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	<title>Standfest Enterprise</title>
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	<description>Christoph Standfest Unternehmensberatung</description>
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		<title>Herausforderungen der Führung</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Feb 2025 18:36:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HRM]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Kunst, Extreme zu meistern &#8222;Führung bedeutet, Entscheidungen zu treffen. Manchmal triffst du die richtige Entscheidung, manchmal machst du eine falsche. Und manchmal triffst du keine, was oft die schlimmste Entscheidung von allen ist.&#8220; Unbekannt Die Herausforderungen der Führung sind kein Spaziergang im Park. Es ist ein Drahtseilakt zwischen den Extremen. Du bist derjenige, der [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Die Kunst, Extreme zu meistern</strong></strong></h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-style-plain is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;Führung bedeutet, Entscheidungen zu treffen. Manchmal triffst du die richtige Entscheidung, manchmal machst du eine falsche. Und manchmal triffst du keine, was oft die schlimmste Entscheidung von allen ist.&#8220; </p>
<cite>Unbekannt</cite></blockquote>



<p>Die Herausforderungen der Führung sind kein Spaziergang im Park. Es ist ein Drahtseilakt zwischen den Extremen. Du bist derjenige, der in schwierigen Momenten das Steuer in der Hand hält. Es geht nicht darum, den einfachsten Weg zu wählen, sondern den richtigen. Und dieser führt oft durch herausfordernde Situationen, in denen dein Fingerspitzengefühl als Führungskraft gefragt ist. Also, wie gehst du mit den verschiedenen Typen in deinem Team um? Lass uns das mal gemeinsam durchdenken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Enthusiast ohne Erfahrung</h3>



<p>Kennst du das? Ein neuer Mitarbeiter kommt ins Team, brennt förmlich vor Motivation, aber sein Wissen reicht nicht aus, um wirklich produktiv zu sein. Was tun? Ihn kritisieren und riskieren, dass sein Feuer erlischt? Oder ihn coachen und langsam aufbauen? Klar, die zweite Variante ist anspruchsvoller. Aber genau hier zeigt sich, was für eine Führungspersönlichkeit du bist. Du kannst aus einem engagierten, aber unerfahrenen Mitarbeiter eine echte Bereicherung machen – wenn du bereit bist, ihn zu unterstützen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Star des Teams – Genie oder Lastenesel?</h3>



<p>In jedem Team gibt es diesen einen Mitarbeiter, der einfach alles kann. Der schneller, besser und effizienter ist als alle anderen. Und ja, es wäre doch naheliegend, ihm immer die wichtigsten Aufgaben zuzuschieben. Das Problem? Niemand ist eine unerschöpfliche Ressource. Irgendwann kippt der Top-Performer ins Burnout oder verliert die Lust, weil er das Gefühl hat, nur ausgenutzt zu werden. Deine Aufgabe ist es, ihn nicht auszubeuten, sondern seine Stärken sinnvoll einzusetzen – ohne ihn zu überfordern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Diva – verdientes Denkmal oder untragbare Bremse?</h3>



<p>Und dann gibt es die &#8222;alten Hasen&#8220;, die einst brillante Leistungen erbracht haben, heute aber vor allem von ihrem früheren Ruhm leben. Sie genießen Narrenfreiheit und machen oft nur das Nötigste. Lässt du sie gewähren, leidet das Team, weil es den Eindruck bekommt, dass Leistung nicht mehr zählt. Setzt du ihnen Grenzen, provozierst du Widerstand. Die Herausforderung? Den richtigen Mittelweg finden: Respekt zeigen, aber klare Erwartungen setzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Trittbrettfahrer – der unsichtbare Klotz am Bein</h3>



<p>Kennst du diese Kollegen, die sich geschickt durchmogeln und gerade so das Nötigste erledigen? Die im Meeting immer nicken, aber nie wirklich mitarbeiten? Ja, es wäre einfach, sie einfach weitermachen zu lassen, um Konflikte zu vermeiden. Aber genau das ist Gift für dein Team. Denn irgendwann stellt sich die Frage: Warum sollen sich andere anstrengen, wenn manche mit Minimalaufwand durchkommen? Deine Aufgabe ist es, ihnen klare Erwartungen zu kommunizieren – und Konsequenzen folgen zu lassen, wenn sie nicht mitziehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Bequemlichkeitsfalle der Führung</h3>



<p>Viele Führungskräfte scheuen sich davor, unangenehme Gespräche zu führen. Aber genau das unterscheidet einen guten Leader von einem Mitläufer. Du musst dich den schwierigen Themen stellen, Konflikte austragen und Verantwortung übernehmen. Wer den Weg des geringsten Widerstands geht, zahlt am Ende einen hohen Preis: Unzufriedene Mitarbeiter, sinkende Motivation und eine toxische Teamkultur.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit für die <strong><strong>Herausforderungen der Führung</strong></strong></h3>



<p>Letztlich geht es darum, wie du mit diesen <strong>Herausforderungen der Führung</strong> umgehst. Investierst du Zeit, um Talente zu fördern? Schützt du deine besten Leute vor Überlastung? Hast du den Mut, langjährige Mitarbeiter wieder zu aktivieren und Leistung von allen einzufordern?</p>



<p>Führung ist herausfordernd, manchmal unangenehm, aber genau deshalb so entscheidend. Deine Entscheidungen definieren nicht nur dein Team, sondern auch dich selbst als Führungskraft. Stell dich den Herausforderungen der Führung – und wachs daran!</p>



<p></p>
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		<title>New Work Pyramide</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jan 2025 15:02:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[HRM]]></category>
		<category><![CDATA[Organisationsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Bedürfnisse Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum die Reihenfolge der Bedürfnisse in der New Work Pyramide entscheidend ist Die Arbeitswelt ist im Wandel. Mitarbeitende erwarten nicht mehr nur Sicherheit und Gehalt, sondern eine Arbeit, die Flexibilität bietet, soziale Bindungen stärkt und Sinn stiftet. Die New Work Pyramide ist ein wertvolles Modell, um diese Bedürfnisse besser zu verstehen – und um Unternehmen [&#8230;]</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Warum die Reihenfolge der Bedürfnisse in der New Work Pyramide entscheidend ist</h2>



<p>Die Arbeitswelt ist im Wandel. Mitarbeitende erwarten nicht mehr nur Sicherheit und Gehalt, sondern eine Arbeit, die Flexibilität bietet, soziale Bindungen stärkt und Sinn stiftet. Die <strong>New Work Pyramide</strong> ist ein wertvolles Modell, um diese Bedürfnisse besser zu verstehen – und um Unternehmen zu zeigen, wie sie diese in der richtigen Reihenfolge erfüllen können. Denn nur, wenn das Fundament stabil ist, können Mitarbeitende ihr volles Potenzial entfalten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>„Die Kunst, die Bedürfnisse von Mitarbeitenden zu verstehen, liegt nicht nur darin, was wir bieten, sondern auch wann wir es bieten.“</em> – Unbekannt</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading">1. Die Basis: Grundbedürfnisse</h3>



<p>Faire Bezahlung, ein sicherer Arbeitsplatz und eine angenehme Arbeitsumgebung bilden das Fundament jeder erfolgreichen Organisation. Diese Faktoren sind vergleichbar mit den physiologischen Bedürfnissen in Maslows Modell – ohne sie fehlt die Grundlage für Produktivität und Zufriedenheit. Unternehmen, die an dieser Basis sparen, riskieren hohe Fluktuationsraten und Demotivation.</p>



<p>Beispiel: Mitarbeitende, die um ihre Existenz fürchten, können sich nicht auf kreative oder anspruchsvolle Aufgaben konzentrieren. Sicherheit ist der Schlüssel zur Stabilität – sowohl für den Einzelnen als auch für die Organisation.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Flexibilität und Work-Life-Balance</h3>



<p>Sind die Grundbedürfnisse erfüllt, rückt die nächste Ebene in den Fokus: Flexibilität. In einer Welt, die sich immer schneller verändert, erwarten Mitarbeitende, dass ihre Arbeit mit ihrem Leben harmoniert. Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten und Unterstützung bei familiären Verpflichtungen sind keine Luxusgüter mehr, sondern Notwendigkeiten.</p>



<p>Studien zeigen, dass flexible Arbeitsbedingungen nicht nur die Zufriedenheit, sondern auch die Produktivität steigern. Unternehmen, die Flexibilität fördern, gewinnen das Vertrauen ihrer Mitarbeitenden und binden sie langfristig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Kollaboration und soziale Einbindung</h3>



<p>Menschen sind soziale Wesen. Mitarbeitende möchten Teil eines Teams sein, das sie wertschätzt und in dem ihre Meinung zählt. Eine Unternehmenskultur, die Zusammenarbeit, offene Kommunikation und Mitbestimmung fördert, stärkt nicht nur die Bindung der Mitarbeitenden, sondern auch deren Engagement.</p>



<p>Ein Beispiel hierfür ist eine transparente Feedback-Kultur, die Raum für Dialog schafft. Wer gehört und ernst genommen wird, bringt sich aktiv ein und trägt zum Erfolg des Teams bei.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Selbstverwirklichung und Sinnhaftigkeit</h3>



<p>Die Arbeit sollte mehr sein als ein Mittel zum Zweck. Auf dieser Ebene suchen Mitarbeitende nach Möglichkeiten, ihre Talente, Leidenschaften und Ideen einzubringen. Sie möchten nicht nur ihre Aufgaben erfüllen, sondern dabei auch wachsen und lernen.</p>



<p>Individuelle Entwicklungspläne, kreative Freiräume und die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, fördern die Selbstverwirklichung. Mitarbeitende, die sich in ihrer Arbeit wiederfinden, entwickeln eine emotionale Bindung zum Unternehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Die Spitze: Purpose und gesellschaftliche Wirkung</h3>



<p>An der Spitze der Pyramide steht der Wunsch, Teil von etwas Größerem zu sein. Arbeit, die einen Beitrag zu nachhaltigen oder gesellschaftlich relevanten Zielen leistet, stiftet tiefen Sinn. Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und die Möglichkeit, positive Veränderungen zu bewirken, stehen hier im Fokus.</p>



<p>Unternehmen, die ihre Vision klar kommunizieren und den Mitarbeitenden zeigen, welchen Beitrag sie leisten, schaffen eine einzigartige Bindung. Diese Bindung geht über klassische Motivation hinaus und gibt der Arbeit eine Bedeutung, die weit über den Arbeitsplatz hinausreicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum die richtige Reihenfolge entscheidend ist</h3>



<p>Wie bei Maslows Bedürfnispyramide können auch in der New Work Pyramide die höheren Ebenen erst erreicht werden, wenn die darunterliegenden erfüllt sind. Ein Unternehmen, das Mitarbeitenden Sinn stiften möchte, ohne auf faire Bezahlung und Sicherheit zu achten, wird scheitern.</p>



<p>Die <strong>New Work Pyramide </strong>zeigt, dass der Mensch im Mittelpunkt stehen muss – mit all seinen Bedürfnissen. Nur wenn Unternehmen diese Bedürfnisse systematisch angehen, schaffen sie langfristige Bindung, Zufriedenheit und Erfolg.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit: Nachhaltiger Erfolg durch eine neue Perspektive</h3>



<p>In der modernen Arbeitswelt reicht es nicht mehr aus, kurzfristige Ziele zu verfolgen. Es geht darum, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das nicht nur die Leistung fördert, sondern auch den Menschen als Ganzes unterstützt.</p>



<p>Du brauchts Unterstützung bei deinem Personalbedarf? Ich unterstütze dich gerne bei deiner Personalplanung über <a href="https://workplace4you.at">WORKPLACE4YOU</a></p>
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		<title>KVP – Kontinuierliche Verbesserung für Dein Unternehmen</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Jan 2025 09:32:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Shopfloor]]></category>
		<category><![CDATA[KVP]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionsberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Laufende Verbesserungen Deiner Prozesse in Produktion oder Verwaltung gelingen nicht durch einen radikalen Neuanfang oder eine Revolution. Vielmehr ist es eine Politik der kleinen Schritte, die kontinuierlich einen Verbesserungsprozess in Gang setzt. Wie viele kleine Änderungen im KVP große Wirkung entfalten können, erfährst Du in diesem Beitrag. KVP kurz erklärt Der kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) ist [&#8230;]</p>
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<p>Laufende Verbesserungen Deiner Prozesse in Produktion oder Verwaltung gelingen nicht durch einen radikalen Neuanfang oder eine Revolution. Vielmehr ist es eine Politik der kleinen Schritte, die kontinuierlich einen Verbesserungsprozess in Gang setzt. Wie viele kleine Änderungen im KVP große Wirkung entfalten können, erfährst Du in diesem Beitrag.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>KVP kurz erklärt</strong></h3>



<p>Der kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) ist eine Methode, bei der stetig und in kleinen Schritten Optimierungen in Deinem Unternehmen stattfinden. Produkt-, Prozess- und Servicequalität werden durch KVP dauerhaft verbessert.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Einsatzgebiete</strong></h3>



<p>Oft stehen bahnbrechende Neuerungen im Rampenlicht eines Unternehmenserfolgs. Doch meistens sind es die vielen kleinen Verbesserungen, die den Unterschied zur Konkurrenz ausmachen. Das Streben nach stetiger Verbesserung ist kein Prozess, den man ein- und ausschalten kann. Kontinuierliche Verbesserung ist eine Denkweise, die Deine Unternehmenskultur prägen sollte.</p>



<p>Mit dieser leisen, aber effektiven Rationalisierung schaffst Du Effizienz in Deinen Prozessen und senkst Deine Produktionskosten. Setze bei Deinen Produkten und Dienstleistungen auf KVP und schaffe dadurch Mehrwert für Deine Kunden. Oft sind es Kleinigkeiten, die den Verkaufserfolg ausmachen – zum Beispiel ein vereinfachter Bestellvorgang oder eine übersichtlichere Produktauswahl.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wer soll laufend verbessern?</strong></h3>



<p>Diese Frage ist schnell beantwortet: Alle, die in irgendeiner Form mit Deinem Unternehmen Berührungspunkte haben. Dazu zählen Deine Mitarbeitenden, aber auch Lieferanten und Kunden. Spanne ein Netzwerk, das gemeinsam zum Erfolg beiträgt.</p>



<p>Die wichtigste Rolle für den Erfolg eines KVP spielt immer die Geschäftsleitung. Du sorgst für ausreichend Motivation und Anerkennung. Ab hier wird es oft theoretisch, und genau daran scheitern viele Umsetzungsversuche.</p>



<p>Ein häufiger Trugschluss: Der Glaube, KVP sei ein einfacher Prozess, der nur gestartet werden muss und bei Bedarf durch Prämien und Anreize gesteuert werden kann. Stattdessen bist Du gefragt – und nur Du!</p>



<p>Ein Externer kann Dich begleiten und unterstützen, aber niemals eine neue Kultur in Deinem Unternehmen verankern. Überlege genau, was Du mit finanzieller Zuwendung oder gar Beförderungen erreichen möchtest. Wie sollen diese transparent und fair gestaltet werden? Die Gefahr von Neid und Missgunst ist bei finanziellen Anreizen allgegenwärtig.</p>



<p>Fördere lieber den inneren Antrieb Deiner Mitarbeitenden zur Optimierung. Deine Aufgabe besteht darin, ihnen keine Steine in den Weg zu legen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wertschätzender Umgang mit Verbesserungen im KVP</strong></h3>



<p>Grundvoraussetzung ist der Wille der Führungskräfte, Ergebnisse aus dem<strong> KVP</strong> unmittelbar umzusetzen und die dafür notwendigen Ressourcen bereitzustellen. Fehlt es an Umsetzungsbereitschaft oder zieht sich der Prozess in die Länge, erstickst Du jede Motivation.</p>



<p>Sollte ein Vorschlag Deiner Mitarbeitenden nicht umgesetzt werden können, bist Du in der Pflicht, Deine Entscheidung nachvollziehbar zu begründen. Hole die Verbesserungen vor den Vorhang und bedanke Dich bei den handelnden Personen. Jede, noch so kleine, Verbesserung verdient Deine Aufmerksamkeit.</p>



<p>Damit der KVP nicht chaotisch abläuft, ist eine strukturierte Herangehensweise von Vorteil:</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Stelle Dir diese vier Fragen in dieser Reihenfolge:</strong></h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:18% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://standfest-enterprise.at/wp-content/uploads/2025/01/Regelkreis.png" alt="KVP - Kontinuierlicher Verbesserungsprozess | Regelkreis" class="wp-image-263 size-full"/></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<ul class="wp-block-list">
<li>Wie soll es sein?</li>



<li>Was tun wir und wie?</li>



<li>Was wurde erreicht?</li>



<li>Was ist noch zu tun?</li>
</ul>
</div></div>



<p>Jede*r Mitarbeitende darf und soll Verbesserungen in ihrem/seinem Bereich planen und umsetzen. Deine Mitarbeitenden können als Betroffene am besten feststellen, wo Verbesserungspotenziale liegen.</p>



<p>Fällt Dir ein Problem auf, diktiere keine Lösung. Hilf Deinen Mitarbeitenden, das Problem zu erkennen und eigene Lösungen zu entwickeln. Eine hilfreiche Methode dafür ist die <strong>5S-Methode</strong>.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h3>



<p>KVP unterstützt Dich bei der Optimierung Deiner bestehenden Strukturen und Produkte. Er entbindet Dich jedoch nicht davon, in regelmäßigen Abständen Deine Strategie und unternehmerische Ausrichtung zu hinterfragen.</p>



<p>Mit einer klaren Vision und einer Kultur der kleinen Schritte kannst Du Dein Unternehmen stetig verbessern – und dabei alle mitnehmen, die zum Erfolg beitragen.</p>
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		<title>Liquidität steuern</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Dec 2024 13:47:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Controlling]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Liquidität]]></category>
		<category><![CDATA[Zahlungsfähig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Liquidität steuern &#124; Christoph Standfest Unternehmensberater </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Steuere Deine Liquidität – Sichere Deine Zahlungsfähigkeit!</h3>



<p>Zahlungsschwierigkeiten sind nicht nur nervig, sondern oft der Anfang vom Ende eines Unternehmens. Insolvenz bedeutet nichts anderes als Zahlungsunfähigkeit. Darum solltest Du die Liquidität Deines Betriebs immer im Auge behalten. Hier erfährst Du, warum es wichtig ist, eine direkte Finanzplanung für Dein Unternehmen zu installieren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was ist Liquidität?</h4>



<p>Liquidität beschreibt die Menge an kurzfristig verfügbaren Mitteln, egal ob es sich um Guthaben oder einen Überziehungsrahmen handelt. Hauptsache, Du kannst Deine Rechnungen pünktlich bezahlen. Denn als „liquide“ gilt, wer in der Lage ist, seine fälligen Verpflichtungen zu erfüllen. Hier gilt ein klarer Grundsatz: „Nur Cash ist fesch!“ Es hilft Dir wenig, wenn Du super Ideen hast, aber Deine Krankenkasse, das Finanzamt oder Deine Lieferanten nicht mehr bezahlen kannst.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Warum brauchst Du eine Finanzplanung?</h4>



<p>Wenn Dein Unternehmen stabil läuft, die Umsätze konstant bleiben und auch die Kosten überschaubar sind, reicht oft eine Cashflow-Planung. Mit ihr kannst Du auf Basis der im Controlling ermittelten Liquiditätsgrade ein Mindestniveau an Liquidität sicherstellen.</p>



<p>Aber hier kommt der Haken: Diese Planung blickt immer nur in den Rückspiegel. Läuft bei Dir im Unternehmen wirklich immer alles wie geplant? Falls nicht, solltest Du über eine direkte Finanzplanung nachdenken, besonders wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Deine finanziellen Reserven knapp sind.</li>



<li>Du mit hohen einmaligen Ausgaben rechnen musst.</li>



<li>Deine Zahlungseingänge unregelmäßig sind.</li>
</ul>



<p>Auch folgende Situationen sprechen für eine direkte Finanzplanung:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dein Unternehmen investiert stark in die eigene Infrastruktur.</li>



<li>Dein Unternehmen wächst durch Zukäufe massiv.</li>



<li>Du steckst in einer Krise.</li>



<li>Dein Unternehmen ist jung und verfügt über wenige liquide Mittel.</li>



<li>Dein Geschäft unterliegt starken saisonalen Schwankungen.</li>



<li>Du arbeitest überwiegend projektbasiert.</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Grundsätze und Maßnahmen zur Sicherung Deiner Zahlungsfähigkeit</h4>



<p>Mit den folgenden Tipps kannst Du die Liquidität Deines Unternehmens sichern:</p>



<p><strong>1. Rechnungen schnell stellen</strong><br>Fertig ist fertig! Sobald der Kunde Deine Arbeit abgenommen hat, stelle die Rechnung sofort aus. Bei langfristigen Projekten kannst Du Teilrechnungen oder Anzahlungen vereinbaren.</p>



<p><strong>2. Kurze Zahlungsziele gewähren, lange in Anspruch nehmen</strong><br>Zahle pünktlich, aber nicht zu früh. Gleichzeitig solltest Du Deine Kunden dazu anhalten, ihre Rechnungen zügig zu begleichen. Skonto kann dabei helfen: Biete Deinen Kunden einen kleinen Rabatt für schnelle Zahlung und verhandle mit Deinen Lieferanten über längere Zahlungsziele.</p>



<p><strong>3. Mahnwesen nicht vernachlässigen</strong><br>Habe Deine offenen Forderungen immer im Blick. Erinnere Kunden rechtzeitig daran, ihre Rechnungen zu begleichen. Wenn jemand unberechtigt Skonto abzieht, sprich es an – es ist Dein Geld!</p>



<p><strong>4. Lagerstand minimieren</strong><br>Halte Dein Lager so klein wie möglich. Jedes Teil, das auf Lager liegt, bindet Kapital, das Dir auf dem Konto fehlt.</p>



<p><strong>5. Richtig finanzieren</strong><br>Finanziere langfristige Investitionen niemals über Deinen Kontokorrentkredit. Bequeme Entscheidungen – etwa die Bank nicht einzuschalten – rächen sich später. Sprich mit Deiner Bank über geplante Investitionen und die besten Finanzierungsmöglichkeiten.</p>



<p><strong>6. Wirtschaftlichkeit steigern</strong><br>Verbesserst Du die Wirtschaftlichkeit Deines Unternehmens, sicherst Du langfristig auch Deine Liquidität. Eine Kostenrechnung hilft Dir, Einsparpotenziale zu finden oder Preissteigerungen zu planen. Wichtig ist nur: Erkennen und handeln!</p>



<h4 class="wp-block-heading">Fazit</h4>



<p>Liquiditätsplanung und -überwachung sind keine einfachen Aufgaben. Sie reichen von der Umsatz- bis zur Kostenplanung. Je sorgfältiger Du dabei vorgehst, desto weniger böse Überraschungen wirst Du erleben.</p>



<p>Geld ist zwar nicht alles, aber ohne Geld ist alles nichts!</p>
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		<title>Flexible und effiziente Fertigung durch das Fluss-Prinzip</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Dec 2024 12:54:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Shopfloor]]></category>
		<category><![CDATA[Durchlaufzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Flussfertigung]]></category>
		<category><![CDATA[Flussprinzip]]></category>
		<category><![CDATA[Lieferzeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Flexible und effiziente Fertigung durch das Fluss-Prinzip &#124; Christoph Standfest Unternehmensberater </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>100-prozentige Liefertreue? Das ist heute keine Besonderheit mehr, sondern Grundvoraussetzung. Ebenso ist eine schlanke und kosteneffiziente Fertigung ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Aber keine Sorge: Diese beiden Ziele stehen nicht im Widerspruch. Mit dem Fluss-Prinzip kannst Du beides gleichzeitig erreichen. Wie das funktioniert, erfährst Du hier.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Fluss-Prinzip kurz erklärt</h2>



<p>Das Ziel des Fluss-Prinzips ist ein stetiger Materialfluss – ohne Verzögerungen und ohne Unterbrechungen. Dabei geht es nicht darum, einzelne Arbeitsschritte zu optimieren, sondern vielmehr die Zusammenarbeit aller Arbeitsschritte und Abteilungen in den Fokus zu nehmen. Denn die gesamte Produktionskette ist nur so schnell wie ihr langsamstes Glied.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Beispiel</h3>



<p>Vielleicht kommt Dir das bekannt vor: In vielen Unternehmen laufen Produktionszellen oder Fertigungslinien mit maximaler Produktivität – bis sie an einer Abteilungsgrenze ins Stocken geraten.</p>



<p>Nehmen wir eine Abteilung „Zuschnitt“ als Beispiel: Hier wird eine neue, superschnelle Maschine eingeführt, die viel Geld gekostet hat. Um diese Investition so schnell wie möglich zu rechtfertigen, läuft die Maschine auf Hochtouren und produziert zugeschnittenes Material ohne Pause. Das Ergebnis? Ein Berg von Ware türmt sich in der Produktion.</p>



<p>Die erste Lösung: Ein Pufferlager wird eingerichtet. Aber das macht es nur komplizierter, denn die Suche nach den richtigen Teilen wird immer aufwendiger. Also wird eine neue Stelle für die Kommissionierung geschaffen. Klingt gut, oder? Leider nicht. Der Berg wächst weiter, die Suche dauert noch länger, und die Lieferzeiten werden immer ungenauer.</p>



<p>Was ist schiefgelaufen? Die Harmonie in der Fertigung wurde zerstört. Der vermeintliche Engpass wurde überkompensiert, und das Silodenken hat die Gesamtsituation verschärft.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie das Fluss-Prinzip hilft</h3>



<p>Stell Dir vor, Du harmonisierst den Zuschnitt mit den nachgelagerten Prozessen. Das bedeutet: Alle Prozesse laufen auf derselben „Geschwindigkeit“. Was bringt Dir das?</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Weniger Suchzeiten</strong>: Keine Zeitverschwendung mehr durch chaotische Pufferlager.</li>



<li><strong>Kürzere Durchlaufzeiten</strong>: Dein Material bewegt sich schnell und effizient durch die Produktion.</li>



<li><strong>Höhere Liefertreue</strong>: Du kannst Deine Versprechen gegenüber Kunden zuverlässig einhalten.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Das Fluss-Prinzip gehört zu den wichtigsten Grundsätzen des Lean Managements: Ein kontinuierlicher und geglätteter Produktionsablauf. Wenn Du es schaffst, Engpässe zu beseitigen, die Produktion zu harmonisieren und den Fokus auf den Wertstrom zu legen, kannst Du kleine Produktionslose kontinuierlich fließen lassen. Das ist die Basis für eine Fertigung, die flexibel, effizient und auftragsbezogen gesteuert werden kann.</p>



<p>Du möchtest Deine Produktion optimieren? Fang an, den Fluss zu gestalten – Schritt für Schritt.</p>



<p></p>
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		<title>OEE-Kennzahlen in der Produktion</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Dec 2024 20:11:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Shopfloor]]></category>
		<category><![CDATA[Kennzahlen]]></category>
		<category><![CDATA[OEE-Kennzahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionsberatung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Effizienzsteigerung durch gezieltes Controlling – die optimale Auslastung der Produktionskapazitäten ist ein wichtiger Erfolgsfaktor in jedem Unternehmen. Die OEE-Kennzahlen helfen dabei.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Effizienzsteigerung durch gezieltes Controlling</strong> – die optimale Auslastung der Produktionskapazitäten ist ein wichtiger Erfolgsfaktor in jedem Unternehmen. Die OEE-Kennzahlen (Overall Equipment Effectiveness) helfen dabei, die Produktionsprozesse effizienter und wirtschaftlicher zu gestalten. In diesem Blogbeitrag werde ich Ihnen die Bedeutung und die Formeln zur Berechnung der OEE-Kennzahlen näher erläutern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was sind OEE-Kennzahlen?</h3>



<p>OEE-Kennzahlen sind ein Maß für die Effizienz und Leistungsfähigkeit von Produktionsanlagen. Es handelt sich hierbei um einen wichtigen Indikator zur Bewertung der Produktivität und Rentabilität von Unternehmen. Die Kennzahlen werden verwendet, um die Auslastung von Maschinen und Anlagen zu messen und um mögliche Verbesserungspotentiale aufzudecken.</p>



<p>OEE-Kennzahlen setzen sich aus drei Faktoren zusammen: Verfügbarkeit, Leistung und Qualität. Diese Faktoren werden jeweils als Prozentsatz berechnet und anschließend miteinander multipliziert. Das Ergebnis ist der OEE-Wert, der die Gesamteffektivität der Produktion widerspiegelt.</p>



<figure class="wp-block-image"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="464" src="https://standfest-enterprise.at/wp-content/uploads/2024/12/oee-berechnung-matrix-1024x464.jpg" alt="" class="wp-image-80" srcset="https://standfest-enterprise.at/wp-content/uploads/2024/12/oee-berechnung-matrix-1024x464.jpg 1024w, https://standfest-enterprise.at/wp-content/uploads/2024/12/oee-berechnung-matrix-300x136.jpg 300w, https://standfest-enterprise.at/wp-content/uploads/2024/12/oee-berechnung-matrix-768x348.jpg 768w, https://standfest-enterprise.at/wp-content/uploads/2024/12/oee-berechnung-matrix.jpg 1500w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Die Formeln zur Berechnung der OEE-Kennzahlen</h3>



<h4 class="wp-block-heading">Verfügbarkeit (Availability)</h4>



<p>Die Verfügbarkeit gibt an, wie viel Zeit eine Maschine oder Anlage tatsächlich produktiv genutzt werden konnte. Die Formel zur Berechnung der Verfügbarkeit lautet:</p>



<p><strong>Verfügbarkeit = (Betriebszeit – Stillstandszeit) / Betriebszeit x 100%</strong></p>



<p>Die Betriebszeit ist die Gesamtzeit, in der die Maschine zur Verfügung stand. Die Stillstandszeit ist die Zeit, in der die Maschine nicht produktiv genutzt werden konnte, zum Beispiel aufgrund von Wartungsarbeiten oder Reparaturen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Leistung (Performance)</h4>



<p>Die Leistung gibt an, wie effektiv eine Maschine oder Anlage während der Betriebszeit genutzt wurde. Die Formel zur Berechnung der Leistung lautet:</p>



<p><strong>Leistung = (Produktionszeit x Stückzahl Soll) / Betriebszeit x 100%</strong></p>



<p>Die Produktionszeit ist die Zeit, in der tatsächlich produziert wurde. Die Stückzahl Soll gibt an, wie viele Produkte in dieser Zeit produziert werden sollten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Qualität (Quality)</h4>



<p>Die Qualität gibt an, wie viele fehlerhafte Produkte produziert wurden. Die Formel zur Berechnung der Qualität lautet:</p>



<p><strong>Qualität = (Stückzahl Soll – Stückzahl Ausschuss) / Stückzahl Soll x 100%</strong></p>



<p>Die Stückzahl Ausschuss gibt an, wie viele fehlerhafte Produkte produziert wurden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Overall Equipment Effectiveness (OEE)</h4>



<p>Die OEE-Kennzahl setzt sich aus den drei Faktoren Verfügbarkeit, Leistung und Qualität zusammen. Die Formel zur Berechnung der OEE lautet:</p>



<p><strong>OEE = Verfügbarkeit x Leistung x Qualität</strong></p>



<p>Mit dieser Kennzahl lässt sich die Gesamteffektivität der Produktion bewerten und gezielt verbessern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Bedeutung der OEE-Kennzahlen</h3>



<p>OEE-Kennzahlen sind ein wichtiges Instrument zur Optimierung von Produktionsprozessen. Sie ermöglichen eine gezielte Analyse der Produktionsabläufe und eine Identifikation von Schwachstellen. Durch die Messung und Überwachung der Kennzahlen können Unternehmen schnell auf Störungen und Ausfälle reagieren und somit Ausfallzeiten minimieren. Dadurch wird die Produktivität gesteigert und die Kosten reduziert. Eine hohe OEE-Kennzahl zeigt an, dass die Produktionsprozesse effizient und rentabel sind.<br>OEE-Kennzahlen werden auch oft im Rahmen von Lean-Management-Ansätzen verwendet. Lean-Management ist eine Philosophie, die darauf abzielt, Verschwendungen zu reduzieren und die Produktivität zu steigern. Eine hohe OEE-Kennzahl ist ein Indikator für eine effektive Umsetzung von Lean-Management-Prinzipien.<br>Um eine nachhaltige Effizienzsteigerung zu erreichen, sollten Unternehmen die OEE-Kennzahlen regelmäßig messen und analysieren. Es empfiehlt sich, die Kennzahlen für jeden Produktionsprozess separat zu erfassen, um gezielt Verbesserungsmaßnahmen ergreifen zu können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Die OEE-Kennzahlen sind ein wichtiger Indikator für die Effizienz und Rentabilität von Produktionsanlagen. Sie ermöglichen eine gezielte Analyse von Produktionsprozessen und eine Identifikation von Verbesserungspotentialen. Durch die regelmäßige Messung und Überwachung der Kennzahlen können Unternehmen ihre Produktionsprozesse effizienter gestalten und somit ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern.</p>



<p><br>In diesem Sinne möchte ich mit einem passenden Zitat abschließen:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Effizienz ist nicht nur eine Frage des Arbeitsstils, sondern auch eine Frage der Technologie.</p>
<cite>Bill Gates</cite></blockquote>



<p></p>
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		<title>Zehn Prinzipien für eine effiziente Besprechungskultur</title>
		<link>https://standfest-enterprise.at/zehn-prinzipien-fuer-eine-effiziente-besprechungskultur/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Sep 2024 20:20:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Organisationsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Besprechungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zehn Prinzipien für eine effiziente Besprechungskultur &#124; Christoph Standfest Unternehmensberatung</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Werte und Prinzipien der gelebten Besprechungskultur prägen nachhaltig die Kultur ihres Unternehmens. In diesem Beitrag habe ich zehn Prinzipien für eine effiziente Besprechungskultur für die Vorbereitung und Durchführung von operativen Besprechungen zusammengefasst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">1. Zweck der Besprechung – Wofür treffen wir uns?</h3>



<p>Gute Besprechungskultur wird dadurch gekennzeichnet, dass es eine eindeutige Antwort auf die Frage gibt „wofür“ die Besprechung stattfindet. Darum ist es wichtig, gleich in der Einladung auf den Zweck und das Ziel dieser Besprechung hin zu weisen. Viele Besprechungen verlaufen ins Nichts, weil Diskussionen stattfinden, die keinen erkennbaren Beitrag zum eigentlichen Ziel der Besprechung leisten.<br>Insgesamt unterscheide ich vier verschiedene Arten von Besprechungen mit jeweils unterschiedlichen Besprechungsregeln.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Planungs- / Strategiemeetings</li>



<li>Operative Besprechungen</li>



<li>Reviews</li>



<li>Retrospektiven</li>
</ul>



<p>Grundsätzlich gelten in allen vier Arten die gleichen Benimmregeln, der Unterschied wird in den einzelnen Prioritäten sichtbar.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Charakteristika von operativen Besprechungen</h4>



<p>Operative Besprechungen beziehen sich auf die Umsetzung des laufenden Geschäfts. Im Vordergrund stehen dabei auftretende Herausforderungen, aktuelle Aufgaben und Zahlen. Das Ziel operativer Besprechungen, ist sich gegenseitig auf dem Laufenden zu halten und offene Fragen oder Probleme zu klären. Typische Beispiele von operativen Besprechungen sind Projektmeetings oder Verkaufs- Produktions Jour Fixe. Je nach Dynamik in den Geschäftsmodellen folgen die Besprechungen einem täglichen bis wöchentlichen Rhythmus und dauern wenige Minuten bis zu maximal zwei Stunden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Themenliste – Wie viel Vorbereitung braucht ihre Besprechung?</h3>



<p>Mit der Beantwortung der Frage, wofür die Besprechung stattfindet, haben Sie bereits die wichtigsten Inhaltspunkte gesetzt. Bei wöchentlichen Produktionsbesprechungen empfiehlt sich für den Informationsaustausch eine festgelegte Liste abzuarbeiten. Hier können sich die Teilnehmer reihum auf den gleichen Wissensstand bringen. Im Anschluss an den Wissensaustauch können Sie gemeinsam mit den Teilnehmern weitere Themen strukturiert und priorisiert abarbeiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. Der Zeitrahmen – Besprechungen starten und enden pünktlich</h3>



<p>Obwohl die meisten Besprechungen eine fixe Start- und Endzeit haben, werden viele Besprechungen überzogen. Ich glaube, das liegt entweder an mangelnder Klarheit über das Ziel der Besprechung, die Besprechungen nicht oft genug stattfinden oder nicht konsequent moderiert werden. Ein pünktlicher Start und ein zeitiges Ende sind somit Ausdruck einer guten Besprechungskultur.</p>



<p>Daraus lässt sich eine erste Maßnahme gegen chronisches Überziehen von Besprechungen ableiten. Es ist daher die Frage zu stellen, ob das Ziel der Besprechung verständlich und klar ist, ausreichend Zeit eingeplant wurde und ob die gewählte Frequenz ausreicht. Die konsequente und regelmäßige Durchführung mit einer klaren Agenda ist der erste Schritt zu einer besseren Kultur. Sollte es einmal mehr zu besprechen geben, dann einfach eine zusätzliche Besprechung ansetzen. Bei langwierigen Diskussionspunkten, die nicht alle Teilnehmer betreffen, kann diese in kleinerem Kreis geschehen.</p>



<p>Wenn Sie in Ihren Besprechungen mit der Moderation zu beschäftigt sind, um die Zeit im Auge zu behalten, so ernennen sie einen „Wächter der Zeit“. Der „Wächter der Zeit“ erinnert Sie mit einem Fingerzeig auf die Uhr, die Besprechung zu gegebenem Zeitpunkt zu beenden. Wenn Sie Besprechungen pünktlich beenden, zeigen Sie damit auch einen respektvollen Umgang mit der Zeit ihrer Mitarbeiter.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. Teilnahmen und Absagen</h3>



<p>Eine operative Besprechung ist kein „nice to have“ sondern eine wichtige Informationsquelle für alle Betroffenen. Die Akzeptanz einer wöchentlichen Besprechung steigern sie nur mit Qualität. Qualität bei den Inhalten, Qualität im Umgang miteinander und vor allem Qualität beim Erscheinen der einzelnen Protagonisten. Ich halte nichts von vorgegaukelter Freiwilligkeit, besser ist es immer, das Kind beim Namen zu nennen und die Einladung zu einem operativem Jour Fixe auch als Pflichtveranstaltung zu betiteln.</p>



<p>Ein gutes Miteinander zeichnet sich dadurch aus, dass die Teilnehmer einer Besprechung, bei Verhinderung rechtzeitig absagen. Dies kann bei wichtigen beruflichen Terminüberschneidungen schon einmal vorkommen, sollte aber nicht zur Regel werden. Wenn der Mehrwert der Besprechungen für alle vorhanden und ersichtlich ist, werden auch diese Diskussionen überflüssig.</p>



<p>Weniger tolerant sollten sie dagegen bei Absagen ohne Begründung oder Fernbleiben ganz ohne einer Absage sein. Das ist einfach ein Ausdruck von schlechtem Benehmen und ist nicht respektvoll wartenden Kollegen gegenüber.</p>



<h3 class="wp-block-heading">5. Besprechungen strukturieren, moderieren und führen</h3>



<p>Der Herr der Besprechung ist jener, der zur Besprechung geladen hat und der die Besprechung auch führt. Sollte der Organisator der Besprechung verhindert sein so ernennt er einen Stellvertreter. Mit der Einladung hat der Organisator bereits sichergestellt, dass der Zweck der Zusammenkunft klar ist (Produktionsbesprechung,&nbsp;<a href="https://www.standfest-enterprise.at/schluss-mit-dem-chaos-am-arbeitsplatz/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">5S Projekt</a>, …), Zeit und Ort bekannt sind und das Ziel der Besprechung klar ist und die richtigen Leute eingeladen sind.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Begrüßung</h4>



<p>Als Organisator geben Sie zu Beginn einen kurzen Überblick über Inhalt und Ziele der Besprechung. Erwähnen Sie alle Teilnehmer welche Ihre Teilnahme an der Besprechung absagten mit dem Grund ihrer Absage.<br>Diese Fragen sollten Sie in den ersten Minuten der Besprechung zum organisatorischen Ablauf klären:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Warum sind wir heute hier?</li>



<li>Wer ist dabei? Wer fehlt und warum?</li>



<li>Wie viel Zeit haben wir?</li>



<li>Was wollen wir erreichen?</li>
</ul>



<p>Auch bei wöchentlichen Besprechungen sollten Sie auf diese Einleitung nicht verzichten. Die Verbesserung Ihrer Besprechungskultur erreichen Sie nur durch Kontinuität.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Inhalt – Weniger Powerpoint, mehr Flipchart</h4>



<p>Jeder war schon einmal Leidtragender in einem Powerpointvortrag. Es gibt nichts Ermüdenderes als einem Vortrag von 20 oder mehr Seiten zu folgen.<br>Sprechen sie Ihr Intro frei und erarbeiten sie anschließend die Agenda-Punkte ab. Es ist deutlich aktivierender, wenn Teilnehmer die Chance haben mitzumachen statt nur teilzunehmen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Abschluss</h4>



<p>In den letzten Minuten der Besprechung (die letzten 10% der Gesamtdauer) geben Sie eine kurze Zusammenfassung der Punkte und die vereinbarten Aufgaben an. Diese Schlussworte runden die Besprechung ab.</p>



<h3 class="wp-block-heading">6. Anstand – Besprechungen leben von respektvollem Miteinander</h3>



<p>Als Organisator und Moderator sind sie für den respektvollen Umgang der Teilnehmer miteinander verantwortlich. Handlungen gegen die vorab festgelegten Verhaltensregeln müssen von Ihnen angesprochen werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Folgende Kommunikationsregeln sollten vorab vereinbart werden:</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ausreden lassen</li>



<li>Das Problem angreifen, nicht Personen<br>Die Frage nach der Lösung stellen und nicht nach der Schuld</li>



<li>Ausgeglichenheit der Redebeiträge<br>Dies ist kein Platz für exzessive Monologe</li>



<li>Jede Idee ist es Wert aufgeschrieben und behandelt zu werden. Benutzen sie dafür einen Themenspeicher</li>



<li>Keine Handys oder Computer<br>Es ist ein Zeichen von äußerster Unhöflichkeit, wenn das Handy läutet oder eine „Whats App Nachricht“ beantwortet wird, dass gilt vor allem auch für sie selbst. Gehen Sie mit leuchtendem Beispiel voran!</li>



<li>Pünktlichkeit!</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">7. Selbstwirksamkeit vs Konsum – Nicht “man”, sondern “ich” und “Du”</h3>



<p>Selbstorganisation und Verantwortung sollten zentrale Werte Ihrer Unternehmenskultur sein. Das heißt, solange Sie über gemeinsame Erfolge sprechen, ist „wir“ völlig angebracht. Wenn in der Gruppe dagegen über Meinungen oder konkrete Maßnahmen gesprochen wird, sollte das „wir“ oder viel schlimmer das „man“ durch ein „ich“ oder „du“ ersetzt werden.</p>



<p>Beschlossene Maßnahmen welche „man“ umsetzen sollte, werden nie angegangen.<br><strong>„Man“</strong>&nbsp;fühlt sich sehr wohl in der Kuschelecke des&nbsp;<strong>„wir“</strong>.</p>



<p>Verantwortung wird nur mit einer direkten Ansprache erzeugt. Das Erstellen einer „to do“ Liste hilft bei der Zuordnung der einzelnen Verantwortlichkeiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">8. Besprechungsprotokoll erstellen – Protokolle schaffen Transparenz</h3>



<p>Ein Protokoll ist Ausdruck von Verbindlichkeit Ihrer getroffenen Entscheidungen und vereinbarten Aufgaben. Das Protokoll sollte während der Besprechung erstellt werden und beim Abschluss der Besprechung kurz durchgegangen werden.</p>



<p>Darum ist es vorteilhaft, wenn sie das Besprechungsprotokoll während der Besprechung immer wieder sichtbar machen oder kurz zur Diskussion stellen. Somit beseitigen Sie letzte Unklarheiten und beugen Missverständnisse vor.</p>



<h4 class="wp-block-heading">In ein gutes Besprechungsprotokoll gehören folgende Punkte:</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zweck der Besprechung</li>



<li>Ort, Dauer, Anwesende</li>



<li>Agenda – was wollen / haben wir besprochen</li>



<li>Aufgaben, nächste Schritte – wer ist für was verantwortlich</li>
</ul>



<p>Das Protokoll sollte im Anschluss an alle Teilnehmer verteilt werden und im Idealfall an gewohnter Stelle jederzeit einsehbar zur Verfügung stehen. (Ablage auf dem Fileserver, Intranet etc.) Zu einer guten Besprechungskultur gehört ein Protokoll.</p>



<h3 class="wp-block-heading">9. Ein freier Stuhl für Ihren Kunden</h3>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:20% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="430" height="716" src="https://standfest-enterprise.at/wp-content/uploads/2024/12/chair-2424212_1280.png" alt="Leerer Stuhl | Zehn Prinzipien für eine effiziente Besprechungskultur" class="wp-image-142 size-full" srcset="https://standfest-enterprise.at/wp-content/uploads/2024/12/chair-2424212_1280.png 430w, https://standfest-enterprise.at/wp-content/uploads/2024/12/chair-2424212_1280-180x300.png 180w" sizes="(max-width: 430px) 100vw, 430px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Für unseren Geldgeber sollte immer ein Platz in unserer Mitte sein. In jeder Besprechung wird ein freier Platz für den Kunden reserviert. Mit dieser Symbolik werden die Teilnehmer permanent daran erinnert, für wen sie eigentlich zusammenkommen. Jeder Teilnehmer hat im verlauf der Besprechung die Gelegenheit sich auf den freien Stuhl zu setzen und die Rolle des Kunden zu übernehmen. Mit der Sicht auf die Dinge aus der Perspektive des Kunden kann sehr gut zwischen wertschöpfender und nicht wertschöpfender Tätigkeit entschieden werden.</p>
</div></div>



<h3 class="wp-block-heading">10. Teilnehmer sind Ihre Kunden – Feedback für Ihre Besprechungskultur</h3>



<p>Stellen Sie sich die Besprechung als eine Dienstleistung oder ein Produkt vor. Als Organisator sind Sie der Produzent, die Teilnehmer sind Ihre Kunden. Sie haben Ihnen für das gemeinsame höhere Ziel ihre Zeit und Aufmerksamkeit geschenkt. Als kundenzentrierter Firmeninhaber sind Sie interessiert wie zufrieden Ihre Kunden (Besprechungsteilnehmer) sind. Schließlich möchten Sie die wertvolle Zeit aller Beteiligten nicht verschwenden.</p>



<p>Lassen Sie also in der Abschlussrunde die Besprechung kommentieren und bewerten.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Waren Anlass und Ziel für die Besprechung für Dich klar erkennbar?</li>



<li>Hattest Du den Eindruck Dich gut einbringen zu können?</li>



<li>War die Besprechung eine für Dich gewinnbringende Zeit?</li>
</ul>



<p>Besprechungen bewerten zu lassen ist ein Ausdruck von Wertschätzung den Teilnehmern gegenüber.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit – Wertschätzendes Verhalten und Prinzipien verbessern die Besprechungskultur</h2>



<p>Prinzipien wie Transparenz, Selbstorganisation, Kundenzentrierung, aber auch Kommunikation und Respekt für die Beiträge ihrer Mitarbeiter sind Eckpfeiler einer guten Besprechungskultur. Wenn Sie es schaffen diese Prinzipien auch in Ihre Besprechungen zu transportieren, dann machen Sie jede Besprechung zu einem besseren Ort für alle Beteiligten. So werden Besprechungen zu einem&nbsp;<strong>Turbo</strong>&nbsp;statt zu einem zeitfressenden Bremsklotz.</p>



<p></p>
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		<title>5S-Methode</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jan 2024 09:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Shopfloor]]></category>
		<category><![CDATA[5S-Methode]]></category>
		<category><![CDATA[Ordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Produktionsberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schluss mit dem Chaos am Arbeitsplatz – die 5S-Methode Gestalte Deinen Arbeitsplatz und Deine Arbeitsumgebung mit der 5S-Methode. Sie hilft Dir, Dich dauerhaft auf wertschöpfende Tätigkeiten zu konzentrieren und Verschwendung zu eliminieren. Egal, ob Büro oder Werkstatt – hier erfährst Du, wie Du die 5S-Methode erfolgreich einführst. Ist Dein Arbeitsplatz ein Ort der Verschwendung? Willkommen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Schluss mit dem Chaos am Arbeitsplatz – die 5S-Methode</h3>



<p>Gestalte Deinen Arbeitsplatz und Deine Arbeitsumgebung mit der 5S-Methode. Sie hilft Dir, Dich dauerhaft auf wertschöpfende Tätigkeiten zu konzentrieren und Verschwendung zu eliminieren. Egal, ob Büro oder Werkstatt – hier erfährst Du, wie Du die 5S-Methode erfolgreich einführst.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Ist Dein Arbeitsplatz ein Ort der Verschwendung?</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dein Lager ist voller verbrauchter Druckerpatronen und leerer Lackdosen?</li>



<li>Du hast in der Werkstatt chronischen Platzmangel?</li>



<li>Die Suche nach dem passenden Werkzeug ist wie die Suche nach einer Nadel im Heuhaufen?</li>
</ul>



<p>Willkommen im Reich der Verschwendung! Diese Unordnung kostet Dich nicht nur Zeit und Geld, sie gefährdet auch die Qualität Deiner Arbeit und die Zufriedenheit Deiner Kunden.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Die Lösung: Die 5S-Methode</h3>



<p>Die 5S-Methode macht Schluss mit Chaos und Verschwendung. Mit ihr kannst Du jeden Arbeitsplatz sinnvoll organisieren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wofür stehen die 5S?</h4>



<p>Die Methode leitet sich aus den japanischen Begriffen Seiri, Seiton, Seiso, Seiketsu und Shitsuke ab. Übersetzt ergeben sich diese fünf Schritte:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Sortieren</strong></li>



<li><strong>Systematisieren</strong></li>



<li><strong>Saubermachen</strong></li>



<li><strong>Standardisieren</strong></li>



<li><strong>Selbstdisziplin üben und ständig verbessern</strong></li>
</ol>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">Warum es mehr sein sollte als nur „Schöner Wohnen“</h3>



<p>Die 5S-Methode ist kein reines Aufräumprogramm. Nur wenn Du und Dein Team die Vorteile wirklich erkennen, wird die Methode langfristig erfolgreich sein.</p>



<h4 class="wp-block-heading">5S spart Zeit</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Suchen kostet Zeit.</li>



<li>Fragen wegen fehlender Teile kosten Zeit.</li>



<li>Unnötige Wege kosten Zeit.</li>
</ul>



<p>Wer sucht schon gerne ewig nach Werkzeugen oder Materialien? Mit 5S kannst Du diese Probleme beseitigen und die Moral Deines Teams verbessern.</p>



<h4 class="wp-block-heading">5S minimiert Verschwendung</h4>



<p>Ohne Ordnung weißt Du oft nicht, welche Bestände vorhanden sind. Das führt dazu, dass Material doppelt bestellt wird oder Werkzeug beschädigt wird, weil es nicht richtig verstaut ist. Alles kostet Geld – mit 5S kannst Du das vermeiden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">5S erhöht die Sicherheit</h4>



<p>Fluchtwege, die durch herumliegende Materialien blockiert sind, gefährden die Sicherheit Deines Teams. Mit 5S sorgst Du für einen sicheren Arbeitsplatz.</p>



<h4 class="wp-block-heading">5S erleichtert Übergaben</h4>



<p>Schichtwechsel, Urlaubsvertretungen oder neue Kollegen? Ordnung und System helfen dabei, dass alle schnell durchblicken.</p>



<h4 class="wp-block-heading">5S fördert das Wohlbefinden</h4>



<p>In einer sauberen und gut organisierten Umgebung macht die Arbeit mehr Spaß. Ergonomie am Arbeitsplatz schont den Körper und steigert das Wohlbefinden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">5S verbessert die Außenwirkung</h4>



<p>Ein aufgeräumter Arbeitsplatz hinterlässt bei Kunden und Geschäftspartnern einen positiven Eindruck – das wirkt kompetent und professionell.</p>



<h4 class="wp-block-heading">5S schafft Platz</h4>



<p>Alles, was Du nicht mehr brauchst, wird entsorgt. So schaffst Du Platz für neue, sinnvollere Dinge.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">So setzt Du die 5S-Methode um</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Sortieren (Seiri)</strong><br>Alles Überflüssige wird aussortiert. Behalte nur, was Du wirklich brauchst.<br><strong>Beispiel Druckerraum:</strong> Leere Kartons kommen weg. Hinterfrage, ob alle Vorräte direkt im Raum gelagert werden müssen, oder ob es bessere Aufbewahrungsorte gibt.</li>



<li><strong>Systematisieren (Seiton)</strong><br>Jeder Gegenstand bekommt einen festen Platz – häufig Genutztes griffbereit, selten Genutztes weiter weg.<br><strong>Beispiel Druckerraum:</strong> Papier neben dem Drucker, Toner im Schrank daneben.</li>



<li><strong>Saubermachen (Seiso)</strong><br>Reinige den Arbeitsplatz und kontrolliere alle Geräte auf Funktionalität. Definiere Wartungszyklen.<br><strong>Beispiel Druckerraum:</strong> Ist genug Papier im Drucker? Funktioniert das Gerät einwandfrei?</li>



<li><strong>Standardisieren (Seiketsu)</strong><br>Beschrifte und kennzeichne Plätze für Gegenstände. Lege Verantwortlichkeiten fest.<br><strong>Beispiel Druckerraum:</strong> Etiketten zeigen, wo Toner hingehört und wie viele vorhanden sein sollten.</li>



<li><strong>Selbstdisziplin üben und ständig verbessern (Shitsuke)</strong><br>Damit die Ordnung bleibt, braucht es Disziplin und den Willen zur ständigen Verbesserung. Motivierende Vorher-Nachher-Bilder können helfen.</li>
</ol>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h3 class="wp-block-heading">So überwindest Du Widerstände</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>„Ich habe keine Zeit!“</strong><br>Effiziente Abläufe sparen mehr Zeit, als das Aufräumen kostet. Plane vor allem für den ersten Schritt ausreichend Zeit ein. Ein gemeinsames Event zum Start kann Schwung bringen – vielleicht mit einem Grillfest am Ende des Tages?</li>



<li><strong>„Alles ist reguliert, nichts ist mehr persönlich!“</strong><br>Die Regeln sollten zum Unternehmen passen. Persönliche Gegenstände oder eine eigene Schublade sind kein Problem, solange der Arbeitsplatz funktional bleibt.</li>



<li><strong>„Das brauche ich noch!“</strong><br>Packe zweifelhafte Gegenstände in einen Karton. Was nach sechs Monaten nicht gebraucht wurde, kann weg.</li>



<li><strong>„Nach ein paar Wochen ist wieder alles chaotisch!“</strong><br>Veränderungen brauchen Zeit. Hilf Deinen Mitarbeitern, die neue Kultur zu verinnerlichen. Gehe mit gutem Beispiel voran und motiviere Dein Team.</li>
</ul>



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<p>Die 5S-Methode ist ein wirksames Werkzeug, um Deinen Arbeitsplatz effizient, sicher und angenehm zu gestalten. Probier es aus – Du wirst den Unterschied spüren!</p>



<p></p>
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		<title>Konflikte in Familienunternehmen</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Dec 2023 13:23:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Organisationsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Besprechungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Familienkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Familienunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Konflikte in Familienunternehmen &#124; Christoph Standfest Unternehmensberatung </p>
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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Müssen Konflikte in Familienunternehmen zwangsläufig in Katastrophen enden?</strong></h2>



<p>Schon seit jeher prägen Konflikte die Menschheitsgeschichte – ob in der griechischen Mythologie oder der Bibel: Vater gegen Sohn, Bruder gegen Bruder, Gefühl gegen Verstand, Loyalität gegen Egoismus. Und wie die Literatur zeigt, kommen sie in den besten Familien vor.</p>



<p>In Familienunternehmen können solche Konflikte das gemeinsame Interesse beschädigen. Wenn Einzelinteressen in den Vordergrund rücken, entsteht Entfremdung. Vielleicht kennst du das: Konflikte werden lieber übersehen, oder schlimmer noch, tabuisiert. Genau hier liegt die Gefahr. Denn Familien scheitern oft daran, dass sie Konflikte nicht rechtzeitig erkennen oder angehen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><em>„Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich.“</em>  Leo Tolstoi</p>
</blockquote>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der NEG-Virus</strong></h3>



<p>Wenn emotionale Verletzungen aus der Vergangenheit nicht gelöst werden, wirkt das wie ein Virus, der das Familienleben belastet. Der NEG-Virus steht für Neid, Eifersucht und Gier, gepaart mit ungelösten Problemen und offenen Rechnungen.</p>



<p>In Familien zählt zwar Liebe, Treue, Bindung und Loyalität mehr als Geld – doch ein „Abrechnen“ findet trotzdem statt. Jeder führt eine Art innere Bilanz: „Was habe ich für die anderen getan, und was bekomme ich zurück?“ Wenn dieser Ausgleich zu lange ausbleibt, kommt es oft zu heftigen und destruktiven Ausbrüchen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Konflikte um nichts?</strong></h3>



<p>Kennst du das? Jemand explodiert und keiner weiß warum. Vielleicht hast du sogar schon mal gehört: <em>„Heute spinnt er (oder sie) wieder!“</em> Der Konflikt wird bagatellisiert, genauso wie die Person.</p>



<p>Was passiert da? Oft fehlt die klare Kommunikation darüber, was dich stört. Deine Familie kann nur raten, was los ist – und meistens raten sie falsch. Der erste Konflikt schwelt in dir, dann der nächste, und noch einer. Irgendwann reicht es dir, und du haust auf den Tisch! Doch deine Familie ist völlig überrascht, weil sie all die „Gemeinheiten“, die du erlebt hast, gar nicht bemerkt hat. Und schon heißt es wieder: <em>„Heute spinnt er/sie!“</em></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Aussitzen? Keine Lösung!</strong></h3>



<p>Ein Lehrer zeigte einmal auf eine Wand und fragte seinen Schüler: <em>„Was siehst du?“</em> Der Schüler antwortete: <em>„Einen schwarzen Punkt.“</em> Der Lehrer sagte: <em>„Den kleinen Makel siehst du, ihm schenkst du all deine Aufmerksamkeit. Aber die große weiße Wand dahinter bemerkst du nicht.“</em></p>



<p>Diese verengte Sichtweise ist typisch für viele Konflikte in Familienunternehmen. Statt die wahren Ursachen anzugehen, wird der Konflikt oft auf einzelne Personen projiziert. Das führt zu einem „kalten Krieg“, bei dem alle Probleme ausgesessen werden. Der „heiße Krieg“ – ein offener Streit – wird um jeden Preis vermieden. Doch das Aussitzen ist gefährlich und löst gar nichts.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was kannst du tun?</strong></h3>



<p>Sprich deine Probleme, Gefühle und Ängste frühzeitig an. Sorge dafür, dass es in deiner Familie eine offene und gute <a href="https://standfest-enterprise.at/zehn-prinzipien-fuer-eine-effiziente-besprechungskultur/">Gesprächskultur</a> gibt. Und wenn der Konflikt schon eskaliert ist, hol dir professionelle Unterstützung. Je früher du über ein Problem sprichst, desto eher lässt sich ein großer Konflikt vermeiden.</p>



<p>Am Ende geht es darum, die Liebe und Loyalität innerhalb der Familie zu bewahren – bevor der NEG-Virus das System zerfrisst.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mehr Information in der Literatur zu Konflikte in Familienunternehmen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Baus, K. (2016). Die Familienstrategie. Wie Familien ihr Unternehmen über Generationen sichern. 5. überarb.erw.Aufl. Wiesbaden: Springer Gabler</li>



<li>von Bassewitz, U. (2017). Erfolgreiche Unternehmensnachfolge. Den Übergang persönlich und unternehmerisch meistern. . Wiesbaden: Springer Gabler</li>



<li>Großmann, S. (2014). Konflikte und Krisen in Familienunternehmen. Eine Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen Konflikten in Familie und Unternehmen und dem Untergang von Familienunternehmen. (Bd. 14. Wittener Schriften zu Familienunternehmen). Göttingen: V&amp;R unipress.</li>
</ul>
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		<title>Die Durchlaufzeit als Erfolgsfaktor</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jan 2020 11:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Shopfloor]]></category>
		<category><![CDATA[Durchlaufzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lieferzeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum die Durchlaufzeit ein wichtiger Faktor in Ihrem Unternehmen ist, und wie Sie die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens aufrechterhalten in dem Sie Zeit und Kosten sparen</p>
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<p>Warum die Durchlaufzeit ein wichtiger Faktor in Ihrem Unternehmen ist, und wie Sie die Wettbewerbsfähigkeit Ihres Unternehmens aufrechterhalten in dem Sie Zeit und Kosten sparen, und gleichzeitig Qualität &amp; Liefertreue steigern, erfahren Sie in diesem Beitrag.<br>Die steigende Dynamik des Marktgeschehens bewirkt eine immer weitergehende Verkürzung der Lieferzeiten. Eine Bevorratung von Waren ist aufgrund der Kosten bei Lagerhaltung und der erhöhten Kapitalbindung keine Lösung. Der Wettbewerbsvorteil liegt daher in der Verkürzung der Durchlaufzeiten. Doch was ist die Durchlaufzeit eigentlich und wie kann sie optimiert werden?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist die Durchlaufzeit?</h2>



<p>Die Durchlaufzeit beschreibt den Zeitraum für die Bearbeitung von Aufträgen und Prozessen innerhalb von und zwischen Unternehmen. Oder anders gefragt: Wie lange brauchen Sie für die Erstellung Ihres Produktes von der Auftragserteilung bis zur Auslieferung? Um mit Hilfe der Durchlaufzeit eine Optimierung Ihrer Prozesse zu erreichen, muss vorab eine korrekte Ermittlung stattgefunden haben. Hierfür ist es notwendig sämtliche Abläufe in einzelne Schritte zu zerlegen und diese gesondert zu betrachten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Aus welchen Bestandteilen besteht die Durchlaufzeit?</h3>



<p>Im Wesentlichen setzt sich die Durchlaufzeit aus Bearbeitungszeit und Wartezeit zusammen. Diese Betrachtungsweise stammt aus der Fertigung und beschreibt die Entstehung von Produkten, welche nicht permanent aktiv bearbeitet werden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Die Durchlaufzeit in Produktionsbetrieben besteht aus den folgenden Komponenten:</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Durchführungszeit:</strong> Summe der Zeiten aller Ablaufabschnitte zur Durchführung der Aufgaben- oder Auftragsbearbeitung im Arbeitssystem</li>



<li><strong>Zusatzzeit: </strong>Summe der Zeiten aller Ablaufabschnitte, die zusätzlich zur planmäßigen Durchführung von Aufgaben auftreten können. Wenn Zusatzzeiten regelmäßig auftreten, dann ist dies ein Indiz für Verbesserungspotenziale</li>



<li><strong>Transportzeit:</strong> Summe der Zeiten aller Ablaufabschnitte, die der Weitergabe des Auftrags an das jeweils folgende Arbeitssystem dienen, z. B. die Transportzeit von Fertigteilen aus der Montage ins Lager</li>



<li><strong>Liegezeit:</strong> Summe der Zeiten aller Ablaufabschnitte, in denen der Auftrag zwischen zwei Arbeitssystemen auf seine weitere Durchführung wartet, z. B. gefertigte Einzelteile warten auf die Montage zum fertigen Produkt</li>



<li><strong>Lagerungszeit:</strong> Summe der Zeiten aller Ablaufabschnitte, in denen Teile, Halb- und Fertigfabrikate eines Auftrags vor, zwischen oder nach der Durchführung in Lagerbereichen abgelegt werden</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Wie kann die Durchlaufzeit optimiert werden?</h3>



<p>Gerade in der Produktion ist eine hohe Durchlaufzeit mit hohen Kosten verbunden. Dem Entsprechend muss es das Ziel der Prozessoptimierung sein, Bearbeitungs- und Wartezeiten zu verkürzen.</p>



<p>Hier sind zahlreiche Ansätze denkbar und zu überprüfen, denn zwischen dem Eingang eines Auftrags und der Auslieferung des fertigen Produktes liegen viele Elemente einer Prozesskette. Jedes einzelne Glied dieser Kette kann zur Zeitminimierung beitragen, wenn Potentiale erkannt und gehoben werden können.</p>



<p>Im Technikbereich ist vor allem Prozesssicherheit das A und O einer störungsfreien Fertigung. Investitionen in technologische Verbesserungen oder einfach regelmäßige geplante Wartungsarbeiten leisten möglicherweise einen gewinnbringenden Beitrag. Betrachten Sie zudem Ihren Arbeitsablauf sowie den dazugehörigen Informationsfluss. Direkte Wege und bestmögliche Schnittstellenkoordination helfen Ihnen wertvolle Zeit zu sparen.</p>



<p>Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Kapazitätenabgleich der genutzten Betriebsmittel und der eingesetzten Mitarbeiter. Das Fluss-Prinzip in der Fertigung verringert Suchzeiten und verkürzt nachhaltig Ihre Durchlaufzeiten.</p>



<p>Ein Unternehmen ist die Summe aller beteiligten Mitarbeiter, wer auf die Qualifikation seiner Mitarbeiter setzt und einen steten Informationsfluss aufrechterhält, wird keine Verluste durch Unwissenheit zu beklagen haben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Optimierte Durchlaufzeiten lassen nicht nur Ihre Personalkosten sinken, sie verkürzen auch Ihre Lieferzeiten und verringern die Kapitalbindung.</p>



<p></p>
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