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	<title>Stahl auf Stahl</title>
	
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	<description>Historisches Fechten Deutschland</description>
	<lastBuildDate>Thu, 08 Jul 2010 10:57:18 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Bau eines Tropfenschildes</title>
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		<comments>http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/xa-zeughaus/xa-schilde/bau-eines-tropfenschildes/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 12:27:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schilde]]></category>

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		<description><![CDATA[<h4>Themen des Artikels:</h4><div class='Themenliste'><ul><h4><li>Bau eines Tropfenschildes als Fechtschild</h4></li></ul></div>                                                         <p>Weiterlesen in dem Artikel <a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/xa-zeughaus/xa-schilde/bau-eines-tropfenschildes/">Bau eines Tropfenschildes</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Bau eines Tropfenschildes als Fechtschild</h3>
<p>◄ Hier beschreibe ich den Bau eines Tropfenschildes, auch als Mandelschild bekannt, aus der Zeit des frühen 13. Jahrhunderts. Ich möchte einen voll kampftauglichen Fechtschild bauen, den ich für den Fußkampf nutze. Dies beeinflußt die Wahl der Schildmaße, denn der Schild soll mich im Stand ausreichend in der Front schützen.</p>
<div id="attachment_1275" class="wp-caption alignleft" style="width: 428px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/05/spec-virg1200.jpg" rel="lightbox[1290]"><img class="size-full wp-image-1275 " title="spec-virg1200" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/05/spec-virg1200.jpg" alt="" width="418" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Darstellung des frühen 13. Jahrhunderts. Die Tropfenschilds sind hier schön zu sehen.</p></div>
<p>• Als Lagenholz verwende ich drei Stück Pappelholz, 4mm stark, 100cm auf 70cm. Zwischen das Pappelholz leime ich stets eine Zwischenlage Bespannung, hier Segeltuch aus Baumwolle. Das Pappelholz hat den Vorteil reicht leicht zu sein und vor allem ausgezeichnet formbar daherzukommen. Durch die Zwischenlagen aus Bespannung erhalte ich später einen Schild, der nicht zu schwer und vor allem flexibel ist, wenn er schweren Schlägen ausgesetzt ist.</p>
<p>• Der Schildbau erfordert stets recht viel Leim. Ich verwende wasserfesten Propellerleim. Den Leim verstreiche ich immer flächig dünn, wobei ich Reste des Segeltuchs aus Baumwolle einrolle und als Wischer nutze.</p>
<p>• Der Bau beginnt mit der Wölbung der ersten beiden Lagen Pappelholz. Zwischen die beide Lagen Pappelholz habe ich eine Zwischenlage Bespannung verleimt. Noch frisch im Leim bringe ich fünf Spanngurte an. Ich ziehe den Spanngurt in der Mitte vorsichtig an und stelle die anderen vier Spanngurte langsam nach, bis ich bei jedem der fünf Spanngurte auf eine Sehnenlänge von 64-65cm komme. Damit habe ich die Wölbung des Tropfenschilds in Anhängigkeit zu seiner Brete definiert.</p>
<p>• Um die Verleimung deckend auszuführen setze ich am gesamten Rand des Schildrohlings Schraubzwingen an, gut alle 10-15cm. Dadurch verhindere ich eine Spaltenbildung zwischen den Lagen Pappelholz. Dann lasse ich den Schildrohling eine Nacht abbinden.</p>
<div id="attachment_1304" class="wp-caption alignright" style="width: 143px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/07/Stifter-TS2.jpg" rel="lightbox[1290]"><img class="size-full wp-image-1304  " title="Stifter-TS2" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/07/Stifter-TS2.jpg" alt="" width="133" height="350" /></a><p class="wp-caption-text">Plastische Darstellung eines Schildes um 1250.</p></div>
<p>• Der nächste Arbeitsschritt ist das Aufleimen der dritten Lage Pappelholz. Dazu leime ich erst wieder eine Zwischenlage Segeltuch auf den Schildrohling. Die Bespannung wird dann wieder mit Leim dünn eingestrichen und ich setze die dritte Lage Pappelholz auf. Dies muß mittig auf der Längsachse des Schildrohlings erfolgen, weshalb ich zuvor die Mitte an dem Schildrohling und der dritten Lage Pappelholz anzeichnete.</p>
<p>• Ich ziehe wieder die fünf Spanngurte auf und spann die dritte Lage Pappelholz von außen gegen den Schildrohling. Habe ich meine Sehnenlänge wieder wie gewünscht erreicht, dann bringe ich nochmal die Schraubzwingen an und lassen den Schildrohling eine Nacht abbinden.</p>
<div id="attachment_1303" class="wp-caption alignleft" style="width: 141px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/07/Stifter-TS1.jpg" rel="lightbox[1290]"><img class="size-full wp-image-1303  " title="Stifter-TS1" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/07/Stifter-TS1.jpg" alt="" width="131" height="350" /></a><p class="wp-caption-text">Plastische Darstellung eines Schildes um 1250.</p></div>
<p>• Auf den abgebundenen Schildrohling zeichne ich die gewünschte Schildform an. Das geht bei Rundungen am besten mit steifem Fingergriff am Bleistift aus dem Ellbogen, also mit einem großen Radius. Dann wird der Schild mit der Stichsäge ausgesägt. Hierbei immer auf das Stormkabel achten, damit es nicht in die Säge gelangt! Die Sägekanten versäubere ich mit einem Bandschleifer.</p>
<p>• Der ausgesägte Schild wird an der Innenseite mit einem Rand aus Buchenholzbrettchen beleimt, dazu nehme ich 4mm Buchenholzleisten, 30 oder 40mm breit. Die Buchenholzleisten muß ich etwas in Form sägen. Ich leime auch eine Mittelrippe auf die Schildinnenseite, denn ich möchte den Schild später mit dem Knie gut kontrollieren können, wozu eine kleine Kante sehr nützlich ist. Außerdem versteift die Mittelrippe den Schild ein wenig. Der Buchholzrand verbreitert die Schlagkante des Schildes, ohne ihn viel schwerer zu machen, und das Buchenholz ist gut geeignet den Nagelbesatz aufzunehmen, mit dem ich später die Rohhaut annagele.</p>
<p>• Vorderseite und Rückseite des Schildes werden nochmals mit Bespannung versehen. An der Vorderseite bringe ich sogar noch eine zweite Bespannung auf, um dem Schild zusätzliche Zähigkeit zu geben. Die Schildrückseite erhält noch einen Leimabstrich. Somit können keine Holzsplitter aus der Schildrückseite herausfliegen, wenn schwere Schläge den Schild treffen, und das Gewebe der rückwärtigen Bespannung kann nicht ausfrasen.</p>
<p>• Ich verwende Spaltleder vom Rind, Rohhaut, als Frontbespannung. Dazu schneide ich die Rohhaut mit einer Blechschwere groß zu und weiche sie eine Nacht in Wasser ein. Für das Einweichen benutze ich eine große Speisbütt oder aber die heimische Badewanne. Dann erhält die Schildvorderseite noch einen letzten Leimabstrich. Auf den frischen Leim ziehe ich die eingeweichte Rohhaut auf. Diese lasse ich gut abtropfen. Ich streiche die Rohhaut zu den Rändern mit der Hand glatt und setzte die ersten Nägel in den Buchenholzrand. Dazu verwende ich 14mm Nägel. Ich ziehe die Rohhaut nach allen Seite glatt mit leichter Spannung auf und schneide den Überstand der Rohhaut mit einem Klingenmesser am Brettchenrand innen vorsichtig ab. Zuerst nagele ich den Schild einmal rundherum ab, dann setzte ich noch eine zweite Nagelreihe, zur ersten versetzt. Alle Rundungen muß ich durch Einschnitte an der Rohhaut ausformen. Hierbei sollte die Rohhaut nicht zu weit überdecken, zumeist wird sie gestoßen. Aber auf der Schlagkante des Schildes soll die Rohhaut voll aufliegen. Hier werden später die größten Kräfte walten.</p>
<div id="attachment_1307" class="wp-caption alignleft" style="width: 548px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/07/DreiS.jpg" rel="lightbox[1290]"><img class="size-full wp-image-1307  " title="DreiS" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/07/DreiS.jpg" alt="" width="538" height="315" /></a><p class="wp-caption-text">Drei verschiedene Schildgeometrien, alle nach der hier beschriebenen Vorgehensweise gefertigt. Links Tropfenschild, mitte Übergangsform Tropfen- zu Dreiecksschild, rechts Dreiecksschild.</p></div>
<p>• Ich lasse die Rohhaut zwei Tage abtrocknen und bringe dann die Griffriemen an. Die Griffriemen habe ich aus 4-5mm dickem gegerbten Spaltleder geschnitten, welches  in zwei Lagen aufeinander geklebt wurde. Das Verkleben des Spaltleders für die Griffriemen kann mit Patex oder Uhu erfolgen. Auf dem Ellbogen des Schildarmes setze ich Riemenzunge und eine Schnalle, um verschieden dicken Armbekleidungen gerecht zu werden. Als Halter benutze ich 70mm geschmiedete Eisennägel, an denen ich den ersten Zentimeter absäge, so daß sie stumpf sind. Ich suche mir die Position der Griffriemen auf der Schildinnenseite aus und bohre mit einem 4mm Bohrer behutsam Löcher durch Griffriemen und Schild. Als Unterleger nehme ich harte Rohhautstücke, die ich mit der Blechschere in Form schneide. Ich setzte zwei mögliche Griffriemen für die Schildhand, um verschiedenen möglichen Fechtweisen beim Fußkampf Rechnung zu tragen.</p>
<p>• Die 70mm geschmiedeten Eisennägel werden durch die Front vorsichtig eingeschlagen. Dann stecke ich die Griffriemen auf und die Unterleger aus Rohhaut folgen. Auf dem Amboß schlage die die geschmiedeten Eisennägel um und runde sie hinter den Unterlegern aus Rohhaut mit der Finne des Schlosserhammers etwas aus.</p>
<p>• Als Polster für den Schildarm bringe ich Streifen aus gegerbten Schafsfell an. Das Schafsfell wurde mit einer Schwere kurz geschoren und mit dem Klingenmesser auf die gewünschte Form zugeschnitten. Es wird mit einer handvoll 14mm Nägeln straff gezogen aufgenagelt.</p>
<p>• Als Abschluß bemale ich den Schild mit dem Wappen meiner Familie und setzte auch unser Familienmotto darauf. Als Fechtschild fällt die Bemalung eher schlicht aus, der Schild wird großer Abnutzung ausgesetzt sein. Jetzt kann nach all der Arbeit endlich gefochten werden!</p>

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<p>►► Frankfurt am Main, 2010, Richard Cole (Stahl auf Stahl)</p>
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		<item>
		<title>Der Kettenwickel</title>
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		<comments>http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/xa-zeughaus/ubungsgerate/der-kettenwickel/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 17:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Übungsgeräte]]></category>

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		<description><![CDATA[ Bei Übungen am Kettenwickel wird auch Folgendes augenscheinlich: Actio gleich Reactio. Der ganze Impuls, den ich in den Kettenwickel durch meinen Hau leite, muß auch irgendwie wieder zurück in den Boden. Dabei geht er zuerst durch meine Hände, dann durch meine Arme und dann durch Leib und Beine. 
Jeder profitiert vom Üben mit dem Kettenwickel, denn jeder Klingenkontakt, jedes Band wird eingänglich immer mit einem Impuls aufgebaut werden. Diesen Impuls muß ich halten können, ohne das ich die Kontrolle über meine Klinge und vor allem den Stellwinkel meiner Schneide verliere.<h4>Themen des Artikels:</h4><div class='Themenliste'><ul><h4><li>Kettenwickel Version Eins</li></h4><li><h4>Kettenwickel Version Zwei</h4></li></ul></div>                                                         <p>Weiterlesen in dem Artikel <a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/xa-zeughaus/ubungsgerate/der-kettenwickel/">Der Kettenwickel</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1258" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/messerwickel.jpg" rel="lightbox[1253]"><img class="size-medium wp-image-1258" title="Langes Messer am Kettenwickel" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/messerwickel-300x221.jpg" alt="Langes Messer am Kettenwickel" width="300" height="221" /></a><p class="wp-caption-text">Langes Messer am Kettenwickel</p></div>
<p>◄ Begonnen hatte die Idee mit dem Kettenwickel in Wien 2007. Wolfgang Landwehr und meine Wenigkeit waren zu einem Fechttreffen gereist und hatten uns abends in einem netten Wiener Lokal eins zwei Biere gegönnt. Der Gedanke kam auf ein Übungsgerät zu bauen, an dem man angstfrei und vollkommen sicher das Abgeben von Impulsen erlernen könne. Oder mit anderen Worten: Wir wollten ein Übungsgerät für Anfänger, damit diese erst einmal volle Kanone mit Stahlschwertern zuhauen konnten, ohne sich allzu große Sorgen machen zu müssen. Denn nur wer das Gefühl beim vollen Schlagen wirklich kennt ist später auch in der Lage seinen Hau zu kontrollieren. Was wir wollten war eine Art Sandsack für das Schwert.</p>
<h3>Kettenwickel Version Eins</h3>
<p>◄ Wieder heil in Frankfurt am Main war die Version Eins nach einigen Diskussionen schnell gebaut. Ich kaufe einen 80mm Holzpfahl von 1900mm Höhe im Baumarkt und umwickelte diesen eng in einer Spirale mit 12m 4mm geschweißter Stahlkette. Die Kette fixierte ich mit 45mm V2A-Schrauben.</p>
<p>• Also hatten wir jetzt eine fast zwei Meter lange Keule zur Hand, mit gut 60cm Umwickelung am Ort. Diese wurde mit beiden Händen gehalten, denn sie war mit guten 10kg recht schwer. Den Wickel nach vorne haltend hatte der Träger einen guten Meter Sicherheitsabstand zum Übenden, der das vordere Ende des Kettenwickels munter mit der Klinge anging.</p>
<p>• Der erste Kettenwickel wurde sehr hart geprüft. Ich kann mich noch sehr gut an das Gesicht eines Schwert-und-Buckler-Fechters erinnern, als dieser mit dem Kettenwickel anstatt Buckler und Schwert angegriffen wurde. Rasch wurde diesem Fechter klar, daß eine Struktur beim Buckler und Schwert unabdingbar ist, wenn Buckler und Schwert vor dem eigenen Körper verweilen sollen. Dabei binden Schwert und Buckler eine Einheit, ansonsten sind Angriffe kaum zu halten.</p>
<p>• Bei Übungen am Kettenwickel wird auch Folgendes augenscheinlich: Actio gleich Reactio. Der ganze Impuls, den ich in den Kettenwickel durch meinen Hau leite, muß auch irgendwie wieder zurück in den Boden. Dabei geht er zuerst durch meine Hände, dann durch meine Arme und dann durch Leib und Beine. Steht meine Klinge dabei nicht präzise mit der Schneide auf den Kettenwickel ausgerichtet, dann werden meine Hände anfangen auszubrechen. Also kann man am Kettenwickel neben Struktur auch wunderschön den Stellwinkel der eigenen Klinge beherrschen lernen.</p>
<h3>Kettenwickel Version Zwei</h3>
<p>◄ Es stellte sich nach einigen Wochen heraus, das Version Eins unter gewissen Mängeln litt. Da die Wicklung spiralförmig ausgeführt war, trafen immer wieder die Stahlschneiden den Holzkern. Wolfgang hatte einen Kettenwickel mit seinem Einhandschwert sogar durchgehauen. Auch flogen immer Holzsplitter durch die Gegend. Also baute ich Version Zwei, die sich bisher bestens bewährt hat.</p>
<p>• Dazu umwickelte ich den Holzpfahl mit Gewebeklebeband. Die Kette zog ich bei der Version Zwei in parallelen Schlaufen auf. So liegt die Kette immer gleichgerichtet zu Mittelachse des Kettenwickels. Auch baute ich verschiedene Versionen, was die Masse und Länge angeht. Um die Schlaufen gut zusammenzuhalten umwickelte ich die 4mm Stahlkette anschließend mit einer 3mm geschweißten Stahlkette in einer Spirale. Hiermit kann ich durch günstige Wahl der V2A-Schrauben die Schlaufen gut auf Spannung halten.</p>
<div id="attachment_1262" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/bucklerwickel.jpg" rel="lightbox[1253]"><img class="size-medium wp-image-1262" title="Buckler und Schwert am Kettenwickel" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/bucklerwickel-300x209.jpg" alt="Buckler und Schwert am Kettenwickel" width="300" height="209" /></a><p class="wp-caption-text">Buckler und Schwert am Kettenwickel</p></div>
<p>• Der Kettenwickel hat sich extrem gut gewährt. Egal ob im Wochenunterricht oder auf einem Manager-Seminar, alle Schüler lieben es mal voll zulangen zu können. Aber die Schüler stellen auch schnell fest, wo ihre körperlichen Grenzen liegen. Und dann beging das angestrengte Üben. Hartes und dennoch präzises Zuschlagen will gelernt sein.</p>
<p>• Jeder profitiert vom Üben mit dem Kettenwickel, denn jeder Klingenkontakt, jedes Band wird eingänglich immer mit einem Impuls aufgebaut werden. Diesen Impuls muß ich halten können, ohne das ich die Kontrolle über meine Klinge und vor allem den Stellwinkel meiner Schneide verliere.</p>
<p>►► Frankfurt am Main, 2010, Richard Cole (Stahl auf Stahl)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Testbericht Paul Chen/ Schmiede Hanwei „Fränkisches Schwert“</title>
		<link>http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/xa-zeughaus/waffen/testbericht-paul-chen-fraenkisches-schwert/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 11:44:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Übungswaffen]]></category>

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		<description><![CDATA[Paul Chen/Hanwei produzieren eine schier unglaubliche Bandbreite von Blankwaffen. Allerdings gibt es auch eine nahezu unbegreifliche Bandbreite an Streuung in ihren Produkten. Wir haben das fränkische Schwert mit Scheiden aus Holz und Fiberglas erlebt, mit Griffstücke aus Holz und Gußplastik, mit inneren Griffstützen aus Holz und Eisen sowie einer Klinge, die durchaus mal um fast 100g schwerer als angegeben ist.
<h4>Themen des Artikels:</h4><div class='Themenliste'><ul><h4><li>Testbericht Paul Chen/ Schmiede Hanwei „Fränkisches Schwert“</li></h4><li><h4>Einschätzung</li></h4><li><h4>Datenblatt</h4></li></ul></div>                                                         <p>Weiterlesen in dem Artikel <a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/xa-zeughaus/waffen/testbericht-paul-chen-fraenkisches-schwert/">Testbericht Paul Chen/ Schmiede Hanwei „Fränkisches Schwert“</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Testbericht Paul Chen/ Schmiede Hanwei „Fränkisches Schwert“</h3>
<p>◄ Hier meine Vorstellung des altbekannten Paul Chen/ Schmiede Hanwei „Fränkischen Schwerts“. PC/Hanwei produzieren eine schier unglaubliche Bandbreite von Blankwaffen. Allerdings gibt es auch eine nahezu unbegreifliche Bandbreite an Streuung in ihren Produkten. Wir haben das fränkische Schwert mit Scheiden aus Holz und Fiberglas erlebt, mit Griffstücke aus Holz und Gußplastik, mit inneren Griffstützen aus Holz und Eisen sowie einer Klinge, die durchaus mal um fast 100g schwerer als angegeben ist.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_1238" class="wp-caption aligncenter" style="width: 748px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/PC-Totale-Kl.jpg" rel="lightbox[1230]"><img class="size-full wp-image-1238  " title="PC-Totale" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/PC-Totale-Kl.jpg" alt="" width="738" height="251" /></a><p class="wp-caption-text">Zwei &quot;Fränkische&quot; PC&#39;s, oben das unveränderte PC, unten das umgebaute PC.</p></div>
<p style="text-align: left;">• Das Schwert wird als „Schaukampfschwert“ bezeichnet. Es wird mit gerundetem Ort und einer 2mm Schlagkante ausgeliefert, also verdient es seinen Namen. Die Montierung von Kreuz, Gehilz und Ort sowie die mitgelieferte Scheide sich vollkommen unhistorisch, weswegen das Schwert für die Darstellung keinen Wert hat. Die Scheide ist nur gut, um das Schwert von A nach B zu transportieren. Aber für technische Übungen ist das Schwert durchaus geeignet. Für Kampfübungen ist mir die Schlagkante zu schmal und die Biegesteifigkeit der Klinge zu hoch.</p>
<h3 style="text-align: left;">Einschätzung</h3>
<p style="text-align: left;">◄ Das Schwert fechtet sich in unseren technischen Übungen befriedigend. Es ist durchweg zu Kopflastig. Der Klos ist mit vier sehr spitzen Eckwinkeln ausgeformt, die unbedingt mit einer Feile gebrochen werden müssen, sonst wird man sich selber an den Spitzen des Kloses unangenehm Drückgefühlen aussetzen.</p>
<p style="text-align: left;">• Das aufgeklebte Kunstleder auf dem Griff wird sich immer nach einigen Stunden Fechten ablösen, am besten man entfernt es sogleich. Die Klinge ist etwas vollkantig, sie wird aber nach einigen Ausschleifungen rund genug, um einigen Jahren fechterischer Belastung standzuhalten.</p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_1234" class="wp-caption alignleft" style="width: 138px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/Markgraf-Ekkehard-II.jpg" rel="lightbox[1230]"><img class="size-full wp-image-1234" title="Markgraf Ekkehard II" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/Markgraf-Ekkehard-II.jpg" alt="" width="128" height="432" /></a><p class="wp-caption-text">Fränkisches Schwert in der plastischen Darstellung, um 1250. </p></div>
<p style="text-align: left;">• Die Klinge ist durch ihre Oakeshott Typ XX Geometrie recht biegesteif, aber nicht sehr präzise im Stich. Im Hau ist die Klinge durch ihre Kopflastigkeit angemessen brauchbar. Der „1065 Kohlenstoffstahl“ mit 50 Rockwell ist es aber nicht, was die Klinge auszeichnet, es sind die drei mit dem Winkelschleifer gefügten Hohlkehlen je Fläche. Dies ist der einzige Grund, warum das Schwert für das Fechten geeignet ist. Die Klinge ist durchgehend recht massiv geformt. Im Verein mit den drei Hohlkehlen je Fläche wird das Schwert für ein PC/Hanwei erstaunlich haltbar. Die Klinge ist heftigen Schwingungen unterworfen.</p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_1237" class="wp-caption alignright" style="width: 308px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/PC-Gehilze-Kl.jpg" rel="lightbox[1230]"><img class="size-full wp-image-1237    " title="PC-Gehilze" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/PC-Gehilze-Kl.jpg" alt="" width="298" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Links das unveränderte PC, rechts das PC mit einem neuen Griff aus Holz nebst Zwirnumwicklung sowie gebrochenen Eckkanten am Klos. </p></div>
<p style="text-align: left;">• Die unhistorischen Montierung des Kreuzes fängt nach einigen Fechtstunden an zu wackeln. Dies kann so manchen Fechter mit der Zeit sehr auf die Nerven gehen. Die einzige Abhilfe ist es, den gesamten Griff zu tauschen. Ich setzte dann einen durchgehenden Holzgriff ist Spannbauweise ein. Aber lockere Kreuze finden sich ja auch auf Originalen. Der Klos ist sehr fest aufgenietet, hier wackelt nichts. Die Schwäche des Schwerts liegt im Kreuz. Auch das Kunstlederstück auf dem Kreuz, das als eine Art Regenleder am Scheidenmund abschließt, ist überflüssig und soll nur die schlampige Montierung des Kreuzes verdecken helfen.</p>
<p style="text-align: left;">• Wir haben jetzt über 20 dieser Schwerter im täglichen Gebrauch, denn für den Anfänger im I33 ist das Schwert unter fechterischen und ökonomischen Gesichtspunkte nach wie vor die Erste Wahl. Für diesen Preis wird man nichts Besseres in Sachen Schwert erhalten können. Deswegen ist das Schwert für jeden Anfänger im Buckler und Schwert empfehlenswert.</p>
<h3 style="text-align: left;">Datenblatt</h3>
<p style="text-align: left;">◄ Es folgt meine Zusammenstellung der wichtigsten Maße. Eine gewisse Fehlertoleranz bitte ich nachzusehen:</p>
<p style="text-align: left;">• Oakeshott Typ: XX, eine ballige Klinge mit drei parallelen Hohlkehlen. Die Hohlkehlen beginnen 25mm nach dem Kreuz und laufen bis zum Ort durch.</p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;">• Masse: 1240g<br />
• Gesamtlänge: 930 mm</p>
<p style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;">Gehilz</span></p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;">• Gehilzlänge: 167mm<br />
• Kreuzstärke: 11 auf 7mm zu den Kreuzenden auslaufend (vierkantig)<br />
• Kreuzlänge: 160mm<br />
• Grifflänge: 108mm<br />
• Griffbreite: 34mm (am gehilzseitigen Kippunkt, die breiteste Griffstelle weist 36mm auf, unter dem Kreuz)<br />
• Griffdicke: 25mm (am gehilzseitigen Kippunkt)<br />
• Griffwicklung: Aufgeklebtes Kunstleder, Farbe: schwarz<br />
• Radknauf, geht am Griff in eine vierkantige Form über: 50/45mm (Breite/ Länge) Durchmesser, genietet</p>
<p style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;">Klinge</span></p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;">• Klingenlänge: 763mm<br />
• Breite Klinge am Kreuz: 46mm<br />
• Klingenstärke am Kreuz: 6mm<br />
• Schlagkante am Kreuz: 2mm<br />
• Breite Klinge am Ort: 10mm<br />
• Klingenstärke am Ort: 3mm<br />
• Schlagkante am Ort: 2m</p>
<p style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;">Schwer- und Kippunkte</span></p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;">• Schwerpunkt: 105mm vor dem Kreuz<br />
• Stärkeseitiger Kippunkt: 205mm vor dem Kreuz<br />
• Schwächeseitiger Kippunkt: 30mm vor dem Ort (unpräzise im Stich)<br />
• Schwächeseitiger schwingungsfreier Knoten: 255mm vor dem Ort<br />
• Gehilzseitiger schwingungsfreier Knoten: 35mm vor dem Kreuz</p>
<p style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;">Preis</span></p>
<p style="text-align: left;">• Preis: um die 120,- Euro</p>
<p style="text-align: left;">►► Frankfurt am Main, 2010, Richard Cole (Stahl auf Stahl)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Testbericht Langes Messer JiNo Serie B Prototyp</title>
		<link>http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/xa-zeughaus/waffen/testbericht-jino-lm-prototyp-b/</link>
		<comments>http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/xa-zeughaus/waffen/testbericht-jino-lm-prototyp-b/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 15:09:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric</dc:creator>
				<category><![CDATA[Übungswaffen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Fechtmesser Prototyps B von JiNo ist im Unterschied zur Serie A mit einer durchgehenden breiten Hohlkehle ausgestaltet. Das Ziel war es, ein fechttaugliches langes Messer für das Fechten nach Lecküchner anzufertigen. Die Wahl fiel auf den tschechischen Schmied JiNo (Jiri Nowak), wegen der bekannten hervorragende Qualität von dessen Fechtwaffen. Außerdem ist dieser Schmied beständig bemüht seine Produkte durch Prototypen in Zusammenarbeit mit Fechtschulen und Vereine zu verbessern.
<h4>Themen des Artikels:</h4><div class='Themenliste'><ul><h4><li>Testbericht Langes Messer JiNo Serie B Prototyp</li></h4><li><h4>Einschätzung</li></h4><li><h4>Datenblatt</h4></li></ul></div>                                                         <p>Weiterlesen in dem Artikel <a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/xa-zeughaus/waffen/testbericht-jino-lm-prototyp-b/">Testbericht Langes Messer JiNo Serie B Prototyp</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Testbericht Langes Messer JiNo Serie B Prototyp</h3>
<p>◄ Das Fechtmesser Prototyps B von JiNo ist im Unterschied zur Serie A mit einer durchgehenden breiten Hohlkehle ausgestaltet. Ausgearbeitet wurde der Prototyp für die Serie in Zusammenarbeit von Markus Weiler mit Stahl auf Stahl.</p>
<p>• Das Ziel war es, ein fechttaugliches langes Messer für das Fechten nach Lecküchner anzufertigen. Die Wahl fiel auf den tschechischen Schmied JiNo (Jiri Nowak), wegen der bekannten hervorragende Qualität von dessen Fechtwaffen. Außerdem ist dieser Schmied beständig bemüht seine Produkte durch Prototypen in Zusammenarbeit mit Fechtschulen und Vereine zu verbessern.</p>
<div id="attachment_1166" class="wp-caption aligncenter" style="width: 727px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/LM12.jpg" rel="lightbox[1148]"><img class="size-large wp-image-1166 " title="Langes Messer von JiNo, Prototyp Serie B" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/LM12-1024x386.jpg" alt="" width="717" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Der Prototyp B des Langen Messers von JiNo</p></div>
<p style="text-align: left;">• Die Anforderungen für die Serie B waren die gleichen, wie bei der ersten Serie. Hier wurde jedoch der Versuch unternommen, das Gewicht des langen Messers durch eine beidseitige große Hohlkehle zu reduzieren. Das Messer entfernt sich damit zwar von der Ausführung der erhaltenen Originale, gewinnt aber für den Übungsbetrieb an Wert, da durch die Hohlkehle eine breitere Schlagkante bei gleich bleibendem Gesamtgewicht ermöglicht wird. Die Schlagkante ist beim Prototyp mit durchgehend 2mm zwar im Vergleich zur Serie A breiter, wünschenswert wäre jedoch eine Breite von 3 bis 4mm für Kampfübungen.</p>
<h3 style="text-align: left;">Einschätzung</h3>
<p style="text-align: left;">◄ Die Klinge ist gerade und wirkt aufgrund der durchgehenden Breite von 3,5 cm sehr massiv. Eine Rückenschneide fehlt beim Prototyp der Serie B noch, wurde aber für die nächste Version in 150mm Länge angefordert, was das Gewicht mindern sollte. Das Kreuz mit Wehrmuschel ist aufwendig ausgeführt worden (geschraubtes Kreuz und gravierte Wehrmuschel) und in gewohnter hervorragender Qualität montiert. Über die vier Strahlen an den beiden Enden der geschraubten Kreuzstangen kann man streiten, doch sind diese bei weitem nicht so gefährlich, wie sie auf den ersten Blick aussehen.</p>
<div id="attachment_1169" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/LM2.jpg" rel="lightbox[1148]"><img class="size-medium wp-image-1169" title="Gehilz des langen Messers Typ B" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/LM2-300x221.jpg" alt="" width="300" height="221" /></a><p class="wp-caption-text">Sieht einfach gut aus: Die Wehrmuschel </p></div>
<p style="text-align: left;">• Das Messer ist im Hau sehr führig und exakt ausbalanciert. Durch die breite Hiebklinge lässt sich damit ein massiver Impuls aufbauen, was jedoch etwas zu Lasten der Schnelligkeit geht. Messer der Serie A fechten sich eindeutig wendiger, während die Durchschlagskraft des vorliegenden Prototypen eher zum Durchdringen als zum Umgehen einlädt. Durch den veränderten Querschnitt der Klinge schwingt die Serie B stärker und wirkt nicht so steif und hart im Stich wie Messer der Serie A.</p>
<h3 style="text-align: left;">Datenblatt</h3>
<p style="text-align: left;">◄ Es folgt meine Zusammenstellung der wichtigsten Maße. Eine gewisse Fehlertoleranz bitte ich nachzusehen:</p>
<p style="text-align: left;">• Langes Messer Prototyp Serie B, Wehrmuschel auf der rechten Seite. Es besitzt zwei breite Hohlkehlen, 600mm an beiden Flächen lang, 30mm hinter dem Kreuz beginnend, 5mm von der Rückenkante liegend.</p>
<p style="text-align: left;">• Gewicht: 1230g<br />
• Gesamtlänge: 875 mm (nach 10mm Beschnitt am Ort)</p>
<p style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;">Gehilz</span></p>
<p style="text-align: left;">• Gehilzlänge: 230mm<br />
• Kreuzstärke: 10mm/ 10mm (geschraubt)<br />
• Kreuzlänge: 180mm<br />
• Wehrmuschel: 60mm lang (nach rechts)<br />
• Grifflänge: 220mm<br />
• Griffbreite: 23mm<br />
• Griffdicke: 21mm (in der Griffmitte)<br />
• Griffbelegung: Olivenholz, geölt, mit 3 durchgehenden Nieten montiert<br />
• Angel: 5mm (Durchgängig bis zum Knaufansatz)<br />
• Messerknauf: 20mm Dicke, massiv</p>
<p style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;">Klinge</span></p>
<p style="text-align: left;">• Klingenlänge: 650mm (nach 10mm Beschnitt am Ort)<br />
• Breite Klinge am Kreuz: 35mm<br />
• Klingenrückenstärke am Kreuz: 5mm<br />
• Schlagkante am Kreuz: 2mm<br />
• Breite Klinge am Ort: 35mm (20mm)<br />
• Klingenstärke am Ort: 3mm<br />
• Schlagkante und Klingenrückenstärke am Ort: 2mm/5mm (Rücken)</p>
<p style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;">Schwer- und Kippunkte</span></p>
<p style="text-align: left;">• Schwerpunkt: 60mm vor dem Kreuz<br />
• Stärkeseitiger Kippunkt: 180mm vor dem Kreuz<br />
• Schwächeseitiger Kippunkt: Im Ort (Perfekt)<br />
• Schwächeseitiger schwingungsfreier Knoten: 250mm vom dem Ort</p>
<p style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;">Preis</span></p>
<p style="text-align: left;">• Preis: um die 270,- Euro (ich hoffe, das die Serienproduktion im Preis etwas nachläßt)</p>
<p style="text-align: left;">►► Frankfurt am Main, 2010, Eric Burkart (Stahl auf Stahl)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Testbericht Langes Messer JiNo Serie A</title>
		<link>http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/xa-zeughaus/waffen/testbericht-jino-lm-serie-a/</link>
		<comments>http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/xa-zeughaus/waffen/testbericht-jino-lm-serie-a/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 13:27:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Übungswaffen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stahlaufstahl.de/wr/?p=1146</guid>
		<description><![CDATA[Vorstellung des neuen langen Fechtmesser Serientyps A von JiNo. Das Ziel war es, ein fechttaugliches langes Messer für das Fechten nach Lecküchner anzufertigen. Unsere Wahl fiel wieder einmal auf den tschechischen Schmied JiNo (Jiri Nowak), wegen der bekannten vortrefflichen Qualität von dessen Fechtwaffen. Das lange Messer sollte schon beim Entwurf nicht für Kampfübungen konzipiert sein, es ist also nicht „markttauglich“. Es handelt sich um ein reines langes Fechtmesser.<h4>Themen des Artikels:</h4><div class='Themenliste'><ul><h4><li>Testbericht Langes Messer JiNo Serie A</li></h4><li><h4>Einschätzung</li></h4><li><h4>Datenblatt</h4></li></ul></div>                                                         <p>Weiterlesen in dem Artikel <a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/xa-zeughaus/waffen/testbericht-jino-lm-serie-a/">Testbericht Langes Messer JiNo Serie A</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Testbericht Langes Messer JiNo Serie A</h3>
<p>◄ Hier meine Vorstellung des neuen langen Fechtmesser Serientyps A von JiNo (ich nenne die Serie A, weil wir unterschiedliche Serien angeschoben haben). Ausgearbeitet wurde der Prototyp für die Serie in Zusammenarbeit von Volker Kunkel mit Stahl auf Stahl Mitte 2009. Jetzt, Anfang 2010, ist die Serie verfügbar.</p>
<p>• Das Ziel war es, ein fechttaugliches langes Messer für das Fechten nach Lecküchner anzufertigen. Unsere Wahl fiel wieder einmal auf den tschechischen Schmied JiNo (Jiri Nowak), wegen der bekannten vortrefflichen Qualität von dessen Fechtwaffen.</p>
<div id="attachment_1149" class="wp-caption alignleft" style="width: 314px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/LM.jpg" rel="lightbox[1146]"><img class="size-full wp-image-1149   " title="Lange Messer im BSB Cgm 582" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/LM.jpg" alt="" width="304" height="192" /></a><p class="wp-caption-text">Lange Messer im BSB Cgm 582</p></div>
<p>• Das lange Messer sollte schon beim Entwurf nicht für Kampfübungen konzipiert sein, es ist also nicht „markttauglich“. Es handelt sich um ein reines langes Fechtmesser. Dies bitte ich stets in Erinnerung zu halten. Das lange Messer ist für das Reenactmentfechten und Marktauftritte vollkommen untauglich. Für die Darstellung mag es hingeben durchaus etwas hergeben.</p>
<p>• Ich habe mich von Anfang an für eine gerade Messerklinge entschieden, um den Preis überschaubar zu halten. Eine spätere Version mag eine gekrümmte Klinge aufweisen, wie es im BSB Cgm 582 so oft zu sehen ist. So hat das lange Messer Serie A mehr den Charakter einer Bauernwehr. Möglicher Weise werden wir uns auch noch um eine Version mit langer gerader Klinge und sehr kurzem Griff bemühen, wie im Talhoffer 1467 zu sehen</p>
<p>• Wichtig ist es mir ein langes Fechtmesser aus hochwertigem Stahl zu bekommen, da Fechtmesser, wegen ihrer einseitigen Belastung der vorderen Schneide, noch mehr als Fechtschwerter auf die Stahlgüte angewiesen sind.</p>
<h3>Einschätzung</h3>
<p>◄ Schon der Prototyp der Version A hat sich sehr gut gefochten. Alle Schüler fanden den Prototypen sehr führig und durch die Messergriffweise sehr schnell in Rotation zu versetzen. Der Griff ist mir bei dem Prototyp, wie in der Serie, etwas zu vollkantig, eine kurze Nachbearbeitung mit einer Feile und Öl am Griffholz ändert das nach eigenen Vorlieben ab (ich mag vor allem eine kleine Einbuchtung für den Daumen).</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_1150" class="wp-caption aligncenter" style="width: 798px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/LM-JN-A-Total-Kl.jpg" rel="lightbox[1146]"><img class="size-full wp-image-1150 " title="GiNo Langes Messer Serie A" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/LM-JN-A-Total-Kl.jpg" alt="" width="788" height="139" /></a><p class="wp-caption-text">JiNo Langes Messer Serie A</p></div>
<p style="text-align: left;">• Der Rüstnagel war bei dem Prototyp eher angedeutet. In der Serie ist der Rustnagel mehr wie eine Wehrmuschel ausgeführt, was optisch gefälliger ist. Die Serie ist etwas besser ausgewogen als der Prototyp. Die Klinge ist nun im Querschnitt etwas dünner geworden, das Gehilz hat etwas mehr Masse erhalten. Die kurze Schneide ist angedeutet, aber für die Belastbarkeit der Messerklinge nicht voll ausgeführt.</p>
<p style="text-align: left;">• Das lange Fechtmesser ist durch seine solide Klingenkonstruktion sehr biegesteif und damit sehr exakt im Stich. Das macht das lange Messer erstklassig im Klingengefühl, was eine historische Fechtweise ermöglicht. Aber damit ist das lange Messer vollkommen ungeeignet für Kampfübungen und Freifechten. Dies ist ein langes Messer zum erlernen der historischen Fechttechnik. Das lange Messer muß am Ort um 10mm beschnitten werden, wenn man es sich nicht an die Wand hängen möchte.</p>
<p style="text-align: left;">
<div id="attachment_1152" class="wp-caption alignleft" style="width: 408px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/LM-JN-Gehilz-Kl.jpg" rel="lightbox[1146]"><img class="size-full wp-image-1152 " title="Gehilz Serie A" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/LM-JN-Gehilz-Kl.jpg" alt="" width="398" height="245" /></a><p class="wp-caption-text">Das Gehilz des langen Messers Serie A </p></div>
<h3 style="text-align: left;">Datenblatt</h3>
<p style="text-align: left;">◄ Es folgt meine Zusammenstellung der wichtigsten Maße. Eine gewisse Fehlertoleranz bitte ich nachzusehen:</p>
<p style="text-align: left;">• Langes Messer Serie A, Rüstnagel auf der rechten Seite. Es besitzt zwei Hohlkehlen, 500mm an beiden Flächen lang, 30mm hinter dem Kreuz beginnend, 3mm von der Rückenkante liegend. Die Serie weist, als Handarbeit, eine gewissen Streuung in den Maßen auf.</p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;">• Gewicht: 1280g<br />
• Gesamtlänge: 940 mm</p>
<p style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;">Gehilz</span></p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;">• Gehilzlänge: 240mm<br />
• Kreuzstärke: 10mm/ 10mm (vierkantig)<br />
• Kreuzlänge: 135mm<br />
• Rüstnagel: 40mm lang (nach rechts)<br />
• Grifflänge: 230mm<br />
• Griffbreite: 26mm<br />
• Griffdicke: 22mm (in der Griffmitte)<br />
• Griffbelegung: Olivenholz, geölt, mit 3 durchgehenden Nieten montiert<br />
• Angel: 5mm (Durchgängig bis zum Knaufansatz)<br />
• Messerknauf: 20mm Dicke, massiv</p>
<p style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;">Klinge</span></p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;">• Klingenlänge: 700mm<br />
• Breite Klinge am Kreuz: 35mm<br />
• Klingenrückenstärke am Kreuz: 4mm<br />
• Schlagkante am Kreuz: 2mm<br />
• Breite Klinge am Ort: 3mm<br />
• Klingenstärke am Ort: 1mm (Kritisch!)<br />
• Schlagkante und Klingenrückenstärke am Ort: 1mm (Kritisch!)</p>
<p style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;">Schwer- und Kippunkte</span></p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;">• Schwerpunkt: 58mm vor dem Kreuz<br />
• Stärkeseitiger Kippunkt: 210mm vor dem Kreuz<br />
• Schwächeseitiger Kippunkt: Im Ort (Perfekt)<br />
• Schwächeseitiger schwingungsfreier Knoten: 280mm vom dem Ort<br />
• Gehilzseitiger schwingungsfreier Knoten: 70mm vor dem Kreuz</p>
<p style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;">Preis</span></p>
<p style="text-align: left; padding-left: 30px;">• Preis: um die 260,- Euro (ich hoffe, das die Serienproduktion im Preis etwas nachläßt)</p>
<p style="text-align: left;">►► Frankfurt am Main, 2010, Richard Cole (Stahl auf Stahl)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Unterrichtet werden</title>
		<link>http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/mm-schulbetrieb/unterricht/unterricht/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 12:34:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stahlaufstahl.de/wr/?p=1139</guid>
		<description><![CDATA[Stahl auf Stahl ist eine Fechtschule, also letztlich eine Schule. Unser Schwerpunkt ist die Ausbildung von Historischen Fechtern. Wenn man plant in eine Schule zu gehen, ist es nicht verkehrt sich über den angebotenen Unterricht ein paar Gedanken zu machen. Wir als Fechtschule sehen es als seriöse Verpflichtung, unsere zukünftigen Schüler und Seminarbesucher über den bei uns angebotenen Unterricht vorab zu informieren. Somit können Sie fair vorab vergleichen. Stahl auf Stahl bietet verschiedene Arten von Unterricht an: Gruppen-, Kleingruppen- und Einzelunterricht.<h4>Themen des Artikels:</h4><div class='Themenliste'><ul><h4><li>Gruppenunterricht</li></h4><li><h4>Abkehr vom Frontalunterricht</li></h4><li><h4>Einzelunterricht</li></h4><li><h4>Partner, Gegner und Feind</h4></li></ul></div>                                                         <p>Weiterlesen in dem Artikel <a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/mm-schulbetrieb/unterricht/unterricht/">Unterrichtet werden</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>◄ Stahl auf Stahl ist eine Fechtschule, also letztlich eine Schule. Unser Schwerpunkt ist die Ausbildung von Historischen Fechtern. Wenn man plant in eine Schule zu gehen, ist es nicht verkehrt sich über den angebotenen Unterricht ein paar Gedanken zu machen. Wir als Fechtschule sehen es als seriöse Verpflichtung, unsere zukünftigen Schüler und Seminarbesucher über den bei uns angebotenen Unterricht vorab zu informieren. Somit können Sie fair vorab vergleichen.</p>
<p>• Stahl auf Stahl bietet verschiedene Arten von Unterricht an: Gruppen-, Kleingruppen- und Einzelunterricht. Der Kleingruppen und normale Gruppenunterricht unterscheidet sich hauptsächlich in der Größe der Gruppe und somit auch in der Dauer pro Unterrichtseinheit, die der Lehrer mit dem einzelnen Schüler direkt verbringen kann. Bei größeren Gruppen findet eine Teilung statt, so dass jedem Schüler der direkte Kontakt mit einem Lehrenden garantiert ist. Allerdings ist der Gruppenunterricht nicht nur vom Lehrer abhängig, vielmehr stellt der Übungspartner einen wesentlichen Anteil am Gruppenunterricht.</p>
<div id="attachment_1121" class="wp-caption alignleft" style="width: 384px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/Fechtschule.jpg" rel="lightbox[1139]"><img class="size-full wp-image-1121  " title="Fechtschule" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/Fechtschule.jpg" alt="" width="374" height="252" /></a><p class="wp-caption-text">Historische Darstellung einer Fechtschule </p></div>
<p>• Unser Gruppenunterricht ist weniger auf den Einzelnen ausgerichtet, als vielmehr auf ein Paar Übender. Das Erleben des Unterrichts wird in der Kampfkunst immer mit einem Partner vermittelt werden, das Wort Kampfkunst kommt von Kämpfen können, und der Kampf ist nun mal agonistisch, das heißt er benötigt einen Partner.</p>
<p>• Eine Zentrierung auf den Lehrer wird es in der Kampfkunst nur so weit geben, als das der Lehrer den Unterrichtsstoff inhaltlich vorgibt, exemplarisch vorführt und anschließend korrigiert. Es ist durchaus möglich aus Büchern oder Videos alleine zu lernen.<br />
Doch die Kampfkunst benötigt neben der reinen Abstraktion (Geistige Ebene) auch noch die Wahrnehmung (Seelische Ebene) und vor allem Kontrolle (Körperliche Ebene). Um es einfach auszudrücken:</p>
<p><em><strong>Ich benötige in der Kampfkunst jemanden, der mir zeigt, wie es geht und jemanden, mit dem ich es üben kann.</strong></em></p>
<h3>Gruppenunterricht</h3>
<p>◄ Gruppenunterricht bedeutet: Lernen in einer Gruppe, welche wiederum Teil einer Klasse ist. Das Seminar ist beispielsweise als Lehrveranstaltung eine Klasse. Der Gruppenunterricht gliedert sich in einzelne Schritte: den Übungsauftrag, die Verständnissicherung, die Gruppenarbeit, die Beendigung und die Auswertung. In der Kampfkunst wird der Gruppenunterricht oft benutzt, um Schüler ähnlichen Ausbildungsstands in Gruppenarbeit zu schulen, damit jeder Schüler auf seinem jetzigen Ausbildungsstand aufbauen kann. Es werden also Gruppen gebildet, welche verschiedene Übungsziele in Gruppenarbeit verfolgen.</p>
<p>• So ist es möglich in einem Seminar die unterschiedlichsten Übungsstände miteinander schulen zu können. Die einzige Bedingung lautet natürlich: es ist für jedes Übungsziel mindestens ein Paar Übender auf ungefähr dem gleichen Ausbildungsstand vorhanden.</p>
<p>• Die meiste Zeit wird bei Gruppenunterricht in der Gruppenarbeit verbracht. Um zu sichern, dass nicht das Falsche geübt wird, haben wir Stahl auf Stahl im Gruppenunterricht eine Sicherung eingebaut: die beständige Verständnissicherung durch Korrekturen. Wir pendeln bei den Schritten des Gruppenunterrichts immer zwischen Gruppenarbeit und Verständnissicherung. Nur wer den Sinn einer Übung erfassen kann vermag auch gezielt und damit erfolgreich zu üben.</p>
<div id="attachment_997" class="wp-caption alignright" style="width: 320px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/02/SHURI.jpg" rel="lightbox[1139]"><img class="size-full wp-image-997 " title="SHURI" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/02/SHURI.jpg" alt="" width="310" height="227" /></a><p class="wp-caption-text">Frontalunterricht in Okinawa im letzten Jahrhundert</p></div>
<h3>Abkehr vom Frontalunterricht</h3>
<p>• Der Frontalunterricht ist in der Kampfkunst und im Kampfsport die am weitesten verbreitete Forum des Gruppenunterrichts. Während vorne jemand vorführt, versuchen etliche Schüler die Bewegungen nachzuahmen. Ein echter Transport des Wissens findet in einer Nachahmung nur langsam statt, wenn überhaupt. Ein weiteres altbekannte Problem mit dem Frontalunterricht ist das lineare Abarbeiten des Unterrichtsstoffs, auch als „Erledigungsmaschine“ bekannt. Jeder von uns kennt diese Form des Unterrichts aus der Schule oder dem Kampfsport. Ein Eingehen auf die individuellen Ausbildungsstufen (Vorbildung) oder Lernerfolge findet kaum statt. Auch werden im Frontalunterricht gerne umfangreiche Gedankengänge vorgestellt, denen nicht jeder Schüler gleich schnell folgen kann.</p>
<p>• Wir halten es beim Gruppenunterricht wie folgt: So <span style="text-decoration: underline;">wenig</span> Frontalunterricht wie nötigt, so <span style="text-decoration: underline;">viel</span> Gruppenarbeit und beständige Verständnissicherung wie möglich. Ohne die Vorführung und die Vermittlung von Theorie vor der Gruppe wird ein Unterricht zeitlich nicht sinnvoll möglich sein. Aber unser Unterricht lebt in erster Linie von den beständigen Eingaben und Korrekturen durch unsere fachkundigen Übungsleiter in der Gruppenarbeit. Die Übendenden werden nicht allein gelassen, sondern ständig betreut. Wir geben uns sehr große Mühe so oft wie nötig zu korrigieren, damit jedem Übenden ein Maximum an Lernerfolg ermöglicht wird. Damit wird eine sehr persönliche Art des Unterrichts möglich, welche für Authentizität und hohe Qualität bürgt.</p>
<h3>Einzelunterricht</h3>
<p>◄ Der Einzelunterricht ist die direkte Unterweisung des Einzelnen. Der direkte Unterricht zeichnet sich durch seine präzisen Lernschritte aus: die Vorstellung und Vorführung von Inhalten, das folgende Üben dieser Inhalte unter Anleitung und dann, als letzten Schritt, das selbstständige Lernen von Inhalten.</p>
<div id="attachment_1004" class="wp-caption alignleft" style="width: 224px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/02/Einzelunterricht.jpg" rel="lightbox[1139]"><img class="size-full wp-image-1004 " title="Einzelunterricht" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/02/Einzelunterricht.jpg" alt="" width="214" height="280" /></a><p class="wp-caption-text">Einzelunterricht im langen Schwert</p></div>
<p>• Der Einzelunterricht ist die beste Form des Unterrichts für die Vermittlung einer Kampfkunst. Die Kampfkunst war und ist eine Kunst, welche am bewährtesten geradewegs vom Lehrer an den Schüler weitergegeben wird. Im Einzelunterricht kann man am raschesten lernen und auch die schwierigsten Inhalte zügig umsetzen. Im Einzelunterricht wird der Lehrer zum Partner, was für Lehrer wie Schüler immer ein tiefes persönliches Erlebnis darstellt. Aber der Einzelunterricht erfordert auch einen größeren Aufwand an Zeit und Geld.</p>
<p>• Stahl auf Stahl ist bemüht, die Vorteile des Einzelunterrichts in den Gruppenunterricht einfließen zu lassen. Viele Übungen beim Fechten sollen ein Bewußtsein schaffen für den Kraftschluß mit der Waffe oder dem Gegner, den Kraftfluß durch den eigenen Körper und den Kraftstoß beim Abgeben der Energie. Für diese Übungen bietet sich die direkte Unterweisung durch den Lehrer an. Solche Übungsinhalte kann man, wenn man die Vorgabe verstanden hat, selbstständig üben und sich dann stetig verbessern. Zu diesem Zweck findet in jeder Unterrichtseinheit auch eine kurze Unterweisung des einzelnen Schülers durch den Lehrer statt. Dies ist keinesfalls gleichwertig mit einer Einheit Einzelunterricht, doch lässt sich so der Lernerfolg gezielt verbessern.</p>
<p>• Zusätzlich bietet Stahl auf Stahl jedem Schüler an, einzelne Stunden bei einem Lehrer zu nehmen und somit an den schwierigen Wegmarken des Lernens besondere Unterrichtung zu erhalten. Dies ist eine große Hilfe für den Übenden, wenn er das Gefühl hat, eine Hürde nicht nehmen zu können oder eine Art &#8220;Booster&#8221; für seinen Lernerfolg wünscht.</p>
<h3>Partner, Gegner und Feind</h3>
<p>◄ Der ganze Übungsansatz von Stahl auf Stahl kreist um das Erleben mit dem Partner. Deswegen ist es wichtig zu verstehen, daß ein Partner kein Gegner und schon gar kein Feind ist. Wer üben will benötigt eine angstfreie Übungsumgebung. Dies ist in der Kampfkunst extrem wichtig. Ohne kooperatives Üben gibt es keinen Übungserfolg.</p>
<p>• Ein Partner ist mit mir durch eine Bindung verbunden, wortwörtlich. Eine Partnerschaft beschreibt immer eine Zweckgemeinschaft. Zuneigung ist hilfreich, aber in Gegensatz zu Respekt und Mitgefühl nicht zwingend notwendig. Ein Gegner ist ein Mensch, der mir im Kampfe entgegentritt. Gegnerschaft ist alltäglich, sie beschreibt den Konflikt auf einer sachlichen Ebene. Eine Feindschaft hingegen setzt immer eine gefühlsmäßige Ebene voraus. Feindschaft setzt das Denken außer Kraft und ist damit immer ein Risiko für die Kampfkunst.</p>
<p>Weitere Informationen zu dem Unterrichtskonzept und Methoden finden sich in den Artikeln:</p>
<ul>
<li><a title="Permanent Link to Übungsansatz, Erlernen des Schwertkampfs als Kampfkunst" rel="bookmark" href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/bb-stahl-auf-stahl/ba-ubungsansatz/ubungsansatz/">Übungsansatz, Erlernen des Schwertkampfs als Kampfkunst</a></li>
<li><a title="Permanent Link to Training für Schwertkampf und Ringen" rel="bookmark" href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/bb-stahl-auf-stahl/bb-ubungsstunde/ubungsstunde/">Training für Schwertkampf und Ringen</a></li>
<li><a title="Permanent Link to Übungsstände sind keine Ränge" rel="bookmark" href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/bb-stahl-auf-stahl/bc-ubungsstande/ubungsstande/">Übungsstände sind keine Ränge</a></li>
<li><a title="Permanent Link to Der Übungswille" rel="bookmark" href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/bb-stahl-auf-stahl/bd-ubungswille/der-ubungswille/">Der Übungswille</a></li>
</ul>
<p>Informationen zu unserer Unterrichtsphilosophie finden sich in den Artikeln:</p>
<ul>
<li><a title="Permanent Link to Warum Historisches Fechten erlernen?" rel="bookmark" href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/aa-allgemein/aa-historisches-fechten/historisches-fechten-lernen/">Warum Historisches Fechten erlernen?</a></li>
<li><a title="Permanent Link to Kampfkunst" rel="bookmark" href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/aa-allgemein/ac-ziel/das-ziel/">Kampfkunst</a></li>
<li><a title="Permanent Link to Der Weg und das Ziel" rel="bookmark" href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/aa-allgemein/ad-weg-und-ziel/der-weg/">Der Weg und das Ziel</a></li>
</ul>
<p>►► Frankfurt am Main, 2010, Richard Cole (Stahl auf Stahl)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bau eines Palus (Übungspfahl)</title>
		<link>http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/xa-zeughaus/ubungsgerate/palusbau/</link>
		<comments>http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/xa-zeughaus/ubungsgerate/palusbau/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 11:07:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Übungsgeräte]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Palus, Lateinisch „Pfahl“, Mehrzahl Palii, ist ein hölzernes Übungsgerät, zunächst eine einfacher Stange, gut sechs Fuß hoch und 3-5 Zoll im Durchmesser. Der Palus ist ein historisches Übungsgerät für die Ausbildung von fechtersichen Eigenschaften. Dazu wird der Palus mit einem Holzschwert und einen Schild angegriffen, als ob es sich bei dem Palus um einen lebenden Gegner handelt. Der Palus kann ist verschiedener Form ausgeführt sein. Zunächst kann der Palus ein Pfahl sein, für den ein Loch in den Boden gegraben wurde. Der Palus wird dann eingerammt und die Erde festgetreten. Die nächste Ausführung mag ein Palus sein, der als junger Baum, mit Wurzelwerk, frei steht. Der junge Baum wurde entastet und auf die erforderliche Länge gekürzt. Als drittes kann es noch den portablen Palus geben. Dafür benötigt der Pfahl einen ausreichend massiven Fuß, den sonst würde er bei Belastung einfach umkippen.
<h4>Themen des Artikels:</h4><div class='Themenliste'><ul><h4><li>Der Palus</li></h4><li><h4>Der portable Palus im Bau</h4></li></ul></div>                                                         <p>Weiterlesen in dem Artikel <a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/xa-zeughaus/ubungsgerate/palusbau/">Bau eines Palus (Übungspfahl)</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Der Palus</h3>
<p>◄ Der Palus, Lateinisch „Pfahl“, Mehrzahl Pali, ist ein hölzernes Übungsgerät, zunächst eine einfacher Stange, gut sechs Fuß hoch und 3-5 Zoll im Durchmesser. Der Palus ist ein historisches Übungsgerät für die Ausbildung von fechtersichen Eigenschaften. Dazu wird der Palus mit einem Holzschwert und einen Schild angegriffen, als ob es sich bei dem Palus um einen lebenden Gegner handelt.</p>
<div id="attachment_1087" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/abb16.jpg" rel="lightbox[1080]"><img class="size-full wp-image-1087  " title="PalusAntik" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/abb16.jpg" alt="" width="200" height="467" /></a><p class="wp-caption-text">Grabstein aus Mailand mit Palusdarstellung, 2/3 Jhd. n. Chr.</p></div>
<p>• Wer genau den Palus erfand ist nicht mehr festzustellen. Tatsache ist, daß wir Beschreibungen und Darstellungen für den Palus in der römischen Antike und der christlich-abendländischen Ritterschaft besitzen. Erwähnt wird das Üben am Palus mit doppelt so schweren Übungswaffen, wie sie später im Gefecht Verwendung fanden.</p>
<p>• Meiner Ausfassung nach handelt es sich beim dem Palus um ein sehr hochentwickeltes Übungsgerät. Der Palus erscheint mir gleichermaßen für den Anfänger wie den Fortgeschrittenen dienlich. Als Anfänger kann ich durch den Palus üben mit Schild und Schwert eine Struktur aufzubauen, wie wirklich Lasten abträgt und nicht bei einem Einschlag einfach zusammen bricht. Wenn ich als Fortgeschrittener mit dem Holzschwert den Palus schlage oder steche, dann übe ich weniger Schläge und Stich auf den Mann, als vielmehr das Gefühl in der Bindung, wenn später, im Gefecht, die Waffen mit Wucht in Kontakt zueinander treten. Das gilt, wie gesagt, für den Schild wie für das Schwert. Wichtig dafür ist, daß der Pfahl fest verankert ist. Er darf nicht wackeln.</p>
<p>• Der Palus kann ist verschiedener Form ausgeführt sein. Zunächst kann der Palus ein Pfahl sein, für den ein Loch in den Boden gegraben wurde. Der Palus wird dann eingerammt und die Erde festgetreten. Die nächste Ausführung mag ein Palus sein, der als junger Baum, mit Wurzelwerk, frei steht. Der junge Baum wurde entastet und auf die erforderliche Länge gekürzt. Als drittes kann es noch den portablen Palus geben. Dafür benötigt der Pfahl einen ausreichend massiven Fuß, den sonst würde er bei Belastung einfach umkippen.</p>
<p>• Der portable Palus ist Gegenstand dieser Bauanleitung. Man findet eine sehr schöne Darstellung eines portablen Palus in einem Mosaik aus Flacé-les-Mâcon (Saône-et-Loire) aus dem 2-3 Jhd. n. Chr. (Musée des Ursulines). Der Vorteil eines portablen Palus’s liegt auf der Hand: Man kann ihn beliebig in Räumen aufstellen.</p>
<h3>Der portable Palus im Bau</h3>
<p>◄ Ich beginnen den Bau des Palus mit der Auswahl einer kegelabschnittförmigen Gußform für den Palusfuß. Praktisch sind hier einfache Speisbütten, wie sie im Baumarkt erhältlich sind. Die Größe der Gußform bestimmt die spätere Masse des Palusfußes, die zwischen 25 und 60kg liegen mag.</p>
<div id="attachment_1088" class="wp-caption alignright" style="width: 366px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/pellcolor.jpg" rel="lightbox[1080]"><img class="size-full wp-image-1088  " title="PalusMittelalter" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/pellcolor.jpg" alt="" width="356" height="237" /></a><p class="wp-caption-text">Darstellung eines Palus im frühen 14. Jhd. (Royal MS 20 B XI, f. 3) </p></div>
<p>• Ich baue alle Pali mit einer röhrenförmigen Aufnahme von 80mm Innendurchmesser. Hier wird später der Holzpfahl eingesteckt. Also werden an dem Rohr große Spannungen übertragen. Die Röhre, hier 80mm HT-Rohr, passe ich mittig in die Bütt ein. Dazu schneide ich zentrisch ein Loch in die Bütt. Ich bringe immer vier Rohrschellen aus Eisen an dem HT-Rohr an, um später, beim Gebrauch des Palus, die großen auftretenden Spannung in den Zement abtragen zu können. Dazu bringe die die Rohrschellen gleichmäßig an dem HT-Rohr an. Ich lasse die Rohrschellen im rechten Winkel zueinander in vier Richtungen abstehen. Die Schrauben der Rohrschelle werden fest angezogen.</p>
<p>• Sitzt das HT-Rohr mittig in der Gußform, dann stelle ich die Gußform, die Bütt, auf zwei Holzlatten, so daß das HT-Rohr nach oben und unten überstehen kann. Ich fixiere das HT-Rohr mit Klebeband, damit es nicht aus der Mittelachse gleitet.</p>
<div id="attachment_1084" class="wp-caption alignleft" style="width: 235px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/PIC_0097.jpg" rel="lightbox[1080]"><img class="size-medium wp-image-1084 " title="PalusBau01" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/PIC_0097-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die erste Lage Zement ist eingefüllt</p></div>
<p>• Dann beginnt das Auffüllen der Form mit Portlandzement. Beton ist auch geeignet, aber es muß mindestens B15 sind. Betonestrich ist zu schwach. Der Zement muß beim Anrühren mit Wasser sämig bleiben, er darf nicht zu feucht sein, sonst erreicht er nicht eine Endhärte (Wasser-Zement-Wert). Der Zement sollte beim Einfüllen gut verdichtet werden, vor allem um die Rohrschellen und das HT-Rohr.</p>
<div id="attachment_1086" class="wp-caption alignright" style="width: 235px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/PIC_0162.jpg" rel="lightbox[1080]"><img class="size-medium wp-image-1086  " title="PalusBau03" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/PIC_0162-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Gut zu sehen: Die Bewehrung mit Drahtstiften</p></div>
<p>• Bein ersten Einfüllen setze ich nicht allzu viel Zement ein, damit das HT-Rohr erst einmal gestützt wird. Ab der zweiten Lage Zement setzte ich Drahtstifte als Bewehrung in den Zement, damit der Palusfuß Zug abtragen kann. Dazu verwende ich Drahtstifte von 160, 1200 und 80mm Länge. Die Drahtstifte lege ich radial horizontal in den Zement, wie ein vielstrahliger Stern. Dazwischen stelle ich immer einige Reihen senkrecht in den Zement. Auf diese Weise wird der Palus in zwei Raumdimensionen bewehrt.</p>
<p>• Ist das Zementieren abgeschossen, dann schneide ich das überstehende HT-Rohr ab. Dazu verwende ich Stemmeisen und Hammer. Auch überstehende Teile der Bütt werden abgetrennt. Den Boden des Fußes belege ich mit zwei bis drei Lagen Baumwollstoff. Diesen fixiere ich mit Klebeband über den unteren Rand. Die Stofflagen sollen Erschütterungen dämpfen.</p>
<p>• Fertig ist der Palusfuß. Gut eine Woche abbinden lassen, bevor der Pfahl eingesetzt wird. Als Pfahl genügt ein 60-75mm Rundholz aus dem Baumarkt, Gartenbedarf. Der Pfahl wird bis auf den Boden eingesetzt und dann bei ungefähr 180cm Höhe über dem Boden abgesägt. Den Pfahl sollte man nach einigen Übungsstunden an den Einschlagstellen mit Klebeband umwickeln, damit keine Splitter umher fliegen.</p>
<div id="attachment_1267" class="wp-caption alignleft" style="width: 273px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/Pali-BodenKl.jpg" rel="lightbox[1080]"><img class="size-full wp-image-1267  " title="PalusBau03" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/Pali-BodenKl.jpg" alt="" width="263" height="350" /></a><p class="wp-caption-text">Der Boden des Fußes wird mit einigen Lagen Stoff belegt und mit Gewebeklebeband befestigt.</p></div>
<p>• Der Pfahl wird mit Keilen festgeklemmt. Wichtig ist hierbei: Die Keile sollten Holzleisten sein (z. B. 400mm x 20mm x 5mm), weniger wirklich spitze Keile. Wenn man Holzleisten benutzt, dann kann man den Druck beim Verkeilen gut gleichmäßig über das Rohr verteilen. Spitze Keile werden den Druck eher auf wenige Bereiche konzentrieren. Die Keile werden mit einem Hammer eingeschlagen. Auf diese Weise kann man den Pfahl auch beliebig austauschen.</p>
<div id="attachment_1268" class="wp-caption alignright" style="width: 245px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/Palus-FertigKl.jpg" rel="lightbox[1080]"><img class="size-full wp-image-1268  " title="PalusBau04" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/Palus-FertigKl.jpg" alt="" width="235" height="350" /></a><p class="wp-caption-text">Der fertige Palusfuß (um die 50kg), dahinter ein vollständiger portabler Palus.</p></div>
<p>• Der Palus ist extrem vielseitig einsetzbar: Ob aus Holz, für das klassische Üben mit dem Holzschwert (Rudis), ob aus Holz mit Stahlkettenwicklung, für das Üben mit dem Stahlschwert oder aus Holz mit einer Lage Schaumstoff, für das Ringen, der Palus kann in vielerlei Ausführung daherkommen. Er ist kostengünstig herzustellen und kann für Anfänger wie Fortgeschrittene eine große Übungshilfe sein.</p>
<p>• Durch das Üben mit dem Palus wird für den Fechter das Wort Struktur zu einem nachvollziehbaren Inhalt. Vegetius fordert ja von Auszubildenden zwei Übungseinheiten am Palus täglich, von Fechtlehrern eine Einheit pro Tag. Ich selber halte tägliche Übungen am Palus auch für zielführend und kann sie jedem Fechter nur ans Herz legen.</p>
<p>• Das Üben mit dem Palus ist ein weites Feld, so weit wir es rekonstruiert haben. Ich werde versuchen es in einem folgenden Artikel zu beschreiben.</p>
<p>►► Frankfurt am Main, 2010, Richard Cole (Stahl auf Stahl)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Testbericht Einhandschwert JiNo I33 Prototyp</title>
		<link>http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/xa-zeughaus/waffen/testbericht-gino-i33-prototyp/</link>
		<comments>http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/xa-zeughaus/waffen/testbericht-gino-i33-prototyp/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 11:03:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Richard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Übungswaffen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stahlaufstahl.de/wr/?p=1094</guid>
		<description><![CDATA[Das Ziel war es ein fechttaugliches Einhandschwert für das Fechten nach dem I33 anzufertigen. Unsere Wahl fiel auf den tschechischen Schmied GiNo (Giri Nowak), wegen der bekannten hohen Qualität von dessen Erzeugnissen. 

I33 Fechtschwert Prototyp von GiNo. Das Schwert sollte schon beim Entwurf nicht für Kampfübungen konzipiert sein, es ist also nicht „markttauglich“. Es handelt sich um ein reines Fechtschwert. Dies bitte ich immer in Erinnerung zu halten. Das Schwert ist für das Reenactmentfechten und Marktauftritte vollkommen untauglich.
 Es sollen zwei Serien aus dem Prototypen geschaffen werden, eine fechttaugliche Version des Prototyps mit einem um 25mm gekürztem Griff und einer Hohlkehle vom 300mm Länge sowie eine „markttaugliche“ Version mit 50mm längerer und durchgängig 10mm breiterer Klinge, ebenfalls mit 300mm langer Hohlkehle. <h4>Themen des Artikels:</h4><div class='Themenliste'><ul><h4><li>Testbericht Einhandschwert JiNo I33 Prototyp</li></h4><li><h4>Einschätzung</li></h4><li><h4>Datenblatt</h4></li></ul></div>                                                         <p>Weiterlesen in dem Artikel <a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/xa-zeughaus/waffen/testbericht-gino-i33-prototyp/">Testbericht Einhandschwert JiNo I33 Prototyp</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Testbericht Einhandschwert JiNo I33 Prototyp</h3>
<p>◄ Hier meine Vorstellung des neuen I33 Fechtschwert Prototyp von JiNo. Ausgearbeitet wurde dieser Prototyp in Zusammenarbeit von Markus Weiler mit Stahl auf Stahl Ende 2009/ Anfang 2010. Das Ziel war es ein fechttaugliches Einhandschwert für das Fechten nach dem I33 anzufertigen. Unsere Wahl fiel auf den tschechischen Schmied JiNo (Jiri Nowak), wegen der bekannten hohen Qualität von dessen Erzeugnissen.</p>
<p>• Das Schwert sollte schon beim Entwurf nicht für Kampfübungen konzipiert sein, es ist also nicht „markttauglich“. Es handelt sich um ein reines Fechtschwert. Dies bitte ich immer in Erinnerung zu halten. Das Schwert ist für das Reenactmentfechten und Marktauftritte vollkommen untauglich.</p>
<div id="attachment_1102" class="wp-caption alignleft" style="width: 434px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/I33-XV.jpg" rel="lightbox[1094]"><img class="size-full wp-image-1102  " title="I33-XV" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/I33-XV.jpg" alt="" width="424" height="125" /></a><p class="wp-caption-text">Oakeshott Typ XV Schwert im I33</p></div>
<p>• Dies ist nun der Prototyp. Es sollen zwei Serien aus dem Prototypen geschaffen werden, eine fechttaugliche Version des Prototyps mit einem um 25mm gekürztem Griff und einer Hohlkehle vom 300mm Länge sowie eine „markttaugliche“ Version mit 50mm längerer und durchgängig 10mm breiterer Klinge, ebenfalls mit 300mm langer Hohlkehle. Ich hoffe, daß die Fechtschwertversion dadurch noch besser Eigenschaften erhält und gute 80-100g leichter wird.</p>
<h3>Einschätzung</h3>
<p>◄ Das Schwert fechtet sich in unseren Übungen zum I33 sehr gut, trotz seines etwas zu langen Griffes (145mm, angestrebt wird wie getippt 120mm). Jeder Testfechter in der Schule war sehr angetan. Die Oakeshott Typ XV Klinge ist, wie es ein sollte, extrem schnell im Stich und daher etwas schwach im Hieb. Dies kann man schon an den Maßen sehen, der schwächeseitige schwingungsfreie Knoten ist gute 28cm in der Klinge! Dennoch ist das Schwert sehr präzise im Hau, was seinem perfekt gelegenen schwächeseitigen Kippunkt geschuldet ist. Durch die hohe Winkelgeschwindigkeit des Orts kann man das Schwert sehr präzise mit dem Buckler koordinieren. Die Länge des Kreuzes kommt der Vorlage im I33 sehr nahe, was ebenfalls das Fechten mit Bucker und Schwert erleichtert.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_1096" class="wp-caption aligncenter" style="width: 835px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/GiNo-I33-1.jpg" rel="lightbox[1094]"><img class="size-full wp-image-1096 " title="GiNo-I33-1" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/GiNo-I33-1.jpg" alt="" width="825" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Der I33 Prototyp von JiNo</p></div>
<p style="text-align: left;">• Der Prototyp ist schon sehr nahe an meinen Wunschvorgaben. Der hochwertige Stahl von JiNo wird das Schwert für mehrere Jahre zu einem ständigen Begleiter beim Üben machen. Die etwas vollkantigen Schlagkanten muß man etwas abrunden, um der Klinge möglichst wenig Angriffspunkte für den Verschleiß zu geben. Außerdem habe ich die Klinge um 10mm beschnitten, um einen stumpferen Ort zu erhalten. Aber das ist ja mittlerweile das Standardverfahren, weil es ja immer noch Käufer gibt, die sich ein solches Schwert an die Wand hängen wollen, und dafür muß das Schwert ja einen spitzen Ort besitzen.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_1097" class="wp-caption alignleft" style="width: 413px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/GiNo-I33-2.jpg" rel="lightbox[1094]"><img class="size-full wp-image-1097   " title="GiNo-I33-2" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/03/GiNo-I33-2.jpg" alt="" width="403" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Einfach, aber gut. Handarbeit von JiNo.</p></div>
<p style="text-align: left;">• Die Klinge ist durch ihre Oakeshott Typ XV Geometrie sehr biegesteif. Das macht das Schwert erstklassig im Gefühl und läßt es dem historischen Original nahe kommen. Doch damit ist das Schwert vollkommen ungeeignet für Kampfübungen und Freifechten. Dies ist ein Schwert zum erlernen der historischen Fechttechnik.</p>
<h3 style="text-align: left;">Datenblatt</h3>
<p style="text-align: left;">◄ Es folgt meine Zusammenstellung der wichtigsten Maße. Eine gewisse Fehlertoleranz bitte ich nachzusehen:</p>
<p style="text-align: left;">• Oakeshott Typ: XV, ein rautenförmiger Klingenquerschnitt, der Mittelgrat ist 345mm nach Kreuz bis zum Ort ausgebildet</p>
<p style="text-align: center;">
<ul style="text-align: left;">
<li>Gewicht: 1230g</li>
<li>Gesamtlänge: 945 mm (nach 10mm Beschnitt am Ort)</li>
</ul>
<p style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;">Gehilz</span></p>
<ul style="text-align: left;">
<li>Gehilzlänge: 205mm</li>
<li>Kreuzstärke: 10mm/ 10mm (vierkantig)</li>
<li>Kreuzlänge: 170mm</li>
<li>Grifflänge: 145mm</li>
<li>Griffbreite: 35mm (am gehilzseitigen Kippunkt)</li>
<li>Griffdicke: 21mm (am gehilzseitigen Kippunkt, die dickste Griffstelle weist 23mm auf, 50mm unter dem Kreuz)</li>
<li>Griffwicklung: Das typische JiNo 13mm Griffleder in Streifenform, Farbe: braun.</li>
<li>Radknauf: 50mm Durchmesser</li>
</ul>
<p style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;">Klinge</span></p>
<ul style="text-align: left;">
<li>Klingenlänge: 740mm (nach 10mm Beschnitt am Ort)</li>
<li>Breite Klinge am Kreuz: 35mm</li>
<li>Klingenstärke am Kreuz: 6mm</li>
<li>Schlagkante am Kreuz: 2mm</li>
<li>Breite Klinge am Ort: 10mm (nach 10mm Beschnitt am Ort)</li>
<li>Klingenstärke am Ort: 3mm</li>
<li>Schlagkante am Ort: 1mm (Kritisch!)</li>
</ul>
<p style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;">Schwer- und Kippunkte</span></p>
<ul style="text-align: left;">
<li>Schwerpunkt: 60mm vor dem Kreuz</li>
<li>Stärkeseitiger Kippunkt: 182mm vor dem Kreuz</li>
<li>Schwächeseitiger Kippunkt: Im Ort (Perfekt)</li>
<li>Schwächeseitiger schwingungsfreier Knoten: 285mm vor dem Ort</li>
<li>Gehilzseitiger schwingungsfreier Knoten: 35mm vor dem Kreuz</li>
</ul>
<p style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;">Preis</span></p>
<ul style="text-align: left;">
<li>Preis: um die 250,- Euro (ich hoffe, das die Serienproduktion im Preis etwas nachläßt)</li>
</ul>
<p style="text-align: left;">►► Frankfurt am Main, 2010, Richard Cole (Stahl auf Stahl)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Çelik çeliğe</title>
		<link>http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/international/celik-celige/</link>
		<comments>http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/international/celik-celige/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 09:02:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stahlaufstahl.de/wr/?p=1075</guid>
		<description><![CDATA[<h4>Themen des Artikels:</h4><div class='Themenliste'><ul><h4><li>Çelik çeliğe</li></h4><li><h4>Tarihsel savaş sanatı</h4></li></ul></div>                                                         <p>Weiterlesen in dem Artikel <a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/international/celik-celige/">Çelik çeliğe</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>◄ Çelik çeliğe hoş geldiniz. Bu sayfalarda tarihsel eskrim, kılıç savaşı, güreş ve Çelik çelikteki egsersiz süreci hakkında bilgiler ile açıklamalar bulabilirsiniz.</p>
<p>• Burda <a href="http://www.stahlaufstahl.de/?p=137">RHEIN-MAIN </a>ve <a href="http://www.stahlaufstahl.de/?p=135">RHEIN-RUHR  </a>bölgesi için olan kurslarımız hakkında bilgiler bulabilirsiniz.</p>
<h3>Çelik çeliğe</h3>
<p>◄ Çelik çeliğe 2007 de Richard Cole tarafından Frankfurt am Main da kurulmuş bir eskrim okuludur. Amacım geç ortaçağın üç tarihi eskrim öğretilerini kurslarımda sunmaktır:<br />
güreş, uzun kılıç ve kalkan ve kılıç ile eskrim.<br />
<div id="attachment_620" class="wp-caption alignright" style="width: 295px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/01/RiPort1.jpg" rel="lightbox[1075]"><img class="size-medium wp-image-620" title="Richard Cole" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/01/RiPort1-285x300.jpg" alt="" width="285" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Çelik çeliğenin Kurucusu Richard Cole</p></div></p>
<p>• Kılıç savaşının bu spektrumuna daha sonra Aşağıdaki dersleri eklemek istiyorum: Scheibendolch, uzun bıçak ve ince kılıç ile eskrim. Son bir aşamada yarım değnek, Teber, uzun mızrak ve yarım kılıçta uzun kılıç ile eskrim.</p>
<p>• Çaba gösterdiğim gerçek bir savaş sanatı. Kılıçlı dövüş sporu değil. Ismimiz bizde program: Biz kesgin silahlarla olan egsersizlerimizde hep Çelik kullanırız. Bu şiddetin anlamsızca yüceltilmesi değil, gerekli bir egzersiz yaklaşımıdır. Ben sadece bu şekilde eski eskrim uzmanlarının öğretilerine yaklaşabilecegimize inanıyorum.</p>
<h3>Tarihsel savaş sanatı</h3>
<p>◄ Burda net bir şekilde ayırmak gerekiyor: Tarihsel savaş sanatları eğlence dövüsü, Reenactment, sahne eskrimi ve ya rol oyunu değildir. Spor açısından rekabet fikiride bizden uzaktır. Bunlar bir kaçımızın eğlence ile yaptığı değerli etkinliktir. Ama tarihsel kaynaklara dayanan kılıç savaşı ile ilgisi yoktur.</p>
<p>• Sende böyle düşünüyorsan, belki yolun erken ve ya geç bize düşer</p>
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		</item>
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		<title>Acier contre Acier</title>
		<link>http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/international/acier-contre-acier/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 23:22:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eric</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stahlaufstahl.de/wr/?p=1060</guid>
		<description><![CDATA[<h4>Themen des Artikels:</h4><div class='Themenliste'><ul><h4><li>Bienvenue</li></h4><li><h4>Acier contre Acier</li></h4><li><h4>Arts martiaux historiques</h4></li></ul></div>                                                         <p>Weiterlesen in dem Artikel <a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/index.php/international/acier-contre-acier/">Acier contre Acier</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Bienvenue</h3>
<p>Bienvenue sur le site internet de &#8220;Stahl auf Stahl&#8221; (Acier contre Acier). Sur ces pages web vous trouvez des articles concernant l&#8217;escrime médiévale et l&#8217;approche d&#8217;entraînement de notre école.</p>
<p>• Sur les sites web regionaux de RHEIN-MAIN et RHEIN-RUHR vous trouvez des informations concernant nos stages ainsi que les horaires et adresses des cours.</p>
<h3>Acier contre Acier</h3>
<p>◄ &#8220;Stahl auf Stahl&#8221; (Acier contre Acier) est une école d&#8217;escrime médiévale qui était fondée par Richard Cole en 2007 à Francfort-sur-le-Main. Je me suis fixé comme objectif d&#8217;enseigner trois disciplines historiques du bas moyen âge: la lutte médiévale, le combat avec la longue épée (ou épée bâtarde) et le combat avec épée et bouclier (bocle) suivant les techniques du manuscrit I.33 (Liber de Arte Dimicatoria).</p>
<div id="attachment_620" class="wp-caption alignright" style="width: 289px"><a href="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/01/RiPort1.jpg" rel="lightbox[1060]"><img class="size-full wp-image-620    " title="Richard Cole" src="http://www.stahlaufstahl.de/wr/wp-content/uploads/2010/01/RiPort1.jpg" alt="" width="279" height="293" /></a><p class="wp-caption-text">Richard Cole, Fondateur de &quot;Stahl auf Stahl&quot;</p></div>
<p>• Bientôt je vais élargir ce spectre de certaines disciplines: le combat avec le &#8220;Scheibendolch&#8221; (poignard utilisé au Moyen Âge), le combat avec le &#8220;langes Messer&#8221; (&#8220;long couteau&#8221;, une arme tranchante) et l&#8217;escrime avec la rapière. Dans une dernière étape, on va ajouter le combat avec la &#8220;halbe Stange&#8221; (un baton de 2,50 m de long), la hallebarde, le long épieu et l&#8217;escrime avec la longue épée à demi-épée (Halbschwert).</p>
<p>• Ce que j&#8217;ambitionne, c&#8217;est un vrai entendement des arts martiaux, pas de combat sportif avec des épées médiévales. Le nom de notre école définit notre approche: Nous exerçons exclusivement avec des armes d&#8217;acier. À mon avis, c&#8217;est la seule possibilité de rétablir les techniques des maitres d&#8217;escrime du Moyen Âge.</p>
<h3>Arts martiaux historiques</h3>
<p>◄ Dans ce point il faut distinguer très clairement: Les arts martiaux historiques ne sont pas une reconstitution historique, pas d&#8217;escrime artistique et pas de jeu de rôle (LARP). Nous sommes aussi loin de nous entraîner avec une idée de compétition sportive. Tous ces activités possèdent une grande valeur pour s&#8217;amuser, mais ce n&#8217;est pas notre approche.</p>
<p>• Si tout cela vous intéresse, nous aimerions vous saluer un jour dans notre école d&#8217;escrime!</p>
<p>►► Francfort-sur-le-Main, 2010, Richard Cole</p>
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