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        <title>ScienceBlogs</title>
        <link>http://www.scienceblogs.de/</link>
        <description></description>
        <language>de</language>
        <copyright>Copyright 2009</copyright>
        <lastBuildDate>Tue, 03 Nov 2009 06:30:00 +0100</lastBuildDate>
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<title>Update: ScienceBlogs baut um [Geograffitico]</title>
<description><![CDATA[Wer schon mal ein Haus oder eine Wohnung renoviert hat, wird von diesem Update nicht sonderlich überrascht sein: Der Umbau von ScienceBlogs zu einer Wordpress-Seite ist zwar schon zum größten Teil fertig - aber eben noch nicht "schlüsselfertig". Es ist der sprichwörtliche Teufel, der sich hier in ein paar sehr wörtlich gemeinten Details versteckt hat und der uns davon abhält, die umgestaltete ScienceBlogs.de-Seite "live" zu schalten. So etwa hätte diese Seite eigentlich schon aussehen sollen:<br />
<a href="http://www.scienceblogs.de/geograffitico/Umbau-SB.jpg"><img alt="Umbau-SB.jpg" src="http://www.scienceblogs.de/geograffitico/assets_c/2012/09/Umbau-SB-thumb-555x298-32719.jpg" width="555" height="298" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /></a><br />
Wer sich bis zum endgültigen Relaunch einen ausgiebigeren Eindruck vom neuen Format verschaffen will, kann ja schon mal bei unserer amerikanischen "Mutter-Seite" <a href="http://scienceblogs.com">ScienceBlogs.com</a> schnuppern...<br /><a href="http://www.scienceblogs.de/geograffitico/2012/09/update-scienceblogs-baut-um.php">Zum Beitrag im Blog&nbsp;&raquo;</a><hr />

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<category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Technik</category>
<pubDate>Wed, 05 Sep 12 03:01:32 -0400</pubDate>
</item>

<item>
<title>Pressearbeit in der Wissenschaft: Strategien für den Medienwandel [[sic]]</title>
<description><![CDATA[<strong>Wie Tag und Nacht unterscheidet sich die Medienarbeit deutscher Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Dass die Zahl der über PR-Portale wie IDW oder AlphaGalileo versandten Wissenschafts-Pressemitteilungen pro Einrichtung seit Jahren sinkt, ist vermutlich bereits eine Reaktion der Pressestellen auf die »Kakophonie« deutscher Wissenschafts-PR. Um nach Jahren der Professionalisierung heute noch Medienresonanz für eine wissenschaftliche Mitteilung zu erzeugen, reicht es längst nicht mehr aus, an der Textqualität zu feilen oder penible Verteilerpflege zu betreiben. In keinem anderen PR-Sektor sind die Anforderungen an die Pressearbeit in den letzten Jahren so schnell gestiegen wie in der Wissenschaft.</strong><br />
  <br />
Dem wollen wir am <strong>17. September in einem <a href="http://innokomm.eu/Akademie/programm/PRW/">Workshop</a> in Bonn</strong> auf den Grund gehen: Wie fügt sich die Medienarbeit heute ein in die Kommunikationsstrategie zwischen Jahresbericht und iTunesU? Welches ist der richtige Einstieg, Anlass und Zeitpunkt für welche Art von Mitteilung in welchen Dateiformaten, und wie lassen sich Zusatzmaterialien optimal einbinden? Hierzu analysieren wir nicht nur Erfolgsbeispiele, sondern auch typische handwerkliche Fehler, indem wir in den Papierkörben und Spamfiltern namhafter Redaktion wühlen dürfen.<br />
Doch professionelle Medienarbeit geht längst weit über die reine Mitteilung hinaus: Welche der immer zahlreicheren Verteilerdienste lohnen sich in welchem Zusammenhang, und welche Rolle spielen Plattformen wie flickr oder AthenaWeb? Wann ist eine Mitteilung überhaupt das richtige Werkzeug? Ist »zu viel« schlechter als »zu wenig«? Was kann man von der Pressearbeit der Industrie lernen, etwa in Hinblick auf Third-Voice-Mitteilungen oder Social-Media-Newsrooms? Was bringen crossmediale Pressemitteilungen, gerade auch im Hinblick auf die Zielgruppe der Wissenschaftsblogger? Welche Möglichkeiten bieten Kooperationsmodelle mit Journalistenverbänden wie VDMJ, WPK, TELI oder HPC? Welche Erfahrungswerte gibt es zu Recherchestipendien und In-Residence-Programmen?<br />
 <br />
Profis wissen: Langfristigen Erfolg in der Medienarbeit hat man heute nur noch, wenn man die gesamte Klaviatur der verschiedenen Werkzeuge beherrscht, bis hin zu den vermeintlich kleinen, aber oft entscheidenden Details. Schmale Budgets müssen hierbei kein Hindernis sein, sondern vieles ist auch schon als Einzelkämpfer umsetzbar.<br />
 <br />
Ein paar Plätze im <a href="http://innokomm.eu/Akademie/programm/PRW/">Workshop</a> sind noch frei...    ;-)<br />
 <br />
Am Tag darauf findet in denselben Räumen in Bonn übrigens ein <a href="http://innokomm.eu/Akademie/programm/SRW/">Workshop</a> zu "<strong>Journalistischem Schreiben für Wissenschaftler</strong>" statt. Zunehmend sind ja Wissenschaftler selbst gefragt, ihre Forschungsthemen gegenüber Laien zu kommunizieren, beispielsweise weil der hauptberuflich tätige Pressesprecher des Instituts zu wenig Zeit und Personal hat, um jedes Feld zeitnah bedienen zu können, oder einfach weil Journalisten unbedingt direkt mit dem Wissenschaftler sprechen möchten. Andererseits haben auch Journalisten zu wenig Zeit, um alle Themen in Wissenschaft und Forschung zu entdecken und zu recherchieren. Sie sind deshalb meist dankbar für Themen-Tipps und wirklich gute Basistexte.<br />
 <br />
Auch die klassische Pressemitteilung ist hierfür nach wie vor ein wichtiges Instrument, wird allerdings trotzdem oft nicht professionell genug eingesetzt, wie viele Redaktionen regelmäßig beklagen. Damit Wissenschaftler die Aufmerksamkeitshürde in den Redaktionen überwinden können, benötigen sie Kenntnisse und Erfahrungen mit dem journalistischen Handwerkszeug.<br />
 <br />
Diese Grundregeln vermitteln und trainieren wir in unserem Workshop: Wie baue ich eine Story auf? Was sind die sogenannten W-Fragen? Wie formuliere ich auch komplizierte Sachverhalte klar und verständlich? Was muss ich mit Blick auf das Medium Zeitung und Zeitschrift beachten? Wie wichtig ist es, für unterschiedliche Zielgruppen schreiben zu können?<br /><a href="http://www.scienceblogs.de/sic/2012/09/pressearbeit-in-der-wissenschaft-strategien-fur-den-medienwandel.php">Zum Beitrag im Blog&nbsp;&raquo;</a><hr />

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<category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Geistes- &amp; Sozialwissenschaften</category>
<pubDate>Tue, 04 Sep 12 20:29:55 -0400</pubDate>
</item>

<item>
<title>Video: Im Auge von Hurrikan ISAAC [weatherlog]</title>
<description><![CDATA[<p><strong>In der letzten Woche hat mich außerhalb des Deutschland-Wetters vor allem der Tropensturm ISAAC beschäftigt. Nun bin ich über das Video eines Sturmjägers gestolpert, der direkt ins Auge des Hurrikans gefahren ist.</strong></p><p>So einiges hat man in der Presse von Millionen von Menschen ohne Strom, Überflutungen und Milliarden Euro Schaden gehört. Und das, obwohl ISAAC "nur" ein <a href="http://www.frank-wettert.de/geil-hurrikan-hurricane/" title="Hurrikan / Hurricane Erklärung">Hurrikan</a> der kleinsten Kategorie 1 (von 5) war. Aber auch der kleinstmögliche Hurrikan hat immer noch gewaltige Energien, die sich beeindruckend freisetzen.</p><br />
<br />
<h3>Fahrt ins Auge von ISAAC</h3><br />
<br />
<p>Der Sturmjäger <a href="http://www.ultimatechase.com/" target="_blank" title="Ultimate Chase">Mike Theiss</a> hat im folgenden Video das getan, was eigentlich niemand tun sollte: Er ist durch die so genannte <em>Eyewall</em> in das Auge des Hurrikans gefahren, als er vom Golf von Mexiko kommend in der Nähe von New Orleans vom 28. auf den 29. August unserer Zeit <a href="http://www.wetter24.de/reisewetter/tropische-stuerme/storm/2012-al9.html" title="Zugbahn-Historie Hurrikan ISAAC"><u>an Land ging</u></a>. Die Eyewall ist dabei die ringförmige Wolkenwand, die sich bei ausreichendem Entwicklungsstadium um das Auge herum befindet, also dem Bereich in der Mitte eines Hurrikans, der vor allem durch wenig Wind und Niederschlag charakterisiert ist. Dagegen ist die Eyewall der Bereich, in dem die Windgeschwindigkeiten eines Hurrikans ihr Maximum erreichen, weswegen es auch lebensgefährlich ist, sich draußen aufzuhalten. Hier seht Ihr die Wucht, mit der selbst noch ein Hurrikan der Kategorie 1 wütet:</p><br />
<br />
<p align="center"><iframe width="555" height="312" src="http://www.youtube.com/embed/jaJ7JNWF9aI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br /><br />
<em>Sturmjäger Mike Theiss fährt direkt in das Auge von Hurrikan ISAAC. Fahrt von Gulfport, Mississippi über den I-10 mit Überflutung des Highway 90 in den US-Bundesstaaten Mississippi und Louisiana</em></p><br />
<br />
<p>Bei kräftig entwickelten Hurrikanen ist das Auge sogar wolkenlos. Dann kann man in sehr feucht-warmer Luft nach oben in den blauen Himmel blicken, sieht aber in jeder Himmelsrichtung große Wolkentürme. Dies ist bei ISAAC, wie hier zu sehen ist, nicht der Fall, aber man sieht doch die größeren Auflockerungen, und dass der Wind schwach ist.</p><br />
<br />
<h3>Das Besondere an ISAAC</h3><br />
<br />
<p>Obwohl Hurrikan ISAAC ein Hurrikan der Kategorie 1 war, hat er doch mehr Schäden angerichtet als Hurrikan GUSTAV im Jahr 2008, der an annähernd der gleichen Stelle als Kategorie 2 - Hurrikan an Land ging. Die gemessene Sturmflut von beinahe 3,40 m am Lake Borgne am Rande von New Orleans kam sogar nahe an den katastrophalen Hurrikan KATRINA (29. August 2005) heran.</p><br />
<br />
<p>Grund hierfür war, dass ISAAC als Gesamtsystem nur sehr langsam unterwegs war. Zunächst schlingerte er vom 28. und 29. August an der Golfküste herum und ging sogar mindestens zwei Mal an Land. Dann zog er mit Fahrradgeschwindigkeit von teils unter 10 km/h weiter ins Landesinnere. Daher konnten Wind und extreme Regenfälle für längere Zeit auf die gleiche Fläche einwirken. So wurden in <a href="http://www.wetter24.de/deutschland/wetter-stationen/obsid/72231.html" title="Wetterstation New Orleans"><u>New Orleans</u></a> durch ISAAC 510 Liter pro Quadratmeter Niederschlag gemessen. Zum Vergleich: In Berlin fallen <em>im ganzen Jahr</em> im Mittel knapp 600 Liter auf den Quadratmeter.</p><br />
<br />
<p>Schaut man sich vergleichend aber Videos von Hurrikan KATRINA an, so sieht man doch, dass diese mit noch mehr Zerstörungskraft über New Orleans hereinbrach:</p><br />
<br />
<p align="center"><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/-Kou0HBpX4A" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br /><br />
<em>Video aus New Orleans zu Hurrikan KATRINA am 29. August 2005</em></p><br /><a href="http://www.scienceblogs.de/weatherlog/2012/09/video-im-auge-von-hurrikan-isaac.php">Zum Beitrag im Blog&nbsp;&raquo;</a><hr />

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<link>http://www.scienceblogs.de/weatherlog/2012/09/video-im-auge-von-hurrikan-isaac.php</link>
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<category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Naturwissenschaften</category>
<pubDate>Tue, 04 Sep 12 15:37:20 -0400</pubDate>
</item>

<item>
<title>Wissenschaftsstrukturen im Wahlkampf [[sic]]</title>
<description><![CDATA[Ein vorwahlkampfsgeprägter Rundumschlag zur Forschungspolitik in Deutschland, erschienen in <a href="http://www.tagesspiegel.de/wissen/wissenschaftssystem-helmholtz-stellt-die-machtfrage/7085058.html"><em>Tagesspiegel</em></a> und auf <a href="http://www.zeit.de/studium/2012-09/helmholtz-gemeinschaft-forschung-wissenschaft"><em>ZEIT Online</em></a> ‒ <strong>Max-Planck </strong>wolle das Promotionsrecht, <strong>Leibniz </strong>träume von Forschungsfakultäten, die <strong>DFG </strong>fürchte um ihre Pfründe und stilisiere sich zum Retter der Unis, <strong>EFI </strong>fordere gar eine grundlegende Reform der Forschungsförderung in Deutschland, <strong>Schavan </strong>zimmere weiter an ihrer Grundgesetzänderung, und <strong>Helmholtz </strong>ziehe den Zorn aller wegen angeblicher Allmachtsphantasien auf sich...  ;-)<br />
 <br />
Zumindest wird es wohl tatsächlich ein spannender Wahlkampf ‒ endlich auch einmal in punkto Wissenschaft und Innovation. <br /><a href="http://www.scienceblogs.de/sic/2012/09/wissenschaftsstrukturen-im-wahlkampf.php">Zum Beitrag im Blog&nbsp;&raquo;</a><hr />

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<link>http://www.scienceblogs.de/sic/2012/09/wissenschaftsstrukturen-im-wahlkampf.php</link>
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<category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Geistes- &amp; Sozialwissenschaften</category>
<pubDate>Tue, 04 Sep 12 11:37:50 -0400</pubDate>
</item>

<item>
<title>In eigener Sache: ScienceBlogs baut um [Geograffitico]</title>
<description><![CDATA[<img alt="200px-Zeichen_123.svg.png" src="http://www.scienceblogs.de/geograffitico/200px-Zeichen_123.svg.png" width="200" height="176" class="mt-image-right" style="float: right; margin: 0 0 10px 10px;" />Jeder braucht mal "Tapetenwechsel". Auch (oder gerade) die deutschen Scienceblogs - unsere bisherige Blog-Software <em>Movable Type </em> hat sich auf Dauer als nicht unbedingt ideal entpuppt; und nach dem jüngsten <a href="http://www.scienceblogs.de/geograffitico/2012/06/technische-probleme-bei-scienceblogs.php">Update</a>, der (leider) zwangsweise durchgeführt wurde, funktioniert vieles auf der Homepage und in den einzelnen Blogs nicht mehr. Ab jetzt soll das alles besser werden: Am Dienstag werden die ScienceBlogs.de auf <a href="http://de.wordpress.org/">WordPress</a> als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Content-Management-System">Content-Management-System</a> umrüsten; es wird hier daher für ein paar Stunden kein "normaler" Betrieb auf unseren Seiten herrschen. Und wie bei allen Umbauarbeiten kann es dabei zu kleinen (hoffentlich!) Störungen kommen. Wir bitten daher alle unsere Leserinnen und Leser um Geduld, falls in den ersten Stunden und (hoffentlich nicht!) Tagen mal etwas nicht funktioniert. Doch unabhängig vom Design, werden die ScienceBloggerinnen und -Blogger sich auch unverändert darum bemühen, Ihr Bestes an Wissenschaftskommunikation zu bieten. Ganz wie gehabt.<br /><a href="http://www.scienceblogs.de/geograffitico/2012/09/in-eigener-sache-scienceblogs-baut-um.php">Zum Beitrag im Blog&nbsp;&raquo;</a><hr />

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]]></description>
<link>http://www.scienceblogs.de/geograffitico/2012/09/in-eigener-sache-scienceblogs-baut-um.php</link>
<guid>http://www.scienceblogs.de/geograffitico/2012/09/in-eigener-sache-scienceblogs-baut-um.php</guid>
<category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Naturwissenschaften</category>
<pubDate>Mon, 03 Sep 12 23:43:20 -0400</pubDate>
</item>

<item>
<title>Basics - Apoptose oder der programmierte Zelltod [blooDNAcid]</title>
<description><![CDATA[Dieser Basics-Artikel, der auch eine hilfreiche Lektüre für die <a href="http://www.scienceblogs.de/bloodnacid/2012/08/was-ist-krebs---krankheit-und-herausforderung---eine-personliche-einfuhrung.php">neue Krebs-Serie</a> in blooD'N'Acid sein kann, erklärt das Phänomen des „porgrammierten Zelltods".<br />
Eine kalte Roboterstimme sagt: „Selbstzerstörung in 10 Sekunden. 10 - 9 - 8 - 7 - 6 --..." eine Tür fliegt auf, ein meist arg ramponierter, schwitzender Mann stürzt herein, öffnet hektisch eine Klappe in einer Konsole, starrt in ein Gewirr von Kabeln und Schaltkreisen und reißt schließlich das blaue heraus... „2 - 1 - .... Abbruch der Selbstzerstörungssequenz". Puh... gerade noch geschafft. Aber wozu gibt es diese Selbstzerstörungsmechanismen (also außer, um die Enden von Actionfilmen spannender zu machen)? Meist, um das zu zerstörende Objekt vor Zugriff oder Übernahme von Feinden, Unbefugten o.ä. zu schützen, selbst wenn dazu seine vollständige Vernichtung in Kauf genommen werden muß.<br />
<br />
Und genau so ein Mechanismus findet sich auch in unseren Zellen, man bezeichnet ihn als „<em>Apoptose</em>".<br />
<img alt="fallingleaves.jpg" src="http://www.scienceblogs.de/fallingleaves.jpg" width="200" height="260" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 20px 20px 0;" /><small><a href="http://www.artbycedar.com">Quelle</a></small><br />
<br />
Der Begriff Apoptose (altgr. ἀπόπτωσις apoptosis, von ἀποπίπτειν apopiptein ‚abfallen') kommt aus dem Griechischen und ist auf den fast schon romantischen Vergleich mit dem herbstlichen Abfallen der Blätter zurückzuführen. Körperzellen, die nicht länger benötigt werden, „fallen" ab, werden also auf sanfte Weise entfernt. Man kann das wirklich so sagen, denn durch Apoptose läßt sich eine Zelle auf eine für den Körper völlig unschädliche, physiologische Weise entfernen - im Gegensatz zur pathologischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nekrose">Nerkrose</a> bei der die Zellen platzen und all ihre ungustiösen Inhalte in der Umgebung verstreuen, wodurch es u.a. zu Entzündungen kommt. Man könnte sagen, die Apoptose verhält sich zur Nekrose, wie eine kontrollierte Sprengung in einer Nachbarschaft, die genau ein Gebäude harmlos zum Einsturz bringt, zu einem Terrorangriff mit Sprengstoff, bei dem umstürzende Gebäude und umherfliegende Trümmer einen ganzes Viertel zerstören. Und weil sie nach einem exakten Programm und unter strenger Regulation abläuft, bezeichnet man sie auch als „programmierten Zelltod".<br />
Bevor ich aber erkläre, wie die Apoptose in der Zelle verwirklicht wird, sehen wir uns an, wann es überhaupt zur Apoptose kommt: Die Apoptose ist wie ein „Not-Aus"-Knopf, ein Mechanismus, der Zellen, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr zu retten, zu reparieren oder zu gebrauchen sind, schonend aus dem Organismus entfernt. So etwas ist nötig, wenn z.B. das Erbgut einer Zelle irreparabel beschädigt oder die Zelle von einem Virus infiziert ist. Im ersten Fall läuft die Zelle Gefahr, zu entarten und zur Gründerzelle eines Tumors zu werden, im zweiten Fall würde sie bald zu einer Produktionsstätte neuer Viren - beides ist für den Organismus sehr kritisch und so hat es sich als äußerst vorteilhaft erwiesen, solche Zellen rechtzeitig zerstören zu können.<br />
<br />
Neben solchen „Not-Aus"-Situationen wird die Apoptose aber auch „gestalterisch" eingesetzt, um z.B. beim Menschen die Interdigitalhäute (Häute zwischen Fingern und Zehen) zu entfernen, die beim Embryo ursprünglich noch angelegt werden, um Gewebe zu verjüngen (Riechepithel), um die Lichtdurchlässigkeit der Augenlinse zu gewährleisten, indem störende Zellen eliminiert werden, um eine korrekte Verschaltung von Hirnstrukturen herzustellen (sozusagen zur Vermeidung von Kurzschlüssen) und Plastizität im zentralen Nervensystem zu ermöglichen und allgemein zur Aufrechterhaltung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hom%C3%B6ostase#Biologie">Homöostase</a>, indem die Zellzahl und damit die Größe von Geweben apoptotisch kontrolliert wird. <br />
Eine ganz besonders wichtige Funktion übt die Apoptose auch beim Immunsystem aus. Ein sehr hoher Anteil aller neu gebildeten B- und T-Immunzellen ist, nachdem sie ihre DNA modifiziert haben, um sich für die Abwehr ganz spezieller äußerer Gefahren, wie Bakterien oder Viren zu perfektionieren, unbrauchbar oder sogar gefährlich für den Körper (wenn sie z.B. statt Krankheitserreger körpereigene Moleküle erkennen). Sie durchlaufen daher zwei sehr strenge Selektionsprozesse, bevor sie „freigegeben" werden und das Immunsystem verstärken können. Sollten sie diese Tests nicht bestehen, wird bei ihnen die Apoptose eingeleitet, was neben ihrer schonenden Eliminierung den weiteren Vorteil hat, daß die Zellbestandteile „recycelt", also von anderen Zellen aufgenommen und wiederverwertet werden können. <br />
Man sieht also: die Apoptose ist eine äußert wichtige und sehr zentrale Funktion von Zellen, die besonders bei Krebszellen sehr „<a href="http://www.scienceblogs.de/bloodnacid/2011/03/biologischer-disclaimer.php">gefürchtet</a>" ist, denn eigentlich müsste das Chaos, das diese Zellen in sich anrichten, ziemlich bald für die Auslösung ihrer Selbstzerstörung sorgen. Es wundert also nicht, daß einer der ersten Tricks, den viele Krebszellen lernen, die Umgehung der Apoptose ist. Dazu aber später mehr, im Rahmen der Serie über Krebs.<br />
<br />
Aber wie funktioniert Apoptose? Wie zerstören sich die Zellen selbst? Das ganze ist, wie so vieles in der molekularen Zellbiologie, sehr kompliziert und keineswegs vollständig erforscht. Ich bescheide mich daher damit, hier zwei Hauptarten vorzustellen ohne allzusehr ins Detail zu gehen: die extrinsische, von außen ausgelöste und die intrinsische, von der Zelle selbst ausgelöste Apoptose.<br />
<br />
Die extrinsische Apoptose ist für den Körper die Möglichkeit, nicht mehr benötigte oder gar gefährliche (z.B. infizierte) Zellen zu entfernen. Im Immunsystem zum Beispiel gibt es cytotoxische T-Zellen, die mit einem Virus infizierte Zellen von außen erkennen können und dann Botenstoffe (=Liganden) abgeben, die an ein Empfängermolekül das alle Zellen auf ihren Oberflächen tragen (=Rezeptor) binden und damit in der Zelle eine Kaskade von Prozessen in Gang setzt, an deren Ende die Apoptose steht.<br />
<br />
<img alt="Vorschaubild für extrinsisch.jpg" src="http://www.scienceblogs.de/assets_c/2012/08/extrinsisch-thumb-555x642-32526.jpg" width="550" height="630" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /><br />
<br />
Im Bild sieht man, wie der Todesrezeptor einer Zelle ein Signal von außen erhält, es durch die Zellmembran nach innen weiterleitet und so die Apoptosekaskade initiiert. Ganz wichtig für die Ausführung der Apoptose sind dabei die sogenannten Caspasen, Enzyme, die gezielt andere Proteine an bestimmten Stellen zertrennen und damit zerstören können. Caspasen sind also gefährlich für die Zellen und müssen daher gut kontrolliert und gesichert sein: sie funktionieren erst, wenn sie „angeschaltet" werden. <br />
Genau das geschieht durch die extrinische Apoptoseeinleitung. Hierbei wird immer die Caspase 8 aktiviert. Diese wiederum aktiviert dann die Caspasen 3, 6 und 7 - das sind die sogenannten Effektorcaspasen, die dann in der Zelle sozusagen die Abrissarbeiten übernehmen, indem sie das zelluläre Inventar darunter auch die DNA zerlegen.<br />
<br />
Bei der intrinsischen Apoptose ist das ganze noch deutlich komplizierter.<br />
<br />
<img alt="Vorschaubild für intrinsisch.jpg" src="http://www.scienceblogs.de/assets_c/2012/08/intrinsisch-thumb-555x453-32530.jpg" width="550" height="450" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /><br />
<br />
Hier löst ein zellinterner Stimulus die Apoptose aus. Dieser Stimulus kann vieles sein, z.B. ein unphysiologischer pH-Wert, ein Mangel an Glucose oder irreparabel beschädigte DNA (z.B. durch UV-Licht oder Chemikalien). Bestimmte Proteine, die die Beschädigung registrieren können, z.B. das „berühmte" p53 signalisieren dann: „hat keinen Zweck mehr. Abschalten!". Ob letztlich tatsächlich die Apoptose eingeleitet wird, ist dann noch abhängig von einer Vielzahl von Einflussgrößen (, deren detaillierte Beschreibung den angestrebten Rahmen dieses Artikels pulverisieren würde). Im Bild sieht man eine Reihe von Proteinen, die diesen zellulären Signalweg modifizieren (Noxa, Puma, Bak, Bax) und einige andere, z.B. BCL-2, die die Apoptose hemmen können (was unter bestimmten Umständen ebenfalls sinnvoll sein kann). Erst wenn nach Integration aller zellulären pro- und antiapoptotischen Signale der proapoptotische Stimulus überwiegt (das ist nicht ganz unähnlich dem „Entscheidungsprozess" in Nervenzellen, darüber ob ein Aktionspotential ausgelöst wird oder nicht, indem Signale aus hemmenden und erregenden Nervenzellen zusammengefasst werden), wird das Mitochondrium zur Freisetzung von „Cytochrom c" veranlasst.<br />
Danach gibt es dann kein Zurück mehr: zusammen mit dem Protein Apaf 1 bildet sich ein Komplex, das sogenannte „Apoptosom", welches die Caspase 9 aktivieren kann. Die so scharf geschaltete Caspase 9 aktiviert ihrerseits die Effektorcaspasen, die wir oben schon kennengelernt haben und wir wissen ja jetzt, was diese anrichten: die Zelle stirbt.<br />
<br />
<img alt="apoptose.jpg" src="http://www.scienceblogs.de/apoptose.jpg" width="500" height="365" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 20px 20px 0;" /><small><a href="http://www.uni-due.de/imperia/md/images/phys_chem_rauen/apoptose_gro__.jpg">Quelle</a></small><br />
<br />
So wie im Bild oben sehen apoptotische Zelle aus. Sie schrumpfen und runden sich ab und man erkennt noch das „membrane blebbing" (sieht ein bißchen so aus, als würde die Zellmembran Blasen werfen), die Kondensation des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chromatin">Chromatins</a>, die Fragmentierung des Zellkerns und einen Verlust der Adhäsion. Es bilden sich die typischen "apoptotischen Körperchen", die sich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Makrophage">Makrophagen</a> und/oder benachbarten Zellen einverleiben (= phagozytieren). Im Inneren der Zelle, nicht mikroskopisch beobachtbar aber biochemisch nachweisbar, werden die DNA und intrazelluläre Proteine und Strukturen in Stücke zerlegt. Was also von der Zelle übrig bleibt ist, ist sehr überschaubar, recyclebar und - das ist wichtig - unschädlich für die Umgebung der Zelle. <br />
<br />
Die sehr schematische Darstellung dieser beiden Wege der Apoptoseeinleitung sollte übrigens nicht dazu verleiten, sie sich als völlig isoliert voneinander vorstellen, denn es gibt durchaus Schnittstellen und Wechselwirkungen zwischen ihnen, die - wie so oft in der Biologie - alles noch viel komplizierter machen. Hinzu kommt, daß es mit der sogenannten „Nekroptose" ohnehin ein Phänomen gibt, das insofern eine Schnittmenge von Apoptose und Nekrose darstellt, als es Charakteristika von beiden aufweist. Darüber hinaus kennt man noch die Prozesse der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Autophagozytose">Autophagie</a>, bei der die Zelle Teile von sich selbst verdaut, und der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Altern#Zellul.C3.A4re_Seneszenz_.E2.80.93_Krebs_oder_Altern">Seneszenz</a>, ein "Alterseffekt" bei Zellen, der u.a. verhindert, daß sie sich weiter teilen, die ebenfalls Mechanismen sind, die zur Optimierung der Resourcenverwaltung aber auch zum Schutz vor Infektionen und Entartung dienen und deren Abläufe und Regulation dicht in das zelluläre Kommunikationsnetz eingeflochten und auch von der Apoptosesteuerung nicht scharf zu trennen sind.<br />
Wir stellen also fest, daß Funktionalität und "Konformität" der Zelle einer strengen und straffen Kontrolle sowohl von innen als auch von außen unterliegen und daß die reinigende, formende, schützende und nachhaltige Funktion der evolutiv stark konservierten  programmierten Selbstzerstörung der Zellen untrennbar mit Gesundheit und Überleben des gesamten Organismus verbunden ist.<br />
Wir werden später noch sehen, daß das, was unser Actionheld am Anfang dieses Beitrages tut, nämlich den Selbstzerstörungsmechanismus zu stoppen, in einer Zelle einen der Grundsteine der Krebsentstehung legen würde...<br /><a href="http://www.scienceblogs.de/bloodnacid/2012/09/basics---apoptose-oder-der-programmierte-zelltod.php">Zum Beitrag im Blog&nbsp;&raquo;</a><hr />

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<category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Naturwissenschaften</category>
<pubDate>Mon, 03 Sep 12 18:00:00 -0400</pubDate>
</item>

<item>
<title>BBC über Genies [Mathlog]</title>
<description><![CDATA[Gehirne aufschneiden und den n&auml;chsten Newton oder Einstein entdecken.Noch ein letzter Alt-Beitrag vor dem Wechsel zu wordpress.<br />
<br />
Vor einem Jahr hatten wir mal <a href="http://www.scienceblogs.de/mathlog/2011/09/sautoy-uber-malerei.php">auf einen Vortrag von Sautoy zur versteckten Mathematik in Malerei, Musik, Literatur und Tanz</a> hingewiesen (bei der DMV-Tagung in K&ouml;ln). <br />
<br />
Sautoy hat sich aber nicht nur mit der Mathematik hinter k&uuml;nstlerischer Krativit&auml;t befa&szlig;t, sondern auch einmal einen Dokumentarfilm f&uuml;r die BBC gedreht, in dem er zu ergr&uuml;nden versuchte, was ein 'Genie" ausmache:<br />
<br />
<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/todrSnlOh5g" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
<br />
<em>Times Online</em> wies seinerzeit unter der &Uuml;berschrift <a href="http://www.psy.jhu.edu/~labforchilddevelopment/pdf_files/US%20IN%20THE%20NEWS%20PDF'S/TIMESONLINE.pdf">"Sexy science: How to spot a genius.<br />
Discover if your child will be another Newton or Einstein"</a> auf die Sendung hin. <em>Nichts genaues wei&szlig; man nicht</em> scheint mir aber eher das Fazit zu sein.<br /><a href="http://www.scienceblogs.de/mathlog/2012/09/sautoy-uber-genies.php">Zum Beitrag im Blog&nbsp;&raquo;</a><hr />

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<category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Medizin</category>
<pubDate>Mon, 03 Sep 12 16:45:14 -0400</pubDate>
</item>

<item>
<title>ScienceBlogs.de bekommt eine neue Software und macht Pause [Astrodicticum Simplex]</title>
<description><![CDATA[Es ist endlich soweit. ScienceBlogs.de wird auf eine neue Software (WordPress) umgestellt. Dann sollten die ganzen Macken und technische Probleme die sich im Laufe der Zeit angehäuft haben, endlich verschwinden. Die Umstellung erfolgt heute Nacht, um Mitternacht geht es los. ScienceBlogs wird dann eine ganze Weile nicht erreichbar sein. Im Laufe des Dienstag Nachmittag müsste dann alles wieder funktionieren. Hoffen zumindest alle... Vielleicht funktioniert auch nichts mehr und es dauert länger, bis alles wieder normal läuft. Wir werden sehen. Ich hab noch keine Ahnung, wie das neue ScienceBlogs aussehen wird. Ich wäre schon zufrieden damit, wenn alle meine Artikel und alle Kommentare dazu den Umzug heil überstehen... Also drückt die Daumen!<br /><a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/09/scienceblogsde-bekommt-eine-neue-software-und-macht-pause.php">Zum Beitrag im Blog&nbsp;&raquo;</a><hr />

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<category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Kultur</category>
<pubDate>Mon, 03 Sep 12 15:49:25 -0400</pubDate>
</item>

<item>
<title>Ex und hopp: Biergläser und Trinktempo [zoon politikon]</title>
<description><![CDATA[<span style="float: left; padding: 5px;"><a href="http://www.researchblogging.org"><img alt="ResearchBlogging.org" src="http://www.researchblogging.org/public/citation_icons/rb2_large_gray.png" style="border:0;"/></a></span>Hier war die letzten Tage trotz guter Vorsätze nicht viel los. Dies unter anderem weil ich sonst sehr viel um die Ohren habe. Später diese Woche werde ich noch über einen Teil davon berichten. Zur Überbrückung hier aber etwas harte Wissenschaft: Ein Artikel der sich der wichtigen Fragen des Lebens annimmt. Es geht um Bier, Gläser und Trinktempo.In der Woche in der das Weisse Haus das Bierrezept ihres Homebrews veröffentlicht hat ("<a href="http://www.whitehouse.gov/blog/2012/09/01/ale-chief-white-house-beer-recipe">Ale to the Chief</a>") komme ich nicht darum hin, auch kurz über Bier zu schreiben. Es geht mir aber nicht darum, inwiefern Obama sich von Romneys Mormonen-Abstinenz abgrenzen will, oder um die Inkonsequenz, dass Obama trotz der behaupteten Bier-Feinschmeckerei am "<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Henry_Louis_Gates_arrest_controversy#.22Beer_Summit.22">Biergipfel" ein Bud Light getrunken hat</a> (da lasse ich es persönlich lieber gleich bleiben).<br />
<br />
Es geht um etwas ganz anderes: Einen in PLoS ONE veröffentlichen Artikel, der die Trinkgeschwindigkeit in einen Zusammenhang mit Glasformen bringt. Bierfans wissen in der Regel sowieso, welches Glas zu welchem Bier gehört. Für weniger entschiedene, für solche die eine Bar betreiben und für Alkoholpräventionsstellen gibt es nun ein paar zusätzliche harte Zahlen zum Berücksichtigen.<br />
<br />
Die zwei verglichenen Gläser waren eines mit gerader Wand gegen ein gebogenes Flute Glas (was in der Schweiz die übliche Form von dem ist, was bei uns "Stange" heisst).<br />
<br />
<a href="http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/upload/pics/BierGlaeser.png"><img alt="BierGlaeser.png" src="http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/assets_c/2012/09/BierGlaeser-thumb-500x219-32706.png" width="500" height="219" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /></a><em><small>Quelle: Angela S. Attwood, Nicholas E. Scott-Samuel, George Stothart, Marcus R. Munafò (2012). Glass Shape Influences Consumption Rate for Alcoholic Beverages <span style="font-style: italic;"></em><br />
<br />
Die Testpersonen kriegten ein Glas vorgesetzt. Dieses Glas war entweder voll oder halbvoll und mit Limonade oder mit Bier gefüllt. Sie mussten dann einen Dokumentarfilm gucken und anschliessend Fragen beantworten um sie über den eigentlichen Untersuchungsgegenstand im dunklen zu lassen.<br />
<br />
Tatsächlich zeichnete sich ab, dass das Trinktempo konstant ist mit einer Ausnahme: Das volle geradwandige Glas wurde langsamer geleert. Halbvolle Gläser im Allgemeinen und Limonade wurde schneller getrunken.<br />
<br />
<a href="http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/upload/pics/BierResults.png"><img alt="BierResults.png" src="http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/assets_c/2012/09/BierResults-thumb-500x319-32708.png" width="500" height="319" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /></a><em><small>Quelle: Angela S. Attwood, Nicholas E. Scott-Samuel, George Stothart, Marcus R. Munafò (2012). Glass Shape Influences Consumption Rate for Alcoholic Beverages <span style="font-style: italic;"></em><br />
<br />
Die Hypothese der Autorinnen und Autoren ist, dass die trinkenden bei Alkohol ihr Tempo mässigen möchten. Als Referenzpunkt dient die "halbvoll" Marke. Nun ist diese schwieriger einzuschätzen wenn ein Glas nicht gerade ist. Die Testpersonen wurden zur Nachbefragung nochmals herbeizitiert. Tatsächlich schätzten sie halbvoll konsequent falsch ein in gebogenen Gläsern. Eine alternative Erklärung die die Forschenden anbieten ist, dass das gebogene Glas mehr mit Alkoholkonsum in Verbindung steht und darum die Teilnehmenden die so auf "mehr Durst" konditioniert waren, schneller getrunken haben.<br />
<br />
Ich denke hier ist definitiv "more research needed." Ich stelle mich der der Wissenschaft gerne dafür zur Verfügung.<br />
<br />
<br />
<br />
<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rft.jtitle=PLoS+ONE&rft_id=info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0043007&rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&rft.atitle=Glass+Shape+Influences+Consumption+Rate+for+Alcoholic+Beverages&rft.issn=&rft.date=2012&rft.volume=&rft.issue=&rft.spage=&rft.epage=&rft.artnum=&rft.au=Angela+S.+Attwood%2C+Nicholas+E.+Scott-Samuel%2C+George+Stothart%2C+Marcus+R.+Munaf%C3%B2&rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Social+Science">Angela S. Attwood, Nicholas E. Scott-Samuel, George Stothart, Marcus R. Munafò (2012). Glass Shape Influences Consumption Rate for Alcoholic Beverages <span style="font-style: italic;">PLoS ONE</span> DOI: <a rev="review" href="http://dx.doi.org/10.1371/journal.pone.0043007">10.1371/journal.pone.0043007</a></span><br />
<br />
<br /><a href="http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/2012/09/ex-und-hopp-bierglaser-und-trinktempo.php">Zum Beitrag im Blog&nbsp;&raquo;</a><hr />

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<category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Geistes- &amp; Sozialwissenschaften</category>
<pubDate>Mon, 03 Sep 12 13:01:51 -0400</pubDate>
</item>

<item>
<title>Kann mir Coaching in meiner Krise helfen? [WeiterGen]</title>
<description><![CDATA[<a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2012/09/kann-mir-coaching-in-meiner-krise-helfen.php"><img alt="three white canvases.jpg" src="http://www.scienceblogs.de/weitergen/assets_c/2012/09/three white canvases-thumb-550x254-32703.jpg" width="550" height="254" class="mt-image-none" style="" /></a><br />
<br />
<strong>"<em>Hi, this is Suzanne Beveridge, you might remember me, we met at the EMBO meeting. I quit my job at EMBO and I am now a freelance leadership and career coach</em>". So oder so ähnlich begann ein dreißigminütiger Telefonanruf, der mich vor einigen Wochen im Labor erreichte. </strong>Natürlich erinnerte ich mich an Suzanne. Sie war in Ihrer Funktion als "Head of PR and Communications" kurzzeitig sozusagen meine Vorgesetzte als ich 2010 für die Europäische Molekularbiologieorganisation (EMBO) von deren Meeting ein paar <br />
<a href="https://www.google.es/webhp?sourceid=chrome-instant&ie=UTF-8&ion=1#hl=en&safe=off&sclient=psy-ab&q=site:http%3Ascienceblogs.de%2Fweitergen+embo&oq=site:http%3Ascienceblogs.de%2Fweitergen+embo&gs_l=hp.3...360.17187.0.18520.59.51.7.0.0.1.242.4809.35j14j2.51.0...0.0...1c.jI9E4qVAh-k&pbx=1&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_cp.r_qf.&fp=ee7e1412ea6db892&ion=1&biw=1143&bih=852">Blogartikel</a> schrieb.<br />
<br />
Suzanne hatte mich offenbar als potentiellen zukünftigen "Leader" in Erinnerung und sie nahm wohl an, dass ich mittlerweile eine Position als Nachwuchsgruppenleiter, Juniorprofessor oder ähnliches inne hatte und daher bedarf an Coaching bestand. <br />
<br />
Da musste ich sie <a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2012/08/meine-krise-und-ein-kurswechsel.php">enttäuschen</a>. <br />
<br />
Ich war seit fünf Jahren Postdoc in einem großen Labor und seit über einem Jahr dabei, mich (weltweit) auf eben solche akademischen Führungspositionen zu bewerben. Trotz mehreren Einladungen Vorträge zu halten und zu Vorstellungsgesprächen blieb meine Suche ohne zählbaren Erfolg. Obwohl die Gründe für die Absagen allesamt außerhalb meines eigenen Einflussbereichs zu liegen schienen, kamen mir Zweifel ob meiner eigenen Qualifikationen für eine dieser Gruppenleiterstellen ausreichten. <br />
<br />
Mehr noch, ich war mir nicht mehr grundsätzlich sicher, ob meine Entscheidung für eine akadmische Laufbahn weiterhin richtig war, oder ob nicht gerade jetzt die Chance bestand, Alternativen auszuprobieren, die ich mir zwar vorstellen konnte, zu deren Umsetzung mir aber bislang der Mut gefehlt hatte.<br />
<br />
Ich umriss meine aktuelle Situation am Telefon ohne meine Frustration zu verheimlichen und fragte Suzanne, ob sie mir in meiner aktuellen Lage nicht auch helfen könne. Ich war zwar skeptisch, ob ich durch Coaching einen konkreten Ausweg aus meiner aktuellen, unbefriedigenden Situation finden würde, aufgrund meiner akuten Verzweiflung kam mir ihr Anruf jedoch wie der rettende Strohhalm vor. Der Anruf kam jedenfalls zur richtigen Zeit.<br />
<br />
Suzanne versicherte mir, sie könne helfen, und wir vereinbarten zunächst vier Coaching-Sessions, immer montags und über Skype.<br />
<hr size="1" align="center" width="80%" color="grey"><br />
<br />
Die Homepage von Suzanne Beveridge ist hier: <a href="http://getreadytolead.com/">http://getreadytolead.com/</a>. Wer selbst Erfahrungen mit Coaching gemacht hat, kann das gerne kommentieren und alternative Links beisteuern. <br />
<br />
Für morgen, Dienstag 04.09.2012 ist der Umzug der ScienceBlogs und somit auch meines Blogs auf ein neues Content-Management-System geplant. Eventuelle Unregelmäßigkeiten in der Darstellung des Blogs und der Kommentare bitte ich zu entschuldigen.<br /><a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2012/09/kann-mir-coaching-in-meiner-krise-helfen.php">Zum Beitrag im Blog&nbsp;&raquo;</a><hr />

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<link>http://www.scienceblogs.de/weitergen/2012/09/kann-mir-coaching-in-meiner-krise-helfen.php</link>
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<category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Geistes- &amp; Sozialwissenschaften</category>
<pubDate>Mon, 03 Sep 12 12:42:12 -0400</pubDate>
</item>

<item>
<title>Improvisationen im Labor [blooDNAcid]</title>
<description><![CDATA[Ich zeige hier, wie man sich eine Plattenzentrifuge prima selber bauen kann.Zur Einführung muß ich vielleicht kurz etwas erklären: Laborgeräte sind teuer. Sehr teuer. Häufig tun sie nichts anderes als herkömmliche Haushaltsgeräte, kosten aber das Zehnfache. Wenn man arm ist, wie wir und so ziemlich die meisten universitären Forschungsabteilungen, kann man sich fast nie die Geräte leisten, die man gerne hätte und nicht mal immer die, die man braucht. Also muß man häufig improvisieren und ich habe in Labors schon die abenteuerlichsten Konstruktionen gesehen, die aus Material für 20 € bestanden und ein Gerät für 3000 € ersetzten. Das ganze hat natürlich eine Grenze! Man sollte nicht mit selbst gebauten Apparaten wichtige Messwerte generieren, von denen am Ende eine Arbeit oder gar die Gesundheit eines Menschen abhängt, aber manches geht doch.<br />
Z.B. bei uns: wir führen hier jeden Tag mehrere <a href="http://www.scienceblogs.de/bloodnacid/2011/04/forensische-genetik-dnaquantifizierung.php">quantitative PCRs durch, z.B. um DNA-Mengen sehr genau zu quantifizieren</a>. Diese <a href="http://www.scienceblogs.de/bloodnacid/2011/04/basics-die-polymerasekettenreaktion.php">PCR</a>s werden nicht in einzelnen Reaktionsgefässen angesetzt, sondern in sogenannten 96-well-Platten: Kunststoffplatten, in die 96 Vertiefungen eingebracht sind und die nachher mit Folie überklebt werden, so daß man 96 separate Reaktionsräume hat. Eigentlich muß man solche Platten, wenn man sie fertig bestückt hat, kurz abzentrifugieren, um letzte Flüssigkeitströpfchen von den Innenwänden der Vertiefungen zu entfernen. Das geht aber nur mit einer Plattenzentrifuge, einer Zentrifuge also, in die solche Platten hineinpassen und die einen ganz speziellen Rotor besitzen. Und die sind sehr sehr teuer (mehrere Tausend €), können dafür aber auch die Platten mit enormer Geschwindigkeit drehen, wofür sie wiederum hohen Sicherheitsansprüchen genügen und genau kalibriert sein müssen etc . Doch genau das braucht man überhaupt nicht, wenn man die Platten eigentlich nur mal kurz andrehen will, der Laborslang dafür ist "runterdrullern". Auch so etwas kann man kaufen: eine Minizentrifuge, die nix anderes kann, als Platten runterzudrullern. Doch auch so ein Ding kostet noch knapp 600 € - zuviel für uns. <br />
<br />
Was wir uns leisten konnten, waren 4 € für eine Salatschleuder in einem großen, schwedischen Möbelhaus und ein paar Cent für Kabelbinder. Was wir noch hatten, war eine Bohrmaschine und zwei so schwarze Untersetzer für 96-well-Platten, in die man sie während der Bearbeitung hineinstellt. Also haben meine Doktorandin und ich uns ans Werk gemacht und was wir hervorgebracht haben, ist das:<br />
<br />
<a href="http://www.scienceblogs.de/impro%20zentrifuge.jpg"><img alt="impro zentrifuge.jpg" src="http://www.scienceblogs.de/assets_c/2012/09/impro zentrifuge-thumb-555x332-32710.jpg" width="555" height="332" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /></a><br />
<br />
Et voilà, eine Plattenzentrifuge zum Runterdrullern mit Handbetrieb (in einem der schwarzen Untersetzer sitzt so eine 96-well-Platte drin). Funktioniert einwandfrei. :-)<br />
<small>(Und ja, wir haben sie natürlich vor Benutzung gründlichst gereinigt und mit UV-Licht, DNAse, RNAse und danach mit RNAse-Inhibitoren behandelt).</small><br />
<br /><a href="http://www.scienceblogs.de/bloodnacid/2012/09/improvisationen-im-labor.php">Zum Beitrag im Blog&nbsp;&raquo;</a><hr />

<a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"><img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /></a>

]]></description>
<link>http://www.scienceblogs.de/bloodnacid/2012/09/improvisationen-im-labor.php</link>
<guid>http://www.scienceblogs.de/bloodnacid/2012/09/improvisationen-im-labor.php</guid>
<category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Naturwissenschaften</category>
<pubDate>Mon, 03 Sep 12 11:40:47 -0400</pubDate>
</item>

<item>
<title>Barnards Stern hat keine Planeten [Astrodicticum Simplex]</title>
<description><![CDATA[Barnards Stern hat keine Planeten. Warum sollte das interessant sein, wo doch sonst immer nur von Sternen berichtet wird, bei denen man Planeten entdeckt <i>hat</i>? Erstmal ist auch ein negatives Resultat ein Resultat. Es mag nicht so sexy sein, wie die Entdeckung eines neuen Planetensystems, aber wenn wir wissen, dass es irgendwo keine Planeten gibt, sagt uns das auch etwas. Und dann ist Barnards Stern ein Sonderfall. Denn hier gab es seit Jahrzehnten Diskussionen, oft sogar Streit, darüber, ob sich dort Planeten befinden oder nicht.Barnards Stern ist nur 6 Lichtjahre entfernt und damit der viertnächste Nachbar der Sonne (oder der zweitnächste, wenn man die drei Sterne des Alpha-Centauri-Systems zu einem zusammenfasst). Er ist so nahe, dass man seine Eigenbewegung sehr gut sehen kann und weil er sich so schnell bewegt, wird er oft auch "Barnards Pfeilstern" genannt. Dieses Bild zeigt, wie er sich zwischen 2001 und 2010 über den Himmel bewegt hat:<br />
<br />
<img alt="Barnard_Star_2001-2010.gif" src="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/09/03/Barnard_Star_2001-2010.gif" width="469" height="351" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /><div style="text-align: center;"><em><small>Bild: Alejandro Sanz Gómez, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/es/deed.de">CC-BY-SA 2.5</a></small></em></div><br><br />
<br />
So ein interessanter Stern wurde natürlich oft und ausgiebig beobachtet. Wegen seiner schnellen Bewegung hat man besonders viele und genaue Positionsmessungen angestellt. Und in den 1960er und 1970er Jahren kam der Astronom Peter van de Kamp zu dem Schluss, dass sich dort 2 Planeten befinden müssten. Denn der Stern zog nicht einfach in einer geraden Linie über den Himmel, sondern wackelte hin und her. Der Grund dafür sollte die gravitative Störung der Planeten sein, die den Stern ein bisschen wackeln ließen. Die Entdeckung extrasolarer Planeten in den 1970er Jahren wäre eine große Sensation gewesen. Aber die Kollegen waren nicht überzeugt. Andere Astronomen zeigten, dass vermutlich ein technischer Fehler am Teleskop für das Wackeln des Sterns verantwortlich war. Aber van de Kamp war weiter von der Existenz seiner Planeten überzeugt. Zwei Stück, ungefähr halb so groß wie Jupiter sollten Barnards Stern umkreisen. <br />
<br />
Die Sache blieb zweifelhaft, die Beobachtungen konnten nie bestätigt werden und es dauerte bis 1995, bevor der erste wirklich zweifelsfrei bestätigte extrasolare Planet entdeckt wurde. Eine Gruppe amerikanischer Astronomen hat nun noch einmal genau nachgesehen und kommt zu dem Schluß: <a href="http://arxiv.org/abs/1208.2273">van de Kamps Planeten existieren nicht</a>. Sie haben Beobachtungsdaten aus den letzten 25 Jahren kombiniert und neu ausgewertet. Im Gegensatz zu van de Kamp haben sie sich nicht auf die Positionsänderungen des Sterns verlassen, sondern seine Radialgeschwindigkeit beobachtet. Auch mit dieser Methode misst man das Wackeln des Sterns, allerdings auf andere Art und Weise. Die Ergebnisse sind ziemlich deutlich:<br />
<br />
<a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/assets_c/2012/09/choi_fig8-32700.php" onclick="window.open('http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/assets_c/2012/09/choi_fig8-32700.php','popup','width=645,height=380,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/assets_c/2012/09/choi_fig8-thumb-500x294-32700.png" width="500" height="294" alt="barnard.png" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /></a><div style="text-align: center;"><em><small><a href="http://arxiv.org/abs/1208.2273">Bild: Choi et al. (2012)</a></small></em></div><br><br />
<br />
Die grünen und gelben Punkte sind die Messungen. Wenn der Stern keine Planeten hat, dann sollten sie alle auf der Nulllinie in der Mitte des Diagramms liegen. Wenn van de Kamps Planeten existieren, dann sollten die Punkte dem Verlauf der blauen oder rote Linie folgen. Das tun sie aber nicht, sondern liegen tatsächlich - innerhalb der Fehlerbalken - auf der Nulllinie. <br />
<br />
Komplett ausschließen können die Forscher die Existenz von Planeten natürlich noch nicht. Ganz kleine Planeten könnte es noch geben. Aber sicherlich nichts, was größer ist als ein paar Erdmassen. Und auf jeden Fall keine Planeten, wie sie van de Kamp gefunden zu haben glaubte.<br />
<br />
Barnards Stern hat also keine Planeten. Aber er wird weiter ein interessantes Forschungsobjekt bleiben, auch weil er der Sonne immer näher kommt. In knapp 10000 Jahren wird er sich bis auf 3,8 Lichtjahre angenähert haben. Ich würde gerne wissen, was die Astronomen bis dahin so alles herausgefunden haben...<img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/983c916d0c3c42b29ee95f3ade8004d8" width="1" height="1" alt=""><br /><a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/09/barnards-stern-hat-keine-planeten.php">Zum Beitrag im Blog&nbsp;&raquo;</a><hr />

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<category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Naturwissenschaften</category>
<pubDate>Mon, 03 Sep 12 11:25:29 -0400</pubDate>
</item>

<item>
<title>Die Landkarte der Physik [Astrodicticum Simplex]</title>
<description><![CDATA[1939 hat Bernard H. Porter die optimale Fusion aus Geografie und Physik erschaffen:<br />
<br />
<blockquote><i>"[A] map of physics, containing a brief historical outline of the subject as will be of interest to physicists, students, laymen at large; Also giving a description of the land of physics as seen by the daring sould who venture there; And more particularly the location of villages (named after pioneer physicists) as found by the many rivers; Also the date of founding of each village; As well as the date of its extinction; and finally a collection of various and sundry symbols frequently met with on the trip."</i></blockquote><a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/assets_c/2012/08/1939-map-of-physics-h2-32523.php" onclick="window.open('http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/assets_c/2012/08/1939-map-of-physics-h2-32523.php','popup','width=1824,height=1368,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/assets_c/2012/08/1939-map-of-physics-h2-thumb-500x375-32523.jpg" width="500" height="375" alt="1939-map-of-physics-h2.jpg" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /></a><br />
<br />
Wirklich cool! Da würde ich gern mal Urlaub machen. Eine kleiner Wanderung von der Astronomie ganz im Westen bis hin zur Astrophysik im Osten und dann an Herschel, Newton und Ptolemäus an den Lichtstrand und ein wenig entspannen ;)<br />
<br />
Eigentlich fehlen nur noch 2 Dinge: Eine hochauflösende Version dieser Karte, damit man sie als Poster für die Wand ausdrucken kann. Und eine aktualisierte Version, die die Entwicklung der Physik seit 1939 inkludiert. Seit damals haben die Wissenschaftler ja jede Menge Neuland entdeckt!<br />
<br />
<div style="text-align: center;"><em><small>(via <a href="http://bigthink.com/strange-maps/579-a-1939-map-of-physics?page=all">Strange Maps</a>)</small></em></div><br /><a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/09/die-landkarte-der-physik.php">Zum Beitrag im Blog&nbsp;&raquo;</a><hr />

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<category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Naturwissenschaften</category>
<pubDate>Mon, 03 Sep 12 09:00:57 -0400</pubDate>
</item>

<item>
<title>Lückenfüller der Evolution [Hier wohnen Drachen]</title>
<description><![CDATA[<p>Vor etwa 400-380 Millionen Jahren entwickelten sich die ersten vierfüßigen Wirbeltiere (Tetrapoden) und die ersten Insekten. Aus dieser Zeit kennt man einige faszinierende Fossilien, bei den Wirbeltieren beispielsweise Tiktaalik oder (etwas später) Ichthyostega (über den habe ich <a href="http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/2012/06/wie-die-fische-nicht-an-land-krochen.php">vor kurzem ausführlich berichtet</a>), bei den Insekten kennt man Rhyniella, einen urtümlichen Verwandten der heutigen Springschwänze.</p><p>Hier zum Einstimmen ein paar Bilder. Ichthyostega sah wohl etwa so aus:<br />
<img alt="545px-Ichthyostega_model.jpg" src="http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/545px-Ichthyostega_model.jpg" class="mt-image-none" style="" height="480" width="545" /><br />
Hier noch ein Bild von Tiktaalik:<br />
<a href="http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/assets_c/2012/09/640px-Tiktaalik_roseae_life_restor-32685.php" onclick="window.open('http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/assets_c/2012/09/640px-Tiktaalik_roseae_life_restor-32685.php','popup','width=640,height=370,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/assets_c/2012/09/640px-Tiktaalik_roseae_life_restor-thumb-500x289-32685.jpg" alt="640px-Tiktaalik_roseae_life_restor.jpg" class="mt-image-none" style="" height="289" width="500" /></a><br />
Ihr seht hier schon, dass die ersten Vierfüßer eher Wasser- als Landtiere waren. Man kennt aus dem Devon zwar Fußspuren, die wohl von landlebenden Tieren stammten, doch Fossilien gibt es dazu bisher nicht. Erst im späteren Karbonzeitalter kennt man eine ganze Reihe von Landwirbeltieren, aber dazwischen klafft eine Lücke.</p>

<p>Bei den Wirbeltieren wird diese Lücke in den bekannten Fossilien als "Romers Lücke" (Romer's gap) bezeichnet, benannt nach dem berühmten Paläontologen Alfred S. Romer. Sie erstreckt sich über etwa 15 Millionen Jahre, von 360-345 Millionen Jahren vor der Gegenwart, im frühen Karbon (der "Kohlezeit"). Danach dann kennt man einige Fossilien, die unterschiedlichen Gruppen angehören, aber wie sich die Entwicklung von den ersten Vierfüßern (Tetrapoden, eine geeignetere Bezeichnung als "Landwirbeltiere", weil die ersten Tetrapoden ja im Wasser lebten) zu den späteren vollzog und wie sich die Tetrapoden an unterschiedliche ökologische Nischen anpassten, darüber weiß man wegen der Lücke sehr wenig.</p>

<p>Bei den Insekten sieht die Lage ähnlich aus. Man kennt die urtümliche Rhyniella (von der ich leider kein hübsches Bild gefunden habe), dann allerdings, gerade als die Evolution spannend wird und sich die Insekten weiterentwickelten, kennen wir ... nichts. Hier gibt es eine Lücke, die sich aber sogar über 60 Millionen Jahre erstreckt, von vor 385-325 Millionen Jahren.</p>

<p>Hier ein Überblick über die Lücken:<br />
<img alt="romerTime.jpg" src="http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/romerTime.jpg" class="mt-image-none" style="" height="511" width="373" /></p>

<p>Eine wichtige Frage der Paläontologie besteht darin, ob diese Lücken "echt" sind - also eine Zeit repräsentieren, in der es nur wenige Insekten und Vierfüßer gab - oder ob es sich um Artefakte handelt, die einfach daher rühren, dass wir noch nicht an den richtigen Stellen gesucht haben. Eine Hypothese besagt, dass im frühen Kohlezeitalter, also genau zur Zeit der Romer-Lücke, der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre vergleichsweise niedrig war. Dies könnte die Entwicklung beeinträchtigt haben, weil früher Tetrapoden noch nicht so gute Atmer waren (und weil Insekten wegen ihres Tracheen-Atmungssystems mit niedrigem Sauerstoffgehalt oft auch nicht sooo gut klarkommen). So wurden Tetrapoden und Insekten in wenige Nischen gedrängt, und die Tetrapoden waren möglicherweise vor allem auf das Wasser als Lebensraum beschränkt.</p>

<p>Neue Fossilienfunde machen diese Annahme etwas unwahrscheinlicher. Für frühe Tetrapoden ist Schottland eine der besten Fundstellen. Damals lag Schottland noch südlich des Äquators und war Teil des "Alten Roten Kontinents" (auch Euramerika genannt). Insbesondere aus dem Karbon-Zeitalter kennt man viele Fossilien aus Schottland. </p>

<p>Eine Veröffentlichung vom Frühjahr dieses Jahres (ja, ich weiß, die Pressemeldungen zu den Ur-Tetrapoden aus Schottland ging schon vor Monaten durch die Medien - bisher bin ich aber nicht zum Bloggen gekommen) präsentiert nun gleich ein ganzes Sammelsurium von Fossilien direkt aus der Mitte der Romer-Lücke. Vier Fundstellen liegen in Südschottland, eine weitere im Westen Schottlands. Einige davon kennt man schon länger, aber die meisten sind vollkommen neu. Hier ein kleiner Überblick über die Fundstellen:<br />
<img alt="romermap.jpg" src="http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/romermap.jpg" class="mt-image-none" style="" height="544" width="348" /></p>

<p>Die erste Fundstelle in Burnmouth hat gleich etwas ganz besonderes aufzuweisen:<br />
<img alt="romerGap1.jpg" src="http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/romerGap1.jpg" class="mt-image-none" style="" height="186" width="460" /></p>

<p>Was ihr hier seht, ist ein Stück eines Fußes (wobei nicht klar ist, ob es sich um den Vorder- oder Hinterfuß handelt). Er hat deutlich erkennbar 5 Zehen. Das ist deswegen interessant, weil alle älteren Tetrapoden aus dem Devon, die man bisher kennt, 7 oder 8 Zehen hatten. Dieses Fossil ist also das älteste, bei dem man den heutigen typischen Tetrapoden-Bauplan gefunden hat. Der Fuß ist vergleichsweise klein, ähnelt von seiner Struktur her aber sehr stark dem späterer landlebender Tetrapoden. Das spricht dafür, dass dieses Tier ebenfalls landlebend war.</p>

<p>Ein weiteres Fossil aus Burnmouth ist ein Unterkiefer (oben und Mitte im Bild):<br />
<img alt="romerGap2.jpg" src="http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/romerGap2.jpg" class="mt-image-none" style="" height="485" width="463" /></p>

<p>Dieser ähnelt in seiner Form und Struktur dem des bekannten Crassigyrinus (unten bei E dargestellt), den man allerdings bisher nur aus der Zeit vor 325 Millionen Jahren kannte.</p>

<p><a href="http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/assets_c/2012/09/Crassigyrinus_BW-32643.php" onclick="window.open('http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/assets_c/2012/09/Crassigyrinus_BW-32643.php','popup','width=800,height=452,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/assets_c/2012/09/Crassigyrinus_BW-thumb-500x282-32643.jpg" alt="Crassigyrinus_BW.jpg" class="mt-image-none" style="" height="282" width="500" /></a><br />
<em><small>Crassigyrinus, von <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Crassigyrinus_BW.jpg?uselang=de">Wikipedia</a></small></em></p>

<p>Tatsächlich ist der Unterkiefer dem von Crassigyrinus so ähnlich, dass er ebenfalls in diese Gattung einsortiert werden kann. Das zeigt, dass sich diese Gattung anscheinend innerhalb der Romer-Lücke entwickeln konnte.</p>

<p>Ein ziemlich kleiner Tetrapode stammt aus der Fundstelle Willie's Hole: Der Schädel ist nur etwa 75mm lang, während die meisten der ersten Tetrapoden deutlich größer waren. <br />
<a href="http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/assets_c/2012/09/romerGap3-32691.php" onclick="window.open('http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/assets_c/2012/09/romerGap3-32691.php','popup','width=814,height=727,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/assets_c/2012/09/romerGap3-thumb-550x491-32691.jpg" alt="romerGap3.jpg" class="mt-image-none" style="" height="491" width="550" /></a></p>

<p>Das neue Fossil ähnelt Arten, die man aus dem späteren Karbon kennt. Auch dies also ein Indiz dafür, dass sich innerhalb der Romer-Lücke die Tetrapoden weiterentwickelten. Weitere Funde von hier lassen sich nicht klar einordnen, einer davon könnte zur Gruppe der Temnospondylen gehören, die man bisher erst von 15 Millionen Jahre jüngeren Fundstellen kennt.</p>

<p>Auch die beiden anderen Fundstellen aus Südschottland stammen aus der Zeit der Romer-Lücke (eine davon wurde kürzlich neu datiert, vorher hielt man sie für jünger). Die Fossilien von hier sind nicht so gut erhalten, aber auch hier sind klar Tetrapoden dabei.</p>

<p>Ein Fossil, das man schon etwas länger kennt, ist <a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/fb/Pederpes22small.jpg/800px-Pederpes22small.jpg">Pederpes</a> aus dem Westen Schottlands:<br />
<a href="http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/assets_c/2012/09/800px-Pederpes22small-32647.php" onclick="window.open('http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/assets_c/2012/09/800px-Pederpes22small-32647.php','popup','width=800,height=260,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/assets_c/2012/09/800px-Pederpes22small-thumb-500x162-32647.jpg" alt="800px-Pederpes22small.jpg" class="mt-image-none" style="" height="162" width="500" /></a><br />
Auch Pederpes stammt aus der Romer-Lücke und ist mit ziemlicher Sicherheit ein echter Landbewohner gewesen.</p>

<p>Insgesamt zeigt sich also, dass Romer's Lücke nicht so leer war, wie man dachte. Einige der neuen Formen sind vergleichsweise klein - vielleicht ist ein Grund dafür, dass man bisher wenige Tetrapoden-Fossilien aus dieser Zeit kannte, darin zu suchen, dass viele der sich entwickelnden Arten zunächst sehr klein waren und deswegen als Fossilien schwerer zu finden sind. Da am Ende des Devon viele Tierarten ausstarben (es gab ein kleines Massensterben, falls das kein Widerspruch in sich ist), hatte man schon früher spekuliert, dass die Wirbeltiere des frühen Karbon vielleicht alle sehr klein waren. Der neu entdeckte Crassigyrinus-Schädel und einige der anderen Funde zeigen allerdings, dass zumindest einige Gattung ziemlich schnell wieder eine respektable Größe im Meterbereich erreichten.</p>

<p>Insgesamt zeigen die neuen Fossilien, dass sich in der Romer-Lücke viele neue Arten entwickelt hatten, was gegen die These des niedrigen Sauerstoffgehalts und einer damit verbundenen Artenarmut spricht. Sie lassen es vielversprechend erscheinen, nach weiteren Fossilien aus dieser Zeit zu suchen, um die Lücke noch weiter auszufüllen.</p>

<p>Das neue Insekten-Fossil, Strudiella devonica, stammt aus einer etwas früheren Zeit, nämlich dem Ende des Devon, also kurz vor der Romer-Lücke. So sieht das neue Krabbeltier aus:<br />
<a href="http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/assets_c/2012/09/strudiella-32694.php" onclick="window.open('http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/assets_c/2012/09/strudiella-32694.php','popup','width=818,height=644,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/assets_c/2012/09/strudiella-thumb-550x433-32694.jpg" alt="strudiella.jpg" class="mt-image-none" style="" height="433" width="550" /></a><br />
Die weißen Pfeile kennzeichnen die Beine, man erkennt auf der rechten Seite deutlich, dass es drei sind. Vorn erkennt man die langen Antennen (ant) und die Überreste der Mundwerkzeuge (md=mandible). Der Körper selbst hat drei Teile, einen Kopf (h), einen Brustbereich, an dem die Beine sitzen und dann einen Endbereich. Dieser hintere Bereich des Körpers ist selbst auch noch in 10 Teile segmentiert, was man auch von heutigen Insekten kennt.</p>

<p>Auch die Form der Mundwerkzeuge ähnelt der heutiger Insekten. Wobei ich ehrlich zugeben muss, dass ich an den leicht verfärbten Klecksen eher wenig erkennen kann:<br />
<img alt="strudiella2.jpg" src="http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/strudiella2.jpg" class="mt-image-none" style="" height="446" width="523" /></p>

<p>Flügel hatte Strudiella nicht, die langen und eher dünnen Beine sprechen dafür, dass es sich um einen Landbewohner handelt. Die Form der Mundwerkzeuge spricht dafür, dass es kein reiner Fleischfresser war, sondern eher ein Allesfresser. </p>

<p>Insgesamt ist Strudiella ein Beleg dafür, dass die Insekten sich schon vor der Romer-Lücke in verschiedene Gruppen aufspalteten. Sowohl Romers Lücke als auch die Insekten Lücke sind also vermutlich eher darauf zurückzuführen, dass wir noch nicht die richtigen Fossilien gefunden haben, und nicht auf eine echte Lücke in der Artenvielfalt. Insofern dürften die neuen Funde auch Anlass geben, entsprechende geologische Formationen intensiver zu erforschen. Man darf gespannt sein, welche Funde die Zukunft noch bringt.</p>

<hr>
Romain Garroust, Gael Clement, Patricia Nel, Michael S. Engel, Philippe Grandcolas, Cyrille D'Haese, Linda Lagebro, Julien Denayer, Pierre Gueriau, Patrick Lafaite, Sebastien Olive, Cyrille Prestianni &amp; Andre Nel
<br />A complete insect from the Late Devonian period
<br />Nature, 488 (2012) 82-85

<p><br /></p><p>Timothy R. Smithsona, Stanley P. Wood, John E. A. Marshallb, and Jennifer A. Clack<br />
Earliest Carboniferous tetrapod and arthropod faunas from Scotland populate Romer's Gap<br />
www.pnas.org/cgi/doi/10.1073/pnas.1117332109</p><br /><a href="http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/2012/09/zwei-luckenfuller-der-evolution.php">Zum Beitrag im Blog&nbsp;&raquo;</a><hr />

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<category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Naturwissenschaften</category>
<pubDate>Sun, 02 Sep 12 20:00:00 -0400</pubDate>
</item>

<item>
<title>Global-Skalierer vor Gericht [Mathlog]</title>
<description><![CDATA[Ja, ich weiß, das ist eine Uraltmeldung.Aber jetzt beim Aufräumen (wegen des Blog-Umzugs am kommenden Dienstag) bin ich noch auf diesen Artikel gestoßen, den ich mal hatte schreiben wollen und für den ich mir damals eine Zeitungsmeldung und vor allem einige YouTube-Videos zusammengesucht hatte. <br />
<br />
Das Thema bot sich ja auch wirklich an für den Mathlog, drängte sich geradezu auf: wohl zum ersten Mal in der deutschen Rechtsgeschichte wurde die Richtigkeit einer mathematischen Theorie vor Gericht verhandelt. <br />
Irgendwie war die Presse-Berichterstattung zum Prozeß, der im Februar zu Ende ging, dann aber nicht so ergiebig, jedenfalls habe ich den Artikel dann damals nicht geschrieben.<br />
<br />
Worum es ging, man kann es noch in dem alten <a href="http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2657159">SZ-Artikel</a> vom Januar 2011 nachlesen, kurz zusammengefaßt:<br />
Es geht um Übertragung von Informationen mittels Quantenverschränkung und irgendwie hat alles auch mit Logarithmen und Fraktalen zu tun, Schlagwort "Global Scaling". Bereits Anfang der 80er-Jahre bei Studien zum sowjetischen Raumfahrtprogramm im damaligen Leningrad stieß der (laut SZ Mathematker, nach anderen Quellen Philosoph) Hartmut Müller darauf, dass die Menschheit „in einer logarithmischen Welt" lebe. (Laut einem inzwischen gelöschten YouTube-Video will er zwischen 1982 und 1984 logarithmische Skaleninvarianz in den Häufigkeitsverteilungen diverser Teilchenkerne und Atome in Abhängigkeit von ihren Massen sowie in den Häufigkeitsverteilungen der Asteroiden, Monde, Planeten und Sterne in Abhängigkeit von ihren Orbitalelementengrößen und Massen entdeckt haben.)<br />
2001 führte Müller vor Mobilfunkkritikern im Landratsamt von Bad Tölz den elektrosmogfreien Mobilfunk vor: er telefonierte mit einem Kollegen in St. Petersburg - allerdings weder über Festnetzanschluss noch über Handy. Er nutze die im Universum vorhandenen Gravitationswellen, doch die technische Umsetzung seiner Erfindung sei noch im „archaischen Zustand".<br />
2004 berichtete die Tageszeitung „Junge Welt" von einer ähnlichen Veranstaltung mit angeblich verbesserter Technologie an der TU Berlin, mit zwei Laptops, die nacheinander identische Zahlenkolonnen ausspucken. Währenddessen waren andere schon dabei, „Global Scaling"-Anwendungen gewinnbringend zu vermarkten. und hatten dazu 2003 in Nordzypern eine Gesellschaft zur Datensicherung im Internet gegründet, GSDI Cyprus Ltd. Ein Leipziger Anlageberater entwickelte das dazugehörige Finanzprodukt, es wurde eine durch den Verkauf von Lizenzen zu erwirtschaftende Patentrendite von 18 % im Jahr versprochen - festverbrieft und gesichert durch einen Einlagensicherungsfonds, den es freilich nicht gab. Die GSDI behauptete auch, dass sie ihre Technologie zur Datensicherheit beim Onlinebanking zusammen mit Microsoft entwickele. Microsoft dementierte.<br />
Laut „Finanztest" hatten Anfang 2004 bereits 2750 Anleger neun Millionen Euro investiert. („Finanztest" warnte vor der Anlage.) 2008 kamen dann die Ermittlungen in Gang.<br />
<br />
Soweit aus dem SZ-Artikel von Januar 2011. Der Prozeß dauerte dann recht lange, weil der Hauptangeklagte "Professor" Müller die Betrugsabsicht bestritt, weshalb das Gericht sich notgedrungen mit den naturwissenschaftlichen und mathematischen Aspekten des Themas auseinandersetzen mußte. Bekanntlich ist Müller inzwischen auf der Flucht, er wurde im Februar diesen Jahres in Abwesenheit zu einer längeren Gefängnisstrafe verurteilt.<br />
<br />
Außer <a href="http://blog.psiram.com/tag/global-scaling/">bei Psiram</a> (die auch die <a href="http://blog.psiram.com/2012/02/das-global-scaling-netzwerk/#more-6748">Verbindungen zur medizinischen "Forschung" beleuchten</a>) scheint das Urteil keine größere Medienresonanz gefunden zu haben. Eigentlich schade, wenn denn schon mal Mathematik vor Gericht verhandelt wird.<br />
<br />
Jedenfalls hatte ich letztes Jahr mal einige Original-Videos auf YouTube herausgesucht. Von denen sind die meisten inzwischen gelöscht, aber eines existiert noch und das will ich dann doch nicht vorenthalten:<br />
<br />
<iframe title="YouTube video player" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/us47u07rcuw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
<br />
Im Video wirkt der Vortragende wie ein echter Mathematiker - gerade WEGEN der unprofessionellen und einschläfernden Präsentation. Ich schätze mal, das war auch der Grund, weshalb so viele Leute auf den Betrug hereingefallen sind :-)<br />
<br />
<br /><a href="http://www.scienceblogs.de/mathlog/2012/09/globalskalierer-vor-gericht.php">Zum Beitrag im Blog&nbsp;&raquo;</a><hr />

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<category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Geistes- &amp; Sozialwissenschaften</category>
<pubDate>Sun, 02 Sep 12 17:34:04 -0400</pubDate>
</item>

<item>
<title>Das Beste von Vesta [Hinterm Mond gleich links]</title>
<description><![CDATA[Als Musik-Video am Wochenende bietet sich das folgende frisch vom DLR an:<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/IfGfqwe6CAk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
<br />
<a href="http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10081/151_read-4916/">Hier geht es zur vollen Pressemitteilung des DLR</a> für all diejenigen, die keine Ahnung haben, was die Sonde Dawn macht (Asteroiden besuchen: bei Vesta war sie und nun geht's zu Ceres) und dass, das DLR die Kamera beigesteuert hat.<br />
<br />
Am Südpol von Vesta gibt es einen Krater mit über 500 km Durchmesser in dessen Mitte ein 22 km hoher Berg aufragt. Der Berg ist damit mehr als zwei mal so hoch wie der Mount Everest. Allerdings bin ich etwas überrascht von der Aussage, dass sie 'solche Ausmaße bisher auf keinen planetaren Körper gesehen haben'.<br />
<br />
Gestatten, Olympus Mons auf dem Mars:<br />
<a href="http://www.scienceblogs.de/planeten/olympusmons.jpg"><img alt="olympusmons.jpg" src="http://www.scienceblogs.de/planeten/assets_c/2012/08/olympusmons-thumb-400x370-32639.jpg" width="400" height="370" class="mt-image-none" style="" /></a><br />
Der Vulkan ist 26.4 km hoch mit einem Durchmesser von fast 600 km.<br />
<br />
Aber vielleicht ist auch gemeint, dass ein Einschlagkrater mit einem so riesigem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zentralberg">Zentralberg</a> in unserem Sonnensystem seinesgleichen sucht.<br />
<br />
Ich finde solche Zentralberge absolut faszinierend, weil ihre Entstehung der 'normalen' menschlichen Erwartung widerspricht: Wenn ein großes Fels auf den Boden einschlägt, erwarten wir gemeinhin ein großes Loch im Boden. Das ist auch das, was bis zu einer gewissen Kratergröße beobachtet wird. Ab einer kritischen Kratergröße also ab einer gewissen Einschlagsenergie - abhängig von der Eigengravitation des Himmelkörpers und der Bodenbeschaffenheit am Einschlagsort - passiert etwas sehr Seltsames. Der Boden in und um den Krater zeigt Eigenschaften einer zähen Flüssigkeit. <br />
<br />
Auf dem folgenden Bild ist sehr gut zu erkennen, wie sich um den Krater Rhea Siliva auf Vesta richtige Schock-Wellen gebildet haben, die anschließend im Gestein 'fest gefroren' sind.<br />
<br />
<a href="http://www.scienceblogs.de/planeten/Rhea_Silvia_vesta.jpg"><img alt="Rhea_Silvia_vesta.jpg" src="http://www.scienceblogs.de/planeten/assets_c/2012/08/Rhea_Silvia_vesta-thumb-400x435-32641.jpg" width="400" height="435" class="mt-image-none" style="" /></a>Bild: NASA, DLR<br />
<br />
Auch der Fels im Krater selbst verhält sich seltsam beim und kurz nach dem Einschlag (zumindest soweit ich das auf Konferenzen und beim Lesen vereinzelter Publikationen mitbekommen habe) er verformt sich elastisch und schnellt kurze Zeit nach dem Einschlag 'elastisch' zurück (elastic rebound). Den Einschlagskörper selbst zerreißt und 'verdampft' es förmlich bei dem Einschlag.<br />
<br />
Dieser Prozess kann zumindest teilweise die Entstehung des Zentralberges erklären. <br />
<br />
Ich hab auch eine Simulation<br />
<br />
<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/g6v5xkgh3Z4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
<br />
und Laborexperimente zu dem Thema gefunden:<br />
<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/6swY05e2iT4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
<br />
Es scheint aber - wie immer - nicht ganz so 'einfach' zu sein. Ich hab zumindest einige Publikationen gefunden, die anführen, dass 'elastic rebound' alleine nicht die Höhe von Zentralbergen bzw. anderen noch komplexeren Strukturen bei noch größeren Kratern erklären kann. In einer Publikation von <a href="http://www.annualreviews.org/doi/abs/10.1146/annurev.earth.27.1.385">Melosh und Ivanov</a> aus dem Jahr 1999 erklären die Autoren, dass es nach dem Einschlag - wenn der Krater sich abkühlt - erst richtig losgeht. Ein Teil des frischen Einschlagkraters stürzt insbesondere an den Hängen in sich zusammen und Material in der Mitte beginnt sich allmählich aufzuwölben, um dem Ungleichgewicht zu begegnen, den der Einschlag im lokalen Gravitationsfeld erzeugt hat. <br />
<br />
Um das zu verstehen, ist es hilfreich sich vor Augen zu führen, dass i.A. die Oberfläche eines planetaren Körpers sich in einem Kräftegleichgewicht befindet. Auf einen beliebigen Stein auf der Oberfläche wirkt zum einen die Massenanziehung des planetaren Körpers, die durch die Kräfte, die das Gestein in sich zusammenhalten, wieder ausgeglichen werden muss; Wenn es diese Bindungen im Gestein nicht gäbe, würde der Stein sonst einfach ins Zentrum des planetaren Körpers stürzen. Wenn aber das ganze Gestein auf einen Schlag zusammengedrückt wird, dann ist das gesamte Material auf einmal unter der imaginären Fläche, auf der alle Kräfte - vor dem Einschlag - im Gleichgewicht waren (die Äquipotentialfläche). <br />
<br />
Nach dem Einschlag 'versucht' das Gestein daher wieder zurück zu 'fließen'. Da aber das Gestein nach der Abkühlung nicht mehr so fließfähig ist, kommt es nicht zu einem gleichmäßigen Wiederauffüllen des Kraters sondern eben zu diesem Wechselspiel aus In-Sich-Zusammenstürzen am Rand und der Aufwölbung in der Mitte, was dann insgesamt den Zentralberg und andere Strukturen bei noch größeren Kratern zur Folge hat.<br />
<br />
Beide Effekte - das elastische Zurückschnellen wie die anschließende Umformung - wird bei der Kraterbildung sicherlich eine Rolle spielen. Ich persönlich finde es allerdings erstaunlich, dass diese anschließende Umformung viel mehr zum Zentralberg beitragen soll als das elastische Zurückschnellen beim Einschlag. Allerdings bin ich nicht wirklich ein Experte auf diesem Gebiet und wir sprechen hier auch von Geschehnissen, die sich - zum Glück - unserer Vorstellung und Erfahrung entziehen. Ich kann also nicht wirklich kompetent sagen, welcher Effekt hier die Oberhand hat oder ob sich beides ausgleicht oder ob gar noch weitere Effekte hier eine Rolle spielen. <br />
<br />
Ich bin also gerade angenehm verwirrt und warte mal ab, ob mir in Zukunft was zu dem Thema unterkommt und schließe mit meinem Lieblingskrater plus Zentralberg ab: dem <strike>Todestern</strike> Krater Herschel auf dem Saturnmond Mimas<br />
<img alt="mimas_380h.jpg" src="http://www.scienceblogs.de/planeten/mimas_380h.jpg" width="380" height="373" class="mt-image-none" style="" /><br />
Bild: NASA/JPL/Space Science Institute.<br /><a href="http://www.scienceblogs.de/planeten/2012/09/das-beste-von-vesta.php">Zum Beitrag im Blog&nbsp;&raquo;</a><hr />

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<category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Naturwissenschaften</category>
<pubDate>Sun, 02 Sep 12 15:12:14 -0400</pubDate>
</item>

<item>
<title>Terminkalender September [Astrodicticum Simplex]</title>
<description><![CDATA[Da ich in den nächsten Monaten diverse Vorträge und Lesungen an diversen Orten halte, dachte ich, ich sag mal Bescheid, wo ich überall sein werde. Vielleicht sieht man sich ja irgendwo.<ul><br />
	<li><strong>12.September, Seeheim-Jugenheim</strong>: Am 12 und 13 September finden die <a href="http://www.weltraumtage.de/">Bergsträsser Weltraumtage</a> statt. Veranstaltet von der <i>Deutschen Gesellschaft für Schulastronomie</i> gibt es dort jede Menge populärwissenschaftliche Vorträge über Astronomie - zum Beispiel über die Suche nach Außerirdischen, den Bau eines Weltraumfahrstuhls oder die Geschichte der Raumfahrt in Kinofilmen. Ich werde dort am 12. September um 20 Uhr einen Vortrag zum Thema "Krawumm - Wahre und falsche Weltuntergänge" halten und dabei auch aus meinen Büchern vorlesen.<br><br></li><br />
	<br />
	<li><strong>25. September, Solingen</strong>: Am 25. September um 19.30 werde ich in der Sternwarte Solingen <a href="http://www.sternwarte-solingen.de/Veranstaltungen/Vortrag/Dr-Florian-Freistetter-Weltuntergang-2012-Keine-Panik">einen Vortrag zum Thema "Weltuntergang 2012? Keine Panik!"</a> halten. </li><br />
<br />
	<li><strong>24-28 September, Hamburg</strong>: Von 24 bis 28. September findet in Hamburg die <a href="http://www.hs.uni-hamburg.de/AG2012/index.php?lang=en">große Jahrestagung der Astronomischen Gesellschaft</a> statt. Dort werde ich zwar keinen Vortrag halten, aber trotzdem anwesend sein (zumindest von 26. bis 28., vorher muss ich ja noch nach Solingen). Wird sicher interessant und vielleicht sieht man sich ja!</li><br />
</ul><br />
<br /><a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/09/terminkalender-september.php">Zum Beitrag im Blog&nbsp;&raquo;</a><hr />

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<category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Kultur</category>
<pubDate>Sun, 02 Sep 12 14:40:05 -0400</pubDate>
</item>

<item>
<title>Ein Krawumm geht um die Welt (21): Москва́ [Astrodicticum Simplex]</title>
<description><![CDATA[Letztes Mal war das <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3711000258/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3711000258&linkCode=as2&tag=astrodisimple-21">Krawumm</a> auf seiner <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/04/ein-krawumm-geht-um-die-welt.php">Reise durch die Welt</a> bei der chinesischen Mauer angelangt. Und wenn wir schon mal bei den großen Sehenswürdigkeiten sind, dann passt auch dieses Foto von Leser Robert. Krawumm in Moskau!<a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/assets_c/2012/08/DSC01247-32532.php" onclick="window.open('http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/assets_c/2012/08/DSC01247-32532.php','popup','width=2592,height=1944,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/assets_c/2012/08/DSC01247-thumb-500x375-32532.jpg" width="500" height="375" alt="DSC01247.JPG" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /></a><br />
<br />
<a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/assets_c/2012/08/DSC01248-32535.php" onclick="window.open('http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/assets_c/2012/08/DSC01248-32535.php','popup','width=1944,height=2592,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/assets_c/2012/08/DSC01248-thumb-500x666-32535.jpg" width="500" height="666" alt="DSC01248.JPG" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /></a><br />
<br />
<a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/assets_c/2012/08/DSC01249-32538.php" onclick="window.open('http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/assets_c/2012/08/DSC01249-32538.php','popup','width=2592,height=1944,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/assets_c/2012/08/DSC01249-thumb-500x375-32538.jpg" width="500" height="375" alt="DSC01249.JPG" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /></a><br />
<br />
<a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/assets_c/2012/08/DSC01250-32541.php" onclick="window.open('http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/assets_c/2012/08/DSC01250-32541.php','popup','width=2592,height=1944,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/assets_c/2012/08/DSC01250-thumb-500x375-32541.jpg" width="500" height="375" alt="DSC01250.JPG" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /></a><br />
<br />
<a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/assets_c/2012/08/DSC01251-32544.php" onclick="window.open('http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/assets_c/2012/08/DSC01251-32544.php','popup','width=2592,height=1944,scrollbars=no,resizable=no,toolbar=no,directories=no,location=no,menubar=no,status=no,left=0,top=0'); return false"><img src="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/assets_c/2012/08/DSC01251-thumb-500x375-32544.jpg" width="500" height="375" alt="DSC01251.JPG" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /></a><br />
<br />
<hr><br />
<strong><u>Was bisher geschah:</u></strong> Teil 1: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/04/ein-krawumm-geht-um-die-welt-1.php">Die staubige Fabrik</a>, Teil 2: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/04/ein-krawumm-geht-um-die-welt-2.php">Rindviecher</a>, Teil 3: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/05/ein-krawumm-geht-um-die-welt-3.php">Das Krawumm will hoch hinaus</a>, Teil 4: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/05/ein-krawumm-geht-um-die-welt-4-eishockey-und-nobelpreise.php">Eishockey und Nobelpreis</a>, Teil 5: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/05/ein-krawumm-geht-um-die-welt-5-weltskeptikerkongressausgabe.php">Der Weltskeptikerkongress</a>, Teil 6: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/05/ein-krawumm-geht-um-die-welt-6-james-randi.php">James Randi!</a>, Teil 7: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/05/ein-krawumm-geht-um-die-welt-7-bulgarische-berge.php">Bulgarische Berge</a>, Teil 8: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/05/ein-krawumm-geht-um-die-welt-8-auf-hoher-see.php">Auf hoher See</a>, Teil 9: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/06/ein-krawumm-geht-um-die-welt-9-das-buch-im-transit.php">Das Buch im Transit</a>, Teil 10: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/06/ein-krawumm-geht-um-die-welt-10-der-berliner-flughafen.php">Der Berliner Flughafen</a>, Teil 11: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/06/ein-krawumm-geht-um-die-welt-11-flauschige-eichhornchen.php">Flauschige Eichhörnchen</a>, Teil 12: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/06/ein-krawumm-geht-um-die-welt-12-ein-bund-furs-leben.php">Der Bund fürs Leben</a>, Teil 13: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/07/ein-krawumm-geht-um-die-welt-13-das-buch-und-der-weisse-gott.php">Der weiße Gott</a>, Teil 14: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/07/ein-krawumm-geht-um-die-welt-14-besuch-auf-tatooine.php">Besuch auf Tatooine</a>, Teil 15: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/07/ein-krawumm-geht-um-die-welt-15-bei-den-alten-romern.php">Bei den alten Römern</a>, Teil 16: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/07/ein-krawumm-geht-um-die-welt-16-gaudi-in-barcelona.php">Gaudi in Barcelona</a>, Teil 17: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/07/ein-krawumm-geht-um-die-welt-17-Geysire-im-Yellowstone-Park.php">Geysire im Yellowstone-Park</a>, Teil 18: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/08/ein-krawumm-geht-um-die-welt-18-urlaubslekture-in-antalya.php">Urlaubslektüre in Antalya</a>, Teil 19: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/08/ein-krawumm-geht-um-die-welt-18-das-unheil-kommt-von-oben.php">Das Unheil kommt von oben</a>, Teil 20: <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/08/ein-krawumm-geht-um-die-welt-20-die-chinesische-mauer.php">Die chinesische Mauer</a><br /><a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/09/ein-krawumm-geht-um-die-welt-21.php">Zum Beitrag im Blog&nbsp;&raquo;</a><hr />

<a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"><img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /></a>

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<link>http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/09/ein-krawumm-geht-um-die-welt-21.php</link>
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<category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Kultur</category>
<pubDate>Sun, 02 Sep 12 13:26:48 -0400</pubDate>
</item>

<item>
<title><![CDATA[&epsilon;-Käppchen und der böse Weierstraß [Mathlog]]]></title>
<description><![CDATA["And what big reals you have, &Gamma;" rief &epsilon;-Rotk&auml;ppchen.Ein bißchen nerdig und nicht wirklich zum Vorlesen geeignet: die <a href="http://people.maths.ox.ac.uk/macdonald/errh/101_analysis_bedtime_stories_%28epsilon_red_riding_hood%29.pdf">101 Einschlafgeschichten</a> aus der Analysis.<br />
Zum Beispiel:<br />
<form mt:asset-id="26574" class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><img alt="rotkäppchenwolf.png" src="http://www.scienceblogs.de/mathlog/rotk%C3%A4ppchenwolf.png" width="780" height="585" class="mt-image-none" style="" /></form><br />
<br />
<a href="http://people.maths.ox.ac.uk/macdonald/errh/101_analysis_bedtime_stories_%28epsilon_red_riding_hood%29.pdf">http://people.maths.ox.ac.uk/macdonald/errh/101_analysis_bedtime_stories_%28epsilon_red_riding_hood%29.pdf</a><br />
<br />
<br /><a href="http://www.scienceblogs.de/mathlog/2012/09/kappchen-und-der-bose-weierstrass.php">Zum Beitrag im Blog&nbsp;&raquo;</a><hr />

<a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"><img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /></a>

]]></description>
<link>http://www.scienceblogs.de/mathlog/2012/09/kappchen-und-der-bose-weierstrass.php</link>
<guid>http://www.scienceblogs.de/mathlog/2012/09/kappchen-und-der-bose-weierstrass.php</guid>
<category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Kultur</category>
<pubDate>Sun, 02 Sep 12 13:13:43 -0400</pubDate>
</item>

<item>
<title>Video: Curiosity landet am Mars [Astrodicticum Simplex]</title>
<description><![CDATA[Die <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/08/bild-curiosity-auf-dem-weg-nach-unten.php">Landung des Curiosity-Rovers</a> auf dem Mars fiel ja mit meiner Auszeit zusammen und deswegen habe ich mich nur <a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/08/wissenschaft-vs-sport-uber-scheinbare-geldverschwendung-und-dinge-die-wirklich-viel-kosten.php">am Rande</a> mit der Mission beschäftigt. Aber dieses äußerst schöne Video, das die Landung der Sonde auf dem Mars zeigt, wollte ich euch doch noch zeigen.<center><iframe width="500" height="281" src="http://www.youtube.com/embed/fJgeoHBQpFQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></center><br><br />
<br />
Das, was da gleich am Anfang weg fliegt, ist nicht Curiosity, sondern der Hitzeschild. Das Video zeigt die Landung aus der Sicht des Rovers.<br /><a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/09/video-curiosity-landet-am-mars.php">Zum Beitrag im Blog&nbsp;&raquo;</a><hr />

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]]></description>
<link>http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/09/video-curiosity-landet-am-mars.php</link>
<guid>http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/09/video-curiosity-landet-am-mars.php</guid>
<category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Technik</category>
<pubDate>Sun, 02 Sep 12 10:31:30 -0400</pubDate>
</item>
    </channel>
</rss>
