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	<title>rapha in ruanda</title>
	
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		<title>Ach Herr Brück…</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 13:08:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rapha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spezial]]></category>
		<category><![CDATA[Brück]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Rhein-Zeitung]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Rhein-Zeitung hat Dietmar Brück einen Artikel über seine Ruanda-Reise veröffentlicht. Dies ist eine Antwort. Ruanda zu verstehen ist nicht einfach, über Ruanda zu schreiben schon gar nicht. Das einzusehen und deshalb in seinen Behauptungen wage zu bleiben, ist das Eine, Klischees zu bedienen und vermeintlich klare Fakten ungeprüft zu verbreiten, das Andere. Ein [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In der <a href="http://www.rhein-zeitung.de" target="_blank">Rhein-Zeitung</a> hat <a href="http://www.twitter.com/#!/RZ_Brueck" target="_blank">Dietmar Brück</a> einen <a href="http://www.rhein-zeitung.de/nachrichten/rz-thema_artikel,-In-Ruanda-tanzen-sogar-die-Haeftlinge-_arid,330360.html#articletop" target="_blank">Artikel über seine Ruanda-Reise</a> veröffentlicht. Dies ist eine Antwort.</p>
<p>Ruanda zu verstehen ist nicht einfach, über Ruanda zu schreiben schon gar nicht. Das einzusehen und deshalb in seinen Behauptungen wage zu bleiben, ist das Eine, Klischees zu bedienen und vermeintlich klare Fakten ungeprüft zu verbreiten, das Andere.</p>
<p>Ein Artikel wie Ihrer über einen Besuch im Gefängnis in Gitarama liest sich gut. Ein wenig wird angeprangert wie schlecht es den Gefangenen geht, ein bisschen beschreiben sie, sogar in der Überschrift, wie die Gefangenen trotzdem guten Mutes zu sein scheinen. Dazu eine Brise Völkermord und HIV und fertig ist das nichts sagende Bild, von dem jeder das behalten kann, was er oder sie sich schon vorher so gedacht hat. „Bilder bedienen“ kann man es auch nennen.</p>
<p>Sehr geehrter Herr Brück, das bringt niemandem etwas.</p>
<p>Natürlich schreiben sie mit der Rhein-Zeitung für eine Tageszeitung und nicht für ein politisches Enthüllungsmagazin, aber ein bisschen mehr Differenziertheit und vor allem Faktenrecherche würde auch ihren Lesern sicher gefallen und vor allem ein Verständnis für das Rheinland-Pfälzische Partnerland erzeugen das über Klischees und Regierungswahrheiten hinaus geht.</p>
<p>Das ist gar nicht so schwer, man muss nur ein wenig Kenntnis darüber haben, wie Dinge in Ruanda funktionieren und diese mit unterschiedlichen Quellen und ein bisschen journalistischer Vorsicht kombinieren.<span id="more-1965"></span></p>
<p><strong>Gehorsam</strong></p>
<p>Ruandische Kinder werden von Anfang an auf gehorsam Erzogen. Zu Hause hören sie auf den Vater, in der Kirche auf den Pfarrer und in der Schule auf den Lehrer. Sie werden dazu erzogen unbedacht zu wiederholen und nicht darüber nachzudenken. Sie werden es selten erleben, dass ein Ruander zu ihnen sagt, dass er etwas nicht wüsste. Er erzählt lieber das was er nicht genau weiß, was aber sein könnte. Dies passiert, weil Sie, Herr Brück, in diesem Fall die Autoritätsperson darstellen, der es zu gehorchen gilt. Auf Grund solcher Kommunikation halten sich Gerüchte, die Farbe der Häftlingsbekleidung hätte mit dem Genozid zu tun, die sie einfach reproduzieren. In Wahrheit zeigt die Farbe lediglich den Stand des Verfahrens: Rosa tragen die Verurteilten, Orange die „Untersuchungshäftlinge“.</p>
<p>Dafür, dass viele Aktionen der Ruander von deren Gehorsam abgeleitet sind und nicht davon, dass sie verstanden haben, was da passiert nur zwei Beispiele:<br />
Bei der Präsidentschaftswahl haben übereifrige Parteifunktionäre 107% für Präsident Kagame ausgezählt.<br />
Alle halten sich daran keine Plastiktüten zu benutzen (sehr öffentlichkeitswirksam) verbrennen aber auf ihren Feldern Batterien.</p>
<p><strong>Das gute Regime</strong></p>
<p>Natürlich wird Ihnen in den Werkstätten erzählt, dass die Häftlinge hier ein „paar ruandische Francs verdienen können“, man will ja gut dastehen gegenüber den Gästen. Natürlich bekommen die Gefangenen nichts. Man kann diese sogar mieten, wenn man Arbeitskräfte braucht. Das Geld verschwindet in der Haftanstalt.</p>
<p>Ähnlich verhält es sich mit den laschen Sicherheitsvorkehrungen. Das ruandische System braucht keine Sicherheitsvorkehrungen. Ruander tratschen gerne viel. Jeder weiß vermeintlich alles. Dieses System sorgt dafür, dass jede Veränderung im persönlichen Umfeld verbal an andere weiter gegeben wird. Irgendjemand ist dann immer dabei, der jemanden kennt, der für die Partei, die Polizei oder sonst eine Behörde arbeitet. Im Prinzip ist es ein privates Stasi-Netzwerk, das politisch benutzt wird. Haben Sie sich nicht gefragt, wie sonst so ein sicheres Land funktionieren kann?</p>
<p><strong>Die Bilder im Kopf</strong></p>
<blockquote><p>„Eine Kleinstadt hinter Gittern. Schmutzig und trostlos. Aber auch ausgestattet mit kleinen Inseln, die ein wenig Menschlichkeit versprechen, falls der Schein nicht trügt.“</p></blockquote>
<p>Dieser Satz trägt Ihre Konfusion nach außen. Sie können nicht sagen, was das ist und war. Sie beschreiben aber keine Wirkung auf Sie, sondern ein Bild, dass den Leser an die alte Leier glauben lässt, die (Achtung stilistische Vereinfachung) Afrikaner machen das komisch und bekommen das nicht gut hin. Nichts genaues weiß man aber nicht.</p>
<blockquote><p>„Sie klatschen, trommeln, tanzen und singen. Über ihnen ragt ein unbemannter Wachturm in den Himmel. Nicht weit von ihnen haben Wachleute die Kalaschnikow im Anschlag.“</p></blockquote>
<p>Die hier beschriebene Szenerie wirkt auf jemanden der das nicht gesehen hat bedrohlich und gefährlich, vielleicht sogar ein bisschen absurd. Um das richtig einzuordnen hätten Sie auch beschreiben müssen, dass in Ruanda auch im Gottesdienst und bei der Arbeit getanzt und gesungen wird. Dazu noch, dass überall im Stadtzentrum bewaffnete Sicherheitsmänner vor Shops und Restaurants stehen und Polizei und Militär in großen Gruppen mit der gleichen Bewaffnung auf Streife gehen. Auch das beinahe drei Jahre alte Foto zeigt, dass sie eher ein Text zum Bild geschrieben haben, als ihren Eindruck zum Text gemacht.</p>
<blockquote><p>„Insgesamt leben rund 6700 Menschen in dem Gefängnisareal, das aus einem ganzen Komplex an Gebäuden besteht. Darunter sind gut 500 Frauen, 171 Minderjährige und 50 Kinder, die zum Teil hinter Gittern auf die Welt kamen.“</p></blockquote>
<p>Das sind Zahlen, die Ihnen gesagt wurden. Haben Sie sich mal überlegt, wer solche Zahlen bereitstellt? Welches Eigeninteresse dahinter steht? Ich bin der Meinung, dass niemand weiß, wie viele Menschen in Gefängnissen und gefängnisähnlichen Einrichtungen sitzen.</p>
<p>Ich erzähle Ihnen eine Geschichte: Ein befreundeter ruandischer Arzt hat sie mir erzählt. Sie beschreibt Verdachtsmomente die jeder, der das ruandische Regime kritisch beleuchtet, nachvollziehen kann.</p>
<p>Ruanda bekommt seit mehreren Jahren Hilfsgelder (auch aus Deutschland) zur Eindämmung von Malaria. Davon wurde ein zentrales Labor für Malariatests eingerichtet. Wurde vorher Malaria vor Ort getestet und diagnostiziert, werden die Tests aus allen Gesundheitszentren nun dort analysiert. Es gibt seit dem weniger positive Malariatests. Viele Menschen sterben nun in den Gesundheitszenten eben an gewöhnlichem hohen Fieber und nicht mehr an diagnostizierter Malaria. Die Malaria wird also in Ruanda gut bekämpft, die Geber sind glücklich.</p>
<p><strong>Was ich mir wünsche</strong></p>
<p>Herr Brück, ich habe in den letzten fast drei Jahren, die ich nun Ihre Artikel und Tweets lese, den Eindruck bekommen, dass  Sie ein Mensch sind, der Fakten mit gesundem Menschenverstand betrachtet und daraus kluge Schlüsse zieht. Bei diesem Artikel ist Ihnen das, meiner Meinung nach, leider nicht gelungen.</p>
<p>Wer im ruandischen Kontext nach verlässlichen Fakten sucht, kommt nicht weit. Immer ist es eine Entscheidung, welcher seiner Quellen man mehr Glauben schenkt. Dazu muss man diese Quellen haben. Die bekommt man nicht, in dem man ein paar Tage mit dem Mainzer OB an der, zugegebenermaßen schönen, Milles Collines Poolbar sitzt. Das brauche ich Ihnen als, mit Verlaub, „altem Hasen“ nicht zu erzählen.</p>
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		<title>DRadio Wissen: Das Wirtschaftwunder von Ruanda</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 13:51:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Interessanter Radiobeitrag vom DRadio Wissen. Link]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Interessanter Radiobeitrag vom DRadio Wissen.</p>
<p><a href="http://wissen.dradio.de/krise-das-wirtschaftswunder-von-ruanda.37.de.html?dram:article_id=11981" target="_blank">Link</a></p>
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		<title>Manager Magazin: Ruandas neuer Optimismus</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Aug 2011 13:28:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rapha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues aus Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea Jeska]]></category>
		<category><![CDATA[Convention Center]]></category>
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		<category><![CDATA[Spacial Solutions]]></category>

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		<description><![CDATA[Interessanter Abenteurerartikel von Andrea Jeska über Roland Dieterle, der das Kigali Convention Center baut. Leider völlig ohne irgendwelche Kritik und den Versuch das Ganze in einen Kontext zu setzen, aber trotzdem lesenswert: Link]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Interessanter Abenteurerartikel von Andrea Jeska über Roland Dieterle, der das Kigali Convention Center baut. Leider völlig ohne irgendwelche Kritik und den Versuch das Ganze in einen Kontext zu setzen, aber trotzdem lesenswert:</p>
<p><a href="http://www.manager-magazin.de/lifestyle/reise/0,2828,773911,00.html" target="_blank">Link</a></p>
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		<title>Handelsblatt: Machtvolle Modernisierung</title>
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		<comments>http://www.rapha-in-ruanda.de/2011/08/13/handelsblatt-machtvolle-modernisierung#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Aug 2011 11:10:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rapha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues aus Ruanda]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Blick des Handelsblattes auf die ökonomischen Entwicklungen in Ruanda. Link]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Blick des Handelsblattes auf die ökonomischen Entwicklungen in Ruanda.</p>
<p><a href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/zertifikate/nachrichten/machtvolle-modernisierung/4468090.html" target="_blank">Link</a></p>
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		<title>Der Kulturschock, der nicht kommen mag</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/RaphaInRuanda/~3/3pXS3Qosss4/der-kulturschock-der-nicht-kommen-mag</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 17:08:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rapha</dc:creator>
				<category><![CDATA[dort]]></category>
		<category><![CDATA[gedanlen]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturschock]]></category>
		<category><![CDATA[Reverse-Kulturschock]]></category>
		<category><![CDATA[Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittlerweile bin ich schon zwei Monate wieder in Deutschland. Kurz vor Weihnachten habe ich meine Zelte in Ruanda abgebrochen. Dann kam zuerst mal dieses Weihnachten und dann auch gleich der Jahreswechsel. Was aber nicht kam war der Kulturschock, genauer der Reverse-Kulturschock, bei der Rückkehr aus einer anderen Kultur in die gewohnte Eigene. Ich hatte nie [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-1937" title="IMG_1436" src="http://www.rapha-in-ruanda.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_1436-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /><img class="alignleft size-medium wp-image-1938" title="IMG_2091-1" src="http://www.rapha-in-ruanda.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_2091-1-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" />Mittlerweile bin ich schon zwei Monate wieder in Deutschland. Kurz vor Weihnachten habe ich meine Zelte in Ruanda abgebrochen. Dann kam zuerst mal dieses Weihnachten und dann auch gleich der Jahreswechsel. Was aber nicht kam war der Kulturschock, genauer der Reverse-Kulturschock, bei der Rückkehr aus einer anderen Kultur in die gewohnte Eigene.</p>
<p>Ich hatte nie ein komisches Gefühl, von wegen „wo bin ich denn hier gelandet“. Ich hatte bis auf wenige Ausnahmen auch nie das Gefühl, sofort wieder nach Ruanda zu müssen, damit es mir gut geht. Natürlich hatte ich den einen oder anderen Hänger, natürlich ging es mir nicht immer gut, aber an der unterschiedlichen Kultur lag es nicht. Ich habe mich über die Verpackung von Gemüse im Supermarkt gewundert und fand es komisch, dass Tomaten hier nach nichts, aber auch gar nichts, schmecken. Ich muss mich immer mal wieder beherrschen hier nicht auf den Boden zu spucken und wundere über welche Lappalien und Unwichtigkeiten die Menschen hier teilweise sprechen. Aber das sind keine Dinge, die mir vorher nicht auch schon aufgefallen wären, nichts Neues, nur etwas was mir in den letzten beiden Jahren eben nicht auffallen konnte, da ich ja nicht hier war.</p>
<p>Ich habe dieses Nicht-Kulturschock-Gefühl in den letzten Wochen mit mehreren Menschen besprochen. Ich glaube nun zu wissen wo der Reverse-Kulturschock abgeblieben ist.<span id="more-1936"></span></p>
<p><strong>1.    Kommunikation</strong><br />
Während der ganze zwei Jahre war ich nie völlig von der Außenwelt abgeschnitten. Ich hatte immer die Möglichkeit mit Menschen in Deutschland zu kommunizieren. In Nkumba via Mail und Blog, in Kigali zusätzlich via Skype und Livestream. Ich habe zum Beispiel die Proteste rund um Stuttgart 21 und die Bundespräsidentenwahl live im Netz gesehen, habe Blogs und Zeitungsmeldungen zu Lenas Triumpf beim Song Contest gelesen und mich immer wieder mit Dominik per Skype zur Bundesliga Spieltaganalyse verabredet.</p>
<p>In gewisser Weise kann man also sagen, dass ich dadurch mit der Kultur und auch der Kulturveränderung Schritt gehalten habe. Ich bin, zumindest punktuell, also nicht auf dem Stand von Anfang 2009. Die Zeit die ich für die Kontakte nach Deutschland aufgebracht habe ist gegen Ende eher noch mehr geworden.</p>
<p><strong>2.    Kultur</strong><br />
Die letzten zehn Monate meines Aufenthalts in Ruanda habe ich von den Grundzügen ein europäisches Leben geführt. Ich habe in einer WG gewohnt in der deutsch gesprochen wurde, war jeden Tag in einem Büro in welchem ich an einem Schreibtisch arbeitete und traf mich mit meinen Kollegen zum Meeting. Abends traf ich mich mit Freunden zum Kochen, feierte in Bars und spielte am Sonntagnachmittag Volleyball. Natürlich war ich auch auf dem Markt, fuhr mit dem Überlandbus nach Ruhengeri oder Gisenyi, aber den Großteil der Aktivitäten hätte ich genau so auch in Deutschland haben können.</p>
<p>Von dem her gesehen, war der Umzug von der Schule in Nkumba und meinem dortigen Leben mit Kohlenkocher, kalter Dusche und meinen ruandischen Kollegen als einzige Bezugspersonen vor Ort nach Kigali der größere Schritt in Sachen kultureller Übergang.</p>
<p><strong>3.    Zwischendurch Besuche</strong><br />
Ein weiterer Punkt war sicherlich, dass ich im Februar 2010 und im Juli 2010 für einige Tage in Deutschland war. Waren es auch nur wenige Tage, so ist dieser kurze Einblick eine Erinnerung an mein voriges Leben in Deutschland. Trinken auf der Straße, Einkaufen im Supermarkt, ICE fahren. Das sind eingespielte Mechanismen die sofort wieder reaktiviert werden können.</p>
<p><strong>4.    Alltag</strong><br />
Abschließend spielt sicherlich auch der Fakt eine Rolle, dass ich derzeit hier keinen Alltag habe. Ich bin viel unterwegs und treffe mich mit Menschen. Ich war drei Wochen in Deutschland und Schottland unterwegs. Arbeite sporadisch an neuen Projekten, ohne das jedoch örtlich oder zeitliche gebunden zu tun. Vielleicht kommt ja der große Kulturschock wenn ich mal einen festen und geregelten Alltag habe. Aber wer weiß.</p>
<p>Vielleicht kommt er aber auch nicht. Vielleicht ist das ganze Konzept des Reverse-Kulturschocks durch die moderne Kommunikation auch hinfällig. Wenn Menschen nicht mehr ein Jahr oder länger ohne regelmäßigen oder direkten Austausch in einer anderen Kultur unterwegs sind, dann entfernen sie sich vielleicht nicht mehr so von ihrer gewohnten Kultur. Wenn Informationen aus alles Teilen der Welt überall verfügbar sind, dann geht ein wiedereingewöhnen in die Kultur vielleicht einfacher.</p>
<p>Damit geht aber auch die Gefahr einher, dass man sich nicht mehr so stark auf die andere Kultur einlassen muss und dadurch vielleicht den bequemeren Weg der partiellen Adaption anderer Kulturen geht.</p>
<p>Mich würde interessieren was ihr dazu meint und welche Erfahrungen andere Rückkehrer gemacht haben.<br />
Kann das Konzept des Reverse-Kulturschocks durch moderne Kommunikation überholt sein?</p>
<p>Dank Anne hier noch ein bisschen Literatur zum Thema:</p>
<p><a href="http://www.rapha-in-ruanda.de/wp-content/uploads/2011/02/Pers-Soc-Psychol-Rev-2000-Sussman-355-73.pdf">Pers Soc Psychol Rev-2000-Sussman-355-73</a></p>
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		<item>
		<title>Ruandas unkritischer Pressereferent</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/RaphaInRuanda/~3/jZm7p7xmOkA/ruandas-unkritischer-pressereferent</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 18:40:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rapha</dc:creator>
				<category><![CDATA[dort]]></category>
		<category><![CDATA[Human Right]]></category>
		<category><![CDATA[Kagame]]></category>
		<category><![CDATA[Kinzer]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Ruanda]]></category>

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		<description><![CDATA[Den Unrechtsregimen der 1980er auf dem afrikanischen Kontinent war es egal was die Welt von ihnen hielt. Niemand von außen konnte sie stoppen. Sie benötigten keine positive westliche öffentliche Meinung, sie hatten ja Bodenschätze und die Freiheit ihr ideologisches Weltklima auszusuchen, welches sie fortan unterstützte um einen vermeintlichen Vorteil im Kalten Krieg zu haben. Am [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Den Unrechtsregimen der 1980er auf dem afrikanischen Kontinent war es egal was die Welt von ihnen hielt. Niemand von außen konnte sie stoppen. Sie benötigten keine positive westliche öffentliche Meinung, sie hatten ja Bodenschätze und die Freiheit ihr ideologisches Weltklima auszusuchen, welches sie fortan unterstützte um einen vermeintlichen Vorteil im Kalten Krieg zu haben. Am besten war, man gab sich immer instabil und veranlasste die Supermächte so dazu immer genügend Zuwendung zu schenken.</p>
<p>Heute ist das anders. Fördermittel von westlichen Staaten und Zuwendungen durch andere Organisationen, wie etwa denen der UN-Familie oder international agierende NGOs sind zurzeit von zwei Punkten abhängig: Wie viel wird über das Leid der Bevölkerung in westlichen Medien berichtet und wie ist das Image der Regierung.</p>
<p>Damit fuhr Ruanda in den letzten Jahren sehr gut. In der westlichen Öffentlichkeit weiß man vom Völkermord und davon, dass Kagame progressiv das Schicksal des Landes annimmt und das Land nach vorne bewegen will. Beide Kriterien erfüllt. Das Geld und die Zuwendungen können fließen.</p>
<p>In den letzten Jahren wurden dieser Rechnung jedoch mehrere Unbekannte hinzugefügt: Welche Rolle spielte die Regierungspartei beim Abschuss der Präsidentenmaschine 1994?  Warum darf es keine politische Opposition geben? Wie ist das mit der Presse und Meinungsfreiheit? Was kommt wirklich bei der armen Landbevölkerung an? Wie ist das mit der verdeckten Diskriminierung der vormaligen Konfliktgruppen? Welche Rolle spielt das Militär? Ging es bei der Wiederwahl von Kagame 2010 mit rechten Dingen zu? Und zu guter Letzt: Wie halten Sie es mit den Menschenrechten, Herr Kagame?<span id="more-1930"></span></p>
<p>Alles kein Problem, meint Stephen Kinzer, der sich verhält, als wäre er der Pressesprecher der ruandischen Autokratie. „Gruppen wie Human Rights Watch haben ihren Weg verloren in dem sie westliche, „universelle“ Standarts auf Entwicklungsländer beziehen“, lässt er seinen Text, der unter der Überschrift „Beendet den Menschenrechts Imperialismus jetzt“ steht, zusammenfassen.</p>
<p>Kinzer ist Journalist und Autor, früher schrieb er bei der New York Times, heute lehrt er Journalismus und amerikanische Außenpolitik an der Northwestern University in Chicago. 2008 veröffentlichte er eine autorisierte Biographie über Präsident Paul Kagame „A Thousand Hills: Rwanda´s Rebirth and the Man Who Dreamt it“, eine Jubelarie in Buchform über einen kleinen Jungen der sich zusammen mit seinen Freunden zurück nach Ruanda kämpft, um mit seinem guten Herzen die Menschen von allem Bösen zu befreien und nun das Paradies ohne Hass und Neid mitten im Herzen Afrikas geschaffen hat.  Das Leben von Paul Kagame eben.</p>
<p>Selten habe ich meinen Kopf über so viel unverhohlene Verblendung und blindes Anhimmeln geschüttelt. Kein Wort der Kritik, keine Bemerkung des Zweifels. Kinzer ist ein Kagame-Groupie.</p>
<p>Nun meldet er sich in jenem oben genannten Artikel <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/cifamerica/2010/dec/31/human-rights-imperialism-james-hoge" target="_blank">„End human rights imperialism now“ im Guardian</a> und der ruandischen <a href="http://www.newtimes.co.rw/index.php?issue=14495&amp;article=37120 " target="_blank">New Times</a>.<br />
Darin beschreibt er wie die Menschenrechtskeule immer wieder benutzt wird um unliebsame Zustände zu ändern.</p>
<blockquote><p>Want to depose the government of a poor country with resources? Want to bash Muslims? Want to build support for American military interventions around the world? Want to undermine governments that are raising their people up from poverty because they don&#8217;t conform to the tastes of upper west side intellectuals? Use human rights as your excuse!</p></blockquote>
<p>Er klagt an, dass alle westlichen Menschenrechtsgruppen, seien es nun Amnesty International, Reporters without Boarders oder eben Human Rights Watch immer von einem absoluten Anspruch der Menschenrechte ausgingen und damit für mehr Tote, mehr Repression, mehr Brutalität und so  für eine Schwächung der Menschenrechte sorgten. Der Grund dafür sei, dass die grundlegenden Menschenrechte, wie etwa das Recht nicht auf der Straße umgebracht zu werden, das Recht nicht von Soldaten vergewaltigt zu werden und das Recht zur Schule zu gehen in den westlichen Ländern längst garantiert sind. Kinzer meint, dass es in den Ländern dieser Organisationen Sinn ergeben würde, für Sekundarrechte zu kämpfen. Als Beispiele dafür nennt er das Recht eine radikale Zeitung zu publizieren und das Recht eine extremistische Partei zu gründen. Menschenorganisationen würden in ihrer Selbstbewunderung und dem Gefühl der kulturellen Überlegenheit oft für das falsche Set von Werten entscheiden welches sie durchsetzen wollen.</p>
<p>Gefolgt wird dieses Diffuse durcheinander über das Ranking von vermeintlichen Rechten von Beispielen bei welchen Menschenrechtsorganisationen vor Menschenrechtsverletzungen warnten die dann gar nicht eingetreten seien.</p>
<p>Nun kommt er zu Ruanda: Er beschreibt wie angesehen das Land in Afrika ist, wie <em>„das ruandische Regime mehr Menschen die Chance gegeben hat aus der extremen Armut auszubrechen als jedes andere Regime in der modernen afrikanischen Geschichte. […] das Beste was Ruanda seit der Ankunft der Kolonialisten vor 100 Jahren passiert ist.“</em> Die Menschenrechtsorganisationen wollten, dass die Ruander <em>„offen über ihren ethnischen Hass  sprechen dürfen und dass politische Parteien die in Verbindung mit der geschlagenen Völkermord-Armee in Verbindung stehen frei um die Macht konkurrieren dürfen“</em>, meint Kinzer.</p>
<p>Sein abschließendes Urteil: Alles was nötig ist um einen weiteren Genozid in Ruanda zu erleben ist, dass die ruandische Regierung dem folgt, was ihr Human Rights Watch vorschlägt.</p>
<p>Generell folgert Kinzer:</p>
<blockquote><p>Human rights need to be considered in a political context.</p></blockquote>
<p>Das halte ich offen gesagt für einen grandiosen Unsinn. Wenn in der Erklärung der Menschenrechte von „universalität“ die Rede ist, dann meint dass alle, immer und überall. Zu sagen „die Meinungsfreiheit passt grad nicht rein, lassen wir sie mal weg“ geht nicht. Mit seinen Formulierungen Human Rights Watch wolle, dass es erlaubt sei radikale Zeitungen zu verlegen und extremistische Parteien zu gründen, schießt er völlig am Ziel vorbei. Die Frage hier ist doch, wer entscheidet was radikale Zeitungen sind und definiert extremistische Parteien.</p>
<p>Kinzer zieht aus seinem verblendeten, einseitig-informierten Bild die falschen Schlüsse und greift damit diejenigen an, die sich mit der Materie beschäftigen. Klar müssen auch die Menschenrechtsorganisationen das Ganze im Bild haben, aber ihre Aufgabe ist es darauf hinzuweisen wo welche Menschenrechte gegenüber wem eingeschränkt werden.</p>
<p>Stephen Kinzers Aufgabe scheint die PR für ein autokratisches Regime zu sein.</p>
<p><strong>Zusatz: </strong><br />
Kurz nachdem ich diesen Text geschrieben habe folgt ein  weiterer Text von Stephen Kinzer im Guardian: <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/cifamerica/2011/jan/27/rwanda-freedom-of-speech" target="_blank">Kagame&#8217;s authoritarian turn risks Rwanda&#8217;s future </a><br />
Nicht überraschend erscheint dieser allerdings nicht in der New Times, der ruandischen Regierungszeitung.</p>
<p>Darin beschreibt Kinzer, dass Kagame seine Kritiker nicht einsperren soll, sondern ihnen zuhören. Auf mich wirkt das ein bisschen wie ein PR Artikel, da es zum oben beschriebenen Kinzer-Artikel 391 teils wütende Kommentare innerhalb von 3 Tagen gab. Anschließend wurde die Kommentarfunktion für diesen Artikel gesperrt.</p>
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		<title>IZ3W: Massaker, aber kein Genozid</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 10:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rapha</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine ganz gute Einordnung der Veröffentlichung des UN mapping reports in die politische Gemengelage. Wichtig vor allem die Rolle der Franzosen und den Wechsel der Strategie. Auch interessant: Warum es politisch schwierig ist von einem Völkermord im Osten Kongos zu sprechen. Lesenswert. Link]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eine ganz gute Einordnung der Veröffentlichung des UN mapping reports in die politische Gemengelage. Wichtig vor allem die Rolle der Franzosen und den Wechsel der Strategie. Auch interessant: Warum es politisch schwierig ist von einem Völkermord im Osten Kongos zu sprechen. Lesenswert.</p>
<p><a href="http://www.iz3w.org/zeitschrift/ausgaben/322/fab" target="_blank">Link</a></p>
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		<title>GlobalPost: Rwanda moves to English, drops French</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 09:21:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rapha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues aus Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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		<description><![CDATA[Jon Rosen bringt es auf den Punkt. Etwas überhastet, aber entschlossen ändert Ruanda die Landessprache. Eine schöne Übersichtsbeschreibung. Korrekte Fakten, gute Analyse. Das einzige was mir ein wenig fehlt ist die politische Dimension der Sprachumstellung. Link Mehr dazu auch hier: Bildung in Ruanda auf www.rapha-in-ruanda.de]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Jon Rosen bringt es auf den Punkt. Etwas überhastet, aber entschlossen ändert Ruanda die Landessprache.</p>
<p>Eine schöne Übersichtsbeschreibung. Korrekte Fakten, gute Analyse. Das einzige was mir ein wenig fehlt ist die politische Dimension der Sprachumstellung.</p>
<p><a href="http://www.globalpost.com/dispatch/africa/101119/rwanda-moves-english-drops-french" target="_blank">Link</a></p>
<p>Mehr dazu auch hier: <a href="http://www.rapha-in-ruanda.de/2010/01/23/nummer-2-von-600-%E2%80%93-bildung-in-ruanda" target="_blank">Bildung in Ruanda auf www.rapha-in-ruanda.de</a></p>
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		<title>SPON: “In Deutschland bin ich nur, weil ich hier in Sicherheit bin”</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 08:49:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rapha</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtling]]></category>
		<category><![CDATA[Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[SPON]]></category>

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		<description><![CDATA[Einzelschicksale sind immer Geschichten die einen persönlich berühren können und so Betroffenheit und Verbundenheit auslösen. Das dachte sich wohl auch Ute Suppa in ihrem Artikel über das Leben von Eustache Nkerinka. Das klappt auch einigermaßen gut, das Leben von Herr Nkerinka ist durchaus spannend und bewegend. Jedoch, liebe Frau Suppa, wäre es auch in diesem [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Einzelschicksale sind immer Geschichten die einen persönlich berühren können und so Betroffenheit und Verbundenheit auslösen. Das dachte sich wohl auch Ute Suppa in ihrem Artikel über das Leben von Eustache Nkerinka. Das klappt auch einigermaßen gut, das Leben von Herr Nkerinka ist durchaus spannend und bewegend.</p>
<p>Jedoch, liebe Frau Suppa, wäre es auch in diesem Zusammenhang schön und journalistisch angebracht bei den Fakten zu bleiben und auch in einem solchen Artikel Aussagen zu überprüfen.</p>
<p>Das <em>Mouvement Démocratique Républicain</em> (MDR) ist nicht zu verwechseln mit dem <em>Mouvement républicain national pour la démocratie et le développement</em> (MRND). Der Unterschied scheint nur ein N und ein Buchstabendreher zu sein, ist jedoch gravierender als dies andeutet. Die MRND war die Einheitspartei von 1975 bis 1994 in Ruanda in welcher sich zum Ende hin die Hutu-Power kräfte Durchsetzen und den Völkermord planten. Die MDR hingegen war immer nur Satelitenpartei und niemanls hatte sie die Mehrheit, wie Sie, Frau Suppa, schreiben.</p>
<p>Auch bevor Sie die Geschichte mit der Ruderbootflucht von Ruanda nach Tansania drucken wäre ein Blick auf die Karte angebracht gewesen: Ein Gewässer wo dies möglich wäre gibt es leider keins.</p>
<p>Mein Fazit also: Eine interessante Geschichte, wer jedoch ein bisschen zwischen den Zeilen lesen möchte und sich nicht nur für die grundsätzliche &#8220;bla bla, armer Afrikaner, bla, bla, ihm wurde böse mitgespielt, bla, er kann nichts dafür&#8221; Geschichte interessiert sollte lieber was anderes lesen.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,727079,00.html" target="_blank">Link</a></p>
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		<title>TAZ: Ruanda ist in gutem Zustand</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 08:50:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rapha</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues aus Ruanda]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kagame]]></category>
		<category><![CDATA[Ruanda]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch schon ein paar Tage alt: Ein Interview der TAZ mit dem ruandischen Präsidenten Paul Kagame. Überraschend, dass er gerade mit der TAZ spricht die doch immer wieder sehr kritisch über ihn berichtet. In den Kommentaren zu dem Interview trifft einer den Punkt ganz gut: Sehr seicht und eine Möglichkeit für Kagame Ruanda als ausschließlich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auch schon ein paar Tage alt: Ein Interview der TAZ mit dem ruandischen Präsidenten Paul Kagame.</p>
<p>Überraschend, dass er gerade mit der TAZ spricht die doch immer wieder sehr kritisch über ihn berichtet.</p>
<p>In den Kommentaren zu dem Interview trifft einer den Punkt ganz gut: Sehr seicht und eine Möglichkeit für Kagame Ruanda als ausschließlich tolles Land zu präsentieren. Jegliche kritische Themen bleiben ausgespart. Schade.</p>
<p><a href="http://www.taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/ruanda-ist-in-gutem-zustand/" target="_blank">Link</a></p>
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