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	<title>Spekulantenblog</title>
	
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	<description>Der Blog rund um Börse, Aktien, Wirtschaft und Spekulation</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Jun 2011 11:48:47 +0000</lastBuildDate>
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		<title>bitcoin – Eine faszinierende neue Währung oder eine gefährliche Blase?</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 20:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Devisen]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoin]]></category>
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		<category><![CDATA[Devise]]></category>
		<category><![CDATA[Spekulationsblase]]></category>
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		<description><![CDATA[Währungen werden bisher zentral verwaltet und herausgegeben. Zuständig dafür sind die Notenbanken, die es in ihrer Macht haben die Leitzinsen festzulegen und dafür zu Sorgen das mehr, oder weniger Geld sich im Umlauf befindet. Den Wert einer Währung besteht nicht in sich selbst, sondern in den Gütern die damit gekauft werden können. Ein Euro ist nicht mal das Papier wert auf dem er gedruckt wurde, wenn es keinen Händler gibt, der einem dafür etwas verkaufen möchte. Doch die Notenbanken insbesondere die FED achten nicht nur auf Preisstabilität, sondern versuchen mit der Gelddruckmaschine die Wirtschaft künstlich nach oben zu puschen, was manchmal kurzfristig hilft, oft aber langfristig zu neuen und größeren Finanzkrisen führt. Die Finanzkrise von 2008 war vor allem durch die Niedrigzinspolitik der FED nach dem Platzen der Dotcomblase erst ermöglicht worden. Viele fürchten das die Notenbankpoltik nach der Finanzkrise sogar zu einer gewaltigen Inflation führen könnte, die so alle Ersparnisse wegfegt. Verständlich das viele sich eine unabhängige Währung wünschen deren Menge nicht von irgendwelchen von Politikern besetzten Institutionen beeinflusst werden kann. Der hohe Goldpreis ist der Ausdruck dieser Flucht aus den globalen Währungen. Doch Gold wirkt angesichts dem Computerzeitalter und dem Internethandel mehr als anachronistisch. Die kryptographische Währung bitcoin scheint da eine faszinierende Alternative zu sein, die das peer-to-peer Prinzip auf eine Währung übertragen hat. Die Währung ist völlig dezentral, Überweisungen laufen völlig anonym und irreversibel ab und die Währung wird ähnlich Bargeld in einer Geldbörse auf dem eigenen Rechner gespeichert. 
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Währungen werden bisher zentral verwaltet und herausgegeben. Zuständig dafür sind die Notenbanken, die es in ihrer Macht haben die Leitzinsen festzulegen und dafür zu Sorgen das mehr, oder weniger Geld sich im Umlauf befindet. Den Wert einer Währung besteht nicht in sich selbst, sondern in den Gütern die damit gekauft werden können. Ein Euro ist nicht mal das Papier wert auf dem er gedruckt wurde, wenn es keinen Händler gibt, der einem dafür etwas verkaufen möchte. Doch die Notenbanken insbesondere die FED achten nicht nur auf Preisstabilität, sondern versuchen mit der Gelddruckmaschine die Wirtschaft künstlich nach oben zu puschen, was manchmal kurzfristig hilft, oft aber langfristig zu neuen und größeren Finanzkrisen führt. Die Finanzkrise von 2008 war vor allem durch die Niedrigzinspolitik der FED nach dem Platzen der Dotcomblase erst ermöglicht worden. Viele fürchten das die Notenbankpoltik nach der Finanzkrise sogar zu einer gewaltigen Inflation führen könnte, die so alle Ersparnisse wegfegt. Verständlich das viele sich eine unabhängige Währung wünschen deren Menge nicht von irgendwelchen von Politikern besetzten Institutionen beeinflusst werden kann. Der hohe Goldpreis ist der Ausdruck dieser Flucht aus den globalen Währungen. Doch Gold wirkt angesichts dem Computerzeitalter und dem Internethandel mehr als anachronistisch. Die kryptographische Währung bitcoin scheint da eine faszinierende Alternative zu sein, die das peer-to-peer Prinzip auf eine Währung übertragen hat. Die Währung ist völlig dezentral, Überweisungen laufen völlig anonym und irreversibel ab und die Währung wird ähnlich Bargeld in einer Geldbörse auf dem eigenen Rechner gespeichert. </p>
<h2>Was sind bitcoins?</h2>
<p>Bitcoin, auch BTC abgekürzt, ist eine komplett digitale kryptographische Währung. Sie entsteht indem von einzelnen Rechnern sogenannte Blöcke errechnet werden. Ein Block stellt die Lösung für ein bestimmtes mathematisches Problem dar. Sobald ein Rechner eine Lösung gefunden hat entsteht ein neuer Block und derjenige der diesen Block errechnet hat, erhält 50 neue bitcoins. Doch diese Blöcke wickeln nicht nur den Entstehungsprozess der Währung ab, in ihnen werden auch alle Transaktionen ausgeführt und gespeichert. Es entsteht eine eindeutige Kette an Blöcken, in der ein Block immer vom vorhergehenden abhängt. So ist sichergestellt, das die Währung nicht manipulierbar ist, da es immer nur diese eine Kette von Blöcken geben kann. Eine Transaktion wird jedoch nicht mit den Namen der Überweisenden versehen, sondern besteht aus einem 160bit-hash Schlüssel. Diese sind öffentliche digitale kryptographische Schlüssel und passen nur zu den privaten Schlüsseln in dem sogenannten Wallet, der Geldbörse von bitcoin. Dies ist eine sehr effektive Verschlüsselungsform und es bräuchte enorme Rechenleistung um diese zu knacken. So ist sichergestellt, das eine Überweisung nur bei dem Empfänger ankommt, sie ist sogar für alle Ewigkeit in der Blockkette gespeichert. Da die Blogkette auf vielen verteilten Rechnern gespeichert ist, kann diese auch nicht einfach gelöscht oder unterbrochen werden. Darüber hinaus lassen sich für jede Überweisung ein neuer öffentlicher Schlüssel anlegen, so dass Überweisungen komplett anonym ablaufen. </p>
<p>Das hört sich auf den ersten Blick nach einer völlig inflationären Währung an, wenn jeder Rechner sich daran beteiligen kann neue Bitcoins zu erstellen. Aber dem ist nicht so, das genaue Gegenteil ist sogar der Fall. Durch den Algorithmus der hinter den Bitcoins steckt, ist festgelegt das es jemals nur insgesamt 21 Millionen Bitcoins geben kann. Die Erstellung wird durch die Schwierigkeit eine Lösung für einen neuen Block zu finden auf die Anzahl der beteiligten Rechner angepasst. So wird erreicht das nur etwa alle 10 Minuten ein neuer Block und damit 50 neue Bitcoins entsteht. Alle vier Jahre wird obendrein die Summe der Bitcoins die durch einen neuen Block geschaffen wird halbiert.</p>
<p><a href="http://spekulantenblog.de/wp-content/uploads/2011/06/Total_bitcoins_over_time_graph.png"><img src="http://spekulantenblog.de/wp-content/uploads/2011/06/Total_bitcoins_over_time_graph-300x243.png" alt="" title="Total_bitcoins_over_time_graph" width="300" height="243" class="alignleft size-medium wp-image-2996" /></a> Die deflationären Eigenschaften gehen sogar soweit, dass durch Festplattencrashs verlorene Bitcoins auf ewig verschwunden sind. Es gibt keinen Ersatz für diese Verlorenen. Dies wirkt alles deflationär. Es entsteht aber kein Verfügbarkeitsproblem, da Bitcoins jetzt schon auf acht Nachkommastellen zerlegbar sind und später noch beliebig weiter hinzugefügt werden können. Dies ist besonders ein Vorteil für den Zahlungsverkehr im Internet, da so selbst kleinste Beträge überwiesen werden können. Die Kosten für Transaktionen sind im allgemeinen kostenlos, man kann aber quasi als Spende einen Minibetrag einstellen, den man demjenigen zu Gute kommen lässt, der den Block errechnet hat. Später wird es wahrscheinlich so sein das ein kleiner Betrag obligatorisch werden wird, da kostenlose Überweisungen eine sehr niedrige Priorität aufweisen. </p>
<h2>Funktioniert bitcoin als Währung?</h2>
<p>Als ich die ersten Artikel und Berichte über Bitcoin gelesen habe, war ich als erstes fasziniert. Eine Währung die wirklich stabil sein kann, da sie nicht von Politik oder Wirtschaftsinteressen gesteuert und missbraucht werden kann. Durch die ansteigende Schwierigkeit bei der Erstellung je mehr Rechner sich daran beteiligen, wird quasi durch die Stromkosten und Hardwareanschaffung ein nicht unerheblicher Kostenfaktor erzeugt, der den Preis stützt. So ist die Währung in gewissem Spielraum nach unten abgesichert, da die neu erstellten Bitcoins immer zu Kosten entstanden sind, die sich durch Angebot und Nachfrage von Hardware und Strom dem an den Tauschbörsen gehandelten Umtauschkurs in Dollar annähern. Während früher ein handelsüblicher Heimrechner locker ausreichte um Blöcke zu finden und damit Bitcoins zu sammeln, so ist dies heute schon ein wirklich ernsthaftes Geschäft und die Rechenleistung die notwendig ist, kann kaum von den besten Grafikkarten alleine geleistet werden. Es lohnt sich kaum noch mit einem einzelnen Rechner Blöcke zu suchen, vielmehr ist man gezwungen sich in Rechnerpools zusammenzuschliessen und die Erlöse zu teilen. </p>
<p>Doch jetzt kommt das große Aber. </p>
<p>Dadurch das immer nur eine so eng begrenzte Menge an neuen Bitcoins generiert werden kann, die auch wenn die Währung noch am Anfang steht, immer kleiner wird im Vergleich zu den bisher existierenden Bitcoins ist daraus ein wildes Spekulationsobjekt geworden. Es lädt geradezu zu Blasenbildung ein, da dem Preis nach oben kaum Grenzen gesetzt sind und die Währung durch den bekannten deflationären Charakter eine Währung zum Horten ist. Allein in den letzten zwei Monaten ist der Kurs der Bitcoins durch Medienberichte um atemberaubende 1000% angestiegen. Anfang April stand der Umtauschkurs für Bitcoins bei nicht einmal 2 Dollar, mitlerweile ist dieser auf 18 Dollar pro Bitcoin hochgeschossen.<br />
<a href="http://spekulantenblog.de/wp-content/uploads/2011/06/bitcoinchartJun6.png"><img src="http://spekulantenblog.de/wp-content/uploads/2011/06/bitcoinchartJun6-300x88.png" alt="" title="bitcoinchartJun6" width="300" height="88" class="alignleft size-medium wp-image-3003" /></a><br />
Dementsprechend kann man in den Diskussionsforen alle Zeichen einer galopierenden Blase erkennen. Überschwänglicher Optimismus an immer weitersteigende Kurse. Die Kursteigerungen werden in die Zukunft extrapoliert und man überbietet sich täglich mit immer noch höheren Kurszielen. Dabei liegt über der ganzen Blase an Damoklesschwert. Es gibt eine ganze Reihe von Enthusiasten die schon lange sich für die Währung Bitcoin engagiert haben und durch das Errechnen und Zukauf auf hohen Bitcoin Beträgen sitzen. Teilweise wurden diese für Dollarcent Beträge erworden. Auch wenn sie nie vorhatten ihre Bitcoins wieder umzutauschen, sondern dann auch in dem dann entstandenen Währungsraum zu nutzen, irgendwann wird der Punkt kommen an dem die Dollarzeichen in den Augen überwiegen und zu einem großen Abverkauf führen. Die Blase kann im Nu platzen, zumal viele enorme Geldbeträge in Rechnerleistung investiert haben und nun fürchten müssen die in Bitcoins geparkten Erträge wieder zu verlieren. </p>
<p>Wie in der Einleitung geschrieben hängt der Wert einer Währung im wesentlichen von der Waren und Dienstleistungen ab, die damit erworben werden können. Bei Bitcoin scheint es so zu sein, das die Wirtschaft sich vor allem auf die Erstellung von Bitcoins beschränkt. Zwar gibt es schon eine ganze Reihe an Internetgeschäften die schon Bitcoins akzeptieren, aber durch diese hohe Neigung zu Spekulationsblasen wird jeder Handel mit Bitcoins zu einem Spekulationsgeschäft. Schon am nächsten Tag müssten die Preise rauf oder runter angepasst werden, und zwar beträchtlich, manchmal über 10%. Jeder Kunde eines Ladens würde es sich gründlich überlegen, ob er denn überhaupt bitcoins bezahlen will, hätte er auch Dollar übrig wäre er schlecht beraten würde er Bitcoins ausgeben. Langfristige Verträge sind bei dem aktuellen Währungssprüngen undenkbar. Jeder vor Monaten festgeschriebene Lohn in Bitcoins würde mittlerweile den Arbeitgeber in den Ruin treiben, würde dieser nicht ständig aktualisiert. Auch ein Kreditgeschäft ist noch völlig undenkbar. Jeder aufgenommene Kredit in Bitcoins wäre russisches Roulette. </p>
<p>So wie die Beschränkung auf eine festgelegte Menge an neuen Bitcoins dazu führt, dass nicht jeder mit seinem Rechner beliebig vieles freies Geld drucken kann, so führt es zu ständiger Verknappung und starken Preissprüngen der Währung bei stark steigendem Interesse. Spekulationsblasen sind dabei unausweichlich, genauso wie deren plötzliches platzen. Eine florierende Geldwirtschaft, die nicht nur dazu existiert um mit der Währung zu handeln, ist so kaum möglich. Bitcoins wirken so deflationär das man sie am liebsten hortet anstatt auszugeben. Falls sich Bitcoins je auf einem stabilen Niveau einpendeln werden, so wird sich sicher mehrere Spekulationsblasen und deren plötzliches Platzen auf dem Weg gegeben haben, falls die Währung nicht von den Staaten derweil verboten wurde. </p>
<p><strong>Mehr zu Bitcoins</strong></p>
<p><a href="https://en.bitcoin.it/wiki/FAQ" target="blank">Bitcoin FAQ</a><br />
<a href="https://en.bitcoin.it/wiki/Main_Page" target="blank">Bitcoin Wiki</a><br />
<a href="http://www.bitcoin.org" target="blank">Bitcoin.org</a><br />
<a href="http://www.quora.com/Is-the-cryptocurrency-Bitcoin-a-good-idea/answer/Adam-Cohen-2" target="blank">Adam Cohen: Is the cryptocurrency Bitcoin a good idea?</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,765382,00.html" target="blank">SpiegelOnline: Geld aus der Steckdose</a></p>
<p>(Quellen Bilder: <a href="https://en.bitcoin.it/wiki/File:Total_bitcoins_over_time_graph.png">Total Bitcoins over time</a>,  <a href="http://bitcoincharts.com/charts/mtgoxUSD#rg60zvztgCzm1g10zm2g25">Bitcoincharts.com</a>)</p>
<p></p>
<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/51ef9162302b4b5f98fcf713f2a6fd08" width="1" height="1" alt="">
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		<title>Griechenlandkrise – Griechenland überlegt Euroaustritt</title>
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		<comments>http://spekulantenblog.de/griechenlandkrise-griechenland-uberlegt-euroaustritt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 May 2011 17:07:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenlandkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsbankrott]]></category>
		<category><![CDATA[Umschuldung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach mehr als einem Jahr nachdem Griechenland durch die Rettungspakete der EU gerettet schien steht nun der Schulden-GAU für Griechenland unmittelbar bevor. Nach einem Artikel von Spiegel Online scheinen die Griechen nun sogar einen Austritt aus der Euro-Zone in Erwägung zu ziehen und wieder zu einer eigenen griechischen Währung zurückzukehren. Diese würde sofort massiv Abwerten und käme eine Insolvenz des griechischen Staates gleich. Selbstmord aus Angst vor dem Tod sozusagen. Auch wenn es wohl erst mal nur Drohungen gegenüber der EU sein könnten, Griechenland steht wiedereinmal mit dem Rücken vor der Wand. Die milliardenschweren Rettungspakete haben Griechenland eben nicht gerettet, sondern die wohl kommende Pleite nur noch teurer gemacht. 
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Nach mehr als einem Jahr nachdem Griechenland durch die Rettungspakete der EU gerettet schien steht nun der Schulden-GAU für Griechenland unmittelbar bevor. Nach einem Artikel von Spiegel Online scheinen die Griechen nun sogar einen Austritt aus der Euro-Zone in Erwägung zu ziehen und wieder zu einer eigenen griechischen Währung zurückzukehren. Diese würde sofort massiv Abwerten und käme eine Insolvenz des griechischen Staates gleich. Selbstmord aus Angst vor dem Tod sozusagen. Auch wenn es wohl erst mal nur Drohungen gegenüber der EU sein könnten, Griechenland steht wiedereinmal mit dem Rücken vor der Wand. Die milliardenschweren Rettungspakete haben Griechenland eben nicht gerettet, sondern die wohl kommende Pleite nur noch teurer gemacht. </p>
<h2>Griechenlandkrise vor dem GAU</h2>
<p>Hastig tagen nun heute am Freitag Abend die EU Kommission mit den Finanzministern der Mitgliedsstaaten bei einem Krisentreffen in Luxemburg wie <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,761136,00.html">Spiegel Online in seinem Artikel</a> berichtet. Es geht nicht nur um den möglichen angedachten Euroaustritt von Griechenland, auch eine Umschuldung steht auf der Tagesordnung. Eine Umschuldung Griechenlands ist für die EU-Politiker eine hoch peinliche Angelegenheit. Nicht nur war es unter Ökonomen abzusehen, dass Griechenland nicht an einer Umschuldung vorbeikommt. Zum Beispiel <a href="http://spekulantenblog.de/diskussion-am-milken-insitut-eurozone-immer-noch-einer-fur-alle-alle-fur-einen/">Nouriel Roubini an einer Diskussion im Milken Insitut</a> vor einem Jahr. Auch der ehemalige Finanzminister <a href="http://spekulantenblog.de/peer-steinbruck-ohne-haircut-wird-griechenland-nicht-wieder-auf-die-beine-kommen/">Peer Steinbrück</a> sah keinen anderen Ausweg als eine Umschuldung. Auch hier im Blog war ich schon lange der Ansicht das <a href="http://spekulantenblog.de/selbst-angefordertes-rettungspaket-kann-fall-griechenlands-nicht-stoppen/">Griechenland nicht ohne hair-cut</a> auskommen wird.<br />
Die Rettungspakete haben das Schuldenproblem nicht gelöst sondern nur vertagt. Dazu wurde die Wirtschaft durch ein hartes Sparprogramm getroffen und die Menschen in Griechenland gehen fast täglich auf die Straßen um dagegen zu protestieren.<br />
Doch auch aus einem anderen Grund könnte es sehr peinlich werden für die selbsternannten Euroretter. Denn durch die Umschuldung noch während der Laufzeit des Rettungsschirmes wird es für die Geberländer sehr teuer. Denn droht ein Hair-cut von mehr als 27% der Schulden, könnten die Eu-Länder die Milliarden an Krediten zur Rettung bereitgestellt haben, keinen cent mehr zurückbekommen. Denn es ist unklar ob die Staaten sich bei dem <a href="http://spekulantenblog.de/das-gesetz-zu-den-griechenlandhilfen/">hastig zusammengestellten Rettungspaket</a> über CDS abgesichert haben, obendrein haben sie angeblich die Kredite zur Rettung im junior Status gegeben. Das bedeutet, erst mal würden alle anderen Gläubiger bedient.<br />
Auch für die EZB würde eine Umschuldung mittlerweile einen hohen Milliardenverlust von bis zu 40 Milliarden Euro bedeuten. Denn die EZB hat kräftig in den letzten Monaten griechische Staatsanleihen aufgekauft. </p>
<p>Kein Wunder möchte Wolfgang Schäuble alles dransetzen um einen möglichen Austritt Griechenlands aus der Euro- Zone, oder eine Umschuldung zu verhindern. Juristisch ist es nach vor vor völlig unklar ob ein Staat überhaupt aus der Euro Zone austreten kann, aber wie sollte man so etwas mit vernünftigen Methoden verhindern. Der deutsche Regierungspsrecher Stefan Seibert hat gegenüber Bloomberg dies zurückgewiesen und behauptete das Thema eins Austritts Griechenlands aus dem Euro läge nicht und lag nie auf dem Tisch der Bundesregierung und es war nie ein Thema auf der EU Ebene. Allerdings es schreibt nur von &#8220;war&#8221;. Auch griechische Regierungsvertreter haben auf Reuters die Berichte dementiert, allerdings hat der Euro an den Märkten schon deutlich auf Meldungen reagiert. </p>
<p></p>
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			</a>
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		<item>
		<title>Amerikas AAA Kreditwürdigkeit mit Makel</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Spekulantenblog/~3/dSIZOWuf2nw/</link>
		<comments>http://spekulantenblog.de/amerikas-aaa-kreditwurdigkeit-mit-makel/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2011 21:18:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Anleihen]]></category>
		<category><![CDATA[Bonität]]></category>
		<category><![CDATA[Rating]]></category>
		<category><![CDATA[S&P]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://spekulantenblog.de/?p=2961</guid>
		<description><![CDATA[Im Grunde ist noch nicht viel passiert. Lediglich der Ausblick der Kreditwürdigkeit wurde von S&#038;P heute auf negativ gesenkt. S&#038;P spricht davon das bedeute die Wahrscheinlichkeit einer Herabstufung des AAA Rating der USA liege bei 33%. Dennoch es markiert eine historische Zäsur. Wenn man für den begrenzten Zeiträume der Kreditratings seit 1941 von historisch sprechen kann. Noch nie hatte S&#038;P den USA, seit der Aufnahme des Ratings 1941, ein anderes Prädikat als AAA verpasst und noch nie einen negativen Ausblick. Dementsprechend reagierten die Börsen mit Kursabschlägen. Die Zinsen für Staatsanleihen aber auch die Preise für Kreditausfallversicherungen kurz CDS für US Staatsanleihen zogen an und notieren damit höher als die der deutschen Bundesanleihen. 
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Im Grunde ist noch nicht viel passiert. Lediglich der Ausblick der Kreditwürdigkeit wurde von S&#038;P heute auf negativ gesenkt. S&#038;P spricht davon das bedeute die Wahrscheinlichkeit einer Herabstufung des AAA Rating der USA liege bei 33%. Dennoch es markiert eine historische Zäsur. Wenn man für den begrenzten Zeiträume der Kreditratings seit 1941 von historisch sprechen kann. Noch nie hatte S&#038;P den USA, seit der Aufnahme des Ratings 1941, ein anderes Prädikat als AAA verpasst und noch nie einen negativen Ausblick. Dementsprechend reagierten die Börsen mit Kursabschlägen. Die Zinsen für Staatsanleihen aber auch die Preise für Kreditausfallversicherungen kurz CDS für US Staatsanleihen zogen an und notieren damit höher als die der deutschen Bundesanleihen. </p>
<p>Kernpunkt der Herabstufung des Ausblicks durch S&#038;P waren die anhaltenden Haushaltsquerelen in den USA, um Sparbemühungen und die Anhebung der Schuldenobergrenze. Doch angesichts des enormen Haushaltsdefizit war der Schritt mehr als überfällig. So erreicht das Defizit der USA, nach Berechnungen des IWF,  in diesem Jahr annähernd 11% der Wirtschaftsleistung BIP. Das entspricht neuen Schulden in Höhe von 1650 Milliarden Dollar. Schon im November hatte die <a href="http://spekulantenblog.de/chinesische-ratingagentur-stuft-usa-auf-a-ab/">chinesische Ratingagentur Dagong das Kreditrating der USA gleich ganz herabgestuft auf A+</a>. </p>
<p>Allein aus dem Grund das die USA die Weltreservewährung besitzen und die FED beliebig eigene Staatsanleihen wie zum Beispiel über <a href="http://spekulantenblog.de/qe2-fed-kauft-jeden-monat-110-milliarden-an-us-staatsanleihen-auf/">QE2</a> aufkaufen kann erhalten ihr zumindest bei den US Ratingagenturen weiterhin die Bestbonität. Doch die FED kann auch das quantative easing nicht beliebig verlängern. Schlägt die Inflation voll durch, steigen auch zwangsläufig die Zinsen für die Staatsanleihen und der Schuldenberg wird untragbar. Außer die FED finanziert die US Schulden komplett, dies würde aber die Währung völlig ruinieren. Schon in der Finanzkrise und der Eurokrise haben die amerikanischen Ratingagenturen viel zu spät und zu zaghaft reagiert. Dies ist auch jetzt der Fall. Doch gerade die Kommentare aus der amerikanischen Politik zeigen, unter welchem Druck die Ratingagenturen stehen. Ein unabhängiges kritisches Urteil kann man hier kaum erwarten. </p>
<p>
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		<item>
		<title>Marc Faber – Lockere Geldpolitik und Inflation vergrössert die Schere zwischen Arm und Reich</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Spekulantenblog/~3/KqPg3Z_F1PM/</link>
		<comments>http://spekulantenblog.de/marc-faber-lockere-geldpolitik-und-inflation-vergrossert-die-schere-zwischen-arm-und-reich/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 14:54:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[FED]]></category>
		<category><![CDATA[Geldpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Faber]]></category>

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		<description><![CDATA[Marc Faber der Autor des "Gloom, Boom &#038; Doom" Reports spricht in diesem Interview mit CNBC wieder einmal über seine Lieblingsthemen, Gold und die Botenbankpolitik der FED. Diese kritisiert er schon seit Jahren für ihre laxe Geldpolitik und dafür jedes Problem mit billigem Geld lösen zu wollen. Zum Thema Gold begründet Marc Faber seinen Standpunkt das es sich noch nicht um eine Blase handelt. Wäre dem so, würden viel mehr Menschen Gold in ihrem Anlageportfolio besitzen und vielen würden Gold rund um die Uhr handeln. Wirklich interessant wird das Interview besonders zum Ende indem Marc Faber auf eine Grundsatzdiskussion einschwenkt wem eigentlich das billige Geld der Notenbank nutzt. 
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Marc Faber der Autor des &#8220;Gloom, Boom &#038; Doom&#8221; Reports spricht in diesem Interview mit CNBC wieder einmal über seine Lieblingsthemen, Gold und die Botenbankpolitik der FED. Diese kritisiert er schon seit Jahren für ihre laxe Geldpolitik und dafür jedes Problem mit billigem Geld lösen zu wollen. Zum Thema Gold begründet Marc Faber seinen Standpunkt das es sich noch nicht um eine Blase handelt. Wäre dem so, würden viel mehr Menschen Gold in ihrem Anlageportfolio besitzen und vielen würden Gold rund um die Uhr handeln. Wirklich interessant wird das Interview besonders zum Ende indem Marc Faber auf eine Grundsatzdiskussion einschwenkt wem eigentlich das billige Geld der Notenbank nutzt. </p>
<p>Die Fed begründet vor allem mit der hohen Arbeitslosigkeit weiter an niedrigen Zinsen festhalten zu wollen. Die EZB hat dagegen vor kurzem, wenn auch mit einem kleinen Zinsschritt, sich ein wenig zu einer Zinserhöhung durchgerungen. Für Marc Faber sind aber nicht die Arbeitslosen die großen Nutznießer der niedrigen Zinsen, sondern gerade die reiche Oberschicht. Im Gegensatz zu den kleinen Arbeitern und Transferempfängern haben Sie die Möglichkeit ihre Anlagen so zu streuen und im Ausland zu investieren, das sie sogar von einer Inflation profitieren, während der Lohn und Sozialleistungen meist auf einem gleichen Niveau verharren. Doch dagegen steigen Reih um die Preise für den Lebensunterhalt. Ob nun Energie, Lebensmittel, Gesundheitskosten oder Versicherungen. Der Anteil den diese Ausgabenposten allerdings bei den Reichen einnimmt ist verschwindend gering, während die unteren 50% massiv davon betroffen wird. </p>
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<p>
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		<title>Das japanische Beben und dessen Auswirkungen auf Wirtschaft und Börse</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Spekulantenblog/~3/NIuf1d19Pqs/</link>
		<comments>http://spekulantenblog.de/das-japanische-beben-und-dessen-auswirkungen-auf-wirtschaft-und-borse/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 20:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konjunktur]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeben]]></category>
		<category><![CDATA[Fukushima]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsschulden]]></category>
		<category><![CDATA[Tsunami]]></category>

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		<description><![CDATA[Die erschütternden Bilder der Tsunami Katastrophe aus Japan und die widersprüchlichen und beängstigenden Meldungen aus dem Atomkraftwerk Fukushima haben auch heute ein Beben an den Finanzmärkten hinterlassen. Der Nikkei stürzte dramatisch und auch an den europäischen Börsen wurde ein hektischer Handel wie nach der Pleite der Investmentbank Lehman Brothers verzeichnet. Denn eines ist bereits heute klar. Das Erdbeben in Japan, gefolgt von einem Landstriche verwüstenden Tsunami und dem drohenden Super-Gau in gleich drei Reaktoren ist ein Katastrophenszenario das Beispiellos in der Geschichte ist. Dazu kommt die spezielle <a href="http://spekulantenblog.de/nun-also-auch-japan-mit-schuldenproblem/">Schuldensituation Japans mit über 200%</a> des BIP, das allein schon untragbar wäre. Durch die besondere Situation in Japan war dies lange Zeit möglich während andere Staaten wie Griechenland schon längst in die Insolvenz müssten. Doch gerade nun durch die Katastrophe könnte der Schuldenstand untragbar werden. 
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Die erschütternden Bilder der Tsunami Katastrophe aus Japan und die widersprüchlichen und beängstigenden Meldungen aus dem Atomkraftwerk Fukushima haben auch heute ein Beben an den Finanzmärkten hinterlassen. Der Nikkei stürzte dramatisch und auch an den europäischen Börsen wurde ein hektischer Handel wie nach der Pleite der Investmentbank Lehman Brothers verzeichnet. Denn eines ist bereits heute klar. Das Erdbeben in Japan, gefolgt von einem Landstriche verwüstenden Tsunami und dem drohenden Super-Gau in gleich drei Reaktoren ist ein Katastrophenszenario das Beispiellos in der Geschichte ist. Dazu kommt die spezielle <a href="http://spekulantenblog.de/nun-also-auch-japan-mit-schuldenproblem/">Schuldensituation Japans mit über 200%</a> des BIP, das allein schon untragbar wäre. Durch die besondere Situation in Japan war dies lange Zeit möglich während andere Staaten wie Griechenland schon längst in die Insolvenz müssten. Doch gerade nun durch die Katastrophe könnte der Schuldenstand untragbar werden. </p>
<p>Japan ist schwere Erdbeben gewöhnt und auch meist erholt sich die Wirtschaft schnell wieder danach. Allerdings allein von den jetzigen Schätzungen übertrifft diese Katastrophe alles bisher dagewesene. Erste Schätzungen gehen von über 50% höheren Kosten als beim schweren Kobe Erdbeben im Jahre 1995 aus. Mindestens 180 Milliarden Dollar sollen die Aufräum- und Wiederaufbaumaßnahmen kosten. Die Auswirkungen könnten zwischen 3% und 5% des japanischen BIPs liegen. Obendrauf kämen dazu noch die Kosten für das nukleare Desaster der Reaktoren von Fukushima. Der daraus entstehende Schaden ließe sich nichtmal im Ansatz ermessen. So unabsehbar wären die Folgen einer tatsächlichen Kernschmelze die sich durch den Stahlbehälter, das Containment, frisst. Noch wehen die Winde die Radioaktivität aufs Meer, wo diese schon in 170 km Entfernung von einem amerikanischen Flugzeugträger gemessen wurde. Nicht auszudenken was geschehen würde, würden die strahlenden Reste der Kernschmelze auf die Millionenmetropole Tokio geweht. </p>
<p>Angenommen bleibt die große nukleare Katastrophe aus, könnte dennoch der japanische Staatshaushalt eine Kernschmelze erleben. Bisher war Japan in der komfortablen Situation, dass es im Land selbst eine sehr hohe Sparquote mit gleichzeitig wenig Anlagealternativen zu Staatsanleihen gab, durch die jahrzehntelange Deflation. Nur so ist erklärbar das Japan sich mit über 200% des BIP verschulden konnte, aber gleichzeitig nur wenig Zinsen zahlen musste. Während andere Staatshaushalte wie der griechische schon bei vergleichsweise &#8220;geringen&#8221; Schuldenständen spektakulär platzen. Diese komfortable Situation könnte sich schlagartig ändern. Die Japaner werden im hohen Maße durch die Naturkatastrophe gezwungen sein eigene Rücklagen für den Wiederaufbau aufzulösen. Diese Rücklagen bestanden oft aus Staatsanleihen. Zum Vergleich als 1995 das schwere Erdbeben Kobe traf betrug die japanische Staatsschuldenquote 92,5%, heute im Jahr 2011 dagegen 206% (Quelle Statista). </p>
<p>Es ist damit nicht einmal mehr ausgemacht, das der nach Kobe beobachtete Effekt einer sogenannten &#8220;creative destruktion&#8221; eintreten könnte. Damals konnte sich die Wirtschaft durch die vom Staat finanzierten Aufbaumaßnahmen schnell wieder erholen und die zerstörten Einrichtungen wurden schnell durch modernere und produktivere ersetzt. Doch ohne einen entsprechenden Spielraum bei den Staatsfinanzen wird das kaum möglich sein. Mich beschleicht bei den Bildern aus Japan das Gefühl einer Industrienation beim Sterben zuzusehen, wollen wir hoffen das es nicht so kommt und die Geschichte von Atlantis ein antiker Mythos bleibt. </p>
<p>Mehr zum Thema: </p>
<p>ZeroHedge: <a href="http://www.zerohedge.com/article/baseline-japan-disaster-cost-estimates-3-5-gdp-could-be-high-1-trillion" target="blank">Baseline Japan Disaster Cost Estimates: 3-5% Of GDP; Could Be As High As $1 Trillion</a><br />
Blicklog: <a href="http://www.blicklog.com/2011/03/14/die-japanische-katastrophe-und-die-unbekannten-konomischen-konsequenzen-pressereaktionen-auswirkungen-wirtschaft/" target="blank">Die japanische Katastrophe und die unbekannten ökonomischen Konsequenzen (+ Pressereaktionen Auswirkungen Wirtschaft)</a></p>
<p></p>
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		<item>
		<title>EZB startet Zinswende</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Spekulantenblog/~3/pcVZQXZiZVw/</link>
		<comments>http://spekulantenblog.de/ezb-startet-zinswende/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 19:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notenbanken]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://spekulantenblog.de/?p=2933</guid>
		<description><![CDATA[Es überrascht schon sehr das EZB Präsident Trichet schon im April eine Erhöhung der Leitzinsen andeutet. Damit würde er die tiefste und längste Niedrigzinsperiode der Nachkriegszeit beenden. Seit <a href="http://spekulantenblog.de/ezb-senkt-leitzins-auf-1-prozent/">Mai 2009 stehen die Leitzinsen der Eurozone bei 1%</a>. Dies wäre die erste Zinserhöhung seit Sommer 2008, dem Ausbruch der weltweiten Finanzkrise. Insbesondere die ansteigende Inflation ausgelöst durch anziehende Rohstoffpreise macht der EZB Sorgen. Die Inflation in der Eurozone beträgt aktuell im Februar nach offiziellen Zahlen 2,4 Prozent und liegt damit den dritten Monat in Folge über der Zielmarke der EZB. Die Liquiditätszusagen für die Geschäftsbanken sollen aber verlängert werden und auch der umstrittene Aufkauf von problematischen Staatsanleihen geht weiter. 
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Es überrascht schon sehr das EZB Präsident Trichet schon im April eine Erhöhung der Leitzinsen andeutet. Damit würde er die tiefste und längste Niedrigzinsperiode der Nachkriegszeit beenden. Seit <a href="http://spekulantenblog.de/ezb-senkt-leitzins-auf-1-prozent/">Mai 2009 stehen die Leitzinsen der Eurozone bei 1%</a>. Dies wäre die erste Zinserhöhung seit Sommer 2008, dem Ausbruch der weltweiten Finanzkrise. Insbesondere die ansteigende Inflation ausgelöst durch anziehende Rohstoffpreise macht der EZB Sorgen. Die Inflation in der Eurozone beträgt aktuell im Februar nach offiziellen Zahlen 2,4 Prozent und liegt damit den dritten Monat in Folge über der Zielmarke der EZB. Die Liquiditätszusagen für die Geschäftsbanken sollen aber verlängert werden und auch der umstrittene Aufkauf von problematischen Staatsanleihen geht weiter. </p>
<p>Trichet hatte in seinem Eröffnungsstatement nicht die quasi schon traditionelle Formel verwendet das die gegenwärtigen Leitzinsen angemessen sind. Dies wird von Experten als Beleg dafür gesehen, dass zur nächsten Zinsentscheidung im April eine Erhöhung fällig wird. Die EZB hat ihre Inflationserwartungen für 2011 nun auf den Korridor von 2,0% bis 2,6% angehoben. Doch es waren noch nicht die jüngsten Ölpreisschübe durch die Unruhen in Nordafrika eingepreist. Es ist daher anzunehmen, dass die Inflation eher noch höher ausfallen wird als von der EZB prognostiziert. </p>
<p>Doch um die aufkommende Inflation energisch entgegenzutreten fehlt der EZB die Kraft. Einerseits müssen immer noch die Geschäftsbanken geschützt werden, andererseits würde eine Staffel von Zinserhöhungen die Randstaaten des Eurolandes in noch größere Solvenzschwierigkeiten bringen. Meiner Meinung nach wird die Zinserhöhung sollte sie tatsächlich kommen, zu wenig und zu spät sein. Man muss bedenken das eine Leitzinserhöhung immer eine Wirkungsverzögerung von etwa einem dreiviertel Jahr auf die Wirtschaft besitzt. Doch ungeachtet dessen, stärkt allein die vermutete Ankündigung den Euro und bringt die FED in Zugzwang. Der Euro hat heute während der Pressekonferenz der EZB kräftig zugelegt und steht kurz davor die psychologisch wichtige Marke von 1,40 zu überschreiten. </p>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<p>FTD: <a href="http://www.ftd.de/politik/konjunktur/:euro-im-hoehenflug-ezb-chef-leitet-zinswende-ein/60020606.html" target="blank">EZB-Chef leitet Zinswende ein</a><br />
ZeroHedge: <a href="http://www.zerohedge.com/article/eur-surges-after-ecb-raises-2011-inflation-outlook-trichet-implies-only-unercapitalized-bank" target="blank">EUR Surges After ECB Raises 2011 Inflation Outlook, Trichet Implies Only Unercapitalized Banks Prevent Rate Hike, May Raise Rates At Next Meeting</a><br />
FTD: <a href="http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/:ezb-ratssitzung-trichet-zeigt-der-politik-die-lange-nase/60020662.html" target="blank">Trichet zeigt der Politik die lange Nase</a></p>
<p>
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</ol></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Spekulantenblog/~4/pcVZQXZiZVw" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Mögliche Lösung des Zwangsvollstreckungsskandals in den USA</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Spekulantenblog/~3/tmSuT-njTiI/</link>
		<comments>http://spekulantenblog.de/mogliche-losung-des-zwangsvollstreckungsskandals-in-den-usa/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 19:52:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[foreclosure gate]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienkrise]]></category>
		<category><![CDATA[MBS]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsversteigerungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://spekulantenblog.de/?p=2925</guid>
		<description><![CDATA[Nachdem im letzten Oktober der <a href="http://spekulantenblog.de/die-immerwiederkehrende-pest-der-mortgage-backed-securities-mbs/">Skandal um die unrechtmäßigen Zwangsversteigerungen</a> in den USA das beherrschende Wirtschaftsthema war, ist es in den letzten Monaten recht ruhig gewesen. Durch die hastige Strukturierung der damals so sehr beliebten mortgage backed securities kurz MBS sind einige, für eine Zwangsversteigerung rechtlich notwendige, Dokumente nur unvollständig, oder erst hinterher nachträglich ausgefüllt worden. Doch im Zuge der Finanzkrise mussten Zwangsversteigerungen wie am Fließband ausgestellt werden und viele davon waren rechtlich nicht gültig. Als der <a href="http://spekulantenblog.de/the-daily-show-zwangsversteigerungskrise/">Zwangsversteigerungsskandal (foreclosure gate)</a> aufkochte, mussten viele Großbanken ihre Zwangsversteigerungen zeitweise aussetzen. Nun schlägt die Obama Administration einen Plan vor um dieses rechtliche Chaos zu beheben. Es soll eine landesweite Einigung angestrebt werden, bei der die Banken über 20 Milliarden Dollar als Strafe, oder als Beihilfe zur Schuldenreduzierung notleidender Hausbesitzer bezahlen sollen. 
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Nachdem im letzten Oktober der <a href="http://spekulantenblog.de/die-immerwiederkehrende-pest-der-mortgage-backed-securities-mbs/">Skandal um die unrechtmäßigen Zwangsversteigerungen</a> in den USA das beherrschende Wirtschaftsthema war, ist es in den letzten Monaten recht ruhig gewesen. Durch die hastige Strukturierung der damals so sehr beliebten mortgage backed securities kurz MBS sind einige, für eine Zwangsversteigerung rechtlich notwendige, Dokumente nur unvollständig, oder erst hinterher nachträglich ausgefüllt worden. Doch im Zuge der Finanzkrise mussten Zwangsversteigerungen wie am Fließband ausgestellt werden und viele davon waren rechtlich nicht gültig. Als der <a href="http://spekulantenblog.de/the-daily-show-zwangsversteigerungskrise/">Zwangsversteigerungsskandal (foreclosure gate)</a> aufkochte, mussten viele Großbanken ihre Zwangsversteigerungen zeitweise aussetzen. Nun schlägt die Obama Administration einen Plan vor um dieses rechtliche Chaos zu beheben. Es soll eine landesweite Einigung angestrebt werden, bei der die Banken über 20 Milliarden Dollar als Strafe, oder als Beihilfe zur Schuldenreduzierung notleidender Hausbesitzer bezahlen sollen. </p>
<p>Durch die Erlassung eines Teils der notleidenden Kredite, soll elegant ein Teil der rechtlichen Probleme der Zwangsversteigerung ausgeräumt, oder vertagt werden. Denn noch immer stehen geschätzt zwischen 4 und 7 Millionen überschuldeter Hausbesitzer in den USA vor drohenden Zwangsvollstreckungen. Doch angesichts der Menge an beteiligten Banken und Kreditinstituten wird eine schnelle Einigung bei diesem Problem nur schwer möglich sein. Besonders die Großbanken stehen dem Vorschlag, wenig überraschend, ablehnend gegenüber. Sie bezweifeln das dies dem amerikanischen Häusermarkt helfen könnte. Sie fürchten sich davor das zu viele Hypothekenschuldner auf die Idee kommen könnten die Zinszahlungen einfach einzustellen. </p>
<p>Doch gerade der amerikanische Häusermarkt hat eine Erholung dringend nötig. Noch immer sinken die Preise der Immobilien. Besonders drückt natürlich die noch hohe Anzahl zwangszuversteigernder Häuser auf den Markt. Neubauprojekte sind quasi am Boden. Nach Expertenansicht soll es noch bis zu 5 Jahre dauern bis sich der amerikanische Immobilienmarkt von der Krise erholt hat und wieder zu normalen Zuständen von Wohnungsangebot und -nachfrage zurückgekehrt ist. </p>
<p><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p><a href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~EB15AE3AE7B5D46E59969532ADB2D49C9~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="blank">FAZ: Amerikas Banken sollen Kredite erlassen</a></p>
<p></p>
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		<item>
		<title>Weidemann – Der Neue an der Spitze der Bundesbank</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Spekulantenblog/~3/sQ7Pky9gixs/</link>
		<comments>http://spekulantenblog.de/weidemann-der-neue-an-der-spitze-der-bundesbank/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 20:33:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notenbanken]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesbank]]></category>
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		<category><![CDATA[Merkel]]></category>
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		<category><![CDATA[Weidman]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://spekulantenblog.de/?p=2916</guid>
		<description><![CDATA[Nach dem überraschenden Rückzug von Bundesbankpräsidenten Axel Weber, wurde heute sein Nachfolger Jens Weidmann vorgestellt. Wie so üblich in der Politik handelt es sich um einen engen Vertrauten und wichtigsten Wirtschaftsberater der Kanzlerin Angela Merkel. Die Presse lobte in gleich in höchsten Tönen, so war von “Merkels Musterschüler” im Spiegel zu lesen. Kritische Stimmen kamen ausgerechnet von seinem Doktorvater, der ihn in einem Interview mit der Welt als einen “farblosen Technokraten” bezeichnet. Eine schlimmere Ohrfeige am Tag der Berufung kann man von einem ehemaligen Professor nicht bekommen. Was also kann man von einem Günstling Merkels erwarten, den der eigene Professor für unfähig hält wirtschaftspolitisch zu argumentieren. 
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Nach dem überraschenden Rückzug von Bundesbankpräsidenten Axel Weber, wurde heute sein Nachfolger Jens Weidmann vorgestellt. Wie so üblich in der Politik handelt es sich um einen engen Vertrauten und wichtigsten Wirtschaftsberater der Kanzlerin Angela Merkel. Die Presse lobte in gleich in höchsten Tönen, so war von &#8220;Merkels Musterschüler&#8221; im <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,745700,00.html" target="blank">Spiegel</a> zu lesen. Kritische Stimmen kamen ausgerechnet von seinem Doktorvater, der ihn in einem Interview mit der <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article12567108/Sein-Ex-Professor-haelt-Weidmann-fuer-ungeeignet.html" target="blank">Welt</a> als einen &#8220;farblosen Technokraten&#8221; bezeichnet. Eine schlimmere Ohrfeige am Tag der Berufung kann man von einem ehemaligen Professor nicht bekommen. Was also kann man von einem Günstling Merkels erwarten, den der eigene Professor für unfähig hält wirtschaftspolitisch zu argumentieren. </p>
<p>Die Wahl Weidmans erinnert frappierend an die Ernennung des eher farblosen Bundespräsidenten Christian Wulff. Weidmann soll intellektuell unabhängig sein, da parteilos. Aber über seine wahren Ansichten zu einer Europäischen Zentralbankpolitik erfährt man wenig. Allerdings soll er seine Standpunkte leidenschaftslos vertreten und auch sein Professor hat ihm die Eignung abgesprochen. Das so einer die Positionen der etwas zu stolzen, aber dennoch vernünftigen Politik der Bundesbank, auch auf europäischer Ebene, wird verteidigen können darf bezweifelt werden. Weber hatte dagegen öffentlich angeprangert das die EZB die Anleihen der Länder die in einer Schuldenkrise stecken aufkauft und damit selbst wie die <a href="http://spekulantenblog.de/qe2-fed-kauft-jeden-monat-110-milliarden-an-us-staatsanleihen-auf/">FED quantative easing</a> betreibt. Doch damit stand Weber letztlich isoliert in der EZB da und gab den Kampf und seine Ambitionen auf einen EZB Chefposten auf. Vor allem aber dürfte ihm das Geschacher um seine EZB Kandidatur zu sehr gegen seine Prinzipien verstoßen haben. So sollte im Tausch für Weber als EZB Präsident Deutschland Geld für eine Transferunion bereitstellen. Auch machte ihm schwer zu schaffen wie eng Merkel und Trichet in der Krise gemeinsam die Prinzipien der EZB über den Haufen warfen. Das nach der Ernennung von Weidman und dem Abgang von Weber ein Deutscher den EZB Präsidenten stellen wird, gilt als ausgeschlossen. </p>
<p>Es ist also durchaus zu befürchten, dass mit einem farblosen Technokraten und engen Merkel Vertrauten an der Spitze der Bundesbank, die EZB weiter die meisten ökonomischen Fehler der FED nachvollzieht und die Stabilitätsprinzipien der früheren Bundesbank aufgibt. Chefredakteur der WirtschaftsWoche Roland Tichy bezeichnete in einem sehr <a href="http://www.wiwo.de/blogs/chefsache/2011/02/12/der-zweite-tod-der-d-mark/" target="blank">interessanten Blogartikel</a> den Abgang Weber als &#8220;Zweiten Tod der D-Mark&#8221;. Das Weidman dagegen auch eine klare Haltung für Preisstabilität und gegen geldpolitische Irrungen offensiv vertreten wird ist mehr als fraglich. Schon Merkels Rettungspolitik um Opel konnte er nicht in vernünftige Bahnen lenken. </p>
<p></p>
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		<item>
		<title>Rettung der Hypo Real Estate – Expertenkommision stellt vernichtendes Urteil aus</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Spekulantenblog/~3/1Nw8YjNq3pc/</link>
		<comments>http://spekulantenblog.de/rettung-der-hypo-real-estate-expertenkommision-stellt-vernichtendes-urteil-aus/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 19:43:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Bankenrettung]]></category>
		<category><![CDATA[Commerzbank]]></category>
		<category><![CDATA[HRE]]></category>
		<category><![CDATA[Hypo Real Estate]]></category>
		<category><![CDATA[WestLB]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://spekulantenblog.de/?p=2910</guid>
		<description><![CDATA[Zig Milliarden hat der deutsche Staat und damit der Steuerzahler in die Pleitebank Hypo Real Estate seit 2008 um dieses Institut am Leben zu erhalten. Doch was ist dabei raus gekommen? Laut einer Expertenkommission die von der Bundesregierung in Auftrag gegeben wurde ist das einzige was der Staat mit der Hypo Real Estate, kurz HRE, anfangen kann eine Abwicklung. Eine Privatisierung also ein Verkauf der Bank würde keine höheren Erlöse einbringen, als würde der Staat die HRE einfach kurz und schmerzlos abwickeln. Die Märkte auf denen die HRE aktiv seih, sind durch Überkapazitäten und hohen Wettbewerbsdruck geprägt. Was für eine grandios erfolgreiche Sanierung! Ähnlich niederschmetternd fällt das Urteil für die kriselnde WestLB aus. Bei der WestLB kann die Kommision keine unentbehrlichen Volkswirtschaftlichen Leistungen erkennen und empfiehlt auch hier die Abwicklung. Ein Verkauf des Gesamtpaketes wäre wenig aussichtsreich.
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<li><a href='http://spekulantenblog.de/hypo-real-estate-kampft-ums-uberleben/' rel='bookmark' title='Hypo Real Estate kämpft ums Überleben'>Hypo Real Estate kämpft ums Überleben</a> <small>Wie die Hypo Real Estate Bank Ag gestern abend mitteilte...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Zig Milliarden hat der deutsche Staat und damit der Steuerzahler in die Pleitebank Hypo Real Estate seit 2008 um dieses Institut am Leben zu erhalten. Doch was ist dabei raus gekommen? Laut einer Expertenkommission die von der Bundesregierung in Auftrag gegeben wurde ist das einzige was der Staat mit der Hypo Real Estate, kurz HRE, anfangen kann eine Abwicklung. Eine Privatisierung also ein Verkauf der Bank würde keine höheren Erlöse einbringen, als würde der Staat die HRE einfach kurz und schmerzlos abwickeln. Die Märkte auf denen die HRE aktiv seih, sind durch Überkapazitäten und hohen Wettbewerbsdruck geprägt. Was für eine grandios erfolgreiche Sanierung! Ähnlich niederschmetternd fällt das Urteil für die kriselnde WestLB aus. Bei der WestLB kann die Kommision keine unentbehrlichen Volkswirtschaftlichen Leistungen erkennen und empfiehlt auch hier die Abwicklung. Ein Verkauf des Gesamtpaketes wäre wenig aussichtsreich. </p>
<p>Die Rettungen durch den deutschen Steuerzahler bei den Banken wirken so im Nachhinein nicht gerade effektiv und als Verschwendung von Steuergeldern. Gerade einmal der durch den Staat geretteten Commerzbank bescheinigt die Kommission eine profitable Geschäftstätigkeit. Doch auch hier empfehlen die Experten eine weitere Kapitalerhöhung, um die Summen die der Staat in die Bank eingebracht hat zurückzuzahlen. Der Gewinn allein reicht dazu nicht. Ein Armutszeugnis für staatliche Bankenrettung in Deutschland. In anderen Ländern dagegen sei der Ausstieg des Staates aus den geretteten Banken wesentlich schneller und mit Gewinn erfolgt. Man muss aber hier zugute halten, das gerade die amerikanischen Banken sehr von dem Geldregen der Fed profitieren, das insbesondere über <a href="http://spekulantenblog.de/qe2-fed-kauft-jeden-monat-110-milliarden-an-us-staatsanleihen-auf/">QE2 von der FED</a> in den Markt gepumpt wird. Die Wall Street Banken sind dabei meist die ersten Profiteure.</p>
<p>Hauptgrund ist aber vor allem die unvorbereitete Rettung, die das Finanzministerium von Peer Steinbrück ja so völlig unvorbereitet überrascht hat. Damals wurde die HRE noch als systemrelevant bezeichnet und die Rettung als alternativlos. Die Rettung gestaltete sich dabei zu einem <a href="http://spekulantenblog.de/das-desaster-der-hre-in-3-akten/">Drama aus drei Akten</a>. Erst eine Bank die in völliger Selbstüberschätzung und Ignorierung aller Risiken am großen Rad drehen will, sich dabei auf eine systemrelevante Größe aufpumpt und ein Staat der am Ende vor den Banken kapituliert. Doch leider fürchte ich wird die Bundesregierung aus der Kommission keine Lehren ziehen und mit der HRE und den Landesbanken weiterwurschteln wie bisher. </p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>: Zeit: <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2011-02/HRE-Abwicklung-Experte">Regierungsexperten empfehlen Abwicklung der Hypo Real Estate</a></p>
<p></p>
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</ol></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Spekulantenblog/~4/1Nw8YjNq3pc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Veröffentlichung des kompletten FCIC Reports</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Spekulantenblog/~3/ZF4sjOhFR-s/</link>
		<comments>http://spekulantenblog.de/veroffentlichung-des-kompletten-fcic-reports/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 20:35:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[FCIC]]></category>
		<category><![CDATA[financial crisis]]></category>
		<category><![CDATA[Wall Street]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://spekulantenblog.de/?p=2901</guid>
		<description><![CDATA[Am 13. Januar 2010 hat die FCIC, die Financial Crisis Inquiry Commission in den USA, die erste Anhörung veranstaltet. Ziel dieser zehnköpfigen Kommission unter dem Vorsitzenden Phil Angelides war es das Desaster der Finanzkrise von 2007-2010 aufzuklären. Nun hat die FCIC ihren 500-seitigen Abschlussbericht veröffentlicht. Man kann die Kommission mit der sogenannten Pecora Commission vergleichen, die in den 30iger Jahren die den so berühmten Wallstreet Crash 1929 und die Große Depression aufklären sollte. Noch ist es für mich zu früh einen intensiven Bericht über den ICIC Report zu schreiben, die 500 Seiten müssen erst mal gelesen werden um zu einer tieferen Schlussfolgerung zu kommen, aber jeder kann sich hier  schon mal den kompletten FCIC Bericht ansehen. Die FCIC wirft darin nahezu allen in der Finanzwirtschaft involvierten Institutionen ein massives Versagen vor und einen systemisches Versagen der Finanzwirtschaft an Zuverlässigkeit und Ethik. 
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Am 13. Januar 2010 hat die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/FCIC" target="blank">FCIC</a>, die Financial Crisis Inquiry Commission in den USA, die erste Anhörung veranstaltet. Ziel dieser zehnköpfigen Kommission unter dem Vorsitzenden Phil Angelides war es das Desaster der Finanzkrise von 2007-2010 aufzuklären. Nun hat die FCIC ihren 500-seitigen Abschlussbericht veröffentlicht. Man kann die Kommission mit der sogenannten <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pecora_Commission" target="blank">Pecora Commission</a> vergleichen, die in den 30iger Jahren die den so berühmten Wallstreet Crash 1929 und die Große Depression aufklären sollte. Noch ist es für mich zu früh einen intensiven Bericht über den ICIC Report zu schreiben, die 500 Seiten müssen erst mal gelesen werden um zu einer tieferen Schlussfolgerung zu kommen, aber jeder kann sich hier schon mal den kompletten FCIC Bericht ansehen. Die FCIC wirft darin nahezu allen in der Finanzwirtschaft involvierten Institutionen ein massives Versagen vor und einen systemisches Versagen der Finanzwirtschaft an Zuverlässigkeit und Ethik. </p>
<p><a title="View FCIC report on Scribd" href="http://www.scribd.com/doc/47663728/FCIC-report" rel="nofollow" style="margin: 12px auto 6px auto; font-family: Helvetica,Arial,Sans-serif; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; font-size: 14px; line-height: normal; font-size-adjust: none; font-stretch: normal; -x-system-font: none; display: block; text-decoration: underline;">FCIC report</a> <object id="doc_832703232498733" name="doc_832703232498733" height="500" width="100%" type="application/x-shockwave-flash" data="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf" style="outline:none;" ><param name="movie" value="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf"><param name="wmode" value="opaque"><param name="bgcolor" value="#ffffff"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><param name="FlashVars" value="document_id=47663728&#038;access_key=key-ciggux85v0r14phy81m&#038;page=1&#038;viewMode=list"><embed id="doc_832703232498733" name="doc_832703232498733" src="http://d1.scribdassets.com/ScribdViewer.swf?document_id=47663728&#038;access_key=key-ciggux85v0r14phy81m&#038;page=1&#038;viewMode=list" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="500" width="100%" wmode="opaque" bgcolor="#ffffff"></embed></object>	</p>
<p>
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<p>No related posts.</p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Spekulantenblog/~4/ZF4sjOhFR-s" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Marc Faber – Ausblick auf 2011</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Spekulantenblog/~3/MmTI1x-itoo/</link>
		<comments>http://spekulantenblog.de/marc-faber-ausblick-auf-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 15:59:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Emerging Markets]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Faber]]></category>
		<category><![CDATA[Mr. Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://spekulantenblog.de/?p=2894</guid>
		<description><![CDATA[In diesem Interview mit Bloomberg gibt der Autor des "Gloom, Boom &#038; Doom" Reports Marc Faber seine Einschätzung auf den Start in das neue Jahr 2011. Zuerst spricht er dabei die amerikanische Präsidentschaft von Barack Obama an, von der er rein gar nichts hält. Seiner Meinung nach macht Barack Obama zu viele Fehler und hat keine einheitliche Linie, würde zu oft seine Meinung wechseln und hat die Versprechungen mit denen er antrag in keinster weise erfüllt. Dennoch, wenn es darum geht an den Börsen Geld zu verdienen, sieht Marc Faber in den ersten 2-3 Monaten die Chancen vorallem in den USA. Zwar nicht überragende Chancen, aber die Kurse würden dort weniger sinken als in anderen Regionen. Besonders schwarz sieht Marc Faber die Emerging Markets in den ersten 3 Monaten abschneiden, dort sieht er ein Korrekturpotential von 20%.
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>In diesem Interview mit Bloomberg gibt der Autor des &#8220;Gloom, Boom &#038; Doom&#8221; Reports Marc Faber seine Einschätzung auf den Start in das neue Jahr 2011. Zuerst spricht er dabei die amerikanische Präsidentschaft von Barack Obama an, von der er rein gar nichts hält. Seiner Meinung nach macht Barack Obama zu viele Fehler und hat keine einheitliche Linie, würde zu oft seine Meinung wechseln und hat die Versprechungen mit denen er angetreten ist in keinster Weise erfüllt. Dennoch, wenn es darum geht an den Börsen Geld zu verdienen, sieht Marc Faber in den ersten 2-3 Monaten die Chancen vor allem in den USA. Zwar nicht überragende Chancen, aber die Kurse würden dort weniger sinken als in anderen Regionen. Besonders schwarz sieht Marc Faber die Emerging Markets in den ersten 3 Monaten abschneiden, dort sieht er ein Korrekturpotential von 20%. </p>
<p>Doch nicht nur die Emerging Markets sieht Marc Faber zu Jahresanfang 2011 pessimistisch, auch sein sonstiges Lieblingsinvestment Gold sieht er reif für eine mit bis zu 20% kräftige Kurskorrektur. Denn durch die Schwächesignale aus den Entwicklungsländern insbesondere China, würden auch die Preise für Rohstoffe zurückgehen. Dagegen sieht er ausgerechnet die amerikanischen Staatsanleihen in einem überverkauften Zustand und könnten die nächsten Tage vorrläufig wieder gut performen. Doch er betont es ausdrücktlich, nur kurzfristig. Amerikanische Staatsanleihen, im Grunde die meisten Staatsanleihen sind für ihn ein selbstmörderisches Investment auf lange Sicht. </p>
<p>Den Wirtschaftsaufschwung in den USA sieht Marc Faber kritisch. Es muss sich noch zeigen ob dieser nachhaltig sein kann, da er nur auf Gelddrucken und Staatsdefiziten zurückzuführen ist. Denn bisher fehlen die natürlichen Treiber eines Wirtschaftsaufschwung, indem er aus sich auf Ansparungen und Investitionen gründet. </p>
<p><iframe title="YouTube video player" class="youtube-player" type="text/html" width="549" height="442" src="http://www.youtube.com/embed/rpfr2SzXpH8" frameborder="0" allowFullScreen></iframe></p>
<p></p>
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		<item>
		<title>Durch IFRS Rechnungslegung steigt Fehlerquote in den Bilanzen</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Spekulantenblog/~3/AGjhXWeAexI/</link>
		<comments>http://spekulantenblog.de/durch-ifrs-rechnungslegung-steigt-fehlerquote-in-den-bilanzen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 22 Jan 2011 21:21:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktie]]></category>
		<category><![CDATA[HGB]]></category>
		<category><![CDATA[IFRS]]></category>
		<category><![CDATA[Rechnungslegung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://spekulantenblog.de/?p=2885</guid>
		<description><![CDATA[Eigentlich hat die Rechnungslegung IFRS das hehre Ziel besonders den Anleger zu informieren. Es soll Investoren und Anleger am Kapitalmarkt alle Informationen für ihre Anlageentscheidung liefern. Doch es zeigt sich immer mehr, das IFRS vor allem die Fehlerquote der Unternehmen bei der eigenen Bilanz in die Höhe treibt. Wie die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) bekannt gab, stieg der Anteil der fehlerhaften Unternehmensbilanzen auf 26 Prozent. Insbesondere bei Risiko- und Prognoseberichten traten die Fehler auf, also gerade die Stellen die für Anleger besonders interessant sind. Untersucht hat die DPR dabei insgesamt 118 Konzernbilanzen. Doch dies waren schon von Wirtschaftsprüfern vorher testierte Abschlüsse am Kapitalmarkt gelisteter Unternehmen. Die hohe Fehlerquote liegt vor allem an dem Umfang und Komplexität der IFRS. Während das alte praktikable HGB mit lediglich 50 Seiten Vorschriften auskommt, sind die IFRS Vorschriften bis zu 1000 Seiten stark. 
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Eigentlich hat die Rechnungslegung IFRS das hehre Ziel besonders den Anleger zu informieren. Es soll Investoren und Anleger am Kapitalmarkt alle Informationen für ihre Anlageentscheidung liefern. Doch es zeigt sich immer mehr, das IFRS vor allem die Fehlerquote der Unternehmen bei der eigenen Bilanz in die Höhe treibt. Wie die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) bekannt gab, stieg der Anteil der fehlerhaften Unternehmensbilanzen auf 26 Prozent. Insbesondere bei Risiko- und Prognoseberichten traten die Fehler auf, also gerade die Stellen die für Anleger besonders interessant sind. Untersucht hat die DPR dabei insgesamt 118 Konzernbilanzen. Doch dies waren schon von Wirtschaftsprüfern vorher testierte Abschlüsse am Kapitalmarkt gelisteter Unternehmen. Die hohe Fehlerquote liegt vor allem an dem Umfang und Komplexität der IFRS. Während das alte praktikable HGB mit lediglich 50 Seiten Vorschriften auskommt, sind die IFRS Vorschriften bis zu 1000 Seiten stark. </p>
<p>Zweck verfehlt meint dazu das <a href="http://www.handelsblatt.com/meinung/kommentar-unternehmen/rechnungslegung-zweck-verfehlt;2736914" target="blank">Handelsblatt</a>. Nicht nur das sich die Fehler häufen auch die Anlagen der Bilanzen werden immer undurchschaubarer. Was es für Anleger zu einer immer größerer Qual werden lässt sich durch die Bilanzen eines Unternehmens zu lesen. Und auch bei den Spielräumen bei den Bewertungen von Firmenwerten hat sich nicht sonderlich etwas geändert, auch IFRS bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten für Bilanzkosmetik. Bleibt zu hoffen das wenigstens die Bestrebungen auf internationaler Ebene auch IFRS für den Mittelstand einzuführen in Deutschland nicht übernommen werden. Es würde das <a href="http://www.fibunet.de/" target="blank">Rechnungswesen</a> vieler Mittelständler heillos überfordern. Vor allem wenn man bedenkt das schon große DAX Konzerne mit ihren geprüften und testierten Bilanzen so fehleranfällig sind. </p>
<p></p>
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		<item>
		<title>Staatsbankrott über die Hintertür – Griechenland denkt über Schuldenstundung nach</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Spekulantenblog/~3/8AwASpiU3Gw/</link>
		<comments>http://spekulantenblog.de/staatsbankrott-uber-die-hintertur-griechenland-denkt-uber-schuldenstundung-nach/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 19:48:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenlandkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsschulden]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://spekulantenblog.de/?p=2879</guid>
		<description><![CDATA[Schon lange argumentiere ich in meinen Artikeln das Griechenland im Grunde nicht ohne einen haircut aus der Schuldenfalle herauskommen kann. Die Kosten für die bisherigen Kredite sind zu hoch, die ändern sich auch nicht durch die europäischen Rettungsgelder. Zumal Griechenland jetzt bei einer absoluten Niedrigzinspolitik der Notenbanken schon am Rand der Pleite steht. Wie soll es erst mal aussehen wenn die Leitzinsen steigen. Aber wird immerhin über eine Schuldenstundung nachgedacht. Dies wäre strenggenommen schon ein Staatsbankrott, zumindest nach den Maßstäben der Kreditausfallversichungen kurz CDS, wie Egghat meint. Darüber dachte der stellvertretende Ministerpräsident Theodoros Pangalos öffentlich am Montag in einer Fernsehsendung nach. Betroffen sollen nicht nur die Milliarden an Hilfskredite von EU und IWF sein, sondern auch die Anleihen die in privater Hand liegen. So würden die Schulden später zurückgezahlt werden, aber weiterhin in voller Höhe. 
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Schon lange argumentiere ich in meinen Artikeln das Griechenland im Grunde nicht ohne einen haircut aus der Schuldenfalle herauskommen kann. Die Kosten für die bisherigen Kredite sind zu hoch, die ändern sich auch nicht durch die europäischen Rettungsgelder. Zumal Griechenland jetzt bei einer absoluten Niedrigzinspolitik der Notenbanken schon am Rand der Pleite steht. Wie soll es erst mal aussehen wenn die Leitzinsen steigen. Aber wird immerhin über eine Schuldenstundung nachgedacht. Dies wäre strenggenommen schon ein Staatsbankrott, zumindest nach den Maßstäben der Kreditausfallversichungen kurz CDS, wie <a href="http://www.diewunderbareweltderwirtschaft.de/2011/01/griechenland-jetzt-doch-vor-umschuldung.html">Egghat meint</a>. Darüber dachte der stellvertretende Ministerpräsident Theodoros Pangalos öffentlich am Montag in einer Fernsehsendung nach. Betroffen sollen nicht nur die Milliarden an Hilfskredite von EU und IWF sein, sondern auch die Anleihen die in privater Hand liegen. So würden die Schulden später zurückgezahlt werden, aber weiterhin in voller Höhe. </p>
<p>Haircuts schloss er mal wieder kategorisch aus, mit den Worten das er nicht an Schuldenstreichungen glaube. Offensichtlich scheint die Debatte in der griechischen Regierung nicht abgestimmt, zumindest öffentlich zeigte sich das griechische Finanzministerium überrascht. Gut möglich das die Griechen die Finanzmärkte einmal testen wollten, um zu sehen wie die Reaktionen ausfallen. Dennoch halte ich es nicht gerade für hilfreich immer wieder öffentlich über mögliche Schritte zu debattieren. Gerade wenn es um Schulden geht. Aber auch eine Schuldenstundung würde die Griechen nicht von der Höhe der Kredite befreien. Sondern nur die Sterbenszeit verlängern. Meiner Ansicht nach wird es die nächsten Jahre zu höheren Zinsen bei Staatsanleihen kommen müssen. In so einem Umfeld fällt es Griechenland noch viel schwerer sich aus der Schuldenkrise zu befreien. </p>
<p><strong>Mehr zum Thema:</strong><br />
<a href="http://www.faz.net/s/Rub3ADB8A210E754E748F42960CC7349BDF/Doc~E4D44FB9778664CB6A692FC948A794418~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ: Griechenland will Schulden erst später zurückzahlen</a></p>
<p>
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		<item>
		<title>Anlegerpsychologie – Sunk Cost Effekt</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Spekulantenblog/~3/UfHMK1f6Fmc/</link>
		<comments>http://spekulantenblog.de/anlegerpsychologie-sunk-cost-effekt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 21:15:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Börsenwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Anlegerpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenpsychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Privatanleger]]></category>
		<category><![CDATA[Sunk Cost Effekt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://spekulantenblog.de/?p=2870</guid>
		<description><![CDATA[Das der Mensch nicht unbedingt der wie von manchen Ökonomen definierte Homo oeconomicus ist, dürfte hinlänglich bekannt sein. Doch ein Effekt der die menschliche Anlegerpsychologie enorm beeinflusst und bei finanziellen Problemstellungen meist der Weg ins vorprogrammierte Desaster darstellt ist der sogenannte Sunk Cost Effekt. Sunk Costs heißen übersetzt versenkte Kosten und so sind diese auch zu verstehen. Es sind Ausgaben die meist in der Vergangenheit liegen und die aktuelle Entscheidung nicht beeinflussen sollten, eigentlich. Doch tun sie in der Regel beim Menschen genau das. Das führt dann häufig zu Depotleichen und dem Zwang in einem trostlosen Wert sich immer weiter verbilligen zu müssen. Gerade Kleinanleger sind von diesem Effekt betroffen, aber auch die Finanzkrise lässt sich sehr gut durch Sunk Cost Effekte erklären. Oft führen die bisherigen Ausgaben dazu, zu lange an einer Position festzuhalten, auch wenn die Ratio eigentlich einen völlig anderen Schluss zwingend einfordern würde. 
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Das der Mensch nicht unbedingt der wie von manchen Ökonomen definierte Homo oeconomicus ist, dürfte hinlänglich bekannt sein. Doch ein Effekt der die menschliche Anlegerpsychologie enorm beeinflusst und bei finanziellen Problemstellungen meist der Weg ins vorprogrammierte Desaster darstellt ist der sogenannte Sunk Cost Effekt. Sunk Costs heißen übersetzt versenkte Kosten und so sind diese auch zu verstehen. Es sind Ausgaben die meist in der Vergangenheit liegen und die aktuelle Entscheidung nicht beeinflussen sollten, eigentlich. Doch tun sie in der Regel beim Menschen genau das. Das führt dann häufig zu Depotleichen und dem Zwang in einem trostlosen Wert sich immer weiter verbilligen zu müssen. Gerade Kleinanleger sind von diesem Effekt betroffen, aber auch die Finanzkrise lässt sich sehr gut durch Sunk Cost Effekte erklären. Oft führen die bisherigen Ausgaben dazu, zu lange an einer Position festzuhalten, auch wenn die Ratio eigentlich einen völlig anderen Schluss zwingend einfordern würde. </p>
<h2>Sunk Cost Effekte und Pokern</h2>
<p>Nein ich möchte hier nun niemanden zum Pokern veranlassen, aber gerade den Sunk Cost Effekt lässt sich nirgendwo plastischer erleben als am Pokertisch. Wer an der Börse Sunk Cost Effekte beobachten will, ist meist allein auf die Selbstreflexion angewiesen. Doch beim Pokern muss man nicht einmal selbst spielen. Es reicht schon eine der zahlreichen Fernsehübertragungen mit einem gewissen angelesenen Spielwissen zu verfolgen. So kann man erleben das sonst erfahrene und rationale Menschen allein dadurch, dass sie schon Geld in eine bestimme Hand investiert haben, plötzlich ihren Verstand ausschalten und anfangen kreativ zu werden. Besonders wenn man Anfänger gegenüber hat, kann man durch das Anbieten kleiner Erhöhungen erreichen, dass sie sich unbedingt die offenen Karten auf dem Tisch anschauen möchten. Doch während hier rational handelnde Menschen ihre Karten sofort entsorgen würden, wenn sie nicht mindestens was gutes getroffen haben, fangen nun die Spieler an kreativ zu werden und all ihr restliches Geld zu verlieren. </p>
<h2>Dilemma bei der Aktienanlage</h2>
<dl  class="wp-caption alignleft" style="width:347px;" id="">
<dt class="wp-caption-dt"> <a href="http://spekulantenblog.de/wp-content/uploads/2011/01/Sunk_Cost_Effekt.jpg"><img src="http://spekulantenblog.de/wp-content/uploads/2011/01/Sunk_Cost_Effekt.jpg" alt="" title="Sunk Cost Effekt" width="337" height="356" class="size-full wp-image-2873" /></a> </dt>
<dd class="wp-caption-dd"><a href="http://de.fotolia.com/id/12992280/partner/201867533" title="" alt="">olly</a> &#8211; Fotolia.com</dd>
</dl>
<p>Das Sunk Cost Problem stellt sich bei der Aktienanlage immer dann wenn eine Position ins Minus gelaufen ist. Der Mensch tendiert dazu die bisherigen Verluste als Kosten wahrzunehmen, die es gelte wenigstens wieder hereinzuholen. Dabei sind die Kosten um eine verlustbringende Aktienposition aufzugeben gerade mal die verschwindend geringen Transaktionskosten. Doch der Gedanke wenigstens auf Break Even herauszukommen führt vielfach dazu sich mit einer Aktie zu verheiraten. Am Ende sind jedoch meist die Verluste noch höher als sie bei einem frühzeitigen Trennen gewesen wären. Von der vergeudeten Zeit und Nerven ganz zu schweigen. Es gehört schon eine besondere Gleichgültigkeit Geld gegenüber dazu um über diesem Problem zu stehen. Wahrscheinlich wirken daher auch professionelle Aktientrader auf den normalen Aktienanleger wie völlig emotionslose Roboter. </p>
<h2>Lösungswege aus dem Sunk Cost Dilemma</h2>
<p>Der klassische Lösungsweg aus dem Sunk Cost Problem bei Aktien ist der <a href="http://spekulantenblog.de/artikelserie-die-richtige-wahl-des-stopkurses/">Stopp Loss</a>. Dieser macht die Entscheidung ob eine Position noch weiter gehalten werden soll, völlig unabhängig von der menschlichen Psychologie. Einzig und allein der Kurs entscheidet ob eine Position verkauft oder weiter gehalten wird. </p>
<p>Doch nicht immer ist das Setzen eines Stopp Loss Kurses der richtige Weg. Gerade bei marktengen Werten werden die möglichen Stopp Loss Niveaus reihenweise ausgenutzt und so die Anleger zu einem Verkauf gedrängt. Wer sich also nicht auf die nackten Kurszahlen verlassen möchte, der sollte sich stattdessen vor dem Kauf einer Aktie, Situationen definieren in denen er aussteigen wird. Das heißt werden Unternehmensziele nicht erreicht, erfüllen sich die definierten Chancen nicht, ändert sich das Marktumfeld, oder aber verstreicht ein zu langer Zeitraum ohne das eine merkliche Bewegung in die gewünschte Richtung einsetzt. </p>
<p>Eine sportliche Variante ist das psychologische Training. Man sucht sich eine möglichst günstigen Weg in einem Spiel den Sunk Cost Effekt zu erleben. Dummerweise tritt dieser Effekt meist nur mit echtem Geld ein, daher eigenen sich Börsenspiele mit Spielgeld nur bedingt. Wichtig ist hierbei das man sich ganz auf die Effekte konzentriert und seine Entscheidungen untersucht, ob man diese genauso getroffen hätte, hätte man vorher noch kein Geld investiert. Als Aktienanleger sollte man Herr seiner Psyche sein und nicht deren Opfer. </p>
<p></p>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/deb020e84e9144369f2260d8a2d44059" width="1" height="1" alt="" /></p>
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		<item>
		<title>Bankensteuer für permanenten europäischen Rettungsfond</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Spekulantenblog/~3/3HAjYlh_rVo/</link>
		<comments>http://spekulantenblog.de/bankensteuer-fur-permanenten-europaischen-rettungsfond/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 18:28:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Bankensteuer]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Rettungsfond]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldenkrise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://spekulantenblog.de/?p=2867</guid>
		<description><![CDATA[Gerade eben erst ging die letzte portugiesische Anleiheemission besser als erwartet über die Bühne, doch das europäische Schuldenproblem ist zu einem täglichen Dauerthema geworden. Nun schlägt die europäische Kommission vor die Banken über eine Steuer ab 2013 an dem Aufbau eines permanenten europäischen Rettungsfond zu beteiligen. Dieser Fond soll wohl die bisherige Rolle der EZB übernehmen, die jetzt schon die Anleihen krieselnder Euro Länder aufkauft. Es soll sich wohl um eine einmalige 0,2 Prozent Abgabe auf die Bilanzsumme der Banken handeln, um damit den Rettungsfond mit Kapital auszustatten. Insgesamt sollen damit 50 Milliarden Euro für den Fond aufgebracht werden. 
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Gerade eben erst ging die letzte portugiesische Anleiheemission besser als erwartet über die Bühne, doch das europäische Schuldenproblem ist zu einem täglichen Dauerthema geworden. Nun schlägt die europäische Kommission vor die Banken über eine Steuer ab 2013 an dem Aufbau eines permanenten europäischen Rettungsfond zu beteiligen. Dieser Fond soll wohl die bisherige Rolle der EZB übernehmen, die jetzt schon die Anleihen krieselnder Euro Länder aufkauft. Es soll sich wohl um eine einmalige 0,2 Prozent Abgabe auf die Bilanzsumme der Banken handeln, um damit den Rettungsfond mit Kapital auszustatten. Insgesamt sollen damit 50 Milliarden Euro für den Fond aufgebracht werden. </p>
<p>Auf den ersten Blick hört sich die Idee gut an, trifft man mit der Bankenabgabe eben diejenigen die von den Rettungen der europäischen Krisenländer profitieren. Aber eben nur ein Teil, andere wie die großen Anleihefonds wie PIMCO wären davon völlig unberührt. Außerdem werden hier wieder die Risiken sozialisiert. So werden nicht nur die Banken getroffen die eben genau diese im Feuer stehenden Staatsanleihen halten, sondern alle Banken. Im Grunde bevorzugt diese Sozialisierung wieder die besonders Unvorsichtigen. Wer besonders viele problematische Staatsanleihen hält profitiert durch hohe Zinsen und durch den Rettungsfond gemindertes Risiko. Im Endeffekt wird es wieder nur zu einer Verschiebung des Problems der Überschuldung in die Zukunft beitragen und nicht zu einer Lösung der Schuldenfrage. </p>
<p>Es wäre vielmehr sinnvoller einen Rettungsfond einzurichten, der bei einer möglichen Staatspleite einspringen kann um die dadurch strauchendeln Banken zu retten bzw. mit Liquidität zu versorgen. Ohne haircut werden die Schuldenländer ihre Probleme nicht lösen können und verschleppen so nur den Tag des endgültigen Bankrotts. Durch einen haircut würden nämlich genau die geradestehen, die auch in diese Anleihen investiert haben und durch die Zinsen dadurch profitiert haben. Zwar soll es bereits vorgesehen sein ab 2013 fallweise die Anleihegläubiger direkt zu beteiligen, aber das muss ich erstmal sehen um es tatsächlich zu glauben, nach all den Erfahrungen und ausgestellten Blankochecks während der Griechen und Irlandkrise. </p>
<p>Mehr zum Thema:<br />
<a href="http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/:euro-krise-banken-sollen-fuer-schuldenstaaten-bluten/50214128.html">FTD: Banken sollen für Schuldenstaaten bluten</a></p>
<p>
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		<title>Daily Show: The Anti-Social Network</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Jan 2011 16:43:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Daily Show]]></category>
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		<category><![CDATA[Goldman Sachs]]></category>
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		<description><![CDATA[Während bei uns die Wirtschaftspresse noch nach Gründen für die übertrieben hohe Bewertung von Facebook sucht, bringt es ausgerechnet wieder einmal die Daily Show mit Jon Stewart auf den Punkt worum es Goldman Sachs beim Einstieg in Facebook wirklich geht. Durch den Einstieg von Goldman Sachs wird ein Fonds geschaffen um so die Regularien der SEC zu umgehen, die eine höhere Transparenz der Bilanz bei mehreren Investoren verlangt. Doch Goldman Sachs steht nach dem Gesetz als einziger Investor in den Büchern und nicht die mehreren hundert Goldman Sachs Kunden die eigentlich die Anteile dann über den Fond erwerben. Denn wer wenn nicht Goldman Sachs hat die meiste Erfahrung darin, bestehende Regularien zu umgehen. 
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/fa1ae0369bdd4b29a218229ba5c9ba3d" width="1" height="1" alt=""/></p>
<p></p>
<p>Während bei uns die Wirtschaftspresse noch nach Gründen für die übertrieben hohe Bewertung von Facebook sucht, bringt es ausgerechnet wieder einmal die Daily Show mit Jon Stewart auf den Punkt worum es Goldman Sachs beim Einstieg in Facebook wirklich geht. Durch den Einstieg von Goldman Sachs wird ein Fonds geschaffen um so die Regularien der SEC zu umgehen, die eine höhere Transparenz der Bilanz bei mehreren Investoren verlangt. Doch Goldman Sachs steht nach dem Gesetz als einziger Investor in den Büchern und nicht die mehreren hundert Goldman Sachs Kunden die eigentlich die Anteile dann über den Fond erwerben. Denn wer wenn nicht Goldman Sachs hat die meiste Erfahrung darin, bestehende Regularien zu umgehen. </p>
<p>Denn auch wenn die deutsche Presse im vorauseilendem Gehorsam die wenigen Zahlen die durch den Anlageprospekt von Goldman Sachs bekannt wurden hochjubelt, wie zum Beispiel der <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,738233,00.html" target="blank">Spiegel</a> der Facebook glatt als Profit-Wunder beklatscht, so bin ich der Facebook Bewertung gegenüber, wie auch der <a href="http://www.blicklog.com/2011/01/04/goldman-sachs-baut-mit-facebook-an-der-nchsten-blase-50-mrd-us-als-bewertung-nicht-gerechtfertigt/">Blicklog</a>, skeptisch eingestellt. Für mich sieht das ganze eher nach einem Schneeballsystem aus und erinnert frappierend an die Zeiten des Neuen Marktes. Die Investoren die immer nur einen kleinen Teil der Anteile kaufen, schrauben dabei den Firmenwert auf 50 Milliarden Dollar hoch. Für die Investoren kann sich das auszahlen, wenn sich beim Börsengang genügend finden werden die ihnen die Aktien abkaufen. Die Presse unterstützt sie dabei leider tatkräftig. </p>
<p>Auch wenn Facebook wirklich 355 Millionen Dollar Gewinn bei 1,2 Milliarden Dollar Umsatz erwirtschaftet sind die Zahlen für eine angemessene Bewertung doch weit von den 50 Milliarden Dollar entfernt. Man läge eher nahe 10 Milliarden. Ich teile jedenfalls die optimistischen exponentiellen Wachstumsprognosen nicht. Denn anders als Google hat Facebook eine andere Kundschaft. Während diejenigen die bei Google landen etwas suchen und damit auch auf die ihnen vorgeschlagenen Anzeigen klicken, wollen sich Facebook Nutzer möglichst untereinander austauschen und chatten. Übertreibt es Facebook mit Werbung oder kostenpflichtigen Diensten suchen sich die Nutzer auch mal ganz schnell ein anderes Soziale Netzwerk. Diesen Niedergang musste schon Myspace erleben. </p>
<table style='font:11px arial; color:#333; background-color:#f5f5f5' cellpadding='0' cellspacing='0' width='360' height='353'>
<tbody>
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<td style='padding:2px 1px 0px 5px;'><a target='_blank' style='color:#333; text-decoration:none; font-weight:bold;' href='http://www.thedailyshow.com'>The Daily Show With Jon Stewart</a></td>
<td style='padding:2px 5px 0px 5px; text-align:right; font-weight:bold;'>Mon &#8211; Thurs 11p / 10c</td>
</tr>
<tr style='height:14px;' valign='middle'>
<td style='padding:2px 1px 0px 5px;' colspan='2'<a target='_blank' style='color:#333; text-decoration:none; font-weight:bold;' href='http://www.thedailyshow.com/watch/thu-january-6-2011/the-anti-social-network'>The Anti-Social Network<a></td>
</tr>
<tr style='height:14px; background-color:#353535' valign='middle'>
<td colspan='2' style='padding:2px 5px 0px 5px; width:360px; overflow:hidden; text-align:right'><a target='_blank' style='color:#96deff; text-decoration:none; font-weight:bold;' href='http://www.thedailyshow.com/'>www.thedailyshow.com</a></td>
</tr>
<tr valign='middle'>
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</tr>
<tr style='height:18px;' valign='middle'>
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<table style='margin:0px; text-align:center' cellpadding='0' cellspacing='0' width='100%' height='100%'>
<tr valign='middle'>
<td style='padding:3px; width:33%;'><a target='_blank' style='font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;' href='http://www.thedailyshow.com/full-episodes/'>Daily Show Full Episodes</a></td>
<td style='padding:3px; width:33%;'><a target='_blank' style='font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;' href='http://www.indecisionforever.com/'>Political Humor &#038; Satire Blog&lt;/a></td>
<td style='padding:3px; width:33%;'><a target='_blank' style='font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;' href='http://www.facebook.com/thedailyshow'>The Daily Show on Facebook</a></td>
</tr>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
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		<title>DAX Prognose 2011</title>
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		<comments>http://spekulantenblog.de/dax-prognose-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Jan 2011 19:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indizes]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Allzeithoch]]></category>
		<category><![CDATA[DAX]]></category>
		<category><![CDATA[Prognose]]></category>

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		<description><![CDATA[In meiner letzten <a href="http://spekulantenblog.de/dax-6000-wie-geht-es-weiter/">Jahresprognose zum DAX</a> hatte ich mich vom allgemeinen Pessimismus anstecken lassen. Zwar ist die von mir erwartete schwache erste Jahreshälfte eingetreten, doch der starke Anstieg in der zweiten Jahreshälfte hat meine Erwartungen mehr als übertroffen. Gerade angesichts dieser Aufwärtsbewegung und des allgemeinen wirtschaftlichen Optimismus, insbesondere in Deutschland, ist es schwer für den DAX nicht bullisch zu sein. Doch an der Börse ist es immer ein Warnsignal wenn alle eine gewisse Entwicklung erwarten, oft kommt es anders. Doch es spricht einiges dafür, dass der Bullentrend auch im neuen Jahr anhält und wir im Jahr 2011 ein neues Allzeithoch für den DAX sehen können.
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>In meiner letzten <a href="http://spekulantenblog.de/dax-6000-wie-geht-es-weiter/">Jahresprognose zum DAX</a> hatte ich mich vom allgemeinen Pessimismus anstecken lassen. Zwar ist die von mir erwartete schwache erste Jahreshälfte eingetreten, doch der starke Anstieg in der zweiten Jahreshälfte hat meine Erwartungen mehr als übertroffen. Gerade angesichts dieser Aufwärtsbewegung und des allgemeinen wirtschaftlichen Optimismus, insbesondere in Deutschland, ist es schwer für den DAX nicht bullisch zu sein. Doch an der Börse ist es immer ein Warnsignal wenn alle eine gewisse Entwicklung erwarten, oft kommt es anders. Doch es spricht einiges dafür, dass der Bullentrend auch im neuen Jahr anhält und wir im Jahr 2011 ein neues Allzeithoch für den DAX sehen können. </p>
<h2>Der Chart des DAX</h2>
<p><a href="http://spekulantenblog.de/wp-content/uploads/2011/01/DAX-Monatschart-3-1-11.png"><img src="http://spekulantenblog.de/wp-content/uploads/2011/01/DAX-Monatschart-3-1-11.png" alt="" title="DAX-Monatschart-3-1-11" width="550" height="412" class="alignnone size-full wp-image-2842" /></a></p>
<p>Charttechnisch spricht wenig dagegen das es zu einer Fortsetzung des Bullenmarktes im DAX kommen kann. Der Dax hält sich deutlich über dem 12 Monatsdurchschnitt und kann sich sogar nach oben absetzen. Auch der <a href="http://www.spekulantenblog.de/macd-indikator-bekanntester-oszillator-der-technischen-analyse/">MACD</a> zeigt einen weiter intakten Aufwärtstrend an, während der RSI noch deutlich von überkauften Zuständen entfernt ist. Die einzigen wirklichen Widerstände die im Weg liegen sind bei 7265 Punkten und dem bisherigen Allzeithoch von 8162 Punkten. Es spricht aber nichts dagegen, dass das Allzeithoch geknackt werden kann. Zumal bis dahin nur noch 1170 Punkte fehlen, entspricht in etwa der letztjährigen Jahresperformance des DAX. </p>
<h2>Die fundamentale Sicht</h2>
<p>Als ich im Juli 2009 von einem <a href="http://spekulantenblog.de/die-trendwende-ist-bestatigt-charttechnisch/">neuen Allzeithoch im DAX innerhalb der nächsten drei Jahre</a> gesprochen habe, bin ich von zwei Voraussetzungen ausgegangen. Die Notenbanken halten die Zinsen weiter unten und spülen damit weiter billiges Geld in den Finanzmarkt und die Wirtschaft bleibt eher am Boden und gibt somit der Notenbank keinen Anlass ihre Politik des billigen Geldes aufzugeben. Im Grunde ist es ja so, dass die Börsen nicht wegen einer guten Konjunktur steigen, sondern trotz. In einem Umfeld in dem Zinsen so niedrig sind und Staatsanleihen nicht auch nur im Ansatz eine angemessene Rendite im Vergleich zum Risiko des Staatsbankrotts bieten, sind Aktien die logische Anlageform. Zwar ist die deutsche Wirtschaft zwar weit deutlicher gewachsen als von Experten erwartet, doch spielt dies im globalen Maßstab der Geldströme nur eine untergeordnete Rolle. Sie sorgt eher dafür das die Geldströme den DAX, Indizes anderer westlicher Industriestaaten vorziehen. Doch selbst nach diesem Wachstum hat Deutschland nicht mal das Vorkrisenniveau der Wirtschaftsleistung erreicht. Es besteht somit kaum Anlass für die Unternehmen Geld vom Kapitalmarkt aufzusaugen um ihre Kapazitäten zu erweitern.  </p>
<h2>Der DAX im Bullenmarkt</h2>
<p>Bullenmärkte laufen gerne über mehrere Jahre und verlaufen insbesondere nach heftigen Abstürzen in drei Phasen. Der Panikphase, hier dominieren heftige Kursausschläge nach oben und unten. Die allgemeine Stimmung ist pessimistisch, aber die Kurse steigen da viele die stark gefallenen Aktien einkaufen. Anschließend die Phase der Beruhigung und des Zweifels, aber die Kurse steigen, da immer mehr Geld in die Aktienkurse fließt. Schließlich endet der Bullenmarkt in der Phase der Euphorie, die Kurse steigen noch einmal stark an, bevor es zu einem harten Erwachen kommt. Jede einzelne dieser Phasen kann über ein oder zwei Jahre andauern. Aktuell befinden wir uns immer noch in der Phase des Zweifelns, auch wenn schon sehr viele optimistisch gestimmt sind. Noch zu frisch sind die Erinnerungen aus der Finanzkrise und der Schuldenkrise. Dies führt dazu das bei schlechten Nachrichten der Markt nervös reagiert. Von einem unerwartet schlechten Ereignis kann der DAX jederzeit wieder in die Knie gezwungen werden und es gibt eine Menge Risiken im Weltfinanzsystem, die jederzeit zu so einem Ereignis führen können. Doch gerade das absolute Schreckensszenario mit einer galopierenden Inflation und das uns die Schuldenberge der USA und Europa endgültig auf den Kopf fallen, sind wir noch ein paar Jahre entfernt. </p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die Prämissen für ein weiteres positives Jahr im DAX sind intakt. Die Fed hält die Zinsen niedrig und drückt über quantative easing die Zinsen bei amerikanischen Staatsanleihen. Die Wirtschaft steigt nicht so rasant wie es die Wirtschaftspresse uns gerne glauben machen würde, aber insbesondere Deutschland steht recht solide da. Dagegen ist die amerikanische Wirtschaft weiter angeschlagen und kommt nicht wirklich in die Gänge. Dies sorgt aber dafür das die FED ihre Politik des billigen Geldes nicht ändern wird. Abgesehen von plötzlichen Auftauchen neuer Krisensymtome der Finanzkrise, die die Finanzwirtschaft wieder in den Ruin führt, steht einem weiter steigendem DAX nichts im Wege. Ich denke wir werden im Verlauf des Jahres die Marke von 8.500 Punkten erreichen können und damit ein neues Allzeithoch markieren. </p>
<p></p>
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		<title>Einen Guten Rutsch ins Neue Jahr und auf ein erfolgreiches 2011!</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Dec 2010 13:07:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blognews]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Neujahr]]></category>
		<category><![CDATA[Silvester]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wünsche allen meinen Lesern ein schönes und erfolgreiches Jahr 2011. Mögen alle Wünsche und Guten Vorsätze in Erfüllung gehen. Natürlich auch wünsche ich mir auch im nächsten Jahr steigende Aktienkurse oder zumindest das man sich auf der richtigen Seite befindet. 2010 war in der Hinsicht ja schon richtig gut gelaufen. 
Passend zum Jahresausklang eine Zusammenstellung der besten Feuerwerke aus 2010. 
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><br />
Ich wünsche allen meinen Lesern ein schönes und erfolgreiches neue Jahr 2011. Mögen alle Wünsche und guten Vorsätze in Erfüllung gehen. Natürlich wünsche ich mir auch im nächsten Jahr steigende Aktienkurse, oder zumindest das man sich auf der richtigen Seite befindet. 2010 war in der Hinsicht ja schon richtig gut gelaufen.<br />
Passend zum Jahresausklang eine Zusammenstellung der besten Feuerwerke aus 2010. Auf das man sich im neuen Jahr in alter frische und mit neuen Ideen wiedersieht. </p>
<p><object width="549" height="334"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/gAJRUQSYIPI?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/gAJRUQSYIPI?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="549" height="334"></embed></object>
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		<title>Jahresrückblick – 2010 im Spekulantenblog</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Dec 2010 17:02:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blognews]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[FED]]></category>
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		<category><![CDATA[Irland]]></category>
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		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Jahr 2010 nährt sich langsam dem Ende entgegen und so nähert sich auch der nahezu unausweichliche Jahresrückblick. Mir war es hierbei jedoch weniger wichtig eine chronologische Einreihung wirtschaftlicher oder Börsen Ereignisse aufzulisten. Dafür hat die Wirtschaftspresse genügend Material. Vieles dürfte eh noch in guter Erinnerung sein, allen voran die Griechenlandkrise und im Anschluss daran die Eurokrise, BP Ölpest, GM Börsengang usw. um nur ein paar zu nennen. Vielmehr habe ich Artikel ausgewählt die auch heute noch interessant sind, da sie auf die Hintergründe eingehen, insbesondere auf die Zusammenhänge die noch immer in der Finanzwelt wirken. 
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Das Jahr 2010 nährt sich langsam dem Ende entgegen und so nähert sich auch der nahezu unausweichliche Jahresrückblick. Mir war es hierbei jedoch weniger wichtig eine chronologische Einreihung wirtschaftlicher oder Börsen Ereignisse aufzulisten. Dafür hat die Wirtschaftspresse genügend Material. Vieles dürfte eh noch in guter Erinnerung sein, allen voran die Griechenlandkrise und im Anschluss daran die Eurokrise, BP Ölpest, GM Börsengang usw. um nur ein paar zu nennen. Vielmehr habe ich Artikel ausgewählt die auch heute noch interessant sind, da sie auf die Hintergründe eingehen, insbesondere auf die Zusammenhänge die noch immer in der Finanzwelt wirken. </p>
<p><strong>Januar</strong></p>
<p><a href="http://spekulantenblog.de/taylor-gibt-der-fed-die-schuld-an-der-immobilienblase/">Taylor gibt der FED die Schuld an der Immobilienblase</a><br />
Im Januar beschäftigte ich mich in diesem Artikel weiter mit der Aufarbeitung der amerikanischen Immobilienblase und der Aussage von John Taylor, der die Schuld für die Blase bei der FED sieht. John Taylor ist nicht irgendwer, sondern Stanfort Professor der die nach ihm benannte Taylor Regel aufgestellt hat. Diese Regel beschreibt den notwendigen Leitzins der Notenbank aus den Zinsätzen am Geldmarkt, der Inflationsrate, der Zielinflationsrate und der Auslastung der Volkswirtschaft. Ergeben hat sich die Regel aus der Notenbankpolitik der 70iger Jahre. Doch gerade das Abweichen von dieser Regel hat dazu geführt, dass die Immobilienblase so dramatische Züge annehmen konnte. </p>
<p><strong>Februar</strong></p>
<p><a href="http://spekulantenblog.de/wie-goldman-sachs-so-viel-geld-verdient/">Wie Goldman Sachs so viel Geld verdient</a><br />
Kaum war die Finanzkrise vorbei verdient vor allem Goldman Sachs, die schon mal von sich behauptet &#8220;Gottes&#8221; Werk zu verrichten, geradezu obszön viel, angesichts all der Rettungsgelder die in die Finanzindustrie gepumpt werden mussten. Dieser Artikel aus dem Februar wirft ein Blick hinter das Geschäftsgebaren der Investmentbank Goldman Sachs. </p>
<p><strong>März</strong></p>
<p><a href="http://spekulantenblog.de/200-billionen-dollar/">200 Billionen Dollar</a><br />
Die Größenordnungen der Zahlen haben sich in der Finanzkrise merklich verschoben. Während früher eine Milliarde sehr viel Geld war und Millionen sogenannte &#8220;Peanuts&#8221; wurden in der Finanzkrise Rettungspakete und Verluste im zig und hundert Milliarden Bereich angehäuft. Die Bank of England hat mal versucht in einer Studie den kompletten durch die Finanzkrise entstandenen Schaden zu beziffern. </p>
<p><strong>April </strong></p>
<p><a href="http://spekulantenblog.de/nun-sind-es-also-schon-135-milliarden-fur-griechenland/">Nun sind es also schon 135 Milliarden für Griechenland</a><br />
Da Griechenland und die dortige Schuldenkrise nicht nur im Jahr 2010 eines der größten Finanzthemen war und auch hier im Blog in zahlreichen Artikeln behandelt wurde, habe ich hier exemplarisch einen aus dem April zur Verabschiedung des Rettungspaketes ausgewählt. </p>
<p><strong>Mai </strong></p>
<p><a href="http://spekulantenblog.de/meltup-the-beginning-of-us-currency-crisis-and-hyperinflation/">MELTUP – “The Beginning Of US Currency Crisis And Hyperinflation”</a><br />
Die Schulden der westlichen Industriestaaten insbesondere die der USA steigen rapide an, während die Notenbanken die Leitzinsen außergewöhnlich niedrig halten. In diesem sehr eindringlichen Video wurden die Argumente aufgeführt, die dafür sprechen, dass die USA sich auf dem Weg in eine kommende Hyperinflation in den kommenden Jahren befinden. </p>
<p><strong>Juni</strong> </p>
<p><a href="http://spekulantenblog.de/kollaps-beim-verkauf-neuer-hauser-in-den-usa-double-dip-im-amerikanischen-immobilienmarkt/">Kollaps beim Verkauf neuer Häuser in den USA – Double Dip im amerikanischen Immobilienmarkt</a><br />
Der amerikanische Immobilienmarkt liegt seit dem Platzen der Immobilienblase darnieder, dieser Artikel aus dem Juni beschreibt den ernüchternden Zustand. Doch ohne eine Erholung am Immobilienmarkt, kann es wohl kaum einen nachhaltigen Anstieg der amerikanischen Wirtschaft und eine Lösung aus den unzähligen faulen Hypothekenkrediten geben. </p>
<p><strong>Juli</strong></p>
<p><a href="http://spekulantenblog.de/die-hasslichsten-fakten-uber-die-amerikanische-wirtschaft/">Die hässlichsten Fakten über die amerikanische Wirtschaft</a><br />
Die amerikanische Wirtschaft sieht alles andere als gesund aus, hier sind die Fakten die besonders hässlich aussehen. Dies sollte deutlich machen, dass es mit veränderten Wechselkursen nicht getan ist, wenn die USA ihr gigantisches Handeslbilanzdefizit abbauen wollen. </p>
<p><strong>August</strong></p>
<p><a href="http://spekulantenblog.de/der-inflationare-teufelskreislauf-der-stimuli/">Der inflationäre Teufelskreislauf der Stimuli</a><br />
Dieser Artikel beleuchtet wie die andauernden Stimuli in den USA wirken, bzw. in eine falsche Richtung wirken. Diese sorgen nicht dafür das die amerikanische Wirtschaft wächst, sondern befeuern auf anderen Teilen der Welt die Inflation. </p>
<p><strong>September</strong></p>
<p><a href="http://spekulantenblog.de/toxie-ist-gestorben/">Toxie ist gestorben</a><br />
Toxie ist nicht wirklich ein Lebewesen, sondern eines dieser in der Finanzkrise so berühmt gewordenen strukturierten Finanzinovationen. Toxie war ein MBS morgage backe security und wurde zu Versuchszwecken von einem Radiosender aufgekauft, die über die Zinseinkünfte, die hinterlegten Hypotheken und ihre Erfahrungen mit diesem Produkt berichtet haben. Doch am Ende hat auch Toxie leider nicht lange genug durchgehalten, um die eh schon als &#8220;Schnäppchenpreis&#8221; erworbene Giftmüllanleihe zu einem profitablen Investment zu machen. </p>
<p><strong>Oktober</strong></p>
<p><a href="http://spekulantenblog.de/wall-street-2-geld-schlaft-nicht-eine-filmkritik/">Wall Street 2 Geld schläft nicht – Eine Filmkritik</a><br />
Im Oktober ging der von vielen Börsenbegeisterten lange ersehnte zweite Teil des Oliver Stone Klassikers Wall Street auch in Deutschland in die Kinos. Doch angesichts der Vorlage durch die Finanzkrise und so einem grandiosen Filmcharakter Gordon Gecko leider etwas enttäuschend. </p>
<p><strong>November</strong></p>
<p><a href="http://spekulantenblog.de/irlandrettung-die-rettung-der-banken-oder-auch-marktwirtschaft-ad-absurdum/">Irlandrettung – Die Rettung der Banken oder auch Marktwirtschaft ad absurdum</a><br />
Hat auch nur irgendwer gedacht mit dem Rettungspaket für Griechenland wäre die Eurokrise beendet? Zum Ende des Jahres ging sie munter weiter, diesmal in der Hauptrolle Irland. </p>
<p><strong>Dezember</strong></p>
<p><a href="http://spekulantenblog.de/deutschland-in-der-zwickmuhle/">Deutschland in der Zwickmühle</a><br />
Zum Abschluss im Dezember die Erörterung der schwierigen Verhandlungsposition Deutschlands in der Eurokrise. Entscheidet sich man für eine ökonomisch vernünftige Lösung, die politisch Schaden anrichtet, oder aber entscheidet man sich für gute Politik aber schlechte Ökonomie. So wie die Bundesregierung sich wieder einmal anstellt, findet Merkel sicher wieder einen Mittelweg &#8230;</p>
<p></p>
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		<title>Der Spekulantenblog wünscht allen eine fröhliche Weihnachtszeit</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Dec 2010 21:37:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blognews]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Loriot]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und alle Welt verfällt in einen Konsumrausch, zumindest wenn man den Medienberichten glauben schenken will. Wieder einmal scheint es so als käme es für alle überraschend das es hier in Deutschland im Winter schneit, aber wie so oft taut die weiße Pracht pünklich zu Weihnachten. Zumindest in meiner Region ist es so. Dennoch bin auch ich schon in den Weihnachtsvorbereitungen und richte mich auf ein paar gemütliche und erhohlsame Tage mit der Familie ein. Mal ein paar Tage ohne Internet, ohne Arbeit, das schöne Essen und gute Weine geniessend. Das wünsche ich auch allen meinen Lesern des Spekulantenblog. Ich hoffe jeder kommt gut und ohne Stress durch das trübe Winterwetter und kann die Tage um Weihnachten so richtig geniessen. 
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und alle Welt verfällt in einen <a href="http://37grad.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0,1872,8100915,00.html">Konsumrausch</a>, zumindest wenn man den Medienberichten glauben schenken will. Wieder einmal scheint es so als k&auml;me es f&uuml;r alle &uuml;berraschend das es hier in Deutschland im Winter schneit, aber wie so oft taut die wei&szlig;e Pracht p&uuml;nklich zu Weihnachten. Zumindest in meiner Region ist es so. Dennoch bin auch ich schon in den Weihnachtsvorbereitungen und richte mich auf ein paar gem&uuml;tliche und erhohlsame Tage mit der Familie ein. Mal ein paar Tage ohne Internet, ohne Arbeit, das sch&ouml;ne Essen und gute Weine geniessend. Das entspannt mich genauso gut <a href="http://www.w-h-d.de/de/wellness-urlaub">wie ein Wellnessurlaub</a>. Das wünsche ich auch allen meinen Lesern des Spekulantenblog. Ich hoffe jeder kommt gut und ohne Stress durch das trübe Winterwetter und kann die Tage um Weihnachten so richtig geniessen. </p>
<dl  class="wp-caption alignleft" style="width:310px;" id="">
<dt class="wp-caption-dt"> <a href="http://spekulantenblog.de/wp-content/uploads/2010/12/Weihnachtszeit.jpg"><img src="http://spekulantenblog.de/wp-content/uploads/2010/12/Weihnachtszeit-300x225.jpg" alt="" title="Weihnachtszeit" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-2813" /></a> </dt>
<dd class="wp-caption-dd">© <a href="http://de.fotolia.com/id/2047124/partner/201867533" rel="nofollow" title="" alt="">regina60 &#8211; Fotolia.com</a></dd>
</dl>
<p> Mal Abschalten von Börse und Wirtschaft, daher auch meine spärliche Anzahl an Artikeln zur Zeit. Man kommt sich fast schon vor wie in täglich grüßt das Murmeltier, wenn man zur Weihnachtszeit die Wirtschaftsnachrichten verfolgt. Berichtet wird nur über die Konsumlust, was man alles schenken sollte und das K+S mal wieder steigt, weil den meisten erst im Dezember einfällt, dass es auch mal schneien könnte und regelmässig die Streusalzvorräte erschöpft sind. Ich freue mich jedenfalls auf die kommenden Tage, auf den Entenbraten und wünsche allen eine schöne Zeit. Zur Einstimmung darauf ein wirklicher Weihnachtsklassiker. Weihnachten bei Hoppenstedts von Loriot. </p>
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		<title>Deutschland in der Zwickmühle</title>
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		<comments>http://spekulantenblog.de/deutschland-in-der-zwickmuhle/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 15:36:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldenkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsschulden]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Deutschland ist die Euro Rettung eine Zwickmühle, die wie es <a href="http://www.zerohedge.com/article/mohamed-el-erian-germanys-lose-lose-position" target="blank">Mohamed El-Erian</a> ausdrückt für Deutschland eine "lose - lose" Position darstellt. Egal was am Ende in den Sitzungen beschlossen wird, Deutschland wird am Ende verlieren. Bleibt Deutschland hart und hält sich an ökonomische Vernunft, ist der politische Schaden immens und die Euro Zone drohte auseinanderzubrechen. Gibt Deutschland nach, wie es unter Merkel am Ende meist sein wird, so entscheidet es sich für eine ökonomisch furchtbare Lösung und Entwicklung. Wenn man die bisherige Entwicklung von der Griechenlandkrise, über Irland weiterdenkt, wird es am Ende auf eine Transferunuion über zum Beispiel Euro Bonds hinauslaufen. Somit hätte Deutschland seine jahrelangen Anstrengungen, um solide zu wirtschaften, am Ende nur dafür getätigt, um die Südländer zu sponsern. 
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Für Deutschland ist die Euro Rettung eine Zwickmühle, die wie es <a href="http://www.zerohedge.com/article/mohamed-el-erian-germanys-lose-lose-position" target="blank">Mohamed El-Erian</a> ausdrückt für Deutschland eine &#8220;lose &#8211; lose&#8221; Position darstellt. Egal was am Ende in den Sitzungen beschlossen wird, Deutschland wird am Ende verlieren. Bleibt Deutschland hart und hält sich an ökonomische Vernunft, ist der politische Schaden immens und die Euro Zone drohte auseinanderzubrechen. Gibt Deutschland nach, wie es unter Merkel am Ende meist sein wird, so entscheidet es sich für eine ökonomisch furchtbare Lösung und Entwicklung. Wenn man die bisherige Entwicklung von der Griechenlandkrise, über Irland weiterdenkt, wird es am Ende auf eine Transferunuion über zum Beispiel Euro Bonds hinauslaufen. Somit hätte Deutschland seine jahrelangen Anstrengungen, um solide zu wirtschaften, am Ende nur dafür getätigt, um die Südländer zu sponsern. </p>
<p>Die Euro Bonds wie von Junker und den Italienern vorgeschlagen würden bedeuten Deutschland zahle höhere Zinsen. Auf die in 2011 umzuschuldenden Staatsschulden Deutschlands würde es nach Berechnungen der <a href="http://www.wiwo.de/finanzen/der-naechste-schritt-zur-transferunion-449966/" target="blank">Wirtschaftswoche</a> wohl zu einer Mehrbelastung von 5,6 Milliarden Euro kommen. Doch lösen würde auch dies nicht die Probleme der Euro Zone. Denn anders als von den Politikern immer behauptet sind die Schuldenprobleme keine Liquiditätskrise und auch nicht den immer zitierten Spekulanten geschuldet. Der Finanzmarkt hat viel zu lange Risiken nicht erkannt, bzw. durch seit 2001 billig verfügbare Geld der Notenbanken nicht erkennen können. Würden die Risiken nun in einer gemeinsamen Euro Anleihe versteckt ist damit nicht geholfen. Allein die Finanzkrise hätte lehren müssen, dass es auf Dauer nicht gut ausgehen kann wenn Risiken in Pakete zusammengepackt werden. Eine einzelne Analyse der Risiken wird für den Schuldner und den Kreditgeber nicht mehr möglich. Der Schuldner wird von seiner eigenen Verantwortung entkoppelt. Am Ende könnte es dazu führen das die soliden Länder die Euro Bonds herausgegeben haben, auch für den Ausfall einzelner Länder in diesen gerade stehen müssen. Wer will unter diesen Umständen noch solide wirtschaften.</p>
<p>Durch die andauernden Rettungsbemühungen werden den kriselnden Staaten auch falsche Hoffnungen geweckt. Selbst wenn immer und immer wieder neue Rettungspakete nachgelegt werden, so wächst der Schuldenberg unaufhörlich weiter. Die Zinslast wird spätestend dann, wenn die Notenbanken angesichts anziehender Inflation die Leitzinsen erhöhen müssen, erdrückend sein. Eine anschließende Umschuldung wird dann erst richtig teuer. Die europäischen Politiker glauben sie gewännen Zeit durch eine Rettung, doch damit schieben sie das Problem nur hinaus und werden es in einem viel größeren Umfang später dennoch lösen müssen. Wie die Fälle von Argentinien und Russland gezeigt haben, ist eine Umschuldung und Restrukturierung der Schulden auf lange Sicht die beste Lösung. Zwar wird es zuerst eine schlimme Wirtschaftskrise nachsichziehen, aber aus der geht das Land gestärkt hervor und ist von einem guten Teil der Schulden und Zinslast befreit. </p>
<p>
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</ol></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Spekulantenblog/~4/UXpNG3BdPZY" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Jim Rogers Ausblick auf 2011</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Spekulantenblog/~3/GR6E2CWctvg/</link>
		<comments>http://spekulantenblog.de/jim-rogers-ausblick-auf-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 21:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Bernanke]]></category>
		<category><![CDATA[Dollar]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[FED]]></category>
		<category><![CDATA[Jim Rogers]]></category>
		<category><![CDATA[Pfund]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://spekulantenblog.de/?p=2803</guid>
		<description><![CDATA[Jim Rogers im Gespräch mit Reuters. Darin gibt die Investorenlegende zum Jahreswechsel seine Einschätzungen für das das nächste Jahr. Besonders kritisiert Jim Rogers wieder einmal die Politik der FED unter Ben Bernanke, die er für völlig verfehlt hält. Allerdings kann ich seine uneingeschränkte Zustimmung zu der Verlängerung der Steuergeschenke von Bush nicht wirklich nachvollziehen. Gerade die reichsten 2% profitierten von den Bailouts der Finanzkrise am meisten und könnten so einen Beitrag zur Reduzierung des Staatsdefizits leisten. Auch spricht Jim Rogers die Eurokrise um Irland an. Im Moment hält Rogers zwar Euro, da er ihn angesichts des großen allgemeinen Pessimismus für zu günstig bewertet hält, aber auf Lange Sicht von 10 bis 15 Jahren glaubt er nicht an ein Fortbestehen des Euro. Für ihn ist im Moment daser britische Pfund die Währung, die am ehesten unter Druck kommen wird. Jim Rogers spricht natürlich, wie könnte es anders sein, über seine positiven Erwartungen hinsichtlich der Rohstoffe. 
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Jim Rogers im Gespräch mit Reuters. Darin gibt die Investorenlegende zum Jahreswechsel seine Einschätzungen für das das nächste Jahr. Besonders kritisiert Jim Rogers wieder einmal die Politik der FED unter Ben Bernanke, die er für völlig verfehlt hält. Allerdings kann ich seine uneingeschränkte Zustimmung zu der Verlängerung der Steuergeschenke von Bush nicht wirklich nachvollziehen. Gerade die reichsten 2% profitierten von den Bailouts der Finanzkrise am meisten und könnten so einen Beitrag zur Reduzierung des Staatsdefizits leisten. Auch spricht Jim Rogers die Eurokrise um Irland an. Im Moment hält Rogers zwar Euro, da er ihn angesichts des großen allgemeinen Pessimismus für zu günstig bewertet hält, aber auf Lange Sicht von 10 bis 15 Jahren glaubt er nicht an ein Fortbestehen des Euro. Für ihn ist im Moment daser britische Pfund die Währung, die am ehesten unter Druck kommen wird. Jim Rogers spricht natürlich, wie könnte es anders sein, über seine positiven Erwartungen hinsichtlich der Rohstoffe. </p>
<p><object width="550" height="334"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/LNGTxSUrwV0?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/LNGTxSUrwV0?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="550" height="334"></embed></object></p>
<p><object width="550" height="334"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/hevMUQVsprI?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/hevMUQVsprI?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="550" height="334"></embed></object></p>
<p><object width="550" height="334"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/yZDVJ4L0Lbg?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/yZDVJ4L0Lbg?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="550" height="334"></embed></object></p>
<p><object width="550" height="334"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/sOzU5d5I1p0?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/sOzU5d5I1p0?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="550" height="334"></embed></object></p>
<p><object width="550" height="334"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/i7uYhnkYpFo?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/i7uYhnkYpFo?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="550" height="334"></embed></object></p>
<p>
<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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</ol></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Spekulantenblog/~4/GR6E2CWctvg" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Jon Stewart: The Big Bank Theory</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Spekulantenblog/~3/plUV9B5y-4c/</link>
		<comments>http://spekulantenblog.de/jon-stewart-the-big-bank-theory/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 19:11:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<category><![CDATA[Ben Bernanke]]></category>
		<category><![CDATA[FED]]></category>
		<category><![CDATA[Jon Stewart]]></category>
		<category><![CDATA[The Daily Show]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://spekulantenblog.de/?p=2799</guid>
		<description><![CDATA[Die Politik der <a href="http://spekulantenblog.de/qe2-fed-kauft-jeden-monat-110-milliarden-an-us-staatsanleihen-auf/">Fed insbesondere QE2</a> sind an sich schon absurd genug, vergleicht man jedoch dazu Interviewstatements von FED Chef Ben Bernake wie es Jon Stewart aus der The Daily Show  tut, fragt man sich langsam wirklich für wie bescheuert die FED die amerikanische Bevölkerung hält. Offensichtlich ist die einzige Lösung die Amerika angesichts der Krise einfällt das Geld drucken. Auch wenn es nur aus aus reiner Luft besteht, oder nur in Form von Bits und Bytes in den Computern der FED. Ein Glück kann die FED in ihren Computern Geld virtuell erzeugen, denn wie es scheint ist Amerika wohl angesichts all ihres Sicherheitsfanatismus mitlerweile sogar unfähig richtiges Geld zu drucken. 
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
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<table style='font:11px arial; color:#333; background-color:#f5f5f5' cellpadding='0' cellspacing='0' width='550' height='539'>
<tbody>
<tr style='background-color:#e5e5e5' valign='middle'>
<td style='padding:2px 1px 0px 5px;'><a target='_blank' style='color:#333; text-decoration:none; font-weight:bold;' href='http://www.thedailyshow.com'>The Daily Show With Jon Stewart</a></td>
<td style='padding:2px 5px 0px 5px; text-align:right; font-weight:bold;'>Mon &#8211; Thurs 11p / 10c</td>
</tr>
<tr style='height:14px;' valign='middle'>
<td style='padding:2px 1px 0px 5px;' colspan='2'<a target='_blank' style='color:#333; text-decoration:none; font-weight:bold;' href='http://www.thedailyshow.com/watch/tue-december-7-2010/the-big-bank-theory'>The Big Bank Theory<a></td>
</tr>
<tr style='height:14px; background-color:#353535' valign='middle'>
<td colspan='2' style='padding:2px 5px 0px 5px; width:360px; overflow:hidden; text-align:right'><a target='_blank' style='color:#96deff; text-decoration:none; font-weight:bold;' href='http://www.thedailyshow.com/'>www.thedailyshow.com</a></td>
</tr>
<tr valign='middle'>
<td style='padding:0px;' colspan='2'><embed style='display:block' src='http://media.mtvnservices.com/mgid:cms:item:comedycentral.com:367652' width='550' height='460' type='application/x-shockwave-flash' wmode='window' allowFullscreen='true' flashvars='autoPlay=false' allowscriptaccess='always' allownetworking='all' bgcolor='#000000'></embed></td>
</tr>
<tr style='height:18px;' valign='middle'>
<td style='padding:0px;' colspan='2'>
<table style='margin:0px; text-align:center' cellpadding='0' cellspacing='0' width='100%' height='100%'>
<tr valign='middle'>
<td style='padding:3px; width:33%;'><a target='_blank' style='font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;' href='http://www.thedailyshow.com/full-episodes/'>Daily Show Full Episodes</a></td>
<td style='padding:3px; width:33%;'><a target='_blank' style='font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;' href='http://www.indecisionforever.com/'>Political Humor</a></td>
<td style='padding:3px; width:33%;'><a target='_blank' style='font:10px arial; color:#333; text-decoration:none;' href='www.facebook.com/thedailyshow'>The Daily Show on Facebook</a></td>
</tr>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>
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		<title>DAX 7000</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Spekulantenblog/~3/xcPIlHDpG4Y/</link>
		<comments>http://spekulantenblog.de/dax-7000/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 21:39:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Indizes]]></category>
		<category><![CDATA[Aktienindex]]></category>
		<category><![CDATA[DAX]]></category>
		<category><![CDATA[Performanceindex]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://spekulantenblog.de/?p=2789</guid>
		<description><![CDATA[Ziemlich genau ein Jahr ist es erst her, dass der deutsche Aktienindex <a href="http://spekulantenblog.de/dax-6000-wie-geht-es-weiter/">DAX die 6.000 er Marke zurückerobert</a> hat und jetzt hat der DAX auch die 7.000 Punkte geschafft. Damit hat der DAX im diesem Jahr meine im Nachhinein doch etwas pessimistische Prognose von 6.200 bis 6.500 Punkten deutlich übertreffen können. Es zeigt sich doch, dass das viele Geld der Notenbanken doch irgendwo angelegt werden muss und angesichts der Krisen am Rand der Eurozone und der amerikanischen Wirtschaft steht Deutschland da gar nicht so schlecht da. Das zeigt sich auch im Vergleich der beiden Indizex DAX und Dow Jones. Während der DAX bis jetzt in diesem Jahr über 17% zugelegt hat, ist der Dow Jones nicht mal 10% angestiegen. Der DAX ist damit auf den höchsten Stand seit Juni 2008 geklettert. 
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Ziemlich genau ein Jahr ist es erst her, dass der deutsche Aktienindex <a href="http://spekulantenblog.de/dax-6000-wie-geht-es-weiter/">DAX die 6.000 er Marke zurückerobert</a> hat und jetzt hat der DAX auch die 7.000 Punkte geschafft. Damit hat der DAX im diesem Jahr meine im Nachhinein doch etwas pessimistische Prognose von 6.200 bis 6.500 Punkten deutlich übertreffen können. Es zeigt sich doch, dass das viele Geld der Notenbanken doch irgendwo angelegt werden muss und angesichts der Krisen am Rand der Eurozone und der amerikanischen Wirtschaft steht Deutschland da gar nicht so schlecht da. Das zeigt sich auch im Vergleich der beiden Indizex DAX und Dow Jones. Während der DAX bis jetzt in diesem Jahr über 17% zugelegt hat, ist der Dow Jones nicht mal 10% angestiegen. Der DAX ist damit auf den höchsten Stand seit Juni 2008 geklettert. </p>
<p>Die 7.000er Marke ist dabei vor allem psychologischer Natur und hat charttechnisch kaum Relevanz. Interessanter ist die Marke von 7256, der nächste Widerstand auf dem Weg das bisherige Allzeithoch von 8.151 anzugreifen. Es bestehen also gute Chancen das meine Prognose vom 31. Juli 09 eintritt, dass der <a href="http://spekulantenblog.de/die-trendwende-ist-bestatigt-charttechnisch/">DAX innerhalb der folgenden drei Jahre ein neues Jahreshoch erreicht</a>. Die Chancen stehen trotz der ganzen Krisen in Euro und dem hohen Schuldenstand sehr gut, gerade deswegen. Die Notenbanken pumpen viel Geld in den Kreislauf und Staatsanleihen rentieren entweder sehr schlecht, oder die Risiken der hohen Überschuldung wurden bereits erkannt. Da sind Aktien neben Gold natürlich eine verlockende Alternative. </p>
<p>Gerade seit Juni 2010 und nochmal verstärkt im Herbst konnte sich der DAX immer mehr von der Performance des Dow Jones absetzen. Man muss dabei allerdings im Hinterkopf behalten, dass der DAX ein Performance Index ist, indem die Dividenden erhalten bleiben, während der Dow Jones ein Kursindex ist, bei dem allein die Aktienkurse für sich genommen zählen. Doch auch wenn man den Unterschied der Dividenden heraus nimmt, ist der DAX immer noch deutlich vorne. Ein deutliches Zeichen für die Schwäche der amerikanischen Wirtschaft. Ist es doch vor allem die FED die besonders viel Geld ins Finanzsystem pumpt. </p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;DAX    Dow Jones<br />
Schlusskurs 1.12.09 5957 10428<br />
Schlusskurs 07.12.10 7002 11422<br />
Veränderung&#8230;&#8230;&#8230;..17,54%  9,53%</p>
<p><a href="http://spekulantenblog.de/wp-content/uploads/2010/12/DAX-Wochenchart-7-12-10.png"><img src="http://spekulantenblog.de/wp-content/uploads/2010/12/DAX-Wochenchart-7-12-10.png" alt="" title="DAX-Wochenchart-7-12-10" width="550" height="412" class="alignnone size-full wp-image-2791" /></a></p>
<p><a href="http://spekulantenblog.de/wp-content/uploads/2010/12/DAX-Monatschart-7-12-10.png"><img src="http://spekulantenblog.de/wp-content/uploads/2010/12/DAX-Monatschart-7-12-10.png" alt="" title="DAX-Monatschart-7-12-10" width="550" height="412" class="alignnone size-full wp-image-2790" /></a></p>
<p>Wie der DAX im sich weiter entwickeln könnte ist aus dem Chart noch nicht klar ersichtlich. Zumindest bis 7256 Punkte sollte er noch laufen bevor es zu einer wie auch immer kleineren oder größeren Korrektur kommt. Auf jeden Fall bleibe ich bei meiner Prognose das der DAX noch vor July 2012 ein neues Allzeithoch erreicht. Noch ist allerdings zu früh eine genauere Tendenz für das neue Jahr abzugeben, werde es aber sicherlich noch vor Neujahr tun. </p>
<p>
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			</a>
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<p>No related posts.</p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Spekulantenblog/~4/xcPIlHDpG4Y" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Besucherzahlen November 2010</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Spekulantenblog/~3/K-pPSPHP6qc/</link>
		<comments>http://spekulantenblog.de/besucherzahlen-november-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 04 Dec 2010 21:15:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blognews]]></category>
		<category><![CDATA[beliebteste Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Besucherzahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[November 2010]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://spekulantenblog.de/?p=2785</guid>
		<description><![CDATA[Der November stand mal wieder ganz im Zeichen der Euro Schuldenkrise und der Irlandrettung. Aber vor allem auch im Zeichen von QE2 in dem die Fed wieder Unsummen an Geld in das Weltfinanzsystem pumpt und damit quasi das amerikanische Haushaltsdefizit finanziert. Auch wen die eigentliche Finanzkrise schon ein Weilchen zurückliegt sind es immer noch die gleichen Themen die in der Diskussion stehen. Übermässige Staatsschulden und zu lockere Geldpolitik. Die Börsen zeigen sich davon immer mehr ziemlich unbeeindruckt. 
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der November stand mal wieder ganz im Zeichen der Euro Schuldenkrise und der Irlandrettung. Aber vor allem auch im Zeichen von QE2 in dem die Fed wieder Unsummen an Geld in das Weltfinanzsystem pumpt und damit quasi das amerikanische Haushaltsdefizit finanziert. Auch wen die eigentliche Finanzkrise schon ein Weilchen zurückliegt sind es immer noch die gleichen Themen die in der Diskussion stehen. Übermässige Staatsschulden und zu lockere Geldpolitik. Die Börsen zeigen sich davon immer mehr ziemlich unbeeindruckt. </p>
<h2>Besucherzahlen des Spekulantenblogs im November 2010:</h2>
<p>Alle Zahlen basieren auf der Auswertung durch Google Analytics, ich denke dies dürfte die zuverlässigste Quelle sein, die man für solche Statistiken finden kann.</p>
<p>Besuche: 4.852 (4.770)<br />
Seitenzugriffe: 7.692 (7.429)<br />
Durchschnittliche Anzahl an Seitenzugriffen: 1,59 (1,56)<br />
Besuchszeit auf der Website: 00:04:39 (00:01:42)<br />
Anzahl der RSS Feed Abonnenten: 161 (160)</p>
<h2>Herkunft der Besucher:</h2>
<p>Verweisende Websites: 12,76% (14,15%)<br />
Suchmaschinen:  64,47% (57,59%)<br />
Direkte Zugriffe: 17,46% (17,42%)<br />
Sonstiges: 5,32% (10,84%)</p>
<h2>Die 5 beliebtesten Artikel des Spekulantenblogs im November 2010:</h2>
<p><strong>1.</strong> <a href="http://spekulantenblog.de/qe2-fed-kauft-jeden-monat-110-milliarden-an-us-staatsanleihen-auf/" target="blank">QE2 : Fed kauft jeden Monat 110 Milliarden an US Staatsanleihen auf</a><br />
<strong>2.</strong> <a href="http://spekulantenblog.de/marc-faber-qe2-wird-eine-korrektur-auslosen/">Marc Faber – QE2 wird eine Korrektur auslösen</a><br />
<strong>3.</strong> <a href="http://spekulantenblog.de/macd-indikator-bekanntester-oszillator-der-technischen-analyse/">MACD Indikator – bekanntester Oszillator der technischen Analyse</a><br />
<strong>4.</strong> <a href="http://spekulantenblog.de/marc-faber-uber-seine-erwartungen-fur-2010/">Marc Faber über seine Erwartungen für 2010</a><br />
<strong>5.</strong> <a href="http://spekulantenblog.de/macd-indikator-seitwartsphasen-mit-dem-adx-herausfiltern/">MACD Indikator – Seitwärtsphasen mit dem ADX herausfiltern</a></p>
<h2>Die 5 beliebtesten Artikel des Spekulantenblogs die im November 2010 erschienen sind:</h2>
<p><strong>1.</strong> <a href="http://spekulantenblog.de/nassim-taleb-fed-sorgt-fur-preisinstabilitat/">Nassim Taleb – Fed sorgt für Preisinstabilität</a><br />
<strong>2.</strong> <a href="http://spekulantenblog.de/chinesische-ratingagentur-stuft-usa-auf-a-ab/">Chinesische Ratingagentur stuft USA auf A+ ab</a><br />
<strong>3.</strong> <a href="http://spekulantenblog.de/general-motors-groster-borsengang-aller-zeiten-ein-erfolg/">General Motors – Größter Börsengang aller Zeiten, ein Erfolg?</a><br />
<strong>4.</strong> <a href="http://spekulantenblog.de/das-ende-fur-den-frankfurter-parketthandel/">Das Ende für den Frankfurter Parketthandel</a><br />
<strong>5.</strong> <a href="http://spekulantenblog.de/irlandrettung-die-rettung-der-banken-oder-auch-marktwirtschaft-ad-absurdum/">Irlandrettung – Die Rettung der Banken oder auch Marktwirtschaft ad absurdum</a></p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Auch im November konnte ich wieder mehr Leser auf dem Spekulantenblog begrüssen. Darüber freue ich mich natürlich. Insbesondere das Thema rund um QE2 und die Fed Politik war für viele sehr interessant. Noch nicht so ganz schlüsslich bin ich aus der deutlichen Erhöhung der durchschnittlichen Besuchszeit. So richtig kann ich mir die nicht erklären, weicht sie doch deutlich von allen bisherigen ab. Mal sehen wie sich das weiter entwickelt. </p>
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			</a>
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		<title>Amerikanischer Arbeitsmarkt enttäuscht weiter</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Spekulantenblog/~3/fwvPY3E8wrk/</link>
		<comments>http://spekulantenblog.de/amerikanischer-arbeitsmarkt-enttauscht-weiter/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 21:13:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konjunktur]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Rezession]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Das dramatisch außergewöhnliche an den Nachwehen der Rezession in Amerika ist die Unfähigkeit den Arbeitsmarkt wieder zubeleben. Prozentual gesehen in Hinblick auf Jobverluste ist diese Rezession die schwerste seit dem zweiten Weltkrieg. Doch auch der letzte Arbeitsmarktbericht für November hat wieder einmal enttäuschende Zahlen geliefert die deutlich unter den Erwartungen lagen, obwohl die Rezession eigentlich schon lange für beendet erklärt wurde. Die Erholung am amerikanischen Arbeitsmarkt verläuft sehr viel schleppender als in anderen Rezessionen seit dem zweiten Weltkrieg. Die Arbeitslosenrate ist im November sogar wieder leicht angestiegen auf weiterhin sehr hohe 9,8%. Einzig bei kurzfristigen Aushilfskräften und im Gesundheitsbereich werden ein paar Jobs geschaffen, im Einzelhandel dagegen abgebaut, während in den großen Industrien die Beschäftigung mehr oder weniger konstant geblieben ist. Insgesamt wurden gerade einmal 39.000 Jobs geschaffen, Analysten hatten mit dem fünffachen gerechnet. 
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Das dramatisch außergewöhnliche an den Nachwehen der Rezession in Amerika ist die Unfähigkeit den Arbeitsmarkt wieder zubeleben. Prozentual gesehen in Hinblick auf Jobverluste ist diese Rezession die schwerste seit dem zweiten Weltkrieg. Doch auch der letzte Arbeitsmarktbericht für November hat wieder einmal enttäuschende Zahlen geliefert die deutlich unter den Erwartungen lagen, obwohl die Rezession eigentlich schon lange für beendet erklärt wurde. Die Erholung am amerikanischen Arbeitsmarkt verläuft sehr viel schleppender als in anderen Rezessionen seit dem zweiten Weltkrieg. Die Arbeitslosenrate ist im November sogar wieder leicht angestiegen auf weiterhin sehr hohe 9,8%. Einzig bei kurzfristigen Aushilfskräften und im Gesundheitsbereich werden ein paar Jobs geschaffen, im Einzelhandel dagegen abgebaut, während in den großen Industrien die Beschäftigung mehr oder weniger konstant geblieben ist. Insgesamt wurden gerade einmal 39.000 Jobs geschaffen, Analysten hatten mit dem fünffachen gerechnet. </p>
<p>Interessant an den Daten des U.S. Bureau of Labor Statistics sind auch die Unterschiede in den Bevölkerungsgruppen. So liegt die Arbeitslosenrate in den USA für Weiße bei 8,9 Prozent, während sie bei den Hispanics schon bei 13,2 Prozent liegt und bei Afroamerikanern gar 16 Prozent erreicht. Das wird es Obama bei zukünftigen Wahlen nicht gerade leichter machen, denn diese beiden Gruppen die von der Arbeitslosigkeit besonders getroffen sind, gehören eigentlich zu den traditionellen Unterstützern der Demokraten. </p>
<p>Die USA müssen aber auch mit einer anderen bedrückenden Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt zurecht kommen. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen und derjenigen die sich vom Arbeitsmarkt enttäuscht abwenden steigt weiter an. Insgesamt werden 2,5 Millionen Menschen als nur marginal dem Arbeitsmarkt zurechenbar bezeichnet. Das bedeutet das diese nicht als eigentliche Arbeitslosen zählen. Die Quote wäre damit deutlich höher. 1,3 Millionen gelten als sogenannte discouraged worker die sich enttäuscht zurückgezogen haben, da sie nicht mehr an eine Möglichkeit glauben einen Job zu finden. Diese Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr um 421.000 angestiegen. </p>
<p><a href="http://spekulantenblog.de/wp-content/uploads/2010/12/JobverlusteRezessionenNov.jpg"><img src="http://spekulantenblog.de/wp-content/uploads/2010/12/JobverlusteRezessionenNov-300x194.jpg" alt="" title="JobverlusteRezessionenNov" width="300" height="194" class="alignleft size-medium wp-image-2780" /></a>Besonders deutlich sieht man den desaströsen Zustand des amerikanischen Arbeitsmarktes in den Schaubildern des US Blogs <a href="http://www.calculatedriskblog.com/2010/12/employment-summary-and-part-time.html" target="blank">CalculatedRisk</a>. Besonders in dieser Grafik wird das ganze Ausmaß der Jobverluste deutlich im Vergleich zu früheren Rezessionen. Was prozentuale Verluste und Dauer der Verluste angeht überragt diese Rezession alle anderen deutlich. Doch auch die Anzahl der Langzeitarbeitslosen ist dramatisch höher als in früheren Rezessionen. Normalerweise ist ein schwacher Arbeitsmarkt die Folge einer Rezession, doch dieser Arbeitsmarkt ist so schwach das damit eine starke wirtschaftliche Erholung kaum möglich ist. Denn es wird sich auch weiter auf die Kreditausfallraten und den Immobilienmarkt niederschlagen.</p>
<p>Den ganzen Arbeitsmarktbericht des U.S. Bureau of Labor Statistics findet man <a href="http://www.bls.gov/news.release/empsit.nr0.htm" target="blank">hier</a>.</p>
<p>
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		<title>EZB widersteht der Verlockung</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Spekulantenblog/~3/iSgTIOukcBU/</link>
		<comments>http://spekulantenblog.de/ezb-widersteht-der-verlockung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 21:17:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Notenbanken]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[FED]]></category>
		<category><![CDATA[quantative easing]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsschulden]]></category>

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		<description><![CDATA[Während die FED alle Schleusen geöffnet hat und quasi mit <a href="http://spekulantenblog.de/qe2-fed-kauft-jeden-monat-110-milliarden-an-us-staatsanleihen-auf/">QE2 das amerikanische Staatsdefizit finanziert</a>, darüber hinaus sogar noch mehr quantative easing für möglicherweise notwendig erachtet, bleibt die EZB auf dem Pfad der Tugend und widersetzt sich nach den Forderungen mehr Staatsanleihen aus den kriselnden EU Staaten aufzukaufen. Damit tut die EZB in dieser Situation das einzig richtige, man darf ja auch nicht vergessen das eh schon ein Programm zum Aufkauf von Staatsanleihen existiert. Wenn die Risiken einer Maßnahme größer als der potentielle Nutzen ist, sollte man es nicht durchführen. Die Risiken bei quantative easing sind enorm hoch, nicht nur direkt in Form von Inflation, auch sogrt es für die falschen Anreize.
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Während die FED alle Schleusen geöffnet hat und quasi mit <a href="http://spekulantenblog.de/qe2-fed-kauft-jeden-monat-110-milliarden-an-us-staatsanleihen-auf/">QE2 das amerikanische Staatsdefizit finanziert</a>, darüber hinaus sogar noch mehr quantative easing für möglicherweise notwendig erachtet, bleibt die EZB auf dem Pfad der Tugend und widersetzt sich nach den Forderungen mehr Staatsanleihen aus den kriselnden EU Staaten aufzukaufen. Damit tut die EZB in dieser Situation das einzig richtige, man darf ja auch nicht vergessen das eh schon ein Programm zum Aufkauf von Staatsanleihen existiert. Wenn die Risiken einer Maßnahme größer als der potentielle Nutzen ist, sollte man es nicht durchführen. Die Risiken bei quantative easing sind enorm hoch, nicht nur direkt in Form von Inflation, auch sogrt es für die falschen Anreize.</p>
<p>Tritt ein Problem auf sind die Politiker immer schnell dabei zu fordern die Auswirkungen zu bekämpfen, als das das Problem an sich angegangen wird. So forderte gerade der EU Wirtschafts- und Währungskommissar Olli Rehn eine Ausweitung des Aufkaufprogramm für die hoch verschuldeten EU Krisenländer. Dabei wird aber wieder einmal völlig vergessen das die Zinsen hier eine Sanktionierungsmaßnahme der Märkte darstellen, die nicht einfach eine Laune von den viel zitierten Spekulanten ist. Werden steigende Zinsen ernst genommen, kann rechtzeitig der Staatshaushalt saniert werden. Das Problem war vielmehr eine zu lange Zeit in der die Zinsen für die Problemländer in der EU durch die Euro Einführung viel niedriger waren als es sich im Nachhinein als gesund herausgestellt hat. Und auch durch die Aufkaufprogramme der EZB während der Finanzkrise wurden die Zinsen künstlich niedrig gehalten. Dies wurde von den Regierungen genutzt um mehr Schulden aufzunehmen. </p>
<p>Doch ganz zurück zu einer vernünftigen Geldpolitik ist auch die EZB noch nicht. Der Ausstieg aus den unbegrenzten Liquiditätshilfen, die die EZB den Banken gewährt wurde verschoben. Wichtig für den Euro wird aber sein, dass die EZB wieder ihre Unabhängigkeit verteidigen kann und nicht wie die FED hin zu einem dualen Mandat schwenkt. Wichtig sollte allein die Stabilität der Währung sein und nicht die Wirtschaft anzukurbeln. Wohin sich eine Wirtschaft entwickelt, die durch die Notenbankpresse befeuert wird, sieht man an der amerikanischen. </p>
<p>Mehr zum Thema:</p>
<p>FTD: <a href="http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:furcht-vor-staatspleiten-ezb-kein-pudel-der-politik/50201259.html" target="blank">EZB &#8211; Kein Pudel der Politik</a><br />
FTD: <a href="http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:staatsanleihenkaeufe-trichet-macht-nicht-den-bernanke/50201082.html" target="blank">Trichet macht nicht den Bernanke</a></p>
<p>
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		<item>
		<title>Insiderverkäufe dominieren im S&amp;P 500</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Spekulantenblog/~3/ZfGdqcmuETw/</link>
		<comments>http://spekulantenblog.de/insiderverkaufe-dominieren-im-sp-500/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Nov 2010 21:35:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sentiment]]></category>
		<category><![CDATA[Insider]]></category>
		<category><![CDATA[Insiderhandel]]></category>
		<category><![CDATA[S&P 500]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://spekulantenblog.de/?p=2770</guid>
		<description><![CDATA[Das Börsenverhalten der Insider in einem Unternehmen, meist Vorstände oder Aufsichtsräte gibt oft einen guten Einblick in das tatsächliche Vertrauen in die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens. Nimmt man dieses Sentiment, sieht es für die amerikanischen Börsen nicht gerade rosig aus. Das Verhältnis von Insiderverkäufen zu Insiderkäufen steht weiterhin auf einem sehr hohen Niveau, es beträgt 218. Es werden also 218 mal mehr Aktien des eigenen Unternehmens verkauft, als das hohe Manager bereit wären zu kaufen. Insgesamt beliefen sich die Insiderverkäufe in der letzten Woche auf 757 Millionen Dollar. Auch wenn damit das Volumen etwas unter der Vorwoche mit 1,2 Milliarden Dollar liegt ist der Wert einer der fünf höchsten in den vergangenen 24 Wochen. Optimismus sieht wahrlich anders aus. Zudem war das Volumen der Insiderkäufe hauptsächlich von einem einzigen großen Insiderkauf bei Citigroup beeinflusst, ohne den sähe das Verhältnis noch viel dramatischer aus.
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Das Börsenverhalten der Insider in einem Unternehmen, meist Vorstände oder Aufsichtsräte gibt oft einen guten Einblick in das tatsächliche Vertrauen in die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens. Nimmt man dieses Sentiment, sieht es für die amerikanischen Börsen nicht gerade rosig aus. Das Verhältnis von Insiderverkäufen zu Insiderkäufen steht weiterhin auf einem sehr hohen Niveau, es beträgt 218. Es werden also 218 mal mehr Aktien des eigenen Unternehmens verkauft, als das hohe Manager bereit wären zu kaufen. Insgesamt beliefen sich die Insiderverkäufe in der letzten Woche auf 757 Millionen Dollar. Auch wenn damit das Volumen etwas unter der Vorwoche mit 1,2 Milliarden Dollar liegt ist der Wert einer der fünf höchsten in den vergangenen 24 Wochen. Optimismus sieht wahrlich anders aus. Zudem war das Volumen der Insiderkäufe hauptsächlich von einem einzigen großen Insiderkauf bei Citigroup beeinflusst, ohne den sähe das Verhältnis noch viel dramatischer aus.</p>
<p>Vorstände und Aufsichtsräte sind nicht immer die besten Anleger wenn es um die Aktien des eigenen Unternehmens geht. Oft sind sie durch den Besitz von Insiderinformationen gehemmt, oder halten die Aktien aus Marketinggründen. Sie sind aber verpflichtet jeden Kauf oder Verkauf von Aktien des eigenen Unternehmens zeitnah zu veröffentlichen. Diese Daten zeigen aber sehr gut wie die Manager abseits von Umfragen die wirtschaftliche Lage und die Chancen einschätzen, da sieht es in den USA nicht wirklich rosig aus. Ob dann die Börsen tatsächlich fallen oder durch das Geld der Fed oben gehalten werden ist eine andere Frage.</p>
<p>Mehr Informationen zu dem Insiderverhalten und eine Auflistung der jeweiligen Unternehmen aus dem S&#038;P 500 mit dem Insiderhandelsvolumen findet sich auf <a href="http://www.zerohedge.com/article/another-week-another-757-million-insider-sales" target="blank">ZeroHedge: Another Week, Another $757 Million Of Insider Sales</a></p>
<p></p>
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		<item>
		<title>Das Ende für den Frankfurter Parketthandel</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Spekulantenblog/~3/K6hEQts4VAU/</link>
		<comments>http://spekulantenblog.de/das-ende-fur-den-frankfurter-parketthandel/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 22:26:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Börsentermine]]></category>
		<category><![CDATA[Aktienhändler]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Börse Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Parketthandel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://spekulantenblog.de/?p=2767</guid>
		<description><![CDATA[Nun ist es also soweit und früher als bisher gedacht. Heute hat der Börsenrat der Frankfurter Wertpapierbörse beschlossen schon am 23. Mai 2011 den Parketthandel vollständig einzustellen. Nicht wie bisher geplant erst im März 2012. Ab Mai soll nur noch über das Computerhandelssystem Xetra gehandel werden, über das bisher schon 95% aller Aktien gehandelt wurden. Es ist schade für die Nostalgiker, aber schon lange diente der Parketthandel in Frankfurt nur noch als Kulisse für die Fernsehsender. Als Reserve taugte er nur sehr bedingt. Wie soll er auch da er nur 5% der Orders bedient, bei einem Ausfall von Xetra die restlichen 95% bewältigen können. Von nun an werden nur noch Xetra-Spezialisten auf dem Frankfurter Parkett sitzen. Doch damit verlieren gerade die Börsenberichterstatter ihre vielleicht kompetentesten, da unabhängigen Ansprechpartner, die Händler. Nun müssen Sie wohl völlig mit von Banken gesponsorten Analysten vorlieb nehmen. 
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p>
<p>Nun ist es also soweit und früher als bisher gedacht. Heute hat der Börsenrat der Frankfurter Wertpapierbörse beschlossen schon am 23. Mai 2011 den Parketthandel vollständig einzustellen. Nicht wie bisher geplant erst im März 2012. Ab Mai soll nur noch über das Computerhandelssystem Xetra gehandel werden, über das bisher schon 95% aller Aktien gehandelt wurden. Es ist schade für die Nostalgiker, aber schon lange diente der Parketthandel in Frankfurt nur noch als Kulisse für die Fernsehsender. Als Reserve taugte er nur sehr bedingt. Wie soll er auch da er nur 5% der Orders bedient, bei einem Ausfall von Xetra die restlichen 95% bewältigen können. Von nun an werden nur noch Xetra-Spezialisten auf dem Frankfurter Parkett sitzen. Doch damit verlieren gerade die Börsenberichterstatter ihre vielleicht kompetentesten, da unabhängigen Ansprechpartner, die Händler. Nun müssen Sie wohl völlig mit von Banken gesponsorten Analysten vorlieb nehmen. </p>
<p>Aus diesem Anlass eine Dokumentation über das aktuelle Frankfurter Parkett, dass nochmal einen Eindruck von der Panik der Finanzkrise vermittelt, da diese just im Jahr 2008 gedreht wurde. Aber schon da war längst nichtmehr dieser hektische Handel aus früheren Zeiten zu sehen. </p>
<h2> Zittern und Zocken &#8211; Krisenzeiten an der Frankfurter Börse </h2>
<p><object width="550" height="334"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/munxu_njTK0?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/munxu_njTK0?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="550" height="334"></embed></object></p>
<p><object width="550" height="334"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/CfpznyCNTIo?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/CfpznyCNTIo?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="550" height="334"></embed></object></p>
<p><object width="550" height="334"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/5m7okFgR4X0?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/5m7okFgR4X0?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="550" height="334"></embed></object></p>
<p>
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		<item>
		<title>John Kunnican zu den von der SEC untersuchten Expertennetzwerken</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Spekulantenblog/~3/3IXWn5o6i1E/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Nov 2010 23:06:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Broadband Research]]></category>
		<category><![CDATA[FBI]]></category>
		<category><![CDATA[Insiderhandel]]></category>
		<category><![CDATA[John Kunnican]]></category>
		<category><![CDATA[Raj Rajaratnam]]></category>
		<category><![CDATA[SEC]]></category>
		<category><![CDATA[Wall Street]]></category>

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		<description><![CDATA[John Kunnican ist CEO von Broadband Research einem sogenannten Expertennetzwerk, das für Hedgefonds, Mutualfonds oder Analysten Informationen liefert. Gerade diese Expertennetzwerke sind es die nun in den Blickpunkt der SEC und des FBIs gerückt sind. Diese Ermittlungen die mit der Anklage von <a href="http://spekulantenblog.de/milliardar-und-hedgefondschef-raj-rajaratnam-wegen-insiderverdacht-festgenommen/">Milliardär und Hedgefondschef Raj Rajaratnam</a> im letzten Jahr ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht hat, sollen nun den ganzen Insiderring an der Wall Street aufdecken. John Kunnican wurde vom FBI aufgesucht und sollte einen seiner Kunden belauschen. Das ganze erinnert sehr an die Geschichte des ersten Wall Street Films, der sich auch um Insiderhandel drehte. Doch im Grunde lebt die ganze Wall Street von diesen sogenannten Expertennetzwerken und kein Analyst käme ohne sie aus. Es könnte also die gesamte Wall Street treffen, doch bleibt die Frage was ist eigentlich eine Insiderinformation und was ist noch Recherche. John Kunnican erzählt im Interview mit CNBC dazu seine Sicht der Dinge. 
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<li><a href='http://spekulantenblog.de/fed-nach-john-tayler-die-wurzel-allen-ubels-in-der-finanzkrise/' rel='bookmark' title='FED nach John Tayler die Wurzel allen Übels in der Finanzkrise'>FED nach John Tayler die Wurzel allen Übels in der Finanzkrise</a> <small>Vor ein paar Tagen hatte ich schon in einem Artikel...</small></li>
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<p>John Kunnican ist CEO von Broadband Research einem sogenannten Expertennetzwerk, das für Hedgefonds, Mutualfonds oder Analysten Informationen liefert. Gerade diese Expertennetzwerke sind es die nun in den Blickpunkt der SEC und des FBIs gerückt sind, aufgrund der Weitergabe von Insiderinformationen. Diese Ermittlungen die mit der Anklage von <a href="http://spekulantenblog.de/milliardar-und-hedgefondschef-raj-rajaratnam-wegen-insiderverdacht-festgenommen/">Milliardär und Hedgefondschef Raj Rajaratnam</a> im letzten Jahr ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht hat, sollen nun den ganzen Insiderring an der Wall Street aufdecken. John Kunnican wurde vom FBI aufgesucht und sollte einen seiner Kunden belauschen. Das ganze erinnert sehr an die Geschichte des ersten Wall Street Films, der sich auch um Insiderhandel drehte. Doch im Grunde lebt die ganze Wall Street von diesen sogenannten Expertennetzwerken und kein Analyst käme ohne sie aus. Es könnte also die gesamte Wall Street treffen, doch bleibt die Frage was ist eigentlich eine Insiderinformation und was ist noch Recherche. John Kunnican erzählt im Interview mit CNBC dazu seine Sicht der Dinge. </p>
<p>Mehr dazu auf Zero Hedge: <a href="http://www.zerohedge.com/article/channel-checker-confirms-tv-all-wall-street-does-traffic-borderline-and-often-blatant-inside" target="blank">Channel Checker Confirms On TV That All Wall Street Does Is Traffic In Borderline (And Often Blatant) Inside Information</a></p>
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