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	<title>Radio Afrika TV</title>
	
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	<description>Das Afrika Programm für Radio und TV</description>
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		<title>Afrikanische Union belegt Junta in Guinea mit Sanktionen</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 11:17:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem brutalen Vorgehen der Militärjunta gegen Oppositionelle in Guinea hat die Afrikanische Union (AU) Sanktionen gegen die Führung des westafrikanischen Landes erlassen. &#8220;Afrika hat Sanktionen gegen mehrere dutzend Verantwortliche in Guinea erlassen, die sich der Rückkehr zur verfassungsmäßigen Ordnung in den Weg stellen&#8221;, erklärte AU-Friedenskommissar Ramtane Lamamra in Addis Abeba. Die Liste mit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem brutalen Vorgehen der Militärjunta gegen Oppositionelle in Guinea hat die Afrikanische Union (AU) Sanktionen gegen die Führung des westafrikanischen Landes erlassen. &#8220;Afrika hat Sanktionen gegen mehrere dutzend Verantwortliche in Guinea erlassen, die sich der Rückkehr zur verfassungsmäßigen Ordnung in den Weg stellen&#8221;, erklärte AU-Friedenskommissar Ramtane Lamamra in Addis Abeba. Die Liste mit den Betroffenen sei sowohl an alle Mitgliedsstaaten als auch an die Vereinten Nationen und die Europäische Union übermittelt worden, um das Vorgehen zu koordinieren.</p>
<p>Die Sanktionen umfassen unter anderem Reiseverbote sowie das Einfrieren von Guthaben. Die Armee in Guinea war am 28. September äußerst brutal gegen eine Kundgebung der Opposition in der Hauptstadt Conakry vorgegangen. Nach Angaben der Regierung wurden 56 Zivilisten getötet und 934 weitere Menschen verletzt; Menschenrechtsgruppen in dem Land sprechen sogar von 157 Todesopfern und 1200 Verletzten. Die Demonstranten protestierten gegen die Pläne von Junta-Chef Mussa Dadis Camara, bei der für Januar geplanten Präsidentenwahl anzutreten.</p>
<p>Quelle: YahooNews, AFP</p>
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		<title>Peking sagt Afrika Milliardenkredite zu</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 10:44:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Peking - China hat afrikanischen Staaten günstige Kredite in Höhe von zehn Milliarden Dollar für die kommenden drei Jahre und einigen der ärmsten Länder einen Schuldenerlass zugesagt. Zudem will Peking auch in Anlagen zur sauberen Energiegewinnung investieren. Dazu gehören auch Solaranlagen und kleine Wasserkraftwerke.
Ausserdem will Peking 100 Anlagen zur Gewinnung «sauberer» Energie errichten, um den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Peking </strong>- China hat afrikanischen Staaten günstige Kredite in Höhe von zehn Milliarden Dollar für die kommenden drei Jahre und einigen der ärmsten Länder einen Schuldenerlass zugesagt. Zudem will Peking auch in Anlagen zur sauberen Energiegewinnung investieren. Dazu gehören auch Solaranlagen und kleine Wasserkraftwerke.</p>
<p>Ausserdem will Peking 100 Anlagen zur Gewinnung «sauberer» Energie errichten, um den Kontinent im Kampf gegen die Auswirkungen des Klimawandels zu unterstützen, wie Ministerpräsident Wen Jiabao zum Auftakt eines zweitägigen China-Afrika-Gipfels am Sonntag in Scharm-el-Scheik erklärte. Dazu zählten Solarenergie- und Biogasprojekte sowie kleine Wasserkraftwerke.</p>
<p>Zugleich verteidigte der Regierungschef das wachsende Engagement Chinas in Afrika. Zwischen beiden Seiten gebe es eine echte Freundschaft, an der sich nichts ändern werde, erklärte Wen. Kritiker werfen Peking vor, in seinem Hunger nach den Rohstoffen des Kontinents dessen Bedürfnisse und die Missachtung von Menschenrechten durch viele afrikanische Regierungen zu ignorieren. Wen verwies darauf, dass sich China seit fünf Jahrzehnten in Afrika engagiere und seither vielen Ländern geholfen habe, sich vom Joch des Kolonialismus zu befreien.</p>
<p>Bei einem ähnlichen Gipfel 2006 in Peking hatte China Afrika bereits fünf Milliarden Dollar an Krediten zugesagt. Der Handel zwischen beiden Seiten hat sich in den vergangenen acht Jahren verzehnfacht und erreichte Ende 2008 fast 107 Milliarden Dollar.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/peking_afrika_1.3987448.html" target="_blank">nzz.ch</a></p>
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		<title>Tsvangirai beendet Boykott der Einheitsregierung in Simbabwe</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 10:33:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Harare &#8211; Drei Wochen nach dem Beginn einer tiefen Regierungskrise in Simbabwe hat Ministerpräsident Morgan Tsvangirai den Boykott der Einheitsregierung mit Staatschef Robert Mugabe vorerst beendet. &#8220;Wir haben unseren Rückzug von der Regierung ausgesetzt&#8221;, sagte Tsvangirai nach einem regionalen Krisengipfel in Mosambik. In den kommenden zwei Wochen sollen Vertreter der verschiedenen Parteien Lösungen für die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Harare</strong> &#8211; Drei Wochen nach dem Beginn einer tiefen Regierungskrise in Simbabwe hat Ministerpräsident Morgan Tsvangirai den Boykott der Einheitsregierung mit Staatschef Robert Mugabe vorerst beendet. &#8220;Wir haben unseren Rückzug von der Regierung ausgesetzt&#8221;, sagte Tsvangirai nach einem regionalen Krisengipfel in Mosambik. In den kommenden zwei Wochen sollen Vertreter der verschiedenen Parteien Lösungen für die Probleme finden. Spätestens in 30 Tagen müssten alle strittigen Fragen ausgeräumt sein, forderte Tsvangirai, ohne allerdings mit einer konkreten Konsequenz für den Fall des Scheiterns zu drohen.</p>
<p>Tsvangirai teilt sich seit Februar die Macht in Simbabwe mit seinem Rivalen Mugabe. Mitte Oktober unterbrach er die Zusammenarbeit, nachdem sein enger Vertrauter Roy Bennett wegen Terrorismus-Verdachts festgenommen worden war. Die Arbeit des Regierungsbündnisses wird auch durch Streitigkeiten über die Vergabe wichtiger Posten behindert. Der Krisengipfel wurde von der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft (SADC) organisiert, die auch schon die Machtteilung in Simbabwe vermittelt hatte.</p>
<p>Tsvangirais Bewegung für einen Demokratischen Wandel (MDC) hatte die Parlamentswahlen vom März 2008 gewonnen und auch den Sieg bei der gleichzeitig abgehaltenen Präsidentschaftswahl beansprucht. Mugabe ließ jedoch einen international umstrittenen zweiten Wahlgang abhalten, den Tsvangirai aus Protest gegen die massive Einschüchterung seiner Anhänger boykottierte.</p>
<p>Quelle: <a href="http://de.news.yahoo.com/2/20091105/tpl-tsvangirai-beendet-boykott-der-einhe-451fab7.html" target="_blank">YahooNews, AFP</a></p>
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		<title>Simbabwe -Westliche Geberländer helfen mit Kniffen und Tricks</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 12:56:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin &#8211; Simbabwe braucht acht Milliarden Dollar zur Konsolidierung des Landes. Das hat Finanzminister Tendai Biti von der Bewegung für demokratischen Wandel (MDC) kurz nach der Bildung der gemeinsamen Übergangsregierung mit ZanuPF, der Partei des umstrittenen Präsidenten Robert Mugabe, gesagt. Bis Ende September 2009 haben westliche Geberländer und die Weltbank etwa 630 Millionen Dollar in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin &#8211; Simbabwe braucht acht Milliarden Dollar zur Konsolidierung des Landes. Das hat Finanzminister Tendai Biti von der Bewegung für demokratischen Wandel (MDC) kurz nach der Bildung der gemeinsamen Übergangsregierung mit ZanuPF, der Partei des umstrittenen Präsidenten Robert Mugabe, gesagt. Bis Ende September 2009 haben westliche Geberländer und die Weltbank etwa 630 Millionen Dollar in dem südafrikanischen Land investiert. Dass sie gerne mehr tun würden, geht aus einer gemeinsamen Erklärung der „Freunde Simbabwes“ hervor, die sich Ende Oktober in Berlin trafen. „Wir sind bereit, Simbabwe auf dem Weg zur vollständigen Erholung zu helfen“, heißt es in dem Papier. Allerdings müssten dafür die auch nach acht Monaten ungelösten Streitfragen zwischen den Regierungsparteien gelöst werden.</p>
<p>Der deutsche Botschafter in Simbabwe, Albrecht Conze, ist optimistisch, dass es ziemlich bald aufwärts gehen könnte. Zwar listet die Weltbank Simbabwe derzeit als 159. von 183 Ländern in ihrem „Doing-Business-Report“, knapp vor Afghanistan. Doch Conze sagte bei einem Frühstück mit deutschen Unternehmern vor wenigen Tagen in Berlin: „Simbabwe ist wie eine unterbewertete Aktie.“ Das sieht der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft offenbar ähnlich. Vor einem Monat reiste eine 25-köpfige Unternehmerdelegation durch das Land und kam „mit recht konkreten Ideen wieder“. Allerdings auch mit ziemlich konkreten Bedenken, wie Conze berichtet. Doch er weist auch auf die unübersehbaren Fortschritte hin: Finanzminister Biti führe einen „Barhaushalt“, in den kurz vor Bildung der Einheitsregierung im Februar etwa vier Millionen US-Dollar pro Monat flossen, seit Juli seien es etwa 100 Millionen Dollar monatliche Einnahmen. Doch weil die Machtteilung zwischen Premierminister Morgan Tsvangirai (MDC) und Mugabe ziemlich klar zu Gunsten des letzteren ausgegangen ist, wollte sich bisher kein Geberland darauf einlassen, Geld über den Haushalt auszuzahlen. Reine Nothilfe war den meisten zu wenig.</p>
<p>Die Briten haben deshalb etwas Neues erfunden, das sich „Übergangshilfe“ nennt und über UN-Organisationen verteilt wird. Diese Finanztöpfe wurden so konstruiert, dass einige MDC-Minister diese Mittel gemeinsam mit den UN ausgeben können, ZanuPF-Minister an das Geld aber nicht herankommen. Jack Leslie, Chef der PR-Agentur Weber Shandwick, der vom amerikanischen Präsidenten im September zum Chef der African Development Foundation berufen worden ist, bedauert, dass die USA in dieser Frage bisher wenig Flexibilität zeigen und sogar investitionswilligen Firmen Schwierigkeiten machen. Leslie befürchtet, dass die USA in Simbabwe den Anschluss verlieren. China dagegen verhandle bereits mit beiden Seiten, berichtet Conze. Peking verfolge in Simbabwe „wie überall in Afrika“ eine langfristige Strategie und setze keineswegs mehr nur auf Mugabe.</p>
<p>Marina Schuster, Afrika-Expertin der FDP-Bundestagsfraktion, hält deutsche Hilfe für demokratische Reformen für nötig, etwa die Verfassungs- und die Wahlreform. Dazu gehört auch die Bereinigung der Wahllisten, auf denen Tausende Tote stehen, die den Wahlbetrug so einfach gemacht haben. Wichtig ist ihr auch weiterhin „eine international abgestimmte Strategie“ – die das Mugabe-Lager nicht stärken dürfe. Albrecht Conze weiß, wie riskant die Geberstrategie für MDC-Minister ist: Mugabe sei einerseits von den Konzepten der MDC-Minister beeindruckt und treffe sie regelmäßig zu Vieraugengesprächen. Gleichzeitig organisierten aber seine Gefolgsleute als Unfälle getarnte Anschläge auf eben diese Minister.</p>
<p>Nachdem Premierminister Morgan Tsvangirai (MDC) die Zusammenarbeit vorläufig eingestellt hat, bemüht sich nun die Südafrikanische Staatengemeinschaft SADC um eine Lösung. Am Montag sollen Tsvangirai und Mugabe sich treffen. Bis Freitag war eine Vermittlerdelegation im Land, die aber kein Ergebnis erreichen konnte.</p>
<p>(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 02.11.2009)<br />
Quelle: <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/international/afrika/Afrika-Simbabwe;art1287,2938917" target="_blank">tagesspiegel.de</a></p>
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		<title>Afrikaner boykottieren Klimagespräche</title>
		<link>http://www.radioafrika.net/de/2009/11/05/afrikaner-boykottieren-klimagesprache/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 14:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Klimagipfel]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei der letzten Vorbereitungsrunde zum Klimagipfel in Kopenhagen haben etwa 50 afrikanische Staaten vorübergehend die Sitzungen boykottiert, um gegen die niedrigen Reduzierungsziele der Industrieländer zu protestieren.
Die Afrikaner beendeten den Boykott der Sitzungen in Barcelona nach der Zusage der übrigen Teilnehmer, eingehender über die Reduzierungsziele der Industriestaaten zu beraten. Die 27 EU-Staaten haben sich inzwischen verpflichtet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der letzten Vorbereitungsrunde zum Klimagipfel in Kopenhagen haben etwa 50 afrikanische Staaten vorübergehend die Sitzungen boykottiert, um gegen die niedrigen Reduzierungsziele der Industrieländer zu protestieren.</p>
<p>Die Afrikaner beendeten den Boykott der Sitzungen in Barcelona nach der Zusage der übrigen Teilnehmer, eingehender über die Reduzierungsziele der Industriestaaten zu beraten. Die 27 EU-Staaten haben sich inzwischen verpflichtet, ihre Emissionen bis 2020 um 20 Prozent zu verringern &#8211; oder um 30 Prozent, wenn andere Industrie- und Schwellenländer mitziehen. Den afrikanischen Staaten reichen diese Zusagen jedoch nicht aus.</p>
<p>Denn sie sind sich über ihre prekären klimatischen Perspektiven im Klaren. Sie wissen, dass ihrem Kontinent schwerwiegende Probleme bevorstehen. Klimasimulationen, die auf der Grundlage vorhandener Entwicklungen beruhen, sagen voraus, dass extreme Wetterereignisse wie Unwetter oder lange Hitzeperioden zunehmen. Dadurch wird sich die Wüste weiter ausbreiten, fruchtbares Land wird knapper und die Lebensbedingungen verschlechtern sich.</p>
<p><strong>Afrika fordert Entschädigung</strong><br />
Schon jetzt ist Afrika der Kontinent, der am meisten unter den Auswirkungen des  Klimawandels zu leiden hat &#8211; ohne selbst viel dazu beizutragen. Genau dies bestätigt der jüngst veröffentlichte Entwicklungsbericht der Weltbank, der sich dieses Jahr mit den Auswirkungen des Klimawandels auf afrikanische Dürregebiete befasst.</p>
<p>Meles Zenawi, Premierminister von Äthiopien, sagte, Afrika könne nicht alleine für die Folgen aufkommen. &#8220;Wir werden mit dem Schaden leben, der durch die unvermeidbare Erderwärmung entsteht, und fordern eine Entschädigung und Unterstützung, die uns helfen soll, den Schaden zu begrenzen.&#8221;</p>
<p><strong>Gemeinsame Position</strong><br />
Die afrikanischen Länder wollen sich bei der Klimakonferenz in Kopenhagen gemeinsam dafür einsetzen, dass sie mit knapp 47 Milliarden Euro jährlich unterstützt werden. Außerdem verlangen sie, dass die Industriestaaten bis zum Jahr 2020 ihre Emissionen um 40 Prozent reduzieren. Zum Vergleich: Weltweit müssen nach Schätzungen der EU-Kommission jährlich 100 Milliarden Euro in den Klimaschutz investiert werden. Dazu kommen mehrere zehn Milliarden Euro für Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Sven Harmeling, Referent für Klima und Entwicklung von Germanwatch, hält die Forderungen der afrikanischen Staaten für angemessen und begrüßt, dass sie nun eine gemeinsame Position vertreten. „Schon die Tatsache, dass Afrika wahrscheinlich der mit am stärksten betroffene Kontinent des Klimawandels sein wird, führt dazu, dass die Länder sich zusammen tun müssen“. Wenn die Industriestaaten nicht wirklich sehr viel stärker ihre Emissionen reduzierten, als bisher angekündigt, dann seien in vielen Regionen Afrikas die Lebens- und Entwicklungsperspektiven vollkommen in Frage gestellt.</p>
<p><strong>AU droht mit Ausstieg aus Klimaverhandlungen</strong><br />
Die afrikanischen Staaten wollen bei den bevorstehenden Verhandlungen eine starke Position beziehen. Sollten die Industrienationen nicht bereit sein, ihre Emissionen deutlich zu vermindern, drohen die Länder Afrikas, aus den Klimaverhandlungen auszutreten, so Äthiopiens Regierungschef Meles Zenawi: &#8220;Wir werden niemals ein weltweites Abkommen akzeptieren, das die Klimaerwärmung nicht auf ein unvermeidbares Minimum begrenzt, egal was uns zur Entschädigung und zur Hilfe versprochen wird&#8221;. Die Afrikanische Union werde ihre Stimme nutzen, um jede Vereinbarung zu verhindern, die nicht mit ihren minimalen Anforderungen übereinstimme.</p>
<p><strong>Druck auf Industriestaaten</strong><br />
Dennoch sind sich die afrikanischen Staatschefs bewusst, dass sie gegen einflussreiche Länder wie die USA oder China Verbündete brauchen. Derzeit arbeiten sie daran, mit einer gemeinsamen Stimme in Dänemark aufzutreten. Wie stark die Verhandlungsmacht der afrikanischen Staaten sein wird, ist laut Sven Harmeling von Germanwatch noch schwer einzuschätzen. Dennoch betont er, dass die Industrieländer es sich nicht erlauben könnten ein Abkommen zu unterzeichnen, wenn möglicherweise 40 afrikanische Staaten gar nicht dabei seien. &#8220;Das würde auf jeden Fall zum Scheitern von Kopenhagen führen. Deshalb müssen die Forderungen der Afrikaner auch sehr ernst genommen werden.&#8221;</p>
<p>Autorin: Miriam Lindenroth / Klaudia Pape</p>
<p>Quelle:<a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4717310,00.html" target="_blank"> dw-world.de</a></p>
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		<title>Prix Goncourt für Erfolgsautorin Marie NDaye</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 14:49:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Marie NDaye]]></category>
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		<category><![CDATA[Seneal]]></category>
		<category><![CDATA[Trois femmes puissantes]]></category>

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		<description><![CDATA[Der wichtigste französische Literaturpreis geht dieses Jahr an die französisch-senegalesische Schriftstellerin Marie NDiaye. Sie erhält den Prix Goncourt für ihren Roman &#8220;Trois femmes puissantes&#8221; (Drei starke Frauen).
Sie gilt als Wunderkind der französischen Gegenwartsliteratur. Denn mit 42 Jahren hat die französisch-senegalesische Schriftstellerin Marie NDiaye bereits 20 Romane und Novellen geschrieben; ihren ersten Roman veröffentlichte sie mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der wichtigste französische Literaturpreis geht dieses Jahr an die französisch-senegalesische Schriftstellerin Marie NDiaye. Sie erhält den Prix Goncourt für ihren Roman &#8220;Trois femmes puissantes&#8221; (Drei starke Frauen).</p>
<p>Sie gilt als Wunderkind der französischen Gegenwartsliteratur. Denn mit 42 Jahren hat die französisch-senegalesische Schriftstellerin Marie NDiaye bereits 20 Romane und Novellen geschrieben; ihren ersten Roman veröffentlichte sie mit knapp 18 Jahren.</p>
<p>Den &#8220;Prix Goncourt&#8221;, einen der begehrtesten französischen Literaturpreise, erhält Marie NDaye für &#8220;Trois femmes puissantes&#8221;. Darin erzählt sie die Geschichten von drei Frauen im Spannungsfeld zwischen Frankreich und Senegal. Die Schicksale der Frauen sind geprägt durch Familiengeheimnisse, Demütigungen und Verrat. In den meisten ihrer jüngeren Werke beschäftigt sich die Autorin mit den schwierigen Beziehungen zwischen Afrika und den ehemaligen Kolonialmächten, zwischen Schwarzen und Weißen.</p>
<p>Spannungsfeld zwischen Frankreich und Senegal<br />
Marie NDiaye ist die Tochter einer Französin und eines Senegalesen. Sie wuchs bei ihrer Mutter in Pithiviers bei Orléans auf &#8211; &#8220;in einer tristen, farblosen Provinz&#8221;, wie sie selbst es ausdrückt. Nach Afrika reiste sie zum ersten Mal, nachdem sie volljährig war. In Dakar lernte sie ihre Tanten und Cousins kennen, fühlte sich aber immer als Fremde. &#8220;Man trifft Leute, die einem genetisch gesehen nahe stehen, aber ansonsten hat man nichts mit ihnen gemeinsam&#8221;.</p>
<p>Dass sie als erste farbige Autorin den &#8220;Prix Goncourt&#8221; erhält, spielt für NDiaye denn auch keine Rolle. &#8220;Ich habe niemals in diesen Kategorien gedacht&#8221;, sagt sie. &#8220;Ich spüre eine Fremdheit als Farbige, aber nicht schmerzlich, vielmehr objektiv. Ansonsten bin ich ja durch und durch französisch, die Eltern meiner Mutter sind die typischsten Franzosen, die es gibt: Bauern aus Zentralfrankreich&#8221;.</p>
<p>Klaudia Pape (dpa/afp)</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4851387,00.html" target="_blank">dw-world.de</a></p>
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		<item>
		<title>Guinea im Ausnahmezustand</title>
		<link>http://www.radioafrika.net/de/2009/11/05/guinea-im-ausnahmezustand/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 14:46:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über einen Monat nach dem blutigen Massaker an über 150 Demonstranten kommt Guinea nicht zur Ruhe. Streiks in Schulen, Banken und Versicherungen legen fast das ganze öffentliche Leben des westafrikanischen Landes lahm.
Auch über einen Monat nach dem blutigen Massaker an über 150 Demonstranten kommt Guinea nicht zur Ruhe. Streiks in Schulen, Banken und Versicherungen legen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über einen Monat nach dem blutigen Massaker an über 150 Demonstranten kommt Guinea nicht zur Ruhe. Streiks in Schulen, Banken und Versicherungen legen fast das ganze öffentliche Leben des westafrikanischen Landes lahm.</p>
<p>Auch über einen Monat nach dem blutigen Massaker an über 150 Demonstranten kommt Guinea nicht zur Ruhe. Streiks in Schulen, Banken und Versicherungen legen fast das gesamte öffentliche Leben des westafrikanischen Landes lahm. Am 28. September hatten Zehntausende gegen Präsident Camara demonstriert, der Ende 2008 durch einen Militärputsch an die Macht gekommen war. Während der Kundgebung eröffneten Polizisten und Soldaten das Feuer auf die rund 50.000 Demonstranten. Große Teile der internationalen Gemeinschaft reagierten mit Sanktionen. Doch die vielen Rohstoffe Guineas sind auch trotz Staatskrise für manch einen Investor von Interesse. Ein chinesisches Unternehmen schloss erst vor kurzem einen Milliarden-Deal mit den Militärherrschern ab.</p>
<p><strong>Bedrohung bleibt</strong><br />
Anfang der Woche sprach der guineanische Militärherrscher öffentlich sein Bedauern über die vielen Toten des September-Massakers aus – doch die täglich Bedrohung für die Bevölkerung geht ungemindert weiter. Ein Großteil der Schüler und Studenten traut sich schon lange nicht mehr aus dem Haus – aus Angst vor Ausschreitungen und gewaltsamen Übergriffen. Die vielen Fehltage werden inzwischen zum Problem für das gesamte Bildungssystem des Landes. Ein Grundschüler aus der Hauptstadt Conakry berichtet:  &#8220;Meine Eltern haben mir gesagt, dass ich zuhause bleiben soll wegen des Streiks. Wenn du raus gehst, können sie dich umbringen oder dir die Hände abhacken.&#8221;</p>
<p>Mittlerweile ist auch die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS aktiv geworden. Sie organisiert diese Woche politische Verhandlungen im benachbarten Burkina Faso, um nach friedlichen Lösungen der Staatskrise zu suchen. Auch die internationale Gemeinschaft hat reagiert. Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten haben Sanktionen gegen Guinea erlassen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat eine Untersuchungskommission ernannt, die sich mit der Gewalt im Land befassen soll.</p>
<p><strong>Investitionen trotz Staatskrise</strong><br />
Einige Investoren scheinen die blutigen Ausschreitungen jedoch nicht davon abzuhalten, Geschäfte mit der Militärjunta einzugehen. Vor kurzem unterzeichnete der &#8220;China International Fund&#8221; einen Sieben-Milliarden-Dollar Investitionsvertrag mit Guinea. Nach heftiger internationaler Kritik bestritt China eine offizielle Verwicklung der Regierung in das Unternehmen, das seinen Hauptsitz in Hongkong hat. Für Markus Weimer vom Londoner Think Tank Chatham House erscheint die chinesische Version wenig glaubwürdig.</p>
<p>Niemand wisse genau genau, so Weimer, ob der &#8220;China International Fund&#8221; Verbindungen zum chinesischen Staat habe oder nicht, aber es gebe Anzeichen dafür. Die Hintergründe müsse man wohl in Angola suchen. Da sei der &#8220;China International Fund&#8221; schon seit längerer Zeit präsent, und in Angola werde dieser Fund auch mit der Regierung von China in Verbindung gebracht. Es sei eben so, dass nur, wenn es schlechte Nachrichten gebe, diese Verbindung negiert werde.</p>
<p><strong>Enorme Rohstoffvorkommen</strong><br />
In dem Investionsvertrag soll es um die enormen Rohstoffreserven des westafrikanischen Landes gehen. Neben Gold- und Diamantenvorkommen ist Guinea weltweit einer der größten Förderer von Bauxit, das für die Herstellung von Aluminium benötigt wird.</p>
<p>Die Menschen in Guinea haben aber andere Sorgen. Ihnen geht es vor allem darum, die Gewalt im Land möglichst schnell zu überwinden. Der Student Diallo meint, die Machthaber müssten schnell zur Demokratie zurückkehren: &#8220;Es müssen Wahlen organisiert werden. Sonst haben wir ständig Angst vor Gewalt, wenn wir die Hörsäle betreten.&#8221;</p>
<p>Eigentlich sind für den kommenden Januar Präsidentschaftswahlen in Guinea geplant. Ob diese wirklich stattfinden, wird auch davon abhängen, ob die internationale Gemeinschaft genug Druck auf die Militärmachthaber und ihre Finanzierer im Ausland ausübt.</p>
<p>Autor: Jan-Philipp Scholz</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4862192,00.html" target="_blank">dw-world.de</a></p>
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		<title>AFRIKA TV – 2. – 9. Nov – Afrika Hautnah Josefstadt –</title>
		<link>http://www.radioafrika.net/de/2009/11/05/afrika-tv-2-9-nov-afrika-hautnah-josefstadt/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 14:04:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lady-Soul</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Diskussionen]]></category>
		<category><![CDATA[8.Bezirk]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika Hautnah]]></category>

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		<description><![CDATA[DIESE WOCHE auf AFRIKA TV/OKTO &#8211; AFRIKA HAUTNAH im 8. Bezirk/JOSEFSTADT
www.okto.tv/webstream (livestream)
(Ab sofort ist Okto auch im Kabelnetz der Telekom Austria verfügbar!)
Moderation: MAG. ALEXIS NEUBERG
Gäste: HERIBERT RAHDJIAN (Bezirksvorsteher 8. Bezirk &#8211; Grüne),
MAG. CLEMENT ITAMAH
MAG.A TÉCLAIRE NGO Tam, (Südwind)
MAG. BARBARA FELKEL (Agenda Josefstadt)
MAG. PETER DOBCAK (ÖVP)

SENDEZEITEN
Montag &#8211; 20 Uhr
Dienstag &#8211; 18 Uhr
Mittwoch &#8211; 16 Uhr &#38; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>DIESE WOCHE auf <strong>AFRIKA TV/OKTO</strong> &#8211; AFRIKA HAUTNAH im 8. Bezirk/JOSEFSTADT<br />
<a href="http://www.okto.tv/webstream">www.okto.tv/webstream</a> (livestream)<br />
(Ab sofort ist Okto auch im Kabelnetz der Telekom Austria verfügbar!)<br />
Moderation: MAG. ALEXIS NEUBERG<br />
Gäste: HERIBERT RAHDJIAN (Bezirksvorsteher 8. Bezirk &#8211; Grüne),<br />
MAG. CLEMENT ITAMAH<br />
<span>MAG.A TÉCLAIRE NGO Tam, (Südwind)<br />
MAG. BARBARA FELKEL (Agenda Josefstadt)<br />
MAG. PETER DOBCAK (ÖVP)<br />
</span><span><br />
<strong>SENDEZEITEN<br />
</strong>Montag &#8211; 20 Uhr<br />
Dienstag &#8211; 18 Uhr<br />
Mittwoch &#8211; 16 Uhr &amp; 22:35<br />
Donnerstag &#8211; 14 Uhr<br />
Freitag &#8211; 12 Uhr<br />
Samstag &#8211; 10 Uhr<br />
Sonntag &#8211; 8 Uhr</span></p>
<p><strong>Afrika Hautnah in der Josefstadt</strong></p>
<p><strong>Unsicherheit, Akzeptanzprobleme und offene Türen<br />
</strong>Am 20. Oktober 2009 startete die dritte Runde der AFRIKA HAUTNAH Veranstaltungstour durch die Wiener Gemeindebezirke. Die Diskussion über die Teilnahmemöglichkeiten in der Josefstadt wurde im Senderstudio von OKTO durchgeführt, wo sich eine durchaus interessante Debatte entfaltete.</p>
<p>Eine Vorreiterrolle will der 8. Wiener Gemeindebezirk in Integrationsfragen darstellen, doch gibt es bis jetzt kaum AfrikanerInnen, die in öffentlichen Ämtern an sichtbaren Stellen stehen.</p>
<p>Zwar sei die Josefstadt besonders offen und Jeder und Jede wird willkommen geheißen, so Bezirksvorsteher Heribert Rahdjian, von den Grünen. Eine Antwort, warum die Afrikanerinnen und Afrikaner nicht kommen, habe er nicht. Auch Peter Dobcak, Vertreter der Josefstädter ÖVP und Betreiber des Studentenlokals „La Boule“, sowie Barbara Felkel von der Agenda Josefstadt machen in ihren jeweiligen Institutionen die Türen weit auf, doch niemand kommt herein.</p>
<p>Téclaire Ngo Tam, Bildungsreferentin der Südwind Agentur arbeitet seit vielen Jahren im 8. Bezirk und fühlt sich dadurch sehr „josefstädterisch“, wie sie sagt. Für sie ist es wichtig, aufzuzeigen, dass es andere Partizipationsfelder als die politischen Parteien gibt. Doch bevor sich AfrikanerInnen aktiv beteiligen können, müsse man erst eine Reihe von Grundbedürfnissen der Menschen stillen und ihnen so ein geregeltes Leben ermöglichen.</p>
<p>Dass Bildung, eine Bewusstseinsschaffung und das Beherrschen der Sprache wichtige Kriterien sind, um die oftmals bestehende Hemmschwelle zu überschreiten und sich einzubringen, ist man sich einig. Einige dieser möglichen Hürden werden aufgezählt. Fehlende Akzeptanz motivierten AfrikanerInnen gegenüber und auch die Angst, sich mit ihnen sehen zu lassen, wird den Parteien, den Grünen ausgenommen, von Clement Itamah vorgeworfen. Rahdjian stellt fest, dass diese Angst durch das weit verbreitete Vorurteil, dass alle AfrikanerInnen Drogendealer seien, besonders an der imaginären Schwelle am Gürtel, noch verstärkt wird. Dennoch wird in allen Parteien, Vereinen und Institutionen vermehrt die Zusammenarbeit mit MigrantInnen angestrebt, um so die Sprachenvielfalt und Interkulturalität im Bezug auf ihr jeweiliges Klientel zu fördern.</p>
<p>Der Moderator und Initiator der Veranstaltungsreihe AFRIKA HAUTNAH, Alexis Neuberg, schlägt vor, all diese Hürden und Hemmschwellen durch „Affirmative Action“ aus dem Weg zu räumen. Rahdjian und Dobcak stellen fest, dass nicht die Herkunft oder die Hautfarbe einer Person ausschlafgebend sein sollte, bei der Vergabe einer Position, sondern die Leistung, die Bereitschaft mitzuarbeiten und die Kreativität, mit der die Aufgaben innerhalb der Partei durchgeführt werden.</p>
<p><strong> </strong></p>
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		<title>VISION NOBLE – Mobiles Kino – ein Radio Afrika TV Projekt</title>
		<link>http://www.radioafrika.net/de/2009/11/05/vision-noble-mobiles-kino-ein-radio-afrika-tv-projekt-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 14:02:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lady-Soul</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interessantes]]></category>
		<category><![CDATA[Cine Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Der Stock des Vaters]]></category>
		<category><![CDATA[Europa jenseits vom traum]]></category>
		<category><![CDATA[Fimbo ya Baba]]></category>
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		<category><![CDATA[Gruber]]></category>
		<category><![CDATA[Harlem in Wien]]></category>
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		<category><![CDATA[Here to stay]]></category>
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		<category><![CDATA[Mobiles Kino]]></category>
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		<category><![CDATA[Wailand]]></category>
		<category><![CDATA[Welcome Home]]></category>

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		<description><![CDATA[„Cine Afrika &#8211;  Integrationskino“
Wollen Sie die verschiedensten Facetten anderer Kulturen entdecken?
Haben Sie Interesse an Afrika und AfrikanerInnen bzw. Integration? Haben Sie Verwandte, Freunde oder Bekannte mit Migrationshintergrund? Wohnen Sie auf dem Land und haben deswegen wenige Möglichkeiten, ins Kino zu gehen?
Dann ist Mobiles „Cine Afrika – Integrationskino“ genau das Richtige für Sie! 
Ab November 2009 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="center"><strong>„Cine Afrika &#8211;  Integrationskino“<br />
</strong>Wollen Sie die verschiedensten Facetten anderer Kulturen entdecken?<br />
Haben Sie Interesse an Afrika und AfrikanerInnen bzw. Integration? Haben Sie Verwandte, Freunde oder Bekannte mit Migrationshintergrund? Wohnen Sie auf dem Land und haben deswegen wenige Möglichkeiten, ins Kino zu gehen?</p>
<p><strong>Dann ist Mobiles „Cine Afrika – Integrationskino“ genau das Richtige für Sie! </strong></p>
<p>Ab November 2009 lanciert Radio Afrika TV das spannende Projekt <strong>VISION NOBLE:</strong> Ein <strong>Mobiles „Cine Afrika &#8211; Integrationskino“</strong> in allen Bundesländern Österreichs.</p>
<p>Die Filmreihe bringt die Themen Afrika, Migration und Integration <strong>direkt zu Ihnen</strong>. Die Vorführungen werden nicht nur in etablierten Kooperationskinos, sondern auch an Schulen, in Kulturzentren, Einkaufstrassen und Supermärkten, in Graz, Linz, Salzburg oder Innsbruck aber auch in kleineren Gemeinden gezeigt.</p>
<p>Nach den Vorführungen besteht die Möglichkeiten zu einer Diskussion mit den Regisseuren bzw. Produzenten und Experten des Filmthemas. Kulturelle Darbietungen runden das Programm ab. Mit diesem Pilotprojekt will Radio Afrika TV zu grenzüberschreitenden Debatten zum Thema Integration anregen und Vorurteile bzw. Klischees über Immigranten/innen &#8211; insbesondere über Afrikaner/innen &#8211; abbauen.</p>
<p>Möchten Sie, dass VISION Noble &#8211; auch zu Ihnen kommt?<br />
Dann kontaktiren Sie un bitte einfach unter<br />
<a href="mailto:office@radioafrika.net">film@radioafrika.net</a> bzw. <a href="http://www.radioafrika.net/">www.radioafrika.net</a>,<br />
Tel: 01-94 37 045</p>
<p><strong>Unsere Filmreihe im Herbst 2009<br />
</strong>Diese Filme zeigen verschiedene Phasen im Leben eines Migranten: Vom Heimatland bis ins Gastland, von der Hoffnung auf ein besseres Leben bis zur Realität des Lebens.</p>
<p><strong>Die Lebensbedingungen im Herkunftsland</strong></p>
<p><strong><em>„Fimbo ya baba“</em></strong><strong> („Der Stock des Vaters“), von Dr. Augustin Hatar</strong></p>
<p>Der Film fokussiert auf die schwierigen Lebensbedingungen afrikanischer Frauen, die aus familiären Gründen ihre Zukunftsträume aufgeben sollen und Opfer von Gewalt und Ausbeutung werden:</p>
<p>Ein verwitweter, reicher Mann lebt in Tansania neben einer armen Familie, die die Schulgebühren ihrer Tochter nicht mehr bezahlen kann. Aufgrund dieses Umstands wird der Vater zu Hause aggressiv und ist gezwungen Geld bei seinem reichen Nachbarn auszuborgen. Dafür muss er aber diese Tochter an den alten, wohlhabenden und HIV-infizierten Mann verheiraten. Der reiche nunmehrige Schwiegersohn stirbt aufgrund schlechter medizinischer Versorgung. Nach dem Tod wird die junge Witwe von der Familie ihres verstorbenen Ehemanns misshandelt und muss das Dorf verlassen.</p>
<p>Dieser Film löste unter Filmbegeisterten eine interessante Debatte über die Umsetzung der Entwicklungszusammenarbeit, in Zusammenhang mit Armutsbekämpfung, und dem „Brain Drain- Phänomen“, aus.</p>
<p><strong>Der Fluchtweg nach Europa</strong></p>
<p><em>„<strong>Europa jenseits vom Traum“,</strong></em><strong> von Johanna Tschautscher<br />
</strong>Rund 360.000 Afrikaner/innen warten an der Nordküste Afrikas darauf, nach Europa kommen zu können: Viele haben keine Vorstellung von der Härte der bevorstehenden Reise, den Risiken und der traurigen Lebensrealität, die sie in Europa erwartet. Sie beziehen ihre Informationen aus den verklärten Schilderungen zurückgekehrter Landsleute, von Schleppern und dem Fernsehen.</p>
<p><strong><em>„Flucht aus Afrika“,</em></strong><strong> von Johanna Tschautscher<br />
</strong>Tausende Afrikaner/innen sterben auf dem Weg durch die Wüste oder das Mittelmeer: Eine Gruppe Tuareg arbeitet in der Sahara gegen die Armut, ein Saftfabrikant aus Ghana will nach einer misslungenen Migration seine Fabrik wieder aufbauen und ein Wiener Oberstleutnant der Kripo 3 setzt sich für Fairness zwischen Exekutive und Afrikaner ein.<strong> </strong><strong></strong></p>
<p><strong>Lebensbedingungen und Integration im Gastland</strong></p>
<p><strong><em>„Harlem in Wien“,</em></strong><strong> von Andreas Gruber<br />
</strong>Wie leben Afrikaner/innen in Österreich, abseits der üblichen Klischees, wirklich? Der Film porträtiert die afrikanisch-katholische Community im 5. Wiener Gemeindebezirk und einige Mitglieder dieser Gemeinschaft. An ihrer Spitze und im Mittelpunkt des Films steht Pater Lorenz, der nicht nur die Sonntagsmesse liest, sondern sich rund um die Uhr um seine Schäfchen kümmert.</p>
<p><strong><em>„Here to Stay“,</em></strong><strong> von Markus Wailand<br />
</strong>Wien ist die Welthauptstadt des „Hauswandrassismus“. Von tausenden Fassaden schreit es &#8220;N**** raus&#8221; oder &#8220;Kill all N*****&#8221;: Der Film sucht nach den Hetzern und will die Wiener/innen vom kollektiven Wegschauen abhalten. Er zeigt die Kämpfe der Black Community gegen rassistische Klischees und ihr Engagement um positive Gegenentwürfe. Denn auch sie sind Wien und „here to stay“ – hier zu bleiben.</p>
<p><strong><em>„Welcome Hone“  von Andreas Gruber:<br />
</em></strong>Asylwerber/innen aus Afrika werden deportiert. Manche sogar in falsche „Heimatsländer“: Zwei österreichische Polizisten deportieren einen Asylwerber aus Ghana nach Nigeria. Die beiden Polizisten marschieren, sogar ohne Visum, nach Nigeria. Sie werden dort festgehalten bis sie sich dazu entschließen politisches Asyl zu beantragen. Nun müssen sie am Ende mit dem Asylwerber nach Wien zurück. ABER WIE?</p>
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		<title>RATV Ausbildung Diplomatie und Öffentlichkeitsarbeit: 13- 14 November 2009</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 14:01:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>
		<category><![CDATA[Interessantes]]></category>
		<category><![CDATA[Seminare]]></category>
		<category><![CDATA[Workshops]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeitsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>

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		<description><![CDATA[Wochenendekurs
Dieser Workshop findet Mitte November als Kooperation zwischen Radio Afrika TV und der Diplomatischen Akademie Österreich statt. Die Kursinhalte richten sich vor allem an angehende und fertigausgebildete DiplomatInnen sowie MitarbeiterInnen verschiedenster NGOs. Ein Modul wird in englischer Sprache abgehalten. Im Workshop steht vor allem das Thema Öffentlichkeitsarbeit im Vordergrund. Unsere ReferentInnen kommen dabei aus der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wochenendekurs</strong><br />
Dieser Workshop findet Mitte November als Kooperation zwischen Radio Afrika TV und der Diplomatischen Akademie Österreich statt. Die Kursinhalte richten sich vor allem an angehende und fertigausgebildete DiplomatInnen sowie MitarbeiterInnen verschiedenster NGOs. Ein Modul wird in englischer Sprache abgehalten. Im Workshop steht vor allem das Thema Öffentlichkeitsarbeit im Vordergrund. Unsere ReferentInnen kommen dabei aus der nationalen und internationalen Medienbranche (Publizistik- und Kommunikationswissenschaften, APA, Concordia und JÖC etc….).</p>
<p><strong>Inhalt:</strong></p>
<ul>
<li>Freitag (13. Nov.) 18 h bis 21 h:<br />
<strong>Techniken und Methoden</strong> um mit JournalistInnen in Kontakt zu treten: Wie baue ich mir ein Netzwerk in den Medien auf?</li>
<li>Samstag (14. Nov.) 10 h – 12 h<br />
<strong>Struktur und Aufbau</strong> einer Aussendung sind besonders wichtig und erfolgsentscheidend: Worauf soll ich aufpassen beim Verfassen einer Pressemeldung?</li>
<li>Samstag (14. Nov.) 13 h – 16 h<br />
<strong>Überblick </strong>über internationale <strong>Nachrichtendienste</strong> und <strong>Agenturen</strong>: Wie kann ich erreichen, dass mein Artikel in mehreren Sprachen veröffentlicht wird?</li>
</ul>
<p><strong>Termine:</strong><br />
13. November 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr<br />
14. November 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr (Mittagspause 12:00 Uhr bis 13:00 Uhr)</p>
<p><strong>Maximale Teilnehmeranzahl</strong>: 10 Personen, Kosten: 100 € pro Person</p>
<p><strong>Veranstaltungsort</strong>: Diplomatische Akademien, Favoritenstraße 15a , 1040 Wien</p>
<p><strong>Anmeldung</strong> unter: redaktion@radioafrika.net</p>
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