanien. 10€ Steuer sind hier an der Grenze zu berappen und wofür? Offensichtlich gibt es hier keine Müllabfuhr und an den Strassen ist seit mind. 50 Jahren nichts mehr getan worden. Es riecht hier, als wenn im ganzen Land mit Styropor oder Autoreifen geheizt würde. Am schönsten ist es, wenn mir erklärt wird, dass ich in der Kneipe nicht rauchen darf !?! Die Innenstadt von Durrës hat eine grosse saubere Einkaufsstrasse und eine schön angestrichene Moschee. &lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126814110431625074" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RyYaRTm8v3I/AAAAAAAAFpQ/jJmKxnCEga4/s200/PA250047.JPG" border="0" /&gt;25.10.2007 Sarande (39 52.2026N, 20 1.2359E)&lt;br /&gt;Es gibt zwei Strassen nach Süden: An der Küste entlang (89km länger) und durch das Land. Ursprünglich wollten wir schnell an die Sonne... Die schien ja.. Jetzt wollen wir möglichst schnell aus diesem Land raus. Der Hotelmanager sagt, dass die Strecken gleich lang dauern, weil die "Land"-Strecke so schlecht sei. Wir glauben ihm und fahren die "schönen" Strecke entlang.&lt;br /&gt;Es ist eine einspurige Aneinanderreihung von Schlaglöchern, wo Ziegen, Kühe, Esel, Schweine und LKWs sich breitmachen. Zugegeben nicht immer gleichzeitig und wir fahren 200km mit max. 30km/h. Viel von der schönen Seite haben wir nicht gesehen. Wie die schlechte Strasse aussieht, werden wir wohl nie erfahren. Unser Ziel Griechenland werden wir vor der Dunkelheit nicht mehr schaffen und checken ein in Sarande. Barbara ist völlig fertig.&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126814789036457858" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RyYa4zm8v4I/AAAAAAAAFpY/T6lPVTd1zhA/s200/PA250058.JPG" border="0" /&gt; 26.10.2007 Lefkada (38 50.0597N, 20 42.5568E)&lt;br /&gt;Nach dem Frühstück fahren wir zur Burg hoch mit einem fantastischen Blick über die Stadt und über Korfu. Der Karte nach gibt es noch ca. 50km harte Strasse (30km/h) zu fahren und wir folgen den entsprechenden Schildern. Nach einer Stunde (ca. 30km) stossen wir auf eine fett ausgebaute Strasse, die nirgends verzeichnet war... Toll.. Ab da ging es zügig Richtung Griechenland. Der Zollbeamte spricht deutsch und wünscht uns eine schöne Zeit. Es ist eine Wohltat, wenn sich die Gerüche von Müllbergduft und verbrannten Autoreifen zu Gyros und Souflaki ändern... Für mich ein Highlight!&lt;br /&gt;Ein Blick durch verschiedene Innenstädte bei der Durchfahrt zeigt ein Land, wie ich mir Griechenland vorgestellt habe: Europäisch, mit eigenem Stil. Abends in Lefkada angekommen stellte sich heraus, dass die Hotelsuche nicht so einfach ist. Nach langem Herumfahren zeigt sich wieso: die Hotels sind alle in der Fussgängerzone..&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126816648757297042" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RyYclDm8v5I/AAAAAAAAFpg/pvp6jGZdEt0/s200/CIMG1361.JPG" border="0" /&gt; 27.10.2007 Olympia (37 38.6566N, 21 37.4436E)&lt;br /&gt;Die Sonne scheint, aber es wird windig. Am Morgen ist alles von einer Sandschicht bedeckt und nebenan liegt ein Schlauch zum Säubern der Mopeds. Wir beschliessen wieder die "gelbe" Strasse entlang der Küste zu fahren. Für Barbara ist es nicht einfach gerade zu bleiben beim Wind. Als wir die 3km Brücke nach Patra erreichen, wollen wir die Fähre nehmen wegen Barbaras Hoehenangst.. Die fährt aber wegen dem Wind nicht. Nach langem Beratschlagen, fahr ich zweimal rüber, während Barbara im Taxi gefahren wird. Erst Abends erreichen wir Olympia und checken ein im Hotel. Meine Argumentation für einen Zeltplatz wurde von wetteronline (-1) zerschlagen. Tatsächlich wurden es vielleicht 10Grad.&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126817628009840546" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RyYdeDm8v6I/AAAAAAAAFpo/w5XSmDyLZPQ/s200/PA270077.JPG" border="0" /&gt;28.10.2007 Olympia (37 38.6566N, 21 37.4436E)&lt;br /&gt;Unseren "day off" verbringen wir in den verschiedenen Museen betreffend der olympischen Spiele einschliesslich dem Gelände, wo vor ca. 3000 Jahren die Spiele erstmals stattfanden. Es gibt eine Menge Steine zu sehen, doch leider gab es einige Erdbeben seitdem, und es steht so gut wie nichts mehr aufeinander. Erschreckend sind die verbrannten Bäume, die unmittelbar vor uns sind aus diesem Jahr.&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5126820664551718850" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RyYgOzm8v8I/AAAAAAAAFp4/NtYUd_-lu1s/s200/CIMG1431.JPG" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2538320410967566657-8086369427244585223?l=halbrum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ProjektHalbrum/~4/vPuUSiwDDR4" height="1" width="1"/&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/ProjektHalbrum/~3/vPuUSiwDDR4/die-ersten-kilometer.html</link><author>noreply@blogger.com (Mike)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RyS4GdTDX9I/AAAAAAAAFog/GEiHfvxTFDc/s72-c/CIMG1287.JPG" height="72" width="72" /><thr:total>2</thr:total><feedburner:origLink>http://halbrum.blogspot.com/2007/10/die-ersten-kilometer.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-2538320410967566657.post-4692483029363654690</guid><pubDate>Fri, 19 Oct 2007 10:15:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-10-19T12:58:11.707+02:00</atom:updated><title>Abfahrt</title><description>Hallo zusammen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst mal: Vielen Dank für den Abschied, der wirklich toll war, und dass wir mit so vielen Mopeds zusammen losfahren, hätte ich nicht gedacht... Klasse!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sven hat völlig Recht: wenn man das erste Mal einen Rucksack packt, braucht man 2 Stunden dafür. Ab dann geht's immer schneller. So war's auch beim Moped Packen. Bei jedem Packen werden wir effektiver und schneller.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind ganz am Anfang der Reise und während wir durch die südlichen Alpen von Slowenien bei strahlendem Sonnenschein cruisen kann ich meinen Glück kaum fassen! Erstens, dass ich überhaupt eine solche Reise machen kann, zweitens, wegen den ganzen netten Menschen mit denen ich zu tun hatte und habe und drittens, eine Freundin wie Barbara habe, womit das Ganze noch mehr Spaß macht. Andererseits... Wenn's kalt ist und wie verückt regnet, denke ich ganz anders...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute haben wir unseren ersten "Day off" und genießen den Tag im sonnigen Zadar.&lt;br /&gt;Morgen geht's weiter nach Trogir und anschließend nach Dubrovnik (der zweite fahrfreie Tag).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grueße an alle!!&lt;br /&gt;Barbara &amp;amp; Mike&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie im "alten" Format schreibe ich die Reiseberichte im Tagebuchform.. Hier kommen sie:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;13.10.2007 Kirchheim (Teck) 48 39.3596N, 9 25.4456E&lt;br /&gt;Irgendwie neige ich dazu meine selbst gesteckten Ziele nie ganz zu erreichen. Der Abschied in Bingen dauerte doch 'was länger als geplant, wir standen gut 1 Stunde im Stau, es fing an kühl zu werden, das Bier gestern Abend und der wenige Schlaf machten sich bemerkbar, so bekam ich unmissverständlich mitgeteilt, dass 18:30 nu' Schluss ist für heute. Ein Hotel war schnell gefunden und die Äuglein waren dann auch schnell zu...&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RxiIsoauTYI/AAAAAAAAFoA/xtY0hE_mr9M/s1600-h/CIMG1183.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RxiIsoauTYI/AAAAAAAAFoA/xtY0hE_mr9M/s200/CIMG1183.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5122994876479065474" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;14.10.2007 St. Johann (47 20.4137N, 13 11.4055E)&lt;br /&gt;Gestern bei der Abfahrt war schon zu merken, dass das Gewicht das Moped ziemlich runter drückt und dabei wird der Seitenständer ein wenig lang. Heute machte es sich bemerkbar als meine AT beim Packen umfällt und die erste Panne sich breit macht: Der Tankrucksack ist von der Grundplatte gerissen und der Bremshebelschoner ist verbogen. Nichts Irreparables, aber lästig. Es wurde verdammt kalt und an der Grenze zu Österrreich werden wir von der (deutschen) Polizei höflich gebeten das Nummernschild freizumachen und den Ersatzreifen umzupacken. Zu bemerken wären noch die einheimischen Jodler im Hotel.&lt;br /&gt;&lt;img src="file:///D:/DCIM/100OLYMP/PA150054.JPG" alt="" /&gt;&lt;img src="file:///D:/DCIM/100OLYMP/PA140051.JPG" alt="" /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RxiGfoauTUI/AAAAAAAAFng/XvgPb7YEm0E/s1600-h/PA140051.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RxiGfoauTUI/AAAAAAAAFng/XvgPb7YEm0E/s200/PA140051.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5122992454117510466" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;15.10.2007 Tolmin   ()&lt;br /&gt;Der Morgen fing mit 2Grad an und schon um 10:30 ging's Richtung Tauernbahn. Anders als die Bedienung im Hotel sagte, dauerte es noch 1 Stunde bis wir mitfahren konnten.&lt;br /&gt;Der Wurzenpass Richtung SLO war mit seinen 18% Steigung ganz OK, doch die Strecke hinter der Grenze war wirklich Knaller! Gegen 18 Uhr erreichen wir Tadej's Haus (wir kennen uns noch aus Südafrika). Wir richten uns ein, bringen unsere Tankrucksäcke zum Nähen weg und sehen uns das Tal von einem "Insider" Ausblick beim Sonnenuntergang an.&lt;br /&gt;@Tadej: many thanks for the nice evening with you and your family!!&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RxiG14auTVI/AAAAAAAAFno/b8nSwnX2FbE/s1600-h/PA150074.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RxiG14auTVI/AAAAAAAAFno/b8nSwnX2FbE/s200/PA150074.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5122992836369599826" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;16.10.2007 Jadranovo   (45 13.7563N, 14 36.7316E)&lt;br /&gt;Den Temperaturunterschied am Tag hier finde ich schon bemerkenswert. Am Morgen friert's mit 0-1Grad und am Tage werden's schon 24Grad. Außer einer grandiosen Landschaft und einer geschlossenen UNESCO Höhle gibt's heute nichts zu berichten... Oder doch? Das Schloss in Predjamski !&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RxiMDYauTaI/AAAAAAAAFoQ/s4pOCyAOYWo/s1600-h/CIMG1217.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RxiMDYauTaI/AAAAAAAAFoQ/s4pOCyAOYWo/s200/CIMG1217.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5122998565855972770" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;17.10.2007 Rastovaca (44 54.6120N, 15 36.7781E)&lt;br /&gt;Wieder ein wunderbarer Tag. Die Temperaturen sind morgens wieder erträglich, den ganzen Tag Sonne und die heutige Strecke war nicht so lang. Eine Wanderung an den Kalksinterterrassen in Plitvica war das Highlight... Wirklich toll!! Abends ein Berg Fleisch beim Kroaten um die Ecke und schon müde ins Bett.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RxiH_oauTXI/AAAAAAAAFn4/9LmrZ5m4fZ8/s1600-h/PA170101.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RxiH_oauTXI/AAAAAAAAFn4/9LmrZ5m4fZ8/s200/PA170101.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5122994103384952178" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;18.10.2007 Zadar&lt;br /&gt;Relativ zeitig ging's los bei, wieder mal, schönem Wetter. Der Bergpass "Mali Alan" war für Barbara fahrtechnisch der Zugang zum "next level" mit grandiosen Aussichten und Schotterpiste auf einspurigem Weg ohne Leitplanken oder Grenzsteine. Das machte sich mit ihrer Höhenangst besonders verträglich. Für tolle Bilder und Filmchen im "Kriechgang" gab es viele Gelegenheiten. Hut ab! Sie hat's geschafft !! Zadar ist ein Städtchen mit einer schönen Altstadt, wo ich heute das Essen spendiere. 3 Minuten vor dem Hotel fängt es an zu regnen.. Gutes Timing.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RxiJK4auTZI/AAAAAAAAFoI/H2T-o6e75AU/s1600-h/CIMG1271.JPG"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp3.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RxiJK4auTZI/AAAAAAAAFoI/H2T-o6e75AU/s200/CIMG1271.JPG" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5122995396170108306" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2538320410967566657-4692483029363654690?l=halbrum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ProjektHalbrum/~4/uRzSD-gIMeM" height="1" width="1"/&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/ProjektHalbrum/~3/uRzSD-gIMeM/abfahrt.html</link><author>noreply@blogger.com (Mike)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RxiIsoauTYI/AAAAAAAAFoA/xtY0hE_mr9M/s72-c/CIMG1183.JPG" height="72" width="72" /><thr:total>3</thr:total><feedburner:origLink>http://halbrum.blogspot.com/2007/10/abfahrt.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-2538320410967566657.post-2187269363559665640</guid><pubDate>Tue, 02 Oct 2007 10:48:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-10-02T12:53:29.273+02:00</atom:updated><title>Endspurt</title><description>&lt;p style="font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-size: 11pt;" lang="EN-GB"&gt;T&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;" lang="EN-GB"&gt;hey say: „One day, your life will pass your inner eye“ …make sure it’s worth watching!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Die Vorbereitungen sind soweit abgeschlossen: &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;die Karren sind umgebaut, es wurde genügend (zuviel) eingekauft, meine Sani-Kenntnisse habe ich erweitert, die Banken-/Versicherungs- Angelegenheiten sind geklärt, usw… Alles in Allem läuft alles nach Plan. &lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Naja, fast alles!&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Unser Mitstreiter aus Karlsruhe hat sich, 11 Tage vor Job 1, entschieden doch nicht mitzufahren und so verflüchtigt sich die Filmerei mit einem lachenden und einen weinenden Auge. Die größten Sorgen unterwegs (abgesehen vom Zwischenmenschlichen) betreffen Diebstahl. Alles was wertvoll ist, muss ich „am Mann“ tragen… immer! Jetzt werde ich auf die Filmkamera, Akkus, Kassetten und Ladegeräte verzichten und kann dennoch Kleinfilme mit meiner DigiCam aufnehmen. Soviel zum lachenden Auge.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Völlig entspannt verließ ich meinen Arbeitsplatz mit Kuchen-bis-zum-Bersten und nu verbringe ich meine letzten Tage in Deutschland mit den millionen „Kleinigkeiten“ die noch erledigt werden sollten bis zur Abfahrt. Immer mit dem Gefühl dass ich irgendwas vergesse. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Unsere Zeitvorgaben bei diesem Unternehmen begrenzen arg die Möglichkeiten die sich mancher vielleicht vorstellt. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Z.B. unser erster Termin: Werner in Istanbul abholen. Das gibt uns gerade mal 4 ½ Wochen für Österreich, Slowenien, Kroatien, Albanien, Griechenland und den Westen Türkei. Die Prioritäten festzulegen ist keine leichte Aufgabe wenn es soviel zu sehen gibt. Wir haben uns für die grobe Einteilung (Richtwert): 1 ½ Wochen Türkei, 2 Wochen Griechenland und eine Woche für den Rest entschieden. Hauptsächlich wegen den Temperaturen die uns ende Oktober und Anfang November erwarten.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Dann der zweite Termin: Barbara’s Urlaub zwischen Weihnachten/NJ in Khartoum. Das gibt uns 4 ½ Wochen bis Assuan. Bedeutet: Resttürkei, Syrien, Jordanien, und Ägypten. Ein paar Tage in Khartoum ausspannen wird uns gut tun.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;&lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;Als nächstes, Abflugtermin für Werner in Dubai am 1.Feb.: wieder 4 ½ Wochen für Restsudan, Äthiopien, Djibouti, Jemen, Oman und VAE. Das wird haarig! Sudan geht schnell. Durch die Simien-Berge von Äthiopien zu fahren ist einfach geil, Lalibela ebenfalls… dauert aber. Von Djibouti bis Jemen gibt es keine Fähren, da müssen wir auf Glück und Geld hoffen dass wir einen Kapitän finden der uns rübersetzt. Wie lange das dauert weis ich nicht… In Jemen gibt es sagenhafte Wandergebiete und schwer fahrbare Strassen. Über Oman weis ich noch nichts, aber viel Zeit werden wir dafür nicht haben zumal wir in Dubai Reserven brauchen für die Verschiffung der Maschinen.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Das liest sich ziemlich stressig, ist es aber nicht. Werner’s Prio liegt beim fahren selbst und ich hab’ das meiste schon gesehen während der letzten Tour.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Eine Rechnung verdeutlicht vielleicht die Gegebenheiten: Wir sprechen von ca. 20.000 km in ca. 15 Wochen… ergibt ca. 190 km/Tag. Wenn ich bedenke dass wir 1/3 der Zeit nicht fahren, ergeben sich ca. 285 km/Fahrtag… mein lieber mann, es liest sich wirklich stressig, wahrscheinlich werden wir abkürzen müssen.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Danach bin ich erst mal alleine… doch der nächste Termin wartet schon: Mitte April in China. Bedeutet 6 Wochen für Sri Lanka, Indien und Nepal. Wenn ich an die indische Küche denke, ist das eine verdammt lange Zeit! Anderenseits sollte der Monsun bis dahin größtenteils vorbei sein.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p style="font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Man kann sich beliebig viele Sorgen machen, wozu ich im Moment neige, aber aus Erfahrung (zum Glück!) weis ich dass unterwegs alles entspannter wird.&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="font-family: georgia;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt;"&gt;Nun gut, der nächste Schritt steht an und heißt Abschied. Dazu freue ich mich über die vielen Zusagen zum Abschiedstrunk und wenn das Wetter schön sein sollte, werden wir mit ca. 20 Motorräder Richtung Süden losziehen. Unser erstes Ziel heisst Kempten. Mal sehen ob wir’s schaffen…. &lt;span style=""&gt; &lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;"&gt;&lt;span style="font-family: georgia;"&gt;Es sind noch 11 Tage…&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2538320410967566657-2187269363559665640?l=halbrum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ProjektHalbrum/~4/EEL5FPxh47s" height="1" width="1"/&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/ProjektHalbrum/~3/EEL5FPxh47s/endspurt.html</link><author>noreply@blogger.com (Mike)</author><thr:total>5</thr:total><feedburner:origLink>http://halbrum.blogspot.com/2007/10/endspurt.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-2538320410967566657.post-8514773366686757605</guid><pubDate>Mon, 06 Aug 2007 09:12:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-08-26T19:05:03.493+02:00</atom:updated><title>Vorbereitungen</title><description>&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;E&lt;/span&gt;s ist eine langwierige Geschichte mit den Vorbereitung, zumal die Pläne sich ständig ändern sobald andere Leute teilnehmen.&lt;br /&gt;Aber warum überhaupt andere Leute? Gute Frage! Es hat sich doch gezeigt dass man eigentlich immer Leute unterwegs kennenlernt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schuld ist meine Freundin.. als sie mir die DVDs von Ewan McGregor und Charlie Boorman zu Weihnachten geschenkt hat. Dieses Unternehmen muss man aufnehmen. Vom ersten Moment an, wusste ich das ein Video von Mike, über Mike und vom Mike gedreht, so langweilig würde dass noch nicht einmal Mike das ansehen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also auf in's Internet und rein in die Foren. Überlegungen wie: "je frühzeitiger, desto besser" liefen in's Leere. Naja, vielleicht war's zu frühzeitig als ich im Herbst 2005 anfing. Gemeldet haben sich 2 Leute die vage Aussagen getroffen haben: "wir sprechen uns nächstes Jahr wieder" hiess es und es beruhigte sich die Szene. Die Inserate rutschten immer weiter in's niemehrzufindenen Nirwana. Im August '06 hatte ich Kontakt mit einem Rentier in Finnland wobei sich mein Ellebogen unter'm Moped legte. Wenn sowas beim Überschlag passiert bedeutet das: 2 OPs, eins zum zusammenflicken und eins um das Altmetal wieder zu entfernen. Es heisst aber auch, Abfahrtsverschiebung. Tja, da waren meine zwei Kontakte...&lt;br /&gt;Auffrischungen der Inserate waren ganz interessant. Auf die verschiedenen Foren gab es ca.2500 Klicks, gemeldet hat sich niemand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als nächstes kommen die Listen. Eine Liste was ich mitnehme und eine Liste was zu tun ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oberster Punkt: ein Motorrad.&lt;br /&gt;In eine LC8 Adventure hatte ich mich 2005 verliebt und kurz darauf erstanden. Nun ist so'n KTM nicht das robusteste was man kaufen kann und die Ersatzteile sind auch nicht überall verfügbar. Was tun? Ich habe die Zylinder angehoben um etwas Leistung von der Welle zu nehmen, die Ventilzeiten verstellt um den Leistungtsverlust wettzumachen und nu fehlte noch die Abstimmung der Düsen. Kleinigkeiten wie Wasserpumpenwelle und Steuerkettenspanner ändern war sozusagen Abfallprodukte beim Motorinspektion. Zum Schluss sollten die Kofferträger gebaut und die Sitzbank gepolstert werden.&lt;br /&gt;Alles lief nach Plan, doch der Gau passierte bei mir vor der Haustür als ich morgens meine "Lucy" nicht finden konnte. Unfassbar! Mit Kette und Schloss geklaut!&lt;br /&gt;Nach einer Woche schwellte der Hals etwas ab und der Probefahrt-Urlaub stand unmittelbar bevor.&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RtGo5OO2yXI/AAAAAAAAFk8/yW9LZe4pa1E/s1600-h/Moped+alt-neu.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RtGo5OO2yXI/AAAAAAAAFk8/yW9LZe4pa1E/s400/Moped+alt-neu.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5103045553813899634" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Meine Überlegungen waren Klar: Nochmal eine KTM-Umbau kommt nicht in Frage und für eine "Africa Twin" sprachen zwei gute Gründe: 1. ist sie das robusteste was man kaufen kann und 2. kenne ich diese Maschine in-und auswendig von der letzte Reise.&lt;br /&gt;Die Urlaubs-Alpentour verlief wie erwartet... die AT schnurrt wie eine Nähmaschine und ist dabei totlangweilig. Umbauen werde ich lediglich die Kofferträger und der hintere Stossdämpfer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut und gerne 4 Seiten lang könnte ich mich über Visas, Carnets, Impfungen, Kameras, Kleidung, Campingausrüstung, etc. auslassen. Das erspare mir hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück zu den Inseraten. Nachdem ich die Hoffnung aufgegeben habe angeschrieben zu werden, begann ich selbst die Leute anzuschreiben. In dem ganzen Wust von, teilweise echt seltsamen Typen, habe ich Jürgen kennengelernt der noch überlegt wie weit er mitfahren will. Hinzu kommen noch, meine Freundin und Werner die abwechselnd für kürzere Zeiten den Weg mitbestreiten.&lt;br /&gt;Aus dem ganzen Gewussel ergab sich folgendes:&lt;br /&gt;Barbara und ich fahren bis Bingen um Jürgen abzuholen. Zu dritt fahren wir 5 Wochen lang bis Istanbul. Werner fliegt dahin nach und Barbara fliegt daher heim. Zu dritt soll's weitere 10 Wochen bleiben bis Dubai. Ab  Dubai? ...mal sehen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis dahin treffen wir uns wöchentlich zum Essen und per WebCam um alle Klarheiten zu beseitigen, Termine abzustimmen und uns jeck zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RtGxAeO2yYI/AAAAAAAAFlE/zemIqvEI3Ko/s1600-h/Travelmeeting.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://bp2.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RtGxAeO2yYI/AAAAAAAAFlE/zemIqvEI3Ko/s400/Travelmeeting.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5103054474460973442" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es sind noch 48 Tage....&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2538320410967566657-8514773366686757605?l=halbrum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ProjektHalbrum/~4/IRxy8zotukA" height="1" width="1"/&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/ProjektHalbrum/~3/IRxy8zotukA/vorbereitungen_06.html</link><author>noreply@blogger.com (Mike)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/RtGo5OO2yXI/AAAAAAAAFk8/yW9LZe4pa1E/s72-c/Moped+alt-neu.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>5</thr:total><feedburner:origLink>http://halbrum.blogspot.com/2007/08/vorbereitungen_06.html</feedburner:origLink></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-2538320410967566657.post-6863366885584250458</guid><pubDate>Tue, 17 Jul 2007 19:38:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-08-04T16:23:33.461+02:00</atom:updated><title>Vorwort</title><description>&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/Rqm9JDBm4HI/AAAAAAAAFjA/Nj02_nVFdpY/s1600-h/CIMG0341.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5091808816847577202" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/Rqm9JDBm4HI/AAAAAAAAFjA/Nj02_nVFdpY/s400/CIMG0341.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;A&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;m Anfang steht der Wunsch.... (Juni 2005)&lt;br /&gt;Woher der Wunsch nach Reisen kommt, weis ich nicht. Vielleicht sind's die Gene, vielleicht die Erziehung, vielleicht ist es nur die Langeweile. Wie dem auch sei, mittlerweile bin ich sicher, dass der Wunsch nach dieser Reise einem Virus entstammt. Es ist ein Virus, mit dem ich mich in Afrika habe anstecken lassen: der Reisevirus!&lt;br /&gt;Was mich nach Afrika getrieben hatte, ist eine andere Geschichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann die Entscheidung... (Dezember 2006)&lt;br /&gt;Es ist bei weitem das Schwierigste am ganzen Projekt. Sofern der Wunsch vorhanden ist, gibt es für mich nur drei wahre Hinderungsgründe: 1. Familie, 2. Man glaubt hinterher keinen Job zu bekommen und 3. Die Gesundheit. Die Millionen kleinerer Hinderungsgründe, die so viele beschäftigen, sind für mich irgendwie keine wahren Gründe sondern lediglich Ängste, die einem das Leben ganz schön versauen können. Nur... überwinden muss man sie trotzdem! Zugegeben, meine erste Reiseentscheidung war um ein vielfaches schwieriger, aber das ist eine andere Geschichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar, wohin es gehen soll, ist einfach. Wie man aber dahin kommt, stellt sich, nach einigen Recherchen, als gar nicht so trivial dar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/Rqm-PzBm4II/AAAAAAAAFjI/uKVK4O7EzaU/s1600-h/Weltkarte+Route.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5091810032323321986" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/Rqm-PzBm4II/AAAAAAAAFjI/uKVK4O7EzaU/s400/Weltkarte+Route.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Als erstes stellt sich die Frage: Womit? Meiner festen Überzeugung nach kommt jeder, der lange genug darüber nachdenkt, zu dem Schluss dass es keine Alternative zum Motorrad gibt. Ich meine: wie oft kann ich sowas machen? Das will ich nicht hinter einer Autoscheibe sehen, sondern erleben! Wer noch Zweifel hat, kann die Kosten für Anschaffung, Ausrüstung und Transport vergleichen. Alleine mit diesem Geld kann man schon ein Jahr reisen. Aus eigener Kraft, ohne Motor und Elektrizität, wie zu Fuss oder mit dem Fahrrad, ist schlichtweg anstrengend und dauert zu lange.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Dauer käme als nächstes. Idealerweise: Ende offen! Es kann durchaus sein, dass man ins Paradies gerät und dort ein paar Monate verbringen möchte und dass es durchaus mehrere davon gibt. Es gibt auch Leute, die ein Leben lang reisen können. Glücklicherweise hatte ich die Gelegenheit, mich selbst diesbezüglich kennenzulernen. Dabei kam heraus, dass ich nach 10 Monaten gesättigt war täglich 20 Leute kennenzulernen, die immer die gleichen Fragen stellen, keine guten Freunde und Familie zu sehen, oder es fehlte mir schlichtweg eine Aufgabe, in die ich die Zähne beißen konnte. Hinzu kommt mein (vielleicht deutsches) Sicherheitsdenken, das mir vorschreibt für einen gesicherten Ruhestand zu sorgen. Andererseits erwarte ich mindestens 60.000 km, die entspannt befahren werden wollen, und ein Gespräch mit dem Arbeitgeber stellt klar, dass ein Jahr reichen sollte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2538320410967566657-6863366885584250458?l=halbrum.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ProjektHalbrum/~4/paQVwlIgNck" height="1" width="1"/&gt;</description><link>http://feedproxy.google.com/~r/ProjektHalbrum/~3/paQVwlIgNck/vorbereitungen.html</link><author>noreply@blogger.com (Mike)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://bp1.blogger.com/_m1fb-T2ANoY/Rqm9JDBm4HI/AAAAAAAAFjA/Nj02_nVFdpY/s72-c/CIMG0341.JPG" height="72" width="72" /><thr:total>1</thr:total><feedburner:origLink>http://halbrum.blogspot.com/2007/07/vorbereitungen.html</feedburner:origLink></item></channel></rss>

