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	<title>roterdorn &#8211; Das Medienportal</title>
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	<description>Fürs Auge, fürs Ohr, für Vielfalt. Hier findest du Neuigkeiten, Artikel und Interviews rund um Bücher, Filme, Musik und Spiele. Seit 2002.</description>
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		<title>Howl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonardo Beckert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2026 07:00:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Howl von 2015 kann der geneigte Zuschauer einmal mehr die beliebte Filmtrope von „Siege and Resist“, bzw. des isolierten Raumes bestaunen. Wie in zahllosen ...<a href="https://www.roterdorn.de/film/howl/" class="weiterlesen">weiterlesen &#187;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In <strong>Howl </strong>von 2015 kann der geneigte Zuschauer einmal mehr die beliebte Filmtrope von „Siege and Resist“, bzw. des isolierten Raumes bestaunen. Wie in zahllosen anderen Beispielen dieser Stilistik seit den späten 1960er Jahren (in den USA), geht es auch im vorliegenden Fall weniger um die Attackierenden (hier eine Art abgewandelter Werwolf), sondern um die ums Überleben Kämpfenden. Die zwischenmenschlichen Dynamiken, versteckte Bosheit und Figurenentwicklung gehören dabei zum Standardrepertoire, also darf zum Beispiel auch nicht die egozentrische, verräterische und letztlich gefahrbringende Figur fehlen. Im Grunde genommen zeigt der abgeschlossene Raum (eine im Wald steckengebliebene Regionalbahn) nur, was in der Geschwindigkeit und Anonymität des Industriestaatalltags untergeht: Menschlichkeit und Allzu-Menschliches.</p>
<h2>Inhalt des Films</h2>
<p>Joe (Edward Speleers) ist Kartenkontrolleur in einer englischen Regionalbahn und wie in Deutschland auch (und in einigen asiatischen Ländern nicht), bedeutet das Status-technisch nicht viel. Seine Vorgesetzten brummen ihm eine Extra-Nachtschicht auf, die Fahrgäste belächeln ihn spöttisch oder sind feindselig und sein Gefühl der „Männlichkeit“ schwankt, da er seine Kollegin Ellen (Holly Weston) großartig findet und sie ihn (noch) nicht. Bei der Nachtfahrt kontrolliert er alle Passagiere und der Zuschauer lernt also darüber die Figurenpalette kennen, was ein gelungener strategischer Filmgriff ist. Man wird in die Handlung eingeführt, erlebt Joes weniger attraktiven Alltag und weiß um zukünftig von Werwölfen Zerfleischte bescheid. Nachdem Joe kurz eingenickt ist, kommt die Bahn plötzlich mitten im regnerischen und nebligen Wald zum Stehen – was einige sehr atmosphärische Gothic-Bilder zur Folge hat.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/FzLp0IjAnHs?si=-Q0VoZciYvsKuPv8" width="560" height="315"  allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Die Inszenierung</h2>
<p>Was folgt ist alles, was man aus dieser Art Film so kennt: die erste Panik, das Zurechtfinden, versuchte Flucht, Verschanzung, die infizierte Person in der Gruppe, selbstsüchtiges Handeln, Figurenentwicklung des Underdogs hin zum männlichen, kraftvollen, Frauen-gewinnenden Märtyrer. Gut, letzteres findet man so nicht in <strong>The Thing </strong>(1982) und auch nicht in <strong>The Birds </strong>(1963), was vielleicht auch besser so ist. Auch wenn die Formel altbacken ist, funktioniert sie in <strong>Howl </strong>über Zweidrittel trotzdem erstaunlich gut und man ist empathisch mit den verschiedensten Charakterhintergründen, ist gespannt, was als Nächstes passiert und… Leider ist man dann mehr als enttäuscht über das letzte Drittel, was wirkt wie eine fehlgeschlagene Low-Budget-Neu-Interpretation von Clive Barkers Kurzgeschichte <strong>The Midnight Meat Train </strong>(und deren Filmadaption von 2008). Die Creature-Effects und die Gore-Effects lassen stark zu wünschen übrig und das „Finale“ ist mehr als unterirdisch.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Tatsächlich hätte man sich mehr eine Art Thriller-Drama gewünscht, bei dem die Monster komplett unsichtbar bleiben oder in dem ungewiss ist, ob es überhaupt welche gibt. Denn wenn sie einmal im Film auftauchen, macht es die gesamte Situation lächerlich, aber nicht auf eine gute Art wie in <strong>Abominable </strong>(2006), sondern im Sinne eines Qualitäts-zerstörenden Deus Ex Machina. Aber, wie es beim Genre-Film so ist, ganz viel falsch machen kann man trotzdem nicht. Wie auf dem Cover der DVD- und Blu-ray-Ausgabe werbetechnisch deutlich wird: man bekommt eine Vollmondnacht im Wald, eine steckengebliebene Bahn und Werwölfe.</p>
<p><em>2,5 von 5 verbrannten Popcornkörnern. </em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Hope Joanna</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Wagner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 07:00:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein guter Kriminalroman fesselt seine Leser oft schon auf den ersten Seiten. Etwas mit einem rätselhaften Fall, einer dichten Atmosphäre und Figuren, deren Geheimnisse sich ...<a href="https://www.roterdorn.de/buch/hope-joanna/" class="weiterlesen">weiterlesen &#187;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.roterdorn.de/buch/hope-joanna/">Hope Joanna</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.roterdorn.de">roterdorn - Das Medienportal</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein guter Kriminalroman fesselt seine Leser oft schon auf den ersten Seiten. Etwas mit einem rätselhaften Fall, einer dichten Atmosphäre und Figuren, deren Geheimnisse sich nur langsam entwirren. Manche Krimis setzen zusätzlich auf Witz, der die Spannung auf eine ganz eigene Weise hebt. Dies geschieht in <strong>Hope Joanna</strong> von Horst Evers.</p>
<h3>Das Buch</h3>
<p>Horst Evers, Autor und Kabarettist, hat mit dem Namen der Protagonistin einen gekonnten Witz eingebaut. Im Lied „Gimme Hope Jo’anna“ von Eddy Grant geht es nicht um eine Joanna, sondern um die Stadt Johannesburg, die dem Land Hoffnung bringen soll. Aber gut, wir kennen alle solche Missverständnisse. Agathe Bauer und die süßen Träume aus Käse lassen Grüßen. Dieser Humor passt perfekt zum Autor und zum Buch, das Mitte Mai bei Rowohlt erschienen ist.</p>
<h3>Der Inhalt</h3>
<p>Hope Joanna Marlow, ehemalige Olympia-Teilnehmerin im Taekwondo und Polizistin in Berlin, gerät innerhalb von nur zwei Tagen in einen turbulenten Fall. Nach einem viralen Video, in dem sie vier Räuber in einem Späti außer Gefecht setzt, wird sie zu einem Tatort gerufen. Der Archäologe Indiana Jens wurde ermordet. Schnell verstricken sich die Ermittlungen in ein Netz aus Naziartefakten, Politik, Bierbrauern, Fußball, einer geheimen Organisation und sogar einer Comic-Con. Eine großartige Mischung mit tollen Protagonist*innen, Nebendarsteller*innen, Antagonist*innen und irren Wendungen.</p>
<h3>Das Handwerkliche</h3>
<p>Nicht nur Figuren, Story und Humor überzeugen – auch sprachlich ist das Buch eine Freude. Jeder Wortwitz sitzt, der Schreibstil ist lebendig, und die Spannungsbögen sind geschickt aufgebaut. Besonders die Dialoge wirken trotz aller absurden Elemente absolut natürlich. Die Figuren sind rund, klischeetypisch und doch passend – einfach großartig.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p><b>Hope Joanna</b> ist ein Krimi, der Spannung, Witz und psychologische Tiefe gekonnt verbindet. Horst Evers überzeugt nicht nur mit einer cleveren Handlung und starken Figuren, sondern auch mit einem feinen Sinn für Humor und sprachlicher Leichtigkeit. Die Mischung aus absurden Wendungen, temporeicher Story und authentischen Dialogen macht das Buch zu einem unterhaltsamen Leseerlebnis, das sowohl Krimifans als auch Leser*innen, die humorvolle Geschichten lieben, begeistert.</p>
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		<title>Prison on Fire</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Leonardo Beckert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2026 04:40:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine entscheidende Sache passiert in Hongkong-Filmen schnell: der Held oder die Heldin erscheint grundsätzlich nicht zu besiegen. Was aber natürlich spannender und auch interessanter wirkt, ...<a href="https://www.roterdorn.de/film/prison-on-fire/" class="weiterlesen">weiterlesen &#187;</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine entscheidende Sache passiert in Hongkong-Filmen schnell: der Held oder die Heldin erscheint grundsätzlich nicht zu besiegen. Was aber natürlich spannender und auch interessanter wirkt, ist ein Held der verletzbar wirkt und trotzdem Hürden und Gegner bewältigt. Wunderbar funktioniert das in Ringo Lams wegweisendem Gefängnis-Actionfilm <strong>Prison on Fire </strong>von 1987. Hier haben wir es mit zwei Hauptfiguren zu tun. Dem wegen Totschlag neu im Gefängnis einsitzenden Lo Ka-Yiu (Tony Leung Ka-Fai) und dem erfahrenen Chung Tin-Ching (Chow Yun-Fat). Ka-Yiu ist sehr schmächtig und dazu ziemlich naiv, was ihn zu einem gefundenen Fressen für die Bandenbosse und tendenz-korrupten Wärter macht, während Tin-Ching erfahren und wenigstens bereit ist, sich handgreiflich zu wehren. Die beiden schließen Freundschaft und müssen sich im Gefängnisalltag zurechtfinden, was zu manch einer Auseinandersetzung führt.</p>
<h2>Da fliegen kaum die Fetzen</h2>
<p>Ringo Lam inszeniert das tägliche Knastleben mit einem an <strong>Runaway Train </strong>(1985) erinnernden, schmutzig-kernigen Realismus. Dem wird aber der lustig-fröhlich auftretende Tin-Ching entgegengesetzt, der in seiner Rolle als Vermittler, Beschützer und Frohnatur an die Messiahs-Rolle von Paul Newman in <strong>Cool Hand Luke </strong>(1967) erinnert. Erwartet man Gewaltorgien und überdrehte ostasiatische Momente im Sinne von <strong>Riki-Oh – Story of Riki </strong>(1991), wird man definitiv enttäuscht werden. Doch genau diese Enttäuschung lohnt sich. Es handelt sich bei <strong>Prison on Fire </strong>mehr um ein emotionales Freundschaftsdrama als um einen explosiven Action-Kracher à la <strong>The Rock </strong>(1996). Weiterhin ist interessant, dass das Drehbuch sich stark auf Vermittlungsmomente zwischen den beiden Hauptfiguren und den rivalisierenden Bandenbossen konzentriert. Überall und an jeder Ecke wird intrigiert und gegeneinander aufgestachelt, doch Tin-Ching versucht immer wieder, eine friedliche Lösung zu finden.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/rCiOH2uHE9k?si=VuIIuHNrTiisFbhq" width="560" height="315"  allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Doch wenn sie fliegen, dann richtig</h2>
<p>Für einen Hongkong-Actionfilm ist das erstaunlich, wenn auch nicht unbedingt überraschend. Denn obwohl Dialoge und persönliche Traumata im Vordergrund stehen, kommt es doch zumindest zu zwei kraftvollen Höhepunkten im Film. Der eine ist eine Auseinandersetzung in der Gefängnis-internen Waschküche, angezettelt durch Ka-Yiu und der andere ist das Finale im Schlafblock. Gerade letzterer ist in seiner brüsken Intensität sehr anders als beispielsweise Endlosprügeleien, wie man sie aus späten 70er Jahre Jackie-Chan-Filmen oder auch aus <strong>The Raid </strong>(2011) kennt. Ka-Yiu und Tin-Ching wehren sich brachial und verzweifelt gegen Bandenboss Micky (Ho Ka-kui) und Gefängniswärter Hung (Roy Cheung). Wobei sie sich nicht um Stil oder Können scheren. Da wird sich ins Gesicht geschlagen, die Knie gehen in die Magengrube, Sprungtritte von Bettgestellen werden ausgeführt und Micky wird von Tin-Ching fast an einer Bettstange erdrosselt.</p>
<h2>Fast zu friedlich</h2>
<p>Zugegeben: von Chow Yun-Fat hätte man auch versiertere Körpermomente erwarten dürfen, doch wie kein Geheimnis ist, kommt dieser exzellente Schauspieler weder aus der Shaolin-Schule noch aus der Peking Oper (was man angesichts von <strong>Crouching Tiger Hidden Dragon </strong>(2000) kaum glauben kann). Dennoch strotzt er vor Präsenz und einer eigenartig zurückhaltenden Widerstandsfähigkeit und Getriebenheit, die nach seinen Versuchen der Friedensstiftung voll herauskommen. Denn man kann durchaus als Botschaft herauslesen, dass erst dann rücksichtslos gekämpft wird, nachdem alle Versuche, Micky und Hung zu beruhigen, fehlgeschlagen sind. Ähnlich wie in Thai-Martial-Arts-Filmen, sind die gewalttätigen Handlungen eingerahmt in eine definitive Zweckdienlichkeit, die erst dann greift, wenn eine friedliche Lösung unmöglich erscheint.</p>
<p>Somit ist <strong>Prison on Fire </strong>ein humaner Actionfilm, der viel Aufmerksamkeit auf Zwischenmenschlichkeit richtet und an geeigneten Momenten Eskalation inszeniert.</p>
<p><em>4 von 5 verbrannten Popcornkörnern.</em></p>
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		<title>BADFLIX Scareville</title>
		<link>https://www.roterdorn.de/spiel/badflix-scareville/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcus Pohlmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 15:05:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mitte der 1980er Jahre war es in meinem Freundeskreis Brauch, sich regelmäßig zu treffen und gemeinsam ausgesucht schlechte Horrorfilme zu schauen. Diese Vorliebe ist mir ...<a href="https://www.roterdorn.de/spiel/badflix-scareville/" class="weiterlesen">weiterlesen &#187;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.roterdorn.de/spiel/badflix-scareville/">BADFLIX Scareville</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.roterdorn.de">roterdorn - Das Medienportal</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitte der 1980er Jahre war es in meinem Freundeskreis Brauch, sich regelmäßig zu treffen und gemeinsam ausgesucht schlechte Horrorfilme zu schauen. Diese Vorliebe ist mir erhalten geblieben und noch immer wandern gelegentlich die Klassiker des Genres in den heimischen DVD-Player. Daher war ich sehr interessiert, als ich auf der letztjährigen <a href="https://www.roterdorn.de/spiel/spiel-25/" target="_blank" rel="noopener"><b>SPIEL</b></a> ein Spiel entdeckte, dass sich mit eben jener Thematik auseinandersetzt. Jedoch übernimmt man in <b>BADFLIX Scareville</b> nicht die Rolle der heroischen Überlebenden, sondern macht als fieses Filmmonster Jagd auf die Seelen der Fernsehzuschauer. Leider war es auf der Messe noch nicht produziert, doch nach einer schnellen Einführungsrunde und einem Plausch mit Autor Marcel Dehlinger wurde das Spiel von <i>till5am Games</i> vor Ort vorbestellt. Mittlerweile ist es veröffentlicht und kam schon mehrfach zum Einsatz &#8211; mit dem gleichen Freundeskreis, mit dem ich seinerzeit die einschlägigen Filme geschaut habe.</p>
<h2>Was steckt drin?</h2>
<p>Die handliche Schachtel ist im Design einem alten Röhren-Fernseher nachempfunden. Darin befindet sich der doppelseitig bedruckte Spielplan. Dieser ist in sechs Celluloid-Strecken mit Werten zwischen &#8222;5&#8220; und &#8222;10&#8220; aufgeteilt &#8211; je zwei davon mit fünf, vier und drei Feldern Länge. Am Ende wartet das Filmplakat und damit eine unschuldige Seele, die es zu erbeuten gilt. Auf der zweiten Seite gibt es auf den Strecken einige Sondereffekte, die für erfahrene Spieler gedacht sind. Am Kopfende ist Platz für 18 &#8222;Deleted Scenes&#8220;-Karten vorgesehen. Diese winken beim Gewinnen einer Seele und bringen einmalig und unmittelbar Vorteile &#8211; aber auch Nachteile. Jedem Spieler steht ein Pool von &#8222;Schrecken&#8220;-Karten zur Verfügung. Mit diesen lassen sich beispielsweise Würfe modifizieren, Filme blocken oder Savepoints manipulieren.</p>
<div id="attachment_6982" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_01.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6982" class="size-medium wp-image-6982" src="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_01-300x200.jpg" alt="Bereit für einen gemütlichen Fernsehabend?!?" width="300" height="200" srcset="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_01-300x200.jpg 300w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_01-700x468.jpg 700w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_01-50x33.jpg 50w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_01-150x100.jpg 150w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_01.jpg 750w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6982" class="wp-caption-text">Bereit für einen gemütlichen Fernsehabend?!?</p></div>
<p>Für die zwölf unterschiedlichen Filmfiguren gibt es eine doppelseitige Charakterkarte &#8211; eher ein recht massives Papp-Tableau. Die Vorderseite besteht aus einem Portrait der Figur, ihrem Namen und der besonderen Fähigkeit. Für eben diesen Skill gibt es eine Art &#8222;Ladeleiste&#8220;. Erst wenn diese gefüllt ist, kann der Spieler ihn einsetzen. Eine Ablagefläche für die gewonnenen Seelen ist ebenfalls vorhanden. Auf der Rückseite findet sich neben einem Filmplakat und einer weiteren Illustration auch ein kleiner Text mit Hintergrundinformationen und einigen Zitaten. Freunden gepflegter Horror-Filme dürften die meisten Charaktere bekannt vorkommen, beispielsweise Dollarsmart, ein teuflischer Clown, der Luftballons für Spieleffekte einsetzen kann, Leatherjacket, der vorzugsweise mit einer Heckenschere unterwegs ist oder Chubby, eine voluminöse Killer-Puppe. Für jeden Spieler gibt es daneben sieben Acrylquader, die zum Anzeigen seiner &#8222;Save Points&#8220; und seiner Fähigkeitenleiste dienen. Drei weitere dieser Tableaus kommen in der Solo-Variante zum Einsatz.</p>
<div id="attachment_6983" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_02.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6983" class="size-medium wp-image-6983" src="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_02-200x300.jpg" alt="Crunch..." width="200" height="300" srcset="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_02-200x300.jpg 200w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_02-468x700.jpg 468w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_02-33x50.jpg 33w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_02-150x225.jpg 150w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_02.jpg 501w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-6983" class="wp-caption-text">Crunch&#8230;</p></div>
<p>Verschiedene Papp-Chips, beispielsweise für die Sonderfähigkeiten der Charaktere oder die Seelen gehören ebenfalls dazu. Drei sechsseitige Würfel nebst einem Sonderwürfel, Karten mit Spielhilfen, zwei Greiferchen (Pöppel in Form einer abgetrennten Hand) und das 32seitige Regelheft vervollständigen das Spielmaterial.</p>
<h2>Wie wird&#8217;s gespielt?</h2>
<p>Die Spieler erhalten ihr Charakterableau und gegebenenfalls die dazugehörigen Marker. Dazu die sieben Quader und einen Satz aus sieben &#8222;Schrecken&#8220;-Karten. Die gemischten &#8222;Deleted Scenes&#8220; kommen auf ihre jeweiligen Felder, wobei die oberste Karte umgedreht wird. Die restlichen Marker, Würfel und Greiferchen liegen in Reichweite.</p>
<div id="attachment_6984" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_03.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6984" class="size-medium wp-image-6984" src="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_03-200x300.jpg" alt="...und Fluff." width="200" height="300" srcset="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_03-200x300.jpg 200w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_03-468x700.jpg 468w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_03-33x50.jpg 33w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_03-150x225.jpg 150w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_03.jpg 501w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-6984" class="wp-caption-text">&#8230;und Fluff.</p></div>
<p>Ist ein Spieler am Zug, wirft er alle drei Hexaeder. Nun kann er diese zu einem beliebigen Ergebnis kombinieren, um auf einer oder zwei Strecken ein Feld mit dem Greiferchen vorzurücken. Sollte ein Würfel übrig bleiben, so kann er diesen nutzen, um seine Fähigkeit &#8222;aufzuladen&#8220;, das heißt, den entsprechenden Marker ein Segment nach rechts verschieben. Ist es ihm gelungen, alle Würfel zu verbrauchen hat er nun zwei Möglichkeiten: Entweder er beendet seinen Zug und setzt die Save Points an den Punkten, an denen die Greiferchen stehen. Stattdessen kann er einen neuen Wurf machen, um erneut auf den gewählten Streifen voranzuschreiten. Gelingt dies nicht, so endet der Zug und der er muss in seinem nächsten Durchgang vom letzten gesetzten Savepoint starten.</p>
<p>Abhängig von der Situation können die Spieler &#8222;Schrecken&#8220;-Karten für sich selbst oder gegen einen Mitspieler einsetzen &#8211; diese wird danach abgelegt und steht nicht mehr zur Verfügung. Anschließend ist der Nächste an der Reihe.</p>
<p>Erreicht ein Spieler in seinem Zug mit dem Greiferchen ein Filmplakat und beendet seinen Zug regulär, bekommt er einen Seelen-Chip und führt die &#8222;Deleted Scenes&#8220;-Karte aus. Alle anderen Marker werden von der entsprechenden Strecke entfernt.</p>
<div id="attachment_6985" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_04.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6985" class="size-medium wp-image-6985" src="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_04-300x200.jpg" alt="Deleted Scenes" width="300" height="200" srcset="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_04-300x200.jpg 300w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_04-700x468.jpg 700w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_04-50x33.jpg 50w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_04-150x100.jpg 150w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_04.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6985" class="wp-caption-text">Deleted Scenes</p></div>
<p>Die Partie endet, wenn ein Spieler drei (oder, in der längeren Variante, fünf) Seelen eingesammelt hat.</p>
<p>Verschiedene Spielvarianten modifizieren Dauer und Schwierigkeitsgrad der Partie, während der Solo-Modus einen einzelnen Spieler auf Seelenjagd schickt. Für diese Version wird eine App benötigt und einige Änderungen am Spielablauf greifen. Auch hier gibt es unterschiedliche Schwierigkeitsstufen.</p>
<h2>Kann das Spiel was?</h2>
<p>Der Autor bedient mit <b>BADFLIX Scareville</b> sehr treffsicher Horror-Klischees und Nostalgie. Dazu kommt ein einfaches, aber lustiges Spielprinzip, ein hoher Ärger-Faktor und ordentlich umgesetzte Regeln. Das Push-Your-Luck-Prinzip funktioniert gut, durch Karten und Fähigkeiten lässt sich dem Würfelglück sogar manchmal etwas auf die Sprünge helfen. Die „Delete Scenes“ sind immer für eine Überraschung gut, vor allem, wenn sie verdeckt sind. Würde es sich hier um ein &#8222;ernsthaftes&#8220; Spiel handeln, wäre die Balance zwischen den einzelnen Charakteren eventuell ein Problem. Manche Fähigkeiten sind einfach wesentlich stärker oder nützlicher als andere. Aber da es sich hier um ein Spiel handelt, bei dem der Spaß im Vordergrund steht, sehe ich dies nicht so kritisch. Der Solo-Modus funktioniert – ohne Mitspieler macht das Ganze allerdings deutlich weniger Laune.</p>
<div id="attachment_6986" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_05.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6986" class="size-medium wp-image-6986" src="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_05-200x300.jpg" alt="Kleine Gemeinheiten" width="200" height="300" srcset="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_05-200x300.jpg 200w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_05-468x700.jpg 468w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_05-33x50.jpg 33w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_05-150x225.jpg 150w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Badflix_05.jpg 501w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-6986" class="wp-caption-text">Kleine Gemeinheiten</p></div>
<p>Die Aufmachung des Spiels kann sich durchaus sehen lassen. Die Illustrationen von Viktoria Wecker treffen die Thematik auf den Punkt &#8211; ebenso wie die verschiedenen Texte und Effekte der Karten. Dabei fühlt sich die gesamte Ausstattung wertig an. Das Ganze ist, angefangen bei der Gestaltung der Schachtel, über die Charaktere bis zu Kleinigkeiten wie den Filmplakaten in sich stimmig.</p>
<p>Mehr Informationen zum Spiel gibt es auf der dazugehörigen <a href="https://badflix-boardgame.com/#row-iZVKrM1NaN" target="_blank" rel="noopener">Seite</a>. Wer etwas über den Verlag wissen möchte, wird auf der <a href="https://till5am.com/badflix-vorbestellung/" target="_blank" rel="noopener">Homepage</a> von <i>till5am Games</i> fündig.</p>
<p><b>BADFLIX Scareville</b> ist ein lockerer, sehr atmosphärischer Wettlauf um die Seelen der Fernsehzuschauer, der tief in der Horrorfilm-Klischee-Kiste wühlt.</p>
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		<title>black stories &#8211; #Ausgepostet!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcus Pohlmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 16:19:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist schon ein klein wenig länger her, dass ein Teil der Rätselserie auf meinem Tisch gelandet ist. Zwischenzeitlich haben moses. sowohl Aufmachung wie auch ...<a href="https://www.roterdorn.de/spiel/black-stories-ausgepostet/" class="weiterlesen">weiterlesen &#187;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon ein klein wenig länger her, dass ein Teil der <a href="https://www.roterdorn.de/spiel/black-stories-vorsicht-verschwoerung/" target="_blank" rel="noopener">Rätselserie</a> auf meinem Tisch gelandet ist. Zwischenzeitlich haben <i>moses.</i> sowohl Aufmachung wie auch Regeln etwas abgeändert &#8211; dennoch hat sich an der Grundsituation nichts geändert. So versuchen bei <b>black stories &#8211; #Ausgepostet!</b> die Spieler durch geschickte Fragestellung die Geschichte hinter einem Ereignis herauszubekommen. Diese sind &#8211; laut Verlagsbeschreibung &#8211; allesamt wahr und beleuchten die merkwürdigen Auswüchse, die uns die sozialen Medien bescheren.</p>
<h2>Was steckt drin?</h2>
<p>Wie gewohnt finden die Spieler insgesamt 50 großformatige, zweiseitig bedruckte Karten in der handlichen Schachtel. Auf der Vorderseite steht eine Illustration im Mittelpunkt &#8211; die allerdings nicht zwingend etwas mit dem zu lösenden Rätsel zu tun hat. Neben dem Titel an der Kopfseite der Karte befindet sich der relevante Text am unteren Ende. Dieser besteht zumeist aus einem oder zwei Sätzen und beschreibt eine Situation. Beispielsweise &#8222;Als sie sich nackig machte, hatte sie zwar anderes im Sinn, aber ein Schuss ins Blaue wars auch nicht.&#8220; oder &#8222;Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr&#8230;&#8220;. Auf der Rückseite ist eine deutlich kleinere Zeichnung, diesmal mit konkretem Bezug und die ausführliche Erklärung und Auflösung des Ereignisses.</p>
<div id="attachment_6976" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Black-Stories-Ausgepostet_01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6976" class="size-medium wp-image-6976" src="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Black-Stories-Ausgepostet_01-200x300.jpg" alt="Mehr braucht es nicht" width="200" height="300" srcset="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Black-Stories-Ausgepostet_01-200x300.jpg 200w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Black-Stories-Ausgepostet_01-468x700.jpg 468w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Black-Stories-Ausgepostet_01-33x50.jpg 33w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Black-Stories-Ausgepostet_01-150x225.jpg 150w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Black-Stories-Ausgepostet_01.jpg 501w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-6976" class="wp-caption-text">Mehr braucht es nicht</p></div>
<p>Zwei Faltblätter, eines mit den Spielregeln und eines mit einem knappen Einblick ins Verlagsprogramm liegen ebenfalls in der Box. Außerdem gibt es noch 15 Papp-Marker, die als Belohnung für die gestellten Fragen der Spieler dienen.</p>
<h2>Wie wird&#8217;s gespielt?</h2>
<p>Vor Beginn der Partie müssen zwei Fragen geklärt werden: zum einen, wer die Rolle der Spielleitung übernimmt und zum anderen in welchem der zwei Modi gespielt wird. Die Rätselkarten werden so gemischt, dass niemand die Rückseiten mit den Lösungen lesen kann. Außerdem werden drei Stapel mit jeweils fünf Markern bereitgelegt.</p>
<div id="attachment_6977" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Black-Stories-Ausgepostet_02.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6977" class="size-medium wp-image-6977" src="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Black-Stories-Ausgepostet_02-300x200.jpg" alt="Drei der Rätsel" width="300" height="200" srcset="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Black-Stories-Ausgepostet_02-300x200.jpg 300w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Black-Stories-Ausgepostet_02-700x468.jpg 700w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Black-Stories-Ausgepostet_02-50x33.jpg 50w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Black-Stories-Ausgepostet_02-150x100.jpg 150w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Black-Stories-Ausgepostet_02.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6977" class="wp-caption-text">Drei der Rätsel</p></div>
<p>Die &#8222;Rateteam-Variante&#8220; dürfte den Kennern der Serie bekannt sein. Dabei nimmt die Spielleitung die oberste Karte, liest den Text der Vorderseite vor und zeigt das dazugehörige Bild. Die Mitspieler müssen nun Fragen stellen, welche die Spielleitung beantwortet. So tasten sie sich gemeinsam an die Lösung heran, bis sie diese &#8211; zumindest in groben Zügen &#8211; gefunden haben. Als Belohnung bekommen sie die vollständige Erklärung. Danach wechselt die Spielleitung und die nächste Runde schließt sich an. Gespielt wird so lange, die Spieler Lust darauf haben.</p>
<p>In der &#8222;Rätselprofi-Variante&#8220; treten die Spieler gegeneinander an. Hier übernimmt die Spielleitung für drei Rätselkarten hintereinander diese Aufgabe. Fragen dürfen nur mit &#8222;Ja&#8220; oder &#8222;Nein&#8220; beantwortet werden. Fragen, die die Ermittlung besonders voran bringen, werden mit den Markern belohnt. Pro Rätsel können so bis zu fünf der Chips gewonnen werden. Wer am Ende die meisten davon gesammelt hat, gewinnt den Durchgang.</p>
<h2>Kann das Spiel was?</h2>
<p>Egal ob Anfänger, Gelegenheitsspieler oder erfahrene Zocker &#8211; der Einstieg in <b>black stories &#8211; #Ausgepostet!</b> ist einfach und unkompliziert. Um Spaß am Spiel zu haben, müssen sich die Spieler ein wenig auf das Kommunikationskonzept einlassen, was aber kein größeres Problem sein sollte. Wie bei jedem Teil der Serie steht und fällt alles mit den zur Verfügung stehenden Rätseln. Hier konnte sich Autor Tom Grimm aus dem reichhaltigen Fundus der Social Media-Abgründe bedienen. Es ist erstaunlich, auf welche Ideen Menschen kommen Clicks oder Likes zu bekommen. Da verwundert es nicht, dass einige dieser (zugegeben dämlichen) Aktionen fatale Folgen haben. Dennoch kann man sich öfters ein schadenfrohes Schmunzeln nicht verkneifen. Trotz der teils spektakulären Konsequenzen habe ich nur von einem oder zwei der beschriebenen Ereignisse gehört &#8211; allerdings treibe ich mich nur selten auf den betreffenden Kanälen herum. In den Testrunden kamen meine Mitspieler auf alle Lösungen, manchmal dauerte es aber tatsächlich etwas länger. Wir haben beide Spielmodi angetestet, dabei war es sehr von der Spielrunde abhängig, ob der Spielspaß gegeben war. Ich würde meist der &#8222;klassischen&#8220;, kooperativen Spielvariante den Vorzug geben.</p>
<p><div id="attachment_6978" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Black-Stories-Ausgepostet_03.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6978" class="size-medium wp-image-6978" src="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Black-Stories-Ausgepostet_03-300x200.jpg" alt="[ACHTUNG SPOILER!]" width="300" height="200" srcset="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Black-Stories-Ausgepostet_03-300x200.jpg 300w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Black-Stories-Ausgepostet_03-700x468.jpg 700w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Black-Stories-Ausgepostet_03-50x33.jpg 50w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Black-Stories-Ausgepostet_03-150x100.jpg 150w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/06/Black-Stories-Ausgepostet_03.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6978" class="wp-caption-text">[ACHTUNG SPOILER!]</p></div>Die Illustrationen von Helmut Kollars nutzen die hinlänglich bekannte und sehr markante schwarz-weiß-rote Farbpalette. Die relativ einfache Strichführung zeigt ausreichend Details und dient zum einen dazu, die Spieler auf die falsche Fährte zu locken. Zum anderen bringt der Künstler aber auch sehr gut die Läösung des Rätsels auf den Punkt.</p>
<p>Auf der <a href="https://www.moses-verlag.de/black-stories-Ausgepostet/090196" target="_blank" rel="noopener">Homepage</a> von <i>moses.</i> können interessierte Spieler einen Blick auf diesen und die vielen, vielen anderen Ableger der Serie werfen.</p>
<p>Mit den <b>black stories &#8211; #Ausgepostet!</b> setzt der Verlag die Reihe seiner kommunikativen, schwarzhumorigen und unterhaltsamen Rätselspiele fort und nimmt dabei die Welt der Influencer, Challenges und Eitelkeiten ins Visier.</p>
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		<title>Deckers</title>
		<link>https://www.roterdorn.de/spiel/deckers/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcus Pohlmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 16:36:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was früher als Hintergrund für Cyberpunk-Dystopien herhalten musste, nimmt immer mehr reale Formen. Autonome Computersysteme und &#8222;Künstliche Intelligenzen&#8220; sind aus dem alltäglichen Leben nicht wegzudenken ...<a href="https://www.roterdorn.de/spiel/deckers/" class="weiterlesen">weiterlesen &#187;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was früher als Hintergrund für <a href="https://www.roterdorn.de/spiel/blackout-shadowrun-6-quellenbuch/" target="_blank" rel="noopener">Cyberpunk-Dystopien</a> herhalten musste, nimmt immer mehr reale Formen. Autonome Computersysteme und &#8222;Künstliche Intelligenzen&#8220; sind aus dem alltäglichen Leben nicht wegzudenken und wir verlassen uns zunehmends auf sie. Wohin das am Ende führt, ist noch nicht wirklich abzusehen &#8211; aber es regt auf jeden Fall die Fantasie von Autoren, Filmemachern und natürlich auch <a href="https://www.roterdorn.de/spiel/android-netrunner-das-kartenspiel/" target="_blank" rel="noopener">Spieleentwicklern</a> an. Richard Wilkins hat aus dieser Thematik mit <b>Deckers</b> ein kooperatives Kartenspiel für bis zu vier Hacker geschaffen. Der Kampf gegen die scheinbar übermächtigen SMCs (Supermassive Computer) ist beim Berliner Verlag <i>Deep Print Games</i> erschienen, während sich <i>Pegasus Spiele</i> um Vertrieb und Vermarktung kümmern.</p>
<h2>Was steckt drin?</h2>
<p>Der Inhalt der Spielebox besteht aus einer ganzen Reihe kleinerer Schachteln in unterschiedlichen Formen und Größen zur Unterbringung des eigentlichen Spielmaterials. Zum einen gibt es zahlreiche Papp-Marker, mit denen unter anderem Programme und Wächter in verschiedenen Farben dargestellt werden. Für die Decker, also die Charaktere der Spieler sind Aufsteller und doppelseitig bedruckte Profilkarten vorhanden. Auf diesen finden sich neben Namen, Illustration und einer kurzen Hintergrundgeschichte auch spielrelevante Angaben, wie Startpunkt und besondere Fähigkeiten. Die sieben Karten der SMCs folgen einem ähnlichen Schema. Zusätzlich finden sich hier Besonderheiten bei der Spielvorbereitung, Sonderregeln und der Schwierigkeitsgrad. Fünf zweiseitige Spielplanteile bestehend aus jeweils sechs Hexfeldern stellen die Server-Segmente dar. Die einzelnen Felder verfügen über unterschiedliche Farben und Symbole und sind durchnummeriert.</p>
<div id="attachment_6968" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_02.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6968" class="size-medium wp-image-6968" src="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_02-300x200.jpg" alt="Alles fein säuberlich verschachtelt" width="300" height="200" srcset="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_02-300x200.jpg 300w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_02-700x468.jpg 700w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_02-50x33.jpg 50w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_02-150x100.jpg 150w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_02.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6968" class="wp-caption-text">Alles fein säuberlich verschachtelt</p></div>
<p>Die Spielmechaniken drehen sich allerdings in erster Linie um verschiedene Karten. Die 40 Zielkarten, unterteilt in drei Schwierigkeitsstufen, geben die Aufgaben vor, die die Spieler erledigen müssen, um siegreich aus einer Partie hervorzugehen. Auch etwaig geltende Sonderregeln sind hier gelistet. Um ihre Mission zu erfüllen, stehen den Deckern 129 Befehlskarten zur Verfügung &#8211; wobei jeder sein eigenes Deck aus 15 Befehlen hat, dass durch allgemeine Karten ergänzt wird. Mit diesen können sie beispielsweise Marker einsetzen, entfernen oder versetzen, neue Karten ziehen und verschiedene andere Spieleffekte ausführen. Fünf Server-Zufallskarten, Karten für eine Regelvariante und drei Würfel kommen ebenfalls zum Einsatz. Fünf Übersichtskarten und die 28seitige Anleitung vervollständigen das Spielmaterial.</p>
<h2>Wie wird&#8217;s gespielt?</h2>
<p>Die wichtigste Entscheidung, die die Spieler vor Beginn einer Partie treffen müssen, ist die des Gegners. Je nachdem welcher SMC zum Einsatz kommt, variiert die Schwierigkeit und unter Umständen auch die Prioritäten bei der Charakterauswahl. Der SMC gibt vor, wie viele und Zielkarten erfüllt werden müssen, um das Spiel zu gewinnen. Dafür werden zufällig bronzene, silberne und goldene Ziele vom jeweiligen Stapel gezogen und übereinandergelegt. Dies gibt auch die Anzahl der Runden, oder &#8222;Zyklen&#8220; vor. Anschließend bauen die Spieler die Server-Elemente auf, so dass diese mindestens mit zwei Feldern an einem anderen Segment liegen.</p>
<div id="attachment_6969" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6969" class="size-medium wp-image-6969" src="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_01-300x200.jpg" alt="Bereit für den ersten Run" width="300" height="200" srcset="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_01-300x200.jpg 300w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_01-700x468.jpg 700w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_01-50x33.jpg 50w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_01-150x100.jpg 150w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_01.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6969" class="wp-caption-text">Bereit für den ersten Run?</p></div>
<p>Nun wählt jeder einen Decker aus, nimmt sich das dazugehörige Befehlsdeck in der passenden Farbe, den Aufsteller (oder Avatar) sowie das Geistplättchen. Der Avatar kommt auf das entsprechende Startfeld, zusammen mit einem Programm-Marker. Nun folgen letzte Modifikationen im Aufbau, abhängig vom gewählten SMC, beispielsweise die Platzierung von Spähern (den Schutzmaßnahmen des Rechners). Die allgemeinen Befehlskarten werden gemischt und vier davon als zur Verfügung stehende Upgrades aufgedeckt. Jeder Spieler erhält noch fünf Handkarten, bevor die Partie starten kann.</p>
<p>Der Spielablauf besteht aus drei bis fünf Zyklen. Jeder Zyklus ist in vier verschiedene Phasen unterteilt, die nacheinander durchlaufen werden. In der Informationsphase geht es lediglich darum, die Bedingungen der Zielkarte und etwaige Sonderregeln zu ermitteln. Daran schließt sich die Befehlsphase an. In dieser stehen jedem Decker drei Spielzüge zur Verfügung, in denen er Befehlskarten ausspielen und deren Handlungen ausführen kann. Mit diesen bewegt er seine Figur auf dem Spielfeld, bringt Programme und Installationen aufs Feld und bekämpft die Schergen des Computers. Außerdem kommen in dieser Phase Marker des SMC ins Spiel.</p>
<p>Haben alle ihre Aktivierungen beendet, kommt die SMC-Phase. In dieser agieren die Späher und Wächter des Systems und attackieren die Marker der Spieler. Am Ende wird überprüft, ob es den Deckern gelungen ist, die Bedingungen der Zielkarte zu erfüllen &#8211; meist in dem sie bestimmte Felder eines Server-Segments mit ihren Programmen besetzen. Erfolg oder Niederlage wirken sich auf die kommenden Durchgänge aus. Die Auffrischphase beendet den Zyklus &#8211; nun wird die nächste Zielkarte aufgedeckt sowie die Kartendecks neu gemischt und verteilt.</p>
<div id="attachment_6970" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_03.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6970" class="size-medium wp-image-6970" src="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_03-300x200.jpg" alt="Leikos Grundausstattung" width="300" height="200" srcset="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_03-300x200.jpg 300w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_03-700x468.jpg 700w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_03-50x33.jpg 50w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_03-150x100.jpg 150w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_03.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6970" class="wp-caption-text">Leikos Grundausstattung</p></div>
<p>Die Spieler gewinnen, wenn es ihnen gelingt, die Bedingungen der letzten (goldenen) Zielkarte zu erfüllen. Scheitern sie dabei, hat der SMC gesiegt. Dies tritt ebenfalls ein, sollten zu viele Wächter oder Späher auf dem Server sein.</p>
<p>Die Anleitung bietet außerdem noch drei Spielvarianten, beispielsweise &#8222;Fragmentierte Server&#8220;, bei denen unterschiedliche Farben innerhalb eines Server-Segments auftreten. Die SMCs lassen sich mit zwei Upgrades verstärken, was auch die Anzahl der gespielten Zyklen erhöht. Eine letzte Variante bringt die Paket-Plättchen ins Spiel, die weitere Regelmodifikationen mit sich bringen.</p>
<h2>Kann das Spiel was?</h2>
<p>Wie bereits beim Auspacken und der Regellektüre abzusehen, ist <b>Deckers</b> ein ganz schöner Brocken. Die Feinheiten der Abläufe lassen sich nicht in eine Rezension packen &#8211; dies würde den Rahmen sprengen. Auf der Homepage des Verlags können angehende Hacker aber einen Blick in die Anleitung werfen. Die Handlungsmöglichkeiten der Spieler sind vielschichtig und komplex, mit ineinandergreifenden Effekten und Kooperationen zwischen den Charakteren. Dazu kommen die verschiedenen Spezialisierungen und die Regeln der einzelnen SMCs. Die abwechslungsreichen Zielkarten tragen ihren Teil bei, die Herausforderung sehr hoch zu halten. Dies alles ergibt ein Spiel, dass die volle Aufmerksamkeit der Mitspieler und, besonders am Anfang, viel Geduld und häufiges blättern im Regelwerk erfordert. Die Lernkurve ist steil, doch lohnt es, durchzuhalten. Das Triumphgefühl, wenn die erste SMC geschlagen ist, macht die vorangegangenen (in meinem Fall drei) gescheiterten Anläufe mehr als wett.</p>
<div id="attachment_6971" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_04.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6971" class="size-medium wp-image-6971" src="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_04-300x200.jpg" alt="Die Aktionskarten" width="300" height="200" srcset="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_04-300x200.jpg 300w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_04-700x468.jpg 700w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_04-50x33.jpg 50w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_04-150x100.jpg 150w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_04.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6971" class="wp-caption-text">Die Aktionskarten</p></div>
<p>Die Warte- und Nachdenk-Zeiten können manchmal recht lange werden, vor allem wenn ein Spieler mehrere Züge nacheinander ausführt. Die Gesamtspieldauer bewegte sich in meinen Testrunden in der Regel zwischen 90 und 120 Minuten &#8211; allerdings erst nach der einigen Einführungspartien. Das Ganze funktioniert bei jeder Teilnehmerzahl gut, wobei mir die Durchgänge alleine oder zu zweit am meisten Spaß gemacht haben.</p>
<p>Wie schon über die Abläufe, so kann ich auch zur Ausstattung nichts Negatives sagen. Das Artwork ist passend futuristisch und bedient gängige Cyberpunk-Standards. Illustrator Lukas Siegmon kann außerdem mit einigen sehr originellen Einfällen aufwarten, beispielsweise dem „Lockvogel“. Die Gestaltung der Karten ist übersichtlich und gut erkennbar – selbst bei umfangreicheren Texten. Die Qualität des Materials ist durchweg hochwertig und vor allem die Idee mit den handlichen Schachteln hat mir gefallen. Trotz ihres Umfangs findet man sich in der Anleitung schnell zurecht. Viele Beispiele und Erklärungen, zusammen mit den Übersichtskarten, geben ausreichende Hilfestellungen.</p>
<div id="attachment_6972" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_06.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6972" class="size-medium wp-image-6972" src="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_06-300x200.jpg" alt="Der Endgegner" width="300" height="200" srcset="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_06-300x200.jpg 300w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_06-700x468.jpg 700w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_06-50x33.jpg 50w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_06-150x100.jpg 150w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Deckers_06.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6972" class="wp-caption-text">Der Endgegner</p></div>
<p><i>Pegasus</i> liefern hier ein sehr tiefgängiges Expertenspiel ab, dass diesen Namen tatsächlich verdient. Weitere Informationen, sowie die Anleitung als Download, gibt es auf der <a href="https://pegasus.de/Deckers-Deep-Print-Games/57827G" target="_blank" rel="noopener">Homepage</a> des Friedberger Verlags. Wer mehr über den Autor wissen möchte, sollte einen Blick auf die <a href="https://www.deep-print-games.com/spiele/deckers/" target="_blank" rel="noopener">Seite</a> von <i>Deep Print Games</i> werfen.</p>
<p><b>Deckers</b> ist ein Spiel für anspruchsvolle Zocker, die sich in die Materie vertiefen können und belohnt sie mit einem toll umgesetzten Konzept.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.roterdorn.de/spiel/deckers/">Deckers</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.roterdorn.de">roterdorn - Das Medienportal</a>.</p>
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		<title>Tabernis &#8211; Seasons of the Dark Hive</title>
		<link>https://www.roterdorn.de/musik/tabernis-seasons-of-the-dark-hive/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcus Pohlmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 14:41:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Genre der Mittelalter-Musik ist mittlerweile sehr breit gefächert und lässt seinen Vertretern viel Spielraum. Daher war ich überrascht mit Tabernis eine Band zu finden, ...<a href="https://www.roterdorn.de/musik/tabernis-seasons-of-the-dark-hive/" class="weiterlesen">weiterlesen &#187;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Genre der Mittelalter-Musik ist mittlerweile sehr breit gefächert und lässt seinen Vertretern viel Spielraum. Daher war ich überrascht mit <i>Tabernis</i> eine Band zu finden, die ihre Stücke (fast) vollständig auf Sackpfeife und Davul reduziert. Dies, zusammen mit dem ungewöhnlichen Erscheinungsbild, machte mich neugierig, so dass das Debüt <b>Seasons of the Dark Hive</b> am Veröffentlichungstag in meinem Abspielgerät landete. Vertrieben wird das Album der beiden Belgier über <i>Napalm Records</i>, die schon einige Bands aus dem Genre unter Vertrag haben.</p>
<h2>Was steckt drin?</h2>
<p>Dem interessierten Käufer stehen eine ganze Reihe von Optionen zur Auswahl, wenn er sich für das Album entscheidet. Neben der digitalen Variante, erhältlich auf den gängigen Plattformen, gibt es den Tonträger klassisch auf Vinyl (in mehreren Farbvarianten) oder auf CD. Letztere Veröffentlichung bildet die Grundlage dieser Rezension und kommt als Digi-Pack mit kleinem Booklet. Das Platten-Label bietet in seinem Shop darüber hinaus verschiedene Bundles an, beispielsweise mit Münzbeutel, Aufnäher, Notizbuch und Blumensamen.</p>
<h2>Was wird gespielt?</h2>
<p>Passend zur übergreifenden Thematik beginnt &#8222;Sanctus&#8220;, das erste Stück auf dem Silberling mit dem aufgeregten Summen von Bienen. Der Dudelsack hält sich dezent im Hintergrund, während eine merkwürdig verzerrte Stimme einige einleitende Sätze spricht. Nach gut zwei Minuten drängt sich die Melodie in den Vordergrund und wird von der Trommel untermalt. Langsam und bedächtig nimmt das Stück im weiteren Verlauf an Intensität und sogar an Tempo zu. Das Intro war, meiner Meinung nach, nicht zwingend notwendig, passt aber zum Gesamtkonzept der Band.</p>
<p>Neben ihren Eigenkompositionen liefern die beiden Imker/Musiker Noxifer und Umbrae mit &#8222;Mel Obscurum&#8220; ein Stück ab, das zum Standard-Repertoire jeder Mittelalter-Band gehört. Das &#8222;Palästinalied&#8220; habe ich in unzähligen Versionen in meiner Sammlung und es überrascht mich immer wieder, wie unterschiedlich die Interpretationen sind. Hier ist es vor allem die Trommel, die ungewöhnlich viel Druck aufbaut und den Rhythmus vorgibt. Der einzelne Dudelsack ist dagegen für die Melodie verantwortlich, was dem Track eine gewisse puristische, schnörkellose Note gibt. Auch hier folgt eine Unterbrechung durch einige kurze Textzeilen, ergänzt um Glockengeläut. Vielleicht nicht meine liebste Version des Klassikers (diese Ehre gebührt den <a href="https://www.mediaevalbaebes.com/" target="_blank" rel="noopener"><i>Mediæval Bæbes</i></a>), aber dennoch eine gelungene Variante.</p>
<p>Waren die vorangegangenen Stücke zumeist etwas ruhiger, so gehen die Musiker bei &#8222;Aurora&#8220; mit merklich mehr Tempo zu Werke. Umbrae, der Trommler zieht hier die Schlagzahl deutlich an, während die aus wenigen Tonfolgen bestehende Melodie dem in nichts nachsteht. Es ist schwierig, sich der ebenso einfachen wie effektiven Kombination zu entziehen und zumindest nicht mitzuwippen. Für mich eines der Highlights auf dem Album.</p>
<p>Dagegen erinnert &#8222;Apiare&#8220; eher an einen getragenen Marsch. Ruhige, gleichmäßige Schläge auf der Davul geben den Tritt vor, während eine wiederholende Tonfolge auf der Sackpfeife dem Ganzen etwas Beruhigendes verleiht. Der unterschwellige Einsatz des Cellos sorgt für Tiefgang und setzt einen musikalischen Kontrastpunkt.</p>
<p>Auch bei &#8222;Meliferum&#8220; holen sich die Musiker die Unterstützung eines Streichinstrumentes &#8211; wieder sehr dezent. Während der Dudelsack stoisch seine Melodie pfeift, gibt es beim Schlagwerk wilde Sprünge und nur selten einen erkennbaren Rhythmus. Dafür nehmen gegen Endes des Stückes die Kirchenglocken eine prominente Rolle ein. Hinzu kommen einige weitere Soundeffekte, die ich nicht recht einordnen kann, die aber dem Titel das gewisse Etwas geben.</p>
<p>&#8222;Apes Saltis&#8220;, der letzte Track des Albums, wurde vor kurzem als Single ausgekoppelt. Hier zieht die Band das Tempo nochmals an, anstatt es ruhig ausklingen zu lassen. Dabei werden alle Elemente der vorherigen Stücke in gut dreieinhalb Minuten miteinander vereint. Die allgegenwärtigen Bienen, Tempowechsel, eine Textpassage, die eingängige Melodie des Dudelsacks und die treibende Davul liefern einen kompakten Eindruck vom Schaffen der beiden Belgier. Den dazugehörigen Video-Clip gibt es <a href="https://www.youtube.com/watch?v=3UPb33X-wu0&amp;list=RD3UPb33X-wu0&amp;start_radio=1" target="_blank" rel="noopener">HIER</a>.</p>
<h2>Gehört die CD in den Player?</h2>
<p>Mit <b>Seasons of the Dark Hive</b> liefern <i>Tabernis</i> ein Stück Musik ab, dass eigentlich nicht so richtig in die heimischen vier Wände passt. Die meist selbst komponierten Lieder gehören eher auf die Bühnen klassischer Mittelaltermärkte oder eben auf die Tanzflächen einschlägiger Partys. Die Bandbreite der einzelnen Tracks ist, trotz der sehr reduzierten Instrumentierung mit Sackpfeife, Davul, und seltenen Cello- und Violin-Einsätzen recht breit gefächert. Von stillen, meditativen Stücken bis zu treibenden, druckvollen Liedern ist alles dabei. Das Summen der Bienen, die vereinzelten Textpassagen und die verschiedenen Effekte sind gewöhnungsbedürftig, passen aber im Kontext zur selbstgewählten „Mythologie“ der Musiker. Nachdem ich die CD für die Rezension allerdings mehrmals am Stück gehört habe, ist es mir dann doch ein wenig zuviel des Guten geworden. Einzelne, ausgewählte Tracks werden sicher öfter bei mir zu hören sein, aber für das komplette Album muss die Stimmung passen.<br />
Was mir sehr gut gefallen hat, ist das Gesamtkonzept der Bienenhirten, dass die Belgier konsequent durchziehen. Angefangen bei ihrer Kleidung und den Bienenkörben als Masken, über das Gesumm innerhalb der einzelnen Stücke und die kurzen Texte. Diese stellen immer einen Bezug zum &#8222;Dark Hive&#8220; her und werden durch das zwölfseitige Booklet mit seinen, dem Totentanz entlehnten, Illustrationen abgerundet.</p>
<p>Mehr Informationen zu Band und Musik finden sich auf der <a href="https://tabernis-music.com/" target="_blank" rel="noopener">Homepage</a> von <i>Tabernis</i>. Dort gibt es einige Links zu <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ILzJgZZP9J0&amp;list=RDILzJgZZP9J0&amp;start_radio=1" target="_blank" rel="noopener">Videos</a> und Bildern. Neben den gängigen Bezugsquellen kann man das Album (in diversen Sondervarianten) direkt beim Label <a href="https://napalmrecords.com/deutsch/tabernis?product_list_dir=desc&amp;product_list_order=release_date" target="_blank" rel="noopener"><i>Napalm Records</i></a> beziehen. Wer die Band außerdem live sehen möchte, hat in diesem Jahr noch auf dem einen oder anderen Festival dazu Gelegenheit.</p>
<p>Mit <b>Seasons of the Dark Hive</b> liefern die beiden Imker ein sehr reduziertes, aber dennoch hörenswertes Stück mittelalterlicher Musik ab.</p>
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		<title>Makoto</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcus Pohlmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2026 15:35:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Makoto von Simon Weinberg ist im feudalen Japan angesiedelt und begleitet einen Ronin auf seinem Weg. Auf dieser Reise müssen bis zu sechs Spieler verschiedenste ...<a href="https://www.roterdorn.de/spiel/makoto/" class="weiterlesen">weiterlesen &#187;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Makoto</b> von Simon Weinberg ist im feudalen Japan angesiedelt und begleitet einen Ronin auf seinem Weg. Auf dieser Reise müssen bis zu sechs Spieler verschiedenste Kartenkombinationen ablegen und sich dabei gegenseitig überbieten, bevor sie das Ziel (und damit die Siegpunkte) erreichen. <i>HUCH!</i> übernehmen die Veröffentlichung auf dem heimischen Markt und tragen auch die Verantwortung für die Lokalisation der Regeln.</p>
<h2>Was steckt drin?</h2>
<p>In der kleinen, handlichen Schachtel finden sich zwölf Übersichtskarten in vier Sprachen und fünf Punktekarten mit Werten von &#8222;10&#8220; bis &#8222;50&#8220;. Die eigentliche Spielmechanik dreht sich um die Roninkarten, von denen es je vier Stück zwischen &#8222;1&#8220; und &#8222;16&#8220; gibt. Dort sind verschiedene Szenen aus den Wanderungen des herrenlosen Samurai abgebildet. Wichtiger sind jedoch die Zahlen in den Ecken. Hinzu kommen bei einigen, besonders hervorgehobenen, Karten (2, 5 und 10) noch die Siegpunkte &#8211; denn nur diese zählen am Spielende. Zwei weitere Kartensätze, Schwertkarten und Orakelkarten, mit jeweils 16 Karten folgen diesem Schema. Drei zwölfseitige Anleitungen in deutscher, französischer und englischer Sprache beinhalten die Regeln.</p>
<h2>Wie wird&#8217;s gespielt?</h2>
<div id="attachment_6956" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6956" class="size-medium wp-image-6956" src="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_01-300x200.jpg" alt="Die Reise kann beginnen" width="300" height="200" srcset="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_01-300x200.jpg 300w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_01-700x467.jpg 700w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_01-50x33.jpg 50w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_01-150x100.jpg 150w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_01.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6956" class="wp-caption-text">Die Reise kann beginnen</p></div>
<p>Abhängig von der Spielerzahl werden einige Karten aussortiert und kommen nicht zum Einsatz. Die restlichen Ronin- und Schwertkarten verteilen sich nach einem festen Schlüssel als Handkarten auf die Spieler und in die Tischmitte &#8211; das &#8222;Lager&#8220;. Die Orakelkarten dienen im Verlauf als Nachziehstapel.</p>
<p>Der Startspieler legt eine Karte oder eine Kombination mehrerer Karten ab. Diese können mehrfach den gleichen Wert haben oder eine &#8222;Straße&#8220; bilden. Vier Karten, die denselben Wert haben, nennt man die &#8222;Unbesiegten&#8220; &#8211; hier werden die Regeln etwas modifiziert. Anschließend darf er entweder eine Karte ins Lager legen oder Karten nehmen. Diese müssen jedoch alle den gleichen Zahlenwert haben &#8211; und außerdem niedriger sein, als die niedrigste ausgespielte Karte.</p>
<div id="attachment_6957" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_02.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6957" class="size-medium wp-image-6957" src="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_02-200x300.jpg" alt="Eine typische Ablagerunde" width="200" height="300" srcset="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_02-200x300.jpg 200w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_02-468x700.jpg 468w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_02-33x50.jpg 33w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_02-150x225.jpg 150w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_02.jpg 501w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-6957" class="wp-caption-text">Eine typische Ablagerunde</p></div>
<p>Die nachfolgenden Spieler haben nun zwei Möglichkeiten zur Auswahl: Zum einen Können oder müssen sie passen; in diesem Fall ziehen sie eine Karte des Orakeldecks und legen dafür eine ihrer Handkarten ab. Ansonsten spielen sie ebenfalls Karten &#8211; ebenso viele, wie der Vorgänger, aber mit einem höheren Wert. Alternativ kann ein Spieler auch die &#8222;Unbesiegten&#8220; auslegen &#8211; diese können dann nur von vier Karten mit einem höheren Wert übertroffen werden. Der Ablauf setzt sich so lange fort, bis alle anderen Spieler gepasst haben. Der Sieger darf die abgelegten Karten auf seinen Stapel für die Endabrechnung legen. Gelingt es einem Spieler, während eines Durchgangs alle Handkarten abzulegen, nimmt er sich außerdem die Punktkarte mit dem höchsten Wert.</p>
<p>Damit endet die Partie und es geht zur Ermittlung der Siegpunkte. Dafür werden lediglich die Karten mit dem Wert &#8222;2&#8220; (20 Punkte), &#8222;5&#8220; (5 Punkte&#8220;) und &#8222;10&#8220; (10 Punkte) addiert. Hinzu kommen noch etwaige Punktkarten. Der Spieler, der die meisten Punkte sammeln konnte, ist der Sieger.</p>
<p>Der Autor empfiehlt, so viele Partien zu spielen, wie Mitspieler teilnehmen und dann daraus den Endpunktestand zu ermitteln.</p>
<h2>Kann das Spiel was?</h2>
<div id="attachment_6958" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_04.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6958" class="size-medium wp-image-6958" src="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_04-200x300.jpg" alt="Die Karten mit den Siegpunkten" width="200" height="300" srcset="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_04-200x300.jpg 200w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_04-467x700.jpg 467w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_04-33x50.jpg 33w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_04-150x225.jpg 150w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_04.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-6958" class="wp-caption-text">Die Karten mit den Siegpunkten</p></div>
<p><b>Makoto</b> ist ein klassischer, überaus gelungener Vertreter des &#8222;Ladder Climbing&#8220;-Genres, wie es auf neudeutsch heißt. Dabei müssen sich die Spieler so lange überbieten, bis nur noch einer übrig bleibt. Die Mechaniken sind recht überschaubar gehalten, bieten aber dennoch einige Optionen. Der Austausch mit dem Lager oder dem Orakeldeck sorgt dafür, dass eine schlechte Starthand nicht die gesamte Partie zunichtemacht. Auch ermöglicht es geduldigen Spielern, sich aller Karten zu entledigen oder eine (eventuell) unschlagbare Ablage zusammenzustellen.</p>
<p>Dies, in Kombination mit dem fleißigen Zählen der abgelegten Karten und dem einen oder anderen Bluff bieten einige taktische Möglichkeiten. Man möchte schließlich, dass die Mitspieler viele (Punkt-)Karten in die Tischmitte legen, bevor man sich diese unter den Nagel reißt. Das die Wertung auf lediglich drei Kartenwerte beschränkt ist, hebt dies noch einmal hervor. Je mehr Spieler teilnehmen, desto besser, so zumindest mein Eindruck, funktioniert die Kartenablage. Das Ganze ist dabei flüssig und kommt ohne größere Wartezeiten aus. Spieler, die ihre Handkarten früh losgeworden sind, müssen allerdings etwas länger zuschauen.</p>
<div id="attachment_6959" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_03.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6959" class="size-medium wp-image-6959" src="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_03-200x300.jpg" alt="Die Reise" width="200" height="300" srcset="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_03-200x300.jpg 200w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_03-468x700.jpg 468w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_03-33x50.jpg 33w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_03-150x225.jpg 150w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Makoto_03.jpg 501w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-6959" class="wp-caption-text">Die Reise</p></div>
<p>Das Erste, was mir an dem Spiel aufgefallen ist, waren die sehr atmosphärischen Illustrationen von Stefan Sonnberger. Diese zeigen die Reise eines Ronin durch unterschiedlichste Landschaften und seine Begegnungen mit Personen und Wesenheiten auf dem Weg. Die Farbpalette nutzt viele Pastelltöne, während Kontraste und Schatten den Zeichnungen Tiefe verleihen. Insgesamt eine tolle Aufmachung, die leider für den eigentlichen Spielablauf keinerlei Bedeutung hat. Eigentlich kommt es nur auf den (gut lesbaren) Zahlenwert. Die Siegpunkte fallen dagegen kaum auf.</p>
<p>Die sehr glatten Karten &#8222;tellern&#8220; bei meinem Rezensionsexemplare, das heißt, die Ränder heben sich und sie liegen nicht plan. Es hat den Anschein, als handelt es sich hier nicht um klassisches Spielkartenmaterial, sondern um folienkaschiertes Papier. Entsprechend muss man etwas vorsichtiger mit den Karten umgehen, da sie relativ empfindlich auf Knicke und allzu enthusiastisches Mischen reagieren. Die Anleitung führt gut und übersichtlich durch Aufbau und Ablauf und lässt keine Fragen offen. Abbildungen und Beispiele sorgen für ein gutes Verständnis.</p>
<p>Bei <i>HUCH!</i> auf der <a href="https://hutter-trade.com/sortiment/produkt/makoto-von-huch/" target="_blank" rel="noopener">Homepage</a> gibt es weitere Informationen zum Spiel und einige der Grafiken als Download. Die Regeln sucht man hier allerdings vergeblich.</p>
<p><b>Makoto</b> kann mit seinem durchdachten Ablauf, den taktischen Möglichkeiten und mit der wirklich gelungenen Aufmachung punkten.</p>
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		<title>Was passiert, wenn ich dran lecke?</title>
		<link>https://www.roterdorn.de/spiel/was-passiert-wenn-ich-dran-lecke/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcus Pohlmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 May 2026 09:11:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicola Berger, die uns bereits den einen oder anderen Teil der black stories-Serie beschwerte, hat sich mit Lukas Mai zusammengetan und für dieses kommunikative Partyspiel ...<a href="https://www.roterdorn.de/spiel/was-passiert-wenn-ich-dran-lecke/" class="weiterlesen">weiterlesen &#187;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nicola Berger, die uns bereits den einen oder anderen Teil der <a href="https://www.roterdorn.de/spiel/black-stories-vorsicht-verschwoerung/" target="_blank" rel="noopener"><b>black stories</b></a>-Serie beschwerte, hat sich mit Lukas Mai zusammengetan und für dieses kommunikative Partyspiel ausnahmsweise auf Mord und Totschlag verzichtet. Herausgekommen ist dabei <b>Was passiert, wenn ich dran lecke?</b> &#8211; laut dem Untertitel &#8222;Das absurde Party-Rate-Spiel&#8220;. Die Veröffentlichung übernehmen <i>moses.</i> aus dem nordrhein-westfälischen Kempen, die damit ihr Programm der Erwachsenen- bzw. Familienspiele weiter ausbauen.</p>
<h2>Was steckt drin?</h2>
<p>Schon beim ersten Anheben fällt auf, dass die Schachtel ungewöhnlich schwer ist. Dies liegt hauptsächlich an den 75 großen Hinweiskarten im Format 11,8 x 16,8 cm. Auf diesen finden sich insgesamt 24 Hinweise. Diese bestehen manchmal nur aus einem Wort, dann wieder aus mehreren Sätzen. Auch der gesuchte Begriff ist hier abgedruckt &#8211; gut versteckt am unteren, rechten Kartenrand. Die Bandbreite erstreckt sich dabei über so unterschiedliche Gegenstände, Orte, Sehenswürdigkeiten oder Personen. Die 23 Fragekarten, durchnummeriert von &#8222;2&#8220; bis &#8222;24&#8220; entsprechen den Nummern der Hinweise und sind dagegen in einem handlicheren Format gedruckt. Sie beinhalten beispielsweise Fragen wie &#8222;Welche Farbe hat es?&#8220;, &#8222;Passt es durch eine Tür?&#8220; oder &#8222;Wie könnte eine Online-Rezension dazu lauten?&#8220;.</p>
<div id="attachment_6950" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6950" class="size-medium wp-image-6950" src="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_01-300x200.jpg" alt="Der komplette Aufbau" width="300" height="200" srcset="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_01-300x200.jpg 300w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_01-700x468.jpg 700w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_01-50x33.jpg 50w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_01-150x100.jpg 150w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_01.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6950" class="wp-caption-text">Der komplette Aufbau</p></div>
<p>Sechs Joker-Karten modifizieren die Herausforderung für die Spieler, da sie die Antworten abändern. So müssen die Worte des Hinweises in umgekehrter Reihenfolge gelesen werden oder alle Hauptwörter werden durch &#8222;Muuuh&#8220; ersetzt. Die Regeln finden in der sechsseitigen Anleitung ihren Platz.</p>
<p>Außerdem benötigt jeder Spieler noch Zettel und Stift, um seine Vermutungen, Lösungen und natürlich die Siegpunkte festzuhalten.</p>
<h2>Wie wird&#8217;s gespielt?</h2>
<p>Die Hinweiskarten kommen als gemischter Nachziehstapel in die Tischmitte, die Jokerkarten daneben. Abhängig von der Spielerzahl werden nun zwischen 5 und 9 Fragekarten gezogen. Auch die Spieldauer wird davon bestimmt &#8211; pro Spieler wird eine Runde absolviert.</p>
<p>Zu Beginn wird der Hinweisguru ausgewählt. Dieser zieht zwei Joker-Karten, die ihm in der Runde zur Verfügung stehen und eine Hinweiskarte, deren Begriff es zu erraten gilt. Der erste Hinweis, den der Guru gibt, ist immer die Antwort auf die Frage &#8222;Was passiert, wenn ich dran lecke?&#8220;.</p>
<div id="attachment_6951" style="width: 210px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_02.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6951" class="size-medium wp-image-6951" src="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_02-200x300.jpg" alt="Die Antworten" width="200" height="300" srcset="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_02-200x300.jpg 200w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_02-468x700.jpg 468w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_02-33x50.jpg 33w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_02-150x225.jpg 150w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_02.jpg 501w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><p id="caption-attachment-6951" class="wp-caption-text">Die Antworten</p></div>
<p>Anschließend nimmt sich der erste Spieler eine Fragekarte aus der Tischmitte und liest sowohl die Nummer als auch die Frage vor &#8211; die der Hinweisguru entsprechend beantwortet. Nun können die Spieler (müssen aber nicht) versuchen den gesuchten Begriff zu erraten, in dem sie ihn auf den Zettel schreiben und dem Hinweisguru geben.<br />
Ist die Antwort richtig, ist der betreffende Spieler für diese Runde fertig und erhält so viele Punkte, wie offene Fragekarten auf dem Tisch liegen. Bei einer falschen Antwort gibt es noch einen zweiten Versuch – erst dann scheidet der Spieler für die laufende Runde aus. Nun ist der Nächste an der Reihe eine Frage vorzulesen. Dies wird so lange fortgesetzt, bis entweder alle den gesuchten Begriff gefunden haben, ausgeschieden sind oder nur noch eine Karte übrig bleibt. In den letzten beiden Fällen bekommt der Hinweisguru die Mitspieleranzahl als Punkte gut geschrieben.<br />
Danach wechselt die Rolle des Gurus und der nächste Durchgang beginnt.</p>
<div id="attachment_6952" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_04.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6952" class="size-medium wp-image-6952" src="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_04-300x200.jpg" alt="Merkwürdige Fragen" width="300" height="200" srcset="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_04-300x200.jpg 300w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_04-700x467.jpg 700w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_04-50x33.jpg 50w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_04-150x100.jpg 150w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_04.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6952" class="wp-caption-text">Merkwürdige Fragen</p></div>
<p>Es gewinnt, wer am Ende die meisten Punkte gesammelt hat.</p>
<p>In einer Spielvariante mit größerer Spieleranzahl versuchen sie gemeinsam den gesuchten Begriff zu finden. Hier kommen keine Joker-Karten zum Einsatz.</p>
<h2>Kann das Spiel was?</h2>
<p>Den Grundeinsatz von <b>Was passiert, wenn ich dran lecke?</b> finde ich durchaus originell &#8211; auch die Umsetzung ist gut gelungen. Die Antworten sind nicht offensichtlich und können meist vielfältige Interpretationsmöglichkeiten haben. Und durch geschickte Einsätze der Joker-Karten kann der Hinweisguru seinen Mitspielern das Leben deutlich erschweren. Dabei macht die Raterei ziemlich viel Spaß &#8211; sowohl einzeln, als auch in der kooperativen Variante. Die gesuchten Begriffe decken eine recht große Bandbreite ab; durch die zufällige Auswahl der Fragen ergeben sich so einige unterhaltsame und kommunikative Runden. Sind die Karten irgendwann alle durchgespielt und bekannt, dürfte es allerdings deutlich einfacher werden. Damit eignet sich das Ratespiel sehr gut für die gelegentliche Runde zwischendurch &#8211; als abendfüllende Beschäftigung dürfte es schnell langweilig werden.</p>
<div id="attachment_6953" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_03.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6953" class="size-medium wp-image-6953" src="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_03-300x200.jpg" alt="Die Joker" width="300" height="200" srcset="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_03-300x200.jpg 300w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_03-700x468.jpg 700w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_03-50x33.jpg 50w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_03-150x100.jpg 150w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Dran_Lecke_03.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6953" class="wp-caption-text">Die Joker</p></div>
<p>Die Gestaltung konzentriert sich voll auf die Texte, lediglich die Schachtel-Illustration zieht sich als Hintergrund durch alle Karten. Die Fragen sind auch ohne Sehhilfe gut lesbar, bei den Antworten hilft die farbige Unterlegung für eine bessere Übersichtlichkeit. Einzig der gesuchte Begriff ist durch die relativ geringe Schriftgröße und den schwachen Kontrast kaum sichtbar. Die sehr großzügig gestaltete Anleitung führt die Spieler verständlich durch die Abläufe, so dass die Vorbereitungen und das Regelstudium nur wenige Augenblicke benötigen.</p>
<p>Einen ersten Überblick und die harten Fakten über das Spiel gibt es auf der <a href="https://www.moses-verlag.de/Was-passiert-wenn-ich-dran-lecke-Das-absurde-Party-Rate-Spiel/090951" target="_blank" rel="noopener">Homepage</a> vom <i>moses.</i>-Verlag. Wer mag kann hier auch einen Blick auf die anderen Spiele der beiden Autoren werfen.</p>
<p>Mit seiner originellen Grundidee und der zufälligen Kombination an Fragen und Begriffen liefert <b>Was passiert, wenn ich dran lecke?</b> ein sehr schönes Beispiel für ein gelungenes, spaßiges Quiz- und Ratespiel.</p>
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		<title>Die glorreichen Gilden von Buttonville</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcus Pohlmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 14:51:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Rezension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das titelgebende Städtchen ist zu Beginn von Die glorreichen Gilden von Buttonville noch verwaist. Es liegt an den bis zu vier Spielern allerlei skurrile Geschöpfe ...<a href="https://www.roterdorn.de/spiel/die-glorreichen-gilden-von-buttonville/" class="weiterlesen">weiterlesen &#187;</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das titelgebende Städtchen ist zu Beginn von <b>Die glorreichen Gilden von Buttonville</b> noch verwaist. Es liegt an den bis zu vier Spielern allerlei skurrile Geschöpfe zu rekrutieren, um die Straßen zu bevölkern. Veröffentlicht wird das Kartenspiel aus der Feder von Christian Kudahl und Erik Andersson Sundén von <i>Ravensburger</i>, die damit ihr Programm der Erwachsenen- bzw. Familienspiele weiter ausbauen.</p>
<h2>Was steckt drin?</h2>
<p>Die erste Aufgabe der Spieler besteht darin, die 300 Karten mit 25 verschiedenen Kreaturen (mit je 12 Exemplaren) zu sortieren und im fein säuberlich unterteilten Inlay zu verstauen. Bei diesen merkwürdigen Wesen handelt es sich um die künftige Bevölkerung von Buttonville. Die Karten bestehen aus einer Illustration sowie Symbolen für Typ und Gildenzugehörigkeit. Spielentscheidend ist jedoch der Text, der sich am Fuß der Karte befindet. Dieser beschreibt die Regeln des Wesens und ihre Auswirkungen auf den Spielverlauf. So ermöglicht Marty der Zeitreisende seinem Besitzer einen zusätzlichen Zug, Hackbert der Holzfäller spendiert Knöpfe, während Leguana die Baronin es mehr Karten bringt. Generell lassen sich die Effekte in vier Kategorien aufteilen: einmalige Soforteffekte, die mit dem Ablegen des Sets ausgelöst werden, machen das Gros aus. Dazu kommen Aktionen, die im eigenen Zug aktiviert werden, dauerhafte Effekte, die in bestimmten Situationen Auswirkungen haben.</p>
<div id="attachment_6940" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6940" class="size-medium wp-image-6940" src="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_01-300x200.jpg" alt="Noch ist die Stadt leer" width="300" height="200" srcset="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_01-300x200.jpg 300w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_01-700x468.jpg 700w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_01-50x33.jpg 50w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_01-150x100.jpg 150w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_01.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6940" class="wp-caption-text">Noch ist die Stadt leer</p></div>
<p>Und schließlich gibt es noch solche Effekte, die erst am Spielende relevant sind und die Punkteverteilung beeinflussen. Papp-Knöpfe stellen die Währung des Spiels dar, hier gibt es zwei Varianten mit unterschiedlichen Werten. Um diese adäquat aufzubewahren ist eine Truhe im Spielumfang enthalten; ebenfalls aus Pappe. Spielhilfen, Wertungsübersichten und eine Art Startspielermarker sowie die sechsseitige Anleitung vervollständigen das Spielmaterial.</p>
<h2>Wie wird&#8217;s gespielt?</h2>
<p>Vor Beginn der Partie müssen sich die Spieler entscheiden, welche Gilden bzw. Getreue mitspielen. Dazu wählen sie acht oder neun der Kartensets und mischen diese. Die Anleitung gibt hier einige Hilfestellungen zur Auswahl und enthält thematisch aufeinander abgestimmte Zusammenstellungen bereit. Der untere Teil des Kartenstapels ist um 90 Grad gedreht &#8211; dies leitet die Endphase des Spiels ein. Als &#8222;Startkapital&#8220; bekommt jeder noch zwei Knöpfe und zieht vier Handkarten. Fünf aufgedeckte Karten vom Nachziehstapel liegen in der Tischmitte &#8211; sie bilden den Markt.</p>
<div id="attachment_6942" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_03.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6942" class="size-medium wp-image-6942" src="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_03-300x200.jpg" alt="Die Bewohner im Detail" width="300" height="200" srcset="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_03-300x200.jpg 300w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_03-700x468.jpg 700w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_03-50x33.jpg 50w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_03-150x100.jpg 150w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_03.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6942" class="wp-caption-text">Die Bewohner im Detail</p></div>
<p>In seinem Zug muss ein Spieler zwei Karten ziehen &#8211; in einer beliebigen Kombination aus Markt und Kartenstapel. Fehlende Karten im Markt werden sofort ersetzt. Ist dieser Schritt abgehandelt, kann er zudem Handkarten vor sich ablegen. Dabei muss es sich um ein Set gleicher Wesen handeln. Zu diesem Zeitpunkt greift auch meist der aufgedruckte Effekt der Karte &#8211; gelegentlich beeinflusst durch die Größe des Sets. So ermöglicht es beispielsweise, Bella die Bardin zusätzliche Karten zu ziehen, Tiberius der Tüftler lässt einen Spieler eine weitere Karte an ein bereits bestehendes Set anlegen (und hebelt damit die Spielregeln aus) und Daphne die Diebin stiehlt einem Mitspieler Knöpfe. Nach dem Auslegen muss noch überprüft werden, ob der Spieler das Handkartenlimit von sieben nicht überschreitet und ob nicht zwei Sets mit gleichen Gildenmitgliedern ausliegen. In beiden Fällen müssen die betreffenden Karten ablegt werden. Anschließend ist der Nächste an der Reihe.</p>
<div id="attachment_6943" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_02-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6943" class="size-medium wp-image-6943" src="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_02-1-300x200.jpg" alt="Einige der Bewohner" width="300" height="200" srcset="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_02-1-300x200.jpg 300w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_02-1-700x468.jpg 700w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_02-1-50x33.jpg 50w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_02-1-150x100.jpg 150w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_02-1.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6943" class="wp-caption-text">Einige der Bewohner</p></div>
<p>Ist der untere Teil des Stapels erreicht, folgen noch zwei Runden, bevor es zur Wertung kommt. Dabei bekommen die Spieler Punkte entsprechend der Kartenanzahl ihrer gesammelten Sets &#8211; je mehr Karten, desto höher die Ausbeute. Auch für Knöpfe gibt es noch eine kleine Belohnung in Form von Siegpunkten. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt, wie so häufig, die Partie.</p>
<h2>Kann das Spiel was?</h2>
<p><b>Die glorreichen Gilden von Buttonville</b> lässt sich am ehesten als Sammelkartenspiel bezeichnen &#8211; kombiniert mit leichten Deck-Building-Elementen. Die Abläufe sind schnell und unkompliziert, die vorhandenen Synergieeffekte nicht übermäßig verschachtelt, (zumindest ist mir bisher noch keiner aufgefallen und das Konkurrenzdenken zwischen den Spielern zwar existent, aber nicht stark ausgeprägt. Grade für jüngere Spieler, oder solche, die eigentlich mit dem Genre nicht wirklich viel anfangen können, präsentiert sich hier ein schöner Einstieg. Durch die überschaubare Kartenanzahl, den offen ausliegenden Markt und mittels der passenden Karten lassen sich durchaus einige langfristige Taktiken entwickeln, was das Spiel für &#8222;ernsthafte&#8220; Spieler interessant macht. Sehr gut haben mir die vorgeschlagenen Kombinationen gefallen, mit etwas mehr Spielerfahrung sind aber auch eigene Zusammenstellungen kein Problem.</p>
<div id="attachment_6941" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_04.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-6941" class="size-medium wp-image-6941" src="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_04-300x200.jpg" alt="Ordnung muss sein!" width="300" height="200" srcset="https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_04-300x200.jpg 300w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_04-700x468.jpg 700w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_04-50x33.jpg 50w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_04-150x100.jpg 150w, https://www.roterdorn.de/wp-content/uploads/2026/05/Buttonville_04.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-6941" class="wp-caption-text">Ordnung muss sein!</p></div>
<p>Ein besonderer Hingucker sind natürlich die Illustrationen von Matt Owen, der dem Spiel einige wirklich skurrile Geschöpfe spendiert. Die Ideen, die er auf Papier bringt reichen dabei von anthropomorphen Tieren über belebte Gegenstände und Roboter bis hin zu normalen Menschen und Untoten. Der Stil hat durchaus etwas Bilderbuchhaftes und unterstreicht für mich die Ausrichtung auf eine jüngere Spielerschaft. Der Rest des Spielmaterials ist ebenfalls mit viel Liebe zum Detail gestaltet und rundet den guten Gesamteindruck ab. Das Inlay der Schachtel ist so ausgelegt, das die Karten ordentlich sortiert sind, was die Vorbereitungszeit deutlich reduziert.</p>
<p>Auf der <a href="https://www.ravensburger.de/de-DE/produkte/spiele/spiele-fuer-erwachsene/die-glorreichen-gilden-von-buttonville-24783" target="_blank" rel="noopener">Homepage</a> von <i>Ravensburger</i> gibt es die Regeln als PDF, so dass interessierte Spieler einen Blick darauf werfen können.</p>
<p><b>Die glorreichen Gilden von Buttonville</b> bietet einen schönen, gelungenen Einstieg in das Genre und kann mit seinen klaren Abläufen, den vielfältigen Kombinationen und der gelungenen Aufmachung punkten.</p>
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