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        <title>Kritisch gedacht</title>
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            <title>"Ganzheitliche" Zahnheilkunde: Heeeereinspaziert!</title>
            <description>&lt;p&gt;Das Vorhaben, die vorübergehende Auszeit dieses Blogs &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/08/gastautoren-gesucht.php"&gt;wie Florian&lt;/a&gt; mit täglichen Gastbeiträgen zu überbrücken, wäre wohl etwas vermessen gewesen. Nichtsdestotrotz nach langer Stille hier ein ebenso interessanter wie amüsanter Gastbeitrag. Das folgende Interview gab Dr. Hans-Werner Bertelsen - meinen Leserinnen und Lesern vielleicht noch von seinem dramatischen &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2012/02/insider-bericht.php"&gt;"Insiderbericht"&lt;/a&gt; in Erinnerung - dem Magazin der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns, &lt;i&gt;kzvb TRANSPARENT&lt;/i&gt;. Eine gekürzte Fassung ist dort im Juli &lt;a href="http://www.kzvb.de/presse/publikationen/kzvb-transparent/2012/kzvb-transparent-13/#c16190"&gt;erschienen&lt;/a&gt;, als Kritisch-gedacht-LeserIn kommen Sie natürlich in den Genuss der ungekürzten Fassung, die mir Dr. Bertelsen freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;======================================&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;&lt;font style="font-size: 1.95312em;"&gt;&lt;b&gt;Wer Recht hat, heilt&lt;/b&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size:36.0pt;text-transform:uppercase" lang="DE"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Frischzellentherapie, Magnetfeldtherapie, Homöopathie &amp;amp; Co. haben mittlerweile auch in der Zahnheilkunde Einzug gehalten. Dr. Hans-Werner Bertelsen setzt sich kritisch mit diesen Behandlungen, die sich ganzheitliche, alternative oder naturheilkundliche Therapien nennen, auseinander. Dr. Michael Gleau, KZVB-Referent für Öffentlichkeitsarbeit, sprach mit dem Bremer Zahnarzt.&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Gleau: Der Begriff „ganzheitliche
Zahnheilkunde" wird derzeit geradezu inflationär verwendet. Wie kam es dazu,
dass das so ein Modebegriff geworden ist? 
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Bertelsen: Zunächst einmal ist es ein Marketing-Instrument. Oftmals verbunden mit viel heißer Luft. Der Begriff suggeriert, alle anderen Kollegen würden „halbheitlich" arbeiten. Frei nach dem Motto: &lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;„Papperlapapp. Jetzt machen Sie schon endlich den Mund auf!"&lt;/i&gt; Dieses Modell ist aber seit mehr als 70 Jahren überholt und funktioniert nicht mehr. Sie müssen mit den Menschen sprechen, um ihre Bedürfnisse zu erkennen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Gleau: Eigentlich ist ganzheitliches Denken etwas Gutes. Das macht jeder Zahnarzt, denn der Zusammenhang zwischen Mundgesundheit und allgemeinem Gesundheitszustand ist ja inzwischen ziemlich gut belegt. Wo endet für Sie seriöse ganzheitliche Zahnheilkunde und wo beginnen Sie skeptisch zu werden? &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Bertelsen: Ich unterstelle, dass die allermeisten Kolleginnen und Kollegen ganzheitlich arbeiten und sich ihrer Verantwortung bewusst sind. Wenn Patienten überlastet sind, werden keine großen Sanierungen gemacht. Jeder verantwortungsvolle Kollege spricht mit seinen Patienten - auch und gerade über Allgemeinerkrankungen. Für viele medizinische Disziplinen ist ein Rat aus zahnmedizinischer Sicht wichtig. Denken Sie an die Kardiologie oder die Orthopädie. Ganz zu schweigen von der modernen Transplantationschirurgie. Jede Woche bekomme ich mehrere Konsilpatienten aus anderen Disziplinen. Da braucht kein Rad neu erfunden werden. Wir Zahnärzte arbeiten längst interdisziplinär und somit ganzheitlich. Der Rubicon wird überschritten, sobald Menschen unter dem Etikett der „Ganzheitlichkeit" Schaden zugefügt wird und z.B. Angst-Projektionen benutzt werden. Etwa bei Tumor-Patienten oder chronisch kranken Kindern. Zahnärztekammern haben hier Vorbildfunktion und sollten sich keiner Mode anschließen. Sie sollten keine Kurse „Analoges Denken in der digitalen Praxis" oder andere Kurse mit unseriösen Inhalten anbieten, nur weil „eine Nachfrage besteht". Jedes Angebot hat Triggerfunktion und erzeugt wiederum eine neue Nachfrage. Es ist ein Angebot aus Gefälligkeitsmotiven, welches immer einen Bumerang enthält. Oder anders ausgedrückt: Wenn im Wartezimmer weiß-blau-gesiegelte Jodeldiplome hängen, braucht man sich nicht zu wundern, wenn es über 300 Sekten in Bayern gibt. Das sehe ich streng ganzheitlich. Die Frage nach der der Trennung von &lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;seriöser&lt;/i&gt; und &lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;unseriöser &lt;/i&gt;ganzheitlicher Zahnheilkunde kann jeder leicht beantworten. Unseriöse Verfahren finden Sie auf &lt;a href="http://www.psiram.com/"&gt;www.psiram.com&lt;/a&gt; unter &lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;„Alternativmedizinische Zahnheilkunde"&lt;/i&gt;. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Komplettheit. Ich habe diese überflüssigen Verfahren benannt als &lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;„Mittels unseriöser Methodik, psychologisch irreführende, tricksende Zahnmedizin"&lt;/i&gt;, oder kurz: M.U.M.P.I.T.Z. Eine Gesellschaft, die vorgibt ganzheitlich orientiert zu sein, lässt im Übrigen die Zähne ihrer alten Menschen nicht unbeachtet in den Heimen verrotten. Das ist sehr schlecht für das eigene Karma und rächt sich spätestens bei der nächsten Reinkarnation.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Gleau: Wie kam es dazu, dass Sie sich kritisch mit alternativen Behandlungsmethoden auseinandersetzen? &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Bertelsen: Meine eigenen Erfahrungen in einer sogenannten Alternativzahnmedizinischen Praxis. Ich kam aus dem Staunen nicht heraus, welcher abenteuerliche Unsinn geglaubt und dann auch noch teuer verkauft wird. Die psychologischen Mechanismen sind simpel kaskadenförmig strukturiert. Ich habe diese Mechanismen beschrieben. Wenn ich jetzt beobachte, dass Krankenkassen lieber 100.- Euro für wirkfreien Unfug bezahlen, in der Hoffnung, damit die ultimative Vermeidungsstrategie gegen den Einsatz invasiver Diagnostik gefunden zu haben, dann ist das ein verhängnisvolles, grundfalsches Signal. Ehrlicher wäre eine jährliche Intensivberatung pro Patient. Diese darf ruhig 100.- Euro kosten. Dann hätte man die Nachfrageseite zum großen Teil zufrieden gestellt. Es existiert auf Seiten der Patienten ein ungeheurer Informations- und Gesprächsbedarf, der nur deshalb nicht gestillt wird, weil es für eine Beratung 8.- Euro pro Quartal gibt. In einer Welt, die sich fortschrittlicher Kommunikation rühmt, ein trauriger, mittlerweile chronifizierter Skandal. Meine Forderung: Gebt allen Versicherten einen Intensivberatungsscheck im Wert von 100.- Euro und schon schwindet die Nachfrage nach unseriösen Ausweichangeboten!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Gleau: Was war das bisher skurrilste Angebot, das Sie bisher gesehen haben?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Bertelsen: Die gesamte esoterische Palette ist skurril. Es gibt allerdings Steigerungen. Meine persönlichen Erfahrungen decken sich mit einem Hilferuf aus Bayern. Als Reaktion auf meinen „ZM"-Artikel bekam ich eine Mail von einer Kollegin aus Bayern, die von Ihrer erkrankten Tochter berichtet. Diese hatte gerade ihr Studium abgeschlossen und leidet unter einem Hirntumor, einem Astrozytom. Ein Zahnkollege aus München diagnostizierte&lt;br /&gt;
„Restostitis" und wollte den Kiefer an mehreren Stellen auffräsen. Er sagte im Beisein der Tochter: Es sei Eile geboten, man müsse heute noch zur Tat schreiten. Es sei ein Wunder, dass sie noch lebe! Sie werden mir rechtgeben: Solche Kollegen gehören wegen Eigen- und Fremdgefährdung zwangseingewiesen. Die Kollegin hat das Spiel durchschaut und hat die Praxis sofort verlassen. Ich kenne solche Geschichten und weiß: dieser Wahnsinn hat Methode. Aber auch in Bremen haben wir einen „Spezialisten", der vor 20 Jahren Amalgamfüllungen mit dem Daumen modellierte. Heute verkauft er chronisch Kranken Infusionstherapien teuer und erzählt Ihnen, das Gift werde „ausgeschwemmt". Das einzige, was hier ausgeschwemmt wird, ist das Geld aus der Geldbörse.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Gleau: Befürworter alternativer Behandlungsmethoden behaupten gern: Wer heilt, hat Recht. Was sagen Sie dazu?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Bertelsen: Gestatten Sie mir zunächst einmal einen Blick auf die Zielgruppen. Da ist die riesengroße Gruppe der larviert depressiven Frauen zwischen der 5. Und 7. Lebensdekade. Sie stellen die größte Gruppe auf der Nachfrageseite. Viele davon fühlen sich im Stich gelassen und sind emotional derart stark vereinsamt, dass allein schon der freundliche&lt;br /&gt;
Arzt-Kontakt eine enorm heilende Wirkung zeigt. Ich habe es oft erlebt, wie Tränen flossen bei der sogenannten „Cranio-Sacralen-Therapie", einer kruden Umschreibung für&lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;„Dem Menschen Aufmerksamkeit widmen". Die andere große Gruppe sind die Tumorpatienten und chronisch kranken Kinder, für die im laufenden Medizinbetrieb viel zu wenig Zeit ist. Die Crux, die aus der völlig unterrepräsentierten Psycho-Onkologie entsteht, wird häufig in die „ganzheitlichen" Zahnarztpraxen getragen und hier oftmals streng gewinnorientiert genutzt. Es wird dann erzählt, das Material sei krankmachend und böse. Aus dem Fundus von 20000 zahnmedizinischen Materialien werden rein zufällig nur fünf oder zehn zielgerichtet „schwingungsmäßig getestet" und „das richtige" hervorgezaubert. Mit dieser tumben Wünschelrutenmethodik diskreditiert man gleichzeitig seriös arbeitende Umweltmediziner, die detektivisch nach Unverträglichkeiten suchen. Ansonsten hilft Voltaire:&lt;i style="mso-bidi-font-style:&amp;lt;br /&amp;gt;
normal"&gt; „Das Geheimnis der Medizin besteht darin, den Patienten abzulenken, während die Natur sich selber hilft."&lt;/i&gt;&lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt;&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;Gerne zitiere ich in diesem Zusammenhang auch Prof. Edzard Ernst: „Wer Recht hat, heilt!"&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Gleau: Mir ist aufgefallen, dass Sie beim Umgang mit alternativen Behandlungsmethoden überraschend humorvoll auftreten. Nehmen Sie das Phänomen damit nicht auf die leichte Schulter?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Bertelsen: Sie sind Opfer einer klassischen Fehlwahrnehmung. Wir Norddeutschen besitzen konstitutionell bedingt keinen Humor - im Gegensatz zu euch Bayern. Ich bin bekennender Gerhard-Polt-Fan und bin bemüht, kein einziges Ringsgwandel-Konzert im Norden zu verpassen. Die besten Witze der Nordhalbkugel hörte ich bei Fortbildungen von Prof. Gutowski in München. Man lacht und ganz nebenbei wird man ein besserer Zahnarzt. Genial seid ihr in Bayern! Aber mal im Ernst: Als ich mit den ausgewiesenen Fachleuten der&lt;br /&gt;
Ganzheitsfraktion, allesamt Zahnärzte und Heilpraktiker, im fachlichen Austausch stand und die hanebüchenen Antworten zu meinen Anfragen las, steigerte sich mein Lachanfall bis zum imperativen Harndrang. Der „fachliche Austausch" war der „Süddeutschen Zeitung" einen schönen Bericht wert mit dem Titel&lt;span style="mso-spacerun:yes"&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;„Können Zähne fremdgehen?". Ein echter Comedy-Klassiker. Die Herren (warum eigentlich immer nur Männer?) pflegen im fachlichen Austausch das Prinzip der asymmetrischen Informationsverteilung zu bevorzugen, ganz im Gegensatz zur gewohnten Umgehensweise in der seriösen Medizin. Stets stellt man sich über alle anderen! Der Ablauf war bei allen Herren kongruent. Sobald ich mich als Insider zu erkennen gab, der weiß, wo sich beim Hasen die Rücklichter befinden, brach der Kontakt jäh ab. Humor ist gerade im Umgang mit diesen Herren enorm wichtig. Humor kann helfen, Transparenz zu schaffen. Das Lachen bleibt Ihnen allerdings im Halse stecken, wenn Sie erleben, dass es in Deutschland möglich ist, eine Patientin auf dem Zahnarztstuhl zu töten und einfach weiterzuarbeiten. Bussiness as usual. Lesen Sie meinen Erfahrungsbericht. Dort gab es eine alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, die nach einer Injektion in der Praxis verstarb. &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2012/02/insider-bericht.php"&gt;http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2012/02/insider-bericht.php&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Aber das ist nicht alles. Es steht noch viel mehr auf dem Spiel. Die Glaubwürdigkeit unseres Berufsstandes ist einer massiven Bedrohung ausgesetzt. Wenn Sie einem Kind eine Intensivzahnpflege empfehlen, und sie bekommen von der Mutter gesagt, das Unterfangen sei deshalb zwecklos, weil das Kind laut Aussage der Homöopathin ein „Sulfur-Typ" sei, dann läuft das Fass gewaltig über. „Sulfur-Typen" sind laut esoterischer Konstitutionslehre „von&lt;br /&gt;
Natur aus schmutzig". Ein desolates Gebiss ist also mit allen Konsequenzen schicksalhaft&lt;br /&gt;
vorhergesehen. Hier brauchen wir schleunigst deutlichen und massiven Widerstand von Seiten der BZÄK, bevor die Mannschaft in Berlin von einem spirituellen Zirkel im Handstreich übernommen wird. Das können wir in unseren Praxen nicht alleine ausbaden. Jedes desolate Milchgebiss verbraucht enorme Zeitressourcen und verursacht auf lange Sicht enorme Kosten. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Gleau: Sollte man Behandlungen, die nicht im Geringsten evidenzbasiert sind, nicht einfach verbieten? Dann hätte der Spuk doch ein schnelles Ende. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Bertelsen: Nein. Niemals! Ich lasse mir zu gerne aus der Hand lesen. Ein Verbot schränkte das unterhaltsame zwischenmenschliche Miteinander zu sehr ein. Meine Forderungen sind viel bescheidener. Drei kleine Dinge würden für den Anfang schon ausreichen, die Kundschaft gegen &lt;i&gt;ungewollte &lt;/i&gt;Esoterikattacken zu schützen:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;1. Man sollte die Kundschaft aufklären, sobald der wirksamkeitsgeprüfte Bereich verlassen wird und sie somit keinen Anspruch auf faire gerichtliche Klärung haben, weil im Bereich der MUMPITZ keine Standards definiert sind. Die geneigte Kundschaft sollte dieses durch eine Unterschrift verbindlich erklären. In der Implantologie ist dieses Procedere längst Alltag. Wer unterschreibt, braucht sich hinterher nicht beklagen und vor allem nicht zu schämen. Jeder darf schließlich sein Geld Hütchenspielern geben oder auch anonym verschenken. Das steht&lt;br /&gt;
mündigen Bürgern frei.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;2. Man sollte eine standardisierte Begrüßungsformel einführen. Statt „Guten Tag! Wie geht es Ihnen heute?" sollte es klar verständlich heißen: „Heeeereinspaziert!" Damit ist jedem klar: Esotime! Jetzt gibt es Jahrmarktsmedizin!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;3. Die weiße Berufskleidung sollte getauscht werden gegen Frack und Zylinder. Sonst ist die Gefahr der Verwechslung für unsere Patienten einfach zu groß.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Gleau: Vielen Dank für das Gespräch! &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span lang="DE"&gt;Bertelsen: Ich danke Ihnen sehr für Ihre Bereitschaft, meine Kritik zu thematisieren!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/KritischGedacht/~4/d2vbl9LblWo" height="1" width="1"/&gt;</description>
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            <pubDate>Tue, 28 Aug 2012 21:53:04 +0100</pubDate>
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            <title>Hogwarts an der Oder: Hochschulstrukturkommission stuft IntraG (Viadrina) auf Ramsch-Niveau herab</title>
            <description>Wie Karl Valentin einst bemerkte: [&lt;i&gt;Zitat entfernt, wegen der Gefahr des &lt;a href="http://www1.wdr.de/themen/digital/sp_urheberrecht/valentin100.html"&gt;Abmahnwahns&lt;/a&gt;.&lt;/i&gt;] Deshalb nach &lt;a href="http://blog.gwup.net/2012/06/09/hogwarts-an-der-oder-vernichtendes-urteil-der-hochschulkommission/"&gt;GWUP-Blog&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://blog.esowatch.com/?p=8206"&gt;Esowatch-Blog&lt;/a&gt; auch an dieser Stelle der Hinweis auf den &lt;a href="http://www.mwfk.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/Bericht_HochschulstrukturkommissionLandBRB.pdf"&gt;Bericht der Hochschulstrukturkommission des Landes Brandenburg&lt;/a&gt;. Der inzwischen in der Blogosphäre als "Hogwarts an der Oder" verspotteten Europa-Universität Viadrina (EUV) ist darin ein eigenes Kapitel gewidmet, das auch auf das IntraG, Herrn Walachs "Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften", sowie auf dessen MA-Lehrgang, inzwischen umbenannt in "Kulturwissenschaften - Komplementäre Medizin", eingeht. Das IntraG ist seit seiner Gründung in Wissenschaftskreisen vor allem durch teils groteske esoterische Umtriebe aufgefallen. Für Details verweise ich auf meinen Dreiteiler über die &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/12/akademische-esoterik-der-fall-viadrina-13.php"&gt;"akademische Esoterik"&lt;/a&gt; an der Viadrina. Zuletzt war das Institut wegen einer absurden esoterischen Masterarbeit &lt;a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/kozyrev-spiegel-masterarbeit-an-der-viadrina-uni-belegt-hellsehen-a-831305.html"&gt;ins Gerede&lt;/a&gt; gekommen, &lt;a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12332332/64289/Das-Institut-fuer-transkulturelle-Gesundheitswissenschaften-an-der-Viadrina.html"&gt;Stichwort&lt;/a&gt; "&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/gesundheits-check/2012/04/wissenschaftstheorie-wissenschaftspraxis-wissenschaftspolitik-die-unendliche-geschichte-esoterischer-betatigungen-an-der-viadrina.php"&gt;Kozyrev-Spiegel&lt;/a&gt;".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor zwei Jahren hatte ich Viadrina-Präsident Pleuger in einer e-mail vor
 den esoterischen Aktivitäten am IntraG gewarnt und dringend eine 
Qualitätskontrolle empfohlen. Die Reaktion war eine Klage wegen 
Verleumdung durch Prof. Walach. Meine e-mail fand sich kurz später auf 
der Mobbing-Seite eines einschlägig bekannten Homöopathie-Lobbyisten und
 Skeptiker-Hassers wieder. Ich kann nur spekulieren, ob die 
IntraG-Clique nun auch die Hochschulstrukturkommission des Landes 
Brandenburg als "von dogmatischen Skeptikern unterwandert" outen will. 
Diese jedenfalls äußerte sich relativ undiplomatisch - und ganz in meinem Sinne. In der 
Zusammefassung der Empfehlungen heißt es:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften (IntraG)/MA-Studiengang „Kulturwissenschaften - Komplementäre Medizin"&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Hochschulstrukturkommission empfiehlt der EUV aus strukturellen und qualitativen Gründen nachdrücklich den künftigen Verzicht auf das Angebot des MA-Studienganges „Kulturwissenschaften - Komplementäre Medizin". Eine Fortführung des Instituts für transkulturelle Gesundheitswissenschaften ist weder wie bisher als In-Institut noch als An-Institut zu befürworten. Vertretbar erscheint allenfalls, das Institut privatwirtschaftlich außerhalb der Hochschule weiter zu betreiben.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;Wer die Details wissen will, der kann sie &lt;a href="http://www.mwfk.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/Bericht_HochschulstrukturkommissionLandBRB.pdf"&gt;im Bericht&lt;/a&gt; ab Seite 197 nachlesen. Wie Pleuger, Walach und das IntraG darauf reagieren werden, darauf darf man gespannt sein. Eines wage ich jetzt schon zu prophezeihen: Schuld werden aus deren Sicht wohl wieder "dogmatische Skeptiker" und eine "mediale Hetzjagd" sein. Gaudeamus igitur!&lt;br /&gt;

     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/KritischGedacht/~4/fV85kZb27c0" height="1" width="1"/&gt;</description>
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            <pubDate>Mon, 11 Jun 2012 12:17:12 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Skeptischer Nachwuchs</title>
            <description>Kaum ist der Rummel um den &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2012/05/wsc-tag-3-anleitung-zur-subversion-missbrauch-der-wissenschaft-gegen-frauen-und-james-randi.php"&gt;World Skeptics Congress 2012&lt;/a&gt; vorbei, folgt die Ernüchterung in Gestalt einer auch für weniger zart besaitete Gemüter nur &lt;a href="http://www.salzburg24.at/mit-homoeopathie-gegen-homosexualitaet/3266638"&gt;schwer verdaulichen&lt;/a&gt; Pressemeldung auf den Fuß:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"&gt;&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/BKAE.jpg"&gt;&lt;img alt="BKAE.jpg" src="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/BKAE-thumb-500x108.jpg" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" height="108" width="500" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;Doch wer jetzt meint, ich würde meine knappe Zeit für plumpes 
Homöokathopathenbashing verschwenden, der irrt. Zugegeben, die Idee, 
eine Nicht-Krankheit wie Homosexualität mit einer Nicht-Therapie wie 
Homöopathie zu "behandeln", hat für Freunde des Surrealen durchaus ihren
 Reiz. Doch &lt;a href="http://hpd.de/node/13407"&gt;mehr Aufmerksamkeit als diese paar Zeilen&lt;/a&gt; hat der "Bund Katholischer 
Ärzte" mit seiner Handvoll Mitglieder gar nicht verdient. Die hat er nämlich
 vor ziemlich genau einem Jahr anlässlich ziemlich genau derselben 
Meldung &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/06/wie-die-kirche-homosexualitat-mit-homoopathie-heilen-will.php"&gt;bereits&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/bloodnacid/2011/06/eine-kraft-zum-bosen.php"&gt;erhalten&lt;/a&gt;, und dem damals von meinen SB-Kollegen Gesagten
 ist ohnehin nichts hinzuzufügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen wenden wir uns einem erfreulicheren Thema zu: Dem skeptischen Nachwuchs!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, damit sind nun nicht meine bald 11 Monate alten Zwillinge gemeint,
 sondern die heute, am 9.6.2012 erfolgende und längst überfällige 
Gründung unseres "Schwestervereins" in der Schweiz. Dort ruft &lt;b&gt;Marko 
Kovic&lt;/b&gt;, auch als Autor des (übrigens überaus lesenswerten) &lt;a href="http://www.skeptiker-blog.ch/"&gt;Skeptiker-Blogs &lt;/a&gt;bekannt, 
mit seinem Team die &lt;b&gt;Skeptiker Schweiz&lt;/b&gt;, Untertitel &lt;b&gt;Verein für kritisches
 Denken&lt;/b&gt;, &lt;a href="http://blog.gwup.net/2012/06/07/grundungsversammlung-der-schweizer-skeptiker/"&gt;ins Leben&lt;/a&gt;. Warum das dringend notwendig ist, erklärt er in &lt;a href="http://www.ratioblog.de/entry/skeptiker-schweiz-interview-kovic"&gt;
diesem&lt;/a&gt; Interview. (Eröffnungs-Gastredner ist übrigens Florian Freistetter von &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/"&gt;nebenan&lt;/a&gt;.) Eine eigene &lt;a href="http://www.skeptiker.ch/"&gt;Webseite&lt;/a&gt; haben unsere Kollegen hinter'm 
Arlberg natürlich auch. Meine Prognose: Die Schweizer Esos, die schon 
mit Marko alleine &lt;a href="http://www.everyday-feng-shui.de/feng-shui-news/wir-brauchen-hilfe-die-feng-shui-skeptiker-sind-los/"&gt;nicht klarkommen&lt;/a&gt;, werden wohl bald das große Zittern 
kriegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem: Zwischen der Gesellschaft für kritisches Denken und dem Verein
 für kritisches Denken, also zwischen Wien und Zürich, klafft eine 
große Lücke. Dass diese paar hundert Kilometer aber kein skeptikerfreier
 Raum sind, das beweist die Initiative von &lt;b&gt;Peter Biebl&lt;/b&gt;, der jetzt einen &lt;b&gt;Skeptikerstammtisch für den Großraum Salzburg&lt;/b&gt; etablieren will. Dabei wünsche ich viel Erfolg!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier Peters Botschaft:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;
  &lt;div&gt;Ich würde gerne einen Skeptiker-Stammtisch gründen, und dazu habe ich jetzt einfach einmal in Freilassing im &lt;b&gt;&lt;a href="http://www.restaurant-kritik.de/85950"&gt;"Wieninger Bräu"&lt;/a&gt;&lt;/b&gt; einen Tisch am &lt;b&gt;19. Juni ab 19 Uhr&lt;/b&gt; reserviert. Zu
 4t sind wir schon ;-) da ich einige Skeptiker (bzw. Sympathisanten) hier
&lt;a href="http://chiemgaugemseneier.wordpress.com/"&gt; über wordpress &lt;/a&gt;und social-networks 
(meine Xing-Gruppe "Skeptischer Dialog") erreichen konnte.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
  &lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
  &lt;div&gt;Es
 gibt eine gute Auto-Verbindung (A1 - ab Salzburg-Mitte bzw. A8 - ab Piding)
 und eine sehr gute Zug-Verbindung. Vom Freilassinger Bahnhof  
(Bahnstrecke Wien-München) muß man nur die Unterführung unter den 
Gleisen durch, schon ist man da! Für Autofahrer ist es erreichbar, ohne sich extra eine Vignette kaufen zu müssen.&lt;br /&gt;
    &lt;br /&gt;
  &lt;/div&gt;

&lt;b&gt;Interessenten &lt;/b&gt;schicken bitte ein kurzes E-mail an peter.biebl(ät)web.de, damit 
ich noch nachreservieren kann. Würde mich freuen, wenn da etwas 
zusammenkommt, Gründe und Gesprächsthemen gibt´s genug ;-) Ziel ist es, sowas monatlich zu etablieren. &lt;/blockquote&gt;
&lt;div&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
 Würde mich freuen, wenn es klappt: Wien - Salzburg - Zürich: &lt;i&gt;Die Achse des Skeptischen!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;

     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/KritischGedacht/~4/vISs7ZX7Abc" height="1" width="1"/&gt;</description>
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Medizin</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Naturwissenschaften</category>
            
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Bund Katholischer Ärzte</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Salzburg</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Skeptiker Schweiz</category>
            
            <pubDate>Sat, 09 Jun 2012 01:36:23 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>WSC - Tag 3: Anleitung zur Subversion, Missbrauch der Wissenschaft gegen Frauen...   und James Randi!</title>
            <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Mit diesem fünften Gastbeitrag endet unsere kleine Serie zum WSC 2012. Ganz herzlichen Dank an Gastautor noch'n Flo!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;WSC - Tag 3: Anleitung zur Subversion, Missbrauch der Wissenschaft gegen Frauen...   und James Randi!&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mit etwas Verspätung komme ich nun endlich dazu, auch vom dritten Kongresstag zu berichten. Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit noch vielmals für die Flüchtigkeitsfehler in meinem Bericht vom 2. Kongresstag entschuldigen - wenn ich daraus etwas gelernt habe, so dieses: &lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;Du sollst nicht Blogeinträge verfassen zwischen 24 und 2 Uhr, insbesondere nach einem langen und anstrengenden Kongresstag, und vor allem niemals, wenn Du zuvor:&lt;br&gt;
a) in den vorangegangenen Nächten schon viel zu wenig geschlafen hast und&lt;br&gt;
b) am selbigen Abend mit anderen Skeptikern gefeiert hast.&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Ich schlage hiermit vor, dieses zum &lt;b&gt;ersten Gebot&lt;/b&gt; aller (skeptischen) Blogger zu erheben.   ;)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber egal, ich bin jetzt zumindest leidlich ausgeschlafen, da sollt Ihr nun auch nicht mehr des finalen Berichtes darben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der dritte Kongresstag begann mit einer sehr speziellen Session, während derer James Randi nicht nur aus seinem Leben berichtete, sondern auch den Kongressbesuchern Rede und Antwort zu seiner Millionen-Dollar-Challenge stand. Unter anderem erzählte auch er die Geschichte, als er 1981 die Nachricht erhielt, dass ein Asteroid im Asteroidengürtel nach ihm benannt worden war. James Randi arbeitete damals recht eng mit Arthur C. Clarke, dem Schöpfer von „2001 - Odyssee im Weltraum" zusammen, und rief seinen SF-Freund natürlich sofort an. Dieser meinte nur lapidar: „Oh schön, so etwas passiert manchmal. Ich selber hatte diese Ehre schon vor vielen Jahren." &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Daraufhin rief James Randi die International Astronomical Union (IAU) an. Am nächsten Tag konnte er seinem Freund berichten: „Dein Asteroid ist nur 0.75 km gross, meiner jedoch 4 km".&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Soviel zur Bedeutsamkeit unseres heutigen Redners...   ;)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"&gt;&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/WSC%202012-3%20003.JPG"&gt;&lt;img alt="WSC 2012-3 003.JPG" src="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/WSC 2012-3 003-thumb-500x375.jpg" width="500" height="375" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber mal wieder ernsthaft. Im weiteren Verlauf des Vortrags durften wir alle Zeuge einer wirklich einzigartigen Vorführung des „Cold Reading" - einer sehr speziellen Subdisziplin der „Mentalmagie" -  werden. Letztere hatte JR schon vor Jahrzehnten aufgegeben, nachdem ihm jemand in dern 60ern angeboten hatte, ihm 75 USD pro Woche zu zahlen, wenn JR ihm Tips für Pferderennwetten geben würde. Dies war der Zeitpunkt gewesen, an dem JR erkannt hatte, dass sein Publikum &lt;b&gt;tatsächlich glaubte&lt;/b&gt;, er habe übersinnliche Fähigkeiten. Da er sich nicht weiter schuldig machen wollte, einen solchen Glauben weiter zu befördern, zog er sich aus diesem Teilgebiet der Magie weitgehend zurück.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber für die WSC-Teilnehmer machte er eine Ausnahme - am Vorabend hatte er sich mit der Tochter des GWUP-Vorsitzenden Amardeo Sarma getroffen und sie gebeten, aus einer in der Hotellobby herumliegenden Zeitung eine beliebige Zeitung auszuwählen, aus dieser eine beliebige Seite zu wählen, und von dieser Seite wiederum ein beliebiges Wort. Und in der Session am Sonntagmorgen schaffte es James Randi in wirklich beeindruckender Manier (und das schreibe ich auch als jemand, der sich seit einem Vierteljahrhundert in Amateurmagie versucht, und entsprechend eine Menge der zugrundeliegenden Techniken gut kennt), das fragliche Wort zu identifizieren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Alleine diese Vorführung war m.E. die gesamte Kongressgebühr wert. Das war echt vom Feinsten!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber er erzählte uns auch ein paar Geschichten aus der 1-Millionen-Dollar-Challenge. So erhielt er vor ein paar Jahren einen Anruf eines Physikers aus Kalifornien. Dieser berichtete ihm, dass wohl gerade eben die Wette gewonnen worden war. Ein junger Mann war in dem Labor in Kalifornien erschienen und hatte telekinetische Fähigkeiten angegeben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Er hatte auch gebeten, dass die Wissenschaftler für ihn eine Schachtel Streichhölzer besorgen sollten. Wie manche Wissenschaftler nun einmal sind, so hatten diese gleich eine &lt;b&gt;ganze Grosspackung&lt;/b&gt; gekauft, ein einzelnes Päckchen ausgewählt, und den Rest verworfen (also weggeschmissen). Das nenne ich mal eine gute Randomisierung!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Proband hatte nun ein einzelnes Streichholz genommen und auf seinen Handrücken gelegt, wo dieses sich sofort senkrecht aufrichtete. Als JR dieses hörte, wies er seinen Assistenten an, ihm ein bestimmtes Buch von Martin Gardner aus seiner Bibliothek zu bringen. Dann fragte er den Anrufer, ob er diesem ein Fax schicken könnte. Der Anrufer antwortete: „Ja klar, aber warum?" JR antwortete, der Physiker solle mal einfach abwarten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Fax wurde geschickt, der kalifornische Physiker bestätigte den Eingang, und begann zu lesen. Mittendrin war dann die Verbindung dann plötzlich unterbrochen. Der Anrufer hatte wohl erkannt, auf einen uralten Zaubertrick hereingefallen zu sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In der 2. Session des 3. Kongresstages ging es dann um Pseudowissenschaften in der Gesellschaft. Im ersten Vortrag zu diesem Thema, gehalten von Sven Ove Hansson (Begründer der schwedischemn Skeptikergesellschaft, die mit über 3'000 Mitgliedern eine der grössten Europas ist!), ging es um Skeptiker und Pseudoskeptiker.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Gemäss Definition sind Skeptiker vor allem Menschen, die die Welt an sich infrage stellen. Diese Definition stammt noch aus der Antike. „Skeptiker" waren dort Menschen, die die Frage stellten, ob die Welt, wie wir sie wahrnehmen, wirklich so ist, wie wir sie sehen, und die Frage stellten, wie wir zu dieser Frage Gewissheit gewinnen könnten (also ungefähr so wie im Film „Matrix"). Im Zeitalter der Aufklärung griff Descartes diese Frage wieder auf - mit dem berühmten Satz „Cogito, ergo sum" („Ich denke, also bin ich").&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Gegensatz dazu muss man die heutigen Skeptiker als „wissenschaftliche Skeptiker" betrachten. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Haltung ist die Bereitschaft, sich auch mit Dingen auseinanderzusetzen, die nicht für die Wissenschaft, aber umso mehr für die Öffentlichkeit interessant sind (das mach den Unterschied zum „gewöhnlichen" Wissenschaftler aus).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es gibt aber auch „anti-wissenschaftliche Skeptiker". Dieses sind Menschen, die sich oberflächlich „skeptisch" geben, aber leider immer wieder im Interesse gewisser Unternehmen handeln, also z.B. Klimaskeptiker oder Tabakskeptiker. Auch Kreationisten oder die Kritiker an der allg. bzw. spez. Relativitätstheorie gehören in diese Kategorie.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dafür bedarf es einer selektiven Wissenschaftsleugnung. Der Feind ist eine etablierte wissenschaftliche Theorie, die das Weltbild der Pseudoskeptiker stört. Die feindliche Theorie ist im Regelfall komplex und schwer zu verstehen. Die Leugner akzeptieren nicht die wissenschaftlichen Standards, die für die Akzeptanz der von ihnen angegriffenen Theorie notwendig sind. Der grösste Teil der Leugner sind keine Experten im betreffenden Gebiet. Und in der Mehrzahl sind die Leugner männlich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Leugner schaffen es ausserdem nicht, in etablierten Fachmagazinen zu publizieren; sie führen dies jedoch im Regelfall auf eine Verschwörung der internationalen Wissenschaftlergemeinschaft gegen sie selber zurück (und weniger auf ihre eigenen Unzulänglichkeiten). Daher wenden sie sich bevorzugt an die Öffentlichkeit. Sie machen dann falsche Angaben über ihren (nicht vorhandenen) Rückhalt in der wissenschaftlichen Gemeinschaft (und veröffentlichen dann bevorzugt lange Listen mit den Namen ihrer Befprworter, anstatt &lt;b&gt;echte Argumente&lt;/b&gt; zu bringen). Viele dieser Leugner weisen dann auch (gemeinsame) politische Motive für ihre öffentlichen Argumentationen auf.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Deshalb müssen wir als Sekptiker uns stets fragen:&lt;br /&gt;
1.	Was wissen wir &lt;b&gt;sicher&lt;/b&gt;?&lt;br /&gt;
2.	Wie sollten wir uns nach aktuellem Kenntnisstand verhalten?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der nächste Vortrag des Vormittags kam dann von Chris Mooney, einem amerikanischen Bestseller-Autor, der uns mit der Leugnung der Realität (und damit auch der Wissenschaft) durch die Konservativen in den USA vertraut machte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"&gt;&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/WSC%202012-3%20021.JPG"&gt;&lt;img alt="WSC 2012-3 021.JPG" src="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/WSC 2012-3 021-thumb-500x375.jpg" width="500" height="375" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bei diesem Problem ist vor allem eines wichtig: Republikaner leugnen nicht nur, sie greifen die Wissenschaft sogar direkt an. Dafür haben sie vor allem 2 Gründe: Geld und Religion. Ëin sehr krasses Beispiel ist, dass die Anhänger der Republikaner die akzeptierten Theorien zur Klimaerwärmung umso mehr ablehnen, je höher ihr Bildungsgrad ist (bei allen anderen Parteien in den USA ist dies genau andersherum!). Einen ähnlichen Effekt konnte man vor einiger Zeit bei einer Umfrage beobachten, bei der gefragt wurde, ob die Befragten der Meinung seien, der US-Präsident Barack Obama sei (wegen seines 2. Vornamens „Hussein") ein Muslim. Dem stimmte wiederum eine grosse Anzahl der Anhänger der republikanischen Partei zu (insbesondere die Anhänger der „Tea-Party-Bewegung"). Diese Menschen wurden in diversen US-amerikanischen Fernsehsendungen bereits als „smart idiots" bezeichnet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Den Nachmittag des 3. Tages läutete dann der Vortrag von Simon Perry ein. Er erzählte von einer Aktion, die er via Internet auf den Weg gebracht hatte, als die britische Chiropraktiker-Vereinigung (BCA) Simon Singh wegen übler Nachrede verklagt hatte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Simon Perry war dabei systematisch auf die Homepages vieler britischer Chiropraktiker gegangen, und hatte sich genau die Versprechungen angesehen, die diese für ihre Behandlungen machten. U.a. wurde dort des öfteren damit geworben, dass mit chiropraktischen Interventionen &lt;b&gt;Koliken bei Säuglingen&lt;/b&gt; behandelt werden könnten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Für diese Behauptung gibt es jedoch keinerlei Nachweis. Ganz im Gegenteil: meherere Studien haben diese Behauptung bereits widerlegt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Simon Perry mahnte daraufhin dutzende Chiropraktiker-Praxen in GB ab. Ebenso die Dachvereinigung BCA. Ohne Ergebnis. Also wandte er sich mit seiner Beschwerde an die zuständige Aufsichtsbehörde. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Kurz darauf wies die BCA alle Mitglieder an, ihre Internetseiten sofort vom Netz zu nehmen. Ausserdem sollten alle Info-Broschüren über die Anwendung chiropraktischer Methoden bei Kindern aus den Wartezimmern entfernt werden. Selbst die BCA nahm ihre Seite vom Netz!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Viele dieser Seiten sind bis heute nicht mehr online genangen!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diverse Studien, die die BCA zur Wirksamkeit der Chiropraktik bei Koliken oder Asthma bis heute anführt, sind mittlerweile widerlegt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Simon Perry hat in den letzten Jahren eine ähnliche Aktion beim CNHC („Complementary and Natural Healthcare Counsil", ein von Prince Charles gegründeter Verband britischer Pseudomediziner)  durchzuziehen, weil dieser plötzlich Fussreflexzonentherapeuten aufnahm. Diese Beschwerden verliefen jedoch im Sande, schliesslich erhielt Simon eine Nachricht, dass der Verband in nächster Zukunft keinerlei Beschwerden mehr von ihm annehmen würde.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber Simon hat mittlerweile ein Internet-Tool entwickelt, mit dem man sich in sehr einfacher Weise über solche pseudowissenschaftlichen Verfahren beschweren kann. Dieses heisst „FishBarrel" - und Simon hat uns auf dem Kongress versprochen, dieses Tool auf Anfrage &lt;b&gt;jedem&lt;/b&gt; Land auf der Welt innert weniger Tage anzupassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Na: denn man tau!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der nächste Vortrag von &lt;a href="http://www.skepchick.org/"&gt;Rebecca Watson&lt;/a&gt; drehte sich um das Problem, wie leider immer wieder &lt;b&gt;männliche&lt;/b&gt; Forscher die Wissenschaft missbrauchen, um negativ gegen Frauen vorzugehen. Hierzu führte sie ein paar Studien an, die tatsächlich so in den letzte Jahren in angesehenen Fachzeitschriften veröffentlicht wurden:&lt;br /&gt;
- die Liebe der Frauen zum Shopping ist eine Rückentwicklung in die Zeit der Höhlenmenschen&lt;br /&gt;
- Männer präferieren blonde Frauen, weil sie ihnen das Alter besser ansehen können&lt;br /&gt;
- Männer bevorzugen deshalb Frauen mit grossen Brüsten, weil diese mit zunehmendem Alter grösser werden und Männer von Natur aus ältere Frauen bevorzugen&lt;br /&gt;
- es hat biologische Gründe, dass Frauen eher rosa bzw. rötliche Farben bevorzugen&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"&gt;&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/WSC%202012-3%20037.JPG"&gt;&lt;img alt="WSC 2012-3 037.JPG" src="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/WSC 2012-3 037-thumb-500x375.jpg" width="500" height="375" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich möchte mich hiermit definitiv jeglicher Gender-Debatte enthalten (wg. schlechter Erfahrungen), und beende somit meine Berichterstattung über dieses seltsame Thema. Aber die genannten Beispiele finde ich schon gruselig...&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zum Ende des letzten Kongresstages kamen dann James Randi, Ray Hyman und Massimo Polidoro zusammen, um eine der letzten Seancen des grossen Henri Houdini nachzustellen. Dieser hatte sich schon früh der Aufdeckung übersinnlicher Phänomene verschrieben. In der Sitzung konnten wir dann (nach einer kleinen mentalmagischen Einlage von Ray Hyman) abermals Zeugen des unglaublichen Talents des James Randi werden, der trotz seines fortgeschrittenen Alters (und trotz seiner überaus offensichtlichen Osteoporose und Polyarthrosen) zwei sehr beeindruckende Entfesselungen vorführte (zugegeben: für mich als langjährigen Amateur-Zauberer nicht so wirklich überraschend, aber dennoch absolut genial vorgeführt!). Danach stand er zum letzten Mal Fragen aus dem Publikum zur Verfügung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"&gt;&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/WSC%202012-3%20044.JPG"&gt;&lt;img alt="WSC 2012-3 044.JPG" src="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/WSC 2012-3 044-thumb-500x375.jpg" width="500" height="375" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eine der Frage drehte sich darum, ob sich auf seine 1 Mio. Dollar-Challenge auch schon oft &lt;i&gt;offensichtliche Betrüger&lt;/i&gt; gemeldet hatten. JR erzählte daraufhin die Geschichte von einem Mann aus dem Staate New York, der sich folgendermassen bei ihm gemeldet hatte: „Schicken Sie eine Person ihrer Wahl an einen Ort, maximal 20 Meilen von Ihrem Büro in Fort Lauderdale entfernt. Ich werde diese Person finden und an ihre Tür klopfen." James Randi hatte diesen jungen Mann spontan zum Test eingeladen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Kandidat kam dann auch am vereinbarten Tag pünktlich um 10 Uhr bei James Randis Büro an. Und erkundigte sich sofort, wo denn nun die Person sei, die er finden sollte. Daraufhin informierte ihn JR, dass er diese Person bereits am Vorabend zu dem geheimen Ort gebracht hatte (es handelte sich um James Randis Schwester, die in einem Hotel wartete).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dies brachte den Kandidaten völlig aus der Fassung. Er versagte bei der Prüfung gnadenlos - er hatte nämlich einen Freund im eigenen Auto mitgebracht, der der zu findenden Person heimlich folgen und ihn über ihren Aufenthaltsort informieren sollte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich selber habe mir zum Abschluss der Konferenz dann auch noch eine Frage an James Randi erlaubt: ob er denn nach all' den Jahren, in denen so viele Kandidaten beim Versuch, die 1 Mio. Dollar zu gewinnen, gescheitert waren, noch immer &lt;b&gt;ernsthaft&lt;/b&gt; daran glaube, dass eines Tages irgendjemand erfolgreich die Millionen-Dollar-Herausforderung bewältigen könne. Die Antwort war ein knappes, aber eindeutiges „Nein!"&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Damit möchte ich meine kurze Reihe der Berichterstattung vom „World Skeptics Congress 2012" in Berlin beschliessen. Ich bedanke mich hiermit vielmals bei Ulrich Berger, der mir seinen Blog als Plattform für meine Berichte zur Verfügung gestellt hat. Sie mögen nicht immer vollständig oder akkurat gewesen sein, aber ich hoffe dennoch, Euch einen ungefähren Eindruck von einer wirklich tollen Konferenz vermittelt zu haben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Übrigens: 2013 steht wieder ein Kongress der &lt;i&gt;europäischen&lt;/i&gt; Skeptiker an - der Ort ist zwar noch nicht definitiv, aber es sieht laut Armadeo Sarma, dem Vorsitzenden der GWUP, sehr stark nach Schweden als Gastgeber aus. Und ausserdem findet ja noch das Jahrestreffen der GWUP in Köln statt. Vielleicht sehen wir uns ja dort?&lt;/p&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/KritischGedacht/~4/BWu1fHw69Xo" height="1" width="1"/&gt;</description>
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Naturwissenschaften</category>
            
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">World Skeptics Congress</category>
            
            <pubDate>Tue, 22 May 2012 02:59:59 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>WSC 2012 - Tag 2: The good, the bad, the ugly</title>
            <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Gastbeitrag von Kommentator noch'n Flo&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;WSC 2012 - Tag 2: The good, the bad, the ugly&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bevor ich mit meinem Bericht vom WSC 2012 mit Tag 2 fortfahre, wollte ich es nicht versäumen, einmal ein wenig vom Kongress selber zu erzählen. Die Veranstaltung ist mit rund 320 Besuchern restlos ausgebucht (genauso wie schon der Publikumstag und der Science Slam). Einen solchen Erfolg hatten die gastgebenden Berliner Skeptiker nicht zu hoffen gewagt. Die Organisation ist spitze, der Veranstaltungsort nahe des Bahnhof Zoo sehr schön - einzig die im Kongresssaal aufgestellten Stühle zeichnen sich durch eine gewisse Unbequemlichkeit aus und stehen ausserdem für meinen Geschmack etwas zu eng beieinander. Bei gut besuchten Vorträgen ist da manchmal durchaus Gruppenkuscheln angesagt...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"&gt;&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/WSC%202012-2a%20008.JPG"&gt;&lt;img alt="WSC 2012-2a 008.JPG" src="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/WSC 2012-2a 008-thumb-500x375.jpg" width="500" height="375" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;em&gt;Eine Hälfte des Publikums - nochmal so viele Besucher befinden sich hinter der Kamera.&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Besonders beeindruckt bin ich ja von James Randi, der sich mit schier endloser Geduld mit Kongressteilnehmern fotografieren lässt und Fragen beantwortet. SB-Kommentator „pirx" hat ihn schon liebevoll als das „Kongress-Maskottchen" bezeichnet. Aber irgendwie scheinen die Skeptiker auch einfach nur seine grosse Familie zu sein, und er ist der liebe Opa, der irgendwie immer zwischen allen herumwuselt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber genug zum Kongressrahmen, hier nun ein paar Worte zu den Vorträgen des 2. Tages:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das erste Schwerpunktthema bildete die sog. „Alternativmedizin".  Zunächst führte uns Jürgen Windeler in die Grundlagen des Themas ein und machte sehr deutlich klar, dass die Verwendung von Begriffen wie „alternative" oder „komplementäre" Medizin keinen Sinn macht, und die daraus oft abgeleitete Forderung, diese Verfahren auf andere Weise zu prüfen, wie die etablierte Medizin, keinerlei Basis hat. In der CAM („complementary and alternative Medicine") wird immer gerne die „Anregung von Selbstheilungskräften" als Ziel formuliert. Allerdings haben Selbstheilungskräfte immer einen wichtigen Anteil an der Heilung von Krankheiten, auch die etablierte Medizin kommt nicht ohne sie aus. Sie müssen allerdings auch nicht besonders angeregt werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hauptvoraussetzung für Aussagen über Effekte einer Methode ist stets der Vergleich. Ein Verfahren isoliert zu beobachten (wie es die CAM gerne tut) macht keinen Sinn, man braucht stets den Vergleich mit  entweder einer Nicht- bzw. Scheinbehandlung (Placebo) oder einer anderen Therapie. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In entsprechenden Studien kommt der Randomisierung und der daraus resultierenden Unberechenbarkeit für den Probanden, ob er nun mit einem Placebo oder der tatsächlich zu testenden Therapie (Verum) behandelt wird, die grösste Bedeutung zu. Wurde hier in einer Studie schlecht gearbeitet, sind die Ergebnisse oft nicht verwertbar.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ebenfalls wichtig, wenn auch lange nicht so wichtig wie die Randomisierung, ist die Verblindung. Hier gibt es aber verschiedene Grade:&lt;br /&gt;
- die einfache Verblindung - hier weiss lediglich der Patient nicht, ob er mit Verum oder Placebo behandelt wird&lt;br /&gt;
- die doppelte Verblindung (die häufigste Form) - hier weiss auch der Behandler nicht, ob er Verum oder Placebo verabreicht&lt;br /&gt;
- die dreifache Verblindung - hier weiss auch der auswertende Statistiker nicht Bescheid&lt;br /&gt;
- die vierfache Verblindung - hier weiss nicht einmal der Autor der Studie, welche Ergebnisse zu welcher Gruppe gehören, muss aber trotzdem eine Entscheidung treffen, welches getestete Verfahren das effektivere ist&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es ist offensichtlich, dass nicht jede Studie gleich stark verblindet werden kann. So ist bei vielen Operationen nur eine einfache Verblindung möglich. Es sollte aber stets angestrebt werden, den maximal möglichen Verblidungsgrad zu erreichen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Den nächsten Vortrag hielt Gerd Antes von der Uni Freiburg. Er setzte direkt beim letzten Vortrag an und erklärte zunächst den Unterschied zwischen Meta-Analysen (eine gewisse Anzahl von Studien wird miteinander verglichen) und der Analyse der Varianz individueller Patientendaten (bei denen aus mehreren Studien die einzelnen Patientendaten in einen grossen Topf wandern und dort neu untersucht werden). Besonders letztere ist sehr gut geeignet, um Verfahren zu validieren, bei denen zu Beginn die Studienergebnisse noch nicht ganz eindeutig waren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mittlerweile werden pro Jahr 20'000 (!) neue randomisierte doppeltverblindete Studien neu in medizinischen Fachjournalen veröfftenlicht. Das Ziel muss es daher sein, immer die maximal verfügbare Menge vorhandener Daten in neue Studien mit aufzunehmen. Leider werden aber immer häufiger die Ergebnisse älterer Studien nicht mehr mit einbezogen; im Schnitt werden in einer neuen Studie nur noch 2 ältere Studien zitiert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ausserdem kommen 50% der Informationen aus Studien nie beim Praktiker an. Manche Studien verschwinden ganz von der Bildfläche, manchmal werden einfach nur genehme Teildaten veröffentlicht. Dies hat verschiedene Gründe - die Folgen sind jedoch schwerwiegend: nicht nur für die Patienten, sondern auch für die weitere Forschung, die auf den mangelhaften Daten aufbaut. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist der &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/gesundheits-check/2012/01/tamiflu-ein-geheimhaltungsplacebo.php"&gt;Tamiflu-Skandal&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um solchen Problemen künftig entgegenzuwirken, müssen in der Schweiz seit 2011 alle Studien vor Beginn registriert werden (damit sie nicht mehr heimlich, still und leise in der Schublade verschwinden können). In Deutschland gab es zu diesem Thema bereits 2 Debatten im Bundestag, passiert ist jedoch bislang nichts.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zum Schluss wies Prof. Antes nochmals darauf hin, dass Anekdoten keinerlei wissenschaftliche Funktion erfüllen. Dies liegt insbesondere daran, dass im Regelfall überhaupt nur Erfolge gemeldet werden, Misserfolge jedoch nicht. Die Erfolgsrate ist somit überhaupt nicht berechenbar, die Erfolgsquote wäre immer 100%.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach einer kurzen Pause folgte dann der (meiner Meinung nach) beste Vortrag bis dato: Harriet Hall sprach über „Märchen-Medizin". Zunächst gab es auch hier den Hinweis, dass es gar keine „alternative Medizin" gibt - alles, dessen Wirksamkeit einmal bewiesen wird, wird automatisch Teil der „Medizin". Der Rest ist Scharlatanerie.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Viele Leute vertrauen bei ihrer Entscheidung für ein Verfahren auf die Empfehlungen anderer, auf Auftoritäten oder auf die Werbung. Diese sind jedoch keine gute Referenz. Einzig medizinische Studien liefern objektive Ergebnisse. Aber Vorsicht! Einzelne Studien haben erst einmal nur wenig Aussagekraft, erst durch Meta-Analysen und systematische Reviews entsteht echte Sicherhait über die Wirksamkeit eines Verfahrens.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber auch die Plausibilität darf man bei der Beurteilung eines Verfahrens nicht aus den Augen verlieren. Kommt ein Verfahren mit einem stimmigen Grundkonzept daher, lohnt sich weitere Forschung. Werden aber Grundannahmen verlangt, die mit wissenschaftlichen Erkenntnissen unvereinbar sind, kann man sich Studien oft sparen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;So hat die Homöopathie eine Plausibilität, die sich nahe Null bewegt. Für die Akupunktur ist eine solche denkbar, allerdings nicht in dem Rahmen, den die Akupunktur bislang gemeinhin annahm (siehe weiter unten). Bei der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) ist die Plausibilität sehr hoch, da schon lange bekannt ist, dass Pflanzen Stoffe produzieren, die im menschlichen Körper wirksam sind.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"&gt;&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/WSC%202012-2a%20014.JPG"&gt;&lt;img alt="WSC 2012-2a 014.JPG" src="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/WSC 2012-2a 014-thumb-500x375.jpg" width="500" height="375" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wie aber kann man diese Verfahren testen, und wo lauern Fehler? Dazu ein Beispiel: wenn man den Effekt von Akupunktur auf Rückenschmerzen testen möchte, so macht es wenig Sinn, die eine Hälfte der Patienten konventionell zu behandeln, z.B. mit Medikamenten und/oder Physiotherapie, und die andere Hälfte der Patienten zum Akupunkteur zu schicken. Hier wird die Akupunktur stets gewinnen, da bereits das gesamte Setting darauf hinwirkt. Der Akupunkteur hat für den Patienten viel mehr Zeit, er geht anders an ihn heran usw. Man muss sich also ein anderes Studiendesign überlegen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein grosses Problem gab es in den letzten Jahren mit den sog. „Cochrane-Studies". Diese kamen bei der Entscheidung zwischen evidenzbasierter Medizin (EBM) und CAM oft zu keinem eindeutigen Ergebnis, stattdessen hiess es: „we need more data". Nur leider interpretierten die Vertreter der CAM dies oft fälschlich als Beleg, dass ihre Verfahren der EBM ebenbürtig seien.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Von der CAM selbst initiierte Studien wollen im Regelfall das „Alternativverfahren" von vornherein gar nicht erst in Frage stellen (wie es in der EBM Standard ist), sondern nur von dessen Wirksamkeit überzeugen. Infolgedessen werden oft nur wenige Daten erhoben, auch die Studiendesigns sind oft mangelhaft. Das Ergebnis ist dennoch oft, dass das Verfahren nicht besser ist, als ein Placebo. Was die Vertreter der CAM nicht daran hindert, zu sagen: „Hey, Placebo ist doch gut, also lasst uns das Verfahren weiter verwenden."&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Placeboeffekte sind jedoch oft konditioniert, deshalb findet man sie auch bei Tieren (ausgelöst durch vermehrte Zuwendung). Und ein besseres Gefühl des Patienten sagt auch noch lange nicht aus, ob es ihm tatsächlich auch objektiv messbar besser geht. Ein gutes Beispiel ist eine aktuelle Studie zum Asthma-Medikament Albutrol. Dieses wurde mit Placebo, Shem-Akupunktur und Nichtbehandlung verglichen. Ein besseres Wohlbefinden gaben etwa gleich viele Patienten bei &lt;b&gt;allen drei&lt;/b&gt; Behandlungen an, lediglich bei Nichtbehandlung waren es signifikant weniger. Wurde aber apparativ das Atemvolumen gemessen, so war dies einzig durch das Medikament gebessert worden, Placebo und Akupunktur unterschieden sich nicht signifikant von der Nichtbehandlung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der letzte Vortrag des Vormittags (von dem ich mir auch den Titel für diesen Blogeintag ausgeliehen habe) wurde von Benedikt Matenaer gehalten, einem Anästhesisten, Palliativmediziner  und Schmerztherapeuten, der auch eine Akupunktur-Ausbildung durchlaufen hatte (dieses Verfahren jedoch heute nicht mehr anwendet).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um Akupunktur ernsthaft anzuwenden, muss man erst einmal an folgende - nicht bewiesene - Grundlagen glauben:&lt;br /&gt;
1. es gibt im menschlichen Körper einen Energiefluss namens „Chi" &lt;br /&gt;
2. dieses fliesst entlang sogenannter „Meridiane" durch den Körper&lt;br /&gt;
3. entlang dieser Meridiane gibt es Punkte mit speziellen Funktionen&lt;br /&gt;
4. Krankheit entsteht durch eine Disharmonie im Chi-Fluss&lt;br /&gt;
5. das Einbringen von Nadeln an den speziellen Punkten bringt den Chi-Fluss wieder in Ordnung&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dr. Matenaer hat diese Grundlagen vor allem deshalb nochmal so expliziert erläutert, weil selbst der Grossteil der Patienten, die sich mit Akupunktur behandeln lassen, diese nicht kennen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein grosser Teil der Patienten kommt wegen Schmerzen zum Akupunkteur. Das Problem ist: gerade Schmerzen und ihre Wahrnehmung sind sehr individuell, der Einfluss eines Placebo-Effekts dementsprechend sehr gross.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es gibt allerdings einige Punkte, die für eine Wirksamkeit der Akupunktur sprechen (wenn auch nicht in der oben geschilderten Art und Weise). So stimuliert das Einbringen der Nadeln die Ausschüttung von Endorphinen - Botenstoffen, die die Schmerzwahrnehmung verringern oder sogar ganz blockieren. Möglicherweise findet auch ein Overflow im Gehirn statt, wenn viele kleine Schmerzreize oder sogar Nicht-Schmerz-Reize das Gehirn so überfluten, dass andere Schmerzreize nicht mehr durchkommen. Auf dieser Basis dürfte sogar der Effekt der Klangschalen-Therapie beruhen: durch die andauernden sehr starken Vibrationen werden gewisse Eingangskanäle im Gehirn einfach dermassen überfordert, dass der Schmerz draussen bleibt. Einen vergleichbaren Effekt macht sich auch die mittlerweile in der Medizin etablierte TENS-Therapie zunutze, bei der die Stimulation durch schwache, aber rhythmische elektrische Impulse erfolgt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ausserdem erhöhen die Nadeln die Durchblutung in der Haut, dies führt zu einer Erwärmung des Areals, was wiederum die Muskulatur entspannt, wodurch wiederum die Schmerzen weniger werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber ganz wichtig: es gibt bislang keinen Hinweis darauf, dass die Wirksamkeit der Akupunktur an bestimmte Punkte bzw. Meridiane gebunden ist. Vielmehr zeigten Studien, dass der Effekt derselbe ist, egal wo die Nadeln gesetzt werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im übrigen empfiehlt derzeit keine einzige medizinischen Fachgesellschaft in Deutschland die Akupunktur bei bestimmten Beschwerden. Die deutschen Krankenversicherer (gesetzliche) zahlen derzeit im Schnitt bis zu € 361.- pro Jahr für die Behandlung von Schmerzen bei Tumorpatienten. Für die Anwendung von Cannabis, dessen Wirksamkeit bei dieser Indikation in vielen Studien bewiesen wurde, wird gar nichts gezahlt. Und insgesamt zahlen die gesetzlichen Kven  in Deutschland pro Jahr mehr als 500 Mio. Euro für die Akupunktur.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach dem Mittagessen ging es dann mit einem anderen Thema weiter: der Irrationalität des Menschen, wenn es um die Bewertung von Risiken geht. Zunächst betrachtete Walter Krämer das Verhalten einzelner Menschen bei der Bewertung von Risiken. Dabei spielt es eine grosse Rolle, wie gegenwärtig das Risiko ist, aber auch, ob man selber das Risiko kontrollieren kann, oder ob man schon damit konfrontiert wurde - sei es persönlich, aber auch in den Medien. So werden pro Jahr weltweit 100x mehr Menschen von Kokosnüssen erschlagen als von Haifischen getötet, trotzdem haben die meisten Menschen vor ersterem sehr viel mehr Angst, als vor Letzterem.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein weiterer Faktor ist der Anstieg der Risikobereitschaft, wenn man sich sicherer fühlt. So wurde vor Jahren ein Vergleich bei Münchner Taxis durchgeführt - es wurden diejenigen mit ABS vergleichen mit denen, die nicht über diese Technologie verfügten. Ergebnis: die Fahrzeuge mit ABS hatten mehr Unfälle, als die ohne. Der Grund hierfür lag in einer riskanteren Fahrweise der Fahrer der Taxis mit ABS. (Ein amerikanischer Psychologe schlug daraufhin vor, im Lenkrad jedes Autos einen kleinen Speer einzubauen, der bei einem Unfall dem Fahrer sofort ins Herz geschossen wird, damit würde eine derart vorsichtige Fahrweise ausgelöst, dass die Anzahl der Verkehrsunfälle drastisch zurückgehen müsste. (Aus meiner Sicht ein seltsamer Humor...))&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Noch ein Beispiel für verzerrte Risikowahrnehmung: gemäss Untersuchungen stammen 99.99% aller Gifte und Pestizige in der Nahrung aus der Natur - sie werden von Pflanzen zur Abwehr von Fressfeinden und Schädlingen gebildet. In Holland fand man in einer Studie sogar heraus, dass Bio-Äpfel sogar stärker damit belastet waren, als die herkömmlich gezüchteten Exemplare. Der Grund liegt darin, dass die von aussen aufgebrachten Pestizide durch Regen sowieso fast restlos abgewaschen werden, aber immerhin die Pflanze dazu bringen, selber weniger Giftstoffe zu bilden (die dann in der Frucht sind). Die Bio-Früchte mussten sich alleine selbst verteidigen, bilden daher mehr Giftstoffe.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach diesem Ausflug in die Irrungen der menschlichen Ängste, transportierte Holm Hümmler das Thema dann auf die Ebene der Grossunternehmen, wo Risikobewertungen leider immer öfter nicht mehr durch rationale Kriterien erfolgen. Eine der bekanntesten Folgen war die Immobilienkrise. Der Vortrag war recht unterhaltsam, aber leider auch nicht wirklich relevant für das Konferenzthema. Wen er trotzdem interessiert, findet ihn &lt;a href="http://www.strategies-for-uncertainty.com/?p=22"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der letzte Schwerpunkt des 2. Kongresstages lag dann bei „Psyche und Pseudowissenschaft". Der legendäre Ray Hyman berichtete exemplarisch von den Versuchsreihen des &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Friedrich_Z%C3%B6llner"&gt;Karl-Friedrich Zöllner&lt;/a&gt; im späten 19. Jahrhundert zur Telekinese und wie sich dieser durch persönliche Erwartungshaltungen in seiner Urteilskraft hatte beeinflussen lassen. Dem stellte er die Untersuchungen James Randis von 1975 gegenüber, als dieser die „Fähigkeiten" Uri Gellers untersucht und schliesslich dessen Tricks aufgedeckt hatte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"&gt;&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/WSC%202012-2b%20011.JPG"&gt;&lt;img alt="WSC 2012-2b 011.JPG" src="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/WSC 2012-2b 011-thumb-500x375.jpg" width="500" height="375" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als nächstes stellte Chris French die Arbeiten von Daryl Bem vor, der in den letzten 10 Jahren Untersuchungen zu übernatürlichen Fähigkeiten vorgenommen, und seine Ergebnisse sogar im „Journal of Personality and Social Psychology", einem Journal mit einem Impact-Factor von immerhin 4732, veröffentlicht hatte. Bem hatte 9 Versuchsreihen durchgeführt, davon wiesen 8 Ergebnisse auf, die parapsychologische Fähigkeiten zu beweisen schienen. Chris French und seine Mitarbeiter haben daraufhin versucht, die Ergebnisse mit exakt demselben Versuchsaufbau zu wiederholen, was ihnen jedoch nicht gelang. Die Studien wiesen auch massive methodische Schwachpunkte auf. So wurden Rohdaten immer wieder neu gruppiert, teilweise einzelne Testpersonen aus der Studie entfernt usw. Ausserdem fiel auf, dass bei Experimenten mit sehr positiven Werten weitaus weniger Probanden beteiligt waren, als bei Experimenten mit nur recht knapp signifikantem Ergebnis. Ein solches Phänomen findet man öfters in pseudowissenschaftlichen Veröffentlichungen: liefert ein Experiment (zufällig) recht schnell günstige Ergebnisse, wird es abgebrochen, um diese nicht zu gefährden. Läuft ein Experiment hin gegen nicht wie erwartet, so wird die Teilnehmerzahl so lange aufgestockt, bis das Ergebnis zumindest knapp für den gewünschten Nachweis ausreicht.&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der Studie wurden übrigens - wie so oft - mit der Quantenphysik erklärt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"&gt;&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/WSC%202012-2b%20019.JPG"&gt;&lt;img alt="WSC 2012-2b 019.JPG" src="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/WSC 2012-2b 019-thumb-500x375.jpg" width="500" height="375" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nette Randanekdote: das „Journal of Personality and Social Psychology" weigerte sich, ihre neuen Ergebnisse zu veröffentlichen. Begründung: man würde keine Wiederholungen veröffentlichen. Auch 3 andere Journals winkten ab - eines davon hatte sogar Bem selbst als Reviewer der neuen Arbeit bestellt. Wir lernen daraus: auch peer-reviewte Journale haben einen publication bias. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zuletzt konnten wir dann einem Vortrag von Tomasz Witkowski über Pseudowissenschaften in der Psychologie lauschen. Ein berühmter Mythos besagt, dass wir Menschen nur 10% unseres Gehirns nutzen - was erwiesenermassen falsch ist. In der Bevölkerung stimmen rund 40% dieser Behauptung zu - und sogar 6% aller Neurowissenschaftler.Daher wundert es kaum, dass im Internet tausende Angebote zu finden sind, wie man (natürlich gegen Bargeld) die Hirnleistung verbessern kann. Rund 50% der Menschen glauben an die Wirksamkeit solcher Methoden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Insbesondere Eltern werden gerne gelockt, die die Hirnleistung ihrer Kinder verbessern wollen. Besonders perfide ist dies bei Eltern von Kindern mit zerebralen Behinderungen, denen Heilungserfolge versprochen werden, die niemals erreicht werden können.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;77% der Menschen glauben weiterhin, dass „positives Denken" eine Auswirkung auf körperliche Erkrankungen hat. Mehrere Studien mit Krebspatienten konnten jedoch zeigen, dass positives Denken keinerlei Auswirkungen auf die Überlebensdauer hat. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ausserdem stellte Tomasz Witkowski noch eine seit März 2012 laufende Aktion der polnischen Skeptiker vor, die sich gegen die in Polen immer noch weit verbreitete diagnostische Verwendung des Rohrschach-Tests wendet, für dessen Validität bis heute jeglicher Beweis fehlt. Besonders erschreckend ist, dass die Ergebnisse aus diesem Test in Polen öfters einmal sogar als Beweis vor Gericht verwendet werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Tja, und am Abend des 2. Kongresstages fand dann noch eine dreieinhalbstündige Bootstour rund um Berlin-Mitte für die Kongressteilnehmer statt. Es gab ein tolles Berliner Spezialitätenbuffet (so bin ich auch endlich zu einer Currywurst gekommen), garniert mit tollen Gesprächen mit Gästen und Gastgebern. Und James Randi hat mir gedroht, mich in die Spree zu werfen - nachdem ich beim Anstehen am Buffet zur Dame hinter mir gesagt hatte, James Randi (der kurz vor mir in der Schlange stand) könnte uns ja die Wartezeit mit ein paar Löffelbiegetricks à la Uri Geller verkürzen. Daraufhin drehte sich James Randi um und meinte mit gespielter Empörung: „Take care, that I don't throw you off that boat, young man." Aber er grinste dabei breit (soweit durch seinen Rauschebart erkennbar). Keine Ahnung, ob er besser Deutsch versteht, als ich bisher angenommen hatte, oder er einfach auf die Nennung seines Namens mit dem von Uri Geller reagiert hat. Aber Humor hat er schon, dieser grosse alte Mann der Skeptikerbewegung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;P.S.:&lt;br /&gt;
Den Bericht von Tag 3 wird es wahrscheinlich nicht vor Montagabend geben, da ich am Sonntagabend erst einmal die Heimreise antreten werde. Aber er kommt bestimmt - versprochen! &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/KritischGedacht/~4/UQ_Kp7xOIg4" height="1" width="1"/&gt;</description>
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            <pubDate>Sun, 20 May 2012 02:16:02 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>WSC 2012 - Tag 1: Kreationismus, Erziehung und ein paar stolze Preisträger</title>
            <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Gastbeitrag von Kommentator noch'n Flo&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;WSC 2012 - Tag 1: Kreationismus, Erziehung und ein paar stolze Preisträger&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zu Beginn des ersten Kongresstages gab es erst einmal die Möglichkeit, sich beim Kaffee untereinander, aber vor allem auch die bekannten Persönlichkeiten der Skeptiker-Bewegung kennenzulernen. Diesmal klappte es auch ganz gut, mit dem vereinbarten Erkennungszeichen „Krawumm" andere SB-Leser zu finden und ins Gespräch zu kommen, so dass sich am Eingang zum Vorraum des Konferenzsaales schnell eine kleine Gruppe zusammengefunden hatte, die über aktuelle Themen auf den Blogs angeregt diskutierte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das erste Thema am 1. Tag war der Kreationismus. Zunächst gab &lt;a href="http://www.ncse.com"&gt;Eugenie Scott&lt;/a&gt; einen Überblick über den Kreationismus innerhalb und ausserhalb der USA. In den Staaten ist es ein grosses Problem, dass es mehr als 15.000 Schulbezirke gibt, von denen letztlich jeder selbst entscheidet, was auf den Lehrplan kommt und was nicht. Hier können Kreationismus-Verbände gut manipulativ ansetzen und Eltern dazu bringen, auf Versammlungen der Schulgremien für eine gleichberechtigte Lehre des Kreationismus und Intelligent Design als Alternative zur Evolutionstheorie zu stimmen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Seit Jahren wird schon versucht, in den USA einheitliche Lehrpläne einzuführen, dies ist in Fächern wie Englisch und Musik schon recht weit fortgeschritten, aber für die Naturwissenschaften haben erst 26 Staaten eine einheitliche Linie verabschiedet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"&gt;&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/WSC%202012-1%20004.JPG"&gt;&lt;img alt="WSC 2012-1 004.JPG" src="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/WSC 2012-1 004-thumb-500x375.jpg" width="500" height="375" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Kreationismus ist aber schon lange kein amerikanisches Phänomen mehr. Evangelikale Missionare tragen ihn mittlerweile eifrig in die dritte Welt. In Brasilien wurde 2008 der Religionsunterricht an staatlichen Schulen eingeführt - einschliesslich der Lehre des ID.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber auch in Europa nimmt sein Einfluss zu. So wurde 2004 in Italien die Evolutionstheorie aus den Lehrplänen der Mittelstufe gestrichen; im gleichen Jahr flog sie in Serbien sogar ganz aus dem Lehrplan. In Russland werden seit 2009 Evolutionstheorie und Kreationismus/ID in den Schulen gleichberechtigt nebeneinander gelehrt. Auch in Grossbritannien nimmt der Einfluss der Kreationisten seit einiger Zeit zu.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der zweite Vortrag von Dittmar Graf berichtete von einer Studie, die mit Lehramtsstudenten im ersten Semester an der TU Dortmund und an einer Universität in Ankara gemacht wurde. Obgleich in der Türkei die Zustimmung zur Wissenschaft und ihren Segnungen hoch ist, wussten die türkischen Studenten weniger über das Funktionieren von Wissenschaften und massiv weniger über Evolution (wobei bei letzterem allerdings auch die deutschen Studenten recht enttäuschend abschnitten). Wenig überraschend, dass die Studie eine höhere Religiosität bei den türkischen Studenten zeigte. Die deutschen Studenten wiesen schliesslich eine wesentlich höhere Akzeptanz der Evolutionstheorie auf.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dittmar Graf und sein Team konnten schliesslich zeigen, dass die Akzeptanz der Evolutionstheorie stark abhängig ist von der Haltung gegenüber Wissenschaft und stark negativ mit Religiosität korreliert. Das eigentliche Verständnis der Evolutionstheorie hat dagegen einen eher geringen Einfluss auf ihre Akzeptanz.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vortrag Nummer 3 wurde von Johan Braeckman gehalten und beleuchtete noch etwas deutlicher den Kreationismus in Europa, speziell in Belgien und den Niederlanden. Da war dann die Geschichte eines Holländers, der demnächst bei den Olympischen Spielen in London auf der Themse mit einer Arche in Originalgrösse auftauchen will - eine Aktion, die der kreationistischen Bewegung eine Menge Publicity bringen würde. Aber auch dass gewisse Organisationen in den Niederlanden Broschüren in Millionenauflage an die Bevölkerung verteilen, ist ein wenig erschreckend, vor allem wenn man erfährt, dass in einer Umfrage kurz nach der Verteilaktion 42% der Befragten eine gleichberechtigte Behandlung des Kreationismus neben der Evolutionstheorie an den staatlichen Schulen forderte. In Holland und Belgien unterstützen mittlerweile auch einige muslimische Organisationen den Kreationismus, in den Niederlanden findet er unter muslimischen Jugendlichen mittlerweile eine Zustimmung von 94%(!).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Problematik der hohen Akzeptanz des Kreationismus in der islamischen Welt war denn auch das Thema des vierten Vortrags, gehalten von Anila Asghar. Viele Muslime, auch Wissenschaftler, empfinden die Evolutionstheorie als Kritik am Islam, weil sie mit seinen Lehren unvereinbar ist. In der islamischen Welt findet oft keine echte Trennung zwischen Religion und Wissenschaft statt, beide sind eng miteinander verwoben. Auch wenn das Alter von Universum und Erde in der islamischen Welt weitgehend akzeptiert sind, wird strikt ein Schöpferprinzip propagiert. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In vielen islamischen Ländern gilt die Wissenschaft auch eher als Vehikel, damit Schüler und Studenten durch Beobachtung der Natur die Grösse und Allmacht Allahs erkennen können, und damit stärker im Glauben werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Anila Ashgar stellte uns dann noch eine Studie vor, bei der die Meinungen zu bestimmten Fragen zur Evolution in der Türkei, im Libanon, in Ägypten, Indonesien und Pakistan untersucht worden war. Überraschenderweise war die Zustimmung zu der Aussage, die Evolutionstheorie sei nicht wissenschaftlich abgesichert, in der Türkei mit Abstand am grössten (in den anderen Ländern (ausser Indonesien) jedoch auch recht hoch). Ausser in Ägypten stimmten in jedem Land deutlich mehr als 50% der Befragten zu, dass die Evolution mit dem Koran nicht vereinbar sei. In allen untersuchten Staaten gab es eine sehr hohe Zustimmung, dass man Wissenschaft und Religion nicht voneinander trennen kann.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der zweite Schwerpunkt des Tages befasste sich mit Pseudowissenschaften in der Erziehung. Dazu hielt zunächst Gita Sahgal einen Vortrag, in dem sie sich mit den Schöpfungs- und Frühgeschichtsmythen in Indien und Pakistan beschäftigte, wobei mir (und auch einigen anderen SB-Lesern) nicht so ganz klar war, worauf sie hinauswollte. Wir vermuten, dass sie eigentlich aufzeigen wollte, dass gewisse nationalistische Bewegungen im 19. und 20. Jahrhundert dazu geführt haben, dass diese Diskussion massiv ideologisch gefärbt wurde und dies anscheinend in den Schulen beider Länder bis heute fortwirkt - den Bogen zu dieser Schlussfolgerung hat die Referentin jedoch nicht wirklich nachvollziehbar schliessen können.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dann gab es noch einen Vortrag von &lt;a href="http://www.tokenskeptic.org"&gt;Kylie Sturgess&lt;/a&gt;, der sich mit pseudowissenschaftlichen Methoden in der Schulerziehung auseinandersetze. Hier ist es ein grosses Problem, dass viele Lehrer eher persönlicher Erfahrung oder der von Kollegen vertrauen, als wissenschaftlichen Veröffentlichungen. So bekommen immer wieder pseudowissenschaftliche Techniken den Fuss in die Schultür.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"&gt;&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/WSC%202012-1%20024.JPG"&gt;&lt;img alt="WSC 2012-1 024.JPG" src="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/WSC 2012-1 024-thumb-500x375.jpg" width="500" height="375" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein Beispiel ist das sog. &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2011/09/brain-gym-an-der-uni-wien-ein-offener-brief.php"&gt;"Brain Gym"&lt;/a&gt;, welches Ulrich vor einiger Zeit schon einmal behandelt hat. Ein anderes Beispiel wäre die &lt;a href="http://www.esowatch.com/ge/index.php?title=Automatisches_Schreiben"&gt;"Facilitated Communication"&lt;/a&gt;, die schon seit einiger Zeit mit eher zweifelhaftem Erfolg, aber gutem Marketing, bei autistischen Kindern zum Einsatz kommt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Kylie Sturgess kam schliesslich zu dem Schluss, dass die Unterwanderung der Schulen durch Pseudowissenschaften in der Zukunft eher noch zunehmen wird. Einzig kritische Eltern können dem durch ihren Einsatz entgegenwirken.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Den letzten Vortrag des Tages hielt Samantha Stein - aber darüber hat Florian &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/05/wie-eine-kartoffel-den-kindern-die-freude-an-der-wissenschaft-austreibt-und-eine-schwimmende-giraffe-sie-wieder-zuruck-bringt.php#sjcmarkItUp0"&gt;nebenan&lt;/a&gt; bereits sehr schön und ausführlich berichtet, so dass ich mir das an dieser Stelle spare.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach einem kleinen Stehimbiss am Abend folgte schliesslich noch die Verleihung von Preisen der Welt- und der Europäischen Skeptiker-Vereinigung. Erstere gingen an &lt;a href="http://simonsingh.net/"&gt;Simon Singh&lt;/a&gt; und Edzard Ernst, die Letztgenannten an &lt;a href="http://www.luigigarlaschelli.it/indexEnghish.htm"&gt;Luigi Garlaschelli&lt;/a&gt; und Wim Betz.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Insgesamt ein langer Tag, mit interessanten Themen, aber auch leider einigen Längen infolge Wiederholungen. Morgen geht es dann schwerpunktmässig um Pseudomedizin.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/KritischGedacht/~4/C_pMQC8vDUI" height="1" width="1"/&gt;</description>
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Medizin</category>
            
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">World Skeptics Congress</category>
            
            <pubDate>Sat, 19 May 2012 01:35:42 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>WSC 2012 - Prolog: Der Science Slam</title>
            <description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ein Gastbeitrag von Kommentator noch'n Flo&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;WSC 2012 - Prolog: Der Science Slam&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nachdem unser lieber Ulrich leider nicht zum WSC 2012 kommen konnte, habe ich ihm angeboten, im Rahmen einer Gastkolumne auf seinem Blog von diesem Ereignis zu berichten. Den grössten Teil des Publikumstages konnte ich leider nicht verfolgen, da ich erst am späten Nachmittag in Berlin gelandet bin, aber immerhin hat es noch für den Science Slam gereicht.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Moderatorin Julia Offe (hier bei SB bekannt durch ihren Blog &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/mutterwitz/"&gt;"Mutterwitz"&lt;/a&gt;) konnte dazu insgesamt 4 Nachwuchsforscher aus sehr unterschiedlichen Fachgebieten begrüssen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Den Anfang machte Sebastian Bartoschek mit seinem Vortrag „Elvis ist nicht tot, er ist nur nach Hause gegangen", der sich mit dem Bekanntheitsgrad von und der Zustimmung zu verschiedenen Verschwörungstheorien in der Bevölkerung beschäftigt. Florian Freistetter hat diesen Vortrag allerdings schon einmal &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/04/verschworungstheorien-wer-glaubt-dieses-zeug.php"&gt;besprochen&lt;/a&gt;, so dass ich mir dieses hier spare.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als Zweites folgte der Physiker André Lampe. Seine 6jährige Nichte hatte ihn vor einiger Zeit einmal gebeten, ihr eine Geschichte zu erzählen. Die Mutter des Kindes meinte aber, er solle ihr lieber etwas von seiner Arbeit erzählen, damit das Mädchen etwas lernen könne. Daraufhin erzählte er der Kleinen die Geschichte vom Lemur Peter und der Maulwürfin Sieglinde. &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Lemuren haben grosse Augen, leben auf Bäumen und sind sehr neugierig. Maulwürfe haben sehr kleine Augen, leben in einem Gangsystem unter der Erde und sind ebenfalls sehr neugierig. Eines Tages tauchte nun ein Glühwürmchenschwarm auf der Wiese auf. Lemur Peter sah dank seines grossen Gesichtsfelds ein grosses Gewusel, aber nur wenige Details. Maulwürfin Sieglinde konnte aus ihrem Hügel heraus nur einen kleinen Ausschnitt des Himmels sehen, und bemerkte demzufolge nur hin und wieder ein einzelnes Glühwürmchen, dass über den Hügel flog, dieses jedoch sehr scharf.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Schliesslich flogen die Glühwürmchen jedoch hinüber zu Horst, der Blumenhecke, und bildeten dort kleine Trauben um die Blüten. Da sie jetzt stillhielten konnte Peter sie nun auch besser erkennen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was das nun mit Wissenschaft zu tun hat? Nun, Sieglinde ist ein Konfokal-Fluoreszenz-Mikroskop, Peter ein Weitfeld-Fluoreszenz-Mikroskop. Beide finden Anwendung in der Medizintechnik, wenn es darum geht, Blutproben auf bestimmte Marker zu untersuchen. Die zu messende Substanz wird zunächst markiert, ob dies funktioniert hat (also überhaupt die zu detektierende Substanz erfassbar ist), misst das Konfokal-Fluoreszenz-Mikroskop Sieglinde. Danach werden beads hinzugegeben, an die die markierten Moleküle andocken (Blumenhecke Horst), wo das Weitfeld-Mikroskop Peter sie erkennen kann. Dies meldet er dann an Zählcomputer Erich, der eine Zahl ausspuckt, z.B. 27 (Mediziner haben es grundsätzlich nicht so mit Einheiten...).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und auf diese Weise wurde schliesslich Waltraut, das Interleukin-Messgerät, entwickelt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sehr schöne Art, Kindern Wissenschaft näherzubringen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der dritte Vortrag kam von Klaus Schmeh, seines Zeichens Informatiker und Kryptologe, der sich seit längerem mit dem Voynich-Manuskript beschäftigt, einer Handschrift aus dem 15. Jahrhundert, von der man weder weiss, wer sie geschrieben hat, noch, was überhaupt darin steht. Denn der Text ist komplett in eine unbekannten und unverständlichen Sprache verfasst. Klaus Schmeh hat sich nun von mehreren Seiten diesem Problem genähert (und sich nebenbei mit viel Geschick ein eigenes Faksimile der Handschrift gefertigt, die die Besucher des Science Slam auch ausgiebig durchblättern durften). Aus seiner Sicht gibt es 3 Möglichkeiten:&lt;br /&gt;
a) die Schrift ist in einer heute unbekannten Sprache verfasst&lt;br /&gt;
b) es handelt sich um einen Geheimcode&lt;br /&gt;
c) die Schrift ist völlig sinnlos&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sprachen folgen immer bestimmten Gesetzmässigkeiten - bestimmte Buchstaben oder Wörter  kommen in verschiedenen Sprachen charakteristisch unterschiedlich oft vor, es gibt Muster. In dem Text des Voynich-Manuskripts gab es jedoch keine durchgehenden derartigen Muster, mal schien die „Sprache" dem Englischen zu ähneln, mal dem Deutschen und manchmal auch dem Lateinischen oder Griechischen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch Geheimcodes folgen gewissen Gesetzmässigkeiten, insbesondere einfache Codes, wie sie in der damaligen Zeit üblich gewesen sein könnten, das unterscheidet sie von modernen Verschlüsselungen. Auch hier müssten also Muster zu finden sein. &lt;i&gt;(Ich hoffe, ich habe hier die Argumentation korrekt wiedergegeben...)&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bleibt also wohl nur die Schlussfolgerung, dass das Voynich-Manuskript eher eine Art Hoax war, vielleicht verfasst, um damit einfach nur Geld zu machen (hey - für wirre und mystische Bücher geben die Menschen bis heute jede Menge Geld aus).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;i&gt;Mir persönlich kam ja noch ein anderer Gedanke. Es kommt bei manchen Formen der Schizophrenie manchmal vor, dass die Betroffenen eine eigene Art von Sprache entwickeln, in der sie ihre Wahngedanken niederschreiben. Ich hatte selber mal vor über 10 Jahren einen solchen Patienten, der ganze Kladden in dieser Weise vollschrieb. Und einem sogar zu jedem Absatz genau sagen konnte, worum es da ging - aber im Gegenzug nicht in der Lage war, einzelne Wörter oder gar Sätze vorzulesen. Das Voynich-Manuskript hat mich frappierend an diese Kladden erinnert. Ich habe mir erlaubt, Klaus Schmeh auf diesen Umstand hinzuweisen.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zum Schluss gab es dann noch den Vortrag von Jason Dunlop, Kurator am naturhistorischen Museum Berlin. Er hatte den Titel: „Wie alt ist Opa Langbein" und beschäftigte sich mit den Weberknechten. Von diesen gibt es rund 6'500 Arten weltweit (!). Jason Dunlop hatte sich nun gefragt, seit wann es die Weberknechte bereits gibt, und Fossilien aus verschiedenen Zeitaltern untersucht - das jüngste war 28 Millionen Jahre alt, das älteste mehr als 400 Millionen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Danach erfuhr das Publikum etwas über die Anatomie und das Fortpflanzungsverhalten von Weberknechten. Letzteres war vor allem deshalb interessant, weil das Männchen tatsächlich so etwas wie einen rudimentären Penis besitzt. Und diesen konnte Jason sogar in den fossilen Funden von vor über 400 Millionen Jahren nachweisen - der älteste bislang bekannte Penis der Welt!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Schlussendlich hatte der letzte Vortrag dann auch die Zuschauer am meisten überzeugt, Jason Dunlop erhielt 79 von 90 möglichen Punkten (tja, sex sells!). Zweiter wurde Sebastian Bartoschek mit 69 Punkten, den dritten Platz teilten sich Klaus Schmeh und André Lampe mit jeweils 67 Punkten. Jason erhielt dafür aus den Händen von Julia Offe den Hauptpreis des Abends - ein Fläschchen „Berliner Mauer C200" (soll gegen Blockaden und Konflikte helfen..).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"&gt;&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/WSC%202012-0%20024.JPG"&gt;&lt;img alt="WSC 2012-0 024.JPG" src="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/WSC 2012-0 024-thumb-500x375.jpg" width="500" height="375" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;em&gt;Die Protagonisten des Science Slam (v.l.n.r.): Julia Offe, André Lampe, Jason Dunlop, Klaus Schmeh, Sebastian Bartoschek&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mal schauen, wie es morgen weitergeht, wenn der „eigentliche" Kongress beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/KritischGedacht/~4/_z8nU-S5I1Q" height="1" width="1"/&gt;</description>
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">World Skeptics Congress</category>
            
            <pubDate>Sat, 19 May 2012 00:43:27 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>WSC 2012: Scienceblogs-Leser-Treffen!</title>
            <description>&lt;p&gt;Dieses Wochenende ist für Spätentschlossene die letzte Chance, Tickets für den &lt;a href="http://www.worldskeptics.org/de/home-de"&gt;Weltskeptikerkongress&lt;/a&gt; in Berlin zu besorgen. Leider kann ich selbst aus terminlichen Gründen nicht dort sein :-(  ... aber ich bin überzeugt davon, dass Sie, liebe Leserin, lieber Leser, sich dieses Highlight nicht entgehen lassen werden. Und wenn Sie in den Pausen gerne mit dem einen oder anderen Kritisch-gedacht-Stammkommentator plaudern würden, dann ... , ja dann was?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kommentator &lt;em&gt;noch'n Flo&lt;/em&gt; hat sich darüber den Kopf zerbrochen. Hier ist seine Idee:&lt;/p&gt;

&lt;div style="text-align: center;"&gt;==============================================&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;SB-Leser, zeigt Euch in Berlin!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In wenigen Tagen startet der Skeptiker-Kongress in Berlin. Da ich annehme, dass sicherlich ein paar (oder auch ein paar mehr) der geneigten SB-Stammleser  und -kommentatoren dabei sein werden, habe ich mir so einige Gedanken gemacht. Und der wichtigste dieser Gedanken war: wie soll ich Euch überhaupt auf der Veranstaltung erkennen?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nicht wenige von uns kommentieren hier bei SB unter Pseudonymen (und viele sicherlich aus gutem Grund - ich selber nehme mich da nicht aus). Nach gut 2 Jahren regelmässigen Kommentierens habe ich zwar schon eine Handvoll von Euch persönlich kennengelernt - aber der Rest könnte mir immer noch ohne Probleme auf dem Kongress über den Weg laufen, ohne dass ich nur den Hauch einer Chance hätte, ihn/sie zu erkennen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Deshalb habe ich Ulrich gebeten, diesen kleinen Gastbeitrag zu veröffentlichen. Er soll dazu dienen, dass man sich auf dem Kongress verabreden kann, sich zu bestimmten Zeiten an bestimmten Orten zu treffen. Und auch erst einmal ganz grundsätzlich klären, &lt;b&gt;wer&lt;/b&gt; von den SB-Lesern überhaupt der Veranstaltung beiwohnen wird.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich persönlich besuche den Kongress nicht nur, um die interessanten Vorträge zu hören (deren zu erwartende Inhalte ich nämlich zu guten Teilen bereits kenne), sondern vor allem auch, um möglichst viele von Euch persönlich zu treffen und mich weiter mit Euch zu vernetzen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Also macht hier im Kommentarteil was Ihr wollt, um Euch in Berlin kennenzulernen. Macht Treffen innerhalb und ausserhalb der Lectures aus, verabredet Euch für gemeinsame Exkursionen ins Berliner Nachtleben usw. Was immer Ihr wollt. Hauptsache, wir kommen ins Gespräch.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und deshalb sollte dieser Fred auch noch &lt;b&gt;während&lt;/b&gt; des Kongresses regelmässige Aufmerksamkeit erfahren. Damit man sich auch noch kurzfristig spontan verabreden kann (dank moderner Smartphones und Tablets ja kein Problem mehr). Und damit hoffentlich jeder von Euch hinterher nicht nur die tollen Vorträge im Gedächtnis behält, sondern auch die nicht minder spannenden Gespräche mit den SB-Lesern.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Hoffe, Ihr macht bei diesem Projekt mit.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Euer&lt;br /&gt;
„noch'n Flo"&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
P.S.:&lt;br /&gt;
Ich gehe gleich einmal mit gutem Beispiel voraus: &lt;/p&gt;

&lt;p&gt;1. Wer von Euch ist am Donnerstagabend schon beim ScienceSlam dabei? Habt Ihr Lust, danach noch ein Bier / ein Glas Wein / etwas anderes trinken zu gehen?&lt;br /&gt;
Und: wer von den in Berlin ansässigen Besuchern kann uns Tips geben, wo man dies in der Nähe der Location gut kann?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;2. Wer von Euch hat Lust, mit mir am Freitagmorgen ein kleines Schwätzchen beim Begrüssungskaffee zu halten? Ich werde in der Nähe der Koffeinausgabestelle stehen. Sucht nach einem kleinen Dicken, der Florian Freistetters „Keine Panik" in der Hand hält.&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/KritischGedacht/~4/ES03jlPxRi0" height="1" width="1"/&gt;</description>
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Naturwissenschaften</category>
            
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Weltskeptikerkongress</category>
            
            <pubDate>Sat, 12 May 2012 01:40:47 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>"Am Anfang war das Licht" fordert erstes Opfer</title>
            <description>&lt;br /&gt;&lt;span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"&gt;&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/himmel.png"&gt;&lt;img alt="himmel.png" src="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/himmel-thumb-200x282.png" class="mt-image-left" style="float: left; margin: 0 20px 20px 0;" height="282" width="200" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;Anfang 2011 habe ich an dieser Stelle die Hoffnung ausgedrückt, mich nicht mehr mit P. A. Straubingers Pseudodokumentation &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/09/am-anfang-war-das-licht.php"&gt;"Am Anfang war das Licht"&lt;/a&gt; auseinandersetzen zu müssen. Aus traurigem Anlass tue ich es jetzt dennoch, wenngleich nur kurz. Wie der &lt;i&gt;Tagesanzeiger&lt;/i&gt; berichtet, hat Straubingers Film in der Schweiz ein erstes Todesopfer gefordert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Der Dokumentarfilm «Am Anfang war das Licht» animierte eine 
Ostschweizerin, eine radikale Fastenkur zu absolvieren: Den 
Lichtnahrungsprozess. Das spirituelle Experiment bezahlte sie mit dem 
Leben.&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;
Ich werde das hier gar nicht weiter kommentieren, das haben andere ohnehin schon vor mir getan:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;- Der &lt;a href="http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/Von-Licht-ernaehrt--bis-in-den-Tod/story/28039574"&gt;Tagesanzeiger-Artikel&lt;/a&gt; von Hugo Stamm ist sehr ausführlich und informativ.&lt;br /&gt;
- Die GWUP berichtet &lt;a href="https://plus.google.com/105963290808160851447/posts/KU6DZe5xkfh"&gt;auf Google+&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://blog.gwup.net/2012/04/25/tod-durch-lichtnahrung/"&gt;im GWUP-Blog&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
- EsoWatch hat ebenfalls bereits &lt;a href="http://blog.esowatch.com/?p=7558"&gt;reagiert&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;- Der Hellseher kommentiert &lt;a href="http://derhellseher.wordpress.com/2012/04/25/lichtnahrung-wenn-dummheit-mit-dem-tode-bestraft-wird/"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Auflistung aller Artikel zum Lichtnahrungsfilm, die 2010 auf diesem Blog erschienen sind, finden Sie &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2011/01/am-ende-war-kein-licht.php"&gt;hier&lt;/a&gt;. Zu dem von der GkD 2011 an P. A. Straubinger verliehenen "Goldenen Brett vor'm Kopf" geht's &lt;a href="http://www.goldenesbrett.at/"&gt;hier lang&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/KritischGedacht/~4/6rpx4m9gYbA" height="1" width="1"/&gt;</description>
            <link>http://feedproxy.google.com/~r/ScienceBlogs/KritischGedacht/~3/6rpx4m9gYbA/am-anfang-war-das-licht-fordert-erstes-opfer.php</link>
            <guid isPermaLink="false">http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2012/04/am-anfang-war-das-licht-fordert-erstes-opfer.php</guid>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Medizin</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Naturwissenschaften</category>
            
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Am Anfang war das Licht</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">P. A. Straubinger</category>
            
            <pubDate>Thu, 26 Apr 2012 01:16:45 +0100</pubDate>
        <feedburner:origLink>http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2012/04/am-anfang-war-das-licht-fordert-erstes-opfer.php</feedburner:origLink></item>
        
   
        <item>
            <title>Hellsehen im Test</title>
            <description>Die GkD ist nicht nur publizistisch aktiv und gestaltet &lt;a href="http://www.wissenrockt.de/2012/04/15/conan-der-weltuntergang-und-die-schwarze-katze-26149/"&gt;Vortragsabende&lt;/a&gt;, sie führt auch hin und wieder hochwissenschaftliche Kontrolltests von angeblichen paranormalen Fähigkeiten durch. Oder zumindest sowas in der Richtung...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der folgende Mailwechsel zwischen einer Hellseherin und mir fand Ende Jänner / Anfang Februar 2012 statt. Der Name der Hellseherin ist geändert, doch ansonsten ist alles originalgetreu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;===============================================&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;sehr
geehrter herr berger &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;mein name
ist vera prognos bin channelmedium mit angeborenen fähigkeiten ich habe
hellzusehen nicht erlenrt sondern sie ist mir angeboren gerne würde ich mich
für jeden test zur prüfung meiner hellsicht zur verfügung stellen
hochachtungsvoll vera prognos&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;vera
prognos &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 12pt; line-height: normal;"&gt;---------------------------------------------&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 12pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;mso-fareast-font-family:
&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;hallo frau prognos,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir prüfen ihre fähigkeiten gerne unter wissenschaftlichen testbedingungen, falls
dies grundsätzlich möglich ist. dazu müssten wir zuerst wissen, was genau ihre
behaupteten fähigkeiten sind. sie sagen, sie könnten hellsehen. was genau
meinen sie damit konkret?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mfg, ulrich berger&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12.0pt;line-height:normal"&gt;---------------------------------------------&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;sehr
geehrte herr berger &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;vielen
dank für ihre antwort auf meine mail &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;ja seit
meinen dreizehnten lebensjahr ist es mir bewusst das ich eine gabe zur
hellsicht habe &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;ich habe
dies auch dann später zu meinen beruf gemacht &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;natürlich
könnte ich nun meine treffer bei meinen kunden aufzählen doch dies möchte ich
nicht da ich sehr diskret bin was meine kunden angeht geniessen sie von meiner
seite absolute diskretion &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;doch bin
auch nicht eine hellseherin die mit den medien zusammen arbeitet um prognosen
und prophezeiungen populär verbreitet&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;es geht
mir von herzen darum den skeptikern bei diesen thema&amp;nbsp;auf dieser welt&amp;nbsp;
zu beweisen das es menschen gibt die in die zukunft blicken können &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;ich kann
auf grund eines vornamens alles über den jenigen gegewärtig sagen&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;ich
selbst suche nun nicht nach ereignissen im weltgeschehen ich habe es gerne wenn
man mich fragt ohne vorabinformation &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;ich
brauche keine karten kann aber kartenlegen ich kann handlesen kann aber auch
von der ferne oder mit einen gegenüber&amp;nbsp; arbeiten meine aussagen sind
präzise und sie beantworten die frage 100prozent klar und deutlich &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;ich kann
gegenwärtig und in die zukunft schauen&amp;nbsp;auf grund eines bildes alles
überden der auf diesen bild ist&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;ich bin
keine wunschelrutengängerin die sich stur gegen skeptik von seiten der
wissenschaft stur festhält nein ich habe grosse achtung vor der wissenschaft
und weiss wie wichtig und richtig sie ist doch es gibt mehr wie die
wissenschaft eben akteptiert&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&amp;nbsp;menschen
die in die zukunft blicken können bitte helfen sie mir&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;das ich
es beweisen darf&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&amp;nbsp;meine
hellsicht zu beweisen&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&amp;nbsp;geben
sie mir eine aufgabe oder mehrere&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 12pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;hochachtungsvoll vera
prognos&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 12pt; line-height: normal;"&gt;---------------------------------------------&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 12pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;
danke für ihre antwort! ihre behaupteten fähigkeiten sind leider immer noch zu
unpräzise formuliert. vielleicht können sie ein paar konkrete beispiele nennen,
für dinge die sie über andere menschen hellsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sie behaupten u.a.: "&lt;i&gt;ich kann auf grund eines vornamens alles über den
jenigen gegewärtig sagen&lt;/i&gt;". ich bezweifle, dass sie das so meinen wie
es da steht ("alles"). z.b. mein vorname ist ulrich. können sie mir
sagen, welches buch ich heute zu ende gelesen habe? ich denke nicht, dass sie
das können, aber ich denke auch nicht, dass sie so etwas gemeint haben, wenn
sie sagen sie könnten "alles" über den menschen sagen, dessen
vornamen sie kennen. deshalb bitte um präzisierung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mfg, ulrich berger&lt;br style="mso-special-character:line-break" /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12.0pt;line-height:normal"&gt;---------------------------------------------&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;sehr
geehrter herr berger &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;hellsehen
bedeutet nicht den titel eines buches zu erkennen was sie lesen sondern in den
menschen eintreten und seine gedanken vorhaben zu erkennen natürlich bin ich
nicht dieser mensch ich schau nur in sein schicksal &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;wenn es
darum geht erreignisse von städten und ländern vorauszusehen kann man das auch
das habe ichauch schon eine bekannte fragte mich nach wie es ihrer tochter in
new york gehen werde das war 1998 ich öffnete mich für new york und sah riesige
stahlgerüste die die brannten schmolzen und zusammenbrachen ich dachte es ist
eine brücke&amp;nbsp;da die stahlträger so massiv waren die da einstürtzten dann
sah ich die eingangshalle von einen hochhaus das es&amp;nbsp;dort passierteich
dachte es wird auf einer brücke und in den hochhaus passieren ich sagte es wird
etwas schrecklichen passieren das ich angst davor habe &amp;nbsp;ich riet meiner
bekannten das ihre tochter sich von der&amp;nbsp;city fernzuhalten es wird ihr
nicht passieren wenn sie die city meidet und nicht dort arbeitet&amp;nbsp;doch
wirklich kann man wenig verhindern weil es einen fehlt wiklich das was man
sieht auch einzuordnen vielleicht würde mir es gelingen wenn ich präziser
schauen würde doch ich wollte das nie &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 12pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;i&gt;also wenn sie es so genau haben
wollen das ich ihren buchtitel lese nein das kann ich nicht aber ihren
gemütszustand nach den lesen dieses buches denn könnte ich ihnen sagen wenn ich
mich öffne lg vp&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 12pt; line-height: normal;"&gt;---------------------------------------------&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12.0pt;line-height:normal"&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;mso-fareast-font-family:
&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;
o.k., das ist schon etwas präziser. sie sagen also, sie könnten anhand des
vornamens eines menschen "&lt;i&gt;seine gedanken [und] vorhaben erkennen&lt;/i&gt;".
also: können sie mir sagen, was ich nächste woche von montag bis donnerstag
vorhabe? und wie ich mich dabei fühlen werde bzw. was ich dabei denken werde?&lt;br /&gt;
sind das fragen, die sie beantworten können? haben sie so etwas gemeint? falls
nein, dann bitte um präzisierung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mfg, ulrich berger&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;---------------------------------------------&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;; color: rgb(191, 0, 191);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;color:#BF00BF;mso-fareast-language:
DE-AT"&gt;sehr geehrter herr berger &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;
font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;
mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;color:#BF00BF;mso-fareast-language:
DE-AT"&gt;hier ihre tage von mo bis do 23.01 bis 26.01 .12&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;mso-fareast-font-family:
&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;color:#BF00BF;mso-fareast-language:
DE-AT"&gt;montag&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;color:#BF00BF;mso-fareast-language:
DE-AT"&gt;fühlen sie sich eher wohlerwenn siein sich selbst zurück sich ziehen mit
den gedanken mehr schweifen trubel gehn sie etwas aus dem weg&amp;nbsp; in ihren
unternehmungen wolen sie den arbeiten nicht aus den weg gehen sie spüren sie
können viel anpacken&amp;nbsp; wollen aber nicht dabei unter druck stehen gerne
möchten sie nicht am abend alleine sein sie würden gerne von freunden
überrascht sein sind aber nicht aktivgenug selbst etwas zu unternehmen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;mso-fareast-font-family:
&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;color:#BF00BF;mso-fareast-language:
DE-AT"&gt;dienstag&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;color:#BF00BF;mso-fareast-language:
DE-AT"&gt;heute können sie nichts wirklich zu ihrer eigenen zufriedenheit arbeiten
oder erledigen alle zerren an ihren kräften sie wollen nichts zusagen weil sie
spürendas alles länger braucht oder dauert bis es ihnen wirklich passt am abend
nähe von einen menschen mit herz für sie was sie selbst aber auch nicht
wirklich zulassen wollen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;color:#BF00BF;mso-fareast-language:
DE-AT"&gt;mittwoch&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;color:#BF00BF;mso-fareast-language:
DE-AT"&gt;stehen gerade in ihrer lebensmitte sie sind optimistisch witzig können
gut agieren das zieht sich von beruf gleich hinüber ins private da sind sie am
abend ein wortführer in den gesprächen man sucht ihr vertrauen auch vertraut
man sich ihnen an&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;color:#BF00BF;mso-fareast-language:
DE-AT"&gt;donnerstag&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;color:#BF00BF;mso-fareast-language:
DE-AT"&gt;sind sie glücklich zumindest ausgeglichen durch positive annererkennung
aus ihren umfeld fühlen sie sich stark beruflich glauben sie an ihrer seite
gezogen zu haben da ihnen diese person treu ergeben ihr ansicht teilt doch wird
das nicht von dauer sein&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;color:#BF00BF;mso-fareast-language:
DE-AT"&gt;es ist nicht präzise genug ich habe dies auch nur ganz schnell und kurz
geschrieben ich kann esausführlicher auch doch möchte es abwarten wie sie
dietendenzen selbst diese woche erkennen und eintreffen ich hoffe noch auch
mehr tests ihre vera prognos lg&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:
&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:
DE-AT"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 12pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;---------------------------------------------&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 12pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;
&lt;i&gt;bitte entschuldigen sie meine schreibfehler meine leertaste hackt und mein l
doch ich umschreibe nochmals den donnerstag ja ich meintesie fühlen sich wohl
werden auch beruflich gut organisieren und manches mit eine vertrauten person
zusammen schaffen es so zu erledigen wie sie wollen sie vertrauen dieser person
beruflich das können sie auch aber nicht immer das wollte ich schreiben alles
liebe jetzt geht mein laptop wieder besser mit den l lg vp&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;---------------------------------------------&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12.0pt;line-height:normal"&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;mso-fareast-font-family:
&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;danke für diese prognosen, dazu später eine rückmeldung. sie haben sich aber um
die beantwortung meiner hauptfrage herumgedrückt. ich hatte gefragt:
"können sie mir sagen, was ich nächste woche von montag bis donnerstag
vorhabe?" inzwischen bin ich bereits mitten in der umsetzung dieses
vorhabens. worum handelt es sich dabei?&lt;br style="mso-special-character:line-break" /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;---------------------------------------------&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;; color: rgb(0, 96, 191);"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;color:#0060BF;mso-fareast-language:
DE-AT"&gt;sehr geehrter herr berger &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;
font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;
mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;color:#0060BF;mso-fareast-language:
DE-AT"&gt;entschuldigen sie in mmeiner eile habe ich nicht ihr schreiben wirklich
gelesen ich habe mich für ihre fragegeöffnet und habe gesehen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;mso-fareast-font-family:
&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;color:#0060BF;mso-fareast-language:
DE-AT"&gt;es ist eine arbeit die nicht in ihrer beruflichen umgebung von ihnen in
angriff genommen wurde es ist eine tätigkeit die neu von ihnen gemeistert wird
und sie ist mit körperlicher tätigkeit verbunden sie machen handwerklich etwas
neu lg vp&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&lt;i&gt;&lt;br style="mso-special-character:line-break" /&gt;&lt;/i&gt;
&lt;br style="mso-special-character:line-break" /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;---------------------------------------------&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;verzeihen sie die späte antwort, ich war die letzten tage sehr beschäftigt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
insgesamt muss ich ihnen leider sagen, dass sie in diesem kleinen
"vortest" sehr schwach abgeschnitten haben. im detail:&lt;br style="mso-special-character:line-break" /&gt;
&lt;br style="mso-special-character:line-break" /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;color:#0060BF;mso-fareast-language:
DE-AT"&gt;es ist eine arbeit die nicht in ihrer beruflichen umgebung von ihnen in
angriff genommen wurde es ist eine tätigkeit die neu von ihnen gemeistert wird
und sie ist mit körperlicher tätigkeit verbunden sie machen handwerklich etwas
neu&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&lt;br /&gt;
falsch. ich hatte einen großen stapel schriftliche abschlusstests zu
korrigieren, was ich sehr wohl "in meiner beruflichen umgebung" in
angriff genommen habe. es ist keine nennenswerte körperliche tätigkeit
involviert und ich schaffe dabei nichts neues.&lt;br /&gt;
&lt;br style="mso-special-character:line-break" /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;color:#BF00BF;mso-fareast-language:
DE-AT"&gt;montag&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;color:#BF00BF;mso-fareast-language:
DE-AT"&gt;fühlen sie sich eher wohlerwenn siein sich selbst zurück sich ziehen mit
den gedanken mehr schweifen trubel gehn sie etwas aus dem weg&amp;nbsp; in ihren
unternehmungen wolen sie den arbeiten nicht aus den weg gehen sie spüren sie
können viel anpacken&amp;nbsp; wollen aber nicht dabei unter druck stehen gerne
möchten sie nicht am abend alleine sein sie würden gerne von freunden
überrascht sein sind aber nicht aktivgenug selbst etwas zu unternehmen &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;mso-fareast-font-family:
&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;das sind hauptsächlich barnum-aussagen, die zum großteil auf fast alle menschen
zutreffen. am montag war der oben erwähnte abschlusstest und ein langer
arbeitstag. am abend war ich müde und auch gesundheitlich etwas angeschlagen.
von freunden überrascht zu werden war das letzte, was ich da gebraucht hätte.&lt;br style="mso-special-character:line-break" /&gt;
&lt;br style="mso-special-character:line-break" /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;color:#BF00BF;mso-fareast-language:
DE-AT"&gt;dienstag&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;color:#BF00BF;mso-fareast-language:
DE-AT"&gt;heute können sie nichts wirklich zu ihrer eigenen zufriedenheit arbeiten
oder erledigen alle zerren an ihren kräften sie wollen nichts zusagen weil sie
spürendas alles länger braucht oder dauert bis es ihnen wirklich passt am abend
nähe von einen menschen mit herz für sie was sie selbst aber auch nicht
wirklich zulassen wollen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;die erste hälfte ist wieder eine barnum-aussage. am abend war ich auf einer
weinverkostung mit kollegen. die sind alle sehr nett, aber ich denke (und
hoffe!) nicht, dass einer davon ein "herz für mich" hat.&lt;br /&gt;
&lt;br style="mso-special-character:line-break" /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;color:#BF00BF;mso-fareast-language:
DE-AT"&gt;mittwoch&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;color:#BF00BF;mso-fareast-language:
DE-AT"&gt;stehen gerade in ihrer lebensmitte sie sind optimistisch witzig können
gut agieren das zieht sich von beruf gleich hinüber ins private da sind sie am
abend ein wortführer in den gesprächen man sucht ihr vertrauen auch vertraut
man sich ihnen an&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;in meiner lebensmitte stehe ich statistisch gesehen schon seit ein paar jahren,
nicht nur am mittwoch. am abend war ich zuhause und habe mit meinen kindern
gespielt. da war ich der wortführer, das stimmt, aber nur weil meine kinder
noch nicht sprechen können. deshalb konnten sie sich mir auch nicht
"anvertrauen".&lt;br style="mso-special-character:line-break" /&gt;
&lt;br style="mso-special-character:line-break" /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;color:#BF00BF;mso-fareast-language:
DE-AT"&gt;donnerstag&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;color:#BF00BF;mso-fareast-language:
DE-AT"&gt;sind sie glücklich zumindest ausgeglichen durch positive annererkennung
aus ihren umfeld fühlen sie sich stark beruflich glauben sie an ihrer seite
gezogen zu haben da ihnen diese person treu ergeben ihr ansicht teilt doch wird
das nicht von dauer sein&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;in erster linie war ich auch am donnerstag noch gesundheitlich angeschlagen und
insofern weder besonders glücklich noch sehr ausgeglichen. die abschlusstests
wie geplant bis donnerstag fertig zu korrigieren habe ich nicht geschafft, was
mich auch nicht gerade glücklich machte. positive anerkennung aus meinem
beruflichen umfeld ist mir am donnerstag nicht aufgefallen, eine person, die
mir treu ergeben ist, schon gar nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alles in allem wie gesagt ziemlich daneben. ich glaube nicht, dass sie
hellsehen können, sorry.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mfg, ulrich berger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ps: was haben sie eigentlich gegen punkte und kommas, die sind im
schriftverkehr doch recht nützlich?&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;---------------------------------------------&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;
&lt;i&gt;sehr geehrter herr berger &lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;vielen
dank für ihre mühe und antwort &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:0cm;margin-bottom:.0001pt;line-height:
normal"&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;
mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;ich
erlaube mir aber nun doch an ihnen eine frage zu stellen könnten sie mir die
kontaktdaten von der jenigen stelle mailen die 1 million dollar zur verfügung
stellt der beweisen kann das er hellsehen kann &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="margin-bottom:12.0pt;line-height:normal"&gt;&lt;span style="font-size:12.0pt;font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,&amp;quot;serif&amp;quot;;mso-fareast-font-family:
&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-fareast-language:DE-AT"&gt;&lt;i&gt;wenn ich das geld bekomme werden
sie der erste sein der davon profitiert lg vp&lt;/i&gt;&lt;br style="mso-special-character:
line-break" /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/KritischGedacht/~4/dtt2obxrea4" height="1" width="1"/&gt;</description>
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            <pubDate>Mon, 23 Apr 2012 01:48:12 +0100</pubDate>
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            <title>World Skeptics Congress 2012: nur noch ein Tag!</title>
            <description>Nein, keine Sorge, der WSC, der ja &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2012/02/world-skeptics-congress-2012-in-berlin.php"&gt;hier&lt;/a&gt; bereits angekündigt wurde, beginnt nicht so urplötzlich. Aber der Frühbucherrabatt &lt;i&gt;endet &lt;/i&gt;morgen! Falls Sie also zu denjenigen gehören, die immer erst im letzten Moment buchen, dann tun Sie das am besten noch heute, also am Freitag, dem 13. April. Wenn Sie glauben, das brächte Unglück, dann meinetwegen auch erst morgen. Ab So, 15. April, wird's jedenfalls teurer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;b&gt;&lt;font style="font-size: 1.5625em;"&gt;&lt;a href="http://www.worldskeptics.org/de/home-de"&gt;World Skeptics Congress 2012&lt;/a&gt;&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;&lt;span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"&gt;&lt;a href="http://www.worldskeptics.org/de/home-de"&gt;&lt;img alt="banner_694_162_2.jpg" src="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/banner_694_162_2-thumb-500x116.jpg" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" height="116" width="500" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/KritischGedacht/~4/QY0zpKybrgI" height="1" width="1"/&gt;</description>
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            <pubDate>Fri, 13 Apr 2012 01:26:50 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Freitag, der 13. im Naturhistorischen Museum</title>
            <description>Neuauflage wegen des großen Erfolgs! Wie schon &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2011/02/aberglaube-aktuell-im-naturhistorischen-museum.php"&gt;letztes Jahr&lt;/a&gt; gestaltet die GkD auch heuer in Kooperation mit dem Wiener Naturhistorischen Museum einen &lt;a href="http://www.nhm-wien.ac.at/jart/prj3/nhm/main.jart?rel=de&amp;amp;reserve-mode=active&amp;amp;content-id=1278490683856&amp;amp;detail_mp=yes&amp;amp;monatsprogramm=yes&amp;amp;date=2012-04-13"&gt;Vortragsnachmittag&lt;/a&gt;, und zwar übermorgen, am Freitag, dem 13. April eben. Mitglieder der GkD und des Vereins der Freunde des Naturhistorischen Museums haben freien Eintritt (Krista Federspiel wird für GkD-Mitglieder Kärtchen verteilen), alle anderen benötigen eine Eintrittskarte ins Museum. Herzlich willkommen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"&gt;&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/freitag13nhm.jpg"&gt;&lt;img alt="freitag13nhm.jpg" src="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/freitag13nhm-thumb-500x366.jpg" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" height="366" width="500" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/KritischGedacht/~4/rW4pXQb2LFQ" height="1" width="1"/&gt;</description>
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Freitag der 13.</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Naturhistorisches Museum</category>
            
            <pubDate>Wed, 11 Apr 2012 11:47:28 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Tag der Astrologie 2012</title>
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&lt;/xml&gt;&lt;![endif][if gte mso 10]&gt;
&lt;style&gt;
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&lt;![endif]--&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Dr. &lt;b style="mso-bidi-font-weight:normal"&gt;&lt;a href="http://homepage.univie.ac.at/stefan.uttenthaler/"&gt;Stefan Uttenthaler&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;
ist Astronom und Skeptiker. Er studierte zunächst Physik mit Schwerpunkt
Quantenoptik an der Universität Wien und wandte sich dann dem Doktoratsstudium
der Astronomie zu, das er 2007 mit einer vom Wissenschaftsministerium preisgekrönten
Dissertation abschloss. Nach Forschungsaufenthalten im ESO-Hauptquartier in
Garching bei München und an der Universität Leuven (Belgien) ist er an die
Universität Wien zurückgekehrt und arbeitet dort seit Jänner 2011 am Institut für
Astrophysik. Als Skeptiker bewies er eiserne Nerven und tat sich den von der
Wirtschaftskammer ausgerichteten &lt;i style="mso-bidi-font-style:normal"&gt;&lt;a href="http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?angid=1&amp;amp;stid=668062&amp;amp;dstid=8342&amp;amp;cbtyp=1&amp;amp;titel=Der%2CTag%2Cder%2CAstrologie%2C2012"&gt;Tag
der Astrologie 2012&lt;/a&gt;&lt;/i&gt; an. Hier ist sein Gastbeitrag:&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:center" align="center"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;==================================================&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight:
normal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Eine ganz seltene
Konstellation&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:
DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Wien, 21. März 2012, 18:15 Uhr, Festsaal der &lt;a href="http://www.oeaw.ac.at/"&gt;Österreichischen Akademie der Wissenschaften&lt;/a&gt;:
Etwa 200 Menschen haben sich versammelt, um Prof. Artie Hatzes von der
Thüringer Landessternwarte Tautenburg und der Universität Jena über
„Exoplaneten: Wo sind die anderen Erden?" vortragen zu hören. Zur selben
Uhrzeit, gerade einmal einen Kilometer Luftlinie entfernt, haben sich knapp 500
Interessierte im Gewerbehaus der Wiener Wirtschaftskammer eingefunden, um den &lt;a href="http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?angid=1&amp;amp;stid=321085&amp;amp;dstid=8342"&gt;Tag
der Astrologie 2012&lt;/a&gt; zu begehen. Wenn eine so gut besuchte Astrologie- und
eine ebenfalls publikumswirksame Astronomie-Veranstaltung gleichzeitig in Wien
stattfinden, so ist das wahrlich eine besondere Konstellation!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:
DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Das Publikum setzt sich in der Mehrzahl aus Frauen im
reiferen Alter zusammen, aber Richard Lugner ist auch da. Aufgrund des Andrangs
müssen die Vorträge per Video-Link vom Wilhelm-Neusser-Saal im Erdgeschoß in
einen weiteren Saal im 8. Stock übertragen werden, in dem auch ich im
Halbdunkel sitze und wie verrückt Notizen mache, um etwas aus diesem (geistigen?)
Halbdunkel an das Licht der Öffentlichkeit zu bringen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:
DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Das Motto der Veranstaltung lautet „Astrologie und
freier Wille". Drei Vorträge stehen auf dem Programm, Karlheinz Dotter, Leiter
des &lt;a href="http://kepler-institut.at/"&gt;Kepler-Instituts&lt;/a&gt; (!) Wien, leitet
mit seinem Vortrag in das Thema ein. Gerhard Höbert, seines Zeichens Astrologe,
Autor und Künstler, referiert über „Die Individualität des Menschen", und
schließlich wagt Dr. Harald Thurnher, Astrologe und Journalist, einen astrologischen
Ausblick auf das Jahr 2012. Man darf also gespannt sein!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight:
normal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Das zweitälteste
Gewerbe der Welt&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:
DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Gleich in der Einleitung kommt erstmals Schmunzeln auf,
als Peter Fraiss, ein Pionier der Wiener Astrologie, betont, dass die
Astrologie „immerhin das zweitälteste Gewerbe der Welt" sei. Nun aber zu den
Hauptvorträgen im Einzelnen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style=""&gt;Karlheinz Dotter referiert über das Menschenbild im
Laufe der Zeit und die Antworten, die verschiedene Kulturen auf die Frage nach
dem freien Willen gefunden haben. Determinismus und Fatalismus spielen hier
gegeneinander und Herr Dotter fragt, wie die Frage nach dem freien Willen in
die heutige Zeit passt, wobei er auch auf das „Ende&lt;/span&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:
DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;"&lt;/span&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:
DE-AT;mso-no-proof:no"&gt; des Maya-Kalenders 2012
anspielt. Er berichtet auch über die Ergebnisse neurophysiologischer Forschungen,
die die Existenz eines freien Willens in Zweifel zu ziehen scheinen (z. B. das &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libet-Experiment"&gt;Libet-Experiment&lt;/a&gt;).
Hier bezieht er sich auf die Interpretation des Experiments durch Wolf Singer,
der die Willensfreiheit des Menschen in Frage stellt. Solche Ergebnisse, bzw.
vielmehr diese Interpretationen, scheinen den Astrologen gerade recht zu
kommen, da sie ja in der Diskussion Determinismus vs. Fatalismus auf der Seite
des Determinismus stehen. Ein autonomer und frei entscheidender Mensch stünde
ja im Widerspruch zur astrologischen Annahme, dass wir in irgendeiner Weise von
den Planeten gesteuert seien. Aus dem Geburtshoroskop könne man, so Herr
Dotter, wie aus der genetischen Disposition, ableiten, was „die Zeit für uns
bereithält". Allerdings gibt er zu, dass der Ausspruch „Die Ursache am Himmel,
die Wirkung auf der Erde" nicht mehr zeitgemäß ist. Heute gelte vielmehr der
Leitspruch, dass „die Planeten anzeigen, widerspiegeln", was auf Erden geschieht.
Laut C. G. Jung spreche man auch von einem „synchronen Zusammenhang", was
bedeutet, dass „Schicksalsfragen nicht eindeutig geklärt" seien. Hier sieht er
eine Verbindung mit der Quantenverschränkung (!) und zeigt sich optimistisch,
dass sich einstmals eine quantenmechanische Erklärung für diese Art der
Verschränkung finden werde. Aber so genau wisse er das auch nicht. Jedenfalls
sei der „autonome und freie Mensch" illusorisch, da der Determinismus bzw. die
Kausalität „von oben" komme, und man sich nicht gegen die Planeten entscheiden
könne.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight:
normal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Kann man wollen,
was man will?&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:
DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Es folgt eine eher langatmige Rückschau auf Beantwortung
der Frage des freien Willens in verschiedenen Kulturen, von der griechischen
und nordischen Mythologie, den Anfängen der Astrologie in Babylon, über
Hinduismus und Buddhismus, bis hin zu Freud und den modernen
neurophysiologischen Forschungen, die eine messbare neurologische
Vorentscheidung vor der eigentlich bewussten Äußerung einer Entscheidung
finden. Auf diesem Weg streift er auch den Determinismus der klassischen Physik
(&lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Laplacescher_D%C3%A4mon"&gt;Laplace'scher
Dämon&lt;/a&gt;,), dem die Quantenmechanik durch die Unschärferelation widerspricht. &lt;/span&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:
DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Dass es trotzdem in der klassischen Physik keinen
Determinismus gibt, auch ohne Unschärferelation (Stichwort Chaos), bleibt von
Herrn Dotter unerwähnt oder unerkannt. Hier begeht er insofern einen Fehler,
als er meint, dass der Lauf der Welt dennoch deterministisch sein könnte. Dabei
vergisst er darauf, dass es in der Quantenmechanik einen echten, objektiven
Zufall gibt, womit die Welt nicht deterministisch sein &lt;i&gt;kann&lt;/i&gt;! Zum Schluss
geht er darauf ein, was die Astrologie zu dieser Frage zu sagen hat, nämlich
dass es laut populärer Sichtweise der Astrologie einen Zusammenhang zwischen „oben"
und „unten" gibt. Ein Zitat: „Keine andere Disziplin hat ein solches kosmisch
rückverbindendes Instrumentarium bereit". Dem ist (fast) nichts mehr
hinzuzufügen. Außer dass Herr Dotter wiederum einschränkend festhält, dass der
Astrologe nur eine thematische Grundlage bieten kann, jedoch keine spezifischen
Vorhersagen. Das reduziert die Astrologie doch eher zu einem Teil der
Unterhaltungsbranche.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight:
normal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Ein wenig Zahlenakrobatik&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:
DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;War der erste Vortrag streckenweise etwas langweilig und
trocken, so zeigt das zweite Referat von Gerhard Höberth deutlich, dass
Astrologie tatsächlich als Unterhaltungsform zu begreifen ist. Herr Höberth
hält dabei auch für den Skeptiker einige echte „Schenkelklopfer" bereit. Zu
Beginn seines Vortrags mit dem Titel „Die Individualität des Menschen" hält er
fest, dass das Tageshoroskop mit seinen zwölf „Schubladen" nicht sehr
individuell sei. Allerdings, so Höberth, „lässt sich [das typographische System
der Astrologie] nachweisen durch Statistik, &lt;i&gt;oder so&lt;/i&gt;".&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:
DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt
sogleich. Er legt gleich nach mit Aussagen wie „Mit Wissenschaft ist der
Astrologie nicht beizukommen" (vielleicht ist aber auch nur den Astrologen
nicht mit Vernunft beizukommen?) oder „Wenn es wissenschaftlich nicht
nachzuweisen ist, wie kommt man dann auf die zwölf Kategorien?" Offensichtlich
nicht durch Zufall, Willkür oder Zahlenmystik, denn „die Zwölf ist eine
herausragende Zahl, und durch Bedeutungszuweisung kommt man auf die Einteilung
in zwölf Abschnitte". Das nenne ich mal eine hieb- und stichfeste Begründung!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:
DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;In der Folge geht er auf die feinere Typisierung ein,
die er in seinen drei Büchern „Warum Astrologie funktioniert" (!), „Evolutionärer
Idealismus" und „Struktur der Ganzheit" dargelegt hat. Die Verbindung von
Sonnenhoroskop und Aszendent ergibt nämlich schon „12 x 12 = 144" Kategorien,
und wenn man die Stellung der restlichen Planeten (Sonne und Mond werden von
den Astrologen nämlich auch als Planeten bezeichnet) mit einbezieht, erhält man
schon ca. 77 Milliarden Kategorien, mehr als die geschätzt 17-20 Milliarden
Menschen, die es insgesamt bislang auf Erden gegeben hat. Somit seien noch
viele Kategorien, also menschliche Charaktere, zu vergeben! Allerdings will
Herr Höberth herausgefunden haben, dass der Tierkreis nicht in zwölf sondern in
bis zu &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/mt-static/AppData/Local/Temp/360tkz.creastro.de"&gt;360&lt;/a&gt; Kategorien zu
unterteilen sei, und man somit mit bis zu 4.000 Trilliarden (!) möglichen
Kombinationen zu tun hätte. Dass es sich hierbei nur um hypothetisch mögliche
Kombinationen handelt, die in der gesamten Geschichte unseres Sonnensystems nie
alle realisiert werden, scheint Herrn Höberth dabei wenig zu kümmern. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight:
normal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Das Apfelmännchen&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:
DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Es bleibt spannend: „Wie kann die Wirklichkeit aussehen,
ohne die Fakten der Wissenschaft leugnen zu müssen?" Unter diesem Motto steht
der Rest des Vortrags, denn durch kreative Assoziation von wissenschaftlichen
Erkenntnissen und auch Irrwegen aller Arten und Epochen entwirft er sein
eigenes Weltbild, das er dem der modernen Wissenschaft gegenüberstellt. Seiner
Meinung nach sei die Evolutionstheorie fehlerhaft, da es in der Abfolge &lt;i&gt;Atome
&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;
mso-bidi-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-ansi-language:DE-AT;mso-no-proof:
no"&gt;→&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;
Moleküle &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;
mso-bidi-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-ansi-language:DE-AT;mso-no-proof:
no"&gt;→&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;
Zellen &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;
mso-bidi-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-ansi-language:DE-AT;mso-no-proof:
no"&gt;→&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;
Zentralnervensystem &lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="mso-fareast-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;
mso-bidi-font-family:&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;mso-ansi-language:DE-AT;mso-no-proof:
no"&gt;→&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;
Bewusstsein&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;
einen Kategoriensprung im letzten dieser Übergänge gäbe, seiner Meinung nach
eine „philosophisch undurchdringliche Wand". Aus dem Apfelmännchen, einer
fraktalen Figur aus der Chaostheorie, leitet er dann ab, dass jedes Detail die
Ganzheit spiegelt, allerdings mit einer subjektiven Verzerrung. Jedes Ding hat
laut Höberth sozusagen seine objektive und seine subjektive Welt, es gibt also
eine „Innenansicht" der Dinge. Zudem meint er, dass die moderne Kosmologie
scheitern müsse, da sie diese „Innenansicht der Dinge" vernachlässige.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:
DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Als naturwissenschaftlich gebildeter Mensch ist es
schwierig, diesem Teil des Vortrags zu folgen, da der Sprecher sehr frei assoziiert
und die Begründungen, wie er auf diese Schlussfolgerungen kommt, mehr als
schleierhaft sind (was vermutlich durchaus in seinem Sinne ist). Jedenfalls
versucht er, anhand der Newtonschen und der Goetheschen Farbenlehre (letztere
ist ein bekannter Irrweg der Wissenschaft) den Unterschied zwischen „subjektiver
und analytischer Hermeneutik" zu erklären. Seiner Meinung nach bestätigt die
Wissenschaft heute wieder die Goethesche Farbenlehre, da, so wie bei Goethe Gelb
und Blau so etwas wie die „Urfarben" waren, auch in der evolutionären Abfolge
die ersten Sehpigmente gelb und blau gewesen seien. Hier benutzt er also die
vorhin von ihm verworfene Evolutionstheorie, um die Goethesche Farbenlehre zu
rehabilitieren. Ein mehr als skurriler Versuch. Laut Höberth also eine
wissenschaftliche Bestätigung der Astrologie - unglaublich, wie sehr man die
Dinge verdrehen kann.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight:
normal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Arthur
Schopenhauer, Drew Barrymore, Jeannette Biedermann&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;





&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:
DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Aber es wird noch abstruser: Auf irgendwelchen
verschlungenen Pfaden verbindet er den Goetheschen Farbenkreis mit dem
Tierkreis der Astrologie und zeichnet, unter Anwendung der Goetheschen
Farbenlehre, laut der „sich die Farben aus dem Abdunkeln des Weißen" ergeben,
und der Steinerschen Behauptung, dass es „in der geistigen Welt kein Licht"
gäbe, seine &lt;i&gt;Horoskopmandalas&lt;/i&gt;. Diese Mandalas berechnet er mit Hilfe
eines Computerprogramms aus den Geburtsdaten und stellt sie graphisch dar.
Beispiele für Horoskopmandalas berühmter Menschen, nämlich solcher, die „am 22.
Februar mit Sonne auf 3° Fische" geboren sind, werden dem Zuhörer nicht
vorenthalten: z.B. Arthur Schopenhauer, Drew Barrymore und Jeannette Biedermann. Und siehe da, trotz der recht ähnlichen Geburtsdaten
unterscheiden sich die Mandalas ganz erheblich. Es gibt also echte
Individualität in der Astrologie, ganz im Sinne des Vortragstitels! &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:
DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Im Anschluss an die Veranstaltung sind auch einige
solche Mandalas zu bewundern und selbstverständlich kann sich jeder Besucher
sein eigenes Horoskopmandala erstellen lassen. Er kann laut eigener Aussage
diese Horoskopmandalas jedoch nicht analysieren, aber in der vor der
Veranstaltung verteilten Broschüre wird man aufgeklärt: „Auf den genauen
Geburtszeitpunkt berechnet, zeigt dieses Mandala die fragilen Prägungen und die
komplexe Zartheit der innersten Natur. Mit Hilfe eines persönlichen Mandalas
kann eine Spaltung von Intellekt und Gefühl spielerisch und ästhetisch überwunden
werden. Die Auflösung innerseelischer Konflikte ist daher auf tieferer Ebene
möglich." Na bumm! Wer so eine Therapie braucht, der hat wirklich eine Therapie
nötig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:
DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Zum Schluss erfährt man noch, welche Wirkung oder
Veränderung die Beschäftigung mit Astrologie bei Herrn Höberth selbst bewirkt
hat, nämlich mehr Selbstvertrauen und die Erkenntnis „Hey, ich bin okay so wie
ich bin!" Ja, genau dafür brauchen wir die Astrologie! Jedenfalls sei laut Höberth
das Wichtigste in der Astrologie die Selbsterkenntnis und der Empathiegewinn
durch die Erkenntnis, dass jeder Mensch sein eigenes Horoskop hat. Eine wohl
nicht zu unterschätzende Leistung!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight:
normal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Die Trefferquote
erhöhen&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:
DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Nach dieser schwer verdaulichen Kost holt Dr. Harald
Thurnher das Publikum zurück ins Jahr 2012. Interessanterweise lässt er sich
gleich zu Beginn zu einer leisen Kritik an seinen Branchenkollegen hinreißen: „Auch
wir Astrologen dürfen Fehler machen, aber wir sollten uns bemühen, die
Trefferquote bei Prognosen zu erhöhen!" Ob dieser Aufruf Gehör findet? Man darf
gespannt sein. Jedenfalls wagt er astrologische Prognosen für den weiteren Lauf
der Dinge im Jahr 2012, der von einem planetaren "Kampf der Titanen" zwischen
Pluto und Uranus beherrscht wird. Pluto wird nämlich von den Astrologen weiterhin
als Planet gezählt, obwohl ihm von der Internationalen Astronomischen Union
2006 offiziell der Planetenstatus aberkannt wurde. Bei der Entdeckung Plutos im
Jahr 1930 hat man ihn offensichtlich schnell in das astrologische
Gedankengebäude aufgenommen, den Schritt zurück will man aber doch nicht
überstürzen, obwohl mittlerweile sogar Kleinplaneten in den äußeren Regionen
des Sonnensystems entdeckt wurden, die größer als Pluto sind.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight:
normal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Die
„Pluto"-kratie&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:
DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Wie dem auch sei, nach einer Einführung zu den astrologischen
Bedeutungen der einzelnen Planeten behauptet Dr. Thurnher tatsächlich, dass wir
dem Pluto-Uranus-Zyklus die derzeitige Krise verdanken. Durch diese Pluto-Uranus-Konstellation
ist für uns jedenfalls bis 2020 nichts Gutes zu erwarten. Er behauptet sogar,
dass „wir uns von den optimistischen Aussagen der Politiker nicht in die Irre
führen lassen dürfen, denn wir wissen, dass uns noch eine längere
wirtschaftliche Depression bevorsteht". Erst 2020-2030 stünden uns bessere,
ruhigere Zeiten ins Haus. Ob dann noch jemand diese Prognose überprüft? Ein
geschichtlicher Rückblick zeigt laut Dr. Thurnher jedenfalls, dass es auch bei
der letzten solchen Pluto-Uranus-Konstellation im Jahr 1877 eine anhaltende
Wirtschaftskrise gegeben habe. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:
DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Im Folgenden trifft Dr. Thurnher noch einige weitere
Prognosen, z.B. dass es im September 2012 wesentlich turbulenter werden wird
als jetzt, dass wir Naturkatastrophen zu erwarten hätten (na no na net!), dass
die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau schnell voranschreiten werde und
dass uns Neptun eine stärkere Hinwendung zu alternativen Heilmethoden bringen
werde. Die beiden letzten Prognosen hat dieses Publikum sicher gerne vernommen.
Wir Skeptiker arbeiten in dieser Hinsicht also gegen die Sterne - vermutlich
ein hoffnungsloser Kampf. Anzumerken ist hierbei, dass Dr. Thurnher all seine
Prognosen mit den Worten „Ich glaube auch ..." einleitet. Naja, der Unterschied
zwischen Glauben und Wissen ist hinlänglich bekannt. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight:
normal"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Also was jetzt?&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:
DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Zum Schluss kommt Dr. Thurnher noch auf das Motto dieses
Tages der Astrologie, den freien Willen, zu sprechen und meint: „Ganz egal,
welche Prognosen wir machen, es gibt immer gewisse Vorbehalte. Man kann sich in
seinem Handeln nicht darauf ausreden, dass 'das Saturn mit mir macht'". Ich bin
so klug als wie zuvor; irgendwie haben wir also doch einen freien Willen...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;



&lt;p class="MsoNormal" style="text-align:justify"&gt;&lt;span style="mso-ansi-language:
DE-AT;mso-no-proof:no"&gt;Im Anschluss an die Vorträge hatte ich noch die
Gelegenheit, mit dem einen oder anderen Besucher der Veranstaltung ins Gespräch
zu kommen und dabei auch einige Missverständnisse in Bezug auf die Homöopathie
aufzuklären. Mir wurde dabei so richtig offenbart, wie wenig manche Leute von
der Welt verstehen, und wie schockierend schlecht es um unser Bildungssystem stehen
muss. Möglicherweise bin ich ja als Neuling unter den Skeptikern noch nicht
abgehärtet genug, um solche Dinge etwas gelassener zu sehen. Vielleicht hätte
ich aber auch einfach nur zum Vortrag über die Exoplaneten gehen sollen...&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/KritischGedacht/~4/wiEk-4WRHoc" height="1" width="1"/&gt;</description>
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#category">Naturwissenschaften</category>
            
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Astrologie</category>
            
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            <pubDate>Tue, 10 Apr 2012 14:42:12 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Bioresonanz und Angewandte Kinesiologie: reine Abzocke</title>
            <description>Passend zu unserem &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2012/04/bilderratsel.php"&gt;vorgestrigen Bilderrätsel&lt;/a&gt; lief kürzlich einen Bericht der ARD über die Praxis der &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2009/07/bioresonanz.php"&gt;Bioresonanz&lt;/a&gt; und der &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2011/09/brain-gym-an-der-uni-wien-ein-offener-brief.php"&gt;Kinesiologie&lt;/a&gt;. Beides sind &lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2010/02/absicht-oder-dummheit-bioresonanz-an-der-uni-wien.php"&gt;haarsträubend dumme&lt;/a&gt; und längst als unwirksam erkannte Diagnosetechniken der Hokuspokusmedizin. Leider finden sich in den Leitmedien selten kritische Berichte, die zu dieser Thematik klare Worte finden. Der &lt;i&gt;report MÜNCHEN&lt;/i&gt; hat es geschafft. Noch ein paar Tage in der ARD Mediathek zu sehen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=10024646"&gt;&lt;b&gt;Volkskrankheit Allergie: Die Heilversprechen der alternativen Medizin&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; (7 Minuten)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;i&gt;Nachtrag:&lt;/i&gt; Wusste ich's doch: Ein schöner kritischer Medienbeitrag kommt kaum ohne uns aus. Wie ich erfahren habe, hat sich die Redaktion ausgiebig bei Krista Federspiel informiert...&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/KritischGedacht/~4/301HiUzTv0A" height="1" width="1"/&gt;</description>
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                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Bioresonanz</category>
            
                <category domain="http://www.sixapart.com/ns/types#tag">Kinesiologie</category>
            
            <pubDate>Thu, 05 Apr 2012 01:55:41 +0100</pubDate>
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        <item>
            <title>Bilderrätsel</title>
            <description>Da ich immer noch keine Zeit für ernsthaftes Bloggen habe, gibt es heute einmal ein Bilderrätsel zu lösen. Der/Die Gewinner/in erntet ein anerkennendes Kopfnicken! Also, hier das Rätsel:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Welche deutsche Universität hat ihre Seele verkauft und macht hier für ein paar läppische Euro auf dem Mensaplanmonitor ganz unakademisch Werbung für eine Hokuspokusmedizin-Praxis?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"&gt;&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/wobinich.jpg"&gt;&lt;img alt="wobinich.jpg" src="http://www.scienceblogs.de/kritisch-gedacht/wobinich-thumb-500x375.jpg" class="mt-image-center" style="text-align: center; display: block; margin: 0 auto 20px;" height="375" width="500" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;Diverse Hinweise wurden retuschiert, es soll ja nicht allzu einfach werden...&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
     &lt;hr /&gt;

&lt;a href="http://www.scienceblogs.de/redirect.php?7424,http%3A%2F%2Fwww.scienceblogs.de%2Fwerbung.php" target="_blank"&gt;&lt;img src="http://www.scienceblogs.de/rssadds/Banner_Kauf_mich_468.gif" border="0" alt="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " title="Werbung auf ScienceBlogs. Bannerwerbung nicht nur im RSS-Feed. " /&gt;&lt;/a&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/ScienceBlogs/KritischGedacht/~4/HiOo1QOiQ6o" height="1" width="1"/&gt;</description>
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            <pubDate>Tue, 03 Apr 2012 01:45:11 +0100</pubDate>
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