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	<description>über das Segeln in der Schweiz und auf Meer</description>
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		<title>Boatsharing: Mit dem eigenen Segelboot Geld verdienen!?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Uwe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 12:22:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Revierinfos Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Zugeschaut und Mitgebaut]]></category>
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					<description><![CDATA[Boatsharing verspricht, die Kosten eines (Segel-)Boots zu senken, indem man Nutzung und Kosten teilt, ohne dabei Eigentumsrechte zu verändern. Doch in der Schweiz  gelten strenge Regeln und drohen höhere Kosten für Kontrollen und Versicherungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit dem Teilen des eigenen (Segel-)Bootes die Kosten für Liegeplatz, Unterhalt und den Betrieb senken und noch Geld verdienen – Das verspricht das im Internet vielfach beworbene &#8222;Boatsharing&#8220; über kommerzielle Vermittlungsplattformen. </strong><br><br><strong>Doch ist das Teilen des eigenen Bootes durch &#8222;Sharing&#8220; für private Eigner überhaupt sinnvoll, und was gilt es dabei in der Schweiz zu beachten?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das eigene Boot steht die meiste Zeit im Hafen und verursacht in dieser Zeit Kosten, die man durch das Teilen des Bootes auf mehrere Schultern verteilen kann. Bei der klassischen Eignergemeinschaft werden die Eigentumsrechte am Boot und die anfallenden Kosten zwischen einigen wenigen Parteien durch eine Vereinbarung aufgeteilt und entsprechend dieser  Aufteilung fixe Nutzungsrechte und / oder Pflichten z.B. zur Mithilfe bei Arbeiten ausgehandelt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Boatsharing, kurz erklärt.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Boatsharing hingegen bleiben die Eigentumsrechte am Boot in der Regel unverändert, lediglich die Nutzung des Bootes wird geteilt. Der Anteil an Wertverlust, administrativen Kosten, Unterhalt, Liegeplatz und Betriebsstoffen wird über einen Schlüssel auf die jeweilige Nutzung umgelegt. In der Regel wird eine finanzielle Nutzungsabgeltung auf einer zeitlichen Basis ausgehandelt.</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-image-fill-element" style="grid-template-columns:24% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="250" height="300" src="https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/2023/11/Boatsharing-Treffen-2011-2-250x300.jpg" alt="Mitgleider einer Sharing-Genossenschaft beim Treffen in einem Hafen in der Westschweiz. Boatsharing ist, wie auch Carsharing, in der deutschsprechenden Schweiz sehr beliebt." class="wp-image-7068 size-medium" style="object-position:50% 50%" srcset="https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/2023/11/Boatsharing-Treffen-2011-2-250x300.jpg 250w, https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/2023/11/Boatsharing-Treffen-2011-2-858x1030.jpg 858w, https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/2023/11/Boatsharing-Treffen-2011-2-768x922.jpg 768w, https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/2023/11/Boatsharing-Treffen-2011-2-1280x1536.jpg 1280w, https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/2023/11/Boatsharing-Treffen-2011-2-1707x2048.jpg 1707w, https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/2023/11/Boatsharing-Treffen-2011-2-1250x1500.jpg 1250w, https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/2023/11/Boatsharing-Treffen-2011-2-587x705.jpg 587w, https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/2023/11/Boatsharing-Treffen-2011-2.jpg 1974w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="has-small-font-size wp-block-paragraph" style="padding-top:0;padding-right:0;padding-bottom:0;padding-left:0">Das ermöglicht das unkomplizierte Teilen von einem oder sogar mehreren Booten, sogar bei einer grösseren Anzahl von Teilnehmenden und ohne notwendige Verhandlungen über Eigentumsanteile. Dieses neudeutsch &#8222;Sharing&#8220; genannte Modell ist also auf den ersten Blick sehr attraktiv für grössere Eignergemeinschaften, Vereine oder Eigner, die bestrebt sind, die Kosten für Ihr Boot zu senken oder schlussendlich gar einen Gewinn zu erzielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht nur wegen der in der Schweiz prekären Lage bezüglich verfügbarer Liegeplätze,  sondern auch weil in der Schweiz Genossenschaften als Modell des gemeinschaftlichen Wirkens gut verankert und akzeptiert sind, haben Sharingmodelle bei den Nutzenden regen Zulauf. <br><br>Ein profitables Geschäftsmodell mit genügend &#8222;Zielgruppe&#8220; also, sollte man meinen. Schauen wir mal genauer hin&#8230;</p>
</div></div>



<h2 class="wp-block-heading" style="margin-top:var(--wp--preset--spacing--30);margin-bottom:var(--wp--preset--spacing--30)">Die Binnenschifffahrtsverordnung.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der ganzen Schweiz gilt die vom Bund erlassene BSV, die so ziemlich alles regelt, was auf und um das Wasser herum einheitlich für die gesamte Schweiz geregelt werden soll. Die BSV ist also die zentrale bundesrechtliche Grundlage der Schifffahrt, also für alles was auf und in den Seen und Flüssen in der Schweiz bewegt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du findest die aktuell gültige BSV jederzeit zum nachlesen auf der Webseite des Bundes unter: <a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1979/337_337_337/de" target="_blank" rel="noopener">https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1979/337_337_337/de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Artikel 2, Abschnitt a, Punkt 19 beginnen die Probleme des privaten Boatsharing-Projektes nun. <br>Denn ein einzelner, kleiner Satz bei den Begriffsbestimmungen bringt hier eine regelrechte Lawine ins Rollen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><em><span style="text-decoration: underline;">Mietschiff</span>: ein Schiff, das von seinem Eigentümer an Dritte auf Zeit und gegen Entgelt an Selbstfahrer überlassen wird,</em></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Entsprechend dieser Begriffsdefinition handelt es sich nach Auffassung der VKS, der Vereinigung der Schifffahrtsämter, bei jedem Sharingboot, dessen Nutzung durch Selbstfahrer über ein Modell &#8222;Zeit gegen Geld&#8220; abgegolten wird um ein &#8222;Mietschiff&#8220;. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dabei spielt es ausdrücklich keine Rolle, ob mit dem Entgeld ein Gewinn erzielt werden soll. </strong><br><strong>Es spielt bei der Bewertung nur der Geldfluss eine Rolle.</strong><br><br>Das beliebt und eigentlich immer angebrachte Argument: <em>&#8222;Ja, aber ich verdiene damit doch nichts&#8220;</em> ändert leider nichts an der Tatsache, dass ab Du ab dem Moment, in dem Du Dein Boot im Sharing oder auf irgendeine andere Art jemandem zur Ausfahrt zur Verfügung stellst und dafür eine Geldwerte Gegenleistung verlangst, ein <em>Mietschiff </em>Dein Eigen nennst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und für Mietschiffe gelten in der Schweiz besondere Regeln, deren Missachtung zivil- sogar strafrechtliche Konsequenzen für Dich als Eigentümer haben können:</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="958" height="104" src="https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-22-um-15.51.54.png" alt="" class="wp-image-7078" srcset="https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-22-um-15.51.54.png 958w, https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-22-um-15.51.54-300x33.png 300w, https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-22-um-15.51.54-768x83.png 768w, https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/2023/11/Bildschirmfoto-2023-11-22-um-15.51.54-705x77.png 705w" sizes="(max-width: 958px) 100vw, 958px" /></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zwingend: Der Eintrag im Schiffsausweis unter Punkt 15 (Besondere Verwendung: Vermietung, Mietboot, Mietschiff, Location oder ähnlich.)<br></li>



<li>Du musst in der Folge Dein Boatsharing-Boot zukünftig häufiger zur Kontrolle bei den Schifffahrtsämtern vorführen. <br>In der Regel findet die Schiffskontrolle nun alle zwei Jahre statt, anstelle der dreijährigen Frist bei privat genutzten Booten. Das bedeutet für Dich höhere Kosten zur Vorbereitung der Prüfung, die nebenbei auch etwas intensiver ist und zusätzliche Ausrüstungspflichten (z.B. Hinweisschilder im Cockpit etc.) beinhaltet.<br>-> Google mal hier: <a href="https://www.google.ch/search?q=kontrolle+mietschiffe" target="_blank" rel="noopener">https://www.google.ch/search?q=kontrolle+mietschiffe<br></a></li>



<li>Die Abgaswartung für Verbrennungsmotoren ist bei Mietschiffen in der Praxis jährlich fällig. Das bedeutet für Dich wiederkehrende Zusatzkosten, die Du in Deiner Kalkulation unbedingt berücksichtigen musst.<br>-> Merkblatt Abgaswartung Marinemotoren: <a href="https://fvss.ch/wp-content/uploads/2024/04/abgaswartungen.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://www.fvss.ch/media//DIR_5401/DIR_9501/f553ebce3c40facffff81aeffa86322.pdf</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Um den Eintrag &#8222;Mietboot&#8220; in Deinen Schiffsausweis eingetragen zu erhalten, musst Du beim zuständigen Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt deines Kantons meist noch einige Unterlagen vorlegen.</strong> <br><br>Das ist allerdings kantonal unterschiedlich geregelt, ein Anruf bei dem für Dich zuständigen Amt hilft Dir vor dem Start Deines Bootsharings sicher weiter, denn da kann noch einiges auf Dich zukommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Administration &#8211; Das brauchst Du zum Start eines Boatsharings.</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn Du am Schalter des Schifffahrtsamts stehst und den Eintrag als Mietschiff für Dein Boot beantragst, wirst Du in der Praxis einen Versicherungsnachweis für diese Nutzung erbringen müssen.</strong> Nach meiner mittlerweile langjährigen Erfahrung in der Geschäftsleitung einer Boatsharing-Genossenschaft wird dafür bei Versicherungen regelmässig der Einschluss der gewerblichen Nutzung verlangt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wende Dich also vor dem Antrag an Deine Versicherung und kläre ab, ob die geplante Nutzung in Deiner Police ausdrücklich gedeckt ist. <strong>In aller Regel führt das zu höheren Prämien.</strong><br><br>Denke in dem Zusammenhang auch über zukünftige Schäden nach, die Deine neuen Sharing-Partner im Laufe der Zeit ziemlich sicher verursachen werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hast Du eine Vollkasko Versicherung mit genügender Deckungssumme?</li>



<li>Wie hoch ist Dein Selbstbehalt pro Schadensereignis?</li>



<li>Wie sicherst Du den Selbstbehalt gegenüber Dir und den Nutzenden ab?</li>



<li>Wirken sich etwaige Schäden auch nach Behebung auf den Wert Deines Bootes aus?</li>



<li>Steigt Deine Versicherungsprämie nach einem Schadensfall?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neben dem obligatorischen Versicherungsnachweis mit Einschluss &#8222;gewerblicher Nutzung&#8220; wirst Du in aller Regel auch noch die eine oder andere Genehmigung benötigen.</strong> <br><br>Denn nicht <strong>alle Häfen</strong> haben gern Boatsharing-Gemeinschaften oder Bootsvermietungen in ihren Anlagen. <br>Eine gern gehörte Argumentation ist die &#8222;erhöhte (Ab-)Nutzung der Infrastruktur&#8220; oder unbekannte, wechselnde und seemännisch nicht erfahrende Nutzerschaft, die ein erhöhtes Schadenspotential aufweist und die privat Mietenden am Steg stört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch einzelne <strong>Gemeinden</strong> haben <strong>Stationierungsvorschriften </strong>für Häfen (gern zum Vorteil des lokalen Gewerbes) und last gibt es in einigen <strong>Kantonen</strong> auch noch kantonale Vorschriften für den Betrieb von Mietbooten, die beachtet werden müssen und deren Kenntnis meist auch noch mit einer notwendigen kantonalen <strong>Genehmigung</strong> belegt werden müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für Deinen Antrag benötigst Du also, je nach Kanton und / oder Gemeinde und Hafen, eine ganze Menge Papierkram:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Versicherungsnachweis gewerblich (Vollkasko sehr empfohlen!)</li>



<li>Genehmigung für Boatsharing / Bootsvermietung des Hafens</li>



<li>&#8230; der Gemeinde</li>



<li>&#8230; des Kantons</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Informiere dich also zunächst bei Deinem Hafenbetreiber (oder schau mal wieder ins Hafenreglement), ob Boatsharing dort überhaupt zulässig ist und arbeite Dich dann entsprechend der föderalen Hierarchie entlang in Richtung Kanton. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du das alles zusammen hast, kannst Du mit Deinem Boatsharing Projekt in aller Regel sicher (durch-)starten. <br>Alles zusammen? </p>



<h2 class="wp-block-heading">Dann herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg.</h2>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ach ja:</strong> <br>Unabhängig davon, ist es hochgradig empfehlenswert, die sich aus dem Sharing ergebenden finanziellen Bewegungen natürlich auch der Steuerbehörde in der Steuererklärung anzugeben und versteuern. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Neuenburgersee: Hafen Cheyres und Umgebung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Uwe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jul 2025 08:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuenburgersee]]></category>
		<category><![CDATA[Revierinfos Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[cheyres]]></category>
		<category><![CDATA[gästeplätze]]></category>
		<category><![CDATA[neuenburgersee]]></category>
		<category><![CDATA[segeln]]></category>
		<category><![CDATA[segelrevier]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit 2006 gibt es im Südwesten des Neuenburgersees den recht grossen Hafen der Gemeinde Cheyres &#8211; Châbles an verkehrstechnisch optimaler Lage unmittelbar am Naturschutzgebiet &#8222;Grande Cariçaie&#8222;. Der Hafen besteht im wesentlichen aus einer aufgeschütteten Mole und einer Schwimmsteganlage, die an drei Stegfingern und der Aussenmole des Hafens insgesamt 390 Liegeplätze, teilweise für Yachten bis über [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit 2006 gibt es im Südwesten des Neuenburgersees den recht grossen <a title="Gemeindehafen Cheyres" href="http://www.portdecheyres.ch/fr/1/port-de-cheyres-chables" target="_blank" rel="noopener">Hafen</a> der Gemeinde <a title="Allgemeine Informationen zu Cheyres-Châbles" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cheyres" target="_blank" rel="noopener">Cheyres &#8211; Châbles</a> an verkehrstechnisch optimaler Lage unmittelbar am Naturschutzgebiet &#8222;<a href="http://www.grande-caricaie.ch/spip/spip.php?rubrique34" target="_blank" rel="noopener">Grande Cariçaie</a>&#8222;.</strong></p>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-5995" style="margin-right: 7px;" src="https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/plan_visiteur_cheyres-1-300x230.gif" alt="Gästeplätze Cheyres Neuenburgersee" width="210" height="160" />Der Hafen besteht im wesentlichen aus einer aufgeschütteten Mole und einer Schwimmsteganlage, die an drei Stegfingern und der Aussenmole des Hafens insgesamt 390 Liegeplätze, teilweise für Yachten bis über 40 Fuss Länge, bietet.</p>
<p>9 dieser Liegeplätze sind am Steg A mit roten Bojen markierte Gästeplätze, Einige wenige Gästeplätze für grosse Boote können nach vorheriger Reservation (z.B. per App &#8222;<a href="https://boatpark.app/de/" target="_blank" rel="noopener">BoatPark</a>&#8222;) an den Pontons der Stege genutzt werden.</p>
<p><strong>Der Preis</strong> für eine Übernachtung beträgt aktuell (Juli 2025) pro Übernachtung Fr. 17,00, zzgl. einer Taxe de Séjour von Fr. 3.00 Franken pro Person. Darin inbegriffen ist der Strombezug, die Benutzung der kleinen aber gepflegten WC-Anlagen und Duschen sowie die Abfallentsorgung.</p>
<p>Damit ist der Gemeindehafen Cheyres für mich für das Gebotene im oberen Preissegment angesiedelt.<br />
Der Hafenmeister ist nicht immer freundlich.</p>
<p><strong>Die jeweils aktuellen Preise für Gästeplätze, die Kranbenutzungsgebühren sowie die Treibstoffpreise an der Tankstelle können unter <a title="Preise Gemeindehafen Cheyres" href="http://www.cheyres-chables.ch/fr/107/Tarifs-du-port4" target="_blank" rel="noopener">http://www.cheyres-chables.ch/fr/107/Tarifs-du-port</a> abgerufen werden.</strong></p>
<p><span id="more-59"></span><strong>Die Ansteuerung</strong> erfolgt auf die beiden ca. 300 Meter vor der Hafeneinfahrt ausgelegten Bojen (Rot und Grün).<br />
Diese Hafeneinfahrtsmarkierung ist für tiefergehende Schiffe aber durchaus vorteilhaft, da das Wasser seitlich dieser Bojen recht schnell flach wird.</p>
<p><strong>Link zur Ansteuerung in der interaktiven Seekarte:<br />
<a href="http://webapp.navionics.com/#@14&amp;key=_uw%7CG_klh%40" target="_blank" rel="noopener">http://webapp.navionics.com/</a></strong></p>
<p>Die Hafeneinfahrt selbst befindet sich östlich der Molenanlage und ist durch rotes und grünes Feuer nachts markiert. Neu blinken auch die Bojen, ca. 300 Meter vor der Hafeneinfahrt und markieren so den Beginn der sicheren Hafeneinfahrt auch in der Dunkelheit.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.segelrevier.ch/wp-content/hafen-cheyres.JPG" alt="Hafen Cheyres Einfahrt." /></p>
<p>Weiter gradeaus in die Hafeneinfahrt gefahren, sehen Sie eine grüne und eine rote Tafel. Diese markieren die Einfahrt des kleinen Kanalhafens &#8222;Les Saules&#8220;. Dieser Hafen bietet keine Gästeplätze und hat teilweise sehr flaches Wasser.</p>
<p>Vor der Einfahrt in den Hafen &#8222;Les Saules&#8220; geht es Steuerbord zur Krananlage, den Gästeplätzen und zur Seetankstelle des Gemeindehafens Cheyres.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.segelrevier.ch/wp-content/kran-und-tanken-cheyres.JPG" alt="Krank und Tanke Cheyres" /></p>
<p>An der Tankstelle kann mit Karte gezahlt werden:</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.segelrevier.ch/wp-content/seetankstelle-cheyres.JPG" alt="Seetankstelle Cheyres" /></p>
<h2>Hinweise für einen Besuch von Cheyres</h2>
<p><strong>In den letzten Jahren ist die Umgebung des Hafens deutlich aufgewertet worden.</strong><br />
War es vor Jahren schon vor allem am feinen Sandstrand von Cheyres aussergewöhnlich schön, lockt nun noch ein hervorragend gelegenes Restaurant direkt am Strand mit dem Ort angemessener Küche und stilvollem Apero.<br />
Bei Besucherandrang kann die Wartezeit auf die Bedienung lang sein.</p>
<p>In der westlich des Strandes gelegenen kleinen Hafenbucht &#8222;Le Pointus&#8220; finden Motor- und Segelboote mit geringem Tiefgang einige kostenlose Liegeplätze an einem etwas verwahrlost wirkenden Steg zum Besuch des Restaurants &#8222;<a href="http://www.lasarcelle.ch/" target="_blank" rel="noopener">La Sarcelle</a>&#8222;.</p>
<p>Im Gebäude des Restaurants finden Sie auch gepflegte und saubere WC-Anlagen und kostenlose öffentliche Duschen, die am Abend zu bestimmten Uhrzeiten automatisch schliessen.</p>
<p><strong>Nach der Mahlzeit oder auch einfach nur so</strong> bietet sich ein kurzer Spaziergang über den Naturpfad am Neuenburgersee in Richtung Yvonand an. Nirgends läuft man näher am Wasser des Neuenburgersees als hier und nirgends ist das Naturschutzgebiet zugänglicher.</p>
<p><strong>Jeweils Anfang Juli findet</strong> auf der grossen Wiese und am Strand von Cheyres in unmittelbarer Nachbarschaft das Open-Air &#8222;<a href="http://www.festicheyres.ch/" target="_blank" rel="noopener">Festicheyres</a>&#8220; statt.</p>
<p>Auf diesem kostenlosen Open-Air erhält man einen guten Einblick in die Welt des alternativen Kulturschaffens, grösstenteils aus dem Kanton Freiburg (Ausgabe 2025).<br />
Wir haben in den vergangenen Jahren dort jeweils einige Perlen hören dürfen und aktuell ist dieses Festival für uns noch ein gesetzter Termin im Jahr.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://player.vimeo.com/video/134978407" width="500" height="281" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<h2>Kontakt und Links</h2>
<p>Kontakt zum Hafenmeister Guy Delley:<br />
Telefon: 026 520 74 26 &#8211; Mail: capitainerie@cheyres-chables.ch</p>
<p>Das Büro des Hafenmeisters ist wie folgt besetzt:<br />
Hauptsaison : 8.00 &#8211; 13.00 Uhr und 15.00 &#8211; 19.30 Uhr<br />
Vor- und Nachsaison: 8.00 &#8211; 12.30 Uhr und 15.00 &#8211; 18.30 Uhr</p>
<p>Abweichende Zeiten und Regelungen finden Sie jeweils auf der Homepage unter:<br />
<a href="http://www.portdecheyres.ch/fr/13/la-capitainerie" target="_blank" rel="noopener">http://www.portdecheyres.ch/fr/13/la-capitainerie</a></p>
<p>Weiterführende Links:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.portdecheyres.ch/fr/1/port-de-cheyres-chables" target="_blank" rel="noopener">Homepage des Gemeindehafen Cheyres</a></li>
<li><a href="http://www.portdecheyres.ch/fr/12/places-visiteurs" target="_blank" rel="noopener">Stegübersicht Hafen Cheyres</a></li>
<li><a href="https://cheyreschables.roundshot.com/#/" target="_blank" rel="noopener">Webcam im Gemeindehafen Cheyres</a></li>
</ul>
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		<title>Die richtige Skipper-Versicherung für den Charter-Törn finden.</title>
		<link>https://www.segelrevier.ch/chartern/charter-toern-versicherung</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Uwe]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jan 2024 15:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chartern]]></category>
		<category><![CDATA[Törns]]></category>
		<category><![CDATA[charter]]></category>
		<category><![CDATA[haftpflicht]]></category>
		<category><![CDATA[kaution]]></category>
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		<category><![CDATA[segeln]]></category>
		<category><![CDATA[Törn]]></category>
		<category><![CDATA[versicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[Nachdem ich meine &#8222;Hochsee-Skipper-Karriere&#8220; anfangs ja eher gemütlich angehen liess, die ersten Sporen als Co-Skipper verdiente, war ich in den letzten Jahren grösstenteils als verantwortlicher Skipper unterwegs. Das erste wirkliche &#8222;eigene Kommando&#8220; hatte ich seinerzeit auf einem Törn der von Sardinien aus rund Korsika ging und in mehreren Etappen gesegelt wurde. Der erste Abschnitt von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><img decoding="async" style="margin-right: 7px;" title="Gestrandet: Hoffentlich war der Skipper richtig versichert." src="https://www.segelrevier.ch/wp-content/Fotolia_1746676_XS-300x225.jpg" alt="Jetzt ist die richtige Charter-Versicherung für den Skipper wichtig." width="200" height="175" align="left"><strong>Nachdem ich meine &#8222;Hochsee-Skipper-Karriere&#8220; anfangs ja eher gemütlich angehen liess, die ersten Sporen als Co-Skipper verdiente, war ich in den letzten Jahren grösstenteils als verantwortlicher Skipper unterwegs.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erste wirkliche &#8222;eigene Kommando&#8220; hatte ich seinerzeit auf einem Törn der von Sardinien aus rund Korsika ging und in mehreren Etappen gesegelt wurde. Der erste Abschnitt von Sardinien aus nach Bastia zeigte mir damals, was denn noch alles so dazukommt, wenn man plötzlich allein <strong>die ganze Verantwortung für den Törn trägt</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kurz: Man schläft in den ersten Nächten, vor allem vor Anker, flacher als gewohnt und der Ankerschluck fällt deutlich dosierter aus <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Die richtige Törn-Versicherung: Ruhiger Schlafen?</h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zumindest die persönlichen Folgen für das Bankkonto kann der Skipper in Spe durch den Abschluss einiger empfehlenswerter Spezial-Versicherungen zumindest deutlich begrenzen.</strong> Zwar wird niemand seine gecharterte Segelyacht vorsätzlich auf Grund setzen, aber wenn wir ehrlich sind ist das Meer doch deutlich grösser als der gewohnte heimatliche See und die gecharterte Yacht fühlt sich auch ganz anders an als das Boot, das man von zuhause her gewohnt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schnell kann es also zu Schäden kommen, die dem Wert des gemieteten Objekts entsprechend empfindlich teuer werden können. Da ist es sogar möglich, dass einem nach einem Schaden die Lust auf den eigenen Hochsee-Charter dauerhaft verleidet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um also nicht grob fahrlässig einfach die Leinen los zu werfen und das eigene Bankkonto &#8222;voll auf Risiko&#8220; zu setzen, empfiehlt es sich vor Törnbeginn die eine oder andere Versicherung anzuschauen und eventuell auch abzuschliessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Versicherungsunternehmen bieten hier einige Produkte an, die mehr oder weniger Sinn machen. Welche Versicherungen benötigt man als Charterer einer Segelyacht auf dem Meer wirklich?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Aufgrund einiger Änderungen bei den vorgestellten Anbietern habe ich den Artikel am 19.12.2017 erneut auf den neuesten Stand gebracht und einen kleinen Erfahrungsbericht über die Regulierung eines Kautionsschadens durch die Allianz (Suisse) Versicherung hinzugefügt.</em></p>



<span id="more-909"></span>



<h3 class="wp-block-heading">Die empfehlenswerten Versicherungen für den Hochsee-Charter:</h3>



<h4 class="wp-block-heading">Die Skipper-Haftpflicht Versicherung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Zumindest der Abschluss einer sogenannten Skipper-Haftpflichtversicherung ist absolut <strong>dringend anzuraten</strong>. Zwar sind die gecharterten Boote in aller Regel den lokalen Vorschriften entsprechend versichert. Aber es kann vorkommen, dass die Versicherung der gecharterten Yacht die Leistung verweigert oder die Deckungssumme der Yachtversicherung nicht ausreicht um den verursachten Schaden zu regeln.<br><strong>In diesen Fällen &#8211; und das meist sogar wenn &#8222;grobe Fahrlässigkeit&#8220; vorliegt &#8211; bietet die &#8222;Skipper-Haftpflichtversicherung&#8220; Schutz vor dem finanziellem Harakiri.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Kautions-Ausfall Versicherung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Haftpflichversicherung empfiehlt es sich, auch den Selbstbehalt für an der gecharterten Yacht verursachte Schäden gegen eine vergleichsweise geringe Gebühr abzusichern. Dieser Selbstbehalt muss in aller Regel als Garantie (Kaution) bei Charterantritt entweder Bar oder per Kreditkarte beim Vercharterer vor Ort hinterlegt werden. Grade bei kleineren Vercharterern gibt es diesbezüglich bei Törn-Ende gern mal &#8222;Problemchen&#8220; mit kleineren Schäden, die angeblich während des Törns aufgetreten sind. Oder aber, es reisst Ihnen wirklich etwas am Segel oder es gibt eine kleine Schramme oder Delle in der Yacht. <strong>Dann ist in der Regel die hinterlegte Kaution entweder ganz futsch oder wird empfindlich gekürzt zurückgezahlt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Vercharterer kann man in solchen Situationen eher nicht diskutieren, da diese meist am längeren Hebel sitzen. <br>Und ausserdem geht ja auch gleich das Flugzeug, dass man nicht verpassen möchte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesen Situationen hilft eine vor Törnbeginn abgeschlossene Absicherung von Charterkautionen, die dem Skipper oder Kautionssteller die vom Vercharterer einbehaltene Kaution zurück erstattet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tipp: Erwähnen Sie diese Art von Versicherung nicht in Anwesenheit Ihres Vercharterers </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tipp2: Mitunter bieten einige Vercharterer, z.B. Kiriacoulis über die Charteragentur oder sogar noch vor Ort, eine einmalige &#8222;Ablasszahlung&#8220; in etwa der Höhe der Versicherungsprämie an.</strong><br>Diese ersetzt die Kaution vollständig und reduziert den Selbstbehalt auf Null. <br>Vorteil: Extrem kurze Check-Out Prozeduren und kein Versicherungsstress im Schadensfall&#8230; Danach fragen lohnt sich, wenn man noch keine eigene Kautions-Versicherung abgeschlossen hat und nur einen Törn im Jahr unterwegs ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Reiserücktrittskosten-Versicherung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Normalerweise ist das die Versicherung, die ich mir beim Ticketkauf oder der Flugbuchung in der Regel nicht &#8222;aufschwatzen&#8220; lasse. Entweder gibt es eine solche Versicherung schon, wenn ich mit der Kreditkarte zahle oder aber die Ticketkosten sind so gering, dass ich die Versicherung lieber sein lasse und das Risiko einfach in Kauf nehme. Denn in all den Jahren in denen ich reise, hätte ich diese Versicherung noch nie in Anspruch nehmen müssen. Gemessen an der Anzahl meiner Reisen, habe ich die Kosten für einen Reiseausfall bestimmt schon &#8222;rausgespart&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bei einem von mir organisierten Chartertörn liegt die Sachlage aber komplett anders.</strong><br>Da sind es nicht nur die Reisekosten, die verfallen. Dazu kommen auch noch die Kosten für den kompletten Charter und alle bereits vorgestreckten Kosten meiner Crew &#8211; Denn diese kann ja die Reise auch nicht antreten, wenn der Skipper weg fällt.<br>Aber auch wenn ein Crewmitglied ausfällt, kann das für mich unter Umständen ärgerlich werden. Denn die Kosten für den Törn werden ja auf alle Mitreisenden umgelegt und der fehlende Teil muss dann entweder von mir als Skipper oder durch einen Nachschuss der verbleibenden Crew geleistet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gegen diese Risiken gibt es die Charter-Reiserücktrittskostenversicherung. Diese Versicherung deckt die bei einem Ausfall oder Abbruch des Törns entstehenden Reisekosten inkl. des Chartergebühr ab.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Andere Versicherungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Daneben gibt es noch sehr viele andere Versicherungen, die für den einzelnen Skipper / Charterer mehr oder weniger sinnvoll sein mögen. Die Auslandskrankenversicherung ist in den meisten Fällen überflüssig, da bei Reisen in das EU-Ausland in aller Regel die gesetzliche Grundversicherung ausreicht. Ebenfalls sind Auslandskrankenversicherungen in vielen Zusatzversicherungen eingeschlossen, bei der KPT z.B. sind Sie mit der &#8222;<a href="http://www.kpt.ch/de/produkte/zusatzversicherungen/Seiten/krankenpflege-plus-krankenpflege-comfort.aspx" target="_blank" rel="noopener">Krankenpflege-Plus</a>&#8222;-Versicherung bis zu 8 Wochen pro Kalenderjahr im Ausland krankenversichert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich empfehle in diesen Fällen zuerst den <strong>bereits bestehenden, individuellen Versicherungsschutz</strong> zu überprüfen bevor man Prämien für etwas unnötiges bezahlt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Meine aktuelle Versicherungslösung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ich selbst hatte bislang meine <strong>Skipper und Törnversicherungen</strong> immer über den Anbieter &#8222;Hamburger Yachtversicherung Schomakers&#8220; abgeschlossen, bin aber 2015 zur Allianz Suisse gewechselt, deren Vertreter Martin Sager mir ein überzeugendes <strong>Kombinations-Angebot</strong> unterbreiten konnte. Denn einerseits ist es nicht sicher, ob man bei Versicherern im EU-Ausland als Einwohner der Schweiz überhaupt noch als Vertragspartner akzeptiert wird, andererseits ist es sicher von Vorteil, einen Versicherer im eigenen Land als Ansprechpartner zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die von Martin angebotenen kombinierte &#8222;Skipperpool Milesandmore&#8220; Versicherung wird von ihm <strong>auf Anfrage</strong> vermittelt.<br>Sie ist sowohl für Privat als auch für <strong>gewerblich fahrende Skipper</strong> erhältlich und daher besonders z.B. für Ausbildungsskipper oder Hochseescheinreferenten eine gute Wahl. Wenn Du Interesse an dieser Lösung hast, kannst Du Martin direkt über das weiter unten folgende Kontaktformular unverbindlich direkt ansprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein kurzer Überblick der in diesem Paket enthaltenen Komponenten:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Skipperhaftpflichtversicherung</strong> deckt Schadenereignisse (Personen- und/oder Sachschäden), die sich durch den Gebrauch der gecharterten Yacht und des Beibootes durch Skipper und Crew untereinander und an Dritten ereignen, für die der Skipper gemäss gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen belangt werden könnte. Personenschäden sind meist die teuersten Schäden überhaupt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Kautionsversicherung</strong> deckt den eventuellen Verlust der Kaution (ganz oder teilweise), die beim Charteranbieter für die Charteryacht im Fall eines Schadenereignisses hinterlegt wird. Einschränkungen bestehen bei Grobfahrlässigkeit (z.B. Alkoholkonsum/Drogen) sowie Verstössen gegen das Gesetz oder Bestimmungen des Charteranbieters.<br>Die Kaution ist das direkteste Risiko, welches dem Charteranbieter gegenüber für das gemietete Schiff zu tragen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Interessant: Die Kautionsabsicherung ist mit dem Versicherungsvertrag gekoppelt, d.h. muss nicht für jeden Charter einzeln abgeschlossen werden sondern ist gültig, solange das Versicherungspaket läuft!</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Charterausfallkostenversicherung</strong> deckt berechtigte Haftpflichtansprüche des Vercharterers oder Eigners der gecharterten Yacht gegen den Verlust von nachgewiesenen Chartereinnahmen der betroffenen Nachfolgevercharterungen durch einen vom Versicherungsnehmer oder seiner Crew verursachten Schaden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Gruppenannullationsversicherung</strong> schliesslich deckt den möglichen Ausfall des Skippers vor Charterbeginn oder während des Törns ab, wodurch Charter und Reise für die gesamte Gruppe storniert werden müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Gesamtpaket hat mich überzeugt, zumal die Prämie für die Variante &#8222;Gewerblicher Skipper, weltweite Fahrt, 5 Mio. Versicherungssumme, 5000 Franken Kautionsversicherung&#8220; im Jahr 2017 lediglich 690,00 Franken für ein ganzes Jahr betrug.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Privatskipper-Versicherung ist etwas günstiger, verbietet aber Ausbildungs- und Fahrten gegen Entgelt, kommt für mich also hier nicht mehr in Frage.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft"><img decoding="async" width="55" height="47" src="https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/Anker.gif" alt="Wichtiger Hinweis" class="wp-image-3265"/></figure>



<div id="form1" class="infobox"><strong>Möchtest Du mehr Informationen zu diesem Angebot?</strong><br>Bislang habe ich Eure Anfragen jeweils per Mail an Martin weiter geleitet. Da es aber in letzter Zeit immer mehr Anfragen wurden, bitte ich Dich doch direkt mit Martin selbst in Kontakt zu treten:Du findest das Angebot hier: <a href="https://www.skipperversicherungen.ch/" target="_blank" rel="nofolllow noopener"><strong>https://www.skipperversicherungen.ch/</strong></a></div>



<h4 class="wp-block-heading">Mein Schadensfall und die folgende Bearbeitung durch die Kautionsversicherung der Allianz</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jahrelang ging bei mir alles gut, bis es mich auf einem Törn in Griechenland im September 2017 schliesslich doch mal erwischte.</strong><br>Relativ heftige Windböen, ein geplantes Anlegemanöver längsseits an einem durchgehend mit Stegfendern versehenen Anlegequai war geplant. Dummerweise übersah ich am Ruder eine zwischen den Fendern versteckte und bei der Annäherung nicht mehr sichtbare Leiter, an die sich unsere Yacht bei Eindampfen in die Vorspring ziemlich stark &#8222;ankuschelte&#8220;. Folge: Zwei Macken im Bug und der Verlust der auf der Kreditkarte blockierten Kautionssumme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch am Schadensort kontaktierte ich Martin, der alles Weitere veranlasste und die Schadensabteilung der Allianz informierte. Innerhalb weniger Stunden hatte ich das Schadensformular per Mail auf dem iPad. Daheim in der Schweiz schickte ich es, zusammen mit den Belegen und einigen Fotos zurück. Innerhalb von wenigen Tagen, noch vor der Zahlungsfrist der Kreditkarte war die Kautionssumme ohne weitere Rückfrage auf meinem Konto erstattet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der einzige Schaden, den ich also effektiv davontrug, war ein kräftiges Näggi in meinem Selbstverständnis als Segler und Skipper. Und das ist ja mitunter ganz heilsam. <br><br>Die Schadensabteilung der Allianz hat auf jeden Fall sehr effektiv, freundlich, unkompliziert und schnell reagiert und die materiellen Schäden abgewendet. Das hat mir schlussendlich dann doch einigen Druck von der Seele genommen, wofür ich echt dankbar bin.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Andere Schweizer Versicherungen</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Selbstverständlich gibt es die oben genannten Versicherungen auch bei anderen Schweizer Anbietern.</strong><br>Der CCS bietet z.B. seinen Mitgliedern über die &#8222;Murette-Versicherung&#8220; einen sogenannten <a href="http://www.charterpass.ch/" target="_blank" rel="noopener">Charter-Pass</a> an, der die von mir oben genannten Versicherungen zu einem Paket bündelt. Diese Lösung ist ausschliesslich für die private Fahrt erhältlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Anbieter <a href="http://www.yacht-pool.ch/" target="_blank" rel="noopener">Yacht-Pool</a> bietet ebenfalls eine Versicherungslösung mit verschiedensten Komponenten als &#8222;<a href="http://www.yacht-pool.ch/charter_versicherung.0.html" target="_blank" rel="noopener">Jahres-Flat-Rate</a>&#8220; an.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zu guter Letzt möchte ich betonen</strong>, das der vorhergegangene Artikel keineswegs eine Beratung, Werbung oder ähnliches, sondern lediglich meine Meinung und meine Erfahrungen zum Thema der Charter-Versicherungen darstellen soll. Wie immer, bin ich gespannt auf Deine Rückmeldungen und Meinungen zu diesem wichtigen und spannenden Thema.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8212;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Foto:&nbsp;© ChantalS &#8211; Fotolia.com</em></p>
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		<title>Dein Weg zum Schweizer Hochseeschein &#8211; Die Theorie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Uwe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2023 16:00:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blauwasser]]></category>
		<category><![CDATA[Hochseeschein]]></category>
		<category><![CDATA[Segelschulen]]></category>
		<category><![CDATA[Zugeschaut und Mitgebaut]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn die Schweiz zu eng und die Seen zu klein werden, ist es Zeit, den Hochseeschein &#8211; früher B-Schein &#8211; zu machen und aufs Meer hinauszufahren. Es mag erstaunen und ein wenig an den ewigen Witz mit den Eskimos und den Kühlschränken erinnern, aber die Schweiz verfügt mit Basel tatsächlich nicht nur über einen Hochseehafen, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/hochseeschein-1.jpg" rel="attachment wp-att-4553"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-4553" src="https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/hochseeschein-1.jpg" alt="Das Objekt der Begierde: Der Schweizer Hochseeschein, der B-Schein" width="260" height="168" /></a><strong style="font-size: revert; color: initial;">Wenn die Schweiz zu eng und die Seen zu klein werden, ist es Zeit, den Hochseeschein &#8211; früher B-Schein &#8211; zu machen und aufs Meer hinauszufahren.</strong></p>
<p><span style="font-size: revert; color: initial;">Es mag erstaunen und ein wenig an den ewigen Witz mit den Eskimos und den Kühlschränken erinnern, aber die Schweiz verfügt mit Basel tatsächlich nicht nur über einen Hochseehafen, sondern auch über ein Seeschifffahrtsamt, das für die derzeit gut 1.500 unter Schweizer Flagge registrierten Hochsee-Yachten zuständig ist und auch die Prüfungsstellen für den  schweizerischen Fähigkeitsausweis zum Führen von Jachten zur See (Hochseeschein) beaufsichtigt.</span></p>
<p>Der <strong>Hochseeausweis</strong> ist ein nationaler Führerausweis und wird als Befähigungsnachweis zum Führen von Schiffen unter Schweizer Flagge auf See <strong>weltweit anerkannt.</strong></p>
<p>Eine Unterscheidung nach Fahrtgebieten, wie sie z.B. in Deutschland durch eine Vielzahl von aufeinander aufbauenden, z.T. freiwilligen Führerausweisen gegeben ist, gibt es in der Schweiz nicht: Der Hochseesschein ist auf dem Meer <strong>uneingeschränkt</strong> gültig!</p>
<p>Das bedeutet, dass zumindest die theoretische Ausbildung zum Hochseesausweis zwar durchaus anspruchsvoll ist, aber keineswegs ein Hexenwerk darstellt.<span id="more-2581"></span></p>
<h2>Der CCS und die SYA sind derzeit die Prüfstellen für den Hochseeausweis.</h2>
<p><strong>Prüfstellen für den Hochseeausweis sind zurzeit der CCS und die SYA.</strong></p>
<p>Das Seeschifffahrtsamt hat derzeit den <a href="https://www.cruisingclub.ch/" target="_blank" rel="noopener">Cruising Club der Schweiz</a> und die <a href="https://www.sya.ch/">Swiss Yachting Association</a> mit Sitz in Basel mit der Durchführung der theoretischen Prüfungen, der Prüfung der Schiffsführerzeugnisse und der Ausstellung der Hochseeausweise beauftragt. Die SYA ist die gemeinsame Prüfungsstelle der im Verband Schweizerischer Motorboot- und Segelschulen zusammengeschlossenen Bootsfahrschulen und Ausbildungsverantwortlichen.</p>
<h2>Der Weg zum Hochseeschein.</h2>
<p><strong>Um den umgangssprachlich auch B-Schein genannten Hochseeausweis zu erwerben, müssen mehrere Kriterien erfüllt werden, auf die ich hier näher eingehen möchgte.<br />
</strong></p>
<h2>Die Basics: Das brauchst Du für den Hochseeschein</h2>
<p>Um den Hochseeausweis zu erhalten musst Du:</p>
<ul>
<li>das <strong>16. Altersjahr</strong> vollendet haben.</li>
<li>die <strong>Prüfung mit Erfolg bestanden</strong> haben.</li>
<li>eine nautische Grundausbildung mittels <strong>kantonalem Schiffsführerausweis</strong> oder einem vergleichbaren, anerkannten  Fähigkeitsnachweis nachweisen.</li>
<li>einen gültigen <strong>Nothilfeausweis</strong> vorlegen</li>
<li>eine <strong>Bestätigung über genügendes Seh- und Hörvermögen</strong> vorlegen</li>
<li>die <strong>erforderliche Praxis auf See</strong> nachweisen</li>
<li>und natürlich <strong>die Gebühren</strong> bezahlt haben</li>
</ul>
<p>Die theoretische Prüfung kann frühestens nach erreichen des 16. Altersjahres abgelegt werden.<br />
<strong>Die Nachweise</strong> für die nautische Grundbildung, den Nothilfeausweis und den Seh- und Hörtest musst Du übrigens erst <strong>bei Beantragung des Hochseeausweises, also nach dem Absolvieren des erforderlichen Fahrtennachweises (also den Seemeilen)</strong> erbringen.</p>
<p><strong>Das bedeutet:</strong> Um zur theoretischen Prüfung anzutreten, brauchst Du noch keinen kantonalen Schiffsführerausweis, keine Meilen, keinen Nothilfeausweis oder ähnliches!</p>
<p>Am meisten Klärungsbedarf gibt in der Regel der Passus mit der erforderlichen Praxis auf See.<br />
Dabei ist das gar nicht so kompliziert <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><strong>Ganz einfach auf den Punkt gebracht, benötigst Du:</strong></p>
<ul>
<li>Für den <strong>Hochseeausweis für Segelschiffe</strong> einen Fahrtnachweis über 1.000 Seemeilen, wovon mindestens 700 Seemeilen nach der bestandenern Theorieprüfung gesegelt werden müssen.<br />
<em><em>Dieser Fahrtnachweis muss mindestens drei Wochen Seefahrt, davon mindestens 18 Tage auf See umfassen.</em></em></li>
<li>Für den <strong>Hochseeausweis für Motorschiffe</strong> einen Fahrtnachweis über 500 Seemeilen, wovon mindestens 400 Seemeilen nach bestandener Theorieprüfung erfahren werden müssen.<br />
<em>Dieser Fahrtnachweis muss mindestens zwei Wochen Seefahrt, davon mindestens 10 Tage auf See umfassen.</em></li>
</ul>
<p>Solltest Du schon einen B-Schein für Segelyachten haben, langen Dir übrigens zusätzliche 100 Seemeilen in 5 Tagen auf See für die Ergänzung um die Kategorie für Motorjachten.<br />
Motorbootfahrende benötigen zusätzliche 500 Seemeilen in 10 Tagen auf See um ihren Hochseeschein um die Kategorie Segelyachten zu erweitern.</p>
<p>Achtung: Die &#8222;Seemeilen&#8220; für den Fahrten-Nachweis gelten nur bei <strong>aktiver Teilnahme</strong> an der Seefahrt.<br />
Einfach mal 1000 Seemeilen in der Koje absegeln langt hier also definitiv nicht! Es ist die aktive Teilnahme an Nacvigation und Schiffsführung gefordert, die Dich nach Ende der Ausbildungstörns dazu befähigen sollen eine Yacht eigenverantwortlich zu führen. Die Ausbildung liegt in Deiner eigenen Verantwortung, den Nachweis erbringst Du mittels Fahrtennachweis und Logbuch, aus dem die geforderten Mindestinhalte hervorgehen.</p>
<p>Für das &#8222;Meilen sammeln&#8220; selbst hst Du übrigens 4 volle Kalenderjahre (!) vor und vier volle Kalenderjahre (!) nach der bestandenen Theorieprüfung Zeit.</p>
<div class="infobox"><strong>Daraus ergibt sich meiner Meinung nach auch der optimale Zeitpunkt für die Theorieausbildung und die Prüfung:</strong><br />
Im Optimalfall besteht man die Prüfung im Januar, dann hat man noch das ganze Kalenderjahr Zeit zum Meilensammeln.<br />
Eine Prüfung im Oktober oder November verkürzt diesen zur Verfügung stehenden Zeitraum also um bis ein ganzes Jahr!<br />
Die theoretische Ausbildung sollte daher spätestens zum Saisonbeginn eines Kalenderjahres abgeschlossen sein.</div>
<p>Die Ausbildungsfahrten müssen mittels Fahrtnachweis nachgewiesen werden. Fahrtennachweishefte werden vom CCS oder der SYA  abgegeben, man kann sie auf der jeweiligen Geschäftsstelle oder in den Onlineshops beziehen:</p>
<ul>
<li>Clubshop des CCS</li>
<li>SYA Unterlagen</li>
</ul>
<p>Der ausbildende Schiffsführer muss berechtigt sein, die Yacht nach dem Recht des jeweiligen Flaggenstaats zu führen und die Yacht muss den geltenden Normen nach Seetüchtig sein.</p>
<p>Aus dem Fahrtennachweis sollte die aktive Beteiligung des B-Schein Kandidaten an der Führung der Yacht (Navigation und Schiffsführung) ersichtlich sein.</p>
<p>Auf der Seite der SYA kann ein Formular für den Fahrtennachweis heruntergeladen werden, das Logbuch muss trptzdem geführt werden &#8211; es kann zur Kontrolle angefordert werden.</p>
<p><strong>Eine abschliessende Praxisprüfung findet nicht statt!</strong></p>
<p><em>Ist doch ganz einfach, oder!?</em></p>
<h2>Die theoretische Prüfung zum Hochseeschein.</h2>
<p><strong>Die Hochseeausweis-Verordnung schreibt die zu vermittelnden Stoffgebiete fest:</strong></p>
<p>Die theoretische Prüfung umfasst die folgenden Prüfungsfächer:</p>
<ul>
<li>Gruppe 1
<ul>
<li>A: Navigation, Schiffsführung</li>
<li>B: Seemannschaft</li>
<li>C: Meteorologie</li>
<li>D: Rechtsfragen</li>
<li>E: Medizin an Bord</li>
</ul>
<ul>
<li>Gruppe 2 F: Gezeitenaufgaben</li>
</ul>
<ul>
<li>Gruppe 3 G: Kartenaufgaben</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Die Aufgaben der Gruppe 1 werden mittels Multiple-Choice Fragebogen geprüft, die Lösungen der Aufgaben von Gruppe 2 und 3 werden mittels Multiple-Choice erhoben, wobei der Lösungsweg ein Teil der Lösung ist und mit abgegeben werden muss und bewertet wird.</p>
<p>Die Prüfung gilt als bestanden, wenn pro Prüfungsfach mindestens 75% der maximalen Punktzahl erreicht wird. Einzelne Prüfungsfächer können, wenn nicht bestanden, gesondert nachgeprüft werden. Die Prüfung selbst dauert 3,5 Stunden für die Fragen der Gruppe 1 und 2, danach folgt eine Stunde Mittagspause und am Nachmittag geht es dann mit nochmals 3,5 Stunden Zeit für die Aufgaben der Gruppe 3 weiter.</p>
<p>Insgesamt dauert die aktive Prüfung also <strong>7 Stunden</strong>, mit Mittagspause sind 8 Stunden zu veranschlagen.</p>
<h2>Die Prüfungsregeln.</h2>
<p><strong>Die Prüfungsregeln erinnern mich ein wenig an meine Schulzeit, auch wenn diese schon etliche Jahre her ist&#8230;</strong></p>
<p>Wenn Sie zur Prüfung erscheinen, werden alle Taschen, Jacken und Mäntel inklusive der <em>ausgeschalteten</em> Mobiltelefone möglichst vorn am Rand des Prüfungsraumes deponiert. Der Toilettenbesuch ist immer nur einer Person gleichzeitig gestattet.</p>
<p>Sie dürfen nur Schreib- und Zeichenmaterial sowie einen nicht programmierbaren Taschenrechner, maximal von der Kategorie TI-30, mitbringen und verwenden. Die benötigten Unterlagen und Blätter werden verteilt und sind zu verwenden.</p>
<p>Essen und Trinken dürfen auf das Prüfungspult gelegt und bei Bedarf konsumiert werden.</p>
<p>Nach Abgabe der Fragenkataloge und Antwortblätter hat man ruhig am Arbeitsplatz zu warten, bis der Prüfungsleiter die Ergebnisse und den Prüfungsnachweis aushändigt. 15 Minuten vor Prüfungsende dürfen keine vorzeitigen Abgaben mehr erfolgen.</p>
<p>Wird eine Prüfung am Nachmittag nicht fortgesetzt, gilt Sie in dem entsprechenden Fach als nicht bestanden.</p>
<p>Während der Prüfung wird auf Einwände nicht eingetreten.</p>
<p><strong>Bei der Verwendung unerlaubter Hilfsmittel oder wenn man während der Prüfung unerlaubt mit Dritten kommuniziert, gilt die gesamte Prüfung mit allen Prüfungsteilen als nicht bestanden.</strong></p>
<ul>
<li class="bestof">Ein Bericht einer im Juni 2018 gelaufenen Prüfung:<br />
<a href="https://www.sailteam.ch/wie-laeuft-eine-hochseepruefung-beim-ccs-eigentlich-ab.html" target="_blank" rel="noopener ">https://www.sailteam.ch/wie-laeuft-eine-hochseepruefung-beim-ccs-eigentlich-ab.html</a></li>
</ul>
<h2>Der Hochseeschein-Theoriekurs</h2>
<p><strong>Es gibt in der Schweiz eine Vielzahl Anbieter, die eine Ausbildung zur B-Schein Theorie anbieten.</strong><br />
Meist handelt es sich dabei um Segelschulen, die diese Kurse im Winterhalbjahr abhalten und dann auch gleich den einen oder anderen Hochsee-Törn als Anschlussgeschäft anbieten. Der CCS selbst bietet ebenfalls für seine Mitglieder vergünstigte Kurse an, die aber meist recht schnell ausgebucht sind.</p>
<p>Einen Kurs <strong>für das Selbststudium</strong> mittels Lern-CD bietet z.B. der bekannte Anbieter Frederiksen an.<br />
Zu dem Zeitpunkt meiner Evaluation erschien mir dieser Kurs aber an einigen Punkten, wie z.B. der Gezeitenberechnung, nicht auf dem Stand der Prüfungsanforderung. Ausserdem muss man diese Art des Lernens mögen.</p>
<p>Einen<strong> Onlinekurs mit persönlicher Unterstützung</strong> durch einen Tutor bietet Andy Stifter auf seiner Webseite <a href="https://www.segelrevier.ch/hochamwind-hochseescheinkurs" target="_blank" rel="noopener ">Hochamwind.ch</a> an.<br />
Andy ist im Hauptberuf Sekundarschullehrer und &#8222;nebenbei&#8220; ein leidenschaftlicher Segler und Hochseescheininstruktor. Diese Kombination führt hier zu methodisch und didaktisch sehr professionell aufgebauten Lernunterlagen inklusive sinnvollen Übungen zur Vertiefung des Stoffs.<br />
Meiner Meinung nach der beste Kurs zum Selbststudium, der derzeit zu finden ist.</p>
<p><a href="https://www.segelrevier.ch/hochamwind-hochseescheinkurs" target="_blank" rel="noopener ">https://onlinekurs.hochamwind.ch/Kurs/hochseeschein-onlinekurs</a></p>
<p>Einige Anbieter bieten zusätzlich noch einen Online-Lernraum oder Kursunterlagen zum Download, beim CCS kann dieses (etwas rumpelig zu bedienende) Modul auch von externen Prüflingen gebucht werden. Der CCS-Trainer umfasst allerdings nur die Multiple-Choice Fragen, die man aber mit dem Fragenkatalog ohnehin schon erhält. Für den eigentlich &#8222;fordernden&#8220; Stoff, die Karten- und Gezeitenaufgaben ist der CCS-Trainer nicht geeignet.</p>
<p><a href="http://moodle.cruisingclub.ch/login/index.php" target="_blank" rel="noopener ">http://moodle.cruisingclub.ch/login/index.php</a></p>
<h3>Verschiedene Kursformen im Präsenzunterricht</h3>
<p>Als Kursform bewährt haben sich:</p>
<ul>
<li>Abendkurse, die 12 Mal oder mehr jeweils wöchentlich für 2-3 Stunden abgehalten werden.</li>
<li>Wochenend-Kurse, die über mehrere Samstage oder Sonntage den Stoff vermitteln.</li>
<li>Wochenkurse, meist in den Ferienzeiten. Von Montag bis Freitag ganztägig.</li>
<li>Bootskurse, meist ein oder zwei Wochen in Kombination mit einem Hochseetörn bei dem man an Bord die Theorie gleich in die Praxis umsetzt und Meilen sammelt.</li>
</ul>
<div class="infobox">
<p><strong>Ich habe für Sie einen typischen Abendkurs dokumentiert und während  12 Wochen zeitnah über die einzelnen Unterrichtseinheiten berichtet.</strong></p>
<p>Der Kurs begann am 06. Februar 2014, eine &#8222;Splash-Page&#8220; mit allen Inhalten des Kurses finden Sie hier:</p>
<p><a href="https://www.segelrevier.ch/segeln-lernen/hochseeschein-b-schein-kurs-schweiz/">Übersicht über die Inhalte des Hochseescheinkurses</a></p>
<p>Die grundlegenden Inhalte werden allerdings laufend aktualisiert und aktuell gehalten. Diese Seite hier wurde zuletzt am 02.Oktober 2018 überprüft und aktualisiert.</p>
</div>
<p><strong>Hier noch ein paar, hoffentlich nützliche, Links zum Thema Hochseeschein:</strong></p>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li class="bestof">Die Hochseeausweis-Verordnung:<br />
<a href="http://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20062747/index.html">http://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20062747/index.html</a></li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li class="bestof">Die Prüfungsdaten der Prüfstelle CCS:<br />
<a href="https://www.cruisingclub.ch/de/hochseeausweis/pruefungsdaten" target="_blank" rel="noopener ">https://www.cruisingclub.ch/de/ausbildung/hochseeausweis/pruefungsdaten</a></li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li class="bestof">Neu: Meine eigenen Theoriekurse <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br />
<a href="https://www.sailteam.ch/hochseeschein.html" target="_blank&quot;" rel="noopener ">https://www.sailteam.ch/hochseeschein.html</a></li>
</ul>
</li>
</ul>
<ul>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li class="bestof">Online Fernkurs von Andy Stifter:<br />
<a href="https://www.segelrevier.ch/hochamwind-hochseescheinkurs" target="_blank" rel="nofollow noopener ">https://onlinekurs.hochamwind.ch/</a></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><strong>Hier geht es direkt weiter mit dem <a title="Der Hochseeschein Kurs – Abend 1" href="https://www.segelrevier.ch/tutorial/hochseeschein-kurs-abend-1/">ersten Teil der Hochseeschein-Kurs Serie »</a></strong></p>
<p>Wie immer freue mich schon auf Ihre Rückmeldungen und Kommentare <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>Segeln in der Schweiz? Einfach paradiesisch!</title>
		<link>https://www.segelrevier.ch/featured/segeln-in-der-schweiz-paradiesisch</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Uwe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2022 11:48:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[featured]]></category>
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					<description><![CDATA[Wassersport und besonders Segeln ist nicht das Erste, wenn man an die Schweiz denkt. 
Ich habe das Segeln auf den vielen Schweizer Seen lieben gelernt und berichte hier über das Segeln - in der Schweiz und auch auf dem Meer.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<section  class='av_textblock_section av-lbm5tbin-3e59d58ac66c9e5bd624ec9cadafaeec '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h2>Die Schweiz: Ein echtes Segelparadies.</h2>
</div></section>

<style type="text/css" data-created_by="avia_inline_auto" id="style-css-av-lbm5rwmu-329e881f7577b7db88e2c0b705f6a789">
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<section  class='av_textblock_section av-lbm5ku7k-8ddd035f0a4afb607e98e7d144155bb4 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h2>Segeln in der Schweiz &#8211; Vielfalt, die erstaunt.</h2>
<p><strong>Gut 1&#8217;500 Seen, von kleinen Gewässern die ausser den Anwohnenden kaum jemand kennt, bis zu den ganz grossen Seen, auf denen man leicht mehrtägige Segeltörns geniessen kann, locken in der Schweiz auf das Wasser.</strong></p>
<p>Segelrevier.ch ist mein persönlicher Blog mit Informationen zu Segelrevieren in der Schweiz, zum Segeln auf dem Meer und den Weg zum Segeln &#8211; in der Schweiz und überhaupt.</p>
<p>Schon seit 2007 trage ich hier meine Eindrücke zusammen und schreibe über Segeltörns in der Schweiz und auf dem Meer, Seen, Häfen, Ausbildung zum Binnensegelschein und dem Hochseeausweis.<br />
Sicher sind einige Artikel mitunter etwas in die Tage gekommen, aber durch Eure Kommentare bleiben die meisten Beiträge jung.</p>
<ul>
<li><strong>Über das Segeln in der Schweiz:</strong> <a href="https://www.segelrevier.ch/schweiz">https://www.segelrevier.ch/schweiz</a></li>
<li><strong>Meine Infos zum Hochseeschein:</strong> <a href="https://www.segelrevier.ch/hochseeschein-2">https://www.segelrevier.ch/hochseeschein-2</a></li>
<li><strong>Segeln lernen:</strong> <a href="https://www.segelrevier.ch/segelschulen">https://www.segelrevier.ch/segelschulen</a></li>
<li><strong>Zugeschaut und Mitgebaut:</strong> <a href="https://www.segelrevier.ch/tutorial">https://www.segelrevier.ch/tutorial</a></li>
<li><strong>Chartern auf dem Meer,</strong> aber richtig: <a href="https://www.segelrevier.ch/chartern">https://www.segelrevier.ch/chartern</a></li>
<li><strong>Boat-Sharing in der Schweiz mit SailCom:</strong> <a href="https://www.segelrevier.ch/sailcom">https://www.segelrevier.ch/sailcom</a></li>
</ul>
<p>Ich hoffe, dass ich Dir mit meiner Webseite Lust auf das Entdecken der Schweiz unter weissen Segeln machen kann oder einen Beitrag zum Austausch unter Segelnden bieten kann.</p>
<p>Viel Spass, ich freue mich von Dir &#8211; auch in Form von konstruktiver Kritik &#8211; zu lesen!</p>
</div></section>
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		<item>
		<title>Neuenburgersee: Der Hafen Vaumarcus</title>
		<link>https://www.segelrevier.ch/schweiz/neuenburgersee-hafen-vaumarcus</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Uwe]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2022 14:46:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neuenburgersee]]></category>
		<category><![CDATA[Revierinfos Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[gästeplätze]]></category>
		<category><![CDATA[hafen]]></category>
		<category><![CDATA[neuenburgersee]]></category>
		<category><![CDATA[revierinfos]]></category>
		<category><![CDATA[segeln]]></category>
		<category><![CDATA[vaumarcus]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein wahres Kleinod am Nordufer des Neuenburgersees wartet darauf, besucht zu werden: Vaumarcus, nur grade einen Steinwurf weit westlich von St. Aubin gelegen, bietet viel Ruhe und Romantik aber auch sehr wenig Infrastruktur.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.segelrevier.ch/wp-content/einfahrt-in-den-hafen-von-vaumarcus.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-1525" title="Einfahrt in den Hafen von Vaumarcus" src="https://www.segelrevier.ch/wp-content/einfahrt-in-den-hafen-von-vaumarcus-300x225.jpg" alt="Der Hafen von Vaumarcus am Neuenburgersee ist sehr klein und familiär" width="300" height="225"></a><strong>Ein wahres Kleinod am Nordufer des Neuenburgersees wartet darauf, besucht zu werden: Vaumarcus, nur grade einen Steinwurf weit westlich von St. Aubin gelegen, bietet viel Ruhe und Romantik und wenig Infrastruktur.</strong></p>
<p>Ein kleines Hafenbecken das nicht mehr als einer Handvoll kleiner Boote Platz bietet, ein Rasen, eine Grillstelle und ein Dixie-Klo am Steg. Das ist im Prinzip schon der ganze Hafen von Vaumarcus. Nichts für denjenigen, der gern Remmi-Demmi im Hafen hat oder eine perfekte Infrastruktur benötigt. Dazu kommt noch die aus dem Hinterland leise säuselnde Autobahn und der alle paar Minuten vorbeikommende Zug auf der Jurasüdfuss-Linie &#8211; Warum sollte man Vaumarcus überhaupt ansteuern?<br />
<span id="more-1523"></span><br />
<a href="https://www.segelrevier.ch/wp-content/800px-Vaumarcus.jpeg"><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-1534" title="Schloss Vaumarcus" src="https://www.segelrevier.ch/wp-content/800px-Vaumarcus-300x225.jpeg" alt="Das Schloss Vaumarcus" width="300" height="225"></a><strong>Zum einen wäre da das durchaus imposante Schloss Vaumarcus aus dem 15. Jahrhundert, das einen Besuch wert ist und sehr präsent über den Weinreben und dem See zu schweben scheint.</strong><br />
Aber auch die familiäre Stimmung im Hafen selbst ist ein Grund für einen Besuch. Gemütlich teilen sich die wenigen Besucher die öffentliche Grillstelle und auf dem Rasen können Jugendliche noch ein Ballspiel wagen, ohne das es gleich Beschwerden hagelt. Der Badestrand ist durchaus schön und das Panorama wie überall am Nordufer des Sees phantastisch.</p>
<h2>Die Ansteuerung und die Gästeplätze</h2>
<p><strong>Die Ansteuerung des Hafens erfolgt über die Kursschiffhaltestelle Vaumarcus. Direkt westlich daneben befindet sich die circa 7 Meter breite Einfahrt in das Hafenbecken von Vaumarcus.</strong></p>
<p><a href="https://segelrevier.ch/wp-content/uploads/2022/12/7522F06E-EE5D-4F5E-98B6-1AAAB5CA3B5B_1_105_c.jpeg"><img decoding="async" class="alignleft wp-image-6816 size-portfolio" src="https://segelrevier.ch/wp-content/uploads/2022/12/7522F06E-EE5D-4F5E-98B6-1AAAB5CA3B5B_1_105_c-495x400.jpeg" alt="" width="495" height="400" srcset="https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/2022/12/7522F06E-EE5D-4F5E-98B6-1AAAB5CA3B5B_1_105_c-495x400.jpeg 495w, https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/2022/12/7522F06E-EE5D-4F5E-98B6-1AAAB5CA3B5B_1_105_c-845x684.jpeg 845w" sizes="(max-width: 495px) 100vw, 495px" /></a></p>
<p>Wie man hier gut sehen kann, sollte man sich bei der Einfahrt in den Hafen gut mittig halten. Die beiden Boote an der rechten Mole sind Gästelieger.</p>
<p>Bitte beachte, dass der Tiefgang insbesondere bei der Anfahrt, kurz nach der Kursschiffhaltestelle, rechts unten im Bild, ziemlich knapp sein kann. Ich fiere dort Kiel und Runder immer voll auf. Bei Seitenwind (Bise) kann das dann schon mal etwas spannend werden.</p>
<p>Die Einfahrt selbst ist nur für kleinere Boote mit geringem Tiefgang oder Hubkiel geeignet, da die maximal drei Gästeplätze direkt an der östlichen Einfahrtsmole liegen, ist die Kapazität auch hinsichtlich der Besucherzahl limitiert.<a href="https://www.segelrevier.ch/wp-content/Hafen-Vaumarcus.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-1524" title="Der Hafen von Vaumarcus mit Gästeplätzen" src="https://www.segelrevier.ch/wp-content/Hafen-Vaumarcus-300x225.jpg" alt="Die Gästeplätze im Hafen von Vaumarcus am Neuenburgersee" width="300" height="225"></a><br />
Auf dem Foto sind die &#8222;Gästeplätze&#8220; mit zwei Parkplatz-Icons und einem verbindenden gelben Strich markiert. Der hintere Platz liegt bereits in der Einfahrt selbst. Unbedingt ist beim Anlegen dort auf ausreichende Fenderung der Bordwand zu achten, ansonsten leidet das Gelcoat ziemlich sicher.</p>
<p>Als Flucht- oder Schutzhafen ist Vaumarcus meiner Meinung nach eher weniger geeignet. Bei aufkommendem Starkwind (Sturmwarnung) sollte man eher versuchen, den nur wenige Minuten weiter östlich gelegenen <a title="Saint-Aubin am Neuenburgersee: Hafen und Gästeplätze" href="https://www.segelrevier.ch/schweiz/st-aubin-am-neuenburgersee-hafen-und-gaesteplaetze/" target="_blank" rel="noopener">Hafen von St. Aubin</a> zu erreichen.</p>
<h2>Weiterführende Informationen im Netz</h2>
<p>Es gibt einige Seiten im Internet, die noch weitere und nützliche Informationen zu Vaumarcus bereitstellen. Eine Auswahl finden Sie nachfolgend, sollten Sie noch weitere lohnenswerte Quellen kennen, freue ich mich jederzeit über Hinweise.</p>
<ul>
<li>Die <a href="https://web.archive.org/web/20180906022806/http://www.vaumarcus.ch/" target="_blank" rel="noopener">Homepage der Gemeinde Vaumarcus</a></li>
<li>Fotos von Vaumarcus auf Panoramio</li>
<li>Vaumarcus auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vaumarcus" target="_blank" rel="noopener">Wikipedia</a></li>
<li>Infos vom Hafen Vaumarcus auf Retos Hafenführer</li>
</ul>
<p>&#8212;<br />
<em>Foto von Schloss Vaumarcus: <a title="Copyright Foto Schloss Vaumarcus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/User:Yesuitus2001" target="_blank" rel="noopener">Yesuitus2001</a> at de.wikipedia</em></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Der Thunersee: Ein Segelparadies.</title>
		<link>https://www.segelrevier.ch/schweiz/segeln-thunersee-im-sommer</link>
					<comments>https://www.segelrevier.ch/schweiz/segeln-thunersee-im-sommer#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Uwe]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2022 07:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Revierinfos Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Thunersee]]></category>
		<category><![CDATA[alpen]]></category>
		<category><![CDATA[segeln]]></category>
		<category><![CDATA[sommer]]></category>
		<category><![CDATA[thermik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.segelrevier.ch/schweiz/thunersee-im-sommer/</guid>

					<description><![CDATA[Die Schweiz hat nicht nur Berge! Der Thunersee bietet atemberaubende Segelmöglichkeiten. Die Segelschule Thunersee und Sailcom Genossenschaft ermöglichen einfachen Zugang zu Booten. Neben dem Segeln locken auch die Stadt Thun und die Berner Alpen mit zahlreichen Aktivitäten. Mehr Infos und Adressen findest Du hier.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer sagt denn, das die Schweiz nur Berge hat?</strong></p>
<p>Es sollte richtig heissen:<br><strong>Guck mal, die Schweiz hat auch Berge!</strong><br>Das kommt z.B. am Thunersee so richtig schön zur Geltung. <br>Am besten an einem schönen, warmen Frühsommertag.</p>
<p>Wenn dann am frühen Nachmittag die Thermik der nahen Berner Alpen einsetzt und man in Rauschefahrt vor wirklich grandios-spektakulärer Kulisse segelnd seinen Toblerone-Riegel <span style="text-decoration: line-through;">essen</span> geniessen kann&#8230;</p>
<p>Dann ist die Welt doch in Ordnung!?</p>
<p><span id="more-6493"></span></p>
<p>Zum Thunersee habe ich eine ganz spezielle Bindung.<br>In der in Hilterfingen angesiedelten <strong><a title="Segelschule Thunersee" href="http://www.segelschule-thunersee.ch/" target="_blank" rel="noopener ">Segelschule Thunersee</a></strong> habe ich meinen D-Schein, den Binnen-Segelschein, erworben.<br>Die Grund- und Prüfungskurse machen dort wirklich Spass und man lernt eine ganze Menge.</p>
<p>In Hilterfingen, im Hafen gleich neben der Segelschule, hat übrigens die <a href="https://www.sailcom.ch/" target="_blank" rel="noopener">Segel-Bootsharing Genossenschaft Sailcom</a> ab Mai 2022 eine neue Yacht vom Typ Sunbeam 22.1 stationiert.<br>Dieses tolle und moderne Boot kann von jedem <strong><a href="http://www.sailcom.ch" target="_blank" rel="noopener ">Sailcom</a></strong> Mitglied einfach und niederschwellig genutzt werden.</p>
<p>Die Segelschule Thunersee bietet übrigens Interessierten mit einem Binnensegelschein die Möglichkeit zur <a href="https://www.segelschule-thunersee.ch/de/bootsvermietung-2/" target="_blank" rel="noopener ">Nutzung der Schulboote für das Freizeitsegeln</a>.</p>
<p>Es gibt auf der Homepage der Segelschule übrigens einen jederzeit aktuellen Blick auf den See: Die <strong><a title="Webcam Thunersee" href="http://www.inteca.ch/websst/newsize.jpg" target="_blank" rel="noopener ">Thunersee Webcam</a></strong> aus dem Bootshaus Hilterfingen.</p>
<p>Der Thunersee selbst ist 17,5 Kilometer lang und misst an seiner breitesten Stelle 3,5 Kilometer.<br>Besonders die bei Sonnenschein auftretenden thermischen Winde machen den Thunersee zu einem sportlichen Segelparadies.</p>
<p>Auch rund um den Thunersee gibt es mannigfaltiges zu entdecken. So lädt die Stadt Thun zu einem Einkaufsbummel durch die Altstadt.<br>Oder möchten Sie lieber einen Ausflug in die Berner Alpen unternehmen?</p>
<p>Das UNESCO-Welterbe Eiger-Mönch und Jungfrau lässt sich mit der Jungfraubahn ganz bequem in kurzer Zeit erreichen: Der Zug bringt sie ohne Anstrengung bis in die auf 3454 Meter hoch gelegene Bahnstation auf dem <a href="http://www.jungfrau.ch/" target="_blank" rel="noopener ">Jungfraujoch</a>.</p>
<p>Mehr Informationen zu diesem tollen Segelrevier und was man ausser Segeln noch alles möglich ist finden Sie auf der Seite von <a href="http://www.thunersee.ch/" target="_blank" rel="noopener ">Thunersee Tourismus</a>.</p>
<p>Sie werden überrascht sein, was die Region alles bietet.</p>


<h2 class="wp-block-heading">Die Links zum Thunersee in der Zusammenfassung:</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li><a rel="noopener" href="https://www.sailcom.ch/de/boote/Boot-mieten" target="_blank">Sailcom Bootsharing auf dem Thunersee</a></li>



<li><a rel="noopener" href="https://www.segelschule-thunersee.ch/de/" data-type="URL" data-id="https://www.segelschule-thunersee.ch/de/" target="_blank">Segelschule Thunersee</a></li>



<li><a rel="noopener" href="https://enwebs.ch/thunersee" target="_blank">Aktueller Wind in Echtzeit auf dem Thunersee</a></li>



<li><a href="https://www.thunersee.ch/" data-type="URL" data-id="https://www.thunersee.ch/" target="_blank" rel="noopener">Thunersee Tourismus</a></li>



<li><a rel="noopener" href="https://www.segelschule-thunersee.ch/pics/newsize.jpg" type="URL" id="https://webcam.segelschule-thunersee.ch/webcam/newsize.jpg" target="_blank">Webcam Thunersee</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Dein Weg zum Schweizer Schiffsführerausweis.</title>
		<link>https://www.segelrevier.ch/online-test/pruefung-segelschein-motorboot-online-fragebogen</link>
					<comments>https://www.segelrevier.ch/online-test/pruefung-segelschein-motorboot-online-fragebogen#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Uwe]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Feb 2022 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[A-/D-Schein (Schweiz)]]></category>
		<category><![CDATA[Online Test]]></category>
		<category><![CDATA[Segelschulen]]></category>
		<category><![CDATA[Bootsfahrschule]]></category>
		<category><![CDATA[Bootsführerausweis]]></category>
		<category><![CDATA[Führerausweis]]></category>
		<category><![CDATA[segeln]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.segelrevier.ch/?p=2503</guid>

					<description><![CDATA[Der Bootsführerausweis Binnen ist der Startpunkt für angehende Skipper*innen. Es gibt verschiedene Vorbereitungsmethoden, wie Theoriekurse bei Bootsfahrschulen, Selbststudium mit Materialien wie "BoatDriver", Apps und Online-Portale. Kostenlose Online-Tests bieten einen schnellen Einstieg. Viel Erfolg beim Lernen und der Prüfung!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Bootsführerausweis Binnen steht grundsätzlich am Beginn der Skipperkarriere.</strong></p>
<p>Nach den ersten Gehversuchen auf dem See entscheiden sich viele angehende Segler und Motorbootfahrer schliesslich dazu, die Prüfung für den Führerausweis anzugehen und damit den ersten Schritt hin zur eigenen Skipperkarriere zu machen.</p>
<p>Obwohl es nicht zwingend notwendig ist die Theorieprüfung bereits vor den ersten &#8222;Fahrstunden&#8220; in der Bootsfahrschule abgelegt zu haben,  empfehle ich dieses Vorgehen aber gern. Denn dann kennst Du viele Regeln bereits, wenn du das erste Mal am Steuer oder an der Pinne stehst &#8211; und das verkürzt meist die Anzahl der notwendigen Lektionen.</p>
<p>Wie Du die Inhalte der Theorieprüfung zum Bootsführerausweis effektiv und schnell lernen kannst, habe ich hier für Dich mal zusammengefasst.</p>
<p><span id="more-2503"></span><strong>Viele Wege führen zum Bootsführerschein.</strong><br />
Im folgenden findest Du eine Übersicht über die gängigen Methoden, sich auf die Schweizerische Bootsführerprüfung vorzubereiten.</p>
<ul>
<li class="bestof"><strong>Ein Theoriekurs bei Deiner Bootsfahrschule.</strong><br />
Sofern die Bootsfahrschule Deiner Wahl auch eine theoretische Vorbereitung zur Prüfung bei den kantonalen Schiffahrtsämtern anbietet, ist diese Art der Prüfungsvorbereitung sicherlich empfehlenswert. Aber auch zum kennenlernen und beschnuppern mit den Bootsfahrlehrern taugt diese Variante &#8211; Im besten Fall also eine Win-Win Situation für die Bootsfahrschule und die Lernenden.</p>
<p>Meist werden bei Kursen der Bootsfahrschulen ergänzende Lernmaterialien ausgegeben. Dabei handelt es sich vielfach entweder um das von der Vereinigung der Schifffahrtsämter herausgegebene Buch &#8222;<a title="Lehrmittel Gute Fahrt auf Schweizerischen Gewässern" href="https://www.vks.ch/de/publikationen/lehrmittel" target="_blank" rel="noopener ">Gute Fahrt auf schweizerischen Gewässern</a>&#8220; sowie einer Lern-CD mit den Prüfungsfragen der Schifffahrtsämtern.</p>
<p>Im Präsenzunterricht der Bootsfahrschule werden dann meist die einzelnen Vorschriften und Signale besprochen und erklärt, die eigentliche Vorbereitung auf die Prüfung findet aber im Selbststudium daheim statt.</li>
<li class="bestof"><strong>Die Prüfungsvorbereitung im Selbststudium</strong><br />
<strong>Das ist sicherlich für die meisten Prüfungsaspiranten der Weg der Wahl</strong>, da die A- oder D-Schein Theorieprüfung, anders als beim Hochseeausweis, kaum Lehrstoff enthält der ein vertieftes Verständnis erfordert.<br />
Das allermeiste kann &#8222;einfach&#8220; auswendig gelernt werden. Die Prüfung beim Schifffahrtsamt ist immer Multiple-Choice mit einer richtigen Antwort aus drei vorgegebenen Alternativen. Der Fragenpool wird periodisch angepasst und überarbeitet, ist aber überschaubar und kann mit Fleiss und etwas Disziplin relativ schnell verinnerlicht werden.</p>
<p><strong>Es gibt eine Palette von Angeboten, die das Selbststudium dieser Fragen erleichtern</strong> &#8211; Besonders hervorheben möchte ich das Produkt &#8222;BoatDriver&#8220; von Frederiksen, das sehr professionell produziert ist und neben dem reinen Lern- und Prüfungsmodul auch gesprochene Erklärungen, Animationen und alle bekannten Prüfungsfragen enthält. Änderungen am Fragenpool werden online per Update nachgeliefert.</p>
<ul style="margin-top: 0px; margin-bottom: 13px;">
<li><a href="https://www.boatdriver.ch/e-learning-bootspruefung-theorie-kat-a-d" target="_blank" rel="noopener">https://www.boatdriver.ch/e-learning-bootspruefung-theorie-kat-a-d</a></li>
</ul>
<p><strong>Ein ähnliches Angebot gibt es daneben noch von der Bootsfahrschule Andreas Gehri aus Unterseen</strong>, auch dort steht eine App für das Lernen unterwegs zur Verfügung. Der ganze Kurs kann dort auch online gebucht werden, wobei ein zeitlich befristeter Zugang zum Kurs gebucht wird.</p>
<ul style="margin-top: 0px; margin-bottom: 13px;">
<li><a href="https://app-bootstheorie.ch/" target="_blank" rel="noopener ">https://app-bootstheorie.ch/</a></li>
</ul>
<p><strong>Rafael</strong> hat im Sommer 2017 unter dem Namen bootspruefung24.ch ein Online-Portal mit den aktuellen Prüfungsfragen und einem Trainingsmodus aufgeschaltet. Dieses Angebot kann eine Stunde lang komplett und voll funktionsfähig ausprobiert werden. Erst wenn man es weiter nutzen möchte, wird ein kleiner Preis fällig. Dieser berechtigt dann zur Lebenslangen Nutzung dieses Portals.</p>
<p>Ein faires Angebot, wie ich finde:</p>
<ul style="margin-top: 0px; margin-bottom: 13px;">
<li><a href="https://www.bootspruefung24.ch" target="_blank" rel="noopener ">https://www.bootspruefung24.ch</a></li>
</ul>
<p><strong>Auch das bereits erwähnte Lehrbuch der Vereinigung der Schifffahrtsämter</strong> mit dem Fragenkatalog auf CD kann zum Selbststudium genutzt werden, wobei das die in meinen Augen &#8222;trockenste&#8220; und am meisten an den Gesetzestexten orientierte Variante ist.</p>
<ul style="margin-top: 0px; margin-bottom: 13px;">
<li><a title="Lehrmittel Gute Fahrt auf Schweizerischen Gewässern" href="https://www.vks.ch/de/publikationen/lehrmittel" target="_blank" rel="noopener ">Gute Fahrt auf schweizerischen Gewässern</a></li>
</ul>
</li>
</ul>
<h2>Kostenlose Online-Theorie Fragebögen</h2>
<p><strong>Das Internet bietet auch für Einwohner der Schweiz, die den Schweizer Bootsführerausweis machen wollen, einige kostenlose Test an.</strong><br />
Diese eigenen sich durchaus für einen schnellen Test der eigenen Kenntnisse zwischendurch, allerdings haben alle Angebote gemeinsam, dass nicht der gesamte Fragenkatalog geprüft wird. Ist ja auch klar: Meist möchten die Anbieter, dass man nach dem Probetest einen richtigen Lehrgang bei ihnen beginnt.</p>
<p><strong>Ganz gut  für den Einstieg: Die offizielle Demo-Prüfung der Schifffahrtsämter</strong><br />
Diese Probe-Prüfung ist recht kurz gehalten: 10 Fragen aus dem amtlichen Katalog müssen beantwortet werden, man erhält aber einen recht guten und aktuelle Eindruck über den Testablauf und die Zusammenstellung sowie die Art und Weise der Fragen.</p>
<ul style="margin-top: 0px; margin-bottom: 13px;">
<li><a href="http://navapp.vks.ch/de/demo" target="_blank" rel="noopener ">VKS Probeprüfung</a></li>
</ul>
<p><strong>Habe ich eine Lernquelle übersehen oder nicht richtig berücksichtigt?</strong><br />
Dann schreib mir &#8211; per Mail, über Facebook (in der rechten Spalte kannst Du auf &#8222;Gefällt mir&#8220; drücken <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> ) oder ganz einfach im unten stehenden Kommentarfeld!</p>
<p>Und natürlich wünsche ich Dir ganz viel Erfolg beim lernen und der anschliessenden Prüfung!<br />
<strong>Lass es uns wissen, wenn Du bestanden hast!</strong></p>
<p>&#8212;</p>
<p>Illustration: © Robert Kneschke &#8211; Fotolia.com</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.segelrevier.ch/online-test/pruefung-segelschein-motorboot-online-fragebogen/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">2503</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Segeln lernen: Praxis Ausbildung in der Segelschule. Die Inhalte, die Kosten und die Dauer.</title>
		<link>https://www.segelrevier.ch/schweiz/segeln-lernen-ausbildung-praxis-segelschule</link>
					<comments>https://www.segelrevier.ch/schweiz/segeln-lernen-ausbildung-praxis-segelschule#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Uwe]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2021 05:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Revierinfos Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Segeln und Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Segelschulen]]></category>
		<category><![CDATA[Bootsführerausweis]]></category>
		<category><![CDATA[D-Schein]]></category>
		<category><![CDATA[segelkurs]]></category>
		<category><![CDATA[segelschule]]></category>
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					<description><![CDATA[In der Segelschule kannst du zwischen individuellem Einzelunterricht, Gruppenkursen und fixen Kursen wählen. Die Ausbildung umfasst Theorie und Praxis, inklusive Knoten, Kurssegeln, Manöver und Sicherheit. Die Kosten variieren je nach Kursart und Anbieter.
In diesem Beitrag erfährst Du mehr darüber, was Dich in Deiner Ausbildung erwartet und wie Du den für Dich passenden Anbieter findest.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/segeln-lernen-auf-dem-see.jpg"><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-3817" src="https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/segeln-lernen-auf-dem-see.jpg" alt="Typische Fahrstunde auf einem Segelboot." width="640" height="350"></a><br />
<strong>Was kostet ein Segelkurs, was muss man bei der Segelprüfung eigentlich können und wie lange dauert die Ausbildung in der Segelschule bis zur Prüfungsreife?</strong></p>
<p>Diese grundlegenden Fragen stellen sich wohl jedem Skipper, jeder Skipperin in Spe bei der Entscheidung den Segelschein auf einem der tollen Schweizer Seen zu erwerben.</p>
<p>Welche Art der Ausbildung ist jetzt genau für Dich die passende und was wird vermittelt? Denn viele Wege führen zum kantonalen Schiffsführerausweis der Kategorie D, wie der Segelschein in Behördendeutsch so schön heisst.</p>
<p><strong>Ich versuche also im Folgenden einen zwar subjektiven, aber für Deine Entscheidung hoffentlich hilfreichen Überblick zu geben.</strong></p>
<h2>Der Segelkurs &#8211; Dauer und Kosten.</h2>
<p><a href="https://www.segelrevier.ch/wp-content/Fotolia_2943199_XS.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-1105" title="Segelkurs" src="https://www.segelrevier.ch/wp-content/Fotolia_2943199_XS-300x200.jpg" alt="Segeln lernen im Segelkurs" width="300" height="200"></a><strong>Als Segel-Anfänger geht man, abhängig von Vorkenntnissen und individueller Aufnahmefähigkeit, von zirka 15-25 Stunden Schulungsdauer im Einzelunterricht aus.</strong></p>
<p>Allerdings gibt es neben dem intensiven und individuellen Segelkurs auch noch alternative Möglichkeiten. So kann man sich mit anderen angehenden SeglerInnen zusammentun und eine kleine Gruppe bilden, die dann das Segeln gemeinsam erlernt. Oder ganz klassisch das Segeln in einer Art Flottille erlernen, die dann von einem oder mehreren Segellehrern in Motorbooten umkreist wird.</p>
<p><strong>Die einzelnen Kursarten in der Übersicht:</strong></p>
<p><span id="more-3872"></span></p>
<ul>
<li class="bestof"><strong><em>Der Einzelunterricht</em></strong> ist die flexibelste und auch die effektivste Form des Segelkurses, denn der Segellehrer ist mit dem Auszubildenden allein an Bord, kann optimal auf die Bedürfnisse eingehen und den Lernerfolg individuell maximieren. Sogar der Segelunterricht an Bord des vielleicht schon vorhandenen eigenen Segelbootes ist hier möglich. Da die Termine mit der Segelschule individuell vereinbart werden, kann man flexibel planen und seine Freizeit optimal zur Segelausbildung nutzen.Allerdings ist diese Form des Segeln Lernens auch die teuerste.</li>
<li class="bestof"><strong><em>Im individuellen Gruppen-Segelkurs</em></strong> befinden sich zwei bis drei Segelschüler zu vorher vereinbarten Terminen zu einem gemeinsamen Kursteil zusammen auf dem Schulungsboot.<br />
In der Gruppe von 2 bis 3 Schülern auf dem Boot muss die erforderliche Gesamtstundenzahl nach oben angepasst werden, der Kurs dauert also zeitlich länger. Weil man aber auf verschiedenen Positionen an Bord eingesetzt wird, man mehr Zeit auf dem Wasser verbringt und auch von den Fehlern der anderen lernt ist der Erfolg letztendlich günstiger zu haben und meiner Meinung nach auch nachhaltiger. Denn Segeln ist auch eine Teamaufgabe und so etwas lernt man am besten im Zusammenspiel mit einer Crew.</p>
<p>Ein solcher Gruppenkurs dauert in etwa 8 Tage. Der Segelkurs wird dabei vielfach in Halbtagen unterrichtet, die nicht zusammenhängend genommen werden müssen. Ein Halbtag entspricht meist einer Schulungsdauer von etwa drei Stunden in zwei Blöcken zu je 1,5 Stunden. So kommen 42 budgetierte Unterrichtsstunden für den Gruppenkurs zusammen. Die Kosten hierfür teilen sich die Teilnehmenden auf.</p>
<p>Der letzte Tag des Kurses ist dabei für die Prüfung selbst reserviert, ist nicht in den Ausbildungsstunden enthalten und wird normalerweise auch gesondert abgerechnet.</li>
<li class="bestof"><strong><em>Die klassische Segelschule</em></strong> mit fixen Segelschul-Kursen bietet auch handfeste Vorteile.<br />
In Segelschulen wie z.B. der <a href="http://www.swiss-sail.ch" target="_blank" rel="noopener ">Segelschule Thunersee</a>, die in grösseren Gruppen mit mehreren Booten gleichzeitig ausbilden, bucht man in der Regel ganze zusammenhängende Kurse. In Thun ist das ein Grund- und ein Prüfungskurs zu je drei bis vier ganzen Tagen, die man dann in einer Art Flottille segelt. Das macht Spass und ist auch kostengünstiger als Einzel- oder Kleingruppenunterricht.<br />
Wenn man sich mehrere Tage zusammenhängend frei nehmen kann, ist diese Art der Ausbildung für mich das Mittel der Wahl. Man lernt durch die hohe Eigenverantwortung von Anfang an sehr schnell, trifft nette Leute und hat auf jeden Fall eine Menge Spass beim Segeln.Für diese Art des Segelkurses wird man sich in der Regel Ferien nehmen müssen.</li>
</ul>
<h3>Die Kosten eines Segelkurses</h3>
<p><strong>Die meisten Segelschulen verkaufen den Segelkurs stundenweise oder in Paketen.</strong><br />
Die Preise variieren je nach Anbieter von ca. Fr. 90,00 bis hin zu Fr. 130,00 pro individueller Unterrichtseinheit. Die Dauer einer Einheit liegt dann, auch wieder je nach Anbieter, zwischen 45 Minuten und 1,5 Stunden! In einer Zweiergruppe betragen die Preise pro Einheit und Person meist etwas mehr als die Hälfte des Preises für eine Individual-Einheit.</p>
<p>Hinzu kommen bei den meisten Segelschulen noch Zuschläge für Versicherung, das Einfahren vor der Prüfung und die Miete des Prüfungsbootes. Einzelne Anbieter verrechnen auch noch die Überfahrt des Bootes zum Prüfungssteg oder die Unterrichtsunterlagen separat.</p>
<p>Bei einer angenommenen Ausbildungsdauer von 20 Unterrichts-Stunden im Individual-Segelkurs kommt man so auf einen Preis von ca. Fr. 2200.00 für den praktischen Segelkurs. Hinzu kommt aber noch der Aufwand für die kantonale Schiffsführer Theorie-Prüfung, der je nach Lernquelle auch einige Franken kosten kann.</p>
<div class="infobox"><strong>Ich berichtete bereits über den theoretischen Teil der Segel-Ausbildung: </strong><br />
<a href="https://www.segelrevier.ch/segeln-lernen/" target="_blank" rel="noopener ">https://www.segelrevier.ch/segeln-lernen/ &#8211; [In neuem Fenster öffnen »]</a></div>
<p>Meiner Einschätzung nach wird man mit <strong><em>Fr. 2500.00 für einen individuellen Segelkurs</em></strong> inkl. der obligatorischen Nebenkosten und der theoretischen Schiffsführerausbildung rechnen dürfen.<br />
<strong>Die Preise sind im übrigen beim individuellen Segelkurs in der Gruppe in etwa ähnlich hoch zu erwarten, da man ja entsprechend länger auf dem Wasser ist. </strong></p>
<p><em>Wenn dann am Ende noch etwas Geld übrig bleibt, kann man ja z.B. Mitglied bei der <a href="https://go.sailcom.ch/" target="_blank" rel="noopener ">Sailcom</a> &#8211; der schweizerischen Boatsharing-Genossenschaft werden. Dann hat man sofort Zugriff auf über 60 Segelboote auf vielen Schweizer Seen und kann sofort loslegen.</em> Aber zurück zum Thema.</p>
<h2>Was lernt man in der Segelschule?</h2>
<p><a href="https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/Auslaufen-zur-Segelprüfung-aum-Thunersee.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-3913" src="https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/Auslaufen-zur-Segelprüfung-aum-Thunersee-300x169.jpg" alt="Der Tag der Segelschein-Prüfung an der Segelschule Thunersee-." width="300" height="169"></a><strong>Am Prüfungstag ist es endlich soweit:</strong><br />
Mit dem Experten des kantonalen Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamtes geht es im Prüfungsboot hinaus auf den See.</p>
<p><em>Jetzt müssen die geforderten Manöver, Kommandos und Knoten sitzen!</em></p>
<p>Da man zur Prüfung für den Schiffsführerausweis Binnen nur zugelassen wird, wenn man bereits die theoretische Schiffsführerprüfung bestanden hat, findet an der Segelschule selbst keine weitere Schulung der theoretischen Inhalte statt. Dort wird dieses Wissen für den Prüfungskurs vorausgesetzt und in der Praxis vertieft: Das richtige Verhalten bei Annäherung eines Kursschiffes, die Abstände zu Fischerbooten, die Interpretation von Seezeichen und die Beachtung der Vortrittsregeln gehen einem so schnell in Fleisch und Blut über.</p>
<p><a href="https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/Segeltheorie-Segelschule-Thunersee.jpg"><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-3914" src="https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/Segeltheorie-Segelschule-Thunersee-300x169.jpg" alt="Segeltheorie-Segelschule-Thunersee" width="300" height="169"></a><strong>Quasi nebenbei gibt es dann besonders bei Flaute auch noch segelpraktische Vertiefungen,</strong> wie z.B. die Erklärung der korrekten Segelstellungen und der Umgang mit einfachen physikalische Effekten, wie z.B. dem scheinbaren Wind und ähnlichem.</p>
<p><strong>Aber die meiste Zeit verbringt man auf dem Segelboot und lernt spielend die zur Segelprüfung geforderten Inhalte.</strong></p>
<p>Hier also nun eine Übersicht der Kurs- und Lerninhalte:</p>
<ul>
<li class="bestof"><strong>Vor jedem Auslaufen: Die Seemanns-Knoten</strong><br />
An der Prüfung wird man vom Prüfer aufgefordert werden mindestens drei Standard Knoten seemännisch korrekt zu knüpfen. Deshalb werden bei den meisten Segelschulen die Knoten vor Beginn eines Ausbildungstages kurz vertieft und gemeinsam gelegt.<br />
Beherrscht werden müssen: Der <a href="http://www.knotentraining.de/sites-knoten/palstek.html" target="_blank" rel="noopener ">Palstek</a>, der <a href="http://www.knotentraining.de/sites-knoten/kreuzknoten.html" target="_blank" rel="noopener ">Kreuzknoten</a>, der <a href="http://www.knotentraining.de/sites-knoten/klampe_belegen.html" target="_blank" rel="noopener ">Kopfschlag</a>, der <a href="http://www.knotentraining.de/sites-knoten/webeleinstek.html" target="_blank" rel="noopener ">Mastwurf</a> (Webeleinstek), der <a href="http://www.knotentraining.de/sites-knoten/rohringstek.html" target="_blank" rel="noopener ">Roringstek</a>, der <a href="http://www.knotentraining.de/sites-knoten/achtknoten.html" target="_blank" rel="noopener ">Achtnoten</a>, der einfache und der doppelte <a href="http://www.knotentraining.de/sites-knoten/schotstek.html" target="_blank" rel="noopener ">Schotstek</a> sowie <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Rundt%C3%B6rn_mit_zwei_halben_Schl%C3%A4gen" target="_blank" rel="noopener ">der Rundtörn mit zwei halben Schlägen</a>. Wünschenswert ist noch die Kenntnis des <a href="http://www.knotentraining.de/sites-knoten/stopperstek.html" target="_blank" rel="noopener ">Stopperstekes</a>.Bei allen Knoten kann auch noch nach dem Anwendungsfall und den Einschränkungen gefragt werden: (z.B. Kreuzknoten zur Verbindung von zwei gleich dicken Enden, löst sich bei nicht konstantem Zug.)</li>
<li class="bestof"><strong>Das korrekte, seemännische Verwenden der nautischen Fachausdrücke und der Teile einer Segeljacht oder Jolle.</strong><br />
Man muss also auch bei Seegang und etwas mehr Wind immer noch Lee von Luv unterscheiden können, wissen dass das entgegenkommende Boot den Wind von Steuerbord hat und man in kleineren Böen auch schon mal einfach das Grosschot fieren kann, bevor man ans Reffen denken muss&#8230;</li>
<li class="bestof"><strong>Das Bereitmachen des Bootes zum Auslaufen.</strong><br />
An der Prüfung muss man dem Prüfer zumindest en Detail erklären können, wie man ein Boot aufklariert. Also in einen verkehrstüchtigen und einwandfreien Zustand versetzt um damit auf den See fahren zu können.<br />
Dazu gehört auch das Wissen um die vorgeschriebene Ausrüstung, die Handhabung evtl. Sicherheitseinrichtungen und die Abgabe von Notsignalen.</li>
<li class="bestof"><strong>Kurse am Wind benennen und segeln können.</strong><br />
Wenn man aufgefordert wird &#8222;auf halben Wind abzufallen&#8220;, soll man also wissen das man den Wind nun genau von der Seite bekommen soll und die Segel entsprechend einzustellen sind. Das Kurssegeln zieht sich durch den ganzen Segelkurs, hinzu kommen dann noch die zur Beherrschung eines Segelboots notwendigen Fertigkeiten.</li>
<li class="bestof"><strong>Einfache Segelmanöver durchführen und kommandieren können.</strong><br />
Einfache Manöver wie die Wende aus dem Halbwindkurs werden ziemlich früh im Segelkurs gelernt. Damit der &#8222;Vorschoter&#8220;, die das Vorsegel bedienende Person, auch das Vorsegel richtig führt muss eine strukturierte Kommandosprache eingehalten werden. Diese wird anhand einer Kommandotafel eingeübt.</li>
<li class="bestof"><strong>Vertiefung der Wendemanöver.</strong><br />
Im weiteren Verlauf werden die Manöver mit denen man mit dem Bug durch den Wind dreht vertieft und geübt. Also die Wende aus Hart-am-Wind Kursen oder das Beidrehen eingeführt.</li>
<li class="bestof"><strong>Vor dem Wind segeln, Schiften und Einführung Segelmanöver &#8222;Halse&#8220;</strong><br />
Im Prinzip kann man jede Kursänderung auch mit einer Wende erreichen. Mitunter ist es aber einfacher mit dem Heck durch den Wind zu drehen, z.B. wenn dieser sowieso achterlich &#8211; also von hinten &#8211; einfällt. Aus den Kursen &#8222;vor dem Wind&#8220; wird so das Manöver &#8222;Halse&#8220; eingeführt.</li>
<li class="bestof"><strong>Alle Kurse segeln und in jeden gewünschten Kurs wenden oder halsen können.</strong><br />
Dann kann man eigentlich schon segeln. Mehr braucht man nicht um von A nach B zu kommen. Aber es kann ja immer mal was passieren und irgendwann muss man auch wieder zurück in den Hafen. Da sollte man die Feinheiten beherrschen&#8230;</li>
<li class="bestof"><strong>Sicherheit: Das Reffen.</strong><br />
Wenn der Wind zu stark wird, muss man die Segelfläche verkleinern um noch genügend Vortrieb und Kursstabilität zu haben um das Boot sicher zu führen. Dies ist von Boot zu Boot unterschiedlich und wird anhand des Schulbootes vorgestellt.</li>
<li class="bestof"><strong>Vollkreis um eine Boje fahren.</strong><br />
Mit dem engen Vollkreis um eine Boje wird das Bootshandling einem Feinschliff unterzogen. Dabei müssen die Segel kontinuierlich dem Windeinfall angepasst werden und alle Kommandos für das Kurssegeln und die Manöver werden benötigt.</li>
<li class="bestof"><strong>Aufschiesser zur Boje</strong><br />
Aus einem Halbwindkurs heraus quasi rechtwinklig so auf eine Boje im Wind zuhalten, dass das Boot direkt vor der Boje zum Stillstand kommt. Das trainiert das räumliche Vorstellungsvermögen und das Gefühl für Wind und Boot. Wenn man mal zu schnell ist, kann man sogar mit dem Grosssegel bremsen &#8230;</li>
<li class="bestof"><strong>An- und Ablegen an einer Boje in Ufernähe</strong><br />
Auch wenn man diese Manöver später vielleicht mit Motorunterstützung fährt: Im Segelkurs wird alles gesegelt. Auch das Ab- und Anlegen erfolgt also ausschliesslich unter Segeln und der vielleicht vorhandene Aussenborder bleibt aus. Mit dem An- und Ablegen an einer Boje bekommt man das Gefühl, dass man später im (engen) Hafen und evtl. in der Box benötigt.</li>
<li class="bestof"><strong>Boje-über-Bord Manöver mit Q-Wende und (Beinahe-) Aufschiesser</strong><br />
Das klassische &#8222;Mensch-über-Bord-Manöver&#8220;, wie es an der Prüfung verlangt wird. Alternativ und zusätzlich gibt es noch die Variante mit der Halse, die meiner Meinung nach schneller gefahren werden kann. Beim Fender-über-Bord müssen die richtigen Segelkommandos schnell, entschlossen und vor allem korrekt erfolgen damit der Fender gerettet werden kann&#8230;</li>
<li class="bestof"><strong>An- und Ablegen an einen Steg und sofern vorhanden in eine Box.</strong><br />
Quasi das Start- und Endprogamm der Prüfungsfahrt. Mit dem Ablegen vom Steg beginnt die Prüfung und zum Schluss sollte man das Boot noch sauber wieder an den Prüfungssteg zurückbringen und einparken. Je nach Wind gibt es hier verschiedene Varianten, die Prüfungsstege erlauben aber meist die relativ bequeme Variante gegen den Wind <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></li>
<li class="bestof"><strong>Die Prüfungsvorbereitung.</strong><br />
Jetzt wird es Ernst: Alle Manöver und Knoten sind eingeübt und auf allfällige Fragen des Prüfungs-Experten ist man perfekt vorbereitet. Wenn nicht grade Flaute oder Starkwind herrscht, wird die Prüfung durchgeführt und auch bestanden. Kurz bevor es losgeht, fährt man sich warm und übt nochmal alles.<br />
<em>Dann kann nichts mehr schiefgehen. Viel Erfolg!</em></li>
</ul>
<p><strong>Nach der Prüfung erhält man den Prüfungsbericht, der bis zur Ausstellung des Schiffsführerausweises der Kategorie D als Fahrerlaubnis gültig ist.</strong><br />
Für die meisten beginnt nun das eigentliche Lernen erst &#8211; Denn nur die Erfahrung auf dem See macht aus einem Führerausweisinhaber auch einen guten Skipper oder eine gute Skipperin.</p>
<div class="infobox">
<p><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-3265" src="https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/Anker.gif" width="55" height="47"><strong>Du möchtest nun direkt starten und weisst nicht bei welcher Segelschule Du mit dem Segelschein beginnen sollst?</strong></p>
<p>Unter <a href="https://www.segelrevier.ch/segelschulen/segelschule-finden-schweiz/">https://www.segelrevier.ch/segelschulen/segelschule-finden-schweiz/</a> findest Du einen Artikel von mir zur Auswahl einer Segelschule.</p>
<p>Du findest unter den folgenden Adresse eine recht umfassende und aktuelle Auflistung guter Ausbildungsstätten für den Segelschein.</p>
<p>&#8211; <a href="https://segelschulen-schweiz.ch/unsere-mitglieder/" target="_blank" rel="noopener">https://segelschulen-schweiz.ch/unsere-mitglieder/</a></p>
<p>Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Auswahl und bei der Ausbildung mit der Bootsfahrschule Deiner Wahl!</p>
</div>
<p><strong>Wie immer freue ich mich über Hinweise, Kritik und Anregungen.</strong><br />
Am liebsten über das untenstehende Kommentarformular &#8211; Denn dann haben alle was davon.</p>
<p>Dieser Artikel ist Teil einer Serie über die nautischen Ausbildungen in der Schweiz.<br />
Ein Verzeichnis aller bisher zu diesem Thema erschienenen Artikel findest Du hier:</p>
<p><a href="https://www.segelrevier.ch/seemannsgarn/segeln-lernen/">https://www.segelrevier.ch/seemannsgarn/segeln-lernen/</a></p>
<p><em><strong>Immer die Handbreit Wasser unterm Kiel!</strong></em></p>
<p>&#8212;<br />
<em>Illustrationen:<br />
Segelschul-Stunde mit drei Personen: © synto &#8211; Fotolia.com<br />
Segelboot auf Törn: © Jan Kranendonk – Fotolia.com<br />
Ausfahrt zur Prüfung: Eigenes Foto &#8211; Segelschule Thunersee vom 09. Juni 2014<br />
Wandtafel in der Segelschule: Eigenes Foto &#8211; Segelschule Thunersee</em></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.segelrevier.ch/schweiz/segeln-lernen-ausbildung-praxis-segelschule/feed</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
		<post-id xmlns="com-wordpress:feed-additions:1">3872</post-id>	</item>
		<item>
		<title>Eine passende Segelschule finden.</title>
		<link>https://www.segelrevier.ch/segelschulen/segelschule-finden-schweiz</link>
					<comments>https://www.segelrevier.ch/segelschulen/segelschule-finden-schweiz#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Uwe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jun 2021 05:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Segelschulen]]></category>
		<category><![CDATA[segelkurs]]></category>
		<category><![CDATA[segeln]]></category>
		<category><![CDATA[segeln lernen]]></category>
		<category><![CDATA[segelschule]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.segelrevier.ch/?p=153</guid>

					<description><![CDATA[Nachdem du deine Theorieprüfung für den Bootsfahrausweis Kategorie D und A bestanden hast, steht die Wahl der Segelschule an. Es ist wichtig zu entscheiden, ob du nur den Segelschein oder auch den Motorboot Führerausweis erwerben willst. Die Auswahl sollte zu deinen Zielen und Zeitplänen passen. Hier findest Du Hilfen zur Entscheidung.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach der bestandenen Theorieprüfung für den Bootsfahrausweis Kategorie D und A kommt in aller Regel die Qual der Wahl. Welche Segelschule oder Bootsfahrschule soll man für die nun fällige Praxisausbildung wählen? </strong></p>
<p>Gar nicht so einfach, diese Frage.<br />
Denn es gilt zuvor zu klären, ob Sie lediglich den Segelschein oder eine Kombination von Segel- und Motorboot Führerausweis erwerben wollen. Möchten Sie lieber ein Komplettangebot aus einer Hand oder sind Sie flexibel und könnten sich vorstellen die Ausbildungen getrennt anzugehen?</p>
<p><img decoding="async" title="Unterrichtsfoto Segelschule Thunersee" src="https://www.segelrevier.ch/wp-content/dscn4603-300x168.jpg" alt="Segelschule Thunersee" width="300" height="168" align="left" hspace="5" vspace="5"></p>
<p>Wenn Sie Ihren Theorieunterricht für den Bootsführerschein bereits bei einer Bootsfahrschule genommen haben, werden Sie die Praxisausbildung wahrscheinlich auch dort machen wollen.<br />
Lesen Sie trotzdem weiter, vielleicht erhalten Sie ja noch die eine oder andere Anregung.</p>
<div class="infobox"><img decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-3265" src="https://www.segelrevier.ch/wp-content/uploads/Anker.gif" alt="Achtung: Wichtiger Hinweis" width="55" height="47"><strong>Achtung: In der Schweiz gilt:</strong><br />
Um zur praktischen Prüfung für den Bootsführerausweis zugelassen zu werden, muss vorher zuerst die theoretische Prüfung erfolgreich absolviert worden sein.<br />
Die dazu erforderlichen Informationen finden Sie auf der Seite &#8222;<a title="Segeln lernen" href="https://www.segelrevier.ch/segeln-lernen/">Segeln lernen</a>&#8220; wenn Sie <a title="Bootsführerausweis Prüfung" href="https://www.segelrevier.ch/segeln-lernen/">hier klicken</a>.</div>
<p>Bei der Auswahl der Segelschule sollte nicht nur <strong>der Preis und/oder die Entfernung zu Ihrem Wohnort</strong> eine Rolle spielen. Generell kann man sagen, dass die Ausbildungsqualität der Segelschulen in der Schweiz <strong>recht gut</strong> ist. Die effektive Qualität des Unterrichts kann man sicherlich bei jeder Schule nach einem kurzen Anruf mit einer <strong>Probelektion</strong> oder einer <strong>Besichtigung des Schulbetriebes</strong> für sich klären. Eine seriöse Segelschule wird auf eine solche Anfrage hin keine Berührungsängste zeigen und Sie gerne einladen.</p>
<p><span id="more-153"></span><strong>Wichtiger ist zu klären, ob der Unterricht der Bootsfahrschule zu den für sich gesetzten Zielen und den zeitlichen Möglichkeiten passt:</strong></p>
<ul>
<li>Möchten Sie eher sportlich auf Jollen unterwegs sein oder peilen Sie den Erwerb eines Fahrtenschiffes an, auf dem man auch schon mal eine Zeit lang wohnen kann?</li>
<li>Können Sie sich für den Segelunterricht ein paar Tage am Stück freimachen oder sind Sie darauf angewiesen Ihre Unterrichtszeiten flexibel und individuell zu vereinbaren?</li>
<li>Haben Sie ein Kostenlimit für den Bootsführerschein und möchten Sie bereits vorher ungefähr wissen, was Sie der Segelschein kostet oder legen Sie Wert auf eine möglichst individuelle Betreuung und private Schulung?</li>
</ul>
<p><strong>Wichtig ist auch die Art des Unterrichts. Bevorzugen Sie Blockzeiten oder individuell vereinbarte Kurszeiten?</strong></p>
<p><strong>Eine sehr effektive Art des Segelunterrichts lernte ich seinerzeit während meiner Segelausbildung auf dem Thunersee kennen.</strong><br />
Die <a title="Segelschule Thunersee" href="http://www.swiss-sail.ch/" target="_blank" rel="noopener ">Segelschule Thunersee</a> bildet auf eigens für die Segelschule entwickelten Schulungsbooten (ST-19) in der Gruppe aus. Das bedeutet jeweils am Morgen eine kurze Theorieeinheit und dann <strong>von Anfang an</strong> relativ <strong>eigenverantwortliches Segeln</strong> in Zweiergruppen auf dem Thunersee. Die Segellehrer umkreisen die kleine Flotte aus 6-8 kleinen Segelbooten mit dem Motorboot und steigen jeweils kurz in das vom Lernenden selbst gesteuerte Segelboot zu und erklären die Manöver.</p>
<p>Diese werden dann unter Aufsicht eingeübt und dann selbständig verfestigt. Da man auf den Booten zu zweit (maximal zu dritt) ist, kann man beliebig zwischen den Positionen wechseln und lernt so <strong>spielerisch und einfach die gesamten Segelabläufe kennen</strong>. Kleine Regatten und andere Wettbewerbe lockern das Ganze auf und ehe man sich versieht ist die Woche auch schon rum. <strong>Mir hat diese Art von Segelschule sehr viel Spass gemacht und ich konnte in kurzer Zeit enorm viel lernen. Auch ergaben sich aus der Gruppe unserer Segelschule Kontakte die bis heute halten.</strong></p>
<p>Eine andere Art des Unterrichts, wohl aus Zeitgründen die am<strong> weitesten verbreitete</strong>, ist das Segeln nach<strong> individueller Vereinbarung</strong>.<br />
Dabei fährt ein Segellehrer immer mit und instruiert entweder im Privatunterricht oder eine Zweiergruppe, die aus Termingründen zusammengefunden hat. Bei dieser Art der Ausbildung kann sehr individuell auf bestehende Interessen und Defizite eingegangen werden. Auch ist es so möglich eine Segelschule auszuwählen, deren Schulungsboote dem selbst angestrebten Bootstyp am nächsten kommen. Sehr verbreitet eingesetzt werden leicht zu handhabende, schnell reagierende Segelboote z.B. vom Typ Surprise, Soling oder J-80 eingesetzt. Die individuelle Ausbildung hat aber auch den Nachteil, das die effektiven Kosten für den D-Schein im vornherein schwieriger<strong> budgetierbar sind</strong>.</p>
<p><strong>Infos zu den genannten und anderen Segelschulen finden Sie im Internet unter</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://segelschulen-schweiz.ch/unsere-mitglieder/" target="_blank" rel="noopener">Segelschulen im Verband Schweizerischer Segelschulen</a></li>
<li><a title="Segelschule Thunersee" href="http://www.swiss-sail.ch/" target="_blank" rel="noopener ">Segelschule Thunersee</a></li>
<li><a title="Webcam Thunersee" href="http://www.inteca.ch/websst/newsize.jpg" target="_blank" rel="noopener ">Webcam der Segelschule Thunersee direkt auf die ST-19 Flotte</a></li>
<li><a title="Segeln lernen auf dem Bielersee" href="https://www.sailteam.ch/angebote/toerns-bootsfahrschule-binnen/segelschule-bielersee">Unsere kleine Segelschule auf dem Bielersee. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></a></li>
</ul>
<p>Die von mir genannten Segelschulen sind nur Beispiele und sicher werden einige meiner Leser andere Erfahrungen gemacht haben oder sogar Vorschläge haben.<br />
Ich bitte Sie, grade bei diesem Thema, doch von der Kommentarfunktion Gebrauch zu machen. <strong>Teilen Sie uns Ihre Lieblings-Segelschule mit!</strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>
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