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	<title>Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel</title>
	
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		<title>Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel</title>
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		<title>Bergkloster-Stiftung feiert dreijähriges Bestehen</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 05:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SMMP-Online Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor drei Jahren, am 8. September 2007, haben die Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel (SMMP) anl&#228;sslich ihres 200. Gr&#252;ndungstages eine eigene Stiftung gegr&#252;ndet: die Bergkloster-Stiftung SMMP. &#8222;Neben der Verdopplung des Stiftungskapitals haben wir seitdem etwa 320.000 Euro an Spenden und Stiftungsertr&#228;gen f&#252;r insgesamt 20 Projekte der Ordensgemeinschaft im In- und Ausland aussch&#252;tten k&#246;nnen&#8220;, sagt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6297" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><img src="http://static2.smmp.de/2010/09/capoeira.jpg" alt="Capoeira-Kurs f&#252;r Jugendliche in Leme, Brasilien: Soziale Projekte auf drei Kontinenten geh&#246;ren zum Stiftungsprogramm. Foto: Theresa Tebben" title="Capoeira-Kurs f&#252;r Jugendliche in Leme, Brasilien: Soziale Projekte auf drei Kontinenten geh&#246;ren zum Stiftungsprogramm. Foto: Theresa Tebben" width="640" height="356" class="size-full wp-image-6297" /><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Capoeira-Kurs f&#252;r Jugendliche in Leme, Brasilien: Soziale Projekte auf drei Kontinenten geh&#246;ren zum Stiftungsprogramm. Foto: Theresa Tebben</p></div>
<p>Vor drei Jahren, am 8. September 2007, haben die Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel (SMMP) anl&#228;sslich ihres 200. Gr&#252;ndungstages eine eigene Stiftung gegr&#252;ndet: die Bergkloster-Stiftung SMMP. &#8222;Neben der Verdopplung des Stiftungskapitals haben wir seitdem etwa 320.000 Euro an Spenden und Stiftungsertr&#228;gen f&#252;r insgesamt 20 Projekte der Ordensgemeinschaft im In- und Ausland aussch&#252;tten k&#246;nnen&#8220;, sagt Christian Uhl, gesch&#228;ftsf&#252;hrendes Mitglied des Vorstandes der Bergkloster Stiftung.<span id="more-6296"></span></p>
<p>Die Stiftung mit Sitz in Bestwig hilft dabei, Projekte in Bolivien, Brasilien, Rum&#228;nien, Mosambik und Deutschland langfristig abzusichern. &#8222;Auch hierzulande fehlen zunehmend &#246;ffentliche Mittel f&#252;r die Wahrnehmung sozialer und christlicher Aufgaben&#8220;, betont Uhl. Umso wichtiger sei der Erfolg der Stiftung. Den habe auch die Wirtschaftskrise nicht gef&#228;hrden k&#246;nnen, obwohl die Ertr&#228;ge noch h&#246;her gewesen w&#228;ren, wenn das Zinsniveau aufgrund dieser Rahmenbedingungen nicht so niedrig w&#228;re, wie der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer erl&#228;utert. </p>
<p>Die Entwicklung sei umso bemerkenswerter, als dass die Positionierung einer Stiftung nat&#252;rlich einen langen Atem ben&#246;tige. Heike Schmidt-Teige, die seit 2007 als Stiftungsreferentin im Bergkloster Bestwig t&#228;tig ist, erkl&#228;rt: &#8222;Es geht um mehr, als eine Spende in sichere H&#228;nde zu geben. Eine Zustiftung, die Gr&#252;ndung eines Stiftungsfonds oder auch die Gr&#252;ndung einer eigenen Stiftung – und das gegebenenfalls mit eigenem Namen – ist eine h&#246;chst pers&#246;nliche und von einem sicheren Gef&#252;hl gepr&#228;gte Entscheidung.&#8220; Dabei habe die Bergkloster-Stiftung das Gl&#252;ck, auf die Seriosit&#228;t, die Tradition und den guten Ruf der Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel bauen zu k&#246;nnen. </p>
<p>Und auch f&#252;r diejenigen, die die etwas Gutes tut wollen, ohne sich schon sicher zu sein, ob sie nicht doch noch einmal auf einen Teil des zur Verf&#252;gung gestellten Geldes zur&#252;ckgreifen m&#252;ssen, h&#228;lt die Bergkloster-Stiftung SMMP ein Angebot bereit. &#8222;Daf&#252;r bieten wir so genannte Stifterdarlehen an&#8220;, erl&#228;utert die Referentin. &#8222;Diese Darlehen bewirken langfristig Gutes, sind aber bei Bedarf wieder k&#252;ndbar.&#8220;</p>
<p>Unterst&#252;tzt werden auf diese vielf&#228;ltige Weise Missionsprojekte, aber auch Ma&#223;nahmen und Aufgaben in Deutschland. So wurde das <a href="http://smmp.de/2010/03/22/besserer-schutz-und-mehr-freiraum-fuer-demenziell-veraenderte-patienten/" class="liinternal">Patientensicherungssystem am Marienkrankenhaus</a> in Nassau zu einem Gro&#223;teil &#252;ber Spenden finanziert. Die Stelzner-Montessori-Stiftung unterst&#252;tzt das <a href="http://smmp.de/aufgaben/bildung-und-erziehung/montessori-zentrum/" class="liinternal">Montessori Zentrum</a> von Schwester Petra Stelzner in Berlin. Sie hatte fr&#252;her die Montessori-Akademie in Meschede geleitet. Und die Ertr&#228;ge der Sorores-Stiftung flie&#223;en in die Ausbildung der Ordensschwestern in Bestwig. </p>
<p>Auch an den Schulen tragen die Initiativen der Bergkloster-Stiftung und ihrer Unterstiftungen mittlerweile Fr&#252;chte. So erkl&#228;rt Christian Uhl: &#8222;Oft haben potenzielle Spender eine pers&#246;nliche Beziehung zu einem Projekt. Etwa, wenn sie die Schule unterst&#252;tzen m&#246;chten, die die eigenen Kinder besuchen. Oder das Seniorenheim, in dem die eigene Mutter wohnt. Dann gibt es nebenbei einen Nutzen f&#252;r die eigene Familie oder das eigene Umfeld.&#8220; </p>
<p>Auch das Berufskolleg Bergkloster Bestwig profitiert von der Stiftung. Derzeit unterst&#252;tzt sie beispielsweise das Projekt &#8222;Balu und Du&#8220;. Dabei gew&#228;hrleistet die Bildungseinrichtung in Kooperation mit dem Balu und Du e.V. die Koordination und fachliche Begleitung von ehrenamtlichen Mentoren f&#252;r Sch&#252;ler im Alter von sechs bis zehn Jahren. Auch die Schulsozialarbeit an den sieben Schulen der Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel in Ahaus, Menden, Bestwig, Kassel und Heiligenstadt wird durch die Stiftung mit finanziert.</p>
<p>Seit 2010 hat die Ordensgemeinschaft ihr gesamtes Spendenwesen in der Stiftung konzentriert. &#8222;Die Informationen an die Spender und Stifter, wie gut ihre Unterst&#252;tzung wirkt, wollen wir intensivieren und ausbauen&#8220;, k&#252;ndigt Christian Uhl an. &#8222;So hoffen wir, dass sich in den n&#228;chsten Jahren noch eine Vielzahl von Spendern und Stiftern gewinnen l&#228;sst.&#8220;</p>
<p>Informationen zur Stiftung gibt die eigene Internetseite <a href="http://www.bergklosterstiftung.de/" class="liexternal">www.bergklosterstiftung.de</a></p>
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		<title>Marienkrankenhaus: Alarm auf Linie 17</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 08:09:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gro&#223;e Feuerwehr&#252;bung dient auch der &#220;berpr&#252;fung der Patientensicherheit
Nassau. Wo ist Linie 17? Seit einigen Minuten schon schrillt ein heller Ton durch das Marien&#173;kranken&#173;haus. Die unangenehme Frequenz bedeutet &#8222;Feueralarm&#8220;. Die leitenden Mitarbeiter der Verwaltung und der medizinischen Abteilung haben sich im Foyer versammelt. Die Alarmtafel zeigt Linie 17 als Ort des gemeldeten Brandes an. Der stellvertretende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6241" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><img src="http://static2.smmp.de/2010/09/100903-DSC_0239-640x425.jpg" alt="Feuerwehr&#252;bung am Marienkrankenhaus in Nassau: Im dichten Nebel haben die Einsatzkr&#228;fte den vermissten Patienten gefunden. Nun gilt es ihn zu bergen. Foto: SMMP/Bock" title="Feuerwehr&#252;bung am Marienkrankenhaus in Nassau: Im dichten Nebel haben die Einsatzkr&#228;fte den vermissten Patienten gefunden. Nun gilt es ihn zu bergen. Foto: SMMP/Bock" width="640" height="425" class="size-large wp-image-6241" /><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Feuerwehr&#252;bung am Marienkrankenhaus in Nassau: Im dichten Nebel haben die Einsatzkr&#228;fte den vermissten Patienten gefunden. Nun gilt es ihn zu bergen.</p></div>
<p><strong>Gro&#223;e Feuerwehr&#252;bung dient auch der &#220;berpr&#252;fung der Patientensicherheit</strong></p>
<p>Nassau. Wo ist Linie 17? Seit einigen Minuten schon schrillt ein heller Ton durch das <a href="http://www.marienkrankenhaus-nassau.de/marienkrankenhaus.html" class="liexternal">Marien&shy;kranken&shy;haus</a>. Die unangenehme Frequenz bedeutet &#8222;Feueralarm&#8220;. Die leitenden Mitarbeiter der Verwaltung und der medizinischen Abteilung haben sich im Foyer versammelt. Die Alarmtafel zeigt Linie 17 als Ort des gemeldeten Brandes an. Der stellvertretende Pflegedirektor Hans-J&#252;rgen Herbener reagiert sofort, schnappt sich um 18.35 Uhr den Ordner mit den Brandschutzpl&#228;nen, lokalisiert die R&#228;ume, wo der Alarm ausgel&#246;st wurde und l&#228;uft dorthin. Unterdessen fragen sich die anderen: &#8222;Wo soll das denn sein?&#8220;<span id="more-6240"></span></p>
<div id="attachment_6243" class="wp-caption alignright" style="width: 290px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://static2.smmp.de/2010/09/100903-DSC_0134.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://static2.smmp.de/2010/09/100903-DSC_0134-280x173.jpg" alt="18.35 Uhr: Die leitenden Mitarbeiter und &#196;rzte des Marienkrankenhauses sammeln sich nach dem ausgel&#246;sten Alarm im Foyer. Eilig wird besprochen, was nun zu tun ist. Foto: SMMP/Bock" title="18.35 Uhr: Die leitenden Mitarbeiter und &#196;rzte des Marienkrankenhauses sammeln sich nach dem ausgel&#246;sten Alarm im Foyer. Eilig wird besprochen, was nun zu tun ist. Foto: SMMP/Bock" width="280" height="173" class="size-medium wp-image-6243" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">18.35 Uhr: Die leitenden Mitarbeiter und &#196;rzte des Marienkrankenhauses sammeln sich nach dem ausgel&#246;sten Alarm im Foyer. Eilig wird besprochen, was nun zu tun ist. </p></div>
<p>Diesmal ist es nur ein Probealarm. Die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Nassau und der Brandschutzbeauftragte des Krankenhauses, Sven Schlesinger, hatten die &#220;bung verabredet. Und trotzdem sind alle ganz aufgeregt. &#8222;Es ist das erste Mal, dass ich diesen schrillen Ton &#252;berhaupt h&#246;re&#8220;, verr&#228;t die kaufm&#228;nnische Direktorin Barbara Werder.</p>
<p><strong>&#8222;Wir m&#252;ssen feststellen, ob da noch jemand ist&#8220;</strong></p>
<p>&#8222;Ist die Feuerwehr jetzt schon alarmiert?&#8220;, fragt sich Pflegedirektorin Schwester Placida Fennenk&#246;tter. Noch nicht. Denn Hans-J&#252;rgen Herbener muss sich erst vergewissern, dass es kein Fehlalarm ist. &#8222;Dazu bin ich verpflichtet&#8220;, erkl&#228;rt er. Als er wieder oben ankommt, sagt er den anderen: &#8222;Unten ist Rauch. In der physikalischen Abteilung. Wir m&#252;ssen feststellen, ob dort noch jemand ist.&#8220; Nun sind die &#196;rzte am Zug. Chef&#228;rztin Dr. Cornelia Lippold und der leitende Oberarzt Dr. Josef Rein funken ihre Abteilungen an.</p>
<div id="attachment_6245" class="wp-caption alignright" style="width: 290px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://static2.smmp.de/2010/09/100903-DSC_0292.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://static2.smmp.de/2010/09/100903-DSC_0292-280x200.jpg" alt="Mit f&#252;nf Fahrzeugen und 22 Einsatzkraften r&#252;ckt die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Nassau zu der &#220;bung am Marienkrankenhaus an. Foto: SMMP/Bock" title="Mit f&#252;nf Fahrzeugen und 22 Einsatzkraften r&#252;ckt die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Nassau zu der &#220;bung am Marienkrankenhaus an. Foto: SMMP/Bock" width="280" height="200" class="size-medium wp-image-6245" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Mit f&#252;nf Fahrzeugen und 22 Einsatzkraften r&#252;ckt die Freiwillige Feuerwehr der Verbandsgemeinde Nassau zu der &#220;bung am Marienkrankenhaus an.</p></div>
<p>Die Feuerwehr fl&#252;stert ihnen zu, dass ein Patient vermisst ist. &#8222;Ist das vielleicht einer unserer demenziell Erkrankten? K&#246;nnte der drau&#223;en sein?&#8220;, fragt Barbara Werder. &#8222;Nein&#8220;, ist Manfred auf der Springe &#252;berzeugt. &#8222;Dann h&#228;tte unser <a href="http://smmp.de/2010/03/22/besserer-schutz-und-mehr-freiraum-fuer-demenziell-veraenderte-patienten/" class="liinternal">Patientensicherungssystem</a> ausgel&#246;st.&#8220; Ein angelegtes Armband sch&#252;tzt solche Risikopatienten n&#228;mlich vor dem unbeaufsichtigten Verlassen des Krankenhauses. </p>
<p>Endlich stellt der technische Leiter des Kranken&shy;hauses den schrillen Ton ab. Pflegedirektorin Schwester Placida Fennenk&#246;tter denkt daran, an den Eingang zu gehen, um die Feuerwehr in Empfang zu nehmen. Barbara Werder und der stellvertretende Direktor Stephan Stork informieren per Handy und Funk weitere Mitarbeiter.</p>
<p>18.40 Uhr: Mit Martinshorn r&#252;cken die f&#252;nf Fahrzeuge der Feuerwehr an. 22 Einsatzkr&#228;fte springen vom Wagen, rollen Schl&#228;uche aus, legen schweres Atemschutzger&#228;t an. Fast 20 Kilogramm wiegt diese Ausr&#252;stung. Hans-J&#252;rgen Herbener verr&#228;t ihnen, wo er den Rauch gesehen hat. Schon arbeiten sich einige Feuerwehrleute mit ihrer Ausr&#252;stung in diese Richtung vor.</p>
<div id="attachment_6249" class="wp-caption alignright" style="width: 290px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://static2.smmp.de/2010/09/100903-DSC_0209.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://static2.smmp.de/2010/09/100903-DSC_0209-280x186.jpg" alt="Hier haben die Einsatzkr&#228;fte eine hei&#223;e T&#252;r entdeckt. Dahinter befindet sich vermutlich das Feuer.  Foto: SMMP/Bock" title="Hier haben die Einsatzkr&#228;fte eine hei&#223;e T&#252;r entdeckt. Dahinter befindet sich vermutlich das Feuer.  Foto: SMMP/Bock" width="280" height="186" class="size-medium wp-image-6249" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Hier haben die Einsatzkr&#228;fte eine hei&#223;e T&#252;r entdeckt. Dahinter befindet sich vermutlich das Feuer. </p></div>
<p><strong>Dichter Nebel erschwert die Sicht</strong></p>
<p>Im Untergeschoss angekommen, kriechen sie von T&#252;r zu T&#252;r durch den Flur. Dichter Nebel  erschwert ihnen die Sicht. Die Funkverbindung rei&#223;t zeitweilig ab. Die Lampen auf ihrem Helm helfen da auch nicht mehr viel. Also m&#252;ssen sie f&#252;hlen. &#8222;Diese T&#252;r hier ist ganz hei&#223;&#8220;, sagt einer der Feuerwehrleute. Zu viert sammeln sie sich an dieser Stelle. Einer z&#228;hlt bis drei, dann rei&#223;en sie T&#252;r auf. Jetzt wird der Qualm noch dichter, auch wenn es in diesem Fall nur synthe&shy;ti&shy;scher Nebel ist. &#8222;Da muss irgendwo jemand liegen&#8220;, meldet ihnen Einsatzleiter J&#252;rgen Schwarz &#252;ber Funk. Dann verteilen sich die Lichter im Raum, bis einer ruft: &#8222;Hier hier&#8220;, Die Worte sind nur dumpf durch eine Atemmaske zu h&#246;ren. Die Lichter sammeln sich, der bewusstlose Patient ist gefunden. Zwei der Einsatzkr&#228;fte bringen die 50 Kilogramm schwere Puppe auf einer Trage nach drau&#223;en. Vorsichtig tasten sie sich im dichten Nebel voran. Die anderen beginnen jetzt mit den L&#246;scharbeiten. Um 19.20 Uhr vermelden sie schlie&#223;lich: &#8222;Feuer aus!&#8220;</p>
<div id="attachment_6251" class="wp-caption alignright" style="width: 290px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://static2.smmp.de/2010/09/100903-DSC_0273.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://static2.smmp.de/2010/09/100903-DSC_0273-280x186.jpg" alt="19.10 Uhr: Der vermisste Patient ist gefunden, der Brand aber noch nicht gel&#246;scht. Foto: SMMP/Bock" title="19.10 Uhr: Der vermisste Patient ist gefunden, der Brand aber noch nicht gel&#246;scht. Foto: SMMP/Bock" width="280" height="186" class="size-medium wp-image-6251" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">19.10 Uhr: Der vermisste Patient ist gefunden, der Brand aber noch nicht gel&#246;scht.</p></div>
<p><strong>Ein Einsatz unter realistischen Bedingungen</strong></p>
<p>&#8222;Das war ein Einsatz unter realistischen Bedin&shy;gun&shy;gen&#8220;, erkl&#228;rt Wehrf&#252;hrerleiter Mark Horbach eine halbe Stunde sp&#228;ter bei der Abschlussbesprechung vor dem Eingang des Krankenhauses. Dort sammeln sich die leitenden Angestellten der Klinik und die 22 Einsatzkr&#228;fte. Sven Schlesinger, selbst Mitglied der freiwilligen Feuerwehr, gibt zu: &#8222;Wir haben heute einiges dazugelernt. Aber wir durften auch fest&shy;stel&shy;len, dass unsere Rauchmelder und die Alarmanlage funktionieren.&#8220; Barbara Werder gesteht: &#8222;Wenn man so etwas praktisch &#252;bt, ist es eben doch etwas ganz anders als in der Theorie. Ich werde jetzt erst einmal verinnerlichen, wo in unserem Krankenhaus welche Linie ist…&#8220; </p>
<p>Sie betont: &#8222;Die Sicherheit der Patienten und der Brandschutz haben bei uns einen sehr hohen Stellenwert.&#8220; Erst im Fr&#252;hjahr wurde das neue Patien&shy;ten&shy;siche&shy;rungs&shy;system installiert. Und deshalb habe man auch eine &#220;bung wie diese gewollt. Auch an der Hufeland-Klinik in Bad Ems, dem zweiten Haus der Katholischen Kliniken Lahn in Tr&#228;gerschaft der Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel, st&#252;nde die Sicherheit an erster Stelle. Deshalb w&#252;rde dort gerade die gesamte Brandmelde-Anlage neu installiert – mit Kosten von rund einer Million Euro: &#8222;Aber das ist es uns wert.&#8220; Sven Schlesinger f&#252;gt allerdings hinzu: &#8222;Bei allen Sicherheitsvorkehrungen wollen wir einen solchen Alarm nicht wirklich erleben.&#8220;</p>
<div id="attachment_6253" class="wp-caption alignright" style="width: 196px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://static2.smmp.de/2010/09/100903-DSC_0318.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://static2.smmp.de/2010/09/100903-DSC_0318-186x280.jpg" alt="Ups! Das war nicht ganz so gedacht &#8211; aber anbrennen konnte hier nichts. Foto: SMMP/Bock" title="Ups! Das war nicht ganz so gedacht &#8211; aber anbrennen konnte hier nichts. Foto: SMMP/Bock" width="186" height="280" class="size-medium wp-image-6253" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Ups! Das war nicht ganz so gedacht &#8211; aber anbrennen konnte hier nichts.</p></div>
<p>Anschlie&#223;end nutzen die Feuerwehrleute noch die Gelegenheit, das Krankenhaus durch eine Ortsbegehung n&#228;her kennen zu lernen. Und als sie beim Abbau ihrer Ger&#228;te einen richtigen Fluss auf die Stra&#223;e sp&#252;len, ger&#228;t ihr Einsatz auch noch zum furiosen Finale des Kindergeburtstages gleich gegen&#252;ber. &#8222;Kommt mal alle her!&#8220;, ruft die gerade Zehn gewordene Jessica ihre jungen G&#228;ste zusammen. Dieses erfrischende Fu&#223;bad lassen sie sich nat&#252;rlich nicht entgehen.</p>
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		<title>Schwesterntag: Die Freiheit wieder ins Bewusstsein geholt</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 16:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ordensgemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Aloisia Höing]]></category>
		<category><![CDATA[Bergkloster]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[deutsche Einheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwesterntag]]></category>
		<category><![CDATA[Seraphica Bischoff]]></category>
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		<category><![CDATA[Wiedervereinigung]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Bergkloster Heiligenstadt blickten fast 100 Ordensfrauen auf die Trennungen und Wiedervereinigungen ihrer Gemeinschaft zur&#252;ck
Heiligenstadt. Wenn Hans-Gerd Adler an den 30. Oktober 1989 zur&#252;ckdenkt, &#252;berw&#228;ltigen ihn heute noch die Emotionen: 10.000 Menschen hatten sich damals an einer von ihm mit organisierten Demonstration vor dem Bergkloster Heiligenstadt versammelt und gerufen: &#8222;Wir sind das Volk.&#8220; F&#252;r den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6215" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><img src="http://static2.smmp.de/2010/09/100901-DSC_0067-640x451.jpg" alt="Der Leiter der Abteilung Volksbildung beim Rat des Kreises Heiligenstadt diktiert einen Brief an Schwester Maria Aquina Siemensmeyer, der ihr und ihren Mitschwestern den Unterricht im Schuldienst untersagt. Auch das ist ein Kapitel der Ordensgeschichte zu Zeiten der DDR &#8211; hier nachgespielt von Sr. Anna Maria Hovest (stehend) und Sr. Martha Erdmann an der Schreibmaschine. Foto: SMMP/Bock" title="Der Leiter der Abteilung Volksbildung beim Rat des Kreises Heiligenstadt diktiert einen Brief an Schwester Maria Aquina Siemensmeyer, der ihr und ihren Mitschwestern den Unterricht im Schuldienst untersagt. Auch das ist ein Kapitel der Ordensgeschichte zu Zeiten der DDR &#8211; hier nachgespielt von Sr. Anna Maria Hovest (stehend) und Sr. Martha Erdmann an der Schreibmaschine. Foto: SMMP/Bock" width="640" height="451" class="size-large wp-image-6215" /><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Der Leiter der Abteilung Volksbildung beim Rat des Kreises Heiligenstadt diktiert einen Brief an Schwester Maria Aquina Siemensmeyer, der ihr und ihren Mitschwestern den Unterricht im Schuldienst untersagt. Auch das ist ein Kapitel der Ordensgeschichte zu Zeiten der DDR &#8211; hier nachgespielt von Sr. Anna Maria Hovest (stehend) und Sr. Martha Erdmann an der Schreibmaschine.</p></div>
<p><strong>Im Bergkloster Heiligenstadt blickten fast 100 Ordensfrauen auf die Trennungen und Wiedervereinigungen ihrer Gemeinschaft zur&#252;ck</strong></p>
<p>Heiligenstadt. Wenn Hans-Gerd Adler an den 30. Oktober 1989 zur&#252;ckdenkt, &#252;berw&#228;ltigen ihn heute noch die Emotionen: 10.000 Menschen hatten sich damals an einer von ihm mit organisierten Demonstration vor dem Bergkloster Heiligenstadt versammelt und gerufen: &#8222;Wir sind das Volk.&#8220; F&#252;r den Fall, dass etwas passieren wollte, hielten die Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel die Pforten ihrer Geb&#228;ude ge&#246;ffnet.<span id="more-6207"></span></p>
<p>Adler referierte am Mittwoch, 1. September, anl&#228;sslich des Schwesterntages in Heiligenstadt vor fast 100 Ordensfrauen. Diesmal hie&#223; das Thema &#8222;20 Jahre deutsche Einheit&#8220;. Ein Thema, mit dem die Geschichte der Ordensgemeinschaft eng verwoben ist. Denn durch die DDR waren die Konvente auf beiden Seiten der Grenze &#252;ber Jahrzehnte voneinander getrennt. &#8222;Eigentlich hatte da niemand mehr an die Einheit geglaubt. Selbst Schwester Renata Maria Eckardt hatte mir erst vor einiger Zeit verraten: ‚Vielleicht war unsere gr&#246;&#223;te S&#252;nde, dass wir da nicht mehr mit Gott gerechnet hatten‘&#8220;, berichtete Hans-Gerd Adler. Heute blickt die Gemeinschaft dankbar auf die Ereignisse vor 20 Jahren zur&#252;ck.</p>
<p>Die Schwesterntage dienen dem regelm&#228;&#223;igen Austausch untereinander zu aktuellen Themen und Fragen. &#8222;Sie sind wichtig, denn wir Schwestern sind auf viele Konvente verteilt und wollen uns auch in gro&#223;er Gemeinschaft erleben und gegenseitig best&#228;rken&#8220;, sagt Generaloberin Schwester Aloisia H&#246;ing. Da nie alle gleichzeitig k&#246;nnen und die Kapazit&#228;ten des Bergklosters daf&#252;r auch kaum reichen w&#252;rden, gibt es am Samstag, 4. September, einen weiteren Schwesterntag mit demselben Programm. Dann wird die Phase der Wiedervereinigung erneut lebendig werden.</p>
<p><strong>&#8222;Wir verabschiedeten uns so, als w&#252;rden wir uns abends nicht wiedersehen.&#8220;</strong></p>
<div id="attachment_6217" class="wp-caption alignright" style="width: 290px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://static2.smmp.de/2010/09/100901-DSC_0015.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://static2.smmp.de/2010/09/100901-DSC_0015-280x186.jpg" alt="Sichtlich bewegt folgt Sr. Seraphica Bischoff den Ausfuhrungen Hans-Gerd Adlers. Sie hat die Wendezeit in Heiligenstadt selbst miterlebt. Foto: SMMP/Bock" title="Sichtlich bewegt folgt Sr. Seraphica Bischoff den Ausfuhrungen Hans-Gerd Adlers. Sie hat die Wendezeit in Heiligenstadt selbst miterlebt. Foto: SMMP/Bock" width="280" height="186" class="size-medium wp-image-6217" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Sichtlich bewegt folgt Sr. Seraphica Bischoff den Ausfuhrungen Hans-Gerd Adlers. Sie hat die Wendezeit in Heiligenstadt selbst miterlebt. </p></div>
<p>Mit bewegter Stimme erz&#228;hlte Hans-Gerd Adler am Mittwoch von dem Moment, wo er sich vor dem Friedensgebet, an das sich die Demonstration auf dem Friedensplatz anschlie&#223;en sollte, von seiner Frau verabschiedet habe: &#8222;Wir verabschiedeten uns so, als w&#252;rden wir uns abends nicht wiedersehen. Bestenfalls vielleicht im Westen, wenn man mich ausweist, dachte ich.&#8220;  Denn er war vom bisch&#246;flichen Kommissarius als Redner bei der Veranstaltung auserkoren worden. &#8222;Vorher dachten wir: Wenn da 500 Menschen hinkommen, ist das ein Erfolg. Aber w&#228;hrend wir in der Sakristei die letzten Absprachen trafen, hatten sich 10.000 Menschen auf dem Platz versammelt.&#8220; Dabei habe Heiligenstadt gerade einmal 17.000 Einwohner gehabt, berichtet der Zeitzeuge noch immer fasziniert.<br />
Nat&#252;rlich h&#228;tte diese Menschenmasse niemals im Bergkloster Zuflucht gefunden, wenn etwas passiert w&#228;re. &#8222;Deshalb war die &#214;ffnung unserer T&#252;ren auch eher ein symbolisches Zeichen&#8220;, wei&#223; Schwester Seraphica Bischoff noch sehr genau. Sie hatte die DDR jahrzehntelang miterlebt, war als Leiterin verschiedener Kinderg&#228;rten im Eichsfeld und im Kloster als Organistin t&#228;tig. Als die Geschichte am Mittwochnachmittag wieder lebendig wurde, stiegen ihr die Tr&#228;nen in die Augen. Spontan stimmte sie wieder in die Sprechch&#246;re ein, die als Tondokument von jener Montagsdemonstration erhalten sind: &#8222;Wir sind das Volk.&#8220;</p>
<div id="attachment_6216" class="wp-caption alignright" style="width: 290px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://static2.smmp.de/2010/09/100901-DSC_0017.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://static2.smmp.de/2010/09/100901-DSC_0017-280x150.jpg" alt="Hans-Gerd Adler berichtet den Schwestern im Bergkloster Heiligenstadt uber seine Erinnerungen an die Montagsgebete und -demonstrationen vor der Wende im Eichsfeld. Foto: SMMP/Bock" title="Hans-Gerd Adler berichtet den Schwestern im Bergkloster Heiligenstadt uber seine Erinnerungen an die Montagsgebete und -demonstrationen vor der Wende im Eichsfeld. Foto: SMMP/Bock" width="280" height="150" class="size-medium wp-image-6216" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Hans-Gerd Adler berichtet den Schwestern im Bergkloster Heiligenstadt uber seine Erinnerungen an die Montagsgebete und -demonstrationen vor der Wende im Eichsfeld.</p></div>
<p><strong>Nicht die erste Trennung</strong></p>
<p>Es war nicht die erste Trennung, die die Ordensgemeinschaft seit ihrer Gr&#252;ndung vor &#252;ber 200 Jahren &#252;berstanden hatte. Denn Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die deutschen Schwestern zunehmend von den franz&#246;sischen isoliert. Der deutsch-franz&#246;sische Krieg und sp&#228;ter der erste Weltkrieg hatten das wechselseitige Misstrauen beider L&#228;nder verst&#228;rkt und sie zu Feinden gemacht. &#8222;Post wurde zensiert und nicht zugestellt, Reisen wurden nicht erlaubt&#8220;, erl&#228;uterte Generalsekret&#228;rin Schwester Theresia Lehmeier, die die Geschichte des deutschen Ordenszweiges am Nachmittag Revue passieren lie&#223;. Anschaulich spielten einige Schwestern auch szenisch nach, was damals passierte. Bis zur Ausweisung der deutschen Schwestern nach Frankreich. Nur der Konvent in Diestedde blieb &#252;brig.<br />
&#8222;Aus Heiligenstadt mussten die Schwestern ebenfalls gehen. Sie fanden Zuflucht im franz&#246;sischen Toul. Doch mindestens 60 Familien &#252;berlie&#223;en den Schwestern ihre Kinder, damit sie sie dort weiter ausbilden konnten. Ein unglaublicher Vertrauensbeweis&#8220;, urteilte Schwester Theresia w&#228;hrend ihrer R&#252;ckbetrachtung. Zwar durften die Schwestern einige Jahre sp&#228;ter wieder an ihre Wirkungsst&#228;tten zur&#252;ck, jedoch dr&#228;ngte der Paderborner Bischof jetzt umso mehr darauf, sich von der franz&#246;sischen Gemeinschaft zu trennen und selbstst&#228;ndig zu werden. Was 1920 geschah. &#8222;Nur so blieb garantiert, dass die Schwestern weiterhin unterrichten durften. Und das war ihnen wahrscheinlich am wichtigsten&#8220;, mutma&#223;t Schwester Aloisia H&#246;ing heute.</p>
<div id="attachment_6214" class="wp-caption alignright" style="width: 290px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://static2.smmp.de/2010/09/100901-DSC_0106.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://static2.smmp.de/2010/09/100901-DSC_0106-280x186.jpg" alt="Angeregt unterhalten sich die Schwestern beim Kaffee nach den Vortr&#228;gen &#252;ber die Wiedervereinigung und die Ordensgeschichte wahrend der deutsch-deutschen Teilung uber ihre Erlebnisse und Erfahrungen in dieser Zeit. Foto: SMMP/Bock" title="Angeregt unterhalten sich die Schwestern beim Kaffee nach den Vortr&#228;gen &#252;ber die Wiedervereinigung und die Ordensgeschichte wahrend der deutsch-deutschen Teilung uber ihre Erlebnisse und Erfahrungen in dieser Zeit. Foto: SMMP/Bock" width="280" height="186" class="size-medium wp-image-6214" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Angeregt unterhalten sich die Schwestern beim Kaffee nach den Vortr&#228;gen &#252;ber die Wiedervereinigung und die Ordensgeschichte wahrend der deutsch-deutschen Teilung &#252;ber ihre Erlebnisse und Erfahrungen in dieser Zeit. </p></div>
<p><strong>Viele Parallelen</strong></p>
<p>Schwester Pia Elisabeth, die im Eichsfeld aufwuchs und erst 1996 als Generalassistentin ins Bergkloster Bestwig zog, sagt: &#8222;Es ist schon erstaunlich, wie viele Parallelen es durch die Trennung unseres deutschen Ordenszweiges von der franz&#246;sischen Mutterkongregation im Kulturkampf und dann durch die Trennung der beiden deutschen Provinzen nach dem Bau der Mauer gegeben hat. Erst in der Nachbetrachtung wird das deutlich.&#8220; Nach dem Mauerbau h&#228;tten auch die Schwestern im Eichsfeld kaum noch an die Wiedervereinigung geglaubt und eine weitere Teilung kommen sehen.  Sogar die Generaloberin hatte von Geseke, dem vor&#252;bergenenden Sitz des Generalates, nicht mehr in die DDR einreisen d&#252;rfen. &#8222;Sie musste sich als Krankenschwester tarnen&#8220;, berichtete Schwester Theresia. Aber dann folgte der Zusammenbruch des Kommunismus. Inzwischen sind die deutschen Schwestern wiedervereint und auch zur Abtei St. Sauveur-le-Vicomte in Frankreich gibt es heute sehr rege Kontakte.</p>
<p>Hans-Gerd Adler appellierte allerdings dazu, das Bewusstsein &#252;ber die wiedergewonnene Freiheit aufrecht zu erhalten: &#8222;Die Kr&#228;fte von ganz rechts und ganz links werden st&#228;rker. Dagegen m&#252;ssen wir uns wehren.&#8220; Und so stellte er abschlie&#223;end die Frage: &#8222;Haben wir uns einander unsere Geschichten erz&#228;hlt, damit wir uns neu ausrichten und fortan gemeinsam den Weg ‚nach Deutschland‘  beschreiten k&#246;nnen?&#8220; Die Begegnungen und der Austausch zwischen den Schwestern aus den unterschiedlichen Landesteilen in Heiligenstadt leisteten einen Beitrag dazu.</p>
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		<title>Hausmeister/in in Wadersloh gesucht</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 16:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SMMP-Online Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stellenangebote]]></category>
		<category><![CDATA[Haus St. Joserf]]></category>
		<category><![CDATA[Hausmeister]]></category>
		<category><![CDATA[Seniorenhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Stellenangebot]]></category>
		<category><![CDATA[Wadersloh]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Seniorenheim St. Josef in Wadersloh ist Heimat von 68 Menschen. Unser Haus wurde der Europ&#228;ischen Gesellschaft f&#252;r Qualit&#228;t (EFQM) mit dem Zertifikat &#8222;Recognised for Excellence&#8220; ausgezeichnet und wird von den Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel gemeinsam mit der Pfarrgemeinde St. Margareta betrieben.
Zum 1. Oktober 2010 suchen wir einen Hausmeister/eine Hausmeisterin in Voll- oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.haus-st-josef-wadersloh.de" class="liexternal">Seniorenheim St. Josef in Wadersloh</a> ist Heimat von 68 Menschen. Unser Haus wurde der Europ&#228;ischen Gesellschaft f&#252;r Qualit&#228;t (EFQM) mit dem Zertifikat &#8222;Recognised for Excellence&#8220; ausgezeichnet und wird von den Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel gemeinsam mit der Pfarrgemeinde St. Margareta betrieben.</p>
<p>Zum 1. Oktober 2010 suchen wir einen Hausmeister/eine Hausmeisterin in Voll- oder Teilzeit.<br />
<span id="more-6230"></span><br />
<strong>Ihre Aufgaben:</strong></p>
<ul>
<li>Reparaturen im Wohnbereich</li>
<li>Wartung technicher Anlagen und Ger&#228;te (Heizung, Sanit&#228;r, Regenwasser, K&#252;che)</li>
<li>Instandhaltung der Gemeinschaftsr&#228;ume, des Mobiliars und der Au&#223;enanlagen</li>
<li>Bestellung von Fremdfirmen und &#220;berwachung ihrer Arbeiten</li>
<li>&#220;berpr&#252;fung und Wartungsveranlassung der Dienstwagen und anderer wartungspflichtiger Gegenst&#228;nde</li>
<li>Abfall- und Schmutzw&#228;scheentsorgung nach den hygienischen Vorschriften</li>
<li>Pflege des Gartens</li>
</ul>
<p><strong>Ihr Profil:</strong></p>
<ul>
<li>Mindestens ein Jahr Berufserfahrung</li>
<li>PKW-F&#252;hrerschein</li>
<li>Bereitschaft zur Fortbildung</li>
</ul>
<p>Eine abgeschlossene Berufsausbildung im handwerklichen oder technischen Bereich ist von Vorteil.</p>
<p>Sie suchen einen verantwortungsvollen Aufgabenbereich, arbeiten gerne im Team und sind dienstleistungsorientiert. Auch im lebhaft Arbeitsalltag bleiben sie ruhig und freundlich. Au&#223;erdem beherrschen die PC-Standard-Programme.</p>
<p>Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf Ihre vollst&#228;ndige und aussagekr&#228;ftige Bewerbung mit ihrer Gehaltsvorstellung an:</p>
<p><a href="http://www.haus-st-josef-wadersloh.de" class="liexternal">Seniorenheim St. Josef</a><br />
Andreas Wedeking<br />
Diestedder Stra&#223;e 4<br />
59329 Wadersloh</p>
<p>Telefon: 02523-92020<br />
<a href="mailto:heimat@smmp.de" class="limailto">heimat@smmp.de</a></p>
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		<title>Rita Süssmuth bei Expertenforum in Wadersloh</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 12:46:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Seniorenhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Aloisia Höing]]></category>
		<category><![CDATA[Claudia Kleinert]]></category>
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		<description><![CDATA[Wadersloh. Unsere Gesellschaft wird immer &#228;lter. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung hat die Seniorenhilfe St. Josef gGmbH als Tr&#228;ger des neu gebauten Seniorenheims St. Josef in Wadersloh am Donnerstag, 9. September 2010,  Fachleute zu Vortr&#228;gen und zum Gedankenaustausch eingeladen. Auch die ehemalige Bundestagspr&#228;sidentin Prof. Dr. Rita S&#252;ssmuth wird vor dem ausgew&#228;hlten Publikum referieren und am Expertengespr&#228;ch teilnehmen. Sie hat die Schirmherrschaft &#252;ber das Seniorenheim &#252;bernommen. Unter der Moderation von Claudia Kleinert, bekannt aus der ARD, will das Forum Antworten darauf finden, wie man den gesellschaftlichen Ver&#228;nderungen begegnen kann und wo die zuk&#252;nftigen Herausforderungen f&#252;r Einrichtungen der Altenpflege liegen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vortr&#228;ge und Gespr&#228;che zu den Herausforderungen, Perspektiven und Chancen des demographischen Wandels</strong></p>
<p>Wadersloh. Unsere Gesellschaft wird immer &#228;lter. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung hat die Seniorenhilfe St. Josef gGmbH als Tr&#228;ger des neu gebauten <a href="http://haus-st-josef-wadersloh.de" class="liexternal">Seniorenheims St. Josef in Wadersloh</a> am Donnerstag, 9. September 2010, 15 Uhr,  Fachleute zu Vortr&#228;gen und zum Gedan&shy;ken&shy;aus&shy;tausch eingeladen. Auch die ehemalige Bundestagspr&#228;sidentin Prof. Dr. Rita S&#252;ssmuth wird referieren und am Exper&shy;ten&shy;gespr&#228;ch teilnehmen. Sie hat die Schirm&shy;herr&shy;schaft &#252;ber das Senioren&shy;heim &#252;bernommen. Unter der Moderation von Claudia Kleinert, bekannt aus der ARD, will das Forum Antworten darauf finden, wie man den gesellschaftlichen Ver&#228;nderungen begegnen kann und wo die zuk&#252;nftigen Herausforderungen f&#252;r Einrichtungen der Altenpflege liegen. <strong>Angeh&#246;rige der Bewohner, Nachbarn, Freunde und alle Interessierten sind zu dieser Veranstaltung herzlich willkommen.</strong><span id="more-6143"></span></p>
<div id="attachment_6174" class="wp-caption alignright" style="width: 252px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://static2.smmp.de/2010/08/20100427-2R6P5589.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://static2.smmp.de/2010/08/20100427-2R6P5589-242x280.jpg" alt="Sr. Aloisia H&#246;ing, Generaloberin der SMMP: Christliche Werte und die N&#228;he zum Menschen haben gerade in Zukunft einen besonderen Stellenwert in der Altenpflege." title="Sr. Aloisia H&#246;ing, Generaloberin der SMMP: Christliche Werte und die N&#228;he zum Menschen haben gerade in Zukunft einen besonderen Stellenwert in der Altenpflege." width="242" height="280" class="size-medium wp-image-6174" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Sr. Aloisia H&#246;ing, Generaloberin der SMMP: Christliche Werte und die N&#228;he zum Menschen haben gerade in Zukunft einen besonderen Stellenwert in der Altenpflege.</p></div>
<div id="attachment_6144" class="wp-caption alignright" style="width: 212px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://static2.smmp.de/2010/08/050929-Rita_Suessmuth.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://static2.smmp.de/2010/08/050929-Rita_Suessmuth-202x280.jpg" alt="Prof. Dr. Rita S&#252;ssmuth: Eine Betreuung mit Herz z&#228;hlt heute und muss auch in Zukunft grundlegender Anspruch unserer Gesellschaft sein. Foto: privat" title="Prof. Dr. Rita S&#252;ssmuth: Eine Betreuung mit Herz z&#228;hlt heute und muss auch in Zukunft grundlegender Anspruch unserer Gesellschaft sein. Foto: privat" width="202" height="280" class="size-medium wp-image-6144" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Prof. Dr. Rita S&#252;ssmuth: Eine Betreuung mit Herz z&#228;hlt heute und muss auch in Zukunft grundlegender Anspruch unserer Gesellschaft sein. Foto: privat</p></div>
<p>Zu Wadersloh hat Rita S&#252;ss&shy;muth in zwei&shy;er&shy;lei Hin&shy;sicht eine ganz be&shy;son&shy;dere Be&shy;ziehung. Die fr&#252;here Bun&shy;des&shy;tags&shy;pr&#228;&shy;siden&shy;tin verbrachte hier einen Teil ihrer Kindheit und Jugend.<strong> Mit ihrer Entscheidung die Schirm&shy;herr&shy;schaft zu &#252;ber&shy;neh&shy;men, hat sie ein deutliches Zeichen f&#252;r den hohen Wert einer f&#252;r&shy;sorg&shy;lichen Betreuung im Alter gesetzt.</strong> &#8222;Der demo&shy;graphische Wandel stellt Gesell&shy;schaft, Politik und insbesondere die Alten&shy;pflege&shy;ein&shy;richtungen zuk&#252;nftig vor noch nicht absehbare Heraus&shy;for&shy;de&shy;rungen. Trot&shy;zdem darf man nicht aus den Augen verlieren, dass immer der Mensch im Mittel&shy;punkt stehen muss.&#8220; Ein Heim d&#252;rfe nicht zum Ab&shy;stell&shy;gleis werden, sondern m&#252;sse ein Zuhause, eine Heimat sein. In St. Josef werde dies hervor&shy;ragend umgesetzt, so Rita S&#252;ssmuth: &#8222;Deshalb habe ich mich f&#252;r die Schirmherrschaft entschieden und m&#246;chte auch meinen Beitrag im Rahmen der Veranstaltung in Wadersloh leisten. Hier werden die Weichen f&#252;r die Zukunft gestellt.&#8220;</p>
<p><strong>Nachfrage an Angeboten f&#252;r pflegebed&#252;rftige und demenzkranke Menschen wird steigen</strong></p>
<p>Eingeladen zu &#8222;Demographischer Wandel – was tun? Herausforderungen, Perspektiven und Chancen: Das Expertenforum.&#8220; hat die Seniorenhilfe St. Josef. Deren Mitgesellschafter sind die Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel (SMMP), und die katholische Kirchengemeinde St. Margareta in Wadersloh. Ludger Dabrock, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Einrichtungen und Dienste SMMP, unterstreicht: &#8222;Die Nachfrage an Angeboten f&#252;r pflegebed&#252;rftige Senioren und demenzkranke Menschen wird weiter steigen. So wollen wir auch gemeinsam mit der Pfarrgemeinde St. Margareta f&#252;r die Zukunft Verantwortung &#252;bernehmen. Und deshalb haben wir f&#252;r einen fachlich fundierten Austausch die Veranstaltung ‚Demographischer Wandel – was tun?‘ geplant.&#8220; Es gehe darum, die tiefgreifenden Ver&#228;nderungsprozesse bewusst zu gestalten, formuliert Ludger Dabrock den Anspruch. Und er f&#252;gt hinzu: &#8222;Damit setzen wir uns daf&#252;r ein, die f&#252;rsorgliche Betreuung im Alter auf ein wirtschaftliches und zukunftsf&#228;higes Fundament zu stellen.&#8220; </p>
<div id="attachment_6146" class="wp-caption alignright" style="width: 220px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://static2.smmp.de/2010/08/100816-Claudia_Kleinert.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://static2.smmp.de/2010/08/100816-Claudia_Kleinert-210x280.jpg" alt="Moderatorin Claudia Kleinert: Der demographische Wandel betrifft uns alle. Foto: privat" title="Moderatorin Claudia Kleinert: Der demographische Wandel betrifft uns alle. Foto: privat" width="210" height="280" class="size-medium wp-image-6146" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Moderatorin Claudia Kleinert: Der demographische Wandel betrifft uns alle. Foto: privat</p></div>
<div id="attachment_6150" class="wp-caption alignright" style="width: 198px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://static2.smmp.de/2010/08/070321-Ludger_Dabrock.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://static2.smmp.de/2010/08/070321-Ludger_Dabrock-188x280.jpg" alt="Ludger Dabrock: Wir m&#252;ssen Antworten auf die zuk&#252;nftigen Herausforderungen finden. Foto: SMMP" title="Ludger Dabrock: Wir m&#252;ssen Antworten auf die zuk&#252;nftigen Herausforderungen finden. Foto: SMMP" width="188" height="280" class="size-medium wp-image-6150" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Ludger Dabrock: Wir m&#252;ssen Antworten auf die zuk&#252;nftigen Herausforderungen finden. Foto: SMMP</p></div>
<p>Generaloberin Schwester Aloisia H&#246;ing betont: &#8222;Gerade bei uns stehen eine qualifizierte Betreuung und christliche Wer&shy;te wie N&#228;chsten&shy;liebe gleich&shy;berech&shy;tigt neben&shy;ein&shy;ander. Es geht uns darum, im Alter Lebensqualit&#228;t zu be&shy;wah&shy;ren. Wir tragen eine christliche Verantwortung, die von gesell&shy;schaft&shy;licher Bedeutung ist.&#8220; Schwester Aloisia wird wie Ludger Dabrock und Rita S&#252;ssmuth an der Experten&shy;runde teilnehmen. Mit dabei sind auch Dr. Karl Ott, &#228;rzt&shy;licher Di&shy;rek&shy;tor und lang&shy;j&#228;h&shy;riger Chef&shy;arzt der Geriatrie am Gertrudis-Hospital in Herten Westerholt, sowie Roland Weigel, Ge&shy;sch&#228;fts&shy;f&#252;hrer der Konkret Consult Ruhr GmbH (KCR). Weigel ber&#228;t unter anderem die Bundes- und Landesregierung zur Gestaltung von Strukturen im Seniorenhilfebereich. Stattfinden wird die Expertenrunde mit geladenen Besuchern im Pfarrheim St. Michael in Wadersloh. Die Moderation &#252;bernimmt die ARD-Moderatorin Claudia Kleinert. Als Botschafterin der Lebenshilfe NRW und mit ihrem Einsatz f&#252;r die Kindernothilfe sieht sie in dieser Aufgabe ein pers&#246;nliches Anliegen: &#8222;Ich freue mich darauf, durch die Veranstaltung f&#252;hren zu d&#252;rfen. Denn ich habe mich selbst intensiv mit dem Thema Pflege auseinandersetzen m&#252;ssen und wei&#223;, wie wichtig eine f&#252;rsorgliche und qualifizierte Betreuung ist. Zuverl&#228;ssige L&#246;sungen f&#252;r die Zukunft m&#252;ssen dringend angedacht werden. Es ist an der Zeit konkret dar&#252;ber zu sprechen.&#8220;</p>
<p>Bevor in der Gruppe Meinungen ausgetauscht werden, geht Rita S&#252;ssmuth in einem Vortrag auf den demographischen Wandel ein: &#8222;Bei den Ver&#228;nderungen, die auf uns zukommen, wird die Politik noch st&#228;rker gefragt sein. Die Altersentwicklung in Deutschland bringt neue Chancen f&#252;r die Gesellschaft. Es muss aber auch ein gemeinsames Ziel sein, eine qualitativ hochwertige und liebevolle Betreuung im Alter f&#252;r pflegebed&#252;rftige Senioren zu gew&#228;hrleisten. Ich denke, wir werden mit dieser Veranstaltung ein gutes St&#252;ck des Weges gehen k&#246;nnen, der noch vor uns liegt.&#8220;</p>
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		<title>Worte für Heute: Lieben wir, lieben wir ohne Grenzen</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 05:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SMMP-Online Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiritueller Impuls]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Andrea Stratmann]]></category>
		<category><![CDATA[podcast]]></category>
		<category><![CDATA[WfH#8]]></category>
		<category><![CDATA[Worte für Heute]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8222;Lieben wir, lieben wir ohne Grenzen&#8230; Wenn man Gott liebt, sind alle Leiden gering.&#8220;
&#8222;Gott lieben und ihn aus ganzer Kraft lieben lehren.&#8220; Maria Magdalena Postel
Worte f&#252;r Heute, Teil 8/10
Auf der H&#246;he der Zeit sein, das ist heute eine wichtige Maxime. Man muss die neuesten Trends kennen, gut informiert sein in vielerlei Hinsicht, um mitreden zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8222;Lieben wir, lieben wir ohne Grenzen&#8230; Wenn man Gott liebt, sind alle Leiden gering.&#8220;<br />
&#8222;Gott lieben und ihn aus ganzer Kraft lieben lehren.&#8220; <cite>Maria Magdalena Postel</cite></p></blockquote>
<span id="more-5116"></span></p>
<div class="insert insertright">
<h3>Worte f&#252;r Heute, Teil 8/10</h3>
<p><div id="attachment_5055" class="wp-caption aligncenter" style="width: 160px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><a href="http://static2.smmp.de/2010/06/20100602-IMG_9021.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://static2.smmp.de/2010/06/20100602-IMG_9021-150x150.jpg" alt="Schwester Maria Andrea Stratmann SMMP" title="Schwester Maria Andrea Stratmann SMMP" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-5055" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Schwester Maria Andrea Stratmann SMMP</p></div>
<p>Auf der H&#246;he der Zeit sein, das ist heute eine wichtige Maxime. Man muss die neuesten Trends kennen, gut informiert sein in vielerlei Hinsicht, um mitreden zu k&#246;nnen. Da ist es verst&#228;ndlich, wenn Worte aus vergangenen Zeiten schnell als veraltet abgetan werden.</p>
<p>Schaut man jedoch genauer hin, so entdeckt man die bleibende Bedeutung, ja ein St&#252;ck Weisheit in Aussagen aus fr&#252;heren Zeiten. Jede Zeit pr&#228;gt die Ansichten, Lebensperspektiven und Grunds&#228;tze ihrer Generation. </p>
<p>Aber in allem Wandel gibt es Bleibendes.</p>
<p>Das 200j&#228;hrige Bestehen der Gemeinschaft der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel (1807 &ndash; 2007) war f&#252;r Schwester Maria Andrea Stratmann Anlass, Worte und Gedanken, die uns von der <a href="http://smmp.de/gemeinschaft/maria-magdalena-postel/" class="liinternal">hl. Maria Magdalena Postel</a> erhalten sind, neu zu bedenken. Sie sind vielfach eine Aktualisierung biblischer Aussagen f&#252;r ihre Zeit. Uns kann das ermutigen, Gottes Wort f&#252;r unsere Zeit neu zu entdecken und umzusetzen. Maria Magdalenas &#220;berlegungen k&#246;nnen uns dabei Hilfe sein.
</div>
<p>Kaum ein Wort wird so viel gebraucht, aber auch missbraucht, wie das Wort Liebe. Wo es im eigentlichen Sinn verwendet wird, steht es oftmals f&#252;r h&#246;chstes Gl&#252;ck.Wo es aber missbraucht wird, verbirgt sich dahinter vielfach gro&#223;es Ungl&#252;ck. Liebe ist das, wonach sich alle Menschen sehnen, ob sie nun von Zuneigung,Verstehen, Harmonie gegenseitiger Annahme, Gl&#252;ck oder erf&#252;lltem Leben&#8230; sprechen.</p>
<p>Maria Magdalena fordert zu grenzenloser Liebe auf. Dahinter steht f&#252;r sie die &#220;berzeugung, dass eine eingegrenzte Liebe, eine Liebe, die Bedingungen stellt &#8211; wenn du dies oder jenes tust, dann&#8230; &#8211; keine wirkliche Liebe ist. </p>
<p>Aber, komme ich selbst dabei nicht zu kurz, wenn ich immer lieben soll? Diese Frage mag sich manchem aufdr&#228;ngen. So einfach ist das gar nicht, seine Mitmenschen zu lieben, vor allem, wenn sie einem quer kommen.</p>
<p>&#8222;Lieben wir, lieben wir ohne Grenzen&#8230;&#8220; Mit dieser Aufforderung greift Maria Magdalena Jesu Hauptgebot der Gottes- und N&#228;chstenliebe auf, das eine gesunde Selbstliebe einschlie&#223;t: Gott und den N&#228;chsten lieben wie sich selbst. Dieser letzte Punkt &#8222;wie sich selbst&#8220; wird oft &#252;bersehen, ist aber sehr wichtig. Nur wer sich selbst lieben kann, ist f&#228;hig auch andere zu lieben. Das hat mit Egoismus nichts zu tun.Wir kennen den Spruch: &#8222;Wer selbst nicht genie&#223;en kann, wird bald ungenie&#223;bar.&#8220; Das hie&#223;e: Wer sich selbst nicht lieben kann, wei&#223; auch nicht, wie er andere lieben soll.</p>
<p>F&#252;r Maria Magdalena bewirkt die Liebe zu Gott, dass das Leiden seine negative Macht verliert. Sie sagt: Das Leiden wird dem, der liebt, gering, weil er sich in der Liebe Gottes gehalten wei&#223;. Der Stachel der Einsamkeit, in die das Leid den Menschen sto&#223;en kann, ist dem Liebenden genommen. Sicher, das Leid ist auch f&#252;r ihn Leid; aber er kann sich aussprechen, wei&#223; sich verstanden und gest&#252;tzt von Gott.</p>
<p>&#8222;Gott lieben&#8220;, ist das eine, &#8222;ihn aus ganzer Kraft lieben lehren&#8220;, das andere. Beides geh&#246;rt im Leben Maria Magdalenas zusammen. Wer Gott liebt, sich von der Liebe Gottes erf&#252;llen l&#228;sst, der m&#246;chte, dass auch andere Menschen Zugang finden zu Gott.</p>
<p>So verstandene Liebe zu Gott hat nichts mit Gef&#252;hlsduselei zu tun. Ein Lied unserer Tage macht das deutlich: &#8222;Liebe ist nicht nur ein Wort. Liebe, das sind Worte und Taten&#8230;&#8220; Andere Menschen lehren, Gott zu lieben, das w&#228;re eine solche Tat neben anderen Taten ganz praktischer Art.</p>
<p>Was im zwischenmenschlichen Bereich gilt, dass ein Kind zun&#228;chst geliebt wird, damit es sp&#228;ter lieben lernt, dass gilt auch im religi&#246;sen. Wir sind immer zuerst von Gott geliebt, dann erst sind wir aufgefordert, auch selbst zu lieben: ihn und unsere Mitmenschen &#8211; wie uns selbst.Wenn wir diese Wirklichkeit umdrehen, machen wir aus dem Lieben eine Leistung. Gott erwartet nicht zuerst Liebe von uns, damit er uns dann auch lieben kann. Nein, wir sind immer zuerst die Beschenkten, dann erst sollen wir zu Schenkenden werden.</p>
<p>K&#246;nnte es sein, dass wir deshalb oft nicht wissen, wie wir &#252;berhaupt zur Liebe f&#228;hig sein sollen, weil wir Gott nicht glauben, dass er uns so sehr liebt und weil wir die Liebe Gottes nicht wirklich annehmen, in uns einlassen? Es lohnt sich, den Spuren der Liebe Gottes im eigenen Leben einmal nachzugehen. Das m&#252;ssen nicht gro&#223;e Wunder sein. Gottes N&#228;he, Gottes Liebe kann sich sehr unauff&#228;llig bemerkbar machen, und oft erkennen wir sie erst im R&#252;ckblick.</p>
<p>Ein dankbarer R&#252;ckblick kann uns Mut schenken und Kraft f&#252;r die Zukunft, in der wir das Wort Liebe durchbuchstabieren, ganz pers&#246;nlich.</p>
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		<itunes:subtitle>"Lieben wir, lieben wir ohne Grenzen... Wenn man Gott liebt, sind alle Leiden gering." "Gott lieben und ihn aus ganzer Kraft lieben lehren." Maria Magdalena Postel -  - Worte für Heute, Teil 8/10 -  - Auf der Höhe der Zeit sein,</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>"Lieben wir, lieben wir ohne Grenzen... Wenn man Gott liebt, sind alle Leiden gering."
"Gott lieben und ihn aus ganzer Kraft lieben lehren." Maria Magdalena Postel
Worte für Heute, Teil 8/10
Auf der Höhe der Zeit sein, das ist heute eine wichtige Maxime. Man muss die neuesten Trends kennen, gut informiert sein in vielerlei Hinsicht, um mitreden zu können. Da ist es verständlich, wenn Worte aus vergangenen Zeiten schnell als veraltet abgetan werden.
Schaut man jedoch genauer hin, so entdeckt man die bleibende Bedeutung, ja ein Stück Weisheit in Aussagen aus früheren Zeiten. Jede Zeit prägt die Ansichten, Lebensperspektiven und Grundsätze ihrer Generation.
Aber in allem Wandel gibt es Bleibendes.
Das 200jährige Bestehen der Gemeinschaft der Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel (1807 – 2007) war für Schwester Maria Andrea Stratmann Anlass, Worte und Gedanken, die uns von der hl. Maria Magdalena Postel (http://smmp.de/gemeinschaft/maria-magdalena-postel/) erhalten sind, neu zu bedenken. Sie sind vielfach eine Aktualisierung biblischer Aussagen für ihre Zeit. Uns kann das ermutigen, Gottes Wort für unsere Zeit neu zu entdecken und umzusetzen. Maria Magdalenas Überlegungen können uns dabei Hilfe sein.
Kaum ein Wort wird so viel gebraucht, aber auch missbraucht, wie das Wort Liebe. Wo es im eigentlichen Sinn verwendet wird, steht es oftmals für höchstes Glück.Wo es aber missbraucht wird, verbirgt sich dahinter vielfach großes Unglück. Liebe ist das, wonach sich alle Menschen sehnen, ob sie nun von Zuneigung,Verstehen, Harmonie gegenseitiger Annahme, Glück oder erfülltem Leben... sprechen.
Maria Magdalena fordert zu grenzenloser Liebe auf. Dahinter steht für sie die Überzeugung, dass eine eingegrenzte Liebe, eine Liebe, die Bedingungen stellt - wenn du dies oder jenes tust, dann... - keine wirkliche Liebe ist.
Aber, komme ich selbst dabei nicht zu kurz, wenn ich immer lieben soll? Diese Frage mag sich manchem aufdrängen. So einfach ist das gar nicht, seine Mitmenschen zu lieben, vor allem, wenn sie einem quer kommen.
"Lieben wir, lieben wir ohne Grenzen..." Mit dieser Aufforderung greift Maria Magdalena Jesu Hauptgebot der Gottes- und Nächstenliebe auf, das eine gesunde Selbstliebe einschließt: Gott und den Nächsten lieben wie sich selbst. Dieser letzte Punkt "wie sich selbst" wird oft übersehen, ist aber sehr wichtig. Nur wer sich selbst lieben kann, ist fähig auch andere zu lieben. Das hat mit Egoismus nichts zu tun.Wir kennen den Spruch: "Wer selbst nicht genießen kann, wird bald ungenießbar." Das hieße: Wer sich selbst nicht lieben kann, weiß auch nicht, wie er andere lieben soll.
Für Maria Magdalena bewirkt die Liebe zu Gott, dass das Leiden seine negative Macht verliert. Sie sagt: Das Leiden wird dem, der liebt, gering, weil er sich in der Liebe Gottes gehalten weiß. Der Stachel der Einsamkeit, in die das Leid den Menschen stoßen kann, ist dem Liebenden genommen. Sicher, das Leid ist auch für ihn Leid; aber er kann sich aussprechen, weiß sich verstanden und gestützt von Gott.
"Gott lieben", ist das eine, "ihn aus ganzer Kraft lieben lehren", das andere. Beides gehört im Leben Maria Magdalenas zusammen. Wer Gott liebt, sich von der Liebe Gottes erfüllen lässt, der möchte, dass auch andere Menschen Zugang finden zu Gott.
So verstandene Liebe zu Gott hat nichts mit Gefühlsduselei zu tun. Ein Lied unserer Tage macht das deutlich: "Liebe ist nicht nur ein Wort. Liebe, das sind Worte und Taten..." Andere Menschen lehren, Gott zu lieben, das wäre eine solche Tat neben anderen Taten ganz praktischer Art.
Was im zwischenmenschlichen Bereich gilt, dass ein Kind zunächst geliebt wird, damit es später lieben lernt, dass gilt auch im religiösen. Wir sind immer zuerst von Gott geliebt, dann erst sind wir aufgefordert, auch selbst zu lieben: ihn und unsere Mitmenschen - wie uns selbst.Wenn wir diese Wirklichkeit umdrehen, machen wir aus dem Lieben eine Leistung.</itunes:summary>
		<itunes:author>Sr. Maria Andrea Stratmann</itunes:author>
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		<title>Marienkrankenhaus: „Kirche muss erfahrbar sein, wo Menschen in Not sind“</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 12:05:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitshilfe]]></category>
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		<category><![CDATA[Stephan Stork]]></category>
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		<description><![CDATA["Ist das nicht unser Bischof?", fragt die &#228;ltere Dame ungl&#228;ubig, als sie die Hausleitung mit einigen G&#228;sten durch die Abteilungen des Marienkrankenhauses schreiten sieht. Tats&#228;chlich: Kurzfristig hatte der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst am Mittwoch, 18. August, der Einrichtung einen dreist&#252;ndigen Besuch abgestattet. Konventsleiterin Monika vom Kreuz Vieth hatte ihn im Fr&#252;hjahr eingeladen. Nun nahm er dieses Angebot an. Und dabei unterstrich er die gro&#223;e Bedeutung von christlichen Einrichtungen im Gesundheitswesen: "Schon wenn man hier hineinkommt, merkt man, dass man als Gottes Gesch&#246;pf gesehen und angenommen wird. Es ist wichtig, dass Kirche auch mit ihren Einrichtungen da erfahrbar bleibt, wo Menschen in Not sind." Das best&#228;tigten ihm auch die Patienten, mit denen er ins Gespr&#228;ch kam.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6122" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><img src="http://static2.smmp.de/2010/08/100818-DSC_0180-640x425.jpg" alt="Der Limburger Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst bei einem Gespr&#228;ch mit einem Patienten des Marienkrankenhauses. Foto: SMMP/Bock" title="Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst bei einem Gespr&#228;ch mit einem Patienten des Marienkrankenhauses. Foto: SMMP/Bock" width="640" height="425" class="size-large wp-image-6122" /><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Der Limburger Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst bei einem Gespr&#228;ch mit einem Patienten des Marienkrankenhauses. Foto: SMMP/Bock</p></div>
<p><strong>Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst besuchte das Marienkrankenhaus </strong></p>
<p>Nassau. &#8222;Ist das nicht unser Bischof?&#8220;, fragt die &#228;ltere Dame ungl&#228;ubig, als sie die Hausleitung mit einigen G&#228;sten durch die Abteilungen des <a href="http://www.marienkrankenhaus-nassau.de/marienkrankenhaus.html" class="liexternal">Marienkrankenhauses</a> schreiten sieht. Tats&#228;chlich: Kurzfristig hatte der Limburger Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst am Mittwoch, 18. August, der Einrichtung einen dreist&#252;ndigen Besuch abgestattet. Konventsleiterin Monika vom Kreuz Vieth hatte ihn im Fr&#252;hjahr eingeladen. Nun nahm er dieses Angebot an. Und dabei unterstrich er die gro&#223;e Bedeutung von christlichen Einrichtungen im Gesundheitswesen: &#8222;Schon wenn man hier hineinkommt, merkt man, dass man als Gottes Gesch&#246;pf gesehen und angenommen wird. Es ist wichtig, dass Kirche auch mit ihren Einrichtungen da erfahrbar bleibt, wo Menschen in Not sind.&#8220; Das best&#228;tigten ihm auch die Patienten, mit denen er ins Gespr&#228;ch kam.<span id="more-6121"></span></p>
<p>Das Marienkrankenhaus geh&#246;rt gemeinsam mit der <a href="http://www.marienkrankenhaus-nassau.de/hufeland-klinik.html" class="liexternal">Hufeland-Klinik Bad Ems</a> zum Verbund der Katholischen Kliniken Lahn. Beide H&#228;user befinden sich in Tr&#228;gerschaft der Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel. Dabei ist das Marienkranken-haus mit der geriatrischen Rehabilitation und der Akut-Abteilung f&#252;r Innere Medizin besonders auf die Altersmedizin spezialisiert.</p>
<div id="attachment_6123" class="wp-caption alignright" style="width: 290px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://static2.smmp.de/2010/08/100818-DSC_0172.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://static2.smmp.de/2010/08/100818-DSC_0172-280x180.jpg" alt="Der Bischof von Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst (r.), besuchte am 18. August das Marinekrankenhaus in Nassau. Dabei kam er auch mit Patienten ins Gespr&#228;ch. Die kaufm&#228;nnische Direktorin Barbara Werder (l.), ihr Stellvertreter Stephan Stork und Seelsorger Pater Egon Wagner (2.v.l.) begleiteten ihn bei seinem Rundgang. Foto: SMMP/Bock" title="Der Bischof von Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst (r.), besuchte am 18. August das Marinekrankenhaus in Nassau. Dabei kam er auch mit Patienten ins Gespr&#228;ch. Die kaufm&#228;nnische Direktorin Barbara Werder (l.), ihr Stellvertreter Stephan Stork und Seelsorger Pater Egon Wagner (2.v.l.) begleiteten ihn bei seinem Rundgang. Foto: SMMP/Bock" width="280" height="180" class="size-medium wp-image-6123" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Der Bischof von Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst (r.), besuchte am 18. August das Marinekrankenhaus in Nassau. Dabei kam er auch mit Patienten ins Gespr&#228;ch. Die kaufm&#228;nnische Direktorin Barbara Werder (l.), ihr Stellvertreter Stephan Stork und Seelsorger Pater Egon Wagner (2.v.l.) begleiteten ihn bei seinem Rundgang. Foto: SMMP/Bock</p></div>
<p>Die kaufm&#228;nnische Direktorin, Barbara Werder, und ihr Stellvertreter Stephan Stork f&#252;hrten den prominenten Gast gemeinsam mit Schwester Monika vom Kreuz durch die Abteilungen. Von der Krankenhausleitung lie&#223; sich der Bischof zudem &#252;ber die politische Situation der Einrichtung informieren. &#8222;Alte Menschen sind oft abgeschrieben. Hier erfahren sie, dass sie angenommen sind und mit ihren Leiden und &#196;ngsten ernst genommen werden. Umso wichtiger ist es, solche Einrichtungen zu st&#228;rken&#8220;, lobte Bischof Tebartz van Elst das Engagement der Ordensgemeinschaft und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vor diesem Hintergrund erl&#228;uterten Barbara Werder und Stephan Stork dem Bischof das Konzept des Hauses, das bereits mehrfach ausgezeichnete Qualit&#228;tsmanagement und die Umsetzung des christlichen Leitbildes.</p>
<p><strong>&#8222;Lernte die Schwestern schon vor meiner Priesterweihe kennen&#8220; </strong></p>
<p>Abschlie&#223;end besuchte er den Schwesternkonvent. Hier erinnerte sich der Bischof gern an seine bisherigen Begegnungen mit der Ordensgemeinschaft. So sei er in den Tagen vor seiner Priesterweihe im Bergkloster Bestwig gewesen, wo ihm die Ikebana-Kunst in der Kirche besonders imponiert habe: &#8222;Da habe ich erstmals erfahren, dass Blumenschmuck verk&#252;nden kann.&#8220; Als Weihbischof im Bistum M&#252;nster habe er sp&#228;ter regen Kontakt zu den Schwestern des Studentenwohnheims &#8222;Am Breul&#8220; gehabt.  Nun ist er seit Januar 2008 Bischof von Limburg. Den Schwestern in Nassau sagte er: &#8222;Ich freue mich, dass Sie auch in unserer Di&#246;zese t&#228;tig sind.&#8220; </p>
<div id="attachment_6124" class="wp-caption alignright" style="width: 290px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://static2.smmp.de/2010/08/100818-DSC_0184.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://static2.smmp.de/2010/08/100818-DSC_0184-280x180.jpg" alt="Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst besuchte auch den Schwesternkonvent des Marienkrankenhauses. Hier &#228;u&#223;erte er seine Freude dar&#252;ber, dass die Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel im Bistum Limburg t&#228;tig sind. Foto: SMMP/Bock" title="Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst besuchte auch den Schwesternkonvent des Marienkrankenhauses. Hier &#228;u&#223;erte er seine Freude dar&#252;ber, dass die Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel auch im Bistum Limburg t&#228;tig sind. Foto: SMMP/Bock" width="280" height="180" class="size-medium wp-image-6124" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst besuchte auch den Schwesternkonvent des Marienkrankenhauses. Hier &#228;u&#223;erte er seine Freude dar&#252;ber, dass die Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel im Bistum Limburg t&#228;tig sind. Foto: SMMP/Bock</p></div>
<p>Erfreut zeigte er sich auch dar&#252;ber, dass Pater Egon Wagner von den Arnsteiner Patres ehrenamtlich die Funktion des Krankenhausseelsorgers &#252;bernommen hat: &#8222;Das wird f&#252;r unsere Gemeinden ein Zukunftsmodell sein: dass wir von einem Zentrum aus viele Orte betreuen.&#8220; Gleichzeitig &#228;u&#223;erte er seine Erleichterung dar&#252;ber, dass in diesem Jahr, &#8222;wo die Kirche schwere Zeiten durchmacht&#8220;, in Limburg f&#252;nf neue Priesteramtskandidaten ins Seminar aufgenommen w&#252;rden. &#8222;Das sind so viele wie lange nicht mehr. Ich deute das als Zeichen daf&#252;r, dass der Heilige Geist nach wie vor in der Kirche wirkt.&#8220;</p>
<p>Abends feierte der Bischof in der Pfarrkirche von Nassau noch einen Gottesdienst. Den Schwestern versprach er, wiederzukommen und dann auch mit ihnen die Vesper zu beten.</p>
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		<title>Ordensleben als sinnvolle Alternative</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 15:47:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ordensgemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bergkloster]]></category>
		<category><![CDATA[berufung]]></category>
		<category><![CDATA[Berufungspastoral]]></category>
		<category><![CDATA[Gratia Feldmann]]></category>
		<category><![CDATA[Laetitia Müller]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Elisabeth Goldmann]]></category>
		<category><![CDATA[Noviziat]]></category>
		<category><![CDATA[Pia Elisabeth Hellrung]]></category>
		<category><![CDATA[Postulat]]></category>
		<category><![CDATA[Thereita Maria Müller]]></category>
		<category><![CDATA[Theresia Lehmeier]]></category>
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		<description><![CDATA[Um interessierten jungen Frauen die Vielfalt des Ordenslebens zu zeigen und sich f&#252;r ihre Fragen Zeit zu nehmen, haben die Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel (SMMP) im Bergkloster Bestwig ein neues Team gebildet. "Ziel dieser Gruppe ist es, zeitgem&#228;&#223;e Antworten zu geben, neue Angebote zu konzipieren und uns &#252;ber moderne Medien darzustellen", sagt Provinzoberin Schwester Pia Elisabeth Hellrung. Sie hat die Leitung Schwester Laetitia M&#252;ller aus Bestwig &#252;bertragen. Au&#223;er ihr geh&#246;ren dem Team Generalsekret&#228;rin Schwester Theresia Lehmeier und die Leiterin der Berufsbildenden Bergschule St. Elisabeth in Heiligenstadt, Schwester Theresita Maria M&#252;ller, sowie Schwester Gratia Feldmann und Schwester Maria Elisabeth Goldmann aus Bestwig an. Schwester Gratia konzipiert und leitet Exerzitienkurse im Bergkloster. Schwester Maria Elisabeth ist verantwortlich f&#252;r die Ausbildung der jungen Ordensschwestern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6105" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><img class="size-large wp-image-6105" title="Das neu gebildete Team zur Berufungsopastoral will junge Frauen f&#252;r das Leben im Kloster interessieren. Hinten v.l.:  Sr. Gratia Feldmann, Sr. Theresia Lehmeier, Sr. Laetitia M&#252;ller. Vorne v.l.:  Sr. Maria Elisabeth Goldmann und Sr. Theresita Maria M&#252;ller. Foto: SMMP" src="http://static2.smmp.de/2010/08/100522-DSCF6890-640x426.jpg" alt="Das neu gebildete Team zur Berufungsopastoral will junge Frauen f&#252;r das Leben im Kloster interessieren. Hinten v.l.:  Sr. Gratia Feldmann, Sr. Theresia Lehmeier, Sr. Laetitia M&#252;ller. Vorne v.l.:  Sr. Maria Elisabeth Goldmann und Sr. Theresita Maria M&#252;ller. Foto: SMMP" width="640" height="426" /><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Das neu gebildete Team zur Berufungsopastoral will junge Frauen f&#252;r das Leben im Kloster interessieren. Hinten v.l.:  Sr. Gratia Feldmann, Sr. Theresia Lehmeier, Sr. Laetitia M&#252;ller. Vorne v.l.:  Sr. Maria Elisabeth Goldmann und Sr. Theresita Maria M&#252;ller. Foto: SMMP</p></div>
<p><strong>Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel intensivieren ihre Arbeit am Thema Berufung</strong></p>
<p>Bestwig. Um interessierten jungen Frauen die Vielfalt des Ordenslebens zu zeigen und sich f&#252;r ihre Fragen Zeit zu nehmen, haben die Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel (SMMP) im Bergkloster Bestwig ein neues Team gebildet. &#8222;Ziel dieser Gruppe ist es, zeitgem&#228;&#223;e Antworten zu geben, neue Angebote zu konzipieren und uns &#252;ber moderne Medien darzustellen&#8220;, sagt Provinzoberin Schwester Pia Elisabeth Hellrung. Sie hat die Leitung Schwester Laetitia M&#252;ller aus Bestwig &#252;bertragen. Au&#223;er ihr geh&#246;ren dem Team Generalsekret&#228;rin Schwester Theresia Lehmeier und die Leiterin der Berufsbildenden Bergschule St. Elisabeth in Heiligenstadt, Schwester Theresita Maria M&#252;ller, sowie Schwester Gratia Feldmann und Schwester Maria Elisabeth Goldmann aus Bestwig an. Schwester Gratia konzipiert und leitet Exerzitienkurse im Bergkloster. Schwester Maria Elisabeth ist verantwortlich f&#252;r die Ausbildung der jungen Ordensschwestern.<span id="more-6103"></span></p>
<p>Derzeit befinden sich im Bergkloster Bestwig, dem Sitz der Europ&#228;ischen Provinz, zwei Frauen im Noviziat. Hier lernen sie das Leben in Gemeinschaft kennen und bereiten sich auf die Gel&#252;bde vor. Eine weitere Frau hat das Postulat, die erste Phase der Einf&#252;hrung ins Ordensleben, begonnen. Mit weiteren Interessierten stehen die Ordensfrauen im Gespr&#228;ch. &#8222;Dabei stellen wir fest, dass es in Deutschland wieder ein steigendes Interesse am Ordensleben gibt&#8220;, sagt Schwester Laetitia und beruft sich auch auf die Entwicklungen in anderen Kl&#246;stern. Jetzt macht sie sich mit der neuen Gruppe daran, weitere Kontakt-, Kennenlern- und Informationsangebote zu entwickeln.</p>
<p><strong>Ordensfrauen stehen mitten im Berufsleben</strong></p>
<p>Unter der &#220;berschrift &#8222;<a href="http://smmp.de/gemeinschaft/leben-im-kloster/lebensentscheidungen" class="liinternal">Lebensentscheidungen</a>&#8220; sind bereits mehrere Portraits von Ordensfrauen zu sehen. Darin nehmen die vorgestellten Schwestern Stellung zu der Frage, warum sie sich f&#252;r das Ordensleben entschieden haben und was ihnen daran wichtig ist. &#8222;Interessant und spannend ist es auch, Einblicke in ihren Alltag zu erhalten. Denn jede von uns geht einem eigenen Beruf nach&#8220;, erkl&#228;rt Schwester Laetitia. Die Schwestern sind in Kinderg&#228;rten, Schulen, therapeutischen Praxen, der Jugendsozialarbeit, der Gesundheits- und Seniorenhilfe t&#228;tig. Nat&#252;rlich findet man sie auch in der Pastoralarbeit.</p>
<p>&#8222;Das Ordensleben ist eine sinnvolle Alternative zu anderen Lebensformen. Daf&#252;r wollen wir offensiv werben&#8220;, unterstreicht die 49-J&#228;hrige. Denn der Auftrag der Ordensgr&#252;nderin, den Schwachen, Kranken und Benachteiligten nahe zu sein, Kindern und Jugendlichen eine gerechte und faire Bildungschance zu er&#246;ffnen und daf&#252;r in christlicher &#220;berzeugung einzustehen, sei aktueller als je zuvor.</p>
<p>Schwester Laetitia steht f&#252;r R&#252;ckfragen gern zur Verf&#252;gung (<a href="mailto:sr.laetitia@smmp.de" class="limailto">sr.laetitia</a>, Tel. 0151-21447387).</p>
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<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/SMMP?a=1TnlN4QoHiQ:sWATwq4GxXc:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/SMMP?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/SMMP?a=1TnlN4QoHiQ:sWATwq4GxXc:qj6IDK7rITs"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/SMMP?d=qj6IDK7rITs" border="0"></img></a>
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		<title>„Die Erdnusssuppe schmeckt super“</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 17:25:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SMMP-Online Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltweit]]></category>
		<category><![CDATA[Aldea de Niños Cristo Rey]]></category>
		<category><![CDATA[Bolivien]]></category>
		<category><![CDATA[Cochabamba]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendhilfe]]></category>
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		<category><![CDATA[Mission]]></category>
		<category><![CDATA[Petra Sadura]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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		<description><![CDATA[[caption id="attachment_6065" align="aligncenter" width="640" caption="Besuchstag in der Aldea de Niños Cristo Rey: Die Polizei passt auf, dass die M&#252;tter nicht weglaufen. (Foto: SMMP/Sadura)"]<img src="http://smmp.de/wp-content/uploads/2010/08/20091024-IMG_6338.jpg" alt="Besuchstag in der Aldea de Niños Cristo Rey: Die Polizei passt auf, dass die M&#252;tter nicht weglaufen." title="Besuchstag in der Aldea de Niños Cristo Rey: Die Polizei passt auf, dass die M&#252;tter nicht weglaufen." width="640" height="427" class="size-full wp-image-6065" />[/caption]
Geseke/Cochabamba. Eva Sadura spricht mittlerweile besser Spanisch als Deutsch. Seit drei Jahren lebt die 8-J&#228;hrige zusammen mit ihren Schwestern Lea (14), Rut (10) und ihren Eltern Petra und Volker Sadura in Bolivien. Zuhause in Cochabamba spricht die ganze Familie nur noch Spanisch. Die M&#228;dchen besuchen die Internationale Amerikanische Schule, wo sie in Englisch unterrichtet werden und neben Spanisch auch noch Chinesisch und Quechua lernen. Die Eltern ihrer vielen neuen Freunde sitzen im Gef&#228;ngnis.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6065" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; display: block; margin-right: auto; margin-left: auto;"><img src="http://static2.smmp.de/2010/08/20091024-IMG_6338.jpg" alt="Besuchstag in der Aldea de Niños Cristo Rey: Die Polizei passt auf, dass die M&#252;tter nicht weglaufen." title="Besuchstag in der Aldea de Niños Cristo Rey: Die Polizei passt auf, dass die M&#252;tter nicht weglaufen." width="640" height="427" class="size-full wp-image-6065" /><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Besuchstag in der Aldea de Niños Cristo Rey: Die Polizei passt auf, dass die M&#252;tter nicht weglaufen. (Foto: SMMP/Sadura)</p></div>
<p>Geseke/Cochabamba. Eva Sadura spricht mittlerweile besser Spanisch als Deutsch. Seit drei Jahren lebt die 8-J&#228;hrige zusammen mit ihren Schwestern Lea (14), Rut (10) und ihren Eltern Petra und Volker Sadura in Bolivien. Zuhause in Cochabamba spricht die ganze Familie nur noch Spanisch. Die M&#228;dchen besuchen die Internationale Amerikanische Schule, wo sie in Englisch unterrichtet werden und neben Spanisch auch noch Chinesisch und Quechua lernen. Die Eltern ihrer vielen neuen Freunde sitzen im Gef&#228;ngnis.<span id="more-6064"></span></p>
<div id="attachment_6067" class="wp-caption alignright" style="width: 290px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://static2.smmp.de/2010/08/20100803-IMG_0746.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://static2.smmp.de/2010/08/20100803-IMG_0746-280x186.jpg" alt="Zu Besuch in Geseke: Petra Sadura und ihre T&#246;chter Eva (8), Ruth (10) und Lea (14) hatten viele neue Erfahrungen im Gep&#228;ck." title="Zu Besuch in Geseke: Petra Sadura und ihre T&#246;chter Eva (8), Ruth (10) und Lea (14) hatten viele neue Erfahrungen im Gep&#228;ck." width="280" height="186" class="size-medium wp-image-6067" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Zu Besuch in Geseke: Petra Sadura und ihre T&#246;chter Eva (8), Ruth (10) und Lea (14) hatten viele neue Erfahrungen im Gep&#228;ck. (Foto:SMMP/Beer)</p></div>
<p>2007 hatten die Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel eine neue Leitung f&#252;r das <a href="http://smmp.de/weltweit/bolivien/cochabamba/7/" class="liinternal">Kinderdorf Aldea de Niños Cristo Rey in Cochabamba</a> gesucht. Petra Sadura und ihre Familie entschieden sich daf&#252;r, die Aufgabe zu &#252;bernehmen. Die 41-J&#228;hrige leitet seit dem das Kinderdorf und k&#252;mmert sich um rund 180 M&#228;dchen und Jungen zwischen zwei und achtzehn Jahren, deren Eltern im Gef&#228;ngnis sitzen – die meisten wegen Drogendelikten.</p>
<p>Mehrmals im Monat ist Petra Sadura in den Gef&#228;ngnissen unterwegs, um inhaftierte M&#252;tter und V&#228;ter dazu zu &#252;berreden, ihre Kinder in ihre Obhut zu geben. Dass die Kinder als Freig&#228;nger mit im Gef&#228;ngnis leben wenn die Eltern eine Haftstrafe absitzen, ist in Bolivien bittere Normalit&#228;t. &#8222;Bis auf das Hoch&shy;sicher&shy;heits&shy;gef&#228;ng&shy;nis, das einmal ein Vorzeigeprojekt gewesen sein muss, ist alles klein, eng und schmutzig&#8220;, sagt Sadura. &#8222;Die Kinder, die wir dort herausholen, sind verlaust, verwurmt, und haben nicht selten Typhus und Hepatitis.&#8220; In der Aldea werden sie medizinisch versorgt und – wo n&#246;tig – neu eingekleidet und psychologisch betreut. Und sie gehen regelm&#228;&#223;ig zur Schule, was f&#252;r viele auch eine ganz neue Erfahrung ist.</p>
<div id="attachment_6070" class="wp-caption alignright" style="width: 290px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://static2.smmp.de/2010/08/20091231-IMG_7350.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://static2.smmp.de/2010/08/20091231-IMG_7350-280x186.jpg" alt="Ganz viele neue Freunde: Die 8-j&#228;hrige Eva Sadura (Mitte) spielt immer mit den Kindern in der Aldea. Sie spricht mittlerweile besser Spanisch als Deutsch." title="Ganz viele neue Freunde: Die 8-j&#228;hrige Eva Sadura (Mitte) spielt immer mit den Kindern in der Aldea. Sie spricht mittlerweile besser Spanisch als Deutsch." width="280" height="186" class="size-medium wp-image-6070" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Ganz viele neue Freunde: Die 8-j&#228;hrige Eva Sadura (Mitte) spielt immer mit den Kindern in der Aldea. Sie spricht mittlerweile besser Spanisch als Deutsch. (Foto: SMMP/Sadura)</p></div>
<p>Auch wenn Lea, Rut und Eva nicht dieselbe Schule besuchen wie die Kinder der Aldea, so ist ihr Freundeskreis dort doch gr&#246;&#223;er als an der internationalen Schule. Die Kinder der Gefangenen sind ihnen einfach n&#228;her, als ihre Klassenkameraden. Das h&#228;ngt aber auch mit der Sicherheitslage im Land zusammen. Allein l&#228;sst ihre Mutter sie nirgends hingehen. &#8222;Drei blonde M&#228;dchen – die werden mir geklaut&#8220;, bef&#252;rchtet sie. </p>
<p>Der bolivianische Staat bef&#252;rchtet das auch. Als Petra Sadura mit ihren T&#246;chtern Anfang Mai dieses Jahres zum Heimatbesuch nach Deutschland fliegen wollte, wurde den Kindern die Ausreise erst einmal verweigert. </p>
<p>&#8222;Ohne eine richterliche Erlaubnis d&#252;rfen Alleinreisende keine Kinder au&#223;er Landes bringen – auch nicht, wenn es die eigenen sind und sie eine andere Staatsangeh&#246;rigkeit haben&#8220;, musste die Mutter lernen. Bolivien will so dem internationalen Kinderhandel einen Riegel vorschieben. Weil Vater Volker Sadura schon fr&#252;her abgeflogen war und sich die Beamten am Flughafen nicht erweichen lie&#223;en, blieb der Mutter nichts anderes &#252;brig, als sich dem Antragsverfahren beim zust&#228;ndigen Gericht zu stellen. Dank ihrer Hartn&#228;ckigkeit bekam sie die Ausreiseerlaubnis f&#252;r ihre Kinder f&#252;r bolivianische Verh&#228;ltnisse recht schnell und aus dem Heimaturlaub in Geseke wurde doch noch etwas.</p>
<p>&#220;ber das Wohl der Kinder wachen in Bolivien auch Staatsanwaltschaft und Jugend&#228;mter mit Argusaugen. Im vergangenen Jahr wurde das Kinderdorf einer Generalinspektion durch die Beh&#246;rden unterzogen. Es hat auch schon eine anonyme Anzeige wegen Kindesmissbrauchs gegeben. Die beruhte auf einem Missverst&#228;ndnis und die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen wurden bald wieder eingestellt.<br />
<div id="attachment_6079" class="wp-caption alignright" style="width: 290px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://static2.smmp.de/2010/08/20080102-DSC000151.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://static2.smmp.de/2010/08/20080102-DSC000151-280x210.jpg" alt="Kinder von Strafgefangenen: Ohne die Aldea de Niños Cristo Rey m&#252;ssten auch sie im Gef&#228;ngnis leben. (Foto: SMMP/Sadura)" title="Kinder von Strafgefangenen: Ohne die Aldea de Niños Cristo Rey m&#252;ssten auch sie im Gef&#228;ngnis leben. (Foto: SMMP/Sadura)" width="280" height="210" class="size-medium wp-image-6079" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Kinder von Strafgefangenen: Ohne die Aldea de Niños Cristo Rey m&#252;ssten auch sie im Gef&#228;ngnis leben. (Foto: SMMP/Sadura)</p></div></p>
<p>&#8222;Auffallend ist, dass viele Kinder offenbar an Missbrauch gew&#246;hnt sind&#8220;, sagt Petra Sadura. Er geschieht durch Familienmitglieder oder vielfach auch durch Hausbesitzer, von denen vor allem arme Familien oft abh&#228;ngig sind. &#8222;Die Emp&#246;rung dar&#252;ber ist in der bolivianischen Gesellschaft und bei den Familien eher gering.&#8220; Im Falle eines elfj&#228;hrigen M&#228;dchens, das im Gef&#228;ngnis von Mith&#228;ftlingen des Vaters vergewaltigt worden war, musste sie die Mutter lange dazu &#252;berreden, Anzeige zu erstatten. Zu allt&#228;glich ist das Verbrechen, zu gering die Aufkl&#228;rungsrate der Polizei. Das Kind wird mittlerweile von der Psychologin des Kinderdorfes, Milena Ralcevic, betreut. Die kann sich aber auch nicht um alle k&#252;mmern. Deshalb braucht das Kinderdorf die t&#228;gliche Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und anderen Hilfsorganisationen. &#8222;Etliche unserer Kinder haben mit Sicherheit mehr erlebt, als wir wissen&#8220;, ahnt Petra Sadura. In der Aldea de Niños genie&#223;en die Kinder eine Geborgenheit, die den meisten bisher verwehrt war. </p>
<p>Sie wohnen in 15- bis 20-k&#246;pfigen Gruppen zusammen. Jede Gruppe wird von einer Tia – Tante – betreut. Die &#8222;Tanten&#8220; sind ausgebildete Erzieherinnen oder M&#252;tter, die nach der Erziehungspause, die sie den eigenen Kindern gewidmet haben, einen Wiedereinstieg in das Berufsleben suchen. &#8222;Wir wollen nicht, dass die Kinder ihre Betreuerinnen ‚Mama‘ nennen, denn sie alle haben ja noch ihre Eltern&#8220;, sagt Petra Sadura. Die Kinder sehen das offenbar gro&#223;z&#252;giger: Zum Muttertag ist sie es, der die Kinder ein St&#228;ndchen widmen – morgens um vier. &#8222;Ich wollte um f&#252;nf Uhr zum Markt fahren, um einzukaufen, und die Kinder wollten mich unbedingt &#252;berraschen.&#8220;</p>
<p>Die leiblichen Eltern kommen einmal im Monat aus den Gef&#228;ngnissen zu Besuch ins Kinderdorf – unter strenger Bewachung. Mitunter bedeutet das einen kleinen Kampf mit den Polizisten, wenn die den H&#228;ftlingen die Handschellen nicht abnehmen wollen. Aber auch das geh&#246;rt zu den Grunds&#228;tzen von Petra Sadura: In der Aldea sollen die Kinder ihre Eltern nicht in Handschellen sehen. </p>
<div id="attachment_6075" class="wp-caption alignright" style="width: 290px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://static2.smmp.de/2010/08/20100114-DSC00936.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://static2.smmp.de/2010/08/20100114-DSC00936-280x210.jpg" alt="Unterwegs in Bolivien: Wenn es keine Stra&#223;ensperren gibt, streikt eben das Auto. (Foto:SMMP/Sadura)" title="Unterwegs in Bolivien: Wenn es keine Stra&#223;ensperren gibt, streikt eben das Auto. (Foto:SMMP/Sadura)" width="280" height="210" class="size-medium wp-image-6075" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Unterwegs in Bolivien: Wenn es keine Stra&#223;ensperren gibt, streikt eben das Auto. (Foto:SMMP/Sadura)</p></div>
<p>Wenn die Eltern keine Besuchserlaubnis bekommen, bringt sie die Kinder eben zu ihren V&#228;tern oder M&#252;ttern in die Gef&#228;ngnisse. Das bedeutet mehrst&#252;ndige Fahrten mit &#246;ffentlichen Bussen und Busfahrern, die erst einmal streikten, als der Staat ihnen den Alkoholkonsum w&#228;hrend der Dienstzeit verbot. &#8222;Es ist schon ein besseres Gef&#252;hl, wenn man selbst am Steuer sitzt&#8220;, sagt Sadura. Deshalb braucht das Kinderdorf einen eigenen Bus – dringend.</p>
<p>Wie es den Kindern ergeht, wenn die Eltern sie nach Verb&#252;&#223;ung ihre Strafe aus dem Kinderdorf wieder abholen, wei&#223; Petra Sadura nicht. &#8222;Manchmal tut es schon sehr weh, wenn wir ihnen ihre Kinder &#252;bergeben.&#8220; Das muss aber nicht unbedingt sofort nach der Haftentlassung geschehen. &#8222;Wir bieten immer an, die Kinder so lange zu behalten, bis die Eltern wieder Fu&#223; gefasst haben.&#8220; So lange k&#246;nnen die Kinder dann weiterhin in dem vergleichsweise komfortablen Kinderdorf wohnen, die Schule besuchen und jeden Tag satt werden. Dazu tragen vor allem die drei neuen K&#246;chinnen bei, die sie eingestellt hat. Das Essen schmeckt auch ihren eigenen Kindern: &#8222;Die Erdnusssupper schmeckt super&#8220;, schw&#228;rmt Rut. An jedem der sieben H&#228;user h&#228;ngt nun au&#223;erdem eine Gastherme f&#252;r hei&#223;es Wasser – ein kleiner Luxus f&#252;r die Kinder armer Eltern. Und es sollen noch mehr Kinder werden. &#8222;Wir planen, eine Gruppe f&#252;r die ganz kleinen Kinder einzurichten, was nat&#252;rlich wieder gr&#246;&#223;ere Kosten bedeutet f&#252;r besonders geschultes Personal, Windeln und Babynahrung.&#8220; </p>
<p>Der Bedarf an solchen Hilfsangeboten und an guten Schulen ist gro&#223; in Bolivien. Ebenso gro&#223; ist das Misstrauen der Beh&#246;rden gegen&#252;ber privaten und vor allem gegen&#252;ber kirchlichen Jugend&shy;hilfe&shy;ein&shy;richtungen. Das Entwicklungsland Bolivien will sich vom wirtschaftlichen und sozialen Einfluss fr&#252;herer Kolonisatoren emanzipieren. Deshalb m&#252;ssen nun auch alle Schulen Quechua, die Sprache der indianischen Bev&#246;lkerungsmehrheit unterrichten. Dass dennoch viele Kinder direkt vom Jugendamt oder der Staatsanwaltschaft in das kirchliche Kinderdorf geschickt werden, ist da kein Widerspruch, sondern eine Auszeichnung.</p>
<div id="attachment_6072" class="wp-caption alignright" style="width: 290px;  border: 1px solid #dddddd; background-color: #f3f3f3; padding-top: 4px; margin: 10px; text-align:center; float: right;"><a href="http://static2.smmp.de/2010/08/20100803-IMG_0762.jpg" class="highslideliimagelink" onclick="return hs.expand(this)"><img src="http://static2.smmp.de/2010/08/20100803-IMG_0762-280x186.jpg" alt="Heimatbesuch in Geseke: Petra Sadura und ihre Familie berichten den Schwestern im Haus Maria vom Leben und Arbeiten in Cochabamba." title="Heimatbesuch in Geseke: Petra Sadura und ihre Familie berichten den Schwestern im Haus Maria vom Leben und Arbeiten in Cochabamba." width="280" height="186" class="size-medium wp-image-6072" /></a><p style=' padding: 0 4px 5px; margin: 0;'  class="wp-caption-text">Heimatbesuch in Geseke: Petra Sadura und ihre Familie berichten den Schwestern im Haus Maria vom Leben und Arbeiten in Cochabamba. (Foto:SMMP/Beer)</p></div>
<p>&#8222;Die politische Stimmung ist sehr gereizt, oft aggressiv&#8220;, sagt Petra Sadura. &#8222;Wer etwas erreichen will, macht eine Stra&#223;enblockade.&#8220; Wo die Menschen arm sind, ist Scheitern keine Option, wenn es darum geht einen eigenen Vorteil zu erzielen. &#8222;Unser gr&#246;&#223;tes Problem ist, dass die Menschen oft nicht ehrlich sind. Die Kinder bekommen so auch keine Beziehung zur Wahrheit.&#8220;</p>
<p>Die politische Lage ist so unsicher wie die Stra&#223;en und f&#252;r Ausfl&#252;ge mit ihren eigenen Kindern bleibt Petra Sadura in der Regel nur der Sonn&shy;tag&shy;nach&shy;mittag. Trotzdem ist sie sicher, ihre Aufgabe gefunden zu haben. &#8222;Mit meinem Spanisch komme ich mittlerweile &#252;berall durch und bei schwierigen Verhandlungen ist Schwester Mariá Laura Rosado, die Oberin der bolivianischen Ordensprovinz, eine gro&#223;e Hilfe.&#8220; F&#252;r Eva, Rut und Lea ist Spanisch inzwischen zu einer zweiten Muttersprache geworden. Und die drei freuen sich schon auf den R&#252;ckflug nach Cochabamba, nach Hause.</p>
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		<title>Stellenangebot: Erzieher/in in einer Kindertagesstätte</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 17:14:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>SMMP-Online Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bergkindergarten]]></category>
		<category><![CDATA[Heiligenstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Bergkindergarten St. Bonifatius in Heilbad Heiligenstadt sucht ab 01.09.2010 eine(n)
Staatlich anerkannte/r Erzieher/in
Wir sind eine christliche Einrichtung in der Tr&#228;gerschaft der Ordensgemeinschaft der Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel (SMMP). Die Tagesst&#228;tte mit insgesamt 200 Pl&#228;tzen steht M&#228;dchen und Jungen ab dem Alter von vier Monaten bis zum Schuleintritt offen. Alle Gruppen sind altersgemischt. Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bergkindergarten St. Bonifatius in Heilbad Heiligenstadt sucht ab 01.09.2010 eine(n)</p>
<p><strong>Staatlich anerkannte/r Erzieher/in</strong></p>
<p>Wir sind eine christliche Einrichtung in der Tr&#228;gerschaft der Ordensgemeinschaft der Schwestern der hl. Maria Magdalena Postel (SMMP). Die Tagesst&#228;tte mit insgesamt 200 Pl&#228;tzen steht M&#228;dchen und Jungen ab dem Alter von vier Monaten bis zum Schuleintritt offen. Alle Gruppen sind altersgemischt. Wir arbeiten in den p&#228;dagogischen Ans&#228;tzen Projektplanung und Montessorip&#228;dagogik. <span id="more-6088"></span></p>
<p>Die Stelle ist zun&#228;chst befristet. </p>
<p>Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, wenn Sie:</p>
<ul>
<li>liebevoll, mit p&#228;dagogischem Geschick und Kreativit&#228;t mit Kindern den Tag gestalten</li>
<li>mit Kooperationsf&#228;higkeit und Offenheit unser Team bereichern</li>
<li>gern selbst&#228;ndig und verantwortungsvoll arbeiten</li>
<li>bereit sind zu flexibler Arbeitszeit nach dienstlichen Erfordernissen</li>
<li>aktives Mitglied einer christlichen Kirche sind</li>
</ul>
<p>Wir bieten: </p>
<ul>
<li>eine Aufgabe, in der Ihre Erfahrungen und Ideen sowie ein hohes Ma&#223; an Eigenverantwortlichkeit gefragt sind</li>
<li>eine Verg&#252;tung gem&#228;&#223; AVR des Deutschen Caritasverbandes</li>
</ul>
<p>Bitte richten Sie Ihre aussagef&#228;hige schriftliche Bewerbung an</p>
<p>Bergkindergarten St. Bonifatius<br />
Schwester Theresia Raabe<br />
Friedensplatz 5/6<br />
37308 Heilbad Heiligenstadt<br />
Tel.: 03606 673 250<br />
<a href="mailto:info@bergkindergarten.de" class="limailto">info@bergkindergarten.de</a></p>
<p>Weitere Informationen finden Sie unter <a href="http://www.bergkindergarten.de" class="liexternal">www.bergkindergarten.de</a></p>
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