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	<title>Radio Afrika TV</title>
	
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	<description>Das Afrika Programm für Radio und TV</description>
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		<title>Tsvangirai will erneut als Regierungschef kandidieren</title>
		<link>http://www.radioafrika.net/de/2010/03/10/tsvangirai-will-erneut-als-regierungschef-kandidieren/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 16:11:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Harare (apn) Der Ministerpräsident von Simbabwe, Morgan Tsvangirai, will bei der im kommenden Jahr anstehenden Parlamentswahl erneut antreten. Das kündigte der Rivale von Staatschef Robert Mugabe am Sonntag an. Der Vorsitzende der Bewegung für Demokratischen Wandel (MDC) forderte zugleich eine Überwachung der nächsten Wahl durch internationale Friedenstruppen, um einen fairen Ablauf der Abstimmung zu gewährleisten.
Tsvangirai [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Harare (apn) Der Ministerpräsident von Simbabwe, Morgan Tsvangirai, will bei der im kommenden Jahr anstehenden Parlamentswahl erneut antreten. Das kündigte der Rivale von Staatschef Robert Mugabe am Sonntag an. Der Vorsitzende der Bewegung für Demokratischen Wandel (MDC) forderte zugleich eine Überwachung der nächsten Wahl durch internationale Friedenstruppen, um einen fairen Ablauf der Abstimmung zu gewährleisten.</p>
<p>Tsvangirai erinnerte damit an die Präsidentschaftswahl 2008, die von Wahlfälschung, Einschüchterungen und Gewalt überschattetet war. Nach einem erbitterten Machtkampf und monatelangen internationalen Vermittlungsbemühungen stimmte Mugabe damals einer Machtteilung zu. Es kam zu einer Allparteienregierung aus Mugabes ZANU-PF und der MDC mit Tsvangirai als Ministerpräsident.</p>
<p>Quelle: <a href="http://de.news.yahoo.com/1/20100307/tde-tsvangirai-will-erneut-als-regierung-f1128fc.html" target="_blank">YahooNews,AP</a></p>
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		<title>Sierra Leone – Vom Kriegsschauplatz zum Paradies?</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 16:02:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sierra Leone]]></category>
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		<description><![CDATA[Chaos am kaputten Flughafen, bittere Armut, Bürgerkriegstrauma, aber auch Regenwälder und Traumstrände. Das geht durchaus zusammen, hoffen Tourismusmanager aus Sierra Leone, die das Land jetzt vermarkten wollen.
Freetown, die Hauptstadt von Sierra Leone. Malerisch liegt sie in der Bucht am blau schimmernden Atlantik. Das Leben in den Straßen ist bunt und ausgelassen, die Sonne scheint, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Chaos am kaputten Flughafen, bittere Armut, Bürgerkriegstrauma, aber auch Regenwälder und Traumstrände. Das geht durchaus zusammen, hoffen Tourismusmanager aus Sierra Leone, die das Land jetzt vermarkten wollen.</p>
<p>Freetown, die Hauptstadt von Sierra Leone. Malerisch liegt sie in der Bucht am blau schimmernden Atlantik. Das Leben in den Straßen ist bunt und ausgelassen, die Sonne scheint, die Menschen lächeln unbeschwert und lebensfroh: Das ist Sierra Leones neues Image in Werbevideos und Hochglanzprospekten &#8211; acht Jahre nach dem Bürgerkrieg, in dem hunderttausende Menschen starben.</p>
<p>Sierra Leones Regierung will den Tourismus zu einem echten Wirtschaftszweig ausbauen, und Cecil Williams, der Direktor der Nationalen Tourismusagentur, soll den ehemaligen Kriegsschauplatz als stabile, friedliche Demokratie darstellen. Als gastfreundliches, exotisches, grünes Reiseziel. Das Credo: Sierra Leone &#8211; Freedom to Explore.</p>
<p><strong>Schluß mit dem Kriegs-Image</strong><br />
Sierra Leone tritt die Flucht nach vorne an – Schluss mit den Bildern aus dem Hollywood-Schocker Blood Diamond, Schluss mit der Elendsästhetik, mit den Klischees von den ewig Kalaschnikow-schwingenden Kindersoldaten, von amputierten Kriegsopfern auf den Straßen. Tatsächlich hat das Land auch anderes zu bieten.</p>
<p>Die Schimpansen von Tacugama zum Beispiel, oder den Gola Forest, den letzten großen Tropenwald der Region. In diesem Nationalpark leben kleine Elefanten, Zwergnilpferde, seltene Vögel, sogar die scheuen Waldantilopen, die eigentlich schon als ausgestorben gelten. Und dann sind da noch mehr als 50 Kilometer palmengesäumte, weiße Strände, eingerahmt von hohen grünen Bergen. Anetta Browne-Mark, die in Freetown ein kleines Reisebüro betreibt, kommt aus dem Schwärmen nicht mehr heraus: &#8220;Das Beste an Sierra Leone sind die Strände. Ich glaube, solche Strände finden Sie nirgendwo auf der Welt. Wenn Sie die mal gesehen haben, wollen Sie nie mehr nach Hause.&#8221;</p>
<p>Dem ist wenig entgegenzusetzen. Der Strand No.2, benannt nach dem Fluss, der hier in den warmen Atlantik mündet, gilt vielen Beachfans als Nummer Eins. Noch wird der Strand von der Dorfgemeinde bewirtschaftet, und noch sind es nicht Touristen, die sich hier am Wochenende entspannen, sondern so genannte &#8220;Expats&#8221; – Mitarbeiter von Hilfsorganisationen und Blauhelmsoldaten der UN-Mission. Das könnte sich aber bald ändern, sagt ein schwedischer Blauhelmsoldat: Schwedischer UN-Blauhelm „Ich würde auf jeden Fall als Tourist hierher kommen&#8221;, sagt ein schwedischer Soldat, vor sich einen gegrillten Hummer und ein Bier, &#8220;Es gibt so viel zu sehen – und es ist sicher hier. Auf jeden Fall sicherer als in Südafrika! Das Land kommt zwar aus einem Bürgerkrieg – und trotzdem: Was die Kriminalität betrifft, kann man Freetown mit Johannesburg nicht vergleichen!&#8221;</p>
<p><strong>Schwächen in der Infrastruktur</strong><br />
Leider ist die Anreise ist kein Kinderspiel, sondern ein riskantes Abenteuer, die größte Schwachstelle im Tourismuskonzept von Sierra Leone. Um vom Lungi Airport nach Freetown zu kommen, muss man die Bucht entweder in einer mühsamen Tagesfahrt umfahren – oder sie überqueren: Fällt die alte, rostige Fähre aus, bleiben nur kleine Motorboote oder der alte Hubschrauber mit den ukrainischen Piloten. Ein Helikopter war vor ein paar Jahren mit über 20 Passagieren abgestürzt. Cecil Williams von der Tourismusagentur bleibt trotz aller Schwierigkeiten optimistisch. Der Tourismus werde eben nicht nur die Infrastruktur ankurbeln: &#8220;Es ist eine arbeitsintensive Industrie. Und weiß Gott, so viele junge Menschen in diesem Land brauchen Jobs! Außerdem kommen Devisen ins Land, Euros, Dollars, britische Pfund. Und alle profitieren &#8211; der Taxifahrer, der Fischer, der Hotelbesitzer&#8230; der Tourismus hilft uns allen.&#8221;</p>
<p>Doch die schöne neue Welt, die Werbe-Idylle, sie könnte wie ein Kartenhaus in sich zusammenzufallen, glaubt Bimbola Carroll. Vor vier Jahren ist der 32Jährige aus England zurückgekehrt und betreibt heute Visitsierraleone.org – die bekannteste unabhängige Website in Sierra Leone. Bimbola Carroll ist mehr als skeptisch. Denn die Regierung will aus Sierra Leone eine so genannte Upmarket Destination machen – ein Reiseziel mit großen internationalen Hotelanlagen für Leute mit Geld – nicht für Rucksacktouristen. Bimbola fürchtet den Ausverkauf seines Landes an findige Geschäftemacher, bevor die Sache mit dem Tourismus überhaupt richtig angefangen hat: &#8220;Sierra Leone ist zu großen Teilen noch unberührt – das finde ich gut so, und das muss unbedingt so bleiben. Wir müssen darauf achten, dass das Geschäft mit dem Tourismus auch wirklich den Sierra Leonern zugute kommt! Nur dann machen die Menschen mit, nur dann verstehen sie, dass sie ihre Umwelt schützen müssen-. Und nur dann bekommen sie endlich ihren Stolz zurück, den sie vor so langer Zeit im Krieg verloren haben.&#8221;</p>
<p><strong>Jeden Abend Kerzenlicht-Dinner</strong><br />
Anetta Browne-Mark vom kleinen Reisebüro in Freetown sieht das Ganze gelassener, wenn auch mit reichlich Galgenhumor: &#8220;Wir können nicht alles auf einmal lösen.. Schritt für Schritt &#8211; eins nach dem anderen. Aber es stimmt: Unsere größten Probleme, das sind die Straßen, die Wasserversorgung – und natürlich der Strom, der fällt ja ständig aus. Aber das hat ja auch was Gutes: Immerhin brauchen Sie nicht extra ein Candle-Light Dinner buchen&#8230; hier in Sierra Leone kriegen Sie das automatisch jeden Abend.&#8221;</p>
<p>Autor: Alexander Göbel</p>
<p>Quelle:<a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5338070,00.html" target="_blank"> dw-world.de</a></p>
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		<title>Protest gegen Ergebnis der Präsidentenwahl in Togo</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 15:55:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lomé (apn) Bei Protesten gegen das Ergebnis der Präsidentenwahl in Togo ist es am Montag zu Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften gekommen. Die Polizei ging mit Tränengas gegen die rund 1.000 Oppositionsanhänger vor, die sich trotz eines Demonstrationsverbots zu einem Protestmarsch in der Hauptstadt Lomé versammelt hatten. Bereits am Montag hatte die Polizei eine Protestkundgebung verhindert.
Zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lomé (apn) Bei Protesten gegen das Ergebnis der Präsidentenwahl in Togo ist es am Montag zu Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften gekommen. Die Polizei ging mit Tränengas gegen die rund 1.000 Oppositionsanhänger vor, die sich trotz eines Demonstrationsverbots zu einem Protestmarsch in der Hauptstadt Lomé versammelt hatten. Bereits am Montag hatte die Polizei eine Protestkundgebung verhindert.</p>
<p>Zum Sieger der Wahl am Samstag war Amtsinhaber Faure Gnassingbé erklärt worden, der Sohn des früheren Präsidenten Eyadama Gnassingbé. Der unterlegene Oppositionskandidat Jean-Pierre Fabre wirft der Regierung Wahlbetrug vor. «Wir wollen einen neuen Präsidenten», skandierten seine Anhänger am Dienstag.</p>
<p>Togo war früher eine deutsche Kolonie: 1884 wurde das westafrikanische Land zum Schutzgebiet des Deutschen Reiches erklärt, im ersten Weltkrieg wurde das damalige «Togoland» von französischen und britischen Truppen erobert und zwischen Frankreich und Großbritannien aufgeteilt.</p>
<p>Quelle: <a href="http://de.news.yahoo.com/1/20100309/tde-protest-gegen-ergebnis-der-prsidente-f1128fc.html" target="_blank">YahooNews, AFP</a></p>
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		<title>„Mediale Integration“</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 15:42:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Wirtschaftskammer Wien in Kooperation mit OKTO-TV lädt zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Mediale Integration“ von UnternehmerInnen mit Migrationshintergrund ein.
Datum: 10. März 2010, ab 18:30 Uhr
Ort: Wirtschaftskammer Wien, Kleiner Saal (1. Stock), Stubenring 8-10, 1010 Wien
Unter dem Stichwort „mediale Integration“ versteht man die Einbindung von MigrantInnen in die mediale Berichterstattung. Sei es über die Herausgabe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wirtschaftskammer Wien in Kooperation mit OKTO-TV lädt zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Mediale Integration“ von UnternehmerInnen mit Migrationshintergrund ein.</p>
<p><strong>Datum</strong>: 10. März 2010, ab 18:30 Uhr</p>
<p><strong>Ort</strong>: Wirtschaftskammer Wien, Kleiner Saal (1. Stock), Stubenring 8-10, 1010 Wien</p>
<p>Unter dem Stichwort „mediale Integration“ versteht man die Einbindung von MigrantInnen in die mediale Berichterstattung. Sei es über die Herausgabe eigener, oftmals fremdsprachiger Zeitungen und Magazine, über die Berücksichtigung migrantischer Inhalte und Anliegen beim Themensetting oder über die Beschäftigung von JournalistInnen mit migrantischem Hintergrund, die einen eigenen Zugang zu politischen und gesellschaftlichen Themen einbringen. Ziel der „medialen Integration“ ist es, einerseits der Mehrheitsbevölkerung den Alltag der ethnischen Gruppen näherzubringen und andererseits die MigrantInnen in ihrer eigenen Sprache, in ihrem eigenen kulturellen Umfeld zu informieren. Damit soll gegenseitiges Verständnis gestärkt und letztlich Integration gefördert werden.</p>
<p>Auch die Wirtschaftskammer Wien setzt zur besseren Erreichung ihrer Mitgliedern mit Migrationshintergrund gezielt auf die Zusammenarbeit mit fremdsprachigen Medien und Formaten – und erfüllt damit eine wichtige Integrationsfunktion. So stellt die OKTO-Staffel „bUnternehmen“ die Aufgaben und Serviceleistungen der WKW in den Bereichen Firmengründung, Finanzierung, und Förderung, MitarbeiterInnenbeschäftigung, Lehrlingsausbildung, die Angebote der Wiener Einkaufsstraßen sowie Leistungen im Bereich Aus-&amp; und Weiterbildung anhand von personifizierten Erfolgsstories von Wiener UnternehmerInnen mit Migrationshintergrund dar.</p>
<p><strong>Programm</strong>:<br />
ab 18:30 Uhr Einlass der Gäste<br />
19:00 Uhr Beginn:<br />
Moderation: Lakis Jordanopoulos<br />
Eröffnung: KommR Brigitte Jank, Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien<br />
19:10 Uhr Auszug aus der 2ten OKTO-Staffel „bUnternehmen“<br />
19:15 Uhr Impulsvortrag:<br />
Prof. Dr. Fritz Hausjell (Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft)<br />
Themenschwerpunkt „ Das Bild von UnternehmerInnen mit Migrationshintergrund in österreichischen Printmedien und Fernsehsendungen“<br />
19:30 Uhr Podiumsdiskussion: Mediale Integration<br />
Prof. Dr. Fritz Hausjell, Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft)<br />
Christian Jungwirth, OKTO GmbH<br />
Olivera Stajic, daStandard<br />
Mag. (FH) Mahmut Orucoglu, ORUVISION GmbH<br />
Mag. Aleksandra Izdebska, DITECH<br />
20:15 Uhr Ausklang: Networking und Buffet</p>
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		<item>
		<title>Marokkos Berber-TV geht auf Sendung</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 14:06:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interessantes]]></category>
		<category><![CDATA[Berber]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Marokko]]></category>

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		<description><![CDATA[Marokkos Berber, die sich selbst Amazigh nennen, sind eine der größten und ältesten Bevölkerungsgruppen. Aber es hat lange gedauert bis sie einen Fernsehsender in ihrer Sprache bekamen. Nun geht &#8220;Tamazight&#8221; auf Sendung.
Rotlicht für die erste Sendung von Tamazight – Marokkos neuem Fernsehkanal in der Sprache der Berber. Ab sofort ist Tamazight on air &#8211; sechs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Marokkos Berber, die sich selbst Amazigh nennen, sind eine der größten und ältesten Bevölkerungsgruppen. Aber es hat lange gedauert bis sie einen Fernsehsender in ihrer Sprache bekamen. Nun geht &#8220;Tamazight&#8221; auf Sendung.</p>
<p>Rotlicht für die erste Sendung von Tamazight – Marokkos neuem Fernsehkanal in der Sprache der Berber. Ab sofort ist Tamazight on air &#8211; sechs Stunden von Montag bis Freitag, und zehn am Wochenende. Auf dem Programmplan steht alles, was das Leben in Marokko zu bieten hat – Politik, Kultur, Sport, Religion. Präsentiert eben nicht auf Arabisch oder Französisch – sondern in Amazigh. &#8220;Marokko hatte diesen Sender wirklich nötig&#8221;, sagt Nadja Souissi. Sie moderiert die Nachrichten und den Sport. Denn die Berber machten fast 70 Prozent der Bevölkerung aus.</p>
<p>Viele Programme kann der neue Kanal vom staatlich-nationalen Rundfunk SNRT übernehmen und mit neuen Sprachaufnahmen Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Straßenschild auch in Berbersprache versehen. Monatelang hat Programmdirektor Mohamed Mamad aber auch eigene Sendungen entwickeln lassen &#8211; darunter ein Nachrichtenmagazin, eine Talkshow, die Wettervorhersage &#8211; und Werbespots. Alle Sendungen auf Amazigh, rund 70 Prozent des Programms, sind arabisch untertitelt. Der Berberkanal strahlt aber auch Sendungen auf Arabisch aus &#8211; mit Amazigh-Untertiteln. &#8220;Wir sind kein Exklusiv-Sender, sondern wollen für alle Marokkaner da sein&#8221;, erklärt Mohamed Mamad. Deswegen hätte er bei der Auswahl der Redakteure auch darauf geachtet, ein ausgewogenes Team zusammenstellen, in dem sich die Dialekte wiederfinden, in dem die Kultur der ganzen Nation vertreten ist.</p>
<p>Es ist ein Traum vieler Berber, der auf dem Fernsehschirm Wirklichkeit wird. Zwar gibt es schon seit über 70 Jahren Radio in ihrer Sprache, aber das konnte seinen folkloristischen Charakter nie loswerden. Das Arabische gewann immer mehr an Einfluß. Erst König Mohammed VI. hauchte der Pflege der Berberkultur neues Leben ein. Vor zehn Jahren gründete er ein königliches Amazigh-Institut – und eine Komission zur Planung eines TV-Senders. Herausgekommen ist Tamazight. Ausgestattet mit einem wahrhaft königlichen Budget und modernster digitaler Technik können die Programm-Macher auf die gesamte Infrastruktur des Mutterhauses SNRT zurückgreifen: Das Ergebnis könne sich auch gesellschaftspolitisch sehen lassen, schwärmt Programmdirektor Mamad. &#8220;Dass Marokko nun einen solchen Kanal hat, spiegelt die Entwicklung des Landes wider. Nur eine intakte Gesellschaft kann ihre Vielseitigkeit dermaßen selbstbewußt unterstreichen. Dieser Sender fördert Marokkos Demokratisierung und die nationale Identität!&#8221;</p>
<p>Und natürlich fördert er auch Marokkos Wahrnehmung in aller Welt – immerhin ist er über die Satelliten Hotbird und Nilesat empfangbar. Neben den anderen Programmen von SNRT stellt auch Tamazight das Königreich so dar, wie es gern gesehen werden will. So – und nicht anders. Nur eben in der Berbersprache.</p>
<p>Autor: Alexander Göbel</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5322756,00.html" target="_blank">dw-world.de</a></p>
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		<item>
		<title>Erste Entschädigungen an Opfer des Giftmüllskandals in Elfenbeinküste</title>
		<link>http://www.radioafrika.net/de/2010/03/08/erste-entschadigungen-an-opfer-des-giftmullskandals-in-elfenbeinkuste/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 12:53:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Elfenbeinküste]]></category>
		<category><![CDATA[Giftmüll]]></category>
		<category><![CDATA[Giftmüllskandal]]></category>

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		<description><![CDATA[Abidjan (apn) Dreieinhalb Jahre nach dem Giftmüllskandal in der Elfenbeinküste haben die Betroffenen die ersten Entschädigungen erhalten. Ein lokaler Opferverband begann am Mittwoch mit der Verteilung der Schecks in Höhe von 1.500 Dollar (knapp 1.100 Euro). Die niederländische Ölhandelsfirma Trafigura Beheer hatte insgesamt 46 Millionen Dollar an die britische Kanzlei Leigh Day &#38; Co überwiesen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Abidjan</strong> (apn) Dreieinhalb Jahre nach dem Giftmüllskandal in der Elfenbeinküste haben die Betroffenen die ersten Entschädigungen erhalten. Ein lokaler Opferverband begann am Mittwoch mit der Verteilung der Schecks in Höhe von 1.500 Dollar (knapp 1.100 Euro). Die niederländische Ölhandelsfirma Trafigura Beheer hatte insgesamt 46 Millionen Dollar an die britische Kanzlei Leigh Day &amp; Co überwiesen, die das Geld eigentlich im vergangenen Herbst selbst an die 30.000 Betroffenen auszahlen sollte. Dagegen klagte jedoch die Opfervereinigung und bekam Recht.</p>
<p>Der Vorsitzende des Opferverbandes, Claude Gouhourou, erklärte am Mittwoch, voraussichtlich werde die Verteilung der Schecks bis zu drei Wochen dauern. Da die lokalen Banken nicht über ausreichend Bargeld verfügten, könnten die Schecks nur nach und nach eingelöst werden.</p>
<p>Vor dem Ausgabebüro in Abidjan drängten sich am Mittwoch tausende Menschen in brütender Hitze. Viele von ihnen warteten seit mehreren Stunden. «Wir sind schon krank», sagte die Betroffene Fatoumata Ouattara. «Wir sind müde, wir haben Schmerzen. Wir wollen nur unser Geld.»</p>
<p>Der Trafigura-Frachter «Probo Koala» hatte im August 2006 Giftmüll aus Europa nach Afrika gebracht, der wild in Abidjan abgeladen wurde. Die Firma mit Sitz in den Niederlanden und einer Niederlassung in Großbritannien hat die rechtliche Verantwortung dafür aber zurückgewiesen: Die illegale Abladung sei von einem örtlichen Unternehmen selbstständig vorgenommen worden. Der Inhaber der ivorischen Firma wurde deswegen bereits zu 20 Jahren Haft verurteilt.</p>
<p>Die Aufräumarbeiten in der Elfenbeinküste hat Trafigura mit rund 150 Millionen Euro unterstützt. Das Unternehmen räumte ein, der Müll habe leichte Symptome von Grippe sowie Unruhe hervorrufen können. Es betonte aber zugleich, es gebe keine Hinweise, dass er für Todesfälle, Fehl- und Totgeburten oder Geburtsschäden verantwortlich gewesen sei.</p>
<p>Quelle: <a href="http://de.news.yahoo.com/1/20100303/twl-erste-entschdigungen-an-opfer-des-gi-1be00ca.html" target="_blank">YahooNews, AFP</a></p>
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		<item>
		<title>Nigeria: Afrikas Ölriese kämpft mit hausgemachten Problemen</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 12:45:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[NEWS]]></category>
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		<category><![CDATA[Öl]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einem Wachstum von rund 5% im vergangenen Jahr scheint Nigeria auf den ersten Blick zur Gruppe der krisenresistenten Länder zu gehören. Tatsächlich ließen die Reformen der vergangenen Jahre, wie die Einrichtung des Ölstabilisierungsfonds und die Bankensektorkonsolidierung, Nigeria gewappnet in die Krise gehen. Und doch hat die globale Finanzkrise auch in Nigeria Spuren hinterlassen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem Wachstum von rund 5% im vergangenen Jahr scheint Nigeria auf den ersten Blick zur Gruppe der krisenresistenten Länder zu gehören. Tatsächlich ließen die Reformen der vergangenen Jahre, wie die Einrichtung des Ölstabilisierungsfonds und die Bankensektorkonsolidierung, Nigeria gewappnet in die Krise gehen. Und doch hat die globale Finanzkrise auch in Nigeria Spuren hinterlassen und Schwächen der Volkswirtschaft bloßgelegt.</p>
<p>Da Öleinnahmen immer noch das Gros der Haushaltseinnahmen ausmachen, hatte Nigeria zum ersten Mal seit etlichen Jahren ein Haushaltsdefizit zu verzeichnen. Zur Finanzierung der Haushaltslücke konnte Nigeria zwar auf die Ersparnisse im Ölstabilisierungsfonds zurückgreifen, doch dieses Sicherheitspolster schrumpfte infolgedessen von USD 20 auf USD 6 Milliarden. Die Staatsverschuldung konnte so aber im Zaum gehalten werden und beträgt niedrige 15% des BIP.</p>
<p>Aufgrund fallender Ölpreise und Kapitalabflüsse kam auch das relativ starre Währungsregime Nigerias unter Druck. Mitte Januar vergangenen Jahres sah sich die Regierung gezwungen, de facto Kapitalverkehrskontrollen einzuführen, um den Wertverfall der Währung zu stoppen, die schon 30% gegenüber dem Dollar verloren hatte. Mit dem erneuten Anstieg des Ölpreises schaffte der neue Zentralbankchef Sanusi die Kapitalverkehrskontrollen im Juli letzten Jahres wieder ab und der Wechselkurs pendelte sich auf einem Niveau von 150 Naira pro USD ein.</p>
<p>Insgesamt hat die Krise gezeigt, dass Nigeria aus den Fehlern früherer Ölbooms gelernt hat und einen starken Anstieg der Staats- und Auslandsverschuldung vermeiden konnte. Doch um die Widerstandsfähigkeit Nigerias gegenüber künftigen Krisen noch weiter zu erhöhen gilt es erstens die Haushaltstransparenz auf Ebene der Bundesstaaten weiter zu stärken, zweitens, das Währungssystem weiter zu flexibilisieren und drittens, weiter an einer Diversifizierung der Wirtschaft zu arbeiten.</p>
<p><strong>Nigeria rutscht auf Platz zwei der afrikanischen Erdölproduzenten</strong><br />
Nigeria zählt immer noch zu den fünfzehn größten Erdölproduzenten weltweit. Wiederkehrende Anschläge von Rebellengruppen im erdölreichen Nigerdelta haben aber in den letzten Jahren zu einem empfindlichen Rückgang der Erdölproduktion geführt. Im März letzten Jahres erreichte diese mit 1,7 Millionen Fass pro Tag ihren niedrigsten Stand in diesem Jahrzehnt und lag weit unter der geschätzten Förderkapazität von rund drei Millionen Fass pro Tag. Somit musste Nigeria den Rang des größten Erdölproduzenten des subsaharischen Afrikas an Angola abgeben. Ob diese Rangverschiebung allerdings von langer Dauer sein wird, ist noch nicht abschätzbar. Denn im Rahmen des Amnestieprogramms der Regierung haben im vergangenen Sommer zwischen 8000 und 15000 Rebellen ihre Waffen niedergelegt. Infolgedessen stieg die Ölproduktion Nigerias auf rund 1,9 Millionen Fass Öl pro Tag zum Jahresende und dürfte in diesem Jahr die 2 Millionen Fass Öl pro Tag Marke wieder überschreiten.</p>
<p><strong>Machtvakuum vorerst beseitigt</strong><br />
Anfang Februar ließ der mehr als zweimonatige Krankenhausaufenthalt des Präsidenten in Saudi-Arabien Forderungen nach einer Machtübergabe an seinen Vizepräsidenten laut werden, um endlich das entstandene Machtvakuum zu beseitigen. Mit der Übertragung der Staatsgeschäfte auf Vizepräsident Jonathan am 9. Februar wurde die politische Unsicherheit zumindest kurzfristig gemindert. Die unerwartete Rückkehr Yar’Aduas nach Nigeria Ende Februar hat erneut Fragen aufgeworfen. Doch wie es scheint, wird der Vizepräsident bis zur endgültigen Genesung Yar’Adua das Amt des Präsidenten weiterhin ausüben. Sollte Präsident Yar’Adua sich im April 2011 aus gesundheitlichen Gründen nicht ein zweites Mal zur Wahl stellen, könnte dies zu starken innerparteilichen Machtkämpfen in der dominierenden Partei PDP im Vorfeld der Wahlen führen.</p>
<p><strong>Bankensektor am Wendepunkt</strong><br />
Nigeria ist das Finanzzentrum Westafrikas. Doch die Ereignisse im vergangenen Jahr haben der im Jahr 2004 begonnenen Erfolgsgeschichte des nigerianischen Bankensektors ein kritisches Kapitel hinzugefügt. Hauptursache für die Bankenkrise waren eine zu laxe Kreditvergabepraxis, das Platzen der Blase am heimischen Aktienmarkt und mangelndes Risikomanagement. Zwei Untersuchungen der Zentralbank haben im Sommer letzten Jahres das Schadensausmaß dieser Kreditvergabepraxis ans Licht gebracht. Sie stellten die mangelnde Kapitalisierung von neun der insgesamt 25 Banken fest. Die Zentralbank hat mit Kapitalspritzen und Liquiditätshilfen in Höhe von USD 4,2 Milliarden eine schwere Bankenkrise abgewendet und sucht nun strategische Partner für diese Banken. Bisher haben vor allem südafrikanische Banken ihr Kaufinteresse geäußert. Insgesamt ist es als positiv zu werten, dass nun mit den „Aufräumarbeiten“ im Bankensektor begonnen werden kann. Infolgedessen hat sich allerdings das Kreditwachstum schon deutlich verringert und eine weitere Konsolidierung des Bankensystems ist zu erwarten. Die nationalen Behörden werden in den nächsten Monaten ihren Fokus darauf legen, die Kapitalbasis der schwachen Banken zu stärken, die Bankensektorregulierung zu verbessern und die Kreditvergabe an den privaten Sektor mittelfristig wiederzubeleben.</p>
<p><strong>Aktien- und Anleihemärkte weiterhin auf Wachstumskurs</strong><br />
Um nach dem Schuldenerlass im Jahr 2005/2006 nicht erneut hohe Auslandsschulden aufzubauen, hat die nigerianische Regierung bisher davon abgesehen, eine internationale Anleihe zu begeben. Doch trotz der Herabstufung des Länderratings auf B+ durch die Ratingagentur S&amp;P im August letzten Jahres äußerte die Regierung im November nun doch ihre Absicht, in diesem Jahr einen zehnjährigen in Naira denominierten Eurobond zu begeben. Sie möchte in erster Linie ein Referenzpapier für weitere internationale Unternehmensanleihen schaffen. Im Gegensatz zum ausländischen Anleihemarkt verzeichnet der inländische Anleihemarkt schon seit Jahren ein kontinuierliches Wachstum. Seit dem Jahr 2005 das sich das Volumen inländischer Staatsanleihen von USD 5 auf USD 15 Milliarden verdreifacht.</p>
<p>Der nigerianische Aktienmarkt ist nach Südafrika mit Abstand der zweitgrößte Aktienmarkt im subsaharischen Afrika. Rund 200 Unternehmen sind an der Börse notiert, wobei Banken über die Hälfte der Marktkapitalisierung ausmachen. Nach einem Höhenflug der Aktienkurse seit dem Jahr 2004 kam im März 2008 die Wende. In Euro gemessen erreichte der nigerianische Aktienindex im Dezember letzten Jahres seinen Tiefstand. Die starke Erholung am Aktienmarkt, die in vielen anderen Ländern im vergangenen Jahr zu beobachten war, ist in Nigeria aufgrund der Probleme im Bankensektor bisher ausgeblieben.</p>
<p>Insgesamt bleibt Nigeria aufgrund seines Rohstoffreichtums, seines großen heimischen Konsumgütermarktes und der voranschreitenden Finanzmarktentwicklung ein sogenannter Frontier-Markt mit großem Potential.</p>
<p>Autor: Marion Mühlberger</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.boerse-go.de/nachricht/Nigeria-Afrikas-OElriese-kaempft-mit-hausgemachten-Problemen,a2099223.html" target="_blank">boerse-go.de</a></p>
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		<title>Togos Präsident Gnassingbé wiedergewählt</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 12:43:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Gnaissingbe]]></category>
		<category><![CDATA[Präsident]]></category>
		<category><![CDATA[Togo]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[In der westafrikanischen Republik Togo ist Präsident Faure Gnassingbé nach Angaben der nationalen Wahlkommission mit knapp 61 Prozent im Amt bestätigt worden. Sein stärkster Herausforderer, Jean-Pierre Fabre von der Oppositionspartei UFC, kam nach dem am Samstag veröffentlichten Ergebnis auf knapp 34 Prozent. In der Hauptstadt Lomé gab es zunächst heftige Proteste, nach der Festnahme zwölf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der westafrikanischen Republik Togo ist Präsident Faure Gnassingbé nach Angaben der nationalen Wahlkommission mit knapp 61 Prozent im Amt bestätigt worden. Sein stärkster Herausforderer, Jean-Pierre Fabre von der Oppositionspartei UFC, kam nach dem am Samstag veröffentlichten Ergebnis auf knapp 34 Prozent. In der Hauptstadt Lomé gab es zunächst heftige Proteste, nach der Festnahme zwölf Oppositioneller blieb es am Sonntag ruhig.</p>
<p>Gnassingbé ist seit dem Tod seines Vaters, des langjährigen Präsidenten Gnassingbé Eyadéma, im Februar 2005 im Amt. Er wurde damals vom Militär eingesetzt, am 24. April 2005 aber durch Wahlen an der Macht bestätigt. Nach den damaligen Wahlen gab es heftige Proteste der Opposition, in deren Verlauf nach Einschätzung der UNO bis zu 500 Menschen getötet wurden.</p>
<p>Im Vergleich dazu verliefen die Proteste an diesem Wochenende eher glimpflich. Sondereinheiten der Polizei trieben am Samstag mit Tränengas eine Demonstration der Opposition auseinander, an der sich auch Fabre beteiligt hatte. Sondereinsatzkräfte in Kampfuniformen errichteten Barrikaden an strategisch wichtigen Punkten. Bis zum Sonntag gab es zwölf bestätigte Festnahmen, darunter zwei Führungsmitglieder der Jugendbewegung von Fabres Union der Kräfte des Wechsels (UFC).</p>
<p>Die Wahlkommission erklärte, Gnassingbé habe mehr als 1,24 Millionen Stimmen erhalten, Fabre kam demnach auf gut 690.000 Stimmen. Die übrigen fünf Kandidaten waren weit abgeschlagen. Wahlbeobachter der Europäischen Union kritisierten den Ablauf der Wahl als nicht transparent. In einer Erklärung hieß es, da es keine Möglichkeit zur Überprüfung der Stimmzettel gegeben habe, sei Misstrauen angebracht. Auch Wahlbeobachter der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS monierten, es habe Unregelmäßigkeiten gegeben.</p>
<p>Gnassingbés Sammlungsbewegung des Togoischen Volkes (RPT) ist seit der Gründung durch Gnassingbés Vater im Jahr 1969 an der Macht. Der 43-jährige Staatschef räumte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP Mitte Februar ein, dass es seit seinem Amtsantritt vor fünf Jahren ein &#8220;Legitimitätsproblem&#8221; gebe, das er durch die Neuwahl überwinden wolle.</p>
<p>Fabre und die UFC-Führung bestritten die Gültigkeit des Wahlgangs. &#8220;Wir erkennen dieses Ergebnis nicht an und werden kämpfen&#8221;, sagte UFC-Generalsekretär Eric Dupuy. Das Vorgehen der Wahlkommission sei &#8220;illegal&#8221;, sagte Fabre.</p>
<p>Quelle: <a href="http://de.news.yahoo.com/2/20100307/tpl-togos-praesident-gnassingb-wiedergew-ca6e236.html" target="_blank">YahooNews, AFP</a></p>
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		<title>farb.fair.bindungen – afrikanerInnen+exekutive.eine miteinander.ausstellung</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 10:29:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kulturell]]></category>
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		<category><![CDATA[farb.fair.bindungen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Es ist besser Brücken zu bauen, statt Mauern.&#8221; Sprichwort der Swahili
Vernissage am 11. Mai 2010, 19 Uhr
Der Verein ::kunst.projekte:: initiiert eine gemeinsame Ausstellung von bildenden Künstlerinnen und Künstlern mit afrikanischen Wurzeln, die derzeit in Wien bzw. Österreich leben, und Mitgliedern von „copart“ (Verein kreativer Exekutivbeamter) im C.I. Cafe Club International Payergasse 14, 1160 Wien – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es ist besser Brücken zu bauen, statt Mauern.&#8221; Sprichwort der Swahili<br />
Vernissage am 11. Mai 2010, 19 Uhr</p>
<p>Der Verein ::kunst.projekte:: initiiert eine gemeinsame Ausstellung von bildenden Künstlerinnen und Künstlern mit afrikanischen Wurzeln, die derzeit in Wien bzw. Österreich leben, und Mitgliedern von „copart“ (Verein kreativer Exekutivbeamter) im C.I. Cafe Club International Payergasse 14, 1160 Wien – im Rahmen der Ausstellungsreihe „menschen.kulturen.reflexionen“.</p>
<p>Unter dem Motto „Das Verbindende vor dem Trennenden“ werden über das Ausdrucksmittel der bildenden Kunst anhand einer breiten Vielfalt von künstlerischen Positionen Vorurteile abgebaut und eine Annäherung zweier unterschiedlicher Gruppen erreicht. Die Kunstwerke wirken als „fair.bindendes“ Kommunikationsmittel. Darüber hinaus beteiligen sich auch Künstlerinnen und Künstler an dem Projekt, die sich mit dem Thema sowohl kritisch als auch künstlerisch auseinandersetzen.</p>
<p>Einzelne Kunstwerke werden auch im Wachzimmer Dichterhof/Brunnengasse 40, 1160 Wien, präsentiert. Darüber hinaus ist geplant, auch die Schaufenster und Auslagen einiger Geschäftslokale am Brunnenmarkt/Brunnengasse miteinzubeziehen und damit eine Verbindung zwischen beiden Ausstellungsorten herzustellen.</p>
<p>In Kooperation mit copart www.copart.at, Fair &amp; Sensibel www.fairundsensibel.at, unterstützt durch Grüne Ottakring <a href="http://ottakring.gruene.at">http://ottakring.gruene.at</a></p>
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		<title>Benefizkonzert zugunsten „Straßenkinder in Ouagadougou“</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 21:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Benefiz]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Interessantes]]></category>
		<category><![CDATA[Burkina Faso]]></category>
		<category><![CDATA[Ouagadougou]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenkinder in Ouagadougou]]></category>

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		<description><![CDATA[Lieder- und Kammermusikabend der ÖJAB gemeinsam mit der YUAI, Tokio.
Eintritt frei, Spenden erbeten!
16. März 2010 um 19.30 Uhr
Ort: Bösendorfersaal, Graf Starhemberggasse 14, 1040 Wien.
Mit Musik von G.F.Händel, R.Schumann, F.H.Mendelssohn und Y.Nakata
Künsterinnen:
Muramoto Ayaka (Sopran, Erste Preisträgerin des YUAI-Liedwettbewerbes in Tokio, Dezember 2009),
Donka Dissanska (Violine),
Agata Lukasiewicz (Klavier) und Greta Benini (Klavier).
Im Anschluss an das Konzert laden wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieder- und Kammermusikabend der ÖJAB gemeinsam mit der YUAI, Tokio.<br />
Eintritt frei, Spenden erbeten!</p>
<p><strong>16. März 2010 um 19.30 Uhr</strong><br />
Ort: Bösendorfersaal, Graf Starhemberggasse 14, 1040 Wien.</p>
<p>Mit Musik von G.F.Händel, R.Schumann, F.H.Mendelssohn und Y.Nakata</p>
<p><strong>Künsterinnen</strong>:<br />
Muramoto Ayaka (Sopran, Erste Preisträgerin des YUAI-Liedwettbewerbes in Tokio, Dezember 2009),<br />
Donka Dissanska (Violine),<br />
Agata Lukasiewicz (Klavier) und Greta Benini (Klavier).</p>
<p>Im Anschluss an das Konzert laden wir zu einem Cocktailempfang im Fobig-Foyer ein.<br />
Anmeldung wird erbeten unter der Tel.-Nr. (01) 597 97 35 / 845 (Kerstin Klepsch).<br />
Mit freundlicher Untertstützung von AXIMA &amp; der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit</p>
<p>Es ist kein normales Bösendorfersaal-Konzert, sondern junge Leute aus unserer Jugendorganisation ÖJAB musizieren gemeinsam mit einem Jugendaustausch-Gast aus Japan für die Spendensammlung &#8220;Straßenkinder in Ouagadougou&#8221; (Unterstützung von Ausbildungen für mittellose Kinder in Ouagadougou, der Hauptstadt Burkina Fasos). Man könnte also sagen: junge Leute aus Europa und Asien singen und spielen für junge Menschen in Afrika. Alle KünstlerInnen sind klassisch ausgebildet und haben professionelles musikalisches Niveau.</p>
<p>Heuer ist es ein Jubiläumskonzert: zum 20. Mal kommt ein solches Benefizkonzert zustande! Die Burkinischen, Japanischen und Polnischen Botschafter in Österreich sowie Außenminister Dr. Spindelegger sind ebenfalls eingeladen (noch nicht zugesagt). Das Konzert findet in Kooperation mit der japanischen Jugendorganisation YUAI (<br />
www.yuaiyouth.or.jp) statt, deren Präsident der amtierende Ministerpräsident Japans, Yukio Hatoyama ist. Mit einer Veröffentlichung helfen Sie diesem ehrenamtlich organisierten Benefizkonzert, sodass wir möglichst viele Spenden hereinbekommen. (Die Spenden an die ÖJAB sind übrigens steuerlich absetzbar!)</p>
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