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        <title>Die andere Bildung</title>
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            <title>100 - und kein bischen gebildet</title>
            <description>&lt;p&gt;Das ist mein 100. Blog-Beitrag unter dem Titel "Die andere Bildung", und es wird der letzte sein. Zum einen möchte ich im kommenden Jahr mehr auf das Haupthema der Evolution eingehen - geplant ist etwas unter dem Titel ANTISELEKTION, wenn es gefällt &lt;br /&gt;
-, und zum anderen werde ich bis zum 18. Januar in Westafrika sein.&lt;br /&gt;
Nun noch einmal zur Bildung bzw. ein paar mal zu diesem Thema:&lt;br /&gt;
Neulich im Seminar - es geht um "Madame Bovary" und ihren Ehebruch (was für ein schreckliches Wort), bei dem ja zudem die Gefahr einer Schwangerschaft besteht - "Warum nimmt Emma nicht die Pille?" fragt eine Seminaristin. Wer jetzt lacht, sollte sich überlegen,ob er oder sie sagen kann, wann, wo und wie die nötige Hormonchemie begonnen hat.&lt;br /&gt;
Neulich im Radio - es geht - im Winter - um Sonnenschutzcremes mit Nanopartikeln. Eine sich selbst kritisch nennende Wissenschaftlerin warnt vor Gefahren, wenn diese Partikel durch kleine Hautritze in Zellen gelangen "und dort den Gencode ändern". Au - tut das weh. Ein weiteres Beispiel für fachliche Unbildung im erweiterten Text.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Neulich im Lehrbuch - erneut und unverdrossen verkündet der Autor, die Lehre des Kopernikus sei 1616 von der Kirche verboten worden, weil sie fehlerhaft sei. Das klingt blöde für den Papst. Tatsächlich ist nicht die Lehre, sondern das Buch des Kopernikus aus den Bibliotheken geholt worden, weil es zu viele DRUCKFEHLER enthielt. Das klingt nur blöde für den Autor, der das nicht weiß.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und so weiter und so fort - UNBILDUNG, wohin man schaut und hört. Man könnte dabei müde werden. Vielleicht sind wir ja in einem Jahr mehr über Darwin im Bilde, was mir einen ketzerischen Gedanken eingibt. Darwin - der hat doch irgendeiner Fakultät Schwierigkeiten bereitet - oder? Doch wohl den Theologen? In diesen Tagen erörtern die Akademien von Flensburg bis Konstanz, ob wir Gott oder der Darwinschen Biologie trauen sollen. Irgendwie scheint der Glaube durch das Wissen der Evolutionsbiologen gefährdet. Das ist aber Unsinn. Was gefährdert ist, das ist der Versuch der Philosophen, die großen Fragen der Menschheit - Was ist der Mensch? Warum leben wir in Familien? - zu beantworten, ohne von der Evolution Kenntnis zu nehmen. Die Selektion wird sich als gnadenlos erweisen.  Was bleibt, stiftet das Tier, das dichtet und spürt, wie ihm das zum Leben hilft. &lt;/p&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/AndereBildung/~4/9fGmBM-f_70" height="1" width="1"/&gt;</description>
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            <pubDate>Sun, 21 Dec 2008 12:36:09 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Keine Bildung, nirgends</title>
            <description>&lt;p&gt;Genforscher kümmern sich um Gene, die es sicher irgendwo gibt. Zellforscher kümmern sich um Zellen, die es ebenfalls irgendwo gibt. Und was machen Bildungsforscher? Sie beweisen uns unentwegt, daß es den Gegenstand, um den sie sich zu kümmern haben, gar nicht gibt. Ich habe einen Vorschlag - statt nach Bildung zu suchen, sollten sie sie vermitteln bzw. sich selbst etwas von dieser Qualität aneignen. Dann kämen sie auch nicht auf die Idee, dem Publikum durch Verwirrspiele mit Sekundarstufen und Konzepten wie Beschulbarkeit (ein grauenhaftes Wort) und Kompetenzdimensionen ein X für ein U vorzumachen und dauernd neue Bildungskandale zu vermessen (vgl. FAZ vom 16.12.08, S. 37). Ich kann die Bildungsstatistiken nicht mehr ertragen, in denen mir mitgeteilt wird, daß ein Bildungsforscher festgestellt hat, daß 26,4% von Schülern mit einem 45%tigen Migrationshintergund bei einem Teil der Kernkompetenzen in Flächenstaaten 2,56 mal besser abschneiden, wenn sie regelmäßig Regelschulen besucht haben - oder so ähnlich.  Es wäre besser, die Kinder zu unterrichten, als sie dauernd zu zählen. Das ist viel leichter und dummerweise auch populärer (was ich als kleinen Bildungsskandal betrachte). Wenn ich Lehrer wäre - ich glaubte keiner Statistik über Bildung. Sie kann man ebenso wenig messen wie die Zuneigung, die Schülerinnen und Schüler zu ihren Lehrern fassen. Auf sie kommt es aber an. &lt;/p&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/AndereBildung/~4/sdIP-KFMGmE" height="1" width="1"/&gt;</description>
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            <pubDate>Tue, 16 Dec 2008 09:07:19 +0100</pubDate>
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            <title>Gene und Verlierer</title>
            <description>&lt;p&gt;Was früher einmal Siegermentalität hieß, nennen die Verantwortlichen heute das Sieger-Gen, und es ist völlig klar, daß der FC Bayern München das hat. So kann man es im Fernsehen hören, wenn die Bayern wieder einmal Dusel hatten und in der Nachspielzeit durch ein Abseitstor den Sieg errungen haben. Und so kann man es heute in der Zeitung (FAZ vom 16.12.08, S. 30) lesen, wobei betont wird, daß das Gen zum Verein gehört und in ihm spürbar wird. Wie man jetzt etwa Herrn Beckenbauer erklären soll, was Gene wirklich sind und können, hat man keine Chance mehr. Die besteht auch nicht beim ZDF, das nach dem Tod eines Schauspielers, der einen Kommissar gespielt hat (Tappert als Derrick), erneut betonte, daß Derricks Assistent nicht sein Nachfolger werden konnte, da er ja das Assistenten-Gen in sich trug bzw. trägt. Demnächst erfahren wir sicher, daß es ein Intendanten-Gen oder so etwas gibt, und vielleicht stellt der Herr das selbst in der Wissenschaftssendung seiner Anstalt vor. Dann werden wir endgültig, was wir längst schon sind, Verlierer im Verständnis von Wissenschaft.&lt;/p&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/AndereBildung/~4/DmoY85zt_s0" height="1" width="1"/&gt;</description>
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            <pubDate>Tue, 16 Dec 2008 08:57:22 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Geschichte ohne Zukunft</title>
            <description>&lt;p&gt;In Berlin gibt es ein Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, das bei seiner Gründung im letzten Jahrtausend durch die Idee auffiel, die Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft selbst nicht schreiben zu wollen. Das sollten andere Institutionen machen. Der Hinweis, daß die Deutschen auch nicht auf Engländer warteten, die ihre Geschichte schrieben, nutzte ebensowenig wie die Bemerkung, daß die Menschen nicht auf Außerirdische warten, um die Geschichte unserer Art erzählt zu bekommen. &lt;br /&gt;
Das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte ist unter anderem gegründet worden, um die riesigen Lücken in unserer Geschichtsschreibung zu schließen, die durch das Fehlen von Wissenschaft dort unübersehbar sind. Doch daran scheint man in Berlin nicht interessiert zu sein. Stattdessen veranstaltet man Ausstellungen - über Ausstellungen - und prüft deren Haltbarkeit im virtuellen Raum, d.h. man fummelt am Rechner herum und nennt das Wissenschaftsgeschichte. Das ist solange Blödsinn, solange uns niemand die Wissenschaftsgeschichte erzählt. Das Max-Planck-Institut lässt uns im Stich.&lt;/p&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/AndereBildung/~4/0TwlWMs8C2I" height="1" width="1"/&gt;</description>
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            <pubDate>Thu, 11 Dec 2008 08:43:24 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Akademie, aufgestellt</title>
            <description>&lt;p&gt;Der Präsident der Bayerischen Akademie der Wissenschaften teilt im Veranstaltungsverzeichnis für das Jahr 2009 der von ihm geleiteten Institution mit, die Akademie sei "eine breit aufgestellte, stark vernetzte Einrichtung am Wissenschaftsstandort München", und solch ein Satz - solch ein Statement - wird vielen Politikern gefallen. Die gewählten Worte zeigen aber nur, daß der Herr Präsident entweder kaum noch Deutsch kann oder seine Akademie mit einer Militärorganisation verwechselt. Kompanien haben Standorte, und an denen können sie sich aufstellen. Daß das Wort in der Parteienlandschaft vor Wahlkämpfen benutzt wird, kann man ja noch durchgehen lassen. Aber bei Akademien rücken keine Truppen in Feindesland vor. Immerhin gelingt es dem Präsidenten, das Wort Netzwerk zu vermeiden. Oder gibt es einen hochgelehrten Professor in Bayern, der verstanden hat, daß das englische network nichts anderes als ein Netz meint? &lt;/p&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/AndereBildung/~4/qUc_tBs1D24" height="1" width="1"/&gt;</description>
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            <pubDate>Wed, 10 Dec 2008 11:14:20 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Ein gefährliches Spiel mit Planck</title>
            <description>&lt;p&gt;In Deutschland gibt es einen Orden für Verdienste - den Orden Pour Le Mérite -, der öffentliche Sitzungen abhält, an denen wahrscheinlich keinerlei Öffentlichkeit vertreten ist. Wie dem auch sei - zum Jahresende verschickt der Kanzler des Ordens, der so eine Art Adelsgesellschaft darstellt, einen Band mit den Reden, die auf der öffentlichen Sitzung gehalten worden sind, und ein Exemplar davon ist mir in diesen Tagen zugegangen (warum ich zu den Empfängern gehöre, ist mir unbekannt). Eine der Reden stammt von einem Betriebswirt aus Bonn, der meint, sich in dem Jahr, in dem die 150. Wiederkehr des Geburtstages von Max Planck gefeiert werden konnte, sich über diesen großen Mann äußer zu können, der auch einmal Ordenskanzler war. Der Betriebswirt hält es für angemessen, die Frage zu stellen, "War das Verhalten des ... Ordenskanzlers Max Planck in den Jahren von 1933 bis 1945 rational?" Mehr zu diesem unsinnigen Ansatz und seiner hochnotpeinlichen Durchführung im erweiterten Text.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Betriebswirt wagt nicht nur, solch eine unsinnige Frage zu stellen - er kann doch nur wissen, was Planck nach außen gemacht hat, aber nicht, wonach sich Planck im Inneren orientiert hat -, er behauptet sogar, eine innovative Lösung dieser Frage zu haben, was erneut Unsinn ist, da sie niemand vorher gestellt hat. Dramatisch peinlich wird die Antwort des Betriebswirts auf seine eigene Frage, als er sie nach einem unsinnigen Rekurs auf den Philosophen Popper in den Bereich der Spieltheorie überführt und davon faselt, daß Planck mit Hitler und den Nationalsozialisten gespielt habe. Das Führen eines Ordens - seine mögliche Auflösung - als Spiel mit dem Gegenspieler Göring, der sicher seinen Spaß daran hatte! Man hält nicht für möglich, was uns Mitglieder des Ordens pour le mérite als Rationalität vorsetzen. Aber wir haben ja inzwischen gelernt, daß die Spieltheorie nicht mehr annimmt, daß Rationalität von Bedeutung ist. Der Betriebswirt, der sein Spiel mit Planck betreibt, zeigt, daß das stimmt. Er hat die Verdienste des Ordens für die Verdienste geschmälert.&lt;/p&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/AndereBildung/~4/Zrc48xtjjsc" height="1" width="1"/&gt;</description>
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Kultur</category>
            
            
            <pubDate>Mon, 08 Dec 2008 19:29:56 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Feierstunde</title>
            <description>&lt;p&gt;Die FAZ hat gefeiert - seit 50 Jahren gibt es die Beilage  "Natur und Wissenschaft", und wir gratulieren herzlich. Merkwürdig ist, daß die Jubiläumsausgabe mit einem Aufsatz des Wissenschaftsmamagers Joachim Treusch beginnt, der im ersten Satz zeigt, daß entweder der Autor oder die Redaktion nicht so recht mit der deutschen Sprache umgehen kann: Dort steht nämlich, daß die Wissenschaft ein halbes Jahrhundert gebraucht habe, "bis sie gelernt hat, was ihr lange fehlte: den Willen zum Dialog". Der Satz ist nicht nur grammatisch falsch. Er ist auch inhaltlich unstimmig und dient Treusch nur, die vielfältigen Aktivitäten zu rechtfertigen, die allgemein als PUS - public understanding of science" bezeichnet und von ihm mitbestimmt werden. Wenn das Angebot der FAZ zum Dialog Jahrzehnte älter ist als die PUS Initiative, dann ist entweder PUS überflüssig, oder die FAZ und die, die es ihr nachgetan haben, haben versagt. PUS heisst doch nur, daß die Leute - wie Treusch -, die Jahrzehnte keinen Dialog führen konnten, nun mehr Geld bekommen, um den Karren erneut in den Dreck zu fahren, nur mit mehr Schwung und besser verwaltet. Ein Dialog kann dann doch nicht zustande kommen, wenn der Wille dazu organisiert werden muss. Den Willen muss man selbst haben.&lt;/p&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/AndereBildung/~4/RW9T8Ph3Xd4" height="1" width="1"/&gt;</description>
            <link>http://feedproxy.google.com/~r/ScienceBlogs/AndereBildung/~3/RW9T8Ph3Xd4/feierstunde.php</link>
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Kultur</category>
            
            
            <pubDate>Fri, 05 Dec 2008 08:42:59 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Der Widerling</title>
            <description>&lt;p&gt;Wer bei Burda bloggt, bekommt (ab und zu) das Magazin SEED, das im Untertitel die schöne Behauptung aufstellt, SCIENCE IS CULTURE. In der Dezemberausgabe 2008 findet man den Genforscher und Unternehmer Craig Venter auf dem Titelbild. Im Heft selbst findet sich sein Beitrag mit dem Totel BIGGER, FASTER, BETTER, der wohl an den Geist der Olympischen Spiele erinnern soll - Schneller, höher, weiter. Venters Beitrag ist widerlich und selbstherrlich. Der Mann selbst ist es auch. Er hat die (wissenschaftliche) Welt mehrfach betrogen, in dem er zum Beispiel sein eigenes genetisches Material in die Regaszgläser geschmuggelt hat, mit denen zum Jahtausendwechsel das humane Genom freigelegt werden sollte. Er hat auch genau gewusst, daß nicht einmal 20% der Genoms bekannt war, als er - zum Wohle seiner Aktienkurse - davon sprach, das Projekt stünde vor dem Abschluss. Venter ist ein Widerling, der in einer Gesellschaft, die vor allem kommerziell interessiert ist, Aufmerksamkeit erregt. Er hat sie nicht verdient. Sein Aufsatz in SEED ist voller Unsinn. Von einer Kultur kann keine Rede sein.&lt;/p&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/AndereBildung/~4/2TcS38ggnSQ" height="1" width="1"/&gt;</description>
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Naturwissenschaften</category>
            
            
            <pubDate>Fri, 05 Dec 2008 08:33:37 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Vordenker und Vormacher</title>
            <description>&lt;p&gt;Das merkwürdige Magazin CICERO hat herausgefunden, wer "Deutschlands wichtigste Vordenker" sind (Ausgabe 10/2008). Wenn man mir den Auftrag gegeben hätte, die dazugehörigen Listen von Philosophen, Naturwissenschaftlern, Historikern, Gesellschaftswissenschaftlern und Wirtschaftsexperten zusammenzustellen, hätte ich bei den Fernsehredaktionen angerufen und gefragt, wen man da (weswegen auch immer) kennt und einlädt. Wahrscheinlich wären dieselben Namen dabei zustande gekommen. Die von CICERO genannten Vordenker sind vor allem Vormacher, die schon lange nicht mehr durch Nachdenken auffallen. Als oberster Wirtschaftsexperte wird ein Herr Sinn gefeiert, der gerade erst viel antisemitischen Unsinn über Bankenkrisen abgesondert hat; als wichtigster Gesellschaftswissenschaftler tritt uns Ralf Dahrendorf entgegen, der in den 1960er Jahre das Ende der Literatur verkündet hat, weil das die Soziologie so viel besser kann. Zu den wichtigsten Historikern zählt das Magazin den ZDF-Filmemacher Guido Knopp und den Professor H.U Wehler, der gerade erneut bewiesen hat, daß für ihn Geschichte stattfindet, ohne daß es der Wissenschaft bedarf. Und so weiter. Was besondern albern ist: Während Philosophen und andere Vordenker als "wichtig" klassifiziert werden, erhalten Naturwissenschaftler das Attribut "prominent". Wichtig sind sie also nicht. Über diese Ansicht sollten die Vordenker einmal nachdenken. &lt;/p&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/AndereBildung/~4/PFFdWk0k9rU" height="1" width="1"/&gt;</description>
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Kultur</category>
            
            
            <pubDate>Sun, 23 Nov 2008 12:30:52 +0100</pubDate>
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            <title>Sex nicht im, sondern bei Fliegen</title>
            <description>&lt;p&gt;Vor ungefähr einhundert Jahren hat der Amerikaner Alfred Sturtevandt zum ersten Mal beschrieben, wie Fliegen - konkreter: Fliegen der Sorte &lt;em&gt;Drosophila&lt;/em&gt; - zum Sex kommen - das Männchen entscheidet, einem Weibchen den Hof zu machen (durch einen Balzgesang), und das Weibchen entscheidet, ob ihr das Wahrgenommene zusagt und sie ihren Vaginalapparat öffnet oder wegfliegt. In den Jahrzehnten danach haben Genetiker um Seymor Benzer zahlreiche Mutanten gefunden, die das skizzierte Verhalten irgendwie nicht ganz auf die Reihe kriegen (von denen eine nach erfolgreicher Kopulation stecken bleibt). In den letzten Jahren haben immer mehr Biotechnologen einen Blick auf die neuronalen Schaltkreise geworfen, die das Paarungsverhalten und die dazugehörigen Entscheidungen steuern. Und in diesen Tagen konzentriert sich eine Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science (die vom 7.11.08) auf die Biologie des Vögels der Fliegen. Und wie fängt der Aufsatz an: "It is still early days...". Na, da können wir ja gespannt sein, wie lange es dauert, bis die Wissenschaft weiß, was wir zu machen haben, um zum Ziel zu kommen.  &lt;/p&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/AndereBildung/~4/abu4fcgNNX8" height="1" width="1"/&gt;</description>
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Naturwissenschaften</category>
            
            
            <pubDate>Mon, 17 Nov 2008 19:12:33 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Die Lichtigkeit des Seins</title>
            <description>&lt;p&gt;Nein - das ist kein Fehler in der Überschrift, da fehlt kein e, um eine Leichtigkeit des Seins entstehen zu lassen. Es geht um den Titel eines Buches von Frank Wilczek, das im amerikanischen Original "The Lightness of Being" heißt und die Doppeldeutigkeit aus der ersten Silbe des zweiten Wortes bezieht. Es geht dem Nobelpreistäger Wilczek darum, aus masselosem Licht Masse werden zu lassen und damit die reale Lichtigkeit der materiellen Seins zu verstehen. Sein Buch lohnt eine langsame Lektüre, die trotz vieler Witzchen nicht einfach ist. Das Schöne an seinem Buch besteht darin, daß sein Autor es versteht, deutlich zu machen, daß Quarks zwar als Teilchen vorgestellt werden, es aber nicht sind und eine andere Form von Wirklichkeit darstellen. Sie werden zusammengehalten von anderen Partikeln (Gluonen), die NUR noch Lösungen von Gleichungen sind: "Gluonen sind die Objekte, die den Gleichungen für Gluonen genügen." An dieser Stelle löst die der Unterschied zwischen der Welt (it) und unserem Wissen über sie (bit) auf. Das Sein (Its) des Seins ist die Information. Gut zu wissen. Jetzt sollte uns ein Licht aufgehen - die Lichtigkeit des Seins.&lt;/p&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/AndereBildung/~4/uJD9HlHsHbY" height="1" width="1"/&gt;</description>
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Naturwissenschaften</category>
            
            
            <pubDate>Tue, 11 Nov 2008 11:29:21 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Widerliche Wissenschaft oder widerspenstige Wissenschaftlichkeit</title>
            <description>&lt;p&gt;Nein - die Wissenschaft selbst ist nicht widerlich. Widerlich ist hingegen, was oft aus kommerziellen oder anderen Gründen mit der Wissenschaft gemacht wird. Zum Glück gibt es jetzt ein glänzendes Buch mit dem Titel BAD SCIENCE, in dem der Brite Ben Goldacre (London 2008) darüber berichtet. Er packt den Stier direkt bei den Hörern und prüft schlicht und einfach nach, was die vielen TV-Experten über richtige Nahrung und alternative Medizinchen im Namen der Wissenschaft verkünden. Sie lügen das Blaue vom Himmel herunter, und sie können das tun, weil sie sicher sind, daß niemand in eine Bibliothek  geht - vor allem nicht die und dauernd auf Recherche sein vorgaukelnden TV-Redakteure -, um ein Zitat zu finden oder zu prüfen. Wir amüsieren uns nicht nur zu Tode, wir lassen uns auch von hirnlosen (leider nicht harmlosen) Rhetorikwissenschaftlern belügen, bis wir selbst den Glauben an den Glauben verloren haben. Apropos Glauben - ich kann mich vor Einladungen, über den lieben Gott zu sprechen, nicht retten. Hängt da etwas zusammen?&lt;/p&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/AndereBildung/~4/veHKv5tAzF4" height="1" width="1"/&gt;</description>
            <link>http://feedproxy.google.com/~r/ScienceBlogs/AndereBildung/~3/veHKv5tAzF4/widerliche-wissenschaft-ode-widerspenstige-wissenschaftlichkeit.php</link>
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Kultur</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Naturwissenschaften</category>
            
            
            <pubDate>Mon, 10 Nov 2008 09:13:52 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Präsidiale Wissenschaft</title>
            <description>&lt;p&gt;Falls jemand meine Notizen vermisst hat - ich war entweder unterwegs, um mein neues Buch - Das große Buch der Evolution - vorzustellen, oder mit dem Herumtragen meiner Enkel beschäftigt und laboriere jetzt an meinen Rückenschmerzen herum. Unabhängig davon wählen die Amerikaner heute ihren neuen Präsidenten, und schon seit Wochen stellen viele Wissenschaftsjournale ihren Lesern vor, welche Einstellung welcher Kandidat zu welchem Thema hat, bei dem Wissenschaft mitmischt (Energie, Kernkraft, Umwelt, ...). &lt;br /&gt;
Reden wir in Deutschland jemals über Wissenschaft, wenn gewählt wird? &lt;br /&gt;
Inzwischen fangen einige Professoren in den USA an, sich buchlang Gedanken über die Frage zu machen, was ein Präsident zum Beispiel über Physik wissen muss: "Physics for Future Presidents" heißt das Buch, das Richard A. Muller von der UC Berkeley geschrieben hat. &lt;br /&gt;
Ein schönes Quiz für alle: Welche wissenschaftliche Sachverhalte bzw. Zusammenhänge muss ein regierender politischer Manager haben: Welches Wissen braucht die Macht?  Auf Antworten warte ich gerne. Vielleicht wird dabei der Rücken besser.&lt;/p&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/AndereBildung/~4/wT0eDgcF3vY" height="1" width="1"/&gt;</description>
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Kultur</category>
            
            
            <pubDate>Tue, 04 Nov 2008 12:13:41 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Fast alles</title>
            <description>&lt;p&gt;Die Welt bleibt offen, solange wir sie erkunden. Wissenschaft ist das, was man nie zu Ende bringen kann - so dachten nicht die gelobten Aufklärer (um Kant), sondern die beargwöhnten Romantiker, zum Beispiel Wilhelm von Humboldt. Und dieser romantische Zug der scheinbar nüchternen Wissenschaft trat im 20. Jahrhundert immer deutlicher hervor. Erst zeigte Gödel, daß sich in endlichen Systemen Sätze formulieren lassen, die unbeweisbar bleiben (und dabei wahr sein können). Dann zeigte Turing, daß eine Rechenmaschine nie wissen kann, ob sie mit ihrer Aufgabe in endlich vielen Schritten zurande kommt. Und in diesen Tagen konnte David Wolpert zeigen, daß wir niemals eine "Theory of Everything" haben können, sondern bestenfalls auf eine Theorie hoffen können, die fast alles erfasst. Wolpert zeigte, daß das physikalische Universum nicht vollständig durch ein mit Schlußfolgerungen operierendes System verstanden werden kann, das sich in ihm befindet. Mit anderen Worten - so groß die Maschine am CERN auch ist, selbst wenn sie perfekt funktioniert, werden wir mit ihrer Hilfe nicht alles erfahren - und eine noch größere haben wollen.&lt;/p&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/AndereBildung/~4/pI5Vbvx_-vA" height="1" width="1"/&gt;</description>
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            <pubDate>Tue, 21 Oct 2008 08:52:03 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Kein Recht auf Bildung</title>
            <description>&lt;p&gt;Der Bildungsgipfel steht vor der Tür, und nun überschlagen sich die Kommentare, die auf die Bedeutung von Bildung hinweisen. Dabei geht es darum gar nicht. Es geht um das, was Schulen treiben, und das ist keine Bildung, sondern einfach Unterricht. Und wenn die Gewerkschaften nun Plakate anbringen, auf denen ein Recht auf Bildung konstatiert wird, dann zeigen sie nur, dass sie seit dem 18. Jahrhundert geschlafen haben. Der preussische Staat hat damals kein Schulrecht, sondern eine Schulpflicht eingeführt, und zwar aus gutem Grund. Diejenigen, die heute ihr Recht auf Bildung einklagen, würden nämlich nicht zur Schule gehen, wenn sie nur das Recht dazu hätten. Man muss die Leute zu ihrem Glück zwingen, also zum Unterricht. Und wenn dabei jemand eine Ahnung von dem bekommt, was wir als Bildungsgut kennen, wird er sich - von ganz alleine - verpflichtet fühlen, mehr davon zu ergattern. Bildung wird ihm oder ihr zur innerer Pflicht, weil sie Lust bereiten kann. &lt;/p&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/AndereBildung/~4/TmWanPRPuhY" height="1" width="1"/&gt;</description>
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            <pubDate>Tue, 21 Oct 2008 08:43:05 +0100</pubDate>
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