<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone="yes"?>
<?xml-stylesheet href="http://spazierblitze.twoday.net/rss2html.xsl" type="text/xsl"?>
<rdf:RDF 
  xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" 
  xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
  xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
  xmlns:cc="http://web.resource.org/cc/"
  xmlns="http://purl.org/rss/1.0/"
> 

  <channel rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/">
    <title>Spazierblitze (und andere Gedanken der jungen Dame da draussen)</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/</link>
    <description>und andere Gedanken der jungen Dame da draussen</description>
    <dc:publisher>Die junge Dame</dc:publisher>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    <dc:date>2008-12-16T09:08:09Z</dc:date>
    <dc:language>en</dc:language>
    <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
    <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
    <sy:updateBase>2000-01-01T00:00:00Z</sy:updateBase>
    <cc:license rdf:resource="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/" />

    <image rdf:resource="http://static.twoday.net/spazierblitze/images/icon.jpg" />
    <items>
      <rdf:Seq>
            <rdf:li rdf:resource="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5391126/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5368705/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5361393/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5292928/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5282416/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5233997/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5211552/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5187279/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5159755/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5149173/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5145061/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5090484/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5039661/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5005293/" />
            <rdf:li rdf:resource="http://spazierblitze.twoday.net/stories/4995051/" />

      </rdf:Seq>
    </items>
  </channel>

  <image rdf:about="http://static.twoday.net/spazierblitze/images/icon.jpg">
    <title>Spazierblitze</title>
    <url>http://static.twoday.net/spazierblitze/images/icon.jpg</url>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/</link>
  </image>

  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5391126/">
    <title>Das Ende.</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/5391126/</link>
    <description>Der Abschied ist genauso schwer, nein, noch schwerer als &lt;a href=&quot;http://spazierblitze.twoday.net/stories/2708737/&quot;&gt;der Anfang&lt;/a&gt;. Und doch werde ich jetzt Abschied nehmen, von hier und von Ihnen, meinen werten Leserinnen und Lesern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissen Sie, seit &lt;a href=&quot;http://spazierblitze.twoday.net/stories/2718817/&quot;&gt;mein alter Herr&lt;/a&gt; nicht mehr &lt;a href=&quot;http://spazierblitze.twoday.net/stories/3817979/&quot;&gt;auf dieser Welt&lt;/a&gt; ist, fehlt hier etwas. Er war schließlich das Herz hinter allem. Zusammen mit ihm habe ich während unserer Spaziergänge den nächsten Beitrag ersonnen, habe ihn zu Hause abgetippt und ihm dann alles vorgelesen.&lt;br /&gt;
Er wiederum hat mir durch tiefes Schnarchen, zufriedenes Grunzen oder indem er ganz schnell die Pfote über seine Schnauze warf zu verstehen gegeben, was er denn von meinem Geschreibsel hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und auch, wenn ich noch weiter geschrieben habe, wenn es mir einfach zu sehr am Herzen lag, um aufzuhören, hier fehlte etwas.&lt;br /&gt;
Mir fehlt auch das Spazierengehen. Wie wenig bin ich im Vergleich zu früher nun &lt;i&gt;da draussen&lt;/i&gt;. Das versuche ich in Zukunft zu ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann durchaus sein, dass Sie mich schneller wieder lesen als Sie und ich im Moment denken. Eine Rückkehr halte ich mir explizit offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin wünsche ich Ihnen das Beste! Danke, dass Sie mitspaziert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichst,&lt;br /&gt;
Ihre junge Dame</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-16T09:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5368705/">
    <title>Was war denn nochmal &quot;besinnlich&quot;?</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/5368705/</link>
    <description>Adventszeit. Zeit der Ruhe, des zur Ruhe Kommens, des Zeit Nehmens zur Vorbereitung auf das Weihnachtsfest. Zeit der Besinnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Advent, Advent, ein Lichtlein brennt...&lt;br /&gt;
Darauf hat sich mein Auto unlängst besonnen und zündet seit einer Woche brav die Motorwarnleuchte für mich an. Die Werkstatt und ich freuen uns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute, an einem Freitag um 14 Uhr, besinnen sich gleich zwei Kunden und möchten unsere Dienstleistung in Anspruch nehmen. Ich stürze mich in die Arbeit.&lt;br /&gt;
Irgendwann besinne ich mich auf die Uhrzeit und sage dem &lt;a href=&quot;http://spazierblitze.twoday.net/stories/2922888/&quot;&gt;Friseur meines Vertrauens&lt;/a&gt;, dass ich später komme - was dazu führt, dass ich nicht bei ihm, sondern bei einer seiner ohne Zweifel netten, jedoch nicht mit meinem Vertrauen gesegneten Kolleginnen die Haare geschnitten bekommen werde. Beunruhigend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, wann genau der vom Leben wohl arg enttäuschte Mann über dasselbe sinniert und den Entschluss gefasst hat, der Enttäuschung ein Ende zu setzen. Er wählt aus einem mir ebenfalls unbekannten Grund den heutigen Tag aus, um von einer Brücke just auf die Autobahn zu springen, auf der ich mich gerade in Richtung Friseur bewege.  Solch&apos; eine Aktion lässt sich, hat man sich einmal dazu durchgerungen, schwerlich aufschieben. Außerdem ist bald Weihnachten. Ich habe Verständnis und warte ruhig in meinem Auto das Ende des Staus ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich meinen Parkplatz im Parkhaus verlassen will, stellt sich ein Wagen in die Nähe mit der Absicht, jenen nach mir zu belegen. Ich schaue in den Wagen, dort sitzen eine Frau - am Steuer - und ein Mann - auf dem Beifahrersitz.&lt;br /&gt;
Ich deute auf das Schild, das meinen Parkplatz als nur für Frauen zu nutzen erlaubt ausweist. Er deutet auf die Dame neben sich. Dabei hat er genau denselben Blick, den ein Fußballer immer aufsetzt, wenn er gerade eine astreine Blutgrätsche vollführt hat und sich nun zum Schiedsrichter umdreht. Ruhig bleiben.&lt;br /&gt;
Ich  besinne mich, schiebe meine pseudo-feministischen Anwandlungen beiseite und denke mir:&lt;br /&gt;
&quot;Wenn man Frauen als arme, kleine und hilflose Wesen definiert, ist er wohl mehr Frau als Du.&quot;&lt;br /&gt;
Ich gönne ihm den Parkplatz von Herzen und fahre mit einem heißen Kakao, natürlich mit &lt;a href=&quot;http://spazierblitze.twoday.net/stories/4680449/&quot;&gt;Sahne&lt;/a&gt;, nach Hause. Ruhe und Frieden.</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-05T18:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5361393/">
    <title>Schaffensbericht.</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/5361393/</link>
    <description>&lt;b&gt;10.000&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Leicht und beschwingt, dennoch bepackt mit einer Menge Ideen setze ich mich hin und beginne zu schreiben.&lt;br /&gt;
Ich finde zuerst den richtigen Detaillierungsgrad nicht, alles passiert einfach viel zu schnell.&lt;br /&gt;
Wenn das so weiter geht stehe ich in drei Tagen mit nichts da. Es muss anders werden. Der Sonntag schafft Abhilfe und ich beginne verzückt kleine Ausschmückungen einzuarbeiten, die ich wohl bei späterer Betrachtung sterbenslangweilig finden werde.&lt;br /&gt;
Nicht nachdenken, einfach weitermachen.&lt;br /&gt;
Dienstag erreiche ich die Marke. Puffer aufgebaut. Sehr gut.&lt;br /&gt;
Aber diese Woche habe ich mir ja auch extra frei gehalten von allen sonstigen Verpflichtungen. Was mag noch passieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;20.000&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Wie man im Rheinland sagt: et lööf. Puffer wächst. Den werde ich auch brauchen, weiß ich, und schreibe was das Zeug hält.&lt;br /&gt;
Meine Freunde werden mit Aussprüchen und Formulierungen beglückt, die eindeutig meinem dauerinspirierten Zustand zuzuschreiben sind, jedoch für manch&apos; verständnislosen Blick sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;30.000&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Vier Tage, von denen ich zum Glück wusste, dass sie kommen. Dafür wird der Puffer benötigt.&lt;br /&gt;
Danach versuche ich mich wieder zusammen zu reissen und schaffe die Marke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;40.000&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Es wird anstrengend. Ich bin müde und will schlafen statt meine Phantasie auf Reisen zu schicken. Schleppe mich mit der Mindestzahl an Wörtern dahin.&lt;br /&gt;
Beissen! Am sonntäglichen Morgen entschließe ich mich zum Kampf und schaffe über 4.000 an einem Tag. Wahnsinn. Nun gibt es nur noch das Ziel. Das Wordcount Widget schreit mir motivierend entgegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;50.000&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Meine Umwelt hat mich wieder. Die sozialen Kontakte, die sich bis hierhin aufschieben ließen, wollen wieder ihre gewohnte Aufmerksamkeit. So dümpelt der Wordcount vor sich hin. Es ist etwas zäh.&lt;br /&gt;
Ich sitze einfach nur da und plötzlich erfinde ich einen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Basset_Hound&quot;&gt;Bassett&lt;/a&gt; namens Bartholomäus. Keine Ahnung, wo der herkommt.&lt;br /&gt;
Am letzten Tag schreibe ich mein übliches Pensum, schaue auf den Wordcount und denke mir: zieh es durch. Heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das Ergebnis&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ein Entwurf. Eine Sammlung von Ideen. Eine Andeutung von interessanten Charakteren. Ein paar witzige Einfälle. Mehr nicht. Nicht weniger!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Belohnung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Hemmungsloses Konsumieren einer Fernsehserie. Acht Folgen am Stück.&lt;br /&gt;
Bücher bestellen. Ganz viele.&lt;br /&gt;
Wunderbar, nichts erfinden zu müssen.</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-12-02T16:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5292928/">
    <title>Woanders im November</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/5292928/</link>
    <description>Wie Sie vielleicht schon bemerkt haben, nehme ich dieses Jahr an etwas teil, was manchem von Ihnen bestimmt als sinnbefreit erscheinen wird.&lt;br /&gt;
Zugegeben, als ich das erste Mal vom &lt;a href=&quot;http://www.nanowrimo.org&quot;&gt;NaNoWriMo&lt;/a&gt; hörte, war mir der tiefere Sinn des Ganzen auch nicht intuitiv klar, so dass ich Ihre Reaktion durchaus nachvollziehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher versuche ich erst gar nicht, die Gründe für mein Unterfangen nun darzulegen. Ihnen muss der Hinweis genügen, dass es nicht unbedingt ausschließlich um das Schreiben geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kommt natürlich hinzu, dass Ihnen, meinen pfiffigen Lesern, bereits klar sein dürfte, dass ich die Zeit, die ich für das Schreiben dieses Novemberwerkes benötige, irgendwo herholen muss und Sie kommen nicht umhin zu befürchten, dass ich sie unter anderem durch eine hiesige Abstinenz zu gewinnen gedenke.&lt;br /&gt;
Ich war schon immer ein Fan davon, Pflaster mit einem Ruck abzureissen, daher folgt hier kurz und hoffentlich nicht allzu schmerzvoll die Wahrheit: stimmt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als einzigen Trost kann ich Ihnen (und auch mir, denn ich wiederum befürchte, es wird ganz schön anstrengend...) nur sagen, dass 30 Tage schnell vorbei sind.</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-01T19:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5282416/">
    <title>Schlüsselereignisse</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/5282416/</link>
    <description>Schlüsselkarten in Hotels sind doch etwas Feines.  Man muss nicht mehr diese sperrigen Schlüsselanhänger mit dem Gewicht eines Briefbeschwerers und der Form einer Abrissbirne ergänzt um einen Gummiring mit sich herumtragen, stattdessen passt die Karte in jede Hosentasche und - für die Damenwelt nicht unwichtig - auch in jede noch so kleine Handtasche. Ein großer Fortschritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider ließ man mich während der letzten 24 Stunden ausschließlich die Nachteile dieser kleinen Dinger spüren.&lt;br /&gt;
Zunächst mutete alles ganz harmlos an. Ich bekam meine Schlüsselkarte und bezog mein kleines, aber feines Hotelzimmer. Fläzte mich sodann auf das Bett und vergnügte mich in den Weiten des Internets als plötzlich Geräusche an mein Ohr drangen, die mit dem Aufschließen einer Tür verbunden waren. Allerdings schienen mir diese Geräusche doch sehr nah... &lt;i&gt;zu&lt;/i&gt; nah um von der &lt;i&gt;Nachbar&lt;/i&gt;tür herüber zu dringen. Und bei diesem Gedanken standen auch schon meine neuen Nachbarn in der Tür - in &lt;i&gt;meiner&lt;/i&gt; Tür wohlgemerkt - glücklicherweise höfliche Menschen, die beim Anblick meiner Jacke an der Garderobe davon absahen, weiter in das offensichtlich schon bewohnte Zimmer vorzudringen. Wir hatten dann ein kurzes, aber ohne Zweifel nettes Gespräch über die Belegung von Schlüsselkarten und die geistige Sortiertheit der liebenswerten Menschen am Hotelempfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute morgen dann, als ich &lt;strike&gt;ein wenig unter Zeitdruck&lt;/strike&gt; perfekt in der Zeit meinen Frühstückstisch verlassen hatte und zu meinem Zimmer emporgestiegen war, begrüßte mich der Kartenleser an der Tür desselben mit einem roten Licht. Auch nach mehrmaligen hartnäckigen Versuchen, begleitet von ganz damenhaft gehauchten Flüchen, gedachte das Licht nicht, seine Farbe zu wechseln.&lt;br /&gt;
Also war eine Vorstellung bei der momentanen Besetzung des Empfangs unumänglich, wo mir dankenswerter Weise recht zeitnah geholfen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss dieser doch recht bemerkenswerten Ereigniskette verweigerte sich mir bei meiner heutigen abendlichen Rückkehr die Eingangstür des Hotels, an der ebenfalls eines dieser Höllengeräte angebracht ist, und zeigte mir ein hämisches orange-farbenes Lichtchen. Aber auch dieses Problem konnte durch eine Neubelegung meiner Karte behoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seien wir gespannt, was sich an dieser Front noch ereignet, schließlich bin ich noch ein Weilchen hier.</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-27T18:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5233997/">
    <title>Murmeldame</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/5233997/</link>
    <description>Ich war eigentlich recht stolz auf mich. Dieses Jahr hat mich nämlich nicht mein üblicher Herbstkoller heimgesucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herbstkoller, verehrte Leserinnen und Leser, äußert sich bei mir vorwiegend in einer fast depressiv zu nennenden Stimmung, einhergehend mit akuter Unlust zu allem und jedem und dem starken Widerwillen gegen die abendliche, post-arbeitstägliche Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Jahr war das anders. Ich habe mit Vergnügen meine Herbstdeko herausgekramt, habe Kerzen angezündet und es mir mit einem Buch in eine Decke gekuschelt gemütlich gemacht. Ich habe mir heiße Milch mit Honig oder nicht weniger heißen Apfelsaft mit Zimt und Honig gemacht und das Getränk mit Wonne beim Lesen geschlürft. Sogar die ersten grauen Regentage, die mich sonst garantiert kollern lassen, konnten mir nichts anhaben. Alles war gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und nun? Ich muss leider feststellen, dass sich der Herbstkoller eine alternative Ausdrucksform gesucht hat: mein Körper bereitet sich anscheinend - entgegen meinem ausdrücklichen Willen - auf den Winterschlaf vor. Ich wache seit einer Woche praktisch gar nicht mehr auf. Je mehr ich schlafe, desto mehr fordert mein Körper ein. Wenn ich weniger schlafe, bin ich nicht handlungsfähig. Ein einziges Dilemma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bleibt ist die Erleichterung darüber, dass bisher noch keine Direktive zum Aufbau von Winterspeck ausgegeben wurde. &lt;i&gt;Noch&lt;/i&gt; nicht.</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-10-04T05:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5211552/">
    <title>Kinder, wie die Zeit vergeht...</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/5211552/</link>
    <description>Vielleicht war es an einem Tag ähnlich dem heutigen, der Herbst definitiv nun da mit seinen kürzeren Tagen, dem trüben und feuchten Wetter und der latenten Vorahnung, dass der Winter bald Einzug hielte, an dem &lt;a href=&quot;http://spazierblitze.twoday.net/stories/2708737/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; alles anfing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://spazierblitze.twoday.net/stories/4285864/&quot;&gt;Letztes Jahr&lt;/a&gt; erzählte ich Ihnen etwas über die Menschen, denen wir verdanken, dass ich hier schreibe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Jahr weiß ich gar nicht so genau, was ich Ihnen erzählen soll.&lt;br /&gt;
Außer der Tatsache, dass ich mich sehr darüber freue, dass ich nach zwei Jahren immer noch von Ihnen gelesen werde. Dankeschön!</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-23T18:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5187279/">
    <title>Wie an einem anderen Schnürchen</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/5187279/</link>
    <description>Ich käme gerade vom &lt;a href=&quot;http://spazierblitze.twoday.net/stories/2922888/&quot;&gt;Friseur&lt;/a&gt; und schlösse die Haustür auf. Noch bevor ich einen Fuß ins Haus setzen könnte schöben sich drei große Nasen durch den Türspalt, jeweils gefolgt von den ihnen gehörenden Fellkörpern, freudig bellend und schwanzwedelnd als wäre es nicht heute morgen sondern Monate her gewesen, dass sie mich das letzte Mal gesehen hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer ausgiebigen Begrüßung dieser Meute hinge ich meine Jacke an die Garderobe und indem ich die Tasche abstellte, käme mein Mann aus einem unserer Zimmer. Mir fielen als erstes wieder sein Lächeln und seine wunderbaren Augen auf, die mich auf diese besondere Art ansähen, auch nach all der Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinem Arm trüge er unsere Tochter, gerade einmal sechs Monate alt. Neuerdings würde sie &lt;i&gt;den Flieger machen&lt;/i&gt;, eine kleine gymnastische Übung, die sie im auf dem Bauch Liegen auf ihrer Babydecke ausführte und bei der die kurzen Arme und Beine vom Boden gehoben würden und in der Luft herumruderten als nicht zu ignorierende Absichtserklärung, nun die Babydecke kraft der elterlichen Arme verlassen zu wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das kleine Wesen lachte bei meinem Anblick und streckte die Arme aus um nun sofort in die meinigen befördert zu werden. Ich höbe sie hoch und gäbe ihr einen Begrüßungskuss auf die so weiche Wange, die diesen Geruch hätte, von dem ich wünschte, er ginge nicht mit dem Aufwachsen verloren. Ich hielte sie vor mich und dann pustete ich sie an, ganz leicht, wie ich es immer täte, weil sie dann zuerst das Gesicht so süß zusammenknautschte und direkt danach, wenn die Luft ihre Haut nicht mehr träfe, lachte und strahlte wie es nur meine kleine Sonne könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Mann, längst an meine Begrüßungsreihenfolge und sonstigen Eigenarten gewöhnt, stünde dort, beobachtete mich mit einem amüsierten Lächeln und käme mir einen kleinen Augenblick mit einer Umarmung zuvor. Er drückte mich mitsamt unserer Tochter an sich, gäbe mir einen kaum auszuhaltend zärtlichen Kuss auf die Lippen und murmelte mit sanfter, leiser Stimme, sein Mund ganz dicht an meinem Ohr, so dass ich seinen Atem an meiner Halsseite spüren könnte: &quot;Schön, dass Du da bist.&quot;</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-12T17:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5159755/">
    <title>La vie amoureuse des escargots</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/5159755/</link>
    <description>Es ist an der Zeit, dass ich etwas mehr zu meinen derzeit einzigen Haustieren schreibe als &lt;a href=&quot;http://spazierblitze.twoday.net/stories/4073342/&quot;&gt;diese paar Sätze&lt;/a&gt;. Denn die &lt;i&gt;Groovers&lt;/i&gt;, formerly known as Wasserschnecken, haben sich mittlerweile als recht possierliche Wesen erwiesen. Nicht nur wegen den im folgenden geschilderten Sachverhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzten Sommer fing alles damit an, dass sich die erste Art, die ich auf Grund völliger Unkenntnis in diesem Bereich &lt;i&gt;Shrek&lt;/i&gt; genannt habe, offensichtlich fortgepflanzt hatte. Ganz viele kleine Schnecken bevölkerten meinen kleinen Teich und hatten ebenso wie ihre schon ausgewachsenen Verwandten voll ausgebildete Shrek-Fühler.&lt;br /&gt;
Natürlich gab es auch ein paar Todesfälle zu beklagen. Aber - wiederum nach meiner völlig laienhaften Einschätzung - handelte es sich bei der Ursache für das Ableben entweder um Altersschwäche oder natürliche Auslese (wer nicht merkt, dass der Wasserspiegel sich durch Verdunstung senkt und daher seinem Lebensraum nicht hinterherkriecht, der - nun ja...).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die andere Art, die Posthornschnecken, waren dagegen nicht ganz so libido-orientiert wie ihre Mitbewohner. Allerdings war bei ihnen die Auswahl der potentiellen Partner auch nicht so hoch: es gab derer genau zwei in meinem kleinen Teich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann kam der Winter und brachte das Leben in diesem Mikrokosmos erst einmal zum Erliegen. Während dieses Winters habe ich Ängste ausgestanden, von denen Sie keine Ahnung haben. Der Teich durfte ja nicht zufrieren, damit die &lt;i&gt;Groovers&lt;/i&gt; noch genug Sauerstoff bekamen - und ich als Teichpflege-Jungfrau war zunächst schwer überfordert.&lt;br /&gt;
Was soll ich sagen? Die &lt;i&gt;Groovers&lt;/i&gt; sind harte &lt;strike&gt;Säue&lt;/strike&gt; Schnecken! Sie überlebten sowohl den Winter und das Eis als auch meine dilettantische Pflege ihres Lebensraumes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Frühling erwachte also planmäßig alles wieder zum Leben. Und nun, eines schönen Tages im Spätsommer, entdecke ich doch tatsächlich, dass die beiden Posthornschnecken sich zusammengerauft haben und ganz offensichtlich das getan haben, was nötig war, um ihre Art zu erhalten. Tapfer.&lt;br /&gt;
Ich bin also frischgebackene und stolze Posthornschnecken-Mami!</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-31T15:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5149173/">
    <title>10 Jahre</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/5149173/</link>
    <description>Man mag von katholischen Klosterschulen halten, was man will.&lt;br /&gt;
Ich jedenfalls habe mich dort sehr wohl gefühlt und hatte sehr gute Lehrer, wie ich im Laufe der vielen Jahre, die nun zwischen mir und meinem Abitur liegen, erkannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute betrat ich nach langer Zeit wieder das Schulgelände und stellte als erstes beim Eintritt in das Gebäude fest: Es riecht noch genauso wie damals.&lt;br /&gt;
Unsere liebe Sekretärin war dann so nett, mir meine Abiturklausuren auszuhändigen. Vorher sagte sie noch bei der Erwähnung meines Abiturjahres: &quot;Ach ja, Sie waren ein starker Jahrgang...&quot; - das hört man in aller Bescheidenheit doch sehr gerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun werde ich in eben diesen Klausuren schmökern gehen. Das wird bestimmt amüsant. Damit Sie aber nicht ganz leer ausgehen, habe ich hier einen kleinen Auszug für Sie - ein einigermaßen ordentliches Stück. War gar nicht so leicht zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;Klausur&quot; width=&quot;284&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/spazierblitze/images/Klausur.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-26T12:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5145061/">
    <title>Krähen und Platschen</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/5145061/</link>
    <description>Die junge Dame hat sich einen Urlaub gegönnt. Einen ganz normalen Urlaub am Meer, mit viel Sonne, Baden und Entspannung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ja, so ganz normal war er dann doch nicht. Aber erst einmal fing alles mit dieser Aussicht vor meinem Schlafzimmerfenster an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;276&quot; alt=&quot;Sonnenaufgang&quot; width=&quot;369&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/spazierblitze/images/Sonnenaufgang.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vollkommene Morgenidylle. Himmlisch - so ein erster Morgen im Urlaub, man wacht auf...geht ans Fenster...und beobachtet den Sonnenaufgang...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Halt! Sonnenaufgang? Ist das nicht furchtbar früh am Tag? Zumal, wenn man im Urlaub ist? So ganz von der Hand zu weisen sind diese Gedanken nicht. Da geht&apos;s mir genauso wie Ihnen.&lt;br /&gt;
Allerdings war der ortsansässige Hahn in diesem Punkt völlig anderer Meinung. Das ambitionierte Kerlchen ließ nicht etwa &lt;i&gt;erst&lt;/i&gt; beim Sonnenaufgang seinen Schrei los, nein: für ihn war halb fünf die &lt;strike&gt;Nacht&lt;/strike&gt;Tageszeit, an dem alle in seiner Krähreichweite schlafenden Lebewesen nun seinem Beispiel folgen sollten und dynamisch in den Tag zu starten hatten. Bei Sonnenaufgang wurde allerdings der Weckruf wiederholt - zur Sicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für mich ging es trotz tapferer Ignoranz des lautstarken Federviehs dann doch relativ früh los. Der ganz normale Urlaub musste noch um eine Aktivkomponente angereichert werden, welche (natürlich!) etwas mit Klettern zu tun hatte.&lt;br /&gt;
Es handelte sich dabei um eine Variante, die man in eingeweihten Kreisen &lt;i&gt;Deep Water Soloing&lt;/i&gt; oder auch &lt;i&gt;Psicobloc&lt;/i&gt; nennt, wobei ein&lt;i&gt; Solo&lt;/i&gt; Klettern ohne zusätzliche Sicherung bedeutet. Das Wasser verhindert dann das Schlimmste. So der Plan. Ich Angsthase habe mich nur in sehr gemäßigten Höhen bewegt. Das sei frei heraus gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;187&quot; alt=&quot;Psicobloc&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/spazierblitze/images/Psicobloc.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich nun Schnitte in den Händen, blaue Knie und von den Kletterschuhen eingefärbte Füße erwähne, werden Sie mir wohl nicht glauben, dass die ganze Sache ein Mordsspaß war. War&apos;s aber! Oder - um diese überall gebräuliche Bewertungssprache zu bemühen - &quot;Jederzeit wieder!&quot;.</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-24T19:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5090484/">
    <title>Heldentaten</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/5090484/</link>
    <description>Verehrte Leser, ich möchte Ihnen nicht vorenthalten, welche dramatischen Ereignisse sich am vorletzten Wochenende in der Nähe von Hockenheim zutrugen. Wie so viele andere Menschen war ich dort hingereist - wie so wenige andere Menschen wollte ich &lt;i&gt;nicht&lt;/i&gt; das Rennen sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen machte ich Bekanntschaft mit einer Dame. Einer sehr kleinen, haarigen Dame. Einer Zwergdackel-Dame. Kaum höher als das Gras auf einer ein paar Wochen lang nicht mehr gemähten Wiese. Mit furchtbar kurzen Beinchen. Sie können sicher nachvollziehen, dass ein solcher Art gestaltetes Wesen doch eine, nun ja, recht &lt;i&gt;begrenzte&lt;/i&gt; Perspektive auf seine Umwelt besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese bodennahe Perspektive hindert betreffende Dackeldame allerdings keineswegs daran, fröhlich und furchtlos durch die Welt zu stapfen. Bisweilen galoppiert sie sogar - dabei flattern dann die Ohren recht lustig. Des Weiteren besitzt sie auf ihrem kleinen Dackelköpfchen links und rechts zwei Haarbüschelchen, die man mit ein bisschen Fingerspitzengefühl und Willen zur Rebellion so stylen kann, dass sie wie zwei Hermesflügelchen aussehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schweife ab. Und bitte verzeihen Sie mir die zahlreichen Verniedlichungen. Immerhin haben Sie nun hoffentlich ein Bild vor Augen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort des Geschehens dieser von mir bereits erwähnten dramatischen Ereignisse war ein wundervoller Garten, das Gras dackelfreundlich gemäht, das Grundstück dackel- und auch für Hunde höheren Kalibers sicher eingezäunt, mit einem sehr schönen, großen Teich, dessen Uferzonen recht flach ausfielen, der aber auch einen Schwimmbereich von ca. 1,60 m Tiefe besaß. Für athletische Schwimmer gab es sogar einen Steg, von dem aus man sich kopfüber ins kalte Nass stürzen konnte. Für Hunde höheren Kalibers ebenfalls mit einer Stange versperrt. Denn die Hunde des Hauses waren eben ausschließlich Hunde höheren Kalibers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Zwergdackel allerdings... Sie ahnen, was geschah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere furchtlose kleine Heldin spazierte frohen Mutes auf den Steg. Alle Umstehenden sahen darin noch keinen Grund zur Sorge.&lt;br /&gt;
Unsere furchtlose kleine Heldin spazierte aber weiter frohen Mutes Richtung Steg-Ende/Abgrund/Teichanfang. Alle Umstehenden sahen auch darin noch keinen Grund zur Sorge. Bis auf eine gewisse junge Dame, deren eigene Vergangenheit mit einem äußerst begabten, an Geschick kaum zu übertreffenden, dennoch ohne Zweifel ganz wunderbaren Hund Instinkte hatte ausbilden lassen, von denen sie selbst bis zu diesem Moment nichts geahnt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besagte junge Dame sprang ob dieser sich nun plötzlich regenden Instinkte auf - warf dabei ihren Stuhl um - sprintete Richtung Steg - sprang mit einem höchst anmutigen Satz (man tut was man kann) über die Absperrstange - hechtete weiter über den Steg - und erreichte den Dackel in Not gerade noch vor dem Abgrund zum Wasser.&lt;br /&gt;
Fortan ereignete sich alles in Zeitlupe.&lt;br /&gt;
Die Dackeldame besah sich das Wasser. Die Dackeldame besah sich auch, wie hoch der Steg über dem Wasserspiegel lag.&lt;br /&gt;
Die junge Dame wiederum besah sich die Dackeldame und meinte zu erkennen, dass diese die Situation doch noch selbst erfasst hätte und von weiteren Aktionen absehen würde.&lt;br /&gt;
Doch da! Die Dackeldame schaute noch einmal hinunter - und sprang!&lt;br /&gt;
Ihrer Einschätzung nach war das Ganze wohl eine typisch-alltägliche hoher-Bordstein-Pfütze-Situation, der sie ja nun als gestandener Dackel allemal gewachsen war!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie groß aber war das Erstaunen und der Schreck auf dem kleinen Dackel-Gesicht, dass da Sekunden später vor der jungen Dame wieder aus den Fluten auftauchte.&lt;br /&gt;
Wie bitter die Erkenntis, dass es auf dieser Welt wohl Pfützen gab, von deren unsäglicher Tiefe sie bisher nichts geahnt hatte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die junge Dame ihrerseits zögerte keinen Moment. Unter Einsatz ihres &lt;strike&gt;Lebens&lt;/strike&gt; Armes zog sie das kleine Wesen am Geschirr aus dem riesigen Teich und stellte es tropfnass, aber ansonsten unversehrt, wieder auf seine vier kurzen Beinchen. Bis auf eine fiese Erkältung hatte diese Episode glücklicherweise keine weiteren Folgen. Die junge Dame verzichtet an dieser Stelle auch ausdrücklich auf Baywatch-Badeanzug-Spenden.</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-28T19:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5039661/">
    <title>Die Eine.</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/5039661/</link>
    <description>Am Montag Abend hörte ich im Radio die Stimme einer Frau - es war die von Mirjam Müntefering wie ich wenig später erfuhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber da war ich eigentlich schon mit meinen Gedanken woanders. Diese Stimme nämlich erinnerte mich an jemanden, der vor Ewigkeiten eine viel zu kurze Zeit Teil meines Lebens war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe damals die einzige Frau kennengelernt, in die ich mich um ein Haar ernsthaft verliebt hätte. Denn sie war einfach ein großartiger Mensch. Und damals habe ich an ihr schon genau die Eigenschaften gemocht und ja, bewundert, die ich noch gar nicht so lange an Männern schätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde gar nicht erst versuchen, sie näher zu beschreiben. Sie müssten sie selbst kennenlernen. Vielleicht soviel: sie hatte eine sehr sanfte, ruhige, aber oder gerade dadurch souveräne Art. Genau dies fand sich auch in ihrer einfach wunderbaren Stimme wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann einmal ergab es sich und wir haben zusammen getanzt. Und wenn es einen Moment zwischen uns gegeben hat - einen &lt;i&gt;dieser&lt;/i&gt; Momente - in dem sie mich mit anderen Augen angesehen hat, dann war es während dieses Tanzes. Ein größeres Geschenk hätte sie mir nicht machen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.mirjam-muentefering.de/&quot;&gt;Mirjam Müntefering&lt;/a&gt; lebt übrigens mit ihrer Freundin im Ruhrgebiet. Diesen Satz hat sie sich während des Interviews gewünscht. Diesen Satz bekommt sie von mir, weil sie mir sehr sympathisch ist - und das nicht zuletzt auf Grund der Tatsache, dass sie neben ihren schriftstellerischen Tätigkeiten Hunde und ihre Besitzer trainiert.</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-04T20:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/5005293/">
    <title>Ein Engel für den Krümel</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/5005293/</link>
    <description>*Klopf* *Klopf*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Krümel bekam einen kleinen Schreck. Dieses Geräusch klang viel näher als alle anderen, die er bisher gehört hatte.&lt;br /&gt;
&quot;Wer ist da?&quot; fragte er vorsichtig.&lt;br /&gt;
&quot;Ich.&quot; antwortete eine klare, helle Stimme.&lt;br /&gt;
&quot;Wer ist &lt;i&gt;Ich&lt;/i&gt;?&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ich bin Engelchen und werde ab heute bei Dir wohnen.&quot;&lt;br /&gt;
Bei diesen Worten erschien - aus dem Nichts - ein Lichtpunkt, der so wunderbar und warm strahlte, dass der Krümel einen Moment lang ganz benommen war, bevor er sich wieder fassen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie jetzt? Ein Mitbewohner? Aber das war doch gar nicht so geplant gewesen. Er sollte hier alleine wohnen! Und das mit gutem Grund, denn in ein paar Monaten würde es ganz schön eng werden...&lt;br /&gt;
&quot;Keine Angst, ich nehme Dir bestimmt keinen Platz weg. Versprochen.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Aber was willst Du denn hier?&quot; fragte der Krümel, dem die ganze Sache immer noch ein Rätsel war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Ich werde auf Dich aufpassen.&quot; sagte Engelchen, und bei diesen Worten leuchtete es auf, strahlte noch heller, so dass der ganze Krümel in eine Wolke aus Licht gehüllt wurde, in der er sich sofort sehr wohl fühlte. Alles war warm, weich und so friedlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Engelchen fuhr fort: &quot;Siehst Du den kleinen Schatten an der Wand dort hinten?&quot; Der Krümel nickte. &quot;Das ist die Hand Deiner Mutter. Und siehst Du den größeren Schatten daneben?&quot; Der Krümel nickte wieder. &quot;Das ist die Hand Deines Vaters. Beide lieben Dich schon jetzt über alles und sorgen sich sehr um Dich.&lt;br /&gt;
Deshalb bin ich hier, um das Kostbarste zu beschützen, was beide sich vorstellen können. Auf dass Dir nichts geschieht und Du, wenn es soweit ist, Deine Augen aufschlägst und zum ersten Mal in die ihren schauen wirst.&quot;</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-19T17:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/stories/4995051/">
    <title>Die fabelhafte Welt der jungen Dame</title>
    <link>http://spazierblitze.twoday.net/stories/4995051/</link>
    <description>Männer haben es heutzutage nicht leicht. Von allen Seiten, so scheint es, müssen sie einstecken: mal sind sie Arschlöcher, mal sind sie zu lieb, mal wissen sie nicht, was sie wollen und mal wollen sie &lt;strike&gt;nur das Eine&lt;/strike&gt; das Falsche...so oder so ähnlich lauten wohl die Vorwürfe an Sie, meine Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher freut es Sie sicherlich zu hören, dass ich nun für Sie in die Bresche springen werde. In diesen Tagen pflege ich nämlich mit ausgewählt wunderbaren Exemplaren Ihrer Gattung Umgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wäre zum Einen der Typ Manager, allzeit Herr der Lage, der in exklusivem Anzug und mit Monogramm und Manschettenknöpfen versehenem Hemd herumläuft. Das war mein Bild von ihm - bis zu dem Tag, wo er mir mit himmelblauem Biene-Maja-Leibchen entgegenkam und mir als einziger Dame in der Runde seinen Sitzplatz anbot. Nun ist er zwar immer noch Herr der Lage, aber bisweilen auch schon einmal einfach süß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Herr reagierte auf meinen Versuch, ihn zuerst durch die Tür gehen zu lassen (das letzte Mal, dass ich auf &lt;i&gt;Ladies First&lt;/i&gt; bestand, knallte ich gegen die Wand neben der Tür eines Vorlesungssaals...) mit einer Entrüstung, die keinen weiteren Widerspruch duldete. Vielmehr habe er großes Glück, versicherte er, dass er mir die Tür aufhalten dürfe. &lt;br /&gt;
Selbiger Herr verfügt übrigens über das Talent, ein ganz wunderbares &lt;i&gt;Guten Morgen&lt;/i&gt; verbunden mit einem strahlenden Lächeln zu wünschen, welches somit einer jungen Dame wie mir einen recht angenehmen Start in den Tag beschert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu allem Überfluss durfte ich auch als erste in die Tüte mit dem Eis greifen, das letzte Woche in unserem Team verteilt wurde, und mir meine Lieblingssorte aussuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was möchte ich Ihnen damit sagen? Nun: es ist offensichtlich ganz leicht, Frauen zu begeistern - Sie müssen sich nur trauen, ein wenig gut erzogen und charmant zu sein - und eine Frau, ob sie nun im Hosenanzug oder Kleid daher kommt, wie eine Dame zu behandeln.</description>
    <dc:creator>Die junge Dame</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Die junge Dame</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-15T17:19:00Z</dc:date>
  </item>


<textinput rdf:about="http://spazierblitze.twoday.net/search">
   <title>find</title>
   <description>Search this site:</description>
   <name>q</name>
   <link>http://spazierblitze.twoday.net/search</link>
</textinput>
<cc:License rdf:about="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/">
   <permits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Reproduction" />
   <permits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Distribution" />
   <requires rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Notice" />
   <requires rdf:resource="http://web.resource.org/cc/Attribution" />
   <prohibits rdf:resource="http://web.resource.org/cc/CommercialUse" />
</cc:License>

</rdf:RDF>
