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<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/atom10full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:openSearch="http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0" xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0"><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186</id><updated>2012-04-16T03:52:11.867Z</updated><category term="Böhl 2010" /><category term="Literatur" /><category term="alte Beiträge" /><category term="Zitat" /><category term="Böhl" /><category term="Institutio" /><title type="text">Reformierte Theologie</title><subtitle type="html">Lesetagebuch zu reformierter Literatur</subtitle><link rel="http://schemas.google.com/g/2005#feed" type="application/atom+xml" href="http://reformiert.blogspot.com/feeds/posts/default" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/" /><link rel="next" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25" /><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783" /></author><generator version="7.00" uri="http://www.blogger.com">Blogger</generator><openSearch:totalResults>42</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/atom+xml" href="http://feeds.feedburner.com/ReformierteTheologie" /><feedburner:info uri="reformiertetheologie" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><feedburner:browserFriendly></feedburner:browserFriendly><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-6893442230218029235</id><published>2011-03-29T14:37:00.000Z</published><updated>2011-03-29T14:37:42.735Z</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Böhl" /><title type="text">Eschatologie: der Mensch lebt nach dem Tod weiter</title><content type="html">Eduard Böhl, Dogmatik § 83.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dass nach dem Tode das Leben nicht vorbei ist, erschliesst sich daraus, dass der Mensch als Gottes Ebenbild geschaffen wurde. Die Seele beider, des Gottlosen und des Gerechten, werden niemals sterben. Der Tod wird die grundlegende Beziehung zwischen Gott und dem Menschen allerdings nicht mehr ändern, sondern er wird für immer das festmachen, was der Mensch zu Lebzeiten begonnen hat (2Kor 5,10).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am deutlichsten wird der Unterschied der Ewigkeit des Gottlosen und des Gerechten im Gleichnis des reichen Mannes und dem armen Lazarus gezeigt (Luk 16,19-31). Der reiche Mann leidet Qualen. Diese Qualen kommen daher, weil der Gottlose für ewig von Gott geschieden wird.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Den Zustand des Todes empfinden die Gottlosen nach dem Verlust ihres Leibesorganes um so drückender, als ihnen jetzt das Gegengewicht des Sichtbaren fehlt. Was ihnen schon immer eignete, die Gottentfremdung oder der geistliche Tod, das enthüllt sich jetzt, nachdem ihnen das Licht des irdischen Lebens fehlt, in erschreckender Weise – und so werden sie jetzt vollends zu höchst unseligen Wesen.&lt;/blockquote&gt;Der arme Lazarus lebt in ewiger Glückseligkeit. Diese Seligkeit unterscheidet sich von der Freude, die die Kinder Gottes bereits auf Erden erleben, dadurch, dass sie völlig ungetrübt sein wird.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Da ist zu sagen: dass diese Trennung der Seele vom Leibe immer noch ein Minus an Seligkeit einschliesst, weil sie ein Überbleibsel aus der ersten Sünde ist. Seit dem Sündenfall trennte sich im Tode der Leib von der Seele, und erst, wenn beide wiedervereint Gott loben, wird die letzte Spur jenes schweren Falles ausgewischt sein.&lt;/blockquote&gt;Die Gerechten erwarten mit freudiger Zuversicht die ewige Glückseligkeit, die für sie gleich nach dem überstandenen Todeskampf beginnen wird (Luk 23,43).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-6893442230218029235?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://reformiert.blogspot.com/feeds/6893442230218029235/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2011/03/eschatologie-der-mensch-lebt-nach-dem.html#comment-form" title="1 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/6893442230218029235" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/6893442230218029235" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2011/03/eschatologie-der-mensch-lebt-nach-dem.html" title="Eschatologie: der Mensch lebt nach dem Tod weiter" /><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783" /></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-4079694035675547317</id><published>2011-03-28T17:12:00.001Z</published><updated>2011-03-28T17:13:20.230Z</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Böhl" /><title type="text">Die Eschatologie: Einleitung</title><content type="html">Eduard Böhl, Dogmatik § 82&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Eschatologie ist die Lehre von den letzten Dingen. Hier werden die Lehrpunkte behandelt, die den Abschluss der Welt nach Gottes Plan und Ratschluss betreffen. Dazu gehören die Wiederkunft Christi, die Auferweckung der Toten, der Ruf zum jüngsten Gericht und die ewige Seligkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Böhl schreibt von einer heilsamen Betrachtung der letzten Dingen, vor allem auch für die, die sich daran ärgern, dass es die Gottlosen auf der Erde oft viel besser haben (Ps 73). Leider wird gerade mit diesen Lehrpunkten nur allzu oft Spekulation betrieben und die Sensationslust angeregt, statt echten Trost und Hoffnung zu vermitteln.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-4079694035675547317?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://reformiert.blogspot.com/feeds/4079694035675547317/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2011/03/die-eschatologie.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/4079694035675547317" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/4079694035675547317" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2011/03/die-eschatologie.html" title="Die Eschatologie: Einleitung" /><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-2605318104571634033</id><published>2010-05-04T13:01:00.000Z</published><updated>2010-05-04T13:01:20.009Z</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Böhl 2010" /><title type="text">Gegen die Spekulation über die Dreieinigkeit</title><content type="html">Eduard Böhl, Dogmatik § 18.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur aus der Schrift kann entnommen werden, dass Gott ein dreieiniger Gott ist. Jede menschliche Spekulation wird an der Wahrheit vorbei führen. Bis heute ist noch kein entsprechender Vergleich gefunden worden, der das Geheimnis der Dreieinigkeit lüften und Gottes Wesen umfassend erklären könnte. Wenn dem Menschen dies gelingen würde, müsste er über Gott stehen. Um einen Gegenstand völlig beurteilen zu können, muss man ihn beherrschen. Wenn das gelingen würde, hätte Gott aufgehört Gott zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erst wenn Gottes Ratschluss vollkommen erfüllt ist und er die Seinen zu sich nehmen wird, wird das grosse Geheimnis verschwinden und der Schöpfer für immer mit seinen Geschöpfen verbunden bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Bis dahin ziemt uns der Glaube. Um also sicher zu gehen, und damit man gegen uns nicht den Vorwurf erhebe: wir hätten nur philosophisch klingende Worte gemacht, um nicht geradezu schweigen zu müssen über dieses Mysterium, so halten wir uns einfach an die heilige Schrift, die uns eine Zusammenstellung der Zeugnisse über diese übersinnliche Tatsache an die Hand gibt - aber wir lassen die Spekulation fahren.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-2605318104571634033?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://reformiert.blogspot.com/feeds/2605318104571634033/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/05/gegen-die-spekulation-uber-die.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/2605318104571634033" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/2605318104571634033" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/05/gegen-die-spekulation-uber-die.html" title="Gegen die Spekulation über die Dreieinigkeit" /><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-5060613834879790065</id><published>2010-03-29T13:32:00.001Z</published><updated>2010-03-29T13:33:43.501Z</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Böhl 2010" /><title type="text">Einleitung in die Lehre der Dreieinigkeit</title><content type="html">Eduard Böhl, Dogmatik § 17.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott ist für den Menschen unerreichbar. Kein Mensch hat ihn je gesehen. In den Erinnerungen an den Bundesschluss hält Mose ausdrücklich fest, dass das Volk damals keine Gestalt gesehen hat (5. Mose 4,15). Gerade aus dieser Tatsache folgt das Gebot, sich kein Bild oder Gleichnis von Gott zu machen. Der Mensch hat schlicht keinen Anhaltspunkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Tatsache scheinbar entgegen stehen Stellen, die von Menschen berichten, die Gott sahen. Mose durfte hinter Gott herschauen (2. Mose 34). Hagar erkannte im Engel, der ihr begegnete, den ewigen Gott. Genauso wussten Abraham und Lot offensichtlich, dass der Mann, der sie besuchte, Gott selbst ist. Gott ist für den Menschen unsichtbar, kommt ihm aber entgegen und nimmt in Raum und Zeit Gestalt an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch deutlicher wird dies im neuen Testament. der Messias tritt auf und wird Gott genannt. Der Sohn ist der, der von Ewigkeit her beim Vater war. Nun kommt er in diese Welt und begegnet Menschen in einer ganz bestimmten Zeit. In Jesus war die unaussprechliche Herrlichkeit des Vaters zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;«Wir werden somit auf einen Unterschied hingewiesen, der in dem göttlichen Wesen sich bemerkbar macht; ein Unterschied, der eine Mehrheit von Personen hervorhebt. Wäre das göttliche Wesen eine abstrakte Eins, so könnte kein solcher Widerspruch stattfinden, wonach Gott einerseits verborgen, unmitteilbar und über alle Schranken erhaben ist, und andererseits doch in die Erscheinung hinaustritt und zwar auf so mannigfaltige Weise.»&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ein unitarisches System (ein Gott und eine Person), wie ihn der Islam oder erstaunlicherweise das Judetum lehrt – erstaunlich darum, weil ja gerade das alte Testament zahlreiche Hinweise auf die Dreieinigkeit Gottes erhält –, kann unmöglich das Wesen beschreiben, wie es uns in der Schrift begegnet. Jener falsch verstandene Monotheismus, in dem nur ein Gott ist, der sich selbst vollkommen genügt, macht eine Begegnung und vor allem eine Beziehung von Gott zum Menschen unmöglich. Gott wäre dann ein geschlossenes Wesen, mit dem es keine Berührungspunkte gibt. Gerade anders spricht die Bibel von Gott und seinem Wesen. Er ist der, der sich herablässt, um seinen Geschöpfen zu begegnen.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;«Die unendliche Herablassung und Menschenfreundlichkeit, die tiefste Erniedrigung bei aller Absolutheit und Unveränderlichkeit, die Bereitschaft zu dienen und zu helfen, die der biblische Gott besitzt, bei aller Allgenugsamkeit, zeugt von einer unendlichen Fülle des Lebens in dem Gott der Bibel.»&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Nur durch die Lehre der Trinität ist es möglich, dass Gott als Erhalter und Retter in die Weltgeschichte tritt. Nur darum kann der Mensch hoffen, dass der ewige Herr, der Schöpfer aller Dinge, sich um ihn kümmert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Schluss betont Böhl, dass wir in allerdings von der Dreieinigkeit nichts wissen, als das was uns in der Schrift offenbart wird. Unsere Schwierigkeit einen solchen dreieinen Gott zu denken, zeigt gerade, dass diese Lehre undenkbar ist – sich kein Mensch zurechtlegen könnte. Hier offenbart sich der unsichtbare Gott und der Mensch muss seine eigenen Gedanken und Anschauungen demütig zurücknehmen. Alles, was er sich zurechtlegen könnte, alles womit er die Dinge definiert, wird nie ausreichen, um das Geheimnis des göttlichen Wesens zu lüften.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-5060613834879790065?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://reformiert.blogspot.com/feeds/5060613834879790065/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/03/einleitung-in-die-lehre-der.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/5060613834879790065" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/5060613834879790065" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/03/einleitung-in-die-lehre-der.html" title="Einleitung in die Lehre der Dreieinigkeit" /><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-8036077869848339528</id><published>2010-03-17T09:33:00.001Z</published><updated>2010-03-17T09:33:00.556Z</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Böhl 2010" /><title type="text">Gottes Wesen: die Heiligkeit Gottes</title><content type="html">Eduard Böhl, Dogmatik § 16.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Deine Augen sind zu rein, als dass du Böses ansehen könntest. (Habakuk 1,13).&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Der hebräische Grundbegriff für Heiligkeit ist Reinheit. Dieser Zustand wird in der Schrift mit vielen Worten umschrieben: glänzend, hell, oder mit Licht oder Feuer verglichen. Gott ist der einzige absolut Heilige.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus dieser Wesensart folgert die Schrift, dass der Heilige gar nicht anders kann, als das Reine, das Licht und das Leben zu lieben. Damit ist er natürlicherweise von allem getrennt, was diesen Dingen entgegensteht. Wo Licht ist, da kann es keine Finsternis geben. Wenn Gott Menschen zu sich und seiner Heiligkeit ruft (Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig, der Herr, euer Gott. 3. Mose 19,2.), ist das ein weiteres Zeichen seiner Liebe, weil er weiss, dass niemand in Unreinheit leben kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo der Mensch sich der göttlichen Forderung zur Heiligkeit widersetzt, entwickeln sich bei Gott drei Affekte.&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Der Zorn Gottes. «Die an sich so wohltätige Eigenschaft erweist sich, indem sie beim Menschen auf Widerstand stösst, als eine unwiderstehliche, alles vor sich niederwerfende und gleichsam versengende Eigenschaft.»&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Eifersucht Gottes. Die reine Eifersucht Gottes ist nichts anderes als «stark erregte Liebe, die im Interesse des Geschöpfes selber die Sünden der Untreue und Bundbrüchigkeit nicht übersehen kann».&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Reue Gottes. Als Gott die Bosheit der Menschen sah, reute es ihn, dass er sie gemacht hatte (1. Mose 6,5f). «Er hebt wieder auf, was er zuerst geschaffen - aber mit heiliger Entrüstung. Diese Entrüstung über die Feinde ist an dem Höhegrad ihres Widerstandes zu bemessen - das äusserste geschieht von Seiten Gottes, weil jene des äusserste gewagt.»&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;blockquote&gt;«Es entseht hier die Frage, ob Zorn, Eifersucht und Reue nicht Affekte seien, die Gottes unwürdig sind, speziell, ob sie nicht mit der Liebe streiten? Wir antworten: Weil Gott liebt, deshalb zürnt er auch und kann es nicht ruhig ansehen, wenn Menschen seine Gebote übertreten; sein Zorn über die Sünde bezweckt der Kreaturen Glück und Heil; er ruft sie zur Ordnung kurz zum Gesetz zurück. Sein Zorn ist Liebe. Die völlige Apathie (d.h. Abwesenheit des Zorns) würde das Gegenteil der Liebe sein - Gleichgültigkeit nämlich.»&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-8036077869848339528?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://reformiert.blogspot.com/feeds/8036077869848339528/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/03/gottes-wesen-die-heiligkeit-gottes.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/8036077869848339528" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/8036077869848339528" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/03/gottes-wesen-die-heiligkeit-gottes.html" title="Gottes Wesen: die Heiligkeit Gottes" /><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-7658223857460631567</id><published>2010-03-15T18:38:00.001Z</published><updated>2010-03-15T18:39:34.401Z</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Böhl 2010" /><title type="text">Gottes Wesen: die Gerechtigkeit Gottes</title><content type="html">Eduard Böhl, Dogmatik § 15.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Ich aber will schauen dein Antlitz in Gerechtigkeit, ich will satt werden, wenn ich erwache, an deinem Bilde. (Psalm 17,15).&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Das Wort Gerechtigkeit stammt von Begriffen wie Wahrheit, Geradheit und Billigkeit. Wo Gerechtigkeit herrscht, sind alle Verhältnisse ausgeglichen. Das kann daran deutlich gemacht werden, dass Gott falsche Gewichte hasst: sie sind ein Werkzeug des Ungleichgewichts. Gerade darum kann Gott die Sünde des Menschen nicht ungestraft lassen, sondern muss Gerechtigkeit aufrichten.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Die Gerechtigkeit ist eine höchst preisenswerte, herrliche Eigenschaft, eine Eigenschaft ohne welche das Universum sein Gleichgewicht verlieren und alles in ein Chaos sich verwandelt müsste. Ohne das Walten der Gerechtigkeit gäbe es keinen Abstand zwischen Gott und Menschen; keinen Unterschied zwischen gut und böse; es gäbe kein Gesetz, keine Schranke, keine Ordnung; alles würde ins Chaos zurücksinken, in dem Gottes Walten ganz unerkennbar werden würde.&lt;/blockquote&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Liebe kann nicht ausserhalb dieser Gerechtigkeit stehen. Das dem so ist, sehen wird daran, dass Jesus seine Jünger auffordert ihn zu lieben, indem sie seine Gebote halten (Joh 14,15.21). Auch bei der Vergebung, wird diese göttliche Gerechtigkeit sichtbar. Für echte Vergebung braucht es eine Genugtuung; die Schuld muss tatsächlich bezahlt werden. In der Vergebung, wie sie die Bibel lehrt, reichen sich Gerechtigkeit und Liebe die Hand, weil Gott Genugtuung fordert und sie selbst leistet. Er sorgt für den Ausgleich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott handelt nicht lieblos, wenn er den Sünder bestraft und sich von ihm trennt. Der sündige Mensch selbst könnte den heiligen Gott nicht ertragen - er widerspricht seinem Wesen. Darum schickte Gott die ersten Menschen von sich weg, damit sie weg von ihm, wieder zu ihm zurückfinden können. Dieses Zurückfinden überlässt er nicht dem Zufall, sondern gibt ihnen sein Wort, das ihnen den Weg zurück weist. &lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Dass nun selbst die durch Gottes gerechtes Gericht den Ungläubigen diktierte Verdammnis nicht von einem Gott herstammt, der lediglich gerecht wäre auf Kosten der Liebe, dies muss gleichfalls deutlich sein. Die Liebe wird sich, eben weil sie Liebe ist, von demjenigen fernhalten müssten, der sie beharrlich zurückweist und dem dem sie unerträglich sein würde; sie kann sich nicht aufdringen. Dem Gottlosen aber wäre die Liebe Gottes weit unerträglicher, als selbst die Qualen der Hölle.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-7658223857460631567?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://reformiert.blogspot.com/feeds/7658223857460631567/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/03/gottes-wesen-die-gerechtigkeit-gottes.html#comment-form" title="1 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/7658223857460631567" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/7658223857460631567" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/03/gottes-wesen-die-gerechtigkeit-gottes.html" title="Gottes Wesen: die Gerechtigkeit Gottes" /><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783" /></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-3405837651883597059</id><published>2010-03-11T19:38:00.000Z</published><updated>2010-03-11T19:38:07.092Z</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Böhl 2010" /><title type="text">Gottes Wesen: die Liebe Gottes</title><content type="html">Eduard Böhl, Dogmatik § 14.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe.&lt;br /&gt;1. Johannes 4,8&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Die Liebe ist die göttliche Eigenschaft, mit der sich Gott zum Menschen hinwendet, um sich mit ihm zu verbinden. Diese Liebe ist völlig frei und steht unter keinem Zwang. Gott ist in sich selbst vollselig. In absoluter Freiheit fasst er den Entschluss, auf sein gefallenes Geschöpf zuzugehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Der göttliche Ratschluss, den Gott in Christus gefasst hat, gibt der Liebe erst ihr Objekt. Wir finden Christus nicht zufällig am Wege der Menschheit stehen, sondern in Christus ist der Ratschluss von Ewigkeit her gefasst.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Gerade darum wird die Liebe von keiner anderen Eigenschaft eingeschränkt. Wo liebende Menschen parteiisch werden, bleibt Gott frei. Wo Liebe Menschen blind macht, bleibt Gott gerecht. Gottes Liebe ist selbst heilig und gerecht. Darum sorgt die Liebe Gottes für den Menschen zuerst für Gerechtigkeit - erst dadurch kann das Geschöpf mit dem Schöpfer in Verbindung treten und bei ihm bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Gott ist auch als Liebender gerecht und heilig. Derselbe, welcher liebt, der ganz Liebe ist, erweist sich auch - ohne an seinem liebenden Wesen Einbusse zu erleiden -- als den Gerechten und Heiligen. So allein kommt ein richtiges Verhältnis zwischen den einzelnen Eigenschaften zustande.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-3405837651883597059?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://reformiert.blogspot.com/feeds/3405837651883597059/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/03/gottes-wesen-die-liebe-gottes.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/3405837651883597059" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/3405837651883597059" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/03/gottes-wesen-die-liebe-gottes.html" title="Gottes Wesen: die Liebe Gottes" /><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-710603436422357968</id><published>2010-03-09T08:34:00.001Z</published><updated>2010-03-09T08:35:33.273Z</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Böhl 2010" /><title type="text">Gottes Wesen: die Weisheit Gottes</title><content type="html">Eduard Böhl, Dogmatik § 13&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Dem Gott, der allein weise ist, sei Ehre durch Jesus Christus in Ewigkeit! Amen.&lt;br /&gt;Röm 16,27&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Die Weisheit Gottes wird an zwei Dingen deutlich. Zum ersten an seiner Schöpfung und seiner Regierung der Welt. Hiob, der Gottes Wirken in seinem Leben nicht verstand, wurden von Gott die Wunder und Rätsel der Natur vor Augen geführt (Hiob 38-41). Die menschliche Weisheit muss vor Gottes Plan und Ratschluss kapitulieren. Am Ende des Gespräches mit dem Allmächtigen bekennt Hiob (Hiob 42,2-4): "Ich erkenne, dass du alles vermagst, und nichts, das du dir vorgenommen, ist dir zu schwer. 'Wer ist der, der den Ratschluss verhüllt mit Worten ohne Verstand?' Darum hab ich unweise geredet, was mir zu hoch ist und ich nicht verstehe. 'So höre nun, lass mich reden; ich will dich fragen, lehre mich!'" Zweitens wir Gottes Weisheit in der Erlösung sichtbar. Gott trifft die richtigen Massnahmen und ergreift die richtigen Mittel, um die gefallene Welt zu einem würdigen Ziel zu führen. Aus der Weisheit Gottes kommen alle seine Pläne. Sie sind alle vollkommen und werden immer zur Ehre des Herrn dienen. Diesen weisen Ratschluss zum Heil der Menschen preist Paulus, wenn er schreibt (Röm 11,33): "O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich sind seine Wege!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Auch die Weisheit zeigt, was Gott kann; sie ist ein Gradmesser für die Macht Gottes, eine Gott verherrlichende Eigenschaft. …&amp;nbsp;Unter diese Weisheit haben wir uns zu beuten und dürfen nicht mit Gott rechten, wenn seine Wege uns dunkel erscheinen. Unsere Gedanken sind nicht Gottes Gedanken. Jes 55,8.9.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-710603436422357968?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://reformiert.blogspot.com/feeds/710603436422357968/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/03/gottes-wesen-die-weisheit-gottes.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/710603436422357968" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/710603436422357968" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/03/gottes-wesen-die-weisheit-gottes.html" title="Gottes Wesen: die Weisheit Gottes" /><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-4322294767694085131</id><published>2010-03-03T10:09:00.001Z</published><updated>2010-03-03T10:09:00.312Z</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Böhl 2010" /><title type="text">Gottes Wesen: die Allwissenheit Gottes</title><content type="html">Eduard Böhl, Dogmatik § 12&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Herr, du erforschest mich und kennest mich. Ich sitze oder stehe auf, so weisst du es; du  verstehst meine Gedanken von ferne.&lt;br /&gt;Ps 139,1-2&lt;/blockquote&gt;Gottes Geist erforscht alle Dinge. Ihm ist vollkommen offenbar, was zu jeder Zeit und an jedem Ort vor sich geht. Er sieht den Grund für alle Geschehnisse. Allerdings nimmt das Wissen Gottes nicht zu, weil er alles sieht und beobachtet. Er weiss es schon bevor es passiert. So geht auch die Allwissenheit weit über jedes menschliche Begreifen hinaus. Sogar was in Gott selbst ist, der unzugänglichste Ort für den Menschen und seinen Geist, ist Gottes Geist nicht verborgen. Er (er)kennt den ewigen Ratschluss der Gottheit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade am Gedanken des Ratschlusses scheitert das menschliche Denken immer wieder, weil wir nicht begreifen können, wie die Freiheit der Geschöpfe und der Wille des Schöpfers zusammengehen können. Die Philosophen schwanken zwischen Determinismus, der Lehre, dass alles bereits festgesetzt ist und dem freidenkenden Deismus, der eine solche Leitung absolut ablehnt. Beide Seiten entsprechen aber weder Gottes Ehre noch der biblischen Offenbarung.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Wir Christen haben einen allwissenden Gott und rühmen uns seiner auf Grund der Erfahrungen und Führungen, die allesamt so fein angelegt sind, dass nur ein allwissender, allgegenwärtiger und allmächtiger Gott Urheber derselben sein kann. Die Einsicht des Christen ist eine Einsicht des Glaubens und bringt eine Gewissheit mit sich, die weit über alle philosophische Gewissheit hinausgeht.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-4322294767694085131?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://reformiert.blogspot.com/feeds/4322294767694085131/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/03/gottes-wesen-die-allwissenheit-gottes.html#comment-form" title="1 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/4322294767694085131" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/4322294767694085131" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/03/gottes-wesen-die-allwissenheit-gottes.html" title="Gottes Wesen: die Allwissenheit Gottes" /><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783" /></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-82012580630649510</id><published>2010-03-01T17:52:00.002Z</published><updated>2010-03-01T17:53:26.617Z</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Böhl 2010" /><title type="text">Gottes Eigenschaft: Die Allgegenwart</title><content type="html">Eduard Böhl, Dogmatik § 11.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. (Ps 139,5).&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Gottes Allgegenwart ist die Macht Gottes, vermöge welcher es keinen Punkt im Weltall geben kann, der ihn aus- oder einschlösse. Über allen Gegensätzen von fern und nah, von ausserhalb und innerhalb steht Gott erhaben da.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Die Bibel führt diesen Gedanken an verschiedenen Stellen aus. Besonders beachtenswert ist dabei der 139. Psalm. Dort denkt David zum einen ausführlich über die Allgegenwart Gottes nach und zieht auch die praktischen Konsequenzen dieser Lehre: kein Mensch kann Gott entfliehen, dem Wirken des Allmächtigen eine Schranke setzen, oder dessen Gegenwart beschränken.&lt;br /&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das menschliche Nachdenken über diese Wesensart, wie es in der Philosphie geschieht, ist beschränkt. Entweder begrenzt man Gott auf die Art, dass er der Gegenwart des Menschen gegenübersteht - sich der Mensch der Gegenwart Gottes entziehen kann und von ihr getrennt ist. Diese Gedanken führen zu einem Dualismus. Auf der einen Seite steht Gott und auf der anderen seine Geschöpfe. Oder man folgt dem Gedanken, dass Gott überall und in allem ist und endet in einem Pantheismus, der Gott überall einsperrt. Für den Menschen soll es reichen der biblischen Offenbarung zu folgen, die sagt, dass in Gott alles ist und alles aus ihm lebt, ohne jedoch auf die Dinge beschränkt zu sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die biblische Offenbarung ist in diesem Punkt beschränkt, weil sie nicht jede Frage, die unser gewitzter Geist stellt, beantwortet. Böhl hält fest, dass die Offenbarung zur Lehre, zur Rüge, zur Besserung und zur Zucht in der Gerechtigkeit gegeben ist (2Tim 3,16). Was darüber hinausgeht, übergeht die Schrift.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-82012580630649510?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://reformiert.blogspot.com/feeds/82012580630649510/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/03/gottes-eigenschaft-die-allgegenwart.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/82012580630649510" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/82012580630649510" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/03/gottes-eigenschaft-die-allgegenwart.html" title="Gottes Eigenschaft: Die Allgegenwart" /><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-5253276693408052374</id><published>2010-02-23T07:33:00.003Z</published><updated>2010-02-23T07:33:00.155Z</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Böhl 2010" /><title type="text">Gottes Eigenschaften: Die Allmacht</title><content type="html">Eduard Böhl, Dogmatik § 10.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Sollte dem Herrn etwas unmöglich sein? (1. Mose 18,14a)&lt;/blockquote&gt;Der hebräische Ausdruck beschreibt anschaulich, was mit Allmacht gemeint ist: «Es ist nichts von Gott durch einen Zwischenraum getrennt, so dass er es nicht erreichen könnte.» Es braucht nur ein Wort, so geschieht, was Gott will und zwar an jedem Ort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die einzige Schranke für Gottes Handeln ist sein eigener Ratschluss. Nichts geschieht ohne den Wunsch und den Plan des allmächtigen Gottes. Bereits diese erste Eigenschaft übersteigt unsere Vorstellungskraft so, dass wir versucht sind, sie philosophisch zu erfassen. Daraus können nur zwei Resultate folgen: entweder verzehrt Gottes Allmacht jede andere Macht und darum tut Gott alles, was geschieht (auch das Böse kommt direkt von ihm), oder die Allmacht hat ihre Grenze bei der menschlichen Freiheit, die Gott widerstehen kann. Beide Gedankengänge lösen sich mit dem Ratschluss auf. Gott wirkt aktiv, aber nur nach seinem Plan und der menschliche Wille kann sich ihm nicht entgegensetzen. Gott bleibt in allem seinem Tun frei von jeder Bedingung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit der Schrift muss am Anfang der biblischen Lehre festgehalten werden, dass die Allmacht von Gottes Ratschluss abhängt, um von vielen Irrlehren bewahrt zu bleiben, sondern zum wahren Vertrauen führt, wie Böhl am Schluss festhält:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Dieselbe ist keine blind wirkende Macht, sondern vom göttlichen Ratschluss abhängig. Unter diesem Gesichtspunkt allein wird das Vertrauen auf die Allmacht für den Glauben bedeutsam, und in dieser Richtung redet auch die heilige Schrift, wie wir oben gesehen, wiederholt von der Allmacht Gottes.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-5253276693408052374?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://reformiert.blogspot.com/feeds/5253276693408052374/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/02/gottes-eigenschaften-die-allmacht.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/5253276693408052374" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/5253276693408052374" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/02/gottes-eigenschaften-die-allmacht.html" title="Gottes Eigenschaften: Die Allmacht" /><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-4077004121975012836</id><published>2010-02-22T19:08:00.001Z</published><updated>2010-02-22T19:10:43.923Z</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Böhl 2010" /><title type="text">Gottes Eigenschaften: Einleitung</title><content type="html">Eduard Böhl, Dogmatik § 9.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem bereits die Namen Gottes, mit denen er sich selbst offenbart, einiges über sein Wesen gezeigt haben, werden nun die Eigenschaften im einzelnen betrachtet. Das ist wichtig, um im Folgenden zu wissen an wen sich der Glaube wendet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wichtig ist festzuhalten, dass über Gottes Wesen nicht in menschlicher Art und Weise nachgedacht und geredet werden kann. Während sich für Menschen gewisse Dinge ausschliessen – zum Beispiel Liebe und Gerechtigkeit –, kennt Gott diese Grenzen nicht. &lt;blockquote&gt;Die Absolutheit, Independenz und Unveränderlichkeit Gottes, die wir in § 5 und 6 kennen lernten, verbietet jede Zersetzung des göttlichen Wesens und die Betrachtung der göttlichen Eigenschaften nach Analogie der menschlichen. Gottes Wollen und Wissen laufen nicht getrennt nebeneinander her, so dass Gott einiges wüsste, was er nicht zugleich wollte. Dies hiesse Gott zum Menschen machen.&lt;/blockquote&gt;&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;Dem entsprechend kann auch nie behauptet werden, Gott voll umfänglich beschreiben zu können. Die menschliche Vorstellung wird nie ausreichen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Eigenschaften werden im Folgenden nach Römer 1,20 gegliedert. In der ersten Klasse werden die Machteigenschaften Gottes (Kraft) beschrieben und in der zweiten die göttlichen Eigenschaften im engeren Sinne (Gottheit). Beide Klassen sind nötig, um Gottes Wesen richtig zu beschreiben.&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;Mit anderen Worten: was Gott kann, davon empfangen wir eine Vorstellung durch die Eigenschaften der ersten Klasse; was er aber für uns Menschen noch ganz besonders ist, dies veranschaulicht die zweite Klasse.&lt;/blockquote&gt;Von der ersten Klasse reden Philosophen und Menschen aus allen Völkern und Kulturen - so stellt man sich Gott vor -, aber die zweite ist ein «Reservatrecht der christlichen Offenbarung», so Böhl.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-4077004121975012836?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://reformiert.blogspot.com/feeds/4077004121975012836/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/02/gottes-eigenschaften-einleitung.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/4077004121975012836" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/4077004121975012836" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/02/gottes-eigenschaften-einleitung.html" title="Gottes Eigenschaften: Einleitung" /><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-3112569802437349019</id><published>2010-02-12T12:17:00.004Z</published><updated>2010-02-12T12:17:00.132Z</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Böhl 2010" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Zitat" /><title type="text">Resultat der Untersuchung zu Gottes Namen</title><content type="html">Eduard Böhl, Dogmatik § 8.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;«Wir bemerken zu Schluss in aller Kürze, dass die moderne, auf die Spekulation statt auf die Heilige Schrift gestellte Dogmatik furchtbare Irrtümer in diesem I. Lehrstück begeht. Wir kommen bei keinem dieser Neueren zur Ruhe darüber, ob die Gottheit pantheistisch oder deistisch zu fassen sei, und ein Friede zwischen der Absolutheit und der Persönlichkeit (Geistigkeit) Gottes ist nirgendwo erzielt worden.»&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-3112569802437349019?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://reformiert.blogspot.com/feeds/3112569802437349019/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/02/resultat-der-untersuchung-zu-gottes.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/3112569802437349019" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/3112569802437349019" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/02/resultat-der-untersuchung-zu-gottes.html" title="Resultat der Untersuchung zu Gottes Namen" /><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-8101417595477563034</id><published>2010-02-12T07:15:00.001Z</published><updated>2010-02-12T07:15:43.972Z</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Böhl 2010" /><title type="text">Gottes Namen III: Der starke und gütige Gott</title><content type="html">Eduard Böhl, Dogmatik § 7.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Name El war zur Zeit der Patriarchen allgemein bekannt. Auch die Babylonier, Kaananiter und Syrer, nannten ihre Gottheiten so. Das Wort wird schlicht mit Gott übersetzt und stammt von einem Verb, das "stark sein" oder "Macht haben" bedeutet. Der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs ist allerdings nicht einer unter vielen. Darum wird der Name El an vielen Stellen mit einer genaueren Bezeichnung ergänzt.&lt;ol&gt;&lt;li&gt;El Eljon. Gott ist er allerhöchste Gott, der über aller Macht steht (1. Mose 14,18f)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;El Schaddai. Gott ist der allgenügsame Gott, der den Menschen mit Strömen des Segen überschüttet (1. Mose 28,3).&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;Gott stellt sich den Menschen vor, als der Allmächtige, der durch seine Machtfülle reich segnen kann. Wieder wird deutlich, dass der Schöpfer nicht menschlichen Vorstellungen von Göttern entspricht. Diese sind ihren Erdenker gleich - eitel, selbstverliebt, herrisch. Wenn sich der eine Gott aber offenbart, dann wird klar, dass diese Offenbarung immer auch dem Menschen zu gute kommt und nicht bloss die göttliche Herrschaft sichert. Warum sollte der Allmächtige seine Herrschaft auch sichern müssen?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-8101417595477563034?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://reformiert.blogspot.com/feeds/8101417595477563034/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/02/gottes-namen-iii-der-starke-und-gutige.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/8101417595477563034" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/8101417595477563034" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/02/gottes-namen-iii-der-starke-und-gutige.html" title="Gottes Namen III: Der starke und gütige Gott" /><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-1011144181013186448</id><published>2010-01-30T09:31:00.000Z</published><updated>2010-01-30T09:31:58.583Z</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Böhl 2010" /><title type="text">Gottes Namen II: Jahwe, der persönliche Gott</title><content type="html">Eduard Böhl, Dogmatik § 6.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Mose von Gott den Auftrag erhielt, Israel aus Ägypten zu führen, wollte der Beauftrage Gottes Namen wissen, um eine Legitimierung für seinen Dienst zu erhalten. Darauf sprach Gott zu Mose (2. Mose 3,14): «Ich werde sein, der ich sein werde. So sollst du zu den Israeliten sagen: ‹Ich werde sein›, hat mich zu euch gesandt.» Das Wort Jahwe wird vom hebräischen Wort «sein» abgeleitet. Bei der Berufung von Mose, finden wir die klassische Erklärung dieses Gottesnamens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bemerkenswert ist, dass hier Gott von sich «ich» sagt und damit zeigt, dass er eine Person ist. Er stellt sich Mose vor, tritt ihm gegenüber und kann fortan mit «du» angesprochen werden. Ohne diese Begegnung mit Mose, ohne die Offenbarung, könnte kein Mensch so von Gott reden. Philosophen können von einem unendlichen Gott reden, der aber nicht gleichzeitig in der Endlichkeit persönlich wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser besondere Name, enthüllt besondere Wesensmerkmale Gottes.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Wie bereits gesagt, ist Gott eine Person, die dem Mensch begegnet.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;«Ich werde sein, der ich sein werde» zeugt von einem ewigen Gott. Er ist immer der selbe.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Im Namen liegt der Hinweis, dass Gott ein lebendiges Wesen ist.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Der Name sagt, dass Gott souverän und unabhängig ist. Er kann tun was er will.&amp;nbsp;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Mit in diesem Gedanken liegt auch, dass Gott der Treue ist. Er wird sein Wort erfüllen.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;«Jahwe ist der Gott seines Volkes, welcher kommt die Verheissung zu erfüllen. Jahwe ist Gott in Beziehung auf Christum, den Erlöser, der Gott, den wir im Werke der Erlösung kennen und verehren lernen.»&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-1011144181013186448?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://reformiert.blogspot.com/feeds/1011144181013186448/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/01/gottes-namen-ii-jahwe-der-personliche.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/1011144181013186448" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/1011144181013186448" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/01/gottes-namen-ii-jahwe-der-personliche.html" title="Gottes Namen II: Jahwe, der persönliche Gott" /><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-962870379090615741</id><published>2010-01-29T16:35:00.002Z</published><updated>2010-01-29T16:43:07.978Z</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Böhl 2010" /><title type="text">Gottes Namen I: Elohim, der absolut zu fürchtende Gott</title><content type="html">Eduard Böhl, Dogmatik, § 5.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Elohim stammt von einem Verb, das fürchten bedeutet. Nach der Etymologie (Herkunft des Wortes) wird damit jemand bezeichnet, der der Inbegriff all dessen sei, was zu fürchten ist. Wer Elohim sagt, muss an das höchst zu fürchtende Wesen denken, das man sich nur vorstellen kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun könnte eingewandt werden, dass das eine heidnische Art von Gott zu reden ist, geprägt von der Angst, die die Gottheit möglichst schnell zufrieden stellen will, ohne etwas mit ihr zu tun haben zu wollen. Der Einwand hält dem biblischen Zeugnis nicht stand. Furcht wird in der Schrift als höchstes Lob an Gott bezeichnet. Vorbildliche Männer wie Joseph, Hiob oder Nehemia werden damit ausgezeichnet, dass sie Gott fürchten. Die Gottesfurcht ist keine knechtische, sondern eine höchst heilsame Furcht. Darum schreibt der weise König Salomo (Sprüche 1,7): «Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis.» Wer Gott fürchtet, weiss mit wem er es zu tun hat und bringt Elohim Respekt entgegen, indem er behutsam und vorsichtig mit ihm umgeht.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;«Es ist Ehrfurcht gemeint, und so also auch Elohim, der Gegenstand dieser Furcht, ein Inbegriff all dessen, was mit Ehrfurcht zu umfassen ist.» &lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;Ein Gottesname ist nicht bloss eine Bezeichnung, sondern gibt immer über das Wesen Gottes Auskunft. So werden auch mit Elohim einige Wesensarten Gottes verknüpft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Elohim weist auf Gottes Unsichtbarkeit. Er ist Geist und kann von keinem Menschen gesehen werden.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Im Namen Elohim liegt die Unendlichkeit und Unbegreiflichkeit Gottes.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Absolutheit und Erhabenheit des Schöpfers über seine Geschöpfe wird ebenfalls mit diesem Namen begründet. Das wird auch daran deutlich, dass Elohim das erste Wort für Gott ist, das wir in der Bibel antreffen: Am Anfang schuf Gott (Elohim).&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;div&gt;Elohim ist also ein Wesen, das den Menschen bei weitem übersteigt und von den Geschöpfen weder mit ihren Sinnen, noch mit ihrem Denken und Vorstellungskraft erfasst werden kann.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-962870379090615741?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://reformiert.blogspot.com/feeds/962870379090615741/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/01/gottes-namen-i-elohim-der-absolut-zu.html#comment-form" title="2 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/962870379090615741" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/962870379090615741" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/01/gottes-namen-i-elohim-der-absolut-zu.html" title="Gottes Namen I: Elohim, der absolut zu fürchtende Gott" /><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783" /></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-8283627778858351806</id><published>2010-01-26T13:36:00.004Z</published><updated>2010-01-26T13:44:56.810Z</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Zitat" /><title type="text">Es ist wichtig, sich Gott richtig vorzustellen</title><content type="html">A.W. Tozer, &lt;a alt="Buch als PDF" href="http://bitflow.dyndns.org/german/AidenWilsonTozer/Das_Wesen_Gottes_1996.pdf"&gt;Das Wesen Gottes&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Eines Tages wird es wohl offenbar werden, dass ein Volk immer auf dem Niveau geblieben ist, auf dem auch seine Religion war, und die menschliche Geistesgeschichte wird gewiss zeigen, dass keine Religion je grösser gewesen ist, als auch ihre Gottesvorstellung es war. Die Gottesverehrung steht auf hohem oder auf niedrigem Niveau, je nachdem ob der Gläubige hohe oder niedrige Vorstellungen von Gott hat.&lt;a name='more'&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Deshalb ist die Gottesvorstellung selbst immer die entscheidendste Frage für eine Gemeinde, und ebenso ist bei einem Menschen nicht das, was er in einem bestimmten Moment sagt oder tut, das Bedeutsamste, sondern seine Auffassung von Gott. Aufgrund eines verborgenen Gesetzes der Seele neigen wir dazu, unserem geistigen Gottesbild nachzustreben. Das trifft nicht nur auf den einzelnen Gläubigen zu, sondern auch auf die Gemeinschaft der Gläubigen, die Gemeinde. Das Aufschlussreichste an einer Gemeinde ist stets ihre Vorstellung von Gott, und ihre Botschaft ist gekennzeichnet von dem, was sie über Gott sagt oder verschweigt – und manchmal ist das Schweigen beredter als alles Reden. Nie kann eine Gemeinde verhindern, dass ihr Gottesbild enthüllt wird.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Wäre es möglich, von irgendeinem Menschen eine umfassende Antwort auf die Frage zu bekommen, was ihm beim Gedanken an Gott durch den Kopf geht, so könnten wir mit Sicherheit die geistliche Zukunft dieses Menschen voraussagen. Wäre uns bekannt, was die einflussreichen und massgebenden Persönlichkeiten des religiösen Lebens heute von Gott denken, so könnten wir mit einiger Genauigkeit voraussehen, wo die Gemeinde morgen stehen wird.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Ohne Zweifel ist der grösste Gedanke, dessen der menschliche Geist fähig ist, der Gottesgedanke, und das bedeutendste Wort jeder Sprache ist ihr Ausdruck für Gott. Denken und sprechen sind Gaben, die Gott den nach seinem Bilde gestalteten Geschöpfen gibt. Beide sind eng und unauflöslich mit ihm verbunden. Es ist höchst bedeutsam, dass das erste Wort das Wor/war: «Das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort» (Joh 1,1). Wir können reden, weil Gott redet. In ihm sind Wort und Gedanke nicht voneinander zu trennen.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Es ist für uns von grösster Wichtigkeit, dass unsere Gottesvorstellung so nahe wie möglich an das wahre Wesen Gottes heranreicht. Verglichen mit dem, was wir wirklich über Gott denken, sind Bekenntnisse unseres Glaubens von geringerer Bedeutung. Unsere eigentliche Gottesvorstellung kann unter dem Schutt landläufiger religiöser Auffassungen vergraben liegen, und es bedarf einer wohlüberlegten und entschlossenen Suche, damit sie schliesslich ausgegraben und erkennbar gemacht werden kann. Nur durch eine schmerzhafte Selbstprüfung ergibt sich für uns die Möglichkeit, herauszufinden, was wir im tiefsten Grunde über Gott denken.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Eine richtige Gottesvorstellung ist nicht nur die Grundlage für die systematische Theologie, sondern auch für das praktische Glaubensleben. Sie ist das Fundament des Gottesdienstes. Ist es zu klein oder falsch gebaut, so muss das ganze Gebäude früher oder später zusammenstürzen. Ich glaube kaum, dass es irgendwelche Irrtümer in der Lehre oder Versagen im praktischen Christenleben gibt, die nicht letzten Endes alle auf unvollkommene und niedrige Gottesvorstellungen zurückgeführt werden können.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Meiner Meinung nach ist die Auffassung der heutigen Christen von Gott so dekadent, dass sie in keiner Weise der Würde Gottes, des Allerhöchsten, entspricht. Dass dies auch bei ernsthaften Gläubigen so ist, ist beinahe so etwas wie eine moralische Katastrophe.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Würde man uns auf einen Schlag mit allen Problemen des Himmels und der Erde konfrontieren, so wären diese unerheblich, verglichen mit der alles überragenden Frage nach Gott: seiner Existenz, seinem Wesen und den Aufgaben, die wir als sittliche Wesen ihm gegenüber haben.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Wer zum richtigen Gottesglauben gelangt, wird eine Menge irdischer Probleme los, denn er erkennt sofort, dass diese durch Dinge entstehen, die ihn höchstens noch für eine kurze Zeit beschäftigen. Doch auch wenn die zahlreichen irdischen Probleme von ihm genommen wären, so würde an deren Stelle die mächtige Bürde der Ewigkeit auf ihm zu lasten beginnen, und zwar viel schwerer als alle Nöte der Welt vereint. Diese mächtige Bürde ist eine Verpflichtung Gott gegenüber. Sie beinhaltet die lebenslängliche Pflicht, Gott mit allen Kräften des Geistes und der Seele zu lieben, ihm völlig gehorsam zu sein und ihn anzubeten, wie es ihm gebührt. Wenn das unruhige Gewissen dem Menschen sagt, dass er nichts von alledem getan hat, sondern sich seit seiner Kindheit der schändlichen Auflehnung gegen die Majestät des Himmels schuldig gemacht hat, so kann die innere Selbstanklage unerträglich werden.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Das Evangelium vermag die Seele von dieser zerstörerischen Last zu befreien und den bedrückten Geist gegen Lobpreis auszutauschen. Solange jedoch der Mensch die Schwere dieser Last nicht verspürt, bedeutet ihm auch das Evangelium nichts. Und bevor er nicht die Erhabenheit und Grösse Gottes erkannt hat, wird es für ihn keine innere Not geben. Für den, der eine niedrige Auffassung von Gott hat, ist das Evangelium wirkungslos.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Kaum eine Sünde, zu der das menschliche Herz fähig ist, ist Gott mehr ein Greuel als der Götzendienst; denn er ist eine Beleidigung Gottes. Das götzendienerische Herz setzt voraus, dass Gott anders ist, als er ist – schon dies ist eine ungeheure Sünde -, und ersetzt den wahren Gott durch einen, der der eigenen Vorstellung entspricht. Dieser Gott ist stets ein Abbild seines Schöpfers und wird gemein oder rein, grausam oder gütig sein – je nach der moralischen Verfassung des Geistes, dem er entsprungen ist.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Ein Gott, der in einem finsteren Herzen eines gefallenen Menschen geboren wurde, wird niemals echte Ähnlichkeit mit dem wahren Gott aufweisen. «Da meinst du», sagt der Herr im Psalm zum Gottlosen, «ich sei so wie du» (Ps 50,21).&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Dies ist zweifellos eine ernstzunehmende Beleidigung des Allerhöchsten, dem die Cherubime und Seraphime unaufhörlich zurufen: «Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth!»&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Geben wir acht, dass wir in unserem Stolz nicht der irrigen Meinung verfallen, nur das sei Götzendienst, wenn man vor Gegenständen niederkniet und sie anbetet und darum gäbe es ihn bei zivilisierten Völkern nicht! Das Wesen des Götzendienstes besteht im Festhalten an Gottesvorstellungen, die Gottes unwürdig sind. Er nimmt seinen Anfang im menschlichen Geist und kann auch dort vorhanden sein, wo er sich nicht in äusseren religiösen Handlungen zeigt. «Obwohl sie von Gott wussten», schreibt Paulus, «haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert» (Rom 1,21).&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Dann folgte die Anbetung von Götzen in der Gestalt von Menschen, Vögeln, vierfüssigen und kriechenden Tieren. Diese ganze Reihe entwürdigender Taten hat ihren Ursprung im Geist des Menschen. Verkehrte Gottesvorstellungen sind nicht nur die Quelle, aus der das verseuchte Wasser des Götzendienstes fliesst, sondern sie sind selbst Götzendienst. Der Götzendiener macht sich seine eigenen Vorstellungen von Gott und handelt, als seien sie wahr.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Wo in einer Religion verdrehte Ansichten über Gott auftreten, führen sie bald zu deren Niedergang. Die lange Geschichte Israels zeigt dies deutlich genug, und auch die Geschichte der Gemeinde Jesu beweist es. Eine erhabene Gottesvorstellung ist für die Gemeinde unbedingt notwendig; sinkt dieses Gottesbild auch nur ein wenig ab, so hat dies unweigerlich negative Auswirkungen auf den Gottesdienst und die sittlichen Massstäbe der Gemeinde. Der erste Schritt einer Gemeinde auf dem Weg nach unten ist immer dann getan, wenn sie ihre hohe Gottesvorstellung aufgibt.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Dem Niedergang einer christlichen Gemeinde geht in der Regel eine Aufweichung der theologischen Grundlagen voraus. Auf die Frage: «Wie ist Gott?» gibt sie eine falsche Antwort, und hieraus folgen alle weiteren Schritte. Auch wenn sie noch an ihrem theoretischen Glaubensbekenntnis festhält, so wird dies doch nicht mehr in die Praxis umgesetzt. Die Anhänger dieser Gemeinden machen sich so ein Bild von Gott, das nichts mehr mit der Wirklichkeit zu tun hat, und das bedeutet Irrlehre der heimtückischsten und tödlichsten Art.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;Die schwerwiegendste Aufgabe, die der Gemeinde heute gestellt wird, ist, ihre Gottesvorstellung so zu reinigen und aufzuwerten, dass sie Gottes wieder würdig ist. Das sollte in allem Beten und Wirken an erster Stelle stehen. Den grössten Dienst erweisen wir der nachkommenden Generation von Gläubigen, indem wir immer die erhabene Gottesvorstellung, die wir von unseren jüdischen und christlichen Vorfahren bezeugt bekommen haben, unverändert weitergeben. Das wird sich für sie als von grösserem Wert erweisen als das, was Kunst oder Wissenschaft zu ersinnen vermögen.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-8283627778858351806?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://reformiert.blogspot.com/feeds/8283627778858351806/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/01/es-ist-wichtig-sich-gott-richtig.html#comment-form" title="2 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/8283627778858351806" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/8283627778858351806" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/01/es-ist-wichtig-sich-gott-richtig.html" title="Es ist wichtig, sich Gott richtig vorzustellen" /><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783" /></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-8013006019639851823</id><published>2010-01-24T19:56:00.001Z</published><updated>2010-01-24T19:56:10.238Z</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Zitat" /><title type="text">Bitte um rechte Gotteserkenntnis</title><content type="html">&lt;blockquote&gt;«O Herr, allmächtiger Gott - nicht der Gott der Philosophen und der Weisen, sondern der Gott der Propheten und Apostel und vor allem der Gott und Vater unseres Herrn Jesu Christi - darf ich es ungescholten wagen, von Dir zu reden?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die, welche Dich nicht kennen, sehen Dich als einen Gott, der Du in Wirklichkeit gar nicht bist. Und so beten sie nicht Dich an, sondern ein Gebilde ihrer eigenen Phantasie. Erleuchte deshalb unsere Sinne und lass uns Dich so erkennen, wie Du bist, auf dass wir Dich uneingeschränkt lieben und Dich recht preisen können. Im Namen unseres Herrn Jesu Christi. Amen.»&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;A.W. Tozer&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-8013006019639851823?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://reformiert.blogspot.com/feeds/8013006019639851823/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/01/bitte-um-rechte-gotteserkenntnis.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/8013006019639851823" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/8013006019639851823" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/01/bitte-um-rechte-gotteserkenntnis.html" title="Bitte um rechte Gotteserkenntnis" /><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-965047783870034788</id><published>2010-01-23T14:37:00.001Z</published><updated>2010-01-23T14:37:43.715Z</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Böhl 2010" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Zitat" /><title type="text">Die Würde getadelt zu werden</title><content type="html">Ein Satz aus Eduard Böhls Dogmatik ist mir ins Auge gesprungen und hat mich zum Schmunzeln und Denken gebracht.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Die Erhabenheit des Menschen über die Tiere besteht gerade darin, dass er getadelt werden kann und für Tadel empfänglich ist.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-965047783870034788?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://reformiert.blogspot.com/feeds/965047783870034788/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/01/die-wurde-getadelt-zu-werden.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/965047783870034788" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/965047783870034788" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/01/die-wurde-getadelt-zu-werden.html" title="Die Würde getadelt zu werden" /><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-500976438940988975</id><published>2010-01-23T14:28:00.002Z</published><updated>2010-01-23T14:30:58.664Z</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Böhl 2010" /><title type="text">Gottes Wesen</title><content type="html">Eduard Böhl, Dogmatik, § 4.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Apostel und Propheten durch die Gott sein Wesen offenbart, gehen schlicht von der Existenz Gottes aus - sie führen nicht zuerst Beweise dafür an. Auf diesem Hintergrund reden sie von Gott und tadeln die Menschen für ihren Unglauben. Die allgemeine Offenbarung Gottes lässt keinem Menschen einen Grund, sich selbst für sein Nicht-Glauben zu entschuldigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Glaube an Gott ist für die Apostel und Propheten schlicht die Grundlage von der aus geredet wird. Bemerkenswert ist, wie Böhl hier auch bereits grundlegend festhält, dass der Glaube nicht eine menschliche Leistung ist, sondern von Gott gewirktes Heilswerk.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;«Der Glaube wird also nicht durch unser subjektives Begreifen der göttlichen Dinge konstituiert, sondern zunächst dadurch, dass jene göttlichen Dinge den Menschen ergreifen und ihn herausfordern, dass er zu ihnen Stellung nehme, oder dass er auf Grund derselben lebe und sich auferbaue, mit dem Verstand, Gefühl und Willen sich ihnen hingebe.»&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;Gott offenbart sich nun in seinem Wort auf zwei verschiedene Arten. &lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;In den Namen, die er dem Menschen von sich gibt. Diese Namen bezeichnen Gottes Wesen selbst und sind nicht leere Begriffe. Der Ewige hat sie ganz bestimmten Menschen gegeben, damit sie sein Wesen in ihrer Weise fassen können und Zeugen seines Wesens sind.&lt;/li&gt;&lt;li&gt;In der Schrift finden wir viele Beschreibungen vom Wesen Gottes, die unserem schwachen Verstand genauso entgegenkommen wie die Namen Gottes. Die Eigenschaften sind dabei das, was aus der allgemeinen Wesensart, die mit den Namen beschrieben wird, im speziellen von Gott zu erkennen ist.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;Bevor die Namen und Eigenschaften im einzelnen beschrieben werden, ist es wichtig festzuhalten, dass es keine Spaltung in Gottes einigem Wesen gibt. Der zornige und der liebende Gott ist der gleiche eine Gott. Vom Ewigen darf nicht auf menschliche Weise gedacht werden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-500976438940988975?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://reformiert.blogspot.com/feeds/500976438940988975/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/01/gottes-wesen.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/500976438940988975" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/500976438940988975" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/01/gottes-wesen.html" title="Gottes Wesen" /><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-8151873436001927102</id><published>2010-01-21T17:33:00.001Z</published><updated>2010-01-21T17:34:59.584Z</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Böhl 2010" /><title type="text">Gott beweisen</title><content type="html">Eduard Böhl, Dogmatik, § 3.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kann man Gott nicht beweisen? Die Theologie ist immer auf der Suche nach Definitionen und Gedanken, mit denen man das Zustande bringt. Böhl erstickt solche Bestrebungen bereits im Keime. Jeder Versuch Gott zu beweisen geht bereits von der Bedingung aus, dass es einen Gott gibt. Der so ausgerichtete Denker findet dann sicher Hinweise. Für jemanden ohne dieses Axiom, bleiben die aufgeführten Gedanken jedoch nicht zwingend. Das zeigt Böhl an den vier klassischen Gottesbeweisen.&lt;br /&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Der ontologische Beweis. Allein der Begriff Gott und die Vorstellung davon, dass es etwas Vollkommenes geben muss, zeigt, dass es einen Gott gibt. Allein die Vorstellung von etwas ist allerdings noch nicht der Beweis dafür, dass etwas existiert.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Der kosmologische Beweis. Alles, was sich auf der Welt bewegt, hat seine Bewegung nicht von sich selbst, sondern wurde durch irgendetwas in Bewegung gesetzt (folgt dem Gesetz der Kausalität). Darum muss es einen ersten Beweger geben - der ewige Gott. Der Mensch kann allerdings der Kette von Ursache und Wirkung mit seinen Sinnen nicht bis zum Ursprung folgen.&lt;/li&gt; &lt;br /&gt;&lt;li&gt;Der teleologische Beweis. Alles ist zu einem bestimmten Zweck gemacht. Die zweckmässige Ordnung der Natur weisst auf einen weisen Gott hin, der alles so eingerichtet hat. Ohne angeborene Vorstellung von Gott käme man nicht zu diesem Resultat. Man könnte höchstens Naturgesetze beschreiben und vielleicht das alles ordnende Prinzip bestaunen. Hinter die Ordnung kann kein Mensch sehen.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;li&gt;Der moralische Beweis. Jeder Mensch hat ein Bewusstsein des Guten. Irgendwoher muss das Gute kommen - von Gott selbst. Der Mensch könnte aber einfach das Gute, das er selbst definiert, lieben und ihm nachstreben, wie es die Menschen vor ihm auch bereits getan haben, weil er erkennt, dass es gut für ihn selbst ist.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;br /&gt;Keiner dieser sogennanten Beweise ist ausreichend, um endgültig und klar ersichtlich den Beleg zu erbringen, der mit den Gedanken beabsichtig wird. Der Zweifler muss seine Waffen nicht strecken, sondern wird immer wieder einen Ausweg finden, um bei seinem Unglauben bleiben zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für den Christen, der bereits an die Existenz glaubt, mögen diese «Beweise» vielleicht eine Ermutigung oder Bestätigung seines Glaubens sein. Böhl nennt sie eine Zugabe oder einen Luxusartikel, der für den Glaubenden bereit ist. Der Mensch sei allerdings gewarnt zu hoch und zu edel von seinen eigenen Überlegungen zu denken. Das zeigt der Schluss, den Böhl in diesem Paragraphen zieht:&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;«Philosophische Beweise für das Dasein Gottes gibt es nicht. Die rechte heilsame Überzeugung von dem Dasein Gottes wird aber für die Christen anders vermittelt; sie kommt auf einem anderen Wege uns zu. Was nützt es, um ungefähr zu wissen, dass ein Gott sei, wenn ich doch nicht weiss, wie er heisst, und von welcher Art seine Gesinnung gegen mich ist ... Das Resultat ist also: für meine, des Christen Ansprüche, muss ein festeres Fundament, ein festerer Boden vorhanden sein. Dieser festere Boden ist die göttliche Offenbarung, wo Gott der Erste ist; in ihr haben wir den königlichen Weg, um zur Erkenntnis des Wesens Gottes zu gelangen.» (S. 77f)&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-8151873436001927102?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://reformiert.blogspot.com/feeds/8151873436001927102/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/01/gott-beweisen.html#comment-form" title="1 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/8151873436001927102" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/8151873436001927102" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/01/gott-beweisen.html" title="Gott beweisen" /><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783" /></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-6550004837624471467</id><published>2010-01-16T15:55:00.003Z</published><updated>2010-01-16T15:59:20.569Z</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Böhl 2010" /><title type="text">Gott erkennen</title><content type="html">Eduard Böhl, Dogmatik, §1-2.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erste Abteilung seiner Dogmatik beginnt Böhl mit der Frage, wie der Mensch Gott erkennen kann und hält sofort fest, dass es unmöglich ist, genaue Erkenntnis selbst zu fördern. Johannes schreibt: «Niemand hat Gott jemals gesehen.» Damit ist es dem Menschen vergönnt, aus eigener Kraft zu einer gesicherten Erkenntnis zu kommen. Er muss Gott gezeigt, vorgestellt, oder eben offenbart bekommen. Nur so kann er Gott vollständig und richtig erkennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Neben diesem vollständigen Wissen, das durch die Offenbarung Christi vermittelt wird, trägt der Mensch ein relatives Wissen in sich –&amp;nbsp;es ist ihm angeboren. Interessant ist, dass Böhl zeigt, dass wir Menschen einzig wegen diesem relativen Wissen in der Lage sind, das vollständige zu erfassen. Die Ahnung bereitet das Fragen nach Gott vor, das durch die Offenbarung beantwortet wird. Grund genug, um die natürliche Gotteserkenntnis zu schätzen und dem Schöpfer dankbar dafür zu sein, dass er es in den Menschen gelegt hat. Allerdings bleibt das relative Wissen nur Vorbereitung für die Offenbarung und ist nicht die Gewissheit selbst.&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;[Gott] «offenbart sich, er redet von Mund zu Munde (4. Mose 12,8), überlässt es aber nicht dem Menschen, das beste Teil der Arbeit zu vollbringen, nämlich von unten her die Leiter anzustellen, um zu ihm zu kommen; vielmehr streckt er seine Hand von oben herab und hilft den hinfälligen, schwachen Ideen des Menschen, so dass sie in den Stand gesetzt werden, zu ihm sich aufzuschwingen.» (S. 68)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Die angeborene Idee von Gott kann nur indirekt nachgewiesen werden (wie das musikalische Gehör erst nach dem Kontakt des Menschen mit Musik erkannt werden kann). Sie wird als etwas Vorhandenes bezeugt:&lt;br /&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;durch die Offenbarung Gottes in der Natur&lt;/li&gt;&lt;li&gt;durch das Gewissen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;durch den Consensus gentium (das einstimmige Zeugnis der Völker)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;blockquote&gt;«... aus der Funktion des Gewissens und aus dem eistimmigen Zeugnis der Völker ergibt sich, dass dem Menschen eine Kenntnis oder eine gewisse Vorstellung von Gottes Dasein angeboren ist. Durch göttliche Veranstaltung von wird im Wege der Offenbarung Gottes in der Natur die angeborene Gotteserkenntnis weiter ausgebildet.» (S. 74)&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-6550004837624471467?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://reformiert.blogspot.com/feeds/6550004837624471467/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/01/gott-erkennen.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/6550004837624471467" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/6550004837624471467" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/01/gott-erkennen.html" title="Gott erkennen" /><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-6341305106453557670</id><published>2010-01-08T09:57:00.001Z</published><updated>2010-01-08T09:57:25.718Z</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Böhl 2010" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Zitat" /><title type="text">Prolegomena - Erinnerungen an die Dogmatikvorlesung</title><content type="html">Üblicherweise wird eine Dogmatik so genannten Prolegomena eröffnet. Darin werden Dinge festgehalten, die für das eigentliche Thema Bedingung sind. Punkte wie der Begriff der Dogmatik, die Lehre von der heiligen Schrift, das Subjekt und die Methoden der Dogmatik kommen darin zur Sprache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Genau solche einleitenden Gedanken musste ich als frischer Theologiestudent im Seminar wälzen. Eine Bemerkung in der Einleitung zur Dogmatik von Böhl, hat mir diese Zeit wieder in Erinnerung gerufen und mich schmunzeln lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;Eine weitere Ausdehnung der Einleitung in die Dogmatik in der Manier der oft beliebten Prolegomena (Religion, Offenbarung, Lehre von der Schrift) können wir nicht gestatten. Es ist eine Selbsttäuschung, wenn man meint, aus solchen Prolegomena eine Begründung der Dogmatik sich zu schaffen. Von allen dort vorkommenden Punkten (Religion, Offenbarung etc.) kann nicht die Rede sein, bevor wir wissen, dass Gott ist, und was er ist, was der Mensch und seine Bestimmung ist.&lt;/blockquote&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-6341305106453557670?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://reformiert.blogspot.com/feeds/6341305106453557670/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/01/prolegomena-erinnerungen-die.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/6341305106453557670" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/6341305106453557670" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/01/prolegomena-erinnerungen-die.html" title="Prolegomena - Erinnerungen an die Dogmatikvorlesung" /><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-3237311657027170048</id><published>2010-01-08T09:15:00.001Z</published><updated>2010-01-08T09:16:57.137Z</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Böhl 2010" /><title type="text">Einleitung in die Dogmatik</title><content type="html">Die Dogmatik ist eine Zusammenstellung von Glaubenssätzen. Böhl geht in seiner Einleitung der Frage nach, wie es zu einer solchen Zusammenstellung kommen kann. Er schreibt:  &lt;blockquote&gt;«Unsere älteren Theologen hatten noch den Mut, die Dogmen oder die Glaubenslehre selbstständig aus der heiligen Schrift zu schöpfen, und sie getrösteten sich der Hilfe des heiligen Geistes, der sie nicht verlassen werde (Joh 16,13).»&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Dem gegenüber gibt es die Versuchung, sich auf andere, vielleicht bedeutenderen Lehrer, abzustützen. Böhl fordert den Mut, es den alten Theologen gleich zu tun. Calvin habe seinen Schüler Beza bereits getadelt, weil jener sich so vielfach auf die Kirchenväter berufen habe. Die Dogmatik muss auf dem Zeugnis der Schrift und nicht auf dem der Menschen stehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade darum ist es so entscheidend welche Haltung der Dogmatiker der Schrift gegenüber einnimmt. Entweder ist er ihr Schüler, der bereit ist auf sie zu hören, oder erhebt sich über sie und wird ihr Lehrer und Richter, der sagt, was gelten darf. Eine Glaubenslehre aus der zweiten Haltung zu schreiben führt zu keinem befriedigenden Resultat. Der Autor muss sich nach anderen Quellen der Dogmatik umsehen, die ihm verlässlicher scheinen als die Schrift. Diesen Versuch kritisiert Böhl und schliesst: &lt;blockquote&gt;«Wir geniessen in vollen Zügen, was die Offenbarung uns aus ihrem nie versiegenden Born in der heiligen Schrift gibt. … Nur auf Eins aber verzichten wir von vornherein, das ist, auf trockenem Boden schwimmen lehren zu wollen. Dieses Kunststück empfiehlt uns fast die gesamte neuere Theologie. Das ist es was sie erreicht mit ihrer Forderung, den Glauben an Gott, überhaupt das Christ-sein unabhängig zu machen von den bestimmten Daten einer äusseren Offenbarung, hingegen beides auf einen Grund abzustellen, der nicht wechselt mit den verschiedenen Auffassungen jener Offenbarung. Solches ist einerseits ein ganz verfehltes Unternehmen, denn einen solchen Grund gibt es nich, weder im Verstand noch im Gefühl, oder Willen des Menschen.»&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Das Verhältnis des Dogmatikers zum Bekenntnissen der Kirche beschreibt Böhl mit Worten des Salomo (Spr 22,28): &lt;blockqoute&gt;«Verrücke nicht die uralten Grenzen, die deine Väter gemacht haben.»&lt;/blockquote&gt; Das Bekenntnis bildet die Grenze, aus der niemand den Dogmatiker vertreiben können soll. Innerhalb davon redet und definiert er seine Glaubenslehre. So fast Böhl selbst, nach seiner Einleitung zusammen: &lt;blockquote&gt;«Die Dogmatik ist die lehrhafte und systemantische Darstellung der heiligen Schrift, unter der Kontrolle der Bekenntnisse der Kirche.»&lt;/blockquote&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-3237311657027170048?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://reformiert.blogspot.com/feeds/3237311657027170048/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/01/einleitung-in-die-dogmatik.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/3237311657027170048" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/3237311657027170048" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/01/einleitung-in-die-dogmatik.html" title="Einleitung in die Dogmatik" /><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-19486186.post-4952201420485987240</id><published>2010-01-04T08:13:00.001Z</published><updated>2010-01-04T08:15:41.921Z</updated><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Literatur" /><title type="text">Deutschsprachige Ressourcen</title><content type="html">Wer sich mit reformierten Theologie beschäftigen will, wird bald vor der Frage stehen, woher Informationen zu diesem Thema zu bekommen sind. Wer Englisch kann, ist besser dran – dort gibt es einen reichen Fundus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz anders sieht es in der deutschsprachigen Welt aus. Hier sind die Ressourcen äusserst rar, also kostbar. Kurt Vetterli hat auf &lt;a href="http://kvetterli.blogspot.com/"&gt;Netzreden&lt;/a&gt; schon &lt;a href="http://kvetterli.blogspot.com/2009/12/edelsteine.html"&gt;Edelsteine&lt;/a&gt; aufmerksam gemacht. Diesem Hinweis will ich nun hier noch einige andere hinzufügen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Freude beim Stöbern!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://gospeltranslations.org/"&gt;gospeltranslations.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wiki mit Texten diverser Autoren. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.licht-und-recht.de/"&gt;Licht und Recht&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Texte von deutschsprachigen reformierter Autoren: H.F. Kohlbrügge, Adolf Zahn, J. Wichelhaus, Eduard Böhl, Karl v. d. Heydt und andere.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.calvinianum.de"&gt;calvinianum.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Informationen zu Johannes Calvin, reformierten Bekenntnisschriften und den Psalmen, die in der reformierten Tradition vertont und in den Gottesdiensten gesungen wurden - ich meine natürlich gesungen werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.solideogloria.ch/Bullinger/"&gt;Heinrich Bullinger&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Informationen zu und Texte von Heinrich Bullinger, dem Nachfolger Zwinglis in Zürich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.puritanum.de"&gt;puritanum.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Puritanische Texte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/19486186-4952201420485987240?l=reformiert.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://reformiert.blogspot.com/feeds/4952201420485987240/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/01/deutschsprachige-ressourcen.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/4952201420485987240" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/19486186/posts/default/4952201420485987240" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://reformiert.blogspot.com/2010/01/deutschsprachige-ressourcen.html" title="Deutschsprachige Ressourcen" /><author><name>Thomas Reiner</name><uri>http://www.blogger.com/profile/06632682004921716935</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="32" src="http://farm2.static.flickr.com/1424/buddyicons/99827262@N00.jpg?1184245783" /></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>

