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<?xml-stylesheet href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/atom10full.xsl" type="text/xsl" media="screen"?><?xml-stylesheet href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css" type="text/css" media="screen"?><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:openSearch="http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/" xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0"><id>tag:blogger.com,1999:blog-4198944427801721053</id><updated>2008-05-12T07:53:40.810-07:00</updated><title type="text">RechtReal</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://rechtreal.blogspot.com/" /><link rel="next" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25&amp;redirect=false" /><link rel="http://schemas.google.com/g/2005#feed" type="application/atom+xml" href="http://rechtreal.blogspot.com/feeds/posts/default" /><author><name>Hendrik Wieduwilt</name><email>noreply@blogger.com</email></author><generator version="7.00" uri="http://www.blogger.com">Blogger</generator><openSearch:totalResults>81</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><link rel="self" href="http://feeds.feedburner.com/Rechtreal" type="application/atom+xml" /><feedburner:emailServiceId>1429632</feedburner:emailServiceId><feedburner:feedburnerHostname>http://www.feedburner.com</feedburner:feedburnerHostname><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4198944427801721053.post-5855702331736265839</id><published>2008-05-08T06:00:00.000-07:00</published><updated>2008-05-08T06:00:05.779-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Termine / Berichte" /><title type="text">Podiumsdiskussion in Berlin: Reales Recht für virtuelle Welten</title><content type="html">&lt;span style="font-style: italic;"&gt;"Hindernis oder Voraussetzung für die Entfaltung des sozialen und wirtschaftlichen Potentials?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unter diesem Titel laden die Friedrich-Ebert-Stiftung und das hamburger Hans-Bredow-Institut zur Podiumsdiskussion nach Berlin. (s. &lt;a href="http://fesportal.fes.de/pls/portal30/docs/FOLDER/STABSABTEILUNG/FES_flyer_Virtuelle_Welten_280508.pdf"&gt;Flyer&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thema:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"Regulierung in und von&lt;br /&gt;virtuellen Online-Welten. Dabei soll es insbesondere um&lt;br /&gt;Chancen und Risiken nationalstaatlicher Interventionen&lt;br /&gt;gehen."&lt;/blockquote&gt;Auszug der Gästeliste:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Prof. Richard Bartle, Ph.D. University of Essex, Großbritannien&lt;/li&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;er ist der Co-Autor der ersten "virtuellen Welt" (&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Multi_User_Dungeon"&gt;MUD&lt;/a&gt;-1)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;li&gt;Dorothee Belz&lt;/li&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Direktor Law &amp;amp; Corporate Affairs, Microsoft Deutschland GmbH, Unterschleißheim&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;li&gt;Monika Griefahn, MdB&lt;/li&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Sprecherin der Arbeitsgruppe Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion, Berlin&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;li&gt;Dr. Andreas Lober &lt;/li&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Rechtsanwalt, Kanzlei Schulte Riesenkampff, Frankfurt&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Autor von "Virtuelle Welten werden Real" - übrigens ein guter Einstieg in die Materie&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;li&gt;Prof. Dr. Viktor Mayer-Schönberger&lt;/li&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;John F. Kennedy School of Government an der Harvard University, Cambridge, USA&lt;/li&gt;&lt;li&gt;von ihm hatte ich schon einmal &lt;a href="http://rechtreal.blogspot.com/2008/02/bericht-zum-vortrag-mayer-schnbergers.html"&gt;berichtet&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~4/286070735" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~3/286070735/podiumsdiskussion-in-berlin-reales.html" title="Podiumsdiskussion in Berlin: Reales Recht für virtuelle Welten" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4198944427801721053&amp;postID=5855702331736265839" title="0 Kommentare" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://rechtreal.blogspot.com/feeds/5855702331736265839/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/5855702331736265839" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/5855702331736265839" /><author><name>Hendrik Wieduwilt</name><email>noreply@blogger.com</email></author><feedburner:origLink>http://rechtreal.blogspot.com/2008/05/podiumsdiskussion-in-berlin-reales.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4198944427801721053.post-4914856592612757923</id><published>2008-05-05T04:03:00.000-07:00</published><updated>2008-05-05T04:03:00.621-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Trends" /><title type="text">Von hier nach da: Virtuelle Inhalte werden verkehrsfähig</title><content type="html">Erneut ein Bericht zur Transportabilität von Avataren auf &lt;a href="http://www.heise.de/tr/Ein-Avatar-fuer-viele-3D-Welten--/artikel/106739/0/201"&gt;Technology Review&lt;/a&gt;. Abstract gibt's bei &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/Avatare-zum-Mitnehmen--/meldung/107313/from/atom10"&gt;Heise &lt;/a&gt;- ich erspar's mir daher. Mit solchen Interoperabilitäten/Interkonnektivität steigt die Chance, absolute Rechte am Avatar zu erhalten. Auf diese Weise verringert sich die Abhängigkeit vom Betreiber erheblich, die Zuordnung zum Spieler wird eindeutig. Der Avatar "to go" ist außerdem ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur wahren Identitätschaffung im Netz und bringt dabei erneut persönlichkeitsrechtliche Fragen auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ähnlich starke Auswirkungen könnte die Interoperabilität im Hinblick auf Gegenstände haben: Schon früher hatte &lt;a href="http://www.heise.de/tr/artikel/98792/"&gt;Technology Review&lt;/a&gt; über erste Versuche berichtet, virtuelle Gegenstände von den Gesetzen ihrer Welt zu lösen - und damit verkehrsfähig zu machen.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Das Ziel ist ein 3D-Internet, das auf gemeinsamen Standards aufbaut. Obwohl es bis dahin noch zahlreiche Fragen zu lösen gibt, ist eine Grundvoraussetzung eines solchen 3D-Internet doch glasklar: Die Nutzer müssen sich frei von einer Welt zur nächsten bewegen können, ähnlich wie man dies heute zwischen Websites tut.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Gemeinsame Standards könnten sicherlich den Handeln mit Gegenständen ankurbeln, wenn diese nur einmal entwickelt und plattformübergreifend verkauft werden können. Ein bei World of Warcraft gefundenes Schwert könnte bei Second Life in die Verkaufs-Vitrine gestellt werden. Stellt sich beim Avatar vornehmlich die Frage nach der Geltung von Persönlichkeitsrechten, so kristallisiert sich bei virtuellen Gegenständen zunehmend die Frage nach den Eigentumsrechten heraus - welche Rechte habe ich an meinem virtuellen Stuhl? Das Urheberrecht allein wird diese Fragen jedenfalls nicht beantworten können, da die Mehrzahl der virtuellen Gegenstände nicht die nötige Schöpfungshöhe &lt;a href="http://rechtreal.blogspot.com/2008/04/lg-kln-urheberrechte-texturen-in-second.html"&gt;aufweist&lt;/a&gt;. Dennoch steckt viel Arbeit in ihrer Erstellung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf Dauer wird sich hier die Zweigespaltenheit der virtuellen Welten fortsetzen: "Perokul der Ork-Schlächter" aus einem Online-Spiel wird wohl kaum zu einem Meeting in einer sozialen Welt wie Second Life auftreten. Andersherum wird niemand in World of Warcraft ein Interesse daran haben, dass eine Laserkanone aus Starwars oder ein BMW aus Second Life importiert wird. Interoperabilität ist daher vorwiegend ein Thema für soziale Welten, in denen keine sportlichen Wettbewerbsregeln gelten und das ggf. produktive Miteinander und die Vielfalt im Vordergrund steht. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~4/283865082" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~3/283865082/von-hier-nach-da-virtuelle-inhalte.html" title="Von hier nach da: Virtuelle Inhalte werden verkehrsfähig" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4198944427801721053&amp;postID=4914856592612757923" title="1 Kommentare" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://rechtreal.blogspot.com/feeds/4914856592612757923/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/4914856592612757923" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/4914856592612757923" /><author><name>Hendrik Wieduwilt</name><email>noreply@blogger.com</email></author><feedburner:origLink>http://rechtreal.blogspot.com/2008/05/von-hier-nach-da-virtuelle-inhalte.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4198944427801721053.post-2691119859581673428</id><published>2008-05-02T03:30:00.000-07:00</published><updated>2008-05-02T03:30:00.886-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="&quot;Hausmitteilung&quot;" /><title type="text">J!Cast-Interview zu World of Warcraft und Cheatbots</title><content type="html">Vor kurzem beehrte mich das J!Cast-Team mit einem &lt;a href="http://www.jcast.de//index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=68&amp;amp;Itemid=12"&gt;Interview&lt;/a&gt; zum Thema "World of Warcraft" und sog. Cheatbots. Das Thema interessiert mich seit einer Weile und mittlerweile sogar Spiegelonline. J!Cast hatte schon früher virtuelle Welten im Programm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Links im Einzelnen:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://rechtreal.blogspot.com/2008/03/world-of-botcraft-und-die.html"&gt;"World of Botcraft" und die Spielverderber&lt;/a&gt; (RechtReal)&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/spielzeug/0,1518,547877,00.html"&gt;Roboter nimmt Spielern das Spielen ab&lt;/a&gt; (Spiegel-Online)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Frühere J!Casts zu virtuellen Welten:&lt;/li&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.jcast.de//index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=40&amp;amp;Itemid=12"&gt; J!Cast 30&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.jcast.de//index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=40&amp;amp;Itemid=12"&gt; Persoenlichkeitsrechte in Second Life&lt;/a&gt; (mit Dr. Ulf Müller)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.jcast.de//index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=31&amp;amp;Itemid=12"&gt; &lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.jcast.de//index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=31&amp;amp;Itemid=12"&gt;J!Cast 23&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.jcast.de//index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=31&amp;amp;Itemid=12"&gt; Jura in Online-Spielen-1&lt;/a&gt; (mit Roman Dickmann)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/ul&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~4/282024116" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~3/282024116/jcast-interview-zu-world-of-warcraft.html" title="J!Cast-Interview zu World of Warcraft und Cheatbots" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4198944427801721053&amp;postID=2691119859581673428" title="0 Kommentare" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://rechtreal.blogspot.com/feeds/2691119859581673428/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/2691119859581673428" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/2691119859581673428" /><author><name>Hendrik Wieduwilt</name><email>noreply@blogger.com</email></author><feedburner:origLink>http://rechtreal.blogspot.com/2008/05/jcast-interview-zu-world-of-warcraft.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4198944427801721053.post-7035958354127493934</id><published>2008-04-29T22:34:00.000-07:00</published><updated>2008-04-29T13:12:57.635-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Gerichtsverfahren" /><title type="text">Anmerkung zu LG Köln - 28 O 124/08</title><content type="html">(zum &lt;a href="http://rechtreal.blogspot.com/2008/04/lg-kln-urheberrechte-texturen-in-second.html"&gt;Urteil des LG Köln&lt;/a&gt; bzgl. Urheberschutz für Texturen in Second Life)&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Second Life wird realer - in vielerlei Hinsicht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die virtuelle Welt will ernstgenommen werden - und büßt damit den Schutz als zweckfreie reine Kunst ein. Wiederum zeigt sich die Dichotomie virtueller Welten: Auf der einen Seite die &lt;span style="font-style: italic;"&gt;zweckorientierte&lt;/span&gt; Kopie der Realität (Welten wie Second Life), auf der anderen Seite das per &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spiel"&gt;definitionem&lt;/a&gt; &lt;span style="font-style: italic;"&gt;zwecklose&lt;/span&gt; Spiel (Welten wie World of Warcraft). Möglicherweise wäre derselbe Kölner Dom als Hintergrund für das Letztgenannte eher als reine Kunst eingestuft worden.&lt;br /&gt;Allerdings ist schon die in diesem Fall vorgenommene Einordnung nicht frei von Zweifeln. Der virtuelle Dom dient im Vergleich zu seinem realen Vorbild keinem Zweck: Er schützt weder vor Witterung, noch bietet er eine besondere Akustik o.ä.. Eine virtuelle Kommunikationsplattform könnte auch ohne ihn bestehen. Kurz: Er ist Dekoration - und soll damit nicht der reinen Ästhetik dienen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Urteil bedeutet für den "Second Commerce" eine gewisse Ernüchterung. Sie erinnert damit an jene Entscheidungen, die Websiten urheberrechtlichen Schutz versagen und damit die Webdesigner-Szene enttäuschten. Arbeitsaufwand an sich führt eben nicht zu Urheberrechten - das hat der BGH bereits bei anderer Gelegenheit festgehalten.&lt;br /&gt;Wer also ein Projekt in Second Life gestaltet, muss nicht unbedingt viel Aufwand, sondern schöpferische Leistung in den Gebäudebau stecken - dann kann auch ein "angewandtes" Gebäude urheberrechtlichen Schutz genießen. So sind beispielsweise die aufwändig gestalteten Räumlichkeiten der AvaStar-Redaktion ("BILD" für die virtuelle Welt) sicherlich urheberrechtlich geschützt.&lt;br /&gt;Mit Feilen und Schleifen ist es dagegen nicht getan. Das gilt gleichermaßen innerhalb und außerhalb von virtuellen Welten.&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~4/280301005" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~3/280301005/anmerkung-zu-lg-kln-28-o-12408.html" title="Anmerkung zu LG Köln - 28 O 124/08" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4198944427801721053&amp;postID=7035958354127493934" title="0 Kommentare" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://rechtreal.blogspot.com/feeds/7035958354127493934/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/7035958354127493934" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/7035958354127493934" /><author><name>Hendrik Wieduwilt</name><email>noreply@blogger.com</email></author><feedburner:origLink>http://rechtreal.blogspot.com/2008/04/anmerkung-zu-lg-kln-28-o-12408.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4198944427801721053.post-5625318889853054031</id><published>2008-04-29T22:11:00.000-07:00</published><updated>2008-04-29T13:13:19.366-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Gerichtsverfahren" /><title type="text">LG Köln: Urheberrechte an Texturen in Second Life</title><content type="html">&lt;div style="text-align: justify;"&gt;Das LG Köln &lt;a href="http://www.jurpc.de/rechtspr/20080077.htm"&gt;(Urt. v. 21.04.2008 - Az. 28 O 124/08&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.jurpc.de/rechtspr/20080077.htm"&gt;, JurPC Web-Dok. 77/2008, Abs. 1 - 31)&lt;/a&gt; hatte in einem Verfügungsverfahren darüber zu entscheiden, ob für eine sog. &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Textur_%28Computergrafik%29"&gt;Textur&lt;/a&gt; in der virtuellen Welt "Second Life" urheberrechtlicher Schutz als Werk der bildenden Kunst (&lt;a href="http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__2.html"&gt;§ 2 I Nr. 4 UrhG&lt;/a&gt;) oder als Lichtbild (&lt;a href="http://www.gesetze-im-internet.de/urhg/__72.html"&gt;§ 72 UrhG&lt;/a&gt;) beansprucht werden kann. Dies wurde grundsätzlich für möglich gehalten, im konkreten Fall jedoch verneint.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Ausschlaggebend war die virtuelle Reproduktion des Kölner Doms und insbesondere die Gestaltung von Fenstern und Bodenmosaiken. Die Klägerin glaubte dadurch eine "besondere Atmosphäre" geschaffen zu haben und hielt dies für schutzfähig im Sinne des Urheberrechts. Die Projektbeteiligten zerstritten sich, die Klägerin möchte die Verwertung ihrer Arbeiten durch andere Beteiligte mit ihrem Verfügungsantrag unterbinden.&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Keine eigene Werkkategorie&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gericht stellt zunächst fest, dass auch in virtuellen Welten ungeachtet der digitalen Grundlage Werkarten im Sinne des § 2 I UrhG entstehen können. Einer neuen Werkart ("Multimediawerk") bedürfe es zumindest&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"soweit und solange nicht, als        die erwähnte Zuordnung — wie hier — im Grundsatz möglich erscheint."&lt;br /&gt;(Abs. 19)&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Werk bildender Kunst&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie die wohl inzwischen h.M. ordnet das Gericht visuelle Elemente virtueller Welten als "Werke der Bildenden Kunst" gem. § 2 Nr. 4 UrhG ein. Das sind&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"alle eigenpersönlichen Schöpfungen, die mit den        Darstellungsmitteln der Kunst durch formgebende Tätigkeit hervorgebracht und        vorzugsweise für die ästhetische Anregung des Gefühls durch Anschauung bestimmt        ist."&lt;br /&gt;(Abs. 21)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Voraussetzung sei jedoch ein ausreichender ästhetischer Gehalt. Außerdem dürfe die Schöpfung nicht auf der Computertätigkeit beruhen. Es sei erforderlich, dass die Leistung über das handwerklich-technische hinausgeht. Hier allerdings bestünde sie allein&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt; "darin, auf der Grundlage von Fotos des realen Domes durch        perspektivische Korrekturen, Helligkeitsanpassungen und Wahl des entsprechenden        Bildausschnitts eine Anpassung dieser Fotos für die Zwecke des virtuellen Doms        zu erzielen. Hierin liegt keine hinreichende eigenpersönliche Schöpfung."&lt;br /&gt;(Abs. 22)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Hohe Anforderungen bei angewandter Kunst&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gericht differenziert zwischen angewandter und reiner Kunst. Zum Verständnis: Für die unterschiedlichen Werkarten wird zumindest nach der Rechtsprechung eine jeweils unterschiedliche Schöpfungshöhe verlangt - das ist letztlich der einzige Grund, warum trotz des offenen Wortlauts eine Einordnung sinnvoll ist. Bei angewandtker Kunst liegt sie höher als bei "reiner" Kunst. Die virtuelle Nachbildung des Kölner Wahrzeichens sollte nun der angewandten Kunst zuzuordnen sein, denn sie sollte&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;"bereits ausweislich der vorgelegten        Projektbeschreibung dem Zweck dienen, den Kölner Dom zu visualisieren und zu        zeigen, dass virtuelle Welten eine ernstzunehmende Kommunikationsplattform        darstellen. Aus derselben Broschüre geht hervor, dass das Projekt "Virtuelles        Köln" mit seinem zentralen Bezugspunkt "Virtueller Dom" gerade keine        zweckfreie, der rein ästhetischen Anschauung dienende Darstellung sein sollte,        wie es für die bildende Kunst kennzeichnend ist(.)"&lt;br /&gt;(Abs. 25)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Daher müsse die Gestaltung den Durchschnitt schon deutlich überragen, woran es indes fehlte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Kein Lichtbild der Klägerin&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den schließlich erörterten Lichtbilderschutz gem. § 72 UrhG liegen die Anforderungen zwar viel niedriger, er kommt aber nur dem Fotografen zu. Die Verfügungsklägerin konnte offenbar nicht darlegen, dass sie selbst die Bilder aufgenommen hatte, die als Texturen verarbeitet wurden. Ob andernfalls ein Schutz möglich gewesen wäre, wurde ausdrücklich offengelassen.&lt;br /&gt;Das Gericht weist auch auf die theoretische wenn auch umstrittene Möglichkeit hin, dass die Texturen als originäre computergeschaffene "Lichtbilder" schutzfähig sein könnten (Abs. 28). Es bezieht zu dem Punkt keine Stellung, denn die Texturen hätten dafür jedenfalls eigenständig erstellte Computergrafiken darstellen müssen. Hier wurden jedoch nur normale Fotos manuell nachbearbeitet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siehe auch: &lt;a href="http://rechtreal.blogspot.com/2008/04/anmerkung-zu-lg-kln-28-o-12408.html"&gt;Anmerkung zum Urteil&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul style="text-align: justify;"&gt;&lt;li&gt;Mehr zu den Hindergründen auf &lt;a href="http://lawgical.jura.uni-sb.de/index.php?/entry/389-Realer-Urheberrechtsstreit-um-virtuellen-Koelner-Dom.html"&gt;Lawgical&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://rechtreal.blogspot.com/2008/04/vom-foto-zum-virtuellen-gegenstand.html"&gt;RR: Lichtbildproblematik bei automatischer "Virtualisierung"&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://rechtreal.blogspot.com/2008/02/erste-e-sport-entscheidung-in.html"&gt;RR: Verfügungsverfahren vor dem AG Köln zum eSport&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~4/280301006" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~3/280301006/lg-kln-urheberrechte-texturen-in-second.html" title="LG Köln: Urheberrechte an Texturen in Second Life" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4198944427801721053&amp;postID=5625318889853054031" title="0 Kommentare" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://rechtreal.blogspot.com/feeds/5625318889853054031/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/5625318889853054031" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/5625318889853054031" /><author><name>Hendrik Wieduwilt</name><email>noreply@blogger.com</email></author><feedburner:origLink>http://rechtreal.blogspot.com/2008/04/lg-kln-urheberrechte-texturen-in-second.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4198944427801721053.post-5773970986795956397</id><published>2008-04-28T15:00:00.000-07:00</published><updated>2008-04-28T06:00:59.762-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="News" /><title type="text">Deutschland-Premiere: Uni HH eröffnet Insel in Second Life</title><content type="html">Als erste deutsche Hochschule feiert die Uni Hamburg morgen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;29.4., 18:00, im EsaB&lt;br /&gt;(&lt;/span&gt;&lt;b&gt;in der Kuppel des historischen Hauptgebäudes&lt;/b&gt;&lt;div&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="white-space: pre;"&gt; &lt;/span&gt;Edmund-Siemers-Allee, Hamburg)&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;die Fertigstellung einer eigenen Insel - d.h. einen abgegrenzten Bereich - in Second Life.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.idw-online.de/pages/de/news257610"&gt;PM&lt;/a&gt; (Informationsdienst Wissenschaft)&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;s. Ankündigung bei &lt;a href="http://rechtreal.blogspot.com/2008/03/hamburg-baut-erste-deutsche-uni-insel.html"&gt;RechtReal&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://slurl.com/secondlife/Campus%20Hamburg/111/100/21"&gt;SULR Link&lt;/a&gt; zur SL-Präsenz des Campus-Hamburg (liegt direkt in der Nachbarschaft der Uni-Insel)&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~4/279383740" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~3/279383740/deutschland-premiere-uni-hh-erffnet.html" title="Deutschland-Premiere: Uni HH eröffnet Insel in Second Life" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4198944427801721053&amp;postID=5773970986795956397" title="0 Kommentare" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://rechtreal.blogspot.com/feeds/5773970986795956397/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/5773970986795956397" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/5773970986795956397" /><author><name>Hendrik Wieduwilt</name><email>noreply@blogger.com</email></author><feedburner:origLink>http://rechtreal.blogspot.com/2008/04/deutschland-premiere-uni-hh-erffnet.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4198944427801721053.post-7741126620605251549</id><published>2008-04-21T08:43:00.000-07:00</published><updated>2008-04-20T23:43:34.094-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Rechtsfragen" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Persönlichkeitsrecht" /><title type="text">Anshe Chung und die Avataridentifikation</title><content type="html">Das &lt;a href="http://www.handelsblatt.com/News/Karriere/Koepfe/_pv/_p/200811/_t/ft/_b/1419428/default.aspx/wir-sind-spieler.html"&gt;Handelsblatt&lt;/a&gt; berichtet über Ailin Gräf bzw. "Anshe Chung", wie sie in Second Life auftritt. Interessant: In Ihrem Unternehmen wird sie mit ihrem Avatarnamen angesprochen.&lt;br /&gt;Gräf erlangte Bekanntheit, da sie mit dem Handel von "Immobilien" in der virtuellen Welt ein reales Vermögen anhäufte. Nicht nur Juristen fasziniert ein für Chung eher unerfreuliches Ereignis: Auf einer virtuellen Pressekonferenz wurde sie mit fliegenden Penissen attackiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Rechtsproblem Avataridentifikation&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Fall Gräf ist ein inzwischen reichlich abgenutztes Beispiel - allerdings zu Recht, denn es illustriert wie kein anderes das Problem der Avataridentifikation. &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;Die persönlichkeitsrechtliche Bewertung dieses Phänomens ist bislang ungeklärt. Denkbar wäre, dass eine Attacke auf den Avatar auf den ihn steuernden Menschen "durchschlägt". Das kann man mit einer Beleidigung vergleichen, die gestisch in Richtung einer Videokamera ausgeführt wird (der gute alte Stinkefinger). Im Urheberrecht kann die Entwicklungsgeschichte einer fiktiven Person als "Fabel" geschützt sein (vgl. &lt;a href="http://www.jcast.de//index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=40&amp;amp;Itemid=12"&gt;Müller, J!Cast 30&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Parallelen zum Namensrecht&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass sich die Persönlichkeit auch in virtuellen Gestalten manifestieren kann, zeigt unter anderem, dass für deren Namen als Pseudonym Schutz aus dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht ableiten kann. Voraussetzung hierfür ist bislang die Verkehrsgeltung dieses Pseudonyms (&lt;a href="http://www.jurpc.de/rechtspr/20030258.htm"&gt;BGH Maxem.de&lt;/a&gt;, a.A. kürzlich &lt;a href="http://www.justiz.bayern.de/gericht/lg/m1/presse/archiv/2007/00979/"&gt;LG München I&lt;/a&gt;, vgl. dazu &lt;a href="http://www.jurabilis.de/index.php?/archives/1148-LG-Muenchen-I-Spitzname-auch-ohne-Verkehrsgeltung-geschuetzt.html"&gt;Jurabilis&lt;/a&gt;). Sofern Frau Gräf also in ihrer Firma und möglicherweise auch sonst mit ihrem Avatarnamen angesprochen würde, könnte sie sich mit dem Argument der Verkehrsgeltung gegen die anderweitige Verwendung ihres Pseudonyms wehren. Falls Frau Gräf keine Marke angemeldet hat (sieht nicht danach aus), könnte das hilfreich sein (Forumshopping ggf. beim LG München I). Gegen den Angriff der fliegenden Penisse hilft das alles allerdings nicht unmittelbar. Wenn aber das Pseudonym namensrechtlich geschützt ist, so steckt darin auch eine persönlichkeitsrechtliche Wertung (das Namensrecht leitet sich aus dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht ab). Warum sollte neben dem Pseudonym nicht auch der Pseudomensch geschützt sein?&lt;br /&gt;Natürlich ist der Rechtsschutz von Avataren stets akzessorisch, der virtuellen Gestalt als solche kommt kein persönlichkeitsrechtlicher Schutz zu.&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~4/274508191" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~3/274508191/anshe-chung-und-die-avataridentifikatio.html" title="Anshe Chung und die Avataridentifikation" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4198944427801721053&amp;postID=7741126620605251549" title="0 Kommentare" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://rechtreal.blogspot.com/feeds/7741126620605251549/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/7741126620605251549" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/7741126620605251549" /><author><name>Hendrik Wieduwilt</name><email>noreply@blogger.com</email></author><feedburner:origLink>http://rechtreal.blogspot.com/2008/04/anshe-chung-und-die-avataridentifikatio.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4198944427801721053.post-8906659890553305540</id><published>2008-04-16T10:25:00.000-07:00</published><updated>2008-04-16T04:15:06.395-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Trends" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="News" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="governance" /><title type="text">P2P für virtuelle Welten: Wird der Regulierungsalbtraum wahr?</title><content type="html">Offenbar plant VastPark die Verwendung von Peer-to-Peer-Technologie (P2P) für virtuelle Welten. Dies berichtet aktuell &lt;a href="http://www.technologyreview.com/Infotech/20607/?a=f"&gt;Technology Review&lt;/a&gt;. Victor Mayer-Schönberger hatte in einem Vortrag kürzlich vor dem Abwandern von virtuellen Welten in P2P-Strukturen gewarnt, so wie aus dem einstigen Napster heutige P2P-Börsen wurden. Der staatlichen Regulierung und mithin dem Recht sind diese Börsen immernoch weitesgehend &lt;a href="http://www.faz.net/s/Rub4C34FD0B1A7E46B88B0653D6358499FF/Doc%7EEAF9EC336FD8A423A9B60D4A9CFAAC8FF%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html"&gt;entzogen&lt;/a&gt;. Entgleiten virtuelle Welten nun dem staatlichen Zugriff?&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oldschool&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bislang werden virtuelle Welten nach dem Server-Client-Prinzip aufgebaut: Auf zentralen Servern liegen Daten, der Nutzer benutzt ein Zugangsprogramm. Bei manchen Welten wird der komplette Inhalt zentral verwaltet und zu den einzelnen Nutzern übertragen ("gestreamt"), so etwa bei Second Life. Bei anderen virtuellen Welten sind die Inhalte lokal gespeichert, lediglich der Ablauf und die Interaktion mit anderen Spielern wird über den zentralen Server abgewickelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Newschool&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peer-to-Peer"&gt;P2P-Netzwerken&lt;/a&gt; ist jeder Rechner zugleich Server und Client, er liefert also Daten und ruft wiederum von anderen Rechnern Daten ab. Diese Technik ist inzwischen vor Allem bei Filesharing-Systemen beliebt (z.B. BitTorrent).&lt;br /&gt;Nun entwickelte die Forschungsorganisation National ICT Australia (NICTA) eine P2P-Verwaltung für virtuelle Welten und lizensierte sie kürzlich für den Betreiber Vastpark. Im Gespräch mit Technology Review erklären Experten deren Vorteile: Mittels der P2P-Technologie könnte die Koordinierungsarbeit an die Einzelrechner gelegiert werden, während der zentrale Server weiterhin die Inhalte liefert. Einzelne "Peers" (Rechner) würden einzelne Regionen der Welt verwalten. So könnte auf plötzliche Ballungen in einzelnen Regionen reagiert werden: Die Region würde weiter unterteilt und somit die Last verteilt. Das funktioniert jedoch zunächst nur bei Sozialen Welten: Da strukturbedingt leicht betrogen werden kann (Cheating), taugt die Technik nicht für Spiele-Welten oder gar eSport-Umgebungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;VastPark CEO Bruce Joy hält P2P für virutelle Welten für nicht weniger als &lt;span style="font-style: italic;"&gt;"potentially revolutionary stuff"&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Konsequenzen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Wie angedeutet, bestehen gegenüber P2P-Strukturen Vorbehalte, da sie schwierig zu kontrollieren sind. Doch gerade in Sozialen Welten wie Second Life, die eine äußerst freie Gestaltung durch die Nutzer ermöglichen, drohen Rechtsbrüche. Neben Markenrechts- und Urheberrechtsverletzungen, gibt es die bekannten AgePlay-Fälle, die hierzulande als Kinderpornografie eingestuft werden können.&lt;br /&gt;Allerdings handelt es sich bei der geplanten P2P-Struktur weiterhin um ein zentralisiertes P2P-Netzwerk, so dass zumindest ein zentraler Angriffspunkt verbleibt. Der wirkliche Regulationsalptraum, eine dezentrale P2P-Welt, lässt also noch auf sich warten.&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.blogger.com/Technology%20Review"&gt;Technology Review: Peer-to-Peer Virtual Worlds&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://rechtreal.blogspot.com/2008/02/bericht-zum-vortrag-mayer-schnbergers.html"&gt;RR- Zusammenfassung&lt;/a&gt; zu Mayer-Schönbergers Vortrag "Napster's Second Life" mit weiterführenden Links &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://nicta.com.au/news/current/nicta_and_vastpark_enter_into_licence_agreement_for_nictas_distributed_virtual_worlds_technology"&gt;Pressemitteilung &lt;/a&gt;NICTA zur Lizensierung der P2P-Technologie&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://rechtreal.blogspot.com/2008/01/kinderporno-ohne-opfer-oder-strafbares.html"&gt;RR Ageplay/Kinderpornografie in Second Life&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~4/271281088" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~3/271281088/p2p-fr-virtuelle-welten-wird-der.html" title="P2P für virtuelle Welten: Wird der Regulierungsalbtraum wahr?" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4198944427801721053&amp;postID=8906659890553305540" title="0 Kommentare" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://rechtreal.blogspot.com/feeds/8906659890553305540/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/8906659890553305540" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/8906659890553305540" /><author><name>Hendrik Wieduwilt</name><email>noreply@blogger.com</email></author><feedburner:origLink>http://rechtreal.blogspot.com/2008/04/p2p-fr-virtuelle-welten-wird-der.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4198944427801721053.post-6483386792411100637</id><published>2008-04-11T16:46:00.000-07:00</published><updated>2008-04-11T07:46:44.001-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="News" /><title type="text">Vom Foto zum virtuellen Gegenstand</title><content type="html">Das dürfte Urheberrechtlern Freude bereiten: Die virtuelle Welt "MiniLife" erlaubt das Konvertieren von Fotos in virtuelle Gegenstände. Ohne das hier vertiefen zu wollen: Es wäre schon interessant zu wissen, ob/inwieweit der Bilderschutz gem. § 72 UrhG sich in den somit generierten Gegenständen fortsetzt. Der Fotograf der Vorlage ist jedenfalls gegen den unerlaubten "Import" als Gegenstand geschützt und könnte diesen untersagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://virtualeconomicforum.com/content-library/blogging/about/myminilife_lets_users_turn_photos_into_virtual_objects/#When:16:10:00Z"&gt;virtualeconomicforum&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~4/268417730" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~3/268417730/vom-foto-zum-virtuellen-gegenstand.html" title="Vom Foto zum virtuellen Gegenstand" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4198944427801721053&amp;postID=6483386792411100637" title="0 Kommentare" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://rechtreal.blogspot.com/feeds/6483386792411100637/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/6483386792411100637" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/6483386792411100637" /><author><name>Hendrik Wieduwilt</name><email>noreply@blogger.com</email></author><feedburner:origLink>http://rechtreal.blogspot.com/2008/04/vom-foto-zum-virtuellen-gegenstand.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4198944427801721053.post-2861323599911879315</id><published>2008-04-11T16:27:00.000-07:00</published><updated>2008-04-11T07:28:24.818-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="News" /><title type="text">Kommentierter Überblick: Virtual Law Conference 2008 / Virtual World Conference</title><content type="html">&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Im Folgenden eine kleine Kommentierung zur Virtual Law Conference bzw. Virtual Worlds 2008. Wie &lt;a href="http://rechtreal.blogspot.com/2008/04/virtual-law-conference-2008.html"&gt;gesagt&lt;/a&gt;, ich war nicht vor Ort sondern bediene mich an den üblichen Quellen. Der Beitrag wird ggf. fortgesetzt, sobald weitere interessante Details bekannt werden.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Welt für jeden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;IBM bastelt offenbar an einer eigenen Welt auf der Basis von Second Life Technologie - aber auf (vermutlich) auf IBM-Servern. Das Konzept von LindenLab erlaubt dies (Seocnd Life Grid) - Benjamin Duranske findet das sogar für Kanzleien interessant, denn damit wäre die virtuelle Welt unabhängig von LindenLab und damit auch die Chatprotokolle. (&lt;a href="http://virtuallyblind.com/2008/04/07/conference-wrapup/"&gt;Duranske auf Virtually Blind&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Möglichkeit des "privaten Second Life für jeden" birgt natürlich Risiken. Damit besteht etwa die Möglichkeit, sich den - laxen - Restriktionen der LindenLab-AGB zu begeben und eine etwas freiere Welt zu erschaffen. Diese wäre damit jedoch nicht nur der Reglementierung durch AGB entglitten, sondern zugleich auch dem staatlichen Zugriff (vgl. &lt;a href="http://rechtreal.blogspot.com/2008/02/bericht-zum-vortrag-mayer-schnbergers.html"&gt;Zusammenfassung&lt;/a&gt; von Mayer-Schönbergers Vortrag am Hans-Bredow-Institut - "Napster's Second Life?").&lt;br /&gt;Da Glücksspiel und "Age Play" inzwischen durch LindenLab verbannt wurden, wäre ein entsprechender Ersatz-Sündenpfuhl vermutlich ein erfolgreiches Produkt (vgl. dazu &lt;a href="http://rechtreal.blogspot.com/2008/03/eine-neue-welt-fr-kinderpornos.html"&gt;Eine neue Welt für Kinderpornos?&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;Markenrecht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Auch das Markenrecht bleibt offenbar ein beliebter Diskussionspunkt. Vor Kurzem begann auch LindenLab sich um den Markenschutz zu kümmern und stellte neue Spielregeln für Second Life-Bewohner auf. Von nun an soll nicht mehr jeder beliebig die Logos des Second Life-Kosmos' verwenden können. Das hat für relativ viel Aufregung gesorgt, letztlich ist der Schritt jedoch kein ungewöhnlicher - LindenLab ist ja nicht die Wohlfahrt. Auch Befürchtungen, dass man nun nicht mal mehr "Second Life" sagen/bloggen dürfe, sind absurd. Die Markenverletzung setzt ein Handeln im geschäftlichen Verkehr voraus (im US-amerikanischen Recht wird dem Freihaltebedürfnis soviel ich weiß durch die "Fair Use"-Doktrin Rechnung getragen). Dagegen kann auch LindenLab nichts ausrichten (und versucht es m.E. auch nicht). Ebenso ist es legitim, wenn sich Privatpersonen als Superhelden verkleiden und damit eventuell Marken verwenden. (vgl. &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/Virtual-Law-Was-ist-Recht-in-virtuellen-Welten--/meldung/106189/from/atom10"&gt;Lober auf Heise&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die Grenzen göttlicher Macht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Streitpunkt AGB: Manche glauben, die Schöpfer einer virtuellen Welt hätten unendliche Gestaltungsfreiheit. In der Tat haben sie einen starken Gefährten: Das Sachenrecht. Zumindest Betreiber mit eigenen Servern können sich auf ihr Eigentumsrecht berufen (vgl. virtuelles Hausrecht).&lt;br /&gt;Dem steht zunächst der Verbraucherschutz gegenüber, wie auch Fairfield offenbar betonte ("auch Britney Spears könne nicht bestimmen, was ein Käufer mit ihrer Musik machen darf" vgl. &lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/Virtual-Law-Was-ist-Recht-in-virtuellen-Welten--/meldung/106189/from/atom10"&gt;Lober auf Heise&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;M.E. zu selten wird jedoch auf die ebenfalls für die Nutzer streitende mittelbare Drittwirkung der Grundrechte verwiesen. Da virtuelle Welten zunächst Kommunikationsplattformen darstellen, ist ebenfalls zu bedenken, dass jede Restriktion bestimmter Verhaltensweisen auch eine Einschränkung u.a. der Kommunikationsfreiheit darstellt.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Einer für alle - auf dem Weg zur virtuellen Persönlichkeit?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Schon seit Längerem ist die Rede von interkonnektiven/interoperablen virtuellen Welten (vW) - soll heißen, Gegenstände und Avatare können von einer vW in eine andere überführt werden. Auf der Virtual Worlds Conference war auch hiervon die Rede. In Deutschland wurde insbesondere die Firma Weblin &lt;a href="http://www.welt.de/webwelt/article1090892/Ein_neuer_Mix_aus_Second_Life_und_ICQ.html"&gt;bekannt&lt;/a&gt;. (&lt;a href="http://www.technologyreview.com/Infotech/20529/?a=f"&gt;Technology Review&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine derartige Neuerung wird natürlich nur von einem Teil der Nutzer angenommen - nämlich solchen, die ohnehin konsistent, also als eine bestimmte Person auftreten. Wer sich heute als Gnom und morgen als fliegendes Pferd präsentiert wird an einem einheitlichen Auftreten in virtuellen Kosmen kein Interesse haben und als "virtuelle Persönlichkeit" kaum Schutz genießen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rechtlich ist diese Entwicklung äußerst spannend und könnte so manches ändern: Wenn ein Betreiber momentan von einem Nutzer die Nase voll hat, wird er ihn mehr oder weniger problemlos von der Plattform entfernen können. Selbst wenn man den Nutzern an ihren Avataren und Gegenständen ein Urheberrecht zugesteht, so krankt dieses stets an einem Geburtsfehler: Gibt es keine virtuelle Welt, gibt es auch das Objekt nicht mehr. Aufgrund dieser Abhängigkeit wird man auch kaum die Löschung eines Avatars durch den Betreiber als Verletzung eines absoluten Rechts im Sinne des § 823 I BGB ansehen können.&lt;br /&gt;Dies ändert sich vermutlich mit der Verkehrsfähigkeit des Objekts. Es wird zu einem abgrenzbaren Immaterialgut, dessen Verletzung auch gegenüber dem jeweiligen Betreiber geltend gemacht werden könnte. Die Interoperabilität könnte sich für die Betreiber also als "Pandora's Box" entpuppen.&lt;br /&gt;Möglicherweise helfen die AGB. In den SL-TOS findet sich ein Passus, der als Stillhalteabkommen ausgelegt werden könnte (pactum de non petendo). Selbst wenn also der Betreiber durch sein Verhalten ein absolutes Recht verletzt, ist er möglicherweise durch die Stillhalteabrede geschützt - wenn dieser Punkt einer AGB-Kontrolle standhält.&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~4/268407317" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~3/268407317/kommentierter-berblick-virtual-law.html" title="Kommentierter Überblick: Virtual Law Conference 2008 / Virtual World Conference" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4198944427801721053&amp;postID=2861323599911879315" title="0 Kommentare" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://rechtreal.blogspot.com/feeds/2861323599911879315/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/2861323599911879315" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/2861323599911879315" /><author><name>Hendrik Wieduwilt</name><email>noreply@blogger.com</email></author><feedburner:origLink>http://rechtreal.blogspot.com/2008/04/kommentierter-berblick-virtual-law.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4198944427801721053.post-7590037633966468316</id><published>2008-04-02T11:08:00.000-07:00</published><updated>2008-04-02T02:08:23.681-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="News" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Termine / Berichte" /><title type="text">Virtual Law Conference 2008</title><content type="html">Morgen beginnt die &lt;a href="http://www.virtuallawconference.com/"&gt;Virtual Law Conference&lt;/a&gt; in New York. Ich bin selbst nicht vor Ort, werde aber über Sekundärquellen von den dortigen Ergebnissen berichten.&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~4/262537851" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~3/262537851/virtual-law-conference-2008.html" title="Virtual Law Conference 2008" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4198944427801721053&amp;postID=7590037633966468316" title="0 Kommentare" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://rechtreal.blogspot.com/feeds/7590037633966468316/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/7590037633966468316" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/7590037633966468316" /><author><name>Hendrik Wieduwilt</name><email>noreply@blogger.com</email></author><feedburner:origLink>http://rechtreal.blogspot.com/2008/04/virtual-law-conference-2008.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4198944427801721053.post-8935166685668761173</id><published>2008-04-02T11:04:00.000-07:00</published><updated>2008-04-02T02:12:10.719-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="News" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="governance" /><title type="text">Virtuelle Welten vor dem US-Kongress</title><content type="html">Doch kein &lt;a href="http://www.pedromeyamarty.com/2008/04/01/google-kauft-linden-labs/"&gt;Aprilscherz&lt;/a&gt;: Vor dem US-Kongress fand gestern die erste Anhörung zum Thema virtuelle Welten statt - genauer gesagt vor dem &lt;a href="http://energycommerce.house.gov/cmte_mtgs/110-ti-hrg.040108.VirtualWorlds.shtml"&gt;Ausschuss für Handel und Energie&lt;/a&gt;. Ein Bericht an dieser Stelle erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Bereits jetzt gibt es Berichte und Kommentare unter folgenden Links (engl.):&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://virtuallyblind.com/2008/04/01/congress-virtual-worlds/"&gt;Virtually Blind&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://secondlife.reuters.com/stories/2008/04/01/rosedale-discloses-fbi-griefing-probe-to-congress/"&gt;Reuters&lt;/a&gt; (über die Aussage des scheidenden Second Life-Gründers Philip Rosedale)&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~4/262537852" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~3/262537852/virtuelle-welten-vor-dem-us-kongress.html" title="Virtuelle Welten vor dem US-Kongress" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4198944427801721053&amp;postID=8935166685668761173" title="0 Kommentare" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://rechtreal.blogspot.com/feeds/8935166685668761173/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/8935166685668761173" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/8935166685668761173" /><author><name>Hendrik Wieduwilt</name><email>noreply@blogger.com</email></author><feedburner:origLink>http://rechtreal.blogspot.com/2008/04/virtuelle-welten-vor-dem-us-kongress.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4198944427801721053.post-8119787777572376448</id><published>2008-03-27T14:52:00.000-07:00</published><updated>2008-03-31T06:57:59.740-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Gerichtsverfahren" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Cheating" /><title type="text">"World of Botcraft" und die Spielverderber</title><content type="html">&lt;div class="serendipity_entry_body"&gt; Wenn sich in Online-Spielen wie World of Warcraft (WoW) der gegnerische Orc seltsam verhält, dann ist er vielleicht ein Roboter: Viele Spieler automatisieren ihre Spielfigur mit Hilfsprogrammen, damit diese schneller Spitzen-Niveaus erreichen. Seit 2006 klagt der Hersteller solcher „Cheat-Bots“ MDY Industries vor einem Gericht in Arizona auf Feststellung, dass er damit nicht das Urheberrecht des WoW-Herstellers Blizzard verletze (&lt;a href="http://news.justia.com/cases/featured/arizona/azdce/2:2006cv02555/322017/"&gt;MDY Industries, LLC v. Blizzard Entertainment, Inc. et al&lt;/a&gt;). Blizzard verlangt wiederum Schadensersatz und Unterlassung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der folgende Beitrag stellt die Problematik anhand der verfügbaren Anträge und Gutachten der Streitparteien dar. Dazu wird zunächst dargestellt, wie sich die Verwendung von „Bot“-Hilfsprogrammen auf Spiel und Betreiber auswirkt. Dann folgt die rechtliche Einordnung: Blizzard argumentiert, dass Spieler, die Cheat-Bots verwenden, das Urheberrecht am Spiel selbst verletzen. Wer die zugehörigen Programme herstellt, würde bei diesem Verstoß helfen und sich folglich selbst rechtswidrig verhalten. Außerdem würden Schutzmechanismen umgangen. Dagegen ist MDY Industries der Auffassung, nicht sie als Hersteller, sondern allenfalls die Nutzer würden einen Rechtsverstoß begehen. &lt;/div&gt;                          &lt;div class="serendipity_entry_extended"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;1. Problem: Störung der Spielbalance&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Online-Spiele leben vom Zusammenspiel zum Teil tausender Menschen. Manchmal steht der Wettbewerb im Vordergrund, stets geht es jedoch um das gemeinsame Erleben von Abenteuern in einer Fantasy-Umgebung. Wenn jemand bei so einem Spiel maschinelle Hilfe in Anspruch nimmt, um schneller voranzukommen, ist er ein "Spielverderber" - so lässt sich zusammenfassen, was Blizzard und Vivendi dem Hersteller des Cheat-Bots, MDY Industries, vorwerfen. Der Cheatbot ist ein Programm, dass die Steuerung der Spielfigur übernimmt - während der Spieler sich ausruht, zur Schule geht oder arbeitet. Die Spielfigur streift währenddessen selbständig Tag und Nacht durch die virtuellen Landschaften, sammelt Gold und besiegt Monster. Während Spieler normalerweise ca. 480 Stunden spielen müssen, um Spitzenniveaus zu erreichen, gelangt der Cheat-Bot bereits nach knapp einem Monat ans Ziel. Dies geht aus einem Gutachten hervor, dass die WoW-Betreiber von Edward Castronova erstellen ließen, seines Zeichens Ökonom und Spezialist in Sachen virtuelle Welten an der Indiana University. Inzwischen sind dermaßen viele automatisierte Spieler unterwegs, dass das Spielerlebnis nachhaltig gestört wird - Castronova spricht von einer "World of Botcraft".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solche "unsportlichen" Methoden sind in der Regel untersagt (&lt;a href="http://www.worldofwarcraft.com/legal/termsofuse.html"&gt;4.B. der WoW-AGB&lt;/a&gt;). Dafür gibt es hauptsächlich zwei Gründe: Zum Einen stören die Eingriffe die Spielbalance - das virtuelle Doping vereitelt den fairen Wettkampf und führt zu Frustration bei den Spielern. Der Verlust von Abonnenten und Spiel-Reputation ist die Folge, außerdem müssen Betreiber kostenintensive Maßnahmen ergreifen, um gegen die Mogeleien vorzugehen. Blizzard berichtet von 465.000 Beschwerden. Zur Einordnung: WoW hat derzeit gut 10 Millionen Abonnenten (vgl. &lt;a href="http://www.blizzard.com/press/080122.shtml"&gt;Pressemitteilung Blizzard vom 22. Januar 2008&lt;/a&gt;). Zum Anderen erreichen die Mogler schneller das Ziel des Spiels - und damit wird das Produkt auch für sie selbst langweilig. Da die Betreiber von WoW ihren Gewinn zu einem Großteil mit den monatlichen Gebühren erzielen, ist dieser Effekt unerwünscht. Im vorliegenden Streitfall beläuft sich Blizzards Schaden pro Mogler allein aufgrund des schnelleren Spiels angeblich auf ca. 105 US-Dollar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2. Rechtliche Argumente&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es folgen die wesentlichen Argumente der Streitparteien, übertragen in deutsche Terminologie - Grundlage im Original ist jedoch das US-amerikanische Recht und insbesondere der Digital Millennium Copyrights-Act (DMCA).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;a) Urheberrechtsverletzung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blizzard erkennt in der Interaktion des Cheat-Bots mit WoW im Arbeitsspeicher (RAM) des Nutzers eine rechtswidrige Vervielfältigung. Spieler würden WoW mit dem speziellen Startprogramm des Cheat-Bots hoch fahren und so Schutzmaßnahmen rechtswidrig umgehen. Dadurch gelange nicht nur die gegebenenfalls rechtmäßig gekaufte Software von WoW in den Arbeitsspeicher, sondern sukzessive weitere geschützte Inhalte aus dem Internet, je tiefer der Avatar in die virtuelle Welt vordringt. Zum Teil würden dadurch Areale geladen, die nur aufgrund des ermogelten hohen "Levels" zugänglich sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;b) Verantwortlichkeit des Herstellers&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Blizzards Auffassung sei der Hersteller der Bots für diese Urheberrechtsverletzung auch verantwortlich ("liable"), wenn er von dem Verstoß wusste und diesen begünstigte ("knowledge of the infringing activity and induce, cause, or materially contribute to the activity" - offenbar eine Stufe zwischen Störer und Gehilfe). Blizzard zitiert dazu einen Präzedenzfall, demzufolge ein Software-Hersteller dann als verantwortlich gilt, wenn das von ihm hergestellte Produkt nicht dazu dienen kann, substantiell oder in wirtschaftlich wesentlichem Maße ("substantial or commercially significant") rechtmäßig verwendet zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich, so Blizzard, sei der Hersteller auch deshalb verantwortlich, weil er jederzeit die Benutzung bereits verkaufter Bots unterbinden könne, indem er den zugehörigen Nutzungsschlüssel ("Product Key") sperrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;c) Gegenargument: Nur Vertragsverletzung durch Spieler&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;MDY Industries hält dem entgegen, dass Blizzard letztlich nur Vertragsverletzungen &lt;em&gt;durch die Spieler&lt;/em&gt; geltend machen könnte. Aber selbst wenn durch die Verwendung des Cheat-Bots der Vertrag zwischen Spieler und Blizzard verletzt würde, bedeute das keine Beeinträchtigung des Urheberrechts. Der DMCA bezwecke nicht die bessere Durchsetzung von Lizenzabkommen sondern den Schutz des Immaterialgüterrechts. Die unerlaubte Benutzung eines urheberrechtlich geschützten Werks sei für sich genommen nicht rechtswidrig.&lt;br /&gt;Für eine Verletzung des Urheberrechts durch Umgehung der Schutzmechanismen sei erforderlich, dass ein innerer Zusammenhang ("Nexus") bestünde zwischen der Überwindung und dem dadurch ermöglichten Nutzen der Software. Selbst wenn also Schutzmechanismen bei der Verwendung des Cheatbots umgangen würden, so würde der Nutzer doch nur dasselbe Spiel benutzen, für das er seine Gebühren entrichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;d) Unrechtmäßige Einmischung in Verträge Dritter?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerdem stützen sich Blizzard und Vivendi auf die Rechtsfigur der "unrechtmäßigen Einmischung" (&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tortious_interference"&gt;tortious interference&lt;/a&gt;). Damit ist die bösgläubige Einmischung in Vertragsverhältnisse Dritter gemeint. Das Schutzgut dieser Rechtsfigur ist offenbar dem unsrigen "Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb" entfernt ähnlich. Die Voraussetzungen dieser Rechtsfigur liegen jedoch nach Ansicht der Gegenseite nicht vor: Erstens, Bösgläubigkeit ("improperly as to motive or means"), zweitens, vorsätzliche Einmischung durch Verursachung eines Vertragsbruchs ("intentionally interfered by causing a breach" und Drittens, ein Schaden ("damage"). Den Schaden beziffert Blizzard indes mit 2,5 Mio. US-Dollar allein aufgrund der erhöhten Verwaltungskosten sowie 10,5 Mio. US-Dollar aufgrund gekündigter Abonnements frustrierter Nutzer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;e) Wettbewerbsverstoß&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch ein Wettbewerbsverstoß wird von MDY zurückgewiesen, vermutlich, weil es dafür bereits an einem Wettbewerbsverhältnis zwischen dem Spielebetreiber und dem Hersteller des Cheat-Bots fehlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;3. Ausblick&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was können Betreiber, Spieler und Juristen von dem Ausgang dieses Verfahrens erwarten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;a) Wenn es zur Entscheidung kommt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst wenn dieser "virtual law"-Fall nicht wie andere Fälle in einem Vergleich endet, so sollte seine unmittelbare Bedeutung nicht überschätzt werden. Wenn MDY gewinnt, bedeutet dies keinen Freibrief für die Nutzer der Bots - denn trotzdem stellt dies eine Vertragsverletzung durch die Nutzer dar und kann mit dem Rauswurf aus der virtuellen Welt geahndet werden. Wenn Blizzard und Vivendi gewinnen, wird die gewerbliche Herstellung des Cheatbots verboten - dennoch wird er oder ein ähnliches Modell weiterhin Verwendung finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;b) Schummler vor Gericht - Tendenz zunehmend&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Computerspielverderber beschäftigen die Gerichte zunehmend. Vor Kurzem hatte das &lt;a href="http://www.golem.de/0801/56974.html"&gt;AG-Köln&lt;/a&gt; zu entscheiden, ob der Ausschluss eines Profi-Computerspielers wegen Verwendung eines Cheat-Bots rechtmäßig war. Gegen eine Tauschbörse für durch Bots angehäuftes "Gold" ("goldfarming") wurde in den USA bereits eine Sammelklage eingereicht &lt;a href="http://news.justia.com/cases/featured/florida/flsdce/1:2007cv21403/296927/"&gt;(Hernandez v. Internet Gaming Entertainment, Ltd et al)&lt;/a&gt; - um nur zwei Beispiele zu nennen. Neben dem Verwenden von Hilfsprogrammen ist auch das AGB-widrige "Anmieten" von Profi-Spielern beliebt ("&lt;a href="http://rechtreal.blogspot.com/2008/01/powerlevelling.html"&gt;Powerlevelling&lt;/a&gt;"). Der Schutz von Online-Rollenspielen (&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Massively_Multiplayer_Online_Role-Playing_Game"&gt;MMORPG&lt;/a&gt;) als abgeschlossene Ökosysteme der Unterhaltung vor Eingriffen durch "Cheater" stellt das Recht vor Herausforderungen, die offenbar nicht allein durch ausgeklügelte AGB bewältigt werden können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;c) Parallelen zur Forenhaftung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Versuch, anstelle des unmittelbaren Täters den Intermediär haftbar zu machen, ist aus der Diskussion um Forenbetreiber bekannt. Blizzard greift MDY mit dem Argument an, ihr Cheatbot sei nur für den Rechtsbruch durch die Nutzer geschaffen. Mit einem verblüffend ähnlichen Argument differenzierte jüngst das &lt;a href="http://www.webhosting-und-recht.de/urteile/Landgericht-Duesseldorf-20080123.html"&gt;LG Düsseldorf, Urteil v. 23.01.2008 - Az.: 12 O 246/07&lt;/a&gt; zwischen dem Webspace-Anbieter "rapidshare" und ebay: Zwar dürfe die Betreiberhaftung nicht das Geschäftsmodell einer Plattform (ebay) vernichten (vgl. &lt;a href="http://www.jurpc.de/rechtspr/20040265.htm"&gt;BGH Urteil vom 11.03.2004 I ZR 304/01 - JurPC Web.-Dok. 265/2004&lt;/a&gt; Abs. 46). Jedoch sei dies anders zu beurteilen, wenn die fragliche Plattform "nicht hauptsächlich für legale Aktivitäten genutzt wird". Nach ähnlichen Kriterien wird auch die Zulässigkeit von Manipulationen an Spielkonsolen beurteilt (vgl. dazu Arnold, MMR 2008, S. 144).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Links&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://docs.justia.com/cases/federal/district-courts/arizona/azdce/2:2006cv02555/322017/45/0.pdf"&gt;Antrag von MDY Industries auf Feststellung der Rechtmäßigkeit (Justitia).&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://docs.justia.com/cases/federal/district-courts/arizona/azdce/2:2006cv02555/322017/39/0.pdf"&gt;Antrag von Blizzard / Vivendi auf Unterlassung und Schadensersatz (Justitia).&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/105575"&gt;Meldung bei Heise.de.&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://virtuallyblind.com/2008/03/23/mdy-blizzard-motions/"&gt;Virtually Blind mit Links zu Anträgen und Gutachten.&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style: italic;"&gt;Update 31.3.2008: Der Beitrag wurde ein wenig aufgehübscht und erschien zwischenzeitlich bei &lt;a href="http://www.telemedicus.info/article/719-World-of-Botcraft-Haftung-der-Hersteller-von-Bot-Programmen.html"&gt;Telemedicus&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;     &lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~4/258992486" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~3/258992486/world-of-botcraft-und-die.html" title="&quot;World of Botcraft&quot; und die Spielverderber" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4198944427801721053&amp;postID=8119787777572376448" title="0 Kommentare" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://rechtreal.blogspot.com/feeds/8119787777572376448/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/8119787777572376448" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/8119787777572376448" /><author><name>Hendrik Wieduwilt</name><email>noreply@blogger.com</email></author><feedburner:origLink>http://rechtreal.blogspot.com/2008/03/world-of-botcraft-und-die.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4198944427801721053.post-3273898819525966396</id><published>2008-03-27T14:08:00.000-07:00</published><updated>2008-03-27T06:09:46.573-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="News" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Literaturauswertung" /><title type="text">Erste Monografien zum Thema Recht und virtuelle Welten</title><content type="html">Benjamin Duranske, Blogger und Gründer von Virtuallyblind.com, &lt;a href="http://virtuallyblind.com/2008/03/21/virtual-law/"&gt;kündigte&lt;/a&gt; das Erscheinen eines Buchs zum Thema an ("Virtual Law - Navigating the Legal Landscape of Virtual Worlds"). Vorabbestellungen sind bereits möglich.&lt;br /&gt;Auch &lt;a href="http://terranova.blogs.com/terra_nova/2008/03/virtual-law-b-1.html"&gt;Gregory Lastowka&lt;/a&gt; arbeitet an einem entsprechenden Werk. Ob hierzulande auch schon jemand tippt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die einzige mir bekannte deutsche, zwar nicht juristische, aber immerhin von Juristenhand herausgegebene Darstellung ist "Virtuelle Welten werden Real" (2007, Telepolis-Verlag)  von RA Andreas Lober. Sie liest sich flott und beinhaltet interessante Hintergründe sowie ein Interview mit Richard Bartle, dem Begründer der ersten virtuellen Welt &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Multi_User_Dungeon"&gt;MUD-1&lt;/a&gt;.&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~4/258983192" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~3/258983192/erste-monografien-zum-thema-recht-und.html" title="Erste Monografien zum Thema Recht und virtuelle Welten" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4198944427801721053&amp;postID=3273898819525966396" title="1 Kommentare" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://rechtreal.blogspot.com/feeds/3273898819525966396/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/3273898819525966396" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/3273898819525966396" /><author><name>Hendrik Wieduwilt</name><email>noreply@blogger.com</email></author><feedburner:origLink>http://rechtreal.blogspot.com/2008/03/erste-monografien-zum-thema-recht-und.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4198944427801721053.post-8909237833317173591</id><published>2008-03-19T11:42:00.000-07:00</published><updated>2008-03-19T04:00:02.030-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="News" /><title type="text">"Blog on a Prim" - Website-Einbindung in Second Life</title><content type="html">&lt;a href="http://2ndtravel.blogspot.com/2008/03/blog-on-prim-das-video.html"&gt;2ndtravel&lt;/a&gt; hat in einem Video demonstriert, wie Web-Inhalte auf Second Life-Prims aussehen können.&lt;br /&gt;&lt;object height="355" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/6Sm-rhdEqGU&amp;amp;hl=en"&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/6Sm-rhdEqGU&amp;amp;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" height="355" width="425"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Nachtrag zu &lt;a href="http://rechtreal.blogspot.com/2008/03/rosedale-eros-revolution-turbulenzen.html"&gt;"Drin" - die Avatare bekommen Internet&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Via &lt;a href="http://primforge.com/blog/"&gt;Primforge-Blog&lt;/a&gt;, &lt;a href="http://www.sltalk.de/index.php/2008/03/14/blog-on-a-prim/"&gt;SLTalk&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~4/254207617" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~3/254207617/blog-on-prim-website-einbindung-in.html" title="&quot;Blog on a Prim&quot; - Website-Einbindung in Second Life" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4198944427801721053&amp;postID=8909237833317173591" title="0 Kommentare" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://rechtreal.blogspot.com/feeds/8909237833317173591/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/8909237833317173591" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/8909237833317173591" /><author><name>Hendrik Wieduwilt</name><email>noreply@blogger.com</email></author><feedburner:origLink>http://rechtreal.blogspot.com/2008/03/blog-on-prim-website-einbindung-in.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4198944427801721053.post-3475219269445189052</id><published>2008-03-19T03:28:00.000-07:00</published><updated>2008-03-19T03:35:11.854-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="News" /><title type="text">Mercedes-Benz verlässt Second Life</title><content type="html">Nach der &lt;a href="http://secondlife.deutschepost.de/"&gt;Post&lt;/a&gt; zieht sich nun ein weiteres großes Unternehmen aus der virtuellen Welt "Second Life" &lt;a href="http://www.mercedes-benz-secondlife-infos.com/2008/03/18/mercedes-benz-ends-second-life-test-run-with-positive-findings/"&gt;zurück&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Die Meldungen haben denselben Tenor: Positive Bilanz, große Zukunft, vielen Dank - aber wir müssen leider, leider gehen. So verabschiede auch ich mich von richtig miesen Geselligkeiten.&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~4/254207618" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~3/254207618/mercedes-benz-verlsst-second-life.html" title="Mercedes-Benz verlässt Second Life" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4198944427801721053&amp;postID=3475219269445189052" title="0 Kommentare" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://rechtreal.blogspot.com/feeds/3475219269445189052/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/3475219269445189052" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/3475219269445189052" /><author><name>Hendrik Wieduwilt</name><email>noreply@blogger.com</email></author><feedburner:origLink>http://rechtreal.blogspot.com/2008/03/mercedes-benz-verlsst-second-life.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4198944427801721053.post-6624714516219948756</id><published>2008-03-17T18:55:00.000-07:00</published><updated>2008-03-17T10:56:18.235-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Literaturauswertung" /><title type="text">Englischsprachige Literatur zum Thema virtuelle Welten und Recht</title><content type="html">Nein, diesmal war ich es nicht. Es ist purer Zufall, dass kurz nach &lt;a href="http://rechtreal.blogspot.com/2008/03/deutsche-literatur-zum-thema-virtuelle.html"&gt;mir&lt;/a&gt; auch Greg Lastowka auf Terranova seine bibliografische Schatzkiste &lt;a href="http://terranova.blogs.com/terra_nova/2008/03/virtual-law-b-1.html"&gt;ausgeschüttet&lt;/a&gt; hat - nur, dass seine Sammlung ungleich beeindruckender daherkommt.&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~4/253138990" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~3/253138990/englischsprachige-literatur-zum-thema.html" title="Englischsprachige Literatur zum Thema virtuelle Welten und Recht" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4198944427801721053&amp;postID=6624714516219948756" title="0 Kommentare" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://rechtreal.blogspot.com/feeds/6624714516219948756/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/6624714516219948756" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/6624714516219948756" /><author><name>Hendrik Wieduwilt</name><email>noreply@blogger.com</email></author><feedburner:origLink>http://rechtreal.blogspot.com/2008/03/englischsprachige-literatur-zum-thema.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4198944427801721053.post-6832527897793984029</id><published>2008-03-17T13:52:00.000-07:00</published><updated>2008-03-17T05:53:45.554-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Gerichtsverfahren" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="News" /><title type="text">Rosedale, Eros, Revolution - Turbulenzen bei Second Life</title><content type="html">&lt;span&gt;Die "Bewohner" von Second Life hatten ein bewegtes Wochenende: SL-Gründer Philip Rosedale kündigte an, als CEO des Betreibers Linden Lab zurückzutreten. Das bekannte Copyright-Verfahren Eros ./. Catteneo endete mit einem Vergleich. Und schließlich wurde eine wichtige technische Neuerung verkündet: Von nun an können Websites in die virtuelle Umgebung eingebunden werden - das Web gelangt ins Metaversum, in die dreidimensionale Welt von Second Life.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Rosedale geht - der Aufschwung kommt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Der Stil von Philip Rosedale wurde vielfach kritisiert. Ein Nachfolger ist zwar noch nicht bekannt, wohl aber seine Herausforderungen: Second Life soll leichter zu bedienen sein, das Unternehmen straffer organisiert. Zuletzt war das Wachstum der wohl bekanntesten virtuellen Welt stagniert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Die ersehnte Entscheidung bleibt aus - erneut&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Schon beim ersten Gerichtsverfahren, das Second Life zum Gegenstand hatte (Bragg ./. Linden), erwarteten Rechtswissenschaftler eine Entscheidung und damit auch die Klärung einiger Rechtsfragen. Auch dort endete der Streit im Vergleich. Im aktuellen Verfahren &lt;/span&gt;&lt;span&gt;ging es nun um die Vervielfältigung eines virtuellen Erotik-Gegenstandes ("SexGen") in der virtuellen Welt, wodurch der Produzent, Eros LL.C, sich geschädigt sah&lt;/span&gt;&lt;span&gt;. &lt;/span&gt;&lt;span&gt; Zunächst war nur der Täter-Avatar ("Catteneo"), nicht aber die ihn steuernde reale Person (Robert Leatherwood) bekannt gewesen &lt;/span&gt;&lt;span&gt;(&lt;a href="http://news.justia.com/cases/featured/florida/flmdce/8:2007cv01158/202603/"&gt;Eros ./. Leatherwood&lt;/a&gt;)&lt;/span&gt;&lt;span&gt;. Das Verfahren war daher als "erste Klage gegen einen Avatar" gefeiert worden. Letztlich handelte es sich jedoch um eine Klage gegen "Unbekannt" nach US-amerikanischem Zivilrecht.&lt;br /&gt;Linden Lab billigt Nutzern von Second Life zwar das Copyright an den von ihnen erstellten Gegenständen zu und unterscheidet sich damit von anderen Betreibern virtueller Welten. Allerdings enthalten die &lt;a href="http://secondlife.com/corporate/tos.php"&gt;AGB&lt;/a&gt; unter Punkt 3.2 eine Stillhalteklausel, die Nutzer wohl davon abhalten soll, Schutzrechtsverletzungen klageweise geltend zu machen. Ob diese Klausel bestand hat, ist sowohl hier als auch in den USA ungewiss - und bleibt es nun noch eine Weile länger.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;"Drin" - die Avatare bekommen Internet&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Eine technische Neuerung, die eine kleine Revolution einläuten könnte: Fortan genügt die Eingabe der Internet-Adresse, schon können Inhalte aus dem World Wide Web direkt in die virtuelle 3D-Umgebung integriert werden: Websites, MP3s oder ganze Videos erscheinen dann auf sogenannten Media-Texturen. Eine Textur ist das Oberflächenmuster eines virtuellen Gegenstandes. Wer an einem so gestalteten Gegenstand in der virtuellen Welt vorbeigeht, kann auf ihm zum Beispiel einen Film betrachten, oder hört die Lieblingsmusik des Anwohners. &lt;/span&gt;&lt;span&gt;Am Ende dieser Entwicklung soll die vollständige Einbindung des Internets in die dreidimensionale Umgebung von Second Life stehen. Noch sind die Websites allerdings statisch, eine Navigation ist nicht möglich.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;Die Verwendung von Multimedia-Inhalten in Second Life ist nichts Neues. Neu ist, dass die Inhalte durch bloße Eingabe der Internetadresse dynamisch eingebunden werden. Virtuelle Welten haben damit einen neuen Problemkreis erschlossen: Wenn ein Künstler beispielsweise MP3-Dateien für den privaten Gebrauch bereithält, wird es ihn nicht begeistern, wenn ein Unternehmen die Musik in einer virtuellen Empfangshalle verwendet. Das gleiche gilt für die Übernahme von Nachrichteninhalten auf virtuellen Großleinwänden - Spiegel-Online als Publikumsmagnet in einem virtuellen Warenhaus?&lt;br /&gt;Auch die Diskussion um Intermediärhaftung im Internet sowie Einordnungsprobleme zum Linking und Framing könnten neuen Schwung erhalten: Forenbetreibern und Videoportale stellen die Gerichte schon jetzt vor immer neue Herausforderung. Nun könnten sich Konstellationen mit noch längeren Vermittlungsketten ergeben: Der Second Life-Bewohner A sieht sich im virtuellen Gebäude des B ein jugendgefährdendes Video des Produzenten P an, das B mit der Web-Adresse des Videoportals V auf sein virtuelles Heimkino gebracht hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Links zu den Themen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://secondlife.reuters.com/stories/2008/03/14/exclusive-rosedale-to-step-down-as-linden-lab-ceo/"&gt;Reuters&lt;/a&gt; über Philip Rosedales Rücktritt&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://slinside.com/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=1151&amp;amp;Itemid=1"&gt;Sl-Inside&lt;/a&gt; zur Möglichkeit, Websites in Second Life darzustellen&lt;a href="http://slinside.com/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=1151&amp;amp;Itemid=1"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://slinside.com/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=1150&amp;amp;Itemid=72"&gt;Video&lt;/a&gt;-Tutorium zum Erstellen von Multimedia-Texturen&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href="http://virtuallyblind.com/2008/03/14/leatherwood-settlement/"&gt;Virtually Blind&lt;/a&gt; mit Informationen und Links zum Thema Eros ./. Leatherwood&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;(zugleich veröffentlicht bei &lt;a href="http://www.telemedicus.info/article/707-Rosedale,-Eros,-Revolution-Turbulenzen-bei-Second-Life.html"&gt;Telemedicus.info&lt;/a&gt;)&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~4/252987725" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~3/252987725/rosedale-eros-revolution-turbulenzen.html" title="Rosedale, Eros, Revolution - Turbulenzen bei Second Life" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4198944427801721053&amp;postID=6832527897793984029" title="2 Kommentare" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://rechtreal.blogspot.com/feeds/6832527897793984029/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/6832527897793984029" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/6832527897793984029" /><author><name>Hendrik Wieduwilt</name><email>noreply@blogger.com</email></author><feedburner:origLink>http://rechtreal.blogspot.com/2008/03/rosedale-eros-revolution-turbulenzen.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4198944427801721053.post-7752172696939906227</id><published>2008-03-14T10:52:00.000-07:00</published><updated>2008-03-14T11:05:47.978-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="News" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Wirtschaft" /><title type="text">Rosedale geht</title><content type="html">Der CEO von Second Life-Betreiber Linden Lab Philip Rosedale räumt den Stuhl, berichtet &lt;a href="http://secondlife.reuters.com/stories/2008/03/14/exclusive-rosedale-to-step-down-as-linden-lab-ceo/"&gt;Reuters&lt;/a&gt;, und hat sogleich Reaktionen im "who-is-who" der SL-Kommentatoren &lt;a href="http://secondlife.reuters.com/stories/2008/03/14/instant-view-reactions-to-the-rosedale-announcement/"&gt;gesammelt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;Der noch nicht bekannte Nachfolger soll das Hauptproblem von Second Life beheben: Den unkomfortablen Umgang mit der virtuellen Welt, an den sich Neulinge nur mühsam gewöhnen. Außerdem soll die luftige Unternehmenskultur gestrafft werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Second Life ist neben World of Warcraft die bekannteste virtuelle Welt. Sie ist gekennzeichnet durch ein außerordentliches Maß an Gestaltbarkeit: Die Umgebung besteht nahezu ausschließlich aus &lt;a href="http://rechtreal.blogspot.com/2007/11/ucg.html"&gt;User Generated Content&lt;/a&gt;.&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~4/251539127" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~3/251539127/rosedale-geht.html" title="Rosedale geht" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4198944427801721053&amp;postID=7752172696939906227" title="0 Kommentare" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://rechtreal.blogspot.com/feeds/7752172696939906227/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/7752172696939906227" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/7752172696939906227" /><author><name>Hendrik Wieduwilt</name><email>noreply@blogger.com</email></author><feedburner:origLink>http://rechtreal.blogspot.com/2008/03/rosedale-geht.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4198944427801721053.post-2292693177388850683</id><published>2008-03-12T13:37:00.000-07:00</published><updated>2008-03-25T09:57:11.753-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="&quot;Hausmitteilung&quot;" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Literaturauswertung" /><title type="text">Deutsche Literatur zum Thema Virtuelle Welten und Recht</title><content type="html">Umfasst sind &lt;span style="font-style: italic;"&gt;ausschließlich &lt;/span&gt;deutschsprachige Beiträge aus der Rechtswissenschaft. Die Liste wird gelegentlich aktualisiert. Sollten Beiträge fehlen, bitte ich um eine kurze Mitteilung, gern als Kommentar oder email (s. Impressum).&lt;br /&gt;Dasselbe gilt, falls jemand von juristischen Seminararbeiten zum Thema weiß. Eine entsprechende Sammlung wäre denkbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Bürge, Stefan, Online-Gaming - Reale rechtliche Stolpersteine in virtuellen Welten, &lt;a href="http://www.sic-online.ch/2006/h11.shtm"&gt;sic! 2006&lt;/a&gt;, 802 ff.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Geis, Ivo,  Rechtsaspekte des virtuellen Lebens ,  CR 2007, 722 ff.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Habel, Oliver M.,  Eine Welt ist nicht genug - Virtuelle Welten im Rechtsleben ,  MMR 2008,  71 ff.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Hopf/Braml,  Virtuelle Kinderpornografie vor dem Hintergrund des Online-Spiels Second Life,  ZUM 2007, 354 ff.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Klickermann,  Virtuelle Welten ohne Rechtsansprüche? ,  MMR 2007 ,  766 ff.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Koch, Pamela,  Die rechtliche Bewertung virtueller Gegenstände auf Online-Plattformen ,  JurPC Web-Dok. 57/2006&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Krasemann, Henry,  Onlinespielrecht - Spielwiese für Juristen ,  MMR 2006, 351 ff.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Lober/Karg,  Unterlassungsansprüche wegen User Generated Content gegen Betreiber virtueller Welten und Online Spiele ,  CR 2007 ,  647 ff.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Lober/Weber,  Den Schöpfer verklagen - Haften Betreiber Welten ihren Nutzern für virtuelle Güter? ,  CR 2006 ,  836 ff.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Lober/Weber,  Money for Nothing? Der Handel mit virtuellen Gegenständen und Charakteren,  MMR 2005 ,  653 ff.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Nänni, Matthias, Der Vertrag über die Nutzung virtueller Welten, in: &lt;a href="http://www.jusletter.ch/"&gt;Jusletter&lt;/a&gt; 25. Februar 2008 (&lt;a href="http://www.rwi.uzh.ch/lehreforschung/alphabetisch/vdc/cont/Jusletter_MN.pdf"&gt;PDF&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Rippert/Weimer,  Rechtsbeziehungen in der virtuellen Welt ,  ZUM 2007, 272 ff.,&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ritlewski, Kristoff M., Virtuelle Kinderpornografie in Second Life, KR 2008, 94 ff.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Schulz, Wolfgang,  Second Life - Second Law: Gibt es ein richtiges Recht im falschen?,  Betriebsberater 2007,  (Editorial)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Trump/Wedemeyer, Zur rechtlichen Problematik des Handels mit Gegenständen aus Onlinecomputerspielen, K&amp;amp;R 2006, 397 ff.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Völzmann-Stickelbrock, Barbara,  Schöne neue (zweite) Welt? Zum Handel mit virtuellen Gegenständen im Cyberspace, in: Festschrift für Ulrich Eisenhardt zum 70. Geburtstag,  2007, 327 ff.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Wemmer/Bodensiek,  Virtueller Handel - Geld und Spiele ,  K&amp;amp;R 2004 ,  432 ff.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~4/250103860" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~3/250103860/deutsche-literatur-zum-thema-virtuelle.html" title="Deutsche Literatur zum Thema Virtuelle Welten und Recht" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4198944427801721053&amp;postID=2292693177388850683" title="1 Kommentare" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://rechtreal.blogspot.com/feeds/2292693177388850683/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/2292693177388850683" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/2292693177388850683" /><author><name>Hendrik Wieduwilt</name><email>noreply@blogger.com</email></author><feedburner:origLink>http://rechtreal.blogspot.com/2008/03/deutsche-literatur-zum-thema-virtuelle.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4198944427801721053.post-6980832489579279573</id><published>2008-03-12T12:35:00.000-07:00</published><updated>2008-03-12T04:52:01.993-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="News" /><title type="text">Verrückt, was google alles kann!</title><content type="html">Kürzlich gab Habel (&lt;a href="http://www.teclegal-habel.de/"&gt;Teclegal&lt;/a&gt; RAe) in der MMR einen nachgerade goldigen Hinweis auf den deutschen Fundus an Literatur zu Second Life etc. bzw. auch gleich einen brandheißen Tip, wie man diese auffinden möge, Zitat seiner zweiten Fußnote in der MMR 2008, S. 77:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Z.B. Suche über Google zu „virtuelle Welt“ und/oder „Second Life“.&lt;/blockquote&gt;Ob nun zu den "wissenschaftlichen Veröffentlichungen" (Habel) die Website &lt;a href="http://www.moove.de/"&gt;Moove&lt;/a&gt; gehörte - Slogan: "umarmen, knuddeln, küssen" - oder aber der inzwischen fast ein Jahr alte &lt;a href="http://www.focus.de/digital/games/second_life/second-life_aid_55693.html"&gt;Focus&lt;/a&gt;-Artikel, kann an dieser Stelle nicht ohne Kichern entschieden werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit das Googeln nach Literatur eines Tages doch noch funktioniert, folgt in Kürze eine Sammlung deutschsprachiger wissenschaftlicher Literatur zum Thema "virtuelle Welten und Recht".&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~4/250076430" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~3/250076430/verrckt-was-google-alles-kann.html" title="Verrückt, was google alles kann!" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4198944427801721053&amp;postID=6980832489579279573" title="0 Kommentare" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://rechtreal.blogspot.com/feeds/6980832489579279573/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/6980832489579279573" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/6980832489579279573" /><author><name>Hendrik Wieduwilt</name><email>noreply@blogger.com</email></author><feedburner:origLink>http://rechtreal.blogspot.com/2008/03/verrckt-was-google-alles-kann.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4198944427801721053.post-3310350212558546157</id><published>2008-03-12T10:02:00.000-07:00</published><updated>2008-03-12T02:32:50.394-07:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Kriminalität" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="News" /><title type="text">Eine neue Welt für Kinderpornos?</title><content type="html">&lt;a href="http://www.massively.com/2008/03/06/wonderland-creator-promoting-new-grid/"&gt;Massively.com&lt;/a&gt; berichtet aktuell, dass der Avatar Lalinda Lovell eine eigene virtuelle Welt (&lt;a href="https://www.litesim.com/default.py/"&gt;litesim.com&lt;/a&gt;) plane. Der Name Lovell wird mit der Region "Wonderland" verbunden, jener Gegend in Second Life, in der Avatare in Kindsgestalt Sex simulierten ("Ageplay") und die damit vor etwa einem Jahr die Aufmerksamkeit von internationaler Medien und der deutschen Strafjustiz auf sich zog.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://secondlife.reuters.com/stories/2008/03/11/ageplay-sim-eyes-new-grid/"&gt;Reuters&lt;/a&gt; merkt dazu an, dass die &lt;a href="https://www.litesim.com/tos"&gt;AGB&lt;/a&gt; zwar Kinderpornografie ausdrücklich untersagten (was zutrifft). Allerdings würde ein virtuelles Werbeschild in Second Life für die neue Welt "Freiheit und Privatsphäre" versprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span&gt;Zwei Dinge sind hier erheblich beunruhigender als das Werbeschild:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;1. Der Name tut nichts zur Sache&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Anders als Linden verlangt Litesim keinerlei reale persönliche Daten bei der Registrierung. Der Account lässt sich allein durch Eingabe von Pseudonym, Emailadresse und Passwort kreieren - ein einziger Maskenball. Rechtsverfolgungen werden damit nahezu unmöglich gemacht. Eine Verbannung einzelner Avatare etwa auf Druck von Behörden würde nur dazu führen, dass sich Verbannte unter einem anderen Account binnen Minuten erneut anmeldet. Einzig die Sperrung seiner IP-Adresse könnte ihn mittelfristig fernhalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;2. Rechtsordnungen der unbegrenzten Möglichkeiten?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Aufschlussreich sind zudem die Litesim.com-AGB. Sie beziehen sich nur auf US- und UK-Recht:&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p&gt; You must not: &lt;/p&gt;  &lt;ul&gt;&lt;li&gt;Make use of the services in any manner which violates the laws of the United States of America or the United Kingdom&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/blockquote&gt;In den USA ist virtuelle Kinderpornografie wie "Ageplay" jedoch legal. Insoweit beruft man sich auf die Meinungsfreiheit. In Großbritannien scheint die Situation vergleichbar zu sein: Die Cybercrime-Convention wurde zwar ohne Vorbehalt &lt;a href="http://conventions.coe.int/Treaty/Commun/ChercheSig.asp?NT=185&amp;amp;CM=1&amp;amp;DF=9/2/2006&amp;amp;CL=ENG"&gt;angenommen&lt;/a&gt;. Allerdings enthält diese nur das Verbot von &lt;span style="font-style: italic;"&gt;realistischen&lt;/span&gt; künstlich hergestellten Bildern, wovon bei Second Life (noch) nicht die Rede sein kann. Der &lt;a href="http://www.opsi.gov.uk/acts/acts1994/Ukpga_19940033_en_1"&gt;Criminal Justice and Public Order Act&lt;/a&gt;&lt;a href="http://www.opsi.gov.uk/acts/acts1994/Ukpga_19940033_en_1"&gt; von 1994&lt;/a&gt; verbietet ebenfalls nur &lt;span style="font-style: italic;"&gt;realistische&lt;/span&gt; Montagen. Soweit ersichtlich, hat sich hieran bis heute nichts geändert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die AGB von Litesim untersagen also Kinderpornografie - aber eben nicht Ageplay nach dem Verständnis der für die AGB maßgeblichen Rechtsordnungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Deutschland kann "Ageplay" dagegen als Kinderpornografie strafbar sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;RR: &lt;a href="http://rechtreal.blogspot.com/2008/01/kinderporno-ohne-opfer-oder-strafbares.html"&gt;Kinderporno ohne Opfer - Ageplay nach deutschem Recht&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Fazit:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Second Life-Betreiber Linden Lab "&lt;a href="http://blog.secondlife.com/2007/05/31/keeping-second-life-safe-together/"&gt;verbannte&lt;/a&gt;" Ageplay von Second Life - möglicherweise suchen sich Pädophile ein neues zweites Zuhause.&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~4/250018837" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~3/250018837/eine-neue-welt-fr-kinderpornos.html" title="Eine neue Welt für Kinderpornos?" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4198944427801721053&amp;postID=3310350212558546157" title="0 Kommentare" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://rechtreal.blogspot.com/feeds/3310350212558546157/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/3310350212558546157" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/3310350212558546157" /><author><name>Hendrik Wieduwilt</name><email>noreply@blogger.com</email></author><feedburner:origLink>http://rechtreal.blogspot.com/2008/03/eine-neue-welt-fr-kinderpornos.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4198944427801721053.post-5633077880216025223</id><published>2008-03-10T03:16:00.000-07:00</published><updated>2008-03-10T03:16:19.249-07:00</updated><title type="text">Deutschlandfunk über Clash of Realities</title><content type="html">Der &lt;a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/750748/"&gt;Deutschlandfunk&lt;/a&gt; berichtet über die Clash of Realities in Köln und kritisiert, dass die Konferenz nicht Schritt halte. Von Second Life sei schließlich nichts mehr übrig, man solle doch auch die Wii thematisieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Zum "Scheitern von Second Life"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ich habe eher den Eindruck, der in Computer-Dingen eher behäbige Deutschlandfunk hat sich von der allgemeinen Hü-Hott-Presse einlullen lassen. Es ist nicht unbedingt der kommerziell erfolgreichste Daddelmat der Gegenwart für die Froschung interessant. Der DLF hatte sich das Scheitern von Second Life als Thema erhofft - dieser Wunsch geht jedoch bei der "Clash of Realities" an die falsche Adresse: Schließlich hat der Sponsor Electronic Arts Deutschland (EA) gerade mit "Virtualme" ein eigenes SL-Konzept ins Rennen geschickt und wird sich kaum ins eigene Fleisch schneiden lassen. Hier zeigt sich dann möglicherweise doch eine gewisse Anpassung der Themenwahl an EA-Bedürfnisse.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;Das eigene Hobby erforschen&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Der DLF nannte allerdings doch noch einen wichtigen Aspekt der Spieleforschung: Viele Wissenschaftler sind selbst bekennende Langzeitcomputerspieler. Das führt naturgemäß zu einer Wahrnehmungsverzerrung, sowohl hinsichtlich des Untersuchungsgegenstandes und seiner Wirkungen als auch der Relevanz dieses Forschungsgebietes. Es ist nicht immer einfach, sich den nüchternen Forscher-Blick zu erhalten.&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~4/248791096" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~3/248791096/deutschlandfunk-ber-clash-of-realities.html" title="Deutschlandfunk über Clash of Realities" /><link rel="related" href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/750748/" title="Deutschlandfunk über Clash of Realities" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4198944427801721053&amp;postID=5633077880216025223" title="0 Kommentare" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://rechtreal.blogspot.com/feeds/5633077880216025223/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/5633077880216025223" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/5633077880216025223" /><author><name>Hendrik Wieduwilt</name><email>noreply@blogger.com</email></author><feedburner:origLink>http://rechtreal.blogspot.com/2008/03/deutschlandfunk-ber-clash-of-realities.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4198944427801721053.post-822513075367547624</id><published>2008-03-06T15:07:00.000-08:00</published><updated>2008-03-06T23:18:50.664-08:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="News" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Termine / Berichte" /><title type="text">Hamburg baut erste deutsche Uni-Insel in Second Life</title><content type="html">Die Universität Hamburg beginnt morgen als erste deutsche Hochschule mit dem Bau einer eigenen Insel in "Second Life". Auf der diesjährigen CeBIT sowie life in der virtuellen Umgebung feiern die Projektbeteiligten den virtuellen ersten Spatenstich, darunter Repräsentaten des SL-Betreibers Linden Lab, des interuniversitäten Campus Hamburg, der virtuellen Springer-Zeitschrift "AvaStar" sowie der durchführenden Medienagentur Büro X.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.3dvisio.de/Campus/images/Presse_HiRes/Presse_CampusHH_Bild3_med.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://www.3dvisio.de/Campus/images/Presse_HiRes/Presse_CampusHH_Bild3_med.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Foto: Xon Emoto / Büro X&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Hamburg &lt;a href="http://www.abendblatt.de/daten/2007/03/14/705916.html"&gt;bewies&lt;/a&gt; schon vor einem Jahr Pioniergeist: Auf der CeBIT 2007 präsentierte man sich als erste deutsche Stadt in der virtuellen Welt. Seitdem wächst die Region "Hamburg Islands" in der virtuellen 3D-Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach Information der Medienagentur Büro X sind beim kalifornischen Second Life-Betreiber Linden Lab bereits 4000 internationale Projekte aus dem Bereich Bildung und E-Learning angemeldet. Der interuniversitäre "Campus Hamburg" bietet zum Beispiel die dreidimensionale Installation eines Containerterminals für logistische Übungszwecke an. Ein anderes Projekt thematisiert virtuelles Eventmanagement. Seit Oktober 2007 wurden sechs Pflichtveranstaltungen für über 30 eingeschriebene Studierende abgehalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zugleich kündigt auch die TÜV NORD AG an, ihre 3D-Webpräsenz auszubauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Ort: CeBIT 2008 in Hannover, Norddeutscher Gemeinschaftsstand, Halle 14, Stand G26)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.3dvisio.de/Campus/images/Presse_HiRes/Presse_CampusHH_Bild16_med.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer; width: 320px;" src="http://www.3dvisio.de/Campus/images/Presse_HiRes/Presse_CampusHH_Bild16_med.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;Foto: Xon Emoto / Büro X&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Uni Hamburg über ihren Stand bei der CeBIT 2008 (&lt;a href="http://www.uni-hamburg.de/Forschung/cebit2008.pdf"&gt;PDF&lt;/a&gt;)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Programm und Lageplan der CeBIT 2008 bei Hamburg@Work (&lt;a href="http://www.hamburg-media.net/fileadmin/user_upload/Faktor_3/CeBIT/CeBIT_Programm_final.pdf"&gt;PDF&lt;/a&gt;)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Second Life-&lt;a href="http://slurl.com/secondlife/Campus%20Hamburg/111/100/21"&gt;Link zum CeBIT Stand&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;Kommentar:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die schönen Screenshots künden von einer berauschenden Zukunft. Sie wurden offenbar mit der neuen Darstellungssoftware (&lt;a href="http://blog.secondlife.com/2007/12/17/new-windlight-viewer-extended-commentary-75762/"&gt;Windlight&lt;/a&gt;) aufgenommen. Mit dem normalen Viewer sieht Second Life leider nicht so brilliant aus. Man darf gespannt sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Inseln" in der virtuellen Welt stehen für separate Server. Ihr Besitzer kann zum Beispiel andere Nutzer am Betreten hindern und verfügt damit über die Möglichkeit, ungestört Projekte durchzuführen. Den Ausschluss anderer könnte man mit dem für Internetforen anerkannten "virtuellen Hausrecht" in Verbindung bringen. Über dessen dogmatische Grundlagen und Reichweite wird noch gestritten. Es bleibt zu spekulieren, inwiefern die SL-Bewohner sich auch unter- und gegeneinander auf ein Hausrecht berufen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(Ein Bericht von der virtuellen Veranstaltung folgt - ich hoffe, dieser virtuelle Besuch wird erfolgreicher als mein &lt;a href="http://rechtreal.blogspot.com/2008/01/exkursionsbericht-1-auf-sand-gebaut.html"&gt;letzter&lt;/a&gt;.)&lt;img src="file:///C:/DOKUME%7E1/xp/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot.jpg" alt="" /&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~4/246777002" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~3/246777002/hamburg-baut-erste-deutsche-uni-insel.html" title="Hamburg baut erste deutsche Uni-Insel in Second Life" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4198944427801721053&amp;postID=822513075367547624" title="0 Kommentare" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://rechtreal.blogspot.com/feeds/822513075367547624/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/822513075367547624" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/822513075367547624" /><author><name>Hendrik Wieduwilt</name><email>noreply@blogger.com</email></author><feedburner:origLink>http://rechtreal.blogspot.com/2008/03/hamburg-baut-erste-deutsche-uni-insel.html</feedburner:origLink></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-4198944427801721053.post-1008686758280989559</id><published>2008-03-05T17:35:00.000-08:00</published><updated>2008-03-06T06:15:04.935-08:00</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="News" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Termine / Berichte" /><title type="text">"Clash of Realities" in Köln gestartet</title><content type="html">In Köln begann heute eine internationale Konferenz zum Thema Computerspiele. Medienpsychologen, Kulturwissenschaftler, Suchtexperten und Pädagogen sollen an drei Tagen den "Facettenreichtum des Forschungsgegenstands aufzeigen" und zu "Diskussionen anzuregen". Zu verschiedenen Bereichen wurden auch amerikanische Forscher eingeladen. Rechtswissenschaftliche Beiträge sind, soweit aus dem &lt;a href="http://www.f01.fh-koeln.de/imperia/md/content/imm/2ndclashofrealities/2nd_international_computer_game_conference_cologne.pdf"&gt;Programm&lt;/a&gt; ersichtlich, nicht vorgesehen. Gastgeber ist die FH Köln und Electronic Arts Deutschland, die Teilnahme ist kostenlos.&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;img src="http://www.blogger.com/uploads/link.gif" alt="" style="border: 0pt none ;" /&gt;&lt;a href="http://www.f01.fh-koeln.de/Kalender/2007/12/f01_msg_00844.html"&gt;Informationen der FH Köln &lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kommentar&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Die Spieleforschung ist eine wachsende Disziplin, die momentan verstärkt auch das Recht erreicht. Sie setzt der breiten Medien-Kritik an Computerspielen Versachlichung entgegen, was vor dem Hintergrung ahnungslos geführter Debatten um "Killerspiele" und "Scheinwelten" ausdrücklich zu begrüßen ist.&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;Dennoch sei der Hinweis erlaubt, unter wessen Tisch die eingeladenen Game-Forscher ihre Füße stellen: EA ist der derzeit größte Verleger und Entwickler von Computerspielen &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Electronic_Arts"&gt;weltweit&lt;/a&gt; und produzierte Ego-Shooter wie zum Beispiel &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Crysis"&gt;"Crysis"&lt;/a&gt; aber auch virtuelle Welten wie aktuell "&lt;a href="http://www.presse.electronic-arts.de/publish/page204348234638815.php3?messageid=564"&gt;VirtualMe&lt;/a&gt;". Gerade wenn es um schädliche Auswirkungen von Spielen geht, drängt sich ein gewisser Interessenkonflikt auf. Es bleibt den Spieleforschern daher zu wünschen, dass sie als ernstzunehmende und sachliche Forschungsdisziplin bald auf einen Game-Giganten als Steigbügelhalter verzichten können.&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~4/246215160" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feeds.feedburner.com/~r/Rechtreal/~3/246215160/in-kln-begann-heute-eine-internationale.html" title="&quot;Clash of Realities&quot; in Köln gestartet" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=4198944427801721053&amp;postID=1008686758280989559" title="1 Kommentare" /><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://rechtreal.blogspot.com/feeds/1008686758280989559/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/1008686758280989559" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/4198944427801721053/posts/default/1008686758280989559" /><author><name>Hendrik Wieduwilt</name><email>noreply@blogger.com</email></author><feedburner:origLink>http://rechtreal.blogspot.com/2008/03/in-kln-begann-heute-eine-internationale.html</feedburner:origLink></entry></feed>
