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	<title>Sahaja Yoga Deutschland</title>
	
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	<description>Berichte von Sahaja Yogies</description>
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		<title>Die Sahaj-Kolumne: Wofür Rakis sonst noch gut sein können</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 10:56:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sahaj-Kolumne]]></category>
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		<description><![CDATA[
Ich mache meine Rakis gerne selbst. Zum einen, weil es Spaß macht, zum anderen, weil einige Brüder auf ein selbstgemachtes Raki Wert legen. Wenn es nur nicht immer in Stress ausarten würde! Dieses Jahr habe ich bereits eine ganze Woche vor Raksha Bandhan mit den Rakis begonnen. Das war im Vergleich zum Vorjahr eine Verbesserung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/gga1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-498" title="gga" src="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/gga1.jpg" alt="" width="500" height="307" /></a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ich mache meine Rakis gerne selbst. Zum einen, weil es Spaß macht, zum anderen, weil einige Brüder auf ein selbstgemachtes Raki Wert legen. Wenn es nur nicht immer in Stress ausarten würde! Dieses Jahr habe ich bereits eine ganze Woche vor Raksha Bandhan mit den Rakis begonnen. Das war im Vergleich zum Vorjahr eine Verbesserung um über 100%. Letztes Jahr hatte ich nämlich in fieberhafter Eile noch am Tag von Raksha Bandhan emsig Rakis er- und beschafft. In solch einer Situation muss man sich auf die einfachen Techniken wie Flechten oder Kordeldrehen beschränken.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Dieses Jahr habe ich den Dreh raus. Auf der Zugfahrt zur Arbeit und zurück schaffe ich ein Raki in Knüpftechnik – zugegeben kein besonders kompliziertes Muster. Ein Vorteil davon ist, dass die Aufmerksamkeit in Zug, Ubahn und Tram auf dem Raki ruht und nicht auf den teilweise finsteren Mitfahrern. Und noch eine Beobachtung konnte ich machen. Frauen ab 35 können dem Rakiknüpfen nicht kommentarlos zuschauen. Das scheint gegen ihre Natur zu sein. Schnell kommen Fragen zur Technik, ob ich flechte oder knote.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Gestern sitze ich in der U-Bahn und knüpfe, als zwei Damen um die 60 sich neben mich setzen. Sie scheinen mich intensiv zu beobachten, denn sie unterhalten sich nach einer kurzen Pause ausschließlich über Handarbeiten und kommentieren meine Bemühungen. Ich schalte auf Durchzug – immerhin habe ich einen anstrengenden Arbeitstag hinter mir und will nur noch mit diesem Raki fertig werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Da höre ich die eine sagen, „Guck mal, die Kleine ist so beschäftigt, dass sie uns gar nicht hört. Oder vielleicht versteht sie uns nicht.“ „Die Kleine!“ Sehe ich wirklich so jung aus? Ich schiebe es einfach auf´s Rakimachen. So etwas ist man ja sonst nur von Teenagern gewohnt. Ich entscheide, dass ich lieber Ausländerin als taubstumm spiele und überlege, in welcher Sprache ich bei erneuter Ansprache antworten soll. Nicht, dass mir so viele zur Verfügung ständen, aber einen Gedanken ist es wert. Ich präpariere mich, auf Englisch zu sprechen, als die U-Bahn anhält und die beiden Damen aussteigen. Glück gehabt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Beim Rakimachen fühle ich mich in Teenagertage zurück versetzt. Damals haben wir heimlich unterm Schultisch geknotet. Und tatsächlich ertappe ich mich bei dem Gedanken, ein paar Knoten hinter meinem Computerbildschirm zu machen. Doch ich lasse es lieber bleiben. Anstatt dessen muss ich einen Artikel über Kreativität schreiben. Aber gerade bei diesem Artikel lässt die Inspiration auf sich warten. Ich bin so gefrustet, dass ich überlege, ob es auffallen würde, wenn ich aus der Mittagspause einfach nicht mehr ins Büro zurückkehren würde.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Und wenn doch, wie könnte ich es meinem Chef erklären? Z.B. könnte ich sagen, ich hätte einfach vergessen, dass noch nicht Feierabend war. Ob das unglaubwürdig klingt? Ich schleppe mich zurück ins Büro und vertreibe mir die Zeit bis zum Feierabend mit ca. 1000 mal Emails-checken und Auf-die-Uhr-gucken. Dann sitze ich endlich wieder im Zug nach hause. Bewusst wähle ich einen Platz neben einem älteren Herrn. Kaum habe ich mein Raki ausgepackt, meint dieser, seine Enkelin würde auch so etwas machen. Ich ergebe mich und fange an zu plaudern. Das nächste Mal werde ich mir Visitenkarten von unserem Zentrum einstecken, denn Rakis sind wirklich der ideale Eisbrecher!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Annika</p>
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		</item>
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		<title>Cool Check Tour in Köln</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 08:53:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Cool Check Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Sahaja Yoga]]></category>

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		<description><![CDATA[
Hallo,
Die Yuvas hatten eine gute Zeit in Köln! Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben.
Die Yuvas haben sich gleich nach dem Guru Puja aufgemacht, um eine Europe Realisationstour zu machen: Die Cool Check Tour!
Ausgerüstet nur mit einem einfachen Ständer mit dem Plakat einer lächelnden jungen Frau, die die Hand über ihr Sahasrara hält , um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-family: verdana,geneva;"><span style="background-color: transparent;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;"><span style="background-color: transparent;"><a href="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/Neue-Bilder-Wien-Yuvas-080.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-491" title="Neue Bilder Wien &amp; Yuvas 080" src="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/Neue-Bilder-Wien-Yuvas-080-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size: 9pt;"><span style="font-family: verdana,geneva;"><span style="background-color: transparent;"><span style="color: #000000;"><span style="color: #000000;"><span style="background-color: transparent;">Hallo,</p>
<p>Die Yuvas hatten eine gute Zeit in Köln! Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben.</p>
<p>Die Yuvas haben sich gleich nach dem Guru Puja aufgemacht, um eine Europe Realisationstour zu machen: Die Cool Check Tour!<br />
Ausgerüstet nur mit einem einfachen Ständer mit dem Plakat einer lächelnden jungen Frau, die die Hand über ihr Sahasrara hält , um die Vibrationen zu spüren und einem Packen Flyer geht es in die Städte Berlin, Köln , Frankfurt und Madrid.</p>
<p>Lucia war die unermüdliche Initiatorin hier in Köln. Sie hat das ganze belebt und in die Hand genommen. Jai Shri Mataji. Nachdem die Yuvas in Köln ankamen wurden sie von der ebenfalls unermüdlichen Irina durch die Stadt geführt und am Abend haben wir Tanujas Butter Chicken am Rhein genossen. Am nächsten Tag ging es dann los mit dem Realisieren.<br />
Leider hatten wir an der offiziell genehmigten und sehr schönen Stelle am Eigelsteintor eine Baustelle und das Wetter war gerade mal so &#8220;Okay&#8221;. Der Platz hat viel mehr Zustrom bei Sonnenwetter. Deshalb war die Ausbeute an Realisationen vielleicht nicht ganz so , wie die jungen Leute es sich erhofft hatten. Trotzdem waren doch einige erstaunt, wie so etwas auf der Strasse möglich ist und sie verließen glücklich und berührt den Realisationsstand.</p>
<p>Am Abend hatten wir ein gutes Abendprogramm. Die Kinder, deren Eltern schon Sahaja Yoga machen, sind von Geburt an an die Kundalini gewöhnt. Sie wissen gar nicht, wie sich das Leben mit geschlossenem Sahasrara Chakra anfühlt.  Umso stärker erfahren sie die zweite Geburt , wenn sie dann aus sich heraus darum bitten. Eindrucksvoll haben sie davon berichtet  und es war ein schöner Abend mit starken Vibrationen&#8230; Am zweiten Tag wanderten sie mit ihrem Realisationsständer in der Stadt herum. Leider haben sie sich auch dabei vom Ordnungsamt erwischen lassen. Nun denn, ihr könnt dem lieben Ordnungsamt mal ein Bandhan geben.</p>
<p>Die Yuvas hatten einen gute Zeit in Köln und wir hatten eine gute Zeit mit ihnen. Unsere selbstgestellte Aufgabe &#8220;&#8221; Die Yuvas sollten sich in Köln gewollt, umsorgt und geliebt fühlen!&#8221; wurden wir gerecht. So was können wir öfters machen.</p>
<p>Alles Liebe Krishna</span></span></span></span></span></span></p>
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		<title>Die Göttliche Mutter im frühesten Christentum</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 10:35:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Christus]]></category>
		<category><![CDATA[Göttliche Mutter]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Religionswissenschaftler Hermann Usener machte 1889 in seinem Buch „Das Weih-nachtsfest“, vermutlich als erster wieder darauf aufmerksam, dass der Heilige Geist eigentlich weiblich-mütterlicher Natur sei. So schrieb er: „Es lässt sich auch der Beweis heute noch führen, dass der Taufbericht (Jesus Taufe im Jordan) dieses Evangeliums (Matthäus) von Anfang in semitischer Sprache niedergeschrieben war und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/1989_capri_Italy_8.jpg"></a><a href="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/1989_capri_Italy_81.jpg"></a><a href="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/1989_capri_Italy_82.jpg"></a><a href="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/1989_capri_Italy_83.jpg"></a><a href="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/1989_capri_Italy_84.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-487" title="1989_capri_Italy_8" src="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/1989_capri_Italy_84.jpg" alt="" width="639" height="424" /></a>Der Religionswissenschaftler Hermann Usener machte 1889 in seinem Buch „Das Weih-nachtsfest“, vermutlich als erster wieder darauf aufmerksam, dass der Heilige Geist eigentlich weiblich-mütterlicher Natur sei. So schrieb er: „Es lässt sich auch der Beweis heute noch führen, dass der Taufbericht (Jesus Taufe im Jordan) dieses Evangeliums (Matthäus) von Anfang in semitischer Sprache niedergeschrieben war und in dieser Gestalt längerhin verbreitet wurde. Der darin gebrauchte Ausdruck für den Heiligen Geist war ruha (ruach), und dieses Wort war weiblichen Geschlechts. Deswegen wurde der Heilige Geist als Göttliche Mutter des Erlösers gefasst, und nicht nur in der Stelle von der Taufe; es waren in jenem Evangelium dem Heiland die merkwürdigen Worte in den Mund gelegt: ‚Eben hat mich meine Mutter, der Heilige Geist, an einem meiner Haare gefasst und auf den großen Berg Tabor getragen’.“ Gemeint ist hier das Hebräer-Evangelium, das aus sehr frühen judenchrist-lichen Kreisen stammte. Leider sind nur noch Bruchstücke daraus überliefert. <span id="more-478"></span>So etwa auch: „Es geschah aber, als der Herr aus dem Wasser heraufgestiegen war, stieg die ganze Quelle des Heiligen Geistes (die Heilige Ruach) auf ihn herab und ruhte auf ihm und sprach zu ihm: Mein Sohn, in allen Propheten erwartete ich dich, dass du kämst, und ich in dir ruhte. Denn Du bist meine Ruhe; du bist mein erstgeborener Sohn, der du herrschest in Ewigkeit.“ (Kein Wort von der Taube!). Natürlich ist auch im 2. Zitat von diesem ursprüchlich hebräisch abgefaßten Evangelium grundsätzlich die Göttliche Mutter gemeint. Der frühe Klerus hatte dieses Evangelium als apokryph diffamiert. Man hatte ein panische Angst davor, dass in die junge christliche Religion eine Göttin käme. Im Thomas-Evangelium erscheint die Heilige Mutter als „meine wahre Mutter“.</p>
<p>Die Heilige Ruach (Heiliger Geist) wurde in der frühesten Christenheit in weitesten Kreisen, besonders in Palästina und Syrien, als eine mütterlich-weibliche Gotteskraft angesehen. Merkwürdigerweise gibt es auch noch eine Überlieferung aus der Zeit kurz vor dem Jahre 100, worin von Erscheinungen der Göttlichen Mutter berichtet wird. Der Empfänger war ein Priester in Rom. Man kann sich nur wundern, weshalb diese Schrift später nicht vernichtet worden ist*.</p>
<p>In der Evangelischen Kirche gab es in der Zeit von etwa 1880-1927 eine liberale theologische Phase, wo auch versucht wurde Überlieferungen ans Licht zu bringen, die die Existenz des Heiligen Geistes als Göttliche Mutter belegen. Heute will man davon nicht mehr viel wissen. Im 4. Jahrhundert verlieren sich dann auch die letzten Reste über die Göttliche Mutter in der altchristlichen Literatur durch den immer stärker werdenden Einfluß des katholischen Klerus.</p>
<p>In der antiken Stadt Edessa (heute Şanliurfa, Türkei), die einmal als die Stadt des Apostel Thomas gegolten hat, gab es eine christliche Taufformel, worin die Göttliche Mutter angerufen wurde.</p>
<p>Crawford Burkitt schrieb 1907 in seiner aufschlussreichen Monographie „Das Urchristentum im Orient“ (1907) über den christlich-syrischen Schriftsteller Aphraates (etwa 270-345): „In der älteren syrischen Literatur, die vom Einfluss des Griechischen noch frei war, ist daher der Geist als weiblich bezeichnet…Mit diesem Sprachgebrauch stimmt Aphraates durchaus überein, wenn er in der Doxologie (feierlicher Lobpreis Gottes) schreibt: ‚Herrlichkeit und Ehre dem Vater und dem Sohne und seinem Geiste, dem lebendigen und heiligen’, wo ‚lebendig’ und ‚heilig’ in der älteren Handschrift weibliche Adjektiva sind. Aber er geht noch weiter; und zwar ist es für ihn nicht grammatische Haarspalterei, wenn er es tut. In seiner Abhandlung ,Über die Jungfräulichkeit’…sagt er: …„Solange der Mensch kein Weib nimmt, liebt und ehrt er Gott, seinen Vater, und <span style="color: #0000ff;"><strong>den heiligen Geist, seine Mutter, </strong></span>und er hat keine andere Liebe“… Später in der Pešitta (alte syrische Bibel)„ist <em>sie</em> in <em>er</em> verändert…Aber an manchen Stellen hat sich selbst in der Pešitta das Femininum (noch) erhalten“.<span style="color: #ff0000;"> </span>Derselbe weiter: „Doch zurück zu Aphraates!<span style="color: #ff0000;"> </span>Auch seine Lehre von der Person Christi entfernt sich im Ausdruck weit von dem, was in späterer Zeit geläufig war. Aber wie seine Lehre vom Hl. Geist nichts Neues war, <span style="color: #0000ff;"><strong>sondern ein Überbleibsel aus den ersten Zeiten christlichen Denkens…“</strong></span>. Der Autor Nielsen (1922) äußerte sich ähnlich: „Der heilige Geist ist ursprünglich weiblich. Die alte, von den Judenchristen festgehaltene und noch bei Aphraates vorkommende Anschauung ist die, dass rûha de kudša (der Heilige Geist) die Mutter des Messias ist, welche sich bei der Taufe mit Jesus von Nazareth vereinigt“. Selma Hirsch erklärt in ihrer Broschüre (1927) über das „Pneuma Hagion“ (Heiliger Geist): „Die ‚himmlische Mutter’ der weibliche heilige Geist, hat in der Gedankenwelt des Urchristentums eine nicht unbedeutende Rolle gespielt.“ Die feministische Theologin Helen Schüngel-Straumann stellt später fest: „Sowohl in der Symbolik als auch in vielen Strömungen der alten Kirche blieb der weiblich-mütterliche Aspekt der Geistvorstellung noch lange erhalten.“</p>
<p>Dieter</p>
<p>*311/312 n. Chr. wurde im römischen Imperium Religionsfreiheit eingeführt und die Christenverfolgungen fanden ein Ende. 70 Jahre später war die Katholika Staatsreligion und alle anderen Religionen wurden verboten. Der kath. Kaiser ließ alle Schriften, die dem Klerus nicht genehm waren, einsammeln und vernichten, sogar Bibeln. Allerdings war es schon Konstantin dem Großen (reg. 306-337, allein ab 324) bereits darauf angekommen nichtkatholische, christliche Religionsgemeinschaften zu bekämpfen. Andersgläubige wurden von nun an verfolgt, verbannt oder gar ermordet. Es wurde auch enorm gefälscht, so etwa die angebliche „Konstantinische Schenkung“. Nach diesem Erlaß sollte ganz Italien und mehr der</p>
<p>Kirche gehören. Es dauerte 2-3 Jahrhunderte bis man diesen als Fälschung erkannt hatte.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>6 things i learned by organizing a russian concert tour in germany (14.-25.05.2010)</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 09:24:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sahaja Yoga]]></category>
		<category><![CDATA[indian classical music]]></category>
		<category><![CDATA[meditation]]></category>
		<category><![CDATA[philosophy]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>

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		<description><![CDATA[

be prepared for obstacles: negativity from within or without may come in the way if you want to spread sy. For instance, after i decided spontaneously to join the tour through germany i instantly started to feel sick. A headache kept growing, my nose started running; i imagined myself having fever on an 8 hour [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/securedownloadCAXG3CAB.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-472" title="securedownloadCAXG3CAB" src="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/securedownloadCAXG3CAB.jpg" alt="" width="640" height="426" /></a></p>
<ol>
<li><strong>be prepared for obstacles:</strong> negativity from within or without may come in the way if you want to spread sy. For instance, after i decided spontaneously to join the tour through germany i instantly started to feel sick. A headache kept growing, my nose started running; i imagined myself having fever on an 8 hour trip by car. Luckily my intuition was stronger and i went with the musicians. As soon as we entered the motorway my symptoms were gone.</li>
<li><strong>plan, but stay flexible:</strong> planning is good. Few things happen without planning. By the way Germans love planning. But organizing a sahaj event is a little different from organizing any other event. You must notice the point when you have to stop organizing and let go. At some point during the tour i was desperate, because we were running out of money and i didn´t know how to pay for the petrol and for drinks and snacks during travelling. Few hours after i had discovered that hole in my purse a concert was given in Freiburg. They asked the audience for donations. Without telling anyone about our money problem the yogis from Freiburg and around generously decided to gift the 250€ they collected during the concert for the tour and the welfare of the musicians.By the way at the end of the tour i was sitting together with another yogini sorting out the mess of bills and counting the money. I had a hole in my nabhi fearing we would end up with a big minus. Can you believe that we found out that accounts in the end were exactly balanced?<span id="more-471"></span></li>
<li><strong>the sahaj magic only unfolds when you do something:</strong> i´m a german and i´m sceptical by nature. i´m really not this kind of person who sees signs everywhere. In fact due to my analytical mind i have often problems to see the divine work in everyday life. On the tour it happened that on one day we had to travel for 5-6 hours, perform a concert and afterwards travel 2 ½ hours more in the night. The driver and i started singing bhajans loudly in order to keep him awake. Vibrations were flowing and we had one of these rare magical moments &#8211; a feeling of oneness, the common mission to enlighten people in germany unifying us (the musicians sleeping in the back). Suddenly a small family problem caught my attention. I just thought „Mother Kundalini, i leave it to You.“. Exactly in that moment a truck overtook us and on its walls was written large „Everything will be fine.“ Reading that i felt my kundalini rising. I doubt that i could have made an experience like this sitting alone at home.</li>
<li><strong>be prepared for miracles:</strong> even if they´re little. Shortly before one of the concerts a lady singer was desperately asking for a safety pin to fix her sari. She had forgotten to take one – she knew it exactly. She put the sari on a chair and kept on asking everybody. But nobody could give her any. At some point she lifted up the sari again and on the chair there was lying a safety pin of completely unknown origin.</li>
<li><strong>everything will be fine:</strong> in spite of all the ups and downs and controversal discussions between the organizers ahead of and during the tour in the end all went very well. Approximately 500 people received their self-realisation. On three concerts the audience was so swept away by the fantastic music that people started dancing. (note: to make a german dance is a tough job.;-) )</li>
<li><strong>we´re all a big family:</strong> despite different cultural backgrounds, slightly different conditionings and in some points different opinions we grew more and more together during the tour. In the end we felt like family members bound by a vivid, fragrant bond – by Sahaj love.Thank you to our brothers and sisters from russia who undertook great efforts to come and help spread Sahaja Yoga in Germany!Annika</li>
</ol>
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		<title>Konzerttour „Music meets Meditation“</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 11:11:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annika</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[indisch-klassische Musik]]></category>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wir laden Sie herzlich ein zu einer Veranstaltungsreihe der besonderen Art. Der Verein Sahaja Yoga Germany e.V. veranstaltet im Mai 2010 eine Konzerttour durch weite Teile Deutschlands. Unter dem Motto „Classical Indian Arts Meet Modern Meditation“ möchten wir Ihnen eine einmalige Fusion aus altindischer Kultur und erfahrbarer, moderner Meditationstechnik anbieten.
Die indisch-klassische Musik und ihre Wissenschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Group2.png"></a><a href="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Group4.png"></a><a href="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Group5.png"></a><a href="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Group6.png"></a><a href="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Group7.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-463" title="Group" src="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Group7.png" alt="" width="640" height="412" /></a><a href="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Group1.png"></a></p>
<p>Wir laden Sie herzlich ein zu einer Veranstaltungsreihe der besonderen Art. Der Verein Sahaja Yoga Germany e.V. veranstaltet im Mai 2010 eine Konzerttour durch weite Teile Deutschlands. Unter dem Motto „Classical Indian Arts Meet Modern Meditation“ möchten wir Ihnen eine einmalige Fusion aus altindischer Kultur und erfahrbarer, moderner Meditationstechnik anbieten.</p>
<p>Die indisch-klassische Musik und ihre Wissenschaft und Techniken sind über viele Jahrtausende entstanden und immer noch in Weiterentwicklung begriffen.</p>
<p>Traditionell gehören drei Künste zusammen: Gesang, instrumentelle Musik und Tanz. Diese drei bilden auf natürliche Weise ein harmonisches Ganzes. Man könnte auch sagen, es handelt sich um Melodie, Rhythmus und Inhalt.<span id="more-453"></span></p>
<p>Zum Repertoire der weitgereisten, äußerst professionellen Gruppe <strong>„Nirmal Naad“</strong> gehören Gesangs- und instrumentelle (Harmonium) Ragas, begleitet von Percussion-Instrumenten wie Tabla oder Dholak, Bhajans und Sahaj-Quawwalis.</p>
<p>Da man sich indisch-klassische Musik nicht ohne Tanz vorstellen kann, gehört zum Auftritt von „Nirmal Naad“ auch Kuchipudi-Tanz, der im vierten Jhdt. vor Christus entstand. Jede Bewegung des Tänzers hat seine Bedeutung. Es werden Geschichten aus den epischen Schriften Indiens vorgeführt.</p>
<p>Mit Stolz möchten wir Stanislav Govorov aus Togliatti/Russland ankündigen, einen Meister des Kuchipudi-Tanzes. Seine Darbietungen sind zugleich kraftvoll und schnell wie anmütig und illustrierend.</p>
<p>Zusätzlich werden wir eine Meditations-Übung nach Sahaja Yoga anbieten, durch die die spirituelle Dimension klassisch-indischer Künste leichter zugänglich wird.</p>
<p>Freuen Sie sich auf Veranstaltungen, die Sie inspirieren werden!</p>
<p>Tourplan:</p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: small;">Berlin:</span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: small;"><span style="color: #000000;"><strong>14.05.</strong></span><strong> </strong><span style="color: #000000;">um 20h in der Freien Volksbühne Berlin, Ruhrstr. 6</span></span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><strong>15.05.</strong></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"> um 19h im Maschinenhaus der Kulturbrauerei, Schönhauser Allee 36</span></span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman, serif;">München:</span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><strong>17.05.</strong></span><span style="font-family: Times New Roman, serif;"> um 19.30h im Kulturzentrum Trudering, Wasserburger Landstr. 32</span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: small;">Freiburg:</span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: small;"><strong>18.05.</strong> um 19:30 Uhr im Bürgerhaus am Seepark</span></span></p>
<p>Gießen:</p>
<p><strong>20.05.</strong> um 19.30h in der Kongresshalle Gießen, Berliner Platz 2</p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: small;">Frankfurt:</span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: small;"><strong>21.05. </strong><span style="color: #000000;">um 19:00 Uhr im Internationalen Theater Frankfurt, </span>Hanauer Landstraße 5-7</span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: small;">Köln:</span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: small;"><strong>22.05. </strong>um 14h in der Hochschule für Musik Köln, Dagobertstr. 38</span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: small;">Hamburg:</span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: small;"><strong>24.05. </strong><span style="color: #000000;">um 19:00 Uhr </span>im Sahaja Yoga-Center, Walddörfer Straße 100 (Hinterhaus) </span></span><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><span style="font-size: small;">in Hamburg-Wandsbek</span></span></p>
<p lang="de-DE"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman, serif;">Berlin:</span></span></p>
<p lang="de-DE"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman, serif;"><strong>25.05. </strong></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Times New Roman, serif;">um 19h im Bürgersaal des Rathauses Zehlendorf, Teltower Damm 18</span></span></span></p>
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		<title>Die Sahaj-Kolumne: Trainingscamp für Yogis</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 09:40:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sahaj-Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[innere Stille]]></category>
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		<category><![CDATA[Materie]]></category>
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		<category><![CDATA[Rücksichtnahme]]></category>
		<category><![CDATA[Sahaja Yoga]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich lese gerne Urlaubsanzeigen. Sie beflügeln die Phantasie. Bei „Urlaub in Bansin auf Usedom: Komfortable Ferienwohnung, für 2-3 Personen, 1 Minute zum Strand, gr. Balkon mit Meerblick“ kann ich mir den „Meerblick“ lebhaft vorstellen und schmecke die salzige Meeresluft auf meinen Lippen. Zwei Minuten Kopfkino – dann sitze ich wieder in unserer Küche und der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: small;"><a href="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Gartenzwerg_co_gr.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-447" title="Gartenzwerg_co_gr" src="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Gartenzwerg_co_gr-224x300.jpg" alt="" width="224" height="300" /></a>Ich lese gerne Urlaubsanzeigen. Sie beflügeln die Phantasie. Bei „Urlaub in Bansin auf Usedom: Komfortable Ferienwohnung, für 2-3 Personen, 1 Minute zum Strand, gr. Balkon mit Meerblick“ kann ich mir den „Meerblick“ lebhaft vorstellen und schmecke die salzige Meeresluft auf meinen Lippen. Zwei Minuten Kopfkino – dann sitze ich wieder in unserer Küche und der Abwasch wartet. Folgendes ist mir beim Studium zahlreicher Urlaubsanzeigen aufgefallen: Es gibt kaum einen Ort, an dem <em>nicht</em> Ferien gemacht werden. Frei nach dem Motto „Das Gras ist grüner auf der anderen Seite des Zauns“ heißt Urlaub vor allem weg fahren, woanders hinfahren. So gibt es durchaus eine Menge Leute, die ihre Ferien in unserem Ort verbringen. Das brachte mich auf eine Idee: Wie würde eine Anzeige für unsere (Ferien-) Wohnung lauten? <span id="more-448"></span></span></p>
<p>„<span style="font-size: small;">Komfortable 2-Zimmerwohnung, 3 Minuten zum Bahnhof und zur nächsten Pferdekoppel, Garten (bei dessen Nutzung man aber unter der strengen Beobachtung der Nachbarn steht).“ </span></p>
<p><span style="font-size: small;">Sowieso ist jeder Yogi, der Schuldgefühle und/oder gewisse deutsche Prägungen ausarbeiten möchte, herzlich eingeladen, in unserer Wohnung Probe zu wohnen. Unsere Nachbarn sind dafür nämlich ideale Sparringspartner. Mit der Zeit habe ich sie richtig lieb gewonnen. In Zeiten von Einbruchsserien habe ich unser hermetisch abgeriegeltes Zuhause und den mit Argusaugen darüber wachenden pensionierten Kriminalkommissar aus dem Erdgeschoss zu schätzen gelernt. Dass er und seine Frau zuweilen unsere Mülltonne kontrollieren und aus Wurmbefall eine Staatsaffäre machen &#8211; darüber habe ich gelernt hinwegzusehen. Dass wir zahlreiche, insb. ausländische Gäste empfangen, dem haben sich die Nachbarn bereits angepasst. Als einige Yogis vor kurzem zu Besuch waren, hing kurz darauf ein Schild an der Haustür: „Bitte Schuhe reinigen! Please clean your shoes!“ Kurz nachdem wir eingezogen waren, wurden wir regelmäßig für alles verantwortlich gemacht, das im Hause kaputt ging. Bis mir einmal der Kragen platzte und ich den ehemaligen Kriminalkommissar darüber aufklärte, dass wir keine Schwerverbrecher seien und die mutwillige, sukzessive Zerstörung dieses Gebäudes nicht unser Hobby sei. Danach war Ruhe. Leider kam hier u.a. ein Muster zum Vorschein, dass in Deutschland recht verbreitet ist: Materialismus/Erhaltungswahn überlagert das Herz. Sich über die irreversible Beschädigung eines Gegenstands aufzuregen (ist sowieso total sinnvoll!) ist wichtiger, als auf die Gefühle des anderen Rücksicht zu nehmen. Lasst uns das umkehren und die Materie verweisen auf den Platz, der ihr gebührt – nämlich das Zusammenleben der Menschen zu <em>unterstützen</em>.</span></p>
<p><span style="font-size: small;">Frohe Ferien! <img src='http://www.sahajayoga.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </span></p>
<p><span style="font-size: small;">Annika</span></p>
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		<title>Die Sahaj-Kolumne: Vayu – der Name ist Programm</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 10:14:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sahaj-Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeinschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kollektivität]]></category>
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		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt jemanden, der es definitiv wert ist, ihm eine Kolumne zu widmen. Und dieser jemand ist Vayu. Als Hundewelpe wurde er Shri Mataji geschenkt; seine ersten anderthalb Jahre verbrachte er im Schloß in Cabella. Bis eine Yogini sich beim Gassigehen verliebte und ihn zu sich nahm. Fortan belebte er unsere kleine Yogi-Nachbarschaft. Man muss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Vayu23.jpg"></a><a href="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Vayu1.jpg"></a><a href="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Vayu11.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-443" title="Vayu1" src="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/Vayu11-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a>Es gibt jemanden, der es definitiv wert ist, ihm eine Kolumne zu widmen. Und dieser jemand ist Vayu. Als Hundewelpe wurde er Shri Mataji geschenkt; seine ersten anderthalb Jahre verbrachte er im Schloß in Cabella. Bis eine Yogini sich beim Gassigehen verliebte und ihn zu sich nahm. Fortan belebte er unsere kleine Yogi-Nachbarschaft. Man muss hinzufügen: Vayu ist gebürtiger Italiener. Daher hört er (wenn überhaupt) nur auf italienische Kommandos und das erklärt auch sein Temperament. Er ist sehr – nennen wir es mal – extrovertiert. Mag er jemanden (und das trifft auf ungefähr alle zu, einschließlich Einbrecher), wird er diese Sympathie auch bezeugen – meist feucht-fröhlich. D.h. mit <em>fröhlich</em> wedelndem Schwanz wird er versuchen, dieser Person einen <em>feuchten</em> Lecker einmal quer über das Gesicht zu verpassen. Bei soviel ehrlich gemeinter Zuneigung fühlte ich mich manches Mal etwas überfordert.<span id="more-437"></span></p>
<p>Ich weiß nicht, wer ihm seinen Namen gab. Auf jedem Fall wird er ihm ohne Zweifel gerecht. Er scheint ein besonderes Blessing von Shri Vayu, dem Gott des Windes, zu besitzen. In Windeseile schafft er, sich aus diversen Hundehalsbändern zu befreien. Wie ein Tornado flitzt er gleich darauf der Freiheit entgegen. Vayu ist ein „free spirit“, dessen Durst nach Freiheit ihn immer wieder zu überraschenden Höchstleistungen antreibt. Über hohe Zäune springen oder sich unter denselben durchgraben, das Halsband durchkauen – Vayu ist erfinderisch, insb. wenn eine Hundedame in Riechweite ist. Wir haben schon vermutet, er könnte die Inkarnation von Houdini, dem Entfesselungskünstler sein.</p>
<p>Mit seinen Kunststücken hat Vayu bereits einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht unter der hiesigen Polizei, dem Ordnungsamt, diversen Hundefängern und Bewohnern dieses und einiger Nachbarorte. Nicht nur einmal sah ich im Augenwinkel einen blonden Blitz am Küchenfenster vorbeiflitzen und wusste Bescheid: Vayu war mal wieder auf Streifzug. Und dabei ließ er kein Abenteuer aus: Vermutlich veranlasste ihn seine Neugier, an allerhand herumzuprobieren, und so kehrte er manchmal mit fürchterlichen Durchfällen heim. Einmal wurde er im Baumarkt eingefangen, als er sich dort die Fische im Aquarium anschaute. Einmal fuhr er allein mit dem Zug bis ans andere Ende von Berlin – natürlich schwarz. Er machte Bekanntschaft mit diversen Tier- und Hundeheimen in der Umgebung. Vermutlich sah er seine Aufgabe darin, überall Vibrationen zu verbreiten.</p>
<p>Einen Hund wie Vayu kann man für eine Kollektivität nur empfehlen. Es schweißt ungeheuer zusammen, wenn man sich gemeinsam auf die Suche begibt, verzweifelt einem blitzschnellen Hund hinterherjagt oder Strategien erarbeitet, wie man ihm den Weg abschneiden oder Köder auslegen kann. Den Spaßfaktor darf man dabei auch nicht vergessen. Den hatten insb. auch die Kinder. Vayu ist nämlich ein Kinderfreund und zeigt sich Kindern gegenüber von seiner besonders spaßigen Seite. Nur bei Fernsehabenden störte er zuweilen etwas; wenn er seine Schnauze in jede Chips-Schüssel stecken musste und wenn ihm beim entspannten Liegen vor dem Fernseher gewisse Lüfte entkrochen.</p>
<p>Bemerkenswert ist, dass er nach all seinen Eskapaden immer irgendwie wieder zurückkehrte – teilweise auch von allein. Oder er war einfach schlau, denn seine Besitzerin bereitete ihm den Hundehimmel auf Erden. Bis sie ihn abgeben musste. Nun lebt er bei Yogis in Finnland und wird dort die Kollektivität gehörig aufmischen. Ich bin schon auf Hundegeschichten aus Helsinki gespannt. Vayu, wir werden dich vermissen.</p>
<p>Annika</p>
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		<title>Osterpuja in Shri Matajis Haus in Genua</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 14:12:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Shri Mataji Nirmala Devi]]></category>
		<category><![CDATA[meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Sahaja Yoga]]></category>
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Es war wohl ein kleines Wunder, dass ich mich plötzlich am Ostersonntag in Shri Matajis Haus in Genua zum Puja wiederfand. Noch heute kann ich es kaum glauben, dass ich dort war und vor allem, was ich dort erlebt und gefühlt habe….

Aber kurz zurück…..Schon im Januar hatte ich mit Cathérine und Grégoire geplant, sie in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><a href="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/EasterPuja_2010.jpg"></a><a href="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/EasterPuja_20101.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-431" title="EasterPuja_2010" src="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/EasterPuja_20101.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Es war wohl ein kleines Wunder, dass ich mich plötzlich am Ostersonntag in Shri Matajis Haus in Genua zum Puja wiederfand. Noch heute kann ich es kaum glauben, dass ich dort war und vor allem, was ich dort erlebt und gefühlt habe….<span id="more-428"></span><br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Aber kurz zurück…..Schon im Januar hatte ich mit Cathérine und Grégoire geplant, sie in ihrem neuen (alten) Haus in Genf zu besuchen (für alle, die es nicht wissen: Grégoire wurde von der UN pensioniert und deswegen haben die beiden Bonn im vergangenen September verlassen und sind wieder nach Genf zurück gekehrt). Eigentlich hatten wir geplant, über die Ostertage noch etwas in die Schweizer Berge zu fahren. Am Mittwochabend klingelte dann mein Telefon: „wann denn mein Rückflug ginge, und was ich davon halten würde, über das Wochenende zum Osterpuja nach Genua zu fahren“. Ich war zunächst einmal etwas überrascht über diese plötzliche Wende, aber natürlich sagte mein Gefühl nach kurzer Zeit, dass ich SEHR gerne nach Genua fahren würde. So kam es, dass wir dann am Samstag durch die noch verschneiten Alpen von Genf nach Genua gefahren sind. Am späten Nachmittag kamen wir dort an und sind direkt zu Shri Matajis Haus gefahren, wo wir eine Weile unten im Eingang meditieren konnten. Das Haus liegt wunderschön in den Höhen der Stadt – man blickt auf eine Festung und dahinter liegt das Mittelmeer. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Am nächsten Tag konnten wir am Vormittag noch einen schönen Spaziergang am Meer machen und sind dann gegen 15 Uhr wieder hoch zu Shri Matajis Haus gefahren. Die Vorbereitungen für das Puja waren schon in vollem Gange: ein Zelt wurde vor dem Eingang aufgebaut, was darauf schließen ließ, dass viele Yogis erwartet wurden. So war es dann auch – es kamen immer mehr und mehr, bis schließlich kein einziger Zentimeter – so schien es – des Hauses mehr frei war. Sogar die Treppen waren voll besetzt. Natürlich konnte nur eine kleine Gruppe in den Raum in der dritten Etage des Hauses, wo Shri Mataji und Sir CP uns erwarteten. Das Puja begann gegen 19 Uhr – draußen regnete es in Strömen! Der Regen hat die Vibrationen des Pujas verteilt…</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Das Puja war nicht sehr lang, aber sehr stark und eindrücklich. Für mich war es nach zehn Jahren das erste Mal, dass ich so nah bei Shri Mataji sein durfte und ich kann meine Gefühle immer noch kaum in Worte fassen…. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Ich war so glücklich, dass ich IHR Blumen anbieten durfte und auch darüber, dass ich für Deutschland zwei Fotos von Shri Mataji in Empfang nehmen durfte, die Sir CP nach dem Puja als Ostergeschenk an einen Vertreter jedes Landes verteilt hat. Ich war außer Sita, die schon lange in Österreich lebt, wohl die einzige Deutsche, die anwesend war. What a blessing… </span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Besonders schön fand ich, dass –trotz der Enge im Hause – alle (wirklich ALLE), die gekommen waren, der Reihe nach kurz in die dritte Etage hochkommen durften, um Shri Mataji Blumen anzubieten. Da war sogar ein italienisches Paar, die offensichtlich keine Yogis waren (denn sie trugen noch dreckige Straßenschuhe in Shri Matajis Zimmer…!), aber die für Shri Mataji ein kleines (lebendes!) Lämmchen gebracht hatten! Es herrschte eine wunderschöne österliche und friedliche Stimmung – zudem wurden zwei weiße Tauben geschenkt, die wir durch die offenen Fenster von Shri Matajis Haus haben wegfliegen lassen. Ein überdimensionales Osterschokoladenei wurde danach Shri Mataji angeboten und Sir CP hat Ihre Hand beim Anschneiden geführt. Wir bekamen es später als Prasat und es schmeckte himmlisch! Ja, himmlisch ist wohl der richtige Ausdruck für diese Momente – gekrönt wurde es dann noch von einem kleinen Feuerwerk nach dem Puja und einem gemeinsamen Essen. Während der vierstündigen Rückfahrt durch die Nacht nach Genf konnte ich kaum ein Wort sprechen, so stark sind die Vibrationen noch geflossen.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Jai Shri Mataji! </span></p>
<p><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Christina (Köln/Bonn) </span></p>
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		<title>Die Sahaj-Kolumne: Die Wahrheit über russische Massage</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 09:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sahaj-Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Massage]]></category>
		<category><![CDATA[meditation]]></category>
		<category><![CDATA[Wellness]]></category>
		<category><![CDATA[Yoga]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Geschichte von meiner massierenden russischen Schwiegermutter kennen Sie ja bereits. Russen und Massage – das ist ein Thema für sich. Ich habe noch keinen Russen getroffen, der nicht auf Massage schwört (mein Mann eingeschlossen). Es gibt einige Bezeichnungen für Massagetechniken, die auf deren russischen Ursprung hinweisen so z.B. „der russische Traktor“. Dieser hat übrigens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-420" title="3630501170_bb9798cabf" src="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/04/3630501170_bb9798cabf-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" />Die Geschichte von meiner massierenden russischen Schwiegermutter kennen Sie ja bereits. Russen und Massage – das ist ein Thema für sich. Ich habe noch keinen Russen getroffen, der nicht auf Massage schwört (mein Mann eingeschlossen). Es gibt einige Bezeichnungen für Massagetechniken, die auf deren russischen Ursprung hinweisen so z.B. „der russische Traktor“. Dieser hat übrigens nachhaltig Eindruck bei mir hinterlassen und das nicht nur, weil ich bei der Behandlung mehrmals glaubte, meine Wirbelsäule würde brechen.</p>
<p>Vor kurzem waren wir in meiner Heimatstadt. Dort gibt es ein russisches Geschäft. Genau wie asiatische Geschäfte immer etwas muffig und türkische immer fruchtig-nussig riechen, haben auch russische Geschäfte ihren ganz eigenen Geruch. Der ist angesiedelt irgendwo zwischen Dosenfleisch und Pryaniki.</p>
<p>Als besonderes Angebot darf man im besagten russischen Geschäft in meiner Heimatstadt kostenfrei die zwei Massageliegen im Nebenraum ausprobieren. Wo bekommt man schon eine Massage umsonst? Mein Mann und ich waren bereit, uns verwöhnen zu lassen.<span id="more-418"></span></p>
<p>Es begann auch ganz harmlos. Der nette ältere Herr, der wohl bis heute nicht verstanden hat, dass ich Russisch nur nach dem Zufallsprinzip verstehe, erklärt uns lang und breit über die zahlreichen Vorteile dieser Massagebänke auf. Währenddessen weist er uns an, Platz zu nehmen. Er schnallt uns an, deckt uns liebevoll zu und schaltet die Monstergeräte mit einem breiten Goldzahn-Lächeln ein. Die Bank wird warm, ich finde es so richtig gemütlich unter der Decke – im Hintergrund die Geräusche aus dem Geschäft. Das Zimmer ist geschmückt mit Postern von Hundewelpen und Küken – tja, das russische Herz ist weich, die Schale jedoch hart. Auf einmal fängt die Monstermaschine an. Eine Art Walze walzt sich unter meinem Körper hindurch und Griffe, die wie Fallen auf- und zuschnappen tragen Sorge, dass ich nicht ausweichen kann, wenn die Walze irgendwelche Knochenvorsprünge passiert. Ich denke mir, wenigstens hat das nach 15 Minuten ein Ende. Doch da habe ich mich geirrt – mit meinem kläglichen Russisch habe ich 15 mit 45 verwechselt! Während mich die Walze foltert, redet der nette ältere Herr weiter auf mich ein. Seine Stimme untermalt meine Qualen. Ich werfe einen Seitenblick auf meinen Mann und keuche „Und, wie gefällt´s dir?“ Ihm scheint es zu gefallen. Ich traue mich nicht, den alten Herrn zu verletzen und halte tapfer aus. Nur einmal bitte ich ihn die Temperatur etwas runter zu stellen – haarscharf bevor mein Steißbein angesengt wird. Nach dieser Behandlung bin ich rechtschaffen ko. Die Verkäuferin scheint es mir anzusehen und schenkt mir einen Aufbauriegel aus Ochsenblut, den ich dankend ablehne.</p>
<p>Wieder zu hause angekommen, lege ich mich auf´s Sofa und reibe meine geschundenen Knochen. So schnell kriegt mich keiner mehr auf russische Massagebänke. „Russische Massagebank“ &#8211; das ist nämlich ein Synonym für moderne Folter.</p>
<p>PS: Und für alle, die bei dieser Kolumne den Bezug zu Sahaja Yoga vermissen, der Hinweis: Humor ist eine Qualität des Vishuddhis <img src='http://www.sahajayoga.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>PPS: Und noch ein Hinweis an alle Russischstämmigen, die diesen Text gelesen haben: I love you all!!</p>
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		<title>Die Sahaj-Kolumne: Yogis im Schwimmbad – Chlor und Vibrationen</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 09:53:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annika</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sahaj-Kolumne]]></category>
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Mein Mann und ich gehen jetzt zweimal pro Woche schwimmen. Die Bewegung tut dem Körper gut. Mal gleitet man schwerelos durch´s Wasser, mal ackert man sich Bahn für Bahn einem unbekannten Ziel entgegen – vermutlich einzig der körperlichen Müdigkeit, die einem entspannten Fernsehabend danach das gewisse Etwas verleiht.
Das Schwimmbad ist eine Welt für sich. Da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/nichtrauchen-comic_42.jpg"></a><a href="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/nichtrauchen-comic_43.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-393" title="nichtrauchen-comic_4" src="http://www.sahajayoga.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/nichtrauchen-comic_43.jpg" alt="" width="490" height="136" /></a></p>
<p>Mein Mann und ich gehen jetzt zweimal pro Woche schwimmen. Die Bewegung tut dem Körper gut. Mal gleitet man schwerelos durch´s Wasser, mal ackert man sich Bahn für Bahn einem unbekannten Ziel entgegen – vermutlich einzig der körperlichen Müdigkeit, die einem entspannten Fernsehabend danach das gewisse Etwas verleiht.<span id="more-387"></span></p>
<p>Das Schwimmbad ist eine Welt für sich. Da gibt es den gesundheitsbewussten Vielschwimmer, der mit stoischem Blick unendlich viele Bahnen abarbeitet, die Omis, die teilweise im Wasser überraschende Geschwindigkeiten entwickeln. Jedesmal sehe ich abnehmwillige Frauen, die immer eine Freundin dabei haben, nach jeder Bahn ein Schwätzchen halten und sich ausrechnen, wieviele Kalorien sie schon verbrannt haben. Da gibt es die Jungs, die im Sprungbecken ihre Show abziehen; die türkischen Großfamilien, die sich jeweils mit allen Mitgliedern – vom Kleinkind bis zur Oma – im Nichtschwimmerbecken häuslich einrichten. Da wären die Teilnehmer der Aquafitness-Kurse, die zu heißen Rhythmen und gegen den Wasserwiderstand auf ihre Art den Fettpölsterchen zu Leibe rücken. Und nicht zu vergessen der Bademeister, der wahnsinnig relaaaaaxed aussieht (wessen Arbeitsbekleidung besteht schon aus Badelatschen, T-Shirt und Badehose?), es sei denn, ein paar vorwitzige Jugendliche springen vom Beckenrand..</p>
<p>Wie Makrokosmos so Mikrokosmos – auch mit dem Elektronenmikroskop betrachtet ist das Schwimmbad eine (Keim-)Welt für sich. Deshalb habe ich auch kein Verständnis für Leute, die sich über den Chlorgehalt des Wassers beschweren. Das Meer mag in gewissen Grenzen die Fähigkeit haben, sich selbst zu reinigen, nicht so ein Schwimmbecken mit den Abmaßen 50 mal 25m. Chlor ist Verbündeter meines Immunsystems im Kampf gegen Chlamydien &amp; Co.</p>
<p>Beim letzten Mal durch´s Wasser Gleiten kam mir noch eine andere Idee: Können Yogis das Wasser eines Schwimmbeckens allein durch´s darin Schwimmen vibrieren? Darüber nachzudenken hat Vibrationen. Einen Gedanken daran zu verschwenden ist durchaus sinnvoll. Das Bewusstsein über die eigenen Möglichkeiten schafft Würde und Selbstrespekt. Eine Yogini erzählte mir einmal von einem ihrer Träume. Sie habe eine andere Yogini im Traum gesehen, die durch Berlin gelaufen sei und an allen Ecken sei Goldstaub von ihr abgefallen. Das ist eine schöne Vorstellung.</p>
<p>Annika</p>
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