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	<title>Sockenblog</title>
	
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	<description>Socken sind zum Waschen da!</description>
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		<title>Da war doch was</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 11:43:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Doofsinn & Blödkram]]></category>
		<category><![CDATA[BP]]></category>
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		<description><![CDATA[Die im Folgenden vorzufindenden Sachverhalte und Formulierungen dienen lediglich zur Belustigung menschlichen Lebens und sind im Einklang mit dieser Absicht als Satire zu verstehen. Das Meer bzw. das, was davon übrig ist BP und Co, das sind schon Spaßvögel. Die Bohrinsel &#8220;Tiefwasser Horizont&#8221; (der Name ist ja auch eher das Ergebnis fortgeschrittener Denkfaulheit) haben sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die im Folgenden vorzufindenden Sachverhalte und Formulierungen dienen lediglich zur Belustigung menschlichen Lebens und sind im Einklang mit dieser Absicht als Satire zu verstehen.</strong></p>
<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/09/meer.jpg" alt="" title="Meer" width="150" height="150" class="alignnone size-full wp-image-7883" /></td>
</tr>
<tr>
<td><small>Das Meer bzw. das, was davon übrig ist</small></td>
</tr>
</table>
<p>BP und Co, das sind schon Spaßvögel. Die Bohrinsel &#8220;Tiefwasser Horizont&#8221; (der Name ist ja auch eher das Ergebnis fortgeschrittener Denkfaulheit) haben sie in die Luft gejagt. Ein kleiner Knall und weg war sie. Die Besatzung leider auch. Und die Millionen Fische im Meer. Und die ganzen süßen Vögel. Und die Pflanzen. Oder um es direkter auszudrücken: Da war schon einiges am Sack, im Golf von Mexiko. Nun muss man sich das einmal vor Augen führen: Monatelang versuchen die dort, ein Loch zu stopfen. Währenddessen läuft Öl in so unglaublichen Mengen aus diesem Loch, dass man sich schon fragen muss, ob nicht in Wahrheit das Öl vom Meer verseucht wird. Und weil das nicht wirklich schön aussieht und sich beschissen in der Werbung macht, beschießt man das Öl eben mit Chemikalien, damit es unter Wasser sinkt und dort alle Lebewesen schlicht und ergreifend ausrottet. <span id="more-7876"></span></p>
<p>Dann, ganz plötzlich, gelingt es doch. Das Loch ist gestopft, das Öl sprudelt nicht mehr. Die Wissenschaftler korrigieren ihre Aussagen auf das Ende des Ölflusses von 50 Jahren auf fünf Jahre hinunter. Alle freuen sich, die schlimmste Katastrophe der Golf-Geschichte (seit Tiger Woods&#8217; Ehedrama) ist vorbei und der Kuchen ist gegessen. Ein paar Wochen später kann sich schon niemand mehr an das Theater erinnern &#8211; besser hätte es für BP nicht laufen können. Wenn da nicht die gerissene Konkurrenz wäre &#8211; namentlich der texanische Ölkonzern <em>Mariner Energy</em>.</p>
<p>Die Angestellten von <em>Mariner Energy</em> sind nicht besonders schlau, aber sie wollen den BPisten eins auswischen. Um ihrer Konkurrenz zu schaden, beschließen sie also, eine ihrer eigenen Ölbohrinseln in die Luft zu jagen, damit die ganze Welt sich daran erinnert, dass so etwas ähnliches bereits vor einigen Wochen geschehen ist. Nachdem ein junger Praktikant einwirft, dass man sich mit diesem Schritt auch selbst schaden könne, binden ihn die &#8220;Experten&#8221; an besagte Ölbohrinsel und zünden sie an.</p>
<p>Das Ergebnis des Ganzen ist ein Disaster. Die Ölbohrinsel ist abgebrannt, der Praktikant hat jedoch &#8211; leider &#8211; überlebt. Genauso wie die ganze Besatzung. Zudem läuft nach der geplanten Explosion kein Öl aus der betreffenden Ölbohrinsel in den Golf von Mexiko. Dementsprechend entspannt ist die Weltgemeinschaft. Sie ignoriert das kleine Unglück am Rande der Apple Keynote, drückt beide Augen fest zu und genießt die letzten Strahlen der Sommersonne. Und in ihrem Kopf sitzt ein kleines Männlein, rennt auf und ab und fragt: &#8220;War da nicht was?&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein paar Worte zu iTunes 10</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2010/09/ein-paar-worte-zu-itunes-10/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 10:08:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bits & Bytes]]></category>
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		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[iTunes 10]]></category>
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		<category><![CDATA[Probleme]]></category>

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		<description><![CDATA[iTunes 10 steht jetzt zum Download bereit. Zu den Startschwierigkeiten schweigt Apple wie gewohnt &#8211; frei nach dem Motto &#8220;Hat vielleicht keiner mitgekriegt.&#8221; Nun denn, ich habe das Programm geladen und installiert. Dann habe ich es gestartet und war äußerst überrascht. Im Gegensatz zu allen vorherigen Versionen startet iTunes 10 schnell und flüssig. Einmal hüpfen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/09/ping.jpg" alt="" title="Ping - Screenshot" width="150" height="150" class="alignnone size-full wp-image-7793" /></td>
</tr>
</table>
<p>iTunes 10 steht jetzt zum Download bereit. Zu den Startschwierigkeiten schweigt Apple wie gewohnt &#8211; frei nach dem Motto &#8220;Hat vielleicht keiner mitgekriegt.&#8221; Nun denn, ich habe das Programm geladen und installiert. Dann habe ich es gestartet und war äußerst überrascht. Im Gegensatz zu allen vorherigen Versionen startet iTunes 10 schnell und flüssig. Einmal hüpfen im Dock und die Software ist einsatzbereit. Auch die neue Darstellung mit den Alben an der linken Seite finde ich okay. Zudem kann man jederzeit auf die alte Listendarstellung wechseln. <span id="more-7771"></span></p>
<table width="150px" align="left">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/09/ping3.jpg" alt="" title="Ping - Screenshot" width="150" height="53" class="alignnone size-full wp-image-7799" /></td>
</tr>
</table>
<p>Was mir nur zum Teil gefällt, ist das neue Design. Die drei Fensterbuttons von oben nach unten, statt von links nach rechts anzubringen, hat keinen Sinn. Viel mehr verwirrt es ungemein, weil absolut alle anderen Programme unter Mac OS X es anders machen &#8211; wieso musste Apple hier etwas erneuern, was davor super funktioniert hat? Die Antwort auf diese Frage ist vermutlich die: Wer ein bisschen Aussehen ändert, bei dem fällt nicht auf, dass er unter der Haube kaum geschraubt hat. Bis auf den Tempounterschied beim Start fallen zumindest mir keine großartigen Neuerungen in iTunes 10 auf.</p>
<p><strong>Ping</strong><br />
Ping natürlich ausgenommen, dessen Idee mir weiterhin gefällt. Folglich wollte ich mich vorhin sofort dort anmelden, aber wenn das so einfach wäre. Pro iTunes-Account kann man nämlich nur ein Konto bei Ping eröffnen. Wir haben hier jedoch nur einen iTunes-Account für vier Familienmitglieder. Bisher hat das super funktioniert, doch jetzt dürfte es Probleme geben, da zwei von uns vermutlich Ping benutzen wollen. </p>
<p>Weiterhin stört mich, dass man sich bei Ping mit seinem ganzen Namen (Vor- und Nachname) anmelden muss. Die für Rezensenten im iTunes Store gewohnten Nicks fallen weg. Und es geht noch weiter: Meldet man sich bei Ping an, so wird der Nick über den Rezensionen mit dem vollständigen Namen des jeweiligen Benutzers ersetzt. Verhindern kann man das nicht, man kann nur all seine Rezensionen löschen. </p>
<p>Außerdem muss man bei der Anmeldung bis zu drei seiner Lieblingsmusikrichtungen angeben. Mehr kann man nicht ankreuzen. Wie viel Lieblingsgenres habt ihr? Bei mir sind es jedenfalls deutlich mehr als drei. Und viele davon fehlen in der zum Ankreuzen bereitgestellten Liste komplett &#8211; kein Ska, kein Reggae, kein Blues, kein Funk, kein Metal, dafür aber Fitness &#038; Workout. Was um Himmelswillen ist Fitness &#038; Workout?<br />
<center></p>
<table width="300px" >
<tr>
<td><a class="lightbox"  title ="Ping - Screenshot" href="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/09/ping1.jpg"><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/09/ping1-300x66.jpg" alt="" title="Ping - Screenshot" width="300" height="66" class="alignnone size-medium wp-image-7781" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td><small>Wählen Sie bis zu drei Genres aus.</small></td>
</tr>
</table>
<p></center><br />
<strong>Fazit</strong><br />
Ich bin gespalten. Die Idee von Ping finde ich als lastfm-Nutzer weiterhin gut. Die Umsetzung gefällt mir zumindest bis jetzt überhaupt nicht und ob ich mir den Dienst noch genauer ansehe, hängt damit zusammen, ob ich mich dazu überreden kann, ein für mich nutzloses Konto im iTunes Store zu erstellen. Mann Apple, manchmal geht ihr mir echt auf den Keks. </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Apple – Keynote mit Patzern</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2010/09/apple-keynote-mit-patzern/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 22:06:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bits & Bytes]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Apple TV]]></category>
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		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[One more thing]]></category>

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		<description><![CDATA[iTunes 10 steht vielleicht bald zum Download bereit. Oder auch nicht. Oder so. (Screenshot: apple.com) Die Keynote von Apple ist zu Ende. Die Apple-Fanboys sind im Bett. Zeit, das Geschehene aufs Übelste zu dissen Revue passieren zu lassen. Gleich vorweg: Vom Ablauf her lief alles deutlich schlechter als üblich. Bei der Vorstellung des iPod nano [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/09/itunes-150x150.jpg" alt="" title="iTunes 10 nicht laden" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-7691" /></td>
</tr>
<tr>
<td><small>iTunes 10 steht vielleicht bald zum Download bereit. Oder auch nicht. Oder so. (Screenshot: apple.com)</small></td>
</tr>
</table>
<p>Die Keynote von Apple ist zu Ende. Die Apple-Fanboys sind im Bett. Zeit, das Geschehene <del datetime="2010-09-01T20:22:13+00:00">aufs Übelste zu dissen</del> Revue passieren zu lassen. Gleich vorweg: Vom Ablauf her lief alles deutlich schlechter als üblich. Bei der Vorstellung des iPod nano fing es damit an, dass Steve Jobs einen Spickzettel nutzen musste, um sicherzustellen, dass er alle gewünschten Funktionen des Geräts vorgestellt hatte. Und er hatte nicht. Danach begann der Livestream auf Apple.com zu laggen. Immer wieder blieb das Video bei vielen Nutzern abrupt hängen und lief dann wieder an, um kurze Zeit später erneut zu stoppen. Währenddessen verhaspelte sich der liebe Steve auf der Bühne, verlor zum ersten Mal in seinem Leben den Faden und zeigte den Keynotegästen während seines Vortrags ein Bild der neuen iPods,  wo keines hingehörte. Daraufhin stocke er und entschuldigte sich bei den Anwesenden. <span id="more-7613"></span></p>
<p><strong>Ausgerutscht</strong><br />
All das sind Fehler, die nicht weiter schlimm sind. Klitzekleine Patzer, Alltag bei der Konkurrenz. Aber irgendwie unglaublich unpassend für Apple. Vor allem, da es nicht die einzigen Ungereimtheiten bei der heutigen Keynote waren. Chris Martin von Coldplay rutschte beim Singen am ein oder anderen Ton vorbei und vergriff sich einmal am Klavier. Währenddessen ging das Update des Apple Stores online. Die Fans konnten sich die neuen iPods ansehen, Apple TV bestaunen und eigentlich hätten sie auch iTunes 10 downloaden können sollen. Nur: Sie konnten nicht. </p>
<p>Stattdessen führte der Download-Link erst zu iTunes 9.2.1, was schlaue Fachleute wie ich natürlich erst nach dem Download bemerkten. Kurz darauf verschwand der Link dann auf Apples Webseite. Der betreffende Button wurde dabei durch den folgenden ersetzt:<br />
<center></p>
<table width="249" >
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/09/itunes10.jpg" alt="" title="iTunes 10. Bald erhältlich." width="249" height="88" class="alignnone size-full wp-image-7623" /></td>
</tr>
<tr>
<td><small>iTunes 10 ist verfügbar. Oder auch nicht. (Screenshot: apple.com/de)</small></td>
</tr>
</table>
<p></center><br />
Auch jetzt, vier Stunden nach der Keynote, ändert sich an diesem Bild nichts. Apple hat zum ersten Mal seit langem eine Präsentation unrein über die Bühne gebracht und Probleme bei der Umstellung des eigenen Stores gezeigt. Das wird am Erfolg der vorgestellten Produkte nichts ändern &#8211; sie werden einschlagen wie Granaten. Trotzdem zeigen die heutigen Patzer eines: Auch im von Werbefachleuten besiedelten Cupertino wird vorwiegend mit Wasser gekocht, und hin und wieder kommt es vor, dass sich jemand dabei verbrennt. </p>
<p><strong>Fast alle iPods neu + iTunes 10</strong><br />
Doch nun zu den Produkten. Es gibt neue iPods, alle sind sie chic. Der neue iPod nano ist sicherlich der größte Schritt nach vorne &#8211; er hat einen Touchscreen und ist nur noch halb so groß wie sein Vorgängermodell. Allerdings beendet er gerade dadurch auch die Ära des Clickwheels, das im Gegensatz zu den Touchscreens auch in der Hosentasche gesteuert werden konnte. Freunde dieser Steuerung können zumindest vorerst noch auf den iPod classic zurückgreifen, der heute als einziger iPod nicht erneuert worden ist. Dieser Umstand steht übrigens der Aussage von Steve Jobs entgegen, der in der Keynote von einer Grunderneuerung aller iPod-Modelle gesprochen hat.</p>
<p>Weiterhin vorgestellt wurde die neue Version von iTunes, die ich aus den oben genannten Gründen noch nicht testen konnte. Leider hat Apple es nicht wie bei iMovie 8 gemacht und das Programm vollkommen neu geschrieben. Stattdessen gibt es also nur ein iTunes 9 mit erweiterten Funktionen. Die größte Neuerung heißt Ping und ist eine Art Online-Musik-Community. Dort kann man Musikern und den eigenen Freunden folgen, sich gegenseitig über Lieder austauschen, Infos zu Konzerten einholen und vieles mehr. Für Nutzer von lastfm oder Songbird ist das nichts Neues. Trotzdem glaube ich, dass Apple in diesem Fall mehr aus dieser Idee herausholen wird. Der Grund dafür ist simpel: Sie haben die nötige Community bereits. Die meisten meiner Freunde und Bekannten benutzen iTunes zum Verwalten ihrer Musik und wenn nur ein Bruchteil dieser Leute Ping nutzen wird, dann wird die Neuerung sicher ein großer Erfolg. </p>
<p><strong>One more thing</strong><br />
Das &#8220;One more thing&#8221; war heute ausnahmsweise auch für mich interessant. Jobs erzählte, dass Apple TV nie ein richtiger Erfolg gewesen sei. Damit hat er recht. Weiterhin meinte er, dass sich bisher jedoch auch keines der Konkurrenzprodukte am Markt habe etablieren können. Auch das ist richtig. Dementsprechend wurde die neue Version von Apple TV vorgestellt, die alles besser machen soll. Sie ist billiger als ihr Vorgänger, kleiner als ihr Vorgänger, hat ein besseres Filmangebot als ihr Vorgänger, und genau wie ihr Vorgänger hat sie keine Tastatur.</p>
<p>Man kann mit der neuen Wunderbox also prima Videos und Fotos vom PC oder Mac ins Wohnzimmer streamen. Man kann günstig HD-Filme ausleihen, Serien gucken und all das ohne Werbung. Man kann YouTube in HD auf dem Fernseher genießen. Und wenn man einen Film im Store oder ein Video auf YouTube suchen möchte, dann muss man den Suchbegriff mithilfe der Fernbedienung Buchstabe für Buchstabe mit einer Bildschirmtastatur eintippen. Scheiß die Wand an.</p>
<p>Ich halte das/den<del datetime="2010-09-01T21:43:46+00:00">/die</del> neue Apple TV für eine gute Idee. Mir gefällt der Gedanke, mein Geld nicht den privaten Sendern für ihr mit Werbung verseuchtes HD-Programm in den Rachen schmeißen zu müssen, sondern stattdessen selbst wählen zu können, welchen Film oder welche Serie ich nun gerne sehen möchte &#8211; und zwar ohne Werbung. Auch die Tatsache, dass das Streamen des jeweiligen Films bereits wenige Sekunden nach dem Bezahlen der Leihgebühr &#8211; besser wäre wohl &#8220;Streaminggebühr&#8221; &#8211; beginnt, überzeugt mich durchaus. Das Fehlen der Tastatur halte ich hingegen für lächerlich &#8211; sogar unsere Wii aus dem Jahr 2006 kann mit einer Tastatur benutzt werden, wieso muss Apple dann darauf verzichten?</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Alles in allem muss ich sagen, dass mich Apple heute wieder einmal nicht nachwirkend überzeugen konnte. Einige der neuen Produkte sind nett und ich würde sie gerne einmal testen, vielleicht auch ein paar Tage lang. Aber kaufen würde ich höchstens den neuen iPod nano &#8211; und bevor das geschieht, muss erstmal mein alter iPod kaputt gehen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Thilo Sarrazin – ein Mann im Mittelpunkt</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2010/09/thilo-sarrazin-ein-mann-im-mittelpunkt/</link>
		<comments>http://www.sockenblog.com/2010/09/thilo-sarrazin-ein-mann-im-mittelpunkt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 08:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Axel Springer]]></category>
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		<description><![CDATA[Thilo Sarrazin (Foto: oparazzi photos) Thilo Sarrazin erklärt die Welt, und er hat recht damit &#8211; so will es uns die BILD-Zeitung glaubend machen. Ich sage stattdessen: Thilo Sarrazin versucht, mit rassistischen, diffamierenden und vor allem zu kurz gedachten Aussagen Antworten auf unglaublich komplizierte Fragen zu finden. Dabei will ich mich in diesem Beitrag nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/08/sarrazin.jpg" alt="" title="Thilo Sarrazin" width="150" height="150" class="alignnone size-full wp-image-7575" /></td>
</tr>
<tr>
<td><small>Thilo Sarrazin (Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/rhebs/4941180437">oparazzi photos</a>)</small></td>
</tr>
</table>
<p>Thilo Sarrazin erklärt die Welt, und er hat recht damit &#8211; so will es uns die <em>BILD</em>-Zeitung glaubend machen. Ich sage stattdessen: Thilo Sarrazin versucht, mit rassistischen, diffamierenden und vor allem zu kurz gedachten Aussagen Antworten auf unglaublich komplizierte Fragen zu finden. Dabei will ich mich in diesem Beitrag nicht damit beschäftigen, ob seine Aussagen richtig sind &#8211; sie sind es nicht, wie man <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/sarrazin-neues-buch-zu-kurz-gedacht-zu-kurz-gesprungen-1.992993">hier</a>, <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=6572">hier</a>, <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/4005/morbus-sarrazin">hier</a>, <a href="http://www.zeit.de/wissen/2010-08/genetik-sarrazin">hier</a>, <a href="http://www.fr-online.de/panorama/-absoluter-unsinn-/-/1472782/4601682/-/index.html">hier</a>, <a href="http://www.tagesschau.de/inland/sarrazin154.html">hier</a>, <a href="http://www.fixmbr.de/rassismus-bleibt-rassismus-eine-replik">hier</a>, <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3990/der-elitare-kleinburger">hier</a> und <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/2010-08/sarrazin-bildung-faktencheck">hier</a> nachlesen kann -, sondern mit dem Umstand, dass sie Gehör finden. Und nicht nur das: Auch Zustimmung gibt es von einigen Seiten, vor allem aus der Ecke der Springer-Leser. Sarrazin solle eine eigene Partei gründen und Kanzler werden, heißt es da unter anderem in den Kommentaren auf <em>BILD.</em>de. Nur: Wieso stellen sich viele Menschen im Fall Sarrazin hinter dessen rassistische Aussagen? <span id="more-7519"></span></p>
<p><strong>Springers Maschinen rattern</strong><br />
Die <em>BILD</em>-Zeitung hat in Sarrazin ihren Mann gefunden. Sie steht hinter seinen Aussagen und versucht diese folglich zu etablieren. Dementsprechend werden seine Kritiker durchgehend schlecht gemacht. Den Lesern wird das dann so erklärt: Merkel, Gabriel, Künast und Co hätten Angst vor der bitteren Wahrheit, die sie selbst mit zu verantworten hätten, und würden sich deshalb gegen Sarrazin stellen. Weiterhin heißt es auf <em>BILD</em>.de, dass die meisten Blogger hinter Sarrazin stünden. Auf diese Behauptung folgen drei Links in die deutsche Blogosphäre, alle drei Blogs waren mir bisher unbekannt. Meine obigen Links, die auf Beiträge des <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/4005/morbus-sarrazin">Spiegelfechters</a>*, der <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=6572">NachDenkSeiten</a> und auf <a href="http://www.fixmbr.de/rassismus-bleibt-rassismus-eine-replik">F!XMBR</a> verweisen, sucht man im <em>BILD</em>-Artikel hingegen vergebens. Und genau das passt in die Art der <em>BILD</em>: Den Lesern etwas als Meinung der Masse verkaufen, in dem man den Teil der Masse, der anderer Meinung ist, einfach unter den Tisch fallen lässt.<br />
<center><br />
<table>
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/09/forum.gif" alt="" title="Meinungsfreiheit?!" width="500" height="125" class="alignnone size-full wp-image-7589" /></td>
</tr>
<tr>
<td><small>Eine etwas andere Vorstellung von einer Diskussion hat dieser Nutzer in einem Forum &#8211; ähnlich wie viele <em>BILD</em>-Leser hält er die Begründung des eigenen Standpunktes für überflüssig (Screenshot: <a href="http://www.team-ulm.de">team-ulm.de</a>)</small></td>
</tr>
</table>
<p></center><br />
Dementsprechend schürt Springer die Begeisterung der Leserschaft, die der Meinung ist, mit Sarrazin sei endlich einer gekommen, der Tabus brechen und die Wahrheit aussprechen würde. Beides ist falsch und wurde den Lesern von ihrer Zeitung in den Mund gelegt. Die Debatten um Ausländer, Hartz IV und schlechte Bildung sind keine Tabuthemen, sie sind Alltag. Genauso wie die Meinungen und Aussagen von Abgeordneten der NPD oder der DVU zu diesen Themengebieten. Was Sarrazin sagt, sind keine neuen Behauptungen. Es sind lediglich Behauptungen aus rechten Kreisen, die nun den Weg in die Mitte der Gesellschaft finden sollen. Auch verbirgt sich hinter alle dem keine unausgesprochene Wahrheit &#8211; Hitlers Sätze über die Juden wären schließlich auch nicht wahrer geworden, wenn Otto Wels sie ausgesprochen hätte.</p>
<p><strong>Auf den Zug gesprungen</strong><br />
Nachdem die <em>BILD</em> vorgelegt hatte, Sarrazin lobte und einen Ausschnitt aus seinem Buch veröffentlichen durfte, mussten die anderen Medienvertreter mitziehen. Sie kritisierten Sarrazin, nahmen seine Thesen auseinander und warfen ihm Rassismus, Übertreibung und Xenophobie vor. Mit alledem hatten sie recht, doch sie beließen es nicht dabei, sondern sie legten nach. Tag ein Tag aus wurde über Sarrazin geschrieben. Über seine Ansichten, was daran falsch sei und dass trotzdem viele dahinter stehen würden. Das Interesse wuchs, die Buchvorstellung wurde ein voller Erfolg. Sarrazin bekam und bekommt jede Menge Aufmerksamkeit &#8211; besser hätte es für ihn nicht laufen können. </p>
<p>Der Zug ist abgefahren, die Medien sind aufgesprungen. Jetzt die Notbremse ziehen würde bedeuten, der <em>BILD</em> das Feld  zu überlassen. Die Zeitung könnte ihre Unterstützung Sarrazins dann mit dem Rückgang der Kritik untermauern. &#8220;Seht her!&#8221;, würde es dort dann in den Beiträgen heißen, &#8220;Die anderen geben auf, denn wir haben recht.&#8221; Doch das Gerede des SPD-Politikers größtenteils zu  ignorieren und es als das abzustempeln, was es ist &#8211; nämlich populistisches Gelaber -, kann jetzt nicht mehr funktionieren. Sarrazin ist im Alltag angekommen; ihm die Tür zu weisen, wird alles andere als einfach werden.</p>
<p><strong>Vorteil auf Seiten der Politik</strong><br />
Wichtig ist in diesem Zusammenhang vor allem die klare Stellung der Regierung und der Opposition.  Angela Merkel hat Sarrazins Aussagen verurteilt. Guido Westerwelle hat Sarrazins Aussagen verurteilt. Die SPD hat Sarrazins Aussagen verurteilt. Grüne und Linke haben Sarrazins Aussagen verurteilt. Und damit hat die deutsche Politik erstmals seit langem ein Ass gegen die Boulevardmedien im Ärmel. Keine der großen Parteien muss die Kritik der <em>BILD</em> in dieser Diskussion fürchten, obwohl das Blatt einen großen Einfluss auf seine Leser hat. Ganz einfach weil sich eine solche Kritik in diesem Fall gegen alle Parteien richten würde. Die FDP käme dort genauso schlecht weg wie Die Linke, und die Grünen würden genauso kritisiert werden wie die CDU. Dementsprechend müssen alle großen Parteien keine Angst davor haben, dass ihre Wähler sich aufgrund dieser Debatte einer anderen großen Partei anschließen. Und dass viele Wähler aus Empörung über Sarrazins Kritiker ins offizielle rechte Spektrum abwandern, darf bezweifelt werden &#8211; die Unterstützung der <em>BILD</em> würde in diesem Fall wohl flöten gehen.</p>
<p>Es gibt viele politische Themengebiete, über die sich streiten lässt. Rassismus gehört nicht dazu, ihn gemeinsam und ohne Ausnahmen abzulehnen sollte für alle großen Parteien eine Selbstverständlichkeit sein. Umso beruhigender ist es, dass von Seiten der Politik so klare Worte kommen. Sogar <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/juden-thesen-koch-geht-auf-distanz-zu-sarrazin_aid_546427.html">Roland Koch nahm zuletzt Abstand von den Behauptungen Sarrazins</a>, und was will schon etwas heißen.  </p>
<p><strong>Echte Mehrheit?</strong><br />
Am Ende zählt das, was die Mehrheit der Bevölkerung denkt. Und diese Mehrheit lässt sich bestimmt nicht mit den Umfragen auf <em>BILD</em>.de berechnen, wo über 80% der Leser sich für Sarrazins Thesen aussprechen. Dass die Unterstützung eines mit wirren Statistiken und Behauptungen um sich schmeißenden Politikers in der deutschen Bevölkerung auch nur annähernd so groß ist, darf getrost bezweifelt werden. Schon allein weil der Ausländeranteil in Deutschland <a href="http://www.rp-online.de/politik/deutschland/2006-Sieben-Millionen-Auslaender-in-Deutschland_bid_17113.html">etwa 9% beträgt </a>, von denen sicherlich die wenigsten gegen sich selbst stimmen würden.</p>
<p>*Nachtrag: Seit heute wird im betreffenden Beitrag von <em>BILD</em>.de auch auf den Spiegelfechter verlinkt.</p>
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		<title>Filmreview: Black Death</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2010/08/filmreview-black-death/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 13:31:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pest]]></category>
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		<description><![CDATA[Black Death (Bild: YouTube) Gestern bin ich -- wie fast jeden Montag innerhalb der Ferien -- wieder in der Sneak im Kino meines Vertrauens gewesen. Es kam ein Film, von dem ich bis dato noch nie gehört hatte: Black Death. Die Geschichte ist schnell erzählt: Der englische Mönch Osmund will 1348 seine Freundin vor dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="150px" align="right">
<tr>
<td> <img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/08/black-death.jpg" alt="" title="Black Death" width="150" height="150" class="alignnone size-full wp-image-7499" /></td>
</tr>
<tr>
<td><small>Black Death (Bild: YouTube)</small></td>
</tr>
</table>
<p>Gestern bin ich -- wie fast jeden Montag innerhalb der Ferien -- wieder in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sneak_Preview">Sneak</a> im Kino meines Vertrauens gewesen. Es kam ein Film, von dem ich bis dato noch nie gehört hatte: <em>Black Death</em>. Die Geschichte ist schnell erzählt: Der englische Mönch Osmund will 1348 seine Freundin vor dem Tod durch die Pest bewahren, in dem er sie dazu überredet, aus ihrem Heimatort zu fliehen und sich zurück in die Wälder zu ziehen. Selbst will er ihr folgen, wenn sich die Gelegenheit bietet, und zu seinem Glück erscheint schon bald ein Ritter des Bischofs im Kloster, der einen Führer für eine Mission der etwas anderen Art benötigt. Zusammen mit seinen Kumpanen will Ritter Ulric ein Dorf am Ende des Landes aufsuchen, das nicht von der Pest heimgesucht wird. Da die Kirche davon ausgeht, dass das nur möglich ist, weil sich die Dorfbewohner mit dem Teufel verbündet haben, sollen die Männer das Dorfoberhaupt gefangen nehmen, damit ihm der Prozess gemacht werden kann. <span id="more-7489"></span></p>
<p>Die Story klingt vorerst nicht besonders einzigartig oder spannend, dabei ist sie durchaus beides. Zudem wird sie durch die düstere und grauenvolle Darstellung des Mittelalters zu Zeiten der Pest noch um einiges beeindruckender. <em>Black Death</em> ist keiner der Filme, in denen heldenhafte Ritter in große Schlachten ziehen, um dort Ruhm und Ehre zu erlangen -- komischerweise wird genau das im unteren Trailer behauptet, im Film sieht man davon jedoch nichts. <em>Black Death</em> ist ein Film, in dem Verräter und Mörder durch ein vom Leid geplagtes Land reisen, wobei dieses Leid in keiner Weise beschönigt wird. Natürlich weiß ich nicht, wie es in England um 1348 wirklich ausgesehen hat, aber ich denke die Bilder aus dem Film könnten in vielen Fällen nah an der Wahrheit sein.<br />
<center><br />
<!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/GxbKXNcmb_0&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><embed wmode="transparent" src="http://www.youtube.com/v/GxbKXNcmb_0&amp;rel=0&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="480" height="295" ></embed><param name="wmode" value="transparent" /></object></span><br />
</center><br />
Neben der spannenden und verwirrenden Handlung -- erst am Schluss wird es möglich, gut von böse zu unterscheiden -- überzeugen vor allem die kompliziert aufgebauten Hauptcharaktere, die man erst mit der Zeit zu verstehen beginnt -- manche sogar erst ganz am Ende. Mit von der Partie ist unter anderem der aus dem Herrn der Ringe bekannte Sean Bean (damals Boromir, jetzt Ritter Ulric), der seine Rolle -- genau wie seine weniger bekannten Kollegen -- sehr überzeugend spielt.</p>
<p>Leider nimmt der Film -- es handelt sich übrigens um eine deutsch-englische Co-Produktion, die vollständig in Sachsen-Anhalt gedreht wurde -- ganz am Schluss stark ab. Nach dem großen und spannenden Finale haben die Macher versucht, die Folgen des Geschehenen zu verdeutlichen. Diese Idee ist sicher gut, die Umsetzung hat mir aber überhaupt nicht gefallen. Genauso wie die wackelnde Kameraführung in schnellen Kampfszenen, die den Zuschauer vermutlich mitreißen soll, bei mir aber auf Unverständnis stößt: Was bringt es mir, wenn alles schnell geht, wenn ich selbst keine Ahnung habe, was passiert? Wer hat da eben wen getötet? Das herauszufinden ist manchmal unmöglich.Was bleibt ist trotzdem ein spannender Film, der vor allem die Folgen des Schwarzen Tods und das Verhalten der Kirche im Mittelalter überzeugend veranschaulicht.<br />
<center><br />
<table>
<tr>
<td><strong>Bewertung:</strong></td>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/themes/streetlife/sterne/wertung-3_5.png" alt="Filmwertung" /></td>
</tr>
</table>
<p></center></p>
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		<title>Schwere Vorwürfe gegen Apple!</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 20:59:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Doofsinn & Blödkram]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Herzogin Anna Amalia]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[Weimar]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei meinem Aufenthalt in Weimar vor den Sommerferien bin ich zusammen mit einigen Mitschülern auf eine spektakuläre Deckenmalerei im Hause der Herzogin Anna Amalia gestoßen. Das Bildnis dreier Engel blickte von oben auf uns herab und schnell fiel uns auf, dass die Malerei nachträglich bearbeitet worden sein musste. Geschickt hatten Maler das Original verfälscht, ihm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/08/vorschau.jpg" alt="" title="Engel" width="150" height="150" class="alignnone size-full wp-image-7516" /></td>
</tr>
</table>
<p>Bei meinem Aufenthalt in Weimar vor den Sommerferien bin ich zusammen mit einigen Mitschülern auf eine spektakuläre Deckenmalerei im Hause der Herzogin Anna Amalia gestoßen. Das Bildnis dreier Engel blickte von oben auf uns herab und schnell fiel uns auf, dass die Malerei nachträglich bearbeitet worden sein musste. Geschickt hatten Maler das Original verfälscht, ihm seine Seele geraubt und inhaltlich hoch relevante Eigenschaften des Kunstwerks überdeckt. Schnell wird klar, wieso: Die überdeckten Gegenstände existieren in unserer heutigen Zeit und sollte ihre Kopie bekannt werden, müsste ein allseits bekannter Computerhersteller einige Erklärungen abliefern. Den Vorwurf des Designnachbaus und der Kopie könnte besagter Hersteller wohl nur schwer zurückweisen. Vor allem jetzt, da ich in Zusammenarbeit mit <a href="http://twitter.com/derkleinejack">@derkleinejack</a> das Original wieder hergestellt und mit modernsten Mitteln kenntlich gemacht habe. <span id="more-7647"></span></p>
<table>
<tr>
<td><a class="lightbox"  title ="iPad-Original in Weimar" href="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/08/ipad.jpg"><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/08/ipad.jpg" alt="" title="iPad-Original in Weimar" width="500" height="219" class="alignnone size-full wp-image-7513" /></a></td>
</tr>
<tr>
<td>Und nun steht es fest: Apple hat die Idee des iPads in Weimar geklaut!</td>
</tr>
</table>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Error establishing a database connection</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2010/08/error-establishing-a-database-connection/</link>
		<comments>http://www.sockenblog.com/2010/08/error-establishing-a-database-connection/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 20:56:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intern]]></category>

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		<description><![CDATA[Habe gerade eine Mail von meinem Host bekommen: Die unregelmäßige Erreichbarkeit meines Blogs in den letzten Tagen und die teilweise äußerst langen Ladezeiten haben mit irgendeinem Umzug von irgendeinem alten MySQL auf irgendein neues MySQL zu tun. Bei diesem Umzug hat irgendetwas nicht ganz so geklappt, wie es hätte klappen sollen, aber spätestens in 48 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe gerade eine Mail von meinem Host bekommen: Die unregelmäßige Erreichbarkeit meines Blogs in den letzten Tagen und die teilweise äußerst langen Ladezeiten haben mit irgendeinem Umzug von irgendeinem alten MySQL auf irgendein neues MySQL zu tun. Bei diesem Umzug hat irgendetwas nicht ganz so geklappt, wie es hätte klappen sollen, aber spätestens in 48 Stunden klappt auch das und dann rocken wir das Internet von vorne bis hinten. Bis dahin bitte ich euch um Geduld, Gelassenheit und vor allem darum, Ruhe zu bewahren. Von Polizeiblockaden werde ich  <a href="http://www.dokumentation-loveparade.com">aus nachvollziehbaren Gründen</a> absehen.                      </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Anleitung: So baue ich mir ein externes Laufwerk</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2010/08/anleitung-so-baue-ich-mir-ein-externes-laufwerk/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 22:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bits & Bytes]]></category>
		<category><![CDATA[Doofsinn & Blödkram]]></category>
		<category><![CDATA[Basteln]]></category>
		<category><![CDATA[externes Laufwerk]]></category>
		<category><![CDATA[iBook]]></category>
		<category><![CDATA[Laufwerk]]></category>
		<category><![CDATA[zerlegen]]></category>

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		<description><![CDATA[Na gut, der Titel übertreibt ein bisschen. Ehrlicher wäre: &#8220;So mache ich mein kaputtes iBook noch kaputter, baue das Laufwerk aus und setze es in ein externes Laufwerkgehäuse ein, damit ich endlich zwei Laufwerke am Rechner habe.&#8221; Zu lang für einen guten Titel, auf den die Masse stürmt &#8211; nicht wahr? Aber sei es drum, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/08/BILD0038.jpg" alt="" title="DIGITAL CAMERA" width="150" height="150" class="alignnone size-full wp-image-7409" /></td>
</tr>
</table>
<p>Na gut, der Titel übertreibt ein bisschen. Ehrlicher wäre: &#8220;So mache ich mein kaputtes iBook noch kaputter, baue das Laufwerk aus und setze es in ein externes Laufwerkgehäuse ein, damit ich endlich zwei Laufwerke am Rechner habe.&#8221; Zu lang für einen guten Titel, auf den die Masse stürmt &#8211; nicht wahr? Aber sei es drum, im Folgenden gibt es zu genau diesem Vorgang eine exakte Anleitung &#8211; viel Spaß damit.  </p>
<p><strong>Schritt 1: Brich es auf</strong><br />
Laptop-Hersteller haben eines gemeinsam: Sie liefern ihre Geräte meist verschraubt und einsatzbereit. Genau falsch für Idioten wie uns, die das Laufwerk ausbauen wollen also. Aber das ist kein Problem &#8211; jedenfalls nicht, solange man kein selbst Problem damit hat, den Rest des Computers zu verschrotten. Also nur Mut: Nehmt euch ein Brecheisen, einen passenden Hammer oder eure bloßen Zähne und los geht es mir dem fachgerechten Zerlegen des Rechners. Das Ergebnis eurer Arbeit sollte dann in etwa wie folgt aussehen: <span id="more-7405"></span></p>
<p><center><br />
<table>
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/08/BILD0033.jpg" alt="" title="Zerlegtes iBook"/></td>
</tr>
</table>
<p></center></p>
<p><strong>Schritt 2: Wer sucht, der findet</strong><br />
Irgendwo in diesem Knäuel aus Kabeln, Drähten, Platinen und Klebestreifen befindet sich das Objekt eurer Gierde. Sucht und findet es, damit ihr fortfahren könnt. Schnell werdet ihr jedoch feststellen, dass ihr das gute Stück in dieser Form nicht benutzen könnt. Entfernt deshalb mit der dafür notwendigen Gewalt den Schutzdeckel, das kleine Lämpchen sowie das Verbindungskabel zum Rechner. Gegebenenfalls könnt ihr auch einen sogenannten Schraubenzieher zur Hilfe nehmen, auch wenn Profis dieses Hilfswerkzeug zurecht belächeln. </p>
<p><strong>Schritt 3: Willkommen im neuen Zuhause</strong></p>
<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><a class="lightbox"  title ="Kasten" href="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/08/BILD0035.jpg"><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/08/BILD0035-150x150.jpg" alt="" title="Kasten" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-7431" /></a></td>
</tr>
</table>
<p>Was ihr nun braucht ist ein Gehäuse. Pappkartons eignen sich hier eher weniger, weshalb ich euch den Einsatz eines professionellen Plastikkästchens näherlege. Besagten Kasten gibt es schon für 5€ im Internet, deutlich billiger als ein gebrauchter VW Polo. Wenn ihr das Kästchen habt, reißt ihr es mit aller Gewalt auseinander und stopft dann euer Laufwerk hinein. Achtet dabei darauf, dass ihr den hinteren Teil des Laufwerks mit dem schwarzen Ding auf der grünen Leiste verkoppelt, in dem ihr beide Stellen mit aller Gewalt aufeinanderquetscht. Ist euch das gelungen, so seid ihr fast am Ende angelangt. Der letzte Feinschliff gelingt euch durch das Aufeinanderpressen der beiden Hälften des Kästchens. Jetzt nur noch das Kabel ins Loch und fertig ist euer grandioses externes Laufwerk Marke Eigenbau.<br />
<center></p>
<table>
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/08/BILD0036.jpg" alt="" title="Fertiges Laufwerk" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-7427" /></td>
</tr>
</table>
<p></center></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sterben lassen</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2010/08/sterben-lassen/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 10:38:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Texte & Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibwettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Sterben]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Zitternd legst du den Hörer auf. Kannst nicht sprechen, willst nicht sprechen, aber du siehst mich an und dein Blick sagt mir alles. Alles was ich wissen muss. Was ich nicht wissen will, was niemand wissen will, aber jetzt weiß ich es und weiß doch nichts. Ich drehe mich um und gehe nach draußen. Will [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><a class="lightbox"  title ="Unendliche Weite" href="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/08/unendliche_weite.jpg"><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/08/unendliche_weite-150x150.jpg" alt="" title="Unendliche Weite" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-7303" /></a></td>
</tr>
</table>
<p>Zitternd legst du den Hörer auf. Kannst nicht sprechen, willst nicht sprechen, aber du siehst mich an und dein Blick sagt mir alles. Alles was ich wissen muss. Was ich nicht wissen will, was niemand wissen will, aber jetzt weiß ich es und  weiß doch nichts. Ich drehe mich um und gehe nach draußen. Will nicht, dass du siehst wie ich weine. Will nicht, dass du siehst wie der über die Wochen aufgebaute Schutzwall um mich herum zu bröckeln beginnt, rissig wird, Stück für Stück zusammenbricht und einfach nur noch ich dastehe, klein und allein in einer viel zu großen Welt. Kloß im Hals sagt man zu diesem Gefühl, wenn das zwanghafte Schlucken beginnt und der Atem für eine kurze Zeit stillsteht. Ich habe einen Kloß im Hals. <span id="more-7261"></span></p>
<p>Langsam gehe ich die belebte Straße entlang. Renne nicht weg wie im Film, denke auch nicht an Selbstmord. Ich gehe einfach nur die Straße entlang und links von mir spielen Kinder und rechts von mir spielen Kinder und ein paar Meter vor mir geht eine junge Familie spazieren im Abendlicht. Sie alle lachen und mittendrin bin ich und möchte sie anschreien. Möchte sie alle anschreien, denn sie sollen aufhören. Aufhören zu spielen und aufhören zu lachen, denn ich spiele nicht und ich lache nicht. Und ich schreie nicht, ich gehe weiter. Vorbei an den Häusern, vorbei an den Straßen, vorbei an den Menschen, bis zum See.</p>
<p>Der See ist still. Ich bin&#8230; still&#8230; sitze da, schaue hinaus auf das Wasser und versuche das Leben zu begreifen. Nur begreife ich nichts, ich weine. Die Tränen fließen meine Wangen hinunter, suchen sich ihren Weg über meine Haut, vernebeln mir die Sicht. Immer mehr Tränen werden zu reißenden Strömen, unaufhaltsam, ohne Kontrolle und ich beginne sie loszulassen. Weine mir den Schmerz aus dem Kopf, den Kloß aus dem Hals, die Last aus dem Körper. Weine bis ich nicht mehr weinen kann. Bis ich fertig bin, die Tränen versiegen und ich schaue hinaus auf den See und denke an Früher. </p>
<p>Denke an Ferien im Frühling und baden gehen im Sommer. Denke an das Lachen und das Weinen und das Streiten und an warmen Tee an einem kalten Winterabend. Daran, wie wir zusammen gespielt haben. Uns zusammen über Dinge gefreut haben, die nur wir verstehen konnten. Und dann denke ich an das Leiden. Anrufe aus dem Krankenhaus, Gespräche mit den Ärzten.  Das Warten, Abends im Bett und das Aufatmen nach der Operation. Ich denke an das Hoffen, die Erleichterung und wie zerbrochene Hoffnung das Leben mit Füßen tritt. Das hilflose Zusehen beim langsamen Sterben. Das viel zu langsame sterben lassen. Der Wunsch: alles soll vorbei sein. Zitternd legst du den Hörer auf, und alles ist vorbei. </p>
<p><small><br />
<strong>Das war mein Beitrag für den <a href="http://rosenkranz-portal.de/austausch/machen-sie-mit-rosenkranz-schreibwettbewerb">Rosenkranz-Schreibwettbewerb</a>, auf den mich <a href="http://www.zementblog.de">Jan</a> freundlicherweise hingewiesen hat.</strong> | Foto: <a href="http://rosenkranz-portal.de/austausch/machen-sie-mit-rosenkranz-schreibwettbewerb">rosenkranz-portal</small></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Pro Guttenberg</title>
		<link>http://www.sockenblog.com/2010/08/pro-guttenberg/</link>
		<comments>http://www.sockenblog.com/2010/08/pro-guttenberg/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 10:09:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Doofsinn & Blödkram]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Grundgesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Karl-Theodor zu Guttenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Wehrdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Wehrpflicht]]></category>
		<category><![CDATA[Zivildienst]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.sockenblog.com/?p=7191</guid>
		<description><![CDATA[Die im Folgenden vorzufindenden Sachverhalte und Formulierungen dienen lediglich zur Belustigung menschlichen Lebens und sind im Einklang mit dieser Absicht als Satire zu verstehen. Bundeswehrfest 1982 &#8211; schon damals nur am Kaffee trinken? (Foto: Last Hero) Verteidigungschef Guttenberg (Karl-Theodor zu ohne von) will die Wehrpflicht aussetzen &#8211; glaubt man sowas? Unsere schöne Nichtangriffsarmee einfach beschneiden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die im Folgenden vorzufindenden Sachverhalte und Formulierungen dienen lediglich zur Belustigung menschlichen Lebens und sind im Einklang mit dieser Absicht als Satire zu verstehen.</strong></p>
<table width="150px" align="right">
<tr>
<td><img src="http://www.sockenblog.com/wordpress/wp-content/upload/2010/08/bwf.jpg" alt="" title="Fest bei der Bundeswehr" width="150" height="150" class="alignnone size-full wp-image-7387" /></td>
</tr>
<tr>
<td><small>Bundeswehrfest 1982 &#8211; schon damals nur am Kaffee trinken? (Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/uwe_schubert/4060051597">Last Hero</a>)</small></td>
</tr>
</table>
<p>Verteidigungschef Guttenberg (Karl-Theodor zu ohne von) will die Wehrpflicht aussetzen &#8211; glaubt man sowas? Unsere schöne Nichtangriffsarmee einfach beschneiden, damit wir keine Chance mehr gegen den Russen haben? Denn das ist doch offensichtlich der einzige Grund für diesen Einfall: Guttenberg hat sich linksradikalisiert, strebt den Kommunismus in Deutschland an &#8211; angeblich wurde bereits ein Testlauf auf seinem Gut Tenberg gestartet. Guttenbergs Parteikollegen sind entsetzt. Der Karl-Theodor, der würde da schon ganz schön gegen den Unions-Wind pinkeln, heißt es aus ihren Reihen, und dass eine kleinere Armee auch ein kleineres Armeeorchester bedeuten würde &#8211; können die Soldaten dann am Ende gewisse Märsche gar nicht mehr spielen, weil die vierte Tuba fehlt? Ein grauenhafter Gedanke. <span id="more-7191"></span></p>
<p>Aber mal mehr oder weniger ernsthaft: Die Reformpläne von Guttenberg sind gar nicht blöd. Das lässt ob seiner Parteizugehörigkeit (CSU, haha) zwar anfangs verwundern, macht seine Forderung aber nicht unbedingt schlechter. 252.000 Soldaten hüpfen derzeit in unserer Bundeswehr herum. Davon sitzt ein Großteil zu Hause, trinkt Kaffee oder bildet weitere Soldaten aus, die sich dann ebenfalls hinsetzen und Kaffee trinken können. Wir leben nicht mehr im 20sten Jahrhundert, zwei Weltkriege sind vorbei und auf einen dritten sollten wir es nicht ankommen lassen. Wozu also so viele Soldaten beschäftigen? Man könnte sie natürlich &#8211; wird der ein oder andere CDUler in diesem Moment flüsternd behaupten &#8211; auch innerhalb des eigenen 	Landes einsetzen. Beim Häuserbau, oder zum Verkloppen der Opposition. Doch solche Gedanken bleiben vermutlich bloße Wunschvorstellungen&#8230; verdammtes Grundgesetz.</p>
<p>Eine Frage bleibt freilich offen: Was passiert mit dem Zivildienst. Die jungen Bübchen dazu zwingen ist nicht drin &#8211; schon wieder das GG, argh! &#8211; und bei einem ausgeweiteten freiwilligen Zivildienst weinen die Kollegen vom FSJ. Ein Glück, dass wir mit unserer Kanzlerin genau die richtige Person für so einen Fall im Amt haben. Zusammen mit allen Beteiligten wird sie sich hinsetzen, Kaffee trinken und eine gemeinsame Lösung finden&#8230;</p>
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