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		<title>re:publica 2013 – Weit mehr als nur ein „Blogger-Treff“</title>
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		<comments>http://blog.qsc.de/2013/05/republica-2013-weit-mehr-als-nur-ein-blogger-treff/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 May 2013 12:36:48 +0000</pubDate>
												<media:text><![CDATA[http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2013/05/dzetschethumb.jpg]]></media:text>
							<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
				<category><![CDATA[ITK-Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie erklärt man die re:publica? Ein Blogger-Treff? Eine Social-Media Konferenz? Oder ist es nur eine „Internet Messe“, von der Moderatorin Anne Geesthuysen im ARD Morgenmagazin sprach? Irgendwie trifft es zu und dann auch wieder nicht. Die re:publica ist weit mehr als das. Aus der ganzen Welt reisen einmal pro Jahr Unternehmer, Wissenschaftler, Aktivisten, Visionäre und ja, auch Weltverbesserer, nach Berlin. Sie alle eint eine Eigenschaft: Ihre Ziele mit Hilfe modernster Kommunikationstechnologien zu erreichen. <a href="http://blog.qsc.de/2013/05/republica-2013-weit-mehr-als-nur-ein-blogger-treff/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie erklärt man die re:publica? Ein Blogger-Treff? Eine Social-Media Konferenz? Oder ist es nur eine „Internet Messe“, von der Moderatorin Anne Geesthuysen im ARD Morgenmagazin sprach? Irgendwie trifft es zu und dann auch wieder nicht. Die re:publica ist weit mehr als das. Aus der ganzen Welt reisen einmal pro Jahr Unternehmer, Wissenschaftler, Aktivisten, Visionäre und ja, auch Weltverbesserer, nach Berlin. Sie alle eint eine Eigenschaft: Ihre Ziele mit Hilfe modernster Kommunikationstechnologien zu erreichen.</strong></p>
<div id="attachment_40169" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2013/05/saschalobo.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g40131]"><img class="size-medium wp-image-40169 " alt="Sascha Lobo darf auf keiner re:publica fehlen. Foto: Dennis Knake/QSC" src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2013/05/saschalobo-200x300.jpg" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Immer offen für ein Interview: Sascha Lobo darf natürlich auf keiner re:publica fehlen. Foto: Dennis Knake/QSC</p></div>
<p>Es stimmt schon, die re:publica ist ein bisschen „Nerdistan“. An den drei Konferenztagen tummeln sich auf engstem Raum wohl mehr Smartphones, Tablets und Notebooks als Tina Turner Haare auf dem Kopf hat. Austragungsort ist schon seit Jahren die „STATION Berlin“, 1875 noch als „Dresdener Bahnhof“ für die Bahnstrecke zwischen Berlin und Dresden eröffnet, ist die Station heute ein großflächiges Veranstaltungszentrum mit sieben Hallen am Tempelhofer Ufer, unweit des Potsdamer Platzes.</p>
<p>Man täte der re:pulica aber großes Unrecht, sie nur als Klassentreffen der viel zitierten „Netzgemeinde“ abzutun. Wer ist denn diese Netzgemeinde überhaupt? Klar zwar, dass die Stars der Szene wie Sascha Lobo, vielfach herumgereichter Web-Spezi und Kolumnist bei Spiegel Online, nicht fehlen dürfen. Auch klar, dass die Pläne der Telekom, Internetflatrates zu drosseln, ein heiß diskutiertes Thema darstellten. Doch zu behaupten, die Szene beschäftige sich auf der re:publica vor allem mit sich selbst, täte ihr Unrecht: Die wahre Vielfältigkeit erkennt man anhand des breit gestreuten Themenspektrums: Von Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie über Politik, Gesellschaft bis hin zu Ausbildung, Kultur und Medien.</p>
<p><strong>Innovationsmotor Afrika</strong></p>
<p>Schon die Eröffnungs-Keynote von Erik Hersman „<a title="YouTube: Erik Hersman: Innovating Africa" href="http://www.youtube.com/watch?v=1AYsmc4Kstw" target="_blank">Innovating Africa</a>“ bot die perfekte Horizont-Erweiterung: Hersman ist im Sudan aufgewachsen und lebt heute in Kenia. Während der Unruhen 2008 gründete er zusammen mit anderen die Non-Profit-Organisation „<a title="YouTube: What is &quot;Ushahidi&quot;" href="http://www.youtube.com/watch?v=EhT3co2qNAA" target="_blank">Ushahidi</a>“ (Suaheli für „Zeugnis, Augenzeuge“). Per Handy konnte damals jeder, der kriminelle Handlungen beobachtete, eine Kurzbeschreibung des Vorfalls und die Koordinaten an die Ushahidi-Webseite übermitteln. Dort wurden alle Reports auf einer grafisch überschaubaren Landkarte aufgelistet. So entstand eine bislang nie dagewesene öffentliche Plattform, die in Echtzeit die Unruhen in Kenia auf einzigartige Art und Weise dokumentierte.</p>
<div id="attachment_40139" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2013/05/hersman.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g40131]"><img class="size-medium wp-image-40139    " alt="Hersmanns Botschaft: If it works in Africa, it will work anywhere. Foto: Dennis Knake/QSC" src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2013/05/hersman-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">&#8220;Innovating Africa&#8221; mit der Botschaft: If it works in Africa, it will work anywhere. Foto: Dennis Knake/QSC</p></div>
<p>Heute entwickelt Hersman Technologie, die sich besonders im Einsatz in Afrika eignet. Sein aktuelles Projekt ist „BRCK“ (sprich „Brick, oder Stein“), ein batteriegepufferter Internet-Router, der via Mobilfunkanschluss auch dann für eine Onlineverbindung sorgt, wenn im Büro mal wieder der Strom ausfällt. Über die Crowdsourcing-Plattform „Kickstarter“ sammelt Hersmann derzeit Geld von freiwilligen Investoren, um das Produkt in die Serienproduktion zu bringen. Über 60.000 US-Dollar hat er bereits zusammen, doch nur wenn das Projekt bis zum 4. Juni insgesamt 125.000 US-Dollar einsammeln kann, wird es in Serie gehen können.</p>
<p>Eine Geschäftsidee hat auch die Journalistin Beate Wedekind. Die ehemalige Chefredakteurin der Zeitschrift BUNTE lebt heute mal in Berlin, mal in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba. Auf der re:publica stellte sie ihr Startup „<a title="YouTube: Beate Wedekind: The New Africa" href="http://www.youtube.com/watch?v=NPJRK8UUFBg" target="_blank">The New Africa</a>“ vor. Ihr Ziel sei es, so Wedekind, eine journalistische Plattform zu schaffen, die den Menschen einen anderen Blick auf Afrika ermöglicht, als die stereotypen Bilder von Hunger, Krieg und Elend. Denn es geschehe längst viel mehr in Afrika. Es boomt, die Menschen gründen Unternehmen und gerade der Mangel an für uns selbstverständliche Ressourcen inspiriere die Menschen zu unvergleichlicher Kreativität.</p>
<div id="attachment_40141" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2013/05/astronomy.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g40131]"><img class="size-medium wp-image-40141 " alt="Wie man Menschen mithilfe modernster Technologien an der Wissenschaft beteiligt, erklärte Dr. Carola Ödmand-Govender. Foto: Dennis Knake/QSC" src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2013/05/astronomy-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Wie man Menschen mithilfe modernster Technologien an der Wissenschaft beteiligt, erklärte Dr. Carola Ödmand-Govender aus Südafrika. Foto: Dennis Knake/QSC</p></div>
<p>Überhaupt war Afrika auf der diesjährigen re:publica stark vertreten. So stellte die Astrophysikerin Dr. Carolina Ödman-Govender aus Südafrika in der Session „<a title="YouTube: Dr. Carolina Ödman-Govender: Crowdsourced Astronomy" href="http://www.youtube.com/watch?v=DQmfFWQBIHw" target="_blank">Crowdsourced Astronomy</a>“ das sich derzeit in Entwicklung befindliche weltweit größte Radioteleskop der Welt, das „Square Kilometre Array“ vor. Sie verdeutlichte, wie moderne Internet-Technologien der Wissenschaft heute dabei helfen, mit den schier unglaublichen Mengen an wissenschaftlichen Daten, die die moderne Forschung heute sammeln kann, überhaupt fertig zu werden. So werden interessierte Menschen weltweit via Internet an der Datensichtung beteiligt. Das spart nicht nur Zeit und Geld, sondern macht Wissenschaft für jedermann erfahrbar.</p>
<p><strong>Die Tops und Flops der re:publica</strong></p>
<p>Ein echtes Highlight lieferte Johannes Kleske mit seinem Beitrag „<a title="YouTube: Johannes Kleske: Das Ende der Arbeit - Wenn Maschinen uns ersetzen" href="http://www.youtube.com/watch?v=xPL0vKClCxM" target="_blank">Das Ende der Arbeit – Wenn Maschinen uns ersetzen</a>“: Immer ausgefeiltere Technologie dringt jeden Tag ein Stückchen weiter in unsere Arbeits- und Lebensbereiche vor. Und wenn sie unseren Job nicht gleich ganz übernehmen, analysieren sie unsere Arbeit doch immer detaillierter auf Effizienz. Doch wo führt uns das hin? Massenarbeitslosigkeit oder heile Welt? In der Vergangenheit haben neue Technologien zwar alte Jobs ersetzt, aber gleichzeitig auch ganz neue Arbeitsplätze erschaffen. Doch geht das endlos so weiter? Eine Bestandsaufnahme zeigt: Nach der Wirtschaftskrise 2008 haben sich die Gewinne vieler Unternehmen schnell wieder erholt, nur die Menschen scheinen dabei auf der Strecke geblieben zu sein. Ist technologischer Fortschritt also der Holzweg? Oder müssen wir einfach lernen, Technologien für und nicht gegen unser aller Nutzen einzusetzen. Kleske lieferte auch einen nachdenklich machenden Einblick in den Ist-Zustand: So berichtete er über Unternehmen, die bereits heute ihre Angestellten mit elektronischen Armbändern ausstatten. Diese messen deren Effektivität, um eventuelle Bonuszahlungen zu ermitteln. Bei aller Begeisterung für das technisch mögliche: Kleske fordert in seinem Vortrag den „kritischen Geek“, ein zwar der Technologie positiv zugewandter Mensch, der die Möglichkeiten dennoch hinterfragt und nicht alles blind bejubelt.</p>
<div id="attachment_40153" class="wp-caption aligncenter" style="width: 630px"><img class="size-full wp-image-40153" alt="Verschnaufen auf der re:publica 2013: An den drei Konferenztagen tummeln sich auf engstem Raum wohl mehr Smartphones, Tablets und Notebooks als Tina Turner Haare auf dem Kopf hat. Foto: Dennis Knake/QSC" src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2013/05/rp13vorraum1.jpg" width="620" height="395" /><p class="wp-caption-text">Verschnaufen auf der re:publica 2013: An den drei Konferenztagen tummeln sich auf engstem Raum wohl mehr Smartphones, Tablets und Notebooks als Tina Turner Haare auf dem Kopf hat. Foto: Dennis Knake/QSC</p></div>
<p>Gesellschaftskritisch ging es bei Tanja und Johnny Haeusler, beide Mitbegründer der re:publica, zu. In der kurzen Session „<a title="YouTube: Tanja und Johnny Hausler: Im Quadrat kotzen" href="http://www.youtube.com/watch?v=PDYEl62g1b8" target="_blank">Netzgemüse: The Kids are alright</a>“ prangerten Sie den Umgang der Gesellschaft mit den Kindern an. Kinder, die von Anfang an „funktionieren“ müssen. Und zwar schon vor der Geburt durch Selektion mit der in die Mode gekommen Pränatal-Diagnostik, über den Trend zur Kindererziehung durch „Profis statt Eltern“ bis zu einem verstaubten Schulsystem. Kurzum, einer von Anfang bis Ende auf Erfolg und „angepasst sein“ getrimmten Leistungs- und Ellenbogengesellschaft. Wenn sie schon in der realen Welt kaum noch Platz bekämen, dann solle man sie wenigstens im Internet in Ruhe lassen. Dort können sie ihrer Kreativität noch freien Lauf lassen und kennen sich eh besser aus als die Eltern. Eigentlich wollten die Haeuslers ja ihr neues Buch „Netzgemüse“ vorstellen, hieß es. Doch nun habe man das Konzept umgeworfen, um einmal im „Quadrat zu kotzen“. Auch das ist re:publica.</p>
<div id="attachment_40143" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2013/05/wikimedia.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g40131]"><img class="size-medium wp-image-40143 " alt="Der Wikimedia e.V. schaffe es leider nicht, die Zuschauer zu begeistern. Im Foto: Dirk Frank (l.) und Wikimedia Vorstand .... Foto: Dennis Knake/QSC" src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2013/05/wikimedia-300x212.jpg" width="300" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Der Wikimedia e.V. schaffe es leider nicht, die Zuschauer zu begeistern. Das lag wohl auch am polemischen Auftritt von Wikipedia-Admin Dirk Franke (l.). Da vermochte auch Vorstand Pavel Richter, nichts mehr zu retten. Foto: Dennis Knake/QSC</p></div>
<p>Misslungen hingegen die Session des Wikimedia e.V. Der Berliner Verein ist für die Inhalte der deutschen Version der Wikipedia verantwortlich. Unter dem Titel „<a title="YouTube: Wikimedia: Wo User geblockt, Artikel gelöscht und Reputationen zerstört werden" href="http://www.youtube.com/watch?v=5iSAl_krauA" target="_blank">Wikipedia: wo User geblockt, Artikel gelöscht und Reputationen zerstört werden</a>“ wollte man einen kleinen Einblick hinter die Kulissen geben. Die Schwierigkeiten, die es beim Verifizieren von Einträgen gibt, und auch ein wenig für Verständnis werben, wenn nicht jeder Eintrag in der Wikipedia bestehen bleiben kann. Der Hintergrund: Im Jahre 2009 geriet Wikimedia mit der „<a title="Netzpolitik.org: Wikipedia, die große Relevanz-Diskussion" href="https://netzpolitik.org/2009/wikipedia-die-grosse-relevanz-diskussion/" target="_blank">Relevanzdebatte</a>“ unter erheblichen Beschuss, da die Online-Enzyklopädie nach Meinung ihrer Kritiker Einträge angeblich wahllos mit der Begründung „irrelevant“ löschte.</p>
<p>Doch Pavel Richter, Vorstand von Wikimedia Deutschland und Anja Ebersbach, stellvertretende Vorsitzende, verpassten die Chance auf mehr Verständnis für die sicherlich nicht immer leichte Arbeit: Sie präsentierten auf der Bühne den in der Szene bekannten Wikipedianer Dirk Franke, der in seinem Vortrag prompt alle Klischees des „selbstherrlichen Wikipedia-Admins“ erfüllte.</p>
<p>Mit einbetoniertem Lächeln verkündete er, fast alle Artikel,die man lösche, seien ohnehin „Schrott“. Als Beleg für den Schrott mussten dann Banalitäten, ein Wikipedia-Eintrag mit dem Inhalt „Kaka“ herhalten. Wer hätte da widersprechen wollen. Doch kritische Nachfragen aus dem Publikum perlten an dem Berliner Politologen teflonartig ab. Schließlich sprang Richter ein und gab zu, damals sei nicht alles optimal gelaufen. Als dann Anja Ebersbach bei der Frage, warum weitaus mehr Männer als Frauen bei Wikipedia mitschreiben, die These aufstellte, es könne vielleicht an dem etwas komplexen Editor liegen, war es mit der Contenance einiger Zuhörerinnen vorbei. Lust zum Mitschreiben macht so eine Vorstellung nicht.</p>
<div id="attachment_40145" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2013/05/zetscheinterview.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g40131]"><img class="size-medium wp-image-40145 " alt="Sichtlich entspannt war Daimler Chef Dieter Zetsche. Der Moderator spulte einen harmlosen Fragenkatalog ab. Foto: Dennis Knake/QSC" src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2013/05/zetscheinterview-300x187.jpg" width="300" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Sichtlich entspannt war Daimler Chef Dieter Zetsche. Dafür hatte er auch allen Grund: Der Moderator spulte einen harmlosen Fragenkatalog ab. Foto: Dennis Knake/QSC</p></div>
<p>Ähnlich enttäuschend das <a title="YouTube: Interview mit Dieter Zetsche" href="http://www.youtube.com/watch?v=PuTY2qZtVvM" target="_blank">Interview mit Daimler Vorstandschef Dieter Zetsche</a>. Als einer der Hauptsponsoren der re:publica war der Auftritt des Top-Managers natürlich ein Publikumsmagnet. Doch der Moderator spulte die Fragen im prallgefüllten Saal wie von einem Einkaufszettel herunter und beantwortete manches gleich selbst. Das war für Zetsche, der auf Daimler-Hauptversammlungen Fragen ganz anderen Kalibers gewohnt ist, wie ein Kindergeburtstag: Sichtlich gut gelaunt gab er auch mal ein „das haben Sie jetzt sehr gut erklärt“ als Antwort zurück. Das war kein Wink mit dem Zaunpfahl, sondern gleich der ganzen Gartenhecke. Hier hätte man sich mehr Professionalität gewünscht. So blieb auch nicht mehr viel Zeit für die Publikumsfragen, bei denen die Show dann erst richtig interessant wurde. Schade. Chance vertan.</p>
<p><strong>Mein persönliches Fazit</strong></p>
<p>Auf der re:publica sprudelt es von Ideen, Kreativität und Enthusiasmus. Vereinzelt noch etwas halbgar vorgetragen, aber dennoch ein perfekter Ort zum Netzwerken und Inspirationen sammeln. Der perfekte Ort, den sich auch Menschen ohne Twitter- oder Facebook-Account durchaus einmal anschauen sollten. Hier treffen Digital Natives und Digital Immigrants zusammen. Es wäre schön, jetzt auch ein paar Digital Newbies für die re:publica zu begeistern. Nur über eines muss man sich im Klaren sein: Auf der re:publica bleibt die Krawatte zuhause!</p>
<p><strong>Surftipp zu re:publica 2013</strong></p>
<p><a href="http://michaelkreil.github.io/republicavideos/">michaelkreil.github.io/republicavideos</a><br />
Der Veranstaltungsplan mit den jeweils verlinkten Videos der re:publica zum &#8220;nachsehen&#8221;.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Vorsicht, Wolke – Sicherheitsrisiken beim Cloud-Computing</title>
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		<comments>http://blog.qsc.de/2013/04/vorsicht-wolke-sicherheitsrisiken-beim-cloud-computing/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 14:31:03 +0000</pubDate>
												<media:text><![CDATA[http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2013/04/KabaSylinder_Titel.jpg]]></media:text>
							<dc:creator>Klaus Manhart</dc:creator>
				<category><![CDATA[ITK-Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[SLA]]></category>

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		<description><![CDATA[Millionen Privatuser und Unternehmen vertrauen heute den Versprechen der Cloud-Anbieter - und lagern Fotos, Firmendaten, die Lohnabrechnung oder gar das ganze Unternehmens-Computing aus. Das kann gefährlich sein. Es drohen Ausfälle, Datenverluste und manchmal steht auch die Existenz der Firma auf dem Spiel. Dagegen sollte man Vorkehrungen treffen. <a href="http://blog.qsc.de/2013/04/vorsicht-wolke-sicherheitsrisiken-beim-cloud-computing/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_39011" class="wp-caption alignright" style="width: 360px"><img class="size-full wp-image-39011 " alt="Sicherheit geht vor - gerade bei der Nutzung von Cloud-Diensten. Die Daten in der Wolke sollte man mit der richtigen Verschlüsselung schützen. Foto: Cavernia/Wikipedia/(cc by-sa 3.0)" src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2013/04/KabaSylinder_350.jpg" width="350" height="288" /><p class="wp-caption-text">Sicherheit geht vor &#8211; gerade bei der Nutzung von Cloud-Diensten. Die Daten in der Wolke sollte man mit der richtigen Verschlüsselung schützen. Foto: Cavernia/Wikipedia/(cc by-sa 3.0)</p></div>
<p><strong>Millionen Privatuser und Unternehmen vertrauen heute den Versprechen der Cloud-Anbieter &#8211; und lagern Fotos, Firmendaten, die Lohnabrechnung oder gar das ganze Unternehmens-Computing aus. Das kann gefährlich sein. Es drohen Ausfälle, Datenverluste und manchmal steht auch die Existenz der Firma auf dem Spiel. Dagegen sollte man Vorkehrungen treffen.</strong></p>
<p><strong>Stellen Sie sich vor,</strong> Sie haben ein kleines Start-up und wickeln Ihre IT weitgehend über <a href="https://cloud.google.com/">Googles Cloud-Dienste</a> ab: Dokumente werden über Google Docs erstellt und in Google Drive gespeichert, mit Kunden und Geschäftspartnern kommunizieren Sie per Google Mail. Kein firmeneigener Server muss mehr gepflegt werden, kaum Software gekauft, konfiguriert und verwaltet werden. Google macht alles. Sie ersparen sich damit eine Menge Geld und Zeitaufwand. Ein Szenario, wie es viele kleinere Unternehmen heute praktizieren.</p>
<h3>Tagelange Ausfälle können die Existenz von Unternehmen gefährden</h3>
<p>Beim Internet-Start-up Radio.de war es genau so. Dann trat der Worst Case ein. Zwei Tage lang ging nichts mehr. Kein Mitarbeiter konnte mehr auf Dokumente zugreifen oder Mails beantworten. Hörer- und Kundenanfragen mussten unbeantwortet liegen bleiben. Und das, obwohl an den beiden Standorten von Radio.de, in Hamburg und Innsbruck, technisch alles in Ordnung war.</p>
<p>Der Grund: Ein Fehler im Bezahlsystem von Google. Weil ein kleinerer Rechnungsbetrag von ein paar hundert Euro nicht abgebucht werden konnte, hatte der Suchmaschinen-Betreiber den Zugang zu seiner Cloud-Software gesperrt. Eine Klärung per Telefon? Ging nicht, Google ist telefonisch für Kunden so gut wie nicht erreichbar.</p>
<p>48 Stunden ohne Daten, Office-Software und Mail-Anbindung &#8211; das kann tödlich sein für ein kleines Unternehmen, das den Versprechen des Cloud-Computing erlegen ist. Dabei ist das Beispiel nur ein kleines Mosaiksteinchen in der Palette an kritischen Cloud-Vorfällen, die immer wieder öffentlich werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_39041" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="https://cloud.google.com/"><img class="size-full wp-image-39041 " title="Cloud-Plattformen wie die von Google sind gelegentlich nicht erreichbar. Dauert der Ausfall länger, kann es für manch ein Unternehmen gefährlich werden." alt="Cloud-Plattformen wie die von Google sind gelegentlich nicht erreichbar. Dauert der Ausfall länger, kann es für manch ein Unternehmen gefährlich werden." src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2013/04/google_cloud_600.jpg" width="600" height="360" /></a><p class="wp-caption-text">Cloud-Plattformen wie die von Google sind gelegentlich nicht erreichbar. Dauert der Ausfall länger, kann es für manch ein Unternehmen gefährlich werden.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Computerwoche hat <a href="http://www.computerwoche.de/a/die-schlimmsten-cloud-ausfaelle,2492168">die zehn schlimmsten Cloud-Katastrophen</a> dokumentiert: Sie reichen von einer Stunde Ausfall für 10.000 Kunden bei Salesforce.com bis zu einem Vier-Tage-GAU bei Amazons Webservice. <a href="http://clouduser.de/management/cloud-computing-ausfalle-im-jahr-2012-17465">Allein 24 publik gewordene Cloud-Ausfälle im Jahr 2012</a> werden auf Clouduser.de protokolliert.</p>
<p>Kürzlich waren Microsoft-Kunden getroffen: Mitte März führte die Unterbrechung der Kühlung in einem Microsoft-Rechenzentrum zum teilweisen Stopp der Cloud-Dienste Outlook.com, Hotmail und Skydrive. Erst nach 16 Stunden konnte der Normalbetrieb wieder aufgenommen werden. Grund war ein Firmware-Update, das ein unerwartetes Problem verursachte.</p>
<p>All diese Katastrophen zeigen: Die IT in der Wolke ist nicht zu 100 Prozent sicher ist. Trotz aller Security-Maßnahmen durch redundante Systeme oder externe Anbindungen fallen immer wieder Rechenzentren aus – sei es wegen menschlichen oder technischen Versagens. Seit 2007 haben 568 Stunden Ausfallzeit von 13 namhaften Cloud-Services mehr als 71 Millionen US-Dollar an Kosten verursacht, sagt die <a href="http://iwgcr.org/wp-content/uploads/2012/06/IWGCR-Paris.Ranking-002-en.pdf">International Working Group on Cloud Computing Resiliency (IWGCR)</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Mangelnde Kontrolle über die eigenen Daten</h3>
<p>Der mögliche Ausfall des Cloud-Dienstes ist jedoch nur eine – wenn auch sehr präsente – Gefahr beim Cloud-Computing. Ein Sicherheitsschwachpunkt ist aber auch der Datenschutz. Ohne Vorkehrungen ist der Schutz der Daten auf dem Weg zum Provider und auf dessen Servern nicht gewährleistet. Besonders problematisch: Mit dem Eintritt in die Public Cloud werden kritische Geschäftsdaten in eine Umgebung verlagert, die weder dem Unternehmen selbst gehört, noch von ihm kontrolliert werden kann.</p>
<p>So haben Wissenschaftler an der Ruhr-Universität Bochum 2011 Sicherheitslücken in den Cloud-Angeboten von Amazon offengelegt. Mit verschiedenen Methoden sind die Experten in das System eingedrungen und hätten Daten manipulieren oder löschen können. Nicht immer braucht es dazu Experten. Beim beliebten Storage-Dienst Dropbox konnten sich im Jahr 2011 User für mehrere Stunden mit einem beliebigen Passwort in jeden Account einloggen.</p>
<p>In den vergangenen Jahren waren Sicherheits- und Datenschutzaspekte deshalb die zentralen Hemmnisse, warum Cloud-Computing bei vielen Unternehmen immer noch auf Widerstand stößt. <a href="http://www.deloitte.com/view/de_DE/de/branchen/technology-media-telecommunications/c1dbe42156ee3310VgnVCM1000001a56f00aRCRD.htm">Eine Umfrage der Beratungsgesellschaft Deloitte</a> unter europäischen IT-Leitern im Jahr 2011 ergab, dass mehr als die Hälfte der Fachleute den Kontrollverlust bei Daten und Anwendungen sowie die unzureichende Datensicherheit als schwere Mängel des Cloud-Konzepts betrachten.</p>
<p>Laut der IDC-Studie <a href="http://www.idc.de/press/presse_mc_cloud2011.jsp">Cloud-Computing in Deutschland 2011</a> sind besonders Governance (34 Prozent) und Compliance (24 Prozent) sowie Zweifel an der Performance und Verfügbarkeit (24 Prozent) die hauptsächlichen und am häufigsten genannten Hürden für eine weitere Verbreitung von Public-Cloud-Services.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_39001" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-39001  " alt="Unwägbarkeiten in Bereichen wie Datensicherheit, Compliance und Rechtssicherheit sind für Unternehmen nach einer Deloitte-Studie Gründe dafür, Cloud-Diensten mit Skepsis zu begegnen (Angaben in Prozent). Quelle: Deloitte." src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2013/04/deloitte_600.jpg" width="600" height="345" /><p class="wp-caption-text">Unwägbarkeiten in Bereichen wie Datensicherheit, Compliance und Rechtssicherheit sind für Unternehmen nach einer Deloitte-Studie Gründe dafür, Cloud-Diensten mit Skepsis zu begegnen (Angaben in Prozent). Quelle: Deloitte.</p></div>
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<p>Inzwischen attestiert die letzte <a href="http://www.idc.de/press/presse_idc_studie_cloud2012.jsp">IDC-Studie Cloud-Computing in Deutschland 2012</a> aber, dass die Sicherheitsaspekte sichtlich gereift sind. &#8220;Sicherheitskonzepte für Cloud Computing&#8221;, heißt es dort, &#8220;werden derzeit nach wie vor stark diskutiert, gewinnen aber zugleich an Reife.&#8221; Dennoch sollte man sich auch heute, im Jahr 2013, nicht in falscher Sicherheit wiegen. Denn vieles liegt immer noch im Argen, wie das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) feststellte.</p>
<p>Das renommierte Institut hat in der Studie <a href="http://www.sit.fraunhofer.de/de/cloudstudy.html">On the Security of Cloud Storage Services</a> die Sicherheit von Cloud-Storage-Diensten untersucht. Das Fazit: &#8220;Ein wesentliches Ergebnis der Studie ist, dass alle Provider sich der großen Bedeutung von Datensicherheit und Datenschutz bewusst sind und Schutzmaßnahmen ergriffen haben. Dennoch konnte unter den betrachteten Anbietern keine Lösung gefunden werden, die alle zugrundeliegenden Sicherheitsanforderungen erfüllt.&#8221; Eines der getesteten Angebote, das schwedische CloudMe, wurde von den Forschern sogar in allen untersuchten Punkten als mangelhaft bewertet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_39037" class="wp-caption alignleft" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-39037" alt="Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie hat einige öffentliche Storage Cloud-Dienste auf Sicherheitsschwachstellen überprüft." src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2013/04/fraunhofer_600.jpg" width="600" height="322" /><p class="wp-caption-text">Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie hat einige öffentliche Storage Cloud-Dienste auf Sicherheitsschwachstellen überprüft.</p></div>
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<p>Auch viele Jahre Cloud-Computing haben die Sicherheitsproblematiken nicht zufriedenstellend gelöst: Die Hauptlast, eine sichere Cloud zu betreiben, liegt derzeit immer noch beim Kunden des Providers. Er trägt mit seinen spezifischen Security-Bedürfnissen die letzte Verantwortung.</p>
<h3>Was kann man tun? Vorkehrungen treffen!</h3>
<p>Am einfachsten zu gewährleisten ist noch der Schutz der eigenen Daten. Schäden durch Diebstahl, Manipulation oder vor unberechtigter Einsichtnahme beugt man durch <strong>Verschlüsselung der Daten</strong> vor.</p>
<p>Bei der Übertragung der Daten zum und vom Provider lässt sich im einfachsten Fall SSL-Verschlüsselung einsetzen. Um die Datenverschlüsselung innerhalb der Cloud-Infrastruktur sicherzustellen, werden in der Regel Datenverschlüsselungsprodukte auf Ebene des Storage oder auch mittels Softwareverschlüsselungstechnologien eingesetzt.</p>
<ul>
<li><strong>Im privaten Umfeld</strong> kann Verschlüsselungssoftware wie Truecrypt eingesetzt werden.</li>
<li><strong>Unternehmen</strong> sollten zur Verschlüsselung am besten digitale Schlüssel nutzen, die nicht in der Cloud abgespeichert werden. Sie gehören in eine besonders geschützte Hardware-Umgebung. Empfehlenswert sind hierfür Security-Module mit Hardware-basierendem Schutz der Keys, so dass der kryptographische Schlüssel die Appliance in keinem Fall verlassen kann.</li>
</ul>
<p><strong>Authentifizierung</strong> stellt sicher, dass der Benutzer, der auf die Daten zugreift, auch wirklich derjenige ist, der für den Datenzugriff authorisiert ist. In Standard-Authentifizierungs-Verfahren wird der Benutzer durch einen simplen Benutzernamen plus Passwort authentifiziert. Bei sensiblen Daten sollte mindestens eine 2-Faktor-Authentifizierung verwendet werden &#8211; beispielsweise mit Hilfe von Smartcards oder Zertifikaten &#8211; sowie die Nutzung digitaler Signaturen, um auf dieser Basis sämtliche Daten zu schützen.</p>
<h3>Schwieriges Thema Ausfallsicherheit</h3>
<p>Schwierig ist es, die Ausfallsicherheit zu gewährleisten. Während Verschlüsselung und Authentifizierung in der Hand des Cloud-Nutzers liegen, ist man bei der Ausfallsicherheit immer dem Provider ausgeliefert. Privatpersonen empfiehlt die Fraunhofer Gesellschaft, mehr als einen Cloud-Dienst zu nutzen, damit gespeicherte Daten nicht dem GAU zum Opfer fallen. Doch mehrere Cloud-Dienste zu pflegen kann bei größeren Datenmengen aufwändig sein.</p>
<p>Für Geschäftskunden regeln Provider Ausfälle von Cloud-Diensten in so genannten <strong>Service Level Agreements (SLAs)</strong> &#8211; relevante Parameter sind unter anderem Verfügbarkeit, Reaktions- und Reparaturzeiten. Verfügbarkeiten von 99,5 bis 99,9 Prozent sind bei Cloud-Verträgen die Regel. Je verfügbarer, desto teurer, lautet die Faustformel. In den zugehörigen SLAs muss festgelegt sein, wie schnell ein Provider über Downtimes informieren muss, wie viele geplanten Downtimes zulässig sein sollen, wie diese genau aussehen dürfen, wie sie gemessen werden, welche Kompensation dem Kunden im Zweifelsfall zusteht, welche Notfallmaßnahmen man einzuleiten gedenkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wo sollten die Daten liegen?</h3>
<p>Mehr als mögliche Ausfälle beunruhigt viele Unternehmen aber die Frage, wo die Daten liegen, wenn sie in die Cloud wandern. <strong>Bestimmte Informationen dürfen beispielsweise nur in Deutschland gespeichert werden.</strong> Doch in der Cloud weiß kaum jemand so genau, wohin die Daten reisen &#8211; und was dort mit ihnen passiert.</p>
<p>Das sieht auch die Justiz so: Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs dürfen Daten nur eingeschränkt in die USA gelangen, wo sich über 90 Prozent der Cloud-Computing-Infrastruktur befindet. Auch die Datenschutzbeauftragten der Schweiz warnen insbesondere vor Verletzung des Datenschutzrechts bei Verwendung von Rechenzentren im Ausland.</p>
<h3>Leitfäden und Gütesiegel</h3>
<p>Unternehmen finden einige Basics für Verhandlungen zwischen Cloud-Dienstleister und Kunde beispielsweise im <a href="https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/CloudComputing/Eckpunktepapier/Eckpunktepapier_node.html">Eckpunktepapier Sicherheitsempfehlungen für Cloud Computing Anbieter</a> des deutschen Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnologie, oder bei der Europäischen Agentur für Netz- und Informationssicherheit ENISA, die einen <a href="https://www.enisa.europa.eu/activities/application-security/test/procure-secure-a-guide-to-monitoring-of-security-service-levels-in-cloud-contracts">Leitfaden zur Kontrolle von Cloud-Computing-Verträgen</a> veröffentlicht hat. Hilfreich sein können auch Verbände wie <a href="http://www.eurocloud.de/">EuroCloud</a>, die den Cloud-Markt transparent machen und mit Zertifikaten und Gütesiegeln mehr Vertrauen in die Cloud-Technologie bringen wollen.</p>
<blockquote>
<h3><em>Cloud Computing &#8211; Das sollten Sie beachten</em></h3>
<ul>
<li><em>Die Verlagerung von Daten in die Clouds ist kein zuverlässiges Backup. Sorgen Sie selbst für ein cloud-unabhängiges Backup Ihrer Daten!</em></li>
<li><em>Vergewissern Sie sich, dass der Cloud-Dienstleister die Daten regelmässig sichert</em><br />
<em> Die Datenübertragung sollte grundsätzlich verschlüsselt erfolgen!</em></li>
<li><em>Sollen sensible Daten in die Cloud wandern, sollten sie unbedingt verschlüsselt abgespeichert werden!</em></li>
<li><em>Unternehmen sollten sich folgende Frage stellen: Ist es für unsere Firma tragbar, wenn Geschäftsdaten temporär nicht abrufbar sind?</em></li>
<li><em>Unternehmen sollten prüfen, ob die SLAs zu ihren Anforderungen passen!</em></li>
</ul>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Lesen Sie zum Thema Cloud auch diese Beiträge auf dem QSC-Blog:</h3>
<ul>
<li><a href="http://blog.qsc.de/2013/03/was-kostet-die-wolke-abrechnungsmodelle-fur-cloud-services/">Was kostet die Wolke? &#8211; Abrechnungsmodelle für Cloud-Services</a></li>
<li><a href="http://blog.qsc.de/2013/02/so-funktioniert-die-wolke/">So funktioniert die Wolke: Von der Bestellung bis zur Abrechung</a></li>
<li><a href="http://blog.qsc.de/2012/12/was-hatten-sie-denn-gerne-iaas-paas-oder-saas/">Was hätten Sie denn gerne: IaaS, PaaS oder SaaS?</a></li>
<li><a href="http://blog.qsc.de/2012/11/cloud-computing-zuruck-in-die-zukunft/">Cloud Computing: Zurück in die Zukunft</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>Das Foto in Titel und Artikel eines Rundzylinders stammt von dem Fotografen Cavernia und wurde auf <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:KabaSylinder.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g38101]">Wikipedia</a> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de">(cc by-sa 3.0)</a> veröffentlicht.</em></strong></p>
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		<title>QSC startet IPv6-Feldtest für Bestandskunden</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/QSCBlog-Kommentare/~3/TvixHjDZ_s4/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 09:08:08 +0000</pubDate>
												<media:text><![CDATA[http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2013/04/IPv6_launch.jpg]]></media:text>
							<dc:creator>Natalie Adler</dc:creator>
				<category><![CDATA[QSC Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Feldtest]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Protokoll]]></category>
		<category><![CDATA[IPv6]]></category>

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		<description><![CDATA[Es hat etwas länger gedauert als geplant, doch nun ist es endlich soweit: Der Startschuss für den IPv6-Feldtest ist gefallen. Ab sofort haben unseren Kunden mit einem bereits aktivierten Vertrag die Möglichkeit, das neue IPv6-Protokoll kostenlos zu testen. Was es mit dem IPv6-Protokoll auf sich hat und wie Sie an dem Feldtest teilnehmen können, möchten wir Ihnen hier beantworten. <a href="http://blog.qsc.de/2013/04/qsc-startet-ipv6-feldtest-fur-bestandskunden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es hat etwas länger gedauert als geplant, doch nun ist es endlich soweit: Der Startschuss für den IPv6-Feldtest ist gefallen. Ab sofort haben unseren Kunden mit einem bereits aktivierten Vertrag die Möglichkeit, das neue IPv6-Protokoll kostenlos zu testen. Was es mit dem IPv6-Protokoll auf sich hat und wie Sie an dem Feldtest teilnehmen können, möchten wir Ihnen hier beantworten.</strong></p>
<p><strong>Was ist IPv6?</strong></p>
<div id="attachment_38079" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2013/04/IPv6_launch.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g38047]"><img class="size-full wp-image-38079" alt="Logo &quot;World IPv6 Launch&quot; (Foto: Internet Society cc by 3.0)" src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2013/04/IPv6_launch.jpg" width="200" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Logo &#8220;World IPv6 Launch&#8221; (Foto: <a title="World Ipv6 Launch" href="http://www.worldipv6launch.org/downloads/" target="_blank">Internet Society</a> cc-by-3.0)</p></div>
<p>Jedes internetfähige Endgerät braucht eine eindeutige IP-Adresse. Als die IP-Adressen in den 80er-Jahren definiert wurden, war allerdings noch nicht absehbar, dass in Zukunft die 4,3 Mrd. verfügbaren IP-Adressen vollständig verwendet werden würden. Dieser Bestand an IP-Adressen wird allerdings bald ausgeschöpft sein. Daraus folgt nun das Problem der Adressknappheit von IPv4-Adressen im Internet. Ohne eine IP-Adresse ist aber ein Zugriff auf einen Dienst im Internet nicht möglich. Um den Mangel an IPv4-Adressen entgegen zu wirken, wird mit der Lösung IPv6 der Adressvorrat wieder aufgefüllt, indem die Adresslänge um Buchstabenkombinationen erweitert wird.</p>
<p>Kein Grund zur Panik. Das Internet wird nicht sofort zusammenbrechen, denn wir sind gewappnet. Aber auf lange Sicht ist diese Erweiterung für Internet-Anbieter unumgänglich. Zukunftsfähige Dienste werden auf IPv6-Protokollen angeboten werden.</p>
<p>Lesen Sie mehr zu IPv6 auch in unserem Beitrag zum <a title="IPv6-Tag: Das neue Internetprotokoll im Livetest" href="http://blog.qsc.de/2011/06/ipv6-tag-das-neue-internetprotokoll-im-livetest/" target="_blank">IPv6-Tag, vom 8. Juni 2011</a>.</p>
<p><strong>Die ITK-Welt rüstet sich</strong></p>
<p>Nicht nur QSC, sondern auch unsere Dienstleister müssen sich auf die Anforderungen und Gegebenheiten des IPv6-Protokolls einstellen. Die Belange unserer Kunden und die Funktionalität der Leitungen nehmen wir sehr ernst. So haben wir in Zusammenarbeit mit unseren Partnern gewissenhaft an der reibungslosen Umsetzung gearbeitet. Jedoch lässt sich im Labor nicht jedes Verhalten simulieren. Für eine bestmögliche Perfomance der Leitungen testen wir &#8220;im Feld&#8221; &#8211; und hierzu laden wir Sie herzlich ein!</p>
<p><strong>Beauftragung des IPv6-Feldtests</strong></p>
<p>Die Umstellung auf das IPv6-Protokoll sowie die Betreuung ist innerhalb dieses Feldtests für unsere Bestandskunden kostenlos. Voraussetzung ist ein bereits aktivierter Vertrag mit der QSC AG oder  &#8211; für private Bestandskunden &#8211; der Q-DSL home GmbH.</p>
<p>Für die Teilnahme am Feldtest füllen Sie die hier hinterlegten Bestellformulare aus und senden diese unterschrieben ausschließlich an die im Formular angegebene Kontaktadresse. Das Formular enthält darüber hinaus weitere ausführliche technische Hinweise, die zu beachten sind.</p>
<ul>
<li><a href="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2013/05/BF_IPv6_Feldtest_QSC_AG_1_1_1305.pdf">Bestellformular IPv6-Feldtest für Geschäftskunden der QSC AG</a></li>
<li><a href="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2013/05/BF_IPv6_Feldtest_Q_DSL_home_1_1_1305.pdf">Bestellformular für Privatkunden der Q-DSLhome GmbH</a></li>
</ul>
<p>Nach Eingang Ihrer Bestellung erhalten Sie von uns eine Empfangsbestätigung. Wir werden nun den Vertrag sowie den Anschluss prüfen, ob dieser alle Voraussetzungen für den Feldtest erfüllt. <span style="text-decoration: underline;">Bitte haben Sie Verständnis, dass die Teilnehmerzahl für den Feldtest begrenzt ist und eine Anmeldung nicht automatisch zur Teilnahme führen kann.</span> Wir werden Ihnen per E-Mail alle relevanten Informationen zum weiteren Vorgehen mitteilen.</p>
<p><strong>Aktivierung von IPv6</strong></p>
<p>Der bestehende Vertrag des Internetzugangs wird um die Bereitstellung des IPv6-Protokolls ergänzt. Diese erfolgt im sogenannten &#8220;Dual-Stack-Verfahren&#8221;. Das bedeutet, dass IPv4- und IPv6-Potokolle dauerhaft parallel betrieben werden und folglich beide Protokolle nutzbar sind.</p>
<p>Ist das durch die QSC bereits bereitgestellte Endgerät nicht IPv6-tauglich, werden wir dies kostenfrei austauschen. Sobald das Endgerät per UPS bei Ihnen eingetroffen ist, bitten wir Sie uns unter Angabe Ihrer Rückrufnummer über die unten stehende E-Mail-Adresse zu kontaktieren. Wir werden Sie zurückrufen und mit Ihnen gemeinsam die Konfiguration für das Endgerät vornehmen. Bitte schicken Sie Ihr altes Endgerät innerhalb von 14 Tagen an QSC zurück. Nun ist die Aktivierung des IPv6-Protokolls erfolgt und wir sind auf Ihre Erfahrungen gespannt.</p>
<p>Wir sind natürlich neugierig auf Ihre Erfahrungen jeglicher Art. Denn wir lernen im Rahmen dieses Tests mit Ihnen. Richten Sie gerne Ihre Anmerkungen und Erfahrungen während des Tests an die unten genannte Support-E-Mail-Adresse.</p>
<p><strong>Hinweis zum Thema Sicherheit</strong></p>
<p>Die Zusatzprodukte QSC-Firewall von QSC-Kunden bzw. Security privat von Q-DSL-home-Kunden stehen nicht für IPv6 zur Verfügung. Zur Absicherung des LAN gegen Angriffe aus dem Internet empfehlen wir die Implementierung einer geeigneten Firewall.</p>
<p><strong>Support</strong></p>
<p>Sollten Sie Fragen zum Feldtest oder zur Teilnahme am Test haben, wenden Sie sich gerne an die dafür eingerichtete E-Mail-Adresse: <a title="Support Geschäftskunden" href="mailto:ipv6-support@qsc.de" target="_blank">ipv6-support@qsc.de</a> für Geschäftskunden bzw. an <a title="Support Privatkunden" href="mailto:ipv6-support@q-dsl-home.de" target="_blank">ipv6-support@q-dsl-home.de</a> für Privatkunden.</p>
<p>Geben Sie in der E-Mail bitte immer Ihre Telefonnummer an. Wir werden Sie baldmöglichst zurück rufen. Es ist zu beachten, dass unser Support während der regulären Arbeits- und Geschäftszeiten von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr zu erreichen ist. Ein telefonischer Support kann für den Test nicht gewährleistet werden. Daher bitten wir Sie, sich ausschließlich an die vorgesehene E-Mail-Adresse zu wenden.</p>
<p>Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!</p>
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		<title>QSC-Analyser: Netzwerkmonitoring aus der Cloud</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Dec 2012 10:33:41 +0000</pubDate>
												<media:text><![CDATA[http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/12/qsc_box.jpg]]></media:text>
							<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
				<category><![CDATA[QSC Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[cospace]]></category>
		<category><![CDATA[Monitoring]]></category>
		<category><![CDATA[QSC-Analyser]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch den Trend zum Cloud Computing wird die hohe Netzverfügbarkeit in immer mehr Unternehmensbereichen zum entscheidenden Faktor. Mit dem QSC-Analyser erhalten IT-Abteilungen ein hocheffektives Instrument, um die Netzqualität zu steuern. IT-Berater Thomas Brandt ist seit über 20 Jahren in der Branche tätig. Er hat den QSC-Analyser auf Herz und Nieren überprüft und seine Erfahrungen auf der Informationsplattform protocoltools.de niedergeschrieben, die wir hier in Auszügen vorstellen. <a href="http://blog.qsc.de/2012/12/qsc-analyser-netzwerkmonitoring-aus-der-cloud/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Durch den Trend zum Cloud Computing wird die hohe Netzverfügbarkeit in immer mehr Unternehmensbereichen zum entscheidenden Faktor. Mit dem QSC-Analyser erhalten IT-Abteilungen ein hocheffektives Instrument, um die Netzqualität zu steuern. IT-Berater Thomas Brandt ist seit über 20 Jahren in der Branche tätig. Er hat den QSC-Analyser auf Herz und Nieren überprüft und seine Erfahrungen auf der Informationsplattform <a title="protcoltools.de" href="http://protocoltools.de/index.php/network-performance/item/wan-link-qualitaet-monitoren-einfacher-geht-es-kaum-noch" target="_blank">protocoltools.de</a> niedergeschrieben, die wir hier in Auszügen vorstellen.</strong></p>
<div id="attachment_32177" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><a href="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/12/Thomas_Brandt.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g32175]"><img class="size-medium wp-image-32177" title="Thomas Brandt" src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/12/Thomas_Brandt-199x300.jpg" alt="Thomas Brandt ist seit über 20 Jahren in der IT tätig, angefangen als Systemanalytiker und DV-Organisator wechselte er 1995 als Fachberater in die Unternehmensberatung. Seit 2005 ist er im Bereich Business Development in der IT-Infrastrukturbranche zuhause." width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Thomas Brandt ist seit über 20 Jahren in der IT tätig, angefangen als Systemanalytiker und DV-Organisator wechselte er 1995 als Fachberater in die Unternehmensberatung. Seit 2005 ist er im Bereich Business Development in der IT-Infrastrukturbranche zuhause.</p></div>
<p>Das vollständig cloudbasierte Monitoringtool QSC-Analyser ermöglicht die kurz- oder langfristige Messung der Qualitäts-Basisparameter Paketlaufzeit, Paketverlust und Jitter zwischen zwei oder mehreren Messpunkten. An diesen Punkten sind keine Software-Clients auf lokalen PCs erforderlich. Statt dessen kommen kleine dedizierte Geräte, die so genannten &#8220;QSC-Boxen&#8221; zum Einsatz. Diese gewährleisten im Gegensatz zu Software-Clients einen immer gleichbleibend definierten Zustand des Messpunktes.</p>
<p>Die Erfahrungen, die Thomas Brandt mit dem Analyser machte, hier in einer Zusammenfassung. Seinen vollständigen Beitrag lesen Sie im Web unter <a title="Protocoltools.de" href="http://protocoltools.de/index.php/network-performance/item/wan-link-qualitaet-monitoren-einfacher-geht-es-kaum-noch" target="_blank">www.protocoltools.de</a>:</p>
<p>Die WAN-Verbindungen stellen zusammen mit den lokalen Netzwerken das Rückgrat der IT. Keine Cloud ohne WAN. Zusammen mit den Spezialisten der dhs ELMEA tools GmbH, einem Anbieter für professionelle Mess- und Monitoringlösungen, bauten wir eine Testumgebung zwischen dem hessischen Rödermark und Wien auf, um den QSC-Analyser auf seine Praxistauglichkeit zu überprüfen. Das Ergebnis hat uns positiv überrascht.</p>
<p>Ein smartes Tool, mit dem nicht nur ein Troubleshooting möglich ist sondern eines, das sich auch gut für eine Langzeitüberwachung eignet. Die Bedienung ist einfach, die Micro-Appliances sind wartungsfrei. Der Clou: Die gesamte Bedienoberfläche und Analyse werden in der Cloud betrieben. Ein Konzept, das Schule machen wird. Der entscheidende Vorteil ist die Zusammenarbeit. So ist das Teilen von Messungen und Equipment mit anderen Mitarbeitern sagenhaft einfach.QSC bedient sich dazu seiner cloudbasierten Kommunikationsplattform &#8220;cospace&#8221;.</p>
<div id="attachment_32181" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/12/UnsymVPNverbindungOhnePriorisierung.jpeg" rel="wp-prettyPhoto[g32175]"><img class="size-medium wp-image-32181" title="QSC-Analyser in der Cloud: Die wichtigsten Messdaten wie Paketlaufzeiten, Jitter oder Loss immer im Blick" src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/12/UnsymVPNverbindungOhnePriorisierung-300x196.jpeg" alt="QSC-Analyser in der Cloud: Die wichtigsten Messdaten wie Paketlaufzeiten, Jitter oder Loss immer im Blick" width="300" height="196" /></a><p class="wp-caption-text">QSC-Analyser in der Cloud: Die wichtigsten Messdaten wie RTT, Jitter oder Loss immer im Blick</p></div>
<p>Die Hardware ist &#8220;Plug&amp;Play&#8221; und läßt sich einfach aus der zentralen Oberfläche konfigurieren. Sind Firmwareupdates notwendig, werden diese bei bestehender Internetverbindung automatisch durchgeführt. Ein Vorteil, den man zunächst bei einem Service Provider nicht vermutet: Die Hardware ist völlig losgelöst von den eigenen Produkten. So wurden die Geräte nicht im QSC-Netz getestet, lediglich die Zentrale befindet sich in der QSC-Cloud. Hier werden die Geräte eingerichtet, Auswertungen durchgeführt und Ergebnisse mit anderen Mitarbeitern oder externen Partnern geteilt.</p>
<p>Die Praxisnähe und Einfachheit findet sich auch in den Metriken wieder. Der Leistungsumfang beinhaltet unter anderem die Round-Trip-Time (Mittelwert, Maximum), Packet Loss (Up- und Downstream), Jitter (Mittelwert, Maximum für Up- und Downstream) mit einer Messgenauigkeit von ± 0,5 ms. Die Übertragung zwischen der Hardware und der Cloudplattform erfolgt dabei verschlüsselt. Frei wählbahr ist der DSCP-Wert pro Messung sowie Dauer und Intervall.</p>
<div id="attachment_32179" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/12/Grafik_Analyser11.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g32175]"><img class="size-medium wp-image-32179" title="Der QSC-Analyser ermöglicht eine sichere Kontrolle der Leitungsqualität direkt aus der Cloud. " src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/12/Grafik_Analyser11-300x148.jpg" alt="Der QSC-Analyser ermöglicht eine sichere Kontrolle der Leitungsqualität direkt aus der Cloud. " width="300" height="148" /></a><p class="wp-caption-text">Der QSC-Analyser ermöglicht eine sichere Kontrolle der Leitungsqualität direkt aus der Cloud.</p></div>
<p>Eine weitere Besonderheit: Der QSC Analyser erzeugt synthetischen Traffic und ist damit auch von datenschutzrechtlichen Bedenken befreit. Das ist in Projekten oftmals nicht ganz unwichtig, denn der Einsatz von &#8220;Sniffern&#8221; kann ein außerordentlich kompliziertes Genehmigungsverfahren mit dem Datenschützern und Betriebsrat bedeuten.</p>
<p>Mein Fazit: Der QSC-Analyser ermittelt genau die Werte, die man benötigt, um einen aktuellen und historischen Status über einen WAN Link zu erhalten. Der User erhält sofort Auskunft über die wichtigsten Leitungswerte. Das Tool eignet sich besonders gut für langfristiges Monitoring. Die dhs ELMEA Tools GmbH wird die beiden Boxen zwischen Wien und Rödermark installiert lassen. Ich bin ganz sicher, dass sehr schnell weitere Installationen nach Markteinführung folgen werden.</p>
<p><em>Dieser Beitrag erschien zuerst in der &#8220;Funkschau Case Study 02/12&#8243; im Oktober 2012.</em></p>
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		<title>Arbeitsplatz der Zukunft: Was Unternehmen erwarten und Arbeitnehmer glauben</title>
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		<comments>http://blog.qsc.de/2012/08/arbeitsplatz-der-zukunft-was-unternehmen-erwarten-und-arbeitnehmer-glauben/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Aug 2012 13:51:25 +0000</pubDate>
												<media:text><![CDATA[http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/08/Arbeiten_im-Freien_Titel.jpg]]></media:text>
							<dc:creator>Klaus Manhart</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatz der Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie sollen Unternehmen auf die erwarteten veränderten Rahmenbedingungen in ihrem Betrieb reagieren? Und was denken Arbeitnehmer über den Wandel ihres Arbeitsplatzes? Zwei Studien zeigen zum Abschluss unserer zwölfteiligen Serie, was Analysten Unternehmen empfehlen, um für die Zukunft gerüstet zu sein - und wie Arbeitnehmer ihre künftige Situation einschätzen. <a href="http://blog.qsc.de/2012/08/arbeitsplatz-der-zukunft-was-unternehmen-erwarten-und-arbeitnehmer-glauben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie sollen Unternehmen auf die erwarteten veränderten Rahmenbedingungen in ihrem Betrieb reagieren? Und was denken Arbeitnehmer über den Wandel ihres Arbeitsplatzes? Zwei Studien zeigen zum Abschluss unserer zwölfteiligen Serie, was Analysten Unternehmen empfehlen, um für die Zukunft gerüstet zu sein – und wie Arbeitnehmer ihre künftige Situation einschätzen.</strong></p>
<div id="attachment_24761" class="wp-caption alignright" style="width: 401px"><img class="size-full wp-image-24761 " title="Der Traum vieler Büro-Mitarbieter und mit moderner Technik problemlos möglich: bei schönem Wetter im Freien arbeiten - und dabei Zugriff auf alle notwendige IT-Systeme und -Anwendungen haben." alt="Der Traum vieler Büro-Mitarbieter und mit moderner Technik problemlos möglich: bei schönem Wetter im Freien arbeiten - und dabei Zugriff auf alle notwendige IT-Systeme und -Anwendungen haben." src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/08/Arbeiten_im-Freien_gross.jpg" width="391" height="300" /><p class="wp-caption-text">Der Traum vieler Büro-Mitarbieter und mit moderner Technik problemlos möglich: bei schönem Wetter im Freien arbeiten &#8211; und dabei Zugriff auf alle notwendige IT-Systeme und -Anwendungen haben.</p></div>
<p>Das &#8220;Office der Zukunft&#8221; wird von einer Vielzahl nachhaltiger Trends bestimmt, schreibt <strong>Frank Schmeiler, Research Director bei der <a href="http://www.experton-group.de/">Experton Group</a></strong>, in einem aktuellen Newsletter. Zu den Trends zählt Schmeiler unter anderem:</p>
<ul>
<li>Die <strong>Mobilität</strong> der Mitarbeiter und die ortsungebundene Erstellung von Arbeitsleistungen.</li>
<li>Die digitale und soziale <strong>Vernetzung</strong> innerhalb der Unternehmen, zum Kunden und in der Lieferkette.</li>
<li>Die <strong>Diversifikation</strong>, also Auffächerung der Client-Infrastrukturen. Immer mehr und immer unterschiedlichere Endgeräte werden durch die Mitarbeiter genutzt.</li>
</ul>
<p>Vor allem das ortsungebundene Arbeiten hat gravierende Auswirkungen auf die Personalstruktur: Soziologen und Arbeitswissenschaftler gehen davon aus, dass sich in naher Zukunft vor allem <strong>offene Arbeitsplatzmodelle</strong> ohne Bindung an einen physikalischen Ort durchsetzen werden. Die Personal- und Anwender-Landschaft – so folgert die Experton Group – wird künftig nicht mehr so homogen wie in den letzten zehn Jahren sein.</p>
<p>Was das Personal betrifft, prognostizieren die Analysten <strong>vier &#8220;Typen&#8221; von Anwendern</strong>, die künftig in einer Vielzahl von Unternehmen anzutreffen sein werden:</p>
<ul>
<li>&#8220;Mobile&#8221; Mitarbeiter, so genannte &#8220;Smart Worker&#8221;</li>
<li>Standortgebundene &#8220;Standard&#8221;-Mitarbeiter</li>
<li>Mitarbeiter mit besonderen Anforderungen</li>
<li>Heimarbeiter mit Heimarbeitsplätzen</li>
</ul>
<p>Diese Typen zeichnen sich durch unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich der Ausstattung mit IT und der Unternehmensorganisation aus. Beispielsweise haben mobile Nutzer von Smartphones, Notebooks oder Tablet-PCs andere Anforderungen an die Arbeitskonzepte als standortgebundene Nutzer.</p>
<h3>Was Unternehmen tun sollten</h3>
<p>Für die dafür notwendige Informationstechnologie stellen solch flexiblen Arbeitsmodelle keine Herausforderung dar, behauptet Schmeichler. Im Gegenteil – der Markt biete zahlreiche <strong>Optionen zur bedarfsgerechten Ausstattung</strong> der Mitarbeiter mit IT. Zu diesen Optionen zählen:</p>
<ul>
<li>Die Anbindung mobiler Mitarbeiter über Online-Services – zum Beispiel über das Breitstellungsmodell Cloud Computing.</li>
<li>Der Zugriff auf Daten, losgelöst vom Endgerät, auf Basis interoperabler Systeme, also etwa von Geräten, die alle mit den vielfältigsten Datentypen umgehen können.</li>
<li>Die Bereitstellung von Präsenzinformationen und Statusmeldungen einzelner Personen und in Anwendungen integrierte Kommunikationslösungen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_24763" class="wp-caption aligncenter" style="width: 554px"><a href="http://www.experton-group.de/"><img class="size-full wp-image-24763  " title="Die Entwicklung von Office-Systemen von gestern bis heute. Quelle: Experton Group." alt="Die Entwicklung von Office-Systemen von gestern bis heute. Quelle: Experton Group." src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/08/experton-02.jpg" width="544" height="410" /></a><p class="wp-caption-text">Die Entwicklung von Office-Systemen von gestern bis heute. Quelle: Experton Group.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wie sollten Unternehmen auf sich wandelnden Rahmenbedingungen reagieren?</h3>
<ul>
<li>Erstens raten die Experton-Analysten den Unternehmen, die starren Organisationssysteme durch dynamische und <strong>projektbezogene Modelle</strong> abzulösen und auf zeitgemäße Werkzeuge für Mitarbeiter zu setzen – also cloudbasierte Software, moderne Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets und interaktive Systeme.</li>
<li>Zweitens sollten <strong>parallele Arbeitsstile</strong> eingeführt werden. Ältere Arbeitnehmer bringen Erfahrungen in das Unternehmen ein, junge Kollegen neue Konzepte und Modelle oder neue Arbeitsinstrumente, die sie aus der privaten Welt kennen. Beides ergänzt sich.</li>
<li>Drittens wollen strategische Mitarbeiter laut der Experton Group die Form und den Ort ihrer Jobs selbstständig wählen. Die Integration kann nur erfolgen, wenn die unterschiedlichen Arbeitsmethoden zentral orchestriert werden und die Mitarbeiter an gleiche <strong>Kollaborations- und Kommunikationsinfrastrukturen</strong> angebunden sind. Diese können in modernen Office-Lösungen abgebildet werden.</li>
</ul>
<h3>Trend: Von überall und immer</h3>
<p>Überraschenderweise wird die Analystensicht auf die geänderten Rahmenbedingungen auch von Arbeitnehmern weitgehend geteilt. Laut einer Studie <a href="http://www.sage.de/upload/download/presse/Sage%20Umfrage%20Zuk%C3%BCnftige%20Arbeitswelten_final.pdf"><strong>&#8220;Arbeitswelt der Zukunft&#8221;</strong> (pdf)&#8221;</a> , die <strong>Sage, Anbieter von Business-Management-Lösungen</strong>, im März diesen Jahres veröffentlichte, &#8220;sieht die deutliche Mehrheit der Befragten einen klaren Trend zum dezentralen Arbeiten&#8221;.</p>
<p>Auf die Frage, für wie realistisch sie das Szenario halten, künftig <strong>von überall auf der Welt auf ihren PC-Arbeitsplatz zugreifen</strong> zu können, gaben 80 Prozent der 350 befragten Arbeitnehmer an, diese Vorstellung sei sehr oder eher realistisch. Immerhin 58 Prozent hält dieses Szenario auch für sehr erstrebenswert oder erstrebenswert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_24795" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.sage.de/upload/download/presse/Sage%20Umfrage%20Zuk%C3%BCnftige%20Arbeitswelten_final.pdf"><img class="size-full wp-image-24795" title="Von überall arbeiten: Die meisten Arbeitnehmer halten das für sehr oder eher realistisch. Quelle: Sage-Studie &quot;Arbeitswelt der Zukunft&quot;." alt="Von überall arbeiten: Die meisten Arbeitnehmer halten das für sehr oder eher realistisch. Quelle: Sage-Studie &quot;Arbeitswelt der Zukunft&quot;." src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/08/Vernetzes_Arbeiten.jpg" width="600" height="275" /></a><p class="wp-caption-text">Von überall arbeiten: Die meisten Arbeitnehmer halten das für sehr oder eher realistisch. Quelle: Sage-Studie &#8220;Arbeitswelt der Zukunft&#8221;.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>In die gleiche Richtung tendieren die Zahlen zum Thema <strong>Homeoffice:</strong> Zwar können aktuell nur rund ein Drittel der Befragten (30 Prozent) von zu Hause arbeiten. 45 Prozent würden sich ihren Arbeitsplatz aber außerhalb der Firma einrichten wollen, um ihre Arbeit effizienter zu erledigen.</p>
<p>Auch die Auflösung der traditionellen <strong>Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit</strong> haben Arbeitnehmer scheinbar schon mental verarbeitet. So glaubt laut der Studie die Mehrheit (77 Prozent) der Befragten, dass die Trennung von Freizeit und Arbeitswelt in Zukunft weiter verwischen wird. 85 Prozent aller berufstätigen 18- bis 29-Jährigen geben an, heute gelegentlich außerhalb der regulären Arbeitszeiten zu arbeiten; bei den über 45-Jährigen sind es nur 74 Prozent, die außerhalb der Kernarbeitszeiten tätig sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_24783" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/08/Trennung-Freizeit-Arbeit_gross.jpg" rel="wp-prettyPhoto"><img class="size-full wp-image-24783    " title="Die Trennung zwischen Arbeit und Freizeit wird weiter verwischen, glauben vor allem Jüngere. Quelle: Sage-Studie &quot;Arbeitswelt der Zukunft&quot;." alt="Die meisten glauben, dass  künftig die Trennung zwischen Arbeit und Freizeit weiter verwischen wird. Jüngere sind davon noch stärker überzeugt als ältere. Quelle: Sage-Studie &quot;Arbeitswelt der Zukunft&quot;." src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/08/Trennung-_Freizeit-Arbeit_klein.jpg" width="600" height="320" /></a><p class="wp-caption-text">Die meisten glauben, dass künftig die Trennung zwischen Arbeit und Freizeit weiter verwischen wird. Jüngere sind davon noch stärker überzeugt als ältere. Quelle: Sage-Studie &#8220;Arbeitswelt der Zukunft&#8221;. Zum Vergrößern bitte die Grafik anklicken.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jeder dritte Befragte arbeitet inzwischen auch an Feierabenden oder Wochenenden. Wochenendarbeit ist mit 41 Prozent besonders in der Gruppe der älteren Arbeitnehmer verbreitet, die aufgrund ihres Alters über verantwortungsvollere Jobs verfügen dürften. Jeder Fünfte arbeite sogar gelegentlich, wenn er krankgeschrieben ist.</p>
<h3>Technische Innovationen nutzen</h3>
<p>Grundsätzlich schwindet damit laut der Studie die Bereitschaft gerade bei jüngeren Arbeitnehmern, eine strikte Trennung zwischen Freizeit und Beruf zu akzeptieren. Dies geht einher mit Forderungen nach mehr Flexibilität: 77 Prozent möchten flexiblere Arbeitszeiten und 51 Prozent flexiblere Lebens- und Arbeitszeitmodelle, die sich der jeweiligen Lebenssituation des Arbeitnehmers anpassen.</p>
<p>Bei der Frage &#8220;Welche Mittel und Technologien heute bzw. zukünftig eingesetzt werden, um mit Kollegen und Geschäftspartnern zusammenzuarbeiten?&#8221; gibt es einen deutlichen <strong>Trend zur Nutzung technischer Innovationen</strong>: Während heute erst fünf Prozent der Befragten einen nahtlosen mobilen Zugriff auf ihre Unternehmensdaten haben, wollen zukünftig fast sechsmal so viele Personen, nämlich 29 Prozent, einen solchen Zugriff für ihre Arbeit nutzen. Nach dem Willen der Berufstätigen soll auch die Nutzung von Social-Media-Plattformen, die heute erst neun Prozent für ihre Arbeit verwenden, auf 17 Prozent steigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_24801" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/08/Technologien_gross.jpg" rel="wp-prettyPhoto"><img class="size-full wp-image-24801  " title="Meetings, Smartphones und Telefonkonferenzen sind die wichtigsten Technologien, um heute und künftig mit Kollegen und Geschäftspartnern zusammenzuarbeiten. Quelle: Sage-Studie &quot;Arbeitswelt der Zukunft&quot;." alt="Meetings, Smartphones und Telefonkonferenzen sind die wichtigsten Technologien, um heute und künftig mit Kollegen und Geschäftspartnern zusammenzuarbeiten. Quelle: Sage-Studie &quot;Arbeitswelt der Zukunft&quot;." src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/08/Technologien_klein.jpg" width="600" height="462" /></a><p class="wp-caption-text">Meetings, Smartphones und Telefonkonferenzen sind die wichtigsten Technologien, um heute und künftig mit Kollegen und Geschäftspartnern zusammenzuarbeiten. Quelle: Sage-Studie &#8220;Arbeitswelt der Zukunft&#8221;. Zum Vergrößern bitte die Grafik anklicken.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und rasant wächst auch die <strong>Nachfrage nach Internetplattformen wie Wikis oder Blogs</strong>, nämlich von heute zehn Prozent auf zukünftig 25 Prozent. Videokonferenzen, Kollaborationsplattformen oder Sprach- und Bewegungs-Technologien sind weitere Innovationen, die die Befragten zukünftig verstärkt zur Kommunikation mit Kollegen und Geschäftspartnern einsetzen wollen. Insgesamt sind 76 Prozent der Befragten der Meinung, dass die steigende Zahl an Informations- und Kommunikationstechnologien für ihre Arbeitswelt eine Bereicherung darstellt. Dahingegen hält nur jeder Zweite (52 Prozent) diese Entwicklung für den Freizeitbereich für eine Bereicherung.</p>
<p>Unabhängig vom Alter glauben vier von fünf Befragten (82 Prozent), dass der professionelle Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien zu einem persönlichen Erfolgsfaktor für die zukünftige <strong>Arbeitsplatzsicherung</strong> wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_24809" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/08/Attraktiver_Arbeitgeber_gross.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g24717]"><img class="size-full wp-image-24809 " title="Die wichtigsten künftigen Kriterien für einen attraktiven Arbeitgeber: flexible Arbeitszeiten, flexible Arbeitszeitmodelle, Weiterbildungsmöglichkeiten und Arbeiten von zu Hause. Quelle: Sage-Studie &quot;Arbeitswelt der Zukunft&quot;." alt="Die wichtigsten künftigen Kriterien für einen attraktiven Arbeitgeber: flexible Arbeitszeiten, flexible Arbeitszeitmodelle, Weiterbildungsmöglichkeiten und Arbeiten von zu Hause. Quelle: Sage-Studie &quot;Arbeitswelt der Zukunft&quot;." src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/08/Attraktiver_Arbeitgeber_klein.jpg" width="600" height="330" /></a><p class="wp-caption-text">Die wichtigsten künftigen Kriterien für einen attraktiven Arbeitgeber: flexible Arbeitszeiten, flexible Arbeitszeitmodelle, Weiterbildungsmöglichkeiten und Arbeiten von zu Hause. Quelle: Sage-Studie &#8220;Arbeitswelt der Zukunft&#8221;. Zum Vergrößern bitte Grafik anklicken.</p></div>
<h3>Erfahren Sie mehr über die <a href="http://www.qsc.de/de/landingpages/cloud-services.html">Cloud-Services</a> der QSC AG.</h3>
<h3><em><strong>Artikel-Serie über Trends in der Arbeitswelt</strong></em></h3>
<p><em>Dieser Beitrag ist der zwölfte und letzte Teil einer Serie über Trends in der Arbeitswelt, die der Münchener Wissenschaftsjournalist Dr. Klaus Manhart exklusiv für das QSC-Blog verfasst: Wie werden wir in Zukunft arbeiten, wie verändern moderne IT-Services und TK-Anwendungen unseren Büroalltag? Und welche neuen Möglichkeiten der Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinaus ergeben sich dadurch künftig? Bisher veröffentlicht:</em></p>
<ul>
<li><strong><em><a href="http://blog.qsc.de/2011/08/wie-cloud-services-die-arbeitseffizienz-steigern-werden/">1. Wie Cloud-Services die Arbeitseffizienz steigern werden</a> </em></strong></li>
<li><strong><em><a href="http://blog.qsc.de/2011/09/die-ablosung-des-pcs-wie-ipad-co-den-arbeitsplatz-verandern/">2. Die Ablösung des PCs – Wie iPad &amp; Co. den Arbeitsplatz verändern</a></em></strong></li>
<li><strong><em><a href="http://blog.qsc.de/2011/10/schlank-statt-fett-thin-clients-und-desktop-virtualisierung/">3. Thin Clients: Schlank statt fett</a></em></strong></li>
<li><strong><em><a href="http://blog.qsc.de/2011/11/virtualisierung-der-arbeit-auf-dem-vormarsch/">4. Virtualisierung auf dem Vormarsch</a></em></strong></li>
<li><em><strong><a href="http://blog.qsc.de/2011/12/schnelle-netzverbindungen-breitbandtechniken-heute-und-kunftig/">5. Breitbandtechniken heute und künftig</a></strong></em></li>
<li><em><strong><a href="http://blog.qsc.de/2012/02/effizienter-arbeiten-mit-unified-communications/">6. Effizienter arbeiten mit Unified Communications</a></strong></em></li>
<li><em><strong><a href="http://blog.qsc.de/2012/03/soziale-netzwerke-das-arbeitsgerust-der-zukunft/">7. Soziale Netzwerke – Das Arbeitsgerüst der Zukunft</a></strong></em></li>
<li><em><strong><a href="http://blog.qsc.de/2012/04/bring-your-own-device-it-demokratie-am-arbeitsplatz/">8. Bring your own Device <em><strong></strong></em></a><em><strong><a href="http://blog.qsc.de/2012/03/soziale-netzwerke-das-arbeitsgerust-der-zukunft/">–</a></strong></em> IT-Demokratie am Arbeitsplatz</strong></em></li>
<li><a href="http://blog.qsc.de/2012/05/virtuelle-teams-grenzenlos-arbeiten/"><em><strong>9. Virtuelle Teams: Grenzenlos arbeiten</strong></em></a></li>
<li><a href="http://blog.qsc.de/2012/06/multitouch-sprache-blickkontakt-das-ende-der-tastatur/"><em><strong>10. Multitouch, Sprache, Blickkontakt: Das Ende der Tastatur?</strong></em></a></li>
<li><a href="http://blog.qsc.de/2012/07/kollege-roboter-das-personal-der-zukunft/"><em><strong>11. Kollege Roboter<em><strong> – </strong></em> Das Personal der Zukunft</strong></em></a></li>
<li><strong><em>12. Arbeitsplatz der Zukunft: Was Unternehmen erwarten und Arbeitnehmer glauben </em></strong></li>
</ul>
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		<title>Virtuelle Teams: Grenzenlos arbeiten</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 08:56:21 +0000</pubDate>
												<media:text><![CDATA[http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/05/ap4d5c3cc680b09_xs_Titel.jpg]]></media:text>
							<dc:creator>Klaus Manhart</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatz der Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
		<category><![CDATA[Videokonferenzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur Freundschaften werden via Facebook und Internet gepflegt. Auch Teams, Projektgruppen und Abteilungen von Unternehmen arbeiten zunehmend nicht mehr im Face-to-Face-Kontakt. Sie existieren oft nur noch "virtuell" und sind auf der ganzen Welt verstreut. Damit die Teamarbeit auch über räumliche und zeitliche Distanzen funktioniert, ist der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie unabdingbar. Teil neun unserer Serie über die Trends der Arbeitswelt.  <a href="http://blog.qsc.de/2012/05/virtuelle-teams-grenzenlos-arbeiten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_21495" class="wp-caption alignright" style="width: 330px"><img class="size-full wp-image-21495" title="Arbeitsgruppen und Teams existieren heute oft nur noch virtuell und sind über die ganze Welt verstreut. Foto (aboutpixel.de): Peter Kirchhoff / Argumente - für und wider." src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/05/ap4d5c3cc680b09_xs.jpg" alt="Arbeitsgruppen und Teams existieren heute oft nur noch virtuell und sind über die ganze Welt verstreut." width="320" height="226" /><p class="wp-caption-text">Arbeitsgruppen und Teams existieren heute oft nur noch virtuell und sind über die ganze Welt verstreut. Foto (aboutpixel.de): Peter Kirchhoff / Argumente &#8211; für und wider.</p></div>
<p><strong>Nicht nur Freundschaften werden via Facebook und Internet gepflegt. Auch Teams, Projektgruppen und Abteilungen von Unternehmen arbeiten zunehmend nicht mehr im Face-to-Face-Kontakt. Sie existieren oft nur noch &#8220;virtuell&#8221; und sind auf der ganzen Welt verstreut. Damit die Teamarbeit auch über räumliche und zeitliche Distanzen funktioniert, ist der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie unabdingbar.</strong></p>
<p>Traditionelle Arbeitsstrukturen lösen sich heute mehr und mehr auf. Beruhte der Erfolg eines Unternehmens in der Vergangenheit wesentlich auf lokal beschränkten Arbeitsgruppen mit engen Kontakten und fixierten Zielen, treten heute immer öfter virtuelle Teams an deren Stelle. Die Mitglieder dieser virtuellen Gruppen sind meist weltweit verstreut und arbeiten über Wochen und Monate zusammen – ohne sich offline zu treffen und oft auch, ohne sich persönlich zu kennen.</p>
<p>Gut ausgebaute Breitband- und Mobilfunknetze und moderne Kommunikationsmedien machen es möglich, dass Projekte komfortabel und termingerecht von fast jedem Ort der Welt zu erledigen sind. Das nutzen bereits inzwischen schon heute viele Unternehmen. Laut einer Umfrage der <a href="http://www.wiwo.de/erfolg/management/unternehmensfuehrung-so-funktioniert-das-management-per-smartphone/6215646.html">&#8220;Wirtschaftswoche&#8221;</a> unter den rund 160 in Deutschland börsennotierten Unternehmen gaben 64 Prozent an, dass die virtuelle Zusammenarbeit für sie eine &#8220;wachsende Rolle&#8221; spielt und für 36 Prozent bereits eine &#8220;bedeutende Rolle&#8221; – unabhängig von Größe und Branche.</p>
<p>Befördert werden virtuelle Teams vor allem durch drei Entwicklungen: Erstens gründen Unternehmen zunehmend Niederlassungen auf der ganzen Welt, ein Austausch unter den Angestellten ist dabei unabdingbar. Zweitens sind Mitarbeiter immer öfter unterwegs – beim Kunden, bei Partnern, Lieferanten oder &#8211; siehe Punkt 1 &#8211; im globalisierten Konzern. Und drittens schließlich arbeiten heute viele Mitarbeiter im Homeoffice – entweder ganz oder, wenn der Arbeitgeber flexible Arbeitszeiten anbietet, teilweise.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Technik ist nicht alles</h3>
<p>Voraussetzung und Treiber dieser Entwicklung hin zu virtuellen Teams ist Technologie. Die Technologiesprünge der letzten Jahre bei Internet, Breitband, Mobilfunk und Multimedia haben &#8220;zur massiven Ausbreitung des mobilen Arbeitskonzepts beigetragen&#8221;, wie es beim <a href="http://www.iuk.fraunhofer.de/index2.html?Datum=02&amp;Dok_ID=290&amp;Institut=6&amp;Quelle=&amp;Sp=1&amp;nurHighlights=&amp;von=11">Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation</a> heißt. Um Informationen auszutauschen, um sich abzustimmen oder um einfach eine Frage schnell zu klären, müssen sich die Mitarbeiter nicht mehr persönlich sehen.</p>
<p>Doch die Technik ist nur eine Seite der Medaille. Damit ein virtuelles Team auch funktioniert, müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen. So dürfen Manager Informationen nicht mehr von oben herunter reichen, sondern sollten einen &#8220;kooperativen&#8221; oder &#8220;partizipativen&#8221; Führungsstil praktizieren. Also das Gegenteil eines engen Führungsstils, der räumliche Nähe voraussetzt. Chefs müssen ihren Mitarbeitern mehr Selbstständigkeit gewähren und sie in Geschäftsprozesse einbeziehen.</p>
<p>Die Zusammenarbeit ohne Live-Präsenz verlangt aber auch spezifische Fertigkeiten von Mitarbeitern. Sie brauchen ein gewisses Maß an Medienkompetenz, Technik-Know-how und ein psychologisches Gespür für die Kommunikation und Fallstricke der Fernarbeit. Auch die ganz individuellen Bedürfnisse und Vorlieben jedes Teammitglieds spielen eine Rolle und entscheiden über die Produktivität virtueller Teams.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Werkzeuge für virtuelle Teams</h3>
<p>In der Praxis hat sich gezeigt, dass ein Technikmix den individuellen Bedürfnissen der Mitarbeiter am meisten entgegenkommt. Sie können sich dann solche Werkzeuge aussuchen, die ihren persönlichen Vorlieben und der Aufgabenstellung am besten entsprechen.</p>
<div id="attachment_21503" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.berlecon.de/ucc2012"><img class=" wp-image-21503 " title="Quelle: PAC Die KDie Kommunikation mit Collaboration-Tools hat 2012 im Vergleich zu 2010 deutlich zugenommen, wobei Audio- und Webconferencing die Top-Tools bilden. Quelle: PAC/Berlecon." src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/05/pac-studie-01_600.jpg" alt="QuelleDie Kommunikation mit Collaboration-Tools hat 2012 im Vergleich zu 2010 deutlich zugenommen, wobei Audio- und Webconferencing die Top-Tools bilden. Quelle: PAC/Berlecon." width="600" height="370" /></a><p class="wp-caption-text">Die Kommunikation mit Collaboration-Tools hat 2012 im Vergleich zu 2010 deutlich zugenommen, wobei Audio- und Webconferencing die Top-Tools bilden. Quelle: PAC/Berlecon.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine zentrale Rolle spielt immer noch das Telefon. Es transportiert nicht nur die reinen Informationen, sondern es lassen sich auch mal Zwischentöne wahrnehmen, Stimmungen erkennen oder man kann persönlich werden.</p>
<ul>
<li>E-Mails sind geeignet, Informationen schnell abzufragen oder einzuholen. Besonders, wenn Teams in zeitversetzten Zonen arbeiten und es schwierig ist, für alle Mitglieder einen gemeinsamen Termin zu organisieren, ist E-Mail ein ideales Medium.</li>
<li>Ein gemeinsamer virtueller Arbeitsraum oder Workspace für die Dateiablage hilft, dass jeder auf dem aktuellen Stand ist und wichtige Informationen abrufen kann. Zudem können dort auch ein gemeinsames Adressverzeichnis und ein Terminplan hinterlegt und gepflegt werden.</li>
<li>Einfach handhabbar sind auch Wikis. Jeder kann in das Wiki schreiben, was er für wichtig hält. In dieser Funktion hilft es Mitarbeitern, das individuelle Wissen zu sammeln und allen anderen zur Verfügung zu stellen.</li>
<li>Bei der Webkonferenz werden Meetings, Mitarbeitergespräche oder Produktpräsentationen einfach ins Internet verlegt. Der Browser ist dabei der virtuelle Konferenzraum. Webkonferenzen eignen sich vor allem für Präsentation, den Austausch und das gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten – im Fachjargon Application Sharing.</li>
<li>Telefonkonferenzen, Instant Messaging oder Chats ergänzen den Informationsaustausch. Diese ähneln mehr oder weniger realen Sitzungen, zumindest wenn man sich auf das gesprochene Wort beschränkt. Damit lassen sich Ideen diskutieren, Meinungen austauschen und Abstimmungen vornehmen. Reicht das gesprochene Wort nicht braucht es die Videokonferenz.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Risiko Insellösung</h3>
<p>Vor allem die High-Level-Werkzeuge Web- und Videoconferencing werden die Zusammenarbeit virtueller Teams in der nächsten Zukunft bestimmen. Laut einer aktuellen Studie der Marktforscher von <a href="http://www.berlecon.de/ucc2012">Pierre Audoin Consultants (PAC/Berlecon)</a> nutzt bereits heute jedes zweite Unternehmen Web-Konferenzen und in mehr als 40 Prozent wird per Video-Chat kommuniziert – deutlich mehr als noch vor zwei Jahren. Und die Investitionsbereitschaft bleibt hoch: 35 Prozent der Firmen wollen in den kommenden zwei Jahren in eine Erweiterung bestehender Web- und Videokonferenzlösungen oder in deren Neuinstallation investieren (siehe Grafik).</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_21505" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.berlecon.de/ucc2012"><img class="size-full wp-image-21505 " title="Die nächsten zwei Jahre investieren Unternehmen laut der PAC-Studie besonders in Web- und Videokonferenz-Systeme. Quelle: PAC/Berlecon." src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/05/pac-studie-02_600.jpg" alt="Die nächsten zwei Jahre investieren Unternehmen laut der PAC-Studie besonders in Web- und Videokonferenz-Systeme. Quelle: PAC/Berlecon." width="600" height="437" /></a><p class="wp-caption-text">Die nächsten zwei Jahre investieren Unternehmen laut der PAC-Studie besonders in Web- und Videokonferenz-Systeme. Quelle: PAC/Berlecon.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vollständige Collaboration-Lösungen haben bislang allerdings nur von etwa 12 Prozent der befragten Unternehmen umgesetzt – diejenigen, die damit begonnen haben, haben die Systeme in den meisten Fällen bislang nur teilweise oder als Teststellung realisiert. Dr. Andreas Stiehler, Principal Analyst bei PAC fordert: &#8220;Die Unternehmen müssen Kommunikation und Zusammenarbeit strategisch angehen. Ansonsten steigt das Risiko neuer Insellösungen. Mit einem Anwendungs- und Gerätezoo ist der Zusammenarbeit nicht gedient. Er sorgt letztlich für einen hohen Administrationsaufwand und frustrierte Anwender.&#8221;</p>
<p>Anwender und Anbieter von Collaboration-Lösungen sollten sich laut Stiehler auch verstärkt mit Social Media auseinandersetzen. Dieses Thema ist längst nicht mehr nur für die Konsumenten relevant: &#8220;Die Digital Natives von einst sind die Young Professionals von heute. E-Mail ist für diese Generation schlicht ‚out’. Kommunikation über soziale Netzwerke wird auch im Berufsleben vorausgesetzt und entsprechende Kanäle müssen zur Verfügung gestellt werden.&#8221; Die Relevanz von Social Media – auch dies zeigen die Studienresultate – ist allerdings bei den meisten IT-Verantwortlichen noch nicht angekommen. Hier ist noch erhebliche Aufklärungsarbeit zu leisten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><em><strong>Artikel-Serie über Trends in der Arbeitswelt</strong></em></h3>
<p><em>Dieser Beitrag ist der neunte Teil einer Serie über Trends in der Arbeitswelt, die der Münchener Wissenschaftsjournalist Dr. Klaus Manhart exklusiv für das QSC-Blog verfasst: Wie werden wir in Zukunft arbeiten, wie verändern moderne IT-Services und TK-Anwendungen unseren Büroalltag? Und welche neuen Möglichkeiten der Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinaus ergeben sich dadurch künftig? Bisher veröffentlicht:</em></p>
<ul>
<li><strong><em><a href="http://blog.qsc.de/2011/08/wie-cloud-services-die-arbeitseffizienz-steigern-werden/">1. Wie Cloud-Services die Arbeitseffizienz steigern werden</a> </em></strong></li>
<li><strong><em><a href="http://blog.qsc.de/2011/09/die-ablosung-des-pcs-wie-ipad-co-den-arbeitsplatz-verandern/">2. Die Ablösung des PCs – Wie iPad &amp; Co. den Arbeitsplatz verändern</a></em></strong></li>
<li><strong><em><a href="http://blog.qsc.de/2011/10/schlank-statt-fett-thin-clients-und-desktop-virtualisierung/">3. Thin Clients: Schlank statt fett</a></em></strong></li>
<li><strong><em><a href="http://blog.qsc.de/2011/11/virtualisierung-der-arbeit-auf-dem-vormarsch/">4. Virtualisierung auf dem Vormarsch</a></em></strong></li>
<li><em><strong><a href="http://blog.qsc.de/2011/12/schnelle-netzverbindungen-breitbandtechniken-heute-und-kunftig/">5. Breitbandtechniken heute und künftig</a></strong></em></li>
<li><em><strong><a href="http://blog.qsc.de/2012/02/effizienter-arbeiten-mit-unified-communications/">6. Effizienter arbeiten mit Unified Communications</a></strong></em></li>
<li><em><strong><a href="http://blog.qsc.de/2012/03/soziale-netzwerke-das-arbeitsgerust-der-zukunft/">7. Soziale Netzwerke – Das Arbeitsgerüst der Zukunft</a></strong></em></li>
<li><em><strong><a href="http://blog.qsc.de/2012/04/bring-your-own-device-it-demokratie-am-arbeitsplatz/">8. Bring your own Device &#8211; IT-Demokratie am Arbeitsplatz</a></strong></em></li>
<li><em><strong>9. Virtuelle Teams: Grenzenlos arbeiten</strong></em></li>
<li><em><strong><a href="http://blog.qsc.de/2012/06/multitouch-sprache-blickkontakt-das-ende-der-tastatur/">10. Multitouch, Sprache, Blickkontakt: Das Ende der Tastatur?</a></strong></em></li>
<li><a href="http://blog.qsc.de/2012/07/kollege-roboter-das-personal-der-zukunft/"><em><strong>11. Kollege Roboter – Das Personal der Zukunft</strong></em></a></li>
<li><em><strong><a href="http://blog.qsc.de/2012/08/arbeitsplatz-der-zukunft-was-unternehmen-erwarten-und-arbeitnehmer-glauben/"><strong><em>12. Arbeitsplatz der Zukunft: Was Unternehmen erwarten und Arbeitnehmer glauben </em></strong></a><a href="http://blog.qsc.de/2012/07/kollege-roboter-das-personal-der-zukunft/"><br />
</a></strong></em></li>
</ul>
<p><em>Aufmacher- und Teaserfoto: <a href="http://www.aboutpixel.de/foto/argumente---fuer-und-wider/lzbpk/115067">Argumente &#8211; für und wider © Peter Kirchhoff / aboutpixel.de.</a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Bring your own Device – IT-Demokratie am Arbeitsplatz</title>
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		<comments>http://blog.qsc.de/2012/04/bring-your-own-device-it-demokratie-am-arbeitsplatz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 08:36:42 +0000</pubDate>
												<media:text><![CDATA[http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/03/ipad-arbeit_Titel.jpg]]></media:text>
							<dc:creator>Klaus Manhart</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatz der Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[BYOD]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphones]]></category>
		<category><![CDATA[Tablets]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.qsc.de/?p=19087</guid>
		<description><![CDATA[Der Trend zeichnet sich schon jetzt ab: Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets stellt nicht mehr das Unternehmen seinen Mitarbeitern zur Verfügung. Stattdessen nutzen immer mehr Beschäftigte ihre eigenen Privatgeräte in der Firma. Das gilt vor allem für die jüngere Internet-Generation, die sich kaum noch vorschreiben lässt, womit sie zu arbeiten hat. Für sie ist ein top-moderner Arbeitsplatz ein zentrales Kriterium für die Arbeitgeberwahl. In den Unternehmen beginnt deshalb langsam und großflächig ein Umdenken: Man setzt auf "Bring your own Device". <a href="http://blog.qsc.de/2012/04/bring-your-own-device-it-demokratie-am-arbeitsplatz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_19099" class="wp-caption alignright" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-19099 " title="iPad im Arbeitseinsatz: Immer mehr Mitarbeiter möchten ihre eigenen Geräte auch im Büro benutzen. Quelle: Apple." src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/03/ipad-arbeit_400.jpg" alt="iPad im Arbeitseinsatz: Immer mehr Mitarbeiter möchten ihre eigenen Geräte auch im Büro benutzen. Quelle: Apple." width="400" height="240" /><p class="wp-caption-text">iPad im Arbeitseinsatz: Immer mehr Mitarbeiter möchten ihre eigenen Geräte auch im Büro benutzen. Quelle: Apple.</p></div>
<p><strong>Der Trend zeichnet sich schon jetzt ab: Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets stellt nicht mehr das Unternehmen seinen Mitarbeitern zur Verfügung. Stattdessen nutzen immer mehr Beschäftigte ihre eigenen Privatgeräte in der Firma. Das gilt vor allem für die jüngere Internet-Generation, die sich kaum noch vorschreiben lässt, womit sie zu arbeiten hat. Für sie ist ein top-moderner Arbeitsplatz ein zentrales Kriterium für die Arbeitgeberwahl. In den Unternehmen beginnt deshalb langsam und großflächig ein Umdenken: Man setzt auf &#8220;Bring your own Device&#8221;.</strong></p>
<p>Es ist nur ein kleines, unscheinbares Kürzel &#8211; aber es schreckt IT-Manager und CIOs derzeit gehörig auf. &#8220;BYOD&#8221; steht für &#8220;Bring your own Device&#8221; und ist gerade dabei, die Unternehmens-IT wieder ein bisschen umzuwälzen. Bei BYOD ergänzen oder ersetzen Mitarbeiter die unternehmenseigenen Notebooks und Smartphones mit eigenen Geräten.</p>
<p>Sie nutzen den gleichen Mobilrechner, das gleiche Smartphone zu Hause und am Arbeitsplatz. Es ihnen zu verbieten, ist meist ein Kampf gegen Windmühlen. Denn Geräte für den Consumer-Markt sind in der Regel leistungsfähiger als das, was der Arbeitgeber zur Verfügung stellt &#8211; und sie sind attraktiver.</p>
<h3>Konsumerisierung der IT</h3>
<p>Diese &#8220;Konsumerisierung der IT&#8221; &#8211; wie der Trend auch genannt wird &#8211; ist in limitierter Form schon längere Zeit Alltag in Unternehmen. Zum Beispiel dort, wo Mitarbeiter aus dem Home-Office per VPN mit dem eigenen PC auf das Unternehmensnetzwerk zugreifen. Auch externe Berater und ausgelagerte Mitarbeiter arbeiten häufig mit ihren ganz persönlichen Notebooks.</p>
<div id="attachment_19121" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><img class="size-full wp-image-19121 " title="Laut einer aktuellen Dell-Studie ist in 53 Prozent der deutschen Unternehmen die Nutzung privater mobiler Systeme bereits offiziell erlaubt, in 27 Prozent ist deren Nutzung zumindest nicht untersagt. Lediglich in 20 Prozent der befragten Unternehmen ist der Einsatz solcher Geräte explizit verboten. Quelle: Dell." src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/03/dell-studie_350.jpg" alt="Laut einer aktuellen Dell-Studie ist in 53 Prozent der deutschen Unternehmen die Nutzung privater mobiler Systeme bereits offiziell erlaubt, in 27 Prozent ist deren Nutzung zumindest nicht untersagt. Lediglich in 20 Prozent der befragten Unternehmen ist der Einsatz solcher Geräte explizit verboten. Quelle: Dell." width="350" height="231" /><p class="wp-caption-text">Laut einer aktuellen Dell-Studie ist in 53 Prozent der deutschen Unternehmen die Nutzung privater mobiler Systeme bereits offiziell erlaubt, in 27 Prozent ist deren Nutzung zumindest nicht untersagt. Lediglich in 20 Prozent der befragten Unternehmen ist der Einsatz solcher Geräte explizit verboten. Quelle: Dell.</p></div>
<p>Doch zunehmend verlässt das Prinzip BYOD diese abgegrenzten Usergruppen und greift auf alle Mitarbeiter über. Immer mehr Beschäftige setzen ihre privaten Smartphones, Tablets oder Notebooks auch im Unternehmen ein &#8211; ob ohne oder mit dem O.K. der Chefs. <a href="http://www.ibm.com/de/de/">IBM</a> erlaubte beispielsweise erstmals voriges Jahr 100.000 ausgewählten Mitarbeitern, ihre eigenen Smartphones zu nutzen. Sie bezahlen die Geräte selbst, erhalten aber technische Unterstützung und können Firmen-E-Mails auf den Geräten lesen und sowohl öffentliche, als auch IBM-eigene Apps herunterladen.</p>
<p>Diese Konsumerisierung der IT ist kaum aufzuhalten, heißt es in einer <a href="http://www.cisco.com/web/DE/index.html">Cisco</a>-Studie, die damit im Kern zahlreiche andere Untersuchungen bestätigt. Laut den Analysten der <a href="http://www.experton-group.de/">Experton Group</a> gehört BYOD zu den zehn Top-Herausforderungen für CIOs. Bei <a href="http://www.gartner.com">Gartner</a> geht man davon aus, dass bis 2014 rund 90 Prozent der Unternehmen BYOD unterstützen werden. Viele Studien liefern bereits konkrete Zahlen. Eine aktuelle, weltweite Untersuchung der Technologieberatung Avanade unter Führungskräften zeigte beispielsweise, dass 88 Prozent ihrer Mitarbeiter schon jetzt persönliche IT-Technologien und -Geräte für berufliche Zwecke nutzen würden.</p>
<p>Deutsche Unternehmen schließen sich hier nicht aus: Laut der von <a href="http://www.dell.de">Dell</a> beauftragten Münchner Marktforscher von <a href="http://www.tns-infratest.com/">TNS Infratest</a> ist der Trend auch in deutschen Betrieben angekommen. In 53 Prozent der befragten Unternehmen ist die Nutzung privater mobiler Systeme offiziell erlaubt, in 27 Prozent ist deren Nutzung zumindest nicht untersagt.</p>
<h3>Win-Win-Situation</h3>
<p>Warum Konsumerisierung der IT das große Thema werden wird und zum Teil schon ist, hat mit mehreren Entwicklungen und Trends zu tun, in denen sich BYOD kristallisiert:</p>
<ul>
<li>So lösen sich die Grenzen zwischen Privatleben und Berufswelt zunehmend auf. Dass nach Feierabend, im Urlaub oder auf dem Heimweg gemailt oder Geschäftsdokumente bearbeitet werden, ist heute schon fast normal.</li>
<li>Unterstützt wird BYOD durch soziale Netze, in die immer mehr Mitarbeiter involviert sind. Auch auf Facebook, Twitter und Co wird Privates kaum von Beruflichem getrennt.</li>
<li>Eine große Rolle spielen die breitbandigen Mobilfunkverbindungen und leistungsfähige Mobildevices wie Smartphones und Tablets. Mit ihnen gehen Anwender jederzeit und von überall ins Netz und es lässt sich auch auf das Firmennetz mit seinen Daten zugreifen.</li>
<li>Befeuert wird BYOD schließlich auch durch Anwendungen, die früher nur innerhalb von Unternehmensgrenzen nutzbar waren. So entwickeln sich durch Virtualisierung und Cloud-Computing zunehmend flexible Software-Services.</li>
</ul>
<p>Auf den ersten Blick erscheint BYOD als eine typische Win-Win-Situation. Durch die Nutzung der eigenen Geräte brauchen sich die Mitarbeiter nicht umzugewöhnen, sondern können ihr vertrautes Gadget verwenden. So kennen sich die User mit ihren privaten Clients meist sehr gut aus, da sie diese selbst eingerichtet haben. Die mobilen Geräte befähigen die Angestellten zudem, ihre Zeit produktiver zu nutzen, beispielsweise während einer Reise zu arbeiten. Und sie haben alle Daten in einem Gerät und müssen nicht ständig synchronisieren.</p>
<div id="attachment_19141" class="wp-caption alignright" style="width: 360px"><a href="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/03/anytime_600.jpg" rel="wp-prettyPhoto"><img class="size-full wp-image-19141  " title="Befeuert wird der Trend zu &quot;Bring your own Device&quot; durch einen neuen Typus von Angestellten, den Cisco in seiner Studie als &quot;Anytime, Anywhere Young Worker&quot; bezeichnet. Quelle: Cisco." src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/03/anytime_300.jpg" alt="Befeuert wird der Trend zu &quot;Bring your own Device&quot; durch einen neuen Typus von Angestellten, den Cisco in seiner Studie als &quot;Anytime, Anywhere Young Worker&quot; bezeichnet. Quelle: Cisco." width="350" height="489" /></a><p class="wp-caption-text">Befeuert wird der Trend zu &#8220;Bring your own Device&#8221; durch einen neuen Typus von Angestellten, den Cisco in seiner Studie als &#8220;Anytime, Anywhere Young Worker&#8221; bezeichnet. Quelle: Cisco. Für Vergrößerung bitte Bild anklicken!</p></div>
<p>Unternehmen wiederum sparen sich die zum Teil erheblichen Kosten für die Clients. Viele Firmen bezuschussen zwar die privaten Devices, aber unterm Strich verbleiben erhebliche Einsparungen. Laut Gartner können Firmen bis zu 40 Prozent der Anschaffungs- und Unterhaltskosten sparen, die sie beispielsweise für den Notebook-Kauf aufwenden müssten.</p>
<p>Doch das ist nicht alles. Im Vergleich zu den üblichen, in die Jahre gekommenen unternehmenseigenen Geräte sind die Mobildevices der Mitarbeiter meist aktueller und mit zusätzlichen Funktionalitäten ausgestattet. Arbeitgeber, die ihren Beschäftigen das Mitbringen privater Geräte erlauben, steigern zudem ihre Attraktivität gerade für junge Bewerber &#8211; wie eine aktuelle Cisco-Studie zeigte.</p>
<p>Laut dieser Studie möchten sich vier von fünf Studenten ihre Arbeitsgeräte selbst aussuchen. Die Hälfte fordert diesen Zugriff über ihr privates, mobiles Gerät. Und wenn die jungen Leute dennoch zu einem Arbeitgeber gehen, der solche Zugriffe verbietet, werden sie als erstes nach Wegen suchen, diese Verbote zu umgehen, heißt es in der Studie.</p>
<h3>Bring your own desaster?</h3>
<p>Doch nicht alle sind erfreut über diese Entwicklung. Vor allem IT-Leiter, CIOs und Security-Verantwortlichen treibt der Trend zum BYOD Schweißperlen auf die Stirn. Für sie stellt sich &#8220;BYOD&#8221; eher als &#8220;Bring your own desaster&#8221; dar, denn die Nutzung privater Geräte im Unternehmensnetz ist sicherheitstechnisch hoch riskant und wirft die fein säuberlich definierten Sicherheitsregeln zum Schutz sensibler Firmendaten über den Haufen.</p>
<p>Tatsächlich kann ein ungeregelter Einsatz privater Geräte erhebliche Sicherheitsprobleme mit sich bringen. Beispielsweise durch das Einschleusen von Schadsoftware, aber auch durch die Möglichkeit des Ausspähens vertraulicher Daten. Persönlich und gleichzeitig betrieblich genutzte Endgeräte speichern häufig eine Vielzahl geschäftsrelevanter Informationen ab oder greifen auf sie zu, zeigte die vom Security-Spezialisten <a href="http://www.checkpoint.com/">Check Point</a> Software in Auftrag gegebenen Studie &#8220;The Impact of Mobile Devices on Information Security&#8221;.</p>
<p>Wenn Beziehungen zu Kunden und Kollegen über Facebook oder Twitter gepflegt und wichtige Dokumente in privaten Internet-Accounts wie Google Apps gespeichert werden, entspricht das in der Regel nicht den Sicherheitsanforderungen der IT-Abteilungen.</p>
<p>Für die Sicherheitsverantwortlichen bedeutet BYOD tatsächlich ein Umdenken und einiges Kopfzerbrechen. Aber die Probleme sind lösbar. So können Desktop-Virtualisierung und Terminal-Lösungen den Spagat zwischen privater und dienstlicher Nutzung erleichtern. Durch die zentrale Administration und Bereitstellung der Windows-Desktops verbleiben die Daten im eigenen Rechenzentrum und sind zudem besser vor Viren und unerlaubtem Zugriff geschützt.</p>
<div id="attachment_19107" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-19107 " title="Vor allem junge Leute wollen ihre privaten Geräte auch im Job nutzen. Quelle: Cisco." src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/03/cisco-studie_4001-300x269.jpg" alt="Vor allem junge Leute wollen ihre privaten Geräte auch im Job nutzen. Quelle: Cisco." width="300" height="269" /><p class="wp-caption-text">Vor allem junge Leute wollen ihre privaten Geräte auch im Job nutzen. Quelle: Cisco.</p></div>
<h3>Umdenken in punkto Sicherheit</h3>
<p>Die IT-Verantwortlichen müssen auch dafür sorgen, dass wichtige Unternehmensdaten und sensible personenbezogene Daten auf den privaten Geräten verschlüsselt werden. Eine bestimmte Mindestausstattung der privaten Geräte ist daher ebenso ein Muss wie der Einsatz standardisierter Software.</p>
<p>Das Geschäftsszenario für &#8220;Bring your own PC&#8221; muss jedoch auch mit den Juristen und Steuerberatern abgeklärt werden. Denn die notwendige Trennung zwischen Firmendaten und privaten Daten ist auch bei diesem Modell eine Pflicht, die aus IT-Compliance und Datenschutz resultiert. Selbst wenn der Mobilrechner dem Mitarbeiter gehört, muss der Arbeitgeber jederzeit Zugriff auf die unternehmenswichtigen Informationen haben.</p>
<p>Trotz aller Hindernisse dürfte sich BYOD durchsetzen. Wie in vielen anderen Bereichen demokratische Bewegungen auf dem Vormarsch sind &#8211; siehe die Umwälzungen im nahen Osten, soziale Netze, Occupy, Whistleblower &#8211; so kommt diese Bewegung nun mit BYOD ein Stück weit auch in der IT der Konzerne und mittelständischen Betriebe an. Das Positive: Statt wie bislang nur Vorschriften zu erhalte,n rückt bei dieser Demokratisierung der IT der Anwender in den Mittelpunkt. Er und die IT-Verwaltung sind in puncto Verantwortung plötzlich gleichgestellt.</p>
<h3> </h3>
<h3><em><strong>Artikel-Serie über Trends in der Arbeitswelt</strong></em></h3>
<p><em>Dieser Beitrag ist der achte Teil einer Serie über Trends in der Arbeitswelt, die der Münchener Wissenschaftsjournalist Dr. Klaus Manhart exklusiv für das QSC-Blog verfasst: Wie werden wir in Zukunft arbeiten, wie verändern moderne IT-Services und TK-Anwendungen unseren Büroalltag? Und welche neuen Möglichkeiten der Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinaus ergeben sich dadurch künftig? Bisher veröffentlicht:</em></p>
<ul>
<li><strong><em><a href="http://blog.qsc.de/2011/08/wie-cloud-services-die-arbeitseffizienz-steigern-werden/">1. Wie Cloud-Services die Arbeitseffizienz steigern werden</a> </em></strong></li>
<li><strong><em><a href="http://blog.qsc.de/2011/09/die-ablosung-des-pcs-wie-ipad-co-den-arbeitsplatz-verandern/">2. Die Ablösung des PCs – Wie iPad &amp; Co. den Arbeitsplatz verändern</a></em></strong></li>
<li><strong><em><a href="http://blog.qsc.de/2011/10/schlank-statt-fett-thin-clients-und-desktop-virtualisierung/">3. Thin Clients: Schlank statt fett</a></em></strong></li>
<li><strong><em><a href="http://blog.qsc.de/2011/11/virtualisierung-der-arbeit-auf-dem-vormarsch/">4. Virtualisierung auf dem Vormarsch</a></em></strong></li>
<li><em><strong><a href="http://blog.qsc.de/2011/12/schnelle-netzverbindungen-breitbandtechniken-heute-und-kunftig/">5. Breitbandtechniken heute und künftig</a></strong></em></li>
<li><em><strong><a href="http://blog.qsc.de/2012/02/effizienter-arbeiten-mit-unified-communications/">6. Effizienter arbeiten mit Unified Communications</a></strong></em></li>
<li><em><strong><a href="http://blog.qsc.de/2012/03/soziale-netzwerke-das-arbeitsgerust-der-zukunft/">7. Soziale Netzwerke &#8211; Das Arbeitsgerüst der Zukunft</a></strong></em></li>
<li><em><strong>8. Bring your own Device &#8211; IT-Demokratie am Arbeitsplatz</strong></em></li>
<li><em><strong><a href="http://blog.qsc.de/2012/05/virtuelle-teams-grenzenlos-arbeiten/">9. Virtuelle Teams: Grenzenlos arbeiten</a></strong></em></li>
<li><em><strong><a href="http://blog.qsc.de/2012/06/multitouch-sprache-blickkontakt-das-ende-der-tastatur/">10. Multitouch, Sprache, Blickkontakt: Das Ende der Tastatur?</a></strong></em></li>
<li><a href="http://blog.qsc.de/2012/07/kollege-roboter-das-personal-der-zukunft/"><em><strong>11. Kollege Roboter – Das Personal der Zukunft</strong></em></a></li>
<li><em><strong><a href="http://blog.qsc.de/2012/08/arbeitsplatz-der-zukunft-was-unternehmen-erwarten-und-arbeitnehmer-glauben/"><strong><em>12. Arbeitsplatz der Zukunft: Was Unternehmen erwarten und Arbeitnehmer glauben </em></strong></a></strong></em></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Cospace: Team-Kommunikation aus der Cloud</title>
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		<comments>http://blog.qsc.de/2012/02/cospace-team-kommunikation-aus-der-cloud/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 09:14:06 +0000</pubDate>
												<media:text><![CDATA[http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/02/cospace_thumb.jpg]]></media:text>
							<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
				<category><![CDATA[ITK-Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud]]></category>
		<category><![CDATA[Collaboration]]></category>
		<category><![CDATA[cospace]]></category>

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		<description><![CDATA[Kommunikation besser organisieren zum Nulltarif? Telefonkonferenzen, Anrufbeantworter, Faxversand und -empfang für lau? Mit cospace ist das möglich! QSC stellt nun eine erste Betaversion von cospace, einer cloudbasierten Kommunikations-Plattform, kostenlos im Internet zur Verfügung. Cospace eignet sich überall dort, wo wir mit anderen Menschen Kommunikationswege gemeinschaftlich nutzen. Sei es bei der beruflichen Projektarbeit in Teams oder privat. Mit der offenen API, lädt QSC Programmierer ein, eigene Applikationen zu entwerfen, die auf cospace-Funktionen zurückgreifen. <a href="http://blog.qsc.de/2012/02/cospace-team-kommunikation-aus-der-cloud/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommunikation besser organisieren zum Nulltarif? Telefonkonferenzen, Anrufbeantworter, Faxversand und -empfang für lau? Mit cospace ist das möglich! Die QSC AG stellt nun eine erste Betaversion von cospace, einer cloudbasierten Kommunikations-Plattform, kostenlos im Internet zur Verfügung. Cospace eignet sich überall dort, wo wir mit anderen Menschen Kommunikationswege gemeinschaftlich nutzen. Sei es bei der beruflichen Projektarbeit in Teams oder privat innerhalb der Familie oder mit Freunden. Mit der offenen API, lädt QSC Programmierer ein, eigene Applikationen zu entwerfen, die auf cospace-Funktionen zurückgreifen.</p>
<div id="attachment_18673" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/02/cospace_01.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g18667]"><img class="size-medium wp-image-18673   " title="Cospace-Startbildschirm unter www.cospace.de" alt="Cospace-Startbildschirm unter www.cospace.de" src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/02/cospace_01-300x227.jpg" width="300" height="227" /></a><p class="wp-caption-text">Cospace-Startbildschirm unter www.cospace.de</p></div>
<p><strong>Was kann cospace?</strong></p>
<p>Cospace hilft uns, Kommunikation besser zu verwalten und uns untereinander besser auszutauschen. Jedem Nutzer werden von cospace bis zu drei sogenannte cospace-Nummern (Kennungen) zugeteilt. Kostenlos. Diese cospace-Nummern können verwendet werden um Faxe zu versenden und empfangen, Anrufe auf dem Anrufbeantworter entgegen zu nehmen oder kostenlos Telefonkonferenzen in beliebig vielen Konferenzräumen mit beliebig vielen Teilnehmern einzurichten.</p>
<p>Doch cospace kann noch mehr: Die Fähigkeit der Kollaboration ermöglicht es, sämtliche eingegangenden Dokumente mit anderen cospace-Nutzern zu teilen. Die individuelle Rechtevergabe erleichtert die Organisation auch in unternehmensübergreifenden Projektteams.</p>
<p>Auf Wunsch werden alle empfangenen Elemente nicht nur auf cospace hinterlegt, sondern auch an die eigene E-Mail Adresse verschickt. Faxe im PDF-Format, Anrufe als Sounddatei.  Innerhalb cospace lassen sich all diese Elemente eigenen Themen zuordnen. Themen wiederum können mit Lese- und Schreibrechten anderer cospace-Nutzer versehen werden, um diese mit Kollegen oder Freunden zu teilen.</p>
<p>Wie sieht der Einsatz in der Praxis aus? Statt den eigenen Anrufbeantworter oder das eigene Fax zu bemühen, lassen sich Telefongespräche bei Abwesenheit einfach auf die eigene cospace-Rufnummer umleiten. Da die meisten Telefontarife bereits kostenlose Flatrates ins nationale Festnetz beinhalten, ist die Umleitung in diesem Fall für den Anwender ebenfalls kostenlos.</p>
<div id="attachment_18689" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/02/cospace_02.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g18667]"><img class="size-medium wp-image-18689" title="Anmeldefenster in cospace" alt="Anmeldefenster in cospace" src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/02/cospace_02-300x227.jpg" width="300" height="227" /></a><p class="wp-caption-text">Anmeldefenster in cospace</p></div>
<p><strong>Wie bekomme ich einen cospace-Account?</strong></p>
<p>Die Anmeldung erfolgt unter der Webadresse <a title="cospace.de - Offizielle Webseite" href="http://cospace.de">cospace.de</a>. Dazu wird lediglich eine gültige E-Mail-Adresse benötigt. Rufen Sie nach der Angabe ihrer E-Mail-Adresse ihr Postfach ab und klicken den Aktivierungslink, um die Registrierung fortzusetzen.</p>
<p>Nachdem Sie sich einen Benutzernamen und Passwort zugelegt haben, erscheint die Hauptoberfläche von cospace. Oben Links die Symbole für die Gesamtübersicht, eingegangene Faxe, empfangene Anrufe, eigene Ansagen und ein kleines Adressbuch. Rechts davon befindet sich das Hilfe-Menü, unter dem einige Videos zur Verwendung von cospace zur Verfügung stehen.</p>
<p><strong>Erster Schritt: Cospace-Nummern einrichten</strong></p>
<div id="attachment_18693" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/02/cospace_09.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g18667]"><img class="size-medium wp-image-18693 " title="Auswahl der individuellen cospace-Nummer" alt="Auswahl der individuellen cospace-Nummer" src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/02/cospace_09-300x227.jpg" width="300" height="227" /></a><p class="wp-caption-text">Auswahl der individuellen cospace-Nummer</p></div>
<p>Zunächst geht es jedoch erst einmal daran, die Nummern einzurichten. Dazu klicken Sie oben rechts auf ihren Namen und den Menüpunkt &#8220;cospace-Nummern&#8221;.</p>
<p>Jeder Nutzer kann seinem cospace-Konto bis zu drei cospace-Nummern zuordnen. Gefällt ihnen keine der vorgeschlagenen Rufnummern aus dem Pulldown-Menü, so genügt ein Klick auf das kreisrunde Doppelpfeil-Symbol für einen neuen Satz.</p>
<div id="attachment_18697" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/02/cospace_16.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g18667]"><img class="size-medium wp-image-18697  " title="Verwendungszweck der cospace-Nummer zuordnen" alt="Verwendungszweck der cospace-Nummer zuordnen" src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/02/cospace_16-300x227.jpg" width="300" height="227" /></a><p class="wp-caption-text">Verwendungszweck der cospace-Nummer zuordnen</p></div>
<p>Sind die Nummern eingerichtet, kann nun ihr Verwendungszweck festgelegt werden. Standardmäßig sind alle drei Funktionen (Fax, Anrufbeantworter, Konferenz) aktiviert. Da sich bis zu drei verschiedene Nummern verwalten lassen, können jeder einzelnen auch unterschiedliche Dienste zugeordnet werden. Die Trennung von Fax und Anrufbeantworter ist aber nicht unbedingt nötig, da automatisch erkannt wird, ob es sich bei dem eingehenden Anruf um einen Sprachanruf oder ein Telefax handelt. Wollen Sie eingehende Anrufe oder Faxe auch per E-Mail empfangen oder darauf hingewiesen werden, so kann dies im nebenstehenden Feld ausgewählt werden.</p>
<p><strong>Konferenzraum anlegen</strong></p>
<p>Eine der interessantesten Funktionen in cospace ist das Anlegen von Konferenzräumen. Klicken Sie dazu auf das Telefonhörer-Symbol in der linken Menüleiste und anschließend auf &#8220;Neuer Konferenzraum&#8221;.</p>
<div id="attachment_18701" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/02/cospace_15.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g18667]"><img class="size-medium wp-image-18701" title="Konferenzraum mit zugeordnetem Thema" alt="Konferenzraum mit zugeordnetem Thema" src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/02/cospace_15-300x227.jpg" width="300" height="227" /></a><p class="wp-caption-text">Konferenzraum mit individueller PIN, eigenem Namen und einem zugeordnetem Thema</p></div>
<p>Um einen Konferenzraum für Anrufer zugänglich zu machen, vergeben Sie nun eine vierstellige PIN-Nummer. Die Überschrift mit dem Titel „Beschreibung“ ist klickbar und kann nun individuell geändert werden, um ihrem Konferenzraum einen individuellen Namen zu geben.</p>
<p>Anrufer können sich nun nach Anwahl ihrer cospace-Nummer zum Konferenzsystem durchschalten lassen und gelangen nach Eingabe der Konferenzraum-PIN in die jeweilige Telefonkonferenz.</p>
<p>Soll ein Konferenzraum einem bestimmten Thema zugeordnet werden, so klicken Sie auf den Button „Themen hinzufügen“ und vergeben einen Namen, beispielsweise für ein aktuelles Projekt. So behalten Sie im Überblick, zu welchen Themen dieser Konferenzraum genutzt wird. Wird der Konferenzraum nicht genutzt, kann er über ein Häkchen vorübergehend auch deaktiviert werden und ist dann nicht mehr erreichbar.</p>
<p><strong>Rechtevergabe / Kollaboration</strong></p>
<div id="attachment_18707" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/02/cospace_23.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g18667]"><img class="size-medium wp-image-18707" title="Berechtigungen einstellen" alt="Berechtigungen einstellen" src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/02/cospace_23-300x227.jpg" width="300" height="227" /></a><p class="wp-caption-text">Berechtigungen für individuelle Themengebiete einstellen</p></div>
<p>Um anderen cospace-Teilnehmern Zugriff auf ihre Konferenzräume oder Dokumente wie Faxe und Anrufe zu geben, können Sie mit einem Klick auf den blauen Themenbutton die Zugriffsrechte einstellen. Diese Rechte gelten dann übergreifend für alle mit dem Thema versehenen Elemente:</p>
<ul>
<li>Die <strong>Brille </strong>symbolisiert einfache Lesrechte. Der andere Nutzer kann die Elemente zwar einsehen, aber keine Änderungen an ihnen vornehmen und diese auch nicht löschen.</li>
<li>Der <strong>Stift </strong>symbolisiert Schreibrechte. Der Nutzer kann Änderung an dem Dokument vornehmen, beispielsweise die Konferenzraum-PIN ändern, die Bezeichnung ändern oder ein Element löschen. Dieses landet dann im Papierkorb des Eigentümers.</li>
<li>Über das Symbol <strong>Senden </strong>können andere Teilnehmer dem Element auch weitere, eigene Themen zuordnen und dieses Element dadurch ihren jeweiligen Kontakten teilen.</li>
</ul>
<p><strong>Mit anderen cospace-Anwendern verbinden</strong></p>
<div id="attachment_18785" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/02/cospace_21.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g18667]"><img class="size-medium wp-image-18785" title="Neue Einladung erstellen" alt="Neue Einladung erstellen" src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/02/cospace_21-300x227.jpg" width="300" height="227" /></a><p class="wp-caption-text">Neue Einladung in cospace erstellen</p></div>
<p>Um sich mit anderen cospace-Anwendern zu vernetzen, setzt cospace bewusst nicht auf automatische Vorschläge, wie man es aus Social Media Angeboten wie Facebook oder Google+ gewohnt ist. Wer sich mit Kollegen und Team-Mitarbeitern austauschen will, muss zunächst einen Einladungscode generieren, der dann von den anderen Teilnehmern eingegeben werden muss, um eine verifizierte Vernetzung zu ermöglichen.</p>
<p>Klicken Sie dazu oben rechts auf ihren Namen und wählen den Menüpunkt &#8220;Einladungen&#8221;. In dem nun erscheinenden Fenster erscheinen alle bereits vergebenen Codes sowie die existierenden Verbindungen zu anderen cospace-Anwendern. Um einen neuen Code zu vergeben klicken Sie das eingekreiste Plus-Symbol oben rechts. Cospace fragt nun, ob dieser Code nur einmal gültig sein soll, oder beliebig oft Verwendung finden kann.</p>
<p>Nach einem Klick auf „Speichern“ erscheint ein neuer Verlinkungscode. Einmal nur als Code, den der andere Nutzer über das Eingabefeld „Ihre Verbindungen“ eintragen kann, oder als kompletter Link. Beides können Sie der einzuladenden Person per E-Mail übersenden, damit diese sich mit Ihnen Verbinden kann.</p>
<p><strong>Faxe senden und empfangen</strong></p>
<p>Um ein Fax zu versenden, muss das jeweilige Dokument, sei es aus einer Textverarbeitung oder einer Bilddatei (zum Beispiel aus einem Scan), zunächst in das PDF-Dokument umgewandelt werden. Dann wird die Datei mit der Maus einfach per &#8220;Drag &amp; Drop&#8221; in die cospace-Benutzeroberfläche gezogen. Der Clou: Vor dem Versand zeigt cospace das Dokument so an, wie es als Fax später beim Empfänger aussehen wird. Wahlweise können Faxe auch im Fein-Modus übertragen werden, wenn beispielsweise Grafiken oder Bildmaterial verwendet werden.</p>
<div id="attachment_18789" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/02/cospace_20.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g18667]"><img class="size-medium wp-image-18789" title="Faxempfang mit cospace" alt="Faxempfang mit cospace" src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/02/cospace_20-300x227.jpg" width="300" height="227" /></a><p class="wp-caption-text">Faxempfang mit cospace</p></div>
<p>Sobald ein Fax über eine Ihrer cospace-Nummern eingeht, erscheint am oberen Bildschirmrand ein Hinweis. Wenn die Übertragung beendet ist, können Sie das Fax über das Faxsymbol abrufen.</p>
<p>In der Überschrift erscheint die Rufnummer des Absenders (falls keine Rufnummernunterdrückung eingerichtet wurde). Sie können aber auch nachträglich einen eigenen Titel vergeben Um das Fax herunter zu laden, klicken Sie unterhalb des Dokumentes auf das runde Pfeilsymbol. Vergrößern lässt sich das Fax mit einem Klick auf das Doppelpfeil-Symbol daneben.</p>
<p>Auch diesem Dokument können Themen zugeordnet und das Dokument auf diese Weise mit anderen Nutzern geteilt werden. Zusätzlich können Sie und andere berechtigte Personen unterhalb des Dokuments Kommentare hinterlassen. Sollten Sie bei der cospace-Nummer angegeben haben, dass empfangene Faxe automatisch per Mail zugestellt werden, so liegt dieses bereits als PDF-Datei in ihrem Postfach.</p>
<p><strong>Der Anrufbeantworter</strong></p>
<div id="attachment_18791" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/02/cospace_17.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g18667]"><img class="size-medium wp-image-18791   " title="Anrufe archivieren und mit anderen Teilnehmern teilen: der cospace-Anrufbeantworter" alt="Anrufe archivieren und mit anderen Teilnehmern teilen: der cospace-Anrufbeantworter" src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/02/cospace_17-300x227.jpg" width="300" height="227" /></a><p class="wp-caption-text">Anrufe archivieren, kommentieren und mit anderen Teilnehmern teilen: der cospace-Anrufbeantworter</p></div>
<p>Mit der Mailbox verhält es sich ähnlich wie mit dem Faxempfang: Geht ein Anruf ein, so erscheint sofort ein Hinweis am oberen Bildschirmrand. Die aufgesprochene Nachricht kann anschließen mit einem Klick auf den Play-Kopf abgespielt werden. Soll die Nachricht archiviert werden, so kann diese ebenfalls mit einem Klick auf die Überschrift betitelt werden. Fügen Sie der Nachricht ein Thema hinzu, so wird diese mit allen anderen themengleichen Elementen abgelegt und kann mit anderen Teilnehmern geteilt werden.</p>
<p>Auch eine Kommentarfunktion steht für alle Zugriffsberechtigten unterhalb der Nachricht zur Verfügung. Die Sprachnachricht kann mit einem Klick auf das rechts neben der Tonspur abgebildete runde Kreissymbol heruntergeladen werden. Auch hier haben Sie die Datei bereits per E-Mail in ihrem Postfach, sofern sie dies bei den Einstellungen zu ihrer cospace-Nummer angegeben haben.</p>
<p><strong>Eigene Ansagen verwenden</strong></p>
<div id="attachment_18823" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/02/cospace_242.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g18667]"><img class="size-medium wp-image-18823" title="Eigene Ansage verwenden" alt="Eigene Ansage verwenden" src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/02/cospace_242-300x207.jpg" width="300" height="207" /></a><p class="wp-caption-text">Eigene Ansagen verwenden</p></div>
<p>Wenn Sie statt der Standardansage eine individuelle Nachricht für Anrufer hinterlassen wollen, so können Sie in cospace über das Mikrofon-Symbol eigene Soundfiles hochladen. Die Dateien müssen im WAV, OGG oder AIFF Format vorliegen. Nachdem die Datei hochgeladen wurde, kann lässt sie sich als Ansage einer oder mehrerer cospace-Nummern zuordnen.</p>
<p>Wer keine Aufnahmemöglichkeit am PC hat, kann eine Ansage auch direkt über das Telefon aufsprechen. Dazu einfach die cospace-Nummer anrufen und sobald sie die Standardansage hören die Sterntaste (*) am Telefon drücken und nach dem Signalton mit der Ansage beginnen. Legen Sie auf, wenn Sie fertig sind. Cospace legt die Ansage im Menü für Ansagen (Mikrofon-Symbol) ab. Damit die Ansage aktiv genutzt wird, muss diese jedoch noch über die Weboberfläche &#8220;scharf&#8221; geschaltet werden.</p>
<p><strong>Kontakte</strong></p>
<div id="attachment_18813" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/02/cospace_25.jpg" rel="wp-prettyPhoto[g18667]"><img class="size-medium wp-image-18813 " title="Cospace-Adressbuch" alt="Cospace-Adressbuch" src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2012/02/cospace_25-300x207.jpg" width="300" height="207" /></a><p class="wp-caption-text">cospace-Adressbuch</p></div>
<p>Der letzte Menüpunkt beinhaltet ein kleines Adressbuch in dem Sie ihre cospace-Kontakte pflegen können oder anderen Teilnehmern Zugriff auf Kontakte ermöglichen. Geteilt werden die Kontakte wie bei allen anderen Elementen über ein Thema, welchem bestimmte Zugriffsrechte erteilt wurden. Haben die mit Ihnen verbundenen cospace-Kontakte ihre eigene Visitenkarte freigegeben, erscheint diese auch in ihrer Kontaktliste.</p>
<p><strong>cospace jetzt testen!</strong></p>
<p>Noch ist cospace in der Betaphase und wird ständig weiterentwickelt. Verbesserungsvorschläge, Fehlermeldungen und Ideen nimmt das Team auf der speziell für die Beta-Phase eingerichteten Webseite unter <a title="cospace Supportforum" href="http://support.cospace.de/" target="_blank">support.cospace.de</a> gerne entgegen. Hier besteht überdies die Möglichkeit, mit den Entwicklern im cospace-Forum in direkten Austausch zu treten. Entwickler finden die notwendige API-Dokumentation unter <a title="cospace API" href="http://cospace.de/developer/" target="_blank">cospace.de/developer</a>.</p>
<p>Im 2. Quartal 2012 wird es überdies eine erweiterte Variante für QSC-Geschäftskunden angeboten, auch als optionale Erweiterung bestehender Produkte. Genaueres erfahren Sie auf der diesjährigen CeBIT. Besuchen Sie uns vom 6.-10. März in Halle 5 (Stand A48)!</p>
<p>Erfahren Sie mehr über unsere <a href="http://www.qsc.de/de/landingpages/cloud-services.html">Cloud-Services</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>IP-Interconnection: Die Tage des Festnetzes sind gezählt</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 11:21:01 +0000</pubDate>
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							<dc:creator>Dennis Knake</dc:creator>
				<category><![CDATA[ITK-Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Festnetz]]></category>
		<category><![CDATA[Interconnection]]></category>
		<category><![CDATA[NGN]]></category>

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		<description><![CDATA[Haben Sie sich schonmal gefragt, wie ihr Telefonanruf eigentlich sein Ziel erreicht? Vor allem dann, wenn der Angerufene einen anderen Anbieter hat als Sie selbst? Und wie wird ein solcher Anruf eigentlich abgerechnet? In der klassischen Festnetztelefonie stehen dafür bundesweit  maximal 474 so genannte Interconnection-Punkte (IC) parat. Dort sind die Sprachnetze verschiedener Anbieter miteinander verbunden, um Gespräche von einem Netz in das andere zu übergeben und abzurechnen. Doch in ein paar Jahren werden sie Geschichte sein. <a href="http://blog.qsc.de/2011/12/interconnection-so-wird-der-sprachverkehr-geregelt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Haben Sie sich schonmal gefragt, wie ihr Telefonanruf eigentlich sein Ziel erreicht? Vor allem dann, wenn der Angerufene einen anderen Anbieter hat als Sie selbst? Und wie wird ein solcher Anruf eigentlich abgerechnet? In der klassischen Festnetztelefonie stehen dafür bundesweit maximal 474 so genannte Interconnection-Punkte (IC) parat. Dort sind die Sprachnetze verschiedener Anbieter miteinander verbunden, um Gespräche von einem Netz in das andere zu übergeben und abzurechnen. Doch in ein paar Jahren werden sie Geschichte sein.</p>
<p>Das so genannte Festnetz, im Fachjargon auch PSTN (Public Switched Telephone Network) genannt, besteht aus vielen im Land verteilen Vermittlungsstellen über die Gespräche von A nach B transportiert werden. Nach der Liberalisierung des Telefonmarktes in den 90er Jahren wurde es notwendig, Übergabepunkte bereit zu stellen, damit auch alternative Anbieter ihre Gespräche weiterleiten konnten. 474 dieser Zusammenschaltungspunkte (PSTN-IC) zum öffentlichen Sprachnetz existieren in Deutschland.</p>
<p><strong>Terminierungsentgelte, die Straßenmaut im Sprachverkehr</strong></p>
<p>Wenn Sie einen Sprachanruf tätigen und dabei jemanden kontaktieren, der Kunde bei einem anderen Anbieter ist,  so wird das Telefongespräch über einen dieser 474 PSTN-IC in das Netz des anderen Unternehmens weitergeleitet. Für diese Weiterleitung fallen dann so genannte Terminierungsentgelte an, die der eigene Anbieter dem anderen Anbieter zahlen muss.</p>
<p>Die Höhe dieser Gebühren sind von der Bundesnetzagentur geregelt und im Festnetz für alle Netzanbieter gleich. Für die entstehenden Kosten spielen allerdings verschiedene Faktoren eine Rolle: Neben der Uhrzeit kommt es auch darauf an, wie weit das Anrufziel noch vom Übergabepunkt in entfernt ist. Denn: Die 474 Übergabepunkte stellen nur die maximale Anzahl dar. Nicht jeder alternative Sprachanbieter hat ein so großes eigenes Sprachnetz, die ihm die Übergabe der Gespräche in alle dieser Punkte ermöglichen. Die meisten Kleineren oder lokalen Anbieter verfügen vielleicht über 20-30 Übergabepunkte. Ist das Ziel aber noch weit vom eigenen Übergabepunkt entfernt, so muss das Gespräch einen Großteil der Strecke im Netz des fremden Anbieters transportiert werden. Umso teurer werden dann die Terminierungsentgelte. Andersherum verdienen die Unternehmen aber auch mehr, wenn ein eingehendes Gespräch noch weit vom eigentlichen Ziel weitervermittelt werden muss.</p>
<div id="attachment_16919" class="wp-caption alignright" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-16919" title="Terminierung im klassischen Telefonnetz (PSTN)" src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2011/12/PSTNuebergabe-e1323948370936.jpg" alt="Terminierung im klassischen Telefonnetz (PSTN). Liegt das Gesprächsziel weiter vom Übergabepunkt (PSTN-IC) entfernt, wird es teurer." width="600" height="420" /><p class="wp-caption-text">Terminierung im klassischen Telefonnetz (PSTN). Liegt das Gesprächsziel weiter vom Übergabepunkt (PSTN-IC) entfernt, wird es teurer.</p></div>
<p>Diesem Umstand verdanken wir unterschiedlich hohe Gesprächsgebühren bei Orts- und Ferngesprächen sowie zur Tages- und Nachtzeit. Nur wer eine Festnetzflatrate gebucht hat, braucht sich darüber heute keine Gedanken mehr zu machen. Um die Kosten möglichst gering zu halten, ist es für die Sprachanbieter also wichtig, die Übergabe des Gesprächs ins andere Netz möglichst nah am Anrufziel zu platzieren. Die QSC AG hat ihr Sprachnetz seit Jahren mit allen 474 möglichen Übergabepunkten ausgebaut.</p>
<p>Auch im Mobilfunk fallen Terminierungsentgelte vom Netz des einen Anbieters in das Netz des anderen an. Dort spielen Faktoren wie Entfernung oder Uhrzeit aber keine Rolle mehr. Dafür sind die Terminierungsentgelte auch nicht einheitlich geregelt. Die Preise haben sich die Anbieter jedoch nicht aussuchen können. Sie werden von der Bundesnetzagentur nach unterschiedlichen Kriterien festgelegt.</p>
<p>Für den Datenverkehr im Internet gibt es ebenfalls Übergabepunkte von einem Netz ins Nächste. Diese werden jedoch Peeringpunkte oder &#8220;IP-Uplink&#8221; genannt. Hier haben die Netzbetreiber unterschiedliche Verträge ausgehandelt, um den Transport von Daten in das jeweils andere Netz abzurechnen. Da es sich bei IP-basiertem Datentransport um eine andere Vermittlungstechnik handelt, sind Entfernungen, wie sie noch im klassischen Sprachnetz eine wichtige Rolle spielen, nicht mehr Ausschlaggebend für die Berechnung der Kosten. Wichtiger ist hier vielmehr das anfallende Datenvolumen. Aus diesem Grund sind die Netzbetreiber auch über viel weniger Peeringpunkte miteinander verbunden. Diese sind jedoch so dimensioniert, dass sie mit großen Datenvolumen klar kommen.</p>
<p><strong>Goodbye PSTN, Hallo NGN</strong></p>
<p>QSC hat sein Kommunikationsnetz schon frühzeitig in ein so genannten Next Generation Network umgerüstet. Somit kann QSC verschiedenste Dienste über ein einheitliches Netzwerk mittels IP-Protokoll transportieren. Doch dort, wo ein Telefongespräch das Netz von QSC verlässt, muss der Datenstrom wieder umgewandelt werden, um ihn dann über die klassische Vermittlungstechnik weiterzuleiten.</p>
<p>Bald soll mit diesem Hin  und Her schluss sein. Die Deutsche Telekom führt nun sukzessive die so genannte NGN-Interconnection ein. Sprachdaten können dann direkt von einem IP-basierten Netz in ein anderes übergeben werden, ohne den Umweg über das PSTN zu nehmen. Das spart Vermittlungskosten und erhöht die Sprachqualität, da eine unnötige Umwandlung der Sprache von Technik zu Technik entfällt.</p>
<div id="attachment_16933" class="wp-caption alignright" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-16933" title="Die Übergabe von IP-basierter Sprache zu IP basierter Sprache im NGN erhöht die Sprachqualität und vereinfacht die Infrastruktur." src="http://blog.qsc.de/wp-content/uploads/2011/12/NGNICUebergabe-e1323948640987.jpg" alt="Die Übergabe von IP-basierter Sprache zu IP basierter Sprache im NGN erhöht die Sprachqualität und vereinfacht die Infrastruktur." width="600" height="433" /><p class="wp-caption-text">Dieses Szenario tritt, wenn nichts mehr dazwischen kommt, frühestens Ende 2016 in Kraft. Die Übergabe von IP-basierter Sprache zu IP basierter Sprache im NGN erhöht die Sprachqualität, und vereinfacht die Infrastruktur. Über die Berechnung der Terminierungsentgelte muss man sich indes noch einigen.</p></div>
<p>Seit Herbst 2011 testet QSC mit der Telekom die Übergabe IP-basierter Sprachdaten auf zwei so genannte NGN-IC. Damit gehört QSC zu einer der ersten, die diesen Testbetrieb mit der Telekom aufgenommen haben.</p>
<p>Der Zeitplan der Telekom sieht vor, dass die Testphase mit  gleichzeitigem Betrieb der PSTN-IC und NGN-IC bis Mitte 2013 andauern soll. Das ist der Zeitraum, in dem der Betrieb mit allen anderen NGN-Netzbetreibern auf den Prüfstand genommen werden soll. Statt der einst 474 Übergabepunkte für Sprache wird jeder Anbieter nur noch zwei NGN-IC zur Telekom benötigen. Erst danach beginnt die Phase der Migration, bei denen die alten PSTN-IC zwar parallel weiterlaufen, aber Schrittweise abgebaut werden.</p>
<p>Verläuft alles nach Plan, dann läutet das Jahr 2015 das Ende der alten Übergangsknoten ein. Bis Ende 2016 sollen die letzten PSTN-IC abgeschaltet werden und der Sprachverkehr in Deutschland ausschließlich per NGN-IC von Anbieter zu Anbieter weitergereicht werden. Spätestens dann ist das klassische Festnetz Geschichte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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