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	<title>Realize Ruhrgebiet</title>
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	<description>Der Blog von Recht auf Stadt – Ruhr</description>
	<lastBuildDate>Mon, 27 Nov 2023 11:40:57 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Común – Magazin für stadtpolitische Interventionen: Neue Ausgabe ist online</title>
		<link>http://www.realize-ruhrgebiet.de/2023/11/27/comun-magazin-fuer-stadtpolitische-interventionen-neue-ausgabe-ist-online/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[REDAKTION]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Nov 2023 11:37:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[Die achte Ausgabe des stadtpolitischen Magazins Común ist erschienen – wieder als Online-Ausgabe in Form eines Blogs. Den multiplen Krisen stellt die Redaktion ein multiples&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die achte Ausgabe des stadtpolitischen Magazins Común ist erschienen</strong> – wieder als Online-Ausgabe in Form eines Blogs.</p>
<p><span id="more-792"></span></p>
<p>Den multiplen Krisen stellt die Redaktion ein multiples Weitermachen entgegen. Im Schwerpunkt geht es diesmal um Beteiligung, Kooperation und Selbstorganisierung in der Stadtentwicklung.</p>
<p>Die Blogübersicht der neuen Común findet ihr hier <a href="https://comun-magazin.org/category/comun-8/" target="_blank" rel="noopener">Común #8</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neuerscheinung: Común #7 – Magazin für stadtpolitische Interventionen</title>
		<link>http://www.realize-ruhrgebiet.de/2023/01/11/neuerscheinung-comun-7-magazin-fuer-stadtpolitische-interventionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[REDAKTION]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2023 16:27:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Común]]></category>
		<category><![CDATA[Común Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin für stadtpolitische Interventionen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnraum]]></category>
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					<description><![CDATA[In der ersten Januarwoche 2023 ist die siebte Ausgabe des stadtpolitischen Magazins Común erschienen! Die Común #7 wurde komplett digital in Form eines Blogs veröffentlicht.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der ersten Januarwoche 2023 ist die siebte Ausgabe des stadtpolitischen Magazins Común erschienen!</strong> Die Común #7 wurde komplett digital in Form eines Blogs veröffentlicht. Eine Printausgabe des Magazins wird es nicht mehr geben. Die hohen Papier- und Druckkosten sowie der aufwendige Vertrieb haben die Herausgeber:innen so entscheiden lassen. Común aber bleibt und ist nun ohne Paywall oder andere Zugangsbeschränkungen frei verfügbar.</p>
<p><span id="more-784"></span></p>
<p>Auch die siebte Ausgabe der Común interessiert sich für das Recht auf Stadt aus einer aktivistischen Perspektive. Der Themenschwerpunkt „Wohnen – Es geht auch anders“ reflektiert u.a. die Strategie der Re-Kommunalisierung oder Konzepte des Selbermachens.</p>
<p>In der <a href="https://comun-magazin.org/category/comun-7/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Blogübersicht</a> habt ihr die Möglichkeite in der Común #7 zu „blättern“. Ihr könnt aber auch über das <a href="https://comun-magazin.org/inhaltsverzeichnis-comun-07/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Inhaltsverzeichnis</a> in die Beiträge springen. Alle Ausgaben der Común können über den <a href="https://comun-magazin.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Menüpunkt „Magazin“</a> erreicht werden.</p>
<p>Fühlt euch eingeladen in der neuen Común zu stöbern und unterstützt das Projekt indem ihr die Neuerscheinung in euren Netzwerken bekannt macht.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Über Menschen die Ihre Häuser zurückhaben wollen</title>
		<link>http://www.realize-ruhrgebiet.de/2022/02/10/ueber-menschen-die-ihre-haeuser-zurueckhaben-wollen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[REDAKTION]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2022 09:11:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Wohnen und Co. enteignen]]></category>
		<category><![CDATA[Start Wearing Purple]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Dokumentarfilm „Start Wearing Purple“ ist mit seinen Macher*innen im März 2022 auf Tour durch das Ruhrgebiet und macht halt in Düsseldorf im Forum Freies&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Dokumentarfilm <a href="https://filmpurple.com/de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>„Start Wearing Purple“</strong></a> ist mit seinen Macher*innen im März 2022 auf Tour durch das Ruhrgebiet und macht halt in Düsseldorf im Forum Freies Theater.</p>
<p><span id="more-775"></span></p>
<p>Wohnraum wird auch im Ruhrgebiet teurer. Neben der derzeitigen Inflation sind es insbesondere die Mieten, die den Geldbeutel belasten. Wie kann Wohnraum bezahlbar werden und auch bleiben? Die Initiative »Deutsche Wohnen und Co. enteignen« hat sich in Berlin auf Eigeninitiative zusammengeschlossen, um ihre Häuser von Großinvestoren zurückzubekommen. Der Dokumentarfilm Start Wearing Purple erzählt die Geschichte einer inspirierenden und motivierenden Bewegung, die das Verständnis von Hausbesitz und Eigentum überall auf den Kopf stellen könnte. Der Film zeigt, was diese ansonsten sehr gewöhnlichen Menschen antreibt. Trotz Rückschlägen bleiben sie hartnäckig und glauben an das Ziel, die Verhältnisse in ihrer Stadt, ihrem Land und letztlich überall nachhaltig ändern zu können. Am 07. März wird der Dokumentarfilm um 19:00 Uhr im Kino sweet.sixteen in Dortmund gezeigt und anschließend in einem Filmgespräch mit dem Mieterverein Dortmund, den Filmemacher*innen und »Deutsche Wohnen und Co. enteignen« diskutiert. »Recht auf Stadt Ruhr« zeigt diesen Film auch in Duisburg und Bochum und möchte mit lokalen Initiativen darüber sprechen, welche Aspekte für das Ruhrgebiet wichtig sind. Anschließend wandert die Filmreihe nach Düsseldorf um dort im Forum Freies Theater gezeigt zu werden.</p>
<h3>Zum Film</h3>
<p>Fünf BerlinerInnen mit verschiedensten Hintergründen und Lebensgeschichten finden sich zwischen fast zweitausend engagierten Menschen wieder, um gemeinsam für die gleiche Sache zu kämpfen. Obwohl sich ihre persönlichen Beweggründe unterscheiden, glauben sie daran, die größten Immobilienunternehmen der Stadt enteignen können und Wohnraum wieder bezahlbar zu machen.</p>
<p>Es steht viel auf dem Spiel, ihre Bewegung ist gewachsen, aber noch haben sie fast nichts außer ein paar Unterschriften in der Hand. Dabei müssen sie sich gegen die überwältigende Macht der Immobilienlobby und der Politiker, die bereit sind ihre eigene Stadt zu verkaufen, durchsetzen.</p>
<p>Armut, Klimawandel, Katastrophen, übermächtige Konzerne, Verzweiflung&#8230; Wir sind ermüdet und verdrossen von den Dystopien, die uns jeden Tag, nicht nur in Filmen und Serien, auch in den Nachrichten und in den sozialen Medien ohne Perspektive, ohne Ausweg, als reine Sensation präsentiert werden. Wir scheinen nur auf den Untergang vorbereitet zu werden.</p>
<p>Also haben sich die Filmemacher*innen vorgenommen, eine andere Geschichte zu erzählen, eine, die Hoffnung und Ermutigung in allen erwecken kann. Sie wollen zeigen, dass es tatsächlich überall Ideen und Möglichkeiten gibt, für die es sich lohnt, aufzustehen, sich zu bewegen und die Dinge zum Besseren für sich selbst und die Menschen um sich herum zu verändern.</p>
<p>Müge Süer ist in Istanbul geboren und aufgewachsen und arbeitet als Wirtschaftsforscherin in Berlin. Als sie nebenher eine Karriere als Fotografin verfolgt hat, erkannte sie, dass Film das Medium ist, mit dem sie diese beiden Fähigkeiten am besten kombinieren und ein Publikum jenseits der Wissenschaft erreichen kann. Mit „Start Wearing Purple“ drehte sie ihren ersten Film als Regisseurin und Produzentin.</p>
<p>Nach seinem Kamerastudium in Berlin verfolgte Hendrik Kintscher seine berufliche Karriere in verschiedensten Gewerken der Filmproduktion. Gleichzeitig blieb er in sozialen Bewegungen, die sich mit Globalisierung und Rassismus auseinandersetzen, aktiv.</p>
<p>Beide verbindet die feste Überzeugung, dass es immer noch wichtige, interessante und inspirierende Geschichten gibt, die noch nicht erzählt worden sind.</p>
<h3>Termine</h3>
<hr />
<p><strong>Dortmund</strong><br />
07. März 2022 / 19:00 Uhr/ Sweet Sixteen<br />
Filmgespräch mit Dortmunder Mieterverein, den Filmmacher*innen und »Deutsche Wohnen und Co. enteignen«</p>
<hr />
<p><strong>Bochum</strong><br />
09. März 2022 / 18:00 Uhr / endstation.kino<br />
Filmgespräch mit »Stadt für Alle Bochum«, den Filmemacher*innen und »Deutsche Wohnen und Co. enteignen«</p>
<hr />
<p><strong>Duisburg</strong><br />
10. März 2022 / 19:30 Uhr / Zentrum für Kultur Hochfeld<br />
Filmgespräch mit dem »Netzwerk Hochfeld«, den Filmemacher*innen und »Deutsche Wohnen und Co. enteignen«</p>
<hr />
<p><strong>Düsseldorf</strong><br />
12. März 2022 / 17:00 Uhr / FFT Düsseldorf<br />
Filmgespräch mit dem »Bündnis für bezahlbaren Wohnraum«, den Filmemacher*innen und »Deutsche Wohnen und Co. enteignen«</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das »stadt:mobil« zu Gast im Ruhrgebiet</title>
		<link>http://www.realize-ruhrgebiet.de/2021/07/31/das-stadtmobil-zu-gast-im-ruhrgebiet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[REDAKTION]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Jul 2021 15:34:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Erzbahntrasse]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Leipzig Charta]]></category>
		<category><![CDATA[stadt:mobil]]></category>
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					<description><![CDATA[Einladung des Netzwerks »Recht auf Stadt Ruhr« zum Gespräch über die Neuen Leipzig Charta am Kunstobjekt »landmark« in Gelsenkirchen 14. August 2021, 13:00 – 17:00&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einladung des Netzwerks »Recht auf Stadt Ruhr« zum Gespräch über die Neuen Leipzig Charta am Kunstobjekt »landmark« in Gelsenkirchen</strong></p>
<p><strong>14. August 2021</strong>, 13:00 – 17:00 Uhr, an der <strong>Erzbahntrasse</strong> in Höhe des Bauernhofcafés am Mechtenberg (Kreuzung Erzbahntrasse Hattinger Str./Halterner Str./B 227)</p>
<p>»Recht auf Stadt Ruhr« hat sich im Frühjahr bereits mit den Zielen der <a href="https://www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de/NSPWeb/DE/Initiative/Leipzig-Charta/Neue-Leipzig-Charta-2020/neue-leipzig-charta-2020.html" target="_blank" rel="noopener">Neuen Leipzig Charta</a> aus dem Jahr 2020 auseinandergesetzt. Am 14. August 2021 von 13:00 bis 17:00 Uhr läd das Netzwerk am Kunstobjekt »landmark«, am Schnittpunkt der Stadtgrenzen von Bochum, Gelsenkirchen und Essen und damit auch zwischen den Regierungsbezirken Arnsberg, Münster und Düsseldorf, zum Gespräch über die Leipzig Charta ein! Am Start ist auch das <a href="https://www.nationale-stadtentwicklungspolitik.de/NSPWeb/SharedDocs/Blogeintraege/DE/nlc_stadtmobil.html" target="_blank" rel="noopener">stadt:mobil</a> – ein Lastenrad, dass gleichzeitig als Infostand zur Neuen Leipzig Charta dient.</p>
<p><span id="more-761"></span></p>
<p>Was für die Regierungsbezirke Peripherie ist, ist für die Menschen des Ruhrgebiets mitten drin. Genau an dieser Stelle wurde vor elf Jahren bereits das <a href="https://www.kunstverein-gelsenkirchen.de/pages/projekte/landmark.htm" target="_blank" rel="noopener">Kunstobjekt »landmark«</a> vom Kunstverein Gelsenkirchen errichtet, um diese Thematik aufzugreifen und zu verbildlichen. Deshalb hat Recht auf Stadt Ruhr den Künstler Ulrich Daduna eingeladen, der einen kurzen Input zum Kunstobjekt »landmark« geben wird. Der Grenzstab »landmark« liegt direkt an der Erzbahntrasse und auch am zukünftigen Radschnellweg Ruhr, der bislang auf Gelsenkirchener Stadtgebiet bereits fast vollständig fertigstellt ist.</p>
<p>Im Anschluss daran wollen wir mit Passant:innen ins Gespräch kommen: Was bedeutet Gemeinwohl? Wie kann die Nahmobilität gestärkt werden? Was sind Ihre Visionen zur Zukunft dieses Ortes, im Zentrum des Ruhrgebiets? Stimmen diese Visionen mit den Ideen der Neuen Leipzig Charta überein?</p>
<p>Mit dabei ist auch das <a href="https://bunter-block.org/" target="_blank" rel="noopener">Wohnprojekt Bunter Block</a> – ein Projekt, dass bereits viele Ideen der Neuen Leipzig Charta umsetzt – das Kaffee und Kuchen anbietet und zum gemeinsamen Aufenthalt einlädt.</p>
<p>Am Abend zieht das stadt:mobil weiter in die St. Joseph-Kirche nach Schalke ins Projekt <a href="https://walnussundgewebe.ruhr" target="_blank" rel="noopener">»Walnuss und Gewebe – Gelsenkirchen produziert!«</a>, wo die Produktive Stadt als Themenfeld der Neuen Leipzig Charta diskutiert wird.</p>
<p style="font-size: .75em; letter-spacing: .05em; line-height: 1.5;">FOTO: LANDMARKE »GRENZSTAB«, GELSENKIRCHEN, © KERSTIN MEYER</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zwischen stadtplanerischer Vision und brachialer Planungspolitik</title>
		<link>http://www.realize-ruhrgebiet.de/2021/04/30/zwischen-stadtplanerischer-vision-und-brachialer-planungspolitik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[REDAKTION]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 11:10:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Duisburg Hochfeld]]></category>
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					<description><![CDATA[Online Diskussionstreffen am Dienstag den 04.05.2021 um 19.00 Uhr. Wer dabei sein möchte schreibt eine E-Mail an info@realize-ruhrgebiet.de und erhält die Zugansdaten. Bei unserem nächsten&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Online Diskussionstreffen am Dienstag den 04.05.2021 um 19.00 Uhr.</strong> Wer dabei sein möchte schreibt eine E-Mail an <strong>info@realize-ruhrgebiet.de</strong> und erhält die Zugansdaten.</p>
<p>Bei unserem nächsten digitalen Diskussionstreffen thematisieren wir zwei Pole der Stadtplanung: Einerseits experimentelle stadtplanerische Visionen und andererseits reelle Brachial-Stadtplanungspolitik am Beispiel Duisburg.</p>
<p><span id="more-755"></span></p>
<p><strong>Input 1:</strong> Stadtplanerische Planer*innen bedienen sich immer wieder unterschiedlicher Bilder: Pläne, Illustrationen, räumliche Leitbilder usw. Doch es gibt auch Bilder die durch Interventionen im öffentlichen Raum gezeichnet werden. Es sind temporäre Veränderungen des Raums, in denen mögliche Gestaltungen getestet werden. Welche Rolle können die temporären Bilder für die Gestaltung einer solidarischen Stadt spielen?</p>
<p><strong>Input 2:</strong> In Duisburg sieht die stadtplanerische Realität zum Beispiel so aus: Der Stadtteil Hochfeld (zukünftig Ort der Internationalen Gartenschau – IGA) ist immer wieder im Fokus brachialer Handlungskonzepte der städtischen „Taskforce“. Es scheint gegenwärtig nur zwei Strategien zu geben, mit denen den vermeintlichen „Problemen“ im Stadtteil begegnet wird: Das Abräumen sogenannter „Schrottimmobilien“ und damit auch die Abschiebung bestimmter Teile der gegenwärtigen Bevölkerung und die Entwicklung von in der Regel höher- bis hochwertigen Wohnungsbauprojekten.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Innenstädte nach Corona</title>
		<link>http://www.realize-ruhrgebiet.de/2021/02/25/innenstaedte-nach-corona/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[REDAKTION]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2021 18:29:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Innenstädte]]></category>
		<category><![CDATA[Corona]]></category>
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					<description><![CDATA[Online Veranstaltung am Dienstag 02. März 2021 um 19.00 Uhr Während aktuell Gastronomie und Einzelhandel noch geschlossen sind, lässt sich nicht ablesen, wie sehr die&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Online Veranstaltung am Dienstag 02. März 2021 um 19.00 Uhr</strong></p>
<p>Während aktuell Gastronomie und Einzelhandel noch geschlossen sind, lässt sich nicht ablesen, wie sehr die Pandemie die Entwicklungen der letzten Jahre beschleunigen wird. Die klassische westdeutsche Fußgängerzone wirkt aktuell in jedem Fall ziemlich trist.</p>
<p>Gemeinsam möchten wir diskutieren und überlegen, welche Impulse und Aktivitäten es braucht, um die Zentren der Städte zu vielfältigen Begegnungsorten zu gestalten. Wir können sie offen in partizipativer Kooperation von Politik, Verwaltung und Gesellschaft entwickelt werden. Freie Flächen und Leerstand, bieten die Chance für Transformationsprozesse, Experimente und neue Visionen. Wie werden demokratische Narrative, Bilder und Visionen von zukünftigen öffentlichen Räumen, kosmopolitischen Zentren und urbanen Innenstädten entwickelt? Wie können sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltige Perspektiven für Leerstände, Zwischennutzungen und Entwicklungspläne umgesetzt werden? Welche Zentren brauchen wir für die Zukunft der Städte?</p>
<p>Das Diskussionstreffen findet per Videokonferenz-Tool statt. Wenn ihr teilnehmen wollt, meldet euch unter: info@realize-ruhrgebiet.de</p>
<p style="font-size: .75em; letter-spacing: .05em; line-height: 1.5;">FOTO: CLAUDIO SCHWARZ (UNSPLASH.COM)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Onlineveranstaltung: Die Neue Leipzig-Charta</title>
		<link>http://www.realize-ruhrgebiet.de/2021/01/26/onlineveranstaltung-die-neue-leipzig-charta/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[REDAKTION]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2021 16:33:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Energiewende]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinwohl]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig-Charta]]></category>
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					<description><![CDATA[Transformative Kraft der Städte für das Gemeinwohl und Rückenwind für die Recht auf Stadt Bewegung? Dienstag, 02. Februar 2021, 19 Uhr Ende November 2020 wurde&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Transformative Kraft der Städte für das Gemeinwohl und Rückenwind für die Recht auf Stadt Bewegung?<br />
</strong><strong>Dienstag, 02. Februar 2021, 19 Uhr</strong></p>
<p>Ende November 2020 wurde nach längerer Vorarbeit die sogenannte Neue Leipzig Charta verabschiedet. In dem Dokument formulieren die 27 in der EU für Stadtentwicklung zuständigen Minister*innen Leitlinien für die zukünftige Stadtpolitik. Diese sollen Orientierungspunkte für gute kommunale Politik darstellen. Vorausgegangen war 2007 die erste Leipzig Charta, die im Gegensatz zu früheren Visionen, die integrierte und nachhaltige Stadt proklamierte. Diese löste alte Leitlinien ab, die eine moderne Stadt als erfüllt sah, wenn die Orte des Lebens, Arbeitens und der Freizeit getrennt sind.</p>
<p><span id="more-745"></span></p>
<p>In der nun angepassten Charta werden neue globale Herausforderungen wie Klimawandel, Migration und Veränderung der Wirtschaft mitaufgenommen. Der Fokus liegt nun auf Gemeinwohlorientierung, verlässliche öffentliche Dienstleistungen der Daseinsvorsorge, Vermeidung von neuen Formen der Ungleichheit und Verbesserung der Lebensqualität. Der Text liest sich wie eine Absage an neoliberales Denken und ist im Kern nicht weit von Forderungen der Recht auf Stadt Bewegung entfernt. Das überrascht, insbesondere vor dem Hintergrund der sonstigen Politiken dieser europäischen Regierungen. Ist es gelungen den Regierung subversiv Formulierungen in den Mund zu legen? Stellen die progressiv klingenden Keywörter tatsächlich einen Turnaround für die Stadtpolitiken dar? Oder liesse sich damit zumindestens argumentieren?</p>
<p>Recht auf Stadt Ruhr lädt ein diese Fragen in einer Online Veranstaltung zu diskutieren. Wenn ihr dabei sei wollt, meldet euch unter der Mailadresse realize@rechtaufstadt-ruhr.de an. Wir schicken euch dann einen Link zur Onlineveranstaltung zu.</p>
<p>Die Neue Leipzig-Charta kann hier heruntergeladen werden: <a href="https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2020/eu-rp/gemeinsame-erklaerungen/neue-leipzig-charta-2020.html" target="_blank" rel="noopener">Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat</a></p>
<p style="font-size: .75em; letter-spacing: .05em; line-height: 1.5;">FOTO: BOSCO VERTICALE, MAILAND, ITALIEN, 2019 (ZAC WOLFF ON UNSPLASH)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>»No Cam Do« – Initiative gegen die Kameraüberwachung der Dortmunder Münsterstraße</title>
		<link>http://www.realize-ruhrgebiet.de/2021/01/11/no-cam-do-initiative-gegen-die-kameraueberwachung-der-dortmunder-muensterstrasse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[HBB]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2021 10:17:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>
		<category><![CDATA[Kameraüberwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Münsterstraße]]></category>
		<category><![CDATA[Nordstadt]]></category>
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					<description><![CDATA[In Dortmund setzt sich gerade die Initiative »No Cam Do« gegen die zukünftige Kameraüberwachung der Münsterstraße in der Dortmunder Nordstadt ein. Mit der Begründung, dass&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Dortmund setzt sich gerade die Initiative »No Cam Do« gegen die zukünftige Kameraüberwachung der Münsterstraße in der Dortmunder Nordstadt ein. Mit der Begründung, dass diese Straße ein Kriminalitätsschwerpunkt sei, soll eine polizeiliche Kameraüberwachung installiert werden. Doch für die Stadt geht es nicht nur um die Verbrechensbekämpfung.</p>
<p><span id="more-737"></span></p>
<p>In den Planungsunterlagen der Polizei taucht auch das an der Münsterstraße gelegene selbstverwaltete und alternative Zentrum »Nordpol« auf, das sich in der Vergangenheit immer wieder kritisch zur unterschiedlichsten Themen in der Stadt positioniert hat. Eine Kamera soll direkt auf den Eingangsbereich des »Nordpol« ausgerichtet werden. Die Nachbarschaftsinitiative »No Cam Do« versucht mit einer Klage die Installation der Kameras zu verhindern um so einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Privatsphäre der Anwohner*innen zu verhindern.</p>
<p>Restaurants, Shisha-Bars, Lebensmittelläden und andere Einzelhändler*innen machen die Münsterstraße zu einer belebten Einkaufsstraße in der Dortmunder Nordstadt, die insbesondere von Bewohner*innen mit Migrationshintergrund genutzt wird. Die Polizei sieht aber in dieser Einkaufsstraße, wie auch in der restlichen Nordstadt, einen Kriminalitätsschwerpunkt – einen Raum der Menschen dazu verleitet Verbrechen zu verüben. Auf Grundlage des Polizeigesetztes ergibt sich für die Polizei auch ein größerer Handlungsspielraum. So sind Personenkontrollen ohne Anlass in Gefahrengebieten erlaubt. Racial Profiling gehört genauso zum Alltag wie die Erfahrung von Ohnmacht der Bewohner*innen in der Nordstadt gegenüber der Polizei. Zusätzlich zur ohnehin starken Präsenz von Ordnungshüter*innen soll nun eine Kameraüberwachung hinzukommen. 18 Kameras sollen eine Strecke von knapp 300 Meter der Münsterstraße überwachen. Die Polizei hat in ihren Planungsdokumenten die Orte mit besonderem Interesse für sie identifiziert. Eine Shisha-Bar mit „einschlägigen Klienten“ und das Cafe »Nordpol«. Die Maßnahme dient also nicht nur der sogenannten „Kriminalprävention“, sondern soll auch Orte der Subkultur und der Kritik überwachen.</p>
<p>Auch wenn es eine erhöhte Anzahl an Straftaten in der Nordstadt gibt, wird die Kamaraüberwachung nicht dazu beitragen die tatsächlich vorhandenen sozialen Probleme vor Ort zu lösen. Vielmehr ist eine Verdrängung der Kriminalität in andere Bereiche des Stadtteils zu erwarten.</p>
<p>Die Nachbarschaftsinitiative hat gegen die Kameraüberwachung geklagt und ihre Realisierung damit zunächst blockiert. Obwohl bisher noch kein Urteil gesprochen wurde, versucht die Polizei jedoch Fakten zu schaffen. Im November 2020 wurden die ersten Kameras installiert um einen Probelauf durchzuführen. Mit einem Eilantrag hat die Initiative jedoch erwirkt, dass der Probelauf gestoppt wurde und zur Zeit die Kameras nicht in Betrieb sind. Die Polizei hat verkündet, dass Sie nun abwarten will, wie die Entscheidung vor Gericht ausfällt. Die Nachbarschaftsinitiative will dran bleiben. Auf juristischem Wege aber auch mit Versammlungen und einer kritischen Begleitung der Polizeimaßnahmen.</p>
<p>Website der Initiative »No Cam Do«: <a href="https://www.nocamdo.org" target="_blank" rel="noopener">www.nocamdo.org</a><br />
Twitter: @NoCam_Do</p>
<p style="font-size: .75em; letter-spacing: .05em; line-height: 1.5;">BILD: JANUAR 2021, DORTMUND MÜNSTERSTRASSE (HBB)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die vierte Ausgabe des stadtpolitischen Magazins Común ist erschienen</title>
		<link>http://www.realize-ruhrgebiet.de/2020/12/14/die-vierte-ausgabe-des-stadtpolitischen-magazins-comun-ist-erschienen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[REDAKTION]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2020 16:19:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Común Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Recht auf Stadt Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[urbaner Aktivismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.realize-ruhrgebiet.de/?p=733</guid>

					<description><![CDATA[Im Dezember ist die vierte Ausgabe des stadtpolitischen Magazins Común erschienen. Ihr findet darin wieder einen spannenden Mix von Beiträgen rund um das Thema Recht&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Dezember ist die vierte Ausgabe des stadtpolitischen Magazins Común erschienen. Ihr findet darin wieder einen spannenden Mix von Beiträgen rund um das Thema Recht auf Stadt. Es werden verschiedene Initiativen vorgestellt, es geht um Mieter*innenkämpfe in Rumänien und New York, um den Begriff des Gemeinwohls oder um die „Superblocks“ in Barcelona und viele andere Themen. Der Schwerpunkt beschäftigt sich diesesmal mit Commons als soziale Infrastruktur. Und natürlich ist das Magazin wieder wunderschön geworden!</p>
<p>Mehr Details und alle Infos zur Bestellung gibt es auf der Website der Herausgeber: <a href="https://comun-magazin.org" target="_blank" rel="noopener">comun-magazin.org</a></p>
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		<title>Bochum: Zu wenig Hilfen für Wohnungslose im Winter</title>
		<link>http://www.realize-ruhrgebiet.de/2020/12/11/bochum-zu-wenig-hilfen-fuer-wohnungslose/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[KRISZ]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2020 20:45:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.realize-ruhrgebiet.de/?p=719</guid>

					<description><![CDATA[bodo e.V. kritisiert das neue Kältekonzept der Stadt Die Stadt Bochum hat am 10. Dezember ihr neues „Kältekonzept“ für wohnungslose Menschen veröffentlicht. In ihrer Öffentlichkeitsarbeit&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>bodo e.V. kritisiert das neue Kältekonzept der Stadt</h4>
<p>Die Stadt Bochum hat am 10. Dezember ihr neues <a href="https://www.bochum.de/C125830C0042AB74/vwContentByKey/W2BW5HQA342BOCMDE/$File/Kaeltekonzept_StadtBochum.pdf">„Kältekonzept“</a> für wohnungslose Menschen veröffentlicht. In ihrer Öffentlichkeitsarbeit erweckt sie den Eindruck, die Hilfen seien deutlich ausgeweitet worden. So heißt es in einem <a href="https://www.facebook.com/StadtBochum/posts/1715479021944658">Facebook-Post</a>: „Die Temperaturen werden kälter, die Corona-Zahlen steigen: Mit Blick darauf haben wir die Hilfen für obdach- und wohnungslose Menschen verstärkt.“ Dieser Darstellung widerspricht <a href="https://bodoev.org/">bodo e.V.</a> in einer aktuellen Pressemitteilung und kritisiert die Maßnahmen der Stadt als unzureichend.</p>
<p><span id="more-719"></span></p>
<p>Sie seien enttäuscht von dem Konzept: „Seit Monaten mahnen wir, dass der Corona-Winter für Wohnungslose gefährlicher werden könnte als ohnehin. Und seit Monaten haben wir auf ein städtisches Konzept gewartet, das der durch die Pandemie zugespitzten Lage Betroffener gerecht wird“, beklagt bodo-Redaktionsleiter Bastian Pütter. Kaum mehr als kommunale Pflichtaufgaben fänden sich in dem neuen Konzept.</p>
<p>So sind zusätzliche Schlafplätze in einer Schule in Hamme vorgesehen, aber erst bei Temperaturen ab unter 0 Grad und nur über Nacht und wenn die regulären Schlafstellen (Fliednerhaus, Uhlandstraße) belegt sind. Zudem steht im Konzept „ein Bahnhof“ (welcher?) solle bei „extremer Nachtkälte“ unter minus 10 Grad als Schlafmöglichkeit geöffnet werden. Dazu Bastian Pütter: „Menschen haben ein Recht auf Unterbringung, auch bei Plusgeraden. Wenn dieses Recht nicht in Anspruch genommen wird, sind meist Ängste, erwartete bürokratische Hürden und räumliche Distanzen das Problem. Hier sind niedrigschwellige, zusätzliche Angebote gefordert. Stattdessen einen Bahnhof als städtisches Übernachtungsangebot zu bezeichnen ist zynisch.“</p>
<p>Bei den Tagesaufenthalten, die gerade im Winter enorm wichtig sind, sieht bodo e.V. ebenfalls keine Verbesserungen: Die Öffnungszeiten des Tagesaufenthalts in der Henriettenstraße sind weiter eingeschränkt und auf 45 Minuten Aufenthaltszeit begrenzt. „Im Winter reicht eine so kurze Zeit nicht aus, um sich richtig aufzuwärmen“, so Bastian Pütter. Zusätzliche Aufenthaltsorte oder Wärmestuben finden sich im Konzept nicht. „Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe appellierte schon vor Wochen dringend an Kommunen, zusätzliche Räume zu schaffen, um die gestiegene Not und den gestiegenen Platzbedarf aufzufangen und letztendlich Kältetote zu verhindern. Bochum verweist weiter auf die bestehenden Angebote, die aber nur von einem Teil der Betroffenen genutzt werden können.“</p>
<p>Besonders ärgerlich findet bodo e.V., dass die Stadt Bochum 30 „Notfallpakete“ als „weitere Hilfen gegen die Kälte“ auflistet. „Schlafsäcke halten im Winter auf der Straße nur ein paar Tage. Allein wir verteilen jeden Winter eine dreistellige Zahl als Nothilfe. 30 Schlafsäcke sind kein Konzept.“</p>
<p>In Dortmund werde bereits seit dem Frühsommer an einer corona-kompatiblen Winternothilfe geplant. „Wir hätten uns gewünscht, dass auch Bochum den Sommer nutzt, um wirksame Maßnahmen zum Schutz derer zu ergreifen, die schutzlos sind“, kritisiert Bastian Pütter. Das Kältekonzept würde weder dem Ernst der Lage noch der Ankündigung des Oberbürgermeisters gerecht, die Bekämpfung von Wohnungslosigkeit zur ‚Chefsache‘ zu machen.</p>
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