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&lt;div class="MsoNormal"&gt;
&lt;span style="font-family: Verdana, sans-serif;"&gt;Langsam rollte sich „Stacheli“, der Igel auseinander und
entfaltete sein spitzes Stachelkleid. Gähnend und noch ziemlich müde spähte der
kleine Igel vorsichtig aus seiner Höhle. Seine kurzen Beinchen zitterten. Erst
allmählich gewöhnte er sich daran, wieder wach zu sein. Hatte er doch bis heute
einen ausgiebigen Winterschlaf gehalten. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal"&gt;
&lt;span style="font-family: Verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal"&gt;
&lt;span style="font-family: Verdana, sans-serif;"&gt;Stacheli blinzelte der Sonne entgegen. Er beschloss, erst
mal einen kurzen Spaziergang zu machen. Eigentlich mochte er das nicht. Die
Sonne blendete ihn und deshalb war er normalerweise zu Zeiten unterwegs, wenn der
große helle Ball am Himmel unterging. Doch jetzt nach dem langen und kalten
Winter freute er sich und marschierte einfach los. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal"&gt;
&lt;span style="font-family: Verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal"&gt;
&lt;span style="font-family: Verdana, sans-serif;"&gt;Schon nach wenigen Metern traf er auf Mohrle, einer
eingebildeten Hauskatze. Sie jagte gerade eine Maus und sprang direkt vor
Stacheli der Maus hinterher. Beinahe wäre der kleine Igel der Katze in die
Sprungbahn geraten. Haarscharf schoss sie an ihm vorbei. Doch aus den
Augenwinkeln hatte die Katze den Igel gesehen. Als sie ihre Beute nicht
erwischte, beschloss sie, Jagd auf den Igel zu machen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal"&gt;
&lt;span style="font-family: Verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal"&gt;
&lt;span style="font-family: Verdana, sans-serif;"&gt;Im letzten Sommer hatte sie ihn schon mal auf dem Speiseplan
gehabt, doch aus irgendeinem Grund war Stacheli plötzlich verschwunden und
Mohrle wusste nicht warum. Für die Katze war das ein Grund mehr, sich den Igel
vorzunehmen. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal"&gt;
&lt;span style="font-family: Verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal"&gt;
&lt;span style="font-family: Verdana, sans-serif;"&gt;Stacheli merkte den Sinneswandel der Katze und dass ihr
Jagdinstinkt nicht mehr der Maus galt, sondern ihm. Er erinnerte sich mit
Grausen an die letzte Begegnung mit dieser Katze. Wenn ihn sein Freund der
Maulwurf nicht ganz schnell in seine Höhle gezogen hätte, wäre er Beute dieser
frechen Katze geworden. Aber er wusste auch, dass er nicht mehr der kleine Igel
vom letzten Jahr war, dass er gewachsen und viel größer geworden war. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal"&gt;
&lt;span style="font-family: Verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal"&gt;
&lt;span style="font-family: Verdana, sans-serif;"&gt;Vielleicht konnten Katzen ja kleine Igel fressen, aber ihn
nicht. Ihn auf gar keinen Fall! Stacheli sprach sich selber Mut zu. „Ich bin
Stacheli! Mich frisst keiner!“, brummte er siegesgewiss. Dabei rollte er sich
blitzschnell zu einer großen Stachelkugel zusammen. Im selben Moment sauste
Mohrel auf ihn zu und wollte ihn packen. Doch sie sprang in unzählige spitze,
scharfe Nadeln und schlitze sich Pfoten und Maul dabei auf. Empört jaulte sie
auf. Entsetzt sah sie das Blut, das ihr über die Pfoten lief. Vorsichtig
schaute sie sich um, denn es wäre ihr sehr peinlich gewesen, wenn irgendjemand
ihre Niederlage beobachtet hätte. Sie, die siegesgewisse Mohrle, wurde von
einem dahergelaufenen Igel so sehr gedemütigt! Sie fasste es nicht! Sie leckte
ihre Wunden und hinkte leise jammernd vom Platz ihrer Niederlage. &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal"&gt;
&lt;span style="font-family: Verdana, sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal"&gt;
&lt;span style="font-family: Verdana, sans-serif;"&gt;Stacheli fiel ein Stein vom Herzen. Er schaute an sich
herunter, streckte seine Stacheln und strahlte vor Stolz: „Ich bin wirklich
groß geworden! Sogar mit der dämlichen Katze werde ich jetzt fertig!“, freute
er sich und machte sich auf den Weg in einen wunderschönen Sommer.&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/935432681835209145-3260465563386824147?l=sonnenwichtel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Sonnenwichtel/~4/Muik_JJ6TxQ" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/feeds/3260465563386824147/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/2012/03/als-der-igel-seine-stacheln-zeigte.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/3260465563386824147?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/3260465563386824147?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Sonnenwichtel/~3/Muik_JJ6TxQ/als-der-igel-seine-stacheln-zeigte.html" title="Als der Igel seine Stacheln zeigte" /><author><name>Ingrid Neufeld</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03158681889526298489</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="31" src="http://4.bp.blogspot.com/_0Qi0TlGMJdI/TM7GQIVH5OI/AAAAAAAAAAQ/hFzKP2knIWw/S220/Foto.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://sonnenwichtel.blogspot.com/2012/03/als-der-igel-seine-stacheln-zeigte.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;Ak8HSH4-fCp7ImA9WhdUEk8.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-935432681835209145.post-5523284338129790194</id><published>2011-09-28T09:53:00.001-07:00</published><updated>2011-09-28T09:53:59.054-07:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-09-28T09:53:59.054-07:00</app:edited><title>Anna und das Nachtgespenst</title><content type="html">&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;
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&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;"&gt;Anna schaute unter ihr Bett. Nein, stimmt ja gar nicht! Sie &lt;b&gt;wollte&lt;/b&gt; unter ihr Bett schauen. Doch vor
lauter Angst blieb sie steif unter ihrer Decke liegen, als sei sie mit
Superkleber direkt am Spannbettlaken festgeklebt. Sie bibberte und klapperte
mit den Zähnen wie im tiefsten Winter, als die Zentralheizung einmal
ausgefallen war. Doch jetzt mitten im Hochsommer gab es gar keinen Grund zum
Frösteln. Weshalb konnte sie dann ihr Gebiss nicht kontrollieren, sondern
schlug andauernd mit den Zähnen aneinander? Es gab einen einfachen Grund dafür,
doch den wollte Anna nicht wahrhaben: sie hatte Angst. Aber sie wollte keine
Angst haben, nein, nein, sie war ein großes Mädchen. Deshalb wollte sie
eigentlich unter ihrem Bett nachschauen… ob sich dort womöglich ein Räuber,
oder Schlimmeres versteckt hielt. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="line-height: 115%;"&gt;Sie hatte beim Zu-Bett-Gehen ein komisches Geräusch gehört.
Ein gaaanz komisches. Vielleicht wie… Schritte? Doch Schritte konnten es nicht
sein. Das war unmöglich. Niemand konnte unter ihrem Bett herummarschieren. Das
sah Anna ein. Vielleicht… Anna stockte der Atem. Jetzt hörte sie es ganz genau:
der Räuber hatte sein Messer aus der Scheide gezogen! Sie hörte ein leises,
feines Klirren. Das war es also! Das Klirren eines Messers! Wie kam sie dann
auf Schritte?? Na ja, … egal. Ein Messer war auch nicht wirklich besser. Der
Räuber würde sie erstechen. Und dann in lauter kleine Häppchen schneiden…
Iiiih. Ihr war schon schlecht. Einen solchen Gedanken konnte ihr Magen wirklich
nicht ertragen! Sie zwang sich etwas anderes zu denken. Ein bärtiges Gesicht
mit verwegenem Haarschnitt und Augenklappe zwängte sich vor ihr inneres Auge.
Der Räuber! Anna zitterte noch immer! „Mama!“, wollte sie schreien. Doch die
Mutter saß unten im Wohnzimmer vor dem Fernseher und sah gerade Aktenzeichen
XY. Dadurch fühlte sich Anna auch nicht besser. Mörder gab es wirklich! Nicht
nur unter ihrem Bett! Anna schüttelte sich. Die Furcht schnürte ihr den Atem
ab. Wiederholte sich das Geräusch? Anna spitzte die Ohren. Aber sie hörte
nichts mehr! Wieso sollte sich ein Räuber ausgerechnet unter ihrem Bett
verstecken? Und in ihr Zimmer kommen? Bestimmt war es gar kein Räuber – sondern
ein Gespenst! Gespenster gingen sogar durch Wände! Sie machten komische
Geräusche, wenn es ihnen passte, wie Schritte…, oder Messer wetzen…. Anna
konzentrierte sich so stark sie nur konnte. Der Kopf tat ihr schon weh. Da
hörte sie es wieder: wie leises Schnarchen… War das Gespenst am Ende
eingeschlafen? Wenn das Gespenst schlief, konnte es ihr nichts tun, davon war
Anna überzeugt. Langsam fasste sie Mut. Dann werde ich gaanz, gaanz vorsichtig
unters Bett schauen. Sie hielt den Atem an, denn sie wollte das Gespenst
keinesfalls durch ein unnötiges Geräusch aufwecken und womöglich zum Kampf mit
seinem gewetzten Messer herausfordern. Aber das Ausstoßen des eigenen Atems
kann ganz schön laut sein. Also hielt sie die Luft an und robbte sich
millimeterweise an den Rand des Bettes. Immer darauf bedacht, dass die
Bettfedern nicht quietschten. Das war gar nicht so einfach. Deshalb dauerte es
auch eine Weile. Außerdem hielt sie das eigene Zittern vom Weiterrobben ab.
Denn so ganz hatte Anna ihre Angst noch nicht überwunden. Endlich, endlich kam
sie an der Bettkante an. Jetzt musste sie all ihren Mut zusammennehmen und
vorsichtig nach unten spähen. Sie kniff die Augen zusammen und steckte ihren
Kopf nach unten. Nanu, sie sah ja gar nichts. Ach ja: die Augen – die musste
sie jetzt öffnen. Wieder kostete sie das ihren ganzen Mut. Angestrengt starrte
sie unter ihr Bett. Da sah sie Mümmel, ihren Zwerghasen. Der war wohl aus
seinem Käfig ausgebüxt und hielt es für eine gute Idee, zur Abwechslung mal
Gespenst zu spielen! Anna hätte vor lauter Erleichterung ihren Mümmel fast
erdrückt. Dann nahm sie ihn und sperrte ihn in seinen Käfig. In dieser Nacht
träumte sie von einem flauschigen, weichen Gespenst, das gar nicht unheimlich,
oder böse war, sondern sich fügsam von kleinen Mädchen in einen Käfig sperren
ließ.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/935432681835209145-5523284338129790194?l=sonnenwichtel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Sonnenwichtel/~4/lkBy9NVnFy8" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/feeds/5523284338129790194/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/2011/09/anna-und-das-nachtgespenst.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/5523284338129790194?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/5523284338129790194?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Sonnenwichtel/~3/lkBy9NVnFy8/anna-und-das-nachtgespenst.html" title="Anna und das Nachtgespenst" /><author><name>Ingrid Neufeld</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03158681889526298489</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="31" src="http://4.bp.blogspot.com/_0Qi0TlGMJdI/TM7GQIVH5OI/AAAAAAAAAAQ/hFzKP2knIWw/S220/Foto.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://sonnenwichtel.blogspot.com/2011/09/anna-und-das-nachtgespenst.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;A0UBQn87eSp7ImA9WhdVFU4.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-935432681835209145.post-7785599312384504053</id><published>2011-09-20T10:20:00.000-07:00</published><updated>2011-09-20T10:20:53.101-07:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-09-20T10:20:53.101-07:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Geschichte" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="Gute-Nacht-Geschichte" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="vorlesen" /><title>Der letzte Ferientag</title><content type="html">&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;o:OfficeDocumentSettings&gt;   &lt;o:AllowPNG/&gt;  &lt;/o:OfficeDocumentSettings&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:WordDocument&gt;   &lt;w:View&gt;Normal&lt;/w:View&gt;   &lt;w:Zoom&gt;0&lt;/w:Zoom&gt;   &lt;w:TrackMoves/&gt;   &lt;w:TrackFormatting/&gt;   &lt;w:HyphenationZone&gt;21&lt;/w:HyphenationZone&gt;   &lt;w:PunctuationKerning/&gt;   &lt;w:ValidateAgainstSchemas/&gt;   &lt;w:SaveIfXMLInvalid&gt;false&lt;/w:SaveIfXMLInvalid&gt;   &lt;w:IgnoreMixedContent&gt;false&lt;/w:IgnoreMixedContent&gt;   &lt;w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;false&lt;/w:AlwaysShowPlaceholderText&gt;   &lt;w:DoNotPromoteQF/&gt;   &lt;w:LidThemeOther&gt;DE&lt;/w:LidThemeOther&gt;   &lt;w:LidThemeAsian&gt;X-NONE&lt;/w:LidThemeAsian&gt;   &lt;w:LidThemeComplexScript&gt;X-NONE&lt;/w:LidThemeComplexScript&gt;   &lt;w:Compatibility&gt;    &lt;w:BreakWrappedTables/&gt;    &lt;w:SnapToGridInCell/&gt;    &lt;w:WrapTextWithPunct/&gt;    &lt;w:UseAsianBreakRules/&gt;    &lt;w:DontGrowAutofit/&gt;    &lt;w:SplitPgBreakAndParaMark/&gt;    &lt;w:EnableOpenTypeKerning/&gt;    &lt;w:DontFlipMirrorIndents/&gt;    &lt;w:OverrideTableStyleHps/&gt;   &lt;/w:Compatibility&gt;   &lt;m:mathPr&gt;    &lt;m:mathFont m:val="Cambria Math"/&gt;    &lt;m:brkBin m:val="before"/&gt;    &lt;m:brkBinSub m:val="&amp;#45;-"/&gt;    &lt;m:smallFrac m:val="off"/&gt;    &lt;m:dispDef/&gt;    &lt;m:lMargin m:val="0"/&gt;    &lt;m:rMargin m:val="0"/&gt;    &lt;m:defJc m:val="centerGroup"/&gt;    &lt;m:wrapIndent m:val="1440"/&gt;    &lt;m:intLim m:val="subSup"/&gt;    &lt;m:naryLim m:val="undOvr"/&gt;   &lt;/m:mathPr&gt;&lt;/w:WordDocument&gt; &lt;/xml&gt;&lt;![endif]--&gt;&lt;!--[if gte mso 9]&gt;&lt;xml&gt;  &lt;w:LatentStyles DefLockedState="false" DefUnhideWhenUsed="true"
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&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Es war am letzten Tag bevor nach den viel zu kurzen Sommerferien die Schule wieder begann. Tim’s Mama dachte, um Tim den Schulanfang zu versüßen, könnten sie zusammen in den Zoo gehen. Also die Mama gemeinsam mit Eva, der Schwester und Tim. Der Papa musste schon wieder arbeiten und hatte keinen Urlaub mehr. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Tim freute sich riesig. Die Sommerferien hatten sie zum Teil in Italien und bei den Großeltern verbracht. Deshalb blieb keine Zeit für einen Zoobesuch. Aber jetzt konnten sie den endlich nachholen! „Cool!“, freute er sich. „Sind die Eisbären wieder da?“, wollte er wissen. „Und die Löwen?“ Wie ein Indianer, der um einen Marterpfahl herumtanzt, so wirbelte Tim um seine Mama herum. „Lass mich leben!“, lachte sie, als Tim ausgelassen an ihrem Pullover zog. Sie löste sich von ihrem Sohn. „Wenn du mich erdrückst, wird’s nichts mit dem Zoobesuch!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Das sah Tim ein.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die kleine Eva verstand noch nicht so ganz, weshalb Tim so ausgelassen war. Hauptsache sie konnte mit der Mama unterwegs sein. Im Zoo ging sie ganz folgsam an Mamas Hand, während Tim herumsauste, als hätte ihm einer der Zoowärter ein paar Flöhe in die Jeans gesteckt. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Sonne schien. Das Licht überzog den schön gestalteten Park wie Vanillesoße einen leckeren Schokoladenpudding. Sie schlenderten zwischen Bären, Kamelen, Elefanten, und Wildpferden herum. Sogar Krokodile, Leoparden und Nashörner waren zu sehen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;In der Nähe des Raubtiergeheges kletterte Tim auf die Umrandung. Unten lauerten zwei hungrige Löwen auf Beute. Die Mama rief noch: „Komm sofort hierher!“ Im selben Moment zog Eva heftig an ihrer Hand und setzte sich in die andere Richtung in Bewegung. „Warte!, die Mutter holte &lt;span&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;ihr braves blondes Mädchen gleich wieder zurück. „Wir schauen mal wo der Tim ist“. Doch den hatte der Erdboden verschluckt. Dort wo er gerade noch stand, war niemand mehr!! &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Tim hatte sich inzwischen überlegt: „Die Löwen sind viel zu weit weg. Ich möchte sie gerne von ganz nahe sehen.“ Deshalb stieg er über die Mauer. 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Darum kletterte er ganz schnell wieder über die Mauer und fiel dabei direkt in die Arme seiner Mutter.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Was machst du bloß für Sachen!“, kommentierte die Mama fassungslos. „Mach das nie wieder!“ Doch das hatte Tim auch nicht vor.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/935432681835209145-7785599312384504053?l=sonnenwichtel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Sonnenwichtel/~4/hSxgK1jQFdU" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/feeds/7785599312384504053/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/2011/09/der-letzte-ferientag.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/7785599312384504053?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/7785599312384504053?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Sonnenwichtel/~3/hSxgK1jQFdU/der-letzte-ferientag.html" title="Der letzte Ferientag" /><author><name>Ingrid Neufeld</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03158681889526298489</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="31" src="http://4.bp.blogspot.com/_0Qi0TlGMJdI/TM7GQIVH5OI/AAAAAAAAAAQ/hFzKP2knIWw/S220/Foto.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://sonnenwichtel.blogspot.com/2011/09/der-letzte-ferientag.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;Dk8MRHs5fSp7ImA9WhdWEkQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-935432681835209145.post-4708303309790752070</id><published>2011-09-01T05:55:00.000-07:00</published><updated>2011-09-06T00:41:25.525-07:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-09-06T00:41:25.525-07:00</app:edited><title>Nachts kommen keine kleinen schwarzen Monster!</title><content type="html">&lt;div align="center" class="MsoNormal" style="text-align: center;"&gt;&lt;b style="mso-bidi-font-weight: normal;"&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Verdana&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 14pt; line-height: 115%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small; line-height: 115%;"&gt;Der alte Mond stand schon seit Stunden hoch am Himmel und sah hinunter auf die Erde. Dort lag in einer großen Stadt, mitten in einem zwölfstöckigen Hochhaus ein kleines Mädchen in seinem Kinderzimmer im Bett. Es war schon spät. Trotzdem konnte es nicht einschlafen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small; line-height: 115%;"&gt;Es hatte Angst, weil Mama und Papa das Licht ausgeschaltet hatten. Deshalb schlich sich die kleine Lisa aus dem Bett und zog die Rollos hoch. Die waren ziemlich schwer. Mühsam ruckelten sie Stück für Stück ein wenig höher. Als sie im oberen Drittel angekommen waren, fielen die Strahlen des Mondes ins Zimmer. Das reicht, beschloss Lisa und hörte auf zu ziehen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small; line-height: 115%;"&gt;Neugierig spitzte der Mond in das Fenster. Die kleine Lisa schlüpfte schnell wieder unter ihre Decke und zog diese bis zur Nasenspitze. Sie schlotterte vor Angst. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small; line-height: 115%;"&gt;„Du brauchst doch keine Angst zu haben!“, rief ihr der Mond zu. Doch Lisa hörte ihn nicht. Er war viel zu weit von ihr entfernt. Stattdessen hörte sie das Tosen des Verkehrs, dessen Lärm sie bis in ihr Bett begleitete. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small; line-height: 115%;"&gt;Dieses Rauschen war Lisa gewöhnt. Davor hatte sie keine Angst. Aber sie fürchtete sich vor der Dunkelheit. Wenn die Rollos kein Licht in ihr Zimmer ließen, kamen die kleinen, schwarzen Monster, die sich auf ihre Brust setzten und sie nicht schlafen ließen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small; line-height: 115%;"&gt;Der Mond wanderte quer durch ihr Zimmer und ließ seine Strahlen direkt in Lisas Gesicht fallen. Da hatte Lisa keine Angst mehr.&amp;nbsp;&amp;nbsp; Bei so viel Licht mussten die kleinen, schwarzen Monster fliehen. Langsam entspannte sich das Mädchen. Da wurden ihre Augen ganz schwer und sie schlief ein.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small; line-height: 115%;"&gt;Jetzt freute sich der alte Mond! Er setzte seine Nachtmütze auf und legte sich ebenfalls hin.&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/935432681835209145-4708303309790752070?l=sonnenwichtel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Sonnenwichtel/~4/IfQNSE--v3k" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/feeds/4708303309790752070/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/2011/09/nachts-kommen-keine-kleinen-schwarzen.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/4708303309790752070?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/4708303309790752070?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Sonnenwichtel/~3/IfQNSE--v3k/nachts-kommen-keine-kleinen-schwarzen.html" title="Nachts kommen keine kleinen schwarzen Monster!" /><author><name>Ingrid Neufeld</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03158681889526298489</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="31" src="http://4.bp.blogspot.com/_0Qi0TlGMJdI/TM7GQIVH5OI/AAAAAAAAAAQ/hFzKP2knIWw/S220/Foto.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://sonnenwichtel.blogspot.com/2011/09/nachts-kommen-keine-kleinen-schwarzen.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;Dk4FQn0-fip7ImA9WhdWEkQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-935432681835209145.post-3847922819628704482</id><published>2011-03-28T10:39:00.000-07:00</published><updated>2011-09-06T00:41:53.356-07:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-09-06T00:41:53.356-07:00</app:edited><title>Der Regenwurm</title><content type="html">&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Hurra, hurra, es regnet wieder!“, murmelte der Regenwurm vor sich hin und badete genussvoll in einer Pfütze. „So ist’s schön.“ Er freute sich. Es gab doch nichts schöneres, als Dauer-Regenwetter.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Das fand auch Eva, die mit ihrer Mutter gerade vom Kindergarten nach Hause kam. Die Mutter öffnete die Autotür, löste die Anschnalle vom Kindersitz und schon quetschte sich Eva an der Mama vorbei nach draußen. Es schüttete. Nussgrosse Tropfen platschten ihr ins Gesicht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Eva!“, rief die Mutter. „Komm unter meinen Schirm. Du wirst pitschnass!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Doch das kümmerte das Mädchen nicht. „Regen ist schön!“, behauptete sie und streckte ihr Gesicht den tief hängenden Wolken entgegen. Sie öffnete den Mund, streckte die Zunge heraus. und schnappte nach den Tropfen. Das war ein lustiges Spiel!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„“Jetzt kommt schon, du wirst ja krank!“, forderte die Mutter, während sie das Auto abschloss.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Widerstrebend schlüpfte Eva unter den Schirm.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Der Regenwurm ließ sich von den Menschen nicht stören. Wenn sie kamen, versteckte er sich schnell in irgendwelchen Ritzen, damit er nicht versehentlich zertrampelt wurde. Doch jetzt war er nicht schnell genug. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Eva platschte in die Pfütze. Ein Schwall dreckiges Wasser traf Mamas Hose. Die girrte„iiiiih!“ und sprang wie ein aufgescheuchter Gockel zur Seite. Der Regenwurm kam in Bedrängnis, weil Evas Schuh seine Schwanzspitze streifte. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Heh!“, gurgelte er erstickt. „Du bringst mich um.“ Leider hörte ihn Eva nicht. Außerdem verstand sie die Wurmsprache nicht. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Da – im letzten Moment, sah sie den armen Wurm. Schnell trat sie mit ihrem Fuß zurück. „Rasch, wir müssen ins Haus!“ Mama zog Eva von der Pfütze weg. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Da deutete die Tochter auf das Tier. „Schau mal, ein Regenwurm!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Mama verzog angeekelt ihr Gesicht. Auf Würmer stand sie nicht besonders.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Jetzt komm schon!“, sie schob ihre Tochter vor sich her.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Dem armen Regenwurm ist bestimmt kalt!“, sorgte sich Eva und machte Einen Satz auf die Pfütze zu. „Ich nehm ihn mit ins Haus!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Erschrocken sah die Mutter ihre Tochter an. „Das fehlte noch. Nein. Würmer gehören nach draußen. Denen ist auch nicht kalt. Sie leben in der Erde. Da ist es schön warm und sie sind nützlich.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Wieso nützlich? Was machen die denn da?“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Sie lockern die Erde auf. Das ist wichtig, damit die Pflanzen genug Wasser bekommen. Und dann geht es den Pflanzen gut.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ganz überzeugt war Eva davon nicht. Sie wollte sich gerade nach dem Regenwurm bücken. Doch der wartete nicht mehr lange, sondern er verschwand ganz schnell im warmen Erdboden!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/935432681835209145-3847922819628704482?l=sonnenwichtel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Sonnenwichtel/~4/mf8E5OlSE_0" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/feeds/3847922819628704482/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/2011/03/der-regenwurm.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/3847922819628704482?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/3847922819628704482?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Sonnenwichtel/~3/mf8E5OlSE_0/der-regenwurm.html" title="Der Regenwurm" /><author><name>Ingrid Neufeld</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03158681889526298489</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="31" src="http://4.bp.blogspot.com/_0Qi0TlGMJdI/TM7GQIVH5OI/AAAAAAAAAAQ/hFzKP2knIWw/S220/Foto.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://sonnenwichtel.blogspot.com/2011/03/der-regenwurm.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;Dk4BQnc9cCp7ImA9WhdWEkQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-935432681835209145.post-1615545239231077838</id><published>2011-01-30T07:14:00.000-08:00</published><updated>2011-09-06T00:42:33.968-07:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-09-06T00:42:33.968-07:00</app:edited><title>Die mutigen kleinen Sonnenstrahlen</title><content type="html">&lt;div align="JUSTIFY" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Vorsichtig spitzte die Sonne durch die schweren Wolken. Die standen so dicht beieinander, dass sie fast nichts sehen konnte. Doch die Sonne  blieb hartnäckig und nach einigen Stunden hatte sie es endlich geschafft. &lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Sie konnte nach einem harten und langen Winter die ersten wärmeren Sonnenstrahlen auf die  Erde lassen. „Seid vorsichtig“, rief sie ihnen zu. „Bleibt nicht zu lange, denn der Winter wird nochmal seine eisigen Winde schicken!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ja, ja!“, riefen die kleinen Sonnenstrahlen und rutschten übermütig zur Erde. Dort hielten ihnen die Menschen erwartungsvoll ihre Gesichter entgegen. Es gab niemanden, der sich vor ihnen schützen wollte. Alle freuten sich über die ersten wärmenden Strahlen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Endlich Sonne!“, freuten sie sich.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Sonnenstrahlen sahen mit Begeisterung, dass die Menschen sie herzlich willkommen hießen. Sie versuchten den Schnee wegzutauen, aber dafür waren sie noch zu wenige. „Wir müssten mehr Zeit haben!“, seufzten sie. „Wir müssen zurück!“, beschloss der älteste Strahl. Die anderen maulten: „Jetzt noch nicht.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Da kam auf einmal ein eisiger Wind auf. „He!“, riefen die Strahlen ganz erschrocken. &lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Seht ihr! Wir müssen zurück!“, beharrte der vernünftige Sonnenstrahl.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Strahlenkinder sahen es ein und zogen sich allmählich zurück, alle bis auf einen. Dieser kleine Strahl wartete bis seine Geschwister hinter den Wolken verschwanden. Dann kam er wieder hervor und versuchte ganz allein einen ganzen Schneemann zum Tauen zu bringen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Doch der lachte nur: „Du bist ja ein ganz schlauer. Deine Geschwister sind längst wieder hinter den dicken Wolken. Alleine erreichst du gar nichts. Schau lieber, dass du hier verschwindest!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Der kleine Strahl zitterte im eisigen Wind. Der Gedanke aufzugeben, erschien ihm auf einmal sehr verlockend. Doch plötzlich legte sich der Wind und der kleine Strahl bekam neuen Mut. Er nahm seine ganze Kraft zusammen – und wirklich der Schnee schmolz ein klein wenig. Das machte den kleinen Strahl zuversichtlich. Er rief nach seinen Geschwistern. Erstaunt kamen sie hinter den dunklen Wolken hervor: „Was machst du denn noch hier ?“ &lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ich taue den Schnee weg!“, verkündete der kleine Strahl stolz. „Helft mir!“, forderte er seine Geschwister auf.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die wunderten sich über den Mut des kleinen Sonnenstrahls. &lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Doch dann stellten sie fest, dass sich der eisige Wind gelegt hatte und trauten sich wieder auf die Erde.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Jetzt halfen sie dem kleinen mutigen Strahl – und wirklich schafften sie es gemeinsam, dass der Schneemann langsam kleiner wurde.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Traurig schmolz der dahin – Aber die Menschen riefen sich gegenseitig zu: „Jetzt kommt bald der Frühling!“ Und sie freuten sich sehr!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="JUSTIFY" style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;@Ingrid Neufeld&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/935432681835209145-1615545239231077838?l=sonnenwichtel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Sonnenwichtel/~4/1l5dDY2wCgM" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/feeds/1615545239231077838/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/2011/01/die-mutigen-kleinen-sonnenstrahlen.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/1615545239231077838?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/1615545239231077838?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Sonnenwichtel/~3/1l5dDY2wCgM/die-mutigen-kleinen-sonnenstrahlen.html" title="Die mutigen kleinen Sonnenstrahlen" /><author><name>Ingrid Neufeld</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03158681889526298489</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="31" src="http://4.bp.blogspot.com/_0Qi0TlGMJdI/TM7GQIVH5OI/AAAAAAAAAAQ/hFzKP2knIWw/S220/Foto.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://sonnenwichtel.blogspot.com/2011/01/die-mutigen-kleinen-sonnenstrahlen.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;Dk4MQXs7cCp7ImA9WhdWEkQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-935432681835209145.post-239345959264590276</id><published>2011-01-16T08:40:00.000-08:00</published><updated>2011-09-06T00:43:00.508-07:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-09-06T00:43:00.508-07:00</app:edited><title>Der kleine Star</title><content type="html">&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Pipelino war ein kleiner frecher Vogel, der nicht immer auf seine Mama hörte. Im Herbst, als alle Vögel nach Süden zogen, hatte ihn seine Mama ermahnt, genau aufzupassen und immer schön in der Reihe zu fliegen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Ja, ja!“, hatte er da gepiepst. Doch schon nach wenigen Flügelschlägen vergaß er seine guten Vorsätze. Stattdessen schwebte er ein wenig nach links, dann wieder viel zu weit nach rechts, dann sah er weiter unten einen Schwarm Insekten, die ihn viel mehr interessierten, als diese langweilige Fliegerei. Und schon hatte er den Anschluss verpasst!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Alle Vögel, die ganzen Verwandten, die Nachbarn und alle, die er auf dieser Welt kannte, waren auf dem Weg in den Süden – nur er nicht!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Doch Pipelino war alles andere als ein Kind von Traurigkeit. Er genoss jetzt eine Freiheit, die er bis dahin nicht gekannt hatte. Mit großem Spaß schoss er über die Bäume hinweg, jagte nach Insekten und freute sich seines Lebens.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Doch bald schon gab es keine Insekten mehr! Es wurde kälter und kälter und Pipelino begann zu zittern. Seine Flügel wurden ihm schwer und er hatte gar keine Lust mehr zu fliegen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Er verkroch sich in sein Nest. Aber dort war es auch nicht besonders warm.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Pipelino fror! So etwas hatte er bisher nicht gekannt!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Es dauerte auch gar nicht lange, dann setzte der erste Schnee ein. Erst fielen nur wenige Flocken, dann wurden es mehr und immer mehr. Bald schon lag alles unter einer weißen dichten Decke, sogar Pipelinos Nest!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Der kleine Vogel staunte: Das hatte er noch nie gesehen! Alles weiß! Er wollte es hinaus zwitschern, wie herrlich die Welt jetzt aussah: Leider brachte er nur noch ein Krächzen zustande! Seine Stimme war so eine Kälte einfach nicht gewöhnt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Genauso schlimm wie die Kälte war der Hunger! Nirgendwo gab es Insekten. Endlich fand er einen&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Balkon, auf dem Kinder Vogelfutter aufs Fensterbrett gestreut hatten. Dankbar knabberte er sie auf. Wochenlang musste er so ausharren!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Endlich, endlich schmolz der Schnee dahin. Die Sonne ließ sich wieder öfter sehen. Pipelinos vom Frost erstarrtes Federkleid taute wieder auf und der kleine Vogel bekam wieder Spaß am Fliegen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mit Lust zog er seine Kreise am Himmel, solange bis er eines Tages eine ganze Schar Vögel entdeckte: Seine Eltern, Geschwister und alle Verwandte kamen aus dem Süden zurück.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wie waren sie glücklich, dass ihr kleiner Pipelino den harten Winter überlebt hatte. „Was bin ich froh, dass ihr endlich wieder da seid!“, freute sich der kleine Vogel und tirillierte so laut er konnte sein Begrüßungslied!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Verdana,sans-serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/935432681835209145-239345959264590276?l=sonnenwichtel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Sonnenwichtel/~4/0i4nMsXaPJg" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/feeds/239345959264590276/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/2011/01/der-kleine-star.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/239345959264590276?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/239345959264590276?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Sonnenwichtel/~3/0i4nMsXaPJg/der-kleine-star.html" title="Der kleine Star" /><author><name>Ingrid Neufeld</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03158681889526298489</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="31" src="http://4.bp.blogspot.com/_0Qi0TlGMJdI/TM7GQIVH5OI/AAAAAAAAAAQ/hFzKP2knIWw/S220/Foto.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://sonnenwichtel.blogspot.com/2011/01/der-kleine-star.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;D0cEQnY7fyp7ImA9WhdWEkQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-935432681835209145.post-863951514197850414</id><published>2011-01-06T08:45:00.000-08:00</published><updated>2011-09-06T00:43:23.807-07:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-09-06T00:43:23.807-07:00</app:edited><title>Die Heiligen Drei Könige</title><content type="html">&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;&lt;u&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Verdana&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 14pt;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Verdana&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: small;"&gt;Balthasar schraubte sein Teleskop zusammen und stellte es in die Ecke. Er stieg die Treppe hinunter und betrat das größte Zimmer des Hauses, um sein Abendessen einzunehmen. Seine Frau wartete schon auf ihn.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Stell dir vor“, begrüßte er seine Frau. „ich habe heute eine ganz besondere Entdeckung gemacht. Erstmals konnte ich einen ganz besonderen Stern beobachten.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Einen Stern?“, wunderte sich seine Frau.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Ja“, erwiderte er schlicht und schob sich ein paar Oliven in den Mund, ohne darauf zu achten, was er aß.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Dieser Stern muss etwas Besonderes sein.“, murmelte er. „Ich muss nur noch herausfinden, warum.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Seine Frau schüttelte nur den Kopf. Sie hatte es schon lange aufgegeben, sich zu wundern. Wenn ihr Mann mit seinen Sternen beschäftigt war, interessierte ihn nichts anderes. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die nächsten Tage beobachtete Balthasar in jeder nur möglichen Minute den Sternenhimmel.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dann, eines schönen Tages, erklärte Balthasar, eine Reise unternehmen zu müssen. „Es wird ein paar Tage dauern“, sagte er zu seiner Frau. „Mach dir keine Sorgen.“ &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Er nahm seinen besten Esel und packte ihn mit allem Notwendigen. Dann verließ er seine Familie und reiste dem Stern hinterher. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Täglich berechnete er den Weg des Sterns am Himmel und überlegte wo er wohl die beste Sicht auf ihn haben würde. Dort musste ein ganz besonderer König geboren werden. Er wusste inzwischen, dass dieser Stern auf die Geburt eines ganz besonderen Menschen hinwies.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Da Balthasar selbst ein einflussreicher Mann war, wollte er wissen, mit welchem König er es künftig zu tun haben würde. Er musste sich Klarheit verschaffen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Nach einiger Zeit – er war schon mehrere Tage unterwegs – traf er auf eine andere Reisegesellschaft. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Leute hielten ihn an und fragten ihn über sein Ziel aus. Zögernd kam er mit ihnen ins Gespräch und erfuhr, dass sie dasselbe Ziel hatten wie er selbst. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Wir heißen Melchior und Caspar und haben völlig unabhängig voneinander den Stern am Himmel entdeckt. Genau wie du“, erklärten sie ihm.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Balthasar war beeindruckt und so beschlossen sie, gemeinsam weiter zu reisen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Täglich beobachteten sie den Himmel, stellten ihre Berechnungen an und marschierten am Tag in die Richtung, die ihnen der Stern angab.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Es war eine weite beschwerliche Reise. Doch endlich kamen sie nach Jerusalem, einer bedeutenden Stadt in Israel. Da der Stern in Israel zu verharren schien, fragten sie sich zum Palast durch. Bestimmt wurde dem König ein Sohn geboren und dies war der König, dessen Geburt der Stern ankündigte. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Doch Herodes, der König von Israel wusste nichts von einem Neugeborenen. Trotzdem heuchelte er Interesse. „Wenn ihr das neugeborene Kind findet, dann lasst es mich wissen. Ich werde ihm huldigen.“ In Wirklichkeit fürchtete er um seine Macht. Er wollte das neugeborene Kind töten lassen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die drei Männer ahnten die Hinterlist des Königs und hatten auch nicht vor, zu ihm zurück zu kommen. Doch sie verabschiedeten sich freundlich von ihm.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dann machten sie sich auf den Weg, um das Kind endlich zu finden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Endlich – sie waren gerade in Bethlehem angekommen – schien der Stern still zu stehen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Plötzlich merkten die Männer, dass sich irgendetwas veränderte. Obwohl es Nacht war und die meisten Menschen schliefen, war eine Unruhe auf den Straßen. Hirten liefen herum und hatten anscheinend ihre Herden alleine gelassen. Sie riefen einander zu: „Der Heiland ist geboren!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Balthasar, Caspar und Melchior hielten die Hirten auf. „Was erzählt ihr hier?“ &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Edle Herren!“, klärten die Hirten die Männer auf. „Einer ist geboren worden, der ist mehr wert als Ihr alle miteinander, Mehr wert als wir samt unseren Herden. Er ist mehr als alle Menschen auf der Welt. Er ist der Sohn Gottes selber!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die drei Sternenkundige steckten aufgeregt ihre Köpfe zusammen. „Das also ist der große König, dessen Geburt mit diesem Stern angezeigt wird. Natürlich – kein König, sondern Gottes Sohn selber! So gesehen: Der größte König aller Zeiten!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Schnell legten sie jetzt die letzten Meter zurück und eilten zum Stall, so wie ihnen die Hirten den Weg gewiesen hatten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Vorsichtig betraten sie die armselige Behausung und überzeugten sich davon, dass Gottes Sohn selber in einer Krippe lag. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Jeder von ihnen hatte ein Geschenk für einen König dabei: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Das gaben sie jetzt dem Kind in der Krippe!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Sie knieten sich vor dem Kind nieder und bekannten: Gottes Sohn ist geboren – der Stern hat es bezeugt!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family: &amp;quot;Verdana&amp;quot;,&amp;quot;sans-serif&amp;quot;; font-size: 14pt;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.ebooks-zu-lebensfragen.de/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/935432681835209145-863951514197850414?l=sonnenwichtel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Sonnenwichtel/~4/mQd8soxz4Uc" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/feeds/863951514197850414/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/2011/01/die-heiligen-drei-konige.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/863951514197850414?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/863951514197850414?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Sonnenwichtel/~3/mQd8soxz4Uc/die-heiligen-drei-konige.html" title="Die Heiligen Drei Könige" /><author><name>Ingrid Neufeld</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03158681889526298489</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="31" src="http://4.bp.blogspot.com/_0Qi0TlGMJdI/TM7GQIVH5OI/AAAAAAAAAAQ/hFzKP2knIWw/S220/Foto.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://sonnenwichtel.blogspot.com/2011/01/die-heiligen-drei-konige.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;D0cHQ388fip7ImA9WhdWEkQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-935432681835209145.post-3692931962881447540</id><published>2011-01-01T07:50:00.000-08:00</published><updated>2011-09-06T00:43:52.176-07:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-09-06T00:43:52.176-07:00</app:edited><title>Ein frohes neues Jahr</title><content type="html">&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Klirrend kalt war dieser 1. Januarmorgen. Überall lagen die Reste von Böllern und Feurwerksüberbleibseln herum. Die meisten Menschen lagen noch in ihren warmen Betten und sogar die Schneeflocken schwebten müde vom grauen Himmel.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Wirbelinchen, die quirligste aller Schneeflocken rief ihren Geschwistern zu: „Schneller, beeilt euch, schließlich sind wir das erste, das die Menschen in diesem Jahr zu sehen bekommen. Eine riesige weiße Decke aus herrlichem pulvrigem Schnee!“ Mit ihrer Begeisterung steckte sie auch die anderen Schneeflocken an. Und bald schon wirbelten munter unzählige Schneeflocken aus den schweren Wolken. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Am späten Vormittag steckten die ersten Kinder vorsichtig ihre Gesichter in die Kälte. „Komm schon!“, rief Anna-Marie ihrem Bruder zu. „Es hat geschneit!“, jubelte sie. Jens drängte sich an seiner Schwester vorbei ins Freie. Er fasste in den Schnee und flugs warf er einen Schneeball auf Anna-Marie.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Gleich darauf lieferten sie sich eine fröhliche Schneeballschlacht. Sie tollten durch den Schnee und freuten sich über die weiße Pracht. Wirbelinchen saß auf einem Baum und beobachtete die beiden. Genauso hatte sie sich das vorgestellt: Kinder, die sich über die weiße Pracht begeisterten! Dafür lohnte es sich vom Himmel zu schneien!&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Anna-Maria zeichnete mit einem Stock Buchstaben in den Schnee: „Schau mal, was ich schon kann!“ Sie hatte gerade erst schreiben gelernt und war mächtig stolz auf jeden Buchstaben.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;„Das kann doch jeder!“, gab Jens an. „Die paar Buchstaben. Schreib doch mal einen Satz!“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Mit großen Kulleraugen schaute Anna-Maria ihren Bruder an. Sie überlegte. „Mir fällt aber keiner ein.“ &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;„Siehste!“, triumphierte ihr Bruder. „Kannst du nicht!“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;„Kann ich doch!“, behauptete die Schwester.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Entschlossen strich sie ihre Haare aus dem Gesicht und rückte ihre Mütze gerade. Dann griff sie wieder nach dem Stock. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Krampfhaft kratzte sie in den Schnee. Dann konnte man lesen: „Ein frohes neues Jahr!“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Da kam die Nachbarin heraus. „Grüß Gott Frau Müller!“, sagte Anna-Maria. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Die Nachbarin grüßte zurück. Ihr Blick blieb an Anna-Marias Kunstwerk hängen. „Ein frohes neues Jahr“, las sie. „Das hast du aber schön gemacht!“, lobte sie das Mädchen.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Anna-Maria strahlte. „Für Sie auch Frau Müller. Ein frohes neues Jahr!“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Wirbelinchen freute sich. Die Schneeflocke war glücklich. Sogar der weiße Schnee kündigte es an: Ein frohes neues Jahr war angebrochen!&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/935432681835209145-3692931962881447540?l=sonnenwichtel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Sonnenwichtel/~4/o3VcqzqZkcw" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/feeds/3692931962881447540/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/2011/01/ein-frohes-neues-jahr.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/3692931962881447540?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/3692931962881447540?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Sonnenwichtel/~3/o3VcqzqZkcw/ein-frohes-neues-jahr.html" title="Ein frohes neues Jahr" /><author><name>Ingrid Neufeld</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03158681889526298489</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="31" src="http://4.bp.blogspot.com/_0Qi0TlGMJdI/TM7GQIVH5OI/AAAAAAAAAAQ/hFzKP2knIWw/S220/Foto.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://sonnenwichtel.blogspot.com/2011/01/ein-frohes-neues-jahr.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;D0cCQ346eip7ImA9WhdWEkQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-935432681835209145.post-5047487670528601533</id><published>2010-12-12T05:43:00.000-08:00</published><updated>2011-09-06T00:44:22.012-07:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-09-06T00:44:22.012-07:00</app:edited><title>Der Weihnachtsapfel</title><content type="html">&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;An einem Adventswochenende stand die Mama von Jens in der Küche und wusch Äpfel. Denn sie wollte Bratäpfel machen. Ein kleiner rotbackiger Apfel lag mitten in der großen Schüssel mit ungewaschenen Äpfeln. Er sah, wie seine Geschwister unter einen Wasserstrahl gehalten und mit einer Bürste abgeschrubbt wurden. Brrrr! Ihn schüttelte es! Das wollte er auf gar keinen Fall! Und – gerade als die Mama ihre Hand nach ihm ausstreckte, machte er sich ganz glitschig – und schwups fiel er ihr aus der Hand und kullerte über den Boden. Jens Mutter bückte sich, um ihn wieder aufzuheben, aber der Apfel rollte so schnell er konnte über die Fliesen unter den Esstisch. Das half ihm aber gar nichts. Denn natürlich sah ihn die Mutter und wollte rasch nach ihm langen, doch stattdessen stubbste sie ihn an und der Apfel rollte mit neuer Geschwindigkeit hinüber ins Wohnzimmer und versteckte sich unter dem Wohnzimmerschrank.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dort fand ihn die Mutter nicht!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Jetzt war er sicher!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Zuerst freute sich der kleine Apfel. Doch dann langweilte er sich. Seine Geschwister waren längst zu Bratäpfeln geworden und verbreiteten einen ganz tollen Duft im ganzen Haus!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Aber er langweilte sich!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Es war ganz doof und furchtbar langweilig dort unter dem Schrank. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Was sollte er tun?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Jetzt lag er unter dem Schrank – und niemand würde ihn finden! Der kleine Apfel wurde immer trauriger. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Am Weihnachtsabend sollte alles besonders schön aussehen. Der Christbaum wurde aufgestellt und wunderschön geschmückt. Doch etwas fehlte noch. Im Jahr zuvor war die Christbaumspitze zu Bruch gegangen und jetzt sah der Baum ein wenig nackt aus. &amp;nbsp;Mama und Papa standen davor und überlegten. „Mir wird schon was einfallen“, meinte die Mama und hängte erst mal das Lametta auf. Weil gar so viel Lametta überall verstreut war, sagte sie zu ihrem Sohn: „Hol mal einen Besen.“ Jens half beim Aufkehren. Dabei fuhr der Besen unter den Schrank und – schwupps der kleine Apfel rollte hervor!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Schau mal, Mama!“, wunderte sich Jens. „Ein Apfel!“, freute sich die Mutter. „Das ist genau das, was wir brauchen!“ Dann nahm sie den Apfel und hängte ihn ganz nach oben.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Jens klatschte in die Hände: „Sieht cool aus!“, stellte er fachmännisch fest.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mama und Papa sahen sich an und nickten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Der kleine Apfel aber strahlte so sehr, wie er noch nie gestrahlt hatte. Er war kein Bratapfel geworden, sondern er schmückte einen wunderschönen Weihnachtsbaum!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;@Ingrid Neufeld&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;a href="http://www.ebooks-zu-lebensfragen.de/index.html"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="color: black; text-align: justify;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/935432681835209145-5047487670528601533?l=sonnenwichtel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Sonnenwichtel/~4/5zmQKLZ1VRg" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/feeds/5047487670528601533/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/12/der-weihnachtsapfel.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/5047487670528601533?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/5047487670528601533?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Sonnenwichtel/~3/5zmQKLZ1VRg/der-weihnachtsapfel.html" title="Der Weihnachtsapfel" /><author><name>Ingrid Neufeld</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03158681889526298489</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="31" src="http://4.bp.blogspot.com/_0Qi0TlGMJdI/TM7GQIVH5OI/AAAAAAAAAAQ/hFzKP2knIWw/S220/Foto.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/12/der-weihnachtsapfel.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;D0YFSH0yfCp7ImA9WhdWEkQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-935432681835209145.post-7742250525647503556</id><published>2010-12-11T05:57:00.000-08:00</published><updated>2011-09-06T00:45:19.394-07:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-09-06T00:45:19.394-07:00</app:edited><title>Das Märchen vom goldenen Vogel</title><content type="html">&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; font-size: small;"&gt;Ganz brav malte Lena all ihre Wünsche, die ihr der Weihnachtsmann erfüllen sollte, auf einen großen Wunschzettel. Doch auf einmal kamen ihr Zweifel.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Schnell lief sie zu ihrer Mama. „Schau mal“, sie hielt den Wunschzettel hoch. „fertig. Doch wie erfährt jetzt der Weihnachtsmann von meinen Wünschen?“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;Die Mutter streichelte ihr das Haar aus dem Gesicht, schaute ihre Tochter ernst an und sagte geheimnisvoll: „Wer weiß? – am Hl. Abend wirst du wissen, ob er es erfahren hat.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Doch Lena gab sich damit nicht zufrieden. „Aber woher weiß er es? Meine Wünsche stehen hier. Keiner kennt sie. Woher soll der Weihnachtsmann wissen, was ich mir wünsche?“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Gut, gut, du kleiner Quälgeist. Ich will es dir erzählen!“, lachte die Mutter und zog ihre Tochter auf ihren Schoß.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Also pass auf: du musst deinen Zettel aufs Fensterbrett legen. Dann kommt nachts, wenn du schläfst der goldene Vogel. Dieser Vogel ist ein Diener vom Weihnachtsmann. Er holt deinen Zettel und fliegt damit an den Nordpol, direkt zum Weihnachtsmann!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mit leuchtenden Augen hatte Lena zugehört. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;So war das also!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Jetzt wusste sie endlich Bescheid!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Trotzdem wollte sie es genau wissen! Sie würde die ganze Nacht aufbleiben und darauf warten, dass der goldene Vogel ihren Wunschzettel mitnahm.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Flugs legte Lena ihren Wunschzettel auf das Fensterbrett. An diesem Abend ging sie freiwillig ganz früh ins Bett. Dann tat sie so, als wäre sie eingeschlafen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Lange Zeit passierte nichts. Einfach gar nichts. Doch dann hörte man ein leises Klingen, ganz sanft, als ob kleine Zwerglein eine Zwergenglocke läuteten. Es klang still und melodisch, entspannend und zauberhaft. Leise, leise schlich sich Lena aus dem Bett zum Fenster und sah – ein seltsames Tier, wie sie es noch nie gesehen hatte. Ein Vogel, etwas größer als ein Rabe, aber ausgestattet mit den wundersamsten Schwingen. Die Flügel glitzerten im Mondenlicht, an jeder einzelnen Feder war ein winzig kleines, goldenes Glöckchen angebracht. Wenn der Vogel seine Flügel bewegte, erklangen die Glöckchen zu wahrhaft geheimnisvollen Melodien. Dieser Vogel rauschte leise herbei und ließ sich am Fensterbrett nieder. Schnell schlüpfte Lena wieder ins Bett. Damit der Vogel sie nicht sehen konnte. Was der goldene Vogel am Fensterbrett machte, &amp;nbsp;konnte Lena nur ahnen, denn sie war wieder eingeschlafen. Doch als sie am nächsten Morgen nachschaute, war ihr Wunschzettel vom Fensterbrett verschwunden. Stattdessen fand sie eine goldene Feder. Da wusste sie, dass ihre Wünsche jetzt beim Weihnachtsmann waren!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;a href="http://www.ebooks-zu-lebensfragen.de/index.html"&gt;&lt;span style="font-size: large;"&gt;&lt;b&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/935432681835209145-7742250525647503556?l=sonnenwichtel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Sonnenwichtel/~4/XgA6aWxjA0s" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/feeds/7742250525647503556/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/12/das-marchen-vom-goldenen-vogel.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/7742250525647503556?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/7742250525647503556?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Sonnenwichtel/~3/XgA6aWxjA0s/das-marchen-vom-goldenen-vogel.html" title="Das Märchen vom goldenen Vogel" /><author><name>Ingrid Neufeld</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03158681889526298489</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="31" src="http://4.bp.blogspot.com/_0Qi0TlGMJdI/TM7GQIVH5OI/AAAAAAAAAAQ/hFzKP2knIWw/S220/Foto.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/12/das-marchen-vom-goldenen-vogel.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;D0YBQHYyfSp7ImA9WhdWEkQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-935432681835209145.post-5683936959653561175</id><published>2010-12-10T01:50:00.000-08:00</published><updated>2011-09-06T00:45:51.895-07:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-09-06T00:45:51.895-07:00</app:edited><title>Ein kleines Schäfchen steht an der Krippe</title><content type="html">&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Lampi hieß das kleine Schäfchen, das sich in dieser kalten Winternacht ganz dicht an seine Mama kuschelte. „Warum ist es nur immer so kalt in der Nacht?“, fragte es fröstelnd. „Weil nachts keine Sonne scheint“, wusste die Mama.&lt;/span&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Jetzt bleib einfach ruhig liegen und schlaf endlich ein!“, mahnte sie. Die Schafe lagerten auf dem Feld, bewacht von mehreren Hunden, die genau aufpassten, dass sich keines von ihnen plötzlich von der Herde entfernte. Das wusste Lampi ganz genau. Denn das kleine Schaf hatte schon mehrmals die Erfahrung gemacht, dass die Hunde nach ihm geschnappt hatten, als es wieder einmal vorwitzig weg von der Herde wollte. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ganz in der Nähe vor einem Feuer lagerten ein paar Männer, die die Herde betreuten. Es waren die Hirten. Sie und ihre Hunde bewachten die Schafherde.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Doch Lampi konnte nicht schlafen. Irgendetwas war anders in dieser Nacht. Was war das bloß? Plötzlich sah Lampi ein helles Licht. Aufgeregt sprang es auf seine Beine. „Mama, sieh doch nur!“; rief es und stupste seine gerade einschlafende Mutter an. „Was ist jetzt wieder los?“, mühsam rappelte sich Mama Schaf auf. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Na da!“, Lampi schaute zu den Hirten. „Dort am Feuer. Siehst du denn nicht?“ Jetzt sah die Mutter es auch. Eine große Gestalt aus lauter Licht und mit zwei herrlichen Flügeln schwebte dort direkt bei den Männern und jetzt rief er auch noch irgendetwas in der Menschensprache. Es hörte sich an wie: „Euch ist heute der Heiland geboren!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Schafe wussten nicht, was das bedeuten sollte. Doch Lampi war neugierig. Das Schaf wollte es jetzt genau wissen, was es mit dieser Lichtgestalt auf sich hatte. Vor allem, weil die Hirten am Feuer auf einmal ganz aufgeregt aufgesprungen waren. Sie hatten anscheinend sogar das Feuer vergessen. Völlig aufgeregt liefen sie davon. Wohin nur?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Auch die Hunde spürten die Aufregung und passten deshalb nicht richtig auf. Das nutzte Lampi und schlich sich schnell hinter den Hirten her. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Hirten rannten zu einem alten Stall. Lampi folgte ihnen neugierig. Dort gingen sie hinein. Im Inneren lag ein Baby in einer Futterkrippe. Erstaunt drängte sich Lampi ganz nah an die Krippe. Als einer der Hirten das kleine Schäfchen sah, schnappte er es und nahm es auf den Arm.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Schau mal“, sagte er zu dem kleinen Kind in der Krippe. „Wir haben nicht viel. Darum bringe ich dir dieses Schäfchen. Es soll dein Kamerad werden.“ Das kleine Kind in der Krippe freute sich und patschte mit seinen Händen nach der kuscheligen Wolle des Schäfchens. Darüber freute sich Lampi. Das Kind streichelte es!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Und so kam es, dass das neugeborene Kind in der Krippe ein lebendiges Spielzeug erhielt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Und die Hirten gingen zurück zu ihrer Herde und auf dem Weg dorthin verkündeten sie allen, die sie trafen: „Stellt euch vor, heute Nacht ist der Heiland geboren. Er ist ein großer König. Der Sohn Gottes selbst! Geht hin und überzeugt euch von diesem Wunder!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/935432681835209145-5683936959653561175?l=sonnenwichtel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Sonnenwichtel/~4/2ao0DFaE198" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/feeds/5683936959653561175/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/12/ein-kleines-schafchen-steht-der-krippe.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/5683936959653561175?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/5683936959653561175?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Sonnenwichtel/~3/2ao0DFaE198/ein-kleines-schafchen-steht-der-krippe.html" title="Ein kleines Schäfchen steht an der Krippe" /><author><name>Ingrid Neufeld</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03158681889526298489</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="31" src="http://4.bp.blogspot.com/_0Qi0TlGMJdI/TM7GQIVH5OI/AAAAAAAAAAQ/hFzKP2knIWw/S220/Foto.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/12/ein-kleines-schafchen-steht-der-krippe.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;D0YMSHo7fCp7ImA9WhdWEkQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-935432681835209145.post-290983686781999292</id><published>2010-12-05T06:14:00.000-08:00</published><updated>2011-09-06T00:46:29.404-07:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-09-06T00:46:29.404-07:00</app:edited><title>Rentier Rudolph</title><content type="html">&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Rentier Rudolph, das Rentier mit der roten Nase war auf der ganzen Welt bekannt. Kein Winkel, in dem man nicht seinen Song trällerte. Es war ihm schon richtig peinlich. Alle Welt sprach das Rentier auf seine rote Nase an.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Von überallher bekam es Post. Rudolph hatte schon gar keine Lust mehr, sie zu lesen. Doch eines Tages stellte ihm ein kleines Mädchen eine Frage, die nichts mit seiner Nase zu tun hatte. Da hieß es: Ist es wahr, dass der Nikolaus nicht der Weihnachtsmann ist?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Jetzt kam das Rentier Rudolph in Bedrängnis. Wie war das noch mal? Und er erinnerte sich und schrieb:&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Liebe Anna, jetzt wo du mich darauf ansprichst, muss ich es zugeben. Nein, der Nikolaus ist der Nikolaus. Nämlich der Heilige Nikolaus. Und dass er auf einem Rentier-Schlitten durch die Luft fliegt, das ist … na ja, …auch ein wenig ausgedacht halt. Nein, Stopp, ich war auch noch nie mit dabei, wenn er Geschenke austeilte. Noch nie, nein. Denn der Heilige Nikolaus ist ein bescheidener Mann. Das war er schon früher.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Als Nikolaus mit neunzehn Jahren seine beiden Eltern verloren hatte, war er sehr, sehr traurig. Sie sind an der Pest verstorben, einer schlimmen Krankheit, und Nikolaus weinte Tag und Nacht. Da half es ihm auch nicht, dass seine Eltern sehr, sehr viel Geld hinterlassen hatten. Er konnte sich alles kaufen, was er nur wollte. Doch er wollte nicht… Er wollte seine Eltern zurück. Doch das konnte er nicht kaufen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Stattdessen verkroch er sich in seinem Zimmer. Sogar seine Freunde schickte er wieder weg. Eines Tages kam ein Freund zu ihm, der sich einfach nicht abwimmeln ließ. Er redete auf Nikolaus ein, ohne Pause. Da erzählte er ihm von einem Vater mit drei Töchtern. Alle im heiratsfähigen Alter. Doch leider hatte der Vater nicht das Geld, um ihnen eine Aussteuer zu geben. Die brauchte man um zu heiraten. So konnte er keine seiner Töchter verheiraten. Die Töchter waren darüber sehr, sehr unglücklich, denn damals bedeutete für eine Frau eine Heirat ein gesichertes Leben und das hatte sie nicht, wenn sie nicht heiratete.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Als Nikolaus von diesem Schicksal hörte, wurde ihm klar, dass es Menschen gab, denen er helfen konnte. Doch wie gesagt – Nikolaus war ein bescheidener Mensch. Deshalb schlich er sich bei Nacht und Nebel zu dem Haus der drei Töchter und warf eine gefüllte Geldbörse ins Zimmer des Vaters.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Als der Vater am nächsten Tag erwachte, konnte er seinen Töchtern freudestrahlend die Mitteilung machen, dass wenigstens eine von ihnen heiraten durfte. Daraufhin verheiratete er die erste Tochter.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Als Nikolaus davon hörte, ging er nochmals bei Nacht und Nebel zu diesem Haus und legte eine weitere Börse dort ab.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wieder war der Vater sehr glücklich und verheiratete die nächste Tochter.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die beiden ältesten Töchter waren sehr glücklich, doch die jüngste Schwester saß zu Hause und litt noch immer große Not.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Da erbarmte sich Nikolaus auch dieser Tochter. Er warf wieder eine Geldbörse in das Haus und der Vater verheiratete die dritte Tochter.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;So sorgte Nikolaus dafür, dass die Töchter ihr Auskommen hatten und keine Not mehr leiden mussten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Nach dieser Geschichte fühlte sich Nikolaus besser. Er spürte, dass Gott ihm zwar eine Last auferlegt hatte, nämlich mit dem Tod seiner Eltern, aber dass er ihm auch eine Aufgabe gegeben hatte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Darüber freute sich Nikolaus sehr! Jetzt fühlte er sich endlich gebraucht. Als wenig später sein Onkel starb, hielt ihn nichts mehr in der Heimat. Er pilgerte ins Gelobte Land, nach Israel. Er wollte das Land kennenlernen, in dem Jesus, der Sohn Gottes gelebt hatte. Als Nikolaus wieder zurückkam, war er bereit, das zu tun, was die Gemeinde von ihm verlangte: nämlich Bischof zu sein.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Und St. Nikolaus war ein guter Bischof. Er sorgte sich um die Armen. Als eines Tages eine Hungersnot ausbrach und der Kaiser den Menschen viel Getreide als Steuer abverlangte, ging Nikolaus zu den Getreidehändlern und erbat sich für jedes nach Rom fahrende Schiff nur 100 Scheffel Getreide. Er betete dafür, dass das Getreide, die erforderliche Menge aufwies. Und tatsächlich wurde sein Gebet erhört: das Getreide langte den Steuereintreibern in Rom reichlich. Auf diese Art und Weise sparte Nikolaus nicht nur Getreide, sondern auch Saatgut ein. So litt die Gemeinde keinen Mangel.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Nikolaus sorgte für seine Gemeindeglieder. Am meisten aber sorgte er für die Kinder. Gerne ging er durch die Straßen, bekleidet mit seinem Bischofsmantel, der Mytra und dem Stab. In seinen Taschen hatte er allerlei Backwerk. Die Kinder, die in jener Zeit meist wenig zu essen hatten, freuten sich über jedes Stück Brot, das sie ergattern konnten. So schenkte er ihnen Brot, Äpfel und Nüsse.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Und seit dieser Zeit beschenkt der Nikolaus an seinem Geburtstag die Kinder.“ &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;So endete der Brief von Rudolph, dem Rentier. Danach schlüpfte Rudolph in den Stall, legte sich ins Stroh und träumte davon, irgendwann einmal den Nikolaus auf seiner Tour zu begleiten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana; font-size: 14pt;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.ebooks-zu-lebensfragen.de/index.html"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/935432681835209145-290983686781999292?l=sonnenwichtel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Sonnenwichtel/~4/Cej9DDuX6ik" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/feeds/290983686781999292/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/12/rentier-rudolph.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/290983686781999292?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/290983686781999292?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Sonnenwichtel/~3/Cej9DDuX6ik/rentier-rudolph.html" title="Rentier Rudolph" /><author><name>Ingrid Neufeld</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03158681889526298489</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="31" src="http://4.bp.blogspot.com/_0Qi0TlGMJdI/TM7GQIVH5OI/AAAAAAAAAAQ/hFzKP2knIWw/S220/Foto.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/12/rentier-rudolph.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;D0UHQXs-fCp7ImA9WhdWEkQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-935432681835209145.post-1637814434394178928</id><published>2010-12-03T16:32:00.000-08:00</published><updated>2011-09-06T00:47:10.554-07:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-09-06T00:47:10.554-07:00</app:edited><title>Wie der Weihnachtsmann zu seinem Weihnachtswichtel kam</title><content type="html">&lt;div class="MsoNormal"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Das Wurzelmännchen lebte im tiefen dunklen Wald. Dort wohnte es schon seit vielen hundert Jahren. Das Wurzelmännchen sah nicht nur aus wie ein Zwerg, es war auch einer. Da er aber unter einer dicken alten Wurzel einer dicken alten und sehr großen Tanne lebte, wurde er von allen anderen Zwergen, nur Wurzelmännchen genannt. Er hatte sich in all den Jahren unter seiner dicken alten Wurzel ein richtig schönes gemütliches Zuhause eingerichtet. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Doch eines Tages – es war mitten im Winter und das Wurzelmännchen ging nur noch selten nach draußen – da hörte der Zwerg seltsame Geräusche um seinen Baum herum. Zuerst dachte er sich noch nichts dabei. Im Winter rieben sich manchmal Wildschweine am Stamm seines Baumes. Doch langsam merkte er, dass die Geräusche lauter wurden. Was war das nur? Er spähte vorsichtig nach draußen. Da sah er große Menschen, die mit riesigen Instrumenten, die scharf gezackt aussahen, an seinem Baum herumarbeiteten. Was hatten sie vor? Angstvoll und mit weit aufgerissenen Augen beobachtete das Wurzelmännchen, dass diese riesigen Instrumente ein ohrenbetäubendes Geräusch von sich gaben und dass sein Baum sich auf einmal bedenklich neigte und – das Wurzelmännchen glaubte es kaum! Der Baum brach! Mit einem hässlichen Krachen stürzte seine Tanne um. Dem Wurzelmännchen fielen fast die Augen heraus! Die Männer riefen sich irgendetwas zu. Dann stampften sie um seine Wurzel herum und traten dabei achtlos seinen Eingang kaputt! Fassungslos stand das Wurzelmännchen vor seinem Zuhause! Erde verstopfte jetzt den gesamten Zugang. Wie sollte er den je wieder freischaufeln? &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Weil das Wurzelmännchen völlig erstarrt da stand, hatte es seine Deckung aufgegeben und einer der Männer bemerkte es. „Schau mal Hans, was ist denn das? Sieht aus wie ein Gartenzwerg. Ob den jemand verloren hat?“ Der Mann glaubte, das Wurzelmännchen wäre aus Porzellan und hob es auf. Das Wurzelmännchen war so überrascht, dass es sich noch immer nicht rührte. „Den bring ich meinen Kindern mit.“, beschloss der Holzfäller. „Die freuen sich.“ Sein Kollege brummte nur. Er hatte keine Kinder, deshalb wars ihm egal.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die beiden Holzfäller luden die Tanne auf einen Wagen und transportierten sie in die Stadt. Dort sollte sie den Marktplatz für den Weihnachtsmarkt schmücken. Sie hatten sich die größte Tanne dafür ausgesucht. Es wusste ja niemand, dass in der Wurzel ein Wurzelmännchen lebte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Noch immer hatten die Holzfäller nicht bemerkt, dass das Wurzelmännchen lebendig war. Deshalb rechnete auch niemand damit, dass es sich jetzt, als die Tanne vom Wagen heruntergeholt wurde, in den Zweigen des Baumes versteckte. Der Baum landete zunächst auf dem Kopfsteinpflaster mitten auf dem großen Marktplatz. Der Aufprall schleuderte das Wurzelmännchen hinter den Stadtbrunnen. Dort stand der Weihnachtsmann, der sich schon auf die Eröffnung des Weihnachtsmarktes vorbereitete. Er wollte dort aus einem großen Sack die Kinder beschenken. Als er das Wurzelmännchen sah, rief er begeistert: „Du kommst mir gerade recht. Willst du mein Weihnachtswichtel sein und mir helfen, die Kinder zu beschenken? Du darfst auch mit in meinem Schlitten fahren und bei mir am Nordpol wohnen!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;Das Wurzelmännchen wusste gar nicht wie ihm geschah! Das hätte er sich in seinen kühnsten Träumen nicht erhofft. Er – ein Weihnachtswichtel! Ein Helfer des Weihnachtsmanns! Etwas Besseres konnte er sich nicht vorstellen!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;So kam es, dass von nun an der Weihnachtsmann einen tüchtigen Helfer hatte, der mit Begeisterung dafür sorgte, dass Weihnachten für viele Kinder ein tolles Fest wurde!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/935432681835209145-1637814434394178928?l=sonnenwichtel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Sonnenwichtel/~4/YgWZR-ajULk" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/feeds/1637814434394178928/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/12/wie-der-weihnachtsmann-zu-seinem.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/1637814434394178928?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/1637814434394178928?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Sonnenwichtel/~3/YgWZR-ajULk/wie-der-weihnachtsmann-zu-seinem.html" title="Wie der Weihnachtsmann zu seinem Weihnachtswichtel kam" /><author><name>Ingrid Neufeld</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03158681889526298489</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="31" src="http://4.bp.blogspot.com/_0Qi0TlGMJdI/TM7GQIVH5OI/AAAAAAAAAAQ/hFzKP2knIWw/S220/Foto.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/12/wie-der-weihnachtsmann-zu-seinem.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;D0QASXs6fCp7ImA9WhdWEkQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-935432681835209145.post-5135466894875113506</id><published>2010-12-03T09:42:00.001-08:00</published><updated>2011-09-06T00:49:08.514-07:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-09-06T00:49:08.514-07:00</app:edited><title>Der trotzige Apfelbaum</title><content type="html">&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Der Winter war ein eigenwilliger Geselle. Er sah aus wie ein alter Mann mit weißem Haar und langem eisgrauen Bart. Doch wenn auch Haar und Bart aussahen wie bei gewöhnlichen Menschen, so bestand bei ihm dieser Bewuchs aus lauter winzigen kleinen Eiskristallen. Die Worte, die aus seinem Mund kamen, gefroren sofort zu Eisregen. Und wenn er hustete, so hustete er lauter weiße Schneeflocken. Ein Händedruck von ihm ließ Bäche und Flüsse zu Eis erstarren und wenn er übers Land ging, zitterten Menschen und Tiere und gingen nicht mehr vor die Tür. &lt;/span&gt;   &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wenn er sich einmal eingenistet hatte, ließ er sich ausgesprochen ungern wieder vertreiben. Deshalb hatte es der Frühling meist sehr schwer mit seiner zarten, heiteren Melodie, den Winter in die Flucht zu schlagen. Das gelang ihm immer erst dann, wenn ihm die Sonne dabei half.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Doch meist genoss der Winter seine eisige Herrschaft sehr lange.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Schon Wochen vor Jahresende zog er ins Land, im Gefolge die rauen Herbstwinde, die dann schnell umschlugen in eisige Winterluft und statt Regenschauer Schneegestöber mit sich brachten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Ho, ho!“, lachte der Winter und schnipste mit den Fingern. Sofort&amp;nbsp; gefroren Weiher und Seen, die letzten beharrlichen Blüten erstarrten im Frost und dem Winter gefiel, wenn alles Leben erstickte. So ging er über Land und kontrollierte die Bäume. Zufrieden sah er, dass die Bäume ihr Laub abgeworfen hatten. Hämisch rief er den Obstbäumen zu: „Ihr seid tot. Denn ich habe euch Frost geschickt!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Das hörte ein Apfelbaum, der unter der schweren Schneelast fast zusammenkrachte. Trotzdem ließ er sich nicht unterkriegen. „Das scheint nur so. Denn es gibt einen neuen Frühling. Dann treiben unsere Blätter wieder aus.“, ächzte er.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Der Winter war keinen Widerspruch gewohnt. Er ärgerte sich und sagte: „Na warte, dir werde ich es zeigen!“ Er rief den Sturmwind und gebot einen eisigen Wintersturm aufkommen zu lassen. „Und bring besonders viel Frost mit!“, rief er ihm zu. Der Sturmwind gehorchte. Doch der Apfelbaum gab keine Ruhe. „Was du auch tust. Meine Blätter treiben wieder aus!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Vor Zorn wurde der Winter noch kälter. Er ließ dichtes Schneegestöber auf Wiesen, Felder und vor allem auf den Apfelbaum herunter schneien. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Trotz der schweren Schneelast keuchte der Apfelbaum: „Es nützt dir nichts. Ich treibe wieder aus!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Da kam der kleine Jens mit seiner Mutter nach draußen. Jens lief auf den Apfelbaum zu. „Schau Mama!“, rief er. „Der ist richtig.“ &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Jens Mutter prüfte die Zweige und nickte. „Den nehmen wir.“ Schon setzte sie die Schere an, um einen schönen Zweig abzuschneiden. Denn es war der 4. Dezember, der Barbaratag. Sie gingen zusammen ins Haus und die Mutter stellte die Zweige in eine Vase. „Die Zweige von einem Obstbaum treiben hier im Haus wo es warm ist wieder aus und am Hl. Abend blühen sie wieder.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Warum machen wir das?“, wollte Jens wissen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Für uns ist es ein Zeichen der Hoffnung“, erklärte die Mutter. „so wie Jesus den Menschen Hoffnung bringt, so zeigt uns auch dieser Zweig, dass es Hoffnung gibt. Denn es bleibt nicht immer Winter, es wird wieder Frühling und das Leben kommt zurück!“ &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Als der Apfelbaumzweig das hörte, freute er sich – denn jetzt hatte der Winter keine Macht mehr über ihn. Und an Weihnachten trieb er wieder aus und blühte, da konnte der Winter so eisig sein wie er wollte!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/935432681835209145-5135466894875113506?l=sonnenwichtel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Sonnenwichtel/~4/-eiQXZKHpGE" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/feeds/5135466894875113506/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/12/der-trotzige-apfelbaum.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/5135466894875113506?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/5135466894875113506?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Sonnenwichtel/~3/-eiQXZKHpGE/der-trotzige-apfelbaum.html" title="Der trotzige Apfelbaum" /><author><name>Ingrid Neufeld</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03158681889526298489</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="31" src="http://4.bp.blogspot.com/_0Qi0TlGMJdI/TM7GQIVH5OI/AAAAAAAAAAQ/hFzKP2knIWw/S220/Foto.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/12/der-trotzige-apfelbaum.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;D0QDRHo-eSp7ImA9WhdWEkQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-935432681835209145.post-3808234952899108070</id><published>2010-12-02T11:38:00.000-08:00</published><updated>2011-09-06T00:49:35.451-07:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-09-06T00:49:35.451-07:00</app:edited><title>Schneeflöckchens Weihnachtswunder</title><content type="html">&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Kristallinchen  saß schön eingekuschelt in ihrer Wolke und sah wie seine Geschwister in  wildem Schneegestöber durcheinander zur Erde purzelten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Kristallinchen  träumst du schon wieder!“, Mutter Schneeflocke trieb das kleine  Flöckchen zur Eile an. „Nun mach schon, deine Geschwister bedecken schon  den Boden und du hängst immer noch hier oben herum!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Ich  mag aber nicht!“, wehrte sich Kristallinchen. „Es ist jedes Jahr  dasselbe. Immer wenn ich zur Erde schneie, ist Weihnachten noch nicht  da, oder schon vorbei. Einmal im Leben, will ich genau dann zur Erde  hinunter fallen, wenn gerade Weihnachten ist!“ Trotzig verbarrikadierte  sich Kristallinchen in ihrer Wolke.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die  Mutter seufzte. „Du hast ja Recht! Aber wenn du jetzt noch lange  herumtrödelst, wirst du Weihnachten wieder verpassen. Die anderen sind  heuer nämlich ziemlich pünktlich unterwegs.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Wirklich?“,  vorsichtig spähte Kristallinchen zur Erde. Doch ihre vielen Geschwister  bildeten einen dichten Schleier, so dass Kristallinchen nicht viel  sehen konnte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Nun komm schon!“, mahnte die Mutter. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Seufzend  löste sich Kristallinchen aus ihrer Wolke, die Mutter gab ihr noch  einen Schubs und – hui segelte sie durch die Luft. „Wartet!“, rief sie  ihren Geschwistern zu. Doch die lagen inzwischen schon auf dem Boden und  bedeckten Felder, Wälder und die Dächer der Häuser mit frischem, weißem  Schnee.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Kristallinchen  wurde unterdessen vom Wind erfasst, der sie noch einmal nach oben  wirbelte. „Hey“, beschwerte sich die Schneeflocke. „Was machst du mit  mir?“ „Ich nehme dich mit und zeige dir das Wunder der Weihnacht!“,  versprach der Wind. „Das wolltest du doch, oder?“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Kristallinchen  jauchzte. Das war ganz nach ihrem Geschmack. So ein Ritt im brausenden  Wind und dazu die Aussicht auf das Weihnachtswunder!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Doch  der Wind dachte gar nicht daran, sein Versprechen einzulösen, sondern  er trieb die Schneeflocke höher und immer höher. „Halt, ich will das  Weihnachtswunder sehen!“, beschwerte sich Kristallinchen. Doch der Wind  lachte nur höhnisch. Da wurde Kristallinchen angst und bange. Als ihr  vor lauter Angst schon ganz schlecht wurde, erschien auf einmal ein Mann  mit eisigem Bart direkt am Himmel. „Ich bin Väterchen Frost und ich  nehme dem Wind die Kraft.“, behauptete er. In diesem Moment hörte der  Wind auf zu blasen und die Luft wurde eisig kalt. „Du kannst jetzt  ungehindert deinen Weg fortsetzen!“, sagte Väterchen Frost. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Kristallinchen  war froh, dass der Wind zu blasen aufgehört hatte und sie beeilte sich,  zur Erde zu kommen. Da sah sie einen Stern, der ihr Orientierung gab.  Kristallinchen flog in die Richtung und entdeckte direkt unter sich  einen alten Stall. „Nein da will ich nicht hin“, dachte sie noch. Doch  ehe sie sich’s versah, landete sie auf dem Dach. Und weil das Dach  undicht war, konnte sie sich nicht länger halten und plumpste hinunter,  direkt hinein in eine Futterkrippe, in der ein Baby lag. Das Kind  jauchzte und patschte mit seinem Händchen nach der Schneeflocke. Das  Baby freute sich.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;„Schau  mal“, sagte da Maria zu ihrem Mann. “Wie Jesus lacht!“ Josef nickte:  „Gott freut sich über die kleinen Dinge, auch über eine Schneeflocke!“ &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Als Kristallinchen das hörte, wusste sie, dass sie das Weihnachtswunder nicht mehr suchen musste. Es war hier, in dieser Krippe!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/935432681835209145-3808234952899108070?l=sonnenwichtel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Sonnenwichtel/~4/RD3vBC5sAMA" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/feeds/3808234952899108070/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/12/schneeflockchens-weihnachtswunder.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/3808234952899108070?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/3808234952899108070?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Sonnenwichtel/~3/RD3vBC5sAMA/schneeflockchens-weihnachtswunder.html" title="Schneeflöckchens Weihnachtswunder" /><author><name>Ingrid Neufeld</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03158681889526298489</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="31" src="http://4.bp.blogspot.com/_0Qi0TlGMJdI/TM7GQIVH5OI/AAAAAAAAAAQ/hFzKP2knIWw/S220/Foto.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/12/schneeflockchens-weihnachtswunder.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;DkEHQ3oycSp7ImA9WhdWEkQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-935432681835209145.post-659750751485979087</id><published>2010-11-26T10:02:00.000-08:00</published><updated>2011-09-06T00:37:12.499-07:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-09-06T00:37:12.499-07:00</app:edited><title>Der Wunschschrank</title><content type="html">&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Es war mitten in der Nacht! Da knarrte und knackte es im Gebälk. Es polterte, als wäre jemand vom Stuhl gefallen und Lena schrak aus dem Schlaf. Kerzengerade saß sie in ihrem Bett und zitterte vor Angst: Was war das? Mama! Sie wollte nach der Mama schreien. Aber sie wusste, dass die Mama es gar nicht mochte, wenn man sie mitten in der Nacht aus dem Schlaf riss.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Darum lauschte sie nur hinein in die Dunkelheit. – Stille! Hatte sie geträumt? War da gar kein Geräusch? Lena war sich unsicher, doch ihre Angst ließ nach. Trotzdem wollte sie es jetzt genau wissen. Pah, sie war ein großes Mädchen und hatte gar keine Angst. Schon gar nicht vor Dunkelheit! Mit einem Satz sprang sie aus dem Bett, angelte nach ihren Hausschuhen und schlurfte zum Lichtschalter. Alles hell! Jetzt hatte sie schon gar keine Angst mehr. &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Doch wo konnte das Geräusch hergekommen sein? Vielleicht aus der Küche? Sie schlich auf Zehenspitzen aus ihrem Kinderzimmer in die Küche. Ganz vorsichtig, sie wollte ja kein Geräusch machen und Mama und Papa auf gar keinen Fall aufwecken. Knips, Küchenlicht an. Da war nichts! Gar nichts! Mhmm. Vielleicht im Wohnzimmer. Lena huschte leise, leise ins Wohnzimmer. &lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Da stand… das gab es doch gar nicht. Sie rieb sich die Augen. Da stand ein riesiger Schrank, der vorher nicht dort gestanden hatte.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Er sah aus wie ein Kühlschrank. Aber was machte der im Wohnzimmer? Lena wusste: Kühlschränke gehören in die Küche, nicht ins Wohnzimmer.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Sie näherte sich vorsichtig und doch sehr neugierig dem riesigen Teil. Ob dort drinnen Wurst und Käse lagerten? Sie zog an der Türe, doch die ließ sich nicht öffnen. Stattdessen hörte sie eine Stimme: „He, was tust du da?“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;„Ich, ich…“, stotterte Lena und sah sich suchend um. Doch da war niemand. „Wo schaust du hin? Ich steh doch direkt vor dir?“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Vor Lena stand nur der Schrank. „Du..“,stotterte sie wieder. „Du kannst reden?“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;„Wieso sollte ich nicht reden können? Wunschschränke können noch viel mehr!“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;„Du bist, du bist“, Lena stotterte schon wieder. „Du bist ein Wunschschrank?“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;„Ein ganz leibhaftiger!“, wenn der Schrank nicken hätte können, hätte er genickt.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&amp;nbsp;„Kann ich mir was wünschen?“, fragte Lena ganz eifrig.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Da räusperte sich der Schrank und erklärte:&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;„Nun liebe Lena hör gut zu.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;wünsche dir das, was gut ist und richtig,&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;ich spreche dir Mut dafür zu&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;wähle das, was wirklich ist wichtig!“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Jetzt stand Lena mit weit aufgerissenem Mund da. Sie presste ihn mit der Hand zu, denn schon wollten die Wünsche herauspurzeln, Wünsche wie eine neue Barbie, eine tolle BabyBorn, ein Barbiehaus, ein Barbie-Auto, NitendoDS, einen Kindercomputer, ein Fahrrad und.. und… und… Es wäre ihr durchaus viel eingefallen. Weihnachten stand vor der Tür und sie hatte schon viele Wünsche auf ihren Wunschzettel geschrieben.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Doch jetzt sollte sie sich etwas wünschen, das wirklich wichtig war. Was war das Wichtigste von allen? Sie konnte sich gar nicht entscheiden. Sollte sie lieber eine neue Barbie nehmen, oder doch lieber das Fahrrad? &lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Wenn der Wunschschrank hätte lächeln können, so hätte er es getan. So aber sagte er nur: „Nimm dir Zeit Lena. Nimm dir Zeit.“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Lena kniff die Augen zusammen und überlegte. Da fiel ihr auf einmal ein, dass die Oma schwer krank war und im Krankenhaus lag. Es war nicht sicher, ob sie zu Weihnachten wieder bei ihnen sein würde. Da brodelten die Worte auf einmal ganz von selbst aus Lenas Mund. „Ich wünsche mir, dass die Oma zu Weihnachten wieder gesund ist und dass sie mit uns Weihnachten feiern kann.“&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Im selben Moment lag Lena wieder in ihrem Bett und glaubte schon, das alles geträumt zu haben.&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;Doch eine Woche später, als das Weihnachtsfest gefeiert werden sollte, wurde die Oma aus dem Krankenhaus entlassen und sie konnte mit ihnen allen zusammen feiern! Da wusste Lena, dass der Wunschschrank Wünsche erfüllen konnte! Und sie wusste außerdem, dass sie sich den wirklich wichtigen und richtigen Wunsch ausgesucht hatte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/935432681835209145-659750751485979087?l=sonnenwichtel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Sonnenwichtel/~4/hPqQrtk06BA" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/feeds/659750751485979087/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/11/der-wunsschrank.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/659750751485979087?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/659750751485979087?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Sonnenwichtel/~3/hPqQrtk06BA/der-wunsschrank.html" title="Der Wunschschrank" /><author><name>Ingrid Neufeld</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03158681889526298489</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="31" src="http://4.bp.blogspot.com/_0Qi0TlGMJdI/TM7GQIVH5OI/AAAAAAAAAAQ/hFzKP2knIWw/S220/Foto.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/11/der-wunsschrank.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;D0MHQHc6fSp7ImA9WhdWEkQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-935432681835209145.post-984821219674849810</id><published>2010-11-20T12:46:00.000-08:00</published><updated>2011-09-06T00:50:31.915-07:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-09-06T00:50:31.915-07:00</app:edited><title>Nikolaus trifft den Pelzmärtel</title><content type="html">&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Nikolaus stapfte durch den Schnee, wie jedes Jahr. Und genau, wie sonst hatte er einen großen, schweren Sack dabei. Er schleppte sich ab und hatte ein wenig die Orientierung verloren. Der viele weiße Schnee lag auf den Straßen und Wegen wie eine dichte Decke. Und hier im dunklen Wald, gab es noch nicht mal einen richtigen Weg. Darum setzte sich Nikolaus auf einen Baumstumpf und wartete… Er wartete auf den Knecht Ruprecht. Der sollte ihm helfen, den schweren Sack zu schleppen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Da hörte er wie hinter ihm Äste geknickt wurden und irgendjemand durch den Wald polterte. Er schaute sich um. Ein Mann näherte sich ihm. Aber es war nicht Knecht Ruprecht. Der Mann hatte einen roten Mantel an, eine rote Mütze mit weißem Pelz auf und genau so eine rote Nase wie er selbst. Kurz, wenn er es nicht besser gewusst hätte, der Mann hätte sein Zwillingsbruder sein können.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Halt was machst du hier?“, fragte der Nikolaus.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Ich bringe den lieben Kindern Nüsse und Schokolade!“, erzählte der Mann.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dem Nikolaus blieb vor Entrüstung der Mund offen stehen. Empört rappelte er sich auf und ballte drohend die Hand zur Faust. „Das ist meine Aufgabe! Schon immer!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Der andere musterte ihn von oben bis unten. „Wieso hast Du dasselbe an wie ich?“, fragte er ganz erstaunt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Weil der Nikolaus so aussieht!“, konterte Nikolaus.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Da irrst du dich!“, widersprach der Mann aus dem Wald. „Einen roten Mantel trage ich schon seit damals… und um die Kinder kümmere ich mich auch schon so lange!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Aber, aber!“, stotterte da der Nikolaus. Er zweifelte langsam an seinem Verstand. „Du hast da was durcheinander gebracht. Ich bin der Nikolaus und ich bin derjenige, der den Kindern Nüsse und Schokolade bringt!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Wieso denn das?“, der Mann aus dem Wald schaute ihn interessiert an. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Na weil ich damals vor langen Jahren schon den Armen und vor allem den Kindern, was zu essen geschenkt habe.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Dann haben wir ja was gemeinsam!“, stellte der andere fest. „Ich bin nämlich der Pelzmärtel erklärte er dann.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Der Pelzmärtel…!“, Nikolaus klatschte sich die Hand vors Gesicht. „Hätte ich mir ja fast denken können. Aber bist du nicht viel zu spät dran? Dein Fest ist doch schon vorbei!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Stimmt! Du hast Recht, aber ich habe mich im Schnee verirrt und jetzt bin ich dir begegnet.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Da werden die Kinder in Franken aber traurig sein, wenn der Pelzmärtel erst an Nikolaus kommt!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Ach was“, meinte St. Martin. „Die freuen sich auch über den Nikolaus! Wir können uns die Arbeit ja teilen. So wie ich damals den Mantel geteilt habe. Du darfst nur niemanden verraten, dass ich der Pelzmärtel bin!“ Spitzbübisch grinste St. Martin den Nikolaus an.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dann half der Pelzmärtel dem Nikolaus beim Tragen. Gemeinsam beschenkten sie die Kinder, die darüber staunten, dass sie in diesem Jahr von zwei Nikoläusen besucht wurden.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana; font-size: 14pt;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.ebooks-zu-lebensfragen.de/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana; font-size: 14pt;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/935432681835209145-984821219674849810?l=sonnenwichtel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Sonnenwichtel/~4/rYQ74Ks6fM8" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/feeds/984821219674849810/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/11/nikolaus-trifft-den-pelzmartel.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/984821219674849810?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/984821219674849810?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Sonnenwichtel/~3/rYQ74Ks6fM8/nikolaus-trifft-den-pelzmartel.html" title="Nikolaus trifft den Pelzmärtel" /><author><name>Ingrid Neufeld</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03158681889526298489</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="31" src="http://4.bp.blogspot.com/_0Qi0TlGMJdI/TM7GQIVH5OI/AAAAAAAAAAQ/hFzKP2knIWw/S220/Foto.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/11/nikolaus-trifft-den-pelzmartel.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;DkAESXgycCp7ImA9WhdWEkQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-935432681835209145.post-2221394264454812306</id><published>2010-11-14T07:18:00.000-08:00</published><updated>2011-09-06T00:38:28.698-07:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-09-06T00:38:28.698-07:00</app:edited><title>Maria Montessori - ein Mädchen aus Italien</title><content type="html">&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Maria!“, der Ruf schrillte durch’s ganze Haus und bestimmt hörte man ihn sogar in der Nachbarschaft. Nur das Mädchen, dem der Ruf galt, reagierte nicht darauf. Maria hatte gerade im Garten einen kleinen Vogel entdeckt. Er musste aus dem Nest gefallen sein. Jedenfalls lag er auf dem Boden. Er versuchte zwar heftig, die Flügel zu bewegen, doch es gelang ihm nicht. „Oh weh!“, entfuhr es Maria.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Behutsam nahm sie den Vogel auf, legte ihn auf ein Holzbrett und untersuchte ihn vorsichtig. „Du hast einen gebrochenen Flügel“, diagnostizierte sie.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Maria, die gerade erst zwölf Jahre alt geworden war, spielte wieder mal Tierärztin. Sie suchte nach einem geeigneten Stöckchen und schiente den Flügel. Mit einem kleinen Stückchen Stoff verband sie den Vogel, der jetzt ganz ruhig da lag. Er schien zu wissen, dass ihm von Maria keine Gefahr drohte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Behutsam trug sie den kleinen verarzteten Findling ins Haus.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Maria, ich rufe schon die ganze Zeit nach dir!“, beschwerte sich die Mutter, als sie ihre Tochter endlich fand.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Ich hab dich nicht gehört“, entschuldigte sich das Mädchen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Du musst noch Wäsche waschen“, erinnerte die Mutter sie.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Betreten schaute Maria auf. „Hab ich vergessen…“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Dann aber rasch!“, mahnte die Mutter. „Was hast du da eigentlich?“, setzte sie hinzu.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Maria wollte den kleinen Vogel schnell hinter ihrem Rücken verstecken. Doch zu spät. Die Mutter hatte ihn schon entdeckt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Das.. das ist nur ein Vogel.“, stotterte das Mädchen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Mutter nickte. „Das sehe ich. Nur was willst du damit?“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Er hat sich den Flügel gebrochen. Ich will ihn gesund pflegen!“, ereiferte sich Maria.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Schon wieder!“, entfuhr es der Mutter. „Hast du nicht erst letzte Woche eine streunende Katze versorgt?“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Hmmhm!“ Schuldbewusst schluckte Maria. „Aber der Vogel ist noch so klein. Er macht auch bestimmt keine Mühe.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Mutter seufzte. „Na gut. Aber lass es den Vater nicht sehen. Der ist bestimmt nicht begeistert.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Maria lachte glücklich. „Nein, ich passe schon auf.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Maria war ein tüchtiges Mädchen. Sie half im Haushalt wo sie nur konnte. Aber sie lernte auch sehr gut. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Inzwischen besuchte sie die naturwisschaftlich-technische Sekundarschule. Ihre Mutter hatte ihr geholfen, dass sie dorthin durfte. Der Vater war eigentlich dagegen gewesen. Mädchen müssen nichts lernen .Das ist glatte Verschwendung, meinte er. Außerdem wurden dort eigentlich nur Buben aufgenommen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Doch sie wollte es ihm zeigen. Sie lernte tüchtig. Bis jetzt kam sie gut mit. Sie interessierte sich sehr für naturwissenschaftliche Zusammenhänge. Sie wollte später Ingenieurin werden. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Damals war sie noch ein kleines Mädchen. Doch später studierte sie erst Naturwissenschaften, dann Medizin. Sie promovierte 1896 und wurde die erste Ärztin Italiens. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Später übernahm sie die Leitung eines Instituts, an dem Lehrer für Behinderte ausgebildet wurden. Danach studierte sie Pädagogik, Anthropologie und Experimentalpsychologie. Sie eröffnete 1907 das erste Kinderhaus und entwickelte aufgrund ihrer Kenntnisse in der Behindertenarbeit und ihres Studiums eine eigene Pädagogik.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Das von ihr entwickelte Material ist heute nach ihrem Namen benannt und unter dem Begriff Montessori-Material bekannt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/935432681835209145-2221394264454812306?l=sonnenwichtel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Sonnenwichtel/~4/fDtY6G2Biq8" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/feeds/2221394264454812306/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/11/maria-montessori-ein-madchen-aus.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/2221394264454812306?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/2221394264454812306?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Sonnenwichtel/~3/fDtY6G2Biq8/maria-montessori-ein-madchen-aus.html" title="Maria Montessori - ein Mädchen aus Italien" /><author><name>Ingrid Neufeld</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03158681889526298489</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="31" src="http://4.bp.blogspot.com/_0Qi0TlGMJdI/TM7GQIVH5OI/AAAAAAAAAAQ/hFzKP2knIWw/S220/Foto.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/11/maria-montessori-ein-madchen-aus.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;D0INSXYyfip7ImA9WhdWEkQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-935432681835209145.post-967505474599329283</id><published>2010-11-07T11:45:00.000-08:00</published><updated>2011-09-06T00:53:18.896-07:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-09-06T00:53:18.896-07:00</app:edited><title>Das Märchen von der kleinen Kastanie</title><content type="html">&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Kastanie war klein und trug einen stacheligen Mantel. Zu allem Überfluss hing sie auch noch an einem Baum. So konnte sie sich nicht von der Stelle bewegen. Dabei wollte die kleine Kastanie so gerne etwas von der Welt sehen. Von der Welt, von der ihr der Wind jeden Tag erzählte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Immer wieder brauste der Wind über ihren Baum hinweg und säuselte in den Blättern der alten Kastanie von anderen Bäumen, die so viele waren, dass sie Wald genannt wurden. Doch damit nicht genug, er wisperte auch von Gegenden, in denen keine Bäume standen, sondern Wiesen und Felder, sogar Wasser, Seen und Meere. Auch von Städten flüsterte er im Gezweig der Kastanie. Und die kleine Kastanie hing sprachlos an ihrem Ast und konnte nur zuhören. Nichts von alldem hatte sie je gesehen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dabei wünschte sie es sich doch so sehr. Sie wollte dorthin, wo viele andere Bäume standen, die sie noch gar nicht kannte. Oder doch lieber eher dorthin, wo es Wasser gab? Darunter konnte sie sich gar nichts vorstellen!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Sie hatte solche Sehnsucht! Die Sehnsucht nach der großen weiten Welt!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Da sie den ganzen lieben langen Tag nichts anderes zu tun hatte, dachte sie nach. Immerzu. Es musste doch einen Weg geben, vom Baum herunterzukommen!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Da geschah es, dass der Wind zurückkam. Diesmal hatte er sich verwandelt. Er war nicht mehr der behutsam streichelnde, säuselnde Wind, sondern der starke, brausende, blitzschnelle Sturmwind. Er zerrte die Blätter und riss sie von den Ästen. Auch an der kleinen Kastanie fuhr er mit rauer Kraft vorbei. Heftig schaukelte sie an ihrem Zweig. Noch einmal brauste der Wind heran und riss sie von ihrem Ast. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Da erschrak die kleine Kastanie sehr. Mit einem Mal flog sie durch die Luft und plumpste heftig auf die Erde.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Als sie aber merkte, dass sie jetzt nicht mehr an ihrem Baum hängen musste, freute sie sich. Jetzt konnte das große Abenteuer beginnen: „Hallo Welt, ich komme!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Doch sie lag auf der Erde – und nichts passierte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Auf dem Ast konnte sie wenigstens noch etwas sehen: Sie sah bis zum Kirchturm und sogar alle Kinder, wenn sie an ihrem Baum vorbei zur Schule liefen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Doch jetzt sah sie gar nichts mehr. Es kam auch niemand vorbei.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Traurig seufzte sie. Beim heftigen Sturz auf die Erde, hatte sie sogar ihren stacheligen Mantel verloren. So wühlte sie sich in einen Blätterhaufen und wartete. Es musste doch eine Möglichkeit geben, die Welt zu sehen – davon war sie überzeugt!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Am nächsten Tag kam der kleine Finn mit seiner Mutter vorbei. Er blieb vor dem Blätterhaufen stehen und rief ganz aufgeregt: „Schau Mama, ich hab’ eine Kastanie gefunden!“ Freudig streckte er die kleine Kastanie seiner Mutter hin.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Er steckte sie in die Hosentasche und nahm sie mit nach Hause. Am folgenden Morgen zeigte er sie all seinen Freunden in der Schule. Dort wanderte sie von Hand zu Hand. Ihre glatte, braune Oberfläche glänzte wie frisch poliert.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die kleine Kastanie war glücklich, denn nun musste sie nicht mehr am Baum hängen. Sie wusste nun: wenn man sich etwas ganz stark wünscht, geht es irgendwann in Erfüllung. Und jetzt sah sie wenigstens ein klein wenig von dieser Welt!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/935432681835209145-967505474599329283?l=sonnenwichtel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Sonnenwichtel/~4/JnVxd4sUbLg" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/feeds/967505474599329283/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/11/das-marchen-von-der-kleinen-kastanie.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/967505474599329283?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/967505474599329283?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Sonnenwichtel/~3/JnVxd4sUbLg/das-marchen-von-der-kleinen-kastanie.html" title="Das Märchen von der kleinen Kastanie" /><author><name>Ingrid Neufeld</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03158681889526298489</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="31" src="http://4.bp.blogspot.com/_0Qi0TlGMJdI/TM7GQIVH5OI/AAAAAAAAAAQ/hFzKP2knIWw/S220/Foto.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/11/das-marchen-von-der-kleinen-kastanie.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;DkANQ388cCp7ImA9WhdWEkQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-935432681835209145.post-4267509140884089754</id><published>2010-11-03T09:37:00.001-07:00</published><updated>2011-09-06T00:39:52.178-07:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-09-06T00:39:52.178-07:00</app:edited><title>St. Martin (ein Bettler erzählt)</title><content type="html">&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Was war das für ein eisiger Winter damals im Jahr 334! Schon im September pfiffen eisige Herbstwinde durch die Bäume. Der viel zu kalte Herbst ließ uns schon ahnen, dass der Winter hart werden würde.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wer konnte, machte es sich zu Hause gemütlich, schürte seinen Ofen und dichtete alle Lücken gut ab, damit der Wind draußen gehalten wurde.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Im letzten Jahr gehörte ich auch noch zu denen, die eine, wenn auch bescheidene Hütte besaßen. Leider passierte dann im Frühjahr dieser Unfall. Als Holzfäller arbeitete ich im Wald, als mir ein Baum direkt auf das Bein fiel. Ich war so stark verletzt, dass ich nicht mehr arbeiten konnte. Wer braucht schon einen humpelnden Holzfäller? Sie jagten mich weg und ich wusste gar nicht, wie ich meine junge Frau durchbringen sollte. Doch dann geschah das nächste Unglück: meine Frau starb bei der Geburt unseres ersten Kindes. Und das Baby gleich dazu. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Seither stand ich buchstäblich alleine da. Ohne Frau. Ohne Zuhause. Ganz alleine. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dann kam der Winter. Zuerst der Dauerregen. Dann kam der Schnee und mit ihm der Frost. Jeder Atemzug gefror. Meine Hände waren steif. Meinen Rücken spürte ich schon gar nicht mehr. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Zum Anziehen hatte ich nur noch das, was ich auf dem Leib trug. Mehrere Schichten hatte ich übereinander angezogen, trotzdem fror ich erbärmlich. Es wäre nicht ganz so schlimm gewesen, hätte ich meine beiden Decken noch gehabt. Doch leider hatten mir andere, denen es genau so schlimm wie mir erging, meine Decken gestohlen, mit denen ich mich sonst in der Nacht eingewickelt hatte. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Darum ging ich an jenem Tag direkt vor das Stadttor. In der Hoffnung, einen mildtätigen Menschen zu finden, der mir vielleicht eine Decke geben könnte. Ich hatte sonst wenig Hoffnung, die Nacht zu überleben. Die Angst zu erfrieren war groß...&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Es war schon abends und die Stadttore bereits geschlossen. Darum bestand nur noch wenig Aussicht, jemanden zu finden, der mir helfen konnte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Da wurde das schwere Stadttor aufgestoßen und ein Reiter kaum herausgesprengt. Ich erkannte einen römischen Soldaten und wich erschrocken zurück. Bei den Soldaten wusste man nie. Die meisten waren noch halbe Kinder und sahen in ihrem Soldatendasein eine gute Gelegenheit mit jedem Streit anzufangen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ich wollte gerade in Deckung gehen, als er direkt vor mir anhielt. „Wohin gehst du?“, wollte er wissen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mir schlotterten die Knie und ich wusste nicht mehr zu sagen, ob vor Angst, oder vor Kälte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Hast du einen Platz zum Schlafen?“, bohrte er nach.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mit klappernden Zähnen verneinte ich.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Von oben bis unten blickte er mich prüfend an.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Hast du wenigstens eine Decke?“, fragte er dann.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Die wurde mir gestohlen!“, entfuhr es mir. Gleichzeitig hätte ich mir auf die Zunge beißen können. Wer weiß wie er so eine Behauptung aufnahm?&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Doch der Soldat schaute mich nur an. Ich glaubte Mitleid in seinem jungenhaften Gesicht zu sehen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Du brauchst was, in das du dich einwickeln kannst. Sonst überlebst du die Nacht nicht!“, stellte er fest. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bevor ich darauf antworten konnte, sprang er vom Pferd, riss seinen eigenen Mantel von den Schultern und zerteilte diesen mit seinem Schwert!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Oh ja! Wenn ich es doch sage: er zerteilte seinen eigenen Mantel mit seinem Schwert!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Unfassbar, aber wahr!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Er zerstörte Militäreigentum! Ich glaubte es kaum, denn der traute sich was! Ich wusste, dass die Römer sehr pingelig waren, wenn es um Militärsachen ging. Und so ein Mantel gehörte nicht dem Soldaten, der gehörte dem Militär. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Aber damit nicht genug: er gab mir die andere Hälfte und schenkte sie mir!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Er zerstörte nicht nur Militäreigentum – er verschenkte es auch!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wie im Traum wickelte ich mich mit der Mantelhälfte ein. Sie rettete mir wirklich das Leben – Deshalb kann ich noch heute diese Geschichte erzählen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Und was wurde aus Martin? Dem erschien in dieser Nacht Jesus im Traum. Danach wusste&amp;nbsp; er, dass er den Militärdienst aufgeben und ein Leben für Gott leben sollte. Das tat er dann auch. Er wurde nämlich Bischof und kümmerte sich sein ganzes Leben um die Armen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana; font-size: 14pt;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.ebooks-zu-lebensfragen.de/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/935432681835209145-4267509140884089754?l=sonnenwichtel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Sonnenwichtel/~4/_b7wjgC1jeE" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/feeds/4267509140884089754/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/11/st-martin-ein-bettler-erzahlt.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/4267509140884089754?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/4267509140884089754?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Sonnenwichtel/~3/_b7wjgC1jeE/st-martin-ein-bettler-erzahlt.html" title="St. Martin (ein Bettler erzählt)" /><author><name>Ingrid Neufeld</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03158681889526298489</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="31" src="http://4.bp.blogspot.com/_0Qi0TlGMJdI/TM7GQIVH5OI/AAAAAAAAAAQ/hFzKP2knIWw/S220/Foto.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/11/st-martin-ein-bettler-erzahlt.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;Dk8HSXg-eyp7ImA9WhdWEkQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-935432681835209145.post-7249298582952698808</id><published>2010-11-02T11:10:00.000-07:00</published><updated>2011-09-06T00:40:38.653-07:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-09-06T00:40:38.653-07:00</app:edited><title>St. Martin (sein Pferd erzählt)</title><content type="html">&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Artax war sein ganzes Leben lang ein stolzer Hengst gewesen. Doch nun lag er in seiner Box, alle Viere von sich gestreckt und röchelte schwerfällig. In der Box daneben stand ein junges Fohlen, das ihn munter anstubbste: „Du musst ein wenig Wasser trinken, dann geht es dir wieder besser.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Aus wässrigen Augen schaute Artax das Fohlen gutmütig an. Er wusste es besser. Doch er tat ihm den Gefallen und schlürfte ein wenig Wasser. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Tatsächlich erholte er sich ein wenig, zumindest so viel, dass er sich wieder aufrichten konnte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Erzähl mir von deinem Leben!“, bat das neugierige Fohlen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Artax schüttelte den Kopf. „Es gibt nichts zu erzählen.“ Aber da erinnerte er sich wieder. „Doch – ja – eine Geschichte gibt es. Daran werde ich immer denken. Damals hatte ich einen Herrn von dem möchte ich dir erzählen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dieser Herr – er hieß Martin – war damals noch ein junger, ungestümer Mann. Von frühester Jugend an wollte er Soldat werden. Deshalb trat er in die Armee ein. Er war noch nicht mal achtzehn! Aber ein wilder Draufgänger. Er liebte das Soldatenleben – und er liebte mich. Ja! Wirklich! Er mochte mich so sehr, dass ich sein ständiger Begleiter wurde. Gleich nach dem Aufstehen sah er nach mir, brachte mir Futter, umsorgte mich und ritt mit mir aus. Er wusste was sich gehörte – auch uns Tieren gegenüber.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bis spät abends fand er die Zeit, mit mir auszureiten. Vor allem im Frühling und Sommer hatten wir viel Spaß miteinander. Dann wurde wieder Winter. Es schneite und es war eiskalt. Obwohl es schon dämmerte, kam er noch mal zu mir, sattelte mich und ritt wieder mit mir aus. Auch ich war damals jung und mir gefielen seine schnittigen Ausritte. Kälte hin, oder her. So konnte ich es kaum erwarten und galloppierte so schnell ich konnte aus der Stadt hinaus. Doch wir waren kaum draußen, als mich Martin scharf am Zügel riss. Obwohl ich es nicht verstand, reagierte ich sofort und blieb stehen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Direkt vor uns im Schnee lag eine Gestalt, die erschrocken vor sich hin wimmerte. Sicherlich hatte dieser Mensch Angst, Martin könnte ihm etwas tun. Soldaten waren in der Bevölkerung nicht gerade beliebt. Man wusste nie, was sie mit einem anstellten. Ich wusste auch nicht, was Martin vor hatte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Er fragte die erbärmliche Gestalt vor uns: „Hast du keinen Platz zum Schlafen?“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Gestalt zitterte. Ich wusste nicht ob vor Angst, oder weil er ganz einfach fror.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Nein!“, stotterte sie endlich.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Spätestens jetzt wusste Martin, dass er einen Bettler vor sich hatte. Und dann geschah es: er zog sich seinen Soldatenmantel &amp;nbsp;von den Schultern, nahm sein Schwert und teilte den Mantel mitten entzwei. Die eine Hälfte reichte er dem Bettler, die andere wickelte er um sich selbst.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Nimm und wickle dich ein. So hast du es wenigstens ein wenig warm.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Der Bettler wusste gar nicht, wie ihm geschah. Aber er tat wie ihm befohlen und wickelte sich ein.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Darauf wendete er mich und ritt wieder nach Hause. Die Begegnung mit dem Bettler hatte ihn sichtlich aufgewühlt. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Am nächsten Tag flüsterte er vor sich hin: „Ich habe von Jesus geträumt!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Seit dieser Zeit wirkte er in sich gekehrt. Leider dauerte es nicht lange und er verließ das Heer. Damals wurde ich von ihm getrennt.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bedauernd schaute Artax das Fohlen an.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Hast du nie mehr von ihm gehört“, wollte das kleine Fohlen wissen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Doch schon. Weißt du Martin ist später ein berühmter Mann geworden. Das hat sich bis zu mir herumgesprochen. Und das kam so: Der Bettler hatte anderen Bettlern davon erzählt, dass Martin ihn vor dem Erfrieren gerettet hatte und die wiederum haben es weitererzählt. So wurde Martin überall bekannt und die Menschen bedrängten ihn und wollten ihn zum Bischof machen. Doch Martin war ein bescheidener Mensch. Er wollte das gar nicht. Er hielt sich selbst für dieses Amt gar nicht geeignet. Als die Menschen wieder kamen, um ihn zu fragen, versteckte er sich vor ihnen im Gänsestall. Aber Gänse sind einfach dumm. Ich mochte sie noch nie. Sie kapierten nicht, dass Martin sich verstecken wollte. Die Gänse schnatterten so laut, dass sie seinen Aufenthaltsort damit verrieten. So wurde Martin am Ende doch noch Bischof. Und alle Leute erzählten, er wäre ein wunderbarer Bischof geworden.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;div style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Am Ende dieser Geschichte fühlte sich Artax so gut wie schon lange nicht mehr an seinen alten Tagen und das Fohlen bewunderte ihn, weil er der Gefährte des berühmten Bischof Martin gewesen ist.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: Verdana; font-size: 14pt;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.ebooks-zu-lebensfragen.de/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/935432681835209145-7249298582952698808?l=sonnenwichtel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Sonnenwichtel/~4/QbSI3Z_-YSo" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/feeds/7249298582952698808/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/11/st-martin-von-seinem-pferd-erzahlt.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/7249298582952698808?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/7249298582952698808?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Sonnenwichtel/~3/QbSI3Z_-YSo/st-martin-von-seinem-pferd-erzahlt.html" title="St. Martin (sein Pferd erzählt)" /><author><name>Ingrid Neufeld</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03158681889526298489</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="31" src="http://4.bp.blogspot.com/_0Qi0TlGMJdI/TM7GQIVH5OI/AAAAAAAAAAQ/hFzKP2knIWw/S220/Foto.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/11/st-martin-von-seinem-pferd-erzahlt.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;D0IARnk-eyp7ImA9WhdWEkQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-935432681835209145.post-1297737865039956753</id><published>2010-11-01T11:18:00.000-07:00</published><updated>2011-09-06T00:52:27.753-07:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-09-06T00:52:27.753-07:00</app:edited><title>Katze Mia und der Martinsumzug</title><content type="html">&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Katze Mia und der Martinsumzug!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mia hieß die kleine Katze. Sie hatte ein Fell, ganz weich wie Samt und rabenschwarz. So schwarz, dass man sie nicht mehr sah, wenn es finster wurde. Nur die Augen leuchteten dann wie glühende Kohlen und huschten durch die Dunkelheit wie kleine gespenstische Lichter.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Da geschah es, dass das kleine Kätzchen an einem schaurig kalten Novembertag nachts durch die Straßen strich. Sie wusste nichts von Monaten und Jahreszeiten, deshalb jagte sie ihre Mäuse wie an jedem anderen Tag. Das Kätzchen ahnte auch nichts davon, dass an diesem Tag St. Martin gefeiert wurde. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Sie war auf der Jagd nach einer Maus. Durch mehrere Straßen rannte sie ihr jetzt schon hinterher – doch ohne Erfolg! Die Maus flitzte mit der Geschwindigkeit einer Rakete über die Hauptstraße.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Doch die Hauptstraße war an diesem Tag nicht leer und verlassen wie sonst um diese Uhrzeit. Viele kleine Menschen in Begleitung großer Erwachsener zogen über den Marktplatz. Sie rannten und tobten nicht, wie Mia das von diesen kleinen Menschen sonst gewohnt war, sondern sie sangen laut und gleichmäßig Lieder von Sonne, Mond und Sterne und einem St. Martin. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Der kleine Jakob ging neben seiner Kindergartenfreundin Anna und trug stolz eine wunderschöne Mond-Laterne vor sich her. Er freute sich über ihr Leuchten. „Die leuchtet heller als der richtige Mond!“, prahlte er. Anna antwortete nicht, sie achtete darauf, ihre Laterne nicht zu verlieren, deshalb hörte sie nicht, was ihr Freund erzählte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Jakob merkte, dass Anna nicht zuhörte. Deshalb versuchte er, sie zu ärgern: „Meine Laterne ist viel schöner als deine!“ Noch immer reagierte Anna nicht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Deine Laterne ist viel kleiner. Sie ist für kleine Mädchen!“, versuchte er sich wichtig zu machen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Jetzt hatte er Annas Aufmerksamkeit. „Ist sie nicht!“, widersprach sie.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Doch!“, trumpfte Jakob auf.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;In diesem Moment hatte Mia den Festzug erreicht. Sie achtete nicht auf die vielen Kinder. Mia wollte nur ihre Maus fangen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Maus rannte im Zickzack über den Markplatz und hatte gerade einen Spalt erspäht, in den sie sich retten wollte. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Da sprang Mia mitten durch die Kinder, direkt vor Annas Füße. Anna stolperte und purzelte der Länge nach über Mia. Die Laterne fiel ihr aus der Hand, hüpfte übers Kopfsteinpflaster und das Licht erlosch.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Vor Schreck erstarrte Mia in ihren Bewegungen. Die Katze kannte Anna, denn sie gehörte ihrer Familie. Sogar die Maus vergaß sie da, die längst in ihrem Loch verschwunden war.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Anna weinte. Dicke Tränen kullerten ihr übers Gesicht, vor lauter Schreck, aber auch, weil ihre Laterne nun dunkel und zerschunden auf dem Boden lag.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Jakob versuchte sie zu trösten. „Deine Laterne ist viel schöner als meine.“ &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Er hob sie schnell vom Boden auf und gab sie Anna. Notdürftig beulte er die Laterne wieder zurecht. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Sogar jetzt ist sie noch schöner!“, behauptete er mutig. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Erzieherin hatte den Sturz Annas beobachtet und kam jetzt dazu. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Schnell wieder anzünden!“, bat Jakob und hielt sie der Betreuerin hin.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Erzieherin nahm ein Streichholz und zündete die Kerze in Annas Laterne neu an und reichte sie Anna. Da versiegten ihre Tränen.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Gleich darauf stimmten alle wieder in das Lied ein: „Ich geh mit meiner Laterne…“ Anna fühlte sich getröstet. Jakob nahm ihre Hand und zusammen sangen sie am Lautesten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mia, die Katze schlich dem Zug hinterher und wer sich umdrehte, sah ein paar funkelnde Lichter in der Dunkelheit tanzen. Sie war wieder auf der Jagd.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://www.ebooks-zu-lebensfragen.de/"&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family: Verdana; font-size: 14pt;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/935432681835209145-1297737865039956753?l=sonnenwichtel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Sonnenwichtel/~4/L3ax0prG5kM" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/feeds/1297737865039956753/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/11/katze-mia-und-der-martinsumzug.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/1297737865039956753?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/1297737865039956753?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Sonnenwichtel/~3/L3ax0prG5kM/katze-mia-und-der-martinsumzug.html" title="Katze Mia und der Martinsumzug" /><author><name>Ingrid Neufeld</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03158681889526298489</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="31" src="http://4.bp.blogspot.com/_0Qi0TlGMJdI/TM7GQIVH5OI/AAAAAAAAAAQ/hFzKP2knIWw/S220/Foto.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/11/katze-mia-und-der-martinsumzug.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;D0UDSH8_fyp7ImA9WhdWEkQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-935432681835209145.post-2568186216842160724</id><published>2010-11-01T06:44:00.000-07:00</published><updated>2011-09-06T00:47:59.147-07:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-09-06T00:47:59.147-07:00</app:edited><title>Sonnenwichtel fällt auf die Erde</title><content type="html">&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Es musste ja so kommen. Seit mehreren Wochen schon strahlte die Sonne hell und klar vom blauen Himmel. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Doch dann änderte sich das Wetter. Aus kleinen weißen Wattebällchen wurden dicke dunkle Wolken. Sie schoben sich unverschämt vor die Sonne. „Hey!“, sagte die Sonne. „Ihr nehmt mir ja die Sicht auf die schöne Erde!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Egal!“, brummten die Wolken. „Du hast lange genug geschienen. Jetzt sind wir wieder dran. Es wird Regen geben!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Das ist nicht fair!“, protestierte die Sonne. „Es waren nur wenige Wochen – und ihr hängt die meiste Zeit des Jahres hier herum!“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Wir hängen nicht einfach herum!“, stellten die Wolken klar. „Wir bringen Regen und bewässern die Pflanzen.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Aber die Menschen wollen keinen Regen, sie wollen sich sonnen!“, trumpfte die Sonne auf.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Nichts da, die Pflanzen verdursten, wenn es nicht regnet. Ohne Regen verdirbt die Ernte.“&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Da erkannte die Sonne, dass die Wolken nicht ganz unrecht hatten. Trotzdem gab sie sich noch nicht geschlagen. „Ein klein wenig noch will ich scheinen.“ Entschlossen zwängte sie ihre Strahlen durch die dicken Wolken.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Für kurze Zeit trafen die Strahlen noch einmal die Menschen, die sich über die Wärme freuten. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Doch die Wolken waren starrsinnig und sehr, sehr dick. Deshalb schoben sie sich wieder unerbittlich vor die Sonne. Seufzend ergab sie sich in ihr Schicksal. Aber sie hatte dabei nicht gemerkt, dass ein ganz kleiner, klitzekleiner Strahl draußen geblieben war. Ganz vorwitzig hatte er sich nach vorne gedrängt und dabei nicht bemerkt, dass sich die Wolken schon wieder vor die Sonne geschoben hatte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Dabei wurde er regelrecht abgeschnitten – und plumps fiel er auf die Erde.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Und kaum traf er auf dem Boden auf wurde er zu einem kleinen Wichtel, einem Sonnenwichtel. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Darum: Herzlich willkommen auf der Sonnenwichtel-Seite. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Eine Seite für Kinder, Mamas und Papas und alle, die in ihrem Herzen jung geblieben sind!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wer sich allgemein für Erziehung interessiert, dem empfehle ich&amp;nbsp; die Seite: &lt;a href="http://www.ebooks-zu-lebensfragen.de/"&gt;www.ebooks-zu-lebensfragen.de&amp;nbsp;&lt;/a&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: Georgia,&amp;quot;Times New Roman&amp;quot;,serif; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Viel Spaß dabei!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/935432681835209145-2568186216842160724?l=sonnenwichtel.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Sonnenwichtel/~4/bovz5Ts1V-w" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/feeds/2568186216842160724/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/11/sonnenwichtel-fallt-auf-die-erde.html#comment-form" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/2568186216842160724?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/935432681835209145/posts/default/2568186216842160724?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/Sonnenwichtel/~3/bovz5Ts1V-w/sonnenwichtel-fallt-auf-die-erde.html" title="Sonnenwichtel fällt auf die Erde" /><author><name>Ingrid Neufeld</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03158681889526298489</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="31" src="http://4.bp.blogspot.com/_0Qi0TlGMJdI/TM7GQIVH5OI/AAAAAAAAAAQ/hFzKP2knIWw/S220/Foto.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total><feedburner:origLink>http://sonnenwichtel.blogspot.com/2010/11/sonnenwichtel-fallt-auf-die-erde.html</feedburner:origLink></entry></feed>

