<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/rss2full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><rss xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:openSearch="http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0" xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" version="2.0"><channel><atom:id>tag:blogger.com,1999:blog-22551482</atom:id><lastBuildDate>Mon, 16 Apr 2012 02:55:51 +0000</lastBuildDate><category>International</category><category>Islam</category><category>Literatur</category><category>Zitat</category><category>Frage</category><category>Evangelisation</category><category>Gottesdienst</category><category>Beachtenswerte Homepage</category><category>Reformiertes ABC</category><category>Gemeindebau</category><category>Aktuell</category><title>Reformiert Heute</title><description>Deutschsprachige Neuigkeiten aus reformierter Sicht</description><link>http://reformiertheute.blogspot.com/</link><managingEditor>noreply@blogger.com (Thomas Reiner)</managingEditor><generator>Blogger</generator><openSearch:totalResults>48</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://feeds.feedburner.com/ReformiertHeute" /><feedburner:info uri="reformiertheute" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><feedburner:browserFriendly></feedburner:browserFriendly><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-1980535099796240093</guid><pubDate>Mon, 23 Aug 2010 08:15:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-08-23T10:25:48.627+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Zitat</category><title>Von der Priorität in der Ausbildung von Verkündigern</title><description>&lt;blockquote&gt;Aber wenn Sprachen und Philosophie beinahe alle Kraft und Zeit in Anspruch nehmen, und die Lehrer, anstatt die Philosophie als Theologen, die Theologie als Philosophen lesen, wie wenn die letztere nichts höheres als eine Lektion in der Musik oder Arithmetik, nicht aber die Lehre vom ewigen Leben wäre, – das verwüstet so manche Blüten in der Knospe und verpestet die Kirche mit unbekehrten Seelsorgern! Daher kommt es, dass wir so viele Weltlinge haben, welche von der unsichtbaren Glückseligkeit predigen, und so viele fleischlich Gesinnte, welche die Geheimnisse des Geistes erklären, und, ich wollte, ich möchte es nicht sagen dürfen, so viele Ungläubige, welche Christum predigen, ja so manche Atheisten, die den lebendigen Gott verkündigen sollen. Auch ist es, wenn sie in der Philosophie vor der Religion oder ohne diese unterrichtet werden, kein Wunder, wenn ihre Philosophie das Ganze oder Meiste ihrer Religion ausmacht.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Baxter"&gt;Richard Baxter&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-1980535099796240093?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://reformiertheute.blogspot.com/2010/08/von-der-prioritat-in-der-ausbildung-von.html</link><author>noreply@blogger.com (Thomas Reiner)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-3504759171114098631</guid><pubDate>Sat, 08 May 2010 12:30:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-05-08T14:30:52.393+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Islam</category><title>Islam, eine ungenügende Religion</title><description>Von einem christlichen Standpunkt aus, ist der Islam eine ungenügende Religion. Muslime bekennen einen einzigen Gott und einen letzten Propheten, der den Menschen Gottes Wort überbrachte. Christus ist aber vielmehr als nur ein Prophet (was auch vom Islam akzeptiert wird). Es reicht eben nicht, bloss zu wissen, dass es einen Gott gibt und was dieser von den Menschen denkt und fordert. Darum regelt das Christentum nicht bloss das Leben der Christen und ihre Beziehung zum dreieinigen Gott, sondern sie verbreitet die Nachricht, dass jener Gott barmherzig ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Barmherzigkeit ist mehr als nur ein Wort; sie ist Tat geworden. Jesus Christus, der ewige Sohn Gottes wurde Mensch – er kam uns entgegen. Als Mensch lebte er ganz nach der göttlichen Gerechtigkeit, von der bereits viele Propheten vor Christus gesprochen haben. Als vollkommen gerechter Mensch (eine Tatsache, die selbst der weltliche Richter bestätigte), liess er sich für die Ungerechtigkeit der Menschen töten. Er nahm die Strafe auf sich, die ich für meine Schuld Gott gegenüber verdient habe. Der ewige Sohn blieb nicht tot, sondern ist nach zwei Tagen auferstanden – meine Strafe ist vollkommen bezahlt. Das ist die gute Botschaft, das Evangelium des Christentums, das sich so fundamental von der fordernden Haltung des Islams unterscheidet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Während Mohammed den Menschen Vorschriften brachte, wie sie Gott vielleicht besänftigen können, hat Jesus durch sein Leben, seinen Tod und seine Auferstehung für Versöhnung gesorgt. Jesus brachte nicht Forderungen, sondern die Lösung für die Schuld der Menschen vor Gott. Darum genügt das Christentum.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-3504759171114098631?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://reformiertheute.blogspot.com/2010/05/islam-eine-ungenugende-religion.html</link><author>noreply@blogger.com (Thomas Reiner)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-2342316952047251716</guid><pubDate>Tue, 06 Apr 2010 19:50:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-04-06T21:50:05.603+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Islam</category><title>Dem Islam begegnen</title><description>In letzter Zeit hört man viel davon, dass unsere westliche Gesellschaft etwas gegen das Aufkommen des Islams unternehmen muss. Verbote werden diskutiert und gesellschaftliche und erzieherische Massnahmen ins Auge gefasst. Staatlich verordnete Integration, sprich obligatorischer allgemeiner Schwimmunterricht und interreligiöse Fächer in den Schulen, sind die üblichen Strategien, die ein friedliches zusammenleben der Religionen sichern sollen. Wer sich bei all diesem politischen Aktionismus mit der Meinung zurücklehnt, dass nun genug getan ist, täuscht sich. Den Islam mit politischen Massnahmen zu «einzudämmen» wird nicht funktionieren. Genauso gut könnten wir bei einem Hochwasser, das unsere Keller zu überschwemmen droht, die Heizung aufdrehen. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Wer um das Hochwasser weiss, muss das Wasser sein Haus abdichten. Wenn es kalt wird, macht es hingegen Sinn die Heizung aufzudrehen. Religion kann nicht mit politischen Massnahmen geregelt werden, weil sie in unserem Land ausserhalb des staatlichen Einflusses steht. Alle Forderungen und Massnahmen, von denen man heute spricht, drehen bloss die Heizung auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://kirchenblog.wordpress.com/2010/04/06/dem-islam-begegnen/"&gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; weiterlesen&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-2342316952047251716?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://reformiertheute.blogspot.com/2010/04/dem-islam-begegnen.html</link><author>noreply@blogger.com (Thomas Reiner)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-4797993762043222103</guid><pubDate>Mon, 29 Mar 2010 14:10:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-03-29T16:11:27.117+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frage</category><title>Gibt es einen Grund, nicht Moslem zu werden?</title><description>Vor einiger Zeit, als Reaktion auf das Minarettverbot, brachte das Schweizer Fernsehen eine Dokumentation über zwei Schweizer, die zum Islam konvertierten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;object data="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/462bad77-cbb6-4359-8cd8-49052fd94c5e" type="application/x-shockwave-flash" style="width:640px;height:386px"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.sf.tv/videoplayer/embed/462bad77-cbb6-4359-8cd8-49052fd94c5e"/&gt;&lt;param name="quality" value="high" /&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true" /&gt;&lt;a href="http://videoportal.sf.tv/video?id=462bad77-cbb6-4359-8cd8-49052fd94c5e" alt="zum Videoportal des Schweizer Fernsehens"&gt;DOK vom 11.01.2010&lt;/a&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es spielt offensichtlich gar keine Rolle, ob der Mensch nun Muslim, Christ, oder sonst irgendetwas ist, Hauptsache er bleibt friedlich und tolerant – diesen Eindruck hinterlässt die Dokumentation. Gibt es denn für Schweizer keinen Grund, um nicht zum Islam zu konvertieren?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-4797993762043222103?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://reformiertheute.blogspot.com/2010/03/gibt-es-einen-grund-nicht-moslem-zu.html</link><author>noreply@blogger.com (Thomas Reiner)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-7244798503367760031</guid><pubDate>Wed, 24 Feb 2010 19:14:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-02-24T20:14:50.805+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Zitat</category><title>Das Universum hat von unserem Kommen gewusst</title><description>&lt;blockquote&gt;Wenn wir in das Universum hinausschauen und uns die vielen Zufälle der Physik und der Astronomie vergegenwärtigen, die zu unserem Vorteil zusammengewirkt haben, dann sieht es so aus, als hätte das Universum von unserem Kommen gewusst.&lt;/blockquote&gt;Paul Davies, Physiker.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-7244798503367760031?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://reformiertheute.blogspot.com/2010/02/das-universum-hat-von-unserem-kommen.html</link><author>noreply@blogger.com (Thomas Reiner)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-1177422717799707530</guid><pubDate>Sat, 30 Jan 2010 10:07:00 +0000</pubDate><atom:updated>2010-01-30T11:08:56.192+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Aktuell</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Gemeindebau</category><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Gottesdienst</category><title>iChurch</title><description>Heute gebe ich es zu: Ich mag die Produkte von Apple. Spätestens seit der neusten Ankündigung des Tabletts mit Namen iPad, wissen wir es alle – diese Produkte sind ganz auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten. Wir sehen es, wissen sofort wie man es bedient und nehmen es mit Freude in die Hand, weil einfach alles passt. Jemand hat offensichtlich darüber nachgedacht, wie ICH Emails schreiben, im Internet surfen und Fotos anschauen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diese Palette von iProdukten würde sich eine iChurch wunderbar einfügen. Eine Kirche, die ganz auf mich zugeschnitten ist. Einen Ort, an den ich kommen kann und ich sofort merke, dass sich jemand darüber Gedanken gemacht hat, welchen Gott ICH brauche, wie ICH zu ihm beten und wie MEIN Glaube gestärkt werden sollte. Eine solche Kirche hätte sicher, so möchte man denken, eine ähnliche Ausstrahlung und Anziehungskraft, wie es offensichtlich das iPhone und Konsorten haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Moment mal. Werde ich dann wirklich das finden, was ich mir wünsche – die Kirche?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-1177422717799707530?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://reformiertheute.blogspot.com/2010/01/ichurch.html</link><author>noreply@blogger.com (Thomas Reiner)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-4979695430000969599</guid><pubDate>Tue, 18 Dec 2007 15:11:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-12-18T16:13:33.757+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Zitat</category><title>Vom richtigen Verständnis der Schrift</title><description>&lt;blockquote&gt;Wie kann ein vom Geiste Gottes beseeltes Buch ohne diesen Geist verstanden werden? Kann doch ohne poetischen oder musikalischen Sinn niemand die Schönheit der Poesie würdigen oder edle Musik wahrhaft verstehen; eben so unmöglich ist es, das ein psychischer (seelischer, natürlicher) Mensch (1. Kor 2,14), der Gottes Geist nicht hat, sein Wort verstehen sollte. Er mag mit den Grundsprachen, der Geschichte und den Altertümern der Bibel wohl vertraut sein, – dies alles bezieht sich nur auf ihren äusseren Leib. Er mag fähig sein, ihre hehre Schönheit zu würdigen, und von dem echt menschlichen Element in ihr, auch im Unterschied zu der griechischen und römischen klassischen Literatur, entzückt werden; ihre so treue, wahre Schilderung der mannigfachen Lebenserfahrung mag sein Gemüt tief ergreifen, - die alles geht gleichsam nur ihre Seele an; der Geist der Schrift ist Gottes Geist, der heilige Geist. Deshalb betet der Psalmist, wiewohl er mit der Sprach und den Ordnungen des Pentateuchs wohlvertraut war: Herr öffne mir die Augen, dass ich sehe die Wunder an deinem Gesetz! (Ps 119,18). Und daraus folgt, dass der «geistliche» Mensch gerade das Wesentliche der Schrift wohl verstehen kann, auch wenn im in anderer Hinsicht, in Bezug auf das Verständnis dessen, was wir das Leibliche und das Seelische der heiligen Schrift nennen können, vieles mangelt, und ferner, dass alles bloss kritische (das Äussere erforschende), sprachliche, historische, ästhetische und menschliche Verständnis der Schrift - so wertvolle Dienste es dem geistlichen Verständnis derselben leisten kann - ausserstande ist, den wahren Gehalt des Wortes zu erfassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein unstudierter, einfältiger Christi wendet z.B. den 22. Psalm ohne weiteres auf Christus an und beachtet vielleicht kaum seine nächste Beziehung zu David. Er meint wahrscheinlich, David habe ohne irgendwelche vermittelnde Umstände und ohne Einschränkung einfach im Geiste die Leiden Christi gesehen. Eine solche Anschauung ist unvollkommen, aber sie ist nicht falsch; sieht sie die Sache doch gerade von dem Hauptgesichtspunkt aus an. Sie ist die vornehmste und wahre Anschauung, auf die Gottes Plan und Wille schliesslich abzielt, wohingegen eine rein historische Erklärung dieses Psalms (wie treffend immer die psychologische Analyse ausfallen möge), die nicht den leidenden und triumphierenden Christus darin sieht, oberflächlich ist und ein falsches Bild gibt. Ohne Zweifel hat schon mancher unstudierte, aber vom Geist gelehrte Mann eine richtigere Exegese gegeben, als wohlunterrichtete, aber unerleuchtete Gelehrte. Doch müssen wir da ein Wort beifügen. Es gibt eine Gefahr der die Wahrheit vergewaltigenden Herrschsucht und des Eigendünkels bei Ungelehrten ebenso wie bei Gelehrten. Jemand kann ohne gelehrtes Wissen und zugleich ohne geistliche Einsicht und ohne Demut sein. Die Männer, welche am demütigsten und am meisten geistlich gesinnt sind, werden höchst wahrscheinlich zugleich fleissige und gewissenhafte Forscher sein und sich mit Dankbarkeit alles dessen bedienen, was über die Schrift nach ihren verschiedenen Seiten Licht verbreiten kann. Und diejenigen, welche das tiefste Interesse für das wahre Wohlergehen der Gemeinde des Herrn haben, begehren in erster Linie eine wahrhaft geistliche, dann aber auch gleich in zweiter Linie eine gründlich unterrichtete und geistig regsame Predigerschaft.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.newblehome.co.uk/saphir/"&gt;D. Adolph Saphir&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-4979695430000969599?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://reformiertheute.blogspot.com/2007/12/vom-richtigen-verstndnis-der-schrift_18.html</link><author>noreply@blogger.com (Thomas Reiner)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-149999911802438099</guid><pubDate>Fri, 14 Dec 2007 16:07:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-12-14T17:27:50.576+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Aktuell</category><title>Aktuelle Predigt, oder wie hältst du es mit der Politik?</title><description>Während ich mich auf die Predigt von nächstem Sonntag vorbereite und nach Beispielen und Veranschaulichungen zum Thema grüble, gehen mir natürlich auch immer wieder die Ereignisse durch den Kopf, welche die Nachrichten dieser Woche prägten (bei uns in der Schweiz). Ich frage mich, wie oft an diesem Sonntag die Wörter «Bundesrat», «Blocher» und «Abwahl» von schweizer Kanzeln herabschallen. Irgendwie ruft dieses Ereignis danach, dass man davon spricht. Soll das aber auch von der Kanzel aus geschehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich frage mich, ob man in der Predigt aktuelle politische Ereignisse als Beispiele verwenden soll. Immerhin könnten die Hörer diese Geschehnisse ganz unterschiedlich deuten. Was für einen Teil der Schweizer ein Grund zum Jubeln ist, erfüllt andere mit Zorn und Enttäuschung. Ganz unterschiedliche Emotionen sind da im Spiel. Kann dieses Beispiel also wirklich das verdeutlichen, was ich erklären möchte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mich betrifft, so möchte ich diesen Sonntag der Versuchung widerstehen. Aber es würde mich interessieren, wofür das aktuelle und bewegende Ereignis alles herhalten muss. Lasst es mich wissen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-149999911802438099?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://reformiertheute.blogspot.com/2007/12/aktuelle-predigt-oder-wie-hltst-du-es.html</link><author>noreply@blogger.com (Thomas Reiner)</author><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-920374807764727912</guid><pubDate>Tue, 11 Dec 2007 08:19:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-12-11T09:28:14.949+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Aktuell</category><title>Einfach nur so ...</title><description>&lt;blockquote&gt;So spricht der Herr Zebaoth: Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch weissagen! Sie betrügen euch; denn sie verkünden euch Gesichte aus ihrem Herzen und nicht aus dem Mund des Herrn. Sie sagen denen, die des Herrn Wort verachten: Es wird euch wohlgehen  , und allen, die nach ihrem verstockten Herzen wandeln, sagen sie: Es wird kein Unheil über euch kommen. Aber wer hat im Rat des Herrn gestanden, dass er sein Wort gesehen und gehört hätte? Wer hat sein Wort vernommen und gehört? Siehe, es wird ein Wetter des Herrn kommen voll Grimm und ein schreckliches Ungewitter auf den Kopf der Gottlosen niedergehen. Und des Herrn Zorn wird nicht ablassen, bis er tue und ausrichte, was er im Sinn hat; zur letzten Zeit werdet ihr es klar erkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sandte die Propheten nicht, und doch laufen sie; ich redete nicht zu ihnen, und doch weissagen sie. Denn wenn sie in meinem Rat gestanden hätten, so hätten sie meine Worte meinem Volk gepredigt, um es von seinem bösen Wandel und von seinem bösen Tun zu bekehren. Bin ich nur ein Gott, der nahe ist, spricht der Herr, und nicht auch ein Gott, der ferne ist? Meinst du, dass sich jemand so heimlich verbergen könne, dass ich ihn nicht sehe? spricht der Herr. Bin ich es nicht, der Himmel und Erde erfüllt? spricht der Herr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich höre es wohl, was die Propheten reden, die Lüge weissagen in meinem Namen und sprechen: Mir hat geträumt, mir hat geträumt. Wann wollen doch die Propheten aufhören, die Lüge weissagen und ihres Herzens Trug weissagen und wollen, dass mein Volk meinen Namen vergesse über ihren Träumen, die einer dem andern erzählt, wie auch ihre Väter meinen Namen vergassen über dem Baal? Ein Prophet, der Träume hat, der erzähle Träume; wer aber mein Wort hat, der predige mein Wort recht. Wie reimen sich Stroh und Weizen zusammen? spricht der Herr. Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der Herr, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeisst?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darum siehe, ich will an die Propheten, spricht der Herr, die mein Wort stehlen einer vom andern. Siehe, ich will an die Propheten, spricht der Herr, die ihr eigenes Wort führen und sprechen: »Er hat’s gesagt.« Siehe, ich will an die Propheten, spricht der Herr, die falsche Träume erzählen und verführen mein Volk mit ihren Lügen und losem Geschwätz, obgleich ich sie nicht gesandt und ihnen nichts befohlen habe und sie auch diesem Volk nichts nütze sind, spricht der Herr.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeremia 23,16-32&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-920374807764727912?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://reformiertheute.blogspot.com/2007/12/einfach-nur-so.html</link><author>noreply@blogger.com (Thomas Reiner)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-2909657767747611555</guid><pubDate>Mon, 20 Aug 2007 14:32:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-08-20T16:38:29.289+02:00</atom:updated><title>Die Versuchung des Pastors</title><description>Von Otto Thelemann, in Handreichung zum Heidelberger Katechismus:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Mit allerlei schmeichelhaften Einflüsterungen will er [Satan] die Kinder Gottes zur falschen Sicherheit oder zum Hochmut verführen und sie dadruch zu Fall bringen. – "Aber Herr Pastor", sagte jemand vor der Krichtür, "was haben Sie heute für eine schöne Predigt gehalten!" "Das hat mir der Teufel auch schon gesagt, als ich von der Kanzel kam", lautete die Erwiderung des Predigers.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-2909657767747611555?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://reformiertheute.blogspot.com/2007/08/die-versuchung-des-pastors.html</link><author>noreply@blogger.com (Thomas Reiner)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-2924424553497021402</guid><pubDate>Wed, 11 Jul 2007 09:51:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-07-17T08:33:20.730+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Aktuell</category><title>Grosses Erwachen in der «reformierten» Welt</title><description>Die letzte Verlautbarung des Papstes (Antworten auf Fragen zu einigen Aspekten bezüglich der Lehre über die Kirche – &lt;a href="http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20070629_responsa-quaestiones_ge.html"&gt;Link&lt;/a&gt;) schlug hohe Wellen in der reformierten Welt. Die Anhänger der ökumenischen Bewegung innerhalb der Kirchen sind sehr befremdet darüber, dass der Bischof von Rom tatsächlich die reformierten Kirchen nicht als Kirche akzeptiert. Im fünften Punkt eines kurzen Dokuments, das die römische Lehre über die Kirche erläutert, nimmt der Papst Stellung zu den reformierten Kirchen. Hier der Wortlaut:&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;5. Frage&lt;/span&gt;: Warum schreiben die Texte des Konzils und des nachfolgenden Lehramts den Gemeinschaften, die aus der Reformation des 16. Jahrhunderts hervorgegangen sind, den Titel „Kirche“ nicht zu?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Antwort&lt;/span&gt;: Weil diese Gemeinschaften nach katholischer Lehre die apostolische Sukzession im Weihesakrament nicht besitzen und ihnen deshalb ein wesentliches konstitutives Element des Kircheseins fehlt. Die genannten kirchlichen Gemeinschaften, die vor allem wegen des Fehlens des sakramentalen Priestertums die ursprüngliche und vollständige Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums nicht bewahrt haben, können nach katholischer Lehre nicht „Kirchen“ im eigentlichen Sinn genannt werden.&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Ehrlich gesagt, hat mich diese Stellungsnahme nicht erstaunt. Die römische Kirche hat noch nie etwas anderes behauptet. Wenn man ehrlich und genau beobachtet, was bei der oft gepriesenen Annäherung passiert, dann wird jeweils deutlich, was jetzt auf Papier festgehalten wurde (siehe zum Beispiel bei den Auswirkungen der Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigung). Wenn jetzt Kirchenvertreter ganz erstaunt sind, dass es von Rom aus nur einen Weg gibt – zurück nach Rom –, dann haben sie wohl das, womit sie sich in der Vergangenheit beschäftigt haben, falsch eingeschätzt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wer jetzt erstaunt ist über die Äusserung von Rom, der kennt ganz einfach die römische Lehre nicht, die eigentlich stets offen und ehrlich kommuniziert wird. Ich kann den Eindruck nicht von mir weisen, dass jene Leute allerdings auch ihre eigene Herkunft nicht genau kennen, oder wenigstens fahrlässig darüber wegsehen. Es gab einen Grund, warum sich die Reformatoren von diesem Gebilde, das sich Kirche nennt, getrennt haben. Sie wollten keine neue Kirche gründen. Vielmehr setzten sie sich mit ganzer Kraft dafür ein, dass die Kirche erneuert wird. Als sich dieses Gebilde aber gegen sie stellte und sich nicht auf den Kurs der biblischen Lehre bringen liess, haben die Reformatoren diese Institution mit schwerem Herzen verlassen und sich mit den Gläubigen in der einen Kirche versammelt. Diese Versammlung soll nichts Neues sein, sondern die heilige katholische (was allgemein bedeutet) Kirche, die wir bekennen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wer heute noch reformiert ist, aber richtig, wie auf &lt;a href="http://www.lebensquellen.de/?p=613"&gt;Lebensquellen.de&lt;/a&gt; zu lesen ist, der wird ganz leicht erkennen können, dass diese Stellungsnahme schlicht und einfach zeigt, dass sich seit der Reformation kaum etwas verändert hat. Noch immer müssen die reformierten Kirchen gemeinsam bekennen, dass sie Kirche sind. Diese Stellungsnahme ist zwar etwas unbequem, aber wen dem nicht so ist, könnten wir ebenso wirklich zurück nach Rom.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-2924424553497021402?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://reformiertheute.blogspot.com/2007/07/grosses-erwachen-in-der-reformierten.html</link><author>noreply@blogger.com (Thomas Reiner)</author><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-502508990579436131</guid><pubDate>Thu, 05 Jul 2007 15:38:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-12-12T03:01:58.096+01:00</atom:updated><title>Evangelium und Taufe</title><description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_pbVVx-4kTDM/Ro0dfS8DqCI/AAAAAAAAACA/ZUuRQSe-Pb0/s1600-h/Wassserstrahl.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5083751977868044322" style="FLOAT: right; MARGIN: 0px 0px 10px 10px; CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_pbVVx-4kTDM/Ro0dfS8DqCI/AAAAAAAAACA/ZUuRQSe-Pb0/s320/Wassserstrahl.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Ein völlig unterentwickeltes Thema was reformatorischen Gemeindebau anbelangt - ich würde sagen Gemeindebau überhaupt - ist der Zusammenhang zwischen Evangelium und Taufe. Nicht, dass die Taufe in vielen Gemeinden und Kirchen nicht irgendwo ihren Platz hat. Taufseminare werden angeboten, einmal im Jahr werden Taufen an einem schönen See oder Fluss veranstaltet. Aber mir scheint, die Taufe ist irgendwie nach Hinten gerutscht. Wie wir in der Apostelgeschichte feststellen können, wird bei jedem Bekehrungsereignis sofort getauft (Apg 2,38; 8, 13. 36; 9, 18; 10, 47; 16,15; 16, 33; 18, 8; 19, 5). Der Missionsbefehl ist unter anderem ja auch ein Taufbefehl (Mk 16,16; Mt 28,19). Darum können wir davon ausgehen, dass die Taufe Bestandteil der Evangliumsverkündigung gewesen ist. Da die Taufen unmittelbar nach der Bekehrung statt fanden, haben die Apostel und Evangelisten in ihren Ausführungen des Evangeliums offensichtlich über die Bedeutung der Taufe gesprochen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese Tatsache fordert uns auf, unsere eigene Verkündigung zu hinterfragen. Machen wir die Taufe zu einem zentralen Thema bei Nichtchristen? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch könnte man die Chance nutzen, die vielen getauften Menschen, die keinen Bezug zur Kirche haben, auf ihre eigene Taufe anzusprechen, dem Zeichen des Neuen Bundes, die Verantwortung, die damit verbunden ist, die Verheissungen, aber auch die Androhungen, die an Bundesübertreter ergeht. &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-502508990579436131?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://reformiertheute.blogspot.com/2007/07/evangelium-und-taufe.html</link><author>noreply@blogger.com (Elkana)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/_pbVVx-4kTDM/Ro0dfS8DqCI/AAAAAAAAACA/ZUuRQSe-Pb0/s72-c/Wassserstrahl.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-6060733294280087368</guid><pubDate>Tue, 03 Jul 2007 14:31:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-07-12T09:09:55.871+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Gottesdienst</category><title>Musik und Gesang im Gottesdienst</title><description>Heute gehört es ganz selbstverständlich dazu, dass im Gottesdienst gesungen wird. In manchen Gemeinden hat der Gesang einen eigenen festen Platz im Gottesdienst. Er wird dann Anbetung oder Lobpreis genannt. Was ich heute bei Bullinger gelesen habe (Dekade 5, Predigt 5), hat mich wieder einmal aufhorchen lassen. Ist das, was heute so ganz selbstverständlich getan wird, wirklich in Ordnung? Der Abschnitt aus der Predigt von Bullinger scheint mir direkt in unsere Zeit zu sprechen. Aber lest selbst.&lt;blockquote&gt;Sehr vieles am kirchlichen Gesang ist tadelnswert. Erstens wird viel, ja sogar das meiste der wahren Gottesfurcht zuwider gesungen und nicht alles stammt aus der Heiligen Schrift, sondern aus allen möglichen Lebenden und menschlichen Überlieferungen. Und was aus der Heiligen Schrift gesungen wird, wird so verbogen und verfälscht, dass nichts vom göttlichen Geist übrig bleibt. So werden Geschöpfe und tote Menschen angerufen. Zweitens wird dieser Gesang vorgeschrieben, und man singt nicht freiwillig und mit freiem Geist, sondern unter Zwang, ja man singt sogar, um Lohn und eine kirchliche Pfründe, wie sie es nennen, zu erhalten. Ausserdem singen nur Geistliche, die dazu gedungen worden sind, und nicht wie einst die ganze Kirche Christi. Des Singens ist kein Ende und kein Mass. Es wird Tag und Nacht gesungen. Diesem närrischen, ja gottlosen Gesang wird, als ob er ein gottgefälliges und verdienstvolles Werk wäre, mehr zugestanden, als der wahre Glaube zulässt. Man könnte sagen, es sei das Geschwätz, das der Herr im Matthäusevangelium als heidnischen Aberglauben verboten und verurteilt hat. Zudem singt man in einer fremden Sprache, die wenigen bekannt ist, weshalb die Kirche keinen Gewinn hat. Man hört einen langen Ton ohne Worte, die etwas bedeuten, einen schwebenden, sich nach oben und unten dehnenden Klang. Nicht selten wetteifern die Sänger untereinander mit ihren Stimmen, so dass die ganze Kirche von einem rauen Geschrei widerhallt, und die Hörer durch den Wettstreit der Stimmen kaum verstehen, was gesungen wird. Ich sage an dieser Stelle nichts über die Musik, die man ›figurativ‹ nennt, und über die Musikinstrumente, die fast alle in der Orgel enthalten sind. Ich sage auch nichts über Klagelieder oder über die Gebete für die Verstorbenen, über die ich schon an anderer Stelle gesprochen habe. Diese und ähnliche Dinge nehmen jedoch die ganze Zeit des Gottesdienstes so in Anspruch, dass nur ein ganz geringer Teil oder gar nichts den wahren Gebeten und der heiligen göttlichen Predigt des Wortes Gottes eingeräumt werden kann. Deshalb führen die, welche an das Evangelium glauben, mit guten Gründen derartigen Gesang nicht aus und dulden ihn auch nicht in der Kirche Gottes. In höchstem Masse gottesfürchtig und klug ist das Handeln derjenigen anzusehen, welche die beste oder sogar die ganze Zeit der kirchlichen Versammlungen für hingebungsvolle und stille Gebete und für die heilbringende Verkündigung des Wortes Gottes verwenden und diesen Gesang weglassen, zumal es schwierig ist, einen an sich annehmbaren Gesang so einzugrenzen, dass er nicht irgendwann die rechtmässigen Schranken übersteigt.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-6060733294280087368?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://reformiertheute.blogspot.com/2007/07/musik-und-gesang-im-gottesdienst.html</link><author>noreply@blogger.com (Thomas Reiner)</author><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-3139684796153080561</guid><pubDate>Fri, 22 Jun 2007 06:31:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-07-12T09:10:53.901+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Frage</category><title>Wer schreibt ... ?</title><description>&lt;p&gt;Nachdem es, in der Blogosphäre, da und dort zur Gewohnheit geworden ist, dass man nach einem Autor eines Zitats fragt, will ich das auch mal tun. Die einfache Frage ist, wer das untenstehende Zitat geschrieben hat. &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;Der Mensch. Mit seiner Offenheit für die Wahrheit und Schönheit, mit seinem Sinn für das sittlich Gute, mit seiner Freiheit und der Stimme seines Gewissens, mit seinem Verlangen nach Unendlichkeit und Glück fragt der Mensch nach dem Dasein Gottes. In all dem nimmt er Zeichen seiner Geist - Seele wahr. ,,Da sich der Keim der Ewigkeit, den er in sich trägt, nicht auf bloße Materie zurückführen lässt", kann seine Seele ihren Ursprung nur in Gott haben.&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Antworten bitte als Kommentar hinterlassen. Ach ja, noch etwas: Bitte nicht googlen, yahoolen oder so was. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Viel Spass beim Raten!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-3139684796153080561?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://reformiertheute.blogspot.com/2007/06/wer-schreibt.html</link><author>noreply@blogger.com (Thomas Reiner)</author><thr:total>3</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-3390214169103269990</guid><pubDate>Wed, 30 May 2007 08:25:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-07-12T09:12:48.427+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Gemeindebau</category><title>III. Biblisches Verständnis der guten Nachricht</title><description>&lt;p&gt;Neun Kennzeichen einer gesunden Gemeinde. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der heutigen Zeit muss die Kirche über viele Themen Klarheit gewinnen. Am wichtigsten aber ist das Herzstück des Glaubens – das Evangelium. Jeder Christ sollte darum beten, dass er immer grössere Einsicht in die gute Nachricht bekommt, die ihm Rettung durch das Vertrauen auf Jesus Christus zusagt. Eine heilsame Kirche ist voll von Menschen, die ihr Herz mit dieser Nachricht erfüllt haben und sie gerne mit anderen teilen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn wir über das Evangelium nachdenken, oder es jemandem erklären, dürfen wir vier Dinge nicht vergessen.&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Gott. Um die gute Nachricht richtig verstehen zu können, müssen wir zuerst den Absender der Botschaft kennen lernen. Es ist der heilige Gott und souveräne Schöpfer von Himmel und Erde.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Mensch. Durch die Sünde ist der Mensch, den Gott zu seinem Ebenbild geschaffen hat, von Gott getrennt. Er hat verloren, was ihn mit seinem Schöpfer verband.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Christus. Der ewige Sohn Gottes wurde Mensch. Damit ist er der Mittler zwischen Gott und den Menschen. Er ist an der Stelle des Sünders gestorben, um ihm vom Tod zu retten und ihn wieder mit seinem heiligen Schöpfer zu verbinden.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Reaktion. Wer die ersten drei Punkte verstanden hat, ist aufgerufen, der guten Nachricht Glauben zu schenken. Das geschieht nicht durch äusserliche Gesten, sondern darin, dass man sich von seinem selbstzentrierten Leben in der Sünde abkehrt und neu auf seinen Schöpfer ausrichten lässt.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;Was bleibt übrig von der guten Nachricht, wenn wir über diese Punkte nicht Auskunft geben können?&lt;/p&gt; &lt;blockquote&gt;Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Busse und glaubt an das Evangelium!&lt;br /&gt;Markus 1,15&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-3390214169103269990?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://reformiertheute.blogspot.com/2007/05/iii-biblisches-verstndnis-der-guten.html</link><author>noreply@blogger.com (Thomas Reiner)</author><thr:total>5</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-1404330173805003116</guid><pubDate>Tue, 22 May 2007 13:14:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-07-12T09:15:15.630+02:00</atom:updated><title>Christen</title><description>&lt;blockquote&gt;In Antiochia wurden die Jünger zuerst Christen genannt.&lt;br /&gt;Apostelgeschichte 11,26   &lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Nachdem Christus von seinen Jüngern weg in den Himmel fuhr, breitete sich die Kunde von seinem Erlösungswerk mehr und mehr aus. Immer mehr Menschen glaubten daran, dass  Jesus Christus wegen der Sünden der Menschen am Kreuz gestorben ist und ihre Schuld auf sich genommen hat. Er ist auferstanden und lebt. Damit ist der Tod überwunden. Selbst Verfolgung und Tod konnten die grösser werdende Schar von Jüngern nicht von dieser Hoffnung abbringen. Überall, wo sie auch hin kamen, sprachen sie von ihrem Herrn und Erlöser – Jesus Christus. Genau darum wurden sie bald spöttisch Christen genannt. In den Augen ihrer Mitmenschen waren sie Leute, die nur von diesem Christus redeten.   &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie würden uns wohl unsere Zeitgenossen nennen, wenn wir nicht schon das Label Christen tragen würden? Erkennen sie uns daran, dass wir von Christus reden, oder denken sie an etwas anderes? Vielleicht würden die folgenden Bezeichnungen eher mit der Wahrnehmung der heutigen Zeit übereinstimmen.   &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Gottes Partyvolk&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Alphakürsler ... Betablocker&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Lebensoptimierer&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Propheten&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Vampirjäger&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Gottes Kulturmahner&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Coaching-Coaches&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Lebensgrübler&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ohne-Seminar-geht-es-nicht-Menschen&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;...&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;   &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie eindeutiger und zentraler war doch das Zeugnis der ersten Christen?!&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-1404330173805003116?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://reformiertheute.blogspot.com/2007/05/christen.html</link><author>noreply@blogger.com (Thomas Reiner)</author><thr:total>2</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-1298315379065069912</guid><pubDate>Fri, 16 Mar 2007 17:16:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-07-12T09:16:46.066+02:00</atom:updated><title>Gott mit allen Sinnen wahrnehmen</title><description>&lt;p&gt;Eben bin ich einer  interessanten und sehr zeitgemässen These begegnet. Gott soll vom Menschen mit allen seinen Sinnen wahrgenommen werden. In den heutigen Gemeinden stehe nur allzu oft allein das Hören und das intellektuelle Bewegen im Vordergrund. Die Vertreterin dieser These weist darauf hin, dass Gott sich in der ganzen Schöpfung darstellt und von den Menschen wahrgenommen werden kann und soll. Schon Calvin hat gesagt, dass der Verstand nicht ausreiche, um Gott zu erfassen. Darum soll die Bibel auch in der Predigtvorbereitung mit allen Sinnen erfasst werden (Stichwort Bibliodrama) und Gottesdienste der reichhaltigen Wahrnehmung des Menschen Rechnung tragen. Kunst, Theater und Tanz müssen in der Gottesbegegnung Platz finden. Heute sind viele Menschen sehr offen für übersinnliche Erfahrungen. Da kommt ihnen dieser Ansatz natürlich entgegen. Aber stimmt er auch mit dem biblischen Verständnis von Offenbarung überein?   &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gott offenbart sich, nach reformiertem Verständnis, in erster Linie in der Heiligen Schrift. Natürlich hat Gott alles geschaffen und gibt sich selbst in seinem Werk zu erkennen. Das Westminster Bekenntnis nimmt gleich am Beginn Stellung zu dieser These.   &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;Obwohl das Licht der Natur und die Werke der Schöpfung und Fürsorge, die Güte, Weisheit und Macht Gottes so weit offenbaren, dass sie die Menschen ohne Entschuldigung lassen, reichen sie doch nicht aus, um jene Erkenntnis Gottes und seines Willens zu geben, die zum Heil notwendig ist (W.B. Artikel 1.1).   &lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Das Bekenntnis lässt es nicht nur bei einer Eingrenzung der Offenbarung, sondern weist den Lesern den Weg, wie sie Gewissheit erlangen können.   &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;Darum hat es dem Herrn gefallen, sich selbst zu verschiedenen Zeiten und in unterschiedlichen Arten und Weisen seiner Kirche zu offenbaren und ihr diesen seinen Willen zu erklären und danach diesen zur besseren Bewahrung und Verbreitung der Wahrheit und zur sicheren Gründung und Stärkung der Kirche gegen die Verdorbenheit des Fleisches und die Bosheit Satans und der Welt ganz und gar der Schrift anzuvertrauen. Dies macht die Heilige Schrift höchst notwendig, nachdem jene früheren Wege, auf denen Gott seinem Volk seinen Willen offenbarte nunmehr aufgehört haben (weiter W.B. Artikel 1.1).   &lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Wir können heute sichere Erkenntnis über Gott, uns selbst und den Weg zum Heil gewinnen. Es hat Gott gefallen, diese sichere Offenbarung in die Schrift zu legen. Es ist nicht in die Beliebigkeit des Menschen gestellt, wie er Gott erfassen möchte. Der Herr und Schöpfer des Universums bestimmt den Weg in seiner Gnade: es ist sein Wort, die Schrift.   &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Natürlich schreibt Calvin davon, dass der menschliche Verstand Gott trotzdem nicht ganz erfassen kann – selbst mit der gnädigen Offenbarung aus der Heiligen Schrift. Der Reformator hat ein klares Bild vom Zustand des Menschen. Er ist durch die Sünde blind für Gott und kann seinen Schöpfer aus seinem Vermögen nicht erfassen. Dazu noch einmal das Westminster Bekenntnis.   &lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;Wir können zwar durch das Zeugnis der Kirche dazu bewogen und angeleitet werden, die Heilige Schrift hochzuschätzen und ehrerbietig zu betrachten; auch das himmlische Wesen des Inhalts, die Wirksamkeit der Lehre, ... sind Gründe, durch die sie zum Überfluss beweist, dass sie das Wort Gottes ist. Aber trotzdem kommt unsere volle Überzeugung und Gewissheit von ihrer unfehlbaren Wahrheit und ihrer göttlichen Autorität aus dem inneren Wirken des Heiligen Geistes, der durch und mit dem Wort in unseren Herzen Zeugnis gibt (W.B. Artikel 1.5).   &lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;Der Heilige Geist muss den Menschen von seiner Blindheit erlösen und ihm helfen, dass er auf das Wort aufmerkt, das ihn erlösen will. Das gilt auch für die Menschen in unserem Zeitalter, die bereit sind eine übersinnliche Erfahrung zu machen.   &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gott hat es in seiner Gnade so eingerichtet, dass der Glaube durch das Hören seines Worts von seinem Geist geweckt wird. Wenn die Kirche andere Wege sucht, bewegt sie sich ganz eindeutig von Gottes ewigem Gnadenweg weg. Darum hat schon Luther die Gemeinde singen lassen: «Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort.»&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-1298315379065069912?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://reformiertheute.blogspot.com/2007/03/gott-mit-allen-sinnen-wahrnehmen.html</link><author>noreply@blogger.com (Thomas Reiner)</author><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-5078476838858903443</guid><pubDate>Fri, 09 Mar 2007 16:27:00 +0000</pubDate><atom:updated>2008-12-12T03:01:58.402+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">International</category><title>Europäische Konferenz Reformierten Kirchen</title><description>Diese Woche fand in Soest (NL) die European Conference of Reformed Churches (&lt;a href="http://www.bbk.gkv.nl/index.asp?strItemDescription=Nieuws&amp;intItemID=676"&gt;ECRC&lt;/a&gt;) statt. Reformierte Kirchen aus ganz Europa stellten sich vor und dachten über die Herausforderungen und Chancen der heutigen Zeit nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 168px; height: 125px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_l3G-FSt1PdA/RfGQMmA8TwI/AAAAAAAAAAM/PvdWDIWSW4A/s320/ecrc.jpg" alt="" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5039968004041625346" border="0" /&gt;Ich muss zugeben, dass ich noch nie so schlecht auf eine Konferenz vorbereitet war. Am Dienstagmorgen wusste ich nur wohin die Reise geht – auf nach Holland. Um so überraschter war ich, in was ich da, auf Einladung von niederländischen Freunden, hineingeraten bin. Plötzlich war ich in Mitten von Pfarrern aus ganz Europa. Obwohl mein Englisch immer wieder an seine Grenzen stiess (was bei mir nicht sehr verwunderlich ist), war es sehr spannend und lehrreich zu erfahren, wie es um die reformierte Kirche in Portugal, Italien, Irland, Schweden, Polen, oder in der Ukraine steht. Überraschend war (wenigstens für mich), dass die Reformierten sich beinahe überall in sehr kleinen Gemeinden treffen (die Niederlande sind hier wohl die grosse Ausnahme in Europa).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seinem Vortrag machte Dr. Maris (Christliche Reformierte Kirche in den Niederlanden) darauf aufmerksam, das die Theologen zur Zeit der Reformation einen regen Austausch miteinander hatten. Heute herrscht aber leider gerade im deutschsprachigen Europa oft ein Eigenbrötlertum. Jeder scheint mit seinen eigenen Problemen und Auseinandersetzungen beschäftigt zu sein. Der ermutigende Kontakt zwischen Kirchen, Pfarrern und Theologen bleibt dabei leider auf der Strecke. Erstaunlich ist, dass doch wohl auch die Reformatoren ihre Probleme gehabt haben dürften (die Kirchengeschichte gibt wohl ausreichend Auskunft) und es trotzdem ohne die modernen Kommunikationsmittel schafften, einander zu ermutigen, zu helfen und zu beraten. Offenbar wussten sie vielmehr, dass die internationale Verbindung unbedingt nötig ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Kirche endet nicht am Schluss unserer Mitgliederliste und auch nicht an der Grenze unserer Stadt. Wir können nicht von einer allgemeinen christlichen Kirche reden und weiterhin so tun, als gäbe es sonst niemanden mehr, der unseren Glauben teilt und mit unserem Herrn verbunden ist. Es ist unbedingt nötig, dass die reformierten Kirchen und Menschen mit reformierter Gesinnung von einander wissen. Nur so können wir einander zur Hilfe werden, damit das reformierte Anliegen, das wir gemeinsam tragen, gefördert wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was können wir dafür tun?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-5078476838858903443?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://reformiertheute.blogspot.com/2007/03/europische-konferenz-reformierten.html</link><author>noreply@blogger.com (Thomas Reiner)</author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://2.bp.blogspot.com/_l3G-FSt1PdA/RfGQMmA8TwI/AAAAAAAAAAM/PvdWDIWSW4A/s72-c/ecrc.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-6197284197096365982</guid><pubDate>Wed, 28 Feb 2007 07:28:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-02-28T08:51:16.839+01:00</atom:updated><title>Der Schuss von der Kanzel</title><description>&lt;p&gt;Conrad Ferdinand Meyer beschreibt in seiner Geschichte «Der Schuss von der Kanzel» einen Pfarrer, der neben seinem geistlichen Amt ein grosser Liebhaber von Schusswaffen und der Jagd ist. An einem Sonntagmorgen schenkt ihm sein Vetter, der General, eine Pistole. Der waffenvernarrte Pfarrer will nicht mehr vom Objekt seiner Begierde lassen und nimmt es mit auf die Kanzel. Dann passiert es.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;«Frisch und flott ging es in die Predigt hinein und schon war sie über ihr erstes Drittel gediehen … Der Pfarrer hatte im Feuer der Aktion, während seine Linke vor allem Volke gestikulierte, mit der durch die Kanzel gedeckte Rechten instinktiv das geliebte Terzerol wieder hervorgezogen. ‹Lobet Gott mit grossem Schalle!› rief er aus, und, paff! knallte ein kräftiger Schuss. Er stand im Rauch. Als er wieder langsam sichtbar wurde, quoll die blaue Pulverwolke langsam um ihn empor und schwebte wie ein Weihrauch über der Gemeinde.»&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Diese Geschichte, bei der wir gerne schmunzeln, zeigt eine grosse Gefahr, in der jeder Verkündiger steht. Nur zu schnell nehmen wir unsere Liebhabereien mit auf die Kanzel. Selten sind es so handfeste Dinge wie eine Pistole. Allerlei andere Dinge beschäftigen und erfreuen die Pfarrer und Prediger die ganze Woche. Und so geschieht es sehr schnell, dass wir neben der Bibel auch noch unsere Lieblingsgedanken, unsere Lieblingsbeschäftigungen und unsere Lieblingsbücher mit auf die Kanzel nehmen. Wenn es auch nicht kracht wie ein Pistolenschuss, so schwingen neben der Lehre der Bibel immer auch die Töne der heimlichen oder offenen Passionen mit.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Natürlich ist ein Pfarrer auch nur ein Mensch. Hoffentlich kann er sich für etwas begeistern. Aber gerade darum sollte er genau wissen, was er am Sonntag seiner Gemeinde weitergibt. Nur wenn er mit sich selbst ehrlich ist, kann er entdecken, wo seine Leidenschaften mit ihm durchgehen und er zum Schwärmer seiner Vergnügen wird.&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-6197284197096365982?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://reformiertheute.blogspot.com/2007/02/der-schuss-von-der-kanzel.html</link><author>noreply@blogger.com (Thomas Reiner)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-6166007918364090217</guid><pubDate>Mon, 29 Jan 2007 13:58:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-01-29T15:16:25.048+01:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Evangelisation</category><title>Hindernis für Evangelisation</title><description>Heute wird an vielen Ecken über Evangelisation nachgedacht. Immer wieder macht man sich auch Gedanken darüber, warum heute das Zeugnis der Gemeinde auf so unfruchtbaren Boden fällt. Früher soll es Zeiten gegeben haben, wo Menschen in Scharen zur Predigt kamen und ihr Leben änderten. Was hindert die heute die Evangelisation?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An diesem Wochenende machte ich mir einige Gedanken über die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. Paulus schreibt im Römerbrief, dass Christus die Gerechtigkeit ist, die der Mensch braucht, um vor Gott bestehen zu können. Jeder Mensch sündigt und hat sein Leben verspielt. Sein Lohn ist Gottes Zorn und der ewige Tod. Das Evangelium, das wir verkündigen wollen ist, dass Gott gnädig ist und seinen Sohn für uns zur Sünde gemacht hat. Er trug am Kreuz die Strafe für meine Ungerechtigkeit. Durch den Glauben an Christus werde ich gerecht – aus Gnade!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf diesen Überlegungen spross in mir plötzlich ein Gedanke, den ich nicht mehr loswerde. Kann es sein, dass die Selbstgerechtigkeit der Christen das grösste Hindernis für eine wirkungsvolle Evangelisation ist? Wer von uns hat schon einmal zu seinem Nachbar, oder Freund, oder seinem Verwandten gesagt: «Sieh mich an. Ich bin der elendeste Sünder, den du dir nur vorstellen kannst. Wenn der Sünde in mir auch nur eine Sekunde freien Raum gegeben würde, wäre ich zum ärgsten fähig, was du dir vorstellen kannst. Ich habe mein Leben verspielt und verdiene, dass Gott mich verdammt.» Statt dessen möchten wir lieber unseren Gesprächspartner von seiner Unzulänglichkeit überzeugen. Wir selbst aber bleiben gerne auf der gerechten Seite und wecken so einen selbstgerechten Eindruck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum werden wir nicht ehrlich und sagen den Menschen, wie es wirklich um uns steht? Würde dieser Ansatz nicht eher zur Wahrheit führen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-6166007918364090217?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://reformiertheute.blogspot.com/2007/01/hindernis-fr-evangelisation.html</link><author>noreply@blogger.com (Thomas Reiner)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-8924762041256208447</guid><pubDate>Thu, 11 Jan 2007 08:54:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-06-21T15:39:04.120+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Reformiertes ABC</category><title>Reformiertes ABC - G wie Gesetz</title><description>Die Frage, wie im neuen Bund das Gesetz zu verstehen sei, wie und in welcher Form es noch gültig sei, ob es überhaupt noch eine Bedeutung habe, ist in reformierten Kreisen keine seltene.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Reformation brachte einerseits eine Rückbesinnung auf das Wort Gottes (das selber oft 'Gesetz' geannnt wird) als alleinige Quelle der Erkenntnis von Gottes Wesen und Willen.&lt;br /&gt;Andererseits betonten die Reformatoren - am prominentesten wohl Martin Luther - dass das Evangelium die Freiheit vom Gesetz bringt und der Weg des Gesetzes nicht der Wer zur Erlösung ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit der Reformation hat der Kampf um das richtige Verständnis des Gesetzes nicht aufgehört und hat immer wieder neue Proponenten auf beiden Seiten gefunden.&lt;br /&gt;"Das Gesetz hat keine Bedeutung mehr", rufen die einen. "Das Gesetz gilt nach wie vor", so die anderen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich müsste die Verwirrung gar nicht so gross sein, würde man nur auf den hören, der Gesetzgeber, Verheissung und Erfüllung des Gesetzes ist - Christus.&lt;br /&gt;Seine wichtigste Stellungnahme zum Gesetz und dessen Bedeutung im Neuen Bund finden wir in der Bergpredigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bergpredigt hielt Jesus, um - zuerst - das Wesen des Christen zu beschreiben (Mt 5,1-16), dann um zu zeigen, wie das Leben des Christen aussehen soll und welche Bedeutung das Gesetz dabei hat (Mt 5,17ff).&lt;br /&gt;Die Verbindung zwischen diesen beiden Teilen und gleichzeitig der Start in den zweiten Teil macht die Aussage in 5,17: &lt;em&gt;"Meint nicht dass ich gekommen sein, um das Gesetz und die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen."&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Folgenden zeigt Er dann, &lt;em&gt;wie&lt;/em&gt; das Gesetz ausgelegt und erfüllt wird. Wie es verstanden werden muss. Er widerlegt dabei diejenigen, die die strengste Form der Gesetzesauslegung hatten - die Pharisäer.&lt;br /&gt;Und Er sagt, dass unsere Gerechtikgeit - unser Verstehen und Ausleben des Gesetzes - besser sein muss, als das der Pharisäer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann legt Er exemplarisch Passagen des Gesetzes aus. Nicht wie die Pharisäer und wohl auch die allermeisten seiner Zeitgenossen nach dem Buchstaben, nach dem äusserlichen Verständnis. Sondern Er lehrt, wie das Gesetz nach dem Geist - d.h. so wie es immer verstanden werden sollte, seit es gegeben wurde - verstanden und gelebt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Indem Jesus sagt, dass Er gekommen ist, um das Gesetz zu erfüllen, sagt Er zweierlei.&lt;br /&gt;Christus erfüllt das Gesetz prophetisch und moralisch.&lt;br /&gt;Prophetisch heisst; Er wurde durch das Gesetz angekündigt und ist nun gekommen.&lt;br /&gt;Moralisch heisst: Er hat das Gesetz bis ins kleinste Detail gehalten und ausgelebt - in Gedanken, Worten und Taten.&lt;br /&gt;So hat Er es auch an unserer Stelle erfüllt, als unser Stellvertreter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott verlangt von jedem Menschen vollkommene Gerechtigkeit, vollkommene Erfüllung seines heiligen Gesetzes. Wer es nicht erfüllt, kann keine Gemeinschaft mit Gott haben, seine Sünde macht ihn dazu unfähig, er muss von dem gerechten und heiligen Gott verstossen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wem aber die Stellvertretung Christi angerechnet wird, nämlich dem der glaubt, der steht vor Gott, als hätte er selbst alles gehalten. Christus hat es an seiner Stelle gehalten und diese vollkommene Gerechtigkeit Christi wird ihm zugerechnet.&lt;br /&gt;Ist das der Fall, so wird das Gesetz im Leben dieses Menschen noch in einer weiteren Form erfüllt. Nämlich, indem Christus es fortwährend in ihm erfüllt - indem Er ihm die Kraft und die Fähigkeit gibt, danach zu leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gesetz hat im Leben des Christen nicht die Funktion, die z.B. die Pharisäer und Judaisten, oder auch die römische Kirche im zugedacht hatten, nämlich dass es einen Menschen bei Gott angenehm machen soll und er sich durch möglichst perfektes Halten der Gebote Gottes Wohlwollen oder gar seine Annahme verdienen könne.&lt;br /&gt;Aber diese Funktion hatte das Gesetz noch nie, auch nicht im Alten Bund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Gesetz hat grundsätzlich drei Funktionen: &lt;em&gt;Spiegel, Riegel, Regel&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Spiegel&lt;/em&gt; bedeutet: Es zeigt die Sünde auf und treibt den Sünder zu Christus, der ihn vom Fluch des Gesetzes erlöst und ihm hilft, in seinem Geist zu leben.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Riegel&lt;/em&gt; bedeutet: Es verbietet das Falsche und hält vom verkehrten Weg ab.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Regel&lt;/em&gt; bedeutet: Es zeigt dem Erlösten, wie er zu Gottes Ehre leben kann. Dass dies schon die ursprüngliche Absicht mit dem Gesetz war, zeigt besonders deutlich die Präambel der Gebote (Ex 20,1: "Ich bin der Herr dein Gott, &lt;em&gt;der dich aus der Sklaverei geführt hat&lt;/em&gt;...").&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der duch Christus Erlöste wird das Gesetz nicht sklavisch und dem Buchstaben nach halten, in der Meinung, dass er von Gott wohlwollend angesehen wird, wenn er genügend gut ist darin.&lt;br /&gt;Sondern er wird es in seinem Geist aus der Beziehung zum Vater und aus der Kraft des Heiligen Geistes halten.&lt;br /&gt;Aber er wird es halten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-8924762041256208447?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://reformiertheute.blogspot.com/2007/01/reformiertes-abc-g-wie-gesetz.html</link><author>noreply@blogger.com (Kurt Vetterli)</author><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-116498928756504479</guid><pubDate>Fri, 01 Dec 2006 15:33:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-06-21T15:38:57.221+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Gemeindebau</category><title>II. Biblische Theologie</title><description>Neun Kennzeichen einer gesunden Gemeinde&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem der ersten Punkt schon die Zentralität der Heiligen Schrift im Gottesdienst und in der Predigt behandelt hat, müssen wir dieses Anliegen noch genauer definieren. Viele Leute reden von der Bibel, ohne die gleiche Lehre zu verkündigen. In diesem Punkt gilt es also den Inhalt der Predigt zu bestimmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn eine Gemeinde geistlich gesund werden will, muss sie die «heilsame Lehre» verkündigen. Schon Paulus ermutigt seine Mitarbeiter Timotheus und Titus der Irrlehre auf diese Weise entgegenzutreten.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;«Du aber rede, wie sich's ziemt nach der heilsamen Lehre (Tit 2,1).»&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Nur mit der «heilsamen Lehre» werden Menschen zurechtgebracht – zum Heil hin ausgerichtet. Der Apostel wusste schon damals, dass die Menschen sehr dazu neigen nach ihren eigenen Wünschen zu hören und handeln.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;«Denn es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach denen ihnen die Ohren jucken (2Tim 4,4).»&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Gerade darum gilt es heute noch, dass es keinem Menschen hilft, wenn er einfach nur bestätigt wird. Wir brauchen Zurechtbringung. Eine Gemeinde muss eine klare Sicht von Lehre haben. Theologie darf nicht Leere bleiben, sondern soll zum Nutzen der Glieder prall gefüllt werden. Gerade die sogenannt schwierigen Themen werden gerne vernachlässigt und in Verkündigung und Seelsorge umgangen. Auf diese Art verlieren wir die Antwort auf wichtige Fragen.&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Sind die Menschen von Grund auf gut oder schlecht? Müssen wir den Menschen ermutigen und sein Selbstwert aufbauen, oder braucht er Vergebung und ein neues Leben?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Was vollbrachte Jesus mit seinem Tod am Kreuz? Eröffnete er eine Möglichkeit, oder trat er an unsere Stelle?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Was passiert, wenn jemand Christ wird?&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Können wir, wenn wir Christen sind, sicher sein, dass Gott auch weiter für unser Heil sorgen wird? Wenn das so ist, worauf stützt sich diese Zusicherung?&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;All diese und noch viele andere Fragen, sind nicht einfach zu beantworten. Aber die Antworten sind wichtig für jeden Christen. Die «heilsame Lehre» muss in Klarheit und biblischer Autorität verkündigt werden, um den Hörer in seinem Glauben zu stärken. Nur wenn die Glieder der Gemeinde zum Vertrauen gegen der Schrift geführt werden, die uns alles offenbart, was zum Heil dient, haben die Pastoren, Pfarrer und Ältesten ihren Hirtendienst richtig wahrgenommen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-116498928756504479?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://reformiertheute.blogspot.com/2006/12/ii-biblische-theologie.html</link><author>noreply@blogger.com (Thomas Reiner)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-116439342536751194</guid><pubDate>Fri, 24 Nov 2006 18:09:00 +0000</pubDate><atom:updated>2006-11-30T11:30:55.190+01:00</atom:updated><title>Sollten wir um Rache beten?</title><description>Vor kurzem las ich an einer Gemeindeveranstaltung zur Einleitung den Psalm 9. Nicht weil ich besonders daran Freude hätte, meinen Feinden Übles zu wünschen, sondern einfach, weil dieser Psalm in meiner persönlichen Psalmenlesung dran war. Nachdem ich einige Worte dazu gesagt hatte, wie dieser Psalm - ein Rachepsalm - aus neutestamentlicher Sicht zu verstehen ist, brach es aus einem Anwesenden heraus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;"Das ist Altes Testament! Das macht mich zornig! Wir haben mit Rache nichts&lt;br /&gt;mehr zu tun! Gottes Zorn ist durch Jesus gestillt!"&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Darauf folgte allgemeines, betroffenes Schweigen. Auch ich schwieg, weil dies nicht der Ort war, theologische Diskussionen auszufechten und weil ich ja gerade eben versucht hatte, in einigen Sätzen die neutestamentliche Sicht dieser Psalmen zu erklären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber die Szene brachte mich einmal mehr zum Nachdenken. Existiert die manichäische Irrlehre vom bösen Gott im Alten und dem guten Gott im Neuen Testament noch immer? In wieweit sind wir davon angesteckt? Ich möchte euch an dieser Stelle auffordern, Gottes Zorn, Gottes Rache auf dem Hintergrund des Kreuzes Jesu aus eurer Sicht zu erklären. Inwieweit können wir die Rachepsalmen noch mitbeten? Sollten wir, wie ich es bis jetzt ausnahmslos in sämtlichen christlichen Veranstaltungen erlebt habe, mit Vorlesen aufhören, wenn wir in Psalm 139 bei Vers 19 ankommen? &lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-116439342536751194?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://reformiertheute.blogspot.com/2006/11/sollten-wir-um-rache-beten.html</link><author>noreply@blogger.com (Elkana)</author><thr:total>1</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-116377935711345881</guid><pubDate>Fri, 17 Nov 2006 15:42:00 +0000</pubDate><atom:updated>2006-11-21T16:42:29.913+01:00</atom:updated><title>Voll heiligen Geistes</title><description>Paulus fordert uns auf, mit dem Heiligen Geist erfüllt zu werden (Eph 5,18), um ein Leben zu führen, das unserer Berufung würdig ist (Eph 4,1). Das werden wohl Christen aus verschiedenen Denominationen und Hintergründen gleicherweise bestätigen.&lt;br /&gt;Nur: Wie diese Erfüllung aussieht und vor allem wie sie erreicht wird, in der Beantwortung dieser Frage scheiden sich dann die Geister.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dabei ist es gar nicht einmal so schwierig, das zu beantworten, wenn man den Textzusammenhang etwas genauer ansieht.&lt;br /&gt;Die Elberfelder Übersetzung macht ein wichtiges Detail sichtbar, wenn sie die Partizipialform am Anfang von V. 19 mit 'indem' wiedergibt: "&lt;em&gt;Werdet voller Geist, 'indem' ihr zueinander in Psalmen, Loblieder und geistlichen Liedern redet.... Dank sagt..." usw.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geistliche Wahrheit in Liedern, Danksagung, das sind Dinge, die uns mit dem Heiligen Geist erfüllen. Wir könnten auch hier noch etwas verwechseln, indem wir meinen, man können sich in ein Erfülltsein mit dem Geist hineinsingen, so dass das Ganze eher eine Sache der Stimmung und der Empfindungen wird.&lt;br /&gt;Das kann es aber nicht sein. Es geht um den geistlichen Inhalt der Lieder, nicht um das Erlebnis des Singens. Das wird deutlich, wenn man den Abschnitt im Zusammenhang liest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein weiterer Zusammenhang macht es noch deutlicher! Es ist die Parallele im Kolosserbrief. In Kol 3, 16 u. 17 finden wir dieselben Aussagen wie in Eph 5,18-20, nur dass eben am Anfang nicht die Erfüllung mit dem Geist genannt wird, sondern die Aufforderung, "das Wort Christi reichlich unter uns wohnen" zu lassen.&lt;br /&gt;Das ist demnach dasselbe Ding mit anderen Worten ausgedrückt. Was bedeutet, das Wort reichlich unter uns wohnen zu lassen, ist mit dem Heiligen Geist erfüllt zu werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass das wahr ist, hat sich in der Vergangenheit mehrfach bestätigt. Im enormsten Ausmass wohl in der Reformation. Dort wo das Wort ist, da ist Erfüllung mit dem Heiligen Geist, und darum auch Leben aus Gott, Erneuerung, Erweckung.&lt;br /&gt;Nur eine Rückbesinnung auf das Wort Gottes als Mass &lt;em&gt;und&lt;/em&gt; Mittel für das Leben wird eine im Sterben begriffene Kirche wieder zum Leben erwecken.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:#ffffff;"&gt;.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-116377935711345881?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://reformiertheute.blogspot.com/2006/11/voll-heiligen-geistes.html</link><author>noreply@blogger.com (Kurt Vetterli)</author><thr:total>0</thr:total></item><item><guid isPermaLink="false">tag:blogger.com,1999:blog-22551482.post-116351630273986186</guid><pubDate>Tue, 14 Nov 2006 13:59:00 +0000</pubDate><atom:updated>2007-06-21T15:38:50.086+02:00</atom:updated><category domain="http://www.blogger.com/atom/ns#">Gemeindebau</category><title>I. Auslegende Predigt</title><description>Neun Kennzeichen einer gesunden Gemeinde&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;«Der Punkt, an dem wir beginnen müssen ist dort, wo Gott mit uns beginnt – Sein Reden zu uns», mit diesen Worten beginnt Dever (&lt;a href="http://www.9marks.com/"&gt;IX Mark Ministries&lt;/a&gt;) das erste Kapitel. Unsere eigene Erneuerung und Umkehr kommt durch Gottes Wort. Mit der Gemeinde steht es nicht anders. Sie wird durch das ewige Wort aufgebaut und erneuert. Und genau darum muss die Bibel einen zentralen Punkt in unserem Dienst, in unseren Kirchen und Gemeinden und in unseren Gottesdiensten einnehmen. Sie soll dabei nicht nur erwähnt, sondern ausgelegt werden. Das bedeutet, dass ein bestimmter Abschnitt von Gottes Wort sorgfältig erklärt und auf die Gemeinde angewendet wird. Diese Art der Predigt war schon im Alten Testament bekannt.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;«Und sie legten das Buch des Gesetzes Gottes klar und verständlich aus, so dass man verstand, was gelesen worden war (Nehemia 8,8).»&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Auslegendes Predigen setzt den Glauben an die Autorität der Heiligen Schrift voraus. Das bedeutet, dass der Prediger sich in seiner Verkündigung dieser Massgeblichkeit unterwirft. Er ist dazu angehalten Gottes Worte zu sagen und nicht seine eigenen Gedanken zu verbreiten. Hier entscheidet sich, ob eine Predigt auslegend ist oder nicht. Der Hörer muss Gottes Worte hören und den Schöpfer und Retter in der Passage erkennen.&lt;br /&gt;Wer nicht in den Vorbereitungen seiner Predigt bestrebt ist den eigentlichen Hauptpunkt des Textes zu finden, der steht in der Gefahr, dass er nur seine eigenen Gedanken über einen Text weitergibt. Das Ringen der Vorbereitung liegt da, wo der Prediger Gottes Gedanken und heilende Worte im Text zu finden sucht. Diese Worte sind heilend und werden den Verkündiger selbst und die ganze Gemeinde auferbauen.&lt;br /&gt;Gott hat zu jeder Zeit seine Leute durch sein Wort hervorgebracht. Das gilt von der Schöpfung, wie auch als Gott Abraham aus den Heiden berief, bis zum letzten Blatt der Bibel. Darum kann unser predigen nur dann Menschen zurecht bringen, wenn sie aus Gottes Wort entspringt.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;«So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi (Römer 10,17).»&lt;/blockquote&gt;Die Reformation war ebenfalls nicht ohne Grund eine Bewegung des Wortes. Menschen entdeckten, dass sie durch die Bibel erneuert werden. So wurde ein unwahrscheinlicher Aufbruch der Kirche möglich, dem wir noch heute die Bibel in unserer Sprache verdanken.&lt;br /&gt;Unsere Kirchen und Gemeinden müssen die Zentralität von Gottes Wort neu entdecken und in ihren Gottesdiensten und Versammlungen aufzeigen. Auf Gott zu hören und ihm zu antworten kann Lobpreis, Dankgebete, Bekenntnisse und jede Art von Lieder beinhalten. Alle diese Dinge sind zweitrangig. Wer seine Gemeinde auf Musik baut – welcher Stil es auch immer sein soll –, baut auf sandigen Grund. Die Predigt ist der grundsätzliche Dienst des Pastors, durch welchen die Gemeinde auferbaut wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bete darum für deinen Prediger oder Pfarrer, dass es ihm gelingt, die Bibel gründlich zu studieren und dass Gott zum Verständnis führt. Der Herr des Wortes möge es ihm geben, dass er das Gelesene auf sich selbst und auf die Gemeinde anwenden kann. So werden alle Hörer, jeden Sonntag frisch, durch Gottes ewiges Wort aufgebaut und gestärkt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/22551482-116351630273986186?l=reformiertheute.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</description><link>http://reformiertheute.blogspot.com/2006/11/i-auslegende-predigt.html</link><author>noreply@blogger.com (Thomas Reiner)</author><thr:total>0</thr:total></item></channel></rss>

