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	<title>Sockenblog</title>
	
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	<description>Socken sind zum Waschen da!</description>
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		<title>Geschichten, die das Leben schreibt</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 10:32:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor der Imbissbude. Ein schwarzer Mercedes kommt angefahren und hält in einigem Abstand. Der Beifahrer &#8211; ein älterer Herr &#8211; steigt aus und geht zum Stand, um sich ein halbes Hähnchen zu kaufen. Er bekommt sein halbes Hähnchen in einer kleinen weißen Tüte, zahlt und geht zurück zum Auto. Statt einzusteigen öffnet er jedoch den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor der Imbissbude. Ein schwarzer Mercedes kommt angefahren und hält in einigem Abstand. Der Beifahrer &#8211; ein älterer Herr &#8211; steigt aus und geht zum Stand, um sich ein halbes Hähnchen zu kaufen. Er bekommt sein halbes Hähnchen in einer kleinen weißen Tüte, zahlt und geht zurück zum Auto. Statt einzusteigen öffnet er jedoch den Kofferraum. Der Kofferraum ist leer. Vollkommen leer. Der Mann legt das halbe <del datetime="2010-07-29T10:33:51+00:00">Händchen</del> Hähnchen behutsam exakt in die Mitte des Kofferraums, schließt selbigen vorsichtig und setzt sich danach wieder auf den Beifahrersitz. Daraufhin fährt der schwarze Mercedes, in dessen Kofferraum sich jetzt einzig und allein ein halbes Hähnchen befindet, weiter. Und zurück bleiben fünf Jugendliche mit offenen Mündern.</p>
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		<title>Und jeder weiß es besser…</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 10:04:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Loveparade 2010 (Foto: Globovisión) Bei der diesjährigen Loveparade in Duisburg sind 21 Menschen ums Leben gekommen und seitdem wird überall nach den Verantwortlichen gesucht. Viele Zeitungen wollen sie kennen, viele Nachrichtensender ebenfalls. Und auch ein Teil der Bevölkerung scheint sich ganz sicher zu sein, bei wem die Schuld zu suchen ist. Bei der Polizei, heißt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/07/loveparade.jpg" alt="" title="Loveparade 2010" width="150" height="150" class="alignnone size-full wp-image-6858" /></td>
</tr>
<tr>
<td><small>Loveparade 2010 (Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/globovision/4825139600">Globovisión</a>)</small></td>
</tr>
</table>
<p>Bei der diesjährigen Loveparade in Duisburg sind 21 Menschen ums Leben gekommen und seitdem wird überall nach den Verantwortlichen gesucht. Viele Zeitungen wollen sie kennen, viele Nachrichtensender ebenfalls. Und auch ein Teil der Bevölkerung scheint sich ganz sicher zu sein, bei wem die Schuld zu suchen ist. Bei der Polizei, heißt es. Und bei den Veranstaltern. Bei der Stadt und bei den Teilnehmern. Jeder weiß es besser, allen voran &#8211; wie immer &#8211; die <em>BILD</em>-Zeitung, die in ihrer gestrigen Ausgabe wieder einmal gekonnt die Rechte der Verstorbenen ignorierte und einige der Toten unzensiert auf dem Titelblatt zeigte. Eine kritische Meinung hierzu gibt es auf <a href="http://taz.de/1/leben/medien/artikel/1/die-wirklich-wichtigen-fragen"><em>taz</em>.de</a>. <span id="more-6832"></span></p>
<p>Die <em>BILD</em> hat in den letzten Tagen einige Kommentare veröffentlicht, von Feuerwehrmännern und anderen &#8220;Experten&#8221;, die die Veranstalter angeblich schon vor der Parade gewarnt hätten. Es sei bekannt gewesen, dass das Gelände nicht sicher genug sei, heißt es da &#8211; für <em>BILD</em> Anlass genug, eine &#8220;Skandal-Chronik der Planung&#8221; zu veröffentlichen. Das Blatt, das in den Wochen zuvor tagtäglich die Parade und ihre Veranstalter in den Himmel gelobt hatte, stellt sich nun also gegen die Organisation des Ereignisses. </p>
<p>In der gestrigen Ausgabe der <em>taz</em> wurde genau dieses Verhalten vieler Medienvertreter scharf kritisiert. Denn:  während der letzten Monate wurde das Ereignis hoch gehalten. Die Boulevard-Medien machten fleißig Werbung und die Duisburger Presse schien alles daran zu setzen, die Veranstaltung zum Erfolg zu führen. Kritische Meinungen im Vornherein gab es nur selten. Auch nicht bei der <em>BILD</em>.</p>
<p>Doch nun sind alle schlauer als gestern. Jeder will den Schuldigen kennen, zeigt mit dem Finger auf andere und ist entsetzt über die schlechten Leistungen der Organisatoren. Hierzu bleibt mir nur noch eines zu sagen: Wenn Pressevertreter im Duisburger Umkreis ihre Arbeit geflissentlich aufgenommen hätten, Dinge hinterfragt hätten, dann wäre es vielleicht &#8211; die Betonung liegt auf &#8216;vielleicht&#8217; &#8211; nicht zu diesem Unglück gekommen. Das heißt nicht, dass die Medien an diesem Unglück Schuld sind, aber es heißt für mich, dass viele Medienvertreter schlichtweg versagt haben, in dem sie zu euphorischen Ja-Sagern und Nachrednern mutiert sind. Wenn jetzt genau diese Leute wahllos mit Anschuldigen um sich schmeißen, dann setzen sie also nur ihren Weg &#8211; weg vom qualitativen Journalismus &#8211; fort, statt zu erkennen, dass es viel zu früh ist, um klare Aussagen in dieser Hinsicht zu treffen. </p>
<p>Zum Schluss noch ein paar Worte zur allgemeinen Wahrnehmung solcher Unglücke im deutschsprachigen Raum. Keine Frage: Das Geschehen auf der Loveparade ist sehr, sehr schlimm &#8211; ich will das in keiner Weise herunterspielen. Aber keine Frage auch: Täglich passieren weltweit viel, viel schlimmere Dinge. Dabei ist das gar nicht mein Punkt: Ich will nicht kritisieren, dass deutsche Medien deutsche Geschehnisse in den Vordergrund stellen. Was ich aber auf jeden Fall kritisieren will, ist das, was die <em>Sueddeutsche</em> heute gemacht hat:</p>
<table width="500px">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/07/sueddeutsche1.jpg" alt="" title="Screenshot - sueddeutsche.de" width="500" height="153" class="alignnone size-full wp-image-6833" /> </td>
</tr>
<tr>
<td><small>Screenshot &#8211; sueddeutsche.de</small></td>
</tr>
</table>
<table width="500px">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/07/sueddeutsche2.jpg" alt="" title="Screenshot - sueddeutsche.de" width="500" height="149" class="alignnone size-full wp-image-6834" /> </td>
</tr>
<tr>
<td><small>Screenshot &#8211; sueddeutsche.de</small></td>
</tr>
</table>
<p>Das 21. Opfer der Loveparade ist eine Eilmeldung wert und somit wichtiger als über 100 Tote im Ausland. Eine Sache, die mir in den deutschen Medien immer mehr auffällt und <a href="http://netzwertig.com/2010/07/16/print-hat-doch-vorteile-die-suenden-von-onlinemedien">die auch andere kritisieren</a>: Viele Nachrichten werden online zu Eilmeldungen, auch wenn sie nicht einmal ansatzweise eine sind. Wenn im Golf von Mexiko eine Ölbohrinsel explodiert und das Meer verpestet wird, dann ist das eine Eilmeldung wert. Wenn der Papst stirbt, dann ist das meinetwegen auch eine Eilmeldung wird. Und wenn Nordkorea plötzlich demokratisch wird, dann ist das selbstverständlich auch eine Eilmeldung wert. Aber wenn ein in der nahen Vergangenheit liegendes Ereignis ein weiteres Todesopfer von vielen zu beklagen hat, dann ist das erschütternd, traurig, aber keine Eilmeldung. Wird es trotzdem zu einer gemacht, so relativiert es andere Nachrichten und macht sie unwichtig, obwohl sie für die Allgemeinheit vielleicht um einiges wichtiger sind.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eigentlich schreibe ich ja lieber, anstatt nur Videos zu posten, aber das da ist sowas von genial, dass ich es einfach bloggen muss:</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2010/07/eigentlich-schreibe-ich-ja-lieber-anstatt-nur-videos-zu-posten-aber-das-da-ist-sowas-von-genial-dass-ich-es-einfach-bloggen-muss/</link>
		<comments>http://www.sockenblog.com/2010/07/eigentlich-schreibe-ich-ja-lieber-anstatt-nur-videos-zu-posten-aber-das-da-ist-sowas-von-genial-dass-ich-es-einfach-bloggen-muss/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 11:58:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><center><br />
<!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Co8awiW0pFQ&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/Co8awiW0pFQ&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="480" height="295" ></embed><param name="wmode" value="transparent" /></object></span><br />
</center></p>
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		<title>Die Deutsche Post im Internet</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 06:31:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Endlich! Ein Briefkasten! (© Grafik: karikatur-cartoon.de) Immer weniger Leute schreiben Briefe. Ich selbst auch. Früher habe ich regelmäßig Briefe oder Postkarten an Verwandte oder weiter weg lebende Freunde geschrieben, heute schreibe ich Mails, kommentiere Status auf Facebook, rufe andere über Skype an oder nutze ICQ und MSN. Alles über das Internet, alles schnell und einfach. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><a class="lightbox"  title ="Postagentur" href="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/07/postagentur.jpg"><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/07/postagentur-150x150.jpg" alt="" title="Postagentur" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-6809" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td><small>Endlich! Ein Briefkasten!<br />
(© Grafik:<a href="http://www.karikatur-cartoon.de/politik/politik69_postagentur.htm"> karikatur-cartoon.de</a>)</small></td>
</tr>
</table>
<p>Immer weniger Leute schreiben Briefe. Ich selbst auch. Früher habe ich regelmäßig Briefe oder Postkarten an Verwandte oder weiter weg lebende Freunde geschrieben, heute schreibe ich Mails, kommentiere Status auf Facebook, rufe andere über Skype an oder nutze ICQ und MSN. Alles über das Internet, alles schnell und einfach. Einen einzigen Nachteil hat das meiner Ansicht nach: Die persönliche Note einer handgeschriebenen Nachricht entfällt. Folglich kommt es in Ausnahmefällen auch noch vor, dass ich auf das veraltete Briefeschreiben zurückgreife, aber bei diesen Einzelfällen bleibt es dann auch. <span id="more-6790"></span></p>
<p>Leidtragender dieser Entwicklung ist die deutsche Post, die als Reaktion immer mehr Filialen einstampft und dadurch auch immer weniger Kunden erreicht. Das soll sich jetzt mit einer neuen Dienstleistung -- dem sogenannten  E-Postbrief -- ändern. Die Idee dahinter ist folgende: Immer mehr Leute schreiben E-Mails, haben dabei jedoch keine 100%ige Sicherheit, dass ihre Daten bzw. die Inhalte ihrer Mail nicht ausspioniert werden. Hier setzt die E-Post an, die den Inhalt in allen Schritten zwischen Sender und Empfänger zuverlässig verschlüsselt. Zudem ist dem Absender immer klar, mit wem er kommuniziert -- sowohl Sender und Empfänger müssen sich mit ihrem Personalausweis oder ihrem Reisepass in einer Postfiliale identifizieren, bevor sie den Service nutzen können. Das soll Spammer, Werbung und Viren von der E-Post fernhalten. Zu guter Letzt können auch diejenigen, die nicht auf <a href="https://adresse-sichern.epost.de">epost.de</a> registriert sind, solche elektronischen  Briefe erhalten -- die Deutsche Post druckt das Schreiben dann einfach aus und stellt es als normalen Brief zu. Die Kosten für eine solche Zustellung liegen zwischen 0,55€ und 6,72€, ein normaler E-Postbrief bis zu einer Größe von 20MB kostet 0,55€ -- alle weiteren Preisinfos gibt es bei der <a href="https://adresse-sichern.epost.de/epostbrief-kosten">E-Post-Kostenübersicht der Deutschen Post</a>.</p>
<p><center><br />
<!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Txo8pqw-1yw&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/Txo8pqw-1yw&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="480" height="295" ></embed><param name="wmode" value="transparent" /></object></span><br />
</center></p>
<p>Die Frage, die sich der ein oder andere jetzt vermutlich stellen wird, ist: Wozu das Ganze? E-Mails sind doch super. E-Mails kosten nichts. E-Mails sind zuverlässig. Und wer Probleme mit Spam, Viren und Werbung hat, der sollte darüber nachdenken, ob es sinnvoll ist, die private Mail-Adresse quer durch das weltweite Netz zu scheuchen. Kleiner Tipp von meiner Seite: Ist es nicht. </p>
<p>Also: Wozu benötigt man den neuen Service der Post? Der einzige große Vorteil des Angebots ist die verschlüsselte Kommunikationsmöglichkeit über das Internet. Und die, liebe Post, ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_Privacy_Guard">nicht so neu, wie ihr uns glauben machen wollt</a>. Wieso also sollte ich ab jetzt für meine Mails Geld bezahlen? Die Post meint auf ihrer Webseite: Um &#8220;in Zukunft auch mit Ämtern und Behörden sicher online kommunizieren&#8221; zu können. Das setzt natürlich voraus, dass die staatlichen Stellen den Dienst auch nutzen -- wenn die E-Post in diesem Fall ausgedruckt werden muss, kann ich auch gleich einen normalen Brief schreiben. Und wenn ich auch gleich einen normalen Brief schreiben kann, dann kann ich auch gleich selbst zum Amt gehen -- so weit ist das in den meisten Fällen nicht. </p>
<p>Trotzdem bin ich gespannt, wie sich der Service entwickeln wird. Ich selbst werde vorerst nur zusehen und warten, was passiert -- für mich ergibt die Nutzung des Angebots zumindest zum aktuellen Zeitpunkt keinen Sinn. Für die Post jedoch könnte es sich hierbei um einen wichtigen neuen Sektor handeln, der den starken Einbruch des Briefversands ausgleichen könnte. </p>
<p>Zum Schluss noch ein kurzes Wort zum obigen Fernsehspot. Eine Aussage ist mir in dieser Werbung schon beim ersten Anschauen sofort aufgefallen: Der Satz &#8220;Eine Welt [...] In der jeder alles vom anderen weiß&#8221; (es geht um das Internet) zeigt, dass die Post absolut nicht verstanden hat, was das Netz heute ist. Nämlich nicht nur ein großes Soziales Netzwerk, in dem alle ihre intimen Fotos und privaten Daten veröffentlichen, sondern in erster Linie eine weltweite, anonyme und dezentrale Vernetzung. Die Deutsche Post sieht in diesem Fall also nur einen kleinen Teil des Netzes, den großen Rest beachtet sie schlicht und einfach nicht. Von jemandem, der in genau diesem Internet eine Dienstleistung erbringen will, hätte ich zugegebenermaßen etwas mehr erwartet.</p>
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		<item>
		<title>Oh Herr, scheiß Hirn vom Himmel!</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 12:27:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es folgt ein arroganter und aggressiver Aufreger. Entschuldigungen für die zahlreichen Beschimpfungen gibt es nur auf Anfrage. Fröhlich surfe ich durch das Internet, schaue mir lustige YouTube-Videos an, lese ein paar Zeitungsartikel und chatte nebenher. Fröhlich, bis plötzlich die finstere Seite des Netzes aufzieht. Der Himmel wird dunkel, es beginnt zu stürmen und mir läuft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es folgt ein arroganter und aggressiver Aufreger. Entschuldigungen für die zahlreichen Beschimpfungen gibt es nur auf Anfrage.</strong></p>
<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/07/spiegelfoto.jpg" alt="" title="Foto im Spiegel" width="150" height="113" class="alignnone size-full wp-image-6766" /></td>
</tr>
</table>
<p>Fröhlich surfe ich durch das Internet, schaue mir lustige YouTube-Videos an, lese ein paar Zeitungsartikel und chatte nebenher. Fröhlich, bis plötzlich die finstere Seite des Netzes aufzieht. Der Himmel wird dunkel, es beginnt zu stürmen und mir läuft ein Schauer den Rücken hinunter. Kurz darauf ist alles wieder hell und ich werde aggressiv. Ich schmeiße meine Tastatur mit voller Wucht gegen den Monitor, der vom Tisch fällt und auf den Boden knallt. Dann nehme ich den Rechner, reiße den Stecker heraus, renne zum Fenster und schleudere den Kasten hinaus auf die Straße. Nach ein paar Faustschlägen gegen die Tür &#8211; sie zerbricht, wie sollte es auch anders sein &#8211; beruhige ich mich wieder und atme tief ein und aus. <span id="more-6764"></span></p>
<p>Weshalb das Ganze? Nun, darauf gibt es nur eine Antwort: Menschen, die sich auf ihren Profilbildern (z.B. bei Facebook) selbst fotografieren, in dem sie sich vor den Spiegel stellen und ihr Spiegelbild abknipsen, wodurch natürlich auch die Kamera mit im Bild ist. Und nicht nur das: auf 90% dieser Bilder ist der Blitz an, weshalb man statt der jeweiligen Person einfach nur Licht sieht. Nur Licht, sonst nichts. Oh! Mein! Gott! Wie könnt ihr mir das nur immer wieder antun? Da redet die Menschheit seit Jahrhunderten vom ach so tollen Homo sapiens und ihr habt nichts Besseres zu tun, als euren Spiegel zu fotografieren? Alter! Was seid ihr für Menschen? Wieso, ja wieso dreht ihr eure verdammte Kamera nicht einfach um? Wieso dreht ihr eure verdammte Kamera nicht einfach um und fotografiert euch selbst! Nur euch selbst, ohne diesen dreckigen Spiegel. &#8220;Ich muss sehen, wie es aussieht.&#8221;, sagt ihr mir. Ja eben!!! Deshalb doch! Stellt euch vor den dämlichen Spiegel, richtet die Kamera auf euch und macht ein gottverdammtes Foto, während ihr das Bild der Kamera im Spiegel seht&#8230; und bitte sagt mir nicht ernsthaft, dass ihr da noch nie selbst drauf gekommen seid. Oh. Mann. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>GSC2010 – ein kleiner Rückblick</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2010/07/gsc2010-ein-kleiner-ruckblick/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 06:24:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ESC]]></category>
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		<category><![CDATA[Eurovision Song Contest]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">http://www.sockenblog.com/?p=6773</guid>
		<description><![CDATA[GSC2010 (Grafik: Konna) Der Gedankendeponie Song Contest &#8211; die Antwort der deutschsprachigen Blogosphäre auf den Eurovision Song Contest &#8211; ist zu Ende, die Ergebnisse stehen fest. Gewonnen hat &#8211; wie zu erwarten war &#8211; das wunderschöne Lied von Lisa Hannigan: I don&#8217;t know. Ins Rennen geschickt wurde es von Julia als Vertreterin von Irland &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/07/gdsc.gif" alt="" title="Gedankendeponie Song Contest 2010 - Logo" width="150" height="150" class="alignnone size-full wp-image-6774" /></td>
</tr>
<tr>
<td><small>GSC2010 (Grafik: <a href="http://www.gedankendeponie.net/2010/07/20/gedankendeponie-song-contest-2010-voting-und-ergebnis">Konna</a>)</small></td>
</tr>
</table>
<p>Der Gedankendeponie Song Contest &#8211; die Antwort der deutschsprachigen Blogosphäre auf den Eurovision Song Contest &#8211; ist zu Ende, <a href="http://www.gedankendeponie.net/2010/07/20/gedankendeponie-song-contest-2010-voting-und-ergebnis">die Ergebnisse stehen fest</a>. Gewonnen hat &#8211; wie zu erwarten war &#8211; das wunderschöne Lied von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7WwaPv1rZiQ">Lisa Hannigan: I don&#8217;t know</a>. Ins Rennen geschickt wurde es von<a href="http://49suns.de/2010-06-05/gsc-vorentscheid-wer-soll-irland-vertreten"> Julia als Vertreterin von Irland</a> &#8211; Gratulation nochmal von meiner Seite für den Sieg, ich finde das Lied einfach nur toll und habe dem Titel selbst auch ganze 10 Punkte zugeschoben. Auf den ersten Platz hat es bei mir jedoch ein ganz anderer Teilnehmer geschafft, der im Hauptfeld leider kaum Zuspruch gefunden hat. <span id="more-6773"></span></p>
<p><center></p>
<p><object width="500" height="400"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/dlgejLidA6A&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/dlgejLidA6A&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="400" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p></center></p>
<p>Hermann van Veen ist ein niederländischer Musiker, der von <a href="http://www.ol-sen.de">ol-sen</a> ins Rennen geschickt worden ist. Bekannt ist er in Deutschland nicht, aber viele kennen eines seiner Lieder: Den wunderbaren <a href="http://www.youtube.com/watch?v=0Bd11F_zp9M">Titelsong zur Serie Alfred Jodocus Kwak</a>. Sein Lied &#8220;Ich tanze mit dem Tod&#8221; gefällt mir musikalisch, aber vor allem auch aufgrund des Inhalts sehr &#8211; der Text ist in meinen Augen genial.</p>
<p><strong>Meine Punktevergabe beim GSC2010:</strong><br />
12 Punkte – <a href="http://www.gedankendeponie.net/2010/06/19/gsc-2010-05-niederlande">Niederlande</a><br />
10 Punkte –<a href="http://49suns.de/2010-06-05/gsc-vorentscheid-wer-soll-irland-vertreten"> Irland</a><br />
8 Punkte – <a href="http://blog.freeqnet.de/2010/06/16/gedankendeponie-song-contest-2010-ein-song-fuer-belgien/">Belgien</a><br />
7 Punkte – <a href="http://www.schlaraffen-blog.com/der-sieger-des-maltesischen-vorentscheids-zum-gsc-2010">Malta</a><br />
6 Punkte – <a href="http://www.gedankendeponie.net/2010/06/19/gsc-2010-04-schweden">Schweden</a><br />
5 Punkte – <a href="http://www.undabgesehendavon.com/?p=2828">Israel</a><br />
4 Punkte – <a href="http://www.gedankendeponie.net/2010/06/28/gsc-2010-23-frankreich">Frankreich</a><br />
3 Punkte – <a href="http://www.gedankendeponie.net/2010/07/01/gsc-2010-29-polen">Polen</a><br />
2 Punkte – <a href="http://jenny.marcdesign.de/?p=2403">Finnland</a><br />
1 Punkte – <a href="http://www.gedankendeponie.net/2010/06/25/gsc-2010-16-moldawien">Moldawien</a></p>
<p><strong>Die Top 10 des Wettbewerbs:</strong><br />
01. Irland (156)<br />
02. Belgien (153)<br />
03. Malta (141)<br />
04. Israel (116)<br />
05. <a href="http://www.gedankendeponie.net/2010/06/23/gsc-2010-12-vereinigtes-konigreich">Vereinigtes Königreich</a> (114)<br />
06. <a href="http://www.gedankendeponie.net/2010/07/01/gsc-2010-28-griechenland">Griechenland</a> (103)<br />
07. Finnland (98)<br />
08. <a href="http://www.gedankendeponie.net/2010/06/24/gsc-2010-14-norwegen">Norwegen</a> (84)<br />
09. <a href="http://www.sockenblog.com/2010/06/%D0%BB%D1%8F%D0%BF%D0%B8%D1%81-%D1%82%D1%80%D1%83%D0%B1%D0%B5%D1%86%D0%BA%D0%BE%D0%B9/">Weißrussland</a> (84)<br />
10. <a href="http://www.gedankendeponie.net/2010/07/04/gsc-2010-35-lettland">Lettland</a> (83)</p>
<p>Zu meiner Punktevergabe muss ich sagen, dass mir die ersten Plätze sehr leicht gefallen sind. Nach den fünf Punkten für Israel ist es jedoch ein bisschen komplizierter geworden, ganz einfach weil mir keines der restlichen Lieder zu 100% gefallen hat. Ich habe die letzten Punkte also nicht vergeben, weil ich die Lieder so gut fand, sondern lediglich, weil der Rest mir noch weniger gefallen hat. Das bringt mich auch gleich zu meinem nächsten Punkt: Dem Musikniveau beim Wettbewerb. Das war dem des Eurovision Song Contest in Teilen unglaublich überlegen, was mich natürlich sehr gefreut hat. Es wurden jedoch auch Lieder ins Rennen geschickt, die sich von denen beim ESC in keiner Weise unterschieden haben &#8211; ich persönlich finde das ein bisschen schade, aber über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. </p>
<p>Alles in allem bin ich mit den Ergebnissen sehr zufrieden und positiv angetan vom neunten Platz der Weißrussen, die ich selbst vertreten habe. Ganz herzlich bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei Konna: Er hat tolle Arbeit geleistet und das bis zum Schluss sehr zuverlässig. Ich will nicht wissen, wie lang er für die verschiedenen Eintragungen und Sortierungen per Hand gebraucht hat, aber ich gehe davon aus, dass es eine Menge Arbeit gewesen ist &#8211; vielen Dank dafür von meiner Seite und bis zum nächsten Wettbewerb 2011!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Projekt 42: Geist</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2010/07/projekt-42-geist-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 05:07:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Doofsinn & Blödkram]]></category>
		<category><![CDATA[42]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Besäufnis]]></category>
		<category><![CDATA[Douglas Adams]]></category>
		<category><![CDATA[Janx-Geist]]></category>
		<category><![CDATA[Pangalaktischer Donnergurgler]]></category>
		<category><![CDATA[Per Anhalter durch die Galaxis]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt 42]]></category>
		<category><![CDATA[Telepathie]]></category>
		<category><![CDATA[Trunkenheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich die letzte Runde des Projekt 42 verpasst habe, bin ich nun wieder mit am Start und gebe meinen Senf zum Stichwort &#8220;Geist&#8221; dazu. Und mal ganz ehrlich: Was bleibt mir anderes übrig, als in einem Projekt mit der Nummer 42 und dem Thema &#8220;Geist&#8221; über den Pangalaktischen Donnergurgler zu schreiben? Eben. Der Pangalaktische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/07/janx-geist.jpg" alt="" title="janx-geist" width="150" height="186" class="alignnone size-full wp-image-6752" /></td>
</tr>
</table>
<p>Nachdem ich die letzte Runde des <a href="http://www.zementblog.de/tag/projekt-42">Projekt 42</a> verpasst habe, bin ich nun wieder mit am Start und gebe meinen Senf zum <a href="http://www.zementblog.de/2010/07/01/projekt-42-geist">Stichwort &#8220;Geist&#8221;</a> dazu. Und mal ganz ehrlich: Was bleibt mir anderes übrig, als in einem Projekt mit der Nummer 42 und dem Thema &#8220;Geist&#8221; über den Pangalaktischen Donnergurgler zu schreiben? Eben.</p>
<p>Der Pangalaktische Donnergurgler ist der beste Drink, den es überhaupt gibt. Trinkt man ihn Freitag Abends, kann man nicht erwarten, am Montag Morgen (drei Jahre später, versteht sich) pünktlich zur Arbeit zu kommen. Er bombt den härtesten Trinker direkt ins Nirwana, oder um es mit den Worten von Douglas Adams zu sagen: Man fühlt sich, &#8220;als werde einem mit einem riesigen Goldbarren, der in Zitronenscheiben gehüllt ist, das Gehirn aus dem Kopf gedroschen.&#8221; Aber was hat der Pangalaktische Donnergurgler mit dem Thema &#8220;Geist&#8221; zu tun? Nun, Adams-Kenner sind wie immer einen Schritt voraus und wissen: Eine der Hauptzutaten für das Getränk ist eine alte Flasche Janx-Geist. <span id="more-6749"></span></p>
<p>Eine Flache was? Eine Flasche wer? Janx-Geist. Das ist ein alkoholhaltiges Getränk, das die telepathischen Fähigkeiten desjenigen, der es trinkt, stark herab setzt, und das in einem alten Bergwerkslied wie folgt besungen wird: </p>
<blockquote><p>&#8220;Oh, gib mir nichts mehr von dem Alten Janx-Geist<br />
Nein, gib mir nichts mehr von dem Alten Janx-Geist<br />
denn mein Kopf, der wiegt<br />
meine Zunge lügt<br />
mein Auge fliegt<br />
und ich werd verrückt<br />
Ach, gieß mir noch einen ein von diesem Teufels-Janx-Geist&#8221;<br />
(Douglas Adams &#8211; Per Anhalter durch die Galaxis)</p></blockquote>
<p>Man sieht: Wer Janx-Geist säuft, säuft mit Erfolg. Folglich säuft man auch mit Pangalaktischem Donnergurgler mit Erfolg. Schade nur, dass uns die Zusammensetzung des Originalrezepts auf Erden verwehrt bleibt &#8211; wo soll man denn bitte Zutaten wie eine Flasche Janx-Geist, ein Teil Wasser aus den Meeren von Santraginus V, den Zahn eines algolianischen Sonnentigers oder eine Olive herbekommen? Zum Glück gibt es zahlreiche irdische Alternativen, die unter anderem auf <a href="http://www.vogonen.de/donnergurgler.htm">Vogonen.de</a> aufgelistet sind und sich &#8211; die richtige Menge Alkohol vorausgesetzt &#8211; nicht vor ihrem intergalaktischen Vorbild verstecken müssen. Cheers!</p>
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		<title>Zum Thema Gleichberechtigung</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2010/07/zum-thema-gleichberechtigung/</link>
		<comments>http://www.sockenblog.com/2010/07/zum-thema-gleichberechtigung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 05:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bezahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Männerrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>

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		<description><![CDATA[Gleichberechtigung (Foto: Mazoe28) Immer wieder gibt es Gruppierungen die fordern, dass Frauen und Männer überall gleichermaßen vertreten sein müssten. In den Vorständen großer Unternehmen. In Regierungen. In Kegelclubs. Auch das neue Kabinett von Hannelore Krafts Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen besteht aus sechs Männern und sechs Frauen. Gleichstand also. Blöder, sturer, veralteter Gleichstand. Es gab eine Zeit, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/07/gleich.jpg" alt="" title="Gleichberechtigung" width="150" height="225" class="alignnone size-full wp-image-6746" /></td>
</tr>
<tr>
<td><small>Gleichberechtigung (Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/mazoe/4334805467">Mazoe28</a>)</small></td>
</tr>
</table>
<p>Immer wieder gibt es Gruppierungen die fordern, dass Frauen und Männer überall gleichermaßen vertreten sein müssten. In den Vorständen großer Unternehmen. In Regierungen. In Kegelclubs. Auch das neue Kabinett von Hannelore Krafts Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen besteht aus sechs Männern und sechs Frauen. Gleichstand also. Blöder, sturer, veralteter Gleichstand.</p>
<p>Es gab eine Zeit, vor meiner Geburt, da mussten Frauen für ihre Rechte kämpfen. Und ja, in vielen Themenbereichen müssen sie das heute noch und es ist gut, dass sie es weiterhin tun und nicht nur zuschauen. In Sachen Bezahlung zum Beispiel. Es kann nicht angehen, dass eine Frau für die gleiche Arbeit weniger Geld bekommt, als ein Mann. Das ist eine Sauerei und es hat sich in Zukunft zu ändern. Die Gleichberechtigung muss her und genau das ist der Punkt: Gleichberechtigung. <span id="more-6717"></span></p>
<p>Gleichberechtigung heißt, dass wir alle die gleichen Rechte haben. Dass wir gleich sind, unabhängig von unserer Herkunft, oder unserem Glauben, oder unserem Geschlecht, und so weiter und so fort. Aber wieso fordern die, die wollen dass wir alle gleich sind und die sagen, dass es eben keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen gebe (von einem Chromosom mal abgesehen), dann, dass Frauen und Männer überall gleich stark vertreten sein müssen? </p>
<p>Wer so etwas fordert, hat das Gleichsein meiner Ansicht nach nicht verstanden. Denn wenn eine echte Gleichberechtigung herrschen soll, dann muss sie für mich wie folgt aussehen: Es muss egal sein, ob jemand Deutscher oder Türke ist. Es muss egal sein, ob jemand mit einem gleichgeschlechtlichen Partner lebt, oder hinter dem anderen Geschlecht her jagt. Es muss egal sein, ob jemand Jude, Christ oder Atheist ist. Es muss egal sein, ob jemand eine Frau oder ein Mann ist. Es muss schlichtweg egal sein.  Und es darf nichts Besonderes sein, wenn ein Unternehmen mehr Frauen als Männer in den Führungspositionen sitzen hat. Genauso wie es nichts Schlimmes sein darf, wenn dort nur Männer oder auch nur Frauen sitzen. Einfach, weil es egal sein muss. </p>
<p>Dass in Hannelore Krafts Kabinett sechs Männer und sechs Frauen sitzen, ist schön und gut. Aber es lässt mich gleichzeitig auch nachdenklich werden. Denn wer sagt mir, dass bei dieser Besetzung tatsächlich auf die Fähigkeiten der jeweiligen Personen geachtet wurde und nicht auf das Geschlecht? Muss der Zwang, alle Arbeiten genau 50 zu 50 aufzuteilen, nicht automatisch dazu führen, dass ein eigentlich sehr guter Mitarbeiter oder eine sehr gute Mitarbeiterin nicht aufsteigen kann, nur weil gerade kein Platz für einen weiteren Mann oder eine weitere Frau existiert? </p>
<p>Ich denke wir müssen uns lösen von diesem alten Kampf der Geschlechter. Und lösen von diesem Wunsch, zwanghaft nach außen hin zu zeigen, wie offen wir doch sind. Denn wenn Offenheit nur dazu da ist, um eine Nachricht nach außen zu bringen, anstatt gute Arbeit zu machen, dann wird sie missbraucht. Und sie ist unehrlich. Zwei Dinge, die wir in der heutigen Zeit nicht gebrauchen können. Also, liebe Parteien, liebe Politiker, liebe Konzerne und liebe Kirchen: Es wäre prima, wenn ihr euch in den nächsten Jahren entwickeln könntet. Und zwar bis zu einem Punkt, an dem tatsächlich alle gleich berechtigt sind und an dem es egal ist, wer man ist und stattdessen zählt, wie man ist.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Karikaturist/Cartoonist gesucht</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2010/07/karikaturistcartoonist-gesucht/</link>
		<comments>http://www.sockenblog.com/2010/07/karikaturistcartoonist-gesucht/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 19:07:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intern]]></category>
		<category><![CDATA[Cartoon]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Karikatur]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeichnung]]></category>

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		<description><![CDATA[Du bist jung, schön, weiblich, vollbusig und hast Lust auf ein großes Abenteuer? Dann hilft mir das nicht viel. Du bist nett, begabt mit dem Stift, hast gute Ideen, einen ausgeprägten Sinn für Humor und bist regelmäßig und oft online? Dann suche ich vielleicht genau dich! Ich suche jemanden, der passend zu meinen Beiträgen kleine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Du bist jung, schön, weiblich, vollbusig und hast Lust auf ein großes Abenteuer? Dann hilft mir das nicht viel. Du bist nett, begabt mit dem Stift, hast gute Ideen, einen ausgeprägten Sinn für Humor und bist regelmäßig und oft online? Dann suche ich vielleicht genau dich! </p>
<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/07/karikatur.gif" alt="" title="Karikatur" width="150" height="100" /></td>
</tr>
</table>
<p>Ich suche jemanden, der passend zu meinen Beiträgen kleine Cartoons bzw. Karikaturen zeichnen möchte. Oft habe ich selbst Ideen für solche Zeichnungen, aber da ich leider zwei rechte* Hände habe, wenn es ums Zeichnen geht, bleiben diese Ideen dann meist ohne jegliche Umsetzung. Das finde ich schade und deshalb sehe ich mich zur Zeit nach jemandem um, der mir dabei helfen möchte. Ich sage aber gleich im Voraus: Es ist kein guter Job. Es gibt keine Bezahlung. Es gibt keine Geschenke. Es gibt keinen Weltruhm. Es gibt lediglich eure Bilder in meinen Beiträgen und einen Link von mir auf eure Webseite, falls ihr eine habt.</p>
<p>Du hast Lust für das Sockenblog zu zeichnen? Dann melde dich einfach bei mir. Du kennst jemanden, der eventuell Lust hat für das Sockenblog zu zeichnen? Dann melde dich bei ihm. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und schönen Sonntag noch :)</p>
<p>*ich bin Linkshänder ;)</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>SSV Ulm gegen Hertha BSC Berlin – Spielbericht</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2010/07/ssv-ulm-gegen-hertha-bsc-berlin-ein-kommentar/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 08:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiel & Sport]]></category>
		<category><![CDATA[2. Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Bericht]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Freundschaftsspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Fußball]]></category>
		<category><![CDATA[Hertha BSC]]></category>
		<category><![CDATA[SSV Ulm]]></category>
		<category><![CDATA[Testspiel]]></category>

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		<description><![CDATA[Eintrittskarte: Ulm gegen Berlin Gestern gab es &#8211; wieder mal &#8211; ein Testspiel zwischen dem SSV Ulm und Hertha BSC im Donaustadion. Mit dem Unterschied, dass die Hertha jetzt in Liga 2 spielt und deshalb in den vergangenen Wochen einige Stammspieler verloren hat. Am schwersten trifft die Mannschaft vermutlich der Weggang von Nationalspieler Arne Friedrich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/07/ulm-berlin.jpg" alt="" title="Eintrittskarte: SSV Ulm gegen Hertha BSC Berlin" width="150" height="214" class="alignnone size-full wp-image-6708" /></td>
</tr>
<tr>
<td>Eintrittskarte: Ulm gegen Berlin</td>
</tr>
</table>
<p>Gestern gab es &#8211; wieder mal &#8211; ein Testspiel zwischen dem SSV Ulm und Hertha BSC im Donaustadion. Mit dem Unterschied, dass die Hertha jetzt in Liga 2 spielt und deshalb in den vergangenen Wochen einige Stammspieler verloren hat. Am schwersten trifft die Mannschaft vermutlich der Weggang von Nationalspieler Arne Friedrich, der bei der diesjährigen WM auf eine Art aufgespielt hat, die niemand so wirklich erwartet hätte. Friedrich als Stütze eines Nationalteams &#8211; damit hatte wohl kaum jemand gerechnet. Doch solche Verluste sind normal im Fußball, sie gehören dazu. Toll ist es aber natürlich auch, wenn einige wichtige Stammkräfte trotz Abstieg bleiben. So kann das Team um den neuen Trainer Markus Babbel sich unter anderem über das Bleiben von Spielern wie Fabian Lustenberger, Raffael, Patrick Ebert, Kaká und Pal Dardai (in Berlin seit sage und schreibe 14 (!) Jahren) freuen. <span id="more-6698"></span></p>
<p>Jetzt aber genug mit diesem Gerede und zum gestrigen Testspiel. Die Hertha spielte in den ersten fünf Minuten schönen, lockeren Fußball, schoss ein Tor und lies es fürs Erste dabei bewenden. In der folgenden halben Stunde durften die Ulmer mit dem Leder so ziemlich alles Erdenkliche machen, nur Tore schießen lies man sie nicht. Erst in den letzten zehn Minuten der durchwachsenen ersten Halbzeit spielten die Berliner wieder mehrfach nach vorne, ein zweites Tor gab es jedoch vorerst nicht zu sehen. Einzig und allein die Knieverletzung von Patrick Ebert, der in der zehnten Spielminute im Eifer des Gefechts mit dem Ulmer Towart kollidierte und vom Platz getragen werden musste, bot in der ersten Hälfte noch ein bisschen Spannung.</p>
<p>Nach der Halbzeitpause wechselte Babbel flugs nicht einen und nicht zwei Spieler, sondern ganz einfach die ganze Mannschaft aus. Und diese neue Mannschaft wurde aktiv. Neuzugang Lasogga wartete mit einem Hatrick auf und die Berliner ließen den Ulmern 30 Minuten lang kaum Chancen vernünftig ins Spiel zu kommen. Zudem spielten sie deutlich effizienter als die Mannschaft der ersten Halbzeit. Lange hohe Pässe in die Sturmspitze, die in den ersten 45 Minuten meistens ins Leere gegangen waren, gab es nicht zu sehen. Stattdessen wurde das Mittelfeld mit schnellen kurzen Pässen überbrückt.  </p>
<p>Der Endstand 0:4 des Spiels ging vollkommen in Ordnung, auch wenn sich die Ulmer Fans sicher über einen Ehrentreffer ihrer Mannschaft gefreut hätten. Bleibt die Frage, ob die Berliner so ein sicheres Spiel auch in der zweiten Liga werden aufbauen können. Zumindest auf eines macht der deutliche Sieg jedoch Hoffnung: dass Trainer Babbel einen Schlussstrich unter die defensive Spielweise der Mannschaft gezogen hat. Die hatte im vergangenen Jahr unter Ex-Trainer Lucien Favre nur ein lasches 1:1 in Ulm heraus spielen können und auch in der vergangenen Saison nur selten offen nach vorne gespielt. Sollte das nun anders werden, muss das nicht automatisch heißen, dass das Team jetzt erfolgreicher wird. Aber es heißt, dass man den Herthanern wieder beim Fußball spielen zusehen kann, und das ist in meinen Augen schon einmal ein guter Anfang.</p>
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