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	<title>Rohn&#039;s Stadtführungen</title>
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		<title>Rund um die Städtische Markthalle – Ein verlorenes Stück Alt-Leipzig</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Dec 2012 16:18:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Nach den Zerstörungen im Schmalkaldischen Krieg erfolgte vom 16. bis 18. Jahrhundert die Neuge-staltung der alten Petersvorstadt im Süden und Südosten des Leipziger Festungsrings. So entstanden u.a. der Roßplatz und die Esplanade (der heutige Wilhelm-Leuschner-Platz). Das umliegende Areal war zunächst eher ländlich geprägt. In der Nachbarschaft großer Bürgergärten siedelten sich hier bald Handwerksbetriebe, Herbergen und [&#8230;]]]></description>
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<div id="attachment_708" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2012/12/markthalle.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-708" class="size-medium wp-image-708" alt="Der Roßplatz aus Richtung Königsplatz, Luftbild um 1930: Unten rechts die Markthalle, in der Mitte der Panorama-Rundbau, oben mittig der Augustusplatz mit Europahaus" src="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2012/12/markthalle-300x209.jpg" width="300" height="209" srcset="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2012/12/markthalle-300x209.jpg 300w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2012/12/markthalle-1024x716.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-708" class="wp-caption-text">Der Roßplatz aus Richtung Königsplatz, Luftbild um 1930: Unten rechts die Markthalle, in der Mitte der Panorama-Rundbau, oben mittig der Augustusplatz mit Europahaus</p></div>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size: small;">Nach den Zerstörungen im Schmalkaldischen Krieg erfolgte vom 16. bis 18. Jahrhundert die Neuge-staltung der alten Petersvorstadt im Süden und Südosten des Leipziger Festungsrings. So entstanden u.a. der Roßplatz und die Esplanade (der heutige Wilhelm-Leuschner-Platz). Das umliegende Areal war zunächst eher ländlich geprägt. In der Nachbarschaft großer Bürgergärten siedelten sich hier bald Handwerksbetriebe, Herbergen und Ausspannhöfe an. Mit der Inbetriebnahme des Bayrischen Bahnhofs 1842 begann der Ausbau aller in Richtung Innenstadt führenden Straßen und Gassen, das Gastgewerbe erlebte einen enormen Aufschwung. Doch erst drei Jahrzehnte später setzte eine dichte gründerzeitliche Bebauung mit prachtvollen Wohn- und Geschäftsbauten sowie Vergnügungsetablissements ein. Die Eröffnung der Städtischen Markthalle 1891 und die lückenlose Erschließung durch Pferde- bzw. Straßenbahnen ließen ein florierendes Stadtviertel mit ganz eigenem Flair entstehen.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size: small;">Das Inferno des Zweiten Weltkriegs mit all seinen Folgen überstanden lediglich drei historische Gebäude und ein Brunnen. Die qualitativ hochwertigen Wohnbauten der 1950-er und 60-er Jahre blieben leider nur Fragmente. Der alte Königsplatz und seine Nachbarschaft, von den Stadtplanern lapidar als „City-Süd“ bezeichnet, erhielt bis heute keine dauerhafte Neubebauung.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size: small;"><b>Der Bürgerverein Kolonnadenviertel und Stadtführer Frank Rohn laden Sie am 16.Januar 2013 um 19.00 Uhr in das Restaurant „Apels Garten“, Kolonnadenstraße 2 ein. Erleben Sie eine virtuelle Zeitreise in dieses faszinierende Stück Alt-Leipzig!</b></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size: small;">Weitere Informationen per E-Mail unter <span style="color: #0000ff;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="mailto:frank.rohn@leipzig-fuehrungen.de">frank.rohn@leipzig-fuehrungen.de</a></span></span> oder per Telefon unter 0341-9902927.</span></p>
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		<title>Leipziger Fließgewässer gestern und heute</title>
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		<dc:creator><![CDATA[frank]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Nov 2012 11:16:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit Jahrhunderten sucht der Mensch die Nähe des Wassers. In Leipzig und Umgebung, am Zusammenfluss von Weißer Elster, Pleiße und Parthe, gab es stets reichlich davon. Etwa 50 Fließgewässer(chen) – die meisten davon künstlich angelegt – verlaufen durch unsere Stadt. Viele dieser Flussläufe dienen heute dem Hochwasserschutz, doch das war nicht immer so: Ob nun [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_695" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2012/11/fließgewässer.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-695" class="size-medium wp-image-695" title="Pleißemühlgraben mit Karl-Tauchnitz-Brücke" src="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2012/11/fließgewässer-300x190.jpg" alt="" width="300" height="190" srcset="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2012/11/fließgewässer-300x190.jpg 300w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2012/11/fließgewässer-1024x650.jpg 1024w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2012/11/fließgewässer.jpg 1608w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-695" class="wp-caption-text">Der Pleißemühlgraben mit Karl-Tauchnitz-Brücke, Neuem Rathaus und Stadthaus um 1912. Wegen „Geruchsbelästigung“ wurden große Teile des Mühlgrabens ab 1951 überwölbt. So verschwand 1957/58 zunächst die Brücke, 1962 auch die beiden markanten Obelisken. Seit der Neugestaltung 1999-2001 präsentiert sich dieser Abschnitt wieder als offen fließendes Gewässer.</p></div>
<p>Seit Jahrhunderten sucht der Mensch die Nähe des Wassers. In Leipzig und Umgebung, am Zusammenfluss von Weißer Elster, Pleiße und Parthe, gab es stets reichlich davon. Etwa 50 Fließgewässer(chen) – die meisten davon künstlich angelegt – verlaufen durch unsere Stadt. Viele dieser Flussläufe dienen heute dem Hochwasserschutz, doch das war nicht immer so: Ob nun als Energiequelle oder Freizeitobjekt, für Fischfang oder Flößerei, aber leider auch oft genug als Industriekloake – die Nutzungsaspekte waren und sind vielfältig.</p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Der Leipziger Geschichtsverein und Stadtführer Frank Rohn laden Sie am 5. Dezember 2012 ab 16 Uhr zu einem reich illustrierten Bildvortrag ein. Sie erhalten einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Leipziger Wasserläufe und deren wechselvolle Geschichte.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Der Eintritt ist kostenlos, weitere Auskünfte unter 0341 – 9902927 oder per E-Mail unter frank.rohn@leipzig-fuehrungen.de.</span></p>
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		<title>Leipziger Fließgewässer gestern und heute</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Sep 2012 14:50:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Seit Jahrhunderten sucht der Mensch die Nähe des Wassers. In Leipzig und Umgebung, am Gewässerknoten von Weißer Elster, Pleiße und Parthe, gab es stets reichlich davon. Etwa 50 Fließgewässer(chen) – die meisten davon künstlich angelegt – verlaufen durch unsere Stadt. Viele dieser Flussläufe dienen heute dem Hochwasserschutz, doch das war nicht immer so: Ob nun [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_674" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2012/09/Leipzig-Neues-Rathaus-web.jpg"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-674" class="size-medium wp-image-674" title="Leipzig Neues Rathaus web" src="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2012/09/Leipzig-Neues-Rathaus-web-300x190.jpg" alt="Pleißemühlgraben mit Karl-Tauchnitz-Brücke" width="300" height="190" srcset="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2012/09/Leipzig-Neues-Rathaus-web-300x190.jpg 300w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2012/09/Leipzig-Neues-Rathaus-web.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-674" class="wp-caption-text">Der Pleißemühlgraben mit Karl-Tauchnitz-Brücke, Neuem Rathaus und Stadthaus um 1912. Wegen „Geruchsbelästigung“ wurden große Teile des Mühlgrabens ab 1951 überwölbt. So verschwand 1957/58 zunächst die Brücke, 1962 auch die beiden markanten Obelisken. Seit der Neugestaltung 1999-2001 präsentiert sich dieser Abschnitt wieder als offen fließendes Gewässer.</p></div>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Seit Jahrhunderten sucht der Mensch die Nähe des Wassers. In Leipzig und Umgebung, am Gewässerknoten von Weißer Elster, Pleiße und Parthe, gab es stets reichlich davon. Etwa 50 Fließgewässer(chen) – die meisten davon künstlich angelegt – verlaufen durch unsere Stadt. Viele dieser Flussläufe dienen heute dem Hochwasserschutz, doch das war nicht immer so: Ob nun als Energiequelle oder Freizeitobjekt, für Fischfang oder Flößerei, aber leider auch oft genug als Industriekloake – die Nutzungsaspekte waren und sind vielfältig. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">plan b – kulturkaffee, Härtelstraße 21, und Stadtführer Frank Rohn laden Sie am 26. September 2012 ab 19 Uhr zu einem reich illustrierten Bildvortrag ein. Sie erhalten einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Leipziger Wasserläufe und deren wechselvolle Geschichte.</span></p>
<p align="JUSTIFY">D<span style="font-family: Arial, sans-serif;">er Eintritt beträgt 6 Euro pro Person, wir bitten um Voranmeldung unter 0341 – 2602412 bzw. 0341 – 9902927 oder per E-Mail unter frank.rohn@leipzig-fuehrungen.de.</span></p>
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		<title>Rund um die Centralmarkthalle &#8211; ein verlorenes Stück Alt-Leipzig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[frank]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 12:52:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich möchte Sie herzlich zu meinem Vortrag am 15. Mai 2012, 18 Uhr im plan b &#8211; kulturkaffee einladen. Erleben Sie eine spannende virtuelle Zeitreise mit zahlreichen historischen Bilddokumenten, Fakten und Anekdoten!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2012/05/Markthallenviertel-Plakat.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-614" title="Markthallenviertel, Plakat" src="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2012/05/Markthallenviertel-Plakat-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2012/05/Markthallenviertel-Plakat-212x300.jpg 212w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2012/05/Markthallenviertel-Plakat-723x1024.jpg 723w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2012/05/Markthallenviertel-Plakat.jpg 1169w" sizes="(max-width: 212px) 100vw, 212px" /></a>Ich möchte Sie herzlich zu meinem Vortrag am 15. Mai 2012, 18 Uhr im <em>plan b &#8211; kulturkaffee</em> einladen. Erleben Sie eine spannende virtuelle Zeitreise mit zahlreichen historischen Bilddokumenten, Fakten und Anekdoten!</p>
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		<title>Die Altbebauung im ehemaligen Reichelschen Garten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[frank]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 16:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verlorene Leipziger Bauten]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="twocol-one">
<!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } -->Im Jahre 1700 kommt der Großkaufmann und Manufakturbesitzer Andreas Dietrich Apel (1662-1718) durch Heirat und Zukäufe in den Besitz eines Gartengeländes im Gebiet der heutigen Inneren Westvorstadt. Das fortan Apelscher oder Apels Garten genannte Areal wird vom Pleißemühlgraben durchflossen, der den weitaus größeren, westlich gelegenen Teil  abtrennt. Auf dem östlichen, zunächst noch direkt an die städtischen Festungsanlagen grenzenden Grundstück lässt Apel eine Brokatmanufaktur mit mehreren Trakten für Färberei, Appretur und Arbeiterwohnungen errichten und hier textile Luxuswaren fabrizieren.</p>
<p><span id="more-451"></span></p>
<p>Nach Apels Tod wird der Garten unter den Erben aufgeteilt, gelangt 1787 in den Besitz des Kaufmanns  Erdmann Traugott Reichel (1748-1832) und damit auch zu dessen Namen. Reichel lässt die Apelsche Manufaktur abreißen und in den Jahren 1789-92 auf dem Gartenareal zwei stattliche Häuser errichten: Der erste Bau, ein Wohnhaus mit 23 Fensterachsen, steht quer zur Hauptachse des Gartens und bildet den westlichen Abschluss der zentral gelegenen Grünanlage. Ein Torbogen führt zu den Säulengängen (Kolonnaden) die beide Seiten der späteren Kolonnadenstraße markieren. Reichels Quergebäude wird 1849 um ein Geschoss aufgestockt und erhält bald darauf eine neue Historismusfassade sowie Ladenlokale im Erdgeschoss. Das dreiflügelige Reichelsche Vorderhaus, östlich des Pleißemühlgrabens gelegen, dient u. a. als Domizil der Besitzerfamilie. Reichels älteste Tochter Christiana Dorothea (1781-1857, verheiratete Heine) bringt 1819 hier ihren ersten Sohn Ernst Carl Erdmann zur Welt. Damals ahnte noch niemand, dass dieser einmal Jura studieren und später als Industriepionier der westlichen Vororte eine der berühmtesten Leipziger Unternehmerpersönlichkeiten werden sollte. Auch Heines spätere Frau Dora Trinius lebte als eines der Nachbarskinder im gleichen Haus.</p>
<p>Als einziger Zugang führt eine enge Tordurchfahrt im Reichelschen Vorderhaus mit anschließender Brücke über den Mühlgraben zur Hauptachse des Gartens, ab 1845 Dorotheenstraße, seit 1912 Otto-Schill-Straße genannt. Dies erweist sich zunehmend als Verkehrshindernis, Abhilfe schafft 1890 der Abbruch des nördlichen Gebäudeflügels. Im Folgenden entstehen hier nach Plänen des  Architekten Paul Jacobi zwei symmetrisch gestaltete Eckbauten in den prachtvollen Formen der Neorenaissance. Die beiden Wohn- und Geschäftshäuser sind gegenwärtig in Universitätsbesitz bilden noch heute das Tor zur Westvorstadt.Doch auch der verbliebene Teil von Reichels Vorderhaus entsprach inzwischen nicht mehr den neuen Maßstäben zeitgemäßer großstädtischer Bebauung. Daran konnte auch das ebenso beliebte wie traditionsreiche Café Metz im Erdgeschoss mit seinen täglichen Konzert- und Varietéaufführungen nichts ändern.</p>
<p>An gleicher Stelle wird in den Jahren 1914/15 der moderne Geschäftshausneubau Rathausring 13 (das heutige Lipanum) errichtet. Die Pläne dafür liefert der aus Norwegen stammende Architekt Peter Dybwad (1859-1921), bekannt durch den Bau des Reichsgerichtshofes 1888-95 zusammen mit Ludwig Hoffmann.</p>
<p>Auch die schmale Tordurchfahrt im Reichelchen Quergebäude, mittlerweile Dorotheenpassage genannt, erweist sich mit zunehmendem Verkehr immer wieder als Nadelöhr. Um 1912 kursieren mehrere Neubauprojekte mit zwei einzelnen Eckhäusern, von denen jedoch keines zur Ausführung gelangt. Somit wird dieses Problem durch die Zerstörungen des II. Weltkrieges „gelöst“. Danach sollten noch über vier Jahrzehnte bis zur Neubebauung des Dorotheenplatzes vergehen: Erst 1986-89 verwirklicht man ein Projekt des damaligen Chefarchitekten Dr. Dietmar Fischer. Bis heute gilt es als eines der wenigen Beispiele ansprechender Plattenbauarchitektur in Leipzig.<br />
Noch heute erinnern einige Orte an die ehemaligen Gärten und deren Besitzer: Eine Gasse heißt seit 1923 Apels Garten (später auch ein Restaurant). Während Erdmann Traugott mit der 1906 benannten Reichelstraße geehrt wird, weisen die Moritzstraße (1840-1985, heute Manetstraße) sowie die Alexanderstraße (seit 1848) auf seinen Sohn bzw. Enkel hin. Gleich mehrere Male wird Karl Heines Mutter bei Namensvergaben bedacht: Bereits erwähnt wurden Dorotheenstraße, -platz und -passage, um 1900 gibt es in der Nachbarschaft zwei Restaurants namens Dorotheenhof und -garten sowie eine gleichnamige Badeanstalt. Ein weiterer Dorotheenhof, diesmal ein Wohn- und Geschäftshauskomplex wird 1997 eingeweiht, schließlich trägt auch die 1999 neu erbaute Brücke über den Pleißemühlgraben wieder diesen Namen.</p>
<p>Den südwestlichen Abschnitt der Ringstraße, die nach Abbruch der Festungsanlagen entsteht, nennt man ab 1839 offiziell „An der Pleiße“, mit Beginn der Bauarbeiten am Neuen Rathaus kommt 1898 die Bezeichnung Rathausring auf. Die vorerst letzte Umbenennung erfolgt 1933  in Martin-Luther-Ring zum 450. Geburtstag des Reformators.</p>
<p style="text-align: right;">Frank Rohn, April 2011</p>
<div class="woo-sc-box normal" style="font-size: 80%;">
<p><strong>Textquellen</strong></p>
<ul>
<li>Innere Westvorstadt – Eine historische und städtebauliche Studie, Pro Leipzig e.V., 1998</li>
<li>Gina Klank, Gernot Griebsch: Lexikon Leipziger Straßennamen, Verlag im Wissenschaftszentrum Leipzig, 1995</li>
<li>2010 – Verlorene Gebäude im Kolonnadenviertel Leipzig</li>
<li>2011 – Straßen und Plätze im Kolonnadenviertel (Kalender des Bürgervereins Kolonnadenviertel e.V. Leipzig, 2009/2010)</li>
</ul>
<p><strong>Bildquellen</strong></p>
<ul>
<li>Stadtgeschichtliches Museum Leipzig</li>
<li>Ansichtskartensammlung Rohn</li>
<li>Luftbild: PUNCTUM/Bertram Kober</li>
</ul>
</div>
</div><br />
<div class="twocol-one last">
<div id="attachment_453" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Apelsche-Brokatmanufaktur-mit-Gartenanlagen-1711.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-453" class="size-medium wp-image-453 " title="Apelsche Brokatmanufaktur mit Gartenanlagen, 1711" src="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Apelsche-Brokatmanufaktur-mit-Gartenanlagen-1711-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Apelsche-Brokatmanufaktur-mit-Gartenanlagen-1711-300x169.jpg 300w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Apelsche-Brokatmanufaktur-mit-Gartenanlagen-1711-1024x580.jpg 1024w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Apelsche-Brokatmanufaktur-mit-Gartenanlagen-1711.jpg 2028w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-453" class="wp-caption-text">Dieser Kupferstich von Paul Christian Zincke zeigt die Apelsche Brokatmanufaktur sowie den gleichnamigen Garten mit seiner charakteristischen Fächerform im Jahre 1711. Die Anlage galt als Kleinod Leipziger Gartenbaukunst, kein Geringerer als August der Starke und der kurfürstliche Hof gaben hier während ihrer Messebesuche glanzvolle Gartenfeste.</p></div>
<div id="attachment_456" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Apels-Garten-vW-1839.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-456" class="size-medium wp-image-456 " title="Apels Garten vW 1839" src="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Apels-Garten-vW-1839-300x177.jpg" alt="" width="300" height="177" srcset="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Apels-Garten-vW-1839-300x177.jpg 300w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Apels-Garten-vW-1839.jpg 638w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-456" class="wp-caption-text">Das 1789 errichtete Quergebäude im dicht begrünten Zentrum von Reichels Garten um 1830. Links im Bild die Venus-Statue, sie entstand 1705/06 zusammen mit drei weiteren Kolossalfiguren (Jupiter, Juno und Mars) in der Dresdner Bildhauerwerkstatt von Balthasar Permoser (1651-1731) als Inventar für Apels Garten.</p></div>
<div id="attachment_459" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Reichelsches-Vorderhaus-um-1830.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-459" class="size-medium wp-image-459 " title="Reichelsches Vorderhaus um 1830" src="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Reichelsches-Vorderhaus-um-1830-300x213.jpg" alt="" width="300" height="213" srcset="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Reichelsches-Vorderhaus-um-1830-300x213.jpg 300w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Reichelsches-Vorderhaus-um-1830-1024x728.jpg 1024w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Reichelsches-Vorderhaus-um-1830.jpg 1317w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-459" class="wp-caption-text">Blick von Südosten auf Reichels (Vorder-) Haus um 1830. Der Bau war mit seinen 41 Fensterachsen durchaus eine imposante Erscheinung. Leider konnte er aber wegen seiner einfachen spätklassizistischen Formen in dieser exponierten Lage schon bald nicht mehr den gewachsenen architektonischen Ansprüchen genügen.</p></div>
<div id="attachment_462" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Reichels-Garten-Stadtplanausschnitt-1840.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-462" class="size-medium wp-image-462" title="Reichel's Garten, Stadtplanausschnitt 1840" src="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Reichels-Garten-Stadtplanausschnitt-1840-300x204.jpg" alt="" width="300" height="204" srcset="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Reichels-Garten-Stadtplanausschnitt-1840-300x204.jpg 300w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Reichels-Garten-Stadtplanausschnitt-1840-1024x699.jpg 1024w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Reichels-Garten-Stadtplanausschnitt-1840.jpg 1053w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-462" class="wp-caption-text">Stadtplanausschnitt von 1840: In der Bildmitte das Quergebäude mit den Kolonnaden, rechts oben die Pleißenburg, dazwischen das Vorderhaus. Reichel und seine Erben strebten eine effektivere Nutzung der Gartenanlage an. Zwanzig Jahre zuvor hatte man etwa 100 Pachtgärten angelegt, die teilweise mit kleinen Sommerhäusern bebaut waren. Schrittweise begannen nun Erschließung, Verkauf und Neubebauung der Grundstücke.</p></div>
<div id="attachment_464" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Reichels-Garten-vNO-um-1880.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-464" class="size-medium wp-image-464 " title="Reichels Garten vNO um 1880" src="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Reichels-Garten-vNO-um-1880-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Reichels-Garten-vNO-um-1880-300x225.jpg 300w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Reichels-Garten-vNO-um-1880-1024x770.jpg 1024w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Reichels-Garten-vNO-um-1880.jpg 1161w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-464" class="wp-caption-text">Das Reichelsche Vorderhaus um 1880: Ein riesiges Eisernes Kreuz wirbt für das beliebte Café Metz und erinnert offenbar an die erfolgreiche Belagerung des Moselstädtchens im Deutsch-Französischen Krieg 1870. Der allgemeine Siegestaumel führte überall im Kaiserreich zu solchen patriotisch motivierten Benennungen von Lokalen und Straßen. Die Gleise der Leipziger Pferdebahn hatte man  im Eröffnungsjahr 1872 verlegt.</p></div>
<div id="attachment_470" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Rathausring-vom-Rathausturm-1913.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-470" class="size-medium wp-image-470" title="Rathausring vom Rathausturm 1913" src="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Rathausring-vom-Rathausturm-1913-300x209.jpg" alt="" width="300" height="209" srcset="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Rathausring-vom-Rathausturm-1913-300x209.jpg 300w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Rathausring-vom-Rathausturm-1913-1024x714.jpg 1024w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Rathausring-vom-Rathausturm-1913.jpg 1786w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-470" class="wp-caption-text">Blick vom Neuen Rathausturm 1913: Durch die verkehrsbedingte Neubebauung eingangs der Dorotheenstraße 1890 hat Reichels Vorderhaus seinen Nordflügel und damit auch seine Symmetrie eingebüßt. Schon im Jahr darauf erfolgt der Totalabbruch zugunsten eines Geschäftshausneubaus.</p></div>
<div id="attachment_471" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Verlagshaus-Otto-Beyer-1920.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-471" class="size-medium wp-image-471" title="Verlagshaus Otto Beyer, 1920" src="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Verlagshaus-Otto-Beyer-1920-300x206.jpg" alt="" width="300" height="206" srcset="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Verlagshaus-Otto-Beyer-1920-300x206.jpg 300w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Verlagshaus-Otto-Beyer-1920.jpg 729w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-471" class="wp-caption-text">Das repräsentative Geschäftshaus Rathausring 13 im Jahre 1920. Zu den ersten Nutzern bei seiner Fertigstellung 1915 gehörten u. a. das Verlagshaus Otto Beyer sowie das Bankhaus Knauth, Nachod &amp; Kühne. In den Jahren 1995/96 erfolgte eine originalgetreue Restaurierumg, verbunden mit der Benennung in Lipanum.</p></div>
<div id="attachment_472" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Dorotheenpassage-um-1910.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-472" class="size-medium wp-image-472" title="Dorotheenpassage um 1910" src="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Dorotheenpassage-um-1910-300x174.jpg" alt="" width="300" height="174" srcset="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Dorotheenpassage-um-1910-300x174.jpg 300w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Dorotheenpassage-um-1910-1024x596.jpg 1024w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-472" class="wp-caption-text">Das ehemalige Reichelsche Quergebäude am Dorotheenplatz  um 1910. Die Lokalitäten Café-Restaurant Zur Drotheenpassage (N° 2) konkurrierte mit dem Wiener Café Dorotheenplatz (N° 3), beide wurden noch in den 1920er Jahren geschlossen. Das prachtvolle Gebäude selbst fiel dem verheerenden Luftangriff auf Leipzig am 4. Dezember 1943 zum Opfer.</p></div>
<div id="attachment_473" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Dorotheenplatz-Luftbild-vNO-2009.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-473" class="size-medium wp-image-473" title="Dorotheenplatz, Luftbild vNO 2009" src="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Dorotheenplatz-Luftbild-vNO-2009-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Dorotheenplatz-Luftbild-vNO-2009-300x300.jpg 300w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Dorotheenplatz-Luftbild-vNO-2009-150x150.jpg 150w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/04/Dorotheenplatz-Luftbild-vNO-2009-1022x1024.jpg 1022w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-473" class="wp-caption-text">Das Luft bild zeigt den Dorotheenplatz mit seiner heutigen Bebauung: Reichel-, Friedrich-Ebert- und Elsterstraße lassen noch die markante Fächerform des einstigen Gartenareals erkennen, den Eingang der Kolonnadenstraße schmücken Kopien der beiden Permoser-Statuen Jupiter und Juno, die durch die Bildhauer Stefan Bubner (Görlitz) und Christian Walter (Leipzig) angefertigt und 1994 hier aufgestellt wurden.</p></div>
</div></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Haus des Kaufmännischen Vereins</title>
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		<dc:creator><![CDATA[frank]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 21:40:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verlorene Leipziger Bauten]]></category>
		<category><![CDATA[Barthels Hof]]></category>
		<category><![CDATA[Bruno Leopold Grimm]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufmännischer Verein]]></category>
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					<description><![CDATA[Im deutschen Kaiserreich setzte nach der Gründung 1871 ein bis dahin beispielloser wirtschaftlicher Aufschwung ein, neben der allgemeinen Aufbruchsstimmung und Euphorie sicher auch bedingt durch französisches Kapital, das als Reparationsleistungen reichlich ins Land floss. Davon profitierte natürlich auch das deutsche Vereinswesen. Dies galt besonders für den Leipziger Kaufmännischen Verein, bereits 1858 als Interessenvertretung der einheimischen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_374" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/02/Ratsfreischule-von-SO-um-1850.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-374" class="size-medium wp-image-374" title="Ratsfreischule von SO um 1850" src="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/02/Ratsfreischule-von-SO-um-1850-300x229.jpg" alt="" width="300" height="229" srcset="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/02/Ratsfreischule-von-SO-um-1850-300x229.jpg 300w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/02/Ratsfreischule-von-SO-um-1850.jpg 695w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-374" class="wp-caption-text">Diese Darstellung zeigt in der Bildmitte die alte Ratsfreischule um 1850. Die Schule wurde 1792 auf Initiative von Bürgermeister Carl Wilhelm Müller (1728-1801) eröffnet und ermöglichte den Kindern armer Eltern den kostenlosen Schulbesuch. 1852 erfolgte der Umzug zum Thomaskirchhof. Rechts erkennt man die nördliche Bastion der Pleißenburg, im Hintergrund den Thomaskirchturm.</p></div>
<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } -->Im deutschen Kaiserreich setzte nach der Gründung 1871 ein bis dahin beispielloser wirtschaftlicher Aufschwung ein, neben der allgemeinen Aufbruchsstimmung und Euphorie sicher auch bedingt durch französisches Kapital, das als Reparationsleistungen reichlich ins Land floss. Davon profitierte natürlich auch das deutsche Vereinswesen.</p>
<p>Dies galt besonders für den Leipziger Kaufmännischen Verein, bereits 1858 als Interessenvertretung der einheimischen Kaufleute gegründet. Seine Mitgliederzahl war bis 1873 auf ca. 1200 angewachsen, so dass es immer schwieriger und aufwändiger wurde, geeignete Räume für das umfangreiche Veranstaltungsangebot anzumieten. Folglich beschloss man den Bau eines eigenen Vereinsheims und schrieb einen Architektenwettbewerb aus. Diesen konnte der Leipziger Bruno Leopold Grimm für sich entscheiden.</p>
<div id="attachment_377" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/02/Schulstraße-Schloßgasse-Bauplan-1872-74.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-377" class="size-medium wp-image-377" title="Schulstraße, Schloßgasse, Bauplan 1872-74" src="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/02/Schulstraße-Schloßgasse-Bauplan-1872-74-300x202.jpg" alt="" width="300" height="202" srcset="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/02/Schulstraße-Schloßgasse-Bauplan-1872-74-300x202.jpg 300w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/02/Schulstraße-Schloßgasse-Bauplan-1872-74.jpg 767w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-377" class="wp-caption-text">Grundstücksplan zur Neubebauung der ehemaligen Schulgasse: Durch Zurücksetzen der Baufluchten erreicht die nunmehrige Schulstraße etwa die dreifache Breite. Der nördliche Straßenabschnitt bis zum Thomaskirchhof wird 1898 dem Thomasring (seit 1917 Dittrichring) zugeordnet. Nach den letzten Eingemeindungen erfolgt 2001 die Umbenennung in Ratsfreischulstraße, sicher ein kleines Wortungetüm, dennoch präzisiert es den alten Namen. (Übrigens durfte nur Mölkau damals seine Schulstraße behalten.)</p></div>
<p>Grimm hatte schon 1870/71 mit dem Neubau des Vorderhauses von Bartels Hof Aufmerksamkeit erregt. Durch den Wiederaufbau der alten Marktfassade von 1523 im Innenhof sorgte er für den Erhalt des ältesten Leipziger Bürgerhausfragments. Auch das Schönefelder Schloss – zerstört während der Völkerschlachtskämpfe – entstand von 1871 bis 1876 nach Grimms Plänen neu. Zwei weitere seiner Bauten waren das Geschäftshaus der Leipziger Feuerversicherungsanstalt von 1869/70 (seit 1915 Standort des ehemaligen Hotel Astoria) sowie das 1877-79 errichtete Haus Markt 16, später als „Meßhaus National“ bekannt geworden. Heute befindet sich hier das als Geschäftshaus umgebaute Messehaus am Markt.</p>
<p>Am 5. Juni 1875 erfolgte der erste Spatenstich für das Kaufmännische Vereinshaus in der damaligen Schulgasse (seit 1876 Schulstraße). Bei den anschließenden Erdarbeiten erwies sich der Baugrund als recht problematisch, da dieser unmittelbar an die nordöstliche Festungsmauer der Pleißenburg grenzte. Außerdem hatte hier noch zwei Jahre zuvor die alte Ratsfreischule gestanden. Trotz aller Widrigkeiten waren jedoch bald die beiden Kellergeschosse fertig gestellt, in denen die Küche mit Anrichtezimmer, Vorratsräumen und Eiskeller untergebracht waren. Außerdem gab es einen Speiseaufzug, und ein Gartenbüfett. Ebenfalls im Keller waren die damals hochmodernen Zentralheizungsöfen sowie die obligatorische Kegelbahn (entlang der Schulstraße) zu finden.</p>
<div id="attachment_379" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/02/Kaufmännisches-Vereinshaus-u.-Pleißenburg-1897.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-379" class="size-medium wp-image-379" title="Kaufmännisches Vereinshaus und Pleißenburg 1897" src="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/02/Kaufmännisches-Vereinshaus-u.-Pleißenburg-1897-300x170.jpg" alt="" width="300" height="170" srcset="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/02/Kaufmännisches-Vereinshaus-u.-Pleißenburg-1897-300x170.jpg 300w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/02/Kaufmännisches-Vereinshaus-u.-Pleißenburg-1897.jpg 674w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-379" class="wp-caption-text">Das Kaufmännische Vereinshaus (links) und die Pleißenburg 1897: Noch im gleichen Jahr beginnen auf dem Burggelände die Abbrucharbeiten, nur der untere Teil des Turms wird erhalten bleiben. Auf dem schmalen Gelände zwischen den Grundstücken legt man im Folgejahr die Markgrafenstraße an, benannt nach Otto dem Reichen (1125-1190), der Leipzig um 1165 das Stadtrecht verlieh.</p></div>
<p>Das Erdgeschoss war für Vereinsmitglieder durch den Haupteingang in der Schulstraße zu erreichen. Durch eine Vorhalle gelangte man in das repräsentative Vestibül mit Portierloge zur Haupttreppe, die durch ein Oberlicht erhellt wurde. Hier befanden sich (teilweise in Halbgeschosse gegliedert) Garderoben-, Toiletten-, Abstell- und Diensträume. Der nach Westen angeordnete Restaurantsaal war über eine breite Freitreppe mit dem parkähnlichen Außengelände verbunden, das bei entsprechendem Wetter als Bier- oder Kaffeegarten genutzt wurde. Zur Ausstattung des Erdgeschosses gehörten weiterhin vereinsinterne Räume wie Spiel-, Lese-, Billard- und Konversationszimmer. Die Büroräume des Vereins waren über einen separaten Eingang in der Schulstraße zu erreichen, da hier eine Stellenvermittlung für vereinsfremde Personen betrieben wurde. Der Nebeneingang erschloss ebenso den schmalen, kaum drei Meter breiten Wirtschaftshof sowie die beiden oberen Etagen über eine Nebentreppe.</p>
<div id="attachment_381" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/02/Kaufmännisches-Vereinshaus-u.-Baustelle-1898.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-381" class="size-medium wp-image-381" title="Kaufmännisches Vereinshaus und Baustelle 1898" src="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/02/Kaufmännisches-Vereinshaus-u.-Baustelle-1898-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" srcset="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/02/Kaufmännisches-Vereinshaus-u.-Baustelle-1898-300x224.jpg 300w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/02/Kaufmännisches-Vereinshaus-u.-Baustelle-1898.jpg 784w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-381" class="wp-caption-text">Etwa der gleiche Blick 1898: Die Beräumung des Pleißenburggeländes ist nahezu abgeschlossen, in den folgenden Jahren entstehen hier das Geschäftshaus Berger &amp; Voigt, der Neubau der Deutschen Bank, das Neue Rathaus sowie das Stadthaus.</p></div>
<p>Das erste Obergeschoss beherbergte den Festsaal, den man über die doppelläufige Haupttreppe erreichte. Der mit über 200 Quadratmetern größte Raum des Vereinshauses wurde wegen seiner viel gelobten Akustik auch als Konzert- oder Vortragssaal genutzt und gern von anderen Institutionen angemietet. An den Saal schlossen sich Empfangs-, Salon- und Sitzungszimmer sowie der Bibliothekssaal an.</p>
<p>Im deutlich niedrigeren Attikageschoss waren rund um den Lichtschacht die Wohnung der Gastwirtsfamilie, die Unterkünfte für das Dienstpersonal und diverse Nebenräume gruppiert.</p>
<p>Weiterhin befanden sich hier die Zugänge für die Saal- und Orchestergalerie.</p>
<div id="attachment_385" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/02/Thomas-u.-Rathausring-vNW-um-1907.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-385" class="size-medium wp-image-385" title="Thomas- und Rathausring von Nordwest um 1907" src="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/02/Thomas-u.-Rathausring-vNW-um-1907-300x185.jpg" alt="" width="300" height="185" srcset="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/02/Thomas-u.-Rathausring-vNW-um-1907-300x185.jpg 300w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/02/Thomas-u.-Rathausring-vNW-um-1907-1024x634.jpg 1024w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/02/Thomas-u.-Rathausring-vNW-um-1907.jpg 1544w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-385" class="wp-caption-text">Thomas- und Rathausring um 1907: Links vom Vereinshaus sind das Hotel Reichshof und das ehemalige Kommandanturgebäude, 1875 nach Plänen von Arwed Rossbach errichtet. Hier befand sich bis zur Jahrhundertwende die Wohnung des „commandirenden Generals“, dem Befehlshaber der einst in der Pleißenburg stationierten Garnision. Rechts der Markgrafenstraße der Neubau der Kurzwarengroßhandlung Berger &amp; Voigt, im Hintergrund das Neue Rathaus. Der Bau des Stadthauses begann wenig später und wurde 1912 abgschlossen.</p></div>
<p>Bruno Grimm orientierte sich bei der Fassadengestaltung an den Formen der italienischen Renaissance, fügte aber auch einige klassizistische Elemente ein, die Außenwände wurden als Putzbau ausgeführt, sämtliche Gliederungselemente in Elbsandstein. Die Langfront an der Schul- bzw. Markgrafenstraße maß 33 Meter, die Schauseite zum Promenadenring 22 Meter, dies ergab eine Grundfläche von 726 Quadratmetern, die Gebäudehöhe betrug 20 Meter. Die Angaben zur Bausumme schwanken (je nach Quelle) zwischen 225 000 und über 300 000 Reichsmark. Die festliche Einweihung des Kaufmännischen Vereinshauses fand im Januar 1877 statt. Um 1905 wurde die Umfassungsmauer des Vorgartens durch zwei anmutige Pavillonbauten ergänzt.</p>
<p>Während der schrecklichen Bombennacht vom 3. zum 4. Dezember 1943 versank, wie viele andere unwiederbringliche Bauten, mit dem Haus des Kaufmännischen Vereins eines der schönsten Leipziger Gesellschaftshäuser in Schutt und Asche.</p>
<div id="attachment_387" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/02/Kaufmännisches-Vereinshaus-Reklamezettel-1931.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-387" class="size-medium wp-image-387" title="Kaufmännisches Vereinshaus, Reklamezettel von 1931" src="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/02/Kaufmännisches-Vereinshaus-Reklamezettel-1931-300x221.jpg" alt="" width="300" height="221" srcset="http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/02/Kaufmännisches-Vereinshaus-Reklamezettel-1931-300x221.jpg 300w, http://www.leipzig-fuehrungen.de/wp-content/uploads/2011/02/Kaufmännisches-Vereinshaus-Reklamezettel-1931.jpg 600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-387" class="wp-caption-text">Das Kaufmännische Vereinshaus bot eine Fülle (auch öffentlicher) Kulturveranstaltungen an. Der abgebildete Handzettel von 1931 wirbt für einen Auftritt der damals sehr beliebten Varietékünstlerin Fridel Hönisch (1909-1999).</p></div>
<p>Das Mitte der 1990er Jahre für die HypoVereinsbank errichtete Bürohaus kann den Vorgängerbau in keiner Beziehung auch nur annähernd ersetzen. Mit seinen sechs (!) Obergeschossen zielt es eher auf die Maximierung von Gewerbeflächen als auf städtebauliche Einordnung. Zudem verkörpert seine äußere Erscheinung leider nur architektonische Dutzendware.</p>
<p style="text-align: right;">Frank Rohn, Januar 2011</p>
<div style="clear:both">&nbsp;</div>
<div class="woo-sc-box normal" style="font-size: 80%;">
<p><strong>Textquellen</strong></p>
<ul>
<li>Leipzig und seine Bauten, Herausgeber: Vereinigung Leipziger Architekten     und Ingenieure, J. M. Gebhardt’s Verlag Leipzig 1892</li>
<li>Leipziger Volkszeitung, Beilage Stadtleben, 1. und 8. Oktober 2010</li>
</ul>
<p><strong>Bildquellen</strong></p>
<ul>
<li> Stadtgeschichtliches Museum Leipzig</li>
<li>Ansichtskartensammlung Rohn</li>
</ul>
</div>
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