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 <title>Research Blogging - Neuroscience - German</title>
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 <updated>2012-05-26T04:00:01Z</updated>
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   <name>Research Blogging</name>
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   <title type="html"><![CDATA[Und Hans lernt doch!]]></title>
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	  <name><![CDATA[bayer, Bierologie]]></name>
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   <updated>2011-10-16T00:31:08Z</updated>
   <!-- 2003-12-13T18:30:02Z -->
   <summary type="html"><![CDATA[Die meisten hier kennen bestimmt das alte Sprichwort: Was H&auml;nschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Heutzutage erkl&auml;ren sich viele Menschen das Sprichwort mit dem Umstand, dass das Gehirn "ausgewachsen" ist und sich deshalb schwieriger an neue Dinge gew&ouml;hnen kann - alle Verbindungen sind aufgebaut, keine neuen Zellen entstehen, also gehen viele davon aus, dass das Gehirn "zu starr" f&uuml;r neues ist. Aber stimmt das denn auch? In den letzten Jahren hat die Wissenschaft gelernt, dass sich das erwachsene Gehirn sehr wohl noch &auml;ndert, unter Umst&auml;nden extrem schnell. Hans lernt doch!

Eine der ersten Studien, die sich mit neuraler Umorganisierung befasst hat, stammt aus dem Jahr 2007: Human Adult Cortical Reorganization and Consequent Visual Distortion. In dieser Studie haben sich Daniel Dilks et al. das Gehirn des Schlaganfallpatienten B.L. betrachtet. Bei einem Schlaganfall im Dezember 2001 wurden mehrere Verbindungen in seinem Gehirn besch&auml;digt, gr&ouml;&szlig;tenteils zwischen seiner prim&auml;ren visuellen Hirnrinde und dem seitlichem Knieh&ouml;cker, beides Zentren im Gehirn die f&uuml;r die Weiterleitung der Informationen des optischen Systems verantwortlich sind.

Dies f&uuml;hrte dazu das B.L. nicht blind war, aber manche Verzerrungen wahrnahm - besonders im oberen linken Feld seiner Wahrnehmung. B. L. entwickelte dort einen blinden Fleck, aber jetzt wird's interessant: Anscheinend ver&auml;nderte sein Gehirn seine Struktur, um f&uuml;r den verloren-gegangenen Signalweg aufzukommen. Dies dr&uuml;ckte sich darin aus, dass manche Formen vertikal in den blinden Fleck "&uuml;berflossen", sein Gehirn versuchte also mithilfe von Informationen aus der Umgebung den blinden Fleck zu f&uuml;llen.

Um zu beweisen, dass sich auch die Struktur des Gehirnes ver&auml;ndert, benutzten die Forscher Magnetresonanztomographie, um die aktivierten Hirnareale zu betrachten. Die strukturell unbesch&auml;digten Areale, die f&uuml;r das linke untere Sichtfeld verantwortlich sind, &uuml;bernahmen die Arbeit der "abgeschnittenen" Areale, verantwortlich f&uuml;r das obere linke Sichtfeld!

Ein anderer Fall, in dem etwas kaputtes vom Gehirn umgangen wird findet sich bei der Makuladegeneration.  Bei der Makuladegeneration handelt es sich um einen fortgehenden Funktionsverlust der Gewebe am Gelben Fleck, dem sch&auml;rfsten Punkt. Betroffene erleben einen wachsenden grauen oder schwarzen Fleck in ihrem Sichtfeld. Es ist schon l&auml;nger bekannt, dass das Gehirn f&uuml;r diesen Funktionsverlust teilweise aufkommt. Bis 2009 war man der Meinung, dass nach dem Verlust des Gelben Flecks dass Gehirn den Ort, den der Mensch am h&auml;ufigsten zum Fokussieren benutzt, als neuen sch&auml;rfsten Punkt benutzt und dass Gehirn die betroffenen Regionen "umschaltet".

In der Ver&ouml;ffentlichung Reorganization of Visual Processing in Macular Degeneration Is Not Specific to the 'Preferred Retinal Locus' wurde jedoch, wiederum mithilfe der Magnetresonanztomographie, gezeigt dass dies nicht der Fall ist - die Gehirnregionen, die vorher f&uuml;r den Gelben Fleck zust&auml;ndig waren, reagieren auf Anregungen vom gesamten umliegenden Sichtbereich. Es zeigt sich also, dass auch hier das Gehirn seine Verkabelungen umschaltet.

Wir sehen also, in extremen F&auml;llen kommt das erwachsene Gehirn mit einer "Umverkabelung" zu recht. Wie aber sieht's mit dem Lernen aus?

Der erste Beweis f&uuml;r die &Auml;nderung der wei&szlig;en Substanz beim Lernen erfolgte 2009 in Training induces changes in white matter architecture. In dieser Ver&ouml;ffentlichung mussten Teilnehmer &uuml;ber den Verlauf von 6 Wochen jonglieren lernen. Mithilfe zweier Bildgebungstechniken betrachteten die Wissenschaftler die Gehirne vor dem Training und nach dem Training, und erstaunlicherweise hatten die Gehirne, deren "Besitzer" jonglieren &uuml;bten, strukturelle Unterschiede in grauer und wei&szlig;er Substanz. Anscheinend hatte sich hier durch das Lernen strukturell etwas ver&auml;ndert.

Keine der obengenannten Ver&ouml;ffentlichungen betrachtet die Ver&auml;nderungen auf genetischer Grundlage, alle benutzen die (teilweise umstrittene) Magnetresonanztomographie. Sind die strukturellen Ver&auml;nderungen "nur" neue Blutgef&auml;&szlig;e, oder wachsen neue Neuronen? Eine Ver&ouml;ffentlichung, die m&ouml;glicherweise die genetischen Grundlagen f&uuml;r das Lernen in erwachsenen Gehirnen aufzeigt, erschien Ende August diesen Jahres in Nature Neuroscience: Neuronal activity modifies the DNA methylation landscape in the adult brain

Dabei wurden Gehirne von Testm&auml;usen leicht unter Strom gesetzt, um neuronale Aktivit&auml;t zu erzwingen. Zus&auml;tzlich wurde am Anfang, nach 4 Stunden und nach 24 Stunden genomische DNA aus den Gehirnen extrahiert. Hier zeigte sich, dass im Vergleich zwischen unbehandelten M&auml;usen und mit Strom behandelten M&auml;usen bis zu 1.4% aller Cytosine in den Neuronen der behandelten  M&auml;use entweder de-mytheliert oder methyliert waren. Methylierung ist eine relativ neu entdeckte Form der Genregulierung, mit deren Hilfe durch das Hinzuf&uuml;gen oder Entfernen einer Methylgruppe Gene "an"- oder "ausgeschaltet" werden k&ouml;nnen.  

Hier zeigt sich also, dass neuronale Aktivit&auml;t vom Gehirn mit unterschiedlicher genetischer Aktivit&auml;t beantwortet wird - m&ouml;glicherweise haben wir hier die genetischen Grundlagen f&uuml;r die oben beschriebenen strukturellen Ver&auml;nderungen. Als Antwort auf den Strom &auml;nderte dass Gehirn die Aktivit&auml;ten seiner Zellen. Was dies genau f&uuml;r den Lernprozess bedeutet, ist noch ungekl&auml;rt und wird sich in den n&auml;chsten Monaten zeigen.

Es gibt noch mehr moderne Forschung, die aufzeigt wie sehr sich das menschliche erwachsene Gehirn stets ver&auml;ndert - wenn also das n&auml;chste Mal jemand mit obengenanntem Sprichwort ankommt, weil er oder sie zu faul zum Lernen ist: bitte einmal a) in den Hintern treten und b) diesen Artikel geben. Den Spruch hab ich als Zivi zur Gen&uuml;ge von &auml;lteren Patienten geh&ouml;rt, den will ich nicht mehr h&ouml;ren!

Dilks, D., Serences, J., Rosenau, B., Yantis, S., &amp; McCloskey, M. (2007). Human Adult Cortical Reorganization and Consequent Visual Distortion Journal of Neuroscience, 27 (36), 9585-9594 DOI: 10.1523/JNEUROSCI.2650-07.2007

Dilks DD, Baker CI, Peli E, &amp; Kanwisher N (2009). Reorganization of visual processing in macular degeneration is not specific to the "preferred retinal locus". The Journal of neuroscience : the official journal of the Society for Neuroscience, 29 (9), 2768-73 PMID: 19261872

Scholz, J., Klein, M., Behrens, T., &amp; Johansen-Berg, H. (2009). Training induces changes in white-matter architecture Nature Neuroscience, 12 (11), 1370-1371 DOI: 10.1038/nn.2412...<br><br><div style="background-color: #eee; padding: 6px; font-size: 11px;">

	    <p>
    Dilks, D., Serences, J., Rosenau, B., Yantis, S., & McCloskey, M. (2007) <a href="http://dx.doi.org/10.1523/JNEUROSCI.2650-07.2007" class="blue">Human Adult Cortical Reorganization and Consequent Visual Distortion</a>. Journal of Neuroscience, 27(36), 9585-9594. DOI:&nbsp;<a href="http://dx.doi.org/10.1523/JNEUROSCI.2650-07.2007" class="blue">10.1523/JNEUROSCI.2650-07.2007</a>&nbsp;&nbsp;<script src="http://pubget.com/widgetizer/link_js?doi=10.1523/JNEUROSCI.2650-07.2007"></script><noscript><a href="http://pubget.com/doi/10.1523/JNEUROSCI.2650-07.2007">Human Adult Cortical Reorganization and Consequent Visual Distortion</a></noscript>    </p>

	    <p>
    Dilks DD, Baker CI, Peli E, & Kanwisher N. (2009) <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19261872" class="blue">Reorganization of visual processing in macular degeneration is not specific to the "preferred retinal locus".</a> The Journal of neuroscience : the official journal of the Society for Neuroscience, 29(9), 2768-73. PMID:&nbsp;<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19261872" class="blue">19261872</a>&nbsp;&nbsp;<script src="http://pubget.com/widgetizer/link_js?pmid=19261872"></script> <noscript><a href="http://pubget.com/paper/19261872">Reorganization of visual processing in macular degeneration is not specific to the "preferred retinal locus".</a></noscript>    </p>

	    <p>
    Scholz, J., Klein, M., Behrens, T., & Johansen-Berg, H. (2009) <a href="http://dx.doi.org/10.1038/nn.2412" class="blue">Training induces changes in white-matter architecture</a>. Nature Neuroscience, 12(11), 1370-1371. DOI:&nbsp;<a href="http://dx.doi.org/10.1038/nn.2412" class="blue">10.1038/nn.2412</a>&nbsp;&nbsp;<script src="http://pubget.com/widgetizer/link_js?doi=10.1038/nn.2412"></script><noscript><a href="http://pubget.com/doi/10.1038/nn.2412">Training induces changes in white-matter architecture</a></noscript>    </p>

	    <p>
    Guo JU, Ma DK, Mo H, Ball MP, Jang MH, Bonaguidi MA, Balazer JA, Eaves HL, Xie B, Ford E.... (2011) <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21874013" class="blue">Neuronal activity modifies the DNA methylation landscape in the adult brain.</a> Nature neuroscience, 14(10), 1345-51. PMID:&nbsp;<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21874013" class="blue">21874013</a>&nbsp;&nbsp;<script src="http://pubget.com/widgetizer/link_js?pmid=21874013"></script> <noscript><a href="http://pubget.com/paper/21874013">Neuronal activity modifies the DNA methylation landscape in the adult brain.</a></noscript>    </p>
</div><br>]]></summary>
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   <title type="html"><![CDATA[Die Intelligenz der Intelligenztests]]></title>
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	  <name><![CDATA[Joe Dramiga, Die Sankoré Schriften]]></name>
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   <updated>2011-03-10T11:20:13Z</updated>
   <!-- 2003-12-13T18:30:02Z -->
   <summary type="html"><![CDATA[Intelligent ist wer Intelligenztests l&ouml;sen kann. Punkt Aus Basta. Keine Widerrede! Heute rei&szlig;e ich einfach mal die Definitionsmacht an mich und sage euch auch warum: Es muss ......<br><br><div style="background-color: #eee; padding: 6px; font-size: 11px;">

	    <p>
    Shaw, P., Greenstein, D., Lerch, J., Clasen, L., Lenroot, R., Gogtay, N., Evans, A., Rapoport, J., & Giedd, J. (2006) <a href="http://dx.doi.org/10.1038/nature04513" class="blue">Intellectual ability and cortical development in children and adolescents</a>. Nature, 440(7084), 676-679. DOI:&nbsp;<a href="http://dx.doi.org/10.1038/nature04513" class="blue">10.1038/nature04513</a>&nbsp;&nbsp;<script src="http://pubget.com/widgetizer/link_js?doi=10.1038/nature04513"></script><noscript><a href="http://pubget.com/doi/10.1038/nature04513">Intellectual ability and cortical development in children and adolescents</a></noscript>    </p>
</div><br>]]></summary>
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   <title type="html"><![CDATA[Der G-Punkt und die weibliche Lust]]></title>
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	  <name><![CDATA[Joe Dramiga, Die Sankoré Schriften]]></name>
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   <updated>2011-03-01T18:24:53Z</updated>
   <!-- 2003-12-13T18:30:02Z -->
   <summary type="html"><![CDATA[Wof&uuml;r steht eigentlich das G beim G-Punkt? Guttenberg? Naheliegend - da es f&uuml;r manchen Mann schon das h&ouml;chste der Gef&uuml;hle ist nach sieben Jahren endlich mal Doktor ......<br><br><div style="background-color: #eee; padding: 6px; font-size: 11px;">

	    <p>
    Musatov S, Chen W, Pfaff DW, Kaplitt MG, & Ogawa S. (2006) <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16803960" class="blue">RNAi-mediated silencing of estrogen receptor {alpha} in the ventromedial nucleus of hypothalamus abolishes female sexual behaviors.</a> Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, 103(27), 10456-60. PMID:&nbsp;<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16803960" class="blue">16803960</a>&nbsp;&nbsp;<script src="http://pubget.com/widgetizer/link_js?pmid=16803960"></script> <noscript><a href="http://pubget.com/paper/16803960">RNAi-mediated silencing of estrogen receptor {alpha} in the ventromedial nucleus of hypothalamus abolishes female sexual behaviors.</a></noscript>    </p>
</div><br>]]></summary>
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   <title type="html"><![CDATA[F&uuml;nf-Sterne-Essen: Vogelspinne mit Chili]]></title>
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	  <name><![CDATA[Joe Dramiga, Die Sankoré Schriften]]></name>
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   <updated>2011-01-23T06:43:00Z</updated>
   <!-- 2003-12-13T18:30:02Z -->
   <summary type="html"><![CDATA[Die Promis im RTL-Dschungelcamp essen f&uuml;r einige Zeit gesunde dioxinfreie Bio-Kost: Neben Fingerfood wie Heuschrecken oder Kakerlaken gibt es auch anspruchsvolle Men&uuml;s wie ......<br><br><div style="background-color: #eee; padding: 6px; font-size: 11px;">

	    <p>
    Siemens J, Zhou S, Piskorowski R, Nikai T, Lumpkin EA, Basbaum AI, King D, & Julius D. (2006) <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17093448" class="blue">Spider toxins activate the capsaicin receptor to produce inflammatory pain.</a> Nature, 444(7116), 208-12. PMID:&nbsp;<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17093448" class="blue">17093448</a>&nbsp;&nbsp;<script src="http://pubget.com/widgetizer/link_js?pmid=17093448"></script> <noscript><a href="http://pubget.com/paper/17093448">Spider toxins activate the capsaicin receptor to produce inflammatory pain.</a></noscript>    </p>
</div><br>]]></summary>
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   <title type="html"><![CDATA[Laura oder der Duft der Frauen Teil 2]]></title>
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	  <name><![CDATA[Joe Dramiga, Die Sankoré Schriften]]></name>
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   <updated>2011-01-09T17:14:56Z</updated>
   <!-- 2003-12-13T18:30:02Z -->
   <summary type="html"><![CDATA[Wer den Film  Das Parf&uuml;m  gesehen hat, wei&szlig; nat&uuml;rlich wer Laura ist &ndash; die Anderen m&uuml;ssen den  ersten Teil meines Artikels  lesen indem ich &uuml;ber die Grundlagen ......<br><br><div style="background-color: #eee; padding: 6px; font-size: 11px;">

	    <p>
    MCCOY, N., & PITINO, L. (2002) <a href="http://dx.doi.org/10.1016/S0031-9384(01)00675-8" class="blue">Pheromonal influences on sociosexual behavior in young women</a>. Physiology , 75(3), 367-375. DOI:&nbsp;<a href="http://dx.doi.org/10.1016/S0031-9384(01)00675-8" class="blue">10.1016/S0031-9384(01)00675-8</a>&nbsp;&nbsp;<script src="http://pubget.com/widgetizer/link_js?doi=10.1016/S0031-9384(01)00675-8"></script><noscript><a href="http://pubget.com/doi/10.1016/S0031-9384(01)00675-8">Pheromonal influences on sociosexual behavior in young women</a></noscript>    </p>
</div><br>]]></summary>
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   <title type="html"><![CDATA[Die schwarze Acht und die gr&uuml;ne Sechs]]></title>
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	  <name><![CDATA[Joe Dramiga, Die Sankoré Schriften]]></name>
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   <updated>2010-12-29T08:04:55Z</updated>
   <!-- 2003-12-13T18:30:02Z -->
   <summary type="html"><![CDATA[Nein! Hier geht es nicht um Poolbillard, sondern um eine Farben-Ziffern-Syn&auml;sthesie bei der wir viel &uuml;ber unsere menschliche Wahrnehmung lernen k&ouml;nnen. F&uuml;r die ......<br><br><div style="background-color: #eee; padding: 6px; font-size: 11px;">

	    <p>
    Dixon, M., Smilek, D., Cudahy, C., & Merikle, P. (2000) <a href="http://dx.doi.org/10.1038/35019148" class="blue">Five plus two equals yellow</a>. Nature, 406(6794), 365-365. DOI:&nbsp;<a href="http://dx.doi.org/10.1038/35019148" class="blue">10.1038/35019148</a>&nbsp;&nbsp;<script src="http://pubget.com/widgetizer/link_js?doi=10.1038/35019148"></script><noscript><a href="http://pubget.com/doi/10.1038/35019148">Five plus two equals yellow</a></noscript>    </p>
</div><br>]]></summary>
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   <title type="html"><![CDATA[Bisphenol-A]]></title>
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	  <name><![CDATA[uli Brandt-Bohne, science-meets-society]]></name>
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   <updated>2010-12-01T05:38:29Z</updated>
   <!-- 2003-12-13T18:30:02Z -->
   <summary type="html"><![CDATA[Bisphenol-A ist Bestandteil unserer Polymeren Welt, doch welche Gefahren gehen von BPA aus? Immer deutlicher werden die Stimmen gegen die Verwendung dieser Substanz, vor allem in Babyflaschen und Schnullern. Immer mehr werden die wissenschaftlichen beweise, welche die Gefahren experimentell aufzeigen. Nun hat die EU reagiert und die Verwendung von BPA in Babytrinkflaschen verboten! Immer wieder [...]

Ähnliche Artikel:Europäische Union verbietet Bisphenol-A in Babyflaschen

Toxische Substanzen in unserer Umwelt...<br><br><div style="background-color: #eee; padding: 6px; font-size: 11px;">

	    <p>
    Kim, K., Son, T., Park, H., Kim, S., Kim, H., Kim, H., Kim, T., Jung, K., Han, S., & Lee, J. (2009) <a href="http://dx.doi.org/10.1080/15287390903212501" class="blue">Potencies of Bisphenol a on the Neuronal Differentiation and Hippocampal Neurogenesis</a>. Journal of Toxicology and Environmental Health, Part A, 72(21), 1343-1351. DOI:&nbsp;<a href="http://dx.doi.org/10.1080/15287390903212501" class="blue">10.1080/15287390903212501</a>&nbsp;&nbsp;<script src="http://pubget.com/widgetizer/link_js?doi=10.1080/15287390903212501"></script><noscript><a href="http://pubget.com/doi/10.1080/15287390903212501">Potencies of Bisphenol a on the Neuronal Differentiation and Hippocampal Neurogenesis</a></noscript>    </p>

	    <p>
    Halden, R. (2010) <a href="http://dx.doi.org/10.1146/annurev.publhealth.012809.103714" class="blue">Plastics and Health Risks</a>. Annual Review of Public Health, 31(1), 179-194. DOI:&nbsp;<a href="http://dx.doi.org/10.1146/annurev.publhealth.012809.103714" class="blue">10.1146/annurev.publhealth.012809.103714</a>&nbsp;&nbsp;<script src="http://pubget.com/widgetizer/link_js?doi=10.1146/annurev.publhealth.012809.103714"></script><noscript><a href="http://pubget.com/doi/10.1146/annurev.publhealth.012809.103714">Plastics and Health Risks</a></noscript>    </p>
</div><br>]]></summary>
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   <title type="html"><![CDATA[Verzerrt der hohe Anteil von studentischen Probanden in der Verhaltensforschung unser Bild vom Menschen?]]></title>
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	  <name><![CDATA[Christian Reinboth, Frischer Wind]]></name>
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   <updated>2010-10-25T07:36:34Z</updated>
   <!-- 2003-12-13T18:30:02Z -->
   <summary type="html"><![CDATA[Wie repräsentativ sind eigentlich die Versuchsgruppen in der psychologischen Forschung? Dieser Frage gingen drei kanadische Psychologen nach - und entdeckten Erstaunliches: Ein Großteil aller Testsubjekte sind (US-)Psychologiestudenten. Wie aber wirkt sich das auf die Aussagekraft der Forschungsergebnisse aus?Eine enorm spannende Frage, über die ich gerne noch ausführlicher bloggen würde, wozu mir momentan aber leider die Zeit fehlt, weshalb ich es bei einigen Überlegungen zum kürzlich im Journal of Behavioral Science erschienenen Paper von Joseph Henrich, Stephen J. Heine und Ara Norenzayan belassen will - vielleicht wird ja eine spannende Diskussion daraus:

Henrich, J., Heine, S., & Norenzayan, A. (2010). The weirdest people in the world? Behavioral and Brain Sciences, 33 (2-3), 61-83 DOI: 10.1017/S0140525X0999152X

Worin besteht das Grundproblem?

Wie kommen Doktoranden und Studenten der Psychologie an amerikanischen Universitäten zu Testpersonen, die Fragebögen ausfüllen, an Experimenten oder Gruppendiskussionen teilnehmen oder sich Versuchen mit fMRI-Scans oder eyetrackern unterziehen? Ganz einfach - man sucht sich ein für Studenten attraktives Incentive, schreibt einen Aushang und hängt ihn in der Mensa, in Studentenwohnheimen und Studentenclubs aus (oder verpflichtet als Lehrender ganz einfach die eigenen Studenten). Mit anderen Worten: Man holt sich die Probanden dort, wo sie leicht zugänglich und zahlreich verfügbar sind.

Forschen an Wahrnehmungs - und Gedächtnisprozessen im FB Psychologie der Philipps-Universität Marburg (Foto: Markus Farnung)

Wird eine Probandengruppe nicht nach dem Zufallsprinzip, sondern dem Prinzip der Verfügbarkeit zusammengestellt, bezeichnet man dies in der Statistik als „Convenience Sample". Meine Studenten haben beispielsweise immer gerne ihre Freunde und Verwandten befragt, oder sind auf der Suche nach „Opfern" für ihre Seminarbefragungen auf die Straße oder ins Kaufhaus gegangen. Alle diese Samplings folgen im Grunde dem gleichen Muster, denn aufgenommen werden nicht etwa Personen, die rein zufällig aus der Grundgesamtheit  gezogen wurden, sondern solche, an die man ohne großen Aufwand (convenient = bequem) herankommt. Es liegt nahe, dass man die auf diese Weise gewonnenen Ergebnisse nicht verallgemeinern kann, d.h. eine derartige „Umfrage" mag zwar noch ein einigermaßen brauchbares Bild der Familie von Student X oder der Gruppe der mittäglichen Kunden von Kaufhaus Y vermitteln, darüber hinaus liefert sie jedoch keine zuverlässigen Erkenntnisse.

Convenience Sample: Befragen, wen man gerade antrifft (Foto: Radio Arabella München)

Während man in der Markt- und Meinungsforschung aus genau diesem Grund auf Convenience Samples verzichtet (es sei denn für qualitative Vorstudien), scheint es zumindest in der US-Psychologie gang und gäbe zu sein, primär mit studentischen Testpersonen zu arbeiten. Eine Analyse der Probandenzusammensetzung in hunderten psychologischer Studien durch Henrich, Heine und Norenzayan ergab, dass rund 96% aller Testpersonen aus westlichen Industriestaaten stammten, die jedoch nur knapp 12% der Weltbevölkerung ausmachen. Ganze 67% der amerikanischen Versuchspersonen waren wiederum selbst Psychologiestudenten.

Behavioral scientists routinely publish broad claims about human psychology and behavior in the world's top journals based on samples drawn entirely from Western, Educated, Industrialized, Rich and Democratic (WEIRD) societies. Researchers - often implicitly - assume that either there is little variation across human populations, or that these „standard subjects" are as representative of the species as any other population.

Diese Zahlen führen einen zwangsweise zu dem Schluss, dass das Bild der Wissenschaft von der menschlichen Psyche maßgeblich durch eine vergleichsweise kleine Subgruppe bestimmt wird - eine Subgruppe, der Henrich, Heine und Norenzayan in ihrem Paper das passende Akronym WEIRD für „Western, Educated, Industrialized, Rich and Democratic" verleihen. Nun kann man zwar auf der einen Seite nachvollziehen, wie es zu dieser Praxis kommt - der Student an der eigenen Universität lässt sich nun mal leichter für einen Versuch oder eine Umfrage gewinnen, als der afrikanische Zulu  - es stellt sich jedoch die beunruhigende Frage, ob vieles von dem, was wir heute über die menschliche Psyche zu wissen glauben, zwar für die Psyche des durchschnittlichen Amerikaners (bzw. des US-Psychologiestudenten) gelten mag, auf die Menschheit an sich aber nicht anwendbar ist.

Repräsentative Stichprobe - oder Convenience Sample?

Wie stark der durch das Übermaß an studentischen Probanden verursachte Bias tatsächlich ist, lässt sich nur schwer erahnen, immerhin ist die Arbeit mit studentischen Testpersonen gängige Praxis, so dass eine mögliche Verzerrung sich von Studie zu Studie bestätigen würde. Grundsätzlich gilt, dass die Daten, die man über ein Convenience Sample gewinnt, nicht zwangsweise unzuverlässig sein müssen, wohl aber sein können, wobei man jedoch keine Möglichkeit hat, den Grad ihrer Zuverlässigkeit zu ermitteln, weshalb man auf eine Verallgemeinerung der Erkenntnisse über den Horizont der befragten Gruppe hinaus in aller Regel verzichtet. Mit anderen Worten: Convenience Samples sind statistisch unsauber und damit im Grunde für wissenschaftliche Erhebungen ungeeignet, sie müssen einen jedoch nicht vollkommen in die Irre führen.

Man nehme das Beispiel der Supermarkt-Befragung: Würden sich die Studenten hier zum Beispiel nach der Regelmäßigkeit der Zahnhygiene erkundigen, ließe sich das Ergebnis noch eher verallgemeinern als dies bei einer Umfrage zu verfügbarem Monatseinkommen oder ausgeübtem Beruf der Fall wäre, da man zumindest vermuten kann, dass sich die zu einer bestimmten Stunde in diesem bestimmten Supermarkt angetroffenen Kunden hinsichtlich ihrer Zahnhygiene nicht wesentlich von großen Teilen der Bevölkerung unterscheiden, während man bei Einkommen oder Arbeitsplatz davon ausgehen muss, dass aufgrund der Preisstruktur des Marktes sowie dem Zeitpunkt der Befragung bestimmte Gruppen stark unter- oder überrepräsentiert sind*. Über die Verallgemeinerbarkeit der Ergebnisse kann man bei einem Convenience Sample daher zwar spekulieren, jedoch keine gesicherten Aussagen treffen, womit sie für die empirische Forschung praktisch wertlos sind.

Das Problem wird dadurch verschärft, dass es im Prinzip zwei Stufen der Fehlselektion gibt: Zum einen werden Probanden primär in den Ländern gesucht, in denen die Forschung auch stattfindet, wodurch es zur Dominanz der WEIRD-Populationen kommt, innerhalb derer dann auch noch die - für solche Untersuchungen besonders leicht verfügbaren - Studenten deutlich überrepräsentiert sind. Wenn also die WEIRD-Populationen wenig repräsentativ für die Menschheit insgesamt sind und sich die Studierenden innerhalb einer WEIRD-Population nochmal deutlich vom Rest der Population unterscheideden, dann sieht es für die Verallgemeinerbarkeit der Ergebnisse in der Tat ziemlich schlecht aus**....<br><br><div style="background-color: #eee; padding: 6px; font-size: 11px;">

	    <p>
    Henrich, J., Heine, S., & Norenzayan, A. (2010) <a href="http://dx.doi.org/10.1017/S0140525X0999152X" class="blue">The weirdest people in the world?</a>. Behavioral and Brain Sciences, 33(2-3), 61-83. DOI:&nbsp;<a href="http://dx.doi.org/10.1017/S0140525X0999152X" class="blue">10.1017/S0140525X0999152X</a>&nbsp;&nbsp;<script src="http://pubget.com/widgetizer/link_js?doi=10.1017/S0140525X0999152X"></script><noscript><a href="http://pubget.com/doi/10.1017/S0140525X0999152X">The weirdest people in the world?</a></noscript>    </p>
</div><br>]]></summary>
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   <title type="html"><![CDATA[Fettleibigkeit: kleines Hirn? kurzes Leben?&hellip;]]></title>
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	  <name><![CDATA[uli Brandt-Bohne, science-meets-society]]></name>
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   <updated>2010-09-16T06:38:22Z</updated>
   <!-- 2003-12-13T18:30:02Z -->
   <summary type="html"><![CDATA[Dass Fettleibigkeit nicht gerade sinnvoll ist für den Körper weiss inzwischen wohl jeder, doch gibt es immer noch sehr viele Menschen, die sich den Folgen von Fettleibigkeit auf ihre Gesundheit nicht bewusst zu sein scheinen. Ob jemand als fettleibig eingestuft wird, ist der Abb, in welcher der Body Mass Index der sich aus Gewicht pro [...]

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	    <p>
    Jones LW, Ali-Osman F, Lipp E, Marcello JE, McCarthy B, McCoy L, Rice T, Wrensch M, & Il'yasova D. (2010) <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20838873" class="blue">Association between body mass index and mortality in patients with glioblastoma mutliforme.</a> Cancer causes . PMID:&nbsp;<a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20838873" class="blue">20838873</a>&nbsp;&nbsp;<script src="http://pubget.com/widgetizer/link_js?pmid=20838873"></script> <noscript><a href="http://pubget.com/paper/20838873">Association between body mass index and mortality in patients with glioblastoma mutliforme.</a></noscript>    </p>
</div><br>]]></summary>
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   <title type="html"><![CDATA[Akkupunktur &ndash; und irgendetwas tut sich doch!]]></title>
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	  <name><![CDATA[Felix Bohne, science-meets-society]]></name>
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   <updated>2010-05-31T06:02:49Z</updated>
   <!-- 2003-12-13T18:30:02Z -->
   <summary type="html"><![CDATA[Grundsätzlich würde ich mich als Skeptike bezeichnen, was alternative Medizin angeht.Kürzlich las ich eine mathematische Abhandlung über einen &#8220;homöopathischen Urin-Selbstversuches mit einer C30 Potenz. Ich glaube es war in einer Diskussion bei Scienceblogs.de, bei der ein Kommentator berechnete, dass die oben genannte C30 Potenzierung des ursprünglichen Mililiters Urin in 30 Verdünnungsschritten von 1/100 in Wasser [...]

Ähnliche Artikel:Die Haut hört mit!...<br><br><div style="background-color: #eee; padding: 6px; font-size: 11px;">

	    <p>
    Goldman, N., Chen, M., Fujita, T., Xu, Q., Peng, W., Liu, W., Jensen, T., Pei, Y., Wang, F., Han, X.... (2010) <a href="http://dx.doi.org/10.1038/nn.2562" class="blue">Adenosine A1 receptors mediate local anti-nociceptive effects of acupuncture</a>. Nature Neuroscience. DOI:&nbsp;<a href="http://dx.doi.org/10.1038/nn.2562" class="blue">10.1038/nn.2562</a>&nbsp;&nbsp;<script src="http://pubget.com/widgetizer/link_js?doi=10.1038/nn.2562"></script><noscript><a href="http://pubget.com/doi/10.1038/nn.2562">Adenosine A1 receptors mediate local anti-nociceptive effects of acupuncture</a></noscript>    </p>
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