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	<title>Selbstversuch: Wahnsinn</title>
	<link>http://www.drekhead.com</link>
	<description>Der tägliche Wahnsinn im Selbstversuch</description>
	<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 16:05:43 +0000</pubDate>
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		<title>Spam, anyone?</title>
		<link>http://www.drekhead.com/2008/11/21/spam-anyone/</link>
		<comments>http://www.drekhead.com/2008/11/21/spam-anyone/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 21:05:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Onkel Loco</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Wahnsinn]]></category>
<category>Blog</category><category>Google</category><category>Leckmich</category><category>Spam</category>
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		<description><![CDATA[Lange habe ich mir hier nicht mehr blicken lassen. Aber jetzt wird es einfach mal Zeit.
So langsam geht mir das ewige Spam l&#246;schen n&#228;mlich tierisch auf den Sack. Da ballern einem die Leute bei einem Beitrag, der bezeichnenderweise »Ein Medikament gegen die Dummheit« hei&#223;t, Tonnen von dusseligen Kommentaren in den / das Blog und scheinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange habe ich mir hier nicht mehr blicken lassen. Aber jetzt wird es einfach mal Zeit.</p>
<p>So langsam geht mir das ewige Spam l&#246;schen n&#228;mlich tierisch auf den Sack. Da ballern einem die Leute bei einem Beitrag, der bezeichnenderweise »Ein Medikament gegen die Dummheit« hei&#223;t, Tonnen von dusseligen Kommentaren in den / das Blog und scheinen tats&#228;chlich zu glauben, sie k&#228;men mit so einem Quatsch durch. Wie wahrscheinlich ist das denn, dass ich tats&#228;chlich glaube, die hie&#223;en wirklich »Ferienwohnung« oder »Kredit«? Und wer zur H&#246;lle nennt sein Kind blo&#223; Poker? Man wei&#223; es nicht. Ich jedenfalls nicht.</p>
<h3>Nofollow mich am A&#8230;.</h3>
<p>Okay. Was bleibt mir also, als hier f&#252;r alle Kommentare das nofollow wieder einzuschalten, wenn ich keinen Bock drauf habe, st&#228;ndig meinen Spamfilter zu leeren oder den Spammern, die halbwegs lesenswertes hier hinterlassen, h&#228;ndisch ein nofollow zu verpassen? Klar. Das einzige was bleibt, ist an die Spammer zu appellieren, ihre Tapeten woanders zu verkaufen, weil das hier sowieso keinen Sinn macht.</p>
<p>Wahrscheinlich kann ich mir das auch sparen - und Euch wird&#8217;s beim Lesen dieser Zeilen so ergehen wie mir beim Schreiben: Ihr zweifelt an meiner geistigen Gesundheit<sup><a href="#footnote_0_215" id="identifier_0_215" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Shit! Habe gerade mal den Titel dieses Blogs nachgelesen und mir ist klar geworden, warum ich den Mist hier trotzdem schreibe  ">1</a></sup>.</p>
<h3>Vorschlag zur G&#252;te</h3>
<p>Mein Vorschlag f&#252;r alle, die zum Spammen hergekommen sind: Ihr lasst das sein - und ich verrate Euch daf&#252;r ein Geheimnis. Abgemacht?</p>
<p>Alles klar. Hier das Geheimnis: <a href="http://www.google.com" rel="nofollow">Google</a> hat auf der englischsprachigen Website begonnen, die User die Qualit&#228;t der gelieferten Ergebnisse direkt bewerten zu lassen (Mehr dazu bei <a href="http://www.baynado.de/blog/google-searchwiki/">Baynado</a>). Ihr k&#246;nnt also Eure komplette Arbeitsstruktur &#228;ndern und lieber anfangen, bei Google direkt zu spammen. Das schafft vielleicht sogar Arbeitspl&#228;tze (in Indien oder Pakistan), falls Ihr Spamlinge Heerscharen von menschlichen Googlemanipulatoren einstellen wollt, um Eure Versicherungsseiten ordentlich zu ranken.</p>
<h3>Vorschlag zwo</h3>
<p>Da Euch dieser Vorschlag vermutlich nicht sonderlich begeistern wird, habe ich hier noch nen zweiten Vorschlag im Sonderangebot: Seid doch einfach mal kreativ. Lasst Euch nen interessanten oder spannenden Kommentar einfallen und klemmt Euch diesen »Me, too« und »Dein Blog ist soooo Toll«-Schei&#223;.</p>
<p>In diesem Sinne.</p>
<a href="http://www.drekhead.com/tag/blog/" rel="tag">Blog</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/google/" rel="tag">Google</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/leckmich/" rel="tag">Leckmich</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/spam/" rel="tag">Spam</a><ol start="1" class="footnotes"><li id="footnote_0_215" class="footnote">Shit! Habe gerade mal den Titel dieses Blogs nachgelesen und mir ist klar geworden, warum ich den Mist hier trotzdem schreibe <img src='http://www.drekhead.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  [<a href="#identifier_0_215" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li></ol><div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/SelbstversuchWahnsinn?a=XkXghsSzM9E:y2nwany43dk:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/SelbstversuchWahnsinn?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/SelbstversuchWahnsinn?a=XkXghsSzM9E:y2nwany43dk:F7zBnMyn0Lo"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/SelbstversuchWahnsinn?i=XkXghsSzM9E:y2nwany43dk:F7zBnMyn0Lo" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/SelbstversuchWahnsinn?a=XkXghsSzM9E:y2nwany43dk:-74Mi7w6WBU"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/SelbstversuchWahnsinn?d=-74Mi7w6WBU" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/SelbstversuchWahnsinn?a=XkXghsSzM9E:y2nwany43dk:aVEt4g-unHM"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/SelbstversuchWahnsinn?d=aVEt4g-unHM" border="0"></img></a>
</div><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/SelbstversuchWahnsinn/~4/XkXghsSzM9E" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Medikament gegen die Dummheit</title>
		<link>http://www.drekhead.com/2008/07/10/ein-medikament-gegen-die-dummheit/</link>
		<comments>http://www.drekhead.com/2008/07/10/ein-medikament-gegen-die-dummheit/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 20:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Onkel Loco</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Der Job]]></category>

		<category><![CDATA[Wahnsinn]]></category>
<category>Apotheke</category><category>Hardware</category><category>Server</category><category>Service</category><category>Support</category>
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		<description><![CDATA[Mittwochmorgen. Gegen halb zehn. Ich betrete den Laden. Ein Mann folgt mir. Er wirkt etwas gestresst. Fragt mich, ob wir schon ge&#246;ffnet haben und ob er schon reinkommen darf.
Bl&#246;d, wie ich nun mal bin, sage ich ihm, er k&#246;nne reinkommen. Und weil ich offensichtlich wirklich einen an der Waffel habe, frage ich auch noch, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mittwochmorgen. Gegen halb zehn. Ich betrete den Laden. Ein Mann folgt mir. Er wirkt etwas gestresst. Fragt mich, ob wir schon ge&#246;ffnet haben und ob er schon reinkommen darf.</p>
<p>Bl&#246;d, wie ich nun mal bin, sage ich ihm, er k&#246;nne reinkommen. Und weil ich offensichtlich wirklich einen an der Waffel habe, frage ich auch noch, wie ich ihm helfen kann. Damit besiegle ich mein Schicksal f&#252;r den Rest der Woche&#8230;</p>
<h3>Hilfe! Bitte, Hilfe!</h3>
<p>»Wir brauchen einen neuen Server. Unserer ist kaputt. Ich komme von der Apotheke. Da vorne, um die Ecke.«<br />
Bei mir schrillen die Alarmglocken. Das klingt nach Au&#223;eneinsatz und der Kollege, der das sonst macht, hatte sich gestern krankgemeldet und Chef ist im Urlaub. Ich bin allein. Ich muss da durch, ob ich will oder nicht.<br />
»Alles klar. Ich komme gleich vorbei und schaue mir das mal an.« Ich Idiot.</p>
<h3>In der Apoh&#246;lle</h3>
<p>Ich betrete die Apotheke. Verzweifelte PTAs rennen wie die H&#252;hner hin und her. Man lotst mich in ein Hinterzimmer und zeigt mir den »Server«, der wirklich viele Bezeichnungen verdient hat, nur eben nicht »Server«. Der Rechner hat gute zehn Jahre auf dem Buckel und sieht aus, als w&#252;rde er regelm&#228;&#223;ig mit Fu&#223;tritten maltr&#228;tiert.</p>
<p>Man erkl&#228;rt mir, es h&#228;tte am gestrigen Abend in der Apotheke einen Kurzschluss gegeben und danach w&#228;re der Server kaputt gewesen. Ich werfe einen Blick auf die USV, die neben dem »Server« steht und denke mir: »H&#228;? Nee. Is klar.«<br />
Unbeirrt f&#228;hrt der Mann fort. Der Mensch, der sich sonst um die Kiste gek&#252;mmert habe, h&#228;tte gek&#252;ndigt und w&#228;re verschollen - und mit ihm das Passwort vom Server. Super. Ich freu mich. Ich schaue mir das Teil n&#228;her an und stelle fest, dass da ein SUSE Linux aus der fr&#252;hen Steinzeit drauf l&#228;uft. Ja, Tatsache. <em>Es L&#228;uft!</em> Ich klemme mir das Ger&#228;t unter den Arm und erkl&#228;re, dass ich versuchen werde zu retten, was zu retten ist.<br />
Bei der Gelegenheit f&#228;llt mir auf, dass die USV garnicht angeschlossen war und deshalb den »Server« nicht gerettet hat<sup><a href="#footnote_0_214" id="identifier_0_214" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="ARGH! Was zur Sch***** soll sowas? Wie bl&#246;d kann man denn sein? Wie soll das gehen? Durch irgendwelche Kraftfelder, oder was?">1</a></sup>.</p>
<h3>Zur&#252;ck in der Vorh&#246;lle</h3>
<p>Im Laden wird der Blechhaufen<sup><a href="#footnote_1_214" id="identifier_1_214" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Das trifft es einfach besser als Server&#8230;">2</a></sup> erstmal aufgebaut. Das Root-Passwort ist schnell ausgehebelt und der Zugriff auf die Reparaturkonsole ist frei. Dann der n&#228;chste Schock. Da hat irgendein Kasper ein Software-Raid eingerichtet. Raid0. Ist klar. Und was ist das? Da ist auch noch ein ReiserFS drauf. Das kann ja heiter werden<sup><a href="#footnote_2_214" id="identifier_2_214" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wenn Ihr mich fragt, h&#228;tte Hans Reiser nicht erst f&#252;r den Mord an seiner Frau ins Gef&#228;ngnis gesollt&#8230;">3</a></sup>.</p>
<p>Zeitsprung. Alles platt. Es gibt keine Rettung. Alle Daten sind weg.</p>
<p>Ich informiere die Apotheken-Leute. Der Mitarbeiter vom Morgen bittet mich, ihm ein Angebot f&#252;r einen neuen Server zu machen und am besten auch noch f&#252;r die Workstations.</p>
<h3>Zeitreise</h3>
<p>Beim erneuten Besuch in der Apotheke, bei dem ich feststellen wollte, welche Software ben&#246;tigt wird und wie die aktuelle Hardware-Situation ist, f&#252;hlte ich mich wie auf einer Zeitreise. Pentium III 500, Windows 98, M&#228;use ohne Scrollrad, 14z&#246;llige R&#246;hrenmonitore. Ein Alptraum. Ich habe mich bis heute nicht v&#246;llig davon erholt. Und wenn ich daran denke, bekomme ich jetzt noch Schwei&#223;ausbr&#252;che.</p>
<p>Nach dem Rundgang durch die Bude schlage ich vor, das ganze Problem einfach mit einem Streichholz und einem Zehn-Liter-Kanister Benzin zu l&#246;sen - aber Verst&#228;ndnis f&#252;r meinen Schock scheint da niemand aufzubringen&#8230;</p>
<h3>Vergeblich. Alles vergeblich.</h3>
<p>Nach der Vorarbeit mache ich mein Angebot. Ein g&#252;nstiger HP-Server mir zwei gespiegelten Platten. Eine vern&#252;nftige Datensicherung und diverse Dienst- und Serviceleistungen. Nicht gerade billig, aber immer noch billiger als der Verlust aller Unternehmensdaten. Ich gebe mein Angebot also ab und warte auf die Antwort - und sie lautet exakt so, wie ich mir das vorgestellt habe: <strong>zu teuer!</strong></p>
<p>Der Herr Apotheker Himself hat entschieden. Ein 300-Euroletten-Ebay-Rechner als neuer Server ist genug. Datensicherung ist Firlefanz und die Workstations sind gut so wie sie sind<sup><a href="#footnote_3_214" id="identifier_3_214" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Wenn Ger&#228;te so alt werden, dass sich kein Schwein mehr damit auskennt, dann sind diese Systeme pl&#246;tzlich wieder sicher&#8230;">4</a></sup>.</p>
<p>Ich frage, ob sie sich stattdessen die Streichholz-Idee nicht noch mal durch den Kopf gehen lassen wollen&#8230;</p>
<h3>Was gelernt?</h3>
<p>Und? Haben wir was gelernt? Klar doch. Hier lernt man immer was. Ich fasse mal zusammen:</p>
<ol>
<li>Jeder Rechner, an dem man nur selten arbeitet, ist ein Server.</li>
<li>Datensicherung ist genauso ein Quatsch wie Datensicherheit.</li>
<li>USVs sch&#252;tzen Server durch ihre Aura.</li>
<li>Bei Ebay gibt&#8217;s Hochleistungsserver f&#252;r 300 Kracher</li>
<li>Apotheker scheinen zu viel von den Medikamenten zu nehmen, die sie eigentlich verkaufen sollten. Oder sind es <em>zu wenig</em> von den Medikamenten?</li>
<li>Gegen Dummheit gibt es keine Medikamente.</li>
</ol>
<p>Ich gehe jetzt irgendeiner Bildungsinitiative was spenden. Macht&#8217;s gut!</p>
<a href="http://www.drekhead.com/tag/apotheke/" rel="tag">Apotheke</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/hardware/" rel="tag">Hardware</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/server/" rel="tag">Server</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/service/" rel="tag">Service</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/support/" rel="tag">Support</a><ol start="1" class="footnotes"><li id="footnote_0_214" class="footnote">ARGH! Was zur Sch***** soll sowas? Wie bl&#246;d kann man denn sein? Wie soll das gehen? Durch irgendwelche Kraftfelder, oder was? [<a href="#identifier_0_214" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li><li id="footnote_1_214" class="footnote">Das trifft es einfach besser als Server&#8230; [<a href="#identifier_1_214" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li><li id="footnote_2_214" class="footnote">Wenn Ihr mich fragt, h&#228;tte Hans Reiser nicht erst f&#252;r den Mord an seiner Frau ins Gef&#228;ngnis gesollt&#8230; [<a href="#identifier_2_214" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li><li id="footnote_3_214" class="footnote">Wenn Ger&#228;te so alt werden, dass sich kein Schwein mehr damit auskennt, dann sind diese Systeme pl&#246;tzlich wieder sicher&#8230; [<a href="#identifier_3_214" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li></ol><div class="feedflare">
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		<item>
		<title>Umleitung</title>
		<link>http://www.drekhead.com/2008/05/15/umleitung/</link>
		<comments>http://www.drekhead.com/2008/05/15/umleitung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 May 2008 20:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Onkel Loco</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Blog Interna]]></category>
<category>I never finish anyth</category><category>Interna</category>
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		<description><![CDATA[Mahlzeit. Ich bin&#8217;s mal wieder. Keine Angst&#8230; Nur ganz kurz. Updates zum Geschehen im Shop gibt es seit gestern bei I never finish anyth.
Dann k&#246;nnt ihr da auch noch rumspammen 
I never finish anyth, Interna]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mahlzeit. Ich bin&#8217;s mal wieder. Keine Angst&#8230; Nur ganz kurz. Updates zum Geschehen im Shop gibt es seit gestern bei <a href="http://www.ineverfinishanyth.de">I never finish anyth</a>.</p>
<p>Dann k&#246;nnt ihr da auch noch rumspammen <img src='http://www.drekhead.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /></p>
<a href="http://www.drekhead.com/tag/i-never-finish-anyth/" rel="tag">I never finish anyth</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/interna/" rel="tag">Interna</a><div class="feedflare">
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Tag im Shop - Teil 2: 12.00h bis zum Bitteren Ende</title>
		<link>http://www.drekhead.com/2008/02/28/ein-tag-im-shop-teil-2-1200h-bis-zum-bitteren-ende/</link>
		<comments>http://www.drekhead.com/2008/02/28/ein-tag-im-shop-teil-2-1200h-bis-zum-bitteren-ende/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 07:33:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Onkel Loco</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Der Job]]></category>

		<category><![CDATA[Wahnsinn]]></category>
<category>Computer</category><category>Horror</category><category>Kunden</category><category>Laden</category><category>Notebooks</category><category>Stress</category><category>Support</category>
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		<description><![CDATA[Es ist also tats&#228;chlich soweit: Der Onkel ist zur&#252;ck und schreibt die Fortsetzung von »Ein Tag im Shop«. Lange genug hat es ja gedauert, aber mittlerweile ist das Prosa-Fa&#223; voll und jetzt muss einfach alles raus.
F&#252;r diejenigen, die den ersten Teil noch nicht gelesen haben, w&#252;rde ich empfehlen direkt um 9.00h anzufangen&#8230;
So. Genug gequatscht. Los [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist also tats&#228;chlich soweit: Der Onkel ist zur&#252;ck und schreibt die Fortsetzung von »Ein Tag im Shop«. Lange genug hat es ja gedauert, aber mittlerweile ist das Prosa-Fa&#223; voll und jetzt muss einfach alles raus.</p>
<p>F&#252;r diejenigen, die den ersten Teil noch nicht gelesen haben, w&#252;rde ich empfehlen <a href="http://www.drekhead.com/2007/10/19/ein-tag-im-shop-teil-1-900h-bis-1200h/">direkt um 9.00h anzufangen&#8230;</a></p>
<p>So. Genug gequatscht. Los geht&#8217;s&#8230;</p>
<h2>12.00h - 13.00h</h2>
<p><strong>12.00h</strong> Der Anwalt redet unbeirrt weiter. Es scheint ihm v&#246;llig gleichg&#252;ltig zu sein, dass er gerade mit seinem Leben spielt. Vermutlich spekuliert er darauf, uns im Falle eines Falles noch posthum verklagen zu k&#246;nnen.<br />
Er quatscht also munter weiter und schiesst mit Beleidigungen um sich. Selbst Ghandi k&#246;nnte jetzt nicht mehr an sich halten. Ich falle ihn an und er explodiert in einer Font&#228;ne aus Blut. Die Schaufensterscheiben werden undurchsichtig. Ein feiner roter Nebel legt sich &#252;ber die Notebooks&#8230;</p>
<p><strong>12.45h</strong> Ich komme zu mir. Ich sitze vor dem Laden auf der Bank. Wo ist das Blut hin? Hat wer gewischt? Chef besteht darauf, das Blutbad habe niemals stattgefunden. Behauptet tats&#228;chlich, ich h&#228;tte den Laden bleich und zitternd verlassen, mich auf die Bank gehockt und in knapp 40 Minuten eine komplette BigBox weggeraucht. Die Zigarettenkippen vor meinen F&#252;&#223;en scheinen seine Aussage zu untermauern.<br />
Seltsam. Kann mich nicht erinnern wie der Anwalt v&#246;llig entt&#228;uscht den Laden verlassen hat, nachdem Chef ihm erkl&#228;rt hat, dass wir kein Geld bezahlen, um f&#252;r Kunden arbeiten zu d&#252;rfen&#8230;</p>
<p><strong>12.59h</strong> Habe mich wieder gefangen. Konnte meinen Kreislauf mit Kaffee wieder einpendeln. Alles wird gut.</p>
<h2>13.00h - 14.00h</h2>
<p><strong>13.15</strong> Ein junger Mann betritt den Laden. Er zeigt auf die Geldb&#246;rse, die im Schaufenster liegt und behauptet, seine Eltern h&#228;tten das gute St&#252;ck gestern im Laden verloren und er wolle sie jetzt abholen. Er scheint nicht bereit zu sein, zu akzeptieren, dass diese Geldb&#246;rse mit Sicherheit niemals seinen Eltern geh&#246;rt hat, da wir sie selbst ins Schaufenster gelegt haben. Selbst, als Chef ihm erkl&#228;rt, er habe das Teil selbst gekauft, um den Laden zu dekorieren, ist er noch nicht bereit von seiner These Abstand zu nehmen. Sachen gibt&#8217;s<sup><a href="#footnote_0_211" id="identifier_0_211" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Es gibt sogar noch unglaublichere Dinge. Zum Beispiel den Fakt, dass genau dieser Typ am n&#228;chsten Tag wieder im Laden auftaucht und die gleiche Nummer nochmal probiert. Kein Scheiss. Wirklich wahr.">1</a></sup>!</p>
<p><strong>13.30h</strong> Ich f&#252;hle mich stark genug, mich wieder Eclipse zuzuwenden, als eine Omi den Laden betritt. Sie will Batterien f&#252;r ihre Fernbedienung. Fragt nicht&#8230;</p>
<p><strong>13.35h</strong> Irgendwo muss da ein Rentner-Nest sein. Diesmal betritt eine Oma den Laden von der Bank aus. Sie will sich beschweren, weil die EC-Automaten ihr ohne Geheimzahl kein Geld geben wollen. Und das, wo sie doch die Karte hat! Unsere Beteuerungen, dass wir wirklich nicht zu der Bank geh&#246;ren, will sie nicht akzeptieren. Als sie den Laden verl&#228;sst hat Chef ihr einen Kredit und ein Zeitungsabo verkauft. Ich glaube, der war kurzfristig mies drauf&#8230;</p>
<p><strong>13.55h</strong> Der Postmann taucht wie aus dem Nichts auf und knallt zwei Kartons auf die Theke. In dem einen steckt mein neues Display. 24 Zoll. Samsung. Beim Grinsen reisst mir ein Mundwinkel ein.<br />
In dem anderen stecken ein paar USB-Raketenwerfer. Der andere Mundwinkel reisst und Chef und ich r&#252;sten unsere Rechner auf. Nach einem kurzen aber heftigen Gefecht gewinnen wir den Eindruck, aus dem Tag k&#246;nne tats&#228;chlich noch etwas werden&#8230;</p>
<h2>14.00h - 15.00h</h2>
<p><strong>14.10h</strong> W&#228;hrend ich mein neues Display anschliesse, beginnt Chef mit den ersten Zeichnungen zum RocketLauncher-Upgrade. Er faselt irgendetwas von »st&#228;rkeren Federn« und »WebCam-Support« und wirkt wie ein kleiner Junge an Weihnachten. Ich nehme mir vor, nach einer Gehaltserh&#246;hung zu fragen. Die Gelegenheit scheint g&#252;nstig.</p>
<p><strong>14.55h</strong> Panik! Eine Dreiviertelstunde ohne Idiotenalarm? Ich habe Angst. Ich richte den Raketenwerfer auf die Eingangst&#252;r aus. Chef nimmt die andere T&#252;r aufs Korn. Sicher ist eben Sicher.</p>
<h2>15.00h - 16.00h</h2>
<p><strong>15.20h</strong> Na endlich! Die n&#228;chste Bunke taucht auf. Frau. Mittleres Alter. Eigentlich. Versucht aber krampfhaft jugendlich zu wirken. Hier und da ein paar eingestreute Anglizismen, Wortwahl betont derb, so l&#228;ssig, dass es albern wirkt. Will einen Rechner. Bitte nicht! Die wird f&#252;r jeden Quatsch anrufen und uns mit ihren s&#228;mtlichen Problemen belasten, weil sie meint, das geh&#246;re zum Support<sup><a href="#footnote_1_211" id="identifier_1_211" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Nur am Rande: So kam es dann tats&#228;chlich. Sie wird uns einige Tage sp&#228;ter erkl&#228;ren, es t&#228;te ihr Leid f&#252;r Ubuntu, aber sie k&#246;nne es nicht weiter benutzen, weil sie ihr MS Office nicht installiert bek&#228;me. Sie hielte zwar zumeist zu den Underdogs, aber&#8230; Ger&#252;chten zufolge soll sich das Betriebssystem &#252;berlegt haben, eine Version zu &#252;berspringen, weil es so traurig war&#8230;">2</a></sup>. Ich kann nicht verhindern, dass Chef ihr den Rechner verkauft. Er scheint zu glauben, sie so am schnellsten loszuwerden. Sie verspricht, uns weiterzuempfehlen und ich bete, dass sie es nicht tut.</p>
<p><strong>15.35h</strong> Seit zwei Minuten besch&#228;ftige ich mich wieder mit Eclipse, als ein Mann den Laden betritt. Wir h&#228;tten da so sch&#246;ne Uhren im Schaufenster, was die wohl kosten sollen, will er wissen. Chef erkl&#228;rt, das w&#228;ren echte »King Quarz« und die w&#228;ren f&#252;r schlappe 4500 Kracher zu haben. Der Typ schl&#228;gt sich die Kinnlade an der Theke auf. Chef lacht, bis die Tr&#228;nen fliessen und der Mann klaut uns auf dem Weg nach draussen einen Kugelschreiber.</p>
<p><strong>15.48h</strong> Pl&#246;tzlich ist der Laden voller Chinesen. Hey! Zwei von denen kenne ich. Die hatten vor ein paar Tagen ein Notebook gekauft. Chef und ich waren noch so stolz, dass wir ein IBM-Notebook an China zur&#252;ckverkauft hatten - und jetzt stehen die hier mit der ganzen Familie im Laden. Der Chef der Familie<sup><a href="#footnote_2_211" id="identifier_2_211" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Bei den Italienern heissen die &#228;quivalenten Herren wohl »Paten«. Weiss jemand, wie diese Jungs in China heissen?">3</a></sup> ist der Einzige, der ein paar wenige Brocken deutsch spricht und versteht. Er erkl&#228;rt, sie wollten das Notebook zur&#252;ckgeben, weil sie mit der deutschen Oberfl&#228;che nicht zurechtk&#228;men. Kein Problem. Ubuntu kann chinesisch. Also beginne ich mit der Umstellung der Sprache&#8230;</p>
<h2>16.00h - 17.00h</h2>
<p><strong>16.05h</strong> Es ist geschafft! Alles chinesisch. Super. Die netten Leute k&#246;nnen das jetzt alles lesen und freuen sich. Selbst die Titel der raubkopierten chinesischen Pornosammlung, die sich innerhalb von zwei Tagen den Weg auf das Laptop gebahnt hatte, waren jetzt in chinesischen Schriftzeichen zu bewundern. Ein feuchter Traum wird wahr. Und das mitten in Bochum&#8230;</p>
<p><strong>16.10h</strong> Nein, verdammt! Ich kann jetzt keine Systemeinstellungen mehr &#228;ndern! Ich kann die verdammte Schrift nicht lesen, und Ihr k&#246;nnt mir das nicht &#252;bersetzen! Und nein, ich werde jetzt keinen spontanen Chinesisch-Kurs dazwischenschieben. Ich habe alles getan, was ich f&#252;r Euer ungetr&#252;btes Porno-Vergn&#252;gen im Rahmen des n&#228;chsten Familientreffens tun konnte. Seht zu, dass Ihr Land gewinnt und empfehlt unsere Konkurrenz weiter!</p>
<p><strong>16.30h</strong>  Seit vier Minuten besch&#228;ftige ich mich wieder mit Eclipse, als ein Mann den Laden betritt. Wir h&#228;tten da so sch&#246;ne Kugelschreiber im Schaufenster, was die wohl kosten sollen, will er wissen. Chef und ich richten die Raketenwerfer aus. »Nur Deko. Nicht zu verkaufen. Hasta la Vista, Baby!«, sagt der Chef und der Mann verl&#228;sst fluchtartig den Laden.</p>
<p><strong>16.50h</strong> Der Praktikant kommt zur&#252;ck und wirkt etwas angepisst. Und das blo&#223;, weil wir ihn in ein Notebook-Kost&#252;m gesteckt hatten, damit er mit einem Schild bewaffnet vor dem Bochumer Landgericht auf und ab l&#228;uft. »Kauft Ablass-Notebooks«, stand da drauf - schliesslich lief da ein Prozess gegen ein paar Steuer<strong>s&#252;nder</strong> und man kommt nie wieder so g&#252;nstig an Fernsehwerbung&#8230;</p>
<h2>17.00h - 18.00h</h2>
<p><strong>17.09h</strong> Der Prakti scheint wirklich sauer zu sein. Ich versteh nicht wieso. Ich schie&#223;e eine Ladung Schaumgummiraketen auf ihn. Der soll sich mal beruhigen&#8230;</p>
<p><strong>17.15h</strong> Jetzt ist der Chef auch noch sauer. Er hat seinen t&#228;glichen Anruf bei der HP-Support-Hotline hinter sich gebracht. Auch heute besteht HP darauf, dass ein Netzwerkdrucker &#252;ber USB lokal an einen Rechner angeschlossen werden muss, damit er funktioniert. Unsere Aufgabe heute: Toner leerdrucken um zu &#252;berpr&#252;fen, ob weiterhin Fehler auftreten.<br />
Ich werfe Chef einen Beutel S&#252;&#223;kram zu. Das ist das Einzige, was ihn jetzt noch vor der Intensivstation bewahrt.</p>
<p><strong>17.41h</strong> Noch zwanzig Minuten bis Feierabend. Dachte ich vor einer Minute. Jetzt weiss ich es besser. Ein Opa mit M&#252;tze hatte den Laden betreten. Ein alter Bekannter. Versucht jetzt seit einem Monat, Chef und mich davon zu &#252;berzeugen, dass wir ihm einen mobilen Emailzugang auf seinem Handy einrichten sollen. Er kann / will / darf? nicht akzeptieren, dass das nicht unser Fachgebiet ist. Und daher ignoriert er unsere Hinweise hartn&#228;ckig und wiederholt sein Anliegen immer und immer wieder<sup><a href="#footnote_3_211" id="identifier_3_211" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Zitat: »Ja. Ja. Das k&#246;nnen Sie nicht. Mhmm. Aber ich dachte sie k&#246;nnten&#8230; Sie k&#246;nnen doch sicher. Also ich hab mir &#252;berlegt sie k&#246;nnen mir sicher hier die Email einrichten.« »Nein, k&#246;nnen wir nicht.« Repeat.">4</a></sup>.</p>
<p><strong>17.55h</strong> Hinter dem Opa dr&#228;ngeln sich zwei Menschen in den Laden.<br />
Nummer 1: »Ey, habt Ihr Schl&#252;sselaufh&#228;nger?«<br />
Ich: »Schl&#252;ssel-was?«<br />
Nummer 1: »Schl&#252;sselaufh&#228;nger. Ich muss unbedingt meinen Schl&#252;ssel irgendwo aufh&#228;ngen!«<br />
Ich: »H&#246;mma, Keule. Das ist ein Computerladen. Du kannst hier Notebooks kaufen. Wir sind doch kein Baumarkt!«<br />
Nummer 1: »Krieg ich dann wenigstens nen Kaffee umsonst?«<br />
Ich: »Nicht in diesem Leben. Mach nen Abflug!«<br />
Nummer 2: »Habt ihr Schreibwarenbedarf?«<br />
Ich: »Nein, verdammt. Hier gibt&#8217;s keinen kostenlosen Kaffee, egal was ihr vorher fragt. Geht woanders schnorren, ihr V&#246;gel!«<br />
Chef schaut etwas irritiert. Der Opa hat es sich &#252;berlegt. Auch wenn wir es nicht zugeben wollen. Bestimmt k&#246;nnten wir ihm den Mailaccount einrichten&#8230;</p>
<h2>18.00h bis zum bitteren Ende</h2>
<p><strong>18.09h</strong> Ich entschliesse mich, vor der T&#252;r eine zu rauchen und dann unsere Werbemittel reinzuholen. Werde von lauernden Schnorrern angebettelt.</p>
<p><strong>18.15h</strong> Der Opa verl&#228;sst den Laden. Frage mich, wie Chef den wohl losgeworden ist. Als ich den Laden wieder betrete, habe ich zwei Menschen im Schlepptau. Sie verlangen nach ausgiebiger Beratung&#8230;</p>
<p><strong>18.45h</strong> Beratung abgeschlossen. 50% Trefferquote. Einer kauft, einer stellte am Ende der Beratung fest, dass er eigentlich nur Gespr&#228;chsbedarf und keine Kaufabsicht hatte.</p>
<p><strong>19.00h</strong> Als der Laden leer ist, schliessen wir schnell die T&#252;ren ab. Geschafft. Denken wir. Da klingelt das Telefon. Ein Kunde will ein Notebook zur&#252;ckgeben, weil er unter Ubuntu den Windows Media Player nicht installieren kann. Ich lege auf und packe meine Sachen zusammen.</p>
<h2>Es geht heimw&#228;rts</h2>
<p>Jetzt ist alles gut. Der kleine rote Horrorladen hat uns auch heute nicht geschafft. Morgen bekommt er wieder eine Chance&#8230; Ich werde jetzt noch eine abenteuerliche Reise mit der U-Bahn unternehmen. Und falls ihr noch nicht gelesen habt, was einem da so passieren kann, dann <a href="http://www.drekhead.com/2007/09/25/ungeschuetzter-personennahverkehr/">schaut doch einfach mal hier&#8230;</a></p>
<a href="http://www.drekhead.com/tag/computer/" rel="tag">Computer</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/horror/" rel="tag">Horror</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/kunden/" rel="tag">Kunden</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/laden/" rel="tag">Laden</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/notebooks/" rel="tag">Notebooks</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/stress/" rel="tag">Stress</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/support/" rel="tag">Support</a><ol start="1" class="footnotes"><li id="footnote_0_211" class="footnote">Es gibt sogar noch unglaublichere Dinge. Zum Beispiel den Fakt, dass genau dieser Typ am n&#228;chsten Tag wieder im Laden auftaucht und die gleiche Nummer nochmal probiert. Kein Scheiss. Wirklich wahr. [<a href="#identifier_0_211" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li><li id="footnote_1_211" class="footnote">Nur am Rande: So kam es dann tats&#228;chlich. Sie wird uns einige Tage sp&#228;ter erkl&#228;ren, es t&#228;te ihr Leid f&#252;r Ubuntu, aber sie k&#246;nne es nicht weiter benutzen, weil sie ihr MS Office nicht installiert bek&#228;me. Sie hielte zwar zumeist zu den Underdogs, aber&#8230; Ger&#252;chten zufolge soll sich das Betriebssystem &#252;berlegt haben, eine Version zu &#252;berspringen, weil es so traurig war&#8230; [<a href="#identifier_1_211" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li><li id="footnote_2_211" class="footnote">Bei den Italienern heissen die &#228;quivalenten Herren wohl »Paten«. Weiss jemand, wie diese Jungs in China heissen? [<a href="#identifier_2_211" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li><li id="footnote_3_211" class="footnote">Zitat: »Ja. Ja. Das k&#246;nnen Sie nicht. Mhmm. Aber ich dachte sie k&#246;nnten&#8230; Sie k&#246;nnen doch sicher. Also ich hab mir &#252;berlegt sie k&#246;nnen mir sicher hier die Email einrichten.« »Nein, k&#246;nnen wir nicht.« Repeat. [<a href="#identifier_3_211" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li></ol><div class="feedflare">
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		<item>
		<title>Arbeit, Arbeit, nichts als Arbeit…</title>
		<link>http://www.drekhead.com/2007/12/12/arbeit-arbeit-nichts-als-arbeit/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Dec 2007 08:22:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Onkel Loco</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Der Job]]></category>
<category>Arbeit</category><category>Blog</category><category>drekhead.com</category>
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		<description><![CDATA[Tach Freunde  
Wie Ihr sicher gemerkt habt, passiert hier in letzter Zeit nicht viel und daf&#252;r sch&#228;me ich mich auch ganz gar f&#252;rchterlich. Ich hoffe, das wird jetzt bald wieder besser, weil sich in meinem neuen Job so langsam eine gewisse Routine einpendelt und mein Kreativit&#228;tsniveau Tendenzen zeigt, in ungeahnte H&#246;hen zu steigen.
Bis hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tach Freunde <img src='http://www.drekhead.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wie Ihr sicher gemerkt habt, passiert hier in letzter Zeit nicht viel und daf&#252;r sch&#228;me ich mich auch ganz gar f&#252;rchterlich. Ich hoffe, das wird jetzt bald wieder besser, weil sich in meinem neuen Job so langsam eine gewisse Routine einpendelt und mein Kreativit&#228;tsniveau Tendenzen zeigt, in ungeahnte H&#246;hen zu steigen.</p>
<p>Bis hier wieder alles beim Alten ist, k&#246;nnt Ihr ja schon mal <a href="http://blog.atino.de">in diesem Blog weiterlesen</a>, wie es mir im Arbeitsalltag so ergeht. Aus dem letzten <a href="http://www.drekhead.com/2007/10/19/ein-tag-im-shop-teil-1-900h-bis-1200h/">Blogbeitrag hier bei drekhead.com</a> ist n&#228;mlich mittlerweile ein ganzes Weblog geworden - die Geschehnisse in &raquo;dem kleinen roten Horrorladen&laquo; in einem zweiteiligen Beitrag abzufr&#252;hst&#252;cken w&#228;re den Ereignissen einfach nicht gerecht geworden.</p>
<p>Nichtsdestotrotz werde ich den Beitrag &raquo;Ein Tag im Shop&laquo; nat&#252;rlich noch vollenden.</p>
<p>So long,</p>
<p>der Onkel Loco</p>
<a href="http://www.drekhead.com/tag/arbeit/" rel="tag">Arbeit</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/blog/" rel="tag">Blog</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/drekhead.com/" rel="tag">drekhead.com</a><div class="feedflare">
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		<item>
		<title>Ein Tag im Shop - Teil 1: 9.00h bis 12.00h</title>
		<link>http://www.drekhead.com/2007/10/19/ein-tag-im-shop-teil-1-900h-bis-1200h/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Oct 2007 07:47:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Onkel Loco</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Der Job]]></category>

		<category><![CDATA[Wahnsinn]]></category>
<category>Laden</category><category>Selbstversuch</category><category>Shop</category><category>Wahnsinn</category>
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		<description><![CDATA[9.00h - 10.00h
9.00h Ich verlasse die Wohnung. Die U-Bahn-Fahrer streiken nicht. Werde also p&#252;nktlich um 9.30h im Shop ankommen. Gegen die drohenden Gefahren der Anreise sch&#252;tze ich mich mit Ohrst&#246;pseln und lauter Musik. Ich hege die Hoffnung, heute zum Programmieren zu kommen. Das Projekt muss schliesslich auch irgendwann mal fertig werden.
9.15h Sitze in der U-Bahn. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>9.00h - 10.00h</h2>
<p><strong>9.00h</strong> Ich verlasse die Wohnung. Die U-Bahn-Fahrer streiken nicht. Werde also p&#252;nktlich um 9.30h im Shop ankommen. Gegen die drohenden Gefahren der Anreise sch&#252;tze ich mich mit Ohrst&#246;pseln und lauter Musik. Ich hege die Hoffnung, heute zum Programmieren zu kommen. Das Projekt muss schliesslich auch irgendwann mal fertig werden.</p>
<p><strong>9.15h</strong> Sitze in der U-Bahn. Alle Fahrg&#228;ste scheinen in Gedanken versunken, niemand randaliert. Ich frage mich, wo heute die Typen mit den alkoholischen Getr&#228;nken herumh&#228;ngen.</p>
<p><strong>9.25h</strong> Fast geschafft. Nur noch wenige Meter. Auf der Einkaufsmeile haben die Tr&#246;dler begonnen, ihre St&#228;nde aufzubauen. Die Schnorrer haben ihre &#252;blichen Positionen bezogen. Der kleine Hund des Einen hat Gl&#252;ck: heute gibt&#8217;s Br&#246;tchen zum Fr&#252;hst&#252;ck. Die Jungs mit den alkoholischen Getr&#228;nken halten am Platz vor dem Café im Pavillion ihr morgendliches Meeting ab. Wenn ich zwischen 18.00h und 19.00h heimgehe, werden sie da immer noch sitzen.</p>
<p><strong>9.30h</strong> Da ist der Shop. Das Schild mit der Aufschrift »Gebrauchte Notebooks - ab 285,00 €« steht schon drau&#223;en. Chef ist also schon da. Er hat mal gesagt, er fange gerne fr&#252;her an. Dann k&#246;nne er noch was schaffen, bevor der Stre&#223; losgeht. Witzigerweise glaubt er wohl wirklich daran&#8230;</p>
<p>Ich betrete den Laden. Der Kaffeegast ist schon da. Ist er eigentlich immer. Sitzt an der Theke und schl&#252;rft seinen Kaffee. Nehme mir vor, den Chef heute mal zu fragen, ob er den Typen eigentlich kennt&#8230;</p>
<p>Jetzt erstmal einen Kaffee.</p>
<h2>10.00h - 11.00h</h2>
<p><strong>10.10h</strong> Es geht schon los. Hatte gerade die Entwicklungsumgebung gestartet und mich in meinen eigenen Quelltext eingelesen, da kommt eine Omi in den Laden. Ah ja. Der nette Lehrer von der Volkshochschule hat uns empfohlen. Bei uns g&#228;be es g&#252;nstig gute, gebrauchte Notebooks. Ideal f&#252;r Einsteiger. Ich erkl&#228;re der Omi, das w&#228;re v&#246;llig richtig. Dabei wirke ich so kompetent, dass sie da auch keine Zweifel hat. Was jetzt passiert verwirrt mich. Die Omi m&#246;chte sich beraten lassen und ich lege los. Sie h&#246;rt nicht zu und ignoriert mich. Starrt die Notebooks an. Schaut auf die Tastaturen der zum Verkauf stehenden IBM-Notebooks. Schielt auf das alte Benq-Ger&#228;t, das der Praktikant f&#252;r seine Recherchen<sup><a href="#footnote_0_209" id="identifier_0_209" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Oder was auch immer der da eigentlich tut&#8230;">1</a></sup> nutzt. Omi trifft ihre Entscheidung. Sie will das Benq-Notebook. Kein IBM. Sie schw&#246;rt, sie habe niemals Tastaturen, wie die der IBM-Ger&#228;te gesehen. Sie will etwas, was ihr bekannt vorkommt. Das Praktikanten-Notebook. Nichts anderes. Und es ist ihr auch v&#246;llig egal, dass die Buchstaben auf den Tasten dieselben sind.<br />
Langsam dr&#228;ngt sie den Praktikanten zur Seite. Wenn ich nicht dazwischen gehe, dann macht sie ihn kalt und flieht mit dem Notebook. Todesmutig werfe ich mich in ihren Weg und schaffe es gerade noch, sie mit einem Fu&#223;tritt vor die T&#252;r zu setzen. Mit dem netten Mann von der VHS werde ich ein ernstes W&#246;rtchen reden m&#252;ssen&#8230;</p>
<p><strong>10.30h</strong> Seit zwei Minuten besch&#228;ftige ich mich wieder mit der Entwicklungsumgebung<sup><a href="#footnote_1_209" id="identifier_1_209" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ich werde ab sofort statt »Entwicklungsumgebung« nur noch »Eclipse« schreiben. Das ist k&#252;rzer&#8230;">2</a></sup>, als ein Mann den Laden betritt. Wir h&#228;tten da so sch&#246;ne Uhren im Schaufenster, was die wohl kosten sollen, will er wissen. Chef erkl&#228;rt ihm, die w&#228;ren nur Deko und nicht zu verkaufen. Au&#223;erdem habe er die im Pennymarkt f&#252;r vierf&#252;nfundneunzig erstanden und die s&#228;hen zwar gut aus, w&#228;ren aber der letzte Mist. Entt&#228;uscht zieht der Typ von dannen.</p>
<p><strong>10.35h</strong> Chef erkl&#228;rt, er hoffe inst&#228;ndig, die Lieferung der neuen Notebooks treffe in den n&#228;chsten zehn Minuten ein. Er habe extra f&#252;r den Abtransport des Verpackungsm&#252;lls sein Auto in der Fu&#223;g&#228;ngerzone geparkt und das m&#252;sse schlie&#223;lich bis 11.00h verschwunden sein, weil sich schon eine Traube Politessen um die Karre versammelt hat. Die Damen sind wie die Geier. Und sie ziehen ihre Kreise um das bald f&#228;llige Opfer.</p>
<p><strong>10.45h</strong> Nachdem zwischenzeitlich zwei Schnorrer ihren t&#228;glichen Hasse-ma-nen-Euro-Spruch vorgetragen haben und wir sie (wie immer) davongejagt haben, schicken wir den Praktikanten raus, um die Schnorrer-Rune neben der Eingangst&#252;r zu entfernen. Ich &#252;berlege, ob wir die nicht vielleicht dran lassen sollten. Wer wei&#223; schon, ob die nicht vielleicht vor uns knauserigem Establishment-Pack warnt und die Jungs am n&#228;chsten Morgen davon abhalten soll, es wieder bei uns zu versuchen. Vielleicht ist das deren Art des Customer-Relationship-Management. Ich kann mir ja auch nicht jeden Kunden merken&#8230;</p>
<p><strong>10.55h</strong> Entnervt verl&#228;sst der Chef den Shop um sein Auto umzuparken. Die neue Lieferung ist nat&#252;rlich noch nicht angekommen. War eh klar&#8230;</p>
<h2>11.00h - 12.00h</h2>
<p><strong>11.10</strong> Gemeinsam mit dem Spediteur, der die Notebooks ankarrt betritt der Chef den Laden. Sein Gesicht erz&#228;hlt von Mordlust und kaum kontrollierbarer Wut.</p>
<p><strong>11.15h</strong> Da ist er ja endlich. Der erste Kunde, der nach einem langen Blick in unser Schaufenster den Laden betritt und die Frage aller Fragen stellt: »Haben Sie auch gebrauchte Notebooks?« Chef und ich schauen uns an, holen tief Luft, sehen uns wieder an. Schlie&#223;lich sagen wir wie aus einem Mund: »Wir haben nur gebrauchte Notebooks. Das sind alles Leasingr&#252;ckl&#228;ufer. Getestet, gereinigt und mit einem Jahr Gew&#228;hrleistung.«<br />
Mit entt&#228;uschtem Gesichtsausdruck und ohne ein weiteres Wort zu verlieren verl&#228;sst der Mann den Laden. Sein Tag ist gelaufen. Jetzt kosten die Notebooks schon fast 300 Kracher und sind trotzdem keine Neuger&#228;te. In dem Laden, das sind alles Raubritter&#8230;</p>
<p><strong>11.20h</strong> Ich beginne, die Lieferung zu kontrollieren. Chef und ich wollen wetten, dass entweder Netzteile fehlen, oder sich bei einigen Ger&#228;ten die Seriennummer-Aufkleber des vorinstallierten XP zersetzt haben. Aus der Wette wird nichts. Wir finden niemanden, der dagegenh&#228;lt.</p>
<p><strong>11.25h</strong> Seit f&#252;nf Minuten besch&#228;ftige ich mich mit den Notebooks, als ein Mann den Laden betritt. Wir h&#228;tten da so sch&#246;ne Uhren im Schaufenster, was die wohl kosten sollen, will er wissen. Chef erkl&#228;rt ihm, die w&#228;ren nur Deko und nicht zu verkaufen. Au&#223;erdem habe er die im Pennymarkt f&#252;r vierf&#252;nfundneunzig erstanden und die s&#228;hen zwar gut aus, w&#228;ren aber der letzte Mist. Entt&#228;uscht zieht der Typ von dannen, der Chef rollt mit den Augen und nimmt den t&#228;glichen Kampf eines jeden Kaufmanns mit Finanzamt, Krankenversicherung und Steuerberater wieder auf. Sein Gesicht sagt, er w&#252;nsche sich, endlich auch mal wieder was Produktives tun zu k&#246;nnen. Programmieren, nen Server installieren, Projekte planen.</p>
<p><strong>11.45h</strong> Ich stehe bis zu den Knien in Verpackungsmaterial. Durch die Durchgangst&#252;r zur Bank nebenan zieht der Betreiber des an die Bank angeschlossenen Internetcafés einen Typen im Anzug. »Der Mann hier ist Anwalt und will eine Webseite.«, erkl&#228;rt er uns und setzt den Knaben an unsere Theke. Die Durchgangst&#252;r f&#228;llt zu und der Cafébetreiber ist verschwunden.<br />
Chef versucht herauszufinden, was der Anwalt eigentlich will. Dieser erkl&#228;rt, er wolle eine Webseite f&#252;r seine Kanzlei. Er k&#246;nne das zwar alles selber, h&#228;tte aber keine Lust und keine Zeit. Als Chef ihm erkl&#228;rt, dass die Erstellung von Webseiten bei uns Geld kostet, ist der Anwalt sichtlich &#252;berrascht. Wie kann man f&#252;r etwas Geld verlangen, was ja jeder selber machen kann? Au&#223;erdem sei Webseite ja Webseite und zum Erstellen einer solchen sei ja wohl keinerlei Qualifikation erforderlich. Webseiten k&#246;nne man sich schliesslich schon quasi wie im Baukastensystem selber zusammenklicken.<br />
Dies ist der Moment, in dem ich mich frage, ob der Vollspaten denn nicht sehen kann, dass ich ein Messer zum &#214;ffnen der Kartons in der Hand habe und dass sich meine Hand immer fester um den Griff schliesst. Das Blut weicht aus meinen Fingern und die Kn&#246;chel treten wei&#223; hervor. Mein Chef wird sp&#228;ter behaupten, ich h&#228;tte Schaum vor dem Mund gehabt. Der Praktikant wird schw&#246;ren, er habe niemals einen solch irren Blick, wie meinen in diesem Moment gesehen.<br />
Es ist jetzt kurz vor zw&#246;lf. Tats&#228;chlich und f&#252;r den Anwalt auch im &#252;bertragenen Sinne. Ein weiteres Wort und der Schlipstr&#228;ger ist Geschichte - und wie wir aus der Schule wissen, hat die Geschichte einen Hang zu Blut und hervortretenden Ged&#228;rmen&#8230;</p>
<p><strong>To be continued&#8230;</strong><br />
Wird der Onkel ein Blutbad anrichten? Gibt es f&#252;r den Anwalt noch eine Chance? H&#228;lt der Chef bis zum Feierabend durch? Kommt der Praktikant doch noch zu sich? Wer ist der geheimnisvolle Kaffeegast? Lest mehr im zweiten Teil!<sup><a href="#footnote_2_209" id="identifier_2_209" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Kewl! Welch phantastischer Cliffhanger! Sowas wollte ich schon immer mal schreiben! Prosa&#8217;n'Roll!">3</a></sup></p>
<a href="http://www.drekhead.com/tag/laden/" rel="tag">Laden</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/selbstversuch/" rel="tag">Selbstversuch</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/shop/" rel="tag">Shop</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/wahnsinn/" rel="tag">Wahnsinn</a><ol start="1" class="footnotes"><li id="footnote_0_209" class="footnote">Oder was auch immer der da eigentlich tut&#8230; [<a href="#identifier_0_209" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li><li id="footnote_1_209" class="footnote">Ich werde ab sofort statt »Entwicklungsumgebung« nur noch »Eclipse« schreiben. Das ist k&#252;rzer&#8230; [<a href="#identifier_1_209" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li><li id="footnote_2_209" class="footnote">Kewl! Welch phantastischer Cliffhanger! Sowas wollte ich schon immer mal schreiben! Prosa&#8217;n'Roll! [<a href="#identifier_2_209" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li></ol><div class="feedflare">
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		<title>Freitagabendshoppinghöllentrip</title>
		<link>http://www.drekhead.com/2007/10/07/freitagabendshoppinghoellentrip/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Oct 2007 10:14:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Onkel Loco</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Private Life]]></category>

		<category><![CDATA[Wahnsinn]]></category>
<category>Discounter</category><category>Rentner</category><category>Shopping</category><category>Supermarkt</category>
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		<description><![CDATA[Es geschah am Abend des letzten Freitag. Es war kurz nach 19 Uhr. Ich hatte Feierabend und wollte auf dem R&#252;ckweg von der Arbeit noch auf die Schnelle ein paar Kleinigkeiten im nahegelegenen Discountmarkt erstehen. Zum Abendessen sollte es Lasagne geben und es fehlten einige wichtige Zutaten.
Man sollte meinen, ein Einkauf, f&#252;r den man nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geschah am Abend des letzten Freitag. Es war kurz nach 19 Uhr. Ich hatte Feierabend und wollte auf dem R&#252;ckweg von der Arbeit noch auf die Schnelle ein paar Kleinigkeiten im nahegelegenen Discountmarkt erstehen. Zum Abendessen sollte es Lasagne geben und es fehlten einige wichtige Zutaten.</p>
<p>Man sollte meinen, ein Einkauf, f&#252;r den man nicht einmal einen Einkaufswagen ben&#246;tigt, lie&#223;e sich schnell erledigen und bed&#252;rfe eigentlich nicht einer Erw&#228;hnung oder gar eines eigenen Blogbeitrages - aber manchmal kommt eben alles ganz anders, als man denkt&#8230;</p>
<h2>Von der Kunst harmlos zu wirken</h2>
<p>Meine Laune war erstaunlich gut f&#252;r einen Freitagabend. Mein Chef hatte mit einem geschickten Schachzug erreicht, dass es dem Praktikanten nicht m&#246;glich war, den Heimweg mit mir zusammen anzutreten und so konnte ich mich auf der <a href="http://www.drekhead.com/2007/09/25/ungeschuetzter-personennahverkehr/">R&#252;ckreise mit der U-Bahn tats&#228;chlich entspannen</a> und erreichte sicher den Heimatbahnhof.<br />
Als ich den Parkplatz des &#246;rtlichen Supermarktes erreichte, lag dieser, nur halb mit PKW gef&#252;llt, still und fast schon friedlich vor mir. Ja, man kann fast schon sagen, dieser Parkplatz strahlte Ruhe und Gelassenheit aus, was, wie jeder wei&#223;, f&#252;r den Parkplatz eines Discountmarktes sehr ungew&#246;hnlich ist. Normalerweise toben auf solchen Parkpl&#228;tzen Kleinkriege, die mit von Kleinhirnen gesteuerten Kleinwagen ausgetragen werden. Das war hier und jetzt aber nicht der Fall. Niemand hupte, niemand versuchte, seinen Wagen als Waffe gegen einen frechen Fu&#223;g&#228;nger einzusetzen.<br />
W&#228;re ich nicht so entspannt und zufrieden gewesen, w&#228;re mir mit Sicherheit sofort aufgefallen, dass hier etwas nicht stimmt und ich h&#228;tte auf dem Absatz kehrt gemacht und die Flucht ergriffen. Ich tat es nicht - und das sollte sich als schwerer Fehler erweisen.</p>
<h2>Die Gefahr mit der Gehhilfe</h2>
<p>Ich &#252;berquerte den Parkplatz. Niemand unternahm wild hupend den Versuch, mich mit einem Seat Ibiza vom Angesicht dieser Erde zu tilgen, niemand versuchte, mich mit einem Fiat Panda vom betreten des Discounters abzuhalten und blind wie ich war tappte ich in die Falle und betrat die Eingangsschleuse des Marktes.</p>
<p>Ich weiss bis jetzt nicht, wie sie es geschafft hat, aber mitten in diesem nur drei Meter langen Eingangsbereich mit den automatischen Schiebet&#252;ren an jeder Seite, dessen Durchquerung eigentlich nur maximal drei Sekunden dauern sollte, tauchte wie aus dem Nichts eine Omi mit einer Gehhilfe<sup><a href="#footnote_0_208" id="identifier_0_208" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ihr wisst schon&#8230; Diese Karren, die diese Omis immer vor sich herschieben und mit denen sie einem an der Kasse immer in die Hacken fahren&#8230;">1</a></sup> auf. Ich wei&#223; wirklich nicht woher sie kam - aber sie war die erste des finsteren Heeres und gab mit ihrem Auftauchen das Signal zum Beginn der Schlacht um meine geistige Gesundheit.</p>
<h2>Und pl&#246;tzlich war Krieg</h2>
<p>Das - auf den ersten Blick - harmlos wirkende M&#252;tterchen mit ihrem AOK-Shopper zeigte pl&#246;tzlich ihr wahres Gesicht. Sie war Chronos, die Herrscherin &#252;ber die Zeit, und sie setzte ihre Kr&#228;fte ein. Die Sekunden schienen stehenzubleiben und sie bewegte sich wie in Superzeitlupe. Hinter mir schlossen sich die automatischen Schiebet&#252;ren und f&#252;r fast f&#252;nf Minuten war ich hinter dem M&#252;tterchen in der Schleuse gefangen. Ein &#220;berholen war unm&#246;glich und f&#252;r das menschliche Auge war es fast unm&#246;glich, ihre Bewegungen wahrzunehmen.<br />
Als ich die H&#228;lfte der drei Meter hinter mich gebracht hatte, schlugen die dort angebrachten Fl&#252;gel mit den Hinweisen auf empfohlene Laufrichtung zu und trafen mich in den Unterleib. Wahrscheinlich waren die Sensoren nicht in der Lage zu erkennnen, dass Chronos und ich uns tats&#228;chlich bewegten&#8230;</p>
<p>Nachdem ich durch die Tr&#228;nen in meinen Augen wieder etwas sehen konnte, stellte ich fest, dass Chronos die Schiebet&#252;r in die Verkaufshalle des Marktes passiert hatte. Ich dr&#228;ngte mich an ihr vorbei und die Zeit nahm wieder ihre normale Geschwindigkeit an.</p>
<h2>Hindernislauf</h2>
<p>Was ich jetzt sah, raubte mit kurz den Atem. In den G&#228;ngen waren »Aktionstische« aufgebaut. In Wahrheit waren es Hindernisse, die mich in meinem Vorankommen hindern und auf meine Gegner zutreiben sollten. Und meine Gegner warteten bereits auf mich&#8230;</p>
<p>Diese Gegner waren zun&#228;chst nicht von den normalen Eink&#228;ufern zu unterscheiden, bis die Macht des B&#246;sen in sie hineinfuhr und von Ihnen Besitz ergriff, woraufhin sie mich unvermittelt angriffen. Normale Menschen schienen pl&#246;tzlich jedes Gef&#252;hl f&#252;r ihre Umgebung zu verlieren und vom Warenangebot abgelenkt zu werden. Dies hatte zur Folge, dass sie den Blick von mir abwandten und mich gleichzeitig mit ihren Einkaufswagen anzufahren versuchten.</p>
<p>Einige Male konnte ich mich nur durch einen Sprung auf eine der an den W&#228;nden aufgestellten Paletten in Sicherheit bringen oder durch geschicktes Abtauchen unter einen der »Aktionstische« retten.</p>
<h2>Psychologische Kriegsf&#252;hrung</h2>
<p>Nachdem ich allen physischen Attacken entgangen war und auch noch meine Beute<sup><a href="#footnote_1_208" id="identifier_1_208" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Bestehend aus Hackfleisch und geraspeltem K&#228;se.">2</a></sup> in den H&#228;nden hielt, versuchte das Schattenheer aus realit&#228;tsentr&#252;ckten Zombies eine andere Taktik: Gedankenkontrolle.<br />
Pl&#246;tzlich konnte ich an nichts anderes als Flucht denken. Ein Teil von mir war sogar bereit, die erbeuteten Waren in das n&#228;chstgelegene Regal zu werfen und auf dem direktesten Weg das Geb&#228;ude zu verlassen. Ich war bereit, an diesem Abend zu hungern, nur um der schwersten Pr&#252;fung dieser Einkaufsh&#246;lle zu entgehen: der Kasse.</p>
<p>Unter Aufbietung all meiner Kr&#228;fte und all meines Geschicks k&#228;mpfte ich mich in Richtung der Flie&#223;b&#228;nder, die die Waren unaufhaltsam auf die furchterregend dreinblickenden »Kassiererinnen« zurollen lassen.</p>
<p>Nachdem ich trotz mehrfacher, schmerzender Kollisionen mit den Einkaufswagen verschiedener Schoppingzombies eine Kasse erreicht hatte, an der sich, wie an allen anderen Kassen, pl&#246;tzlich eine lange Schlange gebildet hatte, hatte ich f&#252;r kurze Zeit das Gef&#252;hl, ich k&#246;nne diesen H&#246;llentrip lebendig &#252;berstehen. Doch dieses Gef&#252;hl hielt nur f&#252;r den Bruchteil einer Sekunde an - dann erblickte ich Chronos in der Warteschlange. Ich wusste nicht, wie sie es in dieser kurzen Zeit bis in diese Schlange geschafft haben konnte, aber sie hatte es geschafft.</p>
<h2>Das Ende ist nahe</h2>
<p>Als ich sah, dass Chronos am Ende des (mittlerweile leeren) Flie&#223;bandes stehenblieb und mit kaum wahrnehmbaren Bewegungen begann, ihre Eink&#228;ufe<sup><a href="#footnote_2_208" id="identifier_2_208" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Von denen ich wirklich nicht weiss, wie sie die alle auch noch in der kurzen Zeit zusammentragen konnte&#8230;">3</a></sup> auf das Band zu bef&#246;rdern, wanderte mein Blick sehns&#252;chtig zur Nachbarkasse her&#252;ber und ich wurde von einem Gef&#252;hl heimgesucht, dass sich am trefflichsten als Wut beschreiben l&#228;sst.</p>
<p>Diese Wut &#252;bernahm die vollst&#228;ndige Kontrolle &#252;ber mich, als ich an der anderen Kasse einen Clon Chronos erblickte. Dieser Clon schien mich h&#228;misch anzugrinsen<sup><a href="#footnote_3_208" id="identifier_3_208" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="N&#252;chtern betrachtet k&#246;nnte diese alte Dame auch einfach ein Problem mit ihren Dritten gehabt haben, aber das erschloss sich mir in dieser Situation nun wirklich nicht.">4</a></sup> und an das was jetzt geschah, habe ich nur noch bruchst&#252;ckhafte Erinnerungen.<br />
Ich erinnere mich an Schreie, Blut und Hackfleisch. An Explosionen von geriebenem K&#228;se und an an der Kasse ausgelegte DVD-Rohlinge, die zu Waffen wurden. Dann Schw&#228;rze.</p>
<h2>Sonntag</h2>
<p>Es ist mittlerweile Sonntag. An den Samstag habe ich keine Erinnerung mehr. Auch der Rest des Freitagabend wurde von meinem Hirn ersatzlos gestrichen. Ich sitze hier und notiere meine Gedanken in dem Versuch ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen und ja, auch um meine Furcht vor der morgigen Ausgabe der Lokalzeitung in den Griff zu bekommen. Wer wei&#223; schon, was wirklich in diesem H&#246;llenschlund passiert ist?  Wer wei&#223; schon, was Realit&#228;t war, und was nicht<sup><a href="#footnote_4_208" id="identifier_4_208" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Notiz: vielleicht sollte der »Selbstversuch: Wahnsinn« endg&#252;ltig unter psychologische Aufsicht gestellt werden&#8230;">5</a></sup>.</p>
<p>Ich frage mich, ob ich wohl der Einzige bin, dem beim Einkaufen solche seltsamen Dinge passieren. Wie ist das bei Euch?</p>
<a href="http://www.drekhead.com/tag/discounter/" rel="tag">Discounter</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/rentner/" rel="tag">Rentner</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/shopping/" rel="tag">Shopping</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/supermarkt/" rel="tag">Supermarkt</a><ol start="1" class="footnotes"><li id="footnote_0_208" class="footnote">Ihr wisst schon&#8230; Diese Karren, die diese Omis immer vor sich herschieben und mit denen sie einem an der Kasse immer in die Hacken fahren&#8230; [<a href="#identifier_0_208" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li><li id="footnote_1_208" class="footnote">Bestehend aus Hackfleisch und geraspeltem K&#228;se. [<a href="#identifier_1_208" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li><li id="footnote_2_208" class="footnote">Von denen ich wirklich nicht weiss, wie sie die alle auch noch in der kurzen Zeit zusammentragen konnte&#8230; [<a href="#identifier_2_208" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li><li id="footnote_3_208" class="footnote">N&#252;chtern betrachtet k&#246;nnte diese alte Dame auch einfach ein Problem mit ihren Dritten gehabt haben, aber das erschloss sich mir in dieser Situation nun wirklich nicht. [<a href="#identifier_3_208" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li><li id="footnote_4_208" class="footnote">Notiz: vielleicht sollte der »Selbstversuch: Wahnsinn« endg&#252;ltig unter psychologische Aufsicht gestellt werden&#8230; [<a href="#identifier_4_208" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li></ol><div class="feedflare">
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		<title>Ungeschützter Personennahverkehr</title>
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		<comments>http://www.drekhead.com/2007/09/25/ungeschuetzter-personennahverkehr/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Sep 2007 19:13:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Onkel Loco</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Private Life]]></category>

		<category><![CDATA[Wahnsinn]]></category>
<category>Personennahverkehr</category><category>u bahn</category>
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		<description><![CDATA[Ich hatte gerade ungesch&#252;tzten Verkehr. &#214;ffentlichen Personennahverkehr, genauer gesagt. Er war nicht geplant und das alles geschah ganz spontan. In der U-Bahn. Ich glaube, ich habe mir dabei eine Krankheit eingefangen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte gerade ungesch&#252;tzten Verkehr. &#214;ffentlichen Personennahverkehr, genauer gesagt. Er war nicht geplant und das alles geschah ganz spontan. In der U-Bahn. Ich glaube, ich habe mir dabei eine Krankheit eingefangen&#8230;</p>
<h2>Aber mal von vorn&#8230;</h2>
<p>18.00 Uhr. Feierabend. Raus aus dem Laden und alles sch&#246;n sorgf&#228;ltig abgeschlossen. Fluppe an. Auf zur U-Bahn. Der Praktikant geht mit. Hat den selben Weg. Das ist der Moment, in dem mein Martyrium seinen Anfang nimmt.</p>
<p>Wie gesagt, der Praktikant geht mit und bringt mich so dazu, die Heimreise ohne die sonst &#252;bliche, direkt ins Ohr injizierte Musikdr&#246;hnung anzutreten. »Sollte kein Problem sein. Ich werde die Fahrt &#252;berstehen.«, denke ich, als ich auf dem Bahnsteig feststelle, dass ausnahmsweise keine Baggyhosentr&#228;ger mit gegelten Schmierfrisuren die ganze Halle mit irgendwelchem Krach beschallen.</p>
<p>Auch als die U-Bahn einf&#228;hrt ist mein Optimismus ungebrochen. F&#252;r eine Bahn im Feierabendverkehr ist die Kutsche erstaunlich leer. Super Sache. Der Praktikant und ich suchen uns einen Platz am Ende des hinteren Bahnteils. Und hier, lieber Leser, ist der Moment gekommen, an dem das Grauen&#8230; aber lest selbst.</p>
<h2>Die Nummer schl&#228;gt sieben.</h2>
<p>Zwei Pl&#228;tze neben mir sitzen eine Mutter und ihre kleine Tochter. &#196;lter als f&#252;nf Jahre ist das G&#246;r mit Sicherheit nicht. Gef&#228;hrlicher als das schlimmste Monster aus dem blutigsten Splatter ist die L&#252;tte aber alle mal.<br />
Gerade als der Zug sich in Bewegung setzt, beginnt das Kind einen monotonen Singsang. »Die Nummer schl&#228;gt sieben. Die Nummer schl&#228;gt sieben. Die Nummer schl&#228;gt sieben.«, wiederholt sie Gebetsm&#252;hlenartig.<br />
Die ersten f&#252;nf Minuten der Fahrt hege ich noch die Hoffnung, sie h&#246;re bald damit auf. »Die Nummer schl&#228;gt sieben.«<br />
Die n&#228;chsten f&#252;nf Minuten der Fahrt starre ich sie mit meinem finstersten Blick an. Sie ignoriert mich. »Die Nummer schl&#228;gt sieben.«<br />
Die folgenden f&#252;nf Minuten &#252;berlege ich, dem Kind mitzuteilen, dass Nummern niemals schlagen, ich mich aber gen&#246;tigt sehen k&#246;nnte, das f&#252;r die Nummern zu erledigen, falls sie nicht den Kopp zu macht. »Die Nummer schl&#228;gt sieben.«<br />
Die n&#228;chsten f&#252;nf Minuten versuche ich, mich auf die Fahrger&#228;usche der U-Bahn zu konzentrieren. Es f&#228;llt mir mehr als schwer. »Die Nummer schl&#228;gt sieben.«<br />
Die letzten f&#252;nf Minuten meines Martyriums k&#228;mpfe ich mit aller Macht darum, meine mittlerweile weichgekochte Murmel<sup><a href="#footnote_0_207" id="identifier_0_207" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="&#220;bersetzung aus dem Westf&#228;lischen: mein strapaziertes Hirn">1</a></sup> dazu zu &#252;berreden, den unkontrollierten Speichelfluss einzud&#228;mmen, um mir ein letztes bisschen W&#252;rde zu bewahren. »Die Nummer schl&#228;gt sieben.« »Die Nummer schl&#228;gt sieben.« »Die Nummer schl&#228;gt sieben.« »Die Nummer schl&#228;gt sieben.« Alles vergebens.</p>
<p>Meine Odyssee dauerte 25 Minuten. In dieser Zeit h&#228;mmerte das Balg mir ihr Mantra fast 1000 mal ein und mein Widerstand war gebrochen. Wortlos verabschiedete ich mich vom Praktikanten und ging zur T&#252;r des Waggons. Bevor ich aussteige h&#246;re ich die Mutter zu ihrem Kind sagen: »Sing doch mal ein anderes Lied.« Die Tochter scheint gut erzogen zu sein und gehorcht ihrer Mutter. »Die Nummer schl&#228;gt acht. Die Nummer schl&#228;gt acht. Die Nummer schl&#228;gt acht. Die Nummer schl&#228;gt acht.«</p>
<h2>Vernichtend geschlagen.</h2>
<p>Fluchtartig verlasse ich die Bahn. Ich bin ziemlich benommen. Den richtigen Ausgang aus der U-Bahn-Station finde ich erst geraume Zeit sp&#228;ter. Ich meine mich zu erinnern, dass mir auf dem Weg zur Wohnung einer alte Frau mit Gehhilfe behilflich war, die Strasse zu &#252;berqueren - sicher bin ich mir da allerdings nicht. Das Einzige, dass mir momentan als gesichert erscheint, ist die Tatsache, dass ich nie wieder ungesch&#252;tzten Personennahverkehr haben werde. Praktikant hin oder her. Aus purer H&#246;flichkeit werde ich mir mit Sicherheit nicht meinen letzten Rest geistiger Gesundheit ruinieren lassen. Schlie&#223;lich soll f&#252;r meinen »Selbstversuch: Wahnsinn« noch eine gewisse Substanz als Testmaterial bleiben.</p>
<h2>Anderswo ist&#8217;s auch sch&#246;n.</h2>
<p>Und weil es gerade so wunderbar passt: Der Herr Rick, seines Zeichens Schafredaktor bei meinem Revolverblatt »Unterneuntupfing Aktuell« widmet das heutige Titelthema dem heutigen »<a href="http://u9tupfing.blogspot.com/2007/09/internationaler-weltidiotentag.html">Internationalen Weltidiotentag</a>«. Wo der Zusammenhang ist? Ist doch klar: Die Idioten, die der Herr Schafredaktor in seinem (wie immer) hervorragend recherchierten Beitrag beschreibt, werden offensichtlich in U-Bahnen zwischen Bochum und Herne trainiert und auf ihre sp&#228;tere Idiotenkarriere vorbereitet. Von verantwortungslosen und selbsts&#252;chtigen M&#252;ttern, deren IQ der Durchschnittstemperatur des Monats Januar entspricht.</p>
<p>So, Kinder. Der Onkel verschwindet jetzt und liest ein Lexikon. Substanz auff&#252;llen und so&#8230;<br />
Servus.</p>
<a href="http://www.drekhead.com/tag/personennahverkehr/" rel="tag">Personennahverkehr</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/u-bahn/" rel="tag">u bahn</a><ol start="1" class="footnotes"><li id="footnote_0_207" class="footnote">&#220;bersetzung aus dem Westf&#228;lischen: mein strapaziertes Hirn [<a href="#identifier_0_207" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li></ol><div class="feedflare">
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		</item>
		<item>
		<title>Zensur findet nicht statt</title>
		<link>http://www.drekhead.com/2007/09/18/zensur-findet-nicht-statt/</link>
		<comments>http://www.drekhead.com/2007/09/18/zensur-findet-nicht-statt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Sep 2007 07:19:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Onkel Loco</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[World Wide Weird]]></category>

		<category><![CDATA[Wahnsinn]]></category>
<category>Arcor</category><category>Gefährdung</category><category>Staat</category><category>Suchmaschinen</category><category>Terror</category><category>Zensur</category>
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		<description><![CDATA[Und ich w&#228;hnte mich schon am Ziel meiner Tr&#228;ume: Das Internet ist sauber. Keine Pornographie und keine Terroristen mehr. Und schon gar keine Pornoterroristen. Endlich sollte das Internet eine Bl&#252;mchenwiese sein - so wie wir alle das immer schon wollten.
Da wird in der EU diskutiert, gef&#228;hrliche Suchanfragen von vornherein zu verbieten und Arcor nimmt den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und ich w&#228;hnte mich schon am Ziel meiner Tr&#228;ume: Das Internet ist sauber. Keine <em>Pornographie</em> und keine <em>Terroristen</em> mehr. Und schon gar keine <em>Pornoterroristen</em>. Endlich sollte das Internet eine Bl&#252;mchenwiese sein - so wie wir alle das immer schon wollten.</p>
<p>Da wird in der EU diskutiert, <a href="http://www.yigg.de/301884_EU_will_gefaehrliche_Suchanfragen_verbieten">gef&#228;hrliche Suchanfragen von vornherein zu verbieten</a> und Arcor nimmt den Ball auch gleich auf und <a href="http://www.yigg.de/293609_Arcor_zensiert_das_Internet__Zuensur_von_Youporn_privatamateure">sperrt gef&#228;hrliche Websites</a><sup><a href="#footnote_0_206" id="identifier_0_206" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Gef&#228;hrlich waren die Websites offensichtlich prim&#228;r f&#252;r Arcors Geldbeutel - aber gef&#228;hrlich bleibt eben gef&#228;hrlich, auch wenn die Filter nicht mehr greifen&#8230;">1</a></sup>.<br />
Man will uns m&#252;ndige B&#252;rger also sch&#252;tzen und l&#228;sst auch den Vollj&#228;hrigen ein gewisses Ma&#223; an Jugendschutz angedeihen und was machen wir? Wir machen das, was wir in unserer Eigenschaft als chronisch undankbares Pack am besten k&#246;nnen: wir beschweren uns und maulen rum. Typisch.</p>
<h2>Was haben wir vom Freiheitsdrang?</h2>
<p>Ich pers&#246;nlich habe ja schon lange die Schnauze voll vom ewigen Gejammer in diesem Lande und m&#246;chte daher f&#252;r die EU und aufrechte Unternehmen wie Arcor eine Lanze brechen, indem ich hier einmal aufzeige, gegen was wir eigentlich <em>protestieren</em> und warum das in <em>Wahrheit</em> keine gute <em>Idee</em> ist.<br />
Es folgt also eine <em>Anal</em>yse der Met<em>hoden</em> mit der unter anderem unsere <em>Politiker</em> versuchen uns vor <em>Andersdenkenden</em> zu sch&#252;tzen - denn wir wissen ja: <del datetime="2007-09-18T06:25:45+00:00">tote</del> gl&#252;ckliche Fische schwimmen mit dem Strom.</p>
<h3>Gef&#228;hrdungssituation</h3>
<p>Begutachten wir also zun&#228;chst einmal die Gef&#228;hrdungssituation: Unser christliches Abendland wird von <em>Terroristen</em> bedroht, die jeden Tag aufs neue daran gehen, uns mit allerlei fiesen Tricks, wie zum Beispiel einer Idee namens <em>Islam</em>, in unserer Existenz zu bedrohen. Zu diesem Zwecke trainieren die k&#252;nftigen <em>Attent&#228;ter</em> online mit <em>Killerspielen</em> und suchen sich im <em>Internet</em> <em>Bombenbauanleitungen</em>. Das ist b&#246;se. Das wollen wir nicht.</p>
<p>Auf der anderen Seite wird unsere <em>Kultur</em> durch Personen bedroht, die uns mit <em>Pornographie</em> in die Falle der psychischen <em>Abh&#228;ngigkeit</em> locken wollen<sup><a href="#footnote_1_206" id="identifier_1_206" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der m&#228;nnliche Teil meiner Leserschaft wird nat&#252;rlich jetzt zu Recht anmerken, dass M&#228;nner doch sowieso genetisch f&#252;r diese Art der Abh&#228;ngigkeit konzipiert sind. Das ist nat&#252;rlich richtig - aber trotzdem hat das auf einer Bl&#252;mchenwiese nichts zu suchen und ist daher moralisch verwerflich">2</a></sup>. Hier ist das <em>Gef&#228;hrdungspotential</em> nat&#252;rlich nicht ganz so hoch, wie es das bei Teil eins der <em>Gef&#228;hrdungssituation</em> ist - dennoch darf auch diese <em>Bedrohung</em> nicht untersch&#228;tzt werden, denn&#8230;</p>
<h3>&#8230;die Mischung macht&#8217;s!</h3>
<p>Richtig. Genau so, wie Ihr Euch das gerade vorstellt, ist es auch.<br />
Nehmen wir doch mal an, ein Terrorist st&#246;&#223;t auf der Suche nach <em>Informationen &#252;ber Bomben</em> und <em>Kernspaltung</em> auf <em>frei zug&#228;ngliche Pornographie</em>. Das versetzt ihn doch mit Sicherheit in die Lage, die gefundenen Informationen zu kombinieren - so ein <em>Terrorist</em> ist doch trotz seiner <em>ideologischen Verblendung</em> nicht bl&#246;d.<br />
Er wird also aus den gefundenen Informationen zu <em>Sprengwaffen</em> und <em>Erotik</em> eine furchtbare <em>Waffe</em> entwickeln: eine <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Radiologische_Waffe">schmutzige Bombe</a></em>, vielen Leser auch als <em>Sexbombe</em> bekannt.</p>
<h3>Unsere Verantwortung</h3>
<p>Das darf nicht passieren. Wir d&#252;rfen uns unserer Verantwortung der Welt gegen&#252;ber nicht entziehen. Wir m&#252;ssen mit dem Jammern aufh&#246;ren und die Politik und die wenigen aufrechten Unternehmen in ihrem <em>Kampf</em> um Integrit&#228;t und <em>Sicherheit</em> unterst&#252;tzen. Wir m&#252;ssen f&#252;r eine <em>Zensur</em> der uns angebotenen Inhalte stimmen. Dann wird die Welt endlich wieder friedlich und sch&#246;n. »Bl&#252;mchen« ist hier das Stichwort.</p>
<h3>Es k&#246;nnte so sch&#246;n sein.</h3>
<p>Stellt Euch doch nur kurz einmal vor, wie wunderbar das Internet sein k&#246;nnte: Kein <em>Terrorismus</em>, keine <em>Waffen</em>, keine in <em>hochaufl&#246;senden Bildern</em> pr&#228;sentierten <em>Geschlechtsorgane</em>.<br />
Und jetzt k&#246;nnt Ihr es zugeben. Bei dem Gedanken daran f&#252;hlt Ihr Euch wie ein tanzender und singender Teletubbie auf einer gr&#252;nen Wiese. Ja, das ist wahres Gl&#252;ck<sup><a href="#footnote_2_206" id="identifier_2_206" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Oder es k&#246;nnte es zumindest sein, wenn wir nur kurz mit dem Denken aufh&#246;ren k&#246;nnten - aber dahin kommen wir auch noch. Wahrscheinlich in der n&#228;chsten Phase des Projekts&#8230;">3</a></sup>.<br />
Wo wir gerade dabei sind, hier die <em>Wahrheit</em> zu verbreiten: Gebt doch endlich zu, dass der <em>Plan</em> geradezu perfekt ist. Seht doch endlich ein, dass es zwingend erforderlich ist, auf unsere <em>Rechte</em> zu verzichten. Um der <em>Freiheit</em> willen. Um der <em>Sicherheit</em> willen. Im Gegenzug erhalten wir doch auch eine Menge. Innere Ruhe. Geborgenheit. Gedankenlosigkeit. Schutz vor jeglicher Eigenverantwortung.</p>
<p>Also &#252;berlegt es Euch gut und denkt immer daran: wir k&#246;nnten wirklich frei sein - wir k&#246;nnten wie die Teletubbies sein.</p>
<p>P.S.: Um den Suchmaschinen die Einsch&#228;tzung des Gef&#228;hrdungspotentials dieses Artikels zu erleichtern, habe ich Worte, die dazu geeignet sind die Sicherheit des Staates gef&#228;hrden in Kursivschrift hervorgehoben<sup><a href="#footnote_3_206" id="identifier_3_206" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Kinder, Kinder. Nach diesem Artikel f&#252;hle ich mich wirklich seltsam. Ich bin froh, dass ich noch nicht gefr&#252;hst&#252;ckt habe, sonst m&#252;sste ich das jetzt wohl alles wieder hochw&#252;rgen. Ich mache mir erstmal nen Tee&#8230;">4</a></sup>.</p>
<a href="http://www.drekhead.com/tag/arcor/" rel="tag">Arcor</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/gef%C3%A4hrdung/" rel="tag">Gef&#228;hrdung</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/staat/" rel="tag">Staat</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/suchmaschinen/" rel="tag">Suchmaschinen</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/terror/" rel="tag">Terror</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/zensur/" rel="tag">Zensur</a><ol start="1" class="footnotes"><li id="footnote_0_206" class="footnote">Gef&#228;hrlich waren die Websites offensichtlich prim&#228;r f&#252;r Arcors Geldbeutel - aber gef&#228;hrlich bleibt eben gef&#228;hrlich, <a href="http://www.yigg.de/307372_Arcor_hebt_seine_unwirksame_PornoBlockade_auf__tolle_Show">auch wenn die Filter nicht mehr greifen</a>&#8230; [<a href="#identifier_0_206" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li><li id="footnote_1_206" class="footnote">Der m&#228;nnliche Teil meiner Leserschaft wird nat&#252;rlich jetzt zu Recht anmerken, dass M&#228;nner doch sowieso genetisch f&#252;r diese Art der Abh&#228;ngigkeit konzipiert sind. Das ist nat&#252;rlich richtig - aber trotzdem hat das auf einer Bl&#252;mchenwiese nichts zu suchen und ist daher moralisch verwerflich [<a href="#identifier_1_206" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li><li id="footnote_2_206" class="footnote">Oder es k&#246;nnte es zumindest sein, wenn wir nur kurz mit dem Denken aufh&#246;ren k&#246;nnten - aber dahin kommen wir auch noch. Wahrscheinlich in der n&#228;chsten Phase des Projekts&#8230; [<a href="#identifier_2_206" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li><li id="footnote_3_206" class="footnote">Kinder, Kinder. Nach diesem Artikel f&#252;hle ich mich wirklich seltsam. Ich bin froh, dass ich noch nicht gefr&#252;hst&#252;ckt habe, sonst m&#252;sste ich das jetzt wohl alles wieder hochw&#252;rgen. Ich mache mir erstmal nen Tee&#8230; [<a href="#identifier_3_206" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li></ol><div class="feedflare">
<a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/SelbstversuchWahnsinn?a=g6nsPHhsmHI:YpZ-Yv-y4R0:yIl2AUoC8zA"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/SelbstversuchWahnsinn?d=yIl2AUoC8zA" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/SelbstversuchWahnsinn?a=g6nsPHhsmHI:YpZ-Yv-y4R0:F7zBnMyn0Lo"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/SelbstversuchWahnsinn?i=g6nsPHhsmHI:YpZ-Yv-y4R0:F7zBnMyn0Lo" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/SelbstversuchWahnsinn?a=g6nsPHhsmHI:YpZ-Yv-y4R0:-74Mi7w6WBU"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/SelbstversuchWahnsinn?d=-74Mi7w6WBU" border="0"></img></a> <a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/SelbstversuchWahnsinn?a=g6nsPHhsmHI:YpZ-Yv-y4R0:aVEt4g-unHM"><img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/SelbstversuchWahnsinn?d=aVEt4g-unHM" border="0"></img></a>
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		<item>
		<title>The Videotext is for porn</title>
		<link>http://www.drekhead.com/2007/09/06/the-videotext-is-for-porn/</link>
		<comments>http://www.drekhead.com/2007/09/06/the-videotext-is-for-porn/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Sep 2007 10:49:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Onkel Loco</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Tele-Visionen]]></category>

		<category><![CDATA[World Wide Weird]]></category>

		<category><![CDATA[Wahnsinn]]></category>
<category>Fernsehen</category><category>Spam</category><category>Videotext</category><category>Wahnsinn</category>
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		<description><![CDATA[Dass das Internet heutzutage vorrangig f&#252;r Pornographie verwendet wird, mag manch einer ja mittlerweile akzeptieren. Auch Email-Werbung f&#252;r diverse Mittelchen zur Steigerung der Potenz und der Vergr&#246;&#223;erung des prim&#228;ren m&#228;nnlichen Geschlechtsorgans geh&#246;ren zum Alltag.
Ger&#252;chten zufolge soll es aber auch Menschen geben, die sich durch die zunehmend aggressiver werdende Werbung aus diesem Bereich regelrecht bel&#228;stigt f&#252;hlen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass das Internet heutzutage vorrangig f&#252;r Pornographie verwendet wird, mag manch einer ja mittlerweile akzeptieren. Auch Email-Werbung f&#252;r diverse Mittelchen zur Steigerung der Potenz und der Vergr&#246;&#223;erung des prim&#228;ren m&#228;nnlichen Geschlechtsorgans geh&#246;ren zum Alltag.</p>
<p>Ger&#252;chten zufolge soll es aber auch Menschen geben, die sich durch die zunehmend aggressiver werdende Werbung aus diesem Bereich regelrecht bel&#228;stigt f&#252;hlen. Ich f&#252;r meinen Teil kann diesen Menschen durchaus nachf&#252;hlen, bin ich doch der Meinung, man k&#246;nne das Internet doch auch mal f&#252;r &#252;ber die Pornografie hinausgehende Zwecke einsetzen. W&#228;re doch durchaus praktisch&#8230;</p>
<p>Nachdem jetzt festgestellt wurde, dass mittlerweile <a href="http://www.yigg.de/287265_Eine_Milliarde_Menschen_nutzen_das_Internet">eine Milliarde Menschen das Internet nutzen</a>, sollte man doch eigentlich meinen, dass dieser st&#228;ndig wachsende Markt nicht nur den pr0n-Spammern genug Kundschaft bietet, sondern dar&#252;berhinaus auch noch massig Platz f&#252;r die Klingeltonmafia vorhanden sein sollte. Offensichtlich ist diese Annahme falsch, wie ich am gestrigen Abend feststellen musste.</p>
<h2>Hose auf und los!</h2>
<p>Gestern war Mittwoch. Es war also der Abend, am dem eine der beiden einzigen Serien l&#228;uft, die im deutschen Fernsehen &#252;berhaupt noch zu ertragen sind: <a href="http://imdb.com/title/tt0402711/">Boston Legal</a>.<br />
Wie es aber nunmal so ist, gibt es auch bei guten Serien st&#228;ndige Werbeunterbrechungen und eine dieser Zwangspausen nutze meine Freundin zum Aktivieren des VOX-Videotexts<sup><a href="#footnote_0_205" id="identifier_0_205" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Der Anblick ist im Normalfall besser zu ertragen, als die d&#252;mmliche Fernsehwerbung, mit der die Hersteller versuchen, das Hirn der Zuschauer endg&#252;ltig weichzukochen.">1</a></sup><sup><a href="#footnote_1_205" id="identifier_1_205" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Es h&#228;tte &#252;brigens auch jeder andere Fernsehsender sein k&#246;nnen. Nur bei den &#246;ffentlich-rechtlichen Sendern habe ich noch kein der im folgenden beschriebenen Werbeformen entdeckt.">2</a></sup>. Schwerer Fehler&#8230;<br />
Offensichtlich ist der Videotext mittlerweile an das weltweite Netzwerk angeschlossen, ohne dass jemand es f&#252;r n&#246;tig gehalten h&#228;tte, einen Spamfilter zu aktivieren.<br />
»Hose auf und los!« prangte dort in gro&#223;en, roten Lettern und teilweise wurden 50 Prozent der Index-Seite durch Erotikwerbung ersetzt. Ich war schockiert. Wechseln sich die Klingelton-Piraten und Versicherungsdr&#252;cker jetzt tats&#228;chlich mit den Porno-Spammern ab? War&#8217;s das jetzt mit dem letzten Rest Niveau?</p>
<h2>Ich mach&#8217; Dich arm! Mit nur einem Anruf!</h2>
<p>Schaulustig wie der Mensch nun einmal ist, riefen wir nat&#252;rlich auch die angegebene Seite im Videotext auf. Mit sehr eindeutigen Slogans wiesen auf dieser Seite mehrere Anzeigenbl&#246;cke darauf hin, man k&#246;nne nur &#252;ber die ausgewiesenen Rufnummern Kontakt mit Frauen aufnehmen, deren sekund&#228;re Geschlechtsmerkmale von gewaltiger Gr&#246;&#223;e sein sollten und deren prim&#228;re Geschlechtsmerkmale&#8230; ich spar mir das und &#252;berlasse den Rest Eurer Phantasie.</p>
<p>Was aber machten diese Werbebl&#246;cke jetzt da im Videotext? M&#252;ssten die Sender nicht versuchen, etwas gegen diese Spammer zu unternehmen? Wissen die denn nicht was Spam ist? Ist denn von denen nie jemand per Email bel&#228;stigt worden? Hat denn von denen niemand ein eigenes Blog, dessen Betrieb nur noch durch leistungsf&#228;hige Plugins vor der &#220;berflutung mit Kommentarspam gesch&#252;tzt werden kann?</p>
<p>Diese Fragen schwirrten mir durch den Kopf, bis ich am unteren Bildschirmrand einen sehr dunklen, blauen Text auf schwarzen Hintergrund entdeckte: die Kostenhinweise.<br />
Die meisten der Rufnummern sollten 2,99 Euro pro Minute kosten. F&#252;r wenige Sekunden hielt ich das f&#252;r teuer - dann aber entdeckte ich noch einen anderen Hinweis.<br />
Ich stellte erstaunt fest, dass ein Anruf bei einer dieser Nummern nur drei Cent pro Minute kosten sollte. Das schien mir wirklich sehr g&#252;nstig. Die &#220;berraschung wartete allerdings in der n&#228;chsten Zeile, denn dort standen die magischen drei Buchstaben: A B O. Langsam d&#228;mmerte mir also, dass der vermeintliche Preisbrecher der neueste Hit der Abzocker war. Stolze 56 Kracher im Monat wollten die Freunde f&#252;r das Abo haben. Und zwar zus&#228;tzlich zu den drei Cent in der Minute. Die nehmen es von den Lebenden.</p>
<h2>Der Wahnsinn hat Methode</h2>
<p>Jetzt war es mir klar. Die Fernsehleute hatten die Spammer offensichtlich eingeladen, weil sie auch von der Hormontorte naschen wollten. Die Klingelterroristen und die Raubritter des Versicherungsordens sind ja schon l&#228;nger dabei. Warum also nicht auch die Reiter unter dem Banner des gefl&#252;gelten Gummidildos? Die Kombination scheint doch geradezu ideal, um die Weltherrschaft an sich zu rei&#223;en.</p>
<h3>Man stelle sich folgendes Szenario vor:</h3>
<p>Der Kopf der Organisation stellt die Plattformen zur Verf&#252;gung<sup><a href="#footnote_2_205" id="identifier_2_205" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Kennt jemand eine deutsche Sendergruppe, die noch keine eigene Version eines Videoportals hat?">3</a></sup> und sorgt f&#252;r die Generelle Schw&#228;chung der Opfer, indem sie den psychischen Widerstand der Zielgruppe durch niveaulose Unterhaltung bricht.<br />
Derartig vorbereitet wird die Zielgruppe zu einem leichten Opfer der &#220;berfallkommandos. Praktisch freiwillig tauschen die Opfer ihre hartverdienten Euroletten gegen die wirklich n&#252;tzlichen Dinge im Leben: Krankenversicherung, die f&#252;r alles aufkommen was man sich vorstellen kann - bis auf Krankheiten und Verletzungen die man sich verschuldet und unverschuldet zugezogen hat; erotische Gespr&#228;che mit Hausfrauen, die im Nebenberuf Pornostar sind und den Telefonberuf nur aus&#252;ben, weil ein Mann das unglaublich gute Aussehen dieser Frauen nicht ertragen k&#246;nnte; Klingelt&#246;ne und Handylogos, die als Statussymbol ungef&#228;hr so wertvoll sind wie&#8230; wie&#8230; ach, ich habe keine Ahnung. Die sind halt extrem wertvoll.</p>
<p>Die Taktik besticht durch Einfachheit und Effizienz: &#220;berall, wohin man auch geht - die Raubritter der Moderne sind bereits da und warten auf uns. Im Gep&#228;ck haben sie alles, was unser Herz niemals begehrte. Das, was wir nie gebraucht haben und niemals brauchen werden. Die Dinge, ohne die ein Leben auf diesem Planeten schon bald unm&#246;glich sein wird.</p>
<h2>Kampf um die geistige Gesundheit</h2>
<p>Ich habe den Teletext-Knopf aus meiner Fernbedienung herausgehebelt und die L&#252;cke mit einem kleinen Totenkopfsymbol &#252;berklebt. An meinem Fernseher h&#228;ngen kleine Klebezettel, die mich w&#228;hrend jeder Gefahrensituation darauf hinweisen, wer und was ich bin. Sie sind quasi wie ein Anker, der mich in der Realit&#228;t h&#228;lt und mich ermahnt, statt zur Fernbedienung zu greifen, es lieber mit einem Buch zu versuchen.<br />
Dieser Selbstversuch im Wahnsinn des Allt&#228;glichen ist gef&#228;hrlicher, als ich zu Anfang gedacht hatte&#8230;</p>
<a href="http://www.drekhead.com/tag/fernsehen/" rel="tag">Fernsehen</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/spam/" rel="tag">Spam</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/videotext/" rel="tag">Videotext</a>, <a href="http://www.drekhead.com/tag/wahnsinn/" rel="tag">Wahnsinn</a><ol start="1" class="footnotes"><li id="footnote_0_205" class="footnote">Der Anblick ist im Normalfall besser zu ertragen, als die d&#252;mmliche Fernsehwerbung, mit der die Hersteller versuchen, das Hirn der Zuschauer endg&#252;ltig weichzukochen. [<a href="#identifier_0_205" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li><li id="footnote_1_205" class="footnote">Es h&#228;tte &#252;brigens auch jeder andere Fernsehsender sein k&#246;nnen. Nur bei den &#246;ffentlich-rechtlichen Sendern habe ich noch kein der im folgenden beschriebenen Werbeformen entdeckt. [<a href="#identifier_1_205" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li><li id="footnote_2_205" class="footnote">Kennt jemand eine deutsche Sendergruppe, die noch keine eigene Version eines Videoportals hat? [<a href="#identifier_2_205" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li></ol><div class="feedflare">
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