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	<title>Rundblick Unna</title>
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		<title>Der Mauerbau und ich &#8211; Gebürtiger Berliner aus Unna blickt zum 65. Jahrestag zurück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 17:34:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinungen und Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Mauer]]></category>
		<category><![CDATA[Jahrestag]]></category>
		<category><![CDATA[Lesermeinung]]></category>
		<category><![CDATA[Mauerbau]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute vor 65 Jahren, am 13. August 1961, begann der Bau der Berliner Mauer. Sie umschloss auf einer Länge von 155 km bis zum 9. November 1989 Westberlin und zog sich als Schneise quer durch die Stadt. Die Mauer sollte die Flucht von Ost-Berlin in den Westen verhindern. Seit 1961 ließ die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands [&#8230;]]]></description>
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<p>Heute vor 65 Jahren, am <strong>13. August 1961, begann der Bau der Berliner Mauer. </strong>Sie umschloss auf einer Länge von 155 km bis zum 9. November 1989 Westberlin und zog sich als Schneise quer durch die Stadt. </p>



<p>Die Mauer sollte die Flucht von Ost-Berlin in den Westen verhindern. Seit 1961 ließ die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) die Mauer mit zahlreichen weiteren Grenzsperranlagen zu einem tief gestaffelten Sperrsystem ausbauen. Der so entstandene Grenzstreifen wurde im Westen <strong>&#8222;Todesstreifen&#8220;</strong> genannt, weil dort viele Menschen bei der Flucht getötet wurden. </p>



<p><strong>1989 fiel die Mauer,</strong> mit der die SED versucht hatte, ihre Macht in der DDR zu erhalten. Der Mauerfall läutete das endgültige Ende der SED-Diktatur ein.</p>



<p><em><strong>Werner Kelm aus Unna</strong> schickte uns zum<strong> 65. Jahrestag des Mauerbaus einen persönlichen Rückblick </strong>auf das geteilte Deutschland. Wir veröffentlichen seinen Text hier leicht gekürzt. </em></p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Mauerbau und Ich &#8211; Teil I</h3>



<p>65 Jahre ist es her, als die Mauer zwischen Ost und Westberlin gebaut wurde. Viele von Euch haben sie nicht mehr erlebt. </p>



<p>Es war ein lauer schöner Sommertag, der auf einen Sonntag fiel. </p>



<p>Da ich keine Mutter seit meiner Geburt mehr hatte, wuchs ich bei meiner Oma in <strong>Berlin-Neukölln im Westteil der Stadt auf.</strong> Mein Vater hatte noch 6 Geschwister und etliche Verwandte, bei denen wurde ich immer durch gereicht. Jeder war mal dran auf mich aufzupassen. </p>



<p>Ab und an war ich auch bei meinem Onkel in Plänterwald, ein Ortsteil von Treptow (Köpenick), der im Ostteil Berlins liegt. Mit fast sieben Jahren kann ich mich natürlich nicht an alles an diesem Tag erinnern. Nur der Abend war mir im Gedächtnis haften geblieben. Ab 0 Uhr in der Nacht, wurde die Grenze zwischen Ost und Westberlin geschlossen, auch das Westberliner Umfeld nach Brandenburg.</p>



<p> Die Sonne blinzelte noch mit dem Rest ihres Abendlichtes kraftvoll durch die rauschenden Blätter der Bäume, die an der Straße zur Wildenbruchbrücke standen. Die Brücke teilte die Berliner Bezirke Neukölln und Treptow-Köpenick, ab jetzt West und Ost. Seile waren zwischen den Bäumen gespannt, um die Bürgersteige von der Fahrbahn zu trennen, auf der auch keine Fahrzeuge mehr fuhren.  </p>



<p><strong>Links und rechts auf den Bürgersteigen war Hektik. Zwischen bewaffneten NVA Soldaten und Betriebskampftruppen schlängelten sich die Passanten linksseitig Richtung Westen und rechtsseitig Richtung Osten durch die Menge. So viele Menschen um einen herum. </strong></p>



<p>Als laufender Meter hatte ich natürlich eine andere Sichtweite auf diese Situation hier. Farbe kam da nicht groß vor, eher ein Einheitsgrau von seitlich ausgebeulten Militärhosen die eng in den Knobelbechern, auch Schapka-Stiefel genannt, steckten. Fast eine gespenstische Lage, deren Sinn mir eigentlich nicht bewusst war, ich wurde händchenhaltend von meinem Großonkel, der als Kampfgruppenmitglied seines Betriebes an der Brücke eingesetzt war, bis zur Grenzlinie gebracht. </p>



<p><strong>Diese war in der Mitte der Brücke und die Fahrbahn war mit einem mit Stacheldraht umgebenes Holzgestell versperrt.</strong> Erst etwas später wurde die Grenzlinie von der Wildenbruchbrücke zurückgezogen. An der Kanalrandhöhe wurden dann die Mauersteine gesetzt. </p>



<p>Da unsere Arbeitergroßfamilie schon immer einen heißen Draht Richtung Osten hatte, wurde schon vorher im Familienrat beschlossen, dass ich im <strong>Westen verbleibe</strong>. Im Osten wollte sich keiner der Verwandten um mich kümmern und schließlich war ich Westberliner.</p>



<p> Mein Onkel hat mich dann meiner Oma übergeben, die auf der anderen Seite stand und natürlich auch ein Tränchen nicht verstecken konnte, ihr Bruder blieb nun mal im Osten. </p>



<p><strong>Andersrum bezeugt dies auch, dass der Bau der Mauer nicht von heute auf morgen kam, man hatte es schon länger gewusst</strong>. Groß berührt hat mich das nicht, das nächste Wiedersehen fand ja gut zwei Jahre später nach dem ersten Passierscheinabkommen 1963 statt.</p>



<p><strong> Viele Familien wurden durch den Mauerbau getrennt,</strong> zwei Verwandte blieben von mir im Osten, fünf andere Verwandte von mir blieben im Westen. Auch Arbeitsplätze gingen verloren die Meisten, bei denen, die im Osten wohnten und im Westen arbeiteten.</p>



<p> Der S-Bahnring innerhalb Berlins wurde gekappt, außer dem Bahnhof Friedrichstraße wurden alle Bahnhöfe der U- und S-Bahnen, die im Osten lagen und von Westberliner Strecken befuhren wurden, eschlossen. Die Züge hielten dort nicht mehr, man fuhr als Westler im Untergrund durch den Osten. </p>



<p>&#8230; Der Bahnhof Friedrichstraße war der einzige Bahnhof in Ostberlin, den man als Westberliner ohne Grenzübertritt nutzen konnte zum Umsteigen auf andere U- Und S-Bahnen die Richtung Westen fuhren. Auch der wichtigste Bahnhof für die Fernzüge zwischen Paris und Moskau. Die Intershops, wo man billig Zigaretten, Alkohol und Kaffee für harte Westmark kaufen konnte.</p>



<p> Er war Grenzkontrollpunkt für die Westberliner Bevölkerung und allen anderen , später baute man noch ein Rundel am Bahnhof dran, den berühmten Tränenpalast, weil man sich dort immer heulend verabschiedet hat.</p>



<p><strong> Die Mauer war Mitte der Siebziger Jahre für mich immer  gegenwärtig.</strong> Ich wohnte in tiefsten Kreuzberg SO36 und jeden Tag, wenn ich hinaus trat aus der Haustür, stand sie vor mir das Ungetüm. Eigentlich waren wir Westberliner die eigentlichen Leidtragenden, <strong>eingezäunt wie in einer Irrenanstalt</strong> kamen wir nur mit unseren grünen behelfsmäßigen Personalausweisen raus, normale Pässe gab es nicht für uns nicht, die wurden von der DDR nicht anerkannt. Und die im Osten konnten wenigstens in ihr Umland fahren.</p>



<p><strong> Die eigentlich neue Mauer, die seit Mitte der Siebziger gebaut wurde, war ca. 3,60 Meter hoch mit einer abgerundeten Krone, die das Festhalten verhindern sollte</strong>. <strong>Gebaut wurde sie, um all die gut ausgebildeten Fachkräfte von der Flucht abzuhalten, somit den wirtschaftlichen Ruin zu verhindern.  Aber auch, um Westberliner Bürger vom Kauf von Waren in Ostberlin abzuhalten. </strong></p>



<p>Mal als Beispiel: ein Brötchen kostete im Osten 5 Pfennige , im Westen 8 Pfennige. Grundnahrungsmittel waren in der DDR subventioniert, also billig. Aber keine Sorge, der Westteil der Stadt wurde schon immer von der DDR mit frischen Lebensmitteln versorgt. Denn ein Tanklastwagen mit Milch aus Bayern wäre in Berlin damals als Butter angekommen.</p>



<p> Auch zur Luftbrückenzeit ´48, da waren nur die Transitstrecken gesperrt. Und wegen der vielen Sabotagen in den Ostblockstaaten wurde der Antifaschistischer Schutzwall, wie er in der DDR genannt wurde, auch gebaut. </p>



<p><strong>Quer durch die Stadt waren es 43 Kilometer Mauer und ganz herum insgesamt 155 Kilometer in Zaun und Stacheldraht. 140 Tote gab es an der Mauer, darunter auch 8 Grenzsoldaten und 30 Unfällen, Herzinfarkten etc. Über 5.000 Menschen überwunden sie zu Fuß, per Auto oder Lastwagen, sogar eine Lokomotive samt Personen Wagen mit ca. 32 Menschen drin. Menschen verbluteten an ihr und Kinder ertranken in den Wasserwegen, weil keine Seite geholfen hatte.</strong></p>



<p> 14 Übergänge gab es rundherum. Die einen Eingänge für Westberliner, die anderen für BRD Bürger, Ausländer oder alle zusammen (Friedrichstr.)Es gab die Transitwege mit Zug oder Auto. Auch gab es mal jemanden, der mit einem Vorschlaghammer auf der Mauer herumtanzte. So wie 200  Landbesetzer des Lenné-Dreiecks, das an der Mauer in der Nähe des Potsdamer Platzes lag, die vor der Westberlin Polizei bei der Räumung über die Mauer Richtung Osten flüchteten. </p>



<p><strong>Die Mauer war ein Ergebnis des Kalten Krieges zwischen West  und Ost.</strong> Wäre er ein heißer Krieg geworden, wäre die Mauer das Ziel einer Atombombe geworden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Mauer und ich &#8211; Teil II</h3>



<p>Mein Vater hat ja für den Osten gearbeitet, nein, nicht bei Horch und Guck, wie die Stasi in der DDR genannt wurde. Er war bei der Deutschen Reichsbahn als Transport Polizist beschäftigt,  die dann in Bahnpolizei umbenannt wurde und nach der Wende in die Bundespolizei eingegliedert wurde. </p>



<p>Zu Anfang wurde der Lohn noch anteilmäßig aus gezahlt 40% Ostmark 60% Westmark. Nach der Trennung glich sich der Lohn ans Westniveau fast an, sprich 100%.  bar. Der Lohn lag zwar 30% unter dem Gehalt eines normalen Lohns, eines Westberliner Arbeiters und die Mitarbeiter der DR unterlagen aber dem Arbeitsrecht der DDR.  </p>



<p>Somit waren wir durch seine Arbeit bei der Bahn, auch mit dem Gesundheitssystem der DDR verbunden, und hatten auch das Privileg, durch eine kleine Eingangtür im Bahnhof Friedrichstraße, am Übergang von U-Bahn und S-Bahn, nach Ostberlin zu gehen.  </p>



<p>Der berühmte Agentenübergang mit dem Schild an der Tür &#8211; Diensteingang &#8211; Eintritt für unbefugte Verboten! Dahinter verbargen sich zwei Tresen die mit jeweils einer von der Pass und der Zollkontrolle besetzt war. Dienstausweis und Passierschein vorzeigen. Den Kopf in seitlicher Position bewegen, kurz die mitgeführte Tasche öffnen und schon war man durch. Den Passierschein bekam man von der Kaderabteilung (Die politische Betriebsführung) relativ sofort. </p>



<p>Auf dem Gelände des Reichsbahnausbesserungswerk (RAW) Tempelhof gab es einen kleinen Laden, dort konnten wir Lebensmittel aus der DDR dort kaufen. War der gleiche Inhalt nur in nicht ansprechbarer Verpackung. Oder andere Valutaartikel wie Zigaretten, Kaffee etc., gegen Westgeld. Da ich dort selbst im RAW gearbeitet habe, konnte ich auch beobachten, wenn die Alliierten kontrollierten. Wenn die Amis in ihrem Jeep kamen, war Vorsicht geboten. Die verwechselten das Betriebsgelände immer mit unserer Rennstrecke die AVUS. Hat nur noch das Lasso gefehlt. &#8230;</p>



<p><strong>1964 wäre ich beinahe aus der DDR ausgewiesen worden, weil ich meinen ersten Comedian Versuch in einen Wortwitz als 10-jähriger , das Mittagessen in der Charité das große Krankenhaus in Berlin-Mitte zu umschreiben versuchte</strong>. Dort lag ich wegen einer Augen-OP, die leider nicht erfolgreich war und ich blieb weiter Einauge, nur das linke Brillenglas brauchte nicht mehr abgeklebt werden. Somit war Schielewip die Tasse kippt passé. Das Hänsel ein Ende.</p>



<p> Es gab die üblichen Kartoffeln, ein bisschen Schweinefleisch und Rotkohl! <strong>Ich aber sagte: oh Rotzkohl gibst, worauf die Köchin erbost schrie, ich könne ja sofort wieder in den Westen gehen, wenn mir das Essen hier nicht passt.</strong> </p>



<p>Das Leben im Westen war auch nicht leicht, wir wurden wie Menschen 4. Klasse behandelt. Bei der Bahn gab es drei Platzklassen, die Erste, die Zweite und die Dritte mit Holzbank (S-Bahn). Probleme bei Banken, Versicherungen, Wohnungen und Schikanen bei den Behörden waren normal.  In der Schule wurde ich dafür gehänselt, weil er dort arbeitete, heute sagt man Mobben dazu. </p>



<p>Mit 13 saß ich auf meinem ersten Herrenfahrrad, als der Nachbarsjunge nach mir rief, kurz darauf hatte ich meinen ersten Nasenbeinbruch mit den Worten &#8211; <strong>Da, Du Kommunistenschwein</strong> -. Sein Vater war Westberliner Polizist und hatte ihm eingebläut, das alle bei der Reichsbahn Kommunisten sind und denen darf man ruhig eins auf die Fresse hauen. Wenn wundert´s, wenn ich in der Fahrkartenausgabe gesessen habe und den Kopf schüttelte habe, gegenüber am Zeitungsladen auf dem Aufsteller der Bildzeitung stand, fahrt nicht mit der S-Bahn, keinen Pfennig für den Osten. </p>



<p>Aber bekanntlich wird ja auch die Politik mit dem Geldbeutel gemacht. Die Fahrpreise waren erheblich billiger als bei der BVG. Die Deutsche Reichsbahn, die im Westen Berlins, überwiegend mit Westberliner Arbeitskräften betrieben wurde. Nur in der hören Etage kamen sie aus dem Osten. </p>



<p><strong>Viele Beschäftigte fand aus politischen Gründen im Westen keine Arbeit mehr.</strong> Ich habe es selbst zu spüren bekommen, als ich gekündigt habe. Arbeitslosengeld bekam ich nicht, weil nie etwas eingezahlt wurde. Habe ich beim neuen Arbeitgeber meine frühere Tätigkeit erwähnt, war es sofort Sense mit der Arbeit. </p>



<p>Blieb nur noch der Sklavenhändler übrig. Ob das nun ein Volkseigener Betrieb, war sei da hingestellt. Aus eigener Erfahrungen als ehemaliger Mitarbeiter weiß ich, dass der wirtschaftliche Zustand des Westberliner Teils der Reichsbahn schlimmer als die gesamte Volkswirtschaft in der DDR war. </p>



<p>Arbeitsmaterial wie Schrauben oder Schienen etc. verrotten am Bahngleis, weil sie zu unterschiedlichen Zeiten geliefert wurden Jahrelang verrosteten. Bei der nächsten Solidaritätsaktion für einen guten Zweck wieder eingesammelt und der Güterwagon dann Einschmelzen gefahren wurde. Der Güter und Fernverkehr hatte Vorrang vor der S-Bahn, aber das fuhr alles auf hart genähter Kannte. </p>



<p><strong>Dass Mitarbeiter ein entsprechendes Parteibuch haben musste, um dort arbeiten zu können, war völliger Quatsch, viele hatten keins.</strong> Aber Ich, trotzdem bin ich durch jedes Fettnäpfchen gelascht. Meine Lehre als Schienenfahrzeugschlosser musste ich aus körperlichen Gründen abbrechen, war nichts mit Lokfahren und wechselte in den Betrieb und Verkehrsdienst.</p>



<p>Mir wurde aber klar, dass ich wegen meiner Augen nur nur im Innendienst eingesetzt werden konnte und in Richtung Kaderabteilung (Art Personalabteilung) gehen sollte. <strong>Da ich aber meine Kollegen nicht bespitzeln wollte, kündigte ich. Die Folge: Zu Hause flog ich raus und lebte auf der Straße.</strong></p>



<p> Ein halbes Jahr später, man dachte, ich hätte die Lektion im dem Kapitalismus gelernt, stellte man mich als Bahnhofarbeiter wieder ein, um Treppen zu fegen etc. Nur wenn Not am Mann wahr, wurde ich als Schaffner oder in die Fahrkartenausgaben eingeteilt, ob wohl ich alle Prüfungen aus der Lehre im Schnellgang wiederholt hatte. Habe somit einen TeilFacharbeiter gemacht, der aber im Westen nicht anerkannt wird.</p>



<p> Das stetige Auf- und Abdegradieren hatte ich dann bald satt. Ich ging endgültig. Und die Mauer ging 15 Jahre später.</p>



<ul>
<li><em>Werner Kelm, Unna </em></li>
</ul>



<p></p>
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		<title>Schwerer Unfall im Indupark &#8211; Pedelecfahrer prallt mit Pkw zusammen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 13:37:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Unfall]]></category>
		<category><![CDATA[Indupark Unna]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerer Pedelec-Unfall]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei einem Verkehrsunfall im Industriepark Unna ist am Mittwoch (12.08.2026) ein Pedelec-Fahrer schwer verletzt worden. Er prallte mit einem Auto zusammen. Der Fahrer des Pkw, ein 73-jähriger Unnaer, fuhr gegen 17:20 Uhr auf der Max-Eyth-Straße stadtauswärts in südliche Richtung. Gleichzeitig kam ein 25-jähriger Pedelecfahrer aus Unna von einer Zuwegung aus Richtung eines Unternehmens und wollte [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bei einem Verkehrsunfall im Industriepark Unna ist am Mittwoch (12.08.2026) ein Pedelec-Fahrer schwer verletzt worden. Er prallte mit einem Auto zusammen. </p>



<p>Der Fahrer des Pkw, ein 73-jähriger Unnaer, fuhr gegen 17:20 Uhr auf der <strong>Max-Eyth-Straße</strong> stadtauswärts in südliche Richtung. Gleichzeitig kam ein 25-jähriger Pedelecfahrer aus Unna von einer Zuwegung aus Richtung eines Unternehmens und wollte in <strong>Wendehammer der Max-Eyth-Straße </strong>einfahren.</p>



<p>Im Einmündungsbereich prallte er mit dem Pkw zusammen. </p>



<p><strong>&#8222;Nach bisherigen Erkenntnissen war die Sicht beider Verkehrsteilnehmer durch einen am Fahrbahnrand abgestellten Lkw eingeschränkt&#8220;,</strong> ergänzt Polizeisprecherin Kira Linnenbrink.</p>



<p>Ser Pedelecfahrer stürzte bei der Kollision und <strong>verletzte sich schwer.</strong> Nach medizinischer Erstversorgung an der Unfallstelle wurde er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.</p>



<p>Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt.</p>



<p>Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.</p>



<p>Quelle Kreispolizeibehörde Unna </p>
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		<title>Radler aus Unna stürzt am Schloss Heeren: Zwei Mädchen auf E-Scooter flüchten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 12:34:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Unfall]]></category>
		<category><![CDATA[Heerener Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Pedelec-Unfall]]></category>
		<category><![CDATA[Schloss Heeren]]></category>
		<category><![CDATA[Unfallflucht mit E-Scootern]]></category>
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					<description><![CDATA[Unfallflucht auf E-Scooter, Radler verletzt. Ein 53-jähriger Unnaer ist am Dienstag (11.08.2026) gegen 14:30 Uhr bei einem Verkehrsunfall mit seinem Fahrrad in Kamen-Heeren-Werve gestürzt. Er bog kurz hinter dem Schloss auf den parallel verlaufenden Rad- und Fußweg der Heerener Straße ein, als ihn ein E-Scooter mit zwei Mädchen darauf entgegenkam. Um einen Zusammenstoß zu verhindern, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Unfallflucht auf E-Scooter, Radler verletzt.</p>



<p>Ein 53-jähriger Unnaer ist am Dienstag (11.08.2026) gegen 14:30 Uhr bei einem Verkehrsunfall mit seinem Fahrrad in Kamen-Heeren-Werve gestürzt. Er bog kurz hinter dem Schloss auf den parallel verlaufenden Rad- und Fußweg der Heerener Straße ein, als ihn ein E-Scooter mit zwei Mädchen darauf entgegenkam.</p>



<p>Um einen Zusammenstoß zu verhindern, musste der 53-Jährige ausweichen und stürzte.</p>



<p>Auf dem E-Scooter sollen sich zwei junge Mädchen befunden haben, berichtet die Polizei. Scooter dürfen nur von einer einzelnen Person genutzt werden.</p>



<p>Die Polizei sucht nun die beiden E-Scooterfahrerinnen sowie Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zu den Beteiligten machen können.</p>



<p>Hinweise nimmt die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 , 02303 921 0 oder per Mail&nbsp;poststelle.unna@polizei.nrw.de&nbsp;entgegen.</p>



<p>Quelle Kreispolizeibehörde Unna</p>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Trafostation in Kessebüren und Lagerhalle in Königsborn brennen ab &#8211; 100 Marihuanapflanzen entdeckt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 09:07:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blaulicht]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehr]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[TOP NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Drogen]]></category>
		<category><![CDATA[Feuerwehr Unna]]></category>
		<category><![CDATA[Kamener Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Marihuana-Plantage]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtwerke Unna]]></category>
		<category><![CDATA[Trafostation brennt]]></category>
		<category><![CDATA[Unna-Kessebüren]]></category>
		<category><![CDATA[Unna-Königsborn]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei zwei Bränden im Unnaer Stadtgebiet waren Polizei, Feuerwehr und in einem Fall auch die Stadtwerke am Mittwoch (12. August) bis in die Abendstunden gefordert. In Unna-Königsborn brannte eine Lagerhalle nieder &#8211; bei den Löscharbeiten machten Feuerwehrleute eine ungeahnte Entdeckung -, und in Kessebüren geriet eine Trafostation in Brand. In Folge waren Teile des Dorfes [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bei zwei Bränden im Unnaer Stadtgebiet waren Polizei, Feuerwehr und in einem Fall auch die Stadtwerke am Mittwoch (12. August) bis in die Abendstunden gefordert. </p>



<p><strong>In Unna-Königsborn brannte eine Lagerhalle nieder &#8211; bei den Löscharbeiten machten Feuerwehrleute eine ungeahnte Entdeckung -, und in  Kessebüren geriet eine Trafostation in Brand. In Folge waren Teile des Dorfes bis zum Abend stromlos. </strong></p>



<p></p>



<p>Am Mittag war die Ortsnetzstation der Stadtwerke an der Fröndenberger Straße in Kessebüren in Brand geraten. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell gelöscht. </p>



<p>Erheblich umfangreicher gestaltete sich die Wiederherstellung der Stromversorgung. In Folge des Brandes waren rund&nbsp;<strong>75  Haushalte&nbsp;vorübergehend vom Stromnet</strong>z getrennt, berichteten die Stadtwerke in ihrer Abschlussmeldung um 20.15 Uhr. </p>



<p>Techniker der Stadtwerke Unna waren unmittelbar vor Ort und arbeiteten daran, die Störung zu beheben und die Stromversorgung schnellstmöglich wiederherzustellen. Ca. ein Drittel der spannungslosen Haushalte konnte durch Umschaltungen zeitnah wieder versorgt werden. </p>



<p><strong>Um kurz nach 20 Uhr war die Versorgung vollständig wieder hergestellt.</strong></p>



<p>Nur knapp eine Stunde nach dem Brandausbruch in Kessebüren stand gegen <strong>13:30 Uhr ein Teil einer Lagerhalle an der Kamener Straße</strong> in Königsborn in Flammen. Die Ursache ist bisher noch unklar. </p>



<p>Der Bereich in Höhe des Lidl-Marktes wurde abgesperrt.</p>



<p>Während der Löscharbeiten gab es dann noch eine Überraschung, berichtet Polizeisprecherin Kira Linnenkamp: </p>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p><em>&#8222;Einsatzkräfte der Feuerwehr in den Räumlichkeiten illegale Marihuana-Plantage fest. Nach ersten Feststellungen konnten dort etwa 100 Marihuana-Pflanzen aufgefunden werden.&#8220;</em></p>
</blockquote>



<p>Die Pflanzen wurden beschlagnahmt, der Tatort wurde gesichert und <strong>versiegelt. </strong></p>



<p>&#8222;Die Ermittlungen zur Brandursache sowie zu den Verantwortlichen der Plantage dauern an&#8220;, berichtet die Polizeisprecherin. &#8222;Zur Klärung der Brandentstehung wird ein Brandsachverständiger hinzugezogen werden.&#8220;</p>



<p>Ergänzende Angaben zum Sachverhalt könne die Polizei zum jetzigen Ermittlungsstand noch nicht machen. </p>



<p></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Menschenrechte im Fokus &#8211; Amnesty-Gruppe Unna lädt wieder zum Stammtisch ins Extrablatt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Total Lokal]]></category>
		<category><![CDATA[Amnesty International Unna]]></category>
		<category><![CDATA[Stammtisch]]></category>
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					<description><![CDATA[Die lokale Gruppe von Amnesty International in Unna lädt am Montag, 17. August 2026, alle Interessierten wieder zum monatlichen Menschenrechts-Stammtisch ein. Die Veranstaltung findet um 20:00 Uhr im Café Extrablatt, Markt 1, in der Innenstadt statt und bietet eine offene Plattform für Diskussionen, Ideenaustausch und gemeinsames Engagement, so die Gruppe. Der Stammtisch steht unter dem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die lokale Gruppe von Amnesty International in Unna lädt am Montag, 17. August 2026, alle Interessierten wieder zum monatlichen Menschenrechts-Stammtisch ein.</p>



<p> Die Veranstaltung findet um 20:00 Uhr im Café Extrablatt, Markt 1, in der Innenstadt statt und bietet eine offene Plattform für Diskussionen, Ideenaustausch und gemeinsames Engagement, so die Gruppe.</p>



<p>Der Stammtisch steht unter dem Motto <strong>„Menschenrechte weltweit – Was können wir vor Ort tun?“</strong>. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind eingeladen, über aktuelle Menschenrechtsthemen zu sprechen, darunter die Lage in Konfliktregionen, die Rechte von Geflüchteten und die Bedeutung von zivilgesellschaftlichem Engagement.</p>



<p>„Unser Stammtisch soll eine offene Runde für alle sein, die sich für Menschenrechte interessieren oder einfach mehr darüber erfahren möchten“, erklärt Simone Klepka, Sprecherin der Amnesty-Gruppe Unna. „Egal, ob man schon lange dabei ist oder zum ersten Mal kommt – jeder ist willkommen.“</p>



<p>Neben dem informellen Austausch wird es auch Informationen zu aktuellen Amnesty-Kampagnen geben. Die Gruppe plant unter anderem Briefaktionen, um sich für politische Gefangene einzusetzen, und sucht weitere Unterstützerinnen und Unterstützer. <strong>„Jeder Brief zählt“, </strong>betont Klepka. „Gemeinsam können wir etwas bewegen.“ </p>



<p>Eine Anmeldung ist zu dem Stammtisch nicht erforderlich.</p>



<p>PM AI-Gruppe Unna</p>
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		<title>37 Grad erwartet &#8211; Unnas Wochenmarkthändler dürfen am Freitag erneut früher abbauen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Wochenmarkt Unna]]></category>
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					<description><![CDATA[Aufgrund der erneut angekündigten hohen Temperaturen auch für den Freitag dieser Woche, 14. August, verkürzen die Händler auf dem Unnaer Wochenmarkt wie bereits zweimal Ende Juni und einmal Anfang August gegebenenfalls ihre Standzeiten. Das Unna-Marketing hat gemeinsam mit den Wochenmarkthändlern wieder vereinbart, gegebenenfalls früher abzubauen, um die heiße Mittagszeit zu vermeiden. &#8222;Da die Prognosen für [&#8230;]]]></description>
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<p>Aufgrund der erneut angekündigten hohen Temperaturen auch für den Freitag dieser Woche, 14. August, verkürzen die Händler auf dem Unnaer Wochenmarkt wie bereits zweimal Ende Juni und einmal Anfang August gegebenenfalls ihre Standzeiten.</p>



<p>Das Unna-Marketing hat gemeinsam mit den Wochenmarkthändlern wieder vereinbart, gegebenenfalls früher abzubauen, um die heiße Mittagszeit zu vermeiden. </p>



<p>&#8222;Da die Prognosen für den Freitag wieder auf die 37 Grad steigen, sollten alle Besucher frühzeitig ihren Einkauf erledigen. Ab 12.30 Uhr ist es den Händlern freigestellt, abzubauen. Dementsprechend kann die Auswahl stark eingeschränkt sein&#8220;, kündigte die Marketinggesellschaft am Donnerstag an. </p>



<p>&#8222;Dies ist insbesondere für die Stände mit Kühlung notwendig, um die Qualität, die die Besucher des Wochenmarktes gewohnt sind, zu halten. &#8222;Wer also auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte früh da sein &#8211; da es sein kann, dass euer Lieblingsstand früher abbaut.&#8220;</p>



<p>PM Unna-Marketing</p>
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		<title>Unnas einst blühendes Künstlergärtchen Mille Fiori: Dokumentation des Verfalls &#8211; Armutszeugnis für die Stadt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2026 08:08:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[TOP NEWS]]></category>
		<category><![CDATA[Total Lokal]]></category>
		<category><![CDATA[Garten Mille Fiori]]></category>
		<category><![CDATA[Minette Pötter Park]]></category>
		<category><![CDATA[Piko Park]]></category>
		<category><![CDATA[Verfall]]></category>
		<category><![CDATA[Verwahrlosung]]></category>
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					<description><![CDATA[Was nicht zerstört wurde oder verrottet ist, wurde von Wildkraut überwuchert oder ist im trockenen, heißen Sommer 2026 schlicht verwelkt und vertrocknet. Unnas einstiges farbenfroh blühende Künstlergärtchen Mille Fiori in Schrittnähe zur Fußgängerzone an der Massener Straße, mit dem sich auch die Stadtverwaltung gern bis zuletzt ohne eigenes Zutun schmückte, liegt verdorrt und trostlos darnieder. [&#8230;]]]></description>
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<p>Was nicht zerstört wurde oder verrottet ist, wurde von Wildkraut überwuchert oder ist im trockenen, heißen Sommer 2026 schlicht verwelkt und vertrocknet. </p>



<p>Unnas einstiges farbenfroh blühende <strong>Künstlergärtchen Mille Fiori </strong>in Schrittnähe zur Fußgängerzone an der Massener Straße, mit dem sich auch die Stadtverwaltung gern bis zuletzt ohne eigenes Zutun schmückte, liegt verdorrt und trostlos darnieder.</p>



<p> Direkt daneben lässt die Stadtverwaltung <a href="https://rundblick-unna.de/2026/07/04/stadt-unna-baut-fuer-6-stellige-summe-schon-nach-4-jahren-reallabor-wieder-um-eigenanteil-noch-offen/" data-type="link" data-id="https://rundblick-unna.de/2026/07/04/stadt-unna-baut-fuer-6-stellige-summe-schon-nach-4-jahren-reallabor-wieder-um-eigenanteil-noch-offen/">für minestens eine halbe Million Steuergeld einen neuen &#8222;Verweilpark&#8220; errichten. </a></p>



<p><strong>Mille Fiori ist Geschichte. </strong></p>



<ul>
<li><em>Alle Bilder von Martin Trillhose, aufgenommen Mitte August 2026 </em></li>
</ul>



<p></p>



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</figure>



<p></p>



<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;</p>



<p></p>



<p><strong>Das gänzliche Gegenteil </strong>hatte Unnas Bürgermeister seinen Bürgern öffentlich versprochen. </p>



<p>Als sich das Künstlerehepaar Nowordworski vor drei Jahren aus der aufwändigen ehrenamtlichen Pflege des Gärtchens an der Wilhelm-Sternfeld-Gasse zurückzog, weil die allein ehrenamtlich enfach nicht mehr zu leisten war, stellte sich <strong>Dirk Wigant (CDU)</strong> bei einem großen Pressetermin vor die Bürger und verkündete, dass diese einzigartige Künstler- und Naturoase mitten in der Stadt <strong>selbstverständlich und unbedingt erhalten bleibe. </strong></p>



<p>Das jahrelang unermüdlich engagierte Künstlerpaar sah sich sogar noch gesondert mit einem Blumenstrauß und warmen Worten verabschiedet. Sodann ging es mit dem Gärtchen Mille Fiori seinen Lauf und stetig bergab. Nach drei Jahren ist das Drama nun zu Ende.</p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>



<p><em><strong> Hier unsere Dokumentation des Verfalls. </strong></em></p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" loading="lazy" width="745" height="621" src="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2027.png" alt="" class="wp-image-162310" srcset="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2027.png 745w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2027-300x250.png 300w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2027-696x580.png 696w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2027-504x420.png 504w" sizes="(max-width: 745px) 100vw, 745px" /></figure>



<p></p>



<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>



<p><strong><em>17. September 2023</em></strong></p>



<p>Der Garten Mille Fiori in der Unnaer City, den 5 Jahre lang das Künstlerehepaar Nowodworski privat hegte und pflegte, gehört nicht zum „begehbaren Bürgerexperiment Reallabor Schulstraße“. Das liegt bekanntlich direkt nebenan.</p>



<p>Gleichwohl sei dieses Gärtlein, welches das Künstlerpaar nach 5 Jahren nicht weiter privat hegen und pflegen mag,<strong> „auch in Hinsicht auf das Reallabor wichtig“,</strong> erklärte Bürgermeister Wigant am Donnerstag im Haupt- und Finanzausschuss, weshalb die Stadt das Kleinod denn auch unbedingt bewahren möchte.</p>



<p>Dies soll aber erklärterweise<strong> nicht in städtischer Regie</strong> geschehen, sondern weiterhin <strong>durch Bürger privat erledigt werden.</strong></p>



<p>Wigant, der für kommenden Montag (18. September) die offizielle Rückübergabe des Gärtleins an die Stadt ankündigte, verkündigte unter „Mitteilungen“ im öffentlichen Teil des Ausschusses denn auch gleich hoffnungsfroh: Man sei bereits in „guten Gesprächen mit Ehrenamtlern“ und guter Dinge, „dass es ganz ähnlich weiterlaufen könnte“ wie in den letzten 5 Jahren mit den Nowodworskis.</p>



<p>Was eben auch „in Hinsicht auf das Reallabor wichtig“ sei. Für dieses Bürgerexperiment unter dem Motto „Park statt Parkplatz“ endet am 30. September die offiziell ausgegebene Testphase.</p>



<p></p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" loading="lazy" width="775" height="603" src="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2028.png" alt="" class="wp-image-162311" srcset="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2028.png 775w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2028-300x233.png 300w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2028-768x598.png 768w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2028-696x542.png 696w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2028-540x420.png 540w" sizes="(max-width: 775px) 100vw, 775px" /></figure>



<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;</p>



<p></p>



<p></p>



<p><em><strong>19. September 2023</strong></em></p>



<p>„Sie haben etwas Neues in unserer Stadt angestoßen, das nachhaltig Wirkung zeigt. Dafür sind wir Ihnen sehr dankbar.“ –</p>



<p>Mit diesen Worten, so berichtet die Stadtpressestelle, habe sich Bürgermeister Dirk Wigant am Montag, 18. September, bei dem Ehepaar Frauke und Dietmar Nowodworski für seinen jahrelangen Einsatz für das Beet an der Schulstraße bedankt.</p>



<p>Die Künstler hatten sich der städtischen Fläche, die ungenutzt brach lag, 2019 angenommen und sie seitdem liebevoll zu einem Kleinod in der Unnaer Innenstadt umgewandelt.</p>



<p>Die Stadtverwaltung betont, wie sehr sie diesen Einsatz anerkenne:</p>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p><em>„Viel Zeit, Herzblut, kreative Energie und auch Geld investierte das Unnaer Künstlerpaar in dieser Zeit in den Garten „Mille Fiori“ – mit Erfolg: Die einstige Brachfläche wurde schnell zu einer beliebten Anlaufstelle für Menschen, die abseits des Trubels in der Innenstadt einen Ort der Ruhe und Kreativität suchten.“</em></p>
</blockquote>



<p>Bürgermeister Wigant hatte in dieser Sache gute Nachrichten mitgebracht, denn mit dem <a href="https://www.clubhandicap.de/">„Club Handicap e.V.“ </a>habe sich ein engagierter neuer Partner der Stadt gefunden, um den Garten „Mille Fiori“ im Sinne der Eheleute Nowodworski weiterzuführen.</p>



<p><strong>Der „Club Handicap“ bereitet seit über 40 Jahren Menschen mit psychischen Erkrankungen </strong>wie beispielsweise Depressionen, Angststörungen oder Zwangserkrankungen auf eine Rückkehr in den Alltag und einer Wiedererlangung von sozialer und beruflicher Teilhabe vor. Dazu zählen neben vielen anderen therapeutischen Interventionen auch die<strong> Ergotherapie und interne Arbeitstherapie – </strong>nach Überzeugung der Beteiligten „ein idealer Brückenschlag zu dem künstlerischen Ansatz des Gartens „Mille Fiori““.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="559" src="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182109-1024x559.jpg" alt="" class="wp-image-120137" srcset="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182109-1024x559.jpg 1024w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182109-300x164.jpg 300w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182109-768x419.jpg 768w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182109-1536x838.jpg 1536w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182109-2048x1118.jpg 2048w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182109-696x380.jpg 696w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182109-1068x583.jpg 1068w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182109-1920x1048.jpg 1920w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182109-769x420.jpg 769w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Garten Mille Fiori neben dem Reallabor Schulstraße. (Archivfoto RB)</figcaption></figure>



<p>Mit Markus Bast war am Montag der Verwaltungsleiter des gemeinnützigen Vereins mit zu dem Gesprächstermin gekommen. „Wir haben sofort gesagt, dass das genau zu uns passt und wir mit unseren Patienten hier etwas wirklich Wertvolles gestalten können“, sagte Bast.</p>



<p>Die Nähe des „Clubs Handicap“zum Garten sei ein großer Vorteil.</p>



<p>Die Stadtverwaltung sicherte zu, das Engagement des Vereins „nach Kräften zu fördern“. Die offizielle Übergabe soll Mitte Oktober sein.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" loading="lazy" width="721" height="573" src="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2029.png" alt="" class="wp-image-162312" srcset="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2029.png 721w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2029-300x238.png 300w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2029-696x553.png 696w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2029-528x420.png 528w" sizes="(max-width: 721px) 100vw, 721px" /></figure>



<p></p>



<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.</p>



<p></p>



<p><em><strong>28. Oktober 2023</strong></em></p>



<p>Der Mille Fiori an Unnas Reallabor hat neue&nbsp; „Kümmerer“:</p>



<p>Der Garten „Mille Fiori“ in der Unnaer Innenstadt, den bisher das Künstlerpaar Nowodworski privat pflegte, ist am Freitag offiziell an den Verein <strong>„Club Handicap“</strong> und seinen Verwaltungsleiter Markus Bast übergeben worden.</p>



<p>Die Nowodworskis hatten sich der städtischen Fläche, die ungenutzt brach lag, im Jahr 2019 angenommen und neben Zeit und Kreativität auch Geld in den „Mille Fiori“ investiert.</p>



<p><strong>Die einstige Brachfläche entwickelte sich zu einem beliebten Ruheplätzchen.</strong> Anders als zuweilen der Eindruck erweckt wurde, gehörte und gehört der Garten n<strong>icht zur angrenzenden Versuchsfläche des Reallabors</strong> Schulstraße, dem früheren Parkplatz.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="498" src="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182134-1024x498.jpg" alt="" class="wp-image-120135" srcset="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182134-1024x498.jpg 1024w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182134-300x146.jpg 300w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182134-768x374.jpg 768w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182134-1536x747.jpg 1536w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182134-2048x996.jpg 2048w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182134-696x339.jpg 696w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182134-1068x520.jpg 1068w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182134-1920x934.jpg 1920w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182134-863x420.jpg 863w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Der Garten Mille Fiori neben dem Reallabor Schulstraße. (Archivfoto RB)</figcaption></figure>



<p></p>



<p>Fortan übernimmt der Club Handicap die Pflege.</p>



<p><strong>Skulpturen und Sitzmöbel bleiben im Garten.</strong></p>



<p>Der Club Handicap bereitet seit über 40 Jahren Menschen mit psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder Zwangserkrankungen auf eine Rückkehr in den Alltag und einer Wiedererlangung sozialer und beruflicher Teilhabe vor.</p>



<p>Dazu zählen neben vielen anderen therapeutischen Interventionen auch <strong>Ergotherapie und interne Arbeitstherapie – ein Brückenschlag zum künstlerischen Ansatz des Gartens „Mille Fiori“.</strong></p>



<p>Der Verwaltungsleiter des gemeinnützigen Vereins, Markus Bast, hatte sich bei der Stadt gemeldet, nachdem er erfahren hatte, dass Frauke und Dietmar Nowodworski das Projekt abgeben wollten.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" loading="lazy" width="730" height="666" src="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2030.png" alt="" class="wp-image-162313" srcset="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2030.png 730w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2030-300x274.png 300w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2030-696x635.png 696w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2030-460x420.png 460w" sizes="(max-width: 730px) 100vw, 730px" /></figure>



<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.</p>



<p></p>



<p><strong><em>16. Juli 2025</em></strong></p>



<p>Bedeutet dies nun das endgültige Aus für das Gärtchen Mille Fiori?</p>



<p>Es war viele Jahre lang ein <strong>kleines Gartenparadies, ein buntes, kreatives Idyll</strong> schrittnah zur Unnaer Fußgängerzone. Liebevoll bepflanzt und mit Kunstwerken verziert durch privates Engagement eines Unnaer Künstlerpaares, sorgte das Gärtchen Mille Fior zwischen Massener Straße und Schulstraße stets für staunende Bewunderung einheimischer und auswärtiger Besucher, die sich in dem kunterbunten Kleinod gern für eine Rast niederließen.</p>



<p>Die Nowodworskis hatten sich der<strong> städtischen Fläche, die ungenutzt brach lag, im Jahr 2019 </strong>angenommen und neben Zeit und Kreativität auch Geld in den „Mille Fiori“ investiert.</p>



<p>Als Frauke und Dietmar Nowodnorwski den „Mille Fiori“<a href="https://rundblick-unna.de/2023/09/17/zu-wichtig-auch-fuers-reallabor-stadt-sucht-neue-ehrenamtliche-zur-pflege-des-gartens-mille-fiori/"> im Herbst vor zwei Jahren aufgaben</a>, weil die viele ausschließlich ehrenamtliche Arbeit für sie schlicht nicht mehr zu schaffen war, zauberte die Stadt zunächst eine sofortige Nachfolgeregelung aus dem Hut: Denn die Fläche sei auch <strong>mit Blick aufs „Reallabor Schulstraße“</strong>, dem für viel Steuergeld zum Park umgemodelten Parkplatz, zu wichtig, betonte Bürgermeister Wigant (CDU) seinerzeit im Haupt- und Finanzausschuss.</p>



<p>Öffentlichkeitswirksam stellte Wigants Verwaltung im<a href="https://rundblick-unna.de/2023/10/28/um-garten-mille-fiori-kuemmert-sich-jetzt-der-club-handicap/"> Oktober 2023 bei einem Pressetermin den „Club Handicap“ als neuen Gartenverantwortlichen vor</a> und zeigte sich gewiss, damit eine langfristige Lösung gefunden zu haben, die freilich erneut auf reiner Ehrenamtlichkeit beruhte.</p>



<p>&#8212;&#8212;&#8212;</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="520" src="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182122-1024x520.jpg" alt="" class="wp-image-120136" srcset="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182122-1024x520.jpg 1024w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182122-300x152.jpg 300w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182122-768x390.jpg 768w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182122-1536x780.jpg 1536w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182122-2048x1040.jpg 2048w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182122-696x353.jpg 696w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182122-1068x542.jpg 1068w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182122-1920x975.jpg 1920w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2023/04/20230413_182122-827x420.jpg 827w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Archivfoto vom April 2023: Der Garten Mille Fiori neben dem Reallabor Schulstraße. (Archivfoto RB)</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="576" src="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2025/07/MILLE-FIORI-REALLABOR-1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-149139" srcset="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2025/07/MILLE-FIORI-REALLABOR-1-1024x576.jpg 1024w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2025/07/MILLE-FIORI-REALLABOR-1-300x169.jpg 300w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2025/07/MILLE-FIORI-REALLABOR-1-768x432.jpg 768w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2025/07/MILLE-FIORI-REALLABOR-1-1536x864.jpg 1536w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2025/07/MILLE-FIORI-REALLABOR-1-696x392.jpg 696w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2025/07/MILLE-FIORI-REALLABOR-1-1068x601.jpg 1068w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2025/07/MILLE-FIORI-REALLABOR-1-747x420.jpg 747w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2025/07/MILLE-FIORI-REALLABOR-1.jpg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Eine Aufnahme aus der zweiten Juliwoche 2025. Foto Martin Trillhose</figcaption></figure>



<p></p>



<p>Doch es kam anders.</p>



<p>In den letzten Wochen fiel Besuchern zunehmend auf, dass das Gärtchen nicht mehr wie gewohnt gepflegt wird. Gestern waren auch die Hinweisschilder auf den Club Handicap vor Ort verschwunden.</p>



<p>Tatsächlich hat der Verein anderthalb Jahre nach Übernahme der Pflege frustriert das Handtuch geworfen. Verwaltungsleiter Markus Bast bestätigte das unserer Redaktion am heutigen Mittwoch (16. Juli). Seine Antwortmail an die Redaktion kam sehr zügig nur eine Stunde nach Anfrage.</p>



<p><strong>„Ja, tatsächlich habe ich diese Woche mit der Stadt gesprochen und ihnen mitgeteilt, dass wir nicht länger die Pflege übernehmen können/ wollen“,</strong> bestätigte Markus Bast.</p>



<p>„Wir werden aber, bis ich Rückmeldung von der Stadt habe, noch mit unseren Möglichkeiten weiter versuchen, den Stand zu halten.“</p>



<p><strong>Rückmeldung von der Stadt </strong>bekam unsere Redaktion auf eine entsprechende Anfrage vom Montag bisher auch noch nicht.</p>



<p>Wer die Hinweisschilder auf den Club Handicap an den Bäumen entfernt hat, weiß der Verwaltungsleiter nicht. „Wir waren es nicht. Und dass die Stadt quasi einen Tag nach dem Telefonat schon tätig war, kann ich mir nicht vorstellen…“</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="1024" src="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2025/07/518320401_24262043920094252_6253467931249710711_n-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-149143" srcset="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2025/07/518320401_24262043920094252_6253467931249710711_n-1024x1024.jpg 1024w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2025/07/518320401_24262043920094252_6253467931249710711_n-300x300.jpg 300w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2025/07/518320401_24262043920094252_6253467931249710711_n-150x150.jpg 150w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2025/07/518320401_24262043920094252_6253467931249710711_n-768x768.jpg 768w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2025/07/518320401_24262043920094252_6253467931249710711_n-696x696.jpg 696w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2025/07/518320401_24262043920094252_6253467931249710711_n-1068x1068.jpg 1068w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2025/07/518320401_24262043920094252_6253467931249710711_n-420x420.jpg 420w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2025/07/518320401_24262043920094252_6253467931249710711_n.jpg 1440w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Hinweisplakate auf den Club Handicap sind verschwunden, einen Tag, nachdem der Verein die Stadt über die Aufgabe der Pflege informiert hatte. (Fotos: Kerstin Jädtke</figcaption></figure>



<p><strong>Die Gründe für die Entscheidung, die Gartenpflege neben dem „Reallabor“ aufzugeben, seien vielfältig</strong>, so Markus Bast.</p>



<p>„Es ist schwierig für uns, ständig die Patienten zu motivieren diese Aufgabe zu übernehmen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p><em>Denn, und das ist der Hauptgrund – es wird fast alles, was wir aufbauen, kurzfristig wieder zerstört oder beschmiert.</em></p>
</blockquote>



<p>D.h. konkret: Vandalismus ist ein großes Problem,<strong> und die Patienten und Mitarbeiter haben einfach keine Lust mehr, ständig tage- oder sogar wochenlang Dinge zu restaurieren und dann ist am nächsten Tag wieder alles zerstört!</strong></p>



<p>Auch die <strong>Rückmeldung aus der Bevölkerung ist „schwierig“,</strong> wenn zum Beispiel vorbei laufende Passanten Bemerkungen machen wie <strong>„Macht ihr auch endlich mal was…“ </strong>oder wir Montag morgens direkt angerufen werden, das der <strong>Garten voller Müll</strong> ist (nachdem am Wochenende dort häufig Party gemacht wird).</p>



<p>Das ist für unsere Patienten mit teilweise auch sozialen Ängsten wirklich schwierig und eher kontraproduktiv.</p>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p><em>Jeder Bürger hätte gerne auch selbst mal Müll aufsammeln können, aber da wird dann die Verantwortung scheinbar komplett auf uns abgewälzt.</em></p>
</blockquote>



<p>Aber natürlich gab es auch Lob, keine Frage- aber die negativen Kommentare wiegen leider schwerer.</p>



<p>Ein weiteres Problem ist nicht nur der Müll an sich- sondern speziell die Tatsache, <strong>dass der Garten wohl auch von Junkies genutzt wird </strong>und wir dort auch schon Spritzen etc. entfernen mussten- und das kann ich meinen Patienten wirklich nicht zumuten!</p>



<p><strong>Also – es ist einfach zu viel Arbeit für uns </strong>– wir haben nur 1-2 therapeutische Gruppen pro Woche (und da kann es auch zu Ausfällen kommen), die sich um den Garten kümmern können, a<strong>ber die Erwartungshaltung vieler Bürger ist so hoch, dass wir dem nicht gerecht werden können.</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p><em>Wenn nicht noch (viel) mehr Leute helfen (und das müsste ja auch koordiniert werden), ist es bei den oben geschilderten traurigen Tatsachen nicht leistbar, einen solchen Garten auf dem bekannten Niveau ehrenamtlich zu erhalten.</em></p>
</blockquote>



<p>Denn das muss ja auch dazu gesagt werden, <strong>wir haben das freiwillig und unentgeltlich gemacht, sind aber weder Gärtner noch Künstler und konnten nur mit unseren Möglichkeiten versuchen das Beste daraus zu machen.</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p><em>Wahrscheinlich muss die Stadt, wenn sie an dem Erhalt des Gartens interessiert ist, doch Geld in die Hand nehmen und Firmen mit der Pflege beauftragen- ob das überhaupt bezahlbar ist wage ich allerdings zu bezweifeln.</em></p>
</blockquote>



<p><strong>Ich bedaure unsere Entscheidung sehr</strong> und hätte mir gewünscht, dass es besser funktioniert, aber der Umfang der Arbeit ist einfach zu groß- zumindest bei dem Verhalten einiger weniger Menschen, die uns die Freude an dem Garten genommen haben. Und ohne Freude an dieser Arbeit macht es für uns einfach keinen Sinn…“</p>



<p><strong>Die von uns angefragte <a href="https://rundblick-unna.de/2025/07/16/nach-aus-durch-den-club-handicap-um-garten-mille-fiori-sollen-sich-jetzt-die-stadtbetriebe-kuemmern/">Stellungnahme der Stadt </a>kam am frühen Abend. Sie lautet:</strong></p>



<p>Die Kreisstadt Unna und der Club Handicap e.V. haben sich einvernehmlich darauf verständigt, dass der Verein die Betreuung des ehemaligen Gartens „Mille Fiori“ an der Schulstraße beendet. Beide Seiten bedauern diese Entscheidung, die mit großem gegenseitigem Respekt getroffen wurde.</p>



<p>Der Club Handicap e.V. hatte die Pflege der innerstädtischen Grünfläche im Herbst 2023 übernommen – mit dem Ziel, den Garten im Rahmen seiner ergotherapeutischen Arbeit in die Tagesstruktur seiner Klientinnen und Klienten einzubinden. Doch im Laufe der vergangenen Monate stellte sich heraus, dass sich dieses Vorhaben in der Praxis nicht in dem Maße realisieren ließ, wie zunächst erhofft.</p>



<p>Auch Bürgermeister Dirk Wigant bringt sein Bedauern zum Ausdruck: „Es ist schade, dass dieses Projekt nicht die Entwicklung nehmen konnte, die wir uns gewünscht haben. Umso mehr danke ich dem Club Handicap e.V. für den aufrichtigen Einsatz. Die Entscheidung, die Betreuung des Gartens abzugeben, verdient Respekt – insbesondere, weil sie auf einer realistischen Einschätzung und dem Wohl der betreuten Menschen beruht.“</p>



<p>Die Stadtbetriebe Unna kümmern sich nun dauerhaft um die Pflege des gesamten Bereichs an der Schulstraße – also sowohl des Minette-Pötter-Parks als auch der bisherigen „Mille Fiori“-Fläche. Konkret bedeutet dies: Die Stadtbetriebe sorgen mindestens einmal pro Woche für Reinigung und Bewässerung der gesamten Anlage.<br>Darüber hinaus prüft die Stadtverwaltung, inwiefern die Fläche des ehemaligen Gartens „Mille Fiori“ dauerhaft so gestaltet werden kann, dass der besondere Charakter des Ortes bewahrt wird und langfristig weiter entwickelt werden kann.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" loading="lazy" width="733" height="678" src="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2031.png" alt="" class="wp-image-162314" srcset="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2031.png 733w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2031-300x277.png 300w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2031-696x644.png 696w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2031-454x420.png 454w" sizes="(max-width: 733px) 100vw, 733px" /></figure>



<p>&#8230;&#8230;&#8230;</p>



<p></p>



<p><strong><em>16. Juli 2025</em></strong></p>



<p>Nachdem der Club Handicap der Stadt Unna vor zwei Tagen angekündigt hat, den <strong>Garten Mille Fiori</strong> zwischen Schulstraße und Massener Straße nicht mehr weiter zu pflegen<a href="https://rundblick-unna.de/2025/07/16/so-viel-arbeit-wenig-rueckhalt-muell-vandalismus-club-handicap-gibt-pflege-des-gartens-mille-fiori-neben-reallabor-schulstrasse-frustriert-auf/"> (wir berichteten am heutigen Morgen), </a>macht es die Stadt jetzt selbst.</p>



<p>Bzw. sie lässt es machen, durch die <strong>Stadtbetriebe.</strong></p>



<p>Am frühen Mittwochabend schickte das Rathaus eine am Montag angefragte Stellungnahme zur Zukunft des Gartens neben dem Reallabor Schulstraße. Sie lautet:</p>



<p>„Die Kreisstadt Unna und der Club Handicap e.V. haben sich einvernehmlich darauf verständigt, dass der Verein die Betreuung des ehemaligen Gartens „Mille Fiori“ an der Schulstraße beendet. Beide Seiten bedauern diese Entscheidung, die mit großem gegenseitigem Respekt getroffen wurde.</p>



<p>Der Club Handicap e.V. hatte die Pflege der innerstädtischen Grünfläche im Herbst 2023 übernommen – mit dem Ziel, den Garten im Rahmen seiner ergotherapeutischen Arbeit in die Tagesstruktur seiner Klienten einzubinden. Doch im Laufe der vergangenen Monate stellte sich heraus, dass sich dieses Vorhaben in der Praxis nicht in dem Maße realisieren ließ, wie zunächst erhofft.“</p>



<p><em>(Eine Stellungnahme des Verwaltungsleiters hatte unsere Redaktion bereits am heutigen Morgen eingeholt und veröffentlicht.)</em></p>



<p><strong>Bürgermeister Dirk Wigant lässt sich in der Pressemitteilung aus dem Rathaus wie folgt zitieren:</strong></p>



<p>„Es ist schade, dass dieses Projekt nicht die Entwicklung nehmen konnte, die wir uns gewünscht haben. Umso mehr danke ich dem Club Handicap e.V. für den aufrichtigen Einsatz. Die Entscheidung, die Betreuung des Gartens abzugeben, verdient Respekt – insbesondere, weil sie auf einer realistischen Einschätzung und dem Wohl der betreuten Menschen beruht.“</p>



<p><strong>Die Stadtbetriebe Unna, so Wigant, kümmern sich nun dauerhaft um die Pflege des gesamten Bereichs an der Schulstraße </strong>– also sowohl des Minette-Pötter-Parks als auch der bisherigen „Mille Fiori“-Fläche.</p>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p><em>Konkret bedeutet dies: Die Stadtbetriebe sorgen mindestens einmal pro Woche für Reinigung und Bewässerung der gesamten Anlage.</em></p>
</blockquote>



<p>Darüber hinaus prüft die Stadtverwaltung, inwiefern die Fläche des ehemaligen Gartens „Mille Fiori“ dauerhaft so gestaltet werden könne, dass der „der <strong>besondere Charakter des Ortes bewahrt wird und langfristig weiter entwickelt werden kann“. </strong>Von 2019 bis Herbst 2023 hatte dies das<strong> Künstlerpaar Nowodworski </strong>getan – mit sehr viel Zeitaufwand, persönlichem Einsatz und wie später der Club Handicap komplett unentgeltlich. Dies war für die Künstler wie auch für den Verein nicht längerfristig zu leisten.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" loading="lazy" width="733" height="678" src="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2031.png" alt="" class="wp-image-162314" srcset="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2031.png 733w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2031-300x277.png 300w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2031-696x644.png 696w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2031-454x420.png 454w" sizes="(max-width: 733px) 100vw, 733px" /></figure>



<p>&#8230;&#8230;..</p>



<p></p>



<p><em><strong>21. Juli 2025</strong></em></p>



<p>„Mille Fiori bleibt lebendig“, verkündet die Stadt Unna.</p>



<p>Nach dem Rückzug des Club Handicap aus der Betreuung des Gartens „Mille Fiori“ neben dem „Reallabor Schulstraße“ (wir berichteten exklusiv) habe die Stadt Unna gemeinsam mit den Stadtbetrieben und Unna Marketing „kurzfristig eine tragfähige Lösung gefunden“, um, so formuliert sie, „die Zukunft des besonderen Innenstadtgartens zu sichern“.</p>



<p>„Die große Resonanz auf die Nachricht, dass der Club Handicap sich aus der Betreuung des Gartens zurückzieht, hat erneut , wie sehr die Menschen in Unna diesen Ort schätzen“, so Bürgermeister Dirk Wigant.</p>



<p><strong>Nachdem das Rathaus zunächst verkündet hatte, die Stadtbetriebe Unna würden die Pflege übernehmen, erklärt es nun: Das werden die Stadtbetriebe nicht selbst tun.</strong></p>



<p>Sondern: Sie werden kurzfristig einen externen Dienstleister mit der Pflege des Gartens beauftragen – über das Maß der regulären Reinigung hinaus.</p>



<p>„Der Auftrag umfasst die Pflege und Bewässerung der Pflanzen, die regelmäßige Reinigung der Fläche sowie die Bewahrung des Gartens als grünen und offenen Verweilort mitten in der Innenstadt.“</p>



<p>Der Auftrag ist zunächst bis zum Jahresende befristet – auch, um Spielraum für die laufenden Planungen zur Umgestaltung des angrenzenden Reallabors zu lassen. Dieser Park, ehemals Parkplatz, wird bekanntloch für 850.000 Euro umgestaltet.</p>



<p>Wigant dankt ausdrücklich nochmals dem Künstlerpaar Frauke und Dietmar Nowodworski, „die den Garten 2019 ins Leben gerufen und ihn über Jahre mit Herzblut, Kreativität und großem persönlichen Einsatz gepflegt und gestaltet haben“.</p>



<p>Ziel bleibt es nun, eine nachhaltige Perspektive für den Garten zu entwickeln. Iealerweise im Zusammenspiel mit der künftigen Gestaltung des Minette-Pötter-Parks.</p>



<p>„Doch es liegt auch an uns allen in Unna, diesen Ort zu achten und zu schützen – damit ‚Mille Fiori‘ ein Garten für alle bleiben kann“, mahnt Wigant.</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" loading="lazy" width="718" height="633" src="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2032.png" alt="" class="wp-image-162315" srcset="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2032.png 718w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2032-300x264.png 300w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2032-696x614.png 696w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/Screenshot-2032-476x420.png 476w" sizes="(max-width: 718px) 100vw, 718px" /></figure>



<p>&#8230;&#8230;&#8230;..</p>



<p></p>



<p><em><strong>23. Juli 2025</strong></em></p>



<p>„Details zu Vertragsangelegenheiten werden grundsätzlich nicht von der Kreisstadt Unna kommuniziert.“</p>



<p>So kurz angebunden beantwortete die Stadt Unna die Bitte unserer Redaktion um weitergehende Informationen zur künftigen Pflege des Gärtchens Mille Fiori, dem inzwischen vor sich hin darbenden früheren Künstlergärtchens neben dem Reallabor Schulstraße.</p>



<p>Wie berichtet, hatte Bürgermeister Dirk Wigant (CDU) nach dem Ausscheiden des Clubs Handicap, der den Garten seit Oktober 2023 ehrenamtlich betreut hatte, zunächst angekündigt, dass die Stadtbetriebe dies mit übernehmen würden.</p>



<p>Die Einsicht, dass es mit dem geplanten einmal wöchentlichen Müllaufsammeln und Gießen vermutlich nicht getan sein wird, keimte bei Wigant aber offensichtlich schnell.</p>



<p>Jedenfalls kam ziemlich schnell die erneute Ankündigung, dass man für die Pflege des ehemaligen Schmuckstücks – wenige Meter breit und etwa 20 Schritte lang – <a href="https://rundblick-unna.de/2025/07/21/gaertchen-mille-fiori-externer-dienstleister-soll-pflege-jetzt-uebernehmen/">nun eigens einen externen Dienstleister beauftragen wolle.</a></p>



<p>Denn auch im Hinblick der mit 850.000 Euro Steuergeld geplanten weiteren Umgestaltung des Reallabors, inzwischen in „Minette-Pötter-Park“ umgetauft, sei der einstige Künstlergarten einfach zu bedeutsam.</p>



<p>Entsprechend der Rückmeldung der Stadt auf die Rundblick-Anfrage gibt es für die steuerzahlenden Bürger, die den zusätzlichen Pflegeaufwand des städtischen Mille Fiori mit ihrem Geld finanzieren, keine Informationen darüber, wie viel sie denn bezahlen werden und welchen Umfang diese „externe Pflege“ haben wird.</p>



<p>Stadtsprecherin Anna Gemünd teilte lediglich mit, dass mit der Betreuung des Gartens „eine Agentur“ beauftragt werde, die „kleine Dienstleistungen verschiedenster Art ausführt“.</p>



<p>Zum Problem der Vermüllung und häufigen Anwesenheit Drogenabhängiger an der Örtlichkeit ergänzte Gemünd:</p>



<p>„Der Ordnungsdienst hat den Bereich nach den entsprechenden Hinweisen des Clubs Handicap in die dauerhafte Kontrolle aufgenommen und zudem die Polizei informiert.“</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><strong><em>Hier endet unsere Berichterstattung. Bis zum Ende des Jahres 2025 wurde das Gärtchen noch recht passabel in Schuss gehalten, 2026 ist es nun ganz offensichtlich aufgegeben worden. </em></strong></p>



<p></p>



<p></p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://rundblick-unna.de/2026/08/13/unnas-einst-bluehendes-kuenstlergaertchen-mille-fiori-dokumentation-des-verfalls-armutszeugnis-fuer-die-stadt/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Vandalismus, Lärm, zerstückelte Bäume &#8211; Stadt Bergkamen beauftragt bis Ferienende Sicherheitsdienst auf Schulgeländen</title>
		<link>https://rundblick-unna.de/2026/08/12/vandalismus-laerm-zerstueckelte-baeume-stadt-bergkamen-beauftragt-bis-ferienende-sicherheitsdienst-auf-schulgelaenden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 10:31:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Total Lokal]]></category>
		<category><![CDATA[Schulgelände]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt Bergkamen]]></category>
		<category><![CDATA[Umweltfrevel]]></category>
		<category><![CDATA[Vandalismus]]></category>
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					<description><![CDATA[In Folge erheblicher Vandalismusschäden und Ruhestörungen an verschiedenen Schulen im Stadtgebiet hat die Stadt Bergkamen eine Entscheidung getroffen: Sie setzt bis zum Ende der Sommerferien einen professionellen Sicherheitsdienst ein, der die Schulhausmeister und den kommunalen Ordnungsdienst bei der Beaufsichtung unterstützt. Der konkrete Anlass: &#8222;An den letzten Wochenenden sind Vandalismusschäden in fünfstelliger Höhe an den Schulen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In Folge erheblicher Vandalismusschäden und Ruhestörungen an verschiedenen Schulen im Stadtgebiet hat die Stadt Bergkamen eine Entscheidung getroffen: </p>



<p>Sie setzt bis zum Ende der Sommerferien einen professionellen Sicherheitsdienst ein, der die Schulhausmeister und den kommunalen Ordnungsdienst bei der Beaufsichtung unterstützt.</p>



<p>Der konkrete Anlass: &#8222;An den letzten Wochenenden sind <strong>Vandalismusschäden in fünfstelliger Höhe</strong> an den Schulen der Stadt verursacht worden&#8220;, teilt die Stadt in einer Pressemeldung vom heutigen Mittwoch mit, 12. August. </p>



<p>Daher hat das Amt für Schulverwaltung, Weiterbildung und Sport in Absprache mit der Verwaltungsleitung für die kommenden Wochen einen <strong>Sicherheitsdienst zur Unterstützung der Beaufsichtigung der Schulgelände über die späten Abendstunden hinaus</strong> beauftragt. </p>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p><em>„Es geht nicht darum, Kinder und Jugendliche, die ihre Freizeit friedlich auf den Schulgeländen verbringen, zu vertreiben, sondern sich gegen Zerstörungen, Graffiti und Diebstahlversuche aus den letzten Tagen zu wehren.&#8220; </em></p>
</blockquote>



<p>Festhalten müsse man sicher, so betont die Stadt, dass die deutliche Mehrheit von Kindern und Jugendlichen, die ihre Freizeit auf den Schulhöfen verbringen, keinen Schaden anrichten.</p>



<p> &#8222;<strong>Eine absolute Minderheit der Schulhofnutzer &#8211; in der Regel ältere Jugendliche und jüngere Erwachsene – sind die vermeintlichen Verursacher. Erhebliche Schäden – bis hin zu gefällten Bäumen – sind aktuell festgestellt worden</strong>.&#8220;</p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="768" src="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/WBGS-Scheibe-eingeworfen-und-Muelleimer-in-Brand-gesetzt-Foto-1-07.-09.08.2026-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-162287" srcset="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/WBGS-Scheibe-eingeworfen-und-Muelleimer-in-Brand-gesetzt-Foto-1-07.-09.08.2026-1024x768.jpg 1024w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/WBGS-Scheibe-eingeworfen-und-Muelleimer-in-Brand-gesetzt-Foto-1-07.-09.08.2026-300x225.jpg 300w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/WBGS-Scheibe-eingeworfen-und-Muelleimer-in-Brand-gesetzt-Foto-1-07.-09.08.2026-768x576.jpg 768w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/WBGS-Scheibe-eingeworfen-und-Muelleimer-in-Brand-gesetzt-Foto-1-07.-09.08.2026-1536x1152.jpg 1536w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/WBGS-Scheibe-eingeworfen-und-Muelleimer-in-Brand-gesetzt-Foto-1-07.-09.08.2026-2048x1536.jpg 2048w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/WBGS-Scheibe-eingeworfen-und-Muelleimer-in-Brand-gesetzt-Foto-1-07.-09.08.2026-696x522.jpg 696w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/WBGS-Scheibe-eingeworfen-und-Muelleimer-in-Brand-gesetzt-Foto-1-07.-09.08.2026-1068x801.jpg 1068w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/WBGS-Scheibe-eingeworfen-und-Muelleimer-in-Brand-gesetzt-Foto-1-07.-09.08.2026-1920x1440.jpg 1920w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/WBGS-Scheibe-eingeworfen-und-Muelleimer-in-Brand-gesetzt-Foto-1-07.-09.08.2026-560x420.jpg 560w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/WBGS-Scheibe-eingeworfen-und-Muelleimer-in-Brand-gesetzt-Foto-1-07.-09.08.2026-80x60.jpg 80w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2026/08/WBGS-Scheibe-eingeworfen-und-Muelleimer-in-Brand-gesetzt-Foto-1-07.-09.08.2026-265x198.jpg 265w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Scheibe eingeworfen, Mülleimer in Brand gesetzt. Beispiel für den massiven Vandalismus auf Bergkamener Schulgeländen in der ersten Ferienhälfte. (Foto Stadt Bergkamen)</figcaption></figure>



<p> </p>



<p>Schulhöfe sollen in den gestatteten Zeiten von Kindern und Jugendlichen als <strong>Wohlfühlorte </strong>genutzt werden dürfen, so die Verwaltung. </p>



<p>&#8222;Randalierer und Ruhestörer richten nicht nur Schäden an, sie vertreiben die unauffälligen Nutzenden und stören die Anlieger“, betont Dirk Bläsing, stellv. Schulamtsleiter. </p>



<p>&#8222;Nicht zu vergessen waren auch daraus resultierende Ruhestörungen für die unmittelbaren Anlieger. Auf diesem Wege kann der Umfang der Aufsicht und Kontrolle über die Dienstzeiten der Schulhausmeister und des kommunalen Ordnungsdienstes hinaus erheblich erweitert werden.&#8220;</p>



<p> Die Verwaltung erwartet einen kurzfristigen und erfolgreichen Effekt aus dieser Maßnahme. Zu den <strong>Kosten</strong> schreibt sie nichts, wir haben bei der Stadt Anfrage gestellt. Ergänzung folgt. </p>
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		<title>Stadt bilanziert: Schnelles Einsatzteam für sauberes Unna &#8222;funktioniert&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 09:08:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Total Lokal]]></category>
		<category><![CDATA[Müll]]></category>
		<category><![CDATA[Schnelles Einsatzteam]]></category>
		<category><![CDATA[Unna]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Für eine saubere Stadt: Das Konzept funktioniert.&#8220; Selbstbewusst zieht die Stadt Unna Jahresbilanz. Ihr &#8222;schnelles Einsatzteam&#8220; hat im ersten Jahr über 1100 Mängel beseitigt. Vor einem Jahr hatte die Stadt das schnelles Einsatzteam (SET) bei den Stadtbetrieben eingerichtet und zusätzlich einen elektrisch betriebenen Stadtmüllsauger für die Innenstadt in Betrieb genommen. Ziel war und ist es, [&#8230;]]]></description>
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<p>&#8222;Für eine saubere Stadt: Das Konzept funktioniert.&#8220;</p>



<p>Selbstbewusst zieht die Stadt Unna Jahresbilanz. Ihr &#8222;schnelles Einsatzteam&#8220;  hat im ersten Jahr über 1100 Mängel beseitigt.</p>



<p>Vor einem Jahr hatte die Stadt das schnelles Einsatzteam (SET) bei den Stadtbetrieben eingerichtet und zusätzlich einen elektrisch betriebenen Stadtmüllsauger für die Innenstadt in Betrieb genommen. </p>



<p>Ziel war und ist es, gemeldete Mängel im Stadtgebiet schneller zu beseitigen und so für mehr Sauberkeit im öffentlichen Raum zu sorgen.</p>



<p> Nach einem Jahr zieht die Verwaltung nun eine erste äußerst positive Bilanz.</p>



<p>&#8222;Seit dem Start hat das zweiköpfige Team um Matthias Stork und Andreas Bannasch bereits 1147 Meldungen erledigt. Das entspricht nahezu fünf bearbeiteten und abgeschlossenen Meldungen pro Arbeitstag&#8220;, listet die Verwaltung auf. </p>



<p>Mehr als 80 Prozent der Einsätze entfallen auf die Müll. Dazu zählen unter anderem wilde Müllkippen, die Bürger über den digitalen Mängelmelder der Stadt melden.</p>



<p>Zugleich verzeichnet die Verwaltung einen deutlichen Anstieg der eingehenden Meldungen im Mängelmelder. Ein Grund dafür dürfte die schnelle Bearbeitung durch das SET sein, schätzt sie. </p>



<p>&#8222;Die zeitnah sichtbaren Erfolge stärken offenbar das Vertrauen der Bürger in das System und motivieren dazu, Missstände weiterhin direkt zu melden.&#8220;</p>



<p>&nbsp;Regelmäßig ist das Team mit dem Stadtmüllsauger in der Innenstadt unterwegs, insbesondere in der Fußgängerzone, um Zigarettenkippen, Kronkorken und anderen Unrat aufzusaugen bzw. mit dem Müllgreifer von Hand aufzusammeln. </p>



<p>Darüber hinaus fährt das Team mit einem Pritschenwagen durch das gesamte Stadtgebiet und kümmert sich um Meldungen, die über den Mängelmelder eingehen.&nbsp;</p>



<p>Die Kommunikation rund um die Einsätze erfolgt über das Büro des Bürgermeisters digital. &#8222;Meldungen werden direkt aufgenommen, weitergeleitet und bearbeitet&#8220;, unterstreicht das Rathaus. </p>



<p>Mit der Einrichtung des schnellen Einsatzteams hatte die Kreisstadt Unna im vergangenen Jahr auf den Wunsch reagiert, insbesondere bei wilden Müllkippen und anderen kurzfristig zu beseitigenden Mängeln zügiger handeln zu können.</p>



<p> Zuvor hatten Mitarbeiter der Stadtbetriebe für kurzfristige Einsätze bei Verschmutzungen regelmäßig aus anderen Bereichen, etwa der Grünpflege, abgezogen werden müssen. </p>



<p>&#8222;Die erste Jahresbilanz zeigt nun: Das Konzept funktioniert.&#8220;</p>



<p>Quelle Stadt Unna </p>
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		<title>Thews (SPD) begrüßt 145 Mio. € KfW-Fördergeld für den Kreis Unna &#8211; 1,1 Mio. fließen in kommunale Infrastruktur</title>
		<link>https://rundblick-unna.de/2026/08/12/thews-spd-begruesst-145-mio-e-kfw-foerdergeld-fuer-den-kreis-unna-11-mio-fliessen-in-kommunale-infrastruktur/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2026 07:12:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagsabgeordneter Michael Thews (SPD)]]></category>
		<category><![CDATA[Fördergelder]]></category>
		<category><![CDATA[KfW-Bank]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunale Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunale Infrastruktur]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;KfW-Förderung für Hamm und Kreis Unna mehr als verdoppelt&#8220;, verkündet der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews. 176,9 Millionen Euro gibt es allgemein &#8222;für Investitionen in der Region&#8220; (Kreis Unna plus Hamm), auf 1,1 Millionen Euro beläuft sich die Summe für die kommunale Infrastruktur im Kreis Unna allein. &#8222;Diese Investitionen stärken unsere Wirtschaft, bringen die Energiewende vor [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>&#8222;KfW-Förderung für Hamm und Kreis Unna mehr als verdoppelt&#8220;, verkündet der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Thews. 176,9 Millionen Euro gibt es allgemein &#8222;für Investitionen in der Region&#8220; (Kreis Unna plus Hamm), auf 1,1 Millionen Euro beläuft sich die Summe für die kommunale Infrastruktur im Kreis Unna allein. </p>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p><em>&#8222;Diese Investitionen stärken unsere Wirtschaft, bringen die Energiewende vor Ort voran und sorgen dafür, dass Hamm und der Kreis Unna auch in Zukunft gute Orte zum Leben und Arbeiten bleiben.&#8220;</em></p>
</blockquote>



<p>Im ersten Halbjahr 2026 hat die Förderbank des Bundes und der Länder, die KfW, laut Thews insgesamt 176,9 Millionen Euro Fördergeld für Hamm und den Kreis Unna zugesagt. </p>



<p>&#8222;Das sind 96,3 Millionen Euro mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. Damit hat sich das Fördervolumen innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt&#8220;, betont der  Sozialdemokrat, dessen Parteifreunde in Berlin mitregieren. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" loading="lazy" width="1024" height="683" src="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2024/09/Michael-Thews-0193-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-138345" style="aspect-ratio:1.499267935578331;width:596px;height:auto" srcset="https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2024/09/Michael-Thews-0193-1024x683.jpg 1024w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2024/09/Michael-Thews-0193-300x200.jpg 300w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2024/09/Michael-Thews-0193-768x512.jpg 768w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2024/09/Michael-Thews-0193-1536x1024.jpg 1536w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2024/09/Michael-Thews-0193-2048x1365.jpg 2048w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2024/09/Michael-Thews-0193-696x464.jpg 696w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2024/09/Michael-Thews-0193-1068x712.jpg 1068w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2024/09/Michael-Thews-0193-1920x1280.jpg 1920w, https://rundblick-unna.de/wp-content/uploads/2024/09/Michael-Thews-0193-630x420.jpg 630w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Michael Thews, SPD-Bundestagsabgeordneter für den Nordkreis Unna und Hamm. (Foto Büro Thews)</figcaption></figure>



<p>Die KfW habe einen gesetzlichen öffentlichen Auftrag, erläutert Thews. &#8222;Anders als eine Geschäftsbank arbeitet sie nicht primär gewinnorientiert: <strong>Sie soll wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklung fördern und wird insbesondere dort tätig, wo eine Marktschwäche besteht oder zusätzliche Impulse benötigt werden.</strong> Dafür stellt sie unter anderem z<strong>insgünstige Kredite und Zuschüsse </strong>zur Verfügung.&#8220;</p>



<p>Im<strong> Kreis Unna l</strong>iegt das Fördervolumen bei <strong>144,9 Millionen </strong>Euro. Davon gehen 19,5 Millionen Euro an die Mittelstandsbank, 124,4 Millionen Euro an private Kunden und<strong> 1,1 Millionen Euro in die kommunale und soziale Infrastruktur.</strong></p>



<blockquote class="wp-block-quote">
<p><em>&#8222;Das hilft Unternehmen, die investieren wollen, genauso wie Menschen, die bauen oder modernisieren, und unseren Kommunen&#8220;,</em></p>
</blockquote>



<p> zeigt sich Michael Thews gewiss. Die KfW vergibt viele ihrer Förderkredite über Partner- bzw. Hausbanken und kann dabei auch einen Teil des Ausfallrisikos übernehmen. </p>



<p>PM Bundesabgeordneter M. Thews (SPD) &#8211; Wahlkreis Unna II/Hamm </p>
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